Annual Report • Apr 8, 2019
Annual Report
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Geschäftsbericht 2018 | Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA

www.mineralbrunnen-kgaa.de
| KGaA | Konzern | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Kennzahlen in Mio. € | 2018 | 2017 | 2016 | 2015 | 2014 | 2018 | 2017 | 2016 | 2015 | 2014 |
| Umsatz | 5,4 | 3,3 | 5,1 | 0,0 | 0,0 | 149,6 | 142,1 | 139,8 | 137,2 | 136,5 |
| Beschäftigte (Anzahl im Durchschnitt inkl. Auszubildende) |
0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 426 | 422 | 429 | 429 | 442 |
| Personalaufwand (Löhne und Gehälter, soziale Abgaben sowie Altersversorgung) |
0,1 | 0,1 | 0,8 | 0,7 | 0,9 | 28,2 | 27,8 | 29,8 | 27,1 | 27,3 |
| Investitionen | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 8,0 | 9,3 | 13,3 | 27,1 | 9,4 | 18,5 | 8,0 |
| EBITDA | 8,4 | 6,0 | 3,4 | 2,3 | 2,0* | 20,7 | 20,0 | 16,5 | 15,8 | 15,4 |
| EBITDA-Rendite in % | 154,6 | 181,4 | 66,3 | 13,9 | 14,0 | 11,8 | 11,5 | 11,3 | ||
| Abschreibungen | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,2 | 9,7 | 11,4 | 11,9 | 11,4 | 11,2 |
| EBIT | 8,4 | 6,0 | 3,4 | 2,3 | 1,8* | 11,1 | 8,6 | 4,6 | 4,3 | 4,2 |
| EBIT-Rendite in % | 154,6 | 181,2 | 66,1 | 7,4 | 6,0 | 3,3 | 3,2 | 3,0 | ||
| Bilanzsumme | 99,1 | 94,5 | 89,2 | 84,5 | 82,2 | 146,2 | 141,8 | 119,1 | 118,8 | 121,7 |
| Eigenkapital | 65,0 | 59,3 | 54,8 | 53,2 | 45,5 | 64,0 | 60,4 | 55,1 | 54,9 | 49,7 |
| EK-Quote | 65,5 | 62,7 | 61,4 | 62,9 | 55,4 | 43,8 | 42,6 | 46,3 | 46,2 | 40,8 |
| Jahresergebnis | 8,7 | 7,2 | 4,0 | 2,9 | 2,2 | 8,4 | 9,7 | 4,4 | 2,1 | 1,5 |
| Ausschüttungsbetrag | 3,4 | 3,0 | 2,7 | 2,4 | 1,9 | |||||
| Dividende (€ je Aktie) | ||||||||||
| Stammaktie | 0,40** | 0,35 | 0,31 | 0,27 | 0,23 | |||||
| Vorzugsaktie | 0,48** | 0,43 | 0,39 | 0,35 | 0,31 | |||||
| DVFA/SG-Ergebnis (€ je Aktie) | ||||||||||
| Ergebnis je Stammaktie | 1,01 | 1,18 | 0,52 | 0,24 | 0,17 | |||||
| Ergebnis je Vorzugsaktie | 1,09 | 1,26 | 0,60 | 0,32 | 0,25 | |||||
| Cashflow aus lfd. Geschäftstätigkeit | 20,7 | 23,0 | 18,2 | 20,0 | 15,3 | |||||
| Cashflow aus lfd. Geschäftstätigkeit in % der Umsatzerlöse |
13,9 | 16,2 | 13,0 | 14,6 | 11,2 | |||||
| Höchstkurs (€ je Aktie, Börse Stuttgart) | ||||||||||
| Stammaktie | 18,10 | 17,00 | 17,79 | 16,81 | 15,81 | |||||
| Vorzugsaktie | 14,50 | 10,78 | 8,80 | 8,26 | 8,91 | |||||
| Tiefstkurs (€ je Aktie, Börse Stuttgart) | ||||||||||
| Stammaktie | 15,00 | 12,73 | 10,81 | 11,61 | 10,34 | |||||
| Vorzugsaktie | 9,55 | 7,95 | 7,10 | 6,44 | 6,18 |
Impressum
Herausgeber
Badstraße 41
D-75385 Bad Teinach-Zavelstein Telefon +49 (0) 70 53/92 62-220 Telefax +49 (0) 70 53/92 62-67 E-Mail: [email protected]
Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA
* Korrektur der Werte aus dem Geschäftsbericht 2014 analog der Berechnung der Vorjahre zu Vergleichszwecken
** Vorbehaltlich der Zustimmung durch die Hauptversammlung im Jahr 2019
| 02 | Markenübersicht | |
|---|---|---|
| An unsere Aktionäre | 12 | Vorwort |
| 16 | Unsere Gremien | |
| 17 | Bericht des Aufsichtsrats | |
| 22 | Unsere Aktien | |
| Zusammengefasster Bericht | Grundlagen des Konzerns | |
| über die Lage der Gesellschaft | 28 | Geschäfts- und Organisationsstruktur |
| und des Konzerns | 29 | Konzernstrategie |
| 30 | Innovationsmanagement | |
| 31 | Gesellschaftliches Engagement | |
| 32 | Unternehmerische Steuerungssysteme | |
| Wirtschaftsbericht | ||
| 32 | Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene | |
| Rahmenbedingungen | ||
| 36 | Unternehmenssituation | |
| 46 | Bericht über die Beziehungen zu verbundenen | |
| Unternehmen gemäß § 312 AktG | ||
| 46 | Risikobericht | |
| 50 | Chancen- und Prognosebericht | |
| Konzernabschluss 2018 | ||
| 58 60 |
Konzern-Bilanz Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung |
|
| Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA |
61 | Konzern-Kapitalflussrechnung |
| 62 | Konzern-Eigenkapitalspiegel | |
| 66 | Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens | |
| 68 | Konzernanhang | |
| Jahresabschluss 2018 | 82 | Bilanz |
| Mineralbrunnen | 84 | Gewinn- und Verlustrechnung |
| Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA | 85 | Anhang |
Bestätigungsvermerk

in seiner schönsten Form. Genießer-Mineralwasser Ausgewogene Mineralisierung Idealer Begleiter zu guten Weinen

Tägliche Gesundheit aus der Natur Führende Heilwassermarke aus dem Nordschwarzwald Reine und unberührte Quelle Für eine gesundheitsbewusste Lebensweise

Auf ein Klindworth Moderne Familien-Fruchtsaftmarke Vielfältiges Sortiment Exklusiv mit Mehrwegfokus

Ready to drink Cocktails & Longdrinks
Fertig gemischte Cocktails & Longdrinks to go Longneckflasche in 0,2l Glas-Mehrweg Premium in Qualität und Geschmack

Aus dem Allgäu Hervorragend frischer Geschmack Natrium- und kochsalzarm Für die Zubereitung von Säuglingsnahrung geeignet

Saft in seiner feinsten Form
Führende Fruchtsaftmarke in der Gastronomie Umfangreiches Sortiment von klassisch bis exotisch Kompromisslose Qualität

die Popkultur-Cola Originelle provokante Werbung Unverwechselbares Flaschendesign Steht für Toleranz, Sex & Unvernunft

Sind wir nicht alle ein bisschen Bluna? Extra fruchtige Limonaden Mit außergewöhnlichen, leicht verrückten Inhaltstoffen Jede Flasche ein Blunikat
Der Konzern bietet seine Produkte mit einer konsequenten Mehrmarkenstrategie auf klar definierten Märkten vorwiegend in den gehobenen Preissegmenten an. Die Markenpositionierungen sind auf relevante Kunden- und Zielgruppen zugeschnitten und orientieren sich an regionalen sowie teilweise überregionalen Bedürfnissen und Werten. Jede Marke verfügt über ein zielgruppenspezifisches, umfangreiches Getränkeund Gebindesortiment.
Die Produkte des Konzerns werden sowohl über die klassischen Vertriebskanäle als auch über neue Distributionswege vertrieben, um die angestrebte Marktabdeckung zu erreichen. Die Partner in Handel und Gastronomie werden mit maßgeschneiderten Verkaufsförderungsmaßnahmen unterstützt. Die Unternehmen der Gruppe stellen hochwertige Werbemittel zur Verfügung und bieten mit dem stilvollen Design ihrer Glasgebinde größtmögliche Ausstattungsqualität.
Die operativ eigenständigen Tochterunternehmen Mineralbrunnen Krumbach GmbH und Mineralbrunnen Teinach GmbH agieren als regionale Markenanbieter kundenund marktspezifisch. In der Niehoffs Vaihinger Fruchtsaft GmbH sind alle Saftmarken des Konzerns gebündelt und das Unternehmen bedient als schlagkräftige und effiziente Vertriebsorganisation überregional überwiegend den Getränkefachgroßhandel sowie die Gastronomie und Hotellerie.
Die Kernmarke Teinacher ist als Genießer-Mineralwasser positioniert und hat mit ihrer führenden Marktposition in der süddeutschen Gastronomie eine hohe Marktakzeptanz. Mit exklusiven Gastronomiegebinden werden anspruchsvolle Verbraucher angesprochen, die Wert auf Genuss und gehobene Qualität legen. Glaubhaft unterstützt wird diese Strategie durch Kooperationen wie beispielsweise mit dem
Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Baden-Württemberg, die das Bekenntnis zu Hotellerie und Gastronomie sowie die regionale Verbundenheit der Marke Teinacher zum Ausdruck bringen.
Die Angebots-Palette von Teinacher wächst stetig und umfasst mittlerweile vom natürlichen Mineralwasser über fruchtige Direktsaftschorlen bis hin zu hochwertigen Premiumlimonaden, den Teinacher Genuss-Limonaden, eine Vielzahl von Produkten und Sorten in verschiedenen Geschmacksrichtungen und Gebindeformen. Neue Maßstäbe hinsichtlich der Gebinde wurden mit der Entwicklung und Einführung einer umweltfreundlichen "Teinacher Genussflasche" für den Getränkefach- und den Lebensmitteleinzelhandel gesetzt. Sowohl die Glasflasche als auch der dazugehörige Komfortkasten werden zu 100 % aus Recyclingmaterial hergestellt und alle Partner und Lieferanten kommen aus Baden-Württemberg.
Die wichtigste Produktinnovation im Berichtszeitraum war die Sortimentserweiterung der Teinacher Genuss-Limonaden. Neu hinzu kamen die Geschmacksrichtungen Johannisbeer-Holunder und Mango-Maracuja-Orange. Zudem wurde im Februar 2018 eine neue 0,33 l-Longneck-Genussflasche für die Teinacher Limonaden eingeführt. Diese wird der Gastronomie im praktischen und hochwertigen 12er-Komfort-Kasten angeboten.
Übergeordnetes Ziel bei Teinacher ist die weitere Schärfung des Markenprofils als regionaler, verantwortungsbewusster und nachhaltiger Mineralbrunnen. In der gesamten Außendarstellung werden die Markenwerte Qualität, Regionalität und Genuss entsprechend deutlich kommuniziert.
Die Traditionsmarke Hirschquelle aus dem Schwarzwald ist die führende Heilwassermarke in Süddeutschland und besetzt die Themen bewusste Ernährung und gesundes Leben. Die regionale Verankerung und das ansteigende Gesundheitsbewusstsein der Konsumenten bilden die Erfolgsgrundlage.
Die Marke Hirschquelle rundet die Teinacher-Produktfamilie ab, indem sie besonders gesundheitsbewusste und anspruchsvolle Käufer anspricht, und schafft dadurch neue Absatzpotenziale.
Die Marke Krumbach produziert ein umfassendes Angebot an Mineralwässern und Erfrischungsgetränken. Die Mineralwassermarke zeichnet sich durch ihre sanfte Mineralisierung und ihre starke Verankerung in der Herkunftsregion Allgäu aus. Kernzielgruppe sind aktive, verantwortungs- und gesundheitsbewusste Menschen und Familien.
Krumbach wird dem Anspruch einer Premium-Marke gerecht und verleiht der Verbundenheit mit seiner Region deutlich Ausdruck. Insgesamt wurde 2018 die Präsenz in der Region weiter gestärkt und es werden auch 2019 in den Kernabsatzgebieten Baden-Württemberg und Bayern in Gastronomie und Handel gezielt markenadäquate Werbe- und Verkaufsförderungsaktivitäten durchgeführt. So wird beispielsweise die erfolgreiche Treueaktion mit dem Markenpartner Steiff in eine "Dritte Runde" gehen.
Niehoffs Vaihinger ist eine der führenden Saftmarken in Deutschland und kompetenter Partner des Getränkefachgroßhandels, der Gastronomie und der Hotellerie. Die B2B-Marke im Saftbereich zeichnet sich durch Exklusivität, Sortimentskompetenz, hervorragende Qualität, kontinuierliche Innovationen sowie eine attraktive Wertschöpfung beim Kunden aus. Bei Niehoffs Vaihinger sind sowohl die Systemgastronomie und Hotellerie als auch die Trend- und Szenegastronomie die Haupttreiber und Wachstumsträger. Mit einem breiten Sortiment von über 30 Sorten und einer langjährigen Erfahrung unterstreicht Niehoffs Vaihinger seinen Anspruch, vor allem im Barbereich der kompetente Partner zu sein. Niehoffs Vaihinger geht weiterhin den konsequenten Weg, als umfassender Sortimentsanbieter von fruchthaltigen
Getränken im Markt mit innovativen Konzepten zu agieren. So werden seit Januar 2018 zusammen mit einem österreichischen Hersteller vier Saftsorten und zwei Eisteevarianten in bekannter Niehoffs Vaihinger-Qualität in einer neuen, innovativen Getränke-Herstellungsanlage, dem sogenannten Fructomat, angeboten. Die Säfte werden als Postmix-Konzentrat im Bag-in-Box-Behälter geliefert und vor Ort maschinell gemischt. Das neue, einzigartige Getränkesystem spart Verpackung, Lager und Logistik. Zudem wird laut Hersteller für die Kühlung mindestens 50 % weniger Energie im Vergleich zu verpackten Getränken (Dosen, Kartons, etc.) verbraucht. Das Produkt ist für den Einsatz in der Großgastronomie, Betriebskantinen, Freizeitparks und Hotellerie vorgesehen und unterstreicht die Sortimentskompetenz der Niehoffs Vaihinger Fruchtsaft GmbH.
Ende 2018 wurde in der 0,33 l-Longneckflasche mit dem Innergy! ein gesunder Energy Drink als Solitärprodukt eingeführt.
Niehoffs Vaihinger ist somit auf dem besten Weg, mit hoher Qualität und Cocktail-Kompetenz die eigene Position im Saftmarkt konsequent auszubauen.
Klindworth ist eine moderne Familien-Fruchtsaftmarke mit ansprechendem, frech-fröhlichen Design. Die Marke erfreut sich unter dem Motto "Auf ein Klindworth" hoher, vielversprechender Akzeptanz bei seinen Kunden und Partnern. Der regionale Fokus liegt auf Nord- und Westdeutschland. Die verstärkte Präsenz im organisierten Getränkeabholmarkt und im Lebensmitteleinzelhandel öffnet den Weg der Marke hin zur Familienmarke mit einer hohen Verfügbarkeit. Die Ausstattung setzt auf innovative Etiketten, freche und sympathische Sortennamen, hochwertige Individualglasflaschen und eine aus dem Markenauftritt heraus entwickelte Werbekampagne. Gleichzeitig bekennt sich Klindworth mit seinem breiten Sortiment von mehr als 25 Sorten zu höchsten Qualitätsansprüchen und ausgewählten natürlichen Zutaten. Eine
moderne Homepage mit Filialfinder und eine interaktive Facebookseite versorgen die Kunden mit Gewinnspielen, Promotionsterminen und News rund um Klindworth.
2018 wurden die Werbemaßnahmen der Vorjahre fortgeführt. Zudem wurden im Geschäftsjahr 2018 in der 0,33 l-Glasmehrwegflasche die hochwertigen Fruchtlimonaden unter der Bezeichnung "nade" eingeführt.
Cocktail Plant steht für erstklassige alkoholfreie und -haltige trinkfertige Cocktails auf Basis der Niehoffs Vaihinger Fruchtsäfte und wird in 0,2 l-Mehrwegflaschen im Lebensmitteleinzelhandel, in Getränkeabholmärkten, Gastronomie und Hotellerie vertrieben. Ende 2018 wurden in einer neu eingeführten 0,2 l-Glasmehrwegflasche zwei bestehende Longdrinks modifiziert und um eine Bellini und eine Limonic Variante ergänzt.
Für die Marke afri und ihre Schwestermarke Bluna wurden in den vergangenen Jahren mehrere langfristig ausgelegte Konzessionspartnerschaften abgeschlossen, die vorsehen, dass Partnerunternehmen in festgelegten Konzessionsgebieten die Produktion und den Vertrieb der Marken afri und Bluna übernehmen. Im Zuge der Konzessionsvereinbarungen wurden die Marken afri und Bluna mit vergrößertem Sortiment auf eine breitere Basis gestellt. Und nicht nur in punkto Sorten, sondern auch im Bereich der Gebinde sind afri und Bluna für alle vertrieblichen Herausforderungen und Kundenwünsche gerüstet. Während man sich in der angesagten Szene-Gastronomie, in Bars und Lounges weiterhin auf die unverwechselbaren Individualflaschen besinnt, werden afri und Bluna über die Konzessionäre ebenso in verschiedenen Pre- und Postmixgebinden angeboten, um dem Bedarf aller Gastronomietypen gerecht zu werden. PET-Einweg-Gebinde bleiben weiterhin im Getränkefachmarkt und im Lebensmitteleinzelhandel präsent.
Das erweiterte Sortiment, neue Kampagnen und eine erhöhte bundesweite Präsenz in Handel und Gastronomie im Zuge der nacheinander in Kraft tretenden Partnerschaften versprechen sowohl bei afri als auch bei Bluna ein deutliches Wachstumspotenzial und eine deutliche Steigerung der Markenbekanntheit. Ziel ist es, mit afri die drittstärkste Cola-Marke in Deutschland zu werden.


Teinacher übernimmt die Marktführerschaft*
im Bereich Glas – Mineralwasser in Nielsen 3b
* Nielsen Retail Panel, Wasser Report GEBINDE, N 3b, Period Ending: W 2018 52 - The Nielsen Company
in seiner
schönsten Form.


Gerd Gründahl Martin Adam
Andreas Gaupp
2018 war für die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA und ihre Tochterunternehmen erneut ein sehr erfolgreiches Jahr. Maßgeblich getragen durch eine sehr gute Entwicklung unseres Markengeschäfts erzielten wir in allen Segmenten Umsatzsteigerungen, die über dem allgemeinen Markttrend lagen. So wurde im Berichtszeitraum eine Verbesserung des Konzernumsatzes um 7,4 Mio. € auf 149,6 Mio. € und des Rohertrags um 4,4 Mio. € auf 93,4 Mio. € erzielt. Damit wuchs unsere Unternehmensgruppe bereits das vierte Jahr in Folge. Dieses Wachstum fußt auf der konsequenten Fokussierung auf unsere Premium-Marken, die wir auch in diesem Jahr beispielsweise durch Produktinnovationen weiter stärken konnten.
Auch unsere Profitabilität hat sich weiter positiv entwickelt. So erhöhten sich die operativen Konzernergebniskennzahlen EBITDA und EBIT auf 20,7 Mio. € (Vorjahr: 20,0 Mio. €) respektive 11,1 Mio. € (Vorjahr: 8,6 Mio. €). Der Konzern-Jahresüberschuss belief sich auf 8,4 Mio. € und lag damit trotz im Vorjahr enthaltener positiver Sondereffekte in Höhe von 3,5 Mio. € nur 1,4 Mio. € unter dem Ergebnis des Vorjahres (9,7 Mio. €). Ausschlaggebend war die deutlich stärkere operative Entwicklung in beiden Bereichen Wasser und Saft.
2018 standen für uns neben Produktinnovationen auch die Feierlichkeiten rund um das 25-jährige Jubiläum unserer "Teinacher Gourmetflasche" im Fokus. Durch den Ausbau und die Modernisierung der Produktionskapazitäten haben wir zudem die Grundlagen geschaffen, das Wachstum unserer Marken auch produktionsseitig zu unterstützen. So wurde 2018 am Standort Bad Teinach ein Trockenteil einer Mehrwegglasanlage modernisiert, nachdem wir 2017 schon eine hochflexible Mehrwegglasanlage neu installiert hatten. Der Standort Lauterecken schloss im Berichtszeitraum sein seit 2017 laufendes, umfangreiches Modernisierungsprojekt weitestgehend ab und auch am Standort Merzig wurde in eine neue Einhausung der Lagertanks investiert.
Unser übergeordnetes Ziel bleibt es, unser Markengeschäft konsequent weiterzuentwickeln und nachhaltiges Ertragswachstum im Marktsegment für qualitativ hochwertige, alkoholfreie Premiumgetränke zu generieren. Mit unserer klaren Markenstrategie mit Fokus auf die Themen Qualität und Regionalität sehen wir uns hierfür gut gerüstet und blicken zuversichtlich in die Zukunft.
Wir freuen uns, wenn Sie unsere Unternehmensgruppe auch weiterhin begleiten und unterstützen, und bedanken uns herzlich für Ihr entgegengebrachtes Vertrauen. Allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern danken wir für ihren Einsatz und ihr großes Engagement sowie den Arbeitnehmervertretungen für die konstruktive Zusammenarbeit im abgelaufenen Geschäftsjahr.
Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA
Martin Adam Andreas Gaupp Gerd Gründahl
Geschäftsführung der Karlsberg International Getränkemanagement GmbH, Homburg (Saarpfalz)

Marktführer* im Bereich Glas
im Gesamt-Limonadenmarkt in Nielsen 3b * Nielsen Retail Panel, Wasser Report GEBINDE (L&S), N 3b, Period Ending: W 2018 52 - The Nielsen Company

NEU
mit weniger Zucker

Dr. Richard Weber, Homburg (Saarpfalz) Geschäftsführender Gesellschafter der Karlsberg Brauerei KG Weber Vorsitzender
Ernst Fischer, Tübingen Hotelier Stellvertretender Vorsitzender
Fritz Engelhardt, Pfullingen Hotelier
Gerhard Theis, Waldmohr Früherer Geschäftsführer der Karlsberg Holding GmbH
Hartmut Schütze, Tettnang Gebietsverkaufsleiter i.R.
Helmut Klingl, Amstetten Bezirksleiter KAMPOS Vertriebs GmbH Betriebsratsvorsitzender KAMPOS Vertriebs GmbH und Mineralbrunnen Überkingen-Teinach Beteiligungs GmbH Geschäftsführung der Karlsberg International Getränkemanagement GmbH, Homburg (Saarpfalz):
Martin Adam, Frankfurt/Main Geschäftsführer (seit 1. Januar 2018)
Andreas Gaupp, Bad Teinach-Zavelstein Geschäftsführer (seit 1. August 2018)
Gerd Gründahl, Grünendeich Geschäftsführer (seit 1. August 2018)
Dr. Hans-Georg Eils, Saarbrücken Geschäftsführer (bis 31. Juli 2018)
Als Aufsichtsrat haben wir die uns nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben und Pflichten sorgfältig wahrgenommen. Wir haben die Geschäftsführer der persönlich haftenden Gesellschafterin bei der Ausübung ihrer Aufgaben regelmäßig überwacht und sie bei der strategischen Weiterentwicklung der Unternehmensgruppe sowie bei wesentlichen Entscheidungen beratend begleitet. Insbesondere in die Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen waren wir unmittelbar eingebunden. Die Geschäftsführung unterrichtete uns regelmäßig sowohl schriftlich als auch mündlich, zeitnah und umfassend über die Unternehmensplanung, den Gang der Geschäfte, die aktuelle Lage der Gesellschaft und des Konzerns sowie die Risikosituation einschließlich des Risikomanagements. Abweichungen des Geschäftsverlaufs von den Plänen wurden uns im Einzelnen erläutert. Zudem stimmte die Geschäftsführung die strategische Ausrichtung des Unternehmens mit uns ab. Die für das Unternehmen bedeutenden Geschäftsvorgänge haben wir auf Basis der Berichte der Geschäftsführung ausführlich erörtert. Den Beschlussvorschlägen der Geschäftsführung haben wir nach gründlicher Prüfung und Beratung zugestimmt.
Im Berichtszeitraum fanden insgesamt 4 Sitzungen statt: am 20. März 2018, am 8. Mai 2018, am 19. September 2018 und am 26. November 2018. An den Sitzungen im Mai, September und November 2018 haben sämtliche Aufsichtsratsmitglieder teilgenommen; das Aufsichtsratsmitglied Dr. Richard Weber war an der Sitzung im März zeitweise via Telefon zugeschaltet. Über die Aufsichtsratssitzungen hinaus standen wir mit der Geschäftsführung in regelmäßigem Kontakt und haben uns über die aktuelle Entwicklung der Geschäftslage und die wesentlichen Geschäftsvorfälle informiert.
Besondere Schwerpunkte waren:
Die Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Stuttgart, Zweigniederlassung Saarbrücken, hat den Jahresabschluss der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA zum 31. Dezember 2018 und den Konzernabschluss sowie den zusammengefassten Lagebericht zum 31. Dezember 2018 nach HGB-Grundsätzen geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Der Konzernabschluss und der zusammengefasste Lagebericht wurden nach den Vorschriften des HGB und des Aktiengesetzes aufgestellt. Der Abschlussprüfer hat die Prüfung unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Die genannten Unterlagen sind von der Geschäftsführung der persönlich haftenden Gesellschafterin rechtzeitig an uns verteilt worden.
Die Entwürfe der Prüfungsberichte der Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft lagen allen Mitgliedern des Aufsichtsrats vor und wurden in der Sitzung des Aufsichtsrats am 28. März 2019 in Gegenwart des Abschlussprüfers umfassend behandelt. Der Abschlussprüfer berichtete über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung. In dieser Sitzung hat die Geschäftsführung der persönlich haftenden Gesellschafterin die Abschlüsse der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA und des Konzerns erläutert. Der Abschlussprüfer ging auf Umfang und Schwerpunkte der Abschlussprüfung ein. Wir stimmen den Ergebnissen der Abschlussprüfung zu. Nach dem abschließenden Ergebnis unserer eigenen Prüfung sind keine Einwendungen zu erheben. Wir haben in unserem Gremium die von der Geschäftsführung der persönlich haftenden Gesellschafterin aufgestellten Abschlüsse zum 31. Dezember 2018 gebilligt.
Auf Grund der Rechtsform der GmbH & Co. KGaA obliegt die Feststellung des Jahresabschlusses der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 nicht dem Aufsichtsrat, sondern der Hauptversammlung. Der Aufsichtsrat schließt sich dem Vorschlag der persönlich haftenden Gesellschafterin an, den Jahresabschluss festzustellen.
Der Bilanzgewinn der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA beträgt am Bilanzstichtag 31.12.2018 15,7 Mio. €. Wir schließen uns dem Vorschlag der Geschäftsführung der persönlich haftenden Gesellschafterin an, eine Dividende von 3,4 Mio. € für das Geschäftsjahr 2018 auszuschütten.
Der von der Geschäftsführung der persönlich haftenden Gesellschafterin gemäß § 312 AktG aufgestellte Bericht über die Beziehungen der Gesellschaft zu verbundenen Unternehmen für das Geschäftsjahr 2018 wurde uns ebenfalls zur Prüfung vorgelegt.
Nach sorgfältiger Prüfung dieses Berichts erteilte der Abschlussprüfer gemäß § 313 Abs. 3 AktG den folgenden Bestätigungsvermerk:
"Nach unserer pflichtgemäßen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass
Der Abschlussprüfer nahm ferner an unseren Beratungen über den Abhängigkeitsbericht teil und berichtete über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung. Wir haben das Prüfungsergebnis des Abschlussprüfers zustimmend zur Kenntnis genommen. Er prüfte den Abhängigkeitsbericht selbst auf Vollständigkeit und Richtigkeit und gelangte im Rahmen seiner eigenen Prüfung zu dem abschließenden Ergebnis, dass keine Einwendungen gegen die am Schluss des Berichts über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen abgegebene und in den zusammengefassten Lagebericht aufgenommene Erklärung der Geschäftsführung der persönlich haftenden Gesellschafterin zu erheben sind.
Im Aufsichtsrat gab es keine personellen Veränderungen.
In der Geschäftsführung der persönlich haftenden Gesellschafterin, der Karlsberg International Getränkemanagement GmbH, Homburg (Saarpfalz), gab es in der Berichtsperidode
einen Wechsel. Herr Dr. Hans Georg Eils schied zum 31. Juli 2018 aus der Geschäftsführung aus. Zu neuen Geschäftsführern, neben Herrn Martin Adam, wurden ab 1. August 2018 die bisher erfolgreich als Geschäftsführer der Tochtergesellschaften agierenden Herren Andreas Gaupp (Geschäftsführer der Mineralbrunnen Teinach GmbH und der Mineralbrunnen Krumbach GmbH) und Gerd Gründahl (Geschäftsführer der Niehoffs Vaihinger Fruchtsaft GmbH) bestellt.
Als Aufsichtsrat danken wir allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, den Arbeitnehmervertretungen sowie der Geschäftsführung für ihren Einsatz und die erfolgreiche Arbeit im Geschäftsjahr 2018. Gleichfalls gilt unser Dank den Aktionären für das der Gesellschaft und den Gremien entgegengebrachte Vertrauen.
Bad Teinach-Zavelstein, den 28. März 2019
Der Aufsichtsrat Dr. Richard Weber, Vorsitzender

