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Mainova AG Audit Report / Information 2022

May 25, 2023

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Report Mainova Aktiengesellschaft, Frankfurt am Main Bilanz zum 31. Dezember 2022 Tsd. € Anhang 31.12.2022 31.12.2021 Aktiva A. Anlagevermögen (1) Immaterielle Vermögensgegenstände 31.768 30.278 Sachanlagen 1.069.389 974.754 Finanzanlagen 464.310 333.322 Anlagevermögen gesamt 1.565.467 1.338.354 B. Umlaufvermögen Vorräte (2) 279.204 139.641 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (3) 579.118 482.622 Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks (4) 934 1.683 Umlaufvermögen gesamt 859.256 623.946 C. Rechnungsabgrenzungsposten (5) 3.648 5.215 Summe Aktiva 2.428.371 1.967.515 Tsd. € Anhang 31.12.2022 31.12.2021 Passiva A. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital (6) 142.336 142.336 Kapitalrücklage (7) 207.083 207.083 Gewinnrücklagen (7) 7.260 7.260 Eigenkapital gesamt 356.679 356.679 B. Erhaltene Zuschüsse 306.031 300.593 C. Rückstellungen (8) 496.298 423.726 D. Verbindlichkeiten (9) 1.269.302 886.223 E. Rechnungsabgrenzungsposten (10) 61 294 Summe Passiva 2.428.371 1.967.515 Mainova Aktiengesellschaft, Frankfurt am Main Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022 Tsd. € Anhang 2022 2021 Umsatzerlöse (13) 4.486.263 2.856.481 Bestandsveränderung -222 -374 Andere aktivierte Eigenleistungen 5.323 4.077 Sonstige betriebliche Erträge (14) 33.689 35.083 Materialaufwand (15) 3.907.070 2.298.572 Personalaufwand (16) 263.679 241.713 Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen (17) 76.005 71.605 Sonstige betriebliche Aufwendungen (18) 211.944 190.379 Ergebnis aus Finanzanlagen (19) 21.485 15.783 Zinsergebnis (20) -3.614 -9.649 Ergebnis vor Steuern (EBT) 84.226 99.132 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (21) 34.902 32.152 Ergebnis nach Steuern 49.324 66.980 Sonstige Steuern 5.974 6.212 Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 43.350 60.768 Jahresüberschuss - - Mainova Aktiengesellschaft, Frankfurt am Main Anhang für das Geschäftsjahr 2022 1. Allgemeines Vorbemerkungen Der Jahresabschluss der Mainova Aktiengesellschaft (Mainova) wird gemeinsam mit den Abschlüssen der verbundenen Unternehmen in den Konzernabschluss der Stadtwerke Frankfurt am Main Holding GmbH (SWFH) einbezogen, die einen Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen nach dem Handelsgesetzbuch (HGB) aufstellt. Der Konzernabschluss der SWFH wird der das Unternehmensregister führenden Stelle elektronisch zur Einstellung in das Unternehmensregister übermittelt. Zudem wird der Konzernabschluss der Mainova nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315e Abs. 1 HGB zu beachtenden handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellt und veröffentlicht. Der Sitz der Mainova AG ist in Frankfurt am Main (Registergericht Frankfurt am Main, HRB 7173). Die Anschrift lautet Solmsstraße 38, 60486 Frankfurt am Main. Der Sitz der SWFH ist ebenfalls in Frankfurt am Main (Registergericht Frankfurt am Main, HRB 40464). Seit dem 1. Januar 2001 besteht zwischen der Mainova und der SWFH ein Ergebnisabführungsvertrag. In dem Vertrag wurde vereinbart, dass an den Gesellschafter Thüga Aktiengesellschaft (Thüga), eine Ausgleichszahlung zu leisten ist. Aufstellung des Jahresabschlusses Die Aufstellung des Jahresabschlusses der Mainova zum 31. Dezember 2022 erfolgt nach den Vorschriften des HGB, den Sondervorschriften des Aktiengesetzes (AktG) und den wirtschaftszweigspezifischen Vorschriften des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG). Formale Darstellung Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung ist gegenüber dem Vorjahr unverändert. Zur Klarheit der Darstellung werden in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung einzelne Posten zusammengefasst und im Anhang gesondert ausgewiesen und erläutert. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Bilanzierung und Bewertung Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit ihren Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die Nutzungsdauer beträgt zwischen 5 und 20 Jahren. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen direkt zurechenbare Einzelkosten, angemessene Teile der notwendigen Gemeinkosten sowie des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Zinsen für Fremdkapital, das zur Finanzierung der Herstellung eines Vermögensgegenstands verwendet wird, werden nicht angesetzt. Erhaltene Investitionszuschüsse der öffentlichen Hand werden von den Anschaffungs- und Herstellungskosten abgesetzt. Sachanlagen, die ab dem 1. Januar 2010 aktiviert wurden, werden linear abgeschrieben. Abschreibungen auf Sachanlagen, die vor dem 1. Januar 2010 aktiviert wurden, werden handelsrechtlich grundsätzlich in steuerlich höchstzulässigem Umfang unter Berücksichtigung des Beibehaltungswahlrechts gemäß Artikel 67 Abs. 4 Einführungsgesetz zum Handelsgesetzbuch vorgenommen. Die beibehaltenen degressiven Abschreibungen beliefen sich im Geschäftsjahr 2022 auf 5,6 Mio. Euro (Vorjahr 6,5 Mio. Euro). Die planmäßigen Abschreibungen der wichtigsten Posten des Sachanlagevermögens werden nach folgenden Nutzungsdauern bemessen: Jahre Gebäude und Gebäudeeinrichtungen 10 - 50 Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanlagen, Heizzentralen 10 - 50 Verteilungsnetze 15 - 60 Hausanschlüsse 20 - 40 Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 - 20 Sofern in Vorjahren aufgrund einer dauerhaften Wertminderung außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen wurden, wird der niedrigere Wertansatz beibehalten, bis die Gründe dafür entfallen sind. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von 251 bis 1.000 Euro werden in einem Sammelposten erfasst und ab dem Jahr der Anschaffung oder Herstellung linear über fünf Jahre abgeschrieben. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis 250 Euro werden direkt als Aufwand erfasst. Unter den Finanzanlagen werden die Anteile an verbundenen Unternehmen, die Beteiligungen und die übrigen Finanzanlagen zu Anschaffungskosten oder bei einer voraussichtlich dauerhaften Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Anhand qualitativer und quantitativer Kriterien wird untersucht, ob die Wertminderung voraussichtlich dauernd ist. Auf das Wahlrecht, Finanzanlagen auch bei nicht dauerhafter Wertminderung abzuschreiben, wird verzichtet (§ 253 Abs. 3 Satz 6 HGB). Zur Ermittlung der Wertminderung wird das Discounted-Cashflow-Verfahren herangezogen. Die dabei verwendeten Zahlungsströme beruhen auf den Mehrjahresplanungen der jeweiligen Gesellschaften, die mit Annahmen über langfristige Wachstumsraten fortgeschrieben werden. Wenn der Barwert der zukünftig erwarteten Cashflows den Buchwert der Finanzanlage unterschreitet, liegt eine Wertminderung vor. Der Zinssatz wird beteiligungsspezifisch unter Aufschlag einer Marktrisikoprämie von 8,0 % wie im Vorjahr und Verwendung eines geschäftsspezifischen Betafaktors zwischen 0,61 und 1,02 (Vorjahr zwischen 0,71 und 1,02) ermittelt. Bei Beteiligungen mit einer Garantiedividende im Rahmen eines Ergebnisabführungsvertrags wird für den Anteil der Garantiedividende wie im Vorjahr ein Betafaktor in Höhe von 0,5 zugrunde gelegt. Der risikolose Zinssatz beträgt 2,0 % (Vorjahr -0,1 %). Ausleihungen sind zu Nenn- beziehungsweise Barwerten bilanziert. Vorräte werden zu fortgeschriebenen durchschnittlichen Einstandspreisen unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Bestandsrisiken wegen langer Lagerdauer und verminderter Verwertbarkeit sind durch angemessene Abschläge berücksichtigt. Die unfertigen Leistungen sind zu Herstellungskosten einschließlich angemessener Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie des Werteverzehrs des Anlagevermögens bewertet. Unentgeltlich zugeteilte Emissionsrechte werden mit null Euro bewertet. Erworbene Emissionsrechte und Herkunftsnachweise werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert. Für die Abgabeverpflichtung zum Stichtag wird für im Bestand befindliche Emissionsrechte und Herkunftsnachweise eine Rückstellung in Höhe der fortgeführten Anschaffungskosten gebildet. Für noch zu beschaffende Emissionsrechte wird der beizulegende Zeitwert der benötigten Emissionsrechte und Herkunftsnachweise angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nominalwerten, gegebenenfalls vermindert um angemessene Einzel- und pauschale Einzelwertberichtigungen in Abhängigkeit von der Überfälligkeit der Forderungen, bewertet. Darüber hinaus gehende Ausfallrisiken werden bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 4,5 % (Vorjahr 4,5 %) des Nettoforderungsbestands berücksichtigt. Erhaltene Abschlagszahlungen auf den noch nicht abgerechneten Energieverbrauch von Kunden werden mit den zwischen dem letzten Abrechnungszeitpunkt und dem Bilanzstichtag hochgerechneten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verrechnet. Das Hochrechnungsverfahren berücksichtigt das Verbrauchsverhalten der Vergangenheit, die historischen Temperaturverläufe beziehungsweise Gradtagszahlen und kundenindividuelle Verbrauchseinschätzungen. Sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden entsprechend abgezinst, soweit diese niedrig- oder unverzinslich sind. Geleistete und erhaltene Anzahlungen sind zum Nennbetrag angesetzt. Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert bewertet. Unter den Rechnungsabgrenzungsposten sind transitorische Posten ausgewiesen, das heißt Ausgaben beziehungsweise Einnahmen, die Aufwand beziehungsweise Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit erwartete Transaktionen werden zum Ausgleich gegenläufiger Wertänderungen oder Zahlungsströme aus dem Eintritt vergleichbarer Risiken mit Finanzinstrumenten zu Bewertungseinheiten zusammengefasst. Die bilanzielle Abbildung der wirksamen Teile der gebildeten Bewertungseinheiten erfolgt nach der Einfrierungsmethode. Aufwendungen beziehungsweise Erträge aus Ausgleichszahlungen von Derivaten, die sich in einer Bewertungseinheit zu einer mit hoher Wahrscheinlichkeit erwarteten Transaktion befinden, werden unter den Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen, soweit die zuzuordnenden Aufwendungen beziehungsweise Erträge aus der mit hoher Wahrscheinlichkeit erwarteten Transaktion nach dem Abschlussstichtag anfallen. Das Wahlrecht zum Ansatz aktiver latenter Steuern wurde nicht in Anspruch genommen. Das gezeichnete Kapital wird mit dem Nennbetrag angesetzt. Erhaltene Zuschüsse, wie Baukostenzuschüsse und Netzkostenbeiträge, werden abhängig von ihrem Entstehungszeitpunkt wie folgt behandelt: Die bis zum Jahr 2002 erhaltenen Zuschüsse wurden gesondert auf der Passivseite ausgewiesen und über 20 Jahre linear zugunsten der Umsatzerlöse aufgelöst. Aufgrund der ab 2003 geänderten steuerlichen Bilanzierungsvorschriften wurden erhaltene Zuschüsse ab diesem Zeitpunkt bis einschließlich 2009 von den Anschaffungs- und Herstellungskosten abgesetzt und im Anlagespiegel als Abgänge ausgewiesen. Seit dem 1. Januar 2010 werden die erhaltenen Zuschüsse wieder gesondert auf der Passivseite ausgewiesen und über die Nutzungsdauer der bezuschussten Vermögensgegenstände linear zugunsten der Umsatzerlöse aufgelöst. Gemäß dem Pachtvertrag mit der NRM Netzdienste Rhein-Main GmbH (NRM) und energierechtlichen Vorschriften wurden ab dem 1. Januar 2006 die erhaltenen Zuschüsse für das Strom- und Gasnetz von der NRM vereinnahmt und verbleiben dort bis zur Auflösung. Gemäß der Abtretungsvereinbarung mit der NRM werden ab dem 1. Januar 2010 die erhaltenen Zuschüsse für das Strom- und Gasnetz von der NRM an Mainova abgetreten und bei Mainova passiviert. Davon ausgenommen sind Investitionszuschüsse der öffentlichen Hand. Diesbezüglich verweisen wir auf die Angaben zum Sachanlagevermögen. Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. In diesem Betrag sind zukünftige Preis- und Kostensteigerungen einbezogen. Mit Ausnahme der Pensionsrückstellungen werden Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die anzuwendenden Zinssätze werden von der Deutschen Bundesbank ermittelt. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen mit dem Erfüllungsbetrag unter Anwendung der Projected-Unit-Credit-Methode passiviert. Die Rückstellungen werden unter Berücksichtigung der Vereinfachungsregelung gemäß § 253 Abs. 2 S. 2 HGB mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre in Höhe von 1,78 % (Vorjahr 1,86 %) abgezinst. Der Unterschiedsbetrag aus der im Jahr 2016 erfolgten Änderung des Zeitraums für die Ermittlung des durchschnittlichen Marktzinssatzes von sieben auf zehn Jahre wird unter Angabe (8) in den Erläuterungen zur Bilanz in Abschnitt 2 angegeben. Der berücksichtigte Gehaltstrend sowie der Rententrend betragen wie im Vorjahr 2,0 %. Bei den pensionsähnlichen Verpflichtungen aus der Gewährung von Energiedeputaten wurde eine erwartete jährliche Erhöhung von 3,0 % (Vorjahr 3,0 %) zugrunde gelegt. Es bestehen zudem Pensionsverpflichtungen in Form von kongruent rückgedeckten Versorgungszusagen, deren Wert sich gemäß § 253 Abs. 1 S. 3 HGB nach dem beizulegenden Zeitwert der kongruenten Rückdeckungsversicherung bemisst. Dieser entspricht dem versicherungsmathematischen Aktivwert. Da hinsichtlich der Rückdeckungsversicherung die Voraussetzungen des § 246 Abs. 2 S. 2 HGB erfüllt sind, erfolgt eine Verrechnung der Altersversorgungsverpflichtungen mit dem Deckungsvermögen sowie eine Saldierung der entsprechenden Erträge und Aufwendungen. Die Bewertung des Deckungsvermögens (Rückdeckungsversicherung) erfolgt mit dem beizulegenden Zeitwert, der den fortgeführten Anschaffungskosten entspricht. Bei der Bewertung der Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen wurden ein Rechnungszins in Höhe von 0,43 % (Vorjahr 0,34 %) für abgeschlossene Altersteilzeitverträge mit einer mittleren Restlaufzeit von einem Jahr und 0,59 % (Vorjahr 0,30 %) für potenzielle Altersteilzeitanwärter mit einer mittleren Restlaufzeit von zwei Jahren sowie wie im Vorjahr ein Gehaltstrend in Höhe von 2,0 % zugrunde gelegt. In Übereinstimmung mit der Stellungnahme zur handelsrechtlichen Bilanzierung von Verpflichtungen aus Altersteilzeitregelungen (IDW RS HFA 3) des Hauptfachausschusses des Instituts der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V. werden die Aufstockungsbeträge für potenzielle Anwärter ratierlich über die Laufzeit angesammelt. Die Basis für die versicherungsmathematischen Ermittlungen sind wie im Vorjahr jeweils die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. K. Heubeck. Zur Gewährung einer betrieblichen Altersversorgung sind alle tariflichen Mitarbeiter im Rahmen der Bindung an den Tarifvertrag Versorgungsbetriebe sowie auf der Basis einzelvertraglicher Regelungen bei der Zusatzversorgungskasse der Stadt Frankfurt am Main (ZVK) nach den Regeln der Zusatzversorgung im öffentlichen Dienst pflichtversichert. Die Beiträge werden im Rahmen eines Umlageverfahrens erhoben. Der Umlagesatz der ZVK, Frankfurt am Main, beläuft sich wie im Vorjahr auf 6,0 % des zusatzversorgungspflichtigen Entgelts; hiervon übernimmt der Arbeitgeber 5,6 %, die Eigenbeteiligung der Arbeitnehmer beträgt 0,4 %. Daneben wird gemäß § 63 der ZVK-Satzung vom Arbeitgeber wie im Vorjahr ein steuerfreies Sanierungsgeld in Höhe von 3,5 % erhoben. Für einen Teil der Pflichtversicherten wird für das ZVK-pflichtige Entgelt, das über dem tariflich festgesetzten Grenzwert liegt, unverändert zum Vorjahr eine zusätzliche Umlage in Höhe von 9,0 % gezahlt. Derzeit liegen keine gesicherten Erkenntnisse für einen weiteren Anstieg des Sanierungsgelds vor. Es ist jedoch damit zu rechnen, dass auch künftig Beitragserhöhungen erfolgen können. Der Aufwand aus ZVK-Umlagen (Arbeitgeberanteil) ist unter den Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung ausgewiesen. Entsprechend der allgemeinen Bilanzierungspraxis hat Mainova keine Verpflichtungen im Hinblick auf die Mitgliedschaft in der ZVK im Jahresabschluss passiviert. Mainova ist gemeinsam mit den übrigen Mitgliedsunternehmen verpflichtet, die bereits aufgelaufenen, nicht durch Vermögen gedeckten sowie die künftig hinzukommenden Verpflichtungen zu finanzieren. Die Jubiläumsrückstellungen sind auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen mit dem Erfüllungsbetrag unter Anwendung der Projected-Unit-Credit-Methode angesetzt. Die Rückstellung wurde unter Berücksichtigung der Vereinfachungsregel gemäß § 253 Abs. 2 S. 2 HGB mit einem Zinssatz von 1,44 % (Vorjahr 1,35 %) und wie im Vorjahr mit einem jährlichen Einkommenstrend von 2,0 % ermittelt. Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften werden für langfristige Energiebeschaffungs- oder -vertriebsgeschäfte angesetzt und mit dem aus den vergangenen sieben Jahren ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz, der von der Bundesbank veröffentlicht wird, abgezinst. Ein schwebendes Geschäft liegt vor, wenn ein verpflichtender Vertrag rechtswirksam geschlossen wurde, der auf einen Leistungsaustausch gerichtet ist und die Lieferung beziehungsweise Leistung noch nicht vollständig erbracht wurde. In diesem Zusammenhang ist eine Rückstellung für drohende Verluste zu bilden, wenn ein Verpflichtungsüberschuss zu erwarten ist. Die voraussichtlich anfallenden Aufwendungen sind zu Vollkosten zu bewerten und die Rückstellung zum Erfüllungsbetrag anzusetzen. Dabei werden Einschätzungen zur zukünftigen Entwicklung auf den Energiemärkten getroffen. Die Angemessenheit dieser Einschätzungen beruht auf externen Markteinschätzungen. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag passiviert. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. 2. Erläuterungen zur Bilanz (1) Anlagevermögen Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Posten des Anlagevermögens und ihre Entwicklung sind im Anlagespiegel dargestellt. Wir verweisen auf die Anlage 1 zum Anhang. Dem Anhang ist eine Beteiligungsliste (Anlage 2 zum Anhang) beigefügt, die gemäß § 285 Nr. 11 HGB die verbundenen Unternehmen und Beteiligungen mit Angaben zum letzten Jahresabschluss nach den Regelungen des HGB (Anteil am Kapital, Eigenkapital und Jahresergebnis) enthält. (2) Vorräte Tsd. € 31.12.2022 31.12.2021 Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 278.479 138.531 Unfertige und fertige Leistungen und Erzeugnisse 725 1.110 279.204 139.641 In den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind Emissionsrechte in Höhe von 237,2 Mio. Euro (Vorjahr 123,2 Mio. Euro) enthalten. Die kumulierten Gängigkeitsabschläge auf den Bestand an Bau- und Installationsmaterial betragen zum Stichtag insgesamt 7,6 Mio. Euro (Vorjahr 7,5 Mio. Euro). (3) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Tsd. € 31.12.2022 31.12.2021 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.084.712 964.101 abzüglich noch nicht abgerechneter Abschlagszahlungen -673.368 -564.413 411.344 399.688 Forderungen gegen verbundene Unternehmen 143.365 52.090 Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 8.903 5.141 Sonstige Vermögensgegenstände 15.506 25.703 (davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr) (2) (2) 579.118 482.622 In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind mit 946,0 Mio. Euro (Vorjahr 795,6 Mio. Euro) abgegrenzte, noch nicht abgerechnete Gas-, Strom-, Wasser- und Wärmelieferungen zwischen Ablese- und Bilanzstichtag enthalten, denen hierauf geleistete Abschläge gegenüberstehen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen gliedern sich wie folgt: Tsd. € 31.12.2022 31.12.2021 Forderungen gegen verbundene Unternehmen Forderungen aus Cash Pooling gegen Tochterunternehmen 116.560 56.377 Forderungen / Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 19.770 -2.725 Forderungen / Verbindlichkeiten aus Ergebnisabführungen 7.035 -1.562 143.365 52.090 Von den Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, resultieren 8,6 Mio. Euro (Vorjahr 4,8 Mio. Euro) aus Lieferungen und Leistungen sowie 0,3 Mio. Euro (Vorjahr 0,3 Mio. Euro) aus der Ergebnisausschüttung. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind verschiedene Abgrenzungen gegenüber Lieferanten, Strom- und Energiesteuerforderungen sowie geleistete Anzahlungen enthalten. (4) Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks Tsd. € 31.12.2022 31.12.2021 Guthaben bei Kreditinstituten 933 1.676 Kassenbestand 1 7 934 1.683 Im Rahmen des konzernweiten Cash Poolings werden liquide Mittel von Mainova täglich an die SWFH abgeführt. Die Guthaben bei Kreditinstituten beinhalten ein Konto in US-Dollar in Höhe von 0,8 Mio. Euro (Vorjahr 1,6 Mio. Euro). (5) Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Bei den Rechnungsabgrenzungsposten handelt es sich im Wesentlichen um Vorauszahlungen aus Wartungs-, Lizenz-, Pacht- und Marketingverträgen. (6) Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital beträgt 142,3 Mio. Euro. Es ist eingeteilt in 5.560.000 nennbetragslose Stückaktien; davon lauten 5.499.296 auf den Namen und 60.704 auf den Inhaber. Somit entfällt auf jede Stückaktie ein Betrag in Höhe von 25,60 Euro. (7) Rücklagen Die Kapitalrücklage beträgt unverändert 207,1 Mio. Euro. Bei der Gewinnrücklage handelt es sich um die gesetzliche Rücklage nach § 150 AktG. (8) Rückstellungen Tsd. € 31.12.2022 31.12.2021 Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 104.073 90.256 Steuerrückstellungen 1.845 2.652 Sonstige Rückstellungen 390.380 330.818 (davon Umweltrückstellungen) (201.723) (143.682) (davon Rückstellungen für drohende Verluste) (70.019) (57.483) (davon Personalrückstellungen) (33.240) (31.876) (davon rechtliche Risiken) (15.712) (29.086) (davon übrige Rückstellungen) (69.686) (68.691) 496.298 423.726 Bei den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen ergibt sich durch die Umstellung des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes nach § 253 Abs. 6 HGB ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 7,0 Mio. Euro (Vorjahr 9,2 Mio. Euro). Ergebnisabführungsgesperrte Beträge liegen bei der Gesellschaft nicht vor. In den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind Versorgungszusagen in Höhe von 0,6 Mio. Euro enthalten, die mit kongruenten Rückdeckungsversicherungen in gleicher Höhe saldiert wurden. Die Umweltrückstellungen betreffen insbesondere Abgabeverpflichtungen für Emissionsrechte sowie Grundstücksrisiken aus früheren Geschäftsbetrieben, die beide preisbedingt angestiegen sind. Die Rückstellungen für drohende Verluste resultieren aus langfristigen Energiebeschaffungs- und -vertriebsgeschäften. Die Rückstellungen für rechtliche Risiken beinhalten im Wesentlichen Rechtsstreitigkeiten. Es handelt sich um mehrere Einzelsachverhalte, bei denen die Höhe der Inanspruchnahme ungewiss ist. Die Bewertung erfolgt ausgehend vom erwarteten Prozessergebnis, das nach den aktuell verfügbaren Informationen die höchste Eintrittswahrscheinlichkeit besitzt. In den Personalrückstellungen sind insbesondere Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen, Urlaubs- und Gleitzeitansprüche, Erfolgsbeteiligung und Jubiläen enthalten. Die übrigen Rückstellungen setzen sich aus einer Vielzahl von Einzelvorgängen unter anderem für Rückbau- und Umlegungsverpflichtungen sowie für ausstehende Rechnungen zusammen. (9) Verbindlichkeiten 31.12.2022 31.12.2021 Davon mit einer Restlaufzeit Davon mit einer Restlaufzeit Tsd. € Gesamt- betrag bis zu 1 Jahr über 1 Jahr davon über 5 Jahre Gesamt- betrag bis zu 1 Jahr über 1 Jahr davon über 5 Jahre Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.092 1.475 2.617 - 8.751 4.662 4.089 - Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 16.185 16.185 - - 16.185 16.185 - - Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 339.038 339.038 - - 273.909 273.909 - - Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 827.330 577.330 250.000 243.382 495.515 495.515 - - Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 13.957 13.957 - - 9.759 9.759 - - Sonstige Verbindlichkeiten 68.700 68.700 - - 82.104 82.104 - - (davon aus Steuern) (19.568) (19.568) (-) (-) (3.903) (3.903) (-) (-) (davon im Rahmen der sozialen Sicherheit) (1) (1) (-) (-) (-) (-) (-) (-) 1.269.302 1.016.685 252.617 243.382 886.223 882.134 4.089 0 Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind 3,6 Mio. Euro (Vorjahr 4,5 Mio. Euro) mit einer Negativklausel belegt und 0,5 Mio. Euro (Vorjahr 4,0 Mio. Euro) mit Bürgschaften der Stadt Frankfurt am Main besichert. Darlehen wurden in Höhe von 5,5 Mio. Euro (Vorjahr 9,9 Mio. Euro) getilgt. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ergeben sich wie folgt: Tsd. € 31.12.2022 31.12.2021 Verbindlichkeiten gegenüber SWFH Verbindlichkeiten aus Darlehen 250.000 - Verbindlichkeiten aus Cash Pooling einschließlich Stadtkasse 167.799 101.646 Verbindlichkeiten aus Ergebnisabführungsvertrag 43.350 60.768 Forderungen / Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuer 5.196 -1.061 Forderung / Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstigen Verrechnungen -424 13.711 Verbindlichkeiten / Forderungen aus Ertragsteuern -3.147 7.010 462.774 182.074 Übrige Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Verbindlichkeiten aus Cash Pooling gegenüber Tochterunternehmen 378.728 317.929 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen -371 -149 Forderungen aus Ergebnisabführungen -13.801 -4.339 364.556 313.441 Gesamtsumme 827.330 495.515 Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, handelt es sich, wie im Vorjahr, in voller Höhe um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten folgende Einzelpositionen: Tsd. € 31.12.2022 31.12.2021 Erhaltene Sicherheiten 26.490 59.604 Verbindlichkeiten aus Steuern 19.568 3.903 Darlehen von sonstigen Darlehensgebern - 1.067 Übrige 22.642 17.530 Gesamtsumme 68.700 82.104 Die übrigen sonstigen Verbindlichkeiten enthalten wie im Vorjahr unter anderem kreditorische Debitoren. Von den sonstigen Verbindlichkeiten sind keine mit einer Negativklausel belegt. (10) Passive Rechnungsabgrenzungsposten Der Rechnungsabgrenzungsposten enthält überwiegend erhaltene Vorauszahlungen für zu erbringende Bauleistungen im Rahmen der Betriebsführung der Straßenbeleuchtung. (11) Haftungsverhältnisse Die Haftungsverhältnisse setzen sich wie folgt zusammen: 2022 2021 Tsd. € Nominalbetrag Valuta Nominalbetrag Valuta Bürgschaften 354 354 2.963 2.963 (davon gegenüber verbundenen Unternehmen) (45) (45) (2.664) (2.664) (davon gegenüber assoziierten Unternehmen) (299) (299) (299) (299) (davon gegenüber Gemeinschafts- unternehmen) (10) (10) (-) (-) Gewährleistungsverträge 422.500 284.500 422.500 242.300 (davon gegenüber verbundenen Unternehmen) (422.500) (284.500) (422.500) (242.300) 422.854 284.854 425.463 245.263 Der Rückgang der Bürgschaften resultiert aus dem Wegfall von Bürgschaften gegenüber vollkonsolidierten Windpark-Gesellschaften. Wie im Vorjahr stehen die Gewährleistungsverträge im Wesentlichen im Zusammenhang mit dem Erwerb der Anteile an der Thüga Holding GmbH & Co. KGaA. Für die von der Mainova Beteiligungsgesellschaft mbH in diesem Zusammenhang aufgenommenen Darlehen hat Mainova den Schuldbeitritt erklärt. Auf Basis der bis zum Aufstellungszeitpunkt gewonnenen Erkenntnisse geht Mainova derzeit davon aus, dass die den vorab genannten Haftungsverhältnissen zugrunde liegenden Verpflichtungen von den jeweiligen Hauptschuldnern erfüllt werden können. Daher schätzt Mainova bei allen aufgeführten Haftungsverhältnissen die Wahrscheinlichkeit einer Inanspruchnahme als gering ein. (12) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen im branchenüblichen Umfang und setzen sich wie folgt zusammen: 31.12.2022 31.12.2021 Davon mit einer Restlaufzeit Davon mit einer Restlaufzeit Tsd. € Gesamt- betrag bis zu 1 Jahr 1 - 5 Jahre über 5 Jahre Gesamt- betrag bis zu 1 Jahr 1 - 5 Jahre über 5 Jahre Verpflichtungen aus abgeschlossenen Energielieferverträgen 4.406.871 3.254.229 1.003.695 148.947 2.262.277 1.332.294 929.983 - Verpflichtungen aus dem Erwerb von Emissionsrechten 50.460 39.477 10.983 - 84.073 43.534 40.539 - Nominalwerte aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen 53.595 20.876 30.963 1.756 34.126 17.073 15.228 1.825 Bestellobligo für begonnene Investitions- und Instandsetzungsmaßnahmen 24.776 24.776 - - 15.911 15.911 - - Verpflichtungen aus dem Beteiligungsbereich 40.411 40.411 - - 29.259 29.259 - - Verpflichtungen aus Großrevisionen 2.200 - - 2.200 12.955 327 6.628 6.000 4.578.313 3.379.769 1.045.641 152.903 2.438.601 1.438.398 992.378 7.825 Von den sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus abgeschlossenen Energielieferverträgen entfallen 15,6 Mio. Euro (Vorjahr 7,1 Mio. Euro) auf verbundene Unternehmen und 20,1 Mio. Euro (Vorjahr 25,1 Mio. Euro) auf assoziierte Unternehmen. Die Verpflichtungen aus dem Beteiligungsbereich entfallen in Höhe von 27,4 Euro (Vorjahr 12,6 Mio. Euro) auf verbundene Unternehmen und in Höhe von 1,0 Mio. Euro (Vorjahr 1,0 Mio. Euro) auf assoziierte Unternehmen. 3. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung (13) Umsatzerlöse Tsd. € 2022 2021 Stromverkauf 1.294.659 1.035.393 Gasverkauf 682.808 453.806 Wärme- / Kälteverkauf 235.991 171.257 Wasserverkauf 91.680 85.964 Handel 1.724.135 728.082 Pachterlöse 65.625 70.612 Materialverkauf, Installationen, sonstige Leistungen und Konzernverrechnungen 376.385 297.732 Auflösung erhaltener Ertragszuschüsse 14.980 13.635 Umsatzerlöse gesamt 4.486.263 2.856.481 In den Umsatzerlösen sind in Summe periodenfremde Erlöse in Höhe von 38,6 Mio. Euro (Vorjahr 8,3 Mio. Euro) enthalten, die vor allem aus der Mehr-/Mindermengenabrechnung resultieren. (14) Sonstige betriebliche Erträge Tsd. € 2022 2021 Periodenfremde Erträge Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 20.535 18.232 Erträge aus der Herabsetzung von Wertberichtigungen auf Forderungen 5.046 3.635 Erträge aus der Zuschreibung von Finanzanlagen 4.786 10.458 Erträge aus Anlagenabgängen 815 289 Übrige periodenfremde Erträge 1.486 1.714 Periodenfremde Erträge gesamt 32.668 34.328 Übrige Erträge 1.021 755 33.689 35.083 (15) Materialaufwand Tsd. € 2022 2021 Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 3.840.000 2.238.673 Aufwendungen für bezogene Leistungen 67.070 59.899 3.907.070 2.298.572 Im Materialaufwand sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 23,5 Mio. Euro (Vorjahr periodenfremde Aufwandsminderungen in Höhe von 1,8 Mio. Euro) enthalten, die insbesondere aus der Mehr-/Mindermengenabrechnung resultieren. (16) Personalaufwand Tsd. € 2022 2021 Löhne und Gehälter 195.726 189.515 Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 67.953 52.198 (davon für Altersversorgung) (31.006) (15.577) 263.679 241.713 Im Durchschnitt des Berichtsjahres beschäftigte Mainova 2.807 (Vorjahr 2.773) Arbeitnehmer, davon waren 2.120 Männer (Vorjahr 2.107) und 687 Frauen (Vorjahr 666). Darüber hinaus wurden im eigenen Nachwuchszentrum durchschnittlich 84 (Vorjahr 93) Auszubildende gefördert. Bei den Aufwendungen für Altersversorgung handelt es sich im Wesentlichen um energiepreisbedingte Zuführungen zur Rückstellung für Energiepreisdeputate in Höhe von 15,2 Mio. Euro sowie ZVK-Umlagen. Im Jahr 2023 werden Beiträge zur ZVK in Höhe von 18,7 Mio. Euro erwartet. Im Personalaufwand sind periodenfremde Aufwandsminderungen in Höhe von 0,8 Mio. Euro (Vorjahr periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 0,8 Mio. Euro) enthalten. (17) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen Im Jahr 2022 wurden außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von 0,3 Mio. Euro vorgenommen (Vorjahr keine). (18) Sonstige betriebliche Aufwendungen Tsd. € 2022 2021 Konzessionsabgabe 52.546 52.836 Fremdleistungen (Verwaltung, IT, Gebäude) 39.759 37.461 Zuführungen zu Rückstellungen 33.377 8.955 Leistungsverrechnung Konzerngesellschaften 29.918 33.219 Mieten, Pachten, Leasing 13.910 10.972 Wertberichtigung auf Forderungen 12.634 14.977 Gutachten und Beratung 5.975 6.635 Übrige 23.825 25.324 211.944 190.379 Die Zuführungen zu Rückstellungen betreffen vor allem preisbedingte Zuführungen zu Umweltrückstellungen. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind wie im Vorjahr keine wesentlichen periodenfremden Aufwendungen enthalten. (19) Ergebnis aus Finanzanlagen Tsd. € 2022 2021 Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 35.000 17.978 Erträge aus Beteiligungen 12.280 17.179 (davon aus verbundenen Unternehmen) (1.616) (6.457) Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 1.144 563 (davon aus verbundenen Unternehmen) (975) (473) Abschreibungen auf Finanzanlagen 8.666 258 Aufwendungen aus Verlustübernahme 18.273 19.679 21.485 15.783 (20) Zinsergebnis Tsd. € 2022 2021 Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.713 1.053 (davon aus verbundenen Unternehmen) (516) (97) Zinsen und ähnliche Aufwendungen 5.327 10.702 (davon an verbundene Unternehmen) (1.723) (79) -3.614 -9.649 Im Zinsergebnis sind wie im Vorjahr keine periodenfremden Sachverhalte enthalten. Die Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen betragen 3,5 Mio. Euro (Vorjahr 10,1 Mio. Euro). (21) Steuern Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag setzen sich wie folgt zusammen: Tsd. € 2022 2021 Körperschaftsteuer Körperschaftsteuerumlage von der SWFH 16.196 14.385 Körperschaftsteuer auf die Ausgleichszahlung an die außenstehenden Aktionäre 2.437 2.437 Körperschaftsteuer gesamt 18.633 16.822 Gewerbesteuer Gewerbesteuerumlage von der SWFH 16.269 15.330 Gewerbesteuer gesamt 16.269 15.330 34.902 32.152 4. Geschäfte größeren Umfangs, die mit nahestehenden Unternehmen und Personen der Mainova getätigt wurden Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen, welche die Mainova beherrschen oder maßgeblich beeinflussen, sowie Beziehungen zu Unternehmen, die von Mainova beherrscht oder maßgeblich beeinflusst werden, werden nachfolgend angegeben. Durch die Beteiligung der Stadt Frankfurt am Main über den Mehrheitsgesellschafter SWFH ist Mainova ein von diesen Gesellschaftern beherrschtes Unternehmen. Im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit unterhält die Mainova Geschäftsbeziehungen zu zahlreichen nahestehenden Personen und Unternehmen. Dazu gehören neben der Stadt Frankfurt am Main sowie deren Tochter-, Gemeinschafts- und assoziierten Unternehmen, die SWFH sowie deren Tochter-, Gemeinschafts- und