Skip to main content

AI assistant

Sign in to chat with this filing

The assistant answers questions, extracts KPIs, and summarises risk factors directly from the filing text.

Manz AG Interim / Quarterly Report 2018

Aug 14, 2018

273_rns_2018-08-14_f58f9666-e861-4b4c-89e7-c33ab17fe915.html

Interim / Quarterly Report

Open in viewer

Opens in your device viewer

Manz AG

Reutlingen

H1-Bericht 2018

KONZERNZWISCHENLAGEBERICHT

GRUNDLAGEN DES KONZERNS

GESCHÄFTSMODELL UND STRATEGIE

Die 1987 gegründete Manz AG ist ein weltweit agierendes Hightech-Maschinenbauunternehmen. Ihre Geschäftstätigkeit umfasst fünf Segmente: Solar, Electronics, Energy Storage, Contract Manufacturing und Service. Mit langjähriger Expertise in der Automation, Laserbearbeitung, Bildverarbeitung und Messtechnik, Nasschemie und Rolle-zu-Rolle-Prozessen bietet das Unternehmen Herstellern und deren Zulieferern in unterschiedlichen Branchen ein breites Portfolio innovativer Produkte. Dieses umfasst neben kundenspezifischen Entwicklungen auch standardisierte Einzelmaschinen und Module, die zu kompletten, individuellen Systemlösungen intelligent verkettet werden können.

Neben der schlüsselfertigen Produktionslinie CIGSfab im Segment Solar legt die Gesellschaft in den Segmenten Electronics und Energy Storage besonderes Augenmerk auf die Automobilindustrie. So unterstützen zum Beispiel wirtschaftliche und wettbewerbsfähige Anlagen zur Herstellung von Lithium-Ionen-Batterien - von der Zelle bis hin zum fertigen Pack - und automatisierte Montagelinien für Zellkontaktiersysteme die Branche bei der Transformation vom klassischen zum elektrischen Antriebsstrang. Rund um die technologischen Kernkompetenzen der Manz AG bietet das Unternehmen zudem umfassende Dienstleistungen an: Von der Simulation und Fabrikplanung über die Prozess- und Prototypenentwicklung bis hin zu Kundenschulungen und After-Sales-Service.

Kern der Unternehmensstrategie ist es, das Technologieportfolio über ein gruppenweit etabliertes R&D Council branchen- und regionenübergreifend einzusetzen. Dieser segmentübergreifende Technologie- und Know-how-Austausch bietet neben einer hohen Flexibilität die Möglichkeit, interne Synergien hinsichtlich Plattformstrukturen und Baukästen, Produktportfolios sowie Prozessen und Abläufen zu erzeugen und diese wirtschaftlich zu nutzen.

Das Geschäftsmodell der Manz AG bietet eine nachhaltige Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit bei gleichzeitig ertragsorientiertem Wachstum. Die strategische Kooperation im Segment Solar mit der Shanghai Electric Group und der Shenhua Group sichert Stabilität. Durch einen starken Fokus auf den Ausbau des Geschäfts mit Standardanlagen sowie die rasche Verbreiterung der weltweiten Kundenbasis, steigert das Unternehmen seine Wettbewerbsfähigkeit und Profitabilität. Ein gruppenweit strukturierter Prozess zur Produktfindung, -entwicklung und -einführung reduziert Entwicklungsaufwand und -dauer deutlich. Zusätzliche Wachstumschancen ergeben sich aus individuellen Entwicklungsprojekten für kundenspezifische Pilotlinien. Hier ist die Manz AG gefragter Entwicklungspartner der Industrie und Wegbereiter für neue Zukunftstechnologien.

KONZERNSTRUKTUR UND BETEILIGUNGEN

STANDORTE UND MITARBEITER

Mitarbeiterstruktur

STEUERUNGSSYSTEM UND LEISTUNGSINDIKATOREN

Auf Konzernebene ist die Manz AG zum Zwecke der Unternehmenssteuerung nach Produkt- und Dienstleistungssegmenten organisiert und verfügt über die fünf Segmente Solar, Electronics, Energy Storage, Contract Manufacturing und Service. Um über die Verteilung der Ressourcen zu entscheiden und die Ertragskraft der Bereiche zu steuern, werden diese vom Management getrennt überwacht. Über den Geschäftsverlauf im Einzelnen wird der Vorstand mittels detaillierter Berichte und regelmäßiger Management-Meetings informiert. Dadurch ist ein vorausschauendes Steuern durch den jeweiligen Vorstand zeitnah möglich.

Die Steuerungsgrößen für die Unternehmensentwicklung der Manz AG sind die Kennzahlen Umsatz, Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT), Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA). Weitere Leistungsindikatoren sind die Eigenkapitalquote sowie die Liquidität. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich das Steuerungssystem der Manz AG nicht geändert.

Das Finanzmanagement der Manz AG ist zentral organisiert. Zur Minimierung von Risiken und zur Nutzung konzernübergreifender Optimierungspotenziale bündelt die Gesellschaft Entscheidungen beispielsweise über Finanzierungen von Tochtergesellschaften innerhalb des Konzerns. Dabei werden wertorientierte Finanzierungsgrundsätze verfolgt, um sowohl die Liquidität zu jedem Zeitpunkt sicherzustellen als auch die finanzwirtschaftlichen Risiken zu begrenzen und die Kapitalkosten zu optimieren.

Standorte und Mitarbeiter

STANDORTE

scroll

1 Deutschland Reutlingen, Tübingen Production, Sales & Service
2 Ungarn Debrecen Production & Service
3 Slowakei Nove Mesto nad Vahom Production, Sales & Service
4 Italien Sasso Marconi Production, Sales h Service
5 USA North Kingstown, Cupertino Sales & Service
6 Taiwan Taoyuan Production, Sales & Service
7 China Shanghai, Suzhou, Hongkong Production, Sales & Service
8 Indien New Delhi Sales & Service

FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG

Mit ihren über 500 Ingenieuren, Technikern und Naturwissenschaftlern an ihren Entwicklungsstandorten konzentriert sich die Manz AG auf die Entwicklung innovativer Produktions-, Montage- und Handhabungstechnologien, standardisierter Einzelmaschinen, Module und komplett verketteter, individueller Systemlösungen und Anlagen sowie die interne segmentübergreifende Verzahnung ihrer Kompetenzen durch das R&D Council zur Maximierung von Synergie- und Skaleneffekten. Zudem unterhält die Manz AG zahlreiche Kooperationen zu namhaften Forschungsinstituten, Universitäten und Hochschulen.

Insgesamt weist die Manz AG für den Berichtszeitraum eine F&E-Quote von 4,5 % aus (Vorjahr: 8,7 %). Der deutliche Rückgang liegt zum einen basisbedingt an der gestiegenen Gesamtleistung, zum anderen im Wegfall der hohen F&E-Aufwendungen im Bereich Solar durch die Veräußerung der NICE Solar Energy GmbH (vormals Manz CIGS Technology GmbH) ab 01. April 2017 begründet. Betrachtet man nur die aktivierten Entwicklungskosten, beläuft sich die Forschungskostenquote auf 1,7 % (Vorjahr: 3,6 %). Die Investitionen in F&E in Höhe von 7,9 Mio. EUR liegen unter dem Vorjahresniveau von 10,4 Mio. EUR.

Im Berichtszeitraum 2018 wurden planmäßige Abschreibungen auf aktivierte Entwicklungsleistungen in Höhe von 1,6 Mio. EUR (Vorjahr: 1,8 Mio. EUR) vorgenommen. Außerplanmäßige Abschreibungen gab es nicht. Auch perspektivisch wird die Gesellschaft deutliche Akzente im F&E-Bereich setzen. Um die gute technologische Positionierung in den relevanten Zielmärkten und die Innovationskraft nachhaltig und langfristig zu festigen, strebt die Manz AG eine jährliche F&E-Quote von durchschnittlich 6,5 % an.

WIRTSCHAFTSBERICHT

GESAMTWIRTSCHAFTLICHES UMFELD UND BRANCHENBEZOGENE RAHMENBEDINGUNGEN

Konjunkturelles Marktumfeld

Die Expansion der Weltwirtschaft hat nach Angaben des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW) zu Beginn des Jahres 2018 an Fahrt verloren. Demnach bremsen die Handelskonflikte der USA die weltwirtschaftlichen Aktivitäten spürbar. In China belasten Maßnahmen, um die Kreditexpansion zu bremsen und eine Überhitzung des Immobilienmarktes zu unterbinden, die Konjunktur. Hinzu kam eine erhöhte politische Unsicherheit im Euroraum, wesentlich bedingt durch den Regierungswechsel in Italien. Für das Gesamtjahr 2018 prognostiziert das IfW eine Zunahme des weltweiten Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 3,8 % (Vorjahr: +3,9 %), für die USA um 2,8 % (Vorjahr: +2,2 %), für China rechnen die IfW-Experten mit einem BIP-Zuwachs von 6,5 % (Vorjahr: +6,9 %), für Europa mit einer Zunahme um 2,1 % (Vorjahr: +2,6 %) und für Deutschland um 2,0 % (Vorjahr: +2,6 %).

Maschinenbaubranche

Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) sieht den Maschinenbau auch weiterhin weltweit auf dem Wachstumspfad. Preisbereinigt erwartet der Verband für das Jahr 2018 einen globalen Umsatzanstieg von 4 % (Vorjahr: +3 %), für China werden ebenfalls 4 % Wachstum prognostiziert, nachdem der Markt im Vorjahr noch rückläufig war (Vorjahr: -2 %), für Deutschland werden sogar 5 % prognostiziert (Vorjahr: +5 %). Deutlich überdurchschnittlich mit preisbereinigten 10 % Wachstum wird dabei in Deutschland der Fachbereich Robotik & Automation zulegen können (Vorjahr: +12 %). Die positiven Erwartungen für den deutschen Maschinenbau werden dabei gestützt vom starken ausländischen Auftragseingang, der in den ersten vier Monaten 2018 rund 6 % über dem Vorjahresniveau lag.

