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Masterflex SE Interim / Quarterly Report 2007

Aug 30, 2007

276_10-q_2007-08-30_a935887a-f359-4d68-9de9-4c119b20795d.pdf

Interim / Quarterly Report

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Zwischenbericht

Highlights

  • Umsatz- und EBITsteigerung
  • Größter Auftrag der Unternehmensgeschichte nach Berichtsende
  • Vorstand bekräftigt Prognose: Umsatz +10 bis 20% EBIT +50% bis 60% EBIT +6% bis 12% (ohne Firmenwertabschreibung)
30. 06. 2007 30. 06. 2006 Veränderung
in
%
Umsatzerlöse
(T€)
63.662 55.082 15,6 %
EBITDA
(T€)
7.764 7.197 7,9 %
EBIT
(T€)
6.263 5.791 8,2 %
EBT
(T€)
5.166 4.697 10,0 %
Nettoergebnis
(T€)
3.170 3.041 4,2 %
Ergebnis
pro
Aktie
(€)
0,73 0,70 4,3 %
EBIT-Marge 9,8% 10,5%
Nettoumsatzrendite 5,0% 5,5%
Anzahl
der
Mitarbeiter
785 661 18,8 %
30. 06. 2007 31. 12. 2006 Veränderung
in
%
Eigenkapital
(T€)
31.017 31.520 -1,6 %
Bilanzsumme
(T€)
121.503 112.719 7,8 %
Eigenkapitalquote
(%)
25,5% 28,0% -8,9 %

Masterflex im Überblick

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,

die Masterflex AG blickt auf ein erfolgreiches erstes Halbjahr 2007 zurück. Der Konzernumsatz stieg im zwanzigsten Jahr in Folge seit Unternehmensgründung. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum wurden die

Umsätze um 15,6 Prozent auf einen neuen Rekordwert von 63,7 Mio. € gesteigert (Halbjahr 2006: 55,1 Mio. €). Der Konzern-Gewinn vor Steuern, Abschreibungen und Zinsen (EBITDA) entwickelte sich weiterhin hervorragend und stieg um 7,9 Prozent auf 7,8 Mio. € (Halbjahr 2006: 7,2 Mio. €).

Wie bereits im Quartalsbericht 1/2007 erläutert, wurde die zum 31. Dezember 2006 vorgenommene nicht liquiditätswirksame Firmenwertabschreibung im Geschäftsbereich Medizintechnik in Höhe von 4,1 Mio. € nicht nachträglich auf die einzelnen Quartale 2006 verteilt. Daher wuchs der Konzerngewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT) auf operativer Basis um 8,2 Prozent auf 6,3 Mio. € (Halbjahr 2006: 5,8 Mio. €). Damit liegen wir innerhalb unseres Prognosekorridors für das Gesamtjahr von +6 bis +12 Prozent. Der Konzernnettogewinn erhöhte sich um 4,2 Prozent auf 3,2 Mio. € (Halbjahr 2006: 3,0 Mio. €). Dies entspricht einem Ergebnis pro Aktie von 0,73 € (+ 4,3 Prozent).

Unser erfolgreiches Wachstum beruht auf innovativen Produkten und der zunehmenden Internationalisierung unserer Geschäftstätigkeit. Aufgrund der erfolgreichen Halbjahresentwicklung sind wir bezüglich der weiteren Entwicklung bis zum Jahresende optimistisch, zumal wir im Bereich Brennstoffzellentechnologie im Juli 2007 den größten Auftrag der Firmengeschichte erhalten haben, der ab diesem Herbst mit einer Laufzeit bis zum Sommer 2008 ausgeführt werden wird. Außerdem stehen wir im Bereich High-Tech-Schlauchsysteme vor der Einführung eines patentierten Schlauchs mit Polyurethanauskleidung, der allen bisherigen Schlauchtypen überlegen ist. Damit werden wir neue Marktsegmente erschließen, in denen wir bisher noch nicht tätig sind.

Detlef Herzog Vorstandsvorsitzender

Zwischenlagebericht

Konzernstruktur und Geschäftstätigkeit

Die Masterflex AG, Gelsenkirchen, ist der Spezialist für die Entwicklung und Verarbeitung von High-Tech-Kunststoffen, insbesondere Polyurethan (kurz: PUR). Das Kerngeschäftsfeld ist seit 1987 die Herstellung von High-Tech-Schlauchsystemen für komplexe industrielle Anwendungen.

Im Laufe der Jahre sind die Geschäftsbereiche Medizintechnik, Advanced Material Design und Mobile Office Systeme hinzugekommen.

Markt und Wettbewerb

High-Tech-Schlauchsysteme – starkes Kerngeschäft

Im ersten Halbjahr 2007 hat sich der Aufschwung für die deutsche Kunststoff-Branche weiter fortgesetzt. Die guten Erwartungen zum Jahresbeginn wurden übertroffen. Laut einer Befragung des Branchendienstes Kunststoff Information haben rund Dreiviertel der Branchenunternehmen im ersten Halbjahr bessere Geschäfte gemacht, als in den letzten sechs Monaten des Vorjahres.

Die Masterflex AG liegt voll im Trend, denn das Kerngeschäftsfeld High-Tech-Schlauchsysteme hat sich im ersten Halbjahr 2007 ebenfalls erfolgreich weiterentwickelt. Basis für unser Wachstum ist unser innovatives Produktportfolio und

die erfolgreiche Internationalisierung. Die Nachfrage nach unseren hochspezialisierten Schläuchen ist ungebrochen, denn unser Werkstoff Polyurethan ist ein Hochleistungskunststoff, der klassischen Werkstoffen wie PVC, Gummi und Stahl in vielen Punkten wie z. B. bei der Abriebfestigkeit oder beim Gewicht deutlich überlegen ist. Der Segment

wurde im ersten Halbjahr 2007 um 8,0 Prozent auf 21,8 Mio. € gesteigert (Halbjahr 2006: 20,2 Mio. €), das EBIT vor Überleitung erhöhte sich um 3,9 Prozent auf 4,6 Mio. € (Vorjahr: 4,4 Mio. €).

