Annual Report • Apr 10, 2014
Annual Report
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| AG | Konzern | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Kennzahlen in Mio. € | 2013 | 2012 | 2011 | 2010 | 2009 | 2013 | 2012 | 2011 | 2010* | 2009* |
| Umsatz | 0,0 | 0,6 | 7,8 | 10,7 | 98,8 | 138,7 | 143,6 | 156,4 | 148,7 | 168,8 |
| Beschäftigte (Anzahl im Durchschnitt) |
38 | 69 | 128 | 258 | 630 | 478 | 504 | 596 | 760 | 832 |
| Personalaufwand (Löhne und Gehälter, soziale Abgaben sowie Altersversorgung) |
4,1 | 6,4 | 9,4 | 13,3 | 30,3 | 28,3 | 28,9 | 33,4 | 34,2 | 47,7 |
| Investitionen | ||||||||||
| Immaterielle Vermögensgegen stände und Sachanlagen |
0,0 | 0,0 | 0,5 | 2,5 | 5,0 | 4,5 | 4,4 | 6,7 | 5,9 | 5,9 |
| Finanzanlagen | 0,0 | 0,0 | 4,3 | 0,1 | 0,1 | 0,0 | 0,0 | 4,0 | 0,0 | 0,0 |
| EBITDA | 1,9 | 0,0 | 14,5 | 4,9 | 15,3 | 13,1 | 27,7 | 9,8 | 10,6 | |
| EBITDA-Rendite in % | 4,2 | 186,0 | 5,0 | 11,0 | 9,1 | 17,7 | 6,6 | 6,3 | ||
| Abschreibungen | 0,4 | 0,9 | 1,7 | 15,7 | 11,4 | 11,9 | 12,5 | 13,5 | 16,3 | 23,8 |
| EBIT | 1,5 | -0,9 | 12,8 | –6,5 | 3,4 | 0,6 | 14,2 | –3,6 | –6,4 | |
| EBIT-Rendite in % | -144,2 | 164,6 | –6,6 | 2,5 | 0,4 | 9,1 | –2,5 | –3,8 | ||
| Bilanzsumme | 83,2 | 84,8 | 108,9 | 154,4 | 223,2 | 134,4 | 147,1 | 167,8 | 244,7 | 275,6 |
| Eigenkapital | 45,1 | 54,1 | 64,6 | 48,3 | 83,8 | 51,8 | 62,9 | 77,2 | 42,1 | 76,3 |
| Jahresergebnis | 1,8 | -1,0 | 12,5 | –23,7 | –2,4 | 1,4 | -2,9 | 16,6 | –24,6 | –9,3 |
| Davon Einstellungen in Rücklagen | 0,0 | 0,0 | 2,9 | 0,0 | 0,0 | |||||
| Ausschüttungsbetrag | 1,8** | 1,2 | 9,6 | 0,0 | 0,51 | |||||
| Dividende (€ je Aktie) | ||||||||||
| Stammaktie | 0,21** | 0,12 | 1,12 | 0,00 | 0,00 | |||||
| Vorzugsaktie | 0,29** | 0,20 | 1,20+0,11 | 0,00 | 0,111 | |||||
| DVFA/SG-Ergebnis (€ je Aktie) | ||||||||||
| Ergebnis je Stammaktie | 0,16 | -0,38 | 2,00 | –3,10 | –1,12 | |||||
| Ergebnis je Vorzugsaktie | 0,24 | -0,30 | 2,08 | –2,99 | –1,01 | |||||
| Cashflow | 7,2 | -10,3 | -4,0 | 5,2 | 8,4 | 10,2 | ||||
| Cashflow in % der Umsatzerlöse | 7,3 | -7,4 | -2,8 | 3,3 | 5,6 | 6,0 | ||||
| Höchstkurs (€ je Aktie) | ||||||||||
| Stammaktie | 17,602 | 17,222 | 14,502 | 20.002 | 16,512 | |||||
| Vorzugsaktie | 8,492 | 12,402 | 6,852 | 7,652 | 7,252 | |||||
| Tiefstkurs (€ je Aktie) | ||||||||||
| Stammaktie | 15,002 | 11,512 | 10,882 | 12,302 | 14,012 | |||||
| Vorzugsaktie | 6,002 | 6,012 | 5,212 | 5,662 | 5,002 |
1 Dividende für 2009 gemäß § 24 Abs. 3 Punkt 1 der Satzung abzüglich des Dividendenbetrags für die zum Tag der Hauptversammlung
am 28. Juli 2010 gehaltenen Aktien • 2 Börse Stuttgart • * Rechnungslegung nach IFRS • ** Vorbehaltlich der Zustimmung durch die Hauptversammlung im Jahr 2014
Lage der Gesellschaft
und des Konzerns
Finanzkalender
Zu Tisch mit Teinacher Genießer-Mineralwasser Ausgewogene Mineralisierung Idealer Begleiter zu guten Weinen
Sanft ist unser Geschmack! Sanft mineralisiertes Mineralwasser aus dem Allgäu Natrium- und kochsalzarm Für die Zubereitung von Babynahrung geeignet
Die Exklusiven
Führende Fruchtsaftmarke in der Gastronomie Umfangreiches Sortiment von klassisch bis exotisch Kompromisslose Qualität
Merziger macht herziger
Fruchtsaft auf höchstem Qualitätsniveau Apfel Direktsaft aus eigener Kelterei in der Region Gesunde Ernährung und höchster Genuss
Anregend, aufregend, anders Seit über 80 Jahren das Original Extrastark mit 25 mg Koffein je 100 ml Für Individualisten und Szenegänger
Sind wir nicht alle ein bisschen Bluna …?
Die etwas andere Limo Extra fruchtig in Orange und Zitrone Erfrischend und spritzig
Tägliche Gesundheit aus der Natur Führende Heilwassermarke aus dem Nordschwarzwald Reine und unberührte Quelle Für eine gesundheitsbewusste Lebensweise
Erfrischend im Leben
Das Mineralwasser aus der Heimat Überzeugt mit frischem Geschmack Aus 700 m Tiefe
In besten Häusern zu Hause Führende Fruchtsaftmarke in norddeutscher Gastronomie Vielfältige Premium-Fruchtsaftauswahl Exklusiv mit Mehrwegfokus
Saftige Grüße vom Lande
Fruchtsaft auf höchstem Qualitätsniveau Qualitativ hochwertige Premium-Direktsäfte Purer Trinkgenuss
Süßgetränke & Mineralwasser für die ganze Familie Hohe Markenbekanntheit in Süddeutschland Süßgetränke auf Basis von natürlichem Mineralwasser Fruchtiger und voller Geschmack
Attraktiv. Renditestark. Einzigartig.
Fertig gemischte Cocktails to go Als 10-Liter-Bags oder aus der 0,2-Liter-Glasflasche Premium in Qualität und Geschmack
Michael Bartholl
"Die positiven Ergebnisse im abgelaufenen Geschäftsjahr sind für uns Beleg, dass der Verbraucher unsere regionalen und qualitativ hochwertigen Produkte honoriert."
im Geschäftsjahr 2013 stand die gezielte Ergänzung unseres Produktsortiments um markengerechte, chancenreiche Produkt- und Gebindevarianten im Mittelpunkt unserer Arbeit. Zudem haben wir zahlreiche Produkte aus unserem bestehenden Sortiment qualitativ und geschmacklich verbessert sowie deren Markenauftritte konsequent weiterentwickelt. Ziel dieser Maßnahmen war es, unsere margenstarken Eigenmarken noch stärker hinsichtlich Qualität und Regionalität auszurichten. Gleichzeitig haben wir uns gezielt von ertragsschwachen Produktionsaufträgen für Handelsmarken getrennt. In Verbindung mit der in den Vorjahren durchgeführten Restrukturierung haben sich diese Maßnahmen im Geschäftsjahr 2013 positiv auf die wirtschaftliche Situation des Konzerns ausgewirkt.
Im Kerngeschäft mit Eigenmarken lagen Absatz und Umsatz in 2013 sowohl im Segment Wasser als auch im Segment Saft insgesamt über Vorjahresniveau. Insbesondere die strategischen Hauptmarken Krumbach, Teinacher und Niehoffs Vaihinger legten entgegen des negativen Markttrends zu und bauten ihre Marktanteile zum Teil deutlich aus. Die gezielte Trennung von nicht rentablen Handelsmarken führte zwar zu leicht sinkenden Umsatzerlösen, wirkte sich jedoch positiv auf die Rentabilität unserer Unternehmensgruppe aus. So stieg der durchschnittliche Rohertrag je abgesetztem Liter durch die Portfolioverschiebungen zugunsten der A-Marken deutlich. Dank der positiven Absatz- und Umsatzentwicklung der Kernmarken und der verbesserten Kosten- und Beteiligungsstruktur wurden im Geschäftsjahr 2013 die Ergebniskennzahlen gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessert. Sowohl das Konzernergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) als auch das Betriebsergebnis sowie das Ergebnis vor Steuern (EBT) haben sich in 2013 positiv entwickelt. Insgesamt erwirtschafteten wir einen Konzernjahresüberschuss von 1,4 Mio. €.
Die positiven Ergebnisse im abgelaufenen Geschäftsjahr sind für uns Beleg, dass der Verbraucher unsere regionalen und qualitativ hochwertigen Produkte honoriert. Dies bestärkt uns, unsere Strategie konsequent weiterzuverfolgen und auf alle
Premiummarken in unserem Portfolio auszuweiten. Auch werden wir unsere internen Prozesse weiter optimieren, um noch vorhandene Potenziale auszuschöpfen. So planen wir, die Zahl der Beteiligungen im Zuge von Verschmelzungen bestehender Konzerngesellschaften zu verringern und unsere Struktur damit weiter zu verschlanken. Wir sind zuversichtlich, bereits im laufenden Geschäftsjahr weitere Markt- und Ertragspotenziale zu generieren.
Wir bedanken uns herzlich für Ihr entgegengebrachtes Vertrauen und freuen uns, wenn Sie uns weiterhin auf unserem eingeschlagenen Weg unterstützen.
Michael Bartholl Vorstand
Reiner, unverfälschter Genuss aus einer bis zu 100 m tiefen Quelle im Schwarzwald: Auf seinem langen Weg durch die Gesteinsschichten erhält Teinacher Mineralwasser seine natürliche, ausgewogene Mineralisierung. Sie ist das Geheimnis des ausgezeichneten Geschmacks und macht Teinacher zum perfekten Begleiter von feinen Speisen und Wein. Mit der Verarbeitung regionaler Früchte für die Direktsaftschorlen unterstützt Teinacher auch die Menschen in der Region. Dank der abgestimmten Komposition aus qualitativ hochwertigen Zutaten sind die Teinacher Direktsaftschorlen ein Garant für puren Genuss. Mit 55 % Direktsaft, ohne Zugabe von Zucker und Aromastoffen, sind sie besonders hochwertig, natürlich und fruchtig im Geschmack.
| Aufsichtsrat | Vorstand | |
|---|---|---|
| Vertreter der Aktionäre | Michael Bartholl, München | |
| Dr. Richard Weber, Geschäftsführender Gesellschafter der Karlsberg Brauerei KG Weber, Homburg (Saarpfalz) Vorsitzender |
||
| Ernst Fischer, Hotelier, Tübingen Stellvertretender Vorsitzender |
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| Friedrich Niehoff, Geschäftsführer der Friedrich Niehoff GmbH, Gronau |
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| Gerhard Theis, Geschäftsführer der Karlsberg Holding GmbH, Waldmohr |
Helmut Klingl, Stellvertretender Konzernbetriebsratsvorsitzender, Amstetten
Hartmut Schütze, Gebietsverkaufsleiter, Tettnang
Als Aufsichtsrat haben wir die uns nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben sorgfältig wahrgenommen. Wir haben den Vorstand bei seiner Geschäftsführung regelmäßig überwacht und ihn bei der strategischen Weiterentwicklung der Unternehmensgruppe sowie bei wesentlichen Entscheidungen beratend begleitet. Insbesondere in die Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen waren wir unmittelbar eingebunden. Der Vorstand unterrichtete uns regelmäßig sowohl schriftlich als auch mündlich, zeitnah und umfassend über die Unternehmensplanung, den Gang der Geschäfte, die aktuelle Lage der Gesellschaft und des Konzerns sowie die Risikosituation einschließlich des Risikomanagements. Abweichungen des Geschäftsverlaufs von den Plänen wurden uns im Einzelnen erläutert. Zudem stimmte der Vorstand die strategische Ausrichtung des Unternehmens mit uns ab. Die für das Unternehmen bedeutenden Geschäftsvorgänge haben wir auf Basis der Berichte des Vorstands ausführlich erörtert. Den Beschlussvorschlägen des Vorstands haben wir nach gründlicher Prüfung und Beratung zugestimmt.
Im Berichtszeitraum fanden insgesamt vier turnusgemäße Sitzungen statt: am 12. März, 7. Mai, 26. September und 11. Dezember 2013. Zudem wurden für zustimmungspflichtige Geschäfte des Vorstands schriftliche Umlaufbeschlüsse vom Aufsichtsrat am 6. Februar, 19. April und 25. Oktober 2013 gefasst. An sämtlichen Sitzungen nahmen jeweils alle Mitglieder des Aufsichtsrats teil. Über die Aufsichtsratssitzungen hinaus standen wir mit dem Vorstand in regelmäßigem Kontakt und haben uns über die aktuelle Entwicklung der Geschäftslage und die wesentlichen Geschäftsvorfälle informiert.
Die wichtigsten Themen der Beratungen und Beschlussfassungen im Gremium waren:
die Quartalsergebnisse, der Ergebnisforecast 2013 und die Planung 2014
die Liquiditätslage und Mittelfristfinanzierung
Die Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Stuttgart, hat den Jahresabschluss der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG zum 31. Dezember 2013 und den Konzernabschluss sowie den zusammengefassten Lagebericht zum 31. Dezember 2013 nach HGB-Grundsätzen geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Der Konzernabschluss und der zusammengefasste Lagebericht wurden nach den Vorschriften des HGB und des Aktiengesetzes aufgestellt. Der Abschlussprüfer hat die Prüfung unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Die genannten Unterlagen sind vom Vorstand rechtzeitig an uns verteilt worden.
Die Entwürfe der Prüfungsberichte der Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft lagen allen Mitgliedern des Aufsichtsrats vor und wurden in der Sitzung des Aufsichtsrats am 17. März 2014 in Gegenwart des Abschlussprüfers umfassend behandelt. Der Abschlussprüfer berichtete über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung. In dieser Sitzung hat der Vorstand die Abschlüsse der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG und des Konzerns erläutert. Der Abschlussprüfer ging auf Umfang und Schwerpunkte der Abschlussprüfung ein. Wir stimmen den Ergebnissen der Abschlussprüfung zu.
Nach dem abschließenden Ergebnis unserer eigenen Prüfung sind keine Einwendungen zu erheben. Wir haben in unserem Gremium die vom Vorstand aufgestellten Jahresabschlüsse gebilligt; sie sind damit festgestellt.
Der Bilanzgewinn der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG beträgt im Berichtszeitraum 2,6 Mio. €. Wir schließen uns dem Vorschlag des Vorstands an, eine Dividende von 1,8 Mio. € für das Geschäftsjahr 2013 auszuschütten.
Der vom Vorstand gemäß § 312 AktG aufgestellte Bericht über die Beziehungen der Gesellschaft zu verbundenen Unternehmen für das Geschäftsjahr 2013 wurde uns ebenfalls zur Prüfung vorgelegt.
Nach sorgfältiger Prüfung dieses Berichts erteilte der Abschlussprüfer gemäß § 313 Abs. 3 AktG den folgenden Bestätigungsvermerk:
"Nach unserer pflichtgemäßen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass
Der Abschlussprüfer nahm ferner an unseren Beratungen über den Abhängigkeitsbericht teil und berichtete über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung. Wir haben das Prüfungsergebnis des Abschlussprüfers zustimmend zur Kenntnis genommen. Er prüfte den Abhängigkeitsbericht selbst auf Vollständigkeit und Richtigkeit und gelangte im Rahmen seiner eigenen Prüfung zu dem abschließenden Ergebnis, dass keine Einwendungen gegen die am Schluss des Berichts über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen abgegebene und in den zusammengefassten Lagebericht aufgenommene Erklärung des Vorstands zu erheben sind.
Weder im Vorstand noch im Aufsichtsrat gab es im Berichtsjahr personelle Veränderungen. Allerdings steht seit Abschluss des vom Vorstand am 8. Januar 2014 gemäß § 97 Abs. 1 AktG eingeleiteten Statusverfahrens fest, dass das Drittelbeteiligungsgesetz auf die Zusammensetzung des Aufsichtsrats der Gesellschaft keine Anwendung findet und der Aufsichtsrat folglich nicht nach den für ihn maßgeblichen gesetzlichen Vorschriften zusammengesetzt ist. Anlässlich der ordentlichen Hauptversammlung am 5. Juni 2014 der Gesellschaft wird daher ein neuer Aufsichtsrat entsprechend den gesetzlichen und satzungsmäßigen Vorgaben gewählt werden.
Als Aufsichtsrat danken wir allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, den Arbeitnehmervertretungen sowie dem Vorstand für ihren Einsatz und die erfolgreiche Arbeit im Geschäftsjahr 2013. Gleichfalls gilt unser Dank den Aktionären für das der Gesellschaft und den Gremien entgegengebrachte Vertrauen.
Bad Überkingen, den 17. März 2014
Der Aufsichtsrat Dr. Richard Weber, Vorsitzender
Das Jahr 2013 war erneut ein gutes Aktienjahr. Um 25,5 % legte der deutsche Leitindex DAX im abgelaufenen Börsenjahr zu und setzte damit den erfolgreichen Verlauf des Vorjahres fort. Viele Hürden hat er 2013 genommen: Erst fiel die 8.000er Marke, dann der sechs Jahre alte Rekord von 8.151 Zählern, gefolgt von der 9.000er Marke. Zum Jahresende sprang der Index auch noch über 9.500 Punkte und schloss zum Jahresende bei 9.552 Punkten nur knapp unter seinem kurz vorher erreichten Jahreshöchstand. Von dem starken Börsenjahr 2013 profitierten auch die kleineren und mittelgroßen Börsenwerte, wenngleich der Entry All Share-Index, der alle im Entry Standard notierten Gesellschaften umfasst, im Jahresverlauf deutlich weniger stark zulegen konnte. Der für die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG relevante Benchmark-Index lag zum Jahresende 2013 mit 818 Punkten 7,6 % über dem Vorjahresendwert.
Nach der starken Performance im Vorjahr wiesen die Aktien der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG im Berichtszeitraum eine negative Kursentwicklung auf. Die Stammaktien der Gesellschaft verzeichneten ein Jahresminus von 9,3 %, die Vorzugsaktien von 4,8 %. Am 31. Dezember 2013 schlossen die Stammaktien bei 15,25 €. Ihren Jahreshöchstkurs erreichten die Stammaktien Anfang Juli bei 17,60 €, ihr Jahrestief zum Ende des gleichen Monats bei 15,00 €. Dieser Tiefstkurs wurde auch im August und September noch einmal getestet. Die Vorzugsaktien beendeten das Jahr 2013 mit einem Schlusskurs von 8,00 €. Ihren Jahreshöchstkurs erreichten sie in der ersten Februar-Hälfte bei 8,49 €, ihren Tiefstkurs Mitte April bei 6,00 €.
Die stichtagsbezogene Marktkapitalisierung der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG verringerte sich im Berichtszeitraum um 8,6 % auf 113,8 Mio. € per 31. Dezember 2013 (31.12.2012: 124,5 Mio. €).
| 2013 | 2012 | ||
|---|---|---|---|
| Grundkapital | € | 22.387.456,00 | 22.387.456,00 |
| Anzahl Stammaktien | Stück | 6.314.700 | 6.314.700 |
| Anzahl Vorzugsaktien | Stück | 2.187.360 | 2.187.360 |
| Kurs Stammaktie zum 31.12. * |
€ | 15,25 | 16,81 |
| Kurs Vorzugsaktie zum 31.12. * |
€ | 8,00 | 8,40 |
| Marktkapitalisierung zum 31.12. * |
Mio. € | 113,80 | 124,52 |
| Höchstkurs Stammaktie * |
€ | 17,60 | 17,22 |
| Tiefstkurs Stammaktie * |
€ | 15,00 | 11,51 |
| Höchstkurs Vorzugsaktie * |
€ | 8,49 | 12,40 |
| Tiefstkurs Vorzugsaktie * |
€ | 6,00 | 6,01 |
| EPS Stammaktie | € | 0,16 | -0,38 |
| EPS Vorzugsaktie | € | 0,24 | -0,30 |
| Dividende Stammaktie |
€ | 0,21** | 0,12 |
| Dividende Vorzugsaktie |
€ | 0,29** | 0,20 |
* Börse Stuttgart
** Dividendenvorschlag (vorbehaltlich der Zustimmung durch die Hauptversammlung im Jahr 2014)
Das Grundkapital der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG beträgt 22.387.456,00 € und ist in 6.314.700 auf den Inhaber lautende nennwertlose Stammaktien und in 2.187.360 auf den Inhaber lautende nennwert- und stimmrechtslose Vorzugsaktien eingeteilt. Jede Stammaktie gewährt in der Hauptversammlung eine Stimme.
Notiert sind die Stamm- und Vorzugsaktien des Unternehmens an den Börsenplätzen Frankfurt und Stuttgart. In Frankfurt ist das Unternehmen im von der Frankfurter Wertpapierbörse beaufsichtigten Transparenzlevel Entry Standard gelistet, an der Baden-Württembergischen Börse in Stuttgart im Teilbereich Freiverkehr Plus.
| Börsenplätze | |
|---|---|
| Börse Frankfurt | Segment Entry Standard im Open Market |
| Börse Stuttgart | Segment Freiverkehr Plus im Freiverkehr |
| Kürzel | |
| Stammaktie | MUT |
| Vorzugsaktie | MUT3 |
| WKN | |
| Stammaktie | 661400 |
| Vorzugsaktie | 661403 |
| ISIN | |
| Stammaktie | DE 0006614001 |
| Vorzugsaktie | DE 0006614035 |
Im Berichtsjahr betrug das Ergebnis je Stammaktie 0,16 € (2012: -0,38 €) und je Vorzugsaktie 0,24 € (2012: 0,30 €). Das Ergebnis je Aktie – Earnings per Share (EPS) – wird errechnet, indem man den Jahresüberschuss, der den Aktionären der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG zugerechnet wird, durch den gewichteten Durchschnitt der während des Geschäftsjahres im Umlauf befindlichen Aktien dividiert.
Der Hauptversammlung im Jahr 2014 wird vorgeschlagen, aus dem Bilanzgewinn der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG in Höhe von 2,6 Mio. € eine Dividende von 0,21 € je Stammaktie und von 0,29 € je Vorzugsaktie für das Geschäftsjahr 2013 auszuschütten. Die Ausschüttungssumme der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG wird bei entsprechendem Beschluss durch die Hauptversammlung unter Berücksichtigung der zur Zeit durch die Gesellschaft gehaltenen, nicht dividendenberechtigten Anteile 1.781.878,14 € betragen und 795.774,05 € werden auf neue Rechnung vorgetragen.
Im Berichtszeitraum hat sich die Aktionärsstruktur der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG leicht verändert. Nach der erfolgreichen Durchführung des öffentlichen Aktienrückkaufs im Juli 2013 befanden sich zum Jahresende 13,46 % (2012: 4,88 %) der Stammaktien im Eigenbesitz der Gesellschaft. Zum 31. Dezember 2013 hielt die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG insgesamt 850.206 eigene Stammaktien und keine eigenen Vorzugsaktien. Der Anteil der Karlsberg Holding GmbH an den Stammaktien der Gesellschaft erhöhte sich geringfügig von 52,26 % auf 53,24 %, wohingegen sich der Anteil des Fördervereins der Angehörigen des Württ.-Hohenz. Gaststättengewerbes e.V. von 18,65 % auf 12,45 % reduzierte. Die Versorgungshilfe für die Betriebsangehörigen der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG 1938 e.V. ist unverändert mit einem Anteil von 10,49 % an den Stammaktien der Gesellschaft vertreten. 10,36 % der Stammaktien befinden sich im Streubesitz.
