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Masterflex SE — Interim / Quarterly Report 2017
Aug 7, 2017
276_10-q_2017-08-07_1db3690b-1b20-4a7a-bcf4-7fad5e8152cc.pdf
Interim / Quarterly Report
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Masterflex SE ZWISCHENBERICHT 1. Halbjahr 2017
Highlights in den ersten sechs Monaten Der Konzern
Zwischenbericht 1. Halbjahr 2017 · Intro Masterflex im Überblick / Der Konzern
Umsatzplus von gut 13% Operatives Ergebnis hält annähernd Schritt
Ergebnis je Aktie wächst um 25%
Spiralschläuche und Verbindungssysteme für alle industriellen Anwendungen
Thermoplastische Formteile und
Schläuche aus Fluorkunststoffen mit ausgeprägter chemischer
Beständigkeit
Hightech-Schläuche und -Verbindungssysteme sowie Klima- und Lüftungsschlauchelemente
Masterflex im Überblick
| Konzernumsatz 38.768 34.279 13,1 % EbitDA 5.416 4.773 13,5 % Ebit (operativ) 3.820 3.451 10,7 % Ebit 3.492 3.451 1,2 % EBT 2.990 2.682 11,5 % Finanzergebnis -502 -769 34,7 % Konzernergebnis aus fortgeführten Geschäftsbereichen* 1.968 1.972 -0,2 % Konzernergebnis aus aufgegebenen Geschäftsbereichen -36 -529 93,2 % 1.940 1.430 35,7 % Konzernergebnis Konzernergebnis pro Aktie aus fortgeführten Geschäftsbereichen 0,20 0,22 -9,1 % aus aufgegebenen Geschäftsbereichen 0,00 -0,06 aus fortgeführten und aufgegebenen Geschäftsbereichen 0,20 0,16 25,0 % 9,9 % 10,1 % Operative Ebit-Marge (%) Mitarbeiter (Anzahl) 629 609 3,3 % 30.6.2017 31.12.2016 Veränderung 35.520 28.701 23,8 % Konzern-Eigenkapital Konzern-Bilanzsumme 72.150 60.412 19,4 % Konzern-Eigenkapitalquote (%) 49,2 % 47,5 % |
in T€ | 30.6.2017 | 30.6.2016 | Veränderung |
|---|---|---|---|---|
* ohne Minderheitenanteile
| Highlights in den ersten sechs Monaten | 2 |
|---|---|
| Masterflex im Überblick | 2 |
| Vorwort des Vorstandsvorsitzenden | 5 |
| Zwische nlagebe richt |
7 |
| Konzernstruktur und Geschäftstätigkeit | 7 |
| Markt und Wettbewerb | 7 |
| Weiterentwickelte Wachstumsstrategie | 7 |
| Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr | 8 |
| Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage | 8 |
| Ertragslage | 8 |
| Vermögenslage | 10 |
| Finanzlage | 10 |
| Personalbericht | 1 1 |
| Forschung und Entwicklung | 1 1 |
| Nachtragsbericht | 1 1 |
| Chancen- und Risikobericht | 1 1 |
| Ausblick | 1 1 |
| Die Maste rflex-Akt ie |
12 |
| Die Hauptversammlung | 13 |
| Die Dividende | 13 |
| Finanzkalender | 13 |
| Zwische nabs chluss |
14 |
| Konzernbilanz | 14 |
| Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung | 16 |
| Konzern-Gesamtergebnisrechnung | 17 |
| Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 2. Quartal | 18 |
| Konzern-Gesamtergebnisrechnung 2. Quartal | 19 |
| Konzern-Kapitalflussrechnung | 20 |
| Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals | 22 |
| Anha ng zum Halbjah resbeR icht |
24 |
Inhalt Vorwort des Vorstandsvorsitzenden
Liebe Aktionärinnen, liebe Aktionäre,
schon der Auftakt in das Geschäftsjahr 2017 war mit einer Wachstumsrate von gut 14 Prozent im ersten Quartal erfolgreich gelungen. Umso mehr freut es mich, dass wir diesen Wachstumskurs im zweiten Quartal fast unvermindert fortsetzen konnten, obwohl sich im April, Mai und Juni alle Feiertage konzentrierten, die das erste Halbjahr so mit sich bringt. Insgesamt stieg der Umsatz mit Hightech-Schläuchen und -Verbindungssystemen in den ersten sechs Monaten um 13,3 Prozent. Auch wenn der größere Teil hiervon auf die Akquisition von APT zurückzuführen ist, so ist ein organisches Wachstum von gut 5 Prozent ein schönes Ergebnis!
Auch die Profitabilität verlieren wir nicht aus den Augen. Unter Berücksichtigung von einmaligen Sondereffekten – wie den Nebenkosten der APT-Akquisition sowie der Kapitalerhöhung – hat unsere operative Ebit-Marge mit 9,9 Prozent schon fast die Zielmarke unserer Jahresprognose, einer leicht zweistelligen Marge, erreicht. Hier sind wir also ebenfalls auf gutem Weg.
Dabei ist das Thema Rentabilität in der Zukunft eines, welches meines Erachtens nach noch eine größere Herausforderung sein wird – nicht nur für die Masterflex Group mit ihrer traditionell kleinteiligen Produktion und Vermarktung, sondern für viele Industrieunternehmen. Denn die zunehmende Digitalisierung der Wirtschaft und die damit einhergehende Markttransparenz wird zu einem steigenden Kostendruck auf nahezu alle hergestellten Produkte führen, die nicht ausschließlich über Imagebedienung vermarktet werden. Neben einer nicht nachlassenden Innovationsbereitschaft (etwa digitalisierte Schläuche) und einer ausgeprägten Kundenorientierung fokussieren wir uns daher darauf, die internen Abläufe im Produktions- und im Administrationsbereich so einfach, schlank und kostengünstig wie möglich zu gestalten.
"Operative Exzellenz" sowie "Digitale Transformation" haben wir uns als Masterflex Group daher als weitere strategische Leitplanken gegeben. Die Anpassung unserer Wachstumsstrategie haben wir ausführlich auf unserer Hauptversammlung Ende Juni vorgestellt. An diesen beiden Leitplanken – wie auch den zwei bisher schon verfolgten Säulen Internationalisierung und Innovation – werden wir unser künftiges Handeln bei dem Umbau der Masterflex Group orientieren.
Stichwort Hauptversammlung: Der eine oder andere Aktionär von Ihnen mag ob unserer geänderten Einstellung zu einer Ausschüttung verwundert gewesen sein. Wir hatten es anfangs bevorzugt, dieses Jahr noch keine Dividende auszuzahlen, um unsere Krisenresistenz über ein verstärktes Eigenkapital weiter auszubauen.
Letztlich entscheiden über diese Frage aber Sie, liebe Aktionäre! Und da der Gegenantrag eines in dieser Frage gesetzlich besonders qualifizierten Aktionärs wirklich als maßvoll zu bezeichnen ist, haben wir die Rechtssicherheit einer weiteren, ggf. sogar vor Gericht geführten Diskussion gegenüber klar bevorzugt. Da wir zugleich auch davon überzeugt sind – und dies seit Jahren auch so kommunizieren–, dass die Masterflex Group mit ihrem profitablen Geschäftsmodell ein Dividendenwert ist, haben wir noch vor der Hauptversammlung unsere diesbezügliche Strategie für die nächsten Jahre festgelegt: Wir wollen Sie, unsere Anteilseigner, im Einklang mit den Anforderungen unseres Wachstums angemessen an dem Erfolg des Unternehmens teilhaben lassen. Und daher streben wir eine kontinuierliche Dividende an, die mindestens der des Vorjahres entspricht. In diesem Sinne arbeiten wir fleißig weiter an Innovationen, Kundenorientierung und möglichst einfachen internen Prozessen – und Sie warten vermutlich mit großem Interesse auf die Ergebnisse des gesamten Geschäftsjahres 2017!
