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Masterflex SE Earnings Release 2015

Aug 11, 2015

276_rns_2015-08-11_17170188-e1d7-491c-9004-4dcb2342a4bd.pdf

Earnings Release

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Masterflex SE 11. AUGUST 2015 S. 1 WGZ BANK RESEARCH

Update

Masterflex SE 3) 4)

Votum: Kaufen Unternehmensdaten
alt: - vom
-
Branche Industrie
Kursziel (in Euro) 9,00 Segment Prime Standard
Kurs (Xetra) (in Euro) 6,80 ISIN DE0005492938
10.08.2015
17:36 Uhr
Reuters MZXG.DE
Kurspotenzial 32% Bloomberg MZX

Verhaltene Entwicklung in H1 / höhere Dynamik in H2 erwartet

  • Q In H1 2015 verzeichnete Masterflex eine mäßige Umsatzentwicklung: +3,2% auf 33,0 (32,0; unsere Prognose: 33,5) Mio. Euro. Die etwas geringere Dynamik war v.a. der Verzögerung bei einem Großprojekt in der Medizintechnik sowie der Investitionszurückhaltung der Kunden aus anderen Branchen bei einigen Projekten im Heimatmarkt geschuldet. Die Fokusauslandsmärkte entwickelten sich uneinheitlich: zweistellige Wachstumsrate in Asien; Amerika-Umsatz auf dem Vorjahresniveau. Durch die schwache Topline-Dynamik sank das H1-EBIT auf 3,0 (3,5; unsere Prognose: 3,5) Mio. Euro bzw. die EBIT-Marge auf 9,2% (11,1%).
  • Q Trotz der etwas unter der Unternehmenserwartung liegenden operativen Entwicklung in H1 hat Masterflex seine Prognosen bestätigt: "Umsatzanstieg über dem weltwirtschaftlichen Wachstum" (unsere Prognose: +7%; gute Auftragslage; dem Vorstand zufolge antizipierte Auflösung des Investitionsstaus; Großprojekt in der Medizintechnik in H2 umsatzwirksam); zweistellige EBIT-Marge (unsere Prognose: 10,4%).
  • Q Unser Kaufen-Votum (Kursziel: 9,00 Euro) wird durch Wachstumsperspektiven in Asien und Nordamerika, mögliche Übernahmen sowie einen erwarteten nachhaltigen positiven FCF (H1 2015 FCF noch <0, aber H2 in der Regel cashflowstark) gestützt.
2012 2013 2014 2015e 2016e 2017e
Umsatz 55,0 57,9 62,5 67,1 72,6 78,6
Umsatzwachstum 3,7% 5,3% 7,9% 7,4% 8,2% 8,3%
EBIT 7,6 6,1 6,3 7,0 8,0 9,2
EBIT-Marge (Umsatz) 13,7% 10,6% 10,1% 10,4% 11,0% 11,8%
JÜ nach Ant. Dritter 3,4 2,6 3,0 3,7 4,3 5,2
Nettomarge (Umsatz) 6,3% 4,5% 4,9% 5,5% 6,0% 6,6%
Gewinn je Aktie 0,39 0,29 0,34 0,42 0,49 0,59
Dividende je Aktie 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Nettoverschuldung /
EBITDA
2,0 2,2 1,8 1,5 1,1 0,7
Net Gearing 1,1 0,8 0,7 0,5 0,3 0,2
Free Cashflow (FCF) 0,9 4,0 3,0 3,4 3,9 4,2
FCF je Aktie (Euro) 0,10 0,45 0,34 0,38 0,44 0,48
EV / Umsatz 1,2 1,2 1,3 1,2 1,0 0,9
EV / EBITDA 6,2 7,7 8,7 7,9 6,9 6,0
EV / EBIT 8,4 11,0 12,6 11,2 9,5 8,0
EV / FCF 57,6 16,0 26,2 22,3 18,9 16,7
KGV 13,1 19,1 20,4 16,2 13,9 11,6
KBV 2,4 2,3 2,6 2,2 1,9 1,6
Dividendenrendite 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0%

Zahlen in Mio. Euro; EpS, DpS und FCF je Aktie in Euro; Quelle: Masterflex SE; eigene Schätzungen Ersteller: A. Vashkevich, S. Röhle, CFA (Analysten)

11. AUGUST 2015

Aktiendaten
Aktienanzahl (in Mio. Stück) 8,866
Streubesitz 55,7%
Marktkapitalisierung (in Mio. Euro) 60,3
∅ Tagesumsatz (Stück) 2.974
52W Hoch
19.08.2014
7,50 Euro
52W Tief
16.10.2014
6,50 Euro
Termine
Q3-Zahlen 09.11.15
Eigenkapitalforum 24.11.15
Performance
Absolut Relativ
ggü. DAX
1 Monat -2,2% -3,9%
3 Monate -3,3% -1,9%
6 Monate -6,8% -13,0%
12 Monate -1,4% -21,4%

Index-Gewichtung

Keine Indexzugehörigkeit

Quelle: Bloomberg

Kontakt

Abteilung Research Leitung: Dr. Frank Wohlgemuth, CIIA/CEFA

Equity Sales Team +49 (0) 211 778-3370

Thomas Aldenrath / [email protected] Jörg Eberhardt / [email protected] Oliver Garbe / [email protected] Dorothee Hönes / [email protected] Ansgar Krekeler / [email protected] Thomas Reher / [email protected] Udo Zartner / [email protected]

1)2)3)4)6) Wichtig: Bitte lesen Sie die Hinweise zu möglichen Interessenkonflikten und die rechtlichen Hinweise am Ende dieses Dokuments Bitte lesen Sie den Hinweis zur Erstellung dieses Dokumentes, die Hinweise zu möglichen Interessenkonflikten, die Pflichtangaben zu § 34b Wertpapierhandelsgesetz und die rechtlichen Hinweise am Ende dieses Dokumentes. Diese Finanzanalyse im Sinne des § 34b WpHG ist nur zur Verteilung an professionelle Kunden und geeignete Gegenparteien gemäß § 31a WpHG bestimmt.

