Quarterly Report • Nov 10, 2023
Quarterly Report
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Finanzbericht: 33230172

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| Werte in Mio.€ | 01.04. -30.09.2023 | 01.04. -30.09.2022 |
|---|---|---|
| Umsatz | 348 | 452 |
| - Inland | 188 | 261 |
| - Ausland | 160 | 191 |
| Umsätze nach Segmenten | ||
| - davon Direktgeschäft | 239 | 247 |
| - davon Projektgeschäft | 104 | 199 |
| - davon Sonstige | 5 | 6 |
| EBIT | 1 | 6 |
| Konzernergebnis | -2 | 1 |
| Bilanzsumme | 678 | 751 |
| Eigenkapitalquote | 60,0% | 56,6% |
| Mitarbeiter | 938 | 1.027 |
| Personalaufwand | 29 | 34 |
| Aktienbezogene Daten | ||
| Grundkapital | € 48.418.400 | |
| ISIN | DE0006605009 | |
| Wertpapier-Kenn-Nr.: | 660500 | |
| Notierungen | Xetra, Frankfurt am Main | |
| Streubesitz | ca. 2% | |
| Ergebnis je Aktie (in €) | -0,05 | 0,02 |
Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist in Deutschland im 3. Quartal 2023 (01.07.2023 - 30.09.2023) gegenüber dem 2. Quartal 2023 - preis-, saison- und kalenderbereinigt - leicht um 0,1 % gesunken. Im 2. Quartal 2023 war die Wirtschaftsleistung noch geringfügig gewachsen (+0,1 %), im 1. Quartal 2023 stagnierte sie. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am 30.10.2023 weiter mitteilt, nahmen besonders die privaten Konsumausgaben ab. Die deutsche Wirtschaft löst sich nur langsam aus den Belastungen infolge des Energiepreisschocks, der geldpolitischen Straffungen und der weltwirtschaftlichen Abschwächung. Dies verzögert die allgemein erwartete wirtschaftliche Erholung. Stimmungsindikatoren (Geschäftserwartungen, Einkaufsmanagerindex) deuten darauf hin, dass die deutsche Wirtschaft im 3. Quartal die Talsohle erreicht haben könnte und voraussichtlich um die Jahreswende wieder an Fahrt aufnimmt.
Mit einem Umsatz von knapp € 13,4 Mrd. weist der Markt für Consumer-Electronics in Deutschland im ersten Halbjahr 2023 (01.01.2023 - 30.06.2023) ein Minus von 6,5 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf. Dabei gab es in der Entwicklung der drei Consumer-Electronics-Segmente Unterschiede: Die Unterhaltungselektronik verzeichnet ein kleines Plus von 0,6 % auf knapp € 3,7 Mrd. Umsatz. Privat genutzte Telekommunikations-Produkte erreichten bei einem Rückgang um 5,6 % knapp € 6,6 Mrd. Umsatz. Die privat genutzten IT-Produkte entwickelten sich ebenfalls negativ und erzielten € 3,1 Mrd., ein Minus von 15,3 %. Im Bereich der Unterhaltungselektronik wurde im ersten Halbjahr 2023 mit Fernsehgeräten ein Umsatz von rd. € 1,3 Mrd. (- 13,1 %) erzielt, die verkaufte Stückzahl sank um 12,9 % auf knapp 2 Mio. TV-Geräte. Das Home-Audio-Segment verzeichnete einen Umsatzrückgang von 6,3 % auf € 368 Mio. Mit einem Umsatz von € 787 Mio. (+ 7,0 %) verzeichnete die Produktsparte Audio-/Video-Zubehör erneut einen Umsatzanstieg. Bei den Produkten der privat genutzten Telekommunikation zeigten nur die Core Wearables, zu denen beispielsweise Fitnesstracker und Smartwatches gehören, eine Umsatzsteigerung um 3,2 % auf € 646 Mio., allerdings mit einer geringeren Stückzahl von 2,7 Mio., ein Rückgang um 16,8 %. Dies bedeutet einen deutlichen Anstieg des Durchschnittspreises um 24 % auf € 238 . Alle anderen Produktgruppen entwickelten sich negativ. Die größte Produktgruppe dieses Segments, die Smartphones, gingen in der Stückzahl um 17,1 % auf knapp 8,5 Mio. zurück, beim Umsatz steht ein Minus von 6,4 % auf € 5,8 Mrd. Hier wurde allerdings ebenfalls ein deutlich gestiegener Durchschnittspreis von € 689 (+ 12,9 %) verzeichnet. Die Produktsegmente Desktop-PCs, Notebooks, Tablet-PCs und Monitore entwickelten sich durchweg zweistellig negativ bei Umsätzen und Stückzahlen. Gestiegene Durchschnittspreise wurden für Notebooks (+ 7,2 %) und Tablet-PCs (+ 3,4 %) ermittelt. Die beiden Elektro-Hausgeräte-Segmente zeigten sich im ersten Halbjahr 2023 ebenfalls negativ. Bei den Elektro-Großgeräten betrug der Umsatzrückgang 9,1 % auf knapp € 4,8 Mrd. Die Elektro-Kleingeräte verzeichneten ein Minus von 1,4 % auf € 3,1 Mrd. Umsatz (Quelle: gfu, HEMIX Home Electronics Market Index Q1-2/2023).