Die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG stand im Berichtszeitraum mit ihren Investoren sowie Privataktionären im aktiven Dialog und informierte regelmäßig über die wichtigsten Entwicklungen der Gesellschaft. Darüber hinaus bot das Unternehmen aktuelle und umfassende Informationen über seine Internetseite www.mineralbrunnen-ag.de an. Auch künftig wird sich die Gesellschaft mit gewohnter Sorgfalt ihren Investor Relations-Aufgaben widmen und der interessierten Öffentlichkeit mit der üblichen Transparenz und Schnelligkeit gegenübertreten.
Aktionärsstruktur (Stammaktie) Angaben in %
"Sanft ist unser Geschmack!" – Ein Versprechen, das Krumbach der reinen Natur verdankt. Denn mitten im Herzen des Allgäus entspringt die Quelle mit der einzigartigen Mineralisierung. Krumbach ist die Mineralwassermarke von aktiven, verantwortungs- und gesundheitsbewussten Menschen, die besonders die natriumund kochsalzarme Mineralisierung schätzen und eben auch den einzigartig sanften Geschmack. Aufgrund seiner bekömmlichen Zusammensetzung sind die Sorten Classic und Medium sogar für die Zubereitung von Babynahrung geeignet. Die Marke Krumbach steht für ein hervorragendes Mineralwasser aus dem Allgäu und ist für Nachhaltigkeit zertifiziert.
Die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG1 ist die Muttergesellschaft einer Unternehmensgruppe2 von Markenanbietern aus den Produktfeldern Mineralwasser, Heilwasser, Erfrischungsgetränke und Fruchtsäfte. Als klassischer Markenanbieter im gehobenen Preissegment konzentriert sich der Konzern auf den Aufbau starker Marken als Grundlage für das Produktangebot sowie auf eine wertschöpfungsorientierte Partnerschaft mit dem Getränkefachgroßhandel, dem Lebensmitteleinzelhandel sowie der Gastronomie und Hotellerie. Aufbauend auf seine starken Regionalmarken in Süddeutschland sowie seine nationalen Gastronomie- und Spezialitätenmarken bietet der Konzern ein marktgerechtes und margenstarkes Markenund Produktportfolio von alkoholfreien Getränken an.
Die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG wurde 1923 gegründet und kann auf eine bis ins 16. Jahrhundert reichende, erfolgreiche Geschichte zurückblicken. Sitz des Konzerns und der AG ist in Bad Überkingen, Baden-Württemberg. Dort sind auch die Konzernleitung sowie die zentralen Verwaltungs- und Managementfunktionen der Holding angesiedelt. Der Konzern verfügt des Weiteren über Bürogebäude, Lager, Entwicklungs- und Laboreinrichtungen sowie über regionale und nationale Vertriebseinheiten. Die Produktionsstätten verteilen sich auf die vier Standorte Bad Teinach, Kißlegg, Lauterecken und Merzig. Mit rund 480 Mitarbeitern wurde im Geschäftsjahr 2013 ein handelsrechtlicher Konzernumsatz von 138,7 Mio. € erwirtschaftet.
1 nachfolgend die "Gesellschaft" oder die "AG" 2 nachfolgend der "Konzern" oder die "Unternehmensgruppe"
Der Konzern umfasst die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG als Muttergesellschaft und die eigenständigen, operativen Tochtergesellschaften Mineralbrunnen Teinach GmbH und Mineralbrunnen Krumbach GmbH sowie die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach Beteiligungs GmbH, in der weitere Tochtergesellschaften gebündelt sind, darunter die Niehoffs Vaihinger Vertriebs GmbH, die Tucano Holding GmbH mit weiteren Unternehmen des Fruchtsaftbereichs sowie die KAMPOS Vertriebs GmbH. Darüber hinaus hält die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG eine 45-prozentige Beteiligung an der Karlsberg Service GmbH, Homburg (Saarpfalz), die für den Konzern Verwaltungstätigkeiten in den Bereichen IT, Personal und Rechnungswesen erbringt. Der Hotel- und Kurbetrieb Bad Teinach wurde mit Wirkung zum 1. April 2012, der Hotelbetrieb am Standort Bad Überkingen mit Wirkung zum 1. April 2014 veräußert.
In der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG wird die Leitungsfunktion des Konzerns ausgeübt. Zwischen den unmittelbaren Konzerntochtergesellschaften und der AG sowie den mittelbaren Konzerntochtergesellschaften bestehen überwiegend Ergebnisabführungsverträge. Weiterhin gibt es über die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG ein zentrales Finanz- und Liquiditätsmanagement. Da der Geschäftsverlauf, die wirtschaftliche Lage und die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG im Wesentlichen im Konzern abgebildet werden, wurde der Lagebericht des Konzerns und der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG zusammengefasst.
Im Kern konzentrieren sich die Geschäftsaktivitäten des Konzerns auf die Herstellung und den Vertrieb von Mineralund Heilwasser, Erfrischungs- und Süßgetränken sowie Fruchtsäften und anderen Saftvarianten. Der Konzern ist in seiner Struktur vertikal integriert und deckt mit den Bereichen Entwicklung, Produktion sowie Marketing und Vertrieb die gesamte Wertschöpfungskette ab. Die Geschäftstätigkeit ist auf den süddeutschen Kernmarkt und den nationalen Spezialitätenmarkt ausgerichtet und fokussiert sich auf ertragsreiche Markenprodukte. Die Erzeugung der Produkte wird durch
eigene Mineralwasserquellen, leistungsfähige Produktionsanlagen sowie ein professionelles Einkaufs- und Qualitätsmanagement sichergestellt.
Mittelfristiges Ziel ist der Aufbau der Unternehmensgruppe zum führenden ertragsstarken Markenanbieter im regionalen Mineralwassermarkt und im überregionalen Fruchtsaft- und Limonadenmarkt. Grundlage des Geschäfts sind die etablierten Regionalmarken in Süddeutschland und die nationalen Gastronomie- und Spezialitätenmarken. Das margenstarke Markenangebot wird kontinuierlich verbessert und das Getränkesortiment einer kontinuierlichen Überprüfung der Wirtschaftlichkeit unterzogen. Die Produktion von Handelsmarken und Lohnaufträgen führt der Konzern zukünftig ausschließlich bei nachgewiesen hoher Wirtschaftlichkeit durch.
Ein fokussiertes Produktangebot auf Basis etablierter regionaler Marken im Kernabsatzgebiet Süddeutschland und ergänzende nationale Spezialitäten bieten weiterhin gute Wachstumsmöglichkeiten. Die große Präsenz in Handel, Gastronomie und Hotellerie schafft die Voraussetzungen für eine hohe Akzeptanz der eigenen Markenprodukte durch die Konsumenten. Die Nähe zum Verbraucher und die Kenntnis über die sich wandelnden Geschmacksprofile ermöglichen es dem Konzern, ein verbrauchergerechtes Produkt- und Markenangebot bereitzustellen und zusätzliche Absatzpotenziale zu generieren.
Die starken Qualitätsmarken des Konzerns sind eine entscheidende Voraussetzung zur Erzielung höherer Margen im alkoholfreien Getränkemarkt. Durch gezielte Werbe- und Verkaufsförderungsmaßnahmen, einhergehend mit einem fokussierten Distributionsausbau, werden die Konsumenten
unmittelbar erreicht und zur Kaufentscheidung geführt. Mit einer relevanten Markenpositionierung und dem Herausstellen des jeweiligen Produktnutzens wird die Abhängigkeit von reinen Preisaktivitäten vermindert und dauerhaft Preisstabilität gesichert. Die kontinuierlich klare Markenführung ermöglicht es, eine langfristige Konsumentenloyalität zu erreichen.
Die Marken des Konzerns sind in ihren regionalen Kernabsatzgebieten fest verwurzelt und stehen in traditionsreicher, partnerschaftlicher Beziehung mit ihren Kunden in Handel und Gastronomie. Aufbauend auf dieser Marktnähe und Akzeptanz werden die regionale Konsumentenloyalität sowie die ertrags- und wertorientierte Marktposition weiter gefestigt.
Volatile Grund- und Rohstoffpreise, restriktive und zum Teil stark einschränkende Bestimmungen und Gesetze (z. B. bei Nährwertangaben, "Health Claims", Verpackungsverordnung etc.), der weiterhin intensive Preiswettbewerb und die Anforderungen des Kapitalmarkts bedingen, dass der Konzern seine operativen Prozesse und Strukturen ständig überprüft, anpasst und verbessert. Dazu gehört eine transparente Kosten- und Leistungszuordnung in den einzelnen Unternehmenseinheiten. Im Rahmen der vollzogenen Restrukturierung und Neuausrichtung wurden die Prozesse im gesamten Konzern auf Wirksamkeit und Effizienz geprüft und entsprechend angepasst. Geeignete Maßnahmen zur weiteren Prozess- und Ertragsverbesserung werden fortlaufend umgesetzt.
Konsumenten und Kunden erwarten innovative Produkte, Produktsicherheit und Qualität sowie effiziente und flexible Angebots- und Lieferstrukturen, die durch eine moderne Technikausstattung gewährleistet werden. Gleichzeitig erfordert eine erfolgreiche Unternehmensführung die Wertschätzung und Förderung der Mitarbeiter. Eine gute Personalentwicklung erhöht das Engagement der Mitarbeiter für den Konzern und
verbessert den Dialog mit den Kunden. Leistungsfähige Mitarbeiter in Verbindung mit moderner Technologie garantieren eine effiziente Umsetzung der Unternehmensziele.
Der Konzern bietet seine Produkte mit einer konsequenten Mehrmarkenstrategie auf klar definierten Märkten vorwiegend in den gehobenen, margenstarken Preissegmenten an. Die Markenpositionierungen sind auf relevante Kunden- und Zielgruppen zugeschnitten und orientieren sich an regionalen sowie teilweise überregionalen Bedürfnissen und Werten. Jede Marke verfügt über ein zielgruppenspezifisches, umfangreiches Getränke- und Gebindesortiment.
Alle Produkte des Konzerns werden sowohl über die klassischen Vertriebskanäle als auch über neue Distributionswege vertrieben und erreichen dabei eine gute Marktabdeckung. Mit einer dezentralen Vertriebsstruktur für Krumbach, Teinacher und Niehoffs Vaihinger ist die Unternehmensgruppe noch ein Stück näher an ihre Kunden gerückt. Seit dem 1. Januar 2013 werden auch die Saftmarken der Tucano Vertriebs-GmbH in der Niehoffs Vaihinger Vertriebs GmbH gebündelt und vertrieben – also neben den Marken Niehoffs Vaihinger, Klindworth, DCide und Cocktail Plant auch die Marken Merziger, Lindavia und Schloss Veldenz.
Die Partner in Handel und Gastronomie werden mit maßgeschneiderten Verkaufsförderungsmaßnahmen unterstützt. Die Unternehmen der Gruppe stellen hochwertige Werbemittel zur Verfügung und bieten mit dem stilvollen Design ihrer Gastronomie-Glasgebinde größtmögliche Ausstattungsqualität.
Die Kernmarke Teinacher ist als Genießer-Mineralwasser positioniert und hat mit ihrer führenden Marktposition in der süddeutschen Gastronomie eine hohe Marktakzeptanz. Teinacher wächst gegen den Markttrend äußerst dynamisch und ist trotz des ausschließlich regionalen Verbreitungsgebiets national unter den Top 5 im Gastronomie-Wassermarkt zu finden. Mit exklusiven Gastronomiegebinden werden anspruchsvolle Verbraucher angesprochen, die Wert auf Genuss und gehobene Qualität legen. Glaubhaft unterstützt wird diese Strategie durch Kooperationen wie mit dem DEHOGA Baden-Württemberg. Mit diesem Engagement wird das Bekenntnis zu Hotellerie und Gastronomie sowie die regionale Verbundenheit der Marke Teinacher zum Ausdruck gebracht.
Die Einführung der neuen Teinacher Direktsaftschorlen, für die ausschließlich Früchte aus heimischem Anbau verwendet werden, war ein voller Erfolg. Im laufenden Jahr werden weitere ausgewählte Verbesserungen des Sortiments umgesetzt wie beispielsweise die Ergänzung des erfolgreichen Schorlenangebots um die Geschmacksrichtung Birne-Apfel. Übergeordnetes Ziel ist die weitere Schärfung des Markenprofils als regionaler, verantwortungsbewusster und nachhaltiger Mineralbrunnen.
Krumbach ist die im Konzern absatzstärkste Marke und verzeichnete im Gegensatz zum Gesamtmarkt im Berichtsjahr ein leichtes Absatz- und Umsatzwachstum. Krumbach produziert ein umfassendes Angebot an Mineralwässern und Erfrischungsgetränken. Die Mineralwassermarke zeichnet sich durch ihre sanfte Mineralisierung und ihre starke Verankerung in der Herkunftsregion Allgäu aus. Kernzielgruppe sind aktive, verantwortungs- und gesundheitsbewusste Menschen, insbesondere Familien.
Krumbach ist exklusiver Markenpartner der Allgäu GmbH, der offiziellen Dachorganisation für Standort und Tourismus im Allgäu. Im Berichtszeitraum wurde zudem das Sponsoring im Regionalsport ausgebaut. Hinzu kommt ein seit Jahren bestehendes, umfangreiches soziales Engagement über die
Krumbach Familienstiftung. Durch diese Aktivitäten wird die regionale Bindung der Marke weiter vertieft.
Im Geschäftsjahr 2013 hat das Krumbach-Sortiment diverse Neuerungen erfahren. So wurden Anfang April die PET-Gebinde durch ein neues, elegantes und formstabiles Flaschendesign weiter verbessert. Die neuen Gebinde, Verschlüsse und Folienetiketten garantieren bessere Handhabung, sind umweltfreundlicher und sparen Kosten. Mit dem Produktsortiment "Krumbach Gourmet" ist die Marke mittlerweile auch im Gastronomiemarkt sehr gut positioniert. Hier wurde das Sortiment um eine 0,5-Liter Gourmet Glasflasche ergänzt. Im laufenden Jahr wird unter anderem das Limonadensortiment erweitert, das sich bereits in 2013 gegen den Markttrend sehr gut entwickelt hat. In den Kernabsatzgebieten Baden-Württemberg und Bayern wird durch markenadäquate Werbeund Verkaufsförderungsaktivitäten der Vertrieb in Gastronomie und Handel gezielt unterstützt.
Niehoffs Vaihinger ist eine der führenden Saftmarken in Deutschland und kompetenter Partner des Getränkefachgroßhandels, der Gastronomie und Hotellerie. Die Premium-Marke im Saftbereich zeichnet sich durch Exklusivität, Sortimentskompetenz, hervorragende Qualität, kontinuierliche Innovationen sowie eine attraktive Wertschöpfung beim Kunden aus. Bei Niehoffs Vaihinger sind sowohl die Systemgastronomie und Hotellerie als auch die Trend- und Szenegastronomie die Haupttreiber und Wachstumsträger. Ein Beleg für die hohe Reputation der Marke ist die erneute Wahl von Niehoffs Vaihinger zur besten Getränkemarke 2013 in der Kategorie Saft durch die Leser des Fachmagazins für Trend- und Szenegastronomie FIZZZ.
Im Berichtsjahr konnte sich Niehoffs Vaihinger deutlich besser als der Markt entwickeln und leicht wachsen. Diese Entwicklung gilt es weiter auszubauen. Dafür werden die Qualitätsstandards und Geschmacksprofile der bestehenden Sorten in 2014 weiter optimiert. Anfang 2014 wurde das Sortiment zudem um die Sorte Fairtrade Orangensaft erweitert. Niehoffs Vaihinger ist somit auf dem besten Weg, mit Premium-Qualität und Cocktail-Kompetenz die eigene Position im Saftmarkt konsequent auszubauen und die Qualitätsmarktführerschaft
Selten wird der Begriff Qualität so fest mit einem Produkt in Verbindung gebracht wie bei Niehoffs Vaihinger. Die Premium-Saftmarke steht für fruchtig-frischen Geschmack und beste Zutaten, die durch langjährige Erfahrung zu einem einzigarten Geschmackserlebnis veredelt werden. Ohne künstliche Aromen, Farb- und Konservierungsstoffe steht der pure Geschmack der Früchte im Vordergrund. Damit eignen sich Niehoffs Vaihinger Fruchtsäfte auch für einzigartige Cocktails. Zusätzlich können Barkeeper auch auf Cocktail Basics wie Lemon Squash und Lime juice Cordial zurückgreifen, um ihre Cocktails zu einem echten Erlebnis zu machen. Niehoffs Vaihinger steht genau deshalb für vollendeten Saft- und Cocktailgenuss!
zu festigen. Die bisher unter der Marke Tucano im Ausland vertriebenen Säfte werden konsequent in das Niehoffs Vaihinger Sortiment integriert und helfen somit, die Marke Niehoffs Vaihinger und die damit verbundenen Qualitätsversprechen auch im Ausland bekannt zu machen.
Merziger bietet ein zeitgemäßes Sortiment an Qualitätssäften an und konnte im Berichtszeitraum den Absatz stabilisieren. Im Fokus des Sortiments stehen Direktsäfte, bevorzugt aus Früchten der Region. Die Produkte richten sich an Familien sowie gesundheits- und qualitätsbewusste Haushalte im Saarland, in Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und dem südlichen Nordrhein-Westfalen.
Im Februar 2013 hat die Marke Merziger einen umfassenden Relaunch erfahren. Die bewährte Werbeaussage "Merziger macht herziger" wurde wieder aufgegriffen und das gesamte Sortiment optisch überarbeitet. Dadurch wird der Qualitätsanspruch besser visualisiert und der gesamte Markenauftritt für den Konsumenten noch attraktiver gestaltet. Diese Strategie hat sich bewährt und wird fortgeführt. Zudem soll der regionale Markenbezug deutlicher kommuniziert werden. Im Handel wird der Einsatz von Mehrwegglasflaschen erhöht und der Absatz durch gezielte Verkaufsförderungsaktionen unterstützt.
Cocktail Plant steht für erstklassige, alkoholfreie und -haltige Premixes in Kombination mit exklusiven Niehoffs Vaihinger Fruchtsäften. Ursprünglich als Cocktail-Premixes in praktischen 10-Liter Dispensern für Großveranstaltungen eingeführt, wurde aufgrund des großen Erfolgs das Gebindesortiment zunächst um 0,2-Liter Mehrwegflaschen ergänzt. In 2013 wurde das Sortiment auf mittlerweile neun Sorten erhöht. Seit Mitte 2013 wird Cocktail Plant auch in "Partykisten" in Getränkeabholmärkten vertrieben. Alle Neuerungen wurden vom Markt gut aufgenommen und erfreuen sich großer Beliebtheit. Aufgrund des vorhandenen Marktpotenzials und der attraktiven Wertschöpfung für Kunden zeichnet sich ein weiteres Wachstum für Cocktail Plant ab.
Die Kultmarke afri cola ist in der Trend- und Szenegastronomie zu Hause und steht für Design, Lifestyle und den etwas anderen Cola-Geschmack, der mit weniger Zucker und viel Koffein aufregend und anregend ist. Die unverwechselbare 0,2-Liter Taillenflasche stützt den Trend in der getränkeorientierten Gastronomie "direkt aus der Flasche" zu konsumieren. Durch sein durchgängiges Preiskonzept kann afri cola Wertschöpfung für Handel und Gastronomie generieren.
Die in 2013 neu eingeführte, mit unverkennbarer afri-Optik und verbesserter Haptik ausgestattete PET-Flasche wurde im Handel sehr positiv aufgenommen. Die zuckerfreie Variante afri sugarfree wurde nach intensiven Geschmackstests auf eine neue Rezeptur umgestellt, die in verschiedenen Marktforschungstests klar als Testsieger abschnitt. In 2014 steht der Distributionsausbau in allen Vertriebskanälen weiterhin im Fokus. Unter anderem wird der Vertrieb der 0,2-Liter Flaschen in Getränkeabholmärkten forciert. Unterstützt werden diese Aktivitäten durch attraktive, markenadäquate Verkaufsförderungsmaßnahmen.
Bluna ist eine erfrischende und geschmacklich hervorragende Limonade mit hoher Markenbekanntheit. Die 0,2-Liter Individualglasflasche bildet ebenso wie bei der Schwestermarke afri cola den Schwerpunkt der Vermarktungsstrategie. In Anlehnung an die Glas-Flasche für die Gastronomie wurden die PET-Gebinde der Marke Bluna in 2013 optisch überarbeitet. Die Limonaden wurden mit modernen PET-Flaschen und umweltfreundlichen Hochglanz-Folienetiketten ausgestattet, deren Design dem originären Auftritt der Marke Bluna entspricht.
Die Traditionsmarke Hirschquelle aus dem Schwarzwald ist die führende Heilwassermarke in Süddeutschland und besetzt die Themen bewusste Ernährung und gesundes Leben. Die regionale Verankerung und das ansteigende Gesundheitsbewusstsein der Konsumenten bilden die Erfolgsgrundlage.
Klindworth ist die traditionsreiche Premium-Saftmarke, die im norddeutschen Raum sowohl in der Gastronomie als auch bei den Verbrauchern einen hervorragenden Ruf genießt und zu den führenden Gastronomiemarken gehört. Unter dem Slogan "In den besten Häusern zu Hause" werden qualitativ hochwertige Säfte und Nektare angeboten, die durch den Einsatz zeitgemäßer, umweltschonender Technik wertvolle Inhaltsstoffe und Vitamine enthalten. Im laufenden Jahr sollen durch zusätzliche Verkaufsförderungsmaßnahmen die Präsenz der Marke in den Kernregionen erhöht und der gesamte Markenauftritt qualitativ deutlich verbessert werden.
Weitere Marken des Konzerns sind u.a. Cilly, Lindavia, Kisslegger und Schloss Veldenz.
Die Konzernplanung und -steuerung erfolgt im Wesentlichen auf Basis der Kennzahlen EBIT (Ergebnis vor Steuern und Zinsen) und EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen). Zielsetzung der Unternehmensgruppe ist die nachhaltige Ergebnisverbesserung und der kontinuierliche Ausbau der Marktanteile in den höherpreisigen, margenstarken Markensegmenten.
Mit dem dezentralen Organisationsmodell, welches sich durch schlanke Strukturen und effiziente Abläufe auszeichnet, werden die operativen Tätigkeiten der einzelnen Gesellschaften eigenverantwortlich ausgeübt. Die Muttergesellschaft setzt hierfür den strategischen Rahmen und sichert die Finanzierung sowie die Liquidität. Darüber hinaus konzentriert sie sich auf die Steuerung und Führung der operativen Unternehmenseinheiten über die kontinuierliche Auswertung von Ergebnisbeitrag, Marktstellung und Kosteneffizienz.
Nach aktuellen Schätzungen der Weltbank wuchs die Weltwirtschaft in 2013 um 3,1 %. Die Länder der Eurozone verzeichneten hingegen einen Rückgang der Wirtschaftsleistung um 0,4 %. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt konnte laut Statistischem Bundesamt im vergangenen Jahr um 0,5 % zulegen. Die verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte in Deutschland stiegen im Berichtsjahr um 2,1 %. Gleichzeitig nahm die Sparquote weiter ab und lag im Dezember 2013 bei 10 %. Die gestiegene Konsumfreude der deutschen Verbraucher drückt sich in der Zunahme des privaten Konsums um nominal 2,5 % aus. Die Verbraucherpreise lagen im Berichtszeitraum um durchschnittlich 1,5 % über dem Vorjahresniveau. Wesentlichen Anteil daran hatten Nahrungsmittel, die sich mit 4,4 % spürbar verteuerten. Der Einzelhandel setzte in 2013 laut Handelsverband Deutschland (HDE) 1,1 % mehr um als im Vorjahr. Hotellerie und Gastronomie konnten nach Angaben des Statistischen Bundesamts im Gesamtjahr um 1,2 % zulegen.