  • Q Der Umsatz legte in Q2 2015 unterdurchschnittlich um 1,5% auf 16,2 (16,0) Mio. Euro zu. Zwar konnte der Rückgang in Russland überkompensiert werden, doch war das Geschäft im Stammmarkt Deutschland (Verzögerung eines Großprojekts in der Medizintechnik sowie durch die Griechenland-Unsicherheiten ausgelöste Investitionszurückhaltung der Kunden aus anderen Branchen bei einigen Projekten) sowie im Fokusauslandsmarkt Nordamerika (u.a. führungsbedingte Vertriebsschwäche) nur durch eine stabile Entwicklung geprägt. Positiv bis sehr positiv entwickelte sich dagegen der europäische (außer DE) und asiatische Markt. Für H2 ist der Vorstand für den deutschen Markt positiver gestimmt ("Auflösung der Kundenzurückhaltung bei einigen Projekten in den nächsten Wochen"). In Nordamerika werden die Vertriebsaktivitäten verstärkt (u.a. Führungswechsel zum 01.09.; erste Erfolge daraus erst ab 2016).
  • Q Die Umsatzdynamik in H1 (+3,2% yoy) reichte nicht aus, um die EBIT-Marge zweistellig zu halten (9,2% (11,1%); fehlende Skaleneffekte). Die verhaltene Topline-Entwicklung konnte nicht den Anstieg der Personalkosten (wachstumsbedingter Personalaufbau (v.a. in der Produktion); Mindestlohngesetz in Deutschland (höherer Personalaufwand auf Grund des Lohnabstandsgebotes an einigen Masterflex-Standorten) + "Obama-Care" in den USA) kompensieren. So nahm die Personalaufwandsquote (zum Umsatz + Bestandsveränderung) auf 38,3% (36,3%) zu.
  • Q Positiv sehen wir aber den Rückgang der Materialaufwandsquote (zum Umsatz + Bestandsveränderung) in H1 2015 auf 31,6% (32,1%) an, was auf stabile Kosten der Rohstoffe sowie den Produktmix, aber auch auf interne Optimierungen des Herstellungsprozesses zurückzuführen ist.
  • Q In H1 2015 war der Free Cashflow mit -1,6 (0,6) Mio. Euro negativ (v.a. Aufbau der Vorräte sowie Forderungen aus LuL). Für das Gesamtjahr 2015 rechnen wir mit einem deutlich positiven FCF (in der Regel ist H2 cashflowstark (H2 2014: 80% des gesamten 2014er FCFs)).
  • Q Neben dem organischen Wachstum durch die Internationalisierung (v.a. in Asien und Nordamerika) sowie Innovationen sehen wir für Masterflex auch zusätzliche Wachstumsimpulse durch Akquisitionen (v.a. internationale sowie technologieergänzende, womit das Kundennetzwerk sowohl nach Ländern als auch nach Branchen erweitert werden kann).

Schwache Dynamik beim Umsatz in Q2

Bessere Topline-Entwicklung in DE in H2 erwartet; Maßnahmen zur Umsatzsteigerung in Nordamerika

Anstieg der Personalkosten konnte durch die schwache Umsatzdynamik nicht kompensiert werden

Rückläufige Materialaufwandsquote in H1 2015

FCF sollte sich in H2 deutlich erholen

Internationale Akquisitionen in ergänzenden Technologiebereichen als Treiber für die Aktie

Bewertung

Bewertungsfazit

Wir bewerten die Masterflex-Aktie weiterhin ausschließlich nach unserem DCF-Modell. Dabei ergibt sich ein fairer Wert von 80,9 Mio. Euro. Dies bedeutet einen fairen Wert je Aktie von 9,12 Euro. Unser Kursziel lautet unverändert 9,00 Euro.

