Quarterly Report • Nov 13, 2018
Quarterly Report
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2018/2019 | 1. April 2018 – 30. September 2018
| Werte in Mio.€ | 01.04. - 30.09.2018 |
01.04. - 30.09.2017 |
|---|---|---|
| Umsatz | 542 | 597 |
| - Inland | 422 | 438 |
| - Ausland | 120 | 159 |
| Umsätze nach Segmenten | ||
| - davon Direktgeschäft | 391 | 383 |
| - davon Projektgeschäft | 141 | 179 |
| - davon Konzerndienstleistungen | 10 | 35 |
| EBIT | 13 | 12 |
| Konzernergebnis | 11 | 10 |
| Bilanzsumme | 747 | 741 |
| Eigenkapitalquote | 53,3% | 51,8% |
| Mitarbeiter | 1.018 | 1.048 |
| Personalaufwand | 28 | 29 |
| Grundkapital | € 48.418.400 | ||
|---|---|---|---|
| ISIN | DE0006605009 | ||
| Wertpapier-Kenn-Nr.: | 660500 | ||
| Notierungen | Xetra,Frankfurt am Main | ||
| Streubesitz | ca. 2% | ||
| Ergebnis je Aktie (in €) | 0,24 | 0,21 | |
Die deutsche Wirtschaft befindet sich weiter im Aufschwung. Die Bundesregierung erwartet gemäß ihrer Herbstprojektion (Pressemitteilung, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie vom 15. Oktober 2018) eine Expansion der gesamtwirtschaftlichen Leistung im laufenden und im kommenden Jahr von preisbereinigt jeweils 1,8 %. Dabei wird die solide konjunkturelle Grunddynamik angesichts des schwierigeren außenwirtschaftlichen Umfelds vor allem durch die solide Binnenwirtschaft gestützt. Aus dem weltwirtschaftlichen Umfeld kommen gegenwärtig geringere Impulse. Hierauf weisen Indikatoren für den globalen Handel und die globale Industrieproduktion hin. Bei unterschiedlicher Entwicklung in den Schwellenländern kommt die etwas verlangsamte Dynamik der industriellen Erzeugung vor allem aus den entwickelten Volkswirtschaften. Die gute Entwicklung des Arbeitsmarkts und kräftige Lohnzuwächse sorgen in Deutschland dafür, dass der private Konsum eine wichtige Stütze der deutschen Konjunktur bleibt. Die Bundesregierung erwartet in ihrer Herbstprojektion eine Ausweitung der privaten Konsumausgaben um 1,6 % im laufenden und um weitere 2,0 % im kommenden Jahr. Am aktuellen Rand deuten die Umsätze im Einzelhandel auf eine etwas langsamere Gangart hin, nach einem schwachen Start ins dritte Quartal sanken sie im August 2018 erneut geringfügig um -0,1 %. Der Umsatz im Bereich der Consumer Electronics in Deutschland verblieb bei einem leichten Plus von 0,3 Prozent mit rund 12,6 Milliarden Euro im ersten Halbjahr 2018 auf Vorjahres-Niveau. Das Segment der privat genutzten Telekommunikation verzeichnete ein Umsatzwachstum von 11,2 Prozent auf rund 5,5 Milliarden Euro. Die Segmente Unterhaltungselektronik (- 8,9 %; 4,2 Mrd. Euro) und privat genutzte IT-Produkte (- 3,5 %; 2,9 Mrd. Euro) mussten deutliche Umsatzrückgänge hinnehmen (Pressemitteilung gfu vom 20. August 2018).
Die Entwicklung des Marktes beim Angebot digitaler Dienstleistungen im MEDION-Berichtssegment Direktgeschäft ist unverändert positiv. Der weiterhin steigenden Nachfrage nach Datenvolumen im Mobilfunk steht jedoch der Preisrückgang bei den Terminierungsentgelten durch die europaweite Deregulierung entgegen. Auch sind die Auswirkungen der seit dem 1. Juli 2017 gesetzlich vorgeschriebenen Ausweispflicht bei der Erstregistrierung von Prepaid Mobilfunkanschlüssen noch nicht vollständig kompensiert. Das Marktsegment Prepaid konnte daher nur durch Preissenkungen wieder an Attraktivität gewinnen. Dabei ist die Anzahl der Prepaid Simkarten auf dem deutschen Markt insgesamt im ersten Halbjahr 2018 gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen. Die Entwicklung im Mobilfunkmarkt ist auch von der ab Frühjahr 2019 erwarteten Entscheidung über die Teilnehmer des neuen Frequenzstandards 5G geprägt. Für zukunftsfähige digitale Infrastrukturen sind den Marktteilnehmern geeignete Frequenzen frühzeitig und bedarfsgerecht bereitzustellen. Daher ist entscheidend, dass ein schneller, flexibler und bedarfsgerechter 5G-Rollout in Deutschland ermöglicht wird. Bei MEDION prägten darüberhinaus im Berichtszeitraum der weitere Ausbau des Angebots im Marktsegment digitaler Services und die unverändert zunehmende Nachfrage nach Online-Handelsaktivitäten insgesamt die Entwicklung im Direktgeschäft.
ERTRAGSLAGE
| Mio. € | % | Mio. € | % | Mio. € | % | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 01.04.2018 - 30.09.2018 |
01.04.2017 - 30.09.2017 |
+/- | ||||
| Umsatz | 541,5 | 100,0 | 597,3 | 100,0 | -55,8 | -9,3 |
| Materialeinsatz | -439,5 | -81,2 | -497,5 | -83,3 | 58,0 | 11,7 |
| Rohertrag | 102,0 | 18,8 | 99,8 | 16,7 | 2,2 | 2,2 |
| Personalaufwand | -28,4 | -5,2 | -29,1 | -4,9 | 0,7 | 2,4 |
| Sonstige Aufwendungen und Erträge |
-58,8 | -10,8 | -56,2 | -9,4 | -2,6 | -4,6 |
| Abschreibungen | -2,0 | -0,4 | -2,3 | -0,4 | 0,3 | 13,0 |
| EBIT | 12,8 | 2,4 | 12,2 | 2,0 | 0,6 | 4,9 |
| Finanzergebnis | 1,0 | 0,1 | -0,1 | 0,0 | 1,1 | > 100,0 |
| EBT | 13,8 | 2,5 | 12,1 | 2,0 | 1,7 | 14,0 |
| Steuern | -3,3 | -0,6 | -2,6 | -0,4 | -0,7 | -26,9 |
| Konzernergebnis | 10,5 | 1,9 | 9,5 | 1,6 | 1,0 | 10,5 |
Im Geschäftsbericht zum abgelaufenen Geschäftsjahr 2017/2018 wurde im Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr 2018/2019 erläutert, dass zwar mit einem Umsatz auf Vorjahresniveau geplant wurde, aber auch ein leichter Umsatzrückgang von bis zu -5 % nicht auszuschließen ist. Insbesondere im Projektgeschäft wurde ein Umsatzrückgang von bis zu -15 % erwartet, der durch das erwartete Umsatzwachstum im Direktgeschäft von bis zu 5 % nicht kompensiert werden kann. Für das EBIT wurde mit einem Wert von rd. € 33 Mio. geplant, welches dem Planwert des Geschäftsjahres 2017/2018 und dem erwirtschafteten EBIT des diesem vorangegangenen Geschäftsjahres entspricht. Hintergrund des erwarteten Rückganges sind die im vorherigen Geschäftsjahr 2017/2018 einmaligen, teilweise periodenfremden Erträge.
