Annual Report • Apr 26, 2013
Annual Report
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| AG | Konzern | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Kennzahlen in Mio. EUR | 2012 | 2011 | 2010 | 2009 | 2008 | 2012 | 2011 | 2010* | 2009* | 2008* |
| Umsatz | 0,6 | 7,8 | 10,7 | 98,8 | 110,3 | 143,6 | 156,4 | 148,7 | 168,8 | 192,8 |
| Beschäftigte (Anzahl im Durchschnitt) |
69 | 128 | 258 | 630 | 680 | 504 | 596 | 760 | 832 | 939 |
| Personalaufwand (Löhne und Gehälter, soziale Abgaben sowie Altersversorgung) |
6,4 | 9,4 | 13,3 | 30,3 | 32,2 | 28,9 | 33,4 | 34,2 | 47,7 | 50,1 |
| Investitionen | ||||||||||
| Immaterielle Vermögensgegen stände und Sachanlagen |
0,0 | 0,5 | 2,5 | 5,0 | 16,9 | 4,4 | 6,7 | 5,9 | 5,9 | 15,7 |
| Finanzanlagen | 0,0 | 4,3 | 0,1 | 0,1 | 0,3 | 0,0 | 4,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 |
| EBIT DA | 0,0 | 14,5 | 4,9 | -5,9 | 13,1 | 27,7 | 9,8 | 10,6 | 6,0 | |
| EBIT DA-Rendite in % | 4,2 | 186,0 | 5,0 | -5,3 | 9,1 | 17,7 | 6,6 | 6,3 | 3,1 | |
| Abschreibungen | 0,9 | 1,7 | 15,7 | 11,4 | 16,2 | 12,5 | 13,5 | 16,3 | 23,8 | 26,0 |
| EBIT | -0,9 | 12,8 | -6,5 | -22,0 | 0,6 | 14,2 | -3,6 | -6,4 | -20,0 | |
| EBIT-Rendite in % | -144,2 | 164,6 | -6,6 | -20,0 | 0,4 | 9,1 | -2,5 | -3,8 | -10,4 | |
| Bilanzsumme | 84,8 | 108,9 | 154,4 | 223,2 | 236,1 | 147,1 | 167,8 | 244,7 | 275,6 | 299,8 |
| Eigenkapital | 54,1 | 64,6 | 48,3 | 83,8 | 86,1 | 62,9 | 77,2 | 42,1 | 76,3 | 85,6 |
| Jahresergebnis | -1,0 | 12,5 | -23,7 | -2,4 | -20,0 | -2,9 | 16,6 | -24,6 | -9,3 | -18,6 |
| Davon Einstellungen in Rücklagen | 0,0 | 2,9 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | |||||
| Ausschüttungsbetrag | 1,2 | 9,6 | 0,0 | 0,51 | 0,0 | |||||
| Dividende (€ je Aktie) | ||||||||||
| Stammaktie | 0,12 | 1,12 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |||||
| Vorzugsaktie | 0,20 | 1,20+0,11 | 0,00 | 0,111 | 0,111 | |||||
| DVFA/SG-Ergebnis (€ je Aktie) | ||||||||||
| Ergebnis je Stammaktie | -0,38 | 2,00 | -3,10 | -1,12 | -2,20 | |||||
| Ergebnis je Vorzugsaktie | -0,30 | 2,08 | -2,99 | -1,01 | -2,09 | |||||
| Cashflow | 7,2 | -5,4 | -4,0 | 5,2 | 8,4 | 10,2 | 9,2 | |||
| Cashflow in % der Umsatzerlöse | 7,3 | -4,9 | -2,8 | 3,3 | 5,6 | 6,0 | 4,8 | |||
| Höchstkurs (€ je Aktie) | ||||||||||
| Stammaktie | 17,222 | 14,502 | 20,002 | 16,512 | 21,512 | |||||
| Vorzugsaktie | 12,402 | 6,852 | 7,652 | 7,252 | 11,602 | |||||
| Tiefstkurs (€ je Aktie) | ||||||||||
| Stammaktie | 11,512 | 10,882 | 12,302 | 14,012 | 16,502 | |||||
| Vorzugsaktie | 6,012 | 5,212 | 5,662 | 5,002 | 5,002 |
1 Dividende für 2008 und 2009 gemäß § 24 Abs. 3 Punkt 1 der Satzung abzüglich des Dividendenbetrags für die zum Tag der Hauptversammlung am 28. Juli 2010 gehaltenen Aktien • 2 Börse Stuttgart • * Rechnungslegung nach IFRS
| An unsere Aktionäre | ||||
|---|---|---|---|---|
| --------------------- | -- | -- | -- | -- |
Konzernabschluss 2012 Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG
Jahresabschluss 2012 Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG
Finanzkalender
Zu Tisch mit Teinacher Genießer-Mineralwasser Ausgewogene Mineralisierung Idealer Begleiter zu guten Weinen
Sanft ist unser Geschmack! Sanft mineralisiertes Mineralwasser aus dem Allgäu Natrium- und kochsalzarm Für die Zubereitung von Babynahrung geeignet
Die Exklusiven
Führende Fruchtsaftmarke in der Gastronomie Umfangreiches Sortiment von klassisch bis exotisch Kompromisslose Qualität
Merziger macht herziger
Fruchtsaft auf höchstem Qualitätsniveau Innovative Saftkreationen mit funktionalem Mehrwert Gesunde Ernährung und höchster Genuss
Anregend, aufregend, anders Seit über 80 Jahren das Original Extrastark mit 25 mg Koffein je 100 ml Für Individualisten und Szenegänger
Sind wir nicht alle ein bisschen Bluna …?
Die etwas andere Limo Extra fruchtig in Orange und Zitrone Erfrischend und spritzig
Tägliche Gesundheit aus der Natur Führende Heilwassermarke aus dem Nordschwarzwald Reine und unberührte Quelle Für eine gesundheitsbewusste Lebensweise
Erfrischend im Leben
Das Mineralwasser aus der Heimat Überzeugt mit frischem Geschmack Fluoridhaltig
In besten Häusern zu Hause Führende Fruchtsaftmarke in norddeutscher Gastronomie Vielfältige Premium-Fruchtsaftauswahl Exklusiv mit Mehrwegfokus
Saftige Grüße vom Lande Fruchtsaft auf höchstem Qualitätsniveau Qualitativ hochwertige Premium-Direktsäfte
Purer Trinkgenuss
Süßgetränke & Mineralwasser für die ganze Familie
Hohe Markenbekanntheit in Süddeutschland Süßgetränke auf Basis von natürlichem Mineralwasser Fruchtiger und voller Geschmack
Attraktiv. Renditestark. Einzigartig.
Fertig gemischte Cocktails to go Als 10-Liter-Bags oder aus der 0,2-Liter-Glasflasche Premium in Qualität und Geschmack
Michael Bartholl
"Dank unserer engagierten Mitarbeiter und einem Premium-Produkt- und Markenangebot besitzen wir großes Potenzial, unsere Marktposition regional wie überregional weiter auszubauen."
im Geschäftsjahr 2012 sind wir auf dem Weg zu einer regional ausgerichteten und schlanken Unternehmensstruktur mit einem fokussierten, kundengerechten Produktund Markenangebot ein gutes Stück vorangekommen. Unsere in den vergangenen Jahren eingeleiteten Maßnahmen zeigten im Berichtszeitraum positive Auswirkungen.
Auf konsolidierter Basis haben sich unsere operativen Ergebnisse gemessen am EBITDA (Konzerngewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) und am EBIT (Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern) gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessert. Das EBIT, im Vorjahr nach Abzug der Veräußerung der Fachingen Heil- und Mineralbrunnen GmbH noch negativ, ist zudem das erste Mal seit Jahren aus dem operativen Geschäft heraus wieder positiv. Dabei ist zu berücksichtigen, dass wir uns der schwierigen Situation im gesamten deutschen Saftmarkt im letzten Jahr nicht vollständig entziehen konnten. Unser Konzernjahresergebnis fällt im Berichtszeitraum noch negativ aus, was mit Sonderfaktoren wie Wertberichtigungen bei latenten Steuern und Abschreibungen auf Firmenwerte und andere immaterielle Vermögensgegenstände zusammenhängt. Da aufgrund des Gewinnvortrags aus dem Vorjahr ein positives Konzernbilanzergebnis für das Geschäftsjahr 2012 erzielt wurde, haben wir uns dazu entschlossen, Ihnen erneut die Ausschüttung einer Dividende vorzuschlagen.
Das Ziel unserer Arbeit ist der Ausbau der Unternehmensgruppe zum führenden, ertragsstarken und regionalen Markenanbieter im Mineralwassermarkt und der Ausbau von ertragsstarken Spezialitätenpositionen im überregionalen Fruchtsaft- und Limonadenmarkt. Auch wenn noch weitere Aufgaben vor uns liegen, um dieses Ziel zu erreichen, bestätigen uns die Ergebnisse des abgelaufenen Geschäftsjahres darin, den richtigen Weg eingeschlagen zu haben. Um näher an den Verbraucher zu rücken und so die Unternehmensstruktur dem Regionalitätsbedürfnis der Konsumenten anzupassen, haben wir die Basis einer dezentralen Organisation mit verbesserten Prozess- und Kostenstrukturen gelegt und werden diese weiter konsequent
optimieren. Aufbauend auf den etablierten Regionalmarken in Süddeutschland und den nationalen Gastronomieund Spezialitätenmarken werden wir die Ausstattung und Qualität unserer Produkte kontinuierlich verbessern. Von nicht rentablen B-, C- und Handelsmarken wird sich der Konzern konsequent trennen.
Mit der gewählten Strategie und den daraus resultierenden Maßnahmen werden wir unsere Marktposition kontinuierlich und ertragsorientiert ausbauen und sukzessive räumlich erweitern. Wir sind zuversichtlich, bereits im laufenden Geschäftsjahr weiteres Markt- und Ertragspotenzial zu generieren.
Wir bedanken uns herzlich für Ihr entgegengebrachtes Vertrauen und freuen uns, wenn Sie uns weiterhin auf unserem Weg begleiten.
Michael Bartholl Vorstand
Zu Tisch mit Teinacher: Aus den Tiefen des Schwarzwalds stammend ist dieses Mineralwasser der Begleiter zu gutem Essen und guten Weinen schlechthin. Feine Noten werden zu bestem Genuss.
Genießer-Mineralwasser
Qualität aus unberührter Natur
Ausgewogene Mineralisierung
Idealer Begleiter zu guten Weinen
| Aufsichtsrat | Vorstand | |
|---|---|---|
| Vertreter der Aktionäre | Michael Bartholl, München | |
| (Sprecher bis 31. März 2012) | ||
| Dr. Richard Weber, Geschäftsführender Gesellschafter | ||
| der Karlsberg Brauerei KG Weber, Homburg (Saarpfalz) | Maik Schumacher, Hamburg | |
| Vorsitzender | (bis 31. März 2012) | |
| Ernst Fischer, Hotelier, Tübingen | ||
| Stellvertretender Vorsitzender | ||
| Friedrich Niehoff, Geschäftsführer der | ||
| Friedrich Niehoff GmbH, Gronau | ||
| Gerhard Theis, Geschäftsführer der | ||
| Karlsberg Holding GmbH, Waldmohr |
Helmut Klingl, Außendienst-Mitarbeiter, Amstetten
Hartmut Schütze, Gebietsverkaufsleiter, Tettnang
Als Aufsichtsrat haben wir die uns nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben sorgfältig wahrgenommen. Wir haben den Vorstand bei seiner Geschäftsführung regelmäßig überwacht und ihn bei der strategischen Weiterentwicklung der Unternehmensgruppe sowie bei wesentlichen Entscheidungen beratend begleitet. Insbesondere in die Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen waren wir unmittelbar eingebunden. Der Vorstand unterrichtete uns regelmäßig sowohl schriftlich als auch mündlich, zeitnah und umfassend über die Unternehmensplanung, den Gang der Geschäfte, die aktuelle Lage der Gesellschaft und des Konzerns sowie die Risikosituation einschließlich des Risikomanagements. Abweichungen des Geschäftsverlaufs von den Plänen wurden uns im Einzelnen erläutert. Zudem stimmte der Vorstand die strategische Ausrichtung des Unternehmens mit uns ab. Die für das Unternehmen bedeutenden Geschäftsvorgänge haben wir auf Basis der Berichte des Vorstands ausführlich erörtert. Den Beschlussvorschlägen des Vorstands haben wir nach gründlicher Prüfung und Beratung zugestimmt.
Im Berichtszeitraum fanden insgesamt vier turnusgemäße Sitzungen statt: am 15. Februar, 18. April , 26. September und 12. Dezember 2012. Zudem wurden für zustimmungspflichtige Geschäfte des Vorstands schriftliche Umlaufbeschlüsse vom Aufsichtsrat am 8. Januar und 31. Mai 2012 gefasst. An sämtlichen Sitzungen nahmen jeweils alle Mitglieder des Aufsichtsrats teil. Über die Aufsichtsratssitzungen hinaus standen wir mit dem Vorstand in regelmäßigem Kontakt und haben uns über die aktuelle Entwicklung der Geschäftslage und die wesentlichen Geschäftsvorfälle informiert.
Die wichtigsten Themen der Beratungen und Beschlussfassungen im Gremium waren:
die Quartalsergebnisse, der Ergebnisforecast 2012 und die Planung 2013
die Liquiditätslage und Mittelfristfinanzierung
Die Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Stuttgart, hat den Jahresabschluss der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG zum 31. Dezember 2012 und den Konzernabschluss sowie den zusammengefassten Lagebericht zum 31. Dezember 2012 nach HGB-Grundsätzen geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Der Konzernabschluss und der zusammengefasste Lagebericht wurden nach den Vorschriften des HGB und des Aktiengesetzes aufgestellt. Der Abschlussprüfer hat die Prüfung unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Die genannten Unterlagen sind vom Vorstand rechtzeitig an uns verteilt worden.
Die Entwürfe der Prüfungsberichte der Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft lagen allen Mitgliedern des
Aufsichtsrats vor und wurden in der Sitzung des Aufsichtsrats am 12. März 2013 in Gegenwart des Abschlussprüfers umfassend behandelt. Der Abschlussprüfer berichtete über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung. In dieser Sitzung hat der Vorstand die Abschlüsse der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG und des Konzerns erläutert. Der Abschlussprüfer ging auf Umfang und Schwerpunkte der Abschlussprüfung ein. Wir stimmen den Ergebnissen der Abschlussprüfung zu. Nach dem abschließenden Ergebnis unserer eigenen Prüfung sind keine Einwendungen zu erheben. Wir haben in unserem Gremium die vom Vorstand aufgestellten Jahresabschlüsse gebilligt; sie sind damit festgestellt.
Der Bilanzgewinn der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG beträgt im Berichtszeitraum 1,9 Mio. €. Wir schließen uns dem Vorschlag des Vorstands an, eine Dividende von 1,2 Mio. € für das Geschäftsjahr 2012 auszuschütten.
Der vom Vorstand gemäß § 312 AktG aufgestellte Bericht über die Beziehungen der Gesellschaft zu verbundenen Unternehmen für das Geschäftsjahr 2012 wurde uns ebenfalls zur Prüfung vorgelegt. Nach sorgfältiger Prüfung dieses Berichts erteilte der Abschlussprüfer gemäß § 313 Abs. 3 AktG den folgenden Bestätigungsvermerk:
"Nach unserer pflichtgemäßen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass
Der Abschlussprüfer nahm ferner an unseren Beratungen über den Abhängigkeitsbericht teil und berichtete über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung. Wir haben das Prüfungsergebnis des Abschlussprüfers zustimmend zur Kenntnis genommen. Er prüfte den Abhängigkeitsbericht selbst auf Vollständigkeit und Richtigkeit und gelangte im Rahmen seiner eigenen Prüfung zu dem abschließenden Ergebnis, dass keine Einwendungen gegen die am Schluss
des Berichts über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen abgegebene und in den zusammengefassten Lagebericht aufgenommene Erklärung des Vorstands zu erheben sind.
Mit Wirkung zum 31. März 2012 legte Maik Schumacher sein Amt als Vorstandsmitglied der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG nieder und übernahm die Geschäftsführung der neu gegründeten Ailon GmbH mit Sitz in Bad Überkingen. Sein Aufgabengebiet umfasst die Koordination und Leitung des gesamten Einkaufs und der kompletten Logistik der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG sowie Einkaufs- und Logistikdienstleistungen für Dritte. Michael Bartholl zeichnet somit seit dem 1. April 2012 als Alleinvorstand für die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG verantwortlich.
Im Aufsichtsrat gab es im Berichtsjahr keine personellen Veränderungen.
Der Aufsichtsrat bedankt sich beim Vorstand für die gute Zusammenarbeit und spricht sämtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Arbeitnehmervertretungen seine Anerkennung für ihr hohes Engagement und die im Geschäftsjahr 2012 geleistete Arbeit aus. Gleichfalls gilt unser Dank den Aktionären für das der Gesellschaft und den Gremien entgegengebrachte Vertrauen.
Bad Überkingen, den 12. März 2013
Der Aufsichtsrat Dr. Richard Weber, Vorsitzender
Deutsche Aktien waren 2012 so gefragt wie lange nicht mehr. Um fast 30 % legte der deutsche Leitindex DAX im abgelaufenen Börsenjahr zu. Das ist das größte Plus seit fast zehn Jahren. Unter den Börsen der großen Industrieländer war der DAX der Überflieger. Kaum ein Experte hatte diese Entwicklung angesichts der anhaltenden Euro-Schuldenkrise zum Jahresanfang 2012 erwartet. Der deutsche Leitindex spiegelte auch die Stärke der deutschen Wirtschaft wider, die sich bei scharfem Gegenwind als robust erwiesen hat. Nach einem Tiefstwert zu Jahresbeginn von 5.900 Punkten schloss der DAX zum Jahresende beim Stand von 7.612 Punkten nur knapp unter seinem kurz vorher erreichten Jahreshöchstand. In der Jahresbilanz bedeutete dies einen Zuwachs von 29 %.
Von dem starken Börsenjahr 2012 profitierten auch die kleineren und mittelgroßen Börsenwerte, wenngleich der Entry All Share-Index, der alle im Entry Standard notierten Gesellschaften umfasst, im Jahresverlauf nicht ganz so stark zulegen konnte. Der für die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG relevante Benchmark-Index lag zum Jahresende 2012 mit 760 Punkten rund 11 % über dem Vorjahresendwert.
Die Aktien der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG wiesen im Berichtszeitraum eine sehr positive Kursentwicklung auf. Die Stammaktien der Gesellschaft verzeichneten ein Jahresplus von rund 42 %, die Vorzugsaktien von rund 35 %. Mit dieser starken Performance übertrafen sie nicht nur deutlich den Entry All Share-Index, sondern auch den Leitindex DAX. Die Stammaktien der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG erreichten Ende Februar 2012 einen Jahrestiefstkurs von 11,51 €, um daraufhin bis zum Jahresende fast kontinuierlich zuzulegen. Am 31. Dezember 2012 schlossen die Stammaktien bei 16,81 €, knapp unterhalb ihres Jahreshöchstkurses von 17,22 € am 11. Dezember. Die Vorzugsaktien beendeten das Jahr 2012 mit einem Schlusskurs von 8,40 € und lagen damit deutlich über dem Vorjahresendwert (31.12.2011: 6,20 €). Zu Jahresbeginn erreichten sie einen
Tiefstkurs von 6,01 € sowie zur Jahresmitte einen Höchstkurs von 12,40 €. Die stichtagsbezogene Marktkapitalisierung der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG am 31. Dezember 2012 erhöhte sich im Berichtszeitraum deutlich um 41,3 % auf 124,5 Mio. € (31.12.2011: 88,1 Mio. €).
| 2012 | 2011 | ||
|---|---|---|---|
| Grundkapital | € | 22.387.456,00 | 22.387.456,00 |
| Anzahl Stammaktien | Stück | 6.314.700 | 6.314.700 |
| Anzahl Vorzugsaktien | Stück | 2.187.360 | 2.187.360 |
| Kurs Stammaktie zum 31.12. * |
€ | 16,81 | 11,80 |
| Kurs Vorzugsaktie zum 31.12. * |
€ | 8,40 | 6,20 |
| Marktkapitalisierung zum 31.12. * |
Mio. € | 124,52 | 88,10 |
| Höchstkurs Stammaktie * |
€ | 17,22 | 14,50 |
| Tiefstkurs Stammaktie * |
€ | 11,51 | 10,88 |
| Höchstkurs Vorzugsaktie * |
€ | 12,40 | 6,85 |
| Tiefstkurs Vorzugsaktie * |
€ | 6,01 | 5,21 |
| EPS Stammaktie | € | -0,38 | 2,00 |
| EPS Vorzugsaktie | € | -0,30 | 2,08 |
| Dividende Stammaktie |
€ | 0,12** | 1,12 |
| Dividende Vorzugsaktie |
€ | 0,20** | für 2011: 1,20 für 2010: 0,11 |
* Börse Stuttgart ** Dividendenvorschlag
(vorbehaltlich der Zustimmung durch die Hauptversammlung am 12. Juni 2013)
Das Grundkapital der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG beträgt 22.387.456,00 € und ist in 6.314.700 auf den Inhaber lautende nennwertlose Stammaktien und in 2.187.360 auf den Inhaber lautende nennwert- und stimmrechtslose Vorzugsaktien eingeteilt. Jede Stammaktie gewährt in der Hauptversammlung eine Stimme.
Notiert sind die Stamm- und Vorzugsaktien des Unternehmens an den Börsenplätzen Frankfurt und Stuttgart. In Frankfurt ist das Unternehmen im von der Frankfurter Wertpapierbörse beaufsichtigten Transparenzlevel Entry Standard gelistet, an der Baden-Württembergischen Börse in Stuttgart im Teilbereich Freiverkehr Plus.
| Börsenplätze | |
|---|---|
| Börse Frankfurt | Segment Entry Standard im Open Market |
| Börse Stuttgart | Segment Freiverkehr Plus im Freiverkehr |
| Kürzel | |
| Stammaktie | MUT |
| Vorzugsaktie | MUT3 |
| WKN | |
| Stammaktie | 661400 |
| Vorzugsaktie | 661403 |
| ISIN | |
| Stammaktie | DE 0006614001 |
| Vorzugsaktie | DE 0006614035 |
Im Berichtsjahr betrug das Ergebnis je Stammaktie -0,38 € (2011: 2,00 €) und je Vorzugsaktie -0,30 € (2011: 2,08 €). Das Ergebnis je Aktie – Earnings per Share (EPS) – wird errechnet, indem man den Jahresüberschuss, der den Aktionären der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG zugerechnet wird, durch den gewichteten Durchschnitt der während des Geschäftsjahres im Umlauf befindlichen Aktien dividiert.
Der Hauptversammlung am 12. Juni 2013 wird vorgeschlagen, aus dem Bilanzgewinn der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG in Höhe von 1,9 Mio. € eine Dividende von 0,12 € je Stammaktie und von 0,20 € je Vorzugsaktie für das Geschäftsjahr 2012 auszuschütten. Die Ausschüttungssumme der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG wird bei entsprechendem Beschluss durch die Hauptversammlung unter Berücksichtigung der zur Zeit durch die Gesellschaft gehaltenen, nicht dividendenberechtigten Anteile 1.158.251,28 € betragen und 767.583,51 € werden dem Gewinnvortrag zugeführt.
