Quarterly Report • Aug 16, 2016
Quarterly Report
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| Kennzahlen in Mio. € | 30.06.2016 | 30.06.2015 | 30.06.2014 | 30.06.2013 | 30.06.2012 |
|---|---|---|---|---|---|
| Umsatz | 67,3 | 65,8 | 69,1 | 70,6 | 73,6 |
| Beschäftigte (Anzahl im Durchschnitt) | 433 | 433 | 456 | 477 | 542 |
| Personalaufwand (Löhne und Gehälter, soziale Abgaben sowie Altersversorgung) |
15,0 | 14,5 | 14,4 | 14,6 | 13,8 |
| Investitionen (Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen) |
5,4 | 6,4 | 2,8 | 2,6 | 3,1 |
| EBITDA | 6,5 | 6,8 | 6,1 | 7,9 | 4,4 |
| EBITDA-Rendite in % | 9,7 | 10,3 | 8,8 | 11,2 | 6,0 |
| Abschreibungen | 5,8 | 5,5 | 5,5 | 5,8 | 6,8 |
| EBIT | 0,7 | 1,3 | 0,6 | 2,1 | -2,4 |
| EBIT-Rendite in % | 1,1 | 2,0 | 0,8 | 3,0 | -3,3 |
| Bilanzsumme | 115,4 | 116,8 | 122,9 | 142,9 | 165,7 |
| Eigenkapital | 52,0 | 53,7 | 48,7 | 61,2 | 72,9 |
| EK-Quote in % | 45,1 | 46,0 | 39,6 | 42,8 | 44,0 |
| Konzernergebnis | 0,4 | 0,1 | -0,5 | 0,3 | -3,5 |
Für die gesamte Eurozone prognostiziert der Internationale Währungsfonds (IWF) in 2016 aktuell ein Wirtschaftswachstum von 1,6 %. Damit korrigierten die Experten ihre bisherige Einschätzung von April um 0,1 Prozentpunkte leicht nach oben. Auch für Deutschland erhöhte der IWF seine Annahme für die Wachstumsrate des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 1,5 % auf 1,6 %. Der Einzelhandel entwickelte sich in Deutschland im laufenden Jahr ebenfalls positiv. Von Januar bis Mai 2016 wurde laut Statistischem Bundesamt im deutschen Einzelhandel preisbereinigt 2,0 % und nominal 2,1 % mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum umgesetzt. Im gleichen Zeitraum lagen die Einzelhandelsumsätze mit Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren preisbereinigt 2,3 % und nominal 2,7 % über den Werten des Vorjahres.
Der Markt für alkoholfreie Getränke (AfG) in Deutschland wies im ersten Halbjahr 2016 eine positive Entwicklung auf. Das Haushaltspanel der GfK ermittelte einen Anstieg beim branchenweiten AfG-Absatz um insgesamt 1,4 % im Vergleich zu den ersten sechs Monaten 2015. Das Umsatzvolumen lag sogar 3,4 % über dem Niveau des vergleichbaren Vorjahreszeitraums.
Das Mineralwasser-Segment verzeichnete im gleichen Zeitraum auf alle Sorten gerechnet einen Absatzzuwachs von 2,8 % sowie ein Umsatzplus von 3,6 %. Innerhalb dieses Segments setzte sich der Trend zu stillem Mineralwasser weiter fort. So legte Wasser ohne Kohlensäure am stärksten zu (Absatz: +7,6 %, Umsatz: +9,6 %). Auch der Absatz und Umsatz von Wasser mit wenig Kohlensäure stieg um 3,3 % respektive 5,2 % kräftig. Gegen den Trend leicht rückläufig war dagegen die Entwicklung bei Wasser mit viel Kohlensäure. Hier sank der Absatz um 0,6 % und der Umsatz um 1,8 %. Hinsichtlich der Preisentwicklung bei Mineralwasser waren in keinem Preissegment signifikante Veränderungen zu beobachten. Das gestiegene Marken- und Qualitätsbewusstsein der Verbraucher kommt jedoch dem Markenwassersegment (Durchschnittspreis pro Liter von 0,40 € und höher) zugute,
das im Berichtszeitraum schneller als der Gesamtmarkt gewachsen ist.
Das Segment Fruchthaltige Getränke wies im Berichtszeitraum nach Angaben der GfK einen leichten Absatzrückgang von 1,0 % aus, verzeichnete jedoch auf Grund von Preiserhöhungen ein Umsatzplus von 2,9 %. Sowohl Fruchtsäfte und Fruchtnektare als auch Smoothies legten umsatzseitig zu. Fruchtsaftgetränke dagegen entwickelten sich mit einem Absatz- und Umsatzminus von 7,8 % respektive 4,1 % deutlich negativ.
Im Segment der kohlensäurehaltigen Süßgetränke (Carbonated Soft Drinks, CSD) wurde 1,0 % mehr abgesetzt. Der Absatz von Cola- und Cola-Mix-Getränken stieg leicht um 0,9 %, der Absatz von Limonaden um 1,6 %. Ein Absatzminus wiesen lediglich Bittergetränke aus, bei denen 2,9 % weniger abgesetzt wurde. Beim Umsatz legten jedoch alle Süßgetränke zu, am stärksten Bittergetränke und Limonaden. Insgesamt verzeichnete das CSD-Segment einen Umsatzanstieg von 2,4 %.
Die restlichen AfG-Segmenten verzeichneten insgesamt einen Absatzrückgang von 1,9 %, der jedoch durch Preiserhöhungen mehr als kompensiert werden konnte. Entsprechend wurde in diesen Segmenten ein Umsatzanstieg von 5,6 % erzielt. Die stärksten Umsatzzuwächse erzielten dabei Wasser Plus (+19,0 %), Energydrinks (+15,1 %) und Eistee (+13,0 %). Rückläufige Umsätze wiesen lediglich Nearwater (-8,4 %) und Flavoured Water (-5,5 %) auf.
Am 10. Februar 2016 wurde mit der Eintragung in das Handelsregister beim Amtsgericht Ulm der Formwechsel der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG in die Rechtsform der Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) unter Beitritt der Karlsberg International Getränkemanagement GmbH als persönlich haftende Gesellschafterin wirksam. Die Gesellschaft firmiert seitdem als Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA. Alle Aktionäre der vormaligen Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG wurden Kommanditaktionäre der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA. Seit Eintragung obliegt die Geschäftsführung und Vertretung der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA der Karlsberg International Getränkemanagement GmbH als persönlich haftende Gesellschafterin. Geschäftsführer der Karlsberg International Getränkemanagement GmbH sind Dr. Hans-Georg Eils und Frank Scheidemann (seit 4. März 2016). Alleinvorstand Michael Bartholl, dessen Bestellung zum Vorstand der Gesellschaft mit Eintragung des Formwechsels endete, ist auf eigenen Wunsch aus dem Unternehmen ausgeschieden und hat sämtliche Geschäftsführungsfunktionen in den Tochtergesellschaften zum 11. Februar 2016 niedergelegt. Die Verantwortung für das operative Geschäft liegt weiterhin bei den Geschäftsführern der im Markt operierenden Gesellschaften Mineralbrunnen Teinach GmbH, Mineralbrunnen Krumbach GmbH, Niehoffs Vaihinger Fruchtsaft GmbH und KAMPOS Vertriebs GmbH.
Am 16. Juni 2016 wurden auf der ordentlichen Hauptversammlung der Gesellschaft alle Tagesordnungspunkte mit großer Mehrheit im Sinne der Verwaltung beschlossen. Dazu gehörte auch der Vorschlag von Aufsichtsrat und persönlich haftender Gesellschafterin, aus dem Bilanzgewinn der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA in Höhe von rund 4,0 Mio. € eine Dividende von 0,27 € je Stammaktie und von 0,35 € je Vorzugsaktie für das Geschäftsjahr 2015 auszuschütten. Die Auszahlung der Dividende erfolgte am 21. Juni 2016. Unter Berücksichtigung der zu dieser Zeit von der Gesellschaft gehaltenen Anteile betrug die Ausschüttungssumme somit 2,4 Mio. €. Dem Gewinnvortrag wurden 1,6 Mio. € zugeführt.