Der Absatz alkoholfreier Getränke (AfG) ist im vergangenen Jahr nach Berechnungen des Haushaltspanels der GfK um insgesamt 2,8 % gesunken. Dabei war auch auf dem deutschen Wassermarkt (Mineral-, Heil- und Tafelwasser) ein Rückgang von 2,4 % zu verzeichnen. Demgegenüber hat der Verband Deutscher Mineralbrunnen (VDM), in dem mehr als 200 deutsche Mineralbrunnenbetriebe Mitglied sind, eine leicht positive Absatzentwicklung ermittelt. Nach ersten, vorläufigen Berechnungen haben die deutschen Mineralbrunnen mit 13,8 Mrd. Litern rund 0,7 % mehr abgesetzt als im Jahr zuvor. Während der Absatz von Mineral- und Heilwasser um 2,0 % stieg, sank der Absatz von Mineralbrunnen-Erfrischungsgetränken um 3,1 %.
Die beliebteste Mineralwassersorte in Deutschland ist nach Angaben des Marktforschungsinstituts Nielsen Mineralwasser mit wenig Kohlensäure, das in 2013 einen Marktanteil von
40,7 % erreichte. Mineralwasser mit viel Kohlensäure verzeichnete einen Rückgang des Marktanteils auf 37,9 %. Mineralwasser ohne Kohlensäure steigt hingegen kontinuierlich in der Gunst der Verbraucher und besitzt mittlerweile einen Marktanteil von 20,4 %. Heil- und Tafelwasser kommen zusammen nur noch auf einen Marktanteil von 1 %.
Eigene Darstellung, Quelle: GfK
Das Segment Fruchthaltige Getränke (FHG) hat seine Absatzverluste deutlich verringert. Laut GfK sank der Absatz in 2013 um 4,2 %, nachdem im Vorjahr noch ein Minus von 9,7 % verzeichnet wurde. Infolge weiterer Preiserhöhungen, die am Markt durchgesetzt wurden, fiel der Umsatzrückgang mit 1,1 % wesentlich geringer aus als in 2012 (-4,2 %).
Das Segment der kohlensäurehaltigen Süßgetränke (Carbonated Soft Drinks, CSD) verzeichnete einen leichten Absatzrückgang um 0,6 %. Wie bereits in 2012 wurden die Absatzeinbußen allerdings durch Preiserhöhungen überkompensiert, so dass im Berichtszeitraum der Umsatz um 1,6 % anstieg. Während Cola- und Cola-Mix-Getränke sowie Bittergetränke Absatzzuwächse von 1,1 % respektive 2,5 % aufwiesen, fiel der Absatz von Limonaden um 3,9 %.
Den prozentual größten Absatzrückgang verzeichneten die sogenannten "Neuen Segmente" mit einem Minus von insgesamt 7,6 %. Vor allem Nearwater-Getränke (-16,2 %), Wasser mit Zusatz (-11,3 %) und Schorlen (-9,2 %) hatten hohe Absatzverluste im Berichtszeitraum zu verbuchen.
Zulegen konnten hingegen Energydrinks (+11,3 %), Wasser Plus (+7,2 %) sowie in geringem Umfang auch Sportgetränke (+0,9 %).
Die eingesetzten Verpackungsarten bei Mineral- und Heilwasser haben sich im Berichtszeitraum kaum verändert. Nach vorläufigen Angaben des VDM stieg der Marktanteil der PET-Einweggebinde leicht auf 47,0 %, während sich der Anteil von PET-Mehrweg auf 20,1 % und von PET-Zweiweg (PETCYCLE) auf 9,2 % jeweils geringfügig verringerte. Der Marktanteil von Glas-Mehrweggebinde verzeichnete erstmals seit Jahren wieder einen kleinen Zuwachs auf 23,4 %. Darin eingeschlossen sind auch die Gastronomiegebinde.
(Mineral- und Heilwasser sowie Erfrischungsgetränke)
Eigene Darstellung, Quelle: VDM
Hinweis: Die Angaben für 2013 basieren auf vorläufigen Umfragen des VDM bei seinen Mitgliedsunternehmen und werden im Jahresverlauf weiter angepasst. Die hier dargestellten finalen VDM-Marktdaten der Jahre 2010 bis 2012 können daher von den in den Geschäftsberichten der Vorjahre genannten vorläufigen Daten abweichen.
Im FHG-Segment dominieren nach Erhebungen der GfK weiterhin die Einwegverpackungen. In 2013 haben die Konsumenten in Deutschland fruchthaltige Getränke zu 94,5 % in Einwegverpackungen gekauft. Führend sind die PET-Einweggebinde mit einem Marktanteil von 50,5 % und Karton- bzw. Weichpackgebinde mit einem Anteil von 43,6 %. Glas-Einweggebinde machen dagegen nur einen Anteil von
0,4 % aus. Mehrweggebinde im FHG-Segment verzeichneten in 2013 einen weiteren Rückgang des Marktanteils, der sich mittlerweile mit nur noch 5,5 % bemisst. Dabei ist allerdings zu berücksichtigen, dass das GfK-Haushaltspanel den Absatz in Gastronomie und Hotellerie nicht erfasst.
Beliebteste Einkaufsstätte für alkoholfreie Getränke sind in Deutschland unverändert die Discounter, die laut GfK-Haushaltspanel in 2013 einen Marktanteil von 54,0 % (2012: 54,1 %) erreichten. Die Vollsortimenter, also der klassische Lebensmitteleinzelhandel, legten im Berichtszeitraum auf einen Marktanteil von 18,6 % (2012: 18,2 %) zu. Die SB-Warenhäuser blieben mit einem Marktanteil von 19,2 % in der Gunst der Käufer nahezu auf Vorjahresniveau (2012: 19,1 %), während sich die Getränkeabholmärkte mit einem Anteil von 6,4 % (2012: 6,6 %) weiter rückläufig entwickelten.
Im FHG-Segment steigerten die für den Absatz von Markenprodukten besonders relevanten LEH-Vollsortimenter und SB-Warenhäuser ihren Marktanteil von 34,0 % auf 35,0 %, wohingegen der Marktanteil der Discounter leicht auf 60,4 % zurückging (Vorjahr: 60,8 %).
Während der durchschnittliche Preis für fruchthaltige Getränke im Einzelhandel, der laut GfK mittlerweile 0,97 € pro Liter beträgt, den kontinuierlichen Anstieg der letzten Jahre fortsetzte, ist im Wassermarkt ein konstantes Preisniveau zu beobachten. Über alle Preissegmente hinweg liegt der durchschnittliche Mineralwasserpreis seit nunmehr fünf Jahren konstant bei 0,23 € pro Liter. Das gestiegene Marken- und Qualitätsbewusstsein der Verbraucher kommt dabei den Premiummarken zugute, was die Stabilisierung des Marktanteils im oberen Preissegment (Durchschnittspreis pro Liter über 0,45 €) deutlich widerspiegelt. Dieser lag im Jahr 2013 nach Angaben von Nielsen gemessen am Absatz bei 20,9 % und gemessen am Umsatz bei 43,5 % auf dem Niveau des Vorjahres.
Der Konzernabschluss und der Jahresabschluss der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG zum 31. Dezember 2013 wurden nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) aufgestellt.
Nach den bereits in den Vorjahren durchgeführten wesentlichen Veränderungen in der Unternehmensgruppe stand im Berichtsjahr weiterhin die kontinuierliche Optimierung der neuen Organisations- und Kostenstruktur im Fokus. Darüber hinaus galt es, die eingeschlagenen Marketing- und Vertriebsstrategien im Sinne der wertorientierten Unternehmensstrategie konsequent, effizient und nachhaltig umzusetzen.
Auf operativer Ebene wurde im Berichtszeitraum das Sortiment im Konzern konsequent bereinigt und gleichzeitig um sinnvolle Produkt- und Gebindevarianten ergänzt. Zahlreiche Produkte wurden qualitativ und geschmacklich verbessert sowie deren Markenauftritte konsequent weiterentwickelt. Zudem hat sich die Unternehmensgruppe von ertragsschwachen Produktionsaufträgen für Handelsmarken getrennt, um sich in Übereinstimmung mit der Unternehmensstrategie stärker auf das Geschäft mit Premiummarken zu konzentrieren.
Am 8. Februar 2013 stimmte die Gläubigerversammlung der Überkinger Mineralbrunnen GmbH, Bad Überkingen, dem Verkauf von wesentlichen Vermögenswerten an die IQ4YOU GmbH, Bad Überkingen, zu. Das zum 1. Januar 2011 verkaufte ehemalige Tochterunternehmen hatte sich seit Mai 2012 in Planinsolvenz befunden. Zudem veräußerte die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG ein zwischenzeitlich rückerworbenes Grundstück an ein verbundenes Unternehmen der
IQ4YOU GmbH. Sämtliche wechselseitigen Beziehungen mit der Überkinger Mineralbrunnen GmbH und dem Sachwalter wurden in einem Vergleich einvernehmlich geregelt. Die wesentlichen Risiken, Wertberichtigungen und Forderungen, die in Zusammenhang mit der Insolvenz und dem Verkauf stehen, wurden bereits in der Bilanz 2012 berücksichtigt.
Am 12. Juni 2013 wurden auf der 87. ordentlichen Hauptversammlung der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG alle Tagesordnungspunkte mit großer Mehrheit beschlossen. Dazu gehörte auch der Vorschlag von Aufsichtsrat und Vorstand, aus dem Bilanzgewinn der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG in Höhe von 1,93 Mio. € eine Dividende von 0,12 € je Stammaktie und von 0,20 € je Vorzugsaktie für das Geschäftsjahr 2012 auszuschütten. Die Auszahlung der Dividende erfolgte am 17. Juni 2013. Unter Berücksichtigung der durch die Gesellschaft gehaltenen, nicht dividendenberechtigten eigenen Anteile betrug die Ausschüttungssumme 1,16 Mio. €.
Als weiterer Schritt zur Vereinfachung der Konzernstruktur wurde auf der Hauptversammlung die Ausgliederung der Mineralbrunnen Teinach GmbH und der Mineralbrunnen Krumbach GmbH auf die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach Beteiligungs GmbH beschlossen, die nach dem Berichtszeitraum mit Wirkung zum 1. Januar 2014 vollzogen wurde. Diese Maßnahme hat weder Auswirkung auf das Geschäft der beiden eigenständigen, operativen Tochtergesellschaften noch auf die Situation der Mitarbeiter der Gesellschaften. Sie dient ausschließlich der Herstellung einer durchgängigen gesellschaftsrechtlichen Struktur und der Vereinheitlichung von Prozessen und des Berichtswesens. Auch für die Aktionäre führt dieser Schritt zu keinerlei wertmäßigen Beeinträchtigungen, da die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach Beteiligungs GmbH eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG ist.
Sämtliche in 2013 getroffene Maßnahmen und Beschlüsse dienten dem Zweck, den Handlungs- und Gestaltungsspielraum des Konzerns zu vergrößern, die Wettbewerbsfähigkeit der Marken sowie die Effizienz und Ertragsfähigkeit der gesamten Unternehmensgruppe zu verbessern. Klar definierte regionale und sektorale Kernmärkte, verschlankte Prozesse,
eine optimierte Kostenstruktur sowie Kundennähe und aktive Marktbearbeitung sichern die notwendige Wettbewerbsfähigkeit, um in einem sehr umkämpften Markt erfolgreich zu agieren.
Durch den Beschluss der Hauptversammlung vom 27. Juli 2011 gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG wurde die Gesellschaft ermächtigt, im Zeitraum bis zum 26. Juli 2016 wahlweise eigene Stammaktien und/oder stimmrechtslose Vorzugsaktien bis zu insgesamt 10 % des derzeitigen Grundkapitals zu erwerben.
Im Berichtszeitraum hat die Gesellschaft im Rahmen eines öffentlichen Aktienrückkaufangebots 542.000 eigene Stammaktien erworben, entsprechend einem Anteil am Grundkapital von rund 6,37 % und am auf die Stammaktien entfallenden Teil des Grundkapitals von rund 8,58 %. Die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG hält nunmehr insgesamt 850.206 eigene Stammaktien, entsprechend einem Anteil am Grundkapital von 10,00 % und am auf die Stammaktien entfallenden Teil des Grundkapitals von rund 13,46 %. Bei einem Kaufpreis je Aktie von 17,80 € betrug das Rückkaufvolumen 9,6 Mio. €.
Im Berichtszeitraum haben keine personellen Veränderungen stattgefunden.
Im Geschäftsjahr 2013 verminderten sich die Umsatzerlöse bedingt durch die Veräußerung des Hotel- und Kurbetriebs in Bad Teinach sowie die konsequente Trennung von nicht rentablen Handelsmarken um 3,4 %. Bereinigt um diese Sonderfaktoren schloss der Absatz und Umsatz im Eigenmarkengeschäft sowohl im Segment Wasser als auch im Segment Saft insgesamt leicht über Vorjahresniveau, bei einer insgesamt deutlichen Steigerung der Marktanteile. Insbesondere die strategischen Hauptmarken Krumbach, Teinacher und Niehoffs Vaihinger konnten allesamt zulegen und ihren Marktanteil zum Teil deutlich ausbauen. Damit wurde die für die A-Marken getroffene Absatzprognose von September 2013 erreicht.
Diese Ergebnisse spiegeln den avisierten ertragsorientierten Ausbau der Marktposition der Konzernmarken wider, was sich auf die nachfolgend dargestellte Konzernertragslage positiv auswirkte:
| Konzernertragslage (in T€) | 2013 | 2012 | Delta |
|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 138.728 | 143.575 | -4.847 |
| Waren- und Materialeinsatz | -64.659 | -70.048 | 5.389 |
| Rohertrag | 74.069 | 73.527 | 542 |
| Personal | -28.278 | -28.923 | 645 |
| Saldo betriebliche Aufwendungen /Erträge | -30.264 | -31.251 | 987 |
| Abschreibungen | -11.861 | -12.523 | 662 |
| Betriebsergebnis | 3.666 | 830 | 2.836 |
| Finanzergebnis | -1.175 | -1.109 | -66 |
| Außerordentlicher Aufwand | -55 | -55 | 0 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | 2.436 | -334 | 2.770 |
| Steueraufwand | -1.016 | -2.565 | 1.549 |
| Konzernjahresergebnis | 1.420 | -2.899 | 4.319 |
| Gewinnvortrag | 1.329 | 14.679 | -13.350 |
| Ausschüttung an Aktionäre | -1.158 | -9.593 | 8.435 |
| Anteile anderer Gesellschafter | -854 | -858 | 4 |
| Konzernbilanzgewinn | 737 | 1.329 | -592 |
Die Umsatzerlöse und der Wareneinsatz im Konzern sanken infolge der dargestellten Veräußerung des Hotel- und Kurbetriebs in Bad Teinach sowie der konsequenten Trennung von nicht rentablen Handelsmarken um 4,9 Mio. € respektive 5,4 Mio. €. Der Rohertrag lag damit im Konzern um 0,5 Mio. € über dem Vorjahrswert. Der durchschnittliche Rohertrag je abgesetztem Liter wurde durch die Portfolioverschiebungen zugunsten der A-Marken deutlich gesteigert.
Der Personalaufwand sank aufgrund einer geringeren Mitarbeiterzahl um 0,6 Mio. €. Gegenüber dem Vorjahr wurde der negative Saldo aus betrieblichen Aufwendungen und Erträgen insbesondere durch gesunkene Verwaltungskosten um insgesamt 1,0 Mio. € abgebaut. Der Saldo aus betrieblichen Aufwendungen und Erträgen beinhaltet im Wesentlichen Aufwendungen für Vertrieb, Marketing, Instandhaltungen für die produzierenden Einheiten, Verwaltungskosten sowie
Kostenerstattungen und neutrale Erträge wie Rückstellungsauflösungen und Gewinne aus Anlagenverkäufen. Die Abschreibungen nahmen infolge der moderaten und auf kurzfristige Amortisation ausgerichteten Investitionspolitik der vergangenen Jahre planmäßig um 0,7 Mio. € ab.
Hirschquelle, das natürliche Heilwasser aus Bad Teinach-Zavelstein unterstützt seit jeher durch seine einzigartige, ausgewogene Kombination wertvoller Mineralien und Spurenelemente eine gesundheitsbewusste und natürliche Lebensweise. Ausgewogene Inhaltsstoffe regen die Verdauung an und sorgen so für ein angenehmes Wohlgefühl. Qualität und Reinheit aus unberührter Natur mit einem hohen Anteil an Hydrogencarbonat und Calcium helfen insbesondere bei körperlicher Anstrengung und wirken Stress entgegen. Hirschquelle, Gesundheit die schmeckt, fein perlend und angenehm erfrischend – für mehr Vitalität und Lebensfreude.
Die Absatz- und Umsatzentwicklung und die dargestellte Kostenentwicklung sowie deren positiven Effekte führten im Geschäftsjahr 2013 zu signifikant verbesserten Ergebniskennzahlen. Das Konzernergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg in 2013 von 13,1 Mio. € im Vorjahr auf 15,3 Mio. €. Das Betriebsergebnis verbesserte sich im Konzern auf 3,7 Mio. € gegenüber 0,8 Mio. € in 2012. Das Finanzergebnis lag im Konzern in etwa auf Vorjahresniveau. Nach dessen Verrechnung ergibt sich ein Ergebnis vor Steuern (EBT) von 2,5 Mio. € gegenüber -0,3 Mio. € im Vorjahr. Der Konzern konnte somit entsprechend der Prognose von September 2013 sein operatives Ergebnis deutlich verbessern.
Der Steueraufwand im Konzernabschluss in Höhe von 1,0 Mio. € beinhaltet nahezu ausschließlich den Verbrauch und die Auflösung aktiver latenter Steuern. Im Geschäftsjahr 2013 wurde ein Konzernjahresüberschuss von 1,4 Mio. € erwirtschaftet (Vorjahr: Konzernjahresfehlbetrag von
2,9 Mio. €). Das positive Konzernergebnis bestätigt die konsequent verfolgte Unternehmensstrategie und die in der abgeschlossenen Restrukturierung durchgeführten Maßnahmen.
Unter Berücksichtigung des nach der Dividendenzahlung verbleibenden Gewinnvortrages (0,2 Mio. €) und der Anteile anderer Gesellschafter am Jahresergebnis verbleibt ein Konzernbilanzgewinn von 0,7 Mio. €.
Das Ergebnis je Stammaktie betrug im Berichtsjahr 0,16 € (2012: -0,38 €) und je Vorzugsaktie 0,24 € (2012: -0,30 €).
Die Ertragslage im Jahresabschluss der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG zeigt zusammengefasst folgende Entwicklung:
| MinAG Jahresabschluss (in T€) | 2013 | 2012 | Delta |
|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 0 | 635 | -635 |
| Waren- und Materialeinsatz | 0 | -593 | 593 |
| Rohertrag | 0 | 42 | -42 |
| Personal | -4.122 | -6.378 | 2.256 |
| Saldo betriebliche Aufwendungen /Erträge | 3.127 | 3.619 | -492 |
| Abschreibungen | -410 | -942 | 532 |
| Betriebsergebnis | -1.405 | -3.659 | 2.254 |
| Beteiligungserträge | 3.285 | 2.799 | 486 |
| Finanzergebnis | 317 | 243 | 74 |
| Abschreibungen auf Finanzanlagen | -352 | 0 | -352 |
| Außerordentlicher Aufwand | -55 | -55 | 0 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | 1.790 | -672 | 2.462 |
| Steueraufwand | 20 | -299 | 319 |
| Jahresergebnis | 1.810 | -971 | 2.781 |
| Gewinnvortrag | 1.926 | 12.490 | -10.564 |
| Ausschüttung an Aktionäre | -1.158 | -9.593 | 8.435 |
| Bilanzgewinn | 2.578 | 1.926 | 652 |
Nachdem in 2012 die Übertragung der vertrieblichen Geschäftstätigkeit auf die operativen Tochtergesellschaften erfolgt war, wurden zu Beginn des Berichtsjahres 2013 auch die personellen Zuordnungen in die betreffenden Gesellschaften vollzogen. Insoweit ergeben sich korrespondierende Veränderungen in den Posten Umsatzerlöse, Wareneinsatz und insbesondere im Personalaufwand. Der positive Saldo aus sonstigen betrieblichen Aufwendungen und Erträgen verminderte sich um 0,5 Mio. €. Dabei sanken die betrieblichen Erträge vornehmlich durch geringere Konzernumlagen an die Tochtergesellschaften um insgesamt 1,1 Mio. €, während sich die betrieblichen Aufwendungen infolge geringerer Verwaltungskosten um 0,6 Mio. € verminderten. Nach Verrechnung des Finanz- und Beteiligungsergebnisses sowie der Steuern ergibt sich ein Jahresüberschuss von 1,8 Mio. € (Vorjahr: Jahresfehlbetrag von 1,0 Mio. €). Unter Berücksichtigung des nach der Dividendenzahlung verbleibenden Gewinnvortrags (0,8 Mio. €) verbleibt ein Bilanzgewinn von 2,6 Mio. €.
Der Konzern umfasst als wesentliche operative Tochtergesellschaften die Mineralbrunnen Teinach GmbH, die Mineralbrunnen Krumbach GmbH sowie die Niehoffs Vaihinger Vertriebs GmbH und die Tucano Holding GmbH einschließlich ihrer Tochtergesellschaften, die der Zwischenholding Mineralbrunnen Überkingen-Teinach Beteiligungs GmbH zugeordnet sind.
Die Mineralbrunnen Teinach GmbH beinhaltet die Marken Teinacher, Hirschquelle, Cilly, afri cola und Bluna. Der Umsatz der Gesellschaft lag in 2013 bei 47,4 Mio. €. Im Berichtsjahr beschäftigte die Gesellschaft im Durchschnitt 127 Mitarbeiter, davon fünf Auszubildende.
Die Mineralbrunnen Krumbach GmbH produziert ein umfassendes Angebot an Mineralwässern und Erfrischungsgetränken. Zum Portfolio der Gesellschaft gehören die im Konzern absatzstärkste Marke Krumbach sowie die Marke Kisslegger. In 2013 verzeichnete die Gesellschaft einen Umsatz in Höhe von 39,2 Mio. €. Im Berichtsjahr beschäftigte die Gesellschaft im Durchschnitt 142 Mitarbeiter, davon zwei Auszubildende.
Die Niehoffs Vaihinger Vertriebs GmbH ist die Vertriebsgesellschaft der Unternehmensgruppe im Fruchtsaftbereich. Seit dem 1. Januar 2013 werden auch die Saftmarken der Tucano Vertriebs-GmbH in der Niehoffs Vaihinger Vertriebs GmbH gebündelt und vertrieben. Das Tochterunternehmen vertreibt folglich neben den Marken Niehoffs Vaihinger, Klindworth, DCide und Cocktail Plant nun auch die Marken Merziger, Lindavia und Schloss Veldenz. Der Umsatz betrug im Berichtsjahr 56,7 Mio. €. Im Jahr 2013 beschäftigte die Niehoffs Vaihinger Vertriebs GmbH im Durchschnitt 37 Mitarbeiter.
Die unmittelbar von der Tucano Holding GmbH gehaltene Lauterecker Fruchtsaft GmbH ist die Produktionsgesellschaft im Fruchtsaftbereich. Der in der Produktionsgesellschaft realisierte Umsatz betrug im Berichtszeitraum 39,6 Mio. €. Im Berichtsjahr beschäftigte die Lauterecker Fruchtsaft GmbH 79 Mitarbeiter, darunter einen Auszubildenden.
Die langfristigen finanziellen Mittel der AG sind in einem Spezialfonds gebündelt. Im Berichtsjahr wurden keine Veräußerungen oder zusätzliche Mittelzuführungen vorgenommen, so dass zum Bilanzstichtag unverändert ein Volumen von 7,6 Mio. € ausgewiesen ist. Auf Basis eines Wertsicherungskonzeptes sind die enthaltenen Wertpapiere in mehreren risikoarmen Anlagekategorien investiert.