Gelsenkirchen, den 31. Juli 2017
Ihr
Dr. Andreas Bastin Vorstandsvorsitzender
Zwischenlagebericht
Konzernstruktur und Geschäftstätigkeit
Der im Jahr 1987 gegründete Masterflex-Konzern mit der Muttergesellschaft Masterflex SE, Gelsenkirchen (nachfolgend auch Masterflex Group genannt) konzentriert sich auf die Entwicklung, Produktion und Vermarktung von Hightech-Schläuchen und -Verbindungssystemen für vielfältigste Anwendungen in der Industrie und verarbeitendem Gewerbe. Zudem werden seit kurzem die Beratung und Entwicklung von Schläuchen als eigene Leistung vermarktet.
Hauptproduktionsstandorte der international agierenden Masterflex Group mit 13 operativen Tochtergesellschaften sind Gelsenkirchen, Halberstadt, Norderstedt, Neuss und Houston (USA). Daneben verfügt die Masterflex Group an verschiedenen Standorten in Europa, Amerika und Asien über Niederlassungen mit kleinen Produktionslinien oder Vertriebspartnerschaften.
Seit dem Jahr 2000 werden die Aktien der Masterflex SE (WKN 549 293) an der Frankfurter Börse im Prime Standard gehandelt.
Markt und Wettbewerb
Der Markt für Hightech-Schläuche und -Verbindungssysteme besteht weltweit aus vielen, eher regional orientierten Spezialmärkten, die von zumeist mittelständischen Unternehmen bedient werden. Die Kunden kommen vor allem aus dem verarbeitenden Gewerbe inkl. industrieller Anwendungen (B2B-Markt).
Aufgrund der nicht leicht zu erwerbenden Material-, Verarbeitungsund Anwendungskompetenz der Hightech-Kunststoffe sowie der Vielfalt der Einsatzmöglichkeiten von flexiblen Verbindungen ist es ein attraktiver Markt mit großem Zukunftspotenzial.
Weiterentwickelte Wachstumsstrategie
Seit der Beendigung der Restrukturierungsphase im Jahr 2010 verfolgt die Masterflex Group eine langfristige und werthaltige Wachstumsstrategie, die bislang auf den Säulen Internationalisierung und Innovationen beruht. Damit ist die Masterflex Group seither im Durchschnitt um 6,7 Prozent gewachsen.
Kennzeichnend für unser Geschäftsmodell ist eine sehr breite Diversifizierung bei den Kunden, deren Branchen und den Einsatzfeldern unserer Verbindungsprodukte. Diese Vielseitigkeit des Geschäfts, verbunden mit teils sehr kleinen Losgrößen, wäre bei dem geplanten weiteren Wachstum der Gruppe ohne strategische Anpassungen nur zu Lasten der internen Effizienz zu lösen. Zudem führt die mit der Digitalisierung der Wirtschaft einhergehende Markttransparenz zu einem steigenden Kostendruck auf nahezu alle hergestellten Produkte. Diese Entwicklung wird sich unserer Einschätzung nach in den nächsten Jahren fortsetzen.
Aufgrund dieser Anforderungen haben wir daher unsere Wachs-
tumsstrategie weiterentwickelt: Neben der gezielten Internationalisierung und der Forcierung von Innovationen haben wir die Stoßrichtungen Operative Exzellenz sowie Digitale Transformation als strategische Leitplanken unseres Geschäfts definiert, die in allen Bereichen der Masterflex Group umzusetzen sind. Mit der Implementierung wird nun sukzessive begonnen; Ausgangspunkt sind die deutschen Standorte.
Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr
Im ersten Halbjahr 2017 herrscht weltweit überwiegend ein günstiges Konjunkturklima. Dies gilt nicht nur für Deutschland und Europa, wo Industrie wie Dienstleistungen für eine weiterhin gute Belebung sorgen. Auch in den USA entwickelt sich die Wirtschaft positiv, ebenso wie in China, wo die Wachstumsdynamik aufgrund von gestiegener Investitionstätigkeit wieder angezogen ist.
Das gute Klima befeuert auch bei uns die Geschäfte. In fast allen Gesellschaften konnte der Umsatz erhöht werden. Zudem konnten wir mit der Vermarktung von zwei erstmals seriengefertigten neuen Produkten starten:
- • ein Spezialschlauch für die Lackierindustrie der Marke Novoplast Schlauchtechnik und
- • der "Twin Hose", ein Doppelschlauch von der Marke Novoplast Schlauchtechnik. Durch die erstmalig eingesetzte Technologie der Doppelschlauchextrusion entfällt der Arbeitsschritt des Verklebens. Dies vereinfacht nicht nur unsere Produktion, sondern vermeidet auch die Verwendung von Klebstoffen und sorgt zudem für bessere Reißeigenschaften des Schlauches.
Darüber hinaus haben wir das Startsignal für die Digitalisierung von Verbindungslösungen, also der Kombination von Material- und Datenflüssen, gegeben. In dieser neuen Produktreihe unter dem eingetragenen Markenzeichen AMPIUS werden alle sog. intelligenten Schläuche ("smart hoses") zusammengefasst. Dies sind Schläuche mit Funktionen, die sich digital auslesen und in das kundenspezifische Netzwerk integrieren lassen. Ein Beispiel ist die Überwachung des Verschleißes und die daraus folgenden Schritte, beispielsweise für eine präventive Wartung. Solche anfangs beratungsintensiven Verbindungslösungen sollen für verschiedenste Anforderungen von Kunden spezifiziert, programmiert und dann implementiert werden.
Nach der Inbetriebnahme der neuen Halle am Standort Gelsenkirchen liegt nun der Schwerpunkt auf der Ausrüstung mit neuen Produktionsmaschinen. Die Integration der neuen Geräte und Technologien ist im ersten Halbjahr planmäßig vorangeschritten.
Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage
Ertragslage
Der Umsatz mit Hightech-Schläuchen und -Verbindungssystemen ist im ersten Halbjahr 2017 um 13,1 Prozent auf 38,8 Mio. Euro gestiegen. Davon entfallen rund acht Prozent auf die im Januar neu erworbene Gesellschaft APT und gut fünf Prozent auf organisches Wachstum. Auch der Auftragsbestand stellt sich stabil dar.
Der Konzerngewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EbitDA) stieg im Berichtszeitraum leicht stärker als das Geschäft von 4,8 Mio. Euro um 13,5 Prozent auf 5,4 Mio. Euro an. Dazu trugen unterproportionale Kostensteigerungen beim Personalaufwand (plus 10,6 Prozent auf jetzt 14,4 Mio. Euro) und insbesondere bei den übrigen Sachkosten (plus 6,7 Prozent auf 6,7 Mio. Euro) bei. Die Materialkosten hingegen stiegen um 18,6 Prozent auf jetzt 12,6 Mio. Euro an. Die Materialeinsatzquote (Materialaufwand bezogen auf die Gesamtleistung) belief sich nun auf 32,5 Prozent (1. Halbjahr 2016: 31,0 Prozent). Die Personaleinsatzquote (Personalaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung) reduzierte sich hingegen etwas von 38,0 Prozent auf nun 37,2 Prozent.