Branchen der Kernsegmente

Solar

Nach Einschätzung des VDMA konnten die deutschen Maschinenbauer für die Solarbranche den Umsatz im ersten Halbjahr 2018 um 7,7 % gegenüber dem Vorjahr steigern. Den überwiegenden Anteil erwirtschafteten die Unternehmen demnach mit 58,6 % auf dem chinesischen Markt. Die starke Marktposition der deutschen Maschinenbauer in der Dünnschichttechnologie zeigt sich in einem Umsatzanteil von 61,6 % im ersten Quartal 2018. Dieser lag zwar deutlich über dem entsprechenden Wert des Vorjahres. Basierend auf Werten aus den vergangenen Jahren kann jedoch mit einer Abnahme der Dünnschichtanteils im weiteren Jahresverlauf gerechnet werden. Basis der insgesamt positiven Aussichten ist die weltweit steigende Nachfrage nach PV-Installationen: Für 2018 wird eine Zunahme der neu installierten Leistung gegenüber dem Vorjahr um 5,8 % von 98 Gigawatt (GW) auf 104 Gigawatt (GW) erwartet.

Electronics

Die deutschen Hersteller für die Elektronikproduktion erwarten laut VDMA für 2018 im Durchschnitt ein Umsatzplus von 7,9 % gegenüber dem Vorjahr. Dabei ist die Region Asien mit einem Umsatzanteil von 33,1 % der größte Abnehmer für die Produkte des Elektronik-Maschinenbaus, gefolgt von Deutschland mit 26,3 % und Europa mit 24,1 %. Auf dem weltweiten Display-Markt werden laut IHS Research die Produktionskapazitäten insgesamt um 6,4 % auf 210,8 Mio. qm ansteigen, wobei der Trend von LED hin zur AMOLED-Technologie weiter anhält. Demnach wird die AMOLED-Technologie 2018 bereits einen Umsatzanteil von 26,6 % beitragen (Vorjahr: 18,3 %). Für die Wertschöpfung der Maschinenbauer rund um den elektronischen Antriebsstrang wird vom VDMA ein Zuwachs von über 20 % für 2018 prognostiziert.

Energy Storage

2018 wird nach Angaben des VDMA das Umsatzwachstum der deutschen Maschinen- und Anlagenbauer für die Batterieproduktion rund 15,2 % gegenüber dem Vorjahr betragen (Vorjahr: +14 %). Die Hauptgründe für diese Entwicklung sind die wachsende Nachfrage aus der Automobilindustrie nach Batterien für die Elektromobilität und stationären Energiespeichern für die Energiewende. Die durchschnittliche Exportquote im deutschen Batteriemaschinenbau liegt in der Regel über 80 %, wobei auf Asien und Nordamerika mit 53 % der größte Anteil entfällt.

ANALYSE DER VERMÖGENS-, FINANZ- UND ERTRAGSLAGE

Ertragslage des Konzerns

Die Umsatzerlöse im ersten Halbjahr 2018 beliefen sich auf 173,5 Mio. EUR nach 119,6 Mio. EUR im Vorjahr. Dies entspricht einem Zuwachs von 45 % und spiegelt im wesentlichen die starke Entwicklung des Segment Solar wider. Der Umsatzbeitrag des zweiten Quartals lag mit 87,4 Mio. EUR auf Niveau des ersten Quartals 2018 (31. März 2018: 86,1 Mio. EUR) und 21,4 % über den Umsatzerlösen des zweiten Quartals des Vorjahres mit 72,0 Mio. EUR.

Die Bestandsveränderungen fertiger und unfertiger Erzeugnisse betrugen 2,0 Mio. EUR (Vorjahr: 2,9 Mio. EUR). Die aktivierten Eigenleistungen lagen mit 2,9 Mio. EUR unter Vorjahresniveau (Vorjahr: 4,3 Mio. EUR) und sind wesentlich in Aktivitäten für Produktentwicklungen im Bereich Solar begründet. Daraus resultiert eine Gesamtleistung von 178,4 Mio. EUR (Vorjahr: 126,7 Mio. EUR).

Umsatz nach Regionen 1. Januar bis 30. Juni 2018

Die sonstigen betrieblichen Erträge betrugen 2,4 Mio. EUR (Vorjahr: 38,9 Mio. EUR) und umfassen im Wesentlichen Erträge aus Kursgewinnen und Förderprojekten. Grund für die deutliche Abnahme gegenüber dem Vorjahr ist der Sondereffekt in Höhe von 34,4 Mio. EUR in Zusammenhang mit dem Verkauf der NICE Solar Energy GmbH (vormals Manz CIGS Technology GmbH) im Geschäftsjahr 2017.

Der Materialaufwand belief sich auf 121,1 Mio. EUR (Vorjahr: 77,7 Mio. EUR), die Materialaufwandsquote lag bei 67,9 % (Vorjahr: 61,3 %). Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr ist auf die dynamische Entwicklung des Segments Contract Manufacturing, die Realisierung materialintensiver Pilotprojekte im Bereich Energy Storage sowie einen hohen Materialanteil der CIGS-Aufträge zurückzuführen. Infolge belief sich das Rohergebnis auf 59,7 Mio. EUR nach 87,9 Mio. EUR im Vorjahr inklusive des Sondereffekts aus dem Verkauf der NICE Solar Energy GmbH (vormals Manz CIGS Technology GmbH). Bereinigt um diesen Sondereffekt lag das Rohergebnis für das erste Halbjahr 2017 bei 53,5 Mio. EUR. Der Personalaufwand im ersten Halbjahr 2018 lag mit 37,8 Mio. EUR leicht unter dem Vorjahr (38,4 Mio. EUR).

Gegenüber dem Vorjahr verbesserte sich die Personalaufwandsquote im Wesentlichen aufgrund der gestiegenen Gesamtleistung signifikant auf 21,2 % (Vorjahr: 30,3 %). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen mit 22,7 Mio. EUR deutlich unter dem Vorjahr (37,1 Mio. EUR). Diese Abnahme liegt hauptsächlich in Aufwendungen im Vorjahr in Zusammenhang mit den CIGS-Großaufträgen begründet. Ein Kabelbrand am Standort Taiwan wirkte sich mit 2,2 Mio. EUR belastend auf die Manz AG aus. Dieser Wert ist in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) belief sich auf -0,7 Mio. EUR nach einem um den einmaligen, nicht-operativen Sondereffekt aus dem Verkauf der NICE Solar Energy GmbH bereinigten Vorjahres-EBITDA von -22,0 Mio. EUR (unbereinigtes Vorjahr: 12,4 Mio. EUR). Bezogen auf das zweite Quartal erwirtschaftete die Manz AG ein um den negativen Einmaleffekt aus dem Kabelbrand am Standort Taiwan bereingtes EBITDA von 2,4 Mio. EUR. Dies entspricht einer Zunahme um 3,3 Mio. EUR im Vergleich zum ersten Quartal 2018 (31. März 2018: -0,9 Mio. EUR). Die Abschreibungen lagen mit 4,3 Mio. EUR leicht unter dem Vorjahresniveau von 5,4 Mio. EUR und enthalten ausschließlich planmäßige Abschreibungen auf aktivierte Eigenleistungen sowie Sachanlagen.

Das EBIT im zweiten Quartal 2018 belief sich auf -2,1 Mio. EUR. Analog zum EBITDA wirkt sich auch hier der negative Einmaleffekt aus dem Brand in Taiwan mit einem Wert von 2,2 Mio. EUR aus. Bereinigt um diesen Einmaleffekt ergibt sich für das zweite Quartal 2018 ein EBIT von +0,1 Mio. EUR. Verglichen mit dem EBIT des ersten Quartals 2018 stieg das EBIT damit deutlich um 3,1 Mio. EUR an. Noch signifikanter ist der Anstieg des EBIT mit einem Wert von +13,2 Mio. EUR im Vergleich zum 2. Quartal 2017 mit -13,1 Mio. EUR. Die Manz AG sieht sich angesichts dieses Positivtrends im operativen Geschäft in ihrer Strategie hin zu einem nachhaltig profitablen Geschäftsmodell bestätigt. Insgesamt resultiert für das erste Halbjahr 2018 ein EBIT von -5,1 Mio. EUR (Vorjahr: 7,0 Mio. EUR, inklusive Sondereffekt aus dem Verkauf der NICE Solar Energy GmbH - vormals Manz CIGS Technology GmbH - in Höhe von 34,4 Mio. EUR).

Die Finanzaufwendungen beliefen sich im ersten Halbjahr 2018 auf -0,9 Mio. EUR nach -1,4 Mio. EUR im Vorjahr. Diese Verbesserung ist im Wesentlichen auf die Rückführung von Fremdkapital in der Manz AG zurückzuführen. Nach Abzug der Steuern vom Einkommen und Ertrag beläuft sich das Konzernergebnis der Manz AG im ersten Halbjahr 2018 auf -6,5 Mio. EUR (Vorjahr: 4,7 Mio. EUR inklusive Sondereffekt aus dem Verkauf der NICE Solar Energy GmbH - vormals Manz CIGS Technology GmbH - in Höhe von 34,4 Mio. EUR). Hieraus resultiert bei einem gewichteten Durchschnitt von 7.744.088 Aktien ein unverwässertes Ergebnis je Aktie von -0,80 EUR (Vorjahr unverwässert: 0,61 EUR) inklusive Sondereffekt aus dem Verkauf der NICE Solar Energy GmbH (vormals Manz CIGS Technology GmbH) in Höhe von 34,4 Mio. EUR.

