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Mineralbrunnen Überkingen AG

Quarterly Report Oct 6, 2021

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Quarterly Report

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Bad Teinach-Zavelstein Zwischenbericht zum 30. Juni 2021

INHALT

1

Konzern auf einen Blick (Konzernkennzahlen) Wesentliche Fakten

2

Konzernzwischenlagebericht

Grundlagen des Konzerns Wirtschaftsbericht Risikobericht Chancen- und Prognosebericht

3

Konzern-Halbjahresabschluss

Konzern-Bilanz Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Konzern-Kapitalflussrechnung Verkürzter Konzern-Eigenkapitalspiegel Entwicklung des Konzernanlagevermögens Konzernanhang

Bad Teinach-Zavelstein Zwischenbericht zum 30. Juni 2021

1

Konzern auf einen Blick (Konzernkennzahlen) Wesentliche Fakten

Bad Teinach-Zavelstein Zwischenbericht zum 30. Juni 2021

Konzern auf einen Blick

Kennzahlen in Mio. EUR 30.06.2021 30.06.2020 30.06.2019 30.06.2018 30.06.2017
Umsatz 53,8 58,5 72,9 72,4 70,5
Beschäftigte
(Anzahl im Durchschnitt)
416 439 432 420 431
Personalaufwand
(Löhne und Gehälter,
soziale Abgaben sowie Altersversorgung)
13,9 13,5 14,2 13,9 14,5
Investitionen
(Immaterielle Vermögensgegenstände und
Sachanlagen)
3,0 6,1 3,3 5,9 16,7
EBITDA 6,3 5,8 10,1 7,7 8,4
EBITDA-Marge in % 11,8 % 9,9 % 13,8 % 10,6 % 11,9 %
Abschreibungen 5,9 5,5 4,9 4,6 5,6
EBIT 0,5 0,3 5,2 3,1 2,8
EBIT-Marge in % 0,9 % 0,5 % 7,1 % 4,3 % 4,0 %
Bilanzsumme 142,7 143,9 141,7 141,1 142,0
Eigenkapital 60,8 61,3 60,7 61,0 53,3
EK-Quote in % 42,6 % 42,6 % 42,8 % 43,2 % 37,6 %
Konzernergebnis -0,9 -0,7 2,6 1,5 1,8

Hinweis:

Aus rechentechnischen Gründen können in Tabellen, in Grafiken und bei Verweisen Rundungsdifferenzen zu den sich mathematisch exakt ergebenden Werten (Geldeinheiten, Prozentangaben, usw.) auftreten.

Bad Teinach-Zavelstein Zwischenbericht zum 30. Juni 2021

Wesentliche Fakten

  • Erstes Halbjahr 2021 trotz weiter herausfordernder Rahmenbedingungen gut gemeistert
  • Spürbare Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf die Umsatzentwicklung, insbesondere im Gastronomiesegment
  • Deutliche Erholungstendenzen im Juni nach Wiedereröffnung der Gastronomie
  • Weiterhin positiver Trend zu umweltfreundlichen Glas-Mehrweggebinden
  • Fortführung der im Vorjahr initiierten Maßnahmen zur Aufrechterhaltung des betrieblichen Ablaufs sowie zum Schutz der Mitarbeiter, um die Effekte der Covid-19- Pandemie abzufedern
  • Deutliche Begrenzung der Effekte aus Umsatzeinbußen durch konsequente Kosteneinsparungen und Maßnahmen zur Produktivitätssteigerung
  • Operative Konzernergebniskennzahlen EBITDA und EBIT bei 6,3 Mio. EUR (Vorjahr: 5,8 Mio. EUR) respektive 0,5 Mio. EUR (Vorjahr: 0,3 Mio. EUR), zudem Anstieg der EBITDA-Marge auf 11,8 % (Vorjahr: 9,9 %) und EBIT-Marge auf 0,9 % (Vorjahr: 0,5 %)
  • Bestätigung der bisherigen Umsatz- und Ergebnisprognose: Unter der Annahme stabiler gesamtwirtschaftlicher Rahmenbedingungen moderater Anstieg der Umsatzerlöse sowie moderat über Vorjahr liegendes EBITDA für das Geschäftsjahr 2021 erwartet

Bad Teinach-Zavelstein Zwischenbericht zum 30. Juni 2021

2

Konzernzwischenlagebericht

Grundlagen des Konzerns Wirtschaftsbericht Risikobericht Chancen- und Prognosebericht

Bad Teinach-Zavelstein Zwischenbericht zum 30. Juni 2021

Konzernzwischenlagebericht

I. Grundlagen des Konzerns

Geschäfts- und Organisationsstruktur

Der Konzern Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA

Die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA ist die Muttergesellschaft einer Unternehmensgruppe von Markenanbietern aus den Produktfeldern Mineralwasser, Heilwasser, fruchthaltige Getränke, Erfrischungsgetränke und Fertigcocktails. Entwicklung, Produktion und Vertrieb eines breiten Produktsortiments sind Basis einer nachfrageorientierten Unternehmensstrategie. Als Anbieter im gehobenen Preissegment konzentriert sich der Konzern auf starke Marken als Erfolgsfaktor für das Produktangebot sowie auf eine wertschöpfungsorientierte Partnerschaft mit dem Getränkefachgroßhandel, dem Lebensmitteleinzelhandel sowie der Gastronomie und Hotellerie. Aufbauend auf seinen starken Regionalmarken in Süd- und Südwestdeutschland sowie seinen nationalen Gastronomiemarken bietet der Konzern ein breites Produktportfolio von alkoholfreien und alkoholischen Getränken an.

Die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA, gegründet 1923 in der Rechtsform der Aktiengesellschaft, ist ein börsennotiertes Markenunternehmen im Getränkemarkt mit Sitz in Bad Teinach-Zavelstein, Baden-Württemberg. Die Produktionsstätten verteilen sich auf die vier Standorte Bad Teinach-Zavelstein, Kißlegg, Lauterecken und Merzig.

Die Konzernstruktur der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach-Gruppe (Stand 30. Juni 2021)

Zwischenbericht zum 30. Juni 2021 1

Konzernstruktur

Der Konzern umfasst neben den operativ tätigen Gesellschaften Mineralbrunnen Teinach GmbH, Bad Teinach-Zavelstein, Mineralbrunnen Krumbach GmbH, Kißlegg, Niehoffs Vaihinger Fruchtsaft GmbH, Lauterecken, und KAMPOS Vertriebs GmbH, Homburg, die Aqua Vertriebs GmbH, Kißlegg, Minderheitsbeteiligungen an der Karlsberg Service GmbH, Homburg, und an der siro Production GmbH, Neunkirchen (Saarland), die als Zwischenholding fungierende Mineralbrunnen Überkingen-Teinach Beteiligungs GmbH, Bad Teinach-Zavelstein, sowie die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA in Bad Teinach-Zavelstein als Holdinggesellschaft. Die Geschäftsführung und Vertretung der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA obliegt der Karlsberg International Getränkemanagement GmbH, Homburg, als persönlich haftende Gesellschafterin. Geschäftsführer der Karlsberg International Getränkemanagement GmbH sind Martin Adam, auch Geschäftsführer der Karlsberg Holding GmbH, sowie Andreas Gaupp, Geschäftsführer der operativen Gesellschaften Mineralbrunnen Teinach GmbH und Mineralbrunnen Krumbach GmbH, sowie Gerd Gründahl, Geschäftsführer der Niehoffs Vaihinger Fruchtsaft GmbH und der siro Production GmbH.

Die Verantwortung für das operative Geschäft liegt weiterhin bei den Geschäftsführern der im Markt operierenden Gesellschaften Mineralbrunnen Teinach GmbH, Mineralbrunnen Krumbach GmbH, Niehoffs Vaihinger Fruchtsaft GmbH und KAMPOS Vertriebs GmbH. Sowohl zwischen der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA und der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach Beteiligungs GmbH als auch zwischen der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach Beteiligungs GmbH und den mittelbaren Konzerntochtergesellschaften bestehen Ergebnisabführungsverträge.

Das zentrale Verwaltungs-, Finanz- und Liquiditätsmanagement des Konzerns obliegt der Geschäftsführung der Karlsberg International Getränkemanagement GmbH. Nahezu alle Verwaltungsdienstleistungen werden durch die Karlsberg Service GmbH, Homburg, einer 45 prozentigen Beteiligung der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA, ausgeübt. Die Karlsberg Service GmbH erbringt Dienstleistungen in den Bereichen IT, Personal, Kommunikation, Rechnungswesen, Treasury, Steuern, Einkauf sowie Rechts- und Vertragswesen.

Geschäftstätigkeit

Im Kern konzentrieren sich die Geschäftsaktivitäten des Konzerns auf die Herstellung und den Vertrieb von Mineral- und Heilwasser, Erfrischungs- und Süßgetränken sowie fruchthaltigen Getränken und Fertigcocktails. Aufbauend auf unseren Regionalmarken in Süd- und Südwestdeutschland (Teinacher, Krumbach, Hirschquelle u. a.) und nationalen Marken (afri, Bluna, Niehoffs Vaihinger, Klindworth, Cocktail Plant u. a.) bietet der Konzern als klassischer Markenanbieter im gehobenen Preissegment ein breites Marken- und Produktportfolio an. Der Konzern deckt mit den Bereichen Entwicklung, Produktion sowie Marketing und Vertrieb die gesamte Wertschöpfungskette ab. Die Geschäftstätigkeit ist auf den süd- und südwestdeutschen Kernmarkt und den nationalen Fruchtsaft- und Limonadenmarkt ausgerichtet und fokussiert sich auf ertragsreiche Markenprodukte. Die Erzeugung der Produkte wird durch eigene Mineralwasserquellen und Produktionsanlagen sowie ein professionelles Einkaufs- und Qualitätsmanagement sichergestellt.

II. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Gesamtwirtschaftliche Situation

Die deutsche Wirtschaft geriet 2020 aufgrund der Covid-19-Pandemie in eine schwere Rezession. Auch in der ersten Jahreshälfte 2021 ist die wirtschaftliche Entwicklung noch maßgeblich vom bundesweiten Lockdown in den ersten fünf Monaten des Jahres negativ beeinflusst. Nach einer Erholung in der zweiten Jahreshälfte 2020 führte die in Wellen verlaufende Covid-19-Pandemie zum Jahresbeginn 2021 zu einem erneuten Rückgang der Wirtschaftsleistung.

