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mVISE AG Annual Report 2019

Jun 12, 2020

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Annual Report

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mVISE AG

Düsseldorf

Jahresbericht mVISE AG 2019

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2019

der mVISE AG

Der Lagebericht sollte im Kontext mit den Finanzdaten und den Angaben im Anhang des Jahresabschlusses gelesen werden. Die folgenden Darstellungen basieren auf einer Reihe von Angaben, die detailliert im Anhang dargestellt sind. Darüber hinaus enthält der Lagebericht auch in die Zukunft gerichtete Aussagen, d. h. Aussagen, die auf bestimmten Annahmen und den darauf basierenden aktuellen Planungen, Einschätzungen und Prognosen beruhen. Zukunftsaussagen besitzen nur in dem Zeitpunkt Gültigkeit, in welchem sie gemacht werden. Das Management der mVISE AG übernimmt keine Verpflichtung, die diesem Dokument zugrundeliegenden Zukunftsaussagen beim Auftreten neuer Informationen zu überarbeiten und/oder zu veröffentlichen. Zukunftsaussagen unterliegen immer Risiken und Unsicherheiten. Der Vorstand der mVISE AG weist darauf hin, dass eine Vielzahl von Faktoren zu einer erheblichen Abweichung in der Zielerreichung führen kann. Wesentliche Faktoren werden im Abschnitt "Risikobericht" detailliert beschrieben.

1 Grundlagen der mVISE AG

1.1 Geschäftstätigkeit der mVISE AG

Die mVISE AG bietet seit knapp 20 Jahren integrierte Lösungen entlang der IT- & Digitalisierungs-Wertschöpfungskette.

Die mVISE AG beschleunigt die digitale Transformation und Integration mit IT Expert Services und eigenentwickelten Softwarelösungen. Dabei liegen die Kernkompetenzen in den Bereichen Mobile- und Cloud Computing, IT-Infrastrukturen und Security sowie Integration und Auswertung von komplexen Daten.

Die mVISE AG realisiert Digitalisierungsprojekte gemeinsam mit den Kunden - von der Konzeptphase über die Entwicklung und Implementierung bis hin zu Managed Services. Cloud-Produkte wie die iPaaS-Plattform elastic.io beschleunigen Datenintegrationsaufgaben. Für die Digitalisierung von Vertriebsprozessen bietet mVISE mit SaleSphere eine eigene Lösung.

Der mVISE Konzern besteht aus rund 134 Mitarbeitern mit ausgeprägtem Technologie-Fokus und verfolgt ein gemeinsames Ziel: Die Projekte der mVISE-Kunden zum Erfolg zu führen. Neben der Firmenzentrale Düsseldorf verfügt mVISE über Niederlassungen in München, Frankfurt, Hamburg und Bonn. Zentraler Bestandteil der Unternehmensstrategie ist der Bereich Expert Services, der im Jahr 2015 mit dem Aufbau eines spezialisierten Beraterteams ins Leben gerufen wurde und in dem mittlerweile das Beratungsgeschäft sowie das Geschäft mit der Entwicklung kundenspezifischer Softwarelösungen zusammengefasst sind.

Zum 31.12.2019 beschäftigte die mVISE AG 114 Mitarbeiter. Es bestehen Niederlassungen in Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und München. Ziel ist es, die bestehenden Kunden in den Regionen lokal bedienen zu können. Zu den Kunden zählen dabei namhafte Unternehmen aus dem Telekommunikationsbereich, wie Vodafone, Deutsche Telekom oder Telefónica und aus dem Bereich der Finanzdienstleister, wie Deutsche Bank, HUK Coburg, verschiedene Sparkassenorganisationen, abcFinance, Quirion AG sowie bedeutende Unternehmen anderer Branchen wie BMW, Bosch, Media Markt Saturn oder Marantec.

Neben klassischen, personenbezogenen Beauftragungen schließt die mVISE AG zunehmend auch Festpreis-Beauftragungen bzw. Managed-Services-Verträge ab. Dieses Vorgehen hat sich vor allem im Umfeld von Cloud-Computing-Lösungen etabliert, wird aber auch im Kontext anderer innovativer IT-Infrastrukturszenarien ausgebaut. Sowohl die mVISE AG als auch der Kunde profitieren von einer effizienteren Umsetzung der Beratungsaufträge durch die Nutzung von Personalsynergien. Zudem verstärken Managed-Services-Aufträge signifikant die Kundenbindung und erhöhen die Planbarkeit der Umsätze.

Zur Gewinnung von Neukunden haben sich Workshop-Formate im Umfeld von Data Analytics, Cloud- und Security-Themen bewährt. Diese standardisierten Beratungsprodukte ermöglichen eine einfache, fokussierte Ansprache von Neu- und Bestandskunden und eröffnen damit zusätzliche Umsatzpotentiale und langfristige Projektszenarien.

Über das reine Beratungsgeschäft hinausgehend entwickelt die mVISE AG kundenspezifische Lösungen, mit denen Geschäftsprozesse und Produkte der Kunden durch mobile Geräte unterstützt werden. Der Schwerpunkt in diesem Bereich liegt einerseits im Umfeld von Data Warehouse-Lösungen und andererseits im Bereich der mobilen Digitalisierung. Im Bereich der Entwicklung von mobilen Applikationen fokussiert sich die mVISE AG auf komplexe Lösungen, die komplette Geschäftsprozesse abbilden und eine tiefe Verzahnung mit den Kernsystemen des Kunden erfordern. Hier kann die mVISE AG ihr Alleinstellungsmerkmal ausspielen, indem Experten aus den verschiedenen technischen Bereichen als ein Team erfolgreich zusammenarbeiten und für Kunden hochkomplexe Lösungsmöglichkeiten erstellen.

In allen Facetten des Leistungsportfolios im Bereich Expert Services spielen Aufgabenstellungen rund um die Integration von Systemen und Daten eine zentrale Rolle. Hieraus ergibt sich eine hohe inhaltliche Überschneidung von Beratungsprojekten und den Integrationsprodukten elastic.io und SaleSphere.

Der Fokus für die kommenden Jahre für den Beratungsbereich wird das Thema Integrationen sein. mVISE hat die Möglichkeit das Produkt Knowhow und die Beratungsexpertise zu bündeln und seinen Kunden komplexe Lösungen anbieten zu können. Die Beratung im produktnahen Bereich ist zudem margenstärker und soll in den nächsten Jahren zur Profitabilität der mVISE AG maßgeblich beitragen.

1.2 Steuerungssystem

Die Verwaltung der Muttergesellschaft steuert die Belange des Konzerns in ordentlichen Sitzungen der Organe der Gesellschaft sowie mittels informeller Abstimmung zwischen Aufsichtsrat und Vorstand und innerhalb der Gremien. Darüber hinaus werden regelmäßig Themen im Rahmen von Steering- und Management-Meetings erörtert, an denen Vertreter aus allen Bereichen des Konzerns teilnehmen. Der Vorstand steuert den Konzern mit Hilfe eines Business Intelligence Tools mit einer integrierten Leistungsrechnung einschließlich einer detaillierten laufenden Projektion über Finanzmittelbedarf und -verwendung. Der Vorstand steuert den Konzern und dessen Entwicklung wesentlich über die folgenden finanziellen und nicht finanziellen Leistungsindikatoren. Hierbei wird großer Wert auf eine nachhaltige Entwicklung des Konzerns gelegt.

1.2.1 Finanzielle Leistungsindikatoren

Umsatz

Indem die mVISE AG sich auf skalierbare Produkte und Technologien fokussiert, spielt die Umsatzentwicklung eine wichtige Rolle in der Unternehmenssteuerung. Mit dem personellen und strategischen Auf- und Ausbau der verschiedenen Vertriebskanäle wurde die Basis für künftige Umsatzsteigerungen geschaffen. Übergreifendes Ziel der mVISE AG ist dabei ein optimales Verhältnis aus Umsätzen durch Expert Services und Produkten herzustellen. Einen dritten Schwerpunkt legt die mVISE AG auf das kombinierte Angebot aus Produkten und Dienstleistungen. Kunden können so für komplexe Problemstellungen eine Lösung aus einer Hand erhalten. Für beide Bereiche ist die (Weiter-) Entwicklung innovativer Produkte und Lösungen ein wichtiger Bestandteil des Geschäfts der mVISE AG.

Auslastung der festangestellten Mitarbeiter

Die mVISE AG erfasst und überwacht monatlich die Auslastung der festangestellten fakturierbaren Mitarbeiter im Rahmen externer Kundenprojekte. Die Messung der Auslastung unterstützt den Vorstand dabei, kurzfristige Maßnahmen vorzunehmen und langfristig die Performance einzelner Beratungsbereiche zu erhöhen.

Auftragseingang

Eine zentrale Steuerungsgröße für die mVISE AG ist der Auftragseingang, welcher wöchentlich intern berichtet wird. Im Vertrieb sind feste Zielgrößen definiert, die einem regelmäßigen Controlling unterliegen. Auf Basis dessen werden die passenden Sales- und Marketingmaßnahmen abgeleitet. Der Auftragsbestand dient dem Vorstand als Indikator für die zukünftige Geschäftsentwicklung und die Steuerung der Mitarbeiterauslastung.

