AI assistant
M1 Kliniken AG — Interim / Quarterly Report 2016
Sep 14, 2016
4568_10-q_2016-09-14_e0609e1c-0f25-41b4-a4ce-a17e77f45dcd.pdf
Interim / Quarterly Report
Open in viewerOpens in your device viewer
ZWISCHENBERICHT 2016
Kennzahlen M1 Kliniken AG
Gesamtergebnisrechnung nach IFRS (in TEUR)
| 30.06.2016 EUR |
31.12.2015 TEUR |
|---|---|
| 18.497.680,06 | 34.926 |
| 3.046.423,83 | 7.016 |
Bilanz M1 Kliniken-Gruppe nach IFRS (in TEUR)
| 30.06.2016 EUR |
31.12.2015 TEUR |
|
|---|---|---|
| Aktiva | ||
| Kurzfristige Vermögenswerte | 16.844.705,87 | 19.605 |
| Langfristige Vermögenswerte | 14.024.785,73 | 13.582 |
| Summe Aktiva | 30.869.491,60 | 33.187 |
| Passiva | ||
| Kurzfristige Verbindlichkeiten | 2.725.705,63 | 3.425 |
| Langfristige Verbindlichkeiten | 564,60 | 13 |
| Eigenkapital | 28.143.221,37 | 29.750 |
| Summe Passiva | 30.869.491,60 | 33.187 |
Kennzahlen und Verlauf der Aktie
| Aktiengattung | Inhaberaktien |
|---|---|
| Anzahl Stammaktien | 15.000.000 |
| WKN / ISIN | A0STSQ / DE000A0STSQ8 |
| Börsenkürzel | M12 |
| Handelsplätze | Frankfurt |
| Marktsegment | Entry Standard |
| Designated Sponsor, Listing Partner | Dero Bank AG |
| Coverage | First Berlin Equity Research GmbH |
Inhalt
- Brief des Vorstands
- Konzernlagezwischenbericht der M1 Kliniken AG
- Konzernzwischenabschluss
- Verkürzter Konzernanhang
- Weitere Informationen
Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,
auch im ersten Halbjahr 2016 konnten wir unseren Wachstumskurs fortsetzen. Neben dem Ausbau des Klinikgeschäftes konnten weitere M1-Fachberatungszentren innerhalb Deutschlands eröffnet werden. Die Nachfrage nach plastischen und ästhetischen Schönheitsbehandlungen hat sich weiterhin positiv entwickelt. Der Konzernumsatz belief sich in der ersten Jahreshälfte 2016 auf 18,5 Millionen EUR (2015 Gesamt: 34,9 Mio. EUR). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) für den Berichtszeitraum, das durch die Kosten der Expansion geprägt ist, erreichte 3,0 Millionen EUR (2015 Gesamt: 7,0 Mio. EUR).
Auf der diesjährigen ordentlichen Hauptversammlung am 15. Juni 2016 wurde neben der Umbenennung der Gesellschaft in M1 Kliniken AG auch eine Dividendenzahlung in Höhe von 0,30 Euro je Aktie für das abgelaufene Geschäftsjahr beschlossen. Trotz der Dividende und der Investitionen stieg die Eigenkapitalquote von 89,6% (31.12.2015) auf 91,2% (30.06.2016).
Unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern danke ich für Ihr Engagement in den ersten Monaten des Jahres 2016. Ihre Leistungen ermöglichen die stetige Weiterentwicklung der M1-Gruppe. Dem Aufsichtsrat danke ich für eine erneut konstruktive Zusammenarbeit.
Angesichts der positiven Geschäftsentwicklung der M1-Gruppe im ersten Halbjahr sind wir zuversichtlich, auch im zweiten Halbjahr weiteres Wachstum generieren zu können.
Patrick Brenske Vorstand
Konzernlagezwischenbericht der M1 Kliniken AG
1 Unternehmensprofil
Die M1 KLINIKEN AG ist einer der führenden privaten Anbieter von Gesundheitsdienstleistungen im Schönheitsbereich. Die Unternehmensgruppe bietet mit ihren Produkten und Services "Made in Germany" Kunden deutschlandweit ein breites Spektrum an ästhetischen und chirurgischen Behandlungen an. Durch das erfahrene und hochspezialisierte Team aus Fachärzten werden unter der Verwendung von hochwertigen Produkten und modernster Medizintechnik minimal-invasive und operative Eingriffe bei höchsten qualitativen Standards durchgeführt.
