AI assistant
MEDICLIN AG — Interim / Quarterly Report 2012
May 11, 2012
280_10-q_2012-05-11_1d9d05ac-f3a5-48fc-8304-49128c11d79e.pdf
Interim / Quarterly Report
Open in viewerOpens in your device viewer
Q1 Zwischenbericht der MEDICLIN Aktiengesellschaft
für die Zeit vom 1. Januar 2012 bis 31. März 2012
MediClin integriert.
Kennzahlen der Quartalsentwicklung im Konzern
| in Mio.3 | Q1 2012 | Q1 2011 |
|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 125,4 | 120,0 |
| Betriebsergebnis (EBIT) | –1,2 | –0,5 |
| EBITDA-Marge in % | 2,2 | 2,6 |
| EBIT-Marge in % | –0,9 | –0,4 |
| Finanzergebnis | –1,0 | –1,3 |
| Aktionären der MediClin AG zuzurechnendes Konzernergebnis | –2,0 | –2,0 |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | 2,8 | 4,2 |
| Bilanzsumme | 321,5 | 335,7 |
| Langfristige Vermögenswerte inkl. Steuererstattungsansprüche und aktive latente Steuern | 217,3 | 210,7 |
| Kurzfristige Vermögenswerte inkl. Steuererstattungsansprüche | 104,2 | 125,0 |
| davon liquide Mittel | 28,3 | 49,5 |
| Eigenkapital | 163,6 | 162,9 |
| Eigenkapitalquote in % | 50,9 | 48,5 |
| Langfristige Schulden inkl. passive latente Steuern | 104,6 | 55,4 |
| Kurzfristige Schulden inkl. Steuerschulden | 53,3 | 117,4 |
| Investitionen (Bruttozugänge zum Anlagevermögen) | 6,5 | 3,8 |
| Nettofinanzverschuldung | 41,2 | 28,0 |
| Zahl der Arbeitnehmer in Vollzeitkräften (Quartalsdurchschnitt) | 6.155 | 6.034 |
| Umsatzerlöse je Vollzeitkraft in B | 20.374 | 19.884 |
| Personalaufwand je Vollzeitkraft in B | 11.997 | 11.755 |
| Auslastung in % | 85,7 | 83,4 |
| Un-/ verwässertes Ergebnis je Aktie in B | –0,04 | –0,04 |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit je Aktie in B | 0,06 | 0,09 |
| Anzahl der Aktien in Millionen Stück | 47,50 | 47,50 |
Aus rechnerischen Gründen können in den Tabellen Rundungsdifferenzen in Höhe von + / – einer Einheit (B,% etc.) auftreten; die Prozentsätze sind auf Basis der B-Werte ermittelt.
Titel Teleradiologie
<
Notfalldiagnostik rund um die Uhr
Seit 2011 nutzt das MediClin Müritz-Klinikum als erste MediClin-Einrichtung die Teleradiologie nach Röntgenverordnung im Bereitschaftsdienst. Das telemedizinische Verfahren sorgt für eine schnellere Diagnostik bei Notfallpatienten.
Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte Aktionäre, Mitarbeiter, Partner und Freunde der MediClin AG,
in den ersten drei Monaten des neuen Geschäftsjahres konnten wir gegenüber dem Vorjahresquartal einen Umsatzanstieg in Höhe von 5,4 Mio. Euro oder 4,5% erreichen. Damit weisen wir für das 1. Quartal 2012 einen Konzernumsatz in Höhe von 125,4 Mio. Euro aus. Den größten Teil des Anstiegs verzeichnete das Segment Postakut. Hier stieg der Umsatz um 4,4 Mio. Euro auf 70,7 Mio. Euro. Die Gründe für die Entwicklung liegen sowohl in der niedrigeren Auslastung im 1. Quartal 2011 als auch im größeren Angebot an psychosomatischen Leistungen im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal. Im Segment Akut stieg der Umsatz um 0,2 Mio. Euro, basierend auf einem Mehr an Pflegetagen und Fallzahlen. Das Geschäftsfeld Pflege startete ebenfalls gut in das neue Jahr, hier erhöhte sich der Umsatz um 0,3 Mio. Euro.
Stringente Überwachung der Kosten
Das Konzernbetriebsergebnis des 1. Quartals 2011 betrug – 0,5 Mio. Euro und beinhaltete eine aperiodische Auflösung von Rückstellungen für Budgetrisiken in Höhe von 1,1 Mio. Euro. Bereinigt um diesen Sondereffekt liegt das Konzernbetriebsergebnis des 1. Quartals 2012 in Höhe von –1,2 Mio. Euro mit 0,5 Mio. Euro über dem Vorjahreswert. Entsprechend zur Umsatzsteigerung entwickelte sich der Kostenblock. Aufgrund eines verbesserten Finanzergebnisses und einer geringeren Steuerlast lag das den Aktionären zuzurechnende Gesamtergebnis mit –2,0 Mio. Euro auf dem Niveau des 1.Quartals 2011.
Internes Wachstum gesichert
Seit Anfang des Jahres 2012 ergänzt die in der MediClin Dünenwald Klinik, Trassenheide, eröffnete Fachklinik für Psychosomatik das Leistungsspektrum der Klinik und des Konzerns.
Im Akutsegment wurden 4,2 Mio. Euro überwiegend in moderne Medizintechnik investiert, und damit 1,9 Mio. Euro mehr als im 1. Quartal 2011.
Im Geschäftsfeld Pflege erfolgt eine fachliche Spezifizierung im Hinblick auf die Pflege von Demenzerkrankungen. Zum Beispiel werden neuste Forschungsergebnisse bei der Pflege von Demenzkranken in der MediClin Seniorenresidenz Deister Weser in Bad Münder eingesetzt, die sich erfolgreich auf gerontopsychiatrische Pflege spezialisiert hat.
Auch in den kommenden Monaten erfolgen aufgrund entsprechender Nachfrage ein weiterer Ausbau der Kapazitäten und eine Erweiterung des medizinischen Angebots in für unsere Patienten wichtigen medizinischen Fachbereichen.
Zusammenarbeit mit Asklepios auf gutem Weg
Auf Konzernebene wurde zwischen MediClin und Asklepios mit der Analyse von möglichen gemeinsamen Potenzialen begonnen und es wurden Gespräche über standortbezogene Kooperationen mit Einrichtungen der beiden Trägergesellschaften aufgenommen. Wir gehen davon aus, dass sich hier zusätzliches Wachstumspotenzial ergibt, da es an nur wenigen Standorten Überschneidungen im Leistungsangebot gibt. Gute Voraussetzungen also, um eine optimale patientenorientierte Versorgung vor Ort zu erreichen, die sich positiv sowohl im Umsatz als auch im Ergebnis auswirken dürfte.
Insgesamt geht der Vorstand für das aktuelle Geschäftsjahr von einem Umsatzanstieg und einer soliden Ergebnisentwicklung aus, sofern sich die Rahmenbedingungen der Branche und das Zuweiserverhalten der Kostenträger in 2012 nicht gravierend ändern.
Frank Abele Vorsitzender des Vorstands
Konzernzwischenlagebericht der MEDICLIN Aktiengesellschaft
für die Zeit vom 1. Januar 2012 bis 31. März 2012
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im 1.Quartal 2012
Allgemeine Angaben
Die Berichterstattung der MEDICLIN Aktiengesellschaft (MediClin) basiert auf den International Financial Reporting Standards (IFRS). Generell werden die Zwischenberichte als Aktualisierungen der Geschäftsberichte erstellt. Der vorliegende Zwischenbericht über die ersten drei Monate des Geschäftsjahres 2012 sollte deshalb in Zusammenhang mit dem für das Geschäftsjahr 2011 veröffentlichten Geschäftsbericht betrachtet werden. Der Zwischenbericht wurde keiner Durchsicht durch einen Wirtschaftsprüfer unterzogen. Die ausgewiesenen Vorjahreszahlen sind nach denselben Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen ermittelt, um die Vergleichbarkeit der veröffentlichten Zahlen zu gewährleisten.