EBITDA-Marge

Die mVISE AG legt großen Wert auf die erfolgreiche Monetarisierung des Produkt- und Dienstleistungsportfolios. Ziel ist es, nachhaltiges und profitables Wachstum zu erzielen. Das EBITDA steht für das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände. Dieses Ergebnis eliminiert etwaige Unterschiede bei Abschreibungen, Steuern oder Zinsen und eignet sich damit als Ergebnisgröße zum Vergleich mit anderen Unternehmen. EBITDA-Marge ergibt sich aus dem EBITDA dividiert durch die Umsatzerlöse.

1.2.2 Nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Innovationsmanagement

Durch die Digitalisierung verändern sich Märkte und Geschäftsmodelle in einer immer höheren Geschwindigkeit. Digitale Disruption, also die radikale Veränderung von Märkten durch innovative digitale Geschäftsmodelle, prägt zahlreiche Branchen. Es gibt zahlreiche Überschneidungen zwischen Innovationsmanagement und digitaler Transformation: Es müssen Produkte entwickelt werden, die mit den Trends, wie dem Internet-of-Things (IoT), kompatibel sind. Häufig sind Produktinnovationen erst die Voraussetzung dafür, dass digitale Geschäftsmodelle entwickelt werden können. Mitunter macht die Entwicklung digitaler Services und Geschäftsmodelle sogar eine Neuentwicklung von Produkten erforderlich.

Die mVISE AG ist mit ihren Produkten und ihrer Expertise genau in diesen Bereichen tätig. So verfolgt die mVISE AG aktuell unter anderem eine Reihe von äußerst innovativen Projekten im Umfeld von Data Analytics, IT-Security und Internet-of-Things (IoT).

Qualifizierte Mitarbeiter

Entscheidend für eine positive Geschäftsentwicklung der mVISE AG ist die hohe Expertise der Mitarbeiter. Insbesondere aufgrund des zunehmenden Wettbewerbs um IT-Spezialisten sind qualifizierte und motivierte Mitarbeiter erfolgskritisch. Der Vorstand sieht die Sicherstellung eines qualifizierten Personaleinsatzes als seine wesentliche Aufgabe an. So hat die mVISE AG im vergangenen Jahr in Recruiting-Aktivitäten investiert. Zur kontinuierlichen Verbesserung der Leistungsfähigkeit investiert mVISE dauerhaft in die Weiterbildung der Mitarbeiter. In Zukunft wird die mVISE AG daneben auch die interne Ausbildung und das Coaching weiter vorantreiben. Wir haben hervorragende Experten im Haus und können dieses Wissen noch besser untereinander teilen und voneinander lernen.

Ein weiterer Schwerpunkt stellt für die mVISE AG die Mitarbeiterbindung dar. Hier arbeitet mVISE insbesondere an einer kontinuierlichen Verbesserung des Arbeitsumfelds. In diesem Jahr ist der Standort in Düsseldorf in ein neues Bürogebäude gezogen. Die großzügigere Fläche, die verbesserten Zusammenarbeitsmöglichkeiten sowie die umfassenden Essensund Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe des neuen Standorts fördern die positive Stimmung innerhalb der Belegschaft.

Die hohe Qualität unserer Produkte und Lösungen sowie die fachkompetente Beratung unserer Kunden ist ein kritischer Erfolgsfaktor für den Unternehmenserfolg. Um diese Qualität sicherzustellen bedarf es qualifizierter und motivierter Mitarbeiter.

2 Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche Entwicklungen

Die mVISE AG ist vorwiegend auf dem deutschen Markt tätig und damit auch in erster Linie von den hier vorherrschenden gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen betroffen. Die deutsche Wirtschaft befindet sich konjunkturell weiterhin in einer Schwächephase. Im Jahresschlussquartal konnte sie ihre gesamtwirtschaftliche Leistung zwar halten, aber nicht weiter ausbauen. Das Bruttoinlandsprodukt stagnierte im vierten Quartal 2019 preis-, kalender- und saisonbereinigt (+/-0,0 %) gegenüber dem Vorquartal, in dem es sich aufwärts revidiert um 0,2 % erhöht hatte. Nachfrageseitige Impulse blieben im vierten Quartal rar, lediglich die Investitionen in Bauten und in sonstige Anlagen wurden ausgeweitet. Die privaten und staatlichen Konsumausgaben dürften ihr Niveau in etwa gehalten haben. Die Exporte und im Gefolge auch die Investitionen in Ausrüstungen wurden eingeschränkt. Das Bruttoinlandsprodukt erhöhte sich damit im Jahr 2019 insgesamt preisbereinigt um 0,6 %.

Die Weltkonjunktur ist weiterhin durch die Handelskonflikte und eine schwache globale Industriekonjunktur geprägt. Der Welthandel hat sich Stand September noch nicht belebt, sein Volumen liegt nach wie vor unter dem des Vorjahres. Auch die globale Industrieproduktion zeigt bei regionalen Unterschieden und monatlichen Schwankungen insgesamt noch keine Zeichen der Belebung. Der zusammengesetzte globale Markit-Einkaufsmanagerindex verbesserte sich im November etwas. Hierbei verzeichneten sowohl der Teilindex für die Industrie als auch für die Dienstleistungen Anstiege. Vor dem Hintergrund der aktuellen Indikatoren Lage gehen die internationalen Organisationen für das laufende und kommende Jahr von einer zwar wenig dynamischen, aber weiterhin aufwärtsgerichteten Entwicklung der Weltwirtschaft aus.

2.2 Markt und Marktumfeld

Der IT-Markt in Deutschland wächst trotz schwächelnder Gesamtwirtschaft. International gesehen wird der heimische Markt allerdings von China, Indien und den USA langsam abgehängt. Grund ist auch der Fachkräftemangel.

Das Geschäftsklima in der Digitalbranche ist zum Jahresauftakt leicht gesunken. Der Bitkom-ifo-Digitalindex erreicht im Januar 25,3 Punkte, ein Minus von 2,2 Punkten im Vergleich zum Vormonat. Die aktuelle Geschäftslage (43,0 Punkte, +1,1) wird von den Unternehmen etwas besser bewertet, während der Saldo der Geschäftserwartungen (8,9 Punkte, -5,0) deutlich zurückgeht. Die Geschäftserwartungen liegen damit aber noch über dem Niveau in der zweiten Jahreshälfte 2019.

Die Preiserwartungen verharren stabil bei 15,8 Punkten, die Erwartungen an die Beschäftigungsentwicklung steigen leicht auf 32,4 Punkte (+2,8) und erreichen damit den höchsten Wert seit April 2019. Die Stimmung in der Gesamtwirtschaft hat sich ebenfalls geringfügig verschlechtert, das ifo Geschäftsklima Deutschland sank im Januar um 0,9 Punkte auf 9,7 Punkte. Dies war auf pessimistischere Geschäftserwartungen zurückzuführen (-5,2 Punkte, -2,1), der Indikator zur aktuellen Geschäftslage stieg hingegen leicht auf 25,8 Punkte (+0,6).

2.3 Wesentliche Ereignisse im Berichtszeitraum

Erfolgreicher Abschluss eines großen Daten-Integrations-Projektes - für eine internationale Fondsgesellschaft kommt die Datenintegrationsplattform elastic.io und die mVISE Expert Services gemeinsam zum Einsatz und führen das Projekt im zweiten Quartal erfolgreich zu Ende.
Aufstockung der Anteile an der elastic.io GmbH um 10 % von 75,1% auf 85,1% - für die noch ausstehenden Geschäftsanteile über 14,9% sind Vereinbarungen getroffen, die bis Mitte 2021 laufen.
mVISE AG erhält Microsoft Silver Partnerstatus - damit wurde die mVISE AG für die Expertise der vergangenen Jahre im Bereich Datacenter ausgezeichnet.

2.4 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Gesamtdarstellung

Der Geschäftsverlauf im Jahr 2019 war aus Sicht der mVISE AG insgesamt nicht zufriedenstellend. Hier konnte die zu Jahresbeginn konstant hohe Auslastung nicht durchgängig gehalten werden, was für einige Monate in einigen Bereichen zu Umsatzrückgängen führte. Der Grund für die zeitweise geringe Auslastung war in zwei größeren Projekten begründet, die im Frühsommer erfolgreich beendet werden konnten. Durch eine vertriebliche Neuausrichtung erreichte im letzten Quartal die Auslastungssituation wieder ein gutes Niveau.

Die Zielverfehlung führte zu einer Verfehlung im Umsatz und Ergebnis - die ambitionierten Ziele konnten daher nicht erreicht werden. Trotz eines sehr starken letzten Quartals mündete diese Entwicklung in der Prognoseanpassung Ende Dezember 2019.

Auch wenn das Jahr 2019 nicht zu den erfolgreichsten der mVISE AG gehörte, war vor allem die vertriebliche Neuausrichtung notwendig, um gestärkt in die kommenden Jahre zu gehen.

2.4.1 Ertragslage

Auftragslage und -entwicklung

Insgesamt verblieb der Auftragseingang im Geschäftsjahr 2019 mit 19,6 Mio. EUR (2018: 21,9Mio. EUR) unter dem auf Vorjahreswert. Der überwiegende Teil des Auftragseingangs ist dem Bereich Expert Services zuzuordnen. Das Verhältnis von Auftragseingang zu Umsatz (sog. Book-to-Bill-Ratio) liegt hier bei rund 1, was unterstreicht, dass das Umsatzniveau durch nachkommende Auftragseingänge gehalten werden kann. Das Jahr 2020 startete in den ersten Wochen des Jahres hingegen mit deutlich erhöhtem Auftragseingang ins Jahr.

