Skip to main content

AI assistant

Sign in to chat with this filing

The assistant answers questions, extracts KPIs, and summarises risk factors directly from the filing text.

Muenchener Rueckversicherungs-Gesellschaft AG Interim / Quarterly Report 2017

Aug 9, 2017

6208_rns_2017-08-09_f2f50a3e-514e-4715-9529-0926da847bfe.html

Interim / Quarterly Report

Open in viewer

Opens in your device viewer

Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft Aktiengesellschaft in München

München

Halbjahresfinanzbericht 2017

Wichtige Kennzahlen (IFRS)

Munich Re im Überblick

scroll

Q1-2 2017 Q1-2 2016 Veränderung Q2 2017
%
--- --- --- --- --- --- ---
Konzernergebnis Mio. € 1.290 1.411 -8,6 733
davon auf nicht beherrschende Anteile entfallend Mio. € 7 6 8,9 3
Ergebnis je Aktie 8,26 8,69 -5,0 4,71
Return on Risk adjusted Capital (RoRaC) % 9,7 11,9 11,0
Return on Investment (Rol) % 3,5 3,7 3,2
Return on Equity (RoE) % 8,2 8,9 9,4

scroll

Q2 2016 Veränderung
%
--- --- --- --- ---
Konzernergebnis Mio. € 974 -24,8
davon auf nicht beherrschende Anteile entfallend Mio. € 0 >1.000,0
Ergebnis je Aktie 6,05 -22,2
Return on Risk adjusted Capital (RoRaC) % 16,5
Return on Investment (Rol) % 4,7
Return on Equity (RoE) % 12,2

scroll

30.6.2017 31.12.2016 Veränderung
%
--- --- --- --- ---
Buchwert je Aktie 194,15 200,86 -3,3
Börsenwert der Münchener Rück AG Mrd. € 27,4 28,9 -5,4
Kurs je Aktie 176,55 179,65 -1,7
Eigenkapital Mio. € 30.139 31.785 -5,2
Kapitalanlagen Mio. € 215.760 219.416 -1,7
Kapitalanlagen mit Versicherungsbezug Mio. € 9.593 9.558 0,4
Versicherungstechnische Rückstellungen (netto) Mio. € 202.889 202.240 0,3
Bilanzsumme Mio. € 265.940 267.805 -0,7
Mitarbeiter 43.157 43.428 -0,6

Rückversicherung1

scroll

Q1-2 2017 Q1-2 2016 Veränderung Q2 2017
%
--- --- --- --- --- --- ---
Gebuchte Bruttobeiträge Mio. € 15.705 15.446 1,7 7.659
Schaden-Kosten-Quote Schaden/Unfall % 95,5 94,3 93,9
Kapitalanlageergebnis Mio. € 1.410 1.190 18,5 718
Konzernergebnis Mio. € 1.095 1.440 -24,0 629
davon Rückversicherung Leben/Gesundheit Mio. € 237 237 0,1 112
davon Rückversicherung Schaden/Unfall Mio. € 858 1.203 -28,7 517

scroll

Q2 2016 Veränderung
%
--- --- --- --- ---
Gebuchte Bruttobeiträge Mio. € 7.822 -2,1
Schaden-Kosten-Quote Schaden/Unfall % 99,8
Kapitalanlageergebnis Mio. € 1.009 -28,8
Konzernergebnis Mio. € 991 -36,6
davon Rückversicherung Leben/Gesundheit Mio. € 213 -47,7
davon Rückversicherung Schaden/Unfall Mio. € 778 -33,5

ERGO1

scroll

Q1-2 2017 Q1-2 2016 Veränderung Q2 2017
%
--- --- --- --- --- --- ---
Gebuchte Bruttobeiträge Mio. € 9.020 8.993 0,3 4.141
Schaden-Kosten-Quote Schaden/Unfall Deutschland % 95,8 95,9 92,7
Schaden-Kosten-Quote International % 97,5 97,9 98,7
Kapitalanlageergebnis Mio. € 2.630 3.132 -16,0 1.171
Konzernergebnis Mio. € 195 -30 - 104
davon Leben/Gesundheit Deutschland Mio. € 113 69 64,3 50
davon Schaden/Unfall Deutschland Mio. € 61 -92 - 48
davon International Mio. € 22 -6 - 5

scroll

Q2 2016 Veränderung
%
--- --- --- --- ---
Gebuchte Bruttobeiträge Mio. € 4.106 0,9
Schaden-Kosten-Quote Schaden/Unfall Deutschland % 93,3
Schaden-Kosten-Quote International % 101,5
Kapitalanlageergebnis Mio. € 1.741 -32,7
Konzernergebnis Mio. € -17 -
davon Leben/Gesundheit Deutschland Mio. € 55 -8,7
davon Schaden/Unfall Deutschland Mio. € -68 -
davon International Mio. € -4 -

1 Vorjahreswerte angepasst aufgrund der geänderten Zusammensetzung der berichtspflichtigen Segmente.

Zwischenlagebericht

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Im ersten Halbjahr 2017 entwickelte sich die Geldpolitik im internationalen Vergleich erneut in gegensätzlicher Richtung. Die US-Notenbank setzte im März und im Juni angesichts des robusten Arbeitsmarkts in den USA ihren Zinsanhebungszyklus fort. Im Juni veröffentlichte sie außerdem weitere Details ihres Plans, ihren Anleihebestand zu verringern. Dagegen richteten andere große Volkswirtschaften ihre Geldpolitik stark expansiv aus. Die Europäische Zentralbank und die japanische Notenbank setzten ihre Anleihekaufprogramme fort und hielten an niedrigen Leitzinsen fest. Auch die Bank von England blieb bei ihrem niedrigen Leitzins.

Das Niedrigzinsumfeld stellt die Kapitalanleger weiterhin vor große Herausforderungen. Die Renditen für zehnjährige Staatsanleihen Deutschlands schwankten im ersten Halbjahr, blieben aber insgesamt auf einem niedrigen Niveau. Die Renditen für zehnjährige Staatsanleihen der USA, die Ende 2016 stark angestiegen waren, erhöhten sich im ersten Quartal kaum und gingen im Verlauf des zweiten Quartals leicht zurück. Ein Grund dafür waren niedrigere Inflationserwartungen. Die Renditedifferenz zwischen deutschen Staatsanleihen und Anleihen anderer Eurozonenländer wurde nach der französischen Präsidentschaftswahl Ende April geringer. Im ersten Quartal hatten unter anderem Sorgen über einen Erfolg nationalistischer Parteien und eine erneute Krise der Eurozone zu einer Ausweitung der Renditedifferenzen geführt.

Zinsen 10-jährige Staatsanleihen

scroll

% 30.6.2017 31.12.2016
USA 2,3 2,4
Deutschland 0,5 0,2

Aktienmärkte

scroll

30.6.2017 31.12.2016
DJ EuroStoxx 50 3.442 3.291
Dow-Jones-Index 21.350 19.763

Die Volatilität an den internationalen Aktienmärkten war im Durchschnitt gering. Allerdings führten Sorgen über eine geopolitische Eskalation (Syrien, Nordkorea) vorübergehend zu einem Anstieg der Volatilität. Wichtige Aktienindizes wie der US-amerikanische Dow-Jones-Index, der DJ EuroStoxx 50, der deutsche DAX und der japanische Nikkei schlossen Ende Juni leicht höher als Ende Dezember 2016.

Währungskurse

scroll

1 € entspricht: 30.6.2017 31.12.2016 Q2 2017 Q2 2016
Australischer Dollar 1,48690 1,45660 1,46583 1,51527
Kanadischer Dollar 1,48125 1,41445 1,47958 1,45566
Pfund Sterling 0,87805 0,85360 0,86022 0,78726
US-Dollar 1,14055 1,05475 1,10081 1,12926
Yen 128,1520 123,0210 122,3210 121,8700

Zum Ende des ersten Halbjahrs war der Euro-Wechselkurs gegenüber wichtigen Währungen höher als zum Jahresende 2016 (US-Dollar: +8,1 %, kanadischer Dollar: +4,7%, Pfund Sterling: +2,9%, australischer Dollar: +2,1% und japanischer Yen: +4,2%). Im zweiten Quartal 2017 lag der durchschnittliche Wert des Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gegenüber dem US-Dollar (-2,5%) und dem australischen Dollar (-3,3%) niedriger, gegenüber dem japanischen Yen (+0,4%), dem kanadischen Dollar (+1,6%) sowie Pfund Sterling (+9,3%) jedoch höher.

Geschäftsverlauf der Gruppe und Überblick zur Entwicklung der Kapitalanlagen

Wichtige Kennzahlen

scroll

Q1-2 2017 Q1-2 2016 Veränderung Q2 2017 Q2 2016
%
Gebuchte Bruttobeiträge Mio. € 24.725 24.438 1,2 11.800 11.928
Versicherungstechnisches Ergebnis Mio. € 1.456 1.474 -1,2 762 529
Ergebnis aus Kapitalanlagen Mio. € 4.040 4.322 -6,5 1.889 2.750
Ergebnis aus Kapitalanlagen mit Versicherungsbezug Mio. € 168 -177 - 12 31
Operatives Ergebnis Mio. € 2.108 2.188 -3,6 1.156 1.463
Ertragsteuern Mio. € -295 -459 35,6 -108 -302
Risikoadjustierte Eigenkapitalrendite (RoRaC)1 % 9,7 11,9 11,0 16,5
Eigenkapitalrendite (RoE)2 % 8,2 8,9 9,4 12,2
Konzernergebnis Mio. € 1.290 1.411 -8,6 733 974
30.6.2017 31.12.2016
Mrd. € Mrd. €
Eigenkapital 30,1 31,8

scroll

Veränderung
%
--- --- ---
Gebuchte Bruttobeiträge Mio. € -1,1
Versicherungstechnisches Ergebnis Mio. € 44,1
Ergebnis aus Kapitalanlagen Mio. € -31,3
Ergebnis aus Kapitalanlagen mit Versicherungsbezug Mio. € -60,3
Operatives Ergebnis Mio. € -20,9
Ertragsteuern Mio. € 64,3
Risikoadjustierte Eigenkapitalrendite (RoRaC)1 %
Eigenkapitalrendite (RoE)2 %
Konzernergebnis Mio. € -24,8
Veränderung
%
Eigenkapital -5,2

1 Der RoRaC ist eine Mischung aus Rechnungslegungsgrößen und ökonomischen Kennzahlen. Eine Überleitung auf IFRS-Abschlussgrößen ist deshalb nicht möglich. Erläuterungen zum RoRaC finden Sie in unserem Geschäftsbericht 2016 auf Seite 47.

2 Der RoE wird ermittelt auf Basis des Konzernergebnisses einschließlich des Ergebnisses, das auf nicht beherrschende Anteile entfällt. Um das durchschnittliche Eigenkapital für die ersten sechs Monate 2017 zu errechnen, legen wir die Werte zum 31. Dezember 2016 (31,8 Milliarden €), 31. März 2017 (32,2 Milliarden €) und 30. Juni 2017 (30,1) Milliarden € zugrunde.

Munich Re löste zum 1. Februar 2017 das Geschäftsfeld "Munich Health" auf und ordnete Zuständigkeiten neu. Die rückversicherungsbezogenen Geschäftseinheiten von Munich Health wurden mit dem Segment "Lebensrückversicherung" verschmolzen, das Erstversicherungs-Gesundheitsgeschäft wurde auf das Segment ERGO International übertragen.

Munich Re erzielte im ersten Halbjahr 2017 einen Konzerngewinn von 1,3 (1,4) Milliarden €, davon etwa 0,7 Milliarden € im zweiten Quartal. Dass der Konzerngewinn sowohl im ersten Halbjahr als auch im zweiten Quartal so erfreulich ausfiel, ist vor allem auf eine unterdurchschnittliche Belastung durch Großschäden sowohl in der Rückversicherung und bei ERGO sowie auf ein gutes Kapitalanlageergebnis in allen Segmenten zurückzuführen. Das versicherungstechnische Ergebnis in der Rückversicherung Leben/Gesundheit hingegen war im zweiten Quartal belastet vor allem durch ein erhöhtes Schadenaufkommen in den USA.

Unsere Prämieneinnahmen stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 1,2% aufgrund von Währungskurseinflüssen und neu abgeschlossenen Verträgen vor allem in der Rückversicherung Leben/Gesundheit.

Die Neubewertung von Bilanzpositionen in Fremdwährung zu Stichtagskursen führte im zweiten Quartal zu einem negativen Währungsergebnis von -162 Millionen €, im Halbjahr betrug das Währungsergebnis -219 (320) Millionen €.

Die Steuerbelastung betrug im ersten Halbjahr -295 (-459) Millionen €, davon entfielen auf das zweite Quartal -108 Millionen €. Die Steuerquote lag mit 18,6 (24,5)% im ersten Halbjahr aufgrund verschiedener Sondereffekte etwas unter unserer Erwartung.

Das Konzerneigenkapital zum 30. Juni 2017 lag trotz des positiven Konzernergebnisses unter dem Niveau zu Jahresbeginn, vor allem wegen der Auszahlung der Dividende im April 2017 (1,3 Milliarden €), der Aktienrückkäufe und einer gesunkenen Rücklage aus der Währungsumrechnung aufgrund des starken Euro. Im Juni zahlten wir Nachranganleihen im Volumen von 1,4 Milliarden € zurück. Dadurch sank der Verschuldungsgrad auf einen im Branchenvergleich niedrigen Wert von 9,5 (12,6)%.

Die annualisierte risikoadjustierte Eigenkapitalrendite (Return on Risk adjusted Capital, RoRaC) lag in den ersten sechs Monaten bei 9,7 (11,9) %, die Rendite auf das gesamte Eigenkapital (Return on Equity, RoE) betrug 8,2 (8,9)%.

Das im März 2016 angekündigte Aktienrückkaufprogramm schlossen wir am 11. April 2017 planmäßig ab. Der Vorstand hat im März 2017 ein weiteres Aktienrückkaufprogramm auf den Weg gebracht. Unter Ausnutzung der am 26. April 2017 von der Hauptversammlung erteilten Ermächtigung sollen im Zeitraum vom 27. April 2017 bis spätestens zur Hauptversammlung am 25. April 2018 eigene Aktien bis zu einem Kaufpreis von maximal 1 Milliarde € erworben werden. Insgesamt haben wir im Rahmen unserer Aktienrückkaufprogramme im ersten Halbjahr 2017 2,7 Millionen Stück Münchener-Rück-Aktien für 471 Millionen € zurückgekauft.

Kapitalanlagen nach Anlagearten

scroll

Bilanzwerte Unrealisierte

Gewinne/Verluste1
Marktwerte
Mio. € 30.6.2017 31.12.2016 30.6.2017 31.12.2016 30.6.2017 31.12.2016
--- --- --- --- --- --- ---
Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.083 4.444 2.450 2.413 7.533 6.857
Anteile an verbundenen Unternehmen, assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen 2.028 1.711 938 903 2.795 2.445
Darlehen 52.691 53.691 10.761 13.591 63.452 67.282
Sonstige Wertpapiere, jederzeit veräußerbar 143.476 147.843 10.575 11.573 143.476 147.843
davon: Festverzinslich 127.420 132.018 7.658 8.649 127.420 132.018
davon: Nicht festverzinslich 16.055 15.826 2.917 2.924 16.055 15.826
Sonstige Wertpapiere, erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet 2.095 2.672 0 0 2.095 2.672
davon: Derivate 1.634 2.184 0 0 1.634 2.184
Depotforderungen 5.377 5.240 0 0 5.377 5.240
Sonstige Kapitalanlagen 5.010 3.814 0 0 5.010 3.814
Gesamt 215.760 219.416 24.723 28.480 229.737 236.153

1 Enthalten sind die bilanzierten und die nicht bilanzierten unrealisierten Gewinne/Verluste.

Im ersten Halbjahr verringerten sich unser Bestand an Kapitalanlagen zu Marktwerten und die unrealisierten Gewinne/Verluste vor allem aufgrund steigender Zinsen in Europa und der Währungskursentwicklung. Das Portfolio wird weiterhin maßgeblich bestimmt von festverzinslichen Wertpapieren und Darlehen.

In den ersten sechs Monaten verringerten wir unsere Investitionen in Pfandbriefen, Bankanleihen und Kreditstrukturen und erhöhten im Gegenzug unseren Bestand an Zahlungsmitteln und Unternehmensanleihen.

Zum Stichtag setzte sich unser Zinsträgerportfolio wie folgt zusammen:

Zinsträgerportfolio nach ökonomischen Kategorien1

Gesamt: 199 (207) Mrd. €

1 Darstellung enthält im Wesentlichen festverzinsliche Wertpapiere und Darlehen einschließlich Einlagen und Guthaben bei Kreditinstituten zu Marktwerten. Die Approximation ist nicht vollständig mit IFRS-Zahlen vergleichbar.

2 Inklusive sonstiger öffentlicher Emittenten sowie staatlich garantierter Bankanleihen.

Zum Stichtag waren 54% unseres Zinsträgerportfolios in Staatsanleihen angelegt. Im laufenden Geschäftsjahr investierten wir bei Neuanlagen insbesondere in japanische, israelische und australische Staatsanleihen. Wir reduzierten vor allem die Bestände an Anleihen deutscher, türkischer und britischer Emittenten.