Umsatzentwicklung im Konzern und in den Segmenten
Im 1.Quartal 2012 erzielte MediClin einen Konzernumsatz in Höhe von 125,4 Mio. Euro (Q1 2011: 120,0 Mio. Euro). Damit lag der Umsatz um 5,4 Mio. Euro oder 4,5% über dem Wert des Vorjahresquartals.
| in Mio.3 | Q1 2012 | Q1 2011 | Veränderung in % |
|---|---|---|---|
| Postakut | 70,7 | 66,3 | +6,6 |
| Akut | 50,6 | 50,4 | +0,4 |
| Sonstige Aktivitäten und Überleitung | 4,1 | 3,3 | + 24,2 |
| davon Geschäftsfeld Pflege | 3,2 | 2,9 | +10,3 |
| Konzern | 125,4 | 120,0 | + 4,5 |
Umsatzerlöse im Konzern und in den Segmenten im Quartalsvergleich
Der Anteil der ambulanten Versorgung am Konzernumsatz betrug 4,2 Mio.Euro bzw. 3,3% (Q1 2011: 3,9 Mio. Euro bzw. 3,2%), wobei 2,2 Mio. Euro (Q1 2011: 2,0 Mio. Euro) auf die MVZ entfallen.
Entwicklung der Pflegetage, Fallzahlen und Auslastung im Konzern und in den Segmenten
Im Konzern hat sich insgesamt die Zahl der geleisteten Pflegetage und Fälle gegenüber dem Vorjahresquartal um 6,2% oder 36.906 Tage bzw. 5,9% oder 1.712 Fälle verbessert. Dies führte zu einer Verbesserung der Auslastung um 2,8% auf 85,7%. Der Anstieg der Pflegetage war allerdings in den Segmenten und im Geschäftsfeld Pflege unterschiedlich stark ausgeprägt. Während im Segment Postakut und im Geschäftsfeld Pflege eine Erhöhung um 6,7% oder 30.534 Pflegetage bzw. 11,8% oder 4.091 Pflegetage zu verzeichnen war, lag im Segment Akut der Anstieg bei 2,1% bzw. 2.281 Pflegetagen.
Pflegetage im Konzern und in den Segmenten im Quartalsvergleich
| in Tagen | Q1 2012 | Q1 2011 | Veränderung in % |
|---|---|---|---|
| Postakut | 483.274 | 452.740 | +6,7 |
| Akut | 108.789 | 106.508 | +2,1 |
| Sonstige Aktivitäten | |||
| (nur Geschäftsfeld Pflege) | 38.812 | 34.721 | +11,8 |
| Konzern | 630.875 | 593.969 | + 6,2 |
Anders stellt sich die Entwicklung der Fallzahlen dar. Im Segment Postakut erhöhte sich die Zahl der Fälle um 6,1% oder 1.112 Fälle und im Segment Akut um 5,7% oder 600 Fälle.
Fälle im Konzern und in den Segmenten im Quartalsvergleich
| in Fällen | Q1 2012 | Q1 2011 | Veränderung in % |
|---|---|---|---|
| Postakut | 19.392 | 18.280 | +6,1 |
| Akut | 11.218 | 10.618 | +5,7 |
| Konzern | |||
| (ohne Geschäftsfeld Pflege) | 30.610 | 28.898 | + 5,9 |
Aufgrund der im Quartalsvergleich höheren Anzahl an Pflegetagen und Fällen stieg die Auslastung insgesamt um 2,3 Prozentpunkte. Dabei verbesserte sich im Segment Postakut und im Geschäftsfeld Pflege die Auslastung um 3,0 bzw. 2,6 Prozentpunkte, während die Auslastung im Segment Akut um 0,5 Prozentpunkte zurückging, was unter anderem auf die höhere Bettenzahl zurückzuführen ist.
Auslastung im Konzern und in den Segmenten im Quartalsvergleich
| Konzern | 85,7 | 83,4 |
|---|---|---|
| Sonstige Aktivitäten (nur Geschäftsfeld Pflege) | 97,2 | 94,6 |
| Akut | 84,6 | 85,1 |
| Postakut | 85,2 | 82,2 |
| in % | Q1 2012 | Q1 2011 |
Ergebnisentwicklung im Konzern und in den Segmenten
Das Konzernbetriebsergebnis des 1.Quartals 2011 betrug –0,5 Mio. Euro und beinhaltete eine aperiodische Auflösung von Rückstellungen für Budgetrisiken in Höhe von 1,1 Mio.Euro. Bereinigt um diesen Sondereffekt liegt das Konzernbetriebsergebnis des 1.Quartals 2012 in Höhe von –1,2 Mio. Euro mit 0,5 Mio. Euro über dem Vorjahreswert. Der Umsatz erhöhte sich gegenüber dem vergleichbaren Vorjahresquartal um 5,4 Mio. Euro, entsprechend erhöhten sich auch die betrieblichen Aufwendungen, einschließlich Abschreibungen, um rund 4,6 Mio. Euro. Von den Mehrkosten entfielen 0,5 Mio. Euro auf den Materialaufwand, 2,9 Mio.Euro auf den Personalaufwand, 0,9 Mio.Euro auf die sonstigen betrieblichen Aufwendungen und 0,3 Mio. Euro auf die Abschreibungen.
Die Betriebsergebnisse in den Segmenten Postakut und Akut zeigen dabei gegensätzliche Entwicklungen. Während sich im Segment Postakut das Ergebnis um knapp 50% auf –1,7 Mio.Euro verbesserte, verringerte sich das Akutergebnis aufgrund des geringen Umsatzwachstums um knapp die Hälfte auf 2,4 Mio. Euro. Die sonstigen Aktivitäten und Überleitung lagen mit –1,9 Mio. Euro etwa auf Vorjahresniveau.
| in Mio.3 | Q1 2012 | Q1 2011 |
|---|---|---|
| Postakut | –1,7 | –3,3 |
| Akut | 2,4 | 4,6 |
| Sonstige Aktivitäten und Überleitung | –1,9 | –1,8 |
| Konzern | – 1,2 | – 0,5 |
Konzernbetriebsergebnis und Segmentergebnisse im Quartalsvergleich
Der Materialaufwand in Höhe von 27,4 Mio. Euro ist gegenüber dem Vorjahresquartal trotz deutlicher Umsatzsteigerung lediglich um 0,5 Mio. Euro gestiegen und entfällt fast vollständig auf den Anstieg der Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe.
Materialaufwand im Quartalsvergleich
| Q1 2012 | Q1 2011 | Veränderung in % |
|
|---|---|---|---|
| Materialaufwand in Mio. 1 | 27,4 | 26,9 | +1,7 |
| Materialaufwandsquote in % | 21,8 | 22,4 |
Der Personalaufwand in Höhe von 73,8 Mio. Euro stieg um 2,9 Mio. Euro, was im Quartalsvergleich vor allem auf den höheren durchschnittlichen Personalstand im 1.Quartal 2012 zurückzuführen ist.
Personalaufwand im Quartalsvergleich
| Q1 2012 | Q1 2011 | Veränderung in % |
|
|---|---|---|---|
| Personalaufwand in Mio. 1 | 73,8 | 70,9 | +4,1 |
| Personalaufwandsquote in % | 58,9 | 59,1 |
Die Abschreibungen erhöhten sich um 0,3 Mio.Euro auf 4,0 Mio.Euro (Q1 2011: 3,7 Mio. Euro).
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen, vor allem wegen höherer Aufwendungen für Mieten und Pachten (+0,6 Mio. Euro), um insgesamt 0,9 Mio. Euro auf 23,1 Mio. Euro (Q1 2011: 22,2 Mio. Euro).
Das Finanzergebnis verbesserte sich aufgrund geringerer Zinsaufwendungen um 0,3 Mio.Euro auf –1,0 Mio.Euro. Somit belief sich das Ergebnis vor Ertragsteuern auf –2,2 Mio.Euro und lag damit um 0,4 Mio. Euro unter dem Vorjahreswert (Q1 2011: –1,8 Mio. Euro). Nach Berücksichtigung der Ertragsteuern und der den nicht beherrschenden Gesellschaftern zuzurechnenden Ergebnisanteile beläuft sich das den Aktionären der MediClin AG zuzurechnende Konzernquartalsergebnis auf –2,0 Mio. Euro und lag damit auf gleicher Höhe wie das Ergebnis des 1.Quartals 2011.
