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Masterflex SE Interim / Quarterly Report 2014

Nov 14, 2014

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Interim / Quarterly Report

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Quartalsfinanzbericht 3/2014

Masterflex im Überblick

Highlights in den ersten neun Monaten

Strategische Entwicklung
Anhaltend ertragreicher Wachstumskurs
Neue Organisation an deutschen Standorten beginnt Früchte zu tragen

Hochtemperatur-Abgasschlauch FireFlex™ auf US-Markt eingeführt

30. 09. 2014
Konzernumsatz (T €) 48.079
EbitDA (T €) 7.434
Ebit (T €) 5.312
EBT (T €) 4.428
Konzernergebnis aus fortgeführten
Geschäftsbereichen (T €)*
2.876
Konzernergebnis aus aufge
gebenen Geschäftsbereichen (T €)
–37
Konzernergebnis (T €) 2.794
Ergebnis pro Aktie (€)
aus fortgeführten
Geschäftsbereichen
0,32
aus aufgegebenen
Geschäftsbereichen
0,00
aus fortgeführten und
aufgegebenen Geschäftsbereichen
0,32
Ebit-Marge 11,0 %
Mitarbeiter 579
30.09. 2014
Konzern-Eigenkapital (T €) 26.216
Konzern-Bilanzsumme (T €) 57.370
Konzern-Eigenkapitalquote (%) 45,7 %

* ohne Minderheitenanteil

Operativer Verlauf

Umsatz steigt um fast neun Prozent

Deutlich stärker steigendes operatives Ergebnis

Sehr zufriedenstellende Eigenkapital-Quote von gut 45 Prozent

30. 09. 2014
30. 09. 2013
Veränderung in %
48.079
44.153
Konzernumsatz (T €)
8,9 %
EbitDA (T €)
7.434
6.563
13,3 %
Ebit (T €)
5.312
4.655
14,1 %
EBT (T €)
4.428
3.515
26,0 %
Konzernergebnis aus fortgeführten
2.876
2.246
Geschäftsbereichen (T €)*
28,0 %
–37
–29
Konzernergebnis aus aufge
gebenen Geschäftsbereichen (T €)
27,6 %
Konzernergebnis (T €)
2.794
2.087
33,9 %
Ergebnis pro Aktie (€)
aus fortgeführten
0,32
0,24
Geschäftsbereichen
33,3 %
aus aufgegebenen
0,00
0,00
Geschäftsbereichen
aus fortgeführten und
0,32
0,24
aufgegebenen Geschäftsbereichen
33,3 %
Ebit-Marge
11,0 %
10,5 %
Mitarbeiter
579
529
9,5 %
30.09. 2014
31.12. 2013
Veränderung in %
Konzern-Eigenkapital (T €)
26.216
23.023
13,9 %
Konzern-Bilanzsumme (T €)
57.370
53.690
6,9 %
Konzern-Eigenkapitalquote (%)
45,7 %
42,9 %
4 Inhalt
Masterflex im Überblick
2
Highlights in den ersten neun Monaten 2
Vorwort des Vorstandsvorsitzenden 5
Zwischenlagebericht 7
Konzernstruktur und Geschäftstätigkeit 7
Markt und Wettbewerb
7
Geschäftsentwicklung in neun Monaten 2014
8
Internationalisierung
8
Innovation 10
Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage
11
Ertragslage 11
Vermögenslage
12
Finanzlage
13
Personalbericht 14
Forschung und Entwicklung 14
Nachtragsbericht 14
Chancen- und Risikobericht
14
Ausblick 14
Die Masterflex-Aktie
16
Finanzkalender 17
Termine für das Jahr 2014/2015
Zwischenabschluss 18
Konzernbilanz
18
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 20
Konzern-Gesamtergebnisrechnung 21
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung (3. Quartal)
22
Konzern-Gesamtergebnisrechnung (3. Quartal) 23
Konzern-Kapitalflussrechnung 24
Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals 26

Anhang zum Quartalsfinanzbericht 3/2014 ...................... 28

Sehr geehrte Aktionärinnen, sehr geehrte Aktionäre,

Die Lage ist besser als die Stimmung – das könnten wir aufgrund unserer Neun-Monatszahlen sagen. Ungeachtet aller Molltöne über die sich eintrübende Stimmung ist unser Geschäft um 8,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum angestiegen.

Stolze 48,1 Mio. Euro haben wir mit Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Hightech-Schläuchen und -Verbindungselementen in den ersten neun Monaten dieses Jahres eingenommen. Der Zuwachs liegt zwar etwas unter der Rate des Halbjahres (Q2: 10,4 Prozent), aber unser Wachstum liegt weiterhin deutlich über dem der Weltkonjunktur. Und nach einem ruhig verlaufenen, ferienreichen August-Monat lagen wir im September

Dr. Andreas Bastin, Vorstandsvorsitzender

wieder annähernd auf Höhe unserer eigenen, anspruchsvollen Planung. Dies gilt auch für unser operatives Ergebnis von 5,3 Mio. Euro, das aufgrund besser ausgelasteter Kapazitäten deutlich stärker als der Umsatz angestiegen ist und uns eine stabile zweistellige Ebit-Marge beschert.

Gemäß unserer langfristig angelegten Wachstumsstrategie setzen wir auf neue Produkte. Und wir wollen mit einem verstärkt internationalen Geschäft wachsen. Auch wenn unser Wachstum aktuell insbesondere aus Europa kommt: Dies ist nur eine Momentaufnahme. Die Treiber für Dynamik verschieben sich immer wieder: Heute Europa, morgen Amerika, übermorgen Asien. Wer als Unternehmen überdurchschnittlich wachsen will, ist gut beraten, diesen Verschiebungen nicht tatenlos zuzusehen.

Daher arbeiten wir verstärkt an Produktinnovationen für spezielle Kundengruppen auch auf den internationalen Märkten. Jüngstes Beispiel: Unter der Marke Masterduct haben wir auf dem US-Markt den Hochtemperatur-Abgasschlauch FireFlex™ auf den Markt gebracht, mit dem die

Feuerwehren in den USA ihre schweren Löschzüge schnell, effizient und ohne Gefahr für Leib und Leben checken und warten können. Die Ergebnisse der eigens dafür erstellten Feldstudie geben uns Recht: Auf dem Markt für Hightech-Schläuche sind wir Technologieführer. Und wir haben den Anspruch, dies auch zu bleiben.

