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Nekkar Audit Report / Information 2012

Sep 24, 2013

3669_rns_2013-09-24_7d5993d4-54bb-4d85-abf9-a208b6ae62ef.html

Audit Report / Information

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Publication

Neckar - Aktiengesellschaft

Stuttgart

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012

Bilanz

AKTIVA

Anhang 31.12.2012

T€
31.12.2011

T€
A. Anlagevermögen (1)
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.111 1.166
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 16.527 17.888
2. Technische Anlagen und Maschinen 15.090 16.314
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 643 704
4. geleistete Anzahlungen und AIB 9.119 8.627
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 83 83
2. Sonstige Ausleihungen 0 25
42.573 44.807
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (2)
1. Forderungen gegen Gesellschafter 5.515 574
2. Forderungen gegen Untern. mit Beteiligungsverhältnis 0 451
3. Ford. L+L und sonstige Vermögensgegenstände 33.065 32.449
II. Wertpapiere 1.339 2.353
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten (3) 2.116 4.557
42.035 40.384
C. Rechnungsabgrenzungsposten 5 5
84.613 85.196
Passiva
Anhang 31.12.2012

T€
31.12.2011

T€
A. Eigenkapital (4)
I. Gezeichnetes Kapital 10.000 10.000
II. Andere Gewinnrücklagen 179 179
10.179 10.179
B. Rückstellungen (5) 32.391 31.333
C. Verbindlichkeiten (6)
1. Verb. gegenüber Kreditinstituten 3.267 3.622
2. Verb. gegenüber verb. Unternehmen 10.965 11.471
3. Verb. gegenüber Unternehmen mit Beteiligungsverh. 1.817 1.758
3. Verb. L+L und sonst. VG 1.225 1.373
D. Rechnungsabgrenzungsposten (7) 24.368 25.409
E. Passive latente Steuern (8) 401 51
84.613 85.196

Gewinn- und Verlustrechnung

Anhang 2012

T€
2011

T€
1. Umsatzerlöse (9) 24.064 26.226
2. Andere aktivierte Eigenleistungen 245 54
3. Sonstige betriebliche Erträge (10) 3.504 7.503
4. Gesamtleistung 27.813 33.783
5. Materialaufwand (11) -5.657 -9.988
6. Personalaufwand (12) -5.986 -5.599
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -3.001 -3.018
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen (13) -5.028 -5.646
9. Finanzergebnis (14) -1.990 -1.748
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 6.151 7.784
11. Außerordentlicher Aufwand (15) 0 -2.417
12. Außerordentliches Ergebnis 0 -2.417
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (16) -348 -51
14. Sonstige Steuern (17) -652 -42
15. Ergebnis vor Ansatz des Konzessionsaufwandes 5.151 5.274
16. Konzessionsaufwand (18) -5.151 -5.274
17. Jahresergebnis 0 0

Anhang

Die Gesellschaft ist im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Beim Jahresabschluss wurden freiwillig die handelsrechtlichen und aktienrechtlichen Vorschriften für große Kapitalgesellschaften beachtet.

Die zur übersichtlicheren Darstellung in der Bilanz sowie in der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefassten Posten sind im Anhang gesondert aufgeführt und erläutert.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der EnBW Energie Baden-Württemberg AG, Karlsruhe (EnBW AG), zum 31. Dezember 2012 einbezogen. Dieser wird im Bundesanzeiger veröffentlicht.

Der Konzernabschluss der EnBW AG wird entsprechend § 315a Abs. 1 HGB zu den am Bilanzstichtag verpflichtend in der Europäischen Union anzuwendenden International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB) aufgestellt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Aktiva

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Herstellungskosten für selbst erstellte Anlagen enthalten alle aktivierungspflichtigen Kostenbestandteile, beim Kraftwerk Aldingen zuzüglich aktivierter Bauzeitzinsen. Die Sachanlagen werden linear abgeschrieben, bei Gebäude bezogen auf eine Nutzungsdauer von 50 Jahren, höchstens jedoch bis zum Heimfallzeitpunkt am 31.12.2034. Mit der Aufhebung der umgekehrten Maßgeblichkeit ist eine allein steuerrechtlich zulässige Abschreibung in der Handelsbilanz ab dem Jahr 2010 nicht mehr zulässig. Für bisher nach steuerrechtlichen Vorschriften bewertete Vermögensgegenstände, die zu Beginn des Jahres 2010 vorhanden waren, wird das Wahlrecht ausgeübt, die bisherigen Wertansätze unter Anwendung der für sie bis zum Inkrafttreten des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes geltenden Vorschriften fortzuführen. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach der Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben und orientieren sich an den amtlichen AfA-Tabellen. Die Abschreibung im Zugangsjahr erfolgt zeitanteilig (pro rata temporis).

Für geringwertige Anlagegüter im Sinne von § 6 Abs. 2a EStG, wird aufgrund der untergeordneten Bedeutung aus Vereinfachungsgründen ein Sammelposten gebildet. Der Sammelposten wird im Jahr der Bildung und in den folgenden vier Geschäftsjahren mit jeweils einem Fünftel ergebniswirksam aufgelöst.

Bei den Finanzanlagen sind Beteiligungen zu Anschaffungskosten und Ausleihungen zum Nominalwert bzw. zum niedrigeren beizulegenden Zeitwert bilanziert. Ausleihungen sind grundsätzlich durch Grundpfandrechte besichert.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten bilanziert. Soweit erforderlich, sind Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Soweit den Forderungen zum Barwert passivierte Rückstellungen gegenüberstehen, erfolgt die Aktivierung zu diesen abgezinsten Werten.

Die Wertpapiere des Umlaufvermögens werden zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren Börsenkursen bilanziert.

Passiva

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach der Anwartschaftsbarwertmethode unter Verwendung der "Richttafeln 2005 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 5,0 % p.a. gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Erwartete Gehaltssteigerungen einschließlich Karrieretrends wurden mit durchschnittlich 3 % p.a., erwartete Inflationsraten mit 2,0 % p.a. sowie erwarteter Rentensteigerungen mit 2,1 % p.a. berücksichtigt. Die Fluktuation wurde mit einer Rate von 2,0 % p.a. berücksichtigt.

Für Verpflichtungen aus Altersteilzeit wurden die ausschließlich der Erfüllung der Verpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen verrechnet. Der beizulegende Zeitwert entspricht dem Aktivwert der Rückdeckungsversicherung. Es wurde ein Zinssatz von 4,2 % p.a. verwendet.

Im Rahmen der Bewertung der Rückstellung für Dienstzeitehrengaben wird das Beibehaltungswahlrecht nach Art. 67 Abs. 1 Satz 2 EGHGB in Anspruch genommen.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Soweit die zugrunde liegende Verpflichtung einen Zinsanteil enthält, wurden die Rückstellung zum Barwert mit einem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst, wie er von der deutschen Bundesbank ermittelt und bekanntgegeben wurde.

Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge oder steuerlichen Zinsvorträgen werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des voraussichtlichen Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst.

Bilanzerläuterungen

(1) Anlagevermögen

Die Entwicklung der Anlagepositionen ist in der Anlage zum Anhang gesondert dargestellt.

(2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

31.12.2012

T€
31.12.2011

T€
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 103 1.627
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 5.515 574
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0 451
4. Sonstige Vermögensgegenstände 32.963 30.822
- davon gegen verbundene Unternehmen (18333) (17.164)
- davon gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht (1.830) (1.698)
38.581 33.474

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind innerhalb eines Jahres fällig.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten hauptsächlich Forderungen aus dem Cash-Pooling Vertrag. Durch den Cash-Pooling-Vertrag mit der EnBW AG werden die Bankguthaben der NAG bei der EnBW AG gebündelt. Diese werden ebenso wie Salden aus dem Forderungs- und Verbindlichkeitsclearing valutagerecht verzinst.

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten vor allem in Zukunft fällige Ansprüche an unsere Stromabnehmer, basierend auf Verpflichtungen gegenüber den Empfängern von Versorgungs- und Altersteilzeitbezügen, Jubiläumszahlungen, Versorgungskapital sowie auf Freistellung von unseren Verpflichtungen zur Zahlung von künftigen Beiträgen an den Pensions-Sicherungs-Verein. Die entsprechenden Verpflichtungen sind in der Bilanz in gleicher Höhe passiviert. Die sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betragen 27.344 T€ (Vorjahr 26.891 T€).