Die im Laufe des zweiten Quartals 2021 graduell umgesetzten Lockerungen der initiierten Maßnahmen haben jedoch bereits im Mai und Juni zu einer deutlichen Erholung der Binnenwirtschaft und der privaten Konsumausgaben geführt.

Die Umsätze im Einzelhandel sind nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes im ersten Halbjahr preisbereinigt 1,6 % sowie nominal 3,2 % im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Die Entwicklung in den einzelnen Bereichen entwickelte sich hierbei jedoch sehr unterschiedlich. Während die Umsätze im Internet- und Versandhandel mit einem realen Anstieg von 26,1 % erneut deutlich zunahmen, litt der stationäre Handel insbesondere unter den Einschränkungen im Rahmen der Pandemiebekämpfung. Der Einzelhandel mit Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren setzte real 1,1 % und nominal 2,7 % mehr um als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.1

Der Corona-bedingte Lockdown sowie anhaltende Auflagen haben im Gastgewerbe als einer der hauptbetroffenen Sektoren im laufenden Jahr deutliche Spuren hinterlassen.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes mussten die Unternehmen des deutschen Gastgewerbes in der ersten Jahreshälfte trotz einer deutlichen Erholung in den Monaten Mai und Juni infolge der schrittweisen Lockerungen der Corona-Beschränkungen insgesamt einen preisbereinigten Umsatzrückgang von 38,0 % verbuchen (nominal - 35,6 %). Der Umsatzrückgang im Gaststättengewerbe betrug dabei 32,6 % (nominal - 29,6 %) und im von den Auswirkungen durch die Bundes-Notbremse besonders betroffenen Beherbergungsgewerbe 50,1 % (nominal - 49,6 %).2

Der Markt für alkoholfreie Getränke3

Der Markt für alkoholfreie Getränke (AfG) in Deutschland hat nach Berechnungen des Haushaltspanels der GfK im Vergleich zum ersten Halbjahr 2020 in diesem Jahr einen Absatzrückgang um insgesamt 5,5 % zu verzeichnen. Das Preisniveau ist dagegen angestiegen. Im Berichtszeitraum legte der AfG-Umsatz entsprechend um 0,5 % zu.

Zu beachten ist, dass in den Berechnungen des Haushaltspanels der GfK jedoch nicht die Absätze des Gastgewerbes, die in besonderem Maße von den Auswirkungen der Covid-19- Pandemie betroffen sind, berücksichtigt sind.

Nahezu alle AfG-Segmente entwickelten sich im ersten Halbjahr negativ.

1 Quelle: Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 2. August 2021.

2 Quelle: Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 18. August 2021.

3 Quelle: GfK Consumer Panel, AfG, Jan-Jun 20/21

Das Mineralwasser-Segment verzeichnete nach Angaben der GfK auf alle Sorten gerechnet ein Absatzminus von 8,1 %. Innerhalb dieses Teilsegments hat sich der Absatz von Wasser mit wenig Kohlensäure (- 11,1 %) besonders negativ entwickelt. Wasser ohne Kohlensäure musste dagegen nur einen moderaten Absatzrückgang von 2,3 % verzeichnen.

Auch das Segment Fruchthaltige Getränke wies im Berichtszeitraum eine negative Absatzentwicklung von 5,6 % aus. Einzig die Sparte Smoothies konnte einen Absatzanstieg von 11,0 % verzeichnen. Der Absatz der Fruchtsaftgetränke ging um 1,1 %, der Fruchtsäfte um 7,3 % und der Fruchtnektare um 5,4 % zurück.

Auch das Segment der kohlensäurehaltigen Süßgetränke (Carbonated Soft Drinks) lag unter dem Absatzniveau des Vorjahres (- 4,3 %).

In den restlichen AfG-Segmenten war dagegen ein Absatzzuwachs von 4,2 % zu verzeichnen, im Wesentlichen getrieben durch Energy Drinks und Eistee.

Geschäftsverlauf

Die Covid-19-Pandemie hatte auch im ersten Halbjahr 2021 negative Auswirkungen auf die Umsatzentwicklung des Konzerns. Ein bereits im November 2020 angeordneter erneuter Lockdown dauerte bis in den Mai und führte dazu, dass für die operativen Unternehmen der wichtige Absatzkanal HoReCa (Hotel / Restaurant / Café) in den ersten vier Monaten des Geschäftsjahres nur sehr bedingt geschäftsfähig war.

Infolge sukzessiver Lockerungen und der Wiedereröffnung vieler Gastronomiebetriebe im Mai zeigten sich trotz des schlechten Wetters dann erste spürbare Erholungstendenzen. Im Juni konnte im Zuge von weiteren Lockerungen und Wiederöffnungen von immer mehr Absatzstätten bereits eine positive Umsatzentwicklung zum Vorjahr erzielt werden, so dass die Umsatzverluste der ersten Monate etwas aufgeholt werden konnten.

Der Gesamtumsatz im Konzern ist im ersten Halbjahr 2021 infolge der Auswirkungen der Covid-19-Pandemie um 4,7 Mio. EUR auf 53,8 Mio. EUR zurückgegangen (Vorjahr: 58,5 Mio. EUR).

Auch im ersten Halbjahr 2021 setzte sich der Trend fort, dass Konsumenten Glas-Mehrweg-Individualgebinde schätzen, während PET-Gebinde weniger nachgefragt werden. So konnten bei den Glas-Mehrweg-Individualgebinden Umsatzzuwächse von 10,8 % erreicht werden. Demgegenüber gingen die Umsätze der PET-Gebinde erneut um 5,4 % zurück.

Die hohen Verluste der Gastronomiegebinde spiegeln sich auch in der Gesamtumsatzentwicklung wider, auch wenn erhöhte Umsätze in einigen Handelsgebinden kompensatorisch wirken. Insgesamt fielen so die Umsatzrückgänge der Marken Teinacher und Krumbach in den ersten sechs Monaten mit 3,9 % respektive 0,4 % noch moderat aus.

Das Saftsegment war aufgrund des vergleichsweisen hohen Gastronomie- und Hotellerie-Anteils durch den schon zu Jahresanfang bestehenden Covid-19-bedingten Lockdown stärker betroffen und musste gegenüber Vorjahr deutliche Umsatzrückgänge verzeichnen, wenngleich sich auch das Geschäft in den letzten Wochen stark erholen konnte und hohe Umsatzzuwächse erzielt werden konnten. Der Umsatz der Hauptmarken Niehoffs Vaihinger, Klindworth und Cocktail Plant ging im ersten Halbjahr insgesamt um 21,2 % zurück.

Der Umsatz im Bereich Lohnproduktion wurde im laufenden Geschäftsjahr strategiekonform weiter zurückgeführt. Infolgedessen ergibt sich ein Umsatzrückgang der sonstigen Umsatzerlöse um 10,1 %.

Umsatzentwicklung (in Mio. EUR)

a) Umsatz gesamt:

b) Umsatz Hauptmarken, sonstige Umsätze:

Mitarbeiter

Im ersten Halbjahr 2021 betrug der durchschnittliche Personalstand inklusive Teilzeitbeschäftigten und Aushilfen im Konzern 416 (Vorjahr: 439 Mitarbeiter), davon 8 Auszubildende (Vorjahr: 9 Auszubildende).

Der Rückgang des Personalstandes resultiert im Wesentlichen aus der im Geschäftsjahr vorgenommenen Anpassung des Lohnproduktionsgeschäftes. Zu Beginn des Berichtsjahres wurde am Standort Kißlegg aufgrund der Schließung und des Verkaufs einer Lohnabfülllinie eine weitgehend sozialverträgliche Anpassung des Personalstandes umgesetzt. Die Restrukturierungsaufwendungen waren bereits im Konzernabschluss 2020 in vollem Umfang berücksichtigt.

Ertragslage

Im Berichtszeitraum erfolgte eine Anpassung des GuV-Ausweises von Aufwendungen für Beförderung und Lagerung. Bislang als Aufwendungen für bezogene Leistungen innerhalb des Waren- und Materialeinsatzes bilanzierte Lager- und insbesondere Transportaufwendungen für die Verbringung der Ware zum Kunden werden seit Beginn des Berichtsjahres als sonstige betriebliche Aufwendungen ausgewiesen. Eine Anpassung der Vorjahreswerte ist im Bericht nicht erfolgt. Der Effekt aus der Ausweisänderung beläuft sich im ersten Halbjahr auf einen Gesamtbetrag von rund 3,7 Mio. EUR. Der im vergleichbaren Vorjahreszeitraum innerhalb der Aufwendungen für bezogene Leistungen bilanzierte Aufwand aus den genannten Lager- und Transportaufwendungen belief sich auf rund 3,9 Mio. EUR.

Konzernertragslage Juni 2021 Juni 2020 +/-
TEUR TEUR TEUR %
Umsatzerlöse 53.844 58.499 -4.655 -8%
Waren- und Materialeinsatz * -14.895 -20.126 5.231 -26%
Rohertrag 38.949 38.372 577 2%
Sonstige betriebliche Erträge 2.909 495 2.414 + //
Personal -13.941 -13.492 -449 3%
Sonstige betriebliche Aufwendungen * -21.589 -19.605 -1.984 10%
EBITDA 6.329 5.770 558 10%
Abschreibungen -5.857 -5.451 -407 7%
EBIT 471 320 152 47%
Finanzergebnis -894 -576 -317 55%
Ergebnis vor Steuern (EBT) -423 -257 -166 -64%
Steuerergebnis -487 -472 -15 -3%
Konzernergebnis -909 -729 -181 -25%
Gewinnvortrag 18.041 18.358 -317 -2%
Konzernbilanzgewinn 17.132 17.629 -498 -3%

* H1/2021: Sonstige betriebliche Aufwendungen inkl. Umgliederung Aufwendungen Beförderung und Lagerung 3,7 Mio. EUR, im Vorjahr in Position Waren- und Materialeinsatz enthalten (3,9 Mio. EUR)

Die Umsatzerlöse der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach-Gruppe sind im ersten Halbjahr 2021 infolge der Auswirkungen der Covid-19-Pandemie sowie planmäßiger Anpassungen des Lohnproduktionsgeschäftes um 4,7 Mio. EUR auf 53,8 Mio. EUR zurückgegangen.

