Quarterly Report • Nov 12, 2021
Quarterly Report
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Finanzbericht: 29223374

2021/2022 | 1. April 2021 - 30. September 2021
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| Werte in Mio.€ | 01.04. - 30.09.2021 | 01.04. - 30.09.2020 |
|---|---|---|
| Umsatz | 477 | 415 |
| - Inland | 292 | 256 |
| - Ausland | 185 | 159 |
| Umsätze nach Segmenten | ||
| - davon Direktgeschäft | 235 | 213 |
| - davon Projektgeschäft | 233 | 195 |
| - davon Sonstige | 9 | 7 |
| EBIT | 19 | 14 |
| Konzernergebnis | 14 | 11 |
| Bilanzsumme | 787 | 807 |
| Eigenkapitalquote | 55,6% | 52,3% |
| 1.013 | 1.007 | |
| Mitarbeiter | ||
| Personalaufwand | 31 | 29 |
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| Grundkapital | € 48.418.400 | |
| ISIN | DE0006605009 | |
| Wertpapier-Kenn-Nr.: | 660500 | |
| Notierungen | Xetra, Frankfurt am Main | |
| Streubesitz | ca. 2% | |
| Ergebnis je Aktie (in €) | 0,31 | 0,24 |
Die am 27.10.2021 aktualisierte Herbstprojektion des Bundeswirtschaftsministeriums zeigt, dass Deutschland nach der Corona-Krise wieder auf dem Wachstumspfad ist. Das umfangreiche Hilfspaket der Bundesregierung habe Wirtschaft und Arbeitsmarkt in der Krise stabilisiert. In diesem Jahr komme es angesichts der aktuellen Lieferengpässe und weltweit hoher Energiepreise nicht zum erhofften Schlussspurt. In 2022 soll die Wirtschaft deutlich an Fahrt gewinnen. Die Bundesregierung geht davon aus, dass die Inflationsrate bereits zum Jahreswechsel 2021/22 wieder ein deutlich niedrigeres Niveau erreicht, da dann Sonderfaktoren, wie der Basiseffekt der befristeten Senkung der Umsatzsteuersätze im zweiten Halbjahr 2020, wegfallen. In der Herbstprojektion erwartet die Bundesregierung Inflationsraten von 3,0 % im Jahr 2021, 2,2 % im Jahr 2022 und 1,7 % im Jahr 2023. (zitiert aus PM 27. Oktober 2021, Bundesministerium für Wirtschaft).Der Markt für Home Electronics-Produkte (HE), dargestellt im HEMIX (Home Electronics Market Index), lag im ersten Halbjahr 2021, verglichen mit dem Vorjahres-Zeitraum, mit 7,4 % im Plus. So wurde in den Monaten Januar bis Juni 2021 ein Gesamt-Umsatzvolumen von knapp € 22 Mrd. erreicht. Dabei zeigten alle Segmente des HEMIX - von Unterhaltungselektronik über Telekommunikation und IT-Produkte, bis hin zu Elektrohaushaltsgeräten - eine positive Entwicklung.
Mit einem Umsatz von knapp € 13,9 Mrd. konnte der Bereich Consumer Electronics im ersten Halbjahr 2021 ein Plus von 5,7 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum aufweisen. Dabei entwickelte sich erneut das Segment der privat genutzten IT-Produkte mit einem Umsatzzuwachs von 9,1 % auf rund € 4,1 Mrd. am besten. Die privat genutzte Telekommunikation kam auf eine Steigerung von 6,6 % und so auf rund € 5,9 Mrd., während die Unterhaltungselektronik um 0,9 % auf € 3,8 Mrd. wuchs.
Im Bereich der Unterhaltungselektronik wurde im ersten Halbjahr 2021 mit Fernsehgeräten ein Umsatz von knapp € 1,7 Mrd. (- 1,3 %) erzielt. Die verkaufte Stückzahl sank um 14,6 % auf knapp 2,7 Mio. TV-Geräte. Aufgrund des um mehr als 15 % auf 633 Euro gestiegenen Durchschnittspreises fiel der Umsatzrückgang moderat aus. Das Home Audio Segment blieb mit knapp € 400 Mio. Umsatz erneut im Minus (- 9,5 %). Mit einem Umsatz von € 655 Mio. und einem Rückgang um 1,4 % konnte die Produktsparte Audio-/Video-Zubehör ihren Wachstumskurs erstmals seit vielen Jahren nicht fortsetzen. Einen hohen Zugewinn erzielten erneut die Videogames-Konsolen mit einem Umsatzwachstum von 38 % auf € 264 Mio.
Bei den Produkten der privat genutzten Telekommunikation zeigten sich die Core Wearables, beispielsweise Smart Watches und Fitnesstracker, weiterhin als Wachstumssparte. Mit einer verkauften Stückzahl von knapp 3,2 Mio. Geräten (+ 22,7 %) und einem um 10,7 % gestiegenen Durchschnittspreis von € 182 wurde ein Umsatzwachstum von 35,8 % auf € 581 Mio. erreicht. Wegen eines auf € 552 (+ 8,5 %) erneut gestiegenen Durchschnittspreises verzeichnete die Sparte der Smartphones ein Umsatzplus von 4,7 % auf € 5,2 Mrd., die verkaufte Stückzahl sank allerdings um 3,6 % auf 9,4 Mio. Geräte.
Im Segment der privat genutzten IT-Produkte konnten die Produktsparten Desktop PCs (- 2,1 % beim Umsatz und - 9,1 % bei der Stückzahl) und Notebooks (- 3,5 % beim Umsatz und - 16,6 % bei der Stückzahl) das pandemiebedingte Wachstum nicht fortsetzen. Monitore (+ 14,2 % beim Umsatz und + 6,6 % bei der Stückzahl) und Tablet-PCs (+ 55,2 % beim Umsatz und + 47,2 % bei der Stückzahl) konnten hingegen weiterhin Steigerungen erreichen.
