Skip to main content

AI assistant

Sign in to chat with this filing

The assistant answers questions, extracts KPIs, and summarises risk factors directly from the filing text.

Manz AG Interim / Quarterly Report 2017

Aug 10, 2017

273_rns_2017-08-10_1faeb569-695a-4738-a795-c21ce04f7665.html

Interim / Quarterly Report

Open in viewer

Opens in your device viewer

Manz AG

Reutlingen

Halbjahresbericht 2017

KONZERNZWISCHENLAGEBERICHT

GRUNDLAGEN DES KONZERNS

GESCHÄFTSMODELL INKLUSIVE ZIELE UND STRATEGIE

Die 1987 gegründete Manz AG ist ein Hightech-Maschinenbauunternehmen mit weltweiter Präsenz und umfassendem Technologieportfolio. Das Unternehmen bietet seinen Kunden aus Wachstums- und Zukunftsbranchen hocheffiziente Produktionsanlagen und hat sich erfolgreich als gefragter Entwicklungspartner der Industrie etabliert. Mit innovativen Produktionssystemen ist die Manz AG Wegbereiter für die Weiterentwicklung und den Durchbruch von Schlüsseltechnologien der heutigen Welt. Mit umfassender Expertise in der Automation, der Messtechnik, der Laserbearbeitung sowie der Nasschemie, Drucken und Beschichten und Rolle-zu-Rolle-Prozessen fokussiert sich die Manz AG neben den Segmenten "Contract Manufacturing" und "Service" auf die drei strategischen Geschäftsbereiche "Electronics", "Solar" und "Energy Storage".

STANDORTE UND MITARBEITER

Qualifizierte und motivierte Mitarbeiter sind die Basis für den langfristigen Unternehmenserfolg der Manz AG. Zum 30. Juni 2017 waren insgesamt 1.691 Mitarbeiter (Vorjahr: 1.831) für das Unternehmen im In- und Ausland tätig, davon 454 an den deutschen Standorten (Vorjahr: 602). Gemessen an der Zahl der Mitarbeiter ist die größte Tochtergesellschaft im Konzern die Manz China Suzhou Ltd. in China mit 397 Beschäftigten, gefolgt von der Manz Taiwan Ltd. in Taiwan mit 275 Werktätigen und der Manz Slovakia s.r.o. mit 215 Arbeitnehmern.

Der kontinuierliche Ausbau des Technologie- und Produktportfolios mit über 500 qualifizierten Ingenieuren, Technikern und Naturwissenschaftlern sowie eine starke lokale Präsenz in der Hauptabsatzregion Asien bleiben zentrale Bestandteile der strategischen Ausrichtung der Gesellschaft und spiegeln sich in der Mitarbeiterstruktur wider.

STEUERUNGSSYSTEM UND LEISTUNGSINDIKATOREN

Auf Konzernebene ist die Manz AG zum Zwecke der Unternehmenssteuerung nach Produkten und Dienstleistungen organisiert und verfügt über die drei Geschäftsbereiche "Electronics", "Solar" und "Energy Storage" sowie die Berichtssegmente "Contract Manufacturing" und "Service". Um über die Verteilung der Ressourcen zu entscheiden und die Ertragskraft der Bereiche und Segmente zu steuern, werden diese vom Management getrennt überwacht. Über den Geschäftsverlauf im Einzelnen wird der Vorstand mittels detaillierter Berichte regelmäßig informiert. Dadurch kann der Vorstand nicht zufriedenstellenden Entwicklungen zeitnah entgegenwirken.

Das Finanzmanagement der Manz AG ist zentral organisiert. Zur Minimierung von Risiken und Nutzung konzernübergreifender Optimierungspotenziale bündelt die Gesellschaft Entscheidungen über Finanzierungen, Geldanlagen sowie Wechselkurssicherungen von Tochtergesellschaften innerhalb des Konzerns. Dabei werden wertorientierte Finanzierungsgrundsätze verfolgt, um sowohl die Liquidität zu jedem Zeitpunkt sicherzustellen als auch die finanzwirtschaftlichen Risiken zu begrenzen und die Kapitalkosten zu optimieren. Darüber hinaus wird ein ausgewogenes Fälligkeitsprofil angestrebt. Als zentrale Steuerungsgrößen des Finanzmanagements dienen dem Vorstand der Manz AG die Kennzahlen Umsatz, Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT), Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA), Eigenkapitalquote sowie die Liquidität. Die Entwicklung der Steuerungsgrößen im Hinblick auf definierte Zielwerte wird auf jährlicher Basis berichtet. Nähere Informationen hierzu sind im Abschnitt "Steuerungssystem und Leistungsindikatoren" des Geschäftsberichts 2016 der Manz AG zu finden. Dieser kann auf der Webseite der Manz AG im Menü "Investor Relations" eingesehen werden (www.manz.com).

FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG

Ein zentraler Baustein für den Ausbau des branchenübergreifenden Technologie- und Produktportfolios der Manz AG ist der Bereich Forschung und Entwicklung. Um die Positionierung als Innovationstreiber in Wachstumsbranchen zu festigen, wird der Bereich Forschung und Entwicklung auch im Geschäftsjahr 2017 für die Gesellschaft eine wichtige Rolle spielen. Mit ihren über 500 Ingenieuren, Technikern und Naturwissenschaftlern an ihren Entwicklungsstandorten in Deutschland, Italien, der Slowakei, Taiwan und China wird sich die Manz AG hierbei auf die wesentlichen Technologien in ihren Geschäftsbereichen "Electronics", "Solar" und "Energy Storage" konzentrieren und die branchenübergreifende Verzahnung dieser Kernkompetenzen zur Realisierung von Synergie- und Skaleneffekten forcieren.

Insgesamt weist die Manz AG für den Berichtszeitraum inklusive der Zuführung in aktivierten Entwicklungskosten eine F&E-Quote von 8,7 % (Vorjahr: 8,9 %) aus. Um die ausgezeichnete technologische Positionierung in den relevanten Zielmärkten und die Innovationskraft nachhaltig und langfristig zu festigen, strebt die Manz AG eine jährliche F&E-Quote von durchschnittlich 6,5 % an.

WIRTSCHAFTSBERICHT

GESAMTWIRTSCHAFTLICHES UMFELD UND BRANCHENBEZOGENE RAHMENBEDINGUNGEN

Konjunkturelles Marktumfeld

In seinen "Grundlinien der Wirtschaftsentwicklung im Frühjahr 2017" geht das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin (DIW) davon aus, dass die Weltkonjunktur im Jahr 2017 ihr erhöhtes Expansionstempo beibehalten wird. Demnach dürfte sich die globale Wirtschaftsleistung in diesem Jahr um 3,7 % erhöhen und 2018 mit 3,8 % noch einmal geringfügig stärker wachsen.

Im Euroraum setzt sich die wirtschaftliche Erholung laut DIW weiter fort, allerdings nach wie vor in eher gemäßigtem Tempo. Insgesamt dürfte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Euroraum 2017 und im kommenden Jahr 2018 um jeweils 1,6 % zulegen.

Die deutsche Wirtschaft dürfte um 1,4 % wachsen; im kommenden Jahr werden es wohl 1,7 % sein.

