Interim / Quarterly Report • Nov 13, 2017
Interim / Quarterly Report
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Die deutsche Wirtschaft ist im dritten Kalenderquartal 2017 von einem stetigen Aufschwung geprägt und auch die Konjunktur hat an Dynamik gewonnen. Wesentliche Impulse sind auf den deutlich positiven Trend bei der Beschäftigungsentwicklung, den Anstieg der privaten Konsumausgaben und die stabile Zunahme der Bruttoanlageinvestitionen zurückzuführen. Somit wird erwartet, dass sich der Aufschwung der deutschen Wirtschaft in den kommenden Jahren bei unverändert günstigen Bedingungen fortsetzen kann. Im Euroraum haben sich die Wachstumserwartungen verbessert und auch die Weltwirtschaft gewinnt - trotz eines leichten Rückgangs der Industrieproduktion - an Fahrt (Pressemitteilung Bundesministerium für Wirtschaft und Energie vom 13. Oktober 2017).
Mit einem Umsatzzuwachs von 2,4 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf knapp € 12,5 Mrd. entwickelte sich der Bereich Consumer Electronics im ersten Kalenderhalbjahr 2017 positiv. Die Segmente Unterhaltungselektronik (+9,1 %) und privat genutzte Telekommunikation (+4,6 %) legten im Umsatz zu, während bei den privat genutzten IT-Produkten ein Rückgang um -9,4 % zu verzeichnen war. Dies betraf insbesondere die Bereiche Desktop-PC, Notebook und Tablet (Pressemitteilung gfu vom 18. August 2017).
Im Bereich der PC-Produkte (Desktop, Notebook und Tablet) ist aktuell noch keine nachhaltige Umkehr des bisher negativen Markttrends erkennbar.
Die Entwicklung des Marktes beim Angebot digitaler Dienstleistungen im MEDION-Berichtssegment Direktgeschäft ist unverändert positiv. Der weiterhin steigenden Nachfrage nach Datenvolumen im Mobilfunk steht jedoch der Preisrückgang bei den Terminierungsentgelten durch die europaweite Deregulierung entgegen. Auch sind die Auswirkungen der seit dem 1. Juli 2017 gesetzlich vorgeschriebenen Ausweispflicht bei der Erstregistrierung von Prepaid Mobilfunkanschlüssen noch nicht vollständig absehbar. Dies bezieht sich bei allen Marktteilnehmern sowohl auf die Kosten der Erstregistrierung als auch auf die Anzahl der Anmeldungen. Der weitere Ausbau des Angebots im Marktsegment digitaler Services und die unverändert zunehmende Nachfrage nach Online-Handelsaktivitäten stärkt insgesamt die Entwicklung im Direktgeschäft.
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| | Mio. € | % | | Mio. € | % |
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| | 01.04.2017 - 30.09.2017 | | | 01.04.2016 - 30.09.2016 | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatz | 597,3 | 100,0 | | 646,2 | 100,0 |
| Materialeinsatz | -497,5 | -83,3 | | -536,0 | -82,9 |
| Rohertrag | 99,8 | 16,7 | | 110,2 | 17,1 |
| Personalaufwand | -29,1 | -4,9 | | -27,2 | -4,2 |
| Sonstige Aufwendungen und Erträge | -56,2 | -9,4 | | -71,0 | -11,0 |
| Abschreibungen | -2,3 | -0,4 | | -1,9 | -0,3 |
| EBIT | 12,2 | 2,0 | | 10,1 | 1,6 |
| Finanzergebnis | -0,1 | 0,0 | | -0,2 | 0,0 |
| EBT | 12,1 | 2,0 | | 9,9 | 1,6 |
| Steuern | -2,6 | -0,4 | | -1,6 | -0,2 |
| Konzernergebnis | 9,5 | 1,6 | | 8,3 | 1,4 |
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| Mio. € | % | |
|---|---|---|
| + /- | + /- | |
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| Umsatz | -48,9 | -7,6 |
| Materialeinsatz | 38,5 | 7,2 |
| Rohertrag | -10,4 | -9,4 |
| Personalaufwand | -1,9 | -7,0 |
| Sonstige Aufwendungen und Erträge | 14,8 | 20,8 |
| Abschreibungen | -0,4 | -21,1 |
| EBIT | 2,1 | 20,8 |
| Finanzergebnis | 0,1 | 50,0 |
| EBT | 2,2 | 22,2 |
| Steuern | -1,0 | -62,5 |
| Konzernergebnis | 1,2 | 14,5 |
Im Geschäftsbericht zum abgelaufenen Geschäftsjahr 2016/2017 wurde im Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr 2017/2018 erläutert, dass im reinen MEDION-Geschäft mit einem Umsatzrückgang von bis zu -5 % gerechnet wird, unter Berücksichtigung der Veränderungen im Rahmen der Dienstleistungen für den Lenovo-Konzern insgesamt ein Umsatzrückgang zwischen -10 % und -15 % nicht auszuschließen ist. Insbesondere im Projektgeschäft wurde ein Umsatzrückgang von bis zu -15 % erwartet, der durch das erwartete Umsatzwachstum im Direktgeschäft von bis zu 5 % nicht kompensiert werden kann. Für das EBIT wurde zwar ein Niveau des Vorjahres 2016/2017 für möglich gehalten, aufgrund der Unsicherheiten bei der Umsatzentwicklung als Folge fehlender Innovationen im Multimedia-Bereich und vor allem der Auswirkungen des zum 1. Juli 2017 in Kraft getretenen Anti-Terror-Gesetzes im Mobilfunkbereich konnte aber auch ein EBIT-Rückgang von bis zu -20 % nicht ausgeschlossen werden.