Vermögenslage des Konzerns

Die Bilanzsumme zum 30. Juni 2018 erhöhte sich im Vergleich zum 31. Dezember 2017 von 368,2 Mio. EUR auf 382,5 Mio. EUR.

Auf der Aktivseite lagen die langfristigen Vermögenswerte mit 132,6 Mio. EUR zum 30. Juni 2018 über dem Niveau des Bilanzstichtags 2017 (125,8 Mio. EUR). Begründet ist der Anstieg im Wesentlichen durch erhöhte immaterielle Vermögenswerte von 63,4 Mio. EUR (31. Dezember 2017: 58,7 Mio. EUR). Die Zunahme ist größtenteils Resultat der Anwendung des IFRS 15 und damit einhergehend der Aktivierung von Kosten zur Auftragserlangung. Zum 30. Juni 2018 zeigte sich das Umlaufvermögen mit 249,9 Mio. EUR leicht über dem Wert zum Bilanzstichtag 2017 mit 242,4 Mio. EUR. Die Vorräte erhöhten sich in Anbetracht einer positiven Auftragslage stichtagsbezogen auf 90,0 Mio. EUR (31. Dezember 2017: 62,2 Mio. EUR). Durch die erstmalige Anwendung des IFRS 15 werden im Zwischenabschluss zum 30. Juni 2018 Forderungen aus Fertigungsaufträgen über 61,0 Mio. EUR erstmals als Vertragsvermögenswerte ausgewiesen. Diese Position war bislang integraler Bestandteil der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Demzufolge reduzierten sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zum 30. Juni 2018 deutlich auf 39,6 Mio. EUR (31. Dezember 2017: 95,7 Mio. EUR). Der Rückgang der flüssigen Mittel auf 44,9 Mio. EUR zum Ende des Betrachtungszeitraums 2018 (31. Dezember 2017: 72,2 Mio. EUR) resultierte im Wesentlichen aus dem Verbrauch der Anzahlungen in Zusammenhang mit der Abwicklung der CIGS-Aufträge entsprechend des fortschreitenden Projektverlaufs.

Auf der Passivseite betrug das Eigenkapital 157,0 Mio. EUR (31. Dezember 2017: 163,4Mio. EUR), woraus bei einer erhöhten Bilanzsumme eine Eigenkapitalquote von 41,0 % resultierte (31. Dezember 2017: 44,4 %). Die langfristigen Schulden erhöhten sich von 17,2 Mio. EUR zum 31. Dezember 2017 auf 18,3 Mio. EUR zum 30. Juni 2018. Grund für den geringfügigen Anstieg sind erhöhte langfristige Finanzverbindlichkeiten von 4,3 Mio. EUR (31. Dezember 2017: 3,3 Mio. EUR).

Die kurzfristigen Schulden erhöhten sich im Wesentlichen durch die Aufnahme von Kontokorrentkrediten in den ausländischen Tochtergesellschaften gegenüber dem Ende des Geschäftsjahres 2017 deutlich auf 207,2 Mio. EUR (31. Dezember 2017: 187,7 Mio. EUR). Die kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten zum 30. Juni 2018 betrugen 48,8 Mio. EUR (31. Dezember 2017: 37,0 Mio. EUR). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zum Ende des Betrachtungszeitraums 2018 betrugen 101,2 Mio. EUR (31. Dezember 2017: 117,5 Mio. EUR) und stehen im Wesentlichen in Zusammenhang mit der Beauftragung Dritter bei der Realisierung der CIGS-Großaufträge. Durch die Umsetzung des IFRS 15 ab dem Geschäftsjahr 2018 weist die Gesellschaft zum 30. Juni 2018 erstmals Vertragsverbindlichkeiten in Höhe von 27,9 Mio. EUR aus. In dieser Position sind die bisherigen erhaltenen Anzahlungen (31. Dezember 2017: 13,4 Mio. EUR) enthalten. Zum 30. Juni 2018 summierten sich die sonstigen kurzfristigen Rückstellungen auf 10,9 Mio. EUR nach 5,2 Mio. EUR zum Jahresende 2017. Die übrigen kurzfristigen Verbindlichkeiten beliefen sich auf 18,2 Mio. EUR (31. Dezember 2017: 13,2 Mio. EUR).

Liquiditätslage des Konzerns

Ausgangspunkt des Cashflows aus betrieblicher Tätigkeit in Höhe von -33,7 Mio. EUR ist das EBIT von -5,1 Mio. EUR. Die Zunahme der immateriellen Vermögenswerte und der Vertragsvermögenswerte in Zusammenhang mit der Anwendung des IFRS 15 sowie der verbesserte Auftragsbestand und dadurch erhöhte Vorräte sorgten bei gleichzeitiger Abnahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zu einem entsprechenden Mittelabfluss.

Im Berichtszeitraum 2018 betrug der Cashflow aus Investitionstätigkeit -6,4 Mio. EUR. Der Mittelabfluss resultiert im Wesentlichen aus Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen, davon hauptsächlich in Entwicklungsleistungen.

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit im ersten Halbjahr 2018 betrug 10,0 Mio. EUR und resultiert vor allem aus der Veränderung der kurzfristigen Finanzschulden. Unter Berücksichtigung der Wechselkursveränderungen verfügte die Manz AG somit zum 30. Juni 2018 über flüssige Mittel in Höhe von 44,9 Mio. EUR (31. Dezember 2017: 72,2 Mio. EUR). Die nicht ausgenutzten Kreditlinien bei Banken belaufen sich zum Bilanzstichtag 2018 auf 14,0 Mio. EUR (31. Dezember 2017: 20,7 Mio. EUR).

Bei Bankguthaben von 44,9 Mio. EUR betrug die Nettoverschuldung 8,2 Mio. EUR. Seit Anfang des Jahres 2018 bestehen neue Aval-Kreditzusagen in Höhe von 36,1 Mio. EUR.

SEGMENTBERICHTERSTATTUNG

Umsatz nach Geschäftsbereichen 1. Januar bis 30. Juni 2018

Solar

Auch das erste Halbjahr 2018 war wesentlich durch die Realisierung der CIGS-Großaufträge mit einem Gesamtvolumen von 263 Mio. EUR gekennzeichnet, die die Manz AG im Januar 2017 im Zuge der strategischen Zusammenarbeit mit Shanghai Electric und der Shenhua Group erhalten hatte. Planmäßig war zu Beginn des Jahres 2018 der Spatenstich für die CIGS-Turnkey-Anlage (CIGSfab ) zur Serienproduktion von CIGS-Dünnschicht-Solarmodulen in China erfolgt. Im Januar 2018 hatte Manz zudem eine Zahlung in Höhe von rund 43 Mio. EUR in Zusammenhang mit den CIGS-Großaufträgen erhalten. Der Zahlungseingang erfolgte vereinbarungsgemäß, nachdem vertraglich definierte Meilensteine bei der Fertigstellung der CIGSfab erfolgreich erreicht wurden.

Im ersten Halbjahr 2018 erwirtschaftete die Manz AG im Segment Solar rund 69,3 Mio. EUR bzw. 39,9 % des Gesamtumsatzes der Manz-Gruppe (Vorjahr: 16,5 Mio. EUR bzw. 13,8 %). Das Segment-EBIT belief sich im ersten Halbjahr 2018 auf 6,5 Mio. EUR nach 26,1 Mio. EUR im Vorjahreszeitraum, wobei dieser Wert signifikant durch den ertragswirksamen, positiven Sondereffekt in Höhe von 34,4 Mio. EUR aus dem Verkauf der NICE Solar Energy GmbH (vormals Manz CIGS Technology GmbH) zum 31. März 2017 gekennzeichnet ist. Im Vergleich mit dem um diesen Sondereffekt bereinigten Segment-EBIT zum 30. Juni 2017 von -8,3 Mio. EUR, konnte das EBIT für das Segment Solar demzufolge um rund 15 Mio. EUR gesteigert werden.

Electronics

Zum Jahreswechsel hatte Manz im Geschäftsbereich Electronics Neu- und Folgeaufträge mit einem Gesamtvolumen von rund 20 Mio. USD für nasschemische Anlagen zur Herstellung von Displays erhalten. Mit ihren Anlagen überzeugte die Manz AG nicht zuletzt ihren Bestandskunden Xianyang CaiHong Optoelectronics Technology Co. Ltd. ("CHOT"), einen renommierten chinesischen Hersteller von Flachbildschirmen, der zur China Electronics Corporation (CEC) Group gehört. Auch zwei weitere langjährige Kunden, ein in Taiwan ansässiger Elektronikhersteller sowie ein japanischer Technologiekonzern, entschieden sich für die innovativen Manz-Anlagen zur Herstellung von High-End-TFT-Displays sowie flexibler OLED-Displays.

Im Mai 2018 hat Manz von einem globalen Elektronikkonzern einen Großauftrag im zweistelligen Millionen-Euro-Bereich erhalten. Bestandteil des Auftrags zur Herstellung des Zellkontaktiersystems für Batteriezellen in der Elektromobilität ist die modular aufgebaute Montagelinie LightAssembly. Kontaktiersysteme werden in den elektrischen Energiespeicher integriert, um etwa Reihen- oder Parallelschaltung von Lithium-Ionen-Batteriezellen zu ermöglichen oder Spannungsmessungen in jeder Zelle und Temperaturmessungen im Modul vorzunehmen. Die Erteilung des Gesamtauftrags wurde in zwei gleiche Teile gesplittet: die erste Tranche hatte die Manz AG bereits im zweiten Quartal erhalten, die zweite Tranche wird für das dritte Quartal 2018 erwartet.

