Annual Report • Mar 22, 2018
Annual Report
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| KGaA | Konzern | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Kennzahlen in Mio. € | 2017 | 2016 | 2015 | 2014 | 2013 | 2017 | 2016 | 2015 | 2014 | 2013 |
| Umsatz | 3,3 | 5,1 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 142,1 | 139,8 | 137,2 | 136,5 | 138,7 |
| Beschäftigte inkl. Auszubildende (Anzahl im Durchschnitt) |
0 | 0 | 0 | 0 | 38 | 422 | 429 | 429 | 442 | 478 |
| Personalaufwand (Löhne und Gehälter, soziale Abgaben sowie Altersversorgung) |
0,1 | 0,8 | 0,7 | 0,9 | 4,1 | 27,8 | 29,8 | 27,1 | 27,3 | 28,3 |
| Investitionen | 0,0 | 0,0 | 8,0 | 9,3 | 0,0 | 27,1 | 9,4 | 18,5 | 8,0 | 4,5 |
| EBITDA | 6,0 | 3,4 | 2,3 | 2,0* | 1,9 | 20,0 | 16,5 | 15,8 | 15,4 | 15,3 |
| EBITDA-Rendite in % | 181,4 | 66,3 | 14,0 | 11,8 | 11,5 | 11,3 | 11,0 | |||
| Abschreibungen | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,2 | 0,4 | 11,4 | 11,9 | 11,4 | 11,2 | 11,9 |
| EBIT | 6,0 | 3,4 | 2,3 | 1,8* | 1,5 | 8,6 | 4,6 | 4,3 | 4,2 | 3,4 |
| EBIT-Rendite in % | 181,2 | 66,1 | 6,0 | 3,3 | 3,2 | 3,0 | 2,5 | |||
| Bilanzsumme | 94,5 | 89,2 | 84,5 | 82,2 | 83,2 | 141,8 | 119,1 | 118,8 | 121,7 | 134,4 |
| Eigenkapital | 59,3 | 54,8 | 53,2 | 45,5 | 45,1 | 60,4 | 55,1 | 54,9 | 49,7 | 51,8 |
| EK-Quote | 62,7 | 61,4 | 62,9 | 55,4 | 54,2 | 42,6 | 46,3 | 46,2 | 40,8 | 38,5 |
| Jahresergebnis | 7,2 | 4,0 | 2,9 | 2,2 | 1,8 | 9,7 | 4,4 | 2,1 | 1,5 | 1,4 |
| Ausschüttungsbetrag | 3,0 | 2,7 | 2,4 | 1,9 | 1,8 | |||||
| Dividende (€ je Aktie) | ||||||||||
| Stammaktie | 0,35** | 0,31 | 0,27 | 0,23 | 0,21 | |||||
| Vorzugsaktie | 0,43** | 0,39 | 0,35 | 0,31 | 0,29 | |||||
| DVFA/SG-Ergebnis (€ je Aktie) | ||||||||||
| Ergebnis je Stammaktie | 1,18 | 0,52 | 0,24 | 0,17 | 0,16 | |||||
| Ergebnis je Vorzugsaktie | 1,26 | 0,60 | 0,32 | 0,25 | 0,24 | |||||
| Operativer Cashflow | 23,0 | 18,2 | 20,0 | 15,3 | 14,9 | |||||
| Operativer Cashflow in % der Umsatzerlöse |
16,2 | 13,0 | 14,6 | 11,2 | 10,7 | |||||
| Höchstkurs (€ je Aktie, Börse Stuttgart) | ||||||||||
| Stammaktie | 17,00 | 17,79 | 16,81 | 15,81 | 17,60 | |||||
| Vorzugsaktie | 10,78 | 8,80 | 8,26 | 8,91 | 8,49 | |||||
| Tiefstkurs (€ je Aktie, Börse Stuttgart) | ||||||||||
| Stammaktie | 12,73 | 10,81 | 11,61 | 10,34 | 15,00 | |||||
| Vorzugsaktie | 7,95 | 7,10 | 6,44 | 6,18 | 6,00 |
* Korrektur der Werte aus dem Geschäftsbericht 2014 analog der Berechnung der Vorjahre zu Vergleichszwecken
** Vorbehaltlich der Zustimmung durch die Hauptversammlung im Jahr 2018
| An unsere Aktionäre | 06 10 11 14 |
Vorwort Unsere Gremien Bericht des Aufsichtsrats Unsere Aktien |
|---|---|---|
| Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns |
22 23 24 30 |
Grundlagen des Konzerns Geschäfts- und Organisationsstruktur Konzernstrategie Produkt- und Markenportfolio Unternehmerische Steuerungssysteme |
| 31 32 44 44 44 45 48 51 |
Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Unternehmenssituation Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen gemäß § 312 AktG Mitarbeiter Innovationsmanagement Umwelt und gesellschaftliches Engagement Risikobericht Chancen- und Prognosebericht |
|
| Konzernabschluss 2017 Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA |
58 60 61 62 66 68 |
Konzern-Bilanz Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Konzern-Kapitalflussrechnung Konzern-Eigenkapitalspiegel Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens Konzernanhang |
| Jahresabschluss 2017 Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA |
82 84 85 93 |
Bilanz Gewinn- und Verlustrechnung Anhang Bestätigungsvermerk |
| Finanzkalender |
in seiner schönsten Form. Genießer-Mineralwasser Ausgewogene Mineralisierung Idealer Begleiter zu guten Weinen
Aus dem Allgäu Hervorragend frischer Geschmack Natrium- und kochsalzarm Für die Zubereitung von Säuglingsnahrung geeignet
Saft in seiner feinsten Form Führende Fruchtsaftmarke in der Gastronomie Umfangreiches Sortiment von klassisch bis exotisch Kompromisslose Qualität
Ein Herz für Land und Leute Eine Marke aus der Region für die Region
die Popkultur-Cola
Originelle provokante Werbung Unverwechselbares Flaschendesign Steht für Toleranz, Sex & Unvernunft
Sind wir nicht alle ein bisschen Bluna?
Extra fruchtige Limonaden Mit außergewöhnlichen, leicht verrückten Inhaltstoffen Jede Flasche ein Blunikat
Tägliche Gesundheit aus der Natur Führende Heilwassermarke aus dem Nordschwarzwald Reine und unberührte Quelle Für eine gesundheitsbewusste Lebensweise
Angenehme Mineralisation Fluorid- und kieselsäurehaltig Aus bis zu 680 Metern Tiefe
Auf ein Klindworth Moderne Familien-Fruchtsaftmarke Vielfältiges Sortiment Exklusiv mit Mehrwegfokus
Die Marke mit Heimat und Ursprung
Die Marke aus der Pfalz Nachhaltig weil Mehrweg Ein Sortiment aus erntefrischen heimischen Produkten und saisonalen Spezialitäten
Saftige Grüße vom Lande Fruchtsaft auf höchstem Qualitätsniveau Qualitativ hochwertige Premium-Direktsäfte Purer Trinkgenuss
Fertig gemischte Cocktails to go Als 10-Liter-Bags oder aus der 0,2-Liter-Glasflasche Premium in Qualität und Geschmack
Martin Adam Dr. Hans-Georg Eils
2017 war für die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA und ihre Tochterunternehmen ein sehr erfolgreiches Jahr. Entgegen einem rückläufigen Markttrend erzielten wir in unseren Brunnenbetrieben eine maßgebliche Absatzsteigerung. Lediglich das Saftsegment lag erneut leicht unter dem Vorjahresabsatz. Umsatzseitig konnte der Rückgang jedoch durch höhere Preise nahezu kompensiert werden. So führte eine insgesamt positive Entwicklung der Kernmarken zu einer Umsatzsteigerung im Konzern von 2,3 Mio. € auf 142,1 Mio. €. Damit wuchs unsere Unternehmensgruppe in einem schwierigen Marktumfeld bereits das dritte Jahr in Folge. Dieses Wachstum fußt auf starken Marken und einer schlanken Unternehmensstruktur.
Auch unsere Profitabilität hat sich positiv entwickelt. So erhöhten sich die operativen Konzernergebniskennzahlen EBITDA und EBIT auf 20,0 Mio. € (Vorjahr: 16,5 Mio. €) respektive 8,6 Mio. € (Vorjahr: 4,6 Mio. €). Der Konzern-Jahresüberschuss erhöhte sich von 4,4 Mio. € auf 9,7 Mio. €. Damit wurde die positive Ertragsentwicklung der Vorjahre fortgeführt und das Ergebnis 2017 nochmals deutlich verbessert. Ausschlaggebend war zum einen die deutlich stärkere operative Entwicklung. Diese ist ein Beleg für den Erfolg unserer Konsolidierungsstrategie, die in den vergangenen Jahren insbesondere mit der konsequenten Trennung von Handelsmarken verbunden gewesen war. Zum anderen waren mehrere Sondereffekte zu verzeichnen, die sich positiv auf die Ertragslage auswirkten.
Darüber hinaus stand das Jahr 2017 ganz im Zeichen unseres bis 2019 laufenden Investitionsprogramms in Höhe von insgesamt 52 Mio. €. Unser Ziel ist die weitere Stärkung der strategischen Kernmarken, insbesondere durch den Ausbau von Kapazitäten im Glas-Mehrwegbereich. Hierzu wurde eine neue, zusätzliche Füllanlage für Glasflaschen am Standort Bad Teinach-Zavelstein installiert, die im Mai 2017 offiziell in Betrieb ging. Ebenso wurde am Produktionsstandort in Lauterecken eine neue Glasabfüllanlage errichtet, die im Juni 2018 eingeweiht werden soll. Diese technischen Großinvestitionen, aber auch die Marktinvestitionen in neue Gebinde sowie weitere Anlageninvestitionen leisten einen großen Beitrag für die Zukunftsfähigkeit unserer Unternehmensgruppe. So sehen wir uns auf Basis dieser Entwicklung und einer weiterhin konsequent auf die Premiummarken ausgerichteten Unternehmensstrategie für die Zukunft gut aufgestellt.
Wir bedanken uns herzlich für Ihr entgegengebrachtes Vertrauen und freuen uns, wenn Sie unsere Unternehmensgruppe auch weiterhin begleiten und unterstützen. Allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern danken wir für ihren Einsatz und ihr großes Engagement sowie den Arbeitnehmervertretungen für die konstruktive Zusammenarbeit im abgelaufenen Geschäftsjahr.
Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA
Dr. Hans-Georg Eils Martin Adam
Geschäftsführung der Karlsberg International Getränkemanagement GmbH, Homburg (Saarpfalz)
Dr. Richard Weber, Homburg (Saarpfalz) Geschäftsführender Gesellschafter der Karlsberg Brauerei KG Weber Vorsitzender
Ernst Fischer, Tübingen Hotelier Stellvertretender Vorsitzender
Friedrich Niehoff, Gronau Geschäftsführer der Friedrich Niehoff GmbH (bis 12. Februar 2017)
Fritz Engelhardt, Pfullingen Hotelier (seit 22. Juni 2017)
Gerhard Theis, Waldmohr Geschäftsführer der Karlsberg Holding GmbH
Hartmut Schütze, Tettnang Gebietsverkaufsleiter
Helmut Klingl, Amstetten Bezirksleiter KAMPOS Vertriebs GmbH Betriebsratsvorsitzender KAMPOS Vertriebs GmbH und Mineralbrunnen Überkingen-Teinach Beteiligungs GmbH Geschäftsführung der Karlsberg International Getränkemanagement GmbH, Homburg (Saarpfalz):
Dr. Hans-Georg Eils, Saarbrücken Geschäftsführer
Frank Scheidemann, Kirchheim unter Teck Geschäftsführer (bis 31. Dezember 2017)
Martin Adam, Frankfurt/Main Geschäftsführer (seit 1. Januar 2018)
Als Aufsichtsrat haben wir die uns nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben und Pflichten sorgfältig wahrgenommen. Wir haben die Geschäftsführer der persönlich haftenden Gesellschafterin bei der Ausübung ihrer Aufgaben regelmäßig überwacht und sie bei der strategischen Weiterentwicklung der Unternehmensgruppe sowie bei wesentlichen Entscheidungen beratend begleitet. Insbesondere in die Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen waren wir unmittelbar eingebunden. Die Geschäftsführung unterrichtete uns regelmäßig sowohl schriftlich als auch mündlich, zeitnah und umfassend über die Unternehmensplanung, den Gang der Geschäfte, die aktuelle Lage der Gesellschaft und des Konzerns sowie die Risikosituation einschließlich des Risikomanagements. Abweichungen des Geschäftsverlaufs von den Plänen wurden uns im Einzelnen erläutert. Zudem stimmte die Geschäftsführung die strategische Ausrichtung des Unternehmens mit uns ab. Die für das Unternehmen bedeutenden Geschäftsvorgänge haben wir auf Basis der Berichte der Geschäftsführung ausführlich erörtert. Den Beschlussvorschlägen der Geschäftsführung haben wir nach gründlicher Prüfung und Beratung zugestimmt.
Im Berichtszeitraum fanden insgesamt 4 Sitzungen statt: am 23. März 2017, 9. Mai 2017, 26. September 2017 und am 8. Dezember 2017. An den Sitzungen im März, Mai und September 2017 haben sämtliche Aufsichtsratsmitglieder teilgenommen; die Aufsichtsratsmitglieder Dr. Richard Weber und Fritz Engelhardt waren an der Sitzung am 8. Dezember 2017 nicht anwesend. Über die Aufsichtsratssitzungen hinaus standen wir mit der Geschäftsführung in regelmäßigem Kontakt und haben uns über die aktuelle Entwicklung der Geschäftslage und die wesentlichen Geschäftsvorfälle informiert.
Besondere Schwerpunkte waren:
Die Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Stuttgart, Zweigniederlassung Saarbrücken, hat den Jahresabschluss der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA zum 31. Dezember 2017 und den Konzernabschluss sowie den zusammengefassten Lagebericht zum 31. Dezember 2017 nach HGB-Grundsätzen geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Der Konzernabschluss und der zusammengefasste Lagebericht wurden nach den Vorschriften des HGB und des Aktiengesetzes aufgestellt. Der Abschlussprüfer hat die Prüfung unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Die genannten Unterlagen sind von der Geschäftsführung der persönlich haftenden Gesellschafterin rechtzeitig an uns verteilt worden.
Die Entwürfe der Prüfungsberichte der Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft lagen allen Mitgliedern des Aufsichtsrats vor und wurden in der Sitzung des Aufsichtsrats am 20. März 2018 in Gegenwart des Abschlussprüfers umfassend behandelt. Der Abschlussprüfer berichtete über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung. In dieser Sitzung hat die Geschäftsführung der persönlich haftenden Gesellschafterin die Abschlüsse der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA und des Konzerns erläutert. Der Abschlussprüfer ging auf Umfang und Schwerpunkte der Abschlussprüfung ein. Wir stimmen den Ergebnissen der Abschlussprüfung zu. Nach dem abschließenden Ergebnis unserer eigenen Prüfung sind keine Einwendungen zu erheben. Wir haben in unserem Gremium die von der Geschäftsführung der persönlich haftenden Gesellschafterin aufgestellten Abschlüsse zum 31. Dezember 2017 gebilligt.
Auf Grund der Rechtsform der GmbH & Co. KGaA obliegt die Feststellung des Jahresabschlusses der Gesellschaft zum 31. Dezember 2017 nicht dem Aufsichtsrat, sondern der Hauptversammlung. Der Aufsichtsrat schließt sich dem Vorschlag der persönlich haftenden Gesellschafterin an, den Jahresabschluss festzustellen.
Der Bilanzgewinn der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA beträgt im Berichtszeitraum 10,0 Mio. €. Wir schließen uns dem Vorschlag der Geschäftsführung der persönlich haftenden Gesellschafterin an, eine Dividende von 3,0 Mio. € für das Geschäftsjahr 2017 auszuschütten.
Der von der Geschäftsführung der persönlich haftenden Gesellschafterin gemäß § 312 AktG aufgestellte Bericht über die Beziehungen der Gesellschaft zu verbundenen Unternehmen für das Geschäftsjahr 2017 wurde uns ebenfalls zur Prüfung vorgelegt.
Nach sorgfältiger Prüfung dieses Berichts erteilte der Abschlussprüfer gemäß § 313 Abs. 3 AktG den folgenden Bestätigungsvermerk:
"Nach unserer pflichtgemäßen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass
Der Abschlussprüfer nahm ferner an unseren Beratungen über den Abhängigkeitsbericht teil und berichtete über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung. Wir haben das Prüfungsergebnis des Abschlussprüfers zustimmend zur Kenntnis genommen. Er prüfte den Abhängigkeitsbericht selbst auf Vollständigkeit und Richtigkeit und gelangte im Rahmen seiner eigenen Prüfung zu dem abschließenden Ergebnis, dass keine Einwendungen gegen die am Schluss des Berichts über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen abgegebene und in den zusammengefassten Lagebericht aufgenommene Erklärung der Geschäftsführung der persönlich haftenden Gesellschafterin zu erheben sind.
Mit Wirkung zum 12. Februar 2017 legte das langjährige Aufsichtsratsmitglied Friedrich Niehoff sein Amt nieder. Der Aufsichtsrat bedankt sich bei Friedrich Niehoff für seine stets konstruktive und engagierte Mitarbeit im Gremium. Insbesondere aufgrund seiner Erfahrungen im Saftgeschäft konnte er regelmäßig wertvolle Beiträge leisten. Auf der ordentlichen
Hauptversammlung am 22. Juni 2017 wurde mit Fritz Engelhardt für den Zeitraum bis zur Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2018 ein neues Mitglied bestellt.
In der Geschäftsführung der persönlich haftenden Gesellschafterin, der Karlsberg International Getränkemanagement GmbH, Homburg (Saarpfalz), gab es zum Ende der Berichtsperidode einen Wechsel. Frank Scheidemann schied zum 31. Dezember 2017 aus der Geschäftsführung aus. Zum neuen Geschäftsführer neben Dr. Hans-Georg Eils wurde ab 1. Januar 2018 Martin Adam bestellt.
Als Aufsichtsrat danken wir allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, den Arbeitnehmervertretungen sowie der Geschäftsführung für ihren Einsatz und die erfolgreiche Arbeit im Geschäftsjahr 2017. Gleichfalls gilt unser Dank den Aktionären für das der Gesellschaft und den Gremien entgegengebrachte Vertrauen.
Bad Teinach-Zavelstein, den 20. März 2018
Der Aufsichtsrat Dr. Richard Weber, Vorsitzender
Der Kapitalmarkt in Deutschland verzeichnete in 2017 ein überaus erfolgreiches Jahr. Getragen von einer guten Entwicklung der deutschen Volkswirtschaft und einer expansiven Geldpolitik der EZB stieg der DAX erstmals in seiner Geschichte das sechste Jahr in Folge. Allen politischen Risiken zum Trotz lag die Volatilität dabei nach Angaben der Experten der LBBW auf einem historisch niedrigen Niveau. Nach einem kurzen Rücksetzer zu Anfang Februar 2017 auf den Jahrestiefstkurs von 11.510 Punkten und einer Schwächephase im Sommer stieg der DAX bis Anfang November auf einen neuen Rekordstand von 13.479 Punkten. Zum letzten Handelstag 2017 war mit 12.918 Punkten auf Jahressicht immer noch ein deutliches Kursplus von 12,5 % zu verzeichnen. Der CDAX, der alle deutschen Unternehmen im Prime Standard und General Standard umfasst, schloss zum Jahresende bei 1.210 Punkten. Dies entspricht einem Kursgewinn von 16,0 % und unterstreicht die gute Entwicklung am deutschen Aktienmarkt in 2017.
Die Aktien der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA wiesen im Berichtszeitraum insgesamt eine positive Entwicklung auf. Die Stammaktien erreichten zunächst Anfang April 2017 ihr Jahrestief von 12,73 €, um nach einem volatilen Kursverlauf Ende Dezember 2017 ein Jahreshoch von 17,00 € zu erreichen. Am letzten Handelstag, dem 29. Dezember 2017 schloss die Stammaktie bei 16,80 €. Die Vorzugsaktien entwickelten sich in Folge der positiven Geschäftslage und einer gestiegenen Dividende sehr gut und schlossen das Jahr 2017 mit einem Kurs 9,90 €, was einem Kursplus von 23,0 % entspricht. Der Jahreshöchstkurs, erzielt Ende Juni 2017, betrug 10,78 €. Der Jahrestiefstkurs vom 17. Januar betrug 7,95 €.
Die stichtagsbezogene Marktkapitalisierung der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA stieg im Berichtszeitraum um 6,0 % auf 127,76 Mio. € per 31. Dezember 2017 (31. Dezember 2016: 120,54 Mio. €).
| 2017 | 2016 | ||
|---|---|---|---|
| Grundkapital | € | 22.387.456,00 | 22.387.456,00 |
| Anzahl Stammaktien | Stück | 6.314.700 | 6.314.700 |
| Anzahl Vorzugsaktien | Stück | 2.187.360 | 2.187.360 |
| Kurs Stammaktie zum 31.12. * |
€ | 16,80 | 16,30 |
| Kurs Vorzugsaktie zum 31.12. * |
€ | 9,90 | 8,05 |
| Marktkapitalisierung zum 31.12. * |
Mio. € | 127,76 | 120,54 |
| Höchstkurs Stammaktie * |
€ | 17,00 | 17,79 |
| Tiefstkurs Stammaktie * |
€ | 12,73 | 10,81 |
| Höchstkurs Vorzugsaktie * |
€ | 10,78 | 8,80 |
| Tiefstkurs Vorzugsaktie * |
€ | 7,95 | 7,10 |
| EPS Stammaktie | € | 1,18 | 0,52 |
| EPS Vorzugsaktie | € | 1,26 | 0,60 |
| Dividende Stammaktie |
€ | 0,35** | 0,31 |
| Dividende Vorzugsaktie |
€ | 0,43** | 0,39 |
* Börse Stuttgart
** Dividendenvorschlag (vorbehaltlich der Zustimmung durch die Hauptversammlung im Jahr 2018)
Das Grundkapital der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA beträgt 22.387.456,00 € und ist in 6.314.700 auf den Inhaber lautende nennwertlose Stammaktien und in 2.187.360 auf den Inhaber lautende nennwertund stimmrechtslose Vorzugsaktien eingeteilt. Jede Stammaktie gewährt in der Hauptversammlung eine Stimme.
Notiert sind die Stamm- und Vorzugsaktien des Unternehmens an den Börsenplätzen Frankfurt/Main und Stuttgart. An der Deutschen Börse in Frankfurt/Main ist das Unternehmen im Basic Board (Open Market), dem Nachfolgesegment des Entry Standard, gelistet, an der Baden-Württembergischen Börse in Stuttgart im Teilbereich Freiverkehr Plus.
| Börsenplätze | |
|---|---|
| Börse Frankfurt | Segment Basic Board im Open Market |
| Börse Stuttgart | Segment Freiverkehr Plus im Freiverkehr |
| Kürzel | |
| Stammaktie | MUT |
| Vorzugsaktie | MUT3 |
| WKN | |
| Stammaktie | 661400 |
| Vorzugsaktie | 661403 |
| ISIN | |
| Stammaktie | DE 0006614001 |
| Vorzugsaktie | DE 0006614035 |
Im Berichtsjahr betrug das Ergebnis je Stammaktie 1,18 € (2016: 0,52 €) und je Vorzugsaktie 1,26 € (2016: 0,60 €). Das Ergebnis je Aktie wird errechnet, indem man den Konzern-Jahresüberschuss durch den gewichteten Durchschnitt der während des Geschäftsjahres im Umlauf befindlichen Aktien dividiert, abzüglich der von der Gesellschaft gehaltenen Aktien.
Der Hauptversammlung im Jahr 2018 wird vorgeschlagen, aus dem Bilanzgewinn der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA in Höhe von 10,0 Mio. € eine Dividende von 0,35 € je Stammaktie und von 0,43 € je Vorzugsaktie für das Geschäftsjahr 2017 auszuschütten. Die Ausschüttungssumme der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA wird bei entsprechendem Beschluss durch die Hauptversammlung unter Berücksichtigung der aktuell durch die Gesellschaft gehaltenen, nicht dividendenberechtigten Anteile 3.012.479,05 € betragen. Demzufolge werden in Summe 7.035.755,98 € auf neue Rechnung vorgetragen.
Im Berichtszeitraum veränderte sich die Aktionärsstruktur der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA nur marginal. So sank der Anteil der Stammaktien in Streubesitz leicht von 7,83 % auf 7,82 %. Der Anteil der Vorzugsaktien in Streubesitz betrug per Jahresende 2017 wie zum Vorjahresstichtag 61,72 %. Der Anteil der Karlsberg Gruppe an den Stammaktien der Gesellschaft lag weiterhin bei 70,13 %. Zudem hielt die Karlsberg Gruppe per Jahresende 2017 einen unveränderten Anteil von 1,74 % an den Vorzugsaktien der Gesellschaft. Der Förderverein der Angehörigen des Württ.-Hohenz. Gaststättengewerbes e.V. ist nach wie vor mit einem Anteil von 8,59 % an den Stammaktien der Gesellschaft vertreten, ihr Anteil an den Vorzugsaktien betrug 36,54 %. Die Versorgungshilfe für die Betriebsangehörigen der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA 1938 e.V. hielt unverändert 7,21 % der Stammaktien. Im Eigenbesitz der Gesellschaft befanden sich zum 31. Dezember 2017 insgesamt 394.945 eigene Stammaktien, was einem Anteil von 6,25 % der Stammaktien entspricht, und keine eigenen Vorzugsaktien.