Das un-/verwässerte Ergebnis je Aktie betrug – 0,04 Euro (Q1 2011: – 0,04 Euro).
Entwicklung der Vermögenslage
Bilanzstruktur
| in Mio.3 | 31.03.2012 | in % der Bilanz summe |
31.12.2011 | in % der Bilanz summe |
|---|---|---|---|---|
| Aktiva | ||||
| Langfristige Vermögenswerte | 217,3 | 67,6 | 212,5 | 64,6 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 104,2 | 32,4 | 116,3 | 35,4 |
| 321,5 | 100,0 | 328,8 | 100,0 | |
| Passiva | ||||
| Eigenkapital | 163,6 | 50,9 | 165,6 | 50,4 |
| Langfristige Schulden | 104,6 | 32,5 | 59,0 | 17,9 |
| Kurzfristige Schulden | 53,3 | 16,6 | 104,2 | 31,7 |
| 321,5 | 100,0 | 328,8 | 100,0 |
Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Stichtag 31. Dezember 2011 um 7,3 Mio.Euro bzw. 2,2% vermindert, was sich auf der Aktivseite vor allem im Abbau der kurzfristigen Vermögenswerte niederschlägt. Auf der Passivseite zeigt sich eine Verschiebung der Finanzierungsmittel aus dem kurzfristigen in den langfristigen Bereich. Dies resultiert aus der Rückführung und Umfinanzierung von Darlehen. Der vorgenannte Sachverhalt ist im Geschäftsbericht 2011 an mehreren Stellen detailliert erläutert.
Bei den langfristigen Vermögenswerten ergab sich ein Rückgang bei den immateriellen Vermögenswerten (–0,1 Mio. Euro) und ein Zugang bei den Sachanlagen (+1,8 Mio. Euro). Die Finanzanlagen blieben mit 1,6 Mio. Euro unverändert. Die langfristigen Forderungen nach dem Krankenhausfinanzierungsgesetz betreffen Fördermittel, die in den Jahren 2013 bis 2017 ausbezahlt werden. Die langfristigen Steuererstattungsansprüche erhöhten sich um 0,5 Mio. Euro.
Die kurzfristigen Vermögenswerte verminderten sich stichtagsbezogen um 12,1 Mio.Euro. Hierbei wurden insbesondere die liquiden Mittel (–13,0 Mio. Euro), die Vorräte (–0,8 Mio.Euro), die Forderungen nach dem Krankenhausfinanzierungsrecht (– 0,6 Mio. Euro) sowie die übrigen Vermögenswerte (–1,5 Mio. Euro) abgebaut. Demgegenüber erhöhten sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (+2,1 Mio. Euro) und die geleisteten Vorauszahlungen (+1,6 Mio. Euro).
Das Eigenkapital beträgt 163,6 Mio. Euro und verringerte sich aufgrund des verrechneten Quartalsverlusts. Die Eigenkapitalquote verbesserte sich dagegen aufgrund der niedrigeren Bilanzsumme um 0,5 Prozentpunkte von 50,4% auf 50,9%.
Bei den langfristigen Schulden ergab sich ein Anstieg von 45,5 Mio. Euro, der in erster Linie auf die Umfinanzierung von kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten durch ein längerfristiges Tilgungsdarlehen in Höhe von 45,0 Mio. Euro zurückzuführen ist.
Im Vergleich zum Stichtag 31. Dezember 2011 haben sich die kurzfristigen Schulden um insgesamt 50,9 Mio.Euro reduziert. Dabei verminderten sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Versicherungen um insgesamt 56,6 Mio. Euro, wobei sich der Rückgang im Wesentlichen aus der Tilgung von 61,4 Mio. Euro und dem Zugang aus der Inanspruchnahme einer kurzfristigen Kreditlinie in Höhe von 5,0 Mio.Euro aus einem Konsortialkredit zusammensetzt. Ebenfalls vermindert haben sich die kurzfristigen Rückstellungen (–0,6 Mio.Euro). Ein Anstieg von 7,7 Mio.Euro bzw. 0,2 Mio.Euro war dagegen bei den übrigen Verbindlichkeiten bzw. den Verbindlichkeiten nach dem Krankenhausfinanzierungsrecht zu verzeichnen.
Entwicklung der Finanzlage
Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit für die ersten drei Monate 2012 in Höhe von 2,8 Mio. Euro hat sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,4 Mio. Euro verringert (Q1 2011: 4,2 Mio. Euro).
Der Cashflow aus Investitionstätigkeit beträgt – 4,6 Mio. Euro (Q1 2011: –2,4 Mio. Euro). Mit 4,6 Mio. Euro wurden damit 1,7 Mio. Euro mehr als im Vergleichszeitraum investiert (Q1 2011: –2,9 Mio. Euro). Dabei beliefen sich die Einzahlungen aus Anlagenabgängen und Fördermitteln auf weniger als 0,1 Mio. Euro (Q1 2011: 0,5 Mio. Euro).
Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit beträgt –11,3 Mio.Euro (Q1 2011: –0,2 Mio.Euro). Die Veränderung ergibt sich im Wesentlichen aus der Tilgung von kurzfristigen Darlehen in Höhe von 61,4 Mio. Euro, der die Refinanzierung von 50,0 Mio. Euro durch ein Konsortialdarlehen gegenübersteht. Die verbleibenden 11,4 Mio. Euro wurden durch Eigenmittel getilgt, was im Wesentlichen zum Abbau der liquiden Mittel in Höhe von insgesamt 13,0 Mio.Euro geführt hat (31.03.2012: 28,3 Mio. Euro; 31.12.2011: 41,3 Mio. Euro).
Investitionen
In den ersten drei Monaten 2012 wurden Investitionen in das Anlagevermögen in Höhe von brutto 6,5 Mio. Euro (Q1 2011: 3,8 Mio. Euro) getätigt.
Bruttozugänge zum Anlagevermögen im Quartalsvergleich
| in Tsd.3 | Q1 2012 | Q1 2011 |
|---|---|---|
| Lizenzen, Konzessionen | 261 | 248 |
| Firmenwerte | 0 | 200 |
| Grundstücke, Gebäude | 681 | 366 |
| Technische Anlagen, EDV | 1.125 | 65 |
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 2.726 | 2.431 |
| Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 1.678 | 537 |
| Summe | 6.471 | 3.847 |
Mitarbeiter
Die Zahl der Mitarbeiter, gerechnet in Vollzeitkräften, betrug im 1.Quartal 2012 durchschnittlich 6.155 Vollzeitkräfte (Q1 2011: 6.034 Vollzeitkräfte) und stieg damit um 2,0% gegenüber dem Vergleichsquartal. Der größte Zuwachs bei den Vollzeitkräften war bei den sonstigen Aktivitäten im Geschäftsfeld Service mit einem Anstieg von 26,2% zu verzeichnen.
Anzahl der Mitarbeiter im Quartalsvergleich
| ausgewiesen in Vollzeitkräften |
Q1 2012 | Q1 2011 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Postakut | 3.123 | 3.208 | – 85 |
| Akut | 1.982 | 1.976 | +6 |
| Sonstige Aktivitäten | 1.050 | 850 | +200 |
| davon Geschäftsfeld Pflege | 169 | 152 | +17 |
| davon Geschäftsfeld Service | |||
| (inkl. Verwaltung) | 881 | 698 | +183 |
| Konzern | 6.155 | 6.034 | + 121 |
Im 1.Quartal 2012 waren konzernweit durchschnittlich 212 Auszubildende beschäftigt (Q1 2011: 210 Auszubildende).
Der Umsatz je Vollzeitkraft im 1.Quartal 2012 stieg um 2,5% auf 20.374 Euro (Q1 2011: 19.884 Euro). Die Personalkosten je Vollzeitkraft stiegen um 2,1% auf 11.997 Euro im 1.Quartal 2012 (Q1 2011: 11.755 Euro).
