AI assistant
Masterflex SE — Interim / Quarterly Report 2012
Aug 13, 2012
276_10-q_2012-08-13_ce78a0ed-867b-4836-b50b-f4db51d97fd2.pdf
Interim / Quarterly Report
Open in viewerOpens in your device viewer
ZWISCHENbericht 1. Halbjahr 2012
one step ahead
Masterflex im Überblick
Highlights in den ersten sechs Monaten
| Strategische Entwicklung |
|---|
| Hauptversammlung beschließt Umwandlung in SE |
| Gründung der chinesischen Gesellschaft erfolgt |
| Verarbeitungskompetenz erweitert um spezielle Fluorpolymere |
| 30. 06. 2012 | |
|---|---|
| Konzernumsatz (T €) |
28.261 |
| EbitDA (T €) |
5.295 |
| Ebit (T €) |
4.013 |
| EBT (T €) |
3.231 |
| Konzernergebnis aus fortgeführten Geschäftsbereichen (T €) |
2.053 |
| Konzernergebnis aus aufgegebenen Geschäftsbereichen (T €) |
-14 |
| Konzernergebnis (T €) |
1.940 |
| Ergebnis pro Aktie (€) |
|
| aus fortgeführten Geschäftsbereichen | 0,22 |
| aus aufgegebenen Geschäftsbereichen | 0,00 |
| aus fortgeführten und aufgegebenen Geschäftsbereichen |
0,22 |
| Ebit-Marge | 14,2% |
| Mitarbeiter | 485 |
| 30.06. 2012 | |
| Konzern-Eigenkapital (T €) |
18.047 |
| Konzern-Bilanzsumme (T €) |
51.264 |
| Konzern-Eigenkapitalquote (%) |
35,2% |
Operativer Verlauf
Weiterhin gute Stimmung und Nachfrage nach Hightech-Schläuchen
Stabile Ertragslage trotz Vorlaufkosten für die Expansion
Eigenkapitalquote bei über 35 Prozent
| Veränderung in % |
30. 06. 2011 |
|---|---|
| 4,0% | 27.176 |
| -2,3% | 5.422 |
| -2,2% | 4.104 |
| 7,8% | 2.996 |
| 18,5% | 1.733 |
| 90,0% | -140 |
| 40,9% | 1.447 |
| 22,2% | 0,18 |
| -0,02 | |
| 37,5% | 0,16 |
| 15,1% | |
| 8,5% | 447 |
| Veränderung in % |
31.12. 2011 |
| 11,1% | 16.239 |
| 0,7% | 50.930 |
| 31,9% |
| Masterflex im Überblick | 2 | |
|---|---|---|
| Highlights in den ersten sechs Monaten | 2 | |
| Vorwort des Vorstandsvorsitzenden | 5 | |
| Zwischenlagebericht |
7 | |
| onzernstruktur und Geschäftstätigkeit | 7 | |
| Markt und Wettbewerb | 7 | |
| Geschäftsentwicklung in den ersten sechs Monaten 2012 |
8 | |
| Internationalisierung | 9 | |
| Innovationen |
10 | |
| Ertrags-, Vermögens- und F inanzlage |
11 | |
| Ertragslage | 11 | |
| Vermögenslage |
13 | |
| F inanzlage |
14 | |
| Personalbericht | 14 | |
| orschung und Entwicklung | 15 | |
| Nachtragsbericht | 16 | |
| Chancen- und Risikobericht | 16 | |
| Ausblick | 16 | |
| Die Masterflex-Aktie | 17 | |
| Hauptversammlung 2012 |
18 | |
| inanzkalender 2012 | 19 | |
| Zwischenabschluss |
20 | |
| onzernbilanz |
20 | |
| onzern-Gewinn- und Verlustrechnung 1. Halbjahr 2012 | 22 | |
| onzern-Gesamtergebnisrechnung 1. Halbjahr 2012 |
23 | |
| onzern-Gewinn- und Verlustrechnung 2. Quartal 2012 |
24 | |
| onzern-Gesamtergebnisrechnung 2. Quartal 2012 |
25 | |
| onzern-K apitalflussrechnung |
26 | |
| Entwicklung des K onzern-Eigenkapitals |
28 | |
| Anhang zum Zwischenbericht |
30 |
wenn man derzeit die Schlagzeilen der Medien verfolgt, bekommt man den Eindruck, als stünde die nächste Rezession schon vor der Tür. Nun ist das Jahr 2012 sicher kein Jahr der Euphorie – allein die fortwährende Diskussion um Staatsschulden und den Euro-Raum bieten dafür keine stimulierende Ausgangsbasis. Aber den mitunter um sich greifenden Pessimismus halten wir nun wirklich für übertrieben. Unser Geschäft läuft plangemäß; und auch die Stimmungslage auf Messen und bei unseren Kunden ist überwiegend positiv.
Ein Blick auf unsere Halbjahreszahlen beweist dies. Der Umsatz liegt in unserem Jubiläumsjahr mit 28,3 Mio. Euro oder einem Plus von vier Prozent gegenüber dem Vorjahr voll im Rahmen unserer Wachstums-Planungen und somit auch im Rahmen unserer Jahresprognose. Dies gilt auch für den Ertrag: Unsere Ebit-Marge liegt stabil bei 14,2 Prozent – und somit am oberen Rand der Prognose.
Dies verdanken wir unserem Geschäftsmodell: Wir sind ein Spezialanbieter für Hightech-Schläuche, die die Verbindungsaufgaben unserer Kunden für feste, flüssige oder gasförmige Materie auf zuverlässige Weise und somit hocheffizient lösen. Um die passende Lösung in jeder spezifischen Anwendungssituation zu finden, berät unser technischer Vertrieb unsere Kunden detailliert vor Ort. Dieser beratungsorientierte Vertriebsansatz, unsere langjährige Werkstoff- und Fertigungskompetenz sowie unsere vielfältige Produktpalette – unser Schlauchportfolio umfasst mehr als 25.000 Artikel – unterscheidet uns vom Wettbewerb. Und das gibt uns den Mut zur Vision, globaler Marktführer auf allen von uns adressierten Märkten zu werden.
Derzeit investieren wir massiv mit Innovationen und konsequenter Internationalisierung in unsere Zukunft. Beispiele für Innovationen aus dem ersten halben Jahr sind etwa die ressourcenschonend hergestellten Bio Schläuche Master-PURgreen oder die neue Produktreihe XFlame® (siehe Seite 10 f.). Stichwort Internationalisierung: Mit Nachdruck bringen wir unsere Expansion in Asien voran. Gerade vor wenigen Tagen haben wir die Lizenz für unser Chinageschäft erhalten. Der Vertrieb in Asien wird derzeit aufgebaut und eingearbeitet; auch in anderen Teilen der Erde – etwa Nord- und Südamerika – werden die Vertriebsaktivitäten derzeit erhöht.
Das alles kostet zunächst einmal Geld. Und daher liegt die Ebit-Marge mit 14,2 Prozent auch leicht unter der Marge des Vorjahreszeitraums (15,2 Prozent). Aber dies ist eine – in unseren Planungen selbstverständlich berücksichtigte – Zukunftsinvestition: Unser Geschäft von morgen wird dank der Internationalisierung zunehmend weniger Deutschlandund Europa-zentriert sein. Das Geschäft wird konjunkturunabhängiger, weil wir forciert für in der Lebensmittel-, Pharmazie- und Medizintechnik gefragte Schläuche forschen, entwickeln und investieren. Und unser Geschäft wird weiter wachsen: Denn neben vielen weißen Flecken auf der Landkarte sind die Potenziale für den Einsatz und die Nutzung von Hightech-Schläuchen noch nicht annähernd ausgeschöpft.
