Annual Report • Sep 14, 2017
Annual Report
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Konzern-Zwischenlagebericht und verkürzter Konzern-Halbjahresabschluss für den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2017
Brief des Vorstandes Highlights im 1. Halbjahr 2017 Mutares am Kapitalmarkt
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Konzern-Zwischenlagebericht
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 37 Verkürzte Konzernbilanz 38 Konzern-Kapitalflussrechnung 40 Verkürzter Konzernanhang 42
Finanzkalender 59 Impressum & Kontakt 60
Mutares hat das 1. Halbjahr 2017, das durch eine rege Transaktionstätigkeit und strategische Entwicklungen geprägt war, mit einem signifikanten organischen Umsatzwachstum und deutlicher Profitabilitätssteigerung abgeschlossen.
Die Umsatzerlöse im 1. Halbjahr 2017 konnten deutlich um 117,5 Mio. EUR bzw. 37,8 % gesteigert werden und belaufen sich nun auf 428,1 Mio. EUR (1. Halbjahr 2016: 310,6 Mio. EUR). Das operative Ergebnis (EBITDA) des Konzerns ist im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls signifikant um 11,5 Mio. EUR bzw. 287,5 % auf insgesamt 15,5 Mio. EUR (1. Halbjahr 2016: 4,0 Mio. EUR) gestiegen.
Mit der Akquisition des Stahlrohrgeschäfts der Aperam-Gruppe im April 2017 wurde das Segment Construction & Infrastructure weiter ausgebaut. Die Übernahme des Nutzfahrzeug-Zuliefergeschäfts der Plastic Omnium-Gruppe war bereits die zweite strategische Add-on-Akquisition für die STS Group. STS operiert nun aus insgesamt 16 Werken auf vier Kontinenten mit 2.450 Mitarbeitern. Neben den beiden Akquisitionen wurden die Verkäufe von EUPEC Deutschland und von FTW realisiert.
Im Portfolio haben sich insbesondere die Beteiligungen A+F, Zanders, Elastomer Solutions und Balcke-Dürr im vergangenen Halbjahr durch herausragende operative Fortschritte hervorgetan. A+F hat im 1. Halbjahr 2017 durch intensive Vertriebsarbeit, nachhaltige Kundenbetreuung sowie weitere Investitionen in Innovation und Digitalisierung große Markterfolge und einen deutlich erhöhten Auftragseingang erzielt. Zanders verfolgt weiterhin ein ambitioniertes Optimierungs- und Wachstumsprogramm. Viele Initiativen konnten erfolgreich abgeschlossen werden. Signifikante Investitionen in die Optimierung der Produktionsanlagen wurden angestoßen. Elastomer Solutions konnte im Berichtszeitraum die Umsätze im Vergleich zur Vorjahresperiode erheblich steigern. Das operative Ergebnis konnte trotz weiterer Investitionen in die Ausweitung der Kapazitäten an allen Produktionsstandorten noch einmal deutlich verbessert werden. Balcke-Dürr hat im 1. Halbjahr wesentliche Teile des Restrukturierungsplans umsetzen können und erwartet daraus für das zweite Halbjahr bereits spürbare Verbesserungen in der Profitabilität.
Darüber hinaus hat die Mutares AG Ihre strategische Entwicklung durch eine stärker nach Sektoren orientierte Organisationstruktur und weitere personelle Verstärkungen, vor allem im operativen Bereich, vorangetrieben. Durch diese Maßnahmen wird die Basis für eine optimale Betreuung und Weiterentwickelung unseres wachsenden Portfolios geschaffen.
Das M&A-Team hat im Berichtszeitraum fortwährend mögliche Akquisitionen geprüft. Auf Grund der gut gefüllten Transaktionspipeline gehen wir davon aus, in der zweiten Jahreshälfte weitere Akquisitionen abschließen zu können.
Bisher spiegelt sich im Aktienkurs die zum Teil sehr positive Entwicklung einzelner Portfoliogesellschaften sowie die Weiterentwicklung der Mutares AG nicht wider. Aufgrund der attraktiven Transaktionspipeline und der Restrukturierungs- und Entwicklungsfortschritte, die wir bei wesentlichen Beteiligungen erwarten, sehen wir uns für den weiteren Geschäftsverlauf und die Erreichung unserer mittelfristigen Ziele bestens gerüstet. Wir glauben bis zum Jahresende eine Steigerung des Konzernumsatzes und des Konzernjahresergebnisses erzielen zu können.
Unser Dank gebührt unseren Mitarbeitern für ihr unermüdliches Engagement und unseren Geschäftspartnern für eine gute Zusammenarbeit. Wir danken auch dem Aufsichtsrat für den konstruktiven Dialog und besonders unseren Aktionären für ihr Vertrauen und ihre Unterstützung.
Der Vorstand der Mutares AG München, im September 2017
| Dr. Axel Geuer | Robin Laik | Dr. Wolf Cornelius |
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| CEO | CEO | COO |
| Dr. Kristian Schleede CRO |
Mark Friedrich CFO |
Mutares verkauft EUPEC Deutschland
Die Mutares AG hat EUPEC Deutschland an die Wasco-Gruppe für 19,5 Mio. EUR verkauft. Das operative Geschäft der EUPEC Frankreich bleibt Teil der Mutares-Gruppe.
Mutares wird Gründungsmitglied des Börsensegments "Scale"
Die Mutares AG wechselt in das neue Börsensegment "Scale". Mutares unterstreicht somit seine Philosophie der hohen Transparenz und informierter Teilhabe der Investoren am Unternehmen.
Mutares schließt die Übernahme von Aperam Stainless Services & Solutions Tubes Europe ab
Die Mutares AG hat die Übernahme von Aperams Stahlrohrgeschäft mit Sitz im französischen Ancerville und Annecy abgeschlossen. Es stellt eine perfekte Ergänzung zu Mutares' "Construction & Infrastructure"- Segment dar.
Mutares veröffentlicht Geschäftsbericht 2016
Der Mutares-Konzern hat heute seinen Geschäftsbericht für das Jahr 2016 veröffentlicht. Das Jahr war geprägt von der starken Weiterentwicklung der Organisation sowie einer regen Transaktionstätigkeit
im vierten Quartal.
Mutares veräußert FTW
Die Mutares AG hat die Fertigungstechnik Weißenfels GmbH an ein deutsches Family Office veräußert. Das Unternehmen soll innerhalb des neuen Verbunds strategisch weiterentwickelt werden.
Mutares startet mit starken Zahlen im Q1 2017
Der Mutares-Konzern konnte im ersten Quartal 2017 einen deutlichen Umsatzanstieg um 36 % auf 208,2 Mio. EUR und ein sehr starkes operatives Ergebnis (EBITDA) erzielen.
Hauptversammlung beschließt Dividende von 0,35 EUR je Aktie
Die ordentliche Hauptversammlung der Mutares AG, die am 19. Mai 2017 in München stattfand, hat allen Beschlussvorschlägen der Verwaltung mit großer Mehrheit zugestimmt und eine Dividendenzahlung von 0,35 EUR je Aktie beschlossen.
STS erwirbt brasilianisches Werk von Autoneum
Die STS Group, ein Portfoliounternehmen der Mutares AG, hat die Produktionsstätte des Schweizer Autoneum-Konzerns im brasilianischen Betim erworben. Mit der Akquisition setzt STS seine Wachstumsstrategie konsequent fort, sich zu einem führenden globalen Zulieferer zu entwickeln.
Mutares schließt die Übernahme des Nutzfahrzeug-Zuliefergeschäfts der Plastic Omnium Gruppe ab
Die Mutares AG hat die Übernahme des Nutzfahrzeug-Zuliefergeschäfts der Plastic Omnium Gruppe abgeschlossen. Durch die Integration mit der STS-Gruppe formt Mutares einen global führenden Nutzfahrzeugzulieferer mit einem Umsatz von 400 Mio. EUR und 2.700 Mitarbeitern in 16 Werken.
Der Kurs der Mutares-Aktie profitierte im 1. Halbjahr von einem erfolgreichen Jahresauftakt der Mutares AG und stieg im Vergleich zum Jahresschlusskurs 2016 um 19 %. Die über den Erwartungen liegenden Ergebnisse im Automotive-Segment trugen zur erfreulichen Kursentwicklung bei. Die Bewertungslücke des Aktienkurses zum Nettovermögenswert konnte weiter geschlossen werden. Am 2. Januar eröffnete der Handel mit Anteilsscheinen der Mutares AG das Börsenjahr 2017 bei einem Kurs von 11,50 EUR, der gleichzeitig den Tiefststand im 1. Halbjahr darstellte. Ihr 6-Monatshoch erreichten die Papiere am 23. Februar 2017 bei 15,83 EUR. Am 30. Juni 2017 beendete die Aktie den Handel mit einem Schlusskurs von 13,58 EUR (Schlusskurs 30. Dezember 2016: 11,41 EUR).
Das durchschnittliche tägliche Handelsvolumen mit Mutares-Aktien an allen deutschen Handelsplätzen lag im 1. Halbjahr 2017 bei 17.176 Aktien (Vorjahr: 5.163 Aktien). Dabei führte die gute Unternehmensentwicklung zu einer deutlichen Zunahme der Handelsaktivitäten. Insbesondere ab dem zweiten Quartal war nahezu eine tägliche Zunahme der gehandelten Stückzahlen zu verzeichnen. Zum 30. Juni 2017 betrug die Marktkapitalisierung der Mutares AG auf Basis des XETRA-Schlusskurses 210,4 Mio. EUR gegenüber 176,8 Mio. EUR zum Bilanzstichtag 2016. Zum Ende des Berichtszeitraums haben sich keine wesentlichen Änderungen der Aktionärsstruktur ergeben. Der Streubesitz beträgt 45 %, im Besitz des Managements befinden sich 55 % der Aktienanteile (alle Angaben auf Basis von XETRA-Kursen).
Am 19. Mai 2017 informierte der Vorstand auf der ordentlichen Hauptversammlung der Mutares AG in München über den Geschäftsverlauf des Jahres 2016 und stellte sich den Fragen der Eigentümer. Auf der Aktionärsversammlung waren zum Zeitpunkt der Abstimmung 83,4 % des Grundkapitals der Mutares AG mit Stimmrechten vertreten. Alle Beschlussvorschläge der Verwaltung wurden mit großer Mehrheit angenommen und Vorstand sowie Aufsichtsrat entlastet. Die Hauptversammlung beschloss zudem die Auszahlung einer Dividende in Höhe von 0,35 EUR je Aktie. Das Ausschüttungsvolumen belief sich somit auf 5,4 Mio. EUR (Vorjahr: 9,3 Mio. EUR).
Im 1. Halbjahr erläuterte das Management der Mutares AG institutionellen Investoren und Finanzanalysten kontinuierlich auf zahlreichen Roadshows an den Finanzplätzen Frankfurt, London, Paris, Madrid, Warschau und Zürich sowie in Hongkong, Shanghai und Tokio die aktuelle Geschäftsentwicklung und Vorgänge von Bedeutung für die Kursentwicklung. Darüber hinaus diskutierte das Management der Mutares AG regelmäßig in persönlichen Gesprächen mit Finanz- und Wirtschaftspresse sowie institutionellen Investoren die Strategie des Unternehmens.
Mit Hauck & Aufhäuser Institutional Research und Baader Helvea Equity Research wird die Mutares-Aktie regelmäßig von zwei renommierten Bankhäusern sowie dem Analysespezialisten für Mittelstandsunternehmen SMC Research analysiert und bewertet. In ihren aktuellen Studien bekräftigen alle Analysten die Empfehlung der Mutares-Aktie zum Kauf und bestätigten die Kursziele. Zum Schlusskurs der Mutares-Aktie am 30. Juni 2017 ergeben sich die folgenden Einschätzungen: SMC Research rechnet mit einem Kursziel von 24,80 EUR, entsprechend einem Aufwärtspotenzial von 82,6 %. Die Analysten von Baader Helvea Equity Research sowie von Hauck & Aufhäuser bewerten das Kurspotenzial mit 47,3 % bei einem Kursziel von 20,00 EUR. Zudem beurteilt Edison Research die Mutares-Aktie, in der Methodik des Analysehauses ohne Angabe von Kurszielen und Empfehlungen, als attraktive Investition. Die Researchstudien sind im Bereich Investor Relations der Homepage www.mutares.de abrufbar.
Die Mutares-Aktie notiert im Segment Scale der Frankfurter Wertpapierbörse und gehörte dem Entry Standard Marktsegment bis Ende März 2017 an. Mit der Abschaffung des Entry Standard wechselte die Mutares AG als Gründungsmitglied in das neue Segment Scale, das in den Zulassungs- und Folgepflichten stärker reguliert ist als der Entry Standard. Als Designated Sponsors sorgen die Dero Bank AG sowie die Baader Bank AG für verbindliche Geld-/Briefkurse sowie eine angemessene Liquidität und damit für eine entsprechende Handelbarkeit der Mutares-Aktie. Weitere relevante Informationen stehen interessierten Anlegern auf der Investor-Relations-Seite der Homepage www.mutares.de zur Verfügung.
| Symbol | MUX |
|---|---|
| WKN | A0SMSH |
| ISIN | DE000A0SMSH2 |
| Transparenzlevel | Scale |
| Marktsegment | Freiverkehr |
| Börsen | Xetra, Frankfurt, Berlin |
| Sektor | Unternehmensbeteiligungen |
| Anzahl Aktien | 15.496.292 |
| 12 | ||
|---|---|---|
| t, Berlin | ||
| peteiligungen | ||
Im 1. Halbjahr 2017 konnte die Mutares-Gruppe erneut zahlreiche Transaktionen erfolgreich abschließen:
Die Mutares Holding-16 AG (Weißenfels) sowie die Eupec PipelineServices GmbH (Sassnitz) wurden an die Wasco Coatings Germany GmbH (Sassnitz) veräußert. Das operative Geschäft von EUPEC in Frankreich bleibt dagegen Teil des Mutares-Konzerns.
Von der internationalen Aperam-Gruppe übernimmt Mutares deren Stahlrohrgeschäft an den französischen Standorten Ancerville und Annecy.
Sämtliche Anteile an der Fertigungstechnik Weißenfels GmbH (Weißenfels) konnten an ein deutsches Family Office veräußert werden.
Mutares übernimmt das Nutzfahrzeug-Zulieferergeschäft der Plastic Omnium Gruppe. Der Geschäftsbereich erwirtschaftete einen Umsatz von nahezu 200 Mio. EUR p.a. mit insgesamt ca. 1.500 Mitarbeitern an neun Produktionsstätten in Frankreich, Deutschland, China und Mexiko.
Mutares hat eine Segmentierung der Beteiligungen in die folgenden fünf Segmente vorgenommen:
Die folgenden Erläuterungen spiegeln die Entwicklungen der einzelnen Beteiligungen im Mutares-Konzern wider. Zum 30. Juni 2017 umfasst der Konzern insgesamt 14 operative Beteiligungen, welche in die genannten fünf Segmente eingeteilt werden:
für den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2017
| Nr. | Beteiligung | Branche | Hauptsitz | Erwerb |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Elastomer Solutions Group |
Automobilzulieferer von Gummiformteilen |
Wiesbaum_DE | Aug_2009 |
| 2 | STS Group | Nutzfahrzeugzulieferer von Innen-, Außen- und NVH-Teilen |
Hallbergmoos_DE | Juli_2013 |
Im 1. Halbjahr 2017 erzielten die Beteiligungen aus dem Segment Automotive zusammen Umsatzerlöse von 126,1 Mio. EUR.
| Nr. | Beteiligung | Branche | Hauptsitz | Erwerb |
|---|---|---|---|---|
| 3 | Zanders Group | Hersteller von Spezialpapier |
Bergisch Gladbach_DE |
Mai_2015 |
| 4 | Norsilk | Hersteller von Holzvertäfe- lungen und -Bodenbelägen |
Honfleur_FR | Okt_2015 |
| 5 | Cenpa | Hersteller von Hülsenkartons |
Schweighouse_FR | Mai_2016 |
Im 1. Halbjahr 2017 erzielten die Beteiligungen aus dem Segment Wood & Paper zusammen Umsatzerlöse von 90,7 Mio. EUR.
| Nr. | Beteiligung | Branche | Hauptsitz | Erwerb |
|---|---|---|---|---|
| 6 | Eupec | Anbieter von Beschichtungen für Öl- und Gaspipelines |
Gravelines_FR | Jan_2012 |
| 7 | BSL Pipes & Fittings |
Hersteller von Pipeline- komponenten |
Billy-Sur-Aisne_FR | Juli_2015 |
| 8 | La Meusienne Group |
Hersteller von Edelstahlrohren |
Ancerville_FR | April_2017 |
Im 1. Halbjahr 2017 erzielten die Beteiligungen aus dem Segment Construction & Infrastructure zusammen Umsatzerlöse von 27,5 Mio. EUR.
| Segment Engineering & Technology | ||||
|---|---|---|---|---|
| Nr. | Beteiligung | Branche | Hauptsitz | Erwerb |
| 9 | GeesinkNorba Group |
Hersteller von Abfall- sammelfahrzeugen |
Emmeloord_NL | Feb_2012 |
| 10 | A + F | Hersteller von Ver- packungsmaschinen |
Kirchlengern_DE | Dez_2014 |
| 11 | Balcke-Dürr Group |
Hersteller von Kraftwerks- komponenten und Filter- systemen |
Düsseldorf_DE | Dez_2016 |
Im 1. Halbjahr 2017 erzielten die Beteiligungen aus dem Segment Engineering & Technology zusammen
Umsatzerlöse von 130,2 Mio. EUR.