In diesen leichten Verschiebungen macht sich der Kauf der APT bemerkbar, die mit einer höheren Materialeinsatzquote, dafür aber einem kleineren Personaleinsatz erfolgreich am Markt operiert. Mit unserer strategischen Fokussierung auf Operative Exzellenz wie auch Digitale Transformation ist es unser Ziel, diese Quoten zu stabilisieren bzw. mittelfristig zu reduzieren.
Die Abschreibungen auf Anlagen stiegen im 1. Halbjahr 2017 insbesondere aufgrund der Standorterweiterung in Gelsenkirchen planmäßig um 20,7 Prozent auf 1,6 Mio. Euro.
Das operative Ergebnis vor Sondereinflüssen (operatives Ergebnis vor Zinsen und Steuern, kurz Ebit) ist gegenüber dem Vorjahr mithin um 10,7 Prozent auf 3,8 Mio. Euro gestiegen. Die daraus abgeleitete, operative Ebit-Marge beträgt 9,9 Prozent. Damit haben wir unsere Prognose für das Geschäftsjahr 2017 umsatzseitig übertroffen und von der Profitabilität her nahezu erreicht. Aufgrund von Sondereffekten im ersten Halbjahr (Rechts- und Beratungskosten vor allem aus der Akquisition von APT sowie der Kapitalerhöhung) von -0,3 Mio. Euro ist das Ebit mit einem Anstieg von nur 1,2 Prozent bei 3,5 Mio. Euro quasi stabil geblieben.
Das Finanzergebnis hat sich von -0,8 Mio. Euro stärker auf -0,5 Mio. Euro verbessert. Hierin spiegeln sich in erster Linie die in diesem Jahr nicht mehr angefallene Auflösung der aktivierten Nebenkosten des alten Konsortialkredits aus dessen restlicher Laufzeit wider.
Der Aufwand für Ertragsteuern lag mit 1,0 Mio. Euro über dem des Vorjahreszeitraums von 0,7 Mio. Euro. Korrespondierend dazu ist die Steuerquote von 26,5 Prozent auf 34,2 Prozent des Ergebnisses vor Steuern (EBT) gestiegen. Ursächlich hierfür sind im Wesentlichen Ertragsteuern für Vorjahre sowie nicht angesetzte latente Steuern auf steuerliche Verluste.
Das Ergebnis aus dem fortgeführten Geschäftsbereich liegt somit bei 2,0 Mio. Euro und ist mit -0,2 Prozent annähernd stabil gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Hingegen ist der Aufwand aus nicht fortgeführten Geschäftsbereichen gegenüber Vorjahr deutlich um 93,2 Prozent auf 0,1 Mio. Euro gesunken. Dies ist ausschließlich auf die im Vorjahr notwendig gewordene Erhöhung von Rückstellungen aufgrund eines so nicht erwarteten Urteils des Oberlandesgerichtes Düsseldorf über den Verkauf der vormaligen Tochtergesellschaften Clean Air Bike GmbH und der Velodrive GmbH in den Jahren 2011 und 2012 zurückzuführen. Wir haben gegen dieses Urteil Nichtzulassungsbeschwerde beim Bundesgerichtshof erhoben. Darüber ist bis heute nicht entschieden.
Das Konzernergebnis nach Anteilen der Minderheitsaktionäre ist mithin um erfreuliche 35,7 Prozent auf 1,9 Mio. Euro (1. HJ 2016: 1,4 Mio. Euro) gestiegen. Der Gewinn pro Aktie beträgt 0,20 Euro gegenüber 0,16 Euro im Vorjahreszeitraum.
Vermögenslage
Die Bilanzsumme belief sich zum Stichtag am 30. Juni 2017 auf 72,2 Mio. Euro. Gegenüber dem Jahresende 2016 entspricht dies einem Wachstum von 19,4 Prozent.
Dies ist vor allem auf den Anstieg der langfristigen Vermögensgüter von gut 23 Prozent auf 43,3 Mio. Euro zurückzuführen. Hierin wiederum spiegeln sich vor allem die Akquisition von APT und die Erweiterung des Standortes Gelsenkirchen wider.
Der Anstieg der kurzfristigen Vermögenswerte um 14,2 Prozent bzw. um 3,6 Mio. Euro ist jahreszeitlich typisch vor allem auf gestiegene Forderungen aus unserem Geschäft mit Hightech-Schläuchen (plus 36,6 Prozent auf 8,5 Mio. Euro) zurückzuführen. Auch die Vorräte sind um rund 1,2 Mio. Euro oder 9,2 Prozent jahresverlaufstypisch gestiegen.
Finanzlage
Im ersten Halbjahr 2017 ist das Eigenkapital der Masterflex Group um 23,8 Prozent auf 35,5 Mio. Euro gewachsen. Dies entspricht einer Eigenkapital-Quote von 49,2 Prozent. Diese deutlich über die Bilanzausdehnung von gut 19 Prozent hinausgehende Verstärkung der Eigenkapitalbasis ist vor allem auf die zehnprozentige Kapitalerhöhung von 5,9 Mio. Euro vom Frühjahr zurückzuführen. Demgegenüber wurde Ende Juni eine Dividende von 0,5 Mio. Euro an die Aktionäre ausgeschüttet.
Das langfristige Fremdkapital ist aufgrund von Regeltilgungen von 22,7 Mio. Euro geringfügig auf 21,8 Mio. Euro gesunken. Hingegen sind die kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten von 2,4 Mio. Euro auf 7,4 Mio. Euro gestiegen. Dies ist im Wesentlichen auf den Kauf der APT zurückzuführen.
Der operative Cashflow lag mit 2,1 Mio. Euro im ersten Halbjahr deutlich über dem des Vorjahres (0,9 Mio. Euro). Hierin spiegelt sich unter anderem das verbesserte Periodenergebnis wider. Der mehr als verdreifachte Cashflow aus Investitionstätigkeit von 10,7 Mio. Euro reflektiert vor allem die Akquisition von APT, die im 1. Quartal 2017 vollzogen wurde; daneben wurden fast 2 Mio. Euro in neue Produktionstechnik, gerade am Standort Gelsenkirchen, investiert. Zur Finanzierung wurden die Kapitalerhöhung über 5,9 Mio. Euro und Kreditfazilitäten über 9,0 Mio. Euro genutzt. Dem standen die Dividendenauszahlung und die Tilgung von Krediten über 5,25 Mio. Euro gegenüber, so dass per Saldo der Cashflow aus Finanzierung 8,8 Mio. Euro beträgt.
Die Masterflex Group war zu jedem Zeitpunkt des Berichtszeitraums zahlungsfähig. Auch steht der Masterflex SE ein freier, ungenutzter Kreditrahmen aus dem Konsortialkredit zur Verfügung.