Auch die Elektrohaushaltsgeräte zeigten eine erneut positive Entwicklung: So verzeichneten die Elektro-Großgeräte - nach einem Minus im ersten Quartal - wieder ein Umsatzplus von 8,5 % auf über € 4,8 Mrd. Die Elektro-Kleingeräte generierten einen deutlichen Zuwachs um 13,5 % auf knapp € 3,3 Mrd. Umsatz (Quelle: HEMIX Home Electronics Markt Index Q1-2/2021).
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| Mio. € | % | Mio. € | % | Mio. € | % | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 01.04.2021 - 30.09.2021 | 01.04.2020 - 30.09.2020 | +/- | ||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatz | 476,6 | 100,0 | 415,0 | 100,0 | 61,6 | 14,8 |
| Materialeinsatz | -361,3 | -75,8 | -312,1 | -75,2 | -49,2 | -15,8 |
| Rohertrag | 115,3 | 24,2 | 102,9 | 24,8 | 12,4 | 12,1 |
| Personalaufwand | -31,3 | -6,6 | -29,2 | -7,0 | -2,1 | -7,2 |
| Sonstige Aufwendungen und Erträge | -63,8 | -13,4 | -57,6 | -14,0 | -6,2 | -10,8 |
| Abschreibungen | -1,5 | -0,3 | -1,8 | -0,4 | 0,3 | 16,7 |
| EBIT | 18,7 | 3,9 | 14,3 | 3,4 | 4,4 | 30,8 |
| Finanzergebnis | -0,1 | 0,0 | -0,1 | 0,0 | 0,0 | 0,0 |
| EBT | 18,6 | 3,9 | 14,2 | 3,4 | 4,4 | 31,0 |
| Steuern | -4,7 | -1,0 | -3,4 | -0,8 | -1,3 | -38,2 |
| Konzernergebnis | 13,9 | 2,9 | 10,8 | 2,6 | 3,1 | 28,7 |
Im Geschäftsbericht zum abgelaufenen Geschäftsjahr 2020/2021 wurde im Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr 2021/2022 erläutert, dass die positiven Geschäftsimpulse durch den Bedarf an Home-Office und -Schooling-Produkten sowie die Bereitschaft zu Online-Käufen aufgrund der Kontaktbeschränkungen im Zuge der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie nicht als nachhaltig anzusehen sind. Für das Projektgeschäft wurde daher von einem Rückgang der Umsatzerlöse von -20 % bis zu -25 %, für das Direktgeschäft von bis zu -10 % ausgegangen. Aufgrund der durch das Geschäftsvolumen erwarteten ausbleibenden Skaleneffekte auf der einen Seite und ein Wiederaufflammen des Preisdruckes auf der anderen Seite ist beim EBIT sogar ein Rückgang von bis zu -30 % geplant worden. Für das erste Geschäftshalbjahr waren die Erwartungen noch leicht besser und es wurde ein Umsatzrückgang von nur bis zu -5 %, im EBIT hingegen aufgrund der noch anhaltenden positiven Kaufimpulse sogar ein Anstieg von bis zu +15 % für möglich gehalten. Dabei sei angemerkt, dass die Unsicherheit durch den ersten Lockdown im ersten Kalenderhalbjahr 2020 zu starkem Margendruck und entsprechend niedrigen Erträgen im ersten Geschäftshalbjahr des Vorjahres geführt hatte. Die positiven Impulse durch die pandemiebedingte Nachfrageerhöhung im Winterhalbjahr 2020/2021 setzten sich im Sommerhalbjahr 2021 unerwartet fort. Das erste Geschäftshalbjahr 2021/2022 lag demnach umsatz- und ergebnisseitig über den Erwartungen. Der Konzernumsatz stieg von € 415,0 Mio. im Vorjahr auf € 476,6 Mio. (+14,8 %). Das erwirtschaftete EBIT liegt mit € 18,7 Mio. um € +4,4 Mio. (+30,8 %) über dem Vorjahr.
Deutschland bleibt mit einem Umsatzanteil von 61 % (Vorjahreszeitraum: 62 %) nach wie vor wichtigster Markt, der Umsatz stieg dabei von € 256 Mio. im Vorjahr auf € 292 Mio. (€ +36 Mio.) und begründet somit den Großteil des Anstieges des Konzernumsatzes (€ +62 Mio.). Der Umsatz im übrigen Europa stieg leicht von € 78 Mio. auf € 81 Mio.-, der Umsatzanteil verringerte sich jedoch von 19 % auf 17 %. Ein Umsatzanstieg konnte erneut in Australien realisiert werden. Hier stieg der Umsatz von € 61 Mio. auf € 77 Mio., der Umsatzanteil stieg entsprechend von 15 % auf 16 %. Auch im übrigen Ausland stiegen die Umsätze (€ +7 Mio.), blieben jedoch bei einem geringen Umsatzanteil von rd. 6 %.
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| Mio. € | % | Mio. € | % | Mio. € | % | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 01.04.2021 - 30.09.2021 | 01.04.2020 - 30.09.2020 | + / - | ||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Direktgeschäft | 235,3 | 49,4 | 212,4 | 51,2 | 22,9 | 10,8 |
| Projektgeschäft | 232,3 | 48,7 | 195,4 | 47,1 | 36,9 | 18,9 |
| Sonstige | 9,0 | 1,9 | 7,2 | 1,7 | 1,8 | 25,0 |
| Umsatz | 476,6 | 100,0 | 415,0 | 100,0 | 61,6 | 14,8 |
Mit einem Wachstum von € 212,4 Mio. um € +22,9 Mio. (+10,8 %) auf € 235,3 Mio. liegt das Direktgeschäft deutlich über den Erwartungen (Prognose: unveränderter Umsatz). Neben den weiterhin wachsenden digitalen Dienstleistungen hat sich auch der Onlinehandel nach Rückgängen in Jahren vor der Corona-Pandemie weiter stabilisiert. Auch das Projektgeschäft liegt mit einem Wachstum von € 195,4 Mio. um € 36,9 Mio. (+18,9 %) auf € 232,3 Mio. deutlich über dem Erwartungswert (Rückgang bis zu -10 %). Die positiven Impulse entfielen hauptsächlich auf das PC-Geschäft.
