Annual Report • Apr 19, 2016
Annual Report
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| KGaA | Konzern | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Kennzahlen in Mio. € | 2015 | 2014 | 2013 | 2012 | 2011 | 2015 | 2014 | 2013 | 2012 | 2011 |
| Umsatz | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,6 | 7,8 | 137,2 | 136,5 | 138,7 | 143,6 | 156,4 |
| Beschäftigte inkl. Auszubildende (Anzahl im Durchschnitt) |
0 | 0 | 38 | 69 | 128 | 429 | 442 | 478 | 504 | 596 |
| Personalaufwand (Löhne und Gehälter, soziale Abgaben sowie Altersversorgung) |
0,7 | 0,9 | 4,1 | 6,4 | 9,4 | 27,1 | 27,3 | 28,3 | 28,9 | 33,4 |
| Investitionen | 8,0 | 9,3 | 0,0 | 0,0 | 4,8 | 18,5 | 8,0 | 4,5 | 4,4 | 10,7 |
| EBITDA | 2,3 | 2,0* | 1,9 | 0,0 | 14,5 | 15,8 | 15,4 | 15,3 | 13,1 | 27,7 |
| EBITDA-Rendite in % | 4,2 | 186,0 | 11,5 | 11,3 | 11,0 | 9,1 | 17,7 | |||
| Abschreibungen | 0,0 | 0,2 | 0,4 | 0,9 | 1,7 | 11,4 | 11,2 | 11,9 | 12,5 | 13,5 |
| EBIT | 2,3 | 1,8* | 1,5 | -0,9 | 12,8 | 4,3 | 4,2 | 3,4 | 0,6 | 14,2 |
| EBIT-Rendite in % | -144,2 | 164,6 | 3,1 | 3,0 | 2,5 | 0,4 | 9,1 | |||
| Bilanzsumme | 84,5 | 82,2 | 83,2 | 84,8 | 108,9 | 118,8 | 121,7 | 134,4 | 147,1 | 167,8 |
| Eigenkapital | 53,2 | 45,5 | 45,1 | 54,1 | 64,6 | 54,9 | 49,7 | 51,8 | 62,9 | 77,2 |
| EK-Quote | 62,9 | 55,4 | 54,2 | 63,8 | 59,3 | 46,2 | 40,8 | 38,5 | 42,8 | 46,0 |
| Jahresergebnis | 2,9 | 2,2 | 1,8 | -1,0 | 12,5 | 2,1 | 1,5 | 1,4 | -2,9 | 16,6 |
| Davon Einstellungen in Rücklagen | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 2,9 | |||||
| Ausschüttungsbetrag | 2,4** | 1,9 | 1,8 | 1,2 | 9,6 | |||||
| Dividende (€ je Aktie) | ||||||||||
| Stammaktie | 0,27** | 0,23 | 0,21 | 0,12 | 1,12 | |||||
| Vorzugsaktie | 0,35** | 0,31 | 0,29 | 0,20 | 1,20 + 0,11 |
|||||
| DVFA/SG-Ergebnis (€ je Aktie) | ||||||||||
| Ergebnis je Stammaktie | 0,24 | 0,17 | 0,16 | -0,38 | 2,00 | |||||
| Ergebnis je Vorzugsaktie | 0,32 | 0,25 | 0,24 | -0,30 | 2,08 | |||||
| Operativer Cashflow | 20,0 | 15,4 | 14,9 | 6,9 | -8,5 | |||||
| Operativer Cashflow in % der Umsatzerlöse |
14,6 | 11,3 | 10,7 | 4,8 | ||||||
| Höchstkurs (€ je Aktie) | ||||||||||
| Stammaktie | 16,811 | 15,811 | 17,601 | 17,221 | 14,501 | |||||
| Vorzugsaktie | 8,261 | 8,911 | 8,491 | 12,401 | 6,851 | |||||
| Tiefstkurs (€ je Aktie) | ||||||||||
| Stammaktie | 11,611 | 10,341 | 15,001 | 11,511 | 10,881 | |||||
| Vorzugsaktie | 6,441 | 6,181 | 6,001 | 6,011 | 5,211 |
1 Börse Stuttgart
* Korrektur der Werte aus dem Geschäftsbericht 2014 analog der Berechnung der Vorjahre zu Vergleichszwecken
** Vorbehaltlich der Zustimmung durch die Hauptversammlung im Jahr 2016
| An unsere Aktionäre | 06 | Vorwort |
|---|---|---|
| 10 | Unsere Gremien | |
| 11 | Bericht des Aufsichtsrats | |
| 13 | Unsere Aktie | |
| Grundlagen des Konzerns | ||
| Bericht über die | 20 | Geschäfts- und Organisationsstruktur |
| Lage der Gesellschaft | 22 | Konzernstrategie |
| und des Konzerns | 23 | Produkt- und Markenportfolio |
| 28 | Unternehmerische Steuerungssysteme | |
| Wirtschaftsbericht | ||
| 28 | Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene | |
| Rahmenbedingungen | ||
| 31 | Unternehmenssituation | |
| 40 | Bericht über die Beziehungen zu verbundenen | |
| Unternehmen gemäß § 312 AktG | ||
| 40 | Mitarbeiter | |
| 41 | Innovationsmanagement | |
| 41 | Umwelt und gesellschaftliches Engagement | |
| 43 | Risikobericht | |
| 48 | Nachtragsbericht | |
| 48 | Chancen- und Prognosebericht | |
| 56 | Konzern-Bilanz | |
| Konzernabschluss 2015 | 58 | Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung |
| Mineralbrunnen | 59 | Konzern-Kapitalflussrechnung |
| Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA | 60 | Konzern-Eigenkapitalspiegel |
| 62 | Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens | |
| 64 | Konzernanhang | |
| 73 | Bestätigungsvermerk | |
| 76 | ||
| Jahresabschluss 2015 | 78 | Bilanz Gewinn- und Verlustrechnung |
| Mineralbrunnen | 79 | Anhang |
| Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA | 86 | Bestätigungsvermerk |
Finanzkalender
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Frank Scheidemann Dr. Hans-Georg Eils
mit Eintrag in das Handelsregister am 10. Februar 2016 ist der in der außerordentlichen Hauptversammlung am 24. November 2015 beschlossene Formwechsel der Gesellschaft von einer Aktiengesellschaft in eine Kommanditgesellschaft auf Aktien rechtlich vollzogen. Im Zuge des Formwechsels ist die Karlsberg International Getränkemanagement GmbH der Gesellschaft als persönlich haftende Gesellschafterin beigetreten und ihr obliegt nun durch ihre Geschäftsführer die Vertretung und Geschäftsführung der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA.
Mit Wirksamwerden des Formwechsels am 10. Februar 2016 ist der bis dahin tätige Alleinvorstand Michael Bartholl auf eigenem Wunsch aus dem Unternehmen ausgeschieden. Er hat als Vorstand der Gesellschaft seit 2010 entscheidend und erfolgreich die Restrukturierung der Unternehmensgruppe und deren positive Ertragsentwicklung geprägt. Wir danken ihm für seine erfolgreiche Arbeit, für sein großes Engagement und seine Loyalität.
Als Geschäftsführer der persönlich haftenden Gesellschafterin freuen wir uns, Ihnen erstmals den Geschäftsbericht der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA zu präsentieren. Im Geschäftsjahr 2015 haben sich die Absätze unserer strategischen Marken Teinacher und Krumbach im Segment Wasser erneut positiv und über Marktniveau entwickelt. Das Saftsegment lag leicht unter dem Vorjahresabsatz. Insgesamt haben sich die Umsatzerlöse um 0,7 Mio. € auf 137,2 Mio. € erhöht. Bei gleichzeitig gesunkenen Einstandspreisen für Rohwaren konnte der Rohertrag und die Rentabilität weiter verbessert werden, was sich in einer Steigerung der Kennzahlen EBITDA und EBIT sowie in einer Erhöhung des Konzern-Jahresüberschusses von 1,5 Mio. € auf 2,1 Mio. € widerspiegelt. Wir bedanken uns bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren Einsatz und ihr großes Engagement sowie bei den Arbeitnehmervertretungen für die konstruktive Zusammenarbeit im abgelaufenen Geschäftsjahr.
Wir sind darauf bedacht, die Zukunft unserer Unternehmensgruppe in enger Zusammenarbeit mit den Geschäftsführern der operativen Gesellschaften positiv zu gestalten und unsere Marktposition in einem schwierigen Marktumfeld weiter zu festigen. Der Konzern bietet seine Produkte heute mit einer konsequenten Mehrmarkenstrategie auf klar definierten Märkten vorwiegend in den gehobenen, margenstarken Preissegmenten an. Die von uns besetzten Themen Genuss, Qualität und Regionalität werden wir konsequent weiter verfolgen und als Anbieter von qualitativ hochwertigen Produkten auch künftig unseren Kunden ein kompetenter und verlässlicher Partner sein.
Wir bedanken uns herzlich für Ihr entgegengebrachtes Vertrauen und freuen uns, wenn Sie unsere Unternehmensgruppe auch weiterhin begleiten und unterstützen.
Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA
Dr. Hans-Georg Eils Frank Scheidemann
Geschäftsführung der Karlsberg International Getränkemanagement GmbH, Homburg (Saarpfalz)
Aufsichtsrat Geschäftsleitung
Dr. Richard Weber, Homburg (Saarpfalz) Geschäftsführender Gesellschafter der Karlsberg Brauerei KG Weber Vorsitzender
Ernst Fischer, Tübingen Hotelier Stellvertretender Vorsitzender
Friedrich Niehoff, Gronau Geschäftsführer der Friedrich Niehoff GmbH
Gerhard Theis, Waldmohr Geschäftsführer der Karlsberg Holding GmbH
Hartmut Schütze, Tettnang Gebietsverkaufsleiter
Helmut Klingl, Amstetten Bezirksleiter KAMPOS Vertriebs GmbH Betriebsratsvorsitzender KAMPOS Vertriebs GmbH und Mineralbrunnen Überkingen-Teinach Beteiligungs GmbH Michael Bartholl, München Vorstand (bis 10. Februar 2016)
Geschäftsführung der Karlsberg International Getränkemanagement GmbH, Homburg (Saarpfalz):
Dr. Hans-Georg Eils, Saarbrücken Geschäftsführer
Frank Scheidemann, Kirchheim unter Teck Geschäftsführer (seit 4. März 2016)
Als Aufsichtsrat haben wir die uns nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben sorgfältig wahrgenommen. Wir haben den Vorstand bei seiner Geschäftsführung regelmäßig überwacht und ihn bei der strategischen Weiterentwicklung der Unternehmensgruppe sowie bei wesentlichen Entscheidungen beratend begleitet. Insbesondere in die Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen waren wir unmittelbar eingebunden. Der Vorstand unterrichtete uns regelmäßig sowohl schriftlich als auch mündlich, zeitnah und umfassend über die Unternehmensplanung, den Gang der Geschäfte, die aktuelle Lage der Gesellschaft und des Konzerns sowie die Risikosituation einschließlich des Risikomanagements. Abweichungen des Geschäftsverlaufs von den Plänen wurden uns im Einzelnen erläutert. Zudem stimmte der Vorstand die strategische Ausrichtung des Unternehmens mit uns ab. Die für das Unternehmen bedeutenden Geschäftsvorgänge haben wir auf Basis der Berichte des Vorstands ausführlich erörtert. Den Beschlussvorschlägen des Vorstands haben wir nach gründlicher Prüfung und Beratung zugestimmt.
Im Berichtszeitraum fanden insgesamt 4 Sitzungen statt: am 24. März 2015, 19. Mai 2015, 23. September 2015 und am 8. Dezember 2015. Zudem wurden für zustimmungspflichtige Rechtsgeschäfte ein schriftlicher Umlaufbeschluss am 31. Juli 2015 gefasst. An sämtlichen Sitzungen, mit Ausnahme der Sitzung vom 23. September 2015, an welcher Herr Ernst Fischer nicht anwesend war, nahmen jeweils alle Mitglieder des Aufsichtsrats teil. Über die Aufsichtsratssitzungen hinaus standen wir mit dem Vorstand in regelmäßigem Kontakt und haben uns über die aktuelle Entwicklung der Geschäftslage und die wesentlichen Geschäftsvorfälle informiert.
Die wichtigsten Themen der Beratungen und Beschlussfassungen im Gremium waren:
die Feststellung des Jahresabschlusses 2014 der Gesellschaft und des Konzernjahresabschlusses 2014
die Quartalsergebnisse, der Ergebnisforecast 2015 und die Planung 2016
Der in der außerordentlichen Hauptversammlung vom 24. November 2015 beschlossene Formwechsel von der Rechtsform der Aktiengesellschaft in eine GmbH & Co. KGaA ist mit Eintragung in das Handelsregister vom 10. Februar 2016 rechtlich vollzogen worden. Die Gesellschaft firmiert nunmehr als Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA. Die Geschäftsführung obliegt der persönlich haftenden Gesellschafterin Karlsberg International Getränkemanagement GmbH, Homburg (Saarpfalz), die wiederum durch ihre Geschäftsführer Dr. Hans-Georg Eils und Frank Scheidemann vertreten wird.
Die Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Stuttgart, hat den Jahresabschluss der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA zum 31. Dezember 2015 und den Konzernabschluss sowie den zusammengefassten Lagebericht zum 31. Dezember 2015 nach HGB-Grundsätzen geprüft und jeweils mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Der Konzernabschluss und der zusammengefasste Lagebericht wurden nach den Vorschriften des HGB und des Aktiengesetzes aufgestellt. Der Abschlussprüfer hat die Prüfung unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Die genannten Unterlagen sind von der Geschäftsführung der persönlich haftenden Gesellschafterin rechtzeitig an uns verteilt worden.
Die Entwürfe der Prüfungsberichte der Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft lagen allen Mitgliedern des Aufsichtsrats vor und wurden in der Sitzung des Aufsichtsrats am 22. März 2016 in Gegenwart des Abschlussprüfers umfassend behandelt. Der Abschlussprüfer berichtete über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung. In dieser Sitzung hat die Geschäftsführung der persönlich haftenden Gesellschafterin die Abschlüsse der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA und des Konzerns erläutert. Der Abschlussprüfer ging auf Umfang und Schwerpunkte der Abschlussprüfung ein. Wir stimmen den Ergebnissen der Abschlussprüfung zu. Nach dem abschließenden Ergebnis unserer eigenen Prüfung sind keine Einwendungen zu erheben. Wir haben in unserem Gremium die von der Geschäftsführung der persönlich haftenden Gesellschafterin aufgestellten Jahresabschlüsse gebilligt.
Der Bilanzgewinn der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA beträgt im Berichtszeitraum 4,0 Mio. €. Wir schließen uns dem Vorschlag der Geschäftsführung der persönlich haftenden Gesellschafterin an, eine Dividende von 2,4 Mio. € für das Geschäftsjahr 2015 auszuschütten.
Der von der Geschäftsführung der persönlich haftenden Gesellschafterin gemäß § 312 AktG aufgestellte Bericht über die Beziehungen der Gesellschaft zu verbundenen Unternehmen für das Geschäftsjahr 2015 wurde uns ebenfalls zur Prüfung vorgelegt.
Nach sorgfältiger Prüfung dieses Berichts erteilte der Abschlussprüfer gemäß § 313 Abs. 3 AktG den folgenden Bestätigungsvermerk:
"Nach unserer pflichtgemäßen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass
Der Abschlussprüfer nahm ferner an unseren Beratungen über den Abhängigkeitsbericht teil und berichtete über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung. Wir haben das Prüfungsergebnis des Abschlussprüfers zustimmend zur Kenntnis genommen. Er prüfte den Abhängigkeitsbericht selbst auf Vollständigkeit und Richtigkeit und gelangte im Rahmen seiner eigenen Prüfung zu dem abschließenden Ergebnis, dass keine Einwendungen gegen die am Schluss des Berichts über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen abgegebene und in den zusammengefassten Lagebericht aufgenommene Erklärung der Geschäftsführung der persönlich haftenden Gesellschafterin zu erheben sind.
Im Aufsichtsrat gab es im Berichtsjahr keine personellen Veränderungen. Mit Eintragung des Formwechsels am 10. Februar 2016 endete die Tätigkeit von Michael Bartholl als Mitglied des Vorstands der Gesellschaft.
Als Aufsichtsrat danken wir allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, den Arbeitnehmervertretungen sowie dem Vorstand für ihren Einsatz und die erfolgreiche Arbeit im Geschäftsjahr 2015. Gleichfalls gilt unser Dank den Aktionären für das der Gesellschaft und den Gremien entgegengebrachte Vertrauen.
Bad Überkingen, den 22. März 2016
Der Aufsichtsrat Dr. Richard Weber, Vorsitzender
Das Jahr 2015 war für Anleger erneut ein turbulentes Börsenjahr. Angetrieben von der lockeren Geldpolitik der Europäischen Zentralbank stieg der deutsche Leitindex DAX zunächst bis zum Frühjahr um mehr als 26 Prozent auf ein Rekordhoch von rund 12.391 Zählern. Die sich mehrenden Zeichen für eine Konjunkturberuhigung in China bereiteten der Rekordjagd jedoch ein jähes Ende und läuteten unter hohen Schwankungen eine Rückwärtsbewegung im weiteren Jahresverlauf ein. Zum Jahresende 2015 schloss der DAX noch mit einem Plus von ca. 9,6 % bei 10.743 Punkten. Damit schaffte er seinen vierten Jahresgewinn in Folge und damit die längste Serie seit einem knappen Jahrzehnt. Auch der CDAX, der alle deutschen Unternehmen im Prime Standard und General Standard umfasst, verzeichnete mit einem Jahresplus von 11,33 % eine positive Entwicklung.
Die Aktien der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA wiesen im Berichtszeitraum ebenfalls einen volatilen Kursverlauf auf, entwickelten sich aber ebenfalls insgesamt positiv. Die Stammaktien der Gesellschaft beendeten das Jahr 2015 mit einem Kursgewinn von 10,5 %, die Vorzugsaktien verzeichneten sogar ein Jahresplus von 13,9 %. Am 31. Dezember 2015 schlossen die Stammaktien auf einem Jahreshöchstkurs bei 16,81 €. Ihr Jahrestief hatten sie Ende Juni bei 11,61 € erreicht. Die Vorzugsaktien beendeten das Jahr 2015 mit einem Schlusskurs von 7,97 €. Ihren Jahreshöchstkurs erreichten sie Mitte Juni bei 8,26 €, ihren Tiefstkurs am 16. Januar 2015 bei 6,44 €.
Die stichtagsbezogene Marktkapitalisierung der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA erhöhte sich im Berichtszeitraum um 11,0 % auf 123,58 Mio. € per 31. Dezember 2015 (31.12.2014: 111,36 Mio. €).
| 2015 | 2014 | ||
|---|---|---|---|
| Grundkapital | € | 22.387.456,00 | 22.387.456,00 |
| Anzahl Stammaktien | Stück | 6.314.700 | 6.314.700 |
| Anzahl Vorzugsaktien | Stück | 2.187.360 | 2.187.360 |
| Kurs Stammaktie zum 31.12. * |
€ | 16,81 | 15,21 |
| Kurs Vorzugsaktie zum 31.12. * |
€ | 7,97 | 7,00 |
| Marktkapitalisierung zum 31.12. * |
Mio. € | 123,58 | 111,36 |
| Höchstkurs Stammaktie * |
€ | 16,81 | 15,81 |
| Tiefstkurs Stammaktie * |
€ | 11,61 | 10,34 |
| Höchstkurs Vorzugsaktie * |
€ | 8,26 | 8,91 |
| Tiefstkurs Vorzugsaktie * |
€ | 6,44 | 6,18 |
| EPS Stammaktie | € | 0,24 | 0,17 |
| EPS Vorzugsaktie | € | 0,32 | 0,25 |
| Dividende Stammaktie |
€ | 0,27** | 0,23 |
| Dividende Vorzugsaktie |
€ | 0,35** | 0,31 |
* Börse Stuttgart
** Dividendenvorschlag (vorbehaltlich der Zustimmung durch die Hauptversammlung im Jahr 2016)
Das Grundkapital der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA beträgt 22.387.456,00 € und ist in 6.314.700 auf den Inhaber lautende nennwertlose Stammaktien und in 2.187.360 auf den Inhaber lautende nennwertund stimmrechtslose Vorzugsaktien eingeteilt. Jede Stammaktie gewährt in der Hauptversammlung eine Stimme.
Notiert sind die Stamm- und Vorzugsaktien des Unternehmens an den Börsenplätzen Frankfurt/Main und Stuttgart. An der Deutschen Börse in Frankfurt/Main ist das Unternehmen im Transparenzlevel Entry Standard gelistet, an der Baden-Württembergischen Börse in Stuttgart im Teilbereich Freiverkehr Plus.
| Börsenplätze | |
|---|---|
| Börse Frankfurt | Segment Entry Standard im Open Market |
| Börse Stuttgart | Segment Freiverkehr Plus im Freiverkehr |
| Kürzel | |
| Stammaktie | MUT |
| Vorzugsaktie | MUT3 |
| WKN | |
| Stammaktie | 661400 |
| Vorzugsaktie | 661403 |
| ISIN | |
| Stammaktie | DE 0006614001 |
| Vorzugsaktie | DE 0006614035 |
Im Berichtsjahr betrug das Ergebnis je Stammaktie 0,24 € (2014: 0,17 €) und je Vorzugsaktie 0,32 € (2014: 0,25 €). Das Ergebnis je Aktie wird errechnet, indem man den Konzern-Jahresüberschuss durch den gewichteten Durchschnitt der während des Geschäftsjahres im Umlauf befindlichen Aktien dividiert.
Der Hauptversammlung im Jahr 2016 wird vorgeschlagen, aus dem Bilanzgewinn der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA in Höhe von 4,0 Mio. € eine Dividende von 0,27 € je Stammaktie und von 0,35 € je Vorzugsaktie für das Geschäftsjahr 2015 auszuschütten. Die Ausschüttungssumme der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA wird bei entsprechendem Beschluss durch die Hauptversammlung unter Berücksichtigung der zur Zeit durch die Gesellschaft gehaltenen, nicht dividendenberechtigten Anteile 2.363.909,85 € betragen und 1.603.403,47 € werden auf neue Rechnung vorgetragen.
Im Berichtszeitraum hat sich die Aktionärsstruktur der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA wie folgt verändert. Der Anteil der Karlsberg Gruppe an den Stammaktien der Gesellschaft erhöhte sich auf 69,57 %. Zudem hielt die Karlsberg Gruppe per Jahresende 2015 einen Anteil von 1,74 % an den Vorzugsaktien der Gesellschaft. Der Förderverein der Angehörigen des Württ.- Hohenz. Gaststättengewerbes e.V., Stuttgart, ist mit einem Anteil von 8,59 % an den Stammaktien und 28,72 % an den Vorzugsaktien der Gesellschaft vertreten. Die Versorgungshilfe für die Betriebsangehörigen der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG 1938 e.V., Bad Überkingen, hielt 7,21 % der Stammaktien. Im Eigenbesitz der Gesellschaft befanden sich zum 31. Dezember 2015 insgesamt 394.945 eigene Stammaktien, was einem Anteil von 6,25 % der Stammaktien entspricht, und keine eigenen Vorzugsaktien. 8,38 % der Stammaktien und 69,54 % der Vorzugsaktien befanden sich per Jahresende 2015 im Streubesitz.
Die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA stand im Berichtszeitraum mit ihren Investoren sowie Privataktionären im aktiven Dialog und informierte regelmäßig über die wichtigsten Entwicklungen der Gesellschaft. Darüber hinaus bot das Unternehmen aktuelle und umfassende Informationen über seine Internetseite www.mineralbrunnen-kgaa.de an. Auch künftig wird sich die Gesellschaft mit gewohnter Sorgfalt ihren Investor Relations-Aufgaben widmen und der interessierten Öffentlichkeit mit der üblichen Transparenz und Schnelligkeit gegenübertreten. Mit dem Wirksamwerden der sogenannten Marktmissbrauchsverordnung finden zudem ab dem 3. Juli 2016 auch für Freiverkehrsemittenten wie der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA Bekanntmachungsverfahren für Ad-hoc-Publizität und Directors' Dealings sowie Insiderlisten Anwendung, wodurch die Transparenz und Sicherheit für Anleger weiter steigt.
Förderverein der Angehörigen des Württ.-Hohenz. Gaststätten-
Versorgungshilfe für die Betriebsangehörigen der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG 1938 e.V.