Im zweiten Quartal wurden unsere Produkte erfolgreich auf verschiedenen nationalen und internationalen Messen präsentiert, darunter die Hannover Messe Industrie (Deutschland), die internationale Luftfahrtmesse in Le Bourget/Paris und Industrie-

messen in Polen und Russland. Zu den vielversprechenden Produktneuheiten gehören unter anderem Schlauchsysteme, die im Feuerbrandschutz eingesetzt werden. Eine weitere Neuheit ist unser patentierter Schlauch mit Polyurethaninnenauskleidung. Dieser Schlauch steht vor der breiten Markteinführung und wird Ende Oktober auf der großen Kunststoffmesse K präsentiert. Wir sind davon überzeugt, dass dieser sogenannte PUR-Inline-Schlauch allen bisherigen PUR-Schlauchtypen überlegen ist, da er einzigartige Standzeiten erreicht und damit auch neue Marktsegmente erschließen kann, in denen wir bisher noch nicht tätig sind. Mit diesen Produkten unterstreichen wir einmal mehr unsere technologische Marktführerschaft.

Auch die Internationalisierung setzt sich im laufenden Geschäftsjahr planmäßig fort. In den USA kommt uns ein neues Gesetz entgegen, das Nachfrage für unsere Abgas-Absaugschläuche bietet. Die Motoren der Feuerwehreinsatzfahrzeuge müssen in bestimmten Zeitabständen gestartet werden, um im Notfall schneller startbereit zu sein. Bei dieser Aktion müssen die Abgase aufgefangen und abgeleitet werden.

Aufgrund der guten Entwicklung in unserem Kerngeschäftsfeld erweitern wir unsere Produktionskapazitäten. Unsere Tochtergesellschaft Novoplast Schlauchtechnik GmbH errichtet ab August am Unternehmenssitz in Halberstadt eine neue Produktions- und Lagerhalle, die im Frühjahr 2008 in Betrieb genommen werden soll.

Brennstoffzellentechnologie

Unter dem Geschäftsfeld High-Tech-Schlauchsysteme wird seit dem vergangenen Jahr die Brennstoffzellentechnologie geführt. Im ersten Halbjahr 2007 sind wir der Serienfertigung unseres Lastentaxis Cargobike mit innovativem, stabil laufendem Brennstoffzellenantrieb näher gekommen. Auf der Hannover Messe stellten wir das Leichtmobilfahrzeug zusammen mit der T-Com vor. Wir haben bereits mit der Fertigung einer Kleinserie begonnen. Im weiteren Jahresverlauf werden wir in verschiedenen Projekten an Lösungen für alternative Mobilitätskonzepte arbeiten.

Einen weiteren Erfolg verzeichnete die Masterflex AG im Juli 2007. Über ihre mehrheitliche, neu gegründete, Tochtergesellschaft CAB, Berlin, erhielt sie einen Großauftrag zur Lieferung von 14.000 Elektrofahrrädern. Dieser Auftrag ist der größte in der Firmengeschichte der Masterflex AG. Der Vorstand ist davon überzeugt, dass dies für die Masterflex AG ein entscheidender Schritt zur weiteren Erschließung des Marktes für Leichtmobilfahrzeuge ist. Die Produktion und die Auslieferung der Fahrräder erfolgen in Deutschland. Die Auslieferung wird im Herbst 2007 starten und soll bis Sommer 2008 beendet sein. Weitere Informationen sind im Nachtragsbericht zu finden.

Insgesamt sind wir sehr zufrieden mit dem bisher erreichten Ausbau unseres starken Geschäftsfeldes High-Tech-Schlauchsysteme. Die strategische Marktbearbeitung und die weitere Stärkung unserer Innovationskraft stehen im Zentrum unserer Maßnahmen zur Sicherung unserer Technologieführerschaft und des nachhaltigen Wachstums.

Medizintechnik – Ertragskraft ausbauen

Die Umsatzentwicklung in der Medizintechnik hat sich im ersten Halbjahr 2007 weiter positiv entwickelt. Insbesondere sind wir mit dem Bereich medizinische Komponenten (sog. medical devices) zufrieden. Insgesamt stieg der Segmentumsatz um 2,3 Prozent auf 9,2 Mio. € (Halbjahr 2006: 9,0 Mio. €).

Bezüglich der wertmäßigen Entwicklung des Bereichs Medizintechnik sehen wir uns auf einem guten Weg, die Gewinnsituation ab dem Jahr 2008 nachhaltig zu verbessern. Im ersten Halbjahr 2007 betrug das EBIT 113 T€ und erhöhte sich damit im Vergleich nur geringfügig (Vorjahr: 57 T€). Die im Frühjahr eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen bei unserer Tochtergesellschaft Angiokard Medizintechnik GmbH & Co. KG mit dem Ziel der Effizienzverbesserung haben aber bereits im zweiten Quartal 2007 erste Erfolge gezeigt. Das Produktportfolio

wurde bereinigt sowie die Organisation des Vertriebs optimiert.

Wir sehen einen weiteren Grund zur Stärkung der Ertragskraft in unserem Produktprogramm, das dem Trend zu einerseits medizinisch unbedenklichen sowie andererseits kostensparenden Produkten im Gesundheitswesen entgegen kommt.

Wir sind zuversichtlich, auch das Projekt der patentieren Beatmungsmaske zu einem positiven Ergebnis zu führen. Derzeit prüfen wir mehrere vielversprechende Optionen. Wir favorisieren dabei, einen strategischen Partner mit hervorragenden Kenntnissen des Medizinmarktes zu finden, der die erfolgreiche Vermarktung des Projektes übernimmt. Wie im Risikobericht unseres Geschäftsberichts 2006 erläutert, besteht weiterhin das Risiko, dass wir das Projekt komplett beenden. Die Aufwendungen, die im Rahmen einer Auftragsentwicklung bereits aktiviert wurden, würden dann als Entwicklungsaufwand zu einem entsprechenden Verlust führen.