Unter Berücksichtigung des Umgliederungseffektes der Aufwendungen für Beförderung und Lagerung ergibt sich im ersten Halbjahr ein Anstieg des Rohertrags von 0,6 Mio. EUR auf 38,9 Mio. EUR 4 .

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 2,9 Mio. EUR lagen aufgrund enthaltener Buchgewinne aus der Veräußerung einer Lohnabfüllanlage, erhöhter Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen sowie unter Berücksichtigung enthaltener außergewöhnlicher Erträge aus erhaltenen Corona-Finanzhilfen deutlich über dem Niveau des Vorjahres (0,5 Mio. EUR).

4 Rohertrag = Umsatzerlöse +/- Bestandsveränderung - Materialaufwand (inkl. Aufwendungen für bezogene Leistungen)

Der Personalaufwand ist unter Berücksichtigung von Tariferhöhungen und insbesondere gestiegener Aufwendungen für Altersversorgung um rund 0,4 Mio. EUR auf 13,9 Mio. EUR angestiegen. Der Anstieg der Aufwendungen für Altersversorgung um 1,8 Mio. EUR resultiert maßgeblich aus Zuwendungen der Trägerunternehmen für Rentenzahlungen aus mittelbaren Pensionsverpflichtungen an die Versorgungshilfe für die Betriebsangehörigen der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA 1938 e.V., Bad Überkingen. Aufgrund des bei der Versorgungshilfe inzwischen aufgebrauchten Vermögens zur Deckung der Versorgungsverpflichtungen sind die Zuwendungsaufwendungen der Trägerunternehmen für die zu leistenden Rentenzahlungen seit Beginn des Berichtsjahres in der Gewinn- und Verlustrechnung als Personalaufwand auszuweisen.

Die bereits im Vorjahr initiierten Maßnahmen wurden im laufenden Geschäftsjahr fortgeführt, um die Effekte der Covid-19-Pandemie abzufedern. Konsequente Kosteneinsparungen und budgetäre Maßnahmen sowie Maßnahmen zur Produktivitätssteigerung wirken wie geplant und führten im ersten Halbjahr insbesondere in variablen Kostenpositionen zu Einspareffekten.

Trotz des Umgliederungseffektes der Aufwendungen für Beförderung und Lagerung sind die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lediglich um 2,0 Mio. EUR auf nun 21,6 Mio. EUR angestiegen.

Die Abschreibungen in Höhe von 5,9 Mio. EUR lagen aufgrund der im vergangenen Jahr und im Berichtszeitraum insbesondere in die Produktausstattung in Kisten und Flaschen getätigten Investitionen rund 0,4 Mio. EUR über Vorjahr.

Das Finanzergebnis in Höhe von - 0,9 Mio. EUR ist um rund 0,3 Mio. EUR leicht zurückgegangen.

Der im Berichtszeitraum angefallene Steueraufwand in Höhe von 0,5 Mio. EUR lag nahezu auf Niveau des Vorjahres.

Aufgrund der spürbaren Auswirkungen der Covid-19-Pandemie, insbesondere im Gastronomiesegment der Unternehmensgruppe, sowie deutlich erhöhter Aufwendungen für Altersversorgung musste im ersten Halbjahr 2021 noch ein negatives Konzernergebnis von - 0,9 Mio. EUR ausgewiesen werden (Vorjahr: - 0,7 Mio. EUR).

Frühzeitig ergriffene Maßnahmen und erzielte Kosteneinsparungen konnten die Umsatzverluste deutlich begrenzen, jedoch nicht vollständig kompensieren.

Die operative Ertragsentwicklung konnte trotz der herausfordernden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowie deutlich gestiegener Aufwendungen für Altersversorgung verbessert werden. Die operativen Konzernergebniskennzahlen EBITDA und EBIT lagen bei 6,3 Mio. EUR (Vorjahr: 5,8 Mio. EUR) respektive 0,5 Mio. EUR (Vorjahr: 0,3 Mio. EUR). Zudem stiegen sowohl die EBITDA-Marge mit 11,8 % (Vorjahr: 9,9 %) als auch die EBIT-Marge mit 0,9 % (Vorjahr: 0,5 %) leicht an.

Die wesentlichen Ergebniskennzahlen (in Mio. EUR)

EBITDA-, EBIT-Marge (in % zum Umsatz)

Finanzlage

Wertpapier-Management

Die langfristigen finanziellen Mittel sind in einem Spezialfonds gebündelt. Zum Bilanzstichtag betrug der bilanzierte Wert des Spezialfonds unverändert 1,7 Mio. EUR. Der Kurswert lag zum Stichtag bei 1,6 Mio. EUR.

Finanzierung

Die Gesamtfinanzierung des Konzerns wird über die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA gesteuert, die im Rahmen eines konzerninternen Cash-Poolings den Konzerngesellschaften ausreichend liquide Mittel zur Verfügung stellt.

Zur teilweisen Refinanzierung des Investitionsprogramms der letzten Jahre war Ende 2016 eine bankenunabhängige Finanzierung in Form einer Namensschuldverschreibung über insgesamt 25,0 Mio. EUR vertraglich abgeschlossen worden, die bis Dezember 2024 fällig ist. Zur Besicherung wird auf die Angaben im Anhang verwiesen. Die mit der Finanzierung verknüpften finanziellen Kennzahlen (Covenants) zur Ausnutzung der gewährten Kreditlinien wurden im laufenden Jahr jederzeit erfüllt.

Cashflow-Situation (Liquiditätsstatus)

Aufgrund des saisonalen Geschäftsverlaufs ist die Liquiditätsentwicklung im Jahresverlauf schwankend und der Bedarf insbesondere in den frühen Sommermonaten hoch.

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von 1,2 Mio. EUR lag aufgrund der deutlich erhöhten Geschäftstätigkeit im Juni und infolgedessen gestiegener Forderungen aus Lieferungen und Leistungen unter dem Vorjahresniveau (2,9 Mio. EUR).

Unter Berücksichtigung der im Berichtszeitraum getätigten Investitionen und Desinvestitionen sowie der Veränderungen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition und erhaltener Zinsen betrug der Cashflow aus Investitionstätigkeit - 0,4 Mio. EUR (Vorjahr: 1,9 Mio. EUR).

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von - 0,5 Mio. EUR, im Berichtszeitraum bestehend aus gezahlten Zinsen, lag aufgrund der im Vorjahr enthaltenen Auszahlungen des Aktienrückkaufs in Höhe von 3,7 Mio. EUR deutlich über dem Vorjahreswert (- 4,2 Mio. EUR).

Aus den vorstehenden Erläuterungen ergab sich im Berichtszeitraum in Summe eine Erhöhung des Finanzmittelfonds um 0,3 Mio. EUR auf 8,1 Mio. EUR.

Zum 30. Juni 2021 stand der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA nach erfolgreich abgeschlossener Refinanzierung der Betriebsmittelkreditlinie (Fälligkeit März 2023) insgesamt ein Finanzierungsrahmen in Höhe von 5,0 Mio. EUR zur Verfügung.

Die liquiden Mittel beliefen sich zum 30. Juni 2021 auf 8,1 Mio. EUR. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestanden zum Bilanzstichtag nicht. Im ersten Halbjahr 2021 stand jederzeit ausreichend freie Liquidität zur Verfügung. Aufgrund ausreichender freier Kreditlinien sowie vorhandener liquider Mittel war die Gesellschaft jederzeit in der Lage, ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme des Konzerns lag zum 30. Juni 2021 mit 142,7 Mio. EUR aufgrund saisonaler Einflüsse über dem Wert zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2020 (138,3 Mio. EUR).

Im Anlagevermögen nahmen die immateriellen Vermögensgegenstände, die im Wesentlichen Marken- und Belieferungsrechte ausweisen, durch planmäßige Abschreibungen um 0,3 Mio. EUR ab. Das Sachanlagevermögen in Höhe von 57,6 Mio. EUR ist im Berichtszeitraum unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bei geringerer Investitionstätigkeit um rund 3,1 Mio. EUR zurückgegangen. Das Finanzanlagevermögen in Höhe von 3,2 Mio. EUR hat sich gegenüber dem Bilanzstichtag des Vorjahres (3,4 Mio. EUR) nur geringfügig reduziert. Die Konzerngesellschaften investierten in der ersten Jahreshälfte 3,0 Mio. EUR und damit

deutlich weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum (6,1 Mio. EUR). Investitionsschwerpunkte waren Marktinvestitionen in die Produktausstattung und neue Gebinde mit klarem Fokus auf die konzerneigenen Marken sowie Investitionen in Abfülltechniken.

Das Umlaufvermögen, das aufgrund des Geschäftsverlaufs in besonderem Maße saisonalen Schwankungen unterliegt, hat sich im Berichtszeitraum um 8,4 Mio. EUR auf 66,3 Mio. EUR erhöht, maßgeblich beeinflusst durch höhere Forderungen aus Lieferungen und Leistungen infolge der zugenommenen Geschäftstätigkeit, die im Vergleich zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2020 um 7,9 Mio. EUR deutlich angestiegen sind.

Die aktiven latenten Steuern in Höhe von 8,5 Mio. EUR lagen geringfügig unter dem Niveau des Bilanzstichtages des Vorjahres (8,8 Mio. EUR).

Auf der Passivseite ist das Eigenkapital unter Berücksichtigung des noch negativen Konzernergebnisses auf 60,8 Mio. EUR leicht zurückgegangen (31. Dezember 2020: 61,7 Mio. EUR). Die Eigenkapitalquote hat sich im Berichtszeitraum aufgrund der saisonal bedingt erhöhten Bilanzsumme etwas reduziert und lag zum Stichtag bei 42,6 % (31. Dezember 2020: 44,6 %).