assoziierten Unternehmen, die Thüga und deren Tochter- und Gemeinschaftsunternehmen sowie die Gemeinschaftsunternehmen und assoziierten Unternehmen der Mainova. Mit nahestehenden natürlichen Personen des Managements in Schlüsselpositionen sowie deren nächsten Familienangehörigen haben keine wesentlichen Transaktionen stattgefunden. Als Management in Schlüsselpositionen sind bei der Mainova der Vorstand und der Aufsichtsrat anzusehen. Folgende Tabelle gibt eine Übersicht über alle Geschäfte, die mit nahestehenden Unternehmen getätigt wurden: SWFH sowie deren Tochterunternehmen, Stadt Frankfurt am Main sowie deren Tochterunternehmen1 Gemeinschaftsunter- nehmen und assozi- ierte Unternehmen der SWFH und der Stadt Frankfurt am Main Thüga und deren Tochterunternehmen und Gemeinschafts- unternehmen Verbundene Unternehmen der Mainova1 Gemeinschaftsunternehmen der Mainova Assoziierte Unternehmen der Mainova1 Tsd. € 2022 2021 2022 2021 2022 2021 2022 2021 2022 2021 2022 2021 Energie- und Wasserlieferungen Umsatzerlöse 137.533 104.601 12.846 9.143 437.538 208.940 159.905 83.693 5.432 5.692 38.500 25.664 Materialaufwand 51 30 7.063 7.122 890.156 275.593 272.685 239.651 9.510 9.095 186.874 97.474 Forderungen 55.826 44.965 716 344 1.099 4.747 109.457 66.532 935 900 6.540 3.850 Verbindlichkeiten 183 13.951 - - 3.720 6.465 20.292 26.175 147 6 15.533 12.813 Sonstiges Erträge 48.736 42.139 127 98 50 28 322.796 299.942 6.219 6.530 19.591 10.433 Aufwendungen 135.185 150.361 95 71 732 730 85.789 86.260 4.688 2.628 651 364 Forderungen 1.054 598 - - - - 145.088 62.946 3.400 1.600 3.647 3.004 Verbindlichkeiten 474.842 179.586 24 21 300 300 398.094 338.667 34 4 7.142 5.796 1 Angaben gemäß § 6b Abs. 2 EnWG Die sonstigen Aufwendungen und Verbindlichkeiten gegenüber der SWFH beinhalten die Gewinnabführung gemäß Ergebnisabführungsvertrag mit der SWFH vom 29. August 2001. Der Vertrag hatte ursprünglich eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2006 und verlängert sich um jeweils ein Jahr, falls er nicht spätestens sechs Monate vor Ablauf gekündigt wird. Im Materialaufwand mit der Thüga und deren Tochter- und Gemeinschaftsunternehmen ist im Wesentlichen der Strom- und Gasbezug enthalten. Bei dem Materialaufwand mit Tochterunternehmen handelt es sich insbesondere um Netzdienstleistungen. Die sonstigen Erträge mit Tochterunternehmen bestehen insbesondere aus Netzpacht, Personalgestellung und sonstigen Verrechnungen. In den sonstigen Erträgen und Aufwendungen mit Tochterunternehmen sind ferner die Beteiligungserträge und Ergebnisübernahmen im Rahmen von Ergebnisabführungsverträgen sowie Zinserträge und -aufwendungen enthalten. Die sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber Tochterunternehmen resultieren im Wesentlichen aus dem Cash Pooling. Alle Geschäftsbeziehungen mit nahestehenden Unternehmen und Personen sind zu marktüblichen Bedingungen abgeschlossen worden und unterscheiden sich grundsätzlich nicht von den Lieferungs- und Leistungsbeziehungen mit anderen Unternehmen. Zur Besicherung der Darlehen der Mainova hat die Stadt Frankfurt am Main Bürgschaften in Höhe von 0,5 Mio. Euro (Vorjahr 4,0 Mio. Euro) abgegeben. Negativklauseln wurden in Höhe von insgesamt 3,6 Mio. Euro (Vorjahr 4,5 Mio. Euro) geleistet. 5. Sonstige Angaben Honorar des Abschlussprüfers Das für den Jahresabschlussprüfer, PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft (PwC), erfasste Honorar setzt sich für das Geschäftsjahr 2022 wie folgt zusammen: Tsd. € Januar bis Dezember 2022 Januar bis Dezember 2021 Abschlussprüfungsleistungen 487 409 Andere Bestätigungsleistungen 88 34 Steuerberatungsleistungen - 19 Sonstige Leistungen 1 1 In den Abschlussprüfungsleistungen ist kein Aufwand für das Vorjahr enthalten. Die anderen Bestätigungsleistungen betreffen Prüfungen nach dem Gesetz für den Ausbau erneuerbarer Energien und Prüfungen von Konzessionsabgaben. Die im Vorjahr erbrachten Steuerberatungsleistungen betreffen die Erstellung von Steuererklärungen, Anmeldungen zur Kapitalertragsteuer sowie Steuerberaterbestätigungen. Für beherrschte Unternehmen wurden von PwC folgende Leistungen erbracht: Tsd. € Januar bis Dezember 2022 Januar bis Dezember 2021 Abschlussprüfungsleistungen 326 238 Andere Bestätigungsleistungen 2 1 Steuerberatungsleistungen - 11 Sonstige Leistungen - 4 Gesamtbezüge der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats Die den aktuellen Vorstandsmitgliedern im Geschäftsjahr 2022 gewährten Gesamtbezüge betragen insgesamt 2.518 Tsd. Euro (Vorjahr 2.262 Tsd. Euro). Für diese bestehen Pensionsrückstellungen in Höhe von 4.078 Tsd. Euro (Vorjahr 3.759 Tsd. Euro). Im Geschäftsjahr 2022 wurden Vorstandsmitgliedern keine Kredite oder Vorschüsse gewährt. Die Bezüge ehemaliger Vorstandsmitglieder und ihrer Hinterbliebenen belaufen sich auf 975 Tsd. Euro (Vorjahr 1.101 Tsd. Euro). Für diese Personengruppe sind Pensionsansprüche in Höhe von 16.195 Tsd. Euro (Vorjahr 18.134 Tsd. Euro) zurückgestellt. Die Vergütung des Aufsichtsrats beträgt insgesamt 365 Tsd. Euro (Vorjahr 356 Tsd. Euro) und für den Beirat 67 Tsd. Euro (Vorjahr 61 Tsd. Euro). Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte Hinsichtlich der nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäfte wird auf die Abschnitte „Haftungsverhältnisse“ und „Sonstige finanzielle Verpflichtungen“ verwiesen. Darüber hinaus setzt die Mainova bei der Energiebeschaffung zur Absicherung der Risiken sowie zur Erzielung von Handelsmargen derivative Finanzinstrumente ein. Da es sich hierbei um schwebende Geschäfte handelt, werden diese mit Ausnahme von Vorleistungen oder drohenden Verlusten nicht in der Bilanz erfasst, sondern im Anhang angegeben (siehe nachfolgenden Abschnitt). Bei drohenden Verlusten aus derivativen Finanzinstrumenten, die sich nicht in einer Bewertungseinheit befinden, erfolgt am Bilanzstichtag die Bildung einer Rückstellung. Sicherungsgeschäfte zur Energiebeschaffung Zur Vermeidung von Preisänderungsrisiken im Rahmen der Brennstoff-, Strom- und Gasbeschaffung beschafft Mainova entsprechende Mengen mittels Sicherungsgeschäften vorwiegend für die Jahre 2023 bis 2025 im Voraus. Mainova unterteilt dabei in derivative Finanzinstrumente sowie Vertragsportfoliobewirtschaftung. Derivative Finanzinstrumente Die nachfolgende Übersicht gibt einen Überblick über den Bestand an derivativen Finanzinstrumenten: Nominal Marktwert Tsd. € < 1 Jahr 1-5 Jahre Summe Summe Vorjahr Positiv Negativ Summe < 1 Jahr Summe Vorjahr Strom Forward (long) 5.077 152.201 157.278 72.414 75.487 -4.211 71.276 -847 90.760 Forward (short) 5.077 256.635 261.712 72.414 5.464 -80.803 -75.339 845 -90.760 Gas Forward (long) - 6.041 6.041 - 715 - 715 - - Forward (short) - 6.041 6.041 - - -718 -718 - - Kohle Swap (Payer) 73.047 33.046 106.093 44.147 20.012 -17.020 2.992 35 1.034 Swap (Receiver) 4.235 1.484 5.719 6.685 442 -4.961 -4.519 -3.218 -1.282 Öl Swap (Payer) 1.480 - 1.480 - - -179 -179 -179 - Swap (Receiver) 1.198 - 1.198 1.303 14 -115 -101 -101 -403 Gesamt 90.114 455.448 545.562 196.963 102.134 -108.007 -5.873 -3.465 -651 Die nachfolgende Übersicht gibt einen Überblick über die derivativen Finanzinstrumente, die sich in einer Bewertungseinheit befinden: Nominal Marktwert Tsd. € < 1 Jahr 1-5 Jahre Summe Summe Vorjahr Positiv Negativ Summe < 1 Jahr Summe Vorjahr Strom Forward (long) 5.077 152.201 157.278 72.414 75.487 -4.211 71.276 -847 90.760 Forward (short) 5.077 256.635 261.712 72.414 5.464 -80.803 -75.339 845 -90.760 Gas Forward (long) - 6.041 6.041 - 715 - 715 - - Forward (short) - 6.041 6.041 - - -718 -718 - - Kohle Swap (Payer) 70.115 27.737 97.852 31.495 17.215 -16.788 427 -2.461 2.503 Öl Swap (Receiver) - - - 1.303 - - - - -403 80.269 448.655 528.924 177.626 98.881 -102.520 -3.639 -2.463 2.100 Das Nominalvolumen der dargestellten derivativen Finanzinstrumente wird unsaldiert angegeben. Es stellt die Summe aller Kauf- und Verkaufsbeträge dar, die den Geschäften zugrunde liegen. Bei der Ermittlung der Nominalwerte wurden nur die Zahlungsströme berücksichtigt, die nach dem 31. Dezember 2022 zu leisten sind. Die Marktwerte der Derivate werden auf Basis von abgezinsten, zukünftig erwarteten Cashflows ermittelt; dabei werden die für die Restlaufzeit der Finanzinstrumente abgeleiteten Forward-Preise verwendet. Bei den Bewertungseinheiten (Micro Hedge) handelt es sich um mit hoher Wahrscheinlichkeit erwartete Transaktionen zur Absicherung gegen Preisänderungsrisiken im Rahmen der Brennstoff-, Strom- und Gasbeschaffung. Die designierten Grundgeschäfte entsprechen hinsichtlich des Zeitraums sowie des