Nach wie vor stammt der weitaus überwiegende Teil unserer Staatsanleihen aus Ländern, die als besonders sicher eingeschätzt werden. Unser Engagement in Bankanleihen ist limitiert und lag zum Stichtag bei 2 (3)% unseres Zinsträgerportfolios. Anleihen von Unternehmen anderer Branchen machten 11 (11)% aus. Mit Derivaten erhöhten wir unsere Kreditexponierung um 1 Prozentpunkt.

Der Bestand unseres Aktienportfolios erhöhte sich. Die Aktienquote stieg auf 6,8 (6,1) %. Die zur Absicherung unseres Aktienportfolios eingesetzten Derivate verringerten wir. Inklusive der Derivate betrug die Aktienquote 6,0 (5,0)%. Zum Schutz vor einer beschleunigten Inflation hielten wir Inflationsanleihen von 8,8 (9,9) Milliarden € (Marktwerte) und Inflationsswaps von 0,3 (0,2) Milliarden € (Exposure). Dem Inflationsschutz dienten auch Sachwerte wie Aktien, Immobilien, Rohstoffe und Investitionen in Infrastruktur und erneuerbare Energien. Im zweiten Quartal erhöhten wir unsere Investitionen in Infrastruktur und erwarben einen Anteil an einem US-amerikanischen Parkhausbetreiber. Zusätzlich führte die Anlage in Sachwerten zu einem positiven Diversifikationseffekt für das Gesamtportfolio.

Ergebnis aus Kapitalanlagen1

scroll

Q1-2 2017 Rendite2 Q1-2 2016 Rendite2 Q2 2017 Q2 2016
Mio. € % Mio. € % Mio. € Mio. €
--- --- --- --- --- --- ---
Laufende Erträge 3.354 2,9 3.451 3,0 1.720 1.823
Zu-/Abschreibungen auf nicht-derivative Kapitalanlagen -76 -0,1 -242 -0,2 -49 -22
Gewinne/Verluste aus dem Abgang von nicht-derivativen Kapitalanlagen 1.480 1,3 1.128 1,0 432 910
Derivateergebnis -449 -0,4 251 0,2 -87 176
Sonstige Erträge/Aufwendungen -270 -0,2 -266 -0,2 -127 -137
Gesamt 4.040 3,5 4.322 3,7 1.889 2.750

1 Das Ergebnis aus Kapitalanlagen nach Anlagearten finden Sie im Konzernanhang auf Seite 41.

2 Annualisierte Rendite auf den Mittelwert des zu Quartalsstichtagen zu Marktwerten bewerteten Kapitalanlagebestands in % p. a. Der zur Ermittlung der annualisierten Rendite (3,5 %) für die ersten sechs Monate verwendete Kapitalanlagenbestand errechnet sich als Mittelwert aus den Kapitalanlagebeständen (Bilanzwerte) zum 31. Dezember 2016 (219.416 Millionen €), 31. März 2017 (220.546 Millionen €) und 30. Juni 2017 (215.760 Millionen €) sowie nicht bilanziebrten unrealisierten Gewinnen und Verlusten ohne eigengenutzten Grundbesitz zum 31. Dezember 2016 (16.738 Millionen €), 31. März 2017 (14.853 Millionen €) und 30. Juni 2017 (13.977 Millionen €).

Die laufenden Erträge gingen im ersten Halbjahr sowie im zweiten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum insgesamt leicht zurück. Während die Dividendenerträge etwas anstiegen, sanken die Zinserträge. Die Wiederanlagerendite belief sich im Zeitraum von April bis Juni im Durchschnitt auf 1,8 (1,6)% und liegt damit weiterhin unter der durchschnittlichen Rendite unseres bestehenden Kapitalanlageportfolios.

Bei den Zu-/Abschreibungen auf nicht-derivative Kapitalanlagen verzeichneten wir im ersten Halbjahr per Saldo deutlich geringere Abschreibungen als im Vergleichszeitraum. Dies betraf vorwiegend unseren Aktienbestand. Auf unseren Bestand an festverzinslichen Wertpapieren mussten wir im zweiten Quartal keine Abschreibungen vornehmen. Von April bis Juni fiel der Saldo aus Zu-/ Abschreibungen auf nicht-derivative Kapitalanlagen dennoch niedriger aus. Im Vorjahresquartal nahmen wir unter anderem Zuschreibungen auf physisches Gold vor.

Im ersten Halbjahr fiel das Ergebnis aus dem Abgang von nicht-derivativen Kapitalanlagen höher aus als im Vorjahreszeitraum. Im Vorjahr verzeichneten wir geringere Veräußerungsgewinne aus Aktien, zudem war das Abgangsergebnis durch Verluste aus dem Abbau von High-Yield-Unternehmensanleihen belastet. Im zweiten Quartal verbuchten wir bei den Gewinnen/Verlusten aus dem Abgang von nicht-derivativen Kapitalanlagen per Saldo um 478 Millionen € geringere Abgangsgewinne als im Vorjahr. Diese betrafen vor allem festverzinsliche Wertpapiere.

Das Derivateergebnis fiel im ersten Halbjahr sowie im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorjahr per Saldo deutlich geringer aus. Ergebnisverschlechternd wirkten vor allem - bedingt durch den Anstieg des Marktzinsniveaus seit Jahresbeginn - das negative Ergebnis aus Zinsderivaten, insbesondere aus dem Zinsabsicherungsprogramm von ERGO, sowie Verluste aus Aktienderivaten. Letztere betrugen in den ersten sechs Monaten -278 (-117) Millionen € und wurden durch das positive Abgangsergebnis aus Aktien in Höhe von 560 (144) Millionen € übertroffen.

Geschäftsverlauf

Rückversicherung Leben/Gesundheit

Wichtige Kennzahlen1

scroll

Q1-2 2017 Q1-2 2016 Veränderung Q2 2017 Q2 2016
%
--- --- --- --- --- --- ---
Gebuchte Bruttobeiträge Mio. € 6.924 6.329 9,4 3.436 3.233
Anteil an gebuchten Bruttobeiträgen der Rückversicherung % 44,1 41,0 44,9 41,3
Versicherungstechnisches Ergebnis

inkl. Ergebnis aus Rückversicherungsverträgen

ohne ausreichenden Risikotransfer
Mio. € 234 164 42,7 77 90
Ergebnis aus Kapitalanlagen Mio. € 453 335 35,1 231 255
Operatives Ergebnis Mio. € 368 214 72,1 176 212
Konzernergebnis Mio. € 237 237 0,1 112 213

scroll

Veränderung
%
--- --- ---
Gebuchte Bruttobeiträge Mio. € 6,3
Anteil an gebuchten Bruttobeiträgen der Rückversicherung %
Versicherungstechnisches Ergebnis

inkl. Ergebnis aus Rückversicherungsverträgen

ohne ausreichenden Risikotransfer
Mio. € -14,8
Ergebnis aus Kapitalanlagen Mio. € -9,2
Operatives Ergebnis Mio. € -16,8
Konzernergebnis Mio. € -47,7

1 Vorjahreswerte angepasst aufgrund der geänderten Zusammensetzung der berichtspflichtigen Segmente.

Umsatz

Den überwiegenden Teil unseres Geschäfts generieren wir in Fremdwährungen, insbesondere in kanadischen Dollar (37%) und in US-Dollar (22%). Entsprechend wird unsere Umsatzentwicklung wesentlich durch schwankende Wechselkurse beeinflusst. Bei unveränderten Wechselkursen wären unsere Beitragseinnahmen im ersten Halbjahr um 7,4% und im zweiten Quartal um 7,0% gegenüber den jeweiligen Vergleichszeiträumen des Vorjahres gestiegen. Der Zuwachs beruht maßgeblich auf einigen großvolumigen Verträgen, die seit der zweiten Jahreshälfte 2016 in Kanada, Australien und Europa gezeichnet wurden.

Ergebnis

Das versicherungstechnische Ergebnis konnte im zweiten Quartal mit 64 Millionen € nicht an die sehr guten Ergebnisse der letzten Quartale anknüpfen. Ausschlaggebend dafür ist ein erhöhtes Schadenaufkommen in Teilen des US-Lebensgeschäfts sowie ein vergleichsweise niedriges Ergebnis in Asien, beides Abweichungen im Rahmen von Zufallsschwankungen. Darüber hinaus kam es in den USA zu einer Reihe sich weitgehend kompensierender Sondereffekte, unter anderem eine einmalige Ergebnisbelastung aus der Ablöse eines verlustträchtigen Vertrags sowie Anpassungen von Rückstellungen. Ansonsten entwickelte sich das Ergebnis in allen Bereichen und Regionen im Rahmen unserer Erwartung.

Das Ergebnis aus dem Teil des Geschäfts, der wegen unzureichenden Risikotransfers nicht im versicherungstechnischen Ergebnis ausgewiesen wird, entwickelt sich sehr zufriedenstellend und liegt stabil auf dem Niveau der Vorquartale.

Der Anstieg des Kapitalanlageergebnisses im ersten Halbjahr ist zurückzuführen auf ein höheres laufendes Ergebnis sowie ein verbessertes Derivateergebnis. Der Rückgang im zweiten Quartal resultierte im Wesentlichen aus einem niedrigeren Veräußerungsergebnis aus Aktien.

Rückversicherung Schaden/Unfall

Wichtige Kennzahlen

scroll

Q1-2 2017 Q1-2 2016 Veränderung Q2 2017
%
--- --- --- --- --- --- ---
Gebuchte Bruttobeiträge Mio. € 8.781 9.117 -3,7 4.223
Anteil an gebuchten Bruttobeiträgen der Rückversicherung % 55,9 59,0 55,1
Schadenquote % 62,5 62,7 60,4
davon: Großschäden %-Punkte 7,8 7,5 6,0
Kostenquote % 33,0 31,6 33,5
Schaden-Kosten-Quote % 95,5 94,3 93,9
Versicherungstechnisches Ergebnis Mio. € 925 1.044 -11,5 537
Ergebnis aus Kapitalanlagen Mio. € 957 855 11,9 487
Operatives Ergebnis Mio. € 1.211 1.305 -7,2 720
Konzernergebnis Mio. € 858 1.203 -28,7 517

scroll

Q2 2016 Veränderung
%
Gebuchte Bruttobeiträge Mio. € 4.589 -8,0
Anteil an gebuchten Bruttobeiträgen der Rückversicherung % 58,7
Schadenquote % 68,5
davon: Großschäden %-Punkte 12,3
Kostenquote % 31,3
Schaden-Kosten-Quote % 99,8
Versicherungstechnisches Ergebnis Mio. € 289 85,7
Ergebnis aus Kapitalanlagen Mio. € 754 -35,5
Operatives Ergebnis Mio. € 788 -8,7
Konzernergebnis Mio. € 778 -33,5

Umsatz

In der Schaden- und Unfallrückversicherung wurde die Umsatzentwicklung durch Wechselkurseffekte positiv beeinflusst. Die Reduzierung von Vertragsanteilen und der gezielte Abbau von unprofitablem Geschäft führten jedoch zu einem Abrieb bei den gebuchten Bruttobeiträgen. Bei unveränderten Wechselkursen wäre der Umsatz im ersten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 5,4% gesunken, im zweiten Quartal hätte sich eine Verminderung um 9,8% ergeben.

Bei den Erneuerungsverhandlungen zum 1. Januar 2017 blieben die weltweite Nachfrage nach Rückversicherungsschutz und das Angebot weitgehend unverändert. Rückversicherungskapazität war in allen Sparten ausreichend vorhanden. Knapp 9,0 Milliarden € Prämienvolumen standen zur Erneuerung an. Der Druck auf die Preise und der gezielte Abbau von defizitärem Geschäft führten zu einer Verringerung des Geschäftsvolumens um 4,9% auf rund 8,5 Milliarden €. Das Preisniveau, ein Indikator für die Profitabilität des Geschäfts, fiel um rund 0,5%. In der Verhandlungsrunde zum 1. April 2017 stand ein relativ kleines Geschäftsvolumen von rund 1,7 Milliarden € bzw. rund 9% des Gesamtportfolios im Segment Rückversicherung Schaden/Unfall zur Erneuerung an. Ungefähr 14% davon betrafen den japanischen Markt, weitere rund 42% entfielen auf Nordamerika und weltweites Geschäft sowie etwa 35% auf Europa. Mit einem Anteil von 24% hatte das Naturkatastrophengeschäft, bei dem der Preisdruck zuletzt besonders spürbar war, einen hohen Anteil am Gesamtvolumen. Der Preisrückgang für die gesamte April-Erneuerung entsprach mit 0,5% dem der Januar-Runde und war damit deutlich weniger ausgeprägt als bei der Erneuerung im April 2016. Auf einzelnen Märkten konnten selektiv Chancen genutzt werden, beispielsweise in Japan. Das Prämienvolumen fiel auf rund 1,5 Milliarden €.

Ergebnis

Das versicherungstechnische Ergebnis im Segment Rückversicherung Schaden/Unfall verringerte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum und war geprägt von einer leicht gestiegenen Kostenquote.

Im Zeitraum Januar bis Juni verzeichneten wir Großschäden in Höhe von -656 (-643) Millionen €. Davon entfielen -253 (-542) Millionen € auf das zweite Quartal, jeweils nach Retrozessionen an Rückversicherer sowie vor Steuern. Dieser Betrag, in dem Gewinne und Verluste aus der Abwicklung für Großschäden aus vergangenen Jahren enthalten sind, entspricht einem Anteil von 7,8% (erstes Halbjahr) bzw. 6,0% (zweites Quartal) der verdienten Nettobeiträge; diese Belastung liegt somit trotz der Erhöhung im Vergleich zum Vorjahreszeitraum jeweils unter unserer Großschadenerwartung von 12% der verdienten Nettobeiträge.

Die Belastungen aus Naturkatastrophen betrugen im ersten Halbjahr -221 (-325) Millionen €, davon wiederum entfielen -66 (-335) Millionen € auf das zweite Quartal. Den größten Schaden im zweiten Quartal verursachte ein schwerer Gewittersturm Anfang Mai in den USA, für den wir mit einer Belastung von rund -25 Millionen € rechnen.

Die von Menschen verursachten Schäden summierten sich im ersten Halbjahr auf -434 (-318) Millionen €, im zweiten Quartal auf -187 (-207) Millionen €; darunter sind auch die Belastungen aus dem tragischen Brand des Londoner Grenfell Tower.

Zusätzlich zu der schwerpunktmäßig gegen Ende des Jahres stattfindenden umfassenden Neueinschätzung der Rückstellungen für Basisschäden analysieren wir jedes Quartal die Schadenmeldungen, die bei uns eingehen. Da diese weiterhin spürbar unter dem erwarteten Niveau liegen, wurden im zweiten Quartal Rückstellungen in Höhe von rund 240 Millionen € aufgelöst; dies entspricht 5,7 Prozentpunkten der Schaden-Kosten-Quote. Auch weiterhin streben wir an, Rückstellungen für neu auftretende Schäden insgesamt am oberen Rand angemessener Einschätzungsspielräume festzusetzen, sodass später Gewinne aus der Auflösung eines Teils dieser Rückstellungen möglich sind.

Die Schaden-Kosten-Quote beläuft sich nach den ersten sechs Monaten auf 95,5 (94,3)% der verdienten Nettobeiträge, für das zweite Quartal beträgt sie 93,9 (99,8)%. Damit liegt sie auf einem guten Niveau, um das von uns angestrebte Ziel von rund 97% für das Gesamtjahr 2017 zu erreichen.

Im ersten Halbjahr erzielten wir aus Kapitalanlagen ein Ergebnis von 957 (855) Millionen €. Der Anstieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist vor allem auf das verbesserte Derivateergebnis, insbesondere aus Aktienabsicherungen, zurückzuführen. Gegenläufig wirkte ein geringeres Veräußerungsergebnis. Der Rückgang im zweiten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum beruhte auf dem geringeren Veräußerungsergebnis aus Renten.

ERGO

Die ERGO Group (ERGO), die vor einem Jahr ein umfassendes Strategieprogramm gestartet hat, ist heute effizienter aufgestellt, investiert konsequent in die Digitalisierung und stärkt ihre internationalen Strukturen. Mit einem erfolgreichen Abschluss des Strategieprogramms im Jahr 2021 plant ERGO, einen nachhaltigen Beitrag von mehr als 600 Millionen € zum Jahresergebnis von Munich Re zu leisten. Bei der Neuorganisation des Vertriebs hat das Unternehmen deutliche Fortschritte erzielt:

Seit Jahresbeginn gibt es nur noch eine Ausschließlichkeitsorganisation. Der im Zuge des Strategieprogramms notwendige Arbeitsplatzabbau von rund 1.800 Arbeitsstellen wurde bereits zu mehr als 50% realisiert.

ERGO erzielte mit Ergebnissen im zweiten Quartal von 104 (-17) Millionen € und im ersten Halbjahr von 195 (-30) Millionen € erfreuliche Resultate, die wegen steuerlicher Sondereffekte und gegenüber unserer Planung verminderter Aufwendungen die Erwartungen übertrafen.