Segment Consumer Goods & Logistics
| Nr. | Beteiligung | Branche | Hauptsitz | Erwerb |
|---|---|---|---|---|
| 12 | KLANN Packaging |
Hersteller von Blechverpackungen |
Landshut_DE | Juni_2011 |
| 13 | Artmadis Group |
Händler von Haushaltswaren |
Wasquehal_FR | Aug_2012 |
| 14 | Grosbill | E-Commerce-Händler von Unterhaltungselektronik |
Paris_FR | Aug_2015 |
Im 1. Halbjahr 2017 erzielten die Beteiligungen aus dem Segment Consumer Goods & Logistics zusammen Umsatzerlöse von 53,7 Mio. EUR.
Die nachfolgenden Angaben zur Geschäftsentwicklung beziehen sich – soweit nicht anders erläutert – auf den anteiligen Konzernumsatz und das operative Ergebnis (EBITDA) ohne Berücksichtigung einer ertragswirksamen Auflösung des Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung. Der Geschäftsverlauf stellt sich für die einzelnen Beteiligungen im 1. Halbjahr 2017 wie folgt dar:
Die Elastomer Solutions Group (ESG) entwickelt, produziert und vertreibt Gummiformteile für die Automobilindustrie. Sie beschäftigt ca. 470 Mitarbeiter an insgesamt sechs Standorten in Deutschland, Portugal, der Slowakei, Marokko und Mexiko. Die Kernexpertise der Unternehmensgruppe liegt in der Entwicklung und der Produktion von Tüllen zum Schutz von Kabelsträngen in automobilen Bordnetzen, z.B. zwischen Fahrzeugtüren und Karosserie. Die Elastomer Solutions Group ist im August 2009 vom Diehl Konzern übernommen worden.
Im Berichtszeitraum hat ESG weiter in die Ausweitung der Kapazitäten an allen Produktionsstandorten investiert. Das neue ERP-System am Standort in Portugal wurde optimiert, um es in der Folgezeit auf die anderen Gesellschaften der ESG ausrollen zu können. Es wurden darüber hinaus die technische Kompetenz und die Kapazitäten des Projektmanagements ausgebaut und eine Organisationsstruktur implementiert, welche die Weichen für weiteres Wachstum stellt. Die mexikanische Gesellschaft, welche ihre Geschäftsaktivitäten im Geschäftsjahr 2014 aufgenommen hat, verzeichnete im Berichtszeitraum bereits ein positives operatives Ergebnis. Am Standort in der Slowakei wurde das ausgebaute Bürogebäude, welches aufgrund der größeren Fläche weitere Kapazitäten bietet, bezogen. Um die Nähe zu Kunden in Süddeutschland zu erhöhen, wurde dort ein Vertriebs- und Entwicklungsbüro eröffnet. Darüber hinaus prüft das Management weiter mögliche Add-on-Akquisitionen. Sämtliche Wachstumsinitiativen werden von einem neuen, branchenerfahrenen Geschäftsführer begleitet. Im Berichtszeitraum wurden die Umsätze gegenüber der Vergleichsperiode des Geschäftsjahres 2016 erheblich gesteigert. Trotz der genannten Investitionen konnte das positive operative Ergebnis des Vergleichszeitraums noch einmal signifikant gesteigert werden. Für das Gesamtjahr 2017 erwartet ESG eine gegenüber dem Geschäftsjahr 2016 wesentliche Steigerung der Umsatzerlöse sowie mindestens eine Verdoppelung des positiven operativen Ergebnisses.
Im Juli 2013 hat Mutares die Autoneum Italy S.p.A. übernommen, die in STS Acoustics (STS) umbenannt wurde. STS entwickelt und produziert innovative Lösungen zur Schall- und Wärmedämmung im Motorund Innenraum von Fahrzeugen. Als einer der führenden Anbieter beliefert STS namhafte Kunden, darunter Daimler, MAN, Scania und Volvo im LKW-Bereich sowie Alfa Romeo, Fiat, Jeep, Ferrari und Maserati im PKW-Bereich. Nach erfolgreichem Abschluss diverser Add-on-Akquisitionen operiert die STS Group von nunmehr insgesamt 16 Werken auf vier Kontinenten aus und beschäftigt derzeit insgesamt etwa 2.450 Mitarbeiter.
Der Geschäftsverlauf im Bereich STS Acoustics, dem Kernbereich der STS Group, hat sich auch im 1. Halbjahr 2017 positiv entwickelt und es konnten wichtige Neuaufträge akquiriert werden. Darüber hinaus war das 1. Halbjahr 2017 für die STS Group vor allem durch die getätigten Add-on-Akquisitionen geprägt: Zum Ende des Geschäftsjahres 2016 wurden von der Mecaplast-Gruppe zwei französische Werke erworben. Die Produktion von Spritzgussteilen für Innen- und Außenverkleidungsteile für leichte und schwere LKW ergänzt das bestehende Produktportfolio von STS ideal. Die beiden Werke steuerten im 1. Halbjahr 2017 einen Umsatz im mittleren zweistelligen Millionenbereich sowie ein deutlich positives operatives Ergebnis bei. Die Übernahme des Nutzfahrzeug-Zuliefergeschäfts der Plastic Omnium-Gruppe als weitere strategische Add-on-Akquisition wurde im Berichtszeitraum erfolgreich abgeschlossen. Der Geschäftsbereich, welcher alle großen europäischen LKW-Hersteller zu seinem Kundenkreis zählt, erwirtschaftet einen Jahresumsatz von nahezu 200 Mio. EUR mit insgesamt ca. 1.500 Mitarbeitern an neun Standorten in Frankreich, Deutschland, China und Mexiko. Das Produktportfolio umfasst Außenverkleidungsteile für die Kabinen von LKW und ergänzt sich ideal mit dem der übrigen STS-Werke. Darüber hinaus wurde im Berichtszeitraum eine Produktionsstätte des Schweizer Autoneum-Konzerns im brasilianischen Betim erworben; der Abschluss der Transaktion wird für die zweite Jahreshälfte 2017 erwartet. Die STS-Gruppe wird dadurch zu einem globalen Automobilzulieferer mit 16 Werken auf vier Kontinenten. In der zweiten Jahreshälfte 2017 steht die Integration der Add-on-Akquisitionen im Fokus des Managements. Für das Gesamtjahr 2017 erwartet STS bedingt durch das beschriebene anorganische Wachstum eine Verdoppelung des positiven operativen Ergebnisses.
Die Papierfabrik Zanders am Standort Bergisch Gladbach wurde im Mai 2015 von der finnischen Metsä-Group erworben. Zanders ist ein international renommierter Hersteller für Spezialpapiere und beschäftigt ca. 560 Mitarbeiter. Das traditionsreiche Unternehmen wurde 1829 gegründet und überzeugt seither mit Innovationskraft und höchster Qualität. In der Produktpalette des Unternehmens befinden sich verschiedenste, hochwertige Etiketten- und Verpackungspapiere sowie Premiumkartons. Hierfür steht insbesondere die weltweit bekannte Marke CHROMOLUX. Viele Kunden der Konsumgüter- und Luxusgüterindustrie, wie zum Beispiel Danone, Heineken, Nestlé, Chanel und der LVMH-Konzern vertrauen für ihre Etiketten und Verpackungen auf die hohe Qualität der Produkte von Zanders.
Zanders konnte eine Vielzahl der initiierten Restrukturierungsprojekte erfolgreich abschließen und sich vollständig auf das weitere Wachstum fokussieren. Die im Rahmen der Veräußerung von nichtbetriebsnotwendigen Gewerbeflächen generierte Liquidität wird sukzessive in die Optimierung der Produktionsanlagen wie insbesondere der Energieerzeugung investiert. Hierzu wurden erste Maßnahmen umgesetzt, um die Umstellung der Energieerzeugung von Steinkohle auf Erdgas bis Mitte 2018 abzuschließen. Im Berichtszeitraum hat Zanders die Umsätze gegenüber der Vergleichsperiode des Geschäftsjahres 2016 deutlich gesteigert, während einer Steigerung der Rohmaterialpreise mit zusätzlichen Effizienzinitiativen sowie Preiserhöhungen begegnet wurde. Die operative Performance von Zanders liegt über der des Vergleichszeitraums 2016 und dem Budget. Infolge dessen sowie aufgrund eines positiven Einmaleffektes weist die Gesellschaft für das 1. Halbjahr 2017 ein positives operatives Ergebnis aus. Das Management geht davon aus, die für das Gesamtjahr 2017 gesteckten Ziele zu erreichen und erwartet infolge des stabilen Marktumfelds und der positiven Kundenrückmeldungen in Bezug auf die Vielzahl an Neuprodukten eine wesentliche Steigerung der Umsatzerlöse.
| Erwerb | Juli 2013 |
|---|---|
| Verkäufer | Autoneum Group_CH |
| Mitarbeiter ca. 2.450 |
Segment Wood & Paper Norsilk
Im Oktober 2015 erwarb Mutares von der finnischen Metsä-Group deren Holzgeschäft in Frankreich. Norsilk ist ein französischer Hersteller und Händler von Holz-Vertäfelungen und -Bodenbelägen und beschäftigt an seinem Standort in Boulleville insgesamt ca. 110 Mitarbeiter. Norsilk verfügt über eine diversifizierte Kundenstruktur in den Segmenten Baumärkte, Großhandel und Industrie.
Norsilk zeigte im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahrs durch die konsequente Umsetzung des Restrukturierungskonzepts weitere signifikante Fortschritte. Die bereits im Vorjahr erzielten Optimierungen in Fertigung und Logistik konnten nachhaltig verfestigt werden. Durch begleitende Maßnahmen im Bereich Supply Chain Management wurden im Berichtszeitraum weitere Effizienzsteigerungen erreicht. Investitionen und zusätzliche Verbesserungen in der Produktion wurden wie geplant eingeleitet und werden im Geschäftsjahr 2017 erfolgreich abgeschlossen, um die Produktionseffizienz weiter zu erhöhen. Der Umsatz im Berichtszeitraum bewegte sich auf dem Niveau der Vorjahresperiode bei einem signifikant verbesserten, jedoch noch nicht positiven, operativen Ergebnis. Durch die derzeit laufende Optimierung und Neuausrichtung des Vertriebs von Norsilk erwartet das Management für das Gesamtjahr 2017 insbesondere eine verbesserte Rohertragsmarge und ein gegenüber dem Geschäftsjahr 2016 signifikant verbessertes, aber noch negatives, operatives Ergebnis.
Von der amerikanischen Sonoco Products Company wurde im Mai 2016 die Sonoco Paper France übernommen und kurz danach in den traditionsreichen Namen Cenpa umbenannt. Der Hersteller von Hülsenkartons aus Altpapier hat seinen Sitz im elsässischen Schweighouse. Die Produkte werden hauptsächlich für Hülsen, insbesondere im Hygienebereich, genutzt. Das Unternehmen hat in Frankreich und Deutschland eine starke Marktposition und beschäftigt ca. 85 Mitarbeiter.
Cenpa hat die im Vorjahr eingeleiteten Maßnahmen des Strategiekonzeptes im Bereich der sonstigen betrieblichen Kosten, des Material- und Energieeinkaufs und der Optimierung des Produktionskonzepts im Berichtszeitraum konsequent umgesetzt und durch zusätzliche Anpassungen in der Ausrichtung des Einkaufs, trotz anhaltenden Preisdrucks im Altpapiermarkt, weitere Optimierungen eingeleitet. Durch die Stärkung des Vertriebs mit Blick auf den französischen Markt konnten die Marktbearbeitung verbessert und neue Kunden erschlossen werden. Produktionsseitig wurden durch Modernisierungsmaßnahmen bestehender Kapazitäten und Effizienzsteigerungen im Produktionsprozess die Qualitäten optimiert und der Ausschuss verringert. Zusätzlich wurden erste Erweiterungen des Produktportfolios realisiert. Die Steigerung bei den Einkaufspreisen, insbesondere für Altpapier, konnte damit jedoch nicht vollständig kompensiert werden. Das Management erwartet für die zweite Jahreshälfte 2017 weiteres Wachstum beim Kundenstamm sowie eine Steigerung des Absatzpotentials. Im Geschäftsjahr 2017 wird ein Umsatz leicht unter dem Niveau des Gesamtjahres 2016 generiert werden, wobei Cenpa jedoch aufgrund der Restrukturierungserfolge ein signifikant verbessertes, aber noch negatives, operatives Ergebnis erzielen wird.
Im Januar 2012 wurde EUPEC vom indonesischen Korindo-Konzern übernommen. Seit über 40 Jahren ist EUPEC der größte europäische Anbieter für Beschichtungen von Öl- und Gaspipelines. EUPEC verfügt über drei französische Werke im Raum Dünkirchen und beschäftigt dort insgesamt ca. 70 Mitarbeiter. EUPEC hat in zahlreichen internationalen Projekten seine hohe Kompetenz bei der Realisierung technologisch anspruchsvoller Lösungen unter Beweis gestellt.
Im 1. Halbjahr 2017 sah sich EUPEC unverändert mit einem herausfordernden Marktumfeld konfrontiert. Aufgrund des anhaltend niedrigen Ölpreises war die Investitionsbereitschaft auf Kundenseite weiterhin gering. Weitere Maßnahmen des im Geschäftsjahr 2016 initiierten Restrukturierungsplans wurden im Berichtszeitraum vorangetrieben. Der Plan sieht eine Vereinbarung zur Kapazitätsanpassung in enger Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat und den Aufsichtsbehörden sowie die Verbesserung der Profitabilität, eine Intensivierung der Vertriebsaktivitäten und ein zukunftsweisendes Forschungsund Entwicklungskonzept vor. Die neue Strategie fokussiert EUPEC auf langfristige Partnerschaften, umfassende Systemlösungen und die Entwicklung weiterer Produkte, welche die unmittelbare Abhängigkeit vom Ölpreis vermindern werden. Im Berichtszeitraum wurde ein neues Management installiert, um die neue Strategie sowie weitere Maßnahmen des Restrukturierungsplans zu implementieren. Da aktuell nicht von einer baldigen Erholung des Ölpreises und daran gekoppelter Investitionen auf Kundenseite ausgegangen werden kann, bleibt die Situation herausfordernd. Dennoch erwartet EUPEC für das Gesamtjahr 2017 im Vergleich zum Geschäftsjahr 2016 einen signifikanten Anstieg beim Umsatz sowie, bedingt durch die erfolgreiche Umsetzung der beschriebenen Maßnahmen, eine signifikante Verbesserung des jedoch weiterhin negativen operativen Ergebnisses.
BSL Pipes & Fittings (BSL) wurde durch Mutares im Juli 2015 von der Industriegruppe Génoyer übernommen. Das Unternehmen ist ein französischer Pipelinehersteller mit internationalem Kundenstamm und Renommee. BSL produziert geschweißte Pipelinekomponenten mit einer Länge von bis zu 12 Metern. An ihrem Standort in Billy-sur-Aisne beschäftigt die Gesellschaft ca. 80 Mitarbeiter. Zu den Endkunden zählen internationale Unternehmen aus der Öl- und Gasindustrie wie ExxonMobil, Shell, Total und BP.
Der anhaltend niedrige Ölpreis mit einer entsprechend niedrigen Investitionsbereitschaft auf Kundenseite bei gleichzeitig hohem Wettbewerbsdruck vonseiten konkurrierender Anbieter stellt für BSL ein schwieriges Marktumfeld dar. Die Initiativen des Restrukturierungsplans wurden im Berichtszeitraum weiterverfolgt, um die Profitabilität von BSL zu steigern, die neuen Strategien zur Materialbeschaffung zu implementieren und einen fokussierten Vertriebsansatz zu verfolgen. Im Berichtszeitraum wurde ein neuer Geschäftsführer eingestellt. Er wird im Vertrieb für BSL Marktnischen identifizieren sowie neue Produkte entwickeln, um so die Abhängigkeit der Gesellschaft von der Öl- und Gasindustrie zu reduzieren. Erste Rückmeldungen von Kunden hierauf klingen äußerst vielversprechend und stellen eine erfolgreiche Weiterentwicklung des bestehenden Geschäftsmodells vom reinen Pipelinehersteller hin zu einem spezialisierten Anbieter für diverse Industrien in Aussicht. Im 1. Halbjahr 2017 erzielte BSL Umsätze deutlich unterhalb des Vergleichszeitraums bei einem erheblich verbesserten, jedoch negativen, operativen Ergebnis. Für das Gesamtjahr 2017 erwartet das Management gemäß der aktuellen und anders als in der ursprünglichen Planung einen deutlichen Rückgang der Umsätze bei einem verglichen mit dem Geschäftsjahr 2016 verbesserten, um Sondereffekte bereinigten, negativen operativen Ergebnis.