Die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA stand im Berichtszeitraum mit ihren Investoren sowie Privataktionären im aktiven Dialog und informierte regelmäßig über die wichtigsten Entwicklungen der Gesellschaft. Darüber hinaus bot das Unternehmen aktuelle und umfassende Informationen über seine Internetseite www.mineralbrunnen-kgaa.de an. Auch künftig wird sich die Gesellschaft mit gewohnter Sorgfalt ihren Investor Relations-Aufgaben widmen und der interessierten Öffentlichkeit mit der üblichen Transparenz und Schnelligkeit gegenübertreten. Seit dem Wirksamwerden der sogenannten Marktmissbrauchsverordnung finden zudem auch für Freiverkehrsemittenten wie der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA Bekanntmachungsverfahren für Ad-hoc-Publizität und Directors' Dealings sowie Insiderlisten Anwendung, wodurch die Transparenz und Sicherheit für Anleger weiter gesteigert wurde.
Aktionärsstruktur (Stand: 31. Dezember 2017) Angaben in % Stammaktie Vorzugsaktie 8,59 70,13 6,25 7,82 Karlsberg Gruppe Förderverein der Angehörigen des Württ.-Hohenz. Gaststättengewerbes e.V. Versorgungshilfe für die Betriebsangehörigen der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA 1938 e.V. Eigene Aktien Streubesitz Karlsberg Gruppe Förderverein der Angehörigen des Württ.-Hohenz. Gaststättengewerbes e.V. Streubesitz 36,54 1,74
Die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA ist die Muttergesellschaft einer Unternehmensgruppe1 von Markenanbietern aus den Produktfeldern Mineralwasser, Heilwasser, Erfrischungsgetränke und Fruchtsäfte. Als klassischer Markenartikler im gehobenen Preissegment konzentriert sich der Konzern auf starke Marken als Erfolgsfaktor für das Produktangebot sowie auf eine wertschöpfungsorientierte Partnerschaft mit dem Getränkefachgroßhandel, dem Lebensmitteleinzelhandel sowie der Gastronomie und Hotellerie.
Aufbauend auf seinen starken Regionalmarken in Süddeutschland sowie seinen nationalen Gastronomie- und Spezialitätenmarken bietet der Konzern ein marktgerechtes und margenstarkes Marken- und Produktportfolio von alkoholfreien Getränken an.
Die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA, gegründet 1923 in der Rechtsform der Aktiengesellschaft, ist ein börsennotiertes Markenunternehmen im alkoholfreien Getränkemarkt mit Sitz in Bad Teinach-Zavelstein, Baden-Württemberg. Die Produktionsstätten verteilen sich auf die vier Standorte Bad Teinach-Zavelstein, Kißlegg, Lauterecken und Merzig. Mit 422 Mitarbeitern wurde im Geschäftsjahr 2017 ein Konzernumsatz von 142,1 Mio. € erwirtschaftet.
1 nachfolgend der "Konzern" oder die "Unternehmensgruppe"
Der Konzern umfasst neben den operativ tätigen Gesellschaften Mineralbrunnen Teinach GmbH, Mineralbrunnen Krumbach GmbH, Niehoffs Vaihinger Fruchtsaft GmbH und Kampos Vertriebs GmbH, die Aqua Vertriebs GmbH, die als Zwischenholding fungierende Mineralbrunnen Überkingen-Teinach Beteiligungs GmbH sowie die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA in Bad Teinach-Zavelstein als Holdinggesellschaft. Mit Vollzug des Rechtsformwechsels zum 10. Februar 2016 (Eintragung im Handelsregister) obliegt die Geschäftsführung und Vertretung der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA der Karlsberg International Getränkemanagement GmbH, Homburg (Saarpfalz), als persönlich haftender Gesellschafterin. Geschäftsführer der Karlsberg International Getränkemanagement GmbH sind Dr. Hans-Georg Eils, Frank Scheidemann (bis 31. Dezember 2017) bzw. Martin Adam (seit 1. Januar 2018).
Die Verantwortung für das operative Geschäft liegt weiterhin bei den Geschäftsführern der im Markt operierenden Gesellschaften Mineralbrunnen Teinach GmbH, Mineralbrunnen Krumbach GmbH, Niehoffs Vaihinger Fruchtsaft GmbH und KAMPOS Vertriebs GmbH. Sowohl zwischen der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA und der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach Beteiligungs GmbH als auch zwischen der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach Beteiligungs GmbH und den mittelbaren Konzerntochtergesellschaften bestehen Ergebnisabführungsverträge.
In der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach Beteiligungs GmbH, Bad Teinach-Zavelstein, wurde das zentrale Verwaltungs-, Finanz- und Liquiditätsmanagement des Konzerns erbracht. Bis Ende 2017 sind sämtliche Verwaltungsdienstleistungen auf die Karlsberg Service GmbH, Homburg (Saarpfalz), eine 45-prozentige Beteiligung der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA, übertragen worden. Die Karlsberg Service GmbH erbringt Dienstleistungen in den Bereichen IT, Personal, Rechnungswesen, Treasury, Steuern und Recht.
Darüber hinaus obliegt das zentrale Verwaltungs-, Finanzund Liquiditätsmanagement zukünftig der Geschäftsführung der Karlsberg International Getränkemanagement GmbH.
Vor dem Hintergrund der Schließung des Standortes Bad Überkingen zum 31. Dezember 2017 wurde der Sitz der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA von Bad Überkingen nach Bad Teinach-Zavelstein verlegt.
Da der Geschäftsverlauf, die wirtschaftliche Lage sowie die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA im Wesentlichen im Konzern abgebildet werden, wurden der Lagebericht des Konzerns und der Lagebericht der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA zusammengefasst.
Im Kern konzentrieren sich die Geschäftsaktivitäten des Konzerns auf die Herstellung und den Vertrieb von Mineral- und Heilwasser, Erfrischungs- und Süßgetränken sowie Fruchtsäften und anderen Saftvarianten. Aufbauend auf starken Regionalmarken in Süddeutschland (Teinacher, Krumbach, Hirschquelle u.a.) und nationalen Gastronomie- und Spezialitätenmarken (afri, Bluna, Niehoffs Vaihinger, Klindworth u.a.) bietet der Konzern als klassischer Markenanbieter im gehobenen Preissegment ein umfassendes Marken- und Produktportfolio an. Der Konzern deckt mit den Bereichen Entwicklung, Produktion sowie Marketing und Vertrieb die gesamte Wertschöpfungskette ab. Die Geschäftstätigkeit ist auf den süddeutschen Kernmarkt und den nationalen Fruchtsaft- und Limonadenmarkt ausgerichtet und fokussiert sich auf ertragsreiche Markenprodukte. Die Erzeugung der Produkte wird durch eigene Mineralwasserquellen, leistungsfähige Produktionsanlagen sowie ein professionelles Einkaufs- und Qualitätsmanagement sichergestellt.
Mittelfristiges Ziel ist der weitere Ausbau der Unternehmensgruppe zum führenden ertragsstarken Markenanbieter im regionalen Mineralwassermarkt und im überregionalen Fruchtsaft- und Limonadenmarkt. Grundlage des Geschäfts sind die etablierten Regionalmarken in Süd- und Südwestdeutschland und die nationalen Gastronomie- und Spezialitätenmarken.
Das margenstarke Markenangebot wird fortwährend verbessert und das Getränkesortiment einer kontinuierlichen Überprüfung der Wirtschaftlichkeit unterzogen. Lohnaufträge führt der Konzern ausschließlich bei nachgewiesener, angemessener Wirtschaftlichkeit durch.
Ein fokussiertes Produktangebot auf Basis etablierter regionaler Marken im Kernabsatzgebiet Süddeutschland und ergänzende nationale Spezialitäten bieten weiterhin gute Wachstumsmöglichkeiten. Die große Präsenz in Handel, Gastronomie und Hotellerie schafft die Voraussetzungen für eine hohe Akzeptanz der eigenen Markenprodukte durch die Konsumenten. Die Nähe zum Verbraucher und die Kenntnis über die sich wandelnden Bedürfnisse ermöglichen es dem Konzern, ein verbrauchergerechtes Produkt- und Markenangebot bereitzustellen und zusätzliche Absatzpotenziale zu generieren.
Die starken Qualitätsmarken des Konzerns sind eine entscheidende Voraussetzung für die Erzielung höherer Margen im alkoholfreien Getränkemarkt. Durch gezielte Werbe- und Verkaufsförderungsmaßnahmen, einhergehend mit einem fokussierten Distributionsausbau, werden die Konsumenten unmittelbar erreicht und zur Kaufentscheidung geführt. Mit einer relevanten Markenpositionierung und dem Herausstellen des jeweiligen Produktnutzens wird die Abhängigkeit von reinen Preisaktivitäten vermindert und dauerhaft die Preisstabilität gesichert. Die kontinuierlich klare Markenführung ermöglicht es, eine langfristige Konsumentenloyalität zu erreichen.
Die Marken des Konzerns sind in ihren regionalen Kernabsatzgebieten fest verwurzelt und stehen in langfristiger, partnerschaftlicher Beziehung mit ihren Kunden in Handel und Gastronomie. Aufbauend auf dieser Marktnähe und Akzeptanz werden die regionale Konsumentenloyalität sowie die ertrags- und wertorientierte Marktposition weiter gefestigt.
Volatile Grund- und Rohstoffpreise, restriktive und zum Teil stark einschränkende Bestimmungen und Gesetze, der weiterhin intensive Preiswettbewerb und die Anforderungen des Kapitalmarkts bedingen, dass der Konzern seine operativen Prozesse und Strukturen ständig überprüft, anpasst und verbessert. Dazu gehört eine transparente Kosten- und Leistungszuordnung in den einzelnen Unternehmenseinheiten. Die Prozesse im gesamten Konzern werden regelmäßig auf Wirksamkeit und Effizienz geprüft und entsprechend angepasst. Geeignete Maßnahmen zur weiteren Prozess- und Ertragsverbesserung werden fortlaufend umgesetzt.
Konsumenten und Kunden erwarten innovative Produkte, Produktsicherheit und Qualität sowie effiziente und flexible Angebots- und Lieferstrukturen, die durch eine moderne Technikausstattung gewährleistet werden. Gleichzeitig erfordert eine erfolgreiche Unternehmensführung die Wertschätzung und Förderung der Mitarbeiter. Eine gute Personalentwicklung erhöht das Engagement der Mitarbeiter für den Konzern und verbessert den Dialog mit den Kunden.
Der Konzern bietet seine Produkte mit einer konsequenten Mehrmarkenstrategie auf klar definierten Märkten vorwiegend in den gehobenen Preissegmenten an. Die Markenpositionierungen sind auf relevante Kunden- und Zielgruppen zugeschnitten und orientieren sich an regionalen sowie teilweise überregionalen Bedürfnissen und Werten. Jede Marke verfügt über ein zielgruppenspezifisches, umfangreiches Getränkeund Gebindesortiment.
Die Produkte des Konzerns werden sowohl über die klassischen Vertriebskanäle als auch über neue Distributionswege vertrieben und erreichen dabei eine gute Marktabdeckung. Die Partner in Handel und Gastronomie werden mit maßgeschneiderten Verkaufsförderungsmaßnahmen unterstützt. Die Unternehmen der Gruppe stellen hochwertige Werbemittel zur Verfügung und bieten mit dem stilvollen Design ihrer Glasgebinde größtmögliche Ausstattungsqualität.
Die operativ eigenständigen Tochterunternehmen Mineralbrunnen Krumbach GmbH und Mineralbrunnen Teinach GmbH agieren als regionale Markenanbieter kunden- und marktspezifisch. In der Niehoffs Vaihinger Fruchtsaft GmbH sind alle Saftmarken des Konzerns gebündelt und das Unternehmen bedient als schlagkräftige und effiziente Vertriebsorganisation überregional den Getränkefachgroßhandel sowie die Gastronomie und Hotellerie.
Die Kernmarke Teinacher ist als Genießer-Mineralwasser positioniert und hat mit ihrer führenden Marktposition in der süddeutschen Gastronomie eine hohe Marktakzeptanz. Teinacher wächst seit mehreren Jahren dynamisch und ist trotz des ausschließlich regionalen Verbreitungsgebiets national unter den Top 5 im Gastronomie-Wassermarkt zu finden. Mit exklusiven Gastronomiegebinden werden anspruchsvolle Verbraucher angesprochen, die Wert auf Genuss und gehobene Qualität legen. Glaubhaft unterstützt wird diese Strategie durch Kooperationen wie beispielsweise mit dem Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Baden-Württemberg. Mit diesem Engagement wird das Bekenntnis zu Hotellerie und Gastronomie sowie die regionale Verbundenheit der Marke Teinacher zum Ausdruck gebracht.
Die Angebotspalette von Teinacher wächst stetig und umfasst mittlerweile vom natürlichen Mineralwasser über fruchtige Direktsaftschorlen bis hin zu erfrischenden Süßgetränken eine Vielzahl von Produkten und Sorten in verschiedenen Geschmacksrichtungen und Gebindeformen. Neue Maßstäbe hinsichtlich der Gebinde wurden mit der Entwicklung und Einführung einer neuen, umweltfreundlichen "Teinacher Genussflasche" für den Getränkefach- und den Lebensmitteleinzelhandel gesetzt. Sowohl die Glasflasche als auch der dazugehörige Komfortkasten werden zu 100 % aus Recyclingmaterial hergestellt und alle Partner und Lieferanten kommen aus Baden-Württemberg. Hierfür wurde die Mineralbrunnen Teinach GmbH mit dem Mehrweg-Innovationspreis ausgezeichnet, der von der deutschen Umwelthilfe und der Stiftung Initiative Mehrweg für herausragende Neuentwicklungen im Bereich umweltfreundlicher Mehrwegsysteme vergeben wird.
Die wichtigste Produktinnovation im Berichtszeitraum war die Einführung der neuen Teinacher Genuss-Limonade im Februar 2017, die sich im weiteren Jahresverlauf überaus positiv entwickelte. Das neue Premium-Getränk im Retro-Look zeichnet sich durch hochwertige Zutaten, hohe Natürlichkeit und regionale Einzigartigkeit aus. Der Absatz der Teinacher Genuss-Limonade wird durch eine breit angelegte Werbekampagne und markenadäquate Verkaufsförderungsmaßnahmen im Handel unterstützt. Aufgrund der erfolgreichen Markteinführung wird im Frühjahr 2018 das Sortiment um die Geschmacksrichtungen Johannisbeere-Holunder und Mango-Maracuja-Orange auf dann insgesamt fünf Sorten erweitert. Zudem wird eine neue 0,33-Longneck-Genussflasche für die Teinacher Limonaden eingeführt, die der Gastronomie im praktischen und hochwertigen 12er-Komfort-Kasten angeboten wird.
Übergeordnetes Ziel bei Teinacher ist die weitere Schärfung des Markenprofils als regionaler, verantwortungsbewusster und nachhaltiger Mineralbrunnen. In der gesamten Außendarstellung werden die Markenwerte Qualität, Regionalität und Genuss entsprechend deutlich kommuniziert. Im laufenden Jahr steht auch das 25-jährige Jubiläum der "Teinacher Gourmetflasche" im Fokus des Markenauftritts. Die Teinacher Gourmetflasche, die 1993 als erstes exklusives Gastronomiegebinde der Region eingeführt wurde, erfüllt in besonderer Weise die Anforderungen der Gäste sowie die Ansprüche der Gastronomie. Das Jubiläum wird im laufenden Jahr in einer Vielzahl von Promotionsaktionen gefeiert und findet in Sonderetiketten und -verschlüssen seinen Ausdruck.
Die Traditionsmarke Hirschquelle aus dem Schwarzwald ist die führende Heilwassermarke in Süddeutschland und besetzt die Themen bewusste Ernährung und gesundes Leben. Die regionale Verankerung und das ansteigende Gesundheitsbewusstsein der Konsumenten bilden die Erfolgsgrundlage. Im Berichtszeitraum hat sich die Marke mit einem Absatz unter Vorjahresniveau leicht negativ entwickelt.
Der Markenauftritt wurde in 2016 weiterentwickelt und Hirschquelle Heilwasser sowie Hirschquelle Vital mit neuem Logo und neuen Etiketten ausgeliefert. Das einheitliche, moderne Design sorgt für eine hohe Wiedererkennung, der Hirsch als Wahrzeichen der Marke blieb ebenso wie Inhalt und Flasche erhalten. Neu und sofort erkennbar ist jetzt der "Teinacher" Mineralbrunnen als Absender. Die Marke Hirschquelle rundet die Teinacher-Produktfamilie ab, indem sie besonders gesundheitsbewusste und anspruchsvolle Käufer anspricht, und schafft dadurch neue Absatzpotenziale.
Die Marke Krumbach verzeichnete im Berichtsjahr eine leicht positive Absatz- und Umsatzentwicklung. Krumbach produziert ein umfassendes Angebot an Mineralwässern und Erfrischungsgetränken. Die Mineralwassermarke zeichnet sich durch ihre sanfte Mineralisierung und ihre starke Verankerung in der Herkunftsregion Allgäu aus. Kernzielgruppe sind aktive, verantwortungs- und gesundheitsbewusste Menschen und Familien.
Die regionale Bindung der Marke wird durch das Engagement bei vielen Projekten und Aktivitäten im Allgäu vertieft. So ist Krumbach Markenpartner der Allgäu GmbH, der offiziellen Dachorganisation für Standort und Tourismus im Allgäu. Darüber hinaus unterstützt Krumbach Kindergärten, Schulen sowie Vereine für Jugendarbeit und sponsert aktiv den Breitensport im Allgäu in unterschiedlichsten Disziplinen mit besonderem Fokus auf die Jugendförderung. Seit der Fußballsaison 2016/17 ist Krumbach auch offizieller Mineralwasserpartner des FC Augsburg in der ersten Fußball-Bundesliga und in den nächsten drei Jahren für die Lieferung des Mineralwassers in die WWK Arena zuständig. Bereits seit 2015 ist Krumbach
zudem Förderpartner des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbands DEHOGA Bayern.
Nachdem in den vergangenen Jahren der Fokus auf Sortimentserweiterungen lag, erfuhr Krumbach im Berichtszeitraum einen großen Markenrelaunch. Seit März 2017 sind sämtliche Mineralwassergebinde, Schorlen und Süßgetränke mit neuen Etiketten ausgestattet, die mit dem Schriftzug "Aus dem Allgäu" versehen sind und die Unternehmenswerte Qualität, Regionalität und Nachhaltigkeit widerspiegeln. Krumbach wird so dem Anspruch einer Premium-Marke gerecht und verleiht der Verbundenheit mit seiner Region deutlich Ausdruck. Auch das neue Krumbach-Logo enthält den Zusatz "Aus dem Allgäu" und macht die regionale Bindung der Marke noch sichtbarer. Zudem garantiert ein markanter Farbbogen die Wiedererkennbarkeit der einzelnen Sorten. Insgesamt wurde in 2017 die Präsenz in der Region weiter gestärkt und es werden auch in 2018 in den Kernabsatzgebieten Baden-Württemberg und Bayern in Gastronomie und Handel gezielt markenadäquate Werbe- und Verkaufsförderungsaktivitäten durchgeführt.
Niehoffs Vaihinger ist eine der führenden Saftmarken in Deutschland und kompetenter Partner des Getränkefachgroßhandels, der Gastronomie und der Hotellerie. Die B2B-Marke im Saftbereich zeichnet sich durch Exklusivität, Sortimentskompetenz, hervorragende Qualität, kontinuierliche Innovationen sowie eine attraktive Wertschöpfung beim Kunden aus. Bei Niehoffs Vaihinger sind sowohl die Systemgastronomie und Hotellerie als auch die Trend- und Szenegastronomie die Haupttreiber und Wachstumsträger. Mit einem breiten Sortiment von über 30 Sorten und einer langjährigen Erfahrung unterstreicht Niehoffs Vaihinger seinen Anspruch, vor allem im Barbereich der kompetente Partner zu sein. Niehoffs Vaihinger geht weiterhin den konsequenten Weg als umfassender Sortimentsanbieter von fruchthaltigen Getränken im Markt mit innovativen Konzepten zu agieren. So werden seit Anfang Januar 2018 zusammen mit einem österreichischen Hersteller vier Saftsorten in bekannter Niehoffs Vaihinger-Qualität in einer neuen, innovativen Getränke-Herstellungsanlage, dem sogenannten Fructomat,
angeboten. Die Säfte werden als Postmix-Konzentrat im Bag-in-Box-Behälter geliefert und vor Ort maschinell gemischt. Das neue, einzigartige Getränkesystem spart Verpackung, Lager und Logistik. Zudem wird laut Hersteller für die Kühlung mindestens 50 % weniger Energie im Vergleich zu verpackten Getränken (Dosen, Kartons, etc.) verbraucht. Das Produkt ist für den Einsatz in der Großgastronomie, Betriebskantinen, Freizeitparks und Hotellerie vorgesehen und unterstreicht die Sortimentskompetenz der Niehoffs Vaihinger Fruchtsaft GmbH. Um insbesondere den Vertrieb in der Szenegastronomie weiter auszubauen, wurde im Berichtszeitraum mit der 0,33-Liter-Longneck-Flasche ein neues Glas-Mehrweggebinde eingeführt. Und seit Mitte 2017 wird zusammen mit dem Hamburger Sternekoch und zukünftigen Markenbotschafter Karlheinz Hauser eine neue Foodcocktail-Karte entwickelt, zu der die Marke Niehoffs Vaihinger die entsprechenden Grundzutaten liefern wird. Das Projekt dient dem weiteren Ausbau der Reputation und Kompetenz als Exklusivmarke in der Gastronomie. Der Launch ist für Mitte 2018 geplant.
Niehoffs Vaihinger ist somit auf dem besten Weg, mit hoher Qualität und Cocktail-Kompetenz die eigene Position im Saftmarkt konsequent auszubauen.
Klindworth ist eine moderne Familien-Fruchtsaftmarke mit ansprechendem, frech-fröhlichen Design. Die Marke erfreut sich unter dem Motto "Auf ein Klindworth" hoher, vielversprechender Akzeptanz bei seinen Kunden und Partnern. Der regionale Fokus liegt auf Nord- und Westdeutschland. Die verstärkte Präsenz im organisierten Getränkeabholmarkt und im Lebensmitteleinzelhandel öffnet den Weg der Marke hin zur Familienmarke mit einer hohen Verfügbarkeit. Die Ausstattung setzt auf innovative Etiketten, freche und sympathische Sortennamen, hochwertige Individualglasflaschen und eine aus dem Markenauftritt heraus entwickelte Werbekampagne. Gleichzeitig bekennt sich Klindworth mit seinem breiten Sortiment von mehr als 25 Sorten zu höchsten Qualitätsansprüchen und ausgewählten natürlichen Zutaten. Eine moderne Homepage mit Filialfinder und eine interaktive Facebookseite versorgen die Kunden mit Gewinnspielen, Promotionsterminen und News rund um Klindworth.
In 2017 wurden die Werbemaßnahmen der Vorjahre fortgeführt. Dazu gehörte auch eine Plakat-Aktion mit 18 großformatigen Einzelplakaten verbunden mit einer Promotionstour in Nord- und Westdeutschland. Zudem wird das Sortiment kontinuierlich um vielversprechende Sorten und Gebinde erweitert. Dazu gehörte in 2017 der naturtrübe Rhabarber-Nektar RHABI. Anfang 2018 wurde das Sortiment zudem erstmals um Fruchtschorlen ergänzt. Die neuen Schorlen in den Geschmacksrichtungen Rhabarber, Apfelsaft und Traube-Maracuja werden in einer neuen 0,33-Longneck-Glasflasche und mit auffälligem Laschenverschluss für unterwegs angeboten. Ebenfalls neu und in der 0,33-Glas-Mehrweggebinde angeboten werden seit Frühjahr 2018 hochwertige Fruchtlimonaden. Die als "nade" in den Geschmacksrichtungen GELB, ROT und WEISS vermarkteten Limonaden kombinieren ausgefallene Fruchtsorten und schaffen dabei eine einzigartige Erfrischung mit besonders hohem Fruchtgehalt.
Merziger bietet ein zeitgemäßes Portfolio an Qualitätssäften. Im Fokus des Sortiments stehen Direktsäfte, bevorzugt aus Früchten der Region. Die Produkte richten sich an Familien sowie gesundheits- und qualitätsbewusste Haushalte. Hohe Qualität bei gleichzeitiger Schonung aller Ressourcen ist fester Bestandteil der Merziger-Philosophie.