Personalbericht
Die Zahl der Mitarbeiter hat sich in den ersten sechs Monaten aufgrund der Akquisition von APT gegenüber dem Halbjahreszeitraum 2016 um 3,3 Prozent auf nunmehr 629 Mitarbeiter im Durchschnitt der ersten beiden Quartale 2017 erhöht. Bei den übrigen Konzerngesellschaften fanden keine größeren Veränderungen statt. Lediglich einige neue Stellen wurden in der Produktion für die Marke Matzen & Timm in Hamburg geschaffen, um weiterhin wettbewerbsfähige Lieferzeiten zu sichern.
Forschung und Entwicklung
F&E-Projekte werden von uns kontinuierlich weiterentwickelt. Daher konnten wir im Berichtszeitraum wieder zwei Produktinnovationen der Marke Novoplast Schlauchtechnik auf den Markt bringen: Einen serienreifen Schlauch für die Lackierindustrie sowie den Twin Hose.
Zudem stellte die Masterflex Group als erstes Unternehmen auf dem Schlauchmarkt ihre digitalisierte Schlauchreihe AMPIUS vor.
Darüber hinaus gab es gegenüber den im Konzernlagebericht 2016 enthaltenen Aussagen zum 30. Juni 2017 keine wesentlichen Änderungen.
Nachtragsbericht
Vorgänge von besonderer Bedeutung auf die Ertrags-, Vermögensund Finanzlage nach dem Bilanzstichtag lagen nicht vor.
Chancen- und Risikobericht
Zu der Chancen- und Risikosituation, wie sie im Konzernbericht 2016 dargestellt wurde, gab es im ersten Halbjahr 2017 keine Änderungen.
Ausblick
Die konjunkturelle Lage in den Regionen der Welt, in denen die Masterflex Group geschäftlich aktiv ist, entwickelt sich positiv bis sehr positiv. Allerdings sind die Unsicherheiten aufgrund von einer Vielzahl von geopolitischen Konflikten nicht geringer geworden. Diese Tendenz ist leider seit Jahren festzustellen. Insofern sind unternehmerische Investitionen, die auf ein stabiles wirtschaftliches und politisches Umfeld angewiesen sind, insgesamt nicht einfacher geworden.
Unsere weiterentwickelte Wachstumsstrategie basiert auf einer strukturierten Internationalisierung, kontinuierlich fortgesetzten Produktinnovationen, operativer Exzellenz und digitaler Transformation im Produktbereich wie auch in den betrieblichen Abläufen. Dazu werden intern seit einiger Zeit Handlungsfelder analysiert, projektiert und aufgesetzt (Change Management). Damit wollen wir die expandierende Masterflex Group für die zunehmenden Anforderungen des Marktes wie auch für die größenbedingt steigende Komplexität wappnen. Zudem setzen wir unsere Suche nach für uns passenden Akquisitionen auf dem Markt für Spezialschläuche fort.
Für das Jahr 2017 hatten wir zum Jahresbeginn einen Umsatzanstieg zwischen sechs und zehn Prozent prognostiziert. Diese Erwartung wurde in den ersten Monaten mehr als erfüllt. Aufgrund eines bei der Masterflex Group typischerweise etwas schwächeren zweiten Halbjahres halten wir gleichwohl an unserer Prognose fest. Dies gilt auch für die operative Ebit-Marge, die für die ersten sechs Monate bei 9,9 Prozent liegt. Hier hatten wir zum Jahresbeginn einen Wert von etwas oberhalb von zehn Prozent prognostiziert. An dieser – fast schon erreichten – Zielmarke halten wir unverändert fest.
Die Masterflex-Aktie
Im ersten Halbjahr konnte die Masterflex-Aktie um 19,4 Prozent an Wert gewinnen, während der Index nur um 15,4 Prozent anstieg.
Im ersten Quartal zeigte die Aktie überwiegend eine Seitwärtsbewegung, die erst Ende März – einige Tage nach der Kapitalerhöhung am 15. März 2017 zu einem gewogenen Schlusskurs von 6,70 Euro – durch einen deutlichen Kursanstieg beendet wurde. Während dieser Kursrallye stieg die Aktie von deutlich unter sieben Euro bis etwas über acht Euro um gut 15 Prozent und konsolidierte dann erst Ende Juni um die Hauptversammlung herum.
Der Schlusskurs vom 30. Juni 2017 belief sich auf 7,75 Euro. Insgesamt schwankte die Aktie zwischen einem Höchstkurs von 8,46 Euro und einem Tief von 5,45 Euro.
Der IR-Stab hält kontinuierlich Kontakte zu Investoren und Analysten. Dazu gehören neben der Analystenkonferenz auch Gespräche mit privaten und institutionellen Investoren. Im Vorfeld der Hauptversammlung wurden auch Gespräche mit ausländischen Aktionären geführt.
Die Hauptversammlung
Am 27. Juni 2017 fand die ordentliche Hauptversammlung in Schloss Horst in Gelsenkirchen statt. Das Volumen des vertretenen Kapitals stieg gegenüber dem Vorjahr auf rund 63 Prozent des Grundkapitals. Dies ist auf das verstärkte Engagement von Paketaktionären und einem leicht gesunkenen Streubesitz zurückzuführen.
Die Verwaltung hatte anfangs vorgeschlagen, auf eine Dividendenzahlung noch einmal zu Gunsten einer Eigenkapitalthesaurierung zu verzichten. Aufgrund des Gegenantrags der Stichting Administratiekantoor Monolith, einem gemäß § 254 Aktiengesetz qualifizierten Anteilseigner, und aufgrund des aus Sicht der Verwaltung maßvollen Vorschlags schloss sich die Verwaltung vor der Hauptversammlung dem Gegenantrag an. Daraufhin beschloss die Aktionärsversammlung mit einer Mehrheit von 77,4 Prozent die Ausschüttung einer Dividende von 5 Cent. Auch die übrigen Tagesordnungspunkte wurden alle mit einer qualifizierten Mehrheit von mehr als 75 Prozent des anwesenden Grundkapitals genehmigt, darunter auch ein genehmigtes Kapital 2017 über 1,3 Mio. Euro.
Die Dividende
Gemäß dem Beschluss der Hauptversammlung zu Tagesordnungspunkt 2 wurde ein Betrag von 0,05 Euro je Stückaktie am 30. Juni 2017 ausgezahlt.
Zuvor war am Tag der Hauptversammlung die Dividendenstrategie bekanntgemacht worden: Im Interesse einer kontinuierlichen Entwicklung wird ab dem Geschäftsjahr 2017 eine Dividende angestrebt, die mindestens der des Vorjahres entspricht. Im Einklang mit den Anforderungen des Unternehmenswachstums sollen somit die Anteilseigner angemessen am Erfolg der Masterflex Group beteiligt werden.