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| Mio. € | % | Mio. € | % | Mio. € | % | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 01.04.2023 - 30.09.2023 | 01.04.2022 - 30.09.2022 | +/- | ||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatz | 347,7 | 100,0 | 452,3 | 100,0 | -104,6 | -23,1 |
| Materialeinsatz | -255,2 | -73,4 | -352,3 | -77,9 | 97,1 | 27,6 |
| Rohertrag | 92,5 | 26,6 | 100,0 | 22,1 | -7,5 | -7,5 |
| Personalaufwand | -29,2 | -8,4 | -33,5 | -7,4 | 4,3 | 12,8 |
| Sonstige Aufwendungen und Erträge | -61,5 | -17,7 | -58,7 | -13,0 | -2,8 | -4,8 |
| Abschreibungen | -1,3 | -0,4 | -1,5 | -0,3 | 0,2 | 13,3 |
| EBIT | 0,5 | 0,1 | 6,3 | 1,4 | -5,8 | -92,1 |
| Finanzergebnis | 2,5 | 0,8 | 0,1 | 0,0 | 2,4 | >100,0 |
| EBT | 3,0 | 0,9 | 6,4 | 1,4 | -3,4 | -53,1 |
| Steuern | -5,2 | -1,5 | -5,4 | -1,2 | 0,2 | 3,7 |
| Konzernergebnis | -2,2 | -0,6 | 1,0 | 0,2 | -3,2 | < -100,0 |
Im Ausblick des Geschäftsberichtes zum abgelaufenen Geschäftsjahr 2022/2023 wurde im Zusammenhang mit den Restrukturierungsmaßnahmen von einem Verbleib auf dem Umsatzniveau des abgelaufenen Geschäftsjahres ausgegangen, welches in etwa dem Niveau der Geschäftsjahre vor der Corona-Pandemie entspricht. Da die nachhaltigen Restrukturierungsmaßnahmen, insbesondere Personalmaßnahmen, größtenteils nur schrittweise umgesetzt werden können und daher frühestens im zweiten Geschäftshalbjahr wirken, wurde für das EBIT lediglich mit einer Verbesserung auf € +11 Mio. gerechnet.
Für das erste Geschäftshalbjahr wurde ein Umsatzrückgang von bis zu rd. -15 % und ein leicht positives EBIT von bis zu € 2 Mio. erwartet. Demnach blieb das erste Geschäftshalbjahr umsatzseitig und ergebnisseitig unter den Erwartungen. Der Konzernumsatz sank von € 452,3 Mio. im Vorjahr auf € 347,7 Mio. (-23,1 %). Das erwirtschaftete EBIT liegt mit € 0,5 Mio. um € -5,8 Mio. unter dem Vorjahres-EBIT von € +6,3 Mio. Hintergrund sind insbesondere die nach wie vor schwache Nachfrage nach PC-Produkten im Consumer-Umfeld sowie zunehmende Wettbewerbsintensitäten im Bereich der digitalen Dienstleistungen.
Deutschland bleibt mit einem Umsatzanteil von 54 % (Vorjahreszeitraum: 58 %) nach wie vor wichtigster Markt. Der Umsatz sank jedoch von € 261 Mio. im Vorjahr um € -73 Mio. (-28 %) auf € 188 Mio. Der Umsatz im übrigen Europa sank von € 69 Mio. auf € 54 Mio. (€ -15 Mio. oder -22 %), der Umsatzanteil blieb mit 15 % unverändert. In Australien blieb der Umsatz mit € 93 Mio. stabil, der Umsatzanteil stieg von 21 % auf 27 %. Aufgrund der weltweit schwachen Nachfrage nach PCProdukten im Consumer-Umfeld sank der Umsatz im übrigen Ausland von € 30 Mio. im Vorjahr auf € 13 Mio. (€ -17 Mio.), der Umsatzanteil sank hier von 6 % auf 4 %.
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| Mio. € | % | Mio. € | % | Mio. € | % | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 01.04.2023 -30.09.2023 | 01.04.2022 - 30.09.2022 | +/- | ||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Direktgeschäft | 238,7 | 68,7 | 247,2 | 54,6 | -8,5 | -3,4 |
| Projektgeschäft | 104,0 | 29,9 | 199,3 | 44,1 | -95,3 | -47,8 |
| Sonstige | 5,0 | 1,4 | 5,8 | 1,3 | -0,8 | -13,8 |
| Umsatz | 347,7 | 100,0 | 452,3 | 100,0 | -104,6 | -23,1 |
Mit einem nur leichten Umsatzrückgang von € 247,2 Mio. auf € 238,7 Mio. (-3,4 %) bleibt das Direktgeschäft zwar das umsatzstärkste Segment, liegt aber leicht unter den Erwartungen eines leichten Wachstums von bis zu rd. +5 %. Dabei blieben sowohl das Hardwaregeschäft als auch die digitalen Dienstleistungen gleichermaßen hinter den Erwartungen zurück.
Im Projektgeschäft fällt der Umsatzrückgang mit € -95,3 Mio. (-47,8 %) von € 199,3 Mio. im Vorjahr auf € 104,0 Mio. deutlich stärker aus als erwartet (bis zu rd. -30 %). Die im Vorjahr begonnene Zurückhaltung privater Verbraucher beim Kauf von Produkten im Bereich Multimedia, insbesondere hochpreisige PC-Produkte oder Consumer-Electronics, setzte sich auch im ersten Geschäftshalbjahr 2023/2024 fort. Zusätzlich greifen aber auch erste Restrukturierungsmaßnahmen in Bezug auf Veränderungen im Produktportfolio, die zu erwarteten, vorübergehenden Umsatzrückgängen führen.
Der Rohertrag ging im Vergleich zum Umsatz unterproportional von € 100,0 Mio. um nur -7,5 % oder € -7,5 Mio. auf € 92,5 Mio. zurück. Dies liegt einerseits am höheren Umsatzanteil des relativ stabilen Geschäftsvolumens im Direktgeschäft, in dem naturgemäß prozentual höhere Roherträge als im Projektgeschäft realisiert werden können. Andererseits greifen aber eben auch die ersten Maßnahmen zur Restrukturierung des Produktportfolios und Absatzstrategien. Entsprechend verbesserte sich die Rohertragsmarge von 22,1 % auf 26,6 %.
Die im ersten Geschäftshalbjahr durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter (Vollzeit-Äquivalente) liegen mit 938 um -9 % unter dem Vorjahresniveau (1.027). Der Personalaufwand ging um € -4,3 Mio. oder -12,8 % von € 33,5 Mio. auf € 29,2 Mio. zurück.
Die Abschreibungen liegen mit € 1,3 Mio. leicht unter Vorjahresniveau (€ 1,5 Mio.) und entfallen nach wie vor überwiegend auf Software.