Im Sinne dieses Qualitäts- und Nachhaltigkeitsanspruchs wurde das Merziger-Sortiment im Berichtszeitraum auf 100 % Glas-Mehrweggebinde umgestellt. Zudem setzt das Markenkonzept seit 2017 vollständig auf Regionalität und Herkunft. Die Marke Merziger fokussiert sich nun ausschließlich auf ihre Heimatregion, das Saarland, sowie das Nachbarbundesland Rheinland-Pfalz. Entsprechend wurde die Vermarktung in diesen Kernregionen intensiviert, wodurch bereits erste positive Effekte sichtbar sind.
Cocktail Plant steht für erstklassige alkoholfreie und -haltige trinkfertige Cocktails auf Basis der Niehoffs Vaihinger Fruchtsäfte und wird in 0,2-Liter-Mehrwegflaschen im Lebensmitteleinzelhandel, in Getränkeabholmärkten, Gastronomie und Hotellerie vertrieben. Das Cocktail Plant Sortiment umfasst
neun fertig gemixte Cocktails. In 2017 wurde das Sortiment zudem um vier Longdrink-Varianten ergänzt. Die Gestaltung der Etiketten mit besonderen Texten verführt den Konsumenten zum Besuch der interaktiven Cocktail Plant Facebookseite und Homepage. Vom Filialfinder über einen Online-Shop bis hin zum personalisierten Etikett und einer druckfertigen Getränkekarte bietet Cocktail Plant alles, was sich eine moderne, junge und kommunikative Zielgruppe wünscht. Unterstützt wird die Markenwahrnehmung durch eine umfangreiche endverbraucherorientierte PR-Kampagne. Insgesamt hat sich der Absatz seit dem Produktstart 2012 sehr positiv entwickelt und es zeichnet sich aufgrund des noch vorhandenen Marktpotenzials und der attraktiven Wertschöpfung für Kunden weiteres Wachstum ab. In 2018 wird Cocktail Plant verstärkt auf Streetfood-Festivals präsent sein und die Social-Media-Aktivitäten werden ausgeweitet.
Für die Marke afri und ihre Schwestermarke Bluna wurden in den vergangenen Jahren mehrere langfristig ausgelegte Konzessionspartnerschaften abgeschlossen, die vorsehen, dass Partnerunternehmen in festgelegten Konzessionsgebieten die Produktion und den Vertrieb der Marken afri und Bluna übernehmen. Im Zuge der Konzessionsvereinbarungen wurden die Marken afri und Bluna mit vergrößertem Sortiment auf eine breitere Basis gestellt. Und nicht nur in punkto Sorten, sondern auch im Bereich der Gebinde sind afri und Bluna für alle vertrieblichen Herausforderungen und Kundenwünsche gerüstet. Während man sich in der angesagten Szene-Gastronomie, in Bars und Lounges weiterhin auf die unverwechselbaren Individualflaschen besinnt, werden afri und Bluna über die Konzessionäre ebenso in verschiedenen Pre- und Postmixgebinden angeboten, um dem Bedarf aller Gastronomietypen gerecht zu werden. PET-Einweg-Gebinde bleiben weiterhin im Getränkefachmarkt und im Lebensmitteleinzelhandel präsent. Das erweiterte Sortiment, neue Kampagnen und eine erhöhte bundesweite Präsenz in Handel und Gastronomie im Zuge der nacheinander in Kraft tretenden Partnerschaften versprechen sowohl bei afri als auch bei Bluna ein deutliches Wachstumspotenzial und eine deutliche Steigerung der Markenbekanntheit. Ziel ist es, mit afri die drittstärkste Cola-Marke in Deutschland zu werden.
Um diesem Ziel einen weiteren Schritt näher zu kommen, wurde die Marke afri zum Jahreswechsel 2017/2018 einem kompletten Markenrelaunch unterzogen. Unter dem neuen Slogan "afri – die Popkultur Cola" wird der Kultstatus des Produkts in den Mittelpunkt der Vermarktung gestellt und mit modernen, afrischenden Konzepten und Kampagnen die junge großstädtische Zielgruppe angesprochen. Dabei wird auch bei afri verstärkt auf Social-Media-Kampagnen gesetzt.
Weitere Marken des Konzerns sind Lindavia, Kisslegger Allgäuquelle und Schloss Veldenz.
Die Konzernplanung und -steuerung erfolgt im Wesentlichen auf Basis der Kennzahlen Umsatz, EBIT (Ergebnis vor Steuern und Zinsen) und EBITDA (Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen). Zielsetzung der Unternehmensgruppe ist die nachhaltige Ergebnisverbesserung und der kontinuierliche Ausbau der Marktanteile in den höherpreisigen, margenstarken Markensegmenten.
Mit dem dezentralen Organisationsmodell, welches sich durch schlanke Strukturen und effiziente Abläufe auszeichnet, werden die operativen Tätigkeiten der einzelnen Gesellschaften eigenverantwortlich ausgeübt. Die KGaA setzt hierfür den strategischen Rahmen und sichert die Finanzierung sowie die Liquidität. Darüber hinaus konzentriert sie sich auf die Steuerung und Führung der operativen Unternehmenseinheiten über die kontinuierliche Auswertung von Ergebnisbeitrag, Marktstellung und Kosteneffizienz.
Die Weltwirtschaft war im Jahr 2017 von hoher Dynamik geprägt und wuchs nach Angaben des Internationalen Währungsfonds (IWF) um 3,7 % (2016: 3,2 %). In den Ländern der Eurozone betrug der Anstieg der Wirtschaftsleistung rund 2,4 %. Die deutsche Wirtschaft wuchs im Berichtszeitraum bereits das achte Jahr in Folge. Mit 2,5 % fiel das Wachstum zudem überdurchschnittlich stark aus (2016: 1,9 %).
Der private Konsum hatte weiterhin wesentlichen Anteil an der positiven Wirtschaftsentwicklung in Deutschland und legte laut Statistischem Bundesamt im Berichtsjahr um 3,6 % zu. Dafür entscheidend war der Anstieg der verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte um 3,9 %. Allerdings wurde bei den Verbraucherpreisen in Deutschland mit durchschnittlich 1,8 % der höchste Zuwachs seit 2012 verbucht (2016: 0,5 %).
Auf Basis einer Rekorderwerbstätigkeit und stabilem privaten Konsum entwickelte sich der Einzelhandel nach Angaben des Handelsverbands Deutschland (HDE) in 2017 ebenfalls positiv. Branchenübergreifend wuchs der Einzelhandel um insgesamt 2,6 %. Im Lebensmittelhandel fiel das Wachstum laut HDE mit 1,8 % etwas geringer aus. Auch das Gastgewerbe in Deutschland entwickelte sich im Berichtszeitraum positiv. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts setzten Hotellerie und Gastronomie demnach im abgelaufenen Jahr rund 2,9 % mehr als im Vorjahr um. Preisbereinigt wurde jedoch nur ein Wachstum von 0,9 % verbucht.
Der Absatz alkoholfreier Getränke (AfG) sank im Gesamtjahr 2017 nach Berechnungen des Haushaltspanels der GfK um 1,9 % (2016: -1,2 %). Dabei war in allen Teilsegmenten ein Rückgang zu beobachten. Im Wassersegment verringerte sich der Absatz um 1,9 % (2016: -0,1 %). Während Wasser ohne Kohlensäure ein erneutes kräftiges Absatzplus von 5,2 % aufwies, ging der Absatz von Wasser mit wenig Kohlensäure um 3,7 % und von Wasser mit viel Kohlensäure um 3,9 % zurück. Der Verband Deutscher Mineralbrunnen (VDM), in dem rund 200 deutsche Mineralbrunnenbetriebe Mitglied sind, ermittelte in einer ersten Hochrechnung für das Mineral- und Heilwassersegment eine stabile Absatzentwicklung in 2017. Mit 11,3 Milliarden Litern wurde der Rekordwert des Vorjahres gehalten. Auch der Absatz von Mineralbrunnen-Erfrischungsgetränken bewegte sich auf Vorjahresniveau, so dass der Gesamtabsatz der Branche nach den vorläufigen Berechnungen erneut 14,8 Milliarden Liter betrug.
Eigene Darstellung, Quelle: GfK
Im Segment Fruchthaltige Getränke (FHG) ermittelte die GfK im Berichtszeitraum einen Absatzrückgang von 2,8 % (2016: -2,9 %). Dabei fielen die Einbußen mit 7,9 % bei den Fruchtnektaren besonders deutlich aus. Auch die Warengruppen Fruchtsaft (-1,2 %) und Fruchtsaftgetränke (-3,3 %) verzeichneten sinkende Absätze. Die Warengruppe Smoothies konnte mit einem Plus von 14,4 % erneut stark zulegen.
Im Segment Carbonated Soft Drinks (CSD) waren ebenfalls erneut Absatzeinbußen zu verzeichnen. Insgesamt wurden 0,9 % weniger kohlensäurehaltige Süßgetränke in 2017 abgesetzt (2016: -1,0 %). Während sich der Absatz von Cola- und Cola-Mix-Getränken annähernd auf Vorjahresniveau halten konnte (-0,2 %), sank der Absatz von Limonaden um 3,2 %.
Nach einem deutlichen Rückgang im Vorjahr (-7,1 %) waren Bittergetränke im Jahr 2017 mit einem Zuwachs von 7,9 % wieder deutlich stärker gefragt.
Die restlichen AfG-Segmente verbuchten einen deutlichen Rückgang beim Absatz von 3,9 %. Nur in der Warengruppe Energy Drinks waren dabei Zuwächse zu verzeichnen. Hier erhöhte sich der Absatz um 5,3 %. Alle anderen Warengruppen sanken in der Gunst der Konsumenten. Dabei waren die Einbußen mit 8,5 % bei den Schorlen besonders deutlich, gefolgt von Wasser Plus (-3,8 %), Sportgetränken (-3,8 %), Eistee (-3,5 %), Nearwater (-2,5 %) und Flavored Water (-2,3 %).
Die eingesetzten Verpackungsarten bei Mineral- und Heilwasser haben sich wie bereits in den Vorjahren auch im Berichtszeitraum nur marginal verändert. Nach ersten Hochrechnungen des VDM stieg der Marktanteil der PET-Einweggebinde in 2017 im Vergleich zum Vorjahr leicht auf 48,1 %, während sich die Anteile von PET-Mehrweg auf 19,1 % und
(Mineral- und Heilwasser sowie Erfrischungsgetränke)
Hinweis: Die Angaben für 2017 basieren auf vorläufigen Umfragen des VDM bei seinen Mitgliedsunternehmen und werden im Jahresverlauf weiter angepasst. Die hier dargestellten finalen VDM-Marktdaten der Jahre 2014 bis 2016 können daher von den in den Geschäftsberichten der Vorjahre genannten vorläufigen Daten abweichen.
von PET-Zweiweg (PETCYCLE) auf 8,8 % jeweils geringfügig verringerten. Der Marktanteil von Glas-Mehrweggebinden stieg leicht auf 23,7 %. Darin eingeschlossen sind auch Individualglasgebinde für die Gastronomie und den Handel, die sich bei anspruchsvollen Verbrauchern steigender Beliebtheit erfreuen.
Im FHG-Segment wird der überwiegende Teil der Produkte nach wie vor in Einwegverpackungen abgesetzt. Laut GfK wurden 2017 insgesamt 93,7 % aller fruchthaltigen Getränke in Einweggebinden verkauft. Auf PET-Einweggebinden entfiel ein Marktanteil von 51,9 % und auf Karton- bzw. Weichpackeinweg 40,8 %. Glas-Einweggebinde wiesen lediglich einen Marktanteil von 1,0 % auf. Der Anteil von Mehrweggebinden stieg leicht auf 6,3 %. Im GfK-Haushaltspanel ist allerdings der Absatz in Gastronomie und Hotellerie, in denen die Glas-Mehrweggebinde vorherrschend sind, nicht erfasst.
Der Konzernabschluss und der Jahresabschluss der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA zum 31. Dezember 2017 wurden nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) aufgestellt.
Im Mittelpunkt des Geschäftsjahres 2017 stand die Umsetzung des neuen, im Dezember 2016 beschlossenen und bis 2019 laufenden Investitionsprogramms in Höhe von insgesamt 52 Mio. €. Ziel des Investitionsprogramms ist die Stärkung der strategischen Kernmarken der Gruppe, insbesondere durch den Ausbau von Kapazitäten im Glas-Mehrwegbereich. Schwerpunkte bilden dabei die Produktionsstandorte für die Niehoffs Vaihinger Fruchtsaftmarken und die Teinacher-Marken. Dazu wurde für rund 9 Mio. € eine neue, zusätzliche Füllanlage für Glasflaschen am Standort Bad Teinach-Zavelstein errichtet. Diese Anlage ging im Mai 2017 offiziell in Betrieb und versetzt das Unternehmen in die Lage, der steigenden Nachfrage für die wachsende Produktpalette mit erhöhten Kapazitäten zu begegnen. Auch die Abfüllung in Lauterecken wird neu konzeptioniert und eine neue Glasabfüllanlage errichtet. Dazu erfolgte zunächst der Bau einer neuen Halle, gefolgt von der Anlieferung und dem Aufbau der Technik. Aktuell befindet sich die neue Abfüllanlage im Probebetrieb und wird offiziell im Juni 2018 eingeweiht werden. Die Investitionssumme für die Abfüllanlage am Standort Lauterecken beläuft sich auf rund 10 Mio. €. Hinzu kommen rund 2,5 Mio. € für Gebäude und Infrastruktur.
Auf der ordentlichen Hauptversammlung der Gesellschaft am 22. Juni 2017 wurden alle Tagesordnungspunkte mit großer Mehrheit entsprechend den Empfehlungen der Verwaltung beschlossen. Dazu gehörte auch der Vorschlag von Aufsichtsrat und persönlich haftender Gesellschafterin, aus dem Bilanzgewinn der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA in Höhe von rund 5,6 Mio. € eine Dividende von 0,31 € je Stammaktie und von 0,39 € je Vorzugsaktie für das Geschäftsjahr 2016 auszuschütten. Die Auszahlung der Dividende erfolgte am 27. Juni 2017. Unter Berücksichtigung der zu diesem Zeitpunkt von der Gesellschaft gehaltenen Anteile betrug die Ausschüttungssumme 2,7 Mio. €. Dem Gewinnvortrag wurden 2,9 Mio. € zugeführt. Die anwesenden Aktionäre honorierten den erfolgreichen Geschäftsverlauf und sprachen dem Management und Aufsichtsrat ihr Vertrauen aus.
Mit Beschluss vom 15. Dezember 2017 gab die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA bekannt, von ihrem Recht zum Erwerb der Marken afri und Bluna mit Wirkung zum 31. Dezember 2019 Gebrauch zu machen. Die Marken afri und Bluna wurden im Zuge eines in den vergangenen Jahren etablierten Konzessionärsmodells mit einem vergrößerten Sortiment auf eine breitere Basis gestellt. Hierdurch wird sukzessive eine gesteigerte bundesweite Präsenz der Marken afri und Bluna in Handel und Gastronomie erreicht, neue Absatzmärkte und Marktanteile gewonnen und die Markenbekanntheit insgesamt erhöht.
Durch den Beschluss der außerordentlichen Hauptversammlung am 24. November 2015 wurde die persönlich haftende Gesellschafterin ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 23. November 2020 ganz oder in Teilbeträgen einmalig oder mehrmalig um bis zu insgesamt 11.193.728 € gegen Bar- und / oder Sacheinlagen durch Ausgabe von neuen, auf den Inhaber lautenden nennbetragslosen Stammaktien zu erhöhen (genehmigtes Kapital 2015). Mit der Ermächtigung ist die Gesellschaft in der Lage, möglichen künftigen Finanzbedarf schnell und flexibel zu decken.
Im Frühjahr 2017 gab Frank Scheidemann, Geschäftsführer der Karlsberg International Getränkemanagement GmbH, der persönlich haftenden Gesellschafterin der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA, seinen Abschied aus der Unternehmensgruppe zum Jahresende 2017 bekannt. Auf ihn folgte zum 1. Januar 2018 Martin Adam. Martin Adam ist bereits seit Mai 2017 als CFO der Karlsberg Holding GmbH in Homburg tätig. Zweiter Geschäftsführer der Karlsberg International Getränkemanagement GmbH ist weiterhin Dr. Hans-Georg Eils.
Im Aufsichtsrat legte das langjährige Mitglied Friedrich Niehoff mit Wirkung zum 12. Februar 2017 sein Amt nieder. Auf der ordentlichen Hauptversammlung am 22. Juni 2017 wurde mit Fritz Engelhardt für den Zeitraum bis zur Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2018 ein neues Mitglied bestellt.
Die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach-Gruppe erzielte im Berichtszeitraum nach einem erfreulich verlaufenen Jahresauftakt und einem guten Sommerabsatz, jedoch einem unterdurchschnittlich verlaufenen Jahresendgeschäfts, insgesamt Umsatzsteigerungen.
SAFT IN SEINER FEINSTEN FORM WWW.NIEHOFFS-VAIHINGER.DE
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| Konzernertragslage (in T€) | 2017 | 2016 | +/- |
|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 142.145 | 139.830 | 2.315 |
| Waren- und Materialeinsatz | -53.165 | -50.258 | -2.907 |
| Rohertrag | 88.980 | 89.572 | -592 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 4.347 | 2.573 | 1.774 |
| Personal | -27.838 | -29.814 | 1.976 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -45.539 | -45.872 | 333 |
| EBITDA | 19.951 | 16.459 | 3.492 |
| Abschreibungen | -11.355 | -11.874 | 519 |
| EBIT | 8.596 | 4.585 | 4.011 |
| Finanzergebnis | -26 | 166 | -192 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | 8.570 | 4.751 | 3.819 |
| Steuerergebnis | 1.177 | -385 | 1.562 |
| Konzernjahresergebnis | 9.747 | 4.366 | 5.381 |
| Verlustvortrag | 0 | -1.119 | 1.119 |
| Ausschüttung an Aktionäre | -2.654 | -2.364 | -290 |
| Nicht beherrschende Anteile | -844 | -849 | 5 |
| Konzernbilanzgewinn | 6.248 | 34 | 6.215 |
Insbesondere im Segment Mineralwasser und Erfrischungsgetränke waren entgegen des rückläufigen Markttrends zum Teil deutliche Zuwächse zu verzeichnen. Das Saftsegment konnte sich dem allgemeinen Markttrend nicht entziehen. Der Umsatz lag infolge von Preisanpassungen jedoch nur geringfügig unter Vorjahresniveau. Aus der insgesamt positiven Absatzentwicklung der Kernmarken resultierte eine Umsatzsteigerung im Konzern um 2,3 Mio. € auf einen Jahresumsatz von 142,1 Mio. €.
Der überproportionale Anstieg des Materialaufwandes hat verschiedene Gründe. Einerseits waren bei den Roh-, Hilfsund Betriebsstoffen (RHB) im Vergleich zum Vorjahr teilweise deutliche Preissteigerungen zu verzeichnen. Zudem beeinflussten erhöhte Aufwendungen für bezogene Leistungen wie Frachtkosten das Rohergebnis negativ. Im Rahmen der Umsetzung der Investitionsprojekte fielen zudem einmalige investitionsbedingte Zusatzaufwendungen an.
Die sonstigen betrieblichen Erträge lagen mit 4,3 Mio. € (Vorjahr: 2,6 Mio. €) deutlich über dem Wert des Vorjahres. Der Anstieg ist insbesondere auf Erträge aus der Anpassung von Pfandrückstellungen sowie aus Gewinnen aus Anlageverkäufen zurückzuführen.
Der Personalaufwand reduzierte sich bei leicht rückläufiger Beschäftigtenzahl trotz noch enthaltener Aufwendungen für Rückstellungsdotierungen für Abfindungen und Abschlüsse von Altersteilzeitverträgen (1,2 Mio. €) um 2,0 Mio. € auf 27,8 Mio. €. Der Personalaufwand des Vorjahres war durch Restrukturierungskosten im Wesentlichen für die Schließung des Standorts Bad Überkingen in Höhe von 2,6 Mio. € belastet.
Die Abschreibungen gingen trotz der planmäßig erhöhten Investitionstätigkeit um 0,5 Mio. € auf 11,4 Mio. € zurück, da gleichzeitig ein Teil der Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände auslief.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 45,5 Mio. € lagen leicht unter Vorjahresniveau (45,9 Mio. €). Während Aufwendungen für Instandhaltung reduziert werden konnten, wurden in den Bereichen Marketing und Vertrieb deutlich erhöhte Budgets zur weiteren Stärkung der ertragsstarken Kernmarken eingesetzt. Durch fokussierte Markenkommunikation und eine nationale Vertriebsorganisation im Verbund wird die Distribution der Marken und die Präsenz am Point of Sale weiter verbessert, so dass auch für die kommenden Jahre gute Wachstumsperspektiven erwartet werden.
Wie im Vorjahr wurde im Berichtszeitraum ein nahezu ausgeglichenes Finanzergebnis erzielt. War das Vorjahr maßgeblich durch die Anpassung des Rechnungszinses zur Dotierung der Pensionsrückstellungen in hohem Maße positiv beeinflusst gewesen, ergab sich im Geschäftsjahr 2017 eine höhere Verschuldung. Dies ist primär auf die erhöhte Investitionstätigkeit zurückzuführen, die mit einer erhöhten Kapitalaufnahme und folglich mit gestiegenen Zinsaufwendungen in Höhe von 2,1 Mio. € (Vorjahr: 0,5 Mio. €) verbunden war. Gegenläufig wirkte ein Anstieg der Zinserträge aus gewährten Darlehen und Steuerforderungen von 0,8 Mio. € auf 2,3 Mio. €.
Das im Berichtszeitraum angefallene positive Steuerergebnis in Höhe von 1,2 Mio. € ist durch einmalige Sondereffekte in Höhe von insgesamt 2,4 Mio. € positiv beeinflusst. Dies ist in der prognostizierten positiven Geschäftsentwicklung in den nächsten fünf Jahren begründet, wonach aktive latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge in diesem Zeitraum voraussichtlich genutzt werden können, die jedoch entsprechend der Ausnutzung der weiter vorhandenen Verlustvorträge in den nächsten Jahren aufzulösen sind. Zudem erfolgte im Berichtsjahr eine außerordentlich hohe Steuererstattung aus Vorjahren. Die sonstigen Steuern in Höhe von -0,8 Mio. € waren dagegen im Wesentlichen aufgrund einmalig enthaltener Steuernachzahlungen in hohem Maße belastet.
Das im Geschäftsjahr 2017 erwirtschaftete Konzernergebnis belief sich auf 9,7 Mio. € und lag damit deutlich über dem Vorjahreswert (4,4 Mio. €). Dafür ausschlaggebend waren neben der operativen Entwicklung reduzierte Personalaufwendungen. Zum anderen wurden Sondereffekte in Höhe von insgesamt 3,5 Mio. € verbucht. Dies betrifft neben erhöhten sonstigen betrieblichen Erträgen vor allem den bereits erläuterten einmaligen Steuereffekt. Einmalig belastend wirkten hingegen noch enthaltene Restrukturierungsaufwendungen, u.a. im Zusammenhang mit der Schließung des Standortes Bad Überkingen.
Die operativen Konzernergebniskennzahlen EBITDA und EBIT lagen bei 20,0 Mio. € (Vorjahr: 16,5 Mio. €) respektive 8,6 Mio. € (Vorjahr: 4,6 Mio. €). Damit konnte die positive Ertragsentwicklung der Vorjahre im abgelaufenen Geschäftsjahr fortgeführt und das Ergebnis nochmals deutlich verbessert werden. Zum Bilanzstichtag ergibt sich daraus ein Konzernbilanzgewinn von 6,2 Mio. € (2016: 0,03 Mio. €). Das Ergebnis je Stammaktie betrug im Berichtsjahr 1,18 € (Vorjahr: 0,52 €) und je Vorzugsaktie 1,26 € (Vorjahr: 0,60 €).
Der Konzernumsatz in Höhe von 142,1 Mio. € lag wie prognostiziert leicht (+1,7 %) über dem Niveau des Vorjahres.
Infolge der positiven operativen Geschäftsentwicklung wurde die Prognose für das Geschäftsjahr 2017 von einer Steigerung bei EBITDA und EBIT im jeweils einstelligen Prozentbereich bereits im August 2017 deutlich nach oben korrigiert. Auf-
Die wesentlichen Ergebniskennzahlen (in Mio. €)
grund der bereits beschriebenen Sondereffekte lagen sowohl das EBITDA (20,0 Mio. €) als auch das EBIT (8,6 Mio. €) zum Jahresende schlussendlich sogar noch leicht über den aktualisierten Erwartungen (EBITDA: 19 Mio. €, EBIT: 7 Mio. €), aber insgesamt im Rahmen der neuen Prognose.