Begleiten Sie uns, verehrte Aktionäre und Aktionärinnen, auf diesem Weg des wertorientierten Wachstums!
Gelsenkirchen, 6. August 2012
Dr. Andreas Bastin Vorstandsvorsitzender
Zwischenlagebericht
Konzernstruktur und Geschäftstätigkeit
Der Masterflex Konzern mit der Muttergesellschaft Masterflex AG in Gelsenkirchen (nachfolgend auch Masterflex-Gruppe oder Masterflex genannt) ist weltweiter Spezialist für die Entwicklung und Herstellung hochwertiger Schläuche und Verbindungssysteme aus Hightech-Kunststoffen und -Geweben. Die Produkte von Masterflex sind im Wesentlichen Eigenentwicklungen und werden für die unterschiedlichsten industriellen und medizinischen Anwendungen entwickelt, produziert und vertrieben.
Hauptproduktionsstandorte der internationalen Masterflex-Gruppe mit zwölf wesentlichen operativen Tochtergesellschaften sind Gelsenkirchen, Halberstadt, Norderstedt und Houston (USA). Daneben verfügt Masterflex an verschiedenen Standorten in Europa und Amerika über Niederlassungen oder Vertriebspartnerschaften. Im Rahmen der Internationalisierungsstrategie wurde im ersten Halbjahr 2012 die Führungsgesellschaft in Singapur für das asiatische Geschäft gegründet.
Seit dem Jahr 2000 werden Masterflex-Aktien an der Frankfurter Börse gehandelt.
Im Vergleich zum Jahresende 2011 hat sich der Konsolidierungskreis zum Bilanzstichtag um die neu gegründete Masterflex Asia Pte. Ltd., Singapur, erweitert. Zum 30. Juni 2012 hält die Masterflex-Gruppe an dieser neuen Gesellschaft 80 Prozent der Anteile.
Markt und Wettbewerb
Weltweit besteht der Markt für Hightech-Schläuche aus vielen, eher regional orientierten Spezialmärkten, die von zumeist mittelständischen Unternehmen bedient werden. Die Kunden kommen in erster Linie aus dem Verarbeitenden Gewerbe inklusive Industrie (B2B-Markt). Aufgrund der nicht einfach zu erwerbenden Material-, Verarbeitungs- und Anwendungskompetenz der anspruchsvollen Kunststoffe (etwa Polyurethan) und der Vielfalt der Einsatzmöglichkeiten ist es ein attraktiver Markt, der durch kleine Losgrößen je Projekt, Entwicklungskompetenz für kundenspezifische Lösungen und Beratungsintensität im Vertrieb gekennzeichnet ist.
Ungeachtet von dem in der Öffentlichkeit zunehmend vorhandenen Eindruck einer Wirtschaftsabkühlung hat sich die Stimmung auf den für Masterflex relevanten regionalen Märkten im Durchschnitt stabil gezeigt. Die Unsicherheit über die weitere Entwicklung der Euro-Zone ist zwar größer geworden. Aber auf der realwirtschaftlichen Ebene schlägt sich dies bei uns bislang nicht nennenswert durch. Die Auftrags- und Stimmungslage ist unverändert freundlich. Das war auf den für uns so wichtigen Messen wie der größten Industrieausstellung der Welt, der Hannover-Messe, oder etwa der Anuga FoodTec, zu spüren.
Die Regionen, in den Masterflex aktiv ist, entwickeln sich dabei durchaus unterschiedlich. So ist die Euro-Zone stärker von der allgemein wahrgenommenen Unsicherheit betroffen als etwa Nord- und Südamerika oder Russland. Aufgrund unserer Internationalisierungsstrategie sinkt der Einfluss einzelner regionaler Entwicklungen jedoch zunehmend. Auch konnten wir die Konjunkturunabhängigkeit der gesamten Gruppe weiter ausbauen: Unsere Kunden kommen nicht nur aus dem Maschinenbau, der Luftfahrt- und der Automobilindustrie; sondern etwa auch aus der Energiewirtschaft, der Lebensmittel- und der pharmazeutischen Industrie sowie der Medizinwirtschaft.
Geschäftsentwicklung in den ersten sechs Monaten 2012
Die erste Hälfte des Jahres 2012 ist voll im Rahmen unserer Planung verlaufen. Der Umsatz stieg von Januar bis Juni von 27,2 Mio. Euro (Vorjahr) um 4,0 Prozent auf 28,3 Mio. Euro. Die geplanten und im Jahr 2012 schon realisierten Wachstumsmaßnahmen – insbesondere der Ausbau unserer weltweiten Vertriebsaktivitäten – beginnen sukzessive im Laufes dieses Jahres zu wirken. Somit bewegen wir uns mit diesem Umsatzzuwachs auf dem Pfad unseres langfristigen, wertorientierten Wachstums, das auf Internationalisierung und Innovation beruht.
Die Hauptversammlung stimmte am 19. Juni 2012 mit einer Rate von 99,79 Prozent des anwesenden Grundkapitals der Umwandlung der Masterflex AG in eine SE (Societas Europaea) zu. Nach der erfreulich großen Zustimmung unserer Aktionäre haben wir die weiteren Schritte zur Umwandlung in die Wege geleitet. Wir rechnen im Laufe des Herbstes mit der Eintragung der Umwandlung im Handelsregister und der damit dann eintretenden
Pneumatikspirale in Sonderfertigung von unserer Tochtergesellschaft Novoplast Schlauchtechnik
Wirksamkeit des Rechtsformwandels. Die Verwaltung hatte der Hauptversammlung diese Maßnahme vorgeschlagen, weil die internationale Rechtsform der SE besser für die Akzeptanz bei global agierenden Kunden und Investoren geeignet ist.
Internationalisierung
Die Expansion nach Asien wird mit Nachdruck vorangebracht. Nachdem schon Ende 2011 die deutsche Zwischenholding Masterflex Asia Holding GmbH gegründet worden war, konnte im Februar 2012 die Führungsgesellschaft für das Asiengeschäft, die Masterflex Asia Pte. Ltd. in Singapur, registriert werden. Anschließend wurde mit dem Rekrutierungsprozess für das Personal, insbesondere im Vertrieb, gestartet. Im Sommer wurde dann die Lizenz für die chinesische Tochtergesellschaft Masterflex Hoses (Kunshan) Co. Ltd. erteilt. In Kunshan in der Nähe von Shanghai werden wir im Laufe dieses Jahres eine Produktion für einige unserer Produkte aufnehmen; die neuen Vertriebsmitarbeiter starten derzeit sukzessive ihre Aktivitäten.
Die Markteintritte aus den Vorjahren – Russland, Brasilien und Tschechien – weisen inzwischen überwiegend nennenswerte Umsatzbeiträge aus. Und auch unsere Aktivitäten in den USA liefern steigende Ergebnisse. Dies belegt die Wirksamkeit unseres beratungsorientierten Vertriebsansatzes, da wir unsere Vertriebsmaßnahmen auch in den USA intensiviert haben. Ziel ist es, die Marktdurchdringung in dieser großen und somit industriell vielfältigen Region auszubauen.
