Quarterly Report • Aug 23, 2019
Quarterly Report
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Zwischenbericht 2019 | Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA

www.mineralbrunnen-kgaa.de
D-75385 Bad Teinach-Zavelstein Telefon +49 (0) 70 53/92 62-220 Telefax +49 (0) 70 53/92 62-67 E-Mail: [email protected]
Badstraße 41
Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA
| Konzern | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Kennzahlen in Mio. EUR | 30.06.2019 | 30.06.2018 | 30.06.2017 | 30.06.2016 | 30.06.2015 |
| Umsatz | 72,9 | 72,4 | 70,5 | 67,3 | 65,8 |
| Beschäftigte (Anzahl im Durchschnitt) |
423 | 420 | 431 | 433 | 433 |
| Personalaufwand (Löhne und Gehälter, soziale Abgaben sowie Altersversorgung) |
14,2 | 13,9 | 14,5 | 15,0 | 14,5 |
| Investitionen (Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen) |
3,3 | 5,9 | 16,7 | 5,4 | 6,4 |
| EBITDA | 10,1 | 7,7 | 8,4 | 6,5 | 6,8 |
| EBITDA-Rendite in % | 13,8 | 10,6 | 11,9 | 9,7 | 10,3 |
| Abschreibungen | 4,9 | 4,6 | 5,6 | 5,8 | 5,5 |
| EBIT | 5,2 | 3,1 | 2,8 | 0,7 | 1,3 |
| EBIT-Rendite in % | 7,1 | 4,3 | 4,0 | 1,1 | 2,0 |
| Bilanzsumme | 141,7 | 141,1 | 142,0 | 115,4 | 116,8 |
| Eigenkapital | 60,7 | 61,0 | 53,3 | 52,0 | 53,7 |
| EK-Quote in % | 42,8 | 43,2 | 37,6 | 45,1 | 46,0 |
| Konzernergebnis | 2,6 | 1,5 | 1,8 | 0,4 | 0,1 |
Hinweis: Aus rechentechnischen Gründen können in Tabellen, in Grafiken und bei Verweisen Rundungsdifferenzen zu den sich mathematisch exakt ergebenden Werten (Geldeinheiten, Prozentangaben, usw.) auftreten.
Die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA ist die Muttergesellschaft einer Unternehmensgruppe1 von Markenanbietern aus den Produktfeldern Mineralwasser, Heilwasser, Erfrischungsgetränke und Fruchtsäfte. Als etablierter Anbieter im gehobenen Preissegment konzentriert sich der Konzern auf starke Marken als Erfolgsfaktor für das Produktangebot sowie auf eine wertschöpfungsorientierte Partnerschaft mit dem Getränkefachgroßhandel,
dem Lebensmitteleinzelhandel sowie der Gastronomie und Hotellerie. Aufbauend auf seinen starken Regionalmarken in Süddeutschland sowie seinen nationalen Gastronomie- und Spezialitätenmarken bietet der Konzern ein marktgerechtes Produktportfolio von alkoholfreien Getränken an.
Die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA, gegründet 1923 in der Rechtsform der Aktiengesellschaft, ist ein börsennotiertes Markenunternehmen im alkoholfreien Getränkemarkt mit Sitz in Bad Teinach-Zavelstein, Baden-Württemberg. Die Produktionsstätten verteilen sich auf die vier Standorte Bad Teinach-Zavelstein, Kißlegg, Lauterecken und Merzig.
1 nachfolgend der "Konzern" oder die "Unternehmensgruppe"

Der Konzern umfasst neben den operativ tätigen Gesellschaften Mineralbrunnen Teinach GmbH, Mineralbrunnen Krumbach GmbH, Niehoffs Vaihinger Fruchtsaft GmbH und KAMPOS Vertriebs GmbH, die Aqua Vertriebs GmbH, eine Minderheitsbeteiligung an der siro Production GmbH, die als Zwischenholding fungierende Mineralbrunnen Überkingen-Teinach Beteiligungs GmbH sowie die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA in Bad Teinach-Zavelstein als Holdinggesellschaft. Die Geschäftsführung und Vertretung der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA obliegt der Karlsberg International Getränkemanagement GmbH, Homburg (Saarland), als persönlich haftender Gesellschafterin. Geschäftsführer der Karlsberg International Getränkemanagement GmbH sind Martin Adam, auch Geschäftsführer der Karlsberg Holding, sowie Andreas Gaupp und Gerd Gründahl, Geschäftsführer der operativen Gesellschaften Mineralbrunnen Teinach GmbH und Mineralbrunnen Krumbach GmbH bzw. Niehoffs Vaihinger Fruchtsaft GmbH.
Die Verantwortung für das operative Geschäft liegt weiterhin bei den Geschäftsführern der im Markt operierenden Gesellschaften Mineralbrunnen Teinach GmbH, Mineralbrunnen Krumbach GmbH, Niehoffs Vaihinger Fruchtsaft GmbH und KAMPOS Vertriebs GmbH. Sowohl zwischen der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA und der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach Beteiligungs GmbH als auch zwischen der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach Beteiligungs GmbH und den mittelbaren Konzerntochtergesellschaften bestehen Ergebnisabführungsverträge.
Das zentrale Verwaltungs-, Finanz- und Liquiditätsmanagement des Konzerns obliegt der Geschäftsführung der Karlsberg International Getränkemanagement GmbH. Nahezu alle Verwaltungsdienstleistungen werden durch die Karlsberg Service GmbH, Homburg (Saarland), eine 45-prozentige Beteiligung der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA, ausgeübt. Die Karlsberg Service GmbH erbringt Dienstleistungen in den Bereichen IT, Personal, Kommunikation, Rechnungswesen, Treasury, Steuern und Recht.
Im Kern konzentrieren sich die Geschäftsaktivitäten des Konzerns auf die Herstellung und den Vertrieb von Mineralund Heilwasser, Erfrischungs- und Süßgetränken sowie Fruchtsäften und anderen Saftvarianten. Aufbauend auf starken Regionalmarken in Süddeutschland (Teinacher, Krumbach, Hirschquelle u.a.) und nationalen Gastronomie- und Spezialitätenmarken (afri, Bluna, Niehoffs Vaihinger, Klindworth, Cocktail Plant u.a.) bietet der Konzern als klassischer Markenanbieter im gehobenen Preissegment ein umfassendes Marken- und Produktportfolio an. Der Konzern deckt mit den Bereichen Entwicklung, Produktion sowie Marketing und Vertrieb die gesamte Wertschöpfungskette ab. Die Geschäftstätigkeit ist auf den süddeutschen Kernmarkt und den nationalen Fruchtsaft- und Limonadenmarkt ausgerichtet und fokussiert sich auf ertragsreiche Markenprodukte. Die Erzeugung der Produkte wird durch eigene Mineralwasserquellen, leistungsfähige Produktionsanlagen sowie ein professionelles Einkaufs- und Qualitätsmanagement sichergestellt.
Der Konzern verfolgt eine Strategie der kontinuierlichen Verbesserung der Ertragsbasis mit folgenden Schwerpunkten:
Die Wachstumsdynamik der deutschen Wirtschaft wird durch ein volatiles außenwirtschaftliches Umfeld sowie zudem durch temporäre Sondereffekte in der Automobilindustrie gedämpft. Die Handelskonflikte, Währungsturbulenzen von Schwellenländern sowie geopolitische Konflikte belasten die Weltwirtschaft zunehmend und haben die allgemeine Unsicherheit über die wirtschaftliche Entwicklung im ersten Halbjahr weiter erhöht.
Aufgrund der noch guten Lage am Arbeitsmarkt und eines weiterhin positiven Konsumklimas entwickelte sich der deutsche Einzelhandel im bisherigen Jahresverlauf positiv. In den ersten sechs Monaten wurde laut Statistischem Bundesamt preisbereinigt 2,2 % und nominal 2,9 % mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum umgesetzt. Der Einzelhandel mit Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren setzte von Januar bis Juni 2019 real 0,8 % und nominal 1,3 % mehr um als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.
Ebenso positiv sind auch die Gastronomie und Hotellerie in das Jahr gestartet. Die Konsumfreude der Deutschen und die noch stabile Binnenkonjunktur sind weiterhin Stütze der Branche. In den ersten vier Monaten konnten die Unternehmen des deutschen Gastgewerbes nach Angaben des Bundesverbandes DEHOGA insgesamt ein Umsatzplus von nominal 2,8 % verbuchen (preisbereinigt 0,9 %). Der Umsatzzuwachs in der Gastronomie betrug dabei 3,1 % (preisbereinigt 1,0 %) und im Beherbergungsgewerbe 2,2 % (preisbereinigt 0,6 %).
Der Markt für alkoholfreie Getränke (AfG) in Deutschland hat im Vergleich zum ersten Halbjahr 2018 mit schon frühen sommerlichen Temperaturen in diesem Jahr Absatzrückgänge zu verzeichnen. Insbesondere im Mai und Juni blieben die Absätze wetterbedingt deutlich unter den sehr guten Vorjahreswerten.
Der Absatz alkoholfreier Getränke (AfG) ging im ersten Halbjahr 2019 nach Berechnungen des Haushaltspanels der GfK um insgesamt 4,7 % zurück. Alle AfG-Segmente verzeichneten im Berichtszeitraum Absatzrückgänge.
Das Mineralwasser-Segment war wetterbedingt besonders stark betroffen und verzeichnete nach Angaben der GfK auf alle Sorten gerechnet ein Absatzminus von 6,9 %. Innerhalb dieses Teilsegments hat sich der Absatz von Wasser mit viel Kohlensäure (-7,3 %) und von Wasser mit wenig Kohlensäure (-7,2 %) besonders negativ entwickelt. Der Absatzrückgang von Wasser ohne Kohlensäure betrug 5,7 %.
Das Segment Fruchthaltige Getränke wies im Berichtszeitraum einen Absatzrückgang von 2,8 % aus. Einzig die Sparte Fruchtsaftgetränke konnte in der ersten Jahreshälfte aufgrund neuer Produkte von Handelsmarken Mengengewinne (+2,6 %) verzeichnen. Die Warengruppen Fruchtsäfte (-3,4 %), Fruchtnektare (-5,7 %) und Smoothies (-0,7 %) verzeichneten jeweils rückläufige Absatzentwicklungen.
Im Segment der kohlensäurehaltigen Süßgetränke (Carbonated Soft Drinks) verlief die Entwicklung in den ersten sechs Monaten des Jahres mit einem Absatzrückgang von 1,3% gegenüber den übrigen Segmenten leicht besser.
Der Konzern erzielte im ersten Halbjahr 2019 einen Umsatzanstieg um 0,5 Mio. EUR (+ 0,7 %) auf 72,9 Mio. EUR, maßgeblich getragen durch eine sehr gute Entwicklung im Markengeschäft.
