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MLP SE Interim / Quarterly Report 2005

May 25, 2005

289_10-q_2005-05-25_fbc97a15-c2b7-4f8d-ba85-64ef1bd50e3d.pdf

Interim / Quarterly Report

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BERICHT ZUM 1. QUARTAL 2005

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mlp-Konzern

MLP-Konzern

1. Quartal 2005 1. Quartal 2004 Veränderung
Gesamtertrag 109,2 129,5 – 16 %
Erträge Maklergeschäft 89,6 112,7 – 20 %
Erträge Bankgeschäft 12,3 11,8 4 %
Sonstige Erträge 7,3 5,0 45 %
Ergebnis der betrieblichen Geschäftstätigkeit (EBIT) 6,9 14,0 – 51 %
EBIT-Marge 6,3 % 10,8 %
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBT) 5,7 11,0 – 48 %
Quartalsüberschuss 9,3 8,9 4 %
Ergebnis je Aktie in Euro 0,09 0,08 13 %
Investitionen 4,1 7,7 – 47 %
Eigenkapital (inkl. Anteile anderer Gesellschafter) 299,4 289,6* 3 %
Kunden 624.000 618.500* 1 %
MLP-Berater 2.528 2.546* – 1 %
Geschäftsstellen 300 300* 0 %
Mitarbeiter 1.908 1.874* 2 %
Vermitteltes Neugeschäft
Lebensversicherung (Beitragssumme in Mrd. Euro) 0,6 1,7 – 65 %
Krankenversicherung (Jahresbeitrag) 9,4 13,1 – 28 %
Finanzierungen 197,8 200,9 – 2 %
Mittelzuflüsse 154,6 139,0 11 %
Betreutes Vermögen in Mrd. Euro 4,3 4,1* 5 %

* Zum 31.12.2004.

Finanzkalender
Ergebnisse zum 1. Quartal 2005 25.05.2005
Hauptversammlung 2005 in Mannheim 21.06.2005
Ergebnisse zum 2. Quartal 2005 24.08.2005
Ergebnisse zum 3. Quartal 2005 23.11.2005

MLP übertrifft im ersten Quartal 2005 Ergebnis des Vorjahres

  • Konzernüberschuss steigt um 4 Prozent auf 9,3 Mio. Euro
  • Gesamterträge sinken ohne Berücksichtigung der Versicherungstöchter um 16 Prozent auf 109,2 Mio. Euro
  • Erträge des Maklergeschäfts gehen um 20 Prozent auf 89,6 Mio. Euro zurück
  • Neue Private Basisrente entwickelt sich zu bedeutendem Bestandteil des MLP-Produktportfolios
  • Geplanter Verkauf von Tochtergesellschaften führt nach IFRS-Vorschriften zu Veränderungen im Bilanzbild

Der MLP-Konzern hat im ersten Quartal 2005 den hohen Konzernüberschuss des Vorjahres übertroffen. Das Ergebnis stieg um 4 Prozent auf 9,3 Mio. Euro (Q1/2004: 8,9 Mio. Euro). Die Gesamterträge des MLP-Konzerns gingen um 16 Prozent auf 109,2 Mio. Euro (129,5 Mio. Euro) zurück. Darin sind die Erträge der MLP Lebensversicherung AG und der MLP Versicherung AG nicht berücksichtigt. Wegen des beabsichtigten Verkaufs sind beide Geschäftsbereiche nach den Vorschriften der internationalen Rechnungslegung IFRS im ersten Quartal 2005 erstmals separat auszuweisen. Die Gewinnund Verlustrechnung des MLP-Konzerns wurde um die entsprechenden Beträge bereinigt und das saldierte Ergebnis getrennt aufgeführt.

Maklergeschäft schwächer, Lebensversicherung stärker

Wie prognostiziert hat sich das in der MLP Finanzdienstleistungen AG zusammengefasste Maklergeschäft im Vergleich zum Vorjahreszeitraum rückläufig entwickelt. Die Erträge des Segments gingen um 20 Prozent auf 91,8 Mio. Euro zurück (114,3 Mio. Euro). Das Ergebnis vor Steuern (EBT) reduzierte sich um 38 Prozent auf 8,2 Mio. Euro (13,3 Mio. Euro). Ausschlaggebend hierfür sind vor allem mehrwöchige Schulungsmaßnahmen, mit denen MLP zu Beginn des Jahres seine Berater auf die Rahmenbedingungen der neuen Vorsorgewelt vorbereitet hat. Die Aufwendungen hierfür betrugen im ersten Quartal 2005 3,0 Mio. Euro. Außerdem entfallen in diesem Jahr die Sondereffekte aus der automatischen Anpassung der Riester-Policen. Die so genannte Riester-Treppe hatte im Vorjahr bei den Erträgen einen Einfluss von 12,8 Mio. Euro und leistete einen Beitrag von 5,8 Mio. Euro auf das Ergebnis des Segments Beratung und Vertrieb.