ERGO Leben/Gesundheit Deutschland

Wichtige Kennzahlen

scroll

Q1-2 2017 Q1-2 2016 Veränderung Q2 2017 Q2 2016
%
--- --- --- --- --- --- ---
Gesamte Beitragseinnahmen1 Mio. € 4.957 4.988 -0,6 2.482 2.488
Gebuchte Bruttobeiträge Mio. € 4.568 4.520 1,1 2.244 2.188
Anteil an gebuchten Bruttobeiträgen von ERGO % 50,6 50,3 54,2 53,3
Versicherungstechnisches Ergebnis Mio. € 210 202 3,9 108 119
Ergebnis aus Kapitalanlagen Mio. € 2.356 2.803 -15,9 1.020 1.538
Operatives Ergebnis Mio. € 329 524 -37,2 156 346
Konzernergebnis Mio. € 113 69 64,3 50 55

scroll

Veränderung
%
--- --- ---
Gesamte Beitragseinnahmen1 Mio. € -0,3
Gebuchte Bruttobeiträge Mio. € 2,6
Anteil an gebuchten Bruttobeiträgen von ERGO %
Versicherungstechnisches Ergebnis Mio. € -9,2
Ergebnis aus Kapitalanlagen Mio. € -33,7
Operatives Ergebnis Mio. € -54,9
Konzernergebnis Mio. € -8,7

1 Die gesamten Beitragseinnahmen enthalten über die gebuchten Bruttobeiträge hinaus auch die Sparbeiträge aus fondsgebundenen Lebensversicherungen und Kapitalisierungsprodukten in Übereinstimmung mit den anzuwendenden statutorischen Bilanzierungsrichtlinien.

Umsatz

Der Rückgang der gesamten Beitragseinnahmen ist sowohl auf geringere laufende Beiträge als auch niedrigere Einmalbeiträge in der Lebensversicherung zurückzuführen. Die gebuchten Bruttobeiträge stiegen hingegen aufgrund höherer Beiträge im Geschäftsbereich Gesundheit Deutschland.

Im Geschäftsbereich Leben Deutschland beliefen sich die gesamten Beitragseinnahmen im ersten Halbjahr auf 1.743 (1.824) Millionen €, ein Rückgang um 4,5%. Davon entfielen 881 (905) Millionen € auf das zweite Quartal (-2,6%). Die gebuchten Bruttobeiträge lagen bei 1.371 (1.403) Millionen € (-2,2%) in den ersten sechs Monaten und bei 650 (630) Millionen € von April bis Juni. Ursächlich für die Verringerung der Beiträge im ersten Halbjahr waren geringere laufende Beiträge aufgrund des anhaltenden Bestandsabbaus. Der Rückgang der Einmalbeiträge (-8,9%) resultierte unter anderem aus einer geringeren Neugeschäftsproduktion. Im Neuzugang nach laufenden Beiträgen (-1,8%) erreichten wir nahezu das Vorjahresniveau. Insgesamt verzeichneten wir beim Neuzugang ein Minus von 7,1 % im ersten Halbjahr. Gemessen in der unter Investoren gebräuchlicheren Größe Jahresbeitragsäquivalent (Annual Premium Equivalent, APE: laufende Beiträge plus ein Zehntel der Einmalbeiträge) verzeichneten wir einen Rückgang um 3,4%.

Im Geschäftsbereich Gesundheit Deutschland lagen die Beiträge im ersten Halbjahr mit 2.681 (2.606) Millionen € (+2,9%) und im zweiten Quartal mit 1.342 (1.311) Millionen € (+2,3%) über den Vorjahreswerten. Die Beiträge in der Ergänzungsversicherung wuchsen um 3,4% und in der Krankheitskostenvollversicherung um 2,5% unter anderem aufgrund der Beitragsanpassungen zum 1. Januar und zum 1. April 2017. Der Zugang sank in der Vollversicherung im ersten Halbjahr gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 7,8% und in der Ergänzungsversicherung um 16,3%.

Im Geschäftsbereich Direkt Deutschland sanken die Gesamtbeiträge gegenüber dem Zeitraum Januar bis Juni 2016 um 4,2% auf 534 (558) Millionen €, davon entfielen 259 (271) Millionen € (-4,6%) auf das zweite Quartal. Dies ist zurückzuführen auf ein geringeres Lebensversicherungsgeschäft, was insbesondere auf dem Rückgang beim mittlerweile im Neugeschäft eingestellten Kapitalisierungsprodukt MaxiZins beruhte. Dagegen stiegen die gebuchten Bruttobeiträge im ersten Halbjahr 2017 auf 516 (512) Millionen € (+0,8%) und im Zeitraum April bis Juni auf 253 (247) Millionen € (+2,6%). Ursache hierfür war das Wachstum in der Krankenversicherung. Der Neuzugang im Lebensversicherungsgeschäft lag gemessen am Jahresbeitragsäquivalent um 23,0% unter dem Niveau des ersten Halbjahrs 2016.

Ergebnis

Das versicherungstechnische Ergebnis lag im ersten Halbjahr über und im zweiten Quartal unter dem jeweiligen Vorjahreswert. Eine deutliche Verbesserung im Geschäftsbereich Gesundheit Deutschland überkompensierte den Rückgang im Geschäftsbereich Leben Deutschland. Im Geschäftsbereich Direkt Deutschland erreichten wir im ersten Halbjahr 2017 das Vorjahresniveau. Das Kapitalanlageergebnis sank im Halbjahres- und im Quartalsvergleich, maßgeblich bedingt durch ein niedrigeres Derivateergebnis.

Das Konzernergebnis im ersten Halbjahr stieg unter anderem aufgrund des Wegfalls von Sondereffekten des Vorjahres im Geschäftsbereich Gesundheit Deutschland.

ERGO Schaden/Unfall Deutschland

Wichtige Kennzahlen

scroll

Q1-2 2017 Q1-2 2016 Veränderung Q2 2017 Q2 2016
%
--- --- --- --- --- --- ---
Gebuchte Bruttobeiträge Mio. € 1.897 1.865 1,7 657 646
Anteil an gebuchten Bruttobeiträgen von ERGO % 21,0 20,7 15,9 15,7
Schadenquote % 61,7 60,5 60,2 58,4
Kostenquote % 34,1 35,4 32,5 34,9
Schaden-Kosten-Quote % 95,8 95,9 92,7 93,3
Versicherungstechnisches Ergebnis Mio. € 90 84 7,7 74 69
Ergebnis aus Kapitalanlagen Mio. € 98 8 >1.000,0 50 23
Operatives Ergebnis Mio. € 143 38 277,9 99 72
Konzernergebnis Mio. € 61 -92 - 48 -68

scroll

Veränderung
%
--- --- ---
Gebuchte Bruttobeiträge Mio. € 1,8
Anteil an gebuchten Bruttobeiträgen von ERGO %
Schadenquote %
Kostenquote %
Schaden-Kosten-Quote %
Versicherungstechnisches Ergebnis Mio. € 7,4
Ergebnis aus Kapitalanlagen Mio. € 112,7
Operatives Ergebnis Mio. € 38,7
Konzernergebnis Mio. € -

Umsatz

Die Beitragseinnahmen entwickelten sich im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr positiv. Ursächlich war vor allem das Wachstum in den sonstigen Versicherungssparten (+11,4%), hier unter anderem in der Transportversicherung. In der Feuer- und Sachversicherung (+3,3%) sowie in der Rechtsschutzversicherung (+1,0%) und in der Kraftfahrtversicherung (+0,7%) konnten wir das Beitragsaufkommen ebenfalls steigern. In der Unfallversicherung (-1,6%) und in der Haftpflichtversicherung (-0,6%) vereinnahmten wir geringere Beiträge als im ersten Halbjahr 2016.

Ergebnis

Das versicherungstechnische Ergebnis des Segments ERGO Schaden/Unfall Deutschland erhöhte sich sowohl im Halbjahres- als auch im Quartalsvergleich gegenüber 2016, insbesondere aufgrund niedrigerer Kosten. Die Großschadenbelastung war in den ersten sechs Monaten unauffällig. Das Kapitalanlageergebnis stieg vor allem aufgrund eines höheren Abgangsergebnisses sowie geringerer Abschreibungen auf Aktien.

Die Schaden-Kosten-Quote lag im zweiten Quartal unter dem Wert des Vergleichszeitraums. Im ersten Halbjahr 2017 verzeichneten wir einen leichten Rückgang. Dies ist ausschließlich auf eine geringere Kostenquote zurückzuführen.

Das gestiegene Kapitalanlageergebnis sowie der Wegfall von Restrukturierungsaufwendungen waren maßgeblich für den Anstieg beim Konzernergebnis im ersten Halbjahr sowie im zweiten Quartal 2017.

ERGO International

Wichtige Kennzahlen1

scroll

Q1-2 2017 Q1-2 2016 Veränderung Q2 2017 Q2 2016
%
--- --- --- --- --- --- ---
Gesamte Beitragseinnahmen2 Mio. € 2.707 2.786 -2,8 1.308 1.358
Gebuchte Bruttobeiträge Mio. € 2.555 2.607 -2,0 1.240 1.272
Anteil an gebuchten Bruttobeiträgen von ERGO % 28,3 29,0 29,9 31,0
Schadenquote % 66,4 65,7 67,5 68,4
Kostenquote % 31,1 32,2 31,2 33,1
Schaden-Kosten-Quote % 97,5 97,9 98,7 101,5
Versicherungstechnisches Ergebnis Mio. € 23 1 >1.000,0 -22 -28
Ergebnis aus Kapitalanlagen Mio. € 176 321 -45,3 102 180
Operatives Ergebnis Mio. € 57 108 -47,1 5 46
Konzernergebnis Mio. € 22 -6 - 5 -4

scroll

Veränderung
%
--- --- ---
Gesamte Beitragseinnahmen2 Mio. € -3,7
Gebuchte Bruttobeiträge Mio. € -2,6
Anteil an gebuchten Bruttobeiträgen von ERGO %
Schadenquote %
Kostenquote %
Schaden-Kosten-Quote %
Versicherungstechnisches Ergebnis Mio. € 22,1
Ergebnis aus Kapitalanlagen Mio. € -43,4
Operatives Ergebnis Mio. € -88,1
Konzernergebnis Mio. € -

1 Vorjahreswerte angepasst aufgrund der geänderten Zusammensetzung der berichtspflichtigen Segmente.

2 Die gesamten Beitragseinnahmen enthalten über die gebuchten Bruttobeiträge hinaus auch die Sparbeiträge aus fondsgebundenen Lebensversicherungen und Kapitalisierungsprodukten in Übereinstimmung mit den anzuwendenden statutorischen Bilanzierungsrichtlinien.

Die Geschäftszahlen des ersten und zweiten Quartals sowie der entsprechenden Vorjahresquartale beinhalten das internationale Gesundheitsgeschäft in der Erstversicherung, das von Munich Health zum 1. Februar 2017 in das Geschäftsfeld ERGO integriert und hier dem Segment ERGO International übertragen wurde.

Umsatz

Bezogen auf den Umsatz des Segments entfallen auf die Schaden- und Unfallversicherung ca. 51 %, auf Gesundheit ca. 27% und auf die Lebensversicherung ca. 22%. Unsere größten Märkte sind Polen mit ca. 24% des Beitragsvolumens, Belgien mit ca. 20% und Spanien mit ca. 15%.

Bei den Bruttobeitragseinnahmen verzeichneten wir insgesamt einen Rückgang, der auf das Lebensversicherungsgeschäft zurückzuführen ist. Bereinigt um leicht positive Währungskurseffekte wären die gebuchten Bruttobeiträge im Segment ERGO International im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr um 2,1 % gesunken.

In der internationalen Lebensversicherung verzeichneten wir im ersten Halbjahr sowie im zweiten Quartal mit 584 (851) Millionen € bzw. 277 (431) Millionen € gesamte Beitragseinnahmen unter dem Vorjahresniveau. Der deutliche Rückgang ist insbesondere auf den Verkauf des italienischen Geschäfts sowie die Entwicklungen in Polen und Österreich zurückzuführen. Das internationale Lebensneugeschäft lag gemessen am Jahresbeitragsäquivalent um 56,1 % unter dem Vorjahr. In Gesundheit entwickelten sich die Beiträge insbesondere in Belgien und Spanien positiv; sie stiegen um 3,8% auf 732 (706) Millionen €. Im internationalen Schaden- und Unfallgeschäft erwirtschafteten wir von Januar bis Juni Beitragseinnahmen von 1.391 (1.229) Millionen € (+13,1 %) und von April bis Juni 709 (614) Millionen € (+15,6%). Das Beitragsplus zum Halbjahr resultierte vor allem aus der Entwicklung in Polen und Griechenland. In Polen war die Beitragsentwicklung besonders im zweiten Quartal erfreulich, bedingt unter anderem durch das Kraftfahrtgeschäft. In Griechenland war im Vorjahr das Geschäft der AGROTIKI Insurance S.A. (ATE Insurance) noch nicht enthalten, das im ersten Halbjahr 42 Millionen € zum Umsatzvolumen beitrug.

Ergebnis

Das versicherungstechnische Ergebnis im Segment ERGO International verbesserte sich im Halbjahres- und Quartalsvergleich gegenüber 2016. Gründe für die positive Entwicklung zum Halbjahr waren unter anderem der Wegfall von Vorjahreseffekten in Italien sowie Tarifanpassungen im polnischen Schaden- und Unfallgeschäft. Das Kapitalanlageergebnis lag sowohl zum Halbjahr als auch im zweiten Quartal unter dem Vorjahreswert. Der Rückgang ist vor allem auf ein niedrigeres Derivateergebnis und geringere laufende Erträge zurückzuführen.

Im internationalen Schaden- und Unfallgeschäft verbesserte sich von Januar bis Juni die Schaden-Kosten-Quote. Diese liegt mit 97,5% unterhalb unserer Jahreszielquote von rund 98%. Verbesserungen erzielten wir vor allem in Polen - aufgrund von Tarifanpassungen - sowie im Baltikum. In Griechenland blieb die Schaden-Kosten-Quote nahezu unverändert. Im spanischen Gesundheitsgeschäft verschlechterte sich die Schaden-Kosten-Quote infolge einer Umstellung von Prämienbuchungen. Im zweiten Quartal lag die Schaden-Kosten-Quote ebenfalls unter dem Vorjahreswert.

Das gestiegene versicherungstechnische Ergebnis vor allem in Polen und der Wegfall von Sondereffekten im sonstigen nicht operativen Ergebnis waren maßgeblich für die Verbesserung des Konzernergebnisses.

Ausblick

Die weitere Entwicklung unseres Unternehmens schätzen wir mithilfe von Planungen, Prognosen und Erwartungen ein. Somit spiegeln sich im Ausblick ausschließlich unsere unvollkommenen Annahmen und subjektiven Ansichten wider. Falls diese nicht oder nicht vollständig eintreten, übernehmen wir selbstverständlich keine Haftung. Eine verlässliche Vorhersage von IFRS-Ergebnissen ist einerseits wegen der offenkundigen Schwankungen beim Anfall von Großschäden nicht möglich; andererseits erschweren die ausgeprägte Volatilität von Kapitalmärkten und Währungskursen sowie die Eigenheiten der IFRS-Rechnungslegung eine Ergebnisprognose. So können sich für das Kapitalanlage-, Währungs- und Konzernergebnis - trotz der Orientierung unserer Kapitalanlagen an den Charakteristika unserer Verpflichtungen - erhebliche Ausschläge ergeben.

Ausblick Munich Re (Gruppe) 2017

scroll

zum

30.6.2017
aus Q1 2017 aus dem Geschäftsbericht 2016
Gebuchte Bruttobeiträge Mrd. € 48-50 48-50 48-50
Versicherungstechnisches Ergebnis Rückversicherung Leben/Gesundheit1 Mio. € 400 mind. 450 mind. 450
Schaden-Kosten-Quote Rückversicherung Schaden/Unfall % 97 97 97
Schaden-Kosten-Quote ERGO Schaden/Unfall Deutschland % 98 99 99
Schaden-Kosten-Quote ERGO Schaden/Unfall International % 98 98 98
Kapitalanlagerendite2 % rund 3 rund 3 rund 3
RoRaC % 15 15 15
Konzernergebnis Mrd. € 2,0-2,4 2,0-2,4 2,0-2,4

1 Einschließlich des Ergebnisses aus Rückversicherungsverträgen, das aufgrund von nicht ausreichendem Risikotransfer im nicht versicherungstechnischen Ergebnis ausgewiesen wird.

2 Ohne Kapitalanlagen mit Versicherungsbezug.

Nach Ablauf des ersten Halbjahres 2017 rechnen wir bei diesen für Munich Re wesentlichen Kennzahlen im Vergleich zu der im Ausblick des Geschäftsberichts 2016 dargestellten Prognose mit folgenden Entwicklungen:

Zu Jahresbeginn prognostizierten wir in der Lebens- und Gesundheitsrückversicherung ein versicherungstechnisches Ergebnis einschließlich des Ergebnisses aus Rückversicherungsverträgen ohne ausreichenden Risikotransfer von mindestens 450 Millionen €. Aufgrund der unter unserer Erwartung liegenden Ergebnisentwicklung im zweiten Quartal, unter anderem durch eine Vertragsablösung in den USA, der weitere folgen könnten, gehen wir nun für das Gesamtjahr von einem Ergebnis von etwa 400 Millionen € aus.