Die Rückstellungen in Höhe von 43,9 Mio. EUR lagen nahezu auf dem Niveau des 31. Dezember 2020 (43,6 Mio. EUR). Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen haben sich, insbesondere aufgrund des weiterhin rückläufigen Abzinsungssatzes, um rund 1,2 Mio. EUR erhöht. Steuerrückstellungen in Höhe von 0,1 Mio. EUR sowie sonstige Rückstellungen in Höhe von 30,8 Mio. EUR sind dagegen leicht zurückgegangen.

Die Erhöhung der Verbindlichkeiten von 32,9 Mio. EUR auf 37,9 Mio. EUR liegt im Wesentlichen an saisonal erhöhten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie gestiegener sonstiger Verbindlichkeiten aus Steuern.

Aktie im Marktumfeld

Die Stamm- und Vorzugsaktien der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA haben sich im Berichtszeitraum positiv entwickelt. Der Kurs der Stammaktien schloss im ersten Halbjahr 2021 bei 16,50 EUR und somit 6,5 % über dem Wert zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2020 von 15,50 EUR. Auch die Vorzugsaktien konnten zulegen und lagen Ende Juni mit 14,60 EUR 9,8 % über dem Wert zum 31. Dezember 2020 von 13,30 EUR.

Die stichtagsbezogene Marktkapitalisierung der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA zum 30. Juni 2021 betrug 121,44 Mio. EUR (31. Dezember 2020: 113,18 Mio. EUR).

III. Risikobericht

Das konzernweit eingerichtete Risikomanagementsystem wird kontinuierlich weiterentwickelt und an die sich wandelnden rechtlichen und betrieblichen Anforderungen angepasst. Neben der Identifizierung und Überwachung von Risiken werden auch die damit einhergehenden Chancen wahrgenommen.

Ziel des Risikomanagements ist es, Risiken möglichst frühzeitig zu identifizieren, zu bewerten und durch geeignete Maßnahmen geschäftliche Einbußen bzw. Schaden von den Unternehmen des Konzerns abzuwenden. Zugleich sollen Chancen erkannt werden, die einen positiven Einfluss auf die Entwicklung der Unternehmen haben können.

Innerhalb der Unternehmensgruppe wurde hierfür ein systematisches Risikomanagementsystem etabliert, das auf die speziellen Anforderungen und Gegebenheiten der einzelnen zur Unternehmensgruppe gehörenden Unternehmen ausgerichtet ist.

Das Risikomanagementsystem ist mit anderen Konzernmanagementsystemen, insbesondere mit der Planung und dem monatlichen Reporting sowie der Qualitätssicherung sowohl organisatorisch als auch technologisch vernetzt. Es bedient sich eines internen Kontrollsystems. Damit wird der interdisziplinäre Informationsaustausch sichergestellt.

Die Risikoanalyse erstreckt sich auf einen Planungshorizont von einem Jahr.

Die folgenden Risikogebiete werden als besonders relevant für die Unternehmen der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA erachtet:

Gesamtwirtschaftliche Risiken

  • Konjunkturrisiken
  • Auswirkungen der Covid-19-Pandemie
  • Situation an den Finanzmärkten
  • Geopolitische Risiken
  • Eskalation geopolitischer Konflikte
  • Ordnungspolitische Eingriffe
  • Branchenrisiken
  • Einfluss von Umwelt- und Verbrauchergruppen auf Konsumverhalten
  • Regelungen zur Verpackungsverordnung
  • Witterungseinflüsse
  • Veränderung des Konsumverhaltens

Marktpreisrisiken

  • Preisschwankungen bei Rohstoffen und Energie
  • Produkt-, Beschaffungs- und technische Risiken
  • Ausfall- und Störfallrisiken in der Produktion und die damit verbundene eventuelle Nichteinhaltung der Lieferfähigkeit und/oder Produktqualität
  • Beschaffungsrisiken aufgrund von Lieferengpässen sowie Lieferantenabhängigkeiten
  • Saisonale Leergutengpässe
  • Haftungsrisiken aus potenziellen Schadensfällen
  • Umweltschutzrisiken

IT-Risiken

  • Nichtverfügbarkeit von IT-Systemen
  • Verlust oder Manipulation von Daten
  • Cyberkriminalität
  • Compliance-Verletzungen
  • Offenlegung vertraulicher Informationen

Rechtliche und steuerliche Risiken

  • Risiken aus gesellschaftsrechtlichen Veränderungen
  • Risiken aus Rechtsstreitigkeiten im operativen Geschäft, insbesondere in den Bereichen Vertrags-, Steuer-, Arbeits- oder Produkthaftungsrecht
  • Risiken aus Änderungen der jeweiligen Steuergesetze und deren Rechtsprechung sowie aus unterschiedlichen Auslegungen im Rahmen von Betriebsprüfungen

Personalrisiken

  • Gesundheitsrisiko: Kompetenzengpässe aufgrund zahlreicher gesundheitlicher Ausfälle, z.B. infolge der Covid-19-Pandemie
  • Anpassungsrisiko: Mitarbeiter sind falsch oder unzureichend qualifiziert
  • Motivationsrisiko: Arbeitsleistung wird zurückgehalten
  • Verlust von wichtigen Fach- und Führungskräften
  • Streikrisiko: Produktionsausfall aufgrund der Ausübung des Streikrechts
  • Tarifrisiko

Forderungsrisiken

  • Verschlechterung der wirtschaftlichen Verhältnisse von Kreditnehmern und Kunden der Unternehmen
  • Gefahren des teilweisen oder vollständigen Ausfalls vertraglich vereinbarter Zahlungen bzw. Leistungen
  • Kreditrisiken, Liquiditäts- und Finanzierungsrisiken
  • Risiken aus Pensionsverpflichtungen

Gesamtbeurteilung

Die Geschäftsführung der Karlsberg International Getränkemanagement GmbH überprüft regelmäßig die Risikosituation des Konzerns.

Von den im Konzernlagebericht 2020 ausführlich beschriebenen Risiken kann potenziell eine wesentliche Beeinträchtigung der Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage für das Unternehmen ausgehen. Die Risikolage hat sich gegenüber der Beurteilung zum Konzernabschluss 2020 nicht verändert. Die wirtschaftliche Entwicklung im ersten Halbjahr 2021 wurde durch die Covid-19-Pandemie weiterhin erheblich beeinträchtigt.

Im Berichtszeitraum konnten sich die Konzernunternehmen nach Einschätzung der Geschäftsführung im Markt behaupten. Bestandsgefährdende oder entwicklungsbeeinträchtigende Risiken traten im bisherigen Geschäftsverlauf des laufenden Jahres weder aus Einzelrisiken noch aus der Gesamtrisikoposition des Unternehmens auf und sind auch im prospektiv ausgerichteten Risikoprognosezeitraum für das zweite Halbjahr nach Einschätzung der Geschäftsführung nicht zu erwarten. Die Geschäftsführung erwartet, dass die vorstehend genannten Risiken keine wesentlichen negativen Auswirkungen auf die Finanz-, Vermögens- und Ertragslage haben werden.

IV. Chancen- und Prognosebericht

Der Chancen- und Prognosebericht behandelt die erwartete qualitative Entwicklung des Konzerns und des unternehmerischen Umfelds im laufenden Jahr. Dabei werden auch die Chancen aufgezeigt, die sich für die Unternehmensgruppe ergeben können. Unter Chancen der zukünftigen Entwicklung des Konzerns und der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA werden kurzfristige positive Möglichkeiten verstanden, die unter bestimmten Voraussetzungen für realisierbar gehalten werden.

Für die gesamte Getränkebranche und damit auch für den Konzern der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA bestehen kontinuierliche Planungsunsicherheiten. So können bei einer unerwartet schwächeren konjunkturellen Entwicklung die Preisaktivitäten im Markt zunehmen. Generell sind die Wechselwirkungen zwischen allgemeiner Wirtschaftslage und Konsumentenverhalten nicht vollständig vorhersehbar. Hinzu kommt das Wetter, das einen nicht zu kalkulierenden, aber nachweislich maßgeblichen Faktor für die Getränkeindustrie darstellt. Zur ausführlichen Darstellung der Risiken wird im Wesentlichen auf den Risikobericht verwiesen.

Chancenbericht

Für die Unternehmen der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA bestehen vielfältige Chancen, die den langfristigen Erfolg der Unternehmensgruppe sichern. Nachfolgend werden die wesentlichen Chancen dargestellt, mit denen zusätzliche Ergebnispotenziale einhergehen.

Chancen durch unsere Markenkompetenz

  • Nutzung ertragsorientierter Wachstumschancen durch ein qualitativ hochwertiges Produktprogramm und schnelle Entscheidungswege
  • Klare Markenführung der etablierten Regionalmarken und nationalen Marken, um sich im Verdrängungswettbewerb maßgeblich durchzusetzen
  • Weiter steigende Präferenz unserer starken Marken bei den Konsumenten durch ein attraktives und umfangreiches Produktportfolio, das auf die Partner in Gastronomie und Handel sowie deren anspruchsvolle Kundschaft zugeschnitten ist
  • Wachstumschancen durch Produktinnovationen
  • Kundenbedürfnissen folgender Ausbau von Kapazitäten, z. B. im Glas-Mehrwegbereich

Chancen durch Diversifikation und Synergien im Karlsberg Verbund

  • Chancen durch ein breit diversifiziertes Produktportfolio, der Besetzung verschiedener Produktkategorien sowie der Präsenz in unterschiedlichen Märkten und Regionen
  • Realisierung von Synergien durch die Zusammenarbeit zwischen der Unternehmensgruppe der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA und Unternehmen des Karlsberg Verbundes in den Bereichen Vertrieb, Technik, Logistik, Einkauf und Administration bei straffen Entscheidungswegen

Chancen durch Digitalisierung

  • Einsatz von standardisierten Online-IT-Systemen und die vollständige Vernetzung der Anlagen und Maschinen innerhalb des gesamten Produktionsprozesses
  • Einsatz neuer IT-Anwendungen in Marketing und Vertrieb, um so den individuellen Bedürfnissen aller Geschäftspartner nach Information, Service oder Dialog zielgerichtet Rechnung zu tragen
  • Signifikante Effizienzsteigerungen durch die Nutzung von einheitlichen IT-Systemen
  • Ausnutzung des Optimierungspotenzials in der konzernweiten Harmonisierung und Standardisierung von repetitiven Prozessen in allen Funktionsbereichen