Zudem haben wir im Jahr 2011 damit begonnen, Effizienzgewinne aus internen Synergien, die derzeit noch ganz oder partiell unrealisiert sind, zu identifizieren. Im nächsten Schritt sind Maßnahmen geplant, um diese Synergien nach und nach zu realisieren. Dies betrifft insbesondere die Stärkung des Vertriebs: Wir wollen unsere gesamte Produktpalette – Spiralschläuche, Glattschläuche und Komponenten – in allen Regionen der Welt, in denen wir präsent sind, aktiv anbieten. Aus historischen Gründen ist dies bislang noch nicht überall der Fall.
Innovationen
Seit kurzem ist es uns möglich, Schläuche herzustellen, die über ähnliche Eigenschaften verfügen wie mit PTFE (PolyTetraFluorEthylen, bekannt etwa als Beschichtungsmaterial für Bratpfannen) hergestellte Verbindungselemente. Die dafür eingesetzten Hochleistungskunststoffe FEP (PerFluorEthylenPropylen-Copolymer) und PFA (PerFluorAlkoxy-Polymer) wurden speziell als Alternative zu PTFE entwickelt. Die Werkstoffe FEP und PFA weisen annähernd die gleichen positiven Eigenschaften wie PTFE auf: Hohe Chemikalien-, Wärme- und Witterungsbeständigkeit ebenso wie eine hohe Dichte mit niedriger Feuchtigkeitsaufnahme, und dies bei einer sehr glatten Oberfläche, an der kaum etwas anhaften bleibt (sog. Bratpfanneneffekt). Gleichzeitig lassen sich diese Hightech-Kunststoffe aber – und dies ist anders als bei dem Werkstoff PTFE, der nur in Pulverform vorliegt und ein spezielles Verarbeitungsverfahren
Kanülen-Sammelbox von unserer Tochtergesellschaft FLEIMA-PLASTIC
verlangt – in normalen Extrusions-Herstellungsverfahren thermoplastisch zu Schläuchen und Formteilen aller Art verarbeiten. Mit der neuen Extrusionsanlage und dem Materialund Anwendungs-Know-how zu diesen Spezialkunststoffen wurde die Kompetenz unserer Tochtergesellschaft Novoplast Schlauchtechnik GmbH im Bereich der Hightech-Kunststoffe weiter ausgebaut.
Eine weitere Ergänzung des Produktsortiments aus diesem Jahr stellen die Master-PURgreen Schläuche aus dem Stammhaus Masterflex dar. Diese Schläuche werden bis zu 52 Prozent aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt. Dies sind land- und forstwirtschaftliche Produkte, die nicht zur Ernährung oder als Futtermittel verwendet werden, wie etwa das Rizinusöl aus der Rizinuspflanze. Die Master-PURgreen Schläuche weisen in Bezug auf die mechanischen Eigenschaften und die Beständigkeit die gleiche Güte wie die traditionelle Produktreihe Master-PUR auf. Gleichzeitig stellen sie eine ressourcenschonende Alternative zu herkömmlichen Produkten dar.
Im Bereich der Produktinnovation konnte unsere Tochtergesellschaft Novoplast Schlauchtechnik auf der Hannover Messe die Produktreihe XFlame® erstmalig der Öffentlichkeit vorstellen. Mit dieser neuartigen Produktgeneration flammbeständiger Schläuche kommen wir den besonders hohen Anforderungen unserer Kunden an den Einsatz von Schläuchen beispielsweise bei Schweißanlagen, bei Schweißrobotern, Punktschweißzangen oder Schleifmaschinen entgegen. Die ersten Rückmeldungen aus dem seit April laufenden Vertrieb sind überaus hoffnungsvoll.
Weitere Innovationen befinden sich in der Produktentwicklungs-Pipeline.
Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage
Ertragslage
Der Umsatz ist konzernweit im ersten Halbjahr 2012 um 4,0 Prozent auf 28,3 Mio. Euro gewachsen. Die Nachfrage nach unseren Hightech-Schläuchen und Verbindungssystemen erweist sich ungeachtet aller Molltöne über die konjunkturelle Lage in der Öffentlichkeit als weiter positiv.
Die Gesamtleistung stieg leicht unterproportional gegenüber dem Umsatz auf 28,8 Mio. Euro (+ 2,8 Prozent). Hintergrund sind unsere etwas reduzierten Lagerbestände.
Im ersten Halbjahr 2012 liegt der Konzerngewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EbitDA) um 0,1 Mio. Euro oder 2,3 Prozent bei 5,3 Mio. Euro (Vorjahr 5,4 Mio. Euro) und somit leicht unter Vorjahresniveau. Hier werden vor allem die Vorlaufkosten für die Internationalisierung sichtbar, die sich insbesondere in einem höheren Personalaufwand von 9,9 Mio. Euro und einer daraus resultierenden, gestiegenen Personaleinsatzquote (Personalaufwand im Verhältnis zum Umsatz plus Bestandsveränderung) von 34,7 Prozent gegenüber 32,5 Prozent (Vorjahr) widerspiegelt. Auch war das EbitDA im ersten Halbjahr 2012 durch steigende Rohstoffpreise beeinträchtigt, die wir nicht immer zeitnah über die Preisgestaltung weitergeben konnten. Dies zeigt sich in der leicht gestiegenen Materialeinsatzquote (31,7 Prozent, Vorjahreszeitraum: 30,7 Prozent).
Die Abschreibungen für die ersten sechs Monate 2012 waren bei 1,3 Mio. Euro annähernd gleichbleibend.
Das operative Ergebnis (Ebit) beträgt 4,0 Mio. Euro (Vorjahr 4,1 Mio. Euro). Daraus errechnet sich eine Ebit-Marge von 14,2 Prozent. Damit liegt diese Marge am oberen Rand unserer Jahresprognose, die eine Ebit-Marge im Bereich von 14 Prozent vorsieht.
Die leichte Abschwächung der Ebit-Marge gegenüber dem Vorjahreszeitraum (15,1 Prozent) spiegelt unsere Investitionen in die Internationalisierung wider, die, zeitlich gesehen, zunächst einmal Aufwand und erst dann Umsatzwachstum bedeutet. Eine Ebit-Marge von 14,2 Prozent beweist aber auch, wie ertragsstabil unser Geschäftsmodell trotz nun anfallender Kosten für unsere Wachstumsstrategie ist.
Das Finanzergebnis hat sich dank der seit 2010 sinkenden Finanzverschuldung mit einem Aufwand von per Saldo -0,7 Mio. Euro (-1,1 Mio. Euro im Vorjahr) weiter verbessert. Ursächlich hierfür sind die gesunkene Nominalverschuldung sowie die steigende Bonität von Masterflex, die sich in sinkenden Zinssätzen für den Konsortialkredit widerspiegelt. Diese Mengen- und Preiseffekte werden das Finanzergebnis auch in den Folgeperioden positiv beeinflussen.
In den Nicht operativen Aufwendungen von -0,1 Mio. Euro sind ausschließlich die Kosten für den von der Hauptversammlung 2012 beschlossenen Wechsel der Rechtsform von der Masterflex AG in die Masterflex SE erfasst. Dieser Aufwand, vornehmlich Rechts- und Beratungskosten, ist aufgrund des Anlasses einmalig und wird daher separiert von den Sonstigen Aufwendungen ausgewiesen.
Der Konzerngewinn beträgt 1,9 Mio. Euro und liegt somit um 34,1 Prozent über dem Ergebnis des Vorjahres (1,5 Mio. Euro). Das Ergebnis je Aktie verbesserte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum auch aufgrund weggefallener Belastungen aus aufgegebenen Geschäftsbereichen noch deutlicher um gut 37 Prozent auf 0,22 Euro.