Kursziel bei unverändert 9,00 Euro

Masterflex SE
Discounted Cashflow - Modell
Angaben in Mio. Euro 2015e 2016e 2017e 2018e 2019e 2020e 2021e 2022e 2023e 2024e
Umsatz 67,1 72,6 78,6 84,4 90,2 95,8 101,2 106,4 111,2 116,2
Umsatzwachstum 7,4% 8,2% 8,3% 7,4% 6,8% 6,2% 5,7% 5,1% 4,5% 4,5%
EBIT-Marge 10,4% 11,0% 11,8% 12,4% 13,0% 13,5% 13,3% 13,2% 13,0% 13,0%
EBIT 7,0 8,0 9,2 10,4 11,7 12,9 13,5 14,0 14,4 15,1
- Ertragssteuern -2,1 -2,4 -2,8 -3,1 -3,5 -3,9 -4,0 -4,2 -4,3 -4,5
+ Abschreibungen 2,9 3,0 3,1 3,3 3,4 3,6 3,7 3,8 3,9 4,1
+/- Veränderung sonstiger Non Cash Items 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Operativer Brutto-Cashflow 7,8 8,6 9,6 10,6 11,6 12,6 13,2 13,6 14,0 14,6
-/+ Investitionen in das Nettoumlaufvermögen -1,2 -1,2 -1,6 -2,0 -2,1 -2,1 -2,2 -2,2 -2,2 -2,3
- Investitionen in das Anlagevermögen -3,0 -3,3 -3,5 -3,6 -3,7 -3,8 -3,9 -3,9 -3,9 -4,1
Free Cashflow 3,6 4,1 4,5 5,0 5,8 6,7 7,1 7,5 7,9 8,3
Barwerte 3,5 3,6 3,7 3,8 4,1 4,3 4,2 4,1 4,0 3,9
Summe Barwerte 39,3
Terminalwert 59,4 in % vom Gesamtwert: 60%
Wert des operativen Geschäfts 98,7
+ Liquide Mittel 3,9 Modell-Parameter:
- Finanzverbindlichkeiten -21,3 Langfristige Bilanzstruktur: Eigenkapital: 70% Fremdkapital: 30%
- Pensionsrückstellungen 0,0
- Minderheitenanteile -0,4
Marktwert Eigenkapital 80,9 Risikofreie Rendite: 3,0% Beta: 1,5 Risikoprämie FK: 2,7%
Risikoprämie: 5,0% Tax-Shield: 30,0%
Anzahl der Aktien in Mio. Stück 8,866 Zins EK: 10,4% Zins FK: 4,0%
Fairer Wert je Aktie (Euro) 9,12 Wachst. FCF (TV): 2,0% WACC: 8,4% Datum: 11.08.2015

Quelle: Eigene Schätzungen

Sensitivitätsanalyse (in Euro)
Diskontierungszinssatz (WACC)
7,4% 7,9% 8,4% 8,9%
1,0% 9,90 9,00 8,22 7,54
FCF (TV) 1,5% 10,51 9,50 8,64 7,89
Wachstum 2,0% 11,24 10,09 9,12 8,29
2,5% 12,11 10,78 9,68 8,76

Anhang

Masterflex SE

Gewinn- und Verlustrechnung

2014 2015e 2016e 2017e
55,0 57,9 62,5 67,1 72,6 78,6
0,8 0,3 0,3 0,0 0,0 0,0
0,3 0,0 0,3 0,0 0,0 0,0
1,6 0,4 0,9 0,6 0,6 0,7
57,7 58,7 63,9 67,7 73,2 79,3
-17,8 -18,1 -20,4 -21,7 -23,4 -25,4
-20,1 -21,8 -23,3 -24,2 -26,1 -28,1
-2,6 -2,7 -2,9 -2,9 -3,0 -3,1
-9,6 -10,0 -11,1 -11,9 -12,6 -13,4
7,6 6,1 6,3 7,0 8,0 9,2
0,0 -0,1 0,0 0,1 0,1 0,1
-1,6 -1,5 -1,2 -1,1 -1,2 -1,2
0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
-1,6 -1,6 -1,1 -1,1 -1,1 -1,1
-0,2 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
5,8 4,5 5,2 5,9 6,8 8,2
-1,9 -1,7 -2,0 -2,1 -2,4 -2,7
3,9 2,9 3,2 3,8 4,5 5,4
-0,3 -0,1 -0,2 0,0 0,0 0,0
-0,2 -0,2 0,0 -0,1 -0,2 -0,2
3,4 2,6 3,0 3,7 4,3 5,2
8,87 8,87 8,87 8,87 8,87 8,87
0,39 0,29 0,34 0,42 0,49 0,59
2012
2013

Masterflex SE

Gewinn- und Verlustrechnung (Positionen in % vom Umsatz)