Förderverein der Angehörigen des Württ.-Hohenz. Gaststätten-
Die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA (vormals bis zum 10. Februar 2016 Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG)1 ist die Muttergesellschaft einer Unternehmensgruppe2 von Markenanbietern aus den Produktfeldern Mineralwasser, Heilwasser, Erfrischungsgetränke und Fruchtsäfte. Als klassischer Markenartikler im gehobenen Preissegment konzentriert sich der Konzern auf starke Marken als Erfolgsfaktor für das Produktangebot sowie auf eine wertschöpfungsorientierte Partnerschaft mit dem Getränkefachgroßhandel, dem Lebensmitteleinzelhandel sowie der Gastronomie und Hotellerie. Aufbauend auf seinen starken Regionalmarken in Süddeutschland sowie seinen nationalen Gastronomie- und Spezialitätenmarken bietet der Konzern ein marktgerechtes und margenstarkes Marken- und Produktportfolio von alkoholfreien Getränken an.
Die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA, gegründet 1923 in der Rechtsform der Aktiengesellschaft, ist ein börsennotiertes Markenunternehmen im alkoholfreien Getränkemarkt mit Sitz in Bad Überkingen, Baden-Württemberg. Dort sind auch die Konzernleitung sowie die zentralen Verwaltungs- und Managementfunktionen der Unternehmensgruppe angesiedelt. Der Konzern verfügt des Weiteren über Bürogebäude, Lager- und Distributionsanlagen, Entwicklungsund Laboreinrichtungen sowie über regionale und nationale Vertriebseinheiten. Die Produktionsstätten verteilen sich auf die vier Standorte Bad Teinach, Kißlegg, Lauterecken und Merzig. Mit 429 Mitarbeitern wurde im Geschäftsjahr 2015 ein Konzernumsatz von 137,2 Mio. € erwirtschaftet.
2 nachfolgend der "Konzern" oder die "Unternehmensgruppe"
1) Rechtsformwechsel in Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA unter Beitritt der Karlsberg International Getränkemanagement GmbH als persönlich haftende Gesellschafterin zum 10.2.2016
2) Umfirmierung in Niehoffs Vaihinger Fruchtsaft GmbH und Sitzverlegung nach Lauterecken, Rheinland-Pfalz, zum 16.1.2015
1 Mit der Eintragung in das Handelsregister beim Amtsgericht Ulm wurde am 10. Februar 2016 der Formwechsel der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG in die Rechtsform der Kommanditgesellschaft auf Aktien (nachfolgend die "Gesellschaft" oder die "KGaA") unter Beitritt der Karlsberg International Getränkemanagement GmbH, Homburg (Saarpfalz), als persönlich haftende Gesellschafterin wirksam
Der Konzern umfasst die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA in Bad Überkingen als Holdinggesellschaft. Mit dem Rechtsformwechsel in die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA zum 10. Februar 2016 (Eintragung im Handelsregister) obliegt die Geschäftsführung und Vertretung der Gesellschaft der Karlsberg International Getränkemanagement GmbH, Homburg (Saarpfalz), als persönlich haftende Gesellschafterin. Geschäftsführer der Karlsberg International Getränkemanagement GmbH sind Dr. Hans-Georg Eils und Frank Scheidemann (seit 4. März 2016).
In der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach Beteiligungs GmbH, Bad Überkingen, wird das zentrale Verwaltungs-, Finanz- und Liquiditätsmanagement des Konzerns erbracht. Die Holdinggesellschaft hält 100 % der Anteile an der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach Beteiligungs GmbH, die wiederum 100 % der Anteile an den operativen Gesellschaften sowie an der Ailon GmbH hält.
Die Verantwortung für das operative Geschäft liegt weiterhin bei den Geschäftsführern der im Markt operierenden Gesellschaften Mineralbrunnen Teinach GmbH, Mineralbrunnen Krumbach GmbH, Niehoffs Vaihinger Fruchtsaft GmbH und KAMPOS Vertriebs GmbH. Sowohl zwischen der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA und der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach Beteiligungs GmbH als auch zwischen der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach Beteiligungs GmbH und den mittelbaren Konzerntochtergesellschaften bestehen Ergebnisabführungsverträge.
Die Umfirmierung der ehemaligen Niehoffs Vaihinger Vertriebs GmbH in Niehoffs Vaihinger Fruchtsaft GmbH einschließlich der Sitzverlegung von Merzig, Saarland, nach Lauterecken, Rheinland-Pfalz, wurden gemäß Gesellschafterbeschluss vom 27. Oktober 2014 mit Eintragung in das Handelsregister zum 16. Januar 2015 wirksam. Zudem wurden alle Saftgesellschaften (Tucano Holding GmbH, Merzig, Lauterecker Fruchtsaft GmbH, Lauterecken, Merziger Fruchtgetränke GmbH, Merzig, Schloss Veldenz Fruchtsäfte GmbH, Lauterecken, sowie die Tucano Vertriebs-GmbH, Bad Überkingen) auf die Niehoffs
Vaihinger Fruchtsaft GmbH rückwirkend zum 2. Januar 2015 verschmolzen.
Des Weiteren hält die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA eine 45-prozentige Beteiligung an der Karlsberg Service GmbH, Homburg (Saarpfalz), die Dienstleistungen in den Bereichen IT, Personal und Rechnungswesen erbringt.
Da der Geschäftsverlauf, die wirtschaftliche Lage sowie die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA im Wesentlichen im Konzern abgebildet werden, wurden der Lagebericht des Konzerns und der Lagebericht der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA zusammengefasst.
Im Kern konzentrieren sich die Geschäftsaktivitäten des Konzerns auf die Herstellung und den Vertrieb von Mineralund Heilwasser, Erfrischungs- und Süßgetränken sowie Fruchtsäften und anderen Saftvarianten. Aufbauend auf starken Regionalmarken in Süddeutschland (Teinacher, Krumbach, Hirschquelle u.a.) und nationalen Gastronomie- und Spezialitätenmarken (afri, Bluna, Niehoffs Vaihinger, Klindworth u.a.) bietet der Konzern als klassischer Markenanbieter im gehobenen Preissegment ein umfassendes Marken- und Produktportfolio an. Der Konzern deckt mit den Bereichen Entwicklung, Produktion sowie Marketing und Vertrieb die gesamte Wertschöpfungskette ab. Die Geschäftstätigkeit ist auf den süddeutschen Kernmarkt und den nationalen Fruchtsaft- und Limonadenmarkt ausgerichtet und fokussiert sich auf ertragsreiche Markenprodukte. Die Erzeugung der Produkte wird durch eigene Mineralwasserquellen, leistungsfähige Produktionsanlagen sowie ein professionelles Einkaufs- und Qualitätsmanagement sichergestellt.
Mittelfristiges Ziel ist der weitere Ausbau der Unternehmensgruppe zum führenden ertragsstarken Markenanbieter im regionalen Mineralwassermarkt und im überregionalen Fruchtsaft- und Limonadenmarkt. Grundlage des Geschäfts sind die etablierten Regionalmarken in Süddeutschland und die nationalen Gastronomie- und Spezialitätenmarken. Das margenstarke Markenangebot wird kontinuierlich verbessert und das Getränkesortiment einer kontinuierlichen Überprüfung der Wirtschaftlichkeit unterzogen. Die Produktion von Handelsmarken wurde in den letzten Jahren Schritt für Schritt zurückgefahren und Ende des ersten Quartals 2015 nunmehr komplett eingestellt. Auch Lohnaufträge führt der Konzern ausschließlich bei nachgewiesener, angemessener Wirtschaftlichkeit durch.
Ein fokussiertes Produktangebot auf Basis etablierter regionaler Marken im Kernabsatzgebiet Süddeutschland und ergänzende nationale Spezialitäten bieten weiterhin gute Wachstumsmöglichkeiten. Die große Präsenz in Handel, Gastronomie und Hotellerie schafft die Voraussetzungen für eine hohe Akzeptanz der eigenen Markenprodukte durch die Konsumenten. Die Nähe zum Verbraucher und die Kenntnis über die sich wandelnden Bedürfnisse ermöglichen es dem Konzern, ein verbrauchergerechtes Produkt- und Markenangebot bereitzustellen und zusätzliche Absatzpotenziale zu generieren. Der Konzern zieht auch anorganisches Wachstum, beispielsweise durch Zukäufe einzelner Marken, in Betracht. Grundvoraussetzung für die Durchführung einer Akquisition ist eine sinnvolle, strategiekonforme Ergänzung des bestehenden Premiumportfolios durch den Zukauf. Zudem muss die Akquisition das Potenzial besitzen, für den Konzern substanziell Marktanteile im Zielmarkt der margenstarken Premiummarken hinzuzugewinnen.
Die starken Qualitätsmarken des Konzerns sind eine entscheidende Voraussetzung für die Erzielung höherer Margen im alkoholfreien Getränkemarkt. Durch gezielte Werbe- und Verkaufsförderungsmaßnahmen, einhergehend mit einem fokussierten Distributionsausbau, werden die Konsumenten unmittelbar erreicht und zur Kaufentscheidung geführt. Mit einer relevanten Markenpositionierung und dem Herausstellen des jeweiligen Produktnutzens wird die Abhängigkeit von reinen Preisaktivitäten vermindert und dauerhaft Preisstabilität gesichert. Die kontinuierlich klare Markenführung ermöglicht es, eine langfristige Konsumentenloyalität zu erreichen.
Die Marken des Konzerns sind in ihren regionalen Kernabsatzgebieten fest verwurzelt und stehen in langfristiger, partnerschaftlicher Beziehung mit ihren Kunden in Handel und Gastronomie. Aufbauend auf dieser Marktnähe und Akzeptanz werden die regionale Konsumentenloyalität sowie die ertrags- und wertorientierte Marktposition weiter gefestigt.
Volatile Grund- und Rohstoffpreise, restriktive und zum Teil stark einschränkende Bestimmungen und Gesetze (z. B. durch die Lebensmittel-Informationsverordnung, Verpackungsverordnungen etc.), der weiterhin intensive Preiswettbewerb und die Anforderungen des Kapitalmarkts bedingen, dass der Konzern seine operativen Prozesse und Strukturen ständig überprüft, anpasst und verbessert. Dazu gehört eine transparente Kosten- und Leistungszuordnung in den einzelnen Unternehmenseinheiten. Die Prozesse im gesamten Konzern werden regelmäßig auf Wirksamkeit und Effizienz geprüft und entsprechend angepasst. Geeignete Maßnahmen zur weiteren Prozess- und Ertragsverbesserung werden fortlaufend umgesetzt.
Konsumenten und Kunden erwarten innovative Produkte, Produktsicherheit und Qualität sowie effiziente und flexible Angebots- und Lieferstrukturen, die durch eine moderne Technikausstattung gewährleistet werden. Gleichzeitig erfordert eine erfolgreiche Unternehmensführung die Wertschätzung und Förderung der Mitarbeiter. Eine gute Personalentwicklung erhöht das Engagement der Mitarbeiter für den Konzern und verbessert den Dialog mit den Kunden.
Der Konzern bietet seine Produkte mit einer konsequenten Mehrmarkenstrategie auf klar definierten Märkten vorwiegend in den gehobenen, margenstarken Preissegmenten an. Die Markenpositionierungen sind auf relevante Kunden- und Zielgruppen zugeschnitten und orientieren sich an regionalen sowie teilweise überregionalen Bedürfnissen und Werten. Jede Marke verfügt über ein zielgruppenspezifisches, umfangreiches Getränke- und Gebindesortiment.
Alle Produkte des Konzerns werden sowohl über die klassischen Vertriebskanäle als auch über neue Distributionswege vertrieben und erreichen dabei eine gute Marktabdeckung. Die Partner in Handel und Gastronomie werden mit maßgeschneiderten Verkaufsförderungsmaßnahmen unterstützt. Die Unternehmen der Gruppe stellen hochwertige Werbemittel zur Verfügung und bieten mit dem stilvollen Design ihrer Gastronomie-Glasgebinde größtmögliche Ausstattungsqualität.
Durch die dezentrale Vertriebsstruktur ist die Unternehmensgruppe nah an ihren Kunden. Die operativ eigenständigen Tochterunternehmen Krumbach und Teinacher können auf Basis der angepassten Organisationsstruktur als regionale Markenanbieter kunden- und marktspezifisch agieren. Zudem wurde mittels der durchgeführten gesellschaftsrechtlichen und organisatorischen Integration aller Saftgesellschaften in die Niehoffs Vaihinger Fruchtsaft GmbH eine schlagkräftige und effiziente Vertriebsorganisation geschaffen, mit der überregional der Getränkefachgroßhandel sowie die Gastronomie und Hotellerie bedient werden.
Die Kernmarke Teinacher ist als Genießer-Mineralwasser positioniert und hat mit ihrer führenden Marktposition in der süddeutschen Gastronomie eine hohe Marktakzeptanz. Teinacher wächst seit mehreren Jahren dynamisch und ist trotz des ausschließlich regionalen Verbreitungsgebiets national unter den Top 5 im Gastronomie-Wassermarkt zu finden. Mit exklusiven Gastronomiegebinden werden anspruchsvolle Verbraucher angesprochen, die Wert auf Genuss und gehobene Qualität legen. Glaubhaft unterstützt wird diese Strategie durch Kooperationen wie beispielsweise mit dem Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Baden-Württemberg. Mit diesem Engagement wird das Bekenntnis zu Hotellerie und Gastronomie sowie die regionale Verbundenheit der Marke Teinacher zum Ausdruck gebracht.
Sowohl das Gebinde- als auch das Produktsortiment von Teinacher wird kontinuierlich weiterentwickelt. So wurde Anfang 2015 das Mineralwassersortiment um ein Individualglasgebinde für den Getränkefach- und den Lebensmitteleinzelhandel erweitert. Die neue "Teinacher Genussflasche" bedient die aktuellen Themen Genuss, Design und Nachhaltigkeit und ist als hochwertige 0,75 Liter Glasflasche im handlichen 12er-Komfortkasten in Getränkeabholmärkten sowie im Lebensmitteleinzelhandel erhältlich. Die deutsche Umwelthilfe und die Stiftung Initiative Mehrweg haben die neue Teinacher Genussflasche und den Komfortkasten zum Sieger des Mehrweginnovationspreises 2015 gekürt. Diese Auszeichnung steht für herausragende Neuentwicklungen im Bereich umweltfreundlicher Mehrwegsysteme. Seit Januar 2016 ist auch das Teinacher Gourmet Sortiment um Teinacher Gourmet Classic in der blauen Gastroflasche ergänzt worden. Das natürliche Mineralwasser mit viel Kohlensäure komplettiert das Teinacher Gourmet Sortiment und ist in der 0,75 Liter, 0,5 Liter sowie 0,25 Liter Glasflasche erhältlich.
Der Vertrieb von Limonaden unter dem Namen "Cilly" wurde Anfang 2015 eingestellt. Die bisherigen Cilly-Produkte werden seitdem in neuem Design und optimierter Rezeptur als "Teinacher Limo" vertrieben. Die Teinacher Limonaden werden in den Sorten Zitrone, Orange und Cola-Mix sowie
als ISO-Sport-Getränk in der Geschmacksrichtung "Grapefruit-Zitrone" angeboten. Hinzu kommen die Teinacher Fruchtgetränke in den Sorten Multi 10 und ACE, das als spritzige sowie als stille Variante erhältlich ist. Neu im Teinacher Sortiment sind seit Januar 2016 die Teinacher Eistees in den fruchtigen Geschmacksrichtungen Pfirsich und Zitrone. Die beiden Sorten sind in der praktischen 0,5 Liter PET-Pfandflasche erhältlich.
Übergeordnetes Ziel bei Teinacher ist die weitere Schärfung des Markenprofils als regionaler, verantwortungsbewusster und nachhaltiger Mineralbrunnen.
Die Traditionsmarke Hirschquelle aus dem Schwarzwald ist die führende Heilwassermarke in Süddeutschland und besetzt die Themen bewusste Ernährung und gesundes Leben. Die regionale Verankerung und das ansteigende Gesundheitsbewusstsein der Konsumenten bilden die Erfolgsgrundlage. Im Berichtszeitraum hat sich die Marke entsprechend der Entwicklung des gesamten Heilwassermarkts mit einem Absatz auf Vorjahresniveau stabil entwickelt.
Krumbach ist die im Konzern absatzstärkste Marke und verzeichnete im Berichtsjahr ein Absatz- und Umsatzwachstum. Krumbach produziert ein umfassendes Angebot an Mineralwässern und Erfrischungsgetränken. Die Mineralwassermarke zeichnet sich durch ihre sanfte Mineralisierung und ihre starke Verankerung in der Herkunftsregion Allgäu aus. Kernzielgruppe sind aktive, verantwortungs- und gesundheitsbewusste Menschen und Familien.
Krumbach ist Markenpartner der Allgäu GmbH, der offiziellen Dachorganisation für Standort und Tourismus im Allgäu. Darüber hinaus sponsert Krumbach aktiv den Regionalsport im Allgäu mit besonderem Fokus auf die Jugendförderung. Seit September 2015 ist Krumbach zudem Förderpartner des DEHOGA Bayern. Durch diese Aktivitäten wird die regionale Bindung der Marke weiter vertieft.
Im Berichtszeitraum wurde die Distribution der im Geschäftsjahr 2014 neu eingeführten 1,0 Liter Mehrweg-Glasflasche im 6er-Individualkasten durch zusätzliche Listungen im Lebensmitteleinzelhandel deutlich ausgeweitet. Ab dem Frühjahr 2016 wird das Krumbach-Mineralwassersortiment zudem um eine zusätzliche vierte Mineralwassersorte ergänzt. So wird den bestehenden Sorten Classic, Medium und Naturell mit "Krumbach Fein Perlend" eine weitere hinzugefügt, die eine noch feinere Geschmacksdifferenzierung innerhalb der angebotenen Mineralwässer ermöglicht. Mit einem harmonischen und sanften Geschmack ist die neue Sorte vom Kohlensäuregehalt zwischen Krumbach Medium und Krumbach Naturell einzuordnen und ebenfalls zur Zubereitung von Babynahrung geeignet. Sie wird sowohl in 1,0 Liter Mehrweg-Glasflaschen im 6er-Kasten als auch in 1,0 Liter PET-Flaschen im 9er-Kasten vertrieben. Darüber hinaus wird die Produktvielfalt von Krumbach um das Erfrischungsgetränk "Apfelschorle Naturtrüb" erweitert, das die Kriterien Qualität, Nachhaltigkeit und Regionalität getreu der Krumbach Firmenphilosophie erfüllt. Entsprechend der Krumbach Regionalmarkenstrategie stammen die Äpfel aus Regionen in Süddeutschland, wie beispielsweise dem Bodensee. Auch die Produktion von Glas, Kasten und bedruckten Papieretiketten findet komplett im Allgäu statt. Zunächst ist die neue Apfelschorle Naturtrüb in 1,0 Liter Mehrweg-Glasflaschen im handlichen 6er-Kasten erhältlich. Die Krumbach Apfelschorle Naturtrüb ist zudem aufgrund der besonderen Verarbeitung zur veganen Ernährung geeignet.
In den Kernabsatzgebieten Baden-Württemberg und Bayern wird der Krumbach Vertrieb in Gastronomie und Handel gezielt durch markenadäquate Werbe- und Verkaufsförderungsaktivitäten unterstützt.
Niehoffs Vaihinger ist eine der führenden Saftmarken in Deutschland und kompetenter Partner des Getränkefachgroßhandels, der Gastronomie und der Hotellerie. Die Premium-Marke im Saftbereich zeichnet sich durch Exklusivität, Sortimentskompetenz, hervorragende Qualität, kontinuierliche Innovationen sowie einer attraktiven Wertschöpfung beim Kunden aus. Bei Niehoffs Vaihinger sind sowohl die Systemgastronomie und Hotellerie als auch die Trend- und Szenegastronomie die Haupttreiber und Wachstumsträger. Mit einem breiten Sortiment von über 25 Sorten und einer
langjährigen Erfahrung unterstreicht Niehoffs Vaihinger seinen Anspruch, vor allem im Barbereich der kompetente Partner zu sein.
Im Geschäftsjahr 2015 wurde der Markenauftritt weiterentwickelt, um Niehoffs Vaihinger neue Impulse für nachhaltiges Wachstum im Fruchtsaftmarkt zu geben. Die Marke erstrahlt im neuen Glanz. Das Logo und die Etikettenausstattung unterstreichen den Anspruch derer, die ihren Gästen nur das Beste bieten wollen. Die hochwertige Werbemittelausstattung spricht vor allem die Gastronomie an.
Niehoffs Vaihinger ist somit auf dem besten Weg, mit Premium-Qualität und Cocktail-Kompetenz die eigene Position im Saftmarkt konsequent auszubauen und die Qualitätsmarktführerschaft zu festigen.
Klindworth ist als die traditionsreiche, norddeutsche Saftmarke mit einem umfassenden Mehrwegsortiment ein führender Partner in der Gastronomie und Hotellerie Norddeutschlands. Durch den erfolgreichen Relaunch der Marke Ende 2014 hat sich der Absatz von Klindworth nach Jahren des Rückgangs im Berichtszeitraum wieder stabilisiert. Der neue andersartige Markenauftritt unter dem Motto "Auf ein Klindworth" erfreut sich bereits hoher, vielversprechender Akzeptanz bei Partnern und Kunden. Die verstärkte Präsenz im organisierten Getränkeabholmarkt und im Lebensmitteleinzelhandel öffnet den Weg der Marke hin zur Familienmarke mit einer hohen Verfügbarkeit.
Die neue Ausstattung setzt auf innovative Etiketten, freche und sympathische Sortennamen, hochwertige Individualglasflaschen und eine aus dem Markenauftritt heraus entwickelte Werbekampagne. Gleichzeitig bekennt sich Klindworth mit seinem breiten Sortiment von 29 Sorten zu höchster Premiumqualität und ausgewählten natürlichen Zutaten. In 2015 wurde der neue Markenauftritt durch eine breit angelegte Werbekampagne und markenadäquate Verkaufsförderungsmaßnahmen unterstützt, die auch im laufenden Geschäftsjahr weiter fortgesetzt werden. Eine moderne Homepage mit Filialfinder und eine interaktive Facebookseite versorgen die
Kunden mit Gewinnspielen, Promotiontermine und News rund um Klindworth.
Merziger bietet ein zeitgemäßes Portfolio an Qualitätssäften mit über 30 Fruchtsäften und Nektaren, sowohl im Mehrweg- als auch im Einweggebinde. Im Fokus des Sortiments stehen Direktsäfte, bevorzugt aus Früchten der Region. Die Produkte richten sich an Familien sowie gesundheits- und qualitätsbewusste Haushalte im Saarland, in Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und im südlichen Nordrhein-Westfalen. Hohe Qualität bei gleichzeitiger Schonung aller Ressourcen ist fester Bestandteil der Merziger-Unternehmensphilosophie. Im Berichtszeitraum wurde der Absatz durch gezielte Verkaufsförderungsaktionen im Lebensmitteleinzelhandel unterstützt.
Cocktail Plant steht für erstklassige alkoholfreie und -haltige trinkfertige Cocktails auf Basis der Niehoffs Vaihinger Fruchtsäfte und wird in 0,2 Liter Mehrwegflaschen in Getränkeabholmärkten, Gastronomie und Hotellerie vertrieben. Das Cocktail Plant Sortiment umfasst zehn fertig gemixte Cocktails. Die Gestaltung der Etiketten mit besonderen Texten verführt den Konsumenten zum Besuch der interaktiven Cocktail Plant Facebookseite und Homepage. Vom Filialfinder, über einen Online-Shop, bis hin zum personalisierten Etikett und einer druckfertigen Getränkekarte bietet Cocktail Plant alles, was sich eine moderne, junge und kommunikative Zielgruppe wünscht. Aufgrund des noch vorhandenen Marktpotenzials und der attraktiven Wertschöpfung für Kunden zeichnet sich ein weiteres Wachstum für Cocktail Plant ab. Unterstützt wird die Markenwahrnehmung durch eine umfangreiche endverbraucherorientierte PR-Kampagne.
