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Nemetschek SE Interim / Quarterly Report 2005

Mar 31, 2005

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Interim / Quarterly Report

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N NEMETSCHEK BUILDING THE FUTURE

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Quartalsbericht zum 31. März 2005


Quartalsbericht zum 31. März 2005

An die Aktionäre,

Mitarbeiter und Freunde des Unternehmens

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit dem Start in das laufende Geschäftsjahr sind wir insgesamt zufrieden. Der Nemetschek Konzern präsentiert sich im Jahr 2005 in guter Verfassung: Das Unternehmen ist klar strukturiert, Mitarbeiter und Management sind motiviert und wir sind mit innovativen Produkten für das Planen, Bauen und Nutzen von Bauwerken und Immobilien national und international gut positioniert.

Ein gelungener Auftakt für das Jahr 2005 war die internationale Leitmesse BAU Ende Januar in München. Auf dieser bedeutenden Fachveranstaltung zeigte Nemetschek neue Lösungen für die im Wandel befindliche Bauindustrie. Im Fokus standen vor allem jene Produkte und Dienstleistungen, die der Bauwirtschaft helfen, in konjunkturell schwierigen Zeiten Bauprojekte noch kostengünstiger und effizienter zu gestalten. Kunden und Besucher aus dem In- und Ausland zeigten sich beeindruckt von der Präsentation unserer Produkte und der Demonstration neuer Ideen und Technologien. Mit diesem Rückenwind sind wir in das neue Geschäftsjahr gestartet. Der fakturierte Umsatz – vergleichbar mit dem Auftragseingang – liegt um rund 2,5 % über Vorjahr. Während im Inlandsgeschäft im ersten Quartal aufgrund der weiterhin schwierigen konjunkturellen

Rahmenbedingungen ein Minus zum Vorjahr zu verzeichnen ist, glänzte das Ausland mit einem deutlichen Zuwachs. Der Nemetschek Konzern erzielte im ersten Quartal Umsatzerlöse von 22,2 Mio. Euro (Vorjahr: 23,0). Deutlich verbessert werden konnte das Betriebsergebnis: Das EBITA beläuft sich auf 2,0 Mio. Euro (Vorjahr: 1,8); der Jahresüberschuss liegt bei 1,5 Mio. Euro.

Das Unternehmen bestätigt damit den Trend der zurückliegenden Quartale mit einer kontinuierlichen Ergebnisverbesserung und ist langfristig auf einen finanziell soliden Kurs ausgerichtet. Bestätigt wird dies durch die seit Monaten positive Entwicklung des Aktienkurses und die erfreuliche Resonanz bei Medien und Analysten.

Aufgrund der guten Unternehmenssituation sowie der hohen liquiden Mittel im Konzern werden Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung am 20. Mai 2005 die Ausschüttung einer Basisdividende von 0,50 Euro sowie einer Bonusdividende von 1,50 Euro vorschlagen.

Wir erwarten für das Gesamtjahr 2005 eine weiterhin positive Entwicklung sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis. Die Resonanz

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auf der BAU 2005, die positive Reaktion auf unsere vielfältigen Vertriebsaktivitäten im In- und Ausland sowie die gute Akzeptanz neuer Produkte und Dienstleistungen stimmen uns zuversichtlich.

Mit den besten Wünschen Ihr

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Gerhard Weiß Vorstandsvorsitzender

Nemetschek Konzern im Überblick

Angaben in Millionen € 31.03.2005 31.03.2004 Veränderung
Umsatzerlöse 22,2 23,0 –3,5 %
Betriebliche Erträge 22,4 23,5 –4,7 %
Rohertrag 20,7 21,3 –2,5 %
in % vom Umsatz 93,4 % 92,4 %
EBITA 2,0 1,8 8,5 %
in % vom Umsatz 8,9 % 7,9 %
EBIT 2,0 1,0 92,5 %
in % vom Umsatz 8,9 % 4,5 %
Jahresüberschuss 1,5 0,5 202,9 %
je Aktie in € 0,15 0,05
Jahresüberschuss vor Firmenwertabschreibung 1,5 1,3 15,0 %
je Aktie in € 0,15 0,13
Perioden Cashflow 2,9 2,6 10,8 %
Liquide Mittel 43,6 39,0 11,6 %
Eigenkapital 61,8 59,9 3,2 %