Vermögenslage
Zum Stichtag 30. Juni 2012 hat sich die Bilanzsumme um 0,7 Prozent auf 51,3 Mio. Euro leicht erhöht gegenüber dem 31. Dezember 2011.
Dieser Effekt basiert auf zwei gegenläufigen Entwicklungen. Die langfristigen Vermögensgegenstände sind von 31,3 Mio. Euro (31. Dezember 2011) um 3,3 Prozent auf 30,3 Mio. Euro gesunken. Neben kleineren Verschiebungen bei den Immateriellen Vermögenswerten und den Entwicklungsleistungen liegt dies vor allem an dem Rückgang der Latenten Steuern: Diese Aktivposition ist auf Basis des positiven Geschäftsergebnisses um 9,4 Prozent auf 5,1 Mio. Euro gesunken.
Hingegen sind die kurzfristigen Vermögensgegenstände von 19,6 Mio. Euro um 7,0 Prozent auf 21,0 Mio. Euro gewachsen. Dabei sind die Vorräte (+1,3 Mio. Euro) wie auch die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (+1,9 Mio. Euro) stark gestiegen und spiegeln insoweit auch die steigende Umsatzentwicklung wider. Damit einhergehend sind die Barmittel und Bankguthaben um 1,7 Mio. Euro auf 2,8 Mio. Euro zurückgegangen. Dies ist vor allem auf die im ersten Halbjahr traditionell anfallenden Einmalzahlungen (Bonuszahlungen, Versicherungsprämien etc.) sowie den Aufbau von Working Capital zurückzuführen.
Erfreulich deutlich hat sich zum 30. Juni 2012 bei den Positionen der Passivseite das Eigenkapital verändert. Insbesondere aufgrund des Periodengewinns sind die Eigenmittel um 11,1 Prozent auf 18,0 Mio. Euro gestiegen. Das entspricht einer sehr zufrieden stellenden Eigenkapitalquote von 35,2 Prozent.
Finanzlage
Rückläufig waren sowohl die kurz- als auch die langfristigen Schulden. Dabei sanken die langfristigen Schulden um 2,9 Prozent auf 20,2 Mio. Euro nur leicht, insbesondere aufgrund von Tilgungsleistungen bei den langfristigen Finanzverbindlichkeiten. Demgegenüber sind die kurzfristigen Verbindlichkeiten per Saldo um 4,8 Prozent auf nunmehr 12,8 Mio. Euro zurückgegangen. Hierunter sind neben der Inanspruchnahme von Rückstellungen und der Erhöhung der Finanzverbindlichkeiten auch rückläufige Ertragsteuerverbindlichkeiten und niedrigere Sonstige Verbindlichkeiten erfasst.
Personalbericht
Im Rahmen der Internationalisierungsstrategie hat die Masterflex-Gruppe kräftig in ihren Personalbestand investiert. Zur Jahresmitte gab es 485 Mitarbeiter, das sind durchschnittlich 38 Mitarbeiter oder 8,5 Prozent mehr gegenüber Mitte 2011. Neben der umsatzbedingten Erweiterung der Produktion wurden insbesondere die Vertriebsaktivitäten ausgebaut, nicht nur in Deutschland, sondern auch an den internationalen Standorten, etwa in Asien, Russland oder den USA.
Auch in der Gewinnung künftiger Fachkräfte sind wir weiter aktiv und bilden junge Menschen aus. Zwei Auszubildende konnten ihre Prüfungen zum Maschinen- und Anlagenführer sowie zum Industriekaufmann im Frühsommer 2012 erfolgreich bestehen und wurden übernommen. Zum neuen Ausbildungsjahr ab 1. August 2012 starten neun junge Menschen ihr Berufsleben mit einer kaufmännischen oder gewerblichen Ausbildung bei uns. Zudem bieten wir Studenten immer wieder Praktikumsverträge wie auch duale Ausbildungen (etwa Bachelor Betriebswirtschaftslehre) in Kooperation mit Fachhochschulen an.
Forschung und Entwicklung
Seit kurzem ist es uns möglich, Schläuche in normalen Extrusions-Herstellungsverfahren zu produzieren, die über ähnliche Eigenschaften verfügen wie mit PTFE (PolyTetraFluorEthylen, bekannt etwa als Beschichtungsmaterial für Bratpfannen) hergestellte Verbindungselemente. Die dafür eingesetzten Hochleistungskunststoffe FEP (PerFluorEthylenPropylen-Copolymer) und PFA (PerFluorAlkoxy-Polymer) wurden als Alternative entwickelt und weisen annähernd die gleichen positiven Eigenschaften wie PTFE auf, lassen sich aber thermoplastisch zu Schläuchen und Formteile aller Art verarbeiten.
Mit der Markteinführung von XFlame®, einer neuartigen Produktfamilie flammbeständiger Schläuche, konnte unsere Tochtergesellschaft Novoplast Schlauchtechnik die besonderen Anforderungen unserer Kunden an den Einsatz von Schläuchen beispielsweise bei Schweißanlagen, bei Schweißrobotern, Punktschweißzangen oder Schleifmaschinen adressieren.
Weitere F&E-Projekte sind in der laufenden Weiterentwicklung. Gegenüber den im Konzernlagebericht 2011 gemachten Aussagen gab es zum 30. Juni 2012 keine weiteren wesentlichen Änderungen.
Ventilationsschlauch mit Isolierung zur Verringerung von Wärmeverlusten von unserer Tochtergesellschaft MATZEN & TIMM
15
Nachtragsbericht
Mit Wirkung vom 30. September 2011 wurden die Vermögenswerte der Masterflex Vertriebs GmbH, vormals Masterflex Brennstoffzellentechnik GmbH, im Rahmen eines Asset-Deals an die HyPower GmbH verkauft. Im Juli 2012 beantragte die HyPower GmbH, Herten, die Eröffnung des Insolvenzverfahrens. Aus der Insolvenz erwarten wir keine weiteren Auswirkungen für die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage der Masterflex-Gruppe.
Weitere berichtspflichtige Ereignisse mit einer besonderen Bedeutung für die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage des Konzerns sind nach dem 30. Juni 2012 nicht eingetreten.
Chancen- und Risikobericht
Zur Chancen- und Risikosituation, wie sie im Konzernbericht 2011 dargestellt wurde, ergaben sich keine Änderungen.
Ausblick
Die konjunkturelle Entwicklung bleibt weiterhin sehr ambivalent. In der für Masterflex immer noch bedeutendsten Region der Euro-Zone halten die auch politisch bedingten Turbulenzen an den Finanzmärkten unverändert an. Stärkere konjunkturelle Rückgänge oder Kapitalund Investitionsabflüsse verspüren wir derzeit zwar noch nicht. Aber die allgemeine und insbesondere die medial geprägte Stimmungslage deuten in diese Richtung. In den übrigen Regionen der Welt, in denen Masterflex zunehmend aktiv ist, weisen die Signale überwiegend auf ein weiteres Wirtschaftswachstum hin, auch wenn die Dynamik etwas nachgelassen hat.
Die Masterflex-Gruppe wird an ihrer Wachstumsstrategie festhalten, die auf einer weiteren strukturierten Internationalisierung des Geschäfts, auf Innovationen und einer verbreiterten, konjunkturunabhängigeren Kundenstruktur basiert. Mit Gründung eigener Aktivitäten in fast allen BRIC-Staaten sind wir in den überaus dynamischen Regionen der Welt zunehmend verankert. Weitere Schritte zur gezielten Erschließung neuer, von uns noch nicht adressierter Märkte sollen folgen. Unsere Entwicklungsingenieure und unser Vertrieb arbeiten fortlaufend an neuen, effizienteren Lösungen für Verbindungsfragen. Mit diesen Produktinnovationen wollen wir Technologieführer bleiben.