Für die Marke afri und ihre Schwestermarke Bluna wurden in den vergangen beiden Jahren mehrere langfristig ausgelegte Konzessionspartnerschaften abgeschlossen, die vorsehen, dass Partnerunternehmen in festgelegten Konzessionsgebieten die Produktion und den Vertrieb der Marken afri und Bluna gegen Lizenzgebühren übernehmen. Als erste Konzessionäre starteten zum 1. Januar 2015 die Rhodius Mineralquellen und
Getränke GmbH & Co. KG, Burgbrohl, den Vertrieb der beiden Kultmarken im nördlichen Nordrhein-Westfalen und nördlichen Hessen sowie die konzerneigene Tochtergesellschaft Niehoffs Vaihinger Fruchtsaft GmbH in den Regionen Nordund Ostdeutschland. Zum 1. Januar 2016 übernimmt mit der Anheuser Busch InBev Deutschland GmbH & Co. KG, Bremen, ein weiterer Konzessionär große Teile Bayerns und einen nördlichen Teil Baden-Württembergs. Mit diesem Konzessionärsmodell wird sukzessive eine gesteigerte bundesweite Präsenz der Kultmarken afri und Bluna in Handel und Gastronomie erreicht.
Im Zuge der Konzessionsvereinbarungen wurden die Marken afri und Bluna mit vergrößertem Sortiment auf eine breitere Basis gestellt. So öffnete sich die Marke afri mit der neuen dritten Sorte "afri cola", die 10 mg Koffein pro 100 ml enthält, für neue Verbraucher, die weniger Koffein und einen süßeren Cola-Geschmack bevorzugen. Die bewährte afri cola mit 25 mg Koffein pro 100 ml wird als "afri cola 25" distribuiert, um den höheren Koffeingehalt hervorzuheben. Die, kalorienfreie "afri cola ohne zucker" erfreut sich, dank ihrer Rezepturoptimierung, seit Sommer 2015 über einen regen Aufschwung. Beim farbenfrohen Limonadenklassiker Bluna gesellt sich zu "Bluna Orange" und "Bluna Zitrone" die neue Sorte "Bluna Mix Cola Orange" hinzu.
Nicht nur in punkto Sorten, sondern auch im Bereich der Gebinde sind afri und Bluna zukünftig für alle vertrieblichen Herausforderungen und Kundenwünsche gerüstet. Während man sich in der angesagten Szene-Gastronomie, in Bars und Lounges weiterhin auf die unverwechselbaren Individualflaschen besinnt, werden afri und Bluna über die Konzessionäre ebenso in verschiedenen Pre- und Postmixgebinden angeboten, um dem Bedarf aller Gastronomietypen gerecht zu werden. PET-Gebinde bleiben weiterhin im Getränkefachmarkt und im Lebensmitteleinzelhandel präsent.
Das erweiterte Sortiment, neue Kampagnen und eine erhöhte Präsenz in Handel und Gastronomie im Zuge der nacheinander in Kraft tretenden Partnerschaften versprechen sowohl bei afri als auch bei Bluna ein deutliches Wachstumspotenzial und eine deutliche Steigerung der Markenbekanntheit.
Weitere Marken des Konzerns sind Lindavia, Kisslegger Allgäuquelle und Schloss Veldenz.
Die Konzernplanung und -steuerung erfolgt im Wesentlichen auf Basis der Kennzahlen EBIT (Ergebnis vor Steuern und Zinsen) und EBITDA (Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen). Zielsetzung der Unternehmensgruppe ist die nachhaltige Ergebnisverbesserung und der kontinuierliche Ausbau der Marktanteile in den höherpreisigen, margenstarken Markensegmenten.
Mit dem dezentralen Organisationsmodell, welches sich durch schlanke Strukturen und effiziente Abläufe auszeichnet, werden die operativen Tätigkeiten der einzelnen Gesellschaften eigenverantwortlich ausgeübt. Die KGaA setzt hierfür den strategischen Rahmen und sichert die Finanzierung sowie die Liquidität. Darüber hinaus konzentriert sie sich auf die Steuerung und Führung der operativen Unternehmenseinheiten über die kontinuierliche Auswertung von Ergebnisbeitrag, Marktstellung und Kosteneffizienz.
Die globale Wirtschaft wuchs nach Angaben des Internationalen Währungsfonds (IWF) im Jahr 2015 um etwa 3,1 % und damit langsamer als zunächst erwartet (3,5 %). In den Ländern der Eurozone legte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) mit einem Plus von 1,5 % hingegen deutlich stärker zu als noch im Vorjahr, als die Wirtschaftsleistung lediglich mit 0,9 % zunahm. Auch in Deutschland wurde mit 1,5 % ein solides Wachstum verzeichnet (2014: 1,6 %). Wesentlichen Anteil an der positiven Wirtschaftsentwicklung in Deutschland hatte der private Konsum, der laut Statistischem Bundesamt in 2015
preisbereinigt um 1,9 % zulegte. Maßgeblichen Anteil daran hatte der Anstieg der verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte um 2,8 % (2014: 2,3 %). Die Verbraucherpreise stiegen im Berichtszeitraum mit durchschnittlich 0,3 % nur marginal. Der Einzelhandel konnte nach Angaben des Handelsverbands Deutschland (HDE) im vergangenen Jahr mit 3,1 % das stärkste Wachstum seit 20 Jahren erzielen und damit das prognostizierte Wachstum in Höhe von 1,5 % weit übertreffen. Auch Hotellerie und Gastronomie profitierten im Berichtszeitraum von der gestiegenen Konsumfreude der deutschen Verbraucher und setzten nach Angaben des Statistischen Bundesamts im Jahr 2015 preisbereinigt 1,7 % mehr um als im Vorjahr. Der nominale Zuwachs, also ohne Berücksichtigung von Preisveränderungen, betrug sogar 4,2 %, was die höchste jährliche Steigerungsrate seit 1994 darstellt.
Der Absatz alkoholfreier Getränke (AfG) verzeichnete nach Rückgängen in den zurückliegenden drei Jahren erstmals wieder einen Zuwachs. So stieg der Absatz im Gesamtjahr 2015 nach Berechnungen des Hauhaltspanels der GfK um insgesamt 1,4 %. Noch deutlich besser als der AfG-Gesamtmarkt entwickelte sich das Mineralwasser-Teilsegment. Dort legte der Absatz auf alle Sorten gerechnet um 2,7 % zu. Besonders kräftig stieg mit einem Absatzplus von 7,4 % Wasser ohne Kohlensäure, gefolgt von wenig kohlensäurehaltigem Mineralwasser, von dem 3,1 % mehr als im Vorjahr abgesetzt wurde. Die Absatzzahlen von Mineralwasser mit viel Kohlensäure lagen dagegen geringfügig unter Vorjahresniveau (-0,1 %).
Auch der Verband Deutscher Mineralbrunnen (VDM), in dem rund 200 deutsche Mineralbrunnenbetriebe Mitglied sind, ermittelte in ersten vorläufigen Berechnungen eine positive Absatzentwicklung des gesamten Mineralwassermarkts.
Eigene Darstellung, Quelle: GfK Im Segment Fruchthaltige Getränke (FHG) ermittelte die GfK ebenfalls eine Trendwende. Nach den deutlichen Rückgängen
der vergangenen Jahre stieg der Absatz fruchthaltiger Getränke in 2015 wieder. Insgesamt verzeichnete dieses Teilsegment ein Plus von 2,5 %. Neben Fruchtsäften (+3,5 %) und Fruchtnektaren (+5,2 %) legte vor allem auch die neu in dieses Segment aufgenommene Warengruppe Smoothies deutlich zu. Lediglich Fruchtsaftgetränke hatten Absatzeinbußen zu verzeichnen (-4,2 %).
Im Segment Carbonated Soft Drinks (CSD) waren wie bereits in den Vorjahren Absatzeinbußen zu verzeichnen, die allerdings durch Preiserhöhungen überkompensiert werden konnten. Insgesamt wurden 1,0 % weniger kohlensäurehaltige Süßgetränke abgesetzt. Während Cola- und Cola-Mix-Getränke um 0,3 % unter dem Vorjahresabsatz lagen, fiel der Absatz von Limonaden um 2,9 %. Bittergetränke wiesen dagegen ein Absatzplus von 4,8 % auf.
Die restlichen AfG-Segmente erreichten beim Absatz in etwa das Vorjahresniveau (-0,3 %). Lediglich Wasser Plus (+4,8 %), Energy Drinks (+2,5 %) und Sportgetränke (+0,6 %) erfreuten sich einer wachsenden Beliebtheit.
Die eingesetzten Verpackungsarten bei Mineral- und Heilwasser haben sich wie bereits in den Vorjahren auch im Berichtszeitraum nur marginal verändert. Nach vorläufigen Angaben des VDM stieg der Marktanteil der PET-Einweggebinde in 2015 im Vergleich zum Vorjahr leicht auf 47,3 %, während sich die Anteile von PET-Mehrweg auf 19,6 % und von PET-Zweiweg (PETCYCLE) auf 9,1 % jeweils geringfügig verringerten. Der Marktanteil von Glas-Mehrweggebinden lag unverändert bei 23,7 %. Darin eingeschlossen sind auch Individualglasgebinde für die Gastronomie und den Handel, die sich bei anspruchsvollen Verbrauchern steigender Beliebtheit erfreuen.
Eigene Darstellung, Quelle: VDM
Hinweis: Die Angaben für 2015 basieren auf vorläufigen Umfragen des VDM bei seinen Mitgliedsunternehmen und werden im Jahresverlauf weiter angepasst. Die hier dargestellten finalen VDM-Marktdaten der Jahre 2012 bis 2014 können daher von den in den Geschäftsberichten der Vorjahre genannten vorläufigen Daten abweichen.
Im FHG-Segment werden Produkte hauptsächlich in Einwegverpackungen abgesetzt. Laut GfK wurden 53,6 % aller fruchthaltigen Getränke im Jahr 2015 in PET-Einweggebinden verkauft, auf Karton- bzw. Weichpackeinweg entfiel ein Marktanteil von 39,7 %, während Glas-Einweggebinde einen Marktanteil von 0,7 % aufwiesen. Der Gesamtmarktanteil von Einweg lag somit insgesamt im Berichtszeitraum bei 94,0 %, der Anteil von Mehrweggebinden bei 6,0 %.
Im GfK-Haushaltspanel ist allerdings der Absatz in Gastronomie und Hotellerie, in denen die Glasmehrweggebinde vorherrschend sind, nicht erfasst.
Beliebteste Einkaufsstätte für alkoholfreie Getränke sind in Deutschland nach wie vor die Discounter, deren Marktanteil jedoch laut GfK-Haushaltspanel von 50,5 % auf 49,7 % leicht zurückging. Die LEH-Vollsortimenter konnten im Berichtszeitraum hingegen mit einem Marktanteil von 26,2 % im Vorjahresvergleich (2014: 25,2 %) wieder etwas zulegen. Der Marktanteil der SB-Warenhäuser fiel geringfügig um 0,3 Prozentpunkte auf 15,4 %. Die Bedeutung der Getränkeabholmärkte, die einen Marktanteil von 6,4 % (2014: 6,5 %) aufweisen, hat sich kaum verändert.
Im FHG-Segment steigerten die für den Absatz von Markenprodukten besonders relevanten LEH-Vollsortimenter und SB-Warenhäuser ihren Marktanteil von 36,8 % auf 38,7 %, wohingegen der Marktanteil der Discounter von 57,5 % auf 55,4 % zurückging.
Der durchschnittliche Mineralwasserpreis zeigte sich im Berichtszeitraum laut GfK-Haushaltspanel unverändert und lag über alle Preissegmente hinweg bei konstant 0,24 € pro Liter. Das gestiegene Marken- und Qualitätsbewusstsein der Verbraucher kommt dabei dem Markenwassersegment (Durchschnittspreis pro Liter von 0,40 € und höher) zugute, das im Berichtszeitraum schneller als der Gesamtmarkt gewachsen ist. Nach Angaben des Marktforschungsinstituts Nielsen profitierten vor allem PET-Einweggebinde sowie Glas-Mehrweggebinde, darunter auch die Individualglasgebinde der Premiummarken.
Im Segment der kohlensäurehaltigen Süßgetränke (Carbonated Soft Drinks, CSD) erhöhten sich die Preise gegenüber dem Vorjahr um 0,02 € auf einen durchschnittlichen Preis pro Liter von 0,55 €.
Der durchschnittliche Einzelhandelspreis für fruchthaltige Getränke lag im Berichtszeitraum mit 1,02 € pro Liter leicht unter dem Vorjahresniveau (1,03 €).
Der Konzernabschluss und der Jahresabschluss der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA zum 31. Dezember 2015 wurden nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) aufgestellt.
Zur weiteren Optimierung der Unternehmensstruktur und Geschäftstätigkeit wurde zum 16. Januar 2015 die ehemalige Niehoffs Vaihinger Vertriebs GmbH gemäß Gesellschafterbeschluss vom 27. Oktober 2014 in die Niehoffs Vaihinger Fruchtsaft GmbH umfirmiert und ihr Sitz von Merzig, Saarland, nach Lauterecken, Rheinland-Pfalz, verlegt. Anschließend wurden die Tucano Holding GmbH, Merzig, und deren Beteiligungen inklusive der Lauterecker Fruchtsaft GmbH, Lauterecken, auf die Niehoffs Vaihinger Fruchtsaft GmbH, Lauterecken, rückwirkend zum 2. Januar 2015 verschmolzen. Diese gesellschaftsrechtliche Zusammenführung aller Saftgesellschaften trägt zu einer weiteren Effizienzsteigerung im Konzern bei.
Im Berichtszeitraum konnten zudem weitere neue Konzessionspartner für die Marken afri und Bluna gewonnen werden. Die Partnerschaften basieren auf langfristigen Konzessionsverträgen, die vorsehen, dass die neuen Partnerunternehmen in festgelegten Konzessionsgebieten die Produktion und den Vertrieb der Marken afri und Bluna für die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA übernehmen. Als erster Konzessionär wurde bereits in 2014 die RHODIUS Mineralquellen und Getränke GmbH & Co. KG, Burgbrohl, gewonnen. Die Partnerschaft trat zum 1. Januar 2015 in Kraft und gilt im nördlichen Nordrhein-Westfalen und nördlichen Hessen. Zu den neu gewonnenen Konzessionspartnern gehören die Anheuser-Busch InBev Deutschland GmbH & Co. KG, Bremen, die Ulmer Getränke Vertrieb GmbH, Ulm,
sowie die konzerneigene Tochtergesellschaft Niehoffs Vaihinger Fruchtsaft GmbH, Lauterecken. Die Partnerschaft mit der konzerneigenen nationalen Saftgesellschaft läuft ebenfalls bereits seit dem 1. Januar 2015 und gilt für die Regionen Nord- und Ostdeutschland. Seit dem 1. Januar 2016 ist die Anheuser-Busch InBev Deutschland GmbH & Co. KG in großen Teilen Bayerns und im nördlichen Teil Baden-Württembergs neuer Lizenzpartner. Die Partnerschaft mit der Ulmer Getränke Vertrieb GmbH, einem Tochterunternehmen der Brauerei Gold Ochsen GmbH, startet zum 1. Januar 2017 in großen Teilen von Baden-Württemberg sowie im westlichen Bayern und Allgäu. Zudem wird ab dem 1. Januar 2019 die bereits bestehende Partnerschaft mit der RHODIUS Mineralquellen und Getränke GmbH & Co. KG zusätzlich auf deren Kernregionen Rheinland Pfalz, südliches Hessen und südliches Nordrhein-Westfalen sowie Saarland ausgeweitet, da in diesen Gebieten ein bis dahin bestehender Konzessionsvertrag ausläuft. In der Übergangszeit wird dieses Konzessionärsgebiet durch die Niehoffs Vaihinger Fruchtsaft GmbH betreut. Mit sämtlichen Konzessionspartnerschaften für die Kultmarken afri und Bluna wird eine erhöhte Präsenz in Handel und Gastronomie erreicht werden. Dies bietet neue Chancen für eine Steigerung von Absatz und Ertrag.
Auf der 89. Hauptversammlung der Gesellschaft am 18. Juni 2015 wurden alle Tagesordnungspunkte mit großer Mehrheit entsprechend den Empfehlungen der Verwaltung beschlossen. Dazu gehörte auch der Vorschlag von Aufsichtsrat und Vorstand, aus dem Bilanzgewinn der Gesellschaft in Höhe von 3,0 Mio. € eine Dividende von 0,23 € je Stammaktie und von 0,31 € je Vorzugsaktie für das Geschäftsjahr 2014 auszuschütten. Die Auszahlung der Dividende erfolgte am 23. Juni 2015. Unter Berücksichtigung der zu dieser Zeit durch die Gesellschaft gehaltenen, nicht dividendenberechtigten eigenen Anteile betrug die Ausschüttungssumme somit 1,9 Mio. €. Dem Gewinnvortrag wurden 1,1 Mio. € zugeführt. Die anwesenden Aktionäre honorierten das erfolgreiche Geschäftsjahr und sprachen dem Vorstand und Aufsichtsrat ihr Vertrauen aus.
Zudem erteilte die Hauptversammlung der Gesellschaft die Ermächtigung zur Veräußerung eigener Aktien an die
Versorgungshilfe für die Betriebsangehörigen der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG 1938 e.V., Bad Überkingen, als Gegenleistung für die Übernahme der Verpflichtung zur Erfüllung von Verbindlichkeiten der Gesellschaft aus Leistungszusagen zur betrieblichen Altersversorgung für frühere Vorstandsmitglieder und deren Hinterbliebene ("Direktzusagen"). In Ausübung der Ermächtigung der Hauptversammlung übertrug die Gesellschaft Ende Juni 455.261 eigene Inhaber-Stammaktien auf die Versorgungshilfe für die Betriebsangehörigen der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG 1938 e.V. Auf diese Weise wurde eine Verbesserung der Eigenkapitalquote des Konzerns erreicht, die zum 31. Dezember 2015 bei rund 46 % lag. Im Eigenbesitz der Gesellschaft befanden sich zum Ende des Berichtzeitraums insgesamt 394.945 eigene Stammaktien, was einen Anteil von 6,25 % der Stammaktien entspricht, und keine eigenen Vorzugsaktien.
Am 23. September 2015 beschlossen Vorstand und Aufsichtsrat der Gesellschaft, den Aktionären in einer außerordentlichen Hauptversammlung den Rechtsformwechsel von einer Aktiengesellschaft in eine Kommanditgesellschaft auf Aktien unter Beitritt der Karlsberg International Getränkemanagement GmbH, Homburg (Saarpfalz), als persönlich haftende Gesellschafterin vorzuschlagen. Der Rechtsformwechsel dient vor allem dem eingeschlagenen Wachstumskurs der Gesellschaft, indem die Eigenkapitalfinanzierungsfähigkeit gefördert wird. Zu dem Beschlussvorschlag hatte der Vorstand einen ausführlichen Umwandlungsbericht erstellt, der den Aktionären mit der Einberufung der außerordentlichen Hauptversammlung zugänglich gemacht wurde.
Auf der außerordentlichen Hauptversammlung am 24. November 2015 wurde der Formwechsel der Gesellschaft in die Rechtsform der Kommanditgesellschaft auf Aktien unter Beitritt der Karlsberg International Getränkemanagement GmbH, Homburg (Saarpfalz), als persönlich haftende Gesellschafterin mit großer Mehrheit beschlossen. In Folge des Formwechsels wurde auch die Satzung der Gesellschaft neu gefasst, an aktuell geltende Standards angepasst und um Regelungen ergänzt, die den Besonderheiten der Rechtsform der KGaA Rechnung tragen. Zudem wurde ein neues genehmigtes Kapital mit der Möglichkeit zum Bezugsrechtsausschluss geschaffen, da das bisherige genehmigte Kapital im Laufe des Berichtszeitraums ausgelaufen war.
Durch den Beschluss der außerordentlichen Hauptversammlung am 24. November 2015 wurde die persönlich haftende Gesellschafterin ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 23. November 2020 ganz oder in Teilbeträgen einmalig oder mehrmalig um bis zu insgesamt 11.193.728 € gegen Bar- und / oder Sacheinlagen durch Ausgabe von neuen, auf den Inhaber lautenden nennbetragslosen Stammaktien zu erhöhen (genehmigtes Kapital 2015). Die bisher bestehende Ermächtigung, von der kein Gebrauch gemacht worden war, lief zum 27. Juli 2015 aus. Mit der neuen Ermächtigung ist die Gesellschaft auch nach Wirksamwerden des Rechtsformwechsels weiterhin in der Lage, den künftigen Finanzbedarf schnell und flexibel zu decken.
Im Berichtszeitraum haben keine personellen Veränderungen stattgefunden. Mit Wirksamwerden des Rechtsformwechsels zum 10. Februar 2016 und dem damit verbundenen Eintritt der Karlsberg International Getränkemanagement GmbH als persönlich haftende Gesellschafterin schied Herr Bartholl als Vorstand aus der Gesellschaft aus.
Die Absätze im Eigenmarkengeschäft entwickelten sich im Berichtsjahr in den einzelnen Segmenten des Konzerns unterschiedlich. In den Brunnenbetrieben (Mineralwasser und Erfrischungsgetränke), dem volumenstärksten Segment des Konzerns, konnten die A-Marken Teinacher, Krumbach, afri und Bluna deutliche Zuwächse generieren. Die Heilwassermarke Hirschquelle verzeichnete eine konstante Absatzentwicklung. Das Saftsegment entwickelte sich dagegen leicht rückläufig. Insgesamt schloss der Eigenmarkenabsatz der Unternehmensgruppe über Vorjahresniveau.
| Konzernertragslage (in T€) | 2015 | 2014 | Delta |
|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 137.186 | 136.473 | 713 |
| Waren- und Materialeinsatz | -52.607 | -56.853 | 4.246 |
| Rohertrag | 84.579 | 79.620 | 4.959 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 6.211 | 7.284 | -1.073 |
| Personal | -27.093 | -27.315 | 222 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -47.704 | -43.969 | -3.735 |
| Abschreibungen | -11.440 | -11.233 | -207 |
| Betriebsergebnis | 4.553 | 4.387 | 166 |
| Finanzergebnis | -1.879 | -1.254 | -625 |
| Außerordentlicher Aufwand | -32 | -55 | 23 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | 2.642 | 3.078 | -436 |
| Steueraufwand | -536 | -1.628 | 1.092 |
| Konzernjahresergebnis | 2.106 | 1.450 | 656 |
| Verlust- / Gewinnvortrag | -443 | 737 | -1.180 |
| Ausschüttung an Aktionäre | -1.935 | -1.782 | -153 |
| Anteile anderer Gesellschafter | -847 | -848 | 1 |
| Konzernbilanzverlust | -1.119 | -443 | -676 |
Der Anstieg der Umsatzerlöse um 0,7 Mio. € auf 137,2 Mio. € resultierte im Wesentlichen aus der Absatzsteigerung der A-Marken im Konzern. Durch Einstandspreisentlastungen im Bereich der Rohwaren ergab sich eine deutliche Verminderung des Wareneinsatzes und im Ergebnis eine signifikante Steigerung des Rohertrages.
Die sonstigen betrieblichen Erträge sanken im Berichtszeitraum um 1,1 Mio. € auf 6,2 Mio. €. Im Vorjahr war dieser Posten im Wesentlichen durch die Auflösung von Rückstellungen und Gewinnen aus Anlagenverkäufen begünstigt gewesen, wohingegen im Berichtsjahr vor allem Kursgewinne zu Buche schlugen. Der Personalaufwand sank in 2015 aufgrund einer geringeren Mitarbeiterzahl im Konzern um 0,2 Mio. €. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen infolge höherer Marketing- und Vertriebsaufwendungen sowie insbesondere aufgrund periodenfremder Aufwendungen um 3,6 Mio. €. Die Abschreibungen nahmen infolge erhöhter Investitionen im Berichtsjahr planmäßig um insgesamt 0,2 Mio. € zu.
Das Betriebsergebnis verbesserte sich um 0,2 Mio. € auf nunmehr 4,6 Mio. €. Das Finanzergebnis war durch die Dotierung der Pensionsrückstellungen infolge des anhaltend niedrigen Zinsniveaus gegenüber dem Vorjahr mit 0,6 Mio. € belastet. Nach dessen Verrechnung ergab sich ein Konzernergebnis vor Steuern von 2,6 Mio. € gegenüber 3,1 Mio. € im Vorjahr. Der Steueraufwand beinhaltet im Wesentlichen den Verbrauch aktivierter latenter Steuern; das Vorjahr war zudem durch die Auflösung aktivierter latenter Steuern belastet. Der im Geschäftsjahr 2015 erwirtschaftete Konzern-Jahresüberschuss verbesserte sich auf 2,1 Mio. € und lag damit deutlich über dem Vorjahreswert (1,5 Mio. €).
Das Konzernergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) lag in 2015 mit 15,8 Mio. € leicht über Vorjahresniveau (15,4 Mio. €), das Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verbesserte sich um 0,2 Mio. € auf 4,3 Mio. €.