Resultierend aus dem Umsatzanstieg konnte auch der Rohertrag um € +12,4 Mio. auf € 115,3 Mio. (Vorjahr: € 102,9 Mio.) gesteigert werden. Da der Umsatzanstieg auf ein überproportionales Wachstum des margenschwächeren Projektgeschäftes zurückzuführen ist, stieg der Rohertrag im Verhältnis zum Umsatz nur unterproportional und die Rohertragsquote verringerte sich von 24,8 % auf 24,2 %.
Die im ersten Geschäftshalbjahr durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter (Vollzeit-Äquivalente) blieben mit 1.013 auf Vorjahresniveau (1.007). Der Personalaufwand liegt mit € 31,3 Mio. leicht über dem Vorjahr (€ 29,2 Mio.). Im Berichtszeitraum sind nur noch geringe Unterstützungsleistungen für Kurzarbeit im Rahmen der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie im niedrigen fünfstelligen Bereich vereinnahmt worden. Im zweiten Geschäftsquartal hat MEDION die Kurzarbeit beendet.
Die Abschreibungen gingen leicht von € 1,8 Mio. im Vorjahreszeitraum auf € 1,5 Mio. zurück. Die Verringerung entfällt nahezu ausschließlich auf Software.
Der Saldo aus sonstigen betrieblichen Aufwendungen und Erträgen liegt mit € 63,8 Mio. um € +6,2 Mio. (+10,8 %) über dem Vorjahr (€ 57,6 Mio.).
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| Mio. € | Mio. € | Mio. € | % | |
|---|---|---|---|---|
| 01.04.2021 - 30.09.2021 | 01.04.2020 - 30.09.2020 | + / - | ||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | ||||
| Vertriebsaufwendungen | -52,5 | -46,2 | -6,3 | -13,6 |
| davon Marketing | -14,4 | -9,6 | -4,8 | -50,0 |
| davon Kundenservice | -8,4 | -7,7 | -0,7 | -9,1 |
| davon Provisionen & Gebühren | -19,1 | -18,0 | -1,1 | -6,1 |
| davon Sonstiges | -10,6 | -10,9 | 0,3 | 2,8 |
| Verwaltungsaufwendungen | -11,1 | -10,3 | -0,8 | -7,8 |
| Betriebsaufwendungen | -1,7 | -1,7 | 0,0 | 0,0 |
| Übrige | -1,8 | -1,5 | -0,3 | -20,0 |
| -67,1 | -59,7 | -7,4 | -12,4 | |
| Sonstige betriebliche Erträge | 3,3 | 2,1 | 1,2 | 57,1 |
| Saldo | -63,8 | -57,6 | -6,2 | -10,8 |
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich sogar um +12,4 % (€ +7,4 Mio.) von € 59,7 Mio. im Vorjahreszeitraum auf € 67,1 Mio. Dieser Anstieg resultiert überwiegend aus den Vertriebsaufwendungen, die sich von € 46,2 Mio. im Vorjahr um € +6,3 Mio (+13,6 %) auf € 52,5 Mio. erhöhten. Maßgeblich begründet ist dieses wiederumes durch den Anstieg der Marketingaufwendungen von € 9,6 Mio. um € 4,8 Mio. auf € 14,4 Mio. Höheren Ausgaben auf der einen Seite stehen geringere Vereinnahmungen von Werbekostenzuschüssen auf der anderen Seite gegenüber.
Die Verwaltungsaufwendungen stiegen leicht um € 0,8 Mio. auf € 11,1 Mio. (Vorjahr: € 10,3 Mio.), hauptsächlich durch einen Anstieg von Gebühren für Zahlungstransaktionen sowie Versicherungen und Beiträge. Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Erträge von € 2,1 Mio. um € +1,2 Mio. auf € 3,3 Mio. resultiert überwiegend aus Rückvergütungen für in Vorperioden zuviel gezahlte Urheberrechtsabgaben und temporären Anpassungen von Bewertungen im Rahmen der Anwendung des IFRS 9 (Expected Loss).
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| Mio. € | % | Mio. € | % | Mio. € | % | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 01.04.2021 - 30.09.2021 | 01.04.2020 - 30.09.2020 | + / - | ||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Direktgeschäft | 17,8 | 95,2 | 13,9 | 97,2 | 3,9 | 28,1 |
| Projektgeschäft | 0,7 | 3,7 | 0,2 | 1,4 | 0,5 | > 100,0 |
| Sonstige | 0,2 | 1,1 | 0,2 | 1,4 | 0,0 | 0,0 |
| EBIT | 18,7 | 100,0 | 14,3 | 100,0 | 4,4 | 30,8 |
Sowohl im Direkt- als auch im Projektgeschäft verbesserte sich das EBIT im Vergleich zum Umsatzwachstum überproportional. Das EBIT im Direktgeschäft verbesserte sich um +28,1 % (€ +3,9 Mio.) auf € 17,8 Mio. (Vorjahr: € 13,9 Mio.). Die Verbesserung resultiert fast ausschließlich aus dem Hardwarebereich. Im Projektgeschäft entwickelte sich das EBIT mit einer Steigerung von € 0,2 Mio. auf € 0,7 Mio. zwar ebenfalls besser als erwartet, bleibt jedoch noch eher auf ausgeglichenem Niveau. Dennoch haben gestiegene Skaleneffekte zur spürbaren Stabilisierung dieses Segmentes beigetragen, welches gegenwärtig durch stark steigende Kosten aufgrund von Ressourcenknappheiten bei Komponenten und Frachtkapazitäten geprägt ist.