Die Ertragslage im Jahresabschluss der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA zeigt folgende Entwicklung:
Die Umsatzerlöse gingen im Berichtsjahr um 1,8 Mio. € auf nun 3,3 Mio. € deutlich zurück. Aufgrund realisierter Kosteneinsparungen in nennenswertem Umfang wurde die Weiterberechnung von Konzernleistungen an die operativen Gesellschaften angepasst. Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 0,5 Mio. € lagen nahezu auf dem Niveau des Vorjahres. Empfangene Dienstleistungen und Lizenzaufwendungen von verbundenen Unternehmen, ausgewiesen als Aufwendungen für bezogene Leistungen, reduzierten sich von 3,6 Mio. € auf 2,9 Mio. €. Der Personalaufwand reduzierte sich dagegen deutlich um 0,8 Mio. € auf 0,1 Mio. €. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 3,4 Mio. € konnten signifikant reduziert werden (Vorjahr: 4,5 Mio. €), maßgeblich bedingt durch deutlich geringere Verwaltungskosten.
Das Finanzergebnis liegt unter Berücksichtigung der deutlich erhöhten Beteiligungsergebnisse der operativen Tochtergesellschaften signifikant über dem Vorjahresergebnis. Zudem war das Zinsergebnis im Berichtsjahr aufgrund einer außerordentlich hohen Steuererstattung aus Vorjahren begünstigt, dessen Zinsanteil in den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen ausgewiesen wurde. Auch erhöhte Zinserträge aus gewährten Darlehen wirkten sich positiv auf das Finanzergebnis aus. Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen stiegen infolge der erhöhten Investitionstätigkeit der Gruppe und der daraus resultierenden erhöhten Verschuldung deutlich.
Nach Verrechnung der Finanz- und Beteiligungsergebnisse und Steuern ergibt sich ein Jahresüberschuss von 7,2 Mio. € (Vorjahr: 4,0 Mio. €). Unter Berücksichtigung des nach der Dividendenzahlung verbleibenden Gewinnvortrages von 2,9 Mio. € ergibt sich ein Bilanzgewinn von 10,0 Mio. €.
Infolge der dargestellten Entwicklung konnte der Jahresüberschuss um 3,2 Mio. € gesteigert werden. Auch die operativen Kennzahlen EBIT und EBITDA (jeweils 6,0 Mio. € gegenüber 3,4 Mio. € im Vorjahr) konnten verbessert werden und lagen deutlich über den prognostizierten Werten.
Der Konzern umfasst als wesentliche operative Tochtergesellschaften die Mineralbrunnen Teinach GmbH, die Mineralbrunnen Krumbach GmbH sowie die Niehoffs Vaihinger Fruchtsaft GmbH.
Die Mineralbrunnen Teinach GmbH beinhaltet die Marken Teinacher, Hirschquelle und Cilly. Der Umsatz der Gesellschaft lag in 2017 bei 45,8 Mio. € (Vorjahr: 43,5 Mio. €). Im Berichtsjahr beschäftigte die Gesellschaft im Durchschnitt 123 Mitarbeiter, davon drei Auszubildende.
Die Mineralbrunnen Krumbach GmbH produziert ein umfassendes Angebot an Mineralwässern und Erfrischungsgetränken. Zum Portfolio der Gesellschaft gehören die Marken Krumbach und Kisslegger. In 2017 verzeichnete die Gesellschaft einen Umsatz in Höhe von 37,2 Mio. € (Vorjahr: 37,3 Mio. €). Im Berichtsjahr beschäftigte die Gesellschaft im Durchschnitt 135 Mitarbeiter, davon drei Auszubildende.
Die Niehoffs Vaihinger Fruchtsaft GmbH vertreibt die Marken Niehoffs Vaihinger, Klindworth, Merziger, Lindavia, Schloss Veldenz, DCide, Barmade und Cocktail Plant. Der Umsatz betrug im Berichtsjahr 65,0 Mio. € (Vorjahr: 64,1 Mio. €). Im Jahr 2017 beschäftigte die Niehoffs Vaihinger Fruchtsaft GmbH im Durchschnitt 117 Mitarbeiter, davon zwei Auszubildende.
Vor dem Hintergrund der deutlichen Verbesserung der Ertragslage und insbesondere der positiven Cashflow-Entwicklung hatte die Gesellschaft im Dezember 2016 beschlossen, ihre konzernübergreifende Investitionstätigkeit in den Geschäftsjahren 2017 bis 2019 auf insgesamt 52 Mio. € deutlich zu erhöhen. Hierzu zählt die Installation einer neuen hochflexiblen Mehrwegglasanlage am Standort Bad Teinach-Zavelstein, die im Mai 2017 in Betrieb ging und an die sich die Modernisierung der bestehenden Glasanlage anschließen wird. Zudem wird am Standort Lauterecken eine neue hocheffiziente und flexible Mehrwegglasanlage in der ersten Jahreshälfte 2018 in Betrieb gehen. Ein Großteil dieser Investitionen wurde bereits im Geschäftsjahr 2017 getätigt und als geleistete Anzahlungen bilanziert.
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Neben diesen technischen Großinvestitionen betrafen die weiteren Zugänge Marktinvestitionen in neue Gebinde sowie weitere Anlageninvestitionen zur Effizienz- und Produktivitätssteigerung.
Die Investitionen ins Anlagevermögen betrugen insgesamt 27,1 Mio. € und lagen deutlich über dem Niveau der Vorjahre.
Die langfristigen finanziellen Mittel sind in einem Spezialfonds gebündelt. Zum Bilanzstichtag betrug der bilanzierte Wert des Spezialfonds unverändert 7,9 Mio. €.
Die Gesamtfinanzierung des Konzerns wird über die KGaA gesteuert, die im Rahmen eines konzerninternen Cash-Poolings den Konzerngesellschaften ausreichend liquide Mittel zur Verfügung stellt. Neben der Innenfinanzierung aus dem generierten Cashflow stehen ausreichende Kontokorrentlinien in Höhe von 11,0 Mio. € zur Verfügung, die zum Bilanzstichtag in Höhe von 1,0 Mio. € in Anspruch genommen waren. Zudem bestanden zum 31. Dezember 2017 liquide Mittel in Höhe von 1,8 Mio. €.
Zur teilweisen Refinanzierung für das Investitionsprogramm 2017 war Ende 2016 eine bankenunabhängige Finanzierung in Form einer Namensschuldverschreibung über insgesamt 25 Mio. € vertraglich abgeschlossen worden, die im Dezember 2024 fällig ist. Zur Besicherung verweisen wir auf die Angaben im Anhang. Die mit der Finanzierung verknüpften finanziellen Kennzahlen (Covenants) zur Ausnutzung der gewährten Kreditlinien wurden im laufenden Jahr jederzeit erfüllt. Im Berichtsjahr und für das laufende Geschäftsjahr stand bzw. steht somit jederzeit ausreichend Liquidität zur Verfügung.
Die Unternehmensgruppe konnte im Geschäftsjahr 2017 den Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit infolge der verbesserten Ertragssituation signifikant auf 23,02 Mio. € nach 18,2 Mio. € im vergleichbaren Vorjahreszeitraum steigern.
Der Cashflow aus Investitionstätigkeit lag aufgrund der realisierten Sachanlagenzugänge (-27,1 Mio. €) sowie der erhöhten Darlehensgewährung an einen Aktionär (-7,0 Mio. €) bei -32,3 Mio. € (Vorjahr: -17,5 Mio. €).
Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von 9,5 Mio. € (Vorjahr: 5,6 Mio. €) war vornehmlich geprägt durch Auszahlungen an die Aktionäre (- 2,7 Mio. €) und Minderheitsgesellschafter (- 1,7 Mio. €) sowie durch die Aufnahme von langfristigen Finanzschulden in Höhe von 15 Mio. €.
Aus den vorstehenden Erläuterungen ergab sich im Berichtsjahr in Summe eine Erhöhung des Finanzmittelfonds von 0,3 Mio. €. Die liquiden Mittel und die kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beliefen sich zum Bilanzstichtag auf einen positiven Saldo von 0,8 Mio. € (Vorjahr: 0,5 Mio. €). In 2017 stand jederzeit ausreichend freie Liquidität zur Verfügung. Aufgrund ausreichender freier Kreditlinien war die Gesellschaft jederzeit in der Lage, ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen.
Die Bilanzsumme des Konzerns erhöhte sich infolge der deutlich gestiegenen Investitionstätigkeit und höheren Forderungen bei gleichzeitig gestiegenen Finanzverbindlichkeiten zum Bilanzstichtag um 22,8 Mio. € auf 141,8 Mio. € deutlich. Die übrigen wesentlichen Bilanzposten entwickelten sich im Vergleich zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2017 wie folgt:
Im Anlagevermögen nahmen die immateriellen Vermögensgegenstände, die vornehmlich Marken- und Belieferungsrechte ausweisen, durch planmäßige Abschreibungen um 1,7 Mio. € ab. Die bereits geleisteten Anzahlungen für Großprojekte wie bspw. die neu konzipierte Abfülllinie am Produktionsstandort der Niehoffs Vaihinger Fruchtsaft GmbH in Lauterecken sowie die im Mai 2017 in Betrieb genommene neue Glasanlage am Standort Bad Teinach-Zavelstein führten dazu, dass das Sachanlagevermögen um 17,2 Mio. € auf 57,6 Mio. € stieg. Das Finanzanlagevermögen reduzierte sich gegenüber Vorjahr nur geringfügig auf 10,3 Mio. €.
Im Umlaufvermögen ging das Vorratsvermögen durch den Bestandsabbau bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie den unfertigen Erzeugnissen um insgesamt 0,8 Mio. € auf 13,0 Mio. € zurück. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen ist ein Darlehen gegenüber einem Mehrheitsaktionär von 32,0 Mio. € enthalten. Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von 3,6 Mio. € lagen rund 0,9 Mio. € unter Vorjahresniveau. Die liquiden Mittel beliefen sich auf 1,8 Mio. € und lagen damit 0,3 Mio. € über den am Bilanzstichtag 31. Dezember 2016 (1,5 Mio. €). Die aktiven latenten Steuern stiegen infolge der erforderlichen Zuführungen um 2,3 Mio. € auf 9,6 Mio. € deutlich an.
Auf der Passivseite erhöhte sich das Eigenkapital unter Berücksichtigung der Ausschüttung der Dividende an die Aktionäre (2,7 Mio. €) und der Ausschüttung an nicht beherrschende Anteile Dritter (1,8 Mio. €) aufgrund des Konzern-Jahresüberschusses (9,7 Mio. €) um 5,3 Mio. € auf 60,4 Mio. €. Die Eigenkapitalquote lag zum Ende des Berichtszeitraums trotz der deutlich erhöhten Bilanzsumme mit 42,6 % nach wie vor auf einem sehr hohen Niveau. Bei den Rückstellungen wurde ein Anstieg um 0,9 Mio. € auf 43,4 Mio. € verzeichnet.
Der Anstieg der Verbindlichkeiten um rund 16,9 Mio. € auf 37,4 Mio. € ist nahezu ausschließlich auf die restliche Auszahlung von 15,0 Mio. € der Ende 2016 aufgenommenen Namensschuldverschreibung über insgesamt 25 Mio. € zurückzuführen, die der Finanzierung des Investitionsprogramms dient.
In der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA lag die Bilanzsumme mit 94,5 Mio. € rund 5,3 Mio. € über dem Wert des Vorjahres. Beim Anlagevermögen in Höhe von 29,3 Mio. € wurde unter Berücksichtigung von Investitionen und planmäßigen Abschreibungen nahezu das Vorjahresniveau erreicht.
Die Forderungen gegen verbundenen Unternehmen wiesen ein gewährtes Darlehen in Höhe von 32,0 Mio. € an einen Mehrheitsaktionär aus. Zum Vorjahresstichtag 2016 waren 25,0 Mio. € in Anspruch genommen worden. Die sonstigen Vermögensgegenstände reduzierten sich infolge der jährlichen Einzahlung aus dem Körperschaftsteuerguthaben auf 1,3 Mio. €. Die liquiden Mittel lagen zum Stichtag bei 1,8 Mio. € und damit 0,3 Mio. € höher als im Vorjahr.
Der erhöhte Jahresüberschuss in Höhe von 7,2 Mio. € führte zu einer Steigerung des Bilanzgewinns und demzufolge zu einem deutlich höheren Eigenkapital. Die Eigenkapitalquote liegt mit 62,7 % weiterhin auf einem außerordentlich hohen Niveau. Die Rückstellungen in Höhe von 2,4 Mio. € veränderten sich unter Berücksichtigung der Verrechnung von Deckungsvermögen mit den Pensionsverpflichtungen zum 31. Dezember 2017 nur geringfügig gegenüber dem Vorjahreswert.
Die Verbindlichkeiten stiegen 2017 um 0,7 Mio. € auf 32,9 Mio. €. Dies ist auf die o.g. restliche Auszahlung der im Vorjahr aufgenommenen Namensschuldverschreibung zurückzuführen, die aber weitestgehend durch eine deutliche Rückführung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen kompensiert wurde.
Der Hauptversammlung im Jahr 2018 wird vorgeschlagen, aus dem Bilanzgewinn der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA in Höhe von 10,0 Mio. € eine Dividende von 0,35 € je Stammaktie und von 0,43 € je Vorzugsaktie für das Geschäftsjahr 2017 auszuschütten. Die Ausschüttungssumme der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA wird bei entsprechendem Beschluss durch die Hauptversammlung unter Berücksichtigung der aktuell durch die Gesellschaft gehaltenen, nicht dividendenberechtigten Anteile 3.012.479,05 € betragen. Demzufolge werden in Summe 7.035.755,98 € auf neue Rechnung vorgetragen.
*2017 vorbehaltlich der Zustimmung durch die Hauptversammlung im Jahr 2018
Der Kurs der Aktien betrug zum 31. Dezember 2017 bei den Stammaktien 16,80 € (31. Dezember 2016: 16,30 €) und bei den Vorzugsaktien 9,90 € (31. Dezember 2016: 8,05 €). Damit erhöhte sich die stichtagsbezogene Marktkapitalisierung der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA im Berichtszeitraum um 6,0 % auf 127,76 Mio. € per 31. Dezember 2017 (31. Dezember 2016: 120,54 Mio. €).
Die Geschäftsführung der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA hat für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017 einen Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen gemäß § 312 AktG aufgestellt. Der Bericht enthält folgende Schlusserklärung:
"Unsere Gesellschaft hat bei den im Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften nach den Umständen, die uns zum Zeitpunkt, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, bekannt waren, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten und ist dadurch nicht benachteiligt worden."
Im Jahresdurchschnitt 2017 beschäftigte der Konzern inklusive Teilzeitbeschäftigten und Aushilfen 422 Mitarbeiter (2016: 429 Mitarbeiter), davon 8 Auszubildende (2016: 9 Auszubildende).
Die erhöhte operative Eigenständigkeit der einzelnen Brunnenstandorte und der Fruchtsaftbetriebe erfordert eine gezielte, konzernweite Personalentwicklung, damit gemeinsame Standards umgesetzt, Erfahrungen ausgetauscht und so für die Unternehmensentwicklung genutzt werden können.
Zudem ist sich der Konzern bewusst, wie wichtig die Zusammenarbeit, das Engagement und die Motivation der Menschen im Konzern sind. Eine positive Identifikation der Mitarbeiter mit dem Konzern, den Marken und Produkten sowie den Kollegen wird maßgeblich durch die Führungskräfte beeinflusst.
Der Konzern arbeitet an einer sich ständig verbessernden, dialogorientierten Unternehmenskultur, fördert den standortübergreifenden Austausch der Mitarbeiter und schafft damit auch eine Basis für die fachliche und soziale Entwicklung der Mitarbeiter. Die operativen Tochtergesellschaften sind zertifizierte Ausbildungsbetriebe und investieren nachhaltig in Fortbildungsmöglichkeiten ihrer Belegschaften.
In den Marktsegmenten des Konzerns besteht ein intensiver Preiswettbewerb und damit hoher Margendruck. Daraus ergeben sich zwei Handlungsfelder für Innovationen, die die Unternehmensgruppe konsequent verfolgt:
Im besonders wettbewerbsintensiven Mineralwassermarkt sind permanente Anpassungen hinsichtlich effizienter Prozesse gefragt, um die Kosten weiter zu senken. So konzentrieren
sich die eigenen Innovationsaktivitäten auf eine hocheffiziente Anlagentechnik, den Rohstoffeinsatz, die Ressourcenschonung und auf effiziente und flexible Prozessabläufe. Dazu zählen ein optimierter Materialeinsatz und Kostenoptimierungen in Kombination mit effizienten Produktions-, Logistikund Vertriebsprozessen. Insgesamt zielt die Prozessoptimierung auf eine nachhaltige, wettbewerbsfähige Kostenstruktur und unterstützt so die Ertragssicherung des Konzerns.
Mit klaren Markenprofilen und einer konsequenten Markenpflege verankert die Unternehmensgruppe ihre Produkte nachhaltig im Markt und erzeugt dadurch sowohl für ihre Geschäftspartner als auch für sich selbst ein hohes Ertragspotenzial. Das jeweilige Markenversprechen und die gehobene Preisstellung bedürfen gleichzeitig einer Rechtfertigung über Qualität, Ausstattung und Werbung. Deshalb konzentriert der Konzern seine Aktivitäten auf die Weiterentwicklung seiner Marken durch ein konsequentes Qualitätsmanagement, gezielte Investitionen in den Markenaufbau sowie sinnvolle Sortimentsergänzungen und Gebindeinnovationen, die zur jeweiligen Marke passen und interessante Markt- und Ertragspotenziale versprechen.
Kunden und Konsumenten erwarten von der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA und ihren Tochterunternehmen als Anbieter des sensiblen Naturproduktes Mineralwasser, der darauf basierenden Erfrischungsgetränke und Limonaden sowie hochwertiger fruchthaltiger Getränke die Gewährleistung höchster Qualität. Deshalb setzt der Konzern auf umweltschonende Unternehmensprozesse, die gleichzeitig der Zukunftssicherung und dem Markenschutz dienen. Ein ausgeprägtes Umweltbewusstsein der handelnden Personen, nachhaltiges Wirtschaften und die Schonung der natürlichen Ressourcen sind zentrale Bestandteile der verantwortungsvollen Unternehmenstätigkeit des Konzerns. Im Bereich der Quellenpflege und der Förderung sowie der
Abfüllung und Distribution spielen umweltrelevante Standards eine zentrale Rolle. In der Beschaffung bestehen Auswahlkriterien, die sowohl qualitativen als auch ressourcenschonenden Aspekten Rechnung tragen. Gleichzeitig verbessert die Unternehmensgruppe permanent Produkte, Verpackungen und Abläufe hinsichtlich eines energieeffizienten und schonenden Ressourceneinsatzes.
Beleg für das starke ökologische Engagement der Unternehmensgruppe sind Zertifizierungen und Auszeichnungen, die höchste Qualität der Verfahren und der Produkte sowie eine einwandfreie Lebensmittelsicherheit garantieren. Mit der Mineralbrunnen Teinach GmbH, der Mineralbrunnen Krumbach GmbH und der Niehoffs Vaihinger Fruchtsaft GmbH wurden alle produzierenden Tochterunternehmen durch das SGS Institut Fresenius GmbH mit dem IFS Food Standard zertifiziert, ein europaweit anerkanntes Kontrollverfahren zur Überprüfung von Qualität und Sicherheit im Lebensmittelbereich.
Die Mineralbrunnen Krumbach GmbH darf für die in Kißlegg abgefüllten Produkte darüber hinaus das staatliche BIO-Siegel vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz führen. Mehrere Produkte der Mineralbrunnen Krumbach GmbH wurden zudem durch die Deutsche Lebensmittel Gesellschaft (DLG) für ihre herausragende Qualität prämiert. Bestandteil der DLG-Tests sind sensorische, chemische, physikalische und mikrobiologische Analysen sowie die Überprüfung der Genauigkeit der Inhaltsangabe.
Die Mineralbrunnen Teinach GmbH wurde als erster Mineralbrunnen Deutschlands für ihr Energiemanagementsystem nach der ISO 50001 zertifiziert, womit das vorbildliche Umwelt- und Verantwortungsbewusstsein der Gesellschaft am Standort Bad Teinsch-Zavelstein ausgezeichnet wurde. Damit nimmt die Mineralbrunnen Teinach GmbH eine Vorreiterrolle in der Branche ein und unterstreicht ihre Ambitionen zum nachhaltigen Wirtschaften in der Region. Zudem tragen die Teinacher Direktsaftschorlen als erste Fruchtsaftschorlen das Siegel "Gesicherte Qualität – Baden-Württemberg" des Ministeriums für Ernährung und Ländlichen Raum Baden-Württemberg. Dieses Qualitätszeichen steht für eine besondere Prozessqualität, für Erzeugung und Verarbeitung in Baden-Württemberg und deren Bestätigung durch neutrale
Kontrollen. Zudem wurde die Mineralbrunnen Teinach GmbH für ihr umweltfreundliches Individualglasgebinde "Teinacher Genussflasche" sowie den Komfortkasten mit dem Mehrweg-Innovationspreis 2015 ausgezeichnet, der von der deutschen Umwelthilfe und der Stiftung Initiative Mehrweg für herausragende Neuentwicklungen im Bereich umweltfreundlicher Mehrwegsysteme vergeben wird.
Ein weiterer fester Bestandteil der Unternehmenspolitik ist das gesellschaftliche Engagement des Konzerns. Die Unternehmensgruppe der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA versteht sich als Teil der Gesellschaft und nimmt ihre soziale Verantwortung in besonderem Maße auf regionaler Ebene wahr. So unterstützt die Mineralbrunnen Krumbach GmbH im Allgäu Kindergärten, Schulen sowie Vereine für Jugendarbeit und sponsert aktiv den Breitensport in unterschiedlichsten Disziplinen mit besonderem Fokus auf die Jugendförderung. Auch die Mineralbrunnen Teinach GmbH engagiert sich in ihrer Heimatregion Schwarzwald durch die Förderung von Schulen und Kindergärten sowie durch die Unterstützung von Sportveranstaltungen und Tafel-Veranstaltungen mit Gratisware und finanziellen Spenden.
In Anerkennung ihres hohen sozialen und ökologischen Engagements tragen die Mineralbrunnen Teinach GmbH und die Mineralbrunnen Krumbach GmbH als erste Mineralbrunnen seit 2013 das Prüfsiegel "Gesicherte Nachhaltigkeit – Investition in die Zukunft" des Deutschen Instituts für Nachhaltigkeit und Ökonomie. Das Siegel bescheinigt nachhaltiges Unternehmenshandeln in den Bereichen Ökologie, Ökonomie und Sozialkompetenz.
Das konzernweit eingerichtete Risikomanagementsystem wird kontinuierlich weiterentwickelt und an die sich wandelnden rechtlichen und betrieblichen Anforderungen angepasst. Neben der Identifizierung und Überwachung von Risiken werden auch die damit einhergehenden Chancen wahrgenommen.
Das Risikomanagementsystem ist mit anderen Konzernmanagementsystemen, insbesondere mit der Planung und dem monatlichen Reporting sowie der Qualitätssicherung sowohl organisatorisch als auch technologisch vernetzt. Es bedient sich eines internen Kontrollsystems. Damit wird der interdisziplinäre Informationsaustausch sichergestellt und im Rahmen der in den Vorjahren durchgeführten Neuausrichtung an die neue Struktur angepasst.
Wie jedes Wirtschaftsunternehmen ist auch der Konzern der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA von einigen gesamtwirtschaftlichen Faktoren abhängig, die sich dem direkten Einflussbereich der Gruppe entziehen. So wirken sich sowohl Konjunkturrisiken als auch die Situation an den Finanzmärkten auf die Konzernentwicklung aus.
Die Lebensmittelbranche wird in den vergangenen Jahren verstärkt von Umwelt- und Verbrauchergruppen ins Visier genommen. Mittels selbst gesetzter Kriterien, die weder wissenschaftlich noch rechtlich untermauert sind, erzeugen diese Gruppen eine Aufmerksamkeit, die sich negativ auf das Konsumverhalten innerhalb einer Produktkategorie auswirken kann. Dies betrifft in der Mineralwasserbranche die natürlichen Inhaltsstoffe (Mineralstoffe etc.) sowie die Zusatzstoffe in Near-Water- und Süßgetränken (z.B. Zuckerersatzstoffe). Es besteht die Gefahr, dass dadurch – unabhängig vom Anbieter – eine gesamte Produktgattung ungerechtfertigt infrage gestellt wird und dies Absatzrückgänge nach sich zieht. Des Weiteren bestehen Risiken hinsichtlich der verwendeten Verpackungsstoffe, die unter umweltpolitischen Aspekten thematisiert werden können. Weitere Risiken bergen die Regelungen zur Verpackungsverordnung. Dies betrifft insbesondere deren Umsetzung und das damit verbundene Clearing (GDB, PETCYCLE).