Im Eigenbesitz der Gesellschaft befanden sich zum 30. Juni 2016 insgesamt 394.945 eigene Stammaktien, was einem Anteil von 6,25 % der Stammaktien respektive 4,65 % am Grundkapital entspricht. Die Gesellschaft hielt keine eigenen Vorzugsaktien.
Im Zwischenbericht zum 30. Juni 2016 wurde das Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) erstmalig vollumfänglich angewendet (gem. Art. 75 EGHGB). Eine Anpassung der Vorjahreszahlen erfolgte entsprechend Art. 75 Abs. 2 EGHGB nicht. Dadurch ergeben sich zwischen den Positionen der Gewinn- und Verlustrechnungen folgende Ausweisänderungen: In den Umsatzerlösen ist ein Betrag in Höhe von 0,4 Mio. € (Vj. 0,3 Mio. €) enthalten, der nicht mehr den sonstigen betrieblichen Erträgen zuzuordnen ist. In den Aufwendungen für bezogene Leistungen ist ein Betrag in Höhe von 0,6 Mio. € (Vj. 0,5 Mio. €) enthalten, der nicht mehr unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen auszuweisen ist.
Der Konzern der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA erwirtschaftete in den ersten sechs Monaten dieses Geschäftsjahres einen Umsatz von 67,3 Mio. €. Der Umsatzanstieg um 1,4 Mio. € gegenüber dem Vorjahrszeitraum resultierte im Wesentlichen aus dem gesteigerten Absatz im Bereich der Kernmarken, insbesondere bei Mineralwasser, sowie dem geänderten Ausweis von Umsatzerlösen im Rahmen des BilRUG in Höhe von 0,4 Mio. €.
Der Materialaufwand einschließlich der Bestandsveränderungen belief sich auf 25,3 Mio. € gegenüber 25,7 Mio. € im Vorjahreszeitraum. Trotz des geänderten Ausweises von bezogenen Leistungen im Rahmen des BilRUG in Höhe von 0,6 Mio. € ergab sich ein Rückgang, der hauptsächlich auf den geringeren Bestandsabbau im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zurückzuführen ist.
Im Ergebnis führten die dargestellten Entwicklungen im Bereich der Umsatzerlöse und des Wareneinsatzes zu einem um 1,9 Mio. € verbesserten Rohertrag. Der Rückgang bei den sonstigen betrieblichen Erträgen um 1,3 Mio. € gegenüber dem Vorjahreszeitraum resultierte im Wesentlichen aus niedrigeren Erträgen aus Kursgewinnen, geringeren Auflösungen von Rückstellungen sowie dem geänderten Ausweis von Umsatzerlösen im Rahmen des BilRUG in Höhe von 0,4 Mio. €.
Der Personalaufwand belief sich auf 15,0 Mio. € gegenüber 14,5 Mio. € im Vorjahreszeitraum. Trotz konstanter Beschäftigtenzahl im Konzern führten einmalige Aufwendungen für die Dotierung von Personalrückstellungen zu einem leichten Anstieg im Berichtszeitraum.
Die Abschreibungen sind in Folge der gestiegenen Investitionstätigkeit um 0,3 Mio. € auf 5,8 Mio. € gestiegen. Trotz des geänderten Ausweises von bezogenen Leistungen im Rahmen des BilRUG in Höhe von 0,6 Mio. € ergab sich bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ein Anstieg um 0,3 Mio. €. Dieser resultierte primär aus gestiegenen Marketing- und Vertriebsaufwendungen im Zusammenhang mit Kundenleistungen.
Der starke Anstieg im Finanzergebnis von -0,9 Mio. € auf 0,1 Mio. € im Berichtszeitraum resultierte hauptsächlich aus der gesetzlichen Anpassung des Rechnungszinses zur Rückstellungsdotierung.
Das handelsrechtliche Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit schloss damit bei 0,9 Mio. € gegenüber 0,5 Mio. € im Vorjahr.
Nach Abzug von außerordentlichen Aufwendungen und Steuern ergab sich ein Periodenergebnis im Konzern von 0,4 Mio. € (Vorjahreszeitraum 0,1 Mio. €).
Die Ergebniskennzahlen EBITDA und EBIT lagen bei 6,5 Mio. € (Vorjahreszeitraum 6,8 Mio. €) respektive 0,7 Mio. € (Vorjahreszeitraum 1,3 Mio. €). Dabei ist zu berücksichtigen, dass das erste Halbjahr 2016 von einmaligen Personalaufwendungen überproportional belastet wurde. Da sich dieser Effekt im zweiten Halbjahr vollständig kompensieren wird, hält die Gesellschaft an der im letzten Geschäftsbericht prognostizierten Verbesserung dieser Ergebniskennzahlen für das Geschäftsjahr 2016 fest.
Die Bilanzsumme hat zum 30. Juni 2016 um 3,5 Mio. € bzw. 2,9 % auf 115,4 Mio. € abgenommen. Die wesentlichen Posten haben sich im Vergleich zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2015 wie folgt entwickelt:
Im Anlagevermögen haben die immateriellen Vermögensgegenstände, die vornehmlich Marken- und Belieferungsrechte ausweisen, durch planmäßige Abschreibungen um 1,7 Mio. € abgenommen. Bei einem Investitionsvolumen von 5,4 Mio. € und planmäßigen Abschreibungen von 4,0 Mio. € ist das Sachanlagevermögen um 1,3 Mio. € gestiegen. Das Finanzanlagevermögen blieb mit einem Volumen von 10,9 Mio. € in etwa auf dem Niveau des letzten Bilanzstichtages.
Im Umlaufvermögen hat das Vorratsvermögen durch den Bestandsabbau bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen und den unfertigen Erzeugnissen in Höhe von 1,5 Mio. € und dem Bestandsaufbau bei den fertigen Erzeugnissen in Höhe von 0,9 Mio. € um insgesamt 0,6 Mio. € abgenommen. In den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen ist ein Darlehen gegenüber dem Mehrheitsaktionär von 12,5 Mio. € enthalten. Die sonstigen Vermögensgegenstände lagen mit 10,1 Mio. € nahezu auf dem Niveau des letzten Bilanzstichtages. Die liquiden Mittel beliefen sich auf komfortable 1,3 Mio. €. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten lag bei 0,2 Mio. € und damit 0,1 Mio. € unter dem Wert zum Jahresende 2015. Durch den Verbrauch von aktivierten latenten Steuern nahmen diese um 0,2 Mio. € ab.
Im Eigenkapital führten die Dividendenauskehrung an die Aktionäre und die Zahlung an einen Minderheitsgesellschafter zu einer Verminderung um insgesamt 2,8 Mio. € auf 52,0 Mio. €. Die Eigenkapitalquote lag zum Ende des Berichtszeitraums mit rund 45 % nach wie vor auf einem sehr hohen Niveau. In den sonstigen Rückstellungen führten gesunkene Dotierungen für ausstehende Eingangsrechnungen und für vertriebliche Vergütungen zu einer Verringerung von 4,8 Mio. €.
Die Konzern-Kapitalflussrechnung zeigte beim Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit einen Rückgang auf 2,5 Mio. € nach 6,1 Mio. € im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Dieser Rückgang resultierte im Wesentlichen aus Liquiditätsabflüssen für vertriebliche Vergütungen und für ausstehende Eingangsrechnungen. Nach Verrechnung der Liquiditätseffekte aus Investitionstätigkeit und aus Finanzierungstätigkeit (Auskehrung an Aktionäre und Minderheitsgesellschafter)
hat der Finanzmittelfonds im Berichtszeitraum insgesamt um 4,7 Mio. € abgenommen. Die liquiden Mittel und die kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beliefen sich zum 30. Juni 2016 auf einen Schuldsaldo von 10,4 Mio. €. Im ersten Halbjahr 2016 stand jederzeit ausreichend freie Liquidität zur Verfügung.
Die Stamm- und Vorzugsaktien der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG haben sich im Berichtszeitraum sehr unterschiedlich entwickelt. Der Kurs der Stammaktien schloss nach einem volatilen Verlauf im ersten Halbjahr 2016 bei 11,90 € deutlich unter dem Vorjahresendwert (31.12.2015: 16,81 €). Die Vorzugsaktie dagegen lag Ende Juni bei 7,95 € fast auf Vorjahresendniveau (31.12.2015: 7,97 €). Die stichtagsbezogene Marktkapitalisierung der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA am 30. Juni 2016 verringerte sich im Berichtszeitraum somit um rund 25 % auf 92,53 Mio. € (31.12.2015: 123,58 Mio. €).