(3) Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

Von den flüssigen Mitteln betreffen 2.116 T€ Guthaben bei Kreditinstituten.

(4) Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital (Grundkapital) in Höhe von 10 Mio. € ist in 220.000 nennwertlose Stückaktien eingeteilt. Die Aktien lauten auf den Namen der Aktionäre.

Die EnBW Kraftwerke AG hält eine Mehrheitsbeteiligung nach § 290 HGB von 82,2 %. Das Bestehen der Mehrheitsbeteiligung wurde der Gesellschaft am 16. März 2004 mitgeteilt.

Durch die BilMoG Umstellung 2010 wurde eine Gewinnrücklage in Höhe von 179 T€ gebildet. Die Gewinnrücklage resultiert aus der Berichtigung von Abzinsungen bei der Rückstellung für die Heimfallverpflichtung.

(5) Rückstellungen

31.12.2012

T€
31.12.2011

T€
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 27.918 27.513
2. Steuerrückstellungen 599 4
3. Sonstige Rückstellungen 3.874 3.816
32.391 31.333

Die Rückstellung für Altersteilzeit (sonstige Rückstellungen) in Höhe von 311 T€ (Vorjahr 268 T€) wird gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB mit den Vermögensgegenständen (sonstige Ausleihungen) saldiert ausgewiesen und errechnet sich aus dem Erfüllungsbetrag abzüglich des beizulegenden Zeitwerts.

Angaben zur Verrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:

T€
Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden 381
Anschaffungskosten der Vermögensgegenstände 69
Beizulegender Zeitwert der Vermögensgegenstände 69
Verrechnete Aufwendungen (Zinsen und ähnliche Aufwendungen) 136
Verrechnete Erträge (sonstige Zinsen und ähnliche Erträge) 1

(6) Verbindlichkeiten

31.12.2012

T€
davon Laufzeit bis 1 Jahr

T€
davon Laufzeit 1 bis 5 Jahre

T€
davon Laufzeit über 5 Jahre

T€
31.12.2011

T€
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.267 664 2.296 307 3.622
(Vorjahr) (479) (2.304) (839)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 758 758 0 0 529
(Vorjahr) (529) (0) (0)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 10.965 4.973 1.406 4.586 11.471
(Vorjahr) (5.157) (1.357) (4.957)
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.817 1.030 151 636 1.758
(Vorjahr) (933) (150) (675)
5. Sonstige Verbindlichkeiten 467 467 0 0 844
(Vorjahr) (812) (32) (0)
- davon aus Steuern 92 92 0 0 469
(Vorjahr) (469) (0) (0)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 112 112 0 0 154
(Vorjahr) (154) (0) (0)
17.274 7.892 3.853 5.529 18.224

Die Verbindlichkeiten sind unbesichert.

Die sonstigen Verbindlichkeiten zum Bilanzstichtag betreffen hauptsächlich Verpflichtungen gegenüber der Rentenzuschusskasse sowie dem Pensions-Sicherungs-Verein.

(7) Rechnungsabgrenzungsposten

Der Rechnungsabgrenzungsposten enthält im Wesentlichen abgegrenzte Stromerlöse für spätere Geschäftsjahre.

(8) Passive latente Steuer

Latente Steuern werden nach § 274 Abs. 1 HGB für Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen gebildet, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen.

Die passive latente Steuer betrifft im Wesentlichen die steuerpflichtige zeitlich begrenzte Differenz aus dem Anlagevermögen. Eine Aktive latente Steuer auf abzugsfähige zeitlich begrenzte Differenzen wurde gebildet und mit den passiven latenten Steuern verrechnet. In die Berechnung sind die steuerlichen Verlustvorträge mit einbezogen worden. Der Berechnung wurde ein Steuersatz von 29 % zugrunde gelegt.

Erläuterung der Gewinn- und Verlustrechnung

(9) Umsatzerlöse

Es sind überwiegend die Erlöse aus der Weiterbelastung der Selbstkosten aus dem Kraftwerksbetrieb einschließlich der sogenannten Wassergelder sowie ggf. Finanzierungskosten für Investitionen an die jeweiligen Stromabnehmer enthalten. Daneben sind auch EEG-Erlöse und Erlöse aus der Direktvermarktung beinhaltet.

(10) Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Mieteinnahmen, Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen, Erträge aus Dienstleistungen gegenüber Dritten sowie Veräußerungsgewinne aus dem Verkauf von nicht mehr betriebsnotwendigen Immobilien. Die Verringerung der sonstigen betrieblichen Erträge resultiert im Wesentlichen aus der deutlich geringeren Weiterverrechnung von Vorleistungen an die Wasser- und Schifffahrtsdirektion Süd West (WSD) im Rahmen der Erneuerung des Wasserstrassenfernsprechkabels am Neckar.

Die periodenfremden Erträge betreffen im Wesentlichen die Auflösungen von Rückstellungen (8 T€; Vorjahr 96 T€), sowie Erlöse aus Anlagenabgängen (249 T€, Vorjahr 0 T€) und Erträge aus der Auflösung passiver Rechnungsabgrenzungsposten im Zusammenhang mit Anlageabgängen (467 T€, Vorjahr 0 T€).

(11) Materialaufwand

2012

T€
2011

T€
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie für bezogene Waren 1.141 1.151
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 4.516 8.837
5.657 9.988

Es handelt sich im Wesentlichen um die Material- und Fremdleistungskosten für den Betrieb und die Instandhaltung der Kraftwerke. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen betreffen hauptsächlich Instandhaltungsleistungen an Kraftwerken (4.211 T€, Vorjahr 8.775 T€). Die Verringerung der Aufwendung für bezogene Leistungen resultiert im Wesentlichen aus Fremdleistungen im Rahmen der Erneuerung des Wasserstrassenfernsprechkabels am Neckar, die im Wesentlichen an die WSD weiterbelastet werden.

(12) Personalaufwand

2012

T€
2011

T€
a) Löhne und Gehälter 4.517 4.677
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 1.469 922
davon Aufwendungen für Altersversorgung (754) (243)
5.986 5.599

Bei den Aufwendungen für Altersversorgung ergibt sich eine Erhöhung durch die höhere Zuführung zu den Personalrückstellungen. Der Beitragssatz für den Pensions-Sicherungs-Verein beträgt 3,0 Promille (Vorjahr: 1,9 Promille).

Die Aufzinsung zu den Pensionsrückstellungen wird unter "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" ausgewiesen.

(13) Sonstige betriebliche Aufwendungen

Enthalten sind hauptsächlich Konzernverrechnungen für Personal- und Supportleistungen, Versicherungskosten, Kosten des Fuhrparks, Aufwand für Ablösestrom sowie allgemeine Büro- und Verwaltungskosten.

Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen aus Ablöseleistungen in Höhe von 127 T€ (Vorjahr 142 T€) sowie Verluste aus Anlageabgängen in Höhe von 278 T€ (Vorjahr 0 T€) enthalten.

(14) Finanzergebnis

2012

T€
2011

T€
1. Erträge aus Beteiligungen 2 2
2. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 1 2
3. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 158 128
4. Zuschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 22 5
5. Abschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0 -24
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -2.173 -1.861
davon Zinsen u. ähn. Aufw. aus Aufzinsung (-1.806) (-1.466)
davon an verbundene Unternehmen (-197) (-205)
-1.990 -1.748

Bei den Beteiligungserträgen handelt es sich um die Dividende der Neckarhafen Plochingen GmbH.

(15) Außerordentliches Ergebnis

Die Außerordentlichen Aufwendungen in 2011 ergeben sich aus der Anwendung der Vorschriften des BilMoG zum 1. Januar 2010 in Höhe von 2.417 T€. Diese setzen sich aus den Effekten der Pensionsverpflichtungen (2.288 T€) sowie Stromkostenzuschuss (129 T€) zusammen. Die Verpflichtung aus der Umstellung wurde in 2011 mit den restlichen 9/15 erfasst.