Kennzahlen je Vollzeitkraft im Quartalsvergleich
| in 3 | Q1 2012 | Q1 2011 |
|---|---|---|
| Umsatz je Vollzeitkraft | 20.374 | 19.884 |
| Personalkosten je Vollzeitkraft | 11.997 | 11.755 |
Im Vergleich zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2011 stieg die Anzahl der Betten im Segment Postakut um 32 Betten und im Segment Akut um 6 Betten. Im Bereich Pflege wurde die Zahl der Pflegeplätze um 4 Plätze reduziert. Im Quartalsvergleich erhöhte sich die Zahl der Betten in den Segmenten Postakut bzw. Akut um 116 bzw. 26 Betten. Die Anzahl der Pflegeplätze stieg im Quartalsvergleich um 31 Pflegeplätze.
Betten/Pflegeplätze zum Stichtag
| Anzahl | 31.03.2012 | 31.12.2011 | Veränderung in % |
|---|---|---|---|
| Postakut | 6.235 | 6.203 | +0,5 |
| Akut | 1.442 | 1.436 | +0,4 |
| Pflege (Pflegeplätze) | 439 | 443 | – 0,9 |
| Konzern | 8.116 | 8.082 | + 0,4 |
Berichterstattung der Segmente
Im Segment Postakut lagen die Umsatzerlöse in Höhe von 70,7 Mio. Euro aufgrund des Anstiegs der Pflegetage und der Fälle um 4,4 Mio. Euro oder 6,6% über dem Wert des 1. Quartals 2011. Die dem Segment zugerechneten Aufwendungen (Material-, Personalaufwand und sonstiger betrieblicher Aufwand) in Höhe von 71,6 Mio.Euro erhöhten sich gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreswert (Q1 2011: 69,8 Mio. Euro) lediglich um 1,8 Mio. Euro. Die Personalkostenquote sank auf 51,8% (Q1 2011: 54,3%). Damit ergibt sich ein Segmentergebnis für das 1.Quartal 2012 in Höhe von –1,7 Mio. Euro (Q1 2011: –3,3 Mio. Euro).
Im Segment Postakut bietet MediClin Leistungen an, die einerseits der medizinischen Anschlussheilbehandlung und andererseits den Heilverfahren zugeordnet werden. Zu den Heilverfahren zählen auch alle in der Psychosomatik angebotenen Leistungen. Im 1.Quartal 2012 wurden für Anschlussheilbehandlungen 55,3% (Q1 2011: 58,4%) der Pflegetage aufgewendet. Die starke Erhöhung der Pflegetage bei den Heilverfahren liegt unter anderem an dem größeren Bettenangebot in der Psychosomatik und der Geriatrie.
| in Pflegetagen | Q1 2012 | Q1 2011 | Veränderung in % |
Anteil Q1 2012 in % |
|---|---|---|---|---|
| Anschlussheilbehandlung | 267.417 | 264.350 | +1,2 | 55,3 |
| Heilverfahren | 176.879 | 145.264 | +21,8 | 36,6 |
| Sonstige | 38.978 | 43.126 | –9,6 | 8,1 |
| Segment Postakut | 483.274 | 452.740 | + 6,7 | 100,0 |
Pflegetage Segment Postakut nach Maßnahmen im Quartalsvergleich
Im 1.Quartal 2012 waren im Segment Postakut durchschnittlich 3.123 Vollzeitkräfte (Q1 2011: 3.208 Vollzeitkräfte) beschäftigt.
Im Segment Akut konnten die Umsatzerlöse in Höhe von 50,6 Mio. Euro (Q1 2011: 50,4 Mio. Euro) leicht um 0,2 Mio. Euro oder 0,3% gesteigert werden. Dem standen aber weitaus höhere Kostensteigerungen gegenüber. Insgesamt erhöhten sie sich um 1,7 Mio. Euro auf 47,3 Mio. Euro (Q1 2011: 45,6 Mio. Euro), wobei mit 0,9 Mio. Euro auch hier insbesondere der Personalaufwand anstieg, sodass sich eine Personalkostenquote von 53,0% (Q1 2011: 51,4%) errechnet. Die Erhöhung resultiert aus der allgemeinen Tarifsteigerung und aus einer um 2,7% höheren Mitarbeiterzahl im Bereich Ärztlicher Dienst, bei einem gleichzeitigen Rückgang der Mitarbeiterzahl im Bereich Pflegedienst. Beim Materialaufwand und bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen waren Erhöhungen von 0,2 Mio. Euro und 0,6 Mio. Euro zu verzeichnen, davon entfallen bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen knapp 0,3 Mio. Euro auf höhere Instandhaltungs- und Wartungsarbeiten. Das Segmentergebnis sank um 2,2 Mio.Euro auf 2,4 Mio.Euro (Q1 2011: 4,6 Mio. Euro). Die EBIT-Marge beträgt 4,7% (Q1 2011: 9,0%).
Im Segment Akut waren in den ersten drei Monaten 2012 durchschnittlich 1.982 Vollzeitkräfte (Q1 2011: 1.976 Vollzeitkräfte) beschäftigt.
Im Segment Sonstige Aktivitäten wurden Umsatzerlöse in Höhe von 12,7 Mio. Euro (Q1 2011: 9,7 Mio.Euro) ausgewiesen. Hiervon entfallen 3,2 Mio. Euro (Q1 2011: 2,9 Mio.Euro) auf das Geschäftsfeld Pflege.
In den ersten drei Monaten 2012 wurden durchschnittlich 1.050 Vollzeitkräfte (Q1 2011: 850 Vollzeitkräfte) beschäftigt, davon 169 im Geschäftsfeld Pflege (Q1 2011: 152 Vollzeitkräfte) und 881 im Geschäftsfeld Service (Q1 2011: 698 Vollzeitkräfte).
Umsatzanteil bestimmter Kostenträgergruppen
Nach IFRS (IFRS 8.34 Informationen über wichtige Kunden) hat ein Unternehmen Informationen über den Grad seiner Abhängigkeit von seinen wichtigsten Kunden vorzulegen.
Beim MediClin-Konzern sind dies aufgrund seiner Tätigkeit als bundesweiter Klinikbetreiber die gesetzlichen Rentenversicherungsträger und die gesetzlichen Krankenversicherungen, die rund 90% der gesamten Leistung nachfragen. Die Überwachung und Steuerung der Umsätze mit den Kostenträgern erfolgt mithilfe der monatlichen Kostenträgerstatistik. Diese dokumentiert die den einzelnen Kostenträgern in Rechnung gestellten Leistungen auf Grundlage der geleisteten Pflegetage. Danach fragen im Segment Postakut die gesetzlichen Krankenversicherungen 39,7% (Q1 2011: 43,0%) und die Rentenversicherungsträger 51,5% (Q1 2011: 47,5%) der Leistungen nach. Im Bereich Akut entfallen 92,7% (Q1 2011: 91,7%) der nachgefragten Leistungen auf die gesetzlichen Krankenkassen.
