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mVISE AG Interim / Quarterly Report 2014

Sep 30, 2014

5428_10-q_2014-09-30_d25a8129-45bd-4968-bb57-db269f82ffba.pdf

Interim / Quarterly Report

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Creative Technology

2 Halbjahresabschluss der conVISUAL AG

für das 1. Halbjahr 2014 01. Januar 2014 – 30. Juni 2014

conVISUAL im ersten Halbjahr 2014

  • ● Mobile Business Solutions: neue Key Accounts
  • ● Leuchtturmprojekt McDonald's Quick Mac
  • ● Sales Wizard: Produktentwicklung + neue Kunden

Der Ausbau des Bereichs Mobile Business Solutions wurde im ersten Halbjahr konsequent verfolgt. So konnten auch bei neuen Accounts wie Austrian Airlines, oder neuen Kundenbereichen wie Bosch Zubehör größere Projekte umgesetzt werden. Mit dem Launch der Quick Mac App für McDonald's Österreich wurde nun auch eine Erfolgsgeschichte gestartet, die in Bereichen wie mCommerce, digitaler Kundenbindung und Personalisierung auf internationaler Ebene als Leuchtturmprojekt gewertet wird.

Auch für das Produkt Sales Wizard wurden neue Kunden gewonnen, sodass der strategische Fokus auf Geschäft mit wiederkehrenden Umsätzen weiter voran getrieben wurde. Die im Juni umgesetzte Kapitalerhöhung diente zudem vor allem der Weiterentwicklung des Sales Wizard zu einem modularen, flexiblen Produkt und in der Folge zu einem SaaS (Software as a Service) Modell.

Reduktion von unrentablem Geschäft und Fokus auf Mobile Business Solutions

Der Fokus lag im ersten Halbjahr 2014 auf Projektgeschäft mit starker Marge sowie auf der Weiterführung der Produktstrategie.

Die Geschäftsbereiche Content- und Informationen Services, sowie Banking und Ticketing wurden bereits 2013 zugunsten des margenstarken Mobile Business Solution Geschäfts reduziert. Der daraus resultierende Umsatzrückgang von rund 487 TEUR im ersten Halbjahr 2014 konnte noch nicht durch andere Geschäftsbereiche kompensiert werden.

Die Gesamtleistung, inkl. der unfertigen Leistungen, im Kernbereich Mobile Business Solutions summiert sich im ersten Halbjahr auf 1.14 Mio. EUR und zeigt damit ein Wachstum von knapp über 35% im Vergleich zu 845 TEUR im selben Zeitraum 2013.

Das Bruttoergebnis konnte von 481 TEUR durch eine deutliche Reduktion der Herstellungskosten auf 574 TEUR ausgebaut werden und die Rohertragsmarge stieg auf mehr als 70%.

Weiterentwicklung des Sales Wizard

Das Produkt wurde und wird unabhängig von Kundenprojekten mit einer zentralen Roadmap ausgebaut. Spezifische Funktionen aus Projekten werden wieder in das Produkt zurück geführt, sodass auch andere Kunden davon profitieren können. Die Weiterentwicklung hat vor allem das Ziel ein modulares System zu schaffen, das, wie ein Baukasten, schnell und einfach an Kundenanforderungen angepasst werden kann. Hieraus entsteht in Folge ein Produkt, das auch in einem SaaS Modell angeboten werden kann.

Kundenerfolge mit dem Sales Wizard

Neben der strategischen Weiterentwicklung des Produktes konnten auch weitere Vertriebserfolge verzeichnet werden. So gelang es mit Meinl Kaffee den ersten Kunden in Österreich zu gewinnen und bei den bestehenden Kunden Olympus und Bosch wesentliche neue Bereiche dazu zu gewinnen: Olympus beauftragte den neuen Produktbereich HNO und den Ausbau für Consumer Produkte. Bei Bosch wurde auf Basis des Sales Wizard ein Händlerkatalog beauftragt.

Ausblick 2014

Für das zweite Halbjahr sind eine Reihe großer Projekte bei bestehenden und auch neuen Accounts geplant. Zusätzlich wird aus einer im Sommer geschlossenen Kooperation mit dem Payment-Spezialisten mr. net group relevanter Umsatz erwartet.

Vor allem wird aber im vierten Quartal der Grundstein für eine wesentliche Erfolgskomponente der zukünftigen conVISUAL AG gelegt werden:

Die Wertschöpfungskette wird an der Stelle verstärkt, die den größten Hebel im Kundenzugang mit sich bringt - in der Beratung. Das wird nicht nur im angestammten Mobility-Geschäft erfolgen sondern vor allem auch durch eine inhaltliche Erweiterung des Portfolios um die Bereiche Cloud und Security. Zu diesem Zweck wird conVISUAL das Team um eine beträchtliche Anzahl von Consultants ausbauen.