(16) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entstanden durch die Bildung von passiven latenten Steuern.

(17) Sonstige Steuern

In den sonstigen Steuern sind periodenfremde Beträge in Höhe von 613 T€ (Vorjahr 0 T€) für Umsatzsteuern enthalten.

(18) Konzessionsaufwand

Das Ergebnis von 5.151 T€ (Vorjahr 5.274 T€) stellt den Konzessionsaufwand des Berichtsjahres dar. Die Jahresergebnisse der Gesellschaft stehen solange nicht zur Zahlung einer Dividende zur Verfügung, bis die Höhe der ursprünglichen Neckarausbaudarlehen des Bundes erwirtschaftet sind.

Sonstige Angaben

a) Die Gesellschaft hat im Jahresdurchschnitt 58 Mitarbeiter beschäftigt.

2012 2011 Veränderung
in den Kraftwerken 54 53 1
in der Zentrale 4 5 -1
58 58 0

b) Die Bezüge des Vorstands beliefen sich im Berichtsjahr auf 220 T€.

c) Für frühere Mitglieder des Vorstands und ihre Hinterbliebenen sind im Berichtsjahr 193 T€ angefallen.

d) Für Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Mitgliedern des Vorstands und deren Hinterbliebenen sind 1.942 T€ zurückgestellt.

e) Den Aufsichtsratsmitgliedern wurden im Berichtsjahr insgesamt 21 T€ vergütet.

f) Von einer Angabe des Prüfungshonorars nach § 285 Nr. 17 HGB wird abgesehen, da die Angaben im Konzernabschluss der EnBW AG, in den der Jahresabschluss der Gesellschaft einbezogen wird, enthalten sind.

g) Gemäß § 6b Abs. 2 EnWG sind Geschäfte im größeren Umfang mit verbundenen sowie assoziierten Unternehmen, wenn sie aus dem Rahmen der gewöhnlichen Energieversorgungstätigkeit herausfallen und für die Beurteilung der Vermögens- und Ertragslage von wesentlicher Bedeutung sind, gesondert auszuweisen. Im Geschäftsjahr 2012 wurden folgende wesentliche Geschäfte durchgeführt:

Mit der EnBW Kraftwerke AG, Stuttgart (KWG), bestehen "Stromabnehmerverträge" im Zusammenhang mit dem Bau, Betrieb und der Unterhaltung von mehreren Wasserkraftwerken am Neckar, bei denen die KWG das Strombezugsrecht hat. Darüber hinaus bestehen mit der KWG Vereinbarungen im Zusammenhang mit dem "gemeinsamen Betrieb Wasserkraftwerke" (2.911 T€; Vorjahr 2.986 T€). Außerdem werden von der KWG Räumlichkeiten zu marktüblichen Konditionen gemietet (129 T€; Vorjahr 132 T€)

Die EnBW Systeme Infrastruktur Support GmbH, Karlsruhe (SIS), übernimmt für die NAG die Funktionen Rechnungswesen und Steuern. Die NAG nimmt darüber hinaus von der SIS Leistungen im Bereich Einkauf und Logistik, Informationsverarbeitung, Personalverwaltung sowie Recht und Versicherungen in Anspruch. Diese Leistungen betrugen im Berichtsjahr 1.216 T€ (Vorjahr 1.245 T€).

Mit der EnBW Trading GmbH, Karlsruhe, besteht je ein Vertrag über die Direktvermarktung zweier Kraftwerke.

Mit der EnBW Vertriebs GmbH, Stuttgart, und der EnBW Trading GmbH, Karlsruhe, bestehen Strombezugsverträge zur Erfüllung von Ablöseverpflichtungen der NAG gegenüber Dritten.

Die oben genannten Leistungen werden anhand eines detaillierten Leistungsverzeichnisses mittels konzerneinheitlicher Verrechnungspreise des EnBW-Konzerns abgerechnet.

h) Die NAG versorgt aus der historischen Entwicklung heraus noch einige Privathaushalte mit Strom, die elektrisch direkt an ein Kraftwerk angeschlossen sind. Die NAG betreibt keine Stromversorgungsnetze sondern nur kurze Direktleitungen zwischen Kraftwerk und Stromkunde.

i) Meldungen nach § 20 Abs. 4 AktG:

Die NAG hat am 17. Februar 2011 vom Land Baden-Württemberg, Körperschaft des öffentlichen Rechts, vertreten durch das Finanzministerium Baden-Württemberg, Stuttgart, folgende Mitteilung erhalten:

„Namens und im Auftrag des Landes Baden-Württemberg und der NECKARPRI GmbH teilen wir Ihnen hiermit gemäß § 20 Abs. 1 und Abs. 4 AktG – sowie bezüglich der NECKARPRI GmbH auch gemäß § 20 Abs. 3 AktG – mit, dass beiden Rechtsträgern mittelbar eine Mehrheitsbeteiligung und damit zugleich auch mittelbar mehr als der vierte Teil der Aktien an Ihrer Gesellschaft gehört.

An Ihrer Gesellschaft hält die EnBW Kraftwerke AG eine Mehrheitsbeteiligung.

An der EnBW Kraftwerke AG hält die EnBW Energie Baden-Württemberg AG („EnBW“) eine Mehrheitsbeteiligung. An der EnBW Kraftwerke AG hält außerdem die Neckarwerke Stuttgart GmbH mehr als den vierten Teil der Aktien. Die Beteiligungen der Neckarwerke Stuttgart GmbH sind der EnBW EnHol Beteiligungsgesellschaft mbH gemäß § 16 Abs. 4 AktG zuzurechnen. Die Beteiligungen der EnBW EnHol Beteiligungsgesellschaft mbH sind der EnBW gemäß § 16 Abs. 4 AktG zuzurechnen.

Aktionärin der EnBW ist die NECKARPRI GmbH. Aufgrund einer Aktionärsvereinbarung mit der ebenfalls an der EnBW beteiligten OEW Energie-Beteiligungs GmbH kann die NECKARPRI GmbH beherrschenden Einfluss im Sinne von § 17 Abs. 1 AktG auf die EnBW ausüben. Daher sind die Beteiligungen der EnBW der NECKARPRI GmbH gemäß § 16 Abs. 4 AktG zuzurechnen.

Das Land Baden-Württemberg ist Alleingesellschafter der NECKARPRI GmbH. Daher sind die Beteiligungen der NECKARPRI GmbH dem Land Baden-Württemberg gemäß § 16 Abs. 4 AktG zuzurechnen.

Somit sind die Mehrheitsbeteiligung der EnBW und die Aktien der Neckarwerke Stuttgart GmbH an Ihrer Gesellschaft sowohl dem Land Baden-Württemberg als auch der NECKARPRI GmbH gemäß § 16 Abs. 4 AktG zuzurechnen.

Die NAG hat am 17. Februar 2011 von der E.D.F. INTERNATIONAL S.A., Paris, folgende Mitteilung erhalten:

„Namens und in Auftrag der E.D.F. INTERNATIONAL S.A., Tour EDF, 20 Place de la Défense, 92050 Paris, Frankreich („EDFI“), der Electricité de France S.A., 22-30 avenue de Wagram, 75008 Paris, Frankreich („EDF“), sowie der Republik Frankreich teilen wir Ihnen gemäß §§ 20 Abs. 5 i.V.m. 20 Abs. 1, Abs. 4 AktG – bezüglich der EDFI und der EDF auch gemäß §§ 20 Abs. 5 i.V.m. Abs. 3 AktG – mit, dass seit dem 17. Februar 2011 keinem der Vorgenannten mehr – weder unmittelbar noch mittelbar – eine Mehrheitsbeteiligung oder eine Beteiligung in Höhe von mehr als dem vierten Teil der Aktien an Ihrer Gesellschaft gehört.“

Der NAG wurde am 6. April 2011 für die NECKARPRI-Beteiligungsgesellschaft mbH i.Gr., Stuttgart, folgende Mitteilung übermittelt:

„Namens und im Auftrag der NECKARPRI-Beteiligungsgesellschaft mbH i.Gr. teilen wir Ihnen hiermit gemäß § 20 Abs. 1, Abs. 3 und Abs. 4 AktG mit, dass der NECKARPRI-Beteiligungs-gesellschaft mbH i.Gr. mittelbar eine Mehrheitsbeteiligung und damit zugleich auch mittelbar mehr als der vierte Teil der Aktien an Ihrer Gesellschaft gehört.

