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MEDICLIN AG Interim / Quarterly Report 2012

May 11, 2012

280_10-q_2012-05-11_1d9d05ac-f3a5-48fc-8304-49128c11d79e.pdf

Interim / Quarterly Report

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Q1 Zwischenbericht der MEDICLIN Aktiengesellschaft

für die Zeit vom 1. Januar 2012 bis 31. März 2012

MediClin integriert.

Kennzahlen der Quartalsentwicklung im Konzern

in Mio.3 Q1 2012 Q1 2011
Umsatzerlöse 125,4 120,0
Betriebsergebnis (EBIT) –1,2 –0,5
EBITDA-Marge in % 2,2 2,6
EBIT-Marge in % –0,9 –0,4
Finanzergebnis –1,0 –1,3
Aktionären der MediClin AG zuzurechnendes Konzernergebnis –2,0 –2,0
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 2,8 4,2
Bilanzsumme 321,5 335,7
Langfristige Vermögenswerte inkl. Steuererstattungsansprüche und aktive latente Steuern 217,3 210,7
Kurzfristige Vermögenswerte inkl. Steuererstattungsansprüche 104,2 125,0
davon liquide Mittel 28,3 49,5
Eigenkapital 163,6 162,9
Eigenkapitalquote in % 50,9 48,5
Langfristige Schulden inkl. passive latente Steuern 104,6 55,4
Kurzfristige Schulden inkl. Steuerschulden 53,3 117,4
Investitionen (Bruttozugänge zum Anlagevermögen) 6,5 3,8
Nettofinanzverschuldung 41,2 28,0
Zahl der Arbeitnehmer in Vollzeitkräften (Quartalsdurchschnitt) 6.155 6.034
Umsatzerlöse je Vollzeitkraft in B 20.374 19.884
Personalaufwand je Vollzeitkraft in B 11.997 11.755
Auslastung in % 85,7 83,4
Un-/ verwässertes Ergebnis je Aktie in B –0,04 –0,04
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit je Aktie in B 0,06 0,09
Anzahl der Aktien in Millionen Stück 47,50 47,50

Aus rechnerischen Gründen können in den Tabellen Rundungsdifferenzen in Höhe von + / – einer Einheit (B,% etc.) auftreten; die Prozentsätze sind auf Basis der B-Werte ermittelt.

Titel Teleradiologie

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Notfalldiagnostik rund um die Uhr

Seit 2011 nutzt das MediClin Müritz-Klinikum als erste MediClin-Einrichtung die Teleradiologie nach Röntgenverordnung im Bereitschaftsdienst. Das telemedizinische Verfahren sorgt für eine schnellere Diagnostik bei Notfallpatienten.

Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte Aktionäre, Mitarbeiter, Partner und Freunde der MediClin AG,

in den ersten drei Monaten des neuen Geschäftsjahres konnten wir gegenüber dem Vorjahresquartal einen Umsatzanstieg in Höhe von 5,4 Mio. Euro oder 4,5% erreichen. Damit weisen wir für das 1. Quartal 2012 einen Konzernumsatz in Höhe von 125,4 Mio. Euro aus. Den größten Teil des Anstiegs verzeichnete das Segment Postakut. Hier stieg der Umsatz um 4,4 Mio. Euro auf 70,7 Mio. Euro. Die Gründe für die Entwicklung liegen sowohl in der niedrigeren Auslastung im 1. Quartal 2011 als auch im größeren Angebot an psychosomatischen Leistungen im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal. Im Segment Akut stieg der Umsatz um 0,2 Mio. Euro, basierend auf einem Mehr an Pflegetagen und Fallzahlen. Das Geschäftsfeld Pflege startete ebenfalls gut in das neue Jahr, hier erhöhte sich der Umsatz um 0,3 Mio. Euro.

Stringente Überwachung der Kosten

Das Konzernbetriebsergebnis des 1. Quartals 2011 betrug – 0,5 Mio. Euro und beinhaltete eine aperiodische Auflösung von Rückstellungen für Budgetrisiken in Höhe von 1,1 Mio. Euro. Bereinigt um diesen Sondereffekt liegt das Konzernbetriebsergebnis des 1. Quartals 2012 in Höhe von –1,2 Mio. Euro mit 0,5 Mio. Euro über dem Vorjahreswert. Entsprechend zur Umsatzsteigerung entwickelte sich der Kostenblock. Aufgrund eines verbesserten Finanzergebnisses und einer geringeren Steuerlast lag das den Aktionären zuzurechnende Gesamtergebnis mit –2,0 Mio. Euro auf dem Niveau des 1.Quartals 2011.

Internes Wachstum gesichert

Seit Anfang des Jahres 2012 ergänzt die in der MediClin Dünenwald Klinik, Trassenheide, eröffnete Fachklinik für Psychosomatik das Leistungsspektrum der Klinik und des Konzerns.

Im Akutsegment wurden 4,2 Mio. Euro überwiegend in moderne Medizintechnik investiert, und damit 1,9 Mio. Euro mehr als im 1. Quartal 2011.

Im Geschäftsfeld Pflege erfolgt eine fachliche Spezifizierung im Hinblick auf die Pflege von Demenzerkrankungen. Zum Beispiel werden neuste Forschungsergebnisse bei der Pflege von Demenzkranken in der MediClin Seniorenresidenz Deister Weser in Bad Münder eingesetzt, die sich erfolgreich auf gerontopsychiatrische Pflege spezialisiert hat.

Auch in den kommenden Monaten erfolgen aufgrund entsprechender Nachfrage ein weiterer Ausbau der Kapazitäten und eine Erweiterung des medizinischen Angebots in für unsere Patienten wichtigen medizinischen Fachbereichen.

Zusammenarbeit mit Asklepios auf gutem Weg

Auf Konzernebene wurde zwischen MediClin und Asklepios mit der Analyse von möglichen gemeinsamen Potenzialen begonnen und es wurden Gespräche über standortbezogene Kooperationen mit Einrichtungen der beiden Trägergesellschaften aufgenommen. Wir gehen davon aus, dass sich hier zusätzliches Wachstumspotenzial ergibt, da es an nur wenigen Standorten Überschneidungen im Leistungsangebot gibt. Gute Voraussetzungen also, um eine optimale patientenorientierte Versorgung vor Ort zu erreichen, die sich positiv sowohl im Umsatz als auch im Ergebnis auswirken dürfte.

Insgesamt geht der Vorstand für das aktuelle Geschäftsjahr von einem Umsatzanstieg und einer soliden Ergebnisentwicklung aus, sofern sich die Rahmenbedingungen der Branche und das Zuweiserverhalten der Kostenträger in 2012 nicht gravierend ändern.

Frank Abele Vorsitzender des Vorstands

Konzernzwischenlagebericht der MEDICLIN Aktiengesellschaft

für die Zeit vom 1. Januar 2012 bis 31. März 2012

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im 1.Quartal 2012

Allgemeine Angaben

Die Berichterstattung der MEDICLIN Aktiengesellschaft (MediClin) basiert auf den International Financial Reporting Standards (IFRS). Generell werden die Zwischenberichte als Aktualisierungen der Geschäftsberichte erstellt. Der vorliegende Zwischenbericht über die ersten drei Monate des Geschäftsjahres 2012 sollte deshalb in Zusammenhang mit dem für das Geschäftsjahr 2011 veröffentlichten Geschäftsbericht betrachtet werden. Der Zwischenbericht wurde keiner Durchsicht durch einen Wirtschaftsprüfer unterzogen. Die ausgewiesenen Vorjahreszahlen sind nach denselben Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen ermittelt, um die Vergleichbarkeit der veröffentlichten Zahlen zu gewährleisten.