Der Geschäftsbereich Lebensversicherung legte dagegen deutlich zu. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) stieg um 37 Prozent auf 6,6 Mio. Euro. Dies ist vor allem auf das schwächer verlaufene Neugeschäft und die damit verbundenen niedrigeren Akquisitionskosten sowie auf gestiegene Beitragseinnahmen aus dem Vertragsbestand zurückzuführen. Der Geschäftsbereich Sachversicherung steuerte mit 1,6 Mio. Euro 5 Prozent mehr zum Konzernergebnis bei als im Vorjahr (1,5 Mio. Euro). Bei der MLP Bank AG reduzierte sich das Ergebnis um 16 Prozent auf 1,4 Mio. Euro (1,6 Mio. Euro).

Sondereffekte belasten Neukundengewinnung

MLP hat die Zahl seiner Neukunden im ersten Quartal 2005 um 5.500 (9.500) auf 624.000 ausgebaut. Diese Entwicklung ist ebenfalls deutlich durch die umfangreichen Schulungsmaßnahmen in den ersten beiden Monaten 2005 geprägt. Die Zahl der Berater liegt mit 2.528 auf dem Niveau von Ende 2004 (2.546). Für das Gesamtjahr 2005 rechnet MLP unverändert mit einem Zuwachs um rund 200 Berater.

Positiver Ausblick für das Gesamtjahr

Nach den ersten fünf Monaten 2005 steht fest, daß die MLP-Kunden die Chancen der neuen Vorsorgewelt erkannt und angenommen haben. Die neue Private Basisrente, kurz Rürup-Rente, hat sich innerhalb weniger Monate neben der Riester-Rente und der betrieblichen Altersversorgung (bAV) zu einem weiteren bedeutenden Bestandteil des MLP-Produktportfolios entwickelt.

Vor dem Hintergrund des weiter wachsenden Marktes für die private Alters- und Gesundheitsvorsorge rechnet MLP im Gesamtjahr 2005 unverändert mit einem Anstieg des Ergebnisses vor Steuern (EBT) um 14 Prozent auf 100 Mio. Euro.

Gewinn- und Verlustrechnung

Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. März 2005

Alle Angaben in teur
Anhang 1. Quartal 2005 1. Quartal 2004
Fortzuführende Geschäftsbereiche
Erträge Maklergeschäft [1] 89.644 112.719
Erträge Bankgeschäft [2] 12.288 11.793
Sonstige Erträge 7.280 5.026
Gesamtertrag 109.212 129.538
Aufwendungen Maklergeschäft – 40.561 – 56.514
Aufwendungen Bankgeschäft [3] – 3.105 – 3.082
Personalaufwand – 15.544 – 14.068
Abschreibungen – 4.511 – 4.215
Betriebliche Aufwendungen [4] –38.593 –37.703
Ergebnis der betrieblichen Geschäftstätigkeit (EBIT) 6.898 13.956
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.790 719
Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen – 2.981 – 3.661
Finanzergebnis – 1.191 – 2.942
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBT) 5.707 11.014
Ertragsteuern – 2.811 – 4.851
Ergebnis der fortzuführenden Geschäftsbereiche 2.896 6.163
Ergebnis der aufzugebenden Geschäftsbereiche [7] 6.357 2.725
Konzernergebnis (gesamt) 9.253 8.888
Ergebnis je Aktie in Euro 0,09 0,08
Verwässertes Ergebnis je Aktie in Euro 0,08 0,08
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit fortzuführender
und aufzugebender Geschäftsbereiche 14.886 14.611

Bilanz

Bilanz zum 31. März 2005

Anhang 31.03.2005 31.12.2004
Immaterielle Vermögenswerte 23.643 60.268
Sachanlagen 115.517 117.356
Finanzanlagen [5] 64.088 204.624
Kapitalanlagen des Anlagestocks der fondsgebundenen
Lebensversicherung 1.564.065
Forderungen aus dem Rückversicherungsgeschäft 30.482
Forderungen aus dem Bankgeschäft [6] 422.256 371.641
Forderungen und sonstige Vermögenswerte 67.910 137.738
Zahlungsmittel 122.323 190.957
Aktivierte Abschlusskosten 357.600
Aktive latente Steuerabgrenzung 48.536 51.462
Aufzugebende Vermögenswerte [8] 2.371.291
3.235.564 3.086.193
Anhang 31.03.2005 31.12.2004
Den Gesellschaftern der MLP AG zurechenbarer Anteil
am Eigenkapital 298.796 288.977
Anteile anderer Gesellschafter 591 586
Summe Eigenkapital 299.387 289.563
Versicherungstechnische Rückstellungen 431.639
Versicherungstechnische Rückstellungen Lebensversicherung,
soweit sie durch den Anlagestock zu bedecken sind 1.564.065
Andere Rückstellungen 166.849 192.513
Verbindlichkeiten aus dem Rückversicherungsgeschäft 36.594
Verbindlichkeiten aus dem Bankgeschäft 411.164 355.408
Andere Verbindlichkeiten 80.592 214.793
Passive latente Steuerabgrenzung 1.830 1.618
Aufzugebende Schulden [9] 2.275.742
3.235.564 3.086.193

Eigenkapitalspiegel Entwicklung des Eigenkapitals

Gezeichnetes
Kapital
Kapital-
rücklage
Available-for-
Sale-Rücklage
Übriges
Eigenkapital
Eigenkapital
Stand 31.12.2004 108.641 7.920 – 229 172.645 288.977
Währungsumrechnung 60 60
Kapitalmaßnahmen
Veränderung der Available-for-Sale-Rücklage 117* 117
Quartalsergebnis 9.241 9.241
Dividende an Aktionäre
Wandelschuldverschreibung 1.842 – 1.441 401
Stand 31.03.2005 108.641 9.762 – 112 180.505 298.796

Kapitalflußrechnung *Davon 108 TEUR aus den aufzugebenden Geschäftsbereichen.