An Ihrer Gesellschaft hält die EnBW Kraftwerke AG eine Mehrheitsbeteiligung.

An der EnBW Kraftwerke AG hält die EnBW Energie Baden-Württemberg AG („EnBW“) eine Mehrheitsbeteiligung. An der EnBW Kraftwerke AG hält außerdem die Neckarwerke Stuttgart GmbH mehr als den vierten Teil der Aktien. Die Beteiligungen der Neckarwerke Stuttgart GmbH sind der EnBW EnHol Beteiligungsgesellschaft mbH gemäß § 16 Abs. 4 AktG zuzurechnen. Die Beteiligungen der EnBW EnHol Beteiligungsgesellschaft mbH sind der EnBW gemäß § 16 Abs. 4 AktG zuzurechnen.

Aktionärin der EnBW ist die NECKARPRI-Beteiligungsgesellschaft mbH i.Gr. Aufgrund einer Aktionärsvereinbarung mit der ebenfalls an der EnBW beteiligten OEW Energie-Beteiligungs GmbH kann die NECKARPRI-Beteiligungsgesellschaft mbH i.Gr. beherrschenden Einfluss im Sinne von § 17 Abs. 1 AktG auf die EnBW ausüben. Daher sind die Beteiligungen der EnBW der NECKARPRI-Beteiligungsgesellschaft mbH i.Gr. gemäß § 16 Abs. 4 AktG zuzurechnen.

Somit sind die Mehrheitsbeteiligung der EnBW und die Aktien der Neckarwerke Stuttgart GmbH an Ihrer Gesellschaft der NECKARPRI-Beteiligungsgesellschaft mbH i.Gr. gemäß § 16 Abs. 4 AktG zuzurechnen.“

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 22.04.2013

Aufsichtsrat und Vorstand

Aufsichtsrat

Dipl-Phys. Michael Wenk, Obrigheim

Mitglied des Vorstands der

EnBW Kraftwerke AG

Vorsitzender

- bis 24.04.2012

Dipl.-Ing. Stefan Thiele, Bietigheim-Bissingen

Geschäftsführer der

EnBW Erneuerbaren Energien GmbH

Vorsitzender

- ab 25.04.2012

Bernd Flaig, Gundelsheim

Monteur

Arbeitnehmervertreter

1. stellv. Vorsitzender

Dipl.-Verww. Manfred Eichkorn, Bad Dürrheim

Mitglied des Vorstands der

EnBW Kraftwerke AG

2. stellv. Vorsitzender

Dr.-Ing. Karl-Heinz Czychon, Weinheim

Mitglied des Vorstands der

Grosskraftwerk Mannheim AG

Kurt Emmerich, Waldbrunn

Monteur

Arbeitnehmervertreter

Dipl.-Ing. Reiner Hönes, Stuttgart

Leiter Kraftwerkswirtschaft der

EnBW Kraftwerke AG

- bis 24.04.2012

Dr. Ing. Werner Götz, Leonberg

Mitglied des Vorstands der

EnBW Kraftwerke AG

- ab 25.04.2012

Dr. Holger Himmel, Eschborn

Mitglied des Vorstands der

Süwag Energie AG

Martin Schlipf, Ludwigsburg

Elektromeister

Arbeitnehmervertreter

Dr. Lars Eigenmann, Karlsruhe

Leiter Qualitätsmanagement

EnBW Kraftwerke AG

Vorstand

Klaus Wachter, Ebersbach

Finanzen

Gottfried Schreib, Göppingen

Technik

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

- Gegenüber den Aktionären, die bei der Privatisierung der Gesellschaft gegenüber dem Bund die bedingt rückzahlbaren Darlehen zur Finanzierung der Schifffahrtsstraße übernommen haben, bestehen noch finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 79.915 T€ (Vorjahr 85.066 T€).

- Aus einem im Jahr 1995 mit der Bundesrepublik Deutschland und dem Land Baden-Württemberg abgeschlossenen Vertrag besteht in Erfüllung des Konzessions- und Bauvertrags gegenüber der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) des Bundes noch eine Verpflichtung zur Kostenübernahme für drei investive Maßnahmen, höchstens bis zu einem Betrag von 14,4 Mio. €. Kosten entstehen frühestens bei der Aufnahme dieser Maßnahmen in die Mittelfristplanung des Bundes. Die WSV rechnet nicht damit, dass dafür in den nächsten Jahren Kosten anfallen.

- Das Bestellobligo zum Bilanzstichtag betrug 1.700 T€.

Insgesamt bestehen somit sonstige finanzielle Verpflichtung in Höhe von 96.015 T€.

Stuttgart, 28. Januar 2013

Der Vorstand

Wachter

Schreib

Anlage zum Anhang

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2012

T€
Zugänge

T€
Umbuchungen

T€
Abgänge

T€
31.12.2012

T€
--- --- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.778 9 0 71 4.716
4.778 9 0 71 4.716
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 44.382 14 0 1.063 43.333
2. Technische Anlagen und Maschinen 68.200 385 342 58 68.869
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.013 106 0 44 2.075
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 8.627 1.012 -342 178 9.119
123.222 1.517 0 1.343 123.396
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 83 0 0 0 83
1. Sonstige Ausleihungen 25 0 0 25 0
108 0 0 25 83
128.108 1.526 0 1.439 128.195
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2012

T€
Zugänge

T€
Abgänge

T€
31.12.2012

T€
--- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.612 64 71 3.605
3.612 64 71 3.605
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 26.494 819 507 26.806
2. Technische Anlagen und Maschinen 51.886 1.951 58 53.779
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.309 167 44 1.432
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0
79.689 2.937 609 82.017
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0 0 0 0
1. Sonstige Ausleihungen 0 0 0 0
0 0 0 0
83.301 3.001 680 85.622
Buchwerte
31.12.2012

T€
31.12.2011

T €
--- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.111 1.166
1.111 1.166
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 16.527 17.888
2. Technische Anlagen und Maschinen 15.090 16.314
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 643 704
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 9.119 8.627
41.379 43.533
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 83 83
1. Sonstige Ausleihungen 0 25
83 108
42.573 44.807

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2012

Unternehmensstruktur und Geschäftstätigkeit

Struktur

Die Neckar - Aktiengesellschaft, Stuttgart (NAG) betreibt 24 eigene Laufwasserkraftwerke am Neckar und baut die Wasserkraft am Neckar aus.

Die Gesellschaft hatte ursprünglich auch die Aufgabe zum Ausbau des Neckars zur Großschifffahrtsstraße zwischen Mannheim und Plochingen. Der Neckarausbau wurde offiziell zum 31. Dezember 1991 abgeschlossen. Sämtliche Schifffahrtsanlagen wurden nach Fertigstellung dem deutschen Staat unentgeltlich übergeben. Betrieb und Unterhaltung der Bundeswasserstraße Neckar sind seitdem ausschließlich Aufgaben der Wasserstraßenverwaltung des Bundes.

Die NAG wurde 1995 privatisiert. Das Käuferkonsortium hat die damals bestehenden Finanzierungsdarlehen zum Ausbau des Neckars gegenüber dem Bund abgelöst. Die Jahresergebnisse der NAG stehen solange in voller Höhe diesen Aktionären zu, bis die ursprünglichen Baukosten zum Ausbau des Neckars zur Bundeswasserstraße erwirtschaftet sind. Eine Dividende kann solange nicht ausgeschüttet werden.

Aufgrund eines im Dezember 1995 zwischen der Bundesrepublik Deutschland, dem Land Baden-Württemberg und der NAG im Rahmen der Privatisierung geschlossenen Anpassungsvertrages besteht noch eine Kostenverpflichtung für Investitionen an je einem Trocknungsbecken in Altbach und auf der Benninger Insel in Marbach sowie zum Einbau von Störkörpern bei der Staustufe Poppenweiler zur Vermeidung von Ablagerungen. Der Zeitpunkt für die Ausführung der Investitionen sowie deren Kosten sind abhängig von der Aufnahme dieser Maßnahmen in die Mittelfristplanung der Wasserstraßenverwaltung des Bundes.