Masterflex wächst auch aus sich selbst heraus. Mögliche Effizienzgewinne aus internen Synergien, die derzeit noch nicht vollumfänglich genutzt sind, werden nun identifiziert. Im nächsten Schritt sind Maßnahmen geplant, um diese Synergien nach und nach zu realisieren.
Wir halten an unserer Prognose fest: Für das Gesamtjahr 2012 rechnen wir mit einem Umsatz von 57 bis 58 Mio. Euro. Aufgrund der Vorlaufkosten für die weitere Internationalisierung, anfallender Kosten für interne Synergie-Projekte sowie steigender Rohstoffpreise gehen wir von einem Ebit von 8,0 Mio. Euro für das Jahr 2012 mit einer Ebit-Marge im Bereich von 14 Prozent aus.
Die Masterflex-Aktie
Die Masterflex-Aktie hat sich auf Basis der täglichen Schlusskurse im Verlauf der ersten sechs Monate 2012 mit einer Veränderung von minus 16 Prozent deutlich anders entwickelt als der S-Dax (siehe Grafik). Konnte die Aktie Mitte Januar noch an das allgemein steigende Kursniveau deutscher Titel anschließen, so bewegte sie sich anschließend bis März eher seitwärts. Nach der Veröffentlichung der vorläufigen Jahreszahlen Anfang März stieg die Aktie kräftig bis auf einen Kurs von 5,75 Euro. Aufgrund anschließend einsetzender Gewinnmitnahmen kam die Aktie unter Druck, der zwischenzeitlich zwar aufgrund der Bestätigung der Prognose für das Jahr 2012 immer wieder einmal nachließ. Schlussendlich wurde die Aktie zum Ende des ersten Halbjahres jedoch auf einen Tiefstkurs von 4,47 Euro gedrückt. Damit schwankte die Aktie im ersten Halbjahr zwischen einem Tiefstkurs von 4,47 Euro (29. Juni 2012, Schlusskurs von Q2) und einem Hoch von 5,75 Euro (15. und 19. März 2012). Bis Anfang August hat sich die Aktie wieder etwas erholt auf Kurse von rund 4,70 Euro.
Die Liquidität in der Aktie zeigte sich im ersten Halbjahr 2012 auf erhöhtem Niveau stabil. An der Frankfurter Börse – auf Xetra und im Parkett – wurden in dem Zeitraum über 1,364 Mio. Stück gehandelt. Dies waren pro Handelstag durchschnittlich rund 10.660 Stück. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres war es mit durchschnittlich 12.699 Stück etwas höher gewesen. Hier kommt die allgemeine Zurückhaltung von Investoren gegenüber Aktien aus dem sog. Small Cap oder Micro Cap (Marktkapitalisierung unter 100 Mio. Euro) seit Ausbruch der Staatsschuldenkrise zum Ausdruck.
Hauptversammlung 2012
Am 19. Juni 2012 fanden sich eine Vielzahl von Aktionären zur ordentlichen Hauptversammlung (HV) in Schloss Horst in Gelsenkirchen ein. Nach einer regen Diskussion über das vergangene, erfolgreiche Geschäftsjahr 2011 und dem nun eingeschlagenen Wachstumspfad wurden die Organe, Vorstand und Aufsichtsrat, entlastet. Als Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2012 wurde erneut die Rölfs RP AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft bestellt.
Auch der Vorschlag der Verwaltung, einen Rechtsformwandel von einer AG zu einer Europäischen Gesellschaft (Societas Europaea, kurz SE) vorzunehmen, fand mit 99,79 Prozent eine überaus große Mehrheit des anwesenden Grundkapitals. Die internationale Rechtsform der SE wird bei global agierenden Kunden und Investoren stärker akzeptiert. Nach der Zustimmung der HV haben wir die weiteren Schritte zur Umwandlung in die Wege geleitet. Wir rechnen im Laufe des Herbstes mit der Eintragung der Umwandlung im Handelsregister und der damit dann eintretenden Wirksamkeit des Rechtsformwandels.
An der Börsennotiz der Aktie an der Frankfurter Wertpapierbörse oder dem ISIN-Code der Aktie (DE0005492938) ebenso wie der Wertpapier-Kennnumer (549 293) ändert sich durch den anstehenden Wechsel in die Masterflex SE nichts.
| 29. März | Bilanzpressekonferenz, Präsentation des Geschäftsberichtes 2011, Düsseldorf |
|---|---|
| 29. März | DVFA -Analystenkonferenz, F rankfurt/Main |
| 7. Mai | Quartalsbericht 1/2012 |
| 19. Juni | Hauptversammlung, 11.00 Uhr Gelsenkirchen |
| 13. August | Zwischenbericht 1. Halbjahr 2012 |
| 12. November | Quartalsbericht 3/2012 |
| 12. bis 13. November | Deutsches Eigenkapitalforum, rankfurt/Main |
Finanzkalender 2012
Zwischenabschluss
Konzernbilanz
| Aktiva | 30. 06. 2012* | 31. 12. 2011 |
|---|---|---|
| T€ | T€ | |
| LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTE | ||
| Immaterielle Vermögenswerte | 4.045 | 4.107 |
| onzessionen, gewerbliche Schutzrechte | 724 | 774 |
| Entwicklungsleistungen | 16 | 29 |
| Geschäfts- oder Firmenwert | 3.258 | 3.258 |
| Geleistete Anzahlungen | 47 | 46 |
| Sachanlagen | 20.652 | 20.881 |
| Grundstücke und Gebäude | 11.315 | 11.504 |
| Technische Anlagen und Maschinen | 6.638 | 6.975 |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung |
1.965 | 1.952 |
| Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 734 | 450 |
| Finanzanlagen | 440 | 615 |
| Wertpapiere des Anlagevermögens | 34 | 74 |
| Sonstige Ausleihungen | 406 | 541 |
| Sonstige Vermögenswerte | 27 | 30 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 18 | 51 |
| Latente Steuern | 5.109 | 5.641 |
| 30.291 | 31.325 | |
| KURZFRISTIGE VERMÖGENSWERTE | ||
| Vorräte | 10.643 | 9.295 |
| Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 6.675 | 5.566 |
| Unfertige Erzeugnisse und Leistungen | 292 | 303 |
| Fertige Erzeugnisse und Waren | 3.600 | 3.389 |
| Geleistete Anzahlungen | 76 | 37 |
| Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 7.460 | 5.600 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 6.185 | 4.942 |
| Sonstige Vermögenswerte | 1.268 | 641 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 7 | 17 |
| Ertragsteuererstattungsansprüche | 16 | 144 |
| Barmittel und Bankguthaben | 2.835 | 4.544 |
| 20.954 | 19.583 | |
| Zu Veräußerungszwecken gehaltene Vermögenswerte |
19 | 22 |
| 20.973 | 19.605 | |
| Summe Aktiva | 51.264 | 50.930 |
| Passiva | 30. 06. 2012* T€ |
31. 12. 2011 T€ |
|---|---|---|
| EIGENKAPITAL | ||
| Konzerneigenkapital | 17.651 | 15.682 |
| Gezeichnetes K apital |
8.732 | 8.732 |
| apitalrücklage | 26.252 | 26.252 |