Ergebnisse und Vermögenslage der Segmente im Quartalsvergleich
| in Mio.3 | Januar – März 2012 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Postakut | Akut | Sonstige Aktivi täten |
Zwischen summe |
Über leitung |
Konzern | |
| Umsatzerlöse | 70,7 | 50,6 | 12,7 | 134,0 | –8,6 | 125,4 |
| davon Gesamtumsatz | 71,7 | 51,1 | 14,1 | 136,9 | 0,0 | 136,9 |
| davon Innenumsatz | 1,0 | 0,5 | 1,4 | 2,9 | 8,6 | 11,5 |
| Materialaufwand | –17,2 | –13,9 | –4,6 | – 35,7 | 8,3 | – 27,4 |
| Personalaufwand | –36,5 | –26,8 | –9,8 | – 73,1 | –0,7 | – 73,8 |
| Sonstiger betrieblicher Aufwand | –17,9 | –6,6 | –2,3 | – 26,8 | 3,7 | – 23,1 |
| Segmentergebnis | –1,7 | 2,4 | – 1,2 | – 0,5 | – 0,7 | – 1,2 |
| davon nicht zahlungswirksame Posten: | ||||||
| Planmäßige Ab-/ Zuschreibungen | –2,0 | –3,7 | –0,3 | – 6,0 | 0,0 | – 6,0 |
| Außerplanmäßige Ab-/ Zuschreibungen | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 |
| Auflösungen Sonderposten | 0,1 | 1,9 | 0,0 | 2,0 | 0,0 | 2,0 |
| Wertberichtigungen | 0,1 | –0,1 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 |
| Zuführungen Rückstellungen/ | ||||||
| Verbindlichkeiten | –6,9 | –4,4 | –1,9 | – 13,2 | –0,1 | – 13,3 |
| Auflösungen Rückstellungen/ | ||||||
| Verbindlichkeiten | 0,1 | 0,2 | 0,0 | 0,3 | 0,0 | 0,3 |
| Finanzerträge | 0,0 | 0,2 | 0,0 | 0,2 | –0,1 | 0,1 |
| Finanzaufwendungen | –0,4 | –0,4 | –0,1 | – 0,9 | –0,2 | – 1,1 |
| Finanzergebnis | – 0,4 | – 0,2 | – 0,1 | – 0,7 | – 0,3 | – 1,0 |
| Ertragsteuern | 0,0 | – 0,1 | 0,0 | – 0,1 | 0,3 | 0,2 |
| Vermögen der Bilanz | 119,6 | 163,2 | 5,4 | 288,2 | 33,3 | 321,5 |
| Schulden der Bilanz | 18,6 | 18,1 | 48,2 | 84,9 | 73,0 | 157,9 |
| Investitionen (Bruttozugänge zum | ||||||
| Anlagevermögen) | 2,2 | 4,2 | 0,1 | 6,5 | 0,0 | 6,5 |
| in Mio.3 | Januar – März 2011 | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Postakut | Akut | Sonstige Aktivi täten |
Zwischen summe |
Über leitung |
Konzern | |||
| Umsatzerlöse | 66,3 | 50,4 | 9,7 | 126,4 | –6,4 | 120,0 | ||
| davon Gesamtumsatz | 67,3 | 50,9 | 10,6 | 128,8 | 0,0 | 128,8 | ||
| davon Innenumsatz | 1,0 | 0,5 | 0,9 | 2,4 | 6,4 | 8,8 | ||
| Materialaufwand | –16,2 | –13,7 | –3,1 | – 33,0 | 6,1 | – 26,9 | ||
| Personalaufwand | –36,0 | –25,9 | –8,2 | – 70,1 | –0,8 | – 70,9 | ||
| Sonstiger betrieblicher Aufwand | –17,6 | –6,0 | –2,1 | – 25,7 | 3,5 | – 22,2 | ||
| Segmentergebnis | – 3,3 | 4,6 | –1,0 | 0,3 | – 0,8 | – 0,5 | ||
| davon nicht zahlungswirksame Posten: | ||||||||
| Planmäßige Ab-/ Zuschreibungen | –1,8 | –3,6 | –0,3 | – 5,7 | 0,0 | – 5,7 | ||
| Außerplanmäßige Ab-/ Zuschreibungen | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | ||
| Auflösungen Sonderposten | 0,1 | 1,9 | 0,0 | 2,0 | 0,0 | 2,0 | ||
| Wertberichtigungen | –0,1 | 0,0 | 0,0 | – 0,1 | 0,0 | – 0,1 | ||
| Zuführungen Rückstellungen/ | ||||||||
| Verbindlichkeiten | –7,0 | –4,4 | –1,6 | – 13,0 | 0,1 | –12,9 | ||
| Auflösungen Rückstellungen/ | ||||||||
| Verbindlichkeiten | 0,8 | 1,0 | 0,0 | 1,8 | 0,0 | 1,8 | ||
| Finanzerträge | 0,0 | 0,1 | 0,0 | 0,1 | –0,1 | 0,0 | ||
| Finanzaufwendungen | –0,3 | –0,4 | –0,1 | – 0,8 | –0,5 | –1,3 | ||
| Finanzergebnis | – 0,3 | – 0,3 | – 0,1 | – 0,7 | – 0,6 | – 1,3 | ||
| Ertragsteuern | 0,0 | – 0,1 | – 0,1 | – 0,2 | 0,0 | – 0,2 | ||
| Vermögen der Bilanz | 110,4 | 166,6 | 4,7 | 281,7 | 54,0 | 335,7 | ||
| Schulden der Bilanz | 25,1 | 19,6 | 47,1 | 91,8 | 81,0 | 172,8 | ||
| Investitionen (Bruttozugänge zum | ||||||||
| Anlagevermögen) | 1,3 | 2,3 | 0,2 | 3,8 | 0,0 | 3,8 |
Bericht zu wesentlichen Geschäften mit nahestehenden Personen
Geschäftsbeziehungen zu nahestehenden Personen und Unternehmen bestanden in den ersten drei Monaten 2012 unverändert gegenüber den im Geschäftsbericht 2011 aufgeführten Personen bzw. Gesellschaften. Die Geschäftsbeziehungen mit nahestehenden Unternehmen und Personen werden zu marktüblichen Konditionen abgewickelt und stellen sich wie folgt dar:
| in Mio.3 | Q1 2012 | Q1 2011 |
|---|---|---|
| Erträge | ||
| Umsätze aus Postakut-, Akut- und Pflegeleistungen | 0,4 | 0,4 |
| Einnahmen Objektmanagement | 0,1 | 0,1 |
| Aufwendungen | ||
| Leasingaufwendungen | 10,6 | 10,3 |
| Kosten Liegenschaftsverwaltung | 0,2 | 0,2 |
| Versicherungsprämien | 0,3 | 0,3 |
| Zinsaufwendungen | 0,3 | 1,0 |
| Serviceleistungen | 1,4 | 1,1 |
| in Mio.3 | 31.03.2012 | 31.12.2011 |
| Forderungen | ||
| Rückzahlungsanspruch aus Vorfinanzierung | ||
| Klinikerweiterungen/Baumaßnahmen | 0,4 | 0,9 |
| Forderungen aus Postakut-, Akut- und Pflegeleistungen | 0,1 | 0,1 |
| Verbindlichkeiten | ||
| Versicherungsdarlehen | 0,0 | 40,9 |
| Serviceleistungen | 0,7 | 0,7 |
Chancen- und Risikobericht
In den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2012 haben sich keine neuen nennenswerten Chancen oder Risiken ergeben, ebenso gab es keine Änderungen im Chancen- und Risikomanagement, sodass wir auf unsere Angaben im Geschäftsbericht 2011 verweisen.
Veränderungen im Vorstand und Aufsichtsrat
In der Aufsichtsratssitzung vom 21. März 2012 hat der Aufsichtsrat Jens Breuer zum Mitglied des Vorstands der MEDICLIN Aktiengesellschaft bestellt. Er wird sein Amt zum 1. Juni 2012 antreten. Dr.Ulrich Wandschneider wird sein Mandat als Vorstandsmitglied zum 31. Mai 2012 niederlegen. Stephan Leonhard wurde zum neuen Vorsitzenden des Prüfungsausschusses gewählt.
Des Weiteren hat der Aufsichtsrat beschlossen, in der am 23. Mai 2012 stattfindenden ordentlichen Hauptversammlung Dr. Jochen Messemer, Stephan Leonhard und Dr.Ulrich Wandschneider zur Wahl in den Aufsichtsrat vorzuschlagen. Dr. Jochen Messemer stellt sich nach Ablauf seiner Amtszeit zur Wiederwahl. Stephan Leonhard wurde gerichtlich bestellt und soll durch die Hauptversammlung gewählt werden. Dr.Ulrich Wandschneider wird vom Mehrheitsaktionär Asklepios Kliniken Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Hamburg, zur Wahl in den Aufsichtsrat vorgeschlagen.
