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medondo holding AG — Annual Report 2015
Oct 27, 2016
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Annual Report
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amalphi ag Geschäftsbericht 2015
Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, sehr geehrte Investoren,
mit dem vorliegenden Geschäftsbericht informieren wir Sie über den Jahresabschluss und den Konzernabschluss der amalphi ag für das Geschäftsjahr 2015.
Wir entschuldigen uns bei Ihnen, für die verspätete Berichterstattung und möchten nachfolgend über die Gründe informieren.
Durch die teilweise Änderung unserer Vertragsbedingungen wurde es notwendig, dass ein Teil der Umsatzerlöse, und damit auch des Ertrages über die Laufzeit der Serviceverträge abgegrenzt wird. Dies führte zu einem in dieser Höhe nicht erwarteten Jahresfehlbetrag, in dessen Folge dann der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag nicht mehr vollständig durch die nachrangigen Anleihen und Darlehen kompensiert werden konnte.
Vorstand und Aufsichtsrat haben sich dann im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2016 um weitere nachrangige Darlehen sowie eine Kapitalerhöhung bemüht.
Zum Zeitpunkt der Beendigung der Jahresabschlussprüfung durch unseren Wirtschaftsprüfer, ließ sich die Umsetzung der beabsichtigten Kapitalerhöhungen noch nicht in dem Umfang dokumentieren, der für eine abschließend positive Beurteilung durch die Wirtschaftsprüfer gefordert wurde. Insoweit lag zu diesem Zeitpunkt ein sogenanntes Prüfungshemmnis vor, dass zu dem im Geschäftsbericht widergegebenen Versagensvermerk geführt hat.
Die Zahlen im vorliegenden Geschäftsbericht gehen im Gegensatz davon aus, dass die Kapitalerhöhungen umgesetzt werden und von einer Fortführung der Unternehmungstätigkeit ausgegangen werden kann. Unsere Wirtschaftprüfer haben angedeutet, dass, für den Fall, dass das erwähnte Prüfungshemmnis beseitigt wird, ein Bestätigungsvermerk erteilt werden könnte.
Vorstand und Aufsichtsrat sind zuversichtlich, dass mit Unterstützung der Aktionäre im zweiten Halbjahr 2016 eine Kapitalerhöhung zustande kommt und damit einem Bestätigungsvermerk für den Konzernabschluss 2015 nichts im Wege steht.
Gez.
Aufsichtsrat Vorstand
Konzern-Lagebericht der amalphi ag zum 31.12.2015
Die Aktien der amalphi ag (ISIN DE0008131350, AMI), einer der führenden IT-Service-Provider in Deutschland, werden seit Notierungsaufnahme im Entry-Standard der Deutsche Börse AG gehandelt.
Der Konzernabschluss umfasst die Muttergesellschaft amalphi ag sowie die Tochtergesellschaft service & more IT-Competence GmbH. Die Tochtergesellschaft befindet sich noch im Aufbau und unterstützt die Muttergesellschaft bei der Erbringung von Dienstleistungen, die das Angebotsportfolio der Muttergesellschaft erweitern.
Das Geschäftsjahr 2015 ist enttäuschend verlaufen. Trotz aller Bemühungen sank der Umsatz deutlich. Trotz des Neuaufbaus der Vertriebsmannschaft war eine Verstärkung des Teams aus personellen und finanziellen Gründen erst zum Anfang des Jahres 2016 möglich. Wurden im Vertrieb im vergangenen Geschäftsjahr im Durchschnitt 4,3 Mitarbeiter beschäftigt, waren es im Vorjahr noch durchschnittlich 5,1. Die fehlende kontinuierliche Konstanz und Stärke im Vertriebsbereich hat letztlich dazu geführt, dass die Erwartungen an Umsatz und Ertrag nicht erreicht wurden. Das prognostizierte ausgeglichene Ergebnis wurde sehr deutlich verfehlt. Die Gewinnung ausreichend qualifizierter, motivierter und abschlusssicherer Vertriebsmitarbeiter stellt die größte Herausforderung für das Geschäftsjahr 2016 dar. Deutlich verbessert hat sich dagegen die Wahrnehmung der Gesellschaft bei den relevanten Zielgruppen. Viel häufiger als in den vergangenen Jahren wurde die Gesellschaft zu Teilnahmen an Ausschreibungen im Projektgeschäft aufgefordert. Die Kundenzufriedenheit mit der erbrachten Leistung ist hervorragend.
Dass unsere Kunden mit der Servicequalität wieder zufriedener sind als in der Vergangenheit, ist der Verdienst der service & more IT-Competence GmbH, deren Mitarbeiter anerkannt gute Arbeitsqualität abliefern. Das Geschäftsvolumen unserer Servicegesellschaft ist von T€ 355 in 9 Monaten des Jahres 2014 auf T€ 489 in 2015 angestiegen. Dies verdeutlicht, dass wir als Gruppe in der Lage waren, die Serviceleistungen im Rahmen der übernommenen Wartungsverträge größtenteils mit eigenen Mitarbeitern zu erbringen. Die Servicegesellschaft arbeitet überwiegend noch für die Muttergesellschaft, jedoch steigen die Anfragen und auch Aufträge Externer deutlich an.
Zur Finanzierung des operativen Geschäftes und der nachlaufenden Belastungen aus der Restrukturierungsphase haben interessierte Investoren auch im Geschäftsjahrjahr 2015 wieder Teilschuldverschreibungen der durch die amalphi ag begebenen Unternehmensanleihen gezeichnet. Wir danken an dieser Stelle unseren Investoren und Anleihezeichnern, die sich an diesen Maßnahmen beteiligt haben, für ihr Engagement und ihr Vertrauen.
Die ordentliche Hauptversammlung der Gesellschaft fand am 11. Juni 2015 in Hahnstätten statt. Im Rahmen der Hauptversammlung wurde der Jahresabschluss 2014 vorgelegt. Vorstand und Aufsichtsrat wurden jeweils einstimmig entlastet.
Marktumfeld
Der Umsatz mit Produkten und Diensten der Informationstechnologie (Software, IT-Dienstleistungen, IT-Hardware) soll im Jahr 2016 leicht um ca. 3 % auf rund 83,5 Milliarden Euro (Quelle: Bitkom, Eito, März 2016) steigen. Der Bereich IT-Service – hierzu gehört das für die amalphi ag relevante Wartungsgeschäft – soll um 2,7 % auf rund 38,2 Milliarden Euro steigen. Von diesem Volumen entfallen
nach unserer Einschätzung etwa 3 Milliarden Euro auf für die Gesellschaft relevante Wartungs- und Instandsetzungsleistungen.
Entgegen unserer Erwartung hat sich das Wettbewerbsumfeld im Jahr 2015 deutlich verschärft. Wir sehen die Gesellschaft in stärkerem Wettbewerb mit Herstellern, die Ihre Positionen im Wartungsgeschäft auszubauen versuchen, und wenigen großen sogenannten TPMern (Third Party Maintenance), die eine herstellerunabhängige Wartung anbieten. Die Zahl der Anbieter in Bereich TPM ist u.E. in Deutschland zwar nach wie vor überschaubar, zumindest bei Anbietern, die einen einheitlichen bundesweiten Service anbieten können, diese versuchen jedoch massiv ihre Marktanteile auszuweiten. Es handelt sich hierbei um überwiegend mittelständisch geprägte Unternehmen, von denen die Größeren im Umsatzbereich zwischen 10 und 20 Millionen Euro p.a. liegen. Ein Marktführer hat sich bislang nicht herausgebildet. Um eine bundesweite Serviceabdeckung zu erreichen, wird häufig in wechselnden Partnerschaften oder mit Freelancern gearbeitet.
Die Wartung in den ersten drei Jahren nach einer Neuinvestition in Hardware wird seitens privater und öffentlicher Anwender üblicherweise an den Hersteller vergeben. Nach Ablauf der Herstellergarantie/-wartung weichen die Anwender aus Kostengründen häufig auf Drittanbieter, zu denen auch amalphi zählt, aus. Wir stellen fest, dass in diesem Geschäftssegment eher in längeren Investitionszyklen gearbeitet wird. Der Wettbewerbsdruck in dieser Gemengelage aus Herstellern und TPMern ist bereits im Geschäftsjahr 2015 stärker geworden und wir erwarten für 2016 eine weite Zunahme des Preisdrucks. Dabei rückt kontinuierliche Qualität und Zuverlässigkeit neben dem überragenden Kriterium Preis stärker in den Fokus der Nachfrager. Im Hinblick auf Qualität und Zuverlässigkeit hat sich das Image der Gesellschaft im vergangenen Jahr weiter deutlich verbessert, so dass die Aussichten für die Zukunft tendenziell verbessert sind. Die Maßnahmen einiger Hersteller, durch den restriktiven Zugang für Kunden und unabhängige Wartungsunternehmen zu Updates hardwarenaher Software, die Kunden zu verunsichern und den unabhängigen Wartungsunternehmen den Marktzugang zu erschweren, hat bisher nicht zu schwerwiegenden negativen Beeinträchtigungen unseres Geschäft geführt . Die langfristigen Auswirkungen dieser Maßnahmen bleiben allerdings abzuwarten.