Das erste Geschäftshalbjahr verlief demnach umsatzseitig im Rahmen der Erwartungen, ergebnisseitig leicht besser als erwartet. Der Konzernumsatz sank von € 597,3 Mio. im Vorjahr um € -55,8 Mio. (-9,3 %) auf € 541,5 Mio. Dieser Rückgang fällt zwar höher aus als für das Gesamtjahr erwartet (bis zu -5 %), entspricht jedoch dem Erwartungswert für das erste Geschäftshalbjahr. Während die Umätze im Projekt- und Direktgeschäft nahezu exakt auf Planniveu liegen, haben sich lediglich die Umsätze aus Konzerndienstleistungen für den Lenovo-Konzern etwas stärker vermindert als geplant.
Deutschland bleibt mit einem leicht gestiegenen Umsatzanteil von 78 % (Vorjahreszeitraum: 74 %) nach wie vor wichtigster Markt, sank jedoch von € 438 Mio. im Vorjahr auf € 422 Mio. Der Umsatz im übrigen Europa sank deutlich und verminderte sich von € 90 Mio. auf nur noch € 64 Mio., der Umsatzanteil ermäßigte sich entsprechend von 15 % auf 12 %. Dieser starke Umsatzrückgang ist teilweise darauf zurückzuführen, dass das digitale Neugeschäft im Segment Direktgeschäft überwiegend als Agentengeschäft ausgebaut wird. Der Umsatz außerhalb Europas sank, maßgeblich durch den Rückgang der Konzerndienstleistungen, der durch den weiteren Ausbau des Direktgeschäftes nicht kompensiert werden konnte, auf € 56 Mio. nach € 69 Mio. im Vorjahreszeitraum. Der Umsatzanteil veränderte sich dadurch leicht von 12 % auf 10%.
UMSÄTZE NACH SEGMENTEN
| Mio. € | % | Mio. € | % | Mio. € | % | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 01.04.2018 - 30.09.2018 |
01.04.2017 - 30.09.2017 |
+ / - | ||||
| Direktgeschäft | 391,2 | 72,2 | 383,4 | 64,2 | 7,8 | 2,0 |
| Projektgeschäft | 140,5 | 26,0 | 179,0 | 30,0 | -38,5 | -21,5 |
| Konzerndienstleistungen | 9,8 | 1,8 | 34,9 | 5,8 | -25,1 | -71,9 |
| Umsatz | 541,5 | 100,0 | 597,3 | 100,0 | -55,8 | -9,3 |
Der Rückgang des Konzernumsatzes in Höhe von € -55,8 Mio. ist erwartungsgemäß überwiegend durch einen erneuten Umsatzrückgang im Projektgeschäft begründet, welches sich um € -38,5 Mio. von € 179,0 Mio. im Vorjahr auf € 140,5 Mio. verringerte. Dieser Rückgang wiederum ist überwiegend auf einen Rückgang der unter überdurchschnittlichem Preisdruck stehenden Produktbereiche PC und Tablet-PCs sowie TV und Smartphones zurückzuführen.
Zwar konnte das Direktgeschäft den Umsatzrückgang im Projektgeschäft erwartungsgemäß nicht vollständig kompensieren, stieg jedoch leicht von € 383,4 Mio. um € +7,8 Mio. auf € 391,2 Mio. an. Die im Vergleich zu Vorperioden ermäßigte Wachstumsrate resultiert unter anderem daraus, dass beim Ausbau digitaler Geschäftsmodelle vorrangig das Agentengeschäft betrieben wird.
Der Rückgang der Konzerndienstleistungen um € -25,1 Mio. auf € 9,8 Mio. (Vorjahr: € 34,9 Mio.) fiel zwar mit rd. -72 % höher aus als erwartet (rd. -60 %), bleibt aufgrund des geringen Ergebnisbeitrages jedoch insgesamt unbedeutend. Dementsprechend wird dieses Segment voraussichtlich ab dem Geschäftsjahr 2019/2020 nicht mehr gesondert ausgewiesen.
Aufgrund des leichten Anstieges des Direktgeschäftes und dem damit zusammenhängenden höheren Umsatzanteil am Gesamtumsatz konnte der erwirtschaftete Rohertrag von € 99,8 Mio. im Vorjahr auf € 102,0 Mio. im abgelaufenen ersten Geschäftshalbjahr verbessert werden. Die Rohertragsquote erhöhte sich entsprechend von 16,7 % im Vorjahr auf 18,8 %.
Der Personalaufwand blieb mit € 28,4 Mio. leicht unter Vorjahresniveau (€ 29,1 Mio.) und korrespondiert zur Veränderung der im Berichtszeitraum durchschnittlichen Mitarbeiter (Vollzeit-Äquivalente) von 1.048 im Vorjahr auf 1.018.
Ebenfalls leicht unter dem Vorjahreswert blieben die Abschreibungen mit € 2,0 Mio. (Vorjahr: € 2,3 Mio.), nachdem die verstärkten Investitionen in den Ausbau des digitalen Direktgeschäftes in den Vorjahren reduziert werden konnten.