Das erste Geschäftshalbjahr verlief demnach umsatzseitig im Rahmen der Erwartungen, ergebnisseitig hingegen besser als erwartet, was jedoch maßgeblich auf einmalige, teilweise periodenfremde Erträge zurückzuführen ist. Der Konzernumsatz sank von € 646,2 Mio. im Vorjahr um € -48,9 Mio. (-7,6 %) auf € 597,3 Mio. und damit weniger deutlich als für das Gesamtjahr erwartet (bis zu -15 %). Grund für den niedriger als erwartet ausgefallenen Umsatzrückgang sind die Umsätze aus Konzerndienstleistungen für den Lenovo-Konzern, die im abgelaufenen ersten Geschäftshalbjahr nur um -33,1 % (Erwartung bis zu -90 %) zurückgingen. Ohne die Umsätze aus diesen Konzerndienstleistungen verminderte sich der Umsatz im klassischen MEDION-Geschäft von € 594,0 Mio. auf € 562,4 Mio. (€ -31,6 Mio., -5,3 %). Somit entspricht der Rückgang im klassischen MEDION-Geschäft den Erwartungen (bis zu -5 %).
Deutschland bleibt mit einem Umsatzanteil von 74 % (Vorjahreszeitraum: 72 %) nach wie vor wichtigster Markt, sank jedoch von € 464 Mio. im Vorjahr auf € 438 Mio. Der Umsatz im übrigen Europa sank ebenfalls und verminderte sich von € 98 Mio. auf € 90 Mio., blieb mit 15 % Umsatzanteil jedoch stabil. Der Umsatz außerhalb Europas sank, maßgeblich durch den Rückgang der Konzerndienstleistungen, auf € 69 Mio. nach € 84 Mio. im Vorjahreszeitraum.
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| | Mio. € | % | | Mio. € | % |
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| | 01.04.2017 - 30.09.2017 | | | 01.04.2016 - 30.09.2016 | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Projektgeschäft | 179,0 | 30,0 | | 204,0 | 31,6 |
| Direktgeschäft | 383,4 | 64,2 | | 390,0 | 60,3 |
| Konzerndienstleistungen | 34,9 | 5,8 | | 52,2 | 8,1 |
| Überleitung Konzern | 0,0 | 0,0 | | 0,0 | 0,0 |
| Umsatz | 597,3 | 100,0 | | 646,2 | 100,0 |
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| Mio. € | % | |
|---|---|---|
| + / - | + / - | |
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| Projektgeschäft | -25,0 | -12,3 |
| Direktgeschäft | -6,6 | -1,7 |
| Konzerndienstleistungen | -17,3 | -33,1 |
| Überleitung Konzern | 0,0 | - |
| Umsatz | -48,9 | -7,6 |
Der Rückgang des Konzernumsatzes in Höhe von € -48,9 Mio. ist überwiegend durch einen erneuten Umsatzrückgang im Projektgeschäft begründet, welches sich um € -25,0 Mio. von € 204,0 Mio. im Vorjahr auf € 179,0 Mio. verringerte. Dieser Rückgang wiederum ist überwiegend auf einen Rückgang der unter überdurchschnittlichem Preisdruck stehenden Produktbereiche PC und TV zurückzuführen, leicht positiv entwickelte sich das Geschäft mit Smartphones.
Entgegen den Erwartungen, dass das Direktgeschäft den Umsatzrückgang im Projektgeschäft teilweise kompensieren kann, sind im abgelaufenen ersten Geschäftshalbjahr auch die Umsätze des Direktgeschäftes gesunken. Der Rückgang von € 390,0 Mio. im Vorjahreszeitraum um € -6,6 Mio. (-1,7 %) auf € 383,4 Mio. resultiert im Wesentlichen aus Rückgängen im B2B-Bereich, der wie das Projektgeschäft vom Preisdruck im Produktbereich PC gekennzeichnet ist.
Die Konzerndienstleistungen gingen entgegen den Erwartungen von bis zu -90 % nur um -33,1 % (€ -17,3 Mio.) von € 52,2 Mio. auf € 34,9 Mio. zurück. Hierin sind jedoch mit € 5,9 Mio. Erlöse aus dem Rückverkauf von Servicematerialien und Lagerbereinigungen im Rahmen der Änderungen in den Abrechnungsprozessen von Dienstleistungen im Bereich des Kundenservice für Lenovo enthalten. Ohne diese beträgt der Rückgang der operativen Dienstleistungsumsätze € -23,2 Mio. (-44 %). Grund für den geringeren Rückgang sind zeitliche Verschiebungen im Rahmen der geplanten Änderungen in den Abrechnungsprozessen.
Der erwirtschaftete Rohertrag verminderte sich von € 110,2 Mio. im Vorjahr auf € 99,8 Mio., die Rohertragsquote ermäßigte sich von 17,1 % im Vorjahr auf 16,7 %. Dieses resultiert aus dem Rückgang der Konzerndienstleistungen mit überdurchschnittlichen Roherträgen. Durch den gestiegenen Umsatzanteil des Direktgeschäftes am Gesamtumsatz konnte der Rohertrag im klassischen MEDION-Geschäft dagegen von 14,3 % im Vorjahr auf 15,9 % gesteigert werden.
Der Personalaufwand erhöhte sich von € 27,2 Mio. im Vorjahr auf € 29,1 Mio. als Folge des Ausbaus des Direktgeschäftes.
Ebenfalls begründet durch den Ausbau des Direktgeschäftes und den damit zusammenhängenden Investitionen stiegen die Abschreibungen von € 1,9 Mio. im Vorjahr auf € 2,3 Mio.
Der Saldo aus sonstigen betrieblichen Aufwendungen und Erträgen liegt mit € 56,2 Mio. um € 14,8 Mio. unter dem Vorjahreswert (€ 71,0 Mio.).