Geschäftsentwicklung im Jahr 2015
Der Umsatz im Geschäftsjahr 2014 belief sich auf T€ 1.710,7 (Vorjahr AG: T€ 3.068,9). Hierbei ist zu berücksichtigen, dass nicht alle Serviceverträge bei unserer Versicherung abgesichert werden konnten, was dazu führte, dass die Erlöse sowie Aufwendungen, als auch die Marge aus diesen sogenannten Fullserviceverträgen über die jeweilige Laufzeit abgegrenzt wurden. Das Vertragsvolumen, das im Geschäftsjahr 2015 unter Vertrag genommen wurde, belief sich auf T€ 2.037,9 gegenüber T€ 3.037,1. Aufgrund des deutlich niedrigeren Umsatzes und der leicht erhöhten Aufwendungen musste ein Jahresfehlbetrag von T€ 1.189,2 gegenüber T€ 489,0 im Vorjahr ausgewiesen werden.
Der Umsatz der amalphi ag beläuft sich im Geschäftsjahr 2015 auf T€ 1.782,9 (Vorjahr: T€ 3.154,8). Die service & more IT-Competence GmbH erzielte im Berichtsjahr einen Umsatz in Höhe von T€ 489,2 gegenüber T€ 355,6 im Vorjahr. Bei der Tochtergesellschaft wurden zudem T€ 162, 8 (Vorjahr: T€ 0) auf nachfolgende Perioden abgegrenzt. Die service & more GmbH setzte T€ 9,4 mit Dritten um.
Ein erfreulicher Aspekt im ansonsten enttäuschenden Geschäftsjahr 2015 ist die prozentuale Entwicklung des Rohertrages. Prozentual konnte der Rohertrag somit von 44,89 %um 4,5 % auf 51,21 % gesteigert werden. Dieser positive Aspekt hat jedoch nicht ausgereicht, um den Jahresfehlbetrag in
einem erträglichen Rahmen zu halten. Aufgrund des Umsatzrückgangs ist natürlich auch der absolute Rohertrag von T€ 1.377,7 im Vorjahr auf T€ 876,0 im Berichtszeitraum, jeweils ohne Berücksichtigung der sonstigen betrieblichen Erträge, gesunken.
Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von T€ 63,4 (Vorjahr AG: T €75,5) umfassen primär Erlöse aus der Privatnutzung von Firmenfahrzeugen und Erstattungen aus dem Aufwandsausgleichsgesetz.
Die Personalkosten haben sich leicht von T€ 1.281,4 im Vorjahr auf T€ 1.376,4 im Berichtszeitraum erhöht. Dieser Anstieg resultiert aus dem Umstand, dass der Personalaufwand der Tochtergesellschaft service & more IT-Competence GmbH nun erstmals mit 12 Monaten gegenüber 9 Monaten im Vorjahr. Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter im Konzern hat sich von 16,6 im Vorjahr auf 17,3 Mitarbeiter im Geschäftsjahr 2015 erhöht. Zum Bilanzstichtag wurden im Konzern 17 Mitarbeiter (Vorjahr: 19 Mitarbeiter) beschäftigt.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich aufgrund der erstmaligen Einbeziehung der Tochtergesellschaft über ein volles Geschäfts von T€ 585,2 im Jahr 2014 auf T€ 630,9 im Berichtszeitraum erhöht.
Der Jahresfehlbetrag hat sich somit von T€ 489,0 im Geschäftsjahr 2014 primär aufgrund des deutlichen Umsatzrückgangs auf T€ 1.189,2 angestiegen.
Die Konzernbilanz der amalphi ag weist einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von T€ 2.669,2 (Vorjahr AG: T1.480) aus, der zu einem Großteil durch die nachrangigen Anleihezeichnungen und Darlehen kompensiert wird.
Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung
Das Ziel, die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2015 aus der Verlustzone zu führen, wurde deutlich verfehlt. Der Hauptgrund hierfür liegt wie bereits erwähnt in der nicht ausreichen Umsatzrealisierung, die im Wesentlichen durch ungenügenden Kontinuität beim Vertriebspersonal und auch die nicht erreichte Sollstärke im Vertrieb hervorgerufen wurde. Neben diesen grundsätzlichen Gründen waren aber auch individuelle Faktoren im Vertriebsteam für den nicht ausreichenden Vertriebserfolg von Relevanz. Von den zwei Ende 2014 vorgenommenen Neueinstellungen im Vertrieb hat sich lediglich ein Kollege die Erwartungen erfüllt. Auch externe Faktoren haben den Erfolg negativ beeinflusst. Umsatzrückgänge im Partnergeschäft und verlorene Projekte konnten nicht durch die zusätzliche Akquisition von Standardgeschäft kompensiert werden. Die Tatsache, dass das Niveau der Aufwendungen auf äußerst niedrigem Niveau gehalten werden konnte, konnte die Erhöhung des Jahresfehlbetrages nicht verhindern. Eine weitere Senkung der Personal- und sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist aber, bis auf den Mietaufwand, nicht mehr möglich. Man würde ansonsten jegliche Chance auf einen erfolgreichen Wiederaufbau der Geschäftstätigkeit verbauen und unweigerlich in einen nicht mehr zu stoppenden Abwärtsstrudel geraten. Der Mietvertrag für das Mietobjekt am Geschäftssitz in Hahnstätten ist nicht verlängert worden und läuft zum 30.06.2016 aus. Ein Mietvertrag für ein wesentlich kleineres Büro in Moers soll ab 1.07.2016 jährliche Entlastung von ca. T€ 43 bringen. Der kommenden Hauptversammlung wird die Sitzverlegung nach Moers zur Abstimmung vorgeschlagen werden.
Das Markenimage von amalphi hat sich 2015 im Vergleich zu den Vorjahren weiter deutlich verbessert, was sich durch die erhaltenen Anfragen sowohl im Standard- als auch im Projektgeschäft ablesen lässt. Auch wenn die Geschäftszahlen diese Wahrnehmung noch nicht unterstützen, so ist sie doch korrekt und spiegelt sich in den gestiegenen Projektanfragen wider. Was in 2015 fehlte, war der Abschlusserfolg. Ziel für das Geschäftsjahr 2016 ist, mehr der eingehenden Projektanfragen zu gewinnen und somit die Erlössituation der Unternehmen deutlich zu verbessern. Durch die eigene Servicegesellschaft, deren Kapazität und Qualifikation entsprechend ausgebaut wurde, und dem deutlich erweiterten Partnernetzwerk, sehen wir uns in der Lage, die geplante Geschäftsausweitung erfolgreich gestalten zu können.
Risiken bestehen für unser Geschäftsmodell in der starken Konkurrenz durch die Hersteller und unabhängige Serviceprovider, die zu amalphi im Wettbewerb stehen, was wir auch im vergangenen Geschäftsjahr deutlich zu spüren bekommen haben. Die Hersteller werden weiterhin versuchen, die Abwanderung ihrer Kunden durch entsprechende Maßnahmen zu unterbinden. Unabhängige große Serviceprovider nutzen im Rahmen ihrer Expansionsstrategie Skaleneffekten und erhöhen so fallweise den Wettbewerbsdruck. Dies trifft die Gesellschaft in den Fällen, in denen sie im Wettbewerb zu diesen Organisationen bei Kunden und Interessenten steht. Hier versuchen wir, durch angepasste Konzepte dem Wettbewerb erfolgreich zu widerstehen.
Neben den beschränkten finanziellen Möglichkeiten bleibt die Rekrutierung von charakterlich einwandfreien und trotzdem abschlusssicheren Vertriebsmitarbeitern eine wachsende Herausforderung.
Um die finanzielle und bilanzielle Situation der Unternehmen wieder auf eine solide Basis zu stellen, wurden mit Unterstützung des Aufsichtsrates Gespräche mit den wesentlichen Aktionäre und teilweise auch mit neuen Investoren geführt. Die Bereitschaft, die Unternehmen finanziell weiter zu unterstützen ist vorhanden. Die Gesellschaft plant für das Geschäftsjahr 2016 eine signifikante Kapitalerhöhung um die finanzielle Solidität wieder herzustellen und die zukünftige Geschäftsentwicklung durch Bereitstellung notwendiger Liquidität zu ermöglichen.
Aufgrund der Wettbewerbsumfelds und der Personalsituation im Vertrieb besteht das Risiko, dass die Umsatz- und Margenziele nicht erreicht werden. Daraus können Liquiditäts- und Kapitalerhaltungsrisiken entstehen, sofern in einem solchen Fall benötigte finanzielle Mittel dann nicht von außen durch Darlehen oder Kapitalmaßnahmen beschafft werden können.
Ausblick 2015
Die Gesellschaft geht davon aus, dass das relevante Marktvolumen auch in 2015 stabil bleibt. Der Preis- und Margendruck, hervorgerufen durch aggressives Marktverhalten der Wettbewerber, wird nach unserer Einschätzung steigen, andererseits erwartet die Gesellschaft aber aufgrund des nach wie vor bestehenden Kostendrucks eine insgesamt stabile Nachfrage nach herstellerunabhängiger Entstörung durch Kunden und Interessenten.