UNSERE GLASKLARE
ANTWORT AUS DEM
ALLGÄU
Der Deutsche Aktienindex wies 2018 trotz einer weiterhin wachsenden deutschen Volkswirtschaft und der nach wie vor expansiven Geldpolitik der EZB nach sechs Jahren Aufschwung erstmals wieder eine rückläufige Kursentwicklung auf. Mit einem Kurs von 12.871 Punkten in das Jahr gestartet stieg er noch im Januar auf sein Jahreshoch von 13.559 Punkte. Mit Ausnahme einer frühsommerlichen Erholungsphase fiel er daraufhin stetig und schloss das Jahr mit einem Minus von rund 18 % bei 10.558 Punkten knapp oberhalb seines Jahrestiefs ab. Der CDAX, der alle deutschen Unternehmen im Prime und General Standard umfasst, wies eine vergleichbare rückläufige Jahresentwicklung auf und schloss das Jahr bei 990 Punkten ab. Dies entspricht einem Kursverlust von ebenfalls rund 18 % und unterstreicht die schwache Entwicklung am gesamten deutschen Aktienmarkt in 2018.
Die beiden Aktiengattungen der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA entwickelten sich im Berichtszeitraum unterschiedlich. Die Stammaktien schlossen das Jahr 2018 nach einem sehr volatilen Kursverlauf nahezu unverändert mit 16,60 € ab (Vorjahr 16,80 €). Anfang April erreichten sie zunächst ihr Jahrestief von 15,00 € und Anfang August ihr Jahreshoch bei 18,10 €. Die Vorzugsaktien wiesen eine sehr positive Kursentwicklung im Gesamtjahr auf und schlossen das Jahr mit einem Kursplus von 25,6 % bei 12,31 € ab. Ihr Jahreshoch von 14,50 € erreichten sie Mitte August.
Die stichtagsbezogene Marktkapitalisierung der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA am 31. Dezember 2018 betrug 125,19 Mio. € (31. Dezember 2017: 127,76 Mio. €).

* Schlusskurse, Börse Stuttgart
| 2018 | 2017 | ||
|---|---|---|---|
| Grundkapital | € | 22.387.456,00 | 22.387.456,00 |
| Anzahl Stammaktien | Stück | 5.919.755 | 6.314.700 |
| Anzahl Vorzugsaktien | Stück | 2.187.360 | 2.187.360 |
| Kurs Stammaktie zum 31.12. * |
€ | 16,60 | 16,80 |
| Kurs Vorzugsaktie zum 31.12. * |
€ | 12,31 | 9,90 |
| Marktkapitalisierung zum 31.12. * |
Mio. € | 125,19 | 127,76 |
| Höchstkurs Stammaktie * |
€ | 18,10 | 17,00 |
| Tiefstkurs Stammaktie * |
€ | 15,00 | 12,73 |
| Höchstkurs Vorzugsaktie * |
€ | 14,50 | 10,78 |
| Tiefstkurs Vorzugsaktie * |
€ | 9,55 | 7,95 |
| EPS Stammaktie | € | 1,01 | 1,18 |
| EPS Vorzugsaktie | € | 1,09 | 1,26 |
| Dividende Stammaktie |
€ | 0,40** | 0,35 |
| Dividende Vorzugsaktie |
€ | 0,48** | 0,43 |
* Schlusskurse, Börse Stuttgart
** Dividendenvorschlag (vorbehaltlich der Zustimmung durch die Hauptversamm lung im Jahr 2019)
Das Grundkapital der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA beträgt 22.387.456,00 € und ist in 5.919.755 auf den Inhaber lautende nennwertlose Stammaktien und in 2.187.360 auf den Inhaber lautende nennwertund stimmrechtslose Vorzugsaktien eingeteilt. Jede Stammaktie gewährt in der Hauptversammlung eine Stimme.
Notiert sind die Stamm- und Vorzugsaktien des Unternehmens an den Börsenplätzen Frankfurt/Main und Stuttgart. An der Deutschen Börse in Frankfurt/Main ist das Unternehmen im Basic Board (Open Market) gelistet, an der Baden-Württembergischen Börse in Stuttgart im Teilbereich Freiverkehr Plus.
| Börsenplätze | |||
|---|---|---|---|
| Börse Frankfurt | Segment Basic Board im Open Market | ||
| Börse Stuttgart | Segment Freiverkehr Plus im Freiverkehr | ||
| Kürzel | |||
| Stammaktie | MUT | ||
| Vorzugsaktie | MUT3 | ||
| WKN | |||
| Stammaktie | 661400 | ||
| Vorzugsaktie | 661403 | ||
| ISIN | |||
| Stammaktie | DE 0006614001 | ||
| Vorzugsaktie | DE 0006614035 |
Im Berichtsjahr betrug das Ergebnis je Stammaktie 1,01 € (2017: 1,18 €) und je Vorzugsaktie 1,09 € (2017: 1,26 €). Das Ergebnis je Aktie wird errechnet, indem man den Konzern-Jahresüberschuss durch den gewichteten Durchschnitt der während des Geschäftsjahres im Umlauf befindlichen Aktien dividiert, abzüglich der von der Gesellschaft gehaltenen Aktien.
Der Hauptversammlung im Jahr 2019 wird vorgeschlagen, aus dem Bilanzgewinn der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA in Höhe von 15,7 Mio. € eine Dividende von 0,40 € je Stammaktie und von 0,48 € je Vorzugsaktie für das Geschäftsjahr 2018 auszuschütten. Die Ausschüttungssumme der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA wird bei entsprechendem Beschluss durch die Hauptversammlung unter Berücksichtigung der aktuell durch die Gesellschaft gehaltenen, nicht dividendenberechtigten Anteile 3.417.834,80 € betragen. Demzufolge werden in Summe 12.319.298,02 € auf neue Rechnung vorgetragen.
Mit Wirkung zum Ablauf des 8. Mai 2018 hat die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA 394.945 erworbene eigene Stammaktien im Wege des vereinfachten Einziehungsverfahrens ohne Herabsetzung des Grundkapitals eingezogen. Das Grundkapital der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA beträgt weiterhin 22.387.456,00 € und ist in 8.107.115 auf den Inhaber lautende Stückaktien, und zwar in 5.919.755 auf den Inhaber lautende Stammaktien und 2.187.360 stimmrechtslose auf den Inhaber lautende Vorzugsaktien, jeweils mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von je 2,76 € eingeteilt.
Die Aktionärsstruktur der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA hat sich im Berichtszeitraum insbesondere durch den Einzug eigener Aktien wie folgt verändert. Der Anteil der Karlsberg Gruppe an den Stammaktien erhöhte sich um 4,68 Prozentpunkte auf 74,81 %. Zudem hielt die Karlsberg Gruppe zum Jahresende 2018 einen unveränderten Anteil von 1,74 % an den Vorzugsaktien der Gesellschaft. Der Förderverein der Angehörigen des Württ.-Hohenz. Gaststättengewerbes e.V. hielt zum Jahresende 2018 einen leicht gestiegenen Anteil von 9,19 % an den Stammaktien. Ihr Anteil an den Vorzugsaktien erhöhte sich auf 38,55 %. Der Anteil der Stammaktien der Versorgungshilfe für die Betriebsangehörigen der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA 1938 e.V. stieg ebenfalls leicht auf 7,57 %. Der Anteil der Stammaktien im Streubesitz erhöhte sich leicht auf 8,43 %. Der Anteil der Vorzugsaktien im Streubesitz sank zum Jahresende 2018 geringfügig auf 59,71 %. Zum 31. Dezember 2018 hielt die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA keine eigenen Stamm- oder Vorzugsaktien.

Die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA stand im Berichtszeitraum mit ihren Investoren sowie Privataktionären im aktiven Dialog und informierte regelmäßig über die wichtigsten Entwicklungen der Gesellschaft. Darüber hinaus bot das Unternehmen aktuelle und umfassende Informationen über seine Internetseite www.mineralbrunnen-kgaa.de an. Auch künftig wird sich die Gesellschaft mit gewohnter Sorgfalt ihren Investor Relations-Aufgaben widmen und der interessierten Öffentlichkeit mit der üblichen Transparenz und Schnelligkeit gegenübertreten. Seit dem Wirksamwerden der sogenannten Marktmissbrauchsverordnung finden zudem auch für Freiverkehrsemittenten wie der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA Bekanntmachungsverfahren für Ad-hoc-Publizität und Directors' Dealings sowie Insiderlisten Anwendung, wodurch die Transparenz und Sicherheit für Anleger weiter gesteigert wurde.
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Die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA ist die Muttergesellschaft einer Unternehmensgruppe1 von Markenanbietern aus den Produktfeldern Mineralwasser, Heilwasser, Erfrischungsgetränke und Fruchtsäfte. Als etablierter Anbieter im gehobenen Preissegment konzentriert sich der Konzern auf starke Marken als Erfolgsfaktor für das Produktangebot sowie auf eine wertschöpfungsorientierte Partnerschaft mit dem Getränkefachgroßhandel, dem Lebensmitteleinzelhandel sowie der Gastronomie und Hotellerie. Aufbauend auf seinen starken Regionalmarken in
Süddeutschland sowie seinen nationalen Gastronomie- und Spezialitätenmarken bietet der Konzern ein marktgerechtes Produktportfolio von alkoholfreien Getränken an.
Die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA, gegründet 1923 in der Rechtsform der Aktiengesellschaft, ist ein börsennotiertes Markenunternehmen im alkoholfreien Getränkemarkt mit Sitz in Bad Teinach-Zavelstein, Baden-Württemberg. Die Produktionsstätten verteilen sich auf die vier Standorte Bad Teinach-Zavelstein, Kißlegg, Lauterecken und Merzig. Mit 426 Mitarbeitern wurde im Geschäftsjahr 2018 ein Konzernumsatz von 149,6 Mio. € erwirtschaftet.
1 nachfolgend der "Konzern" oder die "Unternehmensgruppe"

Der Konzern umfasst neben den operativ tätigen Gesellschaften Mineralbrunnen Teinach GmbH, Mineralbrunnen Krumbach GmbH, Niehoffs Vaihinger Fruchtsaft GmbH und KAMPOS Vertriebs GmbH, die Aqua Vertriebs GmbH, eine Minderheitsbeteiligung an der siro Production GmbH, die als Zwischenholding fungierende Mineralbrunnen Überkingen-Teinach Beteiligungs GmbH sowie die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA in Bad Teinach-Zavelstein als Holdinggesellschaft. Die Geschäftsführung und Vertretung der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA obliegt der Karlsberg International Getränkemanagement GmbH, Homburg (Saarpfalz), als persönlich haftender Gesellschafterin. Geschäftsführer der Karlsberg International Getränkemanagement GmbH sind Martin Adam (seit 1. Januar 2018) und seit 1. August 2018 Andreas Gaupp und Gerd Gründahl, Geschäftsführer der operativen Gesellschaften Mineralbrunnen Teinach GmbH und Mineralbrunnen Krumbach GmbH bzw. Niehoffs Vaihinger Fruchtsaft GmbH. Dr. Hans-Georg Eils schied aus der Geschäftsführung der Karlsberg International Getränkemanagement GmbH ruhestandsbedingt zum 31. Juli 2018 aus.
Die Verantwortung für das operative Geschäft liegt weiterhin bei den Geschäftsführern der im Markt operierenden Gesellschaften Mineralbrunnen Teinach GmbH, Mineralbrunnen Krumbach GmbH, Niehoffs Vaihinger Fruchtsaft GmbH und KAMPOS Vertriebs GmbH. Sowohl zwischen der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA und der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach Beteiligungs GmbH als auch zwischen der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach Beteiligungs GmbH und den mittelbaren Konzerntochtergesellschaften bestehen Ergebnisabführungsverträge.
Das zentrale Verwaltungs-, Finanz- und Liquiditätsmanagement des Konzerns obliegt der Geschäftsführung der Karlsberg International Getränkemanagement GmbH. Nahezu alle Verwaltungsdienstleistungen werden durch die Karlsberg Service GmbH, Homburg (Saarpfalz), eine 45-prozentige Beteiligung der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA, ausgeübt. Die Karlsberg Service GmbH erbringt Dienstleistungen in den Bereichen IT, Personal, Kommunikation, Rechnungswesen, Treasury, Steuern und Recht.
Da der Geschäftsverlauf, die wirtschaftliche Lage sowie die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA im Wesentlichen im Konzern abgebildet werden, wurden der Lagebericht des Konzerns und der Lagebericht der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA zusammengefasst.
Im Kern konzentrieren sich die Geschäftsaktivitäten des Konzerns auf die Herstellung und den Vertrieb von Mineralund Heilwasser, Erfrischungs- und Süßgetränken sowie Fruchtsäften und anderen Saftvarianten. Aufbauend auf starken Regionalmarken in Süddeutschland (Teinacher, Krumbach, Hirschquelle u.a.) und nationalen Gastronomie- und Spezialitätenmarken (afri, Bluna, Niehoffs Vaihinger, Klindworth, Cocktail Plant u.a.) bietet der Konzern als klassischer Markenanbieter im gehobenen Preissegment ein umfassendes Marken- und Produktportfolio an. Der Konzern deckt mit den Bereichen Entwicklung, Produktion sowie Marketing und Vertrieb die gesamte Wertschöpfungskette ab. Die Geschäftstätigkeit ist auf den süddeutschen Kernmarkt und den nationalen Fruchtsaft- und Limonadenmarkt ausgerichtet und fokussiert sich auf ertragsreiche Markenprodukte. Die Erzeugung der Produkte wird durch eigene Mineralwasserquellen, leistungsfähige Produktionsanlagen sowie ein professionelles Einkaufs- und Qualitätsmanagement sichergestellt.
Mittelfristiges Ziel ist der weitere Ausbau der Unternehmensgruppe zum führenden ertragsstarken Markenanbieter im regionalen Mineralwassermarkt und im überregionalen Fruchtsaft- und Limonadenmarkt. Grundlage des Geschäfts sind die etablierten Regionalmarken in Süd- und Südwestdeutschland und die nationalen Gastronomie- und Spezialitätenmarken. Das Markenangebot wird fortwährend weiterentwickelt und das Getränkesortiment einer kontinuierlichen Überprüfung der Wirtschaftlichkeit unterzogen. Lohnaufträge führt der Konzern ausschließlich bei nachgewiesener, angemessener Wirtschaftlichkeit durch.
Ein fokussiertes Produktangebot auf Basis etablierter regionaler Marken im Kernabsatzgebiet Süddeutschland und ergänzende nationale Spezialitäten bieten weiterhin gute Wachstumsmöglichkeiten. Die große Präsenz in Handel, Gastronomie und Hotellerie schafft die Voraussetzungen für eine hohe Akzeptanz der eigenen Markenprodukte durch die Konsumenten. Die Nähe zum Verbraucher und die Kenntnis über die sich wandelnden Bedürfnisse ermöglichen es dem Konzern, ein verbrauchergerechtes Produkt- und Markenangebot bereitzustellen und zusätzliche Absatzpotenziale zu generieren.
Die starken Qualitätsmarken des Konzerns sind eine entscheidende Voraussetzung für die Erzielung höherer Margen im alkoholfreien Getränkemarkt. Durch gezielte Werbe- und Verkaufsförderungsmaßnahmen, einhergehend mit einem fokussierten Distributionsausbau, werden die Konsumenten unmittelbar erreicht und zur Kaufentscheidung geführt. Mit einer relevanten Markenpositionierung und dem Herausstellen des jeweiligen Produktnutzens wird die Abhängigkeit von reinen Preisaktivitäten vermindert und dauerhaft die Preisstabilität gesichert. Die kontinuierlich klare Markenführung ermöglicht es, eine langfristige Konsumentenloyalität zu erreichen.
Die Marken des Konzerns sind in ihren regionalen Kernabsatzgebieten fest verwurzelt und stehen in langfristiger, partnerschaftlicher Beziehung mit ihren Kunden in Handel und Gastronomie. Aufbauend auf dieser Marktnähe und Akzeptanz werden die regionale Konsumentenloyalität sowie die ertrags- und wertorientierte Marktposition weiter gefestigt.
Volatile Grund- und Rohstoffpreise, restriktive und zum Teil stark einschränkende Bestimmungen und Gesetze, der anhaltende Preiswettbewerb und die Anforderungen des Kapitalmarkts bedingen, dass der Konzern seine operativen Prozesse und Strukturen ständig überprüft, anpasst und verbessert. Dazu gehört eine transparente Kosten- und Leistungszuordnung in den einzelnen Unternehmenseinheiten. Die Prozesse im gesamten Konzern werden regelmäßig auf Wirksamkeit und Effizienz geprüft und entsprechend angepasst. Geeignete Maßnahmen zur weiteren Prozess- und Ertragsverbesserung werden fortlaufend umgesetzt.
Konsumenten und Kunden erwarten innovative Produkte, Produktsicherheit und Qualität sowie effiziente und flexible Angebots- und Lieferstrukturen, die durch eine moderne Technikausstattung gewährleistet werden. Gleichzeitig erfordert eine erfolgreiche Unternehmensführung die Wertschätzung und Förderung der Mitarbeiter. Eine gute Personalentwicklung erhöht das Engagement der Mitarbeiter für den Konzern und verbessert den Dialog mit den Kunden.
In den Marktsegmenten des Konzerns besteht ein aktiver Wettbewerb, in dem der Konzern eine Festigung seiner Marktstellung als Markenanbieter durch kontinuierliche Weiterentwicklung anstrebt. Daraus ergeben sich insbesondere zwei Handlungsfelder für Innovationen, die die Unternehmensgruppe konsequent verfolgt:
Mit klaren Markenprofilen und einer konsequenten Markenpflege verankert die Unternehmensgruppe ihre Produkte nachhaltig im Markt und erzeugt dadurch sowohl für ihre
Geschäftspartner als auch für sich selbst ein hohes Ertragspotenzial. Das jeweilige Markenversprechen und die gehobene Preisstellung bedürfen gleichzeitig einer Rechtfertigung über Qualität, Ausstattung und Werbung. Deshalb konzentriert der Konzern seine Aktivitäten auf die Weiterentwicklung seiner Marken durch ein konsequentes Qualitätsmanagement, gezielte Investitionen in den Markenausbau sowie sinnvolle Sortimentsergänzungen und Gebinde-Innovationen, die zur jeweiligen Marke passen und interessante Markt- und Ertragspotenziale versprechen.
Im wettbewerbsintensiven Mineralwassermarkt sind permanente Anpassungen hinsichtlich effizienter Prozesse gefragt, um die Kosten weiter zu senken. So konzentrieren sich die eigenen Innovationsaktivitäten auf eine hocheffiziente Anlagentechnik, den Rohstoffeinsatz, die Ressourcenschonung und auf effiziente und flexible Prozessabläufe. Dazu zählen ein optimierter Materialeinsatz und Kostenoptimierungen in Kombination mit effizienten Produktions-, Logistik- und Vertriebsprozessen. Insgesamt zielt die Prozessoptimierung auf eine nachhaltige, wettbewerbsfähige Kostenstruktur und unterstützt so die Ertragssicherung des Konzerns.
Kunden und Konsumenten erwarten von der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA und ihren Tochterunternehmen als Anbieter des sensiblen Naturproduktes Mineralwasser, der darauf basierenden Erfrischungsgetränke und Limonaden sowie hochwertiger fruchthaltiger Getränke die Gewährleistung höchster Qualität. Deshalb setzt der Konzern auf umweltschonende Unternehmensprozesse, die gleichzeitig der Zukunftssicherung und dem Markenschutz dienen. Ein ausgeprägtes Umweltbewusstsein der handelnden Personen, nachhaltiges Wirtschaften und die Schonung der natürlichen Ressourcen sind zentrale Bestandteile der verantwortungsvollen Unternehmenstätigkeit des Konzerns. Im Bereich der Quellenpflege und der Förderung sowie der
Abfüllung und Distribution spielen umweltrelevante Standards eine zentrale Rolle. In der Beschaffung bestehen Auswahlkriterien, die sowohl qualitativen als auch ressourcenschonenden Aspekten Rechnung tragen. Gleichzeitig verbessert die Unternehmensgruppe permanent Produkte, Verpackungen und Abläufe hinsichtlich eines energieeffizienten und schonenden Ressourceneinsatzes.
Beleg für das starke ökologische Engagement der Unternehmensgruppe sind Zertifizierungen und Auszeichnungen, die höchste Qualität der Verfahren und der Produkte sowie eine einwandfreie Lebensmittelsicherheit garantieren. Mit der Mineralbrunnen Teinach GmbH, der Mineralbrunnen Krumbach GmbH und der Niehoffs Vaihinger Fruchtsaft GmbH wurden alle produzierenden Tochterunternehmen durch das SGS Institut Fresenius GmbH mit dem IFS Food Standard zertifiziert. Dieser Standard stellt als europaweit anerkanntes Kontrollverfahren die Überprüfung von Qualität und Sicherheit im Lebensmittelbereich sicher.
Die Mineralbrunnen Krumbach GmbH darf für die in Kißlegg abgefüllten Produkte darüber hinaus das staatliche BIO-Siegel vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz führen. Mehrere Produkte der Mineralbrunnen Krumbach GmbH wurden zudem durch die Deutsche Lebensmittel Gesellschaft (DLG) für Ihre herausragende Qualität prämiert. Bestandteil der DLG-Tests sind sensorische, chemische, physikalische und mikrobiologische Analysen sowie die Überprüfung der Genauigkeit der Inhaltsangabe.
Die Mineralbrunnen Teinach GmbH wurde als erster Mineralbrunnen Deutschlands für ihr Energiemanagementsystem nach der ISO 50001 zertifiziert, womit das vorbildliche Umwelt- und Verantwortungsbewusstsein der Gesellschaft am Standort Bad Teinach-Zavelstein ausgezeichnet wurde. Damit nimmt die Mineralbrunnen Teinach GmbH eine Vorreiterrolle in der Branche ein und unterstreicht ihre Ambitionen zum nachhaltigen Wirtschaften in der Region. Zudem tragen die Teinacher Direktsaftschorlen als erste Fruchtsaftschorlen das Siegel "Gesicherte Qualität – Baden-Württemberg" des Ministeriums für Ernährung
und Ländlichen Raum Baden-Württemberg. Dieses Qualitätszeichen steht für eine besondere Prozessqualität, für Erzeugung und Verarbeitung in Baden-Württemberg und deren Bestätigung durch neutrale Kontrollen. Zudem wurde die Mineralbrunnen Teinach GmbH für ihr umweltfreundliches Individualglasgebinde "Teinacher Genussflasche" sowie den Komfortkasten mit dem Mehrweg-Innovationspreis 2015 ausgezeichnet, der von der deutschen Umwelthilfe und der Stiftung Initiative Mehrweg für herausragende Neuentwicklungen im Bereich umweltfreundlicher Mehrwegsysteme vergeben wird.
Ein weiterer fester Bestandteil der Unternehmenspolitik ist das gesellschaftliche Engagement des Konzerns. Die Unternehmensgruppe der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA versteht sich als Teil der Gesellschaft und nimmt ihre soziale Verantwortung in besonderem Maße auf regionaler Ebene wahr. So unterstützt die Mineralbrunnen Krumbach GmbH im Allgäu Kindergärten, Schulen sowie Vereine für Jugendarbeit und sponsert aktiv den Breitensport in unterschiedlichsten Disziplinen mit besonderem Fokus auf die Jugendförderung. Auch die Mineralbrunnen Teinach GmbH engagiert sich in ihrer Heimatregion Schwarzwald durch die Förderung von Schulen und Kindergärten sowie durch die Unterstützung von Sportveranstaltungen und Tafel-Veranstaltungen mit Gratisware und finanziellen Spenden.
In Anerkennung ihres hohen sozialen und ökologischen Engagements tragen die Mineralbrunnen Teinach GmbH und die Mineralbrunnen Krumbach GmbH als erste Mineralbrunnen seit 2013 das Prüfsiegel "Gesicherte Nachhaltigkeit – Investition in die Zukunft" des Deutschen Instituts für Nachhaltigkeit und Ökonomie. Das Siegel bescheinigt nachhaltiges Unternehmenshandeln in den Bereichen Ökologie, Ökonomie und Sozialkompetenz.
Die Konzernplanung und -steuerung erfolgt im Wesentlichen auf Basis der Kennzahlen Umsatz und EBITDA (Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen). Zielsetzung der Unternehmensgruppe ist die nachhaltige Ergebnisverbesserung und der kontinuierliche Ausbau der Marktanteile in den höherpreisigen, margenstarken Markensegmenten.
Mit dem dezentralen Organisationsmodell, welches sich durch schlanke Strukturen und effiziente Abläufe auszeichnet, werden die operativen Tätigkeiten der einzelnen Gesellschaften eigenverantwortlich ausgeübt. Die KGaA setzt hierfür den strategischen Rahmen und sichert die Finanzierung sowie die Liquidität. Darüber hinaus konzentriert sie sich auf die Steuerung und Führung der operativen Unternehmenseinheiten über die kontinuierliche Auswertung von Ergebnisbeitrag, Marktstellung und Kosteneffizienz.
Die deutsche Wirtschaft bewegt sich weiter auf einem Wachstumspfad. Die Konjunktur wird allerdings durch ein schwieriges außenwirtschaftliches Umfeld sowie zudem durch temporäre Sondereffekte in der Automobilindustrie gedämpft. Die Handelskonflikte, Währungsturbulenzen von Schwellenländern sowie geopolitische Konflikte belasten die Weltwirtschaft und haben die allgemeine Unsicherheit über die wirtschaftliche Entwicklung im Laufe des Berichtsjahres zunehmend erhöht. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg nach Angaben der Bundesregierung 2018 preisbereinigt um 1,5 % (Gesamtjahr 2017: + 2,2 %). Die konjunkturelle Grunddynamik der deutschen Wirtschaft bleibt damit aufwärtsgerichtet, wenngleich gegenüber den Vorjahren abgeschwächt.
Die Einkommen sind weiter angestiegen, während sich die Konsumnachfrage der privaten Haushalte leicht abschwächte. Die privaten Konsumausgaben waren preisbereinigt um 1,0 % (Vorjahr: + 1,8 %) höher als ein Jahr zuvor, die staatlichen Konsumausgaben stiegen mit 1,1 % (Vorjahr: + 1,6 %). Das herausfordernde außenwirtschaftliche Umfeld führte dazu, dass sich die Exportumsätze preisbereinigt deutlich schwächer als noch im Vorjahr entwickelten (2018: + 2,4 %, 2017: + 4,6 %). Auch die Importe nahmen mit 3,4 % weniger stark als noch im Vorjahr (+ 4,8 %) zu. Der Arbeitsmarkt zeigte sich weiterhin robust. Die Erwerbstätigkeit erreichte einen neuen Höchststand und die Arbeitslosigkeit sank im Berichtsjahr unter 2,2 Mio. Personen.
Die Einzelhandelsunternehmen in Deutschland setzten im Jahr 2018 nach Schätzungen des Statistischen Bundesamtes preisbereinigt zwischen 1,4 % und 1,5 % sowie nominal zwischen 3,1 % und 3,3 % mehr um als im Jahr 2017. Diese Schätzungen basieren auf den für die Monate Januar bis November 2018 vorliegenden Angaben. Die deutschen Einzelhändler haben aufgrund der Lohn- und Beschäftigungszuwächse damit das neunte Jahr hintereinander mit einem Umsatzplus abgeschlossen.
Auch für die Gastronomie und Hotellerie verlief das Jahr aufgrund des guten Wetters und der guten gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen erfreulich. In den ersten neun Monaten konnten die Unternehmen des deutschen Gastgewerbes nach Angaben des Bundesverbandes DEHOGA insgesamt ein Umsatzplus von nominal 3,1 % verbuchen (preisbereinigt 1,0 %). Der Umsatzzuwachs in der Gastronomie betrug dabei 3,0 % (preisbereinigt 0,8 %) und im Beherbergungsgewerbe 3,7 % (preisbereinigt 1,5 %).
Der Absatz alkoholfreier Getränke (AfG) stieg im Gesamtjahr 2018 nach Berechnungen des Haushaltspanels der GfK um 1,2 % (2017: - 1,9 %). Im Wassersegment konnten die Absätze aufgrund des guten Sommers um 1,3 % gesteigert werden (2017: - 1,9 %). Während Wasser ohne Kohlensäure erneut ein kräftiges Absatzplus von 5,5 % aufwies, lag der
Absatz von Wasser mit wenig bzw. viel Kohlensäure jeweils nur leicht über Vorjahr (+ 0,1 %).
Die Carbonated Softdrinks legten um 2,6 % zu, maßgeblich beeinflusst durch deutliche Absatzzuwächse von Limonaden und vor allem Bittergetränken. Auch in den restlichen AfG-Segmenten konnte ein Wachstum von 2,4 % erreicht werden. Verlierer sind hier jedoch Schorlen und Nektare mit CO2 , sowie Nearwater-Produkte. Wie bereits im vergangen Jahr legte der Absatz von Eistees, Energy- und Sportgetränke jeweils mit zweistelligen Zuwachsraten weiter zu.
Einzig die Getränkekategorie Fruchthaltige Getränke (FHG) hat 2018 einen Absatzverlust von 4,2 % hinnehmen müssen. Innerhalb dieses Segments fielen die Einbußen bei den Fruchtsaftgetränken mit 8,0 % besonders deutlich aus. Auch die Warengruppen Fruchtsaft (- 3,7 %) und Fruchtnektare (- 2,6 %) verzeichneten sinkende Absätze. Nach einem deutlichen Zuwachs im Vorjahr war der Absatz der Warengruppe Smoothies in 2018 ebenfalls rückläufig (- 3,5 %). Auffällig dabei im FHG-Segment war, dass die Entwicklung in der Gastronomie deutlich positiver verlief als im Handel.
Der Verband Deutscher Mineralbrunnen (VDM), in dem rund 200 deutsche Mineralbrunnenbetriebe Mitglied sind, ermittelte in einer ersten Hochrechnung für das Mineral- und Heilwassersegment eine positive Absatzentwicklung in 2018. Mit 11,7 Milliarden Litern wurde der Rekordwert des Vorjahres (11,1 Milliarden Liter) übertroffen. Auch der Absatz von Mineralbrunnen-Erfrischungsgetränken lag über dem Vorjahresniveau, so dass der Gesamtabsatz der Branche nach vorläufigen Berechnungen um 5,1 % auf 15,2 Milliarden Liter stieg.
+1,2 % Absatzveränderung der alkoholfreien Getränke in Deutschland 2018 (in %)