Umsatzentwicklung im Konzern und in den Segmenten

Im 1.Quartal 2012 erzielte MediClin einen Konzernumsatz in Höhe von 125,4 Mio. Euro (Q1 2011: 120,0 Mio. Euro). Damit lag der Umsatz um 5,4 Mio. Euro oder 4,5% über dem Wert des Vorjahresquartals.

in Mio.3 Q1 2012 Q1 2011 Veränderung
in %
Postakut 70,7 66,3 +6,6
Akut 50,6 50,4 +0,4
Sonstige Aktivitäten und Überleitung 4,1 3,3 + 24,2
davon Geschäftsfeld Pflege 3,2 2,9 +10,3
Konzern 125,4 120,0 + 4,5

Umsatzerlöse im Konzern und in den Segmenten im Quartalsvergleich

Der Anteil der ambulanten Versorgung am Konzernumsatz betrug 4,2 Mio.Euro bzw. 3,3% (Q1 2011: 3,9 Mio. Euro bzw. 3,2%), wobei 2,2 Mio. Euro (Q1 2011: 2,0 Mio. Euro) auf die MVZ entfallen.

Entwicklung der Pflegetage, Fallzahlen und Auslastung im Konzern und in den Segmenten

Im Konzern hat sich insgesamt die Zahl der geleisteten Pflegetage und Fälle gegenüber dem Vorjahresquartal um 6,2% oder 36.906 Tage bzw. 5,9% oder 1.712 Fälle verbessert. Dies führte zu einer Verbesserung der Auslastung um 2,8% auf 85,7%. Der Anstieg der Pflegetage war allerdings in den Segmenten und im Geschäftsfeld Pflege unterschiedlich stark ausgeprägt. Während im Segment Postakut und im Geschäftsfeld Pflege eine Erhöhung um 6,7% oder 30.534 Pflegetage bzw. 11,8% oder 4.091 Pflegetage zu verzeichnen war, lag im Segment Akut der Anstieg bei 2,1% bzw. 2.281 Pflegetagen.

Pflegetage im Konzern und in den Segmenten im Quartalsvergleich

in Tagen Q1 2012 Q1 2011 Veränderung
in %
Postakut 483.274 452.740 +6,7
Akut 108.789 106.508 +2,1
Sonstige Aktivitäten
(nur Geschäftsfeld Pflege) 38.812 34.721 +11,8
Konzern 630.875 593.969 + 6,2

Anders stellt sich die Entwicklung der Fallzahlen dar. Im Segment Postakut erhöhte sich die Zahl der Fälle um 6,1% oder 1.112 Fälle und im Segment Akut um 5,7% oder 600 Fälle.

Fälle im Konzern und in den Segmenten im Quartalsvergleich

in Fällen Q1 2012 Q1 2011 Veränderung
in %
Postakut 19.392 18.280 +6,1
Akut 11.218 10.618 +5,7
Konzern
(ohne Geschäftsfeld Pflege) 30.610 28.898 + 5,9

Aufgrund der im Quartalsvergleich höheren Anzahl an Pflegetagen und Fällen stieg die Auslastung insgesamt um 2,3 Prozentpunkte. Dabei verbesserte sich im Segment Postakut und im Geschäftsfeld Pflege die Auslastung um 3,0 bzw. 2,6 Prozentpunkte, während die Auslastung im Segment Akut um 0,5 Prozentpunkte zurückging, was unter anderem auf die höhere Bettenzahl zurückzuführen ist.

Auslastung im Konzern und in den Segmenten im Quartalsvergleich

Konzern 85,7 83,4
Sonstige Aktivitäten (nur Geschäftsfeld Pflege) 97,2 94,6
Akut 84,6 85,1
Postakut 85,2 82,2
in % Q1 2012 Q1 2011

Ergebnisentwicklung im Konzern und in den Segmenten

Das Konzernbetriebsergebnis des 1.Quartals 2011 betrug –0,5 Mio. Euro und beinhaltete eine aperiodische Auflösung von Rückstellungen für Budgetrisiken in Höhe von 1,1 Mio.Euro. Bereinigt um diesen Sondereffekt liegt das Konzernbetriebsergebnis des 1.Quartals 2012 in Höhe von –1,2 Mio. Euro mit 0,5 Mio. Euro über dem Vorjahreswert. Der Umsatz erhöhte sich gegenüber dem vergleichbaren Vorjahresquartal um 5,4 Mio. Euro, entsprechend erhöhten sich auch die betrieblichen Aufwendungen, einschließlich Abschreibungen, um rund 4,6 Mio. Euro. Von den Mehrkosten entfielen 0,5 Mio. Euro auf den Materialaufwand, 2,9 Mio.Euro auf den Personalaufwand, 0,9 Mio.Euro auf die sonstigen betrieblichen Aufwendungen und 0,3 Mio. Euro auf die Abschreibungen.

Die Betriebsergebnisse in den Segmenten Postakut und Akut zeigen dabei gegensätzliche Entwicklungen. Während sich im Segment Postakut das Ergebnis um knapp 50% auf –1,7 Mio.Euro verbesserte, verringerte sich das Akutergebnis aufgrund des geringen Umsatzwachstums um knapp die Hälfte auf 2,4 Mio. Euro. Die sonstigen Aktivitäten und Überleitung lagen mit –1,9 Mio. Euro etwa auf Vorjahresniveau.

in Mio.3 Q1 2012 Q1 2011
Postakut –1,7 –3,3
Akut 2,4 4,6
Sonstige Aktivitäten und Überleitung –1,9 –1,8
Konzern – 1,2 – 0,5

Konzernbetriebsergebnis und Segmentergebnisse im Quartalsvergleich

Der Materialaufwand in Höhe von 27,4 Mio. Euro ist gegenüber dem Vorjahresquartal trotz deutlicher Umsatzsteigerung lediglich um 0,5 Mio. Euro gestiegen und entfällt fast vollständig auf den Anstieg der Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe.

Materialaufwand im Quartalsvergleich

Q1 2012 Q1 2011 Veränderung
in %
Materialaufwand in Mio. 1 27,4 26,9 +1,7
Materialaufwandsquote in % 21,8 22,4

Der Personalaufwand in Höhe von 73,8 Mio. Euro stieg um 2,9 Mio. Euro, was im Quartalsvergleich vor allem auf den höheren durchschnittlichen Personalstand im 1.Quartal 2012 zurückzuführen ist.

Personalaufwand im Quartalsvergleich

Q1 2012 Q1 2011 Veränderung
in %
Personalaufwand in Mio. 1 73,8 70,9 +4,1
Personalaufwandsquote in % 58,9 59,1

Die Abschreibungen erhöhten sich um 0,3 Mio.Euro auf 4,0 Mio.Euro (Q1 2011: 3,7 Mio. Euro).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen, vor allem wegen höherer Aufwendungen für Mieten und Pachten (+0,6 Mio. Euro), um insgesamt 0,9 Mio. Euro auf 23,1 Mio. Euro (Q1 2011: 22,2 Mio. Euro).

