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Mineralbrunnen Überkingen AG

Quarterly Report Aug 26, 2020

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Quarterly Report

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ZWISCHENBERICHT ZUM 30. JUNI 2020 GESCHÄFTSBERICHT 2019

Bad Teinach-Zavelstein Zwischenbericht zum 30. Juni 2020

INHALT

1

Konzern auf einen Blick (Konzernkennzahlen) Wesentliche Fakten

2

Konzernzwischenlagebericht zum 30. Juni 2020

Grundlagen des Konzerns

Wirtschaftsbericht

Risikobericht

Chancen- und Prognosebericht

3

Konzern-Halbjahresabschluss zum 30. Juni 2020

Konzern-Bilanz Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Konzern-Kapitalflussrechnung Verkürzter Konzern-Eigenkapitalspiegel Entwicklung des Konzernanlagevermögens Konzernanhang

Bad Teinach-Zavelstein Zwischenbericht zum 30. Juni 2020

1

Konzern auf einen Blick (Konzernkennzahlen) Wesentliche Fakten

Bad Teinach-Zavelstein Zwischenbericht zum 30. Juni 2020

Konzern auf einen Blick

Kennzahlen in Mio. EUR 30.06.2020 30.06.2019 30.06.2018 30.06.2017 30.06.2016
Umsatz 58,5 72,9 72,4 70,5 67,3
Beschäftigte *
(Anzahl im Durchschnitt)
439 432 420 431 433
Personalaufwand
(Löhne und Gehälter,
soziale Abgaben sowie Altersversorgung)
13,5 14,2 13,9 14,5 15,0
Investitionen
(Immaterielle Vermögensgegenstände und
Sachanlagen)
6,1 3,3 5,9 16,7 5,4
EBITDA 5,8 10,1 7,7 8,4 6,5
EBITDA-Marge in % 9,9 % 13,8 % 10,6 % 11,9 % 9,7 %
Abschreibungen 5,5 4,9 4,6 5,6 5,8
EBIT 0,3 5,2 3,1 2,8 0,7
EBIT-Marge in % 0,5 % 7,1 % 4,3 % 4,0 % 1,1 %
Bilanzsumme 143,9 141,7 141,1 142,0 115,4
Eigenkapital 61,3 60,7 61,0 53,3 52,0
EK-Quote in % 42,6 % 42,8 % 43,2 % 37,6 % 45,1 %
Konzernergebnis -0,7 2,6 1,5 1,8 0,4

* Beschäftigte (Anzahl im Durchschnitt): Anpassung Vorjahr 30.06.2019

Hinweis:

Aus rechentechnischen Gründen können in Tabellen, in Grafiken und bei Verweisen Rundungsdifferenzen zu den sich mathematisch exakt ergebenden Werten (Geldeinheiten, Prozentangaben, usw.) auftreten.

Bad Teinach-Zavelstein Wesentliche Fakten

  • Nach einem sehr guten Start in das Geschäftsjahr 2020 negative Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf die Umsatzentwicklung des Konzerns aufgrund der Absagen von Großveranstaltungen sowie insbesondere der im März angeordneten Betriebsschließungen in der Gastronomie und Hotellerie
  • Insbesondere das Saftsegment war aufgrund des vergleichsweise hohen Gastronomie- und Hotellerie-Anteils betroffen
  • Erste Erholungstendenzen zeigten sich im Juni nach Wiedereröffnung der Gastronomie und Hotellerie
  • Der weiterhin positive Trend zu umweltfreundlichen Glas-Mehrweggebinden sowie ein erhöhter Heimkonsum konnten im Segment Mineralwasser und Erfrischungsgetränke die Verluste der Gastronomiegebinde teilweise kompensieren
  • Bereits frühzeitig zahlreiche Maßnahmen zur Aufrechterhaltung des betrieblichen Ablaufs sowie zum Schutz der Mitarbeiter initiiert, um die Effekte der Covid-19- Pandemie abzufedern
  • Konsequente Kosteneinsparungen und Maßnahmen zur Produktivitätssteigerung konnten die Umsatz- und Rohertragsverluste deutlich begrenzen
  • EBITDA 5,8 Mio. EUR (Vorjahr: 10,1 Mio. EUR), EBIT 0,3 Mio. EUR (Vorjahr: 5,2 Mio. EUR)
  • Konzernergebnis -0,7 Mio. EUR (Vorjahr: 2,6 Mio. EUR)
  • Prognose sowohl bei Umsatz (stabile Umsatzentwicklung prognostiziert) als auch für EBITDA (Prognosespanne zwischen 19 und 26 Mio. EUR) für das Geschäftsjahr 2020 bereits zurückgenommen; aufgrund der weiter anhaltenden COVID-19-Pandemie und der weiteren Entwicklung in der zweiten Jahreshälfte derzeit keine verlässliche Prognose möglich

Bad Teinach-Zavelstein Zwischenbericht zum 30. Juni 2020

2

Konzernzwischenlagebericht zum 30. Juni 2020

Grundlagen des Konzerns

Wirtschaftsbericht

Risikobericht

Chancen- und Prognosebericht

Bad Teinach-Zavelstein Konzernzwischenlagebericht zum 30. Juni 2020

I. Grundlagen des Konzerns

Geschäfts- und Organisationsstruktur

Der Konzern Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA

Die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA ist die Muttergesellschaft einer Unternehmensgruppe1 von Markenanbietern aus den Produktfeldern Mineralwasser, Heilwasser, fruchthaltige Getränke, Erfrischungsgetränke und Fertigcocktails. Entwicklung, Produktion und Vertrieb eines breiten Produktsortiments sind Basis einer nachfrageorientierten Unternehmensstrategie. Als Anbieter im gehobenen Preissegment konzentriert sich der Konzern auf ertragsstarke Marken als Erfolgsfaktor für das Produktangebot sowie auf eine wertschöpfungsorientierte Partnerschaft mit dem Getränkefachgroßhandel, dem Lebensmitteleinzelhandel sowie der Gastronomie und Hotellerie. Aufbauend auf seinen starken Regionalmarken in Süd- und Südwestdeutschland sowie seinen nationalen Gastronomiemarken bietet der Konzern ein wachsendes Produktportfolio von alkoholfreien und alkoholischen Getränken an.

Die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA, gegründet 1923 in der Rechtsform der Aktiengesellschaft, ist ein börsennotiertes Markenunternehmen im Getränkemarkt mit Sitz in Bad Teinach-Zavelstein, Baden-Württemberg. Die Produktionsstätten verteilen sich auf die vier Standorte Bad Teinach-Zavelstein, Kißlegg, Lauterecken und Merzig.

1 nachfolgend der "Konzern" oder die "Unternehmensgruppe"

Konzernstruktur

Der Konzern umfasst neben den operativ tätigen Gesellschaften Mineralbrunnen Teinach GmbH, Mineralbrunnen Krumbach GmbH, Niehoffs Vaihinger Fruchtsaft GmbH und KAMPOS Vertriebs GmbH, die Aqua Vertriebs GmbH, eine Minderheitsbeteiligung an der Karlsberg Service GmbH und an der siro Production GmbH, die als Zwischenholding fungierende Mineralbrunnen Überkingen-Teinach Beteiligungs GmbH sowie die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA in Bad Teinach-Zavelstein als Holdinggesellschaft. Die Geschäftsführung und Vertretung der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA obliegt der Karlsberg International Getränkemanagement GmbH, Homburg, als persönlich haftender Gesellschafterin. Geschäftsführer der Karlsberg International Getränkemanagement GmbH sind Martin Adam, auch Geschäftsführer der Karlsberg Holding, sowie Andreas Gaupp und Gerd Gründahl, Geschäftsführer der operativen Gesellschaften Mineralbrunnen Teinach GmbH und Mineralbrunnen Krumbach GmbH bzw. Niehoffs Vaihinger Fruchtsaft GmbH.

Die Verantwortung für das operative Geschäft liegt weiterhin bei den Geschäftsführern der im Markt operierenden Gesellschaften Mineralbrunnen Teinach GmbH, Mineralbrunnen Krumbach GmbH, Niehoffs Vaihinger Fruchtsaft GmbH und KAMPOS Vertriebs GmbH. Sowohl zwischen der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA und der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach Beteiligungs GmbH als auch zwischen der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach Beteiligungs GmbH und den mittelbaren Konzerntochtergesellschaften bestehen Ergebnisabführungsverträge.

Das zentrale Verwaltungs-, Finanz- und Liquiditätsmanagement des Konzerns obliegt der Geschäftsführung der Karlsberg International Getränkemanagement GmbH. Nahezu alle Verwaltungsdienstleistungen werden durch die Karlsberg Service GmbH, Homburg, eine 45-prozentige Beteiligung der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA, ausgeübt. Die Karlsberg Service GmbH erbringt Dienstleistungen in den Bereichen IT, Personal, Kommunikation, Rechnungswesen, Treasury, Steuern, Einkauf sowie Rechts- und Vertragswesen.

Geschäftstätigkeit

Im Kern konzentrieren sich die Geschäftsaktivitäten des Konzerns auf die Herstellung und den Vertrieb von Mineral- und Heilwasser, Erfrischungs- und Süßgetränken sowie fruchthaltigen Getränken und Fertigcocktails. Aufbauend auf starken Regionalmarken in Süd- und Südwestdeutschland (Teinacher, Krumbach, Hirschquelle u. a.) und nationalen Marken mit Fokus auf die Gastronomie (afri, Bluna, Niehoffs Vaihinger, Klindworth, Cocktail Plant u. a.) bietet der Konzern als klassischer Markenanbieter im gehobenen Preissegment ein breites Marken- und Produktportfolio an. Der Konzern deckt mit den Bereichen Entwicklung, Produktion sowie Marketing und Vertrieb die gesamte Wertschöpfungskette ab. Die Geschäftstätigkeit ist auf den süd- und südwestdeutschen Kernmarkt und den nationalen Fruchtsaft- und Limonadenmarkt ausgerichtet und fokussiert sich auf ertragsreiche Markenprodukte. Die Erzeugung der Produkte wird durch eigene Mineralwasserquellen und Produktionsanlagen sowie ein professionelles Einkaufs- und Qualitätsmanagement sichergestellt.

Konzernstrategie

Der Konzern verfolgt eine Strategie der kontinuierlichen Verbesserung der Ertragsbasis mit folgenden Schwerpunkten:

  • Fokussierung auf ertragsstarke Marken im Markt für alkoholfreie Getränke
  • Wertorientierter Ausbau der regionalen Marktanteile durch verbrauchergerechtes Produkt- und Markenportfolio
  • Margenausbau und Wertsteigerung durch klare Markenpositionierung im oberen Preissegment
  • Vertiefung der Konsumentenloyalität durch Regionalität
  • Etablierung einer effizienten Kostenstruktur als Schlüssel für eine nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit
  • Moderne Technologien und systematische Mitarbeiterentwicklung als Investitionen in die Zukunft

II. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Gesamtwirtschaftliche Situation

Im zu Jahresbeginn 2020 veröffentlichten Jahreswirtschaftsbericht ging die Bundesregierung noch von einem preisbereinigten Anstieg des Bruttoinlandsprodukts von 1,1 % für das Gesamtjahr 2020 aus. Allerdings hat sich seitdem die gesamtwirtschaftliche Lage signifikant eingetrübt.