In der Volksrepublik China, einem der wichtigsten Absatzmärkte der Manz AG, signalisieren die Frühindikatoren laut DIW eine weiterhin stabile Entwicklung. Für 2017 erwartet das DIW daher ein Wachstum um 6,3 % und im kommenden Jahr um 6,0 %.

Geschäftsbereich Electronics

Laut International Data Corporation (IDC) soll sich die Zahl ausgelieferter Smartphones 2017 um 3,0 % auf 1,52 Milliarden gegenüber dem Vorjahr erhöhen. IDC erwartet, dass sich dieser Trend 2018 mit einem Wachstum von 4,5 % weiter verstärkt. Bis 2021 wird ein durchschnittliches jährliches Wachstum (CAGR) von 3,8 % auf 1,77 Milliarden Stück prognostiziert.

Tablet-Computer verzeichneten 2016 laut IDC einen deutlichen Rückgang bei den Verkäufen um 11,5 % auf 183,4 Millionen Einheiten. Dieser Trend sollte jedoch 2017 mit einem erwarteten Rückgang um 1 % gestoppt werden und sich ab 2018 mit 2 % in erneutes Wachstum drehen. Für 2019 und 2020 erwartet IDC einen weiteren Anstieg auf 3 % mit 194,2 Millionen verkauften Geräten. Für 2017 sehen die Marktforscher bei Desktop- und Laptop-Computern einen Rückgang um 2,1 %. Allerdings gestalten sich die Aussichten für stationäre und mobile Geräte unterschiedlich: Während die Verkäufe von Desktops bis 2020 im Jahresdurchschnitt um 2,6 % zurückgehen dürften, wird für Laptops mit 156,9 Millionen verkauften Stück im Jahr 2020 ein leichtes Wachstum um 0,4 % pro Jahr erwartet.

Während die Umsätze bei den Herstellern für Flat Panel Displays in den vergangenen Jahren aufgrund hohen Preisdrucks gesunken sind, sollen sie dem US-Marktforschungsinstitut IHS Markit zufolge im Jahr 2017 wieder um 9,3 % auf 110 Mrd. USD steigen.

Geschäftsbereich Solar

Solar Power Europe geht in einem mittleren Szenario davon aus, dass die Neuinstallationen 2017 bei rund 80,5 GW und damit 5 % über dem Vorjahr liegen werden. Die installierte Gesamtleistung weltweit wird sich 2017 laut Solar Power Europe auf 358 GW summieren. Auch mittelfristig rechnet Solar Power Europe mit einer weiteren Zunahme der weltweiten Nachfrage. So soll die installierte Gesamtleistung 2021 bereits mehr als 700 GW betragen, wobei sich die jährliche Nachfrage auf 111 GW erhöht. Diese Entwicklung wird maßgeblich durch die vier Staaten China, USA, Indien und Japan getrieben werden.

Geschäftsbereich Energy Storage

Das Marktforschungsinstitut IHS Markit sah 2016 als das Jahr, in dem die Energiespeiche-rungssysteme im Vergleich zu konventionellen Methoden der Energieerzeugung wettbewerbsfähig geworden ist. Wurden 2015 noch 1,4 GW neue Kapazität installiert, waren es im vergangenen Jahr bereits 2,3 GW. 2017 soll sich das Volumen der Neuinstallationen auf 6 GW erhöhen und damit im Vergleich zum Vorjahr noch einmal fast verdreifachen. Bis 2022 sollen weitere 40 GW hinzukommen. Lithium-Ionen-Batterien werden dabei zur führenden Technologie im Bereich der Energiespeicherung werden: 2025 dürften über 80 % aller Installationen auf diesem Gebiet auf der Lithium-Ionen-Technologie beruhen, deren Batteriepreise weiter sinken werden. Bloomberg rechnet im Jahr 2025 bereits mit einem Preis pro kWh von unter 100 EUR. Von sinkenden Batteriepreisen wird auch die E-Mobility-Branche profitieren: Research and Markets rechnet damit, dass der weltweite Markt für Elektroautos zwischen 2017 und 2021 mit einer jährlichen, durchschnittlichen Wachstumsrate (CAGR) von 22,67 % zulegen und die steigende Nachfrage nach leistungsfähigen Lithium-Ionen-Batterien unterstützen wird.

ANALYSE DER ERTRAGS-, VERMÖGENS- UND FINANZLAGE

Ertragslage

Die Umsatzerlöse in den ersten sechs Monaten 2017 beliefen sich auf 119,6 Mio. EUR nach 124,0 Mio. EUR im Vorjahreszeitraum. Wie erwartet konnten die Umsätze im zweiten Quartal 2017 mit 72,0 Mio. EUR gegenüber dem noch schwachen Vorquartal (47,6 Mio. EUR) signifikant gesteigert werden. Der Vorstand der Manz AG erwartet, dass diese Dynamik im operativen Geschäft auch im zweiten Halbjahr 2017 anhalten und weiter zunehmen wird.

Ein Umsatzanteil von 35,2 % entfiel im Berichtszeitraum 2017 mit 42,1 Mio. EUR auf den Geschäftsbereich Electronics (Vorjahr: 43,5 Mio. EUR bzw. 35,1 %).

Der Solarbereich erwirtschaftete in den ersten sechs Monaten 2017 rund 16,4 Mio. EUR bzw. 13,8 % des Gesamtumsatzes der Manz-Gruppe (Vorjahr: 15,1 Mio. EUR bzw. 12,2 %). Nachdem im ersten Quartal 2017 ein Segmentumsatz von 1,5 Mio. EUR erwirtschaftet worden war, nahm die Umsatzentwicklung im zweiten Quartal mit dem Projektstart für die CIGSfab-Großaufträge und ersten Umsatzbeiträgen im Juni 2017 an Fahrt auf. Im weiteren Jahresverlauf werden die CIGS-Aufträge wesentlich zum angestrebten Umsatz- und Ertragswachstum der Manz AG beitragen.

Ein Umsatzanteil von 12,0 Mio. EUR bzw. 10,0 % entfiel im Berichtszeitraum auf den Geschäftsbereich Energy Storage (Vorjahr: 34,9 Mio. EUR bzw. 28,1 %). Der Umsatzrückgang gegenüber dem Vorjahr ist auf die Entscheidung des Vorstands zurückzuführen, insbesondere Großprojekte aus der Consumer-Branche einer kritisch-konservativen Risikoüberprüfung zu unterziehen, was tendenziell zu einem Rückgang von Aufträgen mit großem Umsatzvolumen führt. Gleichzeitig schlug sich die zunehmende Dynamik im Bereich der Elektromobilität noch nicht in Aufträgen für Anlagen zur Serienproduktion nieder. Einen Umsatzbeitrag in Höhe von 40,4 Mio. EUR bzw. 33,8 % erwirtschaftete das Berichtssegment Contract Manufacturing (Vorjahr: 19,0 Mio. EUR bzw. 15,3 %). Der Umsatz im Berichtssegment Service summierte sich im Berichtszeitraum 2017 auf 8,7 Mio. EUR nach 11,6 Mio. EUR im Vorjahrszeitraum; dies entspricht einem Umsatzanteil von 7,3 % nach 9,4 % im Vorjahr.

