Interim / Quarterly Report • Aug 20, 2018
Interim / Quarterly Report
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| Konzern | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Kennzahlen in Mio. € | 30.06.2018 | 30.06.2017 | 30.06.2016 | 30.06.2015 | 30.06.2014 |
| Umsatz | 72,4 | 70,5 | 67,3 | 65,8 | 69,1 |
| Beschäftigte (Anzahl im Durchschnitt) |
419 | 431 | 433 | 433 | 456 |
| Personalaufwand (Löhne und Gehälter, soziale Abgaben sowie Altersversorgung) |
13,9 | 14,5 | 15,0 | 14,5 | 14,4 |
| Investitionen (Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen) |
5,9 | 16,7 | 5,4 | 6,4 | 2,8 |
| EBITDA | 7,7 | 8,4 | 6,5 | 6,8 | 6,1 |
| EBITDA-Rendite in % | 10,6 | 11,9 | 9,7 | 10,3 | 8,8 |
| Abschreibungen | 4,6 | 5,6 | 5,8 | 5,5 | 5,5 |
| EBIT | 3,1 | 2,8 | 0,7 | 1,3 | 0,6 |
| EBIT-Rendite in % | 4,3 | 4,0 | 1,1 | 2,0 | 0,8 |
| Bilanzsumme | 141,1 | 142,0 | 115,4 | 116,8 | 122,9 |
| Eigenkapital | 61,0 | 53,3 | 52,0 | 53,7 | 48,7 |
| EK-Quote in % | 43,23 | 37,55 | 45,09 | 45,98 | 39,60 |
| Konzernergebnis | 1,5 | 1,8 | 0,4 | 0,1 | -0,5 |
Im Frühjahrsquartal 2018 hat die deutsche Wirtschaft nach Einschätzung der Bundesbank etwas mehr Schwung gezeigt als noch zu Jahresbeginn. Der private Konsum blieb laut den Bundesbank-Fachleuten ein Eckpfeiler der konjunkturellen Entwicklung. Dazu trugen eine ausgezeichnete Arbeitsmarktlage und kräftige Lohnzuwächse bei. Entsprechend entwickelte sich der deutsche Einzelhandel im bisherigen Jahresverlauf positiv und steuert damit auf sein neuntes Wachstumsjahr in Folge zu. Im ersten Halbjahr 2018 wurde laut Statistischem Bundesamt im deutschen Einzelhandel preisbereinigt 1,4 % und nominal 3,0 % mehr als im Vorjahreszeitraum umgesetzt. Im gleichen Zeitraum lagen die Einzelhandelsumsätze mit Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren preisbereinigt 1,5 % und nominal 4,1 % über den Werten des Vorjahres. Erfreulich sind auch die Gastronomie und Hotellerie in das Jahr gestartet. In den ersten sechs Monaten konnten die Betriebe im Gastgewerbe nach Angaben des Statistischen Bundesamtes insgesamt ein Umsatzplus von nominal 2,5 % verbuchen (preisbereinigt 0,3 %). Der Umsatzzuwachs in der Gastronomie betrug dabei 2,7 % (preisbereinigt 0,6 %) und im Beherbergungsgewerbe 2,1 % (preisbereinigt -0,2 %).
Der Markt für alkoholfreie Getränke (AfG) in Deutschland wies im Berichtszeitraum eine leicht positive Absatzentwicklung auf. Das Haushaltspanel der GfK ermittelte für die ersten sechs Monate 2018 einen Zuwachs beim branchenweiten AfG-Absatz um insgesamt 0,9 % im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum.
Das Mineralwasser-Segment verzeichnete nach Angaben der GfK im gleichen Zeitraum auf alle Sorten gerechnet ein Absatzplus von 1,2 %. Innerhalb dieses Teilsegments setzte sich der Trend zu stillem Mineralwasser weiter fort. So legte Wasser ohne Kohlensäure absatzseitig deutlich um 9,7 % zu. Rückläufig entwickelte sich der Absatz sowohl von Wasser mit wenig Kohlensäure (-0,3 %) als auch von Wasser mit viel Kohlensäure (-2,4 %).
Das Segment Fruchthaltige Getränke wies im Berichtszeitraum einen Absatzrückgang von 4,4 % aus. Dabei fielen die Absatzeinbußen mit 8,4 % bei Fruchtsaftgetränken besonders deutlich aus. Auch die Warengruppen Fruchtsäfte (-3,7 %), Fruchtnektare (-2,6 %) und Smoothies (-5,5 %) verzeichneten eine rückläufige Absatzentwicklung.
Im Segment der kohlensäurehaltigen Süßgetränke (Carbonated Soft Drinks) wurde dagegen 2,2 % mehr abgesetzt. Auch die restlichen AfG-Segmente verzeichneten insgesamt einen Absatzzuwachs von 1,8 %.
Martin Adam wurde zum 1. Januar 2018 neben Dr. Hans Georg Eils zum Geschäftsführer der Karlsberg International Getränkemanagement GmbH bestellt, der persönlich haftenden Gesellschafterin der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA. Er folgt auf Frank Scheidemann, der die Unternehmensgruppe auf eigenen Wunsch verlassen hat. Dr. Hans-Georg Eils, seit 2016 Geschäftsführer der Karlsberg International Getränkemanagement GmbH, ist zum 31. Juli 2018 in den Ruhestand gegangen. Neben Martin Adam sind seit 1. August 2018 Andreas Gaupp und Gerd Gründahl, Geschäftsführer der operativen Gesellschaften Mineralbrunnen Teinach GmbH und Mineralbrunnen Krumbach GmbH bzw. Niehoffs Vaihinger Fruchtsaft GmbH, dann Geschäftsführer der Karlsberg International Getränkemanagement GmbH.
Mit Wirkung zum 1. Januar 2018 hat die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach Beteiligungs GmbH 40 % der Anteile an der siro Production GmbH Agentur für graphische Produktion mit Sitz in Neunkirchen erworben. Die Gesellschaft bietet neben klassischem Agenturgeschäft, auch Werbemittelproduktion, Lagerung von Werbemitteln, Übernahme von Logistik-Dienstleistungen und Versand von Werbemitteln sowie das Betreiben von Online-Shops an. Durch die Übernahme der 40-prozentigen Beteiligung hat die Gruppe ihre Vertriebs- und Online-Kompetenz weiter verstärkt.
Die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA hat am 8. Mai 2018 die Einziehung eigener Aktien beschlossen. Durch Beschluss der Hauptversammlung der Gesellschaft vom 5. Juni 2014 zu Tagesordnungspunkt 7 ist die persönlich haftende Gesellschafterin der Gesellschaft gem. § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG ermächtigt worden, eigene Aktien einzuziehen, ohne dass es eines weiteren Hauptversammlungsbeschlusses bedarf. Die persönlich haftende Gesellschafterin hat unter Ausnutzung dieser Ermächtigung am 8. Mai 2018 beschlossen, 394.945 erworbene eigene Stammaktien im Wege des vereinfachten Einziehungsverfahrens ohne Herabsetzung des Grundkapitals mit Wirkung zum Ablauf des 8. Mai 2018 einzuziehen.
Das Grundkapital der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA beträgt damit EUR 22.387.456,00 und ist in 8.107.115 auf den Inhaber lautende Stückaktien, und zwar in 5.919.755 auf den Inhaber lautende Stammaktien und 2.187.360 stimmrechtslose auf den Inhaber lautende Vorzugsaktien, jeweils mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von je EUR 2,76 eingeteilt.
Im Berichtszeitraum haben die Segmente Mineralwasser und Erfrischungsgetränke der Unternehmensgruppe erneut zulegen können. Das Saftsegment entwickelte sich gegenüber Vorjahr leicht rückläufig. Alle Segmente liegen dabei über der von dem Marktforschungsinstitut GfK kommunizierten Marktentwicklung per Juni 2018.
Aus der insgesamt positiven Absatzentwicklung der Kernmarken resultierte eine Umsatzsteigerung im Konzern um 1,9 Mio. € auf einen Umsatz von 72,4 Mio. €.
| Konzernertragslage (in T€) | 30.06.2018 | 30.06.2017 | +/- |
|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 72.417 | 70.521 | 1.895 |
| Waren- und Materialeinsatz | -27.827 | -26.052 | -1.775 |
| Rohertrag | 44.590 | 44.470 | 120 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 1.038 | 1.635 | -597 |
| Personal | -13.923 | -14.539 | 615 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -24.008 | -23.153 | -854 |
| EBITDA | 7.696 | 8.412 | -716 |
| Abschreibungen | -4.588 | -5.626 | 1.038 |
| EBIT | 3.109 | 2.786 | 323 |
| Finanzergebnis | -712 | -406 | -306 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | 2.397 | 2.380 | 17 |
| Steuerergebnis | -928 | -598 | -330 |
| Konzernergebnis | 1.469 | 1.782 | -313 |
| Gewinn-, Verlustvortrag | 6.248 | -2.654 | 8.902 |
| Nicht beherrschende Anteile | -422 | -422 | 0 |
| Konzernbilanzgewinn | 7.295 | -1.294 | 8.589 |
Der überproportionale Anstieg des Materialaufwandes um 1,8 Mio. € beruht insbesondere auf Preissteigerungen bei manchen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen (RHB) und den Energiekosten. Im Saftsegment waren bspw. bei Orangensaft leichte und bei Apfelsaftkonzentraten sogar deutliche Preissteigerungen zu verzeichnen. Insgesamt führten diese Entwicklungen zu einem nur geringfügig verbesserten Rohertrag um 0,1 Mio. € auf nunmehr 44,6 Mio. €.
Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 1,0 Mio. €, im Vorjahr noch begünstigt um enthaltene Einmaleffekte wie bspw. aus der Veräußerung von nicht betriebsnotwendigen Immobilien, lagen rund 0,6 Mio. € unter dem Niveau des Vorjahres.
Bei leicht reduzierter Beschäftigtenzahl ist der Personalaufwand um 0,6 Mio. € auf 13,9 Mio. € zurückgegangen. Durch die Schließung des Verwaltungsstandortes Bad Überkingen konnten Personalaufwendungen der Mineralbrunnen Überkingen Beteiligungs GmbH deutlich reduziert werden. Darüber hinaus war das Vorjahr noch von Restrukturierungsaufwendungen belastet.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 24,0 Mio. € sind gegenüber Vorjahr um rund 0,9 Mio. € gestiegen. Dies ist insbesondere auf erhöhte Marketing-Budgets zur weiteren Stärkung der Kernmarken zurückzuführen.
Die Abschreibungen lagen aufgrund ausgelaufener Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände sowie auf technische Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattung 1,0 Mio. € unter Vorjahr.
Das Finanzergebnis im Berichtszeitraum ist von -0,4 Mio. € auf -0,7 Mio. € zurückgegangen.
Im Bereich der Pensionsrückstellungen lagen die Zinsaufwendungen aufgrund der weiterhin stark rückläufigen Entwicklung des Abzinsungssatzes nach § 253 Abs. 2 HGB deutlich über Vorjahr.
Das Steuerergebnis in Höhe von -0,9 Mio. € hat sich aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung verbunden mit zu erwartenden erhöhten steuerlichen Belastungen bei Gewerbeund Körperschaftsteuer um 0,3 Mio. € gegenüber Vorjahr reduziert.
Das im ersten Halbjahr 2018 erwirtschaftete Konzernergebnis in Höhe von 1,5 Mio. € liegt leicht unter dem Vorjahreswert (1,8 Mio. €).
Die Konzernergebniskennzahlen EBITDA und EBIT lagen bei 7,7 Mio. € (Vorjahr: 8,4 Mio. €) respektive 3,1 Mio. € (Vorjahr: 2,8 Mio. €).
Die Bilanzsumme des Konzerns lag zum 30. Juni 2018 mit 141,1 Mio. € nahezu auf Niveau des 31. Dezember 2017 (141,8 Mio. €).
Die wesentlichen Posten haben sich im Vergleich zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2017 wie folgt entwickelt:
Im Anlagevermögen haben die immateriellen Vermögensgegenstände, die vornehmlich Marken- und Belieferungsrechte ausweisen, durch planmäßige Abschreibungen um 0,6 Mio. € abgenommen.
Nach der stark erhöhten Investitionstätigkeit im Vorjahr wurde nun wieder weniger investiert. Die Gesamtinvestitionen lagen in der ersten Jahreshälfte bei 5,9 Mio. € (Vorjahr: 16,7 Mio. €). Planmäßig realisierte Investitionen sowie weitere Anzahlungen für Großprojekte wie bspw. die neu konzipierte Glasabfüllanlage am Produktionsstandort der Niehoffs Vaihinger Fruchtsaft GmbH in Lauterecken und eine PET-Presse der Mineralbrunnen Krumbach GmbH führten dazu, dass das Sachanlagevermögen um 1,7 Mio. € auf 59,2 Mio. € weiter angestiegen ist.
Das Finanzanlagevermögen reduzierte sich gegenüber dem Bilanzstichtag des Vorjahres deutlich von 10,3 Mio. € auf 4,4 Mio. €. Teile des Fondsvermögens eines Spezialfonds wurden veräußert und der laufenden Liquidität zugeführt.
Im Umlaufvermögen hat sich das Vorratsvermögen durch den erfolgten Bestandsabbau bei Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen, unfertigen Erzeugnissen sowie Fertigerzeugnissen um insgesamt 2,0 Mio. € auf 11,0 Mio. € reduziert. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 12,9 Mio. € sind saisonal bedingt höher als zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2017.
Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sind von 32,7 auf 25,4 Mio. € deutlich zurückgegangen. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben sich von 3,6 Mio. € auf 3,0 Mio. € reduziert.
Die liquiden Mittel beliefen sich auf 13,3 Mio. € und lagen damit signifikant über dem Bilanzstichtag 31. Dezember 2017 (1,8 Mio. €).
Die aktiven latenten Steuern in Höhe von 9,3 Mio. € lagen geringfügig unter Niveau des Vorjahres (9,6 Mio. €).
Auf der Passivseite erhöhte sich das Eigenkapital vor Ausschüttung der Dividende an die Aktionäre auf 61,0 Mio. €. Die Eigenkapitalquote verbesserte sich damit nochmals leicht auf 43,2 %.
Bei den Rückstellungen ergab sich lediglich ein geringfügiger Anstieg von 43,4 Mio. € auf 43,5 Mio. €. Erhöhten Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen standen geringere Steuerrückstellungen gegenüber.
Die Reduktion der Verbindlichkeiten von 37,4 Mio. € auf 36,1 Mio. € liegt im Wesentlichen in der Tilgung kurzfristiger Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, geringerer Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen begründet.
Die Gesamtfinanzierung des Konzerns wird über die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA gesteuert, die im Rahmen eines konzerninternen Cash-Poolings den Konzerngesellschaften ausreichend liquide Mittel zur Verfügung stellt.
Eine Namensschuldverschreibung in Höhe von 25,0 Mio. € dient zur langfristigen Finanzierung des Konzerns.
Neben der Innenfinanzierung aus dem generierten Cashflow stehen zudem ausreichend kurzfristige Kreditlinien in Höhe von 11,0 Mio. € zur Verfügung, die zum 30. Juni 2018 nicht in Anspruch genommen wurden. Darüber hinaus bestanden zum Stichtag hohe liquide Mittel in Höhe von 13,3 Mio. €.
Die an die Kreditlinien und an die Namensschuldverschreibung geknüpften finanziellen Kennzahlen (Covenants) wurden im laufenden Jahr jederzeit erfüllt. Im Berichtsjahr und für das laufende Geschäftsjahr stand bzw. steht somit jederzeit ausreichend Liquidität zur Verfügung. Es liegen auch keine Anzeichen vor, dass die finanziellen Kennzahlen im Geschäftsjahr 2018 nicht erfüllt werden können.
Die Konzern-Kapitalflussrechnung zeigte beim Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit infolge der verbesserten Ertragssituation eine Steigerung auf 6,5 Mio. € nach 5,8 Mio. € im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.
Der Cashflow aus Investitionstätigkeit lag aufgrund der deutlich reduzierten Investitionstätigkeit, erfolgter Tilgungen des Darlehens gegenüber dem Mehrheitsaktionär sowie unter Berücksichtigung des Verkaufs von Teilen des Spezialfonds bei 8,3 Mio. € und damit signifikant besser als im ersten Halbjahr des Vorjahres (-22,5 Mio. €).
Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von -2,3 Mio. € (Vorjahr: 10,5 Mio. €) war im Vorjahr maßgeblich durch die Aufnahme von langfristigen Finanzschulden in Höhe von 15 Mio. € geprägt. Im laufenden Geschäftsjahr sind Auszahlungen an Minderheitsgesellschafter in Höhe von 1,8 Mio. € sowie Zinszahlungen von 0,5 Mio. € enthalten.
Aus den vorstehenden Erläuterungen ergab sich in Summe eine signifikante Verbesserung des Finanzmittelfonds im ersten Halbjahr 2018 von 0,8 Mio. € auf 13,3 Mio. €. Die liquiden Mittel beliefen sich zum 30. Juni 2018 auf 13,3 Mio. €. Es bestanden zum 30. Juni 2018 keine kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.
Aufgrund ausreichender freier Kreditlinien sowie vorhandener liquider Mittel war die Gesellschaft im ersten Halbjahr 2018 jederzeit in der Lage, ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen.