Im Berichtszeitraum konnten im Segment Mineralwasser und Erfrischungsgetränke – trotz eines wetterbedingt deutlich unter Vorjahr liegenden Mai- und Juni-Absatzes – insgesamt erneut Absatzzuwächse bei den Hauptmarken, insbesondere in den Glasgebinden, verzeichnet werden.
Das Saftsegment entwickelte sich gegenüber Vorjahr insgesamt leicht rückläufig, wobei einige innovative Markenprodukte jedoch hohe Wachstumsraten erzielen konnten. Alle Segmente lagen über der von dem Marktforschungsinstitut GfK kommunizierten Marktentwicklung per Juni 2019.


Im ersten Halbjahr 2019 betrug der durchschnittliche Personalstand inklusive Teilzeitbeschäftigten und Aushilfen im Konzern 423 (Vorjahr: 420 Mitarbeiter), davon 9 Auszubildende (Vorjahr: 7 Auszubildende).
Die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach-Gruppe erzielte aus der insgesamt positiven Absatzentwicklung der Hauptmarken eine leichte Umsatzsteigerung um 0,5 Mio. EUR auf 72,9 Mio. EUR.
Trotz der positiven Umsatzentwicklung konnte der Warenund Materialeinsatz um rund 1,8 Mio. EUR reduziert werden. Einerseits ergaben sich aufgrund der klaren Fokussierung auf margenstarke Produkte, insbesondere in Glasgebinde, positive Rohertragseffekte. Darüber hinaus waren bei manchen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen Preisreduzierungen zu verzeichnen. Insgesamt führten diese Entwicklungen im ersten Halbjahr 2019 zu einem deutlich verbesserten Rohertrag um 2,3 Mio. EUR auf nunmehr 46,8 Mio. EUR.
| Konzernertragslage (in TEUR) | 1. Halbjahr 2019 | 1. Halbjahr 2018 | +/- | % |
|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 72.896 | 72.417 | 479 | 1 |
| Waren- und Materialeinsatz | -26.052 | -27.827 | 1.776 | -6 |
| Rohertrag | 46.845 | 44.590 | 2.255 | 5 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 1.162 | 1.038 | 124 | 12 |
| Personal | -14.188 | -13.923 | -265 | 2 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -23.735 | -24.008 | 273 | -1 |
| EBITDA | 10.084 | 7.696 | 2.388 | 31 |
| Abschreibungen | -4.906 | -4.588 | 319 | 7 |
| EBIT | 5.177 | 3.109 | 2.069 | 67 |
| Finanzergebnis | -565 | -712 | 147 | -21 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | 4.613 | 2.397 | 2.216 | 92 |
| Steuerergebnis | - 2.061 | -928 | - 1.133 | 122 |
| Konzernergebnis | 2.551 | 1.469 | 1.083 | 74 |
| Gewinnvortrag | 10.761 | 6.248 | 4.512 | 72 |
| Nicht beherrschende Anteile | -426 | -422 | -5 | 1 |
| Konzernbilanzgewinn | 12.886 | 7.295 | 5.590 | 77 |
Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 1,2 Mio. EUR lagen infolge höherer Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen leicht über dem Niveau des Vorjahres.
Bei leicht erhöhter Beschäftigtenzahl gegenüber der ersten Jahreshälfte 2018 ist der Personalaufwand um 0,3 Mio. EUR auf 14,2 Mio. EUR gestiegen. Bei den operativen Tochtergesellschaften ergaben sich aufgrund gestiegener Produktionsmengen Personalanpassungen im technischen Bereich, wodurch sich die Beschäftigtenzahl etwas erhöhte.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 23,7 Mio. EUR sind gegenüber Vorjahr um rund 0,3 Mio. EUR zurückgegangen. Dies ist insbesondere auf noch unter Vorjahr liegende Aufwendungen für Marketing und Vertrieb zurückzuführen.
Die Abschreibungen in Höhe von 4,9 Mio. EUR lagen aufgrund der im vergangenen Jahr und im Berichtszeitraum getätigten planmäßigen Investitionen 0,3 Mio. EUR über Vorjahr. Das Finanzergebnis hat sich im Berichtszeitraum auf -0,6 Mio. EUR leicht verbessert (Vorjahr: -0,7 Mio. EUR), im Wesentlichen bedingt durch geringere Zinsaufwendungen und Aufwendungen aus assoziierten Unternehmen.
Der im Berichtszeitraum angefallene Steueraufwand in Höhe von 2,1 Mio. EUR ist auf die positive Geschäftsentwicklung, verbunden mit erhöhten steuerlichen Belastungen bei Gewerbe- und Körperschaftsteuer, zurückzuführen. Darüber hinaus ist das Steuerergebnis durch die Auflösung aktiver latenter Steuern auf steuerliche Verlustvorträge belastet.
Das im ersten Halbjahr 2019 erwirtschaftete Konzernergebnis in Höhe von 2,6 Mio. EUR lag deutlich über dem Vorjahreswert (1,5 Mio. EUR). Ausschlaggebend war maßgeblich die gute operative Geschäftsentwicklung mit einer Umsatz- und insbesondere Rohertragssteigerung.
Die operativen Konzernergebniskennzahlen EBITDA und EBIT lagen bei 10,1 Mio. EUR (Vorjahr: 7,7 Mio. EUR) respektive 5,2 Mio. EUR (Vorjahr: 3,1 Mio. EUR). Damit konnte die operative Ertragsentwicklung deutlich verbessert werden. Zudem stiegen sowohl die EBITDA- als auch die EBIT-Marge an.


Die langfristigen finanziellen Mittel sind in einem Spezialfonds gebündelt. Zum Bilanzstichtag betrug der bilanzierte Wert des Spezialfonds unverändert 1,7 Mio. EUR.
Die Gesamtfinanzierung des Konzerns wird über die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA gesteuert, die im Rahmen eines konzerninternen Cash-Poolings den Konzerngesellschaften ausreichend liquide Mittel zur Verfügung stellt. Neben der Innenfinanzierung aus dem generierten Cashflow stehen ausreichende Kontokorrentlinien in Höhe von 11,0 Mio. EUR zur Verfügung, die zum 30. Juni 2019 nicht in Anspruch genommen waren. Zudem bestanden zum Stichtag liquide Mittel in Höhe von 4,7 Mio. EUR.
Zur teilweisen Refinanzierung des Investitionsprogramms der letzten Jahre war Ende 2016 eine bankenunabhängige Finanzierung in Form einer Namensschuldverschreibung über insgesamt 25 Mio. EUR vertraglich abgeschlossen worden, die bis Dezember 2024 fällig ist. Zur Besicherung verweisen wir auf die Angaben im Anhang.
Die mit der Finanzierung verknüpften finanziellen Kennzahlen (Covenants) zur Ausnutzung der gewährten Kreditlinien wurden im laufenden Jahr jederzeit erfüllt.
Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit lag im Berichtszeitraum bei 6,7 Mio. EUR (Vorjahr: 6,5 Mio. EUR).
Der Cashflow aus Investitionstätigkeit betrug im ersten Halbjahr 2019 -0,6 Mio. EUR. Der außerordentlich hohe positive Cashflow des Vorjahres von 8,3 Mio. EUR war maßgeblich durch den in 2018 erfolgten Verkauf von Teilen des Spezialfonds beeinflusst.
Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von -7,0 Mio. EUR (Vorjahr: -2,3 Mio. EUR) war vornehmlich geprägt durch den zu Jahresbeginn erfolgreich umgesetzten
Aktienrückkauf in Höhe von 5,0 Mio. EUR. Darüber hinaus sind Auszahlungen an Minderheitsgesellschafter in Höhe von 1,4 Mio. EUR sowie Zinszahlungen in Höhe von 0,6 Mio. EUR enthalten.
Aus den vorstehenden Erläuterungen ergab sich im Berichtszeitraum in Summe eine Reduktion des Finanzmittelfonds um 0,9 Mio. EUR auf 4,7 Mio. EUR. Die liquiden Mittel beliefen sich zum 30. Juni 2019 auf 4,7 Mio. EUR, die kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten auf 0,01 Mio. EUR. Im ersten Halbjahr 2019 stand jederzeit ausreichend freie Liquidität zur Verfügung. Aufgrund ausreichender freier Kreditlinien sowie vorhandener liquider Mittel war die Gesellschaft jederzeit in der Lage, ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen.
Die Bilanzsumme des Konzerns lag zum 30. Juni 2019 mit 141,7 Mio. EUR unter dem Niveau des 31. Dezember 2018 (146,2 Mio. EUR).
Im Anlagevermögen nahmen die immateriellen Vermögensgegenstände, die im Wesentlichen Marken- und Belieferungsrechte ausweisen, durch planmäßige Abschreibungen um 0,6 Mio. EUR ab. Unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen und Investitionen ist das Sachanlagevermögen um 1,3 Mio. EUR auf 60,5 Mio. EUR zurückgegangen.
Die Investitionen in der ersten Jahreshälfte in Höhe von insgesamt 3,3 Mio. EUR lagen deutlich unter dem Niveau des Vorjahres (5,9 Mio. EUR). Investitionsschwerpunkte waren Marktinvestitionen in die Produktausstattung und neue Gebinde mit klarem Fokus auf die konzerneigenen Marken.
Das Finanzanlagevermögen in Höhe von 4,0 Mio. EUR hat sich gegenüber dem Bilanzstichtag des Vorjahres (4,2 Mio. EUR) nur geringfügig reduziert.
Das Umlaufvermögen ist im Berichtszeitraum unter Berücksichtigung reduzierter Vorräte, Forderungen gegen verbundene Unternehmen und sonstiger Vermögensgegenstände um 1,3 Mio. EUR auf 68,5 Mio. EUR zurückgegangen.
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind dagegen aufgrund saisonaler Einflüsse im ersten Halbjahr 2019 um 3,8 Mio. EUR auf 13,8 Mio. EUR angestiegen. Die aktiven latenten Steuern in Höhe von 8,0 Mio. EUR sind um 0,9 Mio. EUR zurückgegangen.
Auf der Passivseite reduzierte sich das Eigenkapital aufgrund des zu Jahresbeginn erfolgreich umgesetzten Aktienrückkaufs, vor Berücksichtigung der Ausschüttung der Dividende an die Aktionäre um 3,3 Mio. EUR auf 60,7 Mio. EUR. Die Eigenkapitalquote hat sich im Berichtszeitraum infolgedessen leicht reduziert und lag zum Stichtag bei 42,8 % (31. Dezember 2018: 43,8 %).
Die Rückstellungen in Höhe von 43,8 Mio. EUR lagen auf dem Niveau des Bilanzstichtages des Vorjahres.
Die Reduktion der Verbindlichkeiten von 38,0 Mio. EUR auf 37,0 Mio. EUR liegt im Wesentlichen in geringeren Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen begründet.
Die Stamm- und Vorzugsaktien der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA haben sich im Berichtszeitraum positiv entwickelt. Der Kurs der Stammaktien schloss im ersten Halbjahr 2019 bei 17,10 EUR über dem Vorjahresendwert (31. Dezember 2018: 16,60 EUR). Die Vorzugsaktien konnten sich noch positiver entwickeln und lagen Ende Juni bei 15,20 EUR und damit deutlich über dem Wert zum 31. Dezember 2018 von 12,31 EUR.