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Gut ist uns nicht gut genug

Für 2005 hat sich Nemetschek viel vorgenommen, wir wollen wieder Wachstum generieren. Unsere Kundenorientierung, unsere Marktausrichtung, unsere Technologieführerschaft sowie unsere außerordentlichen Serviceangebote leisten hierzu einen entscheidenden Beitrag. Gerade beim Dienst am Kunden nimmt Nemetschek eine Vorzeigerolle ein. Schon früh haben wir erkannt, dass neben der Bereitstellung von modernen IT-Werkzeugen auch das Angebot an hochwertigem Service ein entscheidendes Argument ist: Unsere Kunden sollen immer das Beste an moderner Technologie erhalten und die bestmögliche Unterstützung durch eine moderne und kompetente Hotline.

Unsere Aktivitäten im Servicebereich haben sich ausgezahlt, durch Kundenbindungsprogramme konnten wir langfristige Beziehungen aufbauen, die auch für die Zukunft ein wichtiger Baustein sind. Während unsere Mitbewerber immer wieder versucht haben, unsere Serviceleistungen zu kopieren, haben wir uns längst weiterentwickelt und bieten heute unvergleichliche Kundenvorteile. Sei es durch ein Internetportal, in dem unsere Kunden rund um die Uhr praxisrelevante Tipps und fachkräftige Unterstützung erhalten oder durch zeitgemäße Einkaufsgemeinschaften, die helfen, Kosten zu sparen. Sogar bei der Auftragsakquisition unterstützen wir unsere langjährigen Kunden und haben eine Internet-Planersuchmaschine etabliert, auf der sich unsere Servicekunden potenziellen Bauherren präsentieren können. Erste Aufträge konnten damit bereits generiert werden und darauf sind wir stolz – denn wir wollen für unsere Kunden mehr leisten als reine Softwarewartung. Getreu nach dem Motto: Gut ist uns nicht gut genug.

Ein anderes Beispiel, wie stark sich Nemetschek an den Bedürfnissen seiner Kunden ausrichtet und sich unmittelbar an neuesten Marktentwicklungen orientiert, ist die europaweite Architektenbefragung, die wir in Auftrag gegeben haben. Dazu wurden insgesamt 750 Architektur-, Ingenieur- und Statikbüros in den Ländern Deutschland, Österreich, Schweiz, Italien, Frankreich, Spanien sowie Tschechien befragt. Die

Studie zeigt, mit welchen Lösungsmodellen Architekten und Ingenieure die Herausforderungen der Zukunft erfolgreich bewältigen können. Architekten und Ingenieure richten sich demnach neu aus und nutzen zunehmend neue Tätigkeitsfelder und Marktsegmente wie etwa erweiterte Beratungsleistungen, Projektsteuerung, Generalplanung oder Facility Management.

Gezeigt hat sich in unserer Studie auch, dass die Themen Kostenplanung sowie Ausschreibung, Vergabe und Abrechnung in ganz Europa eine besondere Stellung einnehmen – all dies bestärkt uns, denn es sind alles Themen, bei denen wir eine führende Rolle einnehmen. Auffallend ist auch, dass Planer für ihre Zukunftssicherheit insbesondere in Software investieren wollen und diese als sehr wichtig einstufen. Die geäußerten Vorstellungen der Befragten werden wir in unserer Softwareentwicklung stark berücksichtigen – denn als Technologieführer ist die Praxisrelevanz von zentraler Bedeutung. Wie leistungsfähig unsere Softwarelösungen sind, zeigen das sich gerade im Bau befindliche Staatstheater in Darmstadt, der Europapark Rust oder der Umbau der Philharmonie in Essen – bei diesen und vielen anderen Bauprojekten ist Nemetschek Software im Einsatz.