Die Stamm- und Vorzugsaktien der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA haben sich im Berichtszeitraum unterschiedlich entwickelt. Der Kurs der Stammaktien schloss im ersten Halbjahr 2018 bei 15,30 € unter dem Vorjahresendwert (31. Dezember 2017: 16,80 €). Die Vorzugsaktie dagegen lag Ende Juni bei 11,75 € und damit deutlich über dem Wert zum 31. Dezember 2017 von 9,90 €.
Die stichtagsbezogene Marktkapitalisierung der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA am 30. Juni 2018 betrug 116,27 Mio. €.
Die Risikolage des Konzerns hat sich gegenüber der Beurteilung zum Jahresabschluss 2017 nicht verändert. Von den im Geschäftsbericht 2017 beschriebenen Risiken kann potenziell eine wesentliche Beeinträchtigung der Ertrags-, Vermögensund Finanzlage für das Unternehmen ausgehen. Jedoch liegen unter Berücksichtigung sämtlicher bekannter Tatsachen derzeit keine Risiken vor, die den Fortbestand des Konzerns im überschaubaren Zeitraum gefährden können.
Branchenspezifisch kann aus kurzfristiger Betrachtung der jeweilige Witterungsverlauf die Produktions- und Absatzplanung beeinträchtigen. Daher kommt der operativen Flexibilität hinsichtlich Lieferfähigkeit, Marktanpassung und Kostenmanagement eine hohe Bedeutung zu. Dies eröffnet den Produkten des Konzerns gute Aussichten, ertragsrelevante Positionen auch auf Märkten zu halten oder zu erreichen, die im Wettbewerb weiter hart umkämpft bleiben.
Die Konsumenten präferieren zunehmend eine natürliche Ernährung und legen Wert auf Lebensmittelqualität sowie transparente Produktinformationen. Die Mineralwässer mit geprüfter und bestätigter Qualität und ursprünglicher Reinheit sowie die Qualitätsmarken im Saftsegment der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA stehen dabei in Einklang mit den Verbraucherwünschen. Die Stärkung des Markengeschäftes, die regionale Verankerung der Brunnenbetriebe mit dem Fokus auf Qualität, Genuss, Regionalität und Nachhaltigkeit sowie starke Regionalmarken als auch national distribuierte Marken im Saftsegment bilden die Grundlage für die kontinuierliche Ergebnisverbesserung der letzten Jahre. Das übergeordnete Ziel des Konzerns bleibt es, ein nachhaltiges Ertragswachstum im Marktsegment für qualitativ hochwertige, alkoholfreie Premiumgetränke zu generieren.
Bad-Teinach-Zavelstein, 20. August 2018
Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA
Martin Adam Andreas Gaupp Gerd Gründahl
Geschäftsführung der Karlsberg International Getränkemanagement GmbH, Homburg (Saarpfalz)
Die führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute prognostizieren in ihrem Frühjahrsgutachten für 2018 einen Anstieg des Bruttoinlandsproduktes in Deutschland um 2,2 %. Der anhaltende Beschäftigungsaufbau, eine positive Lohnentwicklung und niedrige Zinsen dürften weiter die heimische Nachfrage stützen und Haupttreiber des privaten Konsums bleiben. Der deutsche Einzelhandel wird nach Einschätzung des Handelsverbands Deutschland (HDE) seinen Aufwärtstrend auch in 2018 fortsetzen und seine Erlöse im Gesamtjahr um 2,0 % steigern. Für die Gastronomie und Hotellerie blickt der DEHOGA Bundesverband ebenfalls mit Zuversicht auf das Gesamtjahr 2018 und prognostiziert ein nominales Umsatzwachstum von 2,0 %. Auch in der Getränkeindustrie herrscht aufgrund der guten gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen Optimismus.
Vor dem Hintergrund der stabilen Ergebnisentwicklung im ersten Halbjahr und des positiven Ausblicks für das zweite Halbjahr bestätigt die Geschäftsführung ihre bisherige Prognose. Im Konzernabschluss wird für das laufende Jahr ein Anstieg des Konzernumsatzes im niedrigen einstelligen Prozentbereich und – trotz in 2017 enthaltener positiver Sondereffekte – ein EBIT und EBITDA auf Vorjahresniveau in Aussicht gestellt.
| AKTIVA | 30.06.2018 € |
31.12.2017 € |
|---|---|---|
| A. Anlagevermögen | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| 1. Entgeltlich erworbene Belieferungs- und andere Rechte | 1.825.976,31 | 2.400.432,82 |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 0,00 | 0,00 |
| 1.825.976,31 | 2.400.432,82 | |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke und Bauten | 14.465.460,14 | 14.638.711,08 |
| 2. Quellen und Quellenanlagen | 1.123.582,29 | 1.175.973,29 |
| 3. Technische Anlagen und Maschinen | 17.908.276,58 | 17.888.980,63 |
| 4. Betriebs- und Geschäftsausstattung | 10.342.590,37 | 9.477.577,15 |
| 5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 15.409.405,75 | 14.402.131,16 |
| 59.249.315,12 | 57.583.373,30 | |
| III. Finanzanlagen | ||
| 1. Beteiligungen | ||
| a) an assoziierten Unternehmen | 1.613.286,93 | 1.602.430,31 |
| b) sonstige | 260.825,84 | 35.825,84 |
| 2. Wertpapiere des Anlagevermögens | 1.754.167,90 | 7.947.431,66 |
| 3. Sonstige Ausleihungen und Genossenschaftsanteile | 722.774,71 | 721.223,03 |
| 4.351.055,38 | 10.306.910,84 | |
| 65.426.346,81 | 70.290.716,97 | |
| B. Umlaufvermögen | ||
| I. Vorräte | ||
| 1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 6.405.144,03 | 6.939.158,12 |
| 2. Unfertige Erzeugnisse | 523.598,25 | 1.614.051,06 |
| 3. Fertige Erzeugnisse und Waren | 4.036.435,70 | 4.415.429,59 |
| 10.965.177,98 | 12.968.638,77 | |
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | ||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 12.883.711,93 | 10.425.448,54 |
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 25.385.156,38 | 32.708.914,72 |
| 3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 113.400,00 | 0,00 |
| 4. Forderungen gegen Gesellschafter | 688.766,57 | 0,00 |
| 5. Sonstige Vermögensgegenstände | 3.033.582,59 | 3.627.748,50 |
| 42.104.617,47 | 46.762.111,76 | |
| III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten | 13.298.227,04 | 1.825.328,36 |
| 66.368.022,50 | 61.556.078,89 | |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 27.757,50 | 395.422,68 |
| D. Aktive latente Steuern | 9.281.363,88 | 9.594.586,99 |
| 141.103.490,69 | 141.836.805,53 |
| PASSIVA | 30.06.2018 € |
31.12.2017 € |
|---|---|---|
| A. Eigenkapital | ||
| I. Gezeichnetes Kapital | ||
| 1. Stammaktien | 16.627.742,97 | 16.627.742,97 |
| - eigene Anteile | 0,00 | 1.039.961,35 |
| 2. Vorzugsaktien | 5.759.713,03 | 5.759.713,03 |
| - eigene Anteile | 0,00 | 0,00 |
| 22.387.456,00 | 21.347.494,65 | |
| II. Kapitalrücklage | 25.910.347,52 | 26.950.308,87 |
| III. Gewinnrücklagen | ||
| 1. Gesetzliche Rücklage | 915.710,47 | 915.710,47 |
| 2. Andere Gewinnrücklagen | 3.127.000,00 | 3.127.000,00 |
| 4.042.710,47 | 4.042.710,47 | |
| IV. Konzernbilanzgewinn (+) / Konzernbilanzverlust (-) | 7.295.322,84 | 6.248.429,88 |
| V. Nicht beherrschende Anteile | 1.362.318,75 | 1.816.425,00 |
| 60.998.155,58 | 60.405.368,87 | |
| B. Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung | 151.368,75 | 201.825,00 |
| C. Sonderposten für Investitionszuschüsse und Investitionszulagen | 145.429,45 | 153.214,20 |
| D. Rückstellungen | ||
| 1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 7.775.978,81 | 6.868.451,00 |
| 2. Steuerrückstellungen | 821.042,38 | 1.478.500,00 |
| 3. Sonstige Rückstellungen | 34.905.875,39 | 35.012.442,66 |
| 43.502.896,58 | 43.359.393,66 | |
| Verbindlichkeiten E. |
||
| 1. Namensschuldverschreibung | 25.000.000,00 | 25.000.000,00 |
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 0,00 | 1.000.000,00 |