Nach Regionen verteilten sich die Umsatzerlöse der Manz AG in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2017 wie folgt: Mit 63,1 Mio. EUR bzw. 52,7 % entfiel der größte Umsatzanteil der Manz AG auf Taiwan und China (Vorjahr: 82,2 Mio. EUR bzw. 66,3 %). Die Geschäfte im übrigen Asien trugen 2,2 Mio. EUR bzw. 1,8 % zum Gesamtumsatz bei (Vorjahr: 5,1 Mio. EUR bzw. 4,1 %). In Deutschland erzielte die Gesellschaft 13,4 Mio. EUR oder 11,2 % des Gesamtumsatzes (Vorjahr: 10,9 Mio. EUR bzw. 8,9 %). Rund 20,0 Mio. EUR bzw. 16,7 % der Umsatzerlöse erwirtschaftete die Manz AG im Berichtszeitraum im übrigen Europa, nach 17,6 Mio. EUR bzw. 14,2 % im ersten Halbjahr 2016. In den USA konnten Umsatzerlöse in Höhe von 20,6 Mio. EUR realisiert werden; dies entspricht einem Anteil am Gesamtumsatz von 17,2 % (Vorjahr: 8,1 Mio. EUR bzw. 6,5 %). Die Umsätze in den übrigen Regionen weltweit beliefen sich auf 355 TEUR (Vorjahr: 39 TEUR).

Ausgehend von einem Gesamtumsatz in Höhe von 119,6 Mio. EUR, nahm der Bestand fertiger und unfertiger Erzeugnisse stichtagsbezogen um 2,9 Mio. EUR zu (Vorjahr: -1,4 Mio. EUR). Die aktivierten Eigenleistungen lagen mit 4,3 Mio. EUR leicht über Vorjahresniveau (Vorjahr: 4,0 Mio. EUR) und sind wesentlich in Aktivitäten für die Produktentwicklung in den Bereichen Energy Storage sowie Solar begründet. Insgesamt resultiert somit eine Gesamtleistung von 126,7 Mio. EUR (Vorjahr: 126,6 Mio. EUR). Die sonstigen betrieblichen Erträge betrugen 38,8 Mio. EUR (Vorjahr: 3,2 Mio. EUR). Grund für die Zunahme gegenüber dem Vorjahr ist der Sondereffekt in Höhe von 34,4 Mio. EUR im Zusammenhang mit dem Verkauf der Manz CIGS Technology GmbH. Der Materialaufwand belief sich auf 77,7 Mio. EUR (Vorjahr: 70,3 Mio. EUR). Dabei lag die Materialaufwandsquote bei 61,3 % (Vorjahr: 55,5 %). Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr ist auf die Realisierung materialintensiver Pilotprojekte im Bereich Energy Storage und auf einen höheren Umsatzbeitrag des Segments Contract Manufacturing, welches durch vergleichsweise hohe Materialaufwendungen gekennzeichnet ist, zurückzuführen. Das Rohergebnis betrug demnach 87,8 Mio. EUR nach 59,5 Mio. EUR im Vorjahr. Der Personalaufwand im Berichtszeitraum 2017 lag mit 38,3 Mio. EUR unter dem Vergleichszeitraum (Vorjahr: 40,5 Mio. EUR) und resultiert aus der konzernweit verbesserten Kostenkontrolle der im Zuge des Optimierungsprogramms "Manz 2.0" durchgeführten Maßnahmen. Darüber hinaus wirkt sich der Verkauf der Manz CIGS Technology GmbH zum 31. März 2017 positiv auf den Personalaufwand aus.

Gegenüber dem Vorjahr verbesserte sich die Personalaufwandsquote leicht auf 30,3 % (Vorjahr: 32,0 %). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen mit 37,1 Mio. EUR deutlich über dem Vorjahresniveau (Vorjahr: 23,5 Mio. EUR). Diese Zunahme liegt im Wesentlichen an Aufwendungen für die CIGS-Großaufträge. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) belief sich infolge auf 12,4 Mio. EUR (Vorjahr: -4,5 Mio. EUR). Im Berichtszeitraum 2017 lagen die Abschreibungen mit 5,4 Mio. EUR unter dem Vorjahresniveau von 7,3 Mio. EUR) und enthalten planmäßige Abschreibungen auf aktivierte Eigenleistungen sowie Sachanlagen. Insgesamt resultiert hieraus ein operatives Ergebnis (EBIT) von 7,0 Mio. EUR (Vorjahr: -11,7 Mio. EUR).

Bei Betrachtung der einzelnen Geschäftsbereiche betrug das EBIT im Segment Electronics -11,0 Mio. EUR (Vorjahr: -5,8 Mio. EUR). Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr liegt dabei in der material- und personalintensiveren Forschung zur Entwicklung neuer Produkte begründet. Der Geschäftsbereich Solar verzeichnete im Berichtszeitraum 2017 im Wesentlichen aufgrund der Effekte aus dem Verkauf der Manz CIGS Technology GmbH und dem Start der CIGS-Aufträge ein EBIT von 26,1 Mio. EUR nach -5,6 Mio. EUR im Vorjahr. Das operative Ergebnis im Geschäftsbereich Energy Storage belief sich auf -11,5 Mio. EUR nach -2,9 Mio. EUR im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Grund hierfür ist die material- und personalintensivere Forschung zur Entwicklung von Pilotprojekten in Vorbereitung auf zukünftig potenzielle Folgeaufträge für die Serienproduktion. Das Berichtssegment Contract Manufacturing verzeichnete einen operativen Gewinn von 0,7 Mio. EUR (Vorjahr: 0,7 Mio. EUR). Dabei hatte die Manz AG im zweiten Quartal 2017 in zusätzliches Personal investiert, um das erwartete Wachstum in den kommenden Monaten realisieren zu können. Der Bereich Services verzeichnete einen operativen Gewinn in Höhe von 2,6 Mio. EUR nach 3,4 Mio. EUR im Vorjahr.

Die Finanzaufwendungen beliefen sich im Berichtszeitraum 2017 auf 1,4 Mio. EUR nach 2,4 Mio. EUR im Vorjahreszeitraum. Diese Verbesserung ist im Wesentlichen auf die Rückführung von Fremdkapital zurückzuführen. Nach Abzug der Steuern vom Einkommen und Ertrag beläuft sich das Konzernergebnis der Manz AG im ersten Halbjahr 2017 auf 4,7 Mio. EUR (Vorjahr: -17,0 Mio. EUR). Hieraus resultiert bei einem gewichteten Durchschnitt von 7.744.088 Aktien ein Ergebnis je Aktie von 0,61 EUR (Vorjahr: -2,84 EUR bei 5.950.043 Aktien).

Vermögenslage

Die Bilanzsumme zum 30. Juni 2017 erhöhte sich im Vergleich zum Bilanzstichtag 2016 auf 339,0 Mio. EUR (31. Dezember 2016: 312,1 Mio. EUR). Zum Bilanzstichtag des Berichtszeitraums beträgt die Eigenkapitalquote 50,1 % nach 52,9 % zum 31. Dezember 2016. Die langfristigen Schulden verringerten sich leicht von 15,1 Mio. EUR zum 31. Dezember 2016 auf 14,6 Mio. EUR zum 30. Juni 2017. Dabei hat sich die Zusammensetzung nur unwesentlich verändert.