Die Gesellschaft plant für 2016 eine Umsatzsteigerung, um endlich die Verlustzone zu verlassen. Wir sind davon überzeugt, dass dies ein realistisches Ziel ist. Wie in der Branche allgemein üblich, hängt der Erfolg eines Wirtschaftsjahres wesentlich von den Geschäftsabschlüssen in den Monaten No-
vember und Dezember ab. Die durch die Anpassung der Vertragsmodelle notwendig gewordene Abgrenzung von Teilen der Umsatzerlöse ist im Wesentlichen ein einmaliger Effekt und wird sich in den kommenden Geschäftsjahren in diesen Ausmaßen nicht wiederholen. Die in 2015 abgegrenzten Umsätze werden primär im Laufe des Geschäftsjahres 2016 wieder aufgelöst und bringen dann auch Umsatz und Ertrag in die Geschäftszahlen. Auch wenn im laufenden Geschäftsjahr ein ähnlicher Umsatzanteil abgegrenzt werden muss, so wird er durch die Auflösungen kompensiert.
Wir gehen davon aus, dass das Geschäftsjahr 2016 mit einem wesentlich geringeren Verlust abschließt als 2015. Bei einem angestrebten Umsatz von T€ 2.500 erwarten wir einen Jahresfehlbetrag von ca. T€ 750. Dieses Umsatzziel ist zwar ambitioniert, ist aber aufgrund der ergriffenen Maßnahmen im Bereich des Möglichen, hängt aber entscheidend vom Jahresendgeschäft und der rechtzeitigen Umsetzung der besprochen Kapitalmaßnahmen ab.
Moers, den 14. Oktober 2016
Gez. Schmidt / Vorstand der amalphi ag
amalphi ag, Hahnstätten
Konzernbilanz zum 31. Dezember 2015
| AKTIVA | ||||
|---|---|---|---|---|
| Vorj.: | ||||
| € | € | T€ | ||
| А. | Anlagevermögen | |||
| ı. | Immaterielle Vermögensgegenstände | |||
| Firmenwert | 3.143,00 | 4,1 | ||
| Entgeltlich erworbene | ||||
| Konzessionen, Lizenzen u. ähnliche Rechte u. Werte | 8.483,00 | 11.626,00 | 7,6 | |
| н. | Sachanlagen | |||
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 40.391,00 | 53,8 | ||
| Ш. | Finanzanlagen | |||
| В. | Umlaufvermögen | |||
| ι. | Vorräte | 41.822,96 | 29,7 | |
| н. | Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | |||
| 1. | Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 417.503,18 | 547,1 | |
| 2 | Sonstige Vermögensgegenstände | 74.252,41 | 491.755,59 | 126,7 |
| Ш. | Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten | 14.784,22 | 283,1 | |
| C. | Rechnungsabgrenzungsposten | 12.887,08 | 5,2 | |
| D. | Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag | 2.669.219,89 | 1.480,0 | |
| 3.282.486,74 | 2.537,3 |
amalphi ag, Hahnstätten
Konzernbilanz zum 31. Dezember 2015
| PASSIVA | ||
|---|---|---|
| Vorj.: | ||
| € | T€ | |
| Grundkapital | 1.624.996,00 | 1.625,0 |
| Kapitalrücklage | 687.487,50 | 687,5 |
| Gewinnrücklagen | 2.359,04 | 2,4 |
| Bilanzgewinn/-verlust | -4.984.062,43 | $-3.794,9$ |
| Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag | 2.669.219,89 | 1.480,0 |
| Rückstellungen | ||
| Sonstige Rückstellungen | 250.509,43 | 193,2 |
| Verbindlichkeiten | ||
| Anleihen | 1.699.960,81 | 1.250,0 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 19,06 | 0,00 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 614.811,49 | 684,0 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 380.561,80 | 410,1 |
| - davon aus Steuern: 72.077,36€ | ||
| (Vorj.: 151,1 T€) | ||
| - davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: 45,00€ | ||
| 0,00 € (Vorj.: T€ 0,0) | ||
| Rechnungsabgrenzungsposten | 336.624,15 | 0,0 |
| 2.537,3 | ||
| Eigenkapital | 3.282.486,74 |
| Vorj.: | ||||
|---|---|---|---|---|
| $\boldsymbol{\epsilon}$ | € | T€ | ||
| 1. | Umsatzerlöse | 1.710.692,59 | 3.068,9 | |
| 2. | Sonstige betriebliche Erträge | 63.377,82 | 75,5 | |
| 3. | Materialaufwand | |||
| a) | Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und | |||
| Betriebsstoffe und für bezogene Waren | 196.059,97 | 134,1 | ||
| b) | Aufwendungen bezogene Leistungen | 638.630,36 | 834.690,33 | 1.557,1 |
| 4. | Personalaufwand | |||
| a) | Löhne und Gehälter | 1.132.425,42 | 1.067,9 | |
| b) | Soziale Abgaben | 243.986,67 | 1.376.412,09 | 213,5 |
| 5. | Abschreibungen auf immaterielle Vermögens- gegenstände des Anlagevermögens und auf Sachanlagen |
19.107,00 | 22,7 | |
| 6. | Sonstige betriebliche Aufwendungen | 630.921,97 | 585,2 | |
| 7. | Betriebsergebnis | $-1.087.060,98$ | $-436,1$ | |
| 8. | Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 76,28 | 0,8 | |
| 9. | Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 100.938,79 | 52,6 | |
| 10. | Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | $-1.187.923,49$ | $-487,9$ | |
| 11. | Sonstige Steuern | 1.307,00 | 1,1 | |
| 12. | Jahresfehlbetrag | $-1.189.230,49$ | $-489,0$ | |
| 13. | Verlustvortrag aus dem Vorjahr (amalphi ag) | $-3.794.831,08$ | $-3.305,8$ | |
| 14. | Bilanzverlust | $-4.984.061,57$ | $-3.794,8$ |
Anhang zum Konzernjahresabschluss amalphi ag
für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2015
1 Erläuterungen zur Rechnungslegung im Konzern
1.1 Konzernrechnungslegungspflicht
Die amalphi ag hat als kleine Kapitalgesellschaft einen eigenen Jahresabschluss und zugleich als Mutterunternehmen einen Konzernabschlusses erstellt. Der Konzernabschluss der amalphi ag, Hahnstätten, zum 31.12.2015 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Dabei wurden die gesetzlichen Gliederungsschemata der §§ 266 bzw. 275 HGB angewandt.
In den Konzernabschluss wurden die folgenden Unternehmen einbezogen:
| Lfd. Nr. |
Gesellschaft (Name und Sitz) | Quote MU in % |
Quote TU in % |
|---|---|---|---|
| 01 | amalphi ag, Hanhstätten | Mutterunternehmen | |
| Inländische Konzernunternehmen | |||
| 02 | service & more IT Competence GmbH | 100% | 0 |
Mit Notarvertrag vom 27.02.2014 hat die amalphi ag 100 % der Anteile an der service & more IT Competence GmbH erworben. Die Tochtergesellschaft hat ihren Geschäftsbetrieb am 1. April 2014 aufgenommen.
2 Konsolidierungsmaßnahmen
2.1 Kapitalkonsolidierung
Bei der zum 1. März 2014 des Tochterunternehmens durchgeführten Erstkonsolidierung wurde der Buchwert der konsolidierten Beteiligung mit dem auf sie entfallenden Anteil am Eigenkapital des in die Konsolidierung einbezogenen Unternehmens verrechnet.
Das Eigenkapital umfasst dabei das gezeichnete Kapital, die Kapital- und Gewinnrücklagen sowie den Bilanzgewinn bzw. Bilanzverlust. Es wurde nach § 301 Abs. 1 Satz 2 HGB mit dem Zeitwert angesetzt.
Der sich bei der Erstkonsolidierung ergebende aktive Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 4,6 wurde als Firmenwert ausgewiesen und wird über 15 Jahre abgeschrieben.
2.2 Schuldenkonsolidierung
Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den einbezogenen Unternehmen wurden gemäß § 303 Abs. 1 HGB gegeneinander aufgerechnet.
2.3 Zwischenergebniseliminierung
Zwischengewinne oder -verluste aus konzerninternen Lieferungen oder Leistungen wurden nach § 304 HGB eliminiert.
2.4 Aufwands- und Ertragskonsolidierung
Umsatzerlöse bzw. andere Erträge aus Lieferungen und Leistungen zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden gemäß § 305 Abs. 1 HGB mit den entsprechenden Aufwendungen verrechnet.
3 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die Abschlüsse der amalphi ag und der inländischen Tochtergesellschaft werden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt. Von der Darstellungsstetigkeit wurde gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich nicht abgewichen.
Im Konzernabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden.
Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert.
Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals, sowie für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, wurden nicht bilanziert.
Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Haftungsverhältnisse i.S. von § 251 HGB sind ggf. nachfolgend gesondert angegeben.
Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und in längstens fünf Jahren abgeschrieben. Der aus der Erstkonsolidierung der service & more IT Competence GmbH stammende Geschäftswert wird über einen Zeitraum von 5 Jahren abgeschrieben.
Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Geschäfts- und Fabrikgebäude werden in längstens fünfundzwanzig Jahren, die Gegenstände der Betriebs- und Geschäftsausstattung überwiegend in fünf Jahren abgeschrieben. Zur Anwendung kommt die lineare Abschreibungsmethode. Geringwertige Anlagegüter mit Einzelanschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 410,00, die nach dem 31.12.2013 und vor dem 31.12.2014 angeschafft wurden, werden in Anlehnung an § 6 Abs. 2 EStG im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, soweit der Ansatz mit einem niedrigeren Wert erforderlich oder nach steuerrechtlichen Vorschriften möglich ist.
Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten nach § 255 HGB, soweit nicht im Einzelfall ein niedrigerer Wertansatz gemäß § 253 Abs. 3 Satz 1 HGB geboten ist. Die bezogenen Waren werden mit den Anschaffungskosten bewertet.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren Tageswert bewertet.
Bei der Bemessung der Rückstellungen sind alle erkennbaren Risiken nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung berücksichtigt. Die Bewertung erfolgt mit den Erfüllungsbeträgen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.
Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.
Umsatzrealisierung
Die amalphi ag besorgt ihren Kunden langfristige Wartungsdienstleistungen nach dem amalphi ip Konzept auf Basis langfristiger Verträge mit Servicegebern und Versicherungsunternehmen. Die Kunden erhalten damit bis zu 60 Monate Leistungsgarantie zu einem festen und sehr günstigen Preis. Wir sorgen für die Bereitstellung des Konzepts und die Auswahl der Vertragspartner sowie die Kalkulation und Preisfindung. In der Folge sichern wir für unsere Kunden die dauerhafte Qualität unserer Servicegeber und Versicherungen. Der Schwerpunkt unserer Leistung liegt in der Anbahnungs- und Abschlussphase der Verträge. Die Umsätze aus den Aufträgen der Kunden werden deshalb mit dem Abschluss der Verträge realisiert, die entsprechenden Einkäufe bei unseren Servicegebern und Versicherungen werden zeitgleich erfasst. Die Zahlungspläne unserer Kunden und der Servicegeber und Versicherungen sind aufeinander abgestimmt. Ein wirtschaftliches Risiko für unser Unternehmen besteht insoweit nicht.
Erstmals im Geschäftsjahr 2015 wurden auch Wartungsverträge ohne Absicherung über eine Versicherungsgesellschaft abgeschlossen. Die Einnahmen und Ausgaben für diese Verträge wurden entgegen den Ausführungen oben entsprechend § 250 (1) und (2) über die Laufzeit der Verträge abgegrenzt.
4 Erläuterungen zur Konzernbilanz
Die Entwicklung der Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, der Abschreibungen und Zuschreibungen sowie der Buchwerte des Anlagevermögens ergeben sich aus dem Konzernanlagespiegel.
Haftungsverhältnisse i. S. von § 251 HGB bestanden am Abschlussstichtag nicht.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz auszuweisen und auch keine Haftungsverhältnisse i. S. von § 251 HGB sind, bestanden am Abschlussstichtag nur in geringem Umfang.
Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet ausschließlich Ausgaben für Aufwendungen der folgenden Rechnungsperiode, der passive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet ausschließlich Einnahmen der kommenden Rechnungsperiode.
Die Gesellschaft setzt keine derivativen Finanzinstrumente ein.
Als gezeichnetes Kapital ist das Grundkapital der amalphi ag angesetzt.
Periodenfremde Erträge sind nicht angefallen.
Außerordentliche Erträge sind nicht angefallen.
In der Position "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung" sind für Altersversorgung EUR 47.702,99 enthalten.
Es bestehen keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren und keine Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, mit Ausnahme von Eigentumsvorbehalten.
Zur Fälligkeit und Besicherung der in der Konzernbilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten wird auf den nachfolgend dargestellten Verbindlichkeitenspiegel verwiesen:
| Verbindlichkeit | davon mit einer Restlaufzeit | |||
|---|---|---|---|---|
| Gesamt | bis zu 1 Jahr | 1 bis 5 Jahre | über 5 Jahre | |
| EUR | EUR | EUR | EUR | |
| Verbindlichkeiten aus Anleihen (Vorjahr) |
1.699.960,81 (1.250.000,00) |
0,00 (0,00) |
1.699.960,81 (1.250.000,00) |
0,00 (0,00) |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (Vorjahr) |
19,06 (0,00) |
19,06 (0,00) |
0,00 (0,00) |
0,00 (0,00) |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (Vorjahr) |
617.554,22 (681.216,44) |
617.554,22 (681.216,44) |
0,00 (0,00) |
0,00 (0,00) |
| Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (Vorjahr) |
0,00 (0,00) |
0,00 (0,00) |
0,00 (0,00) |
0,00 (0,00) |
| Sonstige Verbindlichkeiten (Vorjahr) |
377.819,07 (406.441,92) |
377.819,07 (406.441,92) |
0,00 (0,00) |
0,00 (0,00) |
| davon aus Steuern (Vorjahr) |
72.077,36 (151.101,96) |
72.077,36 (151.101,96) |
0,00 (0,00) |
0,00 (0,00) |
| davon aus sozialer Sicherheit (Vorjahr) |
45,00 (0,00) |
45,00 (0,00) |
0,00 (0,00) |
0,00 (0,00) |
| Insgesamt (Vorjahr) |
2.695.353,16 (2.337.658,36) |
995.392,35 (1.087.658,36) |
1.699.960,81 (1.250.000,00) |
0,00 (0,00) |
In den Geschäftsjahren 2011 und 2012 hatten Darlehensgeber auf insgesamt 4 Darlehen mit einem Gesamtvolumen von TEUR 735 gegen Besserungsscheine verzichtet.
Die Forderungsverzichte stehen jeweils unter der auflösenden Bedingung, dass sich die Ertrags- und Liquiditätssituation des Darlehensnehmers wieder verbessert. Treten diese auflösenden Bedingungen ein, sind die Hauptforderungen und die durch Verzug entstandenen Nebenforderungen zur Zahlung in unterschiedlichen Ausgestaltungen ab Feststellung des Jahresabschlusses, der den Eintritt der auflösenden Bedingung bestätigt, fällig.
Die Bedingungen, die eine Verbesserung der Ertrags- und Liquiditätssituation begründen, sind unterschiedlich ausgestaltet. Bei keinem der Forderungsverzichte sind im Geschäftsjahr 2015 die Bedingungen zum Aufleben der Darlehensforderungen eingetreten.
5 Sonstige Angaben
5.1 Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz auszuweisen und auch keine Haftungsverhältnisse i. S. von § 251 HGB sind, bestanden am Abschlussstichtag nur in geringem Umfang.
5.2 Mitarbeiter
Während des Konzerngeschäftsjahres 2015 waren im Durchschnitt 17,3 Mitarbeiter (Vorj:. 16,6 Mitarbeiter in der AG) bei den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen beschäftigt.
5.3 Abschlussprüferhonorar
Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2015 berechnete Gesamthonorar kann der nachfolgenden Aufstellung entnommen werden:
| Erläuterung | Geschäftsjahr Betrag EUR |
Vorjahr Betrag EUR |
|---|---|---|
| Abschlussprüfungen | 32.400 | 25.000 |
| Steuerberatungsleistungen | 0 | |
| Sonstige Beratungsleistungen | 0 | 0 |
| Insgesamt | 32.400 | 25.000 |
5.4 Vorstand
Siegfried Schmidt, Kaufmann
Auf die Angabe der Bezüge der Organe der Gesellschaft wird gemäß § 288 Abs. 1 HGB verzichtet.
5.5 Aufsichtsrat
Der Aufsichtsrat der amalphi ag setzt sich im Jahr 2015 wie folgt zusammen:
Peter Biewald, Kaufmann (Vorsitzender) Joachim Gläser, Rechtsanwalt (stellvertretender Vorsitzender) Markus Künzle, Kaufmann
Auf die Angabe der Bezüge der Organe der Gesellschaft wird gemäß § 288 Abs. 1 HGB verzichtet.