Der Saldo aus sonstigen betrieblichen Aufwendungen und Erträgen liegt mit € 58,8 Mio. zwar nur leicht über Vorjahresniveau (€ 56,2 Mio.), jedoch gab es deutliche Veränderungen innerhalb der sonstigen betrieblichen Aufwendungen:
| Mio. € | Mio. € | Mio. € | % | |
|---|---|---|---|---|
| 01.04.2018 - 30.09.2018 |
01.04.2017 - 30.09.2017 |
+ / - | ||
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | ||||
| Vertriebsaufwendungen | -44,6 | -41,3 | -3,3 | -8,0 |
| davon Marketing | -18,2 | -14,4 | -3,8 | -26,4 |
| davon Kundenservice | -9,1 | -16,6 | 7,5 | 45,2 |
| davon Sonstiges | -17,3 | -10,3 | -7,0 | -68,0 |
| Verwaltungsaufwendungen | -11,4 | -13,9 | 2,5 | 18,0 |
| Betriebsaufwendungen | -1,7 | -1,7 | 0,0 | 0,0 |
| Übrige | -3,8 | -0,7 | -3,1 | < -100,0 |
| -61,5 | -57,6 | -3,9 | -6,8 | |
| Sonstige betriebliche Erträge | 2,7 | 1,4 | 1,3 | 92,9 |
| Saldo | -58,8 | -56,2 | -2,6 | -4,6 |
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich von € 57,6 Mio. im Vorjahreszeitraum um € +3,9 Mio. (+6,8 %) auf € 61,5 Mio. Dabei gab es deutliche Veränderungen in mehreren Kostenarten. Die Marketingaufwendungen erhöhten sich von € 14,4 Mio. im Vorjahr auf € 18,2 Mio., hauptsächlich begründet durch Werbung für das Direktgeschäft und Maßnahmen zur Markenbildung. Der Rückgang der Aufwendungen für Kundenservice von € 16,6 Mio. auf € 9,1 Mio. ist, wie in den Vorjahren, hauptsächlich durch die Reduzierung der Dienstleistungen für den Lenovo-Konzern begründet. Im abgelaufenen ersten Geschäftshalbjahr haben sich aber auch die Serviceaufwendungen für MEDION-Produkte vermindert, als Folge des kontinuierlichen Rückganges von Hardwaregeschäft in den letzten beiden Geschäftsjahren. Der deutliche Anstieg der sonstigen Vertriebsaufwendungen resultiert ausschließlich aus höheren Aufwendungen für Identifikationsverfahren im Mobilfunkbereich im Zuge des Anti-Terror-Gesetzes (seit Juli 2017) sowie Vertriebsprovisionen für den Vertrieb digitaler Produkte.
Die Verwaltungsaufwendungen konnten um € 2,5 Mio. auf € 11,4 Mio. vermindert werden (Vorjahr: € 13,9 Mio.). Hier konnten Beratungsleistungen sowie Gebühren für Zahlungsdienstleistungen und Versicherungen verringert werden. Während die Betriebsaufwendungen mit € 1,7 Mio. unverändert blieben, erhöhten sich die übrigen Aufwendungen deutlich von € 0,7 Mio. im Vorjahr auf € 3,8 Mio. Hintergrund sind einmalige, periodenfremde nachlaufende Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Aufbau neuer digitaler Vertriebskanäle und -Produkte in Vorjahren sowie erstmalige Aufwendungen für Wertberichtigungen im Rahmen der neu anzuwendenden Vorschriften des IFRS 9 (Expected Loss).
Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Erträge von € 1,4 Mio. um € +1,3 Mio. auf € 2,7 Mio. resultiert überwiegend aus höheren Auflösungen von Rückstellungen und Versicherungsleistungen.
| Mio. € | % | Mio. € | % | Mio. € | % | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 01.04.2018 - 30.09.2018 |
30.09.2017 | 01.04.2017 - | + / - | |||
| Direktgeschäft | 13,2 | 103,1 | 12,7 | 104,1 | 0,5 | 3,9 |
| Projektgeschäft | -0,7 | -5,5 | -1,0 | -8,2 | 0,3 | 30,0 |
| Konzerndienstleistungen | 0,3 | 2,4 | 0,5 | 4,1 | -0,2 | -40,0 |
| EBIT | 12,8 | 100,0 | 12,2 | 100,0 | 0,6 | 4,9 |
Im Projektgeschäft entwickelte sich das EBIT plangemäß. Aufgrund des erwarteten Umsatzrückgangs konnten die erwirtschafteten Roherträge die nachlaufenden Aufwendungen nicht mehr vollständig decken. Insbesondere im Multimedia-Bereich bedürfen die klassischen Projektgeschäftsstrukturen gewisser Skalenvorteile, die sich mit Umsatzerlösen in der Größenordnung des abgelaufenen ersten Geschäftshalbjahres nicht realisieren lassen. Die Auswirkungen des marktseitigen Preisdrucks in diesem Segment haben zu einem negativen EBIT im Projektgeschäft von € -0,7 Mio. geführt. Das im Vorjahresvergleich trotz Umsatzrückgang leicht verbesserte EBIT ist begründet durch den geringeren Umsatz im unter überdurchschnittlichem Preisdruck stehenden PC-Bereich.
Die leichte Erhöhung des EBIT im Direktgeschäft um +3,9 % (€ 0,5 Mio.) auf € 13,2 Mio. (Vorjahr: € 12,7 Mio.) korrespondiert zur Umsatzveränderung.
Das mit den für den Lenovo-Konzern erbrachten Dienstleistungen erwirtschaftete EBIT verminderte sich im Wege des Umsatzrückganges von € 0,5 Mio. auf € 0,3 Mio. Der im Vergleich zum Umsatz unterproportional rückläufige Ergebnisbeitrag resultiert aus der Tatsache, dass im Vorjahr noch erfolgsneutrale Rückübertragungen von Servicematerialien getätigt wurden.
Das insgesamt erwirtschaftete EBIT in Höhe von € 12,8 Mio. liegt leicht (+4,9 %) über dem vergleichbaren Vorjahreswert € 12,2 Mio. und entspricht den Erwartungen.
Das Finanzergebnis liegt mit einem Ertrag von € 1,0 Mio. deutlich über dem Vorjahr (€ -0,1 Mio.) und den Erwartungen. Maßgeblich begründet ist dieses durch Änderungen im Wege der Erstanwendung von IFRS 9 (Hedge-Accounting). Darüber hinaus sind in der zweiten Geschäftsjahreshälfte des Vorjahres die Vereinbarungen mit Lenovo bezüglich der Abrechnung von Kosten des ABS-Programmes und Verzinsungen der im Lenovo-Konzern bereitgestellten liquiden Mittel angepasst worden.