Aktionärsstruktur (Stammaktie)
Im Berichtszeitraum hat sich die Aktionärsstruktur der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG nur geringfügig verändert. Die Karlsberg Holding GmbH erhöhte ihren Anteil an den Stammaktien der Gesellschaft leicht von 51,01 % auf 52,26 %. Der Förderverein der Angehörigen des Württ.- Hohenz. Gaststättengewerbes e.V. ist unverändert mit einem Anteil von 18,65 %, die Versorgungshilfe für die Betriebsangehörigen der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG 1938 e.V. mit einem Anteil von 10,49 % an den Stammaktien der Gesellschaft vertreten. Des Weiteren befinden sich nach wie vor 4,88 % der Stammaktien im Eigenbesitz der Gesellschaft. Zum 31. Dezember 2012 hielt die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG insgesamt 308.206 Stammaktien und keine eigenen Vorzugsaktien. 13,72 % der Stammaktien befinden sich im Streubesitz.
Die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG stand im Berichtszeitraum mit ihren Investoren sowie Privataktionären im aktiven Dialog und informierte regelmäßig über die wichtigsten Entwicklungen der Gesellschaft. Darüber hinaus bot das Unternehmen aktuelle und umfassende Informationen über seine Internetseite www.mineralbrunnen-ag.de an. Auch künftig wird sich die Gesellschaft mit gewohnter Sorgfalt ihren Investor Relations-Aufgaben widmen und der interessierten Öffentlichkeit mit der üblichen Transparenz und Schnelligkeit gegenübertreten.
"Sanft ist unser Geschmack!" – Dieses Versprechen verdankt Krumbach der reinen Natur. Mitten im Herzen des Allgäus entspringt die Quelle mit der einzigartigen Mineralisierung.
Besonders sanft im Geschmack
Natrium- und Kochsalzarm
Für die Zubereitung von Babynahrung geeignet (in den Sorten Classic und Medium)
An unsere Aktionäre 17
Der Konzern Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG (nachfolgend Konzern genannt) ist ein Markenanbieter von Mineralwasser, Heilwasser, Erfrischungsgetränken und Fruchtsäften. Als klassischer Markenanbieter im gehobenen Preissegment konzentriert sich der Konzern auf starke Marken als Erfolgsfaktor für die Produkte der Unternehmensgruppe sowie auf eine wertschöpfungsorientierte Partnerschaft mit dem Getränkefachgroßhandel, dem Lebensmitteleinzelhandel sowie der Gastronomie und Hotellerie. Aufbauend auf seine etablierten Regionalmarken in Süddeutschland sowie nationalen Gastronomie- und Spezialitätenmarken bietet der Konzern ein fokussiertes, margenstarkes Marken- und Produktportfolio innerhalb des Markts für alkoholfreie Getränke an.
Die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG wurde 1923 gegründet und kann auf eine bis ins 16. Jahrhundert reichende, erfolgreiche Geschichte zurückblicken. Sitz des Konzerns und der AG ist in Bad Überkingen, Baden-Württemberg. Dort sind auch die Konzernleitung sowie die zentralen Verwaltungsund Managementfunktionen der Holding angesiedelt. Der Konzern verfügt desweiteren über Bürogebäude, Lager, Entwicklungs- und Laboreinrichtungen sowie über regionale und nationale Vertriebseinheiten. Die Produktionsstätten verteilen sich auf die vier Standorte Bad Teinach, Kißlegg, Lauterecken und Merzig. Mit rund 500 Mitarbeitern wurde im Geschäftsjahr 2012 ein handelsrechtlicher Konzernumsatz von 143,6 Mio. € erwirtschaftet.
Der Konzern umfasst die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG als Muttergesellschaft sowie die eigenständigen, operativen Tochtergesellschaften Mineralbrunnen Teinach GmbH, Mineralbrunnen Krumbach GmbH und die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach Beteiligungs GmbH mit der Ailon GmbH, der KAMPOS Vertriebs GmbH, der Niehoffs Vaihinger Vertriebs GmbH sowie der Tucano Holding GmbH, die die weiteren Unternehmen des Fruchtsaftbereichs bündelt. Darüber hinaus hält die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG eine 45-prozentige Beteiligung an der Karlsberg Service GmbH, Homburg (Saarpfalz), die für den Konzern Verwaltungstätigkeiten in den Bereichen IT, Personal und Rechnungswesen erbringt. Als einhundertprozentige Tochtergesellschaft gehört zudem der Hotelbetrieb am Standort Bad Überkingen zum Konzern. Der Hotel- und Kurbetrieb Bad Teinach wurde mit Wirkung zum 1. April 2012 veräußert.
In der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG wird die Leitungsfunktion des Konzerns ausgeübt. Zwischen den unmittelbaren Konzerntochtergesellschaften und der AG und den mittelbaren Konzerntochtergesellschaften bestehen überwiegend Ergebnisabführungsverträge. Weiterhin gibt es über die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG ein zentrales Finanz- und Liquiditätsmanagement. Da der Geschäftsverlauf, die wirtschaftliche Lage und die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG im Wesentlichen im Konzern abgebildet werden, wurde der Lagebericht des Konzerns und der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG zusammengefasst.
Im Kern konzentrieren sich die Geschäftsaktivitäten des Konzerns auf die Herstellung von Mineral- und Heilwasser, Erfrischungs- und Süßgetränken sowie Fruchtsäften und anderen Saftvarianten. Der Konzern ist in seiner Struktur vertikal integriert und deckt mit den Bereichen Entwicklung, Produktion sowie Marketing und Vertrieb die gesamte Wertschöpfungskette ab. Die Geschäftstätigkeit ist auf den süddeutschen Kernmarkt und den nationalen Spezialitätenmarkt ausgerichtet und fokussiert sich auf ertragsreiche Markenprodukte. Die Erzeugung der Produkte wird durch
eigene Mineralwasserquellen sowie durch mittelfristige Lieferverträge für die zu verarbeitenden Grundstoffe sichergestellt.
Mittelfristiges Ziel ist der Ausbau der Unternehmensgruppe zum marktführenden und ertragsstarken Markenanbieter im regionalen Mineralwassermarkt und im überregionalen Fruchtsaft- und Limonadenmarkt. Aufbauend auf den etablierten Regionalmarken in Süddeutschland und den nationalen Gastronomie- und Spezialitätenmarken wird das margenstarke Markenangebot kontinuierlich verbessert. Von nicht rentablen B- und C-Marken, Handelsmarken und Lohnproduktionsaufträgen wird sich der Konzern konsequent trennen.
Ein fokussiertes Produktangebot auf Basis etablierter regionaler Marken im Kernabsatzgebiet Süddeutschland und ergänzende nationale Spezialitäten bieten gute Wachstumsmöglichkeiten. Große Präsenz in Handel sowie Gastronomie und Hotellerie schafft die Voraussetzung für eine hohe Akzeptanz der eigenen Markenprodukte durch die Konsumenten. Die Nähe zum Verbraucher und die Kenntnis über die sich wandelnden Geschmacksprofile ermöglichen es dem Konzern, ein fokussiertes, nachfragegerechtes Produkt- und Markenangebot bereitzustellen und zusätzliche Absatzpotenziale zu generieren.
Die starken Qualitätsmarken des Konzerns sind eine entscheidende Voraussetzung zur Erzielung höherer Margen im alkoholfreien Getränkemarkt. Durch gezielte Verkaufsförderungsmaßnahmen und Verbesserung der Distribution sollen die Konsumenten unmittelbar erreicht und zur Kauf entscheidung geführt werden. Mit einer relevanten Markenpositionierung und dem Herausstellen des jeweiligen Produktnutzens wird die Abhängigkeit von reinen Preisaktivitäten
vermindert und dauerhaft Preisstabilität gesichert. Die kontinuierliche klare Markenführung ermöglicht es, eine langfristige Konsumentenloyalität zu erreichen.
Die Marken des Konzerns sind in ihren regionalen Kernabsatzgebieten fest verwurzelt und stehen in traditionsreicher, partnerschaftlicher Beziehung mit ihren Kunden in Handel und Gastronomie. Aufbauend auf dieser Marktnähe und Akzeptanz wird die regionale Konsumentenloyalität sowie die ertrags- und wertorientierte Marktposition weiter gefestigt.
Volatile Grund- und Rohstoffpreise, restriktive und zum Teil stark einschränkende Bestimmungen und Gesetze (z. B. bei Nährwertangaben, "Health Claims", Verpackungsverordnung etc.), der weiterhin zunehmende Preiswettbewerb und die Anforderungen des Kapitalmarkts bedingen, dass der Konzern seine operativen Prozesse und Strukturen ständig überprüft, anpasst und verbessert. Dazu gehört eine transparente Kosten- und Leistungszuordnung in den einzelnen Unternehmenseinheiten. Im Rahmen der Restrukturierung und Neuausrichtung wurden die Prozesse im gesamten Konzern auf Wirksamkeit und Effizienz geprüft und entsprechend angepasst. Geeignete Maßnahmen zur weiteren Ertragsverbesserung werden fortlaufend angewendet.
Konsumenten und Kunden erwarten innovative Produkte, Produktsicherheit und Qualität sowie effiziente und flexible Angebots- und Lieferstrukturen, die durch eine moderne Technikausstattung gewährleistet werden. Gleichzeitig erfordert eine erfolgreiche Unternehmensführung die Wertschätzung und Förderung der Mitarbeiter. Eine gute Personalentwicklung erhöht sowohl das Engagement der Mitarbeiter für den Konzern als auch den Dialog mit den Kunden. Leistungsfähige Mitarbeiter und moderne Technologie garantieren eine effiziente Umsetzung der Unternehmensziele.
Der Konzern bietet seine Produkte mit einer konsequenten Mehrmarkenstrategie mit klar definierten Märkten vorwiegend in den gehobenen, margenstarken Preissegmenten an. Die Markenpositionierungen sind auf relevante Kunden- und Zielgruppen zugeschnitten und orientieren sich an regionalen und teilweise überregionalen Bedürfnissen und Werten. Jede Marke verfügt über ein zielgruppenspezifisches, umfangreiches Getränke- und Gebindesortiment.
Alle Produkte des Konzerns werden sowohl über die klassischen Vertriebskanäle als auch über neue Distributionswege vertrieben und erreichen dabei eine gute Marktabdeckung. Mit einer dezentralen Vertriebsstruktur für Krumbach, Teinacher und Niehoffs Vaihinger ist die Unternehmensgruppe noch ein Stück näher an ihre Kunden gerückt. Ab dem 1. Januar 2013 werden auch die Saftmarken der Tucano Vertriebs-GmbH in der Niehoffs Vaihinger Vertriebs GmbH gebündelt und vertrieben – also neben den Marken Niehoffs Vaihinger, Klindworth, DCide und Cocktail Plant nun auch die Marken Merziger, Lindavia und Schloss Veldenz.
Die Partner in Handel und Gastronomie werden vom Konzern mit maßgeschneiderten Verkaufsförderungsmaßnahmen unterstützt. Die Unternehmensgruppe stellt hochwertige Werbemittel zur Verfügung und bietet mit dem stilvollen Design ihrer Gastronomie-Glasgebinde größtmögliche Ausstattungsqualität.
Die Kernmarke Teinacher ist als Genießer-Mineralwasser positioniert und hat mit seiner führenden Marktposition in der süddeutschen Gastronomie eine hohe Marktakzeptanz. Teinacher Gourmet wächst äußerst dynamisch und ist auch national mittlerweile die Nr. 4 im Gastronomie-Wassermarkt. Auch die Teinacher Gourmet Genießer Schorlen haben sich in Gastronomie und Hotellerie etabliert. Mit exklusiven Gastronomiegebinden werden anspruchsvolle Verbraucher angesprochen, die Wert auf Genuss und gehobene Küche legen. Besonderen Stellenwert haben auch Kooperationen, beispielsweise mit der DEHOGA Baden-Württemberg oder mit dem Naturpark Schwarzwald, wodurch die regionale Verbundenheit der Marke Teinacher zum Ausdruck gebracht wird.
In 2012 wurden eine neue Werbeaussage ("Zu Tisch mit Teinacher") und ein neues Flaschendesign für die PET-Gebinde im Handel eingeführt. Im laufenden Jahr ist die Fortsetzung der erfolgreichen Markenstrategie geplant. Vor allem in den angrenzenden Regionen Südbaden, Südpfalz und der Rheinpfalz hat die Marke noch Wachstumspotenzial. Produktseitig werden Anfang 2013 die Teinacher Schorlen von Konzentratauf Direktsaftschorlen auf Basis von Früchten aus heimischem Anbau umgestellt. Ziel ist es, die Glaubwürdigkeit als regionaler, verantwortungsvoller und nachhaltiger Mineralbrunnen beim Konsumenten noch weiter zu steigern.
Krumbach ist die im Konzern absatzstärkste Marke. Krumbach produziert ein umfassendes Angebot an Mineralwässern und Erfrischungsgetränken. Die Mineralwassermarke zeichnet sich durch ihre sanfte Mineralisierung und ihre starke Verankerung in der Herkunftsregion Allgäu aus. Kernzielgruppe sind aktive, verantwortungs- und gesundheitsbewusste Menschen, insbesondere Familien.
Krumbach ist seit Oktober 2012 exklusiver Markenpartner der Allgäu GmbH, der offiziellen Dachorganisation für Standort und Tourismus im Allgäu. Zudem hat sich Krumbach mit der neuen Produktpalette "Krumbach Gourmet" im Gastronomiemarkt positioniert. Seit Einführung haben sich diese Produkte
sehr dynamisch entwickelt. Ebenfalls eine positive Entwicklung verzeichneten die Limonaden in den neuen 0,5- Liter PET-Flaschen. In 2013 werden die PET-Gebinde durch ein neues formstabiles Flaschendesign weiter verbessert. Zudem wird das Gastronomiesortiment um eine 0,5-Liter Gourmet Glasflasche ergänzt. Vor allem in Nordbayern gibt es Potenzial für weiteres Wachstum. Auch der Vertrieb über den Lebensmitteleinzelhandel wird gezielt verstärkt.
Niehoffs Vaihinger ist eine der führenden Saftmarken in Deutschland und kompetenter Partner des Getränkefachgroßhandels, der Gastronomie und Hotellerie. Die Premium-Marke im Saftbereich zeichnet sich durch Exklusivität, konsequente Kundennähe, hervorragende Qualität, kontinuierliche Innovationen sowie durch einen attraktiven Mehrwert aus. Bei Niehoffs Vaihinger sind sowohl die Systemgastronomie und Hotellerie wie auch die Trend- und Szenegastronomie die Haupttreiber und Wachstumsträger.
In diesem Jahr konnte Niehoffs Vaihinger deutlich Marktanteile ausbauen. Unter anderem wurden namhafte Hotelgruppen als Kunden neu hinzugewonnen. Außerdem wurde das Sortiment um Fruchtschorlen in den trendigen Geschmacksrichtungen Rhabarber, Cranberry, Maracuja und Apfel trüb ergänzt. In 2013 soll die führende Position weiter ausgebaut werden. Zudem werden die Geschmacksprofile der bestehenden Sorten überprüft und gegebenenfalls weiter optimiert. Die bisher unter der Marke Tucano im Ausland vertriebenen Säfte werden seit Anfang 2013 unter Niehoffs Vaihinger angeboten und helfen somit die Marke Niehoffs Vaihinger und die damit verbundenen Qualitätsversprechen auch im Ausland bekannt zu machen.
Merziger produziert innovative Produkte von hoher Qualität, die wichtige Bausteine für eine zeitgemäße, gesunde Ernährung mit höchstem Genuss verbinden. Im Fokus des Sortiments stehen Direktsäfte aus Früchten der Region. Die Produkte richten sich an Familien sowie gesundheitsund qualitätsbewusste Haushalte in Baden-Württemberg, Saarland, Rheinland-Pfalz und dem südlichen Nordrhein-Westfalen.
Wie gut die Säfte und Nektare von Merziger schmecken, weiß man erst, wenn man selbst einmal die eine oder andere Sorte probiert hat. Dann merkt man schnell: Merziger macht herziger.
Fruchtsaft auf höchstem Qualitätniveau
Innovative Saftkreationen mit funktionalem Mehrwert
Gesunde Ernährung und höchster Genuss
Im Februar dieses Jahres hat die Marke Merziger einen Relaunch erfahren. Die altbewährte Werbeaussage "Merziger macht herziger" wurde wieder aufgegriffen und das gesamte Sortiment in eine neue Optik gegossen. Dadurch soll der hohe Qualitätsanspruch besser visualisiert und der gesamte Markenauftritt für den Konsumenten noch attraktiver gestaltet werden.
Mit Cocktail Plant wurde im vergangenen Jahr eine Produktinnovation für den Gastronomiebedarf erfolgreich auf dem Markt präsentiert. Cocktail Plant sind erstklassige, alkoholfreie und -haltige Premixes in Kombination mit exklusiven Niehoffs Vaihinger Fruchtsäften.
Ursprünglich als Cocktail-Premixes in praktischen 10-Liter Dispensern für Großveranstaltungen eingeführt, wurde aufgrund des großen Erfolgs das Gebindesortiment um 0,2-Liter Mehrwegflaschen ergänzt. Mit dem kleineren Gebinde können neue Kundengruppen über den Getränkefachgroßhandel, die klassische Gastronomie und Diskotheken erschlossen werden. In 2013 wird zusätzlich für Endverbraucher eine 0,2-Liter Einwegglasflasche im Handel angeboten.
Die Kultmarke afri cola ist in der Trend- und Szenegastronomie zu Hause und steht für Design, Lifestyle und den etwas anderen Cola-Geschmack, der mit weniger Zucker und viel Koffein aufregend und anregend ist. Die unverwechselbare 0,2-Liter Taillenflasche stützt den Trend in der getränkeorientierten Gastronomie "direkt aus der Flasche" zu konsumieren. Durch sein durchgängiges Preiskonzept kann afri cola Wertschöpfung für Handel und Gastronomie generieren.
Im Berichtszeitraum konnte sich der Absatz der Marke gut entwickeln, maßgeblich gestützt durch die Distributionsausweitung der PET-Einweg-Sixpacks im klassischen Lebensmitteleinzelhandel. Zusätzlich zu bestehenden Glasgebinden wird in 2013 eine neue PET-Flasche eingeführt, die den Qualitätsanspruch der Marke noch besser vermittelt und zudem eine bessere Haptik bietet. Auch in 2013 steht weiterhin der Distributionsaufbau in allen Vertriebskanälen im Fokus. Unterstützt werden diese Aktivitäten durch attraktive,
markenadäquate Verkaufsförderungsmaßnahmen, bei denen u. a. Elemente der erfolgreichen 60er Jahre Vermarktung aufgegriffen werden.
Die Traditionsmarke Hirschquelle aus dem Schwarzwald ist die führende Heilwassermarke in Süddeutschland und besetzt die Themen bewusste Ernährung und gesundes Leben. Die regionale Verankerung und das ansteigende Gesundheitsbewusstsein der Konsumenten bilden die Erfolgsgrundlage.
Klindworth ist die traditionsreiche Premium-Saftmarke, die im norddeutschen Raum sowohl in der Gastronomie als auch bei den Verbrauchern einen hervorragenden Ruf genießt und zu den führenden Gastronomiemarken gehört. Unter dem Slogan "In den besten Häusern zu Hause" werden qualitativ hochwertige Säfte und Nektare angeboten, die durch den Einsatz zeitgemäßer, umweltschonender Technik wertvolle Inhaltsstoffe und Vitamine enthalten.
Weitere Marken des Konzerns sind Bluna, Cilly, DCide, Lindavia, Kisslegger, Diana und Schloss Veldenz.
Die Konzernsteuerung orientiert sich am Return on Investment (ROI), der sich aus der Umsatzrentabilität multipliziert mit der Umschlaghäufigkeit des investierten Kapitals zusammensetzt und eine branchenübergreifende Vergleichbarkeit zur Unternehmenssteuerung bietet. Zielsetzung der Unternehmensgruppe ist der mittelfristige Ausbau der Marktanteile in den höherpreisigen, margenstarken Markensegmenten.
Die interne Steuerung und Berichterstattung erfolgt nach betriebswirtschaftlichen Aspekten.
Neben den quantifizierbaren Kriterien betrachtet der Konzern auch die nicht finanziellen Leistungsindikatoren wie das Markenimage, die Käuferreichweiten, Distributionswerte etc.
Der Konzern beobachtet und analysiert über Marktforschungskriterien diese Indikatoren, die für die Absatzund Umsatzsteuerung eine relevante Bedeutung haben und somit auf das Konzernergebnis einwirken.
Im Jahr 2012 wurde die wirtschaftliche Entwicklung in den Ländern der Euro-Zone vor allem durch die Auswirkungen der europäischen Finanz- und Schuldenkrise negativ beeinflusst. Insgesamt schrumpfte die Wirtschaft der Euroländer nach Angaben des Internationalen Währungsfonds (IWF) um 0,4 %. Die deutsche Konjunktur konnte sich diesem negativen Trend zumindest teilweise entziehen. Das Bruttoinlandsprodukt legte im Berichtszeitraum nach Berechnungen des Statistischen Bundesamts um 0,7 % zu. Auch der private Konsum stieg um 0,8 %, nicht zuletzt dank niedriger Arbeitslosenzahlen und der um 2,3 % höheren verfügbaren Einkommen in privaten Haushalten.
Die Branchen Handel, Verkehr und Gastgewerbe verzeichneten ein nominales Wachstum von 2,5 %, preisbereinigt lag es bei 0,8 %. Die Verbraucherpreise lagen im Durchschnitt des Berichtszeitraums um 2,0 % über dem Vorjahresniveau. Nach Angaben des Handelsverbands Deutschland setzte im Jahr 2012 der deutsche Einzelhandel 1,5 % mehr um als im Vorjahr. Auch Gastronomie und Hotellerie konnten vom leichten Wirtschaftswachstum in Deutschland profitieren. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, stieg der Umsatz des Gastgewerbes 2012 nominal um 2,1 % und real um 0,2 %.
Der Markt für alkoholfreie Getränke (AfG) ist im vergangenen Jahr nach Berechnungen des Marktforschungsinstituts ACNielsen insgesamt um 0,5 % geschrumpft. Das Haushaltspanel der GfK-Gruppe ermittelte sogar ein Absatzminus von insgesamt 1,7 %. Der Absatz im Wassermarkt (Mineral-, Heilund Tafelwasser) lag beiden Instituten zufolge dagegen auf Vorjahresniveau.
Auch die aktuellen Absatzumfragen des Verbands Deutscher Mineralbrunnen (VDM) weisen auf eine stabile Entwicklung der Mitgliedsunternehmen in 2012 hin. Nach ersten Hochrechnungen haben die deutschen Mineralbrunnen mit rund 13,7 Mrd. Liter ungefähr das Absatzniveau des Vorjahres erreicht. Während der Absatz von Mineral- und Heilwasser um 1,7 % stieg, fiel der Absatz von Erfrischungsgetränken um 4,9 %.
Die mittlerweile beliebteste Mineralwassersorte in Deutschland ist nach Angaben von ACNielsen Mineralwasser mit wenig Kohlensäure, das einen Marktanteil von 40,1 % erreicht. Etwas fallend in der Gunst der Verbraucher ist Mineralwasser mit viel Kohlensäure, das aber immer noch 39,3 % Marktanteil ausweist. Stetig wachsend ist die Beliebtheit von Mineralwasser ohne Kohlensäure, das in 2012 ein Absatzplus von 1,6 % verzeichnete und mittlerweile auf einen Marktanteil von 19,6 % kommt. Der Absatz von Heil- und Tafelwasser war im Berichtszeitraum weiter rückläufig. Sie haben in Deutschland nur noch Marktanteile von jeweils unter 1 %.