Die Praxisorientierung des Nemetschek Konzerns belegt ein weiteres Beispiel. Die GLASER ISB CAD Programmsysteme GmbH hat im Auftrag der SAH Stahlwerk Annahütte, einem der führenden Anbieter für Bewehrungstechnik in Deutschland, eine Programmerweiterung entwickelt, die Bearbeitungszeiten verkürzt und Fehlerquellen vermeidet. Die Planung und Fertigung von Stahlbetonbau-Konstruktionen lässt sich mit der neuen

Softwarelösung reibungsloser umsetzen und leistet damit einen erheblichen Beitrag zur Prozessoptimierung.

Engen Austausch mit Kunden und Interessenten hat auch die Nemetschek Bausoftware GmbH umgesetzt, die im ersten Quartal mit einer großen Kundenveranstaltung aufwartete. Die Besucherzahl übertraf unsere Erwartungen und führte zu vielen neuen Interessentenanfragen. Im Mittelpunkt stand die Branchenlösung BAU financials, die seit ihrer Markteinführung 1997 kontinuierlich weiterentwickelt sowie an aktuelle Trends und Praxisentwicklungen angepasst wurde. Inzwischen ist sie an vielen Stellen dem ERP-Marktsegment ein Stück voraus.

Den Mitbewerbern weit voraus sind auch die Visualisierungslösungen der MAXON Computer GmbH, wie es neue Auszeichnungen im Computer Arts Magazin Ausgabe 01/2005 belegen. Mit der Framestore CFC, Europas größter Visual-Effects- und Computeranimations-Firma, konnten wir zudem einen wichtigen Neukunden gewinnen.

Im Ausland tragen unsere Aktivitäten zunehmend Früchte. Basierend auf der guten bauwirtschaftlichen Lage in Spanien haben wir unsere dortige Niederlassung ausgebaut und konnten im ersten Quartal starke Umsatzzuwächse erwirtschaften. Ebenso haben wir durch die Verstärkung von Partnerprogrammen generell unsere Umsätze im ausländischen Partnergeschäft gesteigert. Diese Strategie werden wir während des gesamten Geschäftsjahres fortsetzen und gemeinsam mit den vorhandenen Partnern in den Ausbau der lokalen Vertriebsnetze beispielsweise in UK, Polen und in der Türkei investieren.

img-3.jpeg Im Europapark Rust hat das Generalplanungsbüro CHP eine italienische Stadt mit Allplan geplant.


Quartalsbericht zum 31. März 2005

Nemetschek verbessert im ersten Quartal erneut das Ergebnis

Die Geschäftsentwicklung im ersten Quartal 2005 verlief insgesamt positiv. Mit einem Betriebsergebnis von rund 2 Mio. EUR setzt Nemetschek die gute Ertragsentwicklung fort und verbessert die finanziellen Mittel der Gesellschaft.

Die Geschäftsfelder Bauen, Planen, Nutzen und New Business Opportunities (NBO) sowie die regionalen Teilmärkte tragen unterschiedlich zu der Entwicklung bei. Die Auslandsaktivitäten zeigen ein erfreuliches Wachstum. Im Inland bleibt der Umsatz unter Vorjahresniveau.