Deutlich positiv bemerkbar in unserer Gewinn- und Verlustrechnung macht sich nun auch unsere im Vorjahr abgeschlossene Refinanzierung über einen Banken-Konsortialkredit. Verwässerten anfangs noch die üblichen Kredit-Nebenkosten das Finanzergebnis, so werden die neuen, deutlich verbesserten Finanzierungskonditionen nun immer deutlicher sichtbar.

Und das liegt nicht nur am allgemein gesunkenen Zinsniveau, sondern auch daran, dass die Bonität der Masterflex Group mit einer Eigenkapitalquote von gut 45 Prozent wieder auf einem sehr guten Niveau angekommen ist. Übrigens: Da die Masterflex Group keine Betriebsrentenvereinbarung getroffen hat (auch nicht mit dem Vorstand!), sind wir bilanziell auch nicht durch höhere Aufzinsungsfaktoren für künftige Zahlungsverpflichtungen belastet. Wenn Sie sich in anderen Bilanzen umschauen, so ist dies bei börsennotierten Unternehmen keinesfalls selbstverständlich.

Mich als Aktionär kann es freuen. Sie, verehrte Damen und Herren, hoffentlich auch. Die Aktie hat unter der mit Macht zurückgekommenen Nervosität am Kapitalmarkt gelitten. Dabei ist kein Grund für Sorge: Die Perspektiven unseres Geschäftsmodells sind gut – und ich, ebenso wie mein Vorstandskollege Mark Becks, wie auch alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sind mit Verve dabei, unsere Wachstumsstrategie weiter umzusetzen. Bleiben Sie uns gewogen!

Gelsenkirchen, den 3. November 2014

Dr. Andreas Bastin Vorstandsvorsitzender

Zwischenlagebericht

Konzernstruktur und Geschäftstätigkeit

Der Masterflex-Konzern mit der Muttergesellschaft Masterflex SE, Gelsenkirchen (nachfolgend auch Masterflex Group genannt) ist ein Anbieter von Hightech-Schläuchen und -Verbindungssystemen. Die international agierende Unternehmensgruppe mit deutschen Wurzeln ist Spezialist für die Entwicklung und Herstellung hochwertiger Verbindungssysteme aus Hightech-Kunststoffen und -Geweben.

Hauptproduktionsstandorte der internationalen Masterflex Group mit fünf Unternehmensmarken und 13 operativen Tochtergesellschaften sind Gelsenkirchen, Halberstadt, Norderstedt und Houston (USA). Daneben verfügt die Masterflex Group an verschiedenen Standorten in Europa, Amerika und Asien über Niederlassungen oder Vertriebspartnerschaften.

Seit dem Jahr 2000 werden Masterflex-Aktien an der Frankfurter Börse gehandelt.

Markt und Wettbewerb

Der Markt für Hightech-Schläuche und Verbindungssysteme besteht weltweit aus vielen, eher regional orientierten Spezialmärkten, die von zumeist mittelständischen Unternehmen bedient werden. Die Kunden kommen zum größeren Teil aus dem Verarbeitenden Gewerbe inkl. industrieller Anwendungen (B2B-Markt). Wichtige Branchen sind etwa der Maschinenbau, die Luftfahrt- und Automobilindustrie, die Energiewirtschaft, die Lebensmittel- und die pharmazeutische Industrie sowie in steigendem Umfang die Medizinwirtschaft.

Aufgrund der nicht einfach zu erwerbenden Material-, Verarbeitungs- und Anwendungskompetenz der anspruchsvollen Kunststoffe sowie der Vielfalt der Einsatzmöglichkeiten ist es ein attraktiver Markt. Dieser ist durch kleine Losgrößen, sowohl in der Produktion als auch im Vertrieb, wie auch Beratungsintensität und Entwicklungskompetenz für kundenspezifische Lösungen gekennzeichnet.

8 Zwischenlagebericht

Unsere Kunden kommen aus fast allen Branchen der Industrie und des Verarbeitenden Gewerbes, bei einem steigenden Anteil der sog. weißen Industrien (Pharma, Lebensmittel, Medizintechnik). Daher unterliegt unser Geschäft konjunkturellen Schwankungen vergleichsweise wenig.

Geschäftsentwicklung in neun Monaten 2014

Seit Sommer ist die zum Jahresbeginn noch sehr positiv eingeschätzte wirtschaftliche Entwicklung deutlich ins Stocken geraten. In Deutschland wie in anderen Ländern, in denen die Masterflex Group aktiv ist, haben sich die Wachstumsprognosen verringert. Die Stimmungseintrübung gilt selbst für China, auch wenn dort im Vergleich zu Europa immer noch hohe Wachstumsraten von um die sieben Prozent erzielt werden.

Trotz dieser nachlassenden Dynamik hat sich unser Geschäft – die Entwicklung, Produktion und der beratungsorientierte Vertrieb von Hightech-Schläuchen und -Verbindungselementen – weiterhin sehr gut entwickelt. In den ersten neun Monaten des Jahres stieg unser Umsatz um 8,9 Prozent auf 48,1 Mio. Euro; im Vorjahr waren dies noch 44,2 Mio. Euro. Auch unser Auftragsbestand ist weiterhin überaus stabil. Hier macht sich unser breit aufgestelltes und somit relativ konjunkturunempfindliches Kunden-Portfolio bemerkbar, wie auch unsere ausgebauten Vertriebsund Marketingbemühungen. Zudem spiegeln sich hierin erste positive Effekte im Prozessmanagement nach der Neuorganisation der deutschen Standort-Leitungen wider.

Wir setzen unseren Wachstumskurs auch in diesem Jahr erwartungsgemäß fort.

Internationalisierung

Eine der beiden Elemente der nachhaltig angelegten Wachstumsstrategie der Masterflex Group ist die Internationalisierung. Wir wollen den Schwerpunkt unseres Umsatzes, der heute noch in Europa liegt, sukzessive ausdehnen und einen größeren Anteil unserer Geschäfte auf ausgesuchten Märkten in anderen Kontinenten erzielen, insbesondere in Nord- und Südamerika sowie in Asien. Auch wenn dies durch die Prosperität in Europa auf den ersten Blick etwas langsamer zu gehen scheint,

so verzeichnen wir auf den anderen Kontinenten wesentlich höhere Wachstumsdynamik als in Europa. Zudem ist unsere weltweite Lieferfähigkeit für deutsche Global Player ein großer Pluspunkt für uns, da diese sich über unsere Standorte in aller Welt gut versorgt fühlen.