Kapitalflussrechnung

Kapitalflussrechnung für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. März 2005

Alle Angaben in teur
1. Quartal 2005 1. Quartal 2004
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 63.967 97.700
Cashflow aus der Investitionstätigkeit – 75.508 – 87.943
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit – 23.153 – 2.003
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelbestands – 34.694 7.754
Wechselkursbedingte Wertänderungen des Finanzmittelbestands 15 79
Finanzmittelbestand am Ende der Periode 199.855 132.876

Davon aus den aufzugebenden Geschäftsbereichen:

Alle Angaben in teur
1. Quartal 2005 1. Quartal 2004
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 59.529 52.101
Cashflow aus der Investitionstätigkeit – 69.120 – 83.197
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelbestands – 9.591 – 31.096
Wechselkursbedingte Wertänderungen des Finanzmittelbestands
Finanzmittelbestand am Ende der Periode 57.782 54.397

Segmentberichterstattung

Segment Beratung und Vertrieb

Alle Angaben in teur
1. Quartal 2005 1. Quartal 2004
Segmenterträge
Erträge mit Dritten 69.583 88.331
Erträge mit anderen Segmenten 22.253 26.008
Summe Segmenterträge 91.836 114.339
Sonstige Erträge 7.153 4.695
Segmentaufwendungen
Maklergeschäft – 40.688 – 56.580
Personalaufwand – 12.483 – 11.232
Abschreibungen – 2.946 – 2.930
Sonstige – 33.177 – 33.276
Summe Segmentaufwendungen – 89.294 – 104.018
Segmentergebnis vor Finanzergebnis (EBIT) 9.695 15.016
Finanzergebnis – 1.516 – 1.741
Segmentergebnis nach Finanzergebnis (EBT) 8.179 13.275

Im ersten Quartal fielen die Erträge mit Dritten um 21 Prozent von 88,3 Mio. Euro auf 69,6 Mio. Euro. Dies ist im Wesentlichen auf einen niedrigeren Absatz von Altersvorsorgeprodukten zurückzuführen. Ursache hierfür war unter anderem die intensive Schulung unserer Berater im Hinblick auf die neue Altersvorsorgewelt in den ersten zwei Monaten dieses Jahres und der damit verbundene Produktionsausfall. Zudem waren im Vorjahresquartal Erlöse aus der zweiten Riester-Stufe in Höhe von 12,8 Mio. Euro enthalten.

Ebenso wie die Erträge aus dem Maklergeschäft war auch der Makleraufwand von diesen Entwicklungen deutlich beeinflusst und sank von 56,6 Mio. Euro auf 40,7 Mio. Euro. Im Vorjahr waren zudem Restrukturierungskosten in Höhe von 4,8 Mio. Euro im Makleraufwand enthalten; weitere 2,6 Mio. Euro fanden im betrieblichen Aufwand ihren Niederschlag. Der Personalaufwand stieg um 11 Prozent von 11,2 Mio. Euro auf 12,5 Mio. Euro. Entscheidend hierfür war insbesondere der Ausbau des Bereiches der betrieblichen Altersversorgung. Unverändert blieben dagegen die Abschreibungen. In den betrieblichen Aufwendungen waren 3,0 Mio. Euro Aufwendungen für Schulungsmaßnahmen zur neuen Vorsorgewelt enthalten.

Das Segmentergebnis vor Finanzergebnis (EBIT) fiel um 35 Prozent von 15,0 Mio. Euro auf 9,7 Mio. Euro. Das Ausland verzeichnete dabei einen Verlust von 1,4 Mio. Euro (0,7 Mio. Euro). Die EBIT-Marge beläuft sich auf 10,6 Prozent.

Die Anzahl der Kunden stieg gegenüber dem Jahresende um 5.500 auf 624.000. Vor dem Hintergrund der umfangreichen Schulungsmaßnahmen wurde damit der Zuwachs des vergleichbaren Vorjahreszeitraums nicht erreicht.

Bei unveränderter Anzahl von Geschäftsstellen (300) ging die Anzahl der Berater zum Quartalsende leicht auf 2.528 (31.12.2004: 2.546) zurück. In unseren ausländischen Niederlassungen wurden unsere Kunden zuletzt von 177 (215) Beratern in 26 (33) Geschäftsstellen betreut.