Der Saldo aus sonstigen betrieblichen Aufwendungen und Erträgen liegt mit € 61,5 Mio. zwar um € 2,8 Mio. über dem Vorjahreswert von € 58,7 Mio., jedoch waren im Vorjahr sonstige betriebliche Erträge in Höhe von € 7,1 enthalten, die im abgelaufenen ersten Geschäftshalbjahr 2023/2024 nur € 1,7 Mio. betrugen.
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| Mio. € | Mio. € | Mio. € | % | |
|---|---|---|---|---|
| 01.04.2023 -30.09.2023 | 01.04.2022 - 30.09.2022 | + / - | ||
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| Sonstige betriebliche Aufwendungen | ||||
| Vertriebsaufwendungen | -48,1 | -50,7 | 2,6 | 5,1 |
| davon Marketing | -12,6 | -12,9 | 0,3 | 2,3 |
| davon Kundenservice | -4,5 | -5,1 | 0,6 | 11,8 |
| davon Provisionen & Gebühren | -20,3 | -20,3 | 0,0 | 0,0 |
| davon Frachtkosten | -3,7 | -5,2 | 1,5 | 28,8 |
| davon Sonstiges | -7,0 | -7,2 | 0,2 | 2,8 |
| Verwaltungsaufwendungen | -11,3 | -12,1 | 0,8 | 6,6 |
| Betriebsaufwendungen | -2,0 | -2,0 | 0,0 | 0,0 |
| Übrige | -1,8 | -1,0 | -0,8 | -80,0 |
| -63,2 | -65,8 | 2,6 | 4,0 | |
| Sonstige betriebliche Erträge | 1,7 | 7,1 | -5,4 | -76,1 |
| Saldo | -61,5 | -58,7 | -2,8 | -4,8 |
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzierten sich um € -2,6 Mio. von € 65,8 Mio. im Vorjahreszeitraum auf € 63,2 Mio. Dieser Rückgang resultiert überwiegend aus den Vertriebsaufwendungen, die von € 50,7 Mio. im Vorjahr um € -2,6 Mio auf € 48,1 Mio. zurückgingen.
Innerhalb der Vertriebsaufwendungen reduzierten sich aufgrund des rückläufigen Projekt- und Hardwaregeschäftes im Wesentlichen die Frachtkosten, die von € 5,2 Mio. auf € 3,7 Mio. (€ -1,5 Mio. oder -28,8 %) zurückgingen, sowie die Aufwendungen für Kundenservice, die sich von € 5,1 Mio. um € -0,6 Mio. auf € 4,5 Mio. verminderten. Die Marketingaufwendungen blieben mit € 12,6 Mio. trotz Geschäftsrückgang nahezu unverändert (Vorjahr: € 12,9 Mio.), da Marketingaktivitäten zur Stärkung der Marke MEDION und des Direktgeschäftes intensiviert wurden. Aufgrund stabiler Volumina bei digitalen Dienstleistungen blieben ebenfalls Provisionen und Gebühren mit € 20,3 Mio. unverändert.
Der leichte Rückgang der Verwaltungsaufwendungen um € -0,8 Mio. von € 12,1 Mio. auf € 11,3 Mio., im Wesentlichen begründet durch geringere IT-Aufwendungen, wurde kompensiert durch leicht höhere übrige Aufwendungen.
Der deutliche Rückgang der sonstigen betrieblichen Erträge von € 7,1 Mio. um € -5,4 Mio. auf € 1,7 Mio. resultiert überwiegend aus geringeren Schadensersatzleistungen, geringeren Erträgen aus Sachbezügen und Auflösungen von Rückstellungen.
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| Mio. € | % | Mio. € | % | Mio. € | % | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 01.04.2023 -30.09.2023 | 01.04.2022 - 30.09.2022 | + / - | ||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Direktgeschäft | 8,8 | >100,0 | 11,3 | 179,4 | -2,5 | -22,1 |
| Projektgeschäft | -8,5 | <-100,0 | -5,2 | -82,5 | -3,3 | -63,5 |
| Sonstige | 0,2 | 40,0 | 0,2 | 3,1 | 0,0 | 0,0 |
| EBIT | 0,5 | 100,0 | 6,3 | 100,0 | -5,8 | -92,1 |
Im Direktgeschäft wirkte sich der hohe Preisdruck bei Multimedia- und Consumer-Electronics-Produkten ebenso aus wie im herkömmlichen Projektgeschäft. Aber auch im Bereich der digitalen Dienstleistungen hat sich zunehmender Preisdruck in der Profitabilität niedergeschlagen. Der Rückgang des EBITs von € 11,3 Mio. um € -2,5 Mio. auf € 8,8 Mio. ist gleichermaßen auf das in diesem Segment enthaltene Hardwaregeschäft, im Wesentlichen im klassichen Online-Handel, sowie auf digitale Dienstleistungen zurückzuführen.
Die nochmals gesunkenen Absatz- und Umsatzvolumina im Hardwarebereich haben zu einem weiteren Rückgang des EBITs im Projektgeschäft von € -5,2 Mio. auf € -8,5 Mio. geführt. Zwar konnte in diesem Segment der Rohertrag stabil gehalten werden, durch den - teilweise bewussten - Geschäftsrückgang fehlte aber ein entsprechendes Deckungsvolumen zur Deckung nachlaufender Kosten. Die Umsetzung der Restrukturierungsmaßnahmen in Bezug auf organisatorische Maßnahmen sowie strategische Neuausrichtungen der Produktportfolien inklusive neuer Beschaffungsstrategien bedürfen naturgemäß einer längeren Implementierungsphase.
Als Folge liegt das insgesamt erwirtschaftete EBIT mit € 0,5 Mio. mit einem Rückgang von € -5,8 Mio. (-92,1 %) deutlich unter dem Vorjahreswert von € 6,3 Mio. und somit auch unter den bereits vorsichtigen Erwartungen mit einem Rückgang von bis zu rd. -75 % im ersten Geschäftshalbjahr.