Demgegenüber erhöhten sich die kurzfristigen Schulden gegenüber dem Ende des Geschäftsjahres 2016 deutlich auf 154,4 Mio. EUR (31. Dezember 2016: 131,9 Mio. EUR). Die kurzfristigen Finanzschulden zum 30. Juni 2017 betrugen 31,4 Mio. EUR (31. Dezember 2016: 52,4 Mio. EUR). Dies liegt in der Rückführung eines Darlehens der Europäischen Investitionsbank (EIB) in Höhe von 18,3 Mio. EUR sowie einer allgemein reduzierten Ausnutzung von Banklinien begründet. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zum Ende des Berichtszeitraums 2017 lagen stichtagsbezogen mit 50,9 Mio. EUR leicht über dem Niveau zum Jahresende 2016 (31. Dezember 2016: 47,2 Mio. EUR). Die erhaltenen Anzahlungen erhöhten sich im Zuge der CIGS-Großaufträge signifikant auf 53,5 Mio. EUR (31. Dezember 2016: 9,8 Mio. EUR). Zum 30. Juni 2017 summierten sich die sonstigen kurzfristigen Rückstellungen auf 6,6 Mio. EUR nach 7,3 Mio. EUR zum Jahresende 2016. Die übrigen kurzfristigen Verbindlichkeiten beliefen sich auf 11,8 Mio. EUR (31. Dezember 2016: 14,4 Mio. EUR).

Auf der Aktivseite lagen die langfristigen Vermögenswerte mit 120,2 Mio. EUR zum 30. Juni 2017 insgesamt auf Niveau des Bilanzstichtags 2016 (31. Dezember 2016: 121,4 Mio. EUR), wobei es im Berichtszeitraum zu Veränderungen in der Zusammensetzung kam. Die immateriellen Vermögenswerte reduzierten sich zum Ende des Berichtszeitraums auf 56,3 Mio. EUR (31. Dezember 2016: 77,8 Mio. EUR), was wesentlich auf den Abgang der Manz CIGS Technology GmbH im zweiten Quartal 2017 zurückzuführen ist. Die Sachanlagen betrugen 36,2 Mio. EUR zum 30. Juni 2017 (31. Dezember 2016: 39,4 Mio. EUR). Die Finanzanlagen in Höhe von 24,2 Mio. EUR beinhalten die 15 %-Be-teiligung der Manz AG an der NICE PV Research Ltd. Zum 30. Juni 2017 zeigte sich das Umlaufvermögen mit 218,8 Mio. EUR deutlich über dem Wert zum Bilanzstichtag 2016 mit 190,7 Mio. EUR. Die Vorräte erhöhten sich in Anbetracht einer positiven Auftragslage stichtagsbezogen auf 54,7 Mio. EUR (31. Dezember 2016: 49,0 Mio. EUR). Gleichzeitig reduzierten sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen aufgrund des PoC-Ansatzes stichtagsbezogen auf 63,2 Mio. EUR (31. Dezember 2016: 77,7 Mio. EUR). Der Anstieg der flüssigen Mittel auf 92,9 Mio. EUR zum Ende des Berichtszeitraums (31. Dezember 2016: 55,7 Mio. EUR) resultiert im Wesentlichen aus den erhaltenen Anzahlungen für die CIGS-Großaufträge sowie dem Abgang der Manz CIGS Technology GmbH.

Finanzlage

Ausgangspunkt des Cashflows aus betrieblicher Tätigkeit in Höhe von 39,6 Mio. EUR ist das deutlich positive EBIT von 7,0 Mio. EUR. Darüber hinaus sorgen die erhaltenen Anzahlungen aus den CIGS-Aufträgen und damit einhergehend die geringere zusätzliche Mittelbindung im Net Working Capital für einen positiven Mittelzufluss. Demgegenüber stehen Anlagenabgänge aus dem Verkauf der Manz CIGS Technology GmbH über 34,4 Mio. EUR.

Der Cashflow aus Investitionstätigkeit betrug im Berichtszeitraum 2017 19,4 Mio. EUR. Der Mittelzufluss resultiert im Wesentlichen aus Einzahlungen in Höhe von 48,7 Mio. EUR aus dem Verkauf der MCT abzüglich der abgegangenen flüssigen Mittel bei Auszahlungen in Höhe von 24,2 Mio. EUR für den Erwerb der Anteile an der NICE PV Research Ltd. Die Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen, davon hauptsächlich in Entwicklungsleistungen, beliefen sich in der Berichtsperiode auf 5,2 Mio. EUR.

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit im Berichtszeitraum 2017 betrug -21,5 Mio. EUR. Grund hierfür ist die Reduzierung der kurzfristigen Finanzschulden 2017, insbesondere durch die Rückführung eines Darlehens der Europäischen Investitionsbank in Höhe von 18,3 Mio. EUR.

Unter Berücksichtigung der Wechselkursveränderungen verfügte die Manz AG somit zum 30. Juni 2017 über flüssige Mittel in Höhe von 92,9 Mio. EUR (30. Juni 2016: 65,9 Mio. EUR). Die nicht ausgenutzten Kreditlinien bei Banken belaufen sich zum Bilanzstichtag 30. Juni 2017 auf 13,5 Mio. EUR (30. Juni 2016: 13,7 Mio. EUR).

CHANCEN- UND RISIKOBERICHT

Gegenüber den im Geschäftsbericht 2016 dargestellten Chancen und Risiken haben sich nachfolgende Veränderungen ergeben.

Alle im Geschäftsbericht für das Geschäftsjahr 2016 auf den Seiten 95 ff. unter "Risiken aus der Nichtdurchführung der Verträge mit Shanghai Electric und der Shenhua Group" dargestellten Risiken sind mit Erfüllung aller Closing Conditions substanzlos.

Hinsichtlich der im Geschäftsbericht auf der Seite 98 ff. dargestellten finanziellen Risiken wurde das Projektdarlehen der European Investment Bank (EIB) in Höhe von 18,3 Mio. EUR zur Finanzierung der Aufwendungen der Manz-Gruppe für Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsaktivitäten, insbesondere im Bereich Solartechnologie, im zweiten Quartal 2017 zurückbezahlt.

Darüber hinaus haben sich gegenüber den im Geschäftsbericht 2016 dargestellten Risiken keine wesentlichen Veränderungen ergeben.

PROGNOSEBERICHT

AUSBLICK

In unserem Prognosebericht gehen wir, soweit möglich, auf die erwartete künftige Entwicklung der Manz AG und des Umfelds des Unternehmens im laufenden Geschäftsjahr 2017 ein.