Mutares hat im April 2017 das Stahlrohrgeschäft der internationalen Aperam-Group an zwei französischen Standorten übernommen. Das Unternehmen betreibt ein Werk in Ancerville und ein Distributionszentrum in Annecy, Frankreich, und beschäftigt dort insgesamt ca. 170 Mitarbeiter. In der Zwischenzeit wurde die Umbenennung in den traditionsreichen Namen La Meusienne vollzogen.
Wesentliche Elemente des Strategiekonzepts für La Meusienne sind die Verbesserung der Profitabilität, Einsparungen bei direkten und indirekten Kosten und ein Vertriebsprogramm zur Absatzsteigerung. Unmittelbar nach Abschluss der Akquisition hat das Team von Mutares zusammen mit dem lokalen Management mit der Implementierung von Maßnahmen zur Einsparung von Kosten entlang der gesamten Wertschöpfungskette begonnen. In enger Zusammenarbeit mit dem branchenerfahrenen Geschäftsführer der Gesellschaft wird La Meusienne klar als Hersteller von Edelstahlrohren mit Korrosionsschutz positioniert. Ein entsprechender Investitionsplan zur Erhöhung der Produktionskapazität in diesem Bereich wird derzeit evaluiert. Für das Geschäftsjahr 2017 erwartet La Meusienne gegenüber dem Gesamtjahr 2016 einen Umsatzanstieg. Das operative Ergebnis wird aufgrund der eingeleiteten Maßnahmen verbessert, allerdings wird dieser positive Effekt durch negative externe Effekte wie das hochkompetitive Marktumfeld und die Preisentwicklung bei den Legierungszuschlägen, welche wesentlicher Treiber für die Rohstoffpreise sind, überkompensiert.
Die GeesinkNorba Group ist ein führender Anbieter von Lösungen zur Abfallsammlung. GeesinkNorba entwickelt, produziert und vertreibt innovative und qualitativ hochwertige Pressmüllfahrzeuge und Stationärpressen. Das Unternehmen vertreibt seine Produkte hauptsächlich in Europa und verfügt über eigene Vertriebs- und Serviceorganisationen in den Niederlanden, Schweden, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Spanien und Italien. Andere inner- und außereuropäische Länder werden über ein Export-Sales-Team sowie ein Agenten- und Distributoren-Netzwerk bedient. GeesinkNorba betreibt ein Hauptwerk in den Niederlanden sowie ein Montagewerk in Schweden und beschäftigt insgesamt etwa 430 Mitarbeiter.
GeesinkNorba konnte im 1. Halbjahr 2017 die Umsatzerlöse gegenüber dem Vergleichszeitraum noch einmal leicht steigern. Obwohl die Steigerung aufgrund erheblicher Kapazitätsengpässe nicht den selbst gesteckten Zielen entspricht, stellt die Finanzierung des Working Capitals für das höhere Produktionsniveau weiterhin eine Herausforderung für das Management der Liquidität und der Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit dar. Nach Ende des Berichtszeitraums wurde die GeesinkNorba Group an einen strategischen Investor veräußert.
Mutares hat die A+F Automation + Fördertechnik im Dezember 2014 übernommen. A+F ist seit mehr als 40 Jahren ein führender Anbieter von Endverpackungsmaschinen, der weltweit hohes Ansehen für seine Expertise in der Umsetzung qualitativ hochwertiger Verpackungslösungen besitzt. Das Unternehmen beschäftigt derzeit ca. 160 Mitarbeiter am Standort Kirchlengern. Als global tätiger Anbieter von integrierten und innovativen Systemlösungen bietet A+F ein umfangreiches Angebot an kundenspezifischen Lösungen. Zum Kundenstamm des Unternehmens zählen renommierte Marktführer der Molkerei- und Nahrungsmittelindustrie.
Auch im 1. Halbjahr 2017 wurden durch intensive Vertriebsarbeit und nachhaltige Kundenbetreuung deutliche Markterfolge und ein Auftragseingang erzielt, welcher wesentlich über den ambitionierten Planungen liegt. Dabei war A+F auf wichtigen nationalen und internationalen Fachmessen vertreten. Weiterhin investiert A+F in Innovationen im Bereich der Maschinenkonzepte sowie Digitalisierung und platziert sich dabei als Vorreiter in der Branche. Im 1. Halbjahr 2017 lag der Umsatz von A+F erheblich über dem des Vergleichszeitraums. Auch das positive operative Ergebnis konnte weiter verbessert werden. Für das Gesamtjahr 2017 erwartet A+F aufgrund der gut gefüllten Auftragsbücher einen Umsatz deutlich über dem des Geschäftsjahres 2016. Die weitere Standardisierung in den Produkten der A+F wird sich zudem positiv auf die Profitabilität auswirken, sodass eine deutliche Erhöhung des positiven operativen Ergebnisses erreicht wird.
Mutares hat den internationalen Anlagenbauer Balcke-Dürr im Dezember 2016 von der amerikanischen SPX Corporation erworben. Balcke-Dürr fertigt Komponenten zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Reduktion von Emissionen für die energieerzeugende Industrie. Mit seiner mehr als 130-jährigen Erfahrung bietet das Unternehmen wegweisende Lösungen vom Standardmodul bis hin zu kompletten thermischen Systemen. Balcke-Dürrs erfahrene Ingenieure sind spezialisiert auf Lösungen, die höchste Anforderungen an Sicherheit und Nachhaltigkeit erfüllen. Neben der Firmenzentrale in Düsseldorf verfügt das Unternehmen über Entwicklungscenter und Produktionsstätten in Deutschland, Italien, Polen, China und Indien und beschäftigt insgesamt ca. 620 Mitarbeiter.
Balcke-Dürr hat bei der Umsetzung des unmittelbar nach Abschluss der Akquisition initiierten Restrukturierungskonzepts zur infrastrukturellen und kapazitativen Anpassung der Unternehmensgruppe an die mittelfristig zu erwartenden Umsatzerlöse im 1. Halbjahr 2017 erste Erfolge erzielt: Die neue Geschäftsführung konzentriert sich in Zukunft auf kleinere, profitable Projekte im Anlagenbau sowie das Service-Geschäft. Der nicht rentable Produktionsstandort in Wenden sowie unprofitable Vertriebsstandorte wurden geschlossen. Mehrere kleinere Betriebsstätten wurden in das neue Stammwerk verlagert. Ein Ingenieurbüro in Ungarn wurde an das lokale Management verkauft und die Veräußerung eines indischen Joint Ventures an den Venture-Partner steht kurz vor dem Abschluss. Zur Vereinfachung der organisatorischen Struktur der Unternehmensgruppe und zur Reduzierung von Doppelfunktionen wurde die Zahl der Mitarbeiter deutlich reduziert. Daraus resultierende Einmaleffekte wirken sich zwar kurzfristig negativ auf das operative Ergebnis im Berichtszeitraum aus, mittel- und langfristig werden dadurch aber wesentliche Einsparungen bei den Personalkosten erzielt. Auch im Bereich der sonstigen betrieblichen Aufwendungen wurde ein umfangreiches Sparprogramm aufgelegt, welches in Kombination mit den deutlich reduzierten Strukturkosten zu einer nachhaltigen Ergebnisverbesserung führt. Gleichzeitig investierte Balcke-Dürr in den Aufbau von vielversprechenden Zukunftsmärkten und die IT-Infrastruktur. Es wurde die Gründung einer Vertriebsgesellschaft in Frankreich initiiert und eine eigene Präsenz in Indien aufgebaut, wo bereits ein bedeutsamer neuer Auftrag angenommen werden konnte. Durch erste Erfolge bei den eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen wird sich das durch Einmaleffekte belastete negative operative Ergebnis des Berichtszeitraums in der zweiten Jahreshälfte deutlich verbessern.
Mutares hat im Juni 2011 den Geschäftsbereich "Decorative" der HUBER Packaging Group übernommen und in KLANN Packaging umbenannt. Mit ca. 100 Mitarbeitern entwickelt und produziert KLANN hochwertige Promotions- und Verkaufsverpackungen aus bedrucktem Weißblech am Unternehmensstandort Landshut. Die Kompetenz von KLANN liegt insbesondere in der Entwicklung und der Produktion hochwertiger Verpackungen in besonderer Farbintensität und mit speziellen Prägetechniken. Zu den Kunden zählen namhafte Markenartikel-Hersteller und Handelsunternehmen aus unterschiedlichen Branchen.
KLANN verfolgt gegenüber seinen Wettbewerbern eine Strategie der Differenzierung, die sich insbesondere durch Innovationen im Bereich Druck und Veredelung, höchste Qualität und Liefertermintreue, umfangreiche Beratungsleistung sowie ein erweitertes Service-Angebot auszeichnet. Hiermit konnten bereits mehrere namhafte Kunden reaktiviert werden. Im 1. Halbjahr 2017 wurden die Vertriebsaktivitäten in Benelux durch den Start eines zusätzlichen Handelsvertreters sowie im Bereich Vertrieb von Blechschildern durch eine Kooperation verstärkt. Die Gesellschaft ist jedoch in dieser Phase noch abhängig von wenigen Großkunden, insbesondere solchen aus der Nahrungsmittelindustrie. Bedingt durch den Brexit und den damit verbundenen Kursverfall des britischen Pfunds konnte ein Auftrag mit einem Großkunden nicht in der geplanten Höhe realisiert werden. Entsprechend lag der Umsatz im 1. Halbjahr 2017 deutlich unter dem Umsatz des Vergleichszeitraums. Aufgrund der verbesserten Kostenstruktur konnte das operative Ergebnis der Gesellschaft jedoch verbessert werden, ist saisonal bedingt in der ersten Jahreshälfte aber noch negativ. Für das Gesamtjahr 2017 hält das Management von KLANN im Wesentlichen an der Planung in Bezug auf den Umsatz fest, so dass erneut ein positives operatives Ergebnis erzielt werden kann.
Mutares hat im August 2012 Artmadis, den führenden französischen Großhändler von Haushaltswaren von ARC International, dem weltweit größten Hersteller von Kristall- und Glaswaren, übernommen. Zu den Kunden des Unternehmens zählen alle großen französischen Einzelhandelsketten wie Carrefour, Intermarché, Auchan, Leclerc, Casino, Système U sowie spezialisierte Einzelhändler und führende Online-Versandhäuser. Zur Artmadis-Gruppe zählen seit 2015 bzw. 2016 auch Artmadis Belgien zur Bedienung des HoReCa-Marktes und Cogemag, ein Spezialist für die Verwertung von Lagerüberbeständen mit drei eigenen Shops sowie seiner Webseite "Excédence". Die Artmadis-Gruppe beschäftigt etwa 270 Mitarbeiter an seinen Standorten in Frankreich, Hongkong und Belgien.
Die Transformation der Unternehmensgruppe mittels Diversifizierung der Lieferantenbasis nach Auslaufen der Exklusivität mit der ARC-Gruppe, dem ehemaligen Eigentümer von Artmadis, wurde im Berichtszeitraum weiter vorangetrieben. Die Integration der Add-on-Akquisitionen aus der Vergangenheit wurde auch im 1. Halbjahr 2017 weiterverfolgt. Der Umsatz ist gegenüber dem Vergleichszeitraum des Geschäftsjahres 2016 aufgrund eines außerordentlichen Rückgangs der Nachfrage erheblich gesunken. Der Umsatz mit Eigenmarken konnte jedoch erneut gesteigert und somit die Rohertragsmarge gegenüber dem Vergleichszeitraum noch einmal erkennbar verbessert werden. Für die zweite Jahreshälfte erwartet das Management gegenüber der ursprünglichen Planung höhere Umsatzerlöse. Der beschriebene Rückgang in der ersten Jahreshälfte wird dadurch jedoch nicht vollständig aufgeholt. Gleiches gilt für das operative Ergebnis.
Der Mutares-Konzern akquiriert ertragsschwache Unternehmen und leistet im Rahmen eines aktiven Restrukturierungs- und Sanierungsmanagements operative Unterstützung für seine Beteiligungen.
Für die Ausführungen zur Vergleichbarkeit der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage durch Konsolidierungskreisänderungen für den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2017 verweisen wir auf unsere Ausführungen im verkürzten Konzernanhang.
Die Beteiligungen im Konzern differenzieren sich nach Markt, Geschäftsmodell, Fortschritt im Restrukturierungszyklus und Zeitpunkt der Übernahme, sodass das Konzern-EBITDA naturgemäß Schwankungen unterliegt. Insofern lassen sich aus dem Konzern-EBITDA des Mutares-Konzerns nur sehr eingeschränkt Rückschlüsse auf die tatsächliche operative Leistungsfähigkeit der einzelnen sich im Portfolio befindlichen Gesellschaften ziehen.
Maßstab für den Erfolg im Konzern ist im Wesentlichen der Restrukturierungs- und Entwicklungsfortschritt der Beteiligungen sowie abgeschlossene M&A-Transaktionen, die nach einem erfolgreichen Turnaround zu einer Wertsteigerung im Konzern beitragen. Der Vorstand ist mit dem Verlauf des 1. Halbjahres 2017 bei einigen Beteiligungen sehr zufrieden und sieht bei anderen Beteiligungen teils noch deutliches Verbesserungspotenzial. Dennoch sieht der Vorstand Mutares gut gerüstet, den Umsatz im Konzern weiter zu steigern und die Ertragslage nachhaltig zu verbessern.
Zum 30. Juni 2017 beträgt die Bilanzsumme im Mutares-Konzern 625,6 Mio. EUR (31. Dezember 2016: 473,1 Mio. EUR). Der Anstieg um 152,5 Mio. EUR ist im Wesentlichen auf höhere Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (+75,9 Mio. EUR), höhere Sachanlagen (+40,2 Mio. EUR) und höhere Vorräte (+21,5 Mio. EUR) zurückzuführen. Neben den erstmalig im Berichtszeitraum einbezogenen Gesellschaften sind insbesondere die folgenden Sachverhalte für die jeweiligen Entwicklungen ursächlich: Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen unterliegen naturgemäß größeren Schwankungen; der Anstieg ist das Ergebnis unterschiedlicher Entwicklungen in diversen Beteiligungen. Der Rückgang in den sonstigen Vermögensgegenständen resultiert insbesondere aus der Vereinnahmung einer Kaufpreisforderung im Zusammenhang mit einer im Geschäftsjahr 2016 erfolgten Veräußerung nicht genutzter Gewerbeflächen bei Zanders (-8,1 Mio. EUR) sowie einem Rückgang von Kautionen und Lieferantenrabatten bei Grosbill (-3,5 Mio. EUR).
Die liquiden Mittel und die sonstigen Wertpapiere, die als Zahlungsmitteläquivalente qualifizieren, betragen zum Stichtag 73,3 Mio. EUR (31. Dezember 2016: 69,6 Mio. EUR). Dem stehen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 75,5 Mio. EUR (31. Dezember 2016: 49,7 Mio. EUR) gegenüber, die im Wesentlichen aus dem Ausweis von "unechtem" Factoring sowie aus Darlehensverbindlichkeiten resultieren. Die Entwicklung der Posten führte insgesamt zu einem Rückgang der Nettokassenposition im Berichtszeitraum.
Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beläuft sich im 1. Halbjahr 2017 auf -23,9 Mio. EUR (1. Halbjahr 2016: -21,8 Mio. EUR), was im Wesentlichen durch die operative Performance der Beteiligungen bedingt ist. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit beläuft sich im Berichtszeitraum auf 8,6 Mio. EUR (1. Halbjahr 2016: 3,9 Mio. EUR) und resultiert insbesondere aus Einzahlungen aus Abgängen aus dem Konsolidierungskreis, welche teilweise von Auszahlungen für Investitionen sowie für Zugänge zum Konsolidierungskreis kompensiert werden. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit von 18,7 Mio. EUR im 1. Halbjahr 2017 (1. Halbjahr 2016: -9,9 Mio. EUR) resultiert vor allem aus der
Mutares hat Grosbill im August 2015 von der französischen Auchan-Group übernommen. Die Gesellschaft ist ein eigenständiger, in Frankreich führender Omni-Channel Händler für IT-Komponenten und Unterhaltungselektronik. Die Produkte werden über eine eigene Webseite und das Netzwerk von neun eigenen Geschäften vertrieben. Grosbill beschäftigt am Hauptsitz in Paris sowie in den eigenen Shops insgesamt ca. 110 Mitarbeiter.