Eigene Darstellung, Quelle: GfK
Die eingesetzten Verpackungsarten bei Mineral- und Heilwasser haben sich wie bereits in den Vorjahren auch im Berichtszeitraum nur marginal verändert. Nach ersten Hochrechnungen des VDM ist der Marktanteil der PET-Einweggebinde 2018 im Vergleich zum Vorjahr leicht auf 46,8 % und von PET-Zweiweg (PETCYCLE) auf 8,6 % zurückgegangen, während sich der Anteil von PET-Mehrweg auf 19,4 % geringfügig erhöhte. Der Marktanteil von Glas-Mehrweggebinden hat sich gegenüber Vorjahr von 23,5 % auf 24,6 % vergleichsweise stark erhöht. Darin eingeschlossen sind auch Individualglasgebinde für die Gastronomie und den Handel, die sich bei anspruchsvollen Verbrauchern steigender Beliebtheit erfreuen.
Im FHG-Segment wird der überwiegende Teil der Produkte nach wie vor in Einwegverpackungen abgesetzt. Laut GfK wurden 2018 insgesamt 94,2 % aller fruchthaltigen Getränke in Einweggebinden verkauft. Auf PET-Einweggebinden entfiel ein Marktanteil von 54,2 % und auf Karton- bzw. Weichpackeinweg 39,0 %. Glas-Einweggebinde wiesen lediglich einen Marktanteil von 1,0 % auf. Der Anteil von Mehrweggebinden sank um 12,3 % und hält einen Marktanteil von 5,8 %. Im GfK-Haushaltspanel ist allerdings der Absatz in Gastronomie und Hotellerie, in denen die Glasmehrweggebinde vorherrschend sind, nicht erfasst.


Hinweis: Die Angaben für 2018 basieren auf vorläufigen Umfragen des VDM bei seinen Mitgliedsunternehmen und werden im Jahresverlauf weiter angepasst. Die hier dargestellten finalen VDM-Marktdaten der Jahre 2016 bis 2018 können daher von den in den Geschäftsberichten der Vorjahre genannten vorläufigen Daten abweichen.

Der Konzernabschluss und der Jahresabschluss der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA zum 31. Dezember 2018 wurden nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) aufgestellt.
Mit Wirkung zum 1. Januar 2018 hat die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach Beteiligungs GmbH 40 % der Anteile an der siro Production GmbH Agentur für graphische Produktion mit Sitz in Neunkirchen erworben. Die Gesellschaft bietet neben klassischem Agenturgeschäft auch Werbemittelproduktion, Lagerung von Werbemitteln, Übernahme von Logistik-Dienstleistungen und Versand von Werbemitteln sowie das Betreiben von Online-Shops an. Durch die Übernahme der 40-prozentigen Beteiligung hat die Gruppe ihre Vertriebs- und Online-Kompetenz weiter verstärkt.
Die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA hat am 8. Mai 2018 die Einziehung eigener Aktien beschlossen. Durch Beschluss der Hauptversammlung der Gesellschaft vom 5. Juni 2014 zu Tagesordnungspunkt 7 ist die persönlich haftende Gesellschafterin der Gesellschaft gem. § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG ermächtigt worden, eigene Aktien einzuziehen, ohne dass es eines weiteren Hauptversammlungsbeschlusses bedarf. Die persönlich haftende Gesellschafterin hat unter Ausnutzung dieser Ermächtigung am 8. Mai 2018 beschlossen, 394.945 erworbene eigene Stammaktien im Wege des vereinfachten Einziehungsverfahrens ohne Herabsetzung des Grundkapitals mit Wirkung zum Ablauf des 8. Mai 2018 einzuziehen. Das Grundkapital der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA beträgt damit 22.387.456,00 € und ist in 8.107.115 auf den Inhaber lautende Stückaktien, und zwar in 5.919.755 auf den Inhaber lautende Stammaktien und 2.187.360 stimmrechtslose auf den Inhaber
lautende Vorzugsaktien, jeweils mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von je 2,76 € eingeteilt.
Auf der ordentlichen Hauptversammlung der Gesellschaft am 25. Juli 2018 wurden alle Tagesordnungspunkte mit großer Mehrheit entsprechend den Empfehlungen der Verwaltung beschlossen. Dazu gehörte auch der Vorschlag von Aufsichtsrat und persönlich haftender Gesellschafterin, aus dem Bilanzgewinn der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA in Höhe von rund 10,0 Mio. € eine Dividende von 0,35 € je Stammaktie und von 0,43 € je Vorzugsaktie für das Geschäftsjahr 2017 auszuschütten. Die Auszahlung der Dividende erfolgte am 30. Juli 2018. Unter Berücksichtigung der zu diesem Zeitpunkt von der Gesellschaft gehaltenen Anteile betrug die Ausschüttungssumme 3,0 Mio. €. Dem Gewinnvortrag wurden 7,0 Mio. € zugeführt. Die anwesenden Aktionäre honorierten den erfolgreichen Geschäftsverlauf und sprachen dem Management und Aufsichtsrat ihr Vertrauen aus.
Auf Basis der von der ordentlichen Hauptversammlung der Gesellschaft am 25. Juli 2018 beschlossenen Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien, hat die Gesellschaft ihren Aktionären am 7. Dezember 2018 ein Angebot unterbreitet, bis zu 285.000 Stammaktien zu einem Preis von 17,50 € je Stückaktie zu erwerben. Dies entsprach einem Aufschlag von rund 8 %, bezogen auf den Schlusskurs der Stammaktie an der Baden-Württembergischen Wertpapierbörse, Stuttgart, am 4. Dezember 2018 (= dritter Börsentag vor dem Tag der Veröffentlichung des Aktienrückkaufangebots). Die Angebotsfrist begann am Dienstag, den 11. Dezember 2018, und endete am Mittwoch, den 9. Januar 2019, 12:00 Uhr MEZ.
Durch den Beschluss der außerordentlichen Hauptversammlung am 24. November 2015 wurde die persönlich haftende Gesellschafterin ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats, das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 23. November 2020 ganz oder in Teilbeträgen einmalig oder mehrmalig um
bis zu insgesamt 11.193.728 € gegen Bar- und / oder Sacheinlagen durch Ausgabe von neuen, auf den Inhaber lautenden nennbetragslosen Stammaktien zu erhöhen (genehmigtes Kapital 2015). Mit der Ermächtigung ist die Gesellschaft in der Lage, möglichen künftigen Finanzbedarf schnell und flexibel zu decken.
Im Geschäftsjahr 2018 ergaben sich Veränderungen in der Geschäftsführung. Martin Adam wurde zum 1. Januar 2018 neben Dr. Hans Georg Eils zum Geschäftsführer der Karlsberg International Getränkemanagement GmbH, der persönlich haftenden Gesellschafterin der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA, bestellt. Er folgte auf Frank Scheidemann, der die Unternehmensgruppe auf eigenen Wunsch zum 31. Dezember 2017 verlassen hatte. Dr. Hans-Georg Eils, seit 2016 Geschäftsführer der Karlsberg International Getränkemanagement GmbH, ist zum 31. Juli 2018 in den Ruhestand gegangen. Neben Martin Adam sind seit dem 1. August 2018 Andreas Gaupp und Gerd Gründahl, Geschäftsführer der operativen Gesellschaften Mineralbrunnen Teinach GmbH und Mineralbrunnen Krumbach GmbH respektive Niehoffs Vaihinger Fruchtsaft GmbH, auch Geschäftsführer der Karlsberg International Getränkemanagement GmbH.
Der Konzern erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Umsatzanstieg um 7,4 Mio. € (+ 5,2 %) auf 149,6 Mio. €, maßgeblich getragen durch eine sehr gute Entwicklung im Markengeschäft. Insbesondere im Segment Mineralwasser und Erfrischungsgetränke waren zum Teil deutliche Absatzzuwächse bei den Hauptmarken zu verzeichnen. Auch im Saftsegment konnten Umsatzsteigerungen erzielt werden. Alle Segmente lagen dabei über der von dem Marktforschungsinstitut GfK kommunizierten Marktentwicklung.
Maßgebliche Einflussfaktoren für die erfreuliche Entwicklung sind neben einer konsequenten Fokussierung auf die ertragsstarken Hauptmarken in den jeweiligen Märkten verschiedene im Geschäftsjahr 2018 eingeführte Produktinnovationen. So wurde im Berichtszeitraum das Sortiment der in 2017 erfolgreich eingeführten Teinacher Genuss-Limonaden erweitert. Neu hinzu kamen die Geschmacksrichtungen Johannisbeer-Holunder und Mango-Maracuja-Orange. Zudem wurde für die Gastronomie im Februar 2018 eine neue 0,33 l-Longneck-Genussflasche für die Teinacher Limonaden eingeführt. Im Saftsegment werden seit Januar 2018 vier Saftsorten und zwei Eisteevarianten in bekannter Niehoffs Vaihinger-Qualität in einer neuen, innovativen Getränke-Herstellungsanlage, dem sogenannten Fructomat, angeboten. Das Produkt ist für den Einsatz in der Großgastronomie, Betriebskantinen, Freizeitparks sowie Hotellerie vorgesehen und unterstreicht die Sortimentskompetenz der Niehoffs Vaihinger Fruchtsaft GmbH. Auch wurden hochwertige Fruchtsaftschorlen und -limonaden unter den Marken Niefhoffs Vaihinger und Klindworth erfolgreich eingeführt. Zudem wurden im Berichtsjahr infolge der sehr guten Performance der letzten Jahre im Cocktail Plant Sortiment in einer neu eingeführten 0,2 l-Glasmehrwegflasche zwei bestehende Longdrinks modifiziert und um eine Bellini und eine Limonic Variante ergänzt. Der ungewöhnlich lange Sommer begünstigte zusätzlich die Umsatzentwicklung im Konzern.



Im Jahresdurchschnitt 2018 steigerte der Konzern die Mitarbeiterzahl inklusive Teilzeitbeschäftigten und Aushilfen auf 426 (2017: 422 Mitarbeiter), davon 8 Auszubildende (2017: 8 Auszubildende).
Die erhöhte operative Eigenständigkeit der einzelnen Brunnenstandorte und der Fruchtsaftbetriebe erfordert eine gezielte, konzernweite Personalentwicklung, damit gemeinsame Standards umgesetzt, Erfahrungen ausgetauscht und so für die Unternehmensentwicklung genutzt werden können.
Zudem ist sich der Konzern bewusst, wie wichtig die Zusammenarbeit, das Engagement und die Motivation der Menschen im Konzern sind. Eine positive Identifikation der Mitarbeiter mit dem Konzern, den Marken und Produkten sowie
den Kollegen wird maßgeblich durch die Führungskräfte beeinflusst.
Der Konzern arbeitet an einer sich ständig verbessernden, dialogorientierten Unternehmenskultur, fördert den standortübergreifenden Austausch der Mitarbeiter und schafft damit auch eine Basis für die fachliche und soziale Entwicklung der Mitarbeiter. Die operativen Tochtergesellschaften sind zertifizierte Ausbildungsbetriebe und investieren nachhaltig in Fortbildungsmöglichkeiten ihrer Belegschaften.
Die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach-Gruppe erzielte im Berichtszeitraum nach einem sehr guten Sommerabsatz, jedoch einem eher verhaltenen Jahresendgeschäft, insgesamt Umsatzsteigerungen.
| Konzernertragslage (in T€) | 2018 | 2017 | +/- |
|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 149.588 | 142.145 | 7.443 |
| Waren- und Materialeinsatz | -56.206 | -53.165 | -3.040 |
| Rohertrag | 93.382 | 88.980 | 4.402 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 3.434 | 4.347 | -913 |
| Personal | -28.156 | -27.838 | -318 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -47.935 | -45.539 | -2.396 |
| EBITDA | 20.726 | 19.951 | 776 |
| Abschreibungen | -9.661 | -11.355 | 1.694 |
| EBIT | 11.065 | 8.596 | 2.470 |
| Finanzergebnis | -1.067 | -26 | -1.042 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | 9.998 | 8.570 | 1.428 |
| Steuerergebnis | - 1.628 | 1.177 | - 2.804 |
| Konzernjahresergebnis | 8.370 | 9.747 | -1.376 |
| Vortrag auf neue Rechnung | 6.248 | 0 | 6.248 |
| Ausschüttung an Aktionäre | -3.012 | -2.654 | -359 |
| Nicht beherrschende Anteile | -845 | -844 | -1 |
| Konzernbilanzgewinn | 10.761 | 6.248 | 4.512 |
Aus der insgesamt positiven Absatzentwicklung im Markengeschäft resultierte eine Umsatzsteigerung im Konzern um 7,4 Mio. € auf einen Jahresumsatz von 149,6 Mio. € sowie eine Verbesserung des Rohertrags um 4,4 Mio. € auf 93,4 Mio. €.
Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 3,4 Mio. €, im Vorjahr noch begünstigt um enthaltene Einmaleffekte z.B. aus der Veräußerung von nicht betriebsnotwendigen Immobilien, lagen rund 0,9 Mio. € unter dem Niveau des Vorjahres.
Bei leicht erhöhter Beschäftigtenzahl ist der Personalaufwand um 0,3 Mio. € auf 28,2 Mio. € gestiegen. Durch die Schließung des Verwaltungsstandortes Bad Überkingen konnten Personalaufwendungen der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach Beteiligungs GmbH deutlich reduziert werden. Bei den operativen Tochtergesellschaften ergaben sich aufgrund gestiegener Produktionsmengen Personalanpassungen im technischen Bereich, wodurch sich die Beschäftigtenzahl
etwas erhöhte. Der Personalaufwand des Geschäftsjahres 2018 war noch von Restrukturierungsaufwendungen für Altersteilzeit- und Aufhebungsvereinbarungen in Höhe von 0,5 Mio. € belastet.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 47,9 Mio. € sind gegenüber Vorjahr um rund 2,4 Mio. € gestiegen. Dies ist insbesondere auf erhöhte Marketing-Budgets zur weiteren Stärkung der Marken zurückzuführen, die für verstärkte Verkaufsförderungsaktivitäten am Point of Sale sowie erhöhte Mediakommunikation verwendet wurden. Darüber hinaus ergaben sich aufgrund der Übertragung von Verwaltungsdienstleistungen erhöhte Aufwendungen.
Die Abschreibungen lagen aufgrund ausgelaufener Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände sowie auf technische Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattung 1,7 Mio. € unter Vorjahr.
Das Finanzergebnis ist im Berichtszeitraum auf -1,1 Mio. € (Vorjahr: - 26 T€) zurückgegangen. Im laufenden Geschäftsjahr sind die Zinsaufwendungen für Pensionsrückstellungen aufgrund der weiterhin stark rückläufigen Entwicklung des Abzinsungssatzes nach § 253 Abs. 2 HGB erneut deutlich angestiegen. Das Vorjahr war zudem durch einmalig enthaltene Zinserträge aus Steuerforderungen in Höhe von 0,7 Mio. € begünstigt.
Der im Berichtszeitraum angefallene Steueraufwand in Höhe von 1,6 Mio. € ist auf die positive Geschäftsentwicklung, verbunden mit erhöhten steuerlichen Belastungen bei Gewerbeund Körperschaftsteuer, zurückzuführen. Das Steuerergebnis des Vorjahres von + 1,2 Mio. € war maßgeblich von enthaltenen einmaligen Sondereffekten in Höhe von insgesamt 2,4 Mio. € positiv beeinflusst.
Das im Geschäftsjahr 2018 erwirtschaftete Konzernergebnis belief sich auf 8,4 Mio. € und lag damit trotz im Vorjahr enthaltener positiver Sondereffekte in Höhe von 3,5 Mio. € nur 1,4 Mio. € unter dem Ergebnis des Vorjahres (9,7 Mio. €). Maßgeblich ausschlaggebend war die sehr gute operative Geschäftsentwicklung 2018 mit einer deutlichen Umsatz- und Rohertragssteigerung.
Die operativen Konzernergebniskennzahlen EBITDA und EBIT lagen bei 20,7 Mio. € (Vorjahr: 20,0 Mio. €) respektive 11,1 Mio. € (Vorjahr: 8,6 Mio. €). Damit konnte die positive Ertragsentwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr erneut fortgeführt und das operative Ergebnis nochmals deutlich verbessert werden. Zum Bilanzstichtag ergibt sich daraus ein Konzernbilanzgewinn von 10,8 Mio. € (Vorjahr: 6,2 Mio. €). Das Ergebnis je Stammaktie betrug im Berichtsjahr 1,01 € (Vorjahr: 1,18 €) und je Vorzugsaktie 1,09 € (Vorjahr: 1,26 €).
Der Konzernumsatz in Höhe von 149,6 Mio. € konnte im Berichtsjahr um rund 5,2 % gesteigert werden. Damit konnte die Prognose eines leicht steigenden Umsatzes im niedrigen einstelligen Prozentbereich leicht übertroffen werden. Infolge
der erneut verbesserten operativen Performance mit deutlichen Steigerungen von Umsatz und Rohertrag konnte die Prognose einer auf Vorjahresniveau befindlichen operativen Kennzahl EBITDA (20,7 Mio. €) leicht übertroffen werden. Das EBIT in Höhe von 11,1 Mio. € konnte 2018 um rund 2,5 Mio. € gesteigert und die Erwartungen auf Vorjahresniveau damit ebenfalls übertroffen werden.