Das Neugeschäft entwickelte sich gemäß unseren Erwartungen in den ersten drei Monaten deutlich schwächer als im Vorjahr. So verzeichnete der Bereich Altersvorsorge (ohne Riester) ein Neugeschäftsvolumen von rund 0,6 Mrd. Euro Beitragssumme (1,7 Mrd. Euro), wobei die Volumina zum Quartalsende deutlich anstiegen. Das vermittelte Neugeschäft in der Sparte Krankenversicherung fiel von 13,1 Mio. Euro Jahresbeiträge auf nun 9,4 Mio. Euro. Behaupten konnte sich der Bereich Finanzierungen, der mit einem vermittelten Darlehensvolumen von 198 Mio. Euro das Vorjahresvolumen erreichte. Ebenfalls erfreulich entwickelten sich die Mittelzuflüsse in der Geldanlage. Hier verzeichneten wir einen Anstieg von 139,0 Mio. Euro auf 155 Mio. Euro. Gleichzeitig stieg das betreute Vermögen von 4,1 Mrd. Euro zum Jahresende 2004 auf nunmehr 4,3 Mrd. Euro zum Ende des ersten Quartals 2005.

Segment Lebensversicherung

Alle Angaben in teur
1. Quartal 2005 1. Quartal 2004
Segmenterträge
Erträge mit Dritten 48.852 38.656
Erträge mit anderen Segmenten
Summe Segmenterträge 48.852 38.656
Sonstige Erträge 178 242
Veränderung aktivierte Abschlusskosten 10.720 18.548
Segmentaufwendungen
Versicherungsgeschäft – 47.158 – 45.467
Personalaufwand – 1.995 – 2.116
Abschreibungen – 610 – 1.530
Sonstige – 3.521 – 3.577
Summe Segmentaufwendungen – 53.284 – 52.690
Segmentergebnis vor Finanzergebnis (EBIT) 6.466 4.756
Finanzergebnis 129 66
Segmentergebnis nach Finanzergebnis (EBT) 6.595 4.822

Die Erträge im Segment Lebensversicherung stiegen im ersten Quartal 2005 um 26 Prozent an und erreichten 48,9 Mio. Euro nach 38,7 Mio. Euro im Vorjahr. Dies resultiert im Wesentlichen aus den höheren Erträgen aus Versicherungsbeiträgen aufgrund des hohen Neugeschäfts 2004.

Die Veränderung der aktivierten Abschlusskosten verringerten sich aufgrund des geringeren Neugeschäftes gegenüber den ersten drei Monaten des Vorjahres von 18,5 Mio. Euro auf 10,7 Mio. Euro. Die Aufwendungen aus dem Versicherungsgeschäft erhöhten sich geringfügig um 4 Prozent von 45,5 Mio. Euro auf 47,2 Mio. Euro.

Das Segmentergebnis vor Finanzergebnis (EBIT) erreichte im ersten Quartal 2005 6,5 Mio. Euro nach 4,8 Mio. Euro im Vorjahr. Dies entspricht einem Anstieg von 36 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der "laufende Beitrag für ein Jahr" des Neugeschäftes (APE) fiel von 23,9 Mio. Euro im Vorjahr auf 5,4 Mio. Euro für das erste Quartal 2005.

Die höheren Beitragseinnahmen und die Kapitalmarktentwicklung führten zu einem Anstieg des Anlagestocks der fondsgebundenen Vorsorgeprodukte gegenüber dem Jahresende 2004 auf 1,7 Mrd. Euro (31.12.2004: 1,6 Mrd. Euro).

Segment Sachversicherung

Alle Angaben in teur
1. Quartal 2005 1. Quartal 2004
Segmenterträge
Erträge mit Dritten 13.706 9.344
Erträge mit anderen Segmenten
Summe Segmenterträge 13.706 9.344
Sonstige Erträge 54 183
Veränderung aktivierte Abschlusskosten 2.896 2.316
Segmentaufwendungen
Versicherungsgeschäft – 12.157 – 7.532
Personalaufwand – 1.342 – 1.258
Abschreibungen – 85 – 232
Sonstige – 1.485 – 1.277
Summe Segmentaufwendungen – 15.069 – 10.299
Segmentergebnis vor Finanzergebnis (EBIT) 1.587 1.544
Finanzergebnis 31 2
Segmentergebnis nach Finanzergebnis (EBT) 1.618 1.546

Im Segment Sachversicherung führten die positive Entwicklung des Neugeschäfts sowie die Reduzierung der Rückversicherungsabgabe mit Wirkung zum Geschäftsjahresende 2004 zu einem Anstieg der Erträge aus dem Versicherungsgeschäft von 9,3 Mio. Euro auf 13,7 Mio. Euro. Gleichermaßen erhöhten sich die Aufwendungen aus dem Versicherungsgeschäft auf 12,2 Mio. Euro gegenüber 7,5 Mio. Euro im Vorjahresquartal. Daneben bewirkte die Verringerung der vereinnahmten Rückversicherungsprovisionen eine Erhöhung der Veränderung der aktivierten Abschlusskosten um 0,6 Mio. Euro auf 2,9 Mio. Euro. Der Personalaufwand blieb mit 1,3 Mio. Euro nahezu unverändert. Das Segmentergebnis vor Finanzergebnis (EBIT) lag mit 1,6 Mio. Euro leicht über dem Vorjahresniveau (1,5 Mio. Euro).