Die Gesamtfinanzierung des Konzerns wird über die AG gesteuert, die im Rahmen eines konzerninternen Cash-Poolings den Konzerngesellschaften ausreichend liquide
Mittel zur Verfügung stellt. Neben der Innenfinanzierung aus dem generierten Cashflow stehen ausreichende Kreditlinien zur Verfügung, die im Berichtsjahr nur geringfügig in Anspruch genommen wurden. Im Berichtsjahr stand somit jederzeit ausreichend Liquidität zur Verfügung.
Die Entschuldung von langfristigen Darlehen erfolgte planmäßig. Im Berichtsjahr wurden im Konzern Darlehen im Volumen von 3,0 Mio. € zurückgeführt. Sie valutierten zum Bilanzstichtag mit einem Restbetrag von 2,8 Mio. € und werden zum 31. Dezember 2014 nahezu vollständig zurückgeführt sein.
Im Konzern betrug das Investitionsvolumen insgesamt 4,5 Mio. €. Der Schwerpunkt der Investitionstätigkeit lag auf Investitionen in die Anlagenausstattung und eingesetzten Verpackungsmaterialien der Saft- und Wasserproduktion der operativen Tochtergesellschaften. Die Investitionen wurden aus dem laufenden Cashflow finanziert.
Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit nahm im Konzern gegenüber dem Vorjahr deutlich zu und schloss mit einem Liquiditätsüberschuss von 14,9 Mio. €. Bei den Investitionen wurde ebenfalls ein positiver Cashflow generiert. Dabei wurden die Auszahlungen für Investitionen durch Einzahlungen aus dem Verkauf von nicht betriebsnotwendigen Anlagevermögen überkompensiert.
Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit war durch Sondereffekte geprägt. Im Zusammenhang mit dem Aktienrückkauf (9,6 Mio. €) und einem über den Bilanzstichtag hinaus gewährten Darlehen an einen Mehrheitsaktionär (10,0 Mio. €) wies der Cashflow eine Unterdeckung von insgesamt 25,6 Mio. € aus. Diese Sondereffekte führten zu einer Abnahme des Finanzmittelfonds gegenüber dem Vorjahresstichtag um 10,3 Mio. €. Die Verbindlichkeiten aus Kreditinstituten gliedern sich wie folgt:
| 31.12.2013 | 31.12.2012 | Delta | |
|---|---|---|---|
| Kontokorrentkredite | 12.903 | 3.697 | 9.206 |
| Darlehen | 2.782 | 5.835 | -3.053 |
| 15.685 | 9.532 | 6.153 |
Die Konzernbilanz ist geprägt von einem Rückgang der Bilanzsumme um 8,6 % auf 134,4 Mio. €. Auf der Aktivseite resultierte dies im Wesentlichen aus der Verminderung des Anlagenvermögens in Höhe von 8,7 Mio. €. Neben dem Effekt aus Sachanlagenverkäufen stand den getätigten Investitionen von 4,5 Mio. € ein Abschreibungsvolumen von 12,3 Mio. € gegenüber. Das Vorratsvermögen sank durch geringere Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen verringerten sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 2,5 Mio. €, während die Forderungen gegen verbundene Unternehmen durch die Darlehensgewährung an einen Mehrheitsaktionär um 10,0 Mio. € stichtagsbedingt zunahmen. Die sonstigen Vermögensgegenstände sanken durch Einzahlungen aus Körperschaftsteuerguthaben und Grundstücksveräußerungen sowie durch Saldierungen von Pfandforderungen mit Pfandrückstellungen. Die aktiven latenten Steuern reduzierten sich um 0,7 Mio. €.
Auf der Passivseite verringerte sich das Eigenkapital im Wesentlichen aufgrund des Aktienrückkaufs in Höhe von 9,6 Mio. €. Die Eigenkapitalquote lag zum Jahresende 2013 bei 38,5 %. Korrespondierend mit dem Rückgang der sonstigen Vermögensgegenstände auf der Aktivseite sorgte die Saldierung von Pfandforderungen für niedrigere Rückstellungen. Die Erhöhung der Verbindlichkeiten begründet sich im Wesentlichen stichtagsbedingt aufgrund höherer Kontokorrentverbindlichkeiten infolge der Darlehensgewährung an einen Gesellschafter.
In der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG ist die Bilanzsumme mit 83,2 Mio. € nahezu auf Vorjahresniveau. Auf der Aktivseite sind keine nennenswerten betragsmäßigen Veränderungen in den Summen der Posten Anlage- und Umlaufvermögen hervorzuheben. Auf der Passivseite ging
das Eigenkapital im Wesentlichen durch den Aktienrückkauf um insgesamt 9,0 Mio. € zurück. Die Verbindlichkeiten stiegen durch die stichtagsbedingt höheren Kontokorrentverbindlichkeiten infolge der Darlehensgewährung an einen Mehrheitsaktionär insgesamt um 9,4 Mio. €.
Der Hauptversammlung im Jahr 2014 wird vorgeschlagen, aus dem Bilanzgewinn der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG in Höhe von 2,6 Mio. € eine Dividende von 0,21 € je Stammaktie und von 0,29 € je Vorzugsaktie für das Geschäftsjahr 2013 auszuschütten. Die Ausschüttungssumme der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG wird bei entsprechendem Beschluss durch die Hauptversammlung unter Berücksichtigung der zurzeit durch die Gesellschaft gehaltenen, nicht dividendenberechtigten Anteile 1.781.878,14 € betragen und 795.774,05 € werden auf neue Rechnung vorgetragen.
Der Kurs der Aktie betrug zum 31. Dezember 2013 bei den Stammaktien 15,25 € (31.12.2012: 16,81 €) und bei den Vorzugsaktien 8,00 € (31.12.2012: 8,40 €). Damit verringerte sich die stichtagsbezogene Marktkapitalisierung um 8,6 % auf 113,8 Mio. € (31.12.2012: 124,5 Mio. €).
Der Vorstand der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG hat für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 einen Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen gemäß § 312 AktG aufgestellt. Der Bericht enthält folgende Schlusserklärung:
"Unsere Gesellschaft hat bei den im Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften nach den Umständen, die uns zum Zeitpunkt, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, bekannt waren, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten und ist dadurch nicht benachteiligt worden."
Im Jahresdurchschnitt 2013 beschäftigte der Konzern inklusive Teilzeitbeschäftigten und Aushilfen 478 Mitarbeiter (2012: 504 Mitarbeiter), davon 13 Auszubildende (2012: 17 Auszubildende). Die AG beschäftigte 38 Mitarbeiter (2012: 69 Mitarbeiter), davon 0 Auszubildende (2012: 2 Auszubildende).
Die erhöhte operative Eigenständigkeit der einzelnen Brunnenstandorte und Fruchtsaftbetriebe erfordert eine gezielte, konzernweite Personalentwicklung, damit gemeinsame Standards umgesetzt, Erfahrungen ausgetauscht und so für die Unternehmensentwicklung genutzt werden können.
Zudem ist sich die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG bewusst, wie wichtig die Zusammenarbeit, das Engagement und die Motivation der Menschen im Konzern sind. Eine positive Identifikation der Mitarbeiter mit dem Konzern, den Marken und Produkten sowie den Kollegen wird maßgeblich durch die Führungskräfte beeinflusst. Deshalb wurde als ein wichtiger Baustein der Personalentwicklung im September 2013 ein Weiterbildungsprogramm für Führungskräfte gestartet, das der Erarbeitung und Verankerung einer konkreten ziel- und werteorientierten sowie transparenten Führungskultur dient. Das Programm erstreckt sich über 16 Monate und beinhaltet verschiedene intensive Workshops, an denen Mitarbeiter aus verschiedenen Funktionsbereichen teilnehmen.
Der Konzern arbeitet an einer sich ständig verbessernden, dialogorientierten Unternehmenskultur, fördert den standortübergreifenden Austausch der Mitarbeiter und schafft damit auch eine Basis für die fachliche und soziale Entwicklung der Mitarbeiter. Sowohl die Muttergesellschaft als auch die operativen Tochtergesellschaften sind zertifizierte Ausbildungsbetriebe und investieren nachhaltig in Fortbildungsmöglichkeiten ihrer Belegschaften.
In den Marktsegmenten des Konzerns besteht ein intensiver Preiswettbewerb und damit hoher Margendruck. Daraus ergeben sich zwei Handlungsfelder für Innovationen, die die Unternehmensgruppe konsequent verfolgt:
In einem vom Preiseinstiegssegment geprägten Wettbewerbsumfeld sind permanente Anpassungen hinsichtlich effizienter Prozesse gefragt, um die Kosten weiter zu senken. So konzentrieren sich die eigenen Innovationsaktivitäten auf den Rohstoffeinsatz, die Ressourcenschonung und auf effiziente und flexible Prozessabläufe. Dazu zählen ein optimierter Materialeinsatz und Kostenoptimierungen in Einheit mit effizienten Produktions-, Logistik- und Vertriebsprozessen. Insgesamt zielt die Prozessoptimierung auf eine nachhaltige, wettbewerbsfähige Kostenstruktur und unterstützt so die Ertragssicherung des Konzerns.
Mit klaren Markenprofilen und einer konsequenten Markenpflege verankert die Unternehmensgruppe ihre Produkte nachhaltig im Markt und erzeugt dadurch sowohl für ihre Geschäftspartner als auch für die Unternehmensgruppe ein hohes Ertragspotenzial. Das jeweilige Markenversprechen
und die gehobene Preissetzung bedürfen gleichzeitig einer Rechtfertigung über Qualität, Ausstattung und Werbung. Deshalb konzentriert der Konzern seine Aktivitäten auf die Weiterentwicklung seiner Marken durch ein konsequentes Qualitätsmanagement sowie sinnvolle Sortimentsergänzungen und Gebindeinnovationen, die zur jeweiligen Marke passen und interessante Markt- und Ertragspotenziale versprechen.
Kunden und Konsumenten erwarten von der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG und ihren Tochterunternehmen als Anbieter des sensiblen Naturproduktes Mineralwasser und den darauf basierenden Erfrischungsgetränken und Limonaden die Gewährleistung höchster Qualität. Deshalb setzt der Konzern auf umweltschonende Unternehmensprozesse, die gleichzeitig der Zukunftssicherung und dem Markenschutz dienen. Ein ausgeprägtes Umweltbewusstsein der handelnden Personen, nachhaltiges Wirtschaften und die Schonung der natürlichen Ressourcen sind zentrale Bestandteile der verantwortungsvollen Unternehmenstätigkeit des Konzerns. Im Bereich der Quellenpflege und der Förderung sowie der Abfüllung und Distribution spielen umweltrelevante Standards eine zentrale Rolle. In der Beschaffung bestehen Auswahlkriterien, die sowohl qualitativen als auch ressourcenschonenden Aspekten Rechnung tragen. Gleichzeitig verbessert die Unternehmensgruppe permanent Produkte, Verpackungen und Abläufe hinsichtlich eines energieeffizienten und schonenden Ressourceneinsatzes.
Beleg für das starke ökologische Engagement der Unternehmensgruppe sind Zertifizierungen und Auszeichnungen, die höchste Qualität der Verfahren und Produkte sowie eine einwandfreie Lebensmittelsicherheit garantieren. Dabei wurden sowohl die Mineralbrunnen Teinach GmbH, als auch die Mineralbrunnen Krumbach GmbH und die Lauterecker Fruchtsaft GmbH mit dem International Food Standard nach der neuen IFS Version 6 zertifiziert. Dieses Zertifikat bescheinigt beste Qualität der Verfahren und Produkte auf internationalem Niveau. Die Mineralbrunnen Krumbach GmbH darf für die in Kißlegg abgefüllten Produkte darüber hinaus das staatliche BIO-Siegel vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz führen. Das Siegel bescheinigt, dass die Inhaltsstoffe aus kontrolliert biologischem Anbau sind und ohne Farb- und Konservierungsstoffe hergestellt wurden. Die Mineralbrunnen Teinach GmbH wurde als erster Mineralbrunnen Deutschlands für ihr Energiemanagementsystem nach der ISO 50001 zertifiziert, womit das vorbildliche Umwelt- und Verantwortungsbewusstsein der Gesellschaft am Standort Bad Teinach ausgezeichnet wurde. Damit nimmt die Mineralbrunnen Teinach GmbH eine Vorreiterrolle in der Branche ein und unterstreicht ihre Ambitionen zum nachhaltigen Wirtschaften in der Region. Zudem tragen die Teinacher Direktsaftschorlen als erste Fruchtsaftschorlen das Siegel "Gesicherte Qualität – Baden-Württemberg" vom Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum Baden-Württemberg. Dieses Qualitätszeichen steht für eine besondere Prozessqualität, für Erzeugung und Verarbeitung in Baden-Württemberg und deren Bestätigung durch neutrale Kontrollen.
Ein weiterer fester Bestandteil der Unternehmenspolitik ist das gesellschaftliche Engagement des Konzerns. Die Unternehmensgruppe der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG versteht sich als Teil der Gesellschaft und nimmt ihre soziale Verantwortung in besonderem Maße über die Krumbach Familienstiftung wahr. Das Fundament der Arbeit dieser Stiftung ist die Überzeugung, dass die Unterstützung von Familien eine zukunftsweisende Investition für die Gesellschaft ist. Die Marke Krumbach ist als regionale "Familienmarke" für Mineralwasser und Erfrischungsgetränke positioniert und hat sich zum Ziel gesetzt, insbesondere Kinder und Jugendliche zu fördern und zu unterstützen. Der räumliche Schwerpunkt der Aktivitäten der Krumbach Familienstiftung liegt im Allgäu. Ziel dieser Einrichtung ist die Förderung von lokalen und regionalen Initiativen, die verschiedene Angebote für Familien und Kinder entwickeln und bereitstellen. Da die Stiftung sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen für Spenden offen steht, möchte der Konzern diese Organisation allen Interessierten empfehlen und auch in Zukunft selbst engagiert bleiben (Informationen unter: www.krumbach-familienstiftung.de). Darüber hinaus fördert die Mineralbrunnen
Teinach GmbH Schulen und Kindergärten in der Region, sponsert Sportveranstaltungen und unterstützt Tafel-Veranstaltungen mit Warensponsoring und finanziellen Spenden.
Für ihr hohes soziales und ökologisches Engagement wurden im Berichtszeitraum die Mineralbrunnen Teinach GmbH und die Mineralbrunnen Krumbach GmbH als erste Mineralbrunnen vom Deutschen privaten Institut für Nachhaltigkeit und Ökonomie mit dem Prüfsiegel "Gesicherte Nachhaltigkeit – Investition in die Zukunft" ausgezeichnet. Das Siegel bescheinigt nachhaltiges Unternehmenshandeln in den Bereichen Ökologie, Ökonomie und Sozialkompetenz.
Das konzernweit eingerichtete Risikomanagementsystem wird kontinuierlich weiterentwickelt und an die sich wandelnden rechtlichen und betrieblichen Anforderungen angepasst. Neben der Identifizierung und Überwachung von Risiken werden auch die damit einhergehenden Chancen wahrgenommen.
Das Risikomanagementsystem ist mit anderen Konzernmanagementsystemen, insbesondere mit der Planung und dem monatlichen Reporting sowie der Qualitätssicherung sowohl organisatorisch als auch technologisch vernetzt. Es bedient sich eines internen Kontrollsystems. Damit wird der interdisziplinäre Informationsaustausch sichergestellt und im Rahmen der in den Vorjahren durchgeführten Restrukturierung an die neue Struktur angepasst.
Wie jedes Wirtschaftsunternehmen ist auch der Konzern der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG von einigen gesamtwirtschaftlichen Faktoren abhängig, die sich dem direkten Einflussbereich der Gruppe entziehen. So wirken sich sowohl Konjunkturrisiken als auch die Situation an den Finanzmärkten auf die Konzernentwicklung aus.
Seit ihrer Gründung im Jahr 1938 ist Merziger als eine der bekannten Premium-Fruchtsaftmarken in Deutschland fest verankert in der Region – vor allem im Saarland, in Rheinland-Pfalz, in Luxemburg, im südlichen Nordrhein-Westfalen sowie in Baden-Württemberg. Über 30 leckere und gesunde Fruchtsäfte und Nektare, sowohl im Mehrweg- als auch im Einweggebinde, bietet "Deutschlands feiner Saftladen". Und damit ein erlesenes Sortiment für alle, die Wert auf Geschmack und Genuss sowie auf eine gesunde, ausgewogene Ernährung legen. Beworben werden die Merziger Fruchtsäfte mit der in der Region und weit darüber hinaus bekannten und sympathischen Aussage "Merziger macht herziger!".
Die Lebensmittelbranche wird in den vergangenen Jahren verstärkt von Umweltgruppen ins Visier genommen. Mittels selbst gesetzter Kriterien, die weder wissenschaftlich noch rechtlich untermauert sind, erzeugen diese Gruppen eine Aufmerksamkeit, die sich negativ auf das Konsumverhalten innerhalb einer Produktkategorie auswirken kann. Dies betrifft in der Mineralwasserbranche die natürlichen Inhaltsstoffe (Mineralstoffe etc.) sowie die Zusatzstoffe in Near-Water- und Süßgetränken (z.B. Zuckerersatzstoffe). Es besteht die Gefahr, dass dadurch – unabhängig vom Anbieter – eine gesamte Produktgattung ungerechtfertigt infrage gestellt wird und dies Absatzrückgänge nach sich zieht. Des Weiteren bestehen Risiken hinsichtlich der verwendeten Verpackungsstoffe, die unter umweltpolitischen Aspekten thematisiert werden können. Weitere Risiken bergen die Regelungen zur Verpackungsverordnung. Dies betrifft insbesondere deren Umsetzung und das damit verbundene Clearing (GDB, PETCYCLE).
Die natürliche Ressource Mineralwasser bedarf sowohl hinsichtlich der Qualität als auch der Verfügbarkeit einer permanenten Kontrolle. Mittels eines seit Jahrzehnten weiterentwickelten Quellenmanagements werden die Rahmenbedingungen kontinuierlich beobachtet und entsprechende Aktionsszenarien aktiviert, um die Produktion und Qualitätsstandards sicherzustellen. Innerhalb der Produktionsprozesse hat die Unternehmensgruppe komplexe und hochspezialisierte technische Anlagen im Einsatz. Hier bedarf es höchster Sorgfalt, um Schäden oder Unterbrechungen zu vermeiden. Dazu werden neben dem Einsatz moderner Steuerungstechnik die Anlagen laufend sachgerecht gewartet, instand gesetzt und die zuständigen Mitarbeiter kontinuierlich geschult. Risiken, die aus höherer Gewalt resultieren, können trotz der hohen Sicherheitsstandards nicht gänzlich ausgeschlossen werden.
Natürliches Mineralwasser, das als einziges Lebensmittel in Deutschland einer amtlichen Anerkennung bedarf, muss von ursprünglicher Reinheit sein. Durch die beim Schiefergasabbau eingesetzten toxischen Fracking-Fluide kann bereits das Eindringen geringster Mengen in ein Mineralwasservorkommen dazu führen, dass die amtliche Anerkennung als Mineralwasser verloren geht. Anders als bei Trinkwasser ist eine Aufbereitung zur Entfernung von Schadstoffen bei natürlichem Mineralwasser nicht zulässig. Das Fracking kann so zu einer existenzbedrohenden Gefahr für Mineralbrunnenunternehmen werden. Die Quellen des Konzerns sind auf Grund ihrer geographischen Lage zwar nicht von eventuellen Frackingmaßnahmen direkt betroffen, trotzdem unterstützt der Konzern den VDM in seinem Bestreben, ein gesetzliches Verbot von Fracking zu erwirken.
Die Herstellung von Mineralwasserprodukten mit Geschmack und Zusatznutzen sowie die Fruchtsaftvarianten erfordern bei der Risikobetrachtung eine besondere Aufmerksamkeit. Die Qualitätssicherung nimmt durch die Bedeutung der Rohstoffe für die Produktqualität bereits bei der Beschaffung eine wichtige Rolle ein. Neben vorab erfolgten Lieferantenaudits werden die eingesetzten Aromen, Inhaltsstoffe und Verpackungsmaterialien sowohl beim Lieferanten als auch während der Produktion einer umfangreichen Qualitätskontrolle unterzogen. Insgesamt steht der Beschaffungsmarkt unter ständiger Beobachtung, wobei langfristige Liefervereinbarungen angestrebt werden. Gleichzeitig sind alle Produktionsstandorte gemäß International Food Standard (IFS) zertifiziert und werden in jährlichem Turnus auditiert. Diese Norm enthält zusätzlich die Grundsätze einer guten Herstellungspraxis (Reinigung, Desinfektion, Schädlingsbekämpfung, Wartung, Instandhaltung und Schulung), eine Gefährdungsanalyse sowie kritische Lenkungspunkte. Dieses vorbeugende System unterstreicht die Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz von Lebensmitteln und Verbrauchern. Dennoch ist nicht vollständig auszuschließen, dass es zu Produktfehlern, die einen Produktrückruf notwendig machen, kommen könnte. Eine detaillierte Kennzeichnung macht einzelne Chargen identifizierbar, ordnet relevante Chargen den entsprechenden Lieferanten zu und stellt die Produktverfolgbarkeit sicher. Somit sind die Produktwege kontrollierbar und mögliche Schäden werden begrenzt.
Im Leergutmanagement werden kundenspezifische Salden geführt. Zudem wird die Leergutrückführung zeitnah in den Systemen aktualisiert. Damit stellt der Konzern sicher, dass die Pfandvergütung sachgerecht und wirtschaftlich adäquat zugeordnet wird, keine Leergutengpässe entstehen und die Lieferfähigkeit gesichert bleibt.
Insgesamt begegnet der Konzern negativen wirtschaftlichen Auswirkungen aus operativen Risiken unter anderem mit dem Abschluss eines adäquaten und wirtschaftlich angemessenen Versicherungsschutzes.
Die Unternehmensgruppe setzt moderne Informations- und Kommunikationstechnologien ein, um die Produktions- und Geschäftsprozesse effizient und kostengünstig zu gestalten. Die komplexen Produktionsprozesse der Abfüllanlagen werden mit hochmoderner Leittechnik gesteuert. Die Unternehmensgrundsätze zur Sicherheit in der Informations- und Kommunikationstechnologie regeln verbindlich die Nutzung der Informations- und Kommunikationssysteme unter dem Gesichtspunkt der IT- und Datensicherheit. Hohe Sicherheitsstandards, moderne Technologie und qualifizierte Mitarbeiter tragen dazu bei, IT-Risiken zu minimieren. Zudem hält der Konzern eine Beteiligung an der Karlsberg Service GmbH, Homburg (Saarpfalz), die für die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG und deren Tochterunternehmen unter anderem ITgestützte Verwaltungstätigkeiten übernimmt. Darüber hinaus versucht der Konzern, sich bei allen von externen Dienstleistern erbrachten Leistungen gegen solche Risiken vertraglich abzusichern.
Im Rahmen des unternehmerischen Handelns ist die Unternehmensgruppe rechtlichen Risiken ausgesetzt und kann in gerichtliche Auseinandersetzungen und Schiedsverfahren involviert werden. Rechtliche Risiken ergeben sich aus gesellschaftsrechtlichen Veränderungen, etwa aus der Veräußerung von Gesellschaften und im Zusammenhang mit dem Abschluss von Unternehmensverträgen. Darüber hinaus bestehen Risiken aus Rechtsstreitigkeiten im operativen Geschäft, insbesondere in den Bereichen Vertrags-, Steuer-, Arbeits- oder Produkthaftungsrecht. Zunehmend wird der Konzern mit
dem Lebensmittelrecht und den rechtlichen Konsequenzen europäischer Richtlinien zu gesundheitsbezogenen Wirkungsversprechen ("Health Claims") und der Darstellung von Nährwertangaben konfrontiert.
Soweit erforderlich, wird in adäquatem Umfang bilanzielle Risikovorsorge gebildet. Die Unternehmensgruppe erwartet, dass die bestehenden Risiken keine wesentlichen negativen Auswirkungen auf die Finanz-, Vermögens- und Ertragslage haben werden.