Eine stärkere Fokussierung auf den Gaming-Bereich und eine klare Positionierung der Marke Grosbill innerhalb dieser attraktiven Zielgruppe ist im Berichtszeitraum noch nicht gelungen. Entsprechend negativ stellte sich die Entwicklung bei Umsatz und operativem Ergebnis dar. Die weitere Anpassung der Kostenbasis erforderte die Reduzierung von neun auf drei Shops. Kurz nach Ende des Berichtszeitraums wurde Grosbill im Wege eines Management-Buy-outs (MBOs) an den Gründer und Geschäftsführer der Gesellschaft veräußert.
Aufnahme von (Finanz-) Krediten. Im Ergebnis beläuft sich der Finanzmittelfonds per 30. Juni 2017 auf 63,9 Mio. EUR (31. Dezember 2016: 60,7 Mio. EUR).
Das Eigenkapital im Mutares-Konzern verringerte sich von 57,2 Mio. EUR zum 31. Dezember 2016 auf 53,0 Mio. EUR zum 30. Juni 2017. Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus der auf der ordentlichen Hauptversammlung beschlossenen Ausschüttung an die Anteilseigner in Höhe von 5,4 Mio. EUR. Gegenläufig wirkte das positive Konzernergebnis von 1,4 Mio. EUR. Die Eigenkapitalquote (unter Berücksichtigung des negativen Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung) beläuft sich zum 30. Juni 2017 auf 18,5 % (31. Dezember 2016: 23,8 %).
Der Anstieg bei den Rückstellungen (+48,8 Mio. EUR) resultiert mit 41,3 Mio. EUR aus den sonstigen Rückstellungen und kommt zum Großteil aus dem erstmaligen Einbezug der neu erworbenen Beteiligungen. Die sonstigen Rückstellungen von 127,3 Mio. EUR beinhalten im Wesentlichen Verpflichtungen aus dem Personalbereich (32,1 Mio. EUR), aus ausstehenden Rechnungen (28,2 Mio. EUR) für Drohverluste (19,7 Mio. EUR) und Gewährleistungen (10,8 Mio. EUR) sowie aus Restrukturierungsmaßnahmen (10,4 Mio. EUR).
Die Verbindlichkeiten haben sich gegenüber dem 31. Dezember 2016 um 100,4 Mio. EUR auf 297,8 Mio. EUR zum 30. Juni 2017 erhöht. Der Anstieg resultiert zu einem Großteil aus höheren Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (+57,4 Mio. EUR), wofür insbesondere die erstmalig im Berichtszeitraum einbezogenen Gesellschaften verantwortlich sind. Auch die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (+25,8 Mio. EUR) sowie die sonstigen Verbindlichkeiten (+17,2 Mio. EUR) verzeichneten jeweils einen Anstieg.
Die Umsatzerlöse des Mutares-Konzerns konnten im 1. Halbjahr 2017 um 117,5 Mio. EUR (+37,8 %) auf 428,1 Mio. EUR gesteigert werden (1. Halbjahr 2016: 310,6 Mio. EUR). Im Hinblick auf den Einfluss von Veränderungen im Konsolidierungskreis verweisen wir auf unsere Ausführungen im verkürzten Konzernanhang für den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2017. Gegenläufig zu den dort beschriebenen Gründen für einen Anstieg der Umsatzerlöse wirkte sich insbesondere die Situation bei Grosbill mit einem signifikanten Rückgang aus. Wir verweisen ferner auf die Erläuterungen zur aktuellen Entwicklung in den einzelnen Beteiligungen im Bericht aus den Portfoliounternehmen.
Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich auf 53,9 Mio. EUR erhöht (1. Halbjahr 2016: 24,2 Mio. EUR). Ursächlich für den Anstieg sind insbesondere Entkonsolidierungserlöse von 17,1 Mio. EUR (1. Halbjahr 2016: 0,0 Mio. EUR), und die höhere Auflösung bzw. der höhere Verbrauch des Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung von 25,3 Mio. EUR (1. Halbjahr 2016: 18,2 Mio. EUR).
Das operative Ergebnis (EBITDA) des Mutares-Konzerns beläuft sich für das 1. Halbjahr 2017 auf 15,5 Mio. EUR (1. Halbjahr 2016: 4,0 Mio. EUR). Ursächlich für den Anstieg sind insbesondere die oben beschriebenen Effekte innerhalb der sonstigen betrieblichen Erträge. Das Konzernergebnis beläuft sich auf +1,4 Mio. EUR (1. Halbjahr 2016: -7,1 Mio. EUR).
Nach dem Ende des Berichtszeitraums wurde die Geesink Norba Group an einen strategischen Investor veräußert. Daher ist die Fortführung des Teilkonzerns zum 30. Juni 2017 bezogen auf die Dauer der Konzernzugehörigkeit anders als zum Abschlussstichtag 31. Dezember 2016 nicht mehr gefährdet.
Auch Grosbill konnte kurz nach Ende des Berichtszeitraums im Wege eines Management-Buy-outs (MBOs) an den Gründer und Geschäftsführer der Gesellschaft veräußert werden. Entsprechend ist die Fortführung der Gesellschaft zum 30. Juni 2017 anders als zum Abschlussstichtag 31. Dezember 2016 für die Dauer der Konzernzugehörigkeit nicht länger gefährdet.
Die Geschäftsentwicklung des Mutares-Konzerns wird beeinflusst von Akquisitionen und Verkäufen von Beteiligungen auf der einen Seite und ist andererseits abhängig von der Entwicklung in den bestehenden Portfoliounternehmen. Mutares wird kontinuierlich mögliche Neuerwerbungen prüfen und sich hierbei hinsichtlich der Unternehmensgrößen und der Attraktivität der Geschäfte weiterentwickeln.
Der Vorstand hat keine neuen Erkenntnisse darüber, dass sich die im letzten Konzernlagebericht abgegebenen Prognosen und sonstigen Aussagen zur voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns für das Geschäftsjahr 2017 wesentlich verändert haben. Daher beabsichtigt Mutares im Geschäftsjahr 2017 einen Konzernumsatz deutlich über dem Niveau des Geschäftsjahres 2016 und ein deutlich positives operatives Konzern-Ergebnis (EBITDA) zu erzielen. Der Cashflow aus operativer Tätigkeit soll sich gegenüber dem Geschäftsjahr 2016 in den bestehenden Beteiligungen positiv entwickeln. Aufgrund der derzeitigen Zusammensetzung des Portfolios geht der Vorstand für die kommenden Jahre von einer erfolgreichen Entwicklung des Mutares-Konzerns aus.
Die Geschäftsaktivitäten von Mutares sind wie jede unternehmerische Betätigung mit Chancen und Risiken verbunden. Das Risikomanagement als Gesamtheit aller organisatorischen Regelungen und Maßnahmen zur frühzeitigen Risikoerkennung und zum adäquaten Umgang mit den Risiken unserer unternehmerischen Betätigung hat in unserem Konzern einen hohen Stellenwert und nimmt in unserem Geschäftsmodell eine zentrale Rolle ein.
Ein unmittelbares Tochterunternehmen der Mutares AG hat mit Wirkung zum 30. Juni 2017 einen Teil der geschäftlichen Aktivitäten eines Dritten übernommen. Die Mutares AG garantiert gegenüber den Veräußerern, dass ihr ausreichend Mittel zur Verfügung stehen, dass ihr unmittelbares Tochterunternehmen seinen Zahlungsverpflichtungen aus dem Kaufvertrag nachkommen kann. Die Höhe dieser Zahlungsverpflichtungen ermittelt sich ausgehend von einem unterstellten Unternehmensgesamtwert (Enterprise Value) in Höhe von 16,5 Mio. EUR anhand eines Anpassungsmechanismus in Abhängigkeit von den Gegebenheiten und Umständen beim Übergang des wirtschaftlichen Eigentums, die im Nachgang des Vollzugs des Erwerbs ermittelt werden. Dieser Prozess ist noch nicht abgeschlossen, so dass zum jetzigen Zeitpunkt die Höhe des von dem unmittelbaren Tochterunternehmen der Mutares AG zu zahlenden finalen Kaufpreises nicht abschließend beziffert werden kann.
Das gleiche unmittelbare Tochterunternehmen hat sich gegenüber einem Dritten verpflichtet, für den Erwerb von Anteilen an einer ausländischen Gesellschaft einen Kaufpreis von umgerechnet 2,7 Mio. EUR, verteilt in gleichen Teilen auf die fünf Jahre nach Vollzug des Erwerbs, zu zahlen. In diesem Zusammenhang haben sich das unmittelbare Tochterunternehmen sowie ein mit dem unmittelbaren Tochterunternehmen verbundenes Unternehmen verpflichtet, den Verkäufer der Anteile an der ausländischen Gesellschaft unter bestimmten Voraussetzungen für Ansprüche eines Kunden schadlos zu halten. Diese Verpflichtung ist zeitlich auf zwölf Monate nach dem Übergang des wirtschaftlichen Eigentums und betragsmäßig auf umgerechnet 1,1 Mio. EUR begrenzt. Aufgrund der strengen Voraussetzungen gehen wir nicht von einer Inanspruchnahme des verbundenen Unternehmens aus dieser Verpflichtung aus.
Ferner hat sich ein unmittelbares Tochterunternehmen der Mutares AG im Zusammenhang mit dem Erwerb von Anteilen an verbundenen Unternehmen im Geschäftsjahr 2016 gegenüber den Veräußerern verpflichtet, diese von gewissen Ansprüchen Dritter freizustellen, wobei die Freistellungsverpflichtung anfänglich auf 5,0 Mio. EUR beschränkt ist und diese Beschränkung sich im Zeitverlauf über drei Jahre bis auf EUR 0 reduziert, sowie einen zusätzlichen Kaufpreis in Abhängigkeit vom Working Capital zum Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen Eigentums, der auf maximal 5,0 Mio. EUR begrenzt ist, zu leisten. Zum jetzigen Zeitpunkt ist nicht von einer Inanspruchnahme auszugehen.
Darüber hinaus ist ein unmittelbares Tochterunternehmen der Mutares AG verpflichtet, für den Erwerb von Anteilen an verbundenen Unternehmen im Berichtszeitraum einen Kaufpreis zu zahlen, der sich in Abhängigkeit vom Working Capital zum Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen Eigentums ermittelt. Zum Stichtag 30. Juni 2017 herrscht zwischen dem unmittelbaren Tochterunternehmen der Mutares AG und dem Veräußerer dieser Anteile Uneinigkeit über die Auslegung des Kaufvertrages sowie die tatsächlichen Gegebenheiten und Umstände beim Vollzug des Erwerbs. Der Veräußerer fordert einen Betrag von 1,7 Mio. EUR, wir gehen aufgrund der Rechts- und Sachlage jedoch nicht von einer Zahlungsverpflichtung aus.
Ein mittelbares Tochterunternehmen der Mutares AG haftet gesamtschuldnerisch als Beteiligte an Gesellschaften bürgerlichen Rechts im Rahmen von Arbeitsgemeinschaften bzw. Konsortialverträgen. Zum Stichtag 30. Juni 2017 haftet das Tochterunternehmen gesamtschuldnerisch für Projekte mit einem Gesamtauftragswert in Höhe von umgerechnet 144,9 Mio. EUR. Der darin befindliche Eigenanteil der Gesellschaft beläuft sich auf 68,6 Mio. EUR. Aufgrund der laufenden Bonitätsbeurteilungen der ARGEbzw. Konsortialpartner gehen wir nicht davon aus, dass für die Anteile von anderen Gesellschaften eine Inanspruchnahme erfolgt. Für den Eigenanteil gehen wir – mit Ausnahme der als Drohverlustrückstellungen erfassten Beträge – ebenfalls nicht von einer Inanspruchnahme aus.
Gegenüber einem Dritten hat die Mutares AG zudem eine zeitlich bis Dezember 2018 befristete Patronatserklärung für die Erfüllung von Verpflichtungen eines Tochterunternehmens abgegeben, die betragsmäßig nicht beschränkt ist. Der Vorstand geht aufgrund der wirtschaftlichen Situation des Tochterunternehmens aktuell nicht von einer Inanspruchnahme aus der Patronatserklärung aus.
Es bestehen weitere Garantien, Bürgschaften und Zusagen in einer Gesamthöhe von 8,3 Mio. EUR (31. Dezember 2016: 14,1 Mio. EUR), für die wir nicht von einer Inanspruchnahme ausgehen. Für einen Teilbetrag von 0,6 Mio. EUR ist die Mutares AG darüber hinaus durch einen Dritten freigestellt.
Die Mutares AG führt im Zusammenhang mit dem in 2013 erfolgten Erwerb des Geschäftsbereichs Photovoltaics von der Diehl AKO Stiftung & Co. KG ("Diehl") durch ihre (mittelbare) Tochtergesellschaft Platinum GmbH ("Unternehmenskauf") einen Rechtsstreit mit Diehl.
Die Mutares AG war im Zusammenhang mit dem Erwerb des Geschäftsbereichs Photovoltaics von Diehl bestimmte Verpflichtungen gegenüber Diehl eingegangen. Zum einen hatte sich die Mutares AG gegenüber Diehl verpflichtet, zeitlich befristet den Fortbestand der Platinum GmbH sowie die Erfüllung sämtlicher Verbindlichkeiten der Platinum GmbH zu gewährleisten ("Patronatserklärung"). Zum anderen hatte die Mutares AG gegenüber Diehl die Erfüllung bestimmter Verpflichtungen der Platinum GmbH aus dem Unternehmenskaufvertrag garantiert ("Garantie").
Die Mutares AG und die Platinum GmbH haben sämtliche im Zusammenhang mit dem Erwerb des Geschäftsbereichs Photovoltaics gegenüber Diehl abgegebenen Erklärungen im Dezember 2013 wegen arglistiger Täuschung angefochten. Am 3. März 2014 hat die Platinum GmbH Insolvenzantrag gestellt. Das Insolvenzverfahren ist am 1. Juni 2014 eröffnet worden.
Die Mutares AG hat am 3. März 2014 zusammen mit der Platinum GmbH unter Berufung insbesondere auf verschiedene Täuschungsvorwürfe Klage zum Landgericht Ravensburg gegen Diehl auf Feststellung der Unwirksamkeit der im Zusammenhang mit dem Erwerb des Geschäftsbereichs Photovoltaics eingegangenen Verpflichtungen erhoben. In diesem Zusammenhang macht die Mutares AG Schadensersatzansprüche gegen Diehl geltend. Diehl hat seinerseits im Mai 2014 (Teil-)Klage zum Landgericht Ravensburg erhoben und fordert von der Mutares AG aus der Patronatserklärung und der Garantie eine Zahlung von ca. 15,4 Mio. EUR. Zudem begehrt Diehl die Feststellung, dass die Mutares AG verpflichtet ist, Diehl sämtliche weiteren Schäden zu ersetzen, die Diehl aus der Nichterfüllung der von der Mutares AG im Zusammenhang mit dem Erwerb des Geschäftsbereichs Photovoltaics eingegangenen Verpflichtungen entstehen. Diehl hat den vorläufigen Streitwert der Klage auf insgesamt ca. 22,5 Mio. EUR beziffert. Die Mutares AG bestreitet die Berechtigung der von Diehl erhobenen Ansprüche dem Grunde und der Höhe nach. Die beiden Verfahren vor dem Landgericht Ravensburg wurden zu einem Verfahren verbunden. Der Insolvenzverwalter über das Vermögen der Platinum GmbH i.I. hat im September 2014 das Anfechtungsverfahren aufseiten der Platinum GmbH i.I. aufgenommen.
In den Geschäftsjahren 2015 und 2016 haben wiederholt Vergleichsgespräche zwischen den Parteien stattgefunden. Diese haben jedoch bislang nicht zu einer gütlichen Einigung geführt. Das Landgericht Ravensburg hat am 16. Oktober 2015 die Durchführung einer Beweisaufnahme durch Vernehmung verschiedener Zeugen beschlossen. Gegenstand des Beweisbeschlusses ist die Frage, ob Diehl die Mutares AG sowie die Platinum GmbH über die eigenen Umsatzerwartungen von Diehl für den Geschäftsbereich Photovoltaics getäuscht hat. Im Geschäftsjahr 2016 sind die im Beweisbeschluss genannten Zeugen vom Landgericht Ravensburg hierzu vernommen worden. Die Beweisaufnahme ist noch nicht abgeschlossen. Das Gericht hat zu erkennen gegeben, dass es voraussichtlich im Rahmen einer Fortsetzung der Beweisaufnahme noch weitere Fragen an die bereits vernommenen Zeugen zum Vorwurf einer Täuschung über die eigenen Umsatzerwartungen von Diehl geben wird. Zudem hat das Gericht zu erkennen gegeben, dass es voraussichtlich auch über weitere durch die Mutares AG sowie den Insolvenzverwalter über das Vermögen der Platinum GmbH erhobene Täuschungsvorwürfe Beweis erheben wird. Das Gericht hat in der mündlichen Verhandlung am 18. Januar 2017 das Ruhen des Verfahrens angeordnet und Vergleichsverhandlungen zwischen den Parteien angeregt. Diese wurden von den Parteien am 12. Mai 2017 wiederaufgenommen, ohne dass sie bislang zu einer Einigung geführt hätten. Diehl hat daraufhin die Wiederaufnahme des streitigen Verfahrens vor dem Landgericht Ravensburg beantragt. Dennoch beabsichtigen beide Parteien die Fortführung der Vergleichsgespräche.