Unter Berücksichtigung des nach der in 2015 geleisteten Dividendenzahlung verbleibenden Verlustvortrages (2,4 Mio. €) und der Anteile anderer Gesellschafter am Jahresergebnis (0,8 Mio. €) verbleibt ein Konzernbilanzverlust von 1,1 Mio. €. Das Ergebnis je Stammaktie betrug im Berichtsjahr 0,24 € (2014: 0,17 €) und je Vorzugsaktie 0,32 € (2014: 0,25 €).
Die Umsatzentwicklung der Eigenmarken lag bei einer positiven Entwicklung im Wasserbereich und leicht rückläufigen Veränderung im Saftsegment insgesamt über Vorjahresniveau und damit über der erwarteten Entwicklung. Durch Einstandspreissenkungen und verbesserte Kostenstrukturen konnten die Kennzahlen EBIT und EBITDA im Konzernabschluss den im Vorjahresbericht prognostizierten Anstieg im einstelligen Prozentbereich widerspiegeln.
Die Ertragslage im Jahresabschluss der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA zeigt folgende Entwicklung:
Die sonstigen betrieblichen Erträge reduzierten sich im Berichtsjahr aufgrund niedrigerer konzerninterner Erträge auf 6,5 Mio. €, zudem war das Vorjahr (10,6 Mio. €) mit der Auflösung von Rückstellungen und Erträgen aus Anlagenabgängen begünstigt gewesen. Der Personalaufwand reduzierte sich um 0,1 Mio. € auf 0,7 Mio. €, was im Wesentlichen aus der unterjährigen Übertragung von Pensionsverpflichtungen resultierte. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erreichten mit 10,9 Mio. € das Vorjahresniveau. Nach Verrechnung der Finanz- und Beteiligungsergebnisse und Steuern ergibt sich ein Jahresüberschuss von 2,9 Mio. € (Vorjahr: 2,2 Mio. €). Unter Berücksichtigung des nach der Dividendenzahlung verbleibenden Gewinnvortrages von 1,1 Mio. € verbleibt ein Bilanzgewinn von 4,0 Mio. €.
Durch die höheren Erträge aus Gewinnabführungsverträgen einerseits und niedrigeren Personalaufwendungen aufgrund der Übertragung von Pensionsrückstellungen andererseits konnten die Kennzahlen EBIT und EBITDA im Jahresabschluss den im Vorjahresbericht prognostizierten Anstieg im einstelligen Prozentbereich übersteigen.
Der Konzern umfasst als wesentliche operative Tochtergesellschaften die Mineralbrunnen Teinach GmbH, die Mineralbrunnen Krumbach GmbH sowie die Niehoffs Vaihinger Fruchtsaft GmbH.
Die Mineralbrunnen Teinach GmbH beinhaltet die Marken Teinacher, Hirschquelle und Cilly. Der Umsatz der Gesellschaft lag in 2015 bei 43,3 Mio. €. Im Berichtsjahr beschäftigte die Gesellschaft im Durchschnitt 121 Mitarbeiter, davon fünf Auszubildende.
Die Mineralbrunnen Krumbach GmbH produziert ein umfassendes Angebot an Mineralwässern und Erfrischungsgetränken. Zum Portfolio der Gesellschaft gehören die im Konzern absatzstärkste Marke Krumbach sowie die Marke Kisslegger. In 2015 verzeichnete die Gesellschaft einen Umsatz in Höhe von 37,3 Mio. €. Im Berichtsjahr beschäftigte die Gesellschaft im Durchschnitt 141 Mitarbeiter, davon vier Auszubildende.
Die Niehoffs Vaihinger Fruchtsaft GmbH vertreibt die Marken Niehoffs Vaihinger, Klindworth, Merziger, Lindavia, Schloss Veldenz, DCide, Barmade und Cocktail Plant. Der Umsatz betrug im Berichtsjahr 62,9 Mio. €. Im Jahr 2015 beschäftigte die Niehoffs Vaihinger Fruchtsaft GmbH im Durchschnitt 112 Mitarbeiter, davon zwei Auszubildende. Die ehemalige Niehoffs Vaihinger Vertriebs GmbH wurde zum 16. Januar 2015 in Niehoffs Vaihinger Fruchtsaft GmbH umfirmiert und der Sitz von Merzig, Saarland, nach Lauterecken, Rheinland-Pfalz, verlegt. Die in 2014 beschlossene Verschmelzung der Tucano Holding GmbH und deren Beteiligungen inklusive der Lauterecker Fruchtsaft GmbH auf die Niehoffs Vaihinger Fruchtsaft GmbH erfolgte rückwirkend zum 1. Januar 2015.
Die langfristigen finanziellen Mittel sind in einem Spezialfonds gebündelt. Im Berichtsjahr wurde der bestehende Fonds komplett veräußert und in einen neuen Spezialfonds umgeschichtet und auf ein Volumen von 7,9 Mio. € aufgestockt.
Die Gesamtfinanzierung des Konzerns wird über die KGaA gesteuert, die im Rahmen eines konzerninternen Cash-Poolings den Konzerngesellschaften ausreichend liquide Mittel zur Verfügung stellt. Neben der Innenfinanzierung aus dem generierten Cashflow stehen ausreichende Kreditlinien zur Verfügung, die zum Bilanzstichtag ausschließlich im Zuge der Darlehensgewährung an einen Aktionär mit 8,0 Mio. € in Anspruch genommen wurden. Die an die Kreditlinien geknüpften finanziellen Kennzahlen (Covenants) wurden im Berichtszeitraum jederzeit erfüllt. Im Berichtsjahr und für das laufende Geschäftsjahr standen bzw. stehen somit jederzeit ausreichend Liquidität zur Verfügung. Es liegen auch keine Anzeichen vor, dass die finanziellen Kennzahlen im Geschäftsjahr 2016 nicht erfüllt werden können. Die Entschuldung von langfristigen Darlehen erfolgte planmäßig. Im Berichtsjahr wurden im Konzern Darlehen in einem Volumen von 46 T€ und damit vollständig zurückgeführt, so dass zum Bilanzstichtag keine langfristigen Bankverbindlichkeiten bestehen.
Die Investitionstätigkeit in das Sachanlagevermögen wurde im Berichtsjahr deutlich intensiviert, unter anderem durch Marktinvestitionen in neue Gebinde sowie Anlageninvestitionen zur Produktivitätsverbesserung in den Bereichen Logistik und Produktion. Insgesamt investierte der Konzern im Berichtszeitraum ein Volumen von 10,4 Mio. € gegenüber 8,0 Mio. € in 2014. Die Investitionen wurden aus dem laufenden Cashflow finanziert. In 2016 sind Investitionen in Höhe von 11,9 Mio. € geplant.
Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit schloss zum Bilanzstichtag mit einem Liquiditätsüberschuss von 20,0 Mio. € (Vorjahr: 15,4 Mio. €). Der Cashflow aus Investitionstätigkeit lag infolge des erhöhten Investitionsvolumens bei -8,9 Mio. € (Vorjahr: -6,2 Mio. €).
Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit war durch Auszahlungen an die Aktionäre und Minderheitsgesellschafter sowie durch die Gewährung eines Darlehens an einen Aktionär mit 8,6 Mio. € negativ (Vorjahr: -6,4 Mio. €). Diese Effekte führten zu einer Verbesserung des Finanzmittelfonds gegenüber dem Vorjahresstichtag um 2,5 Mio. € (Vorjahr: 2,8 Mio. €).
Unter Berücksichtigung der Darlehensgewährung an einen Aktionär ergab sich eine Verbesserung des Finanzmittelfonds im Geschäftsjahr 2015 von 7,5 Mio. €.
Die Konzernbilanzsumme nahm in 2015 um 2,9 Mio. € bzw. 2,4 % gegenüber dem Vorjahr auf 118,8 Mio. € ab. Auf der Aktivseite sanken die immateriellen Vermögensgegenstände, die vornehmlich Marken- und Belieferungsrechte ausweisen, durch planmäßige Abschreibungen um 3,1 Mio. €. Aus Investitionen von 10,4 Mio. € und Abschreibungen in Höhe von 8,3 Mio. € resultierte der Zugang im Sachanlagevermögen von 2,0 Mio. €. Die Abschreibung auf die Beteiligung an einem assoziierten Unternehmen zum einen und die höhere Investition in Wertpapiere des Anlagevermögens zum anderen führten dazu, dass sich die Finanzanlagen auf Vorjahresniveau befanden. Im Umlaufvermögen erhöhte sich das Vorratsvermögen im Wesentlichen durch Bestände an unfertigen Erzeugnissen im Saftsegment. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit 15,0 Mio. € ein an einen Aktionär ausgereichtes Darlehen. Die liquiden Mittel gingen durch eine korrespondierend niedrigere Inanspruchnahme von Kreditlinien um 4,5 Mio. € zurück. Durch die planmäßige Abschreibung von aktivierten latenten Steuern nahm dieser Posten um 0,6 Mio. € ab.
Auf der Passivseite erhöhte sich das Eigenkapital um insgesamt 5,2 Mio. €. Trotz der Ausschüttung der Dividende an die Aktionäre (1,9 Mio. €) nahm dieser Posten aufgrund der Herausgabe eigener Aktien in Höhe von 6,7 Mio. € zu.
Schmeckt gut. Tut gut.
Die Konzern-Eigenkapitalquote stieg damit auf 46 % (Vorjahr: 41 %) und liegt weiterhin auf einem hohen Niveau. Mit der Herausgabe eigener Aktien wurden in gleicher Höhe Pensionsverpflichtungen übertragen; aufgrund der Zuführung der verbliebenen Pensionsverpflichtung hat dieser Posten insgesamt um 4,6 Mio. € abgenommen. In den sonstigen Rückstellungen führten im Wesentlichen gestiegene Dotierungen für Pfandverpflichtungen, Vertriebsrückstellungen und ausstehenden Rechnungen zu einem Anstieg von 2,9 Mio. €. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (8,0 Mio. €) waren zum Bilanzstichtag 2015 ausschließlich kurzfristig.
In der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA lag die Bilanzsumme mit 84,5 Mio. € um 2,8 % über dem Vorjahresniveau. Das Anlagevermögen erhöhte sich im Wesentlichen durch eine leichte Zuführung bei den Wertpapieren des Anlagevermögens. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen wiesen ein gewährtes Darlehen von 15,0 Mio. € an einen Aktionär aus. Die sonstigen Vermögensgegenstände reduzierten sich planmäßig um die Zahlungseingänge aus Anlagenverkäufen sowie der jährlichen Rate aus dem Körperschaftsteuerguthaben. Die liquiden Mittel gingen durch eine korrespondierend niedrigere Inanspruchnahme von Kreditlinien um 4,4 Mio. € zurück. Auf der Passivseite erhöhte sich das Eigenkapital im Wesentlichen aufgrund der Herausgabe von eigenen Aktien um 7,7 Mio. €. Damit ergibt sich eine Eigenkapitalquote zum Bilanzstichtag von 63 %. Im Gegenzug zu der Herausgabe eigener Aktien wurden in gleicher Höhe Pensionsverpflichtungen übertragen. Der Anstieg bei den sonstigen Rückstellungen um 1,5 Mio. € betraf im Wesentlichen die höhere Dotierung für Rückstellungen für ausstehende Rechnungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten waren zum Bilanzstichtag 2015 ausschließlich kurzfristig und wurden ausschließlich für die Darlehensgewährung an einen Aktionär ausgeschöpft.
Der Hauptversammlung im Jahr 2016 wird vorgeschlagen, aus dem Bilanzgewinn der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA in Höhe von 4,0 Mio. € eine Dividende von 0,27 € je Stammaktie und von 0,35 € je Vorzugsaktie für das Geschäftsjahr 2015 auszuschütten. Die Ausschüttungssumme der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA wird bei entsprechendem Beschluss durch die Hauptversammlung unter Berücksichtigung der zurzeit durch die Gesellschaft gehaltenen, nicht dividendenberechtigten Anteile 2.363.909,85 € betragen und 1.603.403,47 € werden auf neue Rechnung vorgetragen.
Der Kurs der Aktie betrug zum 31. Dezember 2015 bei den Stammaktien 16,81 € (31.12.2014: 15,21 €) und bei den Vorzugsaktien 7,97 € (31.12.2014: 7,00 €). Damit erhöhte sich die stichtagsbezogene Marktkapitalisierung im Berichtszeitraum um 11,0 % auf 123,58 Mio. € per 31. Dezember 2015 (31.12.2014: 111,36 Mio. €).
Die Geschäftsführung der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA hat für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 einen Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen gemäß § 312 AktG aufgestellt. Der Bericht enthält folgende Schlusserklärung:
"Unsere Gesellschaft hat bei den im Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften nach den Umständen, die uns zum Zeitpunkt, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, bekannt waren, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten und ist dadurch nicht benachteiligt worden."
Im Jahresdurchschnitt 2015 beschäftigte der Konzern inklusive Teilzeitbeschäftigten und Aushilfen 429 Mitarbeiter (2014: 442 Mitarbeiter), davon 11 Auszubildende (2014: 12 Auszubildende).
Die erhöhte operative Eigenständigkeit der einzelnen Brunnenstandorte und der Fruchtsaftbetriebe erfordert eine gezielte, konzernweite Personalentwicklung, damit gemeinsame Standards umgesetzt, Erfahrungen ausgetauscht und so für die Unternehmensentwicklung genutzt werden können.
Zudem ist sich der Konzern bewusst, wie wichtig die Zusammenarbeit, das Engagement und die Motivation der Menschen im Konzern sind. Eine positive Identifikation der Mitarbeiter mit dem Konzern, den Marken und Produkten sowie den Kollegen wird maßgeblich durch die Führungskräfte beeinflusst.
Der Konzern arbeitet an einer sich ständig verbessernden, dialogorientierten Unternehmenskultur, fördert den standortübergreifenden Austausch der Mitarbeiter und schafft damit auch eine Basis für die fachliche und soziale Entwicklung der Mitarbeiter. Die operativen Tochtergesellschaften sind zertifizierte Ausbildungsbetriebe und investieren nachhaltig in Fortbildungsmöglichkeiten ihrer Belegschaften.
In den Marktsegmenten des Konzerns besteht ein intensiver Preiswettbewerb und damit hoher Margendruck. Daraus ergeben sich zwei Handlungsfelder für Innovationen, die die Unternehmensgruppe konsequent verfolgt:
Im besonders wettbewerbsintensiven Mineralwassermarkt sind permanente Anpassungen hinsichtlich effizienter Prozesse gefragt, um die Kosten weiter zu senken. So konzentrieren sich die eigenen Innovationsaktivitäten auf eine hocheffiziente Anlagentechnik, den Rohstoffeinsatz, die Ressourcenschonung und auf effiziente und flexible Prozessabläufe. Dazu zählen ein optimierter Materialeinsatz und Kostenoptimierungen in Kombination mit effizienten Produktions-, Logistikund Vertriebsprozessen. Insgesamt zielt die Prozessoptimierung auf eine nachhaltige, wettbewerbsfähige Kostenstruktur und unterstützt so die Ertragssicherung des Konzerns.
Mit klaren Markenprofilen und einer konsequenten Markenpflege verankert die Unternehmensgruppe ihre Produkte nachhaltig im Markt und erzeugt dadurch sowohl für ihre Geschäftspartner als auch für sich selbst ein hohes Ertragspotenzial. Das jeweilige Markenversprechen und die gehobene Preisstellung bedürfen gleichzeitig einer Rechtfertigung über Qualität, Ausstattung und Werbung. Deshalb konzentriert der Konzern seine Aktivitäten auf die Weiterentwicklung seiner Marken durch ein konsequentes Qualitätsmanagement, gezielte Investitionen in den Markenaufbau sowie sinnvolle Sortimentsergänzungen und Gebindeinnovationen, die zur jeweiligen Marke passen und interessante Markt- und Ertragspotenziale versprechen.
Kunden und Konsumenten erwarten von der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA und ihren Tochterunternehmen als Anbieter des sensiblen Naturproduktes Mineralwasser, der darauf basierenden Erfrischungsgetränke und Limonaden sowie hochwertiger fruchthaltiger Getränke die Gewährleistung höchster Qualität. Deshalb setzt der Konzern auf umweltschonende Unternehmensprozesse, die gleichzeitig der Zukunftssicherung und dem Markenschutz dienen. Ein ausgeprägtes Umweltbewusstsein der handelnden Personen, nachhaltiges Wirtschaften und die Schonung der natürlichen Ressourcen sind zentrale Bestandteile der verantwortungsvollen Unternehmenstätigkeit des Konzerns. Im Bereich der Quellenpflege und der Förderung sowie der Abfüllung und Distribution spielen umweltrelevante Standards eine zentrale Rolle. In der Beschaffung bestehen Auswahlkriterien, die sowohl qualitativen als auch ressourcenschonenden Aspekten Rechnung tragen. Gleichzeitig verbessert die Unternehmensgruppe permanent Produkte, Verpackungen und Abläufe hinsichtlich eines energieeffizienten und schonenden Ressourceneinsatzes.
Beleg für das starke ökologische Engagement der Unternehmensgruppe sind Zertifizierungen und Auszeichnungen, die höchste Qualität der Verfahren und der Produkte sowie eine einwandfreie Lebensmittelsicherheit garantieren. Dabei wurden sowohl die Mineralbrunnen Teinach GmbH, als auch die Mineralbrunnen Krumbach GmbH und die Niehoffs Vaihinger Fruchtsaft GmbH mit dem International Food Standard nach der neuen IFS Version 6 zertifiziert. Dieses Zertifikat bescheinigt beste Qualität der Verfahren und der Produkte auf internationalem Niveau.
Die Mineralbrunnen Krumbach GmbH darf für die in Kißlegg abgefüllten Produkte darüber hinaus das staatliche BIO-Siegel vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz führen. Mehrere Produkte der Mineralbrunnen Krumbach GmbH wurden zudem durch die Deutsche Lebensmittel Gesellschaft (DLG) für Ihre herausragende Qualität prämiert. So erhielten die drei Krumbach Mineralwassersorten Classic, Medium und Naturell und das Mineralwassererfrischungsgetränk "Krumbach Sanft & Erfrischend Birne-Kräuter" sowie die "Krumbach Sanfte Schorle Apfel" die DLG-Gold-Medaille. Bestandteil der DLG-Tests sind sensorische, chemische, physikalische und mikrobiologische Analysen sowie die Überprüfung der Genauigkeit der Inhaltsangabe.
Die Mineralbrunnen Teinach GmbH wurde als erster Mineralbrunnen Deutschlands für ihr Energiemanagementsystem nach der ISO 50001 zertifiziert, womit das vorbildliche Umwelt- und Verantwortungsbewusstsein der Gesellschaft am Standort Bad Teinach ausgezeichnet wurde. Damit nimmt die Mineralbrunnen Teinach GmbH eine Vorreiterrolle in der Branche ein und unterstreicht ihre Ambitionen zum nachhaltigen Wirtschaften in der Region. Zudem tragen die Teinacher Direktsaftschorlen als erste Fruchtsaftschorlen das Siegel "Gesicherte Qualität – Baden-Württemberg" des Ministeriums für Ernährung und Ländlichen Raum Baden-Württemberg. Dieses Qualitätszeichen steht für eine besondere Prozessqualität, für Erzeugung und Verarbeitung in Baden-Württemberg und deren Bestätigung durch neutrale Kontrollen.
Ein weiterer fester Bestandteil der Unternehmenspolitik ist das gesellschaftliche Engagement des Konzerns. Die Unternehmensgruppe der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA versteht sich als Teil der Gesellschaft und nimmt ihre soziale Verantwortung in besonderem Maße über die Krumbach Familienstiftung wahr. Das Fundament der Arbeit dieser Stiftung ist die Überzeugung, dass die Unterstützung von Familien eine zukunftsweisende Investition für die Gesellschaft ist. Die Marke Krumbach ist als regionale "Familienmarke" für Mineralwasser positioniert und hat sich zum Ziel gesetzt, insbesondere Kinder und Jugendliche zu fördern und zu unterstützen. Der räumliche Schwerpunkt der Aktivitäten der Krumbach Familienstiftung liegt im Allgäu. Ziel dieser Einrichtung ist die Förderung von lokalen und regionalen Initiativen, die verschiedene Angebote für Familien und Kinder entwickeln und bereitstellen. Da die Stiftung sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen für Spenden offen steht, möchte der Konzern diese Organisation allen Interessierten empfehlen, sich aber auch in Zukunft weiterhin selbst engagieren (Informationen unter: www.krumbach-familienstiftung.de). Darüber hinaus fördert die Mineralbrunnen Teinach GmbH Schulen und Kindergärten in der Region, unterstützt Sportveranstaltungen und Tafel-Veranstaltungen mit Gratisware und finanziellen Spenden.
In Anerkennung ihres hohen sozialen und ökologischen Engagements tragen die Mineralbrunnen Teinach GmbH und die Mineralbrunnen Krumbach GmbH als erste Mineralbrunnen seit 2013 das Prüfsiegel "Gesicherte Nachhaltigkeit – Investition in die Zukunft" des Deutschen Instituts für Nachhaltigkeit und Ökonomie. Das Siegel bescheinigt nachhaltiges Unternehmenshandeln in den Bereichen Ökologie, Ökonomie und Sozialkompetenz.
Das konzernweit eingerichtete Risikomanagementsystem wird kontinuierlich weiterentwickelt und an die sich wandelnden rechtlichen und betrieblichen Anforderungen angepasst. Neben der Identifizierung und Überwachung von Risiken werden auch die damit einhergehenden Chancen wahrgenommen.
Das Risikomanagementsystem ist mit anderen Konzernmanagementsystemen, insbesondere mit der Planung und dem monatlichen Reporting sowie der Qualitätssicherung sowohl organisatorisch als auch technologisch vernetzt. Es bedient sich eines internen Kontrollsystems. Damit wird der interdisziplinäre Informationsaustausch sichergestellt und im Rahmen der in den Vorjahren durchgeführten Neuausrichtung an die neue Struktur angepasst.
Wie jedes Wirtschaftsunternehmen ist auch der Konzern der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA von einigen gesamtwirtschaftlichen Faktoren abhängig, die sich dem direkten Einflussbereich der Gruppe entziehen. So wirken sich sowohl Konjunkturrisiken als auch die Situation an den Finanzmärkten auf die Konzernentwicklung aus.
Die Lebensmittelbranche wird in den vergangenen Jahren verstärkt von Umwelt- und Verbrauchergruppen ins Visier genommen. Mittels selbst gesetzter Kriterien, die weder wissenschaftlich noch rechtlich untermauert sind, erzeugen diese Gruppen eine Aufmerksamkeit, die sich negativ auf das Konsumverhalten innerhalb einer Produktkategorie auswirken kann. Dies betrifft in der Mineralwasserbranche die natürlichen Inhaltsstoffe (Mineralstoffe etc.) sowie die Zusatzstoffe in Near-Water- und Süßgetränken (z.B. Zuckerersatzstoffe). Es besteht die Gefahr, dass dadurch – unabhängig vom Anbieter – eine gesamte Produktgattung ungerechtfertigt infrage gestellt wird und dies Absatzrückgänge nach sich zieht. Des Weiteren bestehen Risiken hinsichtlich der verwendeten Verpackungsstoffe, die unter umweltpolitischen Aspekten thematisiert werden können. Weitere Risiken bergen die
Regelungen zur Verpackungsverordnung. Dies betrifft insbesondere deren Umsetzung und das damit verbundene Clearing (GDB, PETCYCLE).
Die natürliche Ressource Mineralwasser bedarf sowohl hinsichtlich der Qualität als auch der Verfügbarkeit einer permanenten Kontrolle. Mittels eines seit Jahrzehnten weiterentwickelten Quellenmanagements werden die Rahmenbedingungen kontinuierlich beobachtet und entsprechende Aktionsszenarien aktiviert, um die Produktion und Qualitätsstandards sicherzustellen. Innerhalb der Produktionsprozesse hat die Unternehmensgruppe komplexe und hochspezialisierte technische Anlagen im Einsatz. Hier bedarf es höchster Sorgfalt, um Schäden oder Unterbrechungen zu vermeiden. Dazu werden neben dem Einsatz moderner Steuerungstechnik die Anlagen laufend sachgerecht gewartet, instand gesetzt und die zuständigen Mitarbeiter kontinuierlich geschult. Risiken, die aus höherer Gewalt resultieren, können trotz der hohen Sicherheitsstandards nicht gänzlich ausgeschlossen werden.