Eigene Darstellung, Quelle: ACNielsen
Das Segment Fruchthaltige Getränke (FHG) verzeichnete in 2012 nach Angaben der GfK-Gruppe deutliche Absatzeinbußen in Höhe von 9,7 %. Die Konsumentenzurückhaltung ist auch Folge der Preiserhöhungen, die aufgrund der höheren Rohstoffpreise an die Kunden weitergegeben wurden. Der Umsatz der FHG-Getränke ging im Berichtszeitraum um 4,2 % zurück.
Bei den Kohlensäurehaltigen Süßgetränken (Carbonated Soft Drinks, CSD) konnte der leichte Absatzrückgang in Höhe von 0,9 % durch Preiserhöhungen überkompensiert werden. Dementsprechend verzeichnete das CSD-Segment einen Umsatzanstieg von 6,2 %. Cola und Cola-Mix-Getränke erreichten einen Umsatzzuwachs von 5,7 %, Limonaden legten um 7,1 % zu.
Der Absatz in den Neuen Segmenten sank um 2,9 %. Vor allem Wasser mit Zusatz und Schorlen hatten Absatzverluste zu verzeichnen. Zulegen konnten lediglich Energydrinks (+10,6 %) und Sportgetränke (+0,7 %).
Die Verpackungsarten der Mineral- und Heilwasser sowie Erfrischungsgetränke haben sich im Berichtszeitraum weiter stabilisiert. Nach den bisherigen Angaben der VDM-Mitglieder ist der Marktanteil der PET-Einweg-Gebinde leicht auf 45,6 % gestiegen, während der Anteil der Glas-Mehrweggebinde sich geringfügig auf 23,8 % verringert hat. Darin eingeschlossen ist auch die Distribution über Gastronomie und Hotellerie. Die PET-Mehrwegkastensysteme sind mit einem Marktanteil von 20,3 % und mit 9,7 % für PETCYCLE nahezu konstant geblieben.
(Mineral- und Heilwasser sowie Erfrischungsgetränke)
Im FHG-Segment dominieren nach Erhebungen des GfK-Haushaltspanels vor allem die Einwegverpackungen. In 2012 haben die Konsumenten in Deutschland fruchthaltige Getränke zu 94,1 % in Einwegverpackungen (2011: 93,5 %) gekauft.
Vor allem PET-Einweggebinde mit einem Marktanteil von 49 % und Karton- bzw. Weichpackgebinde mit einem Anteil von 44,6 % sind beliebt. Glaseinweggebinde machen dagegen nur einen Anteil von 0,5 % aus. Die Mehrweggebinde im FHG-Segment verzeichneten in 2012 einen leichten Rückgang ihres Marktanteils auf 5,9 % (2011: 6,5 %).
Im Berichtszeitraum liegen nach wie vor die Discounter mit einem Marktanteil von 54,2 % (2011: 54,4 %) (GfK-Haushaltspanel) im AfG-Markt vorne. Die Vollsortimenter, also der klassische Lebensmitteleinzelhandel, legten in 2012 auf einen Marktanteil von 18,2 % (2011: 17,2 %) zu. Der Marktanteil der SB-Großmärkte verringerte sich in 2012 leicht auf 19,1 % (2011: 19,3 %) und der Marktanteil der Getränkeabholmärkte auf 6,5 % (2011: 7,0 %).
Im FHG-Segment wurden sogar nur 2,2 % aller fruchthaltigen Getränke in Getränkeabholmärkten abgesetzt. Die Supermärkte inklusive Discountern und SB-Großmärkten haben hier mittlerweile einen Marktanteil von 94,8 %. Nicht berücksichtigt ist hierbei die Distribution über Gastronomie und Hotellerie.
In den letzten Jahren ist beim Mineralwasser über alle Vertriebskanäle hinweg ein konstantes Preisniveau zu beobachten. Premiummarken kommt hierbei zugute, dass das Markenbewusstsein der Verbraucher wieder an Bedeutung gewonnen hat. Dies spiegelt die Stabilisierung des Marktanteils im oberen Preissegment (Durchschnittspreis pro Liter über 0,45 €) deutlich wider. Dieser lag gemessen am Absatz 2012 bei 22,3 % und gemessen am Umsatz bei 44,7 %. Damit ist der Marktanteil seit nunmehr vier Jahren annähernd konstant. Auch über alle Preissegmente hinweg liegt der durchschnittliche Mineralwasserpreis seit vier Jahren kontinuierlich bei 0,23 € pro Liter. Der durchschnittliche Preis für fruchthaltige
Getränke stieg hingegen aufgrund der Rohwarenpreisentwicklung im vergangenen Jahr von 0,89 € auf 0,94 € pro Liter. Dementsprechend ist die durch das Statistische Bundesamt ermittelte, überdurchschnittliche Preissteigerungsrate von 2,9 % für alkoholfreie Getränke vor allem auf das FHG-Segment zurückzuführen.
Der Konzernabschluss und der Jahresabschluss der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG zum 31. Dezember 2012 wurden nach den Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuchs (HGB) aufgestellt.
Nach den bereits in 2011 durchgeführten wesentlichen Veränderungen in der Unternehmensgruppe, wurde auch im Berichtsjahr weiterhin daran gearbeitet, die Organisationsund Kostenstruktur zu optimieren sowie die strategische Ausrichtung des Markenportfolios zu justieren. Darüber hinaus gilt es, die eingeschlagenen Marketing- und Vertriebsstrategien konsequent sowie in hoher Qualität und nachhaltig umzusetzen.
In diesem Zusammenhang wurde das Kernmarkenportfolio erweitert. Es umfasst neben den Brunnenmarken Krumbach, Teinacher und Hirschquelle sowie den gastronomieorientierten Saftmarken Niehoffs Vaihinger und Klindworth zukünftig auch die Limonaden-Kultmarken afri cola und Bluna sowie die handelsorientierten Saftmarken Merziger, Lindavia und Schloss Veldenz. Mittels differenzierender, regionaler oder segmentspezifischer Vermarktungskonzepte werden diesen Marken nachhaltig neue Anstöße gegeben, so dass sich jede aus ihren eigenen Ergebnisbeiträgen finanzieren kann. Die strategische Fokussierung liegt nun regional auf den Kernmärkten in Süddeutschland und national auf dem Gastronomiemarkt.
Im März 2012 wurde die Ailon GmbH mit Sitz in Bad Überkingen gegründet, die fortan für den gesamten Einkauf und die komplette Logistik des Konzerns verantwortlich ist. Diese Dienstleistungen bietet sie auch Dritten an. Die Leitung der neuen Tochtergesellschaft übernahm Maik Schumacher, der zu diesem Zweck aus seinem Amt als Mitglied des Vorstands bei der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG zum 31. März 2012 ausschied.
Mit Wirkung zum 1. April 2012 wurden das Bad Hotel und der Kurbetrieb Bad Teinach veräußert. Die Arbeitsverhältnisse der über 50 Mitarbeiter des Bad Hotels und Thermalbads Bad Teinach sind ebenfalls auf den Käufer übergegangen.
Am 26. Juli 2012 wurden auf der 86. Hauptversammlung der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG alle Tagesordnungspunkte mit großer Mehrheit beschlossen. Dazu gehörte auch der Vorschlag von Aufsichtsrat und Vorstand, aufgrund der positiven Ertragslage aus dem Bilanzgewinn der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG in Höhe von 12,5 Mio. € eine Dividende von 1,12 € je Stammaktie und von 1,20 € je Vorzugsaktie für das Geschäftsjahr 2011 sowie die Nachzahlung der Mindestdividende auf die Vorzugsaktien von 0,11 € je Vorzugsaktie für das Geschäftsjahr 2010 auszuschütten. Die Auszahlung der Dividende erfolgte am 30. Juli 2012. Unter Berücksichtigung der durch die Gesellschaft gehaltenen, nicht dividendenberechtigten eigenen Anteile betrug die Ausschüttungssumme 9,6 Mio. €.
Sämtliche in 2012 getroffenen Maßnahmen und Beschlüsse dienten dem Zweck, den Handlungs- und Gestaltungsspielraum des Konzerns zu vergrößern, die Wettbewerbsfähigkeit der Marken sowie die Effizienz und Ertragsfähigkeit der gesamten Unternehmensgruppe zu verbessern. Klar definierte regionale und sektorale Kernmärkte, verschlankte Prozesse, eine optimierte Kostenstruktur sowie Kundennähe und aktive Marktbearbeitung sichern die notwendige Wettbewerbsfähigkeit, um in einem sehr umkämpften Markt erfolgreich zu agieren.
Niehoffs Vaihinger steht für exklusive Fruchtnoten von klassisch bis exotisch. Ob pur, als Schorle oder im Cocktail: Saft und Genuss auf höchstem Niveau.
Die Exklusiven
Führende Fruchtsaftmarke in der Gastronomie
Umfangreiches Sortiment
Kompromisslose Qualität
Durch den Beschluss der Hauptversammlung vom 27. Juli 2011 gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG wurde die Gesellschaft ermächtigt, im Zeitraum bis zum 26. Juli 2016 wahlweise eigene Stammaktien und/oder stimmrechtslose Vorzugsaktien bis zu insgesamt 10 % des derzeitigen Grundkapitals zu erwerben.
Im Berichtszeitraum hat die Gesellschaft keine eigenen Aktien erworben.
Mit Wirkung zum 31. März 2012 legte Maik Schumacher sein Amt als Vorstandsmitglied der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG nieder und übernahm die Geschäftsführung der neu gegründeten Ailon GmbH mit Sitz in Bad Überkingen. Sein neues Aufgabengebiet umfasst die Koordination und Leitung des gesamten Einkaufs und der Logistik des Konzerns sowie Einkaufs- und Logistikdienstleistungen für Dritte.
Michael Bartholl ist somit seit 1. April 2012 als Alleinvorstand für die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG verantwortlich.
Im Aufsichtsrat kam es im Berichtsjahr zu keinem Wechsel.
Zur besseren Vergleichbarkeit mit der derzeitigen Konzernstruktur wird die Konzernertragslage 2012 mit der um die Ergebnisse der Fachingen Heil- und Mineralbrunnen GmbH bereinigten proforma-Darstellung für das Jahr 2011 zusammengefasst gegenübergestellt:
| Konzernertragslage (in T€) | 2012 | proforma 2011 |
Delta |
|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 143.575 | 147.277 | -3.702 |
| Waren- und Materialeinsatz | -70.048 | -71.738 | 1.690 |
| Rohertrag | 73.527 | 75.539 | -2.012 |
| Personal | -28.923 | -31.744 | 2.821 |
| Saldo betriebliche Aufwendungen /Erträge | -31.251 | -32.313 | 1.062 |
| Abschreibungen | -12.523 | -13.123 | 600 |
| Betriebsergebnis | 830 | -1.641 | 2.471 |
| Finanzergebnis | -1.109 | -1.411 | 302 |
| Außerordentlicher Aufwand | -55 | -55 | 0 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | -334 | -3.107 | 2.773 |
| Steueraufwand | -2.565 | 3.413 | -5.978 |
| Konzernjahresergebnis | -2.899 | 306 | -3.205 |
| Gewinnvortrag | 14.679 | -1.057 | 15.736 |
| Ausschüttung an Aktionäre | -9.593 | 0 | -9.593 |
| Anteile anderer Gesellschafter | -858 | -849 | -9 |
| Konzernbilanzgewinn | 1.329 | -1.600 | 2.929 |
Im Geschäftsjahr 2012 konnte insgesamt ein Absatzplus von 3 % generiert werden; dieser Zuwachs resultiert aus dem Handels- und B-Markengeschäft. Während sich die A-Marken im Segment Wasser stabil entwickelten, waren im Segment Saft deutliche Absatzverluste bei gleichzeitigen Marktanteilsgewinnen zu verzeichnen.
Die Umsatzerlöse sind infolge dieser Segmentverschiebungen daher gegenläufig zur Absatzentwicklung um 3,7 Mio. € gegenüber dem Vorjahr gesunken. Neben den Absatz- und Umsatzeffekten und der Verschiebung zu deckungsbeitragsschwächeren Portfoliosegmenten haben insbesondere deutliche Preissteigerungen im Materialaufwand (i. W. Rohwarenbeschaffung, Zucker) zu dem Rückgang im Rohertrag geführt. Der negative Rohertragseffekt von minus 2,0 Mio. € konnte durch gesunkene Personalaufwendungen (2,8 Mio. €) infolge Synergien aus der Restrukturierung überkompensiert werden. Der Saldo aus betrieblichen Aufwendungen und Erträgen beinhaltet im Wesentlichen den vertrieblichen Bereich, Marketingaktivitäten, Instandhaltungen für die produzierenden Einheiten und Verwaltungskosten; weitere Kostenreduzierungen aus der Restrukturierung in diesem Bereich und ein gesunkenes Abschreibungsvolumen führten zu einem um rund 2,5 Mio. € deutlich verbesserten Betriebsergebnis. Das Finanzergebnis hat sich im Wesentlichen infolge geringerer Zinsaufwendungen für Linieninanspruchnahmen und gesunkenen Darlehenszinsen aufgrund der planmäßigen Tilgungen um 0,3 Mio. € verbessert. Nach Verrechnung des Finanzergebnisses verbleibt ein Ergebnis vor Steuern (EBT) von -0,3 Mio. € gegenüber -3,1 Mio. € im Vorjahr. Im Bereich des Steueraufwandes ist das Vorjahr durch die Aktivierung von latenten Steuern auf Verlustvorträge in einem Volumen von rund 5,6 Mio. € begünstigt und wies damit insgesamt ein Ertragssaldo von 3,4 Mio. € aus. Im Berichtszeitraum ergab sich ein Steueraufwand von 2,6 Mio. €, so dass insgesamt ein Konzernjahresfehlbetrag von 2,9 Mio. € auszuweisen ist (Vorjahr Konzernjahresüberschuss von 0,3 Mio. €). Unter Berücksichtigung des nach der Dividendenzahlung verbleibenden Gewinnvortrages (5,1 Mio. €) und der Anteile anderer Gesellschafter am Jahresergebnis (0,9 Mio. €) verbleibt ein Konzernbilanzgewinn von 1,3 Mio. €.
Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg von 11,4 Mio. € auf 13,1 Mio. € in 2012.
Das Ergebnis je Stammaktie beträgt im Berichtsjahr -0,38 € (2011: 2,00 €) und je Vorzugsaktie -0,30 € (2011: 2,08 €).
Die Ertragslage im Einzelabschluss der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG zeigt zusammengefasst folgende Entwicklung:
| MinAG Einzelabschluss (in T€) | 2012 | 2011 | Delta |
|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 635 | 7.784 | -7.149 |
| Waren- und Materialeinsatz | -593 | -7.941 | 7.348 |
| Rohertrag | 42 | -157 | 199 |
| Personal | -6.378 | -9.377 | 2.999 |
| Saldo betriebliche Aufwendungen /Erträge | 3.619 | -4.961 | 8.580 |
| Abschreibungen | -942 | -1.666 | 724 |
| Betriebsergebnis | -3.659 | -16.161 | 12.502 |
| Beteiligungserträge | 2.799 | 12.842 | -10.043 |
| Ergebnisabführung Fachingen GmbH | 0 | 16.190 | -16.190 |
| Finanzergebnis | 243 | -81 | 324 |
| Außerordentlicher Aufwand | -55 | -55 | 0 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | -672 | 12.735 | -13.407 |
| Steueraufwand | -299 | -245 | -54 |
| Jahresergebnis | -971 | 12.490 | -13.461 |
| Gewinnvortrag | 12.490 | 0 | 12.490 |
| Ausschüttung an Aktionäre | -9.593 | 0 | -9.593 |
| Bilanzgewinn | 1.926 | 12.490 | -10.564 |
Die Umsatzerlöse und der Wareneinsatz sind infolge der Übertragung der vertrieblichen Geschäftstätigkeit auf die operativen Tochtergesellschaften im Berichtsjahr zurückgegangen. Die Personalkosten sind restrukturierungsbedingt um rund 3,0 Mio. € gesunken. Der negative Saldo aus betrieblichen Aufwendungen und Erträgen ist im Geschäftsjahr 2011 durch Restrukturierungsaufwendungen und durch konzernintern nicht weiterberechnete vertriebliche Aufwendungen deutlich belastet; dieser Effekt spiegelt sich korrespondierend in den Beteiligungserträgen aus den Tochtergesellschaften wider. Neben weiteren positiven Effekten im Bereich der Abschreibungen ergibt sich ein um 12,5 Mio. € verbessertes Betriebsergebnis. Die Ergebnisabführung der veräußerten Fachingen Heil- und Mineralbrunnen GmbH im Jahr 2011, die für Zwecke der Vergleichbarkeit mit der Konzernstruktur 2012 gesondert dargestellt ist, war maßgeblich durch Erträge begünstigt. Nach Verrechnung des Finanzergebnisses und des Beteiligungsertrages ergibt sich ein Ergebnis vor Steuern (EBT) von -0,7 Mio €. Das Jahresergebnis schließt mit einem Fehlbetrag von 1,0 Mio. €; unter Berücksichtigung des nach der Dividendenzahlung verbleibenden restlichen Gewinnvortrags ergibt sich ein Bilanzgewinn auf den 31. Dezember 2012 von 1,9 Mio. €.
Der Beteiligungsertrag in der AG zeigt folgende Entwicklungen (in T€):
| 2012 | 2011 | Delta | |
|---|---|---|---|
| Ergebnisabführung Fachingen GmbH |
0 | 16.190 | -16.190 |
| Beteiligungsertrag aktive Gesellschaften |
2.799 | 12.842 | -10.043 |
| 2.799 | 29.032 | -26.233 |
Der Rückgang des Beteiligungsertrages in der AG steht im Zusammenhang mit der im Berichtsjahr vorgenommenen Umlage von direkt den Tochtergesellschaften zuzurechnenden Kosten für Vertrieb, Marketing und Verwaltung. Im Vorjahr wurden diese Kosten und insbesondere die Aufwendungen aus der Restrukturierung den Tochtergesellschaften nur im
geringen Umfang weiterbelastet. Insofern korrespondiert die Entwicklung des Beteiligungsertrages mit der Entwicklung der betrieblichen Aufwendungen und Erträge in der AG.
Der Konzern umfasst als wesentliche operative Tochtergesellschaften die Mineralbrunnen Teinach GmbH, die Mineralbrunnen Krumbach GmbH sowie die Niehoffs Vaihinger Vertriebs GmbH und die Tucano Holding GmbH einschließlich ihrer Tochtergesellschaften, die der Zwischenholding Mineralbrunnen Überkingen-Teinach Beteiligungs GmbH zugeordnet sind.
Die Mineralbrunnen Teinach GmbH beinhaltet die Marken Teinacher, Hirschquelle, Cilly, afri cola und Bluna. Der Umsatz der Gesellschaft lag in 2012 bei 46,8 Mio. €.
Im Berichtsjahr beschäftigte die Gesellschaft im Durchschnitt 128 Mitarbeiter, davon 8 Auszubildende.
Die Mineralbrunnen Krumbach GmbH produziert ein umfassendes Angebot an Mineralwasser und Erfrischungsgetränken. Zum Portfolio der Gesellschaft gehören die im Konzern absatzstärkste Marke Krumbach sowie die Marke Kisslegger.
In 2012 verzeichnete die Gesellschaft einem Umsatz in Höhe von 41,3 Mio. €. Im Berichtsjahr beschäftigte die Gesellschaft im Durchschnitt 141 Mitarbeiter, davon 2 Auszubildende.
Die Niehoffs Vaihinger Vertriebs GmbH konzentriert sich ausschließlich auf den Vertrieb in Gastronomie, Hotellerie und Getränkefachgroßhandel mit den Marken Niehoffs Vaihinger und Klindworth. Die national aufgestellten Gastronomieprodukte werden in dieser eigenständig agierenden Vertriebsorganisation zielgerichtet im Markt distribuiert. Der Umsatz betrug im Berichtsjahr 42,2 Mio. €. Im Jahr 2012 beschäftigte die Niehoffs Vaihinger Vertriebs GmbH im Durchschnitt 30 Mitarbeiter.
Die mittelbar von der Tucano Holding GmbH gehaltene Tucano Vertriebs-GmbH ist die Vertriebsgesellschaft der operativ agierenden Produktionsgesellschaft Lauterecker Fruchtsaft GmbH und konzentriert sich auf die Handelskunden im Fruchtsaftbereich. Dies beinhaltet die Marken Merziger, Lindavia und Schloss Veldenz. Ab dem 1. Januar 2013 werden alle Saftmarken in der Niehoffs Vaihinger Vertriebs GmbH gebündelt und vertrieben. Der in der Vertriebsgesellschaft realisierte Umsatz betrug im Berichtszeitraum rund 15,1 Mio. €. Die Tucano Holding GmbH erzielte einschließlich ihrer Tochtergesellschaften insgesamt einen Umsatz von 4,9 Mio. €. Im Berichtsjahr beschäftigte die Tucano Vertriebs-GmbH im Durchschnitt 11 Mitarbeiter, die Lauterecker Fruchtsaft GmbH zudem 85 Mitarbeiter, darin enthalten 2 Auszubildende.
Die finanziellen Vermögenswerte der AG sind zum Bilanzstichtag in einem Spezialfonds gebündelt. Zum Ende des Geschäftsjahres 2012 war der Spezialfonds in der AG mit einem Marktwert von rund 7,6 Mio. € (2011: 14,2 Mio. €) auf Basis eines Wertsicherungskonzepts in mehreren Anlagekategorien investiert. Im Berichtsjahr wurden Wertpapiere verkauft, um die aktive Entschuldungspolitik voranzutreiben.
Für die Deckung des Gesamtfinanzierungsbedarfs im Konzern und bei der AG stehen neben der Innenfinanzierungskraft und vorhandenen eigenen Mitteln auch vereinbarte, aber bislang nur geringfügig beanspruchte Kreditlinien zur Verfügung. Die Emission anderer Instrumente ist derzeit nicht vorgesehen.
Im Berichtsjahr wurden im Konzern Darlehen mit einem Volumen von 4,8 Mio. € planmäßig zurückgeführt und valutieren zum Bilanzstichtag mit einem Restbetrag von 5,8 Mio. € bei Restlaufzeiten von 2 Jahren. In der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG wurden Darlehen mit einem Volumen von 2,1 Mio. € planmäßig zurückgeführt und valutieren
zum Bilanzstichtag mit einem Restbetrag von 0,3 Mio. € bei Restlaufzeiten von einem Jahr. Im Geschäftsjahr 2012 stand ausreichend freie Liquidität zur Verfügung; die Zahlungsfähigkeit war jederzeit vollumfänglich gegeben.
Der Konzern ist technisch weitgehend auf einem modernen Stand, so dass im Berichtsjahr keine Notwendigkeit für die Durchführung größerer Investitionen bestand. Die Schwerpunkte der Investitionstätigkeit bezogen sich daher im Wesentlichen auf planmäßige Ersatzinvestitionen. Im Konzern betrug das Volumen 4,5 Mio. € (2011: 10,7 Mio. €). Das Investitionsvolumen in der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG lag im Berichtsjahr unter 0,1 Mio. € (2011: 4,8 Mio. €). Die getätigten Sachinvestitionen wurden aus dem laufenden Cashflow getragen.