Ausbau des Chancenmanagements

Auf allen Ebenen des Konzerns werden mögliche Chancen für eine positive Geschäftsentwicklung bewertet und genutzt. Die am Markt tätigen Konzernunternehmen beobachten die Trends und Entwicklungen in ihren Produktfeldern und identifizieren operative Chancen. Darüber hinaus erfolgt regelmäßig eine Analyse der langfristigen Ausrichtung der Gruppe und möglicher strategischer Optionen. Übersteigt der wahrscheinliche Erfolg die mit der Umsetzung verbundenen Kosten, realisiert das Unternehmen das Vorhaben, sofern es in die übergeordnete Strategie des Konzerns passt. Dafür wurde ein dezentraler Konzernaufbau mit eigenständigen operativen Unternehmen etabliert, der sich durch schlanke Strukturen und effiziente Abläufe auszeichnet. Zu den Aufgaben der operativen Unternehmen gehört auch, operative Chancen auf den Märkten wahrzunehmen, in denen sie tätig sind. Eine eigenständige Marketing- und Vermarktungsstrategie stärkt den regionalen Bezug der Marken und ihrer Produkte weiter und trägt den Bedürfnissen der Geschäftspartner in besonderer Weise Rechnung. Die Konzernebene setzt hierfür den strategischen Rahmen, sichert die Finanzierung und Liquidität und konzentriert sich auf die Steuerung und Führung der operativen Unternehmenseinheiten. Projektverantwortliche mit Marktverantwortung, die Geschäftsführer der im Markt operierenden Gesellschaften und die Geschäftsleitung der Karlsberg International Getränkemanagement GmbH steuern gemeinsam das Chancenmanagementsystem, das gezielt aussichtsreiche Marktänderungen und Produkttrends identifiziert und erschließt.

Prognosebericht

Durch die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie ist die deutsche Wirtschaft 2020 in eine schwere Rezession geraten. Auch im laufenden Jahr ist die wirtschaftliche Entwicklung maßgeblich von den Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Krise beeinflusst, jedoch ist die Weltwirtschaft von positiven außenwirtschaftlichen Impulsen, einer starken wirtschaftlichen Dynamik in Asien und kräftigen Impulsen infolge umfangreicher Konjunkturprogramme in den Vereinigten Staaten geprägt, die auch positiv auf die Entwicklung der deutschen Wirtschaft wirken. Die Bundesregierung geht in ihrer im April kommunizierten Frühjahrsprojektion für das laufende Jahr von einem preisbereinigten Anstieg des Bruttoinlandsprodukts von 3,5 % aus. Der Prognose liegt die Annahme zugrunde, dass sich nach den Lockerungen der vergangenen Wochen die Binnenwirtschaft und die privaten Konsumausgaben im zweiten Halbjahr deutlich erholen werden. Trotz der anhaltenden Covid-19-Situation werden zudem die Industriekonjunktur und das außenwirtschaftliche Umfeld als wichtige Impulsgeber unterstützend wirken.5

Gerade die Getränkeindustrie ist in erheblichem Umfang von den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie betroffen. Nach einem schlechten ersten Halbjahr, mit einer jedoch positiven Entwicklung in den vergangenen Wochen, blickt die deutsche Getränkeindustrie verhalten optimistisch auf das zweite Halbjahr. Unter Berücksichtigung einer abflachenden Pandemie und einer Fortsetzung der wirtschaftlichen Aufwärtsentwicklung wird im weiteren Jahresverlauf insbesondere für den Gastronomiesektor, der von der Aufbruchstimmung der Menschen nach dem langen Lockdown profitieren sollte, eine spürbare Erholung erwartet.

Ziel der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach-Gruppe ist es, ihr Markengeschäft konsequent weiterzuentwickeln. Der Konzern wird auch weiterhin den strategischen Fokus auf die nachhaltige Verbesserung der Ertragskraft legen.

Die Schwerpunkte der Geschäftstätigkeit sind im laufenden Geschäftsjahr auf die Sortimentserweiterung durch Einführung weiterer Gebinde-, Geschmacks- und Getränkesorten im Markengeschäft mit Fokussierung auf Glas-Mehrwegflaschen sowie die Distributionserweiterung im Saftsegment und im Segment der Süßgetränke im Handel mit Erhöhung der bundesweiten Präsenz ausgerichtet. Ziel ist es, den Anteil an Glas-Mehrweggebinden weiter kontinuierlich auszubauen. Darüber hinaus bilden die Fortsetzung der geographischen Expansion von Teinacher insbesondere weiter Richtung Westen (z. B. im Saarland), logistische Optimierungen und die Weiterentwicklung der Preis- und Konditionenkonzepte weitere Schwerpunkte.

Aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen und einer hieraus resultierenden weiterhin hohen Unsicherheit ist die Prognosefähigkeit für das laufende Geschäftsjahr 2021 beeinträchtigt.

Die Prognose beruht auf der derzeitigen Einschätzung der wahrscheinlichen Konsequenzen, die sich angesichts des herausfordernden Umfelds und der zu erwartenden weiterhin anhaltenden Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf die Getränkeindustrie und die Konzerngesellschaften ergeben könnten. Die Grundlage der Einschätzungen für das Jahr 2021 sind weitgehend stabile gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen und die Erwartung,

5 Quelle: Frühjahrsprojektion des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie vom 27. April 2021

dass sich die wirtschaftliche Aufwärtsentwicklung moderat fortsetzt. So wird insbesondere für die zweite Jahreshälfte, die durch einen zu erwartenden Impffortschritt positiv beeinflusst werden sollte, eine deutliche Erholung des Gastronomiegeschäftes erwartet. Lockerungen im Bereich Großveranstaltungen werden hingegen erst verzögert im kommenden Jahr erwartet.

Vor dem Hintergrund der Geschäftsentwicklung in den ersten sechs Monaten und unter Berücksichtigung aktueller Einschätzungen für das zweite Halbjahr bestätigt die Geschäftsführung ihre bisherige Prognose. Für die gesamte Mineralbrunnen Überkingen-Teinach-Gruppe wird im Geschäftsjahr 2021 ein moderater Anstieg der Umsatzerlöse sowie ein moderat über Vorjahr liegendes EBITDA erwartet.

Bad Teinach-Zavelstein, den 31. August 2021

Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA

Martin Adam Andreas Gaupp Gerd Gründahl Geschäftsführung der Karlsberg International Getränkemanagement GmbH, Homburg

Bad Teinach-Zavelstein Zwischenbericht zum 30. Juni 2021

3

Konzern-Halbjahresabschluss

Konzern-Bilanz Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Konzern-Kapitalflussrechnung Verkürzter Konzern-Eigenkapitalspiegel Entwicklung des Konzernanlagevermögens Konzernanhang

Bad Teinach-ZavelsteinZwischenbericht zum 30. Juni 2021

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Bad Teinach-Zavelstein Zwischenbericht zum 30. Juni 2021

Konzern-Halbjahresabschluss Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

01.01. -
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EUR
EUR 01.01. -
30.06.2020
TEUR
1. Umsatzerlöse
2. Erhöhung (+) / Verminderung (-) des Bestandes
53.843.966,59 58.499
an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -639.385,83 -242
53.204.580,76 58.256
3. Sonstige betriebliche Erträge 2.909.198,01 495
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und
Betriebsstoffe und für bezogene Leistungen 13.680.848,85 15.472
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 574.628,40 4.412
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 9.930.483,59 10.973
b) Soziale Abgaben und
Aufwendungen für Altersversorgung
4.010.076,32 2.519
davon für Altersversorgung
EUR
2.228.611,22 Vorjahr EUR
460.263,15
6. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände
des Anlagevermögens und Sachanlagen 5.857.421,80 5.451
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 21.588.986,89 19.605
55.642.445,85 58.432
8. Erträge aus anderen Wertpapieren und
Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,74 0
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 663.847,87 1.022
10. Abschreibungen auf Finanzanlagen und
auf Wertpapiere des Umlaufvermögens
11. Aufwendungen aus assoziierten Unternehmen
0,00
52.486,02
0
74
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.505.242,48 1.524
-893.879,89 -576
13. Steuern vom Einkommen und Ertrag 384.804,10 338
14. Ergebnis nach Steuern -807.351,07 -595
15. Sonstige Steuern 102.011,47 133
16. Konzernergebnis -909.362,54 -729
17. Gewinnvortrag (+) / Verlustvortrag (-) 18.041.223,02 18.358
18. Nicht beherrschende Anteile 0,00 0

Bad Teinach-Zavelstein Zwischenbericht zum 30. Juni 2021

Konzern-Halbjahresabschluss Konzern-Kapitalflussrechnung

01.01. -
30.06.2021
EUR
01.01. -
30.06.2020
TEUR
1. Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit
Periodenergebnis (Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag
einschließlich Ergebnisanteile anderer Gesellschafter) -909.362,54 -729
Abschreibungen / Zuschreibungen auf Gegenstände des
Anlagevermögens
Zunahme / Abnahme der Rückstellungen 6.071.680,72
656.533,40
5.665
-4.448
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen /Erträge -7.784,75 -8
Zunahme / Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen sowie anderer Aktiva -8.451.556,86 2.173
Zunahme /Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
Leistungen sowie anderer Passiva 3.533.548,32 -815
Gewinn /Verlust aus Abgang von Gegenständen des
Anlagevermögens -722.369,88 339
Zinsaufwendungen / Zinserträge 841.394,61 502
Ertragseueraufwand /-ertrag 384.804,10 338
Ertragsteuerzahlungen -197.271,65 -133
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 1.199.615,47 2.885
2. Cashflow aus der Investitionstätigkeit
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des
Sachanlagevermögens 1.239.946,25 4
Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -2.985.799,72 -6.073
Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -41.010,40 -27
Veränderungen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition 1) 726.799,00 7.113
Erhaltene Zinsen 663.617,56 855
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -396.447,31 1.872
3. Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit
Auszahlungen aus Eigenkapitalherabsetzungen an andere
Gesellschafter 2) 0,00 -3.675
Gezahlte Zinsen -476.982,99 -535
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -476.982,99 -4.210
4. Finanzmittelfonds am Ende der Periode
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds 326.185,17 547
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 7.797.712,73 958
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 8.123.897,90 1.505
5. Zusammensetzung des Finanzmittelfonds
Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 8.123.897,89 5.476
Kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 -3.970
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 8.123.897,89 1.505

1) enthält Veränderungen aus dem Cashpooling mit verbundenen Unternehmen

2) enthält Aktienrückkäufe

Bad Teinach-ZavelsteinZwischenbericht zum 30. Juni 2021

Konzern-HalbjahresabschlussVerkürzter Konzern-Eigenkapitalspiegel

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Bad Teinach-ZavelsteinZwischenbericht zum 30. Juni 2021

Konzern-HalbjahrsabschlussEntwicklung des Konzernanlagevermögens

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2,8
2

Bad Teinach-Zavelstein Zwischenbericht zum 30. Juni 2021

Konzern-Halbjahresabschluss Konzernanhang

Grundsätzliche Ausführungen

Allgemeine Erläuterungen

Die Gesellschaft ist entstanden durch formwechselnde Umwandlung der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach Aktiengesellschaft gemäß § 190 ff. UmwG und ist unter der Firma Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA mit Sitz in Bad Teinach-Zavelstein im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter der Nummer HRB 761720 eingetragen.