Die Ertragslage im Jahresabschluss der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA zeigt folgende Entwicklung:
Die Umsatzerlöse betrugen im Berichtsjahr 5,4 Mio. € und lagen aufgrund erhöhter Weiterberechnungen von Konzernleistungen an die operativen Gesellschaften um 2,1 Mio. € höher als noch im Vorjahreszeitraum.
Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 0,3 Mio. € lagen aufgrund noch im Vorjahr enthaltener Einmalerträge aus der Veräußerung von nicht betriebsnotwendigen Immobilien rund 0,2 Mio. € unter dem Niveau des Vorjahres. Im Zuge der Übertragung wesentlicher Verwaltungsdienstleistungen und des zentralen Verwaltungs-, Finanz- und Liquiditätsmanagement des Konzerns auf Shared Service Gesellschaften wie die Tochterfirma Karlsberg Service GmbH erhöhten sich die Aufwendungen für bezogene Leistungen von 2,9 Mio. € auf 3,7 Mio. €. Der Personalaufwand in Höhe von 0,1 Mio. € ist gegenüber Vorjahr geringfügig gestiegen. Auch die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 3,5 Mio. € lagen im Berichtsjahr nahezu auf Vorjahresniveau.
Das Finanzergebnis lag unter Berücksichtigung deutlich erhöhter Beteiligungsergebnisse der operativen Tochtergesellschaften (+ 1,4 Mio. €) erneut über dem Vorjahresergebnis. Das Zinsergebnis hat sich gegenüber Vorjahr um 0,7 Mio. € reduziert. Aufgrund einer hohen Steuererstattung war das Vorjahr in außerordentlichem Maße begünstigt, dessen Zinsanteil in den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen ausgewiesen wurde. Im Berichtsjahr ergaben sich aufgrund unterjährig reduzierter Darlehensforderungen geringere Zinserträge.
Der 2018 angefallene Steueraufwand in Höhe von 0,6 Mio. € ist auf die positive Geschäftsentwicklung, verbunden mit erhöhten steuerlichen Belastungen bei Gewerbe- und Körperschaftsteuer, zurückzuführen.
Nach Verrechnung der Finanz- und Beteiligungsergebnisse und Steuern ergibt sich ein Jahresüberschuss von 8,7 Mio. € (Vorjahr: 7,2 Mio. €). Unter Berücksichtigung des nach der
Dividendenzahlung verbleibenden Gewinnvortrages von 7,0 Mio. € ergibt sich ein Bilanzgewinn von 15,7 Mio. €.
Infolge der dargestellten Entwicklung konnte der Jahresüberschuss um 1,5 Mio. € gesteigert werden. Auch die operativen Kennzahlen EBIT und EBITDA (jeweils 8,4 Mio. € gegenüber 6,0 Mio. € im Vorjahr) konnten verbessert werden und lagen damit über der Prognose.
Der Konzern umfasst als wesentliche operative Tochtergesellschaften die Mineralbrunnen Teinach GmbH, die Mineralbrunnen Krumbach GmbH sowie die Niehoffs Vaihinger Fruchtsaft GmbH.
Die Mineralbrunnen Teinach GmbH beinhaltet insbesondere die Marken Teinacher und Hirschquelle. Der Umsatz der Gesellschaft lag 2018 bei 49,9 Mio. € (Vorjahr: 45,8 Mio. €). Im Berichtsjahr beschäftigte die Gesellschaft im Durchschnitt 129 Mitarbeiter, davon zwei Auszubildende.
Die Mineralbrunnen Krumbach GmbH produziert ein umfassendes Angebot an Mineralwässern und Erfrischungsgetränken. Zum Portfolio der Gesellschaft gehören die Marken Krumbach und Kisslegger. 2018 verzeichnete die Gesellschaft einen Umsatz in Höhe von 38,7 Mio. € (Vorjahr: 37,2 Mio. €). Im Berichtsjahr beschäftigte die Gesellschaft im Durchschnitt 134 Mitarbeiter, davon fünf Auszubildende.
Die Niehoffs Vaihinger Fruchtsaft GmbH vertreibt die Marken Niehoffs Vaihinger, afri und Bluna, Cocktail Plant, Klindworth, Merziger, Lindavia und Schloss Veldenz. Der Umsatz betrug im Berichtsjahr 66,9 Mio. € (Vorjahr: 65,0 Mio. €). Im Jahr 2018 beschäftigte die Niehoffs Vaihinger Fruchtsaft GmbH im Durchschnitt 127 Mitarbeiter, davon zwei Auszubildende.
Die langfristigen finanziellen Mittel sind in einem Spezialfonds gebündelt. Im Berichtsjahr erfolgten unter Risikogesichtspunkten eine Veräußerung von Teilen des Fonds und eine Zuführung zur laufenden Liquidität. Zum Bilanzstichtag betrug der bilanzierte Wert des Spezialfonds 1,8 Mio. €.
Die Gesamtfinanzierung des Konzerns wird über die KGaA gesteuert, die im Rahmen eines konzerninternen Cash-Poolings den Konzerngesellschaften ausreichend liquide Mittel zur Verfügung stellt. Neben der Innenfinanzierung aus dem generierten Cashflow stehen ausreichende Kontokorrentlinien in Höhe von 11,0 Mio. € zur Verfügung, die zum Bilanzstichtag nicht in Anspruch genommen waren. Zudem bestanden zum 31. Dezember 2018 liquide Mittel in Höhe von 5,7 Mio. €.
Zur teilweisen Refinanzierung des Investitionsprogramms der letzten Jahre war Ende 2016 eine bankenunabhängige Finanzierung in Form einer Namensschuldverschreibung über insgesamt 25 Mio. € vertraglich abgeschlossen worden, die bis Dezember 2024 fällig ist. Zur Besicherung verweisen wir auf die Angaben im Anhang.
Die mit der Finanzierung verknüpften finanziellen Kennzahlen (Covenants) zur Ausnutzung der gewährten Kreditlinien wurden im vergangenen und werden im laufenden Jahr auf Basis der bestehenden Planung jederzeit erfüllt. Im Berichtsjahr und für das laufende Geschäftsjahr stand bzw. steht somit jederzeit ausreichend Liquidität zur Verfügung.
Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit lag im Berichtsjahr bei 20,7 Mio. € (Vorjahr: 23,0 Mio. €). Der Rückgang zum Vorjahr ist einerseits auf die im Vorjahr enthaltene außerordentlich hohe Steuererstattung zurückzuführen. Darüber hinaus war das Berichtsjahr durch erhöhte Rückführungen von Lieferantenverbindlichkeiten belastet.
Der Cashflow aus Investitionstätigkeit lag aufgrund der deutlich reduzierten Investitionstätigkeit sowie unter Berücksichtigung des Verkaufs von Teilen des Spezialfonds bei - 10,2 Mio. € und damit gegenüber Vorjahr signifikant besser (Vorjahr: - 32,3 Mio. €).
Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von - 5,8 Mio. € (Vorjahr: + 9,5 Mio. €) war vornehmlich geprägt durch Auszahlungen an die Aktionäre (- 3,0 Mio. €) und Minderheitsgesellschafter (- 1,8 Mio. €). Darüber hinaus sind Zinszahlungen in Höhe von 1,0 Mio. € enthalten. Der Cashflow des Vorjahres war maßgeblich durch die Aufnahme von langfristigen Finanzschulden in Höhe von 15 Mio. € beeinflusst.
Aus den vorstehenden Erläuterungen ergab sich im Berichtsjahr in Summe eine Erhöhung des Finanzmittelfonds von 4,8 Mio. €. Die liquiden Mittel und die kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beliefen sich zum Bilanzstichtag auf einen positiven Saldo von 5,6 Mio. € (Vorjahr: 0,8 Mio. €). In 2018 stand jederzeit ausreichend freie Liquidität zur Verfügung. Aufgrund ausreichender freier Kreditlinien sowie vorhandener liquider Mittel war die Gesellschaft jederzeit in der Lage, ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen.
Die Bilanzsumme des Konzerns erhöhte sich unter Berücksichtigung der Investitionen und höherer Forderungen bei gleichzeitig erhöhtem Eigenkapital zum Bilanzstichtag um 4,4 Mio. € auf 146,2 Mio. €.
Im Anlagevermögen nahmen die immateriellen Vermögensgegenstände, die vornehmlich Marken- und Belieferungsrechte ausweisen, durch planmäßige Abschreibungen um 1,2 Mio. € ab. Unter Berücksichtigung der Investitionen ist das Sachanlagevermögen um 4,2 Mio. € auf 61,8 Mio. € angestiegen.
Die Investitionen des Geschäftsjahres 2018 betrugen 13,3 Mio. € und lagen deutlich unter dem Niveau des Vorjahres (27,1 Mio. €), das durch technische Großinvestitionen geprägt war. Die bei Niehoffs Vaihinger errichtete neue hocheffiziente und flexible Mehrwegglasanlage in Lauterecken ist, nach bereits größtenteils 2017 geleisteten Anzahlungen, in der zweiten Jahreshälfte 2018 in Betrieb gegangen. Nach Installation einer neuen hochflexiblen Mehrwegglasanlage am Standort Bad Teinach-Zavelstein in 2017 wurde zu Beginn des Jahres 2018 in Ergänzung zur Abfüllanlage ein Trockenteil fertiggestellt und in Betrieb genommen. Die Mineralbrunnen Krumbach konnte 2018 eine Investition in eine neue PET-Presse erfolgreich zum Abschluss bringen. Weitere Investitionsschwerpunkte waren Marktinvestitionen in neue Gebinde mit klarem Fokus auf die konzerneigenen Marken. Darüber hinaus wurden verschiedene technische Investitionen zur Modernisierung der Produktionstechnik sowie zur Qualitätssicherung und Energiekostenreduzierung vorgenommen. Durch einen erhöhten Automationsgrad und die Verbesserung der Arbeitsabläufe in der gesamten Supply Chain können so die Prozesskosten und der Instandhaltungs- und Ersatzinvestitionsbedarf kontinuierlich optimiert werden.
Das Finanzanlagevermögen reduzierte sich gegenüber dem Bilanzstichtag des Vorjahres deutlich von 10,3 Mio. € auf 4,2 Mio. €. Teile des Fondsvermögens eines Spezialfonds wurden veräußert und der laufenden Liquidität zugeführt.
Das Umlaufvermögen hat sich im Berichtszeitraum um 8,3 Mio. € auf 69,8 Mio. € erhöht, im Wesentlichen bedingt durch um 3,9 Mio. € erhöhte liquide Mittel sowie um rund 4,6 Mio. € gestiegene Forderungen gegen verbundene Unternehmen.
Die aktiven latenten Steuern in Höhe von 8,9 Mio. € sind gegenüber dem Vorjahreswert um 0,7 Mio. € zurückgegangen.
Auf der Passivseite erhöhte sich das Eigenkapital unter Berücksichtigung der Ausschüttung der Dividende an die Aktionäre (3,0 Mio. €) und der Ausschüttung an nicht beherrschende Anteile Dritter (1,8 Mio. €) aufgrund des Konzern-Jahresüberschusses (8,4 Mio. €) um 3,6 Mio. € auf 64,0 Mio. €. Die Eigenkapitalquote hat sich im Berichtszeitraum trotz erhöhter Bilanzsumme verbessert und lag zum Bilanzstichtag

mit 43,8 % über dem Vorjahreswert (42,6 %). Bei den Rückstellungen wurde ein Anstieg um 0,5 Mio. € auf 43,8 Mio. € verzeichnet.
Die Verbindlichkeiten sind um rund 0,6 Mio. € auf 38,0 Mio. € angestiegen. Während Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie gegenüber verbundenen Unternehmen deutlich zurückgingen, war bei den sonstigen Verbindlichkeiten ein deutlicher Anstieg zu verzeichnen. Die Erhöhung der sonstigen Verbindlichkeiten um rund 4,1 Mio. € auf 4,6 Mio. € ist im Wesentlichen auf das im Wege eines Finanzierungs-Leasings finanzierte Investitionsprojekt eines Trockenteils für die Glasabfüllanlage am Standort Bad Teinach-Zavelstein zurückzuführen.
Im Einzelabschluss der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA lag die Bilanzsumme mit 99,1 Mio. € rund 4,7 Mio. € über dem Wert des Vorjahres. Das Anlagevermögen reduzierte sich gegenüber dem Bilanzstichtag des Vorjahres deutlich von 29,3 Mio. € auf 23,0 Mio. €, da Teile des Fondsvermögens eines Spezialfonds veräußert und der laufenden Liquidität zugeführt wurden.
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen wiesen ein gewährtes Darlehen in Höhe von 36,8 Mio. € an einen Mehrheitsaktionär aus. Zum Vorjahresstichtag 2017 waren 32,0 Mio. € in Anspruch genommen worden. Die sonstigen Vermögensgegenstände lagen nahezu auf Vorjahresniveau. Die liquiden Mittel sind im Berichtszeitraum angestiegen und lagen zum Stichtag bei 4,1 Mio. € und damit 2,3 Mio. € höher als im Vorjahr.
Der erhöhte Jahresüberschuss in Höhe von 8,7 Mio. € führte zu einer Steigerung des Bilanzgewinns und demzufolge zu einem deutlich höheren Eigenkapital. Die Eigenkapitalquote hat sich infolgedessen trotz erhöhter Bilanzsumme verbessert und lag zum Bilanzstichtag mit 65,5 % über dem Vorjahreswert (62,7 %). Die Rückstellungen sind unter Berücksichtigung erfolgter Steuerzahlungen um 0,8 Mio. € auf 1,6 Mio. € zurückgegangen.
Die Verbindlichkeiten sind im Berichtsjahr um 0,2 Mio. € auf 32,6 Mio. € zurückgegangen.
Der Hauptversammlung im Jahr 2019 wird vorgeschlagen, aus dem Bilanzgewinn der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA in Höhe von 15,7 Mio. € eine Dividende von 0,40 € je Stammaktie und von 0,48 € je Vorzugsaktie für das Geschäftsjahr 2018 auszuschütten. Die Ausschüttungssumme der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA wird bei entsprechendem Beschluss durch die Hauptversammlung 3.417.834,80 € betragen. Demzufolge werden in Summe 12.319.298,02 € auf neue Rechnung vorgetragen.
Der Kurs der Aktien betrug zum 31. Dezember 2018 bei den Stammaktien 16,60 € (31. Dezember 2017: 16,80 €) und bei den Vorzugsaktien 12,31 € (31. Dezember 2017: 9,90 €). Die stichtagsbezogene Marktkapitalisierung der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA am 31. Dezember 2018 betrug 125,19 Mio. €. (31. Dezember 2017: 127,76 Mio. €).