Wir sind weiterhin davon überzeugt, dass die Medizintechnik der Masterflex AG viel Chancenpotenzial bietet und wir eine zufriedenstellende Ertragskraft in diesem Geschäftsfeld erlangen können. Um dieses Ziel zu erreichen, steht neben der detaillierten Analyse und Bewertung aller Prozesse die Entwicklung innovativer Produkte im Vordergrund. Hierzu gehört das Projekt Silberkatheter. Das Edelmetall wird aufgrund seiner hervorragenden hygienischen Eigenschaften in der Medizintechnik sehr geschätzt. Wir haben bereits ein Produkt entwickelt, das derzeit sogenannten Stresstests unterzogen wird, damit wir valide Aussagen über die Haltbarkeit erhalten.

Advanced Material Design – gut positioniert

Im Geschäftsfeld Advanced Material Design werden die Tätigkeiten der auf die Oberflächentechnik spezialisierten SURPRO-Gruppe abgebildet, die im August 2005 erworben wurde.

Das Unternehmen verzeichnete aufgrund einer guten Auftragslage im ersten Halbjahr 2007 eine Produktion auf sehr hohem Niveau. Um die Kundenanforderungen abdecken zu können, wurde Personal eingestellt und teilweise auch am Wochenende produziert. Wir haben nicht nur den Umsatz,

sondern auch die Gesamtleistung aufgrund dieser guten Entwicklung gesteigert. Der Umsatz erhöhte sich um 4,6 Prozent auf 9,8 Mio. € (Vorjahr: 9,0 Mio. €). Wie berichtet, werden die Aufträge erst ab dem zweiten Halbjahr zur Auslieferung kommen. Dies spiegelt sich in einem gegenüber dem Vorjahr gestiegenen Bestand an Halbfertigprodukten wider. Aufgrund der gestiegenen Personalkosten und der für das zweite Halbjahr bereits getätigten Vorleistungen reduzierte sich das EBIT um 9,5 Prozent auf 0,45 Mio. € (Vorjahr: 0,5 Mio. €).

Mobile Office Systeme – forcierte Expansion

Das Geschäftsfeld Mobile Office Systeme umfasst die Tätigkeiten der DICOTA GmbH und deren Tochtergesellschaften, die weltweit zu den Top-Komplettanbietern von Systemkoffern und -taschen für den Transport von Notebooks und Office-Systemen gehört.

Das erste Halbjahr 2007 hat sich hervorragend entwickelt, obwohl sich die Geschäfte in den Sommermonaten insbesondere in Europa langsamer entwickeln. Nach wie vor sind Osteuropa und vor allem Asien die großen Wachstumstreiber. Hier wurden die Umsätze und Ergebnisse deutlich ausgeweitet. Insgesamt erzielte die DICOTA-Gruppe Umsätze in Höhe von 22,9 Mio. €. Dies entspricht einem Anstieg um 7,4 Prozent (Halbjahr 2006: 16,9 Mio. €). Das EBIT entwickelte sich äußerst dynamisch. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum stieg der Gewinn vor Steuern und Zinsen um 38,3 Prozent auf 1,7 Mio. € (Halbjahr 2006: 1,2 Mio. €).

Die DICOTA-Gruppe stellte ihr Produktprogramm im Juni auf wichtigen Messen wie der Computex in Taipeh aus. Es wurden gute Kontakte geknüpft und mehrere neue Geschäfte initiiert. Die Vertriebsaktivitäten wurden flankiert von intensiver Pressear-

beit, die zu zahlreichen Veröffentlichungen in den Medien führte. Das zweite Halbjahr wird im Zeichen des weiteren Ausbaus der internationalen Präsenz stehen. Aufgrund des bisherigen Wachstums erwarten wir eine weiterhin dynamische Entwicklung bei Mobile Office Systemen, zumal die Prognosen für die Entwicklung des Notebookmarktes ebenfalls von einem weiteren Wachstum ausgehen.

Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Ertragslage

Die Ertragslage der Masterflex AG spiegelt zum 30. Juni 2007 die erfolgreiche Unternehmensentwicklung wider. Die Konzernumsatzerlöse wuchsen im zwanzigsten Jahr des Unternehmensbestehens weiter. Der Konzernumsatz erhöhte sich um 15,6 Prozent auf 63,7 Mio. € (Halbjahr 2006: 55,1 Mio. €). Die Konzerngesamtleistung stieg um 20,5 Prozent auf 68,0 Mio. € (Halbjahr 2006: 56,5 Mio. €). Wesentlich dafür ist der gestiegene Anteil von Halbfertigprodukten bei der SURPRO-Gruppe.

Die Materialeinsatzquote erhöhte sich im Vorjahresvergleich auf 48,7 Prozent, insbesondere aufgrund der dynamischen Entwicklung der DICOTA-Gruppe (Halbjahr 2006: 47,3 Prozent). Der Anteil von DICOTA am Konzernmaterialaufwand lag zum 30. Juni 2007 entsprechend bei über 40 Prozent.

Die Personalaufwandsquote ging leicht zurück auf 24,1 Prozent (Halbjahr 2006: 24,8 Prozent). Die Abschreibungen des Anlagevermögens erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr geringfügig um 95 T € auf 1.501 T€ (Vorjahr: 1.406 T€).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind aufgrund der erhöhten Umsatzerlöse absolut um 17,9 Prozent auf 11,7 Mio. € (Vorjahr: 9,9 Mio. €) gestiegen. Dieses ist vor allem auf die erfolgreiche Expansion der DICOTA-Gruppe zurückzuführen.