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| Mio. € | Mio. € | Mio. € | % | |
|---|---|---|---|---|
| 01.04.2017 - 30.09.2017 | 01.04.2016 -30.09.2016 | + / - | ||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | ||||
| Vertriebsaufwendungen | -41,3 | -58,2 | 16,9 | 29,0 |
| davon Marketing | -14,4 | -16,4 | 2,0 | 12,2 |
| davon Kundenservice | -16,6 | -31,6 | 15,0 | 47,5 |
| davon Sonstiges | -10,3 | -10,2 | -0,1 | -1,0 |
| Verwaltungsaufwendungen | -13,9 | -13,5 | -0,4 | -3,0 |
| Betriebsaufwendungen | -1,7 | -1,9 | 0,2 | 10,5 |
| Übrige | -0,7 | -0,6 | -0,1 | -16,7 |
| -57,6 | -74,2 | 16,6 | 22,4 | |
| Sonstige betriebliche Erträge | 1,4 | 3,2 | -1,8 | -56,3 |
| Saldo | -56,2 | -71,0 | 14,8 | 20,8 |
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzierten sich von € 74,2 Mio. im Vorjahreszeitraum um € -16,6 Mio. auf € 57,6 Mio. Von diesem Gesamtrückgang entfallen € 16,9 Mio. auf die Vertriebsaufwendungen. Hier minderten sich die Aufwendungen für den Kundenservice um € -15,0 Mio. von € 31,6 Mio. im Vorjahr auf € 16,6 Mio. (-47,5 %), hauptsächlich im Rahmen der Reduzierung der Dienstleistungen für den Lenovo-Konzern. Darüber hinaus konnten die Aufwendungen für Marketing leicht von € 16,4 Mio. im Vorjahr auf € 14,4 Mio. im Berichtszeitraum vermindert werden.
Die verbleibenden Verwaltungs-, Betriebs- und übrigen Aufwendungen blieben mit insgesamt € 16,3 Mio. auf Vorjahresniveau (€ 16,0 Mio.). Dabei stehen niedrigeren Instandhaltungsaufwendungen innerhalb der Betriebsaufwendungen leicht höhere Aufwendungen für IT in den Verwaltungsaufwendungen gegenüber.
Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Erträge von € 3,2 Mio. um € -1,8 Mio. auf € 1,4 Mio. resultiert überwiegend aus geringeren Auflösungen von Rückstellungen.
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| | Mio. € | % | | Mio. € | % |
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| | 01.04.2017 - 30.09.2017 | | | 01.04.2016 - 30.09.2016 | |
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| Projektgeschäft | -1,0 | -8,2 | | 0,4 | 4,0 |
| Direktgeschäft | 12,7 | 104,1 | | 8,6 | 85,1 |
| Konzerndienstleistungen | 0,5 | 4,1 | | 1,1 | 10,9 |
| Überleitung Konzern | 0,0 | 0,0 | | 0,0 | 0,0 |
| EBIT | 12,2 | 100,0 | | 10,1 | 100,0 |
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| Mio. € | % | |
|---|---|---|
| + / - | + / - | |
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| Projektgeschäft | -1,4 < | -100,0 |
| Direktgeschäft | 4,1 | 47,7 |
| Konzerndienstleistungen | -0,6 | -54,5 |
| Überleitung Konzern | 0,0 | - |
| EBIT | 2,1 | 20,8 |
Im Projektgeschäft entwickelte sich das EBIT plangemäß. Aufgrund des erwarteten Umsatzrückgangs konnten die erwirtschafteten Roherträge die nachlaufenden Aufwendungen nicht mehr vollständig decken. Insbesondere im Multimedia-Bereich bedürfen die klassischen Projektgeschäftsstrukturen gewisser Skalenvorteile, die sich mit Umsatzerlösen in der Größenordnung des abgelaufenen ersten Geschäftshalbjahres nicht realisieren lassen. Die Auswirkungen des marktseitigen Preisdrucks in diesem Segment, verbunden mit der Tatsache, dass im ersten Kalenderhalbjahr grundsätzlich höhere Retouren aus dem vorhergehenden, für das Projektgeschäft stärkeren Winterhalbjahr vereinnahmt werden, haben zu einem negativen EBIT im Projektgeschäft von € -1,0 Mio. geführt.
Durch den stetigen Ausbau und die Optimierung des Direktgeschäftes erhöhte sich das EBIT in diesem Segment trotz leichten Umsatzrückgangs (-1,7 %) erneut und stieg von € 8,6 Mio. auf € 12,7 Mio.
Das mit den für den Lenovo-Konzern erbrachten Dienstleistungen erwirtschaftete EBIT verminderte sich von € 1,1 Mio. um € -0,6 Mio. auf € 0,5 Mio. Dieses resultiert sowohl aus den verminderten operativen Dienstleistungsumsätzen als auch aus zeitlichen Verschiebungen von Aufwendungen und Erträgen im Rahmen der Prozessänderungen.
Das insgesamt erwirtschaftete EBIT in Höhe von € 12,2 Mio. liegt um € 2,1 Mio. über dem vergleichbaren Vorjahreswert von € 10,1 Mio. Dieser Anstieg liegt mit rund +21 % zwar deutlich über den Erwartungen für das gesamte Geschäftsjahr, allerdings sind hier einmalige, teilweise periodenfremde Erträge in Höhe von € 1,7 Mio. enthalten, die überwiegend dem Projektgeschäft zuzuordnen sind.
Das Finanzergebnis ist nach wie vor aufgrund des allgemeinen Zinsniveaus und der Wiederaufnahme des ABS-Programms im Geschäftsjahr 2015/2016 leicht negativ und liegt mit € -0,1 Mio. auf Vorjahresniveau (€ -0,2 Mio.).
Der Steueraufwand erhöhte sich als Folge des gestiegenen Ergebnisses im ersten Geschäftshalbjahr von € 1,6 Mio. im vergleichbaren Vorjahreszeitraum auf € 2,6 Mio. im abgelaufenen ersten Geschäftshalbjahr.
Insgesamt konnte MEDION somit im ersten Geschäftshalbjahr 2017/2018 trotz rückläufigen Umsatzvolumens das Konzernergebnis von € 8,3 Mio. im Vorjahreszeitraum auf € 9,5 Mio. (+14,5 %) steigern.