Mobility, Cloud und Security bilden damit eine massive Einheit im Projektgeschäft und sind auch von enormer Bedeutung für die Produktstrategie der conVISUAL AG:

Das neu gewonnene Knowhow in der Konzeption sicherer Cloud-Lösungen wird genutzt um Produkte zu SaaS Modellen auszubauen. Zu Beginn erfolgt diese Erweiterung für den Sales Wizard, wird aber auch für Produkte eingesetzt werden, die aus anorganischem Wachstum entstehen. Das angestrebte SaaS Modell hat nicht nur eine technische Komponente, sondern auch eine vertriebliche. conVISUAL strebt an eine Blaupause für den kompletten Prozess zu schaffen: Produkte technisch zu Cloud-basierten Modellen auszubauen, den Betrieb zu übernehmen und sie über Vertriebskanäle bereit zu stellen, die sich schon für Produkte wie den Sales Wizard bewährt haben. Dazu gehören Direktvertriebs- wie auch Online- und Partnerkanäle.

Auch der erste Schritt für das anorganische Wachstum im Produktgeschäft wird schon im vierten Quartal 2014 gesetzt werden. conVISUAL plant hier eine Beteiligung an einem Softwareunternehmen, das sich bereits erfolgreich am Markt etablieren konnte. Gemeinsam wird aus dem bereits existierenden Individualprodukt ein SaaS Modell aufgebaut.

So wird conVISUAL nicht nur mit einem auf mehreren Ebenen erweiterten Lösungsportfolio in das Jahr 2015 starten, sondern auch mit einer verdoppelten Produktpalette.

Peter Hofbauer (CSO) Claas Voigt (COO)

Kapitalflussabrechnung 30.06.2014
TEUR
30.06.2013
TEUR
1. Jahresfehlbetrag -511 -635
2. Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 99 53
3. Ergebnis aus dem Abgang von Finanzanlagevermögen
4. Zunahme/Abnahme der unfertigen Leistungen -275 -147
5. Zunahme/Abnahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 242 482
6. Zunahme/Abnahme anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finan
ziergungstätigkeit zuzuordnen sind
-43
7. Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen
-118 -241
8. Zunahme/Abnahme der erhaltenen Anzahlungen
9. Zunahme/Abnahme der kurzfristigen Rückstellung 26 52
10. Zunahme/Abnahme der sonstigen Vermögensgegenstände und Rech
nungsabgrenzungsposten
-90
11. Zunahme/Abnahme der sonstigen Verbindlichkeiten und
Rechnungsabgrenzungsposten
252 82
12. Mittelabfluss aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -375 -397
13. Auszahlungen für Investitionen im Anlagevermögen -4 6
14. Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -88 -34
15. Einzahlungen aus Abgängen des Finanzanlagevermögens
16. Mittelabfluss /-zufluss aus der Investitionstätigkeit -92 -28
17. Darlehen -5 -8
18. Einzahlungen aus der Kapitalerhöhung 546 420
19. Mittelzufluss aus der Finanzierungstätigkeit 541 412
20. Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestands
(=12. + 16. + 19.)
74 -13
21. Finanzmittelbestand am Periodenanfang 77 93
22. Finanzmittelbestand am Periodenende 151 80

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 30. Juni 2014

1. HJ 2014
EUR
1. HJ 2013
EUR
1. Umsatzerlöse 907.900,17 1.543.364,59
2. Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse
erbrachten Leistungen
-333.713,16 -1.062.356,42
3. Bruttoergebnis vom Umsatz 574.187,01 481.008,17
4. Vertriebskosten -373.959,06 -431.775,75
5. Allgemeine Verwaltungskosten -671.532,46 -709.339,16
6. Sonstige betriebliche Erträge 8.664,52 29.241,03
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -25.098,82 -1.594,88
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 12,01 46,80
9. Abschreibungen auf Finanzlagen 0,00 0,00
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -19.369,29 -1.175,83
11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -507.096,09 -633.589,62
12. Sonstige Steuern -3.721,86 -1.505,31
13. Jahresfehlbetrag -510.817,95 -635.094,93
14. Verlustvortrag -18.368.809,24 -17.519.153,05
15. Bilanzverlust -18.879.627,19 -18.154.247,98