Die Risikolage des Konzerns hat sich gegenüber der Beurteilung zum Jahresabschluss 2015 nicht verändert. Von den im Geschäftsbericht 2015 beschriebenen Risiken kann potenziell eine wesentliche Beeinträchtigung der Ertrags-, Vermögensund Finanzlage für das Unternehmen ausgehen. Jedoch liegen unter Berücksichtigung sämtlicher bekannter Tatsachen derzeit keine Risiken vor, die den Fortbestand des Konzerns im überschaubaren Zeitraum gefährden können.
Branchenspezifisch kann aus kurzfristiger Betrachtung der jeweilige Witterungsverlauf die Produktions- und Absatzplanung beeinträchtigen. Daher kommt der operativen Flexibilität hinsichtlich Lieferfähigkeit, Marktanpassung und Kostenmanagement eine hohe Bedeutung zu. Dies eröffnet den Produkten des Konzerns gute Aussichten, ertragsrelevante Positionen auch auf Märkten zu halten oder zu erreichen, die im Wettbewerb weiter hart umkämpft bleiben.
Die Themen Regionalität und Nachhaltigkeit haben im Getränkemarkt kontinuierlich an Stellenwert gewonnen. Die Konsumenten suchen zunehmend nach Produkten aus der Heimat, auf deren Qualität sie vertrauen und auf die sie sich verlassen können. Dank starker Marken im Wasser-, Erfrischungsgetränke- und Saftbereich sowie der regionalen Ausrichtung der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA ergeben sich deshalb weitere Wachstumspotenziale für den Konzern. Die in einigen Regionen bestehende Marktführerschaft soll kontinuierlich und ertragsorientiert ausgebaut werden. Als kompetenter Systempartner für Handel und Gastronomie ergeben sich ebenfalls erhebliche, noch nicht genutzte Wachstumspotenziale. Zudem bieten die abgeschlossenen Konzessionsverträge für die Marken afri und Bluna große Chancen, in den kommenden Jahren die Marktpräsenz in Handel und Gastronomie deutlich zu erhöhen und neue Absatzmärkte und Marktanteile zu gewinnen. Das übergeordnete Ziel des Konzerns bleibt es, ein nachhaltiges Ertragswachstum im Marktsegment für qualitativ hochwertige, alkoholfreie Premiumgetränke zu generieren.
Für den Euroraum rechnet der IWF nach einem Wirtschaftswachstum von 1,6 % im laufenden Jahr mit einer leichten Eintrübung der Wachstumsaussichten in 2017. Auf Grund der Unsicherheit im Zuge der Brexit-Entscheidung wurde die bisherige Einschätzung zum konjunkturellen Aufschwung um 0,2 Prozentpunkte auf 1,4 % reduziert. Auch der Ausblick für Deutschland als einem der wichtigsten britischen Handelspartner hat sich verschlechtert. Die IWF-Ökonomen gehen nur noch von einem Anstieg der deutschen Wirtschaftsleistung um 1,2 % im kommenden Jahr aus, das sind 0,4 Prozentpunkte weniger als bisher angenommen. Der deutsche Einzelhandel wird nach Einschätzung des Handelsverbands Deutschland (HDE) seinen moderaten Aufwärtstrend der letzten Jahre fortsetzen und seine Erlöse in 2016 um 2,0 % steigern. Wachstumstreiber sind dabei der Online-Handel und das gute Konsumumfeld. Der GfK-Konsumklimaindex stieg im Juni auf 9,8 Zähler und erreichte damit den höchsten Stand seit September 2015. Bei den deutschen Verbrauchern
wird auch weiterhin von einer positiven Stimmungslage ausgegangen. Für Juli 2016 prognostiziert der Gesamtindikator 10,1 Punkte. Der Trend des Konsumklimas zeigt somit weiter nach oben und der Konsum verspricht, eine wichtige Stütze der Konjunkturentwicklung in Deutschland zu bleiben. Auch in der Getränkeindustrie herrscht aufgrund der guten gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen Optimismus. Für die Gastronomie und Hotellerie blickt der Branchenverband DEHOGA ebenfalls mit Zuversicht auf das Gesamtjahr 2016 und prognostiziert ein nominales Umsatzwachstum zwischen 2,0 und 2,5 %. Erfreulich ist die Branche bereits in das Jahr gestartet. In den traditionell eher schwierigen Monaten Januar bis März konnte das Gastgewerbe insgesamt ein Umsatzplus von nominal 4,0 % verbuchen (preisbereinigt 1,8 %).
Im Konzern der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA werden durch das im Vorjahr gestartete Optimierungsprogramm in den Bereichen Logistik und Produktion die Prozesse weiter verbessert. Auch die Verschmelzung der Saftgesellschaften wird zu weiteren Effizienzsteigerungen beitragen. Die engere Verflechtung aller Bereiche mit Karlsberg wie beispielsweise in den Bereichen Technik, Logistik und Administration und eine Straffung der Entscheidungswege werden zusätzlich zu Effizienzsteigerungen und Synergieeffekten führen. Mit der schlanken, dezentralen Organisationsstruktur und einer klaren Markenstrategie mit Fokus auf die Themen Qualität und Regionalität ist der Konzern gut aufgestellt, um im laufenden Jahr von positiven Marktimpulsen profitieren zu können.
Vor diesem Hintergrund bestätigt die Gesellschaft auch ihre bisherige Prognose für das Gesamtjahr 2016. Auf Konzernebene wird von einer Verbesserung bei EBIT und EBITDA im einstelligen Prozentbereich ausgegangen. Zudem werden die Investitionen gegenüber den Vorjahren weiter erhöht. Die Finanzierung und Liquidität des Konzerns stehen auch im Geschäftsjahr 2016 auf einer gesicherten Basis. Durch die finanziellen Eigenmittel und die bestehenden Kreditlinien ist es zudem möglich, wirtschaftlich attraktive Handlungsoptionen umzusetzen und weitere Marktpotenziale zu erschließen. Übergeordnetes Ziel bleibt nachhaltiges Ertragswachstum im Marktsegment für qualitativ hochwertige, alkoholfreie Premiumgetränke zu generieren.