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

für die Zeit vom 1. Januar bis 31. März 2005 und 2004

Angaben in Tausend € 1. Quartal 2005 1. Quartal 2004
Umsatzerlöse 22.208 23.022
Sonstige betriebliche Erträge 205 430
Betriebliche Erträge 22.413 23.452
Materialaufwand/Aufwand für bezogene Leistungen -1.666 -2.425
Personalaufwand -10.785 -10.739
Abschreibungen auf Sachlagen und immaterielle Vermögensgegenstände -853 -979
Firmenwertabschreibung 0 -797
Sonstige betriebliche Aufwendungen -7.126 -7.482
Betriebliche Aufwendungen -20.430 -22.422
Betriebsergebnis 1.983 1.030
Zinserträge 146 86
Zinsaufwendungen -18 -12
Erträge aus assoziierten Unternehmen 35 0
Ergebnis vor Steuern und Minderheitenanteilen 2.146 1.104
Steuern vom Einkommen und Ertrag -581 -364
Jahresüberschuss vor Minderheitenanteilen 1.565 740
Minderheitenanteile am Jahresüberschuss -87 -252
Konzernjahresüberschuss 1.478 488
Ergebnis je Aktie (unverwässert) 0,15 0,05
Ergebnis je Aktie (verwässert) 0,15 0,05
Ergebnis je Aktie (vor Firmenwertabschreibung) 0,15 0,13
Durchschnittlich im Umlauf befindliche Aktien (unverwässert) 9.625.000 9.625.000
Durchschnittlich im Umlauf befindliche Aktien (verwässert) 9.625.000 9.625.000

Softwareservice-Umsätze

deutlich gestiegen

Aufgrund erhöhter Umsätze aus Softwareservice-Verträgen und Auftragseingängen stiegen die fakturierten Umsätze um 2,5 % gegenüber der Vorjahresperiode. Erforderliche Abgrenzungen zeigen entgegen dieser Entwicklung einen leichten Umsatzrückgang auf Basis der Umsatzerlöse in Höhe von 3,5 %. Die Umsatzerlöse betragen 22,2 Mio. EUR nach 23,0 Mio. EUR im Vorjahr. Die abgegrenzten Umsätze werden in den nächsten Monaten zu Umsatzerlösen führen.

Erfolgreiche Entwicklung

im internationalen Geschäft

Der Anteil der Auslandsumsätze stieg im ersten Quartal auf 11,6 Mio. EUR. Dies entspricht 52 % des Gesamtumsatzes nach 45 % im Vorjahr. Im Inland liegt der Umsatz bei 10,6 Mio. EUR nach 12,7 Mio. EUR im Vorjahr.

Die Geschäftsfelder Planen und NBO liegen auf dem Umsatzniveau des Vorjahres. Im Geschäftsfeld Bauen wirkt sich ein im Vergleichszeitraum realisierter Großauftrag mit einem Rückgang von 0,3 Mio. EUR aus. Die Umsatzerlöse im Geschäftsfeld Nutzen liegen unter Vorjahresniveau.

Betriebsergebnis

(EBITA) 8,5 % über Vorjahr

Dem Umsatzrückgang von 0,8 Mio. EUR steht ein verringerter Wareneinsatz von 0,7 Mio. EUR aufgrund der Reduzierung der Umsätze in Fremdprodukten gegenüber. Ferner reduzierten sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen und Abschreibungen um 0,5 Mio. EUR. Das EBITA (Betriebsergebnis vor Firmenwertabschreibungen) beträgt 2 Mio. EUR nach 1,8 Mio. EUR im Vorjahr.


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Betriebsergebnis erhöht sich deutlich durch Wegfall der Firmenwertabschreibung

Durch den Wegfall der Firmenwertabschreibung nach dem neuen IFRS 3 wird der Goodwill erstmalig im Berichtszeitraum nicht mehr planmäßig abgeschrieben, was zu einem Wegfall der Firmenwertabschreibung in Höhe von 0,8 Mio. EUR führt. Das Betriebsergebnis verbesserte sich insgesamt von 1,0 Mio. EUR im Vorjahr auf 2,0 Mio. EUR. Zusätzlich steigert sich das Finanzergebnis um rund 0,1 Mio. EUR.