Die stichtagsbezogene Marktkapitalisierung der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA am 30. Juni 2019 betrug 134,48 Mio. EUR (31. Dezember 2018: 125,19 Mio. EUR).
Im Rahmen der letztjährigen Hauptversammlung am 25. Juli 2018 wurde die Gesellschaft ermächtigt, eigene Aktien bis zu 10 % des Grundkapitals u.a. im Wege eines öffentlichen Rückkaufangebotes an die Aktionäre der Gesellschaft zu
erwerben (§ 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG). Mit ihrem freiwilligen öffentlichen Aktienrückkaufangebot (zum Erwerb von bis zu 285.000 Stammaktien zum Festpreis von 17,50 EUR je Stammaktie) vom 7. Dezember 2018, das am 11. Dezember 2018 im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht wurde, hat die Gesellschaft von der erteilten Ermächtigung Gebrauch gemacht und ihren Aktionären am 7. Dezember 2018 ein Angebot unterbreitet, bis zu 285.000 Stammaktien zu einem Preis von 17,50 EUR je Stückaktie zu erwerben. Insgesamt wurden im Rahmen des öffentlichen Rückkaufangebotes 481.293 Stammaktien zum Rückkauf eingereicht, so dass von jedem Aktionär jeweils nur ein Teil der von ihm angedienten Stammaktien erworben wurde.
Nach Abschluss des öffentlichen Rückkaufangebotes zum 9. Januar 2019 hält die Gesellschaft zum Stichtag 30. Juni 2019 insgesamt 285.000 Stammaktien als eigene Aktien. Dies entspricht einem Betrag von TEUR 787 (Vorjahr: TEUR 0), was einem Anteil von ca. 3,52 % am Grundkapital entspricht.
Das konzernweit eingerichtete Risikomanagementsystem wird kontinuierlich weiterentwickelt und an die sich wandelnden rechtlichen und betrieblichen Anforderungen angepasst. Neben der Identifizierung und Überwachung von Risiken werden auch die damit einhergehenden Chancen wahrgenommen.
Das Risikomanagementsystem ist mit anderen Konzernmanagementsystemen, insbesondere mit der Planung und dem monatlichen Reporting sowie der Qualitätssicherung, sowohl organisatorisch als auch technologisch vernetzt. Es bedient sich eines internen Kontrollsystems. Damit wird der interdisziplinäre Informationsaustausch sichergestellt und im Rahmen der in den Vorjahren durchgeführten Neuausrichtung an die neue Struktur angepasst.
Die Risikolage des Konzerns hat sich gegenüber der Beurteilung zum Konzernabschluss 2018 nicht verändert. Von den im Geschäftsbericht 2018 beschriebenen Risiken kann potenziell
eine wesentliche Beeinträchtigung der Ertrags-, Vermögensund Finanzlage für das Unternehmen ausgehen. Jedoch liegen unter Berücksichtigung sämtlicher bekannter Tatsachen derzeit keine Risiken vor, die den Fortbestand des Konzerns im überschaubaren Zeitraum gefährden können.
Die folgenden Risikogebiete werden als besonders relevant für die Unternehmen der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA erachtet:
» Preisschwankungen bei Rohstoffen und Energie
Die Geschäftsführung der Karlsberg International Getränkemanagement GmbH überprüft regelmäßig die Risikosituation des Konzerns. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Risikoposition im ersten Halbjahr 2019 nicht wesentlich verändert. Im Berichtszeitraum konnte sich der Konzern der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA im Markt gut behaupten. Bestandsgefährdende oder entwicklungsbeeinträchtigende Risiken traten weder aus Einzelrisiken noch aus der Gesamtrisikoposition des Unternehmens auf.
Der Chancen- und Prognosebericht behandelt die erwartete qualitative Entwicklung des Konzerns und des unternehmerischen Umfelds im laufenden Jahr. Dabei werden auch die
Chancen aufgezeigt, die sich für die Unternehmensgruppe ergeben können. Unter Chancen der zukünftigen Entwicklung des Konzerns und der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA werden kurzfristige positive Möglichkeiten verstanden, die unter bestimmten Voraussetzungen für realisierbar gehalten werden.
Für die gesamte Getränkebranche und damit auch für den Konzern der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA bestehen kontinuierliche Planungsunsicherheiten. So können bei einer unerwartet schwächeren konjunkturellen Entwicklung Marktverschiebungen von Hersteller- zu Handelsmarken erfolgen und die Preisaktivitäten im Markt zunehmen. Generell sind die Wechselwirkungen zwischen allgemeiner Wirtschaftslage und Konsumentenverhalten nicht vollständig vorhersehbar. Hinzu kommt das Wetter, das einen nicht zu kalkulierenden, aber nachweislich maßgeblichen Faktor für die Getränkeindustrie darstellt. Zur ausführlichen Darstellung der Risiken wird im Wesentlichen auf den Risikobericht verwiesen.
Für die Unternehmen der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA bestehen vielfältige Chancen, die den langfristigen Erfolg der Unternehmensgruppe sichern. Nachfolgend werden die wesentlichen Chancen dargestellt, mit denen zusätzliche Ergebnispotenziale einhergehen.
Auf allen Ebenen des Konzerns werden mögliche Chancen für eine positive Geschäftsentwicklung bewertet und genutzt. Die am Markt tätigen Konzernunternehmen beobachten die Trends und Entwicklungen in ihren Produktfeldern und identifizieren operative Chancen. Darüber hinaus erfolgt regelmäßig eine Analyse der langfristigen Ausrichtung der Gruppe und möglicher strategischer Optionen. Übersteigt der wahrscheinliche Erfolg die mit der Umsetzung verbundenen Kosten, realisiert das Unternehmen das Vorhaben, sofern es in die übergeordnete Strategie des Konzerns passt. Dafür wurde ein dezentraler Konzernaufbau mit eigenständigen operativen Unternehmen etabliert, der sich durch schlanke Strukturen und effiziente Abläufe auszeichnet. Zu den Aufgaben der operativen Unternehmen gehört auch, operative Chancen auf den Märkten wahrzunehmen, in denen sie tätig sind. Eine eigenständige Marketing- und Vermarktungsstrategie stärkt den regionalen Bezug der Marken und ihrer Produkte weiter und trägt den Bedürfnissen der Geschäftspartner in besonderer Weise Rechnung. Die Konzernebene setzt hierfür den strategischen Rahmen, sichert die Finanzierung und Liquidität und konzentriert sich auf die Steuerung und Führung der operativen Unternehmenseinheiten. Projektverantwortliche mit Marktverantwortung, die Geschäftsführer der im Markt operierenden Gesellschaften und die Geschäftsleitung der Karlsberg International Getränkemanagement GmbH steuern gemeinsam das Chancenmanagementsystem, das gezielt aussichtsreiche Marktänderungen und Produkttrends identifiziert und erschließt.
Die deutsche Wirtschaft hat nach den vergangenen guten Jahren deutlich an Schwung verloren. Die Bundesregierung hat die Wachstumsprognose für das laufende Jahr erneut nach unten korrigiert und rechnet für 2019 nur noch mit einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 0,5 %. Zu Jahresbeginn war die Bundesregierung noch von einem Plus von 1,0 % ausgegangen. Gründe für die Abwärtsrevision sind unter anderem eine schwächer laufende Weltwirtschaft und Unsicherheiten rund um den EU-Austritt Großbritanniens. Auch eine drohende Eskalation geopolitischer Konflikte sowie eine weitere Verstärkung protektionistischer Tendenzen belasten die deutsche Exportwirtschaft. Insbesondere werden größere Risiken im noch ungelösten Handelsstreit zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt, den USA und China, gesehen. Negativ auf die deutsche Konjunktur wirkten sich zudem Lieferengpässe, Schwierigkeiten in der Automobilindustrie und der Fachkräftemangel aus.
Trotzdem wird der Einzelhandel in Deutschland nach der Prognose des Handelsverbandes Deutschland (HDE) seinen Umsatz in diesem Jahr um 2 % im Vergleich zum Vorjahr steigern. Wachstumstreiber bleibt der E-Commerce. Davon profitieren auch stationäre Händler, die in den Ausbau des Online-Vertriebskanals investieren. Für die Gastronomie und Hotellerie blickt der DEHOGA Bundesverband angesichts des weiterhin guten Konsumklimas ebenfalls mit Zuversicht auf das Jahr 2019 und prognostiziert ein nominales Umsatzwachstum von 2,0 %. Infolgedessen herrscht auch in der Getränkeindustrie weiterhin Optimismus für das laufende Geschäftsjahr.
Ziel der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach-Gruppe ist es, ihr Markengeschäft konsequent weiterzuentwickeln. Mit der schlanken, dezentralen Organisationsstruktur und einer klaren Markenstrategie mit Fokus auf die Themen Qualität und Regionalität ist der Konzern der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA gut aufgestellt, um im laufenden Jahr von positiven Marktimpulsen profitieren zu können. Die engere Verflechtung aller Bereiche mit dem Karlsberg Verbund wie beispielsweise in den Bereichen Technik, Logistik und Administration sowie eine Straffung der Entscheidungswege führen zusätzlich zu Effizienzsteigerungen und Synergieeffekten. Durch den Ausbau der Produktionskapazitäten eröffnen sich weitere Chancen, die Marktanteile der Hauptmarken weiter zu steigern.
Auch die Finanzierung und die Liquidität des Konzerns stehen im Geschäftsjahr 2019 auf einer gesicherten Basis. Die zur Verfügung stehenden Eigenmittel werden gezielt in Werbung, Markenausstattung und Produktionstechnik investiert. Übergeordnetes Ziel bleibt, nachhaltiges Ertragswachstum im Marktsegment für qualitativ hochwertige, alkoholfreie Premiumgetränke zu generieren. Auf Basis dieser konsequent auf die Premiummarken ausgerichteten Unternehmensstrategie sieht sich der Konzern für die Zukunft gut aufgestellt.
Vor dem Hintergrund der positiven Geschäftsentwicklung in den ersten sechs Monaten 2019 bestätigt die Geschäftsführung ihre bisherige Prognose für das Gesamtjahr. Für das Geschäftsjahr 2019 wird unter Berücksichtigung der positiven Witterungseinflüsse in den Sommermonaten des Vorjahres von einem stabilen bis leicht rückläufigen Absatz ausgegangen. Für die gesamte Mineralbrunnen Überkingen-Teinach-Gruppe wird im Geschäftsjahr 2019 infolge eines verbesserten Produktmixes und selektiver Preiserhöhungen ein geringfügiger Anstieg der Umsatzerlöse im niedrigen einstelligen Prozentbereich erwartet und ein EBITDA zwischen 21 und 25 Mio. EUR in Aussicht gestellt.