Bad Überkingen, den 15. August 2016 Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA
Dr. Hans-Georg Eils Frank Scheidemann
Geschäftsführung der Karlsberg International Getränkemanagement GmbH, Homburg (Saarpfalz)
Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA
| AKTIVA | 30.06.2016 € |
31.12.2015 € |
|
|---|---|---|---|
| A. Anlagevermögen | |||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||
| 1. Entgeltlich erworbene Belieferungs- und andere Rechte | 5.871.582,04 | 7.609.108,30 | |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 0,00 | 0,00 | |
| 5.871.582,04 | 7.609.108,30 | ||
| II. Sachanlagen | |||
| 1. Grundstücke und Bauten | 15.926.617,09 | 15.913.640,54 | |
| 2. Quellen und Quellenanlagen | 1.267.589,29 | 874.305,29 | |
| 3. Technische Anlagen und Maschinen | 12.979.838,09 | 12.380.406,17 | |
| 4. Betriebs- und Geschäftsausstattung | 9.717.925,98 | 8.918.228,75 | |
| 5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 975.097,27 | 1.496.284,61 | |
| 40.867.067,72 | 39.582.865,37 | ||
| III. Finanzanlagen | |||
| 1. Beteiligungen | |||
| a) an assoziierten Unternehmen | 2.198.753,54 | 2.397.527,95 | |
| b) sonstige | 35.825,84 | 35.825,84 | |
| 2. Wertpapiere des Anlagevermögens | 7.945.431,66 | 7.945.431,66 | |
| 3. Sonstige Ausleihungen und Genossenschaftsanteile | 733.367,85 | 744.270,63 | |
| 10.913.378,89 | 11.123.056,08 | ||
| 57.652.028,65 | 58.315.029,75 | ||
| B. Umlaufvermögen | |||
| I. Vorräte | |||
| 1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 6.285.283,05 | 6.624.062,48 | |
| 2. Unfertige Erzeugnisse | 1.370.024,94 | 2.484.241,28 | |
| 3. Fertige Erzeugnisse und Waren | 5.163.734,45 | 4.279.153,94 | |
| 12.819.042,44 | 13.387.457,70 | ||
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | |||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 12.454.781,22 | 11.684.489,63 | |
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 13.094.183,78 | 15.258.914,16 | |
| 3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 113.400,00 | 226.800,00 | |
| 4. Forderungen gegen Gesellschafter | 885.550,10 | 3.341,41 | |
| 5. Sonstige Vermögensgegenstände | 10.076.555,94 | 10.269.222,29 | |
| 36.624.471,04 | 37.442.767,49 | ||
| III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten | 1.258.778,56 | 2.301.604,70 | |
| 50.702.292,04 | 53.131.829,89 | ||
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 246.224,50 | 367.067,25 | |
| D. Aktive latente Steuern | 6.752.743,02 | 6.998.960,69 | |
| 115.353.288,21 | 118.812.887,58 |
| PASSIVA | 30.06.2016 € |
31.12.2015 € |
||
|---|---|---|---|---|
| A. Eigenkapital | ||||
| I. Gezeichnetes Kapital | ||||
| 1. Stammaktien | 16.627.742,97 | 16.627.742,97 | ||
| - Eigene Anteile | 1.039.961,35 | 1.039.961,35 | ||
| 2. Vorzugsaktien | 5.759.713,03 | 5.759.713,03 | ||
| - Eigene Anteile | 0,00 | 0,00 | ||
| 21.347.494,65 | 21.347.494,65 | |||
| II. Kapitalrücklage | 26.950.308,87 | 26.950.308,87 | ||
| III. Gewinnrücklagen | ||||
| 1. Gesetzliche Rücklage | 915.710,47 | 915.710,47 | ||
| 2. Andere Gewinnrücklagen | 3.127.000,00 | 3.127.000,00 | ||
| 4.042.710,47 | 4.042.710,47 | |||
| IV. Bilanzgewinn | -3.503.755,33 | -1.119.265,84 | ||
| V. Nicht beherrschende Anteile | 3.178.743,75 | 3.632.850,00 | ||
| 52.015.502,41 | 54.854.098,15 | |||
| B. Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung | 353.193,75 | 403.650,00 | ||
| C. Sonderposten für Investitionszuschüsse und Investitionszulagen | 177.217,49 | 185.218,62 | ||
| D. Rückstellungen | ||||
| 1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 10.604.671,09 | 10.431.853,00 | ||
| 2. Steuerrückstellungen | 17.689,88 | 0,00 | ||
| 3. Sonstige Rückstellungen | 30.841.393,69 | 35.616.395,77 | ||
| 41.463.754,66 | 46.048.248,77 | |||
| E. | Verbindlichkeiten | |||
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 11.649.862,17 | 8.000.000,00 | ||
| 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 7.903.253,80 | 7.346.307,61 | ||
| 3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 168.675,89 | 217.673,78 | ||
| 4. Sonstige Verbindlichkeiten | 1.128.765,54 | 1.189.090,65 | ||
| 20.850.557,40 | 16.753.072,04 | |||
| F. | Rechnungsabgrenzungsposten | 0,00 | 5.100,00 | |
| G. Passive latente Steuern | 493.062,50 | 563.500,00 | ||
| 1. Halbjahr 2016 € |
1. Halbjahr 2015 € |
||
|---|---|---|---|
| 1. | Umsatzerlöse | 67.274.782,35 | 65.829.469,35 |
| 2. | Erhöhung (+) / Verminderung (-) des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen | -276.859,70 | -1.021.463,60 |
| 66.997.922,65 | 64.808.005,75 | ||
| 3. | Sonstige betriebliche Erträge | 1.946.584,53 | 3.233.838,04 |
| 4. | Materialaufwand | ||
| a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren | 20.020.918,78 | 19.956.111,03 | |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | 4.977.368,83 | 4.716.858,33 | |
| 5. | Personalaufwand | ||
| a) Löhne und Gehälter | 12.685.629,28 | 11.753.231,55 | |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung - davon für Altersversorgung |
2.347.237,04 337.901,86 |
2.748.648,61 760.467,03 |
|
| 6. | Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | 5.806.707,94 | 5.462.135,32 |
| 7. | Sonstige betriebliche Aufwendungen | 22.283.677,19 | 22.001.324,21 |
| 68.121.539,06 | 66.638.309,05 | ||
| 8. | Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens | 4,59 | 30.592,43 |
| 9. | Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 392.328,66 | 231.612,69 |
| 10. Abschreibungen auf Finanzanlagen | 0,00 | 18.098,74 | |
| 11. Aufwendungen aus assoziierten Unternehmen | 85.374,41 | 85.374,41 | |
| 12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 206.416,23 | 1.050.549,82 | |
| 100.542,61 | -891.817,85 | ||
| 13. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 923.510,73 | 511.716,89 | |
| 14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 393.854,40 | 291.456,34 | |
| 15. Ergebnis nach Steuern | 529.656,33 | 220.260,56 | |
| 16. Sonstige Steuern | 128.275,43 | 142.031,65 | |
| 17. Jahresüberschuss (+) / Jahresfehlbetrag (-) | 401.380,90 | 78.228,91 | |
| 18. Gewinnvortrag (+) / Verlustvortrag (-) | -3.483.175,69 | -2.378.409,10 | |
| 19. Nicht beherrschende Anteile | 421.960,54 | 412.984,96 | |
| 20. Konzernbilanzgewinn (+) / Konzernbilanzverlust (-) | -3.503.755,33 | -2.713.165,15 |
| 1. Halbjahr 2016 € |
1. Halbjahr 2015 € |
|
|---|---|---|
| 1. Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | ||
| Periodenergebnis (einschließlich Ergebnisanteilen von Minderheitsgesellschaftern) | 401.380,90 | 78.228,91 |
| Abschreibungen / Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens | 6.005.482,35 | 5.679.008,47 |
| Veränderungen der Rückstellungen | -4.584.494,11 | -1.504.997,28 |
| Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen / Erträge | 117.322,79 | 11.778,80 |
| Gewinn / Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens | -130.011,72 | -7.480,78 |
| Zinsaufwendungen / Zinserträge | -185.912,43 | 818.937,13 |
| Aufwendungen / Erträge aus außerordentlichen Posten | 0,00 | 27.455,50 |
| Ertragsteueraufwand / -ertrag | 393.854,40 | 291.456,34 |
| Ertragsteuerzahlungen | -194.258,87 | -221.220,17 |
| Veränderung der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva | -946.331,48 | -1.967.965,53 |
| Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva (ohne Rückstellungen) |
1.672.295,23 | 2.929.474,71 |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | 2.549.327,06 | 6.134.676,10 |
| 2. Cashflow aus Investitionstätigkeit | ||
| Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens | 0,00 | 7.688.013,76 |
| Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens | 141.506,63 | 2.092.865,00 |
| Auszahlungen für Investitionen in Gegenstände des immateriellen Anlagevermögens | -10.474,72 | 0,00 |
| Auszahlungen für Investitionen in Gegenstände des Sachanlagevermögens | -5.929.545,62 | -6.930.915,68 |
| Auszahlungen für Investitionen in Gegenstände des Finanzanlagevermögens | 0,00 | -7.938.013,76 |
| Erhaltene Zinsen | 22.047,94 | 4.618,81 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | -5.776.465,77 | -5.083.431,87 |
| 3. Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | ||
| Auszahlungen an Unternehmenseigner und Minderheitsgesellschafter | -4.121.380,32 | -3.684.055,93 |
| Einzahlungen aus Darlehen an Mehrheitsaktionär | 15.000.000,00 | 5.000.000,00 |
| Auszahlungen für Darlehen an Mehrheitsaktionär | -12.500.000,00 | -5.000.000,00 |
| Auszahlungen aus der Tilgung von Finanzschulden | 0,00 | -45.934,91 |
| Erhaltene Zinsen Darlehen Mehrheitsaktionär | 335.069,44 | 161.805,55 |
| Gezahlte Zinsen | -179.238,72 | -138.344,09 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | -1.465.549,60 | -3.706.529,38 |
| 4. Finanzmittelfonds am Ende der Periode | ||
| Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds (Zwischensumme 1. - 3.) | -4.692.688,31 | -2.655.285,15 |
| Finanzmittelfonds am 1. Januar | -5.698.395,30 | -8.238.064,47 |
| Finanzmittelfonds am 30. Juni | -10.391.083,61 | -10.893.349,62 |
| 5. Zusammensetzung des Finanzmittelfonds | ||
| Liquide Mittel | 1.258.778,56 | 1.133.869,82 |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | -11.649.862,17 | -12.027.219,44 |
| Finanzmittelfonds am 30. Juni | -10.391.083,61 | -10.893.349,62 |
| Mutterunternehmen | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Gezeichnetes Kapital | Kapitalrücklage | Erwirtschaftetes Konzern eigenkapital |
|||
| Stammaktien | Vorzugsaktien | ||||
| € | € | € | € | ||
| 31.12.2014 | 14.388.997,37 | 5.759.713,03 | 21.415.429,65 | 3.599.216,59 | |
| Ausgabe von eigenen Anteilen | 1.198.784,25 | 0,00 | 5.534.879,22 | 0,00 | |
| Gezahlte Dividenden | 0,00 | 0,00 | 0,00 | -1.934.915,22 | |
| Ausschüttung an Minderheitsgesellschafter | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| 1.198.784,25 | 0,00 | 5.534.879,22 | -1.934.915,22 | ||
| Jahresüberschuss (+) / Jahresfehlbetrag (-) | 0,00 | 0,00 | 0,00 | -334.756,05 | |
| Konzern-Gesamtergebnis | 0,00 | 0,00 | 0,00 | -334.756,05 | |
| 30.06.2015 | 15.587.781,62 | 5.759.713,03 | 26.950.308,87 | 1.329.545,32 | |
| 31.12.2015 | 15.587.781,62 | 5.759.713,03 | 26.950.308,87 | 2.923.444,63 | |
| Ausgabe von eigenen Anteilen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| Gezahlte Dividenden | 0,00 | 0,00 | 0,00 | -2.363.909,85 | |
| Ausschüttung an Minderheitsgesellschafter | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| 0,00 | 0,00 | 0,00 | -2.363.909,85 | ||
| Jahresüberschuss (+) / Jahresfehlbetrag (-) | 0,00 | 0,00 | 0,00 | -20.579,64 | |
| Konzern-Gesamtergebnis | 0,00 | 0,00 | 0,00 | -20.579,64 | |
| 30.06.2016 | 15.587.781,62 | 5.759.713,03 | 26.950.308,87 | 538.955,14 |
| Konzern eigenkapital |
Minderheitsgesellschafter | ||
|---|---|---|---|
| Eigenkapital | Minderheitenkapital | Eigenkapital gemäß Konzernbilanz |
|
| € | € | € | € |
| 49.704.419,14 | 4.541.062,50 | 4.541.062,50 | 45.163.356,64 |
| 6.733.663,47 | 0,00 | 0,00 | 6.733.663,47 |
| -1.934.915,22 | 0,00 | 0,00 | -1.934.915,22 |
| -867.091,21 | -867.091,21 | -867.091,21 | 0,00 |
| 3.931.657,05 | -867.091,21 | -867.091,21 | 4.798.748,25 |
| 78.228,91 | 412.984,96 | 412.984,96 | -334.756,05 |
| 78.228,91 | 412.984,96 | 412.984,96 | -334.756,05 |
| 53.714.305,09 | 4.086.956,25 | 4.086.956,25 | 49.627.348,84 |
| 54.854.098,15 | 3.632.850,00 | 3.632.850,00 | 51.221.248,15 |
| 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| -2.363.909,85 | 0,00 | 0,00 | -2.363.909,85 |
| -876.066,79 | -876.066,79 | -876.066,79 | 0,00 |
| -3.239.976,64 | -876.066,79 | -876.066,79 | -2.363.909,85 |
| 401.380,90 | 421.960,54 | 421.960,54 | -20.579,64 |
| 401.380,90 | 421.960,54 | 421.960,54 | -20.579,64 |
| 52.015.502,41 | 3.178.743,75 | 3.178.743,75 | 48.836.758,66 |
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| 01.01.2016 | Zugänge | Abgänge | Umbuchungen | 30.06.2016 | |
| € | € | € | € | € | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände |
|||||
| 1. Entgeltlich erworbene Belieferungs- und andere Rechte |
32.230.278,35 | 10.474,72 | 0,00 | 11.416,30 | 32.252.169,37 |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 11.080.057,53 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 11.080.057,53 |
| 43.310.335,88 | 10.474,72 | 0,00 | 11.416,30 | 43.332.226,90 | |
| II. Sachanlagen |
|||||
| 1. Grundstücke und Bauten | 87.165.926,09 | 45.932,23 | 0,00 | 208.543,57 | 87.420.401,89 |
| 2. Quellen und Quellenanlagen | 6.077.354,71 | 6.564,04 | 0,00 | 438.567,88 | 6.522.486,63 |
| 3. Technische Anlagen und Maschinen | 122.984.336,94 | 1.630.710,01 | 3.132.231,93 | 589.557,99 | 122.072.373,01 |
| 4. Betriebs- und Geschäftsausstattung | 32.131.654,73 | 2.752.478,00 | 172.578,81 | 191.821,54 | 34.903.375,46 |
| 5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau |
1.496.284,61 | 918.719,94 | 0,00 | -1.439.907,28 | 975.097,27 |
| 249.855.557,08 | 5.354.404,22 | 3.304.810,74 | -11.416,30 | 251.893.734,26 | |
| III. Finanzanlagen |
|||||
| 1. Beteiligungen | |||||
| a) an assoziierten Unternehmen | 3.987.723,22 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 3.987.723,22 |
| b) sonstige | 35.825,84 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 35.825,84 |
| 2. Wertpapiere des Anlagevermögens | 7.945.431,66 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 7.945.431,66 |
| 3. Sonstige Ausleihungen und Genossenschaftsanteile |
783.270,63 | 0,00 | 10.902,78 | 0,00 | 772.367,85 |
| 12.752.251,35 | 0,00 | 10.902,78 | 0,00 | 12.741.348,57 | |
| 305.918.144,31 | 5.364.878,94 | 3.315.713,52 | 0,00 | 307.967.309,73 |
| Kumulierte Abschreibungen | Buchwerte | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 01.01.2016 | Zugänge | Abgänge | 30.06.2016 | 30.06.2016 | 31.12.2015 | |
| € | € | € | € | € | € | |
| 24.621.170,05 | 1.759.417,28 | 0,00 | 26.380.587,33 | 5.871.582,04 | 7.609.108,30 | |
| 11.080.057,53 | 0,00 | 0,00 | 11.080.057,53 | 0,00 | 0,00 | |
| 35.701.227,58 | 1.759.417,28 | 0,00 | 37.460.644,86 | 5.871.582,04 | 7.609.108,30 | |
| 71.252.285,55 | 241.499,25 | 0,00 | 71.493.784,80 | 15.926.617,09 | 15.913.640,54 | |
| 5.203.049,42 | 51.847,92 | 0,00 | 5.254.897,34 | 1.267.589,29 | 874.305,29 | |
| 110.603.930,77 | 1.620.836,08 | 3.132.231,93 | 109.092.534,92 | 12.979.838,09 | 12.380.406,17 | |
| 23.213.425,98 | 2.133.107,41 | 161.083,91 | 25.185.449,48 | 9.717.925,98 | 8.918.228,75 | |
| 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 975.097,27 | 1.496.284,61 | |
| 210.272.691,71 | 4.047.290,66 | 3.293.315,84 | 211.026.666,53 | 40.867.067,72 | 39.582.865,37 | |
| 1.590.195,27 | 198.774,41 | 0,00 | 1.788.969,68 | 2.198.753,54 | 2.397.527,95 | |
| 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 35.825,84 | 35.825,84 | |
| 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 7.945.431,66 | 7.945.431,66 | |
| 39.000,00 | 0,00 | 0,00 | 39.000,00 | 733.367,85 | 744.270,63 | |
| 1.629.195,27 | 198.774,41 | 0,00 | 1.827.969,68 | 10.913.378,89 | 11.123.056,08 | |
| 247.603.114,56 | 6.005.482,35 | 3.293.315,84 | 250.315.281,07 | 57.652.028,65 | 58.315.029,75 |
Die Gesellschaft ist entstanden durch formwechselnde Umwandlung der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach Aktiengesellschaft, Bad Überkingen (Amtsgericht Ulm HRB 540111) gemäß § 190 ff. UmwG.