Der Konzern weist einen positiven Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit von 6,9 Mio. € (2011: -8,5 Mio. €) aus. Der Mittelzufluss aus Investitionstätigkeit lag vor allem aufgrund der Einzahlungen aus Wertpapierverkäufen bei 5,3 Mio. € (2011: 72,0 Mio. €). Bedingt durch die Dividendenausschüttung sowie die Tilgung von Finanzschulden betrug der Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit -16,2 Mio. € (2011: -58,3 Mio. €). Insgesamt beläuft sich die Veränderung des kurzfristigen Finanzmittelfonds im Konzern auf -4,0 Mio. € (2011: 5,2 Mio. €). Zum Stichtag am Jahresende beliefen sich die liquiden Mittel auf 2,9 Mio. € (2011: 3,2 Mio. €) sowie die kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten auf 3,7 Mio. € (2011: 0,0 Mio. €).
Die Bilanzsumme reduzierte sich im Konzern um 12,4 % auf 147,1 Mio. € (2011: 167,8 Mio. €). Auf der Aktivseite resultiert dies vor allem aus der Veräußerung von Sachanlagen und von Wertpapieren des Anlagevermögens. Auf der Passivseite erfolgte die Bilanzverkürzung im Wesentlichen durch die Dividendenausschüttung im Berichtszeitraum in Höhe von 9,6 Mio. € sowie durch die Reduzierung der sonstigen Rückstellungen. Die Eigenkapitalquote belief sich zum Jahresende 2012 auf 42,8 % und liegt damit deutlich über dem Durchschnitt des deutschen Mittelstands.
Die immateriellen Vermögenswerte, die primär Belieferungsrechte beinhalten, summierten sich im Konzern auf 16,9 Mio. € (2011: 20,1 Mio. €), die Sachanlagen betrugen 44,7 Mio. € (2011: 52,2 Mio. €). Hier sind die größten Posten Grundstücke und Bauten sowie technische Anlagen und Maschinen. Die Finanzanlagen beliefen sich zum 31. Dezember 2012 auf 11,8 Mio. € nach 19,2 Mio. € zum Jahresende 2011. Grund für diesen Rückgang war im Wesentlichen die Veräußerung von Wertpapieren des Anlagevermögens. Das Umlaufvermögen im Konzern lag mit 64,1 Mio. € knapp unter dem Vorjahresniveau (2011: 64,7 Mio. €). Dem gegenüber standen auf der Passivseite des Konzerns Rückstellungen und Verbindlichkeiten in Höhe von 82,2 Mio. € (2011: 88,4 Mio. €).
In der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG sank die Bilanzsumme um 22,2 % auf 84,8 Mio. € (2011: 108,9 Mio. €). Das Vermögen der AG umfasst bei den immateriellen Vermögensgegenständen und Sachanlagen zum Stichtag einen Wert von 4,4 Mio. € (2011: 6,6 Mio. €). Die Finanzanlagen weisen zum Stichtag einen Wert von 28,2 Mio. € (2011: 35,2 Mio. €) aus. Hinzu kommt ein Umlaufvermögen von 52,1 Mio. € (2011: 67,0 Mio. €). Dem gegenüber stehen Rückstellungen im Wert von rund 12,5 Mio. € (2011: 19,1 Mio. €) und Verbindlichkeiten in Höhe von 18,2 Mio. € (2011: 25,2 Mio. €).
Der Hauptversammlung am 12. Juni 2013 wird vorschlagen, aus dem Bilanzgewinn der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG in Höhe von 1,9 Mio. € eine Dividende von 0,12 € je Stammaktie und von 0,20 € je Vorzugsaktie für das Geschäftsjahr 2012 auszuschütten. Die Ausschüttungssumme der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG wird bei entsprechendem Beschluss durch die Hauptversammlung unter Berücksichtigung der zurzeit durch die Gesellschaft gehaltenen, nicht dividendenberechtigten, Anteile 1.158.251,28 € betragen und 767.583,51 € werden dem Gewinnvortrag zugeführt.
Der Kurs der Aktie betrug zum 31. Dezember 2012 bei den Stammaktien 16,81 € (31.12.2011: 11,80 €) und bei den Vorzugsaktien 8,40 € (31.12.2011: 6,20 €). Damit erhöhte sich die stichtagsbezogene Marktkapitalisierung um 41,3 % auf 124,5 Mio. € (31.12.2011: 88,1 Mio. €).
Der Vorstand der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG hat für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2012 einen Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen gemäß § 312 AktG aufgestellt. Der Bericht enthält folgende Schlusserklärung:
"Unsere Gesellschaft hat bei den im Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften nach den Umständen, die uns zum Zeitpunkt, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, bekannt waren, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten und ist dadurch nicht benachteiligt worden."
Im Jahresdurchschnitt beschäftigte der Gesamtkonzern 2012 nach Köpfen (inkl. Teilzeitbeschäftigte und Aushilfen) 504 Mitarbeiter (2011: 596 Mitarbeiter, ohne Hotel- und Kurbetrieb Bad Teinach: 535 Mitarbeiter), davon 17 Auszubildende (2011: 26 Auszubildende). Die AG beschäftigte – im Wesentlichen bedingt durch die Restrukturierung – nunmehr 69 Mitarbeiter (2011: 128 Mitarbeiter), davon 2 Auszubildende (2011: 6 Auszubildende).
Die erhöhte operative Eigenständigkeit der jeweiligen Brunnenstandorte und Fruchtsaftbetriebe erfordert vom Konzern eine gezielte Personalentwicklung, damit unternehmensweite Standards umgesetzt, Erfahrungen ausgetauscht und so für die Unternehmensentwicklung genutzt werden können. Zudem ist sich die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG bewusst, wie wichtig die Zusammenarbeit, das Engagement und die Motivation der Menschen im Konzern sind. Eine positive Identifikation der Mitarbeiter mit dem Konzern, den Marken und Produkten sowie den Kollegen wird maßgeblich durch die Führungskräfte beeinflusst. Insbesondere in einer Phase der organisatorischen Veränderung sind Orientierung und Vertrauen von großer Bedeutung. Der Konzern arbeitet daher an einer sich ständig verbessernden dialogorientierten Unternehmenskultur, fördert den standortübergreifenden Austausch der Mitarbeiter und schafft damit auch eine Basis für die fachliche und soziale Entwicklung der Mitarbeiter.
In den Marktsegmenten des Konzerns besteht nach wie vor ein intensiver Preiswettbewerb und damit hoher Margendruck. Daraus ergeben sich zwei Handlungsfelder für Innovationen, die die Unternehmensgruppe konsequent verfolgt:
In einem weiterhin vom Preiseinstiegssegment geprägten Wettbewerbsumfeld sind permanente Anpassungen hinsichtlich effizienter Prozesse gefragt, um die Kosten weiter zu senken. So konzentrieren sich die eigenen Innovationsaktivitäten auf den Rohstoffeinsatz, die Ressourcenschonung und auf effiziente und flexible Prozessabläufe. Dazu zählen ein
optimierter Materialeinsatz und Kostenoptimierungen in Einheit mit effizienten Produktions-, Logistik- und Vertriebsprozessen. Insgesamt zielt die Prozessoptimierung auf eine nachhaltige, wettbewerbsfähige Kostenverbesserung und unterstützt so die Ertragssicherung des Konzerns.
Mit klaren Markenprofilen und einer konsequenten Markenpflege verankert die Unternehmensgruppe ihre Produkte nachhaltig im Markt und erzeugt dadurch sowohl für ihre Geschäftspartner als auch für den Konzern ein hohes Ertragspotenzial. Das jeweilige Markenversprechen und die gehobene Preissetzung bedürfen gleichzeitig einer Rechtfertigung über Qualität, Ausstattung und Werbung. Deshalb konzentriert der Konzern seine Aktivitäten auf die Weiterentwicklung seiner Marken mit Innovationen, die zur jeweiligen Marke passen und interessante Markt- und Ertragspotenziale versprechen.
Die Kunden und Konsumenten des Konzerns erwarten die Gewährleistung von höchster Qualität des sensiblen Naturproduktes Mineralwasser sowie der Erfrischungsgetränke und Limonaden auf Mineralwasserbasis. Dies erfordert umweltschonende Unternehmensprozesse und bedeutet gleichzeitig Zukunftssicherung und Markenschutz. So sind eine verantwortungsvolle Unternehmensführung hinsichtlich nachhaltigen Wirtschaftens und die Schonung der eigenen Ressourcen mit einem ausgeprägten Umweltbewusstsein zentrale Bestandteile der Unternehmenstätigkeit. Im Bereich der Quellenpflege und der Förderung sowie der Abfüllung und Distribution spielen umweltrelevante Standards eine zentrale Rolle. In der Beschaffung bestehen Auswahlkriterien, die sowohl qualitativen wie ressourcenschonenden Aspekten Rechnung tragen. Gleichzeitig verbessert die Unternehmensgruppe permanent Produkte, Verpackungen und Abläufe hinsichtlich eines energieeffizienten und schonenden Ressourceneinsatzes.
Die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG sowie der Konzern verstehen sich als Teil der Gesellschaft und nehmen ihre soziale Verantwortung in besonderem Maße über die Krumbach Familienstiftung wahr. Das Fundament der Stiftungsarbeit ist die Überzeugung, dass die Unterstützung von Familien eine zukunftsweisende Investition für die Gesellschaft ist. Die Marke Krumbach ist als "Familienmarke" für Mineralwasser positioniert und hat es sich deshalb zum Ziel gesetzt, im Bereich Familienförderung aktiv tätig zu sein und Familien, insbesondere Kinder und Jugendliche, zu fördern und zu unterstützen. Der räumliche Schwerpunkt der Aktivitäten der Krumbach Familienstiftung liegt insbesondere in Baden-Württemberg und Bayern. Ziel dieser Einrichtung ist die Förderung von lokalen und regionalen Initiativen, die verschiedene Angebote für Familien und Kinder entwickeln und bereitstellen. Da die Stiftung sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen für Spenden offen steht, möchte der Konzern diese Organisation allen Interessierten empfehlen und auch in Zukunft selbst engagiert bleiben (Informationen unter: www.krumbach-familienstiftung.de).
Das konzernweit eingerichtete Risikomanagementsystem wird kontinuierlich weiterentwickelt und an die sich wandelnden rechtlichen und betrieblichen Anforderungen angepasst. Neben der Identifizierung und Überwachung von Risiken werden auch die damit einhergehenden Chancen wahrgenommen.
Das Risikomanagementsystem ist mit anderen Konzernmanagementsystemen, insbesondere mit der Planung und der Rechnungslegung, der Qualitätssicherung sowie der Konzernrevision, sowohl organisatorisch als auch technologisch vernetzt. Es bedient sich eines internen Kontrollsystems. Damit wird der interdisziplinäre Informationsaustausch sichergestellt und im Rahmen der in 2011 und 2012 durchgeführten Restrukturierung an die neue Struktur angepasst.
Wie jedes Wirtschaftsunternehmen ist auch der Konzern der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG von einigen gesamtwirtschaftlichen Faktoren abhängig, die sich dem direkten Einflussbereich der Gruppe entziehen. So wirken sich sowohl Konjunkturrisiken als auch die Situation an den Finanzmärkten auf die Konzernentwicklung aus.
Die Lebensmittelbranche wird in den vergangenen Jahren verstärkt von Umweltgruppen ins Visier genommen. Mittels selbst gesetzter Kriterien, die weder wissenschaftlich noch rechtlich untermauert sind, erzeugen diese Gruppen eine Aufmerksamkeit, die sich negativ auf das Konsumverhalten innerhalb einer Produktkategorie auswirken kann. Dies betrifft in der Mineralwasserbranche die natürlichen Inhaltsstoffe (Mineralstoffe etc.) sowie die Zusatzstoffe in Near-Water- und Süßgetränken (z. B. Zuckerersatzstoffe). Es besteht die Gefahr, dass dadurch – unabhängig vom Anbieter – eine gesamte Produktgattung ungerechtfertigt infrage gestellt wird und dies Absatzrückgänge nach sich zieht. Des Weiteren bestehen Risiken hinsichtlich der verwendeten Verpackungsstoffe, die unter umweltpolitischen Aspekten thematisiert werden können. Weitere Risiken bergen die Regelungen zur Verpackungsverordnung. Dies betrifft insbesondere deren Umsetzung und das damit verbundene Clearing (GDB, PETCYCLE).
Die natürliche Ressource Mineralwasser bedarf sowohl hinsichtlich der Qualität als auch der Verfügbarkeit einer permanenten Kontrolle. Mittels eines seit Jahrzehnten weiterentwickelten Quellenmanagements werden die Rahmenbedingungen kontinuierlich beobachtet und entsprechende Aktionsszenarien aktiviert, um die Produktion sicherzustellen. Innerhalb der Produktionsprozesse hat die Unternehmensgruppe komplexe und hochspezialisierte technische Anlagen im Einsatz. Hier bedarf es höchster Sorgfalt, um Schäden oder Unterbrechungen zu vermeiden. Dazu werden neben dem Einsatz moderner Steuerungstechnik die Anlagen sachgerecht instand gesetzt und die Mitarbeiter laufend geschult.
Risiken, die aus höherer Gewalt wie Wettereinflüssen resultieren, können trotz der hohen Sicherheitsstandards nicht gänzlich vermieden werden.
Die Herstellung von Mineralwasserprodukten mit Geschmack und Zusatznutzen sowie die Fruchtsaftvarianten erfordern bei der Risikobetrachtung eine besondere Aufmerksamkeit. Die Qualitätssicherung nimmt durch die Bedeutung der Rohstoffe für die Produktqualität bereits bei der Beschaffung eine wichtige Rolle ein. Neben vorab erfolgten Lieferantenaudits werden die eingesetzten Aromen, Inhaltsstoffe und Verpackungsmaterialien sowohl beim Lieferanten als auch während der Produktion einer umfangreichen Qualitätskontrolle unterzogen. Insgesamt steht der Beschaffungsmarkt unter ständiger Beobachtung, wobei langfristige Liefervereinbarungen angestrebt werden. Gleichzeitig sind alle Produktionsstandorte gemäß International Food Standard (IFS) zertifiziert und werden in jährlichem Turnus auditiert. Diese Norm enthält zusätzlich die Grundsätze einer guten Herstellungspraxis (Reinigung, Desinfektion, Schädlingsbekämpfung, Wartung, Instandhaltung und Schulung), eine Gefährdungsanalyse sowie kritische Lenkungspunkte. Dieses vorbeugende System unterstreicht die Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz von Lebensmitteln und Verbrauchern. Dennoch ist nicht vollständig auszuschließen, dass es zu Produktfehlern, die einen Produktrückruf notwendig machen, kommen könnte. Eine detaillierte Kennzeichnung macht einzelne Chargen identifizierbar, ordnet relevante Chargen den entsprechenden Lieferanten zu und stellt die Produktverfolgbarkeit sicher. Somit sind die Produktwege kontrollierbar und mögliche Schäden werden begrenzt.
Im Leergutmanagement werden kundenspezifische Salden geführt. Zudem wird die Leergutrückführung zeitnah in den Systemen aktualisiert. Damit stellt der Konzern sicher, dass die Pfandvergütung sachgerecht und wirtschaftlich adäquat zugeordnet wird, keine Leergutengpässe entstehen und die Lieferfähigkeit gesichert bleibt.
Insgesamt begegnet der Konzern negativen wirtschaftlichen Auswirkungen aus operativen Risiken unter anderem mit dem Abschluss von Versicherungen – jeweils unter Beachtung der Wirtschaftlichkeit.
Die Unternehmensgruppe setzt moderne Informationsund Kommunikationstechnologien ein, um die Produktionsund Geschäftsprozesse effizient und kostengünstig zu gestalten. Die komplexen Produktionsprozesse der Abfüllanlagen werden mit hochmoderner Leittechnik gesteuert. Die finanzwirtschaftliche Führung erfolgt durch ein integriertes, vernetztes System. Die Unternehmensgrundsätze zur Sicherheit in der Informations- und Kommunikationstechnologie regeln verbindlich die Nutzung der Informations- und Kommunikationssysteme unter dem Gesichtspunkt der IT- und Datensicherheit. Hohe Sicherheitsstandards, modernste Technologie und qualifizierte Mitarbeiter tragen dazu bei, IT-Risiken zu minimieren. Zudem hält der Konzern seit dem 31. Dezember 2011 eine Beteiligung an der Karlsberg Service GmbH, Homburg (Saarpfalz), die für die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG und deren Tochterunternehmen unter anderem IT-gestützte Verwaltungstätigkeiten übernimmt. Darüber hinaus versucht der Konzern, sich bei allen von externen Dienstleistern erbrachten Leistungen gegen solche Risiken vertraglich abzusichern.
Im Rahmen des unternehmerischen Handelns ist die Unternehmensgruppe naturgemäß rechtlichen Risiken ausgesetzt und kann in rechtliche Auseinandersetzungen, Gerichtsprozesse und Schiedsverfahren involviert werden. Rechtliche Risiken ergeben sich zum einen aus gesellschaftsrechtlichen Veränderungen, etwa aus der Veräußerung von Gesellschaften und im Zusammenhang mit dem Abschluss von Unternehmensverträgen. Darüber hinaus bestehen Risiken aus Rechtsstreitigkeiten im operativen Geschäft, insbesondere in den Bereichen Vertrags-, Steuer-, Arbeits- oder Produkthaftungsrecht. Zunehmend wird der Konzern mit dem Lebensmittelrecht und den rechtlichen Konsequenzen europäischer Richtlinien zu gesundheitsbezogenen Wirkungsversprechen ("Health Claims") und der Darstellung von Nährwertangaben konfrontiert.
Soweit erforderlich, wird in adäquatem Umfang bilanzielle Risikovorsorge gebildet. Die Unternehmensgruppe erwartet, dass die bestehenden Risiken keine wesentlichen negativen Auswirkungen auf die Finanz-, Vermögens- und Ertragslage haben werden.
Trotz der anhaltenden, schwierigen Wettbewerbssituation ist es angesichts der gesellschaftspolitischen Stimmung möglich, dass der Druck auf die Tarifparteien zunimmt. Dies kann mittelfristig zu einem deutlich höheren Personalaufwand führen, als die Planungen bislang vorsehen.
Die Unternehmensgruppe ist in den Bereichen Beschaffung, Produktion und Absatz Marktpreisänderungsrisiken ausgesetzt. Eines der wesentlichen Kostenziele ist es, Risiken aus den Preisschwankungen bei Rohstoffen und Energie durch langfristige Liefervereinbarungen möglichst zu verringern. Dazu können u.a. Rahmenvereinbarungen genutzt werden, die genügend Flexibilität bei Mengenänderungen ermöglichen. Zudem werden laufend die Bestellpositionen im Hinblick auf Synergiepotenziale überprüft, um zusätzliche Einsparungen nutzen zu können. Dieser wird durch die Gründung der Ailon GmbH Rechnung getragen. Darüber hinaus versucht der Konzern über Devisenkurssicherungsinstrumente die Marktpreisrisiken zu minimieren.
Die Absatz- und Umsatzentwicklung wird im Jahresverlauf erheblich von der Witterung beeinflusst. Um auch in möglichen Nachfragespitzen die Lieferfähigkeit sicherzustellen, sind in der Produktionsplanung vorsorglich flexible Produktionsstrukturen und Personaleinsatzpläne implementiert. Risiken bestehen zudem beim generellen Konsumklima und der daraus resultierenden Preissensibilität der Verbraucher. Hier kann es zu weiteren Nachfrageverschiebungen kommen. Ursache ist der anhaltende Preiswettbewerb im Markt. Wie das Thema Biolebensmittel deutlich macht, erweitert das Preiseinstiegssegment kontinuierlich seine Mengen- und Preisorientierung um den Faktor Produktmehrwert. Der Konzern begegnet diesen Aktivitäten mit gezielten Marketingmaßnahmen, um
die Differenzierung und den Produktmehrwert zu dokumentieren und den emotionalen Markenwert weiter zu steigern. Besonders die Hinwendung der Verbraucher zu regionalen Produkten bietet hier Möglichkeiten zur Differenzierung.
Für die Wertpapiere des Finanzanlagevermögens hat sich ein Vermögens-Management unter Einbeziehung eines Wertsicherungskonzepts, das Sicherheit und Renditeerwartung in Einklang bringt, bewährt. Eine weitere Risikodiversifikation und Risikoreduktion wird durch die Berücksichtigung diversifizierter Vermögens-Klassen erreicht. Für das Spezialfondsvermögen wird der Value-at-Risk berechnet. Bei der Auswahl der Titel wird unverändert auf eine hohe Marktgängigkeit, eine gute Bonität und konservative Risikoparameter geachtet. Die Abstimmung erfolgt über Beratungen im Anlageausschuss sowie auf Basis eines monatlichen Reportings.
Ausfallrisiken für den Forderungsbestand werden reduziert, indem die Bonität und das Zahlungsverhalten der Kunden laufend überwacht und entsprechende Kreditlimits festgelegt werden.
Das Geschäft des Konzerns ist Zins-, Kredit- und Preisrisiken ausgesetzt. Währungsrisiken bestehen beim internationalen Einkauf von Saftkonzentrat für die Herstellung von Fruchtsaftvarianten. Deshalb werden zum Teil Kurssicherungsmaßnahmen vorgenommen.
Liquiditätsrisiken sind aus heutiger Sicht nicht erkennbar. Eventuelle Zahlungsstromschwankungen werden bereits frühzeitig durch permanente Analysen auf Abweichungen von der jährlichen Finanzplanung identifiziert. Darüber hinaus kann sich der Konzern im Rahmen der bestehenden Kreditlinien bei Bedarf refinanzieren. Die im Finanzierungsmarkt allgemein zu beobachtende Einengung der Handlungsspielräume beobachtet die Unternehmensgruppe aufmerksam und leitet daraus langfristige Finanzierungsstrategien ab.
Zinsänderungsrisiken werden durch derivative Finanzinstrumente (Zinsswaps) minimiert.
Die Pensionsverpflichtungen werden anhand von versicherungsmathematischen Bewertungen ermittelt. Die versicherungsmathematische Bewertung umfasst u. a. Annahmen über Abzinsungssätze sowie künftige Lohn-, Gehalts- und Rentensteigerungen. Entsprechend der langfristigen Ausrichtung dieser Pläne unterliegen solche Schätzungen wesentlichen Unsicherheiten.
Der überwiegende Teil der Versorgungsverpflichtungen betrifft die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG, die Mineralbrunnen Teinach GmbH, die Mineralbrunnen Krumbach GmbH, die Tucano Vertriebs-GmbH, die Merziger Fruchtgetränke GmbH und zu kleineren Teilen die Lauterecker Fruchtsaft GmbH und KAMPOS Vertriebs GmbH.
Im Geschäftsjahr 2012 hat sich der Konzern der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG angesichts der schwierigen Rahmenbedingungen im Markt gut behauptet. Allerdings hat sich in den letzten Jahren das Risikopotenzial aufgrund der sich immer schneller verändernden Marktbedingungen tendenziell erhöht. Bestandsgefährdende Risiken traten 2012 weder aus Einzelrisiken noch aus der Gesamtrisikoposition des Konzerns auf.