Bad Teinach-Zavelstein, den 20. August 2019
Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA
Martin Adam Andreas Gaupp Gerd Gründahl
Geschäftsführung der Karlsberg International Getränkemanagement GmbH, Homburg (Saarland)
| AKTIVA | 30.06.2019 EUR |
31.12.2018 EUR |
|---|---|---|
| A. Anlagevermögen | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| 1. Entgeltlich erworbene Belieferungs- und andere Rechte | 645.027,20 | 1.235.769,98 |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 0,00 | 0,00 |
| 645.027,20 | 1.235.769,98 | |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke und Bauten | 16.995.491,61 | 17.420.295,61 |
| 2. Quellen und Quellenanlagen | 1.133.267,29 | 1.189.626,29 |
| 3. Technische Anlagen und Maschinen | 30.706.206,94 | 32.088.066,60 |
| 4. Betriebs- und Geschäftsausstattung | 11.524.909,09 | 10.814.331,91 |
| 5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 136.585,82 | 262.102,79 |
| 60.496.460,74 | 61.774.423,19 | |
| III. Finanzanlagen | ||
| 1. Beteiligungen | ||
| a) an assoziierten Unternehmen | 1.543.211,52 | 1.678.823,50 |
| b) sonstige | 35.825,84 | 35.825,84 |
| 2. Wertpapiere des Anlagevermögens | 1.747.007,90 | 1.754.167,90 |
| 3. Sonstige Ausleihungen und Genossenschaftsanteile | 723.290,39 | 723.790,39 |
| 4.049.335,65 | 4.192.607,63 | |
| 65.190.823,60 | 67.202.800,81 | |
| B. Umlaufvermögen | ||
| I. Vorräte | ||
| 1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 7.027.923,06 | 7.824.222,34 |
| 2. Unfertige Erzeugnisse | 1.017.925,84 | 1.660.690,98 |
| 3. Fertige Erzeugnisse und Waren | 3.905.143,65 | 3.670.493,40 |
| 11.950.992,55 | 13.155.406,72 | |
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | ||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 13.828.430,58 | 10.028.020,03 |
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 35.496.721,39 | 37.317.358,19 |
| 3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 0,00 | 687,86 |
| 4. Sonstige Vermögensgegenstände | 2.480.635,77 | 3.607.638,78 |
| 51.805.787,74 | 50.953.704,86 | |
| III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten | 4.737.364,91 | 5.715.864,61 |
| 68.494.145,20 | 69.824.976,19 | |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 22.037,50 | 261.808,24 |
| D. Aktive latente Steuern | 7.991.983,06 | 8.938.734,57 |
| 141.698.989,36 | 146.228.319,81 |
| PASSIVA | 30.06.2019 EUR |
31.12.2018 EUR |
|---|---|---|
| A. Eigenkapital | ||
| I. Gezeichnetes Kapital | ||
| 1. Stammaktien | 16.627.742,97 | 16.627.742,97 |
| - eigene Anteile | -787.015,47 | 0,00 |
| 2. Vorzugsaktien | 5.759.713,03 | 5.759.713,03 |
| - eigene Anteile | 0,00 | 0,00 |
| 21.600.440,53 | 22.387.456,00 | |
| II. Kapitalrücklage | 21.709.862,99 | 25.910.347,52 |
| III. Gewinnrücklagen | ||
| 1. Gesetzliche Rücklage | 915.710,47 | 915.710,47 |
| 2. Andere Gewinnrücklagen | 3.127.000,00 | 3.127.000,00 |
| 4.042.710,47 | 4.042.710,47 | |
| IV. Konzernbilanzgewinn (+) / Konzernbilanzverlust (-) | 12.885.818,43 | 10.760.897,66 |
| V. Nicht beherrschende Anteile | 454.106,25 | 908.212,50 |
| 60.692.938,67 | 64.009.624,15 | |
| B. Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung | 50.456,25 | 100.912,50 |
| C. Sonderposten für Investitionszuschüsse und Investitionszulagen | 129.859,98 | 137.644,73 |
| D. Rückstellungen | ||
| 1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 9.414.075,36 | 8.531.627,06 |
| 2. Steuerrückstellungen | 1.040.578,32 | 415.629,28 |
| 3. Sonstige Rückstellungen | 33.323.866,46 | 34.894.364,04 |
| 43.778.520,14 | 43.841.620,38 | |
| E. Verbindlichkeiten |
||
| 1. Namensschuldverschreibung | 25.000.000,00 | 25.000.000,00 |
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 10.039,64 | 138.365,69 |
| 3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 7.395.856,92 | 8.076.057,55 |
| 4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 0,00 | 46.758,29 |
| 5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 13.319,93 | 122.233,52 |
| 6. Sonstige Verbindlichkeiten | 4.557.560,33 | 4.614.228,00 |
| 36.976.776,82 | 37.997.643,05 | |
| F. Rechnungsabgrenzungsposten |
0,00 | 0,00 |
| G. Passive latente Steuern | 70.437,50 | 140.875,00 |
| 141.698.989,36 | 146.228.319,81 |
| 1. Halbjahr 2019 EUR |
1. Halbjahr 2018 EUR |
||
|---|---|---|---|
| 1. | Umsatzerlöse | 72.896.318,10 | 72.416.840,82 |
| 2. | Erhöhung (+) / Verminderung (-) des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen | -282.940,46 | -1.390.311,41 |
| 72.613.377,64 | 71.026.529,41 | ||
| 3. | Sonstige betriebliche Erträge | 1.162.056,07 | 1.037.667,49 |
| 4. | Materialaufwand | ||
| a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren | 20.282.892,30 | 21.356.465,77 | |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | 5.485.772,13 | 5.080.446,94 | |
| 5. | Personalaufwand | ||
| a) Löhne und Gehälter | 11.641.669,08 | 11.491.909,87 | |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung - davon für Altersversorgung EUR 386.473,24 (Vj. EUR 348.068,69) |
2.546.559,44 | 2.431.392,03 | |
| 6. | Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | 4.906.492,17 | 4.587.532,05 |
| 7. | Sonstige betriebliche Aufwendungen | 23.734.585,02 | 24.007.629,61 |
| 68.597.970,14 | 68.955.376,27 | ||
| 8. | Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens | 1,10 | 1.323,48 |
| 9. | Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 845.535,14 | 832.193,94 |
| 10. Abschreibungen auf Finanzanlagen | 7.160,00 | 0,00 | |
| 11. Aufwendungen aus assoziierten Unternehmen | 22.211,98 | 100.743,38 | |
| 12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 1.380.860,38 | 1.444.892,29 | |
| -564.696,12 | -712.118,25 | ||
| 13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 1.982.670,31 | 789.430,26 | |
| 14. Ergebnis nach Steuern | 2.630.097,14 | 1.607.272,12 | |
| 15. Sonstige Steuern | 78.690,87 | 138.486,67 | |
| 16. Konzernergebnis | 2.551.406,27 | 1.468.785,45 | |
| 17. Gewinnvortrag (+) / Verlustvortrag (-) | 10.760.897,66 | 6.248.429,88 | |
| 18. Nicht beherrschende Anteile | 426.485,50 | 421.892,49 | |
| 19. Konzernbilanzergebnis | 12.885.818,43 | 7.295.322,84 |
| 1. Halbjahr 2019 EUR |
1. Halbjahr 2018 EUR |
|
|---|---|---|
| 1. Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | ||
| Periodenergebnis (einschließlich Nicht beherrschenden Anteilen zustehendes Ergebnis) | 2.551.406,27 | 1.468.785,45 |
| Abschreibungen / Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens | 5.127.911,09 | 4.576.675,43 |
| Veränderungen der Rückstellungen | -688.049,28 | 800.960,54 |
| Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen / Erträge | -58.241,00 | -58.241,00 |
| Gewinn / Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens | 159.519,49 | -6.345,85 |
| Veränderung der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva | -851.510,96 | -310.470,64 |
| Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva (ohne Rückstellungen) |
-1.628.650,88 | -1.569.029,19 |
| Zinsaufwendungen / Zinserträge | 535.325,24 | 612.698,35 |
| Erhaltene Zinsen aus Ertragssteuern | 0,00 | 24.740,78 |
| Ertragsteueraufwand / -ertrag | 1.982.670,31 | 789.430,26 |
| Ertragsteuerzahlungen | -418.990,83 | 141.231,55 |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | 6.711.389,45 | 6.470.435,68 |
| 2. Cashflow aus Investitionstätigkeit | ||
| Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens | 23.351,35 | 10.516,78 |
| Auszahlungen für Investitionen in Gegenstände des Sachanlagevermögens | -3.220.657,78 | -5.683.188,29 |
| Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens | 0,00 | 6.191.712,08 |
| Auszahlungen für Investitionen in Gegenstände des Finanzanlagevermögens | -78.146,94 | -225.000 |
| Erhaltene Zinsen | 6.988,96 | 15.125,00 |
| Einzahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition | 3.226.800,00 | 16.826.800,00 |
| Auszahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition | -1.363.400,00 | -9.613.400,00 |
| Erhaltene Zinsen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition | 837.750,00 | 776.787,50 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | -567.314,41 | 8.299.353,07 |
| 3. Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | ||
| Auszahlungen an Unternehmenseigner und Minderheitsgesellschafter | -1.449.972,79 | -1.752.355,93 |
| Auszahlungen für Aktienrückkäufe | -4.987.500,00 | 0,00 |
| Gezahlte Zinsen | -556.775,90 | -544.534,14 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | -6.994.248,69 | -2.296.890,07 |
| 4. Finanzmittelfonds am Ende der Periode | ||
| Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds (Zwischensumme 1. - 3.) | -850.173,65 | 12.472.898,68 |
| Finanzmittelfonds am 1. Januar | 5.577.498,92 | 825.328,36 |
| Finanzmittelfonds am 30. Juni | 4.727.325,27 | 13.298.227,04 |
| 5. Zusammensetzung des Finanzmittelfonds | ||
| Liquide Mittel | 4.737.364,91 | 13.298.227,04 |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | -10.039,64 | 0,00 |
| Finanzmittelfonds am Periodenende | 4.727.325,27 | 13.298.227,04 |
| Mutterunternehmen | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| (Korrigiertes) gezeichnetes Kapital | |||||
| Gezeichnetes Kapital | Eigene Anteile | ||||
| Stammaktien | Vorzugsaktien | Summe | Stammaktien | Summe | |
| EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | |
| 31.12.2017 | 16.627.742,97 | 5.759.713,03 | 22.387.456,00 | -1.039.961,35 | 21.347.494,65 |
| Ausgabe von eigenen Anteilen | |||||
| Erwerb / Einziehung eigener Anteile | 1.039.961,35 | ||||
| Gezahlte Dividenden | |||||
| Ausschüttung an Minderheitsgesellschafter | |||||
| Übrige Veränderungen | |||||
| 0,00 | 0,00 | 0,00 | 1.039.961,35 | 1.039.961,35 | |
| Jahresüberschuss (+) / Jahresfehlbetrag (-) | |||||
| Konzern-Gesamtergebnis | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 31.12.2018 | 16.627.742,97 | 5.759.713,03 | 22.387.456,00 | 0,00 | 22.387.456,00 |
| Ausgabe von eigenen Anteilen | |||||
| Erwerb / Einziehung eigener Anteile | -787.015,47 | ||||