Die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie haben die deutsche Wirtschaft in eine tiefe Rezession geführt. Durch den Shutdown von März bis Mai ergaben sich deutliche negative Auswirkungen auf die Wirtschaftsleistung.

Ab Mai setzte mit der schrittweisen Lockerung der Corona-bedingten Einschränkungen die wirtschaftliche Erholung ein. Diese fiel im Mai und Juni angesichts des tiefen Produktionseinschnitts und teilweise sogar Produktionsstillstands im April zunächst relativ deutlich aus. Dennoch reduzierte sich die gesamtwirtschaftliche Leistung im Durchschnitt des zweiten Quartals mit -10,1 % zum Vorquartal noch einmal sehr viel stärker als dies bereits mit - 2,0 % im ersten Quartal erfolgte.

Im April, der durchgängig von den Corona-Eindämmungsmaßnahmen betroffen war, ging nicht zuletzt der Konsum spürbar zurück. Insbesondere der Einzelhandel und Dienstleistungen in den Bereichen Freizeit, Unterhaltung, Kultur, Beherbergung und Gaststätten sowie Bildung, Erziehung und Betreuung litten unter den Shutdown-Maßnahmen. Nach einem preisbereinigten Rückgang zum Vorjahresmonat um 2,8 % im März nahmen die Umsätze im Einzelhandel im April um weitere 6,5 % ab.

Im Mai und Juni konnte der Einzelhandel die Corona-bedingten Umsatzeinbußen der Vormonate wieder ausgleichen. In den ersten sechs Monaten wurde laut Statistischem Bundesamt preisbereinigt 2,0 % und nominal 3,2 % mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum umgesetzt. Die Entwicklungen der einzelnen Bereiche gestalten sich jedoch sehr unterschiedlich. Der Einzelhandel mit Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren setzte von Januar bis Juni 2020 real 5,7 % und nominal 8,8 % mehr um als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Auch der Online-Handel profitierte durch die Corona-Krise und legte in den ersten sechs Monaten zum vergleichbaren Vorjahreszeitraum real 19,7 % und nominal 19,8 % zu. Die größten Verluste verzeichnete der Bereich Textilien, Bekleidung, Schuhe und Lederwaren mit einem preisbereinigten Rückgang um 29,8 %.

Der Corona-bedingte Shutdown sowie anhaltende Auflagen haben im Gastgewerbe im ersten Halbjahr deutliche Spuren hinterlassen. In den ersten sechs Monaten mussten die Unternehmen des deutschen Gastgewerbes nach Angaben des Bundesverbandes DEHOGA insgesamt einen preisbereinigten Umsatzrückgang von 39,7 % verbuchen (nominal -38,5 %). Der Umsatzrückgang im Gaststättengewerbe betrug dabei 36,1 % (nominal -34,4 %) und im Beherbergungsgewerbe 48,6 % (nominal -48,2 %). Laut Angaben des Statistischen Bundesamtes ist der Umsatzeinbruch im Gastgewerbe im Monat April mit fast 76 % besonders stark ausgefallen. Nach Lockerungen der Corona-Schutzmaßnahmen konnte das Gastgewerbe im Mai 2020 zum Vormonat preisbereinigt um 44,9 %, im Juni zum Vormonat preisbereinigt um 63,6 % höhere Umsätze erzielen, jedoch lagen die Umsätze noch deutlich unter dem Niveau des Vorjahres.

Der Markt für alkoholfreie Getränke

Der Markt für alkoholfreie Getränke (AfG) in Deutschland hat nach Berechnungen des Haushaltspanels der GfK im Vergleich zum ersten Halbjahr 2019 in diesem Jahr einen leichten Absatzrückgang um insgesamt 1,0 % zu verzeichnen. Das Preisniveau ist dagegen deutlich angestiegen. Im Berichtszeitraum legte der AfG-Umsatz entsprechend um 7,8 % zu.

In den Berechnungen des Haushaltspanels der GfK sind jedoch nicht die Absätze des Gastgewerbes, die in besonderem Maße von den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie betroffen sind, berücksichtigt.

Die jeweiligen AfG-Segmente entwickelten sich im ersten Halbjahr unterschiedlich.

Das Mineralwasser-Segment verzeichnete nach Angaben der GfK auf alle Sorten gerechnet ein Absatzminus von 3,8 %. Innerhalb dieses Teilsegments hat sich der Absatz von Wasser mit wenig Kohlensäure (-7,2 %) besonders negativ entwickelt. Wasser ohne Kohlensäure konnte dagegen einen Absatzanstieg von 1,1 % verzeichnen.

Das Segment Fruchthaltige Getränke wies im Berichtszeitraum eine positive Absatzentwicklung von 6,3 % aus. Einzig die Sparte Smoothies musste einen Absatzrückgang (-10,1 %) verzeichnen. Fruchtsaftgetränke konnten um 0,7 %, Fruchtsäfte um 9,6 % und Fruchtnektare um 2,6 % zulegen.

Auch das Segment der kohlensäurehaltigen Süßgetränke (Carbonated Soft Drinks) lag über dem Absatzniveau des Vorjahres (+3,6 %).

In den restlichen AfG-Segmenten war dagegen ein erhöhter Absatzverlust zu verzeichnen (- 4,6 %). Verlierer sind hier insbesondere Schorlen und Sportgetränke.

Wesentliche Ereignisse

Auf Basis der von der ordentlichen Hauptversammlung der Gesellschaft am 25. Juli 2018 beschlossenen Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien hat die Gesellschaft ihren Aktionären am 16. Dezember 2019 ein Angebot unterbreitet, bis zu 210.000 Stammaktien zu einem Preis von 17,50 EUR je Stückaktie zu erwerben. Dies entsprach einem Aufschlag von rund 14 % bezogen auf den Schlusskurs der Stammaktie an der Baden-Württembergischen Wertpapierbörse, Stuttgart, am dritten Börsentag vor dem Tag der Veröffentlichung des Aktienrückkaufangebots. Die Angebotsfrist begann am Donnerstag, den 19. Dezember 2019, und endete am Montag, den 20. Januar 2020, 12:00 Uhr MEZ.

Insgesamt wurden im Rahmen des öffentlichen Rückkaufangebotes 216.563 Stammaktien zum Rückkauf eingereicht, so dass von jedem Aktionär jeweils nur ein Teil der von ihm angedienten Stammaktien erworben wurde. Die Annahmeerklärungen wurden dabei verhältnismäßig mit einer Quote von rund 96,99 % berücksichtigt. Die Zuteilung wurde auf die Einzelkundenbestände vorgenommen und auf die nächste natürliche Zahl abgerundet.

Nach Abschluss des öffentlichen Rückkaufangebotes hielt die Gesellschaft 495.000 eigene Stammaktien, was einem Anteil von ca. 6,11 % am Grundkapital entsprach.

Durch Beschluss der Hauptversammlung der Gesellschaft vom 25. Juli 2018 zu Tagesordnungspunkt 6 ist die persönlich haftende Gesellschafterin der Gesellschaft gem. § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG ermächtigt worden, eigene Aktien einzuziehen, ohne dass es eines weiteren Hauptversammlungsbeschlusses bedarf. Die persönlich haftende Gesellschafterin hat unter Ausnutzung dieser Ermächtigung am 28. April 2020 mit Zustimmung des Aufsichtsrates beschlossen, 495.000 erworbene eigene Stammaktien im Wege des vereinfachten Einziehungsverfahrens ohne Herabsetzung des Grundkapitals mit Wirkung zum Ablauf des 28. April 2020 einzuziehen.

Das Grundkapital der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA beträgt damit 22.387.456,00 EUR und ist in 7.612.115 auf den Inhaber lautende Stückaktien, und zwar in 5.424.755 auf den Inhaber lautende Stammaktien und 2.187.360 stimmrechtslose auf den Inhaber lautende Vorzugsaktien, jeweils mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von je 2,94 EUR, eingeteilt.

Nach einer sehr vielversprechenden Markteinführung des neuen afri Cola 1 l Mehrweg-Individualglasgebindes hat die Niehoffs Vaihinger Fruchtsaft GmbH am 19. Juni 2020 aufgrund der Gefahr eines möglichen Glasbruchs im Sinne eines vorbeugenden Verbraucherschutzes das Produkt zurückrufen müssen. Ein Re-Start des sehr erfolgsversprechenden Produktes ist derzeit in Vorbereitung.

Geschäftsverlauf

Die Covid-19-Pandemie hat auch negative Auswirkungen auf die Umsatzentwicklung des Konzerns. Die rapide Ausbreitung der Covid-19-Pandemie und die Absagen von Großveranstaltungen sowie insbesondere die im März angeordneten Betriebsschließungen in der Gastronomie und Hotellerie führten dazu, dass mit HoReCa (Hotel / Restaurant / Café) ein wichtiger Absatzkanal für über zwei Monate fast vollständig zum Erliegen gekommen ist. Nach zwei ersten sehr guten Monaten wurden im März bereits erste Auswirkungen auf das operative Geschäft sichtbar. Nach Umsatzverlusten in den Monaten April und Mai zeigten sich nach Wiedereröffnung der Gastronomie und Hotellerie dann im Juni erste Erholungstendenzen, wobei der Umsatz weiterhin unter Vorjahr lag.

Über alle Unternehmen und Bereiche hinweg sind frühzeitig zahlreiche Maßnahmen initiiert worden, um die Effekte der Covid-19-Pandemie abzufedern, wie zum Beispiel:

  • Maßnahmen zur Aufrechterhaltung des betrieblichen Ablaufes sowie Maßnahmen zum Schutz der Mitarbeiter (z.B. hohe Hygienestandards, Vermeidung von Besprechungen intern / extern, stattdessen Nutzung von Telefon- und Videokonferenzen, Ermöglichung von Home Office)
  • Einleitung von Maßnahmen zur Reduktion der Kosten (z. B. Kurzarbeit in betroffenen Bereichen)
  • Enger Dialog mit Kunden und Lieferanten
  • Intensiviertes Working Capital-, Budget- und Forderungsmanagement
  • Umfassendes Liquiditätsmanagement und Identifizierung sowie Einleitung von liquiditätssichernden Maßnahmen
  • Prüfung der vom Staat in Aussicht gestellten Palette an Entlastungsmöglichkeiten für das produzierende Gewerbe

Aufgrund des breit diversifizierten Produktportfolios, der Besetzung verschiedener Produktkategorien sowie der Präsenz in unterschiedlichen Vertriebskanälen, Märkten und Regionen konnten die Einzelrisiken zumindest in Teilen kompensiert werden. So zeigten sich im Handelssegment durch erhöhten Heimkonsum auch positive Entwicklungstendenzen. Nichtsdestotrotz war der Gesamtumsatz im Konzern in Höhe von 58,5 Mio. EUR gegenüber einem sehr guten ersten Halbjahr 2019 um 19,8 % rückläufig (Vorjahr: 72,9 Mio. EUR).