Die natürliche Ressource Mineralwasser bedarf sowohl hinsichtlich der Qualität als auch der Verfügbarkeit einer permanenten Kontrolle. Mittels eines seit Jahrzehnten weiterentwickelten Quellenmanagements werden die Rahmenbedingungen kontinuierlich beobachtet und entsprechende Aktionsszenarien aktiviert, um die Produktion und Qualitätsstandards sicherzustellen. Innerhalb der Produktionsprozesse hat die Unternehmensgruppe komplexe und hochspezialisierte technische Anlagen im Einsatz. Hier bedarf es höchster Sorgfalt, um Schäden oder Unterbrechungen zu vermeiden. Dazu werden neben dem Einsatz moderner Steuerungstechnik die Anlagen laufend sachgerecht gewartet, instandgesetzt und die zuständigen Mitarbeiter kontinuierlich geschult. Risiken, die aus höherer Gewalt resultieren, können trotz der hohen Sicherheitsstandards nicht gänzlich ausgeschlossen werden.
Die Herstellung von Mineralwasserprodukten mit Geschmack und Zusatznutzen sowie von Fruchtsaftvarianten erfordert bei der Risikobetrachtung eine besondere Aufmerksamkeit. Die Qualitätssicherung nimmt durch die Bedeutung der Rohstoffe für die Produktqualität bereits bei der Beschaffung eine wichtige Rolle ein. Neben vorab erfolgten Lieferantenaudits werden die eingesetzten Aromen, Inhaltsstoffe und Verpackungsmaterialien sowohl beim Lieferanten als auch während der Produktion einer umfangreichen Qualitätskontrolle unterzogen. Insgesamt steht der Beschaffungsmarkt unter ständiger Beobachtung, wobei langfristige Liefervereinbarungen angestrebt werden. Gleichzeitig sind alle Produktionsstandorte gemäß International Food Standard (IFS) zertifiziert und werden in jährlichem Turnus auditiert. Diese Norm enthält zusätzlich die Grundsätze einer guten Herstellungspraxis (Reinigung, Desinfektion, Schädlingsbekämpfung, Wartung, Instandhaltung und Schulung), eine Gefährdungsanalyse sowie kritische Lenkungspunkte. Dieses vorbeugende System unterstreicht die Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz von Lebensmitteln und Verbrauchern. Dennoch ist nicht vollständig auszuschließen, dass es zu Produktfehlern, die einen Produktrückruf notwendig machen, kommen könnte. Eine detaillierte Kennzeichnung macht einzelne Chargen identifizierbar, ordnet relevante Chargen den entsprechenden Lieferanten zu und stellt die Produktverfolgbarkeit sicher. Somit sind die Produktwege kontrollierbar und mögliche Schäden werden begrenzt.
Im Leergutmanagement werden kundenspezifische Salden geführt. Zudem wird die Leergutrückführung zeitnah in den Systemen aktualisiert. Damit stellt der Konzern sicher, dass die Pfandvergütung sachgerecht und wirtschaftlich adäquat
zugeordnet wird, keine Leergutengpässe entstehen und die Lieferfähigkeit gesichert bleibt.
Insgesamt begegnet der Konzern negativen wirtschaftlichen Auswirkungen aus operativen Risiken unter anderem mit dem Abschluss eines adäquaten und wirtschaftlich angemessenen Versicherungsschutzes.
Um Haftungsrisiken aus potenziellen Schadensfällen zu vermindern und mögliche Verluste hieraus zu vermeiden, hat das Unternehmen entsprechende Versicherungen abgeschlossen. Die Angemessenheit dieser Versicherungen, in deren Schutz auch die Konzerngesellschaften eingezogen sind, wird regelmäßig hinsichtlich der abgedeckten Risiken und Deckungssummen überprüft und gegebenenfalls angepasst.
Die Unternehmensgruppe setzt moderne Informations- und Kommunikationstechnologien ein, um die Produktions- und Geschäftsprozesse effizient und kostengünstig zu gestalten. Die komplexen Produktionsprozesse der Abfüllanlagen werden mit hochmoderner Leittechnik gesteuert. Die Unternehmensgrundsätze zur Sicherheit in der Informations- und Kommunikationstechnologie regeln verbindlich die Nutzung der Informations- und Kommunikationssysteme unter dem Gesichtspunkt der IT- und Datensicherheit. Hohe Sicherheitsstandards, moderne Technologie und qualifizierte Mitarbeiter tragen dazu bei, IT-Risiken zu minimieren. Zudem hält der Konzern eine Beteiligung an der Karlsberg Service GmbH, Homburg (Saarpfalz), die für die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA und deren Tochterunternehmen unter anderem IT-gestützte Verwaltungstätigkeiten übernimmt. Darüber hinaus versucht der Konzern, sich bei allen von externen Dienstleistern erbrachten Leistungen gegen solche Risiken vertraglich abzusichern.
Im Rahmen des unternehmerischen Handelns ist die Unternehmensgruppe rechtlichen Risiken ausgesetzt und kann in gerichtliche Auseinandersetzungen und Schiedsverfahren involviert werden. Rechtliche Risiken ergeben sich aus gesellschaftsrechtlichen Veränderungen, etwa aus der Veräußerung von Gesellschaften und im Zusammenhang mit dem
Abschluss von Unternehmensverträgen. Darüber hinaus bestehen Risiken aus Rechtsstreitigkeiten im operativen Geschäft, insbesondere in den Bereichen Vertrags-, Steuer-, Arbeitsoder Produkthaftungsrecht. Zunehmend wird der Konzern mit dem Lebensmittelrecht und den rechtlichen Konsequenzen europäischer Richtlinien zu gesundheitsbezogenen Wirkungsversprechen ("Health Claims") und der Darstellung von Nährwertangaben konfrontiert.
Soweit erforderlich, wird in adäquatem Umfang bilanzielle Risikovorsorge gebildet. Die Unternehmensgruppe erwartet, dass die bestehenden Risiken keine wesentlichen negativen Auswirkungen auf die Finanz-, Vermögens- und Ertragslage haben werden.
Trotz der anhaltenden, schwierigen Wettbewerbssituation ist es angesichts der gesellschaftspolitischen Stimmung möglich, dass der Druck auf die Tarifparteien zunimmt. Daraus können höhere Tarifabschlüsse resultieren, die zu einem höheren Personalaufwand führen können, als die Planungen bislang vorsehen.
Die Unternehmensgruppe ist in den Bereichen Beschaffung, Produktion und Absatz Marktpreisänderungsrisiken ausgesetzt. Eines der wesentlichen Kostenziele ist es, Risiken aus den Preisschwankungen bei Rohstoffen und Energie durch langfristige Liefervereinbarungen möglichst zu verringern. Dazu können u. a. Rahmenvereinbarungen genutzt werden, die genügend Flexibilität bei Mengenänderungen ermöglichen. Zudem werden laufend die Bestellpositionen im Hinblick auf Synergiepotenziale überprüft, um zusätzliche Einsparungen nutzen zu können. Darüber hinaus werden im Konzern über Devisenkurssicherungsinstrumente die Wechselkursrisiken minimiert.
Die Absatz- und Umsatzentwicklung wird im Jahresverlauf erheblich von der Witterung beeinflusst. Um auch in möglichen Nachfragespitzen die Lieferfähigkeit sicherzustellen, sind in der Produktionsplanung vorsorglich flexible Produktionsstrukturen und Personaleinsatzpläne implementiert. Risiken bestehen zudem beim generellen Konsumklima und der daraus resultierenden Preissensibilität der Verbraucher. Hier kann es zu weiteren Nachfrageverschiebungen kommen. Ursache ist der anhaltende Preiswettbewerb im Markt. Wie das Thema Biolebensmittel deutlich macht, erweitert das Preiseinstiegssegment kontinuierlich seine Mengen- und Preisorientierung um den Faktor Produktmehrwert. Der Konzern begegnet diesen Aktivitäten mit gezielten Marketingmaßnahmen, um die Differenzierung und den Produktmehrwert zu dokumentieren und den emotionalen Markenwert weiter zu steigern. Besonders die Hinwendung der Verbraucher zu regionalen Produkten bietet hier Möglichkeiten zur Differenzierung.
Für die Wertpapiere des Finanzanlagevermögens hat sich ein Vermögens-Management unter Einbeziehung eines Wertsicherungskonzepts, das Sicherheit und Renditeerwartung in Einklang bringt, bewährt. Eine weitere Risikodiversifikation und Risikoreduktion wird durch die Berücksichtigung diversifizierter Vermögens-Klassen erreicht. Für das Spezialfondsvermögen wird der Value-at-Risk berechnet. Bei der Auswahl der Titel wird unverändert auf eine hohe Marktgängigkeit, eine gute Bonität und konservative Risikoparameter geachtet.
Ausfallrisiken für den Forderungsbestand werden reduziert, indem die Bonität und das Zahlungsverhalten der Kunden laufend überwacht und entsprechende Kreditlimits festgelegt werden.
Das Geschäft des Konzerns ist Zins-, Kredit- und Preisrisiken ausgesetzt. Währungsrisiken bestehen beim internationalen Einkauf von Saftkonzentrat für die Herstellung von Fruchtsaftvarianten. Diesen Risiken wird durch Kurssicherungen Rechnung getragen. Diese Sicherungsbeziehungen sind effektiv und werden als bilanzielle Sicherungsbeziehungen im Abschluss abgebildet.
Liquiditätsrisiken sind aus heutiger Sicht nicht erkennbar. Der Konzern verfügt über ausreichende Kreditlinien. Eventuelle Liquiditätsschwankungen werden bereits frühzeitig durch permanente Analysen auf Abweichungen von der jährlichen Finanzplanung identifiziert. Die im Finanzierungsmarkt allgemein festzustellende Einengung der Handlungsspielräume beobachtet die Unternehmensgruppe aufmerksam und leitet daraus langfristige Finanzierungsstrategien ab.
Mit der Ende 2016 abgeschlossenen bankenunabhängigen Finanzierung in Form von Namensschuldverschreibungen über insgesamt 25 Mio. € sind Verpflichtungen in Form von finanziellen Kennzahlen (Covenants) verbunden. Im vergangenen und im laufenden Jahr werden diese jederzeit erfüllt und die Wahrscheinlichkeit einer Nichteinhaltung wird auch zukünftig als gering eingeschätzt.
Die Pensionsverpflichtungen werden anhand von versicherungsmathematischen Bewertungen ermittelt. Die versicherungsmathematische Bewertung umfasst u.a. Annahmen über Abzinsungssätze sowie künftige Lohn-, Gehalts- und Rentensteigerungen. Entsprechend der langfristigen Ausrichtung dieser Pläne unterliegen solche Schätzungen wesentlichen Unsicherheiten.
Im Geschäftsjahr 2017 hat sich der Konzern der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA im Markt gut behauptet. Bestandsgefährdende Risiken traten 2017 weder aus Einzelrisiken noch aus der Gesamtrisikoposition des Konzerns auf.
Der folgende Chancen- und Prognosebericht behandelt die erwartete qualitative Entwicklung des Konzerns und des unternehmerischen Umfelds im laufenden Jahr. Dabei werden auch die Chancen aufgezeigt, die sich für die Unternehmensgruppe ergeben können. Unter Chancen der zukünftigen Entwicklung des Konzerns und der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA werden kurzfristige positive Möglichkeiten verstanden, die unter bestimmten Voraussetzungen für realisierbar gehalten werden.
Für die gesamte Getränkebranche und damit auch für den Konzern der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA bestehen kontinuierliche Planungsunsicherheiten. So können bei einer unerwartet schwächeren konjunkturellen Entwicklung Marktverschiebungen von Hersteller- zu Handelsmarken erfolgen und die Preisaktivitäten im Markt zunehmen. Generell sind die Wechselwirkungen zwischen allgemeiner Wirtschaftslage und Konsumentenverhalten nicht vollständig vorhersehbar. Hinzu kommt das Wetter, das einen nicht zu kalkulierenden, aber nachweislich maßgeblichen Faktor für die Getränkeindustrie darstellt. Zur ausführlichen Darstellung der Risiken wird im Wesentlichen auf den Risikobericht verwiesen.
Der Konzern der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA wurde in den vergangenen Jahren einem konsequenten Umbau unterzogen, bei dem die Organisations-, Prozess- und Kostenstrukturen den Markterfordernissen angepasst wurden. Diese Maßnahmen führten sukzessive zu einer effizienten Unternehmensstruktur mit einem fokussierten, marktgerechten Produkt- und Markenangebot. Ein qualitativ hochwertiges Produktprogramm und schnellere Entscheidungswege versetzen die Unternehmensgruppe in die Lage, ertragsorientierte Wachstumschancen zu nutzen. Die Kernmarken sind bei den Konsumenten gut positioniert und bieten den Geschäftspartnern interessante Margen. Die etablierten
Regionalmarken und die nationalen Spezialitäten unterliegen dabei einer klaren Markenführung, um sich im Verdrängungswettbewerb maßgeblich durchzusetzen.
Die Themen Regionalität und Nachhaltigkeit haben im Getränkemarkt deutlich an Stellenwert gewonnen. Dank starker Marken im Wasser-, Erfrischungsgetränke- und Saftbereich sowie der regionalen Ausrichtung ergeben sich deshalb weitere Wachstumspotenziale für den Konzern. Die in einigen Regionen bestehende Marktführerschaft soll kontinuierlich und ertragsorientiert ausgebaut und auch auf angrenzende Regionen ausgedehnt werden. Als kompetenter Systempartner für Handel und Gastronomie ergeben sich ebenfalls noch nicht genutzte Wachstumspotenziale. Die strategische Fokussierung liegt regional auf den Kernmärkten in Süddeutschland und national auf dem Gastronomiemarkt. Das Investitionsprogramm der Geschäftsjahre 2017 bis 2019 in Höhe von 52 Mio. € erhöht die Chancen der Gruppe, weiter profitabel zu wachsen. Zum einen werden insbesondere durch den Ausbau von Kapazitäten im Glas-Mehrwegbereich die strategischen Kernmarken der Gruppe gestärkt und weitere hochwertige Produktinnovationen ermöglicht. Zum anderen werden allgemein durch die Investitionen die Effizienz und Flexibilität in der Produktion weiter gesteigert.
Auf allen Ebenen des Konzerns werden mögliche Chancen für eine positive Geschäftsentwicklung bewertet und genutzt. Die am Markt tätigen Konzernunternehmen beobachten die Trends und Entwicklungen in ihren Produktfeldern und identifizieren operative Chancen. Übersteigt der wahrscheinliche Erfolg die mit der Umsetzung verbundenen Kosten, realisiert das Unternehmen das Vorhaben, sofern es in die übergeordnete Strategie des Konzerns passt. Dafür wurde ein dezentraler Konzernaufbau mit eigenständigen operativen Unternehmen etabliert, der sich durch schlanke Strukturen und effiziente Abläufe auszeichnet. Zu den Aufgaben der operativen Unternehmen gehört auch, operative Chancen auf den Märkten wahrzunehmen, in denen sie tätig sind. Eine eigenständige Marketing- und Vermarktungsstrategie stärkt den regionalen Bezug der Marken und ihrer Produkte weiter und trägt den Bedürfnissen der Geschäftspartner in besonderer Weise Rechnung. Die Konzernebene setzt hierfür den
strategischen Rahmen, sichert die Finanzierung und Liquidität und konzentriert sich auf die Steuerung und Führung der operativen Unternehmenseinheiten. Projektverantwortliche mit Marktverantwortung, die Geschäftsführer der im Markt operierenden Gesellschaften und die Geschäftsleitung der Karlsberg International Getränkemanagement GmbH steuern gemeinsam das Chancenmanagementsystem, das gezielt aussichtsreiche Marktänderungen und Produkttrends identifiziert und erschließt.
Die Kernmarken des Konzerns sind in ihren Regionalmärkten fest verankert und bieten ein attraktives und umfangreiches Produktportfolio, das perfekt auf die Partner in Gastronomie und Handel sowie deren anspruchsvolle Kundschaft zugeschnitten ist. Um die Preise der gehobenen Mineral- und Heilwassermarken auch in Zukunft durchzusetzen, bedient sich die Unternehmensgruppe einer klaren Markenführung und einer Fokussierung auf aussichtsreiche Produkte und Gebinde im jeweiligen Sortiment. Neben der wertorientierten Positionierung trägt die regionale Verankerung der Marken zum Erfolg bei.
Erfolgreiche Marken zeichnen sich durch einen hohen Bekanntheitsgrad und eine starke Emotionalisierung aus. Mit den eigenen Marken erfüllt der Konzern diesen Anspruch und verknüpft seine Produkte mit aktuellen Lifestyle-Trends und den jeweiligen Lebenswelten der Konsumenten. Umso wichtiger ist es, den Markenaufbau durch gezielten Distributionsausbau und ein aktives Warengeschäft zu festigen. Für die Marken afri und Bluna ergeben sich mit dem Abschluss von Konzessionsverträgen große Chancen, in den kommenden Jahren die Marktpräsenz in Handel und Gastronomie nachhaltig zu erhöhen und neue Absatzmärkte und Marktanteile zu gewinnen.
Im Fruchtsaftsegment schätzen die Konsumenten die hohe Qualität und Produktvielfalt des Markenportfolios des Konzerns. Marktchancen ergeben sich aus dem wachsenden Bedürfnis der Konsumenten nach Gesundheit und mildem Genuss. Auf Basis von qualitäts- und wertorientierten Positionierungen kann die Gruppe in diesem Zielmarkt ihren Marktanteil weiter ausbauen. Vor allem durch den eigenständig am Markt operierenden Gastronomievertrieb ergibt sich zusätzliches Potenzial, im wichtigen Segment der Hotellerie und Gastronomie auf nationaler und internationaler Ebene neue Ertragspotenziale zu erschließen.
Der IWF veranschlagt das globale Wirtschaftswachstum im Jahr 2018 mit 3,9 %. Auch die deutsche Volkswirtschaft wird mit 2,3 % im laufenden Jahr erneut maßgeblich zulegen.
Der Einzelhandel in Deutschland wird nach Prognosen des Handelsverbands Deutschland (HDE) 2018 weiterhin von den günstigen Rahmenbedingungen für den Konsum – beispielsweise der guten Situation am Arbeitsmarkt – profitieren. Insgesamt rechnet der HDE mit einem Wachstum von rund 2,0 %. Auch aus Sicht der GfK-Marktforscher ist der private Konsum in Deutschland weiter ein Wachstumsmotor. So sollen die Konsumausgaben der privaten Haushalte im Jahr 2018 um 2 % steigen, wobei im Lebensmitteleinzelhandel der Zuwachs sogar rund 3 % betragen soll. Der Gastronomie- und Hotellerie-Branchenverband DEHOGA ist für 2018 ebenfalls positiv gestimmt und erwartet dass die Branche weiter von der Reiselust und Konsumfreude der Gäste aus dem In- und aus Ausland profitieren wird. Daraus folgt ein zu erwartendes Umsatzwachstum von 2,0 %.
Mit der schlanken, dezentralen Organisationsstruktur und einer klaren Markenstrategie mit Fokus auf die Themen Qualität und Regionalität ist der Konzern der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA gut aufgestellt, um im laufenden Jahr von positiven Marktimpulsen profitieren zu können. Die engere Verflechtung aller Bereiche mit Karlsberg wie beispielsweise in den Bereichen Technik, Logistik und Administration und eine Straffung der Entscheidungswege werden zusätzlich zu Effizienzsteigerungen und Synergieeffekten führen. Durch den Ausbau der Produktionskapazitäten eröffnen sich weitere Chancen, die Marktanteile der Premiummarken weiter zu steigern.
Auch die Finanzierung und die Liquidität des Konzerns stehen im Geschäftsjahr 2018 auf einer gesicherten Basis. Die zur Verfügung stehenden Eigenmittel werden gezielt in Werbung, Markenausstattung und Produktionstechnik investiert. Übergeordnetes Ziel bleibt, nachhaltiges Ertragswachstum im Marktsegment für qualitativ hochwertige, alkoholfreie Premiumgetränke zu generieren. Auf Basis dieser konsequent auf die Premiummarken ausgerichteten Unternehmensstrategie sieht sich der Konzern für die Zukunft gut aufgestellt.
Für das Gesamtjahr 2018 wird absatzseitig in den Brunnenbetrieben von einer moderaten Steigerung (Mineralwasser und Erfrischungsgetränke) und im Bereich der fruchthaltigen Getränke von einem leichten Rückgang ausgegangen. Für die gesamte Mineralbrunnen Überkingen-Teinach-Gruppe wird im Geschäftsjahr 2018 ein Anstieg der Umsatzerlöse im niedrigen einstelligen Prozentbereich erwartet. Für den Jahresabschluss der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA geht die Geschäftsführung davon aus, dass die operativen Kennzahlen EBIT und EBITDA gegenüber dem Berichtsjahr geringfügig gesteigert werden können. Im Konzernabschluss wird für das laufende Jahr trotz in 2017 enthaltener positiver Sondereffekte ein EBIT und EBITDA auf Vorjahresniveau in Aussicht gestellt.