Volumens im Wesentlichen den in der vorhergehenden Tabelle aufgeführten Werten. Die Höhe der im Rahmen von Bewertungseinheiten abgesicherten Risiken entspricht den aufgeführten negativen Marktwerten der derivativen Finanzinstrumente. Die Wirksamkeit der Sicherungsbeziehungen wird durch die Critical-Term-Match-Methode beziehungsweise Dollar-Offset-Methode nachgewiesen. Kommt es im Rahmen der Bewertungseinheiten zu Unwirksamkeiten, entstehen Überhänge aus den Sicherungszusammenhängen. Positive Überhänge des Sicherungsinstruments sind dabei grundsätzlich unberücksichtigt zu lassen, da sie unrealisierte Gewinne darstellen. Für negative Überhänge aus Bewertungseinheiten ist eine Rückstellung zu bilden. Soweit die Voraussetzungen der Einbeziehung in Bewertungseinheiten nicht erfüllt sind, wurde für derivative Finanzinstrumente, die zum Stichtag einen negativen Marktwert aufweisen, eine Rückstellung gebildet. Bei derivativen Finanzinstrumenten, die zum Stichtag einen positiven Marktwert aufwiesen, blieb dieser entsprechend des Imparitätsprinzips außer Ansatz. Die Kohle- und Öl-Swaps, die sich nicht in einer Bewertungseinheit befinden, weisen zum 31. Dezember 2022 einen negativen Marktwert in Höhe von -5,5 Mio. Euro (Vorjahr -4,3 Mio. Euro) auf. Vertragsportfoliobewirtschaftung Zur Vermeidung von Preisänderungsrisiken wurden im Rahmen des Strom- und Gasvertriebs entsprechende Mengen mittels Strom- beziehungsweise Gastermingeschäften (OTC-Forwards) vorwiegend für die Jahre 2023 bis 2025 (Vorjahr 2022 bis 2024) beschafft. Entsprechend den Grundsätzen des IDW RS ÖFA 3 fasst die Mainova diese schwebenden Energiebeschaffungsgeschäfte mit Energieabsatzverträgen für Zwecke der bilanziellen Bewertung zu Vertragsportfolien zusammen. Bei den Absatzmengen an Privat- und Gewerbekunden handelt es sich um routinemäßig durchgeführte Transaktionen, die im Rahmen des Endkundengeschäfts regelmäßig in den vergangenen Geschäftsjahren eingetreten sind und daher als hochwahrscheinlich eingestuft werden. Bei den zugehörigen schwebenden Beschaffungsgeschäften handelt es sich um physisch zu erfüllende Geschäfte, die der Marktpreissicherung für künftige Energielieferverpflichtungen für Strom und Gas dienen. Die in das jeweilige Vertragsportfolio einbezogenen Geschäfte sind sowohl in sachlicher als auch in zeitlicher Hinsicht gleichartigen Risiken ausgesetzt, sodass eine Sicherungswirkung erzielt werden kann. Die Vertrags-portfolien weisen in den Beschaffungszeiträumen positive Deckungsbeiträge auf. Daher ist die Bildung von Drohverlustrückstellungen nicht notwendig. Im Jahr 2021 wurde die Migration der Energiebeschaffung auf eine gemeinsame Portfoliobeschaffung weitgehend abgeschlossen. Damit erfolgt die externe Absicherung der Vertriebs- und der Erzeugungspositionen nicht mehr getrennt, sondern aus einem gemeinsamen Portfolio. Dieses gemeinsame Portfolio beinhaltet die Mengen des Vertriebs und der Erzeugung einschließlich der Mengen aus den Gemeinschaftskraftwerken Irsching und Bremen. Ab dem Frühjahr 2022 wurden Power Purchase Agreements (PPA) abgeschlossen. Bisher noch nicht vertrieblich vermarktete Mengen aus diesem Portfolio wurden durch einen Hedge extern abgesichert. Die Stromtermingeschäfte im Rahmen des Stromvertriebs und der Erzeugungsvermarktung sowie aus der Absicherung des PPA-Portfolios haben zum Bilanzstichtag ein Gesamtnominalvolumen in Höhe von 714,4 Mio. Euro (Vorjahr 212,2 Mio. Euro). Hierfür beträgt die Differenz zwischen der aktuellen Marktbewertung und dem Nominalwert zum Bilanzstichtag -711,8 Mio. Euro (Vorjahr 245,4 Mio. Euro). Die Gastermingeschäfte im Rahmen des Gasvertriebs sowie des Gasbezugs für die Erzeugung weisen zum Bilanzstichtag ein Gesamtnominalvolumen in Höhe von 933,7 Mio. Euro (Vorjahr 499,0 Mio. Euro) und eine Differenz zwischen aktueller Marktbewertung und Nominalwert in Höhe von 422,6 Mio. Euro (Vorjahr 889,6 Mio. Euro) auf. Zudem wurden für die Jahre 2023 bis 2025 Termingeschäfte für den Bezug von Emissionsrechten mit einem Nominalvolumen in Höhe von 7,6 Mio. Euro (Vorjahr 38,7 Mio. Euro) abgeschlossen. Zum Bilanzstichtag ergibt sich eine Differenz zwischen aktueller Marktbewertung und Nominalwert in Höhe von 30,8 Mio. Euro (Vorjahr 70,5 Mio. Euro). Deutscher Corporate Governance Kodex Nach § 161 AktG haben börsennotierte Unternehmen jährlich eine Erklärung zur Beachtung der Empfehlungen der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex (Fassung vom 16. Dezember 2019) zu veröffentlichen. Die entsprechende Erklärung von Mainova wurde am 22. Dezember 2022 im Internet veröffentlicht und den Aktionären dauerhaft zugänglich gemacht (www.mainova.de/entsprechenserklaerung). Frankfurt am Main, den 6. März 2023 Dr. Alsheimer Arnold Giehl Rauhut Anlagen zum Anhang Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022 Anschaffungs- oder Herstellungskosten Tsd. € 01.01.2022 Zugänge Umbuchungen Abgänge 31.12.2022 I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1. Entgeltlich erworbene Konzessionen und ähnliche Rechte 161.737 6.010 3.305 380 170.672 2. Geleistete Anzahlungen 351 - - - 351 Immaterielle Vermögensgegenstände Gesamt 162.088 6.010 3.305 380 171.023 II. Sachanlagen 1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 409.888 1.447 755 240 411.850 2. Technische Anlagen und Maschinen a.) Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanlagen, Heizzentralen 779.075 14.718 12.034 8.731 797.096 b.) Verteilungsanlagen - Verteilungsnetze 2.058.520 27.785 49.279 1.932 2.133.652 - Hausanschlüsse 403.249 26.146 3.254 - 432.649 - Straßenbeleuchtung, Zähler 91.626 1.663 - 435 92.854 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 188.859 6.190 2.601 3.778 193.872 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 116.935 88.969 -71.228 583 134.093 Sachanlagen Gesamt 4.048.152 166.918 -3.305 15.699 4.196.066 III. Finanzanlagen 1. Anteile an verbundenen Unternehmen 149.735 95.009 9.556 18.672 235.628 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 31.430 51.768 -9.556 7.381 66.261 3. Beteiligungen 221.790 12.481 - 4.661 229.610 4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 4.214 1.800 - 377 5.637 5. Wertpapiere des Anlagevermögens 947 396 - - 1.343 6. Sonstige Ausleihungen 183 - - 36 147 7. Genossenschaftsanteile 4 - - - 4 Finanzanlagen Gesamt 408.303 161.454 - 31.127 538.630 4.618.543 334.382 - 47.206 4.905.719 Abschreibungen Buchwerte 01.01.2022 Abschreibungen des Geschäftsjahres Zuschreibungen Abgänge 31.12.2022 31.12.2022 31.12.2021 131.810 7.825 - 380 139.255 31.417 29.927 - - - - - 351 351 131.810 7.825 - 380 139.255 31.768 30.278 229.035 6.225 - 193 235.067 176.783 180.853 675.941 12.847 - 8.601 680.187 116.909 103.134 1.663.943 31.503 - 1.929 1.693.517 440.135 394.577 274.348 8.129 - - 282.477 150.172 128.901 68.499 2.180 - 402 70.277 22.577 23.127 161.632 7.296 - 3.776 165.152 28.720 27.227 - - - - - 134.093 116.935 3.073.398 68.180 - 14.901 3.126.677 1.069.389 974.754 4.456 - - 4.456 - 235.628 145.279 - - - - - 66.261 31.430 70.525 8.666 4.786 85 74.320 155.290 151.265 - - - - - 5.637 4.214 - - - - - 1.343 947 - - - - - 147 183 - - - - - 4 4 74.981 8.666 4.786 4.541 74.320 464.310 333.322 3.280.189 84.671 4.786 19.822 3.340.252 1.565.467 1.338.354 Beteiligungen Firma Sitz Anteil am Kapital Eigenkapital der Gesellschaften Jahresergebnis der Gesellschaften % Tsd. € Jahr Tsd. € Verbundene Unternehmen Biomasse-Kraftwerk Fechenheim GmbH1 Frankfurt am Main 90,00 7.186 2022 13.315 Energieversorgung Main-Spessart GmbH1 Aschaffenburg 100,00 9.000 2022 2.851 Energy Air GmbH1 Frankfurt am Main 100,00 52 2022 8.935 ENERENT GmbH1,5 Frankfurt am Main 93,72 13.605 2022 7.273 Erdgas Westthüringen Beteiligungsgesellschaft mbH Bad Salzungen 100,00 45.684 2022 3.438 Ferme Eolienne de Migé SARL5 Toulouse, Frankreich 100,00 -1.251 2022 -121 Gemeinschaftskraftwerk Hanau GmbH & Co. KG Hanau 50,10 9.635 2022 -359 Gemeinschaftskraftwerk Hanau Verwaltungsgesellschaft mbH Hanau 50,10 26 2022 1 Hotmobil Deutschland GmbH1,5 Gottmadingen 100,00 3.887 2022 3.399 Mainova Beteiligungsgesellschaft mbH Frankfurt am Main 100,00 461.564 2022 42.250 Mainova Erneuerbare Energien GmbH & Co. KG Frankfurt am Main 100,00 104.233 2022 10.795 Mainova Erneuerbare Energien Management GmbH Frankfurt am Main 100,00 27 2022 1 Mainova Erneuerbare Energien Verwaltungs GmbH5 Frankfurt am Main 100,00 31 2022 6 Mainova Gemeinschaftswindpark Hohenahr GmbH & Co. KG5 Frankfurt am Main 85,00 5.825 2022 2.214 Mainova PV_Park 1 GmbH & Co. KG5 Frankfurt am Main 100,00 6.424 2022 1.901 Mainova PV_Park 3 GmbH & Co. KG5 Frankfurt am Main 