Annual Report • Dec 20, 2022
Annual Report
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Spektrum-Management | Spektrum-Monitoring | Funknetzplanung | Dienstleistungen

| LS telcom Konzern-Ergebnisse im Überblick nach IFRS | 1) | 2021/2022 | 2020/2021 | Differenz absolut |
Differenz relativ in % |
|
|---|---|---|---|---|---|---|
| Ertragsdaten Finanzdaten Bilanzdaten Kennzahlen Aktie |
Umsatz | in TEUR | 47.271 | 31.585 | 15.686 | 49,7 |
| Exportquote | in % | 89,0 | 87,2 | 1,8 | ||
| Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) |
in TEUR | 8.719 | 6.074 | 2.645 | 43,5 | |
| Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) | in TEUR | 3.088 | 1.143 | 1.945 | 170,2 | |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | in TEUR | 2.671 | 1.112 | 1.559 | 140,2 | |
| Ergebnisanteil der Aktionäre der LS telcom AG | in TEUR | 1.983 | -113 | 2.096 | 1.854,9 | |
| Investitionen gesamt | in TEUR | 5.547 | 4.469 | 1.078 | 24,1 | |
| Abschreibungen gesamt | in TEUR | 5.631 | 4.931 | 700 | 14,2 | |
| Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittel fonds |
in TEUR | -4.913 | -428 | -4.485 | -1.047,9 | |
| Liquide Mittel (Kasse, Bank, Wertpapiere des Umlaufvermögens) |
in TEUR | 6.753 | 11.411 | -4.658 | -40,8 | |
| Bilanzsumme | in TEUR | 41.908 | 44.491 | -2.583 | -5,8 | |
| Eigenkapital | in TEUR | 18.340 | 16.367 | 1.973 | 12,1 | |
| Eigenkapitalquote | in % | 43,8 | 36,8 | 7,0 | ||
| Ergebnis je Aktie | in EUR | 0,34 | -0,02 | 0,36 | 1.800,0 | |
| Börsenkurs zum Geschäftsjahresende (30.09.) | in EUR | 4,80 | 6,85 | -2,05 | -29,9 | |
| Jahreshoch/-tief (Schlusskurs) | in EUR | 7,40 / 4,57 | 9,20 / 4,22 | |||
| Anzahl der Aktien | 5.817.000 | 5.817.000 | ||||
| Marktkapitalisierung zum Geschäftsjahresende (Schlusskurs 30.09.) |
in TEUR | 27.922 | 39.846 | -11.924 | -29,9 | |
| Liquidität je Aktie | in EUR | 1,16 | 1,96 | -0,80 | -40,8 | |
| Mitarbeiter zum Geschäftsjahresende (30.09.) | 275 | 253 | 22 | 8,7 | ||
| Mitarbeiter | Personalaufwand | in TEUR | 21.858 | 19.460 | 2.398 | 12,3 |
1) International Financial Reporting Standards (Internationale Rechnungslegungsregeln)





Software Systeme

01
Ertragsdaten
Finanzdaten
Bilanzdaten
Kennzahlen Aktie
Mitarbeiter
Liquide Mittel
LS telcom Konzern-Ergebnisse im Überblick nach IFRS
Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittel-
Marktkapitalisierung zum Geschäftsjahresende
1)
Exportquote in % 89,0 87,2 1,8
absolut relativ in %
Umsatz in TEUR 47.271 31.585 15.686 49,7
Amortisationen (EBITDA) in TEUR 8.719 6.074 2.645 43,5
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) in TEUR 3.088 1.143 1.945 170,2
Ergebnis vor Steuern (EBT) in TEUR 2.671 1.112 1.559 140,2
Ergebnisanteil der Aktionäre der LS telcom AG in TEUR 1.983 -113 2.096 1.854,9
Investitionen gesamt in TEUR 5.547 4.469 1.078 24,1
Abschreibungen gesamt in TEUR 5.631 4.931 700 14,2
fonds in TEUR -4.913 -428 -4.485 -1.047,9
(Kasse, Bank, Wertpapiere des Umlaufvermögens) in TEUR 6.753 11.411 -4.658 -40,8
Bilanzsumme in TEUR 41.908 44.491 -2.583 -5,8
Eigenkapital in TEUR 18.340 16.367 1.973 12,1
Ergebnis je Aktie in EUR 0,34 -0,02 0,36 1.800,0
Börsenkurs zum Geschäftsjahresende (30.09.) in EUR 4,80 6,85 -2,05 -29,9
(Schlusskurs 30.09.) in TEUR 27.922 39.846 -11.924 -29,9
Liquidität je Aktie in EUR 1,16 1,96 -0,80 -40,8
Mitarbeiter zum Geschäftsjahresende (30.09.) 275 253 22 8,7
Personalaufwand in TEUR 21.858 19.460 2.398 12,3
Eigenkapitalquote in % 43,8 36,8 7,0
Jahreshoch/-tief (Schlusskurs) in EUR 7,40 / 4,57 9,20 / 4,22
Anzahl der Aktien 5.817.000 5.817.000
1) International Financial Reporting Standards (Internationale Rechnungslegungsregeln)
2021/2022 2020/2021 Differenz Differenz
// VI. (KONZERN-)ERKLÄRUNG ZUR Feld// I. UNTERNEHMENSFÜHRUNG
Inhaltsverzeichnis
// Vorwort des Vorstands
// Bericht des Aufsichtsrats
// Zusammengefasster Lage- und Konzernlagebericht
// I. GRUNDLAGEN DES KONZERNS
// B. Geschäftsmodell des Konzerns
// E. Unternehmensstrategie, Steuerung des 00 // D. Unternehmens und Unternehmensziele
// A. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung
// B. Geschäft und Rahmenbedingungen
// C. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage
// D. Erläuterung zum Einzelabschluss der LS telcom AG nach HGB
// III. PROGNOSE-, CHANCEN- UND RISIKOBERICHT
// IV. BERICHTERSTATTUNG GEMÄSS § 315A ABS. 1 HGB
// V. BERICHT ZU WESENTLICHEN GESCHÄFTEN
Feld// I. MIT NAHESTEHENDEN PERSONEN
// VI. (KONZERN-)ERKLÄRUNG ZUR Feld// I. UNTERNEHMENSFÜHRUNG
// A. Konzernstruktur
// C. Leitung und Kontrolle
// D. Markt und Wettbewerb
// II. WIRTSCHAFTSBERICHT
Feld // B. des LS telcom Konzerns
// A. Risikobericht
// B. Chancenbericht
// C. Prognosebericht

LS telcom ist mit ihren integrierten Softwaresystemen zur effizienten Nutzung des Funkspektrums in allen Funkdiensten, Überwachung des laufenden Funkbetriebs sowie Planung des Einsatzes von Funkspektrum weltweit führender Anbieter. Mit ihren Technologien gewährleistet die Gruppe den störungsfreien und sicheren Betrieb von Funknetzen.