Auch im bisherigen Geschäftsjahr 2020 hat sich der Trend im Handel zu einer steigenden Nachfrage nach umweltfreundlichen Glas-Mehrweggebinden fortgesetzt. Im Bereich Glas-Mehrweg waren im Berichtsjahr die höchsten Umsatzzuwächse (+ 12,7 %) zu verzeichnen. Demgegenüber gingen die Umsätze der PET-Gebinde um 16,2 % weiter zurück.

Das Saftsegment war aufgrund des vergleichsweise hohen Gastronomie- und Hotellerie-Anteils in besonderem Maße von den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie betroffen und musste gegenüber Vorjahr deutliche Umsatzrückgänge verzeichnen. Der Umsatz der Hauptmarken Niehoffs Vaihinger, Klindworth und Cocktail Plant ging von 21,1 Mio. EUR auf 11,3 Mio. EUR zurück.

Der weiterhin positive Trend zu Glas-Mehrweggebinde sowie ein erhöhter Heimkonsum konnten im Segment Mineralwasser und Erfrischungsgetränke die Verluste der Gastronomiegebinde teilweise kompensieren. Nach einer hohen Wachstumsdynamik in den letzten Jahren erfolgte bei der Marke Teinacher eine Konsolidierung der Umsätze auf 16,7 Mio. EUR und damit auf dem Niveau des ersten Halbjahres 2018. Der Umsatz der Marke Krumbach ging um 3,6 % auf 13,1 Mio. EUR zurück.

Umsatzentwicklung (in Mio. EUR)

a) Umsatz gesamt:

b) Umsatz Hauptmarken, sonstige Umsätze:

Mitarbeiter

Im ersten Halbjahr 2020 betrug der durchschnittliche Personalstand inklusive Teilzeitbeschäftigten und Aushilfen im Konzern 439 (Vorjahr: 432 Mitarbeiter), davon 9 Auszubildende (Vorjahr: 9 Auszubildende).

Ertragslage

Die Umsatzerlöse der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach-Gruppe sind im ersten Halbjahr 2020 nach einem sehr guten Jahresstart infolge der Auswirkungen der Covid-19-Pandemie um 14,4 Mio. EUR auf 58,5 Mio. EUR zurückgegangen.

Konzernertragslage Juni 2020 Juni 2019 +/-
TEUR TEUR TEUR %
Umsatzerlöse 58.499 72.896 -14.398 -20%
Waren- und Materialeinsatz -20.126 -26.052 5.925 -23%
Rohertrag 38.372 46.845 -8.472 -18%
Sonstige betriebliche Erträge 495 1.162 -667 -57%
Personal -13.492 -14.188 696 -5%
Sonstige betriebliche Aufwendungen -19.605 -23.735 4.130 -17%
EBITDA 5.770 10.084 -4.314 -43%
Abschreibungen -5.451 -4.906 -544 11%
EBIT 320 5.177 -4.858 -94%
Finanzergebnis -576 -565 -12 2%
Ergebnis vor Steuern (EBT) -257 4.613 -4.870 - //
Steuerergebnis -472 -2.061 1.590 -77%
Konzernergebnis -729 2.551 -3.280 - //
Gewinnvortrag 18.358 10.761 7.597 71%
Nicht beherrschende Anteile 0 -426 426 + //
Konzernbilanzgewinn 17.629 12.886 4.744 37%

Aufgrund der klaren Fokussierung auf margenstarke Produkte, insbesondere in Glasgebinde, sowie Preisreduzierungen bei manchen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen konnte im Materialaufwand ein im Vergleich zum Umsatz prozentual höherer Rückgang von rund 23 % verbucht werden. Trotzdem reduzierte sich der Rohertrag im ersten Halbjahr 2020 immer noch um 8,5 Mio. EUR auf nunmehr 38,4 Mio. EUR.

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 0,5 Mio. EUR lagen aufgrund im Vorjahr enthaltener höherer Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen um rund 0,7 Mio. EUR deutlich unter dem Niveau des Vorjahres.

Im ersten Halbjahr 2020 wurden bereits frühzeitig in allen Bereichen zahlreiche Maßnahmen initiiert, um die Effekte der Covid-19-Pandemie abzufedern. Konsequente Kosteneinsparungen und Maßnahmen zur Produktivitätssteigerung führten zu einem geringeren Personalaufwand und reduzierten Sonstigen betrieblichen Aufwendungen.

So ist der Personalaufwand in den ersten sechs Monaten um 0,7 Mio. EUR auf 13,5 Mio. EUR zurückgegangen. Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 19,6 Mio. EUR konnten um 4,1 Mio. EUR reduziert werden.

Die Abschreibungen in Höhe von 5,5 Mio. EUR lagen aufgrund der im vergangenen Jahr und im Berichtszeitraum insbesondere in Leergut getätigten Investitionen sowie enthaltener außerplanmäßiger Abschreibungen in Höhe von 0,3 Mio. EUR rund 0,5 Mio. EUR über Vorjahr.

Das Finanzergebnis in Höhe von -0,6 Mio. EUR lag nahezu auf Niveau des Vorjahres.

Der im Berichtszeitraum angefallene Steueraufwand in Höhe von 0,5 Mio. EUR ist aufgrund des im ersten Halbjahr angefallenen Verlustes deutlich zurückgegangen. Darüber hinaus ist das Steuerergebnis durch die Auflösung aktiver latenter Steuern beeinflusst.

Aufgrund der spürbaren Auswirkungen der Covid-19-Pandemie, insbesondere im Gastronomiesegment der Unternehmensgruppe, lag das im ersten Halbjahr 2020 erwirtschaftete Konzernergebnis in Höhe von -0,7 Mio. EUR deutlich unter dem Vorjahreswert (2,6 Mio. EUR). Frühzeitig ergriffene Maßnahmen zu Kostensenkungen konnten die hohen Umsatz- und Rohertragsverluste deutlich begrenzen, jedoch nicht vollständig kompensieren.

Die operativen Konzernergebniskennzahlen EBITDA und EBIT lagen bei 5,8 Mio. EUR (Vorjahr: 10,1 Mio. EUR) respektive 0,3 Mio. EUR (Vorjahr: 5,2 Mio. EUR), die EBITDA-Marge bei 9,9 % (Vorjahr: 13,8 %) und die EBIT-Marge bei 0,5 % (Vorjahr: 7,1 %).

Die wesentlichen Ergebniskennzahlen (in Mio. EUR)

Finanzlage

Wertpapier-Management

Die langfristigen finanziellen Mittel sind in einem Spezialfonds gebündelt. Zum Bilanzstichtag betrug der bilanzierte Wert des Spezialfonds unverändert 1,7 Mio. EUR. Der Kurswert lag zum Stichtag bei 1,6 Mio. EUR.

Finanzierung

Die Gesamtfinanzierung des Konzerns wird über die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA gesteuert, die im Rahmen eines konzerninternen Cash-Poolings den Konzerngesellschaften ausreichend liquide Mittel zur Verfügung stellt. Neben der Innenfinanzierung aus dem generierten Cashflow stehen ausreichende Kontokorrentlinien in Höhe von 13,0 Mio. EUR zur Verfügung, die zum 30. Juni 2020 in Höhe von 4,0 Mio. EUR in Anspruch genommen waren. Zudem bestanden zum Stichtag liquide Mittel in Höhe von 5,5 Mio. EUR.

Zur teilweisen Refinanzierung des Investitionsprogramms der letzten Jahre war Ende 2016 eine bankenunabhängige Finanzierung in Form einer Namensschuldverschreibung über insgesamt 25,0 Mio. EUR vertraglich abgeschlossen worden, die bis Dezember 2024 fällig ist. Zur Besicherung verweisen wir auf die Angaben im Anhang.

Die mit der Finanzierung verknüpften finanziellen Kennzahlen (Covenants) zur Ausnutzung der gewährten Kreditlinien wurden im laufenden Jahr jederzeit erfüllt.

Cashflow-Situation (Liquiditätsstatus)

Aufgrund des saisonalen Geschäftsverlaufs ist die Liquiditätsentwicklung im Jahresverlauf schwankend und der Bedarf insbesondere in den frühen Sommermonaten hoch.

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit lag im Berichtszeitraum bei 2,9 Mio. EUR (Vorjahr: 6,7 Mio. EUR).

Der Cashflow aus Investitionstätigkeit in Höhe von 1,9 Mio. EUR (Vorjahr: -0,6 Mio. EUR) war im ersten Halbjahr 2020 einerseits durch erhöhte Einzahlungen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition in Höhe von 7,2 Mio. EUR positiv beeinflusst. Demgegenüber lagen die Investitionen in Gegenstände des Sachanlagevermögens mit 6,1 Mio. EUR, vorwiegend Investitionen in Mehrweg-Individualgebinde, deutlich über Vorjahresniveau (3,2 Mio. EUR).

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von -4,2 Mio. EUR (Vorjahr: -7,0 Mio. EUR) war vornehmlich geprägt durch den zu Jahresbeginn erfolgreich umgesetzten Aktienrückkauf in Höhe von 3,7 Mio. EUR. Darüber hinaus sind Zinszahlungen in Höhe von 0,5 Mio. EUR enthalten.

Aus den vorstehenden Erläuterungen ergab sich im Berichtszeitraum in Summe eine Erhöhung des Finanzmittelfonds um 0,5 Mio. EUR auf 1,5 Mio. EUR. Die liquiden Mittel beliefen sich zum 30. Juni 2020 auf 5,5 Mio. EUR, die kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten auf 4,0 Mio. EUR. Im ersten Halbjahr 2020 stand jederzeit ausreichend freie Liquidität zur Verfügung. Aufgrund ausreichender freier Kreditlinien sowie vorhandener liquider Mittel war die Gesellschaft jederzeit in der Lage, ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme des Konzerns lag zum 30. Juni 2020 mit 143,9 Mio. EUR unter dem Niveau des 31. Dezember 2019 (148,5 Mio. EUR).

Im Anlagevermögen nahmen die immateriellen Vermögensgegenstände, die im Wesentlichen Marken- und Belieferungsrechte ausweisen, durch planmäßige Abschreibungen um 0,3 Mio. EUR ab. Unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen und erhöhter Investitionen in Mehrweg-Individualgebinde ist das Sachanlagevermögen um 0,6 Mio. EUR auf 61,8 Mio. EUR angestiegen.