Das insgesamt erwirtschaftete EBIT liegt mit € 18,7 Mio. (+30,81 %) entsprechend deutlich über dem vergleichbaren Vorjahreswert von € 14,3 Mio. und somit auch deutlich über den Erwartungen (möglicher Anstieg von bis zu 15 % im ersten Geschäftshalbjahr, Rückgang bis zu -30 % im Gesamtjahr). Mit einer EBIT-Marge in Höhe von 3,9 % vom Umsatz konnte die EBIT-Qualität des vergleichbaren Vorjahreszeitraumes (3,4 %) nochmal verbessert werden.
Das Finanzergebnis liegt mit € -0,1 Mio. exakt auf Vorjahresniveau. Der Steueraufwand stieg von € 3,4 Mio. auf € 4,7 Mio. Insgesamt konnte MEDION somit im ersten Geschäftshalbjahr 2021/2022 ein Konzernergebnis von € 13,9 Mio. erwirtschaften (Vorjahr: € 10,8 Mio.).
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| Mio.€ | % | Mio.€ | % | Mio.€ | % | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 30.09.2021 | 31.03.2021 | +/- | ||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Sachanlagen | 26,7 | 3,4 | 27,1 | 3,3 | -0,4 | -1,5 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 2,9 | 0,4 | 3,2 | 0,4 | -0,3 | -9,4 |
| Sonstige langfristige finanzielle Vermögenswerte | 0,4 | 0,1 | 0,4 | 0,0 | 0,0 | 0,0 |
| Sonstige langfristige andere Vermögenswerte | 0,1 | 0,0 | 0,1 | 0,0 | 0,0 | 0,0 |
| Aktive latente Steuern | 6,6 | 0,8 | 6,8 | 0,8 | -0,2 | -2,9 |
| Langfristige Vermögenswerte | 36,7 | 4,7 | 37,6 | 4,6 | -0,9 | -2,4 |
| Vorräte | 271,8 | 34,5 | 185,1 | 22,5 | 86,7 | 46,8 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 180,7 | 23,0 | 219,4 | 26,7 | -38,7 | -17,6 |
| Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 87,0 | 11,0 | 151,3 | 18,4 | -64,3 | -42,5 |
| davon: Bereitstellung aus liquiden Mitteln | 50,0 | 6,4 | 110,0 | 13,4 | -60,0 | -54,5 |
| Sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte | 49,2 | 6,2 | 52,7 | 6,4 | -3,5 | -6,6 |
| Sonstige kurzfristige andere Vermögenswerte | 10,7 | 1,4 | 9,0 | 1,1 | 1,7 | 18,9 |
| Zahlungsmittel / -äquivalente | 151,1 | 19,2 | 166,7 | 20,3 | -15,6 | -9,4 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 750,5 | 95,3 | 784,2 | 95,4 | -33,7 | -4,3 |
| Summe Aktiva | 787,2 | 100,0 | 821,8 | 100,0 | -34,6 | -4,2 |
| Eigenkapital | 484,1 | 61,5 | 472,1 | 57,4 | 12,0 | 2,5 |
| abzgl. erworbener eigener Aktien | -46,4 | -5,9 | -46,4 | -5,6 | 0,0 | 0,0 |
| Bilanzielles Eigenkapital (IFRS) | 437,7 | 55,6 | 425,7 | 51,8 | 12,0 | 2,8 |
| Langfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten | 16,5 | 2,1 | 16,0 | 1,9 | 0,5 | 3,1 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 156,4 | 19,9 | 177,7 | 21,6 | -21,3 | -12,0 |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 49,4 | 6,3 | 31,3 | 3,8 | 18,1 | 57,8 |
| davon: Verbindlichkeiten aus Gewinnabführung | 29,3 | 3,7 | 29,3 | 3,6 | 0,0 | 0,0 |
| Steuerrückstellungen | 1,0 | 0,1 | 1,1 | 0,1 | -0,1 | -9,1 |
| Sonstige Rückstellungen | 78,3 | 9,9 | 83,0 | 10,1 | -4,7 | -5,7 |
| Sonstige kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten | 22,5 | 2,9 | 70,1 | 8,5 | -47,6 | -67,9 |
| Sonstige kurzfristige andere Verbindlichkeiten | 25,4 | 3,2 | 16,9 | 2,1 | 8,5 | 50,3 |
| Kurzfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten | 333,0 | 42,3 | 380,1 | 46,3 | -47,1 | -12,4 |
| Summe Passiva | 787,2 | 100,0 | 821,8 | 100,0 | -34,6 | -4,2 |
Die Bilanzsumme des MEDION-Konzerns ging im Vergleich zum 31. März 2021 von € 821,8 Mio. um € -34,6 Mio. auf € 787,2 Mio. zurück.
Auf der Aktivseite hat sich das Vorratsvermögen deutlich von € 185,1 Mio. um € +86,7 Mio. (+46,8 %) auf € 271,8 Mio. erhöht. Dieser Anstieg betrifft Produkte sowohl für das Projekt- als auch für das Onlinegeschäft. Neben saisonalen Effekten aufgrund des bevorstehenden umsatzstarken Weihnachtsquartales sind auch die gegenwärtigen weltweiten Rahmenbedingungen von Liefermöglichkeiten für diesen stärker als normal ausfallenden Anstieg ursächlich. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gingen hingegen saisonal bedingt um € -38,7 Mio. (-17,6 %) auf € 180,7 Mio. zurück (31.03.2021: € 219,4 Mio.).