Seit Ende des Jahres 2012 sind wir in China aktiv. Das Geschäft an unserem Standort in Kunshan bei Schanghai läuft immer besser; die Umsätze in 2014 sind gegenüber Vorjahr – dem ersten mit voller Geschäftstätigkeit – deutlich gestiegen. Zudem wird der Aufbau unseres Händlernetzes in anderen asiatischen Staaten fortgesetzt.

In Nord-Amerika hat die Wirtschaft seit dem Frühjahr 2014 – nach einem sehr strengen Winter mit deutlichen Auswirkungen auf die wirtschaftliche Aktivität – wieder Tritt gefasst. Die USA bleiben für uns ein spannender, aber nicht einfacher Markt, der derzeit zudem durch Wechselkursveränderungen beeinflusst wird. Wir verfolgen hier mit großer Energie das Ziel, die Marktdurchdringung in dieser großen und somit industriell vielfältigen Region weiter zu erhöhen. Dies gilt auch für den im Jahr 2010 gegründeten Standort in Brasilien: Hier bewegen sich unsere Aktivitäten auf stabilem, ertragreicherem Niveau, die kontinuierlich ausgebaut werden.

In Russland sind die lebhaften Geschäftsaktivitäten über unser Joint Venture, der Masterflex RUS (Masterflex-Anteil von 51 Prozent) mit Sitz in St. Petersburg, von den Auseinandersetzungen in der Ukraine bislang nicht negativ beeinträchtigt. Die Krise macht sich für uns bislang nur über Wechselkursveränderungen bemerkbar. Angesichts des andauernden Konfliktes ist die künftige Entwicklung dort jedoch mit größerer Unsicherheit behaftet.

Diese Rahmenbedingungen sind Teil der Gründe dafür, dass sich die Internationalisierung unseres Geschäftes nicht ganz so schnell entwickelt wie von uns erwartet. Diese Verzögerung bedeutet jedoch keine Abkehr von unserer strategisch angelegten Internationalisierung. Denn wir halten die Reduzierung unserer – historisch bedingten – Europa-Zentriertheit für unseren langfristig angelegten Wachstumskurs von sehr großer Bedeutung.

10 Zwischenlagebericht

Innovation

Zweites Kernelement unserer nachhaltigen Wachstumsstrategie sind Innovationen. Wir entwickeln fortwährend neue Schläuche und Verbindungsteile, die in der Regel durch Anfragen unserer Kunden initiiert sind.

An unserem US-amerikanischen Standort wurde jüngst der innovative FireFlex™ Schlauch auf dem Markt eingeführt. FireFlex™ ist ein Fahrzeug-Abgasschlauch, der im Hochtemperatursegment eingesetzt wird und speziell für die Anforderungen von Feuerwehren mit ihrem Fahrzeugpark konzipiert wurde. Der untere Schlauch ist vor dem Auspuff mit einem aufwendigen, biegesteifen Hitze-Schutzschild ausgekleidet, der die Verbindung zwischen Einspritzdüse und Auspuffrohr unterstützt, ohne dass gefährliche Brandgase austreten. Das obere Stück des – hier mehrlagigen – Schlauches ist für hohe Temperaturen bis zu rund 370 Grad Celsius (mehr als 700 Grad Fahrenheit) designt und zudem schnell und leicht mit einem einzigen Handgriff zu positionieren. Die zur Markteinführung zusammen mit Feuerwehren durchgeführte Fallstudie hat eindrucksvoll bestätigt, dass FireFlex™ die Arbeit der Feuerwehren mit ihren schwerem Diesel-Fahrzeugparks sehr gut unterstützt, zudem die hohen Auflagen der US-Umweltbehörden erfüllt und daher auch im Markt sehr positiv aufgenommen wurde. Den weiteren Vermarktungsaussichten sehen wir daher sehr positiv entgegen.

Weitere innovative Verbindungsprodukte sind derzeit in der Entwicklungs- oder Testphase.

Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage

Ertragslage

Der Umsatz in den ersten drei Quartalen des Jahres 2014 ist um 8,9 Prozent auf 48,1 Mio. Euro gestiegen. Die Gesamtleistung lag mit 49,0 Mio. Euro um 9,2 Prozent über der des vergleichbaren Vorjahres (44,9 Mio. Euro). Somit konnten wir unser Wachstumstempo auch im dritten Quartal mit einem Umsatz von 16,1 Mio. Euro und einer Gesamtleistung von 16,7 Mio. Euro annähernd halten.

Der Konzerngewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EbitDA) nach neun Monaten stieg von 6,6 Mio. Euro (2013) um 13,3 Prozent auf 7,4 Mio. Euro in diesem Jahr an. Der gegenüber dem Umsatz überdurchschnittliche Anstieg des operativen Ergebnisses vor Abschreibungen basiert auf den geringeren Anstieg der Personalkosten (+ 5,5 Prozent) und der Sonstigen Aufwendungen (+ 5,7 Prozent). Hingegen sind die Materialkosten um 13,8 Prozent auf 15,7 Mio. Euro gestiegen. Dies entspricht einer Materialeinsatzquote (Materialaufwand im Verhältnis zum Umsatz plus Bestandsveränderungen) von 32,3 Prozent (Vorjahr 31,0 Prozent). Die erhöhte Materialeinsatzquote ist im Wesentlichen auf einen Mixeffekt in der Auftragsstruktur zurückzuführen.

Der Anstieg für den Personalaufwand ist im Neun-Monatszeitraum hingegen deutlich abgeflacht. Diese Kosten sind nur um 5,5 Prozent auf 17,4 Mio. Euro gestiegen. Dies entspricht einer Personaleinsatzquote von 36,0 Prozent (Personalaufwand im Verhältnis zum Umsatz plus Bestandsveränderungen; Vorjahreszeitraum: 37,2 Prozent). Darin spiegelt sich die Beendigung unserer ersten großen personellen Ausbaustufe im Rahmen unserer Internationalisierung wider. Die Ausdehnung der Mitarbeiterzahl auf nunmehr durchschnittlich 579 gegenüber 529 im vergleichbaren Vorjahreszeitraum ist in erster Linie produktionsbedingt unserem Wachstum geschuldet.