Der Markeneinstieg in das Out-Of-Home Geschäft

Die Geschäftsführung der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA hat für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018 einen Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen gemäß § 312 AktG aufgestellt. Der Bericht enthält folgende Schlusserklärung:
"Unsere Gesellschaft hat bei den im Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften nach den Umständen, die uns zum Zeitpunkt, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, bekannt waren, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten und ist dadurch nicht benachteiligt worden."
Das konzernweit eingerichtete Risikomanagementsystem wird kontinuierlich weiterentwickelt und an die sich wandelnden rechtlichen und betrieblichen Anforderungen angepasst. Neben der Identifizierung und Überwachung von Risiken werden auch die damit einhergehenden Chancen wahrgenommen.
Das Risikomanagementsystem ist mit anderen Konzernmanagementsystemen, insbesondere mit der Planung und dem monatlichen Reporting sowie der Qualitätssicherung, sowohl organisatorisch als auch technologisch vernetzt. Es bedient sich eines internen Kontrollsystems. Damit wird der interdisziplinäre Informationsaustausch sichergestellt und im Rahmen der in den Vorjahren durchgeführten Neuausrichtung an die neue Struktur angepasst.
Die folgenden Risikogebiete werden als besonders relevant für die Unternehmen der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA erachtet:
Wie jedes Wirtschaftsunternehmen ist auch der Konzern der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA von einigen gesamtwirtschaftlichen Faktoren abhängig, die sich dem direkten Einflussbereich der Gruppe entziehen. So wirken sich sowohl Konjunkturrisiken als auch die Situation an den Finanzmärkten auf die Konzernentwicklung aus.
Risiken mit potenzieller Auswirkung auf den Waren- und Materialeinsatz und den Absatz von Produkten des Konzerns können durch ungünstige politische Entwicklungen entstehen, wie beispielsweise in einer Eskalation geopolitischer Konflikte und in einer Verstärkung protektionistischer Tendenzen. Planungsunsicherheit besteht nach wie vor auch hinsichtlich der Auswirkungen des Brexits, wenngleich die Folgen aufgrund der nicht bedeutsamen wirtschaftlichen Beziehungen der Konzerngesellschaften zu Unternehmen im Vereinigten Königreich als untergeordnet bezeichnet werden können.
Die Lebensmittelbranche wird in den vergangenen Jahren verstärkt von Umwelt- und Verbrauchergruppen ins Visier genommen. Mittels selbst gesetzter Kriterien, die weder wissenschaftlich noch rechtlich untermauert sind, erzeugen diese Gruppen eine Aufmerksamkeit, die sich negativ auf das Konsumverhalten innerhalb einer Produktkategorie auswirken kann. Dies betrifft in der Mineralwasserbranche die natürlichen Inhaltsstoffe (Mineralstoffe etc.) sowie die Zusatzstoffe in Nearwater- und Süßgetränken (z.B. Zuckerersatzstoffe). Es besteht die Gefahr, dass dadurch – unabhängig vom Anbieter – eine gesamte Produktgattung ungerechtfertigt infrage gestellt wird und dies Absatzrückgänge nach sich zieht. Des Weiteren bestehen Risiken hinsichtlich der verwendeten Verpackungsstoffe, die unter umweltpolitischen Aspekten thematisiert werden können. Weitere Risiken bergen die Regelungen zur Verpackungsverordnung. Dies betrifft insbesondere deren Umsetzung und das damit verbundene Clearing (GDB, PETCYCLE).
Die Absatz- und Umsatzentwicklung wird im Jahresverlauf erheblich von der Witterung beeinflusst. Um auch in möglichen Nachfragespitzen die Lieferfähigkeit sicherzustellen, sind in der Produktionsplanung vorsorglich flexible Produktionsstrukturen und Personaleinsatzpläne implementiert. Risiken bestehen zudem beim generellen Konsumklima und der daraus resultierenden Preissensibilität der Verbraucher. Ein sich verschlechterndes Konsumklima kann so zu sinkender Nachfrage und erhöhtem Preiswettbewerb führen. Hier kann es zu weiteren Nachfrageverschiebungen kommen. Ursache ist der anhaltende Preiswettbewerb im Markt. Wie das Thema Biolebensmittel deutlich macht, erweitert das Preiseinstiegssegment kontinuierlich seine Mengen- und Preisorientierung um den Faktor Produktmehrwert. Der Konzern begegnet diesen Aktivitäten mit gezielten Marketingmaßnahmen, um die Differenzierung und den Produktmehrwert zu dokumentieren und den emotionalen Markenwert weiter zu steigern. So ist bei den Konsumenten eine Rückbesinnung auf regionale Produkte zu beobachten. Der strategische Ansatz der Unternehmensgruppe mit Getränkespezialitäten und Produktinnovationen, hoher regionaler Präsenz sowie starken und authentischen Marken mit höchster Produktqualität kommt den geänderten Kundenwünschen entgegen. Durch die Förderung effizienter Stoffkreisläufe und dem langjährigen Ausbau der Mehrwegglas-Kompetenz wird den Kunden zudem geholfen, umweltbewusst zu handeln.
Dem Risiko weitestgehend gesättigter Märkte wird mit einem breit diversifizierten Produktportfolio sowie mit innovativen Konzepten begegnet. Einer möglichen Veränderung des Konsumverhaltens wird durch eine kontinuierliche Weiterentwicklung des Produktportfolios Rechnung getragen.
Die Unternehmensgruppe ist in den Bereichen Beschaffung, Produktion und Absatz Marktpreisänderungsrisiken ausgesetzt. Mögliche Preissteigerungen auf den Beschaffungsmärkten werden zwar durch mittelfristige Verträge abgesichert, auf längere Sicht stellen jedoch insbesondere volatile Energie- und hohe Rohwarenpreise ernstzunehmende Risiken dar.
Eines der wesentlichen Kostenziele ist es, Risiken aus den Preisschwankungen bei Rohstoffen und Energie durch langfristige Liefervereinbarungen möglichst zu verringern. Dazu können u. a. Rahmenvereinbarungen genutzt werden, die
genügend Flexibilität bei Mengenänderungen ermöglichen. Zudem werden laufend die Bestellpositionen im Hinblick auf Synergiepotenziale überprüft, um zusätzliche Einsparungen nutzen zu können. Darüber hinaus werden im Konzern über Devisenkurssicherungsinstrumente die Wechselkursrisiken minimiert.
Die natürliche Ressource Mineralwasser bedarf sowohl hinsichtlich der Qualität als auch der Verfügbarkeit einer permanenten Kontrolle. Mittels eines seit Jahrzehnten weiterentwickelten Quellenmanagements werden die Rahmenbedingungen kontinuierlich beobachtet und entsprechende Aktionsszenarien aktiviert, um die Produktion und Qualitätsstandards sicherzustellen. Innerhalb der Produktionsprozesse hat die Unternehmensgruppe komplexe und hochspezialisierte technische Anlagen im Einsatz. Hier bedarf es höchster Sorgfalt, um Schäden oder Unterbrechungen zu vermeiden. Dazu werden neben dem Einsatz moderner Steuerungstechnik die Anlagen laufend sachgerecht gewartet, instandgesetzt und die zuständigen Mitarbeiter kontinuierlich geschult. Risiken, die aus höherer Gewalt resultieren, können trotz der hohen Sicherheitsstandards nicht gänzlich ausgeschlossen werden.
Die Produktionschargenrückverfolgung und die Qualitätssicherung sind durch ein internes Informationssystem gewährleistet. Die Ausfall- und Störfallrisiken in der Produktion und die damit verbundene eventuelle Nichteinhaltung der Lieferfähigkeit werden durch moderne Verfahrenstechniken und permanent kontrollierte Prozessabläufe minimiert. Die Herstellung von Mineralwasserprodukten mit Geschmack und Zusatznutzen sowie von Fruchtsaftvarianten erfordert bei der Risikobetrachtung eine besondere Aufmerksamkeit. Die Qualitätssicherung nimmt durch die Bedeutung der Rohstoffe für die Produktqualität bereits bei der Beschaffung eine wichtige Rolle ein. Neben vorab erfolgten Lieferantenaudits werden die eingesetzten Aromen, Inhaltsstoffe und Verpackungsmaterialien sowohl beim Lieferanten als auch während der Produktion einer umfangreichen Qualitätskontrolle unterzogen. Insgesamt steht der Beschaffungsmarkt unter ständiger Beobachtung, wobei langfristige Liefervereinbarungen angestrebt werden. Gleichzeitig sind alle Produktionsstandorte gemäß International Food Standard (IFS) zertifiziert und werden in jährlichem Turnus auditiert. Diese Norm enthält zusätzlich die Grundsätze einer guten Herstellungspraxis (Reinigung, Desinfektion, Schädlingsbekämpfung, Wartung, Instandhaltung und Schulung), eine Gefährdungsanalyse sowie kritische Lenkungspunkte. Dieses vorbeugende System unterstreicht die Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz von Lebensmitteln und Verbrauchern. Dennoch ist nicht vollständig auszuschließen, dass es zu Produktfehlern, die einen Produktrückruf notwendig machen, kommen könnte. Eine detaillierte Kennzeichnung macht einzelne Chargen identifizierbar, ordnet relevante Chargen den entsprechenden Lieferanten zu und stellt die Produktverfolgbarkeit sicher. Somit sind die Produktwege kontrollierbar und mögliche Schäden werden begrenzt. Um Haftungsrisiken aus potenziellen Schadensfällen zu vermindern und mögliche Verluste hieraus zu vermeiden, hat der Konzern entsprechende Versicherungen abgeschlossen. Die Angemessenheit dieser Versicherungen, in deren Schutz auch die Konzerngesellschaften einbezogen sind, wird regelmäßig hinsichtlich der abgedeckten Risiken und Deckungssummen überprüft und gegebenenfalls angepasst.
Im Leergutmanagement werden kundenspezifische Salden geführt. Zudem wird die Leergutrückführung zeitnah in den Systemen aktualisiert. Damit stellt der Konzern sicher, dass die Pfandvergütung sachgerecht und wirtschaftlich adäquat zugeordnet wird, keine Leergutengpässe entstehen und die Lieferfähigkeit gesichert bleibt.
Im Rahmen der Produktion lassen sich Umweltbelastungen nicht vollkommen vermeiden. Um damit einhergehenden Umweltschutzrisiken vorzubeugen, werden umweltschutz- und auch arbeitsschutzrelevante Gesetze regelmäßig analysiert sowie Emissionswerte einer kontinuierlichen Überwachung unterzogen. Für die Konzernunternehmen erlangen Energierückgewinnungsprojekte eine immer größere Bedeutung. So konnten durch die in den vergangenen Jahren umgesetzten Energieeinspar- und Effizienzinvestitionen, wie beispielsweise durch die Errichtung eines Blockheizkraftwerks, die Emissionswerte und Energiekosten deutlich reduziert werden.
Darüber hinaus erfolgt eine regelmäßige Sensibilisierung aller im Produktionsprozess eingebundenen Mitarbeiter für aktuelle Themen in den Bereichen Umwelt und Energie sowie eine Einbindung in verschiedene operative Projekte, um Potenziale zu erschließen und Risiken zu minimieren.
Die Unternehmensgruppe setzt moderne Informations- und Kommunikationstechnologien ein, um die Produktions- und Geschäftsprozesse effizient und kostengünstig zu gestalten. Die komplexen Produktionsprozesse der Abfüllanlagen werden mit hochmoderner Leittechnik gesteuert. Die Unternehmensgrundsätze zur Sicherheit in der Informations- und Kommunikationstechnologie regeln verbindlich die Nutzung der Informations- und Kommunikationssysteme unter dem Gesichtspunkt der IT- und Datensicherheit.
Generell können folgende Risiken bestehen:
Hohe Sicherheitsstandards, eine moderne Technologie, Richtlinien und qualifizierte Mitarbeiter tragen dazu bei, diese IT-Risiken zu minimieren. Die in der Karlsberg Service GmbH organisierte zentrale IT-Organisationsstruktur sowie der Einsatz standardisierter, konzernweit genutzter Systeme und Prozesse sind weitere Maßnahmen zur Risikominimierung. Das Risiko eines möglichen Ausfalls zentraler IT-Systeme wird durch redundante Systeme sowie durch eine Notstromversorgung minimiert und der Systembetrieb könnte im Notfall innerhalb kurzer Zeit wieder aufgenommen werden, sodass wir dieses Risiko insgesamt als gering einschätzen.
Im Zuge der immer weiter voranschreitenden Digitalisierung der Prozesse hat das Thema Cybersecurity in den vergangenen Jahren an Bedeutung gewonnen. Zum Schutz vor potenziellen Bedrohungen werden konzernweit aktuelle Sicherheitssysteme eingesetzt.
Im Schadensfall sind die größten Risiken durch Versicherungen abgesichert.
Im Rahmen des unternehmerischen Handelns ist die Unternehmensgruppe rechtlichen Risiken ausgesetzt und kann in gerichtliche Auseinandersetzungen und Schiedsverfahren involviert werden. Rechtliche Risiken ergeben sich aus gesellschaftsrechtlichen Veränderungen, etwa aus der Veräußerung von Gesellschaften und im Zusammenhang mit dem Abschluss von Unternehmensverträgen. Darüber hinaus bestehen Risiken aus Rechtsstreitigkeiten im operativen Geschäft, insbesondere in den Bereichen Vertrags-, Steuer-, Arbeitsoder Produkthaftungsrecht. Zunehmend wird der Konzern auch mit dem Lebensmittelrecht und den rechtlichen Konsequenzen europäischer Richtlinien zu gesundheitsbezogenen Wirkungsversprechen ("Health Claims") und der Darstellung von Nährwertangaben konfrontiert.
Soweit erforderlich, wird in adäquatem Umfang bilanzielle Risikovorsorge gebildet. Die Unternehmensgruppe erwartet, dass die bestehenden Risiken keine wesentlichen negativen Auswirkungen auf die Finanz-, Vermögens- und Ertragslage haben werden.
Trotz der anhaltenden, schwierigen Wettbewerbssituation ist es angesichts der gesellschaftspolitischen Stimmung möglich, dass der Druck auf die Tarifparteien zunimmt. Daraus können höhere Tarifabschlüsse resultieren, die zu einem höheren Personalaufwand führen können, als die Planungen bislang vorsehen.
Ausfallrisiken liegen in der Verschlechterung der wirtschaftlichen Verhältnisse von Kreditnehmern und Kunden der Konzerngesellschaften begründet. Daraus resultieren Gefahren des teilweisen oder vollständigen Ausfalls vertraglich vereinbarter Zahlungen bzw. Leistungen.
Möglichen Forderungsausfällen wird durch ein stringentes Debitorenmanagement entgegengewirkt. Ein IT-gestütztes Überwachungssystem sowie eine eintrittsbasierte Forderungsbewertungssystematik gewährleisten die operative Messung und Steuerung der Kreditrisiken. Im Rahmen der Finanzsteuerung werden die Kreditpositionen und Kreditengagements überprüft sowie laufend Bonitäts- und Fristigkeitsanalysen durchgeführt. Absatzfinanzierungen in der Gastronomie werden durch einen effektiven Vertragsüberwachungsprozess abgesichert. Ein effizientes Debitorenmanagement zeigt rechtzeitig Bonitätsveränderungen an und leitet umgehend Gegenmaßnahmen ein. Die Bemessung des Ausfallrisikos basiert auf einzelfallbezogenen Analysen.
Für die Wertpapiere des Finanzanlagevermögens hat sich ein Vermögens-Management unter Einbeziehung eines Wertsicherungskonzepts, das Sicherheit und Renditeerwartung in Einklang bringt, bewährt.
Unter Liquiditätsrisiken werden Risiken verstanden, dass der Konzern gegebenenfalls nicht über ausreichende Finanzierungsmittel verfügt, um seinen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen, oder dass nicht ausreichend Liquidität zu den erwarteten Konditionen beschafft werden kann. Aufgabe des Liquiditäts-Managements ist es, den prognostizierbaren Bedarf zu marktüblichen Konditionen zu finanzieren und so die jederzeitige Liquidität des Unternehmens sicherzustellen. Liquiditätsrisiken sind aus heutiger Sicht nicht erkennbar. Der Konzern verfügt über ausreichende Kreditlinien. Eventuelle Liquiditätsschwankungen werden bereits frühzeitig durch permanente Analysen auf Abweichungen von der jährlichen Finanzplanung identifiziert. Um jederzeitige Zahlungsfähigkeit sowie finanzielle Flexibilität sicherzustellen, wird der kurz-, mittel- und langfristige Finanzierungs- und Liquiditätsbedarf durch eine kurz- und mittelfristige Liquiditätsvorausschau gesteuert.
Mit der Ende 2016 abgeschlossenen bankenunabhängigen Finanzierung in Form von Namensschuldverschreibungen über insgesamt 25 Mio. € sind Verpflichtungen in Form von finanziellen Kennzahlen (Covenants) verbunden. Das Einhalten der Kennzahlen wird im Rahmen des Finanzreportings regelmäßig überwacht. Im vergangenen und im laufenden Jahr werden
diese jederzeit erfüllt und die Wahrscheinlichkeit einer Nichteinhaltung wird auch zukünftig als gering eingeschätzt. Währungsrisiken bestehen beim internationalen Einkauf von Saftkonzentrat für die Herstellung von Fruchtsaftvarianten. Diesen Risiken wird durch Kurssicherungen Rechnung getragen. Diese Sicherungsbeziehungen sind effektiv und werden als bilanzielle Sicherungsbeziehungen im Abschluss abgebildet.
Die Pensionsverpflichtungen werden anhand von versicherungsmathematischen Bewertungen ermittelt. Die versicherungsmathematische Bewertung umfasst u.a. Annahmen über Abzinsungssätze sowie künftige Lohn-, Gehalts- und Rentensteigerungen. Entsprechend der langfristigen Ausrichtung dieser Pläne unterliegen solche Schätzungen wesentlichen Unsicherheiten. So ergeben sich aufgrund des aktuellen Niedrigzinsumfeldes im Bereich der Pensionsrückstellungen signifikante Zinsbelastungen. Zur Risikominimierung erfolgte in 2015 eine Teilausgliederung von Pensionsrückstellungen in pauschal dotierte Unterstützungskassen.
Die Geschäftsführung der Karlsberg International Getränkemanagement GmbH überprüft regelmäßig die Risikosituation des Konzerns. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Risikoposition im Geschäftsjahr 2018 nicht wesentlich verändert. Im Berichtszeitraum konnte sich der Konzern der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA im Markt gut behaupten. Bestandsgefährdende oder entwicklungsbeeinträchtigende Risiken traten 2018 weder aus Einzelrisiken noch aus der Gesamtrisikoposition des Unternehmens auf.
Der Chancen- und Prognosebericht behandelt die erwartete qualitative Entwicklung des Konzerns und des unternehmerischen Umfelds im laufenden Jahr. Dabei werden auch die Chancen aufgezeigt, die sich für die Unternehmensgruppe ergeben können. Unter Chancen der zukünftigen Entwicklung des Konzerns und der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA werden kurzfristige positive Möglichkeiten verstanden, die unter bestimmten Voraussetzungen für realisierbar gehalten werden.
Für die gesamte Getränkebranche und damit auch für den Konzern der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA bestehen kontinuierliche Planungsunsicherheiten. So können bei einer unerwartet schwächeren konjunkturellen Entwicklung Marktverschiebungen von Hersteller- zu Handelsmarken erfolgen und die Preisaktivitäten im Markt zunehmen. Generell sind die Wechselwirkungen zwischen allgemeiner Wirtschaftslage und Konsumentenverhalten nicht vollständig vorhersehbar. Hinzu kommt das Wetter, das einen nicht zu kalkulierenden, aber nachweislich maßgeblichen Faktor für die Getränkeindustrie darstellt. Zur ausführlichen Darstellung der Risiken wird im Wesentlichen auf den Risikobericht verwiesen.
Für die Unternehmen der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA bestehen vielfältige Chancen, die den langfristigen Erfolg der Unternehmensgruppe sichern. Nachfolgend werden die wesentlichen Chancen dargestellt, mit denen zusätzliche Ergebnispotenziale einhergehen.
Der Konzern der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA wurde in den vergangenen Jahren einem konsequenten Umbau unterzogen, bei dem die Organisations-, Prozess- und Kostenstrukturen den Markterfordernissen angepasst wurden. Diese Maßnahmen führten sukzessive zu einer effizienten Unternehmensstruktur mit einem fokussierten,
marktgerechten Produkt- und Markenangebot. Ein qualitativ hochwertiges Produktprogramm und schnellere Entscheidungswege versetzen die Unternehmensgruppe in die Lage, ertragsorientierte Wachstumschancen zu nutzen. Die Kernmarken sind bei den Konsumenten gut positioniert und bieten den Geschäftspartnern interessante Margen. Die etablierten Regionalmarken und die nationalen Spezialitäten unterliegen dabei einer klaren Markenführung, um sich im Verdrängungswettbewerb maßgeblich durchzusetzen.
Die Themen Regionalität und Nachhaltigkeit haben im Getränkemarkt deutlich an Stellenwert gewonnen. Dank starker Marken im Wasser-, Erfrischungsgetränke- und Saftbereich sowie der regionalen Ausrichtung ergeben sich deshalb weitere Wachstumspotenziale für den Konzern.
Gute Chancen werden insbesondere bei unseren Marken "Teinacher" und "Krumbacher" sowie "Niehoffs Vaihinger" und "Klindworth" gesehen, die in ihren Märkten fest verankert sind und ein attraktives und umfangreiches Produktportfolio bieten, das auf die Partner in Gastronomie und Handel sowie deren anspruchsvolle Kundschaft zugeschnitten ist. Die in einigen Regionen bestehende Marktführerschaft soll kontinuierlich und ertragsorientiert ausgebaut und auch auf angrenzende Regionen ausgedehnt werden. Im Geschäftsjahr 2018 konnten die jeweiligen Marktpositionen weiter ausgebaut werden.
Als kompetenter Systempartner für Handel und Gastronomie ergeben sich ebenfalls noch nicht genutzte Wachstumspotenziale. Die strategische Fokussierung liegt regional auf den Kernmärkten in Süddeutschland und national auf dem Gastronomiemarkt. Das Investitionsprogramm der Geschäftsjahre 2017 bis 2019 in Höhe von 52 Mio. € erhöht die Chancen der Gruppe, weiter profitabel zu wachsen. Zum einen werden insbesondere durch den Ausbau von Kapazitäten im Glas-Mehrwegbereich die strategischen Kernmarken der Gruppe gestärkt und weitere hochwertige Produktinnovationen ermöglicht. Zum anderen werden allgemein durch die Investitionen die Effizienz und Flexibilität in der Produktion weiter gesteigert.
(Marken: Krumbach, Teinacher, Hirschquelle, Kisslegger u. a.): Die Kernmarken des Konzerns sind in ihren Regionalmärkten fest verankert und bieten ein attraktives und umfangreiches Produktportfolio, das perfekt auf die Partner in Gastronomie und Handel sowie deren anspruchsvolle Kundschaft zugeschnitten ist. Um die Preise der gehobenen Mineral- und Heilwassermarken auch in Zukunft durchzusetzen, bedient sich die Unternehmensgruppe einer klaren Markenführung und einer Fokussierung auf aussichtsreiche Produkte und Gebinde im jeweiligen Sortiment. Neben der wertorientierten Positionierung trägt die regionale Verankerung der Marken zum Erfolg bei.
Erfolgreiche Marken zeichnen sich durch einen hohen Bekanntheitsgrad und eine starke Emotionalisierung aus. Mit den eigenen Marken erfüllt der Konzern diesen Anspruch und verknüpft seine Produkte mit aktuellen Lifestyle-Trends und den jeweiligen Lebenswelten der Konsumenten. Umso wichtiger ist es, den Markenaufbau durch gezielten Distributionsausbau und ein aktives Warengeschäft zu festigen. Für die Marken afri und Bluna ergeben sich mit dem Abschluss von Konzessionsverträgen große Chancen, in den kommenden Jahren die Marktpräsenz in Handel und Gastronomie nachhaltig zu erhöhen und neue Absatzmärkte und Marktanteile zu gewinnen.
Im Fruchtsaftsegment schätzen die Konsumenten die hohe Qualität und Produktvielfalt des Markenportfolios des Konzerns. Marktchancen ergeben sich aus dem wachsenden Bedürfnis der Konsumenten nach Gesundheit und Genuss. Auf Basis von qualitäts- und wertorientierten Positionierungen kann die Gruppe in diesem Zielmarkt ihren Marktanteil weiter
ausbauen. Vor allem durch den eigenständig am Markt operierenden Gastronomievertrieb ergibt sich zusätzliches Potenzial, im wichtigen Segment der Hotellerie und Gastronomie auf nationaler und internationaler Ebene neue Ertragspotenziale zu erschließen.
Aufgrund eines sehr breit diversifizierten Produktportfolios, der Besetzung verschiedener Produktkategorien sowie der Präsenz in unterschiedlichen Märkten und Regionen können eventuell auftretende Einzelrisiken nicht nur weitestgehend kompensiert werden, sondern sich auch größere Chancen hieraus ergeben. Darüber hinaus können Synergien durch die Zusammenarbeit zwischen der Unternehmensgruppe der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA und anderen Unternehmen des Karlsberg Verbundes realisiert werden. Die enge Verflechtung in den Bereichen Technik, Logistik und Administration sowie eine Straffung der Entscheidungswege führen zu Effizienzsteigerungen und Synergieeffekten. So wird im Vertrieb durch Kooperation mit den anderen Unternehmen im Verbund eine intensivere Marktbearbeitung, d.h. eine Optimierung der Betreuung und Kontaktpflege von Kunden, erreicht. Darüber hinaus wird im Konzern in den Bereichen Personal, Kommunikation, Einkauf, IT, Rechts- und Vertragswesen sowie Finanzen auf die gebündelte Bearbeitung in der Konzerngesellschaft Karlsberg Service GmbH gesetzt.
Über alle Unternehmensbereiche hinweg wird die fortschreitende Digitalisierung in den kommenden Jahren neue Möglichkeiten und somit ein enormes Potenzial für den Konzern bieten. Im technischen Bereich bieten der Einsatz von standardisierten Online-IT-Systemen und die vollständige Vernetzung der Anlagen und Maschinen innerhalb des gesamten Produktionsprozesses Chancen für die Weiterentwicklung des Digitalisierungsprozesses in den nächsten Jahren. Auch in Marketing und Vertrieb werden sich unter Einsatz neuer IT-Anwendungen neue Möglichkeiten ergeben und so den individuellen Bedürfnissen aller Geschäftspartner nach Information, Service oder Dialog zielgerichtet Rechnung getragen.
In diesem Zusammenhang sollen die Internetpräsenz weiterentwickelt und die Social-Media-Aktivitäten forciert werden. Auch im Verwaltungsbereich werden durch die Digitalisierung aufgrund der Nutzung von einheitlichen IT-Systemen signifikante Effizienzsteigerungen erwartet. So wird im Karlsberg Verbund im laufenden Geschäftsjahr eine Harmonisierung derzeit noch unterschiedlicher ERP-Releases umgesetzt. Nach Projektabschluss wird in den kommenden Jahren die bestmögliche Ausnutzung des Optimierungspotenzials in der konzernweiten Harmonisierung und Standardisierung von repetitiven Prozessen in allen Funktionsbereichen angestrebt.
Auf allen Ebenen des Konzerns werden mögliche Chancen für eine positive Geschäftsentwicklung bewertet und genutzt. Die am Markt tätigen Konzernunternehmen beobachten die Trends und Entwicklungen in ihren Produktfeldern und identifizieren operative Chancen. Darüber hinaus erfolgt regelmäßig eine Analyse der langfristigen Ausrichtung der Gruppe und möglicher strategischer Optionen. Übersteigt der wahrscheinliche Erfolg die mit der Umsetzung verbundenen Kosten, realisiert das Unternehmen das Vorhaben, sofern es in die übergeordnete Strategie des Konzerns passt. Dafür wurde ein dezentraler Konzernaufbau mit eigenständigen operativen Unternehmen etabliert, der sich durch schlanke Strukturen und effiziente Abläufe auszeichnet. Zu den Aufgaben der operativen Unternehmen gehört auch, operative Chancen auf den Märkten wahrzunehmen, in denen sie tätig sind. Eine eigenständige Marketing- und Vermarktungsstrategie stärkt den regionalen Bezug der Marken und ihrer Produkte weiter und trägt den Bedürfnissen der Geschäftspartner in besonderer Weise Rechnung. Die Konzernebene setzt hierfür den strategischen Rahmen, sichert die Finanzierung und Liquidität und konzentriert sich auf die Steuerung und Führung der operativen Unternehmenseinheiten. Projektverantwortliche mit Marktverantwortung, die Geschäftsführer der im Markt operierenden Gesellschaften und die Geschäftsleitung der Karlsberg International Getränkemanagement GmbH steuern gemeinsam das Chancenmanagementsystem, das gezielt aussichtsreiche Marktänderungen und Produkttrends identifiziert und erschließt.
Die deutsche Wirtschaft hat nach zwei sehr guten Jahren mit einem Wirtschaftswachstum von jeweils 2,2 % im vergangenen Jahr an Schwung verloren. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) legte 2018 nur noch um 1,5 % zu.
Die Bundesregierung hat die Wachstumsprognose für das laufende Jahr deutlich nach unten korrigiert und rechnet für 2019 nur noch mit einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 1,0 %. In ihrer Herbstprognose war die Bundesregierung noch von einem Plus von 1,8 % ausgegangen. Gründe für die kräftige Abwärtsrevision sind unter anderem eine schwächer laufende Weltwirtschaft und Unsicherheiten rund um den EU-Austritt Großbritanniens.
Auch eine drohende Eskalation geopolitischer Konflikte sowie eine Verstärkung protektionistischer Tendenzen dürften die deutsche Exportwirtschaft belasten.
Ziel der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach-Gruppe ist es, ihr Markengeschäft konsequent weiterzuentwickeln. Mit der schlanken, dezentralen Organisationsstruktur und einer klaren Markenstrategie mit Fokus auf die Themen Qualität und Regionalität ist der Konzern der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA gut aufgestellt, um im laufenden Jahr von positiven Marktimpulsen profitieren zu können. Die engere Verflechtung aller Bereiche mit dem Karlsberg Verbund wie beispielsweise in den Bereichen Technik, Logistik und Administration und eine Straffung der Entscheidungswege werden zusätzlich zu Effizienzsteigerungen und Synergieeffekten führen. Durch den Ausbau der Produktionskapazitäten eröffnen sich weitere Chancen, die Marktanteile der Premiummarken weiter zu steigern.
Auch die Finanzierung und die Liquidität des Konzerns stehen im Geschäftsjahr 2019 auf einer gesicherten Basis. Die zur Verfügung stehenden Eigenmittel werden gezielt in Werbung, Markenausstattung und Produktionstechnik investiert. Übergeordnetes Ziel bleibt, nachhaltiges Ertragswachstum im Marktsegment für qualitativ hochwertige, alkoholfreie Premiumgetränke zu generieren. Auf Basis dieser konsequent auf die Premiummarken ausgerichteten Unternehmensstrategie sieht sich der Konzern für die Zukunft gut aufgestellt.
Für das Gesamtjahr 2019 wird unter Berücksichtigung der positiven Witterungseinflüsse in den Sommermonaten 2018 von einem stabilen bis leicht rückläufigen Absatz ausgegangen. Für die gesamte Mineralbrunnen Überkingen-Teinach-Gruppe wird im Geschäftsjahr 2019 infolge eines verbessertes Produktmixes und selektiver Preiserhöhungen ein geringfügiger Anstieg der Umsatzerlöse im niedrigen einstelligen Prozentbereich erwartet. Für den Jahresabschluss der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA geht die Geschäftsführung davon aus, dass die operative Kennzahl EBITDA gegenüber dem Berichtsjahr geringfügig gesteigert werden kann. Im Konzernabschluss wird für das laufende Jahr ein EBITDA zwischen 21 und 25 Mio. € in Aussicht gestellt.
Bad Teinach-Zavelstein, den 28. März 2019 Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA
Martin Adam Andreas Gaupp Gerd Gründahl
Geschäftsführung der Karlsberg International Getränkemanagement GmbH, Homburg (Saarpfalz)