Die EnBW Kraftwerke AG (KWG) hält eine Mehrheitsbeteiligung nach § 290 HGB von 82,2 %. Die KWG wiederum ist in den Konzernabschluss der EnBW Energie Baden-Württemberg AG, Karlsruhe, einbezogen.

Leitung und Überwachung

Vorstand

Der Vorstand der NAG besteht aus zwei Mitgliedern, denen die gemeinsame Leitung des Unternehmens obliegt. Die Aufgaben des Vorstands sind in die Ressorts „Technik“ und „Finanzen“ aufgeteilt.

Aufsichtsrat

Der Aufsichtsrat der NAG besteht satzungsgemäß aus 9 Mitgliedern und ist mit 6 Anteilseigner- und3 Arbeitnehmervertretern besetzt. Zum Ende der Sitzung des Aufsichtsrats am 24. April 2012 legten zwei Aufsichtsräte ihr Amt nieder. Deren Nachfolger wurden in der an diesem Tag ebenfalls abgehaltenen Hauptversammlung für den Rest der Amtszeit des Aufsichtsrats nachgewählt. In diesem Zusammenhang hat der Aufsichtsrat auch einen neuen Vorsitzenden gewählt.

Geschäftsprozesse

Im Jahr 2004 haben die KWG und die NAG die Bildung eines gemeinsamen Betriebes „Wasserkraftwerke“ beschlossen. Im Rahmen dieser Kooperation wurde der von beiden Vertragspartnern bisher selbstständig durchgeführte Betrieb der Wasserkraftanlagen einschließlich aller kaufmännischen Angelegenheiten im Interesse der Erzielung von Synergieeffekten zusammengeführt.

Produkte, Markt und Wettbewerb

Die NAG stellt den erzeugten Strom aufgrund langjähriger Stromlieferungsverträge verschiedenen Energieversorgungsunternehmen auf Selbstkostenbasis zur Verfügung.

Unternehmensstrategie

Ziel der Gesellschaft ist eine hohe Verfügbarkeit der technischen Anlagen zu günstigen Erzeugungskosten.

Wirtschaftliche und politische Rahmenbedingungen

Gesamtwirtschaftliche Situation

Die Weltkonjunktur verlor 2012 an Schwung. Nachdem das Wachstum im Jahr 2011 3,8 % betrug, expandierte die Weltwirtschaft 2012 nur noch mit einer Rate von 3,3 % – so der Sachverständigenrat und der Internationale Währungsfonds (IWF) in ihren aktuellsten Schätzungen. Die Abwärtsrisiken nehmen deutlich zu. Dies ist vor allem auf die Staatsschuldenkrise, Bankenkrise und makroökonomische Krise im Euro-Raum zurückzuführen, die im Jahresverlauf weiter eskalierte und für Unsicherheiten sorgte. Die schwache Nachfrage der Industrieländer – deren Wirtschaftswachstum 2012 auf 1,3 % geschätzt wird (IWF) – dämpft über den Außenhandel auch die Konjunktur in den Schwellenländern. Der IWF geht davon aus, dass diese Ländergruppe verhaltener als in den letzten Jahren expandiert und schätzt das Wirtschaftswachstum hier im Jahr 2012 auf durchschnittlich 5,3 %.

Politische und regulatorische Rahmenbedingungen

Die NAG hat für ihre Wasserkraftwerke eine Konzession bis zum 31. Dezember 2034 zur Nutzung der Wasserkraft des Neckars. Nach Ablauf der Konzessionszeit werden die Kraftwerke kostenlos in betriebsfähigem Zustand auf die Bundesrepublik Deutschland übertragen.

Auf Basis der europäischen Wasserrahmenrichtlinie aus dem Jahr 2000 ist seit dem 01.03.2010 das neue deutsche Wasserhaushaltsgesetz (WHG) in Kraft. Das WHG enthält erstmals bundesrechtliche Vorschriften über die Durchgängigkeit von Stauanlagen sowie den Fischschutz an Wasserkraftanlagen. Für die Stauanlagen an Bundeswasserstraßen ist diese Rechtslage für alle Beteiligten aus Bund und Wasserkraft Neuland. Sie bringt eine Erweiterung der Verantwortlichkeiten zum Bau von Fischaufstiegen, Fischschutz und -abstiegseinrichtungen sowohl des Bundes als auch der Wasserkraftwerksbetreiber mit sich. Als Wasserkraftwerksbetreiber am Neckar ist die NAG in Verhandlungen mit dem Bund eingetreten. Deshalb ist zumindest im Bereich des unteren Neckars in den nächsten Jahren mit entsprechenden Maßnahmen zu rechnen. Umbaumaßnahmen zur Erhöhung der Durchgängigkeit sowie daraus entstehende Erzeugungsverluste gehen grundsätzlich zu Lasten der Stromabnehmer. Für die NAG ist damit kein wirtschaftliches Risiko verbunden.

Die Bundesrepublik Deutschland plant langfristig an allen 27 Staustufen jeweils eine Schleusenkammer für Schiffe mit einer Länge von bis zu 135 Meter auf ihre Kosten schiffbar zu machen. Das Bundesverkehrsministerium prüft zurzeit einen Ausbau nur zwischen Heilbronn und Mannheim. Durch den Schleusenausbau ist mit einer weiteren Reduzierung der verfügbaren Wassermenge für die Stromerzeugung der NAG und ihrer Stromabnehmer zu rechnen.

Zentrale Unternehmensthemen im Geschäftsjahr

Allgemeine Themen

In einem mehrjährigen Gemeinschaftsprojekt mit der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Süd West (WSD) wird das über 50 Jahre alte Wasserstraßenfernsprechkabel (WF-Kabel) aus Kupfer zwischen Plochingen und Mannheim auf einer Strecke von mehr als 200 km durch ein Lichtwellenleiterkabel ersetzt. Die Lichtwellenleiterkabel wurden 2012 weitgehend eingezogen. Die Kabelverlegung wird Anfang 2013 abgeschlossen sein. Mit einem Investitionsvolumen von rd. 12 Mio. € stellt die Kabelerneuerung bis 2013 die größte Investition der Gesellschaft dar. Anschließend sind die Komponenten in den Kraftwerken an die neue Übertragungstechnik anzupassen. Dazu laufen derzeit die Abstimmungsgespräche mit der WSD.

Wesentliche Vertragsänderungen

Für die Kraftwerke in Bad Cannstatt und Esslingen bestanden mit der EnBW Trading GmbH, Karlsruhe, für das Jahr 2012 Verträge zur Direktvermarktung der erzeugten Strommenge. Gegenüber einer EEG-Einspeisung ist damit eine Erlösverbesserung verbunden. Die Verträge wurden für 2013 verlängert.

Unternehmenssituation der NAG

Absatz - Stromerzeugung und –bereitstellung

Die Wasserführung des Neckars war nach 2011 auch 2012 unterdurchschnittlich. Für die Stromabnehmer lag die Erzeugung in den Kraftwerken nur bei 80,0 % der Regelerzeugung (505,5 GWh).

Die Anlagenverfügbarkeit betrug 96,5 % (Vorjahr 97,9 %).

Netto-Stromerzeugung 2012 GWh 2011 GWh Veränderung

%
Stromabgabe * 404,5 402,3 +0,5

* nach Abzug der kostenlosen Stromlieferungen an die Schleusen und Wehre des Bundes

Betrieb und Instandhaltung

Im Berichtsjahr gab es keine Ereignisse mit nennenswerten Auswirkungen auf den Kraftwerksbetrieb.

Neben den regelmäßigen Revisions- und Instandhaltungsarbeiten wurde 2012 im WKW Gundelsheim eine Maschine grundüberholt. Die Automatisierung von Steuerungseinheiten im Wasserkraftwerk Kochendorf trägt u. a. auch zur Sicherstellung der Verfügbarkeit des Kraftwerksparks am Neckar bei.