2 Wirtschaftsbericht
2.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen
Nach der mäßigen Expansion der Weltwirtschaft um 3,0% im vergangenen Jahr sowie der insbesondere im Winterhalbjahr verzeichneten Schwäche hat die Weltkonjunktur im Frühjahr 2016 wieder an Fahrt gewonnen. Im ersten Quartal war der Zuwachs des globalen Bruttoinlandsproduktes mit 0,6% zwar nochmals etwas geringer als gegen Jahresende 2015, doch mehrten sich die Anzeichen für eine Festigung der Konjunktur, beispielsweise durch die Erhöhung der Rohstoffpreise, Erholung der Aktienkurse, sowie eine Erhöhung der Volatilität an den Finanzmärkten.1
In den Vereinigten Staaten verlangsamte sich der bereits im vierten Quartal 2015 sehr mäßige Produktionsanstieg nochmals auf eine Rate von lediglich 0,2 Prozent. Maßgeblich für die Abschwächung war der Rückgang der Unternehmensinvestitionen, der abermals zum erheblichen Teil auf Kürzungen der Ausgaben in der Ölindustrie zurückgeführt werden kann. In Brasilien und in Russland, die eine besonders tiefe Rezession durchlaufen, ging das Bruttoinlandsprodukt zwar auch nach der Jahreswende weiter zurück, doch in einem stark verringerten Tempo. Die Aufhellung der Stimmung in diesen Ländern zeigt sich auch an den Finanzmärkten, wo Aktienkurse und Außenwert der Währung seit Januar deutlich zugelegt haben.2 Auch in China mehren sich die Anzeichen, dass die wirtschaftliche Expansion dank kräftiger geld- und fiskalpolitischer Impulse wieder angezogen hat.3
Während sich in den Vereinigten Staaten und im Vereinigten Königreich das Expansionstempo gegenüber dem Vorquartal verringerte, zog es im Euroraum und in Japan an. Allerdings dürfte ein Teil des Schwungs im Euroraum auf transitorische Effekte wie eine besonders günstige Witterung im Winter zurückzuführen sein, so dass die Zuwachsrate von 0,6 Prozent beim Bruttoinlandsprodukt die konjunkturelle Grundtendenz wohl etwas überzeichnet.4 Die Industrieproduktion hat im Mai deutlich abgenommen, der Economic Business Climate Indicator der Europäischen Kommission fiel im Juni ebenfalls leicht. Nicht zuletzt infolge des Brexit-Votums sind die wirtschaftlichen Perspektiven im Euroraum derzeit mit größeren Unsicherheiten behaftet.5
Nach dem moderaten Wachstumskurs des vergangenen Jahres hat die deutsche Wirtschaft zum Jahresbeginn wieder an Dynamik gewonnen. So stieg das Bruttoinlandsprodukt im ersten Quartal 2016 um 0,7 % im Vergleich zum Vorquartal.6 Die konjunkturellen Auftriebskräfte fußten dabei besonders auf der Binnenwirtschaft. Durch den Beschäftigungszuwachs sowie spürbare Einkommenssteigerungen begünstigt bildeten im Vor- quartalsvergleich die erhöhten Konsumausgaben privater Haushalte (+0,4%) und des Staates (+0,5%), beispielsweise für die Unterbringung und Integration Hunderttausender Flüchtlinge, positive Impulse. Die robuste Binnenkonjunktur spiegelt sich auch in den inländischen Auftragseingängen wider, die zu Jahresbeginn kontinuierlich zulegten. Gesteigerte Ausrüstungsinvestitionen mit einem Zuwachs von 1,9 %, sowie die durch den milden Winter begünstigten Bauinvestitionen (+ 2,3%) trugen zu dieser positiven Entwicklung bei.7 Auf das sehr starke Wachstum im ersten Quartal folgte eine schwache Frühjahrsbelebung. So war die Frühjahrsbelebung im Baugewerbe nach dem produktionsintensiven Winter weniger ausgeprägt als üblich. Das produzierende Gewerbe entwickelte sich im Mai etwas schwächer und nahm gegenüber dem Vormonat um 1,3% ab. Während die Auftragseingänge der Industrie im Mai im Vergleich zum Vormonat insgesamt konstant blieben schwächte sich die Industrieproduktion Mitte des zweiten Quartals ab. Hierfür war die überdurchschnittliche Anzahl an Brückentagen mit verantwortlich. Die Inlandsaufträge gingen im Mai zurück (-1,9%) während aus dem Ausland mehr nachgefragt wurde (+1,4%). Die Beschäftigung nahm insbesondere in den Dienstleistungsbereichen weiter zu, in einigen Bereichen allerdings langsamer als zuvor.8
2.2 Branchenbezogene Rahmenbedingungen