Das Finanzergebnis verbesserte sich aufgrund geringerer Zinsaufwendungen um 0,3 Mio.Euro auf –1,0 Mio.Euro. Somit belief sich das Ergebnis vor Ertragsteuern auf –2,2 Mio.Euro und lag damit um 0,4 Mio. Euro unter dem Vorjahreswert (Q1 2011: –1,8 Mio. Euro). Nach Berücksichtigung der Ertragsteuern und der den nicht beherrschenden Gesellschaftern zuzurechnenden Ergebnisanteile beläuft sich das den Aktionären der MediClin AG zuzurechnende Konzernquartalsergebnis auf –2,0 Mio. Euro und lag damit auf gleicher Höhe wie das Ergebnis des 1.Quartals 2011.

Das un-/verwässerte Ergebnis je Aktie betrug – 0,04 Euro (Q1 2011: – 0,04 Euro).

Entwicklung der Vermögenslage

Bilanzstruktur

in Mio.3 31.03.2012 in % der
Bilanz
summe
31.12.2011 in % der
Bilanz
summe
Aktiva
Langfristige Vermögenswerte 217,3 67,6 212,5 64,6
Kurzfristige Vermögenswerte 104,2 32,4 116,3 35,4
321,5 100,0 328,8 100,0
Passiva
Eigenkapital 163,6 50,9 165,6 50,4
Langfristige Schulden 104,6 32,5 59,0 17,9
Kurzfristige Schulden 53,3 16,6 104,2 31,7
321,5 100,0 328,8 100,0

Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Stichtag 31. Dezember 2011 um 7,3 Mio.Euro bzw. 2,2% vermindert, was sich auf der Aktivseite vor allem im Abbau der kurzfristigen Vermögenswerte niederschlägt. Auf der Passivseite zeigt sich eine Verschiebung der Finanzierungsmittel aus dem kurzfristigen in den langfristigen Bereich. Dies resultiert aus der Rückführung und Umfinanzierung von Darlehen. Der vorgenannte Sachverhalt ist im Geschäftsbericht 2011 an mehreren Stellen detailliert erläutert.

Bei den langfristigen Vermögenswerten ergab sich ein Rückgang bei den immateriellen Vermögenswerten (–0,1 Mio. Euro) und ein Zugang bei den Sachanlagen (+1,8 Mio. Euro). Die Finanzanlagen blieben mit 1,6 Mio. Euro unverändert. Die langfristigen Forderungen nach dem Krankenhausfinanzierungsgesetz betreffen Fördermittel, die in den Jahren 2013 bis 2017 ausbezahlt werden. Die langfristigen Steuererstattungsansprüche erhöhten sich um 0,5 Mio. Euro.

Die kurzfristigen Vermögenswerte verminderten sich stichtagsbezogen um 12,1 Mio.Euro. Hierbei wurden insbesondere die liquiden Mittel (–13,0 Mio. Euro), die Vorräte (–0,8 Mio.Euro), die Forderungen nach dem Krankenhausfinanzierungsrecht (– 0,6 Mio. Euro) sowie die übrigen Vermögenswerte (–1,5 Mio. Euro) abgebaut. Demgegenüber erhöhten sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (+2,1 Mio. Euro) und die geleisteten Vorauszahlungen (+1,6 Mio. Euro).

Das Eigenkapital beträgt 163,6 Mio. Euro und verringerte sich aufgrund des verrechneten Quartalsverlusts. Die Eigenkapitalquote verbesserte sich dagegen aufgrund der niedrigeren Bilanzsumme um 0,5 Prozentpunkte von 50,4% auf 50,9%.

Bei den langfristigen Schulden ergab sich ein Anstieg von 45,5 Mio. Euro, der in erster Linie auf die Umfinanzierung von kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten durch ein längerfristiges Tilgungsdarlehen in Höhe von 45,0 Mio. Euro zurückzuführen ist.

Im Vergleich zum Stichtag 31. Dezember 2011 haben sich die kurzfristigen Schulden um insgesamt 50,9 Mio.Euro reduziert. Dabei verminderten sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Versicherungen um insgesamt 56,6 Mio. Euro, wobei sich der Rückgang im Wesentlichen aus der Tilgung von 61,4 Mio. Euro und dem Zugang aus der Inanspruchnahme einer kurzfristigen Kreditlinie in Höhe von 5,0 Mio.Euro aus einem Konsortialkredit zusammensetzt. Ebenfalls vermindert haben sich die kurzfristigen Rückstellungen (–0,6 Mio.Euro). Ein Anstieg von 7,7 Mio.Euro bzw. 0,2 Mio.Euro war dagegen bei den übrigen Verbindlichkeiten bzw. den Verbindlichkeiten nach dem Krankenhausfinanzierungsrecht zu verzeichnen.

Entwicklung der Finanzlage

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit für die ersten drei Monate 2012 in Höhe von 2,8 Mio. Euro hat sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,4 Mio. Euro verringert (Q1 2011: 4,2 Mio. Euro).

Der Cashflow aus Investitionstätigkeit beträgt – 4,6 Mio. Euro (Q1 2011: –2,4 Mio. Euro). Mit 4,6 Mio. Euro wurden damit 1,7 Mio. Euro mehr als im Vergleichszeitraum investiert (Q1 2011: –2,9 Mio. Euro). Dabei beliefen sich die Einzahlungen aus Anlagenabgängen und Fördermitteln auf weniger als 0,1 Mio. Euro (Q1 2011: 0,5 Mio. Euro).

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit beträgt –11,3 Mio.Euro (Q1 2011: –0,2 Mio.Euro). Die Veränderung ergibt sich im Wesentlichen aus der Tilgung von kurzfristigen Darlehen in Höhe von 61,4 Mio. Euro, der die Refinanzierung von 50,0 Mio. Euro durch ein Konsortialdarlehen gegenübersteht. Die verbleibenden 11,4 Mio. Euro wurden durch Eigenmittel getilgt, was im Wesentlichen zum Abbau der liquiden Mittel in Höhe von insgesamt 13,0 Mio.Euro geführt hat (31.03.2012: 28,3 Mio. Euro; 31.12.2011: 41,3 Mio. Euro).

Investitionen

In den ersten drei Monaten 2012 wurden Investitionen in das Anlagevermögen in Höhe von brutto 6,5 Mio. Euro (Q1 2011: 3,8 Mio. Euro) getätigt.

Bruttozugänge zum Anlagevermögen im Quartalsvergleich

in Tsd.3 Q1 2012 Q1 2011
Lizenzen, Konzessionen 261 248
Firmenwerte 0 200
Grundstücke, Gebäude 681 366
Technische Anlagen, EDV 1.125 65
Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.726 2.431
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.678 537
Summe 6.471 3.847

Mitarbeiter

Die Zahl der Mitarbeiter, gerechnet in Vollzeitkräften, betrug im 1.Quartal 2012 durchschnittlich 6.155 Vollzeitkräfte (Q1 2011: 6.034 Vollzeitkräfte) und stieg damit um 2,0% gegenüber dem Vergleichsquartal. Der größte Zuwachs bei den Vollzeitkräften war bei den sonstigen Aktivitäten im Geschäftsfeld Service mit einem Anstieg von 26,2% zu verzeichnen.