Das Finanzergebnis lag im Vorjahresvergleich nahezu unverändert bei –1,1 Mio. €, so dass sich das Ergebnis vor Steuern (EBT) zum 30. Juni 2007 um 10,0 Prozent auf 5,2 Mio. € erhöhte (Vorjahr: 4,7 Mio. €). Die Steuerquote lag bei 36,0 Prozent und verschlechterte sich damit gegenüber dem Vorjahr (Halbjahr 2006: 33,0 Prozent). Der Konzernnettogewinn wurde um 4,2 Prozent auf 3,2 Mio. € gesteigert (Vorjahr: 3,0 Mio. €), so dass sich ein Ergebnis pro Aktie von 0,73 ergab.

Vermögenslage

Die Gesamtvermögensposition der Masterflex AG hat sich zum 30. Juni 2007 im Vergleich zum Dezember 2006 weiter verbessert. Die Bilanzsumme belief sich auf 121,5 Mio. € (+7,8 Prozent). Wesentliche Änderungen zur Bilanz zum Jahresende 2006 haben sich nicht ergeben. Die Eigenkapitalquote lag bei 25,5 Prozent und hat sich damit um 8,9 Prozent verschlechtert. Die Gesellschaft hält unverändert 134.126 eigene Aktien, deren Anschaffungskosten das Eigenkapital verringerten. Die Nettoverschuldung betrug 49,81 Mio. € und hat sich damit um 5,6 Mio. € erhöht. Der Grund liegt in dem höheren Working-Capital-Aufbau bei der DICOTA-Gruppe und der SURPRO-Gruppe.

Die Finanzierung des Erwerbs von Grund und Boden sowie die Errichtung von Produktions- und Verwaltungsgebäuden sind im Berichtszeitraum durch öffentlich subventionierte Mittel finanziert worden.

Finanzlage

Die Kapitalflussrechnung zeigt, dass der Cash flow aus laufender Geschäftstätigkeit weiterhin negativ ist, da der Masterflex-Konzern dynamisch wächst. Wie bereits erwähnt, haben die SURPRO-Gruppe und die DICOTA-Gruppe hohe Vorleistungen getätigt. Die Aufträge werden jedoch erst im zweiten Halbjahr fakturiert.

Die Veränderung des Finanzmittelbestands seit dem 31.12.2006 beträgt -1.553 T€. Der Cash flow aus laufender Geschäftstätigkeit lag mit -696 T€ um 4.205 T€ unter dem Vorjahreswert per 30.06.2006. Der Anstieg der Vorräte um 6.680 T€ und der Verbindlichkeiten um 1.603 T€ steht im Zusammenhang mit dem gestiegenen Umsatz bzw. der Gesamtleistung.

Beim Cash flow aus Finanzierungstätigkeit ist zu berücksichtigen, dass die Masterflex AG im zweiten Quartal 2007 den Aktionären 0,80 € Dividende je Aktie zahlte. Dies entspricht einem Gesamtbetrag von 3,5 Mio. €.

Mitarbeiter

Die erfolgreiche Unternehmensentwicklung spiegelt sich auch in der Mitarbeiterentwicklung wieder. Zum 30. Juni 2007 erhöhte sich die Anzahl der Mitarbeiter um 18,8 Prozent auf 785 Beschäftigte (Vorjahr: 661 Mitarbeiter).

Forschung und Entwicklung, Investitionen

Gegenüber den Aussagen im Geschäftsbericht 2006 haben sich keine wesentlichen Änderungen ergeben.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Berichtszeitraums

Mit Wirkung zum 1. Juli 2007 ist die Novoplast Schlauchtechnik GmbH aus dem Kreis der Organgesellschaften ausgeschieden, da das Unternehmen innerhalb des Konzernkreises von der Masterflex AG auf die Angiokard GmbH & Co. KG übertragen wurde. Somit hat sich die Konzernstruktur geändert, nicht jedoch die Anzahl der zu konsolidierenden Unternehmen. Dieser Vorgang hat keine Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns, sondern nur umsatzsteuerliche Effekte.

Die Tochtergesellschaft Masterflex Brennstoffzellentechnik GmbH hat am 20. Juli 2007 gemeldet, dass sie über ihre mehrheitliche Tochtergesellschaft CAB GmbH, Berlin, einen Großauftrag zur Lieferung von 14.000 Elektrofahrrädern erhalten hat. Die CAB GmbH (Clean Air Bike) GmbH, wurde ebenfalls nach Ende des Berichtszeitraums gegründet. 51 Prozent der Anteile werden über die Masterflex Brennstoffzellentechnik GmbH gehalten. Der Gewinn vor Steuern und Zinsen wird komplett zugerechnet und hat damit Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns.

Nach dem Bilanzstichtag wurden außerdem die Kreditlinien der Masterflex AG erweitert.

Risikobericht

Die Beschreibung des Risikomanagements und die Erläuterung möglicher Risiken werden ausführlich im Geschäftsbericht 2006 erläutert. Die dort getroffenen Aussagen gelten im Wesentlichen unverändert. Bestandsgefährdende Risiken sind für den Masterflex-Konzern derzeit nicht erkennbar.

Chancenbericht

Die Masterflex AG hat eine Reihe von Chancen zur erfolgreichen Fortführung der Geschäftstätigkeit identifiziert, die ausführlich im Geschäftsbericht 2006 erläutert wurden. Die dort gemachten Aussagen gelten unverändert.

Die Masterflex AG wird auch zukünftig konsequent Nischenmärkte suchen, um sich mit ihrer Werkstoffkompetenz und ihrem Verarbeitungs-Know how als Markt- und Technologieführer zu positionieren. Im Betrachtungszeitraum haben wir in unserem Kerngeschäftsfeld High-Tech-Schlauchsysteme erneut unsere Kompetenz unterstrichen, aus unserem innovativen Werkstoff Polyurethan (kurz PUR) einzigartige Produkte herzustellen, wie der Schlauch mit PUR-Innenschicht und einzigartigen Standzeiten beispielhaft verdeutlicht.