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Die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG hat mit Wirkung zum 1. Januar 2011 sämtliche Geschäftsanteile an der ausgegliederten Überkinger Mineralbrunnen GmbH (Überkinger GmbH) an die ProAqua Management GmbH, München, veräußert. Im Rahmen dieser Transaktion ist das für den Betrieb des Überkinger Brunnens betriebsnotwendige Grundstück nebst Immobilien an die ProAqua Immobilien GmbH, München, verkauft worden. Seit Ende Mai 2012 befand sich die Überkinger GmbH in einem laufenden Planinsolvenzverfahren. Die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG zog infolge der Insolvenz im Dezember 2012 die vereinbarte Rückkaufsoption für das Betriebsgrundstück.
Am 8. Februar 2013 stimmte die Gläubigerversammlung dem Verkauf von wesentlichen Vermögenswerten der Überkinger GmbH an die IQ4You GmbH, Obermeitingen, zu. In diesem Zusammenhang hat die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG Teile des rückerworbenen Grundstücks an ein verbundenes Unternehmen der IQ4You GmbH veräußert und in einem Vergleich sämtliche wechselseitigen Beziehungen mit der Überkinger GmbH und dem Sachwalter einvernehmlich geregelt.
Sonstige wesentliche Ereignisse sind nach Abschluss des Bilanzstichtages 31. Dezember 2012 nicht aufgetreten.
Der folgende Chancen- und Prognosebericht behandelt die erwartete qualitative Entwicklung des Konzerns und des unternehmerischen Umfelds in den nächsten zwei Jahren. Dabei werden auch die Chancen aufgezeigt, die sich für die Unternehmensgruppe ergeben können. Unter Chancen der zukünftigen Entwicklung des Konzerns und der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG werden kurzfristige positive Möglichkeiten verstanden, die unter bestimmten Voraussetzungen für realisierbar gehalten werden. Zur Darstellung der Risiken der zukünftigen Entwicklung wird im Wesentlichen auf den Risikobericht verwiesen.
Aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Gesamtlage und unter Berücksichtigung der damit verbundenen Einflussfaktoren und ihrer volatilen Entwicklung – wie zum Beispiel Einkaufskonditionen etc. – sind zum jetzigen Zeitpunkt kaum seriöse und aussagekräftige Angaben zu machen. Daher wird zum Teil auf differenzierte quantitative Angaben im Prognosebericht zum jetzigen Zeitpunkt verzichtet.
Der Konzern der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG ist auf dem Weg zu einer effizienten Unternehmensstruktur mit einem fokussierten, marktgerechten Produkt- und Markenangebot. Ein qualitativ hochwertiges Produktprogramm, umfassende Rationalisierungen in allen Konzernunternehmen und schnellere Entscheidungswege versetzen die Unternehmensgruppe in die Lage, ertragsorientierte Wachstumschancen zu nutzen. Die Kernmarken sind bei den Konsumenten gut verankert und bieten den Geschäftspartnern interessante Margen. Die etablierten Regionalmarken und nationalen Spezialitäten unterliegen dabei einer klaren Markenführung, um sich im Verdrängungswettbewerb maßgeblich durchzusetzen.
Das Thema Regionalität hat im Getränkemarkt einen hohen Stellenwert und wird sich noch weiter verstärken. Dank starker Marken im Wasser-, Erfrischungsgetränke- und Saftbereich sowie der regionalen Ausrichtung ergeben sich deshalb erhebliche Wachstumspotenziale für den Konzern. Die in einigen Regionen bestehende Marktführerschaft soll kontinuierlich und ertragsorientiert ausgebaut und auch auf andere Regionen ausgedehnt werden. Als kompetenter Systempartner für Handel und Gastronomie ergeben sich ebenfalls noch nicht genutzte Wachstumspotenziale. Die strategische Fokussierung liegt regional auf den Kernmärkten in Süddeutschland und national auf dem Gastronomiemarkt.
Auf allen Ebenen werden die Chancen, die sich dem Konzern für das Geschäft bieten, bewertet und genutzt. Die am Markt tätigen Konzernunternehmen beobachten die Trends und
Entwicklungen in ihren Produktfeldern und identifizieren operative Chancen. Übersteigt der wahrscheinliche Erfolg die mit der Umsetzung verbundenen Kosten, realisiert das Unternehmen das Vorhaben, sofern es in die übergeordnete Strategie des Konzerns passt. Dafür wurde eine dezentrale Aufbauorganisation in den operativen Unternehmen etabliert, die sich durch schlanke Strukturen und effiziente Abläufe auszeichnet. Zu den Aufgaben der operativen Unternehmen gehört auch, strategische Chancen auf den Märkten wahrzunehmen, in denen sie tätig sind. Eine eigenständige Marketing- und Vermarktungsstrategie stärkt den regionalen Bezug der Marken und ihrer Produkte weiter und trägt den Bedürfnissen der Geschäftspartner stärker Rechnung. Die Konzernebene setzt hierfür den strategischen Rahmen, sichert die Finanzierung und Liquidität und konzentriert sich auf die Steuerung und Führung der operativen Unternehmenseinheiten. Projektverantwortliche mit Marktverantwortung, Geschäftsführer und Vorstand steuern gemeinsam das Chancenmanagementsystem, das gezielt aussichtsreiche Marktänderungen und Produkttrends identifiziert und erschließt.
Mit einer neuen dezentralen Vertriebsstruktur wurden kurze Entscheidungswege und schlanke, auf Regionalmärkte ausgerichtete Strukturen geschaffen, die die Leistungsfähigkeit der als eigene Gesellschaften geführten Geschäftseinheiten Krumbach, Teinacher, Niehoffs Vaihinger und Tucano verbessern. Zum anderen schafft die zum 1. Januar 2013 umgesetzte Integration der Tucano Vertriebs-GmbH in die Niehoffs Vaihinger Vertriebs GmbH eine schlagkräftige und effiziente Vertriebsorganisation, mit der überregional der Getränkefachgroßhandel, die Gastronomie und Hotellerie sowie die Getränkeabholmärkte bedient werden können.
(Marken: Krumbach, Teinacher, Hirschquelle, Kisslegger u. a.):
Die regionalen Kernmarken des Konzerns sind in ihren Regionalmärkten fest verankert und bieten den Partnern in Gastronomie und Handel eine attraktive Marge. Um die Preise der gehobenen Mineral- und Heilwassermarken auch in Zukunft durchzusetzen, bedient sich die Unternehmensgruppe einer klaren Markenführung und einer Fokussierung auf die ertragsstarken Produkte im jeweiligen Sortiment. Neben der wertorientierten Positionierung trägt die regionale Verankerung der Marken zum Erfolg bei.
Erfolgreiche Marken zeichnen sich durch einen nachhaltigen Bekanntheitsgrad und eine hohe Emotionalisierung aus. Mit den eigenen Marken erfüllt der Konzern diesen Anspruch und verknüpft seine Produkte mit aktuellen Lifestyle-Trends und den jeweiligen Lebenswelten der Konsumenten. Umso wichtiger ist es, den Markenaufbau durch gezielten Distributionsausbau und ein aktives Warengeschäft zu festigen.
Im Fruchtsaftsegment schätzen die Konsumenten die hohe Qualität und Produktvielfalt des Markenportfolios des Konzerns. Marktchancen ergeben sich aus dem wachsenden Bedürfnis der Konsumenten nach Gesundheit und mildem Genuss. Auf Basis von qualitäts- und wertorientierten Positionierungen kann die Gruppe in diesem Zielmarkt seinen Marktanteil sichern und weiter ausbauen. Vor allem durch einen neuen, eigenständig am Markt operierenden Gastronomievertrieb ergibt sich zusätzliches Potenzial, im wichtigen Segment der Hotellerie und Gastronomie auf nationaler und internationaler Ebene neue Ertragspotenziale zu erschließen.
Für die gesamte Euro-Zone prognostiziert der IWF in 2013 einen leichten Rückgang um 0,2 % des Bruttoinlandsprodukts. In Deutschland wird ein geringeres Wachstum als 2012 in Aussicht gestellt. Unter der Voraussetzung stabiler Finanzmärkte rechnet die Bundesregierung in 2013 mit einem Wachstum von 0,4 %. Der Handelsverband Deutschland (HDE) rechnet für 2013 mit einem nominalen Umsatzwachstum von einem Prozent, geht aber gleichzeitig von einem weiter rückläufigen Anteil des Handels am privaten Konsum aus. Aus der gesamtwirtschaftlichen Lage ergeben sich maßgebliche Planungsunsicherheiten für den Konzern. Denn aufgrund der Eurokrise sind insbesondere südeuropäische Exportmärkte durch hohe Arbeitslosigkeit und Konsumzurückhaltung betroffen. Wenn die Krise stärker auf Deutschland überschwappt, werden vermutlich Marktverschiebungen von Hersteller- zu Handelsmarken zu verzeichnen sein und die Preisaktivitäten im Markt zunehmen.
Im eigenen Konzern werden die in der Vergangenheit neu gestalteten Prozesse und Strukturen kontinuierlich überprüft und nach Möglichkeit weiter optimiert. Die Unternehmensgruppe wird deshalb mit weiteren Prozessoptimierungen und deren Feinjustierung in den einzelnen Betrieben und Gesellschaften noch vorhandene Potenziale ausschöpfen und nachhaltige Ergebnisverbesserungen herbeiführen.
Für die Brunnenbetriebe (Mineralwasser und Erfrischungsgetränke) wird von einer stabilen Absatzentwicklung und einer leichten Umsatzsteigerung ausgegangen. Im Saftbetrieb (Fruchtsäfte und Fruchtnektare) könnte es zu einer weiteren, deutlichen Rohwarenverteuerung kommen, die nur über moderate Preiserhöhungen aufgefangen werden können. Insgesamt wird für den Saftbereich im laufenden Jahr eine Stabilisierung erwartet. Die Konsumenten suchen verstärkt nach Produkten aus der Heimat, auf deren Qualität sie vertrauen und auf die sie sich verlassen können. Über gute Produktkonzepte und die richtige Ansprache mit regionalem Bezug und Nachhaltigkeit haben der Konzern und die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG als Markenanbieter aus der Region die Chance, deutlich zu profitieren und Marktanteile hinzuzugewinnen.
Für die Geschäftsjahre 2013 und 2014 rechnet der Vorstand der Gesellschaft insgesamt mit einer stabilen bis leicht positiven Absatz- und Umsatzentwicklung im A-Marken-Bereich. Von nicht rentablen B- und C-Marken, Handelsmarken und Lohnproduktionsaufträgen wird sich der Konzern konsequent trennen. Viele der getroffenen Maßnahmen der Vergangenheit werden sich im laufenden und kommenden Jahr sowohl kosten- als auch umsatzseitig positiv auswirken und zu einer Verbesserung des operativen Ergebnisses führen. Die Finanzierung und Liquidität des Konzerns stehen auch im Geschäftsjahr 2013 sowie im Folgejahr auf einer gesicherten Basis. Durch die finanziellen Eigenmittel und die bestehenden Kreditlinien ist es zudem möglich, wirtschaftlich attraktive Handlungsoptionen umzusetzen und – sofern sinnvoll – auch mögliche Potenziale innerhalb der Branche tragen zu können.
Bad Überkingen, den 5. März 2013
Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG
Michael Bartholl Der Vorstand
Bericht des Vorstands, Lagebericht und Konzernlagebericht 47
| AKTIVA | 31.12.2012 € |
31.12.2011 € |
|
|---|---|---|---|
| A. Anlagevermögen | |||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||
| 1. Belieferungs- und andere Rechte | 16.910.822,25 | 20.076.700,16 | |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 0,00 | 0,00 | |
| 3. Geleistete Anzahlungen | 0,00 | 23.430,00 | |
| 16.910.822,25 | 20.100.130,16 | ||
| II. Sachanlagen | |||
| 1. Grundstücke und Bauten | 22.451.583,89 | 26.744.783,86 | |
| 2. Quellen und Quellenanlagen | 292.079,29 | 167.753,29 | |
| 3. Technische Anlagen und Maschinen | 15.596.946,70 | 19.069.216,01 | |
| 4. Betriebs- und Geschäftsausstattung | 5.078.905,92 | 5.105.326,67 | |
| 5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 1.282.149,90 | 1.098.761,64 | |
| 44.701.665,70 | 52.185.841,47 | ||
| III. Finanzanlagen | |||
| 1. Beteiligungen | |||
| a) an assoziierten Unternehmen | 3.590.174,40 | 3.987.723,22 | |
| b) sonstige | 35.825,84 | 46.051,68 | |
| 2. Wertpapiere des Anlagevermögens | 7.576.884,04 | 14.467.273,22 | |
| 3. Sonstige Ausleihungen und Genossenschaftsanteile | 589.666,95 | 698.715,59 | |
| 11.792.551,23 | 19.199.763,71 | ||
| 73.405.039,18 | 91.485.735,34 | ||
| B. Umlaufvermögen | |||
| I. Vorräte | |||
| 1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 9.474.901,39 | 7.637.573,17 | |
| 2. Unfertige Erzeugnisse | 2.474.641,30 | 2.442.985,35 | |
| 3. Fertige Erzeugnisse und Waren | 4.848.543,90 | 4.952.080,04 | |
| 16.798.086,59 | 15.032.638,56 | ||
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | |||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 22.168.793,29 | 20.520.413,24 | |
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 152.061,80 | 97.210,96 | |
| 3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht |
226.800,42 | 0,00 | |
| 4. Forderungen gegen Gesellschafter | 0,00 | 4.816,13 | |
| 5. Sonstige Vermögensgegenstände | 21.854.640,54 | 25.762.153,76 | |
| 44.402.296,05 | 46.384.594,09 | ||
| III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten | 2.902.692,54 | 3.235.320,32 | |
| 64.103.075,18 | 64.652.552,97 | ||
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 170.536,99 | 275.117,84 | |
| D. Aktive latente Steuern | 9.384.395,19 | 11.374.000,00 | |
| E. | Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung |
0,00 | 15.658,89 |
| 147.063.046,54 | 167.803.065,04 |
| PASSIVA | 31.12.2012 € |
31.12.2011 € |
|
|---|---|---|---|
| A. Eigenkapital | |||
| I. Gezeichnetes Kapital | |||
| 1. Stammaktien | 16.627.742,97 | 16.627.742,97 | |
| ./. Eigene Anteile | 811.561,93 | 811.561,93 | |
| 2. Vorzugsaktien | 5.759.713,03 | 5.759.713,03 | |
| ./. Eigene Anteile | 0,00 | 0,00 | |
| 21.575.894,07 | 21.575.894,07 | ||
| II. Kapitalrücklage | 29.635.845,98 | 29.635.845,98 | |
| III. Gewinnrücklagen | |||
| 1. Gesetzliche Rücklage | 915.710,47 | 915.710,47 | |
| 2. Andere Gewinnrücklagen | 3.127.000,00 | 3.127.000,00 | |
| 4.042.710,47 | 4.042.710,47 | ||
| IV. Konzernbilanzgewinn (+)/ Konzernbilanzverlust (-) | 1.329.021,53 | 14.679.465,70 | |
| V. Anteile anderer Gesellschafter | 6.357.487,50 | 7.265.700,00 | |
| 62.940.959,55 | 77.199.616,22 | ||
| B. Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung | 706.387,50 | 807.300,00 | |
| C. Sonderposten für Investitionszuschüsse | 238.469,33 | 264.049,86 | |
| D. Rückstellungen | |||
| 1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 13.473.323,00 | 12.840.068,85 | |
| 2. Steuerrückstellungen | 403.865,00 | 414.378,75 | |
| 3. Sonstige Rückstellungen | 37.700.219,01 | 44.310.507,51 | |
| 51.577.407,01 | 57.564.955,11 | ||
| E. | Verbindlichkeiten | ||
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 9.532.133,41 | 10.684.469,90 | |
| 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 16.044.677,38 | 15.569.594,96 | |
| 3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 678.080,25 | 50.209,95 | |
| 4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern | 5.191,34 | 0,00 | |
| 5. Sonstige Verbindlichkeiten | 4.353.615,77 | 4.535.869,04 | |
| 30.613.698,15 | 30.840.143,85 | ||
| F. | Passive latente Steuern | 986.125,00 | 1.127.000,00 |
| 2012 € |
2011 € |
20111 (proforma) € |
||
|---|---|---|---|---|
| 1. | Umsatzerlöse | 143.574.746,38 | 156.370.995,67 | 147.276.580,38 |
| 2. | Erhöhung (+) / Verminderung (-) des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen |
-16.249,75 | -1.437.419,39 | -1.463.039,22 |
| 143.558.496,63 | 154.933.576,28 | 145.813.541,16 | ||
| 3. | Sonstige betriebliche Erträge | 10.711.397,69 | 33.054.273,17 | 19.318.247,79 |
| 4. | Materialaufwand | |||
| a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren |
45.594.087,35 | 54.393.223,58 | 53.387.634,12 | |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | 24.437.887,02 | 16.761.448,48 | 16.886.838,95 | |
| 5. | Personalaufwand | |||
| a) Löhne und Gehälter | 23.424.906,75 | 27.849.602,81 | 26.563.543,33 | |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung - davon für Altersversorgung € 1.178.668,16 (Vj. € 409.000,21; Vj.1 € 320.802,41) |
5.498.210,56 | 5.507.938,72 | 5.180.299,18 | |
| 6. | Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen |
12.523.042,52 | 13.463.887,77 | 13.123.135,59 |
| 7. | Sonstige betriebliche Aufwendungen | 41.961.885,65 | 55.776.921,09 | 51.631.161,48 |
| 153.440.019,85 | 173.753.022,45 | 166.772.612,65 | ||
| 8. | Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens |
80.958,04 | 508.911,82 | 508.911,82 |
| 9. | Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 755.503,07 | 643.541,83 | 392.183,12 |
| 10. Abschreibungen auf Finanzanlagen | 7.000,00 | 0,00 | 0,00 | |
| 11. Aufwendungen aus assozierten Unternehmen | 170.748,40 | 0,00 | 0,00 | |
| 12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 1.767.747,34 | 2.135.434,75 | 2.312.092,10 | |
| -1.109.034,63 | -982.981,10 | -1.410.997,16 | ||
| 13. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | -279.160,16 | 13.251.845,90 | -3.051.820,86 | |
| 14. Außerordentliches Ergebnis - davon Aufwendungen aus der Anwendung der Art. 66 und 67 Abs. 1 bis 5 EGHGB (Übergangsvorschriften zum BilMoG) € 54.911,00 (Vj. € 54.911,00) |
-54.911,00 | -54.911,00 | -54.911,00 | |
| 15. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 2.112.934,75 | -3.521.746,24 | -3.538.986,24 | |
| 16. Sonstige Steuern | 451.816,65 | 132.479,52 | 125.963,25 | |
| 17. Jahresüberschuss (+) / Jahresfehlbetrag (-) | -2.898.822,56 | 16.586.201,62 | 306.291,13 | |
| 18. Gewinnvortrag (+) / Verlustvortrag (-) | 5.086.750,82 | -1.057.836,66 | -1.057.836,66 | |
| 19. Anteile anderer Gesellschafter am Jahresergebnis | 858.906,73 | 848.899,26 | 848.899,26 | |
| 20. Konzernbilanzgewinn (+) / Konzernbilanzverlust (-) | 1.329.021,53 | 14.679.465,70 | -1.600.444,79 |