Historisch kommen LS telcoms integrierten Software- und Hardwaresysteme insbesondere bei Regulierungsbehörden und Telekommunikations-Ministerien zum Einsatz. Typische Aufgabenfelder der Produkte sind dabei das Spektrum-Management, das Monitoring der Frequenzen, die optimale Planung, Implementierung sowie Optimierung der Funknetze, die Minimierung von Funkstörungen sowie die Erschließung geeigneter Funkstandorte.
vervielfachen die Einsatzmöglichkeiten von Funk-
Hervorgegangen aus der L&S Hochfrequenztechnik
GmbH im Jahr 1992 feierte LS telcom im abgelau-
fenen Geschäftsjahr ihr 30-jähriges Jubiläum. In
den zurückliegenden dreißig Jahren wurden über
1.000 Projekte in über 100 Ländern erfolgreich
Basis des Erfolgs sind die technologisch
führenden Produkte der Gruppe, für die
seit 2003 mehr als 1.250 Entwicklerjahre
aufgewendet wurden. Damit sieht LS telcom
ihre Expertise und technologischen Kompe-
tenz für Spektrum-Management Lösungen als
weltweit führend an. Die Gruppe ist hervor-
ragend positioniert, um von den globalen Me-
gatrends digitale Transformation, vielfältige
Einsatzmöglichkeiten von intelligenten und smarten Funknetzen, sowie die stetig steigende
Nachfrage nach Funkspektrum-Kapazitäten im ho-
hen Maße partizipieren zu können.
durchgeführt.
netzen. Dadurch haben sich für LS telcom außer-
gewöhnliche Wachstumschancen in vertikalen
Märkten ergeben. In den letzten Jahren ist es der
Gruppe gelungen, neue Kunden in den Bereichen
Logistik, Transport, Flughäfen, Krankenhäuser, Si-
cherheitsbehörden und in der Industrie zu gewin-
Funkspektrum ist eine knappe und begrenzte Res-
source. Mit der steigenden Anzahl an Einsatzmög-
lichkeiten gewinnt die ressourcen-schonende und
effiziente Verwendung des Funkspektrums eine noch höhere und systemkritische Bedeutung. Mit
ihren Lösungen garantiert die LS telcom, dass vor-
handene Spektrum-Kapazitäten effizient und scho-
nend verwendet werden können.
nen.
LS telcoms Technologien und Produktlösungen sind universell ausgelegt. Sie lassen sich daher branchenübergreifend einsetzen.
Neue Technologien und Anwendungen wie 5G, Machine-to-Machine, vernetzte Fahrzeuge, intelligente Verkehrssysteme oder künstliche Intelligenz

vervielfachen die Einsatzmöglichkeiten von Funknetzen. Dadurch haben sich für LS telcom außergewöhnliche Wachstumschancen in vertikalen Märkten ergeben. In den letzten Jahren ist es der Gruppe gelungen, neue Kunden in den Bereichen Logistik, Transport, Flughäfen, Krankenhäuser, Sicherheitsbehörden und in der Industrie zu gewinnen.
05
Die LS telcom AG – Imageseiten
LS telcom ist mit ihren integrierten Softwaresyste-
felder der Produkte sind dabei das Spektrum-
Management, das Monitoring der Frequenzen, die
optimale Planung, Implementierung sowie Opti-
mierung der Funknetze, die Minimierung von Funk-
störungen sowie die Erschließung geeigneter Funk-
LS telcoms Technologien und Produktlösungen
sind universell ausgelegt. Sie lassen sich daher
Neue Technologien und Anwendungen wie 5G,
Machine-to-Machine, vernetzte Fahrzeuge, intelli-
gente Verkehrssysteme oder künstliche Intelligenz
branchenübergreifend einsetzen.
standorte.
men zur effizienten Nutzung des Funkspektrums
in allen Funkdiensten, Überwachung des laufen-
den Funkbetriebs sowie Planung des Einsatzes von
Funkspektrum weltweit führender Anbieter. Mit ih-
ren Technologien gewährleistet die Gruppe den stö-
rungsfreien und sicheren Betrieb von Funknetzen.
Historisch kommen LS telcoms integrierten Soft-
ware- und Hardwaresysteme insbesondere bei
Regulierungsbehörden und Telekommunikations-
Ministerien zum Einsatz. Typische Aufgaben-
Funkspektrum ist eine knappe und begrenzte Ressource. Mit der steigenden Anzahl an Einsatzmöglichkeiten gewinnt die ressourcen-schonende und effiziente Verwendung des Funkspektrums eine noch höhere und systemkritische Bedeutung. Mit ihren Lösungen garantiert die LS telcom, dass vorhandene Spektrum-Kapazitäten effizient und schonend verwendet werden können.
Hervorgegangen aus der L&S Hochfrequenztechnik GmbH im Jahr 1992 feierte LS telcom im abgelaufenen Geschäftsjahr ihr 30-jähriges Jubiläum. In den zurückliegenden dreißig Jahren wurden über 1.000 Projekte in über 100 Ländern erfolgreich durchgeführt.
Basis des Erfolgs sind die technologisch führenden Produkte der Gruppe, für die seit 2003 mehr als 1.250 Entwicklerjahre aufgewendet wurden. Damit sieht LS telcom ihre Expertise und technologischen Kompetenz für Spektrum-Management Lösungen als weltweit führend an. Die Gruppe ist hervorragend positioniert, um von den globalen Megatrends digitale Transformation, vielfältige Einsatzmöglichkeiten von intelligenten und smarten Funknetzen, sowie die stetig steigende Nachfrage nach Funkspektrum-Kapazitäten im hohen Maße partizipieren zu können.
aus Firmenperspektive liegt ein erfreuliches Geschäftsjahr 2021/2022 hinter uns. Wir haben das gesetzte Ziel eines EBIT's zwischen EUR 2,6 bis 3,1 Mio. am oberen Ende mit EUR 3,09 Mio. klar erreicht und die Umsatzbandbreite von EUR 41 bis 44 Mio. mit EUR 47,3 Mio. sogar deutlich übertroffen. Der Auftragsbestand ist mit EUR 46 Mio. weiterhin auf hohem Niveau.
Der massive Umsatzsprung ist zu einem guten Teil zwei weitgehend hardwarebasierten Projekten geschuldet. Daneben kann man hier klar ablesen, dass die Beschaffungsfreudigkeit in allen Kundensegmenten erheblich gestiegen ist. Wir führen das auf den weiterhin starken Digitalisierungsdruck und den überall herrschenden Fachkräftemangel zurück. Nur durch Investitionen in intelligente Soft- und Hardwareprodukte können Industrie und Behörden diese Herausforderungen meistern. Unsere Produkte und Dienstleistungen sind dafür hervorragend geeignet.
Unsere Kunden benötigen Lösungen, die dabei helfen, den Ressourcenmangel zu kompensieren. Fachkräfte sind überall knapp und das Aufgabenfeld unserer Kunden ist sehr anspruchsvoll. Diesem müssen unsere Produkte Rechnung tragen. Im Berichtszeitraum haben wir erneut eine Rekordsumme in die Plattformlösung mySPECTRA investiert und gleichzeitig bei noch nicht integrierten Einzellösungen auf eine Plattformkompatibilität hingearbeitet.
Speziell die Investitionen in Künstliche Intelligenz bringen unseren Produkten einen entscheidenden Vorteil gegenüber konkurrierenden Lösungen. Damit können unsere Kunden an vielen Stellen die fehlende Expertise von Spezialisten kompensieren. Wir können so beispielsweise Signale auf Störungen analysieren, Probleme in Funkkanälen identifizieren sowie die Ursache bzw. den Verursacher finden. Auch lässt sich teilweise der Arbeitsaufwand und damit der Bedarf an Fachkräften um Faktoren reduzieren, da die Klientel unserer Kunden für viele Vorgänge keine Interaktion mit Mitarbeitenden mehr benötigt, was Durchlaufzeiten und Personalbedarf beim Kunden reduziert.
So konnte beispielsweise ein System geliefert werden, das einem Kunden im Zuge eines großen Sportevents erlaubt, wöchentlich ca. 5000 Sonderlizenzen zu erteilen. Im Vergleich zu herkömmlichen Systemen würde man ohne massive Personalaufstockung maximal etwa 200 Zuteilungen erreichen.