Der vorliegende Konzernabschluss wurde gemäß §§ 290 ff. HGB aufgestellt.

Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind einzelne Posten der Konzern-Bilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grund wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und Davon-Vermerke ebenfalls an dieser Stelle gemacht.

Das im Dezember 2019 identifizierte Coronavirus ("SARS-CoV-2") hat sich innerhalb kürzester Zeit auf der gesamten Welt ausgebreitet und weite Teile der globalen Wirtschafts- und Finanzmärkte nachhaltig gestört. Die durch das Virus hervorgerufene Krankheit COVID-19 wurde im März 2020 durch die Weltgesundheitsorganisation zur Pandemie erklärt. Der für die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA wichtige Absatzmarkt der Gastronomie (v. a. Gaststätten, Hotels, Restaurants und Cafés) wurde durch den Ausbruch und die damit verbundenen Maßnahmen zur Eindämmung, insbesondere Betriebsschließungen, Reise- und Kontaktbeschränkungen, Abstandsregelungen sowie Quarantäne ("Präventions- und Interventions-Maßnahmen") schwerwiegend gestört. Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wurden im vorliegenden Zwischenabschluss insbesondere bei der Bewertung des Finanzanlagevermögens, von Forderungen, Vorräten sowie Rückstellungen und latenten Steuern in angemessenem Rahmen berücksichtigt.

Der Zwischenabschluss zum 30. Juni 2021 wurde keiner prüferischen Durchsicht oder Prüfung im Sinne des § 317 HGB unterzogen.

Konsolidierungskreis

Der Konzernabschluss umfasst neben der Muttergesellschaft 8 (Vorjahr: 8) inländische Tochterunternehmen.

Die Equity-Bilanzierung der wesentlichen Beteiligungen an assoziierten Unternehmen wurde nach der Buchwertmethode vorgenommen. Es handelt sich zum einen um die Karlsberg Service GmbH, Homburg, an der die Muttergesellschaft mit Wirkung zum 31. Dezember 2011 45,00 % der Anteile erworben hat. Zum anderen wurden mit Wirkung zum 1. Januar 2018 40,00 % der Anteile an der siro Production GmbH, Agentur für graphische Produktion, mit Sitz in Neunkirchen (Saarland) erworben. Aufgrund des maßgeblichen Einflusses werden diese Gesellschaften unter den assoziierten Unternehmen ausgewiesen.

Die Zweckgesellschaft Versorgungshilfe für die Betriebsangehörigen der Mineral-brunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA 1938 e. V., Bad Überkingen, wurde aufgrund der Befreiungsvorschrift § 296 Abs. 2 HGB nicht in den Konzernabschluss einbezogen, da sie wegen ihrer untergeordneten Bedeutung keine wesentliche Auswirkung auf die Finanz-, Vermögens- und Ertragslage des Konzerns hat.

Konsolidierungsgrundsätze

Die Kapitalkonsolidierung für Unternehmen, die aufgrund eines (Zu-)Erwerbs erstmals konsolidiert wurden, wurde nach der Erwerbsmethode zum Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist, vorgenommen.

Dabei wird der Wertansatz der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals des Tochterunternehmens verrechnet. Das Eigenkapital wird mit dem Betrag angesetzt, der dem zum Konsolidierungszeitpunkt beizulegenden Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten entspricht. Ein nach der Verrechnung verbleibender Unterschiedsbetrag wird, wenn er auf der Aktivseite entsteht, als Geschäfts- oder Firmenwert und, wenn er auf der Passivseite entsteht, unter dem Posten "Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung" nach dem Eigenkapital ausgewiesen.

Der für die Bestimmung des Zeitwerts der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten und der für die Kapitalkonsolidierung maßgebliche Zeitpunkt ist grundsätzlich der, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist.

Die Kapitalkonsolidierung für Gesellschaften oder für zugekaufte Kapitalanteile, die vor dem 1. Januar 2010 erstmals konsolidiert wurden, wurde nach der Buchwertmethode zum Erwerbszeitpunkt vorgenommen. Die zu aktivierenden Beträge wurden dabei soweit wie möglich den betreffenden Aktivposten zugeordnet, der Restbetrag wurde als Firmenwert ausgewiesen.

Forderungen und Verbindlichkeiten, Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie Zwischengewinne innerhalb des Konsolidierungskreises wurden eliminiert.

Konzerninterne Ergebnisse aus Lieferungen und Leistungen mit assoziierten Unternehmen wurden aufgrund untergeordneter Bedeutung nicht eliminiert.

Die assoziierten Unternehmen sind aus der Aufstellung des Anteilsbesitzes ersichtlich. Es wird gemäß § 312 Abs. 1 HGB nach der Equity-Methode angesetzt. Der Wertansatz wird im Geschäftsjahr wie in den Vorjahren um das anteilige Jahresergebnis sowie Kapitalveränderungen fortgeschrieben.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Konzernabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen erstellt.

Die Abschlüsse der assoziierten Unternehmen wurden nicht an die konzerneinheitlichen Methoden angepasst.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige, lineare Abschreibungen vermindert. Die Nutzungsdauer für Belieferungs-, Marken- und andere Rechte beträgt zwischen 3 und 15 Jahren.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Nutzungsdauer bei Gebäuden und Gebäudeteilen liegt zwischen 12 und 50 Jahren, bei Quellenanlagen, technischen Anlagen und Maschinen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen 3 und 20 Jahren. Für die Erstausstattung an neu eingeführtem Leergut sowie für neu beschafftes Leergut beträgt die Nutzungsdauer 4 Jahre.

Die Abschreibungen werden linear vorgenommen.

Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 250,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Für geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit einem Anschaffungspreis zwischen EUR 250,00 und EUR 1.000,00 wird ein jährlicher Sammelposten gebildet und über 5 Jahre abgeschrieben.

Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen.

Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte und Wertpapiere zu Anschaffungskosten bzw. bei voraussichtlich dauernder Wertminderung zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Bei den Beteiligungen an assoziierten Unternehmen werden neben den erworbenen Anteilen und dem anteiligen Jahresergebnis die Abschreibungen auf die stillen Reserven und den Geschäfts- oder Firmenwert sowie latente Steuern berücksichtigt.

Die sonstigen Ausleihungen sind zum Nennwert bzw. zum niedrigeren beizulegenden Zeitwert angesetzt.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden nicht aktiviert. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen.

Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Für Verluste aus Liefer- und Abnahmeverpflichtungen sind in angemessener Höhe Rückstellungen gebildet.

Für Reparaturmaterial und Ersatzteile sowie für Arbeitskleidung und sonstige Betriebsstoffe wurden Festwerte gebildet.

Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten angesetzt. Risiken wurden durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen angemessen berücksichtigt. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind abgezinst.

Der Bestand an liquiden Mitteln wird ebenso wie das Eigenkapital mit Nominalwerten bilanziert.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach der Anwartschaftsbarwertmethode unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. K. Heubeck ermittelt.

Die Ermittlung der Pensionsrückstellungen erfolgte zum 31. Dezember 2020 nach versicherungsmathematischen Grundsätzen auf Basis der Projected Unit Credit Methode unter Zugrundelegung eines Rechnungszinsfußes von 2,32 % (Vorjahr: 2,71 %) und einem erwarteten Rententrend von 1,50 % (Vorjahr: 1,50 %).

Zum 30. Juni 2021 erfolgte die Bewertung der Pensionsrückstellung aufgrund einer Prognoserechnung unter Zugrundelegung eines Rechnungszinses von 1,86 % (31. Dezember 2020: 2,32 %), die auf den Personaldaten basiert, die bereits bei der Berechnung der Verpflichtungswerte im Bilanzgutachten 31. Dezember 2020 zugrunde lagen.

Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i. S. d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen verrechnet. Da kein aktiver Markt besteht, anhand dessen sich der Marktpreis ermitteln lässt, wurden für die Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts der Rückdeckungsversicherungen deren Aktivwerte verwendet.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem jeweils laufzeitadäquaten Zinssatz gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung abgezinst.

Für Verpflichtungen aus zugesagten Jubiläumszuwendungen sind Beträge in Höhe der nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Barwerte der möglichen Gesamtverpflichtungen zurückgestellt.

Die Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbelastung und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Dabei werden auch Differenzen, die auf Konsolidierungsmaßnahmen gemäß den §§ 300 bis 307 HGB beruhen, berücksichtigt, nicht jedoch Differenzen aus dem erstmaligen Ansatz eines Geschäfts- oder Firmenwerts bzw. eines negativen Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung.