Der Auftragsbestand der mVISE lag zum Ende des Geschäftsjahres 2019 mit 4,2 Mio. EUR über dem Vorjahreswert (31. Dezember 2018: 3,5 Mio. EUR). Im Bereich Expert Services konnte der Auftragsbestand insbesondere im vierten Quartal durch zahlreiche Auftragsverteilungen für das erste Quartal 2020 generiert werden.

Insgesamt rechnet der Vorstand im laufenden Geschäftsjahr mit einem gleichbleibenden bzw. leicht ansteigenden Auftragseingang und Auftragsbestand. Der aktuelle Auftragsbestand zum Jahresende sichert die Auslastung für das erste Quartal 2020.

Umsatzentwicklung und Gesamtleistung

Der Umsatz lag im Geschäftsjahr 2019 bei 19,9 Mio. Euro (2018: 20,1 Mio. EUR). Unter Berücksichtigung der Bestandsveränderungen ergibt sich für das Geschäftsjahr 2019 eine gesunkene Gesamtleistung in Höhe von 19,9 Mio. EUR (2018: 20,4 Mio. EUR).

Entwicklung der Aufwendungen

Im abgelaufenen Geschäftsjahr stieg der Aufwand für bezogene Fremdleistungen auf 7,1 Mio. EUR (2018: 6,7 EUR). Die Gründe für die Ausweitung waren Kundenprojekte im Bereich Expert Services, die mit externen Ressourcen besetzt werden mussten.

Die Personalkosten reduzierten sich durch rückläufige Mitarbeiterzahlen und Personalkosteneinsparungen auf 9,5 Mio. EUR (2018: 9,8 Mio. EUR).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen summierten sich auf 2,7 Mio. EUR (2018: 3,3 Mio. EUR). Darunter fielen im Wesentlichen Aufwendungen für Raumkosten, Fahrzeugkosten, Werbe- und Reisekosten, Kapitalmarktkosten sowie die Kosten für die Rechts- und Beratungskosten. Der überwiegende Teil der Kostenpositionen konnte gegenüber dem Vorjahr reduziert werden - eine Ausweitung der Kosten fand im Bereich Raum- und IT-Kosten statt.

Die Abschreibungen auf Sachanlagen,immaterielle Vermögenswerte und das Umlaufvermögen lagen im Geschäftsjahr 2019 bei 0,7 Mio. EUR (2018: 0,6 Mio. EUR).

Forschung und Entwicklung

Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung betrugen im Berichtszeitraum 0,0 Mio. EUR (2018: 0,4 Mio. EUR). Die Entwicklungstätigkeiten im Vorjahr konzentrierten sich dabei hauptsächlich Funktionalitäten der eigenentwickelten Software-Lösung SaleSphere. Diese wurde zur Mitte des Jahres 2018 in eine eigenständige Gesellschaft ausgegliedert und im Konzernabschluss vollkonsolidiert.

Ergebnisentwicklung

Im Vergleich zum Vorjahr fiel das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) im Berichtszeitraum auf 1,3 Mio. EUR nach 1,9 Mio. EUR im Vorjahr. Die EBITDA-Marge belief sich somit auf 6,7 Prozent (2018: 9,5 Prozent). Das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) im Geschäftsjahr 2019 reduzierte auf 0,6 Mio. EUR (2018 1,3 Mio. EUR). Dies führt zu einer relativen EBIT-Marge von 3,0 Prozent (2018: 6,4 Prozent).

Die Prognose für das Jahr 2019 wurde insbesondere auf den Umsatz und das EBIT abgestellt. Für das Jahr 2020 wechselt die Gesellschaft zur einer Guidance mit Umsatz und EBITDA-Marge, um das Unternehmen mit der Peergroup vergleichbarer zu machen.

Das Finanzergebnis belief sich im Berichtszeitraum auf -0,3 Mio. EUR (2018: -0,3 Mio. EUR), so dass sich das Ergebnis vor Steuern auf 0,3 Mio. EUR (2018: EUR 1,0 Mio.) belief. Unter Berücksichtigung eines Steueraufwands aus der Veränderung der latenten Steuern ergab sich ein Jahresüberschuss in Höhe von 0,1 Mio. EUR (2018: 1,4 Mio. EUR).

2.4.2 Vermögenslage

Kurzfristiges Vermögen

Zum 31. Dezember 2019 beliefen sich die kurzfristigen Vermögensgegenstände auf 6,0 Mio. EUR (31. Dezember 2018: 5,6 Mio. EUR).

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beliefen sich auf 3,9 Mio. EUR (31. Dezember 2018: 3,6 Mio. EUR) und resultieren aus abgerechneten Projekten zum Jahresende. Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente lagen bei 0,0 Mio. EUR (31. Dezember 2018: 0,1 Mio. EUR). Die Forderung gegenüber verbundenen Unternehmen beliefen sich auf 1,8 Mio. EUR (31. Dezember 2018: 0,9 Mio. EUR), durch Kosten für die Weiterentwicklung der Produkte. Die Vorräte beliefen sich auf 0,03 Mio. EUR (31. Dezember 2018: 0,05 Mio. EUR) und resultieren aus zum Bilanzstichtag noch nicht fertiggestellten Projekten für Kunden. Die sonstigen kurzfristigen Vermögensgegenstände reduzierten sich auf 0,3 Mio. EUR (31. Dezember 2018: 1,0 Mio. EUR). Der Rückgang resultiert hauptsächlich aus der vorzeitigen Rückführung eines bedingten Darlehens durch die ehemalige Tochtergesellschaft Just Intelligence GmbH. Weiterhin wurden Abschreibungen auf noch bilanzierte Earnout-Forderungen vorgenommen. Die sonstigen kurzfristigen Vermögensgegenstände bestehen nun im Wesentlichen aus Kautionen und Forderungen gegenüber dem Finanzamt.

Langfristiges Vermögen

Die langfristigen Vermögenswerte betrugen zum Bilanzstichtag 9,6 Mio. EUR (31. Dezember 2018: 9,6 Mio. EUR).

Dabei verringerten sich die immateriellen Vermögensgegenstände auf 3,5 Mio. EUR (2018: 3,9. EUR). Die Geschäfts- oder Firmenwerte betrugen zum Bilanzstichtag 3,4 Mio. EUR (2018: 3,9 Mio. EUR) und verringerten sich durch die planmäßigen Abschreibungen.

Kurzfristiges Fremdkapital

Zum 31. Dezember 2019 belief sich das kurzfristige Fremdkapital auf 5,5 Mio. EUR (31. Dezember 2018: 6,6 Mio. EUR). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen blieben auf ähnlichem Niveau mit 1,6 Mio. EUR (31. Dezember 2018: 1,7 Mio. EUR). Die Zinsverbindlichkeiten aus den ausgegebenen Wandelschuldverschreibungen lagen bei 106 TEUR (31. Dezember 2018: 127 TEUR) und sind leicht gesunken durch die im Jahr 2019 erfolgte Wandlung.

Die mVISE AG konnten in den letzten Jahren mehrere Finanzierungslinien bei Kreditinstituten vereinbaren. Die Kreditlinien wurden u.a. benötigt, um Kaufpreiszahlungen und Vorfinanzierungseffekte (Working Capital) zu finanzieren. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betrugen zum Jahresende 3,8 Mio. EUR (31. Dezember 2018 3,4 Mio.).

Die sonstigen Verbindlichkeiten verblieben bei 0,4 Mio. EUR (31. Dezember 2018: 0,5 Mio. EUR).

Die Rückstellungen betrugen zum Bilanzstichtag 0,7 Mio. EUR (31. Dezember 2018: 1,0 Mio. EUR). Der Rückgang ist darauf zurückzuführen, dass für das Jahr 2019 zum einen ergebnisbedingt keine Steuerrückstellungen gebildet wurden und zum anderen Rückstellungen für variable Gehälter niedriger ausfallen als 2018.

Langfristiges Fremdkapital

Zum 31. Dezember 2019 belief sich das langfristige Fremdkapital auf 6,1 Mio. EUR (31. Dezember 2018: 6,4 Mio. EUR). Das langfristige Fremdkapital besteht ausschließlich aus den im Jahr 2017 ausgegeben Wandelanleihen. Im Juni 2019 erfolgte eine anteilige Wandlung der Anleihen 17/20 über 700 TEUR in 186.666 Stückaktien, was die Reduzierung des langfristigen Fremdkapitals begründet. Weiterhin wurden die im März 2020 fälligen Anleihen (17/20) über 2.300 TEUR um zwei Jahre bis zum März 2022 verlängert. Die Anleihen 17/22 sind unverändert im September 2022 (3,4 Mio. TEUR) fällig.