2012 2013 2014 2015e 2016e 2017e
Umsatzerlöse 100,0% 100,0% 100,0% 100,0% 100,0% 100,0%
Erhöhung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 1,4% 0,6% 0,5% 0,0% 0,0% 0,0%
Andere aktivierte Eigenleistungen 0,5% 0,1% 0,4% 0,0% 0,0% 0,0%
Sonstige betriebliche Erträge 3,0% 0,8% 1,4% 0,9% 0,8% 0,8%
Gesamtleistung (GL) 104,9% 101,4% 102,4% 100,9% 100,8% 100,8%
Materialaufwand -32,4% -31,3% -32,6% -32,3% -32,3% -32,3%
Personalaufwand -36,5% -37,7% -37,2% -36,1% -36,0% -35,8%
Abschreibungen -4,8% -4,6% -4,6% -4,3% -4,1% -3,9%
Sonstige betriebliche Aufwendungen -17,5% -17,3% -17,8% -17,8% -17,4% -17,1%
EBIT 13,7% 10,6% 10,1% 10,4% 11,0% 11,8%
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,1% -0,1% 0,0% 0,1% 0,1% 0,1%
Sonstige Finanzaufwendungen -2,9% -2,6% -1,8% -1,7% -1,7% -1,5%
Beteiligungsergebnis 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0%
Sonstiges Finanzergebnis 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0%
Finanzergebnis -2,8% -2,7% -1,8% -1,6% -1,5% -1,4%
Außergewöhnliches Ergebnis -0,3% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0%
EBT 10,6% 7,8% 8,3% 8,8% 9,4% 10,4%
Steuern von Einkommen und vom Ertrag -3,4% -2,9% -3,1% -3,1% -3,2% -3,5%
Jahresüberschuss 7,1% 5,0% 5,2% 5,7% 6,2% 6,9%
Außerordentliches Ergebnis (nach Steuern) -0,5% -0,1% -0,2% 0,0% 0,0% 0,0%
Anteile anderer Gesellschafter am Jahresergebnis -0,4% -0,3% -0,1% -0,1% -0,2% -0,3%
Jahresüberschuss nach Anteilen Dritter 6,3% 4,5% 4,9% 5,5% 6,0% 6,6%
Angaben in Mio. Euro 2012 2013 2014 2015e 2016e 2017e
Geschäfts- oder Firmenwert 3,3 3,3 3,3 3,3 3,3 3,3
Übrige immaterielle Vermögenswerte 0,9 1,0 0,8 0,9 1,0 1,1
Sachanlagen 21,2 21,8 22,6 22,6 22,8 23,1
Finanzanlagen, langfristig 0,4 0,3 0,3 0,3 0,3 0,3
Sonstige langfristige Forderungen und Vermögenswerte 0,1 0,1 0,0 0,0 0,0 0,0
Latente Steuern 4,3 3,5 2,6 2,7 2,5 2,4
Langfristige Vermögenswerte 30,2 29,9 29,6 29,8 30,0 30,3
Vorräte 11,1 10,7 11,7 12,6 13,6 14,7
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5,5 5,1 5,4 5,9 6,4 7,0
Sonstige kurzfristige Vermögenswerte 1,2 1,3 0,9 1,0 1,0 1,1
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 2,8 4,7 4,4 8,8 11,5 14,1
Kurzfristige Vermögenswerte 20,6 21,8 22,4 28,3 32,6 36,9
Zum Verkauf gehaltene Vermögenswerte 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Aktiva 50,8 51,7 52,0 58,2 62,6 67,2
Gezeichnetes Kapital 8,7 8,7 8,7 8,7 8,7 8,7
Kapitalrücklage 26,3 26,3 26,3 26,3 26,3 26,3
Sonstige Rücklagen -15,3 -12,7 -9,7 -9,7 -9,7 -9,7
Sonstige Eigenkapitalbestandteile -1,4 -1,8 -1,9 -1,9 -1,9 -1,9
Eigene Anteile 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Konzerngewinn 0,0 0,0 0,0 3,7 8,1 13,3
Dividendenzahlung 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Eigenkapital ohne Anteile anderer Gesellschafter 18,3 20,5 23,4 27,2 31,5 36,7
Anteile anderer Gesellschafter 0,5 0,6 0,4 0,4 0,4 0,4
Eigenkapital 18,9 21,1 23,8 27,6 31,9 37,1
Langfristige sonstige Rückstellungen 0,2 0,2 0,2 0,2 0,2 0,2
Langfristige Finanzverbindlichkeiten 17,1 18,2 15,1 16,8 16,7 16,2
Latente Steuerverbindlichkeiten 0,8 0,6 0,6 0,6 0,6 0,6
Sonstige langfristige Verbindlichkeiten/Rückstellungen 1,5 1,5 1,3 1,3 1,4 1,5
Langfristige Verbindlichkeiten 19,6 20,4 17,2 18,9 18,8 18,5
Kurzfristige Rückstellungen 2,6 2,5 2,3 2,5 2,6 2,4
Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten 6,1 4,4 5,2 5,7 5,4 5,1
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1,7 1,6 1,5 1,6 1,8 2,0
Kurzfristige sonstige Verbindlichkeiten 1,5 1,5 1,8 1,7 1,8 1,9
Kurzfristige Verbindlichkeiten 11,9 10,0 10,8 11,5 11,6 11,4
Zum Verkauf vorgesehene Schuldpositionen 0,4 0,2 0,2 0,2 0,2 0,2
Passiva 50,8 51,7 52,0 58,2 62,6 67,2

Bilanz (Positionen in % von Bilanzsumme)