Der vorliegende Konzernabschluss wurde gemäß §§ 290 ff. HGB aufgestellt.
Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.
Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Konzernbilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und nachfolgend gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grund wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und Davon-Vermerke ebenfalls an dieser Stelle gemacht.
Im Berichtszeitraum wurde das BilRUG erstmalig vollumfänglich angewendet (gem. Art. 75 EGHGB). Eine Anpassung der Vorjahreszahlen erfolgte entsprechend Art. 75 Abs. 2 EHGHB nicht.
Der Konzernabschluss umfasst neben der Muttergesellschaft 7 inländische Tochterunternehmen sowie eine Zweckgesellschaft.
Die Equity-Bilanzierung der wesentlichen Beteiligungen an assoziierten Unternehmen nahmen wir nach der Buchwertmethode vor. Es handelt sich um eine inländische Gesellschaft, die Karlsberg Service GmbH, Homburg (Saarpfalz), an der die Muttergesellschaft mit Wirkung zum 31. Dezember 2011 45,00 % der Anteile erworben hat. Aufgrund des maßgeblichen Einflusses wird die Gesellschaft unter den assoziierten Unternehmen ausgewiesen.
Die Zweckgesellschaft Versorgungshilfe für die Betriebsangehörigen der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG 1938 e.V., Bad Überkingen, wurde aufgrund der Befreiungsvorschrift des § 296 Abs. 2 HGB nicht in den Konzernabschluss einbezogen, da sie wegen ihrer untergeordneten Bedeutung keine wesentliche Auswirkung auf die Finanz-, Vermögensund Ertragslage des Konzerns hat.
Für die Aufstellung des Konzernabschlusses waren im Wesentlichen die unverändert zur Vergleichsperiode nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.
Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen erstellt.
Der Abschluss des assoziierten Unternehmens wurde nicht an die konzerneinheitlichen Methoden angepasst.
Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige, lineare Abschreibungen vermindert. Die Nutzungsdauer für Belieferungs-, Markenund andere Rechte beträgt zwischen 3 und 10 Jahren.
Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.
Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Nutzungsdauer bei Gebäuden und Gebäudeteilen liegt zwischen 12 und 50 Jahren, bei Quellenanlagen, technischen Anlagen und Maschinen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen 3 und 20 Jahren.
Die Abschreibungen werden linear vorgenommen.
Geringwertige Anlagegüter von mehr als € 150,00 bis € 1.000,00 werden im Geschäftsjahr des Zugangs und den folgenden vier Geschäftsjahren mit jeweils einem Fünftel abgeschrieben. Für die Erstausstattung an neu eingeführtem Leergut beträgt die Nutzungsdauer 3 Jahre.
Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen.
Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte und Wertpapiere zu Anschaffungskosten bzw. bei voraussichtlich dauernder Wertminderung zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.
Bei der Beteiligung an assoziierten Unternehmen werden neben den erworbenen Anteilen und dem anteiligen Jahresergebnis die Abschreibungen auf die stillen Reserven und des Geschäfts- oder Firmenwerts sowie latente Steuern berücksichtigt.
Die sonstigen Ausleihungen sind zum Nennwert bzw. zum niedrigeren beizulegenden Zeitwert angesetzt.
Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt.
Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgt zum gleitenden Durchschnittspreis unter Beachtung des Niederstwertprinzips.
Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgt zu den Herstellungskosten, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten der Fertigung auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Die Kostenbestandteile gemäß § 298 Abs. 1 i. V. m. § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB wurden aktiviert.
Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert.
Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.
Für Verluste aus Liefer- und Abnahmeverpflichtungen sind, soweit erforderlich, in angemessener Höhe Rückstellungen gebildet.
Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten angesetzt. Risiken wurden durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen angemessen berücksichtigt. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind abgezinst.
Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach der Anwartschaftsbarwertmethode unter Verwendung "der Richttafeln 2005 G" von Prof. Dr. K. Heubeck ermittelt. Für die Abzinsung wurde der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 4,03 % (Vj. 4,21 %) gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 3,00 % (Vj. 3,00 %) und erwartete Rentensteigerungen mit 1,50 % (Vj. 1,50 %) berücksichtigt. Die Fluktuation wurde mit einer Rate von 4,00 % (Vj. 4,00 %) berücksichtigt.
Unter Inanspruchnahme des Wahlrechts nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB wird der sich aus der Änderung der Rückstellungsbilanzierung nach §§ 249 Abs. 1 Satz 1, 253 Abs. 1 Satz 2, Abs. 2 i. V. m. § 298 HGB durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) ergebende Zuführungsbetrag über den Höchstzeitraum von 15 Jahren gleichmäßig verteilt.
Der noch in künftigen Perioden anzusammelnde Fehlbetrag für Pensionsrückstellungen und ähnliche Verpflichtungen gemäß Art. 67 Abs. 2 EGHGB beträgt T€ 82.
Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung
notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem jeweils laufzeitadäquaten Zinssatz gemäß Rückstellungsverordnung abgezinst.
Für Verpflichtungen aus zugesagten Jubiläumszuwendungen sind Beträge in Höhe der nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Barwerte der möglichen Gesamtverpflichtungen zurückgestellt.
Die Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.
Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen unter Berücksichtigung des Solidaritätszuschlags in Höhe von 29,13 % (Vj. 29,13 %) im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Dabei werden auch Differenzen, die auf Konsolidierungsmaßnahmen gemäß den §§ 300 bis 307 HGB beruhen, berücksichtigt, nicht jedoch Differenzen aus dem erstmaligen Ansatz eines Geschäfts- oder Firmenwerts bzw. eines negativen Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung.
Die passive latente Steuerschuld resultiert aus der Konsolidierung der Zweckgesellschaft Bluna-Warenzeichen GbR. Die Berechnung erfolgte mit einem Steuersatz von 12,25 % (Vj. 12,25 %).
Soweit Bewertungseinheiten gemäß § 254 HGB gebildet werden, kommen folgende Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze zur Anwendung:
Ökonomische Sicherungsbeziehungen werden durch die Bildung von Bewertungseinheiten bilanziell nachvollzogen. In den Fällen, in denen sowohl die "Einfrierungsmethode", bei der die sich ausgleichenden Wertänderungen aus dem
abgesicherten Risiko nicht bilanziert werden, als auch die "Durchbuchungsmethode", wonach die sich ausgleichenden Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko sowohl des Grundgeschäfts als auch des Sicherungsinstruments bilanziert werden, angewandt werden können, wird die Einfrierungsmethode angewandt. Die sich ausgleichenden positiven und negativen Wertänderungen werden ohne Berührung der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.
Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden dabei das Realisationsprinzip (§ 298 Abs. 1 i. V. m. § 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 298 Abs. 1 i. V. m. § 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Die Davon-Vermerke zur Währungsumrechnung umfassen sowohl die realisierten als auch die unrealisierten Währungsdifferenzen.
Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Tochtergesellschaften werden in € aufgestellt.
Die Kapitalkonsolidierung für Unternehmen, die aufgrund eines (Zu-)Erwerbs erstmals konsolidiert wurden, wurde nach der Erwerbsmethode zum Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist, vorgenommen.
Dabei wird der Wertansatz der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals des Tochterunternehmens verrechnet. Das Eigenkapital wird mit dem Betrag angesetzt, der dem zum Konsolidierungszeitpunkt beizulegenden Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten entspricht. Ein nach der Verrechnung verbleibender Unterschiedsbetrag wird, wenn er auf der Aktivseite entsteht, als Geschäfts- oder Firmenwert und, wenn er auf der Passivseite entsteht, unter dem Posten "Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung" nach dem Eigenkapital ausgewiesen.
Der für die Bestimmung des Zeitwerts der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten und der für die Kapitalkonsolidierung maßgebliche Zeitpunkt ist grundsätzlich der, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist.
Die Kapitalkonsolidierung für Gesellschaften oder für zugekaufte Kapitalanteile, die vor dem 1. Januar 2010 erstmals konsolidiert wurden, wurde nach der Buchwertmethode zum Erwerbszeitpunkt vorgenommen. Die zu aktivierenden Beträge ordneten wir dabei soweit wie möglich den betreffenden Aktivposten zu; der Restbetrag wurde als Firmenwert ausgewiesen.
