Interim / Quarterly Report • Nov 12, 2019
Interim / Quarterly Report
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| Werte in Mio.€ | 01.04. - 30.09.2019 | 01.04. - 30.09.2018 |
|---|---|---|
| Umsatz | 358 | 321 1 |
| - Inland | 219 | 201 |
| - Ausland | 139 | 120 |
| Umsätze nach Segmenten | ||
| - davon Direktgeschäft | 190 | 170 |
| - davon Projektgeschäft | 160 | 141 |
| - davon Sonstige | 8 | 10 |
| EBIT | 13 | 13 |
| Konzernergebnis | 10 | 11 |
| Bilanzsumme | 790 | 747 |
| Eigenkapitalquote | 51,9% | 53,3% |
| Mitarbeiter | 1.003 | 1.018 |
| Personalaufwand | 31 | 28 |
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| Grundkapital | € 48.418.400 | |
| ISIN | DE0006605009 | |
| Wertpapier-Kenn-Nr.: | 660500 | |
| Notierungen | Xetra, Frankfurt am Main | |
| Streubesitz | ca. 2% | |
| Ergebnis je Aktie (in €) | 0,23 | 0,24 |
1) Umsatzausweis angepasst
Die konjunkturelle Flaute der deutschen Wirtschaft hält an. Ihre wirtschaftliche Aktivität verharrt gegenwärtig in etwa auf dem erreichten Niveau. Die einschlägigen Konjunkturindikatoren deuten noch nicht auf eine grundlegende Veränderung der konjunkturellen Situation hin. Ein stärkerer Abschwung oder gar eine ausgeprägte Rezession sind gegenwärtig aber nicht zu erwarten. Die Weltkonjunktur bleibt gedämpft. Vor dem Hintergrund protektionistischer Maßnahmen und der ungelösten Brexit-Frage nahm der Welthandel im Juli im Vergleich zum Vorjahresmonat erneut ab. Angesichts der schwelenden Handelskonflikte und dem schwierigen geopolitischen Umfeld gehen die internationalen Organisationen von einer zwar weniger dynamischen, aber weiterhin aufwärtsgerichteten Entwicklung der Weltwirtschaft aus. Die privaten Konsumausgaben bleiben eine wichtige Stütze der binnenwirtschaftlichen Entwicklung. Im August nahmen die Umsätze im Einzelhandel ohne Kfz im Vormonatsvergleich um 0,5 % zu. Im Zweimonatsvergleich Juni/Juli lagen sie kalenderbereinigt 2,8 % über dem Vorjahreszeitraum. Das Geschäftsklima im Einzelhandel ist per saldo weiter positiv und besser als der langjährige Durchschnitt, auch wenn es im September leicht nachgab (zitiert aus "Die wirtschaftliche Lage in Deutschland im Oktober 2019, PM Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, 14.10.2019).
Mit einem Umsatz von rund 12,3 Mrd. EUR weist der Markt für Consumer Electronics Produkte im ersten Halbjahr 2019 (01.01. bis 30.06.2019) in Deutschland ein Minus von 4,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahrszeitraum auf. Die Unterhaltungselektronik (-7,1 %, rund 3,9 Mrd. EUR) und privat genutzte Telekommunikation (-4,1 %, knapp 5,4 Mrd. EUR) verzeichneten jeweils ein Umsatzminus. Lediglich die privat genutzten IT-Produkte (+0,3 %, rund 3 Mrd. EUR) konnten den Umsatzrückgang aus dem ersten Quartal 2019 stoppen.
Im Bereich der Unterhaltungselektronik wurde im ersten Halbjahr 2019 mit Fernsehgeräten ein Umsatz von knapp 1,7 Mrd. EUR (-10,1 %) erzielt. Die verkaufte Stückzahl sank um 1,5 % auf 3 Mio. TV-Geräte, der Durchschnittspreis aller verkauften TV-Geräte sank gleichzeitig um 8,7 % auf 564 EUR. Bei den Produkten der privat genutzten Telekommunikation generierten die Core Wearables mit 401 Mio. EUR erneut einen deutlichen Umsatzzuwachs um 42,8 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Dabei stiegen die verkaufte Stückzahl (über 2,3 Mio. Geräte, + 37 %) und der Durchschnittspreis (171 EUR, +4,3 %) ebenfalls an. Trotz eines auf 487 EUR (+0,7 %) gestiegenen Durchschnittspreises, musste die Sparte der Smartphones dagegen ein Umsatzminus von 6,6 Prozent (4,8 Mrd. EUR) hinnehmen, da die verkaufte Stückzahl auf rund 9,9 Mio. Geräte (-7,2 %) zurückging.
Dank zum Teil deutlicher Umsatzzuwächse bei Tablet-PCs (+7,5 %), Monitoren (+12 %) und Druckern (+3,4 %) konnte die Produktsparte der privat genutzten IT-Produkte den Umsatzrückgang stoppen. Die Stückzahlen für PCs waren mit 446.000 leicht steigend, bei den Notebooks mit - 4 % auf 1.721 Mio. Geräte jedoch deutlich rückläufig (alle vorgenannten Zahlen aus der gfu Studie, Home Electronics Markt Index Deutschland vom 28.08.2019).