Bilanz zum 30. Juni 2014

30.06.2013
EUR EUR
378.565,06 182.824,89
24.769,19 48.941,78
0,00 0,00
403.334,25 231.766,67
444.672,41 245.665,13
519.005,05 394.295,55
2.232,28 0,00
200.136,35
542.702,53 594.431,90
79.669,49
919.766,52
16.653,00 12.308,80
94.853,41 0,00
1.163.841,99
30.06.2014
21.465,20
151.038,04
693.740,57
1.653.253,64
Passiva 30.06.2014 30.06.2013
EUR EUR
A
Eigenkapital
I.
Grundkapital
5.784.849,00 5.264.849,00
[Bedingtes Kapital TEUR 1.851 (i. Vj. TEUR 1.851)]
II.
Kapitalrücklage
12.999.924,78 12.973.924,78
III.
Bilanzverlust
-18.879.627,19 -18.154.247,90
IV.
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag
94.853,41
0,00 84.525,88
B
Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 179.621,29 222.916,27
C
Verbindlichkeiten
1.
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
3.279,09 11.227,11
--davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr
EUR 0,00 (i. Vj. EUR 0,00)
2.
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen
232.048,14 0,00
--davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr
EUR 232.048,14 (i. Vj. TEUR 0,00)--
3.
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
--davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr
EUR 740.922,45 (i. Vj. TEUR 695)--
740.922,45 695.056,18
4.
Sonstige Verbindlichkeiten
497.382,67 150.116,55
--davon aus Steuern EUR 33.110,45 (i. Vj. TEUR 25)--
--davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr
EUR 442.082,67 (i. Vj. TEUR 150)--
--davon Im Rahmen der Sozialen Sicherheit EUR 0,00
(i. Vj. TEUR 0,00)--
1.473.632,35 856.399,84
1.653.253,64 1.163.841,99

Erläuterungen zum Halbjahresabschluss zum 30.06.2014

Allgemeine Angaben

Die im vorliegenden Halbjahresbericht enthaltenen Angaben für den Berichtszeitraum vom 01. Januar 2014 bis 30. Juni 2014 wurden vom Vorstand der conVisual AG erstellt und sind nicht durch einen Wirtschaftsprüfer geprüft worden.

Der Halbjahresabschluss zum 30. Juni 2014 wurde nach den handelsrechtlichen Vorschriften nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) aufgestellt. Eine Anpassung der Vorjahrszahlen wurde in Übereinstimmung mit Art. 67 Abs. 8 EGHGB nicht vorgenommen.

Die conVisual AG ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB.

Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Umsatzkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 3 HGB beibehalten.

Die Vorjahresvergleichszahlen beziehen sich auf den Halbjahresabschluss zum 30. Juni 2013.

Bilanzierungs und Bewertungsmethoden

Bei der Bewertung wird von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen.

Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände erfolgte zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von planmäßigen Abschreibungen über die wirtschaftliche Nutzungsdauer. Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände werden mit ihren Herstellungskosten angesetzt.

Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgte zu Anschaffungskosten abzüglich plan¬mäßiger Abschreibungen über die wirtschaftliche Nutzungsdauer.

Die Abschreibungen erfolgen grundsätzlich nach der linearen Abschreibungsmethode.

Der Wertansatz der Anlagegüter mit zeitlich begrenzter Nutzung wurde um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die zugrunde liegenden Nutzungsdauern orientieren sich an der amtlichen Abschreibungstabelle. Sie betragen für

Immaterielle Vermögensgegenstände 3 – 10 Jahre
Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 – 13 Jahre

Geringwertige Wirtschaftsgüter werden wie folgt abgeschrie-

ben: Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 150,00 EUR wurden sofort abgeschrieben. Für Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von 150,01 EUR bis 1.000,00 EUR wurde ein Pool gebildet, der über 5 Jahre abgeschrieben wird.

Die Bilanzierung der Anteile an verbundenen Unternehmen und der Beteiligungen, erfolgt zu Anschaffungskosten oder bei voraussichtlich dauernder Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert.

Unfertige Leistungen werden zu Herstellungskosten bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert abzüglich aller erforderlichen Wertberichtigungen bilanziert. Die Höhe der Wertberichtigungen richtet sich nach dem wahrscheinlichen Ausfallrisiko.

Die sonstigen Rückstellungen sind mit dem Erfüllungsbetrag, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Abdeckung der erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen erforderlich ist, um zukünftige Verpflichtungen abzudecken passiviert. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden, von der Deutschen Bundesbank ermittelten und veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst.

Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag.

Latente Steuern werden ab 2010 für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungs¬abgrenzungsposten ermittelt. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis des für die conVISUAL AG maßgeblichen Ertragsteuersatzes in Höhe von 34%.