Jahresüberschuss deutlich über dem Vorjahreswert

In den ersten drei Monaten 2005 weist der Nemetschek Konzern einen Konzernjahresüberschuss von 1,5 Mio. EUR aus (Vorjahr: 0,5 Mio. EUR; Vorjahr, vor Firmenwertabschreibungen: 1,3 Mio. EUR). Die Annahme der Option über die restlichen 25 % Anteile an der ING. AUER – Die Bausoftware GmbH führt zu einem deutlich niedrigeren Anteil an Minderheiten am Jahresüberschuss.

Perioden-Cashflow um 10 % gesteigert

Der Perioden-Cashflow erhöhte sich im ersten Quartal von 2,6 Mio. EUR auf 2,9 Mio. EUR. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beläuft sich auf 4,6 Mio. EUR nach 6,3 Mio. EUR im Vorjahr. Durch die Annahme der Option für die restlichen 25 % der ING. AUER – Die Bausoftware GmbH stehen Investitionen in das Anlagevermögen von 5,1 Mio. EUR (Vorjahr: 0,4 Mio. EUR) und eine Änderung der Verbindlichkeiten aus Akquisitionen um rund 4,8 Mio. EUR gegenüber.

Die liquiden Mittel konnten in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2005 um 4,4 Mio. EUR auf 43,6 Mio. EUR gesteigert werden. Zum 31. Dezember 2004 betrugen die liquiden Mittel 39,0 Mio. EUR.

Konzern-Bilanz zum 31. März 2005 und zum 31. Dezember 2004

Aktiva Angaben in Tausend € 31.03.2005 31.12.2004
Kurzfristige Vermögensgegenstände
Liquide Mittel 43.570 39.033
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 14.518 13.406
Forderungen gegen assoziierte Unternehmen 157 133
Vorräte 659 587
Steuererstattungsansprüche aus Ertragsteuern 829 316
Rechnungsabgrenzungsposten und sonstige kurzfristige Vermögensgegenstände 2.625 2.359
Kurzfristige Vermögensgegenstände, gesamt 62.358 55.834
Langfristige Vermögensgegenstände
Sachanlagevermögen 3.465 3.589
Immaterielle Vermögensgegenstände 2.381 2.742
Geschäfts- oder Firmenwert 28.005 23.273
Anteile an assoziierten Unternehmen 444 409
Latente Steuern 1.153 1.153
Sonstige langfristige Vermögensgegenstände 495 495
Langfristige Vermögensgegenstände, gesamt 35.943 31.661
Aktiva, gesamt 98.301 87.495
Passiva Angaben in Tausend € 31.03.2005 31.12.2004
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Kurzfristige Verbindlichkeiten
Kurzfristige Darlehen und kurzfristiger Anteil an langfristigen Darlehen 1.403 1.403
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.432 4.288
Erhaltene Anzahlungen 49 48
Rückstellungen und abgegrenzte Schulden 8.160 9.026
Umsatzabgrenzungsposten 15.049 6.840
Verbindlichkeiten aus Ertragsteuern 784 669
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten 7.264 3.933
Kurzfristige Verbindlichkeiten, gesamt 35.141 26.207
Langfristige Verbindlichkeiten
Latente Steuern 898 948
Pensionsrückstellungen 421 413
Langfristige Verbindlichkeiten, gesamt 1.319 1.361
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 9.625 9.625
Kapitalrücklage 46.353 46.345
Währungsumrechnung -2.852 -3.037
Bilanzgewinn 7.857 6.154
Minderheitenanteile 858 840
Eigenkapital, gesamt 61.841 59.927
Passiva, gesamt 98.301 87.495

Quartalsbericht zum 31. März 2005

Konzern-Kapitalflussrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. März 2005 und 2004