Finanzkalender
Termine für das Jahr 2017
| 7. August | Halbjahresbericht 2017 |
|---|---|
| 6. November | Quartalsmitteilung III/2017 |
| 27. bis 29. November | Eigenkapitalforum, Frankfurt |
Zwischenbericht 1. Halbjahr 2017 · Zwischenabschluss Konzernbilanz - Aktiva
Zwischenabschluss
Konzernbilanz Konzernbilanz
| Aktiva in T€ | 30.6.2017* | 31.12.2016 | |
|---|---|---|---|
| LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTE |
|||
| Immaterielle Vermögenswerte | 10.904 | 4.499 | |
| Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte | 866 | 483 | |
| Entwicklungsleistungen | 499 | 464 | |
| Geschäfts- oder Firmenwert | 9.187 | 3.258 | |
| Geleistete Anzahlungen | 352 | 294 | |
| Sachanlagen | 31.075 | 29.033 | |
| Grundstücke und Gebäude | 16.676 | 17.094 | |
| Technische Anlagen und Maschinen | 9.722 | 8.802 | |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung |
2.592 | 2.407 | |
| Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 2.085 | 730 | |
| Finanzanlagen | 108 | 91 | |
| Wertpapiere des Anlagevermögens | 108 | 91 | |
| Sonstige Vermögenswerte | 28 | 49 | |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 25 | 25 | |
| Latente Steuern | 1.184 | 1.463 | |
| 43.324 | 35.160 | ||
| KURZFRISTIGE VERMÖGENSWERTE |
|||
| Vorräte | 14.804 | 13.562 | |
| Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 7.455 | 6.397 | |
| Unfertige Erzeugnisse und Leistungen | 846 | 878 | |
| Fertige Erzeugnisse und Waren | 6.497 | 6.266 | |
| Geleistete Anzahlungen | 6 | 21 | |
| Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 9.371 | 7.254 | |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 8.525 | 6.240 | |
| Sonstige Vermögenswerte | 839 | 1.007 | |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 7 | 7 | |
| Ertragsteuererstattungsansprüche | 517 | 431 | |
| Barmittel und Bankguthaben | 4.134 | 3.994 | |
| 28.826 | 25.241 | ||
| Zu Veräußerungszwecken gehaltene Vermögenswerte |
0 | 11 | |
| 28.826 | 25.252 | ||
| Summe Aktiva | 72.150 | 60.412 |
| Passiva in T€ | 30.6.2017* | 31.12.2016 |
|---|---|---|
| EIGENKA PITAL |
||
| Konzerneigenkapital | 35.859 | 29.033 |
| Gezeichnetes Kapital | 9.618 | 8.732 |
| Kapitalrücklage | 31.306 | 26.252 |
| Gewinnrücklagen | -3.882 | -5.341 |
| Rücklage zur Marktbewertung von Finanzinstrumenten |
-599 | -616 |
| Währungsdifferenzen | -584 | 6 |
| Ausgleichsposten für nicht beherrschende Anteile |
-339 | -332 |
| Summe Eigenkapital | 35.520 | 28.701 |
| LANGFRISTIGE SCHULDEN |
||
| Rückstellungen | 109 | 197 |
| Finanzverbindlichkeiten | 19.495 | 20.694 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 998 | 977 |
| Latente Steuern | 1.221 | 849 |
| 21.823 | 22.717 | |
| KURZFRISTIGE SCHULDEN |
||
| Rückstellungen | 1.931 | 2.135 |
| Finanzverbindlichkeiten | 7.412 | 2.432 |
| Ertragsteuerverbindlichkeiten | 927 | 163 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 3.479 | 3.236 |
| Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 339 | 0 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
1.874 | 2.232 |
| Übrige Verbindlichkeiten | 1.266 | 1.004 |
| 13.749 | 7.966 | |
| Schulden in direktem Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen |
||
| Vermögenswerten | 1.058 | 1.028 |
| 14.807 | 8.944 | |
| Summe Passiva | 72.150 | 60.412 |
| *ungeprüft |
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Konzern-Gesamtergebnisrechnung
| Konzern-Gesamtergebnisrechnung | |
|---|---|
| -------------------------------- | -- |
| Fortgeführte Geschäftsbereiche in T€ | 1.1.– 30.6.2017* |
1.1.– 30.6.2016* |
|
|---|---|---|---|
| 1. Umsatzerlöse | 38.768 | 34.279 | |
| 2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen |
-135 | -63 | |
| 3. Andere aktivierte Eigenleistungen | 157 | 89 | |
| Gesamtleistung | 38.790 | 34.305 | |
| 4. Sonstige Erträge | 329 | 395 | |
| Betriebsleistung | 39.119 | 34.700 | |
| 5. Materialaufwand | -12.597 | -10.620 | |
| 6. Personalaufwand | -14.428 | -13.051 | |
| 7. Abschreibungen | -1.596 | -1.322 | |
| 8. Sonstige Aufwendungen | -6.678 | -6.256 | |
| 9. Finanzergebnis | |||
| Finanzierungsaufwendungen | -509 | -772 | |
| Übriges Finanzergebnis | 8 | 3 | |
| 10. Ergebnis vor Steuern und nicht operativen Aufwendungen |
3.319 | 2.682 | |
| 11. Nicht operative Aufwendungen | -328 | 0 | |
| 12. Ergebnis vor Steuern | 2.991 | 2.682 | |
| 13. Ertragsteuern | -1.022 | -710 | |
| 14. Ergebnis nach Steuern aus fortgeführten Geschäftsbereichen |
1.969 | 1.972 | |
| Aufgegebene Geschäftsbereiche in T€ | |||
| 15. | Ergebnis nach Steuern aus aufgegebenen Geschäftsbereichen |
-36 | -529 |
| 16. | Konzernergebnis | 1.933 | 1.443 |
| davon Ergebnisanteile nicht beherrschender Gesellschafter |
-7 | 13 | |
| davon Ergebnisanteile der Masterflex SE | 1.940 | 1.430 | |
| Ergebnis pro Aktie (unverwässert und verwässert) | |||
| aus fortgeführten Geschäftsbereichen | 0,20 | 0,22 | |
| aus aufgegebenen Geschäftsbereichen | 0,00 | -0,06 | |
| aus fortgeführten und aufgegebenen Geschäftsbereichen |
0,20 | 0,16 | |
| in T€ | 1.1.– 30.6.2017* |
1.1.– 30.6.2016* |
|---|---|---|
| Konzernergebnis | 1.933 | 1.433 |
| Sonstiges Ergebnis | ||
| Posten, die anschließend in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden, sofern bestimmte Bedingungen erfüllt sind |
||
| 1. Währungsgewinne/-verluste aus der Um rechnung ausländischer Jahresabschlüsse |
-622 | -406 |
| 2. Marktwertänderungen von Finanzinstrumenten | 17 | -29 |
| 3. Ertragsteuern | 32 | -13 |
| 4. Sonstiges Ergebnis nach Steuern | -573 | -422 |
| 5. Gesamtergebnis | 1.360 | 1.021 |
| Gesamtergebnis | 1.360 | 1.021 |
| davon Ergebnisanteile nicht beherrschender Gesellschafter |
-7 | 13 |
| davon Ergebnisanteile der Masterflex SE | 1.367 | 1.008 |
*ungeprüft
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Konzern-Gesamtergebnisrechnung
</onzern-gesamtergebnisrechnung<>| <onzern-gesamtergebnisrechnung< th=""> | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| -- | -- | ------------------------------------------------------------------------------------------- | -- | -- |
| Fortgeführte Geschäftsbereiche in T€ | 1.4.– 30.6.2017* |
1.4.– 30.6.2016* |
|
|---|---|---|---|
| 1. Umsatzerlöse | 18.800 | 16.818 | |
| 2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen |
125 | 67 | |
| 3. Andere aktivierte Eigenleistungen | 101 | 9 | |
| Gesamtleistung | 19.026 | 16.894 | |