Die Chancen, sich im Nischenmarkt für Leichtmobilfahrzeuge vorteilhaft zu positionieren, sind durch den Auftrag über die 14.000 Elektrofahrräder weiter gestiegen. Die Masterflex AG sieht diesen Auftrag als weiteren Schritt, sich als Marktführer im Bereich innovativer Antriebe für Leichtmobilfahrzeuge zu etablieren. Durch den dadurch bedingten höheren Bekanntheitsgrad wird aus Unternehmenssicht auch die Wahrnehmung der innovativen Brennstoffzellenprojekte der Masterflex AG weiter zunehmen.

Weiteres Wachstumspotenzial für die Masterflex AG bietet der Bereich Mobile Office Equipment. Die DICOTA-Gruppe wächst äußerst dynamisch, die Expansion nach Osteuropa und Asien verläuft bisher sehr erfolgreich. Wir erwarten deshalb von diesem Geschäftsfeld weiterhin maßgebliche Umsatz- und EBIT-Beiträge.

Ausblick

Das Geschäftsmodell der Masterflex AG mit vier unterschiedlichen Geschäftsfeldern ist komplex. Doch allen unseren Betätigungsfeldern ist gemein, dass es sich um zukunftsfähige Nischenmärkte handelt, in denen wir als Markt- und Technologieführer anderen Unternehmen einen Schritt voraus sein wollen. Diese Komplexität erfordert Flexibilität, aber diese ist eine unserer großen Stärken, das zeigt die mittlerweile zwanzigjährige Erfolgsgeschichte der Masterflex AG. Der Konzernumsatz wurde seit Unternehmensgründung jedes Jahr gesteigert und wir sind profitabel. Damit verbunden ist die kontinuierliche Schaffung von Arbeitsplätzen.

Der bisherige positive Verlauf des Geschäftsjahrs 2007 zeigt, dass wir den richtigen Weg beschreiten. Wir erwarten, dass sich die erfolgreiche Entwicklung weiter fortsetzt. Im Geschäftsfeld High-Tech-Schlauchsysteme stehen wir vor der Einführung eines Produktes, dass anderen Schläuchen deutlich überlegen ist. Der Bereich Mobile Office Systeme wird nach jetziger Erkenntnis seine erfreuliche Entwicklung bis zum Jahresende äußerst dynamisch fortsetzen. Das Geschäftsfeld Advanced Material Design ist ebenfalls erfolgreich und bietet darüber hinaus durch Gemeinschaftsprojekte Potenzial, auch unsere Schlauchsysteme noch leistungsfähiger zu machen. Wir erwarten im Laufe des Geschäftsjahres 2007 eine zunehmende Dynamisierung in der Oberflächentechnik, da die Auftragsbücher bereits gut gefüllt sind. Schließlich zeigen unsere Restrukturierungsmaßnahmen in der Medizintechnik bereits erste Erfolge. Die Konzernentwicklung wird dadurch ebenfalls positiv beeinflusst und sichtbare Wirkung insbesondere ab dem Geschäftsjahr 2008 entfalten.

Für das Geschäftsjahr 2007 bleiben wir deshalb bei unserem positiven Ausblick und bekräftigen unsere Prognosen. Wir erwarten ein Konzernumsatzplus von 10 bis 20 Prozent und einen Zuwachs des Konzern-EBIT von 50 bis 60 Prozent, bzw. operativ von 6 bis 12 Prozent (ohne Berücksichtigung der Firmenwertabschreibung).

Die Masterflex-Aktie

Das zweite Quartal 2007 war durch eine ausgeprägte Seitwärtsbewegung des Aktienkurses geprägt. Die Aktie startete am 2. April 2007 mit dem Quartalstiefstand von 23,34 € (Xetra) und erreichte am 1. Juni 2007 das Quartalshoch von 25,97 € (Xetra), das zugleich auch das Halbjahreshoch darstellte. Die seit Monaten ausgeprägte Seitwärtsbewegung des Aktienkurses konnte bis zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Berichts nicht durch gute Quartalszahlen, einen positiven Ausblick sowie durch die Meldung über den Großauftrag zur Lieferung von Elektrofahrrädern gestoppt werden.

Das vorrangige Ziel unserer Investor Relations-Arbeit bleibt es daher, Vertrauen in das Wachstumspotenzial der Masterflex AG aufzubauen. Die mittlerweile zwanzigjährige erfolgreiche Firmengeschichte zeigt, dass die Masterflex genügend Potenzial hat, um die Erfolgsgeschichte fortzuschreiben. Auf der Hauptversammlung unterstrich der Vorstand die positiven Geschäftsaussichten für das Jahr 2007. Auch die Analystenschätzungen waren nach Bekanntgabe der Jahresergebnisse und des ersten Quartalsberichts 2007 positiv. Das Researchhaus First Berlin wird im August 2007 eine neue Analystenstudie über die Masterflex AG herausgeben.

Wir suchen intensiv den Dialog mit dem Kapitalmarkt, um das Zukunftspotential der Masterflex AG zu erläutern. Im zweiten Quartal 2007 wurden zahlreiche Gespräche mit Aktionären und Investoren im In- und Ausland geführt. Nach Bekanntgabe dieses Zwischenberichts werden weitere Roadshows im In- und Ausland durchgeführt.

Hauptversammlung 2007

Die ordentliche Hauptversammlung fand am 5. Juni 2007 im Schloss Horst in Gelsenkirchen statt und war mit ca. 300 Teilnehmern wieder sehr gut besucht. Alle Tagesordnungspunkte wurden mit großen Mehrheiten verabschiedet. Die Arbeit von Vorstand, Aufsichtsrat und dem Wirtschaftsprüfer wurden damit positiv honoriert. Die Hauptversammlung stimmte auch der Zahlung einer Dividende von 0,80 € je Aktie zu, die am 6. Juni 2007 ausgezahlt wurde.