2012 2013 2014 2015e 2016e 2017e
Geschäfts- oder Firmenwert 6,5% 6,4% 6,3% 5,7% 5,3% 4,9%
Übrige immaterielle Vermögenswerte 1,8% 1,8% 1,5% 1,5% 1,6% 1,6%
Sachanlagen 41,8% 42,1% 43,6% 38,9% 36,5% 34,4%
Finanzanlagen, langfristig 0,8% 0,7% 0,6% 0,5% 0,5% 0,4%
Sonstige langfristige Forderungen und Vermögenswerte 0,2% 0,2% 0,0% 0,0% 0,0% 0,1%
Latente Steuern 8,4% 6,7% 4,9% 4,6% 4,1% 3,6%
Langfristige Vermögenswerte 59,4% 57,9% 57,0% 51,3% 48,0% 45,1%
Vorräte 21,9% 20,7% 22,5% 21,7% 21,8% 21,9%
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 10,8% 9,9% 10,3% 10,1% 10,3% 10,4%
Sonstige kurzfristige Vermögenswerte 2,4% 2,4% 1,7% 1,7% 1,6% 1,6%
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 5,5% 9,2% 8,5% 15,2% 18,3% 21,0%
Kurzfristige Vermögenswerte 40,6% 42,1% 43,0% 48,7% 52,0% 54,9%
Zum Verkauf gehaltene Vermögenswerte 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0%
Aktiva 100,0% 100,0% 100,0% 100,0% 100,0% 100,0%
Gezeichnetes Kapital 17,2% 16,9% 16,8% 15,0% 14,0% 13,0%
Kapitalrücklage 51,7% 50,8% 50,5% 45,1% 42,0% 39,0%
Sonstige Rücklagen -30,2% -24,6% -18,6% -16,6% -15,5% -14,4%
Sonstige Eigenkapitalbestandteile -2,7% -3,5% -3,6% -3,2% -3,0% -2,8%
Eigene Anteile 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0%
Konzerngewinn 0,0% 0,0% 0,0% 6,4% 12,9% 19,7%
Dividendenzahlung 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0%
Eigenkapital ohne Anteile anderer Gesellschafter 36,1% 39,6% 45,1% 46,7% 50,4% 54,6%
Anteile anderer Gesellschafter 1,1% 1,2% 0,8% 0,7% 0,6% 0,6%
Eigenkapital 37,1% 40,7% 45,9% 47,4% 51,0% 55,2%
Langfristige sonstige Rückstellungen 0,4% 0,4% 0,4% 0,3% 0,3% 0,3%
Langfristige Finanzverbindlichkeiten 33,7% 35,1% 29,0% 28,8% 26,6% 24,0%
Latente Steuerverbindlichkeiten 1,6% 1,1% 1,2% 1,0% 1,0% 0,9%
Sonstige langfristige Verbindlichkeiten/Rückstellungen 3,0% 2,9% 2,5% 2,2% 2,2% 2,2%
Langfristige Verbindlichkeiten 38,6% 39,5% 33,0% 32,5% 30,1% 27,5%
Kurzfristige Rückstellungen 5,1% 4,8% 4,4% 4,3% 4,2% 3,6%
Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten 12,0% 8,4% 9,9% 9,7% 8,6% 7,6%
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3,3% 3,1% 2,9% 2,8% 2,9% 2,9%
Kurzfristige sonstige Verbindlichkeiten 3,0% 2,9% 3,5% 3,0% 2,9% 2,9%
Kurzfristige Verbindlichkeiten 23,4% 19,3% 20,7% 19,8% 18,6% 17,0%
Zum Verkauf vorgesehene Schuldpositionen 0,8% 0,5% 0,4% 0,3% 0,3% 0,3%
Passiva 100,0% 100,0% 100,0% 100,0% 100,0% 100,0%
Kapitalflussrechnung
Angaben in Mio. Euro 2012 2013 2014 2015e 2016e 2017e
Konzernjahresergebnis vor Steuern u. Finanzergebnis 7,0 5,6 6,1 7,0 8,0 9,2
Abschreibungen 2,1 2,7 2,9 2,9 3,0 3,1
Gezahlte / Erhaltene Ertragsteuern -1,8 -0,9 -1,3 -2,1 -2,4 -2,7
Nicht zahlungswirksame Aufwendungen / Erträge -0,1 0,1 -0,3 -0,1 -0,1 -0,1
Veränderung Pensionsrückstell. u. sonst. langfr. Rückstell. -0,8 -0,1 -0,2 0,0 0,0 0,0
Brutto-Cashflow 6,4 7,4 7,2 7,7 8,5 9,5
Zunahme /Abnahme Vorräte, FO L.L., andere Aktiva -1,8 1,1 -0,4 -1,6 -1,6 -1,7
Zunahme / Abnahme VB L.L., andere Passiva -1,0 -0,6 0,0 0,4 0,4 0,1
Mittelzufluss/-abfluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit 3,6 8,0 6,8 6,5 7,3 7,9
Investitionen in Sachanlagen -2,1 -3,4 -3,6 -2,9 -3,2 -3,4
Investitionen in Finanzanlagen -0,1 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Investitionen in Immaterielle VG -0,4 -0,4 -0,1 -0,1 -0,1 -0,1
Investitionen -2,6 -3,8 -3,7 -3,0 -3,3 -3,5
Einzahlungen: Verkauf konsolidierte Unternehmen 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Einzahlungen Abgang Gegenstände AV 0,0 0,3 0,3 0,0 0,0 0,0
Einzahlungen/Auszahlungen Finanzanlagen 0,2 0,2 0,0 0,0 0,0 0,0