Passive latente Steuern aus dem steuerlich nicht zulässigen Ansatz von selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen wurden mit aktiven latenten Steuern auf die am Bilanzstichtag bestehenden steuerlichen Verlustvorträge verrechnet.

Über den Saldierungsbereich hinausgehende aktive Steuerlatenzen werden in Ausübung des Wahlrechts des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht aktiviert.

Währungsumrechnung

Kurzfristige Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwäh-

rung sind zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Die Erträge aus der Währungsumrechnung sind mit 186,92 EUR (i.Vj. TEUR 0) in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthalten.

1 Anlagevermögen

Die Zugänge des Anlagevermögens in Höhe von 89 TEUR betreffen im Wesentlichen selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände und Betriebs- und Geschäftsausstattung.

2 Vorräte

In den Vorräten werden unfertige Leistungen i.H.v. 445 TEUR (i.Vj. 246 TEUR) ausgewiesen.

3 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen im Berichtszeitraum 519 TEUR (i.Vj. 394 TEUR).

4 Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen

Auf Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen 2 TEUR (i.Vj. 0 TEUR).

5 Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von 21 TEUR (i.Vj. 200 TEUR) beinhalten im Wesentlichen Steuern.

6 Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten

Die liquiden Mittel in Höhe von 151 TEUR (i.Vj. 80 TEUR) beinhalten den Kassenbestand und die laufenden Bankguthaben.

7 Eigenkapital

Das Grundkapital der conVisual AG beträgt zum Bilanzstichtag 5.785 TEUR (i.Vj. 5.265 TEUR)

Das Grundkapital ist eingeteilt in 5.784.849 auf den Inhaber lautende nennwertlose Stückaktien.

Der Bilanzverlust von 18.880 TEUR setzt sich aus dem bestehenden Verlustvortrag in Höhe von 18.369 TEUR und dem Halbjahresfehlbetrag in Höhe von 511 TEUR zusammen.

8 Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von 180 TEUR (i.Vj. 223 TEUR) bestehen im Wesentlichen aus ausstehenden Rechnungen und Jahresabschlusskosten.

9 Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beinhalten ein Darlehen gegenüber der Sparkasse. Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter vier Jahren.

10 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen im Berichtszeitraum 741 TEUR (i.Vj. 695 TEUR).

11 Sonstige Verbindlichkeiten

Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von 497 TEUR (i.Vj. 150 TEUR) beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus kreditorischen Debitoren, Darlehen und Steuerverbindlichkeiten.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

12 Umsatzerlöse

Der Umsatz beträgt im Berichtszeitraum 908 TEUR (i.Vj. 1.543 TEUR).

13 Umsatzkosten

Die Umsatzkosten in Höhe von 334 TEUR (i.Vj. 1.062 TEUR) enthalten überwiegend Entwicklungskosten und Contentkosten.

14 Vertriebskosten

Die Vertriebskosten in Höhe von 374 TEUR (i.Vj. 432 TEUR) setzen sich im Wesentlichen aus Personalaufwendungen, Reisekosten, Marketingkosten und sonstigen Vertriebskosten zusammen.

15 Allgemeine Verwaltungskosten

In den allgemeinen Verwaltungskosten in Höhe von 672 TEUR (i.Vj. 710 TEUR) sind Personalaufwendungen, Mietaufwendungen, Kapitalmarktkosten (einschließlich Kosten der Kapitalerhöhung) und sonstige Verwaltungskosten enthalten.

16 Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 9 TEUR (i.Vj. 29 TEUR) betreffen im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen.

17 Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 25 TEUR (i.Vj. 2 TEUR) enthalten im Wesentlichen Aufwendungen aus Währungsumrechnungen und Kosten der Akquisition der Lucy Marx Assets.

18 Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Zinserträge aus Kontokorrentguthaben.

19 Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Zinsen für Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten.

20 Sonstige Steuern

Die sonstigen Steuern beinhalten im Wesentlichen Kraftfahrzeugsteuern und Quellensteuern.

Sonstige Angaben

21 Personalaufwand

Der Personalaufwand vom 01. Januar 2014 bis 30. Juni 2014 beträgt 714 TEUR (i.Vj. 706 TEUR) für Löhne und Gehälter sowie 119 TEUR (i.Vj. 114 TEUR) für soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung (davon für Altersversorgung 8 TEUR im Vorjahr 8 TEUR).

22 Anzahl der Mitarbeiter

Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter beträgt vom 01. Januar 2014 bis 30. Juni 2014 27 (i.Vj. 26) Festangestellte und 11 (i.Vj. 15) Teilzeitarbeitskräfte.

Oberhausen, den 23. September 2014

conVisual AG

Der Vorstand

Peter Hofbauer Claas Voigt CSO COO