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| Mio. € | % | Mio. € | % | Mio. € | % | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 01.04.2019 - 30.09.2019 | 01.04.2018 - 30.09.2018 | +/- | ||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatz | 357,7 | 100,0 | 320,5 | 100,0 | 37,2 | 11,6 |
| Materialeinsatz | -253,3 | -70,8 | -218,5 | -68,2 | -34,8 | -15,9 |
| Rohertrag | 104,4 | 29,2 | 102,0 | 31,8 | 2,4 | 2,4 |
| Personalaufwand | -30,7 | -8,6 | -28,4 | -8,9 | -2,3 | -8,1 |
| Sonstige Aufwendungen und Erträge | -58,7 | -16,4 | -58,8 | -18,3 | 0,1 | 0,2 |
| Abschreibungen | -1,6 | -0,4 | -2,0 | -0,6 | 0,4 | 20,0 |
| EBIT | 13,4 | 3,8 | 12,8 | 4,0 | 0,6 | 4,7 |
| Finanzergebnis | 0,0 | 0,0 | 1,0 | 0,3 | -1,0 | < -100,0 |
| EBT | 13,4 | 3,8 | 13,8 | 4,3 | -0,4 | -2,9 |
| Steuern | -3,2 | -0,9 | -3,3 | -1,0 | 0,1 | 3,0 |
| Konzernergebnis | 10,2 | 2,9 | 10,5 | 3,3 | -0,3 | -2,9 |
Im Geschäftsbericht zum abgelaufenen Geschäftsjahr 2018/2019 wurde im Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr 2019/2020 erläutert, dass unter Berücksichtigung der Veränderungen im Rahmen der Dienstleistungen für den Lenovo-Konzern insgesamt ein Umsatzwachstum zwischen +5 % und + 10 % erwartet wird. Dabei wurde für das Projektgeschäft ein stabiler Umsatz angenommen, für das Direktgeschäft insgesamt ein Umsatzwachstum von +15 % oder leicht darüber für möglich gehalten. Für das EBIT wurde für 2019/2020 mit einem EBIT auf Niveau des Geschäftsjahres 2018/2019 gerechnet.
Das erste Geschäftshalbjahr verlief demnach umsatzseitig und ergebnisseitig besser als erwartet. Der Konzernumsatz stieg von € 320,5 Mio. im Vorjahr um € +37,2 Mio. (+11,6 %) auf € 357,7 Mio. Während die Umätze im Direktgeschäft im Erwartungskorridor liegen, stellt sich das Projektgeschäft nach dem ersten Geschäftshalbjahr deutlich besser dar als erwartet. Dabei sei in Anlehnung an den Geschäftsbericht für das abgelaufene Geschäftsjahr 2018/2019 nochmals erwähnt, dass MEDION zum 31. März 2019 die Rechnungslegungsvorschriften des IFRS 15 dahingehend voll retrospektiv angewendet hat, dass weitere wesentliche Teile der digitalen Dienstleistungen im Bereich des Direktgeschäftes als Agentengeschäft bilanziert und hier nur die Nettoerlöse als Umsatz ausgewiesen werden.
Deutschland bleibt mit einem Umsatzanteil von 61 % (Vorjahreszeitraum: 63 %) nach wie vor wichtigster Markt, der Umsatz stieg von € 200 Mio. im Vorjahr auf € 219 Mio. (+10 %). Das trotz Umsatzanstieg im Inland der Umsatzanteil leicht zurückging, unterstützt die Strategie des Ausbaus des Direktgeschäftes im Ausland. Der Umsatz im übrigen Europa stieg deutlich von € 64 Mio. auf € 78 Mio. (+22 %), der Umsatzanteil erhöhte sich somit von 20 % auf 22 %. Der Umsatz außerhalb Europas erhöhte sich von € 56 Mio. auf € 61 Mio. (+9 %), der Umsatzanteil blieb hier mit 17 % unverändert.
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| Mio. € | % | Mio. € | % | Mio. € | % | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 01.04.2019 - 30.09.2019 | 01.04.2018 - 30.09.2018 | +/- | ||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Direktgeschäft | 190,6 | 53,3 | 170,2 | 53,1 | 20,4 | 12,0 |
| Projektgeschäft | 159,6 | 44,6 | 140,5 | 43,8 | 19,1 | 13,6 |
| Sonstige | 7,5 | 2,1 | 9,8 | 3,1 | -2,3 | -23,5 |
| Umsatz | 357,7 | 100,0 | 320,5 | 100,0 | 37,2 | 11,6 |
Der Anstieg des Konzernumsatzes in Höhe von € +37,2 Mio. verteilt sich gleichmäßig auf die Geschäftssegmente Projektgeschäft und Direktgeschäft.
Mit einem Wachstum von € 170,2 Mio. um € +20,4 Mio. (+12,0 %) auf € 190,6 Mio. liegt das Direktgeschäft im Erwartungskorridor zwischen +10 % und +15 %. Dieses Wachstum ist ausschließlich durch Wachstum und Ausbau der digitalen Dienstleistungen begründet.
Das Projektgeschäft liegt mit einem Wachstum von € 140,5 Mio. um € +19,1 Mio. (+13,6 %) auf € 159,6 Mio. sogar deutlich über dem Erwartungswert (Vorjahresniveau). Grund hierfür ist eine Stabilisierung des Multimedia-Geschäftes nach Rückgängen in den Vorjahren und das angestrebte Wachstum im Bereich der Haushalts-Elektronik. Hinzu kommen zeitliche Verschiebungen von Aufträgen für das umsatzstarke Weihnachtsquartal.
Seit dem abgelaufenen Geschäftsjahr 2018/2019 weist MEDION die Konzerndienstleistungen aus Gründen der Unwesentlichkeit nicht mehr als eigenständiges Segment aus, sondern zeigt diese unter den Sonstigen Umsätzen. Im abgelaufenen ersten Geschäftshalbjahr wie im vergleichbaren Vorjahreszeitraum betreffen die Sonstigen Umsätze inhaltlich jedoch ausschießlich Konzerndienstleistungen, welche sich im Rahmen der Erwartungen (rd. -20 %) verringerten.