Trotz der anhaltenden, schwierigen Wettbewerbssituation ist es angesichts der gesellschaftspolitischen Stimmung möglich, dass der Druck auf die Tarifparteien zunimmt. Daraus können höhere Tarifabschlüsse resultieren, die zu einem höheren Personalaufwand führen können, als die Planungen bislang vorsehen.
Die Unternehmensgruppe ist in den Bereichen Beschaffung, Produktion und Absatz Marktpreisänderungsrisiken ausgesetzt. Eines der wesentlichen Kostenziele ist es, Risiken aus den Preisschwankungen bei Rohstoffen und Energie durch langfristige Liefervereinbarungen möglichst zu verringern. Dazu können u. a. Rahmenvereinbarungen genutzt werden, die genügend Flexibilität bei Mengenänderungen ermöglichen. Zudem werden laufend die Bestellpositionen im Hinblick auf Synergiepotenziale überprüft, um zusätzliche Einsparungen nutzen zu können. Darüber hinaus werden im Konzern über Devisenkurssicherungsinstrumente die Wechselkursrisiken minimiert.
Die Absatz- und Umsatzentwicklung wird im Jahresverlauf erheblich von der Witterung beeinflusst. Um auch in möglichen Nachfragespitzen die Lieferfähigkeit sicherzustellen, sind in der Produktionsplanung vorsorglich flexible Produktionsstrukturen und Personaleinsatzpläne implementiert. Risiken bestehen zudem beim generellen Konsumklima und der daraus
resultierenden Preissensibilität der Verbraucher. Hier kann es zu weiteren Nachfrageverschiebungen kommen. Ursache ist der anhaltende Preiswettbewerb im Markt. Wie das Thema Biolebensmittel deutlich macht, erweitert das Preiseinstiegssegment kontinuierlich seine Mengen- und Preisorientierung um den Faktor Produktmehrwert. Der Konzern begegnet diesen Aktivitäten mit gezielten Marketingmaßnahmen, um die Differenzierung und den Produktmehrwert zu dokumentieren und den emotionalen Markenwert weiter zu steigern. Besonders die Hinwendung der Verbraucher zu regionalen Produkten bietet hier Möglichkeiten zur Differenzierung.
Für die Wertpapiere des Finanzanlagevermögens hat sich ein Vermögens-Management unter Einbeziehung eines Wertsicherungskonzepts, das Sicherheit und Renditeerwartung in Einklang bringt, bewährt. Eine weitere Risikodiversifikation und Risikoreduktion wird durch die Berücksichtigung diversifizierter Vermögens-Klassen erreicht. Für das Spezialfondsvermögen wird der Value-at-Risk berechnet. Bei der Auswahl der Titel wird unverändert auf eine hohe Marktgängigkeit, eine gute Bonität und konservative Risikoparameter geachtet. Die Abstimmung erfolgt über Beratungen im Anlageausschuss sowie auf Basis eines monatlichen Reportings.
Ausfallrisiken für den Forderungsbestand werden reduziert, indem die Bonität und das Zahlungsverhalten der Kunden laufend überwacht und entsprechende Kreditlimits festgelegt werden.
Das Geschäft des Konzerns ist Zins-, Kredit- und Preisrisiken ausgesetzt. Währungsrisiken bestehen beim internationalen Einkauf von Saftkonzentrat für die Herstellung von Fruchtsaftvarianten. Diesen Risiken werden durch Kurssicherungen Rechnung getragen.
Liquiditätsrisiken sind aus heutiger Sicht nicht erkennbar. Der Konzern verfügt über ausreichende Kreditlinien. Eventuelle Liquiditätsschwankungen werden bereits frühzeitig durch
permanente Analysen auf Abweichungen von der jährlichen Finanzplanung identifiziert. Die im Finanzierungsmarkt allgemein festzustellende Einengung der Handlungsspielräume beobachtet die Unternehmensgruppe aufmerksam und leitet daraus langfristige Finanzierungsstrategien ab. Zinsänderungsrisiken werden teilweise durch derivative Finanzinstrumente (Zinsswaps) minimiert.
Die Pensionsverpflichtungen werden anhand von versicherungsmathematischen Bewertungen ermittelt. Die versicherungsmathematische Bewertung umfasst u.a. Annahmen über Abzinsungssätze sowie künftige Lohn-, Gehalts- und Rentensteigerungen. Entsprechend der langfristigen Ausrichtung dieser Pläne unterliegen solche Schätzungen wesentlichen Unsicherheiten.
Der überwiegende Teil der Versorgungsverpflichtungen betrifft die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG, die Mineralbrunnen Teinach GmbH, die Mineralbrunnen Krumbach GmbH, die Tucano Vertriebs-GmbH, die Merziger Fruchtgetränke GmbH und zu kleineren Teilen die Lauterecker Fruchtsaft GmbH und die KAMPOS Vertriebs GmbH.
Im Geschäftsjahr 2013 hat sich der Konzern der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG angesichts der schwierigen Rahmenbedingungen im Markt gut behauptet. Allerdings hat sich in den letzten Jahren das Risikopotenzial aufgrund der sich immer schneller verändernden Marktbedingungen tendenziell erhöht. Bestandsgefährdende Risiken traten 2013 weder aus Einzelrisiken noch aus der Gesamtrisikoposition des Konzerns auf.
Die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG hat mit Wirkung zum 1. April 2014 das Bad Hotel Bad Überkingen per Asset Deal an die Unternehmensgruppe der IQ4YOU GmbH, Bad Überkingen, veräußert. Zusammen mit dem Verkauf des Hotel- und Kurbetriebs in Bad Teinach im Jahr 2012 hat die Gesellschaft sich nun vollständig von ihren Hotelaktivitäten getrennt und damit ihr strategisches Ziel erreicht, sich ausschließlich auf ihr Kerngeschäft im alkoholfreien Getränkemarkt zu konzentrieren.
Der Aufsichtsrat der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG ist bislang gemäß den Vorgaben des Drittelbeteiligungsgesetzes zu einem Drittel mit Arbeitnehmervertretern besetzt. Seit dem Beginn des Geschäftsjahres 2014 sind die Voraussetzungen des Drittelbeteiligungsgesetzes nicht mehr gegeben. Vor diesem Hintergrund hat der Vorstand der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG am 8. Januar 2014 das Statusverfahren gemäß § 97 Abs. 1 AktG eingeleitet, das innerhalb einer Monatsfrist ohne Anrufung des gemäß § 98 Abs. 1 AktG zuständigen Gerichts geendet ist. In der Folge wird anlässlich der ordentlichen Hauptversammlung 2014 der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG ein neuer Aufsichtsrat entsprechend den gesetzlichen und satzungsmäßigen Vorgaben gewählt werden.
Weitere wesentliche Ereignisse sind nach Ablauf des Geschäftsjahres 2013 nicht eingetreten.
Der folgende Chancen- und Prognosebericht behandelt die erwartete qualitative Entwicklung des Konzerns und des unternehmerischen Umfelds im laufenden Jahr. Dabei werden auch die Chancen aufgezeigt, die sich für die Unternehmensgruppe ergeben können. Unter Chancen der zukünftigen Entwicklung des Konzerns und der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG werden kurzfristige positive Möglichkeiten verstanden, die unter bestimmten Voraussetzungen für realisierbar gehalten werden.
Für die gesamte Getränkebranche und damit auch für den Konzern der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG bestehen kontinuierliche Planungsunsicherheiten. So können bei einer unerwartet schwächeren konjunkturellen Entwicklung Marktverschiebungen von Hersteller- zu Handelsmarken erfolgen und die Preisaktivitäten im Markt zunehmen. Generell sind die Wechselwirkungen zwischen allgemeiner Wirtschaftslage und Konsumentenverhalten nicht vollständig vorhersehbar. Hinzukommt das Wetter, das einen nicht zu kalkulierenden, aber nachweislich maßgeblichen Faktor für die Getränkeindustrie darstellt. Zur ausführlichen Darstellung der Risiken wird im Wesentlichen auf den Risikobericht verwiesen.
Der Konzern der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG wurde in den vergangenen Jahren einem konsequenten Umbau unterzogen, bei dem die Organisations-, Prozess- und Kostenstrukturen den Markterfordernissen angepasst wurden. Diese Maßnahmen führten sukzessive zu einer effizienten Unternehmensstruktur mit einem fokussierten, marktgerechten Produkt- und Markenangebot. Ein qualitativ hochwertiges Produktprogramm, umfassende Rationalisierungen in allen Konzernunternehmen und schnellere Entscheidungswege versetzen die Unternehmensgruppe in die Lage, ertragsorientierte Wachstumschancen zu nutzen. Die Kernmarken sind bei den Konsumenten gut verankert und bieten den Geschäftspartnern interessante Margen. Die etablierten Regionalmarken und die nationalen Spezialitäten unterliegen dabei einer klaren Markenführung, um sich im Verdrängungswettbewerb maßgeblich durchzusetzen.
Das Thema Regionalität hat im Getränkemarkt einen hohen Stellenwert und wird sich noch weiter verstärken. Dank starker Marken im Wasser-, Erfrischungsgetränke- und Saftbereich sowie der regionalen Ausrichtung ergeben sich deshalb weitere Wachstumspotenziale für den Konzern. Die in einigen Regionen bestehende Marktführerschaft soll kontinuierlich und ertragsorientiert ausgebaut und auch auf angrenzende Regionen ausgedehnt werden. Als kompetenter Systempartner für Handel und Gastronomie ergeben sich ebenfalls noch nicht genutzte Wachstumspotenziale. Die strategische Fokussierung liegt regional auf den Kernmärkten in Süddeutschland und national auf dem Gastronomiemarkt.
Auf allen Ebenen werden die Chancen, die sich dem Konzern für das Geschäft bieten, bewertet und genutzt. Die am Markt tätigen Konzernunternehmen beobachten die Trends und Entwicklungen in ihren Produktfeldern und identifizieren operative Chancen. Übersteigt der wahrscheinliche Erfolg die mit der Umsetzung verbundenen Kosten, realisiert das Unternehmen das Vorhaben, sofern es in die übergeordnete Strategie des Konzerns passt. Dafür wurde eine dezentrale Aufbauorganisation mit eigenständigen operativen Unternehmen etabliert, die sich durch schlanke Strukturen und effiziente Abläufe auszeichnet. Zu den Aufgaben der operativen Unternehmen gehört auch, operative Chancen auf den Märkten wahrzunehmen, in denen sie tätig sind. Eine eigenständige Marketingund Vermarktungsstrategie stärkt den regionalen Bezug der Marken und ihrer Produkte weiter und trägt den Bedürfnissen der Geschäftspartner stärker Rechnung. Die Konzernebene setzt hierfür den strategischen Rahmen, sichert die Finanzierung und Liquidität und konzentriert sich auf die Steuerung und Führung der operativen Unternehmenseinheiten. Projektverantwortliche mit Marktverantwortung, Geschäftsführer und Vorstand steuern gemeinsam das Chancenmanagementsystem, das gezielt aussichtsreiche Marktänderungen und Produkttrends identifiziert und erschließt.
Mit der dezentralen Vertriebsstruktur wurden kurze Entscheidungswege und schlanke, auf Regionalmärkte ausgerichtete Strukturen etabliert, die die Leistungsfähigkeit der als eigenständige Gesellschaften geführten Geschäftseinheiten Krumbach, Teinacher, Niehoffs Vaihinger und Tucano verbessern. Zum anderen wurde mit der zum 1. Januar 2013 umgesetzten Integration der Tucano Vertriebs-GmbH in die Niehoffs Vaihinger Vertriebs GmbH eine schlagkräftige und effiziente Vertriebsorganisation geschaffen, mit der überregional der Getränkefachgroßhandel, die Gastronomie und Hotellerie sowie die Getränkeabholmärkte bedient werden.
Mineral- und Heilwasser
Die regionalen Kernmarken des Konzerns sind in ihren Regionalmärkten fest verankert und bieten den Partnern in Gastronomie und Handel eine attraktive Marge. Um die Preise der gehobenen Mineral- und Heilwassermarken auch in Zukunft durchzusetzen, bedient sich die Unternehmensgruppe einer klaren Markenführung und einer Fokussierung auf die ertragsstarken Produkte im jeweiligen Sortiment. Neben der wertorientierten Positionierung trägt die regionale Verankerung der Marken zum Erfolg bei.
Erfolgreiche Marken zeichnen sich durch einen hohen Bekanntheitsgrad und eine starke Emotionalisierung aus. Mit den eigenen Marken erfüllt der Konzern diesen Anspruch und verknüpft seine Produkte mit aktuellen Lifestyle-Trends und den jeweiligen Lebenswelten der Konsumenten. Umso wichtiger ist es, den Markenaufbau durch gezielten Distributionsausbau und ein aktives Warengeschäft zu festigen.
Im Fruchtsaftsegment schätzen die Konsumenten die hohe Qualität und Produktvielfalt des Markenportfolios des Konzerns. Marktchancen ergeben sich aus dem wachsenden Bedürfnis der Konsumenten nach Gesundheit und mildem Genuss. Auf Basis von qualitäts- und wertorientierten Positionierungen kann die Gruppe in diesem Zielmarkt ihren Marktanteil weiter ausbauen. Vor allem durch den eigenständig am Markt operierenden Gastronomievertrieb ergibt sich zusätzliches Potenzial, im wichtigen Segment der Hotellerie und Gastronomie auf nationaler und internationaler Ebene neue Ertragspotenziale zu erschließen.
In 2014 wird die globale Wirtschaft nach Einschätzung der Weltbank wieder nachhaltig an Schwung gewinnen. Auch in der Eurozone stehen nach jahrelanger Krise die Zeichen auf Erholung. Die Wirtschaft im Euroraum soll in 2014 um 1,1 % wachsen. Für Deutschland geht die Bundesbank derzeit von einem Wachstum von 1,7 % aus. Im Einzelhandel prognostiziert der Handelsverband Deutschland (HDE) ein Umsatzplus von 1,5 % zum Vorjahr. Einer der Wachstumstreiber ist dabei der Lebensmittelhandel. Trotz der derzeit positiven Rahmenbedingungen für den Konsum in Deutschland, sieht der Branchenverband auch Risiken. Vor allem die steigenden Strompreise erhöhen bei den Unternehmen die Produktionskosten und senken gleichzeitig die Kaufkraft der Konsumenten. Dennoch blickt die Getränkebranche derzeit überwiegend positiv auf das laufende Jahr. Nach einer Umfrage der Fachmagazine "Getränke Zeitung" und "INSIDE"erwarten 65 % der Getränkehersteller sowie 59 % der Getränkehändler in 2014 eine bessere Entwicklung als im vergangenen Jahr. Auch der Verband Deutscher Mineralbrunnen geht von einer stabilen bis leicht steigenden Nachfrage aus. Im Saftmarkt ist aus Sicht des Verbands der deutschen Fruchtsaft-Industrie e.V. jedoch von gleichbleibend schwierigen Marktbedingungen auszugehen, wobei nach Meinung der Branchenvertreter die qualitativ hochwertigen und damit teureren Direktsäfte in der Konsumentengunst weiter steigen werden.
Im eigenen Konzern werden die in der Vergangenheit neu gestalteten Prozesse und Strukturen kontinuierlich überprüft und weiter optimiert. Die Unternehmensgruppe wird deshalb mit weiteren Prozessoptimierungen und deren Feinjustierung in den einzelnen Betrieben und Gesellschaften noch vorhandene Potenziale ausschöpfen und nachhaltige Ergebnisverbesserungen herbeiführen. Zudem wird die Zahl der Beteiligungen im Zuge von Verschmelzungen bestehender Konzerngesellschaften verringert und die Struktur damit weiter verschlankt. Ziel ist ein nachhaltiges Ertragswachstum im Marktsegment für qualitativ hochwertige, alkoholfreie Premiumgetränke. Dieses Wachstum soll vor allem organisch, in Einzelfällen auch anorganisch erfolgen.
Für die Brunnenbetriebe (Mineralwasser und Erfrischungsgetränke) wird von einer leicht positiven Absatz- und Umsatzentwicklung ausgegangen. Im Saftbetrieb (Fruchtsäfte und Fruchtnektare) ist im laufenden Jahr eine weitere Stabilisierung des Markensegments zu erwarten. Die Konsumenten suchen verstärkt nach Produkten aus der Heimat, auf deren Qualität sie vertrauen und auf die sie sich verlassen können. Über gute Produktkonzepte und die richtige Ansprache mit
regionalem Bezug und Nachhaltigkeit hat die Unternehmensgruppe als Markenanbieter aus der Region die Chance, deutlich zu profitieren und weitere Marktanteile hinzuzugewinnen.
Die im März 2013 getroffene Prognose der Verbesserung des operativen Ergebnisses für das Berichtsjahr ist durch den vorliegenden Jahres- und Konzernabschluss bestätigt.
Für das Geschäftsjahr 2014 rechnet der Vorstand der Gesellschaft mit einer leicht positiven Absatz- und Umsatzentwicklung der Eigenmarken. Viele der getroffenen Maßnahmen der Vergangenheit werden sich im laufenden Jahr sowohl kostenals auch umsatzseitig positiv auswirken. Insgesamt wird für den Jahres- und Konzernabschluss 2014 ein kontinuierlicher Anstieg, entsprechend den Vorjahresentwicklungen, beim EBIT und EBITDA prognostiziert. Die Finanzierung und Liquidität des Konzerns stehen auch im Geschäftsjahr 2014 auf einer gesicherten Basis. Durch die finanziellen Eigenmittel und die bestehenden Kreditlinien ist es zudem möglich, wirtschaftlich attraktive Handlungsoptionen umzusetzen und weitere Marktpotenziale zu erschließen.
Bad Überkingen, den 12. März 2014
Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG
Michael Bartholl Der Vorstand
Seit über 80 Jahren ist afri das etwas andere koffeinhaltige Erfrischungsgetränk: Sinnlich und anregend. Führend im Geschmack. Außergewöhnlich im Design. Die kultige Cola setzt Impulse und liegt voll im Trend. Die vielleicht schönste Flasche der Welt wurde bereits 1962 von Professor Jupp Ernst kreiert. Die charakteristische Palme auf der unverwechselbaren Taillenflasche ist aus angesagten Clubs, Bars und Lounges nicht mehr wegzudenken. Auch in PET bleibt sich afri treu und beweist dabei, dass sich Design und praktische Handhabung nicht ausschließen.