Im ersten Halbjahr 2018 erwirtschaftete die Manz AG im Segment Electronics 30,0 Mio. EUR bzw. 17,3 % des Gesamtumsatzes der Manz-Gruppe (Vorjahr: 42,1 Mio. EUR bzw. 35,2 %). Das Segment-EBIT verbesserte sich im Berichtszeitraum trotz deutlich niedrigerem Umsatzniveau von -11,0 Mio. EUR im Vorjahr auf -8,1 Mio. EUR, und spiegelt die verbesserten Kostenstrukturen wider.

Energy Storage

Im Januar 2018 erhielt Manz im Geschäftsbereich Energy Storage von Kunden aus den Branchen Power Tools und Automotive/E-Mobility drei Aufträge für das flexible Battery Laser System BLS 500 sowie einen Auftrag über eine Pilotlinie für die Montage von Batteriezellen. Die Aufträge beliefen sich auf ein Gesamtvolumen von rund 7 Mio. EUR. Seit Markteinführung wurden somit bereits 10 Laseranlagen des Typs BLS 500 verkauft. Mit der BLS 500 hat die Manz AG eine Laser-Plattform in den Markt eingeführt, die für die unterschiedlichen Laser-Prozesse in der Herstellung von Lithium-Ionen-Batterien ausgelegt ist. Aufbauend auf einer standardisierten Maschinenbasis können Kunden eine leistungsstarke Laser-Anlage konfigurieren, die auf ihre spezifischen Anforderungen und Prozesse abgestimmt ist. Manz verbindet so die Vorteile einer Standardanlage mit denen einer individuellen Lösung.

Daneben hat Manz im April 2018 von einem europäischen Kunden einen Auftrag für eine Standard-Produktionslinie zur Herstellung von laminierten Lithium-Ionen Pouch-Batteriezellen und deren Batteriemodule erhalten. Diese werden bei Elektro-Gabelstaplern, fahrerlosen Transportsystemen sowie der stationären Energiespeicherung zum Einsatz kommen. Das Auftragsvolumen liegt im unteren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich. Umsatz- und ertragswirksam wird der Auftrag in den Geschäftsjahren 2018 und 2019.

Der Segment-Umsatz im ersten Halbjahr 2018 betrug 13,8 Mio. EUR bzw. 8,0 % des Gesamtumsatzes der Manz-Gruppe (Vorjahr: 12,0 Mio. EUR bzw. 10,0 %). Das Segment-EBIT verbesserte sich im Berichtszeitraum deutlich auf -6,2 Mio. EUR nach -11,5 Mio. EUR im Vorjahr, zeigt sich aber noch geprägt durch die Aufwendungen zur Entwicklung neuer Standardprodukte, Automations- und Prozessmodule sowie den Ausbau des Vertriebs in Asien, Europa und den USA.

Contract Manufacturing

Im Berichtszeitraum 2018 erwirtschaftete die Manz AG 49,9 Mio. EUR bzw. 28,8 % des Gesamtumsatzes im Segment Contract Manufacturing (Vorjahr: 40,4 Mio. EUR bzw. 33,8 %). Das Segment-EBIT belief sich auf 0,3 Mio. EUR nach 0,7 Mio. EUR im Vorjahr. Ergebnisbelastend wirkte sich der einmalige Sondereffekt in Zusammenhang mit dem Brand am Standort Taiwan aus.

Service

Im Service-Geschäft erwirtschaftete Manz 10,4 Mio. EUR bzw. 6,0 % des Gesamtumsatzes der Manz-Gruppe (Vorjahr: 8,7 Mio. EUR bzw. 7,3 %). Das Segment-EBIT belief sich auf 2,7 Mio. EUR nach 2,6 Mio. EUR im Vorjahr.

NACHTRAGSBERICHT

Mit Wirkung zum 01. Juli 2018 hat der Aufsichtsrat der Gesellschaft Herrn Manfred Hochleitner (45) als Finanzvorstand bestellt, der ab sofort die Bereiche Finanzen und Controlling, Personal, IT, Organisation, Verwaltung, Investor Relations und Recht verantwortet. Manfred Hochleitner sammelte nach erfolgreichem Abschluss des Diplom-Studiums Mathematik mit Nebenfach Wirtschaftswissenschaften an der Universität Passau in sieben Jahren bei der VOGT electronic-Gruppe umfangreiche Erfahrung in der Elektronik- und Elektrotechnikbranche, zuletzt als Prokurist und Leiter des Geschäftsbereichs Produktion und Supply-Chain-Management. Von 2007 bis 2011 war Herr Hochleitner Geschäftsführer der Optiplan GmbH. Auf die kaufmännische Leitung des Maschinenbauers Gämmerler AG folgten bis 2018 sechs Jahre bei der Phoenix Solar AG als Director Controlling/Finance sowie als Finanzvorstand.

Am 26. Juli 2018 hatte die Manz AG bekanntgegeben, dass Eckhard Hörner-Marass auf eigenen Wunsch zum Jahresende 2018 aus dem Vorstand der Gesellschaft ausscheiden wird. Herr Hörner-Marass ist seit Oktober 2016 Mitglied sowie seit Juli 2017 Vorsitzender des Vorstands und hat mit dem Aufsichtsrat eine Verkürzung seiner ursprünglich bis zum 31. Dezember 2019 laufenden Amtszeit um ein Jahr vereinbart. Der Aufsichtsrat beabsichtigt, das Vorstandsmitglied Martin Drasch zum künftigen Vorstandsvorsitzenden zu ernennen.

CHANCEN- UND RISIKOBERICHT

Gegenüber den im Geschäftsbericht 2017 dargestellten Chancen und Risiken haben sich keine wesentlichen Veränderungen ergeben.

PROGNOSEBERICHT

ERWARTETE ENTWICKLUNG DES KONZERNS UND DER SEGMENTE

Die Branchenaussichten in den drei strategischen Geschäftsbereichen Electronics, Solar und Energy Storage bewertet der Vorstand durchweg positiv. Basierend auf dem Auftragseingang von 196 Mio. EUR im ersten Halbjahr 2018 und einem Auftragsbestand in Höhe von 240 Mio. EUR zum 30. Juni 2018 sowie einer zu erwartenden stetigen Produktivitätssteigerung in allen Geschäftsbereichen, rechnet der Vorstand mit einer entsprechend verbesserten Umsatz- und Ergebnisentwicklung im zweiten Halbjahr 2018. Unter der Annahme unveränderter Rahmenbedingungen erwartet der Vorstand daher weiterhin für das laufende Geschäftsjahr einen Umsatzanstieg zwischen 10 % und 14 % gegenüber dem Jahr 2017 bei einem leicht positiven EBIT ohne Sondereffekte. Dies entspricht einer operativen Ergebnisverbesserung in der Größenordnung von rund 30 Mio. EUR. Eine Umsatzsteigerung wird dabei in allen Segmenten erwartet. Aufgrund weiterhin hoher Aufwendungen in Forschung und Entwicklung zum weiteren Ausbau des Produktportfolios sowie Investitionen in die Marktbearbeitung werden die Segmente Electronics und Energy Storage voraussichtlich erst ab 2019 einen positiven Beitrag zum Konzern-EBIT leisten. Detaillierte Prognosen zu den Segmenten sind im Geschäftsbericht 2017 veröffentlicht.

ZUKUNFTSGERICHTETE AUSSAGEN

Dieser Bericht enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung der Manz AG beruhen. Solche Aussagen sind Risiken und Ungewissheiten unterworfen. Diese und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklungen oder die Leistungsfähigkeit der Gesellschaft wesentlich von den hier abgegebenen Einschätzungen abweichen. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an künftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

KONZERNZWISCHENABSCHLUSS

KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

scroll

1. Halbjahr (in TEUR) 2. Quartal (in TEUR)
1.1.-30.6.2018 1.1.-30.6.2017 1.4.-30.6.2018 1.4.-30.6.2017
--- --- --- --- ---
Umsatzerlöse 173.532 119.600 87.431 71.982
Bestandsveränderungen Erzeugnisse 1.972 2.856 -3.207 1.948
Aktivierte Eigenleistungen 2.904 4.281 1.589 1.397
Gesamtleistung 178.408 126.737 85.814 75.327
Sonstige betriebliche Erträge 2.436 38.864 908 3.236
Materialaufwand -121.113 -77.736 -56.321 -44.040
Rohergebnis 59.731 87.865 30.400 34.523
Personalaufwand -37.812 -38.374 -18.656 -18.624
Sonstige betriebliche Aufwendungen -22.657 -37.126 -11.561 -26.701
EBITDA -738 12.365 183 -10.802
Abschreibungen -4.325 -5.411 -2.255 -2.270
Operatives Ergebnis (EBIT) -5.063 6.954 -2.072 -13.072
Finanzerträge 112 39 70 14
Finanzaufwendungen -901 -1.405 -476 -818
Ergebnis vor Steuern (EBT) -5.852 5.588 -2.478 -13.875
Steuern vom Einkommen und Ertrag -667 -889 259 -227
Konzernergebnis -6.518 4.699 -2.219 -14.102
davon Ergebnisanteil Minderheitsanteile -350 -25 -545 -15
davon Ergebnisanteil Aktionäre Manz AG -6.168 4.724 -1.674 -14.087
Gewichteter Durchschnitt der Anzahl Aktien 7.744.088 7.744.088 7.744.088 7.744.088
Ergebnis je Aktie (unverwässert) in EUR je Aktie -0,80 0,61 -0,22 -1,82
Ergebnis je Aktie (verwässert) in EUR je Aktie -0,80 0,60 -0,22 -1,82

KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG

scroll

1. Halbjahr (in TEUR) 2. Quartal (in TEUR)
1.1.-30.6.2018 1.1.-30.6.2017 1.4.-30.6.2018 1.4.-30.6.2017
--- --- --- --- ---
Konzernergebnis -6.518 4.699 -2.219 -14.102
Unterschiedsbetrag aus der Währungsumrechnung 119 -6 -114 36
Absicherung künftiger Zahlungsströme (Cashflow Hedges) 7 5 5 2
Steuereffekt aus ergebnisneutralen Bestandteilen -2 -1 -2 -16
Summe der direkt im Eigenkapital erfassten Aufwendungen und Erträge mit künftiger ergebniswirksamer Umgliederung 124 -2 -111 22
Neubewertung von leistungsorientierten Pensionsplänen 178 51 88 84
Steuereffekt aus ergebnisneutralen Bestandteilen -41 -11 -20 -19
Summe der direkt im Eigenkapital erfassten Aufwendungen und Erträge ohne künftige ergebniswirksame Umgliederung 137 40 68 65
Konzern-Gesamtergebnis -6.257 4.737 -2.262 -14.015
davon Minderheitsanteile -336 -123 -501 -103
davon Anteilseigner der Manz AG -5.921 4.861 -1.761 -13.912

KONZERNBILANZ

AKTIVA

scroll

(in TEUR) 30.6.2018 31.12.2017
Langfristige Vermögenswerte
Immaterielle Vermögenswerte 63.350 58.729
Sachanlagen 39.689 38.070
Finanzanlagen 23.575 23.575
Sonstige langfristige Vermögenswerte 620 540
Latente Steueransprüche 5.350 4.934
132.584 125.848
Kurzfristige Vermögenswerte
Vorräte 89.950 62.159
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 39.566 95.709
Vertragsvermögenswerte 61.037 0
Laufende Ertragsteuerforderungen 75 4
Derivative Finanzinstrumente 0 29
Sonstige kurzfristige Vermögenswerte 14.319 12.270
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 44.933 72.209
249.880 242.380
Summe Aktiva 382.464 368.228

PASSIVA

scroll

(in TEUR) 30.6.2018 31.12.2017
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 7.744 7.744
Kapitalrücklage 98.798 98.917
Gewinnrücklagen 24.850 31.018
Kumuliertes übriges Eigenkapital 20.373 20.125
Anteilseigner der Manz AG 151.765 157.804
Nicht beherrschende Anteile 5.213 5.549
156.978 163.353
Langfristige Schulden
Langfristige Finanzverbindlichkeiten 4.326 3.332
Pensionsrückstellungen 7.287 7.435
Sonstige langfristige Rückstellungen 2.979 2.716
Übrige langfristige Verbindlichkeiten 18 248
Latente Steuerschulden 3.638 3.480
18.247 17.211
Kurzfristige Schulden
Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten 48.803 36.973
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 101.181 117.509
Erhaltene Anzahlungen 0 13.395
Vertragsverbindlichkeiten 27.876 0
Laufende Ertragsteuerschulden 31 1.406
Sonstige kurzfristige Rückstellungen 10.894 5.180
Derivative Finanzinstrumente 268 7
Übrige kurzfristige Verbindlichkeiten 18.185 13.194
207.239 187.664
Summe Passiva 382.464 368.228

KONZERNKAPITALFLUSSRECHNUNG

scroll

(in TEUR) 1.1.-30.6.2018 1.1.-30.6.2017
Operatives Ergebnis (EBIT) -5.063 6.954
Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 4.325 5.411
Zunahme (+)/Abnahme (-) von Pensionsrückstellungen und sonstigen langfristigen Rückstellungen 115 195
Sonstige zahlungsunwirksame Erträge (-) und Aufwendungen (+) 119 85
Gewinn (-)/Verlust (+) aus Anlageabgängen 395 -34.372
Zunahme (-)/Abnahme (+) der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva -39.847 10.558
Zunahme (+)/Abnahme (-) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Vertragsverbindlichkeiten sowie anderer Passiva 9.130 52.362
Erhaltene (+)/Gezahlte Ertragsteuern (-) -2.111 -327
Gezahlte Zinsen -901 -1.287
Erhaltene Zinsen 112 39
Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit -33.726 39.618
Einzahlungen aus dem Verkauf von Anlagevermögen 117 97
Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen -6.547 -5.158
Einzahlungen aus dem Verkauf von konsolidierten Unternehmen abzüglich der abgegangenen flüssigen Mittel 0 48.676
Auszahlungen für den Erwerb von konsolidierten Unternehmen und sonstigen Geschäftseinheiten 0 -24.221
Cashflow aus Investitionstätigkeit -6.430 19.394
Einzahlungen aus der Aufnahme langfristiger Finanzschulden 1.417 0
Auszahlungen für die Tilgung langfristiger Finanzschulden -412 -460
Veränderung der kurzfristigen Finanzschulden 11.831 -21.007
Erwerb eigener Aktien -78 -3
Auszahlungen für die Tilgung von Finance-Lease-Verträgen 0 -6
Veränderung nicht verfügbare Finanzmittel -2.804 0
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit 9.953 -21.476
Finanzmittelbestand am Ende der Periode
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes (Zwischensumme 1-3) -30.203 37.536
Wechselkursbedingte Wertänderung des Finanzmittelbestandes 124 -336
Finanzmittelbestand am 1. Januar 55.575 55.722
Finanzmittelbestand am 30. Juni 25.495 92.922
Zusammensetzung des Finanzmittelbestands
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 44.933 92.922
Abzüglich der nicht verfügbaren Finanzmittel -19.438 0
Finanzmittelbestand am 30. Juni 25.495 92.922

KONZERN-EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG

scroll

(in TEUR) Kumuliertes übriges Eigenkapital
Bestandteile,

die nicht in

den Gewinn

oder Verlust

umgegliedert

werden
Bestandteile, die

möglicherweise

in den Gewinn

oder Verlust

umgegliedert

werden
--- --- --- --- --- --- ---
Gezeichnetes

Kapital
Kapital-

rücklagen
Eigene

Aktien
Gewinn-

rücklagen
Neubewertung

Pensionen
zur Veräußerung

verfügb. finanz.

Vermögenswerte
--- --- --- --- --- --- ---
Stand 1. Jan. 2017 7.744 143.681 0 -10.839 -2.047
Konzernergebnis 4.724
Kumuliertes übriges Eigenkapital 40
Konzern-Gesamtergebnis 0 0 0 4.724 40 0
Erwerb eigene Aktien -3
Verwendung eigene Aktien 3
Aktienbasierte Vergütung 85
Stand 30. Juni 2017 7.744 143.766 0 -6.115 -2.007 0
Stand 1. Jan. 2018 7.744 98.917 0 31.018 -2.344 -475
Konzernergebnis -6.168
Kumuliertes übriges Eigenkapital 137
Konzern-Gesamtergebnis 0 0 0 -6.168 137 0
Entnahme Kapitalrücklage
Erwerb eigene Aktien
Verwendung eigene Aktien -78
Aktienbasierte Vergütung -119 78
Veränderung Konsolidierungskreis
Stand 30. Juni 2018 7.744 98.798 0 24.850 -2.207 -475

scroll

Kumuliertes übriges Eigenkapital
Bestandteile, die möglicherweise

in den Gewinn oder Verlust

umgegliedert werden
--- --- --- --- --- --- ---
Cashflow

Hedges
Währungs-

umrechnung
Summe

kumuliertes

übriges

Eigenkapital
Summe

Eigenkapital der

Anteilseigner

der Manz AG
Minderheits-

anteile
Gesamtes

Eigenkapital
--- --- --- --- --- --- ---
Stand 1. Jan. 2017 -15 21.995 19.933 160.519 4.587 165.106
Konzernergebnis 4.724 -25 4.699
Kumuliertes übriges Eigenkapital 4 92 136 136 -98 38
Konzern-Gesamtergebnis 4 92 136 4.860 -123 4.737
Erwerb eigene Aktien -3 -3
Verwendung eigene Aktien 3 3
Aktienbasierte Vergütung 85 85
Stand 30. Juni 2017 -11 22.087 20.069 165.464 4.464 169.928
Stand 1. Jan. 2018 -14 22.958 20.125 157.804 5.549 163.353
Konzernergebnis -6.168 -350 -6.518
Kumuliertes übriges Eigenkapital 5 105 248 248 14 262
Konzern-Gesamtergebnis 5 105 248 -5.921 -336 -6.257
Entnahme Kapitalrücklage 0 0
Erwerb eigene Aktien 0 0
Verwendung eigene Aktien -78 -78
Aktienbasierte Vergütung -41 -41
Veränderung Konsolidierungskreis 0 0
Stand 30. Juni 2018 -9 23.063 20.373 151.765 5.213 156.978

KONZERNANHANG (VERKÜRZT)

ALLGEMEINE ERLÄUTERUNGEN

Die Manz AG hat ihren Firmensitz in der Steigäckerstraße 5 in 72768 Reutlingen, Deutschland. Ihre Geschäftstätigkeit umfasst fünf Segmente: Solar, Electronics, Energy Storage, Contract Manufacturing und Service. Mit langjähriger Expertise in der Automation, Laserbearbeitung, Bildverarbeitung und Messtechnik, Nasschemie und Rolle-zu-Rolle-Prozessen bietet das Unternehmen Herstellern und deren Zulieferern in unterschiedlichen Branchen ein breites Portfolio innovativer Produkte. Dieses umfasst neben kundenspezifischen Entwicklungen auch standardisierte Einzelmaschinen und Module, die zu kompletten, individuellen Systemlösungen intelligent verkettet werden können. Die Aktien der Manz AG werden im regulierten Markt (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt.