Der Vorstand der Mutares AG sowie seine rechtlichen Berater sind weiterhin der Auffassung, dass die Mutares AG die im Zusammenhang mit dem Unternehmenskauf eingegangenen Verpflichtungen im Dezember 2013 wirksam angefochten hat und der Mutares AG zudem ein Anspruch auf Befreiung von den gegenüber Diehl eingegangenen Verpflichtungen und Schadenersatz zusteht. Aus Sicht des Vorstands der Mutares AG und seiner rechtlichen Berater besteht keine überwiegende Wahrscheinlichkeit, dass die Mutares AG Zahlungen in nennenswertem Umfang an Diehl aus der beschriebenen Patronatserklärung und der Garantie wird leisten müssen. Der Rechtsstreit mit Diehl vor dem Landgericht Ravensburg ist für die Mutares AG mit erheblichen Risiken behaftet. Sollte entgegen der derzeitigen Einschätzung des Vorstands die Wirksamkeit der erklärten Anfechtungen nicht belegt werden können, ist es durchaus möglich, dass die Mutares AG in der vorstehend beschriebenen Rechtsstreitigkeit unterliegen und eine Inanspruchnahme der Mutares AG in nennenswertem Umfang erfolgen könnte. Dies könnte die künftige Entwicklung der Mutares AG und des Mutares-Konzerns nachhaltig negativ beeinträchtigen. Die Mutares AG hat im Zusammenhang mit dem Rechtsstreit mit Diehl im verkürzten Konzern-Halbjahresabschluss angemessene Rückstellungen gebildet.
Zwischen dem 10. und 13. März 2015 hat die EU-Kommission, DG Wettbewerb ("DG COMP"), die Geschäftsräume der PIXmania durchsucht. Die DG COMP ermittelt wegen angeblicher wettbewerbsbeschränkender Absprachen im Bereich E-Commerce. PIXmania hat in dem Verfahren vollumfänglich kooperiert. Derzeit ist weiterhin nicht absehbar, welche Größenordnung ein etwaiges Bußgeld haben könnte.
Die sonstigen wesentlichen Chancen und Risiken für den Konzern haben sich gegenüber unserer Einschätzung im Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2016 nicht verändert. Für eine ausführliche Darstellung verweisen wir auf den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2016.
Die Angaben nach § 160 Abs. 1 Nr. 2 AktG sind im verkürzten Konzernanhang unter 6. Erläuterungen zur Konzernbilanz enthalten.
der Mutares AG für den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2017
| 1. Umsatzerlöse 428.148.073 2. Verminderung oder Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -5.936.391 3. Andere aktivierte Eigenleistungen 463.737 4. Sonstige betriebliche Erträge 53.872.435 476.547.854 5. Materialaufwand a) Aufwendung für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 220.843.088 b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 47.716.698 268.559.786 6. Personalaufwand a) Löhne und Gehälter 90.371.902 b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung davon für Altersversorgung: EUR -3.068.645 (Vorjahr: EUR 467.853) 23.404.878 113.776.780 7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanalgen 8.484.118 8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 78.724.973 |
||
|---|---|---|
| 310.617.116 | ||
| 6.079.913 | ||
| 235.524 | ||
| 24.174.106 | ||
| 341.106.659 | ||
| 182.015.295 | ||
| 23.538.973 | ||
| 205.554.268 | ||
| 59.848.405 | ||
| 18.607.736 | ||
| 78.456.141 | ||
| 7.182.940 | ||
| 53.057.271 | ||
| in EUR 1.1. - 30.06.2017 |
1.1. - 30.06.2016 | ||
|---|---|---|---|
| 1. Umsatzerlöse | 428.148.073 | 310.617.116 | |
| 2. Verminderung oder Erhöhung des Bestands an | |||
| fertigen und unfertigen Erzeugnissen | -5.936.391 | 6.079.913 | |
| 3. Andere aktivierte Eigenleistungen | 463.737 | 235.524 | |
| 4. Sonstige betriebliche Erträge | 53.872.435 | 24.174.106 | |
| 476.547.854 | 341.106.659 | ||
| 5. Materialaufwand | |||
| a) Aufwendung für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | |||
| und für bezogene Waren | 220.843.088 | 182.015.295 | |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | 47.716.698 | 23.538.973 | |
| 268.559.786 | 205.554.268 | ||
| 6. Personalaufwand | |||
| a) Löhne und Gehälter | 90.371.902 | 59.848.405 | |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für | |||
| Altersversorgung und für Unterstützung davon für Altersversorgung: EUR -3.068.645 (Vorjahr: EUR 467.853) |
23.404.878 | 18.607.736 | |
| 113.776.780 | 78.456.141 | ||
| 7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände | |||
| des Anlagevermögens und Sachanalgen | 8.484.118 | 7.182.940 | |
| 8. Sonstige betriebliche Aufwendungen | 78.724.973 | 53.057.271 | |
| 9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 276.961 | 36.505 | |
| 10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 4.313.924 | 2.232.030 | |
| -4.036.963 | -2.195.525 | ||
| 11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -934.405 | -850.393 | |
| 12. Ergebnis nach Steuern | 2.030.829 | -6.189.879 | |
| 13. Sonstige Steuern | -608.865 | -877.786 | |
| 14. Konzernergebnis | 1.421.964 | -7.067.665 | |
| 15. Ergebnisanteile nicht beherrschender Gesellschafter | 112.324 | 274.967 | |
| 16. Konzernanteil am Konzernergebnis | 1.534.288 | -6.792.698 | |
| 17. Ausschüttungsbedingter Verlustvortrag (Vorjahr: Gewinnvortrag) | -3.155.378 | 7.687.142 | |
| 18. Konzernbilanzverlust/Konzernbilanzgewinn | -1.621.090 | 894.444 |
für den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2017
der Mutares AG zum 30. Juni 2017
| in EUR | 30.06.2017 | 31.12.2016 |
|---|---|---|
| A. Eigenkapital | ||
| I. Gezeichnetes Kapital | 15.496.292 | 15.496.292 |
| (Bedingtes Kapital) | (1.500.000) | (1.500.000) |
| abzüglich rechnerischer Wert eigener Anteile | -6.012 | -6.012 |
| 15.490.280 | 15.490.280 | |
| II. Kapitalrücklage | 36.145.026 | 36.145.026 |
| III. Gewinnrücklagen | 3.855.756 | 3.855.756 |
| 1. Gesetzliche Rücklage | 131.688 | 131.688 |
| 2. Andere Gewinnrücklagen | 3.724.068 | 3.724.068 |
| IV. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung | -1.312.303 | -1.109.521 |
| V. Anteile nicht beherrschender Gesellschafter | 419.136 | 531.460 |
| VI. Konzernbilanzverlust/Konzernbilanzgewinn | -1.621.090 | 2.266.220 |
| 52.976.805 | 57.179.221 | |
| B. Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung | 62.789.883 | 55.229.024 |
| C. Rückstellungen | 210.603.410 | 161.846.023 |
| 1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 80.856.323 | 72.850.234 |
| 2. Steuerrückstellungen | 2.437.496 | 2.937.786 |
| 3. Sonstige Rückstellungen | 127.309.591 | 86.058.003 |
| D. Verbindlichkeiten | 297.803.489 | 197.442.589 |
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 75.499.023 | 49.682.193 |
| 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 151.747.743 | 94.378.811 |
| 3. Sonstige Verbindlichkeiten | 70.556.723 | 53.381.585 |
| E. Rechnungsabgrenzungsposten | 1.425.423 | 1.415.696 |
| 625.599.010 | 473.112.553 |
| C. Rückstellungen | 210.603.410 | 161.846.023 |
|---|---|---|
| 1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 80.856.323 | 72.850.234 |
| 2. Steuerrückstellungen | 2.437.496 | 2.937.786 |
| 3. Sonstige Rückstellungen | 127.309.591 | 86.058.003 |
| D. Verbindlichkeiten | 297.803.489 | 197.442.589 |
|---|---|---|
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 75.499.023 | 49.682.193 |
| 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 151.747.743 | 94.378.811 |
| 3. Sonstige Verbindlichkeiten | 70.556.723 | 53.381.585 |
der Mutares AG für den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2017
| in TEUR | 1.1.–30.6.2017 | 1.1.–30.6.2016 |
|---|---|---|
| Gezahlte Dividenden (-) an Gesellschafter des Mutterunternehmens | -5.422 | -9.294 |
| Einzahlungen (+) aus der Aufnahme von (Finanz-)Krediten | 33.204 | 6.398 |
| Auszahlungen (-) für die Tilgung von (Finanz-)Krediten | -7.822 | -6.497 |
| Gezahlte Zinsen (-) | -1.277 | -520 |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | 18.683 | -9.913 |
| in TEUR | 1.1.–30.6.2017 | 1.1.–30.6.2016 |
| Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds | 3.452 | -27.780 |
| Wechselkurs- und konsolidierungskreisbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds |
-196 | -1.019 |
| Finanzmittelfonds am Anfang der Periode | 60.689 | 74.497 |
| Finanzmittelfonds am Ende der Periode | 63.945 | 45.698 |
| Zusammensetzung des Finanzmittelfonds (in TEUR) | 30.06.2017 | 31.12.2016 |
| Flüssige Mittel | 72.220 | 44.684 |
| Sonstige Wertpapiere | 1.101 | 7.367 |
| Jederzeit fällige Bankverbindlichkeiten | -9.376 | -6.353 |
| TOTAL | 63.945 | 45.698 |
| in TEUR | 1.1.–30.6.2017 | 1.1.–30.6.2016 |
|---|---|---|
| Gezahlte Dividenden (-) an Gesellschafter des Mutterunternehmens | -5.422 | -9.294 |
| Einzahlungen (+) aus der Aufnahme von (Finanz-)Krediten | 33.204 | 6.398 |
| Auszahlungen (-) für die Tilgung von (Finanz-)Krediten | -7.822 | -6.497 |
| Gezahlte Zinsen (-) | -1.277 | -520 |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | 18.683 | -9.913 |
| in TEUR | 1.1.–30.6.2017 | 1.1.–30.6.2016 |
| Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds | 3.452 | -27.780 |
| Wechselkurs- und konsolidierungskreisbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds |
-196 | -1.019 |
| Finanzmittelfonds am Anfang der Periode | 60.689 | 74.497 |
| Finanzmittelfonds am Ende der Periode | 63.945 | 45.698 |
| Zusammensetzung des Finanzmittelfonds (in TEUR) | 30.06.2017 | 31.12.2016 |
| Flüssige Mittel | 72.220 | 44.684 |
| Sonstige Wertpapiere | 1.101 | 7.367 |
| Jederzeit fällige Bankverbindlichkeiten | -9.376 | -6.353 |
| NTAI | |
|---|---|
| derzeit fällige Bankverbindlichkeiten | |
| nstige Wertpapiere | |
| üssige Mittel |
| in TEUR | 1.1.–30.6.2017 | 1.1.–30.6.2016 |
|---|---|---|
| Periodenergebnis | 1.422 | -7.068 |
| Abschreibungen (+) auf Gegenstände des Anlagevermögens | 8.484 | 7.182 |
| Zunahme (+)/Abnahme (-) der Rückstellungen | 1.867 | -11.179 |
| Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen (+)/Erträge (-) | -41.197 | -15.423 |
| Gewinn (-)/Verlust (+) aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens |
-61 | -739 |
| Zunahme (-)/Abnahme (+) der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind |
-19.631 | -6.786 |
| Zunahme (+)/Abnahme (-) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind |
22.002 | 10.167 |
| Zinsaufwendungen (+)/Zinserträge (-) | 4.037 | 2.195 |
| Ertragsteueraufwand (+)/Ertragsteuerertrag (-) | 934 | 850 |
| Ertragsteuerzahlungen (-) | -1.732 | -990 |
| Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit | -23.875 | -21.791 |
| in TEUR | 1.1.–30.6.2017 | 1.1.–30.6.2016 |
|---|---|---|
| Einzahlungen (+) aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens |
1.379 | 894 |
| Auszahlungen (-) für Investitionen in das Sachanlagevermögen | -7.466 | -3.268 |
| Einzahlungen (+) aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen Anlagevermögens |
17 | 0 |
| Auszahlungen (-) für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen | -2.094 | -1.160 |
| Einzahlungen (+) aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens |
15 | 95 |
| Auszahlungen (-) für Investitionen in das Finanzanlagevermögen | -129 | -25 |
| Einzahlungen (+) aus Zugängen zum Konsolidierungskreis | 5.072 | 7.366 |
| Auszahlungen (-) für Abgänge aus dem Konolidierungskreis | -8.430 | -15 |
| Einzahlungen (+) aus Abgängen aus dem Konsolidierungskreis | 20.002 | 0 |
| Erhaltene Zinsen (+) | 277 | 37 |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | 8.644 | 3.924 |
Die mutares AG ("Mutares" oder "Mutares AG") hat ihren Sitz in München und ist dort beim Amtsgericht im Handelsregister Abteilung B unter der Nummer 172278 eingetragen.
Der verkürzte Konzern-Halbjahresabschluss der Mutares AG zum 30. Juni 2017 wurde nach § 21 Abs. 1 lit. b) der zum Stichtag geltenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Deutsche Börse AG für das Freiverkehrssegment Scale an der Frankfurter Wertpapierbörse gemäß den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und auf Basis der ergänzenden Vorschriften des Aktiengesetzes aufgestellt. Die Gliederung der verkürzten Konzernbilanz erfolgte in Anwendung des § 266 HGB. Die Gliederung der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte in Anwendung des § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren. Das Prinzip der Darstellungsstetigkeit wurde beachtet. Soweit nicht anders vermerkt, erfolgen sämtliche Angaben grundsätzlich in Millionen Euro (kurz: Mio. EUR).
Der verkürzte Konzern-Halbjahresabschluss umfasst neben der Mutares AG als Mutterunternehmen grundsätzlich alle verbundenen Unternehmen, bei denen der Mutares AG direkt oder indirekt die Mehrheit der Stimmrechte zusteht. Von den Wahlrechten der §§ 296 und 311 HGB wurde Gebrauch gemacht und die Gründe hierfür in der Aufstellung des Anteilsbesitzes, welche als Anlage 1 Bestandteil dieses verkürzten Konzernanhangs ist, erläutert.
Zum 30. Juni 2017 hat sich der Konsolidierungskreis gegenüber dem 31. Dezember 2016 wie folgt verändert:
_Veräußerung der mutares Holding-16 AG (Weißenfels) sowie der Eupec PipelineServices GmbH (Sassnitz) zum 15. Februar 2017. Die Entkonsolidierung erfolgte aus Vereinfachungsgründen auf den 31. Januar 2017.
_Erwerb und Erstkonsolidierung der Aperam Stainless Services & Solutions Tubes Europe SAS (Ancerville/Frankreich) sowie der Aperam Stainless Services & Solutions Tubes France SAS (Seynod/Frankreich) zum 3. April 2017. Die Gesellschaften wurden in der Zwischenzeit in La Meusienne SAS und Société Savoisienne de Metaux SAS umbenannt.
_Veräußerung der Fertigungstechnik Weißenfels GmbH (Weißenfels) mit Vereinbarung vom 24. April 2017. Die Entkonsolidierung erfolgte aus Vereinfachungsgründen auf den 31. März 2017.
_Erwerb und Erstkonsolidierung des Nutzfahrzeug-Zulieferergeschäfts der Plastic Omnium-Gruppe zum 30. Juni 2017 bestehend aus den Gesellschaften Inoplast Truck SAS (Lyon/Frankreich), MCRSAS (Lyon/Frankreich), Inoplast Trucks GmbH (München), Inoplast Truck, S.A. de C.V. (Ramos Arizpe/Mexiko) und Plastic Omnium Composites Co. Ltd. (Jiangyin/China).