afri – die Popkultur-Cola
afrischt den
geist
Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA
| AKTIVA | 31.12.2018 € |
31.12.2017 € |
|
|---|---|---|---|
| A. Anlagevermögen | |||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||
| 1. Entgeltlich erworbene Belieferungs- und andere Rechte | 1.235.769,98 | 2.400.432,82 | |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 0,00 | 0,00 | |
| II. Sachanlagen | |||
| 1. Grundstücke und Bauten | 17.420.295,61 | 14.638.711,08 | |
| 2. Quellen und Quellenanlagen | 1.189.626,29 | 1.175.973,29 | |
| 3. Technische Anlagen und Maschinen | 32.088.066,60 | 17.888.980,63 | |
| 4. Betriebs- und Geschäftsausstattung | 10.814.331,91 | 9.477.577,15 | |
| 5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 262.102,79 | 14.402.131,16 | |
| 61.774.423,20 | 57.583.373,31 | ||
| III. Finanzanlagen | |||
| 1. Beteiligungen | |||
| a) an assoziierten Unternehmen | 1.678.823,50 | 1.602.430,31 | |
| b) sonstige | 35.825,84 | 35.825,84 | |
| 2. Wertpapiere des Anlagevermögens | 1.754.167,90 | 7.947.431,66 | |
| 3. Sonstige Ausleihungen und Genossenschaftsanteile | 723.790,39 | 721.223,03 | |
| 4.192.607,63 | 10.306.910,84 | ||
| 67.202.800,81 | 70.290.716,97 | ||
| B. Umlaufvermögen | |||
| I. Vorräte | |||
| 1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 7.824.222,34 | 6.939.158,12 | |
| 2. Unfertige Erzeugnisse | 1.660.690,98 | 1.614.051,06 | |
| 3. Fertige Erzeugnisse und Waren | 3.670.493,40 | 4.415.429,59 | |
| 13.155.406,72 | 12.968.638,77 | ||
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | |||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 10.028.020,03 | 10.425.448,54 | |
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 37.317.358,19 | 32.708.914,72 | |
| 3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 687,86 | 0,00 | |
| 4. Sonstige Vermögensgegenstände | 3.607.638,78 | 3.627.748,50 | |
| 50.953.704,86 | 46.762.111,76 | ||
| III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten | 5.715.864,61 | 1.825.328,36 | |
| 69.824.976,19 | 61.556.078,89 | ||
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 261.808,24 | 395.422,68 | |
| D. Aktive latente Steuern | 8.938.734,57 | 9.594.586,99 | |
| 146.228.319,81 | 141.836.805,53 |
146.228.319,81 141.836.805,53
| PASSIVA | 31.12.2018 | 31.12.2017 | ||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| € | € | |||||||||||
| A. Eigenkapital I. Gezeichnetes Kapital |
||||||||||||
| 1. Stammaktien | 16.627.742,97 | 16.627.742,97 | ||||||||||
| - Eigene Anteile | 0,00 | 1.039.961,35 | ||||||||||
| 2. Vorzugsaktien | 5.759.713,03 | 5.759.713,03 | ||||||||||
| 22.387.456,00 | 21.347.494,65 | |||||||||||
| II. Kapitalrücklage | 25.910.347,52 | 26.950.308,87 | ||||||||||
| III. Gewinnrücklagen | ||||||||||||
| 1. Gesetzliche Rücklage | 915.710,47 | 915.710,47 | ||||||||||
| 2. Andere Gewinnrücklagen | 3.127.000,00 | 3.127.000,00 | ||||||||||
| 4.042.710,47 | 4.042.710,47 | |||||||||||
| IV. Konzernbilanzgewinn (+) / Konzernbilanzverlust (-) | 10.760.897,66 | 6.248.429,88 | ||||||||||
| V. Nicht beherrschende Anteile | 908.212,50 | 1.816.425,00 | ||||||||||
| 64.009.624,15 | 60.405.368,87 | |||||||||||
| B. Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung | 100.912,50 | 201.825,00 | ||||||||||
| C. Sonderposten für Investitionszuschüsse | 137.644,73 | 153.214,20 | ||||||||||
| D. Rückstellungen | ||||||||||||
| 1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 8.531.627,06 | 6.868.451,00 | ||||||||||
| 2. Steuerrückstellungen | 415.629,28 | 1.478.500,00 | ||||||||||
| 3. Sonstige Rückstellungen | 34.894.364,04 | 35.012.442,66 | ||||||||||
| 43.841.620,38 | 43.359.393,66 | |||||||||||
| E. | Verbindlichkeiten | 25.000.000,00 | ||||||||||
| 1. Namensschuldverschreibung | 25.000.000,00 | |||||||||||
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 138.365,69 | 1.000.000,00 | ||||||||||
| 3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 8.076.057,55 | 9.731.660,90 | ||||||||||
| 4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 46.758,29 | 1.172.225,01 | ||||||||||
| 5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 122.233,52 | 0,00 | ||||||||||
| 6. Sonstige Verbindlichkeiten | 4.614.228,00 | 531.367,89 | ||||||||||
| 37.997.643,05 | 37.435.253,80 | |||||||||||
| F. | Passive latente Steuern | 140.875,00 | 281.750,00 | |||||||||
| 2018 € |
2017 € |
||
|---|---|---|---|
| 1. | Umsatzerlöse | 149.587.808,45 | 142.144.891,09 |
| 2. | Erhöhung (+) / Verminderung (-) des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen | -645.873,41 | -339.734,38 |
| 148.941.935,04 | 141.805.156,71 | ||
| 3. | Sonstige betriebliche Erträge | 3.434.360,78 | 4.347.277,19 |
| 4. | Materialaufwand | ||
| a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren | 44.869.414,88 | 42.988.160,89 | |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | 10.690.259,09 | 9.837.218,93 | |
| 5. | Personalaufwand | ||
| a) Löhne und Gehälter | 23.089.522,56 | 22.907.167,34 | |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung - davon für Altersversorgung |
5.066.437,03 897.670,30 |
4.930.525,57 700.993,83 |
|
| 6. | Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | 9.660.832,54 | 11.355.074,48 |
| 7. | Sonstige betriebliche Aufwendungen | 47.934.529,28 | 45.538.776,09 |
| Summe Aufwendungen | 141.310.995,38 | 137.556.923,29 | |
| 8. | Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens | 4.593,77 | 2.250,75 |
| 9. | Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 1.508.462,24 | 2.284.659,43 |
| 10. Aufwendungen aus assoziierten Unternehmen | 149.117,59 | 170.748,82 | |
| 11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 2.430.974,34 | 2.141.670,35 | |
| Finanzergebnis | -1.067.035,92 | -25.508,99 | |
| 12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 1.366.118,19 | -1.988.461,27 | |
| 13. Ergebnis nach Steuern | 8.632.146,33 | 10.558.462,89 | |
| 14. Sonstige Steuern | 261.787,81 | 811.924,15 | |
| 15. Konzern-Jahresüberschuss | 8.370.358,52 | 9.746.538,74 | |
| 16. Gewinnvortrag (+) / Verlustvortrag (-) | 3.235.950,83 | -2.653.965,43 | |
| 17. Nicht beherrschenden Anteilen zustehender Gewinn | 845.411,69 | 844.143,43 | |
| 18. Konzernbilanzgewinn | 10.760.897,66 | 6.248.429,88 |
| 2018 € |
2017 € |
|
|---|---|---|
| 1. Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | ||
| Periodenergebnis (einschließlich Nicht beherrschenden Anteilen zustehendes Ergebnis) | 8.370.358,52 | 9.746.538,74 |
| Abschreibungen / Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens | 10.089.350,38 | 11.752.623,30 |
| Veränderungen der Rückstellungen | 1.545.097,44 | -409.333,52 |
| Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen / Erträge | -116.481,97 | -116.914,71 |
| Gewinn / Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens | -65.709,35 | 43.633,51 |
| Veränderung der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva | 1.544.360,47 | 1.450.608,02 |
| Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva (ohne Rückstellungen) |
-1.906.407,48 | 1.562.540,31 |
| Zinsaufwendungen / Zinserträge | 922.512,10 | -142.989,08 |
| Erhaltene Zinsen aus Ertragssteuern | 0,00 | 682.337,22 |
| Ertragsteueraufwand / -ertrag | 1.366.118,19 | -1.988.461,27 |
| Ertragsteuerzahlungen | -1.006.819,13 | 446.472,79 |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | 20.742.379,18 | 23.027.055,31 |
| 2. Cashflow aus Investitionstätigkeit | ||
| Auszahlungen für Investitionen in Gegenstände des immateriellen Anlagevermögens | -1.192,66 | -39.700,00 |
| Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens | 85.181,48 | 321.688,25 |
| Auszahlungen für Investitionen in Gegenstände des Sachanlagevermögens | -12.741.571,06 | -27.107.710,55 |
| Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens | 6.229.467,84 | 5.716,92 |
| Auszahlungen für Investitionen in Gegenstände des Finanzanlagevermögens | -507.610,47 | 0,00 |
| Erhaltene Zinsen | 11.136,78 | 22.336,12 |
| Einzahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition | 7.326.800,00 | 18.226.800,00 |
| Auszahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition | -12.076.800,00 | -25.226.800,00 |
| Erhaltene Zinsen aufgrund der Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzsiposition | 1.465.037,50 | 1.530.250,00 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | -10.209.550,59 | -32.267.419,26 |
| 3. Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | ||
| Auszahlungen an Unternehmenseigner und Minderheitsgesellschafter | -4.773.402,53 | -4.449.117,93 |
| Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzschulden | 0,00 | 15.000.000,00 |
| Gezahlte Zinsen | -1.007.255,50 | -1.017.172,08 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | -5.780.658,03 | 9.533.709,99 |
| 4. Finanzmittelfonds am Ende der Periode | ||
| Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds (Zwischensumme 1. - 3.) | 4.752.170,56 | 293.346,04 |
| Finanzmittelfonds am 1. Januar | 825.328,36 | 531.982,32 |
| Finanzmittelfonds am 31. Dezember | 5.577.498,92 | 825.328,36 |
| 5. Zusammensetzung des Finanzmittelfonds | ||
| Liquide Mittel | 5.715.864,61 | 1.825.328,36 |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | -138.365,69 | -1.000.000,00 |
| Finanzmittelfonds am 31. Dezember | 5.577.498,92 | 825.328,36 |
| Mutterunternehmen (Korrigiertes) gezeichnetes Kapital Gezeichnetes Kapital Stammaktien Vorzugsaktien Summe € € € 16.627.742,97 5.759.713,03 22.387.456,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 16.627.742,97 5.759.713,03 22.387.456,00 |
|||||
|---|---|---|---|---|---|
| Eigene Anteile | |||||
| Stammaktien | Summe | ||||
| € | € | ||||
| 31.12.2016 | -1.039.961,35 | 21.347.494,65 | |||
| Ausgabe von eigenen Anteilen | |||||
| Erwerb / Einziehung eigener Anteile | |||||
| Gezahlte Dividenden | |||||
| Ausschüttung an Minderheitsgesellschafter | |||||
| Übrige Veränderungen | |||||
| 0,00 | 0,00 | ||||
| Jahresüberschuss (+) / Jahresfehlbetrag (-) | |||||
| Konzern-Gesamtergebnis | 0,00 | 0,00 | |||
| 31.12.2017 | -1.039.961,35 | 21.347.494,65 | |||
| Ausgabe von eigenen Anteilen | |||||
| Erwerb / Einziehung eigener Anteile | 1.039.961,35 | ||||
| Gezahlte Dividenden | |||||
| Ausschüttung an Minderheitsgesellschafter | |||||
| Übrige Veränderungen | |||||
| 0,00 | 0,00 | 0,00 | 1.039.961,35 | 1.039.961,35 | |
| Jahresüberschuss (+) / Jahresfehlbetrag (-) | |||||
| Konzern-Gesamtergebnis | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 31.12.2018 | 16.627.742,97 | 5.759.713,03 | 22.387.456,00 | 0,00 | 22.387.456,00 |
| Gewinn/-Verlustvortrag Konzernjahresüberschuss/ -fehlbetrag Zurechnung Mutterunternehmen Summe € 30.993.019,34 34.229,02 -2.688.194,45 0,00 -2.688.194,45 8.902.395,31 |
Summe € 4.042.710,47 |
Rücklagen Gewinnrücklagen andere Gewinnrücklagen € 3.127.000,00 |
gesetzliche Rücklage € 915.710,47 |
Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 1-3 HGB € 26.950.308,87 |
|---|---|---|---|---|
| 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| 0,00 8.902.395,31 |
0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 30.993.019,34 6.248.429,88 |
4.042.710,47 | 3.127.000,00 | 915.710,47 | 26.950.308,87 |
| -1.039.961,35 | ||||
| -3.012.479,05 | ||||
| -1.039.961,35 -3.012.479,05 |
0,00 | 0,00 | 0,00 | -1.039.961,35 |
| 7.524.946,83 0,00 7.524.946,83 |
0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 29.953.057,99 10.760.897,67 |
| Nicht beherrschende Anteile | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Nicht beherrschende Anteile vor Eigen kapitaldifferenz aus Währungsumrechnung und Jahresergebnis |
Auf nicht beherrschende Anteile entfallene Gewinne / Verluste |
Konzerneigen Kapital |
||||||
| Summe | Summe | |||||||
| € | € | € | € | |||||
| 31.12.2016 | -3.263.625,56 | 5.988.263,06 | 2.724.637,50 | 55.099.380,51 | ||||
| Ausgabe von eigenen Anteilen | ||||||||
| Erwerb / Einziehung eigener Anteile | ||||||||
| Gezahlte Dividenden | -2.688.194,45 | |||||||
| Ausschüttung an Minderheitsgesellschafter | -1.752.355,93 | -1.752.355,93 | -1.752.355,93 | |||||
| Übrige Veränderungen | ||||||||
| -1.752.355,93 | 0,00 | -1.752.355,93 | -4.440.550,38 | |||||
| Jahresüberschuss (+) / Jahresfehlbetrag (-) | 0,00 | 844.143,43 | 844.143,43 | 9.746.538,74 | ||||
| Konzern-Gesamtergebnis | 0,00 | 844.143,43 | 844.143,43 | 9.746.538,74 | ||||
| 31.12.2017 | -5.015.981,49 | 6.832.406,49 | 1.816.425,00 | 60.405.368,87 | ||||
| Ausgabe von eigenen Anteilen | ||||||||
| Erwerb / Einziehung eigener Anteile | ||||||||
| Gezahlte Dividenden | -3.012.479,05 | |||||||
| Ausschüttung an Minderheitsgesellschafter | -1.753.624,19 | -1.753.624,19 | -1.753.624,19 | |||||
| Übrige Veränderungen | ||||||||
| -1.753.624,19 | 0,00 | -1.753.624,19 | -4.766.103,24 | |||||
| Jahresüberschuss (+) / Jahresfehlbetrag (-) | 0,00 | 845.411,69 | 845.411,69 | 8.370.358,52 | ||||
| Konzern-Gesamtergebnis | 0,00 | 845.411,69 | 845.411,69 | 8.370.358,52 | ||||
| 31.12.2018 | -6.769.605,68 | 7.677.818,18 | 908.212,50 | 64.009.624,16 |
Nicht beherrschende Anteile
Auf nicht beherrschende Anteile entfallene Gewinne / Verluste
€ €
-1.752.355,93 0,00 -1.752.355,93 -4.440.550,38
-1.753.624,19 0,00 -1.753.624,19 -4.766.103,24
Konzerneigen-Kapital
Summe
€
Summe
€
Nicht beherrschende Anteile vor Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung und Jahresergebnis
Ausgabe von eigenen Anteilen Erwerb / Einziehung eigener Anteile
Ausgabe von eigenen Anteilen Erwerb / Einziehung eigener Anteile
Übrige Veränderungen
Übrige Veränderungen
31.12.2016 -3.263.625,56 5.988.263,06 2.724.637,50 55.099.380,51
Gezahlte Dividenden -2.688.194,45 Ausschüttung an Minderheitsgesellschafter -1.752.355,93 -1.752.355,93 -1.752.355,93
Jahresüberschuss (+) / Jahresfehlbetrag (-) 0,00 844.143,43 844.143,43 9.746.538,74 Konzern-Gesamtergebnis 0,00 844.143,43 844.143,43 9.746.538,74 31.12.2017 -5.015.981,49 6.832.406,49 1.816.425,00 60.405.368,87
Gezahlte Dividenden -3.012.479,05 Ausschüttung an Minderheitsgesellschafter -1.753.624,19 -1.753.624,19 -1.753.624,19
Jahresüberschuss (+) / Jahresfehlbetrag (-) 0,00 845.411,69 845.411,69 8.370.358,52 Konzern-Gesamtergebnis 0,00 845.411,69 845.411,69 8.370.358,52 31.12.2018 -6.769.605,68 7.677.818,18 908.212,50 64.009.624,16
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| 01.01.2018 | Zugänge | Abgänge | Umbuchungen | 31.12.2018 | |
| € | € | € | € | € | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände |
|||||
| 1. Entgeltlich erworbene Belieferungs- und andere Rechte |
30.585.788,91 | 1.192,66 | 10.586,10 | 15.290,00 | 30.591.685,47 |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 11.080.057,53 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 11.080.057,53 |
| 41.665.846,44 | 1.192,66 | 10.586,10 | 15.290,00 | 41.671.743,00 | |
| II. Sachanlagen |
|||||
| 1. Grundstücke und Bauten | 87.399.157,79 | 1.136.179,38 | 162.796,55 | 2.522.496,33 | 90.895.036,95 |
| 2. Quellen und Quellenanlagen | 6.590.525,39 | 119.094,31 | 0,00 | 0,00 | 6.709.619,70 |
| 3. Technische Anlagen und Maschinen | 130.941.686,32 | 5.520.620,81 | 17.437.440,91 | 11.703.291,29 | 130.728.157,51 |
| 4. Betriebs- und Geschäftsausstattung | 34.784.818,59 | 5.738.874,56 | 8.158.484,70 | 125.752,75 | 32.490.961,20 |
| 5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau |
14.402.131,16 | 226.802,00 | 0,00 | -14.366.830,37 | 262.102,79 |
| 274.118.319,25 | 12.741.571,06 | 25.758.722,16 | -15.290,00 | 261.085.878,15 | |
| III. Finanzanlagen |
|||||
| 1. Beteiligungen | |||||
| a) an assoziierten Unternehmen | 3.987.723,22 | 504.911,03 | 0,00 | 0,00 | 4.492.634,25 |
| b) sonstige | 35.825,84 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 35.825,84 |
| 2. Wertpapiere des Anlagevermögens | 7.947.431,66 | 0,00 | 6.193.263,76 | 0,00 | 1.754.167,90 |
| 3. Sonstige Ausleihungen und Genossenschaftsanteile |
727.223,03 | 2.699,44 | 132,08 | 0,00 | 729.790,39 |
| 12.698.203,75 | 507.610,47 | 6.193.395,84 | 0,00 | 7.012.418,38 | |
| 328.482.369,44 | 13.250.374,19 | 31.962.704,10 | 0,00 | 309.770.039,53 |
Kumulierte Abschreibungen Buchwerte
€
28.185.356,09 1.180.714,50 10.155,10 29.355.915,49 1.235.769,98 2.400.432,82 11.080.057,53 0,00 0,00 11.080.057,53 0,00 0,00
39.265.413,62 1.180.714,50 10.155,10 40.435.973,02 1.235.769,98 2.400.432,82
72.760.446,71 840.980,68 126.686,05 73.474.741,34 17.420.295,61 14.638.711,08 5.414.552,10 105.441,31 0,00 5.519.993,41 1.189.626,29 1.175.973,29 113.052.705,69 3.017.036,98 17.429.651,76 98.640.090,91 32.088.066,60 17.888.980,63 25.307.241,44 4.516.659,07 8.147.271,22 21.676.629,29 10.814.331,91 9.477.577,15
216.534.945,94 8.480.118,04 25.703.609,03 199.311.454,95 61.774.423,20 57.583.373,31
2.385.292,91 428.517,84 0,00 2.813.810,75 1.678.823,50 1.602.430,31
0,00 0,00 0,00 0,00 262.102,79 14.402.131,16
0,00 0,00 0,00 0,00 35.825,84 35.825,84 0,00 0,00 0,00 0,00 1.754.167,90 7.947.431,66
6.000,00 0,00 0,00 6.000,00 723.790,39 721.223,03 2.391.292,91 428.517,84 0,00 2.819.810,75 4.192.607,63 10.306.910,84 258.191.652,47 10.089.350,38 25.713.764,13 242.567.238,72 67.202.800,81 70.290.716,97
31.12.2018
€
31.12.2018
€
31.12.2017
€
Abgänge
01.01.2018
€
Zugänge
€
| Kumulierte Abschreibungen | Buchwerte | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 01.01.2018 | Zugänge | Abgänge | 31.12.2018 | 31.12.2018 | 31.12.2017 | |
| € | € | € | € | € | € | |
| 28.185.356,09 | 1.180.714,50 | 10.155,10 | 29.355.915,49 | 1.235.769,98 | 2.400.432,82 | |
| 11.080.057,53 | 0,00 | 0,00 | 11.080.057,53 | 0,00 | 0,00 | |
| 39.265.413,62 | 1.180.714,50 | 10.155,10 | 40.435.973,02 | 1.235.769,98 | 2.400.432,82 | |
| 72.760.446,71 | 840.980,68 | 126.686,05 | 73.474.741,34 | 17.420.295,61 | 14.638.711,08 | |
| 5.414.552,10 | 105.441,31 | 0,00 | 5.519.993,41 | 1.189.626,29 | 1.175.973,29 | |
| 113.052.705,69 | 3.017.036,98 | 17.429.651,76 | 98.640.090,91 | 32.088.066,60 | 17.888.980,63 | |
| 25.307.241,44 | 4.516.659,07 | 8.147.271,22 | 21.676.629,29 | 10.814.331,91 | 9.477.577,15 | |
| 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 262.102,79 | 14.402.131,16 | |
| 216.534.945,94 | 8.480.118,04 | 25.703.609,03 | 199.311.454,95 | 61.774.423,20 | 57.583.373,31 | |
| 2.385.292,91 | 428.517,84 | 0,00 | 2.813.810,75 | 1.678.823,50 | 1.602.430,31 | |
| 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 35.825,84 | 35.825,84 | |
| 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 1.754.167,90 | 7.947.431,66 | |
| 6.000,00 | 0,00 | 0,00 | 6.000,00 | 723.790,39 | 721.223,03 | |
| 2.391.292,91 | 428.517,84 | 0,00 | 2.819.810,75 | 4.192.607,63 | 10.306.910,84 | |
| 258.191.652,47 | 10.089.350,38 | 25.713.764,13 | 242.567.238,72 | 67.202.800,81 | 70.290.716,97 |
Anschaffungs- und Herstellungskosten
Zugänge
€
Abgänge
41.665.846,44 1.192,66 10.586,10 15.290,00 41.671.743,00
274.118.319,25 12.741.571,06 25.758.722,16 -15.290,00 261.085.878,15
12.698.203,75 507.610,47 6.193.395,84 0,00 7.012.418,38 328.482.369,44 13.250.374,19 31.962.704,10 0,00 309.770.039,53
€
Umbuchungen
€
31.12.2018
€
01.01.2018
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1. Entgeltlich erworbene Belieferungs-
Geleistete Anzahlungen und
Sonstige Ausleihungen und
II. Sachanlagen
III. Finanzanlagen 1. Beteiligungen
€
und andere Rechte 30.585.788,91 1.192,66 10.586,10 15.290,00 30.591.685,47 2. Geschäfts- oder Firmenwert 11.080.057,53 0,00 0,00 0,00 11.080.057,53
Anlagen im Bau 14.402.131,16 226.802,00 0,00 -14.366.830,37 262.102,79
a) an assoziierten Unternehmen 3.987.723,22 504.911,03 0,00 0,00 4.492.634,25 b) sonstige 35.825,84 0,00 0,00 0,00 35.825,84 2. Wertpapiere des Anlagevermögens 7.947.431,66 0,00 6.193.263,76 0,00 1.754.167,90
Genossenschaftsanteile 727.223,03 2.699,44 132,08 0,00 729.790,39
Die Gesellschaft ist entstanden durch formwechselnde Umwandlung der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach Aktiengesellschaft gemäß § 190 ff. UmwG und ist unter der Firma Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA mit Sitz in Bad Teinach-Zavelstein im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter der Nummer HRB 761720 eingetragen.
Der vorliegende Konzernabschluss wurde gemäß §§ 290 ff. HGB aufgestellt.
Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.
Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Konzernbilanz und Konzern-Gewinnund Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grund wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und Davon-Vermerke ebenfalls an dieser Stelle gemacht.
Der Konzernabschluss umfasst neben der Muttergesellschaft 8 inländische Tochterunternehmen sowie eine Zweckgesellschaft.
Die Equity-Bilanzierung der wesentlichen Beteiligungen an assoziierten Unternehmen wurde nach der Buchwertmethode vorgenommen. Es handelt sich zum einen um die Karlsberg Service GmbH, Homburg (Saarpfalz), an der die Muttergesellschaft mit Wirkung zum 31. Dezember 2011 45,00 % der Anteile erworben hat. Zum anderen wurden mit Wirkung zum 1. Januar 2018 40,00 % der Anteile an der siro Production GmbH Agentur für graphische Produktion mit Sitz in Neunkirchen (Saarland) erworben. Aufgrund des maßgeblichen Einflusses werden diese Gesellschaften unter den assoziierten Unternehmen ausgewiesen.
Die Zweckgesellschaft Versorgungshilfe für die Betriebsangehörigen der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA 1938 e.V., Bad Überkingen, wurde aufgrund der Befreiungsvorschrift § 296 Abs. 2 HGB nicht in den Konzernabschluss einbezogen, da sie wegen ihrer untergeordneten Bedeutung keine wesentliche Auswirkung auf die Finanz-, Vermögens- und Ertragslage des Konzerns hat.
Die Kapitalkonsolidierung für Unternehmen, die aufgrund eines (Zu-)Erwerbs erstmals konsolidiert wurden, wurde nach der Erwerbsmethode zum Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist, vorgenommen.
Dabei wird der Wertansatz der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals des Tochterunternehmens verrechnet. Das Eigenkapital wird mit dem Betrag angesetzt, der dem zum Konsolidierungszeitpunkt beizulegenden Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten entspricht. Ein nach der Verrechnung verbleibender Unterschiedsbetrag wird, wenn er auf der Aktivseite entsteht, als Geschäfts- oder Firmenwert und, wenn er auf der Passivseite entsteht, unter dem Posten "Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung" nach dem Eigenkapital ausgewiesen.
Der für die Bestimmung des Zeitwerts der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten und der für die Kapitalkonsolidierung maßgebliche Zeitpunkt ist grundsätzlich der, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist.
Die Kapitalkonsolidierung für Gesellschaften oder für zugekaufte Kapitalanteile, die vor dem 1. Januar 2010 erstmals konsolidiert wurden, wurde nach der Buchwertmethode zum Erwerbszeitpunkt vorgenommen. Die zu aktivierenden Beträge ordneten wir dabei soweit wie möglich den betreffenden Aktivposten zu; der Restbetrag wurde als Firmenwert ausgewiesen.
Forderungen und Verbindlichkeiten, Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie Zwischengewinne innerhalb des Konsolidierungskreises wurden eliminiert.
Konzerninterne Ergebnisse aus Lieferungen und Leistungen mit assoziierten Unternehmen wurden wegen geringer Bedeutung nicht eliminiert.
Die assoziierten Unternehmen sind aus der Aufstellung des Anteilsbesitzes ersichtlich. Es wird gemäß § 312 Abs. 1 HGB nach der Equity-Methode angesetzt. Der Wertansatz wird im Geschäftsjahr wie in den Vorjahren um das anteilige Jahresergebnis sowie Kapitalveränderungen fortgeschrieben.
Für die Aufstellung des Konzernabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.
Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen erstellt.
Die Jahresabschlüsse der assoziierten Unternehmen wurden nicht an die konzerneinheitlichen Methoden angepasst.
Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige, lineare Abschreibungen vermindert. Die Nutzungsdauer für Belieferungs-, Markenund andere Rechte beträgt zwischen 3 und 10 Jahren.
Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.
Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Nutzungsdauer bei Gebäuden und Gebäudeteilen liegt zwischen 12 und 50 Jahren, bei Quellenanlagen, technischen Anlagen und Maschinen sowie Betriebsund Geschäftsausstattung zwischen 3 und 20 Jahren. Die Abschreibungen werden linear vorgenommen.
Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von € 250,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Für geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit einem Anschaffungspreis zwischen € 250,00 und € 1.000,00 wird ein jährlicher Sammelposten gebildet und über 5 Jahre abgeschrieben.
Für die Erstausstattung an neu eingeführtem Leergut sowie für neu beschafftes Leergut beträgt die Nutzungsdauer 4 Jahre.
Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen.
Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte und Wertpapiere zu Anschaffungskosten bzw. bei voraussichtlich dauernder Wertminderung zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.
Bei den Beteiligungen an assoziierten Unternehmen werden neben den erworbenen Anteilen und dem anteiligen Jahresergebnis die Abschreibungen auf die stillen Reserven und des Geschäfts- oder Firmenwerts sowie latente Steuern berücksichtigt.
Die sonstigen Ausleihungen sind zum Nennwert bzw. zum niedrigeren beizulegenden Zeitwert angesetzt.
Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert.
Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden nicht aktiviert. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet,
d. h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert.
Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.
Für Verluste aus Liefer- und Abnahmeverpflichtungen sind in angemessener Höhe Rückstellungen gebildet.
Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten angesetzt. Risiken wurden durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen angemessen berücksichtigt. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind abgezinst.
Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach der Anwartschaftsbarwertmethode unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. K. Heubeck ermittelt.
Für die Abzinsung wurde der Marktzinssatz im 10-Jahres-Durchschnitt bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 3,21 % (Vj. 3,68 %) gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Bei Anwendung des bisherigen 7-Jahres-Durchschnitts-Zinssatzes hätte der Abzinsungssatz bei 2,32 % (Vj. 2,80 %) gelegen.
Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 2,50 % (Vj. 2,50 %) und erwartete Rentensteigerungen mit 1,50 % (Vj. 1,50 %) berücksichtigt. Die Fluktuation wurde mit einer Rate von 3,50 % (Vj. 3,50 %) berücksichtigt.
Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen verrechnet. Da kein aktiver Markt besteht, anhand dessen sich der Marktpreis ermitteln lässt, wurden für die Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts der Rückdeckungsversicherungen deren Aktivwerte verwendet.
Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem jeweils laufzeitadäquaten Zinssatz gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung abgezinst.
Für Verpflichtungen aus zugesagten Jubiläumszuwendungen sind Beträge in Höhe der nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Barwerte der möglichen Gesamtverpflichtungen zurückgestellt.
Die Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.
Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbeund -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Dabei werden auch Differenzen, die auf Konsolidierungsmaßnahmen gemäß den §§ 300 bis 307 HGB beruhen, berücksichtigt, nicht jedoch Differenzen aus dem erstmaligen Ansatz eines Geschäfts- oder Firmenwerts bzw. eines negativen Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung.
Soweit Bewertungseinheiten gemäß § 254 HGB gebildet werden, kommen folgende Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze zur Anwendung:
Ökonomische Sicherungsbeziehungen werden durch die Bildung von Bewertungseinheiten bilanziell nachvollzogen. In den Fällen, in denen sowohl die "Einfrierungsmethode", bei der die sich ausgleichenden Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko nicht bilanziert werden, als auch die "Durchbuchungsmethode", wonach die sich ausgleichenden Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko sowohl des Grundgeschäfts als auch des Sicherungsinstruments bilanziert werden, angewandt werden können, wird die Einfrierungsmethode angewandt. Die sich ausgleichenden positiven und negativen Wertänderungen werden ohne Berührung der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.
Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden dabei das Realisationsprinzip (§ 298 Abs. 1 i. V. m. § 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 298 Abs. 1 i. V. m. § 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.
Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen davon-Vermerke zur Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen.
Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Tochtergesellschaften werden in € aufgestellt.
Die Entwicklung des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.
Die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA ist unmittelbar (u) und über die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach Beteiligungs GmbH mittelbar (m) an folgenden Gesellschaften beteiligt, die alle über eine Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA eingeflossen sind:
| Firma und Sitz | Kapitalanteil % |
|---|---|
| Mineralbrunnen Überkingen-Teinach Beteiligungs GmbH, Bad Teinach-Zavelstein (u), 1) |
100 |
| Mineralbrunnen Teinach GmbH, Bad Teinach-Zavelstein (m), 1) |
100 |
| Mineralbrunnen Krumbach GmbH, Kißlegg (m), 1) | 100 |
| Aqua Vertriebs GmbH, Kißlegg (m), 1) | 100 |
| Niefhoffs Vaihinger Fruchtsaft GmbH, Lauterecken (m), 1) |
100 |
| KAMPOS Vertriebs GmbH, Homburg (m), 1) | 100 |
| Bluna-Warenzeichen-GbR, Bad Überkingen (u) | 10 % am Erfolg |
1) Hat von den Befreiungen des § 264 Abs. 3 HGB hinsichtlich der Aufstellung des Lageberichts sowie der Offenlegung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Gebrauch gemacht.
Bei der Bluna-Warenzeichen-GbR handelt es sich um eine Zweckgesellschaft gem. § 290 Abs. 2 Nr. 4 HGB. Bei wirtschaftlicher Betrachtung liegen die Mehrheit der Risiken und Chancen des Unternehmens bei der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA. Die Zweckgesellschaft wurde daher nach den Grundsätzen der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen.
| Beteiligung % |
|
|---|---|
| Karlsberg Service GmbH, Homburg (Saarpfalz) | 45 |
| siro Production GmbH, Agentur für graphische Produktion, Neunkirchen (Saarland) |
40 |
Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Buchwert der Beteiligung an der Karlsberg Service GmbH, Homburg (Saarpfalz) und dem anteiligen Eigenkapital des assoziierten Unternehmens beträgt zum 31. Dezember 2018 T€ 1.193. Der im Equity-Ansatz enthaltene Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von T€ 755 wird über eine voraussichtliche Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben, da die Gesellschaft auf Grund der Verflechtungen mit der Karlsberg-Gruppe von einer langfristigen Geschäftsbeziehung ausgeht.
Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Buchwert der Beteiligung an der siro Production GmbH, Agentur für graphische Produktion, Neunkirchen (Saarland) und dem anteiligen Eigenkapital des assoziierten Unternehmens beträgt zum 31. Dezember 2018 T€ 279 und entspricht in voller Höhe dem Geschäfts- oder Firmenwert. Dieser wird über eine voraussichtliche Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben, da die Gesellschaft ebenso auf Grund der Verflechtungen von einer langfristigen Geschäftsbeziehung ausgeht.
Die Wertpapiere des Anlagevermögens betreffen im Wesentlichen Anteile an einem offenen Spezialfonds, an dem die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA 100 % der Investmentanteile hält. Bei diesem Spezialfonds handelt es sich um einen Mischfonds. Dieser investiert vorwiegend in Rentenfonds mit bester Bonität. Der Kurswert des Spezialfonds lag zum Bilanzstichtag bei T€ 1.635 und damit T€ 112 unter dem Buchwert von T€ 1.747. Eine Abschreibung ist unterblieben, da nicht von einer dauernden Wertminderung ausgegangen wird. Eine Rückgabe der Anteile kann innerhalb einer Frist von zwei bis fünf Werktagen erfolgen. Im Berichtszeitraum erfolgte keine Ausschüttung.
| 31.12.2018 T€ |
31.12.2017 T€ |
|
|---|---|---|
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 10.028 | 10.425 |
| - davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr | 0 | 0 |
| Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 37.317 | 32.709 |
| - davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr | 36.750 | 32.000 |
| Forderungen gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht |
1 | 0 |
| - davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr | 0 | 0 |
| Sonstige Vermögensgegenstände | 3.608 | 3.628 |
| - davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr | 773 | 735 |
| 50.954 | 46.762 |
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten mit T€ 36.887 (Vj. T€ 32.100) Forderungen gegen Gesellschafter und betreffen im Wesentlichen sonstige Vermögensgegenstände.
Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten kurzfristige Darlehensforderungen in Höhe von T€ 1.100 (Vj. T€ 1.100) gegen den Gesellschafter Versorgungshilfe für die Betriebsangehörigen der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA 1938 e.V., Bad Überkingen.
Die aktiven latenten Steuern resultieren aus folgenden Sachverhalten:
| 31.12.2018 T€ |
31.12.2017 T€ |
|
|---|---|---|
| Latente Steuerschulden auf Differenzen bilanzieller Wertansätze für |
||
| - Sachanlagen | -1.340 | -463 |
| - Sonstiges | -2 | 0 |
| - Bewertungsunterschiede aus Konsolidierungsmaßnahmen gemäß § 306 HGB |
-80 | -80 |
| -1.422 | -543 | |
| Latente Steueransprüche auf Differenzen bilanzieller Wertansätze für |
||
| - Immaterielle Vermögensgegenstände | 2.217 | 2.654 |
| - Finanzanlagen | 146 | 67 |
| - Pensionsrückstellungen | 1.777 | 1.309 |
| - Sonstigen Rückstellungen | 248 | 351 |
| - Bewertungsunterschiede aus Konsolidierungsmaßnahmen gemäß § 306 HGB |
125 | 86 |
| 4.513 | 4.467 | |
| Latente Steueransprüche auf Verlustvorträge |
5.847 | 5.670 |
| Latente Steueransprüche netto | 8.939 | 9.595 |
Der Berechnung wurde ein Steuersatz von 27,98 % zugrunde gelegt. Auf körperschaftsteuerliche und gewerbesteuerliche Verlustvorträge in Höhe von jeweils T€ 20.881 sind latente Steueransprüche in Höhe von T€ 5.847 aktiviert. Daneben bestehen körperschaftsteuerliche Verlustvorträge in Höhe von
T€ 18.990 sowie gewerbesteuerliche Verlustvorträge in Höhe von T€ 12.943 für die eine Steuerentlastung innerhalb von fünf Jahren nicht erwartet wird.
Durch Beschluss der Hauptversammlung der Gesellschaft vom 5. Juni 2014 zu Tagesordnungspunkt 7 ist die persönlich haftende Gesellschafterin der Gesellschaft gem. § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG ermächtigt worden, eigene Aktien einzuziehen, ohne dass es eines weiteren Hauptversammlungsbeschlusses bedarf. Die persönlich haftende Gesellschafterin hat unter Ausnutzung dieser Ermächtigung am 8. Mai 2018 beschlossen, 394.945 erworbene eigene Stammaktien im Wege des vereinfachten Einziehungsverfahrens ohne Herabsetzung des Grundkapitals mit Wirkung zum Ablauf des 8. Mai 2018 einzuziehen.
Das Grundkapital der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA beträgt damit T€ 22.387 und ist in 8.107.115 auf den Inhaber lautende Stückaktien, und zwar in 5.919.755 auf den Inhaber lautende Stammaktien und 2.187.360 stimmrechtslose auf den Inhaber lautende Vorzugsaktien, jeweils mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von je € 2,76 eingeteilt.
Die Anmeldung zur Eintragung ins Handelsregister des Beschlusses bzgl. der Einziehung der Aktien und der Satzungsänderung zur verringerten Aktienanzahl erfolgte beim Amtsgericht Stuttgart HRB 761720.
Die Aktien der Gesellschaft werden im Freiverkehr der Frankfurter und der Baden-Württembergischen Wertpapierbörse gehandelt.
Das gezeichnete Kapital von T€ 22.387 (Vj. T€ 21.347), die Kapitalrücklage von T€ 25.910 (Vj. T€ 26.950) und die gesetzliche Rücklage von T€ 916 (Vj. T€ 916) entsprechen den bei der Muttergesellschaft ausgewiesenen Bilanzposten. Die anderen Gewinnrücklagen in Höhe von T€ 3.127 (Vj. T€ 3.127) betreffen Beträge aus der erstmaligen Anwendung des BilMoG.
Der Konzernbilanzgewinn umfasst neben dem der Muttergesellschaft die Bilanzergebnisse der in den Konzern einbezogenen verbundenen Unternehmen. Darüber hinaus enthält der Posten Beträge aus der Verrechnung sonstiger Konsolidierungsmaßnahmen.
Die Kapitalkonsolidierung der erstmalig zum 1. Januar 2010 in den Konzern eingebundenen Bluna-Warenzeichen-GbR führte zu einem passivischen Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 1.009. Der Unterschiedsbetrag wird planmäßig nach der Restnutzungsdauer der entsprechenden abnutzbaren Vermögensgegenstände über einen Zeitraum von 10 Jahren aufgelöst. Der Auflösungsbetrag wird unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen und lag im Berichtsjahr bei T€ 101.
Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt T€ 2.833.
Angaben zur Verrechnung nach § 298 Abs. 1 i.V.m. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:
| T€ | |
|---|---|
| Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden | 14.059 |
| Anschaffungskosten der Vermögensgegenstände | 5.528 |
| Beizulegender Zeitwert der Vermögensgegenstände | 5.528 |
| Verrechnete Aufwendungen | 443 |
| Verrechnete Erträge | 119 |
Der Fehlbetrag wegen nicht bilanzierter mittelbarer Versorgungsverpflichtungen i. S. v. Art. 28 Abs. 2 EGHGB beläuft sich auf T€ 59.443 (Vj. T€ 52.468); er betrifft die Versorgungshilfe für die Betriebsangehörigen der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA 1938 e.V., Bad Überkingen.
Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Leergutverpflichtungen, Kundenverpflichtungen und Personalrückstellungen.
| Restlaufzeit | 31.12.2018 | |||
|---|---|---|---|---|
| Art der Verbindlichkeit (in T€) | < 1 Jahr |
1-5 Jahre |
> 5 Jahre |
Gesamt |
| 1. Namensschuldverschreibung | 0 | 16.667 | 8.333 | 25.000 |
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten |
138 | 0 | 0 | 138 |
| 3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
8.076 | 0 | 0 | 8.076 |
| 4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen |
169 | 0 | 0 | 169 |
| 5. Sonstige Verbindlichkeiten - davon aus Steuern - davon im Rahmen der sozialen Sicherheit |
1.801 (274) (0) |
2.018 (0) (0) |
795 (0) (0) |
4.614 (274) (0) |
| 10.185 | 18.685 | 9.128 | 37.998 |
| Restlaufzeit | 31.12.2017 | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Art der Verbindlichkeit (in T€) | < 1 Jahr |
1-5 Jahre |
> 5 Jahre |
Gesamt | |
| 1. Namensschuldverschreibung | 0 | 0 25.000 | 25.000 | ||
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten |
1.000 | 0 | 0 | 1.000 | |
| 3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
9.732 | 0 | 0 | 9.732 | |
| 4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen |
1.172 | 0 | 0 | 1.172 | |
| 5. Sonstige Verbindlichkeiten - davon aus Steuern - davon im Rahmen der |
531 (489) |
0 (0) |
0 (0) |
531 (489) |
|
| sozialen Sicherheit | (0) 12.435 |
(0) | (0) 0 25.000 |
(0) 37.435 |
Eine Namensschuldverschreibung mit einem Volumen von € 25,0 Mio. ist in voller Höhe durch selbstschuldnerische Bürgschaften der Mineralbrunnen Teinach GmbH, der Mineralbrunnen Krumbach GmbH, der Niehoffs Vaihinger Fruchtsaft GmbH und der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach Beteiligungs GmbH gesichert. Daneben wurden
Markenrechte der vorgenannten Gesellschaften verpfändet; im Hinblick auf die Marken der Mineralbrunnen Teinach GmbH und Mineralbrunnen Krumbach GmbH erfolgte eine nachrangige Verpfändung.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe durch Grundschulden auf Grundstücke von Tochterunternehmen, verpfändete Wertpapiere sowie verpfändete Markenrechte gesichert.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in voller Höhe Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen wie im Vorjahr nicht.
Die passiven latenten Steuern resultieren aus folgenden Sachverhalten:
| 31.12.2018 T€ |
31.12.2017 T€ |
|
|---|---|---|
| Bluna-Warenzeichen-GbR | 141 | 282 |
Die passive latente Steuerschuld resultiert aus der Konsolidierung der Zweckgesellschaft Bluna-Warenzeichen-GbR. Die Berechnung erfolgte mit einem Steuersatz von 12,25 % (Vj. 12,25 %).
Die latenten Steuern haben sich wie folgt entwickelt:
| Aktive latente Steuern T€ |
Passive latente Steuern T€ |
Saldo T€ |
|
|---|---|---|---|
| 31.12.2017 | 9.595 | 282 | 9.313 |
| 31.12.2018 | 8.939 | 141 | 8.798 |
| Veränderung | -656 | -141 | -515 |
Die Umsatzerlöse setzten sich wie folgt zusammen:
| 2018 T€ |
2017 T€ |
|
|---|---|---|
| Erlöse | ||
| Inland | 137.959 | 130.544 |
| Ausland | 6.299 | 6.215 |
| Handelswaren und Lohnabfüllung | 19.517 | 19.891 |
| Fuhrbetrieb und Sonstiges | 5.931 | 5.113 |
| 169.706 | 161.763 | |
| . /. Erlösschmälerungen | -20.119 | -19.618 |
| 149.588 | 142.145 |
Vom Gesamtumsatz entfallen 123,8 Mio. € auf die Hauptkategorien Mineralwasser (62,1 Mio. €), Saft (41,8 Mio. €) und Erfrischungsgetränke (19,9 Mio. €).
Im Personalaufwand sind außergewöhnliche Aufwendungen für Restrukturierungskosten in Höhe von € 0,5 Mio. (Vj. € 1,2 Mio.) enthalten.
Die Aufwendungen zur Altersvorsorge haben sich aufgrund der Erstanwendung der Richttafeln RT 2018 G um T€ 135 erhöht.
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 1.774 (Vj. T€ 1.962) und sonstige periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 329 (Vj. T€ 235) enthalten.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen und sonstigen Steuern beinhalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 521 (Vj. T€ 1.257).
Die Zinsen und ähnlichen Erträge setzen sich im Wesentlichen aus Zinserträgen eines Darlehens an einen Mehrheitsaktionär
in Höhe T€ 36.750 (Vj. T€ 32.000) und Zinserträgen aus Steuererstattungen der Vorjahre zusammen. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Der aufgrund der Änderung des Rechnungszinses nach § 253 HGB erhöhte Zinsaufwand in Höhe von T€ 1.227 wurde im Finanzergebnis ausgewiesen.
Zudem ergab sich aus der Aufzinsung von Rückstellungen ein Aufwand von T€ 443 (Vj. T€ 431).
Darüber hinaus enthalten die Zinsen und ähnliche Aufwendungen Zinsaufwendungen aus der Namensschuldverschreibung der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA, die zum 31. Dezember 2018 mit T€ 25.000 (Vj. T€ 25.000) bilanziert ist.
| T€ | |
|---|---|
| Verpflichtungen aus Mitgliedschaft in Leergutgebindepools | 13.283 |
Bei den Verpflichtungen aus Mitgliedschaft in Leergutgebindepools handelt es sich um nicht passivierte Rücknahmeverpflichtungen gegenüber den Pfandsystemen PETCYCLE Entwicklungs- und Arbeitsgemeinschaft GmbH & Co. KG, Bad Neuenahr-Ahrweiler, und der Genossenschaft Deutscher Brunnen e.G., Bonn. Das Risiko einer Inanspruchnahme ist derzeit als gering einzuschätzen, da ein Ausstieg aus diesen Pools derzeit nicht angedacht ist.
Die an der Ausgliederung der Brunnenbetriebe und Hotels in den Geschäftsjahren 2010 bis 2013 beteiligten Rechtsträger haften für die Verbindlichkeiten aus Pensionsanwartschaften und laufende Pensionsverpflichtungen gegenüber Rentnern des übertragenen Rechtsträgers, sofern diese vor der Ausgliederung begründet sind, als Gesamtschuldner. Diese Haftung ist auf 10 Jahre beschränkt. Mit einem Eintreten der Haftung ist aufgrund der positiven Ergebnisentwicklung nach heutiger Einschätzung nicht zu rechnen.
Es bestehen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen im Wesentlichen im Bereich des Fuhrparks.
In die Karlsberg Service GmbH, einer 45 % Beteiligung, sind Teile von Verwaltungs- und Dienstleistungstätigkeiten ausgelagert. Zweck und Vorteil dieser Auslagerung ist die Nutzung von Synergien durch Bündelung von Know-how und effiziente Einsatz von Mitarbeitern. Die Karlsberg Service GmbH erbringt Dienstleistungen in den Bereichen IT, Personal, Kommunikation, Rechnungswesen, Treasury, Steuern, Einkauf sowie Rechts- und Vertragswesen.
Mit Beschluss vom 15. Dezember 2017 gab die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA bekannt, von ihrem Recht zum Erwerb der Marken afri und Bluna mit Wirkung zum 31. Dezember 2019 Gebrauch zu machen.
Des Weiteren bestehen Mengenkontrakte, die die Tochtergesellschaften zur Abnahme von Rohstoffen für zukünftige Geschäftsjahre verpflichten.
Die zum 31. Dezember 2018 bestehenden finanziellen Verpflichtungen belaufen sich bis zum jeweiligen Vertragsende auf:
| Restlaufzeit | 31.12.2018 | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| in T€ | < 1 Jahr |
1-5 Jahre |
> 5 Jahre |
Gesamt | |
| Verpflichtung aus Rohstoffkontrakten |
6.803 | 496 | 0 | 7.299 | |
| Verpflichtung aus Investitionsaufträgen |
37 | 0 | 0 | 37 | |
| Verpflichtung aus Miet- und Leasingverträgen |
542 | 538 | 1.080 | ||
| Summe | 7.382 | 1.034 | 0 | 8.416 |
Daneben bestehen zum Bilanzstichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 14,9 Mio. € aus dem mit der Karlsberg Service GmbH geschlossenen Dienstleistungsvertrag für Service- und Managementdienstleistungen, aus der verbleibenden Darlehenszusage im bestehenden Darlehensvertrag mit einem Gesellschafter sowie aus der Ausübung von Andienungsrechten.
Folgende Bewertungseinheit wurde gebildet:
| Grundgeschäft / | Fremdwährungsverbindlichkeit / |
|---|---|
| Sicherungsinstrument | Devisentermingeschäft |
| Risiko / Art der | Währungsrisiko / |
| Bewertungseinheit | micro hedge |
| einbezogener Betrag | TUSD 7.200 |
| Höhe des abgesicherten Risikos |
T€ ca. 6.000 |
Für die geplanten Materialaufwendungen des laufenden Geschäftsjahres (Einkauf verschiedener Basisrohstoffe), die in USD fakturiert werden, wurden Devisentermingeschäfte geschlossen. Für diese wurden angesichts des zuverlässig planbaren Umfangs und zeitlichen Anfalls antizipative Bewertungseinheiten gebildet.
Die Grund- und Sicherungsgeschäfte weisen die identischen Risikofaktoren und sonstige identische Merkmale auf, so dass demzufolge der Sicherungserfolg erreicht wird.
| T€ | |
|---|---|
| Aufsichtsratsvergütung - Fixe Vergütung - Variable Vergütung |
116 0 |
| Bezüge ehemaliger Vorstandsmitglieder und deren Hinterbliebenen |
4 |
| Rückstellungen für Pensionen früherer Vorstandsmitglieder und deren Hinterbliebenen |
28 |
Auf die Angabe der Geschäftsführungsbezüge wird aufgrund der mittelbaren Schutzwirkung des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter der in den Konzernanhang einbezogenen Unternehmen:
| 2018 Gesamt |
2017 Gesamt |
|
|---|---|---|
| Gewerbliche Mitarbeiter | 251 | 244 |
| Angestellte Mitarbeiter | 167 | 170 |
| 418 | 414 | |
| Auszubildende | 8 | 8 |
| 426 | 422 |
Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers des Konzerns beträgt für
| T€ | |
|---|---|
| Abschlussprüfungsleistungen | 138 |
| Steuerberatungsleistungen | 11 |
| Andere Bestätigungsleistungen | 3 |
| 152 |
Einen Konzernabschluss für den größten Kreis der Unternehmen wird von der Karlsberg Brauerei KG Weber, Homburg, erstellt. Die Offenlegung erfolgt im Bundesanzeiger.
Die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA, Bad Teinach-Zavelstein, erstellt einen Konzernabschluss für den kleinsten Kreis der Unternehmen. Dieser wird im Bundesanzeiger veröffentlicht.
Folgende Tochterunterunternehmen nehmen die Erleichterungsvorschriften der § 264 Abs. 3 HGB bzw. § 264b HGB in Anspruch:
Auf Basis der von der ordentlichen Hauptversammlung der Gesellschaft am 25. Juli 2018 beschlossenen Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien, hat die Gesellschaft ihren Aktionären am 7. Dezember 2018 ein Angebot unterbreitet, bis zu 285.000 Stammaktien zu einem Preis von € 17,50 je Stückaktie zu erwerben. Dies entsprach einem Aufschlag von rund 8 %, bezogen auf den Schlusskurs der Stammaktie an der Baden-Württembergischen Wertpapierbörse, Stuttgart, am 4. Dezember 2018 (= dritter Börsentag vor dem Tag der Veröffentlichung des Aktienrückkaufangebots). Die Angebotsfrist begann am Dienstag, den 11. Dezember 2018 und endete am Mittwoch, den 9. Januar 2019, 12:00 Uhr MEZ.
Insgesamt wurden im Rahmen des öffentlichen Rückkaufangebotes 481.293 Stammaktien zum Rückkauf eingereicht, so dass von jedem Aktionär jeweils nur ein Teil der von ihm angedienten Stammaktien erworben wurde. Die Annahmeerklärungen wurden dabei verhältnismäßig mit einer Quote von rund 59,22 % berücksichtigt. Die Zuteilung wurde auf die Einzelkundenbestände vorgenommen und auf die nächste natürliche Zahl abgerundet.
Nach Abschluss des öffentlichen Rückkaufangebotes hält die Gesellschaft nunmehr 285.000 eigene Stammaktien, was einem Anteil am Grundkapital von ca. 3,52 % und am auf die Stammaktien entfallenden Teil des Grundkapitals von ca. 4,81 % entspricht.
Darüber hinaus sind nach dem Bilanzstichtag 31. Dezember 2018 keine weiteren Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA haben.
Der Finanzmittelfonds setzt sich aus den Bilanzposten "Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten" und den kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zusammen.
Ertragsteuern wurden in Höhe von T€ 1.007 (Vj. T€ 336) bezahlt.
Die erstatteten Ertragsteuern lagen im Berichtsjahr bei T€ 0 (Vj. T€ 782).
Aus dem Verkauf von Gegenständen des Sachanlagevermögens resultieren Einzahlungen in Höhe von T€ 85 (Vj. T€ 322), aus dem Kauf von Gegenständen des Sachanlagevermögens Auszahlungen in Höhe von T€ 12.742 (Vj. T€ 27.108). Die erhaltenen Zinsen lagen bei T€ 11 (Vj. T€ 22).
An den Mehrheitsaktionär wurden im Berichtsjahr Darlehenstranchen von insgesamt T€ 11.850 ausbezahlt und in Höhe von insgesamt T€ 7.100 wieder zurückgeführt. Die maximale Darlehenshöhe lag bei T€ 36.750, diese wurde auch zum 31. Dezember 2018 erreicht. Die erhaltenen Zinsen lagen bei T€ 1.465 (Vj. T€ 1.530).
Im Berichtsjahr erfolgte eine Dividendenauszahlung in Höhe von T€ 3.012 (Vj. T€ 2.688).
An Minderheitsgesellschafter wurden T€ 1.761 (Vj. T€ 1.761) ausbezahlt.
Im Berichtsjahr wurden Finanzschulden in Höhe von T€ 0 (Vj. T€ 0) getilgt.
Darüber hinaus sind im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit gezahlte Zinsen in Höhe von T€ 1.007 (Vj. T€ 1.017) enthalten.
Am Stichtag, dem 31. Dezember 2018, hält die Gesellschaft keine der zum letzten Bilanzstichtag insgesamt 394.945 Stück Stammaktien mehr und keine Vorzugsaktien als eigene Aktien. Durch Beschluss der Hauptversammlung der Gesellschaft vom 5. Juni 2014 zu Tagesordnungspunkt 7 ist die persönlich haftende Gesellschafterin der Gesellschaft gem. § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG ermächtigt worden, eigene Aktien einzuziehen, ohne dass es eines weiteren Hauptversammlungsbeschlusses bedarf. Die persönlich haftende Gesellschafterin hat unter Ausnutzung dieser Ermächtigung am 8. Mai 2018 beschlossen, 394.945 erworbene eigene Stammaktien im Wege des vereinfachten Einziehungsverfahrens ohne Herabsetzung des Grundkapitals mit Wirkung zum Ablauf des 8. Mai 2018 einzuziehen.
Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 25. Juli 2018 wurde eine Dividende von T€ 3.012 ausbezahlt.
Im Rahmen der Erstkonsolidierung der Bluna-Warenzeichen-GbR zum 1. Januar 2010 wurde der Anteil der ACB Marken GmbH & Co. KG, Köln, am neubewerteten Eigenkapital der Bluna-Warenzeichen-GbR in Höhe von T€ 9.082 als Minderheitenkapital angesetzt.
Gemäß den gesellschaftsvertraglichen Regelungen werden 90 % des Jahresabschlussergebnisses der Bluna-Warenzeichen-GbR an die ACB Marken GmbH & Co. KG, Köln, abgeführt. Der entsprechende Betrag wird direkt mit den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern verrechnet und kommt im Berichtsjahr und im Folgejahr zur Auszahlung. Der Ausweis im Eigenkapitalspiegel erfolgt in der Zeile "Ausschüttung an Minderheitsgesellschafter".
Der Hauptversammlung im Jahr 2019 wird vorgeschlagen, aus dem Bilanzgewinn der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA in Höhe von € 15,7 Mio. eine Dividende von € 0,40 (Vj. € 0,35) je Stammaktie und von € 0,48 (Vj. € 0,43) je Vorzugsaktie für das Geschäftsjahr 2018 auszuschütten. Die Ausschüttungssumme der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA wird bei entsprechendem Beschluss durch die Hauptversammlung € 3.417.834,80 betragen. Demzufolge werden in Summe € 12.319.298,02 auf neue Rechnung vorgetragen.
Bad Teinach-Zavelstein, 28. März 2019 Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA
Martin Adam Andreas Gaupp Gerd Gründahl
Geschäftsführung der Karlsberg International Getränkemanagement GmbH, Homburg (Saarpfalz)