Die Branchenaussichten in den drei strategischen Geschäftsbereichen Electronics, Solar und Energy Storage bewertet der Vorstand durchweg positiv. Für das laufende Geschäftsjahr geht der Vorstand aufgrund dieser Einschätzung, der Zusammenarbeit im CIGS-Bereich inkl. Erteilung der CIGS-Großaufträge sowie einem Auftragsbestand von rund 301,8 Mio. EUR per 30. Juni 2017 von einer positiven Geschäftsentwicklung aus. Der Vorstand der Manz AG rechnet daher für 2017 mit einer signifikanten Steigerung des Umsatzes auf mindestens 350 Mio. EUR bei einem signifikant verbesserten, positiven Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT).

ZUKUNFTSGERICHTETE AUSSAGEN

Dieser Bericht enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung der Manz AG beruhen. Solche Aussagen sind Risiken und Ungewissheiten unterworfen. Diese und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklungen oder die Leistungsfähigkeit der Gesellschaft wesentlich von den hier abgegebenen Einschätzungen abweichen. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an künftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

scroll

2. Quartal (in TEUR) 1.4.-30.6.2017 1.4.-30.6.2016
Umsatzerlöse 71.982 59.467
Bestandsveränderungen Erzeugnisse 1.948 -1.019
Aktivierte Eigenleistungen 1.397 1.745
Gesamtleistung 75.327 60.193
Sonstige betriebliche Erträge 3.236 1.219
Materialaufwand -44.040 -36.175
Rohergebnis 34.523 25.237
Personalaufwand -18.624 -19.400
Sonstige betriebliche Aufwendungen -26.701 -11.221
EBITDA -10.802 -5.384
Abschreibungen -2.270 -3.894
Operatives Ergebnis (EBIT) -13.072 -9.278
Finanzerträge 14 11
Finanzaufwendungen -818 -1.627
Ergebnis vor Steuern (EBT) -13.875 -10.894
Steuern vom Einkommen und Ertrag -227 -2.903
Konzernergebnis -14.102 -13.797
davon Ergebnisanteil Minderheitsanteile -15 -23
davon Ergebnisanteil Aktionäre Manz AG -14.087 -13.774
Gewichteter Durchschnitt der Anzahl Aktien 7.744.088 6.479.222
Ergebnis je Aktie (verwässert = unverwässert) in EUR je Aktie -1,82 -2,13

KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

scroll

1. Halbjahr (in TEUR) 1.1.-30.6.2017 1.1.-30.6.2016
Umsatzerlöse 119.600 123.959
Bestandsveränderungen Erzeugnisse 2.856 -1.405
Aktivierte Eigenleistungen 4.281 4.019
Gesamtleistung 126.737 126.573
Sonstige betriebliche Erträge 38.864 3.171
Materialaufwand -77.736 -70.268
Rohergebnis 87.865 59.476
Personalaufwand -38.374 -40.501
Sonstige betriebliche Aufwendungen -37.126 -23.452
EBITDA 12.365 -4.477
Abschreibungen -5.411 -7.271
Operatives Ergebnis (EBIT) 6.954 -11.748
Finanzerträge 39 18
Finanzaufwendungen -1.405 -2.354
Ergebnis vor Steuern (EBT) 5.588 -14.084
Steuern vom Einkommen und Ertrag -889 -2.870
Konzernergebnis 4.699 -16.954
davon Ergebnisanteil Minderheitsanteile -25 -55
davon Ergebnisanteil Aktionäre Manz AG 4.724 -16.899
Gewichteter Durchschnitt der Anzahl Aktien 7.744.088 5.950.043
Ergebnis je Aktie (unverwässert) in EUR je Aktie 0,61 -2,84
Ergebnis je Aktie (verwässert) in EUR je Aktie 0,60 -2,84

KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG

scroll

2. Quartal (in TEUR) 1.4.-30.6.2017 1.4.-30.6.2016
Konzernergebnis -14.102 -13.797
Unterschiedsbetrag aus der Währungsumrechnung -4.471 1.200
Absicherung künftiger Zahlungsströme (Cashflow Hedges) 2 -628
Steuereffekt aus ergebnisneutralen Bestandteilen 0 145
Summe der direkt im Eigenkapital erfassten Aufwendungen und Erträge mit künftiger ergebniswirksamer Umgliederung -4.470 717
Neubewertung von leistungsorientierten Pensionsplänen 65 -57
Steuereffekt aus ergebnisneutralen Bestandteilen 1 12
Summe der direkt im Eigenkapital erfassten Aufwendungen und Erträge ohne künftige ergebniswirksame Umgliederung 66 -45
Konzern-Gesamtergebnis -18.506 -13.125
davon Minderheitsanteile -331 422
davon Anteilseigner der Manz AG -18.176 -13.547

KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG

scroll

1. Halbjahr (in TEUR) 1.1.-30.6.2017 1.1.-30.6.2016
Konzernergebnis 4.699 -16.954
Unterschiedsbetrag aus der Währungsumrechnung -6 773
Absicherung künftiger Zahlungsströme (Cashflow Hedges) 5 2.547
Steuereffekt aus ergebnisneutralen Bestandteilen -1 -588
Summe der direkt im Eigenkapital erfassten Aufwendungen und Erträge mit künftiger ergebniswirksamer Umgliederung -2 2.732
Neubewertung von leistungsorientierten Pensionsplänen 31 -87
Steuereffekt aus ergebnisneutralen Bestandteilen 9 15
Summe der direkt im Eigenkapital erfassten Aufwendungen und Erträge ohne künftige ergebniswirksame Umgliederung 40 -72
Konzern-Gesamtergebnis 4.737 -14.294
davon Minderheitsanteile -123 313
davon Anteilseigner der Manz AG 4.861 -14.607

KONZERNBILANZ

AKTIVA (in TEUR)

scroll

30.6.2017 31.12.2016
Langfristige Vermögenswerte
Immaterielle Vermögenswerte 56.315 77.796
Sachanlagen 36.157 39.395
Finanzanlagen 24.221 0
Latente Steuern 2.821 3.500
Sonstige langfristige Vermögenswerte 698 723
120.212 121.414
Kurzfristige Vermögenswerte
Vorräte 54.685 48.950
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 63.186 77.726
Ertragsteuerforderungen 317 651
Sonstige kurzfristige Forderungen 7.652 7.651
Flüssige Mittel 92.922 55.722
218.762 190.700
Summe Aktiva 338.974 312.114

PASSIVA (in TEUR)

scroll

30.6.2017 31.12.2016
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 7.744 7.744
Kapitalrücklagen 143.766 143.681
Gewinnrücklagen -6.115 -10.839
Kumuliertes übriges Eigenkapital 20.069 19.933
Anteilseigner der Manz AG 165.464 160.519
Minderheitsanteile 4.464 4.587
169.928 165.106
Langfristige Schulden
Langfristige Finanzschulden 1.576 2.036
Pensionsrückstellungen 7.456 7.704
Sonstige langfristige Rückstellungen 3.078 2.868
Übrige langfristige Verbindlichkeiten 341 335
Latente Steuern 2.186 2.127
14.637 15.070
Kurzfristige Schulden
Kurzfristige Finanzschulden 31.372 52.379
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 50.924 47.228
Erhaltene Anzahlungen 53.495 9.827
Ertragsteuerschulden 172 686
Sonstige kurzfristige Rückstellungen 6.640 7.294
Derivative Finanzinstrumente 21 158
Übrige Verbindlichkeiten 11.780 14.355
Finanzverbindlichkeiten aus Leasing 5 11
154.409 131.938
Summe Passiva 338.974 312.114