Im Rahmen der Wachstumsstrategie investieren wir weiter in Standorte und Anlagen. Die Abschreibungen auf Sachanlagen zum 30. September 2014 belaufen sich auf 2,1 Mio. Euro und somit 11,2 Prozent gegenüber dem vergleichbaren Aufwand aus 2013 (1,9 Mio. Euro).

Das operative Ergebnis (Ebit) unserer Geschäftsaktivitäten in den ersten neun Monaten 2014 ist um 14,1 Prozent von 4,7 Mio. Euro auf 5,3 Mio. Euro gestiegen. Daraus leitet sich

12 Zwischenlagebericht

eine stabile zweistellige Ebit-Marge von 11,0 Prozent ab. Der leichte Anstieg der Marge gegenüber dem Vorjahreszeitraum (10,5 Prozent) ist auf die verbesserte Auslastung unserer Kapazitäten zurückzuführen.

Das Finanzergebnis der ersten neun Monate 2014 beträgt -0,9 Mio. Euro. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum (-1,1 Mio. Euro) entspricht das einem Aufwands-Rückgang von 22,5 Prozent. Ursächlich hierfür ist der im Frühjahr 2013 vereinbarte neue Konsortialkredit mit seinen deutlich verbesserten Konditionen.

Hingegen ist der Ertragsteueraufwand um 22,3 Prozent auf -1,6 Mio. Euro gestiegen. Dies ist die Folge unserer positiven operativen Ergebnisse, die steuerliche Verlustvorträge verzehren und somit auch aktive latente Steuern aufwandswirksam verringern.

Der Konzerngewinn der ersten neun Monate 2014 beläuft sich auf 2,8 Mio. Euro. Gegenüber dem Vorjahresgewinn von 2,1 Mio. Euro ist dies ein Anstieg von 33,9 Prozent. Das Ergebnis pro Aktie beträgt 0,32 Euro – dies liegt um 33,3 Prozent über dem des vergleichbaren Vorjahres von 0,24 Euro.

Vermögenslage

Zum 30. September 2014 betrug die Bilanzsumme 57,4 Mio. Euro. Gegenüber Ende 2013 ist die Summe der Aktiva um 6,9 Prozent gestiegen. Dazu beigetragen haben in erster Linie die kurzfristigen Vermögenswerte.

Bei den langfristigen Vermögensgegenständen reduzierte sich das Anlagevermögen mit 31,1 Mio. Euro leicht gegenüber dem Jahresultimo 2013 um 2,3 Prozent. Hierin spiegeln sich in erster Linie die um Abschreibungen verminderten Positionen Immaterielle Vermögenswerte (4,1 Mio. Euro) sowie Grundstücke/Gebäude und Technische Anlagen/ Maschinen (19,1 Mio. Euro) wider, die durch den betragsmäßig leichten Anstieg der Betriebs- und Geschäftsausstattung (2,2 Mio. Euro) und Geleisteten Anzahlungen (0,8 Mio. Euro) nicht kompensiert wurden. Zudem sank die Position Aktive latente Steuern aufgrund der guten Ergebnisse überproportional auf 4,6 Mio. Euro (Jahresultimo 2013: 5,4 Mio. Euro).

Hingegen sind die kurzfristigen Vermögenswerte aufgrund des lebhaften Geschäftsverlaufes um 20,2 Prozent auf 26,2 Mio. Euro gegenüber Ende 2013 gewachsen. Deren Anteil an allen Aktiva beträgt nunmehr annähernd 46 Prozent. Zu diesem Ausbau trugen die gestiegenen Vorräte mit 17,1 Prozent auf einen Wert von 12,5 Mio. Euro bei. Daneben haben aufgrund des dynamischen Geschäfts insbesondere die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit 30,4 Prozent auf einen Bilanzwert von nunmehr 8,0 Mio. Euro gegenüber Ende 2013 zugenommen. Auch unsere Liquidität nahm um 18,7 Prozent auf 5,6 Mio. Euro (Barmittel und Bankguthaben) zu.

Finanzlage

Die Eigenkapitalausstattung ist um 3,2 Mio. Euro nunmehr auf 26,2 Mio. Euro gewachsen. Dies ist in erster Linie auf den Periodengewinn zurückzuführen; daneben gab es kleinere positive Effekte aus Währungsveränderungen. Gegenüber allen Aktiva errechnet sich somit eine voll zufriedenstellende bilanzielle Eigenkapitalquote von 45,7 Prozent.

Das langfristige Fremdkapital ist von 20,4 Mio. Euro um 7,5 Prozent auf 18,9 Mio. Euro gesunken. Hierin kommen insbesondere die aufgrund von Tilgungen niedrigeren Finanzverbindlichkeiten von jetzt noch 16,8 Mio. Euro zum Ausdruck.

Hingegen hat das kurzfristige Fremdkapital um 20,5 Prozent auf 12,0 Mio. Euro gegenüber 10,0 Mio. Euro zum Jahresultimo 2013 zugenommen. Dieser Anstieg beruht auf erhöhten Rückstellungen von 3,2 Mio. Euro (ein Plus von 27,5 Prozent gegenüber Ende 2013), einem leichten Anstieg der Finanzverbindlichkeiten von 5,5 Prozent auf nunmehr 4,6 Mio. Euro sowie der Bilanzposition Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, die um 42,3 Prozent auf jetzt 2,3 Mio. Euro angestiegen ist.

Die Masterflex Group war zu jedem Zeitpunkt des Berichtszeitraums zahlungsfähig. Auch steht der Masterflex SE ein freier, ungenutzter Kreditrahmen aus dem Konsortialkredit zur Verfügung.

14 Zwischenlagebericht

Personalbericht

Die Masterflex Group hat im Rahmen ihrer interkontinentalen Wachstumsstrategie auch im Jahr 2014 einige neue Arbeitsplätze geschaffen. Im Durchschnitt der ersten neun Monate waren 579 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Masterflex Group beschäftigt. Gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum (529 Arbeitsplätze) entspricht dies einer Steigerung von 9,5 Prozent. Neue Stellen wurden gerade bei der dynamisch wachsenden Marke Novoplast Schlauchtechnik sowie an einzelnen europäischen Standorten wie Tschechien oder in Amerika und Asien geschaffen.