Zum 1. Juli 2017 standen mit einem Volumen von rund 2,2 Milliarden € ca. 13% des Gesamtportfolios im Segment Rückversicherung Schaden/Unfall zur Erneuerung an. Davon stammen etwa 17% aus Australien und 15% aus Lateinamerika, weitere rund 50% entfielen auf Nordamerika und weltweites Geschäft. Mit rund 21 % bezogen auf die Beiträge aus allen Ländern wies diese Erneuerungsrunde erneut einen hohen Anteil an wettbewerbsintensivem Naturkatastrophengeschäft auf. Insbesondere hier hielt der Druck auf die Preise an. Allerdings zeigten sich weitere Stabilisierungstendenzen. Per Saldo mussten wir für das erneuerte Portfolio nur ein um 0,4% gesunkenes Preisniveau hinnehmen und sind mit dem Verlauf der Erneuerung zufrieden. Das Prämienvolumen stieg auf rund 2,6 Milliarden € an. Preis- und zyklusmanagementbedingte Geschäftsrückgänge konnten durch den Auf- und Ausbau von profitablem Geschäft, sei es über Neuakquisition oder durch Ausweitung bestehender Kundenbeziehungen, überkompensiert werden.

Für das Geschäftsfeld ERGO waren wir in unserer Prognose im Geschäftsbericht 2016 von einem Konzernergebnis in einer Spanne von 150 bis 200 Millionen € ausgegangen. Aufgrund des guten Ergebnisses im ersten Halbjahr erhöhen wir unsere Zielspanne auf 200 bis 250 Millionen €. Im Segment Schaden/Unfall Deutschland erwarten wir im Vergleich zur bisherigen Prognose nunmehr mit 98% eine um einen Prozentpunkt bessere Schaden-Kosten-Quote.

Für Munich Re streben wir weiterhin ein Konzernergebnis von 2,0 bis 2,4 Milliarden € an.

Unsere gute Kapitalausstattung ermöglicht es uns auch weiterhin, gezielt Chancen für profitables Wachstum in einzelnen Regionen und Sparten zu nutzen; nicht benötigtes Kapital soll auch künftig an die Aktionäre ausgeschüttet werden. Daher wollen wir bis zur Hauptversammlung im April 2018 eigene Aktien bis zu einem Kaufpreis von maximal 1 Milliarde € erwerben.

Darüber hinaus sind die chancen- und risikobezogenen Aussagen im Geschäftsbericht 2016 unverändert gültig.

Verkürzter Konzernzwischenabschluss

Konzernbilanz

zum 30. Juni 2017

Aktiva

scroll

30.6.2017 31.12.2016 Veränderung
Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € %
--- --- --- --- --- --- ---
A. Immaterielle Vermögenswerte
I. Geschäfts- oder Firmenwert 2.683 2.817 -134 -4,7
II. Sonstige immaterielle Vermögenswerte 1.206 1.303 -98 -7,5
3.889 4.120 -231 -5,6
B. Kapitalanlagen
I. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.083 4.444 639 14,4
II. Anteile an verbundenen Unternehmen, assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen 2.028 1.711 317 18,5
davon:
Assoziierte Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen nach der Equity-Methode bewertet 1.822 1.565 257 16,4
III. Darlehen 52.691 53.691 -1.000 -1,9
IV. Sonstige Wertpapiere
1. Jederzeit veräußerbar 143.476 147.843 -4.367 -3,0
2. Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet 2.095 2.672 -577 -21,6
145.571 150.515 -4.944 -3,3
V. Depotforderungen 5.377 5.240 137 2,6
VI. Sonstige Kapitalanlagen 5.010 3.814 1.195 31,3
215.760 219.416 -3.656 -1,7
C. Kapitalanlagen mit Versicherungsbezug 9.593 9.558 35 0,4
D. Anteil der Rückversicherer an den

versicherungstechnischen Rückstellungen
3.734 3.669 65 1,8
E. Forderungen
I. Laufende Steuerforderungen 649 623 26 4,2
II. Sonstige Forderungen 15.824 13.919 1.905 13,7
16.474 14.542 1.932 13,3
F. Laufende Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks und Kassenbestand 3.733 3.353 380 11,3
G. Aktivierte Abschlusskosten
Brutto 9.398 9.634 -236 -2,4
Anteil der Rückversicherer -51 -95 44 46,3
Netto 9.347 9.539 -192 -2,0
H. Aktive Steuerabgrenzung 325 328 -3 -1,1
I. Übrige Aktiva 3.085 3.280 -195 -5,9
Summe der Aktiva 265.940 267.805 -1.865 -0,7

Passiva

scroll

30.6.2017 31.12.2016 Veränderung
Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € %
--- --- --- --- --- ---
A. Eigenkapital
I. Ausgegebenes Kapital und Kapitalrücklage 7.429 7.417 12 0,2
II. Gewinnrücklagen 15.632 14.890 742 5,0
III. Übrige Rücklagen 5.603 6.628 -1.025 -15,5
IV. Konzernergebnis auf Anteilseigner der Münchener Rück AG entfallend 1.283 2.580 -1.297 -50,3
V. Nicht beherrschende Anteile 192 269 -78 -28,9
30.139 31.785 -1.646 -5,2
B. Nachrangige Verbindlichkeiten 2.800 4.218 -1.419 -33,6
C. Versicherungstechnische Rückstellungen (brutto)
I. Beitragsüberträge 9.021 8.984 38 0,4
II. Deckungsrückstellung 108.743 108.108 634 0,6
III. Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle 61.705 61.362 343 0,6
IV. Übrige versicherungstechnische Rückstellungen 18.514 19.026 -512 -2,7
197.982 197.480 503 0,3
D. Versicherungstechnische Rückstellungen im Bereich der fondsgebundenen Lebensversicherung (brutto) 8.641 8.429 212 2,5
E. Andere Rückstellungen 4.686 4.895 -209 -4,3
F. Verbindlichkeiten
I. Anleihen 295 324 -28 -8,7
II. Depotverbindlichkeiten 778 828 -50 -6,0
III. Laufende Steuerverbindlichkeiten 2.499 2.429 70 2,9
IV. Sonstige Verbindlichkeiten 16.148 15.187 960 6,3
19.721 18.768 953 5,1
G. Passive Steuerabgrenzung 1.971 2.230 -259 -11,6
Summe der Passiva 265.940 267.805 -1.865 -0,7

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2017

Posten

scroll

Q1-2 2017 Q1-2 2016 Veränderung
Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € %
--- --- --- --- --- --- ---
Gebuchte Bruttobeiträge 24.725 24.438 287 1,2
1. Verdiente Beiträge
Brutto 24.347 23.850 498 2,1
Abgegeben an Rückversicherer -734 -700 -34 -4,9
Netto 23.614 23.150 464 2,0
2. Technischer Zinsertrag 3.466 3.321 145 4,4
3. Leistungen an Kunden
Brutto -20.094 -19.320 -774 -4,0
Anteil der Rückversicherer 407 281 126 44,8
Netto -19.686 -19.039 -648 -3,4
4. Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb
Brutto -6.097 -6.105 8 0,1
Anteil der Rückversicherer 160 147 13 9,0
Netto -5.937 -5.958 22 0,4
5. Versicherungstechnisches Ergebnis (1.-4.) 1.456 1.474 -17 -1,2
6. Ergebnis aus Kapitalanlagen 4.040 4.322 -282 -6,5
davon:
Ergebnis aus assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen nach der Equity-Methode bewertet 61 79 -18 -22,6
7. Ergebnis aus Kapitalanlagen mit Versicherungsbezug 168 -177 346 -
8. Sonstige operative Erträge 357 357 1 0,2
9. Sonstige operative Aufwendungen -448 -466 18 3,9
10. Umgliederung technischer Zinsertrag -3.466 -3.321 -145 -4,4
11. Nicht versicherungstechnisches Ergebnis (6.-10.) 652 714 -62 -8,7
12. Operatives Ergebnis (5.+11.) 2.108 2.188 -80 -3,6
13. Sonstiges nicht operatives Ergebnis -417 -201 -215 -107,0
14. Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte 0 -9 9 100,0
15. Finanzierungsergebnis -106 -108 2 1,7
16. Ertragsteuern -295 -459 163 35,6
17. Konzernergebnis (12.-16.) 1.290 1.411 -121 -8,6
davon:
Auf Anteilseigner der Münchener Rück AG entfallend 1.283 1.404 -121 -8,6
Auf nicht beherrschende Anteile entfallend 7 6 1 8,9
%
Ergebnis je Aktie 8,26 8,69 -0,44 -5,0

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

vom 1. April bis zum 30. Juni 2017

Posten

scroll

Q2 2017 Q2 2016 Veränderung
Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € %
--- --- --- --- --- --- ---
Gebuchte Bruttobeiträge 11.800 11.928 -128 -1,1
1. Verdiente Beiträge
Brutto 12.145 12.165 -19 -0,2
Abgegeben an Rückversicherer -374 -357 -17 -4,7
Netto 11.771 11.808 -36 -0,3
2. Technischer Zinsertrag 1.465 1.810 -345 -19,1
3. Leistungen an Kunden
Brutto -9.796 -10.154 358 3,5
Anteil der Rückversicherer 288 84 203 240,9
Netto -9.509 -10.070 561 5,6
4. Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb
Brutto -3.056 -3.107 51 1,7
Anteil der Rückversicherer 91 89 2 1,8
Netto -2.965 -3.018 53 1,8
5. Versicherungstechnisches Ergebnis (1.-4.) 762 529 233 44,1
6. Ergebnis aus Kapitalanlagen 1.889 2.750 -861 -31,3
davon:
Ergebnis aus assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen nach der Equity-Methode bewertet 24 77 -53 -69,1
7. Ergebnis aus Kapitalanlagen mit Versicherungsbezug 12 31 -19 -60,3
8. Sonstige operative Erträge 171 175 -4 -2,4
9. Sonstige operative Aufwendungen -213 -212 -1 -0,6
10. Umgliederung technischer Zinsertrag -1.465 -1.810 345 19,1
11. Nicht versicherungstechnisches Ergebnis (6.-10.) 394 933 -540 -57,8
12. Operatives Ergebnis (5.+11.) 1.156 1.463 -306 -20,9
13. Sonstiges nicht operatives Ergebnis -264 -120 -144 -120,5
14. Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte 0 -9 9 100,0
15. Finanzierungsergebnis -52 -58 5 9,2
16. Ertragsteuern -108 -302 194 64,3
17. Konzernergebnis (12.-16.) 733 974 -241 -24,8
davon:
Auf Anteilseigner der Münchener Rück AG entfallend 729 974 -245 -25,1
Auf nicht beherrschende Anteile entfallend 3 0 3 >1.000,0
%
Ergebnis je Aktie 4,71 6,05 -1,34 -22,2

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

(Quartalsaufteilung)

Posten

scroll

Q2 2017 Q1 2017 Q4 2016 Q3 2016 Q2 2016 Q1 2016
Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. €
--- --- --- --- --- --- ---
Gebuchte Bruttobeiträge 11.800 12.925 12.070 12.344 11.928 12.511
1. Verdiente Beiträge
Brutto 12.145 12.202 12.524 12.290 12.165 11.685
Abgegeben an Rückversicherer -374 -360 -440 -406 -357 -342
Netto 11.771 11.842 12.084 11.884 11.808 11.342
2. Technischer Zinsertrag 1.465 2.001 1.548 1.621 1.810 1.511
3. Leistungen an Kunden
Brutto -9.796 -10.298 -9.894 -9.953 -10.154 -9.166
Anteil der Rückversicherer 288 120 161 227 84 197
Netto -9.509 -10.178 -9.733 -9.726 -10.070 -8.969
4. Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb
Brutto -3.056 -3.041 -3.489 -3.061 -3.107 -2.998
Anteil der Rückversicherer 91 70 114 99 89 58
Netto -2.965 -2.971 -3.375 -2.962 -3.018 -2.940
5. Versicherungstechnisches Ergebnis (1.-4.) 762 694 525 816 529 945
6. Ergebnis aus Kapitalanlagen 1.889 2.151 1.625 1.619 2.750 1.572
davon:
Ergebnis aus assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen nach der Equity-Methode bewertet 24 37 22 20 77 2
7. Ergebnis aus Kapitalanlagen mit Versicherungsbezug 12 156 267 237 31 -208
8. Sonstige operative Erträge 171 186 234 154 175 181
9. Sonstige operative Aufwendungen -213 -234 -280 -192 -212 -254
10. Umgliederung technischer Zinsertrag -1.465 -2.001 -1.548 -1.621 -1.810 -1.511
11. Nicht versicherungstechnisches Ergebnis (6.-10.) 394 258 297 198 933 -219
12. Operatives Ergebnis (5.+11.) 1.156 952 823 1.014 1.463 726
13. Sonstiges nicht operatives Ergebnis -264 -153 -123 -112 -120 -82
14. Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte 0 0 -19 0 -9 0
15. Finanzierungsergebnis -52 -54 -57 -54 -58 -51
16. Ertragsteuern -108 -188 -137 -164 -302 -157
17. Konzernergebnis (12.-16.) 733 557 486 684 974 436
davon:
Auf Anteilseigner der Münchener Rück AG entfallend 729 554 491 685 974 430
Auf nicht beherrschende Anteile entfallend 3 4 -5 -1 0 6
Ergebnis je Aktie 4,71 3,55 3,12 4,30 6,05 2,65

Aufstellung der erfassten Erträge und Aufwendungen

vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2017

scroll

Mio. € Q1-2 2017 Q1-2 2016
Konzernergebnis 1.290 1.411
Währungsumrechnung
Im Eigenkapital erfasste Gewinne (Verluste) -1.069 -388
In die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung übernommen 0 0
Unrealisierte Gewinne und Verluste aus Kapitalanlagen
Im Eigenkapital erfasste Gewinne (Verluste) 311 2.452
In die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung übernommen -309 -441
Veränderung aus der Equity-Bewertung
Im Eigenkapital erfasste Gewinne (Verluste) 19 -2
In die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung übernommen 0 0
Veränderung aus Cashflow Hedges
Im Eigenkapital erfasste Gewinne (Verluste) -1 0
In die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung übernommen 0 0
Sonstige Veränderungen 3 1
I. Positionen, bei denen direkt im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen in die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden -1.044 1.621
Neubewertungen aus leistungsorientierten Versorgungszusagen 8 -263
Sonstige Veränderungen 0 0
II. Positionen, bei denen direkt im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen nicht in die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden 8 -263
Direkt im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen (I. + II.) -1.037 1.359
Gesamte erfasste Erträge und Aufwendungen 253 2.769
davon:
Auf Anteilseigner der Münchener Rück AG entfallend 249 2.771
Auf nicht beherrschende Anteile entfallend 4 -2

Aufstellung der erfassten Erträge und Aufwendungen

vom 1. April bis zum 30. Juni 2017

scroll

Mio. € Q2 2017 Q2 2016
Konzernergebnis 733 974
Währungsumrechnung
Im Eigenkapital erfasste Gewinne (Verluste) -967 272
In die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung übernommen 0 0
Unrealisierte Gewinne und Verluste aus Kapitalanlagen
Im Eigenkapital erfasste Gewinne (Verluste) -68 1.140
In die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung übernommen -151 -524
Veränderung aus der Equity-Bewertung
Im Eigenkapital erfasste Gewinne (Verluste) 11 -17
In die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung übernommen 0 0
Veränderung aus Cashflow Hedges
Im Eigenkapital erfasste Gewinne (Verluste) 0 0
In die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung übernommen 0 0
Sonstige Veränderungen 1 1
I. Positionen, bei denen direkt im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen in die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden -1.174 871
Neubewertungen aus leistungsorientierten Versorgungszusagen -6 -135
Sonstige Veränderungen 0 0
II. Positionen, bei denen direkt im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen nicht in die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden -6 -135
Direkt im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen (I. + II.) -1.180 737
Gesamte erfasste Erträge und Aufwendungen -447 1.711
davon:
Auf Anteilseigner der Münchener Rück AG entfallend -447 1.713
Auf nicht beherrschende Anteile entfallend 0 -2

Konzern-Eigenkapitalentwicklung

scroll

Auf Anteilseigner der Münchener Rück AG entfallende Eigenkapitalanteile
Ausgegebenes