Mit dem Umsatzanstieg konnte auch der Rohertrag leicht um € +2,4 Mio. auf € 104,4 Mio. (Vorjahr: € 102,0 Mio.) gesteigert werden. Da der Umsatzanstieg entgegen den Erwartungen jedoch auch auf ein Wachstum des margenschwächeren Projektgeschäftes zurückzuführen ist, stieg der Rohertrag im Verhältnis zum Umsatz nur unterproportional und die Rohertragsquote verringerte sich von 31,8 % auf 29,2 %.
Die im ersten Geschäftshalbjahr durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter (Vollzeit-Äquivalente) gingen von 1.018 im Vorjahr auf 1.003 zurück. Der Personalaufwand liegt mit € 30,7 Mio. um € +2,3 Mio. hingegen über dem Vorjahresniveau (€ 28,4 Mio.). Zurückzuführen ist dieser Anstieg auf den Ausbau des digitalen Direktgeschäftes und höhere Sonderzahlungen.
Unter dem Vorjahreswert blieben die Abschreibungen mit € 1,6 Mio. (Vorjahr: € 2,0 Mio.), nachdem die verstärkten Investitionen in den Ausbau des digitalen Direktgeschäftes in den Vorjahren reduziert werden konnten.
Der Saldo aus sonstigen betrieblichen Aufwendungen und Erträgen liegt mit € 58,7 Mio. zwar auf Vorjahresniveau (€ 58,8 Mio.), jedoch gab es deutliche Veränderungen innerhalb der sonstigen betrieblichen Aufwendungen:
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| Mio. € | Mio. € | Mio. € | % | |
|---|---|---|---|---|
| 01.04.2019 -30.09.2019 | 01.04.2018 -30.09.2018 | + / - | ||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | ||||
| Vertriebsaufwendungen | -46,9 | -44,6 | -2,3 | -5,2 |
| davon Marketing | -19,1 | -18,2 | -0,9 | -4,9 |
| davon Kundenservice | -7,9 | -9,1 | 1,2 | 13,2 |
| davon Provisionen & Gebühren | -10,0 | -8,5 | -1,5 | -17,6 |
| davon Sonstiges | -9,9 | -8,8 | -1,1 | -12,5 |
| Verwaltungsaufwendungen | -10,9 | -11,4 | 0,5 | 4,4 |
| Betriebsaufwendungen | -1,7 | -1,7 | 0,0 | 0,0 |
| Übrige | -0,5 | -3,8 | 3,3 | 86,8 |
| -60,0 | -61,5 | 1,5 | 2,4 | |
| Sonstige betriebliche Erträge | 1,3 | 2,7 | -1,4 | -51,9 |
| Saldo | -58,7 | -58,8 | 0,1 | 0,2 |
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verringerten sich leicht von € 61,5 Mio. im Vorjahreszeitraum um € -1,5 Mio. (-2,4 %) auf € 60,0 Mio. Dabei erhöhten sich die Vertriebsaufwendungen von € 44,6 Mio. im Vorjahr um € +2,3 Mio (+5,2 %) auf € 46,9 Mio. Hier stiegen die Marketingaufwendungen von € 18,2 Mio. im Vorjahr auf € 19,1 Mio., hauptsächlich begründet durch Werbung für das Direktgeschäft und Maßnahmen zur Markenbildung. Der Rückgang der Aufwendungen für Kundenservice von € 9,1 Mio. auf € 7,9 Mio. ist durch den erwarteten Rückgang der Konzerndienstleistungen sowie durch den kontinuierlichen Rückgang des serviceintensiven Hardwaregeschäftes im Multimedia-Bereich in den letzten Jahren begründet. Der Anstieg der geleisteten Provisionen und Gebühren von € 8,5 Mio. auf € 10,0 Mio. korrespondiert zum stetigen Ausbau digitaler Dienstleistungen. Der Anstieg der sonstigen Vertriebsaufwendungen erklärt sich überwiegend durch gestiegene Frachtkosten.
Die Verwaltungsaufwendungen konnten leicht um € -0,5 Mio. auf € 10,9 Mio. vermindert werden (Vorjahr: € 11,4 Mio.), nahezu ausschließlich durch den Rückgang von Aufwendungen für IT. Während die Betriebsaufwendungen mit € 1,7 Mio. unverändert blieben, verringerten sich die übrigen Aufwendungen deutlich von € 3,8 Mio. im Vorjahr auf € 0,5 Mio. Hintergrund sind einmalige, periodenfremde nachlaufende Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Aufbau neuer digitaler Vertriebskanäle und -Produkte im Vorjahreszeitraum.
Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Erträge von € 2,7 Mio. um € -1,4 Mio. auf € 1,3 Mio. resultiert überwiegend aus niedrigeren Auflösungen von Rückstellungen und Versicherungsleistungen sowie periodenfremden Erträgen.
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| Mio. € | % | Mio. € | % | Mio. € | % | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 01.04.2019 - 30.09.2019 | 01.04.2018 - 30.09.2018 | +/- | ||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Direktgeschäft | 13,8 | 103,0 | 13,2 | 103,1 | 0,6 | 4,5 |
| Projektgeschäft | -0,6 | -4,5 | -0,7 | -5,5 | 0,1 | 14,3 |
| Sonstige | 0,2 | 1,5 | 0,3 | 2,4 | -0,1 | -33,3 |
| EBIT | 13,4 | 100,0 | 12,8 | 100,0 | 0,6 | 4,7 |
Im Vergleich zum Umsatzwachstum fällt das Wachstum des EBIT im Direktgeschäft um +4,5 % (€ +0,6 Mio.) auf € 13,8 Mio. (Vorjahr: € 13,2 Mio.) nur unterproportional aus. Begründet ist dieses durch die direkte Reinvestitionen zur Stabilsierung der digitalen Vertriebswege sowie weiterhin sehr hoher Preisdruck im Online-Handel.