Eigenkapital

Das Eigenkapital der mVISE AG stieg zum 31. Dezember 2019 auf 6,7 Mio. EUR (31.Dezember 2018: 5,5 Mio. EUR). Dabei betrug das Grundkapital 8,9 Mio. EUR (31.Dezember 2017: 8,5 Mio. EUR), die Kapitalrücklage 14,3 Mio. EUR (2018: 13,8 Mio. EUR). Der Anstieg des gezeichneten Kapitals ergab sich durch die Ausübung von Bezugsrechten aus einem Aktienoptionsprogramm, welches im Jahr 2015 begeben wurde.

2.4.3 Finanzlage

Liquidität

Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente beliefen sich am 31. Dezember 2019 auf 0,0 Mio. EUR (31. Dezember 2018: 0,1 Mio. EUR).

Finanzmanagement

Das Finanzmanagement der mVISE AG hat es sich zum Ziel gesetzt, jederzeit über ausreichende Liquiditätsreserven zu verfügen, finanzielle Risiken zu minimieren und die finanzielle Flexibilität zu sichern. Basis für die Liquiditätssicherung ist eine integrierte Finanz- und Liquiditätsplanung. Die mVISE AG bezieht grundsätzlich alle konsolidierten Tochterunternehmen in diese Planung mit ein. Basis der operativen Planung ist die längerfristige Liquiditätsprognose, wobei kurz- und mittelfristige Prognosen monatlich aktualisiert werden. Die operative Geschäftstätigkeit der Bereiche und der daraus resultierende Mittelzufluss stellen die Hauptliquiditätsquelle dar. Zur Sicherung der Liquidität nutzt die mVISE AG zudem verschiedene interne und externe Finanzierungsinstrumente und arbeitet mit verschiedenen Banken zusammen, die mit Kreditzusagen zur Verfügung stehen. Mit der verfügbaren Kapitalausstattung und den getroffenen Finanzierungsmaßnahmen hat die mVISE AG nach Überzeugung des Vorstands die künftige Finanzierung des Konzerns sichergestellt. Die Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2019 jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.

3 Risiko- und Chancenbericht

3.1 Risikomanagement

Risiken bezeichnen die generelle Möglichkeit des Auftretens von internen oder externen Ereignissen, die eine ungünstige Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz-, oder Ertragslage der mVISE AG haben oder durch deren Auftreten die Erreichung von gesteckten Zielgrößen gefährdet wird. Die Geschäftstätigkeit der mVISE AG ist einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Die Chancen und Risiken aus unternehmerischer Tätigkeit werden vom Vorstand laufend definiert und bewertet.

Wesentliche Elemente der Management- und Führungsinstrumentarien sind die Überwachung, die Analyse und Bewertung sowie die Steuerung der Risiken, wie sie § 91 Absatz 2 Aktiengesetz zwingend verlangt. Eine Quantifizierung der Risiken wird nicht vorgenommen. Ein kategorischer Ausschluss oder eine grundsätzliche Vermeidung spezieller Risiken ist nicht vorgesehen. Risiken werden, soweit möglich und unternehmerisch sinnvoll, minimiert oder auf Dritte verlagert.

Die mVISE AG hat ein Risikomanagement- und Kontrollsystem installiert, um Entwicklungen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden, frühzeitig zu erkennen. Die Überprüfung von relevanten Geschäftsrisiken sowie deren wirtschaftlichen Auswirkungen werden periodisch durch das Management bewertet. Die festgestellten Risiken werden in Risikoklassen eingeteilt und fließen in die strategische Unternehmensplanung ein. Wesentliche Geschäftsentscheidungen werden vom Vorstand in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat getroffen. Die Effizienz des gesamten Risikomanagementsystems wird regelmäßig überwacht und bewertet. Sollten Verbesserungspotenziale festgestellt werden, gelangen diese zum Vorstand und werden anschließend unverzüglich umgesetzt.

Das interne Kontroll- und Risikomanagementsystem ist in Bezug auf den Rechnungslegungsprozess vollumfänglich in den Qualitätssicherungsprozess der mVISE AG eingebunden.

3.2 Risiken

Konjunktur und Weltpolitik

Die Geschäftstätigkeit von mVISE AG unterliegt konjunkturellen Einflüssen, da die Nachfrage und Budgetierung der Kunden mit der wirtschaftlichen Entwicklung einhergehen können. Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat der deutschen Konjunktur für das kommende Jahr eine weitere Talfahrt prognostiziert. Die Wirtschaftsleistung wird demnach in Deutschland 2020 um nur 0,4 Prozent wachsen, so die OECD in ihrer jährlichen Wirtschaftsprognose. Anhaltende Spannungen im Welthandel führten im gesamten Euroraum zu einem Konjunkturabschwung. Am stärksten davon betroffen seien Deutschland und Italien wegen ihrer Abhängigkeit von der verarbeitenden Industrie. Staaten wie Frankreich oder Spanien, die sich stärker auf die Inlandsnachfrage stützten, konnten laut den OECD-Angaben der Konjunkturverlangsamung bisher besser standhalten.

Die aktuelle Corona-Krise kann ganz wesentliche Einflüsse auf die wirtschaftliche Entwicklung von mVISE haben. mVISE arbeitet überwiegend mit Großkundenmit hervorragender Bonität und erfolgreichem Geschäftsmodell zusammen. Nichtsdestotrotz kann es auch bei diesen Großkunden zu Budgetkürzungen kommen.

Markt und Wettbewerb

Der zunehmende Wettbewerb speziell bei den großen Kunden in den Branchen Telekommunikation und Finanzdienstleistungen erzeugt einen stetigen Druck auf das Preisniveau. Sinkende Preise können Auswirkungen auf das Ergebnis haben.

Verzögerungen von Zahlungseingängen sowie Insolvenzen von Kunden können zu Zahlungsausfällen führen und haben einen direkten Einfluss auf das Ergebnis und den Cashflow der mVISE AG. Daher ist die mVISE AG Mitglied der Creditreform, um negative Bonitätsentwicklungen bei Kunden zeitnah nachzuhalten.

Personalrisiko

Für die mVISE AG sind qualifizierte und motivierte Mitarbeiter erfolgskritisch. Es besteht das Risiko, dass wichtige Knowhow Träger das Unternehmen verlassen. Gleichzeitig kann sich die Neueinstellung von geeigneten Personen schwierig und langwierig gestalten. Mit dem zunehmenden Wettbewerb um qualifizierte Experten wird es schwieriger, Mitarbeiter zu gewinnen. Dies könnte das Personalwachstum hemmen.

Projektrisiko

Die mVISE AG übernimmt für ihre Kunden Gesamtprojektverantwortung. Fehlerhafte Preis- und/oder zeitliche Fehlkalkulationen von Festpreisprojekten können das Ergebnis beeinträchtigen. Mangelnde Qualität kann zu Gewährleistungsverpflichtungen führen. Das Projektcontrolling wird laufend überwacht und stetig weiterentwickelt, um die Risiken zu minimieren.

Abhängigkeit von Kooperationen und wichtigen Partnern

Für die Gewinnung von margenträchtigen Entwicklungsprojekten ist es erfolgskritisch, auch kurzfristige Abwicklungen kompetent anbieten und umsetzen zu können. Für den Bereich Expert Services ergibt sich daraus der Bedarf nach einer Abdeckung kurzfristiger Lastspitzen durch kompetente und zuverlässige Partner. Kommt es bei der Bereitstellung solcher Ressourcen zu starken Verzögerungen oder ist die Qualität der gelieferten Leistung nicht ausreichend, so könnte dies nachteilige Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben. Um dieses Risiko zu minimieren, arbeitet die Gesellschaft mit mehreren bewährten Partnern zusammen und führt diese während der Projekte sehr eng.

Finanzielle Risiken

Unter Berücksichtigung der zum Jahresende verfügbaren liquiden Mittel bestehen theoretische Risiken, dass der im Geschäftsjahr 2020 erwartete operative Cashflow nicht zu dem erwarteten Zeitpunkt entsteht. Eine Ausweitung der Finanzausstattung könnte zusätzliche externe Finanzierungsbausteine erforderlich machen, um die notwendigen Maßnahmen in dem geplanten Umfang und in der geplanten Zeit umsetzen zu können. Hierfür wurde ein Konzept aus Eigenkapital- und Fremdkapitalmaßnahmen erstellt, das im Geschäftsjahr 2020 im Bedarfsfall umgesetzt werden kann. Hier ist insbesondere eine an den gestiegenen Umsatz angepasste Kreditlinie angedacht. Weitere Kapitalmaßnahmen sind aktuell nicht geplant.

3.3 Chancenmanagement

Die für die mVISE AG relevanten Märkte unterliegen einem ständigen Wandel, durch den sich laufend neue Chancen ergeben können. Ein wesentlicher Faktor für den Erfolg der mVISE AG ist die zeitnahe Identifizierung sowie die richtige Einschätzung und Ausnutzung dieser Chancen. Dabei kann es sich sowohl um interne als auch um externe Potenziale handeln.

Ein Chancenmanagementsystem existiert bei der mVISE AG nicht, d.h. eine Quantifizierung des Chancenpotenzials wird nicht vorgenommen. Die Analyse der Chancen fällt in den Aufgabenbereich des Vorstands. Aus der Analyse der Chancen resultieren die strategische Ausrichtung der Gesellschaft und die daraus abzuleitenden operativen Maßnahmen. Die sich bietenden Chancen sind aber stets auch mit Risiken verbunden. Diese zu bewerten und soweit möglich zu reduzieren, ist die Aufgabe des Risikomanagements. Grundsätzlich strebt die mVISE AG ein ausgewogenes Verhältnis von Chancen und Risiken an.