Ertragslage

Die Erträge haben sich wie folgt entwickelt:

01.01. – 31.12.2012

Mio. €
01.01. – 31.12.2011

Mio. €
Veränderung % *
Stromerlöse 24,1 26,2 -8,2
Aktivierte Eigenleistungen 0,2 0,1 353,7
Sonstige betriebliche Erträge 3,5 7,5 -53,3
Gesamt 27,8 33,8 -17,7

* Veränderung berechnet auf Basis der nicht gerundeten Zahlen

Die Stromerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Enthalten sind vor allem die Kosten der Stromerzeugung, die den jeweiligen Stromabnehmern der Wasserkraftwerke auf Selbstkostenbasis zuzüglich des sog. Wassergeldes (Gewinnbestandteil) weiterbelastet werden. Die um rd. 2,2 Mio. € niedrigeren Stromerlöse resultieren im Wesentlichen aus niedrigeren Kosten der Stromerzeugung aus der Instandhaltung der Kraftwerke (-1,7 Mio. €) und geringerer Zuführung zu Rückstellungen (-0,5 Mio. €).

Die Reduzierung der sonstigen betrieblichen Erträge (-4,0 Mio. €) resultiert im Wesentlichen aus geringeren Vorleistungen im Rahmen der Erneuerung des WF-Kabels am Neckar, die an die WSD weiterbelastet werden.

Es ist ein Materialaufwand von 5,7 Mio. € angefallen, der sich im Wesentlichen aus den Material- und Fremdleistungskosten für den Betrieb und die Instandhaltung der Kraftwerke und für die Vorleistungen an die WSD im Zusammenhang mit der Erneuerung des WF-Kabels am Neckar ergibt. Die Reduzierung um 4,3 Mio. € gegenüber dem Vorjahr resultiert hauptsächlich aus niedrigeren Kosten für das WF-Kabel, die an die WSD weiterbelastet werden.

Der Personalaufwand hat sich mit 6,0 Mio. € gegenüber dem Vorjahr um 0,4 Mio. € erhöht, im Wesentlichen zurückzuführen auf höhere Zuführungen bei den Pensionsrückstellungen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von 5,0 Mio. € enthalten hauptsächlich Konzernverrechnungen für Personal- und Supportleistungen, Versicherungskosten, Kosten des Fuhrparks, Aufwand für Ablösestrom, sowie allgemeine Büro- und Verwaltungskosten. Die gegenüber dem Vorjahr um 0,6 Mio. € niedrigeren Kosten resultieren im Wesentlichen aus geringeren Konzernleistungen und einem geringeren Aufwand für Ablösestrom.

Die Veränderung im Finanzergebnis um 0,3 Mio. € auf -2,0 Mio. € resultiert im Wesentlichen aus einer höheren Aufzinsung der Personalrückstellungen.

Ergebnis

Das Ergebnis stellt sich wie folgt dar:

Ergebnis 01.01. – 31.12.2012

Mio. €
01.01. – 31.12.2011

Mio. €
Veränderung % *
Jahresergebnis vor Konzessionsaufwand 5,2 5,3 -2,3
Konzessionsaufwand -5,2 -5,3 -2,3
Jahresergebnis 0 0 0

* Veränderung berechnet auf Basis der nicht gerundeten Zahlen

Das Ergebnis der Gesellschaft ergibt sich im Wesentlichen aus den vertraglichen Wassergeldern, die die Stromabnehmer zusätzlich zu den Selbstkosten zu erstatten haben. Daneben tragen die Betriebsergebnisse der auf eigene Rechnung betriebenen Wasserkraftwerke Bad Cannstatt und Esslingen am Neckar zum Ergebnis bei. In geringem Umfang sind auch Immobilienerlöse aus dem Verkauf nicht mehr betriebsnotwendiger Liegenschaften, Bonuserlöse sowie Miet- und Zinserträge enthalten.

Finanzlage

Die NAG finanziert sich vorwiegend durch die Selbstkostenerstattung der Stromabnehmer und das Wassergeld als Gewinnbestandteil, sowie die Betriebsergebnisse der auf eigene Rechnung betriebenen Wasserkraftwerke Bad Cannstatt und Esslingen am Neckar. Zum kurzfristigen Ausgleich von Liquiditätsspitzen bestand außerdem eine Cashpoolvereinbarung mit der EnBW AG. Freie liquide Mittel werden am Kapitalmarkt angelegt.

Der Cashflow war auch im abgelaufenen Geschäftsjahr positiv und wird in Höhe des Jahresergebnisses mit 5,2 Mio. € zur Tilgung der Konzessionsdarlehen an die Konsortialpartner weitergegeben.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr von 85,2 Mio. € um 0,6 Mio. € auf 84,6 Mio. € reduziert, zurückzuführen auf gegenläufige Effekte. Erhöhend wirkten Zugänge bei den sonstigen Vermögensgegenständen (+2,1 Mio. €) und bei den verbundenen Unternehmen im Wesentlichen bedingt durch die Teilnahme am Cash-Pool (+4,4 Mio. €).

Dagegen reduzierte sich abschreibungsbedingt das Anlagevermögen (-2,2 Mio. €), die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (-1,5 Mio. €), die Wertpapiere (-1,0 Mio. €) sowie die Bankguthaben (-2,4 Mio. €).

Die Sachanlagequote, gemessen an der Bilanzsumme, betrug zum Ende des Geschäftsjahres 48,9 % (Vj. 51,1 %).

Anlagevermögen

Investitionsvolumen 01.01. – 31.12.2012

Mio. €
01.01. – 31.12.2011

Mio. €
Veränderung % *
Sachanlagevermögen 1,5 7,6 -77,5

* Veränderung berechnet auf Basis der nicht gerundeten Zahlen

Der wesentliche Teil der Investitionen betraf die noch im Bau befindliche Erneuerung des WF-Kabels am Neckar. Die Kabelerneuerung wird Anfang 2013 abgeschlossen.

Umlaufvermögen

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen überwiegend Erstattungsansprüche an unsere Stromabnehmer und sind innerhalb eines Jahres fällig.

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten vor allem in Zukunft fällige Ansprüche gegenüber unseren Stromabnehmern, basierend auf Verpflichtungen gegenüber den Empfängern von Versorgungs- und Altersteilzeitbezügen, Jubiläumszahlungen, Versorgungskapital sowie auf Freistellung von unseren Verpflichtungen zur Zahlung von künftigen Beiträgen an den Pensions-Sicherungs-Verein. Die entsprechenden Verpflichtungen sind in der Bilanz in gleicher Höhe passiviert.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert 10 Mio. €. Im Zusammenhang mit der BilMoG-Umstellung besteht seit 2010 eine Gewinnrücklage von 179 T€ aus der Abzinsung der Rückstellung für die Heimfallverpflichtung.

Zum Bilanzstichtag am 31.12.2012 betrug die Eigenkapitalquote, gemessen an der Bilanzsumme, 12,0 % (Vj. 12,0 %).

Fremdkapital

Die Rückstellungen haben sich im Geschäftsjahr 2012 von 31,4 Mio. € auf 32,8 Mio. € erhöht. Die Erhöhung um 1,4 Mio. € ist im Wesentlichen zurück zuführen auf Zuführungen zu den Pensionsrückstellungen und sonstigen Personalrückstellungen (+0,7 Mio. €), Zuführung bei den Rückstellungen für latente Steuern (+0,3 Mio. €), sowie Zuführung bei der Rückstellung für sonstige Steuern als Vorsorge für eine steuerliche Außenprüfung (+0,6 Mio. €). Dagegen haben sich die Rückstellungen für ausstehende Lieferantenrechnungen reduziert (-0,2 Mio. €).

Die Verbindlichkeiten haben sich im Geschäftsjahr 2012 von 18,2 Mio. € auf 17,3 Mio. € reduziert. Für die Reduzierung um 0,9 Mio. € sind mehrere, teils gegenläufige Effekte ausschlaggebend. Die Verbindlichkeiten bei den Kreditinstituten haben sich durch Darlehenstilgungen reduziert (-0,3 Mio. €). Durch den niedrigeren Konzessionsaufwand (Ergebnisabführung) und durch Darlehens-tilgung haben sich die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen und beteiligten Unternehmen reduziert (-0,4 Mio. €). Außerdem reduzierten sich die Sonstigen Verbindlichkeiten (-0,5 Mio. €). Dagegen haben sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöht (+0,3 Mio. €).