Moers, den 14. Oktober 2016
Gez. Schmidt / Vorstand der amalphi ag
Konzern-Anlagenspiegel zum 31.12.2015
| Historische Anschaffungs-/Herstellungskosten | Kumulierte Abschreibung | Buchwert | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 01.01.2015 Vortrag |
Zugang | Umbuchungen | Abgang | 31.12.2015 Stand |
01.01.2015 Vortrag |
Zugang | Abgang | 31.12.2015 Stand |
31.12.2015 31.12.2014 Stand |
Stand | |
| € | € | € | € | € | € | € | € | € | € | amalphi ag € |
|
| Anlagevermögen | |||||||||||
| Werte sowie Lizenzen an Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und Immaterielle Vermögensgegenstände ähnliche Rechte und 1. |
|||||||||||
| Werten Geschäfts- oder Firmenwert solchen Rechten und 2. |
29.420,44 4.600,00 |
4.270,20 0,00 |
0,00 0,00 |
0,00 0,00 |
33.690,64 4.600,00 |
21.795,44 537,00 |
3.412,20 920,00 |
0,00 0,00 |
25.207,64 1.457,00 |
8.483,00 3.143,00 |
7.625,00 4.063,00 |
| Zwischensumme | 34.020,44 | 4.270,20 | 0,00 | 0,00 | 38.290,64 | 22.332,44 | 4.332,20 | 0,00 | 26.664,64 | 11.626,00 | 11.688,00 |
| Betriebs- und Geschäftsausstattung Sachanlagen |
319.870,17 | 1.327,80 | 0,00 | 0,00 | 321.197,97 | 266.032,17 | 14.774,80 | 0,00 | 280.806,97 | 40.391,00 | 53.838,00 |
| Zusammen | 353.890,61 | 5.598,00 | 0,00 | 0,00 | 359.488,61 | 288.364,61 | 19.107,00 | 0,00 | 307.471,61 | 52.017,00 | 65.526,00 |
Konzern-Lagebericht für das Geschäftsjahr 2015 ® MitfreundlicherEmpfehlung
31.12.15 31.12.14 Veränderung T€ T€ T€ Laufende Geschäftstätigkeit Periodenergebnis -1.189,2 -489,0 -700,2 + Abschreibungen des Geschäftsjahres 19,1 22,7 -3,6 +/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge 2,3 -3,8 6,1 = Cash Flow -1.167,8 -470,1 -697,7 +/- Verluste/ Gewinne aus Anlagenabgängen 0,0 0,0 0,8 -/+ Zunahme/Abnahme sonstiger Aktiva Vorräte -12,1 -4,2 -7,9 Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0,0 0,0 0,0 Kundenforderungen 127,2 352,5 -225,3 Sonstige Vermögensgegenstände 52,5 -39,0 91,5 Aktiver RAP -7,7 14,0 -21,7 -/+ Zunahme/Abnahme der Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 159,9 323,3 -163,4 +/- Zunahme/Abnahme sonstiger Verbindlichkeiten Sonstige Rückstellungen 57,4 -75,2 132,6 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen -69,2 -224,4 155,2 Erhaltene Anzahlungen 0,0 0,0 0,0 Verbindlichkeiten gegenüber nahe stehenden 0,0 Unternehmen 0,0 0,0 0,0 Sonstige Verbindlichkeiten -61,3 133,8 -195,1 Passive Rechnungsabgrenzung 336,6 -8,8 345,4 +/- Zunahme/Abnahme der Passiva die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 263,5 -174,6 438,1 = Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit -744,4 -321,4 -423,0 Investitionstätigkeit + Einzahlungen aus Abgängen Sachanlagevermögen 0,0 0,0 0,0 Einzahlungen aus Abgängen Finanzanlagevermögen 0,0 0,0 0,0 ./. Auszahlungen für Investitionen in das - immaterielle Anlagevermögen -4,3 -5,4 1,1 ./. - Sachanlagevermögen -1,3 -3,4 2,1 ./. - Finanzanlagevermögen 0,0 0,0 0,0 = Cash Flow aus Investitionstätigkeit -5,6 -8,8 3,2 Finanzierungstätigkeit + Anleihen / Genussrechte 450,0 425,0 25,0 + Darlehen Aktionäre 31,7 150,0 -118,3 + Einzahlungen in die Kapitalrücklage 0,0 0,0 0,0 + Kapitalerhöhung 0,0 0,0 0,0 = Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit 481,7 575,0 -93,3 Veränderungen des Zahlungsmittelbestandes -268,3 244,8 -513,1 + Zahlungsmittelbestand zu Beginn des Geschäftsjahres 283,1 38,3 244,8 = Zahlungsmittelbestand am Ende des Geschäftsjahres 14,8 283,1 -268,3
| Mutteruntenehmen | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Erwirtschaftetes | |||||
| Grundkapital € |
Kapitalrücklage € |
Gewinnrücklagen € |
Konzerneigenkapital € |
Konzerneigenkapital € |
|
| Stand am 31.12.2013 (amalpphi ag) | 1.624.996,00 | 687.487,50 | 2.359,04 | -3.305.818,08 | -990.975,54 |
| Gewinnausschüttungen/-entnahmen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Konzern-Jahresüberschuss/-fehlbetrag | 0,00 | 0,00 | 0,00 | -489.013,86 | -489.013,86 |
| Stand am 31.12.2014 (amalphi ag) | 1.624.996,00 | 687.487,50 | 2.359,04 | -3.794.831,94 | -1.479.989,40 |
| Gewinnausschüttungen/-entnahmen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Konzern-Jahresüberschuss/-fehlbetrag | 0,00 | 0,00 | 0,00 | -1.189.230,49 | -1.189.230,49 |
| Stand am 31.12.2015 | 1.624.996,00 | 687.487,50 | 2.359,04 | -4.984.062,43 | -2.669.219,89 |
Konzerneigenkapitalspiegel
Lagebericht der amalphi ag zum 31.12.2015
Die Aktien der amalphi ag (ISIN DE0008131350, AMI), einer der führenden IT-Service-Provider in Deutschland, werden seit Notierungsaufnahme im Entry-Standard der Deutsche Börse AG gehandelt.
Das Geschäftsjahr 2015 ist enttäuschend verlaufen. Trotz aller Bemühungen sank der Umsatz deutlich. Trotz des Neuaufbaus der Vertriebsmannschaft war eine Verstärkung des Teams aus personellen und finanziellen Gründen erst zum Anfang des Jahres 2016 möglich. Wurden im Vertrieb im vergangenen Geschäftsjahr im Durchschnitt 4,3 Mitarbeiter beschäftigt, waren es im Vorjahr noch durchschnittlich 5,1. Die fehlende kontinuierliche Konstanz und Stärke im Vertriebsbereich hat letztlich dazu geführt, dass die Erwartungen an Umsatz und Ertrag nicht erreicht wurden. Das prognostizierte ausgeglichene Ergebnis wurde sehr deutlich verfehlt. Die Gewinnung ausreichend qualifizierter, motivierter und abschlusssicherer Vertriebsmitarbeiter stellt die größte Herausforderung für das Geschäftsjahr 2016 dar. Deutlich verbessert hat sich dagegen die Wahrnehmung der Gesellschaft bei den relevanten Zielgruppen. Viel häufiger als in den vergangenen Jahren wurde die Gesellschaft zu Teilnahmen an Ausschreibungen im Projektgeschäft aufgefordert. Die Kundenzufriedenheit mit der erbrachten Leistung ist hervorragend.
Dass unsere Kunden mit der Servicequalität wieder zufriedener sind als in der Vergangenheit, ist der Verdienst der service & more IT-Competence GmbH, deren Mitarbeiter anerkannt gute Arbeitsqualität abliefern. Das Geschäftsvolumen unserer Servicegesellschaft ist von T€ 355 in 9 Monaten des Jahres 2014 auf T€ 489 in 2015 angestiegen. Dies verdeutlicht, dass wir als Gruppe in der Lage waren, die Serviceleistungen im Rahmen der übernommenen Wartungsverträge größtenteils mit eigenen Mitarbeitern zu erbringen. Die Servicegesellschaft arbeitet überwiegend noch für die Muttergesellschaft, jedoch steigen die Anfragen und auch Aufträge Externer deutlich an.
Zur Finanzierung des operativen Geschäftes und der nachlaufenden Belastungen aus der Restrukturierungsphase haben interessierte Investoren auch im Geschäftsjahrjahr 2015 wieder Teilschuldverschreibungen der durch die amalphi ag begebenen Unternehmensanleihen gezeichnet. Wir danken an dieser Stelle unseren Investoren und Anleihezeichnern, die sich an diesen Maßnahmen beteiligt haben, für ihr Engagement und ihr Vertrauen.
Die ordentliche Hauptversammlung der Gesellschaft fand am 11. Juni 2015 in Hahnstätten statt. Im Rahmen der Hauptversammlung wurde der Jahresabschluss 2014 vorgelegt. Vorstand und Aufsichtsrat wurden jeweils einstimmig entlastet.
Marktumfeld
Der Umsatz mit Produkten und Diensten der Informationstechnologie (Software, IT-Dienstleistungen, IT-Hardware) soll im Jahr 2016 leicht um ca. 3 % auf rund 83,5 Milliarden Euro (Quelle: Bitkom, Eito, März 2016) steigen. Der Bereich IT-Service – hierzu gehört das für die amalphi ag relevante Wartungsgeschäft – soll um 2,7 % auf rund 38,2 Milliarden Euro steigen. Von diesem Volumen entfallen nach unserer Einschätzung etwa 3 Milliarden Euro auf für die Gesellschaft relevante Wartungs- und Instandsetzungsleistungen.
Entgegen unserer Erwartung hat sich das Wettbewerbsumfeld im Jahr 2015 deutlich verschärft. Wir sehen die Gesellschaft in stärkerem Wettbewerb mit Herstellern, die Ihre Positionen im Wartungsgeschäft auszubauen versuchen, und wenigen großen sogenannten TPMern (Third Party Maintenance), die eine herstellerunabhängige Wartung anbieten. Die Zahl der Anbieter in Bereich TPM ist u.E. in Deutschland zwar nach wie vor überschaubar, zumindest bei Anbietern, die einen einheitlichen bundesweiten Service anbieten können, diese versuchen jedoch massiv ihre Marktanteile auszuweiten. Es handelt sich hierbei um überwiegend mittelständisch geprägte Unternehmen, von denen die Größeren im Umsatzbereich zwischen 10 und 20 Millionen Euro p.a. liegen. Ein Marktführer hat sich bislang nicht herausgebildet. Um eine bundesweite Serviceabdeckung zu erreichen, wird häufig in wechselnden Partnerschaften oder mit Freelancern gearbeitet.