3.4 Chancen

Nachfolgend werden die bedeutendsten Chancen der mVISE AG beschrieben. Diese Auflistung stellt jedoch nur einen Ausschnitt der sich bietenden Möglichkeiten dar. Des Weiteren ist die Einschätzung der Chancen fortlaufenden Änderungen unterworfen, da sich die relevanten Märkte und das technologische Umfeld ständig weiterentwickeln. Gleichzeitig können sich aus diesen Entwicklungen auch neue Chancen ergeben.

Zunehmende Digitalisierung

Daten und Informationen sind das Öl des digitalen Zeitalters. Industrie- und Serviceroboter sowie intelligente Algorithmen werden zu einem entscheidenden Produktionsfaktor. Diese Entwicklungen verändern nachhaltig die Art und Weise der klassischen Wertschöpfung. Gleichzeitig schaffen sie aber auch vollkommen neue Möglichkeiten unternehmerischer Wertschöpfung und beeinflussen damit Branchen- und Marktstrukturen. Die Digitalisierung birgt große gesellschaftliche Chancen und eröffnet enorme Potenziale für zusätzliche Wertschöpfung. Dabei sind die Unternehmen in erster Linie gefordert, offen, flexibel und innovativ ihre Geschäftsmodelle zu hinterfragen und neue zu entwickeln. Die Technologieführer in den Branchen widmen sich mit großangelegten Forschungs- und Entwicklungsprojekten der Weiterentwicklung intelligenter Steuerungssysteme mithilfe mobiler Technologien und sicherer und flexibler Infrastrukturen.

Enterprise-Mobility-Konzepte und - Programme sind in vielen Unternehmen aller Größenordnungen zentraler Bestandteil der Zukunftsstrategie und der IT-Budgets. In Kombination mit flexiblen Cloud-Technologien und robusten Sicherheitskonzepten wird Enterprise Mobility zudem für viele Unternehmen erst wirklich seriös umsetzbar. Die weiterhin rasant zunehmende technologische Leistungsfähigkeit von Geräten und der prognostizierte Anstieg des transferierten Datenvolumens verlangt von den Unternehmen auch weiterhin eine deutliche Erweiterung und Flexibilisierung der Kapazitäten in der Unternehmens-IT. Virtualisierung und speziell Cloud-Technologien gelten derzeit als maßgebliche Lösungsstrategie, sind jedoch in vielen Unternehmen noch in einer Startphase. Die mVISE AG verfügt mit seinem aktuellen Portfolio über ein auf dem deutschen IT-Dienstleistungsmarkt derzeit einzigartiges Angebot zur Bewältigung dieser Herausforderungen. Die mVISE AG begleitet darüber hinaus mit seinen umfangreichen und langjährigen Erfahrungen in Cloud-Projekten, seine Kunden bei der sicheren Entscheidungsfindung und der konsequenten Umsetzung der richtigen Cloud-Strategie. So konnte die mVISE AG bereits eine Reihe innovativer Projekte gewinnen. Dies könnte die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der mVISE AG in Zukunft entsprechend positiv beeinflussen.

Steigende Sensibilisierung für IT-Security

Wenn Cyberangriffe das Geschäft schädigen, dann sind vorangegangene technologische Neuerungen schnell unwirksam. Damit der Prozess der Digitalisierung auch gelingt, wird die IT-Security gleichermaßen zur Herausforderung. Ihre Aufgabe ist es, durch Digitalisierung geschaffene Dienstleistungen, Prozesse und Produkte vor Datendiebstählen und Sabotageakten zu schützen. Und das in leichter und einfacher Anwendung für die Beschäftigten bei steigender Anzahl von immer raffinierteren Hackerangriffen. Besonders vor dem Hintergrund steigender Nutzung von internen und externen Cloud-Diensten stellt sich die Frage nach einer transparenten und sicheren Anwendung. Doch genau darin liegt auch die Herausforderung. Bei der Absicherung der eigenen IT ist ein durchdachtes Konzept wichtig, anstatt nur einzelne Maßnahmen durchzuführen. So ergibt sich ein engmaschiges Sicherheitsnetz ohne Lücken, über die ein Angreifer nicht in das System eindringen kann. Die mVISE AG hat ein entsprechendes internes Konzept erstellt und passt dies kontinuierlich an neue Gegebenheiten an.

Nicht zuletzt bedeutet dies Sicherheit für die Endkunden der Unternehmen, deren verständliches Ansinnen es ist, eine Vertrauensbasis bei der Nutzung mobiler Technologien zu erhalten. Die mVISE AG ist als Mobility-Pionier und Security-Spezialist der ideale Partner, dieses Vertrauen durch schlüssige Konzepte herzustellen. So hat die mVISE AG bereits in den vergangenen Jahren schon viele Workshops zu diversen Themen aus dem Bereich Security angeboten und wird dies auch weiterverfolgen, um Neukunden zu gewinnen und die Wahrnehmung am Markt zu erhöhen. Das zunehmende Interesse an IT-Sicherheit, auch getrieben durch mediale Aufmerksamkeit und die in der Folge wachsende Nachfrage zieht auch einen zunehmenden Wettbewerb nach sich. Dieser ist bei der Bewertung der Chancen mit zu berücksichtigen.

Zunehmende Verzahnung von eignen Produkten und IT-Expert Services

Im Bereich der IT-Expert Services liegt der Hauptfokus auf der Auslastung und der Tagesrate. Insbesondere wenn IT-Expert Services im Verbund mit Produkten der Tochtergesellschaften bei Kunden zum Einsatz kommen, ist zum einen der Nutzen des Kunden höher zu bewerten und zum anderen ist der Kunde auch bereit diesen Mehrwert zu honorieren. Daher liegt das Hauptaugenmerk auf der Etablierung komplexer Angebotssituationen bei Kunden, mit entsprechend steigenden Tagessätzen.

Fokussierung auf Großaufträge

Die mVISE AG fokussiert sich im Bereich Expert Services zunehmend auf margenträchtige Zukunftsthemen und großvolumige Projekte. Wichtige Bestandskunden sind inzwischen dieser Strategie gefolgt und haben mVISE in strategische Projekte involviert und beauftragt.

Mit dem Abschluss werthaltiger Rahmenverträge mit großen Kunden und entsprechender Beauftragung von Großprojekten hat der Geschäftsbereich Expert Services eine ausgezeichnete Basis für eine kontinuierliche Umsatz- und Ertragssteigerung geschaffen.

Die exzellente vertriebliche Positionierung bei diesen Kunden sichert die Beauftragung der internen Spezialisten und erlaubt deutliche Skalierungen des Geschäfts mit Unterstützung von externen Partnern. Entsprechend kann der weitere Ausbau dieses Bereichs auf Basis starker Key-Accounts die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der mVISE AG positiv beeinflussen.

Bündelung der Marketingaktivitäten

Zum Anfang des Jahres 2020 wurde in der mVISE AG strukturiertes Marketing eingeführt. Hier steht weniger die Kostensenkung im Fokus, sondern mehr die Etablierung von Reichweite und Bekanntheit im Vordergrund. Die Erstellung und Erklärung der Produkte über sogenannte Use Cases macht die Digitalisierung greifbarer und bringt den Kunden den Nutzen unserer Produkte näher. Kampagnen und Online Marketing Aktivitäten erhöhen die Reichweite und begründen neue Kunden und Branchen. Entsprechend kann die erfolgreiche Neuausrichtung des Marketings die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der mVISE AG positiv beeinflussen.

Anorganisches Wachstum

Neben organischen Wachstumsmöglichkeiten verfolgt die mVISE AG auch Chancen im Rahmen von Kooperationen oder Übernahmen. Die mVISE AG erwarb in den letzten Jahren die Mehrheitsanteile an der elastic.io GmbH, Bonn und konnte einen Teilbereich der SHS VIVEON AG übernehmen. Synergieeffekte bestehen unter anderem bei der Produktentwicklung und der Kapazitätssteuerung. Im administrativen Bereich ist die Gesellschaft schlagkräftig aufgestellt, was weitere Synergieeffekte im Bereich Marketing und Vertrieb sowie in den Bereichen Finance, HR und der IT mit sich bringen.

Weiteres anorganisches Wachstum ist für das Geschäftsjahr nicht im Fokus der mVISE AG, dennoch sondiert der Vorstand der mVISE AG beständig interessante Kooperationsmöglichkeiten und führt Gespräche mit potenziellen Partnern zur komplementären Ergänzung des mVISE-Konzerns. Die erfolgreiche Durchführung weiterer Zukäufe würde dazu beitragen die bisher erreichte Marktposition der mVISE AG auszubauen und könnte entsprechend die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des mVISE-Konzerns positiv beeinflussen.