Der Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2018 ist gemäß § 115 WpHG und den Vorschriften des IAS 34 in verkürzter Form nach den Vorschriften der am Bilanzstichtag gültigen und von der Europäischen Union anerkannten International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board, London, sowie den Interpretationen des IFRS Interpretations Committee erstellt worden. Noch nicht inkraftgetretene Standards und Interpretationen werden nicht angewendet. Der vorliegende Konzernzwischenabschluss sowie der Konzernzwischenlagebericht wurden weder einer Prüfung im Sinne des § 317 HGB noch einer prüferischen Durchsicht unterzogen.

Der Konzernzwischenabschluss wird in EUR aufgestellt. Soweit nicht anders vermerkt, erfolgen die Angaben in TEUR.

BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE

Die für den verkürzten Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2018 angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie die Ermittlungsmethoden und Input-Parameter zur Bemessung des beizulegenden Zeitwerts entsprechen denen des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2017. Eine detaillierte Beschreibung dieser Methoden ist im Konzernanhang des Geschäftsberichtes 2017 im Einzelnen veröffentlicht.

Davon abweichend wendet Manz erstmals zum 1. Januar 2018 IFRS 9 "Finanzinstrumente" sowie IFRS 15 "Erlöse aus Verträgen mit Kunden" an. Die Werte der Vorperioden wurden nicht angepasst.

Erstmalige Anwendung des IFRS 9 Finanzinstrumente

Aus der Anwendung des IFRS 9 ergibt sich ein verändertes Bewertungsmodell von finanziellen Vermögenswerten. Die Regelungen für finanzielle Verbindlichkeiten wurden aus IAS 39 übernommen.

IFRS 9 enthält neue Klassifizierungs- und Bewertungsregeln für finanzielle Vermögenswerte, die an das Geschäftsmodell und die Art der Zahlungsströme anknüpfen. Die Klassifizierung in die unterschiedlichen Bewertungskategorien wird folgendermaßen vorgenommen:

Fortgeführte Anschaffungskosten (AC)
Erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert (FVTOCI)
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert (FVTPL)
Eigenkapitalinstrumente, die als FVTOCI-bewertet eingestuft werden. Schwankungen des beizulegenden Zeitwerts werden im sonstigen Ergebnis erfasst.

Die Finanzinstrumente der Manz-Gruppe wurden den Geschäftsmodellen zugeordnet und die Bewertungskategorien nach IFRS 9 festgelegt.

IFRS 9 enthält ein Wertminderungsmodell, in dem die erwarteten Verluste berücksichtigt werden müssen. Die Wertminderung ist entweder auf Grundlage des erwarteten 12-Monats-Verlusts oder auf Grundlage des gesamten über die Restlaufzeit des Instruments erwarteten Verlusts zu bestimmen. Die Erfassung der Wertminderung in Höhe des gesamten über die Restlaufzeit erwarteten Verlusts hat für Instrumente zu erfolgen, deren Ausfallrisiko sich seit Zugang signifikant erhöht hat. Dasselbe gilt unabhängig von einer Erhöhung des Ausfallrisikos für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Vertragsvermögenswerte, die keine Finanzierungskomponente enthalten.

Zur Umsetzung der neuen Wertminderungsvorschriften wurden Bewertungsmodelle entwickelt, die zur Ermittlung der Ausfallraten bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Vertragsvermögenswerten eingesetzt werden. Es erfolgt eine Analyse der historischen Ausfallraten unter Berücksichtigung unterschiedlicher Regionen. Diese historischen Ausfallraten werden durch die Einflüsse von zukunftsgerichteten Informationen im makroökonomischen Umfeld angepasst. Außerdem erfolgt eine Überprüfung der Ausfallraten durch das verantwortliche Management.

Manz wendet das vereinfachte Wertminderungsmodell im Sinne des IFRS 9 auf sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Vertragsvermögenswerte an. Laufende Anpassungen in Höhe der über die Laufzeit erwarteten Kreditverluste von Finanzinstrumenten werden erfolgswirksam erfasst. Durch die Anwendung des IFRS 9 ergaben sich bei den Finanzinstrumenten keine Bewertungsdifferenzen, da die bisherige Vorgehensweise zur Bildung von Wertberichtigungen im Wesentlichen den Anforderugen des IFRS 9 entsprach.

Erstmalige Anwendung des IFRS 15 Erlöse aus Verträgen mit Kunden

Mit Inkrafttreten des IFRS 15 zum 1. Januar 2018 werden die bisherigen Standards IAS 11 Fertigungsaufträge, IAS 18 Umsatzerlöse sowie die dazugehörigen Interpretationen ersetzt. IFRS 15 legt fest, wann und in welcher Höhe Umsatzerlöse zu erfassen sind. Manz wendet IFRS 15 nach der modifiziert retrospektiven Methode an. Sich daraus ergebende Umstellungseffekte werden in den Gewinnrücklagen erfasst. Im Bestand befindliche Fertigungsaufträge, die bisher nach der Percentage-of-Completion-Methode bilanziert wurden, entsprechen weiterhin den Voraussetzungen für eine zeitraumbezogene Umsatzrealisierung. Die Darstellung der Vergleichsperiode wird nicht angepasst. Im Hinblick auf den Ausweis werden ab dem 1. Januar 2018 Forderungen aus Fertigungsaufträgen als Vertragsvermögenswerte erfasst. Bislang waren diese unter den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erfasst. Die bisherigen erhaltenen Anzahlungen werden unter den Vertragsverbindlichkeiten ausgewiesen.

Unter dem Bilanzposten Vertragsverbindlichkeiten werden seit dem 1. Januar 2018 die bisherigen erhaltenen Anzahlungen erfasst.

Dabei ergab sich folgende Entwicklung:

scroll

(in TEUR) 30.6.2018 01.01.2018
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 39.566 47.191
Vertragsvermögenswert 61.037 48.518
Vertragsverbindlichkeiten 27.876 13.395

Von den Vertragsverbindlichkeiten per 1. Januar 2018 über 13.395 TEUR wurden in der Periode bis zum 30. Juni 2018 Umsatzerlöse über 2.504 TEUR erfasst.

Darüber hinaus werden zusätzliche Kosten zur Auftragserlangung aktiviert, wenn diese durch Erträge aus dem Vertrag gedeckt und eindeutig einem Projekt zuzuordnen sind. Die aktivierten Kosten zur Auftragserlangung werden über die geplante Projektdauer linear um den Werteverzehr gemindert.

Bei Manz haben sich aus der Aktivierung von Verkaufsprovisionen die langfristigen immateriellen Vermögenswerte und die Vertragsvermögenswerte zum 30. Juni 2018 um 3.427 TEUR erhöht (1. Januar 2018: 5.143 TEUR höher). In der Berichtsperiode wurde ein Wertverzehr von 1.716 TEUR erfasst.

KONSOLIDIERUNGSKREIS

In den Konzernzwischenabschluss der Manz AG sind alle Unternehmen einbezogen, bei denen die Manz AG mittelbar oder unmittelbar die Möglichkeit hat, die Finanz- und Geschäftspolitik zu bestimmen ("Control"-Verhältnis). Neben der Manz AG gehören zum Kreis der konsolidierten Unternehmen 14 vollkonsolidierte Tochterunternehmen (31. Dezember 2017: 16 vollkonsolidierte Unternehmen).

Mit Ablauf des 30. Juni 2018 wurden die Manz China WuZhong Co. Ltd., Suzhou/VR China und die Manz China Shanghai Ltd. (Shanghai), Shanghai/VR China liquidiert. Ihre Vermögenswerte und Verbindlichkeiten sowie das Eigenkapital fallen der Manz Asia Ltd. Hongkong/VR China zu.