Die Investitionen in der ersten Jahreshälfte in Höhe von insgesamt 6,1 Mio. EUR lagen deutlich über dem Niveau des Vorjahres (3,3 Mio. EUR). Investitionsschwerpunkte waren Marktinvestitionen in die Produktausstattung und neue Gebinde mit klarem Fokus auf die konzerneigenen Marken.

Das Finanzanlagevermögen in Höhe von 3,6 Mio. EUR hat sich gegenüber dem Bilanzstichtag des Vorjahres (3,8 Mio. EUR) nur geringfügig reduziert.

Das Umlaufvermögen ist im Berichtszeitraum um 4,1 Mio. EUR auf 63,0 Mio. EUR zurückgegangen. Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sind von 41,0 Mio. EUR auf 33,8 Mio. EUR deutlich zurückgegangen. Darüber hinaus haben sich die sonstigen Vermögensgegenstände von 2,9 Mio. EUR auf 2,1 Mio. EUR reduziert.

Die aktiven latenten Steuern in Höhe von 7,8 Mio. EUR lagen dagegen nahezu auf Niveau des Bilanzstichtages des Vorjahres.

Auf der Passivseite reduzierte sich das Eigenkapital aufgrund des zu Jahresbeginn erfolgreich umgesetzten Aktienrückkaufs und des im ersten Halbjahr angefallenen negativen Konzernergebnisses um 4,4 Mio. EUR auf 61,3 Mio. EUR. Die Eigenkapitalquote hat sich im Berichtszeitraum etwas reduziert und lag zum Stichtag bei 42,6 % (31. Dezember 2019: 44,3 %).

Die Rückstellungen in Höhe von 41,8 Mio. EUR lagen deutlich unter dem Niveau des 31. Dezember 2019 (46,3 Mio. EUR). Sonstige Rückstellungen sind aufgrund der reduzierten Geschäftstätigkeit des Gastronomiesegmentes und demzufolge geringerer Rückstellungen für ausstehende Rechnungen und Kundenvergütungen um rund 5,3 Mio. EUR auf 30,3 Mio. EUR zurückgegangen. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen haben sich dagegen aufgrund des weiterhin rückläufigen Abzinsungssatzes um rund 0,9 Mio. EUR erhöht.

Die Erhöhung der Verbindlichkeiten von 36,3 Mio. EUR auf 40,6 Mio. EUR liegt im Wesentlichen an in Anspruch genommenen Kreditlinien in Höhe von 4,0 Mio. EUR zum 30. Juni 2020.

Aktie im Marktumfeld

Die Stamm- und Vorzugsaktien der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA haben sich nach den Börsenturbulenzen in den Monaten März und April infolge der Covid-19- Pandemie wieder deutlich erholt. Der Kurs der Stammaktien schloss im ersten Halbjahr 2020 bei 16,80 EUR nur geringfügig unter dem Vorjahresendwert (31. Dezember 2019: 17,10 EUR). Die Vorzugsaktien konnten die zwischenzeitlichen Verluste ausgleichen und lagen Ende Juni mit 15,40 EUR sogar über dem Wert zum 31. Dezember 2019 von 15,10 EUR.

Die stichtagsbezogene Marktkapitalisierung der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA am 30. Juni 2020 betrug 124,82 Mio. EUR und lag damit aufgrund des Einzugs von 495.000 erworbenen eigenen Stammaktien unter dem Wert zum 31. Dezember 2019 (134,26 Mio. EUR).

III. Risikobericht

Das konzernweit eingerichtete Risikomanagementsystem wird kontinuierlich weiterentwickelt und an die sich wandelnden rechtlichen und betrieblichen Anforderungen angepasst. Neben der Identifizierung und Überwachung von Risiken werden auch die damit einhergehenden Chancen wahrgenommen.

Ziel des Risikomanagements ist es, Risiken möglichst frühzeitig zu identifizieren, zu bewerten und durch geeignete Maßnahmen geschäftliche Einbußen bzw. Schaden von den Unternehmen des Konzerns abzuwenden. Zugleich sollen Chancen erkannt werden, die einen positiven Einfluss auf die Entwicklung der Unternehmen haben können.

Innerhalb der Unternehmensgruppe wurde hierfür ein systematisches Risikomanagementsystem etabliert, das auf die speziellen Anforderungen und Gegebenheiten der einzelnen zur Unternehmensgruppe gehörenden Unternehmen ausgerichtet ist.

Das Risikomanagementsystem ist mit anderen Konzernmanagementsystemen, insbesondere mit der Planung und dem monatlichen Reporting sowie der Qualitätssicherung sowohl organisatorisch als auch technologisch vernetzt. Es bedient sich eines internen Kontrollsystems. Damit wird der interdisziplinäre Informationsaustausch sichergestellt.

Die Risikoanalyse erstreckt sich auf einen Planungshorizont von einem Jahr.

Die folgenden Risikogebiete werden als besonders relevant für die Unternehmen der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA erachtet:

Gesamtwirtschaftliche Risiken

  • Konjunkturrisiken
  • Situation an den Finanzmärkten

Geopolitische Risiken

  • Eskalation geopolitischer Konflikte
  • Verstärkung protektionistischer Tendenzen
  • Ordnungspolitische Eingriffe

Branchenrisiken

  • Einfluss von Umwelt- und Verbrauchergruppen auf Konsumverhalten
  • Regelungen zur Verpackungsverordnung
  • Witterungseinflüsse
  • Veränderung des Konsumverhaltens

Marktpreisrisiken

  • Preisschwankungen bei Rohstoffen und Energie

Produkt-, Beschaffungs- und technische Risiken

  • Ausfall- und Störfallrisiken in der Produktion und die damit verbundene eventuelle Nichteinhaltung der Lieferfähigkeit
  • Leergutengpässe
  • Abhängigkeit von Lieferanten
  • Haftungsrisiken aus potenziellen Schadensfällen

Umweltschutzrisiken

IT-Risiken

  • Nichtverfügbarkeit von IT-Systemen
  • Verlust oder Manipulation von Daten
  • Cyberkriminalität
  • Compliance-Verletzungen
  • Offenlegung vertraulicher Informationen

Rechtliche und steuerliche Risiken

  • Risiken aus gesellschaftsrechtlichen Veränderungen
  • Risiken aus Rechtsstreitigkeiten im operativen Geschäft, insbesondere in den Bereichen Vertrags-, Steuer-, Arbeits- oder Produkthaftungsrecht
  • Risiken aus Änderungen der jeweiligen Steuergesetze und deren Rechtsprechung sowie aus unterschiedlichen Auslegungen im Rahmen von Betriebsprüfungen

Personalrisiken

  • Gesundheitsrisiko: Kompetenzengpässe durch zahlreiche gesundheitliche Ausfälle, z. B. durch die aktuelle Covid-19-Pandemie
  • Anpassungsrisiko: Mitarbeiter sind falsch oder unzureichend qualifiziert
  • Motivationsrisiko: Arbeitsleistung wird zurückgehalten
  • Verlust von wichtigen Fach- und Führungskräften
  • Streikrisiko: Produktionsausfall aufgrund der Ausübung des Streikrechts
  • Wahrnehmungsrisiko: sinkende Arbeitgeberattraktivität -> Arbeitskräftemangel
  • Tarifrisiko

Forderungsrisiken

  • Verschlechterung der wirtschaftlichen Verhältnisse von Kreditnehmern und Kunden der Unternehmen
  • Gefahren des teilweisen oder vollständigen Ausfalls vertraglich vereinbarter Zahlungen bzw. Leistungen

  • Kreditrisiken, Liquiditäts- und Finanzierungsrisiken

  • Risiken aus Pensionsverpflichtungen

Gesamtbeurteilung

Die Geschäftsführung der Karlsberg International Getränkemanagement GmbH überprüft regelmäßig die Risikosituation des Konzerns.

Von den im Geschäftsbericht 2019 ausführlich beschriebenen Risiken kann potenziell eine wesentliche Beeinträchtigung der Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage für das Unternehmen ausgehen.

Die Risikolage hat sich gegenüber der Beurteilung zum Jahresabschluss 2019 dahingehend verändert, dass die wirtschaftliche Entwicklung im ersten Halbjahr 2020 durch die Covid-19- Pandemie erheblich beeinträchtigt wurde.

Die rapide Ausbreitung der Covid-19-Pandemie und die Absagen von Messen und Großveranstaltungen sowie insbesondere die im März angeordneten Betriebsschließungen in der Gastronomie und Hotellerie führten dazu, dass HoReCa (Hotel / Restaurant / Café) als ein wichtiger Absatzkanal für über zwei Monate fast vollständig zum Erliegen gekommen ist. Über alle Bereiche hinweg wurden frühzeitig zahlreiche Maßnahmen initiiert, um die Effekte der Covid-19-Pandemie abzufedern.

Im Berichtszeitraum konnten sich die Konzernunternehmen im Markt behaupten.

Unter Berücksichtigung sämtlicher bekannter Tatsachen liegen derzeit keine Risiken vor, die den Fortbestand des Konzerns im überschaubaren Zeitraum gefährden können. Bestandsgefährdende oder entwicklungsbeeinträchtigende Risiken traten weder aus Einzelrisiken noch aus der Gesamtrisikoposition des Unternehmens auf.

IV. Chancen- und Prognosebericht

Der Chancen- und Prognosebericht behandelt die erwartete qualitative Entwicklung des Konzerns und des unternehmerischen Umfelds im laufenden Jahr. Dabei werden auch die Chancen aufgezeigt, die sich für die Unternehmensgruppe ergeben können. Unter Chancen der zukünftigen Entwicklung des Konzerns und der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA werden kurzfristige positive Möglichkeiten verstanden, die unter bestimmten Voraussetzungen für realisierbar gehalten werden.

Für die gesamte Getränkebranche und damit auch für den Konzern der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA bestehen kontinuierliche Planungsunsicherheiten. So können bei einer unerwartet schwächeren konjunkturellen Entwicklung Marktverschiebungen von Hersteller- zu Handelsmarken erfolgen und die Preisaktivitäten im Markt zunehmen. Generell sind die Wechselwirkungen zwischen allgemeiner Wirtschaftslage und Konsumentenverhalten nicht vollständig vorhersehbar. Hinzu kommt das Wetter, das einen nicht zu kalkulierenden, aber nachweislich maßgeblichen Faktor für die Getränkeindustrie darstellt. Zur ausführlichen Darstellung der Risiken wird im Wesentlichen auf den Risikobericht verwiesen.

Chancenbericht

Für die Unternehmen der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA bestehen vielfältige Chancen, die den langfristigen Erfolg der Unternehmensgruppe sichern. Nachfolgend werden die wesentlichen Chancen dargestellt, mit denen zusätzliche Ergebnispotenziale einhergehen.