Neben der demografischen Entwicklung, dem medizinisch-technischen Fortschritt und durch das Gesundheitsverständnis der Bevölkerung sorgen steigende Einkommen in den Haushalten der fortgeschrittenen Volkswirtschaften dafür, dass zunehmend Produkte und Leistungen des medizinisch-ästhetischen Marktes nachgefragt werden. Die immer älter werdende und länger fit bleibende Gesellschaft möchte ihrem gefühlten Alter entsprechend auch aussehen. Aufgrund dessen sowie der erhöhten gesellschaftlichen Akzeptanz der Schönheitsmedizin ist auch der Schönheitsmarkt eine der wachsenden Branchen innerhalb der Gesundheitswirtschaft.9
Weltweit finden pro Jahr über 20 Millionen Schönheitsbehandlungen statt. Die Anzahl an Eingriffen steigt um 5-10% jährlich. Über 85% der Patienten sind Frauen. Die Hauptbereiche sind Brustaugmentationen, Fettabsaugungen und Fillerbehandlungen mit Botulinumtoxin und Hyaluronsäure, was sich auch im spezialisierten Behandlungsangebot der M1 Kliniken AG wiederspiegelt. Die global größten Märkte für Schönheitsbehandlungen sind die USA, Mexiko, Kolumbien, Brasilien, China, Südkorea und Japan. Das Potenzial in den wichtigsten EU-Märkten wird auf 10 Mrd. EUR geschätzt.10
Innerhalb Europas ist Deutschland mit 617.913 Eingriffen im Jahr 2015 der führende Markt für medizinisch-ästhetische Behandlungen. Die relevante Zielgruppe für die M1 Kliniken AG liegt bei mindestens 10 Millionen Frauen zwischen 20 und 40 Jahren. In dieser Zielgruppe liegen die größten Verbesserungswünsche bei Brüsten, Körperfett und Falten. Ein wachsender Anteil der Frauen in Deutschland kann sich einen ästhetischen Eingriff vorstellen. Dieser Trend wird sich in den nächsten Jahren im Zuge der Popularität von sozialen Medien, schwindenden Tabus und erhöhter gesellschaftlicher Akzeptanz von Schönheitsbehandlungen verstärken.11
Verteilung von Schönheitsoperationen* nach Ländern mit den häufigsten Eingriffen im Jahr 2015
* ausschließlich Schönheitsoperationen, die von Schönheitschirurgen durchgeführt wurden; bei den Werten handelt es sich um Hochrechnungen der ISAPS.
Quelle: ISAPS
2.3 Ausblick
Die monatlichen Indikatoren zur Lage der Weltwirtschaft deuten weiter nur auf ein moderates Wachstum hin. Während das Institut für Weltwirtschaft im Juni einen Anstieg der Weltproduktion um 3,1% für das gesamte Jahr 2016 sowie um 3,5% für 2017 vorhersagte,12 senkte der Internationale Währungsfond im Juli seine Prognose für das Wachstum der globalen Wirtschaftsleistung von 3,4% auf 3,2% für 2016, sowie von 3,6% auf 3,5% für 2017 herab. Begründet wird dies mit der befürchteten wirtschaftlichen Abschwächung im Vereinigten Königreich, die auf den Euroraum ausstrahlt. Allerdings sind die wirtschaftlichen Effekte des Brexits derzeit schwerlich abzuschätzen.13
Auch vor dem Hintergrund weltwirtschaftlicher Turbulenzen prognostiziert das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung ein insgesamtes Wachstum der deutschen Wirtschaft um 1,9 Prozent in diesem Jahr, sowie um 2,1% in 2017. Die Prognose stützt sich dabei auf den anhaltenden Beschäftigungsaufbau, Lohnzuwächse sowie eine abzusehende gesteigerte Industrieproduktion.14
Im Bereich der ästhetischen Medizin gehen Experten bis 2019 von einer konstanten, jährlichen Steigerungsrate von ca. 5% aus. Der weltweite Umsatz ästhetischer Produkte wird nach Angaben von Medical Insight von 6,8 Mrd. US-Dollar in 2014 bis 2019 jährlich um 11,8 % auf 11,9 Mrd. US-Dollar ansteigen. Dieser starke Anstieg wird vor allem durch Produktneuheiten, Neuromodulatoren, wie Botulinumtoxin und Dermalfiller getrieben. Wachstumstreiber bei den Behandlungszahlen bilden vor allem die Bereiche Figurformung bzw. Hautstraffung, Neuromodulatoren und Dermalfiller.15
Konkrete Prognosen für den deutschen Markt existieren momentan zwar keine. Aufgrund der positiven wirtschaftlichen Entwicklung, insbesondere der Zunahme der Kaufkraft, ist im Vergleich zum allgemeinen europäischen Trend allerdings von höheren Steigerungsraten auszugehen. Die weitgehende Enttabuisierung der Schönheitsmedizin sowie enorme Fortschritte in Operationsmethoden und –techniken stützen diese Annahme.