| AKTIVA | 31.12.2013 € |
31.12.2012 € |
|---|---|---|
| A. Anlagevermögen | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| 1. Entgeltlich erworbene Belieferungs- und andere Rechte | 13.766.313,80 | 16.910.822,25 |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 0,00 | 0,00 |
| 13.766.313,80 | 16.910.822,25 | |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke und Bauten | 20.367.676,33 | 22.451.583,89 |
| 2. Quellen und Quellenanlagen | 1.033.791,29 | 292.079,29 |
| 3. Technische Anlagen und Maschinen | 13.166.154,77 | 15.596.946,70 |
| 4. Betriebs- und Geschäftsausstattung | 4.370.244,26 | 5.078.905,92 |
| 5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 682.842,35 | 1.282.149,90 |
| 39.620.709,00 | 44.701.665,70 | |
| III. Finanzanlagen | ||
| 1. Beteiligungen | ||
| a) an assoziierten Unternehmen | 3.192.625,58 | 3.590.174,40 |
| b) sonstige | 35.825,84 | 35.825,84 |
| 2. Wertpapiere des Anlagevermögens | 7.576.884,04 | 7.576.884,04 |
| 3. Sonstige Ausleihungen und Genossenschaftsanteile | 560.927,64 | 589.666,95 |
| 11.366.263,10 | 11.792.551,23 | |
| 64.753.285,90 | 73.405.039,18 | |
| B. Umlaufvermögen | ||
| I. Vorräte | ||
| 1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 8.678.861,53 | 9.474.901,39 |
| 2. Unfertige Erzeugnisse | 2.536.717,41 | 2.474.641,30 |
| 3. Fertige Erzeugnisse und Waren | 4.553.291,15 | 4.848.543,90 |
| 15.768.870,09 | 16.798.086,59 | |
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | ||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 19.635.692,80 | 22.168.793,29 |
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 10.178.257,30 | 152.061,80 |
| 3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 226.800,42 | 226.800,42 |
| 4. Forderungen gegen Gesellschafter | 48,51 | 0,00 |
| 5. Sonstige Vermögensgegenstände | 12.986.442,87 | 21.854.640,54 |
| 43.027.241,90 | 44.402.296,05 | |
| III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten | 1.845.888,13 | 2.902.692,54 |
| 60.642.000,12 | 64.103.075,18 | |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 269.373,05 | 170.536,99 |
| D. Aktive latente Steuern | 8.720.762,85 | 9.384.395,19 |
| 134.385.421,92 | 147.063.046,54 |
| PASSIVA | 31.12.2013 € |
31.12.2012 € |
|
|---|---|---|---|
| A. Eigenkapital | |||
| I. Gezeichnetes Kapital | |||
| 1. Stammaktien | 16.627.742,97 | 16.627.742,97 | |
| ./. Eigene Anteile | 2.238.745,60 | 811.561,93 | |
| 2. Vorzugsaktien | 5.759.713,03 | 5.759.713,03 | |
| ./. Eigene Anteile | 0,00 | 0,00 | |
| 20.148.710,40 | 21.575.894,07 | ||
| II. Kapitalrücklage | 21.415.429,65 | 29.635.845,98 | |
| III. Gewinnrücklagen | |||
| 1. Gesetzliche Rücklage | 915.710,47 | 915.710,47 | |
| 2. Andere Gewinnrücklagen | 3.127.000,00 | 3.127.000,00 | |
| 4.042.710,47 | 4.042.710,47 | ||
| IV. Konzernbilanzgewinn (+)/ Konzernbilanzverlust (-) | 736.979,95 | 1.329.021,53 | |
| V. Anteile anderer Gesellschafter | 5.449.275,00 | 6.357.487,50 | |
| 51.793.105,47 | 62.940.959,55 | ||
| B. Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung | 605.475,00 | 706.387,50 | |
| C. Sonderposten für Investitionszuschüsse | 217.223,03 | 238.469,33 | |
| D. Rückstellungen | |||
| 1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 13.643.576,00 | 13.473.323,00 | |
| 2. Steuerrückstellungen | 29.687,00 | 403.865,00 | |
| 3. Sonstige Rückstellungen | 35.019.777,35 | 37.700.219,01 | |
| 48.693.040,35 | 51.577.407,01 | ||
| E. | Verbindlichkeiten | ||
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 15.684.674,38 | 9.532.133,41 | |
| 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 14.074.853,97 | 16.044.677,38 | |
| 3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 226.282,14 | 678.080,25 | |
| 4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern | 0,00 | 5.191,34 | |
| 5. Sonstige Verbindlichkeiten | 2.245.517,58 | 4.353.615,77 | |
| 32.231.328,07 | 30.613.698,15 | ||
| F. | Passive latente Steuern | 845.250,00 | 986.125,00 |
| 2013 € |
2012 € |
||
|---|---|---|---|
| 1. | Umsatzerlöse | 138.727.743,58 | 143.574.746,38 |
| 2. | Erhöhung (+) / Verminderung (-) des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen | -176.463,18 | -16.249,75 |
| 138.551.280,40 | 143.558.496,63 | ||
| 3. | Sonstige betriebliche Erträge | 10.764.259,61 | 10.711.397,69 |
| 4. | Materialaufwand | ||
| a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren | 52.277.273,27 | 45.594.087,35 | |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | 12.204.870,33 | 24.437.887,02 | |
| 5. | Personalaufwand | ||
| a) Löhne und Gehälter | 23.365.740,85 | 23.424.906,75 | |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung - davon für Altersversorgung € 792.275,33 (Vj. € 1.178.668,16) |
4.912.144,81 | 5.498.210,56 | |
| 6. | Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | 11.861.079,52 | 12.523.042,52 |
| 7. | Sonstige betriebliche Aufwendungen | 41.028.609,49 | 41.961.885,65 |
| 145.649.718,27 | 153.440.019,85 | ||
| 8. | Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens | 138.937,13 | 80.958,04 |
| 9. | Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 570.367,04 | 755.503,07 |
| 10. Abschreibungen auf Finanzanlagen | 0,00 | 7.000,00 | |
| 11. Aufwendungen aus assozierten Unternehmen | 170.748,40 | 170.748,40 | |
| 12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 1.713.715,40 | 1.767.747,34 | |
| -1.175.159,63 | -1.109.034,63 | ||
| 13. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 2.490.662,11 | -279.160,16 | |
| 14. Außerordentliches Ergebnis - davon Aufwendungen aus der Anwendung der Art. 66 und 67 Abs. 1 bis 5 EGHGB (Übergangsvorschriften zum BilMoG) € 54.911,00 (Vj. € 54.911,00) |
-54.911,00 | -54.911,00 | |
| 15. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 752.212,66 | 2.112.934,75 | |
| 16. Sonstige Steuern | 263.661,87 | 451.816,65 | |
| 17. Jahresüberschuss (+) / Jahresfehlbetrag (-) | 1.419.876,58 | -2.898.822,56 | |
| 18. Gewinnvortrag (+) / Verlustvortrag (-) | 170.770,25 | 5.086.750,82 | |
| 19. Anteile anderer Gesellschafter am Jahresergebnis | 853.666,88 | 858.906,73 | |
| 20. Konzernbilanzgewinn (+) / Konzernbilanzverlust (-) | 736.979,95 | 1.329.021,53 |
| 2013 € |
2012 € |
|
|---|---|---|
| 1. Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | ||
| Periodenergebnis (einschließlich Ergebnisanteilen von Minderheitsgesellschaftern) | ||
| vor außerordentlichen Posten | 1.474.787,58 | -2.843.911,56 |
| Abschreibungen / Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens | 12.258.628,34 | 12.927.591,34 |
| Veränderungen der Rückstellungen | -2.939.277,66 | -6.042.459,10 |
| Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen / Erträge | 400.598,54 | 1.722.236,78 |
| Gewinn (-) / Verlust (+) aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens | -4.331.956,64 | 188.318,04 |
| Veränderung der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva | 12.841.709,59 | 337.089,75 |
| Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva (ohne Rückstellungen) |
-4.801.394,54 | 624.374,01 |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | 14.903.095,21 | 6.913.239,26 |
| 2. Cashflow aus Investitionstätigkeit | ||
| Einzahlungen aus Abgängen von finanziellen Vermögenswerten | 33.739,31 | 7.012.525,64 |
| Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens | 4.610.852,66 | 2.420.268,00 |
| Auszahlungen für Investitionen in Gegenstände des immateriellen Anlagevermögens | 0,00 | -330,00 |
| Auszahlungen für Investitionen in Gegenstände des Sachanlagevermögens | -4.189.253,40 | -4.154.455,64 |
| Auszahlungen für Investitionen in Finanzanlagen | 0,00 | -21.711,91 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | 455.338,57 | 5.256.296,09 |
| 3. Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | ||
| Auszahlungen an Unternehmenseigner und Minderheitsgesellschafter | -2.920.179,16 | -11.349.826,64 |
| Auszahlungen für den Erwerb eigener Anteile | -9.647.600,00 | 0,00 |
| Auszahlungen für Darlehen an Mehrheitsaktionär | -10.000.000,00 | 0,00 |
| Auszahlungen aus der Tilgung von Finanzschulden | -3.053.463,81 | -4.849.073,21 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | -25.621.242,97 | -16.198.899,85 |
| 4. Finanzmittelfonds am Ende der Periode | ||
| Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds (Zwischensumme 1. - 3.) |
-10.262.809,19 | -4.029.364,50 |
| Finanzmittelfond am 01. Januar | -794.044,18 | 3.235.320,32 |
| Finanzmittelfond am 31. Dezember | -11.056.853,37 | -794.044,18 |
| 5. Zusammensetzung des Finanzmittelfonds | ||
| Liquide Mittel | 1.845.888,13 | 2.902.692,54 |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | -12.902.741,50 | -3.696.736,72 |
| Finanzmittelbestand am 31. Dezember | -11.056.853,37 | -794.044,18 |
| Mutterunternehmen | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Gezeichnetes Kapital | Kapitalrücklage | Erwirtschaftetes Konzern eigenkapital |
||||
| Stammaktien | Vorzugsaktien | |||||
| € | € | € | € | |||
| 31.12.2011 | 15.816.181,04 | 5.759.713,03 | 29.635.845,98 | 18.722.176,17 | ||
| Gezahlte Dividenden | 0,00 | 0,00 | 0,00 | -9.592.714,88 | ||
| Ausschüttung an Minderheitsgesellschafter | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | ||
| 0,00 | 0,00 | 0,00 | -9.592.714,88 | |||
| Konzern-Jahresüberschuss/-fehlbetrag | 0,00 | 0,00 | 0,00 | -3.757.729,29 | ||
| Konzerngesamtergebnis | 0,00 | 0,00 | 0,00 | -3.757.729,29 | ||
| 31.12.2012 | 15.816.181,04 | 5.759.713,03 | 29.635.845,98 | 5.371.732,00 | ||
| Erwerb eigener Anteile | -1.427.183,67 | 0,00 | -8.220.416,33 | 0,00 | ||
| Gezahlte Dividenden | 0,00 | 0,00 | 0,00 | -1.158.251,28 | ||
| Ausschüttung an Minderheitsgesellschafter | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | ||
| -1.427.183,67 | 0,00 | -8.220.416,33 | -1.158.251,28 | |||
| Konzern-Jahresüberschuss/-fehlbetrag | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 566.209,70 | ||
| Konzerngesamtergebnis | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 566.209,70 | ||
| 31.12.2013 | 14.388.997,37 | 5.759.713,03 | 21.415.429,65 | 4.779.690,42 |
| Konzern eigenkapital |
Minderheitsgesellschafter | ||
|---|---|---|---|
| Eigenkapital | Minderheitenkapital | Eigenkapital gemäß Konzernbilanz |
|
| € | € | € | € |
| 77.199.616,22 | 7.265.700,00 | 7.265.700,00 | 69.933.916,22 |
| -9.592.714,88 | 0,00 | 0,00 | -9.592.714,88 |
| -1.767.119,23 | -1.767.119,23 | -1.767.119,23 | 0,00 |
| -11.359.834,11 | -1.767.119,23 | -1.767.119,23 | -9.592.714,88 |
| -2.898.822,56 | 858.906,73 | 858.906,73 | -3.757.729,29 |
| -2.898.822,56 | 858.906,73 | 858.906,73 | -3.757.729,29 |
| 62.940.959,55 | 6.357.487,50 | 6.357.487,50 | 56.583.472,05 |
| -9.647.600,00 | 0,00 | 0,00 | -9.647.600,00 |
| -1.158.251,28 | 0,00 | 0,00 | -1.158.251,28 |
| -1.761.879,38 | -1.761.879,38 | -1.761.879,38 | 0,00 |
| -12.567.730,66 | -1.761.879,38 | -1.761.879,38 | -10.805.851,28 |
| 1.419.876,58 | 853.666,88 | 853.666,88 | 566.209,70 |
| 1.419.876,58 | 853.666,88 | 853.666,88 | 566.209,70 |
| 51.793.105,47 | 5.449.275,00 | 5.449.275,00 | 46.343.830,47 |
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1.01.2013 | Zugänge | Abgänge | Umbuchungen | 31.12.2013 | ||
| T€ | T€ | T€ | T€ | T€ | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände |
||||||
| 1. Entgeltlich erworbene Belieferungs- und andere Rechte |
32.948 | 0 | 603 | 0 | 32.345 | |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 11.080 | 0 | 0 | 0 | 11.080 | |
| 44.028 | 0 | 603 | 0 | 43.425 | ||
| II. Sachanlagen |
||||||
| 1. Grundstücke und Bauten | 147.704 | 48 | 43.086 | 0 | 104.666 | |
| 2. Quellen und Quellenanlagen | 5.540 | 0 | 263 | 801 | 6.077 | |
| 3. Technische Anlagen und Maschinen | 119.500 | 883 | 3.260 | 261 | 117.384 | |
| 4. Betriebs- und Geschäftsausstattung | 25.354 | 2.857 | 3.216 | 0 | 24.995 | |
| 5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau |
1.812 | 668 | 735 | -1.062 | 683 | |
| 299.911 | 4.456 | 50.561 | 0 | 253.806 | ||
| III. Finanzanlagen |
||||||
| 1. Beteiligungen | ||||||
| a) an assoziierten Unternehmen | 3.988 | 0 | 0 | 0 | 3.988 | |
| b) sonstige | 36 | 0 | 0 | 0 | 36 | |
| 2. Wertpapiere des Anlagevermögens | 8.654 | 0 | 0 | 0 | 8.654 | |
| 3. Sonstige Ausleihungen und Genossenschaftsanteile |
634 | 0 | 34 | 0 | 600 | |
| 13.312 | 0 | 34 | 0 | 13.278 | ||
| 357.250 | 4.456 | 51.198 | 0 | 310.508 |
| Kumulierte Abschreibungen | Buchwerte | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| 1.01.2013 | Zugänge | Abgänge | 31.12.2013 | 31.12.2013 | 31.12.2012 |
| T€ | T€ | T€ | T€ | T€ | T€ |
| 16.037 | 3.126 | 584 | 18.578 | 13.766 | 16.911 |
| 11.080 | 0 | 0 | 11.080 | 0 | 0 |
| 27.117 | 3.126 | 584 | 29.658 | 13.766 | 16.911 |
| 125.252 5.248 |
1.630 59 |
42.584 263 |
84.298 5.044 |
20.368 1.034 |
22.452 292 |
| 103.903 | 3.554 | 3.239 | 104.218 | 13.166 | 15.597 |
| 20.275 | 3.493 | 3.143 | 20.625 | 4.370 | 5.079 |
| 530 | 0 | 530 | 0 | 683 | 1.282 |
| 255.209 | 8.735 | 49.759 | 214.185 | 39.621 | 44.702 |
| 398 | 398 | 0 | 795 | 3.193 | 3.590 |
| 0 | 0 | 0 | 0 | 36 | 36 |
| 1.077 | 0 | 0 | 1.077 | 7.577 | 7.577 |
| 44 | 0 | 5 | 39 | 561 | 589 |
| 1.519 | 398 | 5 | 1.912 | 11.366 | 11.792 |
| 283.845 | 12.259 | 50.349 | 245.755 | 64.753 | 73.405 |
Der vorliegende Konzernabschluss wurde gemäß §§ 290 ff. HGB aufgestellt.
Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.
Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Konzernbilanz und Konzern-Gewinnund Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grund wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und Davon-Vermerke ebenfalls an dieser Stelle gemacht.
Der Konzernabschluss umfasst neben der Muttergesellschaft 16 inländische Tochterunternehmen sowie eine Zweckgesellschaft.
Die Equity-Bilanzierung der wesentlichen Beteiligungen an assoziierten Unternehmen nahmen wir nach der Buchwertmethode vor. Es handelte sich um eine inländische Gesellschaft, die Karlsberg Service GmbH, Homburg (Saarpfalz), an der die Muttergesellschaft mit Wirkung zum 31. Dezember 2011 45,00 % der Anteile erworben hat. Aufgrund des maßgeblichen Einflusses wird die Gesellschaft unter den assoziierten Unternehmen ausgewiesen.
Die Zweckgesellschaft Versorgungshilfe für die Betriebsangehörigen der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG 1938 e.V., Bad Überkingen, wurde aufgrund der Befreiungsvorschrift § 296 Abs. 2 HGB nicht in den Konzernabschluss einbezogen, da sie wegen ihrer untergeordneten Bedeutung keine wesentliche Auswirkung auf die Finanz-, Vermögensund Ertragslage des Konzerns hat.
Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die unverändert zur Vergleichsperiode nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.
Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen erstellt.
Der Jahresabschluss des assoziierten Unternehmens wurde nicht an die konzerneinheitlichen Methoden angepasst.
Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige, lineare Abschreibungen vermindert. Die Nutzungsdauer für Belieferungs-, Markenund andere Rechte beträgt zwischen 3 und 10 Jahren.
Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.
Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Nutzungsdauer bei Gebäuden und Gebäudeteilen liegt zwischen 12 und 50 Jahren, bei Quellenanlagen, technischen Anlagen und Maschinen sowie Betriebsund Geschäftsausstattung zwischen 3 und 20 Jahren.
Die Abschreibungen werden linear vorgenommen.
Geringwertige Anlagegüter von mehr als € 150,00 bis € 1.000,00 werden im Geschäftsjahr des Zugangs und den folgenden vier Geschäftsjahren mit jeweils einem Fünftel abgeschrieben. Für die Erstausstattung an neu eingeführtem Leergut sowie für neu beschafftes Leergut beträgt die Nutzungsdauer 3 Jahre.
Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen.
Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte und Wertpapiere zu Anschaffungskosten bzw. bei voraussichtlich dauernder Wertminderung zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.
Bei der Beteiligung an assoziierten Unternehmen werden neben den erworbenen Anteilen und dem anteiligen Jahresergebnis die Abschreibungen auf die stillen Reserven und des Geschäfts- oder Firmenwerts sowie latente Steuern berücksichtigt.
Die sonstigen Ausleihungen sind zum Nennwert bzw. zum niedrigeren beizulegenden Zeitwert angesetzt.
Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt.
Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgt zum gleitenden Durchschnittspreis unter Beachtung des Niederstwertprinzips.
Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgt zu den Herstellungskosten, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten der Fertigung auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Die Kostenbestandteile gemäß § 298 Abs. 1 i. V. m. § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB wurden aktiviert.
Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert.
Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.
Für Verluste aus Liefer- und Abnahmeverpflichtungen sind, soweit erforderlich, in angemessener Höhe Rückstellungen gebildet.
Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten angesetzt. Risiken wurden durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen angemessen berücksichtigt.
Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind abgezinst.
Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach der Anwartschaftsbarwertmethode unter Verwendung der "Richttafeln 2005 G" von Prof. Dr. K. Heubeck ermittelt.
Für die Abzinsung wurde der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 4,90 % (Vj. 5,06 %) gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 3,00 % (Vj. 3,00 %) und erwartete Rentensteigerungen mit 1,50 % (Vj. 1,50 %) berücksichtigt. Die Fluktuation wurde mit einer Rate von 4,00 % (Vj. 4,00 %) berücksichtigt.
Unter Inanspruchnahme des Wahlrechts nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB wird der sich aus der Änderung der Rückstellungsbilanzierung nach §§ 249 Abs. 1 Satz 1, 253 Abs. 1 Satz 2, Abs. 2 i. V. m. § 298 HGB durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) ergebende Zuführungsbetrag über den Höchstzeitraum von 15 Jahren gleichmäßig verteilt.
Der noch in künftigen Perioden anzusammelnde Fehlbetrag für Pensionsrückstellungen und ähnliche Verpflichtungen gemäß Art. 67 Abs. 2 EGHGB beträgt T€ 604.
Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem jeweils laufzeitadäquaten Zinssatz gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung abgezinst.
Für Verpflichtungen aus zugesagten Jubiläumszuwendungen sind Beträge in Höhe der nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Barwerte der möglichen Gesamtverpflichtungen zurückgestellt.
Die Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.
Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbeund -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen unter Berücksichtigung des Solidaritätszuschlags in Höhe von 29,13 % (Vj. 29,13 %) im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Dabei werden auch Differenzen, die auf Konsolidierungsmaßnahmen gemäß den §§ 300 bis 307 HGB beruhen, berücksichtigt, nicht jedoch Differenzen aus dem erstmaligen Ansatz eines Geschäfts- oder Firmenwerts bzw. eines negativen Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung.
Die aktiven latenten Steuern resultieren aus folgenden Sachverhalten:
| 31.12.2013 T€ |
31.12.2012 T€ |
|
|---|---|---|
| Latente Steuerschulden auf Differenzen bilanzieller Wertansätze für |
||
| - Sonstige Verbindlichkeiten | -16 | 0 |
| - Bewertungsunterschiede aus Konsolidierungsmaßnahmen gemäß § 306 HGB |
-978 | -1.237 |
| -994 | -1.237 | |
| Latente Steueransprüche auf Differenzen bilanzieller Wertansätze für |
||
| - Immaterielle Vermögensgegenstände | 4.101 | 4.677 |
| - Sachanlagen | 142 | 170 |
| - Finanzanlagen | 301 | 180 |
| - Pensionsrückstellungen | 621 | 477 |
| - Sonstigen Rückstellungen | 278 | 293 |
| - Bewertungsunterschiede aus Konsolidierungsmaßnahmen gemäß § 306 HGB |
403 | 425 |
| 5.846 | 6.222 | |
| Latente Steueransprüche auf Verlust vorträge |
3.869 | 4.399 |
| Latente Steueransprüche netto | 8.721 | 9.384 |
Der Berechnung wurde ein Steuersatz von 29,13 % zugrunde gelegt. Auf körperschaftsteuerliche Verlustvorträge in Höhe von T€ 13.480 und gewerbesteuerliche Verlustvorträge in Höhe von T€ 13.047 sind latente Steueransprüche in Höhe von T€ 3.869 aktiviert.
Die passiven latenten Steuern resultieren aus folgenden Sachverhalten:
| 31.12.2013 T€ |
31.12.2012 T€ |
|
|---|---|---|
| Bluna-Warenzeichen GbR | -845 | -986 |
Die passive latente Steuerschuld resultiert aus der Konsolidierung der Zweckgesellschaft Bluna-Warenzeichen GbR. Die Berechnung erfolgte mit einem Steuersatz von 12,25 % (Vj. 12,25 %).
| T€ | |
|---|---|
| Ergebnis vor Ertragsteuern (Handelsbilanz) | 2.172 |
| Erwarteter Ertragsteueraufwand (Steuersatz 29,13 %) - davon Gewerbesteuer 13,30 % - davon Körperschaftsteuer 15,83 % |
633 |
| Temporäre Differenzen, für die latente Steuern erfasst wurden |
-118 |
| Temporäre Differenzen, für die keine latenten Steuern erfasst wurden |
39 |
| Abweichende Steuerbelastung bei Personen handelsgesellschaften |
-167 |
| Nichtabziehbare Aufwendungen | -13 |
| Steuerfreie Erträge | -63 |
| Gewerbesteuerliche Hinzurechnungen und Kürzungen | -21 |
| Tatsächlicher Steueraufwand aus anrechenbaren Steuern |
100 |
| Periodenfremder Steuerertrag | -138 |
| Wertberichtigung auf latente Steuern | -7 |
| Nichtansatz latenter Steuern auf Verlustvorträge | -20 |
| Veränderung aktivierte steuerliche Verlustvorträge | 530 |
| Sonstiges | -3 |
| Ausgewiesener Ertragsteueraufwand | 752 |
Soweit Bewertungseinheiten gemäß § 254 HGB gebildet werden, kommen folgende Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze zur Anwendung:
Ökonomische Sicherungsbeziehungen werden durch die Bildung von Bewertungseinheiten bilanziell nachvollzogen. In den Fällen, in denen sowohl die "Einfrierungsmethode", bei der die sich ausgleichenden Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko nicht bilanziert werden, als auch die "Durchbuchungsmethode", wonach die sich ausgleichenden Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko sowohl des Grundgeschäfts als auch des Sicherungsinstruments
bilanziert werden, angewandt werden können, wird die Einfrierungsmethode angewandt. Die sich ausgleichenden positiven und negativen Wertänderungen werden ohne Berührung der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.
Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden dabei das Realisationsprinzip (§ 298 Abs. 1 i. V. m. § 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 298 Abs. 1 i. V. m. § 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.
Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Tochtergesellschaften werden in € aufgestellt.
Die Kapitalkonsolidierung für Unternehmen, die aufgrund eines (Zu-)Erwerbs erstmals konsolidiert wurden, wurde nach der Erwerbsmethode zum Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist, vorgenommen.
Dabei wird der Wertansatz der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals des Tochterunternehmens verrechnet. Das Eigenkapital wird mit dem Betrag angesetzt, der dem zum Konsolidierungszeitpunkt beizulegenden Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten entspricht. Ein nach der Verrechnung verbleibender Unterschiedsbetrag wird, wenn er auf der Aktivseite entsteht, als Geschäfts- oder Firmenwert und, wenn er auf der Passivseite entsteht, unter dem Posten "Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung" nach dem Eigenkapital ausgewiesen.
Der für die Bestimmung des Zeitwerts der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten und der für die Kapitalkonsolidierung maßgebliche Zeitpunkt ist grundsätzlich der, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist.
Die Kapitalkonsolidierung für Gesellschaften oder für zugekaufte Kapitalanteile, die vor dem 1. Januar 2010 erstmals konsolidiert wurden, wurde nach der Buchwertmethode zum Erwerbszeitpunkt vorgenommen. Die zu aktivierenden Beträge ordneten wir dabei soweit wie möglich den betreffenden Aktivposten zu; der Restbetrag wurde als Firmenwert ausgewiesen.
Forderungen und Verbindlichkeiten, Umsätze sowie Aufwendungen und Erträge innerhalb des Konsolidierungskreises wurden eliminiert.
Zwischengewinne und -verluste wurden gemäß § 304 Abs. 2 HGB wegen Geringfügigkeit nicht eliminiert.
Konzerninterne Ergebnisse aus Lieferungen und Leistungen mit assoziierten Unternehmen wurden wegen geringer Bedeutung nicht eliminiert.
Die Entwicklung des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.
Die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG ist unmittelbar (u) und über die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach Beteiligungs GmbH mittelbar (m) an folgenden Gesellschaften beteiligt, die alle über eine Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG eingeflossen sind:
| Firma und Sitz | Kapitalanteil % |
|---|---|
| Mineralbrunnen Überkingen-Teinach Beteiligungs GmbH, Bad Überkingen (u), 1) |
100 |
| Mineralbrunnen Teinach GmbH, Bad Teinach-Zavelstein (u), 1) |
100 |
| Mineralbrunnen Krumbach GmbH, Kißlegg (u), 1) | 100 |
| Aqua Vertriebs GmbH, Kißlegg (m), 1) | 100 |
| Tucano Holding GmbH, Merzig (m), 1) | 100 |
| Lauterecker Fruchtsaft GmbH, Lauterecken (m), 1) | 100 |
| Merziger Fruchtgetränke GmbH, Merzig (m), 1) | 100 |
| Schloss Veldenz Fruchtsäfte GmbH, Lauterecken (m), 1) |
100 |
| Niefhoffs Vaihinger Vertriebs GmbH, Merzig (m), 1) | 100 |
| Tucano Vertriebs-GmbH, Bad Überkingen (m), 1) |
100 |
| KAMPOS Vertriebs GmbH, Lauterecken (m), 1) | 100 |
| Ailon GmbH, Bad Überkingen (m), 1) | 100 |
| Bluna-Warenzeichen GbR, Bad Überkingen (u) | 10% am Erfolg |
| Bad Hotel Teinach Verwaltungs GmbH, Bad Teinach-Zavelstein (u) |
100 |
| Bad Hotel Teinach GmbH & Co. KG, Bad Teinach-Zavelstein (u), 1) |
100 |
| Bad Hotel Überkingen Verwaltungs GmbH, Bad Überkingen (u) |
100 |
| Bad Hotel Überkingen GmbH & Co. KG, Bad Überkingen (u), 1) |
100 |
1) Hat von den Befreiungen des § 264 Abs. 3 HGB bzw. § 264 b HGB hinsichtlich der Aufstellung des Lageberichts sowie der Offenlegung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Gebrauch gemacht.
Bei der Bluna-Warenzeichen GbR handelt es sich um eine Zweckgesellschaft gem. § 290 Abs. 2 Nr. 4 HGB. Bei wirtschaftlicher Betrachtung liegen die Mehrheit der Risiken und Chancen des Unternehmens bei der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG. Die Zweckgesellschaft wurde daher nach den Grundsätzen der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen.
| Beteiligung % |
|
|---|---|
| Karlsberg Service GmbH, Homburg (Saarpfalz) | 45,00 |
Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Buchwert der Beteiligung an der Karlsberg Service GmbH, Homburg (Saarpfalz) und dem anteiligen Eigenkapital des assoziierten Unternehmens beträgt zum 31.12.2013 T€ 3.180. Der darin enthaltene Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von T€ 2.014 wird über eine voraussichtliche Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben, da die Gesellschaft auf Grund der Verflechtungen mit der Karlsberg-Gruppe von einer langfristigen Geschäftsbeziehung ausgeht.