Im Projektgeschäft entwickelte sich das EBIT besser als erwartet. Zwar ist es immer noch leicht negativ, weil die aufgrund der insgesamt niedrigen Umsatzbasis erwirtschafteten Roherträge die nachlaufenden Aufwendungen mangels Skaleneffekten nicht mehr vollständig decken. Aufgrund des Wachstums und der Rohertrags-Stabilsierung im Multimedia-Bereich konnte das Vorjahres-EBIT jedoch geringfügig um € +0,1 Mio. auf € -0,6 Mio. (Vorjahr: € -0,7 Mio.) verbessert werden.
Das insgesamt erwirtschaftete EBIT in Höhe von € 13,4 Mio. liegt leicht (+4,7 %) über dem vergleichbaren Vorjahreswert € 12,8 Mio. und somit leicht über den Erwartungen.
Der hohe Rückgang des Finanzergebnisses von € 1,0 Mio. im Vorjahr auf ein ausgeglichenes Finanzergebnis erklärt sich dadurch, dass der Vorjahresertrag nahezu vollständig auf die erstmalige Anwendung des IFRS 9 (Fair Value) zurückzuführen war. Die im abgelaufenen Geschäftshalbjahr erwirtschafteten Zinserträge (Geldanlagen) wurden hingegen größtenteils durch Fair Value-Bewertungen nach IFRS 9 aufgezehrt.
Das Ergebnis vor Steuern liegt demnach mit € 13,4 Mio. leicht unter dem Vorjahreswert (€ 13,8 Mio.) und somit noch im Rahmen der Erwartungen.
Der Steueraufwand blieb mit € -3,2 Mio. nahezu unverändert. Insgesamt konnte MEDION somit im ersten Geschäftshalbjahr 2019/2020 ein Konzernergebnis von € 10,2 Mio. erwirtschaften, welches leicht unter dem Vorjahreszeitraum (€ 10,5 Mio.) liegt.
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| Mio.€ | % | Mio.€ | % | Mio.€ | % | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 30.09.2019 | 31.03.2019 | +/- | ||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Sachanlagen | 21,9 | 2,8 | 22,2 | 2,9 | -0,3 | -1,4 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 4,2 | 0,5 | 4,5 | 0,6 | -0,3 | -6,7 |
| Sonstige langfristige Vermögenswerte | 0,7 | 0,1 | 0,7 | 0,1 | 0,0 | 0,0 |
| Aktive latente Steuern | 15,3 | 1,9 | 15,4 | 2,1 | -0,1 | -0,6 |
| Langfristige Vermögenswerte | 42,1 | 5,3 | 42,8 | 5,7 | -0,7 | -1,6 |
| Vorräte | 161,9 | 20,5 | 131,1 | 17,6 | 30,8 | 23,5 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 178,4 | 22,6 | 175,6 | 23,6 | 2,8 | 1,6 |
| Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 232,6 | 29,4 | 232,9 | 31,3 | -0,3 | -0,1 |
| davon: Bereitstellung aus liquiden Mitteln | 220,0 | 27,8 | 220,0 | 29,5 | 0,0 | 0,0 |
| Sonstige kurzfristige Vermögenswerte | 49,4 | 6,3 | 47,2 | 6,4 | 2,2 | 4,7 |
| Zahlungsmittel / -äquivalente | 126,0 | 15,9 | 115,0 | 15,4 | 11,0 | 9,6 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 748,3 | 94,7 | 701,8 | 94,3 | 46,5 | 6,6 |
| Summe Aktiva | 790,4 | 100,0 | 744,6 | 100,0 | 45,8 | 6,2 |
| Eigenkapital | 456,4 | 57,7 | 446,5 | 59,9 | 9,9 | 2,2 |
| abzgl. erworbener eigener Aktien | -46,4 | -5,8 | -46,4 | -6,2 | 0,0 | 0,0 |
| Bilanzielles Eigenkapital (IFRS) | 410,0 | 51,9 | 400,1 | 53,7 | 9,9 | 2,5 |
| Langfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten | 12,5 | 1,6 | 12,4 | 1,7 | 0,1 | 0,8 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 154,1 | 19,5 | 120,5 | 16,2 | 33,6 | 27,9 |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 20,8 | 2,6 | 21,2 | 2,8 | -0,4 | -1,9 |
| davon: Verbindlichkeiten aus Gewinnabführung | 17,0 | 2,2 | 17,0 | 2,3 | 0,0 | 0,0 |
| Steuerrückstellungen | 0,8 | 0,1 | 0,6 | 0,1 | 0,2 | 33,3 |
| Sonstige Rückstellungen | 96,6 | 12,2 | 101,3 | 13,6 | -4,7 | -4,6 |
| Übrige kurzfristige Verbindlichkeiten | 95,6 | 12,1 | 88,5 | 11,9 | 7,1 | 8,0 |
| Kurzfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten | 367,9 | 46,5 | 332,1 | 44,6 | 35,8 | 10,8 |
| Summe Passiva | 790,4 | 100,0 | 744,6 | 100,0 | 45,8 | 6,2 |
Die Bilanzsumme des MEDION-Konzerns liegt mit € 790,4 Mio. deutlich um € +45,8 Mio. (+6 %) über dem Niveau des Konzernabschlusses zum 31. März 2019 (€ 744,6 Mio.).
Auf der Aktivseite hat sich dabei aufgrund des bevorstehenden umsatzstärkeren Weihnachtsquartals das Vorratsvermögen von € 131,1 Mio. zum 31. März 2019 um € +30,8 Mio. (+24 %) auf € 161,9 Mio. erhöht. Dieser Anstieg betrifft überwiegend Multimedia-Produkte, sowohl für das Projekt- als auch für das Onlinegeschäft. Der moderate Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen korrespondiert zum gestiegenen Geschäftsvolumen.