3. Lage
3.1 Ertragslage des M1-Konzerns (IFRS)
Die Lage des Unternehmens ist auch im ersten Halbjahr 2016 geprägt vom Wachstum unseres operativen Geschäfts. Der Umsatz beläuft sich auf TEUR 18.498 im ersten Halbjahr 2016 (Vorjahr gesamt: TEUR 34.926). Das operative Ergebnis beträgt TEUR 3.046 (Vorjahr gesamt: TEUR 7.016) und der Periodenüberschuss TEUR 2.893 (Vorjahr gesamt: TEUR 6.631).
3.2 Finanzlage des M1-Konzerns (IFRS)
Unsere Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.
Unsere Kapitalstruktur ist gut. Die Eigenkapitalquote stieg von 89,6 % (31.12.2015) auf 91,2 % (30.06.2016).
3.3 Vermögenslage des M1-Konzerns (IFRS
Die Vermögenslage des M1-Konzerns ist gut. Die Vermögenslage des M1-Konzerns ist von einem Rückgang der liquiden Mittel um TEUR 75 auf TEUR 337,4 per 30.06.2016 und einer Reduktion der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 2.687,9, einer Verminderung der Vorräte um TEUR 2.439,4 und einer Erhöhung der sonstigen kurzfristigen finanziellen Vermögenswerte um TEUR 2.620 auf TEUR 2.726,9 per 30.06.2015 gekennzeichnet. Gleichzeitig konnten insbesondere die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen verringert werden. Sie sanken von TEUR 2.763,7 um TEUR 1.041,8 auf TEUR 1.721,9.
Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden.
Konzernzwischenabschluss
Konzern - Gesamtergebnisrechnung
für die Zeit vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2016
| 01.01.- | 01.01.- | |
|---|---|---|
| 30.06.2016 | 31.12.2015 | |
| EUR | TEUR | |
| Umsatzerlöse | 18.497.680,06 | 34.926 |
| Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an ferti | ||
| gen und und unfertigen Erzeugnissen | 0,00 | 13 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 3.341.877,67 | 446 |
| Materialaufwand | ||
| Aufwendungen für bezogene Waren und Leistungen | -15.541.050,05 | -24.602 |
| Personalaufwand | ||
| Löhne und Gehälter | -1.099.965,31 | -1.336 |
| Soziale Abgaben | -209.460,68 | -234 |
| -1.309.425,99 | -1.570 | |
| Abschreibungen | -95.401,22 | -219 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -1.847.256,64 | -1.978 |
| Operatives Ergebnis | 3.046.423,83 | 7.016 |
| Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 68.727,55 | 24 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -14.814,66 | -270 |
| Finanzergebnis | 53.912,89 | -245 |
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 3.100.336,72 | 6.770 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -206.292,22 | -138 |
| Sonstige Steuern | -734,00 | -2 |
| Jahresergebnis / | ||
| Gesamtergebnis der Berichtsperiode | 2.893.310,50 | 6.631 |
Konzernbilanz - Aktiva
zum 30.06.2016*
| e30.06.2016 | e31.12.2015 | |
|---|---|---|
| EUR | TEUR | |
| Liquide Mittel | 337.433,20 | 412 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 12.967.598,40 | 15.655 |
| Vorräte | 741.117,22 | 3.181 |
| Sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte | 2.726.892,59 | 6 |
| Sonstige kurzfristige Vermögenswerte | 46.709,99 | 326 |
| Forderungen aus Ertragsteuern | 24.944,47 | 25 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 16.844.705,87 | 19.605 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 33.419,98 | 13 |
| Firmenwerte | 8.028.736,90 | 8.029 |
| Sachanlagen | 892.832,46 | 447 |
| Finanzanlagen | 4.772.232,01 | 1.310 |