_Liquidation und Entkonsolidierung der Geesink Polska sp. z o.o. (Pabianice/Polen) zum 2. Januar 2017 sowie Gründung und Erstkonsolidierung der GeesinkNorba France SASU (Lyon/ Frankreich), der GeesinkNorba Spain S.L. (Madrid/Spanien) sowie der GeesinkNorba Italia s.r.l. (Mailand/Italien).
Gründungen, Erwerbe und Entkonsolidierungen von Holding-Gesellschaften werden nicht gesondert
aufgeführt.
Die Konsolidierungsmethoden sind gegenüber dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2016 unver-
ändert.
Die Bewertung im Konzern erfolgte nach einheitlichen Grundsätzen; der verkürzte Konzern Halbjahresabschluss wurde unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt. Bei der Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden eines mittelbaren Tochterunternehmens wurde eine im Geschäftsjahr 2016 vorgenommene Anpassung aufgrund der Abkehr von der Annahme der Unternehmensfortführung im Berichtszeitraum wieder rückgängig gemacht.
Der verkürzte Konzern-Halbjahresabschluss zum 30. Juni 2017 ist insbesondere aufgrund der beschriebenen Änderungen im Konsolidierungskreis nur eingeschränkt mit dem Vergleichszeitraum vergleichbar.
Vergleichbarkeit der verkürzten Konzernbilanz
Die im Berichtszeitraum erstkonsolidierten Beteiligungen sind in der verkürzten Konzernbilanz zum 30. Juni 2017 insbesondere mit den aufgeführten wesentlichen Posten abgebildet:
| Konzernbilanz zum 30.06.2017 (Mio. EUR) | La Meusienne* | STS** |
|---|---|---|
| Immaterielle Vermögensgegenstände | 0,0 | 8,6 |
| Sachanlagen | 3,3 | 42,3 |
| Vorräte | 14,0 | 11,0 |
| Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | 13,3 | 44,6 |
| Liquide Mittel | 5,0 | 4,7 |
| Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 2,8 | 7,7 |
| Sonstige Rückstellungen | 2,9 | 34,4 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 7,9 | 0,0 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 10,9 | 24,1 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 1,1 | 11,4 |
* Einschließlich Société Savoisienne de Metaux SAS ** Betrifft das Nutzfahrzeug-Zuliefergeschäft, welches zum 30. Juni 2017 von der Plastic Omnium-Gruppe erworben wurde.
Die im Berichtszeitraum entkonsolidierten Beteiligungen waren in der verkürzten Konzernbilanz zum 31. Dezember 2016 insbesondere mit den aufgeführten wesentlichen Posten abgebildet:
| Konzernbilanz zum 31.12.2016 (Mio. EUR) | mH16/EPD | FTW |
|---|---|---|
| Sachanlagen | 2,5 | 1,2 |
| Vorräte | 0,0 | 3,0 |
| Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | 0,2 | 2,2 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 0,0 | 2,1 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 0,1 | 1,2 |
Vergleichbarkeit der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
Die im Berichtszeitraum erstkonsolidierten Beteiligungen sind in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das 1. Halbjahr 2017 wie folgt enthalten:
| Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung La Meusienne* (Mio. EUR) | 1. HJ 2017 | |
|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 17,5 | |
| Materialaufwand | 13,9 | |
| Personalaufwand | 2,7 | |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | 1,3 | |
| Anteil am Konzernjahresergebnis | 0,4 |
* Einschließlich Société Savoisienne de Metaux SAS
Die im Vergleichszeitraum erstkonsolidierten Beteiligungen sind in den Konzern-Gewinn- und Verlustrechnungen des jeweils 1. Halbjahres für 2017 und 2016 wie folgt enthalten:
| Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Cenpa (Mio. EUR) | 1. HJ 2017 | 1. HJ 2016 |
|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 15,5 | 3,1 |
| Materialaufwand | 10,2 | 2,4 |
| Personalaufwand | 3,0 | 0,6 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | 2,5 | 0,7 |
| Anteil am Konzernjahresergebnis | 0,7 | 0,3 |
Nach dem Ende des Vergleichszeitraums, aber vor Beginn des Berichtszeitraums, wurden weitere Beteiligungen erstkonsolidiert. Diese sind wie folgt in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das 1. Halbjahr 2017 enthalten:
| Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 1. HJ 2017 (Mio. EUR) | Balcke-Dürr STS Plastics Cogemag | ||
|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 71,2 | 40,2 | 2,9 |
| Materialaufwand | 30,9 | 26,3 | 1,4 |
| Personalaufwand | 23,7 | 7,4 | 0,4 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | 22,7 | 3,7 | 2,1 |
| Anteil am Konzernjahresergebnis | -0,2 | 2,4 | 0,3 |
Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Konzernabschluss zum 31. Dezember
2016 grundsätzlich unverändert.
Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagengitter (Anlage 2 zum verkürzten Konzernanhang) dargestellt.
In den Sachanlagen sind bei einer mittelbaren Beteiligung neue stille Reserven in Höhe von ca. 13.3 Mio. EUR enthalten, welche aufgrund der Konzernanschaffungskosten als Bewertungsobergrenze nicht
aufgedeckt werden können.
Mit Hauptversammlungsbeschluss vom 19. Mai 2017 wurden vom Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2016 von 5.761.688,39 EUR ein Teilbetrag in Höhe von 5.421.598,00 EUR in Form einer Dividende von 0,35 EUR je dividendenberechtigter Stückaktie ausgeschüttet und der verbleibende Betrag von 340.090,39 EUR auf neue Rechnung vorgetragen.
Die ordentliche Hauptversammlung der Gesellschaft vom 3. Juni 2016 hat den Vorstand ermächtigt, bis zum 2. Juni 2020 mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zu 1.500.000 Bezugsrechte ("Aktienoptionen") an Mitglieder des Vorstands der Gesellschaft, Mitglieder der Geschäftsführung verbundener in- und ausländischer Unternehmen der Gesellschaft und an Arbeitnehmer der Gesellschaft und an Arbeitnehmer von verbundenen in- und ausländischen Unternehmen auszugeben ("mutares Aktienoptionsplan 2016"). Die Aktienoptionen berechtigen zum Bezug von bis zu 1.500.000 auf den Inhaber lautenden Stückaktien der Gesellschaft mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital in Höhe von jeweils 1,00 EUR. Ferner hat die ordentliche Hauptversammlung beschlossen, zur Bedienung des mutares Aktienoptionsplans 2016 das Grundkapital der Gesellschaft um 1.500.000,00 EUR durch Ausgabe von bis zu 1.500.000 auf den Inhaber lautenden Stückaktien bedingt zu erhöhen ("Bedingtes Kapital 2016/I").
Am 13. Oktober 2016 hat der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrates Optionsbedingungen beschlossen, nach denen bis zum 2. Juni 2020 insgesamt bis zu 900.000 Aktienoptionen aus dem Bedingten Kapital 2016/I an Mitglieder der Geschäftsführung verbundener in- und ausländischer Unternehmen der Gesellschaft und an Arbeitnehmer der Gesellschaft und an Arbeitnehmer von verbundenen in- und ausländischen Unternehmen ausgegeben werden dürfen. Die Aktienoptionen berechtigen bei Erfüllung bestimmter Ausübungsvoraussetzungen wie unter anderem einer Wartezeit von vier Jahren zum Bezug von insgesamt bis zu 900.000 auf den Inhaber lautenden Stückaktien der Gesellschaft mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital in Höhe von jeweils 1,00 EUR.
Ebenfalls am 13. Oktober 2016 hat der Aufsichtsrat Optionsbedingungen beschlossen, nach denen bis zum 2. Juni 2020 insgesamt bis zu 600.000 Aktienoptionen aus dem Bedingten Kapital 2016/I an Mitglieder des Vorstands der Gesellschaft ausgegeben werden dürfen. Die Aktienoptionen berechtigen bei Erfüllung bestimmter Ausübungsvoraussetzungen wie unter anderem einer Wartezeit von vier Jahren zum Bezug von insgesamt bis zu 600.000 auf den Inhaber lautenden Stückaktien der Gesellschaft mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital in Höhe von jeweils 1,00 EUR.
Im Rahmen des bestehenden Aktienoptionsplans wurden dem Vorstand im 1. Halbjahr 2017 keine Optionen zugeteilt.
In der ordentlichen Hauptversammlung der Gesellschaft vom 9. Mai 2014 hat die Hauptversammlung ein Genehmigtes Kapital 2014/I in Höhe von bis zu 691.000,00 EUR beschlossen. Dieses wurde mittels Beschlusses der ordentlichen Hauptversammlung vom 22. Mai 2015 aufgehoben und ein Genehmigtes Kapitals 2015/I geschaffen. Der Vorstand wird ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 21. Mai 2020 um bis zu insgesamt 7.000.000,00 EUR gegen Bar- und/oder Sacheinlage durch Ausgabe von bis zu 7.000.000 neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien zu erhöhen ("Genehmigtes Kapital 2015/I"). Das genehmigte Kapital 2015/I beträgt nach teilweiser Ausschöpfung zum Abschlussstichtag noch 5.600.000,00 EUR.
Das genehmigte Grundkapital beträgt damit zum 30. Juni 2017 insgesamt 5.600.000,00 EUR.
Im Zeitraum vom 15. Januar bis zum 6. März 2015 hat der Vorstand von der durch die Hauptversammlung vom 19. März 2010 erteilten Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien Gebrauch gemacht. Zum Abschlussstichtag 31. Dezember 2015 befanden sich 6.012 eigene Aktien mit einem auf die einzelne Aktie entfallenden anteiligen Betrag des Grundkapitals von 1,00 EUR im Besitz der mutares AG. Der den rechnerischen Wert beim Erwerb der ursprünglich 1.002 Aktien übersteigende Betrag in Höhe von 69.698,42 EUR wurde mit dem Bilanzgewinn verrechnet. Durch die Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln im Geschäftsjahr 2015 erhöhten sich die Anteile entsprechend auf 6.012 Stück; die Erhöhung von 5.010,00 EUR wurde mit der Kapitalrücklage verrechnet.
Die ordentliche Hauptversammlung vom 22. Mai 2015 hat den Vorstand der Gesellschaft durch Beschluss ermächtigt, eigene Aktien bis zu 10 % des Grundkapitals zu erwerben. Die erworbenen Aktien dürfen zusammen mit etwaigen aus anderen Gründen erworbenen eigenen Aktien, die sich jeweils im Besitz der Gesellschaft befinden oder ihr nach § 71a ff. AktG zuzurechnen sind, zu keinem Zeitpunkt 10 % des Grundkapitals der Gesellschaft übersteigen. Die Ermächtigung kann ganz oder in Teilbeträgen, einmalig oder mehrmals, durch die Gesellschaft ausgeübt werden, aber auch durch abhängige oder im
Mehrheitsbesitz der Gesellschaft stehende Unternehmen oder für ihre oder deren Rechnung durch Dritte durchgeführt werden. Die Erwerbsermächtigung gilt bis zum 21. Mai 2020. Von dieser Ermächtigung hat der Vorstand bisher keinen Gebrauch gemacht.
Am 10. Juni 2014 wurde durch einen Aktionär eine Klage zur Feststellung der Nichtigkeit des Jahresabschlusses der Mutares AG zum 31. Dezember 2013 sowie eine Klage zur Anfechtung einzelner Beschlüsse der ordentlichen Hauptversammlung der Mutares AG vom 9. Mai 2014 beim Landgericht München I eingereicht. Eine Klageerwiderung durch die Mutares AG wurde am 6. Oktober 2014 eingereicht, auf die die Gegenseite in einer Replik vom 8. Dezember 2014 erwidert hat. Eine erneute Erwiderung durch die Mutares AG wurde am 5. März 2015 eingereicht. Nach der mündlichen Verhandlung am 23. April 2015 wurde das Verfahren im Hinblick auf die Vergleichsverhandlungen in Bezug auf den Rechtsstreit vor dem Landgericht Ravensburg bis auf Weiteres ruhend gestellt. Der Vorstand der Mutares AG sowie seine rechtlichen Berater sind der Auffassung, dass die Klage unbegründet ist. Ein weiterer Aktionär ist aufseiten der Mutares AG dem Rechtsstreit beigetreten. Die Klägerin bestreitet die Nebenintervention.
Mit Klageschrift vom 22. Juni 2015 hat ein Aktionär Klage zur Feststellung der Nichtigkeit des Jahresabschlusses der Mutares AG zum 31. Dezember 2014 sowie die Anfechtung des Dividendenbestätigungsbeschlusses der ordentlichen Hauptversammlung der Mutares AG vom 22. Mai 2015 beim Landgericht München I eingereicht. Das Verfahren wurde mit Beschluss vom 30. Juli 2015 mit der Klage vom 10. Juni 2014 zur gemeinsamen Verhandlung und Entscheidung verbunden. Der Vorstand der Mutares AG sowie seine rechtlichen Berater sind der Auffassung, dass die Klage unbegründet ist. Ein weiterer Aktionär ist auf Seiten der Mutares AG dem Rechtsstreit beigetreten.
Mit Klageschrift vom 4. Juli 2016 hat ein Aktionär Anfechtungs- und Nichtigkeitsklage gegen den auf der ordentlichen Hauptversammlung der Mutares AG vom 3. Juni 2016 gefassten Dividendenbestätigungsbeschluss beim Landgericht München I eingereicht. Das Verfahren wurde mit Beschluss vom 1. September 2016 mit den oben beschriebenen Verfahren zur gemeinsamen Verhandlung und Entscheidung verbunden. Der Vorstand der Mutares AG sowie seine rechtlichen Berater sind der Auffassung, dass die Klage unbegründet ist.
Der passive Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung stieg im 1. Halbjahr 2017 per Saldo um 7,6 Mio. EUR auf 62,8 Mio. EUR. Der Anstieg resultiert mit 34,2 Mio. EUR (1. Halbjahr 2016: 16,4 Mio. EUR) aus der Erstkonsolidierung der im Geschäftsjahr erworbenen Konzernunternehmen. Vorgenommene Verbräuche und Auflösungen von 25,3 Mio. EUR (Vorjahr: 18,2 Mio. EUR) werden unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen. Sie entsprechen dem Anfall von erwarteten Aufwendungen oder Verlusten bzw. in der ursprünglichen Planung erwarteten, aber nicht eingetretenen, Aufwendungen oder Verlusten.
Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Verpflichtungen aus dem Personalbereich (32,1 Mio. EUR), aus ausstehenden Rechnungen (28,2 Mio. EUR), für Drohverluste (19,7 Mio. EUR) und Gewährleistungen (10,8 Mio. EUR) sowie aus Restrukturierungsmaßnahmen (10,4 Mio. EUR).
Die Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
| Verbindlichkeiten (Mio. EUR) | 30.06.2017 | 31.12.2016 |
|---|---|---|
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 75,5 | 49,7 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 151,7 | 94,3 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 70,6 | 53,4 |
| TOTAL | 297,8 | 197,4 |
Der Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten resultiert neben den oben beschriebenen Auswirkungen aus Änderungen im Konsolidierungskreis insbesondere aus einer verstärkten Inanspruchnahme von "unechtem" Factoring bei bestehenden Tochterunternehmen.
Die sonstigen Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:
| Sonstige Verbindlichkeiten (Mio. EUR) | 30.06.2017 | 31.12.2016 | |
|---|---|---|---|
| Steuern | 10,6 | 5,3 | |
| Soziale Sicherheit | 15,3 | 6,2 | |
| Altgesellschafter | 21,9 | 22,0 | |
| Übrige | 22,8 | 19,9 | |
| TOTAL | 70,6 | 53,4 |
Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich auf 53,9 Mio. EUR erhöht (1. Halbjahr 2016: 24,2 Mio. EUR). Hierin enthalten sind vor allem Erträge aus der Auflösung bzw. dem Verbrauch des Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung von 25,3 Mio. EUR (1. Halbjahr 2016: 18,2 Mio. EUR) und Entkonsolidierungserlöse von 17,1 Mio. EUR (1. Halbjahr 2016: 0,0 Mio. EUR).
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten zudem in Höhe von 0,5 Mio. EUR (1. Halbjahr 2016: 0,2 Mio. EUR) Erträge aus der Währungsumrechnung.
Im Personalaufwand sind außergewöhnliche Erträge von 3,4 Mio. EUR enthalten, welche die HGBkonforme Änderung bei der Bilanzierung von Rückstellungen in Bezug auf das Renteneintrittsalter bei einer mittelbaren Beteiligung betreffen.
In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind außergewöhnliche Aufwendungen für die Reduzierung von Mitarbeitern bei einem mittelbaren Tochterunternehmen in Höhe von 10,7 Mio. EUR enthalten.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten zudem in Höhe von 0,7 Mio. EUR (1. Halbjahr 2016: 0,2 Mio. EUR) Aufwendungen aus der Währungsumrechnung.
Der Zinsaufwand enthält mit 1,5 Mio. EUR (1. Halbjahr 2016: 1,1 Mio. EUR) Aufwand aus der Aufzinsung
von Rückstellungen.