Offene Märkte und friedliche Koexistenz der Länder und Ländergruppierungen untereinander waren schon immer das beste Szenario für die Menschen und LS telcom. Leider sind wir davon aktuell weit entfernt. Der Kriegsausbruch in der Ukraine hat die globale Sicherheitslage drastisch verschlechtert. In unserer Gesamtplanung war ein solches, weiteres Großereignis nicht erwartet worden. Als direkte Folge haben wir einen margenstarken Wartungsvertrag mit einem russischen Kunden eingebüßt. Die indirekten Folgen durch explosionsartig gestiegene Logistikkosten und Transportzeiten einerseits sowie massiven Preisanstieg bei den Vorprodukten andererseits hatten allerdings deutlich mehr Auswirkungen in allen Sektoren als zunächst angenommen. Es gelang uns trotzdem, unsere Projekte zumeist in den geplanten Zeiträumen abzuarbeiten – allerdings teilweise zu Lasten der EBIT Marge. Die "Buy local" Mentalität wird in einigen wichtigen Märkten stark gefördert und oftmals auch gefordert, wodurch wir auch mit dem besten Produkt und attraktiven Preisen teilweise nicht zum Zug kommen, wenn es nicht eine starke Lokalkomponente aufweist. Wir steuern hier dadurch gegen, dass wir die Lokalkomponente unserer Niederlassungen stärken und so den lokalen Anteil steigern. Hier erweist es sich als Vorteil, dass wir in vielen relevanten Märkten eigene Niederlassungen haben.
Gleichzeitig sehen wir eine erhebliche Steigerung der Budgets im Verteidigungsbereich, was dem gestiegenen Sicherheitsbedürfnis geschuldet ist. Hier eröffnen sich für uns Chancen bei Software und Hardware sowie allgemein im Sektor Innere Sicherheit für unsere Vertikalmarktangebote.
Inzwischen hat sich eine neue Normalität eingestellt. Wir können wieder zu unseren Kunden reisen, auch wenn das während des Berichtszeitraums teilweise noch problematisch war und unsere Projekte behindert hat. Auch hatten wir eine Vielzahl an Erkrankungen zu beklagen, die Planungen sehr oft zunichtemachten. Hier gehen wir aber von einer zunehmenden Verbesserung der Lage aus.
07
Vorwort des Vorstands
Sehr geehrte Aktionäre und Geschäftspartner,
aus Firmenperspektive liegt ein erfreuliches Geschäftsjahr 2021/2022 hinter uns. Wir haben das gesetzte Ziel eines EBIT's zwischen EUR 2,6 bis 3,1 Mio. am oberen Ende mit EUR 3,09 Mio. klar erreicht und die Umsatzbandbreite von EUR 41 bis 44 Mio. mit EUR 47,3 Mio. sogar deutlich übertroffen. Der Auftragsbestand ist mit EUR 46 Mio. weiterhin auf hohem So konnte beispielsweise ein System geliefert werden, das einem Kunden im Zuge eines großen Sportevents erlaubt, wöchentlich ca. 5000 Sonderlizenzen zu erteilen. Im Vergleich zu herkömmlichen Systemen würde man ohne massive Personalaufstockung ma-
Offene Märkte und friedliche Koexistenz der Länder und Ländergruppierungen untereinander waren schon immer das beste Szenario für die Menschen und LS telcom. Leider sind wir davon aktuell weit entfernt. Der Kriegsausbruch in der Ukraine hat die globale Sicherheitslage drastisch verschlechtert. In unserer Gesamtplanung war ein solches, weiteres Großereignis nicht erwartet worden. Als direkte Folge haben wir einen margenstarken Wartungsvertrag mit einem russischen Kunden eingebüßt. Die indirekten Folgen durch explosionsartig gestiegene Logistikkosten und Transportzeiten einerseits sowie massiven Preisanstieg bei den Vorprodukten andererseits hatten allerdings deutlich mehr Auswirkungen in allen Sektoren als zunächst angenommen. Es gelang uns trotzdem, unsere Projekte zumeist in den geplanten Zeiträumen abzuarbeiten – allerdings teilweise zu Lasten der EBIT Marge. Die "Buy local" Mentalität wird in einigen wichtigen Märkten stark gefördert und oftmals auch gefordert, wodurch wir auch mit dem besten Produkt und attraktiven Preisen teilweise nicht zum Zug kommen, wenn es nicht eine starke Lokalkomponente aufweist. Wir steuern hier dadurch gegen, dass wir die Lokalkomponente unserer Niederlassungen stärken und so den lokalen Anteil steigern. Hier erweist es sich als Vorteil, dass wir in vielen relevanten
ximal etwa 200 Zuteilungen erreichen.
Märkten eigene Niederlassungen haben.
Vertikalmarktangebote.
Corona-Nachwirkungen
Gleichzeitig sehen wir eine erhebliche Steigerung der Budgets im Verteidigungsbereich, was dem gestiegenen Sicherheitsbedürfnis geschuldet ist. Hier eröffnen sich für uns Chancen bei Software und Hardware sowie allgemein im Sektor Innere Sicherheit für unsere
Inzwischen hat sich eine neue Normalität eingestellt. Wir können wieder zu unseren Kunden reisen, auch wenn das während des Berichtszeitraums teilweise noch problematisch war und unsere Projekte behindert hat. Auch hatten wir eine Vielzahl an Erkrankung-
Sicherheitslage
Der massive Umsatzsprung ist zu einem guten Teil zwei weitgehend hardwarebasierten Projekten geschuldet. Daneben kann man hier klar ablesen, dass die Beschaffungsfreudigkeit in allen Kundensegmenten erheblich gestiegen ist. Wir führen das auf den weiterhin starken Digitalisierungsdruck und den überall herrschenden Fachkräftemangel zurück. Nur durch Investitionen in intelligente Soft- und Hardwareprodukte können Industrie und Behörden diese Herausforderungen meistern. Unsere Produkte und Dienstleistungen sind dafür hervorragend geeignet.
Unsere Kunden benötigen Lösungen, die dabei helfen, den Ressourcenmangel zu kompensieren. Fachkräfte sind überall knapp und das Aufgabenfeld unserer Kunden ist sehr anspruchsvoll. Diesem müssen unsere Produkte Rechnung tragen. Im Berichtszeitraum haben wir erneut eine Rekordsumme in die Plattformlösung mySPECTRA investiert und gleichzeitig bei noch nicht integrierten Einzellösungen auf eine Platt-
Speziell die Investitionen in Künstliche Intelligenz bringen unseren Produkten einen entscheidenden Vorteil gegenüber konkurrierenden Lösungen. Damit können unsere Kunden an vielen Stellen die fehlende Expertise von Spezialisten kompensieren. Wir können so beispielsweise Signale auf Störungen analysieren, Probleme in Funkkanälen identifizieren sowie die Ursache bzw. den Verursacher finden. Auch lässt sich teilweise der Arbeitsaufwand und damit der Bedarf an Fachkräften um Faktoren reduzieren, da die Klientel unserer Kunden für viele Vorgänge keine Interaktion mit Mitarbeitenden mehr benötigt, was Durchlaufzeiten und Personalbedarf beim Kunden reduziert.
liebe Mitarbeitende der LS telcom,
Niveau.
Produkte und Projekte
formkompatibilität hingearbeitet.
Zum Ende des Geschäftsjahres konnten wir ein Äquivalent von 285 Vollzeitmitarbeitenden zählen, wobei die Frauenquote weiterhin bei ca. 30 % liegt. Wir arbeiten daran, den Anteil der Frauen, auch in Führungspositionen, weiter zu erhöhen.