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| Mio.€ | % | Mio.€ | % | Mio.€ | % | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 30.09.2017 | 31.03.2017 | +/- | ||||
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| Sachanlagen | 23,5 | 3,2 | 23,3 | 3,1 | 0,2 | 0,9 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 6,3 | 0,8 | 6,2 | 0,8 | 0,1 | 1,6 |
| Sonstige langfristige Vermögenswerte | 0,5 | 0,1 | 0,5 | 0,1 | 0,0 | 0,0 |
| Aktive latente Steuern | 4,4 | 0,6 | 3,9 | 0,5 | 0,5 | 12,8 |
| Langfristige Vermögenswerte | 34,7 | 4,7 | 33,9 | 4,5 | 0,8 | 2,4 |
| Vorräte | 215,3 | 29,1 | 172,5 | 23,1 | 42,8 | 24,8 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 154,2 | 20,8 | 171,4 | 23,0 | -17,2 | -10,0 |
| Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 192,3 | 26,0 | 211,7 | 28,5 | -19,4 | -9,2 |
| davon: Bereitstellung aus liquiden Mitteln | 130,0 | 17,6 | 140,0 | 18,8 | -10,0 | -7,1 |
| Sonstige kurzfristige Vermögenswerte | 41,9 | 5,6 | 54,7 | 7,3 | -12,8 | -23,4 |
| Zahlungsmittel / -äquivalente | 102,3 | 13,8 | 101,3 | 13,6 | 1,0 | 1,0 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 706,0 | 95,3 | 711,6 | 95,5 | -5,6 | -0,8 |
| Summe Aktiva | 740,7 | 100,0 | 745,5 | 100,0 | -4,8 | -0,6 |
| Eigenkapital | 430,3 | 58,1 | 422,3 | 56,6 | 8,0 | 1,9 |
| abzgl. erworbener eigener Aktien | -46,4 | -6,3 | -46,4 | -6,2 | 0,0 | 0,0 |
| Bilanzielles Eigenkapital (IFRS) | 383,9 | 51,8 | 375,9 | 50,4 | 8,0 | 2,1 |
| Langfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten | 11,0 | 1,5 | 11,0 | 1,5 | 0,0 | 0,0 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 128,8 | 17,4 | 122,4 | 16,4 | 6,4 | 5,2 |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 1,2 | 0,2 | 23,9 | 3,2 | -22,7 | -95,0 |
| davon: Verbindlichkeiten aus Gewinnabführung | 0,0 | 0,0 | 20,1 | 2,7 | -20,1 | -100,0 |
| Steuerrückstellungen | 1,7 | 0,2 | 2,4 | 0,3 | -0,7 | -29,2 |
| Sonstige Rückstellungen | 126,3 | 17,1 | 125,0 | 16,8 | 1,3 | 1,0 |
| Übrige kurzfristige Verbindlichkeiten | 87,8 | 11,9 | 84,9 | 11,4 | 2,9 | 3,4 |
| Kurzfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten | 345,8 | 46,7 | 358,6 | 48,1 | -12,8 | -3,6 |
| Summe Passiva | 740,7 | 100,0 | 745,5 | 100,0 | -4,8 | -0,6 |
Die Bilanzsumme des MEDION-Konzerns liegt mit € 740,7 Mio. auf Niveau des Konzernabschlusses zum 31. März 2017 (€ 745,5 Mio.). Auf der Aktivseite gab es dabei leichte Verschiebungen im Rahmen saisonaler Entwicklungen.
Die Vorräte stiegen aufgrund des bevorstehenden umsatzstarken Weihnachtsquartals von € 172,5 Mio. zum 31. März 2017 um € 42,8 Mio. auf € 215,3 Mio. zum 30. September 2017. Dem steht ein Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen aufgrund des bezüglich des Projektgeschäftes umsatzschwächeren Sommerquartals und des Ostergeschäftes zum 31. März 2017 von € 171,4 Mio. um € -17,2 Mio. auf € 154,2 Mio. gegenüber. Zusammenhängend mit dem Anstieg der Vorräte erhöhten sich auch geringfügig die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von € 122,4 Mio. um € 6,4 Mio. auf € 128,8 Mio. Ohne Berücksichtigung der Beziehungen zu verbundenen Unternehmen ergibt sich somit eine Erhöhung des Working Capital von € 221,5 Mio. zum 31. März 2017 um € 19,2 Mio. auf € 240,7 Mio.
Der Rückgang der sonstigen kurzfristigen Vermögenswerte von € 54,7 Mio. auf € 41,9 Mio. (€ -12,8 Mio.) resultiert im Wesentlichen aus Lieferantengutschriften.
Trotz des anstehenden Weihnachtsquartals und damit beginnender Bevorratung verminderte sich, unter Berücksichtigung der innerhalb des Lenovo-Konzerns bereitgestellten Liquidität, die insgesamt zur Verfügung stehende Liquidität nur leicht von € 241,3 Mio. zum 31. März 2017 auf € 232,3 Mio.
Das Eigenkapital zum 30. September 2017 liegt mit € 383,9 Mio. auf Vorjahresniveau (€ 381,8 Mio.) und hat sich gegenüber dem Stand zum 31. März 2017 (€ 375,9 Mio.) um € 8,0 Mio. erhöht. Die Eigenkapitalquote stieg entsprechend gegenüber dem 31. März 2017 (50,4 %) um +1,4 %-Punkte und liegt mit 51,8 % weiterhin über 50 %.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben sich zum 30. September 2017 (31. März 2017: € 23,9 Mio.) um € -22,7 Mio. aufgrund der Gewinnabführung (€ -20,1 Mio.) auf € 1,2 Mio. vermindert.