| 4. Sonstige Erträge | 163 | 163 | |
| Betriebsleistung | 19.189 | 17.057 | |
| 5. Materialaufwand | -6.196 | -5.249 | |
| 6. Personalaufwand | -7.163 | -6.335 | |
| 7. Abschreibungen | -822 | -658 | |
| 8. Sonstige Aufwendungen | -3.141 | -3.186 | |
| 9. Finanzergebnis | |||
| Finanzierungsaufwendungen | -209 | -545 | |
| Übriges Finanzergebnis | 7 | 1 | |
| 10. Ergebnis vor Steuern und nicht operativen Aufwendungen |
1.665 | 1.085 | |
| 11. Nicht operative Aufwendungen | -125 | -0 | |
| 12. Ergebnis vor Steuern | 1.540 | 1.085 | |
| 13. Ertragsteuern | -533 | -212 | |
| 14. Ergebnis nach Steuern aus fortgeführten Geschäftsbereichen |
1.007 | 873 | |
| Aufgegebene Geschäftsbereiche in T€ | |||
| 15. | Ergebnis nach Steuern aus aufgegebenen Geschäftsbereichen |
-35 | -526 |
| 16. | Konzernergebnis | 972 | 347 |
| davon Ergebnisanteile nicht beherrschender Gesellschafter |
-10 | 20 | |
| davon Ergebnisanteile der Masterflex SE | 982 | 327 | |
| Ergebnis pro Aktie (unverwässert und verwässert) | |||
| aus fortgeführten Geschäftsbereichen | 0,10 | 0,09 | |
| aus aufgegebenen Geschäftsbereichen | 0,00 | -0,06 | |
| aus fortgeführten und aufgegebenen Geschäftsbereichen |
0,10 | 0,03 | |
| in T€ | 1.4.– 30.6.2017* |
1.4.– 30.6.2016* |
|
|---|---|---|---|
| Konzernergebnis | 972 | 347 | |
| Sonstiges Ergebnis | |||
| Posten, die anschließend in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden, sofern bestimmte Bedingungen erfüllt sind |
|||
| 1. Währungsgewinne/-verluste aus der Um rechnung ausländischer Jahresabschlüsse |
-524 | -455 | |
| 2. Marktwertänderungen von Finanzinstrumenten | 8 | -10 | |
| 3. Ertragsteuern | 14 | -10 | |
| 4. Sonstiges Ergebnis nach Steuern | -502 | -475 | |
| 5. Gesamtergebnis | 470 | -128 | |
| Gesamtergebnis | 470 | -128 | |
| davon Ergebnisanteile nicht beherrschender Gesellschafter |
-10 | 20 | |
| davon Ergebnisanteile der Masterflex SE | 480 | -148 | |
*ungeprüft
Konzern-Kapitalflussrechnung
| in T€ | 30.6.2017* | 30.6.2016* |
|---|---|---|
| Periodenergebnis vor Steuern, Zinsaufwendungen und Finanzerträgen | 3.499 | 3.052 |
| Ausgaben Ertragsteuern | -802 | -881 |
| Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte | 1.596 | 1.322 |
| Abnahme / Zunahme der Rückstellungen | -261 | 625 |
| Sonstige zahlungsunwirksame Erträge und Gewinne aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens |
-167 | -76 |
| Zunahme der Vorräte | -251 | -349 |
| Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind |
-1.363 | -2.257 |
| Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind |
-189 | -546 |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | 2.062 | 890 |
| Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Anlagevermögens | 3 | 0 |
| Auszahlungen für Investitionen in das Anlagevermögen | -1.944 | -3.301 |
| Einzahlungen aus der Rückführung von Finanzanlagen | 0 | 135 |
| Auszahlungen für den Erwerb von konsolidierten Unternehmen | -8.755 | 0 |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | -10.696 | -3.166 |
| Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen | 5.940 | 0 |
| Dividende an Masterflex-Aktionäre | -481 | 0 |
| Zins- und Dividendeneinnahmen | 3 | 3 |
| Zinsausgaben | -447 | -784 |
| Einzahlungen aus der Aufnahme von Krediten | 9.000 | 28.500 |
| Auszahlungen für die Tilgung von Krediten | -5.250 | -22.806 |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | 8.765 | 4.913 |
| Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelbestands | 131 | 2.637 |
| Wechselkursbedingte und sonstige Wertänderungen des Finanzmittelbestands | -590 | 150 |
| Veränderung Konsolidierungskreis | 588 | 0 |
| Finanzmittelbestand am Anfang der Periode | 4.005 | 4.002 |
| Finanzmittelbestand am Ende der Periode | 4.134 | 6.789 |
Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals
| in T€ | Gezeichne tes Kapital |
Kapitalrück lage |
Gewinn rücklage |
Rücklage zur Marktbe wertung von Finanz instrumenten |
Währungs differenzen |
Anteil der Masterflex SE |
Ausgleichs posten für nicht be herrschende Anteile |
Eigen kapital |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Eigenkapital zum 31.12.2016 | 8.732 | 26.252 | -5.341 | 616 | 6 | 29.033 | -332 | 28.701 |
| Ausschüttungen | 0 | 0 | -481 | 0 | 0 | -481 | 0 | -481 |
| Kapitalmaßnahmen | 886 | 5.054 | 0 | 0 | 0 | 5.940 | 0 | 5.940 |
| Gesamtergebnis | 0 | 0 | 1.940 | 17 | -590 | 1.367 | -7 | 1.360 |
| Konzernergebnis | 0 | 0 | 1.940 | 0 | 0 | 1.940 | -7 | 1.933 |
| Sonstiges Ergebnis nach Ertragsteuern |
0 | 0 | 0 | 17 | -590 | -573 | 0 | -573 |
| Marktwertänderungen von Finanzinstrumenten |
0 | 0 | 0 | 17 | 0 | 17 | 0 | 17 |
| Währungsgewinne/verluste aus der Umrechnung auslän discher Jahresabschlüsse |
0 | 0 | 0 | 0 | -622 | -622 | 0 | -622 |
| Auf das sonstige Ergebnis entfallende Ertragsteuern |
0 | 0 | 0 | 0 | 32 | 32 | 0 | 32 |
| Eigenkapital zum 30.6.2017 | 9.618 | 31.306 | -3.882 | -599 | -584 | 35.859 | -339 | 35.520 |
| Eigenkapital zum 31.12.2015 | 8.732 | 26.252 | -7.726 | -576 | -623 | 26.059 | -47 | 26.012 |
| Übrige Veränderungen | 0 | 0 | -543 | 0 | 543 | 0 | -93 | -93 |
| Gesamtergebnis | 0 | 0 | 1.430 | -29 | -393 | 1.008 | 13 | 1.021 |
| Konzernergebnis | 0 | 0 | 1.430 | 0 | 0 | 1.430 | 13 | 1.443 |
| Sonstiges Ergebnis nach Ertragsteuern |
0 | 0 | 0 | -29 | -393 | -422 | 0 | -422 |
| Marktwertänderungen von Finanzinstrumenten |
0 | 0 | 0 | -29 | 0 | -29 | 0 | -29 |
| Währungsgewinne/verluste aus der Umrechnung auslän discher Jahresabschlüsse |
0 | 0 | 0 | 0 | -406 | -406 | 0 | -406 |
| Auf das sonstige Ergebnis entfallende Ertragsteuern |
0 | 0 | 0 | 0 | 13 | 13 | 0 | 13 |
| Eigenkapital zum 30.6.2016 | 8.732 | 26.252 | -6.839 | -605 | -473 | 27.067 | -127 | 26.940 |
Anhang zum Halbjahresbericht
1. Rechnungslegungsgrundsätze
Dieser Zwischenbericht wurde nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, bzw. International Accounting Standards (IAS) des International Accounting Standard Board (IASB) erstellt und steht im Einklang mit den hier dargestellten wesentlichen Rechnungslegungsgrundsätzen der Gesellschaft. Es wurden die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze angewandt wie beim Konzernabschluss für das am 31. Dezember 2016 abgeschlossene Geschäftsjahr. In Einklang mit IAS 34 ist ein gegenüber dem Konzernabschluss verkürzter Berichtsumfang gewählt worden.