Soweit Bewertungseinheiten gemäß § 254 HGB gebildet werden, kommen folgende Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze zur Anwendung:

Ökonomische Sicherungsbeziehungen werden durch die Bildung von Bewertungseinheiten bilanziell nachvollzogen. In den Fällen, in denen sowohl die "Einfrierungsmethode", bei der die sich ausgleichenden Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko nicht bilanziert werden, als auch die "Durchbuchungsmethode", wonach die sich ausgleichenden Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko sowohl des Grundgeschäfts als auch des Sicherungsinstruments bilanziert werden, angewandt werden können, wird die Einfrierungsmethode angewandt. Die sich ausgleichenden positiven und negativen Wertänderungen werden ohne Berührung der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

Im Berichtszeitraum erfolgte eine Anpassung des GuV-Ausweises von Aufwendungen für Beförderung und Lagerung. Bislang als Aufwendungen für bezogene Leistungen bilanzierte Lager- und insbesondere Transportaufwendungen für die Verbringung der Ware zum Kunden werden seit Beginn des Berichtsjahres als sonstige betriebliche Aufwendungen ausgewiesen. Eine Anpassung der Vorjahreswerte ist im Bericht nicht erfolgt. Der Effekt aus der Ausweisänderung beläuft sich im ersten Halbjahr auf einen Gesamtbetrag von TEUR 3.723. Der im vergleichbaren Vorjahreszeitraum innerhalb der Aufwendungen für bezogene Leistungen bilanzierte Aufwand aus den genannten Lager- und Transportaufwendungen belief sich auf TEUR 3.864.

Währungsumrechnung

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden dabei das Realisationsprinzip (§ 298 Abs. 1 i. V. m. § 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 298 Abs. 1 i. V. m. § 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Davon-Vermerke zur Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen.

Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Tochtergesellschaften werden in EUR aufgestellt.

Erläuterungen zur Konzern-Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Angaben zum Anteilsbesitz

Die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA ist unmittelbar (u) und über die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach Beteiligungs GmbH mittelbar (m) an folgenden Gesellschaften beteiligt, die alle über eine Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA eingeflossen sind:

Firma und Sitz Kapitalanteil
%
Mineralbrunnen Überkingen-Teinach Beteiligungs GmbH,
Bad Teinach-Zavelstein (u) 1)
100
Mineralbrunnen Teinach GmbH, Bad Teinach-Zavelstein (m) 1) 100
Mineralbrunnen Krumbach GmbH, Kißlegg (m) 1) 100
Aqua Vertriebs GmbH, Kißlegg (m) 1) 100
1)
Niehoffs Vaihinger Fruchtsaft GmbH, Lauterecken (m)
100
KAMPOS Vertriebs GmbH, Homburg (m) 1) 100

1) Hat von den Befreiungen des § 264 Abs. 3 HGB hinsichtlich der Aufstellung des Lageberichts sowie der Offenlegung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Gebrauch gemacht.

Assoziierte Unternehmen

Firma und Sitz Beteiligung
%
Karlsberg Service GmbH, Homburg 45
siro Production GmbH, Agentur für graphische Produktion,
Neunkirchen (Saarland) 40

Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Buchwert der Beteiligung an der Karlsberg Service GmbH, Homburg, und dem anteiligen Eigenkapital des assoziierten Unternehmens beträgt zum 30. Juni 2021 TEUR 199. Der im Equity-Ansatz enthaltene Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von TEUR 126 wird über eine voraussichtliche Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben, da die Gesellschaft auf Grund der Verflechtungen mit der Karlsberg-Gruppe von einer langfristigen Geschäftsbeziehung ausgeht.

Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Buchwert der Beteiligung an der siro Production GmbH, Agentur für graphische Produktion, Neunkirchen (Saarland), und dem anteiligen Eigenkapital des assoziierten Unternehmens beträgt zum 30. Juni 2021 TEUR 368. Der Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von TEUR 201 wird über eine voraussichtliche Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben, da die Gesellschaft ebenso auf Grund der Verflechtungen von einer langfristigen Geschäftsbeziehung ausgeht.

Wertpapiere des Anlagevermögens

Die Wertpapiere des Anlagevermögens betreffen im Wesentlichen Anteile an einem offenen Spezialfonds, an dem die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA 100 % der Investmentanteile hält. Bei diesem Spezialfonds handelt es sich um einen Mischfonds. Dieser investiert vorwiegend in Rentenfonds mit hoher Bonität. Der Kurswert des Spezialfonds lag zum Bilanzstichtag bei TEUR 1.602 und damit TEUR 145 unter dem Buchwert von TEUR 1.747. Eine Abschreibung zum Stichtag ist unterblieben, da nicht von einer dauernden Wertminderung ausgegangen wird. Eine Rückgabe der Anteile kann innerhalb einer Frist von zwei bis fünf Werktagen erfolgen.

Betrag davon mit einer Restlaufzeit
TEUR unter
einem Jahr
TEUR
von
1 -
5 Jahren
TEUR
über
5 Jahre
TEUR
1. Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen 14.875 14.875 0 0
(31.12.2020) (7.011) (7.011) (0) (0)
2. Forderungen gegen
verbundenen Unternehmen 29.052 1.552 27.500 0
(31.12.2020) (27.431) (431) (27.000) (0)
3. Forderungen gegen
Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht 0 0 0 0
(31.12.2020) (0) (0) (0) (0)
4. Sonstige Vermögensgegenstände 3.389 2.728 658 3
(31.12.2020) (3.539) (3.070) (469) (0)
S U M M E 47.316 19.155 28.158 3
(31.12.2020) (37.981) (10.512) (27.469) (0)

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten mit TEUR 27.607 (Vorjahr: TEUR 27.126) Forderungen gegen Gesellschafter und betreffen im Wesentlichen sonstige Vermögensgegenstände. Darüber hinaus sind in den Forderungen gegen verbundene Unternehmen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 564 (Vorjahr: TEUR 139) enthalten.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital von TEUR 22.387 (31. Dezember 2020: TEUR 22.387), die Kapitalrücklage von TEUR 17.248 (31. Dezember 2020: TEUR 17.248) und die gesetzliche Rücklage von TEUR 916 (31. Dezember 2020: TEUR 916) entsprechen den bei der Muttergesellschaft ausgewiesenen Bilanzposten.

Die anderen Gewinnrücklagen in Höhe von TEUR 3.127 (31. Dezember 2020: TEUR 3.127) betreffen Beträge aus der erstmaligen Anwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG).

Der Konzernbilanzgewinn umfasst neben dem der Muttergesellschaft die Bilanzergebnisse der in den Konzern einbezogenen verbundenen Unternehmen. Darüber hinaus enthält der Posten Beträge aus der Verrechnung sonstiger Konsolidierungsmaßnahmen.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Der Fehlbetrag wegen nicht bilanzierter mittelbarer Versorgungsverpflichtungen i. S. v. Art. 28 Abs. 2 EGHGB beläuft sich auf TEUR 73.321; er betrifft die Versorgungshilfe für die Betriebsangehörigen der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA 1938 e. V., Bad Überkingen. Die Zuwendungen der Trägerunternehmen für Rentenzahlungen aus mittelbaren Pensionsverpflichtungen an die Versorgungshilfe für die Betriebsangehörigen der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA 1938 e.V., Bad Überkingen, sind aufgrund des bei der Versorgungshilfe inzwischen aufgebrauchten Vermögens zur Deckung der Versorgungsverpflichtungen seit Beginn des Berichtsjahres in der Gewinn- und Verlustrechnung als Personalaufwand auszuweisen.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Leergutverpflichtungen, Kundenverpflichtungen und Personalrückstellungen.

Verbindlichkeiten

Betrag davon mit einer Restlaufzeit
TEUR unter
einem Jahr
TEUR
von
1 -
5 Jahren
TEUR
über
5 Jahre
TEUR
1.
2.
Namensschuldverschreibung
(31.12.2020)
Verbindlichkeiten gegenüber
25.000
(25.000)
0
(0)
25.000
(25.000)
0
(0)
Kreditinstituten
(31.12.2020)
0
(0)
0
(0)
0
(0)
0
(0)
3. Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen
(31.12.2020)
4.209
(3.220)
4.209
(3.220)
0
(0)
0
(0)
4. Verbindlichkeiten gegenüber
verbundenen Unternehmen
(31.12.2020)
494
(0)
494
(0)
0
(0)
0
(0)
5. Verbindlichkeiten gegenüber
Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht
64 64 0 0
6. (31.12.2020)
Sonstige Verbindlichkeiten
(31.12.2020)
(16)
8.141
(4.682)
(16)
6.572
(2.859)
(0)
1.569
(1.822)
(0)
0
(0)
davon aus Steuern
(31.12.2020)
4.101
(214)
4.101
(214)
0
(0)
0
(0)
S U M M E
(31.12.2020)
37.908
(32.918)
11.339
(6.096)
26.569
(26.822)
0
(0)

Eine Namensschuldverschreibung mit einem Volumen von TEUR 25.000 ist in voller Höhe durch selbstschuldnerische Bürgschaften der Mineralbrunnen Teinach GmbH, der Mineralbrunnen Krumbach GmbH, der Niehoffs Vaihinger Fruchtsaft GmbH und der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach Beteiligungs GmbH gesichert. Zudem ist eine Rahmenkreditlinie mit einem Volumen von TEUR 4.000 durch Mithaft der Mineralbrunnen Teinach GmbH, der Mineralbrunnen Krumbach GmbH, der Niehoffs Vaihinger Fruchtsaft GmbH und der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach Beteiligungs GmbH gesichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in voller Höhe Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen:

1.
Halbjahr
2021
1.
Halbjahr
2020
TEUR TEUR
Inland 50.855 54.750
Ausland 1.520 1.629
Handelswaren und
Lohnabfüllungen 5.292 6.722
Fuhrbetrieb und Sonstiges 2.654 2.774
60.320 65.876
./. Erlösschmälerungen 6.476 7.377
53.844 58.499

Vom Gesamtumsatz entfallen TEUR 45.118 auf die Hauptkategorien Mineralwasser (TEUR 25.605), Saft, Fruchtsaftgetränke und Nektare (TEUR 13.046) und Erfrischungsgetränke (TEUR 6.467).

Sonstige betriebliche Aufwendungen und Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen von TEUR 2.909 sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 711 (Vorjahr: TEUR 448) enthalten. Hiervon entfallen auf Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen TEUR 429 (Vorjahr: TEUR 247). Darüber hinaus sind in den sonstigen betrieblichen Erträgen außergewöhnliche Erträge aus erhaltenen Corona-Finanzhilfen zum Ausgleich von erlittenen Umsatz- und Rohertragsverlusten in Höhe von TEUR 1.211 enthalten.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen und sonstigen Steuern beinhalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 266 (Vorjahr: TEUR 275).