Natürliches Mineralwasser, das als einziges Lebensmittel in Deutschland einer amtlichen Anerkennung bedarf, muss von ursprünglicher Reinheit sein. Bereits das Eindringen geringster Mengen von beim Schiefergasabbau eingesetzten, toxischen Fracking-Fluiden in ein Mineralwasservorkommen kann dazu führen, dass die amtliche Anerkennung als Mineralwasser verloren geht. Anders als bei Trinkwasser ist eine Aufbereitung zur Entfernung von Schadstoffen bei natürlichem Mineralwasser nicht zulässig. Das Fracking kann so zu einer existenzbedrohenden Gefahr für Mineralbrunnenunternehmen werden. Die Quellen des Konzerns sind aufgrund ihrer geographischen Lage zwar nicht von eventuellen Frackingmaßnahmen direkt betroffen, trotzdem unterstützt der Konzern den VDM in seinem Bestreben, ein gesetzliches Verbot von Fracking zu erwirken.
Die Herstellung von Mineralwasserprodukten mit Geschmack und Zusatznutzen sowie von Fruchtsaftvarianten erfordern bei
der Risikobetrachtung eine besondere Aufmerksamkeit. Die Qualitätssicherung nimmt durch die Bedeutung der Rohstoffe für die Produktqualität bereits bei der Beschaffung eine wichtige Rolle ein. Neben vorab erfolgten Lieferantenaudits werden die eingesetzten Aromen, Inhaltsstoffe und Verpackungsmaterialien sowohl beim Lieferanten als auch während der Produktion einer umfangreichen Qualitätskontrolle unterzogen. Insgesamt steht der Beschaffungsmarkt unter ständiger Beobachtung, wobei langfristige Liefervereinbarungen angestrebt werden. Gleichzeitig sind alle Produktionsstandorte gemäß International Food Standard (IFS) zertifiziert und werden in jährlichem Turnus auditiert. Diese Norm enthält zusätzlich die Grundsätze einer guten Herstellungspraxis (Reinigung, Desinfektion, Schädlingsbekämpfung, Wartung, Instandhaltung und Schulung), eine Gefährdungsanalyse sowie kritische Lenkungspunkte. Dieses vorbeugende System unterstreicht die Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz von Lebensmitteln und Verbrauchern. Dennoch ist nicht vollständig auszuschließen, dass es zu Produktfehlern, die einen Produktrückruf notwendig machen, kommen könnte. Eine detaillierte Kennzeichnung macht einzelne Chargen identifizierbar, ordnet relevante Chargen den entsprechenden Lieferanten zu und stellt die Produktverfolgbarkeit sicher. Somit sind die Produktwege kontrollierbar und mögliche Schäden werden begrenzt.
Im Leergutmanagement werden kundenspezifische Salden geführt. Zudem wird die Leergutrückführung zeitnah in den Systemen aktualisiert. Damit stellt der Konzern sicher, dass die Pfandvergütung sachgerecht und wirtschaftlich adäquat zugeordnet wird, keine Leergutengpässe entstehen und die Lieferfähigkeit gesichert bleibt.
Insgesamt begegnet der Konzern negativen wirtschaftlichen Auswirkungen aus operativen Risiken unter anderem mit dem Abschluss eines adäquaten und wirtschaftlich angemessenen Versicherungsschutzes.
Um Haftungsrisiken aus potenziellen Schadensfällen zu vermindern und mögliche Verluste hieraus zu vermeiden, hat das Unternehmen entsprechende Versicherungen abgeschlossen. Die Angemessenheit dieser Versicherungen, in deren Schutz auch die Konzerngesellschaften eingezogen sind, wird regelmäßig hinsichtlich der abgedeckten Risiken und Deckungssummen überprüft und gegebenenfalls angepasst.
Die Unternehmensgruppe setzt moderne Informations- und Kommunikationstechnologien ein, um die Produktions- und Geschäftsprozesse effizient und kostengünstig zu gestalten. Die komplexen Produktionsprozesse der Abfüllanlagen werden mit hochmoderner Leittechnik gesteuert. Die Unternehmensgrundsätze zur Sicherheit in der Informations- und Kommunikationstechnologie regeln verbindlich die Nutzung der Informations- und Kommunikationssysteme unter dem Gesichtspunkt der IT- und Datensicherheit. Hohe Sicherheitsstandards, moderne Technologie und qualifizierte Mitarbeiter tragen dazu bei, IT-Risiken zu minimieren. Zudem hält der Konzern eine Beteiligung an der Karlsberg Service GmbH, Homburg (Saarpfalz), die für die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA und deren Tochterunternehmen unter anderem IT-gestützte Verwaltungstätigkeiten übernimmt. Darüber hinaus versucht der Konzern, sich bei allen von externen Dienstleistern erbrachten Leistungen gegen solche Risiken vertraglich abzusichern.
Im Rahmen des unternehmerischen Handelns ist die Unternehmensgruppe rechtlichen Risiken ausgesetzt und kann in gerichtliche Auseinandersetzungen und Schiedsverfahren involviert werden. Rechtliche Risiken ergeben sich aus gesellschaftsrechtlichen Veränderungen, etwa aus der Veräußerung von Gesellschaften und im Zusammenhang mit dem Abschluss von Unternehmensverträgen. Darüber hinaus bestehen Risiken aus Rechtsstreitigkeiten im operativen Geschäft, insbesondere in den Bereichen Vertrags-, Steuer-, Arbeits- oder Produkthaftungsrecht. Zunehmend wird der Konzern mit dem Lebensmittelrecht und den rechtlichen Konsequenzen europäischer Richtlinien zu gesundheitsbezogenen Wirkungsversprechen ("Health Claims") und der Darstellung von Nährwertangaben konfrontiert.
Soweit erforderlich, wird in adäquatem Umfang bilanzielle Risikovorsorge gebildet. Die Unternehmensgruppe erwartet, dass die bestehenden Risiken keine wesentlichen negativen
Auswirkungen auf die Finanz-, Vermögens- und Ertragslage haben werden.
Trotz der anhaltenden, schwierigen Wettbewerbssituation ist es angesichts der gesellschaftspolitischen Stimmung möglich, dass der Druck auf die Tarifparteien zunimmt. Daraus können höhere Tarifabschlüsse resultieren, die zu einem höheren Personalaufwand führen können, als die Planungen bislang vorsehen.
Die Unternehmensgruppe ist in den Bereichen Beschaffung, Produktion und Absatz Marktpreisänderungsrisiken ausgesetzt. Eines der wesentlichen Kostenziele ist es, Risiken aus den Preisschwankungen bei Rohstoffen und Energie durch langfristige Liefervereinbarungen möglichst zu verringern. Dazu können u. a. Rahmenvereinbarungen genutzt werden, die genügend Flexibilität bei Mengenänderungen ermöglichen. Zudem werden laufend die Bestellpositionen im Hinblick auf Synergiepotenziale überprüft, um zusätzliche Einsparungen nutzen zu können. Darüber hinaus werden im Konzern über Devisenkurssicherungsinstrumente die Wechselkursrisiken minimiert.
Die Absatz- und Umsatzentwicklung wird im Jahresverlauf erheblich von der Witterung beeinflusst. Um auch in möglichen Nachfragespitzen die Lieferfähigkeit sicherzustellen, sind in der Produktionsplanung vorsorglich flexible Produktionsstrukturen und Personaleinsatzpläne implementiert. Risiken bestehen zudem beim generellen Konsumklima und der daraus resultierenden Preissensibilität der Verbraucher. Hier kann es zu weiteren Nachfrageverschiebungen kommen. Ursache ist der anhaltende Preiswettbewerb im Markt. Wie das Thema Biolebensmittel deutlich macht, erweitert das Preiseinstiegssegment kontinuierlich seine Mengen- und Preisorientierung um den Faktor Produktmehrwert. Der Konzern begegnet diesen Aktivitäten mit gezielten Marketingmaßnahmen, um
die Differenzierung und den Produktmehrwert zu dokumentieren und den emotionalen Markenwert weiter zu steigern. Besonders die Hinwendung der Verbraucher zu regionalen Produkten bietet hier Möglichkeiten zur Differenzierung.
Für die Wertpapiere des Finanzanlagevermögens hat sich ein Vermögens-Management unter Einbeziehung eines Wertsicherungskonzepts, das Sicherheit und Renditeerwartung in Einklang bringt, bewährt. Eine weitere Risikodiversifikation und Risikoreduktion wird durch die Berücksichtigung diversifizierter Vermögens-Klassen erreicht. Für das Spezialfondsvermögen wird der Value-at-Risk berechnet. Bei der Auswahl der Titel wird unverändert auf eine hohe Marktgängigkeit, eine gute Bonität und konservative Risikoparameter geachtet.
Ausfallrisiken für den Forderungsbestand werden reduziert, indem die Bonität und das Zahlungsverhalten der Kunden laufend überwacht und entsprechende Kreditlimits festgelegt werden.
Das Geschäft des Konzerns ist Zins-, Kredit- und Preisrisiken ausgesetzt. Währungsrisiken bestehen beim internationalen Einkauf von Saftkonzentrat für die Herstellung von Fruchtsaftvarianten. Diesen Risiken wird durch Kurssicherungen Rechnung getragen.
Liquiditätsrisiken sind aus heutiger Sicht nicht erkennbar. Der Konzern verfügt über ausreichende Kreditlinien. Eventuelle Liquiditätsschwankungen werden bereits frühzeitig durch permanente Analysen auf Abweichungen von der jährlichen Finanzplanung identifiziert. Die im Finanzierungsmarkt allgemein festzustellende Einengung der Handlungsspielräume beobachtet die Unternehmensgruppe aufmerksam und leitet daraus langfristige Finanzierungsstrategien ab.
Die Pensionsverpflichtungen werden anhand von versicherungsmathematischen Bewertungen ermittelt. Die versicherungsmathematische Bewertung umfasst u.a. Annahmen über Abzinsungssätze sowie künftige Lohn-, Gehalts- und Rentensteigerungen. Entsprechend der langfristigen Ausrichtung dieser Pläne unterliegen solche Schätzungen wesentlichen Unsicherheiten.
Im Geschäftsjahr 2015 hat sich der Konzern der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA im Markt gut behauptet. Bestandsgefährdende Risiken traten 2015 weder aus Einzelrisiken noch aus der Gesamtrisikoposition des Konzerns auf.
Am 10. Februar 2016 wurde mit der Eintragung in das Handelsregister beim Amtsgericht Ulm der Formwechsel der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG in die Rechtsform der Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) unter Beitritt der Karlsberg International Getränkemanagement GmbH als persönlich haftende Gesellschafterin wirksam. Die Gesellschaft firmiert seitdem als Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA. Alle Aktionäre der vormaligen Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG wurden Kommanditaktionäre der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA. Durch den Rechtsformwechsel ist das bisherige Organ "Vorstand" entfallen und die Geschäftsführung und Vertretung der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA obliegen nunmehr der Karlsberg International Getränkemanagement GmbH als persönlich haftende Gesellschafterin. Geschäftsführer der Karlsberg International Getränkemanagement GmbH sind Dr. Hans-Georg Eils und Frank Scheidemann (seit 4. März 2016). Der bisherige Alleinvorstand Michael Bartholl ist mit Eintragung des Formwechsels am 10. Februar 2016 ausgeschieden und hat sämtliche Geschäftsführungsfunktionen in den Tochtergesellschaften zum 11. Februar 2016 niedergelegt. Die Verantwortung für das operative Geschäft liegt weiterhin bei den
Geschäftsführern der im Markt operierenden Gesellschaften Mineralbrunnen Teinach GmbH, Mineralbrunnen Krumbach GmbH, Niehoffs Vaihinger Fruchtsaft GmbH und KAMPOS Vertriebs GmbH.
Weitere wesentliche Ereignisse sind nach Ablauf des Geschäftsjahres 2015 nicht eingetreten.
Der folgende Chancen- und Prognosebericht behandelt die erwartete qualitative Entwicklung des Konzerns und des unternehmerischen Umfelds im laufenden Jahr. Dabei werden auch die Chancen aufgezeigt, die sich für die Unternehmensgruppe ergeben können. Unter Chancen der zukünftigen Entwicklung des Konzerns und der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA werden kurzfristige positive Möglichkeiten verstanden, die unter bestimmten Voraussetzungen für realisierbar gehalten werden.
Für die gesamte Getränkebranche und damit auch für den Konzern der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA bestehen kontinuierliche Planungsunsicherheiten. So können bei einer unerwartet schwächeren konjunkturellen Entwicklung Marktverschiebungen von Hersteller- zu Handelsmarken erfolgen und die Preisaktivitäten im Markt zunehmen. Generell sind die Wechselwirkungen zwischen allgemeiner Wirtschaftslage und Konsumentenverhalten nicht vollständig vorhersehbar. Hinzu kommt das Wetter, das einen nicht zu kalkulierenden, aber nachweislich maßgeblichen Faktor für die Getränkeindustrie darstellt. Zur ausführlichen Darstellung der Risiken wird im Wesentlichen auf den Risikobericht verwiesen.
Der Konzern der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA wurde in den vergangenen Jahren einem konsequenten Umbau unterzogen, bei dem die Organisations-, Prozess- und Kostenstrukturen den Markterfordernissen angepasst wurden. Diese Maßnahmen führten sukzessive
zu einer effizienten Unternehmensstruktur mit einem fokussierten, marktgerechten Produkt- und Markenangebot. Ein qualitativ hochwertiges Produktprogramm, umfassende Rationalisierungen in allen Konzernunternehmen und schnellere Entscheidungswege versetzen die Unternehmensgruppe in die Lage, ertragsorientierte Wachstumschancen zu nutzen. Die Kernmarken sind bei den Konsumenten gut positioniert und bieten den Geschäftspartnern interessante Margen. Die etablierten Regionalmarken und die nationalen Spezialitäten unterliegen dabei einer klaren Markenführung, um sich im Verdrängungswettbewerb maßgeblich durchzusetzen.
Die Themen Regionalität und Nachhaltigkeit haben im Getränkemarkt deutlich an Stellenwert gewonnen. Dank starker Marken im Wasser-, Erfrischungsgetränke- und Saftbereich sowie der regionalen Ausrichtung ergeben sich deshalb weitere Wachstumspotenziale für den Konzern. Die in einigen Regionen bestehende Marktführerschaft soll kontinuierlich und ertragsorientiert ausgebaut und auch auf angrenzende Regionen ausgedehnt werden. Als kompetenter Systempartner für Handel und Gastronomie ergeben sich ebenfalls noch nicht genutzte Wachstumspotenziale. Die strategische Fokussierung liegt regional auf den Kernmärkten in Süddeutschland und national auf dem Gastronomiemarkt.
Auf allen Ebenen des Konzerns werden mögliche Chancen für eine positive Geschäftsentwicklung bewertet und genutzt. Die am Markt tätigen Konzernunternehmen beobachten die Trends und Entwicklungen in ihren Produktfeldern und identifizieren operative Chancen. Übersteigt der wahrscheinliche Erfolg die mit der Umsetzung verbundenen Kosten, realisiert das Unternehmen das Vorhaben, sofern es in die übergeordnete Strategie des Konzerns passt. Dafür wurde ein dezentraler Konzernaufbau mit eigenständigen operativen Unternehmen etabliert, der sich durch schlanke Strukturen und effiziente Abläufe auszeichnet. Zu den Aufgaben der operativen Unternehmen gehört auch, operative Chancen auf den Märkten wahrzunehmen, in denen sie tätig sind. Eine eigenständige Marketing- und Vermarktungsstrategie stärkt den regionalen Bezug der Marken und ihrer Produkte weiter und trägt den Bedürfnissen der Geschäftspartner in besonderer Weise Rechnung. Die Konzernebene setzt hierfür den strategischen Rahmen, sichert die Finanzierung und Liquidität und konzentriert sich auf die Steuerung und Führung der operativen Unternehmenseinheiten. Projektverantwortliche mit Marktverantwortung, die Geschäftsführer der im Markt operierenden Gesellschaften und die Geschäftsleitung der Karlsberg International Getränkemanagement GmbH steuern gemeinsam das Chancenmanagementsystem, das gezielt aussichtsreiche Marktänderungen und Produkttrends identifiziert und erschließt.
Durch die zu Beginn des Geschäftsjahres 2015 durchgeführte gesellschaftsrechtliche und organisatorische Integration aller Saftgesellschaften in die Niehoffs Vaihinger Fruchtsaft GmbH wurde eine schlagkräftige und effiziente Vertriebsorganisation geschaffen, mit der überregional der Getränkefachgroßhandel, die Gastronomie und Hotellerie bedient werden. Durch die gesellschaftsrechtliche Zusammenführung der Saftgesellschaften ergeben sich intern Effizienzgewinne, die sich auch positiv auf die Verwaltungskosten auswirken werden.
Der vollzogene Rechtsformwechsel in eine Kommanditgesellschaft auf Aktien ermöglicht darüber hinaus, die Flexibilität einer kapitalmarktorientierten Publikumsgesellschaft mit den Vorteilen eines strategisch ausgerichteten und nachhaltig agierenden Familienunternehmens, der Karlsberg Gruppe, zu kombinieren. So wurde eine Struktur erreicht, die einerseits unter flexibleren Rahmenbedingungen die Aufnahme von neuem Eigenkapital zur Verfolgung der Investitions- und Wachstumsstrategie ermöglicht sowie andererseits eine effektive und nachhaltige Bündelung der operativen Kompetenzen beider Unternehmen erlaubt. Eine engere Verflechtung aller Bereiche mit Karlsberg wie beispielsweise in den Bereichen Technik, Logistik und Administration sowie eine Straffung der Entscheidungswege wird zu einer weiteren Effizienzsteigerung führen.
Die Kernmarken des Konzerns sind in ihren Regionalmärkten fest verankert und bieten den Partnern in Gastronomie und Handel eine attraktive Marge. Um die Preise der gehobenen Mineral- und Heilwassermarken auch in Zukunft durchzusetzen, bedient sich die Unternehmensgruppe einer klaren Markenführung und einer Fokussierung auf die ertragsstarken Produkte im jeweiligen Sortiment. Neben der wertorientierten Positionierung trägt die regionale Verankerung der Marken zum Erfolg bei.
Erfolgreiche Marken zeichnen sich durch einen hohen Bekanntheitsgrad und eine starke Emotionalisierung aus. Mit den eigenen Marken erfüllt der Konzern diesen Anspruch und verknüpft seine Produkte mit aktuellen Lifestyle-Trends und den jeweiligen Lebenswelten der Konsumenten. Umso wichtiger ist es, den Markenaufbau durch gezielten Distributionsausbau und ein aktives Warengeschäft zu festigen. Für die Marken afri und Bluna ergeben sich mit dem Abschluss von Konzessionsverträgen große Chancen, in den kommenden Jahren die Marktpräsenz in Handel und Gastronomie nachhaltig zu erhöhen und neue Absatzmärkte und Marktanteile zu gewinnen.
Im Fruchtsaftsegment schätzen die Konsumenten die hohe Qualität und Produktvielfalt des Markenportfolios des Konzerns. Marktchancen ergeben sich aus dem wachsenden Bedürfnis der Konsumenten nach Gesundheit und mildem Genuss. Auf Basis von qualitäts- und wertorientierten Positionierungen kann die Gruppe in diesem Zielmarkt ihren Marktanteil weiter ausbauen. Vor allem durch den eigenständig am Markt operierenden Gastronomievertrieb ergibt sich zusätzliches Potenzial, im wichtigen Segment der Hotellerie und Gastronomie auf nationaler und internationaler Ebene neue Ertragspotenziale zu erschließen.
Der IWF veranschlagt das globale Wirtschaftswachstum in 2016 mit 3,4 %. Für Deutschland wird ein vergleichsweise solider Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 1,7 % prognostiziert. Der Handelsverband Deutschland (HDE) erwartet für den deutschen Einzelhandel ein Wachstum von 2,0 % und damit das sechste Jahr in Folge ein Umsatzplus. Dabei profitierte der Einzelhandel von günstigen Rahmenbedingungen wie einer guten Arbeitsmarktlage, nur moderat steigenden Preisen und einer konstanten Sparquote bei steigenden verfügbaren Einkommen, die allesamt zu einem positiven Konsumumfeld beitragen. Dieser positive Ausblick wird gestützt durch den GfK-Konsumklimaindex, der im Januar 2016 mit 9,4 Punkten auf einem weiterhin hohen Niveau lag. Für die Gastronomie und Hotellerie blickt der Branchenverband DEHOGA ebenfalls mit Zuversicht auf das Jahr 2016 und prognostiziert ein Umsatzwachstum zwischen nominal 2,0 und 2,5 %. Zugleich sieht der Verband aber auch Unsicherheiten und beklagt unverändert die hohen bürokratischen Hürden.
Im Konzern der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA werden durch das im Vorjahr gestartete Optimierungsprogramm in den Bereichen Logistik und Produktion die Prozesse weiter verbessert. Auch die Verschmelzung der Saftgesellschaften im Berichtszeitraum wird künftig zu weiteren Effizienzsteigerungen beitragen. Mit der schlanken, dezentralen Organisationsstruktur und einer klaren Markenstrategie mit Fokus auf die Themen Qualität und Regionalität ist der Konzern somit gut aufgestellt, um im laufenden Jahr von positiven Marktimpulsen profitieren zu können. Die engere Verflechtung aller Bereiche mit Karlsberg wie beispielsweise in den Bereichen Technik, Logistik und Administration und eine Straffung der Entscheidungswege werden zusätzlich zu Effizienzsteigerungen und Synergieeffekten führen.
Auch die Finanzierung und die Liquidität des Konzerns stehen im Geschäftsjahr 2016 auf einer gesicherten Basis. Die zur Verfügung stehenden Eigenmittel werden gezielt in Werbung, Markenausstattung und Produktionstechnik investiert. Darüber hinaus ist beabsichtigt, sich bietende Akquisitionsgelegenheiten für ein wirtschaftlich sinnvolles und zielgerichtetes anorganisches Wachstum zu nutzen. Übergeordnetes Ziel bleibt nachhaltiges Ertragswachstum im Marktsegment für qualitativ hochwertige, alkoholfreie Premiumgetränke zu generieren.
Der Konzernumsatz wird sich im Geschäftsjahr 2016 in allen Segmenten leicht über Vorjahresniveau auf ein Volumen von 137,5 Mio. € entwickeln; absatzseitig wird von einer moderaten Steigerung in den Brunnenbetrieben (Mineralwasser und Erfrischungsgetränke) und von einem leichten Rückgang im Bereich der fruchthaltigen Getränke ausgegangen.
Durch das ab dem Geschäftsjahr 2016 anzuwendende Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetz (BilRUG) und dem dadurch geänderten Ausweis von Konzernumlagen wird für den Jahresabschluss ein zusätzlicher Umsatz in Höhe von 5,0 Mio. € erwartet.
Im Jahres- und Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2016 wird jeweils eine Verbesserung bei EBIT und EBITDA im einstelligen Prozentbereich erwartet.