100,00 9.984 2022 2.184 Mainova ServiceDienste Gesellschaft mbH1 Frankfurt am Main 100,00 50 2022 486 Mainova WebHouse GmbH & Co. KG Frankfurt am Main 100,00 24.834 2022 -1.862 Mainova WebHouse Management GmbH Frankfurt am Main 100,00 26 2022 0 Mainova Wind Onshore Verwaltungs GmbH5 Frankfurt am Main 100,00 29 2022 4 Mainova Windpark Hohenlohe GmbH & Co. KG Frankfurt am Main 100,00 3.699 2022 1.605 Mainova Windpark Kaisten GmbH & Co. KG5 Frankfurt am Main 100,00 63 2022 -48 Mainova Windpark Kloppenheim GmbH & Co. KG5 Frankfurt am Main 100,00 1.075 2022 456 Mainova Windpark Niederhambach GmbH & Co. KG5 Frankfurt am Main 100,00 5.575 2022 1.304 Mainova Windpark Remlingen GmbH & Co. KG5 Frankfurt am Main 100,00 5.195 2022 1.946 Mainova Windpark Siegbach GmbH & Co. KG5 Frankfurt am Main 100,00 2.950 2022 1.133 mobiheat GmbH1,5 Friedberg (Bayern) 100,00 5.154 2022 2.237 mobiheat Österreich GmbH5 Sankt Lorenz, Österreich 100,00 445 2022 253 mobiheat Schweiz GmbH5 Dietlikon, Schweiz 100,00 119 2022 -66 NRM Netzdienste Rhein-Main GmbH1 Frankfurt am Main 100,00 21.007 2022 -18.273 REmain GmbH & Co. KG Frankfurt am Main 100,00 4.038 2022 144 REmain Management GmbH Frankfurt am Main 100,00 27 2022 1 SRM StraßenBeleuchtung Rhein-Main GmbH1 Frankfurt am Main 100,00 34 2022 3.437 WPE - Hessische Windpark Entwicklungs GmbH5 Wiesbaden 100,00 43 2022 -8 Zweite Mainova Erneuerbare Energien Verwaltungs GmbH Frankfurt am Main 100,00 27 2022 2 Firma Sitz Anteil am Kapital Eigenkapital der Gesellschaften Jahresergebnis der Gesellschaften % Tsd. € Jahr Tsd. € Beteiligungen a) unmittelbare Beteiligungen 8KU GmbH Berlin 12,50 285 2021 12 ABGnova GmbH Frankfurt am Main 50,00 578 2021 62 ABO Wind AG Wiesbaden 10,53 143.309 2021 13.740 book-n-drive mobilitätssysteme GmbH Wiesbaden 33,00 759 2021 276 CEE Mainova WP Kirchhain GmbH & Co. KG Hamburg 30,00 3.818 2021 71 Chargemaker GmbH Frankfurt am Main 50,00 0 2021 -1.306 Dynega Energiehandel GmbH Frankfurt am Main 6,67 315 2021 5 ENAG/Maingas Energieanlagen GmbH2 Eisenach 50,00 810 2021 -35 Gasversorgung Main-Kinzig GmbH Gelnhausen 50,00 25.577 2021 2.950 Gasversorgung Offenbach GmbH2 Offenbach am Main 25,10 18.665 2021 3.560 Gemeinschaftskraftwerk Bremen GmbH & Co. KG Bremen 25,10 79.548 2021 2.368 Gemeinschaftskraftwerk Irsching GmbH Vohburg 15,60 158.933 2021 7.792 Hessenwasser GmbH & Co. KG Groß-Gerau 36,36 44.007 2021 5.180 Hessenwasser Verwaltungs-GmbH Groß-Gerau 36,33 89 2021 3 Infranova Bioerdgas GmbH Frankfurt am Main 49,90 1.849 2021 471 Joblinge gemeinnützige AG FrankfurtRheinMain Frankfurt am Main 20,00 129 2021 -42 Lorenz Energie GmbH Gründau 49,90 1.137 2021 173 MHKW Müllheizkraftwerk Frankfurt am Main GmbH Frankfurt am Main 50,00 39 2021 - Netzeigentumsgesellschaft Mörfelden-Walldorf GmbH & Co. KG Frankfurt am Main 26,03 7.876 2021 605 Oberhessische Gasversorgung GmbH Friedberg (Hessen) 50,00 17.753 2021 1.695 Service4EVU GmbH Coburg 50,00 264 2021 -242 Stadtwerke Dreieich GmbH Dreieich 26,25 20.421 2021 5.552 Stadtwerke Hanau GmbH Hanau 49,90 37.010 2021 7.020 Südwestdeutsche Rohrleitungsbau GmbH Frankfurt am Main 29,90 7.387 2021 2.548 SWM Wind Havelland Holding GmbH & Co. KG München 12,50 64.350 2021 2.328 Syneco GmbH & Co. KG i.L.3 München 19,69 2.291 2022 -107 Syneco Verwaltungs GmbH i.L.3 München 25,10 42 2022 2 TAP Steuerungsgesellschaft mbH & Co. KG München 12,50 272 2021 219 Firma Sitz Anteil am Kapital Eigenkapital der Gesellschaften Jahresergebnis der Gesellschaften % Tsd. € Jahr Tsd. € b) Mittelbare Beteiligungen über Erdgas Westthüringen Beteiligungsgesellschaft mbH Eisenacher Versorgungs-Betriebe GmbH Eisenach 23,90 13.243 2021 2.853 Ohra Energie GmbH Hörsel 49,00 21.353 2021 3.030 Werraenergie GmbH Bad Salzungen 49,00 27.704 2021 4.350 c) Mittelbare Beteiligungen über Mainova Beteiliungsgesellschaft mbH Thüga Holding GmbH & Co. KGaA4 München 20,53 2.113.941 2021 237.184 d) Mittelbare Beteiligungen über Mainova Windpark Remlingen GmbH & Co. KG ABO Wind UW Uettingen GmbH & Co. KG Heidesheim 28,80 0 2021 1 e) Mittelbare Beteiligungen über NRM Netzdienste Rhein-Main GmbH Hanau Netz GmbH Hanau 10,00 2.397 2021 -209 f) Mittelbare Beteiligungen über WPE - Hessische Windpark Entwicklungs GmbH WP Fischborn GmbH & Co. KG Brachttal 33,33 85 2021 -5 WP Fischborn Verwaltungs GmbH Brachttal 33,33 25 2021 0 g) Mittelbare Beteiligungen über Mainova Erneuerbare Energien GmbH & Co. KG SEBG Energiepark GmbH Boitzenburger Land 50,00 - - - 1 Ergebnisabführungsvertrag 2 Bilanzstichtag 30. September 3 Bilanzstichtag 30. April 4 Konzernabschluss HGB 5 indirekte Beteiligung Organe der Gesellschaft Aufsichtsrat Mitgliedschaft in gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten Mitgliedschaft in vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien von Wirtschaftsunternehmen Stephanie Wüst Stadträtin der Stadt Frankfurt am Main Wohnort: Frankfurt am Main (seit 8. November 2022) Vorsitzende des Aufsichtsrats (seit 12. Dezember 2022) › Messe Frankfurt GmbH, Frankfurt am Main (K) › FIZ Frankfurter Innovationszentrum Biotechnologie GmbH, › FIZ Frankfurter Innovationszentrum Biotechnologie GmbH, Frankfurt am Main › FrankfurtRheinMain GmbH International Marketing of the Region, Frankfurt am Main › Frischezentrum Frankfurt am Main Großmarkt GmbH, Frankfurt am Main (V) (seit 9. Dezember 2022) › HFM Managementgesellschaft für Hafen und Markt mbH, Frankfurt am Main (V) › House of Logistics & Mobility (HOLM) GmbH, Frankfurt am Main › Sportpark Stadion Frankfurt am Main Gesellschaft für Projekt- entwicklungen mbH, Frankfurt am Main › Tourismus- und Congress GmbH, Frankfurt am Main › Wirtschaftsförderung Frankfurt - Frankfurt Economic Development GmbH, Frankfurt am Main (V) › Beirat der FinTech Community Frankfurt GmbH, Frankfurt am Main › Eigenbetrieb Kita Frankfurt, Frankfurt am Main › Eigenbetrieb Hafen- und Marktbetriebe der Stadt Frankfurt am Main, Frankfurt am Main (V) Ralf-Rüdiger Stamm Landesfachbereichsleiter a. D. ver.di Hessen, Frankfurt am Main Wohnort: Friedberg 1. stellv. Vorsitzender des Aufsichtsrats › Oberhessische Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH, Friedberg › Oberhessische Versorgungsbetriebe AG, Friedberg keine Dr. Matthias Cord Stellv. Vorsitzender des Vorstands der Thüga Aktiengesellschaft, München Wohnort: München 2. stellv. Vorsitzender des Aufsichtsrats › enercity Aktiengesellschaft, Hannover › Energieversorgung Mittelrhein AG, Koblenz (stv V) › Stadtwerke Würzburg Aktiengesellschaft, Würzburg › Städtische Werke Aktiengesellschaft, Kassel › EKO2 GmbH, Koblenz (stv V) › Gasversorgung Westerwald GmbH, Höhr-Grenzhausen (bis 31. Mai 2022) › Halberstadtwerke GmbH, Halberstadt (stv V) › RhönEnergie Fulda GmbH, Fulda (stv V) (bis 26. April 2022) › Stadtwerke Energie Jena-Pößneck GmbH, Jena › Stadtwerke Jena GmbH, Jena › Stadtwerke Neuss Energie und Wasser GmbH, Neuss › Städtische Werke Energie + Wärme GmbH, Kassel › Städtische Werke Netz + Service GmbH, Kassel Gabriele Aplenz Prokuristin und Leiterin der Hauptabteilung Gesellschaftsrecht und Gremien der Thüga Aktiengesellschaft, München Wohnort: München › enercity Aktiengesellschaft, Hannover › Energieversorgung Mittelrhein AG, Koblenz › EWR Aktiengesellschaft, Worms › N-ERGIE Aktiengesellschaft, Nürnberg › EKO2 GmbH, Koblenz › Energie Südbayern GmbH, München › Energieversorgung Sylt GmbH, Westerland/Sylt › Stadtwerke Heide GmbH, Heide (stv V) Dr. Jörg Becker Bereichsleiter der Mainova AG, Frankfurt am Main Wohnort: Darmstadt keine › Hessenwasser Verwaltungs-GmbH, Groß Gerau Thomas R. Becker Senior Controller, Mitglied des Betriebsrats der Mainova AG, Frankfurt am Main Wohnort: Altenstadt (Hessen) keine keine Uwe Becker Bürgermeister und Stadtkämmerer a. D. der Stadt Frankfurt am Main Wohnort: Frankfurt am Main (bis 17. September 2022) › Fraport AG Frankfurt Airport Services Worldwide, Frankfurt am Main (K) (bis 24. Mai 2022) keine Dr. Bastian Bergerhoff Stadtkämmerer der Stadt Frankfurt am Main Wohnort: Frankfurt am Main (seit 8. November 2022) › Fraport AG Frankfurt Airport Services Worldwide, Frankfurt am Main (K) (seit 24. Mai 2022) › Messe Frankfurt GmbH, Frankfurt am Main (K) › Stadtwerke Frankfurt am Main Holding GmbH, Frankfurt am Main (K) (V seit 21. November 2022) › Stadtwerke Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH, Frankfurt am Main (K) › Dom Römer GmbH, Frankfurt am Main (stv. V) › FIZ Frankfurter Innovationszentrum Biotechnologie GmbH, Frankfurt am Main › Gateway Gardens Projektentwicklungs-GmbH, Frankfurt am Main › Sportpark Stadion Frankfurt am Main Gesellschaft für Projekt- entwicklungen