Forschung und Entwicklung

F&E-Projekte werden von uns kontinuierlich weiterentwickelt. Gegenüber den im Konzernlagebericht 2013 enthaltenen Aussagen gab es zum 30. September 2014 keine wesentlichen Änderungen.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung auf die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage nach dem Bilanzstichtag lagen nicht vor.

Chancen- und Risikobericht

Zur Chancen- und Risikosituation, wie sie im Konzernbericht 2013 dargestellt wurde, ergaben sich keine Änderungen.

Ausblick

Die Einschätzungen über die konjunkturellen Entwicklungen haben sich deutlich eingetrübt. Das gilt nicht nur für Deutschland und Europa, sondern auch für die meisten anderen Regionen, in denen die Masterflex Group vertreten ist.

Auf unser Geschäft hat sich dieser Umschwung bislang noch nicht bemerkbar gemacht. Im Gegenteil, wir wachsen weiter deutlich stärker als die Weltwirtschaft. Eine Ursache hierfür sind vermutlich unsere seit über fünf Jahren betriebenen gezielten Investitions- und Vertriebsbemühungen,

in eher nicht zyklischen Märkten aktiv zu sein, nämlich Lebensmittel, Medizintechnik und Pharma. Insofern sehen wir hier eine Bestätigung unseres Kurses.

Wir werden unsere langfristig angelegte Wachstumsstrategie mit den beiden Säulen der strukturierten Internationalisierung sowie den kontinuierlichen Produktinnovationen unvermindert fortsetzen. Im Idealfall ergänzen sich diese beiden Säulen, wie es uns jüngst im Fall der auf dem US-Markt eingeführten Produktinnovation FireFlexTM gelungen ist. Darauf aufbauend werden wir weiterhin zielgerichtet, kontinuierlich und nachhaltig daran arbeiten, uns diese großen Marktpotenziale weiter zu erschließen.

Heute gehen wir fest davon aus, die für das Jahr 2014 gegebene Prognose einhalten zu können. Dies bedeutet:

  • Unser Umsatzwachstum wird im Jahr 2014 über dem der zum Jahresanfang prognostizierten Rate der Weltwirtschaft von damals 3,5 Prozent liegen.
  • Das operative Ergebnis steigt prognosegemäß überproportional gegenüber der Umsatzrate.
  • Die Ebit-Marge liegt stabil zweistellig.

Mit einem Umsatzwachstum von 8,9 Prozent, einem Anstieg des operativen Ergebnisses um 14,1 Prozent und einer Ebit-Marge von 11,0 Prozent sind alle Teile unserer Prognose 2014 nach neun Monaten voll erfüllt.

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Die Masterflex-Aktie

Seit Jahresbeginn hat die Masterflex-Aktie im Großen und Ganzen eine Seitwärtsbewegung mit einem nur leichten Anstieg von 1,3 Prozent gegenüber dem Jahresbeginn vollzogen (siehe Grafik). Deutlich ausgeprägter war hingegen die Volatilität der Aktie.

Während die Aktie im ersten Quartal einen nach oben wie auch nach unten ausgeprägteren Kursverlauf gegenüber dem S-Dax nahm, machte der Titel jeweils nach Veröffentlichung der Quartals- und Halbjahresergebnisse am 12. Mai sowie am 14. August wieder Terrain wett und stieg bis zu Kursen über 7,30 Euro. Im September bewegte sich die Aktie bei vergleichsweise hohen Umsätzen kontinuierlich um die Marke von sieben Euro. Dort beendete die Aktie den Berichtszeitraum dann auch mit einem Xetra-Schlusskurs von 6,97 Euro. Im Oktober gab die Aktie im Rahmen der allgemein wiederkehrenden Nervosität an den Kapitalmärkten deutlich nach und sank auf Werte um 6,70 Euro. Auch wenn das Geschäft der Masterflex Group bislang von der konjunkturellen Verunsicherung nicht in erkennbarem Maße tangiert ist, kann sich die Aktie als Nebenwert nicht von der Großwetterlage des deutschen Aktienmarktes lösen.

Gemessen an den Xetra-Schlusskursen, betrug der Höchstkurs der Aktie in dem Neunmonats-Zeitraum bei 7,57 Euro (23. Januar 2014); die niedrigste Notiz lag bei 6,60 Euro.

tägliche Schlusskurse

Am 9. September 2014 gab der Paketaktionär von Rautenkranz GbR gemäß Wertpapierhandelsgesetz bekannt, dass sein Stimmrechtsanteil unter die Drei-Prozent-Grenze gefallen war. Weitere Stimmrechtsmitteilungen wurden uns nicht übermittelt.

Der Aktienumsatz lag in den ersten neun Monaten etwas unter dem Niveau des Vorjahres. Mit einer Zahl von gut 5.000 Stück/Börsentag auf Xetra und dem Frankfurter Parkett liegt die Liquidität unter der des Vorjahres von rund 6.700 Stück. Eine Ursache mag sein, dass die Aktie bis Ende 2013 von zwei Kreditinstituten als Designated Sponsor betreut wurde. Auch der Umsatz in der Aktie variierte teilweise sehr breit: An manchen Tagen wurden nur wenige Stücke umgesetzt, an anderen Tagen wechselten fünfstellige Stückzahlen der Aktie ihren Besitzer.

Wir halten regelmäßige Kontakte zu Investoren und Analysten und bemühen uns auf diese Weise, die Sichtbarkeit der Aktie im Markt zu erhöhen. In diesem Jahr interessierten sich eine Reihe von institutionellen Investoren für die Masterflex Group und diskutierten mit dem Management vor Ort Strategie und Chancen des Geschäftsmodells. Auch auf dem Eigenkapital-Forum und auf Roadshows für private Anleger ist die Masterflex Group wieder vertreten.