Die sonstigen Rückstellungen sind mit € 126,3 Mio. gegenüber dem Jahresabschluss zum 31. März 2017 (€ 125,0 Mio.) nahezu unverändert. Die wesentlichen Posten betreffen Rückstellungen für Lizenzen und Schutzrechte (€ 52,1 Mio.; 31. März 2017: € 50,4 Mio.) und Gewährleistungsverpflichtungen (€ 38,0 Mio.; 31. März 2017: € 36,5 Mio.).
Die übrigen kurzfristigen Verbindlichkeiten (€ 87,8 Mio.; 31. März 2017: € 84,9 Mio.) betreffen fast ausschließlich Verbindlichkeiten aus dem ABS-Programm.
Nach Einschätzung des MEDION-Vorstandes haben sich Chancen und Risiken des MEDION-Konzerns im Berichtszeitraum 1. April 2017 bis 30. September 2017 gegenüber der Darstellung im Geschäftsbericht 2016/2017 auf den Seiten 68-80 nicht verändert. Im Geschäftsbericht findet sich auch eine Erläuterung hinsichtlich der Maßnahmen, die zur Risikobewältigung eingesetzt wurden und weiterhin eingesetzt werden. Daher sind nach Einschätzung des Vorstandes zum gegenwärtigen Zeitpunkt und für die absehbare Zukunft keine Risiken erkennbar, die den Bestand des Unternehmens gefährden können.
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Halbjahresende (1. April 2017 - 30. September 2017)
Ereignisse nach dem 30. September 2017, die auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentliche Auswirkungen haben, sind nicht eingetreten.
MEDION wird sich im Konzernverbund mit Lenovo als führender deutscher Anbieter von Consumer-Electronics-Produkten und digitalen Dienstleistungsangeboten weiterentwickeln. Bei der Vermarktung von Consumer-Electronics-Produkten werden sich die Diversifizierungen der Vertriebswege in den klassischen Consumer-Electronics-Fachhandel, Selbstbedienungs- und Discountermärkte sowie den E-Commerce über das Internet auch weiterhin fortsetzen. Der Prognosebericht für das laufende Geschäftsjahr ist gegenüber den Angaben im Geschäftsbericht 2016/2017 auf den Seiten 57-68 im Wesentlichen unverändert, in Teilbereichen lassen sich jedoch genauere Prognosen ableiten.
Aufgrund der erwarteten Umsatzrückgänge im Bereich der Konzerndienstleistungen und im Projektgeschäft, die voraussichtlich nicht vollständig durch das Direktgeschäft kompensiert werden können, rechnet MEDION weiterhin insgesamt mit einem Umsatzrückgang von bis zu -10 %. Aufgrund der anhaltend schwierigen Marktsituation im Multimedia-Bereich und der Unsicherheit bezüglich der Auswirkungen des Anti-Terror-Gesetzes auf das Mobilfunkgeschäft kann jedoch auch ein höherer Umsatzrückgang von bis zu -15 % nach wie vor nicht ausgeschlossen werden. Bezogen auf das reine MEDION-Geschäft ohne Dienstleistungen für den Lenovo-Konzern bedeutet dieses einen Umsatzrückgang von bis zu -5 %. Bei anhaltend steigender Wettbewerbsintensität im Onlinehandel und daraus erwachsenden notwendigen Maßnahmen kann im MEDION-eigenen Kerngeschäft auch ein leicht höherer Umsatzrückgang als -5 % nicht ausgeschlossen werden.
Da MEDION durch sein straffes Kostenmanagement der letzten Jahre bereits den Anteil der variablen Kosten gesenkt hat und hier nur noch in geringem Umfang Einsparungen vornehmen kann, wird der zunehmende Preisverfall auf der Verkaufsseite im Projektgeschäft nach wie vor einen überproportionalen Ergebnisdruck begründen. Insbesondere im PC- und Tablet-PC-Geschäft wird im anstehenden Weihnachstquartal mit weiter steigendem Preisdruck gerechnet. Insofern wird im Projektgeschäft aufgrund der zuvor erläuterten Umsatzrisiken auch im zweiten, für das Projektgeschäft üblicherweise stärkeren Geschäftshalbjahr, ein negatives EBIT nicht ausgeschlossen. Aufgrund des geringen Anteils variabler Kosten können weitere Kostensenkungsmaßnahmen einen möglichen EBIT-Rückgang im Projektgeschäft nicht kurzfristig kompensieren.
Im Direktgeschäft werden zwar Skalenvorteile wie in Vorjahren erwartet, aber auch hier wird ein steigender Preisdruck, insbesondere im Telekommunikationsgeschäft, möglicherweise nicht zu einer höheren Rentabilität insgesamt führen können. Hinzu kommen nach wie vor noch nicht in Gänze abschätzbare Auswirkungen der Verschärfung des Anti-Terror-Gesetzes zum 1. Juli 2017 im Bereich der Telekommunikationsdienstleistungen. Für neue digitale Dienstleistungen und Vertriebskanäle wird darüber hinaus weiterhin geplant, mögliche erwirtschaftete Überschüsse direkt in den weiteren Auf- und Ausbau reinvestieren zu müssen, was, wie bereits im abgelaufenen Geschäftsjahr 2016/2017, zu höheren Aufwendungen für Marketing, IT und Beratungsdienstleistungen führen kann.
Aufgrund der positiven EBIT-Entwicklung im ersten Geschäftshalbjahr wird ein möglicher Rückgang des operativen Ergebnisses von bis zu -20 %, wie noch im Ausblick des Geschäftsberichtes zum 31. März 2017 beschrieben, trotz des erwarteten Umsatzrückganges insgesamt jedoch nicht mehr erwartet, wenn auch noch nicht gänzlich ausgeschlossen. Vielmehr wird ein EBIT-Rückgang von nur noch bis zu -10 % für möglich gehalten.