Generell ist LS telcom eine offene Gesellschaft und begrüßt ausdrücklich Diversität an allen Positionen. Mittels Teilzeitangeboten und angepassten Arbeitszeitmodellen kommen wir den unterschiedlichen Lebensumständen unserer Mitarbeitenden möglichst flexibel entgegen.
LS telcom legt Wert auf nachhaltiges Arbeiten. Seit 2021 sind wir ISO 14001 überprüft und zertifiziert. Wo möglich, vermeiden wir CO2 intensive Dienstreisen durch konsequente Nutzung von Videokonferenzen mit unseren Kunden, führen Trainingssequenzen in Projekten online aus und machen Installationen unserer Softwareumgebungen remote. Das schont die Umwelt, spart Kosten und reduziert viele Reisezeiten bei den Mitarbeitenden.
Auch erzeugen wir schon seit 2014 einen Großteil des Stroms, der in unsere Klimaanlagen fließt, durch Solarenergie. Im Berichtsjahr haben wir außerdem 12 weitere Ladepunkte für Strom-Fahrzeuge eingerichtet, die von allen Mitarbeitenden genutzt werden können. Daneben planen wir energetische Maßnahmen am Gebäude und der Heizung, um weitere Energieeinsparungen zu erzielen.
Compliance sichert den regelkonformen Umgang mit Kunden, Lieferanten und Mitarbeitenden; sie formt die Leitplanken, anhand derer Firmen und ihre Lenkung bestehende Vorschriften und gesellschaftliche Normen effektiv umsetzen. Diesem Grundsatz sehen wir uns schon immer verpflichtet und arbeiten beständig daran, dies auch in allen Firmenteilen konsequent umzusetzen.
Wir haben ein Complianceboard eingerichtet, das unseren Aufgaben und Wirkungsschwerpunkten entsprechend besetzt ist und ein Hinweisgeberportal, das gesetzlichen Vorgaben vollumfänglich entspricht.
Ein externer Compliance-Officer sorgt für die notwendige Unabhängigkeit des Systems und ist auch erster Ansprechpartner für eventuelle Hinweisgeber.
Unser langjähriges Aufsichtsratsmitglied Karl Hensinger hat zur Hauptversammlung 2022 gesundheitsbedingt sein Amt niedergelegt. Herrn Hensinger danken wir an dieser Stelle sehr herzlich für seinen immer sehr engagierten Einsatz für LS telcom. Auf Vorschlag der Verwaltung wurde Prof. Dr. Hans-Peter Burghof, ordentlicher Professor an der Universität Hohenheim, zum Nachfolger gewählt. Er ist dort Inhaber des Lehrstuhls für Bankwirtschaft und Finanzdienstleistungen. Herr Prof. Dr. Burghof ist außerdem Geschäftsführer der Stiftung Kreditwirtschaft an der Universität Hohenheim, Leiter und Mitglied in führenden akademischen Vereinigungen und im Börsenrat der Börse Stuttgart. Damit bleibt die hohe wirtschaftliche Sachund Fachkompetenz im Aufsichtsrat auch weiterhin gewährleistet. Wir begrüßen Professor Burghof recht herzlich und freuen uns auf viele zusätzliche Impulse für die Vorstandsarbeit!
Wir sind weiterhin in einer günstigen Ausgangsposition, sehen aber die bereits erwähnten Risiken als sehr konkret an, was sich auch in einer erwarteten niedrigeren EBIT-Marge widerspiegelt. Auftragsbestand und Aussichten sind aber weiterhin auf hohem Niveau, was uns sehr zuversichtlich stimmt.
Unser Ziel für das bereits angelaufene Geschäftsjahr 2022/2023 sehen wir bei einem Umsatz von EUR 43 bis 47,5 Mio., was zu einem Konzern-Betriebsergebnis (EBIT) von EUR 2,1 bis 2,6 Mio. führen soll.
Wir bedanken uns bei unseren Aktionären für ihr Vertrauen, bei unseren Kunden dafür, uns auch in diesen komplexen Zeiten treu geblieben zu sein und bei unseren Mitarbeitenden für ihren überaus engagierten Einsatz.
Im Dezember 2022
Der Vorstand der LS telcom AG
Dr. Georg Schöne Dipl.-Ing. Roland Götz
Das zeichnet uns aus
Mit unserer Software, unseren Technologien und Systemen stellen wir sicher, dass alle Spektrum-Nutzer – ob Unternehmen oder Behörden – in allen Industrien & vertikalen Märkten – maxi mal von Funkdiensten profitieren.
Beschleuniger der Digitalen Transformation
Wir beschleunigen die Digitale Transformation. Mit unseren Lösungen werden Innovationen wie Internet of Things, Machine-to-Machine, künstliche Intelligenz, smarte und intelligente Netze
ermöglicht.
Effiziente Nutzung knapper Spektrum-Ressourcen
Spektrum-Ressourcen sind knapp und werden durch technologische Innovationen immer stärker nachgefragt. Unsere Software sorgt für Ressourcenschonenden Einsatz der vorhandenen Spektrum-Kapazitäten und garantiert den sicheren, unterbrechungsfreien Be trieb von mobilen Funkanwendungen.
Wir sind weltweit der Innovationsführer & First-Mover bei integrierten Software-Systemen für Spektrum-Management, Monitoring und Planung.
09
Spektrum-Ressourcen sind knapp und werden durch technologische Innovationen immer stärker nachgefragt. Unsere Software sorgt für Ressourcenschonenden Einsatz der vorhandenen Spektrum-Kapazitäten und garantiert den sicheren, unterbrechungsfreien Be trieb von mobilen Funkanwendungen.
Innovationsführer & First-Mover
Wir sind weltweit der Innovationsführer & First-Mover bei integrierten Software-Systemen für Spektrum-Management,
Monitoring und Planung.
Mit unserer Technologie – Maximaler Nutzen von Funkdiensten
Das zeichnet uns aus
Das zeichnet uns aus
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09
Mit unserer Software, unseren Technologien und Systemen stellen wir sicher, dass alle Spektrum-Nutzer – ob Unternehmen oder Behörden – in allen Industrien & vertikalen Märkten – maxi-
mal von Funkdiensten profitieren.
Wir beschleunigen die Digitale Transformation. Mit unseren Lösungen werden Innovationen wie Internet of Things, Machine-to-Machine, künstliche Intelligenz, smarte und intelligente Netze ermöglicht.
LS telcom hat die Corona-Pandemie und die damit verbundenen gravierenden Erschwernisse des weltweiten Wirtschaftslebens gut überstanden und befindet sich wieder in ruhigerem und besser planbarem Fahrwasser. Für die deutsche Wirtschaft sind die Rahmenbedingungen nach Abschwächung der Pandemie freilich nicht einfacher geworden. Lieferkettenund Logistikprobleme, eine in der Geschichte der Bundesrepublik noch nie da gewesene Inflationsrate, drohende Engpässe und gigantische Preissteigerungen bei der Materialbeschaffung und Energieversorgung, von der Wirtschaft nicht beeinflussbare politische Spannungen und weitere Unsicherheiten werden uns auch in den kommenden Monaten mit Nachdruck herausfordern. Bisher haben wir all diesen Herausforderungen standgehalten und sind zuversichtlich, dass dies auch weiterhin so bleiben wird.