1 Um statistische Entkonsolidierung der Fachingen Heil- und Mineralbrunnen GmbH angepasste Vergleichswerte für 2011.
| 2012 € |
2011 € |
|
|---|---|---|
| 1. Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | ||
| Periodenergebnis (einschließlich Ergebnisanteilen von Minderheitsgesellschaftern) | ||
| vor außerordentlichen Posten | -2.843.911,56 | 16.641.112,62 |
| Abschreibungen / Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens | 12.927.591,34 | 13.463.887,77 |
| Veränderungen der Rückstellungen | -6.042.459,10 | -1.872.495,96 |
| Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen / Erträge | 1.722.236,78 | -4.424.939,28 |
| Gewinn (-) / Verlust (+) aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens | 188.318,04 | -12.806.412,15 |
| Gewinn (-) / Verlust (+) aus dem Verkauf von Tochterunternehmen | 0,00 | -9.001.486,35 |
| Veränderung der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva | 337.089,75 | 4.710.379,90 |
| Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva (ohne Rückstellungen) |
624.374,01 | -15.195.976,43 |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | 6.913.239,26 | -8.485.929,88 |
| 2. Cashflow aus Investitionstätigkeit | ||
| Einzahlungen aus Abgängen von finanziellen Vermögenswerten | 7.012.525,64 | 47.292.214,20 |
| Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen Anlagevermögens | 0,00 | 8.447,00 |
| Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens | 2.420.268,00 | 17.020.009,13 |
| Einzahlungen aus dem Verkauf von Tochterunternehmen | 0,00 | 14.114.486,35 |
| Auszahlungen für Investitionen in Gegenstände des immateriellen Anlagevermögens | -330,00 | -34.182,10 |
| Auszahlungen für Investitionen in Gegenstände des Sachanlagevermögens | -4.154.455,64 | -6.202.470,06 |
| Auszahlungen für Investitionen in Finanzanlagen | -21.711,91 | -240.036,47 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | 5.256.296,09 | 71.958.468,05 |
| 3. Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | ||
| Auszahlungen an Unternehmenseigner und Minderheitsgesellschafter | -11.349.826,64 | -1.790.732,93 |
| Auszahlungen aus der Tilgung von Finanzschulden | -4.849.073,21 | -56.509.523,93 |
| Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzschulden | 0,00 | 2.405,48 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | -16.198.899,85 | -58.297.851,38 |
| 4. Finanzmittelfonds am Ende der Periode | ||
| Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds (Zwischensumme 1. - 3.) |
-4.029.364,50 | 5.174.686,79 |
| Wechselkurs-, konsolidierungskreis- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds | 0,00 | -4.860.396,67 |
| Finanzmittelfond am 01. Januar | 3.235.320,32 | 2.921.030,20 |
| Finanzmittelfond am 31. Dezember | -794.044,18 | 3.235.320,32 |
| 5. Zusammensetzung des Finanzmittelfonds | ||
| Liquide Mittel | 2.902.692,54 | 3.235.320,32 |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | -3.696.736,72 | 0,00 |
| Finanzmittelbestand am 31. Dezember | -794.044,18 | 3.235.320,32 |
| Mutterunternehmen | ||||
|---|---|---|---|---|
| Gezeichnetes Kapital | Kapitalrücklage | Erwirtschaftetes Konzern eigenkapital |
||
| Stammaktien | Vorzugsaktien | |||
| € | € | € | € | |
| 31.12.2010 | 15.484.661,02 | 4.793.430,69 | 27.153.641,33 | 2.984.873,81 |
| Ausgabe von eigenen Aktien | 331.520,02 | 966.282,34 | 2.482.204,65 | 0,00 |
| Ausschüttung an Minderheitsgesellschafter | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 331.520,02 | 966.282,34 | 2.482.204,65 | 0,00 | |
| Konzern-Jahresüberschuss/-fehlbetrag | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 15.737.302,36 |
| Konzern-Gesamtergebnis | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 15.737.302,36 |
| 31.12.2011 | 15.816.181,04 | 5.759.713,03 | 29.635.845,98 | 18.722.176,17 |
| Gezahlte Dividenden | 0,00 | 0,00 | 0,00 | -9.592.714,88 |
| Ausschüttung an Minderheitsgesellschafter | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 0,00 | 0,00 | 0,00 | -9.592.714,88 | |
| Konzern-Jahresüberschuss/-fehlbetrag | 0,00 | 0,00 | 0,00 | -3.757.729,29 |
| Konzern-Gesamtergebnis | 0,00 | 0,00 | 0,00 | -3.757.729,29 |
| 31.12.2012 | 15.816.181,04 | 5.759.713,03 | 29.635.845,98 | 5.371.732,00 |
| Konzern eigenkapital |
Minderheitsgesellschafter | |||
|---|---|---|---|---|
| Eigenkapital | Minderheitenkapital | Eigenkapital gemäß Konzernbilanz |
Eigene Anteile | |
| € | € | € | € | € |
| 58.590.519,35 | 8.173.912,50 | 8.173.912,50 | 50.416.606,85 | 0,00 |
| 3.780.007,01 | 0,00 | 0,00 | 3.780.007,01 | 0,00 |
| -1.757.111,76 | -1.757.111,76 | -1.757.111,76 | 0,00 | 0,00 |
| 2.022.895,25 | -1.757.111,76 | -1.757.111,76 | 3.780.007,01 | 0,00 |
| 16.586.201,62 | 848.899,26 | 848.899,26 | 15.737.302,36 | 0,00 |
| 16.586.201,62 | 848.899,26 | 848.899,26 | 15.737.302,36 | 0,00 |
| 77.199.616,22 | 7.265.700,00 | 7.265.700,00 | 69.933.916,22 | 0,00 |
| -9.592.714,88 | 0,00 | 0,00 | -9.592.714,88 | 0,00 |
| -1.767.119,23 | -1.767.119,23 | -1.767.119,23 | 0,00 | 0,00 |
| -11.359.834,11 | -1.767.119,23 | -1.767.119,23 | -9.592.714,88 | 0,00 |
| -2.898.822,56 | 858.906,73 | 858.906,73 | -3.757.729,29 | 0,00 |
| -2.898.822,56 | 858.906,73 | 858.906,73 | -3.757.729,29 | 0,00 |
| 62.940.959,55 | 6.357.487,50 | 6.357.487,50 | 56.583.472,05 | 0,00 |
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 31.12.2012 01.01.2012 Zugänge Abgänge Umbuchungen |
||||||
| T€ | T€ | T€ | T€ | T€ | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände |
||||||
| 1. Belieferungs- und andere Rechte | 33.034 | 0 | 110 | 23 | 32.948 | |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 11.080 | 0 | 0 | 0 | 11.080 | |
| 3. Geleistete Anzahlungen | 23 | 0 | 0 | -23 | 0 | |
| 44.138 | 0 | 110 | 0 | 44.028 | ||
| II. Sachanlagen |
||||||
| 1. Grundstücke und Bauten | 150.415 | 4 | 2.817 | 102 | 147.704 | |
| 2. Quellen und Quellenanlagen | 5.384 | 0 | 0 | 156 | 5.540 | |
| 3. Technische Anlagen und Maschinen | 119.546 | 532 | 620 | 43 | 119.500 | |
| 4. Betriebs- und Geschäftsausstattung | 25.353 | 3.407 | 3.425 | 19 | 25.354 | |
| 5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau |
1.629 | 503 | 0 | -319 | 1.812 | |
| 302.327 | 4.446 | 6.862 | 0 | 299.911 | ||
| III. Finanzanlagen |
||||||
| 1. Beteiligungen | ||||||
| a) an assoziierten Unternehmen | 3.988 | 0 | 0 | 0 | 3.988 | |
| b) sonstige | 46 | 0 | 10 | 0 | 36 | |
| 2. Wertpapiere des Anlagevermögens | 21.934 | 0 | 13.280 | 0 | 8.654 | |
| 3. Sonstige Ausleihungen und Genossenschaftsanteile |
736 | 22 | 124 | 0 | 634 | |
| 26.704 | 22 | 13.414 | 0 | 13.312 | ||
| 373.169 | 4.468 | 20.386 | 0 | 357.250 |
* Differenzen rundungsbedingt
| Kumulierte Abschreibungen | Buchwerte | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 01.01.2012 | Zugänge | Abgänge | 31.12.2012 | 31.12.2012 | 31.12.2011 | ||
| T€ | T€ | T€ | T€ | T€ | T€ | ||
| 12.958 | 3.167 | 87 | 16.037 | 16.911 | 20.077 | ||
| 11.080 | 0 | 0 | 11.080 | 0 | 0 | ||
| 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 23 | ||
| 24.038 | 3.167 | 87 | 27.117 | 16.911 | 20.100 | ||
| 123.671 | 1.852 | 270 | 125.252 | 22.452 | 26.745 | ||
| 5.216 | 31 | 0 | 5.248 | 292 | 168 | ||
| 100.476 | 4.030 | 603 | 103.903 | 15.597 | 19.069 | ||
| 20.247 | 3.443 | 3.415 | 20.275 | 5.079 | 5.105 | ||
| 530 | 0 | 0 | 530 | 1.282 | 1.099 | ||
| 250.141 | 9.356 | 4.289 | 255.209 | 44.702 | 52.186 | ||
| 0 | 398 | 0 | 398 | 3.590 | 3.988 | ||
| 0 | 0 | 0 | 0 | 36 | 46 | ||
| 7.467 | 0 | 6.389 | 1.077 | 7.577 | 14.467 | ||
| 37 | 7 | 0 | 44 | 590 | 699 | ||
| 7.504 | 405 | 6.389 | 1.519 | 11.793 | 19.200 | ||
| 281.683 | 12.928 | 10.765 | 283.845 | 73.405 | 91.486 |
Der vorliegende Konzernabschluss wurde gemäß §§ 290 ff. HGB aufgestellt.
Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.
Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Konzernbilanz und Konzern-Gewinnund Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grund wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und Davon-Vermerke ebenfalls an dieser Stelle gemacht.
Der Konzernabschluss umfasst neben der Muttergesellschaft 16 inländische Tochterunternehmen sowie eine Zweckgesellschaft. Erstmals konsolidierten wir im Geschäftsjahr 2012 die im April 2012 neugegründete Ailon GmbH mit Sitz in Bad Überkingen.
Zum 1. Juli 2011 wurden 100 % der Anteile an der Fachingen Heil- und Mineralbrunnen GmbH, Birlenbach, veräußert. Die Gesellschaft wurde auf den Verkaufszeitpunkt entkonsolidiert. Um die Vergleichbarkeit des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2012 mit dem Vorjahr sicherzustellen, wurde in die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Jahr 2011 eine dritte Spalte einbezogen, die bereits eine statistische Entkonsolidierung der Fachingen Heil- und Mineralbrunnen GmbH im Geschäftsjahr 2011 abbildet.
Die Equity-Bilanzierung der wesentlichen Beteiligungen an assoziierten Unternehmen nahmen wir nach der Buchwertmethode vor. Es handelte sich um eine inländische Gesellschaft, die Karlsberg Service GmbH, Homburg (Saarpfalz), an der die Muttergesellschaft mit Wirkung zum 31. Dezember 2011 45,00 % der Anteile erworben hat. Aufgrund des maßgeblichen Einflusses wird die Gesellschaft unter den assoziierten Unternehmen ausgewiesen.
Die Zweckgesellschaft Versorgungshilfe für die Betriebsangehörigen der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG 1938 e.V., Bad Überkingen, wurde aufgrund der Befreiungsvorschrift § 296 Abs. 2 HGB nicht in den Konzernabschluss einbezogen, da sie wegen ihrer untergeordneten Bedeutung keine wesentliche Auswirkung auf die Finanz-, Vermögensund Ertragslage des Konzerns hat.
Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die unverändert zur Vergleichsperiode nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.
Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen erstellt.
Der Jahresabschluss des assoziierten Unternehmens wurde nicht an die konzerneinheitlichen Methoden angepasst.
Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige, lineare Abschreibungen vermindert. Die Nutzungsdauer für Belieferungs-, Markenund andere Rechte beträgt zwischen 3 und 10 Jahren.
Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.
Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Nutzungsdauer bei Gebäuden und Gebäudeteilen liegt zwischen 12 und 50 Jahren, bei Quellenanlagen, technischen Anlagen und Maschinen sowie Betriebsund Geschäftsausstattung zwischen 3 und 20 Jahren.
Die Abschreibungen werden linear vorgenommen.
Geringwertige Anlagegüter von mehr als € 150,00 bis € 1.000,00 werden im Geschäftsjahr des Zugangs und den folgenden vier Geschäftsjahren mit jeweils einem Fünftel abgeschrieben. Für die Erstausstattung an neu eingeführtem Leergut sowie für neu beschafftes Leergut beträgt die Nutzungsdauer 3 Jahre.
Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen.
Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte und Wertpapiere zu Anschaffungskosten bzw. bei voraussichtlich dauernder Wertminderung zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.
Bei der Beteiligung an assoziierten Unternehmen werden neben den erworbenen Anteilen und dem anteiligen Jahresergebnis die Abschreibungen auf die stillen Reserven und des Geschäfts- oder Firmenwerts sowie latente Steuern berücksichtigt.
Die sonstigen Ausleihungen sind zum Nennwert bzw. zum niedrigeren beizulegenden Zeitwert angesetzt.
Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt.
Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgt zum gleitenden Durchschnittspreis unter Beachtung des Niederstwertprinzips.
Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgt zu den Herstellungskosten, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten der Fertigung auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Die Kostenbestandteile gemäß § 298 Abs. 1 i. V. m. § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB wurden aktiviert.
Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert.
Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.
Für Verluste aus Liefer- und Abnahmeverpflichtungen sind, soweit erforderlich, in angemessener Höhe Rückstellungen gebildet.
Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten angesetzt. Risiken wurden durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen angemessen berücksichtigt. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind abgezinst.
Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach der Anwartschaftsbarwertmethode unter Verwendung "der Richttafeln 2005 G" von Prof. Dr. K. Heubeck ermittelt.
Für die Abzinsung wurde der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 5,06 % (Vj. 5,13 %) gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 3,00 % (Vj. 2,85 %) und erwartete Rentensteigerungen mit 1,50 % (Vj. 1,50 %) berücksichtigt. Die Fluktuation wurde mit einer Rate von 4,00 % (Vj. 4,00 %) berücksichtigt.
Unter Inanspruchnahme des Wahlrechts nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB wird der sich aus der Änderung der Rückstellungsbilanzierung nach §§ 249 Abs. 1 Satz 1, 253 Abs. 1 Satz 2, Abs. 2 i. V. m. § 298 HGB durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) ergebende Zuführungsbetrag über den Höchstzeitraum von 15 Jahren gleichmäßig verteilt.
Der noch in künftigen Perioden anzusammelnde Fehlbetrag für Pensionsrückstellungen und ähnliche Verpflichtungen gemäß Art. 67 Abs. 2 EGHGB beträgt T€ 659.
Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.
Für Verpflichtungen aus zugesagten Jubiläumszuwendungen sind Beträge in Höhe der nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Barwerte der möglichen Gesamtverpflichtungen zurückgestellt.
Die Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.
Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen unter Berücksichtigung des Solidaritätszuschlags (Gewerbesteuer 13,30 % und Körperschaftsteuer 15,83 %) im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Dabei werden auch Differenzen, die auf Konsolidierungsmaßnahmen gemäß den §§ 300 bis 307 HGB beruhen, berücksichtigt, nicht jedoch Differenzen aus dem erstmaligen Ansatz eines Geschäfts- oder Firmenwerts bzw. eines negativen Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung.
Die aktiven latenten Steuern resultieren aus folgenden Sachverhalten:
| 31.12.2012 T€ |
31.12.2011 T€ |
|
|---|---|---|
| Latente Steuerschulden auf Differenzen bilanzieller Wertansätze für |
||
| - Bewertungsunterschiede aus Konsolidierungsmaßnahmen gemäß § 306 HGB |
-1.237 | - 1.478 |
| -1.237 | - 1.478 | |
| Latente Steueransprüche auf Differenzen bilanzieller Wertansätze für |
||
| - Immaterielle Vermögensgegenstände | 4.677 | 5.254 |
| - Sachanlagen | 170 | 348 |
| - Finanzanlagen | 180 | 485 |
| - Sonstige Vermögensgegenstände | 0 | 541 |
| - Pensionsrückstellungen | 477 | 239 |
| - Sonstigen Rückstellungen | 293 | 293 |
| - Bewertungsunterschiede aus Konsolidierungs-Maßnahmen gemäß § 306 HGB |
425 | 31 |
| 6.222 | 7.191 | |
| Latente Steueransprüche auf Verlust | ||
| vorträge | 4.399 | 5.661 |
| Latente Steueransprüche netto | 9.384 | 11.374 |
Der Berechnung wurde ein Steuersatz von 29,13 % zugrunde gelegt. Auf körperschaftsteuerliche Verlustvorträge in Höhe von T€ 15.093 und gewerbesteuerliche Verlustvorträge in Höhe von T€ 15.114 sind latente Steueransprüche in Höhe von T€ 4.399 aktiviert. Daneben bestehen körperschaftsteuerliche Verlustvorträge in Höhe von T€ 33.903 und gewerbesteuerliche Verlustvorträge in Höhe von T€ 27.011, für die eine Steuerentlastung innerhalb von fünf Jahren nicht erwartet wird.
Die passiven latenten Steuern resultieren aus folgenden Sachverhalten:
| 31.12.2012 T€ |
31.12.2011 T€ |
|
|---|---|---|
| Bluna-Warenzeichen GbR | -986 | - 1.127 |
Die passive latente Steuerschuld resultiert aus der Konsolidierung der Zweckgesellschaft Bluna-Warenzeichen GbR. Die Berechnung erfolgte mit einem Steuersatz von 12,25 %.
| T€ | |
|---|---|
| Ergebnis vor Ertragsteuern (Handelsbilanz) | -786 |
| Erwarteter Ertragsteueraufwand (Steuersatz 29,13 %) - davon Gewerbesteuer 13,30 % - davon Körperschaftsteuer 15,83 % |
-229 |
| Permanente Differenzen | 243 |
| Temporäre Differenzen, für die keine latenten Steuern erfasst wurden |
842 |
| Abweichende Steuerbelastung bei Personen handelsgesellschaften |
-473 |
| Nichtabziehbare Aufwendungen | -26 |
| Steuerfreie Erträge | -72 |
| Gewerbesteuerliche Hinzurechnungen und Kürzungen | 20 |
| Tatsächlicher Steueraufwand aus anrechenbaren Steuern |
2 |
| Wertberichtigung auf latente Steuern | -12 |
| Nichtansatz latenter Steuern auf Verlustvorträge | 600 |
| Veränderung aktivierte steuerliche Verlustvorträge | 1.262 |
| Sonstiges | -44 |
| Ausgewiesener Ertragsteueraufwand | 2.113 |
Soweit Bewertungseinheiten gemäß § 254 HGB gebildet werden, kommen folgende Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze zur Anwendung:
Ökonomische Sicherungsbeziehungen werden durch die Bildung von Bewertungseinheiten bilanziell nachvollzogen. In den Fällen, in denen sowohl die "Einfrierungsmethode", bei der die sich ausgleichenden Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko nicht bilanziert werden, als auch die
"Durchbuchungsmethode", wonach die sich ausgleichenden Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko sowohl des Grundgeschäfts als auch des Sicherungsinstruments bilanziert werden, angewandt werden können, wird die Einfrierungsmethode angewandt. Die sich ausgleichenden positiven und negativen Wertänderungen werden ohne Berührung der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.
Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden dabei das Realisationsprinzip (§ 298 Abs. 1 i. V. m. § 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 298 Abs. 1 i. V. m. § 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.
Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Tochtergesellschaften werden in € aufgestellt.
Die Kapitalkonsolidierung für Unternehmen, die aufgrund eines (Zu-)Erwerbs erstmals konsolidiert wurden, wurde nach der Erwerbsmethode zum Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist, vorgenommen.
Dabei wird der Wertansatz der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals des Tochterunternehmens verrechnet. Das Eigenkapital wird mit dem Betrag angesetzt, der dem zum Konsolidierungszeitpunkt beizulegenden Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten entspricht. Ein nach der Verrechnung verbleibender Unterschiedsbetrag wird, wenn er auf der Aktivseite entsteht, als Geschäfts- oder Firmenwert und, wenn er auf der Passivseite entsteht, unter dem Posten "Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung" nach dem Eigenkapital ausgewiesen.
Der für die Bestimmung des Zeitwerts der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten und der für die Kapitalkonsolidierung maßgebliche Zeitpunkt ist
grundsätzlich der, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist.
Die Kapitalkonsolidierung für Gesellschaften oder für zugekaufte Kapitalanteile, die vor dem 1. Januar 2010 erstmals konsolidiert wurden, wurde nach der Buchwertmethode zum Erwerbszeitpunkt vorgenommen. Die zu aktivierenden Beträge ordneten wir dabei soweit wie möglich den betreffenden Aktivposten zu; der Restbetrag wurde als Firmenwert ausgewiesen.
Forderungen und Verbindlichkeiten, Umsätze sowie Aufwendungen und Erträge innerhalb des Konsolidierungskreises wurden eliminiert.
Zwischengewinne und -verluste wurden gemäß § 304 Abs. 2 HGB wegen Geringfügigkeit nicht eliminiert.
Konzerninterne Ergebnisse aus Lieferungen und Leistungen mit assoziierten Unternehmen wurden wegen geringer Bedeutung nicht eliminiert.
Die Entwicklung des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.
Die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG ist unmittelbar (u) und über die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach Beteiligungs-GmbH mittelbar (m) an folgenden Gesellschaften beteiligt, die alle über eine Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG eingeflossen sind:
| Firma und Sitz | Kapitalanteil % |
|---|---|
| Mineralbrunnen Überkingen-Teinach Beteiligungs-GmbH, Bad Überkingen (u), 1) |
100 |
| Mineralbrunnen Teinach GmbH, Bad Teinach (u), 1) |
100 |
| Mineralbrunnen Krumbach GmbH, Kißlegg (u), 1) | 100 |
| Aqua Vertriebs GmbH, Kißlegg (m), 1) | 100 |
| Tucano Holding GmbH, Merzig (m), 1) | 100 |
| Lauterecker Fruchtsaft GmbH, Lauterecken (m), 1) | 100 |
| Merziger Fruchtgetränke GmbH, Merzig (m), 1) | 100 |
| Schloss Veldenz Fruchtsäfte GmbH, Lauterecken (m), 1) |
100 |
| Niefhoffs Vaihinger Vertriebs GmbH, Merzig (m), 1) | 100 |
| Tucano Vertriebs-GmbH, Bad Überkingen (m), 1) |
100 |
| KAMPOS Vertriebs GmbH, Lauterecken (m), 1) | 100 |
| Ailon GmbH, Bad Überkingen (m), 1) | 100 |
| Bluna-Warenzeichen GbR, Bad Überkingen (u) | 10% am Erfolg |
| Bad Hotel Teinach Verwaltungs GmbH, Bad Teinach-Zavelstein (u) |
100 |
| Bad Hotel Teinach GmbH & Co. KG, Bad Teinach-Zavelstein (u), 1) |
100 |
| Bad Hotel Überkingen Verwaltungs GmbH, Bad Überkingen (u) |
100 |
| Bad Hotel Überkingen GmbH & Co. KG, Bad Überkingen (u), 1) |
100 |
1) Hat von den Befreiungen des § 264 Abs. 3 HGB bzw. § 264 b HGB hinsichtlich der Aufstellung des Lageberichts sowie der Offenlegung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Gebrauch gemacht.
Bei der Bluna-Warenzeichen GbR handelt es sich um eine Zweckgesellschaft gem. § 290 Abs. 2 Nr. 4 HGB. Bei wirtschaftlicher Betrachtung liegen die Mehrheit der Risiken und Chancen des Unternehmens bei der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG. Die Zweckgesellschaft wurde daher nach den Grundsätzen der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen.
| Beteiligung % |
|
|---|---|
| Inland Karlsberg Service GmbH, Homburg (Saarpfalz) |
45,00 |
Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Buchwert der Beteiligung an der Karlsberg Service GmbH, Homburg (Saarpfalz) und dem anteiligen Eigenkapital des assoziierten Unternehmens beträgt zum 31.12.2012 T€ 3.578. Der darin enthaltene Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von T€ 2.266 wird über eine voraussichtliche Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben, da die Gesellschaft auf Grund der Verflechtungen mit der Karlsberg-Gruppe von einer langfristigen Geschäftsbeziehung ausgeht.
| 31.12.2012 T€ |
31.12.2011 T€ |
|
|---|---|---|
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 22.169 | 20.520 |
| - davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr | 0 | 0 |
| Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 152 | 97 |
| - davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr | 0 | 0 |
| Forderungen gegen Gesellschafter | 0 | 5 |
| - davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr | 0 | 0 |
| Forderungen gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht |
227 | 0 |
| - davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr | 0 | 0 |
| Sonstige Vermögensgegenstände | 21.854 | 25.762 |
| - davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr | 8.781 | 9.789 |
| 44.402 | 46.384 | |
| - davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr | 8.781 | 9.789 |
| 31.12.2012 T€ |
31.12.2011 T€ |
|
|---|---|---|
| Sonstige | 171 | 275 |
Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von diesen Vermögensgegenständen zugeordneten Verpflichtungen aus Erfüllungsrückständen aus Altersteilzeitverpflichtungen dienen, wurden mit diesen Schulden verrechnet.
Aus der Verrechnung ergab sich im Berichtsjahr kein aktivischer Unterschiedsbetrag (Vj. T€ 16).
Auf Ebene der Tochtergesellschaft Tucano Vertriebs-GmbH ergab sich ein Überhang des Erfüllungsbetrags der Schulden über den beizulegenden Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände. Dieser wurde als Rückstellung für Altersteilzeitverhältnisse passiviert.
Das gezeichnete Kapital von T€ 21.576, die Kapitalrücklage von T€ 29.636 und die gesetzliche Rücklage von T€ 916 entsprechen den bei der Muttergesellschaft ausgewiesenen Bilanzposten.
Die anderen Gewinnrücklagen betreffen Beträge aus der erstmaligen Anwendung des BilMoG.
Der Konzernbilanzgewinn umfasst neben dem der Muttergesellschaft die Bilanzergebnisse der in den Konzern einbezogenen verbundenen Unternehmen. Darüber hinaus enthält der Posten Beträge aus der Verrechnung sonstiger Konsolidierungsmaßnahmen.
Der Hauptversammlung am 12. Juni 2013 wird vorgeschlagen, aus dem Bilanzgewinn der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG in Höhe von 1,9 Mio. € eine Dividende von € 0,12 je Stammaktie und von € 0,20 je Vorzugsaktie für das Geschäftsjahr 2012 auszuschütten. Die Ausschüttungssumme der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG wird bei entsprechendem Beschluss durch die Hauptversammlung unter Berücksichtigung der zurzeit durch die Gesellschaft gehaltenen Anteile € 1.158.251,28 betragen und € 767.583,51 werden auf neue Rechnung vorgetragen.
Am Stichtag, dem 31. Dezember 2012 hält die Gesellschaft insgesamt 308.206 Stück Stammaktien (Vj. 308.206 Stück) und unverändert zum Vorjahr keine Vorzugsaktien als eigene Aktien. Dies entspricht einem Betrag von T€ 812 (Vj. T€ 812) oder einem Anteil von 3,63 % (Vj. 3,63 %) am Grundkapital.