Angaben in Tausend € 1. Quartal 2005 1. Quartal 2004
Jahresergebnis (vor Steuern) 2.059 852
Veränderung der Pensionsrückstellung 9 8
Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 853 1.776
Perioden-Cashflow 2.921 2.636
Zinserträge –146 –86
Zinsaufwendungen 18 12
Änderung sonstige Rückstellungen und abgegrenzte Schulden –866 –409
Änderung Vorräte, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, andere Aktiva –1.982 –1.657
Änderungen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, andere Passiva 4.973 6.265
Erhaltene Zinsen 146 86
Gezahlte Ertragssteuern –517 –539
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 4.547 6.308
Investitionen in Anlagevermögen –5.075 –407
Änderung der Verbindlichkeiten aus Akquisitionen 4.800 –230
Cashflow aus Investitionstätigkeit –275 –637
Gezahlte Zinsen –18 –12
Ertrag aus dem Verkauf eigener Aktien 173 0
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit 155 –12
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds 4.427 5.659
Auswirkungen von Wechselkursänderungen auf den Finanzmittelfonds 110 125
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 39.033 29.834
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 43.570 35.618

Solide Bilanzstruktur

Die Bilanzsumme erhöhte sich auf 98,3 Mio. EUR gegenüber 87,5 Mio. EUR zum 31.12.2004. Der Anstieg ist bedingt durch eine Erhöhung der liquiden Mittel und die erstmalige Einbeziehung der restlichen 25% der Anteile des Firmenwertes der ING. AUER – Die Bausoftware GmbH in den Konzernabschluss. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten stiegen um 8,9 Mio. EUR, was zum einen auf eine Erhöhung von Umsatzabgrenzungsposten und zum anderen auf die Akquisition der ING. AUER – Die Bausoftware GmbH zurückzuführen ist. Die Zahlung des Kaufpreises für die ING. AUER erfolgt vertragsgemäß im Jahr 2006.

Das Eigenkapital beträgt 61,8 Mio. EUR. Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von über 60%.

Ausschüttung von

2 EUR an die Aktionäre

Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung am 20. Mai 2005 eine Ausschüttung von 2,00 EUR pro Aktie vorschlagen. Die Ausschüttung setzt sich aus einer Basisdividende von 0,50 EUR und einer Bonusdividende von 1,50 EUR zusammen.

Ausblick

Für das Gesamtjahr 2005 erwartet der Vorstand im internationalen Geschäft weiter steigende Umsätze. Wachstumsmärkte sind vor allem Nordamerika und Westeuropa. Die Entwicklung in Deutschland wird sich voraussichtlich auf Vorjahresniveau stabilisieren. Auf Basis der erwarteten positiven Geschäftsentwicklung und der in der Softwarebranche üblichen niedrigen variablen Kosten rechnet das Unternehmen für 2005 mit einer erneuten Steigerung des Betriebsergebnisses.


Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. März 2005 und 2004

Angaben in Millionen € 2005 Umsatzerlöse AFA Gesamt EBIT 2004 Umsatzerlöse AFA Gesamt EBIT
Planen 16,6 0,7 1,2 16,8 1,1 0,9
Bauen 2,9 0,0 0,8 3,2 0,4 0,7
Nutzen 1,2 0,0 -0,4 1,5 0,1 -0,6
Kerngeschäftsfelder 20,7 0,7 1,6 21,5 1,6 1,0
NBO 1,5 0,1 0,4 1,5 0,2 0,0
Gesamt 22,2 0,8 2,0 23,0 1,8 1,0

Veränderung des Konzern-Eigenkapitals für die Zeit vom 1. Januar 2004 bis zum 31. März 2005

Angaben in Tausend € Gezeichnetes Kapital Kapital-rücklage Gewinn-rücklagen Währungsumrechnung Bilanz-gewinn Anteile des Konzerns Minder-heitenanteile Gesamt Konzern
Stand zum 01.01.2004 9.625 47.110 3.579 -2.410 -3.628 54.276 620 54.896
Umgliederung Rücklagen -765 -3.579 4.344 0 0
Änderungen Minderheitenanteile 0 220 220
Differenz aus Währungsumrechnung -627 -627 -627
Jahresüberschuss 5.438 5.438 5.438
Stand 31.12.2004 9.625 46.345 0 -3.037 6.154 59.087 840 59.927
Verkauf eigener Aktien 8 225 233 233
Änderungen Minderheitenanteile 0 18 18
Änderungen Währungsumrechnung 185 185 0 185
Nettoergebnis 1.478 1.478 0 1.478
Stand 31.03.2005 9.625 46.353 0 -2.852 7.857 60.983 858 61.841