Außerdem wurde eine Satzungsänderung beschlossen. Die Satzung wurde an das im Januar 2007 in Kraft getretene Transparenzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (TUG) angepasst. Das TUG sieht vor, dass die elektronische Übermittlung von Informationen an Aktionäre nur noch mit Zustimmung der Hauptversammlung zulässig ist. Die Hauptversammlung stimmte zu, dass die Masterflex AG, die praktische und umweltschonende elektronische Übermittlung von Informationen in geeigneten Fällen (auch in Zukunft weiter) nutzen kann.

Die Abstimmungsergebnisse sind auf unserer Homepage unter Investor Relations/Hauptversammlung abrufbar.

Zwischenabschluss

Konzernbilanz

Aktiva 30.06.2007*
T €
31.12.2006
T €
LAN
GFRIST
IGE VER
MÖGENSWERTE
Immaterielle Vermögenswerte 28.661 28.343
Sachanlagen 26.706 25.746
Finanzanlagen 783 1.215
Latente Steuern 2.158 1.799
58.308 57.103
KURZFRIST
IGE VER
MÖGENSWERTE
Vorräte 30.451 23.771
Rechnungsabgrenzungsposten 915 760
Vermögenswerte 25.454 24.467
Ertragsteuererstattungsansprüche 1.010 1.199
Wertpapiere 1.499 0
Bankguthaben 3.866 5.419
63.195 55.616
Summe Aktiva 121.503 112.719
Passiva 30.06.2007*
T €
31.12.2006
T €
EIGEN
KAPITAL
Konzerneigenkapital 30.435 30.875
Ausgleichsposten für Anteile anderer
Gesellschafter
582 645
Summe Eigenkapital 31.017 31.520
LAN
GFRIST
IGE
SCH
ULDEN
Rückstellungen 1.347 1.320
Finanzverbindlichkeiten 26.669 28.191
Rechnungsabgrenzungsposten 2.713 2.814
Sonstige Verbindlichkeiten 2.763 2.925
Latente Steuern 2.250 2.283
35.742 37.533
KURZFRIST
IGE
SCH
ULDEN
Rückstellungen 3.772 3.833
Finanzverbindlichkeiten 28.506 18.901
Rechnungsabgrenzungsposten 212 221
Ertragsteuerverbindlichkeiten 1.668 1.511
Sonstige Verbindlichkeiten 20.586 19.200
54.744 43.666
Summe Passiva 121.503 112.719

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Abschluss vom 01.01.–
30.06.2007*
T €
01.01.–
30.06.2006*
T €
Umsatzerlöse 63.662 55.082
Bestandsveränderungen fertige und
unfertige Erzeugnisse
2.352 -200
Andere aktivierte Eigen­leis­tungen 197 224
Sonstige betriebliche Erträge 1.797 1.353
Gesamtleistung 68.008 56.459
Materialaufwand -33.162 -26.094
Personalaufwand -15.353 -13.221
Abschreibungen auf
imma­teri­elle Vermögens­gegen
stände des Anlagevermögens und
Sachanlagen -1.501 -1.406
Sonstige betriebliche Aufwendungen -11.729 -9.947
Summe der betrieblichen
Aufwendungen
-61.745 -50.668
Erträge aus Beteiligungen 496 645
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 143 81
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0
Zinsen u. ähnliche Aufwendungen -1.736 -1.820
Ergebnis vor Steuern 5.166 4.697
Außerordentliche Erträge 0 0
Außerordentliche Aufwendungen 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag -2.216 -1.588
Latente Steuern 391 97
Sonstige Steuern -114 -103
Anderen Gesellschaftern zustehender
Gewinn
-57 -62
Jahresüberschuss 3.170 3.041
Abschluss vom 01.04.–
30.06.2007*
T €
01.04.–
30.06.2006*
T €
Umsatzerlöse 31.226 27.147
Bestandsveränderungen fertige und
unfertige Erzeugnisse
276 -201
Andere aktivierte Eigen­leis­tungen 141 160
Sonstige betriebliche Erträge 651 663
Gesamtleistung 32.294 27.769
Materialaufwand -15.712 -12.885
Personalaufwand -7.741 -6.578
Abschreibungen auf
imma­teri­elle Vermögens­gegen
stände des Anlagevermögens und
Sachanlagen
-741 -694
Sonstige betriebliche Aufwendungen -5.203 -4.740
Summe der betrieblichen
Aufwendungen
-29.397 -24.897
Erträge aus Beteiligungen 0 637
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 67 20
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0
Zinsen u. ähnliche Aufwendungen -674 -1.299
Ergebnis der gewöhn­lichen
Geschäftstätigkeit
2.290 2.230
Außerordentliche Erträge 0 0
Außerordentliche Aufwendungen 0 0
Steuern vom Einkommen
und Ertrag
-1.064 -804
Latente Steuern 179 74
Sonstige Steuern -49 -49
Anderen Gesellschaftern zustehender
Gewinn
-31 -36
Jahresüberschuss 1.325 1.415