| 3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 8.409.230,81 | 9.731.660,90 |
| 4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 382.068,97 | 1.172.225,01 |
| 5. Sonstige Verbindlichkeiten | 2.303.028,05 | 531.367,89 |
| 36.094.327,83 | 37.435.253,80 | |
| Rechnungsabgrenzungsposten F. |
0,00 | 0,00 |
| G. Passive latente Steuern | 211.312,50 | 281.750,00 |
| 141.103.490,69 | 141.836.805,53 |
| 1. Halbjahr 2018 € |
1. Halbjahr 2017 € |
||
|---|---|---|---|
| 1. | Umsatzerlöse | 72.416.840,82 | 70.521.486,49 |
| 2. | Erhöhung (+) / Verminderung (-) des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen | -1.390.311,41 | -505.765,32 |
| 71.026.529,41 | 70.015.721,17 | ||
| 3. | Sonstige betriebliche Erträge | 1.037.667,49 | 1.634.646,20 |
| 4. | Materialaufwand | ||
| a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren | 21.356.465,77 | 20.812.926,90 | |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | 5.080.446,94 | 4.733.167,04 | |
| 5. | Personalaufwand | ||
| a) Löhne und Gehälter | 11.491.909,87 | 12.117.660,10 | |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung - davon für Altersversorgung € 348.068,69 (Vj. € 342.255,65) |
2.431.392,03 | 2.421.131,84 | |
| 6. | Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | 4.587.532,05 | 5.625.906,23 |
| 7. | Sonstige betriebliche Aufwendungen | 24.007.629,61 | 23.153.458,20 |
| 68.955.376,27 | 68.864.250,31 | ||
| 8. | Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens | 1.323,48 | 2,50 |
| 9. | Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 832.193,94 | 802.986,26 |
| 10. Aufwendungen aus assoziierten Unternehmen | 100.743,38 | 85.374,41 | |
| 11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 1.444.892,29 | 1.123.542,95 | |
| -712.118,25 | -405.928,60 | ||
| 12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 789.430,26 | 238.559,03 | |
| 13. Ergebnis nach Steuern | 1.607.272,12 | 2.141.629,43 | |
| 14. Sonstige Steuern | 138.486,67 | 359.573,92 | |
| 15. Konzernergebnis | 1.468.785,45 | 1.782.055,51 | |
| 16. Gewinnvortrag (+) / Verlustvortrag (-) | 6.248.429,88 | -2.653.965,43 | |
| 17. Nicht beherrschende Anteile | 421.892,49 | 422.142,12 | |
| 18. Konzernbilanzergebnis | 7.295.322,84 | -1.294.052,04 |
| 1. Halbjahr 2018 € |
1. Halbjahr 2017 € |
|
|---|---|---|
| 1. Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | ||
| Periodenergebnis (einschließlich Ergebnisanteilen von Minderheitsgesellschaftern) | 1.468.785,45 | 1.782.055,51 |
| Abschreibungen / Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens | 4.576.675,43 | 6.124.482,96 |
| Zunahme / Abnahme der Rückstellungen | 800.960,54 | 399.644,01 |
| Andere zahlungsunwirksame Aufwendungen / Erträge | -58.241,00 | -58.457,37 |
| Gewinn / Verlust aus der Veräußerung von Gegenständen des Anlagevermögens | -6.345,85 | 240.814,03 |
| Zunahme / Abnahme anderer Aktiva aus laufender Geschäftstätigkeit | -310.470,64 | -3.227.370,74 |
| Zunahme / Abnahme anderer Passiva aus laufender Geschäftstätigkeit | -1.569.029,19 | 163.361,53 |
| Zinsaufwendungen / Zinserträge | 612.698,35 | 320.556,69 |
| Erhaltene Zinsen aus Ertragssteuern | 24.740,78 | 0,00 |
| Ertragsteueraufwand / -ertrag | 789.430,26 | 238.559,03 |
| Ertragsteuerzahlungen | 141.231,55 | -199.630,41 |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | 6.470.435,68 | 5.784.015,24 |
| 2. Cashflow aus Investitionstätigkeit | ||
| Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens | 6.191.712,08 | 4.446,62 |
| Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens | 10.516,78 | 292.324,13 |
| Auszahlungen für Investitionen in Gegenstände des Sachanlagevermögens | -5.683.188,29 | -16.732.878,72 |
| Auszahlungen für Investitionen in Gegenstände des Finanzanlagevermögens | -225.000,00 | 0,00 |
| Einzahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition | 16.826.800,00 | 13.226.800,00 |
| Auszahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition | -9.613.400,00 | -20.113.400,00 |
| Erhaltene Zinsen Darlehen Mehrheitsaktionär | 776.787,50 | 766.250,00 |
| Erhaltene Zinsen | 15.125,00 | 7.913,88 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | 8.299.353,07 | -22.548.544,09 |
| 3. Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | ||
| Auszahlungen an Unternehmenseigner und Minderheitsgesellschafter | -1.752.355,93 | -4.449.117,93 |
| Einzahlungen aus sonstiger Finanzierungstätigkeit | 0,00 | 15.000.000,00 |
| Gezahlte Zinsen | -544.534,15 | -18.465,28 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | -2.296.890,08 | 10.532.416,79 |
| 4. Finanzmittelfonds am Ende der Periode | ||
| Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds (Zwischensumme 1. - 3.) | 12.472.898,68 | -6.232.112,06 |
| Finanzmittelfonds am 1. Januar | 825.328,36 | 531.982,32 |
| Finanzmittelfonds am 30. Juni | 13.298.227,04 | -5.700.129,74 |
| 5. Zusammensetzung des Finanzmittelfonds | ||
| Liquide Mittel | 13.298.227,04 | 4.299.870,26 |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 0,00 | -10.000.000,00 |
| Finanzmittelfonds am Periodenende | 13.298.227,04 | -5.700.129,74 |
| Mutterunternehmen | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| (Korrigiertes) gezeichnetes Kapital | |||||||
| Gezeichnetes Kapital | Eigene Anteile | ||||||
| Stammaktien | Vorzugsaktien | Summe | Stammaktien | Summe | |||
| € | € | € | € | € | |||
| 31.12.2015 | 16.627.742,97 | 5.759.713,03 | 22.387.456,00 | -1.039.961,35 | 21.347.494,65 | ||
| Ausgabe von eigenen Anteilen | |||||||
| Erwerb / Einziehung eigener Anteile | |||||||
| Gezahlte Dividenden | |||||||
| Ausschüttung an Minderheitsgesellschafter | |||||||
| Übrige Veränderungen | |||||||
| 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |||
| Jahresüberschuss (+) / Jahresfehlbetrag (-) | |||||||
| Konzern-Gesamtergebnis | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | ||
| 31.12.2016 | 16.627.742,97 | 5.759.713,03 | 22.387.456,00 | -1.039.961,35 | 21.347.494,65 | ||
| 31.12.2016 | 16.627.742,97 | 5.759.713,03 | 22.387.456,00 | -1.039.961,35 | 21.347.494,65 | ||
| Ausgabe von eigenen Anteilen | |||||||
| Erwerb / Einziehung eigener Anteile | |||||||
| Gezahlte Dividenden | |||||||
| Ausschüttung an Minderheitsgesellschafter | |||||||
| Übrige Veränderungen | |||||||
| 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |||
| Jahresüberschuss (+) / Jahresfehlbetrag (-) | |||||||
| Konzern-Gesamtergebnis | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | ||
| 31.12.2017 | 16.627.742,97 | 5.759.713,03 | 22.387.456,00 | -1.039.961,35 | 21.347.494,65 | ||
| Ausgabe von eigenen Anteilen | |||||||
| Erwerb / Einziehung eigener Anteile | 1.039.961,35 | ||||||
| Gezahlte Dividenden | |||||||
| Ausschüttung an Minderheitsgesellschafter | |||||||
| Übrige Veränderungen | |||||||
| 0,00 | 0,00 | 0,00 | 1.039.961,35 | 1.039.961,35 | |||
| Jahresüberschuss (+) / Jahresfehlbetrag (-) | |||||||
| Konzern-Gesamtergebnis | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | ||
| 30.06.2018 | 16.627.742,97 | 5.759.713,03 | 22.387.456,00 | 0,00 | 22.387.456,00 | ||
| Mutterunternehmen | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Gewinn/-Verlustvortrag Konzernjahresüberschuss/- fehlbetrag Zurechnung Mutterunternehmen |
Rücklagen | ||||
| Gewinnrücklagen | Kapitalrücklage | ||||
| € | Summe | Summe € |
andere Gewinnrücklage € |
gesetzliche Rücklage € |