Bad Teinach-Zavelstein, den 20. März 2018 Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA
Dr. Hans-Georg Eils Martin Adam
Geschäftsführung der Karlsberg International Getränkemanagement GmbH, Homburg (Saarpfalz)
Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA
| AKTIVA | 31.12.2017 € |
31.12.2016 € |
|---|---|---|
| A. Anlagevermögen | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| 1. Entgeltlich erworbene Belieferungs- und andere Rechte | 2.400.432,82 | 4.130.086,91 |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke und Bauten | 14.638.711,08 | 15.584.183,36 |
| 2. Quellen und Quellenanlagen | 1.175.973,29 | 1.271.941,29 |
| 3. Technische Anlagen und Maschinen | 17.888.980,63 | 13.561.178,01 |
| 4. Betriebs- und Geschäftsausstattung | 9.477.577,15 | 9.298.708,05 |
| 5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 14.402.131,16 | 710.694,20 |
| 57.583.373,31 | 40.426.704,91 | |
| III. Finanzanlagen | ||
| 1. Beteiligungen | ||
| a) an assoziierten Unternehmen | 1.602.430,31 | 1.999.979,13 |
| b) sonstige | 35.825,84 | 35.825,84 |
| 2. Wertpapiere des Anlagevermögens | 7.947.431,66 | 7.945.431,66 |
| 3. Sonstige Ausleihungen und Genossenschaftsanteile | 721.223,03 | 728.939,95 |
| 10.306.910,84 | 10.710.176,58 | |
| 70.290.716,97 | 55.266.968,40 | |
| B. Umlaufvermögen | ||
| I. Vorräte | ||
| 1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 6.939.158,12 | 7.530.834,75 |
| 2. Unfertige Erzeugnisse | 1.614.051,06 | 1.972.762,98 |
| 3. Fertige Erzeugnisse und Waren | 4.415.429,59 | 4.311.388,31 |
| 12.968.638,77 | 13.814.986,04 | |
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | ||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 10.425.448,54 | 10.931.852,22 |
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 32.708.914,72 | 25.235.819,02 |
| 3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 0,00 | 226.800,00 |
| 4. Sonstige Vermögensgegenstände | 3.627.748,50 | 4.463.392,68 |
| 46.762.111,76 | 40.857.863,92 | |
| III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten | 1.825.328,36 | 1.531.994,22 |
| 61.556.078,89 | 56.204.844,18 | |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 395.422,68 | 300.667,97 |
| D. Aktive latente Steuern | 9.594.586,99 | 7.293.930,16 |
| 141.836.805,53 | 119.066.410,71 |
| PASSIVA | 31.12.2017 € |
31.12.2016 € |
|
|---|---|---|---|
| A. Eigenkapital | |||
| I. Gezeichnetes Kapital | |||
| 1. Stammaktien | 16.627.742,97 | 16.627.742,97 | |
| - eigene Anteile | 1.039.961,35 | 1.039.961,35 | |
| 2. Vorzugsaktien | 5.759.713,03 | 5.759.713,03 | |
| 21.347.494,65 | 21.347.494,65 | ||
| II. Kapitalrücklage | 26.950.308,87 | 26.950.308,87 | |
| III. Gewinnrücklagen | |||
| 1. Gesetzliche Rücklage | 915.710,47 | 915.710,47 | |
| 2. Andere Gewinnrücklagen | 3.127.000,00 | 3.127.000,00 | |
| 4.042.710,47 | 4.042.710,47 | ||
| IV. Konzernbilanzgewinn (+) / Konzernbilanzverlust (-) | 6.248.429,88 | 34.229,02 | |
| V. Nicht beherrschende Anteile | 1.816.425,00 | 2.724.637,50 | |
| 60.405.368,87 | 55.099.380,51 | ||
| B. Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung | 201.825,00 | 302.737,50 | |
| C. Sonderposten für Investitionszuschüsse und Investitionszulagen | 153.214,20 | 169.216,41 | |
| D. Rückstellungen | |||
| 1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 6.868.451,00 | 5.934.562,00 | |
| 2. Steuerrückstellungen | 1.478.500,00 | 219.149,78 | |
| 3. Sonstige Rückstellungen | 35.012.442,66 | 36.355.665,18 | |
| 43.359.393,66 | 42.509.376,96 | ||
| E. | Verbindlichkeiten | ||
| 1. Namensschuldverschreibung | 25.000.000,00 | 10.000.000,00 | |
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 1.000.000,00 | 1.000.011,90 | |
| 3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 9.731.660,90 | 7.756.356,81 | |
| 4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 1.172.225,01 | 727.007,42 | |
| 5. Sonstige Verbindlichkeiten | 531.367,89 | 1.079.698,20 | |
| 37.435.253,80 | 20.563.074,33 | ||
| F. | Passive latente Steuern | 281.750,00 | 422.625,00 |
| 141.836.805,53 | 119.066.410,71 |
| 2017 € |
2016 € |
||
|---|---|---|---|
| 1. | Umsatzerlöse | 142.144.891,09 | 139.830.281,73 |
| 2. | Erhöhung (+) / Verminderung (-) des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen | -339.734,38 | -472.610,78 |
| 3. | Sonstige betriebliche Erträge | 4.347.277,19 | 2.572.723,28 |
| 146.152.433,90 | 141.930.394,23 | ||
| 4. | Materialaufwand | ||
| a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren | 42.988.160,89 | 40.526.027,30 | |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | 9.837.218,93 | 9.259.606,43 | |
| 5. | Personalaufwand | ||
| a) Löhne und Gehälter | 22.907.167,34 | 25.211.374,38 | |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung - davon für Altersversorgung € 700.993,83 (Vj. € 654.116,31) |
4.930.525,57 | 4.602.367,81 | |
| 6. | Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | 11.355.074,48 | 11.874.220,79 |
| 7. | Sonstige betriebliche Aufwendungen - davon Aufwendungen aus der Anwendung der Art. 66 und 67 Abs. 1 bis 5 EGHGB (Übergangsvorschriften zum BilMoG) € 0,00 (Vj. € 116.00,00) |
45.538.776,08 | 45.872.054,68 |
| 137.556.923,29 | 137.345.651,39 | ||
| 8. | Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens | 2.250,75 | 4.261,47 |
| 9. | Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 2.284.659,43 | 809.214,69 |
| 10. Aufwendungen aus assoziierten Unternehmen | 170.748,82 | 170.748,82 | |
| 11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 2.141.670,35 | 476.410,42 | |
| -25.508,99 | 166.316,92 | ||
| 12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -1.988.461,27 | 136.872,50 | |
| 13. Ergebnis nach Steuern | 10.558.462,89 | 4.614.187,26 | |
| 14. Sonstige Steuern | 811.924,15 | 248.401,39 | |
| 15. Konzernergebnis | 9.746.538,74 | 4.365.785,87 | |
| 16. Gewinnvortrag (+) / Verlustvortrag (-) | -2.653.965,43 | -3.483.175,69 | |
| 17. Nicht beherrschenden Anteilen zustehender Gewinn | 844.143,43 | 848.381,16 | |
| 18. Konzernbilanzergebnis | 6.248.429,88 | 34.229,02 |
| 1. Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit Periodenergebnis (einschließlich Ergebnisanteilen von Minderheitsgesellschaftern) 9.746.538,74 4.365.785,87 Abschreibungen / Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 11.752.623,30 12.271.769,61 Zunahme / Abnahme der Rückstellungen -409.333,52 -3.758.021,59 Andere zahlungsunwirksame Aufwendungen / Erträge -116.914,71 -116.914,71 Gewinn / Verlust aus der Veräußerung von Gegenständen des Anlagevermögens 43.633,51 -215.498,43 Zunahme / Abnahme anderer Aktiva aus laufender Geschäftstätigkeit 1.450.608,02 5.328.219,80 Zunahme / Abnahme anderer Passiva aus laufender Geschäftstätigkeit 1.562.540,31 -306.257,95 Zinsaufwendungen / Zinserträge -142.989,08 -332.804,27 Erhaltene Zinsen aus Ertragssteuern 682.337,22 0,00 Ertragsteueraufwand / -ertrag -1.988.461,27 136.872,50 Ertragsteuerzahlungen 446.472,79 787.948,92 Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 23.027.055,31 18.161.099,75 2. Cashflow aus Investitionstätigkeit Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 5.716,92 17.317,46 Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 321.688,25 348.954,13 Auszahlungen für Investitionen in Gegenstände des immateriellen Anlagevermögens -39.700,00 -27.641,80 Auszahlungen für Investitionen in Gegenstände des Sachanlagevermögens -27.107.710,55 -8.524.117,31 Auszahlungen für Investitionen in Gegenstände des Finanzanlagevermögens 0,00 -1.986,78 Einzahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition 18.226.800,00 20.000.000,00 Auszahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition -25.226.800,00 -30.000.000,00 Erhaltene Zinsen Darlehen Mehrheitsaktionär 1.530.250,00 621.694,44 Erhaltene Zinsen 22.336,12 21.966,59 Cashflow aus Investitionstätigkeit -32.267.419,26 -17.543.813,27 3. Cashflow aus Finanzierungstätigkeit Auszahlungen an Unternehmenseigner und Minderheitsgesellschafter -4.449.117,93 -4.124.721,74 Einzahlungen aus sonstiger Finanzierungstätigkeit 15.000.000,00 10.000.000,00 Gezahlte Zinsen -1.017.172,08 -262.187,12 Cashflow aus Finanzierungstätigkeit 9.533.709,99 5.613.091,14 4. Finanzmittelfonds am Ende der Periode Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds (Zwischensumme 1. - 3.) 293.346,04 6.230.377,62 Finanzmittelfonds am 1. Januar 531.982,32 -5.698.395,30 Finanzmittelfonds am 31. Dezember 825.328,36 531.982,32 5. Zusammensetzung des Finanzmittelfonds Liquide Mittel 1.825.328,36 1.531.994,22 Kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten -1.000.000,00 -1.000.011,90 |
2017 € |
2016 € |
|
|---|---|---|---|
| Finanzmittelfonds am Periodenende 825.328,36 531.982,32 |
| Mutterunternehmen | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Gezeichnetes Kapital | ||||||
| Gezeichnetes Kapital | Eigene Anteile | |||||
| Stammaktien | Vorzugsaktien | Summe | Stammaktien | Summe | ||
| € | € | € | € | € | ||
| 31.12.2015 | 16.627.742,97 | 5.759.713,03 | 22.387.456,00 | -1.039.961,35 | 21.347.494,65 | |
| Ausgabe von eigenen Anteilen | ||||||
| Erwerb / Einziehung eigener Anteile | ||||||
| Gezahlte Dividenden | ||||||
| Ausschüttung an Minderheitsgesellschafter | ||||||
| Übrige Veränderungen | ||||||
| 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | ||
| Jahresüberschuss (+) / Jahresfehlbetrag (-) | ||||||
| Konzern-Gesamtergebnis | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| 31.12.2016 | 16.627.742,97 | 5.759.713,03 | 22.387.456,00 | -1.039.961,35 | 21.347.494,65 | |
| 31.12.2016 | 16.627.742,97 | 5.759.713,03 | 22.387.456,00 | -1.039.961,35 | 21.347.494,65 | |
| Ausgabe von eigenen Anteilen | ||||||
| Erwerb / Einziehung eigener Anteile | ||||||
| Gezahlte Dividenden | ||||||
| Ausschüttung an Minderheitsgesellschafter | ||||||
| Übrige Veränderungen | ||||||
| 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | ||
| Jahresüberschuss (+) / Jahresfehlbetrag (-) | ||||||
| Konzern-Gesamtergebnis | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| 31.12.2017 | 16.627.742,97 | 5.759.713,03 | 22.387.456,00 | -1.039.961,35 | 21.347.494,65 |
| Mutterunternehmen | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Gewinn/-Verlustvortrag Konzernjahresüberschuss/- fehlbetrag Zurechnung Mutterunternehmen |
Rücklagen | ||||
| Gewinnrücklagen | Kapitalrücklage | ||||
| Summe | Summe | andere Gewinnrücklage |
gesetzliche Rücklage |
nach § 272 Abs. 2 Nr. 1-3 HGB |
|
| € | € | € | € | € | |
| -1.119.265,84 | 30.993.019,34 | 4.042.710,47 | 3.127.000,00 | 915.710,47 | 26.950.308,87 |
| -2.363.909,85 | |||||
| -2.363.909,85 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 3.517.404,71 | |||||
| 3.517.404,71 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 34.229,02 | 30.993.019,34 | 4.042.710,47 | 3.127.000,00 | 915.710,47 | 26.950.308,87 |
| 34.229,02 | 30.993.019,34 | 4.042.710,47 | 3.127.000,00 | 915.710,47 | 26.950.308,87 |
| -2.688.194,45 | |||||
| -2.688.194,45 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 8.902.395,31 | |||||
| 8.902.395,31 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Nicht beherrschende Anteile | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Nicht beherrschende Anteile vor Eigen kapitaldifferenz aus Währungsumrechnung und Jahresergebnis |
Auf nicht beherrschende Anteile entfallene Gewinne / Verluste |
Konzerneigen Kapital |
|||||
| Summe | Summe | ||||||
| € | € | € | € | ||||
| 31.12.2015 | -1.507.031,90 | 5.139.881,90 | 3.632.850,00 | 54.854.098,15 | |||
| Ausgabe von eigenen Anteilen | |||||||
| Erwerb / Einziehung eigener Anteile | |||||||
| Gezahlte Dividenden | -2.363.909,85 | ||||||
| Ausschüttung an Minderheitsgesellschafter | -1.756.593,66 | -1.756.593,66 | -1.756.593,66 | ||||
| Übrige Veränderungen | |||||||
| -1.756.593,66 | 0,00 | -1.756.593,66 | -4.120.503,51 | ||||
| Jahresüberschuss (+) / Jahresfehlbetrag (-) | 848.381,16 | 848.381,16 | 4.365.785,87 | ||||
| Konzern-Gesamtergebnis | 0,00 | 848.381,16 | 848.381,16 | 4.365.785,87 | |||
| 31.12.2016 | -3.263.625,56 | 5.988.263,06 | 2.724.637,50 | 55.099.380,51 | |||
| 31.12.2016 | -3.263.625,56 | 5.988.263,06 | 2.724.637,50 | 55.099.380,51 | |||
| Ausgabe von eigenen Anteilen | |||||||
| Erwerb / Einziehung eigener Anteile | |||||||
| Gezahlte Dividenden | -2.688.194,45 | ||||||
| Ausschüttung an Minderheitsgesellschafter | -1.752.355,93 | -1.752.355,93 | -1.752.355,93 | ||||
| Übrige Veränderungen | |||||||
| -1.752.355,93 | 0,00 | -1.752.355,93 | -4.440.550,38 | ||||
| Jahresüberschuss (+) / Jahresfehlbetrag (-) | 0,00 | 844.143,43 | 844.143,43 | 9.746.538,74 | |||
| Konzern-Gesamtergebnis | 0,00 | 844.143,43 | 844.143,43 | 9.746.538,74 | |||
| 31.12.2017 | -5.015.981,49 | 6.832.406,49 | 1.816.425,00 | 60.405.368,87 |
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 01.01.2017 | Zugänge | Abgänge | Umbuchungen | 31.12.2017 | |||
| € | € | € | € | € | |||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände |
|||||||
| 1. Entgeltlich erworbene Belieferungs- und andere Rechte |
32.269.336,45 | 39.700,00 | 1.723.247,54 | 0,00 | 30.585.788,91 | ||
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 11.080.057,53 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 11.080.057,53 | ||
| 43.349.393,98 | 39.700,00 | 1.723.247,54 | 0,00 | 41.665.846,44 | |||
| II. Sachanlagen |
|||||||
| 1. Grundstücke und Bauten | 87.311.336,38 | 139.022,62 | 226.893,88 | 175.692,67 | 87.399.157,79 | ||
| 2. Quellen und Quellenanlagen | 6.582.426,47 | 8.098,92 | 0,00 | 0,00 | 6.590.525,39 | ||
| 3. Technische Anlagen und Maschinen | 123.290.148,71 | 7.523.040,94 | 205.451,79 | 333.948,46 | 130.941.686,32 | ||
| 4. Betriebs- und Geschäftsausstattung | 34.318.337,92 | 5.063.396,41 | 4.769.989,31 | 173.073,57 | 34.784.818,59 | ||
| 5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau |
710.694,20 | 14.374.151,66 | 0,00 | -682.714,70 | 14.402.131,16 | ||
| 252.212.943,68 | 27.107.710,55 | 5.202.334,98 | 0,00 | 274.118.319,25 | |||
| III. Finanzanlagen |
|||||||
| 1. Beteiligungen | |||||||
| a) an assoziierten Unternehmen | 3.987.723,22 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 3.987.723,22 | ||
| b) sonstige | 35.825,84 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 35.825,84 | ||
| 2. Wertpapiere des Anlagevermögens | 7.945.431,66 | 2.000,00 | 0,00 | 0,00 | 7.947.431,66 | ||
| 3. Sonstige Ausleihungen und Genossenschaftsanteile |
734.939,95 | 0,00 | 7.716,92 | 0,00 | 727.223,03 | ||
| 12.703.920,67 | 2.000,00 | 7.716,92 | 0,00 | 12.698.203,75 | |||
| 308.266.258,33 | 27.149.410,55 | 6.933.299,44 | 0,00 | 328.482.369,44 |
| Kumulierte Abschreibungen | Buchwerte | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 01.01.2017 | Zugänge | Abgänge | 31.12.2017 | 31.12.2017 | 31.12.2016 | |
| € | € | € | € | € | € | |
| 28.139.249,54 | 1.769.354,09 | 1.723.247,54 | 28.185.356,09 | 2.400.432,82 | 4.130.086,91 | |
| 11.080.057,53 | 0,00 | 0,00 | 11.080.057,53 | 0,00 | 0,00 | |
| 39.219.307,07 | 1.769.354,09 | 1.723.247,54 | 39.265.413,62 | 2.400.432,82 | 4.130.086,91 | |
| 71.727.153,02 | 1.241.516,41 | 208.222,72 | 72.760.446,71 | 14.638.711,08 | 15.584.183,36 | |
| 5.310.485,18 | 104.066,92 | 0,00 | 5.414.552,10 | 1.175.973,29 | 1.271.941,29 | |
| 109.728.970,70 | 3.506.200,78 | 182.465,79 | 113.052.705,69 | 17.888.980,63 | 13.561.178,01 | |
| 25.019.629,87 | 4.733.936,28 | 4.446.324,71 | 25.307.241,44 | 9.477.577,15 | 9.298.708,05 | |
| 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 14.402.131,16 | 710.694,20 | |
| 211.786.238,77 | 9.585.720,39 | 4.837.013,22 | 216.534.945,94 | 57.583.373,31 | 40.426.704,91 | |
| 1.987.744,09 | 397.548,82 | 0,00 | 2.385.292,91 | 1.602.430,31 | 1.999.979,13 | |
| 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 35.825,84 | 35.825,84 | |
| 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 7.947.431,66 | 7.945.431,66 | |
| 6.000,00 | 0,00 | 0,00 | 6.000,00 | 721.223,03 | 728.939,95 | |
| 1.993.744,09 | 397.548,82 | 0,00 | 2.391.292,91 | 10.306.910,84 | 10.710.176,58 | |
| 252.999.289,93 | 11.752.623,30 | 6.560.260,76 | 258.191.652,47 | 70.290.716,97 | 55.266.968,40 |
Die Gesellschaft ist entstanden durch formwechselnde Umwandlung der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach Aktiengesellschaft gemäß § 190 ff. UmwG und ist unter der Firma Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA mit Sitz in Bad Teinach-Zavelstein im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter der Nummer HRB 761720 eingetragen.
Der vorliegende Konzernabschluss wurde gemäß §§ 290 ff. HGB aufgestellt.
Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.
Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Konzernbilanz und Konzern-Gewinnund Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grund wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und Davon-Vermerke ebenfalls an dieser Stelle gemacht.
Der Konzernabschluss umfasst neben der Muttergesellschaft 7 inländische Tochterunternehmen sowie eine Zweckgesellschaft.
Die Equity-Bilanzierung der wesentlichen Beteiligungen an assoziierten Unternehmen nahmen wir nach der Buchwertmethode vor. Es handelte sich um eine inländische Gesellschaft, die Karlsberg Service GmbH, Homburg (Saarpfalz), an der die Muttergesellschaft mit Wirkung zum 31. Dezember 2011 45,00 % der Anteile erworben hat. Aufgrund des maßgeblichen Einflusses wird die Gesellschaft unter den assoziierten Unternehmen ausgewiesen.
Die Zweckgesellschaft Versorgungshilfe für die Betriebsangehörigen der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA 1938 e.V., Bad Überkingen, wurde aufgrund der Befreiungsvorschrift § 296 Abs. 2 HGB nicht in den Konzernabschluss einbezogen, da sie wegen ihrer untergeordneten Bedeutung keine wesentliche Auswirkung auf die Finanz-, Vermögens- und Ertragslage des Konzerns hat.
Die Kapitalkonsolidierung für Unternehmen, die aufgrund eines (Zu-)Erwerbs erstmals konsolidiert wurden, wurde nach der Erwerbsmethode zum Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist, vorgenommen.
Dabei wird der Wertansatz der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals des Tochterunternehmens verrechnet. Das Eigenkapital wird mit dem Betrag angesetzt, der dem zum Konsolidierungszeitpunkt beizulegenden Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten entspricht. Ein nach der Verrechnung verbleibender Unterschiedsbetrag wird, wenn er auf der Aktivseite entsteht, als Geschäfts- oder Firmenwert und, wenn er auf der Passivseite entsteht, unter dem Posten "Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung" nach dem Eigenkapital ausgewiesen.
Der für die Bestimmung des Zeitwerts der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten und der für die Kapitalkonsolidierung maßgebliche Zeitpunkt ist grundsätzlich der, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist.
Die Kapitalkonsolidierung für Gesellschaften oder für zugekaufte Kapitalanteile, die vor dem 1. Januar 2010 erstmals konsolidiert wurden, wurde nach der Buchwertmethode zum Erwerbszeitpunkt vorgenommen. Die zu aktivierenden Beträge ordneten wir dabei soweit wie möglich den betreffenden Aktivposten zu; der Restbetrag wurde als Firmenwert ausgewiesen.
Forderungen und Verbindlichkeiten, Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie Zwischengewinne innerhalb des Konsolidierungskreises wurden eliminiert.
Konzerninterne Ergebnisse aus Lieferungen und Leistungen mit assoziierten Unternehmen wurden wegen geringer Bedeutung nicht eliminiert.
Für die Aufstellung des Konzernabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.
Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen erstellt.
Der Jahresabschluss des assoziierten Unternehmens wurde nicht an die konzerneinheitlichen Methoden angepasst.
Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige, lineare Abschreibungen vermindert. Die Nutzungsdauer für Belieferungs-, Marken- und andere Rechte beträgt zwischen 3 und 10 Jahren.
Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.
Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Nutzungsdauer bei Gebäuden und Gebäudeteilen liegt zwischen 12 und 50 Jahren, bei Quellenanlagen, technischen Anlagen und Maschinen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen 3 und 20 Jahren.
Die Abschreibungen werden linear vorgenommen.
Geringwertige Anlagegüter von mehr als € 150,00 bis € 1.000,00 werden im Geschäftsjahr des Zugangs und den folgenden vier Geschäftsjahren mit jeweils einem Fünftel abgeschrieben. Für die Erstausstattung an neu eingeführtem Leergut sowie für neu beschafftes Leergut beträgt die Nutzungsdauer 4 Jahre.
Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen.
Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte und Wertpapiere zu Anschaffungskosten bzw. bei voraussichtlich dauernder Wertminderung zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.
Bei der Beteiligung an assoziierten Unternehmen werden neben den erworbenen Anteilen und dem anteiligen Jahresergebnis die Abschreibungen auf die stillen Reserven und des Geschäfts- oder Firmenwerts sowie latente Steuern berücksichtigt.
Die sonstigen Ausleihungen sind zum Nennwert bzw. zum niedrigeren beizulegenden Zeitwert angesetzt.
Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt.
Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgt zum gleitenden Durchschnittspreis unter Beachtung des Niederstwertprinzips.
Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgt zu den Herstellungskosten, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten der Fertigung auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Die Kostenbestandteile gemäß § 298 Abs. 1 i. V. m. § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB wurden aktiviert. Zinsen für Fremdkapital wird nicht in die Herstellungskosten einbezogen.
In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen.
Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert.
Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.
Für Verluste aus Liefer- und Abnahmeverpflichtungen sind, soweit erforderlich, in angemessener Höhe Rückstellungen gebildet.
Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten angesetzt. Risiken wurden durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen angemessen berücksichtigt. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind abgezinst. Forderungen gegen Gesellschafter werden nicht mehr in einem separaten Bilanzposten ausgewiesen. Der Vorjahresausweis wurde entsprechend angepasst.
Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach der Anwartschaftsbarwertmethode unter Verwendung der "Richttafeln 2005 G" von Prof. Dr. K. Heubeck ermittelt.
Für die Abzinsung wurde der Marktzinssatz im 10-Jahres-Durchschnitt bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 3,68 % (Vj. 4,01 %) gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Bei Anwendung des bisherigen 7-Jahres-Durchschnitts-Zinssatzes hätte der Abzinsungssatz bei 2,80 % (Vj. 3,23 %) gelegen.
Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 2,50 % (Vj. 3,00 %) und erwartete Rentensteigerungen mit 1,50 % (Vj. 1,50 %) berücksichtigt. Die Fluktuation wurde mit einer Rate zwischen 0,00 % und 3,50 % (Vj. 4,00 %) berücksichtigt.
Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen verrechnet. Da kein aktiver Markt besteht, anhand dessen sich der Marktpreis ermitteln lässt, wurden für die Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts der Rückdeckungsversicherungen deren Aktivwerte verwendet.
Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem jeweils laufzeitadäquaten Zinssatz gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung abgezinst.
Für Verpflichtungen aus zugesagten Jubiläumszuwendungen sind Beträge in Höhe der nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Barwerte der möglichen Gesamtverpflichtungen zurückgestellt.
Die Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.
Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Dabei werden auch Differenzen, die auf Konsolidierungsmaßnahmen gemäß den §§ 300 bis 307 HGB beruhen, berücksichtigt, nicht jedoch Differenzen aus dem erstmaligen Ansatz eines Geschäfts- oder Firmenwerts bzw. eines negativen Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung.
Soweit Bewertungseinheiten gemäß § 254 HGB gebildet werden, kommen folgende Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze zur Anwendung:
Ökonomische Sicherungsbeziehungen werden durch die Bildung von Bewertungseinheiten bilanziell nachvollzogen. In den Fällen, in denen sowohl die "Einfrierungsmethode", bei der die sich ausgleichenden Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko nicht bilanziert werden, als auch die "Durchbuchungsmethode", wonach die sich ausgleichenden Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko sowohl des Grundgeschäfts als auch des Sicherungsinstruments bilanziert werden, angewandt werden können, wird die Einfrierungsmethode angewandt. Die sich ausgleichenden positiven und negativen Wertänderungen werden ohne Berührung der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.
Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden dabei das Realisationsprinzip (§ 298 Abs. 1 i. V. m. § 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 298 Abs. 1 i. V. m. § 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.
Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen davon-Vermerke zur Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen.
Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Tochtergesellschaften werden in € aufgestellt.
Die Entwicklung des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.
Die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA ist unmittelbar (u) und über die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach Beteiligungs GmbH mittelbar (m) an folgenden Gesellschaften beteiligt, die alle über eine Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA eingeflossen sind:
| Firma und Sitz | Kapitalanteil % |
|---|---|
| Mineralbrunnen Überkingen-Teinach Beteiligungs GmbH, Bad Teinach-Zavelstein (u), 1) |
100 |
| Mineralbrunnen Teinach GmbH, Bad Teinach-Zavelstein (m), 1) |
100 |
| Mineralbrunnen Krumbach GmbH, Kißlegg (m), 1) | 100 |
| Aqua Vertriebs GmbH, Kißlegg (m), 1) | 100 |
| Niefhoffs Vaihinger Fruchtsaft GmbH, Lauterecken (m), 1) |
100 |
| KAMPOS Vertriebs GmbH, Homburg (m), 1) | 100 |
| Bluna-Warenzeichen-GbR, Bad Überkingen (u) | 10% am Erfolg |
1) Hat von den Befreiungen des § 264 Abs. 3 HGB hinsichtlich der Aufstellung des Lageberichts sowie der Offenlegung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Gebrauch gemacht.
Bei der Bluna-Warenzeichen-GbR handelt es sich um eine Zweckgesellschaft gem. § 290 Abs. 2 Nr. 4 HGB. Bei wirtschaftlicher Betrachtung liegen die Mehrheit der Risiken und Chancen des Unternehmens bei der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA. Die Zweckgesellschaft wurde daher nach den Grundsätzen der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen.
| Beteiligung % |
|
|---|---|
| Karlsberg Service GmbH, Homburg (Saarpfalz) | 45 |
Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Buchwert der Beteiligung an der Karlsberg Service GmbH, Homburg (Saarpfalz) und dem anteiligen Eigenkapital des assoziierten Unternehmens beträgt zum 31. Dezember 2017 T€ 1.590. Der im Equity-Ansatz enthaltene Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von T€ 1.007 wird über eine voraussichtliche Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben, da die Gesellschaft auf Grund der Verflechtungen mit der Karlsberg-Gruppe von einer langfristigen Geschäftsbeziehung ausgeht.