Anzahl der Mitarbeiter im Quartalsvergleich

ausgewiesen
in Vollzeitkräften
Q1 2012 Q1 2011 Veränderung
Postakut 3.123 3.208 – 85
Akut 1.982 1.976 +6
Sonstige Aktivitäten 1.050 850 +200
davon Geschäftsfeld Pflege 169 152 +17
davon Geschäftsfeld Service
(inkl. Verwaltung) 881 698 +183
Konzern 6.155 6.034 + 121

Im 1.Quartal 2012 waren konzernweit durchschnittlich 212 Auszubildende beschäftigt (Q1 2011: 210 Auszubildende).

Der Umsatz je Vollzeitkraft im 1.Quartal 2012 stieg um 2,5% auf 20.374 Euro (Q1 2011: 19.884 Euro). Die Personalkosten je Vollzeitkraft stiegen um 2,1% auf 11.997 Euro im 1.Quartal 2012 (Q1 2011: 11.755 Euro).

Kennzahlen je Vollzeitkraft im Quartalsvergleich

in 3 Q1 2012 Q1 2011
Umsatz je Vollzeitkraft 20.374 19.884
Personalkosten je Vollzeitkraft 11.997 11.755

Im Vergleich zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2011 stieg die Anzahl der Betten im Segment Postakut um 32 Betten und im Segment Akut um 6 Betten. Im Bereich Pflege wurde die Zahl der Pflegeplätze um 4 Plätze reduziert. Im Quartalsvergleich erhöhte sich die Zahl der Betten in den Segmenten Postakut bzw. Akut um 116 bzw. 26 Betten. Die Anzahl der Pflegeplätze stieg im Quartalsvergleich um 31 Pflegeplätze.

Betten/Pflegeplätze zum Stichtag

Anzahl 31.03.2012 31.12.2011 Veränderung
in %
Postakut 6.235 6.203 +0,5
Akut 1.442 1.436 +0,4
Pflege (Pflegeplätze) 439 443 – 0,9
Konzern 8.116 8.082 + 0,4

Berichterstattung der Segmente

Im Segment Postakut lagen die Umsatzerlöse in Höhe von 70,7 Mio. Euro aufgrund des Anstiegs der Pflegetage und der Fälle um 4,4 Mio. Euro oder 6,6% über dem Wert des 1. Quartals 2011. Die dem Segment zugerechneten Aufwendungen (Material-, Personalaufwand und sonstiger betrieblicher Aufwand) in Höhe von 71,6 Mio.Euro erhöhten sich gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreswert (Q1 2011: 69,8 Mio. Euro) lediglich um 1,8 Mio. Euro. Die Personalkostenquote sank auf 51,8% (Q1 2011: 54,3%). Damit ergibt sich ein Segmentergebnis für das 1.Quartal 2012 in Höhe von –1,7 Mio. Euro (Q1 2011: –3,3 Mio. Euro).

Im Segment Postakut bietet MediClin Leistungen an, die einerseits der medizinischen Anschlussheilbehandlung und andererseits den Heilverfahren zugeordnet werden. Zu den Heilverfahren zählen auch alle in der Psychosomatik angebotenen Leistungen. Im 1.Quartal 2012 wurden für Anschlussheilbehandlungen 55,3% (Q1 2011: 58,4%) der Pflegetage aufgewendet. Die starke Erhöhung der Pflegetage bei den Heilverfahren liegt unter anderem an dem größeren Bettenangebot in der Psychosomatik und der Geriatrie.

in Pflegetagen Q1 2012 Q1 2011 Veränderung
in %
Anteil
Q1 2012 in %
Anschlussheilbehandlung 267.417 264.350 +1,2 55,3
Heilverfahren 176.879 145.264 +21,8 36,6
Sonstige 38.978 43.126 –9,6 8,1
Segment Postakut 483.274 452.740 + 6,7 100,0

Pflegetage Segment Postakut nach Maßnahmen im Quartalsvergleich

Im 1.Quartal 2012 waren im Segment Postakut durchschnittlich 3.123 Vollzeitkräfte (Q1 2011: 3.208 Vollzeitkräfte) beschäftigt.

Im Segment Akut konnten die Umsatzerlöse in Höhe von 50,6 Mio. Euro (Q1 2011: 50,4 Mio. Euro) leicht um 0,2 Mio. Euro oder 0,3% gesteigert werden. Dem standen aber weitaus höhere Kostensteigerungen gegenüber. Insgesamt erhöhten sie sich um 1,7 Mio. Euro auf 47,3 Mio. Euro (Q1 2011: 45,6 Mio. Euro), wobei mit 0,9 Mio. Euro auch hier insbesondere der Personalaufwand anstieg, sodass sich eine Personalkostenquote von 53,0% (Q1 2011: 51,4%) errechnet. Die Erhöhung resultiert aus der allgemeinen Tarifsteigerung und aus einer um 2,7% höheren Mitarbeiterzahl im Bereich Ärztlicher Dienst, bei einem gleichzeitigen Rückgang der Mitarbeiterzahl im Bereich Pflegedienst. Beim Materialaufwand und bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen waren Erhöhungen von 0,2 Mio. Euro und 0,6 Mio. Euro zu verzeichnen, davon entfallen bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen knapp 0,3 Mio. Euro auf höhere Instandhaltungs- und Wartungsarbeiten. Das Segmentergebnis sank um 2,2 Mio.Euro auf 2,4 Mio.Euro (Q1 2011: 4,6 Mio. Euro). Die EBIT-Marge beträgt 4,7% (Q1 2011: 9,0%).

Im Segment Akut waren in den ersten drei Monaten 2012 durchschnittlich 1.982 Vollzeitkräfte (Q1 2011: 1.976 Vollzeitkräfte) beschäftigt.

Im Segment Sonstige Aktivitäten wurden Umsatzerlöse in Höhe von 12,7 Mio. Euro (Q1 2011: 9,7 Mio.Euro) ausgewiesen. Hiervon entfallen 3,2 Mio. Euro (Q1 2011: 2,9 Mio.Euro) auf das Geschäftsfeld Pflege.

In den ersten drei Monaten 2012 wurden durchschnittlich 1.050 Vollzeitkräfte (Q1 2011: 850 Vollzeitkräfte) beschäftigt, davon 169 im Geschäftsfeld Pflege (Q1 2011: 152 Vollzeitkräfte) und 881 im Geschäftsfeld Service (Q1 2011: 698 Vollzeitkräfte).

Umsatzanteil bestimmter Kostenträgergruppen

Nach IFRS (IFRS 8.34 Informationen über wichtige Kunden) hat ein Unternehmen Informationen über den Grad seiner Abhängigkeit von seinen wichtigsten Kunden vorzulegen.

Beim MediClin-Konzern sind dies aufgrund seiner Tätigkeit als bundesweiter Klinikbetreiber die gesetzlichen Rentenversicherungsträger und die gesetzlichen Krankenversicherungen, die rund 90% der gesamten Leistung nachfragen. Die Überwachung und Steuerung der Umsätze mit den Kostenträgern erfolgt mithilfe der monatlichen Kostenträgerstatistik. Diese dokumentiert die den einzelnen Kostenträgern in Rechnung gestellten Leistungen auf Grundlage der geleisteten Pflegetage. Danach fragen im Segment Postakut die gesetzlichen Krankenversicherungen 39,7% (Q1 2011: 43,0%) und die Rentenversicherungsträger 51,5% (Q1 2011: 47,5%) der Leistungen nach. Im Bereich Akut entfallen 92,7% (Q1 2011: 91,7%) der nachgefragten Leistungen auf die gesetzlichen Krankenkassen.