Das Finanzergebnis konnte hingegen deutlich von € +0,1 Mio. auf € +2,5 Mio. gesteigert werden. Durch die durch Restrukturierungsmaßnahmen zurückgewonnene Liquidität konnte am allgemein gestiegenen Zinsniveau partizipiert werden.
Der Steueraufwand blieb aufgrund stabiler Ergebnisse ausländischer Tochtergesellschaften mit € 5,2 Mio. auf Vorjahresniveau (€ 5,4 Mio.).
Insgesamt ergibt sich somit für das erste Geschäftshalbjahr 2023/2024 ein negatives Konzernergebnis von € -2,2 Mio., was einem Rückgang von € 1,0 Mio. im Vorjahr um € -3,2 Mio. entspricht.
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| Mio.€ | % | Mio.€ | % | Mio.€ | % | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 30.09.2023 | 31.03.2023 | +/- | ||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Sachanlagen | 25,3 | 3,7 | 25,6 | 4,0 | -0,3 | -1,2 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 1,5 | 0,2 | 1,6 | 0,2 | -0,1 | -6,3 |
| Sonstige langfristige finanzielle Vermögenswerte | 0,4 | 0,1 | 0,4 | 0,1 | 0,0 | 0,0 |
| Sonstige langfristige andere Vermögenswerte | 0,1 | 0,0 | 0,1 | 0,0 | 0,0 | 0,0 |
| Aktive latente Steuern | 0,4 | 0,1 | 0,4 | 0,1 | 0,0 | 0,0 |
| Langfristige Vermögenswerte | 27,7 | 4,1 | 28,1 | 4,4 | -0,4 | -1,4 |
| Vorräte | 154,3 | 22,8 | 147,3 | 23,0 | 7,0 | 4,8 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 114,4 | 16,9 | 135,3 | 21,1 | -20,9 | -15,4 |
| Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 173,1 | 25,5 | 86,0 | 13,4 | 87,1 | >100,0 |
| davon: Forderung aus Verlustübernahme | 0,0 | 0,0 | 36,0 | 5,6 | -36,0 | -100,0 |
| davon: Bereitstellung aus liquiden Mitteln | 165,9 | 24,5 | 45,5 | 7,1 | 120,4 | >100,0 |
| Ertragsteuererstattungsansprüche | 0,3 | 0,0 | 0,3 | 0,0 | 0,0 | 0,0 |
| Sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte | 40,2 | 5,9 | 40,9 | 6,5 | -0,7 | -1,7 |
| Sonstige kurzfristige andere Vermögenswerte | 11,3 | 1,7 | 11,4 | 1,8 | -0,1 | -0,9 |
| Zahlungsmittel / -äquivalente | 156,3 | 23,1 | 191,9 | 29,9 | -35,6 | -18,6 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 649,9 | 95,9 | 613,1 | 95,6 | 36,8 | 6,0 |
| Summe Aktiva | 677,6 | 100,0 | 641,2 | 100,0 | 36,4 | 5,7 |
| Eigenkapital | 453,2 | 66,9 | 454,9 | 70,9 | -1,7 | -0,4 |
| abzgl. erworbener eigener Aktien | -46,4 | -6,9 | -46,4 | -7,2 | 0,0 | 0,0 |
| Bilanzielles Eigenkapital (IFRS) | 406,8 | 60,0 | 408,5 | 63,7 | -1,7 | -0,4 |
| Langfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten | 18,3 | 2,7 | 20,5 | 3,2 | -2,2 | -10,7 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 139,8 | 20,6 | 93,8 | 14,6 | 46,0 | 49,0 |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 0,4 | 0,1 | 0,4 | 0,1 | 0,0 | 0,0 |
| davon: Verbindlichkeiten aus Gewinnabführung | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | - |
| Steuerrückstellungen | 1,0 | 0,2 | 1,2 | 0,2 | -0,2 | -16,7 |
| Sonstige Rückstellungen | 73,0 | 10,8 | 84,9 | 13,2 | -11,9 | -14,0 |
| Sonstige kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten | 16,3 | 2,4 | 15,8 | 2,5 | 0,5 | 3,2 |
| Sonstige kurzfristige andere Verbindlichkeiten | 22,0 | 3,2 | 16,1 | 2,4 | 5,9 | 36,6 |
| Kurzfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten | 252,5 | 37,3 | 212,2 | 33,0 | 40,3 | 19,0 |
| Summe Passiva | 677,6 | 100,0 | 641,2 | 100,0 | 36,4 | 5,7 |
Die Bilanzsumme des MEDION-Konzerns stieg im Vergleich zum 31. März 2023 leicht von € 641,2 Mio. um € +36,4 Mio. auf € 677,6 Mio.
Auf der Aktivseite erhöhte sich das Vorratsvermögen geringfügig von € 147,3 Mio. zum 31. März 2023 auf € 154,3 Mio. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gingen korrespondierend zum Geschäftsrückgang um € -20,9 Mio. auf € 114,4 Mio. zurück (31. März 2023: € 135,3 Mio.). Zwar haben sich Zahlungsmittel und -äquivalente im Vergleich zum Geschäftsjahresbeginn von € 191,9 Mio. um € -35,6 Mio. auf € 156,3 Mio. vermindert, die im Rahmen der Restrukturierungsmaßnahmen erfolgte Bestandsoptimierung führte jedoch zu einem Anstieg der insgesamt zur Verfügung stehenden Liquidität inklusive der im Lenovo-Konzern bereitgestellten Liquidität (Erhöhung um € +120,4 Mio.) von € 237,4 Mio. um € +84,8 Mio. (+35,7 %) auf € 322,2 Mio.
Das Eigenkapital zum 30. September 2023 bleibt mit € 406,8 Mio. auf Niveau des 31. März 2023 (€ 408,5 Mio.). Aufgrund der gestiegenen Bilanzsumme reduzierte sich die Eigenkapitalquote von 63,7 % auf 60,0 %.