Konzern-Kapitalflussrechnung

Abschluss vom 30.06.2007*
T €
30.06.2006*
T €
Periodenergebnis (Jahresüberschuss) vor Steuern,
Zinsaufwendungen und Finanzerträgen
6.092 5.626
Ausgaben Ertragsteuern -2.105 -1.492
Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 1.501 1.406
Zunahme/Abnahme der Rückstellungen 123 205
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwen­dungen/Erträge
und Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen
des Anlagevermögens
-185 -174
Zunahme/Abnahme der Vorräte -6.680 386
Zunahme/Abnahme der Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Inves
titions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind
-1.079 -4.252
Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferun
gen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der
Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind
1.637 -1.804
Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit -696 3.509
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des
Anlagevermögens
70 14
Auszahlungen für Investitionen in das Anlagevermögen -2.647 -3.133
Cash Flow aus der Investitionstätigkeit -2.577 -3.119
Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen
(Kapitalerhöhungen, Verkauf eigener Anteile)
0 0
Auszahlungen an Unternehmenseigner und Minderheits
gesellschafter (Dividenden, Erwerb eigener Anteile)
-3.613 -3.593
Zins- und Dividendeneinnahmen 621 726
Zinsausgaben -1.671 -1.729
Einzahlungen aus dem Verkauf von Wertpapieren/Festgeld 618 0
Auszahlungen aus dem Verkauf von Wertpapieren/Festgeld -1.499 0
Einzahlungen aus der Aufnahme von Krediten 8.698 6.011
Auszahlungen für die Tilgung von Krediten -1.171 -1.667
Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit 1.983 -252
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanz
mittelbestands
-1.290 138
Wechselkursbedingte und sonstige Wertänderungen des
Finanzmittelbestands
-263 -514
Finanzmittelbestand am Anfang der Periode 5.419 4.895
Finanzmittelbestand am Ende der Periode 3.866 4.519
* Ungeprüft

Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals

Gezeich
netes
Kapital
Kapital
rücklage
Gewinn
rücklagen
(Ergebnis
vortrag)
T € T € T €
Eigenkapital zum 31.12.2005 4.366 17.521 9.795
Jahresüberschuss 0 0 3.041
Marktwertänderungen von
Finanzinstrumenten
0 0 0
Währungsgewinne/-verluste
aus der Umrechnung ausländischer
Jahres­abschlüsse
0 0 0
Verkauf eigener Anteile 0 0 0
Erwerb eigener Anteile 0 0 0
Ausschüttungen 0 0 -3.493
Veränderungen aus Kapitalmaßnahmen 0 0 0
Übrige Veränderungen 0 0 3
Eigenkapital zum 30.06.2006 4.366 17.521 9.346
Eigenkapital zum 31.12.2006 4.366 17.521 10.780
Jahresüberschuss 0 0 3.170
Marktwertänderungen von
Finanzinstrumenten
0 0 0
Währungsgewinne/-verluste
aus der Umrechnung ausländischer
Jahres­abschlüsse
0 0 0
Verkauf eigener Anteile 0 0 0
Erwerb eigener Anteile 0 0 0
Ausschüttungen 0 0 -3.493
Veränderungen aus Kapitalmaßnahmen 0 0 0
Übrige Veränderungen 0 0 0
Eigenkapital zum 30.06.2007 4.366 17.521 10.457
Summe Ausgleichspos
ten für Anteile
anderer Gesell
schafter
Währungs
differenzen
Rücklage zur
Marktbewer
tung von Finanz
instrumenten
T € T € T € T €
31.040 434 -572 -504
3.103 62 0 0
-17 0 0 -17
-514 0 -514 0
0 0 0 0
0 0 0 0
-3.593 -100 0 0
0 0 0 0
3 0 0 0
30.022 396 -1.086 -521
31.520 645 -1.373 -419
3.227 57 0 0
146 0 0 146
-263 0 -263 0
0 0 0 0
0 0 0 0
-3.613 -120 0 0
0 0 0 0
0 0 0 0
31.017 582 -1.636 -273

Anhang zum Zwischenbericht (1. Halbjahr 2007)

1. Rechnungslegungsgrundsätze

Der Zwischenbericht der Masterflex AG zum 30. Juni 2007 wurde nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), dem International Accounting Standard (IAS) 34 ("Zwischenberichterstattung") des International Accounting Standards Board (IASB) sowie in Übereinstimmung mit den Anforderungen des "Near final draft" des Deutschen Rechnungslegungs Standard Nr. 16 "Zwischenberichterstattung" des DRSC (Deutsches Rechnungslegungs Standards Committee e.V.) erstellt und steht im Einklang mit den hier dargestellten wesentlichen Rechnungslegungsgrundsätzen der Gesellschaft. Es wurden die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze angewandt wie beim Konzernabschluss für das am 31. Dezember 2006 abgeschlossene Geschäftsjahr und wie beim Quartalsbericht 1/2007.

Segmentberichterstattung
30.06.2007
HTS
High-Tech
Schlauch
systeme
T €
MZT
Medizin
technik
T €
Erlöse 21.796 9.223
Ergebnis (EBIT) 4.612 113
Investitionen in Sachanlagen und
immateriellen Vermögensgegenständen
1.917 586
Vermögen 46.034 18.269
Abschreibungen 867 253
Schulden 10.986 2.199

2. Konsolidierungskreis

Im Vergleich zum 31.12.2006 und zum ersten Quartal 2007 hat sich der Konsolidierungskreis nicht verändert.

3. Dividende

Die Hauptversammlung der Masterflex AG hat am 5. Juni 2007 der Zahlung einer Dividende von 0,80 € je Aktie zugestimmt. Die Ausschüttung von insgesamt 3.492.699,20 € erfolgte am 6. Juni 2007.

4. Segmentberichterstattung

Die Segmentberichterstattung erfolgt gemäß IAS 14 auf primärer Ebene nach dem Format produktbezogener Geschäftsfelder. Die Masterflex AG hat vier Geschäftsfelder: High-Tech-Schlauchsysteme, Medizintechnik, Advanced Material Design und Mobile Office Systeme.