Aufgrund des Aufbaus des Vorratsvermögens verringerte sich die insgesamt zur Verfügung stehende Liquidität. Zwar haben sich Zahlungsmittel und -äquivalente im Vergleich zum Geschäftsjahresbeginn nur leicht von € 166,7 Mio. um € -15,6 Mio. auf € 151,1 Mio. vermindert, unter Berücksichtigung der im Konzern bereitgestellten liquiden Mittel liegt die MEDION insgesamt zur Verfügung stehende Liquidität mit € 201,1 Mio. jedoch deutlich niedriger als zu Geschäftsjahresbeginn (31. März 2021: € 276,7 Mio.). Die gegenwärtigen Engpässe bei Komponenten und Frachtkapazitäten begründen höhere Vor- und Zwischenfinanzierungsvolumina.
Das Eigenkapital zum 30. September 2021 hat sich gegenüber dem Stand zum 31. März 2021 (€ 425,7 Mio.) um € +12,0 Mio. auf € 437,7 Mio. erhöht. Aufgrund der niedrigeren Bilanzsumme erhöhte sich die Eigenkapitalquote auf 55,6 % (31. März 2021: 51,8 %).
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich von € 177,7 Mio. zum 31. März 2021 auf € 156,4 Mio. (Vorjahresstichtag: € 166,0 Mio.). Das Working Capital erhöhte sich somit im Vergleich zum 31. März 2021 von € 226,8 Mio. auf € 296,1 Mio. (Vorjahresstichtag: € 218,2 Mio.).
Die sonstigen Rückstellungen liegen mit € 78,3 Mio. nur geringfügig unter dem Bilanzstichtag 31. März 2021 (€ 83,0 Mio.). Die wesentlichen Posten betreffen nach wie vor Rückstellungen für Lizenzen und Schutzrechte (€ 26,4 Mio.; 31. März 2021: € 24,9 Mio.) sowie Gewährleistungsverpflichtungen (€ 32,8 Mio.; unverändert).
Die sonstigen übrigen kurzfristigen finanziellen Verbindlichkeiten haben sich deutlich um € -47,6 Mio. auf € 22,5 Mio. reduziert (31. März 2021: € 70,1 Mio.). Hintergrund ist eine geringere Nutzung des ABS-Programmes. Der Anstieg der sonstigen kurzfristigen anderen Verbindlichkeiten von € 16,9 Mio. auf € 25,4 Mio. begründet sich im Wesentlichen durch höhere Umsatzsteuerverbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungsposten.
Nach Einschätzung des MEDION-Vorstandes haben sich Chancen und Risiken des MEDION-Konzerns im Berichtszeitraum 1. April 2021 bis 30. September 2021 gegenüber der Darstellung im Geschäftsbericht 2020/2021 (Kapitel 5.3.2) nicht verändert. Im Geschäftsbericht findet sich auch eine Erläuterung hinsichtlich der Maßnahmen, die zur Risikobewältigung eingesetzt wurden und weiterhin eingesetzt werden. Daher sind nach Einschätzung des Vorstandes zum gegenwärtigen Zeitpunkt und für die absehbare Zukunft keine Risiken erkennbar, die den Bestand des Unternehmens gefährden können.
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Halbjahresende (1. April 2021 - 30. September 2021)
Ereignisse nach dem 30. September 2021, die auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentliche Auswirkungen haben, sind nicht eingetreten.
Der Prognosebericht für das laufende Geschäftsjahr hat sich gegenüber den Angaben im Geschäftsbericht 2020/2021 (Kapitel 5.3) bezüglich Umsatz- und EBIT-Erwartungen leicht verändert.
Es ist weiterhin schwierig abzuschätzen, inwieweit die lang andauernden Maßnahmen aufgrund der Corona-Pandemie nachhaltig wirken. Zwar waren die im vorangegangenen Geschäftsjahr 2020/2021 verzeichneten positiven Kaufimpulse im abgelaufenen ersten Geschäftshalbjahr 2021/2022 erneut spürbar, jedoch muss auch weiterhin ein lediglicher Vorholeffekt zum Kauf von Elektronik-Produkten mangels gewohnter alternativer Freizeit- und Unterhaltungsmöglichkeiten in Betracht gezogen werden. Ferner ist nach wie vor bei Beendigung der gegenwärtig angespannten Situation mit einem schnellen Wechsel der Ausgaben- und Investitionsprioritäten zu rechnen. Es besteht die Gefahr, dass das vor der Corona-Pandemie vorherrschende konjunkturelle Umfeld, der Trend rückläufiger Durchschnittspreise und das Fehlen bedeutender Produktinnovationen, nicht nur wieder einen bekannten Druck auf Margen ausübt, sondern dieser deutlich verstärkt wird. Dieses ist umso wahrscheinlicher, als dass sich gegenwärtig Ressourcenknappheiten in vielen Bereichen des Welthandels, insbesondere Rohstoffe, Komponenten und Frachtkapazitäten, gegenseitig verstärken. Die hieraus entstehenden Engpässe können zu einem späteren Zeitpunkt in Überkapazitäten und -angebote umschlagen und einen starken Preisdruck begründen.
Insgesamt erwartet MEDION daher aufgrund der nach wie vor unsicheren Rahmenbedingungen für das Geschäftsjahr 2021/2022 weiterhin einen deutlichen Umsatzrückgang von -15 % bis -20 % auf Höhe der ursprünglichen Erwartungen und Planungen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2020/2021 (Umsatzziel rd. € 830 Mio; EBIT-Ziel rd. € 39 Mio.), auch wenn das erste Geschäftshalbjahr umsatzseitig deutlich über den Erwartungen lag und ein geringerer Umsatzrückgang von nur -10 % bis -15 % möglich scheint.