Rechnungsabgrenzungsposten

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten enthält mit 24,4 Mio. € im Wesentlichen abgegrenzte Stromerlöse für spätere Geschäftsjahre sowie die noch nicht aufgelösten Kapitalzuschüsse der Stromabnehmer aus der Weiterverrechnung der aktivierungspflichtigen Investitionen im Rahmen der Selbstkostenerstattung.

Entflechtung gemäß § 6b EnWG

Die Gesellschaft ist als verbundenes Unternehmen der EnBW AG Tochtergesellschaft eines vertikal integrierten Energieversorgungsunternehmens i.S.d. § 3 Nr. 38 EnWG. Sie führt nach § 6b Abs. 3 EnWG andere Tätigkeiten innerhalb des Elektrizitätssektors aus. Die anderen Tätigkeiten im Elektrizitätssektor umfassen die Erzeugung von Elektrizität. Tätigkeiten außerhalb des Elektrizitätssektors liegen nicht vor. Die Erstellung von Tätigkeitsabschlüssen ist nicht erforderlich.

Mitarbeiter

Ende 2012 waren einschließlich der leitenden Angestellten 57 Mitarbeiter/innen beschäftigt (Vj. 58 Mitarbeiter/innen).

Zur Erzielung von Synergieeffekten wurden bereits seit 2005 mit der KWG gemeinsame Arbeitsgruppen mit Mitarbeitern beider Gesellschaften gebildet. Ausscheidende Mitarbeiter/innen im Betrieb der NAG werden nicht mehr ersetzt, sondern im Rahmen dieser Kooperation wird auf die Mitarbeiterkapazitäten der KWG zurückgegriffen.

Umweltschutz und Arbeitssicherheit

Durch die Stromerzeugung aus den Wasserkraftwerken der NAG konnte im Vergleich mit einem entsprechenden Steinkohlekraftwerk ein Ausstoß von ca. 329.600 t (Vj. ca. 369.000 t) Kohlendioxid, ca. 152,4 t (Vj. ca. 151,7 t) Schwefeldioxid und ca. 222,5 t (Vj. ca. 221 t) Stickoxid vermieden werden. Dieser wichtige Beitrag zum Schutz der Umwelt unterstreicht die Bedeutung der Stromerzeugung aus Wasserkraft.

Die NAG ist im Rahmen des gemeinsamen Betriebes mit der KWG in die Arbeitsschutz- und Gesundheitsschutzorganisation der EnBW eingebunden, die gesellschaftsübergreifend zu einer kontinuierlichen Verbesserung der Arbeits- und Gesundheitsschutzleistung führt.

Umweltmanagementsystem

Die NAG ist in das Umweltmanagementsystem der KWG eingebunden. Auf Basis der konzernweit geltenden Rahmenvorgaben verfügt die KWG seit 2007 über ein zertifiziertes Umweltmanagementsystem (UMS). Auch im diesjährigen Überwachungsaudit hat die KWG nachgewiesen, dass ein Umweltmanagementsystem nach den Anforderungen der internationalen Norm EN ISO 14001:2009 eingeführt ist und gelebt wird. Durch die Auditoren wurden keine Beanstandungen und Abweichungen festgestellt.

Rechtsentwicklung im Umweltschutz

Mit zunehmender Tendenz ist zu beobachten, dass insbesondere durch die Rechtsentwicklung auf EU-Ebene die Umweltschutzanforderungen schleichend aber stetig verschärft werden und sich hieraus Anpassungs- und Handlungsaktivitäten für den Kraftwerksbereich ergeben. Beispielhaft zu nennen ist die Wasserrahmenrichtlinie.

Arbeitsschutz im Kraftwerksbetrieb

Neben der kontinuierlichen Weiterbildung des Personals finden regelmäßige Betriebsbegehungen durch den Sicherheitsingenieur statt. Die Sensibilisierung der Mitarbeiter und die Verbesserung von Arbeitsabläufen und der technischen Ausstattung führen insgesamt zu einer Steigerung der Arbeits- und Gesundheitsleistung.

Risiko- und Chancenbericht

Risikomanagementprozess

Durch ein formalisiertes Risikomanagementsystem wird neben dem Erkennen von allgemeinen Geschäftsrisiken sichergestellt, dass auch Risiken aus dem Kraftwerksbetrieb mit nennenswerten finanziellen Auswirkungen auf unsere Stromabnehmer, rechtzeitig erkannt werden.

Die heutige wirtschaftliche Entwicklung erfordert eine ständige Kontrolle der Kosten und Prozesse eines Unternehmens. Das vor einigen Jahren von der NAG eingesetzte System zur Kostenüberwachung und -kontrolle sowie Benchmarks und „Best practice“-Maßnahmen haben sich bewährt.

Durch regelmäßige Risikoinventuren mit den Betriebsverantwortlichen wird sichergestellt, dass die erfassten Risiken hinsichtlich ihrer potentiellen Schadenshöhe und Eintrittswahrscheinlichkeit regelmäßig überprüft und dass neue Risiken rechtzeitig erkannt werden.

Durch die Selbstkostenerstattung der Stromabnehmer haben Kostenrisiken keinen direkten Einfluss auf das Geschäftsergebnis der NAG. Mit Blick auf die Ergebnisse der Gesellschaft wird mit gezielten Maßnahmen, beispielsweise die risikoorientierte Instandhaltung sowie die systematische Schulung und Qualifizierung des Personals, den Risiken entgegengesteuert. Weiterhin wird durch ständige Modernisierung der bestehenden Anlagen im Sinne eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses dafür gesorgt, dass die Anlagen dem Stand der Technik und der Sicherheit entsprechen.

Risikoarten

a) Operative Risiken

Grundsätzlich bestehen Risiken aus dem Betrieb der Anlagen. Technische Defekte können zu ungeplanten Nichtverfügbarkeiten der Erzeugungsanlagen oder zu ungeplanten Instandhaltungskosten führen.

Aufgrund der mit den Stromabnehmern langfristig abgeschlossenen Verträge, wonach von diesen die jährlich anfallenden Ausgaben getragen werden, bestehen für die NAG keine finanzielle Risiken aus dem Betrieb und der Verwaltung dieser Kraftwerke. Erzeugungsausfälle und ungeplante Instandhaltungskosten gehen zu Lasten der Stromabnehmer mit ggf. nachteiliger Auswirkung auf die Bezugskosten der Stromabnehmer.

Erzeugungsausfälle und ungeplante Instandhaltungskosten der auf eigene Rechnung betriebenen Kraftwerke Bad Cannstatt und Esslingen am Neckar gehen ggf. zulasten des Jahresergebnisses vor Konzessionsaufwand.

Grundsätzlich bestehen auch finanzielle Risiken aus Geldanlagen. Diese sind überschaubar durch eine sehr konservative Anlagepolitik.

b) Politische und regulatorische Risiken

Der Druck der Behörden im Hinblick auf die Durchgängigkeit der Flüsse und fischfreundliche Anlagen wird spürbar höher. Deshalb ist zumindest im Bereich des unteren Neckars in den nächsten Jahren mit entsprechenden Maßnahmen zu rechnen. Umbaumaßnahmen zur Erhöhung der Durchgängigkeit sowie daraus entstehende Erzeugungsverluste gehen grundsätzlich zu Lasten der Stromabnehmer. Für die NAG ist damit kein wirtschaftliches Risiko verbunden.

c) Chancen

Die Direktvermarktung der auf eigene Rechnung betriebenen Wasserkraftwerke in Bad Cannstatt und Esslingen bieten die Chance zu einer Verbesserung der Ertragslage, so dass auch auf lange Sicht von einer positiven Ergebnisentwicklung ausgegangen werden kann.

Berichtswesen

Der Vorstand berichtet im Rahmen der Quartalsberichte regelmäßig an den Aufsichtsrat.

Gesamtbeurteilung der wirtschaftlichen Lage der NAG

Durch die Übernahme der Selbstkosten durch die Stromabnehmer ist die wirtschaftliche Lage der NAG nicht gefährdet. Der Vorstand beurteilt die wirtschaftliche Lage der NAG insgesamt als günstig. Bei der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist, selbst auf lange Sicht, mit keinen großen Schwankungen zu rechnen.