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge setzen sich im Wesentlichen aus Zinserträgen eines Darlehens an einen Mehrheitsaktionär in Höhe von TEUR 27.500 (31.12.2020: TEUR 27.000) zusammen.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Der aufgrund der Änderung des Rechnungszinses nach § 253 HGB erhöhte Zinsaufwand in Höhe von TEUR 911 (Vorjahr: TEUR 741) wird im Finanzergebnis ausgewiesen.

Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse

TEUR
Verpflichtungen aus Mitgliedschaft in Leergutgebindepools 14.307

Bei den Verpflichtungen aus Mitgliedschaft in Leergutgebindepools handelt es sich um nicht passivierte Rücknahmeverpflichtungen gegenüber den Pfandsystemen PETCYCLE Entwicklungs- und Arbeitsgemeinschaft GmbH & Co. KG, Bad Neuenahr-Ahrweiler, und der Genossenschaft Deutscher Brunnen eG, Bonn. Das Risiko einer Inanspruchnahme ist derzeit als gering einzuschätzen, da ein Ausstieg aus diesen Pools derzeit nicht angedacht ist.

Die an der Ausgliederung der Brunnenbetriebe und Hotels in den Geschäftsjahren 2010 bis 2013 beteiligten Rechtsträger haften für die Verbindlichkeiten aus Pensionsanwartschaften und laufende Pensionsverpflichtungen gegenüber Rentnern des übertragenen Rechtsträgers, sofern diese vor der Ausgliederung begründet sind, als Gesamtschuldner. Diese Haftung ist auf 10 Jahre beschränkt. Mit einem Eintreten der Haftung ist nach heutiger Einschätzung nicht zu rechnen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen im Wesentlichen im Bereich des Fuhrparks.

In die Karlsberg Service GmbH, einer 45 %-Beteiligung, sind Teile von Verwaltungs- und Dienstleistungstätigkeiten ausgelagert. Zweck und Vorteil dieser Auslagerung ist die Nutzung von Synergien durch Bündelung von Know-how und der effiziente Einsatz von Mitarbeitern. Die Karlsberg Service GmbH erbringt Dienstleistungen in den Bereichen IT, Personal, Kommunikation, Rechnungswesen, Treasury, Steuern, Einkauf sowie Rechts- und Vertragswesen.

Des Weiteren bestehen Mengenkontrakte, die die Tochtergesellschaften zur Abnahme von Rohstoffen für zukünftige Geschäftsjahre verpflichten.

Die zum 30. Juni 2021 bestehenden finanziellen Verpflichtungen belaufen sich bis zum jeweiligen Vertragsende auf:

Restlaufzeit
bis zu von 1 bis mehr als
in TEUR 30.06.2021 1 Jahr 5 Jahren 5 Jahre
Verpflichtungen aus Rohstoffkontrakten 9.534 6.259 3.275 0
Verpflichtungen aus Investitionsaufträgen 606 606 0 0
Verpflichtungen aus Leasingverträgen 898 305 593 0
Summe 11.038 7.170 3.868 0

Bewertungseinheiten

Folgende Bewertungseinheiten wurden gebildet:

Grundgeschäft/
Sicherungsinstrument
Risiko/
Art der
Bewertungseinheit
einbezogener
Betrag
Höhe des
abgesicherten
Risikos
Fremdwährungsverbindlichkeit/
Devisentermingeschäft
Währungsrisiko/
micro hedge
TUSD 3.600 ca. TEUR 3.200

Für bereits kontrahierte Rohstoffeinkäufe des folgenden Geschäftsjahres, die in USD fakturiert werden, wurden Devisentermingeschäfte geschlossen. Für diese schwebenden Geschäfte wurden Bewertungseinheiten gebildet.

Die Niehoffs Vaihinger Fruchtsaft GmbH kauft verschiedene Basisrohstoffe auf USD-Basis ein. Um das diesbezügliche Währungsrisiko beim Einkauf zu minimieren, wird über Devisentermingeschäfte das Wechselkursrisiko minimiert. Darüber hinaus werden USD-Bestände auf Bankkonten als originäre Finanzinstrumente zur Absicherung des Währungsrisikos im Rahmen ausschließlich dieser Einkaufskontrakte verwendet.

Die Grund- und Sicherungsgeschäfte weisen die identischen Risikofaktoren und sonstige identische Merkmale auf, so dass demzufolge der Sicherungserfolg anhand der Critical-Terms-Match-Methode gemessen und erreicht wird.

Organbezüge

TEUR
Aufsichtsratsvergütung 34

Auf die Angabe der Geschäftsführungsbezüge der Muttergesellschaft wird wie im Vorjahr aufgrund der mittelbaren Schutzwirkung des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter der in den Konzernanhang einbezogenen Unternehmen:

30.06.2021 30.06.2020
Gesamt Gesamt
Gewerbliche Mitarbeiter 255 271
Angestellte Mitarbeiter 153 159
408 430
Auszubildende 8 9
416 439

Konzernverhältnisse

Ein Konzernabschluss für den größten Kreis der Unternehmen wird von der Karlsbergbrauerei Kommanditgesellschaft Weber, Homburg, erstellt. Die Offenlegung erfolgt im Bundesanzeiger.

Die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA, Bad Teinach-Zavelstein, erstellt einen Konzernabschluss für den kleinsten Kreis der Unternehmen. Dieser wird im Bundesanzeiger veröffentlicht.

Folgende Tochterunterunternehmen nehmen die Erleichterungsvorschriften der § 264 Abs. 3 HGB bzw. § 264b HGB in Anspruch:

  • − Mineralbrunnen Überkingen-Teinach Beteiligungs GmbH
  • − Mineralbrunnen Teinach GmbH
  • − Mineralbrunnen Krumbach GmbH
  • − Niehoffs Vaihinger Fruchtsaft GmbH
  • − KAMPOS Vertriebs GmbH
  • − Aqua Vertriebs GmbH

Prüfungs- und Beratungshonorare

Für den Zeitraum 01. Januar bis 30. Juni 2021 erfolgte keine Honorarberechnung durch den Abschlussprüfer des Konzerns.

Nachtragsbericht

Die Hauptversammlung der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA hat am 7. Juli 2021 beschlossen, aus dem Bilanzgewinn 2020 der Mineralbrunnen-Überkingen Teinach GmbH & Co. KGaA in Höhe von EUR 24.214.865,25 eine Dividende von EUR 0,30 je Stammaktie und von EUR 0,38 je Vorzugsaktie für das Geschäftsjahr 2020 auszuschütten. Die Ausschüttungssumme der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA beträgt EUR 2.458.623,30. Demzufolge werden in Summe EUR 21.756.241,95 auf neue Rechnung vorgetragen.

Aus der Covid-19-Pandemie ergeben sich gesamtwirtschaftliche Risiken, die zu weiteren

signifikanten Rückgängen des Wirtschaftswachstums führen können. Eine Beurteilung des Ausmaßes und der Dauer der Auswirkungen des Coronavirus sowie der Entwicklung neuartiger Virusvarianten auf die deutsche Wirtschaft und das operative Geschäft des Konzerns der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA ist aus heutiger Sicht nicht abschließend möglich.

Auf Basis der aktuellen Risikoanalysen und unter Berücksichtigung eingeleiteter Maßnahmen werden sich infolge der Covid-19-Pandemie nach Einschätzung der Geschäftsführung Auswirkungen auf die als wesentlich angegebenen Steuerungsgrößen ergeben, die entsprechenden Analysen lassen gleichzeitig darauf schließen, dass eine Bestandsgefährdung nicht vorliegt.

Darüber hinaus sind nach dem Bilanzstichtag 30. Juni 2021 keine weiteren Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA haben.

Erläuterungen zur Konzern-Kapitalflussrechnung

Der Finanzmittelfonds setzt sich aus dem Bilanzposten "Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten" und den kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zusammen.

Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit

Ertragsteuern wurden in Höhe von TEUR 203 (Vorjahr: TEUR 187) bezahlt. Die erstatteten Ertragsteuern lagen im Berichtsjahr bei 6 TEUR (Vorjahr: TEUR 54).

Cashflow aus Investitionstätigkeit

Aus dem Verkauf von Gegenständen des Sachanlagevermögens resultieren Einzahlungen in Höhe von TEUR 1.240 (Vorjahr: TEUR 4), aus dem Kauf von Gegenständen des Sachanlagevermögens Auszahlungen in Höhe von TEUR 2.986 (Vorjahr: TEUR 6.073). Die erhaltenen Zinsen lagen bei TEUR 2 (Vorjahr: TEUR 5).

An den Mehrheitsaktionär wurden im Berichtsjahr Darlehenstranchen von insgesamt TEUR 16.000 ausbezahlt und in Höhe von insgesamt TEUR 15.500 wieder zurückgeführt. Die maximale Darlehenshöhe lag bei TEUR 35.500, diese wurde vom 18. Januar bis 26. Januar erreicht. Die erhaltenen Zinsen lagen bei TEUR 661 (Vorjahr: TEUR 850). Zum 30. Juni 2021 lag die Darlehenshöhe bei TEUR 27.500.

Cashflow aus Finanzierungstätigkeit

Darüber hinaus sind im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit gezahlte Zinsen in Höhe von TEUR 477 (Vorjahr: TEUR 535) enthalten.

Erläuterungen zum Konzern-Eigenkapitalspiegel

Mutterunternehmen

Am Stichtag, dem 30. Juni 2021, hält die Gesellschaft keine Stammaktien und keine Vorzugsaktien als eigene Aktien.

Die Dividendenausschüttung erfolgte erst nach Beschlussfassung der Hauptversammlung am 7. Juli 2021.

Bad Teinach-Zavelstein, den 31. August 2021

Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA

Martin Adam Andreas Gaupp Gerd Gründahl Geschäftsführung der Karlsberg International Getränkemanagement GmbH, Homburg

Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA Badstraße 41 D-75385 Bad Teinach-Zavelstein Telefon +49 (0) 70 53/92 62-220 Telefax +49 (0) 70 53/92 62-67 E-Mail: [email protected]

www.mineralbrunnen-kgaa.de

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