Dass in beiden Geschäftssegmenten Projekt- und Direktgeschäft das unerwartet hohe Geschäftsvolumen im abgelaufenen Geschäftsjahr 2020/2021 zu spürbaren Skaleneffekten im Hardwarebereich und zu Entlastungen beim Preisdruck geführt haben, ist weiterhin nicht als nachhaltig anzusehen. Hinzu kommen die zuvor beschriebenen erwarteten rückläufigen Trends bei der Kaufbereitschaft von Elektronikprodukten und die Gefahr von schwierigen Absatzbedingungen aufgrund von Ressourcenknappheiten. Auch wenn das erste Geschäftshalbjahr umsatzseitig deutlich über den Erwartungen lag, lag das operative EBIT nur leicht über den Erwartungen, was bereits auf einen wiederkehrenden, höheren Preisdruck hinweisen kann. Entsprechend wird weiterhin insgesamt ein Rückgang des EBITs im Geschäftsjahr 2021/2022 um bis zu -30 % erwartet, auch wenn ein geringerer Rückgang von nur -20 % bis -25 % gegenwärtig möglich scheint.
Dieser Konzern-Halbjahresfinanzbericht zum 30. September 2021 enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Solche vorausschauenden Aussagen beruhen auf bestimmten Annahmen und Erwartungen zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Konzern-Halbjahresfinanzberichtes zum 30. September 2021. Sie sind daher mit Risiken und Ungewissheiten verbunden und die tatsächlichen Ergebnisse können erheblich von den in den zukunftsgerichteten Aussagen beschriebenen abweichen. Eine Vielzahl dieser Risiken und Ungewissheiten wird von Faktoren bestimmt, die nicht dem Einfluss von MEDION unterliegen und heute auch nicht sicher abgeschätzt werden können. Dazu zählen zukünftige Marktbedingungen und wirtschaftliche Entwicklungen, das Verhalten anderer Marktteilnehmer, das Erreichen erwarteter Kosteneffekte sowie gesetzliche und politische Entscheidungen. MEDION sieht sich auch nicht dazu verpflichtet, Berichtigungen dieser zukunftsgerichteten Aussagen zu veröffentlichen, um Ereignisse oder Umstände widerzuspiegeln, die nach dem Veröffentlichungsdatum dieser Materialien eingetreten sind.
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| 2021/2022 | 2020/2021 | 2021/2022 | 2020/2021 | |
|---|---|---|---|---|
| Werte in T€ | 01.04. - 30.09. | 01.07. - 30.09. | ||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| 1. Umsatzerlöse | 476.589 | 415.004 | 242.497 | 209.493 |
| 2. Sonstige betriebliche Erträge | 3.254 | 2.074 | 1.519 | 1.504 |
| davon Anpassungen aufgrund von IFRS 9 | 364 | 780 | 356 | 780 |
| 3. Materialaufwand | -361.299 | -312.068 | -185.077 | -156.623 |
| 4. Personalaufwand | -31.316 | -29.247 | -15.084 | -13.884 |
| 5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | -1.482 | -1.849 | -755 | -849 |
| 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen | -67.073 | -59.641 | -32.498 | -31.523 |
| davon Anpassungen aufgrund von IFRS 9 | 0 | -92 | 0 | 0 |
| 7. Betriebsergebnis (EBIT) | 18.673 | 14.273 | 10.602 | 8.118 |
| 8. Finanzierungserträge | 212 | 289 | 123 | 155 |
| 9. Finanzierungsaufwendungen | -311 | -360 | -158 | -180 |
| 10. Ergebnis vor Steuern (EBT) | 18.574 | 14.202 | 10.567 | 8.093 |
| 11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -4.682 | -3.371 | -2.697 | -2.054 |
| 12. Konzernergebnis | 13.892 | 10.831 | 7.870 | 6.039 |
| Ergebnis je Aktie in € (un-/verwässert) | 0,31 | 0,24 | 0,18 | 0,14 |
| Durchschnittlich im Umlauf befindliche Aktien (un-/verwässert) | 44.681.430 | 44.681.430 | 44.681.430 | 44.681.430 |
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| 2021/2022 | 2020/2021 | 2021/2022 | 2020/2021 | |
|---|---|---|---|---|
| Werte in T€ | 01.04. - 30.09. | 01.07. - 30.09. | ||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| 1. Konzernergebnis | 13.892 | 10.831 | 7.870 | 6.039 |
| Posten, die anschließend möglicherweise in den Gewinn oder . Verlust umgegliedert werden | ||||
| +/- Währungsumrechnungsdifferenzen | -2.075 | 2.413 | -715 | -324 |
| +/- Überschuss / Fehlbetrag aus Cashflow-Hedges | 279 | -1.593 | 1.952 | -386 |
| +/- Latente Steuern aus Cashflow-Hedges | -91 | 520 | -637 | 126 |
| 3. = sonstiges Ergebnis, nach Steuern | -1.887 | 1.340 | 600 | -584 |
| 4. Gesamtergebnis, nach Steuern | 12.005 | 12.171 | 8.470 | 5.455 |
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| 2021/2022 | 2020/2021 | ||
|---|---|---|---|
| Werte in T€ | 01.04. - 30.09. | ||
| --- | --- | --- | --- |
| 1. | Betriebsergebnis (EBIT) | 18.673 | 14.273 |
| 2. | +/- Abschreibungen / Zuschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | 1.482 | 1.849 |
| 3. | +/- Zunahme / Abnahme der Pensionsrückstellungen | 360 | 360 |
| Brutto Cashflow | 20.515 | 16.482 | |
| 4. | -/+ Abnahme / Zunahme der übrigen Rückstellungen | -4.698 | -482 |
| 5. | -/+ Zunahme / Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer / Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind |
-41.737 | -34.375 |
| 6. | Abnahme / Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind | 4.676 | 22.275 |