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stiegen saisonbedingt von € 93,8 Mio. zum 31. März 2023 auf € 139,8 Mio. (Vorjahresstichtag: € 136,6 Mio.). Das Working Capital verminderte sich von € 188,8 Mio. auf € 128,9 Mio.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen blieben mit € 0,4 Mio. unverändert und betreffen ausschließlich für den Lenovo-Konzern erbrachte Dienstleistungen.
Die sonstigen Rückstellungen verminderten sich um € -11,9 Mio. auf € 73,0 Mio. (31. März 2023: € 84,9 Mio.). Die wesentlichen Posten betreffen nach wie vor Rückstellungen für Lizenzen und Schutzrechte (€ 24,0 Mio.; 31. März 2023: € 23,9 Mio.) sowie Gewährleistungsverpflichtungen (€ 15,4 Mio.; 31. März 2023: € 16,3 Mio.). Für Verpflichtungen aus Gewährleistungen werden weitere € 5,5 Mio. (31. März 2023: € 7,9 Mio.) in den langfristigen Rückstellungen und Verbindlichkeiten ausgewiesen. Zum Jahresabschluss zum 31. März 2023 war darüber hinaus eine Rückstellung für Restrukturierung in Höhe von € 22,5 Mio. enthalten, die sich durch Inanspruchnahmen zum 30. September 2023 auf € 17,9 Mio. reduziert hat.
Die sonstigen kurzfristigen finanziellen Verbindlichkeiten betreffen im Wesentlichen das Factoring-Programm (€ 8,4 Mio.; unverändert zum 31. März 2023) und kreditorische Debitoren (€ 7,5 Mio.; 31. März 2023: € 6,2 Mio.). Der Anstieg der sonstigen kurzfristigen anderen Verbindlichkeiten von € 16,1 Mio. auf € 22,0 Mio. resultiert im Wesentlichen aus höheren Umsatzsteuerverbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungsposten.
Nach Einschätzung des MEDION-Vorstands haben sich - trotz der leicht geänderten Prognose aufgrund unverändert deutlich abgeschwächter Konsumneigung - Chancen und Risiken des MEDION-Konzerns im Berichtszeitraum 1. April 2023 bis 30. September 2023 gegenüber der Darstellung im Geschäftsbericht 2022/2023 (Kapitel 5.3.2) nicht verändert. Im Geschäftsbericht findet sich auch eine Erläuterung hinsichtlich der Maßnahmen, die zur Risikobewältigung eingesetzt wurden und weiterhin eingesetzt werden. Daher sind nach Einschätzung des Vorstands zum gegenwärtigen Zeitpunkt und für die absehbare Zukunft keine Risiken erkennbar, die den Bestand des Unternehmens gefährden können.
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Halbjahresende (1. April 2023 - 30. September 2023)
Ereignisse nach dem 30. September 2023, die auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentliche Auswirkungen haben, sind nicht eingetreten.
Die Geschäftserwartungen des MEDION-Konzerns haben sich aufgrund der weiterhin unsicheren globalen Entwicklungen nach Einschätzung des MEDION-Vorstands im Berichtszeitraum 1. April 2023 bis 30. September 2023 gegenüber der Darstellung im Geschäftsbericht 2022/2023 (Kapitel 5.3) umsatzseitig deutlich und ergebnisseitig leicht verändert.
Da das abgelaufene Geschäftsjahr 2022/2023 aufgrund von Nachlaufeffekten der Corona-Pandemie und direkten Auswirkungen der Ukraine-Krise mit einem hohen operativen Verlust abgeschlossen werden musste, hat für MEDION die Umsetzung des eingeleiteten Restrukturierungsprogrammes oberste Priorität für das Geschäftsjahr 2023/2024. MEDION geht nach wie vor davon aus, dass die gegenwärtigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im privaten Konsumumfeld die Handels- und Händlerstrukturen, insbesondere im Hinblick auf Erwerb und Nutzung von Consumer-Electronics-Produkten, nachhaltig verändern werden und daher nicht nur temporäre Effekte sind. Ziel bleibt es somit, den MEDION-Konzern an diese erwarteten Veränderungen der Handels- und Vertriebsstrukturen anzupassen und die meisten Restrukturierungsmaßnahmen bis zum Ende des Geschäftsjahres 2023/2024 umzusetzen.
Im Zusammenhang mit den Restrukturierungsmaßnahmen zu Produktentwicklung und Vertrieb wurde beim Umsatz von einem Verbleib auf dem Niveau des abgelaufenen Geschäftsjahres 2022/2023 ausgegangen, welches in etwa dem Niveau der Geschäftsjahre vor der Corona-Pandemie entspricht. Im Berichtssegment Projektgeschäft hatte MEDION einen Umsatzrückgang von rd. -6 % auf € 330 Mio. geplant. Aufgrund des weiterhin schwierigen Marktumfeldes, der neueren Entwicklungen der Handelskunden und ihrer Strategien selbst und der anhaltenden Verunsicherung der privaten Verbraucher wird aktuell jedoch ein höherer Umsatzrückgang erwartet. Hinzu kommen im Rahmen der Restrukturierung bewusste Veränderungen der Vertriebsstrukturen und -strategien, die zwar ergebnisverbessernd wirken können, aber vorübergehend zu weiteren Umsatzrückgängen führen. Insgesamt wird somit im Projektgeschäft ein Umsatzrückgang von bis zu rd. -20 % für möglich gehalten.
Im Berichtssegment Direktgeschäft stehen zusätzlich zum Hardwaregeschäft im klassischen Online-Handel auch die digitalen Dienstleistungen weiter unter hohem Wettbewerbsdruck. Für 2023/2024 wurde demnach nur ein leichtes Wachstum von rd. 6 % geplant. Aufgrund der insgesamt niedrig bleibenden Nachfrage nach Consumer-Elecktronics-Produkten im Hardware-Bereich wird gegenwärtig jedoch in diesem Berichtssegment insgesamt ein im Vergleich zum Vorjahr nun eher unveränderter Umsatz erwartet, ein leichter Rückgang aber auch nicht ausgeschlossen.