Die Wertpapiere des Anlagevermögens betreffen im Wesentlichen Anteile an einem Spezialfonds, an dem die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG 100 % der Investmentanteile hält. Bei diesem Spezialfonds handelt es sich um einen Mischfonds. Dieser investiert vorwiegend in europäische Aktien bzw. europäische Staatsanleihen und Pfandbriefe mit bester Bonität. Der Kurswert des Spezialfonds lag zum Bilanzstichtag bei T€ 7.520 und damit T€ 49 unter dem Buchwert von T€ 7.569. Eine Abschreibung ist unterblieben, da die Wertminderung voraussichtlich nicht von Dauer ist. Eine Rückgabe der Anteile kann innerhalb einer Frist von 5 Werktagen erfolgen. Im Berichtsjahr erfolgte eine Ausschüttung über T€ 135.
| 31.12.2013 T€ |
31.12.2012 T€ |
|
|---|---|---|
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 19.636 | 22.169 |
| - davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr | 0 | 0 |
| Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 10.178 | 152 |
| - davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr | 0 | 0 |
| Forderungen gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht |
227 | 227 |
| - davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr | 0 | 0 |
| Sonstige Vermögensgegenstände | 12.986 | 21.854 |
| - davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr | 7.308 | 8.781 |
| 43.027 | 44.402 | |
| - davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr | 7.308 | 8.781 |
Das gezeichnete Kapital von T€ 20.149, die Kapitalrücklage von T€ 21.415 und die gesetzliche Rücklage von T€ 916 entsprechen den bei der Muttergesellschaft ausgewiesenen Bilanzposten.
Die anderen Gewinnrücklagen betreffen Beträge aus der erstmaligen Anwendung des BilMoG.
Der Konzernbilanzgewinn umfasst neben dem der Muttergesellschaft die Bilanzergebnisse der in den Konzern einbezogenen verbundenen Unternehmen. Darüber hinaus enthält der Posten Beträge aus der Verrechnung sonstiger Konsolidierungsmaßnahmen.
Der Hauptversammlung im Jahr 2014 wird vorgeschlagen, aus dem Bilanzgewinn der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG in Höhe von 2,6 Mio. € eine Dividende von € 0,21 je Stammaktie und von € 0,29 je Vorzugsaktie für das Geschäftsjahr 2013 auszuschütten. Die Ausschüttungssumme der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG wird bei entsprechendem Beschluss durch die Hauptversammlung unter Berücksichtigung der zurzeit durch die Gesellschaft gehaltenen Anteile € 1.781.878,14 betragen und € 795.774,05 werden auf neue Rechnung vorgetragen.
Am Stichtag, dem 31. Dezember 2013 hält die Gesellschaft insgesamt 850.206 Stück Stammaktien (Vj. 308.206 Stück) und unverändert zum Vorjahr keine Vorzugsaktien als eigene Aktien. Dies entspricht einem Betrag von T€ 2.239 (Vj. T€ 812) oder einem Anteil von 10,00 % (Vj. 3,63 %) am Grundkapital.
Die Kapitalkonsolidierung der erstmalig zum 1. Januar 2010 in den Konzern eingebundenen Bluna-Warenzeichen GbR führte zu einem passivischen Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 1.009. Der Unterschiedsbetrag wird planmäßig nach der Restnutzungsdauer der entsprechenden abnutzbaren Vermögensgegenstände über einen Zeitraum von zehn Jahren aufgelöst. Der Auflösungsbetrag wird unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen und lag im Berichtsjahr bei T€ 101.
Der Fehlbetrag wegen nicht bilanzierter mittelbarer Versorgungsverpflichtungen i. S. v. Art. 28 Abs. 2 EGHGB beläuft sich auf T€ 37.105 (Vj. T€ 33.282); er betrifft die Versorgungshilfe für die Betriebsangehörigen der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG 1938 e.V.
Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Leergutverpflichtungen, Kundenverpflichtungen und Personalrückstellungen.
| Restlaufzeit | 31.12.2013 | ||
|---|---|---|---|
| Art der Verbindlichkeit | bis 1 Jahr T€ |
über 5 Jahre T€ |
Gesamt T€ |
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten |
15.639 | 0 | 15.685 |
| 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
14.075 | 0 | 14.075 |
| 3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen |
226 | 0 | 226 |
| 4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern |
0 | 0 | 0 |
| 5. Sonstige Verbindlichkeiten - davon aus Steuern - davon im Rahmen der sozialen Sicherheit |
1.992 (1.063) (0) |
71 (0) (0) |
2.245 (1.063) (0) |
| 31.932 | 71 | 32.231 |
| Restlaufzeit | 31.12.2012 | ||
|---|---|---|---|
| Art der Verbindlichkeit | bis 1 Jahr T€ |
über 5 Jahre T€ |
Gesamt T€ |
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten |
6.750 | 0 | 9.532 |
| 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
16.045 | 0 | 16.045 |
| 3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen |
678 | 0 | 678 |
| 4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern |
5 | 0 | 5 |
| 5. Sonstige Verbindlichkeiten - davon aus Steuern - davon im Rahmen der sozialen Sicherheit |
3.660 (1.062) (1) |
95 (0) (0) |
4.354 (1.062) (1) |
| 27.138 | 95 | 30.614 |
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe durch Grundschulden auf Grundstücke von Tochterunternehmen und verpfändete Wertpapiere gesichert.
| T€ | |
|---|---|
| Bedingt rückzahlbare Investitionszuschüsse | 450 |
| Verpflichtungen aus Mitgliedschaft in Leergutgebindepools | 7.589 |
| 8.039 |
Bei den bedingt rückzahlbaren Investitionszuschüssen handelt es sich um eine mögliche Rückforderung des Investitionszuschusses des Landes Rheinland-Pfalz in Höhe von T€ 450. Aufgrund der Personalplanung der betreffenden Konzerngesellschaft bleibt die notwendige Anzahl der Mitarbeiter erhalten, somit ist mit einer Rückzahlung des Investitionszuschusses nicht zu rechnen.
Bei den Verpflichtungen aus Mitgliedschaft in Leergutgebindepools handelt es sich um nicht passivierte Rücknahmeverpflichtungen gegenüber den Pfandsystemen PETCYCLE Entwicklungs- und Arbeitsgemeinschaft GmbH & Co. KG, Bad Neuenahr-Ahrweiler, und der Genossenschaft Deutscher Brunnen e.G., Bonn. Das Risiko einer Inanspruchnahme ist derzeit als gering einzuschätzen, da ein Ausstieg aus diesem Pool derzeit nicht angedacht ist.
Die an der Ausgliederung beteiligten Rechtsträger haften für die Verbindlichkeiten aus Pensionsanwartschaften und laufende Pensionsverpflichtungen gegenüber Rentnern des übertragenen Rechtsträgers, sofern diese vor der Ausgliederung begründet sind, als Gesamtschuldner. Der ausgegliederte Rechtsträger hat den Konsolidierungskreis aufgrund eines Verkaufs verlassen. Diese Haftung ist auf 10 Jahre beschränkt. Mit einem Eintreten der Haftung ist nach heutiger Einschätzung nicht zu rechnen.
Neben den Haftungsverhältnissen bestehen in Höhe von T€ 1.551 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
| T€ | |
|---|---|
| Miet- und Leasingverträge | 1.223 |
| Bestellobligo aus erteilten Investitionsaufträgen | 328 |
| 1.551 |
Des Weiteren bestehen Mengenkontrakte, die die Tochtergesellschaften zur Abnahme von Rohstoffen für zukünftige Geschäftsjahre verpflichten.
Die Miet- und Leasingverträge enden zwischen den Jahren 2014 und 2017.
Angaben zu Finanzinstrumenten:
| Kategorie | Nominal betrag |
Beizu legender Zeitwert |
Buchwert (sofern vorhanden) |
In Bilanz posten (sofern in Bilanz |
|---|---|---|---|---|
| TUS\$ | T€ | T€ | erfasst) | |
| Währungs bezogene Geschäfte |
11.130 | -244 | -244 | Sonstige Rück stellungen |
Bei den währungsbezogenen Geschäften handelt es sich um Devisentermingeschäfte in US-Dollar. Diese dienen zur Absicherung des Rohstoffeinkaufs bei einer Tochtergesellschaft.
Es ist ein negativer Marktwert von T€ 244 gegeben. Er entspricht dem Betrag, der bei vorzeitiger Auflösung dieser Geschäfte erzielbar wäre. Da hier keine Bewertungseinheit vorliegt, wurde eine Rückstellung für drohende Verluste gebildet. Dem Wertansatz liegt eine mark to market-Bewertung zugrunde.
| Grundgeschäft / Sicherungs instrument |
Risiko / Art der Bewertungs einheit |
Marktwert 31.12.2013 |
Höhe des abgesicherten Risikos |
|---|---|---|---|
| Zinsswap | Zinsänderungsrisiko | T€ -54 | T€ 2.600 |
Für ein variabel verzinsliches Darlehen in Höhe von T€ 2.600 hat eine Tochtergesellschaft einen Zinsswap mit Tilgung mit identischem Volumen abgeschlossen. Das Darlehen sowie der Zinsswap haben eine Laufzeit bis zum Jahr 2014.
Durch den Zinsswap wurde die variabel verzinsliche Verbindlichkeit in eine fest verzinsliche Schuld umgewandelt. Zum Stichtag hat der Zinsswap einen negativen Marktwert in Höhe von T€ 54. Die Bewertung des Zinsswaps erfolgt nach der Barwertmethode.
Die Wertänderungen aus Grund- (Darlehen) und Sicherungsgeschäft (Zinsswap) gleichen sich über den gesamten Sicherungszeitraum aus.
Die Gesellschaft hat eine Bewertungseinheit nach § 254 HGB (Micro Hedge) gebildet. Eine Drohverlustrückstellung für den am Stichtag gegebenen negativen Marktwert ist somit nicht zu bilden.
Die Umsatzerlöse setzten sich wie folgt zusammen:
| 2013 T€ |
2012 T€ |
|
|---|---|---|
| Erlöse | ||
| Bruttoerlöse Inland | 130.177 | 131.732 |
| Bruttoerlöse Ausland | 7.431 | 7.957 |
| Erlöse aus Nebenbetrieben | 938 | 1.653 |
| Lohnabfüllung und Handelswaren | 19.447 | 22.055 |
| Fuhrbetrieb und Fracht und Sonstiges | 5.010 | 4.931 |
| 163.003 | 168.328 | |
| . /. Erlösschmälerungen | 24.275 | 24.753 |
| 138.728 | 143.575 |
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 1.241 (Vj. T€ 1.086) und Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 1.902 (Vj. T€ 4.880) enthalten, die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 2.015 (Vj. T€ 554).
Aus der Währungsumrechnung ergaben sich sonstige betriebliche Erträge in Höhe von T€ 114 (Vj. T€ 398) und sonstige betriebliche Aufwendungen in Höhe von T€ 169 (Vj. T€ 71).
Aus der Aufzinsung von Rückstellungen ergab sich ein Betrag in Höhe von T€ 1.116 (Vj. T€ 1.063).
Das außerordentliche Ergebnis beinhaltet im Berichtsjahr ausschließlich die ergebniswirksamen BilMoG-Umstellungseffekte aus der Zuführung zur Pensionsrückstellung bei der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG.
Der Finanzmittelfonds setzt sich aus den Bilanzposten "Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten" und den kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zusammen.
Ertragsteuern wurden in Höhe von T€ 612 (Vj. T€ 3), Zinsen wurden in Höhe von T€ 414 (Vj. T€ 684) bezahlt.
Die erstatteten Ertragsteuern lagen im Berichtsjahr bei T€ 1.080 (Vj. T€ 1.500), die erhaltenen Zinsen bei T€ 107 (Vj. T€ 142).
Aus dem Verkauf von Gegenständen des Sachanlagevermögens resultieren T€ 4.611, aus dem Kauf von Gegenständen des Sachanlagevermögens resultieren T€ 4.189.
Im Berichtsjahr wurden Finanzschulden in Höhe von T€ 3.053 (Vj. T€ 4.849) getilgt.
An Minderheitsgesellschafter wurden im Berichtsjahr T€ 1.762 (Vj. T€ 1.757) ausbezahlt.
An den Mehrheitsaktionär wurde ein Darlehen in Höhe von T€ 10.000 ausbezahlt.
Am Stichtag, dem 31. Dezember 2013 hält die Gesellschaft insgesamt 850.206 Stück Stammaktien (Vj. 308.206 Stück) und unverändert zum Vorjahr keine Vorzugsaktien als eigene Aktien. Dies entspricht einem Betrag von T€ 2.239 (Vj. T€ 812) oder einem Anteil von 10,00 % (Vj. 3,63 %) am Grundkapital.
Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 12. Juni 2013 wurde eine Dividende von T€ 1.158 ausbezahlt.
Im Rahmen der Erstkonsolidierung der Bluna-Warenzeichen GbR zum 1. Januar 2010 wurde der Anteil der ACB Marken GmbH & Co. KG, Köln, am neubewerteten Eigenkapital der Bluna-Warenzeichen GbR in Höhe von T€ 9.082 als Minderheitenkapital angesetzt.
Gemäß den gesellschaftsvertraglichen Regelungen werden 90 % des HGB-Jahresabschlussergebnisses der Bluna-Warenzeichen GbR an die ACB Marken GmbH & Co. KG, Köln, abgeführt. Der entsprechende Betrag wird direkt mit den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern verrechnet und kommt im Berichtsjahr und im Folgejahr zur Auszahlung. Der Ausweis im Eigenkapitalspiegel erfolgt in der Zeile "Ausschüttung an Minderheitsgesellschafter".
| T€ | |
|---|---|
| Aufsichtsratsvergütung - Fixe Vergütung - Variable Vergütung |
116 0 |
| Bezüge ehemaliger Vorstandsmitglieder und deren Hinterbliebenen |
658 |
| Rückstellungen für Pensionen früherer Vorstandsmitglieder und deren Hinterbliebenen |
6.358 |
Auf die Angabe der Vorstandsbezüge wird in analoger Anwendung der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
| 2013 Gesamt |
2012 Gesamt |
|
|---|---|---|
| Gewerbliche Mitarbeiter | 284 | 293 |
| Angestellte Mitarbeiter | 181 | 194 |
| Auszubildende | 13 | 17 |
| 478 | 504 |
Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers des Konzerns beträgt für
| T€ | |
|---|---|
| Abschlussprüfungsleistungen | 171 |
| Andere Bestätigungsleistungen | 2 |
| Steuerberatungsleistungen | 193 |
| Sonstige Leistungen | 5 |
| 371 |
Bad Überkingen, 12. März 2014
Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG Der Vorstand
Michael Bartholl
Wir haben den von der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG, Bad Überkingen, aufgestellten Konzernabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Kapitalflussrechnung, Eigenkapitalspiegel und Anhang – sowie den Konzernlagebericht, der mit dem Lagebericht der Gesellschaft zusammengefasst wurde, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Stuttgart, 14. März 2014
Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Göhner Ladwig
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer
| AKTIVA | 31.12.2013 € |
31.12.2012 € |
|
|---|---|---|---|
| A. | Anlagevermögen | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||
| Entgeltlich erworbene Belieferungs- und andere Rechte | 30.787,00 | 92.203,00 | |
| II. Sachanlagen | |||
| 1. Grundstücke und Bauten | 3.387.084,69 | 4.007.135,78 | |
| 2. Quellen und Quellenanlagen | 0,00 | 0,00 | |
| 3. Technische Anlagen und Maschinen | 343,00 | 449,00 | |
| 4. Betriebs- und Geschäftsausstattung | 79.850,00 | 342.380,00 | |
| 5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0,00 | 0,00 | |
| 3.467.277,69 | 4.349.964,78 | ||
| III. Finanzanlagen | |||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 16.359.605,61 | 16.441.589,48 | |
| 2. Beteiligungen | 3.753.549,06 | 4.023.549,06 | |
| 3. Wertpapiere des Anlagevermögens | 7.576.626,14 | 7.576.626,14 | |
| 4. Sonstige Ausleihungen und Genossenschaftsanteile | 150.612,31 | 150.612,31 | |
| 27.840.393,12 | 28.192.376,99 | ||
| 31.338.457,81 | 32.634.544,77 | ||
| B. | Umlaufvermögen | ||
| I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | |||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 5.755.350,41 | 6.325.771,90 | |
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 37.322.975,03 | 29.578.625,16 | |
| 3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht |
226.800,42 | 226.800,42 | |
| 4. Sonstige Vermögensgegenstände | 7.006.764,81 | 13.438.740,05 | |
| 50.311.890,67 | 49.569.937,53 | ||
| II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten | 1.493.788,93 | 2.511.524,57 | |
| 51.805.679,60 | 52.081.462,10 | ||
| C. | Rechnungsabgrenzungsposten | 62.559,69 | 61.499,06 |
| 83.206.697,10 | 84.777.505,93 |
| PASSIVA | 31.12.2013 € |
31.12.2012 € |
|
|---|---|---|---|
| A. | Eigenkapital | ||
| I. Gezeichnetes Kapital | |||
| 1. Stammaktien | 16.627.742,97 | 16.627.742,97 | |
| . /. Eigene Anteile | 2.238.745,60 | 811.561,93 | |
| 14.388.997,37 | 15.816.181,04 | ||
| 2. Vorzugsaktien | 5.759.713,03 | 5.759.713,03 | |
| . /. Eigene Anteile | 0,00 | 0,00 | |
| 5.759.713,03 | 5.759.713,03 | ||
| 20.148.710,40 | 21.575.894,07 | ||
| II. Kapitalrücklage | 21.415.429,65 | 29.635.845,98 | |
| III. Gewinnrücklagen | |||
| Gesetzliche Rücklage | 915.710,47 | 915.710,47 | |
| IV. Bilanzgewinn | 2.577.652,19 | 1.925.834,79 | |
| 45.057.502,71 | 54.053.285,31 | ||
| B. | Rückstellungen | ||
| 1. Rückstellungen für Pensionen | 8.129.964,00 | 8.729.504,00 | |
| 2. Steuerrückstellungen | 0,00 | 360.000,00 | |
| 3. Sonstige Rückstellungen | 2.436.346,10 | 3.424.510,71 | |
| 10.566.310,10 | 12.514.014,71 | ||
| C. | Verbindlichkeiten | ||
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 12.902.703,75 | 4.009.236,72 | |
| 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 5.889.866,81 | 6.397.433,50 | |
| 3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 7.126.393,85 | 5.293.193,60 | |
| 4. Sonstige Verbindlichkeiten | 1.663.919,88 | 2.510.342,09 | |
| 27.582.884,29 | 18.210.205,91 | ||
| 83.206.697,10 | 84.777.505,93 |
74 Jahresabschluss 2013
| 1. Umsatzerlöse 0,00 634.605,01 2. Verminderung des Bestands an fertigen Erzeugnissen 0,00 -212.415,39 0,00 422.189,62 3. Sonstige betriebliche Erträge 15.262.350,88 16.430.016,76 4. Materialaufwand a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 0,00 34.886,09 b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 0,00 345.604,50 5. Personalaufwand a) Löhne und Gehälter 3.445.961,43 4.867.146,08 b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 676.461,74 1.510.437,08 - davon für Altersversorgung € 296.615,67 (Vj. T€ 693) 6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens 410.298,00 942.200,19 und Sachanlagen 7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 12.134.774,87 12.811.180,43 - davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung € 6.001,31 (Vj. T€ 8) 16.667.496,04 20.511.454,37 8. Erträge aus Beteiligungen 8.283,81 1.379.853,19 - davon aus verbundenen Unternehmen € 8.283,81 (Vj. T€ 1.380) 9. Erträge aufgrund eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags 3.647.355,63 4.666.944,08 10. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 136.654,47 22.825,26 11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.658.596,34 2.044.809,58 - davon aus verbundenen Unternehmen € 1.216.449,27 (Vj. T€ 1.338) 12. Abschreibungen auf Finanzanlagen 351.983,87 0,00 13. Verluste aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags 370.437,15 3.248.185,01 14. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.477.943,94 1.824.227,64 - davon an verbundene Unternehmen € 489.341,43 (Vj. T€ 765) - davon aus der Aufzinsung € 687.987,00 (Vj. T€ 716) 3.250.525,29 3.042.019,46 15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.845.380,13 -617.228,53 16. Außerordentliches Ergebnis -54.911,00 -54.911,00 - davon Aufwendungen aus der Anwendung der Art. 66 und 67 Abs. 1 bis 5 EGHGB (Übergangsvorschriften zum BilMoG) € 54.911,00 (Vj. T€ 55) 17. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -57.343,47 2.427,94 18. Sonstige Steuern 37.743,92 296.978,39 19. Jahresüberschuss (Vj. Jahresfehlbetrag) 1.810.068,68 -971.545,86 20. Gewinnvortrag 767.583,51 2.897.380,65 21. Bilanzgewinn 2.577.652,19 1.925.834,79 |
2013 € |
2012 € |
|
|---|---|---|---|
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| 1.01.2013 | Zugänge | Abgänge | 31.12.2013 | ||
| T€ | T€ | T€ | T€ | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände |
|||||
| Entgeltlich erworbene Belieferungs- und andere Rechte |
2.465 | 0 | 603 | 1.862 | |
| II. Sachanlagen | |||||
| 1. Grundstücke und Bauten | 61.059 | 0 | 43.085 | 17.974 | |
| 2. Quellen und Quellenanlagen | 264 | 0 | 264 | 0 | |
| 3. Technische Anlagen und Maschinen | 2.217 | 0 | 1.567 | 650 | |
| 4. Betriebs- und Geschäftsausstattung | 5.712 | 6 | 1.875 | 3.843 | |
| 5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 530 | 0 | 530 | 0 | |
| 69.782 | 6 | 47.321 | 22.467 | ||
| III. Finanzanlagen | |||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 16.442 | 0 | 0 | 16.442 | |
| 2. Beteiligungen | 4.023 | 0 | 0 | 4.023 | |
| 3. Wertpapiere des Anlagevermögens | 8.654 | 0 | 0 | 8.654 | |
| 4. Sonstige Ausleihungen und Genossenschaftsanteile | 151 | 0 | 0 | 151 | |
| 29.270 | 0 | 0 | 29.270 | ||
| 101.517 | 6 | 47.924 | 53.599 |
* Differenzen rundungsbedingt
| Buchwert | |||
|---|---|---|---|
| 31.12.2012 | 31.12.2013 | Abschreibungen | Abschreibungen |
| T€ | T€ | kumuliert T€ |
des Geschäftsjahres T€ |
| 92 | 31 | 1.831 | 43 |
| 4.007 | 3.387 | 14.587 | 118 |
| 0 | 0 | 0 | 0 |
| 0 | 0 | 650 | 0 |
| 342 | 80 | 3.763 | 249 |
| 0 | 0 | 0 | 0 |
| 4.349 | 3.467 | 19.000 | 367 |
| 16.442 | 16.360 | 82 | 82 |
| 4.023 | 3.753 | 270 | 270 |
| 7.577 | 7.577 | 1.077 | 0 |
| 151 | 151 | 0 | 0 |
| 28.193 | 27.841 | 1.429 | 352 |
| 32.634 | 31.339 | 22.260 | 762 |
Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242ff. und 264ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des AktG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und Davon-Vermerke ebenfalls an dieser Stelle gemacht.
Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.
Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige, lineare Abschreibungen bewertet. Die Nutzungsdauer für Belieferungs- und andere Rechte beträgt zwischen 3 und 9 Jahren.
Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bzw. zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.