nach § 272 Abs. 2 Nr. 1-3 HGB € |
| -1.119.265,84 | 30.993.019,34 | 4.042.710,47 | 3.127.000,00 | 915.710,47 | 26.950.308,87 |
| -2.363.909,85 | |||||
| 0,00 -2.363.909,85 3.517.404,71 |
0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| 0,00 3.517.404,71 |
0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| 34.229,02 | 30.993.019,34 | 4.042.710,47 | 3.127.000,00 | 915.710,47 | 26.950.308,87 |
| 34.229,02 | 30.993.019,34 | 4.042.710,47 | 3.127.000,00 | 915.710,47 | 26.950.308,87 |
| -2.688.194,45 | |||||
| 0,00 -2.688.194,45 8.902.395,31 |
0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| 0,00 8.902.395,31 |
0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| 6.248.429,88 | 30.993.019,34 | 4.042.710,47 | 3.127.000,00 | 915.710,47 | 26.950.308,87 |
| -1.039.961,35 | |||||
| -1.039.961,35 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | -1.039.961,35 | |
| 1.046.892,96 | |||||
| 0,00 1.046.892,96 |
0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| 7.295.322,84 | 29.953.057,99 | 4.042.710,47 | 3.127.000,00 | 915.710,47 | 25.910.347,52 |
| Nicht beherrschende Anteile | Konzerneigen Kapital |
|||
|---|---|---|---|---|
| Nicht beherrschende Anteile vor Eigen kapitaldifferenz aus Währungsumrechnung und Jahresergebnis |
Auf nicht beherrschende Anteile entfallene Gewinne / Verluste |
|||
| Summe | Summe | |||
| € | € | € | € | |
| 31.12.2015 | -1.507.031,90 | 5.139.881,90 | 3.632.850,00 | 54.854.098,15 |
| Ausgabe von eigenen Anteilen | ||||
| Erwerb / Einziehung eigener Anteile | ||||
| Gezahlte Dividenden | -2.363.909,85 | |||
| Ausschüttung an Minderheitsgesellschafter | -1.756.593,66 | -1.756.593,66 | -1.756.593,66 | |
| Übrige Veränderungen | ||||
| -1.756.593,66 | 0,00 | -1.756.593,66 | -4.120.503,51 | |
| Jahresüberschuss (+) / Jahresfehlbetrag (-) | 848.381,16 | 848.381,16 | 4.365.785,87 | |
| Konzern-Gesamtergebnis | 0,00 | 848.381,16 | 848.381,16 | 4.365.785,87 |
| 31.12.2016 | -3.263.625,56 | 5.988.263,06 | 2.724.637,50 | 55.099.380,51 |
| 31.12.2016 | -3.263.625,56 | 5.988.263,06 | 2.724.637,50 | 55.099.380,51 |
| Ausgabe von eigenen Anteilen | ||||
| Erwerb / Einziehung eigener Anteile | ||||
| Gezahlte Dividenden | -2.688.194,45 | |||
| Ausschüttung an Minderheitsgesellschafter | -1.752.355,93 | -1.752.355,93 | -1.752.355,93 | |
| Übrige Veränderungen | ||||
| -1.752.355,93 | 0,00 | -1.752.355,93 | -4.440.550,38 | |
| Jahresüberschuss (+) / Jahresfehlbetrag (-) | 0,00 | 844.143,43 | 844.143,43 | 9.746.538,74 |
| Konzern-Gesamtergebnis | 0,00 | 844.143,43 | 844.143,43 | 9.746.538,74 |
| 31.12.2017 | -5.015.981,49 | 6.832.406,49 | 1.816.425,00 | 60.405.368,87 |
| Ausgabe von eigenen Anteilen | ||||
| Erwerb / Einziehung eigener Anteile | ||||
| Gezahlte Dividenden | 0,00 | |||
| Ausschüttung an Minderheitsgesellschafter | -875.998,74 | -875.998,74 | -875.998,74 | |
| Übrige Veränderungen | ||||
| -875.998,74 | 0,00 | -875.998,74 | -875.998,74 | |
| Jahresüberschuss (+) / Jahresfehlbetrag (-) | 0,00 | 421.892,49 | 421.892,49 | 1.468.785,45 |
| Konzern-Gesamtergebnis | 0,00 | 421.892,49 | 421.892,49 | 1.468.785,45 |
| 30.06.2018 | -5.891.980,23 | 7.254.298,98 | 1.362.318,75 | 60.998.155,58 |
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 01.01.2018 | Zugänge | Abgänge | Umbuchungen | 30.06.2018 | ||
| € | € | € | € | € | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände |
||||||
| 1. Entgeltlich erworbene Belieferungs- und andere Rechte |
30.585.788,91 | 0,00 | 0,00 | 15.290,00 | 30.601.078,91 | |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 11.080.057,53 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 11.080.057,53 | |
| 41.665.846,44 | 0,00 | 0,00 | 15.290,00 | 41.681.136,44 | ||
| II. Sachanlagen |
||||||
| 1. Grundstücke und Bauten | 87.399.157,79 | 87.818,65 | 0,00 | 134.475,75 | 87.621.452,19 | |
| 2. Quellen und Quellenanlagen | 6.590.525,39 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 6.590.525,39 | |
| 3. Technische Anlagen und Maschinen | 130.941.686,32 | 192.772,94 | 0,00 | 1.111.511,23 | 132.245.970,49 | |
| 4. Betriebs- und Geschäftsausstattung | 34.784.818,59 | 3.103.757,30 | 102.515,33 | 30.287,83 | 37.816.348,39 | |
| 5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau |
14.402.131,16 | 2.298.839,40 | 0,00 | -1.291.564,81 | 15.409.405,75 | |
| 274.118.319,25 | 5.683.188,29 | 102.515,33 | -15.290,00 | 279.683.702,21 | ||
| III. Finanzanlagen |
||||||
| 1. Beteiligungen | ||||||
| a) an assoziierten Unternehmen | 3.987.723,22 | 225.000,00 | 0,00 | 0,00 | 4.212.723,22 | |
| b) sonstige | 35.825,84 | 0,00 | 0,00 | 225.000,00 | 260.825,84 | |
| 2. Wertpapiere des Anlagevermögens | 7.947.431,66 | 0,00 | 6.193.263,76 | 0,00 | 1.754.167,90 | |
| 3. Sonstige Ausleihungen und Genossenschaftsanteile |
727.223,03 | 2.351,68 | 800,00 | 0,00 | 728.774,71 | |
| 12.698.203,75 | 227.351,68 | 6.194.063,76 | 225.000,00 | 6.956.491,67 | ||
| 328.482.369,44 | 5.910.539,97 | 6.296.579,09 | 225.000,00 | 328.321.330,32 |
| Kumulierte Abschreibungen | Buchwerte | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 01.01.2018 | Zugänge | Abgänge | 30.06.2018 | 30.06.2018 | 31.12.2017 | |
| € | € | € | € | € | € | |
| 28.185.356,09 | 589.746,51 | 0,00 | 28.775.102,60 | 1.825.976,31 | 2.400.432,82 | |
| 11.080.057,53 | 0,00 | 0,00 | 11.080.057,53 | 0,00 | 0,00 | |
| 39.265.413,62 | 589.746,51 | 0,00 | 39.855.160,13 | 1.825.976,31 | 2.400.432,82 | |
| 72.760.446,71 | 395.545,34 | 0,00 | 73.155.992,05 | 14.465.460,14 | 14.638.711,08 | |
| 5.414.552,10 | 52.391,00 | 0,00 | 5.466.943,10 | 1.123.582,29 | 1.175.973,29 | |
| 113.052.705,69 | 1.284.988,22 | 0,00 | 114.337.693,91 | 17.908.276,58 | 17.888.980,63 | |
| 25.307.241,44 | 2.264.860,98 | 98.344,40 | 27.473.758,02 | 10.342.590,37 | 9.477.577,15 | |
| 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 15.409.405,75 | 14.402.131,16 | |
| 216.534.945,94 | 3.997.785,54 | 98.344,40 | 220.434.387,08 | 59.249.315,13 | 57.583.373,31 | |
| 2.385.292,91 | 214.143,38 | 0,00 | 2.599.436,29 | 1.613.286,93 | 1.602.430,31 | |
| 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 260.825,84 | 35.825,84 | |
| 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 1.754.167,90 | 7.947.431,66 | |
| 6.000,00 | 0,00 | 0,00 | 6.000,00 | 722.774,71 | 721.223,03 | |
| 2.391.292,91 | 214.143,38 | 0,00 | 2.605.436,29 | 4.351.055,38 | 10.306.910,84 | |
| 258.191.652,47 | 4.801.675,43 | 98.344,40 | 262.894.983,50 | 65.426.346,82 | 70.290.716,97 |
Die Gesellschaft ist entstanden durch formwechselnde Umwandlung der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach Aktiengesellschaft gemäß § 190 ff. UmwG und ist unter der Firma Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA mit Sitz in Bad Teinach-Zavelstein im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter der Nummer HRB 761720 eingetragen.
Der vorliegende Konzernabschluss wurde gemäß §§ 290 ff. HGB aufgestellt.
Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.
Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Konzernbilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und nachfolgend gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grund wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und Davon-Vermerke ebenfalls an dieser Stelle gemacht.
Der Konzernabschluss umfasst neben der Muttergesellschaft 8 inländische Tochterunternehmen sowie eine Zweckgesellschaft.