Ergebnisse und Vermögenslage der Segmente im Quartalsvergleich

in Mio.3 Januar – März 2012
Postakut Akut Sonstige
Aktivi
täten
Zwischen
summe
Über
leitung
Konzern
Umsatzerlöse 70,7 50,6 12,7 134,0 –8,6 125,4
davon Gesamtumsatz 71,7 51,1 14,1 136,9 0,0 136,9
davon Innenumsatz 1,0 0,5 1,4 2,9 8,6 11,5
Materialaufwand –17,2 –13,9 –4,6 – 35,7 8,3 – 27,4
Personalaufwand –36,5 –26,8 –9,8 – 73,1 –0,7 – 73,8
Sonstiger betrieblicher Aufwand –17,9 –6,6 –2,3 – 26,8 3,7 – 23,1
Segmentergebnis –1,7 2,4 – 1,2 – 0,5 – 0,7 – 1,2
davon nicht zahlungswirksame Posten:
Planmäßige Ab-/ Zuschreibungen –2,0 –3,7 –0,3 – 6,0 0,0 – 6,0
Außerplanmäßige Ab-/ Zuschreibungen 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Auflösungen Sonderposten 0,1 1,9 0,0 2,0 0,0 2,0
Wertberichtigungen 0,1 –0,1 0,0 0,0 0,0 0,0
Zuführungen Rückstellungen/
Verbindlichkeiten –6,9 –4,4 –1,9 – 13,2 –0,1 – 13,3
Auflösungen Rückstellungen/
Verbindlichkeiten 0,1 0,2 0,0 0,3 0,0 0,3
Finanzerträge 0,0 0,2 0,0 0,2 –0,1 0,1
Finanzaufwendungen –0,4 –0,4 –0,1 – 0,9 –0,2 – 1,1
Finanzergebnis – 0,4 – 0,2 – 0,1 – 0,7 – 0,3 – 1,0
Ertragsteuern 0,0 – 0,1 0,0 – 0,1 0,3 0,2
Vermögen der Bilanz 119,6 163,2 5,4 288,2 33,3 321,5
Schulden der Bilanz 18,6 18,1 48,2 84,9 73,0 157,9
Investitionen (Bruttozugänge zum
Anlagevermögen) 2,2 4,2 0,1 6,5 0,0 6,5
in Mio.3 Januar – März 2011
Postakut Akut Sonstige
Aktivi
täten
Zwischen
summe
Über
leitung
Konzern
Umsatzerlöse 66,3 50,4 9,7 126,4 –6,4 120,0
davon Gesamtumsatz 67,3 50,9 10,6 128,8 0,0 128,8
davon Innenumsatz 1,0 0,5 0,9 2,4 6,4 8,8
Materialaufwand –16,2 –13,7 –3,1 – 33,0 6,1 – 26,9
Personalaufwand –36,0 –25,9 –8,2 – 70,1 –0,8 – 70,9
Sonstiger betrieblicher Aufwand –17,6 –6,0 –2,1 – 25,7 3,5 – 22,2
Segmentergebnis – 3,3 4,6 –1,0 0,3 – 0,8 – 0,5
davon nicht zahlungswirksame Posten:
Planmäßige Ab-/ Zuschreibungen –1,8 –3,6 –0,3 – 5,7 0,0 – 5,7
Außerplanmäßige Ab-/ Zuschreibungen 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Auflösungen Sonderposten 0,1 1,9 0,0 2,0 0,0 2,0
Wertberichtigungen –0,1 0,0 0,0 – 0,1 0,0 – 0,1
Zuführungen Rückstellungen/
Verbindlichkeiten –7,0 –4,4 –1,6 – 13,0 0,1 –12,9
Auflösungen Rückstellungen/
Verbindlichkeiten 0,8 1,0 0,0 1,8 0,0 1,8
Finanzerträge 0,0 0,1 0,0 0,1 –0,1 0,0
Finanzaufwendungen –0,3 –0,4 –0,1 – 0,8 –0,5 –1,3
Finanzergebnis – 0,3 – 0,3 – 0,1 – 0,7 – 0,6 – 1,3
Ertragsteuern 0,0 – 0,1 – 0,1 – 0,2 0,0 – 0,2
Vermögen der Bilanz 110,4 166,6 4,7 281,7 54,0 335,7
Schulden der Bilanz 25,1 19,6 47,1 91,8 81,0 172,8
Investitionen (Bruttozugänge zum
Anlagevermögen) 1,3 2,3 0,2 3,8 0,0 3,8

Bericht zu wesentlichen Geschäften mit nahestehenden Personen

Geschäftsbeziehungen zu nahestehenden Personen und Unternehmen bestanden in den ersten drei Monaten 2012 unverändert gegenüber den im Geschäftsbericht 2011 aufgeführten Personen bzw. Gesellschaften. Die Geschäftsbeziehungen mit nahestehenden Unternehmen und Personen werden zu marktüblichen Konditionen abgewickelt und stellen sich wie folgt dar:

in Mio.3 Q1 2012 Q1 2011
Erträge
Umsätze aus Postakut-, Akut- und Pflegeleistungen 0,4 0,4
Einnahmen Objektmanagement 0,1 0,1
Aufwendungen
Leasingaufwendungen 10,6 10,3
Kosten Liegenschaftsverwaltung 0,2 0,2
Versicherungsprämien 0,3 0,3
Zinsaufwendungen 0,3 1,0
Serviceleistungen 1,4 1,1
in Mio.3 31.03.2012 31.12.2011
Forderungen
Rückzahlungsanspruch aus Vorfinanzierung
Klinikerweiterungen/Baumaßnahmen 0,4 0,9
Forderungen aus Postakut-, Akut- und Pflegeleistungen 0,1 0,1
Verbindlichkeiten
Versicherungsdarlehen 0,0 40,9
Serviceleistungen 0,7 0,7

Chancen- und Risikobericht

In den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2012 haben sich keine neuen nennenswerten Chancen oder Risiken ergeben, ebenso gab es keine Änderungen im Chancen- und Risikomanagement, sodass wir auf unsere Angaben im Geschäftsbericht 2011 verweisen.

Veränderungen im Vorstand und Aufsichtsrat

In der Aufsichtsratssitzung vom 21. März 2012 hat der Aufsichtsrat Jens Breuer zum Mitglied des Vorstands der MEDICLIN Aktiengesellschaft bestellt. Er wird sein Amt zum 1. Juni 2012 antreten. Dr.Ulrich Wandschneider wird sein Mandat als Vorstandsmitglied zum 31. Mai 2012 niederlegen. Stephan Leonhard wurde zum neuen Vorsitzenden des Prüfungsausschusses gewählt.

Des Weiteren hat der Aufsichtsrat beschlossen, in der am 23. Mai 2012 stattfindenden ordentlichen Hauptversammlung Dr. Jochen Messemer, Stephan Leonhard und Dr.Ulrich Wandschneider zur Wahl in den Aufsichtsrat vorzuschlagen. Dr. Jochen Messemer stellt sich nach Ablauf seiner Amtszeit zur Wiederwahl. Stephan Leonhard wurde gerichtlich bestellt und soll durch die Hauptversammlung gewählt werden. Dr.Ulrich Wandschneider wird vom Mehrheitsaktionär Asklepios Kliniken Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Hamburg, zur Wahl in den Aufsichtsrat vorgeschlagen.