Chancen durch unsere Markenkompetenz

  • Nutzung ertragsorientierter Wachstumschancen durch ein qualitativ hochwertiges Produktprogramm und schnelle Entscheidungswege
  • Klare Markenführung der etablierten Regionalmarken und nationalen Spezialitäten, um sich im Verdrängungswettbewerb maßgeblich durchzusetzen
  • Weiter steigende Präferenz unserer starken Marken bei den Konsumenten durch ein attraktives und umfangreiches Produktportfolio, das auf die Partner in Gastronomie und Handel sowie deren anspruchsvolle Kundschaft zugeschnitten ist
  • Wachstumschancen durch Produktinnovationen
  • Kundenbedürfnissen folgender Ausbau von Kapazitäten, z. B. im Glas-Mehrwegbereich

Chancen durch Diversifikation und Synergien im Karlsberg Verbund

  • Chancen durch ein breit diversifiziertes Produktportfolio, der Besetzung verschiedener Produktkategorien sowie der Präsenz in unterschiedlichen Märkten und Regionen
  • Realisierung von Synergien durch die Zusammenarbeit zwischen der Unternehmensgruppe der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA und Unternehmen des Karlsberg Verbundes in den Bereichen Vertrieb, Technik, Logistik und Administration

Chancen durch Digitalisierung

  • Einsatz von standardisierten Online-IT-Systemen und die vollständige Vernetzung der Anlagen und Maschinen innerhalb des gesamten Produktionsprozesses
  • Einsatz neuer IT-Anwendungen in Marketing und Vertrieb, um so den individuellen Bedürfnissen aller Geschäftspartner nach Information, Service oder Dialog zielgerichtet Rechnung zu tragen
  • Signifikante Effizienzsteigerungen durch die Nutzung von einheitlichen IT-Systemen
  • Ausnutzung des Optimierungspotenzials in der konzernweiten Harmonisierung und Standardisierung von repetitiven Prozessen in allen Funktionsbereichen

Ausbau des Chancenmanagements

Auf allen Ebenen des Konzerns werden mögliche Chancen für eine positive Geschäftsentwicklung bewertet und genutzt. Die am Markt tätigen Konzernunternehmen beobachten die Trends und Entwicklungen in ihren Produktfeldern und identifizieren operative Chancen. Darüber hinaus erfolgt regelmäßig eine Analyse der langfristigen Ausrichtung der Gruppe und möglicher strategischer Optionen. Übersteigt der wahrscheinliche Erfolg die mit der Umsetzung verbundenen Kosten, realisiert das Unternehmen das Vorhaben, sofern es in die übergeordnete Strategie des Konzerns passt. Dafür wurde ein dezentraler Konzernaufbau mit eigenständigen operativen Unternehmen etabliert, der sich durch schlanke Strukturen und effiziente Abläufe auszeichnet. Zu den Aufgaben der operativen Unternehmen gehört auch, operative Chancen auf den Märkten wahrzunehmen, in denen sie tätig sind. Eine eigenständige Marketing- und Vermarktungsstrategie stärkt den regionalen Bezug der Marken und ihrer Produkte weiter und trägt den Bedürfnissen der Geschäftspartner in besonderer Weise Rechnung. Die Konzernebene setzt hierfür den strategischen Rahmen, sichert die Finanzierung und Liquidität und konzentriert sich auf die Steuerung und Führung der operativen Unternehmenseinheiten. Projektverantwortliche mit Marktverantwortung, die Geschäftsführer der im Markt operierenden Gesellschaften und die Geschäftsleitung der Karlsberg International Getränkemanagement GmbH steuern gemeinsam das Chancenmanagementsystem, das gezielt aussichtsreiche Marktänderungen und Produkttrends identifiziert und erschließt.

Prognosebericht

Durch die Covid-19-Pandemie geraten die Weltwirtschaft und mit ihr die deutsche Volkswirtschaft in eine Rezession. Mit der Lockerung der Kontaktbeschränkungen ist seit Mai allerdings wieder eine Zunahme der wirtschaftlichen Aktivität in Deutschland festzustellen. Die auch im internationalen Vergleich umfangreichen Maßnahmen der Bundesregierung sollten den Erholungsprozess der deutschen Wirtschaft unterstützen. Der weitere Erholungsprozess im Jahresverlauf dürfte jedoch nur sukzessive erfolgen und sich länger hinziehen. Die außenwirtschaftlichen Impulse dürften noch über längere Zeit niedrig bleiben und die Verhaltensänderungen von Bürgern und Wirtschaft angesichts des Risikos eines Wiederaufflammens der Pandemie fortbestehen. Die Bundesregierung hat die Wachstumsprognose für Deutschland für das laufende Jahr in ihrer Frühjahrsprojektion im April deutlich nach unten korrigiert und rechnet für 2020 mit einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts von 6,3 %. Aktuelle Prognosen des ifo Instituts (-6,7 %), der Bundesbank (-7,1 %), des Internationalen Währungsfonds (-7,8 %) und der OECD (-8,8 %) gehen von einem noch stärkeren Rückgang der Wirtschaftsleistung aus.

Die Verbraucherstimmung in Deutschland bewegt sich nach wie vor auf niedrigem Niveau. Das Konsumbarometer des Handelsverbandes Deutschland (HDE) für Juli macht deutlich, dass die Verbraucherstimmung zwar wie schon in den vergangenen beiden Monaten weiter ansteigt, jedoch nach wie vor weit vom Vor-Corona-Niveau entfernt ist. Ob die Verbraucherstimmung sich wieder nachhaltig aufhellen kann, hängt in den kommenden Monaten vor allem vom weiteren Verlauf der Covid-19-Pandemie ab. Der deutsche Inlandskonsum wird zudem davon beeinflusst, in wieweit Konsumenten in diesem Jahr ihren Urlaub vermehrt im Inland verbringen.

Für die Gastronomie und Hotellerie blickt der DEHOGA Bundesverband pessimistisch auf das Jahr 2020. Trotz der in den letzten Wochen erfahrenen Lockerungen der Corona-bedingten Einschränkungen werden ein vorsichtigeres Ausgeh- und Konsumverhalten, fehlende Großveranstaltungen, eine reduzierte Reisetätigkeit sowie weiterhin geschlossene Bars und Diskotheken voraussichtlich auch im weiteren Jahresverlauf zu deutlich geringeren Umsätzen im Hotel- und Gaststättengewerbe führen. Die im Rahmen des Konjunkturpaketes der Großen Koalition gewährten Überbrückungshilfen und sonstigen verabschiedeten Maßnahmen sollten jedoch positive Impulse bringen.

Ziel der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach-Gruppe ist es, ihr Markengeschäft konsequent weiterzuentwickeln. Der Konzern wird auch weiterhin den strategischen Fokus auf die nachhaltige Verbesserung der Ertragskraft legen.

Wie bereits in einer Ad-hoc-Mitteilung vom 2. Juni 2020 mitgeteilt, sind die im Rahmen unseres letztjährigen Geschäftsberichtes veröffentlichten Prognosen für das Geschäftsjahr 2020 aufgrund der weiter anhaltenden COVID-19-Pandemie sowohl bei Umsatz (stabile Umsatzentwicklung prognostiziert) als auch für EBITDA (Prognosespanne zwischen 19 und 26 Mio. EUR) für das Geschäftsjahr 2020 nicht aufrecht zu erhalten.

Nach Wiedereröffnung der Gastronomie wurden zuletzt die Hygienevorgaben sukzessive gelockert. Dennoch werden ein vorsichtigeres Ausgeh- und Konsumverhalten in der Gastronomie, fehlende Großveranstaltungen sowie weiterhin geschlossene Bars und Diskotheken voraussichtlich auch im weiteren Jahresverlauf zu Gastronomieumsätzen unter Vorjahr führen. Kompensatorisch sollten weiterhin höhere Handelsumsätze, auch aufgrund einer voraussichtlich geringeren Reisetätigkeit in den Ferien, wirken. Wie sich die Pandemie jedoch weiter entwickeln wird, insbesondere welche Maßnahmen im Laufe des weiteren Jahres zu ihrer Eindämmung angeordnet oder gelockert werden, ist derzeit – gerade auch für die zweite Jahreshälfte – nicht verlässlich einzuschätzen. Aus diesem Grund lassen sich derzeit keine verlässlichen Prognosen abgeben.

Bad Teinach-Zavelstein, den 25. August 2020

Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA

Martin Adam Andreas Gaupp Gerd Gründahl Geschäftsführung der Karlsberg International Getränkemanagement GmbH, Homburg (Saarland)

Bad Teinach-Zavelstein Zwischenbericht zum 30. Juni 2020

3

Konzern-Halbjahresabschluss zum 30. Juni 2020

Konzern-Bilanz

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Konzern-Kapitalflussrechnung

Verkürzter Konzern-Eigenkapitalspiegel

Entwicklung des Konzernanlagevermögens

Konzernanhang

Bad Teinach-Zavelstein

Konzern-Bilanz zum 30. Juni 2020

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2. Erhöhung (+) / Verminderung (-) des Bestandes
an fertigen und unfertigen Erzeugnissen
-242.247,18 -282.940,46
58.256.371,33 72.613.377,64
3. Sonstige betriebliche Erträge 494.798,86 1.162.056,07
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und
Betriebsstoffe und für bezogene Leistungen
15.471.972,96 20.282.892,30
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen
5. Personalaufwand
4.412.019,07 5.485.772,13
a) Löhne und Gehälter 10.972.975,30 11.641.669,08
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung
davon für Altersversorgung
2.519.010,65 2.546.559,44
EUR
460.263,15 Vorjahr EUR
386.473,24
6. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände
des Anlagevermögens und Sachanlagen 5.450.815,41 4.906.492,17
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 19.604.823,90 23.734.585,02
58.431.617,29 68.597.970,14
8. Erträge aus anderen Wertpapieren und
Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,00 1,10
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.021.685,59 845.535,14
10. Abschreibungen auf Finanzanlagen und
auf Wertpapiere des Umlaufvermögens
11. Aufwendungen aus assoziierten Unternehmen
0,00
74.103,38
7.160,00
22.211,98
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.524.044,56 1.380.860,38
-576.462,35 -564.696,12
13. Steuern vom Einkommen und Ertrag 338.289,58 1.982.670,31
14. Ergebnis nach Steuern -595.199,03 2.630.097,14
15. Sonstige Steuern 133.389,89 78.690,87
16. Konzernergebnis -728.588,92 2.551.406,27
17. Gewinnvortrag (+) / Verlustvortrag (-) 18.357.989,19 10.760.897,66
18. Nicht beherrschende Anteile 0,00 426.485,50