KONZERNKAPITALFLUSSRECHNUNG

scroll

(in TEUR) 1.1.-30.6.2017 1.1.-30.6.2016
Operatives Ergebnis (EBIT) 6.954 -11.748
Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 5.411 7.271
Zunahme (+) /Abnahme (-) von Pensionsrückstellungen und sonstigen langfristigen Rückstellungen 195 310
Sonstige zahlungsunwirksame Erträge (-) und Aufwendungen (+) 85 120
Gewinn (-) /Verlust (+) aus Anlageabgängen -34.372 13
Zunahme (-) / Abnahme (+) der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva 10.558 -8.933
Zunahme (+) /Abnahme (-) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva 52.362 -8.009
Erhaltene (+) / Gezahlte Ertragsteuern (-) -327 -182
Gezahlte Zinsen -1.287 -2.195
Erhaltene Zinsen 39 17
Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit 39.618 -23.336
Einzahlungen aus dem Verkauf von Anlagevermögen 97 18
Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen -5.158 -4.581
Einzahlungen aus dem Verkauf von konsolidierten Unternehmen abzüglich der abgegangenen flüssigen Mittel 48.676 0
Auszahlungen für den Erwerb von konsolidierten Unternehmen und sonstigen Geschäftseinheiten -24.221 0
Auszahlungen für den Erwerb von konsolidierten Unternehmen, abzüglich der zugeflossenen flüssigen Mittel 0 0
Cashflow aus Investitionstätigkeit 19.394 -4.563
Einzahlungen aus der Aufnahme langfristiger Finanzschulden 0 982
Auszahlungen für die Tilgung langfristiger Finanzschulden -460 -364
Veränderung der kurzfristigen Finanzschulden -21.007 -15.850
Erwerb eigener Aktien -3 -5
Auszahlungen für die Tilgung von Finance-Lease-Verträgen -6 -13
Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen 0 80.709
Kosten der Kapitalbeschaffung (vor Steuern) 0 -5.831
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit -21.476 59.628
Finanzmittelbestand am Ende der Periode
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes
(Zwischensumme 1-3) 37.536 31.729
Wechselkursbedingte Wertänderung des Finanzmittelbestandes -336 -171
Finanzmittelbestand am 1.1. 55.722 34.372
Finanzmittelbestand am 30.6. 92.922 65.930
Zusammensetzung des Finanzmittelbestands
Flüssige Mittel 92.922 65.930
Finanzmittelbestand am 30.6. 92.922 65.930

KONZERN-EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG

scroll

(in TEUR) Kumuliertes übriges Eigenkapital
Bestandteile, die nicht in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden Bestandteile, die möglicherweise in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden
--- --- --- --- --- --- ---
Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklagen Eigene Aktien Gewinnrücklagen Neubewertung Pensionen Cashflow Hedges
--- --- --- --- --- --- ---
Stand 1. Januar 2016 5.421 99.345 0 1.774 -1.949 -2.140
Konzernergebnis -16.899
Kumuliertes übriges Eigenkapital -72 1.959
Konzern-Gesamtergebnis 0 0 0 -16.899 -72 1.959
Kapitalerhöhung 2.323 78.386
Kosten der Kapitalbeschaffung nach Steuern -4.133
Erwerb eigene Aktien -5
Verwendung eigene Aktien 5
Aktienbasierte Vergütung
Stand 30. Juni 2016 7.744 173.598 0 -15.125 -2.021 -181
Stand 1. Januar 2017 7.744 143.681 0 -10.839 -2.047 -15
Konzernergebnis 4.724
Kumuliertes übriges Eigenkapital 40 4
Konzern-Gesamtergebnis 0 0 0 4.724 40 4
Erwerb eigene Aktien -3
Verwendung eigene Aktien 3
Aktienbasierte Vergütung 85
Stand 30. Juni 2017 7.744 143.766 0 -6.115 -2.007 -11

scroll

Kumuliertes übriges Eigenkapital
Bestandteile, die möglicherweise in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden
--- --- --- --- --- ---
Währungsumrechnung Summe kumulierte übriges Eigenkapital Summe Eigenkapital der Anteilseigner der Manz AG Minderheitsanteile Gesamtes Eigenkapital
--- --- --- --- --- ---
Stand 1. Januar 2016 18.512 14.423 120.963 4.297 125.260
Konzernergebnis -16.899 313 -16.586
Kumuliertes übriges Eigenkapital 405 2.292 2.292 2.292
Konzern-Gesamtergebnis 405 2.292 -14.607 313 -14.294
Kapitalerhöhung 80.709 80.709
Kosten der Kapitalbeschaffung nach Steuern -4.133 -4.133
Erwerb eigene Aktien -5 -5
Verwendung eigene Aktien 5 5
Aktienbasierte Vergütung 120 120
Stand 30. Juni 2016 18.917 16.715 183.052 4.610 187.662
Stand 1. Januar 2017 21.995 19.933 160.519 4.587 165.106
Konzernergebnis 4.724 -25 4.699
Kumuliertes übriges Eigenkapital 92 136 136 -98 38
Konzern-Gesamtergebnis 92 136 4.860 -123 4.737
Erwerb eigene Aktien -3 -3
Verwendung eigene Aktien 3 3
Aktienbasierte Vergütung 85 85
Stand 30. Juni 2017 22.087 20.069 165.464 4.464 169.928

KONZERNANHANG (VERKÜRZT)

GRUNDLAGEN

Der Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2017 ist gemäß § 37w Abs. 3 WpHG und in Übereinstimmung mit den Vorschriften des IAS 34 in verkürzter Form nach den Vorschriften der am Bilanzstichtag gültigen und von der Europäischen Union anerkannten International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board, London, sowie den Interpretationen des IFRS Interpretations Committee erstellt worden. Noch nicht in Kraft getretene Standards und Interpretationen werden nicht angewendet. Der vorliegende Konzernzwischenabschluss sowie der Konzernzwischenlagebericht wurde weder einer Prüfung im Sinne des § 317 HGB noch einer prüferischen Durchsicht unterzogen.

Die für den verkürzten Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2017 angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie die Ermittlungsmethoden und Input-Parameter zur Bemessung des beizulegenden Zeitwerts, entsprechen denen des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2016. Eine detaillierte Beschreibung dieser Methoden ist im Konzernanhang des Geschäftsberichtes 2016 im Einzelnen veröffentlicht.

KONSOLIDIERUNGSKREIS

In den Konzernzwischenabschluss der Manz AG sind alle Unternehmen einbezogen, bei denen die Manz AG mittelbar oder unmittelbar die Möglichkeit hat, die Finanz- und Geschäftspolitik zu bestimmen ("Control"-Verhältnis). Neben der Manz AG gehören zum Kreis der konsolidierten Unternehmen 16 vollkonsolidierte Tochterunternehmen:

Die Manz CIGS Technology GmbH wurde mit Wirkung zum 31. März 2017 an die NICE PV Reseach Ltd. verkauft und scheidet aus dem Konzernkreis aus.