LS telcom hat die Zeit der Pandemie für wichtige technische Innovationen genutzt, die auch der Aufsichtsrat als zukunftsweisend und das kommende Geschäft prägend ansieht. Insbesondere im Softwarebereich wurden erhebliche Anstrengungen unternommen und hohe Investitionen getätigt, um mit mySpectra den Kunden eine neue, mit zahlreichen zusätzlichen Features ausgestattete Softwaregeneration zu präsentieren. Hier wurde ein technischer Quantensprung vollzogen, der in Gestalt zusätzlicher Umsatzerlöse und neuer Kundenbeziehungen bereits erste finanzielle Früchte trägt.
Die Corona-Pandemie hatte nicht nur negative Auswirkungen auf unser Unternehmen. Sie hatte auch zur Folge, dass die Bereitschaft auf Kundenseite, Digitalisierungsprozesse zu implementieren und technische Innovationen zu vollziehen, deutlich und schneller als erwartet gestiegen ist. Wenn dieser Trend anhält – und davon ist der Aufsichtsrat überzeugt – hat LS telcom die technologischen Weichen für die Zukunft frühzeitig in die richtige Richtung gestellt. Der Aufsichtsrat ist überzeugt, dass die massiven, vor allem in den zurückliegenden beiden Jahren erbrachten Investitionen nachhaltige Früchte tragen werden.
Erfreulicherweise hat die Auftrags-Pipeline die Pandemie weitgehend unbeschadet überstanden. Zwar kam es, wie bereits berichtet, zu zahllosen Projektverschiebungen, verzögerten Projektanläufen und kundenseits verschobenen Vergabeentscheidungen. Es ist jedoch bislang kein einziges Großprojekt endgültig in Wegfall geraten; die Projekt-Pipeline ist unversehrt geblieben.
Der Aufsichtsrat geht davon aus, dass mittel- bis langfristig betrachtet alle vor der Pandemie ins Auge gefassten Projekte auch tatsächlich umgesetzt und die hieran geknüpften wirtschaftlichen Erwartungen der Gesellschaft zumindest im Wesentlichen erfüllen werden.
Die stringente Ausrichtung auf das Geschäft in den Vertikalmärkten (5G, Industrie 4.0, Industrie- und Campusnetze, sicherheitsrelevanter Mobilfunk, Internet der Dinge (IoT)) hat sich als strategisch richtig und zukunftsweisend erwiesen.
Die derzeitige weltweite multiple Krisensituation hat zudem zu einem verstärkten Sicherheitsdenken auf Kundenseite geführt, was sich ebenfalls positiv auf unser Geschäft als technologischer Weltmarktführer auszuwirken beginnt. Dieser Trend dürfte sich künftig noch verstärken und zudem als nachhaltig erweisen.
Es gibt aber auch weiterhin große Herausforderungen zu meistern. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen werden noch geraume Zeit angespannt bleiben, Personalengpässe werden auch weiterhin als limitierende Stellgröße wirken, die Planbarkeit von Projekten wird auch in Zukunft erhöhte Aufmerksamkeit erfordern und die Konzernsteuerung wird vermutlich nicht leichter werden.
Wir stehen also durchaus auch weiterhin vor spannenden und kräftezehrenden Herausforderungen.
Der Aufsichtsrat der LS telcom AG hat den Vorstand auch im abgelaufenen Geschäftsjahr 2021/2022 intensiv unterstützt.
Das Aufsichtsgremium hat die ihm nach dem Aktiengesetz und der Satzung der Gesellschaft obliegenden Aufgaben verantwortungsvoll wahrgenommen und den Vorstand der Gesellschaft überwacht und beratend begleitet. In alle wesentlichen unternehmerischen und strategischen Entscheidungen war der Aufsichtsrat unmittelbar, umfassend und frühzeitig eingebunden. Von zentraler Bedeutung waren dabei naturgemäß die Bewältigung der Folgen der weltweiten Corona-Pandemie und der anschließenden Inflations-, Lieferketten- und Energiekrise, die Sicherstellung der Liquidität des Konzerns und all seiner Tochter- und Beteiligungsgesellschaften und die Akquisition weiterer zukunftsweisender Projekte, die auch in den schwierigsten Phasen der Pandemie gelungen ist. Das Risk-Management und Risk-Controlling nahm im zurückliegenden Geschäftsjahr naturgemäß noch mehr Aufmerksamkeit in Anspruch als ohnehin der Fall, und auch an der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Konzern-Strategie war der Aufsichtsrat aktiv beteiligt.
11
Bericht des Aufsichtsrats
LS telcom hat die Corona-Pandemie und die damit verbundenen gravierenden Erschwernisse des weltweiten Wirtschaftslebens gut überstanden und befindet sich wieder in ruhigerem und besser planbarem Fahrwasser. Für die deutsche Wirtschaft sind die Rahmenbedingungen nach Abschwächung der Pandemie freilich nicht einfacher geworden. Lieferkettenund Logistikprobleme, eine in der Geschichte der Bundesrepublik noch nie da gewesene Inflationsrate, drohende Engpässe und gigantische Preissteigerungen bei der Materialbeschaffung und Energieversorgung, von der Wirtschaft nicht beeinflussbare politische Spannungen und weitere Unsicherheiten werden uns auch in den kommenden Monaten mit Nachdruck herausfordern. Bisher haben wir all diesen Herausforderungen standgehalten und sind zuversichtlich, dass schiebungen, verzögerten Projektanläufen und kundenseits verschobenen Vergabeentscheidungen. Es ist jedoch bislang kein einziges Großprojekt endgültig in Wegfall geraten; die Projekt-Pipeline ist unversehrt
Der Aufsichtsrat geht davon aus, dass mittel- bis langfristig betrachtet alle vor der Pandemie ins Auge gefassten Projekte auch tatsächlich umgesetzt und die hieran geknüpften wirtschaftlichen Erwartungen der Gesellschaft zumindest im Wesentlichen erfüllen wer-
Die stringente Ausrichtung auf das Geschäft in den Vertikalmärkten (5G, Industrie 4.0, Industrie- und Campusnetze, sicherheitsrelevanter Mobilfunk, Internet der Dinge (IoT)) hat sich als strategisch richtig und
Die derzeitige weltweite multiple Krisensituation hat zudem zu einem verstärkten Sicherheitsdenken auf Kundenseite geführt, was sich ebenfalls positiv auf unser Geschäft als technologischer Weltmarktführer auszuwirken beginnt. Dieser Trend dürfte sich künftig noch verstärken und zudem als nachhaltig erweisen.
Es gibt aber auch weiterhin große Herausforderungen zu meistern. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen werden noch geraume Zeit angespannt bleiben, Personalengpässe werden auch weiterhin als limitierende Stellgröße wirken, die Planbarkeit von Projekten wird auch in Zukunft erhöhte Aufmerksamkeit erfordern und die Konzernsteuerung wird vermutlich nicht
Wir stehen also durchaus auch weiterhin vor spannenden und kräftezehrenden Herausforderungen.
Der Aufsichtsrat der LS telcom AG hat den Vorstand auch im abgelaufenen Geschäftsjahr 2021/2022 in-
Das Aufsichtsgremium hat die ihm nach dem Aktiengesetz und der Satzung der Gesellschaft obliegenden Aufgaben verantwortungsvoll wahrgenommen und den Vorstand der Gesellschaft überwacht und beratend begleitet. In alle wesentlichen unternehmerischen und strategischen Entscheidungen war der Aufsichtsrat unmittelbar, umfassend und frühzeitig eingebunden. Von zentraler Bedeutung waren dabei naturgemäß die Bewältigung der Folgen der weltwei-
geblieben.
den.
zukunftsweisend erwiesen.
leichter werden.
tensiv unterstützt.
Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,
dies auch weiterhin so bleiben wird.
erste finanzielle Früchte trägt.