mbH, Frankfurt am Main › Beirat der FinTech Community Frankfurt GmbH, Frankfurt am Main (stv. Mitglied) › Eigenbetrieb Hafen- und Marktbetriebe der Stadt Frankfurt am Main, Frankfurt am Main › Eigenbetrieb Kita Frankfurt, Frankfurt am Main › Eigenbetrieb Kommunale Kinder-, Jugend- und Familienhilfe Frankfurt am Main, Frankfurt am Main › Eigenbetrieb Stadtentwässerung Frankfurt am Main, Frankfurt am Main › Eigenbetrieb Städtische Kliniken Frankfurt am Main - Höchst, Frankfurt am Main › Eigenbetrieb Volkshochschule Frankfurt am Main, Frankfurt am Main Prof. Dr. Daniela Birkenfeld Stadträtin der Stadt Frankfurt am Main Wohnort: Frankfurt am Main keine › EGM Entwicklungsgesellschaft Metropolregion Rhein-Main mbH, Wiesbaden Nicole Brunner Senior Controllerin, Mitglied des Betriebsrats der Mainova AG, Frankfurt am Main Wohnort: Villmar keine keine Thomas Dumke Freigestelltes Mitglied des Betriebsrats der Mainova AG, Frankfurt am Main Wohnort: Gelnhausen keine keine Peter Feldmann Oberbürgermeister a. D. der Stadt Frankfurt am Main (bis 11. November 2022) Wohnort: Frankfurt am Main Vorsitzender des Aufsichtsrats (bis 12. Dezember 2022) › ABG FRANKFURT HOLDING Wohnungsbau- und Beteiligungsgesellschaft mit beschränkter Haftung, Frankfurt am Main (K) (V) (bis 11. November 2022) › Fraport AG Frankfurt Airport Services Worldwide, Frankfurt am Main (K) › Messe Frankfurt GmbH, Frankfurt am Main (K) (V) (bis 11. November 2022) › Stadtwerke Frankfurt am Main Holding GmbH, Frankfurt am Main (K) (V) (bis 11. November 2022) › Stadtwerke Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH, Frankfurt am Main (K) (V) (bis 13. November 2022) › Thüga Holding GmbH & Co. KGaA, München (V) › Alte Oper Frankfurt Konzert- und Kongresszentrum GmbH, Frankfurt am Main (V) (bis 11. November 2022) › FrankfurtRheinMain GmbH International Marketing of the Region, Frankfurt am Main (V) (bis 11. November 2022) › Frischezentrum Frankfurt am Main - Großmarkt GmbH, Frankfurt am Main (V) (bis 11. November 2022) › Kulturgesellschaft Bergen-Enkheim mbH, Frankfurt am Main (V) (bis 11. November 2022) › Nassauische Heimstätte Wohnungs- und Entwicklungs- gesellschaft mbH, Frankfurt am Main (stv V) (bis 11. November 2022) › Rhein-Main-Verkehrsverbund GmbH (RMV), Hofheim/Taunus (V) (bis 11. November 2022) › Schirn Kunsthalle Frankfurt am Main GmbH, Frankfurt am Main (V) (bis 11. November 2022) › Tourismus- und Congress GmbH Frankfurt am Main, Frankfurt am Main (V) (bis 11. November 2022) › traffiQ Lokale Nahverkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH, Frankfurt am Main (V) (bis 11. November 2022) Markus Frank Stadtrat a. D. der Stadt Frankfurt am Main Wohnort: Frankfurt am Main keine keine René Gehringer IT-Anwendungsberater, Vorsitzender des Betriebsrats der Mainova AG, Frankfurt am Main Wohnort: Steinbach keine › Oberhessische Gasversorgung GmbH, Friedberg Uwe Hartmann Assetmanagement Vertrieb Wärme und Contracting, Mainova AG, Frankfurt am Main Wohnort: Nidderau keine keine Rosemarie Heilig Stadträtin der Stadt Frankfurt am Main Wohnort: Frankfurt am Main (bis 13. Oktober 2022) keine › AVA Abfallverbrennungsanlage Nordweststadt Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Frankfurt am Main (V) › EGM Entwicklungsgesellschaft Metropolregion Rhein-Main mbH, Wiesbaden › FES Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH, Frankfurt am Main (V) › GWR - gemeinnützige Gesellschaft für Wiederver- wendung und Recycling mbH, Frankfurt am Main, › Rebstock Projektgesellschaft mbH, Frankfurt am Main › Regionalpark Ballungsraum RheinMain Gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Flörsheim am Main › Regionalpark Rhein-Main Süd-West Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Frankfurt am Main › Regionalpark Rhein-Main Taunushang Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Bad Homburg v. d. Höhe › RMA Rhein-Main Abfall GmbH, Offenbach am Main (stv V) › Tourismus- und Congress GmbH Frankfurt am Main, Frankfurt am Main (bis 7. Oktober 2022) › Gemeinnützige Umwelthaus GmbH, Kelsterbach Holger Klingbeil IT-Anwendungsberater, Freigestelltes Mitglied des Betriebsrats der Mainova AG, Frankfurt am Main Wohnort: Flörsheim am Main eine keine Cornelia Kröll Gewerkschaftssekretärin, ver.di Hessen, Frankfurt am Main Wohnort: Frankfurt am Main › Stadtwerke Frankfurt am Main Holding GmbH, Frankfurt am Main (stv V) keine Beate Mensch Gewerkschaftssekretärin, ver.di Hessen, Frankfurt am Main Wohnort: Wiesbaden › ERGO Group AG, Düsseldorf keine Claus Möbius Stadtrat der Stadt Frankfurt am Main Wohnort: Frankfurt am Main › Stadtwerke Frankfurt am Main Holding GmbH, Frankfurt am Main (K) › Betriebskommission Hafen- und Marktbetriebe der Stadt Frankfurt am Main, Frankfurt am Main › Frankfurt Ticket RheinMain GmbH, Frankfurt am Main › HFM Managementgesellschaft für Hafen und Markt mit beschränkter Haftung, Frankfurt am Main › Sportpark Stadion Frankfurt am Main Gesellschaft für Projektentwicklungen mbH, Frankfurt am Main (stv V) Eugenio Muñoz del Rio Stadtrat a. D. der Stadt Frankfurt am Main Wohnort: Frankfurt am Main keine keine Roger Podstatny Stadtverordneter der Stadt Frankfurt am Main Wohnort: Frankfurt am Main keine › AVA Abfallverbrennungsanlage Nordweststadt Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Frankfurt am Main › Betriebskommission der Stadtentwässerung Frankfurt am Main, Frankfurt am Main › FES Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH, Frankfurt am Main › Nassauische Sparkasse (Mitglied im Verwaltungsrat) K Konzernmandate gemäß § 100 Abs. 2 S. 2 AktG V Vorsitz stv V stellvertretender Vorsitz Vorstand Mitgliedschaft in gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten Mitgliedschaft in vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien von Wirtschaftsunternehmen Dr. Constantin H. Alsheimer bestellt vom 1. Januar 2006 bis 31. Dezember 2023 Vorsitzender des Vorstands der Mainova AG, Frankfurt am Main keine › Gasversorgung Main-Kinzig GmbH, Gelnhausen › Gasversorgung Offenbach GmbH, Offenbach am Main (stv V) › Hanau Netz GmbH, Hanau (stv V) › Hessenwasser Verwaltungs-GmbH, Groß-Gerau (stv V) › Ohra Energie GmbH, Hörsel › Stadtwerke Hanau GmbH, Hanau (stv V) › Thüga Holding GmbH & Co. KGaA, München (1) (V) (2) › Werraenergie GmbH, Bad Salzungen (stv V) Peter Arnold bestellt vom 1. Mai 2020 bis 30. April 2025 Mitglied des Vorstands der Mainova AG, Frankfurt am Main keine › Eisenacher Versorgungs-Betriebe GmbH, Eisenach (stv V) › Energieversorgung Main-Spessart Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Aschaffenburg (stv V) › Gasversorgung Main-Kinzig GmbH, Gelnhausen › Hanau Netz GmbH, Hanau › Netzeigentumsgesellschaft Mörfelden-Walldorf GmbH & Co. KG, Mörfelden-Walldorf ((stv V) bis 27. April 2022) › Oberhessische Gasversorgung Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Friedberg › Ohra Energie GmbH, Hörsel › Stadtwerke Dreieich GmbH, Dreieich › Stadtwerke Hanau Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Hanau › Werraenergie GmbH, Bad Salzungen Martin Giehl bestellt vom 1. Oktober 2021 bis 30. September 2026 Mitglied des Vorstands der Mainova AG, Frankfurt am Main › ABO Wind AG, Wiesbaden › ABO Wind AG, Wiesbaden (gesetzl. AR) › Biomasse-Kraftwerk Fechenheim GmbH, Frankfurt am Main (V) (1) › Eisenacher Versorgungs-Betriebe GmbH, Eisenach › Gasversorgung Offenbach GmbH, Offenbach am Main › Gemeinschaftskraftwerk Bremen GmbH & Co. KG, Bremen (3) › Hanau Netz GmbH, Hanau › KWS Energy Knowledge eG, Essen › Stadtwerke Dreieich GmbH, Dreieich (nur Gast-Status) › Stadtwerke Hanau GmbH, Hanau › Thüga Holding GmbH & Co. KGaA, München (1) (2) (seit 1. Mai 2022) Diana Rauhut bestellt vom 1. November 2018 bis 31. Oktober 2023 Mitglied des Vorstands der Mainova AG, Frankfurt am Main keine › Energieversorgung Main-Spessart GmbH, Aschaffenburg (V) › Gasversorgung Main-Kinzig GmbH, Gelnhausen › Gasversorgung Offenbach GmbH, Offenbach am Main › Oberhessische Gasversorgung GmbH, Friedberg ((V) bis 6. Juni 2022, seit 7. Juni 2022 (stv V)) › Ohra Energie GmbH, Hörsel (bis 30. April 2022) › Stadtwerke Dreieich GmbH, Dreieich (stv V) › Werraenergie GmbH, Bad Salzungen (1) Gesellschafterausschuss (2) Finanzausschuss (3) Konsortialausschuss (4) Koordinierungsausschuss (5) Aufsichtsrat und Koordinierungsausschuss K Konzernmandate gemäß § 100 Abs. 2 S. 2 AktG V Vorsitz stv V stellvertretender Vorsitz Die Angaben zu den Mitgliedschaften in Aufsichtsräten und anderen Kontrollgremien beziehen sich auf den 31. Dezember 2022 bzw. den Zeitpunkt des Ausscheidens aus dem Aufsichtsrat der Mainova.