Weiter positiv entwickelt sich die zur Verfügung stehende Liquidität. Im Vergleich zum 31. März 2019 haben sich die Zahlungsmittel und -aquivalente von € 115,0 Mio. um € +11,0 Mio. auf € 126,0 Mio. erhöht. Unter Berücksichtigung der im Konzern bereitgestellten liquiden Mittel ist die MEDION insgesamt zur Verfügung stehende Liquidität von € 335,0 Mio. (zum 31. März 2019) auf € 346,0 Mio. gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahresstichtag bedeutet das einen Anstieg von +3,3 %.
Das Eigenkapital zum 30. September 2019 hat sich gegenüber dem Stand zum 31. März 2019 (€ 400,1 Mio.) um € +9,9 Mio. auf € 410,0 Mio. erhöht. Aufgrund der höheren Bilanzsumme hat sich die Eigenkapitalquote zwar leicht auf 51,9 % ermäßigt (31. März 2019: 53,7 %), liegt jedoch weiterhin stabil bei über 50 %.
Entsprechend dem Anstieg des Vorratsvermögens und des Geschäftsvolumens haben sich auch die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von € 120,5 Mio. zum 31. März 2019 (Vorjahresstichtag: € 136,7 Mio.) auf € 154,1 Mio. erhöht. Das Working Capital bleibt somit im Vergleich zum 31. März 2019 mit € 186,2 Mio. unverändert.
Die sonstigen Rückstellungen sind mit € 96,6 Mio. um € -4,7 Mio. niederiger als zum 31. März 2019 (€ 101,3 Mio.). Die wesentlichen Posten betreffen Rückstellungen für Lizenzen und Schutzrechte (€ 52,1 Mio.; 31. März 2019: € 52,6 Mio.) sowie Gewährleistungsverpflichtungen (€ 30,0 Mio.; 31. März 2019: € 31,8 Mio.).
Die übrigen kurzfristigen Verbindlichkeiten liegen mit € 95,6 Mio. um € +7,1 Mio. über dem Wert zum 31. März 2019 (€ 88,5 Mio.) und betreffen nach wie vor fast ausschließlich Verbindlichkeiten aus dem ABS-Programm.
Nach Einschätzung des MEDION-Vorstandes haben sich Chancen und Risiken des MEDION-Konzerns im Berichtszeitraum 1. April 2019 bis 30. September 2019 gegenüber der Darstellung im Geschäftsbericht 2018/2019 auf den Seiten 92-105 nicht verändert. Im Geschäftsbericht findet sich auch eine Erläuterung hinsichtlich der Maßnahmen, die zur Risikobewältigung eingesetzt wurden und weiterhin eingesetzt werden. Daher sind nach Einschätzung des Vorstandes zum gegenwärtigen Zeitpunkt und für die absehbare Zukunft keine Risiken erkennbar, die den Bestand des Unternehmens gefährden können.
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Halbjahresende (1. April 2019 - 30. September 2019).
Ereignisse nach dem 30. September 2019, die auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentliche Auswirkungen haben, sind nicht eingetreten.
Der Prognosebericht für das laufende Geschäftsjahr bleibt gegenüber den Angaben im Geschäftsbericht 2018/2019 auf den Seiten 84-92 zum gegenwärtigen Zeitpunkt unverändert.
Im Multimedia-Bereich bei Personal Computern rechnet MEDION damit, dass sich eine Stabilisierung des Absatzvolumens zeigt und sogar ein Umsatzwachstum von +5 % bis zu +10 % möglich ist. Aufgrund der zunehmenden Sättigung in den übrigen Bereichen der Consumer Electronics und der erst begonnenen Neuausrichtung der Produktkategorien im Bereich Haushaltselektronik wird insgesamt ein gleichbleibender Umsatz des Projektgeschäftes erwartet.
Im Berichtssegment des Direktgeschäftes wird sich im Bereich Mobilfunk bei erschwerten regulatorischen Rahmenbedingungen der Druck auf Preise und Margen bei der Kundengewinnung und -bindung weiter erhöhen. Für die anderen digitalen Dienstleistungen werden steigende Umsätze und Ergebnisbeiträge erwartet, sodass für die digitalen Dienste insgesamt ein Umsatzanstieg von bis zu 15 % oder sogar leicht darüber für möglich gehalten wird, was insgesamt für das Direktgeschäft ein Umsatzwachstum von 15 % bis zu 20 % bedeuten kann.
Auch wenn das erste Halbjahr bezogen auf das Umsatzwachstum mit mehr als +10 % besser verlaufen ist als für das Gesamtjahr erwartet, liegt der in den ersten sechs Monaten erwirtschaftete Umsatz gemessen an der unterjährigen Planung knapp unter den Zielwerten. Daher wird für den Gesamtumsatz des Geschäftsjahres nach wie vor von einem Wachstum von +5 bis +10 % ausgegangen.
Der zunehmende Preisverfall auf der Verkaufsseite im Projektgeschäft wird nach wie vor einen überproportionalen Ergebnisdruck begründen. Insofern kann im Projektgeschäft aufgrund der zuvor erläuterten Umsatzrisiken ein weiterer Rückgang des EBIT nicht ausgeschlossen werden, auch wenn das erste Geschäftshalbjahr ein stabilisiertes, fast ausgeglichenes EBIT im Projektgschäft ausweist. Im Direktgeschäft werden zwar nach wie vor steigende Skalenvorteile erwartet, aber auch hier kann ein steigender Preisdruck, insbesondere im Telekommunikationsgeschäft sowie durch steigende Produkttransparenz und Anbieterzahlen, eine zur geplanten Geschäftsentwicklung korrespondierende Erhöhung der Rentabilität insgesamt verzögern, was sich im ersten Geschäftshalbjahr bei einer im Vergleich zum Umsatzwachstum unterproportionalen EBIT-Entwicklung bereits zeigt.