| Gewinnrücklagen | -16.137 | -18.075 |
| Rücklage zur Marktbewertung von | -787 | -747 |
| Finanzinstrumenten | ||
| Währungsdifferenzen | -409 | -480 |
| Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter |
396 | 557 |
| Summe Eigenkapital | 18.047 | 16.239 |
| LANGFRISTIGE SCHULDEN | ||
| Rückstellungen | 241 | 242 |
| Finanzverbindlichkeiten | 17.662 | 18.262 |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 168 | 184 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 1.629 | 1.629 |
| Latente Steuern | 456 | 431 |
| 20.156 | 20.748 | |
| KURZFRISTIGE SCHULDEN | ||
| Rückstellungen | 2.772 | 3.561 |
| Finanzverbindlichkeiten | 6.192 | 5.612 |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 141 | 44 |
| Ertragsteuerverbindlichkeiten | 985 | 1.042 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 2.723 | 3.202 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
1.739 | 1.498 |
| Übrige Verbindlichkeiten | 984 | 1.704 |
| 12.813 | 13.461 | |
| Schulden in direktem Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten |
248 | 482 |
| 13.061 | 13.943 | |
| Summe Passiva | 51.264 | 50.930 |
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
| 01. 01. – 30. 06. 2012* T€ |
01. 01. – 30. 06. 2011* T€ |
||
|---|---|---|---|
| Fortgeführte Geschäftsbereiche | |||
| 1. | Umsatzerlöse | 28.261 | 27.176 |
| 2. | Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen |
178 | 272 |
| 3. | Andere aktivierte Eigenleistungen | 15 | 39 |
| 4. | Sonstige betriebliche Erträge | 338 | 527 |
| Gesamtleistung | 28.792 | 28.014 | |
| 5. | Materialaufwand | -9.002 | -8.422 |
| 6. | Personalaufwand | -9.868 | -8.919 |
| 7. | Abschreibungen | -1.282 | -1.318 |
| 8. | Sonstige Aufwendungen | -4.627 | -5.251 |
| 9. | Finanzergebnis | ||
| Finanzierungsaufwendungen | -760 | -1.254 | |
| Übriges Finanzergebnis | 70 | 146 | |
| 10. | Ergebnis vor Steuern und nicht operativen Aufwendungen |
3.323 | 2.996 |
| 11. | Nicht operative Aufwendungen | -92 | 0 |
| 12. | Ergebnis vor Steuern | 3.231 | 2.996 |
| 13. | Ertragsteueraufwand | -1.178 | -1.263 |
| 14. | Ergebnis nach Steuern aus fortgeführten Geschäftsbereichen |
2.053 | 1.733 |
| Aufgegebene Geschäftsbereiche | |||
| 15. | Ergebnis nach Steuern aus aufgegebenen Geschäftsbereichen |
-14 | -140 |
| 16. | Konzernergebnis | 2.039 | 1.593 |
| davon Anteil der Minderheitsgesellschafter am Ergebnis |
99 | 146 | |
| davon Anteil der Aktionäre der Masterflex AG | 1.940 | 1.447 | |
| Ergebnis pro Aktie (unverwässert und verwässert) |
|||
| aus fortgeführten Geschäftsbereichen | 0,22 | 0,18 | |
| aus aufgegebenen Geschäftsbereichen | 0,00 | -0,02 | |
| aus fortgeführten und aufgegebenen Geschäftsbereichen |
0,22 | 0,16 |
| 01. 01. – 30. 06. 2012* T€ |
01. 01. – 30. 06. 2011* T€ |
||
|---|---|---|---|
| Konzernergebnis | 2.039 | 1.593 | |
| Sonstiges Ergebnis | |||
| 1. | ursdifferenzen aus der Umrechnung ausländischer Geschäftsbetriebe |
71 | -271 |
| 2. | Nettoergebnis aus finanziellen Vermögenswerten der ategorie "zur Veräußerung verfügbar" |
-40 | -65 |
| 3. | Sonstiges Ergebnis der Berichtsperiode, nach Steuern |
31 | -336 |
| 4. | Gesamtergebnis | 2.070 | 1.257 |
| Gesamtergebnis: | 2.070 | 1.257 | |
| davon Anteil der Minderheitsgesellschafter am Ergebnis |
99 | 146 | |
| davon Anteil der Aktionäre der Masterflex AG | 1.971 | 1.111 |
* ungeprüft
Drainage-Schlauch im Fluggesellschaft MATZEN & TIMM
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
| 01. 04. – 30. 06. 2012* T€ |
01. 04. – 30. 06. 2011* T€ |
||
|---|---|---|---|
| Fortgeführte Geschäftsbereiche | |||
| 1. | Umsatzerlöse | 13.750 | 13.247 |
| 2. | Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen |
-335 | -29 |
| 3. | Andere aktivierte Eigenleistungen | 15 | 8 |
| 4. | Sonstige betriebliche Erträge | 226 | 421 |
| Gesamtleistung | 13.656 | 13.647 | |
| 5. | Materialaufwand | -4.195 | -3.949 |
| 6. | Personalaufwand | -4.928 | -4.404 |
| 7. | Abschreibungen | -645 | -703 |
| 8. | Sonstige Aufwendungen | -1.999 | -2.886 |
| 9. | Finanzergebnis | ||
| Finanzierungsaufwendungen | -356 | -560 | |
| Übriges Finanzergebnis | 56 | 87 | |
| 10. | Ergebnis vor Steuern und nicht operativen Aufwendungen |
1.589 | 1.232 |
| 11. | Nicht operative Aufwendungen | -92 | 0 |
| 12. | Ergebnis vor Steuern | 1.497 | 1.232 |
| 13. | Ertragsteueraufwand | -581 | -751 |
| 14. | Ergebnis nach Steuern aus fortgeführten Geschäftsbereichen |
916 | 481 |
| Aufgegebene Geschäftsbereiche | |||
| 15. | Ergebnis nach Steuern aus aufgegebenen Geschäftsbereichen |
-8 | 138 |
| 16. | Konzernergebnis | 908 | 619 |
| davon Anteil der Minderheitsgesellschafter am Ergebnis |
31 | 107 | |
| davon Anteil der Aktionäre der Masterflex AG | 877 | 512 | |
| Ergebnis pro Aktie (unverwässert und verwässert) |
|||
| aus fortgeführten Geschäftsbereichen | 0,10 | 0,04 | |
| aus aufgegebenen Geschäftsbereichen | 0,00 | 0,01 | |
| aus fortgeführten und aufgegebenen Geschäftsbereichen |
0,10 | 0,05 |
| 01. 04. – 30. 06. 2012* T€ |
01. 04. – 30. 06. 2011* T€ |
||
|---|---|---|---|
| Konzernergebnis | 908 | 619 | |
| Sonstiges Ergebnis | |||
| 1. | ursdifferenzen aus der Umrechnung ausländischer Geschäftsbetriebe |
28 | -279 |
| 2. | Nettoergebnis aus finanziellen Vermögenswerten der ategorie "zur Veräußerung verfügbar" |
-47 | -32 |
| 3. | Sonstiges Ergebnis der Berichtsperiode, nach Steuern |
-19 | -311 |
| 4. | Gesamtergebnis | 889 | 308 |
| Gesamtergebnis: | 889 | 308 | |
| davon Anteil der Minderheitsgesellschafter am Ergebnis |
31 | 107 | |
| davon Anteil der Aktionäre der Masterflex AG | 858 | 201 |
Konzern-Kapitalflussrechnung
| Abschluss zum | 30. 06. 2012 * | 30. 06. 2011 * |
|---|---|---|
| T€ | T€ | |
| Periodenergebnis vor Steuern, Zinsaufwendungen und Finanzerträgen |
3.808 | 3.906 |
| Ergebnis aus dem Abgang von Geschäftsbereichen | 0 | -1.065 |
| Ausgaben Ertragsteuern | -1.061 | -804 |
| Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte |
1.282 | 1.332 |