LS telcom hat die Zeit der Pandemie für wichtige technische Innovationen genutzt, die auch der Aufsichtsrat als zukunftsweisend und das kommende Geschäft prägend ansieht. Insbesondere im Softwarebereich wurden erhebliche Anstrengungen unternommen und hohe Investitionen getätigt, um mit mySpectra den Kunden eine neue, mit zahlreichen zusätzlichen Features ausgestattete Softwaregeneration zu präsentieren. Hier wurde ein technischer Quantensprung vollzogen, der in Gestalt zusätzlicher Umsatzerlöse und neuer Kundenbeziehungen bereits
Die Corona-Pandemie hatte nicht nur negative Auswirkungen auf unser Unternehmen. Sie hatte auch zur Folge, dass die Bereitschaft auf Kundenseite, Digitalisierungsprozesse zu implementieren und technische Innovationen zu vollziehen, deutlich und schneller als erwartet gestiegen ist. Wenn dieser Trend anhält – und davon ist der Aufsichtsrat überzeugt – hat LS telcom die technologischen Weichen für die Zukunft frühzeitig in die richtige Richtung gestellt. Der Aufsichtsrat ist überzeugt, dass die massiven, vor allem in den zurückliegenden beiden Jahren erbrachten Investitionen nachhaltige Früchte tragen werden.
Erfreulicherweise hat die Auftrags-Pipeline die Pandemie weitgehend unbeschadet überstanden. Zwar kam es, wie bereits berichtet, zu zahllosen ProjektverDer Vorsitzende des Aufsichtsrats stand während des gesamten zurückliegenden Geschäftsjahrs ständig in engstem Kontakt zum Vorstand der Gesellschaft und hat diesen bei der Entscheidungsfindung umfassend beraten und unterstützt.
In seinen Sitzungen vom 30.11.2021, 10.12.2021, 21.02.2022, 25.05.2022, 18.08.2022, 29.11.2022 sowie in der Sitzung zum Zwecke der Feststellung des Jahresabschlusses und der Billigung des Konzern-Abschlusses (Bilanzsitzung) am 13.12.2022 hat sich der Aufsichtsrat durch den Vorstand ausführlich über die wirtschaftliche Situation des Konzerns und den Gang der Geschäfte unterrichten lassen. Die Sitzungen fanden überwiegend pandemiebedingt in Form digitaler Videokonferenzen statt; die Aufsichtsratssitzungen vom 25.05.2022 sowie vom 18.08.2022 wurden als Präsenzsitzungen am Sitz der Gesellschaft abgehalten.
Der Aufsichtsrat wurde darüber hinaus vom Vorstand während des gesamten Geschäftsjahrs durch umfassende monatliche Berichte über die jeweilige aktuelle Geschäftsentwicklung – insbesondere den Auftragsbestand, die Entwicklung der Umsatzerlöse sowie die Vermögens-, Finanz- und Liquiditätslage, das Risikomanagement, das Risiko-Controlling, den Stand der Akquisition von in Verhandlungen befindlichen Aufträgen und den Zielerreichungsgrad der Geschäftsplanung – und über sämtliche Vorgänge von besonderer Tragweite und Bedeutung informiert. Die wirtschaftliche Lage und die geschäftliche Entwicklung des Konzerns wurden regelmäßig und intensiv, auch außerhalb förmlicher Sitzungen, mit dem Vorstand erörtert. Sämtliche Maßnahmen, welche einer Unterrichtung oder Zustimmung des Aufsichtsrats bedürfen, wurden im Aufsichtsrat frühzeitig und umfassend besprochen, vom Aufsichtsrat verantwortlich begleitet und von diesem überwacht. Da hierbei innovative Methoden der Entscheidungsfindung wie Videokonferenzen effizient zum Einsatz kamen, erfuhr die Arbeit des Aufsichtsrats durch die Corona-Pandemie keinerlei Beeinträchtigungen.
Sämtliche Mitglieder des Aufsichtsrats haben lückenlos an allen Sitzungen und internen Beratungen des Aufsichtsgremiums teilgenommen.
Der Aufsichtsrat hat sich in umfangreichen schriftlichen monatlichen Berichten durch den Vorstand lückenlos und detailliert über die Auftrags-, Liquiditätsund Ertragslage der LS telcom AG sowie sämtlicher Tochtergesellschaften unterrichten lassen. Er hat ferner den Soll-Ist-Vergleich im Rahmen der Geschäftsplanung des LS telcom Konzerns, das Forderungsmanagement, das Risikomanagement, den Bestand an offenen Kundenforderungen, das Cash-Management und den Stand aller wichtigen Vertriebsaktivitäten innerhalb des Konzerns anhand der schriftlichen Berichte des Vorstands überprüft und überwacht und sich hierüber in den Aufsichtsratssitzungen zusätzlich ergänzend mündlich berichten lassen. Die jeweiligen Vorstandsberichte sowie die Diskussion hierüber im Aufsichtsrat waren jeweils zentraler Teil der Aufsichtsratssitzungen.
Der Aufsichtsrat hat auch im zurückliegenden Geschäftsjahr eine aktive Rolle bei der Überprüfung und Fortschreibung des Risikomanagement-Systems der Gesellschaft sowie bei der Umsetzung und der Überwachung der Einhaltung des Deutschen Corporate Governance Kodex übernommen. Die Funktionstüchtigkeit und Effizienz des Risikofrühwarn-Systems des LS telcom Konzerns wurde, wie auch in den Vorjahren, im Auftrag des Aufsichtsrats im Rahmen der zurückliegenden Abschlussprüfung und Konzern-Abschlussprüfung 2021/2022 vom Abschlussprüfer und Konzern-Abschlussprüfer überprüft.
Nicht zuletzt den bewährten und effizienten Mechanismen des Risikomanagements und Risiko-Controlling im LS telcom Konzern ist es zu verdanken, dass der Konzern auch in der schwierigsten Phase der Pandemie im zurückliegenden Geschäftsjahr nur einen einzigen nennenswerten Forderungsausfall zu verzeichnen hatte und stets auf mehr als ausreichende Liquiditätspolster zur Abdeckung aller operativen Geschäftsaktivitäten zurückgreifen konnte.
Alle Maßnahmen und Geschäfte, die der Zustimmung des Aufsichtsrats bedurften, wurden in den Aufsichtsratssitzungen bzw. in Videokonferenzen und im schriftlichen Umlaufverfahren ausführlich behandelt.
Das Kontrollgremium hat in seiner Bilanzsitzung vom 13.12.2022 den Jahresabschluss des Berichtsjahres nach § 172 Satz 1 AktG festgestellt und den KonzernAbschluss gebilligt. Die Unternehmensplanung 2022/2023 sowie die Mittelfristplanung 2023 bis 2027 wurden vom Aufsichtsrat durch Beschlussfassung im Umlaufverfahren am 22.11.2022 nach ausgiebiger interner Beratung verabschiedet.
Zu den wichtigsten Beratungsthemen des Aufsichtsgremiums im abgelaufenen Geschäftsjahr zählten:
Zusätzlich hat der Aufsichtsrat nach Empfehlung D.12 des Deutschen Corporate Governance Kodex im Rahmen einer gründlichen Analyse durch Vorstand und Aufsichtsrat im Rahmen der Aufsichtsratssitzung vom 13.12.2022 eine Selbstbeurteilung der Wirksamkeit seiner Aufgabenerfüllung vorgenommen, mit dem Ergebnis, dass die Arbeitsabläufe und die Prozesse der Entscheidungsfindung im Aufsichtsrat effizient und zielorientiert ausgerichtet sind, insbesondere, dass der Aufsichtsrat zu jeder Zeit für die Mitglieder des Vorstands erreichbar ist und diesen schnell, kompetent, unkompliziert und erfahren mit Rat und Tat zur Seite steht.