ERLÄUTERUNGEN ZU EINZELNEN POSTEN DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

SONSTIGE BETRIEBLICHE ERTRÄGE

scroll

(in TEUR) 30.6.2018 30.6.2017
Kursgewinne 949 93
Fördergelder 286 130
Veränderung Wertberichtigungen auf Forderungen 254 203
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 120 138
Übrige 827 3.944
Erträge aus der Entkonsolidierung der NICE Solar Energy GmbH, Schwäbisch Hall (vormals Manz CIGS Technology GmbH) 0 34.356
2.436 38.864

MATERIALAUFWAND

scroll

(in TEUR) 30.6.2018 30.6.2017
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 113.087 67.060
Aufwendungen für bezogene Leistungen 8.026 10.676
121.113 77.736

SONSTIGE BETRIEBLICHE AUFWENDUNGEN

scroll

(in TEUR) 30.6.2018 30.6.2017
Werbe- und Reisekosten 3.151 3.495
Forschungsnahe sonstige betriebliche Aufwendungen 2.995 7.565
Miete und Leasing 2.607 2.704
Ausgangsfrachten 1.786 1.726
Zuführung zu Rückstellungen 1.110 513
Sonstige personalnahe Aufwendungen 840 1.038
Rechts- und Beratungskosten 832 1.145
Vertriebskosten 463 8.140
Wertberichtigungen auf Forderungen und Forderungsverluste 316 427
Kursverluste 287 1.012
Übrige 8.270 9.361
22.657 37.126

ERLÄUTERUNGEN ZU EINZELNEN POSTEN DER BILANZ

IMMATERIELLE VERMÖGENSWERTE

scroll

(in TEUR) 30.6.2018 31.12.2017
Lizenzen, Software und ähnliche Rechte und Werte 6.096 6.718
Aktivierte Entwicklungskosten 19.710 18.680
Aktivierte Vertragsanbahnungskosten 3.427 0
Geschäfts- oder Firmenwert 34.117 33.331
63.350 58.729

SACHANLAGEN

scroll

(in TEUR) 30.6.2018 31.12.2017
Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 28.681 26.739
Technische Anlagen und Maschinen 5.491 4.567
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.941 2.952
Geleistete Anzahlungen 2.576 3.813
39.689 38.070

VORRÄTE

scroll

(in TEUR) 30.6.2018 31.12.2017
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 42.882 24.062
Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 22.104 19.859
Fertige Erzeugnisse, Waren 12.481 12.754
Geleistete Anzahlungen 12.483 5.484
89.950 62.159

FORDERUNGEN AUS LIEFERUNGEN UND LEISTUNGEN

scroll

(in TEUR) 30.6.2018 31.12.2017
Künftige Forderungen aus Fertigungsaufträgen 0 48.518
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 39.566 47.191
39.566 95.709

VERTRAGSVERMÖGENSWERTE

scroll

(in TEUR) 30.6.2018 31.12.2017
Herstellungskosten einschließlich Auftragsergebnis der Fertigungsaufträge 231.157 0
Abzüglich erhaltene Anzahlungen -170.120 0
61.037 0

SONSTIGE KURZFRISTIGE FORDERUNGEN

scroll

(in TEUR) 30.6.2018 31.12.2017
Steuerforderungen (keine Einkommen- und Ertragsteuern) 7.869 5.658
Forderungen Personal 492 510
Sonstige Abgrenzungen (v. a. Versicherungen) 1.397 593
Übrige 4.561 5.509
14.319 12.270

EIGENKAPITAL

Im ersten Halbjahr 2018 erwarb die Manz-Gruppe 2.267 eigene Aktien zu einem Durchschnittspreis von 32,68 EUR pro Aktie (Kurswert 74.081,05 EUR), welche an Mitarbeiter im Rahmen von Jubiläumsleistungen und Gewinnbeteiligung übertragen wurden.

Die Kapitalrücklage enthält im Wesentlichen die Einzahlungen von Aktionären nach § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB abzüglich der Kosten der Kapitalbeschaffung nach Steuern. Des Weiteren ist der Wert der als Gehaltsbestandteil an Führungskräfte (einschließlich Vorstand) in Form von Eigenkapitalinstrumenten gewährten anteilsbasierten Vergütung (Performance Share Plan) erfasst. Die Erhöhung der Kapitalrücklage im ersten Halbjahr 2018 in Höhe von 119 TEUR betrifft die Zuweisung aus den aktienbasierten Vergütungen (Manz Performance Share Plan).

VERTRAGSVERBINDLICHKEITEN

scroll

(in TEUR) 30.6.2018 31.12.2017
Herstellungskosten einschließlich Auftragsergebnis der Fertigungsaufträge 7.258 0
Abzüglich erhaltene Anzahlungen -35.134 0
-27.876 0

ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN ÜBER FINANZINSTRUMENTE

Die von Manz nach IAS 39 bilanzierten Sicherungsbeziehungen erfüllen auch die Anforderungen nach IFRS 9.

Die nachfolgenden Tabellen zeigen die Überleitung der Bilanzposten zu den Klassen von Finanzinstrumenten, aufgeteilt nach den Buchwerten und Fair Values der Finanzinstrumente.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, sonstige kurzfristige Forderungen, Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie der wesentliche Teil der übrigen Schulden aus dem Anwendungsbereich des IFRS 7 haben kurze Restlaufzeiten. Es wird daher unterstellt, dass die Buchwerte dieser Finanzinstrumente näherungsweise den beizulegenden Zeitwerten entsprechen.

Buchwerte nach Bewertungskategorien

Aktiva

scroll

(in TEUR) Einstufung IAS 39 Einstufung IFRS 9 31.12.2017

Buchwert
01.01.2018

Buchwert
30.06.2018

Buchwert
Sonstige langfristige Vermögenswerte Kredite und Forderungen Zu fortgeführten Anschaffungskosten 540 540 620
Finanzanlagen Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte Erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert im sonstigen Ergebnis (Eigenkapitalinstrumente) 23.575 23.575 23.575
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Kredite und Forderungen Zu fortgeführten Anschaffungskosten 95.709 47.191 39.566
Vertragsvermögenswerte - - 0 48.518 61.037
Derivative Finanzinstrumente Designierte Sicherungsinstrumente Designierte Sicherungsinstrumente 29 29 0
Sonstige kurzfristige Forderungen Kredite und Forderungen Zu fortgeführten Anschaffungskosten 12.270 12.270 14.319
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente Kredite und Forderungen Zu fortgeführten Anschaffungskosten 72.209 72.209 44.933
204.332 204.332 184.050

Passiva

scroll

(in TEUR) Einstufung IAS 39 Einstufung IFRS 9 31.12.2017

Buchwert
01.01.2018

Buchwert
30.06.2018

Buchwert
Finanzschulden Zu fortgeführten Anschaffungskosten Zu fortgeführten Anschaffungskosten 40.305 40.305 53.129
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Zu fortgeführten Anschaffungskosten Zu fortgeführten Anschaffungskosten 117.509 117.509 101.181
Derivative Finanzinstrumente Designierte Sicherungsinstrumente Designierte Sicherungsinstrumente 7 7 268
Übrige Verbindlichkeiten
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert 3.422 3.422 3.425
Zu fortgeführten Anschaffungskosten Zu fortgeführten Anschaffungskosten 10.020 10.020 14.778
171.263 171.263 172.781

Aktiva per 30.06.2018

IFRS 9 - Finanzielle Vermögenswerte

scroll

Buchwerte nach Bewertungskategorien
(in TEUR) Beizulegender

Zeitwert
Zu

fortgeführten

Anschaffungs-

kosten
Erfolgsneutral

zum

beizulegenden

Zeitwert im

sonstigen Ergebnis

(Eigenkapital-

instrumente)
Designierte

Sicherungs-

instrumente
Nicht im Anwedungs-

bereich IFRS 7, IFRS 9
Buchwert

30.6.2018
--- --- --- --- --- --- ---
Sonstige langfristige Vermögenswerte 620 620 - - - 620
Finanzanlagen 23.575 - 23.575 - - 23.575
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 39.566 39.566 - - - 39.566
Vertragsvermögenswerte 61.037 61.037 - - - 61.037
Derivative Finanzinstrumente 0 0 - - - 0
Sonstige kurzfristige Forderungen 14.319 6.450 - - 7.869 14.319
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 44.933 44.933 - - - 44.933
184.050 152.606 23.575 0 7.869 184.050

Passiva per 30.06.2018

IFRS 9 - Finanzielle Vermögenswerte

scroll

Buchwerte nach Bewertungskategorien
(in TEUR) Beizulegender

Zeitwert
Erfolgswirksam

zum

beizulegenden

Zeitwert
Zu

fortgeführten

Anschaffungs-

kosten bewertet
Wertansatz

nach

IAS 17
Designierte

Sicherungs-

instrumente
Nicht im

Anwendungs-

bereich

IFRS 7, IFRS 9
--- --- --- --- --- --- ---
Finanzschulden 53.129 - 53.129 - - -
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 101.181 - 101.181 - - -
Derivative Finanzinstrumente 268 - - - 268 -
Übrige Verbindlichkeiten 18.203 3.425 3.157 - - 11.621
172.781 3.425 157.467 0 268 11.621

scroll

Buchwerte nach

Bewertungskategorien
(in TEUR) Buchwert

30.6.2018
--- ---
Finanzschulden 53.129
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 101.181
Derivative Finanzinstrumente 268
Übrige Verbindlichkeiten 18.203
172.781

Aktiva per 31.12.2017

IAS 39 - Finanzielle Vermögenswerte

scroll

Buchwerte nach Bewertungskategorien
(in TEUR) Beizulegender

Zeitwert
Kredite und

Forderungen
Zur

Veräußerung

verfügbare

finanzielle



Vermögenswerte
Designierte

Sicherungs-

instrumente
Nicht im

Anwedungs-

bereich

IFRS 7,

IAS 39
Buchwert

31.12.2017
--- --- --- --- --- --- ---
Sonstige langfristige Vermögenswerte 540 540 - - - 540
Finanzanlagen 23.575 - 23.575 - - 23.575
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 95.709 47.191 - - 48.518 95.709
Derivative Finanzinstrumente 29 - - 29 - 29
Sonstige kurzfristige Forderungen 12.270 6.613 - - 5.657 12.270
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 72.209 72.209 - - - 72.209
204.332 126.553 23.575 29 54.175 204.332

Passiva per 31.12.2017

IAS 39 - Finanzielle Verbindlichkeiten

scroll

Buchwerte nach Bewertungskategorien
(in TEUR) Beizulegender

Zeitwert
Erfolgswirksam

zum

beizulegenden

Zeitwert
Zu

fortgeführten

Anschaffungs-

kosten

bewertet
Wertansatz

nach

IAS 17
Designierte

Sicherungs-

instrumente
Nicht im

Anwendungs-

bereich

IFRS 7,

IAS 39
--- --- --- --- --- --- ---
Finanzschulden 40.305 - 40.305 - - -
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 117.509 - 117.509 - - -
Derivative Finanzinstrumente 7 - - - 7 -
Übrige Verbindlichkeiten 13.442 3.422 1.826 - - 8.194
171.263 3.422 159.640 - 7 8.194

scroll

Buchwerte nach

Bewertungskategorien
(in TEUR) Buchwert

31.12.2017
--- ---
Finanzschulden 40.305
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 117.509
Derivative Finanzinstrumente 7
Übrige Verbindlichkeiten 13.442
171.263

BEWERTUNGSKLASSEN

Der Konzern verwendet folgende Hierarchie zur Bestimmung und zum Ausweis beizulegender Zeitwerte von Finanzinstrumenten je Bewertungsverfahren:

Stufe 1: auf aktiven Märkten notierte (unverändert übernommene) Preise für identische Vermögenswerte und Verbindlichkeiten.