Ein unmittelbares Tochterunternehmen der Mutares AG hat mit Wirkung zum 30. Juni 2017 einen Teil der geschäftlichen Aktivitäten eines Dritten übernommen. Die Mutares AG garantiert gegenüber den Veräußerern, dass ihr ausreichend Mittel zur Verfügung stehen, dass ihr unmittelbares Tochterunternehmen seinen Zahlungsverpflichtungen aus dem Kaufvertrag nachkommen kann. Die Höhe dieser Zahlungsverpflichtungen ermittelt sich ausgehend von einem unterstellten Unternehmensgesamtwert (Enterprise Value) in Höhe von 16,5 Mio. EUR anhand eines Anpassungsmechanismus in Abhängigkeit von den Gegebenheiten und Umständen beim Übergang des wirtschaftlichen Eigentums, die im Nachgang des Vollzugs des Erwerbs ermittelt werden. Dieser Prozess ist noch nicht abgeschlossen, so dass zum jetzigen Zeitpunkt die Höhe des von dem unmittelbaren Tochterunternehmen der Mutares AG zu zahlenden finalen Kaufpreises nicht abschließend beziffert werden kann.
Das gleiche unmittelbare Tochterunternehmen hat sich gegenüber einem Dritten verpflichtet, für den Erwerb von Anteilen an einer ausländischen Gesellschaft einen Kaufpreis von umgerechnet 2,7 Mio. EUR, verteilt in gleichen Teilen auf die fünf Jahre nach Vollzug des Erwerbs, zu zahlen. In diesem Zusammenhang haben sich das unmittelbare Tochterunternehmen sowie ein mit dem unmittelbaren Tochterunternehmen verbundenes Unternehmen verpflichtet, den Verkäufer der Anteile an der ausländischen Gesellschaft unter bestimmten Voraussetzungen für Ansprüche eines Kunden schadlos zu halten. Diese Verpflichtung ist zeitlich auf zwölf Monate nach dem Übergang des wirtschaftlichen Eigentums und betragsmäßig auf umgerechnet 1,1 Mio. EUR begrenzt. Aufgrund der strengen Voraussetzungen gehen wir nicht von einer Inanspruchnahme des verbundenen Unternehmens aus dieser Verpflichtung aus.
Ferner hat sich ein unmittelbares Tochterunternehmen der Mutares AG im Zusammenhang mit dem Erwerb von Anteilen an verbundenen Unternehmen im Geschäftsjahr 2016 gegenüber den Veräußerern verpflichtet, diese von gewissen Ansprüchen Dritter freizustellen, wobei die Freistellungsverpflichtung anfänglich auf 5,0 Mio. EUR beschränkt ist und diese Beschränkung sich im Zeitverlauf über drei Jahre bis auf EUR 0 reduziert, sowie einen zusätzlichen Kaufpreis in Abhängigkeit vom Working Capital zum Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen Eigentums, der auf maximal 5,0 Mio. EUR begrenzt ist, zu leisten. Zum jetzigen Zeitpunkt ist nicht von einer Inanspruchnahme auszugehen.
Darüber hinaus ist ein unmittelbares Tochterunternehmen der Mutares AG verpflichtet, für den Erwerb von Anteilen an verbundenen Unternehmen im Berichtszeitraum einen Kaufpreis zu zahlen, der sich in Abhängigkeit vom Working Capital zum Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen Eigentums ermittelt. Zum Stichtag 30. Juni 2017 herrscht zwischen dem unmittelbaren Tochterunternehmen der Mutares AG und dem Veräußerer dieser Anteile Uneinigkeit über die Auslegung des Kaufvertrages sowie die tatsächlichen Gegebenheiten und Umstände beim Vollzug des Erwerbs. Der Veräußerer fordert einen Betrag von 1,7 Mio. EUR, wir gehen aufgrund der Rechts- und Sachlage jedoch nicht von einer Zahlungsverpflichtung aus.
Ein mittelbares Tochterunternehmen der Mutares AG haftet gesamtschuldnerisch als Beteiligte an Gesellschaften bürgerlichen Rechts im Rahmen von Arbeitsgemeinschaften bzw. Konsortialverträgen. Zum Stichtag 30. Juni 2017 haftet das Tochterunternehmen gesamtschuldnerisch für Projekte mit einem Gesamtauftragswert in Höhe von umgerechnet 144,9 Mio. EUR. Der darin befindliche Eigenanteil der Gesellschaft beläuft sich auf 68,6 Mio. EUR. Aufgrund der laufenden Bonitätsbeurteilungen der ARGEbzw. Konsortialpartner gehen wir nicht davon aus, dass für die Anteile von anderen Gesellschaften eine Inanspruchnahme erfolgt. Für den Eigenanteil gehen wir – mit Ausnahme der als Drohverlustrückstellungen erfassten Beträge – ebenfalls nicht von einer Inanspruchnahme aus.
Gegenüber einem Dritten hat die Mutares AG zudem eine zeitlich bis Dezember 2018 befristete Patronatserklärung für die Erfüllung von Verpflichtungen eines Tochterunternehmens abgegeben, die betragsmäßig nicht beschränkt ist. Der Vorstand geht aufgrund der wirtschaftlichen Situation des Tochterunternehmens aktuell nicht von einer Inanspruchnahme aus der Patronatserklärung aus.
Es bestehen weitere Garantien, Bürgschaften und Zusagen in einer Gesamthöhe von 8,3 Mio. EUR (31. Dezember 2016: 14,1 Mio. EUR), für die wir nicht von einer Inanspruchnahme ausgehen. Für einen Teilbetrag von 0,6 Mio. EUR ist die Mutares AG darüber hinaus durch einen Dritten freigestellt.
Die Mutarers AG führt im Zusammenhang mit dem in 2013 erfolgten Erwerb des Geschäftsbereichs Photovoltaics von der Diehl AKO Stiftung & Co. KG ("Diehl") durch ihre (mittelbare) Tochtergesellschaft Platinum GmbH ("Unternehmenskauf") einen Rechtsstreit mit Diehl.
Die Mutares AG war im Zusammenhang mit dem Erwerb des Geschäftsbereichs Photovoltaics von Diehl bestimmte Verpflichtungen gegenüber Diehl eingegangen. Zum einen hatte sich die Mutares AG gegenüber Diehl verpflichtet, zeitlich befristet den Fortbestand der Platinum GmbH sowie die Erfüllung sämtlicher Verbindlichkeiten der Platinum GmbH zu gewährleisten ("Patronatserklärung"). Zum anderen hatte die Mutares AG gegenüber Diehl die Erfüllung bestimmter Verpflichtungen der Platinum GmbH aus dem Unternehmenskaufvertrag garantiert ("Garantie").
Die Mutares AG und die Platinum GmbH haben sämtliche im Zusammenhang mit dem Erwerb des Geschäftsbereichs Photovoltaics gegenüber Diehl abgegebenen Erklärungen im Dezember 2013 wegen arglistiger Täuschung angefochten. Am 3. März 2014 hat die Platinum GmbH Insolvenzantrag gestellt. Das Insolvenzverfahren ist am 1. Juni 2014 eröffnet worden.
Die Mutares AG hat am 3. März 2014 zusammen mit der Platinum GmbH unter Berufung insbesondere auf verschiedene Täuschungsvorwürfe Klage zum Landgericht Ravensburg gegen Diehl auf Feststellung der Unwirksamkeit der im Zusammenhang mit dem Erwerb des Geschäftsbereichs Photovoltaics eingegangenen Verpflichtungen erhoben. In diesem Zusammenhang macht die Mutares AG Schadensersatzansprüche gegen Diehl geltend. Diehl hat seinerseits im Mai 2014 (Teil-)Klage zum Landgericht Ravensburg erhoben und fordert von der Mutares AG aus der Patronatserklärung und der Garantie eine Zahlung von ca. 15,4 Mio. EUR. Zudem begehrt Diehl die Feststellung, dass die Mutares AG verpflichtet ist, Diehl sämtliche weiteren Schäden zu ersetzen, die Diehl aus der Nichterfüllung der von der Mutares AG im Zusammenhang mit dem Erwerb des Geschäftsbereichs Photovoltaics eingegangenen Verpflichtungen entstehen. Diehl hat den vorläufigen Streitwert der Klage auf insgesamt ca. 22,5 Mio. EUR beziffert. Die Mutares AG bestreitet die Berechtigung der von Diehl erhobenen Ansprüche dem Grunde und der Höhe nach. Die beiden Verfahren vor dem Landgericht Ravensburg wurden zu einem Verfahren verbunden. Der Insolvenzverwalter über das Vermögen der Platinum GmbH i.I. hat im September 2014 das Anfechtungsverfahren aufseiten der Platinum GmbH i.I. aufgenommen.
In den Geschäftsjahren 2015 und 2016 haben wiederholt Vergleichsgespräche zwischen den Parteien stattgefunden. Diese haben jedoch bislang nicht zu einer gütlichen Einigung geführt. Das Landgericht Ravensburg hat am 16. Oktober 2015 die Durchführung einer Beweisaufnahme durch Vernehmung verschiedener Zeugen beschlossen. Gegenstand des Beweisbeschlusses ist die Frage, ob Diehl die Mutares AG sowie die Platinum GmbH über die eigenen Umsatzerwartungen von Diehl für den Geschäftsbereich Photovoltaics getäuscht hat. Im Geschäftsjahr 2016 sind die im Beweisbeschluss genannten Zeugen vom Landgericht Ravensburg hierzu vernommen worden. Die Beweisaufnahme ist noch nicht abgeschlossen. Das Gericht hat zu erkennen gegeben, dass es voraussichtlich im Rahmen einer Fortsetzung der Beweisaufnahme noch weitere Fragen an die bereits vernommenen Zeugen zum Vorwurf einer Täuschung über die eigenen Umsatzerwartungen von Diehl geben wird. Zudem hat das Gericht zu erkennen gegeben, dass es voraussichtlich auch über weitere durch die Mutares AG sowie den Insolvenzverwalter über das Vermögen der Platinum GmbH erhobene Täuschungsvorwürfe Beweis erheben wird. Das Gericht hat in der mündlichen Verhandlung am 18. Januar 2017 das Ruhen des Verfahrens angeordnet und
| Unmittelbare Beteiligungen | Sitz | Anteil in % |
|---|---|---|
| mutares Automobilguss AG i.L. (1) | München | 100 |
| mutares Geoinformationssysteme UG (haftungsbeschränkt) i.L. (2) | München | 100 |
| mutares Holding-02 AG (1) | Bad Wiessee | 100 |
| mutares Holding-03 AG (1) | Bad Wiessee | 100 |
| mutares Holding-06 GmbH (1) | Bad Wiessee | 100 |
| mutares Holding-07 GmbH (1) | Bad Wiessee | 100 |
| mutares Holding-08 AG i.L. (1) | Bad Wiessee | 100 |
| mutares Holding-09 AG i.L. (1) | Bad Wiessee | 100 |
| mutares Holding-10 AG (1) | Bad Wiessee | 100 |
| mutares Holding-11 AG (1) | Bad Wiessee | 100 |
| mutares Holding-12 AG (1) | Bad Wiessee | 100 |
| mutares Holding-13 AG (1) | Bad Wiessee | 100 |
| GeesinkNorba Group AG (1) | Erkrath | 100 |
| mutares Holding-15 AG (1) | Bad Wiessee | 100 |
| STS Group AG (vormals: mutares Holding-17 AG) (1) | Hallbergmoos | 100 |
| mutares Holding-18 AG (1) | Bad Wiessee | 100 |
| mutares Holding-19 AG (1) | Bad Wiessee | 100 |
| mutares Holding-20 AG (1) | Bad Wiessee | 100 |
| mutares Holding-21 AG (1) | Bad Wiessee | 100 |
| mutares Holding-22 AG (1) | Bad Wiessee | 100 |
| mutares Holding-23 AG (1) | Bad Wiessee | 100 |
| mutares Holding-24 AG (1) | Bad Wiessee | 100 |
| mutares Holding-25 AG (1) | Bad Wiessee | 100 |
| mutares Holding-26 AG (1) | Bad Wiessee | 100 |
| mutares Holding-27 AG (1) | Bad Wiessee | 100 |
| mutares Holding-28 AG (1) | Bad Wiessee | 100 |
| mutares Holding-29 AG (1) | Bad Wiessee | 100 |
| mutares Holding-30 AG i.L. (1) | Bad Wiessee | 100 |
| mutares Italy Srl (1) | Turin_IT | 100 |
| Mittelbare Beteiligungen | Sitz | Anteil in % |
| mutares France SAS (1) | Paris_FR | 100 |
| Platinum GmbH i.I. (3) | Wangen im Allgäu | 100 |
| Platinum Italia GmbH (3) | Bozen_IT | 100 |
| Elastomer Solutions GmbH (1) | Wiesbaum | 100 |
| DF Elastomer Solutions Lda (1) | Mindelo_PT | 100 |
| Elastomer Solutions s.r.o. (1) | Belusa_SK | 100 |
| mutares France SAS (1) | Paris_FR | 100 |
|---|---|---|
| Platinum GmbH i.I. (3) | Wangen im Allgäu | 100 |
| Platinum Italia GmbH (3) | Bozen_IT | 100 |
| Elastomer Solutions GmbH (1) | Wiesbaum | 100 |
| DF Elastomer Solutions Lda (1) | Mindelo_PT | 100 |
| Elastomer Solutions s.r.o. (1) | Belusa_SK | 100 |
| Elastomer Solutions Maroc Sarl (1) | Freihandelszone Tanger_MA | 100 |
Vergleichsverhandlungen zwischen den Parteien angeregt. Diese wurden von den Parteien am 12. Mai 2017 wiederaufgenommen, ohne dass sie bislang zu einer Einigung geführt hätten. Diehl hat daraufhin die Wiederaufnahme des streitigen Verfahrens vor dem Landgericht Ravensburg beantragt. Dennoch beabsichtigen beide Parteien die Fortführung der Vergleichsgespräche.
Der Vorstand der Mutares AG sowie seine rechtlichen Berater sind weiterhin der Auffassung, dass die Mutares AG die im Zusammenhang mit dem Unternehmenskauf eingegangenen Verpflichtungen im Dezember 2013 wirksam angefochten hat und der Mutares AG zudem ein Anspruch auf Befreiung von den gegenüber Diehl eingegangenen Verpflichtungen und Schadenersatz zusteht. Aus Sicht des Vorstands der Mutares AG und seiner rechtlichen Berater besteht keine überwiegende Wahrscheinlichkeit, dass die Mutares AG Zahlungen in nennenswertem Umfang an Diehl aus der beschriebenen Patronatserklärung und der Garantie wird leisten müssen. Der Rechtsstreit mit Diehl vor dem Landgericht Ravensburg ist für die Mutares AG mit erheblichen Risiken behaftet. Sollte entgegen der derzeitigen Einschätzung des Vorstands die Wirksamkeit der erklärten Anfechtungen nicht belegt werden können, ist es durchaus möglich, dass die Mutares AG in der vorstehend beschriebenen Rechtsstreitigkeit unterliegen und eine Inanspruchnahme der Mutares AG in nennenswertem Umfang erfolgen könnte. Dies könnte die künftige Entwicklung der Mutares AG und des Mutares-Konzerns nachhaltig negativ beeinträchtigen. Die Mutares AG hat im Zusammenhang mit dem Rechtsstreit mit Diehl im verkürzten Konzern-Halbjahresabschluss angemessene Rückstellungen gebildet.
Im 1. Halbjahr 2017 waren im Mutares-Konzern im Durchschnitt gemäß § 267 Abs. 5 HGB insgesamt 4.234 Mitarbeiter beschäftigt. Diese teilen sich auf in 2.366 gewerbliche Mitarbeiter und 1.868 Angestellte.
Mit Vereinbarung vom 5. Juli 2017 wurde die Grosbill SAS (Paris/Frankreich) im Wege eines Management Buy-outs (MBOs) an den Gründer und Geschäftsführer der Gesellschaft veräußert.