Kapital
Kapitalrücklage Gewinnrücklagen Übrige Rücklagen
--- --- --- --- --- --- ---
Mio. € Gewinnrücklagen vor Kürzung eigener Aktien Bestand an eigenen Aktien Unrealisierte Gewinne und Verluste Rücklage aus der Währungsumrechnung
--- --- --- --- --- --- ---
Stand 31.12.2015 573 6.845 14.793 -683 4.185 1.848
Einstellung in die Gewinnrücklagen 0 0 1.778 0 0 0
Konzernergebnis 0 0 0 0 0 0
Direkt im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen 0 0 -232 0 1.990 -385
Währungsumrechnung 0 0 0 0 0 -385
Unrealisierte Gewinne und Verluste aus Kapitalanlagen 0 0 0 0 2.014 0
Veränderung aus der Equity-Bewertung 0 0 28 0 -24 0
Veränderung aus Cashflow Hedges 0 0 0 0 0 0
Neubewertungen aus leistungsorientierten Versorgungszusagen 0 0 -260 0 0 0
Sonstige Veränderungen 0 0 0 0 0 0
Gesamte erfasste Erträge und Aufwendungen 0 0 -232 0 1.990 -385
Veränderung der Eigentumsanteile an Tochterunternehmen 0 0 11 0 0 0
Veränderung Konsolidierungskreis 0 0 0 0 0 0
Ausschüttung 0 0 0 0 0 0
Erwerb/Veräußerung eigener Aktien -8 0 0 -405 0 0
Einzug eigener Aktien 20 0 -999 999 0 0
Stand 30.6.2016 586 6.845 15.354 -89 6.175 1.463
Stand 31.12.2016 573 6.845 15.544 -654 4.441 2.195
Einstellung in die Gewinnrücklagen 0 0 1.247 0 0 0
Konzernergebnis 0 0 0 0 0 0
Direkt im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen 0 0 -9 0 29 -1.065
Währungsumrechnung 0 0 0 0 0 -1.065
Unrealisierte Gewinne und Verluste aus Kapitalanlagen 0 0 0 0 3 0
Veränderung aus der Equity-Bewertung 0 0 -19 0 26 0
Veränderung aus Cashflow Hedges 0 0 0 0 0 0
Neubewertungen aus leistungsorientierten Versorgungszusagen 0 0 7 0 0 0
Sonstige Veränderungen 0 0 3 0 0 0
Gesamte erfasste Erträge und Aufwendungen 0 0 -9 0 29 -1.065
Veränderung der Eigentumsanteile an Tochterunternehmen 0 0 -13 0 0 0
Veränderung Konsolidierungskreis 0 0 0 0 0 0
Ausschüttung 0 0 0 0 0 0
Erwerb/Veräußerung eigener Aktien -10 0 0 -483 0 0
Einzug eigener Aktien 22 0 -1.002 1.002 0 0
Stand 30.6.2017 585 6.845 15.767 -135 4.470 1.130

scroll

Auf Anteilseigner der Münchener Rück AG entfallende Eigenkapitalanteile Nicht beherrschende Anteile Eigenkapital

Gesamt
Übrige Rücklagen Konzernergebnis
--- --- --- --- ---
Mio. € Bewertungsergebnis aus Cashflow Hedges
--- --- --- --- ---
Stand 31.12.2015 -1 3.107 298 30.966
Einstellung in die Gewinnrücklagen 0 -1.778 0 0
Konzernergebnis 0 1.404 6 1.411
Direkt im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen -6 0 -8 1.359
Währungsumrechnung 0 0 -3 -388
Unrealisierte Gewinne und Verluste aus Kapitalanlagen 0 0 -3 2.011
Veränderung aus der Equity-Bewertung -6 0 0 -2
Veränderung aus Cashflow Hedges 0 0 0 0
Neubewertungen aus leistungsorientierten Versorgungszusagen 0 0 -2 -263
Sonstige Veränderungen 0 0 1 1
Gesamte erfasste Erträge und Aufwendungen -6 1.404 -2 2.769
Veränderung der Eigentumsanteile an Tochterunternehmen 0 0 -13 -1
Veränderung Konsolidierungskreis 0 0 0 0
Ausschüttung 0 -1.329 -1 -1.330
Erwerb/Veräußerung eigener Aktien 0 0 0 -414
Einzug eigener Aktien 0 0 0 20
Stand 30.6.2016 -7 1.404 283 32.012
Stand 31.12.2016 -8 2.580 269 31.785
Einstellung in die Gewinnrücklagen 0 -1.247 0 0
Konzernergebnis 0 1.283 7 1.290
Direkt im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen 11 0 -3 -1.037
Währungsumrechnung 0 0 -4 -1.069
Unrealisierte Gewinne und Verluste aus Kapitalanlagen 0 0 0 3
Veränderung aus der Equity-Bewertung 12 0 0 19
Veränderung aus Cashflow Hedges -1 0 0 -1
Neubewertungen aus leistungsorientierten Versorgungszusagen 0 0 1 8
Sonstige Veränderungen 0 0 0 3
Gesamte erfasste Erträge und Aufwendungen 11 1.283 4 253
Veränderung der Eigentumsanteile an Tochterunternehmen 0 0 -81 -95
Veränderung Konsolidierungskreis 0 0 0 0
Ausschüttung 0 -1.333 0 -1.334
Erwerb/Veräußerung eigener Aktien 0 0 0 -493
Einzug eigener Aktien 0 0 0 22
Stand 30.6.2017 3 1.283 192 30.139

Verkürzte Konzern-Kapitalflussrechnung

vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2017

scroll

Mio. € Q1-2 2017 Q1-2 2016
Konzernergebnis 1.290 1.411
Veränderung der versicherungstechnischen Rückstellungen (netto) 2.488 622
Veränderung der aktivierten Abschlusskosten 192 185
Veränderung der Depotforderungen und -verbindlichkeiten sowie der Abrechnungsforderungen und -verbindlichkeiten -1.099 939
Veränderung der sonstigen Forderungen und Verbindlichkeiten -221 981
Gewinne/Verluste aus dem Abgang von Kapitalanlagen -1.127 -912
Veränderung bei erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Wertpapieren 125 -1.326
Veränderung sonstiger Bilanzposten -58 437
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge 288 60
I. Mittelfluss aus laufender Geschäftstätigkeit 1.878 2.397
Veränderung aus dem Verlust der Beherrschung über konsolidierte Tochterunternehmen 0 244
Veränderung aus der Übernahme der Beherrschung über konsolidierte Tochterunternehmen -84 -6
Veränderung aus dem Erwerb bzw. dem Verkauf und der Endfälligkeit von Kapitalanlagen 1.825 878
Veränderung aus dem Erwerb sowie dem Verkauf von Kapitalanlagen aus fondsgebundenen Lebensversicherungsverträgen 58 -51
Sonstige 81 57
II. Mittelfluss aus Investitionstätigkeit 1.880 1.122
Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen und von nicht beherrschenden Anteilseignern 0 0
Auszahlungen an Unternehmenseigner und nicht beherrschende Anteilseigner -565 -394
Dividendenzahlungen -1.334 -1.330
Veränderung aus sonstiger Finanzierungstätigkeit -1.405 -138
III. Mittelfluss aus Finanzierungstätigkeit -3.304 -1.862
Veränderung des Zahlungsmittelbestands (I. + II. + III.) 454 1.657
Währungseinfluss auf den Zahlungsmittelbestand -74 -67
Zahlungsmittelbestand zu Beginn des Geschäftsjahres 3.353 4.041
Zahlungsmittelbestand zum 30.6. des Geschäftsjahres 3.733 5.631

Ausgewählte erläuternde Anhangangaben

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Den Quartalsbericht zum 30. Juni 2017 haben wir in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellt, wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind. Der verkürzte Konzernzwischenabschluss wurde in Übereinstimmung mit IAS 34, Zwischenberichterstattung, erstellt. Wir haben alle neuen oder geänderten IFRS und Interpretationen des IFRS Interpretations Committee, die für Munich Re erstmals zum 1. Januar 2017 verpflichtend anzuwenden waren, beachtet. Für schon bestehende oder unveränderte IFRS stimmen die angewandten Bilanzierungs-, Bewertungs-, Konsolidierungs- und Ausweisgrundsätze mit Ausnahme der unten aufgeführten Änderungen mit denen überein, die bei der Erstellung des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2016 angewandt wurden. Die versicherungstechnischen Posten werden im Einklang mit den Vorschriften des IFRS 4 auf der Basis der US GAAP (United States Generally Accepted Accounting Principles) auf dem Stand der Erstanwendung des IFRS 4 am 1. Januar 2005 bilanziert und bewertet.

Ab dem Geschäftsjahr 2017 waren folgende neue oder geänderte IFRS erstmalig verpflichtend anzuwenden:

Änderung von IAS 7 (rev. 01/2016), Angabeninitiative
Änderung von IAS 12 (rev. 01/2016), Ansatz latenter Steueransprüche für nicht realisierte Verluste
Änderungen an IFRS 12, die im Projekt "Jährliche Verbesserungen an den IFRS, Zyklus 2014-2016" (12/2016) veröffentlicht wurden

Diese Änderungen sind für Munich Re nicht oder von untergeordneter Bedeutung.

Änderungen im Konsolidierungskreis

Zum 1. Januar 2017 erwarb Munich Re über ihre Tochtergesellschaft MR RENT-Investment GmbH, München, 100% der stimmberechtigten Anteile an der Windparkgesellschaft Eolus Vindpark Tolv AB, Hässleholm, Schweden von Eolus Vindpark Elva AB, Hässleholm, Schweden. Eolus Vindpark Tolv AB wurde direkt nach dem Erwerb in Wind Farm Iglasjön AB umbenannt und hält Windenergieanlagen mit einer installierten Leistung von 26,4 Megawatt. Der Unternehmenserwerb ist Teil unserer Investitionsstrategie in Infrastruktur.

Am 20. Juni 2017 erwarb Munich Re zusätzliche 10,6% der Anteile an dem Spezialfonds MEAG European Prime Opportunities (MEAG Euro Pro) für insgesamt 58,6 Millionen € in bar. Hierdurch erhöht Munich Re ihre Anteile auf insgesamt 54,8% und erlangt so die Beherrschung. Der Erwerb erfolgte über die Tochtergesellschaften ERGO Lebensversicherung Aktiengesellschaft, Hamburg, DKV Deutsche Krankenversicherung Aktiengesellschaft, Köln, ERGO Versicherung Aktiengesellschaft, Düsseldorf, ERGO Pensionskasse AG, Düsseldorf, ERGO DIREKT Lebensversicherung AG, Fürth, und Vorsorge Lebensversicherung Aktiengesellschaft, Düsseldorf. Der Investitionsschwerpunkt von MEAG Euro Pro liegt in hochwertigen und langfristig vermieteten Büroimmobilien in überwiegend westeuropäischen Metropolen. Die Investitionen des MEAG Euro Pro erfolgen mittels Direktanlagen und Beteiligungen. Durch den Erwerb wird im Konzern das Investitionsportfolio der Kapitalanlage in Immobilien weiter aufgebaut. Der beizulegende Zeitwert des von Munich Re gehaltenen Eigenkapitalanteils an MEAG Euro Pro unmittelbar vor dem Erwerbszeitpunkt betrug 244,5 Millionen €. Aus der Neubewertung dieses Anteils resultierte ein realisierter Gewinn von 1,4 Millionen €, welcher in den Erträgen aus Kapitalanlagen als Abgangsergebnis von zur Veräußerung verfügbaren Wertpapieren erfasst wurde. Die für den Zeitraum vom 20. Juni bis zum Bilanzstichtag in der konsolidierten Gewinn- und Verlustrechnung enthaltenen Erträge und Aufwendungen von MEAG Euro Pro sind von untergeordneter Bedeutung. Wäre der Unternehmenszusammenschluss bereits am 1. Januar 2017 erfolgt, hätte der MEAG Euro Pro mit Erträgen aus Immobilien von 19,3 Millionen € und mit einem Ergebnis von 5,6 Millionen € zum Konzernergebnis beigetragen. Die beizulegenden IFRS-Zeitwerte der Vermögenswerte und Schulden stellen sich zum Erwerbszeitpunkt wie folgt dar:

Beizulegende IFRS-Zeitwerte der Vermögenswerte und Schulden zum Erwerbszeitpunkt

scroll

Mio. €
Kaufpreis 59
Erworbene Vermögenswerte 930
Immobilien 661
Sonstige Kapitalanlagen 169
Laufende Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks und Kassenbestand 52
Weitere Aktiva1 48
Übernommene Schulden 376
Sonstige Verbindlichkeiten 325
Sonstige Passiva 51
Angesetzte Eventualverbindlichkeiten gem. IFRS 3.23 0

1 Der beizulegende Zeitwert der im Rahmen der Transaktion erworbenen Forderungen entspricht weitgehend dem Buchwert. Zum Erwerbszeitpunkt werden keine wesentlichen Forderungsausfälle erwartet.

Am 22. Juni 2017 erwarb Munich Re über ihre Tochtergesellschaft MR Jordan LP, Dover, Delaware, USA 21 % der Anteile an der 1818 Acquisition LLC, Dover, Delaware, USA. Es handelt sich um die Verwaltungs- und Besitzgesellschaft eines US-amerikanischen Parkhauseigentümers und -betreibers, die als assoziiertes Unternehmen in den Konzernabschluss einbezogen wird. Der Erwerb ist Teil unserer Investitionsstrategie in Infrastruktur.

Am 30. Juni 2017 erwarb Munich Re über ihre Tochtergesellschaft Munich American Holding Corporation, Wilmington, Delaware, USA 100% der stimmberechtigten Anteile an der Allianz Life and Annuity Company (ALAC), Minneapolis, Minnesota, USA. ALAC bietet Lebens- und Rentenversicherungen an und ist in 46 US-Bundesstaaten sowie im Bundesdistrikt Columbia lizenziert. Der Erwerb erweitert die Möglichkeiten von Munich Re in der Strukturierung des US-amerikanischen Lebensrückversicherungsgeschäfts.

Währungsumrechnung

Die Berichtswährung von Munich Re ist der Euro (€). Die Umrechnungskurse der für uns wichtigsten Währungen sind im Zwischenlagebericht im Abschnitt "Wirtschaftliche Rahmenbedingungen" dargestellt.

Segmentberichterstattung

Die Basis für die Segmentierung unserer Geschäftstätigkeit bildet entsprechend dem "Management-Approach" die interne Steuerung von Munich Re.

Zum 1. Februar 2017 wurde das Geschäftsfeld Munich Health aufgelöst. Die rückversicherungsbezogenen Geschäftseinheiten von Munich Health wurden mit dem Segment Rückversicherung Leben verschmolzen, das Krankenerstversicherungsgeschäft wurde auf ERGO International übertragen. Die interne Steuerung wurde entsprechend geändert. Das Segment Rückversicherung Leben wurde in Rückversicherung Leben/Gesundheit umbenannt. Die entsprechenden Posten der Segmentinformationen und die Erläuterungen im Anhang wurden für das Vorjahr angepasst.

Wir haben fünf berichtspflichtige Segmente identifiziert:

Rückversicherung Leben/Gesundheit: weltweites Lebens- und Krankenrückversicherungsgeschäft
Rückversicherung Schaden/Unfall: weltweites Schaden- und Unfallrückversicherungsgeschäft
ERGO Leben/Gesundheit Deutschland: deutsches Lebens- und Krankenerstversicherungsgeschäft sowie deutsches Schaden- und Unfallerstversicherungsgeschäft aus dem Direktvertrieb und weltweites Reiseversicherungsgeschäft
ERGO Schaden/Unfall Deutschland: deutsches Schaden- und Unfallerstversicherungsgeschäft (ohne Direktvertrieb)
ERGO International: Erstversicherungsgeschäft von ERGO außerhalb Deutschlands

Bestimmte Erstversicherer, deren Geschäft spezialisierte Lösungskompetenz benötigt, sind an die Rückversicherung als Risikoträger gekoppelt. Deshalb betreiben wir deren Geschäft aus der Rückversicherung heraus; entsprechend sind sie den Rückversicherungssegmenten zugeordnet.

Die IFRS-Ergebnisbeiträge sind Grundlage der Planung und Strategie aller Segmente. Daher ist das IFRS-Segmentergebnis die einheitliche Bemessungsgrundlage für die interne Steuerung.

Erträge und Aufwendungen aus konzerninternen Darlehen werden unkonsolidiert in der Position Sonstiges nicht operatives Ergebnis, Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte und Finanzierungsergebnis der jeweiligen Segmente ausgewiesen. Ansonsten erfolgt der Ausweis nach Eliminierung aller konzerninternen Geschäftsvorfälle und Beteiligungsverhältnisse.