2. Konsolidierungskreis
Im Vergleich zum 31. Dezember 2016 hat sich der Konzernkreis verändert (Siehe Tabelle Seite 25). Im Januar des Geschäftsjahres wurden die Geschäftsanteile an dem Fluorpolymer-Spezialisten APT Advanced Polymer Tubing GmbH, Neuss, erworben.
3. Unternehmenskauf
Am 4. Januar 2017 erfolgte der Erwerb sämtlicher Anteile an dem Fluorpolymer-Spezialisten APT Advanced Polymer Tubing GmbH, Neuss. Die Anteile am Stammkapital entsprechen den Stimmrechten. Der Kaufpreis in Höhe von 8,755 Mio. Euro wurde in bar entrichtet. Bedingte Gegenleistungen oder Entschädigungsansprüche bestehen nicht.
Die APT ist spezialisiert auf die Herstellung von High-Tech-Schläuchen aus FEP (Fluoriertes Ethylen-Propylen), PFA (Perfluoralkoxy) und PTFE (Polytetrafluorethylen) sowie weiteren voll- und teilfluorierten Polymeren. Mit dem Erwerb ergänzt die Masterflex Group die technologische Kompetenz um weitere hochinteressante Kunststoffe für technische Verbindungslösungen und kann somit ein noch größeres Spektrum an innovativen Produktvarianten anbieten.
Die Anschaffungskosten für das erworbene Nettovermögen der APT Advanced Polymer Tubing GmbH betrugen 8,755 Mio. Euro. Im Zusammenhang mit dem Erwerb sind in 2017 Kosten in Höhe von 166 TEuro erfolgswirksam im nicht operativen Aufwand erfasst worden. Zur Finanzierung wurde die im Konsortialkreditvertrag vereinbarte Akquisitionslinie eingesetzt.
Konsolidierungskreis
| Bezeichnung der Gesellschaft |
Sitz der Gesellschaft |
Anteil Masterflex SE in % |
|
|---|---|---|---|
| Masterflex SARL | F | Béligneux | 80 |
| Masterflex Technical Hoses Ltd. | GB | Oldham | 100 |
| Masterduct Holding, Inc.* | USA | Houston | 100 |
| Flexmaster U.S.A, Inc. | USA | Houston | 100* |
| Masterduct, Inc. | USA | Houston | 100* |
| Masterduct Holding S.A., Inc. | USA | Houston | 100* |
| Masterduct Brasil LTDA. | BR | Santana de Parnaiba |
100* |
| Novoplast Schlauchtechnik GmbH | D | Halberstadt | 100 |
| FLEIMA-PLASTIC GmbH | D | Wald-Michel bach |
100 |
| Masterflex Handelsgesellschaft mbH |
D | Gelsenkirchen | 100 |
| Masterflex Česko s.r.o. | CZ | Planá | 100 |
| M & T Verwaltungs GmbH* | D | Gelsenkirchen | 100 |
| Matzen & Timm GmbH | D | Norderstedt | 100* |
| Masterflex Scandinavia AB | S | Kungsbacka | 100 |
| Masterflex Entwicklungs GmbH* | D | Gelsenkirchen | 100 |
| Masterflex Vertriebs GmbH | D | Gelsenkirchen | 100* |
| APT Advanced Polymer Tubing GmbH |
D | Neuss | 100* |
| Masterflex Asia Holding GmbH* | D | Gelsenkirchen | 80 |
| Masterflex Asia Pte. Ltd. | SG | Singapur | 100* |
| Masterflex Hoses (Kunshan) Co., Ltd. |
CN | Kunshan | 100* |
*) = Teilkonzern
Das erworbene Nettovermögen setzt sich zum Erwerbszeitpunkt wie folgt zusammen:
| In T€ | Beizulegender Zeitwert zum Er werbszeitpunkt |
|---|---|
| KurzFRISTIGE VERMÖGENSWERTE |
|
| Zahlungsmittel | 588 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 361 |
| Vorräte | 992 |
| Sonstige | 179 |
| Langfristige Vermögenswerte | |
| Immaterielle Vermögenswerte | 433 |
| Sachanlagen | 1.581 |
| 4.134 | |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten | |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | -71 |
| Rückstellungen | -134 |
| Sonstige | -637 |
| Langfristige Verbindlichkeiten | |
| Sonstige | -21 |
| Latente Steuern aus Neubewertung | -444 |
| -1.307 | |
| Summe des identifizierbaren Nettovermögens zum beizulegenden Zeitwert |
2.827 |
| Geschäfts- oder Firmenwert aus dem Unternehmenserwerb |
5.928 |
| Übertragene Gegenleistung | 8.755 |
Zahlungsmittelabfluss aufgrund des Unternehmenserwerbs:
In T€
| Mit dem Tochterunternehmen erworbene Zahlungsmittel |
588 |
|---|---|
| Abfluss von Zahlungsmitteln | -8.755 |
| Tatsächlicher Zahlungsmittelabfluss aufgrund des Unternehmenserwerbs |
-8.167 |
Sämtliche erworbenen Vermögenswerte und Schulden wurden zum Fair Value am Tag des Erwerbs angesetzt. Zusätzliche immaterielle Vermögenswerte (Kundenbeziehungen und ähnliche Rechte), die in der Bilanz der Gesellschaft nicht erfasst waren, sind angesetzt worden. Darauf entfallende passive latente Steuern wurden bilanziert. Für die Bewertung der Kundenbeziehungen wurde die Residualwertmethode (multi-period excess earnings method) herangezogen. Wesentliche Abweichungen zwischen Bruttowert und Buchwert der Forderungen bestehen nicht. Minderheitsanteile existieren nicht. Auf Basis des Fair Values des erworbenen Nettovermögens ergibt sich ein steuerlich nicht amortisierbarer Goodwill in Höhe von 5.928 TEuro. Dieser wird entsprechend nicht planmäßig abgeschrieben. Der Goodwill wird durch die sich aus der Übernahme ergebenden Wachstumschancen bestimmt. Durch die Übernahme der APT Advanced Polymer Tubing GmbH kann der Konzern seine Leistungen an bestehende Kunden ausbauen und festigen sowie mit den zusätzlichen Komponenten direkt anreichern.
Die APT Advanced Polymer Tubing GmbH hat in der laufenden Berichtsperiode seit dem Erwerb einen Umsatz von 2.741 TEuro erzielt und mit einem Ergebnis nach Steuern von 389 TEuro beigetragen.
4. EIGENKAPITAL
Der Vorstand hat im 1. Halbjahr 2017 von der Ermächtigung Gebrauch gemacht, das Grundkapital unter Bezugsrechtsausschluss der Altaktionäre durch Ausgabe von 886.586 neuen, auf den Inhaber lautende Stückaktien zum rechnerischen Nennwert von 1,00 Euro gegen Bareinlage zu erhöhen.