Sonstige Beteiligungen

Mit Wirkung zum 6. Juni 2017 erwarb die Manz AG eine sonstige Beteiligung über 15 % an der NICE PV Research Ltd. für 24,2 Mio. EUR.

ERLÄUTERUNGEN ZU EINZELNEN POSTEN DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

SONSTIGE BETRIEBLICHE ERTRÄGE

scroll

(in TEUR) 30.6.2017 30.6.2016
Erträge aus der Entkonsolidierung der Manz CIGS Technology GmbH 34.356 0
Veränderung Wertberichtigungen auf Forderungen 203 818
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 138 846
Fördergelder 130 0
Kursgewinne 93 430
Übrige 3.944 1.077
38.864 3.171

MATERIALAUFWAND

scroll

(in TEUR) 30.6.2017 30.6.2016
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 67.060 60.591
Aufwendungen für bezogene Leistungen 10.676 9.677
77.736 70.268

SONSTIGE BETRIEBLICHE AUFWENDUNGEN

scroll

(in TEUR) 30.6.2017 30.6.2016
Vertriebskosten 8.140 2.678
Forschungsnahe sonstige betriebliche Aufwendungen 7.565 458
Werbe- und Reisekosten 3.495 4.926
Miete und Leasing 2.704 3.510
Ausgangsfrachten 1.726 2.442
Rechts- und Beratungskosten 1.145 1.567
Sonstige personalnahe Aufwendungen 1.038 747
Kursverluste 1.012 772
Zuführung zu Rückstellungen 513 192
Wertberichtigungen auf Forderungen und Forderungsverluste 427 64
Aufwand aus dem Abgang von Vermögenswerten des Anlagevermögens 14 18
Übrige 9.348 6.079
37.126 23.452

ERLÄUTERUNGEN ZU EINZELNEN POSTEN DER BILANZ

IMMATERIELLE VERMÖGENSWERTE

scroll

(in TEUR) 30.6.2017 31.12.2016
Lizenzen, Software und ähnliche Rechte und Werte 7.000 16.140
Aktivierte Entwicklungskosten 15.365 22.327
Geschäfts- oder Firmenwert 33.949 39.328
Geleistete Anzahlungen 1 1
56.315 77.796

SACHANLAGEN

scroll

(in TEUR) 30.6.2017 31.12.2016
Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 27.690 29.340
Technische Anlagen und Maschinen 5.316 6.747
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.961 3.209
Geleistete Anzahlungen 190 99
36.157 39.395

VORRÄTE

scroll

(in TEUR) 30.6.2017 31.12.2016
Roh,- Hilfs- und Betriebsstoffe 18.130 16.435
Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 20.049 16.603
Fertige Erzeugnisse, Waren 14.758 15.349
Geleistete Anzahlungen 1.748 563
54.685 48.950

FORDERUNGEN AUS LIEFERUNGEN UND LEISTUNGEN

scroll

(in TEUR) 30.6.2017 31.12.2016
Künftige Forderungen aus Fertigungsaufträgen 28.433 33.330
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 34.753 44.396
63.186 77.726

Die nach dem Grad der Fertigstellung bilanzierten künftigen Forderungen aus Fertigungsaufträgen ermitteln sich wie folgt:

scroll

(in TEUR) 30.6.2017 31.12.2016
Herstellungskosten einschließlich Auftragsergebnis der Fertigungsaufträge 98.821 78.703
Abzüglich erhaltene Anzahlungen -70.388 -45.373
28.433 33.330

SONSTIGE KURZFRISTIGE FORDERUNGEN

scroll

(in TEUR) 30.6.2017 31.12.2016
Steuerforderungen (keine Einkommen- und Ertragsteuern) 4.736 3.983
Forderungen Personal 647 769
Sonstige Abgrenzungen (v. a. Versicherungen) 556 645
Übrige 1.713 2.254
7.652 7.651

EIGENKAPITAL

Im ersten Halbjahr 2017 erwarb die Manz-Gruppe 79 eigene Aktien zu einem Durchschnittspreis von 38,18 EUR pro Aktie (Kurswert 3.016,22 EUR), welche an Mitarbeiter im Rahmen von Jubiläumsleistungen übertragen wurden.

Zum 30. Juni 2017 sind keine eigenen Aktien mehr im Bestand.

Die Kapitalrücklage enthält im Wesentlichen die Einzahlungen von Aktionären nach § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB abzüglich der Kosten der Kapitalbeschaffung nach Steuern. Des Weiteren ist der Wert der als Gehaltsbestandteil an Führungskräfte (einschließlich Vorstand) in Form von Eigenkapitalinstrumenten gewährten anteilsbasierten Vergütung (Performance Share Plan) erfasst. Die Erhöhung der Kapitalrücklage im ersten Halbjahr 2017 in Höhe von 85 TEUR betrifft die Zuweisung aus den aktienbasierten Vergütungen (Manz Performance Share Plan).

ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN ÜBER FINANZINSTRUMENTE

Die nachfolgende Tabelle zeigt die Überleitung der Bilanzposten zu den Klassen von Finanzinstrumenten, aufgeteilt nach den Buchwerten und Fair Values der Finanzinstrumente.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, sonstige kurzfristige Forderungen, flüssige Mittel, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie der wesentliche Teil der übrigen Schulden aus dem Anwendungsbereich des IFRS 7 haben überwiegend kurze Restlaufzeiten. Es wird daher unterstellt, dass die Buchwerte dieser Finanzinstrumente näherungsweise den beizulegenden Zeitwerten entsprechen.

BEWERTUNGSKLASSEN NACH IFRS 7.27

Der Konzern verwendet folgende Hierarchie zur Bestimmung und zum Ausweis beizulegender Zeitwerte von Finanzinstrumenten je Bewertungsverfahren:

Stufe 1: auf aktiven Märkten notierte (unverändert übernommene) Preise für identische Vermögenswerte und Verbindlichkeiten

Stufe 2: für den Vermögenswert oder die Verbindlichkeit entweder direkt (als Preis) oder indirekt (in Ableitung von Preisen) beobachtbare Inputdaten, die keinen notierten Preis nach Stufe 1 darstellen.

Stufe 3: herangezogene Inputdaten, die nicht auf beobachtbaren Marktdaten für die Bewertung des Vermögenswerts und der Verbindlichkeit basieren (nicht beobachtbare Inputdaten).