Die Equity-Bilanzierung der wesentlichen Beteiligungen an assoziierten Unternehmen wurde nach der Buchwertmethode vorgenommen. Es handelt sich um die Karlsberg Service GmbH, Homburg (Saarpfalz), an der die Muttergesellschaft mit Wirkung zum 31. Dezember 2011 45,00 % der Anteile erworben hat. Mit Wirkung zum 01.01.2018 wurden 40 % der Anteile an der siro Production GmbH Agentur für graphische Produktion mit Sitz in Neunkirchen (Saarland) erworben. Aufgrund der maßgeblichen Einflüsse werden diese Gesellschaften unter den assoziierten Unternehmen ausgewiesen.
Die Zweckgesellschaft Versorgungshilfe für die Betriebsangehörigen der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA 1938 e.V., Bad Überkingen, wurde aufgrund der Befreiungsvorschrift des § 296 Abs. 2 HGB nicht in den Konzernabschluss einbezogen, da sie wegen ihrer untergeordneten Bedeutung keine wesentliche Auswirkung auf die Finanz-, Vermögens- und Ertragslage des Konzerns hat.
Für die Aufstellung des Konzernabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.
Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden nach einheitlichen Bilanzierungsund Bewertungsgrundsätzen erstellt.
Die Abschlüsse der assoziierten Unternehmen wurden nicht an die konzerneinheitlichen Methoden angepasst.
Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige, lineare Abschreibungen vermindert. Die Nutzungsdauer für Belieferungs-, Markenund andere Rechte beträgt zwischen 3 und 10 Jahren.
Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.
Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Nutzungsdauer bei Gebäuden und Gebäudeteilen liegt zwischen 12 und 50 Jahren, bei Quellenanlagen, technischen Anlagen und Maschinen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen 3 und 20 Jahren.
Die Abschreibungen werden linear vorgenommen.
Geringwertige Anlagegüter von mehr als € 150,00 bis € 1.000,00 werden im Geschäftsjahr des Zugangs und den folgenden vier Geschäftsjahren mit jeweils einem Fünftel abgeschrieben. Für die Erstausstattung an neu eingeführten Leergut sowie für neu beschafftes Leergut beträgt die Nutzungsdauer 4 Jahre.
Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen.
Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte und Wertpapiere zu Anschaffungskosten bzw. bei voraussichtlich dauernder Wertminderung zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.
Bei den Beteiligungen an assoziierten Unternehmen werden neben den erworbenen Anteilen und dem anteiligen Jahresergebnis die Abschreibungen auf die stillen Reserven und des Geschäfts- oder Firmenwerts sowie latente Steuern berücksichtigt.
Die sonstigen Ausleihungen sind zum Nennwert bzw. zum niedrigeren beizulegenden Zeitwert angesetzt.
Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt.
Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgt zum gleitenden Durchschnittspreis unter Beachtung des Niederstwertprinzips.
Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgt zu den Herstellungskosten, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten der Fertigung auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Die Kostenbestandteile gemäß § 298 Abs. 1 i. V. m. § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB wurden aktiviert. Zinsen für Fremdkapital werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen.
Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert.
Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.
Für Verluste aus Liefer- und Abnahmeverpflichtungen sind, soweit erforderlich, in angemessener Höhe Rückstellungen gebildet.
Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten angesetzt. Risiken wurden durch Einzelund Pauschalwertberichtigungen angemessen berücksichtigt. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind abgezinst.
Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Ver-
pflichtungen wurden nach der Anwartschaftsbarwertmethode unter Verwendung "der Richttafeln 2005 G" von Prof. Dr. K. Heubeck ermittelt. Für die Abzinsung wurde der durchschnittliche Marktzinssatz im 10-Jahresdurchschnitt bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 3,20 % (Vj. 3,69 %) gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Bei Anwendung des bis 2016 angewendeten 7-Jahres-Durchschnitts-Zinssatzes hätte der Abzinsungssatz bei 2,31 % (Vj. 2,80 %) gelegen.
Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 2,50 % (Vj. 3,00 %) und erwartete Rentensteigerungen mit 1,50 % (Vj. 1,50 %) berücksichtigt. Die Fluktuation wurde mit einer Rate von 3,50 % (Vj. 4,00 %) berücksichtigt.
Im Vergleich mit einer Durchschnittsverzinsung von 7 Jahren wurde zum 31.12.2017 ein Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB in Höhe von T€ 2.352 ermittelt, der einer Ausschüttungs- nicht aber einer Abführungssperre unterliegt.
Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem jeweils laufzeitadäquaten Zinssatz gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung abgezinst.
Für Verpflichtungen aus zugesagten Jubiläumszuwendungen sind Beträge in Höhe der nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Barwerte der möglichen Gesamtverpflichtungen zurückgestellt.
Die Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.
Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbelastung und Steuerentlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Dabei werden auch Differenzen, die auf Konsolidierungsmaßnahmen gemäß den §§ 300 bis 307 HGB beruhen, berücksichtigt, nicht jedoch Differenzen aus dem erstmaligen Ansatz eines Geschäfts- oder Firmenwerts bzw. eines negativen Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung.
Die passive latente Steuerschuld resultiert aus der Konsolidierung der Zweckgesellschaft Bluna-Warenzeichen-GbR. Die Berechnung erfolgte mit einem Steuersatz von 12,25 % (Vj. 12,25 %).
Soweit Bewertungseinheiten gemäß § 254 HGB gebildet werden, kommen folgende Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze zur Anwendung:
Ökonomische Sicherungsbeziehungen werden durch die Bildung von Bewertungseinheiten bilanziell nachvollzogen. In den Fällen, in denen sowohl die "Einfrierungsmethode", bei der die sich ausgleichenden Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko nicht bilanziert werden, als auch die "Durchbuchungsmethode", wonach die sich ausgleichenden Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko sowohl des
Grundgeschäfts als auch des Sicherungsinstruments bilanziert werden, angewandt werden können, wird die Einfrierungsmethode angewandt. Die sich ausgleichenden positiven und negativen Wertänderungen werden ohne Berührung der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.
Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden dabei das Realisationsprinzip (§ 298 Abs. 1 i. V. m. § 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 298 Abs. 1 i. V. m. § 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Die Davon-Vermerke zur Währungsumrechnung umfassen sowohl die realisierten als auch die nicht realisierten Währungsdifferenzen.
Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Tochtergesellschaften werden in € aufgestellt.
Die Kapitalkonsolidierung für Unternehmen, die aufgrund eines (Zu-)Erwerbs erstmals konsolidiert wurden, wurde nach der Erwerbsmethode zum Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist, vorgenommen.
Dabei wird der Wertansatz der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals des Tochterunternehmens verrechnet. Das Eigenkapital wird mit dem Betrag angesetzt, der dem zum Konsolidierungszeitpunkt beizulegenden Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten entspricht. Ein nach der Verrechnung verbleibender Unterschiedsbetrag wird, wenn er auf der Aktivseite entsteht, als Geschäfts- oder Firmenwert und, wenn er auf der Passivseite entsteht, unter dem Posten "Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung" nach dem Eigenkapital ausgewiesen.
Der für die Bestimmung des Zeitwerts der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten und der für die Kapitalkonsolidierung maßgebliche Zeitpunkt ist grundsätzlich der, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist.
Die Kapitalkonsolidierung für Gesellschaften oder für zugekaufte Kapitalanteile, die vor dem 1. Januar 2010 erstmals konsolidiert wurden, wurde nach der Buchwertmethode zum Erwerbszeitpunkt vorgenommen. Die zu aktivierenden Beträge ordneten wir dabei soweit wie möglich den betreffenden Aktivposten zu; der Restbetrag wurde als Firmenwert ausgewiesen.
Forderungen und Verbindlichkeiten, Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie Zwischengewinne innerhalb des Konsolidierungskreises wurden eliminiert.
Konzerninterne Ergebnisse aus Lieferungen und Leistungen mit assoziierten Unternehmen wurden wegen geringer Bedeutung nicht eliminiert.
Die Entwicklung des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.