Aufgrund des verbesserten Finanzergebnisses liegt auch das Ergebnis vor Steuern mit € 13,8 Mio. um +14 % (€ +1,7 Mio.) über dem Vorjahreswert und somit über den Erwartungen.
Der Steueraufwand erhöhte sich um € 0,7 Mio. auf € 3,3 Mio. (Vorjahr: € 2,6 Mio.), im Wesentlichen aufgrund höherer Ergebnisbeiträge im Ausland.
EBIT NACH SEGMENTEN
8 | Halbjahresfinanzbericht 2018/2019 | 1. April 2018 – 30. September 2018
Insgesamt konnte MEDION somit im ersten Geschäftshalbjahr 2018/2019 trotz rückläufigen Umsatzvolumens das Konzernergebnis von € 9,5 Mio. im Vorjahreszeitraum auf € 10,5 Mio. (+10,5 %) steigern.
| Mio.€ | % | Mio.€ | % | Mio.€ | % | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 30.09.2018 | 31.03.2018 | +/- | ||||
| Sachanlagen | 22,7 | 3,0 | 23,2 | 3,2 | -0,5 | -2,2 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 5,2 | 0,7 | 5,9 | 0,8 | -0,7 | -11,9 |
| Sonstige langfristige Vermögenswerte | 0,7 | 0,1 | 0,4 | 0,1 | 0,3 | 75,0 |
| Aktive latente Steuern | 12,8 | 1,7 | 11,8 | 1,6 | 1,0 | 8,5 |
| Langfristige Vermögenswerte | 41,4 | 5,5 | 41,3 | 5,7 | 0,1 | 0,2 |
| Vorräte | 153,0 | 20,5 | 143,7 | 19,9 | 9,3 | 6,5 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 166,9 | 22,3 | 182,0 | 25,3 | -15,1 | -8,3 |
| Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 249,7 | 33,4 | 225,8 | 31,3 | 23,9 | 10,6 |
| davon: Bereitstellung aus liquiden Mitteln | 220,0 | 29,4 | 200,0 | 27,7 | 20,0 | 10,0 |
| Sonstige kurzfristige Vermögenswerte | 36,6 | 4,9 | 37,3 | 5,2 | -0,7 | -1,9 |
| Zahlungsmittel / -äquivalente | 99,8 | 13,4 | 90,7 | 12,6 | 9,1 | 10,0 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 706,0 | 94,5 | 679,5 | 94,3 | 26,5 | 3,9 |
| Summe Aktiva | 747,4 | 100,0 | 720,8 | 100,0 | 26,6 | 3,7 |
| Eigenkapital | 445,0 | 59,5 | 435,4 | 60,4 | 9,6 | 2,2 |
| abzgl. erworbener eigener Aktien | -46,4 | -6,2 | -46,4 | -6,4 | 0,0 | 0,0 |
| Bilanzielles Eigenkapital (IFRS) | 398,6 | 53,3 | 389,0 | 54,0 | 9,6 | 2,5 |
| Langfristige Rückstellungen und Verbindlichkei ten |
11,6 | 1,6 | 10,7 | 1,5 | 0,9 | 8,4 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 136,7 | 18,3 | 88,3 | 12,3 | 48,4 | 54,8 |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unterneh men |
1,4 | 0,2 | 17,3 | 2,4 | -15,9 | -91,9 |
| davon: Verbindlichkeiten aus Gewinnabführung | 0,0 | 0,0 | 16,3 | 2,3 | -16,3 | -100,0 |
| Steuerrückstellungen | 0,8 | 0,1 | 1,7 | 0,2 | -0,9 | -52,9 |
| Sonstige Rückstellungen | 104,1 | 13,9 | 114,6 | 15,9 | -10,5 | -9,2 |
| Übrige kurzfristige Verbindlichkeiten | 94,2 | 12,6 | 99,2 | 13,8 | -5,0 | -5,0 |
| Kurzfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten | 337,2 | 45,1 | 321,1 | 44,5 | 16,1 | 5,0 |
| Summe Passiva | 747,4 | 100,0 | 720,8 | 100,0 | 26,6 | 3,7 |
Die Bilanzsumme des MEDION-Konzerns liegt mit € 747,4 Mio. leicht über dem Niveau des Konzernabschlusses zum 31. März 2018 (€ 720,8 Mio.).
Auf der Aktivseite gab es dabei leichte Verschiebungen im Rahmen saisonaler Entwicklungen. Die Vorräte stiegen aufgrund des bevorstehenden umsatzstärkeren Weihnachtsquartals von € 143,7 Mio. zum 31. März 2018 auf € 153,0 Mio. zum 30. September 2018. Dem steht ein Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen aufgrund des bezüglich des Projektgeschäftes umsatzschwächeren Sommerquartals und des Ostergeschäftes zum 31. März 2018 von € 182,0 Mio. um € -15,1 Mio. auf € 166,9 Mio. gegenüber.
VERMÖGENS-UND FINANZLAGE
Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen erhöhten sich zwar von € 225,8 Mio. um € +23,9 Mio. auf € 249,7 Mio. Dieser Anstieg resultiert jedoch im Wesentlichen aus einer um € +20,0 Mio. höheren Bereitstellung liquider Mittel von € 220,0 Mio. (31. März 2018: 200,0 Mio.).
Trotz des anstehenden Weihnachtsquartals und damit beginnender Bevorratung erhöhte sich, unter Berücksichtigung der innerhalb des Lenovo-Konzerns bereitgestellten Liquidität, die insgesamt zur Verfügung stehende Liquidität leicht von € 290,7 Mio. zum 31. März 2018 um € +29,1 Mio. auf € 319,8 Mio.
Das Eigenkapital zum 30. September 2018 hat sich gegenüber dem Stand zum 31. März 2018 (€ 389,0 Mio.) um € 9,6 Mio. auf € 398,6 Mio. erhöht. Aufgrund der höheren Bilanzsumme hat sich die Eigenkapitalquote zwar leicht auf 53,3 % ermäßigt (31. März 2018: 54,0 %), liegt jedoch weiterhin stabil bei über 50 %.
Einen deutlichen Anstieg verzeichneten die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von € 88,3 Mio. um € +48,4 Mio. auf € 136,7 Mio. Hintergrund ist u.a. das Wachstum im digitalen Direktgeschäft. Ein abrechnungsbedingter Anstieg spiegelt sich auch im deutlichen Anstieg der zur Verfügung stehenden Liquidität wider.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben sich von € 17,3 Mio. zum Geschäftsjahresende zum 31. März 2018 um € -15,9 Mio. auf € 1,4 Mio. reduziert, maßgeblich aufgrund der Gewinnabführung (€ -16,3 Mio.).