Stufe 2: für den Vermögenswert oder die Verbindlichkeit entweder direkt (als Preis) oder indirekt (in Ableitung von Preisen) beobachtbare Inputdaten, die keinen notierten Preis nach Stufe 1 darstellen.

Stufe 3: herangezogene Inputdaten, die nicht auf beobachtbaren Marktdaten für die Bewertung des Vermögenswerts und der Verbindlichkeit basieren (nicht beobachtbare Inputdaten).

Die von Manz zum beizulegenden Zeitwert erfassten finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten teilen sich folgendermaßen auf die Fair-Value-Hierarchie-Stufen auf:

ZUORDNUNG ZU FAIR-VALUE-HIERARCHIE-STUFEN

scroll

Fair-Value-Hierarchie
(in TEUR) 30.06.2018 Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3
--- --- --- --- ---
Aktiva zum beizulegenden Zeitwert - erfolgswirksam
Derivate mit bilanzieller Sicherungsbeziehung 0 - - -
Aktiva zum beizulegenden Zeitwert - erfolgsneutral
Finanzanlagen 23.575 - - 23.575
Passiva zum beizulegenden Zeitwert - erfolgswirksam
Bedingte Kaufpreisverbindlichkeiten 3.425 - - 3.425
Passiva zum beizulegenden Zeitwert - erfolgsneutral
Derivate mit bilanzieller Sicherungsbeziehung 268 - 268 -

scroll

Fair-Value-Hierarchie
(in TEUR) 31.12.2017 Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3
--- --- --- --- ---
Aktiva zum beizulegenden Zeitwert - erfolgswirksam
Derivate mit bilanzieller Sicherungsbeziehung 29 - 29 -
Aktiva zum beizulegenden Zeitwert - erfolgsneutral
Finanzanlagen 23.575 - - 23.575
Passiva zum beizulegenden Zeitwert - erfolgswirksam
Bedingte Kaufpreisverbindlichkeiten 3.422 - - 3.422
Passiva zum beizulegenden Zeitwert - erfolgsneutral
Derivate mit bilanzieller Sicherungsbeziehung 7 - 7 -

Der beizulegende Zeitwert der in Stufe 3 der Bemessungshierarchie eingeordneten bedingten Kaufpreisrate aus dem Erwerb der Kleo Halbleitertechnik GmbH ist zum 30. Juni 2018 um 3 TEUR erhöht. Die Berechnung basiert auf vertraglichen Vereinbarungen und unternehmensinternen Plandaten.

BEZIEHUNGEN ZU NAHESTEHENDEN UNTERNEHMEN UND NAHESTEHENDEN PERSONEN

Gemäß IAS 24 sind Beziehungen, Geschäftsvorfälle und ausstehende Salden (einschließlich Verpflichtungen) mit nahestehenden Unternehmen und Personen anzugeben.

Demnach sind der Aufsichtsrat und der Vorstand der Manz AG einschließlich deren Familienangehörige als nahestehende Personen identifiziert worden. Darüber hinaus zählen Unternehmen, die von nahestehenden Personen beherrscht werden oder unter gemeinschaftlicher Führung stehen, an der ein nahestehendes Unternehmen oder eine nahestehende Person beteiligt ist, zu den nahestehenden Unternehmen. Zu diesem Kreis zählt die 2H.IM Executive Interim Management GmbH, Langweid. Von der 2H.IM Executive Interim Management GmbH, Langweid, wurden bis zum 30. Juni 2018 Dienstleistungen in Höhe von 65 TEUR bezogen.

HAFTUNGSVERHÄLTNISSE UND SONSTIGE FINANZIELLE VERPFLICHTUNGEN

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse sowie Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen haben sich im ersten Halbjahr 2018 gegenüber dem 31. Dezember 2017 nicht wesentlich verändert.

SEGMENTBERICHTERSTATTUNG GESCHÄFTSBEREICHE

zum 30.06.2018

scroll

(in TEUR) Solar Electronics Energy Storage Contract

Manufacturing
Service Konsolidierung
Umsatzerlöse mit Dritten
1.1.-30.6.2018 69.341 30.010 13.812 49.941 10.428 0
1.1.-30.6.2017 16.447 42.073 11.975 40.367 8.738 0
Umsatzerlöse mit anderen Segmenten
1.1.-30.6.2018 0 2.758 0 0 0 -2.758
1.1.-30.6.2017 0 0 0 0 0 0
Umsatzerlöse gesamt
1.1.-30.6.2018 69.341 32.768 13.812 49.941 10.428 -2.758
1.1.-30.6.2017 16.447 42.073 11.975 40.367 8.738 0
EBITDA
1.1.-30.6.2018 7.056 -6.455 -4.782 855 2.858 -269
1.1.-30.6.2017 27.853 -9.050 -10.323 1.258 2.627 0
Abschreibungen
1.1.-30.6.2018 525 1.655 1.453 583 110 0
1.1.-30.6.2017 1.705 1.959 1.131 553 63 0
EBIT
1.1.-30.6.2018 6.532 -8.110 -6.236 272 2.748 -268
1.1.-30.6.2017 26.148 -11.009 -11.454 705 2.564 0

scroll

(in TEUR) Konzern
Umsatzerlöse mit Dritten
1.1.-30.6.2018 173.532
1.1.-30.6.2017 119.600
Umsatzerlöse mit anderen Segmenten
1.1.-30.6.2018 0
1.1.-30.6.2017 0
Umsatzerlöse gesamt
1.1.-30.6.2018 173.532
1.1.-30.6.2017 119.600
EBITDA
1.1.-30.6.2018 -738
1.1.-30.6.2017 12.365
Abschreibungen
1.1.-30.6.2018 4.325
1.1.-30.6.2017 5.411
EBIT
1.1.-30.6.2018 -5.063
1.1.-30.6.2017 6.954

SEGMENTBERICHTERSTATTUNG REGIONEN

zum 30.06.2018

scroll

(in TEUR) Außenumsatz nach Standorten des Kunden
Deutschland
1.1.-30.6.2018 16.085
1.1.-30.6.2017 13.401
Übriges Europa
1.1.-30.6.2018 20.728
1.1.-30.6.2017 20.028
China
1.1.-30.6.2018 91.067
1.1.-30.6.2017 50.417
Taiwan
1.1.-30.6.2018 12.869
1.1.-30.6.2017 12.659
Übriges Asien
1.1.-30.6.2018 2.072
1.1.-30.6.2017 2.172
Amerika
1.1.-30.6.2018 30.455
1.1.-30.6.2017 20.568
Sonstige Regionen
1.1.-30.6.2018 256
1.1.-30.6.2017 355
Konzern
1.1.-30.6.2018 173.532
1.1.-30.6.2017 119.600

Die Manz-Gruppe verfügt über die fünf Segmente Solar, Electronics, Energy Storage, Contract Manufacturing und Service sowie über eine internationale Präsenz. Diese Struktur entspricht der Geschäftstätigkeit von Manz und ist somit die Grundlage der Unternehmenssteuerung durch das Management.

Sämtliche Umsatzerlöse stammen aus Kundenverträgen.

WESENTLICHE EREIGNISSE VON BESONDERER BEDEUTUNG NACH ENDE DER BERICHTSPERIODE

Am 26. Juli 2018 hatte die Manz AG bekanntgegeben, dass Eckhard Hörner-Marass auf eigenen Wunsch zum Jahresende 2018 aus dem Vorstand der Gesellschaft ausscheiden wird. Herr Hörner-Marass ist seit Oktober 2016 Mitglied sowie seit Juli 2017 Vorsitzender des Vorstands und hat mit dem Aufsichtsrat eine Verkürzung seiner ursprünglich bis zum 31. Dezember 2019 laufenden Amtszeit um ein Jahr vereinbart. Der Aufsichtsrat beabsichtigt, das Vorstandsmitglied Martin Drasch zum künftigen Vorstandsvorsitzenden zu ernennen.

WEITERE ANGABEN

MITARBEITER

Die Manz-Gruppe beschäftigte zum 30. Juni 2018 durchschnittlich 1.719 Mitarbeiter (30. Juni 2017: 1.733 Mitarbeiter).

VORSTAND

Eckhard Hörner-Marass, Dipl.-Ing. (FH), Vorstandsvorsitzender

Martin Drasch, Dipl.-Ing. (FH), Vorstand Operations

Manfred Hochleitner, Dipl.-Math., Vorstand Finanzen (ab 1. Juli 2018)

Gunnar Voss von Dahlen, Dipl.-Kfm., Vorstand Finanzen (bis 26. März 2018)

VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der verkürzte Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.

Reutlingen, den 14. August 2018

Der Vorstand der Manz AG

scroll

Eckhard Hörner-Marass Martin Drasch Manfred Hochleitner