Segmentaktiva1

scroll

Rückversicherung ERGO
Leben/Gesundheit Schaden/Unfall Leben/Gesundheit

Deutschland
--- --- --- --- --- --- ---
Mio. € 30.6.2017 31.12.2016 30.6.2017 31.12.2016 30.6.2017 31.12.2016
--- --- --- --- --- --- ---
A. Immaterielle Vermögenswerte 140 145 2.346 2.550 198 206
B. Kapitalanlagen
I. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 300 291 1.522 1.683 2.940 2.200
II. Anteile an verbundenen Unternehmen, assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen 46 42 1.024 735 311 299
davon:

Assoziierte Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen nach der Equity-Methode bewertet
28 29 964 701 276 262
III. Darlehen 138 127 610 629 50.292 51.392
IV. Sonstige Wertpapiere
1. Jederzeit veräußerbar 20.894 21.086 53.014 57.889 50.184 49.726
2. Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet 93 59 454 340 1.007 1.710
20.987 21.145 53.468 58.229 51.191 51.436
V. Depotforderungen 3.868 3.749 1.452 1.436 36 34
VI. Sonstige Kapitalanlagen 446 416 1.723 1.704 2.305 1.135
25.786 25.770 59.800 64.416 107.074 106.495
C. Kapitalanlagen mit Versicherungsbezug 885 957 92 148 5.108 4.951
D. Anteil der Rückversicherer an den versicherungstechnischen Rückstellungen 898 923 2.082 2.004 16 17
E. Übrige Segmentaktiva 8.952 9.024 10.161 8.770 8.789 8.041
Summe der Segmentaktiva 36.661 36.819 74.480 77.888 121.185 119.709

scroll

ERGO Gesamt
Schaden/Unfall

Deutschland
International
--- --- --- --- --- --- ---
Mio. € 30.6.2017 31.12.2016 30.6.2017 31.12.2016 30.6.2017 31.12.2016
--- --- --- --- --- --- ---
A. Immaterielle Vermögenswerte 955 963 249 256 3.889 4.120
B. Kapitalanlagen
I. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 202 154 120 117 5.083 4.444
II. Anteile an verbundenen Unternehmen, assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen 61 54 586 582 2.028 1.711
davon:

Assoziierte Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen nach der Equity-Methode bewertet
19 23 535 550 1.822 1.565
III. Darlehen 1.471 1.369 179 174 52.691 53.691
IV. Sonstige Wertpapiere
1. Jederzeit veräußerbar 4.517 4.515 14.867 14.627 143.476 147.843
2. Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet 36 21 505 542 2.095 2.672
4.553 4.536 15.372 15.169 145.571 150.515
V. Depotforderungen 21 21 0 0 5.377 5.240
VI. Sonstige Kapitalanlagen 326 314 209 245 5.010 3.814
6.634 6.448 16.466 16.286 215.760 219.416
C. Kapitalanlagen mit Versicherungsbezug 0 0 3.509 3.503 9.593 9.558
D. Anteil der Rückversicherer an den versicherungstechnischen Rückstellungen 103 128 635 597 3.734 3.669
E. Übrige Segmentaktiva 1.637 1.421 3.425 3.787 32.964 31.042
Summe der Segmentaktiva 9.330 8.960 24.283 24.428 265.940 267.805

1 Vorjahreswerte angepasst aufgrund der geänderten Zusammensetzung der berichtspflichtigen Segmente.

Segmentpassiva1

scroll

Rückversicherung ERGO
Leben/Gesundheit Schaden/Unfall Leben/Gesundheit

Deutschland
--- --- --- --- --- --- ---
Mio. € 30.6.2017 31.12.2016 30.6.2017 31.12.2016 30.6.2017 31.12.2016
--- --- --- --- --- --- ---
A. Nachrangige Verbindlichkeiten 787 995 2.000 3.198 0 0
B. Versicherungstechnische Rückstellungen (brutto)
I. Beitragsüberträge 270 372 5.904 6.265 234 204
II. Deckungsrückstellung 10.721 11.221 26 26 87.735 86.676
III. Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle 9.083 9.197 42.694 42.355 2.822 2.841
IV. Übrige versicherungstechnische Rückstellungen 304 317 384 243 17.208 17.749
20.378 21.106 49.007 48.888 107.999 107.471
C. Versicherungstechnische Rückstellungen im Bereich der fondsgebundenen Lebensversicherung (brutto) 0 0 0 0 5.506 5.341
D. Andere Rückstellungen 211 235 564 674 1.749 1.920
E. Übrige Segmentpassiva 6.796 7.498 8.077 7.949 4.972 3.542
Summe der Segmentpassiva 28.172 29.835 59.647 60.709 120.226 118.273

scroll

ERGO Gesamt
Schaden/Unfall

Deutschland
International
--- --- --- --- --- --- ---
Mio. € 30.6.2017 31.12.2016 30.6.2017 31.12.2016 30.6.2017 31.12.2016
--- --- --- --- --- --- ---
A. Nachrangige Verbindlichkeiten 0 0 13 25 2.800 4.218
B. Versicherungstechnische Rückstellungen (brutto)
I. Beitragsüberträge 760 465 1.855 1.677 9.021 8.984
II. Deckungsrückstellung 441 440 9.820 9.745 108.743 108.108
III. Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle 4.291 4.254 2.815 2.715 61.705 61.362
IV. Übrige versicherungstechnische Rückstellungen 83 96 535 621 18.514 19.026
5.574 5.255 15.024 14.759 197.982 197.480
C. Versicherungstechnische Rückstellungen im Bereich der fondsgebundenen Lebensversicherung (brutto) 0 0 3.135 3.088 8.641 8.429
D. Andere Rückstellungen 1.017 983 1.146 1.083 4.686 4.895
E. Übrige Segmentpassiva 484 449 1.364 1.561 21.692 20.998
Summe der Segmentpassiva 7.075 6.687 20.681 20.515 235.801 236.020
Eigenkapital 30.139 31.785
Summe der Passiva 265.940 267.805

1 Vorjahreswerte angepasst aufgrund der geänderten Zusammensetzung der berichtspflichtigen Segmente.

Segment-Gewinn- und Verlustrechnung 1.1.-30.6.2017

scroll

Rückversicherung ERGO
Leben/Gesundheit Schaden/Unfall Leben/Gesundheit

Deutschland
--- --- --- --- --- --- ---
Mio. € Q1-2 2017 Q1-2 2016 Q1-2 2017 Q1-2 2016 Q1-2 2017 Q1-2 2016
--- --- --- --- --- --- ---
Gebuchte Bruttobeiträge 6.924 6.329 8.781 9.117 4.568 4.520
1. Verdiente Beiträge netto 6.833 6.184 8.411 8.535 4.529 4.478
2. Technischer Zinsertrag 313 274 533 561 2.352 2.282
3. Leistungen an Kunden netto -5.678 -5.059 -5.246 -5.351 -5.987 -5.826
4. Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb netto -1.260 -1.255 -2.773 -2.700 -683 -731
5. Versicherungstechnisches Ergebnis (1.-4.) 209 143 925 1.044 210 202
6. Ergebnis aus Kapitalanlagen 453 335 957 855 2.356 2.803
7. Ergebnis aus Kapitalanlagen mit Versicherungsbezug 12 1 -93 37 140 -168
8. Sonstiges operatives Ergebnis 8 9 -45 -72 -26 -31
9. Umgliederung technischer Zinsertrag -313 -274 -533 -561 -2.352 -2.282
10. Nicht versicherungstechnisches Ergebnis (6.-9.) 159 71 286 260 119 322
11. Operatives Ergebnis (5.+10.) 368 214 1.211 1.305 329 524
12. Sonstiges nicht operatives Ergebnis, Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte und Finanzierungsergebnis -42 59 -176 201 -174 -309
13. Ertragsteuern -89 -36 -177 -302 -43 -146
14. Konzernergebnis (11.-13.) 237 237 858 1.203 113 69

scroll

ERGO Gesamt
Schaden/Unfall

Deutschland
International
--- --- --- --- --- --- ---
Mio. € Q1-2 2017 Q1-2 2016 Q1-2 2017 Q1-2 2016 Q1-2 2017 Q1-2 2016
--- --- --- --- --- --- ---
Gebuchte Bruttobeiträge 1.897 1.865 2.555 2.607 24.725 24.438
1. Verdiente Beiträge netto 1.571 1.578 2.270 2.376 23.614 23.150
2. Technischer Zinsertrag 38 37 231 167 3.466 3.321
3. Leistungen an Kunden netto -984 -973 -1.792 -1.829 -19.686 -19.039
4. Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb netto -535 -558 -686 -714 -5.937 -5.958
5. Versicherungstechnisches Ergebnis (1.-4.) 90 84 23 1 1.456 1.474
6. Ergebnis aus Kapitalanlagen 98 8 176 321 4.040 4.322
7. Ergebnis aus Kapitalanlagen mit Versicherungsbezug 0 0 109 -48 168 -177
8. Sonstiges operatives Ergebnis -7 -17 -20 2 -90 -109
9. Umgliederung technischer Zinsertrag -38 -37 -231 -167 -3.466 -3.321
10. Nicht versicherungstechnisches Ergebnis (6.-9.) 53 -46 34 107 652 714
11. Operatives Ergebnis (5.+10.) 143 38 57 108 2.108 2.188
12. Sonstiges nicht operatives Ergebnis, Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte und Finanzierungsergebnis -74 -165 -58 -105 -523 -319
13. Ertragsteuern -9 35 22 -9 -295 -459
14. Konzernergebnis (11.-13.) 61 -92 22 -6 1.290 1.411

Segment-Gewinn- und Verlustrechnung 1.4.-30.6.2017

scroll

Rückversicherung ERGO
Leben/Gesundheit Schaden/Unfall Leben/Gesundheit

Deutschland
--- --- --- --- --- --- ---
Mio. € Q2 2017 Q2 2016 Q2 2017 Q2 2016 Q2 2017 Q2 2016
--- --- --- --- --- --- ---
Gebuchte Bruttobeiträge 3.436 3.233 4.223 4.589 2.244 2.188
1. Verdiente Beiträge netto 3.351 3.167 4.206 4.425 2.253 2.196
2. Technischer Zinsertrag 151 137 268 280 940 1.277
3. Leistungen an Kunden netto -2.847 -2.616 -2.525 -3.032 -2.738 -2.974
4. Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb netto -590 -608 -1.411 -1.384 -348 -379
5. Versicherungstechnisches Ergebnis (1.-4.) 64 80 537 289 108 119
6. Ergebnis aus Kapitalanlagen 231 255 487 754 1.020 1.538
7. Ergebnis aus Kapitalanlagen mit Versicherungsbezug 24 6 -28 53 -10 -19
8. Sonstiges operatives Ergebnis 8 8 -9 -29 -22 -15
9. Umgliederung technischer Zinsertrag -151 -137 -268 -280 -940 -1.277
10. Nicht versicherungstechnisches Ergebnis (6.-9.) 112 132 182 498 48 227
11. Operatives Ergebnis (5.+10.) 176 212 720 788 156 346
12. Sonstiges nicht operatives Ergebnis, Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte und Finanzierungsergebnis -26 67 -148 242 -85 -276
13. Ertragsteuern -39 -65 -55 -251 -21 -15
14. Konzernergebnis (11.-13.) 112 213 517 778 50 55

scroll

ERGO Gesamt
Schaden/Unfall

Deutschland
International
--- --- --- --- --- --- ---
Mio. € Q2 2017 Q2 2016 Q2 2017 Q2 2016 Q2 2017 Q2 2016
--- --- --- --- --- --- ---
Gebuchte Bruttobeiträge 657 646 1.240 1.272 11.800 11.928
1. Verdiente Beiträge netto 818 817 1.143 1.203 11.771 11.808
2. Technischer Zinsertrag 19 19 87 98 1.465 1.810
3. Leistungen an Kunden netto -497 -481 -901 -967 -9.509 -10.070
4. Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb netto -266 -285 -351 -361 -2.965 -3.018
5. Versicherungstechnisches Ergebnis (1.-4.) 74 69 -22 -28 762 529
6. Ergebnis aus Kapitalanlagen 50 23 102 180 1.889 2.750
7. Ergebnis aus Kapitalanlagen mit Versicherungsbezug 0 0 26 -10 12 31
8. Sonstiges operatives Ergebnis -6 -2 -14 1 -43 -37
9. Umgliederung technischer Zinsertrag -19 -19 -87 -98 -1.465 -1.810
10. Nicht versicherungstechnisches Ergebnis (6.-9.) 25 2 27 74 394 933
11. Operatives Ergebnis (5.+10.) 99 72 5 46 1.156 1.463
12. Sonstiges nicht operatives Ergebnis, Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte und Finanzierungsergebnis -33 -169 -25 -50 -316 -186
13. Ertragsteuern -18 30 25 -1 -108 -302
14. Konzernergebnis (11.-13.) 48 -68 5 -4 733 974

Erläuterungen zur Ermittlung der Schaden-Kosten-Quote1

scroll

Rückversicherung ERGO
Schaden/Unfall Schaden/Unfall

Deutschland2
Schaden/Unfall

International2
--- --- --- --- --- --- ---
Mio. € Q1-2 2017 Q1-2 2016 Q1-2 2017 Q1-2 2016 Q1-2 2017 Q1-2 2016
--- --- --- --- --- --- ---
Verdiente Beiträge (netto) 8.411 8.535 1.570 1.578 1.579 1.464
Leistungen an Kunden (netto) -5.246 -5.351 -983 -973 -1.048 -972
Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb (netto) -2.773 -2.700 -535 -558 -492 -472
Anpassungen bei der Ermittlung der Schadenquote -13 3 14 18 -1 10
Feuerschutzsteuer und andere Aufwendungen 9 6 8 8 13 12
Aufwendungen für Beitragsrückerstattung3 0 0 9 8 2 1
Sonstige versicherungstechnische Erträge -21 -3 -3 -2 -11 -6
Veränderung übrige versicherungstechnische Rückstellungen und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen3 0 0 -1 4 -5 3
Angepasste Leistungen an Kunden (netto) -5.258 -5.348 -969 -955 -1.049 -962
Schadenquote % 62,5 62,7 61,7 60,5 66,4 65,7
Schaden-Kosten-Quote % 95,5 94,3 95,8 95,9 97,5 97,9

1 Erläuterungen zur Schaden-Kosten-Quote finden Sie im Geschäftsbericht 2016 unter "Wichtige Steuerungsinstrumente".

2 Ohne Lebensversicherungsgeschäft und nach Art der Lebensversicherung betriebenes Krankenversicherungsgeschäft.

3 Anpassung nur bei ERGO Schaden/Unfall Deutschland und Schaden/Unfall International.

Langfristige Vermögenswerte nach Ländern1

scroll

Mio. € 30.6.2017 31.12.2016
Deutschland 6.854 6.900
USA 2.577 2.811
Großbritannien 567 438
Frankreich 395 198
Schweden 283 256
Malta 253 278
Österreich 212 223
Italien 202 176
Polen 195 190
Niederlande 178 132
Spanien 140 97
Belgien 133 28
Schweiz 97 100
Portugal 71 58
Griechenland 49 55
Übrige 265 199
Gesamt 12.473 12.140

1 Die langfristigen Vermögenswerte beinhalten im Wesentlichen die immateriellen Vermögenswerte (insbesondere Geschäfts- oder Firmenwert), den eigen- und fremdgenutzten Grundbesitz sowie Anlagen in erneuerbare Energien.

Investitionen in langfristige Vermögenswerte pro Segment1

scroll

Mio. € Q1-2 2017 Q1-2 2016
Rückversicherung Leben/Gesundheit 27 42
Rückversicherung Schaden/Unfall 77 146
ERGO Leben/Gesundheit Deutschland 672 99
ERGO Schaden/Unfall Deutschland 61 20
ERGO International 26 21
Gesamt 862 327

1 Die langfristigen Vermögenswerte beinhalten im Wesentlichen die immateriellen Vermögenswerte (insbesondere Geschäfts- oder Firmenwert), den eigen- und fremdgenutzten Grundbesitz sowie Anlagen in erneuerbare Energien.

Sonstige Segmentangaben

scroll

Rückversicherung ERGO
Leben/Gesundheit Schaden/Unfall Leben/Gesundheit

Deutschland
--- --- --- --- --- --- ---
Mio. € Q1-2 2017 Q1-2 2016 Q1-2 2017 Q1-2 2016 Q1-2 2017 Q1-2 2017
--- --- --- --- --- --- ---
Zinserträge 369 325 572 581 1.495 1.601
Zinsaufwendungen -7 -5 -6 -16 -18 -18
Sonstige operative Erträge 60 56 140 128 45 47
Sonstige operative Aufwendungen -52 -47 -185 -200 -71 -78
Ergebnis aus assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen nach der Equity-Methode bewertet 0 0 27 56 25 18

scroll

ERGÜ Gesamt
Schaden/Unfall

Deutschland
International
--- --- --- --- --- --- ---
Mio. € Q1-2 2017 Q1-2 2016 Q1-2 2017 Q1-2 2016 Q1-2 2017 Q1-2 2016
--- --- --- --- --- --- ---
Zinserträge 43 52 177 253 2.657 2.812
Zinsaufwendungen -4 -5 -7 -6 -41 -49
Sonstige operative Erträge 37 35 75 92 357 357
Sonstige operative Aufwendungen -44 -51 -95 -90 -448 -466
Ergebnis aus assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen nach der Equity-Methode bewertet 2 1 7 4 61 79

Gebuchte Bruttobeiträge

scroll

Mio. € Q1-2 2017 Q2 2017 Q1-2 2016 Q2 2016
Europa 13.160 6.098 13.325 6.303
Nordamerika 7.826 3.811 7.459 3.796
Asien und Australasien 2.243 1.150 2.413 1.252
Afrika, Naher und Mittlerer Osten 855 419 665 318
Lateinamerika 641 322 577 260
Gesamt 24.725 11.800 24.438 11.928

Erläuterungen zur Konzernbilanz

Die wesentlichen Posten der Konzernbilanz setzen sich folgendermaßen zusammen:

Immaterielle Vermögenswerte

Entwicklung der immateriellen Vermögenswerte

scroll

Geschäfts- oder Firmenwert Sonstige immaterielle Vermögenswerte Gesamt
Mio. € Q1-2 2017 Q1-2 2016 Q1-2 2017 Q1-2 2016 Q1-2 2017 Q1-2 2016
--- --- --- --- --- --- ---
Bruttobuchwert 31.12. Vorjahr 4.358 4.303 4.277 4.189 8.635 8.492
Kumulierte Abschreibungen 31.12. Vorjahr -1.541 -1.513 -2.974 -3.018 -4.515 -4.531
Bilanzwert 31.12. Vorjahr 2.817 2.790 1.303 1.171 4.120 3.961
Währungsänderungen -135 -44 -38 -26 -173 -70
Zugänge 1 0 48 41 49 41
Abgänge 0 0 -4 0 -4 0
Umgliederungen 0 0 0 0 0 0
Zuschreibungen 0 0 0 0 0 0
Abschreibungen 0 -9 -104 -99 -104 -108
Bilanzwert 30.6. Geschäftsjahr 2.683 2.737 1.206 1.089 3.889 3.826
Kumulierte Abschreibungen 30.6. Geschäftsjahr -1.541 -1.522 -3.037 -2.833 -4.578 -4.355
Bruttobuchwert 30.6. Geschäftsjahr 4.224 4.259 4.242 3.921 8.466 8.180

Kapitalanlagen

IFRS 13 definiert den beizulegenden Zeitwert als den Preis, den man in einer gewöhnlichen Transaktion zwischen Marktteilnehmern am Bewertungsstichtag beim Verkauf eines Vermögenswerts erhalten würde oder bei der Übertragung einer Schuld zu zahlen hätte. Alle Kapitalanlagen und übrigen Positionen, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, ordnen wir einem Level der Bewertungshierarchie des IFRS 13 zu, die drei Level für die Bewertung vorsieht. Die Zuordnung gibt Auskunft darüber, welche der ausgewiesenen Zeitwerte über Transaktionen am Markt zustande gekommen sind bzw. in welchem Umfang die Bewertung wegen fehlender Markttransaktionen anhand von Modellen erfolgt.