| Gezahlte Dividenden | |||||
| Ausschüttung an Minderheitsgesellschafter | |||||
| Übrige Veränderungen | |||||
| 0,00 | 0,00 | 0,00 | -787.015,47 | -787.015,47 | |
| Jahresüberschuss (+) / Jahresfehlbetrag (-) | |||||
| Konzern-Gesamtergebnis | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 30.06.2019 | 16.627.742,97 | 5.759.713,03 | 22.387.456,00 | -787.015,47 | 21.600.440,53 |
| Mutterunternehmen | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Gewinn- / Verlustvortrag Konzernjahresüberschuss / -fehlbetrag Zurechnung Mutterunternehmen |
Rücklagen | ||||
| Gewinnrücklagen | Kapitalrücklage | ||||
| Summe | Summe | andere Gewinnrücklage |
gesetzliche Rücklage |
nach § 272 Abs. 2 Nr. 1-3 HGB |
|
| EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | EUR |
| 6.248.429,88 | 30.993.019,34 | 4.042.710,47 | 3.127.000,00 | 915.710,47 | 26.950.308,87 |
| -1.039.961,35 | |||||
| -3.012.479,05 | |||||
| -3.012.479,05 7.524.946,83 |
-1.039.961,35 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | -1.039.961,35 |
| 7.524.946,83 | |||||
| 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| 10.760.897,67 | 29.953.057,99 | 4.042.710,47 | 3.127.000,00 | 915.710,47 | 25.910.347,52 |
| -4.200.484,53 | |||||
| 0,00 | |||||
| 0,00 | -4.200.484,53 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | -4.200.484,53 |
| 2.124.920,77 | |||||
| 2.124.920,77 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 12.885.818,43 | 25.752.573,46 | 4.042.710,47 | 3.127.000,00 | 915.710,47 | 21.709.862,99 |
| Nicht beherrschende Anteile | Konzern Eigenkapital |
|||
|---|---|---|---|---|
| Nicht beherrschende Anteile vor Eigen kapitaldifferenz aus Währungsumrechnung und Jahresergebnis |
Auf nicht beherrschende Anteile entfallene Gewinne / Verluste |
|||
| Summe | Summe | |||
| EUR | EUR | EUR | EUR | |
| 31.12.2017 | -5.015.981,49 | 6.832.406,49 | 1.816.425,00 | 60.405.368,87 |
| Ausgabe von eigenen Anteilen | ||||
| Erwerb / Einziehung eigener Anteile | ||||
| Gezahlte Dividenden | -3.012.479,05 | |||
| Ausschüttung an Minderheitsgesellschafter | -1.753.624,19 | -1.753.624,19 | -1.753.624,19 | |
| Übrige Veränderungen | ||||
| -1.753.624,19 | 0,00 | -1.753.624,19 | -4.766.103,24 | |
| Jahresüberschuss (+) / Jahresfehlbetrag (-) | 0,00 | 845.411,69 | 845.411,69 | 8.370.358,52 |
| Konzern-Gesamtergebnis | 0,00 | 845.411,69 | 845.411,69 | 8.370.358,52 |
| 31.12.2018 | -6.769.605,68 | 7.677.818,18 | 908.212,50 | 64.009.624,16 |
| Ausgabe von eigenen Anteilen | ||||
| Erwerb / Einziehung eigener Anteile | ||||
| Gezahlte Dividenden | 0,00 | |||
| Ausschüttung an Minderheitsgesellschafter | -880.591,75 | -880.591,75 | -880.591,75 | |
| Übrige Veränderungen | ||||
| -880.591,75 | 0,00 | -880.591,75 | -880.591,75 | |
| Jahresüberschuss (+) / Jahresfehlbetrag (-) | 0,00 | 426.485,50 | 426.485,50 | 2.551.406,27 |
| Konzern-Gesamtergebnis | 0,00 | 426.485,50 | 426.485,50 | 2.551.406,27 |
| 30.06.2019 | -7.650.197,43 | 8.104.303,68 | 454.106,25 | 60.692.938,67 |
Nicht beherrschende Anteile Konzern-
-1.753.624,19 0,00 -1.753.624,19 -4.766.103,24
-880.591,75 0,00 -880.591,75 -880.591,75
Summe EUR
Auf nicht beherrschende Anteile entfallene Gewinne / Verluste
EUR EUR
31.12.2017 -5.015.981,49 6.832.406,49 1.816.425,00 60.405.368,87
Gezahlte Dividenden -3.012.479,05 Ausschüttung an Minderheitsgesellschafter -1.753.624,19 -1.753.624,19 -1.753.624,19
Jahresüberschuss (+) / Jahresfehlbetrag (-) 0,00 845.411,69 845.411,69 8.370.358,52 Konzern-Gesamtergebnis 0,00 845.411,69 845.411,69 8.370.358,52 31.12.2018 -6.769.605,68 7.677.818,18 908.212,50 64.009.624,16
Gezahlte Dividenden 0,00 Ausschüttung an Minderheitsgesellschafter -880.591,75 -880.591,75 -880.591,75
Jahresüberschuss (+) / Jahresfehlbetrag (-) 0,00 426.485,50 426.485,50 2.551.406,27 Konzern-Gesamtergebnis 0,00 426.485,50 426.485,50 2.551.406,27 30.06.2019 -7.650.197,43 8.104.303,68 454.106,25 60.692.938,67
Nicht beherrschende Anteile vor Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung und Jahresergebnis
Ausgabe von eigenen Anteilen Erwerb / Einziehung eigener Anteile
Ausgabe von eigenen Anteilen Erwerb / Einziehung eigener Anteile
Übrige Veränderungen
Übrige Veränderungen
Eigenkapital
Summe EUR
Kumulierte Abschreibungen Buchwerte
EUR
29.355.915,49 590.742,78 0,00 29.946.658,27 645.027,20 1.235.769,98 11.080.057,53 0,00 0,00 11.080.057,53 0,00 0,00 40.435.973,02 590.742,78 0,00 41.026.715,80 645.027,20 1.235.769,98
73.474.741,34 406.071,27 0,00 73.880.812,61 16.995.491,61 17.420.295,61 5.519.993,41 56.359,00 0,00 5.576.352,41 1.133.267,29 1.189.626,29 98.640.090,91 1.776.914,36 0,00 100.417.005,27 30.706.206,94 32.088.066,60 21.676.629,29 2.076.404,76 180.103,58 23.572.930,47 11.524.909,09 10.814.331,91
199.311.454,95 4.315.749,39 180.103,58 203.447.100,76 60.496.460,75 61.774.423,20
2.813.810,75 214.258,92 0,00 3.028.069,68 1.543.211,52 1.678.823,50
0,00 0,00 0,00 0,00 136.585,82 262.102,79
0,00 0,00 0,00 0,00 35.825,84 35.825,84 0,00 7.160,00 0,00 7.160,00 1.747.007,90 1.754.167,90
6.000,00 0,00 0,00 6.000,00 723.290,39 723.790,39 2.819.810,75 221.418,92 0,00 3.041.229,68 4.049.335,65 4.192.607,63 242.567.238,72 5.127.911,09 180.103,58 247.515.046,24 65.190.823,60 67.202.800,81
30.06.2019
EUR
30.06.2019
EUR
31.12.2018
EUR
Abgänge
01.01.2019
EUR
Zugänge
EUR
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 01.01.2019 | Zugänge | Abgänge | Umbuchungen | 30.06.2019 | ||
| EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände |
||||||
| 1. Entgeltlich erworbene Belieferungs- und andere Rechte |
30.591.685,47 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 30.591.685,47 | |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 11.080.057,53 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 11.080.057,53 | |
| 41.671.743,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 41.671.743,00 | ||
| II. Sachanlagen |
||||||
| 1. Grundstücke und Bauten | 90.895.036,95 | 10.741,81 | 29.474,54 | 0,00 | 90.876.304,22 | |
| 2. Quellen und Quellenanlagen | 6.709.619,70 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 6.709.619,70 | |
| 3. Technische Anlagen und Maschinen | 130.728.157,51 | 309.022,33 | 0,00 | 86.032,37 | 131.123.212,21 | |
| 4. Betriebs- und Geschäftsausstattung | 32.490.961,20 | 2.878.558,72 | 333.499,88 | 61.819,52 | 35.097.839,56 | |
| 5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau |
262.102,79 | 22.334,92 | 0,00 | -147.851,89 | 136.585,82 | |
| 261.085.878,15 | 3.220.657,78 | 362.974,42 | 0,00 | 263.943.561,51 | ||
| III. Finanzanlagen |
||||||
| 1. Beteiligungen | ||||||
| a) an assoziierten Unternehmen | 4.492.634,25 | 78.646,94 | 0,00 | 0,00 | 4.571.281,19 | |
| b) sonstige | 35.825,84 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 35.825,84 | |
| 2. Wertpapiere des Anlagevermögens | 1.754.167,90 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 1.754.167,90 | |
| 3. Sonstige Ausleihungen und Genossenschaftsanteile |
729.790,39 | -500,00 | 0,00 | 0,00 | 729.290,39 | |
| 7.012.418,38 | 78.146,94 | 0,00 | 0,00 | 7.090.565,32 | ||
| 309.770.039,53 | 3.298.804,72 | 362.974,42 | 0,00 | 312.705.869,83 |
| Buchwerte | Kumulierte Abschreibungen | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 31.12.2018 | 30.06.2019 | 30.06.2019 | Abgänge | Zugänge | 01.01.2019 | |||
| EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | |||
| 1.235.769,98 | 645.027,20 | 29.946.658,27 | 0,00 | 590.742,78 | 29.355.915,49 | |||
| 0,00 | 0,00 | 11.080.057,53 | 0,00 | 0,00 | 11.080.057,53 | |||
| 1.235.769,98 | 645.027,20 | 41.026.715,80 | 0,00 | 590.742,78 | 40.435.973,02 | |||
| 17.420.295,61 | 16.995.491,61 | 73.880.812,61 | 0,00 | 406.071,27 | 73.474.741,34 | |||
| 1.189.626,29 | 1.133.267,29 | 5.576.352,41 | 0,00 | 56.359,00 | 5.519.993,41 | |||
| 32.088.066,60 | 30.706.206,94 | 100.417.005,27 | 0,00 | 1.776.914,36 | 98.640.090,91 | |||
| 10.814.331,91 | 11.524.909,09 | 23.572.930,47 | 180.103,58 | 2.076.404,76 | 21.676.629,29 | |||
| 262.102,79 | 136.585,82 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |||
| 61.774.423,20 | 60.496.460,75 | 203.447.100,76 | 180.103,58 | 4.315.749,39 | 199.311.454,95 | |||
| 1.678.823,50 | 1.543.211,52 | 3.028.069,68 | 0,00 | 214.258,92 | 2.813.810,75 | |||
| 35.825,84 | 35.825,84 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |||
| 1.754.167,90 | 1.747.007,90 | 7.160,00 | 0,00 | 7.160,00 | 0,00 | |||
| 723.790,39 | 723.290,39 | 6.000,00 | 0,00 | 0,00 | 6.000,00 | |||
| 4.192.607,63 | 4.049.335,65 | 3.041.229,68 | 0,00 | 221.418,92 | 2.819.810,75 | |||
| 67.202.800,81 | 65.190.823,60 | 247.515.046,24 | 180.103,58 | 5.127.911,09 | 242.567.238,72 | |||
Anschaffungs- und Herstellungskosten
Zugänge
EUR
Abgänge
41.671.743,00 0,00 0,00 0,00 41.671.743,00
261.085.878,15 3.220.657,78 362.974,42 0,00 263.943.561,51
7.012.418,38 78.146,94 0,00 0,00 7.090.565,32 309.770.039,53 3.298.804,72 362.974,42 0,00 312.705.869,83
EUR
Umbuchungen
EUR
30.06.2019
EUR
01.01.2019
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1. Entgeltlich erworbene Belieferungs-
Geleistete Anzahlungen und
Sonstige Ausleihungen und
II. Sachanlagen
III. Finanzanlagen 1. Beteiligungen
EUR
und andere Rechte 30.591.685,47 0,00 0,00 0,00 30.591.685,47 2. Geschäfts- oder Firmenwert 11.080.057,53 0,00 0,00 0,00 11.080.057,53
Anlagen im Bau 262.102,79 22.334,92 0,00 -147.851,89 136.585,82
a) an assoziierten Unternehmen 4.492.634,25 78.646,94 0,00 0,00 4.571.281,19 b) sonstige 35.825,84 0,00 0,00 0,00 35.825,84 2. Wertpapiere des Anlagevermögens 1.754.167,90 0,00 0,00 0,00 1.754.167,90
Genossenschaftsanteile 729.790,39 -500,00 0,00 0,00 729.290,39
Die Gesellschaft ist entstanden durch formwechselnde Umwandlung der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach Aktiengesellschaft gemäß § 190 ff. UmwG und ist unter der Firma Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA mit Sitz in Bad Teinach-Zavelstein im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter der Nummer HRB 761720 eingetragen.