Die sonstigen Rückstellungen liegen mit € 104,1 Mio. um € -10,5 Mio. niederiger als zum 31. März 2018 (€ 114,6 Mio.). Die wesentlichen Posten betreffen Rückstellungen für Lizenzen und Schutzrechte (€ 54,8 Mio.; 31. März 2018: € 53,5 Mio.) sowie Gewährleistungsverpflichtungen (€ 35,0 Mio.; 31. März 2018: € 35,5 Mio.).
Die übrigen kurzfristigen Verbindlichkeiten liegen mit € 94,2 Mio. leicht unter dem Wert zum 31. März 2018 (€ 99,2 Mio.) und betreffen nach wie vor fast ausschließlich Verbindlichkeiten aus dem ABS-Programm.
Nach Einschätzung des MEDION-Vorstandes haben sich Chancen und Risiken des MEDION-Konzerns im Berichtszeitraum 1. April 2018 bis 30. September 2018 gegenüber der Darstellung im Geschäftsbericht 2017/2018 auf den Seiten 92-104 nicht verändert. Im Geschäftsbericht findet sich auch eine Erläuterung hinsichtlich der Maßnahmen, die zur Risikobewältigung eingesetzt wurden und weiterhin eingesetzt werden. Daher sind nach Einschätzung des Vorstandes zum gegenwärtigen Zeitpunkt und für die absehbare Zukunft keine Risiken erkennbar, die den Bestand des Unternehmens gefährden können.
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Halbjahresende (1. April 2018 – 30. September 2018)
Ereignisse nach dem 30. September 2018, die auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentliche Auswirkungen haben, sind nicht eingetreten.
Vorsorglich weist der Vorstand der MEDION AG darauf hin, dass die Deutsche Prüfstelle für Rechnungslegung (DPR) in einem laufenden Verfahren gemäß § 342b HGB die Bilanzierung der Umsatzerlöse im Berichtssegment Direktgeschäft im Geschäftsjahr 2016/2017 anlassbezogen überprüft. In einem gemeinsamen Termin von DPR und MEDION am 04. Oktober 2018 konnte keine übereinstimmende Feststellung zu den aufgeworfenen Fragen der Bilanzierung erzielt werden. Die DPR hat daraufhin am 02.11.2018 eine Fehlerfeststellung übermittelt. Zum Zeitpunkt der Freigabe dieses Berichtes durch den Vorstand lag noch keine Entscheidung vor, ob der Fehlerfeststellung zugestimmt wird. In jedem Fall hat der beanstandete Fehler keinerlei Auswirkungen auf die Höhe der Erträge und das Ergebnis des Medion Konzerns.
Gegenüber dem Prognosebericht für das laufende Geschäftsjahr und den entsprechenden Angaben im Geschäftsbericht 2017/2018 auf den Seiten 80-92 hat sich der Ausblick für das laufende Geschäftsjahr umsatzseitig leicht ermäßigt, jedoch führt dies zu keinen negativen Auswirkungen auf die Prognose für das operative Ergebnis.
Vor dem Hintergrund der schwierigen Rahmenbedingungen im Multimedia-Bereich bei Personal Computern wurde zu Geschäftsjahresbeginn mit einem rückläufigen Absatz- und Umsatzvolumen von bis zu -10 %, bei weiterhin gesättigtem Markt von bis zu -15 % gerechnet. Aufgrund der aktuellen Marktsituation kann gegenwärtig jedoch auch ein Rückgang von bis zu -20 % beim Umsatz nicht ausgeschlossen werden. Aufgrund der ebenfalls zunehmenden Sättigung in den übrigen Bereichen der Consumer Electronics und Haushalts-Elektronik wird nicht davon ausgegangen, dass das geplante Wachstum in diesen Bereichen den höheren Rückgang des Multimedia-Geschäftes kompensieren kann. Somit wird nun auch im Umsatz für das Berichtssegment Projektgeschäft ein Rückgang von bis zu -20 % nicht ausgeschlossen.
Im Berichtssegment Direktgeschäft zeigen die im Bereich Mobilfunk seit dem 1. Juli 2017 neu geltenden gesetzlichen Rahmenbedingungen (Anti-Terror-Gesetz) nach wie vor ihre Wirkung und werden den Druck auf Preise und Margen hochhalten. Für andere digitale Dienstleistungen werden nach wie vor steigende Umsätze erwartet und auch für den klassischen E-Commerce ist ein Umsatzwachstum von bis zu 15 % möglich, sodass insgesamt für das Direktgeschäft weiterhin ein Umsatzwachstum von bis zu 5 % erwartet wird, der den Umsatzrückgang im Projektgeschäft aber nicht kompensieren wird.
Aufgrund des erwarteten Umsatzrückganges im Berichtssegment Konzerndienstleistungen (mehr als -50 %) und dem nun erwarteten höheren Rückgang im Projektgeschäft wird nach der Gesamterwartung zu Geschäftsjahresbeginn von bis zu -5 % nun auch ein Umsatzrückgang von bis zu -10 % nicht mehr ausgeschlossen.
Der anhaltende Preisverfall im Projektgeschäft wird nach wie vor einen überproportionalen Ergebnisdruck begründen. Im Direktgeschäft werden zwar weiter steigende Skalenvorteile erwartet, aber auch hier kann zunehmender Preisdruck durch steigende Produkttransparenz und Anbieterzahl eine zur erwarteten Umsatzsteigerung korrespondierende Erhöhung der Rentabilität insgesamt verzögern. Für neue digitale Dienstleistungen und Vertriebskanäle wird auch weiterhin erwartet, mögliche erwirtschaftete Überschüsse direkt in den weiteren Auf- und Ausbau reinvestieren zu müssen.
Ferner ist zu beachten, dass das erfolgreich verlaufene Geschäftsjahr 2017/2018 durch einmalige, teilweise periodenfremde Erträge geprägt war. Da der nun erwartete höhere Umsatzrückgang hauptsächlich auf den unter starkem Preisdruck stehenden Multimedia-Bereich bei Personal Computern zurückgeht, wird trotz Geschäftsrückgang weiterhin mit einem EBIT auf Planniveau für das Geschäftsjahr 2017/2018, welches dem EBIT des diesem vorangegangen Geschäftsjahres 2016/2017 entspricht, von rund € 33 Mio. gerechnet.