Die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA ist unmittelbar (u) und über die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach Beteiligungs GmbH mittelbar (m) an folgenden Gesellschaften beteiligt, die alle über eine Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA eingeflossen sind:
| Kapitalanteil | |
|---|---|
| Firma und Sitz | % |
| Mineralbrunnen Überkingen-Teinach Beteiligungs GmbH, Bad Teinach-Zavelstein (u) |
100 |
| Mineralbrunnen Teinach GmbH, Bad Teinach-Zavelstein (m) |
100 |
| Mineralbrunnen Krumbach GmbH, Kißlegg (m) | 100 |
| Aqua Vertriebs GmbH, Kißlegg (m) | 100 |
| Niefhoffs Vaihinger Fruchtsaft GmbH, Lauterecken (m) |
100 |
| KAMPOS Vertriebs GmbH, Homburg (m) | 100 |
| Bluna-Warenzeichen-GbR, Bad Überkingen (u) | 10% am Erfolg |
Bei der Bluna-Warenzeichen-GbR handelt es sich um eine Zweckgesellschaft gem. § 290 Abs. 2 Nr. 4 HGB. Bei wirtschaftlicher Betrachtung liegt die Mehrheit der Risiken und Chancen des Unternehmens bei der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA. Die Zweckgesellschaft wurde daher nach den Grundsätzen der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen.
| Inland | Beteiligung % |
|---|---|
| Karlsberg Service GmbH, Homburg (Saarpfalz) | 45 |
| siro Production GmbH, Neunkirchen (Saarland) | 40 |
Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Buchwert der Beteiligung an der Karlsberg Service GmbH, Homburg (Saarpfalz), und dem anteiligen Eigenkapital des assoziierten Unternehmens beträgt zum 30. Juni 2018 T€ 1.391. Der darin enthaltene Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von T€ 881 wird über eine voraussichtliche Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben, da die Gesellschaft auf Grund der Verflechtungen mit der Karlsberg-Gruppe von einer langfristigen Geschäftsbeziehung ausgeht.
Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Buchwert der Beteiligung an der siro Production GmbH, Neunkirchen (Saarland), und dem anteiligen Eigenkapital des assoziierten Unternehmens beträgt zum 30. Juni 2018 T€ 292 und entspricht in voller Höhe dem Geschäfts- oder Firmenwert. Dieser wird über eine voraussichtliche Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben, da die Gesellschaft ebenso auf Grund der Verflechtungen von einer langfristigen Geschäftsbeziehung ausgeht.
Die Wertpapiere des Anlagevermögens betreffen im Wesentlichen Anteile an einem offenen Spezialfonds, an dem die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA 100 % der Investmentanteile hält. Bei diesem Spezialfonds handelt es sich um einen Mischfonds. Dieser investiert vorwiegend in Rentenfonds mit bester Bonität. Der Kurswert des Spezialfonds liegt zum 30. Juni 2018 bei T€ 1.739 und damit T€ 7,4 unter dem Buchwert von T€ 1.747. Eine Abschreibung ist unterblieben, da nicht von einer dauernden Wertminderung ausgegangen wird. Eine Rückgabe der Anteile kann innerhalb einer Frist von zwei bis fünf Werktagen erfolgen. Im Berichtszeitraum erfolgte keine Ausschüttung.
| 30.06.2018 T€ |
31.12.2017 T€ |
|
|---|---|---|
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 12.884 | 10.425 |
| - davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr | 0 | 0 |
| Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 26.074 | 32.709 |
| - davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr | 24.900 | 32.000 |
| Forderungen gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht |
113 | 0 |
| - davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr | 0 | 0 |
| Sonstige Vermögensgegenstände | 3.034 | 3.627 |
| - davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr | 590 | 735 |
| 42.105 | 46.762 |
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten mit T€ 25.032 (Vj. T€ 32.100) Forderungen gegen Gesellschafter und betreffen im Wesentlichen sonstige Vermögensgegenstände.
Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten kurzfristige Darlehensforderungen in Höhe von T€ 1.100 (Vj. T€ 1.100) gegen den Gesellschafter Versorgungshilfe für die Betriebsangehörigen der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA 1938 e.V., Bad Überkingen.
Durch Beschluss der Hauptversammlung der Gesellschaft vom 5. Juni 2014 zu Tagesordnungspunkt 7 ist die persönlich haftende Gesellschafterin der Gesellschaft gem. §71 Abs. 1 Nr. 8 AktG ermächtigt worden, eigene Aktien einzuziehen, ohne dass es eines weiteren Hauptversammlungsbeschlusses bedarf. Die persönlich haftende Gesellschafterin hat unter Ausnutzung dieser Ermächtigung am 8. Mai 2018 beschlossen, 394.945 erworbene eigene Stammaktien im Wege des vereinfachten Einziehungsverfahrens ohne Herabsetzung des Grundkapitals mit Wirkung zum Ablauf des 8. Mai 2018 einzuziehen.
Das Grundkapital der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA beträgt damit T€ 22.387 und ist in 8.107.115 auf den Inhaber lautende Stückaktien, und zwar in 5.919.755 auf den Inhaber lautende Stammaktien und 2.187.360 stimmrechtslose auf den Inhaber lautende Vorzugsaktien, jeweils mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von je EUR 2,76 eingeteilt.
Die Anmeldung zur Eintragung ins Handelsregister des Beschlusses bzgl. der Einziehung der Aktien und der Satzungsänderung zur verringerten Aktienanzahl erfolgt beim Amtsgericht Stuttgart HRB 761720.
Die Aktien der Gesellschaft werden im Freiverkehr der Frankfurter und der Baden-Württembergischen Wertpapierbörse gehandelt.
Das gezeichnete Kapital von T€ 22.387 (Vj. T€ 21.347), die Kapitalrücklage von T€ 25.910 (Vj. T€ 26.950) und die gesetzliche Rücklage von T€ 916 (Vj. T€ 916) entsprechen den bei der Muttergesellschaft ausgewiesenen Bilanzposten.
Die anderen Gewinnrücklagen in Höhe von T€ 3.127 (Vj. T€ 3.127) betreffen Beträge aus der erstmaligen Anwendung des BilMoG.
Der Konzernbilanzgewinn umfasst neben dem der Muttergesellschaft die Bilanzergebnisse der in den Konzern einbezogenen verbundenen Unternehmen. Darüber hinaus enthält der Posten Beträge aus der Verrechnung sonstiger Konsolidierungsmaßnahmen.
Die Kapitalkonsolidierung der erstmalig zum 1. Januar 2010 in den Konzern eingebundenen Bluna-Warenzeichen-GbR führte zu einem passivischen Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 1.009. Der Unterschiedsbetrag wird planmäßig nach der Restnutzungsdauer der entsprechenden abnutzbaren Vermögensgegenstände über einen Zeitraum von zehn Jahren aufgelöst. Der Auflösungsbetrag wird unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen und lag im ersten Halbjahr 2018 bei T€ 50.
Der Fehlbetrag wegen nicht bilanzierter mittelbarer Versorgungsverpflichtungen i. S. v. Art. 28 Abs. 2 EGHGB beläuft sich auf T€ 56.238; er betrifft die Versorgungshilfe für die Betriebsangehörigen der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA 1938 e.V., Bad Überkingen.
Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Leergutverpflichtungen, Kundenverpflichtungen und Personalrückstellungen.
| Restlaufzeit | 30.06.2018 | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Art der Verbindlichkeit (in T€) | < 1 Jahr |
1-5 Jahre |
> 5 Jahre |
Gesamt | |
| 1. Namensschuldverschreibung | 0 | 0 25.000 | 25.000 | ||
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten |
0 | 0 | 0 | 0 | |
| 3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
8.409 | 0 | 0 | 8.409 | |
| 4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen |
382 | 0 | 0 | 382 | |
| 5. Sonstige Verbindlichkeiten - davon aus Steuern - davon im Rahmen der sozialen Sicherheit |
2.303 (2.178) (0) |
0 (0) (0) |
0 (0) (0) |
2.303 (2.178) (0) |
|
| 11.094 | 0 | 25.000 | 36.094 |
| Restlaufzeit | 31.12.2017 | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Art der Verbindlichkeit (in T€) | < 1 Jahr |
1-5 Jahre |
> 5 Jahre |
Gesamt | |
| 1. Namensschuldverschreibung | 0 | 0 | 25.000 | 25.000 | |
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten |
1.000 | 0 | 0 | 1.000 | |
| 3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
9.732 | 0 | 0 | 9.732 | |
| 4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen |
1.172 | 0 | 0 | 1.172 | |
| 5. Sonstige Verbindlichkeiten - davon aus Steuern - davon im Rahmen der |
531 (489) |
0 (0) |
0 (0) |
531 (489) |
|
| sozialen Sicherheit | (0) | (0) | (0) | (0) | |
| 12.435 | 0 | 25.000 | 37.435 |
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe durch Grundschulden auf Grundstücke von Tochterunternehmen und verpfändete Wertpapiere gesichert.
| T€ | |
|---|---|
| Verpflichtungen aus Mitgliedschaft in Leergutgebindepools | 15.065 |
Bei den Verpflichtungen aus Mitgliedschaften in Leergutgebindepools handelt es sich um nicht passivierte Rücknahmeverpflichtungen gegenüber den Pfandsystemen PETCYCLE Entwicklungs- und Arbeitsgemeinschaft GmbH & Co. KG, Bad Neuenahr-Ahrweiler, und der Genossenschaft Deutscher Brunnen e.G., Bonn. Das Risiko einer Inanspruchnahme ist als gering einzuschätzen, da ein Ausstieg aus diesen Pools derzeit nicht angedacht ist.