| Zunahme/Abnahme der Rückstellungen | -668 | -65 |
| Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge und Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten |
77 | 99 |
| Zunahme/Abnahme der Vorräte | -1.348 | -923 |
| Zunahme/Abnahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investi tions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind |
-1.164 | -1.666 |
| Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind |
-407 | -98 |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | 519 | 716 |
| Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Anlagevermögens |
5 | 22 |
| Auszahlungen für Investitionen in das Anlagevermögen | -978 | -1.315 |
| Einzahlungen aus dem Verkauf von konsolidierten Unternehmen |
60 | 1.850 |
| Auszahlungen aus dem Erwerb von konsolidierten Unternehmen |
0 | -69 |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | -913 | 488 |
| Auszahlungen an Unternehmenseigner und Minderheitsgesellschafter |
-320 | -171 |
| Zins- und D ividendeneinnahmen |
83 | 79 |
| Zinsausgaben | -907 | -1.307 |
| Einzahlungen aus dem Verkauf von Wertpapieren/Festgeld | 5 | 77 |
| Einzahlungen aus der Aufnahme von K rediten |
500 | 0 |
| Auszahlungen für die Tilgung von K rediten |
-748 | -8.900 |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | -1.387 | -10.222 |
| Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelbestands |
-1.781 | -9.018 |
| Wechselkursbedingte und sonstige Wertänderungen des Finanzmittelbestands |
70 | -271 |
| Finanzmittelbestand am Anfang der Periode | 4.561 | 14.493 |
| Veränderung Konsolidierungskreis | 0 | -39 |
| Finanzmittelbestand am Ende der Periode | 2.850 | 5.165 |
medizintechnische Anwendungen von unserer Tochtergesellschaft FLEIMA-PLASTIC
Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals
| Gezeich netes Kapital |
Kapital rücklage |
Gewinn rücklagen (Ergebnis vortrag) |
||
|---|---|---|---|---|
| T€ | T€ | T€ | ||
| Eigenkapital zum 31.12.2011 | 8.732 | 26.252 | -18.075 | |
| onzernergebnis/ Anteil der Minderheitsgesellschafter |
0 | 0 | 1.940 | |
| Marktwertänderungen von Finanzinstrumenten |
0 | 0 | 0 | |
| Währungsgewinne/-verluste aus der Umrechnung ausländischer Jahresabschlüsse |
0 | 0 | 0 | |
| Vollständiges Gesamtergebnis | 0 | 0 | 1.940 | |
| für das Geschäftsjahr | ||||
| Ausschüttungen | 0 | 0 | 0 | |
| Veränderungen aus K apitalmaßnahmen |
0 | 0 | -2 | |
| Übrige Veränderungen | 0 | 0 | 0 | |
| Eigenkapital zum 30.06.2012 | 8.732 | 26.252 | -16.137 | |
| Eigenkapital zum 31.12.2010 | 8.732 | 26.252 | -21.952 | |
| onzernergebnis/ | 0 | 0 | 1.447 | |
| Anteil der Minderheitsgesellschafter | ||||
| Marktwertänderungen von Finanzinstrumenten |
0 | 0 | 0 | |
| Währungsgewinne/-verluste aus der Umrechnung ausländischer |
0 | 0 | 0 | |
| Jahresabschlüsse | ||||
| Vollständiges Gesamtergebnis für das Geschäftsjahr |
0 | 0 | 1.447 | |
| Ausschüttungen | 0 | 0 | 0 | |
| Übrige Veränderungen | 0 | 0 | 0 | |
| Eigenkapital zum 30.06.2011 | 8.732 | 26.252 | -20.505 |
| Summe | Ausgleichs posten für Anteile anderer Gesellschafter |
Währungs differenzen |
Rücklage zur Marktbe wertung von Finanzinstru menten |
|---|---|---|---|
| T€ | T€ | T€ | T€ |
| 16.239 | 557 | -480 | -747 |
| 2.039 | 99 | 0 | 0 |
| -40 | 0 | 0 | -40 |
| 71 | 0 | 71 | 0 |
| 2.070 | 99 | 71 | -40 |
| -320 | -320 | 0 | 0 |
| 58 | 60 | 0 | 0 |
| 0 | 0 | 0 | 0 |
| 18.047 | 396 | -409 | -787 |
| 12.213 | 400 | -590 | -629 |
| 1.593 | 146 | 0 | 0 |
| -65 | 0 | 0 | -65 |
| -271 | 0 | -271 | 0 |
| 1.257 | 146 | -271 | -65 |
| -171 | -171 | 0 | 0 |
| 70 | 70 | 0 | 0 |
| 13.369 | 445 | -861 | -694 |
Anhang zum Zwischenbericht
1. Rechnungslegungsgrundsätze
Dieser Zwischenbericht wurde nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, bzw. International Accounting Standards (IAS) des International Accounting Standard Board (IASB) erstellt und steht im Einklang mit den hier dargestellten wesentlichen Rechnungslegungsgrundsätzen der Gesellschaft. Es wurden die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze angewandt wie beim Konzernabschluss für das am 31. Dezember 2011 abgeschlossene Geschäftsjahr.
2. Konsolidierungskreis
Im Vergleich zum Vorjahr hat sich der Konsolidierungskreis verändert. Die Masterflex Asia Pte. Ltd., Singapur, Republik Singapur, wurde am 1. Februar 2012 gegründet. Die Geschäftsanteile der Masterflex Asia Pte. Ltd. werden von der Masterflex Asia Holding GmbH, Gelsenkirchen, gehalten.
Am 14. Februar 2012 hat der Konzern eine 20-prozentige Beteiligung an der Masterflex Asia Holding GmbH, Gelsenkirchen, zu einem Kaufpreis von 40 TEuro veräußert. Folglich erhöhten sich die nicht beherrschenden Anteile um 40 TEuro.
| Bezeichnung der Gesellschaft |
Sitz der Gesellschaft |
Anteil Master flex in % |
|
|---|---|---|---|
| Masterflex S. A. R.L. | F | Béligneux | 80 |
| Masterflex Technical Hoses Ltd. |
GB | ldham | 100 |
| Masterduct Holding Inc.* | USA | Houston | 100 |
| · Flexmaster U.S.A, Inc. | USA | Houston | 100* |
| · Masterduct Inc. | USA | Houston | 100* |
| · Masterduct Holding S.A. Inc. |
USA | Houston | 100* |
| · Masterduct Brazil LTDA | BR | Santana de Parnaiba | 100* |
| Novoplast Schlauchtechnik GmbH |
Halberstadt | 100 | |
| Fleima-Plastic GmbH | Wald-Michelbach | 100 | |
| Masterflex Handels gesellschaft mbH |
Gelsenkirchen | 100 | |
| Masterflex Cesko s.r.o. | CZ | Plana | 100 |
| M & T Verwaltungs GmbH* | Gelsenkirchen | 100 | |
| · Matzen & Timm GmbH |
Norderstedt | 100* | |
| Masterflex RUS | RUS | St. Petersburg | 51 |
| Masterflex Scandinavia AB | S | ungsbacka | 100 |
| SURPRO Verwaltungs gesellschaft mbH |
Gelsenkirchen | 100 | |
| Masterflex Entwicklungs GmbH* |
Gelsenkirchen | 100 | |
| · Masterflex Vertriebs GmbH | Gelsenkirchen | 100* | |
| Masterflex Asia Holding GmbH* |
Gelsenkirchen | 80 | |
| · Masterflex Asia Pte. Ltd. | SGP | Singapur | 100* |
*) = Teilkonzern
3. Dividende
Für das Geschäftsjahr 2011 zahlte die Masterflex AG keine Dividende.