Die Kapitalkonsolidierung der erstmalig zum 1. Januar 2010 in den Konzern eingebundenen Bluna-Warenzeichen GbR führte zu einem passivischen Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 1.009. Der Unterschiedsbetrag wird planmäßig nach der Restnutzungsdauer der entsprechenden abnutzbaren Vermögensgegenstände über einen Zeitraum von zehn Jahren aufgelöst. Der Auflösungsbetrag wird unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen und lag im Berichtsjahr bei T€ 101.
Der Fehlbetrag wegen nicht bilanzierter mittelbarer Versorgungsverpflichtungen i. S. v. Art. 28 Abs. 2 EGHGB beläuft sich auf T€ 33.282; er betrifft die Versorgungshilfe für die Betriebsangehörigen der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG 1938 e.V.
Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Leergutverpflichtungen, Kundenverpflichtungen und Personalrückstellungen.
Des Weiteren wurden auf Ebene der Tochtergesellschaft Tucano Vertriebs-GmbH Rückstellungen für Altersteilzeitverhältnisse (T€ 274) gebildet. Diese ergeben sich durch die Verrechnung von Vermögensgegenständen, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von diesen Vermögensgegenständen zugeordneten Verpflichtungen aus Erfüllungsrückständen aus Altersteilzeitverpflichtungen dienen, mit diesen Schulden.
Die Vermögensverrechnung der Tucano Vertriebs-GmbH zum 31. Dezember 2012 stellt sich wie folgt dar:
| 31.12.2012 T€ |
|
|---|---|
| Wertansatz gem. § 253 HGB (= Sollrückstellung) | 355 |
| Anschaffungskosten der Vermögensgegenstände | 81 |
| Beizulegender Zeitwert der Vermögensgegenstände | 81 |
| Verrechnete Zinsaufwendungen | 12 |
| Verrechnete Zinserträge | 5 |
| in T€ | 31.12.2012 | 31.12.2011 | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Art der Verbindlichkeit | Restlaufzeit bis 1 Jahr |
Restlaufzeit über 5 Jahre |
gesichert mit |
Gesamt | Restlaufzeit bis 1 Jahr |
Gesamt |
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 6.750 | 0 | 39.504 | 9.532 | 4.563 | 10.684 |
| 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 16.045 | 0 | 0 | 16.045 | 15.570 | 15.570 |
| 3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 678 | 0 | 0 | 678 | 50 | 50 |
| 4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern | 5 | 0 | 0 | 5 | 0 | 0 |
| 5. Sonstige Verbindlichkeiten - davon aus Steuern - davon im Rahmen der sozialen Sicherheit |
3.660 1.062 1 |
95 0 0 |
0 0 0 |
4.354 1.062 1 |
3.117 638 27 |
4.536 638 27 |
| 27.138 | 95 | 39.504 | 30.614 | 23.300 | 30.840 |
Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten waren T€ 21.113 (Vj. T€ 12.556) durch Grundpfandrechte und T€ 18.391 (Vj. T€ 32.758) durch andere Pfandrechte gesichert.
| T€ | |
|---|---|
| Bedingt rückzahlbare Investitionszuschüsse | 450 |
| Verpflichtungen aus Mitgliedschaft in Leergutgebindepools | 5.004 |
| 5.454 |
Bei den bedingt rückzahlbaren Investitionszuschüssen handelt es sich um eine mögliche Rückforderung des Investitionszuschusses des Landes Rheinland-Pfalz in Höhe von T€ 450. Aufgrund der Personalplanung der betreffenden Konzerngesellschaft bleibt die notwendige Anzahl der Mitarbeiter erhalten, somit ist mit einer Rückzahlung des Investitionszuschusses nicht zu rechnen.
Bei den Verpflichtungen aus Mitgliedschaft in Leergutgebindepools handelt es sich um nicht passivierte Rücknahmeverpflichtungen gegenüber den Pfandsystemen PET-CYCLE Entwicklungs- und Arbeitsgemeinschaft GmbH & Co. KG,
Bad Neuenahr-Ahrweiler, und der Genossenschaft Deutscher Brunnen e.G., Bonn. Das Risiko einer Inanspruchnahme ist derzeit als gering einzuschätzen, da ein Ausstieg aus diesem Pool derzeit nicht angedacht ist.
Die an der Ausgliederung beteiligten Rechtsträger haften für die Verbindlichkeiten aus Pensionsanwartschaften und laufenden Pensionsverpflichtungen gegenüber Rentnern des übertragenen Rechtsträgers, sofern diese vor der Ausgliederung begründet sind, als Gesamtschuldner. Der ausgegliederte Rechtsträger hat den Konsolidierungskreis aufgrund eines Verkaufs verlassen. Diese Haftung ist auf 10 Jahre beschränkt. Mit einem Eintreten der Haftung ist nach heutiger Einschätzung nicht zu rechnen.
Neben den Haftungsverhältnissen bestehen in Höhe von T€ 1.438 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
| T€ | |
|---|---|
| Miet- und Leasingverträge | 930 |
| Bestellobligo aus erteilten Investitionsaufträgen | 508 |
| 1.438 |
Des Weiteren bestehen Mengenkontrakte, die die Tochtergesellschaften zur Abnahme von Rohstoffen für zukünftige Geschäftsjahre verpflichten.
Die Miet- und Leasingverträge enden zwischen den Jahren 2013 und 2015.
Angaben zu Finanzinstrumenten:
| Kategorie | Nominal betrag |
Beizu legender Zeitwert |
Buchwert (sofern vorhanden) |
In Bilanz posten (sofern in Bilanz |
|---|---|---|---|---|
| T€ | T€ | erfasst) | ||
| Währungs bezogene Geschäfte |
6.000 T\$ | -126 | -126 | Sonstige Rück stellungen |
Bei den währungsbezogenen Geschäften handelt es sich um Devisentermingeschäfte in US-Dollar. Diese dienen zur Absicherung des Rohstoffeinkaufs bei einer Tochtergesellschaft.
Es ist ein negativer Marktwert von T€ 126 gegeben. Für nicht geschlossene Positionen wurde daher eine Rückstellung für drohende Verluste in Höhe von T€ 126 gebildet. Den Wertansätzen liegt eine Mark-to-Market-Bewertung zugrunde.
| Grundgeschäft / Sicherungs instrument |
Risiko / Art der Bewertungs einheit |
Marktwert 31.12.2012 |
Höhe des abgesicherten Risikos |
|---|---|---|---|
| Zinsswap | Zinsänderungsrisiko | T€ -197 | T€ 5.200 |
Für ein variabel verzinsliches Darlehen in Höhe von T€ 5.200 hat eine Tochtergesellschaft einen Zinsswap mit Tilgung mit identischem Volumen abgeschlossen. Das Darlehen sowie der Zinsswap haben eine Laufzeit bis zum Jahr 2014.
Durch den Zinsswap wurde die variabel verzinsliche Verbindlichkeit in eine fest verzinsliche Schuld umgewandelt.
Zum Stichtag hat der Zinsswap einen negativen Marktwert in Höhe von T€ 197. Die Bewertung des Zinsswaps erfolgt nach der Barwertmethode.
Die Wertänderungen aus Grund- (Darlehen) und Sicherungsgeschäft (Zinsswap) gleichen sich über den gesamten Sicherungszeitraum aus.
Die Gesellschaft hat eine Bewertungseinheit nach § 254 HGB (Micro Hedge) gebildet. Eine Drohverlustrückstellung für den am Stichtag gegebenen negativen Marktwert ist somit nicht zu bilden.
Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse setzten sich wie folgt zusammen:
| 2012 T€ |
2011 T€ |
|
|---|---|---|
| Erlöse | ||
| Bruttoerlöse Inland | 131.732 | 145.042 |
| Bruttoerlöse Ausland | 7.957 | 8.825 |
| Erlöse aus Nebenbetrieben | 1.653 | 4.248 |
| Lohnabfüllung und Handelswaren | 22.055 | 17.636 |
| Fuhrbetrieb und Fracht und Sonstiges | 4.931 | 7.342 |
| 168.328 | 183.093 | |
| . /. Erlösschmälerungen | 24.753 | 26.722 |
| 143.575 | 156.371 |
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 1.086 (Vj. T€ 852) enthalten, die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 554 (Vj. T€ 1.051).
Aus der Währungsumrechnung ergaben sich sonstige betriebliche Erträge in Höhe von T€ 398 (Vj. T€ 187) und sonstige betriebliche Aufwendungen in Höhe von T€ 71 (Vj. T€ 223).
Aus der Aufzinsung von Rückstellungen ergab sich ein Betrag in Höhe von T€ 1.063 (Vj T€ 906).
Das außerordentliche Ergebnis beinhaltet im Berichtsjahr ausschließlich die ergebniswirksamen BilMoG-Umstellungseffekte aus der Zuführung zur Pensionsrückstellung bei der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG.
Der Finanzmittelfonds setzt sich aus den Bilanzposten "Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten" und den kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zusammen.
Ertragsteuern wurden in Höhe von T€ 3 (Vj. T€ 328), Zinsen wurden in Höhe von T€ 684 (Vj. T€ 1.223) bezahlt.
Die erstatteten Ertragsteuern lagen im Berichtsjahr bei T€ 1.500 (Vj. T€ 1.055), die erhaltenen Zinsen bei T€ 142 (Vj. T€ 124).
Aus dem Verkauf von Anteilen an Spezialfonds resultieren Einzahlungen in Höhe von T€ 6.879.
Im Berichtsjahr wurden Finanzschulden in Höhe von T€ 4.849 getilgt.
An Minderheitsgesellschafter wurden im Berichtsjahr T€ 1.757 (Vj. T€ 1.791) ausbezahlt.
Am Stichtag, dem 31. Dezember 2012 hält die Gesellschaft insgesamt 308.206 Stück Stammaktien als eigene Aktien. Dies entspricht einem Betrag von T€ 812 oder einem Anteil von 3,63 % am Grundkapital.
Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 26. Juli 2012 wurde eine Dividende von T€ 9.593 ausbezahlt.
Im Rahmen der Erstkonsolidierung der Bluna-Warenzeichen GbR zum 1. Januar 2010 wurde der Anteil der ACB Marken GmbH & Co. KG, Köln, am neubewerteten Eigenkapital der Bluna-Warenzeichen GbR in Höhe von T€ 9.082 als Minderheitenkapital angesetzt.
Gemäß den gesellschaftsvertraglichen Regelungen werden 90 % des HGB-Jahresabschlussergebnisses der Bluna-Warenzeichen GbR an die ACB Marken GmbH & Co. KG, Köln, abgeführt. Der entsprechende Betrag wird direkt mit den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern verrechnet und kommt im Berichtsjahr und im Folgejahr zur Auszahlung. Der Ausweis im Eigenkapitalspiegel erfolgt in der Zeile "Ausschüttung an Minderheitsgesellschafter".
| T€ | |
|---|---|
| Aufsichtsratsvergütung - Fixe Vergütung - Variable Vergütung |
116 0 |
| Bezüge ehemaliger Vorstandsmitglieder und deren Hinterbliebenen |
728 |
| Rückstellungen für Pensionen früherer Vorstands mitglieder und deren Hinterbliebenen |
6.933 |
Auf die Angabe der Vorstandsbezüge wird in analoger Anwendung der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
| 2012 Gesamt |
2011 Gesamt |
|
|---|---|---|
| Gewerbliche Mitarbeiter | 293 | 283 |
| Angestellte Mitarbeiter | 194 | 287 |
| Auszubildende | 17 | 26 |
| 504 | 596 |
Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers des Konzerns beträgt für
| T€ | |
|---|---|
| Abschlussprüfungsleistungen | 191 |
| Andere Bestätigungsleistungen | 0 |
| Steuerberatungsleistungen | 162 |
| Sonstige Leistungen | 70 |
| 423 |
Bad Überkingen, 5. März 2013
Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG Der Vorstand
Michael Bartholl
Zu dem Konzernabschluss und dem Konzernlagebericht, der mit dem Lagebericht der Gesellschaft zusammengefasst ist, haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:
"Wir haben den von der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG, Bad Überkingen, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Kapitalflussrechnung, Eigenkapitalspiegel und Anhang - sowie den Konzernlagebericht, der mit dem Lagebericht der Gesellschaft zusammengefasst ist, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht, der mit dem Lagebericht der Gesellschaft zusammengefasst ist, steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
Stuttgart, 11. März 2013
Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Göhner Ladwig
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer
| AKTIVA 31.12.2012 € |
31.12.2011 € |
||
|---|---|---|---|
| A. | Anlagevermögen | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||
| 1. Belieferungs- und andere Rechte | 92.203,00 | 171.542,00 | |
| 2. Geleistete Anzahlungen | 0,00 | 23.430,00 | |
| 92.203,00 | 194.972,00 | ||
| II. Sachanlagen | |||
| 1. Grundstücke und Bauten | 4.007.135,78 | 5.422.978,83 | |
| 2. Quellen und Quellenanlagen | 0,00 | 0,00 | |
| 3. Technische Anlagen und Maschinen | 449,00 | 12.166,00 | |
| 4. Betriebs- und Geschäftsausstattung | 342.380,00 | 960.727,00 | |
| 5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0,00 | 0,00 | |
| 4.349.964,78 | 6.395.871,83 | ||
| III. Finanzanlagen | |||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 16.441.589,48 | 16.441.589,48 | |
| 2. Beteiligungen | 4.023.549,06 | 4.023.549,06 | |
| 3. Wertpapiere des Anlagevermögens | 7.576.626,14 | 14.467.015,32 | |
| 4. Sonstige Ausleihungen und Genossenschaftsanteile | 150.612,31 | 232.162,00 | |
| 28.192.376,99 | 35.164.315,86 | ||
| 32.634.544,77 | 41.755.159,69 | ||
| B. | Umlaufvermögen | ||
| I. Vorräte | |||
| 1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 0,00 | 425.235,35 | |
| 2. Fertige Erzeugnisse und Waren | 0,00 | 342.326,60 | |
| 0,00 | 767.561,95 | ||
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | |||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 6.325.771,90 | 10.852.712,19 | |
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 29.578.625,16 | 33.867.012,74 | |
| 3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht |
|||
| 226.800,42 | 0,00 | ||
| 4. Sonstige Vermögensgegenstände | 13.438.740,05 | 18.891.413,65 | |
| 49.569.937,53 | 63.611.138,58 | ||
| III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten | 2.511.524,57 | 2.630.371,53 | |
| 52.081.462,10 | 67.009.072,06 | ||
| C. | Rechnungsabgrenzungsposten | ||
| Sonstige | 61.499,06 | 166.301,45 | |
| 61.499,06 | 166.301,45 | ||
| 84.777.505,93 | 108.930.533,20 |
| PASSIVA | 31.12.2012 | 31.12.2011 | |
|---|---|---|---|
| € | € | ||
| A. | Eigenkapital | ||
| I. Gezeichnetes Kapital | |||
| 1. Stammaktien | 16.627.742,97 | 16.627.742,97 | |
| . /. Eigene Anteile | 811.561,93 | 811.561,93 | |
| 15.816.181,04 | 15.816.181,04 | ||
| 2. Vorzugsaktien | 5.759.713,03 | 5.759.713,03 | |
| . /. Eigene Anteile | 0,00 | 0,00 | |
| 5.759.713,03 | 5.759.713,03 | ||
| 21.575.894,07 | 21.575.894,07 | ||
| II. Kapitalrücklage | 29.635.845,98 | 29.635.845,98 | |
| III. Gewinnrücklagen | |||
| Gesetzliche Rücklage | 915.710,47 | 915.710,47 | |
| IV. Bilanzgewinn | 1.925.834,79 | 12.490.095,53 | |
| 54.053.285,31 | 64.617.546,05 | ||
| B. | Rückstellungen | ||
| 1. Rückstellungen für Pensionen | 8.729.504,00 | 8.382.237,85 | |
| 2. Steuerrückstellungen | 360.000,00 | 360.000,00 | |
| 3. Sonstige Rückstellungen | 3.424.510,71 | 10.348.827,70 | |
| 12.514.014,71 | 19.091.065,55 | ||
| C. | Verbindlichkeiten | ||
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 4.009.236,72 | 2.447.253,48 | |
| 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 6.397.433,50 | 7.029.808,87 | |
| 3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 5.293.193,60 | 12.996.516,14 | |
| 4. Sonstige Verbindlichkeiten | 2.510.342,09 | 2.748.343,11 | |
| 18.210.205,91 | 25.221.921,60 |
84.777.505,93 108.930.533,20
74 Jahresabschluss 2012
| 2012 € |
2011 € |
||
|---|---|---|---|
| 1. | Umsatzerlöse | 634.605,01 | 7.784.000,21 |
| 2. | Verminderung des Bestands an fertigen Erzeugnissen | -212.415,39 | -55.501,26 |
| 422.189,62 | 7.728.498,95 | ||
| 3. | Sonstige betriebliche Erträge | 16.430.016,76 | 18.561.141,06 |
| 4. | Materialaufwand a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren b) Aufwendungen für bezogene Leistungen |
34.886,09 345.604,50 |
3.034.782,24 4.851.157,75 |
| 5. | Personalaufwand a) Löhne und Gehälter b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung - davon für Altersversorgung € 693.480,09 (Vj. T€ 204) |
4.867.146,08 1.510.437,08 |
8.099.943,47 1.277.267,95 |
| 6. | Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen |
942.200,19 | 1.665.808,74 |
| 7. | Sonstige betriebliche Aufwendungen - davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung € 8.218,84 (Vj. T€ 1) |
12.811.180,43 | 23.521.724,06 |
| 20.511.454,37 | 42.450.684,21 | ||
| 8. | Erträge aus Beteiligungen - davon aus verbundenen Unternehmen € 1.379.853,19 (Vj. T€ 144) |
1.379.853,19 | 143.798,81 |
| 9. | Erträge aufgrund eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags | 4.666.944,08 | 31.767.037,08 |
| 10. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens | 22.825,26 | 435.842,90 | |
| 11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge - davon aus verbundenen Unternehmen € 1.338.057,23 (Vj. T€ 1.316) |
2.044.809,58 | 1.724.766,17 | |
| 12. Verluste aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags | 3.248.185,01 | 2.878.594,91 | |
| 13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen - davon an verbundene Unternehmen € 765.067,26 (Vj. T€ 963) - davon aus der Aufzinsung € 715.701,45 (Vj. T€ 565) |
1.824.227,64 | 2.241.700,05 | |
| 3.042.019,46 | 28.951.150,00 | ||
| 14. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | -617.228,53 | 12.790.105,80 | |
| 15. Außerordentliches Ergebnis - davon Aufwendungen aus der Anwendung der Art. 66 und 67 Abs. 1 bis 5 EGHGB (Übergangsvorschriften zum BilMoG) € 54.911,00 (Vj. T€ 55) |
-54.911,00 | -54.911,00 | |
| 16. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 2.427,94 | 119.809,56 | |
| 17. Sonstige Steuern | 296.978,39 | 125.289,71 | |
| 18. Jahresfehlbetrag (Vj. Jahresüberschuss) | -971.545,86 | 12.490.095,53 | |
| 19. Gewinnvortrag | 2.897.380,65 | 0,00 | |
| 20. Bilanzgewinn | 1.925.834,79 | 12.490.095,53 |
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| 01.01.2012 Zugänge Abgänge Umbuchungen |
|||||
| T€ | T€ | T€ | T€ | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände |
|||||
| 1. Belieferungs- und andere Rechte | 2.465 | 0 | 23 | 23 | |
| 2. Geleistete Anzahlungen | 23 | 0 | 0 | -23 | |
| 2.488 | 0 | 23 | 0 | ||
| II. Sachanlagen | |||||
| 1. Grundstücke und Bauten | 62.524 | 1 | 1.466 | 0 | |
| 2. Quellen und Quellenanlagen | 264 | 0 | 0 | 0 | |
| 3. Technische Anlagen und Maschinen | 2.236 | 0 | 19 | 0 | |
| 4. Betriebs- und Geschäftsausstattung | 5.871 | 42 | 201 | 0 | |
| 5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 530 | 0 | 0 | 0 | |
| 71.425 | 43 | 1.686 | 0 | ||
| III. Finanzanlagen | |||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 16.442 | 0 | 0 | 0 | |
| 2. Beteiligungen | 4.023 | 0 | 0 | 0 | |
| 3. Wertpapiere des Anlagevermögens | 17.204 | 0 | 8.550 | 0 | |
| 4. Sonstige Ausleihungen und Genossenschaftsanteile | 232 | 0 | 81 | 0 | |
| 37.901 | 0 | 8.631 | 0 | ||
| 111.814 | 43 | 10.340 | 0 |
* Differenzen rundungsbedingt
| Buchwert | ||||
|---|---|---|---|---|
| 31.12.2012 T€ |
Abschreibungen des Geschäftsjahres T€ |
Abschreibungen kumuliert T€ |
31.12.2012 T€ |
31.12.2011 T€ |
| 2.465 | 80 | 2.373 | 92 | 172 |
| 0 | 0 | 0 | 0 | 23 |
| 2.465 | 80 | 2.373 | 92 | 195 |
| 61.059 | 202 | 57.052 | 4.007 | 5.423 |
| 264 | 0 | 264 | 0 | 0 |
| 2.217 | 3 | 2.217 | 0 | 12 |
| 5.712 | 657 | 5.370 | 342 | 961 |
| 530 | 0 | 530 | 0 | 0 |
| 69.782 | 862 | 65.433 | 4.349 | 6.396 |
| 16.442 | 0 | 0 | 16.442 | 16.442 |
| 4.023 | 0 | 0 | 4.023 | 4.023 |
| 8.654 | 0 | 1.077 | 7.577 | 14.467 |
| 151 | 0 | 0 | 151 | 232 |
| 29.270 | 0 | 1.077 | 28.193 | 35.164 |
| 101.517 | 942 | 68.883 | 32.634 | 41.755 |
Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242ff. und 264ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des AktG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke ebenfalls an dieser Stelle gemacht.
Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.
Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige, lineare Abschreibungen bewertet. Die Nutzungsdauer für Belieferungs-, Marken- und andere Rechte beträgt zwischen 3 und 9 Jahren.
Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, vermindert um planmäßige Abschreibungen bzw. zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.
Die Nutzungsdauer bei Gebäuden und Gebäudeteilen liegt zwischen 12 und 50 Jahren, bei Quellenanlagen, technischen Anlagen und Maschinen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen 3 und 20 Jahren.
Die Abschreibungen werden linear vorgenommen. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, soweit der beizulegende Wert niedriger als der Buchwert ist.
Geringwertige Anlagegüter von € 150,00 bis € 1.000,00 werden im Geschäftsjahr des Zugangs und den folgenden vier Geschäftsjahren mit jeweils einem Fünftel abgeschrieben. Für die Erstausstattung an neu eingeführtem Leergut sowie für neu beschafftes Leergut wurden die Anschaffungskosten auf eine Laufzeit von drei Jahren verteilt.
Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte und Wertpapiere zu Anschaffungskosten bzw. bei voraussichtlich dauernder Wertminderung zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Mögliche Ausfallrisiken sind ausreichend berücksichtigt.
Die sonstigen Ausleihungen sind zum Nennwert angesetzt.
Die Bewertung der Roh-, Hilfs-, Betriebsstoffe und Waren erfolgte zum gleitenden Durchschnittspreis unter Beachtung des Niederstwertprinzips.
Die Bewertung der fertigen Erzeugnisse erfolgte zu den Herstellungskosten, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten der Fertigung auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt wurden. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden gemäß § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB aktiviert.
Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten waren die Vorräte frei von Rechten Dritter.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Risiken wurden durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen angemessen berücksichtigt.