Die an der Ausgliederung von Pensionsanwartschaften beteiligten Rechtsträger haften für die Verbindlichkeiten aus Pensionsanwartschaften und laufende Pensionsverpflichtungen gegenüber Rentnern des übertragenen Rechtsträgers, sofern diese vor der Ausgliederung begründet sind, als Gesamtschuldner. Diese Haftung ist auf 10 Jahre beschränkt. Mit einem Eintreten der Haftung ist nach heutiger Einschätzung nicht zu rechnen.
Neben den Haftungsverhältnissen bestehen in Höhe von T€ 8.341 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
| T€ | |
|---|---|
| Miet- und Leasingverträge | 603 |
| Rohstoffverträge | 5.380 |
| Bestellobligo aus erteilten Investitionsaufträgen | 2.358 |
| 8.341 |
Die Miet- und Leasingverträge enden zwischen den Jahren 2018 und 2021.
Folgende Bewertungseinheit wurde gebildet:
| Grundgeschäft / | Fremdwährungsverbindlichkeit / |
|---|---|
| Sicherungsinstrument | Devisentermingeschäft |
| Risiko / Art der | Währungsrisiko / |
| Bewertungseinheit | micro hedge |
| einbezogener Betrag | TUSD 5.852 |
| Höhe des abgesicherten Risikos |
T€ ca. 4.795 |
Für die geplanten Materialaufwendungen des laufenden Geschäftsjahres (Einkauf verschiedener Basisrohstoffe), die in USD fakturiert werden, wurden Devisentermingeschäfte geschlossen. Für diese wurden angesichts des zuverlässig planbaren Umfangs und zeitlichen Anfalls antizipative Bewertungseinheiten gebildet.
Die Grund- und Sicherungsgeschäfte weisen die identischen Risikofaktoren und sonstige identische Merkmale auf, so dass demzufolge der Sicherungserfolg erreicht wird.
Die Umsatzerlöse setzten sich wie folgt zusammen:
| 1. Halbjahr 2018 T€ |
1. Halbjahr 2017 T€ |
|
|---|---|---|
| Erlöse | ||
| Bruttoerlöse Inland | 66.499 | 64.406 |
| Bruttoerlöse Ausland | 2.926 | 3.066 |
| Handelswaren und Lohnabfüllung | 10.187 | 10.261 |
| Fuhrbetrieb und Sonstiges | 2.609 | 2.506 |
| 82.221 | 80.239 | |
| . /. Erlösschmälerungen | 9.804 | 9.718 |
| 72.417 | 70.521 |
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 200 (Vj. T€ 111) und Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 365 (Vj. T€ 394) enthalten, die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 375 (Vj. T€ 482).
Aus der Währungsumrechnung ergaben sich sonstige betriebliche Erträge in Höhe von T€ 0 (Vj. T€ 347) und sonstige betriebliche Aufwendungen in Höhe von T€ 0 (Vj. T€ 100).
Der aufgrund der Änderung des Rechnungszinses nach § 253 HGB erhöhte Zinsaufwand in Höhe von T€ 435 (Vj. T€ 431) wurde im Finanzergebnis ausgewiesen.
Zudem ergab sich aus der Aufzinsung von Rückstellungen ein Aufwand von T€ 772 (Vj. T€ 741).
Der Finanzmittelfonds setzt sich aus den Bilanzposten "Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten" und den kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zusammen.
Ertragsteuern wurden in Höhe von T€ 125 (Vj. T€ 200) bezahlt.
Die erstatteten Ertragsteuern lagen im Berichtsjahr bei T€ 266 (Vj. T€ 0).
Aus dem Verkauf von Gegenständen des Sachanlagevermögens resultieren T€ 11 (Vj. T€ 292) Einzahlungen, aus dem Kauf von Gegenständen des Sachanlagevermögens resultieren T€ 5.683 (Vj. T€ 16.733) Auszahlungen.
Die erhaltenen Zinsen lagen bei T€ 15 (Vj. T€ 8).
An den Mehrheitsaktionär wurden im Berichtsjahr Darlehenstranchen von insgesamt T€ 9.500 ausbezahlt und in Höhe von insgesamt T€ 16.600 wieder zurückgeführt. Die maximale Darlehenshöhe lag bei T€ 39.000, diese wurde vom 23. April 2018 bis zum 29. April 2018 erreicht. Zum 30. Juni 2018 lag die Darlehenshöhe bei T€ 24.900.
An Minderheitsgesellschafter wurden im Berichtsjahr T€ 1.761 (Vj. T€ 1.761) ausbezahlt.
Im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit sind gezahlte Zinsen in Höhe von T€ 545 (Vj. T€ 18) enthalten.
Am Stichtag, dem 30. Juni 2018, hält die Gesellschaft keine der zum letzten Bilanzstichtag insgesamt 394.945 Stück Stammaktien mehr und keine Vorzugsaktien als eigene Aktien. Durch Beschluss der Hauptversammlung der Gesellschaft vom 5. Juni 2014 zu Tagesordnungspunkt 7 ist die persönlich haftende Gesellschafterin der Gesellschaft gem. §71 Abs. 1 Nr. 8 AktG ermächtigt worden, eigene Aktien einzuziehen, ohne dass es eines weiteren Hauptversammlungsbeschlusses bedarf. Die persönlich haftende Gesellschafterin hat unter Ausnutzung dieser Ermächtigung am 8. Mai 2018 beschlossen, 394.945 erworbene eigene Stammaktien im Wege des vereinfachten Einziehungsverfahrens ohne Herabsetzung des Grundkapitals mit Wirkung zum Ablauf des 8. Mai 2018 einzuziehen.
Eine Dividendenausschüttung erfolgt erst nach Beschlussfassung der Hauptversammlung am 25. Juli 2018.
Im Rahmen der Erstkonsolidierung der Bluna-Warenzeichen-GbR zum 1. Januar 2010 wurde der Anteil der ACB Marken GmbH & Co. KG, Köln, am neubewerteten Eigenkapital der Bluna-Warenzeichen GbR in Höhe von T€ 9.082 als Minderheitenkapital angesetzt.
Gemäß den gesellschaftsvertraglichen Regelungen werden 90 % des HGB-Jahresabschlussergebnisses der Bluna-Warenzeichen-GbR an die ACB Marken GmbH & Co. KG, Köln, abgeführt. Der entsprechende Betrag wird direkt mit den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern verrechnet und kommt im Berichtsjahr und im Folgejahr zur Auszahlung. Der Ausweis im Eigenkapitalspiegel erfolgt in der Zeile "Ausschüttung an Minderheitsgesellschafter".
| T€ | |
|---|---|
| Aufsichtsratsvergütung - Fixe Vergütung - Variable Vergütung |
58 0 |
| Bezüge ehemaliger Vorstandsmitglieder und deren Hinterbliebenen |
2 |
| Rückstellungen für Pensionen früherer Vorstandsmitglieder und deren Hinterbliebenen |
30 |
Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
| 30.06.2018 Gesamt |
31.12.2017 Gesamt |
|
|---|---|---|
| Gewerbliche Mitarbeiter | 248 | 244 |
| Angestellte Mitarbeiter | 165 | 170 |
| Auszubildende | 7 | 8 |
| 420 | 422 |
Die Hauptversammlung der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA hat am 25. Juli 2018 beschlossen, aus dem Bilanzgewinn der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA in Höhe von 10.048.235,03 € aus dem Jahr 2017 eine Dividende von 0,35 € je Stammaktie und von 0,43 € je Vorzugsaktie für das Geschäftsjahr 2017 auszuschütten. Die Ausschüttungssumme der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA beträgt 3.012.287,65 €. Der verbleibende Betrag in Höhe von 7.035.947,38 € wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Die der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen zugrunde legenden Heubeck-Richttafeln wurden überarbeitet und am 20. Juli 2018 veröffentlicht. Die erstmalige Anwendung wird zum Bilanzstichtag 31.12.2018 erfolgen. Hierdurch werden sich im laufenden Geschäftsjahr erhöhte Zinsaufwendungen im voraussichtlich niedrig 6-stelligen Bereich ergeben.
Darüber hinaus sind nach dem Stichtag 30.06.2018 keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanzund Ertragslage der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA haben.
Das für den Zeitraum 1. Januar bis 30. Juni 2018 berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers des Konzerns beträgt für:
| T€ | |
|---|---|
| Abschlussprüfungsleistungen | 0 |
| Steuerberatungsleistungen | 2 |
| Sonstige Leistungen | 0 |
| 2 |
Bad Teinach-Zavelstein, 20. August 2018
Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA
Martin Adam Andreas Gaupp Gerd Gründahl
Geschäftsführung der Karlsberg International Getränkemanagement GmbH, Homburg (Saarpfalz)
Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA Badstraße 41 D-75385 Bad Teinach-Zavelstein Telefon +49 (0) 70 53/92 62-220 Telefax +49 (0) 70 53/92 62-67 E-Mail: [email protected]
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