Dr. Jan Boetius, bisher Aufsichtsratsvorsitzender, wird sein Amt zum 31. Mai 2012 niederlegen. Als Nachfolger soll Dr.Ulrich Wandschneider, sofern er in den Aufsichtsrat gewählt wird, aufgrund seiner langjährigen Branchenerfahrung und im Hinblick auf seine Funktion als Vorsitzender der Konzerngeschäftsführung der Asklepios Gruppe als Kandidat für den Aufsichtsratsvorsitz vorgeschlagen werden.
Nachtrags- und Prognosebericht
Aktuelle Konjunktur- und Branchenentwicklung
Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) geht davon aus, dass im 1.Quartal 2012 das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ein Plus von 0,1% ausweisen wird. Für das 2. Quartal 2012 sagt das DIW einen Zuwachs um 0,4% voraus. Insgesamt haben die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute in ihren im April vorgelegten Frühjahrsgutachten zur weiteren Konjunkturentwicklung in Deutschland ihre Wachstumsprognosen bestätigt. Auch die Bundesregierung hält an ihrer bisherigen Aussage fest. Maßgeblichen Einfluss auf das Wirtschaftswachstum wird nach Meinung der Experten die Inlandsnachfrage haben. Die gute Lage am Arbeitsmarkt und Lohnerhöhungen werden den privaten Verbrauch ankurbeln.
Was das Staatsdefizit anbelangt, so gehen die Prognosen davon aus, dass das Defizit in 2012 nur noch rund 0,6% des BIP ausmachen wird. Positiv wirken sich insbesondere die niedrigen Zinssätze und die damit günstigen Refinanzierungsbedingungen für die öffentlichen Haushalte aus. Sie tragen zu einem nicht unerheblichen Teil zur Haushaltskonsolidierung bei.
Die gesetzlichen Krankenkassen (GKV) haben im Jahr 2011 auf Basis der vorläufigen Finanzergebnisse einen Überschuss von rund 4,0 Mrd. Euro erzielt. Dabei standen bei sämtlichen Krankenkassen Einnahmen in Höhe von rund 183,6 Mrd. Euro Ausgaben in Höhe von rund 179,6 Mrd. Euro gegenüber. Danach verfügen die Krankenkassen einschließlich der positiven Entwicklung des vergangenen Jahres Ende 2011 über Finanzreserven von rund 10 Mrd. Euro.
Der Gesundheitsfonds zahlte für das Jahr 2011 insgesamt rund 178,9 Mrd.Euro an die Krankenkassen aus. Die Einnahmen des Gesundheitsfonds aus Beiträgen und Bundeszuschüssen lagen bei rund 184,3 Mrd. Euro. Damit weist der Gesundheitsfonds in 2011 insgesamt einen Überschuss von rund 5,3 Mrd. Euro und eine Liquiditätsreserve von 9,5 Mrd. Euro aus. Davon sind 3,1 Mrd. Euro durch die vorgeschriebene Mindestreserve und 2,0 Mrd. Euro für den Sozialausgleich und die Finanzierung der Zusatzbeiträge von Arbeitslosengeld-II-Empfängern gebunden. Der darüber hinausgehende Betrag entspricht in etwa 2 bis 3% der jährlichen Gesamtausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung. Das Bundesgesundheitsministerium geht für 2012 von einer soliden Finanzgrundlage für die GKV aus.
Gesetzliche Neuregelungen
Am 22. März 2012 trat die "Richtlinie über die Festlegung ärztlicher Tätigkeiten zur Übertragung auf Berufsangehörige der Alten- und Krankenpflege zur selbständigen Ausübung von Heilkunde im Rahmen von Modellvorhaben nach §63 Absatz 3c des Fünften Buches Sozialgesetzbuch (SGB V) (Richtlinie nach §63 Absatz 3c SGB V)" in Kraft. Die neue Richtlinie beinhaltet die Grundlagen sowie den Inhalt und Umfang der Übertragung von Heilkunde auf Berufsangehörige der Alten- und Krankenpflege. Beispiele für eine solche "selbständige Ausübung von Heilkunde" sind etwa spezifische Infusionstherapien, Wund- oder Schmerztherapie durch diese Berufsgruppe.
Ende März 2012 wurde vom Gesundheitsministerium das Gesetz zur Neuausrichtung der Pflegeversicherung (Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz – PNG) dem Bundeskabinett zur Abstimmung vorgelegt. Die derzeitigen Regelungen in der Pflegeversicherung tragen dem speziellen Hilfebedarf, der sich auf Betreuung und Anleitung demenzkranker Menschen richtet, keine Rechnung. Kernpunkte der Neuausrichtung sind deshalb unter anderem mehr Leistungen für Demenzkranke ab 2013, insbesondere in der Pflegestufe 0, I und II, mehr Entlastung für pflegende Angehörige, Förderung von Wohngruppen und bessere ärztliche Versorgung in Pflegeheimen. Geplant ist, dass die Pflegereform voraussichtlich am 1. August 2012 in weiten Teilen in Kraft treten soll.
Mitte März 2012 hat die Bundesregierung dem Bundestag den Entwurf eines Gesetzes zur Einführung eines pauschalierenden Entgeltsystems für psychiatrische und psychosomatische Einrichtungen (PsychEntgeltgesetz – PsychEntgG) vorgelegt, nach dem künftig ein leistungsorientiertes und pauschalierendes Entgeltsystem in psychiatrischen und psychosomatischen Einrichtungen eingeführt werden soll. Das neue Entgeltsystem soll den Angaben zufolge im Rahmen eines lernenden Systems mit einer vierjährigen Einführungsphase (budgetneutrale Phase) und einer fünfjährigen Überführungsphase (Konvergenzphase) bis zum Jahr 2022 eingeführt werden. In den ersten beiden Jahren der Einführungsphase 2013 und 2014 können laut Gesetzentwurf die psychiatrischen und psychosomatischen Einrichtungen das neue Entgeltsystem auf freiwilliger Grundlage einführen. Mit der langen Umstellungsphase werde den Einrichtungen ausreichend Zeit gegeben, sich auf die künftige Veränderung ihres Erlösbudgets einzustellen, heißt es in der Vorlage. Laut Auffassung der Regierung hat die Einführung des neuen Systems auf die gesetzliche Krankenversicherung insgesamt keine finanziellen Auswirkungen, da nicht mehr Mittel verausgabt werden als bisher, sondern die Mittel zwischen den Einrichtungen lediglich stärker leistungsorientiert verteilt werden.
Welche Auswirkungen sich aufgrund der neuen Regelungen auf die Geschäftsentwicklung der MediClin ergeben können, wird derzeit geprüft.
Ausblick Geschäftsjahr 2012
Für das Geschäftsjahr 2012 geht der Vorstand von einem Umsatzanstieg und einer soliden Ergebnisentwicklung aus, sofern sich die Rahmenbedingungen der Branche und das Zuweiserverhalten der Kostenträger nicht gravierend ändern. In Bezug auf das externe Wachstum wird sich MediClin opportunistisch verhalten und, wie bisher, die eigenen strengen Akquisitionskriterien bei einer möglichen Akquisition zugrunde legen.
MEDICLIN Aktiengesellschaft
Offenburg, 11. Mai 2012
Der Vorstand
Zukunftsgerichtete Aussagen
Dieser Bericht enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf aktuellen Einschätzungen des Managements beruhen. Wörter wie "antizipieren", "annehmen", "glauben", "einschätzen", "erwarten", "beabsichtigen", "können/ könnten", "planen", "projizieren", "sollten" und ähnliche Begriffe kennzeichnen solche vorausschauenden Aussagen. Solche Aussagen sind gewissen Risiken und Unsicherheiten unterworfen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung der MediClin AG beruhen. Sollte einer dieser Unsicherheitsfaktoren oder andere Unwägbarkeiten eintreten oder sollten sich die den Aussagen zugrunde liegenden Annahmen als unrichtig erweisen, könnten die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den in diesen Aussagen genannten oder implizit zum Ausdruck gebrachten Ergebnissen abweichen. Es ist von der MediClin AG weder beabsichtigt noch übernimmt die MediClin AG eine gesonderte Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen laufend zu aktualisieren und fortzuschreiben, um sie an Ereignisse oder Entwicklungen nach dem Erscheinen dieses Zwischenberichts anzupassen.