Dieser Konzern-Halbjahresfinanzbericht zum 30. September 2018 enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Solche vorausschauenden Aussagen beruhen auf bestimmten Annahmen und Erwartungen zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Konzern-Halbjahresfinanzberichtes zum 30. September 2018. Sie sind daher mit Risiken und Ungewissheiten verbunden und die tatsächlichen Ergebnisse können erheblich von den in den zukunftsgerichteten Aussagen beschriebenen abweichen. Eine Vielzahl dieser Risiken und Ungewissheiten wird von Faktoren bestimmt, die nicht dem Einfluss von MEDION unterliegen und heute auch nicht sicher abgeschätzt werden können. Dazu zählen zukünftige Marktbedingungen und wirtschaftliche Entwicklungen, das Verhalten anderer Marktteilnehmer, das Erreichen erwarteter Kosteneffekte sowie gesetzliche und politische Entscheidungen. MEDION sieht sich auch nicht dazu verpflichtet, Berichtigungen dieser zukunftsgerichteten Aussagen zu veröffentlichen, um Ereignisse oder Umstände widerzuspiegeln, die nach dem Veröffentlichungsdatum dieser Materialien eingetreten sind.
VERKÜRZTE KONZERN-GEWINN- UND VERLUST-RECHNUNG
| 2018/2019 | 2017/2018 | 2018/2019 | 2017/2018 |
|---|---|---|---|
| 1 1 |
|||
| 541.479 | 597.343 | 276.811 | 301.761 |
| 2.680 | 1.393 | 1.405 | 765 |
| -439.499 | -497.540 | -226.294 | -250.971 |
| -28.370 | -29.128 | -13.840 | -14.402 |
| -2.022 | -2.336 | -917 | -1.246 |
| -61.499 | -57.515 | -29.819 | -28.684 |
| -297 | 0 | -297 | 0 |
| 12.769 | 12.217 | 7.346 | 7.223 |
| 1.218 | 223 | 1.004 | 109 |
| -200 | -326 | -77 | -168 |
| 13.787 | 12.114 | 8.273 | 7.164 |
| -3.257 | -2.568 | -2.029 | -1.626 |
| 10.530 | 9.546 | 6.244 | 5.538 |
| 0,24 | 0,21 | 0,14 | 0,12 |
| 0,24 | 0,21 | 0,14 | 0,12 |
| 1 1 1 1 |
1 1 01.04. - 30.09. 1 1 |
1 1 1 1 01.07. - 30.09. 1 1 1 1 44.681.430 44.681.430 44.681.430 44.681.430 44.681.430 44.681.430 44.681.430 44.681.430 |
| 2018/2019 | 2017/2018 | 2018/2019 | 2017/2018 | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 Werte in T€ 1 |
1 1 1 1 |
1 1 1 1 1 1 1 1 |
1 1 01.04. - 30.09. 1 1 |
1 1 01.07. - 30.09. 1 1 |
1 1 |
|
| 1. | Konzernergebnis | 10.530 | 9.546 | 6.242 | 5.538 | |
| 2. | Posten, die anschließend möglicherweise in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden |
|||||
| +/- | Währungsumrechnungsdifferenzen | 139 | -868 | -193 | -239 | |
| +/- | Überschuss / Fehlbetrag aus Cashflow-Hedges | 1.505 | -927 | -2.364 | 1.515 | |
| +/- | Latente Steuern aus Cashflow-Hedges | -486 | 299 | 763 | -489 | |
| 3. | = sonstiges Ergebnis, nach Steuern | 1.158 | -1.496 | -1.794 | 787 | |
| 4. | Gesamtergebnis, nach Steuern | 11.688 | 8.050 | 4.448 | 6.325 |
13 | Halbjahresfinanzbericht 2018/2019 | 1. April 2018 – 30. September 2018
2018/2019 2017/2018
| 1 1 1 1 Werte in T€ |
1 1 1 01.04. - 30.09. |
1 | |
|---|---|---|---|
| 1. | 1 1 1 1 Betriebsergebnis (EBIT) |
1 1 1 12.769 |
1 12.217 |
| 2. | Abschreibungen / Zuschreibungen auf +/- immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen |
2.022 | 2.335 |
| 3. | +/-Zunahme / Abnahme der Pensionsrückstellungen | 360 | 360 |
| Brutto Cashflow | 15.151 | 14.912 | |
| 4. | -/+ Abnahme / Zunahme der übrigen Rückstellungen | -10.437 | 1.287 |
| 5. | -/+ Gewinn / Verlust aus dem Abgang von Vermögenswerten | -45 | -30 |
| 6. | Zunahme / Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer -/+ Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind |
-737 | 8.200 |
| 7. | Abnahme / Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer -/+ Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind |
48.256 | 4.749 |
| 8. | +/- Ein- / Auszahlungen für Ertragsteuern (Saldo) | -2.011 | -5.277 |
| 9. | Cashflow aus der laufenden = Geschäftstätigkeit (Summe aus 1 bis 8) |
50.177 | 23.841 |
| 10. | + Einzahlungen aus Abgängen von Vermögenswerten | 49 | 32 |
| 11. | Auszahlungen für Investitionen in - immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagen sowie Finanzanlagen |
-911 | -2.644 |
| 12. -/+ Zu-/Abnahme aus Bereitstellung liquider Mittel | -20.002 | - | |
| 13. | + Einzahlungen aus Zinsen | 1.164 | 185 |
| 14. | Cashflow aus der Investitionstätigkeit = (Summe aus 10 bis 13) |
-19.700 | -2.427 |
| 15. +/-Saldo aus ABS-Transaktionen | -5.127 | 853 | |
| 16. | - Auszahlung für Gewinnabführung Vorjahre | -16.263 | -20.114 |
| 17. | - Auszahlungen für Zinsen | -201 | -341 |
| 18. | Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit = (Summe aus 15 bis 17) |
-21.591 | -19.602 |
| 19. | Zahlungswirksame Änderungen des Finanz mittelfonds (Summe aus 9, 14, 18) |
8.886 | 1.812 |
| 20. +/- Wechselkursbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds | 123 | -829 | |
| 21. | Finanzmittelfonds am Anfang der + Periode |
90.733 | 101.299 |
| 22. | Finanzmittelfonds am Ende der Periode = (Summe aus 19 bis 21) |
99.742 | 102.282 |
14 | Halbjahresfinanzbericht 2018/2019 | 1. April 2018 – 30. September 2018
| Werte in T€ | 30.09.2018 | 31.03.2018 | 30.09.2017 |
|---|---|---|---|
| 1 1 Langfristige Vermögenswerte |
1 1 | 1 1 | 11 |