Die Wartung in den ersten drei Jahren nach einer Neuinvestition in Hardware wird seitens privater und öffentlicher Anwender üblicherweise an den Hersteller vergeben. Nach Ablauf der Herstellergarantie/-wartung weichen die Anwender aus Kostengründen häufig auf Drittanbieter, zu denen auch amalphi zählt, aus. Wir stellen fest, dass in diesem Geschäftssegment eher in längeren Investitionszyklen gearbeitet wird. Der Wettbewerbsdruck in dieser Gemengelage aus Herstellern und TPMern ist bereits im Geschäftsjahr 2015 stärker geworden und wir erwarten für 2016 eine weitere Zunahme des Preisdrucks. Dabei rückt kontinuierliche Qualität und Zuverlässigkeit neben dem überragenden Kriterium Preis stärker in den Fokus der Nachfrager. Im Hinblick auf Qualität und Zuverlässigkeit hat sich das Image der Gesellschaft im vergangenen Jahr weiter deutlich verbessert, so dass die Aussichten für die Zukunft tendenziell verbessert sind. Die Maßnahmen einiger Hersteller, durch den restriktiven Zugang für Kunden und unabhängige Wartungsunternehmen zu Updates hardwarenaher Software, die Kunden zu verunsichern und den unabhängigen Wartungsunternehmen den Marktzugang zu erschweren, hat bisher nicht zu schwerwiegenden negativen Beeinträchtigungen unseres Geschäft geführt . Die langfristigen Auswirkungen dieser Maßnahmen bleiben allerdings abzuwarten.
Geschäftsentwicklung im Jahr 2015
Der Umsatz im Geschäftsjahr 2014 belief sich auf T€ 1.782,9 (Vorjahr AG: T€ 3.154,8). Hierbei ist zu berücksichtigen, dass nicht alle Serviceverträge bei unserer Versicherung abgesichert werden konnten, was dazu führte, dass die Erlöse sowie Aufwendungen, als auch die Marge aus diesen sogenannten Fullserviceverträgen über die jeweilige Laufzeit abgegrenzt wurden. Das Vertragsvolumen, das im Geschäftsjahr 2015 unter Vertrag genommen wurde, belief sich auf T€ 2.037,9 gegenüber T€ 3.037,1. Aufgrund des deutlich niedrigeren Umsatzes und der leicht erhöhten Aufwendungen musste ein Jahresfehlbetrag von T€ 1.015,9 gegenüber T€ 334,0 im Vorjahr ausgewiesen werden.
Der Rohertrag, ohne Berücksichtigung der sonstigen betrieblichen Erträge, ist absolut betrachtet, aufgrund des geringeren Geschäftsvolumen von T€ T€ 1.119,7 auf T€ 650,0 gesunken. Prozentual konnte der Rohertrag somit mit 36,5% im Berichtsjahr gegenüber 36,9 % stabil gehalten werden.
Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von T€ 46,6 (Vorjahr AG: T €67,8) umfassen primär Erlöse aus der Privatnutzung von Firmenfahrzeugen und Erstattungen aus dem Aufwandsausgleichsgesetz.
Die Personalkosten haben sich im Berichtsjahr mit T€ 1.059,9 gegenüber T€ 1.042,7 im Vorjahr kaum verändert. Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter im Konzern hat sich von 12,1 im Vorjahr auf 11,3 Mitarbeiter im Geschäftsjahr 2015 verringert. Zum Bilanzstichtag wurden in der amalphi ag 11 Mitarbeiter (Vorjahr: 13 Mitarbeiter) beschäftigt.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich mit T€ 533,2 (Vorjahr: T€ 522,1) ebenfalls kaum verändert.
Der Jahresfehlbetrag ist somit von T€ 334,0 im Geschäftsjahr 2014 primär aufgrund des deutlichen Umsatzrückgangs auf T€ 1.015,9 angestiegen.
Die Bilanz der amalphi ag weist einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von T€ 2.340,9 (Vorjahr: T€ 1.325,0) aus, der zu einem Großteil durch die nachrangigen Anleihen und Darlehen kompensiert wird.
Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung
Das Ziel, die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2015 aus der Verlustzone zu führen, wurde deutlich verfehlt. Der Hauptgrund hierfür liegt wie bereits erwähnt in der nicht ausreichen Umsatzrealisierung, die im Wesentlichen durch ungenügenden Kontinuität beim Vertriebspersonal und auch die nicht erreichte Sollstärke im Vertrieb hervorgerufen wurde. Neben diesen grundsätzlichen Gründen waren aber auch individuelle Faktoren im Vertriebsteam für den nicht ausreichenden Vertriebserfolg von Relevanz. Von den zwei Ende 2014 vorgenommenen Neueinstellungen im Vertrieb hat sich lediglich ein Kollege die Erwartungen erfüllt. Auch externe Faktoren haben den Erfolg negativ beeinflusst. Umsatzrückgänge im Partnergeschäft und verlorene Projekte konnten nicht durch die zusätzliche Akquisition von Standardgeschäft kompensiert werden. Die Tatsache, dass das Niveau der Aufwendungen auf äußerst niedrigem Niveau gehalten werden konnte, konnte die Erhöhung des Jahresfehlbetrages nicht verhindern. Eine weitere Senkung der Personal- und sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist aber, bis auf den Mietaufwand, nicht mehr möglich. Man würde ansonsten jegliche Chance auf einen erfolgreichen Wiederaufbau der Geschäftstätigkeit verbauen und unweigerlich in einen nicht mehr zu stoppenden Abwärtsstrudel geraten. Der Mietvertrag für das Mietobjekt am Geschäftssitz in Hahnstätten ist nicht verlängert worden und läuft zum 30.06.2016 aus. Ein Mietvertrag für ein wesentlich kleineres Büro in Moers soll ab 1.07.2016 jährliche Entlastung von ca. T€ 43 bringen. Der kommenden Hauptversammlung wird die Sitzverlegung nach Moers zur Abstimmung vorgeschlagen werden.
Das Markenimage von amalphi hat sich 2015 im Vergleich zu den Vorjahren weiter deutlich verbessert, was sich durch die erhaltenen Anfragen sowohl im Standard- als auch im Projektgeschäft ablesen lässt. Auch wenn die Geschäftszahlen diese Wahrnehmung noch nicht unterstützen, so ist sie doch korrekt und spiegelt sich in den gestiegenen Projektanfragen wider. Was in 2015 fehlte, war der Abschlusserfolg. Ziel für das Geschäftsjahr 2016 ist, mehr der eingehenden Projektanfragen zu gewinnen und somit die Erlössituation der Unternehmen deutlich zu verbessern. Durch die eigene Servicegesellschaft, deren Kapazität und Qualifikation entsprechend ausgebaut wurde, und dem deutlich erweiterten Partnernetzwerk, sehen wir uns in der Lage, die geplante Geschäftsausweitung erfolgreich gestalten zu können.
Risiken bestehen für unser Geschäftsmodell in der starken Konkurrenz durch die Hersteller und unabhängige Serviceprovider, die zu amalphi im Wettbewerb stehen, was wir auch im vergangenen Geschäftsjahr deutlich zu spüren bekommen haben. Die Hersteller werden weiterhin versuchen, die Abwanderung ihrer Kunden durch entsprechende Maßnahmen zu unterbinden. Unabhängige große Serviceprovider nutzen im Rahmen ihrer Expansionsstrategie Skaleneffekten und erhöhen so fallweise den Wettbewerbsdruck. Dies trifft die Gesellschaft in den Fällen, in denen sie im Wettbewerb zu
diesen Organisationen bei Kunden und Interessenten steht. Hier versuchen wir, durch angepasste Konzepte dem Wettbewerb erfolgreich zu widerstehen.
Neben den beschränkten finanziellen Möglichkeiten bleibt die Rekrutierung von charakterlich einwandfreien und trotzdem abschlusssicheren Vertriebsmitarbeitern eine wachsende Herausforderung.
Um die finanzielle und bilanzielle Situation der Unternehmen wieder auf eine solide Basis zu stellen, wurden mit Unterstützung des Aufsichtsrates Gespräche mit den wesentlichen Aktionäre und teilweise auch mit neuen Investoren geführt. Die Bereitschaft, die Unternehmen finanziell weiter zu unterstützen ist vorhanden. Die Gesellschaft plant für das Geschäftsjahr 2016 eine signifikante Kapitalerhöhung um die finanzielle Solidität wieder herzustellen und die zukünftige Geschäftsentwicklung durch Bereitstellung notwendiger Liquidität zu ermöglichen.
Aufgrund der Wettbewerbsumfelds und der Personalsituation im Vertrieb besteht das Risiko, dass die Umsatz- und Margenziele nicht erreicht werden. Daraus können Liquiditäts- und Kapitalerhaltungsrisiken entstehen, sofern in einem solchen Fall benötigte finanzielle Mittel dann nicht von außen durch Darlehen oder Kapitalmaßnahmen beschafft werden können.
Ausblick 2015
Die Gesellschaft geht davon aus, dass das relevante Marktvolumen auch in 2015 stabil bleibt. Der Preis- und Margendruck, hervorgerufen durch aggressives Marktverhalten der Wettbewerber, wird nach unserer Einschätzung steigen, andererseits erwartet die Gesellschaft aber aufgrund des nach wie vor bestehenden Kostendrucks eine insgesamt stabile Nachfrage nach herstellerunabhängiger Entstörung durch Kunden und Interessenten.