| 7. | +/- Ein- / Auszahlungen für Ertragsteuern (Saldo) | -4.612 | -3.275 |
| 8. | \= Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit (Summe aus 1 bis 7) | -25.856 | 625 |
| 9. | + Einzahlungen aus Abgängen von Vermögenswerten | - | - |
| 10. | Auszahlungen für Investitionen in - immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagen sowie Finanzanlagen | -816 | -3.401 |
| 11. | + Einzahlungen aus der Darlehensvergabe an Lenovo | 170.000 | 50.000 |
| 12. | - Auszahlungen aus der Darlehensvergabe an Lenovo | -110.000 | -10.000 |
| 13. | -/+ Aus-/Einzahlungen aus Zinsen und anderen Finanzierungserträgen | -6 | 705 |
| 14. | Cashflow aus der Investitionstätigkeit (Summe aus 9 bis 13) | 59.178 | 37.304 |
| 15. | +/- Saldo aus ABS-Transaktionen | -46.597 | -1.612 |
| 16. | - Auszahlungen für Zinsen | -272 | 240 |
| 17. | Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit (Summe aus 15 bis 16) | -46.869 | -1.372 |
| 18. | Zahlungswirksame Änderungen des Finanzmittelfonds (Summe aus 8, 14, 17) | -13.547 | 36.557 |
| 19. | +/- Wechselkursbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds | -2.057 | 2.407 |
| 20. | Finanzmittelfonds am Anfang der Periode | 166.702 | 121.338 |
| 21. | Finanzmittelfonds am Ende der Periode (Summe aus 18 bis 20) | 151.098 | 160.302 |
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| Werte in T€ | 30.09.2021 | 31.03.2021 | 30.09.2020 |
|---|---|---|---|
| Langfristige Vermögenswerte | |||
| Sachanlagen | 26.736 | 27.076 | 26.927 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 2.869 | 3.215 | 4.045 |
| Beteiligungen | 28 | 28 | 28 |
| Sonstige langfristige finanzielle Vermögenswerte | 408 | 423 | 502 |
| Sonstige langfristige andere Vermögenswerte | 55 | 77 | 61 |
| Aktive latente Steuern | 6.648 | 6.771 | 14.475 |
| Langfristige Vermögenswerte, gesamt | 36.744 | 37.590 | 46.038 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | |||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 180.686 | 219.364 | 197.862 |
| Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 86.994 | 151.264 | 177.890 |
| davon: Bereitstellung aus liquiden Mitteln | 50.009 | 110.020 | 150.026 |
| Vorräte | 271.766 | 185.112 | 186.304 |
| Ertragsteuererstattungsansprüche | 305 | 99 | 137 |
| Sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte | 49.165 | 52.694 | 29.535 |
| Sonstige kurzfristige andere Vermögenswerte | 10.469 | 8.981 | 8.519 |
| Zahlungsmittel und -äquivalente | 151.098 | 166.702 | 160.302 |
| Kurzfristige Vermögenswerte, gesamt | 750.483 | 784.216 | 760.549 |
| Aktiva, gesamt | 787.227 | 821.806 | 806.587 |
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| Werte in T€ | 30.09.2021 | 31.03.2021 | 30.09.2020 |
|---|---|---|---|
| Eigenkapital | |||
| Gezeichnetes Kapital | 48.418 | 48.418 | 48.418 |
| - davon auf Stammaktien entfallend: T€ 48.418 | |||
| Kapitalrücklage | 168.644 | 168.644 | 167.316 |
| Eigene Aktien | -46.358 | -46.358 | -46.358 |
| Gewinnrücklagen | 266.161 | 252.269 | 254.999 |
| Sonstige Bestandteile des Eigenkapitals | 844 | 2.731 | -2.877 |
| Eigenkapital, gesamt | 437.709 | 425.704 | 421.498 |
| Langfristige Verbindlichkeiten und Rückstellungen | |||
| Sonstige langfristige Verbindlichkeiten | 86 | 84 | 289 |
| Passive latente Steuern | 1.367 | 1.215 | 15 |
| Pensionsrückstellungen | 15.012 | 14.651 | 11.308 |
| Langfristige Verbindlichkeiten, gesamt | 16.465 | 15.950 | 11.612 |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten und Rückstellungen | |||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 156.385 | 177.705 | 166.027 |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 49.442 | 31.296 | 24.937 |
| davon: Verbindlichkeiten aus Gewinnabführung | 29.310 | 29.310 | 18.201 |
| Steuerrückstellungen | 1.005 | 1.136 | 962 |
| Sonstige Rückstellungen | 78.279 | 82.977 | 88.410 |
| Sonstige kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten | 22.496 | 70.102 | 79.071 |
| Sonstige kurzfristige andere Verbindlichkeiten | 25.446 | 16.936 | 14.070 |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten, gesamt | 333.053 | 380.152 | 373.477 |
| Passiva, gesamt | 787.227 | 821.806 | 806.587 |
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| 01.04. - 30.09 | Direktgeschäft | Projektgeschäft | Sonstiges | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Werte in T€ | 01.04.2021 - 30.09.2021 |
01.04.2020 - 30.09.2020 |
01.04.2021 - 30.09.2021 |
01.04.2020 - 30.09.2020 |
01.04.2021 - 30.09.2021 |
01.04.2020 - 30.09.2020 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Gesamtumsätze | 235.270 | 212.399 | 232.282 | 195.386 | 9.037 | 7.219 |
| EBIT | 17.752 | 13.865 | 668 | 174 | 253 | 234 |
| Abschreibungen auf Anlagevermögen | 1.085 | 1.550 | 397 | 299 | - | - |
| Finanzergebnis | -92 | -68 | -6 | -2 | -1 | -1 |
| Steuern | -4.451 | -3.275 | -168 | -41 | -63 | -55 |