Zum 30. Juni 2017 fallen die derivativen Finanzinstrumente im Bereich der kurzfristigen Schulden in Höhe von 21 TEUR in den Anwendungsbereich von IFRS 7.27 mit der Stufe 2 in der Fair-Value-Hierarchie.

scroll

Buchwerte nach Bewertungskategorien
(in TEUR) Beizulegender Zeitwert Kredite und Forderungen Nicht im Anwendungsbereich IFRS 7, IAS 39 Buchwert 30.6.2017
--- --- --- --- ---
AKTIVA per 30.6.2017
Finanzanlagen 24.221 - - 24.221
Sonstige langfristige Vermögenswerte 698 698 - 698
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 63.192 34.753 28.439 63.192
Sonstige kurzfristige Forderungen 7.652 2.915 4.737 7.652
Flüssige Mittel 92.922 92.922 - 92.922
164.464 131.288 33.176 164.464

scroll

Buchwerte nach Bewertungskategorien
(in TEUR) Beizulegender Zeitwert Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet Wertansatz nach IAS 17 Designierte Sicherungsinstrumente (Cashflow Hedge) Nicht im Anwedungsbereich IFRS 7, IAS 39 Buchwert 30.6.2017
--- --- --- --- --- --- ---
PASSIVA per 30.6.2017
Finanzschulden 32.948 32.948 - - - 32.948
Finanzverbindlichkeiten Leasing 5 5 - - 5
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 50.924 50.924 - - - 50.924
Derivative Finanzinstrumente 21 21 - 21 - 21
Übrige Verbindlichkeiten 11.780 8.174 - - 3.606 11.780
95.678 92.067 5 21 3.606 95.678

scroll

Buchwerte nach Bewertungskategorien
(in TEUR) Beizulegender Zeitwert Kredite und Forderungen Nicht im Anwendungsbereich IFRS 7, IAS 39 Buchwert 31.12.2016
--- --- --- --- ---
AKTIVA per 31.12.2016
Sonstige langfristige Vermögenswerte 723 723 0 723
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 77.726 44.396 33.330 77.726
Sonstige kurzfristige Forderungen 7.651 3.668 3.983 7.651
Flüssige Mittel 55.722 55.722 0 55.722
141.822 104.509 37.313 141.822

scroll

Buchwerte nach Bewertungskategorien
(in TEUR) Beizulegender Zeitwert Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet Wertansatz nach IAS 17 Designierte Sicherungsinstrumente (Cashflow Hedge) Nicht im Anwedungsbereich IFRS 7, IAS 39 Buchwert 31.12.2016
--- --- --- --- --- --- ---
PASSIVA per 31.12.2016
Finanzschulden 54.415 54.415 - - - 54.415
Finanzverbindlichkeiten Leasing 12 - 11 - - 11
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 47.228 47.228 - - - 47.228
Derivative Finanzinstrumente 158 - - 158 - 158
Übrige Verbindlichkeiten 14.355 10.353 11 - 4.002 14.355
116.168 111.996 11 158 4.002 116.168

Ein Projektdarlehen der European Investment Bank (EIB), das sich per 31. Dezember 2016 auf 18,3 Mio. EUR belief, wurde im Mai 2017 planmäßig zurückbezahlt.

HAFTUNGSVERHÄLTNISSE UND SONSTIGE FINANZIELLE VERPFLICHTUNGEN

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse sowie Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen haben sich im ersten Halbjahr 2017 gegenüber dem 31. Dezember 2016 nicht wesentlich verändert.

SEGMENTBERICHTERSTATTUNG GESCHÄFTSBEREICHE

zum 30.6.2017

scroll

(in TEUR) Solar Electronics Energy Storage Contract Manufacturing Service Konzern
Umsätze mit Dritten
1.1.-30.6.2016 15.073 43.451 34.875 18.957 11.603 123.959
1.1.-30.6.2017 16.447 42.073 11.975 40.367 8.738 119.600
EBITDA
1.1.-30.6.2016 -2.382 -3.712 -1.580 -284 3.481 -4.477
1.1.-30.6.2017 27.853 -9.050 -10.323 1.258 2.627 12.365
Abschreibungen
1.1.-30.6.2016 3.242 2.121 1.362 429 117 7.271
1.1.-30.6.2017 1.705 1.958 1.132 553 63 5.411
EBIT
1.1.-30.6.2016 -5.624 -5.833 -2.942 -713 3.364 -11.748
1.1.-30.6.2017 26.148 -11.009 -11.454 705 2.564 6.954

SEGMENTBERICHTERSTATTUNG REGIONEN

zum 30.6.2017

scroll

(in TEUR) Außenumsatz nach Standorten des Kunden
Deutschland
1.1.-30.6.2016 10.914
1.1.-30.6.2017 13.401
Übriges Europa
1.1.-30.6.2016 17.636
1.1.-30.6.2017 20.028
China
1.1.-30.6.2016 70.317
1.1.-30.6.2017 50.417
Taiwan
1.1.-30.6.2016 11.869
1.1.-30.6.2017 12.659
Übriges Asien
1.1.-30.6.2016 5.096
1.1.-30.6.2017 2.172
Amerika
1.1.-30.6.2016 8.088
1.1.-30.6.2017 20.568
Sonstige Regionen
1.1.-30.6.2016 39
1.1.-30.6.2017 355
Konzern
1.1.-30.6.2016 123.959
1.1.-30.6.2017 119.600

WESENTLICHE EREIGNISSE VON BESONDERER BEDEUTUNG NACH ENDE DER BERICHTSPERIODE

Nach dem 30. Juni 2017 ergaben sich folgende Sachverhalte, die Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben können:

Am 4. Juli 2017 folgte die Hauptversammlung dem Vorschlag der Verwaltung und wählte Dieter Manz, Gründer und bisheriger Vorstandsvorsitzender der Manz AG, mit 99,1 % in den Aufsichtsrat der Gesellschaft.

Die Aufgaben von Herrn Manz als Vorstandsvorsitzender übernahm mit sofortiger Wirkung Eckhard Hörner-Marass. Herr Hörner-Marass war 2016 in den Vorstand der Manz AG eingetreten und übernahm seither federführend die Verantwortung für die Etablierung und operative Umsetzung der bereits zum Jahresende 2015 initiierten Restrukturierungsmaßnahmen im Konzern. In den Verantwortungsbereich von Herrn Hörner-Marass fallen zudem die strategischen Geschäftsbereiche Energy Storage und Electronics sowie die zentralen Bereiche Forschung & Entwicklung und Business Development. Das Ressort von Martin Drasch, Vorstand Operations, umfasst seit diesem Zeitpunkt, neben den Bereichen Produktion und Einkauf sowie den Berichtssegmenten Contract Manufacturing und Service, auch den strategischen Geschäftsbereich Solar. Gunnar Voss von Dahlen, seit Juni 2017 Finanzvorstand der Manz AG, verantwortet die Bereiche Finanzen und Controlling, Personal, IT, Organisation, Verwaltung, Investor Relations und Recht.

WEITERE ANGABEN

MITARBEITER

Die Manz-Gruppe beschäftigte zum 30. Juni 2017 durchschnittlich 1.680 Mitarbeiter (30. Juni 2016: 1.820 Mitarbeiter).

VORSTAND

Eckhard Hörner-Marass, Dipl. Ing. (FH), Vorstandsvorsitzender (ab 4. Juli 2017)

Gunnar Voss von Dahlen, Dipl-Kfm., Vorstand Finanzen (ab 1. Juni 2017)

Martin Drasch, Dipl.-Ing. (FH), Vorstand Operations

Dieter Manz, Dipl.-Ing. (FH), Vorstandsvorsitzender (bis 4. Juli 2017)

Martin Hipp, Dipl.-Kfm., Vorstand Finanzen (bis 31. März 2017)

VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der verkürzte Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.

Reutlingen, 10. August 2017

Der Vorstand der Manz AG

scroll

Eckhard Hörner-Marass Gunnar Voss von Dahlen Martin Drasch