Dieser Konzern-Halbjahresfinanzbericht zum 30. September 2017 enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Solche vorausschauenden Aussagen beruhen auf bestimmten Annahmen und Erwartungen zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Konzern-Halbjahresfinanzberichtes zum 30. September 2017. Sie sind daher mit Risiken und Ungewissheiten verbunden und die tatsächlichen Ergebnisse können erheblich von den in den zukunftsgerichteten Aussagen beschriebenen abweichen. Eine Vielzahl dieser Risiken und Ungewissheiten wird von Faktoren bestimmt, die nicht dem Einfluss von MEDION unterliegen und heute auch nicht sicher abgeschätzt werden können. Dazu zählen zukünftige Marktbedingungen und wirtschaftliche Entwicklungen, das Verhalten anderer Marktteilnehmer, das Erreichen erwarteter Kosteneffekte sowie gesetzliche und politische Entscheidungen. MEDION sieht sich auch nicht dazu verpflichtet, Berichtigungen dieser zukunftsgerichteten Aussagen zu veröffentlichen, um Ereignisse oder Umstände widerzuspiegeln, die nach dem Veröffentlichungsdatum dieser Materialien eingetreten sind.
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| 2017/2018 | 2016/2017 | 2017/2018 | 2016/2017 | |
|---|---|---|---|---|
| 01.04. - 30.09. | 01.07. - 30.09. | |||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| 1. Umsatzerlöse | 597.343 | 646.248 | 301.761 | 332.253 |
| 2. Sonstige betriebliche Erträge | 1.393 | 3.167 | 765 | 808 |
| 3. Materialaufwand | -497.540 | -536.047 | -250.971 | -276.293 |
| 4. Personalaufwand | -29.128 | -27.209 | -14.402 | -13.958 |
| 5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | -2.336 | -1.890 | -1.246 | -1.023 |
| 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen | -57.515 | -74.119 | -28.684 | -36.918 |
| 7. Betriebsergebnis (EBIT) | 12.217 | 10.150 | 7.223 | 4.869 |
| 8. Finanzierungserträge | 223 | 191 | 109 | 78 |
| 9. Finanzierungsaufwendungen | -326 | -430 | -168 | -232 |
| 10. Ergebnis vor Steuern (EBT) | 12.114 | 9.911 | 7.164 | 4.715 |
| 11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -2.568 | -1.638 | -1.626 | -668 |
| 12. Konzernergebnis | 9.546 | 8.273 | 5.538 | 4.047 |
| Ergebnis je Aktie in € (unverwässert) | 0,21 | 0,19 | 0,12 | 0,09 |
| Durchschnittlich im Umlauf befindliche Aktien (unverwässert) | 44.681.430 | 44.681.430 | 44.681.430 | 44.681.430 |
| Ergebnis je Aktie in € (verwässert) | 0,21 | 0,19 | 0,12 | 0,09 |
| Durchschnittlich im Umlauf befindliche Aktien (verwässert) | 44.681.430 | 44.681.430 | 44.681.430 | 44.681.430 |
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| 2017/2018 | 2016/2017 | 2017/2018 | 2016/2017 | |
|---|---|---|---|---|
| 01.04. - 30.09. | 01.07. - 30.09. | |||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| 1. Konzernergebnis | 9.546 | 8.273 | 5.538 | 4.047 |
| 2. Veränderung des Konsolidierungskreises | - | -5 | - | - |
| 3. Posten, die anschließend möglicherweise in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden | ||||
| +/- Währungsumrechnungsdifferenzen | -868 | -48 | -239 | -5 |
| +/- Überschuss / Fehlbetrag aus Cashflow-Hedges | -927 | 3.395 | 1.515 | -859 |
| +/- Latente Steuern aus Cashflow-Hedges | 299 | -1.096 | -489 | 277 |
| 4. = sonstiges Ergebnis, nach Steuern | -1.496 | 2.251 | 787 | -587 |
| 5. Gesamtergebnis, nach Steuern | 8.050 | 10.519 | 6.325 | 3.460 |
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| 2017/2018 | 2016/2017 | ||
|---|---|---|---|
| Werte in T€ | 01.04. - 30.09. | ||
| --- | --- | --- | --- |
| 1. | Betriebsergebnis (EBIT) | 12.217 | 10.150 |
| 2. | +/- Abschreibungen / Zuschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen |
2.335 | 1.890 |
| 3. | +/- Zunahme / Abnahme der Pensionsrückstellungen | 360 | 360 |
| Brutto Cashflow | 14.912 | 12.400 | |
| 4. | -/+ Abnahme / Zunahme der übrigen Rückstellungen | 1.287 | -30.415 |
| 5. | -/+ Gewinn / Verlust aus dem Abgang von Vermögenswerten | -30 | -3 |
| 6. | -/+ Zunahme / Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind | 8.200 | 37.583 |
| 7. | -/+ Abnahme / Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind | 4.749 | 13.820 |
| 8. | +/- Ein- / Auszahlungen für Ertragsteuern (Saldo) | -5.277 | -1.389 |
| 9. | \= Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit (Summe aus 1 bis 8) | 23.841 | 31.996 |
| 10. | + Einzahlungen aus Abgängen von Vermögenswerten | 32 | 29 |
| 11. | - Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | -2.644 | -2.903 |
| 12. | \= Cashflow aus der Investitionstätigkeit (Summe aus 10 und 11) | -2.612 | -2.874 |
| 13. | +/- Saldo aus ABS-Transaktionen | 853 | 4.608 |
| 14. | - Auszahlung für Gewinnabführung Vorjahre | -20.114 | -20.468 |
| 15. | + Einzahlungen aus Zinsen | 185 | 180 |
| 16. | - Auszahlungen für Zinsen | -341 | -443 |
| 17. | \= Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit (Summe aus 13 bis 16) | -19.417 | -16.123 |
| 18. | Zahlungswirksame Änderungen des Finanzmittelfonds (Summe aus 9, 12, 17) | 1.812 | 12.999 |
| 19. | +/- Wechselkursbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds | -829 | -53 |