Segment Bank

Alle Angaben in teur
1. Quartal 2005 1. Quartal 2004
Segmenterträge
Erträge mit Dritten 12.163 11.221
Erträge mit anderen Segmenten 252 820
Summe Segmenterträge 12.415 12.041
Sonstige Erträge 49 209
Segmentaufwendungen
Bankgeschäft – 5.132 – 4.692
Personalaufwand – 1.514 – 1.598
Abschreibungen – 87 – 68
Sonstige – 4.335 – 4.158
Summe Segmentaufwendungen – 11.068 – 10.516
Segmentergebnis vor Finanzergebnis (EBIT) 1.396 1.734
Finanzergebnis – 12 – 85
Segmentergebnis nach Finanzergebnis (EBT) 1.384 1.649

Die Erträge des Segments Bank stiegen im Vergleich zum Vorjahr leicht um 3 Prozent von 12,0 Mio. Euro auf 12,4 Mio. Euro. Das Zins- und Provisionsergebnis beläuft sich auf 2,4 Mio. Euro (2,3 Mio. Euro) bzw. 5,7 Mio. Euro (5,9 Mio. Euro). Die Aufwendungen aus dem Bankgeschäft stiegen um 0,4 Mio. Euro auf 5,1 Mio. Euro. Der Personalaufwand reduzierte sich leicht um 5 Prozent auf 1,5 Mio. Euro. Das Segmentergebnis vor Finanzergebnis (EBIT) betrug nach 1,7 Mio. Euro im Vorjahr 1,4 Mio. Euro im Berichtsquartal.

Segment Interne Dienstleistungen und Verwaltung

Alle Angaben in teur
1. Quartal 2005 1. Quartal 2004
Segmenterträge
Erträge mit Dritten
Erträge mit anderen Segmenten
Summe Segmenterträge
Sonstige Erträge 5.140 4.700
Segmentaufwendungen
Personalaufwand – 1.547 – 1.238
Abschreibungen – 1.479 – 1.217
Sonstige – 6.186 – 4.900
Summe Segmentaufwendungen – 9.212 – 7.355
Segmentergebnis vor Finanzergebnis (EBIT) – 4.072 – 2.655
Finanzergebnis 337 – 1.117
Segmentergebnis nach Finanzergebnis (EBT) – 3.735 – 3.772

In diesem Segment werden sämtliche internen Dienstleistungen und Aktivitäten des MLP-Konzerns zusammengefasst. Der Verlust vor Steuern blieb gegenüber dem Vorjahresquartal mit 3,7 Mio. Euro (3,8 Mio. Euro) nahezu unverändert.

Anhang

I. Allgemeine Angaben

Der Zwischenbericht der MLP AG wurde in Übereinstimmung mit den vom International Accounting Standards Board (IASB), London, herausgegebenen International Financial Reporting Standards (IFRS) unter Berücksichtigung der Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) aufgestellt. Hierbei wurde auch IAS 34 (Zwischenberichterstattung) angewandt. Der vorliegende Zwischenbericht wurde keiner prüferischen Durchsicht unterzogen.

Die Darstellung der Beträge erfolgt – sofern keine gesonderte Angabe gemacht wird – in Tausend Euro (TEUR).

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Grundsätzlich wurden bei der Erstellung des Zwischenberichts und der Vergleichszahlen für das Vorjahr dieselben Konsolidierungsgrundsätze sowie Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wie im Konzernabschluss 2004 angewandt. Eine detaillierte Beschreibung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden ist im Geschäftsbericht 2004 im Anhang veröffentlicht. Dieser ist auch auf der Internetseite der Gesellschaft, www.mlp.de, abrufbar.

Nachfolgend werden die Änderungen von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie Änderungen im Ausweis erläutert.

Bisher gewährte IAS 1 das Wahlrecht, die Bilanz entweder nach der Fristigkeit oder nach der Liquiditätsnähe aufzustellen. Dieses Wahlrecht wurde im Rahmen des IASB Improvements Projects aufgehoben. Jedoch besteht für bestimmte Unternehmen wie Financial Institutions (IAS 1.54) bzw. für Unternehmen mit unterschiedlichen Geschäftsfeldern (IAS 1.55) weiterhin das Wahlrecht, die Gliederung der Bilanz nach der Liquiditätsnähe zu gliedern, wenn hierdurch eine zuverlässigere und relevantere Darstellung zu erzielen ist. Aufgrund dieser Regelung wurde die Gliederung der Bilanz im Zwischenbericht beibehalten.

Zum 1. Januar 2005 wurde erstmals IFRS 2 angewandt. IFRS 2 enthält Regelungen zur Behandlung aktienbasierter Transaktionen, die ab dem 1. Januar grundsätzlich als Aufwand zu erfassen sind.