Der vorliegende Konzernabschluss wurde gemäß §§ 290 ff. HGB aufgestellt.
Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.
Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern sind einzelne Posten der Konzernbilanz und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und nachfolgend gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grund wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und Davon-Vermerke ebenfalls an dieser Stelle gemacht.
Der Konzernabschluss umfasst neben der Muttergesellschaft 8 inländische Tochterunternehmen sowie eine Zweckgesellschaft.
Die Equity-Bilanzierung der wesentlichen Beteiligungen an assoziierten Unternehmen wurde nach der Buchwertmethode vorgenommen. Es handelt sich um die Karlsberg Service GmbH, Homburg (Saarland), an der die Muttergesellschaft mit Wirkung zum 31. Dezember 2011 45 % der Anteile erworben hat. Mit Wirkung zum 1. Januar 2018 wurden 40 % der Anteile an der siro Production GmbH, Agentur für graphische Produktion, mit Sitz in Neunkirchen (Saarland) erworben. Aufgrund der maßgeblichen Einflüsse werden diese Gesellschaften unter den assoziierten Unternehmen ausgewiesen.
Die Zweckgesellschaft Versorgungshilfe für die Betriebsangehörigen der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA 1938 e.V., Bad Überkingen, wurde aufgrund der Befreiungsvorschrift des § 296 Abs. 2 HGB nicht in den Konzernabschluss einbezogen, da sie wegen ihrer untergeordneten Bedeutung keine wesentliche Auswirkung auf die Finanz-, Vermögens- und Ertragslage des Konzerns hat.
Die Kapitalkonsolidierung für Unternehmen, die aufgrund eines (Zu-)Erwerbs erstmals konsolidiert wurden, wurde nach der Erwerbsmethode zum Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist, vorgenommen.
Dabei wird der Wertansatz der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals des Tochterunternehmens verrechnet. Das Eigenkapital wird mit dem Betrag angesetzt, der dem zum Konsolidierungszeitpunkt beizulegenden Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten entspricht. Ein nach der Verrechnung verbleibender Unterschiedsbetrag wird, wenn er auf der Aktivseite entsteht, als Geschäfts- oder Firmenwert und, wenn er auf der Passivseite entsteht, unter dem Posten "Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung" nach dem Eigenkapital ausgewiesen.
Der für die Bestimmung des Zeitwerts der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten und der für die Kapitalkonsolidierung maßgebliche Zeitpunkt ist grundsätzlich der, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist.
Die Kapitalkonsolidierung für Gesellschaften oder für zugekaufte Kapitalanteile, die vor dem 1. Januar 2010 erstmals konsolidiert wurden, wurde nach der Buchwertmethode zum Erwerbszeitpunkt vorgenommen. Die zu aktivierenden Beträge ordneten wir dabei soweit wie möglich den betreffenden Aktivposten zu; der Restbetrag wurde als Firmenwert ausgewiesen.
Forderungen und Verbindlichkeiten, Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie Zwischengewinne innerhalb des Konsolidierungskreises wurden eliminiert.
Konzerninterne Ergebnisse aus Lieferungen und Leistungen mit assoziierten Unternehmen wurden wegen geringer Bedeutung nicht eliminiert.
Die assoziierten Unternehmen sind aus der Aufstellung des Anteilsbesitzes ersichtlich und werden gemäß § 312 Abs. 1 HGB nach der Equity-Methode angesetzt. Der Wertansatz wird im Geschäftsjahr wie in den Vorjahren um das anteilige Jahresergebnis sowie Kapitalveränderungen fortgeschrieben.
Für die Aufstellung des Konzernabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.
Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen erstellt. Die Abschlüsse der assoziierten Unternehmen wurden nicht an die konzerneinheitlichen Methoden angepasst.
Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige, lineare Abschreibungen vermindert. Die Nutzungsdauer für Belieferungs-, Markenund andere Rechte beträgt zwischen 3 und 10 Jahren.
Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.
Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Nutzungsdauer bei Gebäuden und Gebäudeteilen liegt zwischen 12 und 50 Jahren, bei Quellenanlagen, technischen Anlagen und Maschinen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen 3 und 20 Jahren. Die Abschreibungen werden linear vorgenommen.
Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 250,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde
unterstellt. Für geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit einem Anschaffungspreis zwischen EUR 250,00 und EUR 1.000,00 wird ein jährlicher Sammelposten gebildet und über 5 Jahre abgeschrieben.
Für die Erstausstattung an neu eingeführtem Leergut sowie für neu beschafftes Leergut beträgt die Nutzungsdauer 4 Jahre.
Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen.
Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte und Wertpapiere zu Anschaffungskosten bzw. bei voraussichtlich dauernder Wertminderung zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.
Bei den Beteiligungen an assoziierten Unternehmen werden, neben den erworbenen Anteilen und dem anteiligen Jahresergebnis, die Abschreibungen auf die stillen Reserven und des Geschäfts- oder Firmenwerts sowie latente Steuern berücksichtigt.
Die sonstigen Ausleihungen sind zum Nennwert bzw. zum niedrigeren beizulegenden Zeitwert angesetzt.
Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert.
Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden nicht aktiviert. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen.
Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert.
Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Für Verluste aus Liefer- und Abnahmeverpflichtungen sind in
angemessener Höhe Rückstellungen gebildet.
Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten angesetzt. Risiken wurden durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen angemessen berücksichtigt. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind abgezinst.
Die Ermittlung der Pensionsrückstellungen erfolgte zum 31. Dezember 2018 nach versicherungsmathematischen Grundsätzen auf Basis der Projected Unit Credit Methode unter Zugrundelegung eines Rechnungszinsfußes von 3,21 %, eines Lohn und Gehaltstrends von 2,50 %, einem erwarteten Rententrend von 1,50 %, einer Fluktuation von 3,50 % und unter Anwendung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck.
Sie wurden unter Berücksichtigung der im März 2016 verabschiedeten Gesetzesänderung der Neuregelung zum HGB-Rechnungszins für Altersversorgungsverpflichtungen gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Geschäftsjahre abgezinst. Im Vergleich mit einer Durchschnittsverzinsung von 7 Jahren wurde zum 31. Dezember 2018 ein Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB in Höhe von TEUR 2.833 ermittelt, der einer Ausschüttungsnicht aber einer Abführungssperre unterliegt. Der Bilanzansatz entspricht dem versicherungsmathematischen Gutachten der Mercer Deutschland GmbH.
Zum 30. Juni 2019 erfolgte die Bewertung der Pensionsrückstellung aufgrund einer Prognoserechnung, die auf den Personaldaten basiert, die bereits bei der Berechnung der Verpflichtungswerte im Bilanzgutachten 31. Dezember 2018 zugrunde lagen.
Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen verrechnet. Da kein aktiver Markt besteht, anhand dessen sich der Marktpreis ermitteln lässt, wurden für die Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts der Rückdeckungsversicherungen deren Aktivwerte verwendet.
Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem jeweils laufzeitadäquaten Zinssatz gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung abgezinst.
Für Verpflichtungen aus zugesagten Jubiläumszuwendungen sind Beträge in Höhe der nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Barwerte der möglichen Gesamtverpflichtungen zurückgestellt.
Die Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.
Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbelastung und Steuerentlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Dabei werden auch Differenzen, die auf Konsolidierungsmaßnahmen gemäß den §§ 300 bis 307 HGB beruhen, berücksichtigt, nicht jedoch Differenzen aus dem erstmaligen Ansatz eines Geschäfts- oder Firmenwerts bzw. eines negativen Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung.
Soweit Bewertungseinheiten gemäß § 254 HGB gebildet werden, kommen folgende Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze zur Anwendung:
Ökonomische Sicherungsbeziehungen werden durch die Bildung von Bewertungseinheiten bilanziell nachvollzogen. In den Fällen, in denen sowohl die "Einfrierungsmethode", bei der die sich ausgleichenden Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko nicht bilanziert werden, als auch die "Durchbuchungsmethode", wonach die sich ausgleichenden Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko sowohl des Grundgeschäfts als auch des Sicherungsinstruments bilanziert werden, angewandt werden können, wird die "Einfrierungsmethode" angewandt. Die sich ausgleichenden positiven und negativen Wertänderungen werden ohne Berührung der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.
Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden dabei das Realisationsprinzip (§ 298 Abs. 1 i. V. m. § 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 298 Abs. 1 i. V. m. § 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.
Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Tochtergesellschaften werden in EUR aufgestellt.
Die Entwicklung des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.