| Anteile an assoziierten Unternehmen | 0,00 | 1.230 |
| Sonstige langfristige finanzielle Vermögenswerte | 0,00 | 2.524 |
| Sonstige langfristige Vermögenswerte | 297.564,38 | 29 |
| Langfristige Vermögenswerte | 14.024.785,73 | 13.582 |
| f SUMME AKTIVA |
30.869.491,60 | 33.187 |
|---|---|---|
Konzernbilanz - Passiva
zum 30.06.2016*
| e30.06.2016 | e31.12.2015 | |
|---|---|---|
| EUR | TEUR | |
| Rückstellungen | 341.156,15 | 138 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 1.721.930,40 | 2.764 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 15.091,63 | 16 |
| Sonstige kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten | 299,88 | 161 |
| Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten | 647.227,57 | 346 |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten | 2.725.705,63 | 3.425 |
| Rückstellungen | 0,00 | 10 |
| Latente Steuern | 564,60 | 3 |
| Langfristige Verbindlichkeiten | 564,60 | 13 |
| Gezeichnetes Kapital | 15.000.000,00 | 15.000 |
| Gesetzliche Rücklage | 635.110,07 | 635 |
| Gewinnrücklagen | 13.755,41 | 14 |
| Bilanzgewinn | 12.494.355,89 | 14.101 |
| Eigenkapital | 28.143.221,37 | 29.750 |
| f SUMME PASSIVA |
30.869.491,60 | 33.187 |
Konzern - Kapitalflussrechnung
| 01.01.- | 01.01.- | ||
|---|---|---|---|
| 30.06.2016 | 31.12.2015 | ||
| EUR | TEUR | ||
| Laufende Geschäftstätigkeit | |||
| 1. | Periodenergebnis | 2.893.310,50 | 6.631 |
| 2. | Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens | 95.401,22 | 219 |
| 3. | Zunahme / Abnahme der langfristigen Rückstellungen | -9.973,39 | 4 |
| 4. | Zunahme / Abnahme der kurzfristigen Rückstellungen | 23.773,54 | -874 |
| 5. | Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen / Erträge | 0,00 | -352 |
| 6. | Zunahme / Abnahme durch Zeitbewertungen | -3.242.640,00 | 227 |
| 7. | Zunahme / Abnahme der Vorräte | 2.439.447,87 | -2.206 |
| 8. | Zunahme / Abnahme der Forderungen aus Lieferungen | ||
| und Leistungen sowie sonstigen Aktiva | -22.658,87 | 3.085 | |
| 9. | Zunahme / Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen | ||
| und Leistungen sowie anderer Passiva | 1.622.409,24 | -4.327 | |
| 10. | Gewinn / Verlust aus dem Abgang von Anlagevermögen | 54.492,75 | -2.574 |
| 11. | Zinsaufwendungen /-erträge | -53.912,89 | 245 |
| 12. | Ertragsteueraufwand / -ertrag | 206.292,22 | 138 |
| 13. | Ertragsteuerzahlungen | -28.585,50 | -141 |
| Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit | 3.977.356,69 | 73 | |
| Investitionstätigkeit | |||
| 1. | Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlage vermögen |
-26.047,45 | 0 |
| 2. | Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermö gen |
-535.031,21 | -678 |
| 3. | Einzahlungen aus Abgängen des Finanzanlagevermögens | 955.957,30 | 2.324 |
| 4. | Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermö | ||
| gen | 0,00 | -1.040 | |
| 5. | Zinserträge | 68.727,55 | 24 |
| Cash Flow aus Investitionstätigkeit | 463.606,19 | 630 | |
| Finanzierungstätigkeit | |||
| 1. | Veränderung der Bankverbindlichkeiten | -1.159,11 | -2.014 |
| 2. | Zinsaufwendungen | -14.814,66 | -270 |
| 3. | Dividendenauszahlungen an Aktionäre | -4.500.000,00 | 0 |
| Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit | -4.515.973,77 | -2.283 | |
| Konsolidierungskreisbedingte Veränderungen des Finanz mittelbestands |