Auszahlungen Erwerb konsolidierte Unternehmen 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Sonstige langfristige Vemögenswerte -0,1 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Mittelzufluss/-abfluss aus der Investitionstätigkeit -2,5 -3,3 -3,4 -3,0 -3,3 -3,5
Zunahme / Abnahme Finanzverbindlichkeiten -0,9 -0,5 -2,3 2,2 -0,4 -0,8
Einzahlungen / Auszahlungen Minderheitsgesellschafter -0,3 -0,2 -0,2 0,0 0,0 0,0
Dividendenauszahlungen 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Veränderung latenter Steuern 0,0 0,0 0,0 -0,2 0,1 0,1
Einzahlungen / Auszahlungen Kapitalmaßnahmen 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Zinsauszahlungen/Zinseinzahlungen -1,5 -1,5 -1,0 -1,1 -1,1 -1,1
Einzahlungen / Auszahlungen Finanzanlagen 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Mittelzufluss/-abfluss aus der Finanzierungstätigkeit -2,7 -2,2 -3,6 0,9 -1,4 -1,7
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelbestandes -1,6 2,5 -0,2 4,4 2,6 2,7
Veränderungen: Wechselkurse/Konsolidierung/Sonstige -0,2 -0,6 -0,1 0,0 0,0 0,0
Finanzmittelbestand am Anfang der Periode 4,6 2,8 4,8 4,4 8,8 11,5
Finanzmittelbestand am Ende der Periode 2,8 4,8 4,4 8,8 11,5 14,1
Zur Veräußerung stehende Zahlungsmittel/Schuldpositionen 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Finanzmittelbestand Bilanz 2,8 4,8 4,4 8,8 11,5 14,1
Kennzahlen
2012 2013 2014 2015e 2016e 2017e
Wachstumsanalyse
Umsatzwachstum 3,7% 5,3% 7,9% 7,4% 8,2% 8,3%
EBITDA-Wachstum 2,1% -13,8% 4,6% 7,5% 11,3% 12,5%
EBIT-Wachstum 0,8% -19,1% 3,3% 10,1% 14,6% 15,9%
EBT-Wachstum
EPS-Wachstum -6,0%
-6,4%
-21,8%
-24,7%
14,5%
17,2%
13,1%
22,0%
16,5%
17,0%
19,1%
19,9%
Margenanalyse (Umsatz)
EBITDA-Marge 18,5% 15,1% 14,7% 14,7% 15,1% 15,7%
EBIT-Marge 13,7% 10,6% 10,1% 10,4% 11,0% 11,8%
EBT-Marge 10,6% 7,8% 8,3% 8,8% 9,4% 10,4%
Nettomarge 6,3% 4,5% 4,9% 5,5% 6,0% 6,6%
Renditeanalyse
ROI 6,8% 5,1% 5,9% 6,7% 7,2% 8,0%
ROCE 15,7% 11,6% 11,1% 12,1% 13,4% 14,8%
ROE 19,7% 13,0% 13,5% 14,4% 14,6% 15,1%
ROIC 15,0% 11,3% 11,0% 12,1% 13,4% 14,9%
Bilanzanalyse
Eigenkapitalquote
37,1% 40,7% 45,9% 47,4% 51,0% 55,2%
Anlagendeckung I 62,5% 70,4% 80,5% 92,4% 106,3% 122,5%
Anlagendeckung II 127,5% 138,7% 138,5% 155,6% 169,1% 183,5%
Anlagenintensität 59,4% 57,8% 57,0% 51,3% 48,0% 45,1%
Vorratsumschlag 5,4 5,3 5,6 5,5 5,5 5,5
Debitorenumschlag 10,6 10,9 12,0 11,9 11,8 11,7
Debitorenlaufzeit/-ziel 34,5 33,4 30,5 30,6 30,9 31,1
Working Capital / Umsatz 18,7% 20,9% 19,8% 20,1% 20,2% 20,5%
Kreditorenlaufzeit/-ziel 32,8 33,2 27,6 26,3 26,8 27,2
Verschuldung
Nettoverschuldung (Mio. Euro) 20,4 17,8 15,8 13,6 10,6 7,1
Nettoverschuldung / EBITDA 2,0 2,2 1,8 1,5 1,1 0,7
Net Gearing 1,1 0,8 0,7 0,5 0,3 0,2
Zinsdeckungsgrad (EBITDA) 6,3 5,8 8,0 8,6 9,2 10,6
Zinsdeckungsgrad (EBIT) 4,7 4,0 5,5 6,1 6,7 7,9
Cashflow-Analyse
Free Cashflow (FCF) 0,9 4,0 3,0 3,4 3,9 4,2
FCF / Umsatz 1,6% 6,9% 4,8% 5,1% 5,3% 5,4%
FCF / Jahresüberschuss 26,1% 154,6% 98,8% 91,5% 89,4% 81,2%
FCF je Aktie (Euro)
FCF Yield 0,10 0,45 0,34 0,38 0,44 0,48
Capex (Mio. Euro) 2,0% 8,1% 4,9% 5,6% 6,4% 7,0%
Capex / Abschreibungen 2,6 3,8 3,7 3,0 3,3 3,5
Capex / Umsatz 1,0% 1,3% 1,3% 1,0% 1,1% 1,1%
4,7% 5,4% 6,0% 4,5% 4,5% 4,5%
Bewertungsmultiplikatoren
EV / Umsatz 1,2 1,2 1,3 1,2 1,0 0,9
EV / EBITDA 6,2 7,7 8,7 7,9 6,9 6,0
EV / EBIT 8,4 11,0 12,6 11,2 9,5 8,0
EV / FCF 57,6 16,0 26,2 22,3 18,9 16,7
KGV 13,1 19,1 20,4 16,2 13,9 11,6
KBV 2,4 2,3 2,6 2,2 1,9 1,6
KCV 12,6 6,2 9,1 9,3 8,2 7,6
KUV 0,8 0,9 1,0 0,9 0,8 0,8
Dividendenrendite 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0%