Die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA ist unmittelbar (u) und über die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach Beteiligungs GmbH mittelbar (m) an folgenden Gesellschaften beteiligt, die alle über eine Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA eingeflossen sind:
| Kapitalanteil | |
|---|---|
| Firma und Sitz | % |
| Mineralbrunnen Überkingen-Teinach Beteiligungs GmbH, Bad Teinach-Zavelstein (u) (1) |
100 |
| Mineralbrunnen Teinach GmbH, Bad Teinach-Zavelstein (m) (1) |
100 |
| Mineralbrunnen Krumbach GmbH, Kißlegg (m) (1) | 100 |
| Aqua Vertriebs GmbH, Kißlegg (m) (1) | 100 |
| Niefhoffs Vaihinger Fruchtsaft GmbH, Lauterecken (m) (1) |
100 |
| KAMPOS Vertriebs GmbH, Homburg (m) (1) | 100 |
| Bluna-Warenzeichen-GbR, Bad Überkingen (u) | 10% am Erfolg |
1) Hat von den Befreiungen des § 264 Abs. 3 HGB hinsichtlich der Aufstellung des Lageberichts sowie der Offenlegung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Gebrauch gemacht.
Bei der Bluna-Warenzeichen-GbR handelt es sich um eine Zweckgesellschaft gem. § 290 Abs. 2 Nr. 4 HGB. Bei wirtschaftlicher Betrachtung liegt die Mehrheit der Risiken und Chancen des Unternehmens bei der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA. Die Zweckgesellschaft wurde daher nach den Grundsätzen der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen.
| Inland | Beteiligung % |
|---|---|
| Karlsberg Service GmbH, Homburg (Saarland) | 45 |
| siro Production GmbH, Neunkirchen (Saarland) | 40 |
Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Buchwert der Beteiligung an der Karlsberg Service GmbH, Homburg (Saarland), und dem anteiligen Eigenkapital des assoziierten Unternehmens beträgt zum 30. Juni 2019 TEUR 994. Der darin enthaltene Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von TEUR 629 wird über eine voraussichtliche Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben, da die Gesellschaft auf Grund der Verflechtungen mit der Karlsberg-Gruppe von einer langfristigen Geschäftsbeziehung ausgeht.
Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Buchwert der Beteiligung an der siro Production GmbH, Agentur für graphische Produktion, Neunkirchen (Saarland), und dem anteiligen
Eigenkapital des assoziierten Unternehmens beträgt zum 30. Juni 2019 TEUR 394. Der darin enthaltene Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von TEUR 263 wird über eine voraussichtliche Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben, da die Gesellschaft ebenso auf Grund der Verflechtungen von einer langfristigen Geschäftsbeziehung ausgeht.
Die Wertpapiere des Anlagevermögens betreffen im Wesentlichen Anteile an einem offenen Spezialfonds, an dem die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA 100 % der Investmentanteile hält. Bei diesem Spezialfonds handelt es sich um einen Mischfonds. Dieser investiert vorwiegend in Rentenfonds mit bester Bonität. Der Kurswert des Spezialfonds lag zum 30. Juni 2019 bei TEUR 1.608 und damit TEUR 139 unter dem Buchwert von TEUR 1.747. Eine Abschreibung ist unterblieben, da nicht von einer dauernden Wertminderung ausgegangen wird. Eine Rückgabe der Anteile kann innerhalb einer Frist von zwei bis fünf Werktagen erfolgen. Im Berichtszeitraum erfolgte keine Ausschüttung.
| 30.06.2019 TEUR |
31.12.2018 TEUR |
|
|---|---|---|
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 13.828 | 10.028 |
| - davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr | 0 | 0 |
| Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 35.497 | 37.317 |
| - davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr | 35.000 | 36.750 |
| Forderungen gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht |
0 | 1 |
| - davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr | 0 | 0 |
| Sonstige Vermögensgegenstände | 2.481 | 3.608 |
| - davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr | 373 | 773 |
| 51.806 | 50.954 |
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten mit TEUR 35.144 (Vorjahr: TEUR 36.887) Forderungen gegen Gesellschafter und betreffen im Wesentlichen sonstige Vermögensgegenstände.
Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten kurzfristige Darlehensforderungen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 1.100) gegen den Gesellschafter Versorgungshilfe für die Betriebsangehörigen der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA 1938 e.V., Bad Überkingen.
Im Rahmen der letztjährigen Hauptversammlung am 25. Juli 2018 wurde die Gesellschaft ermächtigt, eigene Aktien bis zu 10 % des Grundkapitals u.a. im Wege eines öffentlichen Rückkaufangebotes an die Aktionäre der Gesellschaft zu erwerben (§ 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG). Mit ihrem freiwilligen öffentlichen Aktienrückkaufangebot (zum Erwerb von bis zu 285.000 Stammaktien zum Festpreis von EUR 17,50 je Stammaktie) vom 7. Dezember 2018, das am 11. Dezember 2018 elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht wurde, hat die Gesellschaft von der erteilten Ermächtigung Gebrauch gemacht und ihren Aktionären am 7. Dezember 2018 ein Angebot unterbreitet, bis zu 285.000 Stammaktien zu einem Preis von EUR 17,50 je Stückaktie zu erwerben. Insgesamt wurden im Rahmen des öffentlichen Rückkaufangebotes 481.293 Stammaktien zum Rückkauf eingereicht, so dass von jedem Aktionär jeweils nur ein Teil der von ihm angedienten Stammaktien erworben wurde.
Nach Abschluss des öffentlichen Rückkaufangebotes zum 9. Januar 2019 hält die Gesellschaft zum Stichtag 30. Juni 2019 insgesamt 285.000 eigene Stammaktien (Vorjahr: keine) und keine Vorzugsaktien als eigene Aktien. Dies entspricht einem Betrag von TEUR 787 (Vorjahr: TEUR 0), was einem Anteil von ca. 3,52 % am Grundkapital entspricht.
Das Grundkapital der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA beträgt TEUR 22.387 und ist in 8.107.115 auf den Inhaber lautende Stückaktien, und zwar in 5.919.755 auf den Inhaber lautende Stammaktien und 2.187.360 stimmrechtslose auf den Inhaber lautende Vorzugsaktien, jeweils mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von je EUR 2,76 eingeteilt.
Die Aktien der Gesellschaft werden im Freiverkehr der Frankfurter und der Baden-Württembergischen Wertpapierbörse gehandelt.
Das gezeichnete Kapital von TEUR 21.600 (Vorjahr: TEUR 22.387), die Kapitalrücklage von TEUR 21.710 (Vorjahr: TEUR 25.910) und die gesetzliche Rücklage von TEUR 916 (Vorjahr: TEUR 916) entsprechen den bei der Muttergesellschaft ausgewiesenen Bilanzposten.
Die anderen Gewinnrücklagen in Höhe von TEUR 3.127 (Vorjahr: TEUR 3.127) betreffen Beträge aus der erstmaligen Anwendung des BilMoG.
Der Konzernbilanzgewinn umfasst neben dem der Muttergesellschaft die Bilanzergebnisse der in den Konzern einbezogenen verbundenen Unternehmen. Darüber hinaus enthält der Posten Beträge aus der Verrechnung sonstiger Konsolidierungsmaßnahmen.
Die Kapitalkonsolidierung der erstmalig zum 1. Januar 2010 in den Konzern eingebundenen Bluna-Warenzeichen-GbR führte zu einem passivischen Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 1.009. Der Unterschiedsbetrag wird planmäßig nach der Restnutzungsdauer der entsprechenden abnutzbaren Vermögensgegenstände über einen Zeitraum von 10 Jahren aufgelöst. Der Auflösungsbetrag wird unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen und lag im ersten Halbjahr 2019 bei TEUR 50.
Der Fehlbetrag wegen nicht bilanzierter mittelbarer Versorgungsverpflichtungen i. S. v. Art. 28 Abs. 2 EGHGB beläuft sich auf TEUR 62.460; er betrifft die Versorgungshilfe für die Betriebsangehörigen der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA 1938 e.V., Bad Überkingen.
Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Leergutverpflichtungen, Kundenverpflichtungen und Personalrückstellungen.
| Restlaufzeit | 30.06.2019 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Art der Verbindlichkeit (in TEUR) | < 1 Jahr |
1-5 Jahre |
> 5 Jahre |
Gesamt | ||
| 1. Namensschuldverschreibung | 0 | 16.667 | 8.333 | 25.000 | ||
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten |
10 | 0 | 0 | 10 | ||
| 3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
7.396 | 0 | 0 | 7.396 | ||
| 4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen |
0 | 0 | 0 | 0 | ||
| 5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht |
13 | 0 | 0 | 13 | ||
| 6. Sonstige Verbindlichkeiten - davon aus Steuern - davon im Rahmen der |
1.989 (368) |
2.568 (0) |
0 (0) |
4.558 (368) |
||
| sozialen Sicherheit | (0) | (0) | (0) | (0) | ||
| 9.408 | 19.235 | 8.333 | 36.977 |
| Restlaufzeit | 31.12.2018 | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Art der Verbindlichkeit (in TEUR) | < 1 Jahr |
1-5 Jahre |
> 5 Jahre |
Gesamt | |
| 1. Namensschuldverschreibung | 0 | 16.667 | 8.333 | 25.000 | |
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten |
138 | 0 | 0 | 138 | |
| 3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
8.076 | 0 | 0 | 8.076 | |
| 4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen |
47 | 0 | 0 | 47 | |
| 5. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen |
122 | 0 | 0 | 122 | |
| 6. Sonstige Verbindlichkeiten - davon aus Steuern - davon im Rahmen der |
1.801 (274) |
2.018 (0) |
795 (0) |
4.614 (274) |
|
| sozialen Sicherheit | (0) | (0) | (0) | (0) | |
| 10.184 | 18.685 | 9.128 | 37.997 |
Eine Namensschuldverschreibung mit einem Volumen von TEUR 25.000 ist in voller Höhe durch selbstschuldnerische Bürgschaften der Mineralbrunnen Teinach GmbH, der Mineralbrunnen Krumbach GmbH, der Niehoffs Vaihinger Fruchtsaft GmbH und der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach Beteiligungs GmbH gesichert. Daneben wurden Markenrechte der vorgenannten Gesellschaften verpfändet; im Hinblick auf die Marken der Mineralbrunnen Teinach GmbH und Mineralbrunnen Krumbach GmbH erfolgte eine nachrangige Verpfändung.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe durch Grundschulden auf Grundstücke von Tochterunternehmen, verpfändete Wertpapiere sowie verpfändete Markenrechte gesichert.
Die passive latente Steuerschuld resultiert aus der Konsolidierung der Zweckgesellschaft Bluna-Warenzeichen-GbR. Die Berechnung erfolgte mit einem Steuersatz von 12,25 % (Vorjahr: 12,25 %).