Das IASB hat im Jahr 2004 den neuen Standard IFRS 5 "Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und aufgegebene Geschäftsbereiche" herausgegeben. Wir sind der Empfehlung des IASB zur vorzeitigen Anwendung gefolgt und haben IFRS 5 bereits im Konzernabschluss 2004 angewandt. Dabei waren die in IFRS 5 festgelegten Kriterien, deren Erfüllung Voraussetzung ist, damit Geschäftsbereiche im Abschluss als "aufzugebend" klassifiziert werden können, noch nicht erfüllt. Diese Kriterien sind im ersten Quartal 2005 eingetreten, die zu verkaufenden Gesellschaften MLP Lebensversicherung AG und MLP Versicherung AG waren somit, im Gegensatz zum Konzernabschluss 2004, als aufzugebende Geschäftsbereiche (Discontinued Operations) auszuweisen.

Das Ergebnis der aufzugebenden Geschäftsbereiche wird in der Gewinn- und Verlustrechnung, die zur Veräußerung bestimmten Vermögenswerte und Schulden werden in der Bilanz separat ausgewiesen. Die Vergleichsperioden waren in der Gewinn- und Verlustrechnung entsprechend anzupassen und sind somit nicht mehr mit den in den Vorjahren ausgewiesenen Abschlüssen vergleichbar. Die Vorjahreswerte der Bilanz waren gemäß IFRS 5 nicht anzupassen.

Um den Abschlussadressaten eine bessere Beurteilung der finanziellen Auswirkungen von den aufzugebenden Geschäftsbereichen zu ermöglichen (IFRS 5.30), wird, anders als im Vorjahr, auf die Aufwands- und Ertragskonsolidierung zwischen den fortzuführenden und aufzugebenden Geschäftsbereichen verzichtet.

Die planmäßige Abschreibung auf langfristige Vermögenswerte der aufzugebenden Geschäftsbereiche wurde nach IFRS 5.25 ausgesetzt.

Die nachfolgenden Erläuterungen im Anhang beziehen sich, mit Ausnahme der ausdrücklich unter dem Punkt "aufzugebende Geschäftsbereiche" gemachten, auf die fortzuführenden Geschäftsbereiche.

III. Konsolidierungskreis

Der Konzernabschluss beinhaltet den Abschluss der MLP AG und die Abschlüsse der von ihr beherrschten, nachstehend aufgeführten Unternehmen (Tochterunternehmen) gemäß IAS 27, an denen sie die Mehrheit der Stimmrechte hält oder bei denen sie über die faktische Kontrollmöglichkeit verfügt. Im Geschäftsjahr 2005 hat die MLP AG ihren Konsolidierungskreis um ein weiteres ausländisches Tochterunternehmen, die "MLP Vermögensberatung AG, Wien, Österreich", erweitert.

Gegenüber dem Vorjahresquartal 2004 wurde der Konsolidierungskreis um die in 2004 erworbenen Gesellschaften MLP BAV GmbH, Heidelberg, BERAG Beratungsgesellschaft für betriebliche Altersversorgung und Vergütung mbH, Bremen, sowie BERAG Versicherungs-Makler GmbH, Bremen, erweitert. Daraus ergaben sich jedoch keine nennenswerten Auswirkungen auf die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse nach Geschäftsfeldern sind der Segmentberichterstattung zu entnehmen.

1. Erträge aus dem Maklergeschäft [1]

1. Quartal 2005 1. Quartal 2004
Lebensversicherung* 61.894 81.151
Krankenversicherung 10.470 13.803
Sachversicherung 10.937 9.811
Geldanlagen 3.263 4.178
Finanzierungen 1.763 1.962
Sonstige Erträge 1.317 1.814
Gesamt 89.644 112.719

* Vor Konsolidierung (inkl. aufzugebender Geschäftsbereiche).

2. Erträge aus dem Bankgeschäft [2]

Alle Angaben in teur
1. Quartal 2005 1. Quartal 2004
Provisionserträge 8.084 7.923
Zinserträge und ähnliche Erträge 4.204 3.870
Gesamt 12.288 11.793

Die Provisionserträge aus dem Bankgeschäft resultieren im Wesentlichen aus der Vereinnahmung von Erträgen aus dem Konten-, Kreditkarten- und Finanzierungsgeschäft sowie aus Gebühren aus der Vermögensverwaltung und den Sparplanprodukten.

[3] 3. Aufwendungen aus dem Bankgeschäft

Alle Angaben in teur
1. Quartal 2005 1. Quartal 2004
Zinsaufwendungen und ähnliche Aufwendungen 1.832 1.557
Risikovorsorge 808 859
Hedge-Ergebnis 30
Provisionsaufwendungen 435 666
Gesamt 3.105 3.082

4. Betriebliche Aufwendungen [4]

Alle Angaben in teur
1. Quartal 2005 1. Quartal 2004
EDV-Kosten 8.998 9.557
Gebäudekosten 5.456 5.847
Schulung und Seminare 4.764 1.528
Prüfungs- und Beratungskosten 3.509 3.037
Kommunikationsbedarf 2.870 3.383
Werbemaßnahmen 1.145 2.171
Aufwand ausgeschiedene Außendienstmitarbeiter 1.098 1.079
Repräsentation, Bewirtung 740 655
Bürobedarf 653 798
Sonstige Steuern 69 64
Wertberichtigung auf Forderungen 18 2.700
Aufwendungen aus Währungsumrechnung 1 1
Übrige sonstige Aufwendungen 9.272 6.883
Gesamt 38.593 37.703

Die übrigen sonstigen Aufwendungen des Berichtszeitraums umfassen insbesondere Aufwendungen für die Miete von Notebooks, Aufwendungen für Versicherungen, sonstige Personalkosten, Reisekosten, Beiträge und Gebühren sowie Kosten des Geldverkehrs.