Termine für das Jahr 2014/2015
28. März Bilanzpressekonferenz, Präsentation des
Geschäftsberichtes 2013, Düsseldorf
28. März DVFA-Analystenkonferenz, Frankfurt/Main
12. Mai Quartalsbericht 1/2014
24. Juni Hauptversammlung, 11.00 Uhr Gelsenkirchen
14. August Zwischenbericht 1. Halbjahr 2014
14. November Quartalsbericht 3/2014
24. bis 26. November Deutsches Eigenkapital-Forum, Frankfurt/Main
30. März 2015 Bilanzpressekonferenz, Präsentation des
Geschäftsberichtes 2014

Finanzkalender

Zwischenabschluss

Konzernbilanz

Aktiva 30.09.2014*
T€
31. 12. 2013
T€
LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTE
Immaterielle Vermögenswerte 4.089 4.245
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte 482 639
Entwicklungsleistungen 134 142
Geschäfts- oder Firmenwert 3.258 3.258
Geleistete Anzahlungen 215 206
Sachanlagen 22.120 21.759
Grundstücke und Gebäude 11.169 11.256
Technische Anlagen und Maschinen 7.960 8.280
Andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung
2.180 2.008
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 811 215
Finanzanlagen 322 342
Wertpapiere des Anlagevermögens 131 117
Sonstige Ausleihungen 191 225
Sonstige Vermögenswerte 1 1
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 8 83
Latente Steuern 4.599 5.441
31.139 31.871
KURZFRISTIGE VERMÖGENSWERTE
Vorräte 12.533 10.699
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 6.826 5.719
Unfertige Erzeugnisse und Leistungen 684 546
Fertige Erzeugnisse und Waren 5.021 4.367
Geleistete Anzahlungen 2 67
Forderungen und sonstige
Vermögenswerte
8.048 6.173
Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen
7.084 5.103
Sonstige Vermögenswerte 961 1.045
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 3 25
Ertragsteuererstattungsansprüche 7 192
Barmittel und Bankguthaben 5.636 4.749
26.224 21.813
Zu Veräußerungszwecken gehaltene
Vermögenswerte
7 6
26.231 21.819
Summe Aktiva 57.370 53.690
Passiva 30.09.2014*
T€
31. 12. 2013
T€
EIGENKAPITAL
Konzerneigenkapital 25.746 22.447
Gezeichnetes Kapital 8.732 8.732
Kapitalrücklage 26.252 26.252
Gewinnrücklagen –7.963 –10.757
Rücklage zur Marktbewertung von
Finanzinstrumenten
–577 –591
Währungsdifferenzen –698 –1.189
Ausgleichsposten für Anteile
anderer Gesellschafter
470 576
Summe Eigenkapital 26.216 23.023
LANGFRISTIGE SCHULDEN
Rückstellungen 80 194
Finanzverbindlichkeiten 16.784 18.162
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 60 88
Sonstige Verbindlichkeiten 1.388 1.388
Latente Steuern 580 594
18.892 20.426
KURZFRISTIGE SCHULDEN
Rückstellungen 3.169 2.485
Finanzverbindlichkeiten 4.602 4.362
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 49 45
Ertragsteuerverbindlichkeiten 655 430
Sonstige Verbindlichkeiten 3.568 2.670
Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen
2.268 1.588
Übrige Verbindlichkeiten 1.300 1.082
12.043 9.992
Schulden in direktem Zusammenhang
mit zur Veräußerung gehaltenen
Vermögenswerten
219 249
12.262 10.241
Summe Passiva 57.370 53.690

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Fortgeführte Geschäftsbereiche 01.01.–
30.09.2014*
T€
01. 01. –
30. 09. 2013*
T€
1. Umsatzerlöse 48.079 44.153
2. Erhöhung oder Verminderung des
Bestands an fertigen und unfertigen
Erzeugnissen
450 311
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 168 8
4. Sonstige betriebliche Erträge 322 409
Gesamtleistung 49.019 44.881
5. Materialaufwand –15.664 –13.767
6. Personalaufwand –17.447 –16.531
7. Abschreibungen –2.122 –1.908
8. Sonstige Aufwendungen –8.474 –8.020
9. Finanzergebnis
Finanzierungsaufwendungen –910 –1.158
übriges Finanzergebnis 26 18
10. Ergebnis vor Steuern 4.428 3.515
11. Ertragsteueraufwand –1.552 –1.269
12. Ergebnis nach Steuern aus
fortgeführten Geschäftsbereichen
2.876 2.246
Aufgegebene Geschäftsbereiche
13. Ergebnis nach Steuern aus
aufgegebenen Geschäftsbereichen
–37 –29
14. Konzernergebnis 2.839 2.217
davon Anteil der Minderheits
gesellschafter am Ergebnis
45 130
davon Anteil der Aktionäre
der Masterflex SE
2.794 2.087
Ergebnis pro Aktie
(unverwässert und verwässert)
aus fortgeführten Geschäfts
bereichen
0,32 0,24
aus aufgegebenen Geschäfts
bereichen
0,00 0,00
aus fortgeführten und aufge
gebenen Geschäftsbereichen
0,32 0,24

Konzern-Gesamtergebnisrechnung

01.01.–
30.09.2014*
T€
01. 01. –
30. 09. 2013*
T€
Konzernergebnis 2.839 2.217
Sonstiges Ergebnis
1. Kursdifferenzen aus der Umrechnung
ausländischer Geschäftsbetriebe
491 –209
2. Nettoergebnis aus finanziellen
Vermögenswerten der Kategorie
"zur Veräußerung verfügbar"
14 42
3. Sonstiges Ergebnis der Berichts
periode, nach Steuern
505 –167
4. Gesamtergebnis 3.344 2.050
Gesamtergebnis: 3.344 2.050
davon Anteil der Minderheits
gesellschafter am Ergebnis
45 130
davon Anteil der Aktionäre der
Masterflex SE
3.299 1.920