Ein Grund für die operativen Verluste im abgelaufenen Geschäftsjahr 2022/2023 war unter anderem, dass die für das Hardwaregeschäft notwendigen Strukturen nicht kurzfristig an das weggebrochene Geschäftsvolumen angepasst werden konnten und keine Skaleneffekte wie in den Vorjahren erzielbar waren. Nach wie vor gilt, dass die nachhaltigen Restrukturierungsmaßnahmen teilweise nur schrittweise umgesetzt werden können. Dies betrifft nicht nur Personalmaßnahmen, sondern insbesondere auch Veränderungen in den Entwicklungs- und Beschaffungsprozessen. Daher werden erste wesentliche Effekte frühestens im zweiten Geschäftshalbjahr erwartet. Das für das Geschäftsjahr 2023/2024 geplante EBIT von € +11 Mio. wird weiterhin für möglich gehalten, jedoch kann aufgrund von zeitlichen Effekten der Restrukturierungsmaßnahmen auch ein geringfügig niedrigeres, aber nach wie vor postives EBIT nicht ausgeschlossen werden.
Dieser Konzern-Halbjahresfinanzbericht zum 30. September 2023 enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Solche vorausschauenden Aussagen beruhen auf bestimmten Annahmen und Erwartungen zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Konzern-Halbjahresfinanzberichtes zum 30. September 2023. Sie sind daher mit Risiken und Ungewissheiten verbunden und die tatsächlichen Ergebnisse können erheblich von den in den zukunftsgerichteten Aussagen beschriebenen abweichen. Eine Vielzahl dieser Risiken und Ungewissheiten wird von Faktoren bestimmt, die nicht dem Einfluss von MEDION unterliegen und heute auch nicht sicher abgeschätzt werden können. Dazu zählen zukünftige Marktbedingungen und wirtschaftliche Entwicklungen, das Verhalten anderer Marktteilnehmer, das Erreichen erwarteter Kosteneffekte sowie gesetzliche und politische Entscheidungen. MEDION sieht sich auch nicht dazu verpflichtet, Berichtigungen dieser zukunftsgerichteten Aussagen zu veröffentlichen, um Ereignisse oder Umstände widerzuspiegeln, die nach dem Veröffentlichungsdatum dieser Materialien eingetreten sind.
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| 2023/2024 | 2022/2023 | 2023/2024 | 2022/2023 | |
|---|---|---|---|---|
| Werte in T€ | 01.04. - 30.09. | 01.07. - 30.09. | ||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| 1. Umsatzerlöse | 347.713 | 452.314 | 179.155 | 211.709 |
| 2. Sonstige betriebliche Erträge | 1.656 | 7.094 | 626 | 4.871 |
| davon Anpassungen aufgrund von IFRS 9 | 0 | 113 | 0 | 113 |
| 3. Materialaufwand | -255.238 | -352.361 | -133.476 | -166.334 |
| 4. Personalaufwand | -29.153 | -33.452 | -14.437 | -15.352 |
| 5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | -1.281 | -1.515 | -622 | -814 |
| 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen | -63.189 | -65.785 | -29.791 | -33.936 |
| davon Anpassungen aufgrund von IFRS 9 | -557 | -101 | -265 | -101 |
| 7. Betriebsergebnis (EBIT) | 508 | 6.295 | 1.455 | 144 |
| 8. Finanzierungserträge | 2.865 | 264 | 1.745 | 224 |
| 9. Finanzierungsaufwendungen | -407 | -132 | -314 | -20 |
| 10. Ergebnis vor Steuern (EBT) | 2.966 | 6.427 | 2.886 | 348 |
| 11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -5.224 | -5.372 | -2.752 | -3.162 |
| 12. Konzernergebnis | -2.258 | 1.055 | 134 | -2.814 |
| Ergebnis je Aktie in € (un-/verwässert) | -0,05 | 0,02 | 0,00 | -0,06 |
| Durchschnittlich im Umlauf befindliche Aktien (un-/verwäs-sert) | 44.681.430 | 44.681.430 | 44.681.430 | 44.681.430 |
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| 2023/2024 | 2022/2023 | 2023/2024 | 2022/2023 | |
|---|---|---|---|---|
| Werte in T€ | 01.04. - 30.09. | 01.07. - 30.09. | ||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| 1. Konzernergebnis | -2.258 | 1.055 | 134 | -2.814 |
| 2 Posten, die anschließend möglicherweise in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden | ||||
| +/- Währungsumrechnungsdifferenzen | 37 | -548 | 317 | 242 |
| +/- Überschuss / Fehlbetrag aus Cashflow-Hedges | 142 | -4.673 | 60 | -4.997 |
| +/- Latente Steuern aus Cashflow-Hedges | -234 | -197 | -207 | -91 |
| 3. = sonstiges Ergebnis, nach Steuern | -55 | -5.418 | 170 | -4.846 |
| 4. Gesamtergebnis, nach Steuern | -2.313 | -4.363 | 304 | -7.660 |
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| 2023/2024 | 022/2023 | |
|---|---|---|
| Werte in T€ | 01.04. - 30.09. | |
| --- | --- | --- |
| 1. Betriebsergebnis (EBIT) | 508 | 6.295 |
| 2 +/- Abschreibungen / Zuschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | 1.281 | 1.515 |
| 3. +/- Zunahme / Abnahme der Pensionsrückstellungen | 360 | 360 |
| Brutto Cashflow | 2.149 | 8.170 |
| 4. -/+ Abnahme / Zunahme der übrigen Rückstellungen | -11.919 | -7.523 |
| Zunahme / Abnahme der Vorräte, der Forderungen | ||
| 5. -/+aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind | 48.129 | 43.027 |
| Abnahme / Zunahme der Verbindlichkeiten aus | ||
| 6. -/+ Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind | 14.586 | -29.263 |
| 7. +/- Ein- / Auszahlungen für Ertragsteuern (Saldo) | -5.626 | -6.228 |
| 8. = Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit (Summe aus 1 bis 7) | 47.319 | 8.183 |