Auch wenn das erste Geschäftshalbjahr ergebnisseitig leicht über den Erwartungen lag, wird insgesamt daher weiterhin ein EBIT auf Niveau des abgelaufenen Geschäftsjahres 2018/2019 erwartet, ein dem ersten Halbjahr entsprechend darüber liegendes EBIT jedoch nun aber auch für möglich gehalten.
Dieser Konzern-Halbjahresfinanzbericht zum 30. September 2019 enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Solche vorausschauenden Aussagen beruhen auf bestimmten Annahmen und Erwartungen zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Konzern-Halbjahresfinanzberichtes zum 30. September 2019. Sie sind daher mit Risiken und Ungewissheiten verbunden und die tatsächlichen Ergebnisse können erheblich von den in den zukunftsgerichteten Aussagen beschriebenen abweichen. Eine Vielzahl dieser Risiken und Ungewissheiten wird von Faktoren bestimmt, die nicht dem Einfluss von MEDION unterliegen und heute auch nicht sicher abgeschätzt werden können. Dazu zählen zukünftige Marktbedingungen und wirtschaftliche Entwicklungen, das Verhalten anderer Marktteilnehmer, das Erreichen erwarteter Kosteneffekte sowie gesetzliche und politische Entscheidungen. MEDION sieht sich auch nicht dazu verpflichtet, Berichtigungen dieser zukunftsgerichteten Aussagen zu veröffentlichen, um Ereignisse oder Umstände widerzuspiegeln, die nach dem Veröffentlichungsdatum dieser Materialien eingetreten sind.
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| 2019/2020 | 2018/2019 | 2019/2020 | 2018/2019 | ||
|---|---|---|---|---|---|
| Werte in T€ | 01.04. - 30.09. | 01.07. - 30.09. | |||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| 1. | Umsatzerlöse | 357.677 | 320.452 | 192.747 | 165.307 |
| 2. | Sonstige betriebliche Erträge | 1.306 | 2.680 | 769 | 1.405 |
| davon Anpassungen aufgrund von IFRS 9 | 46 | 0 | 46 | 0 | |
| 3. | Materialaufwand | -253.317 | -218.472 | -142.677 | -114.790 |
| 4. | Personalaufwand | -30.745 | -28.370 | -15.236 | -13.840 |
| 5. | Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | -1.570 | -2.022 | -810 | -917 |
| 6. | Sonstige betriebliche Aufwendungen | -59.966 | -61.499 | -27.027 | -29.819 |
| davon Anpassungen aufgrund von IFRS 9 | -66 | -297 | 0 | -297 | |
| 7. | Betriebsergebnis (EBIT) | 13.385 | 12.769 | 7.766 | 7.346 |
| 8. | Finanzierungserträge | 438 | 1.218 | 208 | 1.004 |
| 9. | Finanzierungsaufwendungen | -408 | -200 | -320 | -77 |
| 10. | Ergebnis vor Steuern (EBT) | 13.415 | 13.787 | 7.654 | 8.273 |
| 11. | Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -3.234 | -3.257 | -1.945 | -2.029 |
| 12. | Konzernergebnis | 10.181 | 10.530 | 5.709 | 6.244 |
| Ergebnis je Aktie in € (unverwässert) | 0,23 | 0,24 | 0,13 | 0,14 | |
| Durchschnittlich im Umlauf befindliche Aktien (unverwässert) | 44.681.430 | 44.681.430 | 44.681.430 | 44.681.430 | |
| Ergebnis je Aktie in € (verwässert) | 0,23 | 0,24 | 0,13 | 0,14 | |
| Durchschnittlich im Umlauf befindliche Aktien (verwässert) | 44.681.430 | 44.681.430 | 44.681.430 | 44.681.430 |
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| 2019/2020 | 2018/2019 | 2019/2020 | 2018/2019 | |
|---|---|---|---|---|
| Werte in T€ | 01.04. - 30.09. | 01.07. - 30.09. | ||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| 1. Konzernergebnis | 10.181 | 10.530 | 5.709 | 6.242 |
| 2. Posten, die anschließend möglicherweise in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden | ||||
| +/- Währungsumrechnungsdifferenzen | -377 | 139 | 244 | -193 |
| +/- Überschuss / Fehlbetrag aus Cashflow-Hedges | 177 | 1.505 | 1.579 | -2.364 |
| +/- Latente Steuern aus Cashflow-Hedges | -57 | -486 | -510 | 763 |
| 3. = sonstiges Ergebnis, nach Steuern | -257 | 1.158 | 1.313 | -1.794 |
| 4. Gesamtergebnis, nach Steuern | 9.924 | 11.688 | 7.022 | 4.448 |
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| 2019/2020 | 2018/2019 | |
|---|---|---|
| Werte in T€ | 01.04. - 30.09. | |
| --- | --- | --- |
| 1. Betriebsergebnis (EBIT) | 13.385 | 12.769 |
| 2. +/- Abschreibungen / Zuschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | 1.570 | 2.022 |
| 3. +/- Zunahme / Abnahme der Pensionsrückstellungen | 360 | 360 |
| Brutto Cashflow | 15.315 | 15.151 |
| 4. -/+ Abnahme / Zunahme der übrigen Rückstellungen | -4.708 | -10.437 |
| 5. -/+ Gewinn / Verlust aus dem Abgang von Vermögenswerten | - | -45 |
| 6. -/+ Zunahme / Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind | -35.737 | -737 |
| 7. -/+ Abnahme / Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind | 34.196 | 48.256 |
| 8. +/- Ein- / Auszahlungen für Ertragsteuern (Saldo) | -2.648 | -2.011 |
| 9. = Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit (Summe aus 1 bis 8) | 6.418 | 50.177 |
| 10. + Einzahlungen aus Abgängen von Vermögenswerten | 22 | 49 |