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Fortgeführte Geschäftsbereiche 01.07.–
30.09.2014*
T€
01. 07. –
30. 09. 2013*
T€
1. Umsatzerlöse 16.105 15.187
2. Erhöhung oder Verminderung des
Bestands an fertigen und unfertigen
Erzeugnissen
381 77
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 15 4
4. Sonstige betriebliche Erträge 192 73
Gesamtleistung 16.693 15.341
5. Materialaufwand –5.372 –4.841
6. Personalaufwand –5.830 –5.529
7. Abschreibungen –739 –642
8. Sonstige Aufwendungen –2.978 –2.976
9. Finanzergebnis
Finanzierungsaufwendungen –268 –288
übriges Finanzergebnis 13 7
10. Ergebnis vor Steuern 1.519 1.072
11. Ertragsteueraufwand –547 –376
12. Ergebnis nach Steuern aus
fortgeführten Geschäftsbereichen
972 696
Aufgegebene Geschäftsbereiche
13. Ergebnis nach Steuern aus
aufgegebenen Geschäftsbereichen
–15 –31
14. Konzernergebnis 957 665
davon Anteil der Minderheits
gesellschafter am Ergebnis
23 48
davon Anteil der Aktionäre
der Masterflex SE
934 617
Ergebnis pro Aktie
(unverwässert und verwässert)
aus fortgeführten Geschäfts
bereichen
0,11 0,07
aus aufgegebenen Geschäfts
bereichen
0,00 0,00
aus fortgeführten und aufge
gebenen Geschäftsbereichen
0,11 0,07

Konzern-Gesamtergebnisrechnung

01.07.–
01. 07. –
30.09.2014
30. 09. 2013

T€
Konzernergebnis 957 665
Sonstiges Ergebnis
1. Kursdifferenzen aus der Umrechnung
ausländischer Geschäftsbetriebe
395 6
2. Nettoergebnis aus finanziellen
Vermögenswerten der Kategorie
"zur Veräußerung verfügbar"
20 41
3. Sonstiges Ergebnis der Berichts
periode, nach Steuern
415 47
4. Gesamtergebnis 1.372 712
Gesamtergebnis: 1.372 712
davon Anteil der Minderheits
gesellschafter am Ergebnis
23 48
davon Anteil der Aktionäre der
Masterflex SE
1.349 664

* ungeprüft

Eine Mehrfach-Druckluftspirale von

Konzern-Kapitalflussrechnung

Abschluss zum 30.09.2014*
T€
30.09.2013*
T€
Periodenergebnis vor Steuern, Zinsauf
wendungen und Finanzerträgen
5.230 4.497
Ausgaben Ertragsteuern –693 –926
Abschreibungen auf Sachanlagen und
immaterielle Vermögenswerte
2.122 1.908
Zunahme/Abnahme der Rückstellungen 541 336
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendun
gen/Erträge und Gewinn/Verlust aus dem
Abgang von Sachanlagen und immateriel
len Vermögenswerten
–246 131
Zunahme/Abnahme der Vorräte –1.834 –370
Zunahme/Abnahme der Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen sowie anderer
Aktiva, die nicht der Investitions- oder
Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind
–773 –926
Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten
aus Lieferungen und Leistungen sowie
anderer Passiva, die nicht der Investitions
oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind
79 –490
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 4.426 4.160
Einzahlungen aus Abgängen von
Gegenständen des Anlagevermögens
276 0
Auszahlungen für Investitionen in das
Anlagevermögen
–2.312 –2.306
Einzahlungen aus Rückführung
Finanzanlagen
34 23
Cashflow aus der Investitionstätigkeit –2.002 -2.283
Auszahlungen an Unternehmenseigner und
Minderheitsgesellschafter
–151 –152
Zins- und Dividendeneinnahmen 27 18
Zinsausgaben –741 –1.039
Einzahlungen aus der Aufnahme von Krediten 2.500 24.500
Auszahlungen für die Tilgung von Krediten –3.662 –23.673
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit –2.027 –346
Zahlungswirksame Veränderungen des
Finanzmittelbestands
397 1.531
Wechselkursbedingte und sonstige Wert
änderungen des Finanzmittelbestands
491 –209
Finanzmittelbestand am Anfang der
Periode
4.755 2.835
Finanzmittelbestand am Ende der Periode 5.643 4.157

Ein isolierter Ventilationsschlauch der Marke verringert den Wärmeverlust in der Klimaanlage eines Flugzeuges

Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals

Gezeich
netes
Kapital
rücklage
Gewinn
rücklagen
Kapital (Ergebnis
Vortrag)
Eigenkapital zum 31.12.2013 T€
8.732
T€
26.252
T€
–10.757
Konzernergebnis/Anteil der
Minderheitsgesellschafter
0 0 2.794
Marktwertänderungen von
Finanzinstrumenten
0 0 0
Währungsgewinne/-verluste aus
der Umrechnung ausländischer
Jahresabschlüsse
0 0 0
Vollständiges Gesamtergebnis
für das Geschäftsjahr
0 0 2.794
Ausschüttungen 0 0 0
Übrige Veränderungen 0 0 0
Eigenkapital zum 30.09.2014 8.732 26.252 –7.963
Eigenkapital zum 31.12.2012 8.732 26.252 –13.642
Konzernergebnis/Anteil der
Minderheitsgesellschafter
0 0 2.087
Marktwertänderungen von
Finanzinstrumenten
0 0 0
Währungsgewinne/-verluste aus
der Umrechnung ausländischer
Jahresabschlüsse
0 0 0
Vollständiges Gesamtergebnis
für das Geschäftsjahr
0 0 2.087
Ausschüttungen 0 0 0
Veränderungen aus
Kapitalmaßnahmen
0 0 0
Übrige Veränderungen 0 0 0
Eigenkapital zum 30.09.2013 8.732 26.252 –11.555
Rücklage zur
Marktbewertung
von Finanz
instrumenten
T€
Währungs
differenzen
T€
Ausgleichs
posten für An
teile anderer
Gesellschafter
T€
Summe
T€
–591 –1.189 576 23.023
0 0 45 2.839
14 0 0 14
0 491 0 491
14 491 45 3.344
0 0 –151 –151
0 0 0 0
–577 –698 470 26.216
–733 –621 536 20.524
0 0 130 2.217
42 0 0 42
0 –209 0 –209
42 –209 130 2.050
0 0 –151 –151
0 0 0 0
0 0 0 0
–691 –830 515 22.423

Anhang zum Quartalsfinanzbericht 3/2014

1. Rechnungslegungsgrundsätze

Dieser Zwischenbericht wurde nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, bzw. International Accounting Standards (IAS) des International Accounting Standard Board (IASB) erstellt und steht im Einklang mit den hier dargestellten wesentlichen Rechnungslegungsgrundsätzen der Gesellschaft. Es wurden die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze angewandt wie beim Konzernabschluss für das am 31. Dezember 2013 abgeschlossene Geschäftsjahr.