| Sonstige zahlungswirksame Aufwendungen und Erträge |
247 | 258 | 113 | 102 | - | - |
| Brutto Cashflow | 19.085 | 15.672 | 1.177 | 576 | 253 | 234 |
| Investitionen | 612 | 2.649 | 204 | 752 | - | - |
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| 01.04. - 30.09 | Konzern | |
|---|---|---|
| Werte in T€ | 01.04.2021 - 30.09.2021 |
01.04.2020 - 30.09.2020 |
| --- | --- | --- |
| Gesamtumsätze | 476.589 | 415.004 |
| EBIT | 18.673 | 14.273 |
| Abschreibungen auf Anlagevermögen | 1.482 | 1.849 |
| Finanzergebnis | -99 | -71 |
| Steuern | -4.682 | -3.371 |
| Sonstige zahlungswirksame Aufwendungen und Erträge |
360 | 360 |
| Brutto Cashflow | 20.515 | 16.482 |
| Investitionen | 816 | 3.401 |
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| Gesamtergebnis | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Sonstige Bestandteile des Eigenkapitals Posten, die anschließend möglicherweise in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden | ||||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Werte in T€ | Gezeichnetes-Kapital | Kapitalrücklage | Eigene Aktien | Andere Gewinnrücklagen/ Bilanzgewinn |
Marktbewertung von Finanzinstrumenten | Währungsumrechnungs-differenzen |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Stand 1. April 2020 | 48.418 | 167.316 | -46.358 | 244.168 | 507 | -4.724 |
| Sonstiges Ergebnis nach Steuern | - | - | - | - | -1.073 | 2.413 |
| Konzernergebnis | - | - | - | 10.831 | - | - |
| Stand 30. September 2020 | 48.418 | 167.316 | -46.358 | 254.999 | -566 | -2.311 |
| Stand 1. April 2021 | 48.418 | 168.644 | -46.358 | 252.269 | 2.195 | 536 |
| Sonstiges Ergebnis nach Steuern | - | - | - | - | 188 | -2.075 |
| Konzernergebnis | - | - | - | 13.892 | - | - |
| Gesamtergebnis | - | - | - | 13.892 | 188 | -2.075 |
| Stand 30. September 2021 | 48.418 | 168.644 | -46.358 | 266.161 | 2.383 | -1.539 |
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| Werte in T€ | Gesamt |
|---|---|
| Stand 1. April 2020 | 409.327 |
| Sonstiges Ergebnis nach Steuern | 1.340 |
| Konzernergebnis | 10.831 |
| Stand 30. September 2020 | 421.498 |
| Stand 1. April 2021 | 425.704 |
| Sonstiges Ergebnis nach Steuern | -1.887 |
| Konzernergebnis | 13.892 |
| Gesamtergebnis | 12.005 |
| Stand 30. September 2021 | 437.709 |
Die MEDION AG als Muttergesellschaft des MEDION-Konzerns ist eine börsennotierte Aktiengesellschaft nach deutschem Recht und hat ihren Sitz in Essen, Deutschland. Die Aktien der Gesellschaft werden öffentlich gehandelt. Die Hauptaktivitäten der Gesellschaft und ihrer Tochterunternehmen ("Konzern") sowie die Grundlagen des bestehenden Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages zwischen der MEDION AG und der Lenovo Germany Holding GmbH werden unter Punkt 5.1.1 ab Seite 44 im Bericht der MEDION AG über das Geschäftsjahr 2020/2021 beschrieben.
Der verkürzte Konzern-Zwischenabschluss für das zum 30. September 2021 endende Halbjahr wurde in Übereinstimmung mit IAS 34 "Zwischenberichterstattung" aufgestellt.
Der verkürzte Konzern-Zwischenabschluss enthält nicht alle für einen Konzernabschluss zum Geschäftsjahresende erforderlichen Informationen und Angaben und ist daher in Verbindung mit dem Konzernabschluss zum 31. März 2021 zu lesen. Für die Aufstellung des verkürzten Konzern-Zwischenabschlusses wurden die für die Aufstellung des Konzernabschlusses zum 31. März 2021 angewandten Rechnungslegungsmethoden unverändert übernommen.
Alle Geschäftsbeziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen sind vertraglich vereinbart und werden zu Preisen erbracht, wie sie auch mit fremden Dritten vereinbart würden. Darüber hinaus haben sich keine Veränderungen bei den im Bericht der MEDION AG über das Geschäftsjahr 2020/2021 (1. April 2020 - 31. März 2021) unter Punkt 8.3.7 auf den Seiten 150-154 aufgeführten nahe stehenden Unternehmen ergeben. Die vertraglichen Beziehungen mit nahe stehenden Unternehmen bestehen annähernd unverändert fort, sind aber nach ihrer Ergebnisauswirkung für den Konzern unwesentlich.
Der Aufsichtsrat hielt zum 30. September 2021 unverändert zum Vorjahresstichtag keine Aktien.
Der Vorstand hielt zum 30. September 2021 unverändert zum Vorjahresstichtag keine Aktien.
Eine prüferische Durchsicht oder eine Prüfung entsprechend § 317 HGB dieses Halbjahresfinanzberichtes (verkürzter Abschluss und Zwischenlagebericht) zum 30. September 2021 ist nicht erfolgt (Angabe gemäß § 115 Absatz 5 WpHG).
Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.
Essen, 11. November 2021
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| Gerd Brachmann | Christian Eigen |
| Vorsitzender des Vorstandes | Stellv. Vorsitzender des Vorstandes |
MEDION AG
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Am Zehnthof 77
45307 Essen
Tel.: +49 (0)201-83 83 6500
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