| 9. - Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagen sowie Finanzanlagen | -868 | -869 |
| 10. - Auszahlungen aus der Darlehensvergabe an Lenovo | -120.000 | -16.572 |
| 11. -/+ Aus-/Einzahlungen aus Zinsen und anderen Finanzierungserträgen | 2.434 | 183 |
| 12 = Cashflow aus der Investitionstätigkeit (Summe aus 9 bis 11) | -118.434 | -17.258 |
| 13. +/- Saldo aus Factoring-Finanzierung | 6.156 | |
| 14. + Einzahlungen aus Kostenerstattungen i.Z.m. der Finanzierungstätigkeit | 1.157 | |
| 15. - Auszahlungen für Zinsen | -620 | -435 |
| 16. = Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit (Summe aus 13 bis 15) | 35.346 | -1.666 |
| 17. Zahlungswirksame Änderungen des Finanzmittelfonds (Summe aus 8, 12, 16) | -35.769 | -10.741 |
| 18. +/- Wechselkursbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds | 111 | -590 |
| 19. Finanzmittelfonds am Anfang der Periode | 191.918 | 140.739 |
| 20. = Finanzmittelfonds am Ende der Periode (Summe aus 17 bis 19) | 156.260 | 129.408 |
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| Werte in T€ | 30.09.2023 | 31.03.2023 | 30.09.2022 |
|---|---|---|---|
| Langfristige Vermögenswerte | |||
| Sachanlagen | 25.261 | 25.594 | 26.209 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 1.520 | 1.592 | 2.321 |
| Beteiligungen | 28 | 28 | 28 |
| Sonstige langfristige finanzielle Vermögenswerte | 435 | 437 | 439 |
| Sonstige langfristige andere Vermögenswerte | 97 | 54 | 63 |
| Aktive latente Steuern | 354 | 355 | 6.841 |
| Langfristige Vermögenswerte, gesamt | 27.695 | 28.060 | 35.901 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | |||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 114.368 | 135.281 | 192.802 |
| Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 173.130 | 85.962 | 77.830 |
| davon: Forderung aus Verlustübernahme | 35.966 | ||
| davon: Bereitstellung aus liquiden Mitteln | 165.888 | 45.544 | 46.654 |
| Vorräte | 154.312 | 147.342 | 266.847 |
| Ertragsteuererstattungsansprüche | 258 | 252 | 192 |
| Sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte | 40.183 | 40.985 | 36.667 |
| Sonstige kurzfristige andere Vermögenswerte | 11.344 | 11.428 | 10.962 |
| Zahlungsmittel und -äquivalente | 156.260 | 191.918 | 129.408 |
| Kurzfristige Vermögenswerte, gesamt | 649.855 | 613.168 | 714.708 |
| Aktiva, gesamt | 677.550 | 641.228 | 750.609 |
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| 30.09.2023 | 31.03.2023 | 30.09.2022 | |
|---|---|---|---|
| Eigenkapital | |||
| Gezeichnetes Kapital | 48.418 | 48.418 | 48.418 |
| - davon auf Stammaktien entfallend: T€ 48.418 | |||
| Kapitalrücklage | 150.060 | 150.060 | 170.899 |
| Eigene Aktien | -46.358 | -46.358 | -46.358 |
| Gewinnrücklagen | 256.390 | 258.648 | 249.652 |
| Sonstige Bestandteile des Eigenkapitals | -1.745 | -2.265 | 2.378 |
| Eigenkapital, gesamt | 406.765 | 408.503 | 424.989 |
| Langfristige Verbindlichkeiten und Rückstellungen | |||
| Sonstige langfristige andere Verbindlichkeiten | 1.132 | 1.348 | 1.546 |
| Sonstige langfristige Rückstellungen | 5.472 | 7.943 | 9.007 |
| Passive latente Steuern | 355 | 278 | 217 |
| Pensionsrückstellungen | 11.295 | 10.935 | 14.243 |
| Langfristige Verbindlichkeiten, gesamt | 18.254 | 20.504 | 25.013 |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten und Rückstellungen | |||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 139.800 | 93.837 | 136.607 |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 395 | 362 | 32.143 |
| davon: Verbindlichkeiten aus Gewinnabführung | 28.000 | ||
| Steuerrückstellungen | 1.007 | 1.246 | 990 |
| Sonstige Rückstellungen | 72.957 | 84.876 | 64.280 |
| Sonstige kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten | 16.343 | 15.773 | 45.343 |
| Sonstige kurzfristige andere Verbindlichkeiten | 22.029 | 16.127 | 21.244 |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten, gesamt | 252.531 | 212.221 | 300.607 |
| Passiva, gesamt | 677.550 | 641.228 | 750.609 |
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| Werte in T€ | Direktgeschäft | Projekt-Projektgeschäft | Sonstiges | |||
| 01.04.2023 -30.09.2023 | 01.04.2022 -30.09.2022 | 01.04.2023 -30.09.2023 | 01.04.2022 -30.09.2022 | 01.04.2023 -30.09.2023 | 01.04.2022 -30.09.2022 | |
| Gesamtumsätze | 238.691 | 247.214 | 104.011 | 199.289 | 5.011 | 5.811 |
| EBIT | 8.845 | 11.329 | -8.501 | -5.201 | 164 | 167 |
| Abschreibungen auf Anlagevermögen | 1.029 | 1.111 | 252 | 404 | - | - |
| Sonstige zahlungswirksame Aufwendungen und Erträge | 279 | 238 | 81 | 122 | - | - |
| Brutto Cashflow | 10.153 | 12.678 | -8.168 | -4.675 | 164 | 167 |
| Investitionen | 647 | 605 | 221 | 264 | - | - |
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| Werte in T€ | Konzern | |
| 01.04.2023 -30.09.2023 | 01.04.2022 -30.09.2022 | |
| Gesamtumsätze | 347.713 | 452.314 |
| EBIT | 508 | 6.295 |
| Abschreibungen auf Anlagevermögen | 1.281 | 1.515 |
| Sonstige zahlungswirksame Aufwendungen und Erträge | 360 | 360 |
| Brutto Cashflow | 2.149 | 8.170 |