Bad Überkingen, den 22. März 2016 Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA
Dr. Hans-Georg Eils Frank Scheidemann
Geschäftsführung der Karlsberg International Getränkemanagement GmbH, Homburg (Saarpfalz)
www.klindworth-fruchtsaefte.de
Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA
| AKTIVA | 31.12.2015 € |
31.12.2014 € |
|
|---|---|---|---|
| A. Anlagevermögen | |||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||
| 1. Entgeltlich erworbene Belieferungs- und andere Rechte | 7.609.108,30 | 10.670.818,35 | |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 0,00 | 0,00 | |
| 7.609.108,30 | 10.670.818,35 | ||
| II. Sachanlagen | |||
| 1. Grundstücke und Bauten | 15.913.640,54 | 17.078.013,67 | |
| 2. Quellen und Quellenanlagen | 874.305,29 | 953.479,29 | |
| 3. Technische Anlagen und Maschinen | 12.380.406,17 | 11.100.569,98 | |
| 4. Betriebs- und Geschäftsausstattung | 8.918.228,75 | 6.042.226,73 | |
| 5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 1.496.284,61 | 2.380.581,58 | |
| 39.582.865,37 | 37.554.871,25 | ||
| III. Finanzanlagen | |||
| 1. Beteiligungen | |||
| a) an assoziierten Unternehmen | 2.397.527,95 | 2.795.076,77 | |
| b) sonstige | 35.825,84 | 35.825,84 | |
| 2. Wertpapiere des Anlagevermögens | 7.945.431,66 | 7.713.530,40 | |
| 3. Sonstige Ausleihungen und Genossenschaftsanteile | 744.270,63 | 560.395,18 | |
| 11.123.056,08 | 11.104.828,19 | ||
| 58.315.029,75 | 59.330.517,79 | ||
| B. Umlaufvermögen | |||
| I. Vorräte | |||
| 1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 6.624.062,48 | 6.730.887,61 | |
| 2. Unfertige Erzeugnisse | 2.484.241,28 | 2.271.949,76 | |
| 3. Fertige Erzeugnisse und Waren | 4.279.153,94 | 4.099.996,09 | |
| 13.387.457,70 | 13.102.833,46 | ||
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | |||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 11.684.489,63 | 11.489.903,94 | |
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 15.258.914,16 | 10.083.287,39 | |
| 3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 226.800,00 | 226.800,42 | |
| 4. Forderungen gegen Gesellschafter | 3.341,41 | 9.392,37 | |
| 5. Sonstige Vermögensgegenstände | 10.269.222,29 | 12.846.965,88 | |
| 37.442.767,49 | 34.656.350,00 | ||
| III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten | 2.301.604,70 | 6.761.935,53 | |
| 53.131.829,89 | 54.521.118,99 | ||
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 367.067,25 | 273.887,20 | |
| D. Aktive latente Steuern | 6.998.960,69 | 7.556.308,02 | |
| 118.812.887,58 | 121.681.832,00 |
| PASSIVA | 31.12.2015 € |
31.12.2014 € |
||
|---|---|---|---|---|
| A. Eigenkapital | ||||
| I. Gezeichnetes Kapital | ||||
| 1. Stammaktien | 16.627.742,97 | 16.627.742,97 | ||
| ./. Eigene Anteile | 1.039.961,35 | 2.238.745,60 | ||
| 2. Vorzugsaktien | 5.759.713,03 | 5.759.713,03 | ||
| ./. Eigene Anteile | 0,00 | 0 | ||
| 21.347.494,65 | 20.148.710,40 | |||
| II. Kapitalrücklage | 26.950.308,87 | 21.415.429,65 | ||
| III. Gewinnrücklagen | ||||
| 1. Gesetzliche Rücklage | 915.710,47 | 915.710,47 | ||
| 2. Andere Gewinnrücklagen | 3.127.000,00 | 3.127.000,00 | ||
| 4.042.710,47 | 4.042.710,47 | |||
| IV. Konzernbilanzverlust | -1.119.265,84 | -443.493,88 | ||
| V. Anteile anderer Gesellschafter | 3.632.850,00 | 4.541.062,50 | ||
| 54.854.098,15 | 49.704.419,14 | |||
| B. Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung | 403.650,00 | 504.562,50 | ||
| C. Sonderposten für Investitionszuschüsse | 185.218,62 | 201.220,82 | ||
| D. Rückstellungen | ||||
| 1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 10.431.853,00 | 15.066.776,00 | ||
| 2. Steuerrückstellungen | 0,00 | 202.687,00 | ||
| 3. Sonstige Rückstellungen | 35.616.395,77 | 32.757.781,36 | ||
| 46.048.248,77 | 48.027.244,36 | |||
| E. | Verbindlichkeiten | |||
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 8.000.000,00 | 15.045.934,91 | ||
| 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 7.346.307,61 | 6.108.639,62 | ||
| 3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 217.673,78 | 283.577,74 | ||
| 4. Sonstige Verbindlichkeiten | 1.189.090,65 | 1.096.757,91 | ||
| 16.753.072,04 | 22.534.910,18 | |||
| F. | Rechnungsabgrenzungsposten | 5.100,00 | 5.100,00 | |
| G. Passive latente Steuern | 563.500,00 | 704.375,00 |
| 2015 € |
2014 € |
|
|---|---|---|
| 1. Umsatzerlöse |
137.186.361,00 | 136.473.422,82 |
| 2. Erhöhung (+) / Verminderung (-) des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen |
341.014,54 | -778.735,61 |
| 137.527.375,54 | 135.694.687,21 | |
| 3. Sonstige betriebliche Erträge |
6.210.829,72 | 7.283.864,66 |
| 4. Materialaufwand |
||
| a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren | 42.810.373,18 | 45.508.469,75 |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | 10.137.782,41 | 10.566.033,48 |
| 5. Personalaufwand |
||
| a) Löhne und Gehälter | 22.200.838,76 | 22.087.590,10 |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung - davon für Altersversorgung € 950.755,86 (Vj. € 1.149.317,91) |
4.892.099,06 | 5.227.393,85 |
| 6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen |
11.440.115,97 | 11.233.171,96 |
| 7. Sonstige betriebliche Aufwendungen |
47.704.389,81 | 43.968.617,37 |
| 139.185.599,19 | 138.591.276,51 | |
| 8. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens |
37.818,98 | 38.531,23 |
| 9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
671.595,26 | 858.653,84 |
| 10. Abschreibungen auf Finanzanlagen | 28.940,07 | 0,00 |
| 11. Aufwendungen aus assoziierten Unternehmen | 170.748,82 | 170.748,40 |
| 12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 2.388.442,37 | 1.980.392,93 |
| -1.878.717,02 | -1.253.956,26 | |
| 13. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 2.673.889,05 | 3.133.319,10 |
| 14. Außerordentliche Aufwendungen = Außerordentliches Ergebnis - davon Aufwendungen aus der Anwendung der Art. 66 und 67 Abs. 1 bis 5 EGHGB (Übergangsvorschriften zum BilMoG) € 32.235,68 (Vj. € 54.911,00) |
-32.235,68 | -54.911,00 |
| 15. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 293.426,30 | 1.294.894,14 |
| 16. Sonstige Steuern | 242.104,63 | 333.200,23 |
| 17. Konzern-Jahresüberschuss | 2.106.122,44 | 1.450.313,73 |
| 18. Verlustvortrag | -2.378.409,10 | -1.044.898,19 |
| 19. Anteile anderer Gesellschafter am Jahresergebnis | 846.979,18 | 848.909,42 |
| 20. Konzernbilanzverlust | -1.119.265,84 | -443.493,88 |
| 2015 € |
2014 € |
|
|---|---|---|
| 1. Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | ||
| Periodenergebnis (einschließlich Ergebnisanteile von Minderheitsgesellschaftern) | 2.106.122,44 | 1.450.313,73 |
| Abschreibungen / Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens | 11.855.763,53 | 11.494.074,41 |
| Veränderungen der Rückstellungen | 4.722.432,20 | -720.706,99 |
| Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen / Erträge | 299.557,63 | 3.371.690,12 |
| Gewinn / Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens | -4.223,88 | -1.011.445,60 |
| Zinsaufwendungen / Zinserträge | 1.716.847,11 | 1.121.739,09 |
| Aufwendungen / Erträge aus außerordentlichen Posten | 32.235,68 | 54.911,00 |
| Ertragsteueraufwand / -ertrag | 293.426,30 | 1.294.894,14 |
| Ertragsteuerzahlungen | 900.940,47 | 771.860,51 |
| Veränderung der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva | -1.647.966,42 | 9.920.262,93 |
| Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva (ohne Rückstellungen) |
-228.295,51 | -12.337.674,58 |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | 20.046.839,55 | 15.409.918,76 |
| 2. Cashflow aus Investitionstätigkeit | ||
| Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens | 7.688.013,76 | 0,00 |
| Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens | 2.306.878,10 | 1.040.731,01 |
| Auszahlungen für Investitionen in Gegenstände des immateriellen Anlagevermögens | -33.361,60 | -10.448,10 |
| Auszahlungen für Investitionen in Gegenstände des Sachanlagevermögens | -10.963.533,48 | -7.261.918,64 |
| Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen | -7.938.013,76 | 0,00 |
| Erhaltene Zinsen | 57.595,33 | 11.888,88 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | -8.882.421,65 | -6.219.746,85 |
| 3. Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | ||
| Auszahlungen an Unternehmenseigner und Minderheitsgesellschafter | -3.684.055,96 | -3.548.343,92 |
| Einzahlungen aus Darlehen an Mehrheitsaktionär | 10.000.000,00 | 27.000.000,00 |
| Auszahlungen für Darlehen an Mehrheitsaktionär | -15.000.000,00 | -27.000.000,00 |
| Auszahlungen aus der Tilgung von Finanzschulden | -45.934,91 | -2.735.997,97 |
| Erhaltene Zinsen Darlehen Mehrheitsaktionär | 367.916,65 | 277.000,00 |
| Gezahlte Zinsen | -262.674,51 | -364.041,12 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | -8.624.748,73 | -6.371.383,01 |
| 4. Finanzmittelfonds am Ende der Periode | ||
| Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds (Zwischensumme 1. - 3.) | 2.539.669,17 | 2.818.788,90 |
| Finanzmittelfonds am 1. Januar | -8.238.064,47 | -11.056.853,37 |
| Finanzmittelfonds am 31. Dezember | -5.698.395,30 | -8.238.064,47 |
| 5. Zusammensetzung des Finanzmittelfonds | ||
| Liquide Mittel | 2.301.604,70 | 6.761.935,53 |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | -8.000.000,00 | -15.000.000,00 |
| Finanzmittelfonds am 31. Dezember | -5.698.395,30 | -8.238.064,47 |
| Mutterunternehmen | ||||
|---|---|---|---|---|
| Gezeichnetes Kapital | Kapitalrücklage | Erwirtschaftetes Konzern eigenkapital |
||
| Stammaktien | Vorzugsaktien | |||
| € | € | € | € | |
| 31.12.2013 | 14.388.997,37 | 5.759.713,03 | 21.415.429,65 | 4.779.690,42 |
| Ausgabe von eigenen Anteilen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Gezahlte Dividenden | 0,00 | 0,00 | 0,00 | -1.781.878,14 |
| Ausschüttung an Minderheitsgesellschafter | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 0,00 | 0,00 | 0,00 | -1.781.878,14 | |
| Jahresüberschuss (+/-) | 601.404,31 | |||
| Konzern-Gesamtergebnis | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 601.404,31 |
| 31.12.2014 | 14.388.997,37 | 5.759.713,03 | 21.415.429,65 | 3.599.216,59 |
| Ausgabe von eigenen Anteilen | 1.198.784,25 | 0,00 | 5.534.879,22 | 0,00 |
| Gezahlte Dividenden | 0,00 | 0,00 | 0,00 | -1.934.915,22 |
| Ausschüttung an Minderheitsgesellschafter | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 1.198.784,25 | 0,00 | 5.534.879,22 | -1.934.915,22 | |
| Jahresüberschuss (+/-) | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 1.259.143,26 |
| Konzern-Gesamtergebnis | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 1.259.143,26 |
| 31.12.2015 | 15.587.781,62 | 5.759.713,03 | 26.950.308,87 | 2.923.444,63 |
| Konzern eigenkapital |
Minderheitsgesellschafter | ||
|---|---|---|---|
| Eigenkapital | Minderheitenkapital | Eigenkapital gemäß Konzernbilanz |
|
| € | € | € | |
| 51.793.105,47 | 5.449.275,00 | 5.449.275,00 | 46.343.830,47 |
| 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| -1.781.878,14 | 0,00 | 0,00 | -1.781.878,14 |
| -1.757.121,92 | -1.757.121,92 | -1.757.121,92 | 0,00 |
| -3.539.000,06 | -1.757.121,92 | -1.757.121,92 | -1.781.878,14 |
| 1.450.313,73 | 848.909,42 | 848.909,42 | 601.404,31 |
| 1.450.313,73 | 848.909,42 | 848.909,42 | 601.404,31 |
| 49.704.419,14 | 4.541.062,50 | 4.541.062,50 | 45.163.356,64 |
| 6.733.663,47 | 0,00 | 0,00 | 6.733.663,47 |
| -1.934.915,22 | 0,00 | 0,00 | -1.934.915,22 |
| -1.755.191,68 | -1.755.191,68 | -1.755.191,68 | 0,00 |
| 3.043.556,57 | -1.755.191,68 | -1.755.191,68 | 4.798.748,25 |
| 2.106.122,44 | 846.979,18 | 846.979,18 | 1.259.143,26 |
| 2.106.122,44 | 846.979,18 | 846.979,18 | 1.259.143,26 |
| 54.854.098,15 | 3.632.850,00 | 3.632.850,00 | 51.221.248,15 |
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 01.01.2015 | Zugänge | Abgänge | Umbuchungen | 31.12.2015 | ||
| € | € | € | € | € | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände |
||||||
| 1. Entgeltlich erworbene Belieferungs- und andere Rechte |
32.201.134,91 | 33.361,60 | 4.218,16 | 0,00 | 32.230.278,35 | |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 11.080.057,53 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 11.080.057,53 | |
| 43.281.192,44 | 33.361,60 | 4.218,16 | 0,00 | 43.310.335,88 | ||
| II. Sachanlagen |
||||||
| 1. Grundstücke und Bauten | 87.121.165,17 | 47.086,27 | 2.325,35 | 0,00 | 87.165.926,09 | |
| 2. Quellen und Quellenanlagen | 6.077.354,71 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 6.077.354,71 | |
| 3. Technische Anlagen und Maschinen | 118.482.681,01 | 3.504.988,13 | 269.337,93 | 1.266.005,73 | 122.984.336,94 | |
| 4. Betriebs- und Geschäftsausstattung | 27.650.329,75 | 6.446.897,50 | 1.965.572,52 | 0,00 | 32.131.654,73 | |
| 5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau |
2.380.581,58 | 381.708,76 | 0,00 | -1.266.005,73 | 1.496.284,61 | |
| 241.712.112,22 | 10.380.680,66 | 2.237.235,80 | 0,00 | 249.855.557,08 | ||
| III. Finanzanlagen |
||||||
| 1. Beteiligungen | ||||||
| a) an assoziierten Unternehmen | 3.987.723,22 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 3.987.723,22 | |
| b) sonstige | 35.825,84 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 35.825,84 | |
| 2. Wertpapiere des Anlagevermögens | 8.654.325,67 | 7.938.013,76 | 8.646.907,77 | 0,00 | 7.945.431,66 | |
| 3. Sonstige Ausleihungen und Genossenschaftsanteile |
599.395,18 | 190.998,20 | 7.122,75 | 0,00 | 783.270,63 | |
| 13.277.269,91 | 8.129.011,96 | 8.654.030,52 | 0,00 | 12.752.251,35 | ||
| 298.270.574,57 | 18.543.054,22 | 10.895.484,48 | 0,00 | 305.918.144,31 |
| Buchwerte | Kumulierte Abschreibungen | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 31.12.2014 | 31.12.2015 | 31.12.2015 | Zuschreibung | Abgänge | Zugänge | 01.01.2015 |
| € | € | € | € | € | € | € |
| 10.670.818,35 | 7.609.108,30 | 24.621.170,05 | 0,00 | 4.218,16 | 3.095.071,65 | 21.530.316,56 |
| 0,00 | 0,00 | 11.080.057,53 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 11.080.057,53 |
| 10.670.818,35 | 7.609.108,30 | 35.701.227,58 | 0,00 | 4.218,16 | 3.095.071,65 | 32.610.374,09 |
| 17.078.013,67 | 15.913.640,54 | 71.252.285,55 | 0,00 | 0,00 | 1.209.134,05 | 70.043.151,50 |
| 953.479,29 | 874.305,29 | 5.203.049,42 | 0,00 | 0,00 | 79.174,00 | 5.123.875,42 |
| 11.100.569,98 | 12.380.406,17 | 110.603.930,77 | 0,00 | 266.962,93 | 3.488.782,67 | 107.382.111,03 |
| 6.042.226,73 | 8.918.228,75 | 23.213.425,98 | 0,00 | 1.962.630,65 | 3.567.953,61 | 21.608.103,02 |
| 2.380.581,58 | 1.496.284,61 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 37.554.871,25 | 39.582.865,37 | 210.272.691,71 | 0,00 | 2.229.593,58 | 8.345.044,32 | 204.157.240,97 |
| 2.795.076,77 | 2.397.527,95 | 1.590.195,27 | 0,00 | 0,00 | 397.548,82 | 1.192.646,45 |
| 35.825,84 | 35.825,84 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 7.713.530,40 | 7.945.431,66 | 0,00 | 10.841,33 | 958.894,01 | 28.940,07 | 940.795,27 |
| 560.395,18 | 744.270,63 | 39.000,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 39.000,00 |
| 11.104.828,19 | 11.123.056,08 | 1.629.195,27 | 10.841,33 | 958.894,01 | 426.488,89 | 2.172.441,72 |
| 59.330.517,79 | 58.315.029,75 | 247.603.114,56 | 10.841,33 | 3.192.705,75 | 11.866.604,86 | 238.940.056,78 |
Die Gesellschaft ist entstanden durch formwechselnde Umwandlung der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach Aktiengesellschaft, Bad Überkingen, (Amtsgericht Ulm HRB 540111) gemäß § 190 ff. UmwG.
Der vorliegende Konzernabschluss wurde gemäß §§ 290 ff. HGB aufgestellt.
Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.
Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Konzernbilanz und Konzern-Gewinnund Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grund wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und Davon-Vermerke ebenfalls an dieser Stelle gemacht.
Der Konzernabschluss umfasst neben der Muttergesellschaft 7 inländische Tochterunternehmen sowie eine Zweckgesellschaft.
Jeweils mit Vertrag über das Ausscheiden der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA, Bad Überkingen, zwischen der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA, Bad Überkingen, und der Bad Hotel Teinach Verwaltungs GmbH, Bad Teinach-Zavelstein, bzw. der Bad Hotel Überkingen Verwaltungs GmbH, Bad Überkingen, vom 7. August 2014 ist die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA, Bad Überkingen, als Kommanditistin bei der Bad Hotel Teinach GmbH & Co. KG bzw. Bad Hotel Überkingen GmbH & Co. KG mit Ablauf des 31. August 2014 ausgeschieden. Aufgrund des Ausscheidens der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA als alleinige Kommanditistin ist das Vermögen der Bad Hotel Teinach GmbH & Co. KG bzw. der Bad Hotel Überkingen GmbH & Co. KG durch Anwachsung kraft Gesetzes im Wege der Gesamtrechtsnachfolge auf die Bad Hotel Teinach
Verwaltungs GmbH bzw. die Bad Hotel Überkingen Verwaltungs GmbH übergegangen.
Aufgrund der Verschmelzungsverträge vom 11. September 2014 und der Versammlungsbeschlüsse der beteiligten Rechtsträger vom 11. September 2014 wurden die Bad Hotel Teinach Verwaltungs GmbH, Bad Teinach-Zavelstein, und die Bad Hotel Überkingen Verwaltungs GmbH, Bad Überkingen, mit der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach Beteiligungs GmbH, Bad Überkingen, verschmolzen.
Die Equity-Bilanzierung der wesentlichen Beteiligungen an assoziierten Unternehmen nahmen wir nach der Buchwertmethode vor. Es handelte sich um eine inländische Gesellschaft, die Karlsberg Service GmbH, Homburg (Saarpfalz), an der die Muttergesellschaft mit Wirkung zum 31. Dezember 2011 45,00 % der Anteile erworben hat. Aufgrund des maßgeblichen Einflusses wird die Gesellschaft unter den assoziierten Unternehmen ausgewiesen.
Die Zweckgesellschaft Versorgungshilfe für die Betriebsangehörigen der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG 1938 e.V., Bad Überkingen, wurde aufgrund der Befreiungsvorschrift § 296 Abs. 2 HGB nicht in den Konzernabschluss einbezogen, da sie wegen ihrer untergeordneten Bedeutung keine wesentliche Auswirkung auf die Finanz-, Vermögensund Ertragslage des Konzerns hat.
Für die Aufstellung des Konzernabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.
Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen erstellt.
Der Jahresabschluss des assoziierten Unternehmens wurde nicht an die konzerneinheitlichen Methoden angepasst.
Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige, lineare Abschreibungen vermindert. Die Nutzungsdauer für Belieferungs-, Markenund andere Rechte beträgt zwischen 3 und 10 Jahren.
Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.
Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Nutzungsdauer bei Gebäuden und Gebäudeteilen liegt zwischen 12 und 50 Jahren, bei Quellenanlagen, technischen Anlagen und Maschinen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen 3 und 20 Jahren.
Die Abschreibungen werden linear vorgenommen.
Geringwertige Anlagegüter von mehr als € 150,00 bis € 1.000,00 werden im Geschäftsjahr des Zugangs und den folgenden vier Geschäftsjahren mit jeweils einem Fünftel abgeschrieben. Für die Erstausstattung an neu eingeführtem Leergut sowie für neu beschafftes Leergut beträgt die Nutzungsdauer 3 Jahre.
Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen.
Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte und Wertpapiere zu Anschaffungskosten bzw. bei voraussichtlich dauernder Wertminderung zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.
Bei der Beteiligung an assoziierten Unternehmen werden neben den erworbenen Anteilen und dem anteiligen Jahresergebnis die Abschreibungen auf die stillen Reserven und des Geschäfts- oder Firmenwerts sowie latente Steuern berücksichtigt.
Die sonstigen Ausleihungen sind zum Nennwert bzw. zum niedrigeren beizulegenden Zeitwert angesetzt.
Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt.
Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgt zum gleitenden Durchschnittspreis unter Beachtung des Niederstwertprinzips.
Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgt zu den Herstellungskosten, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten der Fertigung auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Die Kostenbestandteile gemäß § 298 Abs. 1 i. V. m. § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB wurden aktiviert.
Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert.
Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.
Für Verluste aus Liefer- und Abnahmeverpflichtungen sind, soweit erforderlich, in angemessener Höhe Rückstellungen gebildet.
Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten angesetzt. Risiken wurden durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen angemessen berücksichtigt. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind abgezinst.
Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach der Anwartschaftsbarwertmethode unter Verwendung der "Richttafeln 2005 G" von Prof. Dr. K. Heubeck ermittelt. Für die Abzinsung wurde der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 3,89 % (Vj. 4,54 %) gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 3,00 % (Vj. 3,00 %) und erwartete Rentensteigerungen mit 1,50 % (Vj. 1,50 %)
berücksichtigt. Die Fluktuation wurde mit einer Rate von 4,00 % (Vj. 4,00 %) berücksichtigt.
Unter Inanspruchnahme des Wahlrechts nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB wird der sich aus der Änderung der Rückstellungsbilanzierung nach §§ 249 Abs. 1 Satz 1, 253 Abs. 1 Satz 2, Abs. 2 i. V. m. § 298 HGB durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) ergebende Zuführungsbetrag über den Höchstzeitraum von 15 Jahren gleichmäßig verteilt.
Der noch in künftigen Perioden anzusammelnde Fehlbetrag für Pensionsrückstellungen und ähnliche Verpflichtungen gemäß Art. 67 Abs. 2 EGHGB beträgt T€ 87.
Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem jeweils laufzeitadäquaten Zinssatz gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung abgezinst.
Für Verpflichtungen aus zugesagten Jubiläumszuwendungen sind Beträge in Höhe der nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Barwerte der möglichen Gesamtverpflichtungen zurückgestellt.
Die Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.
Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen unter Berücksichtigung des Solidaritätszuschlags in Höhe von 29,13 % (Vj. 29,13 %) im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Dabei werden auch Differenzen, die auf Konsolidierungsmaßnahmen gemäß den
§§ 300 bis 307 HGB beruhen, berücksichtigt, nicht jedoch Differenzen aus dem erstmaligen Ansatz eines Geschäfts- oder Firmenwerts bzw. eines negativen Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung.
Die aktiven latenten Steuern resultieren aus folgenden Sachverhalten:
| 31.12.2015 T€ |
31.12.2014 T€ |
|
|---|---|---|
| Latente Steuerschulden auf Differenzen bilanzieller Wertansätze für |
||
| - Sachanlagen | -748 | -468 |
| - Sonstige Verbindlichkeiten | -13 | -39 |
| - Bewertungsunterschiede aus Konsolidierungsmaßnahmen gemäß § 306 HGB |
-458 | -718 |
| -1.219 | -1.225 | |
| Latente Steueransprüche auf Differenzen bilanzieller Wertansätze für |
||
| - Immaterielle Vermögensgegenstände | 3.675 | 4.131 |
| - Finanzanlagen | 0 | 282 |
| - Pensionsrückstellungen | 1.059 | 892 |
| - Sonstigen Rückstellungen | 138 | 108 |
| - Bewertungsunterschiede aus Konsolidierungsmaßnahmen gemäß § 306 HGB |
300 | 322 |
| 5.172 | 5.735 | |
| Latente Steueransprüche auf Verlustvorträge |
3.046 | 3.046 |
| Latente Steueransprüche netto | 6.999 | 7.556 |
Der Berechnung wurde ein Steuersatz von 29,13 % zugrunde gelegt. Auf körperschaftsteuerliche Verlustvorträge in Höhe von T€ 10.890 und gewerbesteuerliche Verlustvorträge in Höhe von T€ 9.942 sind latente Steueransprüche in Höhe von T€ 3.046 aktiviert.