Forderungen und Verbindlichkeiten, Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie Zwischengewinne innerhalb des Konsolidierungskreises wurden eliminiert.
Konzerninterne Ergebnisse aus Lieferungen und Leistungen mit assoziierten Unternehmen wurden wegen geringer Bedeutung nicht eliminiert.
Die Entwicklung des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.
Die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA ist unmittelbar (u) und über die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach Beteiligungs GmbH mittelbar (m) an folgenden Gesellschaften beteiligt, die alle über eine Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA eingeflossen sind:
| Firma und Sitz | Kapitalanteil % |
|---|---|
| Mineralbrunnen Überkingen-Teinach Beteiligungs GmbH, Bad Überkingen (u) |
100 |
| Mineralbrunnen Teinach GmbH, Bad Teinach-Zavelstein (m) |
100 |
| Mineralbrunnen Krumbach GmbH, Kißlegg (m) | 100 |
| Aqua Vertriebs GmbH, Kißlegg (m) | 100 |
| Ailon GmbH, Bad Überkingen (m) | 100 |
| Niefhoffs Vaihinger Fruchtsaft GmbH, Lauterecken (m) |
100 |
| KAMPOS Vertriebs GmbH, Lauterecken (m) | 100 |
| Bluna-Warenzeichen GbR, Bad Überkingen (u) | 10% am Erfolg |
Bei der Bluna-Warenzeichen GbR handelt es sich um eine Zweckgesellschaft gem. § 290 Abs. 2 Nr. 4 HGB. Bei wirtschaftlicher Betrachtung liegt die Mehrheit der Risiken und Chancen des Unternehmens bei der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA. Die Zweckgesellschaft wurde daher nach den Grundsätzen der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen.
| Beteiligung % |
|
|---|---|
| Inland Karlsberg Service GmbH, Homburg (Saarpfalz) |
45,00 |
Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Buchwert der Beteiligung an der Karlsberg Service GmbH, Homburg (Saarpfalz), und dem anteiligen Eigenkapital des assoziierten Unternehmens beträgt zum 30. Juni 2016 T€ 2.187. Der darin enthaltene Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von T€ 1.385 wird über eine voraussichtliche Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben, da die Gesellschaft auf Grund der Verflechtungen von einer langfristigen Geschäftsbeziehung ausgeht.
Die Wertpapiere des Anlagevermögens betreffen im Wesentlichen Anteile an einem offenen Spezialfonds, an dem die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA
100 % der Investmentanteile hält. Bei diesem Spezialfonds handelt es sich um einen Mischfonds. Dieser investiert vorwiegend in Rentenfonds mit bester Bonität. Der Kurswert des Spezialfonds liegt zum 30. Juni 2016 bei T€ 7.585 und damit T€ 353 unter dem Buchwert von T€ 7.938. Eine Abschreibung ist unterblieben, da nicht von einer dauernden Wertminderung ausgegangen wird. Eine Rückgabe der Anteile kann innerhalb einer Frist von zwei bis fünf Werktagen erfolgen. Im Berichtszeitraum erfolgte keine Ausschüttung.
| 30.06.2016 T€ |
31.12.2015 T€ |
|
|---|---|---|
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 12.455 | 11.684 |
| - davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr | 0 | 0 |
| Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 13.094 | 15.259 |
| - davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr | 0 | 0 |
| Forderungen gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht |
113 | 227 |
| - davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr | 0 | 0 |
| Forderungen gegen Gesellschafter | 886 | 3 |
| - davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr | 0 | 0 |
| Sonstige Vermögensgegenstände | 10.077 | 10.269 |
| - davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr | 6.043 | 5.789 |
| 36.624 | 37.442 |
Das gezeichnete Kapital von T€ 21.347, die Kapitalrücklage von T€ 26.950 und die gesetzliche Rücklage von T€ 916 entsprechen den bei der Muttergesellschaft ausgewiesenen Bilanzposten.
Die anderen Gewinnrücklagen betreffen Beträge aus der erstmaligen Anwendung des BilMoG.
Der Konzernbilanzgewinn umfasst neben dem der Muttergesellschaft die Bilanzergebnisse der in den Konzern einbezogenen verbundenen Unternehmen. Darüber hinaus enthält der Posten Beträge aus der Verrechnung sonstiger Konsolidierungsmaßnahmen.
Die Hauptversammlung der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA hat am 16. Juni 2016 beschlossen, aus dem Bilanzgewinn der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA in Höhe von 3.967.313,32 € aus dem Jahr 2015 eine Dividende von 0,27 € je Stammaktie und von 0,35 € je Vorzugsaktie für das Geschäftsjahr 2015 auszuschütten. Die Ausschüttungssumme der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA beträgt unter Berücksichtigung der zum Zeitpunkt der Hauptversammlung durch die Gesellschaft gehaltenen Anteile 2.363.909,85 €. Der verbleibende Betrag in Höhe von 1.603.403,47 € wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Am Stichtag, dem 30. Juni 2016 hält die Gesellschaft unverändert zum letzten Bilanzstichtag insgesamt 394.945 Stück Stammaktien und keine Vorzugsaktien als eigene Aktien. Dies entspricht einem Betrag von T€ 1.040 oder einem Anteil von 4,65 % am Grundkapital.
Die Kapitalkonsolidierung der erstmalig zum 1. Januar 2010 in den Konzern eingebundenen Bluna-Warenzeichen GbR führte zu einem passivischen Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 1.009. Der Unterschiedsbetrag wird planmäßig nach der Restnutzungsdauer der entsprechenden abnutzbaren Vermögensgegenstände über einen Zeitraum von zehn Jahren aufgelöst. Der Auflösungsbetrag wird unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen und lag im ersten Halbjahr 2016 bei T€ 50.
Der Fehlbetrag wegen nicht bilanzierter mittelbarer Versorgungsverpflichtungen i. S. v. Art. 28 Abs. 2 EGHGB beläuft sich auf T€ 48.801; er betrifft die Versorgungshilfe für die Betriebsangehörigen der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG 1938 e.V., Bad Überkingen.
Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Leergutverpflichtungen, Kundenverpflichtungen und Personalrückstellungen.
| in T€ | 30.06.2016 | 31.12.2015 | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Art der Verbindlichkeit | Restlaufzeit bis 1 Jahr |
Restlaufzeit 1 Jahr bis 5 Jahre |
Restlaufzeit über 5 Jahre |
Gesamt | Restlaufzeit bis 1 Jahr |
Restlaufzeit 1 Jahr bis 5 Jahre |
Restlaufzeit über 5 Jahre |
Gesamt |
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten |
11.650 | 0 | 0 | 11.650 | 8.000 | 0 | 0 | 8.000 |
| 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
7.903 | 0 | 0 | 7.903 | 7.346 | 0 | 0 | 7.346 |
| 3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen |
169 | 0 | 0 | 169 | 218 | 0 | 0 | 218 |
| 4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern |
0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 5. Sonstige Verbindlichkeiten - davon aus Steuern - davon im Rahmen der sozialen Sicherheit |
1.002 941 0 |
127 0 0 |
0 0 0 |
1.129 941 0 |
1.044 878 0 |
127 0 0 |
18 0 0 |
1.189 878 0 |
| 20.724 | 127 | 0 | 20.851 | 16.608 | 127 | 18 | 16.753 |
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe durch Grundschulden auf Grundstücke von Tochterunternehmen und verpfändete Wertpapiere gesichert.
| T€ | |
|---|---|
| Verpflichtungen aus Mitgliedschaft in Leergutgebindepools | 15.470 |
Bei den Verpflichtungen aus Mitgliedschaft in Leergutgebindepools handelt es sich um nicht passivierte Rücknahmeverpflichtungen gegenüber den Pfandsystemen PETCYCLE Entwicklungs- und Arbeitsgemeinschaft GmbH & Co. KG, Bad Neuenahr-Ahrweiler, und der Genossenschaft Deutscher Brunnen e.G., Bonn. Das Risiko einer Inanspruchnahme ist als gering einzuschätzen, da ein Ausstieg aus diesen Pools derzeit nicht angedacht ist.