Dr. Jan Boetius, bisher Aufsichtsratsvorsitzender, wird sein Amt zum 31. Mai 2012 niederlegen. Als Nachfolger soll Dr.Ulrich Wandschneider, sofern er in den Aufsichtsrat gewählt wird, aufgrund seiner langjährigen Branchenerfahrung und im Hinblick auf seine Funktion als Vorsitzender der Konzerngeschäftsführung der Asklepios Gruppe als Kandidat für den Aufsichtsratsvorsitz vorgeschlagen werden.

Nachtrags- und Prognosebericht

Aktuelle Konjunktur- und Branchenentwicklung

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) geht davon aus, dass im 1.Quartal 2012 das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ein Plus von 0,1% ausweisen wird. Für das 2. Quartal 2012 sagt das DIW einen Zuwachs um 0,4% voraus. Insgesamt haben die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute in ihren im April vorgelegten Frühjahrsgutachten zur weiteren Konjunkturentwicklung in Deutschland ihre Wachstumsprognosen bestätigt. Auch die Bundesregierung hält an ihrer bisherigen Aussage fest. Maßgeblichen Einfluss auf das Wirtschaftswachstum wird nach Meinung der Experten die Inlandsnachfrage haben. Die gute Lage am Arbeitsmarkt und Lohnerhöhungen werden den privaten Verbrauch ankurbeln.

Was das Staatsdefizit anbelangt, so gehen die Prognosen davon aus, dass das Defizit in 2012 nur noch rund 0,6% des BIP ausmachen wird. Positiv wirken sich insbesondere die niedrigen Zinssätze und die damit günstigen Refinanzierungsbedingungen für die öffentlichen Haushalte aus. Sie tragen zu einem nicht unerheblichen Teil zur Haushaltskonsolidierung bei.

Die gesetzlichen Krankenkassen (GKV) haben im Jahr 2011 auf Basis der vorläufigen Finanzergebnisse einen Überschuss von rund 4,0 Mrd. Euro erzielt. Dabei standen bei sämtlichen Krankenkassen Einnahmen in Höhe von rund 183,6 Mrd. Euro Ausgaben in Höhe von rund 179,6 Mrd. Euro gegenüber. Danach verfügen die Krankenkassen einschließlich der positiven Entwicklung des vergangenen Jahres Ende 2011 über Finanzreserven von rund 10 Mrd. Euro.

Der Gesundheitsfonds zahlte für das Jahr 2011 insgesamt rund 178,9 Mrd.Euro an die Krankenkassen aus. Die Einnahmen des Gesundheitsfonds aus Beiträgen und Bundeszuschüssen lagen bei rund 184,3 Mrd. Euro. Damit weist der Gesundheitsfonds in 2011 insgesamt einen Überschuss von rund 5,3 Mrd. Euro und eine Liquiditätsreserve von 9,5 Mrd. Euro aus. Davon sind 3,1 Mrd. Euro durch die vorgeschriebene Mindestreserve und 2,0 Mrd. Euro für den Sozialausgleich und die Finanzierung der Zusatzbeiträge von Arbeitslosengeld-II-Empfängern gebunden. Der darüber hinausgehende Betrag entspricht in etwa 2 bis 3% der jährlichen Gesamtausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung. Das Bundesgesundheitsministerium geht für 2012 von einer soliden Finanzgrundlage für die GKV aus.

Gesetzliche Neuregelungen

Am 22. März 2012 trat die "Richtlinie über die Festlegung ärztlicher Tätigkeiten zur Übertragung auf Berufsangehörige der Alten- und Krankenpflege zur selbständigen Ausübung von Heilkunde im Rahmen von Modellvorhaben nach §63 Absatz 3c des Fünften Buches Sozialgesetzbuch (SGB V) (Richtlinie nach §63 Absatz 3c SGB V)" in Kraft. Die neue Richtlinie beinhaltet die Grundlagen sowie den Inhalt und Umfang der Übertragung von Heilkunde auf Berufsangehörige der Alten- und Krankenpflege. Beispiele für eine solche "selbständige Ausübung von Heilkunde" sind etwa spezifische Infusionstherapien, Wund- oder Schmerztherapie durch diese Berufsgruppe.

Ende März 2012 wurde vom Gesundheitsministerium das Gesetz zur Neuausrichtung der Pflegeversicherung (Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz – PNG) dem Bundeskabinett zur Abstimmung vorgelegt. Die derzeitigen Regelungen in der Pflegeversicherung tragen dem speziellen Hilfebedarf, der sich auf Betreuung und Anleitung demenzkranker Menschen richtet, keine Rechnung. Kernpunkte der Neuausrichtung sind deshalb unter anderem mehr Leistungen für Demenzkranke ab 2013, insbesondere in der Pflegestufe 0, I und II, mehr Entlastung für pflegende Angehörige, Förderung von Wohngruppen und bessere ärztliche Versorgung in Pflegeheimen. Geplant ist, dass die Pflegereform voraussichtlich am 1. August 2012 in weiten Teilen in Kraft treten soll.

Mitte März 2012 hat die Bundesregierung dem Bundestag den Entwurf eines Gesetzes zur Einführung eines pauschalierenden Entgeltsystems für psychiatrische und psychosomatische Einrichtungen (PsychEntgeltgesetz – PsychEntgG) vorgelegt, nach dem künftig ein leistungsorientiertes und pauschalierendes Entgeltsystem in psychiatrischen und psychosomatischen Einrichtungen eingeführt werden soll. Das neue Entgeltsystem soll den Angaben zufolge im Rahmen eines lernenden Systems mit einer vierjährigen Einführungsphase (budgetneutrale Phase) und einer fünfjährigen Überführungsphase (Konvergenzphase) bis zum Jahr 2022 eingeführt werden. In den ersten beiden Jahren der Einführungsphase 2013 und 2014 können laut Gesetzentwurf die psychiatrischen und psychosomatischen Einrichtungen das neue Entgeltsystem auf freiwilliger Grundlage einführen. Mit der langen Umstellungsphase werde den Einrichtungen ausreichend Zeit gegeben, sich auf die künftige Veränderung ihres Erlösbudgets einzustellen, heißt es in der Vorlage. Laut Auffassung der Regierung hat die Einführung des neuen Systems auf die gesetzliche Krankenversicherung insgesamt keine finanziellen Auswirkungen, da nicht mehr Mittel verausgabt werden als bisher, sondern die Mittel zwischen den Einrichtungen lediglich stärker leistungsorientiert verteilt werden.

Welche Auswirkungen sich aufgrund der neuen Regelungen auf die Geschäftsentwicklung der MediClin ergeben können, wird derzeit geprüft.

Ausblick Geschäftsjahr 2012

Für das Geschäftsjahr 2012 geht der Vorstand von einem Umsatzanstieg und einer soliden Ergebnisentwicklung aus, sofern sich die Rahmenbedingungen der Branche und das Zuweiserverhalten der Kostenträger nicht gravierend ändern. In Bezug auf das externe Wachstum wird sich MediClin opportunistisch verhalten und, wie bisher, die eigenen strengen Akquisitionskriterien bei einer möglichen Akquisition zugrunde legen.