Wir überprüfen regelmäßig zu jedem Stichtag, ob die Zuordnung unserer Kapitalanlagen zu den Leveln der Bewertungshierarchie noch zutreffend ist.

Sofern sich Veränderungen bei der Basis für die Bewertung ergeben haben, weil beispielsweise ein Markt nicht mehr aktiv ist oder weil bei der Bewertung auf Parameter zurückgegriffen wurde, die eine andere Zuordnung erforderlich machen, nehmen wir die notwendigen Anpassungen vor.

Die folgende Tabelle enthält eine Übersicht über die Modelle, anhand derer die beizulegenden Zeitwerte unserer Bestände ermittelt werden, sofern keine Marktpreise verfügbar sind:

Bewertungsmethoden für Finanzinstrumente

scroll

Anleihen Preismethode Parameter Preismodell
Zinsrisiken
Schuldscheindarlehen/

Namensschuldverschreibungen
theoretischer Kurs Sektoren-, rating- bzw. emittentenspezifische Zinsstrukturkurve Barwertmethode
Katastrophenanleihe (Host) theoretischer Kurs Zinsstrukturkurve Barwertmethode
Mortgage Loans theoretischer Kurs Sektorenspezifische Zinsstrukturkurve Barwertmethode

scroll

Derivate Preismethode Parameter Preismodell
Aktien- und Indexrisiken
OTC Aktienoptionen theoretischer Kurs Notierung Underlying Effektive Volatilitäten Geldmarktzinssatz Dividendenrendite Black-Scholes (europ.), Cox, Ross und Rubinstein (amerik.)

Monte-Carlo-Simulation
Aktien-Forwards theoretischer Kurs Notierung Underlying

Geldmarktzinssatz

Dividendenrendite
Barwertmethode
Zinsrisiken
Zinsswaps theoretischer Kurs OIS-/Swap-Kurve Barwertmethode
Swaptions/Zinsgarantie theoretischer Kurs At-The-Money Volatilitätsmatrix und Skew OIS-/Swap-Kurve Bachelier-Modell/ Normal Black
Zins-Währungs-Swaps theoretischer Kurs Swap-Kurve

Devisenkassakurse

Geldmarkt-Zinsstrukturkurve
Barwertmethode
Inflation-Swaps theoretischer Kurs Zero-Coupon-Inflation-Swap Sätze OIS-Kurve Barwertmethode
Renten-Forwards (Vorkäufe) theoretischer Kurs Notierung Underlying Swap-Kurve Barwertmethode
Währungsrisiken
Devisenoptionen theoretischer Kurs Volatilitäts-Skew

Devisenkassakurse

Geldmarkt-Zinsstrukturkurve
Garman-Kohlhagen (europ.)
Devisentermingeschäfte theoretischer Kurs Devisenkassakurse

Geldmarkt-Zinsstrukturkurve, CCY-Spreads
Barwertmethode
Sonstige Geschäfte
Versicherungsderivate (ohne Variable Annuities) theoretischer Kurs Marktwerte Katastrophenanleihen Historische Ereignisdaten Zinsstrukturkurve Barwertmethode
Versicherungsderivate (Variable Annuities) theoretischer Kurs Biometrische Raten und Stornoraten

Volatilitäten

Zinsstrukturkurve

Devisenkassakurse
Barwertmethode
Katastrophenswaps theoretischer Kurs Marktwerte Katastrophenanleihen Zinsstrukturkurve Barwertmethode
Credit-Default-Swaps theoretischer Kurs Credit Spreads Recovery Rates Zinsstrukturkurve Barwertmethode

ISDA CDS Standard Modell
Total-Return-Swaps auf Commodities theoretischer Kurs Notierung Underlying Index Indexverhältnisberechnung
Commodity-Optionen theoretischer Kurs Notierung Underlying Effektive Volatilitäten Geldmarktzinssatz Black-Scholes (europ.), Cox, Ross und Rubinstein (amerik.)

scroll

Anleihen mit eingebetteten Derivaten Preismethode Parameter Preismodell
Kündbare Anleihen theoretischer Kurs Geldmarkt-/Swap-Zinsstrukturkurve Emittentenspezifische Spreads Volatilitätsmatrix Hull-White Modell
CMS Floater theoretischer Kurs Geldmarkt-/Swap-Zinsstrukturkurve Emittentenspezifische Spreads Volatilitätsmatrix Hull-White Modell
Zero-to-Coupon Switchable Anleihen theoretischer Kurs Geldmarkt-/Swap-Zinsstrukturkurve Emittentenspezifische Spreads Volatilitätsmatrix Hull-White Modell
CMS Floater mit variablen Cap theoretischer Kurs OIS-/Swap-Zinsstrukturkurve Emittentenspezifische Spreads Volatilitätsmatrix und Skews Replikationsmodell (Hagan)
Inverse CMS Floater theoretischer Kurs OIS-/Swap-Zinsstrukturkurve Emittentenspezifische Spreads Volatilitätsmatrix und Skews Replikationsmodell (Hagan)
CMS Steepener theoretischer Kurs OIS-/Swap-Zinsstrukturkurve Emittentenspezifische Spreads Volatilitätsmatrix und Skews Korrelationsmatrix Replikationsmodell (Hagan)
Konvergenzanleihen theoretischer Kurs Geldmarkt-/Swap-Zinsstrukturkurven Emittentenspezifische Spreads Volatilitätsmatrix Korrelationsmatrix Libor-Market Modell
Multitranchen theoretischer Kurs At-The-Money Volatilitätsmatrix und Skew

Swap-Kurve

Geldmarkt-Zinsstrukturkurve Sektoren-, rating- bzw. emittentenspezifische Zinsstrukturkurve
Bachelier-Modell/ Normal Black, Barwertmethode
FIS-Schuldscheindarlehen theoretischer Kurs At-The-Money Volatilitätsmatrix und Skew

Swap-Kurve

Geldmarkt-Zinsstrukturkurve Sektoren-, rating- bzw. emittentenspezifische Zinsstrukturkurve
Bachelier-Modell/ Normal Black, Barwertmethode
Swaption Notes theoretischer Kurs At-The-Money Volatilitätsmatrix und Skew

Swap-Kurve

Geldmarkt-Zinsstrukturkurve Sektoren-, rating- bzw. emittentenspezifische Zinsstrukturkurve
Bachelier-Modell/ Normal Black, Barwertmethode

scroll

Fonds Preismethode Parameter Preismodell
Immobilienfonds - - Net Asset Value
Alternative Investmentfonds (z.B. Private Equity, Infrastruktur, Forst) - - Net Asset Value

scroll

Sonstiges Preismethode Parameter Preismodell
Immobilien theoretischer Marktwert Zinsstrukturkurve

Marktmieten
Barwertmethode oder Wertgutachten
Alternative Direktinvestments (z.B. Infrastruktur, Forst) theoretischer Marktwert U.a. Zinsstrukturkurve Strompreis- und Inflationsprognose Barwertmethode oder Wertgutachten
Bankverbindlichkeiten theoretischer Marktwert Zinsstrukturkurve Barwertmethode

Versicherungsderivate (ohne Variable Annuities) werden Level 3 der Bewertungshierarchie zugeordnet. Für die derivativen Bestandteile aus Katastrophenbonds basiert deren Bewertung auf den durch Broker zugelieferten Werten für die zugehörigen Anleihen, weshalb eine Quantifizierung der verwendeten nicht beobachtbaren Parameter nicht möglich ist. Falls für individuell ausgestaltete Versicherungsderivate keine beobachtbaren Eingabeparameter zur Verfügung stehen, werden die Bewertungen mittels Barwertmethode anhand aktueller Zinsstrukturkurven und historischer Ereignisdaten vorgenommen. Aufgrund des geringen Volumens sind die Auswirkungen alternativer Eingangsparameter und Annahmen unwesentlich.

Die für die Bewertung von Variable Annuities zu berücksichtigenden Parameter werden entweder direkt aus Marktdaten abgeleitet, insbesondere Volatilitäten, Zinsstrukturkurven und Devisenkassakursen, oder sie werden von aktuariellen Daten abgeleitet, insbesondere biometrischen Raten und Stornoraten. Die verwendeten Stornoraten werden in Abhängigkeit vom spezifischen Versicherungsprodukt und von den aktuellen Kapitalmärkten dynamisch modelliert und liegen zwischen 0,5% und 50%. Ein Anstieg oder Rückgang der Stornoraten von 10% würde zu einer Veränderung des beizulegenden Zeitwerts des Portfolios von -/+1 % führen. Die Annahmen zur Sterblichkeit basieren auf den veröffentlichten Sterbetafeln, die im Hinblick auf die Zielmärkte und die Erwartungen der Aktuare angepasst werden. Der Einfluss dieser sowie weiterer nicht beobachtbarer Annahmen ist nicht materiell. Die Abhängigkeit zwischen unterschiedlichen Kapitalmarktparametern wird durch entsprechende Korrelationsmatrizen dargestellt. Wir ordnen diese Produkte Level 3 der Bewertungshierarchie zu.

Bei den übrigen Kapitalanlagen mit Zuordnung auf Level 3 handelt es sich überwiegend um externe Fondsanteile (insbesondere Private Equity, Immobilien sowie Fonds, die in diverse Vermögenswerte investieren, die theoretisch bewertet werden) sowie relativ illiquide Kreditstrukturen (insbesondere Commercial Mortgage-Backed Securities sowie Collateralized Loan Obligations). Für Erstere gibt es keine regelmäßige Kursversorgung, sondern es werden von den jeweiligen Assetmanagern die Net Asset Values (NAVs) zugeliefert. Für Letztere existieren ebenfalls keine ausreichend guten Kursquellen bei Marktdaten-Providern; wir greifen bei der Bewertung daher auf BrokerBewertungen zurück. Bei diesen Kapitalanlagen findet somit durch uns keine eigene Bewertung anhand nicht beobachtbarer Parameter statt. Wir führen eine regelmäßige Plausibilisierung der zugelieferten Bewertungen anhand vergleichbarer Kapitalanlagen durch.

Zum 30. Juni 2017 ordnen wir rund 12% der zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Kapitalanlagen Level 1 der Bewertungshierarchie zu, 84% Level 2 und 4% Level 3.

Im Rahmen des Reviewprozesses im zweiten Quartal haben wir die Levelzuordnung unserer Kapitalanlagen überprüft. Daraus ergaben sich keine Anpassungen an der Levelzuordnung.

Zuordnung der zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Kapitalanlagen zu einem Level der Bewertungshierarchie

scroll

30.6.2017
Mio. € Level 1 Level 2 Level 3 Gesamt
--- --- --- --- --- ---
Anteile an verbundenen Unternehmen, zum Zeitwert bewertet 0 0 190 190
Anteile an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen, zum Zeitwert bewertet 0 0 16 16
Sonstige Wertpapiere, jederzeit veräußerbar
Festverzinslich 292 124.620 2.509 127.420
Nicht festverzinslich 12.256 1.208 2.591 16.056
Sonstige Wertpapiere, erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet
Handelsbestände sowie Derivate mit bilanziellem Sicherungscharakter1 236 1.515 0 1.752
Bestände, als erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet klassifiziert 182 189 2 374
Sonstige Kapitalanlagen 0 10 37 47
Kapitalanlagen mit Versicherungsbezug 5.982 3.354 258 9.593
Gesamt 18.948 130.896 5.603 155.447

scroll

31.12.2016
Mio. € Level 1 Level 2 Level 3 Gesamt
--- --- --- --- --- ---
Anteile an verbundenen Unternehmen, zum Zeitwert bewertet 0 0 138 138
Anteile an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen, zum Zeitwert bewertet 0 0 8 8
Sonstige Wertpapiere, jederzeit veräußerbar
Festverzinslich 1.287 128.048 2.683 132.018
Nicht festverzinslich 11.806 1.206 2.814 15.826
Sonstige Wertpapiere, erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet
Handelsbestände sowie Derivate mit bilanziellem Sicherungscharakter1 157 2.180 0 2.337
Bestände, als erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet klassifiziert 222 178 2 402
Sonstige Kapitalanlagen 0 10 37 47
Kapitalanlagen mit Versicherungsbezug 5.834 3.447 277 9.558
Gesamt 19.306 135.069 5.959 160.334

1 Enthalten sind die unter den übrigen Aktiva ausgewiesenen Derivate mit bilanziellem Sicherungscharakter in Höhe von 31 (68) Millionen €.

Die Überleitungsrechnung vom Anfangs- auf den Endbestand für die Kapitalanlagen, die Level 3 der Bewertungshierarchie zugeordnet werden, ist der folgenden Tabelle zu entnehmen:

Überleitungsrechnung der Level 3 zugeordneten Kapitalanlagen

scroll

Anteile an verbundenen Unternehmen, zum Zeitwert bewertet Anteile an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen, zum Zeitwert bewertet
Mio. € Q1-2 2017 Q1-2 2016 Q1-2 2017 Q1-2 2016
--- --- --- --- --- ---
Bilanzwert 31.12. Vorjahr 138 145 8 8
Gewinne und Verluste -9 -2 0 0
In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfasste Gewinne (Verluste) -7 0 0 2
Im Eigenkapital erfasste Gewinne (Verluste) -3 -2 0 -2
Erwerb 68 2 8 0
Verkäufe -2 -8 0 -2
Übertragung in Level 3 1 1 0 0
Übertragung aus Level 3 -6 0 0 0
Marktwertänderung Derivate 0 0 0 0
Bilanzwert 30.6. Geschäftsjahr 190 139 16 6
In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfasste Gewinne (Verluste),

die auf die zum 30.6. des Geschäftsjahres ausgewiesenen Kapitalanlagen entfallen
-7 0 0 0

scroll

Sonstige Wertpapiere, jederzeit veräußerbar
Festverzinslich Nicht festverzinslich
--- --- --- --- --- ---
Mio. € Q1-2 2017 Q1-2 2016 Q1-2 2017 Q1-2 2016
--- --- --- --- --- ---
Bilanzwert 31.12. Vorjahr 2.683 2.160 2.814 2.803
Gewinne und Verluste -80 -11 -15 -58
In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfasste Gewinne (Verluste) 57 5 2 -17
Im Eigenkapital erfasste Gewinne (Verluste) -138 -16 -17 -41
Erwerb 933 343 223 204
Verkäufe -1.027 -272 -457 -188
Übertragung in Level 3 0 61 27 15
Übertragung aus Level 3 0 -11 0 0
Marktwertänderung Derivate 0 0 0 0
Bilanzwert 30.6. Geschäftsjahr 2.509 2.269 2.591 2.776
In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfasste Gewinne (Verluste),

die auf die zum 30.6. des Geschäftsjahres ausgewiesenen Kapitalanlagen entfallen
58 5 -5 -17

scroll

Bestände, als erfolgwirksam zum Zeitwert bewertet klassifiziert Sonstige

Kapitalanlagen
Mio. € Q1-2 2017 Q1-2 2016 Q1-2 2017 Q1-2 2016
--- --- --- --- --- ---
Bilanzwert 31.12. Vorjahr 2 0 37 30
Gewinne und Verluste 0 0 0 0
In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfasste Gewinne (Verluste) 0 0 0 0
Im Eigenkapital erfasste Gewinne (Verluste) 0 0 0 0
Erwerb 0 0 0 0
Verkäufe 0 0 0 0
Übertragung in Level 3 0 1 0 0
Übertragung aus Level 3 0 0 0 0
Marktwertänderung Derivate 0 0 0 0
Bilanzwert 30.6. Geschäftsjahr 2 1 37 30
In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfasste Gewinne (Verluste),

die auf die zum 30.6. des Geschäftsjahres ausgewiesenen Kapitalanlagen entfallen
0 0 0 0

scroll

Kapitalanlagen mit Versicherungsbezug Gesamt
Mio. € Q1-2 2017 Q1-2 2016 Q1-2 2017 Q1-2 2016
--- --- --- --- --- ---
Bilanzwert 31.12. Vorjahr 277 1.052 5.959 6.198
Gewinne und Verluste -42 4 -147 -66
In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfasste Gewinne (Verluste) -34 4 18 -4
Im Eigenkapital erfasste Gewinne (Verluste) -7 -1 -166 -62
Erwerb 47 0 1.278 549
Verkäufe -32 2 -1.518 -468
Übertragung in Level 3 0 0 29 77
Übertragung aus Level 3 0 -874 -6 -885
Marktwertänderung Derivate 9 0 9 0
Bilanzwert 30.6. Geschäftsjahr 258 184 5.603 5.404
In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfasste Gewinne (Verluste),

die auf die zum 30.6. des Geschäftsjahres ausgewiesenen Kapitalanlagen entfallen
-14 16 32 4

Weitere Erläuterungen zu den Kapitalanlagen finden sich im Zwischenlagebericht im Abschnitt "Geschäftsverlauf der Gruppe und Überblick zur Entwicklung der Kapitalanlagen".