2. Konsolidierungskreis

Mit Wirkung zum 31. August 2014 wurde die SURPRO Verwaltungsgesellschaft mbH auf die Masterflex Handelsgesellschaft mbH verschmolzen. Im Vergleich zum 31. Dezember 2013 haben sich keine weiteren Änderungen im Konsolidierungskreis ergeben.

3. Dividende

Für das Geschäftsjahr 2013 zahlte die Masterflex SE keine Dividende.

4. Segmentberichterstattung

Der Masterflex-Konzern gliedert seine operativen Segmente nach den Kriterien des IFRS 8. Die Steuerung erfolgt anhand der Informationen, die der Gesamtvorstand, als chief operating decision maker zur Performance-Messung und Ressourcenallokation für den gesamten Masterflex-Konzern erhält (sog. Management Approach).

Im Vergleich zum Konzernabschluss 31. Dezember 2013 haben sich keine Änderungen in der Segmentierungsgrundlage ergeben. Die Masterflex Entwicklungs GmbH und die Masterflex Vertriebs GmbH werden einheitlich unter der Rubrik "Nicht fortgeführte Geschäftsbereiche" dargestellt. Der Masterflex-Konzern weist damit ein operatives Segment, das Kerngeschäftsfeld Hightech-Schlauchsysteme (HTS), aus.

Segmentbericht
erstattung
Hightech
Schlauch
systeme
Summe
fortge
führte
Ge
schäfts
bereiche
Nicht
fortge
führte
Ge
schäfts
bereiche
Summe
Segmen
te
30.09.2014 T€ T€ T€ T€
Umsätze mit
konzernfremden
Dritten
48.079 48.079 0 48.079
Ergebnis (Ebit) 5.312 5.312 –37 5.275
Investitionen in
Sachanlagevermögen
und immaterielle
Vermögenswerte
2.312 2.312 0 2.312
Abschreibungen 2.122 2.122 0 2.122
Vermögen 57.363 57.363 7 57.370
Segmentbericht
erstattung
Hightech
Schlauch
systeme
Summe
fortge
führte
Ge
schäfts
bereiche
Nicht
fortge
führte
Ge
schäfts
bereiche
Summe
Segmen
te
30.09.2013 T€ T€ T€ T€
Umsätze mit
konzernfremden
Dritten
44.153 44.153 0 44.153
Ergebnis (Ebit) 4.655 4.655 –29 4.626
Investitionen in
Sachanlagevermögen
und immaterielle
Vermögenswerte
2.306 2.306 0 2.306
Abschreibungen 1.908 1.908 0 1.908
Vermögen 55.457 55.457 12 55.469

5. Ergebnis je Aktie

Das unverwässerte Ergebnis je Aktie wird nach IAS 33 mittels Division des Konzernergebnisses durch den gewichteten Durchschnitt der während des Berichtszeitraumes im Umlauf befindlichen Aktienzahl ermittelt. Zum 30. September 2014 betrug das unverwässerte Ergebnis pro Aktie aus fortgeführten Geschäftsbereichen 0,32 Euro und aus fortgeführten und aufgegebenen Geschäftsbereichen ebenso 0,32 Euro bei einem gewichteten Durchschnitt der Aktienzahl von 8.865.874.

30 Anhang

Da kein Aktienoptionsprogramm existiert, entfällt die Berechnung des verwässerten Ergebnisses.

6. Eigene Aktien

Zum 30. September 2014 befinden sich 134.126 eigene Aktien im Bestand der Masterflex SE.

7. Mitarbeiter

Die Zahl der Mitarbeiter lag im Berichtszeitraum bei 579 Beschäftigten und damit um 9,5 Prozent über dem Vorjahreszeitraum mit 529 Mitarbeitern.

8. Ertragsteuer

Der Ertragsteueraufwand ist im Quartalsfinanzbericht auf der Grundlage des für das Gesamtjahr 2014 geschätzten Effektivsteuersatzes für die Masterflex SE ermittelt worden, der auf das Vorsteuerergebnis des Berichtszeitraums bezogen wurde. Der Effektivsteuersatz beruht auf einer aktuellen Ergebnis- und Steuerplanung.

9. Kapitalflussrechnung

Die Konzernkapitalflussrechnung ist nach IAS 7 (Cash Flow Statements) erstellt. Es wird zwischen Zahlungsströmen aus betrieblicher, investiver und Finanzierungs-Tätigkeit unterschieden. Die in der Finanzierungsrechnung ausgewiesene Liquidität entspricht dem Bilanzausweis Barmittel und Bankguthaben.

Der Finanzmittelbestand am Ende der Periode, wie er in der Konzern-Kapitalflussrechnung dargestellt wird, kann auf die damit in Zusammenhang stehenden Posten in der Konzernbilanz folgendermaßen übergeleitet werden:

30.09.2014
T€
30.09.2013
T€
Finanzmittelbestand am Ende
der Periode
5.643 4.157
In zu Veräußerungszwecken
gehaltenen Vermögenswerten
enthaltene Barmittel und
Bankguthaben
7 8
Barmittel und Bankguthaben 5.636 4.149

10. Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen

Der Masterflex SE und den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen stehen im Wesentlichen folgende Personen und Unternehmen, mit denen Transaktionen stattgefunden haben, im Sinne von IAS 24 nahe:

MODICA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH & Co., Objekt Masterflex KG, Gelsenkirchen.

Die Beziehungen werden im Geschäftsbericht 2013 im Konzernanhang unter Punkt 35 erläutert. Das Ankaufsrecht aus dem Leasingvertrag, der zum 31. Juli 2014 ausgelaufen war, wurde zum 1. August 2014 ausgeübt. An den übrigen Aussagen hat sich im Berichtszeitraum nichts geändert.

11. Prüferische Durchsicht des Zwischenberichts

Der Zwischenabschluss und der Zwischenlagebericht des Quartalsfinanzberichts wurden weder nach § 317 HGB geprüft noch einer prüferischen Durchsicht durch einen Abschlussprüfer unterzogen.

  1. November 2014

Dr. Andreas Bastin Mark Becks Vorstandsvorsitzender Finanzvorstand

Masterflex SE Willy-Brandt-Allee 300 45891 Gelsenkirchen, Germany Tel +49 209 97077 0 Fax +49 209 97077 33 [email protected]

www.MasterflexGroup.com