Die Rückstellungen für Pensionen werden nach der Anwartschaftsbarwertmethode unter Verwendung der "Richttafeln 2005 G" von Prof. Dr. K. Heubeck ermittelt.
Für die Abzinsung wurde der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 5,06 % (Vj. 5,13 %) gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 3,00 % (Vj. 2,85 %) und erwartete Rentensteigerungen mit 1,50 % (Vj. 1,50 %) berücksichtigt. Die Fluktuation wurde mit einer Rate von 4,00 % (Vj. 4,00 %) berücksichtigt.
Unter Inanspruchnahme des Wahlrechts nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB wird der sich aus der Änderung der Rückstellungsbilanzierung nach §§ 249 Abs. 1 Satz 1, 253 Abs. 1 Satz 2, Abs. 2 HGB durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) ergebende Zuführungsbetrag über den Höchstzeitraum von 15 Jahren gleichmäßig verteilt.
Der noch in künftigen Perioden anzusammelnde Fehlbetrag gemäß Art. 67 Abs. 2 EGHGB beträgt T€ 659.
Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des Erfüllungsbetrags nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und der Höhe nach noch nicht feststehenden Verbindlichkeiten. Für Verpflichtungen aus zugesagten Jubiläumszuwendungen sind Beträge in Höhe der nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Barwerte der möglichen Gesamtverpflichtungen zurückgestellt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden zum Stichtag mit dem von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen Zinssatz abgezinst. Als Zinssatz wurde der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet.
Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.
Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen unter Berücksichtigung des Solidaritätszuschlags (Gewerbesteuer 13,30 % und Körperschaftsteuer 15,83 %) im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts.
Zum 31. Dezember 2012 bestehen aktive latente Steuern (Steuerentlastungen) in Höhe von T€ 5.736 aufgrund von Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen, aktive latente Steuern in Höhe von T€ 7.756 aufgrund von vorhandenen Verlustvorträgen für Körperschaftsteuer und aktive latente Steuern in Höhe von T€ 5.603 aufgrund von vorhandenen Verlustvorträgen für Gewerbesteuer.
| Steuerliche Überleitungsrechnung | T€ |
|---|---|
| Ergebnis vor Ertragsteuern (Handelsbilanz) | -969 |
| Erwarteter Ertragsteueraufwand (Steuersatz 29,13 %) - davon Gewerbesteuer 13,30 % - davon Körperschaftsteuer 15,83 % |
-282 |
| Temporäre Differenzen, für die keine latenten Steuern erfasst wurden |
-483 |
| Nichtabziehbare Aufwendungen | -26 |
| Steuerfreie Erträge | 172 |
| Gewerbesteuerliche Hinzurechnungen und Kürzungen | 19 |
| Tatsächlicher Steueraufwand aus anrechenbaren Steuern | 2 |
| Steuereffekt aus Wertberichtigung von Verlustvorträgen zur Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer |
600 |
| Ausgewiesener Ertragsteueraufwand | 2 |
Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet.
Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.
Die Entwicklung der einzelnen Positionen des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagenspiegel für die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG, Bad Überkingen.
Die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG ist unmittelbar (u) und über die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach Beteiligungs-GmbH mittelbar (m) an folgenden Gesellschaften beteiligt:
| Firma und Sitz | Kapital anteil in % |
Eigen kapital T€ |
Ergebnis 2012 T€ |
|---|---|---|---|
| Tochterunternehmen: | |||
| Mineralbrunnen Teinach GmbH, Bad Teinach (u), 1) |
100,0 | 3.372 | 4.0172) |
| Mineralbrunnen Krumbach GmbH, Kißlegg (u), 1) |
100,0 | 5.087 | 4232) |
| Bad Hotel Teinach GmbH & Co. KG, Bad Teinach-Zavelstein (u), 1) |
100,0 | 163 | 1.3803) |
| Bad Hotel Teinach Verwaltungs GmbH, Bad Teinach-Zavelstein (u) |
100,0 | 25 | 0 |
| Bad Hotel Überkingen GmbH & Co. KG, Bad Überkingen (u), 1) |
100,0 | -445 | -336 |
| Bad Hotel Überkingen Verwaltungs GmbH, Bad Überkingen (u) |
100,0 | 25 | 0 |
| KAMPOS Vertriebs GmbH, Lauterecken (m), 1) |
100,0 | 25 | -162) |
| Aqua Vertriebs GmbH, Kißlegg (m), 1) | 100,0 | 25 | -1712) |
| Mineralbrunnen Überkingen-Teinach Beteiligungs-GmbH, Bad Überkingen (u), 1) |
100,0 | 7.670 | -3.2482) |
| Niehoffs Vaihinger Vertriebs GmbH, Merzig (m), 1) |
100,0 | 9.465 | -1.1882) |
| Tucano Holding GmbH, Merzig (m), 1) | 100,0 13.939 | -6662) | |
| Merziger Fruchtgetränke GmbH, Merzig (m), 1) |
100,0 | 4.352 | 2842) |
| Schloss Veldenz Fruchtsäfte GmbH, Lauterecken (m), 1) |
100,0 | 2.556 | 412) |
| Lauterecker Fruchtsaft GmbH, Lauterecken (m), 1) |
100,0 | 1.726 | 8322) |
| Ailon GmbH, Bad Überkingen (m), 1) | 100,0 | 100 | -2772) |
| Tucano Vertriebs-GmbH, Bad Überkingen (m), 1) |
100,0 | 7.491 | 6812) |
| Beteiligungen: Karlsberg Service GmbH, | |||
|---|---|---|---|
| Homburg (Saarpfalz) (u), 4) | 45,0 | 49 | 556 |
1) Hat von den Befreiungen des § 264 Abs. 3 HGB bzw. des § 264b HGB hinsichtlich der Aufstellung des Lageberichts sowie der Offenlegung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Gebrauch gemacht.
2) Ergebnis vor Ergebnisabführung bzw. Verlustübernahme.
3) Ergebnis vor Gutschrift auf das Gesellschafterkonto.
4) Unternehmen stellt aufgrund des Konsolidierungskreises der Karlsberg Holding GmbH ein verbundenes Unternehmen dar.
Die Kapitalanteile entsprechen den Stimmrechtsanteilen.
Die Wertpapiere des Anlagevermögens betreffen im Wesentlichen Anteile an einem Spezialfonds, an dem die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG 100 % der Investmentanteile hält. Bei diesem Spezialfonds handelt es sich um einen Mischfonds. Dieser investiert vorwiegend in europäische Aktien bzw. europäische Staatsanleihen und Pfandbriefe mit bester Bonität. Der Kurswert des Spezialfonds lag zum Bilanzstichtag bei T€ 7.629, der Buchwert bei T€ 7.569. Eine Rückgabe der Anteile kann innerhalb einer Frist von 5 Werktagen erfolgen. Im Berichtsjahr erfolgte keine Ausschüttung.
Die sonstigen Ausleihungen beinhalten überwiegend langfristige Darlehen an Betriebsangehörige und Kunden sowie Genossenschaftsanteile.
| Restlaufzeit | 31.12.2012 | ||
|---|---|---|---|
| bis 1 Jahr T€ |
über 1 Jahr T€ |
Gesamt T€ |
|
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
6.326 | 0 | 6.326 |
| Forderungen gegen verbundene Unternehmen |
29.578 | 0 | 29.578 |
| Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteilgungsverhältnis |
|||
| besteht | 227 | 0 | 227 |
| Sonstige Vermögens gegenstände |
6.979 | 6.460 | 13.439 |
| 43.110 | 6.460 | 49.570 |
| Restlaufzeit | 31.12.2011 | ||
|---|---|---|---|
| bis 1 Jahr T€ |
über 1 Jahr T€ |
Gesamt T€ |
|
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
10.853 | 0 | 10.853 |
| Forderungen gegen ver bundene Unternehmen |
33.867 | 0 | 33.867 |
| Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteilgungsverhältnis besteht |
0 | 0 | 0 |
| Sonstige Vermögens gegenstände |
10.913 | 7.978 | 18.891 |
| 55.633 | 7.978 | 63.611 | |
In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 123 verrechnet und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 142 enthalten.
Bei den Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, handelt es sich um Forderungen gegen das verbundene Unternehmen Karlsberg Service GmbH.
Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind im Wesentlichen Steuererstattungsansprüche, Darlehen an Kunden, Pfandforderungen und der Aktivwert einer Rückdeckungsversicherung erfasst.
| 31.12.2012 T€ |
31.12.2011 T€ |
|
|---|---|---|
| Kassenbestand | 1 | 0 |
| Guthaben bei Kreditinstituten | 2.511 | 2.630 |
| 2.512 | 2.630 |
Das Grundkapital der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG zum 31. Dezember 2012 ist eingeteilt in:
8.502.060 Stückaktien, in 6.314.700 Stammaktien (davon 308.206 eigene Anteile zum 31. Dezember 2012) und 2.187.360 stimmrechtslose Vorzugsaktien.
Der Vorstand wurde durch Beschluss der Hauptversammlung vom 28. Juli 2010 ermächtigt, das Grundkapital mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 27. Juli 2015 einmalig oder mehrmalig um bis zu insgesamt € 11.193.728,00 gegen Bar- und /oder Sacheinlagen durch Ausgabe von neuen, auf den Inhaber lautenden Stück Stammaktien zu erhöhen (genehmigtes Kapital).
Am 27. Juli 2011 wurde durch Zustimmung der Hauptversammlung zum Tagesordnungspunkt 6 (Erwerb eigener Aktien) der vorherige Beschluss aufgehoben und die Gesellschaft ermächtigt gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG, im Zeitraum bis zum 26. Juli 2016 wahlweise eigene Stammaktien und / oder stimmrechtslose Vorzugsaktien bis zu insgesamt 10 % des derzeitigen Grundkapitals zu erwerben. Die Ermächtigung kann ganz oder in Teilbeträgen, einmal oder mehrmals, in Verfolgung eines oder mehrerer Zwecke durch die Gesellschaft oder durch Dritte für Rechnung der Gesellschaft ausgeübt werden.
Auf die erworbenen Aktien dürfen zusammen mit anderen eigenen Aktien, die sich im Besitz der Gesellschaft befinden oder ihr nach den §§ 71a ff. AktG zuzurechnen sind, zu keinem Zeitpunkt mehr als 10 % des Grundkapitals entfallen. Die Ermächtigung darf nicht zum Zwecke des Handels in eigenen Aktien ausgenutzt werden.
Am Stichtag, dem 31. Dezember 2012 hält die Gesellschaft insgesamt 308.206 Stück Stammaktien als eigene Aktien. Dies entspricht einem Betrag von T€ 812 oder einem Anteil von 3,63 % am Grundkapital.
| 2012 T€ |
2011 T€ |
|
|---|---|---|
| 01.01. | 29.636 | 27.154 |
| Einstellung in die Kapitalrücklage | 0 | 2.482 |
| 31.12. | 29.636 | 29.636 |
Die Einstellung in die Kapitalrücklage aus dem Vorjahr betrifft den Verkauf von eigenen Anteilen, die vorher entsprechend mit den Kapitalrücklagen verrechnet waren (T€ 2.482).
Die Kapitalrücklage enthält das bei Aktienemissionen erzielte Aufgeld sowie die frei verwendbare Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB.
Die Gewinnrücklagen setzen sich wie folgt zusammen:
| 31.12.2012 T€ |
31.12.2011 T€ |
|
|---|---|---|
| Gesetzliche Rücklage | 916 | 916 |
Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag von T€ 2.897 enthalten; im Übrigen verweisen wir auf den Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns.
Die Pensionsrückstellungen umfassen Verpflichtungen aufgrund unmittelbarer Zusagen.
Der Fehlbetrag wegen nicht bilanzierter mittelbarer Versorgungsverpflichtungen i. S. v. Art. 28 Abs. 2 EGHGB beläuft sich auf T€ 28.080 (Vj. T€ 30.343); er betrifft die Versorgungshilfe für die Betriebsangehörigen der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG 1938 e.V.
Die sonstigen Rückstellungen gliedern sich wie folgt:
| 31.12.2012 T€ |
31.12.2011 T€ |
|
|---|---|---|
| Leergutverpflichtungen | 0 | 2.540 |
| Personalrückstellungen für Jubiläen, Tantiemen, Altersteilzeit u. Ä. |
1.932 | 2.385 |
| Kundenverpflichtungen | 4 | 641 |
| Restrukturierung | 386 | 1.650 |
| Übrige | 1.103 | 3.133 |
| 3.425 | 10.349 |
| Restlaufzeit | 31.12.2012 | ||
|---|---|---|---|
| bis 1 Jahr T€ |
über 5 Jahre T€ |
Gesamt T€ |
|
| Verbindlichkeiten gegen über Kreditinstituten |
4.009 | 0 | 4.009 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
6.398 | 0 | 6.398 |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen |
5.293 | 0 | 5.293 |
| Sonstige Verbindlichkeiten |
1.816 | 95 | 2.510 |
| - davon aus Steuern | (831) | (0) | (831) |
| - davon im Rahmen der sozialen Sicherheit |
(0) | (0) | (0) |
| 17.516 | 95 | 18.210 |
| Restlaufzeit | 31.12.2011 | ||
|---|---|---|---|
| bis 1 Jahr T€ |
über 5 Jahre T€ |
Gesamt T€ |
|
| Verbindlichkeiten gegen über Kreditinstituten |
1.840 | 0 | 2.447 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
7.030 | 0 | 7.030 |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen |
12.997 | 0 | 12.997 |
| Sonstige Verbindlichkeiten |
1.748 | 0 | 2.748 |
| - davon aus Steuern | (453) | (0) | (453) |
| - davon im Rahmen der sozialen Sicherheit |
(14) | (0) | (14) |
| 23.615 | 0 | 25.222 |
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von 7,6 Mio. € durch einen Spezialfonds gesichert. Die Kontokorrentkredite und Darlehen valutieren zum Stichtag in Höhe von 4,0 Mio. €.
In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 476 und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 658 enthalten.
Der Posten sonstige Verbindlichkeiten betrifft im Wesentlichen Verpflichtungen für Altersteilzeit- und Jubiläumsverpflichtungen von veräußerten Gesellschaften, Umsatzsteuer sowie Lohn- und Kirchensteuer einschließlich Solidaritätszuschlag für Dezember 2012.
Es bestehen Devisentermingeschäfte im Nominalwert von 6,0 Mio. US\$. Diese dienen zur Absicherung des Rohstoffeinkaufs bei einer Tochtergesellschaft. Der negative Marktwert beläuft sich hier auf T€ 126. Er entspricht dem Betrag, der bei vorzeitiger Auflösung dieser Geschäfte erzielbar ist. Da hier keine Bewertungseinheit vorliegt, wurde eine Rückstellung für drohende Verluste gebildet. Dem Wertansatz liegt eine mark to market-Bewertung zugrunde.
| 31.12.2012 T€ |
31.12.2011 T€ |
|
|---|---|---|
| Investitionsaufträge, Miet-, Wartungs- und Leasingverträge sowie Lizenzverpflichtungen |
13.561 | 16.529 |
Bei dem ausgewiesenen Betrag handelt es sich um den Nominalwert.
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen in Höhe von T€ 13.378 (Vj. T€ 15.608) gegenüber verbundenen Unternehmen.
Am Bilanzstichtag bestand zudem eine unbeschränkte gesamtschuldnerische Haftung der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG als Gesellschafterin der Bluna-Warenzeichen-GbR. Aufgrund der derzeitigen Lage ist mit einer Inanspruchnahme zum heutigen Zeitpunkt nicht zu rechnen.
Die an der Ausgliederung der Brunnenbetriebe und Hotels beteiligten Rechtsträger haften für die Verbindlichkeiten aus Pensionsanwartschaften und laufende Pensionsverpflichtungen gegenüber Rentnern des übertragenen Rechtsträgers, sofern diese vor der Ausgliederung begründet worden sind, als Gesamtschuldner. Diese Haftung ist auf 10 Jahre beschränkt. Mit einem Eintreten der Haftung ist im Rahmen der im Konzern verbliebenen Rechtsträger sowie der Rechtsträger, die den Konzernverbund verlassen haben, nach heutiger Einschätzung nicht zu rechnen.
| 2012 T€ |
2011 T€ |
|
|---|---|---|
| Nettoerlöse | 635 | 7.784 |
Die Erzeugnisse werden nahezu ausschließlich im Inland abgesetzt.
Der Rückgang der Umsatzerlöse resultiert aus der Übertragung des noch vorhandenen operativen Geschäfts auf die Mineralbrunnen Teinach GmbH, Bad Teinach, und die Mineralbrunnen Krumbach GmbH, Kißlegg.
| 2012 T€ |
2011 T€ |
|
|---|---|---|
| Miet- und Pachterträge | 341 | 811 |
| Erträge aus Anlageabgängen (im Vj. einschl. Leergut) |
1.242 | 1.206 |
| Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen |
1.048 | 1.452 |
| Übrige betriebliche Erträge | 13.799 | 15.092 |
| 16.430 | 18.561 |
In den übrigen betrieblichen Erträgen sind im Wesentlichen Erträge aus konzerninternen Dienstleistungen in Höhe von T€ 12.655 (Vj. T€ 12.449) und periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 234 (Vj. T€ 399) enthalten.
| 2012 T€ |
2011 T€ |
|
|---|---|---|
| Fuhrpark und Instandhaltung | 528 | 559 |
| Verwaltung, Mieten und Lizenzen | 8.645 | 11.912 |
| Vertrieb /Marketing | 1.147 | 3.931 |
| Übrige betriebliche Aufwendungen | 2.491 | 7.120 |
| 12.811 | 23.522 |
In den übrigen betrieblichen Aufwendungen des Geschäftsjahres sind periodenfremde Aufwendungen von T€ 296 (Vj. T€ 721) sowie Einzelwertberichtigungen und Abschreibungen auf Forderungen mit T€ 793 (Vj. T€ 137) enthalten.
Das außerordentliche Ergebnis im Geschäftsjahr beinhaltet ausschließlich die ergebniswirksamen BilMoG-Umstellungseffekte aus der Zuführung zur Pensionsrückstellung.
Das Körperschaftsteuerguthaben zum 31. Dezember 2006 wurde im Rahmen des Gesetzes über steuerliche Begleitmaßnahmen zur Einführung der Europäischen Gesellschaft und zur Änderung weiterer steuerrechtlicher Vorschriften (SEStEG) als abgezinste Forderung erstmalig zum 31. Dezember 2006 in Höhe von T€ 5.855 bilanziert. Im Jahr 2010 musste der Gesetzgeber die Regelung zur Berechnung des Körperschaftsteuerguthabens nach höchstrichterlicher Rechtsprechung ändern. Dies führte im Jahr 2010 zu einer Erhöhung des Körperschaftsteuerguthabens um T€ 1.884. Im Jahr 2011 hat sich der Anspruch aufgrund eines geänderten Bescheids um T€ 14 erhöht. Aufgrund der vorzunehmenden Aufzinsung und der Auszahlung zum 10. Oktober 2012 i. H. v. T€ 1.055 betrug das Körperschaftsteuerguthaben zum 31. Dezember 2012 nunmehr T€ 4.744. Die Auszahlung des Körperschaftsteuerguthabens erfolgt seit dem Jahr 2008 in zehn gleichen Jahresraten. Die Abzinsung wurde mit einem Zinssatz von 4,0 % (Vj. 4,0 %) vorgenommen und dieser Zinssatz wird über die Laufzeit beibehalten.
Die Karlsberg Holding GmbH mit Sitz in Homburg (Saarpfalz) und die Karlsberg Brauerei Kommanditgesellschaft Weber mit Sitz in Homburg (Saarpfalz) haben uns mit Schreiben vom 2. Januar 2012 nach § 20 Abs. 4 AktG mitgeteilt, dass ihnen unmittelbar bzw. mittelbar eine Mehrheitsbeteiligung (Mehrheit der Stimmrechte) an unserer Gesellschaft gehört.
Bei der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG waren durchschnittlich beschäftigt:
| 2012 | 2011 | |
|---|---|---|
| Gewerbliche Mitarbeiter | 5 | 9 |
| Angestellte | 62 | 113 |
| Auszubildende | 2 | 6 |
| 69 | 128 |
| T€ | |
|---|---|
| Aufsichtsratsvergütung - Fixe Vergütung - Variable Vergütung |
116 0 |
| Bezüge ehemaliger Vorstandsmitglieder und deren Hinterbliebenen |
728 |
| Rückstellungen für Pensionen früherer Vorstands mitglieder und deren Hinterbliebenen |
6.933 |
Auf die Angabe der Vorstandsbezüge wird unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Michael Bartholl (bis 31. März.2012 Sprecher), München Maik Schumacher, Hamburg (bis 31.März.2012)
Dr. Richard Weber, Geschäftsführender Gesellschafter der Karlsberg Brauerei KG Weber, Homburg (Saarpfalz) - Vorsitzender -
Hotelier, Tübingen - Stellvertretender Vorsitzender -
Geschäftsführer der Friedrich Niehoff GmbH, Gronau
Geschäftsführer der Karlsberg Holding GmbH, Waldmohr
Hartmut Schütze,
Gebietsverkaufsleiter, Tettnang
Stellvertretender Konzernbetriebsratvorsitzender, Amstetten
Der Hauptversammlung am 12. Juni 2013 wird vorgeschlagen, aus dem Bilanzgewinn der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG in Höhe von 1,9 Mio. € eine Dividende von € 0,12 je Stammaktie und von € 0,20 je Vorzugsaktie für das Geschäftsjahr 2012 auszuschütten. Die Ausschüttungssumme der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG wird bei entsprechendem Beschluss durch die Hauptversammlung unter Berücksichtigung der zurzeit durch die Gesellschaft gehaltenen Anteile € 1.158.251,28 betragen und € 767.583,51 werden auf neue Rechnung vorgetragen.
Auf eine Angabe nach § 285 Nr. 17 HGB wird verzichtet, da das Honorar des Abschlussprüfers in den Angaben im HGB Konzernabschluss der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG einbezogen wird.
Der Jahresabschluss der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG, Bad Überkingen, wird in den Konzernabschluss der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG, Bad Überkingen, (kleinster Konzernkreis), eingetragen im Handelsregister von Ulm (HRB Nr. 540111), einbezogen. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird außerdem in den Konzernabschluss der Karlsberg Holding GmbH, Homburg (Saarpfalz), (größter Konzernkreis), eingetragen beim Amtsgericht Saarbrücken (HRB Nr. 3775), einbezogen.
Bad Überkingen, 4. März 2013
Der Vorstand
Zu dem Jahresabschluss und dem Lagebericht, der mit dem Konzernlagebericht zusammengefasst ist, haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:
"Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht, der mit dem Konzernlagebericht zusammengefasst ist, der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG, Bad Überkingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des
Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht, der mit dem Konzernlagebericht zusammengefasst ist, steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
Stuttgart, 8. März 2013
Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Göhner Ladwig
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer
| 24. April 2013 Bilanzpressekonferenz |
|
|---|---|
| 12. Juni 2013 | Hauptversammlung |
| September 2013 | Veröffentlichung des Halbjahresfinanzberichts |
Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG Postfach 80 73334 Bad Überkingen Telefon +49 (0)7331 201-0 Telefax +49 (0)7331 201- 400 E-Mail: [email protected] www.mineralbrunnen-ag.de
Dieser Geschäftsbericht wurde auf umweltfreundlichem, chlorfrei gebleichtem Papier gedruckt.
www.mineralbrunnen-ag.de
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