Bad Teinach-Zavelstein Konzern-Kapitalflussrechnung zum 30. Juni 2020

01.01. -
30.06.2020
EUR
01.01. -
30.06.2019
EUR
1. Periodenergebnis (einschließlich Nicht beherrschenden Anteilen zustehendes Ergebnis) -728.588,92 2.551.406,27
2. Abschreibungen / Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 5.665.074,33 5.127.911,09
3. Veränderungen der Rückstellungen -4.447.507,31 -688.049,28
4. Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen / Erträge -7.784,75 -58.241,00
5. Gewinn / Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens
6. Veränderung der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie
338.782,84 159.519,49
anderer Aktiva
Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer
2.173.147,06 -851.510,96
7. Passiva (ohne Rückstellungen) -815.451,80 -1.628.650,88
8. Zinsaufwendungen / Zinserträge 502.358,97 535.325,24
9. Erhaltene Zinsen aus Ertragssteuern 0,00 0,00
10. Ertragsteueraufwand / -ertrag 338.289,58 1.982.670,31
11. Ertragsteuerzahlungen -133.044,72 -418.990,83
12. Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 2.885.275,28 6.711.389,45
13. Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen Anlagevermögens 0,00 0,00
14. Auszahlungen für Investitionen in Gegenstände des immateriellen Anlagevermögens 0,00 0,00
15. Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 3.807,53 23.351,35
16. Auszahlungen für Investitionen in Gegenstände des Sachanlagevermögens -6.073.240,61 -3.220.657,78
17. Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 0,00 0,00
18. Auszahlungen für Investitionen in Gegenstände des Finanzanlagevermögens -26.755,54 -78.146,94
19. Erhaltene Zinsen
20. Einzahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen
5.056,64 6.988,96
Finanzdisposition 7.226.800,00 3.226.800,00
21. Auszahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen
Finanzdisposition -113.400,00 -1.363.400,00
22. Erhaltene Zinsen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen
Finanzdisposition 849.875,00 837.750,00
23. Cashflow aus Investitionstätigkeit 1.872.143,02 -567.314,41
24. Auszahlungen an Unternehmenseigner und Minderheitsgesellschafter 0,00 -1.449.972,79
25. Auszahlungen für Aktienrückkäufe -3.675.000,00 -4.987.500,00
26. Gezahlte Zinsen -535.329,32 -556.775,90
27. Cashflow aus Finanzierungstätigkeit -4.210.329,32 -6.994.248,69
28. Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds 547.088,98 -850.173,65
29. Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 958.339,42 5.577.498,92
30. Finanzmittelfonds am Ende der Periode 1.505.428,40 4.727.325,27
Zusammensetzung des Finanzmittelfonds
Liquide Mittel 5.475.590,26 4.737.364,91
Kurzfristige Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten -3.970.161,86 -10.039,64
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 1.505.428,40 4.727.325,27

Bad Teinach-Zavelstein

Verkürzter Konzern-Eigenkapitalspiegel zum 30. Juni 2020

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Bad Teinach-Zavelstein

Entwicklung des Konzernanlagevermögens zum 30. Juni 2020

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Bad Teinach-Zavelstein Konzernanhang zum Zwischenabschluss zum 30. Juni 2020

Grundsätzliche Ausführungen

Allgemeine Erläuterungen

Die Gesellschaft ist entstanden durch formwechselnde Umwandlung der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach Aktiengesellschaft gemäß § 190 ff. UmwG und ist unter der Firma Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA (MinKGaA) mit Sitz in Bad Teinach-Zavelstein im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter der Nummer HRB 761720 eingetragen.

Der vorliegende Konzernabschluss wurde gemäß §§ 290 ff. HGB aufgestellt.

Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Konzern-Bilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grund wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und Davon-Vermerke ebenfalls an dieser Stelle gemacht.

Der Zwischenabschluss zum 30. Juni 2020 wurde keiner prüferischen Durchsicht oder Prüfung im Sinne des § 317 HGB unterzogen.

Konsolidierungskreis

Der Konzernabschluss umfasst neben der Muttergesellschaft 8 (Vorjahr: 8) inländische Tochterunternehmen.

Die Equity-Bilanzierung der wesentlichen Beteiligungen an assoziierten Unternehmen wurde nach der Buchwertmethode vorgenommen. Es handelt sich zum einen um die Karlsberg Service GmbH, Homburg, an der die Muttergesellschaft mit Wirkung zum 31. Dezember 2011 45,00 % der Anteile erworben hat. Zum anderen wurden mit Wirkung zum 1. Januar 2018 40,00 % der Anteile an der siro Production GmbH, Agentur für graphische Produktion, mit Sitz in Neunkirchen (Saarland) erworben. Aufgrund des maßgeblichen Einflusses werden diese Gesellschaften unter den assoziierten Unternehmen ausgewiesen.

Die Zweckgesellschaft Versorgungshilfe für die Betriebsangehörigen der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA 1938 e. V., Bad Überkingen, wurde aufgrund der Befreiungsvorschrift § 296 Abs. 2 HGB nicht in den Konzernabschluss einbezogen, da sie wegen ihrer untergeordneten Bedeutung keine wesentliche Auswirkung auf die Finanz-, Vermögens- und Ertragslage des Konzerns hat.

Konsolidierungsgrundsätze

Die Kapitalkonsolidierung für Unternehmen, die aufgrund eines (Zu-)Erwerbs erstmals konsolidiert wurden, wurde nach der Erwerbsmethode zum Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist, vorgenommen.

Dabei wird der Wertansatz der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals des Tochterunternehmens verrechnet. Das Eigenkapital wird mit dem Betrag angesetzt, der dem zum Konsolidierungszeitpunkt beizulegenden Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten entspricht. Ein nach der Verrechnung verbleibender Unterschiedsbetrag wird, wenn er auf der Aktivseite entsteht, als Geschäfts- oder Firmenwert und, wenn er auf der Passivseite entsteht, unter dem Posten "Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung" nach dem Eigenkapital ausgewiesen.

Der für die Bestimmung des Zeitwerts der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten und der für die Kapitalkonsolidierung maßgebliche Zeitpunkt ist grundsätzlich der, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist.

Die Kapitalkonsolidierung für Gesellschaften oder für zugekaufte Kapitalanteile, die vor dem 1. Januar 2010 erstmals konsolidiert wurden, wurde nach der Buchwertmethode zum Erwerbszeitpunkt vorgenommen. Die zu aktivierenden Beträge wurden dabei soweit wie möglich den betreffenden Aktivposten zugeordnet, der Restbetrag wurde als Firmenwert ausgewiesen.

Forderungen und Verbindlichkeiten, Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie Zwischengewinne innerhalb des Konsolidierungskreises wurden eliminiert.

Konzerninterne Ergebnisse aus Lieferungen und Leistungen mit assoziierten Unternehmen wurden aufgrund untergeordneter Bedeutung nicht eliminiert.

Die assoziierten Unternehmen sind aus der Aufstellung des Anteilsbesitzes ersichtlich. Es wird gemäß § 312 Abs. 1 HGB nach der Equity-Methode angesetzt. Der Wertansatz wird im Geschäftsjahr wie in den Vorjahren um das anteilige Jahresergebnis sowie Kapitalveränderungen fortgeschrieben.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Konzernabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen erstellt.

Die Abschlüsse der assoziierten Unternehmen wurden nicht an die konzerneinheitlichen Methoden angepasst.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige, lineare Abschreibungen vermindert. Die Nutzungsdauer für Belieferungs-, Marken- und andere Rechte beträgt zwischen 3 und 15 Jahren.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Nutzungsdauer bei Gebäuden und Gebäudeteilen liegt zwischen 12 und 50 Jahren, bei Quellenanlagen, technischen Anlagen und Maschinen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen 3 und 20 Jahren. Die Abschreibungen werden linear vorgenommen.

Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 250,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Für geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit einem Anschaffungspreis zwischen EUR 250,00 und EUR 1.000,00 wird ein jährlicher Sammelposten gebildet und über 5 Jahre abgeschrieben.

Für die Erstausstattung an neu eingeführtem Leergut sowie für neu beschafftes Leergut beträgt die Nutzungsdauer 4 Jahre.

Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen.

Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte und Wertpapiere zu Anschaffungskosten bzw. bei voraussichtlich dauernder Wertminderung zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Bei den Beteiligungen an assoziierten Unternehmen werden neben den erworbenen Anteilen und dem anteiligen Jahresergebnis die Abschreibungen auf die stillen Reserven und des Geschäfts- oder Firmenwerts sowie latente Steuern berücksichtigt.

Die sonstigen Ausleihungen sind zum Nennwert bzw. zum niedrigeren beizulegenden Zeitwert angesetzt.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden nicht aktiviert. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen.

Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Für Verluste aus Liefer- und Abnahmeverpflichtungen sind in angemessener Höhe Rückstellungen gebildet.

Für Reparaturmaterial und Ersatzteile sowie für Arbeitskleidung und sonstige Betriebsstoffe wurden Festwerte gebildet.

Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten angesetzt. Risiken wurden durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen angemessen berücksichtigt. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind abgezinst.

Der Bestand an liquiden Mitteln wird ebenso wie das Eigenkapital mit Nominalwerten bilanziert.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach der Anwartschaftsbarwertmethode unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. K. Heubeck ermittelt.

Die Ermittlung der Pensionsrückstellungen erfolgte zum 31. Dezember 2019 nach versicherungsmathematischen Grundsätzen auf Basis der Projected Unit Credit Methode. Für die Abzinsung wurde der Marktzinssatz im 10-Jahres-Durchschnitt bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 2,71 % gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Bei Anwendung des bisherigen 7-Jahres-Durchschnitts-Zinssatzes hätte der Abzinsungssatz bei 1,96 % gelegen.

Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 0,00 % - 2,50 % und erwartete Rentensteigerungen mit 1,50 % berücksichtigt. Die Fluktuation wurde mit einer Rate von 0,00 % - 3,50 % berücksichtigt.

Zum 30. Juni 2020 erfolgte die Bewertung der Pensionsrückstellung aufgrund einer Prognoserechnung, die auf den Personaldaten basiert, die bereits bei der Berechnung der Verpflichtungswerte im Bilanzgutachten 31. Dezember 2019 zugrunde lagen.

Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i. S. d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen verrechnet. Da kein aktiver Markt besteht, anhand dessen sich der Marktpreis ermitteln lässt, wurden für die Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts der Rückdeckungsversicherungen deren Aktivwerte verwendet.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem jeweils laufzeitadäquaten Zinssatz gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung abgezinst.

Für Verpflichtungen aus zugesagten Jubiläumszuwendungen sind Beträge in Höhe der nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Barwerte der möglichen Gesamtverpflichtungen zurückgestellt.

Die Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbelastung und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Dabei werden auch Differenzen, die auf Konsolidierungsmaßnahmen gemäß den §§ 300 bis 307 HGB beruhen, berücksichtigt, nicht jedoch Differenzen aus dem erstmaligen Ansatz eines Geschäfts- oder Firmenwerts bzw. eines negativen Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung.