Nachtragsbericht

Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.

Internes Kontrollsystem (IKS)

Durch die enge Verbindung mit der EnBW ist die NAG in das interne Kontrollsystem des EnBW-Konzerns eingebunden, so dass Unregelmäßigkeiten im Geschäftsbetrieb frühzeitig erkannt werden können.

Die NAG wendet in ihrem Geschäftsbetrieb außerdem die Konzerngrundsätze der EnBW zur Sicherheit in der Informations- und Kommunikationstechnologie an (IuK Security Policy).

Abhängigkeitsbericht

In dem von uns für das Geschäftsjahr 2012 aufgestellten Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen haben wir abschließend erklärt, dass unsere Gesellschaft nach den Umständen, die dem Vorstand zu dem Zeitpunkt bekannt waren, zu dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, jeweils eine angemessene Gegenleistung erhielt.

Prognosebericht

Künftige Umsatzentwicklung

Die Umsatzerlöse werden sich im Jahr 2013 voraussichtlich auf rd. 27 Mio. € erhöhen und im Jahr 2014 auf rd. 25 Mio. € zurückgehen.

Nach den mit den Stromabnehmern geführten Gesprächen zur Mittelfristplanung über den Betrieb und die Instandhaltung der Kraftwerke rechnen wir für das Jahr 2013 mit ca. 2 Mio. € höheren Instandhaltungsausgaben. Für das Jahr 2014 können wir wieder von einem Rückgang von Instandhaltungsausgaben in etwa gleicher Höhe ausgehen.

Die restlichen nicht mehr betriebsnotwendigen Immobilien aus einem Vergleich mit dem Bund sind durch die aktuelle Marktlage, die vorhandene Mieterstruktur und dem anstehenden Sanierungsbedarf schwer zu veräußern. Wir gehen deshalb davon aus, dass die zum Ergebnis beitragenden Immobilienerlöse mittelfristig entfallen. Der Immobilienverkauf wird weiterverfolgt.

Erwartete Ergebnisentwicklung

Das Ergebnis vor Konzessionsaufwand der Gesellschaft bewegt sich auch 2013 und 2014 in der Größenordnung von ca. 5 Mio. €.

Das in den Stromlieferungsverträgen festgelegte Wassergeld stellt zum überwiegenden Teil das wirtschaftliche Ergebnis der Gesellschaft dar (Gewinnbestandteil). Vertragliche Preisänderungsklauseln führen auf lange Sicht zu stabilen Ergebnissen. Die bereits in den Vorjahren abgeschlossenen ergänzenden vertraglichen Regelungen in der Betriebsführung von fremden Kraftwerken sowie von zusätzlichen, leistungsorientierten Bonusregelungen mit den Stromabnehmern tragen zur Stabilisierung des Jahresergebnisses vor Konzessionsaufwand bei.

Aufgrund der Einbindung in das Cash-Pooling der EnBW AG, sowie der Selbstkostenabrechnungsmöglichkeit, gehen wir von einer weiterhin stabilen Entwicklung der Finanzlage aus.

Erwartete Sachinvestitionen

Für die in Bau befindliche Erneuerung des WF-Kabels sind im Jahr 2013 weitere Investitionen in Höhe von 2,3 Mio. € vorgesehen. In den Jahren 2013 bis 2015 sind Kosten für die Anbindung der Kraftwerke an das WF-Kabel in Höhe von 3,2 Mio. € geplant. Außerdem ist in den Jahren 2013 bis 2015 in der Warte Rockenau eine Leittechnikerneuerung geplant.

Stuttgart, 28. Januar 2013

Der Vorstand

Wachter

Schreib

Bericht des Aufsichtsrats

Der Aufsichtsrat hat sich vom Vorstand während des Geschäftsjahres anhand regelmäßiger Berichte und in Sitzungen über die Entwicklung und die Lage der Gesellschaft unterrichten lassen und die Geschäftsführung der Gesellschaft überwacht. Wichtige Vorgänge wurden mit dem Vorstand erörtert.

Die Gesellschaft ist in das Risikomanagementsystem und interne Kontrollsystem des EnBW-Konzerns eingebunden und wendet in seinem Geschäftsbetrieb die Konzerngrundsätze zur Sicherheit in der Informations- und Kommunikationstechnologie an. Der Vorstand hat an den Aufsichtsrat berichtet, dass im Berichtsjahr 2012 keine Risiken mit nennenswerten finanziellen Auswirkungen erkannt wurden und dass keine Unregelmäßigkeiten in den Geschäftsabläufen festgestellt wurden.

Der Aufsichtsrat tagte im Geschäftsjahr 2012 zweimal, der Personalausschuss einmal.

Schwerpunkte der Beratungen

Der Aufsichtsrat befasste sich eingehend mit schriftlichen und mündlichen Berichten sowie Beschlussfassungen des Vorstandes. Zu den regelmäßigen Erörterungen zwischen dem Vorstand und dem Aufsichtsrat gehörte der Wirtschaftsplan für das Jahr 2013 sowie die Mittelfristplanung der Gesellschaft. Wesentlich waren auch die erwarteten Auswirkungen des Wasserhaushaltsgesetzes auf die Wasserkraftwerke am Neckar in Beziehung zur Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes als Betreiber der Wehre und Schleusen sowie die Erneuerung der IT-Infrastruktur zur Fernsteuerung der Kraftwerks- und Wehranlagen als größte und umfangreichste Einzelinvestition in den nächsten Jahren.

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2012 und der Lagebericht sind durch die KPMG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Berlin, geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Das Prüfungsergebnis des Abschlussprüfers hat der Aufsichtsrat zustimmend zur Kenntnis genommen. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss und den Lagebericht geprüft und gebilligt. Der Jahresabschluss 2012 ist damit gem. § 172 AktG festgestellt.

Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand gemäß § 312 AktG erstellten Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen geprüft und für rechtmäßig befunden. Der Abschlussprüfer hat gemäß § 313 Abs. 3 AktG bestätigt, dass die Angaben im Bericht richtig sind und dass bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistung der Gesellschaft nicht unangemessen hoch war. Das Prüfungsergebnis des Abschlussprüfers hat der Aufsichtsrat zustimmend zur Kenntnis genommen. Er erhebt keine Einwendungen gegen die abschließende Erklärung des Vorstands.

Personelle Veränderungen

Der ehemalige Vorsitzende des Aufsichtsrats, Herr Michael Wenk, sowie Herr Reiner Hönes sind zum Ende der Sitzung des Aufsichtsrats am 24. April 2012 ausgeschieden. Neu in den Aufsichtsrat wurden Herr Stefan Thiele und Herr Dr. Werner Götz bestellt. Herr Thiele wurde gleichzeitig zum neuen Vorsitzenden gewählt.

Der Aufsichtsrat dankt den ausgeschiedenen Aufsichtsräten für ihr Engagement zum Wohle der Gesellschaft.

Der Aufsichtsrat dankt darüber hinaus dem Vorstand, den Betriebsräten und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihre engagierte und wertvolle Arbeit im Geschäftsjahr 2012.

Stuttgart, 22. April 2013

Der Aufsichtsrat

Stefan Thiele, Vorsitzender

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss --bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang-- unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Neckar - Aktiengesellschaft, Stuttgart, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. Nach § 6b Abs. 5 EnWG umfasste die Prüfung auch die Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG, wonach für die Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 EnWG getrennte Konten zu führen sind. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften sowie die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht sowie über die Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden und dass mit hinreichender Sicherheit beurteilt werden kann, ob die Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG in allen wesentlichen Belangen erfüllt sind. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht sowie für die Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter, die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts sowie die Beurteilung, ob die Wertansätze und die Zuordnung der Konten nach § 6b Abs. 3 EnWG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt sind und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung des Jahresabschlusses unter Einbeziehung der Buchführung und des Lageberichts hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG, wonach für die Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 EnWG getrennte Konten zu führen sind, hat zu keinen Einwendungen geführt.

Stuttgart, den 28. Januar 2013

**KPMG AG

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**

Pfaff, Wirtschaftsprüfer

Rupperti, Wirtschaftsprüfer