| 20. | + Finanzmittelfonds am Anfang der Periode | 101.299 | 53.662 |
| 21. | \= Finanzmittelfonds am Ende der Periode Summe aus 18 bis 20) | 102.282 | 66.608 |
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| Werte in T€ | 30.09.2017 | 31.03.2017 | 30.09.2016 |
|---|---|---|---|
| Langfristige Vermögenswerte | |||
| Sachanlagen | 23.435 | 23.343 | 23.331 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 6.305 | 6.155 | 5.546 |
| Beteiligungen | 56 | 31 | 31 |
| Ertragsteuererstattungsansprüche | - | - | 294 |
| Sonstige langfristige Vermögenswerte | 462 | 489 | 462 |
| Aktive latente Steuern | 4.444 | 3.889 | 3.968 |
| Langfristige Vermögenswerte, gesamt | 34.702 | 33.907 | 33.632 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | |||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 154.221 | 171.441 | 170.541 |
| Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 192.345 | 211.697 | 146.423 |
| davon: Bereitstellung aus liquiden Mitteln | 130.024 | 140.022 | 100.016 |
| Vorräte | 215.347 | 172.546 | 270.079 |
| Ertragsteuererstattungsansprüche | 4.028 | 1.133 | 950 |
| Sonstige kurzfristige Vermögenswerte | 37.742 | 53.490 | 51.606 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 102.282 | 101.299 | 66.608 |
| Kurzfristige Vermögenswerte, gesamt | 705.965 | 711.606 | 706.207 |
| Aktiva, gesamt | 740.667 | 745.513 | 739.839 |
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| Werte in T€ | 30.09.2017 | 31.03.2017 | 30.09.2016 |
|---|---|---|---|
| Eigenkapital | |||
| Gezeichnetes Kapital | 48.418 | 48.418 | 48.418 |
| - davon auf Stammaktien entfallend: T€ 48.418 | |||
| Kapitalrücklage | 142.068 | 142.068 | 142.068 |
| Eigene Aktien | -46.358 | -46.358 | -46.358 |
| Gewinnrücklagen | 241.259 | 231.713 | 237.792 |
| Sonstige Bestandteile des Eigenkapitals | -1.440 | 56 | -138 |
| Eigenkapital, gesamt | 383.947 | 375.897 | 381.782 |
| Langfristige Verbindlichkeiten und Rückstellungen | |||
| Sonstige langfristige Verbindlichkeiten | 1.572 | 1.797 | - |
| Passive latente Steuern | 21 | 152 | 145 |
| Pensionsrückstellungen | 9.419 | 9.060 | 8.408 |
| Langfristige Verbindlichkeiten, gesamt | 11.012 | 11.009 | 8.553 |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten und Rückstellungen | |||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 128.772 | 122.408 | 132.314 |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 1.150 | 23.910 | - |
| davon: Verbindlichkeiten aus Gewinnabführung | - | 20.114 | - |
| Steuerrückstellungen | 1.712 | 2.354 | 2.262 |
| Sonstige Rückstellungen | 126.300 | 125.013 | 127.148 |
| Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten | 87.774 | 84.922 | 87.780 |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten, gesamt | 345.708 | 358.607 | 349.504 |
| Passiva, gesamt | 740.667 | 745.513 | 739.839 |
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| 01.04. - 30.09 | Konzerndienstleistungen | Direktgeschäft | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Werte in T€ | 01.04.2017 - 30.09.2017 | 01.04.2016 - 30.09.2016 | 01.04.2017 - 30.09.2017 | 01.04.2016 - 30.09.2016 | 01.04.2017 - 30.09.2017 | 01.04.2016 - 30.09.2016 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Gesamtumsätze | 179.014 | 203.985 | 34.924 | 52.271 | 383.405 | 389.992 |
| EBIT | -1.033 | 377 | 474 | 1.155 | 12.776 | 8.618 |
| Abschreibungen auf Anlagevermögen | 397 | 395 | - | - | 1.938 | 1.495 |
| Finanzergebnis | - | -18 | -3 | -22 | -100 | -199 |
| Steuern | - | -61 | -92 | -186 | -2.476 | -1.391 |
| Sonstige zahlungswirksame Aufwendungen und Erträge | 131 | 143 | - | - | 229 | 217 |
| Brutto Cashflow | - 505 | 915 | 474 | 1.155 | 14.943 | 10.330 |
| Investitionen | 528 | 1.487 | - | - | 2.116 | 1.416 |
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| 01.04. - 30.09 | Überleitung Konzern | Konzern | ||
|---|---|---|---|---|
| Werte in T€ | 01.04.2017 - 30.09.2017 | 01.04.2016 - 30.09.2016 | 01.04.2017 - 30.09.2017 | 01.04.2016 - 30.09.2016 |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Gesamtumsätze | - | - | 597.343 | 646.248 |
| EBIT | - | - | 12.217 | 10.150 |
| Abschreibungen auf Anlagevermögen | - | - | 2.335 | 1.890 |
| Finanzergebnis | - | - | -103 | -239 |
| Steuern | - | - | -2.568 | -1.638 |
| Sonstige zahlungswirksame Aufwendungen und Erträge |
- | - | 360 | 360 |
| Brutto Cashflow | - | - | 14.912 | 12.400 |
| Investitionen | - | - | 2.644 | 2.903 |
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| 01.07. - 30.09 | Konzerndienstleistungen | Direktgeschäft | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Werte in T€ | 01.07.2017 - 30.09.2017 | 01.07.2016 - 30.09.2016 | 01.07.2017 - 30.09.2017 | 01.07.2016 - 30.09.2016 | 01.07.2017 - 30.09.2017 | 01.07.2016 - 30.09.2016 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Gesamtumsätze | 93.260 | 96.618 | 13.111 | 27.839 | 195.390 | 207.796 |
| EBIT | -142 | 71 | 242 | 595 | 7.123 | 4.204 |
| Abschreibungen auf Anlagevermögen | 198 | 193 | - | - | 1.048 | 830 |
| Finanzergebnis | - | -10 | -2 | -15 | -57 | -129 |
| Steuern | - | -5 | -55 | -84 | -1.571 | -580 |