MEDICLIN Aktiengesellschaft

Offenburg, 11. Mai 2012

Der Vorstand

Zukunftsgerichtete Aussagen

Dieser Bericht enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf aktuellen Einschätzungen des Managements beruhen. Wörter wie "antizipieren", "annehmen", "glauben", "einschätzen", "erwarten", "beabsichtigen", "können/ könnten", "planen", "projizieren", "sollten" und ähnliche Begriffe kennzeichnen solche vorausschauenden Aussagen. Solche Aussagen sind gewissen Risiken und Unsicherheiten unterworfen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung der MediClin AG beruhen. Sollte einer dieser Unsicherheitsfaktoren oder andere Unwägbarkeiten eintreten oder sollten sich die den Aussagen zugrunde liegenden Annahmen als unrichtig erweisen, könnten die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den in diesen Aussagen genannten oder implizit zum Ausdruck gebrachten Ergebnissen abweichen. Es ist von der MediClin AG weder beabsichtigt noch übernimmt die MediClin AG eine gesonderte Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen laufend zu aktualisieren und fortzuschreiben, um sie an Ereignisse oder Entwicklungen nach dem Erscheinen dieses Zwischenberichts anzupassen.

Konzernzwischenabschluss der MEDICLIN Aktiengesellschaft

für die Zeit vom 1. Januar 2012 bis 31. März 2012

Konzernzwischenbilanz zum 31. März 2012

Aktiva

in Tsd.3 31.03.2012 31.12.2011
Langfristige
Verm
ögenswerte
Immaterielle Vermögenswerte
Konzessionen, Lizenzen 1.578 1.710
Firmenwerte 50.056 50.056
Geleistete Anzahlungen 236 51.870 239
52.005
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 113.759 114.468
Technische Anlagen und Maschinen 9.184 8.499
Betriebs- und Geschäftsausstattung 30.258 30.047
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.166 1.537
156.367 154.551
Sonstige Finanzanlagen
Beteiligungen 59 59
Übrige Ausleihungen 2 2
Rückdeckungsversicherungen 1.510 1.510
1.571 1.571
Sonstige langfristige Vermögenswerte
Langfristige Steuererstattungsansprüche 880 346
Forderungen nach dem Krankenhausfinanzierungsrecht 2.300 0
3.180 346
Aktive latente Steuern 4.348 4.019
217.336 212.492
Kurzfristige
Verm
ögens
WERTE
Vorräte 5.998 6.778
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 60.196 58.066
Sonstige kurzfristige Vermögenswerte
Geleistete Vorauszahlungen 3.017 1.414
Forderungen nach dem Krankenhausfinanzierungsrecht 2.406 2.965
Übrige Vermögenswerte 3.927 5.464
9.350 9.843
Kurzfristige Steuererstattungsansprüche 79 79
Liquide Mittel 28.320 41.336
Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte 236 236
104.179 116.338
321.515 328.830

PASSIVA

in Tsd.3 31.03.2012 31.12.2011
Eigenkapital
Anteil MediClin-Konzern
Gezeichnetes Kapital 47.500 47.500
Kapitalrücklage 129.392 129.392
Gewinnrücklage 17 17
Konzernbilanzverlust –13.323 163.586 –11.357
165.552
Anteile nicht beherrschender Gesellschafter 16 37
163.602 165.589
Langfristige
Schulden
Langfristige Finanzverbindlichkeiten
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 59.538 14.115
Übrige Finanzverbindlichkeiten 8.384 8.576
67.922 22.691
Langfristige übrige Verbindlichkeiten 44 46
Langfristige Rückstellungen
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 27.832 27.628
Übrige Rückstellungen 5.877 5.889
33.709 33.517
Passive latente Steuern 2.920 2.799
104.595 59.053
Kurzfristige
Schulden
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 12.949 14.623
Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
und Versicherungen 10.022 66.585
Übrige Finanzverbindlichkeiten 787 741
10.809 67.326
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten nach dem Krankenhausfinanzierungsrecht 3.215 2.976
Übrige Verbindlichkeiten 24.087 16.368
27.302 19.344
Kurzfristige Rückstellungen 2.258 2.895
53.318 104.188
321.515 328.830

Konzernzwischengesamtergebnisrechnung

in Tsd.3 Januar – März
2012
Januar – März
2011
I.KONZERNGEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
Umsatzerlöse 125.400 119.979
Sonstige betriebliche Erträge 1.742 3.236
Gesamtleistung 127.142 123.215
Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe –15.232 –14.825
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen –12.147 –12.104
–27.379 –26.929
Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter –63.427 –60.862
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung –10.412 –10.071
– 73.839 – 70.933
Abschreibungen –3.969 – 3.684
Sonstige betriebliche Aufwendungen –23.110 –22.204
Betriebsergebnis –1.155 –535
Finanzergebnis
a) Übrige Finanzerträge
b) Übrige Finanzaufwendungen
54
–1.083
51
– 1.348
– 1.029 – 1.297
Ergebnis vor Ertragsteuern
Ertragsteuern
–2.184
197
–1.832
–231
Konzernergebnis –1.987 –2.063
davon den Aktionären der MediClin AG zuzurechnendes Konzernergebnis
davon den nicht beherrschenden Gesellschaftern zuzurechnendes Konzernergebnis
–1.966
–21
– 2.015
–48
II. Erfolgsneutrales
Einkommen
Verrechnung der negativen Anteile nicht beherrschender Gesellschafter 0 0
III. Gesamtergebnis –1.987 –2.063
davon den Aktionären der MediClin AG zuzurechnendes Gesamtergebnis –1.966 – 2.015
davon den nicht beherrschenden Gesellschaftern zuzurechnendes Gesamtergebnis –21 –48
Aktionären der MediClin AG zuzurechnendes Konzernergebnis je Aktie
unverwässert (in B) –0,04 –0,04
verwässert (in B) –0,04 –0,04

Konzernkapitalflussrechnung

in Tsd.3 Januar – März
2012
Januar – März
2011
Betriebsergebnis (EBIT) –1.155 –535
Ergebnis aus Finanzaktivitäten –1.029 –1.297
Ergebnis aus Ertragsteuern 197 –231
Konzernergebnis –1.987 –2.063
Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 3.969 3.684
Veränderung der latenten Steuern –208 126
Veränderung der langfristigen Rückstellungen 191 254
Veränderung der kurzfristigen Rückstellungen –638 –2.061
Ergebnis aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens –24 –35
Veränderung der langfristigen Steuererstattungsansprüche –534 –2
Veränderung der anderen langfristigen Vermögenswerte –2.300 0
Veränderung der anderen kurzfristigen Vermögenswerte –84 2.129
Veränderung der anderen langfristigen Schulden –2 0
Veränderung der anderen kurzfristigen Schulden 4.459 2.125
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 2.842 4.157
Einzahlung aus Abgängen des Anlagevermögens 39 108
aus dem Verkauf von Sachanlagen 39 108
Einzahlung aus Investitionsfördermitteln 33 371
Auszahlungen für Investitionen des Anlagevermögens –4.644 –2.856
in immaterielle Vermögenswerte –209 –325
in Sachanlagen –4.435 –2.531
Cashflow aus Investitionstätigkeit – 4.572 –2.377
Aufnahme von Finanzschulden 51.200 0
Tilgung von Finanzschulden –62.486 –199
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit – 11.286 – 199
Zahlungswirksame Veränderung der liquiden Mittel –13.016 1.581
Liquide Mittel am Anfang der Periode 41.336 47.955
Liquide Mittel am Ende der Periode 28.320 49.536

Die liquiden Mittel am Ende der Periode entsprechen dem Bilanzposten Liquide Mittel und enthalten ausschließlich Kassenbestände und kurzfristige Guthaben bei Kreditinstituten.