0,00 | -406 | |
| Cash Flow | -75.010,89 | -1.985 | |
| 1. | Liquide Mittel am 01.01.2016 / 31.12.2014 | 412.454,09 | 2.397 |
| 2. | Liquide Mittel am 30.06.2016 / 31.12.2015 | 337.443,20 | 412 |
| Veränderung Liquide Mittel | -75.010,89 | -1.985 | |
Konzern - Eigenkapitalveränderungsrechnung
zum 31.12.2015*
| Gezeichnetes | Gesetzliche | Gewinnrückla | Eigenkapital | ||
|---|---|---|---|---|---|
| Kapital EUR |
Rücklage EUR |
EUR gen |
Bilanzgewinn EUR |
gesamt EUR |
|
| Stand am 01.01.2016 | 15.000.000,00 | 635.110,07 | 13.755,41 | 14.101.045,39 | 29.749.910,87 |
| Periodenergebnis | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 2.893.310,50 | 2.893.310,50 |
| Dividenden | 0,00 | 0,00 | 0,00 | -4.500.000,00 | -4.500.000,00 |
| Stand am 30.06.2016 | 15.000.000,00 | 635.110,07 | 13.755,41 | 12.494.355,89 | 28.143.221,37 |
Entwicklung des Konzernanlagevermögens
zum 30.06.2016*
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | Kumulierte Abschreibungen | Buchwerte | ||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Zugang/ | Abgang/ | Stand | Stand | Zuschreibun | Stand | Stand | Stand | |||||
| 01.01.2016 | Umbg. EUR |
Umbg. EUR |
Umbuchungen | EUR 30.06.2016 |
01.01.2016 EUR |
Abschreibun gen |
gen EUR |
Abgänge EUR |
EUR 30.06.2016 |
30.06.2016 EUR |
01.01.2016 EUR |
|
| Vermögenswerte Immaterielle |
40.559,92 | 26.047,45 | 0,00 | 0,00 | 66.607,37 | -27.380,92 | -5.806,47 | 0,00 | 0,00 | -33.187,39 | 33.419,98 | 13.179,00 |
| Firmenwerte | 8.028.736,90 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 8.028.736,90 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 8.028.736,90 | 8.028.736,90 |
| 8.069.296,82 | 26.047,45 | 0,00 | 0,00 | 8.095.344,27 | -27.380,92 | -5.806,47 | 0,00 | 0,00 | -33.187,39 | 8.062.156,88 | 8.041.915,90 | |
| Sachanlagen | 494.126,33 | 535.031,21 | 0,00 | 0,00 | 1.029.157,54 | -46.730,33 | -89.594,75 | 0,00 | 0,00 | -136.325,08 | 892.832,46 | 447.396,00 |
| Finanzanlagen | 1.094.207,20 | 0,00 | -868.587,80 | 1.230.000,00 | 1.455.619,40 | 215.834,86 | -27.360,00 | 3.270.000,00 | -141.862,25 | 3.316.612,61 | 4.772.232,00 | 1.310.042,06 |
| Anteile an assoziierten Unternehmen |
1.230.000,00 | 0,00 | 0,00 | -1.230.000,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 1.230.000,00 |
| INSGESAMT | 10.887.630,35 | 561.078,66 | -868.587,80 | 0,00 | 10.580.121,21 | 141.723,61 | -122.761,22 | 3.270.000,00 | -141.862,25 | 3.147.100,14 | 13.727.221,35 | 11.029.353,96 |
* Bilanzierung nach IFRS
1) Höherbewertung vorhandener Wertpapiere. Es handelt sich hierbei um Zuschreibungen über die Anschaffungskosten hinaus, die mit einem negativen Vorzeichen versehen wurden.
Verkürzter Konzernanhang (ungeprüft)
| 1. Allgemeine Angaben |
16 |
|---|---|
| 2. Konsolidierungskreis | 16 |
| 3. Ausgewählte Angaben zur Konzern-Bilanz und Konzern-Gesamtergebnisrechnung |
16 |
| 4. Dividende |
17 |
| 5. Weitere Informationen |
17 |
| 6. Wesentliche Ereignisse nach dem 30.06.2016 |
17 |
Verkürzter Konzernanhang (ungeprüft)
1 Allgemeine Angaben
Die M1 Kliniken AG wurde im Geschäftsjahr 2007 gegründet. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Berlin-Charlottenburg unter HRB 107637 eingetragen und hat ihren Sitz in der Grünauer Straße 5, 12557 Berlin. Ihr Mutterunternehmen ist die MPH Mittelständische Pharma Holding AG.