Die an der Ausgliederung beteiligten Rechtsträger haften für die Verbindlichkeiten aus Pensionsanwartschaften und laufende Pensionsverpflichtungen gegenüber Rentnern des übertragenen Rechtsträgers, sofern diese vor der Ausgliederung begründet sind, als Gesamtschuldner. Diese Haftung ist auf 10 Jahre beschränkt. Mit einem Eintreten der Haftung ist nach heutiger Einschätzung nicht zu rechnen.
Neben den Haftungsverhältnissen bestehen in Höhe von T€ 4.314 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
| T€ | |
|---|---|
| Miet- und Leasingverträge | 855 |
| Bestellobligo aus erteilten Investitionsaufträgen | 3.459 |
| 4.314 |
Des Weiteren bestehen Mengenkontrakte, die die Gesellschaft zur Abnahme von Rohstoffen für zukünftige Geschäftsjahre verpflichten.
Die Miet- und Leasingverträge enden zwischen den Jahren 2016 und 2020.
Angaben zu Finanzinstrumenten:
| Kategorie | Nominal betrag |
Beizu legender Zeitwert |
Buchwert (sofern vorhanden) |
In Bilanz posten (sofern in |
|---|---|---|---|---|
| TUS\$ | T€ | T€ | Bilanz erfasst) |
|
| Währungs bezogene Geschäfte |
6.500 | 36 | 0 | - |
Es bestehen Devisentermingeschäfte im Nominalwert von 6,5 Mio. US\$. Zudem wurde ein Sammel-Devisentermingeschäft mit Zielsumme abgeschlossen, dessen Nominalbetrag vom Feststellungskurs an den einzelnen Fälligkeitsterminen abhängt, mindestens jedoch TUS\$ 250. Diese Geschäfte dienen zur Absicherung des Rohstoffeinkaufs bei einer Tochtergesellschaft. Der positive Marktwert beläuft sich auf T€ 36. Er entspricht dem Betrag, der bei vorzeitiger Auflösung dieser Geschäfte erzielbar wäre. Dem Wertansatz liegt eine mark to market-Bewertung zugrunde.
Die Umsatzerlöse setzten sich wie folgt zusammen:
| 1. Halbjahr 2016 T€ |
1. Halbjahr 2015 T€ |
|
|---|---|---|
| Erlöse | ||
| Bruttoerlöse Inland | 61.023 | 60.132 |
| Bruttoerlöse Ausland | 3.086 | 3.260 |
| Lohnabfüllung und Handelswaren | 10.068 | 9.741 |
| Fuhrbetrieb und Fracht und Sonstiges | 2.237 | 2.033 |
| 76.414 | 75.166 | |
| . /. Erlösschmälerungen | 9.139 | 9.337 |
| 67.275 | 65.829 |
In den sonstigen Umsatzerlösen ist ein Betrag in Höhe von T€ 401 (Vj. T€ 281) enthalten, der unter Anwendung des BilRUG nicht mehr den sonstigen betrieblichen Erträgen zuzuordnen ist.
In den Aufwendungen für bezogene Leistungen ist ein Betrag in Höhe von T€ 646 (Vj. T€ 516) enthalten, der unter Anwendung des BilRUG nicht mehr den sonstigen betrieblichen Aufwendungen zuzuordnen ist.
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 211 (Vj. T€ 180) und Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 534 (Vj. T€ 991) enthalten, die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 839 (Vj. T€ 783).
Aus der Währungsumrechnung ergaben sich sonstige betriebliche Erträge in Höhe von T€ 286 (Vj. T€ 1.011) und sonstige betriebliche Aufwendungen in Höhe von T€ 67 (Vj. T€ 302).
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten als außergewöhnliche Aufwendungen die BilMoG-Umstellungseffekte aus der Zuführung zur Pensionsrückstellung bei der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA in Höhe von T€ 5 (Vj. T€ 27).
Aus der Aufzinsung von Rückstellungen ergab sich ein Betrag in Höhe von T€ 45 (Vj. T€ 907).
Der Finanzmittelfonds setzt sich aus den Bilanzposten "Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten" und den kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zusammen.
Ertragsteuern wurden in Höhe von T€ 198 (Vj. T€ 221) bezahlt.
Die erstatteten Ertragsteuern lagen im Berichtsjahr bei T€ 4 (Vj. T€ 0).
Aus dem Verkauf von Gegenständen des Sachanlagevermögens resultieren T€ 142 (Vj. T€ 2.093) Einzahlungen, aus dem Kauf von Gegenständen des Sachanlagevermögens resultieren T€ 5.930 (Vj. T€ 6.931) Auszahlungen.
Die erhaltenen Zinsen lagen bei T€ 22 (Vj. T€ 5).
Im Berichtsjahr wurden Finanzschulden in Höhe von T€ 0 (Vj. T€ 46) getilgt.
An Minderheitsgesellschafter wurden im Berichtsjahr T€ 1.757 (Vj. T€ 1.749) ausbezahlt.
An den Mehrheitsaktionär wurden im Berichtsjahr Darlehenstranchen von insgesamt T€ 12.500 ausbezahlt und in Höhe
von insgesamt T€ 15.000 wieder zurückgeführt. Die maximale Darlehenshöhe lag bei T€ 20.000, diese wurde vom 5. Februar 2016 bis zum 23. Februar 2016 erreicht.
Zinsen wurden in Höhe von T€ 179 (Vj. T€ 138) bezahlt, die erhalten Zinsen lagen bei T€ 335 (Vj. T€ 162).
Am Stichtag, dem 30. Juni 2016 hält die Gesellschaft unverändert zum letzten Bilanzstichtag insgesamt 394.945 Stück Stammaktien und keine Vorzugsaktien als eigene Aktien. Dies entspricht einem Betrag von T€ 1.040 oder einem Anteil von 4,65 % am Grundkapital.
Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 16. Juni 2016 wurde eine Dividende von T€ 2.364 ausbezahlt.
Im Rahmen der Erstkonsolidierung der Bluna-Warenzeichen GbR zum 1. Januar 2010 wurde der Anteil der ACB Marken GmbH & Co. KG, Köln, am neubewerteten Eigenkapital der Bluna-Warenzeichen GbR in Höhe von T€ 9.082 als Minderheitenkapital angesetzt.
Gemäß den gesellschaftsvertraglichen Regelungen werden 90 % des HGB-Jahresabschlussergebnisses der Bluna-Warenzeichen GbR an die ACB Marken GmbH & Co. KG, Köln, abgeführt. Der entsprechende Betrag wird direkt mit den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern verrechnet und kommt im Berichtsjahr und im Folgejahr zur Auszahlung. Der Ausweis im Eigenkapitalspiegel erfolgt in der Zeile "Ausschüttung an Minderheitsgesellschafter".
Herr Uwe Frankfurter hat zum 22. Juli 2016 sein Amt als Geschäftsführer der Mineralbrunnen Krumbach GmbH niedergelegt. Neuer Geschäftsführer ist nun Herr Andreas Gaupp. Weitere wesentliche Ereignisse sind nach dem 30. Juni 2016 nicht eingetreten.
| T€ | |
|---|---|
| Aufsichtsratsvergütung - Fixe Vergütung - Variable Vergütung |
58 0 |
| Bezüge ehemaliger Vorstandsmitglieder und deren Hinterbliebenen |
2 |
| Rückstellungen für Pensionen früherer Vorstandsmitglieder und deren Hinterbliebenen |
31 |
Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
| 30.06.2016 Gesamt |
31.12.2015 Gesamt |
|
|---|---|---|
| Gewerbliche Mitarbeiter | 241 | 244 |
| Angestellte Mitarbeiter | 181 | 174 |
| Auszubildende | 11 | 11 |
| 433 | 429 |
Das für den Zeitraum 1. Januar bis 30. Juni 2016 berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers des Konzerns beträgt für:
| T€ | |
|---|---|
| Abschlussprüfungsleistungen | 6 |
| Andere Bestätigungsleistungen | 0 |
| Steuerberatungsleistungen | 35 |
| Sonstige Leistungen | 8 |
| 49 |
Bad Überkingen, 15. August 2016 Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA
Dr. Hans-Georg Eils Frank Scheidemann
Geschäftsführung der Karlsberg International Getränkemanagement GmbH, Homburg (Saarpfalz)
Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA Bahnhofstraße 15 73337 Bad Überkingen Telefon +49 (0)7331 201-0 Telefax +49 (0)7331 201- 400 E-Mail: [email protected] www.mineralbrunnen-kgaa.de
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