Eigenkapital

Anzahl der im Umlauf befindlichen und eigenen Aktien

scroll

30.6.2017 31.12.2016
Anzahl der Aktien im Umlauf 154.248.513 156.902.293
Anzahl der eigenen Aktien 779.395 4.151.604
Gesamt 155.027.908 161.053.897

Nachrangige Verbindlichkeiten

Zusammensetzung der nachrangigen Verbindlichkeiten

scroll

Mio. € A.M.

Best
Fitch Moody's S&P 30.6.2017 31.12.2016
Münchener Rück AG, München, bis 2022 6,25%, anschließend variabel, 900 Millionen €, Anleihe 2012/2042 a A - A 896 896
Münchener Rück AG, München, bis 2022 6,625%, anschließend variabel, 450 Millionen £, Anleihe 2012/2042 a+ A - A 511 526
Münchener Rück AG, München, bis 2021 6,00%, anschließend variabel, 1.000 Millionen €, Anleihe 2011/2041 a A - A 995 994
Münchener Rück AG, München, bis 2017 5,767%, anschließend variabel, 1.349 Millionen €1 , Anleihe 2007/unbegrenzte Laufzeit - - - - 0 1.380
Münchener Rück AG, München, bis 2018 7,625%, anschließend variabel, 300 Millionen £, Anleihe 2003/2028 a+ A+ A2 (hyb) A 341 351
ERGO Versicherung Aktiengesellschaft, Wien, Sekundärmarktrendite Bund (Österreich) +70 BP, 12 Millionen €2 , Namensschuldverschreibung 2001/unbegrenzte Laufzeit - - - - 6 12
ERGO Versicherung Aktiengesellschaft, Wien, Sekundärmarktrendite Bund (Österreich) +70 BP, 13 Millionen €3 , Namensschuldverschreibung 1998/unbegrenzte Laufzeit - - - - 7 13
HSB Group Inc., Delaware, LIBOR +91 BP, 76 Millionen US$, Anleihe 1997/2027 - - - - 44 47
Gesamt 2.800 4.218

1 Im 2. Quartal 2017 hat die Emittentin Anleihen im Nominalwert von 1.349 Millionen € getilgt.

2 Im 1. Quartal 2017 hat die Emittentin Anleihen im Nominalwert von 6 Millionen € getilgt.

3 Im 1. Quartal 2017 hat die Emittentin Anleihen im Nominalwert von 7 Millionen € getilgt.

Der beizulegende Zeitwert der nachrangigen Verbindlichkeiten beträgt zum Bilanzstichtag 3.345 (4.725) Millionen €. Für die Anleihen der Münchener Rück AG liegen als beizulegende Zeitwerte die Börsenwerte vor. Für die übrigen nachrangigen Verbindlichkeiten ziehen wir Barwertverfahren unter Verwendung beobachtbarer Marktparameter heran, um die beizulegenden Zeitwerte zu ermitteln.

Verbindlichkeiten

Zusammensetzung der Anleihen

scroll

Mio. € A.M.

Best
Fitch Moody's S&P 30.6.2017 31.12.2016
Munich Re America Corporation, Wilmington, 7,45%, 342 Millionen US$1 , Anleihe 1996/2026 a- A+ A2 A- 295 324
Gesamt 295 324

1 Im 2. Quartal 2017 hat die Emittentin Anleihen im Nominalwert von 4 Millionen US$ getilgt.

Für die Bestimmung des beizulegenden Zeitwerts der Anleihe greifen wir auf die von Preisprovidern zur Verfügung gestellten Preise zurück. Der beizulegende Zeitwert beträgt zum Bilanzstichtag 373 (410) Millionen €.

Die folgende Tabelle zeigt die Zuordnung der finanziellen Verbindlichkeiten zu einem Level der Bewertungshierarchie:

Zuordnung der zum beizulegenden Zeitwert bewerteten sonstigen Verbindlichkeiten zu einem Level der Bewertungshierarchie

scroll

30.6.2017
Mio. € Level 1 Level 2 Level 3 Gesamt Level 1 Level 2
--- --- --- --- --- --- ---
Sonstige

Verbindlichkeiten
Derivate 65 1.003 465 1.532 104 1.163

scroll

31.12.2016
Mio. € Level 3 Gesamt
--- --- ---
Sonstige

Verbindlichkeiten
Derivate 545 1.811

Wir bewerten derzeit nur Derivate mit negativem Marktwert zum beizulegenden Zeitwert. Von diesen ordnen wir die Versicherungsderivate Level 3 der Bewertungshierarchie zu. Bezüglich der verwendeten Bewertungsmodelle verweisen wir auf die Ausführungen zu den Kapitalanlagen.

Die Überleitungsrechnung vom Anfangs- auf den Endbestand für die sonstigen Verbindlichkeiten, die Level 3 der Bewertungshierarchie zugeordnet werden, ist der folgenden Tabelle zu entnehmen:

Überleitungsrechnung der Level 3 zugeordneten Verbindlichkeiten

scroll

Sonstige Verbindlichkeiten, erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet
Mio. € Q1-2 2017 Q1-2 2016
--- --- --- ---
Bilanzwert 31.12. Vorjahr 545 413
Gewinne und Verluste 73 -116
In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfasste Gewinne (Verluste) 56 -117
Im Eigenkapital erfasste Gewinne (Verluste) 18 1
Erwerb 70 68
Verkäufe -85 -62
Übertragung in Level 3 0 8
Übertragung aus Level 3 0 0
Marktwertänderung Derivate 9 0
Bilanzwert 30.6. Geschäftsjahr 465 542
In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfasste Gewinne (Verluste),

die auf die zum 30.6. des Geschäftsjahres ausgewiesenen Verbindlichkeiten entfallen
80 -132

Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Die wesentlichen Posten der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung setzen sich folgendermaßen zusammen:

Beiträge

scroll

Mio. € Q1-2 2017 Q2 2017 Q1-2 2016 Q2 2016
Gebuchte Bruttobeiträge 24.725 11.800 24.438 11.928
Veränderung Beitragsüberträge brutto -378 345 -589 237
Verdiente Beiträge (brutto) 24.347 12.145 23.850 12.165
Gebuchte abgegebene Rückversicherungsbeiträge -802 -381 -798 -351
Veränderung Beitragsüberträge - Anteil der Rückversicherer 68 7 98 6
Verdiente Beiträge - Abgegeben an Rückversicherer -734 -374 -700 -357
Verdiente Beiträge (netto) 23.614 11.771 23.150 11.808

Leistungen an Kunden

scroll

Mio. € Q1-2 2017 Q2 2017 Q1-2 2016 Q2 2016
Brutto
Zahlungen für Schäden und Versicherungsfälle -15.659 -7.619 -17.231 -9.386
Veränderungen der versicherungstechnischen Rückstellungen
Deckungsrückstellung -548 -174 -30 -54
Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle -2.664 -1.435 -770 18
Rückstellung für Beitragsrückerstattung -1.114 -490 -1.210 -674
Sonstiges versicherungstechnisches Ergebnis -108 -77 -79 -57
Leistungen an Kunden (brutto) -20.094 -9.796 -19.320 -10.154
Anteil der Rückversicherer
Zahlungen für Schäden und Versicherungsfälle 469 237 377 169
Veränderungen der versicherungstechnischen Rückstellungen
Deckungsrückstellung -16 6 17 15
Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle -38 49 -69 -90
Rückstellung für Beitragsrückerstattung 1 -1 0 0
Sonstiges versicherungstechnisches Ergebnis -9 -4 -44 -9
Leistungen an Kunden - Anteil der Rückversicherer 407 288 281 84
Netto
Zahlungen für Schäden und Versicherungsfälle -15.189 -7.383 -16.855 -9.217
Veränderungen der versicherungstechnischen Rückstellungen
Deckungsrückstellung -563 -168 -13 -40
Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle -2.702 -1.386 -838 -72
Rückstellung für Beitragsrückerstattung -1.114 -491 -1.210 -674
Sonstiges versicherungstechnisches Ergebnis -118 -81 -123 -67
Leistungen an Kunden (netto) -19.686 -9.509 -19.039 -10.070

Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb

scroll

Mio. € Q1-2 2017 Q2 2017 Q1-2 2016 Q2 2016
Gezahlte Abschlusskosten, Gewinnanteile und Rückversicherungsprovisionen -4.496 -2.023 -4.541 -2.248
Verwaltungsaufwendungen -1.489 -728 -1.482 -736
Veränderung der aktivierten Abschlusskosten, Veränderung der Provisionsrückstellungen und Abschreibungen auf erworbene Versicherungsbestände -111 -305 -83 -124
Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb (brutto) -6.097 -3.056 -6.105 -3.107
Anteil der Rückversicherer an gezahlten Abschlusskosten, Gewinnanteilen und Rückversicherungsprovisionen 108 53 151 92
Anteil der Rückversicherer an der Veränderung der aktivierten Abschlusskosten und der Veränderung der Provisionsrückstellung 52 38 -4 -3
Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb - Anteil der Rückversicherer 160 91 147 89
Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb (netto) -5.937 -2.965 -5.958 -3.018

Ergebnis aus Kapitalanlagen nach Anlagearten (vor Umgliederung technischer Zins)

scroll

Mio. € Q1-2 2017 Q2 2017 Q1-2 2016 Q2 2016
Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 155 81 178 91
Anteile an verbundenen Unternehmen -3 7 -147 -135
Anteile an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen 61 24 82 77
Darlehen 1.688 520 1.469 825
Sonstige Wertpapiere, jederzeit veräußerbar
Festverzinslich 1.686 888 2.283 1.455
Nicht festverzinslich 933 497 251 296
Sonstige Wertpapiere, erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet
Handelsbestände
Festverzinslich 0 0 0 0
Nicht festverzinslich 4 1 1 1
Derivate -393 -62 310 205
Bestände, als erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet klassifiziert
Festverzinslich -4 0 13 5
Nicht festverzinslich 20 7 -17 -4
Depotforderungen und sonstige Kapitalanlagen 143 50 146 62
Aufwendungen für die Verwaltung von Kapitalanlagen, sonstige Aufwendungen -250 -125 -247 -128
Gesamt 4.040 1.889 4.322 2.750

Ergebnis aus Kapitalanlagen mit Versicherungsbezug

scroll

Mio. € Q1-2 2017 Q2 2017 Q1-2 2016 Q2 2016
Kapitalanlagen aus fondsgebundenen Lebensversicherungsverträgen 246 15 -206 -25
Sonstige Kapitalanlagen mit Versicherungsbezug -78 -3 29 56
Gesamt 168 12 -177 31

Sonstiges operatives Ergebnis

scroll

Mio. € Q1-2 2017 Q2 2017 Q1-2 2016 Q2 2016
Sonstige operative Erträge 357 171 357 175
davon:
Zinsen und ähnliche Erträge 51 17 42 19
Zuschreibungen auf sonstige operative Vermögenswerte 5 3 4 2
Sonstige operative Aufwendungen -448 -213 -466 -212
davon:
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -36 -12 -43 -19
Abschreibungen auf sonstige operative Vermögenswerte -16 -3 -22 -10

Die sonstigen operativen Erträge enthalten in den ersten sechs Monaten vor allem Erträge aus erbrachten Dienstleistungen von 257 (254) Millionen €, Zinserträge von 30 (17) Millionen €, Erträge aus der Auflösung/Verminderung von sonstigen Rückstellungen bzw. Wertberichtigungen auf Forderungen von 18 (29) Millionen € sowie Erträge aus eigengenutzten Grundstücken und Bauten, die teilweise auch vermietet sind, von 13 (14) Millionen €.

Die sonstigen operativen Aufwendungen enthalten neben Aufwendungen für erbrachte Dienstleistungen von -208 (-203) Millionen € im Wesentlichen Zinsaufwendungen von -42 (-40) Millionen € sowie sonstige Steuern von -76 (-63) Millionen €. Zudem sind Aufwendungen für eigengenutzte Grundstücke und Bauten, die teilweise auch vermietet sind, von -6 (-6) Millionen € enthalten.

Im sonstigen operativen Ergebnis ist auch das Ergebnis aus Rückversicherungsverträgen ohne ausreichenden Risikotransfer von 27 (21) Millionen € enthalten. Davon entfallen 26 (21) Millionen € auf das Segment Rückversicherung Leben/Gesundheit.

Sonstiges nicht operatives Ergebnis, Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte und Finanzierungsergebnis

scroll

Mio. € Q1-2 2017 Q2 2017 Q1-2 2016 Q2 2016
Sonstiges nicht operatives Ergebnis -417 -264 -201 -120
Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte 0 0 -9 -9
Finanzierungsergebnis -106 -52 -108 -58

Das sonstige nicht operative Ergebnis steht nicht in Zusammenhang mit dem Abschluss, der Verwaltung oder der Regulierung von Versicherungsverträgen oder der Verwaltung von Kapitalanlagen. Es enthält im Wesentlichen im ersten Halbjahr das Fremdwährungsergebnis von -219 (320) Millionen € sowie Restrukturierungsaufwendungen von -10 (-400) Millionen €.

Sonstige Angaben

Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen

Geschäftsvorfälle zwischen der Münchener Rück AG und den Tochterunternehmen, die als nahestehende Unternehmen anzusehen sind, wurden durch die Konsolidierung eliminiert und werden im Anhang nicht erläutert. Geschäftsbeziehungen, die mit nicht konsolidierten Tochterunternehmen bestehen, sind insgesamt von untergeordneter Bedeutung; dies gilt ebenso für die Geschäftsbeziehungen zu assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen.

Für die Direktzusagen auf betriebliche Altersversorgung hat die Münchener Rück AG ein Contractual Trust Agreement in Form einer doppelseitigen Treuhand eingerichtet. Die Münchener Rück Versorgungskasse gilt als nahestehendes Unternehmen gemäß IAS 24. Die Beiträge an die Versorgungskasse werden als Aufwand für beitragsorientierte Pensionszusagen ausgewiesen.

Zwischen Organmitgliedern und Munich Re wurden keine wesentlichen Geschäfte getätigt.

Mitarbeiterzahl

Der Konzern beschäftigte zum 30. Juni 2017 in Deutschland 20.317 (21.077) und im Ausland 22.840 (22.351) Mitarbeiter.

Zusammensetzung der Mitarbeiterzahl

scroll

30.6.2017 31.12.2016
Rückversicherung 12.389 12.375
ERGO 30.768 31.053
Gesamt 43.157 43.428

Eventualverbindlichkeiten, sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Eventualverbindlichkeiten und sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage des Konzerns von Bedeutung sind, haben sich im Vergleich zum 31. Dezember 2016 nicht wesentlich verändert.

Ergebnis je Aktie

Verwässernde Effekte, die bei der Berechnung des Ergebnisses je Aktie gesondert ausgewiesen werden müssen, lagen weder in der aktuellen Berichtsperiode noch in der Vorjahresperiode vor. Das Ergebnis je Aktie kann in Zukunft potenziell durch die Ausgabe von Aktien oder Bezugsrechten aus dem genehmigten und dem bedingten Kapital verwässert werden.

Ergebnis je Aktie

scroll

Q1-2 2017 Q2 2017 Q1-2 2016 Q2 2016
Konzernergebnis auf Anteilseigner der Münchener Rück AG entfallend Mio. € 1.283 729 1.404 974
Gewichteter Durchschnitt der Anzahl ausstehender Aktien 155.411.067 154.904.518 161.528.918 161.007.852
Ergebnis je Aktie 8,26 4,71 8,69 6,05

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag sind nicht eingetreten.

Aufgestellt und zur Veröffentlichung freigegeben in München, den 8. August 2017

Der Vorstand

Bescheinigung nach prüferischer Durchsicht

Wir haben den verkürzten Konzernzwischenabschluss -bestehend aus Konzernbilanz, Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, Aufstellung der erfassten Erträge und Aufwendungen, Konzern-Eigenkapitalentwicklung, verkürzter Konzern-Kapitalflussrechnung sowie ausgewählten erläuternden Anhangangaben - und den Konzernzwischenlagebericht der Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft Aktiengesellschaft in München für den Zeitraum vom 1. Januar 2017 bis 30. Juni 2017, die Bestandteile des Halbjahresfinanzberichts nach § 37 w WpHG sind, einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des verkürzten Konzernzwischenabschlusses nach den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und des Konzernzwischenlageberichts nach den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu dem verkürzten Konzernzwischenabschluss und dem Konzernzwischenlagebericht auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht abzugeben.

Wir haben die prüferische Durchsicht des verkürzten Konzernzwischenabschlusses und des Konzernzwischenlageberichts unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen vorgenommen. Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen, dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht erteilen.

Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, oder dass der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden ist.

München, den 8. August 2017

KPMG Bayerische Treuhandgesellschaft

Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Steuerberatungsgesellschaft

scroll

Dr. Ellenbürger Voß
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüferin

Versicherung der gesetzlichen Vertreter

"Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Halbjahresfinanzberichterstattung der Konzernhalbjahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind."

München, den 9. August 2017

scroll

Giuseppina Albo Dr. Thomas Blunck Dr. Doris Höpke
Dr. Torsten Jeworrek Hermann Pohlchristoph Dr. Markus Rieß
Dr. Peter Röder Dr. Jörg Schneider Dr. Joachim Wenning