Die M1-Gruppe ist in der ästhetischen Medizin tätig.
Der verkürzte Konzernzwischenabschluss für die Zeit vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2016 der M1 Kliniken AG wurde nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB) und der Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) unter Beachtung von IAS 34 "Zwischenberichterstattung" erstellt, wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind. Die Zahlen sind ungeprüft.
Hinsichtlich der angewandten Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden sowie der Ausübung der in den IFRS enthaltenen Wahlrechte verweisen wir auf den Anhang des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2015.
2 Konsolidierungskreis
Der Konsolidierungskreis hat sich im Berichtszeitraum nicht verändert. Wir verweisen auf unsere Darstellung im Konzernjahresabschluss zum 31.12.2015.
3 Ausgewählte Angaben zur Konzern-Bilanz und Konzern-Gesamtergebnisrechnung
Die liquiden Mittel, die sich insgesamt auf TEUR 337 (31.12.2015: TEUR 412) belaufen, umfassen im Wesentlichen Bankguthaben und sind mit ihren Nominalwerten erfasst.
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die sich insgesamt auf TEUR 12.968 (31.12.2015: TEUR 15.655) belaufen, sind unter Anwendung der Effektivzinsmethode zu fortgeführten Anschaffungskosten abzüglich etwaiger Wertminderungen bewertet.
Unter den Vorräten, die sich insgesamt auf TEUR 741 (31.12.2015: TEUR 3.181) belaufen, werden fertige Erzeugnisse ausgewiesen, die zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bewertet wurden. Nach IAS 2 wurden sämtliche Kosten mit einbezogen, die im Zusammenhang mit dem Erwerb der jeweiligen Vorräte angefallen sind.
Zu aktivierende Fremdkapitalkosten sind nicht angefallen. Die Anwendung von IAS 11 ist nicht einschlägig.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen, die sich insgesamt auf TEUR 1.847 (01.01.-31.12.2015: TEUR 1.978) belaufen, beinhalten eine Vielzahl von Einzelpositionen, wie Miete, Werbe- und Reisekosten, Rechts- und Beratungskosten usw.
Das operative Ergebnis betrug TEUR 3.046 (31.12.2015: TEUR 7.016).
4. Dividende
Für das Geschäftsjahr 2015 wurde in 2016 eine Dividende in Höhe von 0,30 € je dividendenberechtigter Stückaktie ausgeschüttet.
5. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflich- tungen
Es bestehen keine Haftungsverhältnisse. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen liegen im Rahmen des üblichen Geschäftsverkehrs.
6. Wesentliche Ereignisse nach dem 30.06.2016
Es sind nach dem Stichtag 30.06.2016 bis zum Termin der Veröffentlichung dieses Berichts keine wesentlichen Ereignisse eingetreten.
Berlin im August 2016
Patrick Brenske Vorstand
Weitere Informationen
1 Quellen
- 1 Vgl. IfW Institut für Weltwirtschaft: Kieler Konjunkturberichte Nr. 7 (2016/Q2). Weltkonjunktur im Sommer 2016, 15.06.2016, S. 2 ff.
- 2 Vgl. ebd.
- 3 Vgl. Bundesministerium für Wirtschaft und Energie: Schlaglichter der Wirtschaftspolitik. Monatsbericht August 2016, S. 32 f.
- 4 Vgl. IfW Institut für Weltwirtschaft: Kieler Konjunkturberichte Nr. 7 (2016/Q2). Weltkonjunktur im Sommer 2016, 15.06.2016, S. 2 ff.
- 5 Vgl. Bundesministerium für Wirtschaft und Energie: Schlaglichter der Wirtschaftspolitik. Monatsbericht August 2016, S. 32 f.
- 6 Vgl. Statistisches Bundesamt. Pressemitteilung vom 24. Mai 2016 171/16, S. 1 ff.
- 7 Vgl. ebd..
- 8 Vgl. Bundesministerium für Wirtschaft und Energie: Schlaglichter der Wirtschaftspolitik. Monatsbericht August 2016, S. 34 f.