Die Wertpapiere des Anlagevermögens betreffen im Wesentlichen Anteile an einem offenen Spezialfonds, an dem die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA 100 % der Investmentanteile hält. Bei diesem Spezialfonds handelt es sich um einen Mischfonds. Dieser investiert vorwiegend in Rentenfonds mit bester Bonität. Der Kurswert des Spezialfonds lag zum Bilanzstichtag bei T€ 8.069 und damit T€ 129 über dem Buchwert von T€ 7.940.
| 31.12.2017 T€ |
31.12.2016 T€ |
|
|---|---|---|
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 10.425 | 10.932 |
| - davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr | 0 | 0 |
| Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 32.709 | 25.236 |
| - davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr | 32.000 | 25.000 |
| Forderungen gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht |
0 | 227 |
| - davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr | 0 | 0 |
| Sonstige Vermögensgegenstände | 3.627 | 4.463 |
| - davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr | 735 | 0 |
| 46.762 | 40.858 |
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten mit € 32,1 Mio. Forderungen gegen Gesellschafter und betreffen im Wesentlichen sonstige Vermögensgegenstände.
Bei den Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, handelt es sich im Vorjahr um Forderungen gegen das verbundene Unternehmen Karlsberg Service GmbH, Homburg (Saarpfalz).
Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten kurzfristige Darlehensforderungen in Höhe von T€ 1.100 (Vj. T€ 1.100) gegen den Gesellschafter Versorgungshilfe für die Betriebsangehörigen der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA 1938 e.V., Bad Überkingen.
Die aktiven latenten Steuern resultieren aus folgenden Sachverhalten:
| 31.12.2017 T€ |
31.12.2016 T€ |
|
|---|---|---|
| Latente Steuerschulden auf Differenzen bilanzieller Wertansätze für |
||
| - Sachanlagen | -463 | -556 |
| - Sonstige Verbindlichkeiten | 0 | -19 |
| - Bewertungsunterschiede aus Konsolidierungsmaßnahmen gemäß § 306 HGB |
-80 | -80 |
| -543 | -655 | |
| Latente Steueransprüche auf Differenzen bilanzieller Wertansätze für |
||
| - Immaterielle Vermögensgegenstände | 2.654 | 3.091 |
| - Finanzanlagen | 67 | 0 |
| - Pensionsrückstellungen | 1.309 | 1.039 |
| - Sonstigen Rückstellungen | 351 | 285 |
| - Bewertungsunterschiede aus Konsolidierungsmaßnahmen gemäß § 306 HGB |
86 | 38 |
| 4.467 | 4.453 | |
| Latente Steueransprüche auf Verlustvorträge |
5.670 | 3.496 |
| Latente Steueransprüche netto | 9.595 | 7.294 |
Der Berechnung wurde ein Steuersatz von 27,97 % zugrunde gelegt. Auf körperschaftsteuerliche Verlustvorträge in Höhe von T€ 20.453 und gewerbesteuerliche Verlustvorträge in Höhe von T€ 20.960 sind latente Steueransprüche in Höhe von T€ 5.670 aktiviert.
Das gezeichnete Kapital von T€ 21.347, die Kapitalrücklage von T€ 26.950 und die gesetzliche Rücklage von T€ 916 entsprechen den bei der Muttergesellschaft ausgewiesenen Bilanzposten.
Die anderen Gewinnrücklagen betreffen Beträge aus der erstmaligen Anwendung des BilMoG.
Der Konzernbilanzgewinn umfasst neben dem der Muttergesellschaft die Bilanzergebnisse der in den Konzern einbezogenen verbundenen Unternehmen. Darüber hinaus enthält der Posten Beträge aus der Verrechnung sonstiger Konsolidierungsmaßnahmen.
Am Stichtag, dem 31. Dezember 2017 hält die Gesellschaft unverändert zum Vorjahr insgesamt 394.945 Stück Stammaktien (Vj. 394.945 Stück) und keine Vorzugsaktien als eigene Aktien. Dies entspricht einem Betrag von T€ 1.040 (Vj. T€ 1.040) oder einem Anteil von 4,65 % (Vj. 4,65 %) am Grundkapital.
Die Kapitalkonsolidierung der erstmalig zum 1. Januar 2010 in den Konzern eingebundenen Bluna-Warenzeichen-GbR führte zu einem passivischen Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 1.009. Der Unterschiedsbetrag wird planmäßig nach der Restnutzungsdauer der entsprechenden abnutzbaren Vermögensgegenstände über einen Zeitraum von zehn Jahren aufgelöst. Der Auflösungsbetrag wird unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen und lag im Berichtsjahr bei T€ 101.
Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt T€ 2.352.
Angaben zur Verrechnung nach § 298 Abs. 1 i.V.m. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:
| T€ | |
|---|---|
| Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden | 5.284 |
| Anschaffungskosten der Vermögensgegenstände | 5.284 |
| Beizulegender Zeitwert der Vermögensgegenstände | 5.284 |
| Verrechnete Aufwendungen | 101 |
| Verrechnete Erträge | 101 |
Der Fehlbetrag wegen nicht bilanzierter mittelbarer Versorgungsverpflichtungen i. S. v. Art. 28 Abs. 2 EGHGB beläuft sich auf T€ 52.468 (Vj. T€ 49.200); er betrifft die Versorgungshilfe für die Betriebsangehörigen der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA 1938 e.V., Bad Überkingen.
Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Leergutverpflichtungen, Kundenverpflichtungen und Personalrückstellungen.
| Restlaufzeit | 31.12.2017 | |||
|---|---|---|---|---|
| Art der Verbindlichkeit (in T€) | < 1 Jahr |
1-5 Jahre |
> 5 Jahre |
Gesamt |
| 1. Namensschuldverschreibung | 0 | 0 25.000 | 25.000 | |
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten |
1.000 | 0 | 0 | 1.000 |
| 3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
9.732 | 0 | 0 | 9.732 |
| 4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen |
1.172 | 0 | 0 | 1.172 |
| 5. Sonstige Verbindlichkeiten - davon aus Steuern - davon im Rahmen der |
531 (489) |
0 (0) |
0 (0) |
531 (489) |
| sozialen Sicherheit | (0) 12.435 |
(0) 0 |
(0) 25.000 |
(0) 37.435 |
| Restlaufzeit | 31.12.2016 | |||
|---|---|---|---|---|
| Art der Verbindlichkeit (in T€) | < 1 Jahr |
1-5 Jahre |
> 5 Jahre |
Gesamt |
| 1. Namensschuldverschreibung | 0 | 0 | 10.000 | 10.000 |
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten |
1.000 | 0 | 0 | 1.000 |
| 3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
7.756 | 0 | 0 | 7.756 |
| 4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen |
727 | 0 | 0 | 727 |
| 5. Sonstige Verbindlichkeiten - davon aus Steuern - davon im Rahmen der sozialen Sicherheit |
1.080 (644) (0) |
0 (32) (0) |
0 (127) (0) |
1.080 (803) (0) |
| 10.563 | 0 | 10.000 | 20.563 |
Im Vorjahr wurde eine Namensschuldverschreibung mit einem Volumen von € 25,0 Mio. vertraglich abgeschlossen, von der im Vorjahr ein Teilbetrag von € 10,0 Mio. und der Restbetrag von € 15,0 Mio. im Berichtsjahr abgerufen wurde. Als Besicherung dienen selbstschuldnerische Bürgschaften der Mineralbrunnen Teinach GmbH, der Mineralbrunnen Krumbach GmbH, der Niehoffs Vaihinger Fruchtsaft GmbH und der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach Beteiligungs GmbH. Daneben wurden Markenrechte der vorgenannten Gesellschaften verpfändet; im Hinblick auf die Marken der Mineralbrunnen Teinach GmbH und Mineralbrunnen Krumbach GmbH erfolgte eine nachrangige Verpfändung.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe durch Grundschulden auf Grundstücke von Tochterunternehmen, verpfändete Wertpapiere sowie verpfändete Markenrechte gesichert.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in voller Höhe Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen wie im Vorjahr nicht.
Die passiven latenten Steuern resultieren aus folgenden Sachverhalten:
| 31.12.2017 T€ |
31.12.2016 T€ |
|
|---|---|---|
| Bluna-Warenzeichen-GbR | 282 | 423 |
Die passive latente Steuerschuld resultiert aus der Konsolidierung der Zweckgesellschaft Bluna-Warenzeichen-GbR. Die Berechnung erfolgte mit einem Steuersatz von 12,25 % (Vj. 12,25 %).
Die latenten Steuern haben sich wie folgt entwickelt:
| Aktive latente Steuern T€ |
Passive latente Steuern T€ |
Saldo T€ |
|
|---|---|---|---|
| 31.12.2016 | 7.294 | 423 | 6.871 |
| 31.12.2017 | 9.595 | 282 | 9.313 |
| Veränderung | 2.301 | -141 | 2.442 |
Die Umsatzerlöse setzten sich wie folgt zusammen:
| 2017 T€ |
2016 T€ |
|
|---|---|---|
| Erlöse | ||
| Inland | 130.544 | 127.186 |
| Ausland | 6.215 | 6.340 |
| Handelswaren und Lohnabfüllung | 19.891 | 20.164 |
| Fuhrbetrieb und Sonstiges | 5.113 | 5.226 |
| 161.763 | 158.916 | |
| . /. Erlösschmälerungen | -19.618 | -19.086 |
| 142.145 | 139.830 |
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 1.962 (Vj. T€ 845) und sonstige periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 235 (Vj. T€ 213) enthalten.
Darüber hinaus sind aufgrund einer Steuererstattung aus Vorjahren ein periodenfremder Ertrag in Höhe von T€ 1.462 enthalten. Der Ausweis erfolgte in den Steuern vom Einkommen und Ertrag sowie der daraus entfallende Zinsanteil in den Sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen und sonstigen Steuern beinhalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 1.257 (Vj. T€ 1.349).
Aus der Währungsumrechnung ergaben sich aufgrund der erstmaligen Bildung von Bewertungseinheiten im Geschäftsjahr sonstige betriebliche Erträge von T€ 0 (Vj. T€ 461) und sonstige betriebliche Aufwendungen in Höhe von T€ 0 (Vj. T€ 194).
Im Personalaufwand sind außergewöhnliche Aufwendungen für Restrukturierungskosten in Höhe von € 1,2 Mio. (Vorjahr: € 2,6 Mio.) enthalten.
Die Zinsen und ähnlichen Erträge setzen sich im Wesentlichen aus Zinserträge eines Darlehens an einen Mehrheitsaktionär in Höhe T€ 32.000 (Vj. T€ 25.000) und Zinserträge aus Steuererstattungen Vorjahre zusammen.
Im Vorjahr wurde aufgrund der Änderung des Rechnungszinses nach § 253 HGB ein Zinsertrag in Höhe von T€ 255 im Finanzergebnis ausgewiesen.
| 2017 T€ |
2016 T€ |
|
|---|---|---|
| Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 2.142 | 476 |
Der aufgrund der Änderung des Rechnungszinses nach § 253 HGB erhöhte Zinsaufwand in Höhe von T€ 741 wurde im Finanzergebnis ausgewiesen.
Zudem ergab sich aus der Aufzinsung von Rückstellungen ein Aufwand von T€ 431 (Vj. T€ 406).
Darüber hinaus enthalten die Zinsen und ähnliche Aufwendungen Zinsaufwendungen aus der Namensschuldverschreibung der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA, die zum 31.12.2017 mit T€ 25.000 (Vj. T€ 10.000) bilanziert ist.
Der Hauptversammlung im Jahr 2018 wird vorgeschlagen, aus dem Bilanzgewinn der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA in Höhe von € 10,0 Mio. eine Dividende von € 0,35 (Vj. € 0,31) je Stammaktie und von € 0,43 (Vj. € 0,39) je Vorzugsaktie für das Geschäftsjahr 2017 auszuschütten. Die Ausschüttungssumme der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA wird bei entsprechendem Beschluss durch die Hauptversammlung unter Berücksichtigung der zurzeit durch die Gesellschaft gehaltenen Anteile € 3.012.479,05 betragen und € 7.035.755,98 werden auf neue Rechnung vorgetragen.
| T€ | |
|---|---|
| Verpflichtungen aus Mitgliedschaft in Leergutgebindepools | 13.124 |
Bei den Verpflichtungen aus Mitgliedschaft in Leergutgebindepools handelt es sich um nicht passivierte Rücknahmeverpflichtungen gegenüber den Pfandsystemen PETCYCLE Entwicklungs- und Arbeitsgemeinschaft GmbH & Co. KG, Bad Neuenahr-Ahrweiler, und der Genossenschaft Deutscher Brunnen e.G., Bonn. Das Risiko einer Inanspruchnahme ist derzeit als gering einzuschätzen, da ein Ausstieg aus diesen Pools derzeit nicht angedacht ist.
Die an der Ausgliederung der Brunnenbetriebe und Hotels in den Geschäftsjahren 2010 bis 2013 beteiligten Rechtsträger haften für die Verbindlichkeiten aus Pensionsanwartschaften und laufende Pensionsverpflichtungen gegenüber Rentnern des übertragenen Rechtsträgers, sofern diese vor der Ausgliederung begründet sind, als Gesamtschuldner. Diese Haftung ist auf 10 Jahre beschränkt. Mit einem Eintreten der Haftung ist aufgrund der positiven Ergebnisentwicklung nach heutiger Einschätzung nicht zu rechnen.
Es bestehen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen im Wesentlichen im Bereich des Fuhrparks.
In die Karlsberg Service GmbH, einer 45% Beteiligung, sind Teile von Verwaltungs- und Dienstleistungstätigkeiten ausgelagert. Zweck und Vorteil dieser Auslagerung ist die Nutzung von Synergien durch Bündelung von Know-how und effizientem Einsatz von Mitarbeitern. Die Karlsberg Service GmbH erbringt Dienstleistungen in den Bereichen IT, Personal, Rechnungswesen, Treasury, Steuern und Recht.
Im Berichtsjahr wurden Leistungen in einem Volumen von € 1,8 Mio. abgerechnet. Für das laufende Jahr wird ein Aufwand aus Kostenumlagen in Höhe von voraussichtlich € 2,1 Mio. anfallen.
Neben den Haftungsverhältnissen bestehen in Höhe von T€ 8.744 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
| T€ | |
|---|---|
| Miet- und Leasingverträge | 664 |
| Rohstoffverträge | 6.185 |
| Bestellobligo aus erteilten Investitionsaufträgen | 1.895 |
| 8.744 |
Des Weiteren bestehen Mengenkontrakte, die die Tochtergesellschaften zur Abnahme von Rohstoffen für zukünftige Geschäftsjahre verpflichten.
Die Miet- und Leasingverträge enden zwischen den Jahren 2018 und 2020.
Folgende Bewertungseinheit wurde gebildet:
| Grundgeschäft / | Fremdwährungsverbindlichkeit / |
|---|---|
| Sicherungsinstrument | Devisentermingeschäft |
| Risiko / Art der | Währungsrisiko / |
| Bewertungseinheit | micro hedge |
| einbezogener Betrag | TUSD 8.000 |
| Höhe des abgesicherten Risikos |
T€ ca. 6.800 |
Für die geplanten Materialaufwendungen des laufenden Geschäftsjahres (Einkauf verschiedener Basisrohstoffe), die in USD fakturiert werden, wurden Devisentermingeschäfte geschlossen. Für diese wurden angesichts des zuverlässig planbaren Umfangs und zeitlichen Anfalls antizipative Bewertungseinheiten gebildet.
Die Grund- und Sicherungsgeschäfte weisen die identischen Risikofaktoren und sonstige identische Merkmale auf, so dass demzufolge der Sicherungserfolg erreicht wird.
| T€ | |
|---|---|
| Aufsichtsratsvergütung - Fixe Vergütung - Variable Vergütung |
116 0 |
| Bezüge ehemaliger Vorstandsmitglieder und deren Hinterbliebenen |
4 |
| Rückstellungen für Pensionen früherer Vorstandsmitglieder und deren Hinterbliebenen |
30 |
Auf die Angabe der Geschäftsführungsbezüge wird in analoger Anwendung der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
| 2017 Gesamt |
2016 Gesamt |
|
|---|---|---|
| Gewerbliche Mitarbeiter | 244 | 243 |
| Angestellte Mitarbeiter | 170 | 177 |
| Auszubildende | 8 | 9 |
| 422 | 429 |
Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers des Konzerns beträgt für
| T€ | |
|---|---|
| Abschlussprüfungsleistungen | 160 |
| Andere Bestätigungsleistungen | 5 |
| Steuerberatungsleistungen | 97 |
| Sonstige Leistungen | 0 |
| 262 |
Einen Konzernabschluss für den größten Kreis der Unternehmen wird von der Karlsberg Brauerei KG Weber, Homburg, erstellt. Die Offenlegung erfolgt im Bundesanzeiger.
Die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA, Bad Teinach-Zavelstein, erstellt einen Konzernabschluss für den kleinsten Kreis der Unternehmen. Dieser wird im Bundesanzeiger veröffentlicht.
Folgende Tochterunterunternehmen nehmen die Erleichterungsvorschriften der § 264 Abs. 3 HGB bzw. § 264b HGB in Anspruch:
Mit Wirkung zum 01.01.2018 hat die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach Beteiligungs GmbH 40 % der Anteile an der siro Production GmbH Agentur für graphische Produktion mit Sitz in Neunkirchen erworben.
Mit Wirkung zum 31.12.2019 hat die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA den Gesellschaftsvertrag der Bluna-Warenzeichen-GbR gekündigt und erklärt, dass sie zu diesem Zeitpunkt von dem ihr eingeräumten Übernahmerecht der Vertragszeichen Bluna und afri-cola Gebrauch machen wird.
Darüber hinaus sind nach dem Bilanzstichtag 31. Dezember 2017 keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA haben.
Der Finanzmittelfonds setzt sich aus den Bilanzposten "Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten" und den kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zusammen.
Ertragsteuern wurden in Höhe von T€ 336 (Vj. T€ 273) bezahlt.
Die erstatteten Ertragsteuern lagen im Berichtsjahr bei T€ 782 (Vj. T€ 1.061).
Aus dem Verkauf von Gegenständen des Sachanlagevermögens resultieren T€ 322 (Vj. T€ 349) Einzahlungen, aus dem Kauf von Gegenständen des Sachanlagevermögens resultieren T€ 27.108 (Vj. T€ 8.524) Auszahlungen.
Die erhaltenen Zinsen lagen bei T€ 22 (Vj. T€ 22).
An einen Mehrheitsaktionär wurden im Berichtsjahr Darlehenstranchen von insgesamt T€ 25.227 ausbezahlt und in Höhe von insgesamt T€ 18.227 wieder zurückgeführt. Die maximal in Anspruch genommene Darlehenshöhe lag bei T€ 40.000, zum 31. Dezember 2017 lag die Darlehenshöhe bei T€ 32.000. Die erhaltenen Zinsen lagen bei T€ 1.530 (Vj. T€ 622).
Im Berichtsjahr wurden Finanzschulden in Höhe von T€ 0 (Vj. T€ 0) getilgt.
An Minderheitsgesellschafter wurden im Berichtsjahr T€ 1.761 (Vj. T€ 1.757) ausbezahlt.
Im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit sind gezahlte Zinsen in Höhe von T€ 1.017 (Vj. T€ 262) enthalten.
Am Stichtag, dem 31. Dezember 2017 hält die Gesellschaft unverändert zum Vorjahr insgesamt 394.945 Stück Stammaktien (Vj. 394.945 Stück) und keine Vorzugsaktien als eigene Aktien. Dies entspricht einem Betrag von T€ 1.040 (Vj. T€ 1.040) oder einem Anteil von 4,65 % (Vj. 4,65 %) am Grundkapital.
Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 22. Juni 2017 wurde eine Dividende von T€ 2.688 ausbezahlt.
Im Rahmen der Erstkonsolidierung der Bluna-Warenzeichen-GbR zum 1. Januar 2010 wurde der Anteil der ACB Marken GmbH & Co. KG, Köln, am neubewerteten Eigenkapital der Bluna-Warenzeichen-GbR in Höhe von T€ 9.082 als Minderheitenkapital angesetzt.
Gemäß den gesellschaftsvertraglichen Regelungen werden 90 % des Jahresabschlussergebnisses der Bluna-Warenzeichen-GbR an die ACB Marken GmbH & Co. KG, Köln, abgeführt. Der entsprechende Betrag wird direkt mit den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern verrechnet und kommt im Berichtsjahr und im Folgejahr zur Auszahlung. Der Ausweis im Eigenkapitalspiegel erfolgt in der Zeile "Ausschüttung an Minderheitsgesellschafter".
Bad Teinach-Zavelstein, 20. März 2018
Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA
Dr. Hans-Georg Eils Martin Adam
Geschäftsführung der Karlsberg International Getränkemanagement GmbH, Homburg (Saarpfalz)
Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA
82 Bilanz
84 Gewinn- und Verlustrechnung
85 Anhang
93 Bestätigungsvermerk
| AKTIVA | 31.12.2017 € |
31.12.2016 € |
|
|---|---|---|---|
| A. | Anlagevermögen | ||
| I. Sachanlagen | |||
| 1. Grundstücke und Bauten | 1.164.745,60 | 1.183.416,76 | |
| 2. Betriebs- und Geschäftsausstattung | 0,00 | 22.727,00 | |
| 1.164.745,60 | 1.206.143,76 | ||
| II. Finanzanlagen | |||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 16.200.354,70 | 16.200.354,70 | |
| 2. Beteiligungen | 3.753.549,06 | 3.753.549,06 | |
| 3. Wertpapiere des Anlagevermögens | 7.947.173,76 | 7.945.173,76 | |
| 4. Sonstige Ausleihungen und Genossenschaftsanteile | 201.371,80 | 201.112,16 | |
| 28.102.449,32 | 28.100.189,68 | ||
| 29.267.194,92 | 29.306.333,44 | ||
| B. | Umlaufvermögen | ||
| I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | |||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 34.684,09 | 10.324,60 | |
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 62.069.778,46 | 55.949.914,56 | |
| 3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht |
0,00 | 226.800,00 | |
| 4. Sonstige Vermögensgegenstände | 1.296.154,80 | 2.188.354,84 | |
| 63.400.617,35 | 58.375.394,00 | ||
| II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten | 1.803.429,35 | 1.515.078,75 | |
| 65.204.046,70 | 59.890.472,75 | ||
| C. | Rechnungsabgrenzungsposten | 11.728,75 | 11.728,75 |
| 94.482.970,37 | 89.208.534,94 |
| PASSIVA | 31.12.2017 € |
31.12.2016 € |
|
|---|---|---|---|
| A. | Eigenkapital | ||
| I. Gezeichnetes Kapital | |||
| 1. Stammaktien - Eigene Anteile |
16.627.742,97 1.039.961,35 |
16.627.742,97 1.039.961,35 |
|
| 15.587.781,62 | 15.587.781,62 | ||
| 2. Vorzugsaktien | 5.759.713,03 | 5.759.713,03 | |
| 21.347.494,65 | 21.347.494,65 | ||
| II. Kapitalrücklage | 26.950.308,87 | 26.950.308,87 | |
| III. Gewinnrücklagen | |||
| Gesetzliche Rücklage | 915.710,47 | 915.710,47 | |
| IV. Bilanzgewinn | 10.048.235,03 | 5.560.814,64 | |
| 59.261.749,02 | 54.774.328,63 | ||
| B. | Rückstellungen | ||
| 1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 646.593,00 | 512.353,00 | |
| 2. Steuerrückstellungen | 1.243.400,00 | 216.000,04 | |
| 3. Sonstige Rückstellungen | 466.116,02 | 1.549.857,78 | |
| 2.356.109,02 | 2.278.210,82 | ||
| C. | Verbindlichkeiten | ||
| 1. Namensschuldverschreibung | 25.000.000,00 | 10.000.000,00 | |
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 1.000.000,00 | 1.000.000,00 | |
| 3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 335.423,67 | 397.898,06 | |
| 4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 6.435.274,02 | 19.960.409,64 | |
| 5. Sonstige Verbindlichkeiten | 94.414,64 | 797.687,79 | |
| 32.865.112,33 | 32.155.995,49 | ||
| 94.482.970,37 | 89.208.534,94 |
Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA, Bad Teinach-Zavelstein Gewinn- und Verlustrechnung 2017
| 2017 € |
2016 € |
||
|---|---|---|---|
| 1. | Umsatzerlöse | 3.297.703,32 | 5.098.352,53 |
| 2. | Sonstige betriebliche Erträge - davon Erträge aus der Währungsumrechnung |
533.115,33 0,00 |
546.435,33 172.626,84 |
| 3.830.818,65 | 5,644.787.86 | ||
| 3. | Materialaufwand a) Aufwendungen für bezogene Leistungen |
2.934.697,65 | 3.552.347,25 |
| 4. | Personalaufwand a) Löhne und Gehälter b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung davon für Altersversorgung |
345,44 62.583,83 60.083,83 |
771.238,27 71.185,06 70.559,26 |
| 5. | Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen |
7.013,00 | 12.413,00 |
| 6. | Sonstige betriebliche Aufwendungen - davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung |
3.410.431,40 0,00 |
4.479.222,00 0,00 |
| 6.415.071,32 | 8.886.405,58 | ||
| 7. | Erträge aufgrund eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags | 8.557.756,77 | 6.609.251,48 |
| 8. | Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens | 627,89 | 1.188,86 |
| 9. | Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge - davon aus verbundenen Unternehmen |
3.052.744,17 2.314.385,35 |
1.661.970,95 1.539.628,84 |
| 10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen - davon an verbundene Unternehmen - davon aus der Aufzinsung |
1.471.282,69 283.705,53 166.877,00 |
767.830,03 501.334,97 0,00 |
|
| 10.139.846,14 | 7.504.581,26 | ||
| 11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 177.297,16 | 299.681,92 | |
| 12. Ergebnis nach Steuern | 7.378.296,31 | 3.963.281,62 | |
| 13. Sonstige Steuern | 202.681,47 | 5.870,45 | |
| 14. Jahresergebnis | 7.175.614,84 | 3.957.411,17 | |
| 15. Gewinnvortrag (+) / Verlustvortrag (-) | 2.872.620,19 | 1.603.403,47 | |
| 16. Bilanzergebnis | 10.048.235,03 | 5.560.814,64 |
Die Gesellschaft ist entstanden durch formwechselnde Umwandlung der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach Aktiengesellschaft, Bad Überkingen (Amtsgericht Ulm HRB 540111) gemäß § 190 ff. UmwG.