| Sachanlagen | 22.701 | 23.162 | 23.435 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 5.174 | 5.862 | 6.305 |
| Beteiligungen | 78 | 28 | 56 |
| Sonstige langfristige Vermögenswerte | 699 | 505 | 462 |
| Aktive latente Steuern | 12.756 | 11.771 | 4.444 |
| Langfristige Vermögenswerte, gesamt | 41.408 | 41.328 | 34.702 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | |||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 166.851 | 182.006 | 154.221 |
| Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 249.741 | 225.814 | 192.345 |
| davon: Bereitstellung aus liquiden Mitteln | 220.036 | 200.034 | 130.024 |
| Vorräte | 153.037 | 143.674 | 215.347 |
| Ertragsteuererstattungsansprüche | 365 | 1.907 | 4.028 |
| Sonstige kurzfristige Vermögenswerte | 36.245 | 35.372 | 37.742 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 99.742 | 90.733 | 102.282 |
| Kurzfristige Vermögenswerte, gesamt | 705.981 | 679.506 | 705.965 |
| Aktiva, gesamt | 747.389 | 720.834 | 740.667 |
| Werte in T€ | 30.09.2018 | 31.03.2018 | 30.09.2017 |
|---|---|---|---|
| 1 Eigenkapital |
1 1 1 1 |
1 | 1 |
| Gezeichnetes Kapital | 48.418 | 48.418 | 48.418 |
| - davon auf Stammaktien entfallend: T€ 48.418 | |||
| Kapitalrücklage | 142.068 | 142.068 | 142.068 |
| Eigene Aktien | -46.358 | -46.358 | -46.358 |
| Gewinnrücklagen | 255.322 | 246.918 | 241.259 |
| Sonstige Bestandteile des Eigenkapitals | -858 | -2.016 | -1.440 |
| Eigenkapital, gesamt | 398.592 | 389.030 | 383.947 |
| Langfristige Verbindlichkeiten und Rückstellungen | |||
| Sonstige langfristige Verbindlichkeiten | 1.123 | 1.347 | 1.572 |
| Passive latente Steuern | 800 | 20 | 21 |
| Pensionsrückstellungen | 9.685 | 9.325 | 9.419 |
| Langfristige Verbindlichkeiten, gesamt | 11.608 | 10.692 | 11.012 |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten und Rückstellungen | |||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 136.662 | 88.270 | 128.772 |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 1.384 | 17.313 | 1.150 |
| davon: Verbindlichkeiten aus Gewinnabführung | - | 16.262 | - |
| Steuerrückstellungen | 755 | 1.656 | 1.712 |
| Sonstige Rückstellungen | 104.154 | 114.590 | 126.300 |
| Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten | 94.234 | 99.283 | 87.774 |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten, gesamt | 337.189 | 321.112 | 345.708 |
| Passiva, gesamt | 747.389 | 720.834 | 740.667 |
16 | Halbjahresfinanzbericht 2018/2019 | 1. April 2018 – 30. September 2018
| 01.04. - 30.09 | Direktgeschäft | Projektgeschäft | Konzerndienstleistungen | Konzern | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| * Werte in T€ |
* * 01.04.2018 - 30.09.2018 |
* * 01.04.2017 - 30.09.2017 |
* * 01.04.2018 - 30.09.2018 |
* * 01.04.2017 - 30.09.2017 |
* * 01.04.2018 - 30.09.2018 |
01.04.2017 - 30.09.2017 |
* * 01.04.2018 - 30.09.2018 |
01.04.2017 - 30.09.2017 |
| * Gesamtumsätze |
* * 391.154 |
* * 383.405 |
* * 140.507 |
* * 179.014 |
* * 9.818 |
34.924 | * * 541.479 |
597.343 |
| EBIT | 13.190 | 12.776 | -702 | -1.033 | 281 | 474 | 12.769 | 12.217 |
| Abschreibungen auf Anlagevermögen |
1.744 | 1.938 | 278 | 397 | - | - | 2.022 | 2.335 |
| Finanzergebnis | 1.000 | -100 | - | - | 18 | -3 | 1.018 | -103 |
| Steuern | -3.189 | -2.476 | - | - | -68 | -92 | -3.257 | -2.568 |
| Sonstige zahlungswirk same Aufwendungen und Erträge |
260 | 229 | 100 | 131 | - | - | 360 | 360 |
| Brutto Cashflow | 15.194 | 14.943 | -324 | -505 | 281 | 474 | 15.151 | 14.912 |
| Investitionen | 821 | 2.116 | 66 | 528 | - | - | 887 | 2.644 |
| 01.07. - 30.09 Direktgeschäft |
Projektgeschäft | Konzerndienstleistungen | Konzern | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
* Werte in T€ |
* * 01.07.2018 - 30.09.2018 |
* * 01.07.2017 - 30.09.2017 |
* * 01.07.2018 - 30.09.2018 |
* * 01.07.2017 - 30.09.2017 |
* * 01.07.2018 - 30.09.2018 |
* * 01.07.2017 - 30.09.2017 |
* * 01.07.2018 - 30.09.2018 |
01.07.2017 - 30.09.2017 |
* Gesamtumsätze |
* * 201.096 |
* * 195.390 |
* * 71.059 |
* * 93.260 |
* * 4.656 |
* * 13.111 |
* * 276.811 |
301.761 |
| EBIT | 7.403 | 7.123 | -198 | -142 | 141 | 242 | 7.346 | 7.223 |
| Abschreibungen auf Anlagevermögen |
808 | 1.048 | 109 | 198 | - | - | 917 | 1.246 |
| Finanzergebnis | 910 | -57 | - | - | 17 | -2 | 927 | -59 |
| Steuern | -1.990 | -1.571 | - | - | -39 | -55 | -2.029 | -1.626 |
| Sonstige zahlungswirk same Aufwendungen und Erträge |
131 | 115 | 49 | 65 | - | - | 180 | 180 |
| Brutto Cashflow | 8.342 | 8.286 | -40 | 121 | 141 | 242 | 8.443 | 8.649 |
VERKÜRZTE ENTWICKLUNG DES KONZERNEIGEN-KAPITALS
Sonstige Bestandteile des Eigenkapitals Posten, die anschließend möglicherweise in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden
| Stand 30. Sep tember 2017 |
44.681.430 | 48.418 | 142.068 | -46.358 | 241.259 | -438 | -1.002 | 383.947 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Konzernergebnis | - | - | - | - | 9.546 | - | - | 9.546 |
| Sonstiges Ergebnis nach Steuern |
- |
- | - | - | - | -628 | -868 | -1.496 |
| Stand 1. April 2017 |
44.681.430 | 48.418 | 142.068 | -46.358 | 231.713 | 190 | -134 | 375.897 |