4. Segmentberichterstattung
Der Masterflex Konzern gliedert seine operativen Segmente nach den Kriterien des IFRS 8. Der Ausweis der berichtspflichtigen operativen Segmente erfolgt auf Basis derjenigen Informationen, die das Leitungsorgan für die Bewertung der Performance von Geschäftssegmenten und die Ressourcenallokation heranzieht ( sog. Management Approach).
In Folge der Umsetzung der Konzernstrategie und der damit verbundenen Konzentration auf das Kerngeschäftsfeld Hightech-Schlauchsysteme (HTS) werden die SURPRO Verwaltungsgesellschaft mbH, die Masterflex Entwicklungs GmbH und die Masterflex Vertriebs GmbH einheitlich unter der Rubrik "Nicht fortgeführte Geschäftsbereiche" dargestellt. Die Masterflex AG weist damit ein operatives Segment, das Kerngeschäftsfeld (HTS), aus.
| Segmentbericht erstattung |
Hightech Schlauch systeme |
Summe fortge führte Geschäfts bereiche |
Nicht fortgeführte Geschäfts bereiche |
Summe Seg mente |
|---|---|---|---|---|
| 30.06.2012 | T€ | T€ | T€ | T€ |
| Umsätze mit konzern fremden Dritten |
28.261 | 28.261 | 0 | 28.261 |
| Ergebnis (EBIT) | 4.013 | 4.013 | 121 | 4.134 |
| Investitionen in Sachanlagevermögen und immaterielle Vermögenswerte |
978 | 978 | 0 | 978 |
| Abschreibungen | 1.282 | 1.282 | 0 | 1.282 |
| Vermögen | 51.245 | 51.245 | 19 | 51.264 |
| Segmentbericht erstattung |
Hightech Schlauch systeme |
Summe fortge führte Geschäfts bereiche |
Nicht fortgeführte Geschäfts bereiche |
Summe Seg mente |
|---|---|---|---|---|
| 30.06.2011 | T€ | T€ | T€ | T€ |
| Umsätze mit konzern fremden Dritten |
27.176 | 27.176 | 565 | 27.741 |
| Ergebnis (EBIT) | 4.104 | 4.104 | -164 | 3.940 |
| Investitionen in Sachanlagevermögen und immaterielle Vermögenswerte |
1.587 | 1.587 | 110 | 1.697 |
| Abschreibungen | 1.318 | 1.318 | 9 | 1.327 |
| Vermögen | 54.901 | 54.901 | 151 | 55.052 |
5. Ergebnis je Aktie
Das unverwässerte Ergebnis je Aktie wird nach IAS 33 mittels Division des Konzernergebnisses durch den gewichteten Durchschnitt der während des Berichtszeitraumes in Umlauf befindlichen Aktienzahl ermittelt. Zum 30. Juni 2012 betrug das unverwässerte Ergebnis pro Aktie aus fortgeführten Geschäftsbereichen 0,22 € und aus fortgeführten und aufgegebenen Geschäftsbereichen ebenso 0,22 € bei einem gewichteten Durchschnitt der Aktienzahl von 8.865.874.
Da kein Aktienoptionsprogramm existiert, entfällt die Berechnung des verwässerten Ergebnisses.
6. Eigene Aktien
Zum 30. Juni 2012 befinden sich 134.126 eigene Aktien im Bestand der Masterflex AG.
7. Mitarbeiter
Die Zahl der Mitarbeiter lag zum 30. Juni 2012 bei 485 Beschäftigten und damit um 8,5 Prozent über dem Vorjahreszeitraum mit 447 Mitarbeitern.
8. Nicht operative Aufwendungen
Diese Position beinhaltet Aufwendungen, die im Zusammenhang mit der formwechselnden Umwandlung der Masterflex AG in eine Europäische Aktiengesellschaft (Societas Europaea, SE) entstanden sind. Im Interesse der Klarheit wurden diese Aufwendungen aus der Position Sonstige Aufwendungen eliminiert und in einer Einzelposition in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung dargestellt.
9. Ertragsteuer
Der Ertragsteueraufwand ist im Zwischenbericht auf der Grundlage des für das Gesamtjahr 2012 geschätzten Effektivsteuersatzes für die Masterflex AG ermittelt worden, der auf das Vorsteuerergebnis des Halbjahres bezogen wurde. Der Effektivsteuersatz beruht auf einer aktuellen Ergebnis- und Steuerplanung.
10. Kapitalflussrechnung
Die Konzernkapitalflussrechnung ist nach IAS 7 ("Cash Flow Statements") erstellt. Es wird zwischen Zahlungsströmen aus betrieblicher, investiver und Finanzierungs-Tätigkeit unterschieden. Die in der Finanzierungsrechnung ausgewiesene Liquidität entspricht dem Bilanzausweis "Barmittel und Bankguthaben".
Der Finanzmittelbestand am Ende der Periode, wie er in der Konzernkapitalflussrechnung dargestellt wird, kann auf die damit in Zusammenhang stehenden Posten in der Konzernbilanz folgendermaßen übergeleitet werden:
| 30.06.2012 T€ |
30.06.2011 T€ |
|
|---|---|---|
| Finanzmittelbestand am Ende der Periode | 2.850 | 5.165 |
| In zu Veräußerungszwecken gehaltenen Vermögenswerten enthaltene Barmittel und Bankguthaben |
15 | 72 |
| Barmittel und Bankguthaben |
2.835 | 5.093 |
11. Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen
Der Masterflex AG und den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen stehen im Wesentlichen folgende Personen und Unternehmen, mit denen Transaktionen stattgefunden haben, im Sinne von IAS 24 nahe:
MODICA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH & Co., Objekt Masterflex KG, Gelsenkirchen.
Die Beziehungen werden im Geschäftsbericht 2011 im Konzernanhang unter Punkt 36 erläutert. Im Berichtszeitraum hat sich an den dort gemachten Aussagen nichts geändert.
12. Prüferische Durchsicht des Zwischenberichts
Der Zwischenabschluss und der Zwischenlagebericht des Halbjahresberichts wurden weder nach § 317 HGB geprüft noch einer prüferischen Durchsicht durch einen Abschlussprüfer unterzogen.
13. Versicherung der gesetzlichen Vertreter
Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt wird, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben wird.
- August 2012
Dr. Andreas Bastin Mark Becks Vorstandsvorsitzender Finanzvorstand
Wir sind für Sie da, wann und wo immer Sie uns brauchen!
Die Unternehmen der Masterflex-Gruppe finden Sie unter: www.masterflex.de > Konzern > Standorte
Investor Relations Dr. Annette Littmann fon +49 (0) 209 97077-44 fax +49 (0) 209 97077-20 [email protected] www.masterflex.de
Masterflex AG
Willy-Brandt-Allee 300 D-45891 Gelsenkirchen
fon +49 209 97077-0 fax +49 209 97077-33 [email protected] www.masterflex.de/com