3.5 Einschätzung des Managements zur Gesamtrisiko- und Chancensituation

Bei einer zusammenfassenden Betrachtung der Chancen und Risiken, die die Entwicklung der Gesellschaft beeinflussen könnten, kommt der Vorstand zu einer positiven Einschätzung. Es besteht im Geschäftsbereich hinreichendes Chancenpotential, um auch in Zukunft ein Wachstum der Gesellschaft generieren zu können. Das operative Management des Konzerns agiert risikobewusst und ergreift durchgängig Maßnahmen zur Vermeidung von Risikopotential. Parallel dazu wird die Nutzung der vorhandenen und zukünftigen Chancen mit einer Vielzahl von Aktivitäten vorangetrieben

Die aktuelle weltweite Corona-Krise kann jedoch wesentliche Einflüsse auf die wirtschaftliche Entwicklung von mVISE im Jahr 2020 haben. mVISE arbeitet überwiegend mit Großkunden mit hervorragender Bonität und erfolgreichem Geschäftsmodell zusammen. Nichtsdestotrotz kann es auch bei diesen Großkunden zu Budgetkürzungen kommen, was in fehlenden Lizenzumsätzen und Unterauslastung der Berater münden kann.

4 Prognosebericht

Im Geschäftsjahr 2020 erwartet die mVISE AG aufgrund einer verbesserten Auslastung im Bereich der Expert Services und durch deutlich stärkere Lizenzerlöse, um 12 - 18 Prozent gegenüber dem Geschäftsjahr 2019, ansteigende Umsätze bei einer EBITDA-Marge von 14 - 18 Prozent. Um diese Guidance zu erreichen, wird der Fokus unter anderem auf einer stärkeren Verzahnung von Produkten und Expert Services sowie auf einer Steigerung der Tagessätze liegen. Die Optimierung und Ausweitung des Marketings und des Vertriebs ist ein weiterer wesentlicher Baustein. Ein erster positiver Frühindikator ist der deutlich erhöhte Auftragseingang zu Beginn des Jahres 2020 im Vergleich zum Vorjahr sowie eine gute Auslastungssituation im ersten Quartal.

4.1 Entwicklung der mVISE AG

Die mVISE AG konnte im Geschäftsjahr 2019 insgesamt 19 Neukunden gewinnen. Die Auslastung war im Sommer rückläufig, da einige große Projekte einen erfolgreichen Abschluss fanden, ohne dass jedoch ein Anschlussprojekt vorhanden war. Im Herbst erreichte die Auslastung jedoch wieder Normalniveau.

Die weiterhin hohe Nachfrage unserer Kunden nach sehr speziellem Knowhow, hat in der Vergangenheit zu einem hohen Fremdleistungsanteil geführt, um alle Aufträge bedienen zu können. Ziel für das Jahr 2020 ist es, dieses Knowhow in der mVISE AG aufzubauen und die Anzahl der eigenen Experten durch gezieltes Recruiting zu erhöhen. Dieser Effekt soll die extern eingekauften Fremdleistungen bei gleichbleibendem Umsatz perspektivisch reduzieren und damit zu einer Steigerung der Rentabilität führen.

Weiterhin liegt der Fokus unverändert auch auf der Steigerung der Tagessätze durch das Angebot komplexer Lösungen bzw. Projekte, insbesondere im Verbund mit unseren Produkten.

Insgesamt geht der Vorstand von einer Umsatzsteigerung im Bereich Expert Services aus. Erfolgskritisch für die Erreichung dieses Ziels ist eine gut gefüllte Vertriebs-Pipeline, die Gewinnung von exzellenten IT-Experten, die weitere Optimierung der Tagessätze und eine konstant hohe Auslastung in allen Bereichen.

4.2 Ausblick 2020

Basierend auf der geschilderten Entwicklung in den einzelnen Geschäftsfeldern bekräftigt der Vorstand auf Konzernebene deshalb seine Wachstums- und Ergebnisziele. Unter der Voraussetzung stabilen nationalen wie internationalen Konjunktur, ausbleibender Verluste von Großkunden sowie einer weiterhin positiven Entwicklung in den relevanten Zielmärkten rechnet der Vorstand für das Geschäftsjahr 2020 aus heutiger Sicht mit einem Umsatzwachstum um 12 - 18 Prozent bei einer EBITDA-Marge von voraussichtlich 14 - 18 Prozent. Die Planung bezieht sich dabei ausschließlich auf das organische Wachstum. Akquisitionen können einen zusätzlichen Beitrag zum Wachstum leisten.

Die Planung bezieht sich ausschließlich auf das organische Wachstum. Akquisitionen können einen zusätzlichen Beitrag zum Wachstum leisten.

Im ersten Quartal 2020 hat die aktuelle Corona-Krise noch keine signifikanten Auswirkungen für mVISE gehabt. Die Gesellschaft ist hinsichtlich der Beauftragungslage gut in das Jahr 2020 gestartet. Als Reaktion auf die Corona-Pandemie wurden arbeitsorganisatorische Maßnahmen (z.B. Arbeiten aus dem Homeoffice) umgesetzt, damit der Betrieb reibungslos fortgeführt werden kann. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben jederzeit und von jedem Ort Zugriff auf die für sie relevanten Daten und können ihre Projektarbeiten fortführen. Zudem sind alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit verschiedenen digitalen Geräten ausgestattet. Die Erreichbarkeit aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Handlungsfähigkeit ist jederzeit sichergestellt, was die Bedienung der Kundenprojekte sicherstellt.

Düsseldorf, den 29. März 2020

Manfred Götz, Vorstand

Cedric Balzar, Vorstand

Jahresabschluss nach HGB

Bilanz zum 31.12.2019

Aktiva

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2019

TEUR
2018

TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 64 84
2. Geschäfts- oder Firmenwert 3.433 3.862
3.497 3.946
II. Sachanlagen 137 116
III. Finanzanlagen 5.999 5.552
9.633 9.614
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 31 54
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.004 5.393
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.911 3.581
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.827 856
3. sonstige Vermögensgegenstände 266 956
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 0 140
6.035 5.588
C. Rechnungsabgrenzungsposten 121 39
D. Aktive latente Steuern 3.325 3.459
Bilanzsumme Aktiva 19.114 18.700
PASSIVA
2019

TEUR
2018

TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 8.942 8.453
II. Kapitalrücklage 14.337 13.788
III. Verlustvortrag -16.696 -18.044
IV. Jahresüberschuss 110 1.348
6.693 5.545
B. Zur Durchführung der beschlossenen Kapitalerhöhung geleistete Einlagen 0 117
C. Rückstellungen
1. Steuerrückstellung 22 217
2. Sonstige Rückstellungen 721 736
743 953
D. Verbindlichkeiten
1. Anleihen 5.806 6.527
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.807 3.380
3. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0 8
4. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.574 1.658
5. Verbindlichkeiten ggü. verb. Unternehmen 27 2
6. sonstige Verbindlichkeiten 437 511
11.652 12.087
E. Rechnungsabgrenzungsposten 27 0
Bilanzsumme Passiva 19.114 18.700

Gewinn- und Verlustrechnung zum 31.12.2019

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GUV 2019

TEUR
2018

TEUR
1. Umsatzerlöse 19.916 20.144
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -24 -164
3. andere aktivierte Eigenleistungen 0 420
4. Gesamtleistung 19.893 20.401
5. sonstige betriebliche Erträge 820 1.271
6. Materialaufwand
a) Aufwendungen für bezogene Leistungen -7.121 -6.703
7. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -8.084 -8.369
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.441 -1.433
8. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -517 -622
9. sonstige betriebliche Aufwendungen -2.955 -3.258
10. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 32 68
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -348 -334
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -155 337
13. ErgeGis nach Steuern 123 1.358
14. sonstige Steuern -13 -10
15. Jahresüberschuss 110 1.348
16 Nicht beherrschende Anteile 0 0
17. Auf Aktionäre der mVISE AG entfallender Jahresüberschuss 110 1.348

Anhang für das Geschäftsjahr 2019

Der Jahresabschluss der mVISE AG ("Gesellschaft") für das am 31. Dezember 2019 abgeschlossene Geschäftsjahr wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs und des Aktiengesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB; größenabhängige Erleichterungen wurden teilweise in Anspruch genommen. Gegenstand des Unternehmens ist die Beratung in Soft- und Hardwarefragen, die Entwicklung und der Vertrieb von Softwarelösungen, sowie die Durchführung von Schulungs- und Weiterbildungsmaßnahmen im Bereich Datenverarbeitung/Datenschutz. Die Gesellschaft ist im Handelssegment Scale innerhalb des Freiverkehrs notiert.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Die auf den Vorjahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde die Fortführung der Unternehmenstätigkeit unterstellt.

Angaben zur Gesellschaft laut Handelsregister:

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Name: mVISE AG
Sitz: Düsseldorf
Handelsregister-Nr.: HRB 76863
Amtsgericht: Düsseldorf

1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Folgenden werden die im Konzernabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden dargestellt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsansätze wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt. Informationen zu einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sowie entsprechende Zahlenangaben finden sich in den weiteren Erläuterungen.

Immaterielle Vermögensgegenstände

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit Anschaffungskosten angesetzt, vermindert um lineare Abschreibungen. Die Nutzungsdauer beträgt in der Regel zwischen drei und fünf Jahre.