Mit Kaufvertrag vom 12. September 2017 wurde die Geesink Group B.V. (Emmeloord/Niederlande) sowie deren sämtliche unmittelbare Tochterunternehmen an einen strategischen Investor veräußert. Aufstellung des Anteilbesitzes der mutares AG zum 30. Juni 2017 (Anlage 1)
| A+F Automation + Fördertechnik GmbH (1) | Kirchlengern | 100 |
|---|---|---|
| Zanders GmbH (1) | Bergisch Gladbach | 94,9 |
| BGE Eisenbahn Güterverkehr GmbH (1) | Bergisch Gladbach | 100 |
| Zhejiang Minfeng-Zanders Paper Company Limited (6) | Jiaxing_CN | 25 |
| Zanders Paper UK Ltd. (2) | Bristol_UK | 100 |
| BSL Pipes and Fittings SAS (1) | Billy Sur Aisne_FR | 100 |
| Grosbill SAS (1) | Paris_FR | 100 |
| Norsilk SAS (1) | Honfleur_FR | 100 |
| Cenpa SAS (1) | Schweighouse_FR | 100 |
| Balcke-Dürr GmbH (1) | Düsseldorf | 100 |
| Balcke-Dürr Italiana s.r.l. (1) | Rom_IT | 100 |
| Balcke Duerr Technologies India Private Limited | ||
| (vormals: BDT Private Limited) (1) | Chennai_IN | 100 |
| Thermax SPX Energy Technologies Limited (6) | Pune_IN | 49 |
| Wuxi Balcke-Dürr Technologies Co., Ltd. (1) | Wuxi_CN | 100 |
| Balcke-Dürr Polska Sp. z o.o. (1) | Krakau_PL | 100 |
| La Meusienne SAS (vormals: Aperam Stainless Services & Solutions Tubes Europe SAS) (1) |
Ancerville_FR | 100 |
| Société Savoisienne de Metaux SAS |
| A+F Automation + Fördertechnik GmbH (1) | Kirchlengern | 100 |
|---|---|---|
| Zanders GmbH (1) | Bergisch Gladbach | 94,9 |
| BGE Eisenbahn Güterverkehr GmbH (1) | Bergisch Gladbach | 100 |
| Zhejiang Minfeng-Zanders Paper Company Limited (6) | Jiaxing_CN | 25 |
| Zanders Paper UK Ltd. (2) | Bristol_UK | 100 |
| BSL Pipes and Fittings SAS (1) | Billy Sur Aisne_FR | 100 |
| Grosbill SAS (1) | Paris_FR | 100 |
| Norsilk SAS (1) | Honfleur_FR | 100 |
| Cenpa SAS (1) | Schweighouse_FR | 100 |
| Balcke-Dürr GmbH (1) | Düsseldorf | 100 |
| Balcke-Dürr Italiana s.r.l. (1) | Rom_IT | 100 |
| Balcke Duerr Technologies India Private Limited | ||
| (vormals: BDT Private Limited) (1) | Chennai_IN | 100 |
| Thermax SPX Energy Technologies Limited (6) | Pune_IN | 49 |
| Wuxi Balcke-Dürr Technologies Co., Ltd. (1) | Wuxi_CN | 100 |
| Balcke-Dürr Polska Sp. z o.o. (1) | Krakau_PL | 100 |
| La Meusienne SAS (vormals: Aperam Stainless Services & Solutions Tubes Europe SAS) (1) |
Ancerville_FR | 100 |
| Société Savoisienne de Metaux SAS (vormals: Aperam Stainless Services & Solutions Tubes France SAS) (1) |
Seynod_FR | 100 |
(2) Auf Einbeziehung gemäß § 296 Abs. 2 HGB verzichtet, da das Tochterunternehmen für die Verpflichtung, ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns zu vermitteln, von untergeordneter Bedeutung ist. Auch zusammen sind die Tochterunternehmen, auf deren Einbeziehung gemäß der genannten Vorschrift verzichtet wird, von untergeordneter Bedeutung.
(3) Die mutares AG hat 2013 im Rahmen eines Asset-Deals den Bereich "Photovoltaics" von der Diehl-Gruppe erworben. Mit Schreiben vom 19. Dezember 2013 und Feststellungsklage vom 3. März 2014 hat die mutares AG gemeinsam mit der Platinum GmbH gegenüber dem Veräußerer die Anfechtung sämtlicher Vereinbarungen im Zusammenhang mit dem Erwerb des Bereichs "Photovoltaics" durch die Platinum GmbH erklärt. Mit Klageschrift vom 28. Februar 2014 haben die mutares AG sowie die Platinum GmbH vor dem Amtsgericht Ravensburg Klage gegen den Veräußerer erhoben. Im Rahmen der Klage wird die Rückabwicklung des Erwerbs des Bereichs "Photovoltaics" einschließlich der Befreiung von sämtlichen im Zusammenhang mit dem Erwerb eingegangenen Verpflichtungen verlangt. Der Vorstand der mutares AG, die Geschäftsführung der Platinum GmbH als auch unsere juristischen Berater sehen überwiegende Erfolgsaussichten dafür, dass die angestrebte Rückabwicklung erfolgreich sein wird und eine Befreiung von den aus den mit dem Veräußerer geschlossenen Verträgen resultierenden Verpflichtungen erlangt werden kann. Aufgrund der sich aus der auf dem Klagewege angestrebten Rückabwicklung zwangsläufig ergebenden Beschränkungen in Bezug auf die Ausübung der Rechte in Bezug auf die erworbenen Vermögenswerte und Schulden wird die Platinum GmbH als Ganzes gemäß § 296 Abs. 1 Nr. 1 HGB nicht in den Konzernabschluss einbezogen. Zudem ist infolge der geschilderten Rechtssituation die Beschaffung der für den Konzernabschluss erforderlichen Angaben nicht ohne unverhältnismäßige Verzögerung möglich, wodurch eine Einbeziehung in den Konzernabschluss auch mit Bezug auf § 296 Abs. 1 Nr. 2 HGB unterbleiben müsste. Des Weiteren hat die Platinum GmbH am 3. März 2014 Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt, das am 1. Juni 2014 eröffnet wurde; auch dies stellt einen von § 296 Abs. 1 Nr. 1 HGB getragenen Nichteinbeziehungsgrund dar.
(4) Die Gesellschaft hat in 2013 Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt. Auf eine Einbeziehung in den Konzernabschluss wird mit Bezug auf § 296 Abs. 1 Nr. 1 HGB verzichtet.
(5) Die Gesellschaft hat in 2015 Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt und befindet sich – wie ihre Tochtergesellschaften – in Liquidation. Auf eine Einbeziehung in den Konzernabschluss wird mit Bezug auf § 296 Abs. 1 Nr. 1 HGB verzichtet.
(6) Auf Behandlung als assoziiertes Unternehmen gemäß § 311 Abs. 2 HGB verzichtet, da die Beteiligung für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung ist.
| Elastomer Solutions Mexico S. de R.L. de C.V. (1) | Fresnillo_ME | 100 |
|---|---|---|
| Elastomer Solutions SG GmbH (1) | München | 100 |
| KLANN Packaging GmbH (1) | Landshut | 100 |
| Castelli S.p.A. i.I. (4) | San Giovanni in Persiceto_IT | 100 |
| Eupec Pipecoatings France S.A.S. (1) | Gravelines_FR | 100 |
| Geesink Group B.V. (1) | Emmeloord_NL | 100 |
| GeesinkNorba A.B. (vormals: Norba A.B.) (1) | Kalmar_SE | 100 |
| GeesinkNorba Limited (1) | Cardiff_UK | 100 |
| Geesink B.V. (1) | Emmeloord_NL | 100 |
| Geesink Vast Goed B.V. (1) | Emmeloord_NL | 100 |
| GeesinkNorba France SASU (1) | Lyon_FR | 100 |
| GeesinkNorba Spain S.L. (1) | Madrid_ES | 100 |
| GeesinkNorba Italia s.r.l. (1) | Mailand_IT | 100 |
| Geesink 1 B.V. (1) | Emmeloord_NL | 100 |
| Geesink 2 B.V. (1) | Emmeloord_NL | 100 |
| Geesink 3 B.V. (1) | Emmeloord_NL | 100 |
| GeesinkNorba GmbH (1) | Erkrath | 100 |
| artmadis S.A.S.U. (1) | Wasquehal_FR | 100 |
| Cofistock Srl (1) | Wasquehal_FR | 100 |
| artmadis Hongkong Ltd. (1) | Hongkong_CN | 100 |
| Artmadis Belgium NV (1) | Wilrijk_BE | 100 |
| Cogemag SAS (1) | Croix_FR | 100 |
| STS Acoustics S.p.A. (1) | Turin_IT | 100 |
| STS Real Estate Srl (1) | Turin_IT | 100 |
| STS Poland sp. z o.o. (1) | Warschau_PL | 100 |
| STS Plastics SAS (1) | Paris_FR | 100 |
| STS Plastics Holding SAS (1) | Paris_FR | 100 |
| STS MCR Holding SAS (1) | Paris_FR | 100 |
| Inoplast Truck SAS (1) | Lyon_FR | 100 |
| MCR SAS (1) | Lyon_FR | 100 |
| Inoplast Trucks GmbH (1) | München | 100 |
| Inoplast Truck, S.A. de C.V. (1) | Ramos Arizpe_ME | 100 |
| Plastic Omnium Composites Co. Ltd. (1) | Jiangyin_CN | 100 |
| Pixmania SAS i.L. (5) | Asnières-sur-Seine_FR | 100 |
| E-Merchant S.A.S i.L. (5) | Asnières-sur-Seine_FR | 100 |
| Japan Diffusion S.A. i.L. (5) | Asnières-sur-Seine_FR | 100 |
| Press Labo Services Sprl i.L. (5) | Anderlecht_BE | 100 |
| Fotovista Srl i.L. (5) | Mailand_IT | 100 |
| Pixmania Ltd. i.L. (5) | London_UK | 100 |
| Pixmania SRO i.L. (5) | Brno_CZ | 100 |
Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens
der Mutares AG für den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2017 (Anlage 2)
| Immaterielle Vermögensgegenstände in TEUR Anschaffungs- und Herstellungskosten |
gewerbliche Schutzrechte Selbst geschaffene |
gewerbliche Schutzrechte Entgeltlich erworbene Konzessionen und |
Geleistete Anzahlungen | Summe |
|---|---|---|---|---|
| Vortrag | 4.634 | 26.261 | 1.901 | 32.796 |
| Zugänge | 300 | 519 | 1.290 | 2.109 |
| Abgänge | 0 | 331 | 17 | 348 |
| Umbuchungen | 0 | 90 | 470 | 560 |
| Änderung Konsolidierungskreis | 758 | 8.082 | 100 | 8.940 |
| Währungsumrechnung | 0 | 0 | 2 | 2 |
| Stand zum 30.06.2017 | 5.692 | 34.621 | 3.746 | 44.059 |
| Kumulierte Abschreibungen | ||||
| Vortrag | 3.199 | 22.922 | 0 | 26.121 |
| Zugänge | 379 | 669 | 0 | 1.048 |
| Abgänge | 0 | 331 | 0 | 331 |
| Änderung Konsolidierungskreis | 380 | 16 | 0 | 396 |
| Währungsumrechnung | 0 | 1 | 0 | 1 |
| Stand zum 30.06.2017 | 3.958 | 23.277 | 0 | 27.235 |
| Buchwerte | ||||
| zum 30.06.2017 | 1.734 | 11.344 | 3.746 | 16.824 |
| zum 31.12.2016 | 1.435 | 3.339 | 1.901 | 6.675 |
| Vortrag | 345.348 |
|---|---|
| Zugänge | 1.256 |
| Abgänge | 47 |
| Umbuchungen | 469 |
| Änderung Konsolidierungskreis | 32.709 |
| Währungsumrechnung | $-33$ |
| Stand zum 30.06.2017 | 379.702 |
| Sachanlangen in TEUR Anschaffungs- und Herstellungskosten |
grundstücksgleiche Grundstücke und Rechte, Bauten |
Technische Anlagen und Maschinen |
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung |
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau |
Summe |
|---|---|---|---|---|---|
| Vortrag | 345.348 | 778.799 | 69.188 | 2.713 | 1.196.048 |
| Zugänge | 1.256 | 4.624 | 879 | 742 | 7.501 |
| Abgänge | 47 | 3.270 | 1.914 | 211 | 5.442 |
| Umbuchungen | 469 | 574 | 76 | -1.679 | -560 |
| Änderung Konsolidierungskreis | 32.709 | 66.738 | 1.377 | 5.333 | 106.157 |
| Währungsumrechnung | -33 | -76 | 0 | 0 | -109 |
| Stand zum 30.06.2017 | 379.702 | 847.389 | 69.606 | 6.898 | 1.303.595 |
| Kumulierte Abschreibungen | |||||
| Vortrag | 284.025 | 742.316 | 59.530 | 43 | 1.085.914 |
| Zugänge | 1.971 | 4.457 | 1.008 | 0 | 7.436 |
| Abgänge | 47 | 2.579 | 1.463 | 0 | 4.089 |
| Änderung Konsolidierungskreis | 13.275 | 50.179 | 635 | 0 | 64.089 |
| Währungsumrechnung | -11 | -87 | -3 | 0 | -101 |
| Stand zum 30.06.2017 | 299.213 | 794.286 | 59.707 | 43 | 1.153.249 |
| Buchwerte | |||||
| zum 30.06.2017 | 80.489 | 53.103 | 9.899 | 6.855 | 150.346 |
| zum 31.12.2016 | 61.323 | 36.483 | 9.658 | 2.670 | 110.134 |
| Sachanlangen in TEUR Anschaffungs- und Herstellungskosten |
grundstücksgleiche Grundstücke und Rechte, Bauten |
Technische Anlagen und Maschinen |
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung |
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau |
Summe |
|---|---|---|---|---|---|
| Vortrag | 345.348 | 778.799 | 69.188 | 2.713 | 1.196.048 |
| Zugänge | 1.256 | 4.624 | 879 | 742 | 7.501 |
| Abgänge | 47 | 3.270 | 1.914 | 211 | 5.442 |
| Umbuchungen | 469 | 574 | 76 | -1.679 | -560 |
| Änderung Konsolidierungskreis | 32.709 | 66.738 | 1.377 | 5.333 | 106.157 |
| Währungsumrechnung | -33 | -76 | 0 | 0 | -109 |
| Stand zum 30.06.2017 | 379.702 | 847.389 | 69.606 | 6.898 | 1.303.595 |
| Kumulierte Abschreibungen | |||||
| Vortrag | 284.025 | 742.316 | 59.530 | 43 | 1.085.914 |
| Zugänge | 1.971 | 4.457 | 1.008 | 0 | 7.436 |
| Abgänge | 47 | 2.579 | 1.463 | 0 | 4.089 |
| Änderung Konsolidierungskreis | 13.275 | 50.179 | 635 | 0 | 64.089 |
| Währungsumrechnung | -11 | -87 | -3 | 0 | -101 |
| Stand zum 30.06.2017 | 299.213 | 794.286 | 59.707 | 43 | 1.153.249 |
| Buchwerte | |||||
| zum 30.06.2017 | 80.489 | 53.103 | 9.899 | 6.855 | 150.346 |
| zum 31.12.2016 | 61.323 | 36.483 | 9.658 | 2.670 | 110.134 |
| Finanzanlagen in TEUR Anschaffungs- und Herstellungskosten |
Anteile an verbundenen Unternehmen |
Anlagevermögens Wertpapiere des |
Sonstige Ausleihungen | Summe |
|---|---|---|---|---|
| Vortrag | 2.408 | 145 | 687 | 3.240 |
| Zugänge | 0 | 4 | 7 | 11 |
| Abgänge | 0 | 0 | 15 | 15 |
| Umbuchungen | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Änderung Konsolidierungskreis | 0 | 0 | 234 | 234 |
| Währungsumrechnung | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Stand zum 30.06.2017 | 2.408 | 149 | 913 | 3.470 |
| Kumulierte Abschreibungen | ||||
| Vortrag | 2.408 | 0 | 0 | 2.408 |
| Zugänge | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Abgänge | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Änderung Konsolidierungskreis | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Währungsumrechnung | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Stand zum 30.06.2017 | 2.408 | 0 | 0 | 2.408 |
| Buchwerte | ||||
| zum 30.06.2017 | 0 | 149 | 913 | 1.062 |
| zum 31.12.2016 | 0 | 145 | 687 | 832 |
Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens
der Mutares AG für den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2017 (Anlage 2)
Veröffentlichung des Geschäftsberichts 2016
Münchner Kapitalmarkt Konferenz
Pressemitteilung zum 1. Quartal 2017
Ordentliche Hauptversammlung
Alternative Asset Manager Day, Baader Helvea, London
Veröffentlichung des Halbjahresberichts 2017 Analysten-Call zum ersten Halbjahr 2017
Baader Investment Conference, München
Pressemitteilung zum 3. Quartal 2017
Deutsches Eigenkapitalforum, Frankfurt/Main
Arnulfstraße 19 D-80335 München
T +49 89 9292 776-0 F +49 89 9292 776-22 www.mutares.de
Vorsitzender des Aufsichtsrats: Prof. Dr. Micha Bloching Vorstand: Dr. Axel Geuer, Robin Laik, Dr. Kristian Schleede, Dr. Wolf Cornelius, Mark Friedrich
Sitz der Gesellschaft: München Handelsregister: Amtsgericht München HRB 172278
Investor Relations
[email protected] www.mutares.de/investor-relations
[email protected] www.jalun-design.com
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