| Werte in T€ | Aktien im Umlauf (Anzahl) |
Gezeichne tes Kapital |
Kapital rücklage |
Eigene Aktien |
Andere Ge winnrück lagen / Bilanzge winn |
Marktbe wertung von Finanz instrumen ten |
Währungs umrech nungs differenzen * |
Gesamt |
| Stand 1. April 2018 vor Anpas sung IFRS 9 |
44.681.430 | 48.418 | 142.068 | -46.358 | 246.918 | -158 | -1.858 | 389.030 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Anpassung aufr gund von IFRS 9 |
- | - | - | - | -2.126 | - | - | -2.126 |
| Stand 1. April 2018 nach An passung IFRS 9 |
44.681.430 | 48.418 | 142.068 | -46.358 | 244.792 | -158 | -1.858 | 386.904 |
| Sonstiges Ergebnis nach Steuern |
- |
- | - | - | - | 1.019 | 139 | 1.158 |
| Konzernergebnis | - | - | - | - | 10.530 | - | - | 10.530 |
| Stand 30. Sep tember 2018 |
44.681.430 | 48.418 | 142.068 | -46.358 | 255.322 | 861 | -1.719 | 398.592 |
Die MEDION AG als Muttergesellschaft des MEDION-Konzerns ist eine börsennotierte Aktiengesellschaft nach deutschem Recht und hat ihren Sitz in Essen, Deutschland. Die Aktien der Gesellschaft werden öffentlich gehandelt. Die Hauptaktivitäten der Gesellschaft und ihrer Tochterunternehmen ("Konzern") sowie die Grundlagen des bestehenden Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages zwischen der MEDION AG und der Lenovo Germany Holding GmbH werden unter Punkt 6.1.1 ab Seite 50 im Bericht der MEDION AG über das Geschäftsjahr 2017/2018 beschrieben.
Der verkürzte Konzern-Zwischenabschluss für das zum 30. September 2018 endende Halbjahr wurde in Übereinstimmung mit IAS 34 "Zwischenberichterstattung" aufgestellt.
Der verkürzte Konzern-Zwischenabschluss enthält nicht alle für einen Konzernabschluss zum Geschäftsjahresende erforderlichen Informationen und Angaben und ist daher in Verbindung mit dem Konzernabschluss zum 31. März 2018 zu lesen.
Für die Aufstellung des verkürzten Konzern-Zwischenabschlusses wurden die für die Aufstellung des Konzernabschlusses zum 31. März 2018 angewandten Rechnungslegungsmethoden mit Ausnahme der unten dargestellten neu anzuwendenen Standards unverändert übernommen.
Die Rechnungslegungsstandards IFRS 9 – "Finanzinstrumente" und IFRS 15 "Erlöse aus Verträgen mit Kunden" sind verpflichtend, für Geschäftsjahre die am oder nach dem 1. Januar 2018 beginnen, anzuwenden. Medion wendet diese neuen Standards seit dem 1. April 2018 an. Eine Notwendigkeit zur Anpassung der Vorjahresvergleichswerte besteht nicht.
Aus den neuen Klassifizierungs- und Bewertungsvorschriften zu finanziellen Vermögenswerten ergaben sich für Medion keine Änderungen. Die Klassifizierung von finanziellen Vermögenswerten richtet sich nach dem Geschäftsmodell zur Steuerung und den Eigenschaften der Zahlungsströme der finanziellen Vermögenswerte. Sämtliche finanzielle Vermögenswerte von Medion werden nach dem Geschäftsmodell "Halten" gesteuert und die zugrundeliegenden Zahlungsströme führen ausschließlich zu Tilgungs- sowie Zinszahlungen, so dass die Bilanzierung dieser finanziellen Vermögenswerte unverändert zu fortgeführten Anschaffungskosten erfolgt.
Die Neu-Regelungen zum Hedge Accounting, die u.a. ein Wahlrecht zur Designation von Komponenten vorsehen, werden durch Medion prospektiv auf alle neu im Geschäftsjahr 2018/2019 abgeschlossenen Sicherungsbeziehungen angewendet. Im Rahmen der Abbildung der neuen Sicherungsbeziehungen wird ausschließlich die Kassaveränderung designiert und bis zur Lieferung des Grundgeschäfts erfolgsneutral im sonstigen Ergebnis ausgewiesen. Die Terminkomponente und der Währungsbasis-Spread sind von der Sicherungsbeziehung ausgeschlossen und werden direkt ergebniswirksam im Zinsergebnis erfasst.
Aufgrund der geänderten Wertminderungsvorschriften des IFRS 9, wonach eine Wertminderung für erwartete Kreditverluste zu erfassen ist, hat sich für Medion zum 1. April 2018 ein Umstellungseffekt von € 2,1 Mio. (nach latenten Steuern) ergeben, der in den Gewinnrücklagen ausgewiesen wird.
Alle Geschäftsbeziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen sind vertraglich vereinbart und werden zu Preisen erbracht, wie sie auch mit fremden Dritten vereinbart würden. Darüber hinaus haben sich keine Veränderungen bei den im Bericht der MEDION AG über das Geschäftsjahr 2017/2018 (1. April 2017 – 31. März 2018) unter Punkt 9.3.7 auf den Seiten 171-173 aufgeführten nahe stehenden Unternehmen ergeben. Die vertraglichen Beziehungen mit nahe stehenden Unternehmen bestehen annähernd unverändert fort, sind aber nach ihrer Ergebnisauswirkung für den Konzern unwesentlich.
Der Aufsichtsrat hielt zum 30. September 2018 unverändert zum Vorjahresstichtag keine Aktien.
Der Vorstand hielt zum 30. September 2018 unverändert zum Vorjahresstichtag keine Aktien.
Eine prüferische Durchsicht dieses Halbjahresfinanzberichtes zum 30. September 2018 ist nicht erfolgt (§ 37w Absatz 1 Satz 6 WpHG).
Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.
Essen, 12. November 2018
20 | Halbjahresfinanzbericht 2018/2019 | 1. April 2018 – 30. September 2018
MEDION AG Investor Relations Am Zehnthof 77 45307 Essen
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