Der aus Unternehmenszusammenschlüssen resultierende Geschäfts- oder Firmenwert wird zu Anschaffungskosten angesetzt. Geschäfts- und Firmenwerte werden aktiviert und über einen Zeitraum von zehn Jahren abgeschrieben. Bei Bedarf werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Sachanlagen

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen über die gewöhnliche Nutzungsdauer, bewertet. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden zeitanteilig vorgenommen. Die Nutzungsdauer beträgt in der Regel bei Hardware drei Jahre sowie bei sonstigen Betriebs- und Geschäftsausstattungen sieben bis zehn Jahre.

Finanzanlagen

Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Vorräte

Unfertige Leistungen werden zu Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten werden neben den Material- und Fertigungseinzelkosten angemessene Teile der Material- bzw. Fertigungsgemeinkosten und des Wertverzehrs des Anlagevermögens einbezogen. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. für die Werthaltigkeitsprüfung wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nominalbeträgen bilanziert. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,0 Prozent vorgenommen. Einzelwertberichtigungen werden vorgenommen, wenn auf Grund der Bonität Zweifel an der Erfüllung besteht. Die sonstigen Vermögensgegenstände beziehen sich auf hinterlegte Kautionen, Forderungen gegenüber dem Finanzamt Forderungen aus der Veräußerung von Vermögensgegenständen.

Aktive Rechnungsabgrenzung

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die einen Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen.

Latente Steuern

Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich steuerlich wirksam abbauen. Aktive latente Steuern werden auf die bestehenden Verlustvorträge gebildet, soweit innerhalb der nächsten fünf Jahre eine Verlustverrechnung zu erwarten ist. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Der Berechnung der aktiven und passiven latenten Steuern liegt der maßgebliche Steuersatz des Unternehmens zugrunde.

Rückstellungen

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden in die Bewertung mit einbezogen.

Anleihe

Die Wandelanleihen werden mit dem Erfüllungsbetrag inkl. der Zinsverbindlichkeiten zum Bilanzstichtag angesetzt.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen am Bilanzstichtag angesetzt.

Passive Rechnungsabgrenzung

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die einen Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen.

Die Fremdwährungsbewertung von kurzfristigen Forderungen, Finanzmittel, Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie sonstigen Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

2. Erläuterungen zur Bilanz

Geschäfts- oder Firmenwert

Der Geschäfts- oder Firmenwert der mVISE AG entfällt auf den Erwerb des Teilbetriebs der SHS VIVEON AG. Im Geschäftsjahr wurden Abschreibungen in Höhe von 429 TEUR (Vorjahr: 434 TEUR) vorgenommen. Der Restbuchwert beträgt nunmehr 3.433 TEUR.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen und sonstige Vermögensgegenstände

Alle Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen über 1.827 TEUR (Vorjahr: 856 TEUR) gegenüber den Tochtergesellschaften elastic.io GmbH und SaleSphere GmbH.

Die Forderungen resultieren hauptsächlich aus Verrechnungen und Cashpooling-Vereinbarungen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von 266 TEUR (Vorjahr: 956 TEUR) haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr, mit einer Ausnahme von 69 TEUR (Vorjahr: 822 TEUR). Der Rückgang resultiert hauptsächlich aus der vorzeitigen Rückführung eines bedingten Darlehens durch die ehemalige Tochtergesellschaft Just Intelligence GmbH. Weiterhin wurden Abschreibungen auf noch bilanzierte Earnout-Forderungen vorgenommen.

Aktive latente Steuern

Die zum Stichtag bilanzierten aktiven latenten Steuerabgrenzungen entfallen ausschließlich auf die künftigen Steuervorteile aus steuerlichen Verlustvorträgen zum Bilanzstichtag. Die steuerlichen Verlustvorträge betragen für die Körperschaftsteuer 16.271 TEUR und für die Gewerbesteuer 15.820 TEUR, davon sind 10.650 TEUR nutzbar. Bei einem anzuwendenden Steuersatz für den Standort der Gesellschaft von 31,23% ergeben sich 3.325 TEUR latente Steuern zum 31.12.2019. Bei den Verlustvorträgen wird darauf abgestellt, ob eine Nutzung innerhalb der auf das Berichtsjahr folgenden fünf Geschäftsjahre zu erwarten ist. Die entsprechende Beurteilung erfolgt auf der Basis einer steuerlichen Planungsrechnung, die sich aus historischen Erfahrungswerten, wirtschaftlicher Entwicklung der Gesellschaft sowie des Umfeldes und sonstigen bekannten Trends zusammensetzt. Bei neuen Erkenntnissen wird die Planung entsprechend angepasst.

Eigenkapital

Das aktienrechtliche Grundkapital zum 31.12.2019 des Unternehmens umfasst 8.942 TEUR, aufgeteilt in 8.941.718 nennwertlose auf den Inhaber lautende Stückaktien. Im Vorjahr betrug das Grundkapital zum Bilanzstichtag 8.453 TEUR. Die Kapitalrücklage beträgt 14.337 TEUR gegenüber dem Vorjahr mit 13.788 TEUR.

Erläuterungen zu Kapitalmaßnahmen der mVISE:

Kapitalerhöhungen

Gemäß § 4 Abs 1 der Satzung beträgt das Grundkapitals 8.941.718 EUR. Es erfolgte die Eintragung einer Kapitalerhöhung über 186.000 EUR aufgrund ausgeübter Bezugsrechte aus dem Jahr 2015 und aus ausgeübten Bezugsrechten aus dem Jahr 2010 über 116.500 EUR. Weiterhin erfolgte eine Erhöhung über 186.666 Euro aus dem Bedingten Kapital 2017, auf Grund der Ausübung der Wandelungsmöglichkeit der ausgegebenen Wandelanleihen.

Genehmigtes Kapital

Gemäß § 4 Abs. 8 der Satzung ist der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 20. Juni 2023, um bis zu 4.226.276 EUR durch einmalige oder mehrmalige Ausgabe neuer Aktien gegen Bar- oder Sacheinlage zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2018).

Bedingtes Kapital

Gemäß § 4 Abs. 9 der Satzung ist das Grundkapital um bis zu 1.000.000 EUR durch Ausgabe von bis zu 1.000.000 neuen, auf den Inhaber lautende Stückaktien bedingt erhöht (Bedingtes Kapital 2016). Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie die Inhaber von Options- oder Wandlungsrechten oder die zur Wandlung oder Optionsausübung Verpflichteten aus Options- oder Wandelschuldverschreibungen, die von der Gesellschaft oder einer nachgeordneten Konzerngesellschaft der Gesellschaft aufgrund der von der Hauptversammlung vom 09.06.2016 unter Tagesordnungspunkt 8 beschlossenen Ermächtigung bis zu ihrer Aufhebung durch Beschluss der Hauptversammlung vom 29. Juni 2017 ausgegeben oder garantiert wurden, von ihren Options- oder Wandlungsrechten Gebrauch machen oder, soweit sie zur Wandlung oder Optionsausübung verpflichtet sind, ihre Verpflichtung zur Wandlung oder Optionsausübung erfüllen oder soweit die Gesellschaft ein Wahlrecht ausübt, ganz oder teilweise anstelle der Zahlung des fälligen Geldbetrags Stammaktien der Gesellschaft zu gewähren.

Gemäß § 4 Abs. 10 der Satzung ist das Grundkapital um bis zu 2.013.334 EUR durch Ausgabe von bis zu 2.013.334 neuen, auf den Inhaber lautende Stückaktien bedingt erhöht (Bedingtes Kapital 2017). Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie die Inhaber von Options- oder Wandlungsrechten oder die zur Wandlung oder Optionsausübung Verpflichteten aus Options- oder Wandelschuldverschreibungen, die von der Gesellschaft oder einer nachgeordneten Konzerngesellschaft der Gesellschaft aufgrund der von der Hauptversammlung vom 21.06.2018 unter Tagesordnungspunkt 9 beschlossenen Ermächtigung bis zum 20. Juni 2023 ausgegeben oder garantiert werden, von ihren Options- oder Wandlungsrechten Gebrauch machen oder, soweit sie zur Wandlung oder Optionsausübung verpflichtet sind, ihre Verpflichtung zur Wandlung oder Optionsausübung erfüllen oder soweit die Gesellschaft ein Wahlrecht ausübt, ganz oder teilweise anstelle der Zahlung des fälligen Geldbetrags Stammaktien der Gesellschaft zu gewähren.

Gemäß § 4 Abs. 11 der Satzung ist das Grundkapital um bis zu 77.500 EUR bedingt erhöht (Bedingtes Kapital V). Das Bedingte Kapital V dient der Erfüllung von Bezugsrechten, die an Mitglieder der Geschäftsführung und Arbeitnehmer der Gesellschaft nach Maßgabe des Beschlusses der Hauptversammlung vom 9. August 2010 sowie der Änderungsbeschlüsse der Hauptversammlungen vom 29. August 2011 sowie vom 29. Januar 2015 ausgegeben werden. Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie die Inhaber der ausgegebenen Bezugsrechte ihr Bezugsrecht ausüben.

Gemäß § 4 Abs. 12 der Satzung ist das Grundkapital um bis zu 500.000 EUR bedingt erhöht, (Bedingtes Kapital VII). Das Bedingte Kapital VII dient der Erfüllung von Bezugsrechten, die an Mitglieder des Vorstands und Arbeitnehmer der Gesellschaft sowie Mitglieder von Geschäftsführungen und Arbeitnehmer von im Verhältnis zur Gesellschaft abhängig verbundenen Unternehmen im Sinne von §§ 15, 17 AktG nach Maßgabe der Beschlüsse der Hauptversammlung vom 28. Juni 2012, vom 27. August 2015 sowie vom 9. Juni 2016 ausgegeben werden. Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie die Inhaber der ausgegebenen Bezugsrechte ihr Bezugsrecht ausüben.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von 721 TEUR (im Vorjahr: 736 TEUR) beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalaufwendungen und Beratungsleistungen.