| Sonstige zahlungswirksame Aufwendungen und Erträge | 65 | 67 | 115 | 113 | ||
| Brutto Cashflow | 121 | 331 | 242 | 595 | 8.286 | 5.147 |
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| 01.07. - 30.09 | Überleitung Konzern | Konzern | ||
|---|---|---|---|---|
| Werte in T€ | 01.07.2017 - 30.09.2017 | 01.07.2016 - 30.09.2016 | 01.07.2017 - 30.09.2017 | 01.07.2016 - 30.09.2016 |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Gesamtumsätze | - | - | 301.761 | 332.253 |
| EBIT | - | - | 7.223 | 4.870 |
| Abschreibungen auf Anlagevermögen | - | - | 1.246 | 1.023 |
| Finanzergebnis | - | - | -59 | -154 |
| Steuern | - | - | -1.626 | -668 |
| Sonstige zahlungswirksame Aufwendungen und Erträge | 180 | 180 | ||
| Brutto Cashflow | - | - | 8.649 | 6.073 |
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| Gesamtergebnis | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Sonstige Bestandteile des Eigenkapitals Posten, die anschließend möglicherweise in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden | ||||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Aktien im Umlauf (Anzahl) | Gezeichnetes-Kapital | Kapitalrücklage | Eigene Aktien | Andere Gewinnrücklagen / Bilanzgewinn | Marktbewertung von Finanzinstrumenten | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Stand 1. April 2016 | 44.681.430 | 48.418 | 142.068 | -46.358 | 229.524 | -1.866 |
| Veränderung des Konsolidierungskreises | - | - | - | - | -5 | - |
| Sonstiges Ergebnis nach Steuern | - | - | - | - | - | 2.299 |
| Konzernergebnis | - | - | - | - | 8.273 | - |
| Stand 30. September 2016 | 44.681.430 | 48.418 | 142.068 | -46.358 | 237.792 | 433 |
| Stand 1. April 2017 | 44.681.430 | 48.418 | 142.068 | -46.358 | 231.713 | 190 |
| Veränderung des Konsolidierungskreises | - | - | - | - | - | - |
| Sonstiges Ergebnis nach Steuern | - | - | - | - | - | -628 |
| Konzernergebnis | - | - | - | - | 9.546 | - |
| Stand 30. September 2017 | 44.681.430 | 48.418 | 142.068 | -46.358 | 241.259 | -438 |
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| Gesamtergebnis | ||
|---|---|---|
| Sonstige Bestandteile des Eigenkapitals Posten, die anschließend möglicherweise in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden | ||
| --- | --- | --- |
| Währungsumrechnungsdifferenzen | Gesamt | |
| --- | --- | --- |
| Stand 1. April 2016 | -523 | 371.263 |
| Veränderung des Konsolidierungskreises | - | -5 |
| Sonstiges Ergebnis nach Steuern | -48 | 2.251 |
| Konzernergebnis | - | 8.273 |
| Stand 30. September 2016 | -571 | 381.782 |
| Stand 1. April 2017 | -134 | 375.897 |
| Veränderung des Konsolidierungskreises | - | - |
| Sonstiges Ergebnis nach Steuern | -868 | -1.496 |
| Konzernergebnis | - | 9.546 |
| Stand 30. September 2017 | -1.002 | 383.947 |
Die MEDION AG als Muttergesellschaft des MEDION-Konzerns ist eine börsennotierte Aktiengesellschaft nach deutschem Recht und hat ihren Sitz in Essen, Deutschland. Die Aktien der Gesellschaft werden öffentlich gehandelt. Die Hauptaktivitäten der Gesellschaft und ihrer Tochterunternehmen ("Konzern") sowie die Grundlagen des bestehenden Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages zwischen der MEDION AG und der Lenovo Germany Holding GmbH werden unter Punkt 4.1.1 ab Seite 25 im Bericht der MEDION AG über das Geschäftsjahr 2016/2017 beschrieben.
Der verkürzte Konzern-Zwischenabschluss für das zum 30. September 2017 endende Halbjahr wurde in Übereinstimmung mit IAS 34 "Zwischenberichterstattung" aufgestellt.
Der verkürzte Konzern-Zwischenabschluss enthält nicht alle für einen Konzernabschluss zum Geschäftsjahresende erforderlichen Informationen und Angaben und ist daher in Verbindung mit dem Konzernabschluss zum 31. März 2017 zu lesen.
Für die Aufstellung des verkürzten Konzern-Zwischenabschlusses wurden die für die Aufstellung des Konzernabschlusses zum 31. März 2017 angewandten Rechnungslegungsmethoden unverändert übernommen.
Im Berichtszeitraum wurden keine neuen oder geänderten veröffentlichten, aber noch nicht verpflichtend anzuwendenden Standards und Interpretationen, vom Konzern vorzeitig angewandt.
Alle Geschäftsbeziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen sind vertraglich vereinbart und werden zu Preisen erbracht, wie sie auch mit fremden Dritten vereinbart würden. Darüber hinaus haben sich keine Veränderungen bei den im Bericht der MEDION AG über das Geschäftsjahr 2016/2017 (1. April 2016 - 31. März 2017) auf den Seiten 154-156 aufgeführten nahe stehenden Unternehmen ergeben. Die vertraglichen Beziehungen mit nahe stehenden Unternehmen bestehen annähernd unverändert fort, sind aber nach ihrer Ergebnisauswirkung für den Konzern unwesentlich.
Der Aufsichtsrat hielt zum 30. September 2017 unverändert zum Vorjahresstichtag keine Aktien. Der Vorstand hielt zum 30. September 2017 unverändert zum Vorjahresstichtag keine Aktien.
Eine prüferische Durchsicht dieses Halbjahresfinanzberichtes zum 30. September 2017 ist nicht erfolgt (§ 37w Absatz 1 Satz 6 WpHG).
Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.
Essen, 10. November 2017
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