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Konzernabschluss 2018 79
Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA
82 Bilanz
Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA, Bad Teinach-Zavelstein Bilanz zum 31. Dezember 2018
| AKTIVA | 31.12.2018 € |
31.12.2017 € |
|
|---|---|---|---|
| A. | Anlagevermögen | ||
| I. Sachanlagen | |||
| Grundstücke und Bauten | 1.128.635,10 | 1.164.745,60 | |
| 1.128.635,10 | 1.164.745,60 | ||
| II. Finanzanlagen | |||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 16.200.354,70 | 16.200.354,70 | |
| 2. Beteiligungen | 3.753.549,06 | 3.753.549,06 | |
| 3. Wertpapiere des Anlagevermögens | 1.753.910,00 | 7.947.173,76 | |
| 4. Sonstige Ausleihungen und Genossenschaftsanteile | 202.125,70 | 201.371,80 | |
| 21.909.939,46 | 28.102.449,32 | ||
| 23.038.574,56 | 29.267.194,92 | ||
| B. | Umlaufvermögen | ||
| I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | |||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 11.110,33 | 34.684,09 | |
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 70.705.435,52 | 62.069.778,46 | |
| 3. Sonstige Vermögensgegenstände | 1.255.701,32 | 1.296.154,80 | |
| 71.972.247,17 | 63.400.617,35 | ||
| II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten | 4.112.921,83 | 1.803.429,35 | |
| 76.085.169,00 | 65.204.046,70 | ||
| C. | Rechnungsabgrenzungsposten | 11.728,75 | 11.728,75 |
| 99.135.472,31 | 94.482.970,37 |
| PASSIVA | 31.12.2018 € |
31.12.2017 € |
|
|---|---|---|---|
| A. | Eigenkapital | ||
| I. Gezeichnetes Kapital | |||
| 1. Stammaktien - Eigene Anteile |
16.627.742,97 0,00 |
16.627.742,97 1.039.961,35 |
|
| 16.627.742,97 | 15.587.781,62 | ||
| 2. Vorzugsaktien | 5.759.713,03 | 5.759.713,03 | |
| 22.387.456,00 | 21.347.494,65 | ||
| II. Kapitalrücklage | 25.910.347,52 | 26.950.308,87 | |
| III. Gewinnrücklagen | |||
| Gesetzliche Rücklage | 915.710,47 | 915.710,47 | |
| IV. Bilanzgewinn | 15.737.132,82 | 10.048.235,03 | |
| 64.950.646,81 | 59.261.749,02 | ||
| B. | Rückstellungen | ||
| 1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 974.796,59 | 646.593,00 | |
| 2. Steuerrückstellungen | 180.529,28 | 1.243.400,00 | |
| 3. Sonstige Rückstellungen | 411.951,94 | 466.116,02 | |
| 1.567.277,81 | 2.356.109,02 | ||
| C. | Verbindlichkeiten | ||
| 1. Namensschuldverschreibung | 25.000.000,00 | 25.000.000,00 | |
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 138.188,59 | 1.000.000,00 | |
| 3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 647.090,74 | 335.423,67 | |
| 4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 5.774.915,96 | 6.435.274,02 | |
| 5. Sonstige Verbindlichkeiten | 1.057.352,40 | 94.414,64 | |
| 32.617.547,69 | 32.865.112,33 | ||
| 99.135.472,31 | 94.482.970,37 |
| 2018 € |
2017 € |
||
|---|---|---|---|
| 1. | Umsatzerlöse | 5.430.918,66 | 3.297.703,32 |
| 2. | Sonstige betriebliche Erträge | 294.022,27 | 533.115,33 |
| 5.724.940,93 | 3.830.818,65 | ||
| 3. | Materialaufwand Aufwendungen für bezogene Leistungen |
3.739.697,65 | 2.934.697,65 |
| 4. | Personalaufwand a) Löhne und Gehälter b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung - davon für Altersversorgung |
277,87 94.106,70 93.429,66 |
345,44 62.583,83 60.083,83 |
| 5. | Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen |
0,00 | 7.013,00 |
| 6. | Sonstige betriebliche Aufwendungen | 3.495.621,06 | 3.410.431,40 |
| Summe Aufwendungen | 7.329.703,28 | 6.415.071,32 | |
| 7. | Erträge aus Gewinnabführungsverträgen | 10.001.197,64 | 8.557.756,77 |
| 8. | Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens | 1.282,24 | 627,89 |
| 9. | Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge - davon aus verbundenen Unternehmen - davon aus der Aufzinsung |
2.316.323,26 2.277.273,26 0,00 |
3.052.744,17 2.314.385,35 33.685,48 |
| 10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen - davon an verbundene Unternehmen - davon aus der Abzinsung |
1.439.559,45 124.321,46 324.987,59 |
1.471.282,69 283.705,53 166.877,00 |
|
| Finanzergebnis | 10.879.243,69 | 10.139.846,14 | |
| 11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 572.384,03 | 177.297,16 | |
| 12. Ergebnis nach Steuern | 8.702.097,31 | 7.378.296,31 | |
| 13. Sonstige Steuern | 720,47 | 202.681,47 | |
| 14. Jahresüberschuss | 8.701.376,84 | 7.175.614,84 | |
| 15. Gewinnvortrag | 7.035.755,98 | 2.872.620,19 | |
| 16. Bilanzgewinn | 15.737.132,82 | 10.048.235,03 |
Die Gesellschaft ist entstanden durch formwechselnde Umwandlung der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach Aktiengesellschaft, Bad Überkingen (Amtsgericht Ulm HRB 540111) gemäß § 190 ff. UmwG und ist unter der Firma Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA mit Sitz in Bad Teinach-Zavelstein im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter der Nummer HRB 761720 eingetragen.
Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des AktG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für kleine Kapitalgesellschaften. Die Erleichterungsvorschriften, die für kleine Kapitalgesellschaften gegeben sind, wurden teilweise in Anspruch genommen.
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.
Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.
Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige, lineare Abschreibungen vermindert. Die Nutzungsdauer für Belieferungs-, Markenund andere Rechte beträgt zwischen 3 und 10 Jahren.
Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Nutzungsdauer bei Gebäuden und Gebäudeteilen liegt zwischen 12 und 50 Jahren, bei Betriebsund Geschäftsausstattung zwischen 3 und 20 Jahren. Die Abschreibungen werden linear vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von € 250 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Für geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit einem Anschaffungspreis zwischen € 250 und € 1.000 wird ein jährlicher Sammelposten gebildet und über 5 Jahre abgeschrieben.
Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen.
Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte und Wertpapiere zu Anschaffungskosten bzw. bei voraussichtlich dauernder Wertminderung zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.
Die sonstigen Ausleihungen sind zum Nennwert angesetzt.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Risiken wurden durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen angemessen berücksichtigt. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind abgezinst.
Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach der Anwartschaftsbarwertmethode unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. K. Heubeck ermittelt.
Für die Abzinsung wurde der Marktzinssatz im 10-Jahres-Durchschnitt bei einer restlichen Lauf-zeit von 15 Jahren von 3,21 % (Vj. 3,68 %) gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Bei Anwendung des bisherigen 7-Jahres-Durchschnitts-Zinssatzes hätte der Abzinsungssatz bei 2,32 % (Vj. 2,80 %) gelegen.
Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 2,50 % (Vj. 2,50 %) und erwartete Rentensteigerungen mit 1,50 % (Vj. 1,50 %) berücksichtigt. Die Fluktuation wurde mit einer Rate 3,50 % (Vj. 3,50 %) berücksichtigt.
Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen verrechnet. Da kein aktiver Markt besteht, anhand dessen sich der Marktpreis ermitteln lässt, wurden für die Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts der Rückdeckungsversicherungen deren Aktivwerte verwendet.
Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem jeweils laufzeitadäquaten Zinssatz gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung abgezinst.
Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.
Soweit Bewertungseinheiten gemäß § 254 HGB gebildet werden, kommen folgende Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze zur Anwendung:
Ökonomische Sicherungsbeziehungen werden durch die Bildung von Bewertungseinheiten bilanziell nachvollzogen. In den Fällen, in denen sowohl die "Einfrierungsmethode", bei der die sich ausgleichenden Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko nicht bilanziert werden, als auch die "Durchbuchungsmethode", wonach die sich ausgleichenden Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko sowohl des Grundgeschäfts als auch des Sicherungsinstruments bilanziert werden, angewandt werden können, wird die Einfrierungsmethode angewandt. Die sich ausgleichenden positiven und negativen Wertänderungen werden ohne Berührung der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.
Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.
Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen davon-Vermerke zur Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch unrealisierte Währungsdifferenzen.
Auf die Darstellung der einzelnen Positionen des Anlagevermögens im Rahmen eines Anlagenspiegels wurde gemäß der Erleichterungsvorschrift § 274a Nr. 1 HGB verzichtet.
Die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA ist unmittelbar (u) und über die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach Beteiligungs GmbH mittelbar (m) an folgenden Gesellschaften beteiligt:
| Firma und Sitz | Kapital anteil in % |
Eigen kapital T€ |
Ergebnis 2018 T€ |
|---|---|---|---|
| Tochterunternehmen: | |||
| Mineralbrunnen Teinach GmbH, Bad Teinach-Zavelstein (m), 1) |
100 | 3.372 | 5.466 2) |
| Mineralbrunnen Krumbach GmbH, Kißlegg (m), 1) |
100 | 5.087 | 2.271 2) |
| KAMPOS Vertriebs GmbH, Homburg (m), 1) | 100 | 25 | -503 2) |
| Aqua Vertriebs GmbH, Kißlegg (m), 1) | 100 | 25 | -6 2) |
| Mineralbrunnen Überkingen-Teinach Beteiligungs GmbH, Bad Teinach-Zavelstein (u), 1) |
100 16.198 -1.346 2) | ||
| Niehoffs Vaihinger Fruchtsaft GmbH, Lauterecken (u), 1) |
100 20.970 | 3.892 2) | |
| Beteiligungen: | |||
|---|---|---|---|
| Karlsberg Service GmbH, Homburg (Saarpfalz) (u), 3) |
45 | 27 | 438 2) |
| siro Production GmbH, Agentur für graphische Produktion, Neunkirchen (Saarland) |
40 | 474 | 132 |
1) Hat von den Befreiungen des § 264 Abs. 3 HGB hinsichtlich der Aufstellung des Lage berichts sowie der Offenlegung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Gebrauch gemacht.
2) Ergebnis vor Ergebnisabführung.
3) Unternehmen stellt aufgrund des Konsolidierungskreises der Karlsberg Brauerei KG Weber, Homburg (Saarpfalz) ein verbundenes Unternehmen dar.
Die Kapitalanteile entsprechen den Stimmrechtsanteilen.
Die Wertpapiere des Anlagevermögens betreffen im Wesentlichen Anteile an einem offenen Spezialfonds, an dem die
Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA 100 % der Investmentanteile hält. Bei diesem Spezialfonds handelt es sich um einen Mischfonds. Dieser investiert vorwiegend in Rentenfonds mit bester Bonität. Der Kurswert des Spezialfonds lag zum Bilanzstichtag bei T€ 1.635 und damit T€ 112 unter dem Buchwert von T€ 1.747. Eine Abschreibung ist unterblieben, da nicht von einer dauernden Wertminderung ausgegangen wird. Eine Rückgabe der Anteile kann innerhalb einer Frist von zwei bis fünf Werktagen erfolgen. Im Berichtszeitraum erfolgte keine Ausschüttung.
| Restlaufzeit | 31.12. 2018 |
|||
|---|---|---|---|---|
| < 1 Jahr T€ |
1-5 Jahre T€ |
> 5 Jahr T€ |
Gesamt T€ |
|
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
11 | 0 | 0 | 11 |
| Forderungen gegen verbundene Unter nehmen |
12.701 | 58.004 | 0 | 70.705 |
| Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteilgungs verhältnis besteht |
0 | 0 | 0 | 0 |
| Sonstige Vermögens gegenstände |
1.256 | 0 | 0 | 1.256 |
| 13.968 | 58.004 | 0 | 71.972 |
| Restlaufzeit | 31.12. 2017 |
|||
|---|---|---|---|---|
| < 1 Jahr T€ |
1-5 Jahre T€ |
> 5 Jahr T€ |
Gesamt T€ |
|
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
35 | 0 | 0 | 35 |
| Forderungen gegen verbundene Unternehmen |
11.024 | 51.047 | 0 | 62.070 |
| Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteilgungs verhältnis besteht |
0 | 0 | 0 | 0 |
| Sonstige Vermögens gegenstände |
1.296 | 0 | 0 | 1.296 |
| 12.355 | 51.047 | 0 | 63.401 |
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen mit T€ 36.887 (Vj. T€ 32.100) Forderungen gegen Gesellschafter und betreffen im Wesentlichen sonstige Vermögensgegenstände.
In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind keine Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten.
Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten kurzfristige Darlehensforderungen in Höhe von T€ 1.100 (Vj. T€ 1.100) gegen den Gesellschafter Versorgungshilfe für die Betriebsangehörigen der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA 1938 e.V., Bad Überkingen.
Der Aktivwert der Rückdeckungsversicherungen ist zum Bilanzstichtag als Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen saldiert.
Durch Beschluss der Hauptversammlung der Gesellschaft vom 5. Juni 2014 zu Tagesordnungspunkt 7 ist die persönlich haftende Gesellschafterin der Gesellschaft gem. § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG ermächtigt worden, eigene Aktien einzuziehen, ohne dass es eines weiteren Hauptversammlungsbeschlusses bedarf. Die persönlich haftende Gesellschafterin hat unter Ausnutzung dieser Ermächtigung am 8. Mai 2018 beschlossen, 394.945 erworbene eigene Stammaktien im Wege des vereinfachten Einziehungsverfahrens ohne Herabsetzung des Grundkapitals mit Wirkung zum Ablauf des 8. Mai 2018 einzuziehen.
Das Grundkapital der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA beträgt damit T€ 22.387 und ist in 8.107.115 auf den Inhaber lautende Stückaktien, und zwar in 5.919.755 auf den Inhaber lautende Stammaktien und 2.187.360 stimmrechtslose auf den Inhaber lautende Vorzugsaktien, jeweils mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von je € 2,76 eingeteilt.
Die Anmeldung zur Eintragung ins Handelsregister des Beschlusses bzgl. der Einziehung der Aktien und der Satzungsänderung zur verringerten Aktienanzahl erfolgte beim Amtsgericht Stuttgart HRB 761720.
Die Aktien der Gesellschaft werden im Freiverkehr der Frankfurter und der Baden-Württembergischen Wertpapierbörse gehandelt.
| 31.12.2018 T€ |
31.12.2017 T€ |
|
|---|---|---|
| Veräußerung an die Versorgungshilfe für die Betriebsangehörigen der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA 1938 e.V., Bad Überkingen |
25.910 | 26.950 |
Die Kapitalrücklage enthält das bei Aktienemissionen erzielte Aufgeld sowie die frei verwendbare Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB.
Die Gewinnrücklagen setzen sich wie folgt zusammen:
| 31.12.2018 T€ |
31.12.2017 T€ |
|
|---|---|---|
| Gesetzliche Rücklage | 916 | 916 |
Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag von T€ 7.036 enthalten; im Übrigen wird auf den Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns verwiesen.
Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt T€ 475 und unterliegt einer Ausschüttungssperre. Angaben zur Verrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:
| T€ | |
|---|---|
| Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden | 2.217 |
| Anschaffungskosten der Vermögensgegenstände | 1.242 |
| Beizulegender Zeitwert der Vermögensgegenstände | 1.242 |
| Verrechnete Aufwendungen | 71 |
| Verrechnete Erträge | 41 |
Der Fehlbetrag wegen nicht bilanzierter mittelbarer Versorgungsverpflichtungen i. S. v. Art. 28 Abs. 2 EGHGB beläuft sich auf T€ 44.111 (Vj. T€ 39.603); er betrifft die Versorgungshilfe für die Betriebsangehörigen der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA 1938 e.V., Bad Überkingen.
| Restlaufzeit | 31.12.2018 | |||
|---|---|---|---|---|
| <1 Jahr T€ |
1-5 Jahre T€ |
>5 Jahre T€ |
Gesamt T€ |
|
| 1. Namensschuldverschreibung | 0 | 16.667 | 8.333 | 25.000 |
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten |
138 | 0 | 0 | 138 |
| 3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
648 | 0 | 0 | 648 |
| 4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen |
5.775 | 0 | 0 | 5.775 |
| 5. Sonstige Verbindlichkeiten - davon aus Steuern |
1.057 873 |
0 0 |
0 0 |
1.057 873 |
| - davon im Rahmen der sozialen Sicherheit |
0 | 0 | 0 | 0 |
| 7.618 | 16.667 | 8.333 | 32.618 |
| Restlaufzeit | 31.12.2017 | |||
|---|---|---|---|---|
| <1 Jahr T€ |
1-5 Jahre T€ |
>5 Jahre T€ |
Gesamt T€ |
|
| 1. Namensschuldverschreibung | 0 | 0 25.000 | 25.000 | |
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten |
1.000 | 0 | 0 | 1.000 |
| 3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
335 | 0 | 0 | 335 |
| 4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen |
6.436 | 0 | 0 | 6.436 |
| 5. Sonstige Verbindlichkeiten - davon aus Steuern - davon im Rahmen der |
94 14 |
0 0 |
0 0 |
94 14 |
| sozialen Sicherheit | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 7.865 | 0 25.000 | 32.865 |
Eine Namensschuldverschreibung mit einem Volumen von € 25,0 Mio. ist in voller Höhe durch selbstschuldnerische Bürgschaften der Mineralbrunnen Teinach GmbH, der Mineralbrunnen Krumbach GmbH, der Niehoffs Vaihinger Fruchtsaft GmbH und der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach Beteiligungs GmbH gesichert. Daneben wurden Markenrechte der vorgenannten Gesellschaften verpfändet; im Hinblick auf die Marken der Mineralbrunnen Teinach GmbH und Mineralbrunnen Krumbach GmbH erfolgte eine nachrangige Verpfändung.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe durch Grundschulden auf Grundstücke von Tochterunternehmen und verpfändete Wertpapiere gesichert.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in voller Höher Verbindlichkeiten im Rahmen der Finanzierungstätigkeit. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen wie im Vorjahr nicht.
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 39 (Vj. T€ 20) und sonstige periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 14 (Vj. T€ 1) enthalten.
Die Aufwendungen zur Altersvorsorge haben sich aufgrund der Erstanwendung der Richttafeln RT 2018 G um T€ 20 erhöht.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen und sonstigen Steuern beinhalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 49 (Vj. T€ 48).
Am Bilanzstichtag bestand eine unbeschränkte gesamtschuldnerische Haftung der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA als Gesellschafterin der Bluna-Warenzeichen-GbR. Aufgrund der derzeitigen Lage ist mit einer Inanspruchnahme zum heutigen Zeitpunkt nicht zu rechnen.
Die an der Ausgliederung der Brunnenbetriebe und Hotels beteiligten Rechtsträger haften für die Verbindlichkeiten aus Pensionsanwartschaften und laufende Pensionsverpflichtungen gegenüber Rentnern des übertragenen Rechtsträgers, sofern diese vor der Ausgliederung begründet worden sind, als Gesamtschuldner. Diese Haftung ist auf 10 Jahre beschränkt. Mit einem Eintreten der Haftung ist aufgrund der positiven Ergebnisentwicklung im Rahmen der im Konzern verbliebenen Rechtsträger nach heutiger Einschätzung nicht zu rechnen.
In die Karlsberg Service GmbH, einer 45 % Beteiligung, sind Teile von Verwaltungs- und Dienstleistungstätigkeiten ausgelagert. Zweck und Vorteil dieser Auslagerung ist die Nutzung von Synergien durch Bündelung von Know-how und effiziente Einsatz von Mitarbeitern. Die Karlsberg Service GmbH erbringt Dienstleistungen in den Bereichen IT, Personal, Kommunikation, Rechnungswesen, Treasury, Steuern, Einkauf sowie Rechts- und Vertragswesen.
Mit Beschluss vom 15. Dezember 2017 gab die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA bekannt, von ihrem Recht zum Erwerb der Marken afri und Bluna mit Wirkung zum 31. Dezember 2019 Gebrauch zu machen.
Zum 31. Dezember 2018 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von € 14,9 Mio. aus dem mit der Karlsberg Service GmbH geschlossenen Dienstleistungsvertrag für Service- und Managementdienstleistungen, aus der verbleibenden Darlehenszusage im bestehenden Darlehensvertrag mit einem Gesellschafter sowie aus der Ausübung von Andienungsrechten.
Folgende Bewertungseinheit wurde gebildet:
| Grundgeschäft / Sicherungsinstrument |
Devisentermingeschäft NVF / Devisentermingeschäft Bank |
|---|---|
| Risiko / Art der Bewertungseinheit Währungsrisiko / micro hedge | |
| einbezogener Betrag | TUSD 7.200 |
| Höhe des abgesicherten Risikos | ca. T€ 6.000 |
Für die geplanten Materialaufwendungen des laufenden Geschäftsjahres (Einkauf verschiedener Basisrohstoffe), die in USD fakturiert werden, wurden Devisentermingeschäfte geschlossen. Für diese wurden angesichts des zuverlässig planbaren Umfangs und zeitlichen Anfalls antizipative Bewertungseinheiten gebildet.
Die Niehoffs Vaihinger Fruchtsaft GmbH (NVF) kauft verschiedene Basisrohstoffe auf USD-Basis ein. Um das diesbezügliche Währungsrisiko beim Einkauf zu minimieren, wird über Devisentermingeschäfte das Wechselkursrisiko minimiert.
Die NVF sichert ihr Währungsrisiko durch Devisentermingeschäfte mit der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA ab. Die Devisen werden bei Bedarf an die NVF übertragen, die somit keinem Währungsrisiko ausgesetzt ist und über Planungssicherheit verfügt.
Die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA sichert ihr Währungsrisiko aus den o.g. Sicherungsgeschäften mit der NVF mit Devisentermingeschäften mit einer europäischen Großbank ab.
Die Grund- und Sicherungsgeschäfte weisen die identischen Risikofaktoren und sonstige identische Merkmale auf, so dass demzufolge der Sicherungserfolg erreicht wird.
Aus der Passivierung von Pensionsrückstellungen ergibt sich nach § 253 Abs. 2 i.V.m. Abs. 6 HGB eine Gewinnausschüttungssperre von T€ 475 (Vj. T€ 409).
Auf Basis der von der ordentlichen Hauptversammlung der Gesellschaft am 25. Juli 2018 beschlossenen Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien, hat die Gesellschaft ihren Aktionären am 7. Dezember 2018 ein Angebot unterbreitet, bis zu 285.000 Stammaktien zu einem Preis von € 17,50 je Stückaktie zu erwerben. Dies entsprach einem Aufschlag von rund 8 %, bezogen auf den Schlusskurs der Stammaktie an der Baden-Württembergischen Wertpapierbörse, Stuttgart, am 4. Dezember 2018 (= dritter Börsentag vor dem Tag der Veröffentlichung des Aktienrückkaufangebots). Die Angebotsfrist begann am Dienstag, den 11. Dezember 2018 und endete am Mittwoch, den 9. Januar 2019, 12:00 Uhr MEZ.
Insgesamt wurden im Rahmen des öffentlichen Rückkaufangebotes 481.293 Stammaktien zum Rückkauf eingereicht, so dass von jedem Aktionär jeweils nur ein Teil der von ihm angedienten Stammaktien erworben wurde. Die Annahmeerklärungen wurden dabei verhältnismäßig mit einer Quote von rund 59,22 % berücksichtigt. Die Zuteilung wurde auf die Einzelkundenbestände vorgenommen und auf die nächste natürliche Zahl abgerundet.
Nach Abschluss des öffentlichen Rückkaufangebotes hält die Gesellschaft nunmehr 285.000 eigene Stammaktien, was einem Anteil am Grundkapital von ca. 3,52 % und am auf die Stammaktien entfallenden Teil des Grundkapitals von ca. 4,81 % entspricht.
Darüber hinaus sind nach dem Bilanzstichtag 31. Dezember 2018 keine weiteren Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA haben.
Die Gesellschaft beschäftigt keine Mitarbeiter.
Geschäftsführung der Karlsberg International Getränkemanagement GmbH, Homburg, Saarpfalz:
Martin Adam, Frankfurt/Main Geschäftsführer (seit 1. Januar 2018)
Andreas Gaupp, Bad Teinach-Zavelstein Geschäftsführer (seit 1. August 2018)
Gerd Gründahl, Grünendeich Geschäftsführer (seit 1. August 2018)
Dr. Hans-Georg Eils, Saarbrücken Geschäftsführer (bis 31. Juli 2018)
Dr. Richard Weber, Homburg (Saarpfalz) Geschäftsführender Gesellschafter der Karlsberg Brauerei KG Weber Vorsitzender
Ernst Fischer, Tübingen Hotelier Stellvertretender Vorsitzender
Fritz Engelhardt, Pfullingen Hotelier
Gerhard Theis, Waldmohr Früherer Geschäftsführer der Karlsberg Holding GmbH
Hartmut Schütze, Tettnang Gebietsverkaufsleiter i.R.
Helmut Klingl, Amstetten Bezirksleiter KAMPOS Vertriebs GmbH Betriebsratsvorsitzender KAMPOS Vertriebs GmbH und Mineralbrunnen Überkingen-Teinach Beteiligungs GmbH
Der Jahresabschluss der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA, Bad Teinach-Zavelstein, wird in den Konzernabschluss der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA, Bad Teinach-Zavelstein, (kleinster Konzernkreis), eingetragen im Handelsregister von Stuttgart (HRB Nr. 761720), einbezogen. Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger offengelegt. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird außerdem in den Konzernabschluss der Karlsberg Brauerei KG Weber, Homburg (Saarpfalz), (größter Konzernkreis), eingetragen beim Amtsgericht Saarbrücken (HRA Nr. 1199), einbezogen.
Der Hauptversammlung im Jahr 2019 wird vorgeschlagen, aus dem Bilanzgewinn der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA in Höhe von € 15,7 Mio. eine Dividende von € 0,40 (Vj. € 0,35) je Stammaktie und von € 0,48 (Vj. € 0,43) je Vorzugsaktie für das Geschäftsjahr 2018 auszuschütten. Die Ausschüttungssumme der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA wird bei entsprechendem Beschluss durch die Hauptversammlung € 3.417.834,80 betragen. Demzufolge werden in Summe € 12.319.298,02 auf neue Rechnung vorgetragen.
Bad Teinach-Zavelstein, 28. März 2019
Martin Adam Andreas Gaupp Gerd Gründahl
Geschäftsführung der Karlsberg International Getränkemanagement GmbH, Homburg (Saarpfalz)
An die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA
Wir haben den Konzernabschluss der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA, Bad Teinach-Zavelstein, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) – bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2018, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, der Konzernkapitalflussrechnung und dem Konzern-Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden – geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA, der mit dem Lagebericht der Gesellschaft zusammengefasst wurde, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
» entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögensund Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2018 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 und
» vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.
Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer
(IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.
Der Aufsichtsrat ist für den Bericht des Aufsichtsrats nach § 171 Abs. 2 AktG verantwortlich. Im Übrigen sind die gesetzlichen Vertreter für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die übrigen Bestandteile des Geschäftsberichts, mit Ausnahme des geprüften Konzernabschlusses und Konzernlageberichts sowie unseres Bestätigungsvermerks, insbesondere den Bericht des Aufsichtsrats nach § 171 Abs. 2 AktG. Von diesen sonstigen Informationen haben wir eine Fassung bis zur Erteilung dieses Bestätigungsvermerks erlangt.
Unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und Konzernlagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.
Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
» wesentliche Unstimmigkeiten zum Konzernabschluss, Konzernlagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder
» anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens , Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist.
Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts.
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
» identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher – beabsichtigter oder unbeabsichtigter – falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;
» gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben;
» beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;
» ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;
» beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens , Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt;
» holen wir ausreichende, geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile;
» beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns;
» führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Saarbrücken, 28. März 2019
Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Witsch Waldner Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer
| 2. April 2019 | Veröffentlichung des Jahres- und Konzernabschlusses 2018 |
|---|---|
| 2. April 2019 | Bilanzpressekonferenz, Bad Teinach-Zavelstein |
| 3. Juli 2019 | Hauptversammlung, Bad Teinach-Zavelstein |
| 20. August 2019 | Veröffentlichung des Halbjahresfinanzberichts 2019 |
Konzern auf einen Blick
Beschäftigte
(Anzahl im Durchschnitt inkl. Auszubildende)
Personalaufwand (Löhne und Gehälter, soziale Abgaben sowie Altersversorgung)
Dividende (€ je Aktie)
DVFA/SG-Ergebnis (€ je Aktie)
Cashflow aus lfd. Geschäftstätigkeit
Höchstkurs (€ je Aktie, Börse Stuttgart)
Tiefstkurs (€ je Aktie, Börse Stuttgart)
KGaA Konzern
0 0 0 0 0 426 422 429 429 442
0,1 0,1 0,8 0,7 0,9 28,2 27,8 29,8 27,1 27,3
Kennzahlen in Mio. € 2018 2017 2016 2015 2014 2018 2017 2016 2015 2014 Umsatz 5,4 3,3 5,1 0,0 0,0 149,6 142,1 139,8 137,2 136,5
Investitionen 0,0 0,0 0,0 8,0 9,3 13,3 27,1 9,4 18,5 8,0 EBITDA 8,4 6,0 3,4 2,3 2,0* 20,7 20,0 16,5 15,8 15,4 EBITDA-Rendite in % 154,6 181,4 66,3 13,9 14,0 11,8 11,5 11,3 Abschreibungen 0,0 0,0 0,0 0,0 0,2 9,7 11,4 11,9 11,4 11,2 EBIT 8,4 6,0 3,4 2,3 1,8* 11,1 8,6 4,6 4,3 4,2 EBIT-Rendite in % 154,6 181,2 66,1 7,4 6,0 3,3 3,2 3,0 Bilanzsumme 99,1 94,5 89,2 84,5 82,2 146,2 141,8 119,1 118,8 121,7 Eigenkapital 65,0 59,3 54,8 53,2 45,5 64,0 60,4 55,1 54,9 49,7 EK-Quote 65,5 62,7 61,4 62,9 55,4 43,8 42,6 46,3 46,2 40,8 Jahresergebnis 8,7 7,2 4,0 2,9 2,2 8,4 9,7 4,4 2,1 1,5
Ergebnis je Stammaktie 1,01 1,18 0,52 0,24 0,17 Ergebnis je Vorzugsaktie 1,09 1,26 0,60 0,32 0,25 Cashflow aus lfd. Geschäftstätigkeit 20,7 23,0 18,2 20,0 15,3
in % der Umsatzerlöse 13,9 16,2 13,0 14,6 11,2
Ausschüttungsbetrag 3,4 3,0 2,7 2,4 1,9
Stammaktie 0,40** 0,35 0,31 0,27 0,23 Vorzugsaktie 0,48** 0,43 0,39 0,35 0,31
Stammaktie 18,10 17,00 17,79 16,81 15,81 Vorzugsaktie 14,50 10,78 8,80 8,26 8,91
Stammaktie 15,00 12,73 10,81 11,61 10,34 Vorzugsaktie 9,55 7,95 7,10 6,44 6,18
** Vorbehaltlich der Zustimmung durch die Hauptversammlung im Jahr 2019
* Korrektur der Werte aus dem Geschäftsbericht 2014 analog der Berechnung der Vorjahre zu Vergleichszwecken
Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA Badstraße 41 D-75385 Bad Teinach-Zavelstein Telefon +49 (0) 70 53/92 62-220 Telefax +49 (0) 70 53/92 62-67 E-Mail: [email protected]


www.mineralbrunnen-kgaa.de
Geschäftsbericht 2018 | Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA
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