Konzernzwischenabschluss der MEDICLIN Aktiengesellschaft
für die Zeit vom 1. Januar 2012 bis 31. März 2012
Konzernzwischenbilanz zum 31. März 2012
Aktiva
| in Tsd.3 | 31.03.2012 | 31.12.2011 | |
|---|---|---|---|
| Langfristige Verm ögenswerte |
|||
| Immaterielle Vermögenswerte | |||
| Konzessionen, Lizenzen | 1.578 | 1.710 | |
| Firmenwerte | 50.056 | 50.056 | |
| Geleistete Anzahlungen | 236 | 51.870 | 239 52.005 |
| Sachanlagen | |||
| Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten | |||
| einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 113.759 | 114.468 | |
| Technische Anlagen und Maschinen | 9.184 | 8.499 | |
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 30.258 | 30.047 | |
| Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 3.166 | 1.537 | |
| 156.367 | 154.551 | ||
| Sonstige Finanzanlagen | |||
| Beteiligungen | 59 | 59 | |
| Übrige Ausleihungen | 2 | 2 | |
| Rückdeckungsversicherungen | 1.510 | 1.510 | |
| 1.571 | 1.571 | ||
| Sonstige langfristige Vermögenswerte | |||
| Langfristige Steuererstattungsansprüche | 880 | 346 | |
| Forderungen nach dem Krankenhausfinanzierungsrecht | 2.300 | 0 | |
| 3.180 | 346 | ||
| Aktive latente Steuern | 4.348 | 4.019 | |
| 217.336 | 212.492 | ||
| Kurzfristige Verm ögens WERTE |
|||
| Vorräte | 5.998 | 6.778 | |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 60.196 | 58.066 | |
| Sonstige kurzfristige Vermögenswerte | |||
| Geleistete Vorauszahlungen | 3.017 | 1.414 | |
| Forderungen nach dem Krankenhausfinanzierungsrecht | 2.406 | 2.965 | |
| Übrige Vermögenswerte | 3.927 | 5.464 | |
| 9.350 | 9.843 | ||
| Kurzfristige Steuererstattungsansprüche | 79 | 79 | |
| Liquide Mittel | 28.320 | 41.336 | |
| Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte | 236 | 236 | |
| 104.179 | 116.338 | ||
| 321.515 | 328.830 |
PASSIVA
| in Tsd.3 | 31.03.2012 | 31.12.2011 | |
|---|---|---|---|
| Eigenkapital | |||
| Anteil MediClin-Konzern | |||
| Gezeichnetes Kapital | 47.500 | 47.500 | |
| Kapitalrücklage | 129.392 | 129.392 | |
| Gewinnrücklage | 17 | 17 | |
| Konzernbilanzverlust | –13.323 | 163.586 | –11.357 165.552 |
| Anteile nicht beherrschender Gesellschafter | 16 | 37 | |
| 163.602 | 165.589 | ||
| Langfristige Schulden |
|||
| Langfristige Finanzverbindlichkeiten | |||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 59.538 | 14.115 | |
| Übrige Finanzverbindlichkeiten | 8.384 | 8.576 | |
| 67.922 | 22.691 | ||
| Langfristige übrige Verbindlichkeiten | 44 | 46 | |
| Langfristige Rückstellungen | |||
| Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 27.832 | 27.628 | |
| Übrige Rückstellungen | 5.877 | 5.889 | |
| 33.709 | 33.517 | ||
| Passive latente Steuern | 2.920 | 2.799 | |
| 104.595 | 59.053 | ||
| Kurzfristige Schulden |
|||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 12.949 | 14.623 | |
| Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten | |||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | |||
| und Versicherungen | 10.022 | 66.585 | |
| Übrige Finanzverbindlichkeiten | 787 | 741 | |
| 10.809 | 67.326 | ||
| Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten | |||
| Verbindlichkeiten nach dem Krankenhausfinanzierungsrecht | 3.215 | 2.976 | |
| Übrige Verbindlichkeiten | 24.087 | 16.368 | |
| 27.302 | 19.344 | ||
| Kurzfristige Rückstellungen | 2.258 | 2.895 | |
| 53.318 | 104.188 | ||
| 321.515 | 328.830 |
Konzernzwischengesamtergebnisrechnung
| in Tsd.3 | Januar – März 2012 |
Januar – März 2011 |
|---|---|---|
| I.KONZERNGEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG | ||
| Umsatzerlöse | 125.400 | 119.979 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 1.742 | 3.236 |
| Gesamtleistung | 127.142 | 123.215 |
| Materialaufwand | ||
| a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | –15.232 | –14.825 |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | –12.147 | –12.104 |
| –27.379 | –26.929 | |
| Personalaufwand | ||
| a) Löhne und Gehälter | –63.427 | –60.862 |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung | –10.412 | –10.071 |
| – 73.839 | – 70.933 | |
| Abschreibungen | –3.969 | – 3.684 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | –23.110 | –22.204 |
| Betriebsergebnis | –1.155 | –535 |
| Finanzergebnis | ||
| a) Übrige Finanzerträge b) Übrige Finanzaufwendungen |
54 –1.083 |
51 – 1.348 |
| – 1.029 | – 1.297 | |
| Ergebnis vor Ertragsteuern Ertragsteuern |
–2.184 197 |
–1.832 –231 |
| Konzernergebnis | –1.987 | –2.063 |
| davon den Aktionären der MediClin AG zuzurechnendes Konzernergebnis davon den nicht beherrschenden Gesellschaftern zuzurechnendes Konzernergebnis |
–1.966 –21 |
– 2.015 –48 |
| II. Erfolgsneutrales Einkommen |
||
| Verrechnung der negativen Anteile nicht beherrschender Gesellschafter | 0 | 0 |
| III. Gesamtergebnis | –1.987 | –2.063 |
| davon den Aktionären der MediClin AG zuzurechnendes Gesamtergebnis | –1.966 | – 2.015 |
| davon den nicht beherrschenden Gesellschaftern zuzurechnendes Gesamtergebnis | –21 | –48 |
| Aktionären der MediClin AG zuzurechnendes Konzernergebnis je Aktie | ||
| unverwässert (in B) | –0,04 | –0,04 |
| verwässert (in B) | –0,04 | –0,04 |
Konzernkapitalflussrechnung
| in Tsd.3 | Januar – März 2012 |
Januar – März 2011 |
|---|---|---|
| Betriebsergebnis (EBIT) | –1.155 | –535 |
| Ergebnis aus Finanzaktivitäten | –1.029 | –1.297 |
| Ergebnis aus Ertragsteuern | 197 | –231 |
| Konzernergebnis | –1.987 | –2.063 |
| Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens | 3.969 | 3.684 |
| Veränderung der latenten Steuern | –208 | 126 |
| Veränderung der langfristigen Rückstellungen | 191 | 254 |
| Veränderung der kurzfristigen Rückstellungen | –638 | –2.061 |
| Ergebnis aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens | –24 | –35 |
| Veränderung der langfristigen Steuererstattungsansprüche | –534 | –2 |
| Veränderung der anderen langfristigen Vermögenswerte | –2.300 | 0 |
| Veränderung der anderen kurzfristigen Vermögenswerte | –84 | 2.129 |
| Veränderung der anderen langfristigen Schulden | –2 | 0 |
| Veränderung der anderen kurzfristigen Schulden | 4.459 | 2.125 |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | 2.842 | 4.157 |
| Einzahlung aus Abgängen des Anlagevermögens | 39 | 108 |
| aus dem Verkauf von Sachanlagen | 39 | 108 |
| Einzahlung aus Investitionsfördermitteln | 33 | 371 |
| Auszahlungen für Investitionen des Anlagevermögens | –4.644 | –2.856 |
| in immaterielle Vermögenswerte | –209 | –325 |
| in Sachanlagen | –4.435 | –2.531 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | – 4.572 | –2.377 |
| Aufnahme von Finanzschulden | 51.200 | 0 |
| Tilgung von Finanzschulden | –62.486 | –199 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | – 11.286 | – 199 |
| Zahlungswirksame Veränderung der liquiden Mittel | –13.016 | 1.581 |
| Liquide Mittel am Anfang der Periode | 41.336 | 47.955 |
| Liquide Mittel am Ende der Periode | 28.320 | 49.536 |
Die liquiden Mittel am Ende der Periode entsprechen dem Bilanzposten Liquide Mittel und enthalten ausschließlich Kassenbestände und kurzfristige Guthaben bei Kreditinstituten.