| 11. - Auszahlungen für Investitionen in 11. - immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagen sowie Finanzanlagen | -927 | -911 |
| 12. -/+ Zu-/Abnahme aus Bereitstellung liquider Mittel | -2 | -20.002 |
| 13. + Einzahlungen aus Zinsen | 358 | 1.164 |
| 14. = Cashflow aus der Investitionstätigkeit (Summe aus 10 bis 13) | -549 | -19.700 |
| 15. +/- Saldo aus ABS-Transaktionen | 6.012 | -5.127 |
| 16. - Auszahlung für Gewinnabführung Vorjahre | - | -16.263 |
| 17. - Auszahlungen für Zinsen | -478 | -201 |
| 18. = Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit (Summe aus 15 bis 17) | 5.534 | -21.591 |
| 19. Zahlungswirksame Änderungen des Finanzmittelfonds (Summe aus 9, 14, 18) | 11.403 | 8.886 |
| 20. +/- Wechselkursbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds | -380 | 123 |
| 21. + Finanzmittelfonds am Anfang der Periode | 115.008 | 90.733 |
| 22. = Finanzmittelfonds am Ende der Periode (Summe aus 19 bis 21) | 126.031 | 99.742 |
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| Werte in T€ | 30.09.2019 | 31.03.2019 | 30.09.2018 |
|---|---|---|---|
| Langfristige Vermögenswerte | |||
| Sachanlagen | 21.875 | 22.264 | 22.701 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 4.209 | 4.480 | 5.174 |
| Beteiligungen | 28 | 28 | 78 |
| Sonstige langfristige Vermögenswerte | 670 | 676 | 699 |
| Aktive latente Steuern | 15.360 | 15.365 | 12.756 |
| Langfristige Vermögenswerte, gesamt | 42.142 | 42.813 | 41.408 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | |||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 178.400 | 175.658 | 166.851 |
| Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 232.576 | 232.870 | 249.741 |
| davon: Bereitstellung aus liquiden Mitteln | 220.038 | 220.035 | 220.036 |
| Vorräte | 161.877 | 131.101 | 153.037 |
| Ertragsteuererstattungsansprüche | 303 | 319 | 365 |
| Sonstige kurzfristige Vermögenswerte | 49.096 | 46.857 | 36.245 |
| Zahlungsmittel und -äquivalente | 126.031 | 115.008 | 99.742 |
| Kurzfristige Vermögenswerte, gesamt | 748.283 | 701.813 | 705.981 |
| Aktiva, gesamt | 790.425 | 744.626 | 747.389 |
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| Werte in T€ | 30.09.2019 | 31.03.2019 | 30.09.2018 |
|---|---|---|---|
| Eigenkapital | |||
| Gezeichnetes Kapital | 48.418 | 48.418 | 48.418 |
| - davon auf Stammaktien entfallend: T€ 48.418 | |||
| Kapitalrücklage | 142.068 | 142.068 | 142.068 |
| Eigene Aktien | -46.358 | -46.358 | -46.358 |
| Gewinnrücklagen | 266.992 | 256.811 | 255.322 |
| Sonstige Bestandteile des Eigenkapitals | -1.118 | -861 | -858 |
| Eigenkapital, gesamt | 410.002 | 400.078 | 398.592 |
| Langfristige Verbindlichkeiten und Rückstellungen | |||
| Sonstige langfristige Verbindlichkeiten | 700 | 905 | 1.123 |
| Passive latente Steuern | 372 | 463 | 800 |
| Pensionsrückstellungen | 11.396 | 11.036 | 9.685 |
| Langfristige Verbindlichkeiten, gesamt | 12.468 | 12.404 | 11.608 |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten und Rückstellungen | |||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 154.095 | 120.436 | 136.662 |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 20.804 | 21.228 | 1.384 |
| davon: Verbindlichkeiten aus Gewinnabführung | 17.033 | 17.030 | - |
| Steuerrückstellungen | 843 | 638 | 755 |
| Sonstige Rückstellungen | 96.622 | 101.331 | 104.154 |
| Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten | 95.591 | 88.511 | 94.234 |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten, gesamt | 367.955 | 332.144 | 337.189 |
| Passiva, gesamt | 790.425 | 744.626 | 747.389 |
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| 01.04. - 30.09 | Direktgeschäft | Projektgeschäft | Sonstiges | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Werte in T€ | 01.04.2019 - 30.09.2019 | 01.04.2018 - 30.09.2018 | 01.04.2019 - 30.09.2019 | 01.04.2018 - 30.09.2018 | 01.04.2019 - 30.09.2019 | 01.04.2018 - 30.09.2018 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Gesamtumsätze | 190.526 | 170.127 | 159.619 | 140.507 | 7.532 | 9.818 |
| EBIT | 13.744 | 13.190 | -583 | -702 | 224 | 281 |
| Abschreibungen auf Anlagevermögen | 1.327 | 1.744 | 243 | 278 | - | - |
| Finanzergebnis | 30 | 1.000 | - | - | - | 18 |
| Steuern | -3.182 | -3.189 | - | - | -52 | -68 |
| Sonstige zahlungswirksame Aufwendungen und Erträge | 257 | 260 | 103 | 100 | - | - |
| Brutto Cashflow | 15.328 | 15.194 | -237 | -324 | 224 | 281 |
| Investitionen | 741 | 821 | 186 | 66 | - | - |
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| 01.04. - 30.09 | Konzern | |
|---|---|---|
| Werte in T€ | 01.04.2019 - 30.09.2019 | 01.04.2018 - 30.09.2018 |
| --- | --- | --- |
| Gesamtumsätze | 357.677 | 320.452 |
| EBIT | 13.385 | 12.769 |