Die Gesellschaft plant für 2016 eine Umsatzsteigerung, um endlich die Verlustzone zu verlassen. Wir sind davon überzeugt, dass dies ein realistisches Ziel ist. Wie in der Branche allgemein üblich, hängt der Erfolg eines Wirtschaftsjahres wesentlich von den Geschäftsabschlüssen in den Monaten November und Dezember ab. Die durch die Anpassung der Vertragsmodelle notwendig gewordene Abgrenzung von Teilen der Umsatzerlöse ist im Wesentlichen ein einmaliger Effekt und wird sich in den kommenden Geschäftsjahren in diesen Ausmaßen nicht wiederholen. Die in 2015 abgegrenzten Umsätze werden primär im Laufe des Geschäftsjahres 2016 wieder aufgelöst und bringen dann auch Umsatz und Ertrag in die Geschäftszahlen. Auch wenn im laufenden Geschäftsjahr ein ähnlicher Umsatzanteil abgegrenzt werden muss, so wird er durch die Auflösungen kompensiert.
Wir gehen davon aus, dass das Geschäftsjahr 2016 mit einem wesentlich geringeren Verlust abschließt als 2015. Bei einem angestrebten Umsatz von T€ 2.500 erwarten wir einen Jahresfehlbetrag von ca. T€ 750. Dieses Umsatzziel ist zwar ambitioniert, ist aber aufgrund der ergriffenen Maßnahmen im Bereich des Möglichen, hängt aber entscheidend vom Jahresendgeschäft und der rechtzeitigen Umsetzung der besprochen Kapitalmaßnahmen ab.
Moers, den 14. Oktober 2016
amalphi ag, amalphi ag,
Hahnstätten Hahnstätten
Bilanz zum 31. Dezember 2015 Bilanz zum 31. Dezember 2015
A K T I V A A K T I V A
| € € |
€ € |
Vorj.: Vorj.: T€ T€ |
||
|---|---|---|---|---|
| A. | Anlagevermögen Anlagevermögen |
|||
| I. | Immaterielle Vermögensgegenstände Immaterielle Vermögensgegenstände |
|||
| Entgeltlich erworbene Entgeltlich erworbene Konzessionen, Lizenzen u. ähnliche Rechte u. Werte Konzessionen, Lizenzen u. ähnliche Rechte u. Werte |
8.483,00 8.483,00 |
7,6 7,6 |
||
| II. | Sachanlagen | |||
| Sachanlagen Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung |
39.226,00 39.226,00 |
51,8 51,8 |
||
| III. | Finanzanlagen Finanzanlagen |
29.600,00 29.600,00 |
29,6 29,6 |
|
| B. | Umlaufvermögen Umlaufvermögen |
|||
| I. | Vorräte | 24.478,75 | 25,5 | |
| II. | Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände |
24.478,75 | 25,5 | |
| 1. | Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
418.208,88 | 538,4 | |
| 2. | Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Forderungen gegen verbundene Unternehmen |
418.208,88 298.593,67 |
538,4 156,4 |
|
| 3 | Sonstige Vermögensgegenstände Forderungen gegen verbundene Unternehmen Sonstige Vermögensgegenstände |
71.495,41 298.593,67 71.495,41 |
788.297,96 788.297,96 |
124,0 156,4 124,0 |
| III. | Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten | 13.927,65 | 280,6 | |
| C. | Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Rechnungsabgrenzungsposten |
13.927,65 175.684,50 |
280,6 5,2 |
|
| D. | Rechnungsabgrenzungsposten Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag |
175.684,50 2.340.886,50 2.340.886,50 |
5,2 1.325,0 1.325,0 |
|
| 3.420.584,36 | 2.544,1 |
Hahnstätten amalphi ag,
Hahnstätten
Bilanz zum 31. Dezember 2015
| P A S S I V A | ||||
|---|---|---|---|---|
| Vorj.: | ||||
| € | € | T€ P A S S I V A |
||
| A. | Eigenkapital | Vorj.: | ||
| I. | Grundkapital | € 1.624.996,00 |
€ | T€ 1.625,0 |
| II. | Kapitalrücklage | 687.487,50 | 687,5 | |
| A. III. |
Eigenkapital Gewinnrücklagen |
2.359,04 | 2,4 | |
| I. IV. II. |
Grundkapital Bilanzgewinn/-verlust Kapitalrücklage |
1.624.996,00 -4.655.729,04 687.487,50 |
1.625,0 -3.639,8 687,5 |
|
| III. V. IV. |
Gewinnrücklagen Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag Bilanzgewinn/-verlust |
2.359,04 2.340.886,50 -4.655.729,04 |
0,00 | 2,4 1.325,0 -3.639,8 |
| B. | Rückstellungen | |||
| V. | Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag Sonstige Rückstellungen |
2.340.886,50 | 0,00 238.509,43 |
1.325,0 183,7 |
| B. C. |
Rückstellungen Verbindlichkeiten |
|||
| 1. | Sonstige Rückstellungen Anleihen |
1.699.960,81 | 238.509,43 | 183,7 1.250,0 |
| 2. | Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 19,06 | 669,2 | |
| 3. C. |
Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen Verbindlichkeiten |
576.892,32 | 33,7 | |
| 3. 1. 2. |
Sonstige Verbindlichkeiten Anleihen - davon aus Steuern: 69.771,88€ Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (Vorj.: 148,2 T€ ) |
376.274,66 1.699.960,81 19,06 |
407,5 1.250,0 669,2 |
|
| 3. | Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen - davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: 0,0 |
576.892,32 | 33,7 | |
| 3. | Sonstige Verbindlichkeiten € (Vorj.: T€ 0,0) - davon aus Steuern: 69.771,88€ |
376.274,66 | 2.845.624,15 | 407,5 |
| D. | (Vorj.: 148,2 T€ ) Rechnungsabgrenzungsposten - davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: 0,0 |
336.624,15 | 0,0 | |
| D. | € (Vorj.: T€ 0,0) Rechnungsabgrenzungsposten |
2.845.624,15 336.624,15 |
0,0 | |
| 3.420.584,36 | 2.544,1 |
amalphi ag, Hahnstätten
Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015
| € | € | Vorj.: T€ |
||
|---|---|---|---|---|
| 1. | Umsatzerlöse | 1.701.250,96 | 3.037,2 | |
| 2. | Sonstige betriebliche Erträge | 128.301,72 | 185,5 | |
| 3. | Materialaufwand Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und |
|||
| a) | Betriebsstoffe | |||
| b) | und für bezogene Waren Aufwendungen bezogene Leistungen |
15.944,39 1.116.957,46 |
1.132.901,85 | 23,2 1.894,3 |
| 4. a) b) |
Personalaufwand Löhne und Gehälter Soziale Abgaben |
883.166,86 176.756,18 |
1.059.923,04 | 876,9 165,7 |
| 5. | Abschreibungen auf immaterielle Vermögens gegenstände des Anlagevermögens und auf Sachanlagen |
17.257,00 | 21,5 | |
| 6. | Sonstige betriebliche Aufwendungen | 533.197,81 | 522,1 | |
| 7. | Betriebsergebnis | -913.727,02 | -281,0 | |
| 8. | Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 76,28 | 0,7 | |
| 9. | Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 100.929,19 | 52,6 | |
| 10. | Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | -1.014.579,93 | -332,9 | |
| 11. | Sonstige Steuern | 1,3 | 1,1 | |
| 12. | Jahresfehlbetrag | -1.015.886,93 | -334,0 | |
| 13. | Gewinnvortrag aus dem Vorjahr | -3.639.842,11 | -3.305,8 | |
| 14. | Bilanzverlust | -4.655.729,04 | -3.639,8 |
amalphi ag, Hahnstätten Anhang für das Geschäftsjahr 2015
A. Allgemeine Angaben
Der Jahresabschluss wird in EUR nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes und den Bestimmungen der Satzung aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des AktG beachtet.
Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 Abs.1, 276, 288 HGB) und bei der Offenlegung (§ 326 HGB bzw. § 327 HGB) des Jahresabschlusses werden teilweise in Anspruch genommen.
Gliederungsgrundsätze / Darstellungsstetigkeit
Von der Darstellungsstetigkeit wurde gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich nicht abgewichen.
Bilanzierungsmethoden
Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden.
Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert.
Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals, sowie für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, wurden nicht bilanziert.
Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Haftungsverhältnisse i.S. von § 251 HGB sind ggf. nachfolgend gesondert angegeben.
Umsatzrealisierung
Die amalphi ag besorgt ihren Kunden langfristige Wartungsdienstleistungen nach dem amalphi ip Konzept auf Basis langfristiger Verträge mit Servicegebern und Versicherungsunternehmen. Die Kunden erhalten damit bis zu 60 Monate Leistungsgarantie zu einem festen und sehr günstigen Preis. Wir sorgen für die Bereitstellung des Konzepts und die Auswahl der Vertragspartner sowie die Kalkulation und Preisfindung. In der Folge sichern wir für unsere Kunden die dauerhafte Qualität unserer Servicegeber und Versicherungen. Der Schwerpunkt unserer Leistung liegt in der Anbahnungs- und Abschlussphase der Verträge. Die Umsätze aus den Aufträgen der Kunden werden deshalb mit dem Abschluss der Verträge realisiert, die entsprechenden Einkäufe bei unseren Servicegebern und Versicherungen werden zeitgleich erfasst. Die Zahlungspläne unserer Kunden und der Servicegeber und Versicherungen sind aufeinander abgestimmt. Ein wirtschaftliches Risiko für unser Unternehmen besteht insoweit nicht.