Eigenkapitalveränderungsrechnung
| in Tsd.3 | Gezeichnetes Kapital |
Kapitalrücklage | Gewinnrücklage |
|---|---|---|---|
| Stand 01.01.2011 | 47.500 | 129.392 | 17 |
| Gesamtergebnis | – | – | – |
| Stand 31.03.2011 | 47.500 | 129.392 | 17 |
| in Tsd.3 | Gezeichnetes Kapital |
Kapitalrücklage | Gewinnrücklage |
| Stand 01.01.2012 | 47.500 | 129.392 | 17 |
| Gesamtergebnis | – | – | – |
| Stand 31.03.2012 | 47.500 | 129.392 | 17 |
| in Tsd.3 Gezeichnetes Kapitalrücklage Gewinnrücklage Kapital |
Konzernbilanz verlust |
Eigene Anteile | Anteile MediClin-Konzern |
Anteile nicht beherrschender Gesellschafter |
Summe Eigenkapital |
|---|---|---|---|---|---|
| Stand 01.01.2011 47.500 129.392 17 |
–11.987 | 0 | 164.922 | 65 | 164.987 |
| Gesamtergebnis – – – |
–2.015 | – | –2.015 | –48 | – 2.063 |
| Stand 31.03.2011 47.500 129.392 17 |
– 14.002 | 0 | 162.907 | 17 | 162.924 |
| in Tsd.3 Gezeichnetes Kapitalrücklage Gewinnrücklage Kapital |
Konzernbilanz verlust |
Eigene Anteile | Anteile MediClin-Konzern |
Anteile nicht beherrschender Gesellschafter |
Summe Eigenkapital |
| Stand 01.01.2012 47.500 129.392 17 |
–11.357 | 0 | 165.552 | 37 | 165.589 |
| Gesamtergebnis – – – |
–1.966 | – | –1.966 | –21 | – 1.987 |
Zusätzliche Angaben
Allgemeine Angaben
Der Bericht des ungeprüften Konzernzwischenabschlusses der MEDICLIN Aktiengesellschaft für die ersten drei Monate des Geschäftsjahres 2012 entspricht dem International Accounting Standard 34. Im Zwischenbericht werden grundsätzlich dieselben Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wie bei der Erstellung des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2011 angewendet, er ist deshalb im Zusammenhang mit dem von der Gesellschaft veröffentlichten Geschäftsbericht für das Jahr 2011 zu lesen.
Verabschiedete Rechnungslegungsvorschriften im 1. Quartal 2012
Das International Financial Standards Board (IASB) hat am 13. März 2012 Änderungen an IFRS 1 "Erstmalige Anwendung der International Financial Reporting Standards" veröffentlicht.
Die Änderung beschäftigt sich damit, wie ein IFRS-Erstanwender ein Darlehen der öffentlichen Hand zu einem unter dem Marktzins liegenden Zinssatz im Übergangszeitpunkt zu bilanzieren hat. IFRS 1 in der geänderten Fassung ist für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2013 beginnen, anzuwenden. Eine vorzeitige Anwendung ist gestattet. Die Änderung ist für MediClin nicht relevant.
Angaben zu den Organen
Vorstand
Frank Abele, Vorsitzender des Vorstands Dr.Ulrich Wandschneider, Mitglied des Vorstands
Aufsichtsrat
Dr. Jan Boetius, Vorsitzender Hans Hilpert1, stellvertretender Vorsitzender Michael Bock Dr.Daniel von Borries Gerd Dielmann1 Prof.Dr. Erich Donauer1 Carsten Heise Stephan Leonhard Dr. Jochen Messemer Klaus Müller1 Udo Rein1 Uwe Rohde1
1 Aufsichtsratsmitglieder der Arbeitnehmervertreter
Ausschüsse des Aufsichtsrats
Michael Bock Dr.Daniel von Borries Gerd Dielmann Prof. Dr. Erich Donauer Prof. Dr. Erich Donauer Carsten Heise Hans Hilpert Klaus Müller Dr. Jochen Messemer Uwe Rohde
Dr. Jan Boetius (Vorsitz) Carsten Heise Hans Hilpert Stephan Leonhard Dr. Jochen Messemer Udo Rein
Präsidialausschuss Prüfungsausschuss
Dr. Jan Boetius (Vorsitz) Stephan Leonhard (Vorsitz)
Vermittlungsausschuss Nominierungsausschuss
gemäß § 27 MitbestG Dr. Jan Boetius (Vorsitz)
Beirat
Dr.Andreas Tecklenburg, Sprecher des Beirats, Vizepräsident und Vorstand Ressort Krankenversorgung der Medizinischen Hochschule Hannover
Prof. Dr.Axel Ekkernkamp, Ärztlicher Direktor und Geschäftsführer des Unfallkrankenhauses Berlin
Wilfried Gleitze, ehem. Erster Direktor der Deutschen Rentenversicherung (DRV) Westfalen
Irmtraut Gürkan, Kaufmännische Direktorin des Universitätsklinikums Heidelberg
Dr. Brigitte Mohn, Vorsitzende des Vorstands der Stiftung Deutsche Schlaganfallhilfe
Prof. Dr. Günter Neubauer, Leiter des Instituts für Gesundheitsökonomik München GbR
Kennzahlen der MediClin-Aktie
ISIN: DE 0006595101; WKN: 659 510; Ticker: MED
| in 3 je Aktie | Q1 2012 | Q1 2011 |
|---|---|---|
| Ergebnis, un-/verwässert | –0,04 | –0,04 |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | 0,06 | 0,09 |
| Buchwert1 zum Quartalsende | 3,44 | 3,43 |
| Kurs am Quartalsende | 3,59 | 4,29 |
| 52-Wochen-Hoch | 4,50 | – |
| 52-Wochen-Tief | 3,50 | – |
| Börsenkapitalisierung am Quartalsende in Mio. B | 170,53 | 203,78 |
| Anzahl Aktien in Millionen Stück | 47,50 | 47,50 |
1 Eigenkapital abzüglich Anteilen nicht beherrschender Gesellschafter Quelle: Deutsche Börse AG; Xetra/Stand: 28.04.2012
Finanzkalender
| 2.März 2012 | Veröffentlichung der vorläufigen Zahlen Geschäftsjahr 2011 |
|---|---|
| 22.März 2012 | Bilanzpresse- und Analystenkonferenz Geschäftsjahr 2011 |
| 11.Mai 2012 | Veröffentlichung des Zwischenberichts 1. Quartal 2012 |
| 23. Mai 2012 | Hauptversammlung |
| 10.August 2012 | Veröffentlichung des Zwischenberichts 1.Halbjahr 2012 |
| 14.November 2012 | Veröffentlichung des Zwischenberichts 1.– 3. Quartal 2012 |
Impressum
MEDICLIN Aktiengesellschaft
Okenstraße 27 77652 Offenburg Telefon +49 (0) 7 81/ 4 88-0 Telefax +49 (0) 7 81/ 4 88-133 E-Mail [email protected] www.mediclin.de
Public Relations
Gabriele Eberle Telefon +49 (0) 7 81/ 4 88-180 Telefax +49 (0) 7 81/ 4 88-184 E-Mail [email protected]
Investor Relations
Alexandra Mühr Telefon +49 (0) 7 81/ 4 88-189 Telefax +49 (0) 7 81/ 4 88-184 E-Mail [email protected]
Dieser Zwischenbericht erscheint in Deutsch (Originalversion) und Englisch (nicht bindende Übersetzung).
www.mediclin.de