Die Umsatzerlöse setzten sich wie folgt zusammen:
| 1. Halbjahr 2019 TEUR |
1. Halbjahr 2018 TEUR |
|
|---|---|---|
| Erlöse | ||
| Bruttoerlöse Inland | 67.393 | 66.499 |
| Bruttoerlöse Ausland | 3.171 | 2.926 |
| Handelswaren und Lohnabfüllung | 8.527 | 10.187 |
| Fuhrbetrieb und Sonstiges | 3.486 | 2.609 |
| 82.578 | 82.221 | |
| . /. Erlösschmälerungen | 9.682 | 9.804 |
| 72.896 | 72.417 |
Vom Gesamtumsatz entfallen EUR 62,0 Mio. auf die Hauptkategorien Mineralwasser (EUR 27,7 Mio.), Saft inkl. Fruchtsaftgetränke (EUR 26,1 Mio.) und Erfrischungsgetränke (EUR 8,2 Mio.).
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 678 (Vorjahr: TEUR 365) sowie sonstige periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 144 (Vorjahr: TEUR 200) enthalten.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen und sonstigen Steuern beinhalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 400 (Vorjahr: TEUR 375).
Die Zinsen und ähnlichen Erträge setzen sich im Wesentlichen aus Zinserträgen eines Darlehens an einen Mehrheitsaktionär in Höhe von TEUR 35.000 zusammen.
Der aufgrund der Änderung des Rechnungszinses nach § 253 HGB erhöhte Zinsaufwand in Höhe von TEUR 634 (Vorjahr: TEUR 618) wurde im Finanzergebnis ausgewiesen.
Zudem ergab sich aus der Aufzinsung von Rückstellungen ein Aufwand von TEUR 224 (Vorjahr: TEUR 221).
Darüber hinaus enthalten die Zinsen und ähnliche Aufwendungen Zinsaufwendungen aus der Namensschuldverschreibung der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA, die zum 30. Juni 2019 mit TEUR 25.000 bilanziert ist.
| TEUR | |
|---|---|
| Verpflichtungen aus Mitgliedschaften in Leergutgebindepools |
12.328 |
Bei den Verpflichtungen aus Mitgliedschaften in Leergutgebindepools handelt es sich um nicht passivierte Rücknahmeverpflichtungen gegenüber den Pfandsystemen PETCYCLE Entwicklungs- und Arbeitsgemeinschaft GmbH & Co. KG, Bad Neuenahr-Ahrweiler, und der Genossenschaft Deutscher Brunnen e.G., Bonn. Das Risiko einer Inanspruchnahme ist als gering einzuschätzen, da ein Ausstieg aus diesen Pools derzeit nicht angedacht ist.
Die an der Ausgliederung der Brunnenbetriebe und Hotels in den Geschäftsjahren 2010 bis 2013 beteiligten Rechtsträger haften für die Verbindlichkeiten aus Pensionsanwartschaften und laufende Pensionsverpflichtungen gegenüber Rentnern des übertragenen Rechtsträgers, sofern diese vor der Ausgliederung begründet sind, als Gesamtschuldner. Diese Haftung ist auf 10 Jahre beschränkt. Mit einem Eintreten der Haftung ist nach heutiger Einschätzung nicht zu rechnen.
Es bestehen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen im Wesentlichen im Bereich des Fuhrparks.
In die Karlsberg Service GmbH, einer 45 % Beteiligung, sind Teile von Verwaltungs- und Dienstleistungstätigkeiten ausgelagert. Zweck und Vorteil dieser Auslagerung ist die Nutzung von Synergien durch Bündelung von Know-how und effizienten Einsatz von Mitarbeitern. Die Karlsberg Service GmbH erbringt Dienstleistungen in den Bereichen IT, Personal, Kommunikation, Rechnungswesen, Treasury, Steuern, Einkauf sowie Rechts- und Vertragswesen.
Mit Beschluss vom 15. Dezember 2017 gab die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA bekannt, von ihrem Recht zum Erwerb der Marken afri und Bluna mit Wirkung zum 31. Dezember 2019 Gebrauch zu machen.
Des Weiteren bestehen Mengenkontrakte, die die Tochtergesellschaften zur Abnahme von Rohstoffen für zukünftige Geschäftsjahre verpflichten.
Die zum 30. Juni 2019 bestehenden finanziellen Verpflichtungen belaufen sich bis zum jeweiligen Vertragsende auf:
| Restlaufzeit | 30.06.2019 | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Art der Verbindlichkeit (in TEUR) | < 1 Jahr |
1-5 Jahre |
> 5 Jahre |
Gesamt | |
| 1. Verpflichtungen aus Rohstoffkontrakten |
6.103 | 2.435 | 0 | 8.538 | |
| 2. Verpflichtungen aus Investitionsaufträgen |
1.599 | 0 | 0 | 1.599 | |
| 3. Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen |
307 | 802 | 0 | 1.109 | |
| 8.009 | 3.237 | 0 | 11.246 |
Daneben bestehen zum Bilanzstichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen aus dem mit der Karlsberg Service geschlossenen Dienstleistungsvertrag für Service- und Managementdienstleistungen, aus der verbleibenden Darlehenszusage im bestehenden Darlehensvertrag mit einem Gesellschafter sowie aus der Ausübung von Andienungsrechten.
Folgende Bewertungseinheit wurde gebildet:
| Grundgeschäft / | Fremdwährungsverbindlichkeit / |
|---|---|
| Sicherungsinstrument | Devisentermingeschäft |
| Risiko / Art der | Währungsrisiko / |
| Bewertungseinheit | micro hedge |
| einbezogener Betrag | TUSD 7.200 |
| Höhe des abgesicherten Risikos |
TEUR ca. 6.000 |
Für die geplanten Materialaufwendungen des laufenden Geschäftsjahres (Einkauf verschiedener Basisrohstoffe), die in USD fakturiert werden, wurden Devisentermingeschäfte geschlossen. Für diese wurden angesichts des zuverlässig planbaren Umfangs und zeitlichen Anfalls antizipative Bewertungseinheiten gebildet.
Die Grund- und Sicherungsgeschäfte weisen die identischen Risikofaktoren und sonstige identische Merkmale auf, so dass demzufolge der Sicherungserfolg erreicht wird.
| TEUR | |
|---|---|
| Aufsichtsratsvergütung - Fixe Vergütung - Variable Vergütung |
58 0 |
| Bezüge ehemaliger Vorstandsmitglieder und deren Hinterbliebenen |
4 |
| Rückstellungen für Pensionen früherer Vorstandsmitglieder und deren Hinterbliebenen |
28 |
Auf die Angabe der Geschäftsführungsbezüge wird aufgrund der mittelbaren Schutzwirkung des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen:
| 30.06.2019 Gesamt |
30.06.2018 Gesamt |
|
|---|---|---|
| Gewerbliche Mitarbeiter | 258 | 248 |
| Angestellte Mitarbeiter | 156 | 165 |
| 414 | 413 | |
| Auszubildende | 9 | 7 |
| 423 | 420 |
Für den Zeitraum 1. Januar bis 30. Juni 2019 erfolgte keine Honorarberechnung durch den Abschlussprüfer des Konzerns.
Die Hauptversammlung der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA hat am 3. Juli 2019 beschlossen, aus dem Bilanzgewinn 2018 der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA in Höhe von EUR 15.737.132,82 eine Dividende von EUR 0,40 je Stammaktie und von EUR 0,48 je Vorzugsaktie für das Geschäftsjahr 2018 auszuschütten. Die Ausschüttungssumme der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA beträgt unter Berücksichtigung eigener Stammaktien EUR 3.303.616,40. Der verbleibende Betrag in Höhe von EUR 12.433.516,42 wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Darüber hinaus sind nach dem Stichtag 30. Juni 2019 keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanzund Ertragslage der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA haben.
Der Finanzmittelfonds setzt sich aus den Bilanzposten "Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten" und den kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zusammen.
Ertragsteuern wurden in Höhe von TEUR 425 (Vorjahr: TEUR 125) bezahlt.
Die erstatteten Ertragsteuern lagen im Berichtsjahr bei TEUR 6 (Vorjahr: TEUR 266).
Aus dem Verkauf von Gegenständen des Sachanlagevermögens resultieren TEUR 23 (Vorjahr: TEUR 11) Einzahlungen, aus dem Kauf von Gegenständen des Sachanlagevermögens resultieren TEUR 3.221 (Vorjahr: TEUR 5.683) Auszahlungen.
Die erhaltenen Zinsen lagen bei TEUR 7 (Vorjahr: TEUR 15).
An den Mehrheitsaktionär wurden im Berichtsjahr Darlehenstranchen von insgesamt TEUR 1.250 ausbezahlt und in Höhe von insgesamt TEUR 3.000 wieder zurückgeführt. Die maximale Darlehenshöhe lag bei TEUR 39.250, diese wurde vom 9. Februar 2019 bis zum 13. März 2019 erreicht. Zum 30. Juni 2019 lag die Darlehenshöhe bei TEUR 35.000.
Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit beinhaltet Auszahlungen für den zu Jahresbeginn umgesetzten Aktienrückkauf in Höhe von TEUR 4.988.
An Minderheitsgesellschafter wurden im Berichtsjahr TEUR 1.450 (Vorjahr: TEUR 1.752) ausbezahlt.
Im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit sind gezahlte Zinsen in Höhe von TEUR 557 (Vorjahr: TEUR 545) enthalten.
Am Stichtag, dem 30. Juni 2019 hält die Gesellschaft insgesamt 285.000 Stück Stammaktien und keine Vorzugsaktien als eigene Aktien. Dies entspricht einem Betrag von TEUR 787 (Vorjahr: TEUR 0), was einem Anteil von ca. 3,52 % am Grundkapital entspricht.
Eine Dividendenausschüttung erfolgt erst nach Beschlussfassung der Hauptversammlung am 3. Juli 2019.
Im Rahmen der Erstkonsolidierung der Bluna-Warenzeichen-GbR zum 1. Januar 2010 wurde der Anteil der ACB Marken GmbH & Co. KG, Köln, am neubewerteten Eigenkapital der Bluna-Warenzeichen-GbR in Höhe von TEUR 9.082 als Minderheitenkapital angesetzt.
Gemäß den gesellschaftsvertraglichen Regelungen werden 90 % des HGB-Jahresabschlussergebnisses der Bluna-Warenzeichen-GbR an die ACB Marken GmbH & Co. KG, Köln, abgeführt. Der entsprechende Betrag wird direkt mit den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern verrechnet und kommt im Berichtsjahr und im Folgejahr zur Auszahlung. Der Ausweis im Eigenkapitalspiegel erfolgt in der Zeile "Ausschüttung an Minderheitsgesellschafter".
Bad Teinach-Zavelstein, den 20. August 2019
Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA
Martin Adam Andreas Gaupp Gerd Gründahl
Geschäftsführung der Karlsberg International Getränkemanagement GmbH, Homburg (Saarland)
Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA Badstraße 41 D-75385 Bad Teinach-Zavelstein Telefon +49 (0) 70 53/92 62-220 Telefax +49 (0) 70 53/92 62-67 E-Mail: [email protected]
ZWISCHENBERICHT
Zwischenbericht 2019 | Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA
zum 30. Juni 2019
www.mineralbrunnen-kgaa.de
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