Die Rückstellungen für Personalaufwendungen bestehen insbesondere aus Aufwendungen für zukünftige Boni und nicht genommenem Urlaub. Rückstellungen für Beratungsleistungen wurden für nicht in Rechnung gestellte, aber im Jahr 2019 bezogene Leistungen gebildet.

Steuerrückstellungen sind in Höhe von TEUR 22 (Vorjahr: 217 TEUR) vorhanden, beziehen sich aber auf noch erwartete Körperschafts- und Gewerbesteuern für Ergebnisse des Geschäftsjahres 2018. Aufgrund der Ergebnissituation wurden keine neuen Steuerrückstellungen gebildet.

Anleihe

Die ausgegebenen Wandelanleihen werden mit dem Erfüllungsbetrag inkl. der Zinsverbindlichkeiten zum Bilanzstichtag angesetzt. Es bestehen Wandelanleihen über insgesamt 5.700 TEUR (Vorjahr: 6.400 TEUR). Im Juni 2019 erfolgte eine anteilige Wandlung der Anleihen 17/20 über 700 TEUR in 186.666 Stückaktien. Weiterhin wurden die im März 2020 fälligen Anleihen (17/20) über 2.300 TEUR um zwei Jahre bis zum März 2022 verlängert. Die Anleihen 17/22 sind im September 2022 (3.400 TEUR) fällig. Die Zinsverbindlichkeiten liegen bei 106 TEUR (Vorjahr: 126 TEUR) und werden passiviert. Die Zinsverbindlichkeiten sind im Vergleich zum Vorjahr durch die im Juni 2019 erfolgte Wandlung insgesamt geringer.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betreffen kurzfristige Kontokorrentdarlehen in Höhe von 3.272 TEUR (Vorjahr: 3.380 TEUR) sowie Tilgungsdarlehen in Höhe von 535 TEUR (Vorjahr: 0 TEUR).

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 1.574 TEUR (im Vorjahr: 1.658 TEUR) sind nicht verzinslich und haben in der Regel eine Fälligkeit von durchschnittlich 30 Tagen.

Sonstige Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 437 TEUR (im Vorjahr: 511 TEUR) und beinhalten im Wesentlichen Steuerverbindlichkeiten gegenüber dem Finanzamt.

Alle Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit bis zu einem Jahr, Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit von über fünf Jahren bestehen nicht.

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Art der Verbindlichkeit zum 31.12.2019 Gesamtbetrag 31.12.2019 < 1 Jahr 1 - 5 Jahre >5 Jahre
Anleihen 5.806 106 5.700 -
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.807 3.400 407 -
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.574 1.574 - -
Verbindlichkeiten ggü. verb. Unternehmen 27 27 - -
sonstige Verbindlichkeiten 437 437 - -
Summe 11.652 5.545 6.107 -

3. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

mVISE erzielt Umsatzerlöse zum einen aus Dienstleistungsprojekten wie der klassischen IT-Beratung oder der Übernahme von Managed-Services. Umsatzerlöse aus Dienstleistungen werden zum Zeitpunkt der Rechnungsstellung erfasst. Umsätze aus Lizenzverkäufen werden realisiert, sobald die mit dem Eigentum verbundenen Risiken und Chancen auf den Käufer übergegangen sind. Umsatzerlöse aus Hosting- und Supportverträgen sind in der Regel zeitbasiert und werden ratierlich der entsprechenden Periode zugerechnet.

Die Umsatzerlöse belaufen sich zum Bilanzstichtag auf insgesamt 19.916 TEUR (Vorjahr: 20.144 TEUR).

Andere aktivierte Eigenleistungen

Die aktivierten Eigenleistungen im Vorjahr in Höhe von 420 TEUR betrafen die Weiterentwicklung des Produkts SaleSphere. Die Software wurde am 01.07.2018 vollständig in die Tochtergesellschaft SaleSphere GmbH eingebracht. Im Geschäftsjahr 2019 wurden demzufolge keine aktivierten Eigenleistungen gebucht.

Abschreibungen

Zum Bilanzstichtag ergaben sich Abschreibungen auf das Umlaufvermögen durch Buchverluste im Zusammenhang mit dem Verkauf der Just Intelligence GmbH in Höhe von 227 TEUR.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen über 100 TEUR (Vorjahr: 0 TEUR) für eine EarnOut Zahlung an die SHS Viveon AG. Insgesamt betrug die Earnout Zahlung 200 TEUR. Aus dem Vorjahr gab es eine Rückstellung über 100 TEUR, weswegen 100 TEUR als periodenfremd zu deklarieren sind.

4. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen belaufen sich zum Bilanzstichtag auf insgesamt 2.084 TEUR (Vorjahr: 975 TEUR) und betreffen Miet- und Leasingverpflichtungen.

Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr beschäftigt die mVISE AG im Durchschnitt 118 Mitarbeiter (gegenüber dem Vorjahr mit 126 Mitarbeitern). Vorstände sind in dieser Zahl enthalten. Die Mitarbeiter gliedern sich in 104 operative und 14 administrative (gegenüber dem Vorjahr mit 111 operativen und 15 administrativen) ohne Werkstudenten, Praktikanten und Auszubildende.

Beteiligungsverhältnis

Die Gesellschaft hält direkt und indirekt folgende Anteile an verbundenen Unternehmen:

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Tochtergesellschaft Anteil am Kapital

%
Buchwert der Anteile

TEUR
Eigenkapital der Tochtergesellschaft

TEUR
Ergebnis 2019

TEUR
Salesphere GmbH, Düsseldorf (Deutschland) 100,0% 2.069 1.754 - 212
elastic.io GmbH, Bonn (Deutschland) 85,1% 2.980 1.144 205

Die mVISE AG stellt als Mutterunternehmen außerdem einen Konzernabschluss für den kleinsten und größten Konsolidierungskreis auf, der im deutschen Bundesanzeiger veröffentlicht wird.

Abschlussprüfungsleistungen

Das Honorar für die Abschlussprüfungsleistungen einschließlich Nebenkosten betrug im Geschäftsjahr 2019 52 TEUR.

Ausschüttungssperre

Zum 31.12.2019 besteht in Höhe der Bilanzposition "Aktive latente Steuern" in Höhe von 3.325 TEUR (Vorjahr: 3.459 TEUR) eine Ausschüttungssperre.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Der Vorstand schlägt vor, den Jahresüberschuss der mVISE AG, Düsseldorf, in Höhe von 110.362,82 EUR, auf neue Rechnung vorzutragen.

Nachtragsbericht

Zur Einschätzung des Vorstands bezüglich der Auswirkungen der Corona-Krise auf den Konzern wird auf den Lagebericht verwiesen.

5. Organe

Vorstand

Der Vorstand der mVISE bestand im Geschäftsjahr 2019 aus folgenden Mitgliedern:

Manfred Götz, Dipl. Informatiker (FH), Ratingen
Rainer Bastian, Dipl. Pädagoge, Düsseldorf, Austritt am 30. September 2019
Cedric Balzar, Master of Arts, Ratingen, Vorstandsbestellung zum 01. Juni 2019

Aufsichtsrat

Der Aufsichtsrat setzte sich im Geschäftsjahr 2019 aus folgenden Personen zusammen:

Achim Plate, Dipl. Ing., Glückstadt, Vorsitzender des Aufsichtsrats, geschäftsführender Gesellschafter der SPSW Capital GmbH, Vorstand der Lloyd Fonds AG
Franziska Oelte, Rechtsanwältin, Hamburg, Aufsichtsratsmitglied, Vorsitzende des Aufsichtsrates der hello.de AG
Malte-Matthias von der Ropp, Dipl. Kaufmann, Köln, stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats, Aufsichtsrat der Ingenious Technologies AG
Henning Soltau, Hamburg, Aufsichtsratsmitglied, Geschäftsführer der SPSW Capital GmbH, Aufsichtsrat der Deutschen Effecten- und Wechsel Beteiligungsgesellschaft AG

Der Vergütungsbericht zur Vorstandsvergütung ist detailliert im Lagebericht aufgeführt.

6. Versicherung der gesetzlichen Vertreter

Nach Maßgabe der relevanten anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften gemäß HGB sowie WpHG gibt der Vorstand folgende Versicherung:

"Der Vorstand versichert nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss der mVISE AG und des Konzerns ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind."

Düsseldorf, den 29. März 2020

Manfred Götz, Vorstand

Cedric Balzar, Vorstand

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die mVISE AG, Düsseldorf:

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der mVISE AG, Düsseldorf, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2019, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der mVISE AG, Düsseldorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2019 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 und
vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.
beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.
holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.
beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.
führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Köln, den 3. April 2020

**Rödl & Partner GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Steuerberatungsgesellschaft**

gez. Groll, Wirtschaftsprüfer

gez. Stramitzer, Wirtschaftsprüfer