V. Erläuterungen zur Bilanz

[5] 1. Finanzanlagen

Alle Angaben in teur
31.03.2005 31.12.2004
Jederzeit veräußerbare Wertpapiere 40.116 157.030
Bis zur Endfälligkeit gehaltene Wertpapiere 2.586 2.599
Beteiligungen 1.378 1.383
Ausleihungen 8 12
Sonstige Kapitalanlagen 20.000 43.600
Gesamt 64.088 204.624

Der Rückgang der Finanzanlagen ist verursacht durch den separaten Ausweis der Beträge der MLP Lebensversicherung AG und der MLP Versicherung AG im aufzugebenden Geschäftsbereich (siehe Anhang Nr. VI, "Aufzugebende Geschäftsbereiche").

2. Forderungen aus dem Bankgeschäft [6]

31.03.2005 31.12.2004
Forderungen an Bankkunden 267.865 229.138
Forderungen an andere Kreditinstitute 154.391 142.503
Gesamt 422.256 371.641

Die Forderungen an Bankkunden betreffen im Wesentlichen Forderungen aus Darlehen, Konten und Kreditkarten.

VI. Aufzugebende Geschäftsbereiche (Discontinued Operations)

Im Zuge der weiteren Fokussierung auf unsere Kernkompetenzen beabsichtigen wir in diesem Jahr den Verkauf unserer Tochtergesellschaften MLP Lebensversicherung AG und MLP Versicherung AG. Gemäß IFRS 5 sind diese aufzugebenden Geschäftsbereiche im ersten Quartal 2005 erstmals separat darzustellen. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde um die entsprechenden Beträge des aufzugebenden Bereiches bereinigt, das saldierte Ergebnis aus diesem in einer eigenen Zeile in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen. Verluste aus Wertminderungen sind nicht entstanden. Die zum Abgang bestimmten Vermögenswerte (Aktiva) bzw. die mit ihnen zusammenhängenden Schulden (Passiva) werden separat in der Bilanz ausgewiesen.

Die beiden aufzugebenden Gesellschaften MLP Lebensversicherung AG und MLP Versicherung AG stellen in der Segmentberichterstattung jeweils genau ein Segment dar.

Im Folgenden wird das Ergebnis aus aufzugebenden Geschäftsbereichen nach seiner Zusammensetzung dargestellt.

1. Quartal 2005 1. Quartal 2004
Erträge Versicherungsgeschäft 60.715 45.530
Sonstige Erträge 232 344
Gesamtertrag 60.947 45.874
Veränderung der aktivierten Abschlusskosten 16.622 21.637
Aufwendungen Versicherungsgeschäft – 59.505 – 54.104
Übrige Aufwendungen – 9.045 – 9.878
Ergebnis der betrieblichen Geschäftstätigkeit (EBIT) 9.019 3.529
Finanzergebnis 160 68
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBT) 9.179 3.597
Ertragsteuern – 2.822 – 872
Ergebnis der aufzugebenden Geschäftsbereiche 6.357 2.725
Ergebnis je Aktie in Euro 0,06 0,02
Verwässertes Ergebnis je Aktie in Euro 0,06 0,02

[7] Gewinn- und Verlustrechnung der aufzugebenden Geschäftsbereiche

Die Vermögenswerte und Schulden der aufzugebenden Geschäftsbereiche setzen sich zum 31. März 2005 wie folgt zusammen:

Vermögenswerte – Alle Angaben in teur [8]

31.03.2005
Immaterielle Vermögenswerte 36.966
Sachanlagen 319
Finanzanlagen 176.429
Kapitalanlagen des Anlagestocks der fondsgebundenen
Lebensversicherung 1.680.847
Forderungen aus dem Rückversicherungsgeschäft 36.588
Forderungen und sonstige Vermögenswerte 37.298
Zahlungsmittel 27.202
Aktivierte Abschlusskosten 374.222
Aktive latente Steuerabgrenzung 1.420
2.371.291
Schulden – Alle Angaben in teur
[9]
31.03.2005
Eigenkapital
Versicherungstechnische Rückstellungen 495.920
Versicherungstechnische Rückstellungen Lebensversicherung,
soweit sie durch den Anlagestock zu bedecken sind 1.680.847
Andere Rückstellungen 4.106
Verbindlichkeiten aus dem Rückversicherungsgeschäft 35.834
Andere Verbindlichkeiten 59.029
Passive latente Steuerabgrenzung 6
2.275.742

VII. Erläuterungen zur Kapitalflussrechnung

In der Kapitalflussrechnung wird die Veränderung des Zahlungsmittelbestands im MLP-Konzern während des Geschäftsjahres durch die Zahlungsströme aus operativer Geschäftstätigkeit, Investitionstätigkeit und Finanzierungstätigkeit dargestellt. Die Zahlungsströme der Investitionstätigkeit umfassen vor allem Veränderungen des Anlagevermögens. Die Finanzierungstätigkeit bildet die zahlungswirksamen Eigenkapitalveränderungen und Kreditaufnahmen ab. Alle übrigen Zahlungsströme der umsatzwirksamen Haupttätigkeiten werden der operativen Geschäftstätigkeit zugeordnet.