Erstmals im Geschäftsjahr 2015 wurden auch Wartungsverträge ohne Absicherung über eine Versicherungsgesellschaft abgeschlossen. Die Einnahmen und Ausgaben für diese Verträge wurden entgegen den Ausführungen oben entsprechend § 250 (1) und (2) über die Laufzeit der Verträge abgegrenzt.
Bewertungsmethoden
Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.
Einzelne Positionen wurden wie folgt bewertet:
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.
Sachanlagen
Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungsoder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die Abschreibungen wurden beim beweglichen Anlagevermögen linear vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter mit Einzelanschaffungs- oder -herstellungskosten bis EUR 410,00 werden im Wirtschaftsjahr vollabgeschrieben die nach dem 31.12.2013 und vor dem 31.12.2014 angeschafft wurden, werden in Anlehnung an § 6 Abs. 2 EStG im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben.
Vorräte
Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten bewertet und zu den jeweiligen Stichtagen auf die Werthaltigkeit geprüft sowie gegebenenfalls abgewertet.
Ford. aus Lieferungen u. Leistungen u. sonst. Vermögensgegenstände
Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken oder niedrigere beizulegende Werte wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.
Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeträgen ausgewiesen und sind innerhalb eines Jahres fällig.
Rückstellungen
Die Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung ermittelt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.
B. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz
Die Darstellung und Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres ergeben sich aus der gesonderten Anlage zum Anhang im Anlagespiegel (Anlage 4 / 6).
Die Gesellschaft besitzt folgende Kapitalanteile in Höhe von mindestens 20 % an anderen Unternehmen:
| Anteil am Eigenkapital der | Ergebnis des letzten | |||
|---|---|---|---|---|
| Gesellsch.- | Gesellschaft | Geschäftsjahres | ||
| kapital % | Jahr | TEUR | Jahr | TEUR |
| 100 | 2015 | 2015 | -171.804 |
Es bestehen keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren und keine Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, mit Ausnahme von Eigentumsvorbehalten.
Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet ausschließlich Ausgaben für Aufwendungen der folgenden Rechnungsperiode, der passive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet ausschließlich Einnahmen der kommenden Rechnungsperiode.
Gegenüber der Tochtergesellschaft service & more IT-Competence GmbH wurde für Forderungen im Maximalbetrag von EUR375.000 ein Rangrücktritt erklärt.
Haftungsverhältnisse i. S. von § 251 HGB bestanden am Abschlussstichtag nicht.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz auszuweisen und auch keine Haftungsverhältnisse i. S. von § 251 HGB sind, bestanden am Abschlussstichtag nur in geringem Umfang.
Durchschnittlich wurden im Geschäftsjahr 2015 11,3 Mitarbeiter beschäftigt.
Die Gesellschaft setzt keine derivativen Finanzinstrumente ein.
In den Geschäftsjahren 2011 und 2012 hatten Darlehensgeber auf insgesamt 4 Darlehen mit einem Gesamtvolumen von TEUR 735 gegen Besserungsscheine verzichtet.
Die Forderungsverzichte stehen jeweils unter der auflösenden Bedingung, dass sich die Ertragsund Liquiditätssituation des Darlehensnehmers wieder verbessert. Treten diese auflösenden Bedingungen ein, sind die Hauptforderungen und die durch Verzug entstandenen Nebenforderungen zur Zahlung in unterschiedlichen Ausgestaltungen ab Feststellung des Jahresabschlusses, der den Eintritt der auflösenden Bedingungen bestätigt, fällig.
Die Bedingungen, die eine Verbesserung der Ertrags- und Liquiditätssituation sind unterschiedlich ausgestaltet. Einzelheiten sind in den Jahresabschlüssen 2011 und 2012 aufgeführt.
Bei keinem der Forderungsverzichte sind im Geschäftsjahr 2015 die Bedingungen zum Aufleben der Darlehensforderungen eingetreten.
C. Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung
Periodenfremde Erträge sind nicht angefallen.
Außerordentliche Erträge sind nicht angefallen.
In der Position "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung" sind für Altersversorgung EUR 32.702,99 enthalten.
D. Ergänzende Angaben
(1) Vorstand
| Familienname | Vorname | Berufsbezeichnung | Vertretungsbefugnis |
|---|---|---|---|
| Schmidt | Siegfried | Kaufmann | allein |
(2) Aufsichtsrat / Beirat
| Familienname | Vorname | Funktion |
|---|---|---|
| Biewald | Peter | Aufsichtsratsvorsitzender |
| Gläser | Joachim | Stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender |
| Künzle | Markus | Aufsichtsratsmitglied |
Auf die Angabe der Bezüge der Organe der Gesellschaft wird gemäß § 288 Abs. 1 HGB verzichtet.
E. Ergebnisverwendung
Der Vorstand schlägt vor, das Ergebnis
| Verlustvortrag | EUR | -3.639.842,11 |
|---|---|---|
| Jahresfehlbetrag | EUR | -1.015.886,93 |
| Bilanzverlust | EUR | -4.655.729,04 |
wie folgt zu verwenden:
| Ausschüttung an die Gesellschafter | EUR | 0,00 |
|---|---|---|
| Vortrag auf neue Rechnungen | EUR | -4.655.729,04 |
| Einstellung in gesetzliche Rücklage | EUR | 0,00 |
| Verrechnung mit Verlustvortrag | EUR | 0,00 |
Der Jahresabschluss wurde unter Berücksichtigung der von der Geschäftsführung vorgeschlagenen Gewinnverwendung aufgestellt.
Moers, den 14. Oktober 2016 gez. Schmidt / Vorstand der amalphi ag
| 5 |
|---|
| 2.201 |
| 31.1 |
| m |
| Anlagenspiegel zu |
amalphi ag, Bahnhofstraße 6, 65623 Hahnstätten
| AHK historisch | Geschäftsjahr Zugänge |
Geschäftsjahr Abgänge |
Geschäftsjahr Umbuchungen |
Geschäftsjahr Zuschreibungen |
kumuliert Abschreibungen |
Buchwert 31.12.2015 |
Buchwert 01.01.2015 |
Abschreibungen Geschäftsjahr |
|
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | |
| A. Anlagevermögen | |||||||||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||||||
| gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Werte sowie Lizenzen an 1. entgeltlich erworbene Konzessionen, Werten solchen Rechten und Rechte und |
29.420,44 | 4.270,20 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 25.207,64 | 8.483,00 | 7.625,00 | 3.412,20 |
| Markennamen | 10.000,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 3.717,00 | 6.283,00 | 7.052,00 | 769,00 |
| EDV-Software | 19.420,44 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 19.150,44 | 270,00 | 573,00 | 303,00 |
| Lizenzen an gewerblichen Schutzrechten und Werten ähnlichen Rechten und |
0,00 | 4.270,20 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 2.340,20 | 1.930,00 | 0,00 | 2.340,20 |
| Zwischensumme | 29.420,44 | 4.270,20 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 25.207,64 | 8.483,00 | 7.625,00 | 3.412,20 |
| II. Sachanlagen | |||||||||
| 1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung |
317.942,43 | 1.327,80 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 280.044,23 | 39.226,00 | 51.743,00 | 13.844,80 |
| Betriebsausstattung | 63.236,78 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 54.863,78 | 8.373,00 | 15.164,00 | 6.791,00 |
| Geschäftsausstattung | 21.877,44 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 20.489,44 | 1.388,00 | 2.578,00 | 1.190,00 |
| Büroeinrichtung | 217.682,76 | 1.327,80 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 189.546,56 | 29.464,00 | 34.000,00 | 5.863,80 |
| Mietereinbauten | 10.797,40 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 10.796,40 | 1,00 | 1,00 | 0,00 |
| Geringwertige Wirtschaftsgüter | 3.190,70 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 3.190,70 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Übertrag | 347.362,87 | 5.598,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 305.251,87 | 47.709,00 | 59.368,00 | 17.257,00 |
Konzern-Lagebericht für das Geschäftsjahr 2015® MitfreundlicherEmpfehlung
| AHK historisch | Zugänge Geschäftsjahr |
Geschäftsjahr Abgänge |
Geschäftsjahr Umbuchungen |
Geschäftsjahr Zuschreibungen |
kumuliert Abschreibungen |
Buchwert 31.12.2015 |
Buchwert 01.01.2015 |
Geschäftsjahr Abschreibungen |
|
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | |
| Übertrag | 347.362,87 | 5.598,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 305.251,87 | 47.709,00 | 59.368,00 | 17.257,00 |
| Wirtschaftsgüter größer 150 bis 1.000 Euro (Sammelposten) |
1.157,35 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 1.157,35 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Zwischensumme | 317.942,43 | 1.327,80 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 280.044,23 | 39.226,00 | 51.743,00 | 13.844,80 |
| III. Finanzanlagen | |||||||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 29.600,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 29.600,00 | 29.600,00 | 0,00 |
| Anteile an verbundenen Unternehmen, Kapitalgesellschaften |
29.600,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 29.600,00 | 29.600,00 | 0,00 |
| Zwischensumme | 29.600,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 29.600,00 | 29.600,00 | 0,00 |
| Endsumme | 376.962,87 | 5.598,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 305.251,87 | 77.309,00 | 88.968,00 | 17.257,00 |
Anlagenspiegel zum 31.12.2015 amalphi ag, Bahnhofstraße 6, 65623 Hahnstätten
®
amalphi ag
Fritz-Peters-Str. 26
47447 Moers
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