Aktienbesitz der Organmitglieder zum 31. März 2005

Aktienbestand Bezugsrechte
Vorstand
Gerhard Weiß 26.092 0
Dr. Peter Mossack 1.000 0
Michael Westfahl 0 0
Aufsichtsrat
Kurt Dobitsch 0 0
Prof. Georg Nemetschek 3.646.657 0
Rüdiger Herzog 0 0
Eigene Aktien im Besitz der Nemetschek AG 0 0

Quartalsabschluss nach IAS

Der Quartalsabschluss für den Nemetschek Konzern wird nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB) aufgestellt. Es werden grundsätzlich die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie Berechnungsmethoden im Quartalsabschluss befolgt wie im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2004. Erstmalig fällt im Berichtszeitraum die planmäßige Firmenwertabschreibung weg und es findet der neue IFRS 3 („Impairment-Only Approach“) Anwendung. Der Konzernkreis umfasst neben der Nemetschek AG folgende unmittelbaren und mittelbaren Beteiligungen:

Unmittelbare Beteiligungen

  • Nemetschek Deutschland GmbH, München
  • Nemetschek Technology GmbH, München
  • NEMETSCHEK NORTH AMERICA Inc., Columbia, USA
  • NEMETSCHEK FRANCE SARL, Asnières, Frankreich
  • NEMETSCHEK Fides & Partner AG, Wallisellen, Schweiz
  • NEMETSCHEK ITALIA SRL, Trient, Italien
  • NEMETSCHEK Ges.m.b.H., Salzburg, Österreich
  • NEMETSCHEK ESPANA S.A., Madrid, Spanien
  • NEMETSCHEK (UK) Ltd., Bedford, Großbritannien
  • NEMETSCHEK Slovensko s.r.o., Bratislava, Slowakische Republik
  • NEMETSCHEK s.r.o., Prag, Tschechien
  • NEMETSCHEK kft., Budapest, Ungarn
  • NEMETSCHEK OOO, Moskau, Russland
  • acadograph CAD STUDIO GmbH, München
  • Friedrich + Lochner GmbH, Stuttgart
  • Glaser ISB CAD Programmsysteme GmbH, Wennigsen
  • Nemetschek Bausoftware GmbH, Achim
  • ING. AUER – Die Bausoftware GmbH, Mondsee, Österreich
  • Nemetschek CREM Solutions GmbH & Co. KG, Ratingen Velbert
  • Nemetschek CREM Verwaltungs GmbH, München
  • Nemetschek Engineering GmbH, Salzburg, Österreich
  • MAXON Computer GmbH, Friedrichsdorf
  • DocuWare AG, Germering
  • Sidoun GmbH, Freiburg
  • NEMETSCHEK EOOD, Sofia, Bulgarien
  • TraiCen IT Training & Consulting GmbH, München
  • Nemetschek Verwaltungs GmbH, München

Mittelbare Beteiligungen

  • MAXON COMPUTER Inc., Thousand Oaks, Kalifornien, USA
  • MAXON Computer Ltd., Bedford, Großbritannien

Impressum

  • Copyright 2005
  • Nemetschek AG, München

Konzeption und Redaktion

  • Dr. Bettina Hierath
  • Maren Moisl

Konzeption und Gestaltung

  • FIRST RABBIT GmbH, Köln

Fotonachweis

Titelseite: Allianz Arena München Stadion GmbH, B. Ducke Seite 3: Europapark Rust, CHP

Nemetschek AG Konrad-Zuse-Platz 1 81829 München Deutschland Tel.: +49 (0) 89-9 27 93-1219 Fax: +49 (0) 89-9 27 93-5404 email: [email protected] www.nemetschek.de