| Investitionen | 868 | 869 |
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| Gesamtergebnis | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Sonstige Bestandteile des Eigenkapitals -Posten, die anschließend möglicherweise in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden | ||||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Werte in T€ | Gezeichnetes Kapital | Kapitalrücklage | Eigene Aktien | Gewinnrücklagen | Cashflow-Hedges | Währungsumrechnungsdifferenzen |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Stand 1. April 2022 | 48.418 | 170.899 | -46.358 | 248.597 | 351 | 2.169 |
| Sonstiges Ergebnis nach Steuern | - | - | - | - | -4.870 | -548 |
| Konzernergebnis | - | - | - | 1.055 | - | - |
| Gesamtergebnis | - | - | - | 1.055 | -4.870 | -548 |
| Gewinne und Verluste aus Sicherungsgeschäften und Kosten der Absicherung, die in die Vorräte umgegliedert worden sind | - | - | - | - | 5.276 | - |
| Stand 30. September 2022 | 48.418 | 170.899 | -46.358 | 249.652 | 757 | 1.621 |
| Stand 1. April 2023 | 48.418 | 150.060 | -46.358 | 258.648 | -6 | -2.259 |
| Sonstiges Ergebnis nach Steuern | - | - | - | - | -92 | 37 |
| Konzernergebnis | - | - | - | -2.258 | - | - |
| Gesamtergebnis | - | - | - | -2.258 | -92 | 37 |
| Gewinne und Verluste aus Sicherungsgeschäften und Kosten der Absicherung, die in die Vorräte umgegliedert worden sind | - | - | - | - | 575 | - |
| Stand 30. September 2023 | 48.418 | 150.060 | -46.358 | 256.390 | 477 | -2.222 |
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| Werte in T€ | Gesamt |
| --- | --- |
| Stand 1. April 2022 | 424.076 |
| Sonstiges Ergebnis nach Steuern | -5.418 |
| Konzernergebnis | 1.055 |
| Gesamtergebnis | -4.363 |
| Gewinne und Verluste aus Sicherungsgeschäften und Kosten der Absicherung, die in die Vorräte umgegliedert worden sind | 5.276 |
| Stand 30. September 2022 | 424.989 |
| Stand 1. April 2023 | 408.503 |
| Sonstiges Ergebnis nach Steuern | -55 |
| Konzernergebnis | -2.258 |
| Gesamtergebnis | -2.313 |
| Gewinne und Verluste aus Sicherungsgeschäften und Kosten der Absicherung, die in die Vorräte umgegliedert worden sind | 575 |
| Stand 30. September 2023 | 406.765 |
Die MEDION AG als Muttergesellschaft des MEDION-Konzerns ist eine börsennotierte Aktiengesellschaft nach deutschem Recht und hat ihren Sitz in Essen, Deutschland. Die Aktien der Gesellschaft werden öffentlich gehandelt. Die Hauptaktivitäten der Gesellschaft und ihrer Tochterunternehmen ("Konzern") sowie die Grundlagen des bestehenden Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages zwischen der MEDION AG und der Lenovo Germany Holding GmbH werden unter Punkt 5.1.1 im Bericht der MEDION AG über das Geschäftsjahr 2022/2023 beschrieben.
In der Zeit vom 12. Mai 2023 bis zum 12. Juli 2023 konnten Aktionäre der MEDION AG nochmals das ursprüngliche Abfindungsangebot von Lenovo über € 13 je Aktie annehmen, da zuvor das OLG Düsseldorf letztinstanzlich die Anträge auf eine höhere Abfindung und höhere Ausgleichszahlung zurückgewiesen hatte. Nach Ablauf dieser Fristen stellt sich der Lenovo zuzurechnende Anteil am Grundkapital der MEDION AG auf 98,2 %.
Der verkürzte Konzernzwischenabschluss für das zum 30. September 2023 endende Halbjahr wurde in Übereinstimmung mit IAS 34 "Zwischenberichterstattung" aufgestellt.
Der verkürzte Konzernzwischenabschluss enthält nicht alle für einen Konzernabschluss zum Geschäftsjahresende erforderlichen Informationen und Angaben und ist daher in Verbindung mit dem Konzernabschluss zum 31. März 2023 zu lesen. Für die Aufstellung des verkürzten Konzernzwischenabschlusses wurden die für die Aufstellung des Konzernabschlusses zum 31. März 2023 angewandten Rechnungslegungsmethoden unverändert übernommen.
Alle Geschäftsbeziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen sind vertraglich vereinbart und werden zu Preisen erbracht, wie sie auch mit fremden Dritten vereinbart würden. Darüber hinaus haben sich keine Veränderungen bei den im Bericht der MEDION AG über das Geschäftsjahr 2022/2023 (1. April 2022 - 31. März 2023) unter Punkt 8.3.7 aufgeführten nahe stehenden Unternehmen ergeben. Die vertraglichen Beziehungen mit nahe stehenden Unternehmen bestehen annähernd unverändert fort, sind aber nach ihrer Ergebnisauswirkung für den Konzern unwesentlich.
Der Aufsichtsrat der MEDION AG hielt zum 30. September 2023 unverändert zum Vorjahresstichtag keine Aktien.
Der Vorstand der MEDION AG hielt zum 30. September 2023 unverändert zum Vorjahresstichtag keine Aktien.
Eine prüferische Durchsicht oder eine Prüfung entsprechend § 317 HGB dieses Halbjahresfinanzberichtes (verkürzter Abschluss und Zwischenlagebericht) zum 30. September 2023 ist nicht erfolgt (Angabe gemäß § 115 Absatz 5 WpHG).
Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.
Essen, 09. November 2023
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| Gerd Brachmann | Christian Eigen |
| Vorsitzender des Vorstandes | Stellv. Vorsitzender des Vorstandes |
MEDION AG
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