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Mineralbrunnen Überkingen AG

Earnings Release May 14, 2009

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Earnings Release

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News Details

Ireland | 14 May 2009 13:27

Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG:

Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG / Veröffentlichung einer Mitteilung nach § 37x WpHG

Zwischenmitteilung nach § 37x WpHG, übermittelt durch die DGAP - ein
Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.


ZWISCHENMITTEILUNG GEMÄSS § 37 WPHG ZUM 1. QUARTAL 2009

Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG:
Marktentwicklung führt zu einem Umsatz unter Vorjahresniveau

Deutlich rückläufige Marktentwicklung für Mineral- und Heilwasser sowie für
Fruchtsäfte

Der Absatz im Bereich Mineral- und Heilwassergetränke in Deutschland ging
laut VDM im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 5,8 % deutlich zurück.
Lediglich die Region Nordrhein-Westfalen (-1,2 %) konnte durch den hohen
Einfluss des Billigsegments nahezu an das Vorjahr anknüpfen. In den
Kernabsatzgebieten der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG sank die
Nachfrage in Bayern (-9,0 %) überproportional, während Südwest (-4,5 %)
noch einen vergleichsweise moderaten Rückgang zu verzeichnen hatte.

Die mengenmäßig stärkste Mineralwasserkategorie - Mineralwasser mit CO2 -
sank um 9,6 %. Ebenso rückläufig entwickelten sich Mineralwasser mit wenig
CO2 (-4,2 %), Heilwasser (-13,4 %) und Mineralwasser mit Aromen sowie
andere Near-Water-Getränke (-11,4 %). Einzig die stillen Wässer (+12,0 %)
konnten laut VDM einen Anstieg verzeichnen. Bei den Gebinden verlor
Glas-Mehrweg (-11,5 %) weitere Anteile, während der PET-Einweg-Anteil (+4,0
%) weiter wächst.

Die fruchthaltigen Getränke verzeichneten insgesamt in Deutschland laut GfK
im Vergleich zum Vorjahr im 1. Quartal einen Absatzrückgang von 7,5 %.
Während die Kategorie Fruchtnektare gegen den Trend das Absatzniveau halten
konnte, entwickelten sich die klassischen Fruchtsäfte (-4,4 %) und die
Fruchtsaftgetränke (-21,5 %) rückläufig.

Über alle alkoholfreien Getränkekategorien profitiert durch die
Preissetzung des Handels - insbesondere des Discounts - das untere
Preissegment zu Lasten des mittleren Preisangebotes. Gut positionierte und
margenstarke Marken sind leicht rückläufig, können sich jedoch weitgehend
im Markt behaupten.

Wesentliche Ereignisse und Geschäfte im Mitteilungszeitraum

Die Ende letzten Jahres begonnene Schließung des defizitären Standortes
Beinstein wurde im Berichtszeitraum abgeschlossen. Bezüglich des ebenfalls
nicht wirtschaftlich im Markt operierenden Standortes Bad Imnau befindet
sich die Gesellschaft mit möglichen Interessenten in Gesprächen.

Mit Wirkung zum 31. Januar 2009 hat der Aufsichtsrat Jorge-Matias Grabmaier
als stellvertretenden Vorstand abberufen. Die Bereiche Marketing und
Vertrieb wurden vom Vorstand Maik Schumacher übernommen. Die Leitung der
Gesellschaft obliegt nun zwei Vorständen.

Absatz- und Umsatzentwicklung verzeichnen Einbußen

Der Konzernabsatz sank gegenüber dem Vorjahr um 12,4 %. Tendenziell haben
sich die Gastronomiegebinde etwas besser als der Gesamtabsatz des Konzerns
entwickelt. Neben dem Effekt der allgemeinen Marktentwicklung muss im
Quartalsvergleich ein Sonderfaktor berücksichtigt werden. So beinhaltete
der Absatz im 1. Quartal des Vorjahres vom Handel vorgezogene Mengen im
Vorgriff auf die im Folgequartal umgesetzte Preiserhöhung. Dies wirkt sich
ebenfalls auf die Umsatzentwicklung und den Quartalsvergleich aus. Der
Konzernumsatz sank in den ersten drei Monaten im Vergleich zum Vorjahr um
12,7 % auf 40,0 Mio. Euro und blieb damit unter den Erwartungen.

Operatives Ergebnis von -3,1 Mio. Euro

Auf der Kostenseite sank der Material- (-17,6 %) und Personalaufwand (-12,9
%). Bedingt durch die im letzten Jahr abgeschlossenen Investitionen ist bei
den planmäßigen Abschreibungen ein leichter Anstieg zu verzeichnen.
Belastend wirkt die Erhöhung der Sonstigen betrieblichen Aufwendungen
(+11,1 %) im Wesentlichen auf Grund von - zum Teil periodenfremden -
vertriebsintensivierenden Aktivitäten. Insgesamt resultiert daraus ein
Konzern-EBIT in Höhe von -3,1 Mio. Euro (Q1/2008: -0,9 Mio. Euro).

Finanzergebnis: Wertsicherung vor kurzfristiger Renditeerwartung

Die anhaltend unsichere Lage an den Finanzmärkten und das
Wertsicherungskonzept führen im Berichtszeitraum zu einer vergleichsweise
niedrigen Rendite der Finanzanlagen. Gleichzeitig wirken die
Finanzierungskosten im Zuge des Kaufs der Tucano Holding GmbH, so dass das
Finanzergebnis in den ersten drei Monaten leicht negativ ist. Insgesamt
weist der Konzern ein Ergebnis vor Steuern von
-3,6 Mio. Euro (Q1/2008: -0,5 Mio. Euro) aus. Der Cashflow entwickelte sich
leicht rückläufig. Allerdings verfügt das Unternehmen weiter über eine gute
Liquidität.

Gute Eigenkapitalquote dokumentiert die wirtschaftliche Substanz des
Unternehmens

Mit einem Wert von 28,1 % liegt die Eigenkapitalquote zum 31. März 2009
weiterhin auf einem guten Niveau. Bedingt durch die Finanzierung des
Erwerbs der Tucano Holding GmbH kam es zu einer Verringerung, die der
Konzern gut verkraften kann.

Ausblick

Die Gesellschaft geht davon aus, dass das Ergebnis auf Grund der vor ihr
liegenden Sommermonate und aperiodisch bereits verarbeiteten Aufwendungen
sich bis zum Jahresende positiver als 2008 entwickeln wird.

Bad Überkingen, im Mai 2009

Der Vorstand

Alle Zahlen und Angaben sind nicht extern geprüft.

Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG
Postfach 80
73334 Bad Überkingen
Telefon 0 73 31/2 01-0
Telefax 0 73 31 / 2 01-4 00
www.mineralbrunnen-ag.de
E-Mail: [email protected]

WKN 661 400 / ISIN DE 0006614001
WKN 661 403 / ISIN DE 0006614035

14.05.2009 Finanznachrichten übermittelt durch die DGAP

Sprache: Deutsch
Emittent: Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG
Postfach 80
73334 Bad Überkingen
Deutschland
Internet: www.mineralbrunnen-ag.de

Ende der Mitteilung DGAP News-Service


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