Soweit Bewertungseinheiten gemäß § 254 HGB gebildet werden, kommen folgende Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze zur Anwendung:

Ökonomische Sicherungsbeziehungen werden durch die Bildung von Bewertungseinheiten bilanziell nachvollzogen. In den Fällen, in denen sowohl die "Einfrierungsmethode", bei der die sich ausgleichenden Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko nicht bilanziert werden, als auch die "Durchbuchungsmethode", wonach die sich ausgleichenden Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko sowohl des Grundgeschäfts als auch des Sicherungsinstruments bilanziert werden, angewandt werden können, wird die Einfrierungsmethode angewandt. Die sich ausgleichenden positiven und negativen Wertänderungen werden ohne Berührung der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

Währungsumrechnung

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden dabei das Realisationsprinzip (§ 298 Abs. 1 i. V. m. § 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 298 Abs. 1 i. V. m. § 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Davon-Vermerke zur Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen.

Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Tochtergesellschaften werden in EUR aufgestellt.

Erläuterungen zur Konzern-Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Angaben zum Anteilsbesitz

Die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA ist unmittelbar (u) und über die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach Beteiligungs GmbH mittelbar (m) an folgenden Gesellschaften beteiligt, die alle über eine Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA eingeflossen sind:

Firma und Sitz Kapitalanteil
%
Mineralbrunnen Überkingen-Teinach Beteiligungs GmbH,
Bad Teinach-Zavelstein (u) 1)
100
Mineralbrunnen Teinach GmbH, Bad Teinach-Zavelstein (m) 1) 100
Mineralbrunnen Krumbach GmbH, Kißlegg (m) 1) 100
Aqua Vertriebs GmbH, Kißlegg (m) 1) 100
1)
Niehoffs Vaihinger Fruchtsaft GmbH, Lauterecken (m)
100
KAMPOS Vertriebs GmbH, Homburg (m) 1) 100

1) Hat von den Befreiungen des § 264 Abs. 3 HGB hinsichtlich der Aufstellung des Lageberichts sowie der Offenlegung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Gebrauch gemacht.

Assoziierte Unternehmen

Firma und Sitz Beteiligung
%
Karlsberg Service GmbH, Homburg 45
siro Production GmbH, Agentur für graphische Produktion,
Neunkirchen (Saarland) 40

Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Buchwert der Beteiligung an der Karlsberg Service GmbH, Homburg, und dem anteiligen Eigenkapital des assoziierten Unternehmens beträgt zum 30. Juni 2020 TEUR 596. Der im Equity-Ansatz enthaltene Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von TEUR 378 wird über eine voraussichtliche Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben, da die Gesellschaft auf Grund der Verflechtungen mit der Karlsberg-Gruppe von einer langfristigen Geschäftsbeziehung ausgeht.

Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Buchwert der Beteiligung an der siro Production GmbH, Agentur für graphische Produktion, Neunkirchen (Saarland), und dem anteiligen Eigenkapital des assoziierten Unternehmens beträgt zum 30. Juni 2020 TEUR 372. Der Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von TEUR 232 wird über eine voraussichtliche Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben, da die Gesellschaft ebenso auf Grund der Verflechtungen von einer langfristigen Geschäftsbeziehung ausgeht.

Wertpapiere des Anlagevermögens

Die Wertpapiere des Anlagevermögens betreffen im Wesentlichen Anteile an einem offenen Spezialfonds, an dem die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA 100 % der Investmentanteile hält. Bei diesem Spezialfonds handelt es sich um einen Mischfonds. Dieser investiert vorwiegend in Rentenfonds mit bester Bonität. Der Kurswert des Spezialfonds lag zum Bilanzstichtag bei TEUR 1.587 und damit TEUR 160 unter dem Buchwert von TEUR 1.747. Eine Abschreibung zum Stichtag ist unterblieben, da nicht von einer dauernden Wertminderung ausgegangen wird. Eine Rückgabe der Anteile kann innerhalb einer Frist von zwei bis fünf Werktagen erfolgen. Im Berichtszeitraum erfolgte keine Ausschüttung.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Betrag davon mit einer Restlaufzeit
TEUR unter
einem Jahr
TEUR
von
1 -
5 Jahren
TEUR
über
5 Jahre
TEUR
1.
Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen 10.200 10.200 0 0
(31.12.2019) (10.471) (10.471) (0) (0)
2.
Forderungen gegenüber
verbundenen Unternehmen 33.767 767 33.000 0
(31.12.2019) (40.973) (973) (40.000) (0)
3.
Forderungen gegenüber
Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht 0 0 0 0
(31.12.2019) (0) (0) (0) (0)
4.
Sonstige Vermögensgegenstände
2.125 1.770 355 0
(31.12.2019) (2.891) (2.310) (581) (0)
S U M M E 46.092 12.737 33.355 0
(31.12.2019) (54.335) (13.755) (40.581) (0)

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten mit TEUR 33.138 (Vorjahr: TEUR 40.139) Forderungen gegen Gesellschafter und betreffen im Wesentlichen sonstige Vermögensgegenstände. Darüber hinaus sind in den Forderungen gegen verbundene Unternehmen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 629 (Vorjahr: TEUR 548) enthalten.

Eigenkapital

Im Rahmen der Hauptversammlung am 25. Juli 2018 wurde die Gesellschaft ermächtigt, eigene Aktien bis zu 10 % des Grundkapitals u. a. im Wege eines öffentlichen Rückkaufangebotes an die Aktionäre der Gesellschaft zu erwerben (§ 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG). Mit ihrem freiwilligen öffentlichen Aktienrückkaufangebot (zum Erwerb von bis zu 210.000 Stammaktien zum Festpreis von EUR 17,50 je Stammaktie) vom 16. Dezember 2019, das am 19. Dezember 2019 im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht wurde, hat die Gesellschaft von der erteilten Ermächtigung Gebrauch gemacht und ihren Aktionären am 16. Dezember 2019 ein Angebot unterbreitet, bis zu 210.000 Stammaktien zu einem Preis von EUR 17,50 je Stückaktie zu erwerben. Insgesamt wurden im Rahmen des öffentlichen Rückkaufangebotes 216.563 Stammaktien zum Rückkauf eingereicht, so dass von jedem Aktionär jeweils nur ein Teil der von ihm angedienten Stammaktien erworben wurde.

Nach Abschluss des öffentlichen Rückkaufangebotes hielt die Gesellschaft 495.000 eigene Stammaktien, was einem Anteil von ca. 6,11 % am Grundkapital entsprach.

Durch Beschluss der Hauptversammlung der Gesellschaft vom 25. Juli 2018 zu Tagesordnungspunkt 6 ist die persönlich haftende Gesellschafterin der Gesellschaft gem. § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG ermächtigt worden, eigene Aktien einzuziehen, ohne dass es eines weiteren Hauptversammlungsbeschlusses bedarf. Die persönlich haftende Gesellschafterin hat unter Ausnutzung dieser Ermächtigung am 28. April 2020 mit Zustimmung des Aufsichtsrates beschlossen, 495.000 erworbene eigene Stammaktien im Wege des vereinfachten Einziehungsverfahrens ohne Herabsetzung des Grundkapitals mit Wirkung zum Ablauf des 28. April 2020 einzuziehen.

Das Grundkapital der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA beträgt EUR 22.387.456,00 und ist in 7.612.115 auf den Inhaber lautende Stückaktien, und zwar in 5.424.755 auf den Inhaber lautende Stammaktien und 2.187.360 stimmrechtslose auf den Inhaber lautende Vorzugsaktien, jeweils mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von je EUR 2,94 eingeteilt.

Die Aktien der Gesellschaft werden im Freiverkehr der Frankfurter und der Baden-Württembergischen Wertpapierbörse gehandelt.

Das gezeichnete Kapital von TEUR 22.387 (31. Dezember 2019: TEUR 21.600), die Kapitalrücklage von TEUR 17.248 (31. Dezember 2019: TEUR 21.710) und die gesetzliche Rücklage von TEUR 916 (31. Dezember 2019: TEUR 916) entsprechen den bei der Muttergesellschaft ausgewiesenen Bilanzposten.

Die Veränderung der Kapitalrücklage resultiert aus dem Unterschiedsbetrag zwischen dem Nennbetrag und den Anschaffungskosten der 2020 erworbenen eigenen Anteilen.

Die anderen Gewinnrücklagen in Höhe von TEUR 3.127 (31. Dezember 2019: TEUR 3.127) betreffen Beträge aus der erstmaligen Anwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG).

Der Konzernbilanzgewinn umfasst neben dem der Muttergesellschaft die Bilanzergebnisse der in den Konzern einbezogenen verbundenen Unternehmen. Darüber hinaus enthält der Posten Beträge aus der Verrechnung sonstiger Konsolidierungsmaßnahmen.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Der Fehlbetrag wegen nicht bilanzierter mittelbarer Versorgungsverpflichtungen i. S. v. Art. 28 Abs. 2 EGHGB beläuft sich auf TEUR 69.248; er betrifft die Versorgungshilfe für die Betriebsangehörigen der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA 1938 e. V., Bad Überkingen.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Leergutverpflichtungen, Kundenverpflichtungen und Personalrückstellungen.

Verbindlichkeiten

Betrag davon mit einer Restlaufzeit
TEUR unter
einem Jahr
TEUR
von
1 -
5 Jahren
TEUR
über
5 Jahre
TEUR
1. Namensschuldverschreibung 25.000 0 25.000 0
(31.12.2019) (25.000) (0) (25.000) (0)
2. Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten 3.970 3.970 0 0
3. (31.12.2019)
Verbindlichkeiten aus
(0) (0) (0) (0)
Lieferungen und Leistungen 4.651 4.651 0 0
(31.12.2019) (5.172) (5.172) (0) (0)
4. Verbindlichkeiten gegenüber
verbundenen Unternehmen 8 8 0 0
(31.12.2019) (12) (12) (0) (0)
5. Verbindlichkeiten gegenüber
Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht 11 11 0 0
6. (31.12.2019)
Sonstige Verbindlichkeiten
(92)
6.972
(92)
4.650
(0)
2.322
(0)
0
(31.12.2019) (6.012) (3.690) (2.322) (0)
davon aus Steuern 322 322 0 0
(31.12.2019) (342) (342) (0) (0)
S U M M E 40.612 13.290 27.322 0
(31.12.2019) (36.287) (8.965) (27.322) (0)

Eine Namensschuldverschreibung mit einem Volumen von TEUR 25.000 ist in voller Höhe durch selbstschuldnerische Bürgschaften der Mineralbrunnen Teinach GmbH, der Mineralbrunnen Krumbach GmbH, der Niehoffs Vaihinger Fruchtsaft GmbH und der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach Beteiligungs GmbH gesichert. Daneben wurden Markenrechte der vorgenannten Gesellschaften verpfändet; im Hinblick auf die Marken der Mineralbrunnen Teinach GmbH und Mineralbrunnen Krumbach GmbH erfolgte eine nachrangige Verpfändung.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe durch Grundschulden auf Grundstücke von Tochterunternehmen sowie verpfändete Markenrechte, Warenzeichen und sonstige IP-Rechte gesichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in voller Höhe Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen wie im Vorjahr nicht.

Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse setzten sich wie folgt zusammen:

1.
Halbjahr 2020
1.
Halbjahr 2019
TEUR TEUR
Erlöse
Bruttoerlöse Inland 54.750 67.393
Bruttoerlöse Ausland 1.629 3.171
Lohnabfüllung und Handelswaren 6.722 8.527
Fuhrbetrieb, Fracht und Sonstiges 2.774 3.486
65.876 82.578
./. Erlösschmälerungen 7.377 9.682
58.499 72.896

Vom Gesamtumsatz entfallen TEUR 49.680 auf die Hauptkategorien Mineralwasser (TEUR 26.433), Saft, Fruchtsaftgetränke und Nektare (TEUR 16.614) und Erfrischungsgetränke (TEUR 6.633).

Abschreibungen

Die Abschreibungen enthalten außerplanmäßige Abschreibungen auf Leergut in Höhe von TEUR 327.

Sonstige betriebliche Aufwendungen und Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen von TEUR 495 sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 448 (Vorjahr: TEUR 828) enthalten. Hiervon entfallen auf Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen TEUR 247 (Vorjahr: TEUR 678).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen und sonstigen Steuern beinhalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 275 (Vorjahr: TEUR 400).

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Die Zinsen und ähnlichen Erträge setzen sich im Wesentlichen aus Zinserträgen eines Darlehens an einen Mehrheitsaktionär in Höhe von TEUR 33.000 (31.12.2019: TEUR 40.000) zusammen.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Der aufgrund der Änderung des Rechnungszinses nach § 253 HGB erhöhte Zinsaufwand in Höhe von TEUR 741 (Vorjahr: TEUR 634) wurde im Finanzergebnis ausgewiesen.

Zudem ergab sich aus der Abzinsung von Rückstellungen ein Aufwand von TEUR 218 (Vorjahr: TEUR 224).

Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse
TEUR
Verpflichtungen aus Mitgliedschaft in Leergutgebindepools 12.136

Bei den Verpflichtungen aus Mitgliedschaft in Leergutgebindepools handelt es sich um nicht passivierte Rücknahmeverpflichtungen gegenüber den Pfandsystemen PETCYCLE Entwicklungs- und Arbeitsgemeinschaft GmbH & Co. KG, Bad Neuenahr-Ahrweiler, und der Genossenschaft Deutscher Brunnen eG, Bonn. Das Risiko einer Inanspruchnahme ist derzeit als gering einzuschätzen, da ein Ausstieg aus diesen Pools derzeit nicht angedacht ist.

Die an der Ausgliederung der Brunnenbetriebe und Hotels in den Geschäftsjahren 2010 bis 2013 beteiligten Rechtsträger haften für die Verbindlichkeiten aus Pensionsanwartschaften und laufende Pensionsverpflichtungen gegenüber Rentnern des übertragenen Rechtsträgers, sofern diese vor der Ausgliederung begründet sind, als Gesamtschuldner. Diese Haftung ist auf 10 Jahre beschränkt. Mit einem Eintreten der Haftung ist aufgrund der positiven Ergebnisentwicklung nach heutiger Einschätzung nicht zu rechnen.

Außerbilanzielle Geschäfte

Es bestehen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen im Wesentlichen im Bereich des Fuhrparks.

In die Karlsberg Service GmbH, einer 45 %-Beteiligung, sind Teile von Verwaltungs- und Dienstleistungstätigkeiten ausgelagert. Zweck und Vorteil dieser Auslagerung ist die Nutzung von Synergien durch Bündelung von Know-how und der effiziente Einsatz von Mitarbeitern. Die Karlsberg Service GmbH erbringt Dienstleistungen in den Bereichen IT, Personal, Kommunikation, Rechnungswesen, Treasury, Steuern, Einkauf sowie Rechts- und Vertragswesen.

Des Weiteren bestehen Mengenkontrakte, die die Tochtergesellschaften zur Abnahme von Rohstoffen für zukünftige Geschäftsjahre verpflichten.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die zum 30. Juni 2020 bestehenden finanziellen Verpflichtungen belaufen sich bis zum jeweiligen Vertragsende auf:

Restlaufzeit
bis zu von 1 bis mehr als
in TEUR 30.06.2020 1 Jahr 5 Jahren 5 Jahre
Verpflichtungen aus Rohstoffkontrakten 14.044 8.065 5.979 0
Verpflichtungen aus Investitionsaufträgen 843 843 0 0
Verpflichtungen aus Leasingverträgen 891 550 341 0
Summe 15.778 9.457 6.321 0

Bewertungseinheiten

Folgende Bewertungseinheiten wurden gebildet:

Grundgeschäft/
Sicherungsinstrument
Risiko/
Art der
Bewertungseinheit
einbezogener
Betrag
Höhe des
abgesicherten
Risikos
Fremdwährungsverbindlichkeit/
Devisentermingeschäft
Währungsrisiko/
micro hedge
TUSD 3.500 ca. TEUR 3.100

Für die geplanten Materialaufwendungen des laufenden Geschäftsjahres (Einkauf verschiedener Basisrohstoffe), die in USD fakturiert werden, wurden Devisentermingeschäfte geschlossen. Für diese wurden angesichts des zuverlässig planbaren Umfangs und zeitlichen Anfalls antizipative Bewertungseinheiten gebildet. Die Grund- und Sicherungsgeschäfte weisen die identischen Risikofaktoren und sonstige identische Merkmale auf, so dass demzufolge der Sicherungserfolg erreicht wird.

Organbezüge

TEUR
Aufsichtsratsvergütung 34

Auf die Angabe der Geschäftsführungsbezüge wird aufgrund der mittelbaren Schutzwirkung des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter der in den Konzernanhang einbezogenen Unternehmen:

30.06.2020 30.06.2019
Gesamt Gesamt
Gewerbliche Mitarbeiter 271 267*
Angestellte Mitarbeiter 159 156
418 423
Auszubildende 9 9
439 432

*Anpassung Vorjahreswert

Konzernverhältnisse

Ein Konzernabschluss für den größten Kreis der Unternehmen wird von der Karlsberg Brauerei KG Weber, Homburg, erstellt. Die Offenlegung erfolgt im Bundesanzeiger.

Die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA, Bad Teinach-Zavelstein, erstellt einen Konzernabschluss für den kleinsten Kreis der Unternehmen. Dieser wird im Bundesanzeiger veröffentlicht.

Folgende Tochterunterunternehmen nehmen die Erleichterungsvorschriften der § 264 Abs. 3 HGB bzw. § 264b HGB in Anspruch:

  • − Mineralbrunnen Überkingen-Teinach Beteiligungs GmbH
  • − Mineralbrunnen Teinach GmbH
  • − Mineralbrunnen Krumbach GmbH
  • − Niehoffs Vaihinger Fruchtsaft GmbH
  • − KAMPOS Vertriebs GmbH

− Aqua Vertriebs GmbH

Prüfungs- und Beratungshonorare

Für den Zeitraum 01. Januar bis 30. Juni 2020 erfolgte keine Honorarberechnung durch den Abschlussprüfer des Konzerns.

Nachtragsbericht

Die Hauptversammlung der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA hat am 08. Juli 2020 beschlossen, aus dem Bilanzgewinn 2019 der Mineralbrunnen-Überkingen Teinach GmbH & Co. KGaA in Höhe von EUR 24.807.457,19 eine Dividende von EUR 0,45 je Stammaktie und von EUR 0,53 je Vorzugsaktie für das Geschäftsjahr 2019 auszuschütten. Die Ausschüttungssumme der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA beträgt EUR 3.600.195,15. Demzufolge werden in Summe EUR 21.207.262,04 auf neue Rechnung vorgetragen.

Darüber hinaus sind nach dem Bilanzstichtag 30. Juni 2020 keine weiteren Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA haben.

Erläuterungen zur Konzern-Kapitalflussrechnung

Der Finanzmittelfonds setzt sich aus dem Bilanzposten "Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten" und den kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zusammen.

Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit

Ertragsteuern wurden in Höhe von TEUR 187 (Vorjahr: TEUR 425) bezahlt. Die erstatteten Ertragsteuern lagen im Berichtsjahr bei 54 TEUR (Vorjahr: TEUR 6).

Cashflow aus Investitionstätigkeit

Aus dem Verkauf von Gegenständen des Sachanlagevermögens resultieren Einzahlungen in Höhe von TEUR 4 (Vorjahr: TEUR 23), aus dem Kauf von Gegenständen des Sachanlagevermögens Auszahlungen in Höhe von TEUR 6.073 (Vorjahr: TEUR 3.221). Die erhaltenen Zinsen lagen bei TEUR 5 (Vorjahr: TEUR 7).

An den Mehrheitsaktionär wurden im Berichtsjahr Darlehenstranchen von insgesamt TEUR 4.000 ausbezahlt und in Höhe von insgesamt TEUR 11.000 wieder zurückgeführt. Die maximale Darlehenshöhe lag bei TEUR 40.000, diese wurde vom 1. Januar bis 16. Februar erreicht. Die erhaltenen Zinsen lagen bei TEUR 850 (Vorjahr: TEUR 838). Zum 30. Juni 2020 lag die Darlehenshöhe bei TEUR 33.000.

Cashflow aus Finanzierungstätigkeit

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit beinhaltet Auszahlungen für den zu Jahresbeginn umgesetzten Aktienrückkauf in Höhe von TEUR 3.675.

An Minderheitsgesellschafter erfolgte keine Auszahlung (Vorjahr: TEUR 1.450) mehr.

Darüber hinaus sind im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit gezahlte Zinsen in Höhe von TEUR 535 (Vorjahr: TEUR 557) enthalten.

Erläuterungen zum Konzern-Eigenkapitalspiegel

Mutterunternehmen

Am Stichtag, dem 30. Juni 2020, hält die Gesellschaft keine eigenen Stammaktien (Vorjahr: 285.000) und keine Vorzugsaktien als eigene Aktien.

Eine Dividendenausschüttung erfolgte erst nach Beschlussfassung der Hauptversammlung am 8. Juli 2020.

Bad Teinach-Zavelstein, den 25. August 2020

Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA

Martin Adam Andreas Gaupp Gerd Gründahl Geschäftsführung der Karlsberg International Getränkemanagement GmbH, Homburg

Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA Badstraße 41 D-75385 Bad Teinach-Zavelstein Telefon +49 (0) 70 53/92 62-220 Telefax +49 (0) 70 53/92 62-67 E-Mail: [email protected]

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