Quelle: Masterflex SE; eigene Schätzungen

1)2)3)4)6) Wichtig: Bitte lesen Sie die Hinweise zu möglichen Interessenkonflikten und die rechtlichen Hinweise am Ende dieses Dokuments

30 40 50 60 70 80 2012 2013 2014 2015e 2016e 2017e 0% 2% 4% 6% 8% 10% Umsatz Veränderung ggü. Vorjahr Umsatzentwicklung (Mio. Euro)

⇒ Erfolgreiche Restrukturierung in den Jahren 2008 bis 2010

⇒ Internationalisierung, Innovationen sowie mögliche Unternehmenszukäufe als Haupttreiber der Topline-Entwicklung

Umsatzverteilung nach Regionen (2014)

⇒ Historisch bedingt ist der Hauptabsatzmarkt für Masterflex Europa (inkl. Deutschland)

⇒ Ab 2016 u.E. überproportionaler Anstieg des Umsatzes im außereuropäischen Ausland (vor allem Amerika/Asien; Asien H1 2015: zweistellige Wachstumsrate)

⇒ Die Investitionsquote erwarten wir zwischen 4% und 5% vom Umsatz

Umsatzentwicklung nach Regionen (Mio. Euro)

⇒ Der Umsatz in der Region Deutschland enthält u.a. indirekte Exporte

0 2 4 6 8 10 12 14 2012 2013 2014 2015e 2016e 2017e EBITDA EBIT Ergebnisentwicklung (Mio. Euro)

⇒ Das operative Ergebnis wurde 2013 vorübergehend durch die Vorlaufkosten der Internationalisierung belastet

⇒ Ab 2014 erwarten wir einen schrittweisen Anstieg des operativen Ergebnisses (Vollendung der ersten Stufe des Personalausbaus; Skaleneffekte)

Anzahl Mitarbeiter und Umsatz/Mitarbeiter

⇒ 2011 - 2013: starker Personalausbau im Rahmen der ersten Stufe der Internationalisierungsstrategie

⇒ 2014: Erhöhung des Umsatzes je Mitarbeiter; künftig nur produktionsbedingter Personalausbau

Quelle: Masterflex SE; eigene Schätzungen

WGZ BANK RESEARCH 1)2)3)4)6) Wichtig: Bitte lesen Sie die Hinweise zu möglichen Interessenkonflikten und die rechtlichen Hinweise am Ende dieses Dokuments

Rechtliche Hinweise

Erläuterung Anlageurteil Aktien - Einzelemittenten -

aufweisen.

Kaufen: Die Aktie wird nach unserer Einschätzung auf Sicht von 6 Monaten einen absoluten Gewinn
von mindestens 15% aufweisen.
Halten: Die Aktie wird nach unserer Einschätzung auf Sicht von 6 Monaten eine Wertentwicklung
zwischen 0% und 15% aufweisen.
Verkaufen: Die Aktie wird nach unserer Einschätzung auf Sicht von 6 Monaten einen absoluten Verlust

Pflichtangaben nach § 34b WpHG und Finanzanalyseverordnung

Wesentliche Informationsquellen

Wesentliche Informationsquellen für die Erstellung dieses Dokumentes sind Veröffentlichungen in in- und ausländischen Medien wie Informationsdienste (z.B. Reuters, VWD, Bloomberg, DPA-AFX u.a.), Wirtschaftspresse (z.B. Börsenzeitung, Handelsblatt, FAZ, Wallstreet Journal, Financial Times u.a.), Fachpresse, veröffentlichte Statistiken, Ratingagenturen sowie Veröffentlichungen der analysierten Emittenten.

Quartalsübersicht

Die vierteljährliche Übersicht aller in Finanzanalysen des letzten Quartals enthaltenen Anlageurteile aufgeteilt nach Anlagekategorien (Quartalsübersicht nach § 5 Abs. 4 Nr. 3 Finanzanalyseverordnung) ist auf der Homepage der WGZ BANK unter http://www.wgzbank.de/de/ wgzbank/finanzmarkt-research/research/quartalsuebersicht/index.html veröffentlicht.

Zusammenfassung der Bewertungsgrundlagen:

Aktienanalysen:

Zur Unternehmensbewertung werden gängige und anerkannte Bewertungsmethoden (u.a. Discounted-Cash-Flow-Methode (DCF-Methode), Peer-Group-Analyse) verwandt. In der DCF-Methode wird der Ertragswert der Emittenten berechnet, der die Summe der abgezinsten Unternehmenserfolge, d.h. des Barwertes der zukünftigen Nettoausschüttungen des Emittenten, darstellt. Der Ertragswert wird somit durch die erwarteten künftigen Unternehmenserfolge und durch den angewandten Kapitalisierungszinsfuß bestimmt. In der Peer-Group-Analyse werden an der Börse notierte Emittenten durch den Vergleich von Verhältniskennzahlen (z.B. Kurs-/Gewinn-Verhältnis Kurs-/Buchwert-Verhältnis, Enterprise Value/Umsatz, Enterprise Value/EBITDA, Enterprise Value/EBIT) bewertet. Die Vergleichbarkeit der Verhältniskennzahlen wird in erster Linie durch die Geschäftstätigkeit und die wirtschaftlichen Aussichten bestimmt.

Sensitivität der Bewertungsparameter:

Die zur Unternehmensbewertung zugrunde liegenden Zahlen aus der Gewinn- und Verlustrechnung, Kapitalflussrechnung und Bilanz sind datumsbezogene Schätzungen und somit mit Risiken behaftet. Diese können sich jederzeit ohne vorherige Ankündigung ändern.