Die Nutzungsdauer bei Gebäuden und Gebäudeteilen liegt zwischen 12 und 50 Jahren, bei Quellenanlagen, technischen Anlagen und Maschinen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen 3 und 20 Jahren.
Die Abschreibungen werden linear vorgenommen. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, soweit der beizulegende Wert niedriger als der Buchwert ist.
Geringwertige Anlagegüter von € 150,00 bis € 1.000,00 werden im Geschäftsjahr des Zugangs und den folgenden vier Geschäftsjahren mit jeweils einem Fünftel abgeschrieben. Für die Erstausstattung an neu eingeführtem Leergut sowie für neu beschafftes Leergut wurden die Anschaffungskosten auf eine Laufzeit von drei Jahren verteilt.
Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte und Wertpapiere zu Anschaffungskosten bzw. bei voraussichtlich dauernder Wertminderung zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Mögliche Ausfallrisiken sind ausreichend berücksichtigt.
Die sonstigen Ausleihungen sind zum Nennwert angesetzt.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Risiken wurden durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen angemessen berücksichtigt.
Die Rückstellungen für Pensionen werden nach der Anwartschaftsbarwertmethode unter Verwendung der "Richttafeln 2005 G" von Prof. Dr. K. Heubeck ermittelt.
Für die Abzinsung wurde der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 4,90 % (Vj. 5,06 %) gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 3,00 % (Vj. 3,00 %) und erwartete Rentensteigerungen mit 1,50 % (Vj. 1,50 %) berücksichtigt. Die Fluktuation wurde mit einer Rate von 4,00% (Vj. 4,00 %) berücksichtigt.
Unter Inanspruchnahme des Wahlrechts nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB wird der sich aus der Änderung der Rückstellungsbilanzierung nach §§ 249 Abs. 1 Satz 1, 253 Abs. 1 Satz 2, Abs. 2 HGB durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) ergebende Zuführungsbetrag über den Höchstzeitraum von 15 Jahren gleichmäßig verteilt.
Der noch in künftigen Perioden anzusammelnde Fehlbetrag gemäß Art. 67 Abs. 2 EGHGB beträgt T€ 604.
Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des Erfüllungsbetrags nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und der Höhe nach noch nicht feststehenden Verbindlichkeiten. Für Verpflichtungen aus zugesagten Jubiläumszuwendungen sind Beträge in Höhe der nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Barwerte der möglichen Gesamtverpflichtungen zurückgestellt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden zum Stichtag mit dem von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen Zinssatz abgezinst. Als Zinssatz wurde der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet.
Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.
Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen unter Berücksichtigung des Solidaritätszuschlags (Gewerbesteuer 13,30 % und Körperschaftsteuer 15,83 %) im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts gemäß § 174 HGB.
Zum 31. Dezember 2013 bestehen aktive latente Steuern (Steuerentlastungen) in Höhe von T€ 5.332 aufgrund von Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen. Diese resultieren im Wesentlichen aus immateriellen Vermögensgegenständen, Pensionsrückstellungen und sonstige Rückstellungen. Desweiteren bestehen aktive latente Steuern aufgrund von vorhandenen Verlustvorträgen für Körperschaftsteuer und aktive latente Steuern aufgrund von vorhandenen Verlustvorträgen für Gewerbesteuer.
| Steuerliche Überleitungsrechnung | T€ |
|---|---|
| Ergebnis vor Ertragsteuern (Handelsbilanz) | 1.752 |
| Erwarteter Ertragsteueraufwand (Steuersatz 29,13 %) - davon Gewerbesteuer 13,30 % - davon Körperschaftsteuer 15,83 % |
510 |
| Temporäre Differenzen, für die keine latenten Steuern erfasst wurden |
-413 |
| Nichtabziehbare Aufwendungen | -8 |
| Steuerfreie Erträge | -62 |
| Gewerbesteuerliche Hinzurechnungen und Kürzungen | -21 |
| Tatsächlicher Steueraufwand aus anrechenbaren Steuern | 100 |
| Steuerertrag aus Vorjahren | -158 |
| Steuereffekt aus Wertberichtigung von Verlustvorträgen zur Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer |
-5 |
| Ausgewiesener Ertragssteuerertrag | -57 |
Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.
Die Entwicklung der einzelnen Positionen des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagenspiegel für die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG, Bad Überkingen.
Die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG ist unmittelbar (u) und über die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach Beteiligungs GmbH mittelbar (m) an folgenden Gesellschaften beteiligt:
| Firma und Sitz | Kapital anteil in % |
Eigen kapital T€ |
Ergebnis 2013 T€ |
|---|---|---|---|
| Tochterunternehmen: | |||
| Mineralbrunnen Teinach GmbH, Bad Teinach-Zavelstein (u), 1) |
100,0 | 3.372 | 2.7512) |
| Mineralbrunnen Krumbach GmbH, Kißlegg (u), 1) |
100,0 | 5.087 | -3702) |
| Bad Hotel Teinach GmbH & Co. KG, Bad Teinach-Zavelstein (u), 1) |
100,0 | 163 | 83) |
| Bad Hotel Teinach Verwaltungs GmbH, Bad Teinach-Zavelstein (u) |
100,0 | 26 | 0 |
| Bad Hotel Überkingen GmbH & Co. KG, Bad Überkingen (u), 1) |
100,0 | -895 | -451 |
| Bad Hotel Überkingen Verwaltungs GmbH, Bad Überkingen (u) |
100,0 | 25 | 0 |
| KAMPOS Vertriebs GmbH, Lauterecken (m), 1) |
100,0 | 25 | -1352) |
| Aqua Vertriebs GmbH, Kißlegg (m), 1) | 100,0 | 25 | -2462) |
| Mineralbrunnen Überkingen-Teinach Beteiligungs GmbH, Bad Überkingen (u), 1) |
100,0 | 7.670 | 6702) |
| Niehoffs Vaihinger Vertriebs GmbH, Merzig (m), 1) |
100,0 | 9.465 | -2932) |
| Tucano Holding GmbH, Merzig (m), 1) | 100,0 13.939 | 2.1152) | |
| Merziger Fruchtgetränke GmbH, Merzig (m), 1) |
100,0 | 4.352 | 2702) |
| Schloss Veldenz Fruchtsäfte GmbH, Lauterecken (m), 1) |
100,0 | 2.556 | 362) |
| Lauterecker Fruchtsaft GmbH, Lauterecken (m), 1) |
100,0 | 1.726 | 3592) |
| Ailon GmbH, Bad Überkingen (m), 1) | 100,0 | 100 | 182) |
| Tucano Vertriebs-GmbH, Bad Überkingen (m), 1) |
100,0 | 7.491 | 1.3542) |
| Beteiligungen: Karlsberg Service GmbH, | |||
|---|---|---|---|
| Homburg (Saarpfalz) (u), 4) | 45,0 | 49 | 191 |
1) Hat von den Befreiungen des § 264 Abs. 3 HGB bzw. des § 264b HGB hinsichtlich der Aufstellung des Lageberichts sowie der Offenlegung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Gebrauch gemacht.
2) Ergebnis vor Ergebnisabführung bzw. Verlustübernahme.
3) Ergebnis vor Gutschrift auf das Gesellschafterkonto.
4) Unternehmen stellt aufgrund des Konsolidierungskreises der Karlsberg Brauerei KG Weber, Homburg (Saarpfalz) ein verbundenes Unternehmen dar.
Die Kapitalanteile entsprechen den Stimmrechtsanteilen.
Die Wertpapiere des Anlagevermögens betreffen im Wesentlichen Anteile an einem Spezialfonds, an dem die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG 100 % der Investmentanteile hält. Bei diesem Spezialfonds handelt es sich um einen Mischfonds. Dieser investiert vorwiegend in europäische Aktien bzw. europäische Staatsanleihen und Pfandbriefe mit bester Bonität. Der Kurswert des Spezialfonds lag zum Bilanzstichtag bei T€ 7.520 und damit T€ 49 unter dem Buchwert von T€ 7.569. Eine Abschreibung ist unterblieben, da die Wertminderung voraussichtlich nicht von Dauer ist. Eine Rückgabe der Anteile kann innerhalb einer Frist von 5 Werktagen erfolgen. Im Berichtsjahr erfolgte eine Ausschüttung über T€ 135.
| Restlaufzeit | 31.12.2013 | ||
|---|---|---|---|
| bis 1 Jahr T€ |
über 1 Jahr T€ |
Gesamt T€ |
|
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
5.755 | 0 | 5.755 |
| Forderungen gegen verbundene Unternehmen |
37.323 | 0 | 37.323 |
| Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteilgungsverhältnis |
|||
| besteht | 227 | 0 | 227 |
| Sonstige Vermögens gegenstände |
2.455 | 4.552 | 7.007 |
| 45.760 | 4.552 | 50.312 |
| Restlaufzeit | ||||
|---|---|---|---|---|
| bis 1 Jahr T€ |
über 1 Jahr T€ |
Gesamt T€ |
||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
6.326 | 0 | 6.326 | |
| Forderungen gegen ver bundene Unternehmen |
29.578 | 0 | 29.578 | |
| Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteilgungsverhältnis besteht |
227 | 0 | 227 | |
| Sonstige Vermögens gegenstände |
6.979 | 6.460 | 13.439 | |
| 43.110 | 6.460 | 49.570 |
In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 0 (Vj. T€ 123) verrechnet und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 24 (Vj. T€ 142) enthalten.
Bei den Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht handelt es sich um Forderungen gegen das verbundene Unternehmen Karlsberg Service GmbH.
Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind im Wesentlichen Steuererstattungsansprüche und der Aktivwert einer Rückdeckungsversicherung erfasst.
| 31.12.2013 T€ |
31.12.2012 T€ |
|
|---|---|---|
| Kassenbestand | 1 | 1 |
| Guthaben bei Kreditinstituten | 1.493 | 2.511 |
| 1.494 | 2.512 |
Das Grundkapital der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG zum 31. Dezember 2013 ist eingeteilt in:
8.502.060 Stückaktien, in 6.314.700 Stammaktien (davon 850.206 eigene Anteile zum 31. Dezember 2013) und 2.187.360 stimmrechtslose Vorzugsaktien
Der Vorstand wurde durch Beschluss der Hauptversammlung vom 28. Juli 2010 ermächtigt, das Grundkapital mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 27. Juli 2015 einmalig oder mehrmalig um bis zu insgesamt € 11.193.728,00 gegen Bar- und/oder Sacheinlagen durch Ausgabe von neuen, auf den Inhaber lautenden Stück Stammaktien zu erhöhen (genehmigtes Kapital).
Am 27. Juli 2011 wurde durch Zustimmung der Hauptversammlung zum Tagesordnungspunkt 6 (Erwerb eigener Aktien) der vorherige Beschluss aufgehoben und die Gesellschaft ermächtigt gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG, im Zeitraum bis zum 26. Juli 2016 wahlweise eigene Stammaktien und/ oder stimmrechtslose Vorzugsaktien bis zu insgesamt 10 % des derzeitigen Grundkapitals zu erwerben. Die Ermächtigung kann ganz oder in Teilbeträgen, einmal oder mehrmals, in Verfolgung eines oder mehrerer Zwecke durch die Gesellschaft oder durch Dritte für Rechnung der Gesellschaft ausgeübt werden.
Auf die erworbenen Aktien dürfen zusammen mit anderen eigenen Aktien, die sich im Besitz der Gesellschaft befinden oder ihr nach den §§ 71a ff. AktG zuzurechnen sind, zu keinem Zeitpunkt mehr als 10 % des Grundkapitals entfallen. Die Ermächtigung darf nicht zum Zwecke des Handels in eigenen Aktien ausgenutzt werden.
Am Stichtag, dem 31. Dezember 2013 hält die Gesellschaft insgesamt 850.206 Stück Stammaktien (Vj. 308.206 Stück) und unverändert zum Vorjahr keine Vorzugsaktien als eigene Aktien. Dies entspricht einem Betrag von T€ 2.239 (Vj. T€ 812) oder einem Anteil von 10,00 % (Vj. 3,63 %) am Grundkapital.
| 2013 T€ |
2012 T€ |
|
|---|---|---|
| 01.01. | 29.636 | 29.636 |
| Aktienrückkauf | -8.221 | 0 |
| 31.12. | 21.415 | 29.636 |
Die Kapitalrücklage enthält das bei Aktienemissionen erzielte Aufgeld sowie die frei verwendbare Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB.
Die Gewinnrücklagen setzen sich wie folgt zusammen:
| 31.12.2013 T€ |
31.12.2012 T€ |
|
|---|---|---|
| Gesetzliche Rücklage | 916 | 916 |
Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag von T€ 768 enthalten; im Übrigen verweisen wir auf den Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns.
Die Pensionsrückstellungen umfassen Verpflichtungen aufgrund unmittelbarer Zusagen.
Der Fehlbetrag wegen nicht bilanzierter mittelbarer Versorgungsverpflichtungen i. S. v. Art. 28 Abs. 2 EGHGB beläuft sich auf T€ 30.456 (Vj. T€ 28.080); er betrifft die Versorgungshilfe für die Betriebsangehörigen der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG 1938 e.V.
Die sonstigen Rückstellungen gliedern sich wie folgt:
| 31.12.2013 T€ |
31.12.2012 T€ |
|
|---|---|---|
| Personalrückstellungen für Altersteilzeit | 997 | 1.344 |
| Sonstige Personalrückstellungen | 511 | 588 |
| Restrukturierung | 102 | 386 |
| Übrige | 826 | 1.107 |
| 2.436 | 3.425 |
| Restlaufzeit | 31.12.2013 | ||
|---|---|---|---|
| bis 1 Jahr T€ |
über 5 Jahre T€ |
Gesamt T€ |
|
| Verbindlichkeiten gegen über Kreditinstituten |
12.903 | 0 | 12.903 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
5.890 | 0 | 5.890 |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen |
7.126 | 0 | 7.126 |
| Sonstige Verbindlichkeiten |
1.466 | 71 | 1.664 |
| - davon aus Steuern | (814) | (0) | (814) |
| - davon im Rahmen der sozialen Sicherheit |
(0) | (0) | (0) |
| 27.512 | 71 | 27.583 |
| Restlaufzeit | 31.12.2012 | ||
|---|---|---|---|
| bis 1 Jahr T€ |
über 5 Jahre T€ |
Gesamt T€ |
|
| Verbindlichkeiten gegen über Kreditinstituten |
4.009 | 0 | 4.009 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
6.398 | 0 | 6.398 |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen |
5.293 | 0 | 5.293 |
| Sonstige Verbindlichkeiten |
1.816 | 95 | 2.510 |
| - davon aus Steuern | (831) | (0) | (831) |
| - davon im Rahmen der sozialen Sicherheit |
(0) | (0) | (0) |
| 17.516 | 95 | 18.210 |
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe durch Grundschulden auf Grundstücke von Tochterunternehmen und verpfändete Wertpapiere gesichert.
In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 0 (Vj. T€ 476) und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 20 (Vj. T€ 658) enthalten.
Der Posten sonstige Verbindlichkeiten betrifft im Wesentlichen Verpflichtungen für Altersteilzeit- und Jubiläumsverpflichtungen von veräußerten Gesellschaften, Umsatzsteuer sowie Lohn- und Kirchensteuer einschließlich Solidaritätszuschlag für Dezember 2013.
Es bestehen Devisentermingeschäfte im Nominalwert von 11,1 Mio. US\$. Diese dienen zur Absicherung des Rohstoffeinkaufs bei einer Tochtergesellschaft. Der negative Marktwert beläuft sich hier auf T€ 244. Er entspricht dem Betrag, der bei vorzeitiger Auflösung dieser Geschäfte erzielbar wäre. Da hier keine Bewertungseinheit vorliegt, wurde eine Rückstellung für drohende Verluste gebildet. Dem Wertansatz liegt eine mark to market-Bewertung zugrunde.
| 31.12.2013 T€ |
31.12.2012 T€ |
|
|---|---|---|
| Investitionsaufträge, Miet-, Wartungs- und Leasingverträge sowie Lizenzverpflichtungen |
13.547 | 13.561 |
Bei dem ausgewiesenen Betrag handelt es sich um den Nominalwert.
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen in Höhe von T€ 13.378 gegenüber verbundenen Unternehmen.
Am Bilanzstichtag bestand zudem eine unbeschränkte gesamtschuldnerische Haftung der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG als Gesellschafterin der Bluna-Warenzeichen-GbR. Aufgrund der derzeitigen Lage ist mit einer Inanspruchnahme zum heutigen Zeitpunkt nicht zu rechnen.
Die an der Ausgliederung der Brunnenbetriebe und Hotels beteiligten Rechtsträger haften für die Verbindlichkeiten aus Pensionsanwartschaften und laufende Pensionsverpflichtungen gegenüber Rentnern des übertragenen Rechtsträgers, sofern diese vor der Ausgliederung begründet worden sind, als Gesamtschuldner. Diese Haftung ist auf 10 Jahre beschränkt. Mit einem Eintreten der Haftung ist im Rahmen der im Konzern verbliebenen Rechtsträger sowie der Rechtsträger, die den Konzernverbund verlassen haben, nach heutiger Einschätzung nicht zu rechnen.
| 2013 T€ |
2012 T€ |
|
|---|---|---|
| Nettoerlöse | 0 | 635 |
Der Rückgang der Umsatzerlöse resultiert aus der Übertragung des noch vorhandenen operativen Geschäfts auf die Mineralbrunnen Teinach GmbH, Bad Teinach-Zavelstein, und die Mineralbrunnen Krumbach GmbH, Kißlegg.
| 2013 T€ |
2012 T€ |
|
|---|---|---|
| Miet- und Pachterträge | 230 | 341 |
| Erträge aus Anlageabgängen | 4.348 | 1.242 |
| Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen |
841 | 1.048 |
| Übrige betriebliche Erträge | 9.843 | 13.799 |
| 15.262 | 16.430 |
In den übrigen betrieblichen Erträgen sind im Wesentlichen Erträge aus konzerninternen Dienstleistungen in Höhe von T€ 8.988 (Vj. T€ 12.655) enthalten. Außerdem sind periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 44 (Vj. T€ 234) enthalten.
| 2013 T€ |
2012 T€ |
|
|---|---|---|
| Fuhrpark und Instandhaltung | 505 | 528 |
| Verwaltung, Mieten und Lizenzen | 6.770 | 8.645 |
| Vertrieb /Marketing | 484 | 1.147 |
| Übrige betriebliche Aufwendungen | 4.376 | 2.491 |
| 12.135 | 12.811 |
In den übrigen betrieblichen Aufwendungen des Geschäftsjahres sind periodenfremde Aufwendungen von T€ 1.119 (Vj. T€ 296) sowie Einzelwertberichtigungen mit T€ 1.978 (Vj. T€ 728) enthalten.
Aufgrund einer voraussichtlich dauernden Wertminderung wurden Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen in Höhe von T€ 352 außerordentlich abgeschrieben.
Das außerordentliche Ergebnis im Geschäftsjahr beinhaltet ausschließlich die ergebniswirksamen BilMoG-Umstellungseffekte aus der Zuführung zur Pensionsrückstellung.
Das Körperschaftsteuerguthaben zum 31. Dezember 2006 wurde im Rahmen des Gesetzes über steuerliche Begleitmaßnahmen zur Einführung der Europäischen Gesellschaft und zur Änderung weiterer steuerrechtlicher Vorschriften (SEStEG) als abgezinste Forderung erstmalig zum 31. Dezember 2006 in Höhe von T€ 5.855 bilanziert. Im Jahr 2010 musste der Gesetzgeber die Regelung zur Berechnung des Körperschaftsteuerguthabens nach höchstrichterlicher Rechtsprechung ändern. Dies führte im Jahr 2010 zu einer Erhöhung des Körperschaftsteuerguthabens um T€ 1.884. Im Jahr 2011 hat sich der Anspruch aufgrund eines geänderten Bescheids um T€ 14 erhöht. Aufgrund der vorzunehmenden Aufzinsung und der Auszahlung zum 10. Oktober 2013 i. H. v. T€ 1.055 betrug das Körperschaftsteuerguthaben zum 31. Dezember 2013 nunmehr T€ 3.868. Die Auszahlung des Körperschaftsteuerguthabens erfolgt seit dem Jahr 2008
in zehn gleichen Jahresraten. Die Abzinsung wurde mit einem Zinssatz von 4,00 % (Vj. 4,00 %) vorgenommen und dieser Zinssatz wird über die Laufzeit beibehalten.
Die Karlsberg Holding GmbH mit Sitz in Homburg (Saarpfalz) und die Karlsberg Brauerei KG Weber mit Sitz in Homburg (Saarpfalz) haben uns mit Schreiben vom 2. Januar 2012 nach § 20 Abs. 4 AktG mitgeteilt, dass ihnen unmittelbar bzw. mittelbar eine Mehrheitsbeteiligung (Mehrheit der Stimmrechte) an unserer Gesellschaft gehört.
Bei der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG waren durchschnittlich beschäftigt:
| 2013 | 2012 | |
|---|---|---|
| Gewerbliche Mitarbeiter | 4 | 5 |
| Angestellte | 34 | 62 |
| Auszubildende | 0 | 2 |
| 38 | 69 |
| T€ | |
|---|---|
| Aufsichtsratsvergütung - Fixe Vergütung - Variable Vergütung |
116 0 |
| Bezüge ehemaliger Vorstandsmitglieder und deren Hinterbliebenen |
658 |
| Rückstellungen für Pensionen früherer Vorstands mitglieder und deren Hinterbliebenen |
6.358 |
Auf die Angabe der Vorstandsbezüge wird unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Michael Bartholl, Vorstand, München
Geschäftsführender Gesellschafter der Karlsberg Brauerei KG Weber, Homburg (Saarpfalz) - Vorsitzender -
Hotelier, Tübingen - Stellvertretender Vorsitzender -
Geschäftsführer der Karlsberg Holding GmbH, Waldmohr
Hartmut Schütze,
Gebietsverkaufsleiter, Tettnang
Stellvertretender Konzernbetriebsratvorsitzender, Amstetten
Der Hauptversammlung im Jahr 2014 wird vorgeschlagen, aus dem Bilanzgewinn der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG in Höhe von 2,6 Mio. € eine Dividende von € 0,21 je Stammaktie und von € 0,29 je Vorzugsaktie für das Geschäftsjahr 2013 auszuschütten. Die Ausschüttungssumme der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG wird bei entsprechendem Beschluss durch die Hauptversammlung unter Berücksichtigung der zurzeit durch die Gesellschaft gehaltenen Anteile € 1.781.878,14 betragen und € 795.774,05 werden auf neue Rechnung vorgetragen.
Auf eine Angabe nach § 285 Nr. 17 HGB wird verzichtet, da das Honorar des Abschlussprüfers in den Angaben im HGB Konzernabschluss der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG einbezogen wird.
Der Jahresabschluss der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG, Bad Überkingen, wird in den Konzernabschluss der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG, Bad Überkingen, (kleinster Konzernkreis), eingetragen im Handelsregister von Ulm (HRB Nr. 540111), einbezogen. Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger offengelegt. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird außerdem in den Konzernabschluss der Karlsberg Brauerei KG Weber, Homburg (Saarpfalz), (größter Konzernkreis), eingetragen beim Amtsgericht Saarbrücken (HRA Nr. 1199), einbezogen.
Bad Überkingen, 12. März 2014
Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG Der Vorstand
Michael Bartholl
Wir haben den Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang – unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht, der mit dem Konzernlagebericht zusammengefasst ist, der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG, Bad Überkingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Stuttgart, 14. März 2014
Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Göhner Ladwig
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer
| 9. April 2014 | Bilanzpressekonferenz |
|---|---|
| 5. Juni 2014 | Hauptversammlung |
| September 2014 | Veröffentlichung des Halbjahresfinanzberichts |
Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG Postfach 80 73334 Bad Überkingen Telefon +49 (0)7331 201-0 Telefax +49 (0)7331 201- 400 E-Mail: [email protected] www.mineralbrunnen-ag.de
Dieser Geschäftsbericht wurde auf umweltfreundlichem, chlorfrei gebleichtem Papier gedruckt.
www.mineralbrunnen-ag.de
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