| Abschreibungen auf Anlagevermögen | 1.570 | 2.022 |
| Finanzergebnis | 30 | 1.018 |
| Steuern | -3.234 | -3.257 |
| Sonstige zahlungswirksame Aufwendungen und Erträge | 360 | 360 |
| Brutto Cashflow | 15.315 | 15.151 |
| Investitionen | 927 | 887 |
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| Gesamtergebnis | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Sonstige Bestandteile des Eigenkapitals Posten, die anschließend möglicherweise in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden | ||||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Werte in T€ | Aktien im Umlauf (Anzahl) | Gezeichnetes-Kapital | Kapitalrücklage | Eigene Aktien | Andere Gewinnrücklagen / Bilanzgewinn | Marktbewertung von Finanzinstrumenten |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Stand 1. April 2018 vor Anpassung IFRS 9 | 44.681.430 | 48.418 | 142.068 | -46.358 | 246.918 | -158 |
| Anpassung aufgrund von IFRS 9 | - | - | - | - | -2.126 | - |
| Stand 1. April 2018 nach Anpassung IFRS 9 | 44.681.430 | 48.418 | 142.068 | -46.358 | 244.792 | -158 |
| Sonstiges Ergebnis nach Steuern | - | - | - | - | - | 1.019 |
| Konzernergebnis | - | - | - | - | 10.530 | - |
| Stand 30. September 2018 | 44.681.430 | 48.418 | 142.068 | -46.358 | 255.322 | 861 |
| Stand 1. April 2019 | 44.681.430 | 48.418 | 142.068 | -46.358 | 256.811 | 487 |
| Sonstiges Ergebnis nach Steuern | - | - | - | - | - | 120 |
| Konzernergebnis | - | - | - | - | 10.181 | - |
| Stand 30. September 2019 | 44.681.430 | 48.418 | 142.068 | -46.358 | 266.992 | 607 |
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| Gesamtergebnis | ||
|---|---|---|
| Sonstige Bestandteile des Eigenkapitals Posten, die anschließend möglicherweise in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden | ||
| --- | --- | --- |
| Währungsumrechnungsdifferenzen | Gesamt | |
| --- | --- | --- |
| Stand 1. April 2018 vor Anpassung IFRS 9 | -1.858 | 389.030 |
| Anpassung aufgrund von IFRS 9 | - | -2.126 |
| Stand 1. April 2018 nach Anpassung IFRS 9 | -1.858 | 386.904 |
| Sonstiges Ergebnis nach Steuern | 139 | 1.158 |
| Konzernergebnis | - | 10.530 |
| Stand 30. September 2018 | -1.719 | 398.592 |
| Stand 1. April 2019 | -1.348 | 400.078 |
| Sonstiges Ergebnis nach Steuern | -377 | -257 |
| Konzernergebnis | - | 10.181 |
| Stand 30. September 2019 | -1.725 | 410.002 |
Die MEDION AG als Muttergesellschaft des MEDION-Konzerns ist eine börsennotierte Aktiengesellschaft nach deutschem Recht und hat ihren Sitz in Essen, Deutschland. Die Aktien der Gesellschaft werden öffentlich gehandelt. Die Hauptaktivitäten der Gesellschaft und ihrer Tochterunternehmen ("Konzern") sowie die Grundlagen des bestehenden Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages zwischen der MEDION AG und der Lenovo Germany Holding GmbH werden unter Punkt 6.1.1 ab Seite 54 im Bericht der MEDION AG über das Geschäftsjahr 2018/2019 beschrieben.
Der verkürzte Konzern-Zwischenabschluss für das zum 30. September 2019 endende Halbjahr wurde in Übereinstimmung mit IAS 34 "Zwischenberichterstattung" aufgestellt.
Der verkürzte Konzern-Zwischenabschluss enthält nicht alle für einen Konzernabschluss zum Geschäftsjahresende erforderlichen Informationen und Angaben und ist daher in Verbindung mit dem Konzernabschluss zum 31. März 2019 zu lesen. Für die Aufstellung des verkürzten Konzern-Zwischenabschlusses wurden die für die Aufstellung des Konzernabschlusses zum 31. März 2019 angewandten Rechnungslegungsmethoden unverändert übernommen.
Alle Geschäftsbeziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen sind vertraglich vereinbart und werden zu Preisen erbracht, wie sie auch mit fremden Dritten vereinbart würden. Darüber hinaus haben sich keine Veränderungen bei den im Bericht der MEDION AG über das Geschäftsjahr 2018/2019 (1. April 2018 - 31. März 2019) unter Punkt 9.3.7 auf den Seiten 177-179 aufgeführten nahe stehenden Unternehmen ergeben. Die vertraglichen Beziehungen mit nahe stehenden Unternehmen bestehen annähernd unverändert fort, sind aber nach ihrer Ergebnisauswirkung für den Konzern unwesentlich.
Der Aufsichtsrat hielt zum 30. September 2019 unverändert zum Vorjahresstichtag keine Aktien.
Der Vorstand hielt zum 30. September 2019 unverändert zum Vorjahresstichtag keine Aktien.
Eine prüferische Durchsicht oder eine Prüfung entsprechend § 317 HGB dieses Halbjahresfinanzberichtes (verkürzter Abschluss und Zwischenlagebericht) zum 30. September 2019 ist nicht erfolgt (Angabe gemäß § 115 Absatz 5 WpHG).
Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.
Essen, 12. November 2019
Investor Relations
Am Zehnthof 77
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Tel.: +49 (0)201-83 83 6500
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