Das gezeichnete Kapital der Masterflex SE erhöhte sich dadurch am 21. März 2017 von 8.865.874,00 Euro um 886.586,00 Euro auf 9.752.460,00 Euro
Durch die am 21. März 2017 eingetragene Kapitalerhöhung hat sich die Kapitalrücklage gegenüber dem Vorjahr um 5.053.540,20 Euro erhöht. Die Aktien wurden zu einem Preis von je 6,70 Euro platziert. Die Erhöhung ergibt sich aus dem Agio der ausgegebenen Aktien.
5. Derivative Finanzinstrumente
Die Bilanzierung von Termingeschäften und Optionen werden im Geschäftsbericht 2016 im Konzernanhang unter Punkt 16 erläutert. Der beizulegende Zeitwert beträgt unverändert 32 TEuro.
Der Marktwert der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten entspricht den angegebenen Buchwerten.
6. Dividende
Die Hauptversammlung der Masterflex SE hat am 27. Juni 2017 der Zahlung einer Dividende von 0,05 Euro je Aktie zugestimmt. Die Ausschüttung von insgesamt 480.916,70 Euro erfolgte am 30. Juni 2017.
Zwischenbericht 1. Halbjahr 2017 · Anhang zum Halbjahresbericht Ergebnis Je Aktie / Eigene Aktien / Mitarbeiter / Ertragsteuer / Kapitalflussrechnung
7. Segmentberichterstattung
Der Masterflex Konzern gliedert seine operativen Segmente nach den Kriterien des IFRS 8. Die Steuerung erfolgt anhand der Informationen, die der Gesamtvorstand, als chief operating decision maker, zur Performance-Messung und Ressourcenallokation für den gesamten Masterflex Konzern erhält (sog. Management Approach).
Im Vergleich zum Konzernabschluss 31. Dezember 2016 haben sich Änderungen in der Segmentierungsgrundlage ergeben. Durch den Erwerb der APT Advanced Polymer Tubing GmbH durch die Masterflex Vertriebs GmbH werden die Masterflex Entwicklungs GmbH und die Masterflex Vertriebs GmbH nicht mehr unter der Rubrik "Aufgegebene Geschäftsbereiche" dargestellt. Der Masterflex-Konzern weist damit ein operatives Segment, das Kerngeschäftsfeld Hightech-Schlauchsysteme (HTS), aus.
Segmentberichterstattung 30.6.2017
| In T€ | Hightech Schlauch systeme |
Fortge führte Geschäfts bereiche |
Aufge gebene Geschäfts bereiche |
Summe Segmente |
|---|---|---|---|---|
| Umsätze mit konzern fremden Dritten |
38.768 | 38.768 | 0 | 38.768 |
| Ebit (operativ) | 3.820 | 3.820 | -2 | 3.818 |
| Ebit | 3.492 | 3.492 | -2 | 3.490 |
| Investitionen in Sach anlagevermögen und immaterielle Vermö genswerte |
1.944 | 1.944 | 0 | 1.944 |
| Abschreibungen | 1.596 | 1.596 | 0 | 1.596 |
| Vermögen | 72.150 | 72.150 | 0 | 72.150 |
SEgmentberichterstattung 30.6.2016
| In T€ | Hightech Schlauch systeme |
Fortge führte Geschäfts bereiche |
Aufge gebene Geschäfts bereiche |
Summe Segmente |
|---|---|---|---|---|
| Umsätze mit konzern fremden Dritten |
34.279 | 34.279 | 0 | 34.279 |
| Ergebnis (Ebit) | 3.451 | 3.451 | -386 | 3.065 |
| Investitionen in Sach anlagevermögen und immaterielle Vermö genswerte |
3.301 | 3.301 | 0 | 3.301 |
| Abschreibungen | 1.322 | 1.322 | 0 | 1.322 |
| Vermögen | 61.619 | 61.619 | 2 | 61.621 |
8. Ergebnis je Aktie
Das unverwässerte Ergebnis je Aktie wird nach IAS 33 mittels Division des Konzernergebnisses durch den gewichteten Durchschnitt der während des Berichtszeitraumes im Umlauf befindlichen Aktienzahl ermittelt. Zum 30. Juni 2017 betrug das unverwässerte Ergebnis pro Aktie aus fortgeführten Geschäftsbereichen 0,20 Euro sowie aus fortgeführten und aufgegebenen Geschäftsbereichen 0,20 Euro bei einem gewichteten Durchschnitt der Aktienzahl von 9.618.334.
Da kein Aktienoptionsprogramm existiert, entfällt die Berechnung des verwässerten Ergebnisses.
9. Eigene Aktien
Zum 30. Juni 2017 befinden sich 134.126 eigene Aktien im Bestand der Masterflex SE.
10. Mitarbeiter
Die Zahl der Mitarbeiter lag im Berichtszeitraum bei 629 Beschäftigten und damit um 3,3 Prozent über dem Vorjahreszeitraum mit 609 Mitarbeitern.
11. Ertragsteuer
Der Ertragsteueraufwand ist im Halbjahresfinanzbericht auf der Grundlage des für das Gesamtjahr 2017 geschätzten Effektivsteuersatzes für die Masterflex SE ermittelt worden, der auf das Vorsteuerergebnis des Berichtszeitraums bezogen wurde. Der Effektivsteuersatz beruht auf einer aktuellen Ergebnis- und Steuerplanung.
12. Kapitalflussrechnung
Die Konzernkapitalflussrechnung ist nach IAS 7 ("Cash Flow Statements") erstellt. Es wird zwischen Zahlungsströmen aus betrieblicher, investiver und Finanzierungs-Tätigkeit unterschieden. Die in der Finanzierungsrechnung ausgewiesene Liquidität entspricht dem Bilanzausweis "Barmittel und Bankguthaben".
Zwischenbericht 1. Halbjahr 201 · Anhang zum Halbjahresbericht Kapitalflussrechnung / Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen / Prüferische Durchsicht des Zwischenberichts / Versicherung der gesetzlichen Vertreter
30
Der Finanzmittelbestand am Ende der Periode, wie er in der Konzern-Kapitalflussrechnung dargestellt wird, kann auf die damit in Zusammenhang stehenden Posten in der Konzernbilanz folgendermaßen übergeleitet werden:
| In T€ | 30.6.2017 | 30.6.2016 |
|---|---|---|
| Finanzmittelbestand am Ende der Periode |
4.134 | 6.789 |
| In zu Veräußerungszwecken gehal tenen Vermögenswerten enthaltene Barmittel und Bankguthaben |
0 | 2 |
| Barmittel und Bankguthaben | 4.134 | 6.787 |
13. Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen
Die Beziehungen werden im Geschäftsbericht 2016 im Konzernanhang unter Punkt 35 erläutert.
14. Prüferische Durchsicht des Zwischenberichts
Der Zwischenabschluss und der Zwischenlagebericht wurden weder nach § 317 HGB geprüft noch einer prüferischen Durchsicht durch einen Abschlussprüfer unterzogen.
15. Versicherung der gesetzlichen Vertreter
Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt wird, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben wird.
- Juli 2017
Dr. Andreas Bastin Mark Becks Vorstandsvorsitzender Finanzvorstand
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