Nach erfolgter Sitzverlegung von Bad Überkingen nach Bad Teinach-Zavelstein mit Wirkung zum 22.06.2017 ist die Gesellschaft im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter der Nummer HRB 761720 eingetragen.
Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des AktG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für kleine Kapitalgesellschaften. Die Erleichterungsvorschriften, die für kleine Kapitalgesellschaften gegeben sind, wurden teilweise in Anspruch genommen.
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.
Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.
Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige, lineare Abschreibungen bewertet. Die Nutzungsdauer für Belieferungs- und andere Rechte beträgt zwischen 3 und 9 Jahren.
Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bzw. zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.
Die Nutzungsdauer bei Gebäuden und Gebäudeteilen liegt zwischen 12 und 50 Jahren, bei Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen 3 und 20 Jahren.
Die Abschreibungen werden linear vorgenommen. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, soweit der beizulegende Wert niedriger als der Buchwert ist.
Geringwertige Anlagegüter von € 150,00 bis € 1.000,00 werden im Geschäftsjahr des Zugangs und den folgenden vier Geschäftsjahren mit jeweils einem Fünftel abgeschrieben. Für die Erstausstattung an neu eingeführtem Leergut sowie für neu beschafftes Leergut wurden die Anschaffungskosten auf eine Laufzeit von vier Jahren verteilt.
Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte und Wertpapiere zu Anschaffungskosten bzw. bei voraussichtlich dauernder Wertminderung zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Mögliche Ausfallrisiken sind ausreichend berücksichtigt.
Die sonstigen Ausleihungen sind zum Nennwert angesetzt.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Risiken wurden durch Einzelund Pauschalwertberichtigungen angemessen berücksichtigt. Forderungen gegen Gesellschafter werden nicht mehr in einem separaten Bilanzposten ausgewiesen. Der Vorjahresausweis wurde entsprechend angepasst.
Die Rückstellungen für Pensionen werden nach der Anwartschaftsbarwertmethode unter Verwendung der "Richttafeln 2005 G" von Prof. Dr. K. Heubeck ermittelt.
Für die Abzinsung wurde der Marktzinssatz im 10-Jahres-Durchschnitt bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 3,68 % (Vj. 4,01 %) gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Der bisher angewandte Rechnungszinssatz im 7-Jahres-Durchschnitt lag bei 2,80 % (Vj. 3,23 %).
Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 2,50 % (Vj. 3,00 %) und erwartete Rentensteigerungen mit 1,50 % (Vj. 1,50 %) berücksichtigt. Die Fluktuation wurde mit einer Rate von 0,00 % (Vj. 0,00 %) berücksichtigt.
Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen verrechnet. Da kein aktiver Markt besteht, anhand dessen sich der Marktpreis ermitteln lässt, wurden für die Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts der Rückdeckungsversicherungen deren Aktivwerte verwendet.
Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des Erfüllungsbetrags nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und der Höhe nach noch nicht feststehenden Verbindlichkeiten. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden zum Stichtag mit dem von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen Zinssatz abgezinst. Als Zinssatz wurde der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet.
Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.
Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.
Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen davon-Vermerke zur Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch unrealisierte Währungsdifferenzen.
Soweit Bewertungseinheiten gemäß § 254 HGB gebildet werden, kommen folgende Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze zur Anwendung:
Ökonomische Sicherungsbeziehungen werden durch die Bildung von Bewertungseinheiten bilanziell nachvollzogen. In den Fällen, in denen sowohl die "Einfrierungsmethode", bei der die sich ausgleichenden Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko nicht bilanziert werden, als auch die "Durchbuchungsmethode", wonach die sich ausgleichenden Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko sowohl des Grundgeschäfts als auch des Sicherungsinstruments bilanziert werden, angewandt werden können, wird die Einfrierungsmethode angewandt. Die sich ausgleichenden positiven und negativen Wertänderungen werden ohne Berührung der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.
Auf die Darstellung der einzelnen Positionen des Anlagevermögens im Rahmen eines Anlagenspiegels wurde gemäß der Erleichterungsvorschrift § 274a Nr. 1 HGB verzichtet.
Die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA ist unmittelbar (u) und über die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach Beteiligungs GmbH mittelbar (m) an folgenden Gesellschaften beteiligt:
| Firma und Sitz | Kapital anteil in % |
Eigen kapital T€ |
Ergebnis 2017 T€ |
|---|---|---|---|
| Tochterunternehmen: | |||
| Mineralbrunnen Teinach GmbH, Bad Teinach-Zavelstein (m), 1) |
100 | 3.372 | 4.706 2) |
| Mineralbrunnen Krumbach GmbH, Kißlegg (m), 1) |
100 | 5.087 | 1.300 2) |
| KAMPOS Vertriebs GmbH, Homburg (m), 1) |
100 | 25 | -166 2) |
| Aqua Vertriebs GmbH, Kißlegg (m), 1) | 100 | 25 | -14 2) |
| Mineralbrunnen Überkingen-Teinach Beteiligungs GmbH, Bad Teinach-Zavelstein (u), 1) |
100 16.198 | -111 2) | |
| Niehoffs Vaihinger Fruchtsaft GmbH, Lauterecken (m), 1) |
100 20.970 | 2.616 2) |
| Beteiligungen: | |||
|---|---|---|---|
| Karlsberg Service GmbH, | |||
| Homburg (Saarpfalz) (u), 3) | 45 | 49 | 49 2) |
1) Hat von den Befreiungen des § 264 Abs. 3 HGB hinsichtlich der Aufstellung des Lageberichts sowie der Offenlegung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Gebrauch gemacht.
2) Ergebnis vor Ergebnisabführung bzw. Verlustübernahme.
3) Unternehmen stellt aufgrund des Konsolidierungskreises der Karlsberg Brauerei KG Weber, Homburg (Saarpfalz) ein verbundenes Unternehmen dar.
Die Kapitalanteile entsprechen den Stimmrechtsanteilen.
Die Wertpapiere des Anlagevermögens betreffen im Wesentlichen Anteile an einem offenen Spezialfonds, an dem die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA 100 % der Investmentanteile hält. Bei diesem Spezialfonds handelt es sich um einen Mischfonds. Dieser investiert vorwiegend in Rentenfonds mit bester Bonität. Der Kurswert des Spezialfonds lag zum Bilanzstichtag bei T€ 8.069 und damit T€ 129 über dem Buchwert von T€ 7.940.
| Restlaufzeit | 31.12.2017 | ||
|---|---|---|---|
| bis 1 Jahr T€ |
1 bis 5 Jahre T€ |
Gesamt T€ |
|
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
35 | 0 | 35 |
| Forderungen gegen verbundene Unternehmen |
30.070 | 32.000 | 62.070 |
| Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteilgungsverhältnis |
|||
| besteht | 0 | 0 | 0 |
| Sonstige Vermögens gegenstände |
1.296 | 0 | 1.296 |
| 31.400 | 32.000 | 63.400 |
| Restlaufzeit | 31.12.2016 | ||
|---|---|---|---|
| bis 1 Jahr T€ |
1 bis 5 Jahre T€ |
Gesamt T€ |
|
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
10 | 0 | 10 |
| Forderungen gegen verbundene Unternehmen |
30.950 | 25.000 | 55.950 |
| Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteilgungsverhältnis |
|||
| besteht | 227 | 0 | 227 |
| Sonstige Vermögens gegenstände |
2.188 | 0 | 2.188 |
| 33.375 | 25.000 | 58.375 |
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen mit € 32,1 Mio. Forderungen gegen Gesellschafter und betreffen im Wesentlichen sonstige Vermögensgegenstände.
In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 0 (Vj. T€ 0) enthalten.
Bei den Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, handelt es sich im Vorjahr um Forderungen gegen das verbundene Unternehmen Karlsberg Service GmbH, Homburg (Saarpfalz).
Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten kurzfristige Darlehensforderungen in Höhe von T€ 1.100 (Vj. T€ 1.100) gegen den Gesellschafter Versorgungshilfe für die Betriebsangehörigen der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA 1938 e.V., Bad Überkingen.
Der Aktivwert der Rückdeckungsversicherungen ist zum Bilanzstichtag als Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen saldiert.
| 31.12.2017 T€ |
31.12.2016 T€ |
|
|---|---|---|
| Kassenbestand | 0 | 4 |
| Guthaben bei Kreditinstituten | 1.803 | 1.511 |
| 1.803 | 1.515 |
Das Grundkapital der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA zum 31. Dezember 2017 ist eingeteilt in:
8.502.060 Stückaktien, in 6.314.700 Stammaktien (davon 394.945 eigene Anteile zum 31. Dezember 2017) und 2.187.360 stimmrechtslose Vorzugsaktien
Am 5. Juni 2014 wurde durch Zustimmung der Hauptversammlung zum Tagesordnungspunkt 7 (Erwerb eigener Aktien) der Beschluss vom 27. Juli 2011 aufgehoben und die Gesellschaft gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG ermächtigt, im Zeitraum bis zum 4. Juni 2019 wahlweise eigene Stammaktien und / oder stimmrechtslose Vorzugsaktien bis zu insgesamt 10 % des derzeitigen Grundkapitals zu erwerben. Die Ermächtigung kann ganz oder in Teilbeträgen, einmal oder mehrmals, in Verfolgung eines oder mehrerer Zwecke durch die Gesellschaft oder durch Dritte für Rechnung der Gesellschaft ausgeübt werden.
Auf die erworbenen Aktien dürfen zusammen mit anderen eigenen Aktien, die sich im Besitz der Gesellschaft befinden oder ihr nach den §§ 71a ff. AktG zuzurechnen sind, zu keinem Zeitpunkt mehr als 10 % des Grundkapitals entfallen. Die Ermächtigung darf nicht zum Zwecke des Handels in eigenen Aktien ausgenutzt werden.
Mit Beschluss der außerordentlichen Hauptversammlung am 24. November 2015 wurde die persönlich haftende Gesellschafterin ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 23. November 2020 ganz oder in Teilbeträgen einmalig oder mehrmalig um bis zu insgesamt € 11.193.728 gegen Bar- und / oder Sacheinlagen durch Ausgabe von neuen, auf den Inhaber lautenden nennbetragslosen Stammaktien zu erhöhen (genehmigtes Kapital 2015).
Am Stichtag, dem 31. Dezember 2017 hält die Gesellschaft insgesamt 394.945 Stammaktien (Vj. 394.945 Stück) und unverändert zum Vorjahr keine Vorzugsaktien als eigene Aktien. Dies entspricht einem Betrag von T€ 1.040 (Vj. T€ 1.040) oder einem Anteil von 4,65 % (Vj. 4,65 %) am Grundkapital.
| 31.12.2017 T€ |
31.12.2016 T€ |
|
|---|---|---|
| Veräußerung an die Versorgungshilfe für die Betriebsangehörigen der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA 1938 e.V., Bad Überkingen |
26.950 | 26.950 |
Die Kapitalrücklage enthält das bei Aktienemissionen erzielte Aufgeld sowie die frei verwendbare Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB.
Die Gewinnrücklagen setzen sich wie folgt zusammen:
| 31.12.2017 T€ |
31.12.2016 T€ |
|
|---|---|---|
| Gesetzliche Rücklage | 916 | 916 |
Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag von T€ 2.873 enthalten; im Übrigen verweisen wir auf den Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns.
Die Pensionsrückstellungen (T€ 1.957; Vj. T€ 1.790) umfassen Verpflichtungen aufgrund unmittelbarer Zusagen. Zum Bilanzstichtag wurde der Aktivwert der Rückdeckungsversicherung (T€ 1.310; Vj. T€ 1.277) saldiert.
Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt T€ 409 und unterliegt einer Ausschüttungssperre.
Angaben zur Verrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:
| T€ | |
|---|---|
| Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden | 1.310 |
| Anschaffungskosten der Vermögensgegenstände | 1.310 |
| Beizulegender Zeitwert der Vermögensgegenstände | 1.310 |
| Verrechnete Aufwendungen | 33 |
| Verrechnete Erträge | 33 |
Der Fehlbetrag wegen nicht bilanzierter mittelbarer Versorgungsverpflichtungen i. S. v. Art. 28 Abs. 2 EGHGB beläuft sich auf T€ 39.603 (Vj. T€ 37.942); er betrifft die Versorgungshilfe für die Betriebsangehörigen der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA 1938 e.V., Bad Überkingen.
| Restlaufzeit | 31.12.2017 | |||
|---|---|---|---|---|
| <1 Jahr T€ |
1-5 Jahre T€ |
>5 Jahre T€ |
Gesamt T€ |
|
| 1. Namensschuldverschreibung | 0 | 0 25.000 | 25.000 | |
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten |
1.000 | 0 | 0 | 1.000 |
| 3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
335 | 0 | 0 | 335 |
| 4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen |
6.435 | 0 | 0 | 6.435 |
| 5. Sonstige Verbindlichkeiten - davon aus Steuern - davon im Rahmen der |
94 (14) |
0 (0) |
0 (0) |
94 (14) |
| sozialen Sicherheit | (0) | (0) | (0) | (0) |
| 7.865 | 0 | 25.000 | 32.865 |
| Restlaufzeit | 31.12.2016 | |||
|---|---|---|---|---|
| <1 Jahr T€ |
1-5 Jahre T€ |
>5 Jahre T€ |
Gesamt T€ |
|
| 1. Namensschuldverschreibung | 0 | 0 | 10.000 | 10.000 |
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten |
1.000 | 0 | 0 | 1.000 |
| 3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
398 | 0 | 0 | 398 |
| 4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen |
19.960 | 0 | 0 | 19.960 |
| 5. Sonstige Verbindlichkeiten - davon aus Steuern |
639 (532) |
32 (0) |
127 (0) |
798 (532) |
| - davon im Rahmen der sozialen Sicherheit |
(0) | (0) | (0) | (0) |
| 21.997 | 32 | 10.127 | 32.156 |
Im Vorjahr wurde eine Namensschuldverschreibung mit einem Volumen von € 25,0 Mio. vertraglich abgeschlossen, von der im Vorjahr ein Teilbetrag von € 10,0 Mio. und der Restbetrag von € 15,0 Mio. im Berichtsjahr abgerufen wurde. Als Besicherung dienen selbstschuldnerische Bürgschaften der Mineralbrunnen Teinach GmbH, der Mineralbrunnen Krumbach GmbH, der Niehoffs Vaihinger Fruchtsaft GmbH
und der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach Beteiligungs GmbH. Daneben wurden Markenrechte der vorgenannten Gesellschaften verpfändet; im Hinblick auf die Marken der Mineralbrunnen Teinach GmbH und Mineralbrunnen Krumbach GmbH erfolgte eine nachrangige Verpfändung.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe durch Grundschulden auf Grundstücke von Tochterunternehmen und verpfändete Wertpapiere gesichert.
In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 0 (Vj. T€ 0) enthalten. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen wie im Vorjahr nicht.
Der Posten sonstige Verbindlichkeiten betrifft im Wesentlichen Lohn- und Kirchensteuer einschließlich Solidaritätszuschlag.
Aufgrund einer Steuererstattung aus Vorjahren ist ein periodenfremder Ertrag in Höhe von T€ 1.462 enthalten. Der Ausweis erfolgte in den Steuern vom Einkommen und Ertrag sowie der daraus entfallende Zinsanteil in den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen.
Der Hauptversammlung im Jahr 2018 wird vorgeschlagen, aus dem Bilanzgewinn der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA in Höhe von € 10,0 Mio. eine Dividende von € 0,35 (Vj. € 0,31) je Stammaktie und von € 0,43 (Vj. € 0,39) je Vorzugsaktie für das Geschäftsjahr 2017 auszuschütten. Die Ausschüttungssumme der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA wird bei entsprechendem Beschluss durch die Hauptversammlung unter Berücksichtigung der zurzeit durch die Gesellschaft gehaltenen Anteile € 3.012.479,05 betragen und € 7.035.755,98 werden auf neue Rechnung vorgetragen.
Am Bilanzstichtag bestand eine unbeschränkte gesamtschuldnerische Haftung der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA als Gesellschafterin der Bluna-Warenzeichen-GbR. Aufgrund der derzeitigen Lage ist mit einer Inanspruchnahme zum heutigen Zeitpunkt nicht zu rechnen.
Die an der Ausgliederung der Brunnenbetriebe und Hotels in den Geschäftsjahren 2010 bis 2013 beteiligten Rechtsträger haften für die Verbindlichkeiten aus Pensionsanwartschaften und laufende Pensionsverpflichtungen gegenüber Rentnern des übertragenen Rechtsträgers, sofern diese vor der Ausgliederung begründet worden sind, als Gesamtschuldner. Diese Haftung ist auf 10 Jahre beschränkt. Mit einem Eintreten der Haftung ist aufgrund der positiven Ergebnisentwicklung im Rahmen der im Konzern verbliebenen Rechtsträger nach heutiger Einschätzung nicht zu rechnen.
Es bestehen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen im Wesentlichen im Bereich des Fuhrparks.
In die Karlsberg Service GmbH, einer 45 % Beteiligung, sind Teile von Verwaltungs- und Dienstleistungstätigkeiten ausgelagert. Zweck und Vorteil dieser Auslagerung ist die Nutzung von Synergien durch Bündelung von Know-how und effiziente Einsatz von Mitarbeitern. Die Karlsberg Service GmbH erbringt Dienstleistungen in den Bereichen IT, Personal, Rechnungswesen, Treasury, Steuern und Recht.
Im Berichtsjahr wurden Leistungen in einem Volumen von € 1,8 Mio. abgerechnet. Für das laufende Jahr wird ein Aufwand aus Kostenumlagen in Höhe von voraussichtlich € 2,1 Mio. anfallen.
Zum 31. Dezember 2017 bestanden finanzielle Verpflichtungen in Höhe von T€ 39 (Vj. T€ 166).
Folgende Bewertungseinheit wurde gebildet:
| Grundgeschäft / Sicherungsinstrument |
Devisentermingeschäft NVF / Devisentermingeschäft Bank |
|---|---|
| Risiko / Art der Bewertungseinheit Währungsrisiko / micro hedge | |
| einbezogener Betrag | TUSD 8.000 |
| Höhe des abgesicherten Risikos | T€ ca. 6.800 |
Für die geplanten Materialaufwendungen des laufenden Geschäftsjahres (Einkauf verschiedener Basisrohstoffe), die in USD fakturiert werden, wurden Devisentermingeschäfte geschlossen. Für diese wurden angesichts des zuverlässig planbaren Umfangs und zeitlichen Anfalls antizipative Bewertungseinheiten gebildet.
Die Niehoffs Vaihinger Fruchtsaft GmbH (NVF) kauft verschiedene Basisrohstoffe auf USD-Basis ein. Um das diesbezügliche Währungsrisiko beim Einkauf zu minimieren, wird über Devisentermingeschäfte das Wechselkursrisiko minimiert.
Die NVF sichert ihr Währungsrisiko durch Devisentermingeschäfte mit der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA ab. Die Devisen werden bei Bedarf an die NVF übertragen, die somit keinem Währungsrisiko ausgesetzt ist und über Planungssicherheit verfügt.
Die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA sichert ihr Währungsrisiko aus den o.g. Sicherungsgeschäften mit der NVF mit Devisentermingeschäften mit einer europäischen Großbank ab.
Die Grund- und Sicherungsgeschäfte weisen die identischen Risikofaktoren und sonstige identische Merkmale auf, so dass demzufolge der Sicherungserfolg erreicht wird.
Aus der Passivierung von Pensionsrückstellungen ergibt sich nach § 253 Abs. 2 i.V.m. Abs. 6 HGB eine Gewinnausschüttungssperre von T€ 409.
Mit Wirkung zum 31.12.2019 hat die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA den Gesellschaftsvertrag der Bluna-Warenzeichen-GbR gekündigt und erklärt, dass sie zu diesem Zeitpunkt von dem ihr eingeräumten Übernahmerecht der Vertragszeichen Bluna und afri-cola Gebrauch machen wird.
Darüber hinaus sind nach dem Bilanzstichtag 31. Dezember sind keine Ereignisse eingetreten, die wesentliche Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA haben.
Die Karlsberg Holding GmbH mit Sitz in Homburg (Saarpfalz) und die Karlsberg Brauerei KG Weber mit Sitz in Homburg (Saarpfalz) haben uns gemäß § 20 Abs. 5 AktG mitgeteilt, dass ihnen an unserer Gesellschaft keine Mehrheitsbeteiligung i.S.d. § 20 Abs. 4 AktG und keine Schachtelbeteiligung i.S.d. § 20 Abs. 1, Abs. 3 AktG von mehr als dem vierten Teil der Gesellschaft mehr gehört.
Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigt keine Mitarbeiter.
Geschäftsführung der Karlsberg International Getränkemanagement GmbH, Homburg, Saarpfalz:
Dr. Hans-Georg Eils, Saarbrücken Geschäftsführer
Frank Scheidemann, Kirchheim unter Teck Geschäftsführer (bis 31. Dezember 2017)
Martin Adam, Frankfurt/Main Geschäftsführer (seit 1. Januar 2018)
Dr. Richard Weber
Geschäftsführender Gesellschafter der Karlsberg Brauerei KG Weber, Homburg (Saarpfalz) - Vorsitzender -
Ernst Fischer Hotelier, Tübingen
Friedrich Niehoff Geschäftsführer der Friedrich Niehoff GmbH, Gronau (bis 12. Februar 2017)
Fritz Engelhardt Hotelier, Pfullingen (seit 22. Juni 2017)
Gerhard Theis Geschäftsführer der Karlsberg Holding GmbH, Waldmohr
Hartmut Schütze Gebietsverkaufsleiter, Tettnang
Bezirksleiter KAMPOS Vertriebs GmbH, Betriebsratsvorsitzender KAMPOS Vertriebs GmbH und Mineralbrunnen Überkingen-Teinach Beteiligungs GmbH, Amstetten
Der Jahresabschluss der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA, Bad Teinach-Zavelstein, wird in den Konzernabschluss der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA, Bad Teinach-Zavelstein, (kleinster Konzernkreis), eingetragen im Handelsregister von Stuttgart (HRB Nr. 761720), einbezogen. Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger offengelegt. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird außerdem in den Konzernabschluss der Karlsberg Brauerei KG Weber, Homburg (Saarpfalz), (größter Konzernkreis), eingetragen beim Amtsgericht Saarbrücken (HRA Nr. 1199), einbezogen.
Bad Teinach-Zavelstein, 20. März 2018
Dr. Hans-Georg Eils Martin Adam
Geschäftsführung der Karlsberg International Getränkemanagement GmbH, Homburg (Saarpfalz)
An die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA
Wir haben den Konzernabschluss der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) – bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2017, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, der Konzernkapitalflussrechnung und dem Konzern-Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2017 bis zum 31. Dezember 2017 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden – geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA, der mit dem Lagebericht der Gesellschaft zusammengefasst wurde, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2017 bis zum 31. Dezember 2017 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.
Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens , Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist.
Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.
Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts.
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
methoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;
für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile;
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Saarbrücken, 20. März 2018
Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Witsch Waldner
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer
| 21. März 2018 | Veröffentlichung des Jahres- und Konzernabschlusses 2017 |
|---|---|
| 21. März 2018 | Bilanzpressekonferenz |
| 25. Juli 2018 | Hauptversammlung |
| September 2018 | Veröffentlichung des Halbjahresfinanzberichts |
Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA Badstraße 41 D-75385 Bad Teinach-Zavelstein Telefon +49 (0) 70 53/92 62-220 Telefax +49 (0) 70 53/92 62-67 E-Mail: [email protected]
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