VIII. Erläuterungen zur Segmentberichterstattung

Die Segmentierung des MLP-Konzerns erfolgt entsprechend der internen Organisationsstruktur des MLP-Konzerns nach Geschäftsfeldern (primäres Segment).

Die Geschäftssegmente setzen sich aus einzelnen Gesellschaften des MLP-Konzerns zusammen. Die berichtspflichtigen Segmente stellen strategische Konzerngeschäftsfelder dar, die sich in ihren Diensten und Produkten sowie dem regulatorischen Umfeld unterscheiden.

Die Ableitung der berichtspflichtigen strategischen Geschäftsfelder basiert auf dem Kriterium des Verhältnisses von Erfolgschancen und -risiken auf den Märkten, auf denen der MLP-Konzern tätig ist.

Die strategischen Geschäftsfelder sind:

  • Beratung und Vertrieb
  • Lebensversicherung
  • Sachversicherung
  • Bank
  • Interne Dienstleistungen und Verwaltung

Gegenstand des Segments Beratung und Vertrieb ist die Beratung von Kunden, insbesondere hinsichtlich Versicherungen, Vermögensanlagen, betrieblicher Altersversorgung und Finanzierungen aller Art, sowie die Vermittlung von Verträgen über diese Finanzdienstleistungen. Dieses strategische Geschäftsfeld hat sich im ersten Quartal 2005 durch die Gründung der MLP Vermögensberatung AG um eine Gesellschaft erweitert.

Das Segment wird gebildet durch die MLP Finanzdienstleistungen AG, Heidelberg, die MLP Private Finance plc, London, Großbritannien, die MLP Private Finance Correduria de Seguros S.A., Madrid, Spanien, die MLP Private Finance AG, Zürich, Schweiz, die BERAG Beratungsgesellschaft für betriebliche Altersversorgung und Vergütung mbH, Bremen, die BERAG Versicherungs-Makler GmbH, Bremen, die MLP BAV GmbH, Heidelberg, sowie die MLP Vermögensberatung AG, Wien, Österreich.

Das Produkt- und Dienstleistungsangebot des Segments Lebensversicherung umfasst verschiedene Arten von Lebensversicherungsverträgen, steuerlich geförderte Versicherungen nach dem AVmG, Kapitalisierungsgeschäfte sowie die Verwaltung von Versorgungseinrichtungen. Das Segment Lebensversicherung setzt sich ausschließlich aus der MLP Lebensversicherung AG zusammen.

Die Geschäftstätigkeit des Segments Sachversicherung erstreckt sich auf die Konzeption und den Betrieb von Schaden- und Unfallversicherungen. Das Segment wird gebildet durch die MLP Versicherung AG.

Zu den Geschäftsfeldern des Segments Bank zählen die Finanzportfolioverwaltung, das Treuhandkreditgeschäft, das Kredit- und Kreditkartengeschäft, die Beratung bei Anlageentscheidungen in Investmentfondsanteilen sowie die Konzeption und organisatorische Umsetzung neuer Finanzprodukte für den MLP-Konzern. Das Segment wird nur durch die MLP Bank AG gebildet.

Das Segment Interne Dienstleistungen und Verwaltung wird durch die MLP AG sowie die MLP Login GmbH gebildet. Sämtliche internen Dienstleistungen und Aktivitäten des MLP-Konzerns werden somit in einem eigenen Segment zusammengefasst.

IX. Sonstige Angaben

Die Anzahl der beschäftigten Arbeitnehmer belief sich zum 31. März 2005 auf 1.908 (31.12.2004: 1.874). Davon waren 384 (31.12.2004: 373) geringfügig Beschäftigte.

Organe der MLP AG

Vorstand

Dr. Uwe Schroeder-Wildberg (Vorsitzender) Eugen Bucher Gerhard Frieg Nils Frowein

Aufsichtsrat

Manfred Lautenschläger (Vorsitzender) Dr. Peter Lütke-Bornefeld Johannes Maret Gerd Schmitz-Morkramer (stellv. Vorsitzender) Maria Bähr (Arbeitnehmervertreterin) Norbert Kohler (Arbeitnehmervertreter)

Kontakt

MLP AG Investor Relations

Michael Pfister, Leiter Kommunikation Andreas Dittmar, Leiter Investor Relations Sebastian Slania, Manager Investor Relations

Telefon (06221) 308-8320 Telefax (06221) 308-1131 E-Mail [email protected]

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