Eigenkapitalveränderungsrechnung

in Tsd.3 Gezeichnetes
Kapital
Kapitalrücklage Gewinnrücklage
Stand 01.01.2011 47.500 129.392 17
Gesamtergebnis
Stand 31.03.2011 47.500 129.392 17
in Tsd.3 Gezeichnetes
Kapital
Kapitalrücklage Gewinnrücklage
Stand 01.01.2012 47.500 129.392 17
Gesamtergebnis
Stand 31.03.2012 47.500 129.392 17
in Tsd.3
Gezeichnetes
Kapitalrücklage
Gewinnrücklage
Kapital
Konzernbilanz
verlust
Eigene Anteile Anteile
MediClin-Konzern
Anteile nicht
beherrschender
Gesellschafter
Summe
Eigenkapital
Stand 01.01.2011
47.500
129.392
17
–11.987 0 164.922 65 164.987
Gesamtergebnis


–2.015 –2.015 –48 – 2.063
Stand 31.03.2011
47.500
129.392
17
– 14.002 0 162.907 17 162.924
in Tsd.3
Gezeichnetes
Kapitalrücklage
Gewinnrücklage
Kapital
Konzernbilanz
verlust
Eigene Anteile Anteile
MediClin-Konzern
Anteile nicht
beherrschender
Gesellschafter
Summe
Eigenkapital
Stand 01.01.2012
47.500
129.392
17
–11.357 0 165.552 37 165.589
Gesamtergebnis


–1.966 –1.966 –21 – 1.987

Zusätzliche Angaben

Allgemeine Angaben

Der Bericht des ungeprüften Konzernzwischenabschlusses der MEDICLIN Aktiengesellschaft für die ersten drei Monate des Geschäftsjahres 2012 entspricht dem International Accounting Standard 34. Im Zwischenbericht werden grundsätzlich dieselben Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wie bei der Erstellung des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2011 angewendet, er ist deshalb im Zusammenhang mit dem von der Gesellschaft veröffentlichten Geschäftsbericht für das Jahr 2011 zu lesen.

Verabschiedete Rechnungslegungsvorschriften im 1. Quartal 2012

Das International Financial Standards Board (IASB) hat am 13. März 2012 Änderungen an IFRS 1 "Erstmalige Anwendung der International Financial Reporting Standards" veröffentlicht.

Die Änderung beschäftigt sich damit, wie ein IFRS-Erstanwender ein Darlehen der öffentlichen Hand zu einem unter dem Marktzins liegenden Zinssatz im Übergangszeitpunkt zu bilanzieren hat. IFRS 1 in der geänderten Fassung ist für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2013 beginnen, anzuwenden. Eine vorzeitige Anwendung ist gestattet. Die Änderung ist für MediClin nicht relevant.

Angaben zu den Organen

Vorstand

Frank Abele, Vorsitzender des Vorstands Dr.Ulrich Wandschneider, Mitglied des Vorstands

Aufsichtsrat

Dr. Jan Boetius, Vorsitzender Hans Hilpert1, stellvertretender Vorsitzender Michael Bock Dr.Daniel von Borries Gerd Dielmann1 Prof.Dr. Erich Donauer1 Carsten Heise Stephan Leonhard Dr. Jochen Messemer Klaus Müller1 Udo Rein1 Uwe Rohde1

1 Aufsichtsratsmitglieder der Arbeitnehmervertreter

Ausschüsse des Aufsichtsrats

Michael Bock Dr.Daniel von Borries Gerd Dielmann Prof. Dr. Erich Donauer Prof. Dr. Erich Donauer Carsten Heise Hans Hilpert Klaus Müller Dr. Jochen Messemer Uwe Rohde

Dr. Jan Boetius (Vorsitz) Carsten Heise Hans Hilpert Stephan Leonhard Dr. Jochen Messemer Udo Rein

Präsidialausschuss Prüfungsausschuss

Dr. Jan Boetius (Vorsitz) Stephan Leonhard (Vorsitz)

Vermittlungsausschuss Nominierungsausschuss

gemäß § 27 MitbestG Dr. Jan Boetius (Vorsitz)

Beirat

Dr.Andreas Tecklenburg, Sprecher des Beirats, Vizepräsident und Vorstand Ressort Krankenversorgung der Medizinischen Hochschule Hannover

Prof. Dr.Axel Ekkernkamp, Ärztlicher Direktor und Geschäftsführer des Unfallkrankenhauses Berlin

Wilfried Gleitze, ehem. Erster Direktor der Deutschen Rentenversicherung (DRV) Westfalen

Irmtraut Gürkan, Kaufmännische Direktorin des Universitätsklinikums Heidelberg

Dr. Brigitte Mohn, Vorsitzende des Vorstands der Stiftung Deutsche Schlaganfallhilfe

Prof. Dr. Günter Neubauer, Leiter des Instituts für Gesundheitsökonomik München GbR

Kennzahlen der MediClin-Aktie

ISIN: DE 0006595101; WKN: 659 510; Ticker: MED

in 3 je Aktie Q1 2012 Q1 2011
Ergebnis, un-/verwässert –0,04 –0,04
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 0,06 0,09
Buchwert1 zum Quartalsende 3,44 3,43
Kurs am Quartalsende 3,59 4,29
52-Wochen-Hoch 4,50
52-Wochen-Tief 3,50
Börsenkapitalisierung am Quartalsende in Mio. B 170,53 203,78
Anzahl Aktien in Millionen Stück 47,50 47,50

1 Eigenkapital abzüglich Anteilen nicht beherrschender Gesellschafter Quelle: Deutsche Börse AG; Xetra/Stand: 28.04.2012

Finanzkalender

2.März 2012 Veröffentlichung der vorläufigen Zahlen Geschäftsjahr 2011
22.März 2012 Bilanzpresse- und Analystenkonferenz Geschäftsjahr 2011
11.Mai 2012 Veröffentlichung des Zwischenberichts 1. Quartal 2012
23. Mai 2012 Hauptversammlung
10.August 2012 Veröffentlichung des Zwischenberichts 1.Halbjahr 2012
14.November 2012 Veröffentlichung des Zwischenberichts 1.– 3. Quartal 2012

Impressum

MEDICLIN Aktiengesellschaft

Okenstraße 27 77652 Offenburg Telefon +49 (0) 7 81/ 4 88-0 Telefax +49 (0) 7 81/ 4 88-133 E-Mail [email protected] www.mediclin.de

Public Relations

Gabriele Eberle Telefon +49 (0) 7 81/ 4 88-180 Telefax +49 (0) 7 81/ 4 88-184 E-Mail [email protected]

Investor Relations

Alexandra Mühr Telefon +49 (0) 7 81/ 4 88-189 Telefax +49 (0) 7 81/ 4 88-184 E-Mail [email protected]

Dieser Zwischenbericht erscheint in Deutsch (Originalversion) und Englisch (nicht bindende Übersetzung).

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