Unabhängig von der verwendeten Bewertungsmethode besteht ein deutliches Risiko, dass das Kursziel nicht innerhalb des erwarteten Zeitrahmens erreicht wird. Zu den Risiken gehören unvorhergesehene Änderungen im Hinblick auf den Wettbewerbsdruck oder bei der Nachfrage nach den Produkten eines Emittenten. Solche Nachfrageschwankungen können sich durch Veränderungen technologischer Art, der gesamtkonjunkturellen Aktivität oder in einigen Fällen durch Änderungen bei gesellschaftlichen Wertevorstellungen ergeben. Veränderungen beim Steuerrecht, beim Wechselkurs und, in bestimmten Branchen, auch bei Regulierungen, können sich ebenfalls auf Bewertungen auswirken. Diese Erörterung von Bewertungsmethoden und Risikofaktoren erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Zeitliche Bedingungen vorgesehener Aktualisierungen:

Aktienanalysen:

Die WGZ BANK führt eine Liste der Emittenten, für die unternehmensbezogene Finanzanalysen ("Coverliste Aktienanalysen") veröffentlicht werden. Kriterium für die Aufnahme oder Streichung eines Emittenten ist primär die Zugehörigkeit zu einem Index (DAX® und EuroStoxx 50SM). Zusätzlich werden ausgewählte Emittenten aus dem Mid- und Small-Cap-Segment sowie des US-Marktes berücksichtigt. Hierbei liegt es allein im Ermessen der WGZ BANK, jederzeit die Aufnahme oder Streichung von Emittenten auf der Coverliste vorzunehmen. Für die auf der Coverliste Aktienanalysen aufgeführten Emittenten wird grundsätzlich wöchentlich ein qualifizierter Kurzkommentar mit einer Zusammenfassung und Bewertung aktueller unternehmensspezifischer Ereignisse erstellt. Ferner werden täglich zu einzelnen auf der Coverliste Aktienanalysen aufgeführten Emittenten unternehmensspezifische Ereignisse wie z.B. Ad-hoc-Meldungen oder wichtige Nachrichten bewertet. Für welche Emittenten solche Veröffentlichungen vorgenommen werden, liegt allein im Ermessen der WGZ BANK. Darüber hinaus werden für auf der Coverliste Aktienanalysen aufgeführte Emittenten Fundamentalanalysen erstellt. Für welche Emittenten solche Veröffentlichungen vorgenommen werden, liegt allein im Ermessen der WGZ BANK.

Zur Einhaltung der Vorschriften des Wertpapierhandelsgesetzes kann es jederzeit vorkommen, dass für einzelne auf der Coverliste Aktienanalysen aufgeführte Emittenten die Veröffentlichung von Finanzanalysen ohne Vorankündigung gesperrt wird.

Interne organisatorische und regulative Vorkehrungen zur Prävention oder Behandlung von Interessenkonflikten:

Mitarbeiter/-innen der WGZ BANK, die mit der Erstellung und/oder Darbietung von Finanzanalysen befasst sind, unterliegen den hausinternen Compliance-Regelungen, die sie als Mitarbeiter/-innen eines Vertraulichkeitsbereiches einstufen. Die hausinternen Compliance-Regelungen entsprechen den Vorschriften der §§ 33 und 33b WpHG.

Mögliche Interessenkonflikte - Stand: 11.08.2015 –

Die WGZ BANK und/oder mit ihr verbundene Unternehmen halten Aktien des bzw. der analysierten Emittenten im Handelsbestand.

Weitere mögliche Interessenkonflikte sind mit nachfolgenden Ziffern beim Emittentennamen gekennzeichnet.

Die WGZ BANK und/oder mit ihr verbundene Unternehmen:

  • 1) sind am Grundkapital des Emittenten mit mindestens 1 Prozent beteiligt.
  • 2) waren innerhalb der vorangegangenen zwölf Monate an der Führung eines Konsortiums beteiligt, das Finanzinstrumente des Emittenten im Wege eines öffentlichen Angebots emittierte.
  • 3) betreuen Finanzinstrumente des Emittenten an einem Markt durch das Einstellen von Kauf- oder Verkaufsaufträgen.
  • 4) haben innerhalb der vorangegangenen zwölf Monate mit Emittenten, die selbst oder deren Finanzinstrumente Gegenstand der Finanzanalyse sind, eine Vereinbarung über Dienstleistungen im Zusammenhang mit Investmentbanking-Geschäften geschlossen oder eine Leistung oder ein Leistungsversprechen aus einer solchen Vereinbarung erhalten.
  • 6) haben mit den Emittenten, die selbst oder deren Finanzinstrumente Gegenstand der Finanzanalyse sind, eine Vereinbarung zu der Erstellung der Finanzanalyse getroffen.

Stand: 11.08.2015

Westdeutsche Genossenschafts-Zentralbank Europäische Zentralbank D-40227 Düsseldorf

WGZ BANK AG Zuständige Aufsichtsbehörden: Ludwig-Erhard-Allee 20 Sonnemannstraße 20, 60314 Frankfurt am Main

Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht Graurheindorfer Str. 108, 53117 Bonn und Marie-Curie-Straße 24-28, 60439 Frankfurt am Main

Rechtliche Hinweise

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