Die passiven latenten Steuern resultieren aus folgenden Sachverhalten:
| 31.12.2015 T€ |
31.12.2014 T€ |
|
|---|---|---|
| Bluna-Warenzeichen GbR | -564 | -704 |
Die passive latente Steuerschuld resultiert aus der Konsolidierung der Zweckgesellschaft Bluna-Warenzeichen GbR. Die Berechnung erfolgte mit einem Steuersatz von 12,25 % (Vj. 12,25 %).
Soweit Bewertungseinheiten gemäß § 254 HGB gebildet werden, kommen folgende Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze zur Anwendung:
Ökonomische Sicherungsbeziehungen werden durch die Bildung von Bewertungseinheiten bilanziell nachvollzogen. In den Fällen, in denen sowohl die "Einfrierungsmethode", bei der die sich ausgleichenden Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko nicht bilanziert werden, als auch die "Durchbuchungsmethode", wonach die sich ausgleichenden Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko sowohl des Grundgeschäfts als auch des Sicherungsinstruments bilanziert werden, angewandt werden können, wird die Einfrierungsmethode angewandt. Die sich ausgleichenden positiven und negativen Wertänderungen werden ohne Berührung der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.
Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden dabei das Realisationsprinzip (§ 298 Abs. 1 i. V. m. § 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 298 Abs. 1 i. V. m. § 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Die Davon-Vermerke zur Währungsumrechnung umfassen sowohl die realisierten als auch die unrealisierten Währungsdifferenzen.
Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Tochtergesellschaften werden in € aufgestellt.
Die Kapitalkonsolidierung für Unternehmen, die aufgrund eines (Zu-)Erwerbs erstmals konsolidiert wurden, wurde nach der Erwerbsmethode zum Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist, vorgenommen. Dabei wird der Wertansatz der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals des Tochterunternehmens verrechnet. Das Eigenkapital wird mit dem Betrag angesetzt, der dem zum Konsolidierungszeitpunkt beizulegenden Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten entspricht. Ein nach der Verrechnung verbleibender Unterschiedsbetrag wird, wenn er auf der Aktivseite entsteht, als Geschäfts- oder Firmenwert und, wenn er auf der Passivseite entsteht, unter dem Posten "Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung" nach dem Eigenkapital ausgewiesen.
Der für die Bestimmung des Zeitwerts der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten und der für die Kapitalkonsolidierung maßgebliche Zeitpunkt ist grundsätzlich der, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist.
Die Kapitalkonsolidierung für Gesellschaften oder für zugekaufte Kapitalanteile, die vor dem 1. Januar 2010 erstmals konsolidiert wurden, wurde nach der Buchwertmethode zum Erwerbszeitpunkt vorgenommen. Die zu aktivierenden Beträge ordneten wir dabei soweit wie möglich den betreffenden Aktivposten zu; der Restbetrag wurde als Firmenwert ausgewiesen.
Forderungen und Verbindlichkeiten, Umsätze sowie Aufwendungen und Erträge innerhalb des Konsolidierungskreises wurden eliminiert.
Zwischengewinne und -verluste wurden gemäß § 304 Abs. 2 HGB wegen Geringfügigkeit nicht eliminiert.
Konzerninterne Ergebnisse aus Lieferungen und Leistungen mit assoziierten Unternehmen wurden wegen geringer Bedeutung nicht eliminiert.
Die Entwicklung des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.
Die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA ist unmittelbar (u) und über die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach Beteiligungs GmbH mittelbar (m) an folgenden Gesellschaften beteiligt, die alle über eine Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA eingeflossen sind:
| Firma und Sitz | Kapitalanteil % |
|---|---|
| Mineralbrunnen Überkingen-Teinach Beteiligungs GmbH, Bad Überkingen (u), 1) |
100 |
| Mineralbrunnen Teinach GmbH, Bad Teinach-Zavelstein (m), 1) |
100 |
| Mineralbrunnen Krumbach GmbH, Kißlegg (m), 1) | 100 |
| Aqua Vertriebs GmbH, Kißlegg (m), 1) | 100 |
| Niefhoffs Vaihinger Fruchtsaft GmbH, Lauterecken (m), 1) |
100 |
| KAMPOS Vertriebs GmbH, Lauterecken (m), 1) | 100 |
| Ailon GmbH, Bad Überkingen (m), 1) | 100 |
| Bluna-Warenzeichen GbR, Bad Überkingen (u) | 10% am Erfolg |
1) Hat von den Befreiungen des § 264 Abs. 3 HGB hinsichtlich der Aufstellung des Lageberichts sowie der Offenlegung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Gebrauch gemacht.
Bei der Bluna-Warenzeichen GbR handelt es sich um eine Zweckgesellschaft gem. § 290 Abs. 2 Nr. 4 HGB. Bei wirtschaftlicher Betrachtung liegen die Mehrheit der Risiken und Chancen des Unternehmens bei der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA. Die Zweckgesellschaft wurde daher nach den Grundsätzen der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen.
| Beteiligung % |
|
|---|---|
| Karlsberg Service GmbH, Homburg (Saarpfalz) | 45,00 |
Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Buchwert der Beteiligung an der Karlsberg Service GmbH, Homburg (Saarpfalz) und dem anteiligen Eigenkapital des assoziierten Unternehmens beträgt zum 31. Dezember 2015 T€ 2.385. Der darin enthaltene Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von T€ 1.511 wird über eine voraussichtliche Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben, da die Gesellschaft auf Grund der Verflechtungen mit der Karlsberg-Gruppe von einer langfristigen Geschäftsbeziehung ausgeht.
Bei den Wertpapieren des Anlagevermögens wurden im Berichtsjahr Anteile an einem Spezialfonds, an dem die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA 100 % der Investmentanteile hielt, veräußert. Bei diesem Spezialfonds handelte es sich um einen Mischfonds. Dieser investierte vorwiegend in europäische Aktien bzw. europäische Staatsanleihen und Pfandbriefe mit bester Bonität. Der Kurswert des Spezialfonds lag zum Veräußerungszeitpunkt bei T€ 7.688 und damit T€ 18 unter dem Buchwert von T€ 7.706. Aufgrund der Veräußerung wurde im Berichtsjahr ein Aufwand in Höhe von T€ 18 realisiert. Eine Rückgabe der Anteile konnte innerhalb einer Frist von 5 Werktagen erfolgen. Im Berichtsjahr erfolgte eine Ausschüttung über T€ 34.
Die Wertpapiere des Anlagevermögens betreffen im Wesentlichen Anteile an einem offenen Spezialfonds, an dem die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA 100 % der Investmentanteile hält. Bei diesem Spezialfonds handelt es sich um einen Mischfonds. Dieser investiert vorwiegend in Rentenfonds mit bester Bonität. Der Kurswert des Spezialfonds lag zum Bilanzstichtag bei T€ 7.512 und damit T€ 426 unter dem Buchwert von T€ 7.938. Eine Abschreibung ist unterblieben, da nicht von einer dauernden Wertminderung ausgegangen wird. Aufgrund der Bonität der im
Spezialfonds gehaltenen Rentenfonds wird von einer kurz- bis mittelfristigen Kurserholung ausgegangen. Eine Rückgabe der Anteile kann innerhalb einer Frist von zwei bis fünf Werktagen erfolgen. Im Berichtsjahr erfolgte keine Ausschüttung.
| 31.12.2015 T€ |
31.12.2014 T€ |
||
|---|---|---|---|
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 11.684 | 11.490 | |
| - davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr | 0 | 0 | |
| Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 15.259 | 10.083 | |
| - davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr | 0 | 0 | |
| Forderungen gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht |
227 | 227 | |
| - davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr | 0 | 0 | |
| Forderungen gegen Gesellschafter | 3 | 9 | |
| - davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr | 0 | 0 | |
| Sonstige Vermögensgegenstände | 10.269 | 12.847 | |
| - davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr | 5.789 | 6.533 | |
| 37.442 | 34.656 |
Das gezeichnete Kapital von T€ 21.347, die Kapitalrücklage von T€ 26.950 und die gesetzliche Rücklage von T€ 916 entsprechen den bei der Muttergesellschaft ausgewiesenen Bilanzposten.
Die anderen Gewinnrücklagen betreffen Beträge aus der erstmaligen Anwendung des BilMoG.
Der Konzernbilanzgewinn umfasst neben dem der Muttergesellschaft die Bilanzergebnisse der in den Konzern einbezogenen verbundenen Unternehmen. Darüber hinaus enthält der Posten Beträge aus der Verrechnung sonstiger Konsolidierungsmaßnahmen.
Der Hauptversammlung im Jahr 2016 wird vorgeschlagen, aus dem Bilanzgewinn der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA in Höhe von 4,0 Mio. € eine Dividende von € 0,27 je Stammaktie und von € 0,35 je Vorzugsaktie für das Geschäftsjahr 2015 auszuschütten. Die Ausschüttungssumme der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA wird bei entsprechendem Beschluss durch die Hauptversammlung unter Berücksichtigung der zurzeit durch die Gesellschaft gehaltenen Anteile € 2.363.909,85 betragen und € 1.603.403,47 werden auf neue Rechnung vorgetragen.
Am Stichtag, dem 31. Dezember 2015 hält die Gesellschaft insgesamt 394.945 Stück Stammaktien (Vj. 850.206 Stück) und unverändert zum Vorjahr keine Vorzugsaktien als eigene Aktien. Dies entspricht einem Betrag von T€ 1.040 (Vj. T€ 2.239) oder einem Anteil von 4,65 % (Vj. 10,00 %) am Grundkapital.
Die Kapitalkonsolidierung der erstmalig zum 1. Januar 2010 in den Konzern eingebundenen Bluna-Warenzeichen GbR führte zu einem passivischen Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 1.009. Der Unterschiedsbetrag wird planmäßig nach der Restnutzungsdauer der entsprechenden abnutzbaren Vermögensgegenstände über einen Zeitraum von zehn Jahren aufgelöst. Der Auflösungsbetrag wird unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen und lag im Berichtsjahr bei T€ 101.
Der Fehlbetrag wegen nicht bilanzierter mittelbarer Versorgungsverpflichtungen i. S. v. Art. 28 Abs. 2 EGHGB beläuft sich auf T€ 48.804 (Vj. T€ 42.033); er betrifft die Versorgungshilfe für die Betriebsangehörigen der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG 1938 e.V., Bad Überkingen.
Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Leergutverpflichtungen, Kundenverpflichtungen und Personalrückstellungen.
| Restlaufzeit | 31.12.2015 | ||
|---|---|---|---|
| Art der Verbindlichkeit | bis 1 Jahr T€ |
über 5 Jahre T€ |
Gesamt T€ |
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten |
8.000 | 0 | 8.000 |
| 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
7.346 | 0 | 7.346 |
| 3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen |
218 | 0 | 218 |
| 4. Sonstige Verbindlichkeiten - davon aus Steuern - davon im Rahmen der sozialen Sicherheit |
1.044 (878) (0) |
18 (0) (0) |
1.189 (878) (0) |
| 16.608 | 18 | 16.753 |
| Restlaufzeit | 31.12.2014 | ||
|---|---|---|---|
| Art der Verbindlichkeit | bis 1 Jahr T€ |
über 5 Jahre T€ |
Gesamt T€ |
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten |
15.046 | 0 | 15.046 |
| 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
6.109 | 0 | 6.109 |
| 3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen |
283 | 0 | 283 |
| 4. Sonstige Verbindlichkeiten - davon aus Steuern - davon im Rahmen der sozialen Sicherheit |
925 (715) (0) |
45 (0) (0) |
1.097 (715) (0) |
| 22.363 | 45 | 22.535 |
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe durch Grundschulden auf Grundstücke von Tochterunternehmen und verpfändete Wertpapiere gesichert.
| T€ | |
|---|---|
| Verpflichtungen aus Mitgliedschaft in Leergutgebindepools | 14.678 |
Bei den Verpflichtungen aus Mitgliedschaft in Leergutgebindepools handelt es sich um nicht passivierte Rücknahmeverpflichtungen gegenüber den Pfandsystemen PETCYCLE Entwicklungs- und Arbeitsgemeinschaft GmbH & Co. KG,
Bad Neuenahr-Ahrweiler, und der Genossenschaft Deutscher Brunnen e.G., Bonn. Das Risiko einer Inanspruchnahme ist derzeit als gering einzuschätzen, da ein Ausstieg aus diesen Pools derzeit nicht angedacht ist.
Die an der Ausgliederung beteiligten Rechtsträger haften für die Verbindlichkeiten aus Pensionsanwartschaften und laufende Pensionsverpflichtungen gegenüber Rentnern des übertragenen Rechtsträgers, sofern diese vor der Ausgliederung begründet sind, als Gesamtschuldner. Diese Haftung ist auf 10 Jahre beschränkt. Mit einem Eintreten der Haftung ist aufgrund der positiven Ergebnisentwicklung nach heutiger Einschätzung nicht zu rechnen.
Neben den Haftungsverhältnissen bestehen in Höhe von T€ 1.217 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
| T€ | |
|---|---|
| Miet- und Leasingverträge | 914 |
| Bestellobligo aus erteilten Investitionsaufträgen | 303 |
| 1.217 |
Des Weiteren bestehen Mengenkontrakte, die die Tochtergesellschaften zur Abnahme von Rohstoffen für zukünftige Geschäftsjahre verpflichten.
Die Miet- und Leasingverträge enden zwischen den Jahren 2016 und 2019.
Angaben zu Finanzinstrumenten:
| Kategorie | Nominal betrag |
Beizu legender Zeitwert |
Buchwert (sofern vorhanden) |
In Bilanz posten (sofern in Bilanz |
|---|---|---|---|---|
| TUS\$ | T€ | T€ | erfasst) | |
| Währungs bezogene Geschäfte |
5.000 | 158 | 0 | - |
Es bestehen Devisentermingeschäfte im Nominalwert von 5,0 Mio. US\$. Zudem wurde ein Sammel-Devisentermingeschäft mit Zielsumme abgeschlossen, dessen Nominalbetrag vom Feststellungskurs an den einzelnen Fälligkeitsterminen abhängt, mindestens jedoch T\$ 250. Diese Geschäfte dienen zur Absicherung des Rohstoffeinkaufs bei einer Tochtergesellschaft. Der positive Marktwert beläuft sich auf T€ 158. Er entspricht dem Betrag, der bei vorzeitiger Auflösung dieser Geschäfte erzielbar wäre. Dem Wertansatz liegt eine mark to market-Bewertung zugrunde.
Die Umsatzerlöse setzten sich wie folgt zusammen:
| 2015 T€ |
2014 T€ |
|
|---|---|---|
| Erlöse | ||
| Bruttoerlöse Inland | 125.404 | 128.783 |
| Bruttoerlöse Ausland | 6.704 | 6.918 |
| Erlöse aus Nebenbetrieben | 0 | 97 |
| Lohnabfüllung und Handelswaren | 19.745 | 15.413 |
| Fuhrbetrieb und Fracht und Sonstiges | 4.885 | 4.569 |
| 156.738 | 155.780 | |
| . /. Erlösschmälerungen | -19.552 | -19.307 |
| 137.186 | 136.473 |
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 839 (Vj. T€ 553) und Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 1.159 (Vj. T€ 1.884) enthalten, die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 2.553 (Vj. T€ 1.464).
Aus der Währungsumrechnung ergaben sich sonstige betriebliche Erträge in Höhe von T€ 1.809 (Vj. T€ 223) und sonstige betriebliche Aufwendungen in Höhe von T€ 423 (Vj. T€ 275).
Aus der Aufzinsung von Rückstellungen ergab sich ein Betrag in Höhe von T€ 2.091 (Vj. T€ 1.584).
Das außerordentliche Ergebnis beinhaltet im Berichtsjahr ausschließlich die ergebniswirksamen BilMoG-Umstellungseffekte aus der Zuführung zur Pensionsrückstellung bei der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA, Bad Überkingen.
Der Finanzmittelfonds setzt sich aus den Bilanzposten "Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten" und den kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zusammen.
Ertragsteuern wurden in Höhe von T€ 350 (Vj. T€ 369) bezahlt.
Die erstatteten Ertragsteuern lagen im Berichtsjahr bei T€ 1.251 (Vj. T€ 1.141).
Aus dem Verkauf von Gegenständen des Sachanlagevermögens resultieren T€ 2.307 (Vj. T€ 1.041) Einzahlungen, aus dem Kauf von Gegenständen des Sachanlagevermögens resultieren T€ 10.964 (Vj. T€ 7.262) Auszahlungen.
Die erhaltenen Zinsen lagen bei T€ 58 (Vj. T€ 12).
Im Berichtsjahr wurden Finanzschulden in Höhe von T€ 46 (Vj. T€ 2.736) getilgt.
An Minderheitsgesellschafter wurden im Berichtsjahr T€ 1.749 (Vj. T€ 1.766) ausbezahlt.
An den Mehrheitsaktionär wurden im Berichtsjahr Darlehenstranchen von insgesamt T€ 15.000 ausbezahlt und in Höhe von insgesamt T€ 10.000 wieder zurückgeführt. Die maximale Darlehenshöhe lag bei T€ 15.000, diese wurde auch zum 31. Dezember 2015 erreicht.
Zinsen wurden in Höhe von T€ 263 (Vj. T€ 364) bezahlt, die erhaltenen Zinsen lagen bei T€ 368 (Vj. T€ 277).
Am Stichtag, dem 31. Dezember 2015 hält die Gesellschaft insgesamt 394.945 Stück Stammaktien (Vj. 850.206 Stück) und unverändert zum Vorjahr keine Vorzugsaktien als eigene Aktien. Dies entspricht einem Betrag von T€ 1.040 (Vj. T€ 2.239) oder einem Anteil von 4,65 % (Vj. 10,00 %) am Grundkapital.
Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 18. Juni 2015 wurde eine Dividende von T€ 1.935 ausbezahlt.
Im Rahmen der Erstkonsolidierung der Bluna-Warenzeichen GbR zum 1. Januar 2010 wurde der Anteil der ACB Marken GmbH & Co. KG, Köln, am neubewerteten Eigenkapital der Bluna-Warenzeichen GbR in Höhe von T€ 9.082 als Minderheitenkapital angesetzt.
Gemäß den gesellschaftsvertraglichen Regelungen werden 90 % des Jahresabschlussergebnisses der Bluna-Warenzeichen GbR an die ACB Marken GmbH & Co. KG, Köln, abgeführt. Der entsprechende Betrag wird direkt mit den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern verrechnet und kommt im Berichtsjahr und im Folgejahr zur Auszahlung. Der Ausweis im Eigenkapitalspiegel erfolgt in der Zeile "Ausschüttung an Minderheitsgesellschafter".
| T€ | |
|---|---|
| Aufsichtsratsvergütung - Fixe Vergütung - Variable Vergütung |
116 0 |
| Bezüge ehemaliger Vorstandsmitglieder und deren Hinterbliebenen |
307 |
| Rückstellungen für Pensionen früherer Vorstandsmitglieder und deren Hinterbliebenen |
0 |
Auf die Angabe der Vorstandsbezüge wird in analoger Anwendung der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
| 2015 Gesamt |
2014 Gesamt |
|
|---|---|---|
| Gewerbliche Mitarbeiter | 244 | 256 |
| Angestellte Mitarbeiter | 174 | 174 |
| Auszubildende | 11 | 12 |
| 429 | 442 |
Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers des Konzerns beträgt für
| T€ | |
|---|---|
| Abschlussprüfungsleistungen | 156 |
| Andere Bestätigungsleistungen | 1 |
| Steuerberatungsleistungen | 204 |
| Sonstige Leistungen | 64 |
| 425 |
Bad Überkingen, 22. März 2016
Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA
Dr. Hans-Georg Eils Frank Scheidemann
Geschäftsführung der Karlsberg International Getränkemanagement GmbH, Homburg (Saarpfalz)
Wir haben den von der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA, Bad Überkingen (vormals bis 10. Februar 2016: Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG, Bad Überkingen), aufgestellten Konzernabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Kapitalflussrechnung, Eigenkapitalspiegel und Anhang – sowie den Konzernlagebericht, der mit dem Lagebericht der Gesellschaft zusammengefasst wurde, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Stuttgart, 22. März 2016
Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Göhner Waldner Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer
Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA
76 Bilanz
78 Gewinn- und Verlustrechnung
79 Anhang
86 Bestätigungsvermerk
| AKTIVA | 31.12.2015 € |
31.12.2014 T€ |
|
|---|---|---|---|
| A. | Anlagevermögen | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||
| Entgeltlich erworbene Belieferungs- und andere Rechte | 70,00 | 9 | |
| II. Sachanlagen | |||
| 1. Grundstücke und Bauten | 1.304.697,55 | 1.307 | |
| 2. Betriebs- und Geschäftsausstattung | 35.360,00 | 42 | |
| 1.340.057,55 | 1.349 | ||
| III. Finanzanlagen | |||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 16.200.354,70 | 16.200 | |
| 2. Beteiligungen | 3.753.549,06 | 3.754 | |
| 3. Wertpapiere des Anlagevermögens | 7.945.173,76 | 7.713 | |
| 4. Sonstige Ausleihungen und Genossenschaftsanteile | 200.557,29 | 153 | |
| 28.099.634,81 | 27.820 | ||
| 29.439.762,36 | 29.178 | ||
| B. | Umlaufvermögen | ||
| I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | |||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 464.232,11 | 464 | |
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 48.488.761,90 | 38.943 | |
| 3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht |
226.800,00 | 227 | |
| 4. Sonstige Vermögensgegenstände | 3.594.985,48 | 6.726 | |
| 52.774.779,49 | 46.360 | ||
| II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten | 2.283.696,01 | 6.661 | |
| 55.058.475,50 | 53.021 | ||
| C. | Rechnungsabgrenzungsposten | 11.563,75 | 11 |
| 84.509.801,61 | 82.210 |
| PASSIVA | 31.12.2015 € |
31.12.2014 T€ |
|
|---|---|---|---|
| A. | Eigenkapital | ||
| I. Gezeichnetes Kapital | |||
| 1. Stammaktien | 16.627.742,97 | 16.628 | |
| . /. Eigene Anteile | 1.039.961,35 | 2.239 | |
| 15.587.781,62 | 14.389 | ||
| 2. Vorzugsaktien | 5.759.713,03 | 5.760 | |
| . /. Eigene Anteile | 0,00 | 0 | |
| 5.759.713,03 | 5.760 | ||
| 21.347.494,65 | 20.149 | ||
| II. Kapitalrücklage | 26.950.308,87 | 21.415 | |
| III. Gewinnrücklagen | |||
| Gesetzliche Rücklage | 915.710,47 | 916 | |
| IV. Bilanzgewinn | 3.967.313,32 | 3.037 | |
| 53.180.827,31 | 45.517 | ||
| B. | Rückstellungen | ||
| 1. Rückstellungen für Pensionen | 1.703.736,00 | 8.034 | |
| 2. Steuerrückstellungen | 0,00 | 160 | |
| 3. Sonstige Rückstellungen | 2.164.675,76 | 665 | |
| 3.868.411,76 | 8.859 | ||
| C. | Verbindlichkeiten | ||
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 8.000.000,00 | 15.000 | |
| 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 717.709,62 | 829 | |
| 3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 17.830.995,34 | 11.211 | |
| 4. Sonstige Verbindlichkeiten | 911.857,58 | 794 | |
| 27.460.562,54 | 27.834 | ||
| 84.509.801,61 | 82.210 |
| 2015 € |
2014 T€ |
||
|---|---|---|---|
| 1. | Sonstige betriebliche Erträge - davon Erträge aus der Währungsumrechnung € 331.753,27 (Vj. T€ 87) |
6.487.924,36 | 10.563 |
| 2. | Personalaufwand a) Löhne und Gehälter b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung - davon für Altersversorgung € 202.416,62 (Vj. T€ 384) |
504.407,84 209.314,23 |
437 412 |
| 3. | Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen |
25.186,70 | 171 |
| 4. | Sonstige betriebliche Aufwendungen - davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung € 195.809,11 (Vj. T€ 19) |
10.895.266,22 | 10.767 |
| 11.634.174,99 | 11.787 | ||
| 5. | Erträge aufgrund eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags | 7.521.466,43 | 4.164 |
| 6. | Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens | 35.417,71 | 37 |
| 7. | Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge - davon aus verbundenen Unternehmen € 1.373.761,82 (Vj. T€ 1.246) |
1.567.284,46 | 1.761 |
| 8. | Abschreibungen auf Finanzanlagen | 28.940,07 | 813 |
| 9. | Verluste aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags | 0,00 | 261 |
| 10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen - davon an verbundene Unternehmen € 462.979,03 (Vj. T€ 398) - davon aus der Aufzinsung € 662.982,73 (Vj. T€ 717) |
1.417.950,94 | 1.403 | |
| 7.677.277,59 | 3.485 | ||
| 11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 2.531.026,96 | 2.261 | |
| 12. Außerordentliche Aufwendungen = Außerordentliches Ergebnis - davon Aufwendungen aus der Anwendung der Art. 66 und 67 Abs. 1 bis 5 EGHGB (Übergangsvorschriften zum BilMoG) € 32.235,68 (Vj. T€ 55) |
-32.235,68 | -55 | |
| 13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -397.739,06 | -26 | |
| 14. Sonstige Steuern | 30.873,05 | -9 | |
| 15. Jahresüberschuss | 2.865.657,29 | 2.241 | |
| 16. Gewinnvortrag | 1.101.656,03 | 796 | |
| 17. Bilanzgewinn | 3.967.313,32 | 3.037 |
Die Gesellschaft ist entstanden durch formwechselnde Umwandlung der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach Aktiengesellschaft, Bad Überkingen, (Amtsgericht Ulm HRB 540111) gemäß § 190 ff. UmwG.
Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des AktG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für kleine Kapitalgesellschaften. Die Erleichterungsvorschriften, die für kleine Kapitalgesellschaften gegeben sind, wurden teilweise in Anspruch genommen.
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und Davon-Vermerke ebenfalls an dieser Stelle gemacht.
Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.
Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige, lineare Abschreibungen bewertet. Die Nutzungsdauer für Belieferungs- und andere Rechte beträgt zwischen 3 und 9 Jahren.
Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bzw. zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.
Die Nutzungsdauer bei Gebäuden und Gebäudeteilen liegt zwischen 12 und 50 Jahren, bei Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen 3 und 20 Jahren.
Die Abschreibungen werden linear vorgenommen. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, soweit der beizulegende Wert niedriger als der Buchwert ist.
Geringwertige Anlagegüter von € 150,00 bis € 1.000,00 werden im Geschäftsjahr des Zugangs und den folgenden vier Geschäftsjahren mit jeweils einem Fünftel abgeschrieben. Für die Erstausstattung an neu eingeführtem Leergut sowie für neu beschafftes Leergut wurden die Anschaffungskosten auf eine Laufzeit von drei Jahren verteilt.
Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte und Wertpapiere zu Anschaffungskosten bzw. bei voraussichtlich dauernder Wertminderung zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Mögliche Ausfallrisiken sind ausreichend berücksichtigt.
Die sonstigen Ausleihungen sind zum Nennwert angesetzt.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Risiken wurden durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen angemessen berücksichtigt.
Die Rückstellungen für Pensionen werden nach der Anwartschaftsbarwertmethode unter Verwendung der "Richttafeln 2005 G" von Prof. Dr. K. Heubeck ermittelt.
Für die Abzinsung wurde der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 3,89 % (Vj. 4,54 %) gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 3,00 % (Vj. 3,00 %) und erwartete Rentensteigerungen mit 1,50 % (Vj. 1,50 %) berücksichtigt. Die Fluktuation wurde mit einer Rate von 4,00 % (Vj. 4,00 %) berücksichtigt.
Unter Inanspruchnahme des Wahlrechts nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB wird der sich aus der Änderung der Rückstellungsbilanzierung nach §§ 249 Abs. 1 Satz 1, 253 Abs. 1 Satz 2, Abs. 2 HGB durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) ergebende Zuführungsbetrag über den Höchstzeitraum von 15 Jahren gleichmäßig verteilt.
Der noch in künftigen Perioden anzusammelnde Fehlbetrag gemäß Art. 67 Abs. 2 EGHGB beträgt T€ 87.
Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des Erfüllungsbetrags nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und der Höhe nach noch nicht feststehenden Verbindlichkeiten. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden zum Stichtag mit dem von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen Zinssatz abgezinst. Als Zinssatz wurde der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet.
Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.
Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen unter Berücksichtigung des Solidaritätszuschlags (Gewerbesteuer 13,30 % und Körperschaftsteuer 15,83 %) im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden gesetzlichen Ansatzwahlrechts gemäß § 274 HGB.
Zum 31. Dezember 2015 bestehen aktive latente Steuern (Steuerentlastungen) in Höhe von T€ 4.110 aufgrund von Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen. Diese resultieren im Wesentlichen aus immateriellen Vermögensgegenständen, Pensionsrückstellungen und sonstigen Rückstellungen. Des Weiteren bestehen aktive latente Steuern aufgrund von vorhandenen Verlustvorträgen für Körperschaftsteuer und aktive latente Steuern aufgrund von vorhandenen Verlustvorträgen für Gewerbesteuer.
Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.
Die Davon-Vermerke zur Währungsumrechnung in der Gewinn- und Verlustrechnung umfassen sowohl die realisierten als auch die unrealisierten Währungsdifferenzen.
Auf die Darstellung der einzelnen Positionen des Anlagevermögens im Rahmen eines Anlagenspiegels wurde gemäß der Erleichterungsvorschrift § 274a Nr. 1 HGB verzichtet.
Die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA ist unmittelbar (u) und über die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach Beteiligungs GmbH mittelbar (m) an folgenden Gesellschaften beteiligt:
| Firma und Sitz | Kapital anteil in % |
Eigen kapital T€ |
Ergebnis 2015 T€ |
|---|---|---|---|
| Tochterunternehmen: | |||
| Mineralbrunnen Teinach GmbH, Bad Teinach-Zavelstein (m), 1) |
100,0 | 3.372 | 3.6592) |
| Mineralbrunnen Krumbach GmbH, Kißlegg (m), 1) |
100,0 | 5.087 | 9712) |
| KAMPOS Vertriebs GmbH, Lauterecken (m), 1) |
100,0 | 25 | -72) |
| Aqua Vertriebs GmbH, Kißlegg (m), 1) | 100,0 | 25 | -172) |
| Mineralbrunnen Überkingen-Teinach Beteiligungs GmbH, Bad Überkingen (u), 1) |
100,0 16.198 | 6.3232) | |
| Niehoffs Vaihinger Fruchtsaft GmbH, Lauterecken (m), 1) |
100,0 20.673 | 3.4202) | |
| Ailon GmbH, Bad Überkingen (m), 1) | 100,0 | 100 | 42) |
| Beteiligungen: Karlsberg Service GmbH, Homburg (Saarpfalz) (u), 3) |
45,0 | 49 | 2672) |
1) Hat von den Befreiungen des § 264 Abs. 3 HGB hinsichtlich der Aufstellung des Lageberichts sowie der Offenlegung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Gebrauch gemacht.
2) Ergebnis vor Ergebnisabführung bzw. Verlustübernahme.
3) Unternehmen stellt aufgrund des Konsolidierungskreises der Karlsberg Brauerei KG Weber, Homburg (Saarpfalz) ein verbundenes Unternehmen dar.
Die Kapitalanteile entsprechen den Stimmrechtsanteilen.
Die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA, Bad Überkingen, hat im Wege der Ausgliederung nach Maßgabe des Ausgliederungs- und Übernahmevertrages vom 6. Dezember 2013 und der Versammlungsbeschlüsse der beteiligten Rechtsträger vom 12. Juni 2013 und 6. Dezember 2013 Teile ihres Vermögens (Beteiligungen an der Mineralbrunnen Teinach GmbH, Bad Teinach-Zavelstein, und an der Mineralbrunnen Krumbach GmbH, Kißlegg) auf die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach Beteiligungs GmbH, Bad Überkingen, ausgegliedert.
Jeweils mit Vertrag über das Ausscheiden der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA, Bad Überkingen, zwischen der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA, Bad Überkingen, und der Bad Hotel Teinach Verwaltungs GmbH, Bad Teinach-Zavelstein, bzw. der Bad Hotel Überkingen Verwaltungs GmbH, Bad Überkingen, vom 7. August 2014 ist die Mineralbrunnen ÜberkingenTeinach GmbH & Co. KGaA, Bad Überkingen, als Kommanditistin bei der Bad Hotel Teinach GmbH & Co. KG, Bad Teinach-Zavelstein, bzw. Bad Hotel Überkingen GmbH & Co. KG, Bad Überkingen, mit Ablauf des 31. August 2014 ausgeschieden. Aufgrund des Ausscheidens der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA, Bad Überkingen, als alleinige Kommanditistin ist das Vermögen der Bad Hotel Teinach GmbH & Co. KG, Bad Teinach-Zavelstein, bzw. der Bad Hotel Überkingen GmbH & Co. KG, Bad Überkingen, durch Anwachsung kraft Gesetzes im Wege der Gesamtrechtsnachfolge auf die Bad Hotel Teinach Verwaltungs GmbH, Bad Teinach-Zavelstein, bzw. die Bad Hotel Überkingen Verwaltungs GmbH, Bad Überkingen, übergegangen.
Aufgrund der Verschmelzungsverträge vom 11. September 2014 und der Versammlungsbeschlüsse der beteiligten Rechtsträger vom 11. September 2014 wurden die Bad Hotel Teinach Verwaltungs GmbH, Bad Teinach-Zavelstein, und die Bad Hotel Überkingen Verwaltungs GmbH, Bad Überkingen, mit der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach Beteiligungs GmbH, Bad Überkingen, verschmolzen.
Bei den Wertpapieren des Anlagevermögens wurden im Berichtsjahr Anteile an einem Spezialfonds, an dem die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA 100 % der Investmentanteile hielt, veräußert. Bei diesem Spezialfonds handelte es sich um einen Mischfonds. Dieser investierte vorwiegend in europäische Aktien bzw. europäische Staatsanleihen und Pfandbriefe mit bester Bonität. Der Kurswert des Spezialfonds lag zum Veräußerungszeitpunkt bei T€ 7.688 und damit T€ 18 unter dem Buchwert von T€ 7.706. Aufgrund der Veräußerung wurde im Berichtsjahr ein Aufwand in Höhe von T€ 18 realisiert. Eine Rückgabe der Anteile konnte innerhalb einer Frist von 5 Werktagen erfolgen. Im Berichtsjahr erfolgte eine Ausschüttung über T€ 34.
Die Wertpapiere des Anlagevermögens betreffen im Wesentlichen Anteile an einem offenen Spezialfonds, an dem die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA 100 % der Investmentanteile hält. Bei diesem Spezialfonds handelt es sich um einen Mischfonds. Dieser investiert vorwiegend in Rentenfonds mit bester Bonität. Der Kurswert des Spezialfonds lag zum Bilanzstichtag bei T€ 7.512 und damit
T€ 426 unter dem Buchwert von T€ 7.938. Eine Abschreibung ist unterblieben, da nicht von einer dauernden Wertminderung ausgegangen wird. Aufgrund der Bonität der im Spezialfonds gehaltenen Rentenfonds wird von einer kurz- bis mittelfristigen Kurserholung ausgegangen. Eine Rückgabe der Anteile kann innerhalb einer Frist von zwei bis fünf Werktagen erfolgen. Im Berichtsjahr erfolgte keine Ausschüttung.
| Restlaufzeit | 31.12.2015 | ||
|---|---|---|---|
| bis 1 Jahr T€ |
über 1 Jahr T€ |
Gesamt T€ |
|
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
464 | 0 | 464 |
| Forderungen gegen verbundene Unternehmen |
48.489 | 0 | 48.489 |
| Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteilgungsverhältnis besteht |
227 | 0 | 227 |
| Sonstige Vermögens gegenstände |
1.394 | 2.201 | 3.595 |
| 50.574 | 2.201 | 52.775 |
| Restlaufzeit | 31.12.2014 | ||
|---|---|---|---|
| bis 1 Jahr T€ |
über 1 Jahr T€ |
Gesamt T€ |
|
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
464 | 0 | 464 |
| Forderungen gegen ver bundene Unternehmen |
38.943 | 0 | 38.943 |
| Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteilgungsverhältnis |
|||
| besteht | 227 | 0 | 227 |
| Sonstige Vermögens gegenstände |
3.592 | 3.134 | 6.726 |
| 43.226 | 3.134 | 46.360 |
In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 0 (Vj. T€ 24) enthalten.
Bei den Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, handelt es sich um Forderungen gegen das verbundene Unternehmen Karlsberg Service GmbH, Homburg (Saarpfalz).
Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind im Wesentlichen Steuererstattungsansprüche und der Aktivwert einer Rückdeckungsversicherung erfasst.
| 31.12.2015 T€ |
31.12.2014 T€ |
|
|---|---|---|
| Kassenbestand | 1 | 1 |
| Guthaben bei Kreditinstituten | 2.283 | 6.660 |
| 2.284 | 6.661 |
Das Grundkapital der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA zum 31. Dezember 2015 ist eingeteilt in:
8.502.060 Stückaktien, in 6.314.700 Stammaktien (davon 394.945 eigene Anteile zum 31. Dezember 2015) und 2.187.360 stimmrechtslose Vorzugsaktien
Der Vorstand wurde durch Beschluss der Hauptversammlung vom 28. Juli 2010 ermächtigt, das Grundkapital mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 27. Juli 2015 einmalig oder mehrmalig um bis zu insgesamt € 11.193.728,00 gegen Bar- und / oder Sacheinlagen durch Ausgabe von neuen, auf den Inhaber lautenden Stück Stammaktien zu erhöhen (genehmigtes Kapital).
Am 5. Juni 2014 wurde durch Zustimmung der Hauptversammlung zum Tagesordnungspunkt 7 (Erwerb eigener Aktien) der vorherige Beschluss aufgehoben und die Gesellschaft ermächtigt gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG, im Zeitraum bis zum 4. Juni 2019 wahlweise eigene Stammaktien und / oder stimmrechtslose Vorzugsaktien bis zu insgesamt 10 % des derzeitigen Grundkapitals zu erwerben. Die Ermächtigung kann ganz oder in Teilbeträgen, einmal oder mehrmals, in Verfolgung eines oder mehrerer Zwecke durch die Gesellschaft oder durch Dritte für Rechnung der Gesellschaft ausgeübt werden.
Auf die erworbenen Aktien dürfen zusammen mit anderen eigenen Aktien, die sich im Besitz der Gesellschaft befinden oder ihr nach den §§ 71a ff. AktG zuzurechnen sind, zu keinem Zeitpunkt mehr als 10 % des Grundkapitals entfallen. Die Ermächtigung darf nicht zum Zwecke des Handels in eigenen Aktien ausgenutzt werden.
Am Stichtag, dem 31. Dezember 2015 hält die Gesellschaft insgesamt 394.945 Stammaktien (Vj. 850.206 Stück) und unverändert zum Vorjahr keine Vorzugsaktien als eigene Aktien. Dies entspricht einem Betrag von T€ 1.040 (Vj. T€ 2.239) oder einem Anteil von 4,65% (Vj. 10,00 %) am Grundkapital.
| 2015 T€ |
2014 T€ |
|
|---|---|---|
| 1.1. | 21.415 | 21.415 |
| Veräußerung an die Versorgungshilfe für die Betriebsangehörigen der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG 1938 e.V., Bad Überkingen |
5.535 | 0 |
| 31.12. | 26.950 | 21.415 |
Die Kapitalrücklage enthält das bei Aktienemissionen erzielte Aufgeld sowie die frei verwendbare Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB.
Die Gewinnrücklagen setzen sich wie folgt zusammen:
| 31.12.2015 T€ |
31.12.2014 T€ |
|
|---|---|---|
| Gesetzliche Rücklage | 916 | 916 |
Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag von T€ 1.102 enthalten; im Übrigen verweisen wir auf den Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns.
Die Pensionsrückstellungen umfassen Verpflichtungen aufgrund unmittelbarer Zusagen.
Der Fehlbetrag wegen nicht bilanzierter mittelbarer Versorgungsverpflichtungen i. S. v. Art. 28 Abs. 2 EGHGB beläuft sich auf T€ 37.485 (Vj. T€ 32.649); er betrifft die Versorgungshilfe für die Betriebsangehörigen der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG 1938 e.V., Bad Überkingen.
| Restlaufzeit | 31.12.2015 | ||
|---|---|---|---|
| bis 1 Jahr T€ |
über 5 Jahre T€ |
Gesamt T€ |
|
| Verbindlichkeiten gegen über Kreditinstituten |
8.000 | 0 | 8.000 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
718 | 0 | 718 |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen |
17.831 | 0 | 17.831 |
| Sonstige Verbindlichkeiten |
768 | 18 | 912 |
| - davon aus Steuern | (619) | (0) | (619) |
| - davon im Rahmen der sozialen Sicherheit |
(0) | (0) | (0) |
| 27.317 | 18 | 27.461 |
| Restlaufzeit | 31.12.2014 | ||
|---|---|---|---|
| bis 1 Jahr T€ |
über 5 Jahre T€ |
Gesamt T€ |
|
| Verbindlichkeiten gegen über Kreditinstituten |
15.000 | 0 | 15.000 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
829 | 0 | 829 |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen |
11.212 | 0 | 11.211 |
| Sonstige Verbindlichkeiten |
623 | 45 | 794 |
| - davon aus Steuern | (453) | (0) | (453) |
| - davon im Rahmen der sozialen Sicherheit |
(0) | (0) | (0) |
| 27.664 | 45 | 27.834 |
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe durch Grundschulden auf Grundstücke von Tochterunternehmen und verpfändete Wertpapiere gesichert.
In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 0 (Vj. T€ 0) enthalten.
Der Posten sonstige Verbindlichkeiten betrifft im Wesentlichen Umsatzsteuer sowie Lohn- und Kirchensteuer einschließlich Solidaritätszuschlag für Dezember 2015.
Es bestehen Devisentermingeschäfte im Nominalwert von 5,0 Mio. US\$. Zudem wurde ein Sammel-Devisentermingeschäft mit Zielsumme abgeschlossen, dessen Nominalbetrag vom Feststellungskurs an den einzelnen Fälligkeitsterminen abhängt, mindestens jedoch T\$ 250. Diese Geschäfte dienen zur Absicherung des Rohstoffeinkaufs bei einer Tochtergesellschaft. Der positive Marktwert beläuft sich auf T€ 158. Er entspricht dem Betrag, der bei vorzeitiger Auflösung dieser Geschäfte erzielbar wäre. Dem Wertansatz liegt eine mark to market-Bewertung zugrunde.
Am Bilanzstichtag bestand eine unbeschränkte gesamtschuldnerische Haftung der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA als Gesellschafterin der Bluna-Warenzeichen-GbR. Aufgrund der derzeitigen Lage ist mit einer Inanspruchnahme zum heutigen Zeitpunkt nicht zu rechnen.
Die an der Ausgliederung der Brunnenbetriebe und Hotels beteiligten Rechtsträger haften für die Verbindlichkeiten aus Pensionsanwartschaften und laufende Pensionsverpflichtungen gegenüber Rentnern des übertragenen Rechtsträgers, sofern diese vor der Ausgliederung begründet worden sind, als Gesamtschuldner. Diese Haftung ist auf 10 Jahre beschränkt. Mit einem Eintreten der Haftung ist aufgrund der positiven Ergebnisentwicklung im Rahmen der im Konzern verbliebenen Rechtsträger nach heutiger Einschätzung nicht zu rechnen.
Aufgrund einer dauernden Wertminderung wurden im Geschäftsjahr Wertpapiere des Anlagevermögens in Höhe von T€ 29 außerordentlich abgeschrieben.
Das außerordentliche Ergebnis im Geschäftsjahr beinhaltet ausschließlich die ergebniswirksamen BilMoG-Umstellungseffekte aus der Zuführung zur Pensionsrückstellung.
Das Körperschaftsteuerguthaben zum 31. Dezember 2006 wurde im Rahmen des Gesetzes über steuerliche Begleitmaßnahmen zur Einführung der Europäischen Gesellschaft und zur Änderung weiterer steuerrechtlicher Vorschriften (SEStEG) als abgezinste Forderung erstmalig zum 31. Dezember 2006 in Höhe von T€ 5.855 bilanziert. Im Jahr 2010 musste der Gesetzgeber die Regelung zur Berechnung des Körperschaftsteuerguthabens nach höchstrichterlicher Rechtsprechung ändern. Dies führte im Jahr 2010 zu einer Erhöhung des Körperschaftsteuerguthabens um T€ 1.884. Im Jahr 2011 hat sich der Anspruch aufgrund eines geänderten Bescheids um T€ 14 erhöht. Aufgrund der vorzunehmenden Aufzinsung und der Auszahlung zum 30. September 2015 i. H. v. T€ 1.055 betrug das Körperschaftsteuerguthaben zum 31. Dezember 2015 nunmehr T€ 2.010. Die Auszahlung des Körperschaftsteuerguthabens erfolgt seit dem Jahr 2008 in zehn gleichen Jahresraten. Die Abzinsung wurde mit einem Zinssatz von 4,00 % (Vj. 4,00 %) vorgenommen und dieser Zinssatz wird über die Laufzeit beibehalten.
Die Karlsberg Holding GmbH mit Sitz in Homburg (Saarpfalz) und die Karlsberg Brauerei KG Weber mit Sitz in Homburg (Saarpfalz) haben uns mit Schreiben vom 2. Januar 2012 nach § 20 Abs. 4 AktG mitgeteilt, dass ihnen unmittelbar bzw. mittelbar eine Mehrheitsbeteiligung (Mehrheit der Stimmrechte) an unserer Gesellschaft gehört.
Michael Bartholl, München Vorstand (bis 10. Februar 2016)
Geschäftsführung der Karlsberg International Getränkemanagement GmbH, Homburg (Saarpfalz):
Dr. Hans-Georg Eils, Saarbrücken Geschäftsführer
Frank Scheidemann, Kirchheim unter Teck Geschäftsführer (seit 4. März 2016)
Geschäftsführender Gesellschafter der Karlsberg Brauerei KG Weber, Homburg (Saarpfalz) - Vorsitzender -
Ernst Fischer, Hotelier, Tübingen - Stellvertretender Vorsitzender -
Friedrich Niehoff, Geschäftsführer der Friedrich Niehoff GmbH, Gronau
Gerhard Theis, Geschäftsführer der Karlsberg Holding GmbH, Waldmohr
Hartmut Schütze, Gebietsverkaufsleiter, Tettnang
Helmut Klingl, Bezirksleiter KAMPOS Vertriebs GmbH Betriebsratsvorsitzender KAMPOS Vertriebs GmbH und Mineralbrunnen Überkingen-Teinach Beteiligungs GmbH, Amstetten
Der Hauptversammlung im Jahr 2016 wird vorgeschlagen, aus dem Bilanzgewinn der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA in Höhe von 4,0 Mio. € eine Dividende von € 0,27 je Stammaktie und von € 0,35 je Vorzugsaktie für das Geschäftsjahr 2015 auszuschütten. Die Ausschüttungssumme der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA wird bei entsprechendem Beschluss durch die Hauptversammlung unter Berücksichtigung der zurzeit durch die Gesellschaft gehaltenen Anteile € 2.363.909,85 betragen und € 1.603.403,47 werden auf neue Rechnung vorgetragen.
Der Jahresabschluss der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA, Bad Überkingen, wird in den Konzernabschluss der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA, Bad Überkingen, (kleinster Konzernkreis), eingetragen im Handelsregister von Ulm (HRB Nr. 733158), einbezogen. Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger offengelegt. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird außerdem in den Konzernabschluss der Karlsberg Brauerei KG Weber, Homburg (Saarpfalz), (größter Konzernkreis), eingetragen beim Amtsgericht Saarbrücken (HRA Nr. 1199), einbezogen.
Bad Überkingen, 22. März 2016
Dr. Hans-Georg Eils Frank Scheidemann
Geschäftsführung der Karlsberg International Getränkemanagement GmbH, Homburg (Saarpfalz)
Wir haben den Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang – unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht, der mit dem Konzernlagebericht zusammengefasst wurde, der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA, Bad Überkingen (vormals bis 16. Februar 2016: Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG, Bad Überkingen), für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Stuttgart, 22. März 2016
Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Göhner Waldner
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer
| Bilanzpressekonferenz |
|---|
| Veröffentlichung des Jahres- und Konzernabschlusses 2015 |
| Hauptversammlung |
| Veröffentlichung des Halbjahresfinanzberichts |
Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA Bahnhofstraße 15 73337 Bad Überkingen Telefon +49 (0)7331 201-0 Telefax +49 (0)7331 201- 400 E-Mail: [email protected] www.mineralbrunnen-kgaa.de
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