- 9 Vgl. Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie: DGÄPC-MAGAZIN: Zahlen, Fakten und Trends in der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie 2015, S. 8
- 10 Vgl. ISAPS: ISAPS International Survey on Aesthetic/Cosmetic. Procedures Performed in 2015. 2015, S. 2ff.
- 11 Vgl. ebd.
- 12 Vgl. IfW Institut für Weltwirtschaft: Kieler Konjunkturberichte Nr. 7 (2016/Q2). Weltkonjunktur im Sommer 2016, 15.06.2016, S. 5 ff.
- 13 Vgl. International Monetary Fund: World Economic Outlook Update: Uncertainty in the Aftermath of the U.K. Referendum. 19.07.2016, S. 9 ff.
- 14 Vgl. Institut für Weltwirtschaft: Kieler Konjunkturberichte Nr. 20 (2016/Q2). Deutsche Kon- junktur im Sommer 2016, S. 2 ff.
- 15 Vgl. Medical Insight, Inc.: THE Global Aesthetic Market Study: Version XIII, May 2015, S. 28.
2 Glossar
AMNOG
Deutsches Gesetz zur Neuregelung des Arzneimittelmarktes. Zum 01.01.2011 in Kraft getreten.
Bilanzgewinn
Saldo aus Jahresüberschuss des Geschäftsjahres, Gewinn- oder Verlustvortrag und Ergebnisverwendung.
Botulinumtoxin
auch Botulinum-Neurotoxin oder Botulin. Der Name stammt aus dem Lateinischen (botulus = Wurst und toxin = Gift) und bezeichnet eine der giftigsten, aber auch wirksamsten therapeutischen Substanzen. Eingesetzt wird es bei Spastiken, Spannungskopfschmerz und Migräne, übermäßiger Schweißproduktion, in der kosmetischen Medizin zur Behandlung mimischer Falten u.v.m.
Cash Flow
Eine wirtschaftliche Messgröße, die etwas über die Liquidität eines Unternehmens aussagt. Stellt den während einer Periode erfolgten Zufluss an liquiden Mitteln dar.
EBIT
engl. bedeutet earnings before interest and taxes: der Gewinn vor Zinsen und Steuern. Sagt etwas über den betrieblichen Gewinn eines Unternehmens in einem bestimmten Zeitraum aus.
EBITDA
engl. bedeutet earnings before interest, taxes, depreciation and amortization: zum Ergebnis vor Zinsen und Steuern werden die Abschreibungen auf Wertgegenstände und immaterielle Vermögenswerte hinzuaddiert.
Hyaluronsäure
zählt zu den resorbierbaren Fillern. Hyaluronsäure ist eine wasserbindende, natürliche Zuckerverbindung, die in der jungen Haut in großen Mengen vorkommt und im Laufe des Lebens zunehmend abgebaut wird. In der ästhetischen Medizin wird es zum Volumenaufbau und bei tiefen Falten eingesetzt.
Dermalfiller
bezeichnen spezielle Füllsubstanzen zum Volumenaufbau von z.B. eingefallenen Wangen oder für die Vergrößerung von Lippen, die sich nach einiger Zeit biologisch wieder vollständig abbauen.
Zulassung
Eine behördlich erteilte Genehmigung, die erforderlich ist, um ein industriell hergestelltes, verwendungsfertiges Arzneimittel anbieten, vertreiben oder abgeben zu können.
3 Impressum
M1 Kliniken AG Grünauer Straße 5 12557 Berlin
Telefon: +49 (0)30 887 086 20 Telefax: +49 (0)30 887 086 229
E-Mail: [email protected] www.m1-kliniken.de
Aufsichtsrat:
Vorsitzender des Aufsichtsrates: Dr. Christian Pahl Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates: Dr. Albert Wahl Mitglied des Aufsichtsrates: Prof. Dr. Dr. Sabine Meck
Vorstand:
Patrick Brenske
Registergericht: Amtsgericht Charlottenburg Registernummer: HRB 107637 B
Konzeption, Gestaltung und Realisierung: M1 Kliniken AG Investor Relations
Fotos: M1 Kliniken AG iStock Fotolia
M1 Kliniken AG Grünauer Straße 5 12557 Berlin
Telefon: +49 (0)30 887 086 20 Telefax: +49 (0)30 887 086 228 E-Mail: [email protected] www.m1-kliniken.de