Konzern Überlei
tung
Segment
werte
MOS
Mobile
Office
systeme
Advanced
Material Design
T € T € T € T € T €
63.662 0 63.662 22.868 9.775
6.263 - 607 6.870 1.694 451
2.838 0 2.838 103 232
121.503 9.265 112.238 28.743 19.192
1.501 0 1.501 69 312
90.486 62.627 27.859 8.770 5.904
Segmentberichterstattung
30.06.2006
HTS
High-Tech
Schlauch
systeme
T €
MZT
Medizin
technik
T €
Erlöse 20.184 9.018
Ergebnis (EBIT) 4.441 57
Investitionen in Sachanlagen und
immateriellen Vermögensgegenständen
2.517 214
Vermögen 35.720 22.384
Abschreibungen 837 212
Schulden 5.719 2.873

5. Ergebnis je Aktie

Das unverwässerte Ergebnis je Aktie wird nach IAS 33 mittels Division des Konzernergebnisses durch den gewichteten Durchschnitt der während des Berichtszeitraumes in Umlauf befindlichen Aktienzahl ermittelt. Zum 30. Juni 2007 betrug das Ergebnis pro Aktie 0,73 € bei einem gewichteten Durchschnitt der Aktienanzahl von 4.365.874.

Da das Aktienoptionsprogramm im Jahr 2005 ausgelaufen ist, entfällt die Berechnung des verwässerten Ergebnisses.

6. Eigene Aktien

Zum 30. Juni 2007 befanden sich 134.126 eigene Aktien im Bestand der Masterflex AG.

7. Mitarbeiter

Die Zahl der Mitarbeiter lag zum 30. Juni 2007 bei 785 Beschäftigten und damit um 18,8 Prozent über dem Vorjahreszeitraum (661 Mitarbeiter).

8. Ertragsteuern

Der Ertragsteueraufwand ist im Zwischenbericht auf der Grundlage des für das Gesamtjahr 2007 geschätzten Effektivsteuersatzes für die Masterflex AG ermittelt worden, der auf das Vorsteuerergebnis des Quartals bezogen wurde. Der Effektivsteuersatz beruht auf einer aktuellen Ergebnis- und Steuerplanung.

Anhang zum Zwischenbericht

9. Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen

Der Masterflex AG und den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen stehen im Wesentlichen folgende Personen und Unternehmen, mit denen Transaktionen stattgefunden haben, nahe im Sinne von IAS 24:

MODICA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH & Co., Objekt Masterflex KG, Gelsenkirchen

Die Beziehung wird ausführlich im Geschäftsbericht 2006 im Konzernanhang unter Punkt 32 (S. 108f.) erläutert. Im Berichtszeitraum hat sich an den dort gemachten Aussagen nichts geändert.

10. Prüferische Durchsicht des Halbjahresberichts

Der Zwischenabschluss und der Zwischenlagebericht des Halbjahresberichts wurden weder nach § 317 HGB geprüft noch einer prüferischen Durchsicht durch einen Abschlussprüfer unterzogen.

11. Versicherung der gesetzlichen Vertreter

Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.

Im August 2007

Detlef Herzog Vorstandsvorsitzender

Ulrich Wantia Vorstand

Dr. Andreas Bastin Vorstand

Anteilsbesitz

Bezeichnung der Gesellschaft Sitz der
Gesellschaft
Anteil
MASTERFLEX
in %
MASTER
FLE
X S. A. R. L.
F-Béligneux 80
MASTER
FLE
X Technical Hoses Ltd.
GB-Oldham 100
FLE
XMASTER
USA
, Inc.
(Teilkonzern)
USA
-Houston
100
TechnoBochum GmbH D-Bochum 100
MASTER
FLE
X Bulgaria Eood
BG-Sofia 100
MASTER
FLE
X Cesko s.r.o.
CZ-Plana 100
AN
GIOKAR
D Medizintechnik
GmbH & Co. KG (Teilkonzern)
D-Friedeburg 100
AN
GIOKAR
D Medizintechnik
Verwaltungs-GmbH
D-Friedeburg 100
SURPRO-Verwaltungs GmbH
(Teilkonzern)
D-Wilster 100
DICOTA
GmbH (Teilkonzern)
D-Bietigheim
Bissingen
100
Matzen & Timm GmbH D-Norderstedt 100
MASTER
FLE
X
Brennstoffzellentechnik GmbH
(Teilkonzern)
D-Herten 100

Finanzkalender der Masterflex AG 2007

24.– 28.
Februar
WIN
Istanbul, Aussteller: Masterflex AG
15.–21
März
CeBIT
2007, Aussteller: DICOTA
GmbH
2.
April
Bilanzpressekonferenz, Präsentation des Geschäfts
berichtes 2006, 9.30 Uhr, Industrieclub Düsseldorf
2.
April
DVFA-Analystenkonferenz, 15.00 Uhr,
DVFA-Multimediazentrum, Frankfurt
16.–20.
April
Hannover Messe, Aussteller:
Masterflex AG, Novoplast Schlauchtechnik GmbH,
Masterflex Brennstoffzellentechnik GmbH
April Internationale Roadshow
15.
Mai
Quartalsbericht I/2007
5.
Juni
Hauptversammlung, 11.00 Uhr, Gelsenkirchen
15.
August
Quartalsbericht II/2007
14.
November
Quartalsbericht III
/2007
November/
Dezember
Eigenkapitalforum, Internationale Roadshow

Leitung und Kontrolle

Der Vorstand der Masterflex AG

Detlef Herzog, Vorstandsvorsitzender Ulrich Wantia, Finanzvorstand Dr. Andreas Bastin, Technikvorstand

Der Aufsichtsrat der Masterflex AG

Friedrich-Wilhelm Bischoping, Aufsichtsratsvorsitzender Prof. Dr. Detlef Stolten, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender Prof. Dr. Paulus Cornelis Maria van den Berg, Aufsichtsratsmitglied

Wir sind für Sie da, wann und wo immer Sie uns brauchen!

Die Unternehmen der Masterflex-Gruppe finden Sie unter: www.masterflex.de > Konzern > Standorte

Investor Relations

Stephanie Kniep fon +49 209 9707744 fax +49 209 9707720 [email protected] www.masterflex.de

Masterflex AG

Willy-Brandt-Allee 300 D-45891 Gelsenkirchen

fon +49 209 970770 fax +49 209 9707733 mail [email protected] www.masterflex.de/com www.masterflex-bz.de