Der Jahresabschluss sowie der Lagebericht der LS telcom AG, der Konzern-Abschluss des LS telcom Konzerns sowie der Konzern-Lagebericht, jeweils zum 30.09.2022, wurden durch die Baker Tilly GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Stuttgart, im Auftrag des Aufsichtsrats geprüft und jeweils mit einem uneingeschränkten Testat versehen.
Der Jahresabschluss sowie der Lagebericht der LS telcom AG, der Konzern-Abschluss sowie der Lagebericht des LS telcom Konzerns und die jeweiligen Prüfungsberichte der Abschlussprüfer wurden dem Aufsichtsrat vorgelegt und erläutert und von ihm gemäß § 171 Abs. 1 AktG geprüft. Die Abschlussprüfer haben im Rahmen der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats am 13.12.2022 ausführlich über sämtliche wesentlichen Ergebnisse ihrer Prüfung berichtet und alle Fragen des Aufsichtsrats umfassend beantwortet. Schon zuvor hatte der Aufsichtsrat im Rahmen der Sitzung vom 29.11.2022 unter Einbeziehung des Vorstands eine gründliche Analyse und Diskussion des Prüfungsberichts für den AG-Einzelabschluss der LS telcom AG nach HGB vorgenommen. Der Aufsichtsrat hatte vor Durchführung der Abschlussprüfung mit den Abschlussprüfern vereinbart, dass der Vorsitzende des Aufsichtsrats über jegliche während der Prüfung möglicherweise auftretenden Ausschlussoder Befangenheitsgründe unverzüglich zu unterrichten war. Ferner hatte der Aufsichtsrat die Abschlussprüfer verpflichtet, über alle für die Aufgaben des Aufsichtsrats wesentlichen Feststellungen und Vorkommnisse unverzüglich zu berichten, die sich bei der Durchführung der Abschlussprüfung möglicherweise ergeben. Darüber hinaus hat der Aufsichtsrat mit den Abschlussprüfern vereinbart, dass diese ihn informieren und im Prüfungsbericht vermerken, wenn sie bei der Durchführung der Abschlussprüfung Tatsachen feststellen sollten, die eine Unrichtigkeit der vom Vorstand bzw. Aufsichtsrat gemäß § 161 AktG abgegebenen Erklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex ergeben.
Der Aufsichtsrat hat in eigener Verantwortung die Unabhängigkeit des Abschlussprüfers überprüft und eine schriftliche Unabhängigkeitserklärung des Abschlussprüfers eingeholt, in welcher über sämtliche beruflichen, geschäftlichen, persönlichen, finanziellen
und sonstigen Beziehungen zwischen dem Abschlussprüfer bzw. seinen Organen und Prüfungsleitern einerseits und dem Unternehmen und seinen Organmitgliedern andererseits umfassend und detailliert Rechenschaft abgelegt wird. Der Aufsichtsrat hat im Anschluss daran die Unabhängigkeit des Abschlussprüfers durch Beschluss vom 29.11.2022 festgestellt.
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Abschluss gebilligt. Die Unternehmensplanung 2022/2023 sowie die Mittelfristplanung 2023 bis 2027 wurden vom Aufsichtsrat durch Beschlussfassung im Umlaufverfahren am 22.11.2022 nach ausdem Ergebnis, dass die Arbeitsabläufe und die Prozesse der Entscheidungsfindung im Aufsichtsrat effizient und zielorientiert ausgerichtet sind, insbesondere, dass der Aufsichtsrat zu jeder Zeit für die Mitglieder des Vorstands erreichbar ist und diesen schnell, kompetent, unkompliziert und erfahren mit
Der Jahresabschluss sowie der Lagebericht der LS telcom AG, der Konzern-Abschluss des LS telcom Konzerns sowie der Konzern-Lagebericht, jeweils zum 30.09.2022, wurden durch die Baker Tilly GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Stuttgart, im Auftrag des Aufsichtsrats geprüft und jeweils mit
Der Jahresabschluss sowie der Lagebericht der LS telcom AG, der Konzern-Abschluss sowie der Lagebericht des LS telcom Konzerns und die jeweiligen Prüfungsberichte der Abschlussprüfer wurden dem Aufsichtsrat vorgelegt und erläutert und von ihm gemäß § 171 Abs. 1 AktG geprüft. Die Abschlussprüfer haben im Rahmen der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats am 13.12.2022 ausführlich über sämtliche wesentlichen Ergebnisse ihrer Prüfung berichtet und alle Fragen des Aufsichtsrats umfassend beantwortet. Schon zuvor hatte der Aufsichtsrat im Rahmen der Sitzung vom 29.11.2022 unter Einbeziehung des Vorstands eine gründliche Analyse und Diskussion des Prüfungsberichts für den AG-Einzelabschluss der LS telcom AG nach HGB vorgenommen. Der Aufsichtsrat hatte vor Durchführung der Abschlussprüfung mit den Abschlussprüfern vereinbart, dass der Vorsitzende des Aufsichtsrats über jegliche während der Prüfung möglicherweise auftretenden Ausschlussoder Befangenheitsgründe unverzüglich zu unterrichten war. Ferner hatte der Aufsichtsrat die Abschlussprüfer verpflichtet, über alle für die Aufgaben des Aufsichtsrats wesentlichen Feststellungen und Vorkommnisse unverzüglich zu berichten, die sich bei der Durchführung der Abschlussprüfung möglicherweise ergeben. Darüber hinaus hat der Aufsichtsrat mit den Abschlussprüfern vereinbart, dass diese ihn informieren und im Prüfungsbericht vermerken, wenn sie bei der Durchführung der Abschlussprüfung Tatsachen feststellen sollten, die eine Unrichtigkeit der vom Vorstand bzw. Aufsichtsrat gemäß § 161 AktG abgegebenen Erklärung zum Deutschen Corporate Gover-
einem uneingeschränkten Testat versehen.
Rat und Tat zur Seite steht.
nance Kodex ergeben.
Der Aufsichtsrat hat in eigener Verantwortung die Unabhängigkeit des Abschlussprüfers überprüft und eine schriftliche Unabhängigkeitserklärung des Abschlussprüfers eingeholt, in welcher über sämtliche beruflichen, geschäftlichen, persönlichen, finanziellen
Zu den wichtigsten Beratungsthemen des Aufsichtsgremiums im abgelaufenen Geschäftsjahr zählten:
• die Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie, der Energie- und Preiskrise sowie der weltweiten Logistik- und Lieferketten-
problematik für den LS telcom Konzern
nung und Geschäftsverlauf
telcom Konzerns
ment Systems
Märkte
2027
Konzerns
lisierung
Software-Produkte
• der Soll-/Ist-Vergleich zwischen Geschäftspla-
• die wirtschaftliche Lage und Entwicklung des LS
• die Weiterentwicklung des Compliance Manage-
• die Entwicklung und Markteinführung neuer
• der Ausbau neuer Geschäftsfelder und neuer
• die konzernweite Geschäftsplanung 2023 bis
• die Absicherung und der weitere Ausbau der technologischen Weltmarktführerschaft des
• das Risikomanagement, das Risiko-Controlling und die strategische Finanzplanung
• die Weiterentwicklung der konzernweiten Digita-
Zusätzlich hat der Aufsichtsrat nach Empfehlung D.12 des Deutschen Corporate Governance Kodex im Rahmen einer gründlichen Analyse durch Vorstand und Aufsichtsrat im Rahmen der Aufsichtsratssitzung vom 13.12.2022 eine Selbstbeurteilung der Wirksamkeit seiner Aufgabenerfüllung vorgenommen, mit
• die Entwicklung eines neuen Vergütungssystems für die Mitglieder des Vorstands und die Vorbereitung entsprechender Beschlussfassun-
gen der Hauptversammlung.
giebiger interner Beratung verabschiedet.
Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss und den Lagebericht der LS telcom AG sowie den Konzern-Abschluss und den Konzern-Lagebericht des LS telcom Konzerns umfassend geprüft. Diese Prüfung hat keinen Anlass zu Beanstandungen ergeben. Somit ist der Jahresabschluss der Gesellschaft gemäß § 172 Satz 1 AktG festgestellt, der Konzern-Abschluss gemäß § 171 Abs. 1; Abs. 2 Satz 4 AktG gebilligt.
Für ihren vorbildlichen Einsatz im zurückliegenden, durchaus herausfordernden Geschäftsjahr spricht der Aufsichtsrat dem Vorstand, der erweiterten Geschäftsleitung und allen Mitarbeitenden der LS telcom AG sowie ihrer Tochtergesellschaften seinen Dank und seine Anerkennung aus.
Auf das Engagement, den vorbildlichen Einsatz und die Kreativität unserer Mitarbeitenden dürfen wir mit Recht stolz sein.
Stuttgart/Lichtenau, den 14. Dezember 2022
Dr. Winfried Holtermüller Rechtsanwalt Vorsitzender des Aufsichtsrats der LS telcom AG

Abdeckung aller Bereiche des Funk-Spektrum-Ökosystems: Software, Hardware, Beratung & Professional Services, Integrierte Systeme.
Unsere Produkte lassen sich universell einsetzen. Neben den traditionellen Kunden aus dem öffentlichen Sektor erhöhen wir den Kundenbe-
Basis des weltweiten Erfolgs der LS telcom Gruppe ist ihre Technologie-Führerschaft für Spektrum-Management Softwaresysteme. Die Wahrung und der Ausbau unserer unerreichten Technologievorsprungs steht im Mittelpunkt un-
LS telcom baut kontinuierlich den Anteil der Wartungsverträge aus und steigert damit die
wiederkehrenden Erlöse stetig.
stand in neuen Zielmärkten.
Technologie-Führerschaft
Branchen
seres Handelns.
Erlöse

Die Lösungen der LS telcom können in nahezu allen Industrien, Behörden, Ministerien und Branchen sowie für eine Vielzahl unterschiedlicher Applikationen eingesetzt werden.

Wir haben ein globales Netzwerk an Tochterunternehmen, Joint Ventures und Partnerschaften, um in unseren wichtigsten Märkten lokal präsent zu sein.

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Die 6 Säulen unseres Geschäftsmodells
Abdeckung aller Bereiche des Funk-Spektrum-Ökosystems: Software, Hardware, Beratung &
Die Lösungen der LS telcom können in nahezu allen Industrien, Behörden, Ministerien und Branchen sowie für eine Vielzahl unterschiedlicher
Branchen- und Sektorenübergreifende
Wir haben ein globales Netzwerk an Tochterunternehmen, Joint Ventures und Partnerschaften, um in unseren wichtigsten Märkten lokal prä-
Applikationen eingesetzt werden.
sent zu sein.
Lösungen
Professional Services, Integrierte Systeme.
Unsere Produkte lassen sich universell einsetzen. Neben den traditionellen Kunden aus dem öffentlichen Sektor erhöhen wir den Kundenbestand in neuen Zielmärkten.

Basis des weltweiten Erfolgs der LS telcom Gruppe ist ihre Technologie-Führerschaft für Spektrum-Management Softwaresysteme. Die Wahrung und der Ausbau unserer unerreichten Technologievorsprungs steht im Mittelpunkt unseres Handelns.

LS telcom baut kontinuierlich den Anteil der Wartungsverträge aus und steigert damit die wiederkehrenden Erlöse stetig.
Die LS telcom AG ist die Muttergesellschaft des LS telcom Konzerns und steuert dessen operatives Geschäft.
Beteiligungen der LS telcom AG bestehen zum 30. September 2022 an der LS telcom Limited, Ottawa/Kanada, an der LS telcom SAS, Paris/Frankreich, an der RadioSoft Inc., Clarkesville, Georgia/USA, an der LS telcom UK Ltd., London/Vereinigtes Königreich, an der LS telcom Australia Pty Ltd, Sydney/ Australien, an der Colibrex GmbH, Rheinmünster, und an der Vision2Comm GmbH, Lichtenau, in denen die LS telcom AG als Alleingesellschafterin jeweils 100 % der Anteile hält. Daneben bestehen Beteiligungen an der LS Spectrum Solutions Pvt Ltd, Mumbai/Indien, mit 90 %, an der LS of South Africa Radio Communication Services (Pty) Ltd., Ruimsig/Südafrika, mit 51 %, an der LST Middle East FZ-LLC, Dubai/Vereinigte Arabische Emirate, mit 49 %, an der NG Networks Co., Ltd. in Suzhou/China, mit 40 %, an der SlivaCom d.o.o., Banja Luka/Bosnien und Herzegowina, mit 48 % sowie an der Bietergemeinschaft LS telcom AG & FSP-services GmbH, Lichtenau, mit 50 %.
Seit dem Geschäftsjahr 2021/2022 besteht zudem eine Beteiligung an der Smart Spectrum Solutions Providers S.A.L (Offshore) in Beirut/Libanon mit 90 %.
Die LS telcom AG unterhält zudem eine Niederlassung in Budapest.
Im Folgenden werden die Geschäftstätigkeiten wichtiger Tochtergesellschaften beschrieben.
Die kanadische Tochtergesellschaft LS telcom Limited bearbeitet insbesondere den Markt für Systemlösungen und Beratungsleistungen für die Frequenzverwaltung bei Regulierungsbehörden und konzentriert sich regional vorrangig auf Kanada und Lateinamerika.
Die französische Tochterfirma LS telcom SAS vertreibt das gesamte LS telcom-Produktportfolio und bedient primär den französischsprachigen Markt mit Kundenschwerpunkten bei Funkfrequenzadministrationen in Frankreich und Afrika.
Die LS of South Africa Radio Communication Services (Pty) Ltd. erbringt Beratungs- und Planungsleistungen in Afrika und unterstützt zudem auch den Vertrieb, die Wartung und das Testen von LS telcom-Softwarelösungen. Die südafrikanische Tochter hat in den vergangenen Jahren außerdem erfolgreich einen Geschäftszweig für den Aufbau und die messtechnische Validierung von Sendern und Antennenanlagen etabliert und entsprechende Messkampagnen im südlichen Afrika und in den USA erfolgreich und mit wachsendem Erfolg durchgeführt.
Die Vision2Comm GmbH mit Sitz in Lichtenau konzentriert sich auf innovative Funkmess- und Monitoringlösungen als Dienstleistung ("as-a-Service"). Die angebotenen Leistungen umfassen u. a. die Untersuchung und Ortung von Funkstörungen, die Definition geeigneter Messtechnik und -methoden, die Durchführung des Messbetriebs selbst sowie die Analyse und Auswertung der erfassten Messdaten. Zudem werden Projekte zur Integration und Realisierung von Funkanlagen durchgeführt. Hauptfokus der Vision2Comm sind Nutzer von Funkfrequenzen in sogenannten Vertikalmärkten (bspw. Industrie, Transportunternehmen, etc.).
Die Colibrex GmbH mit Sitz in Rheinmünster vermarktet vor allem neue messtechnische Lösungen auf fliegenden Plattformen und darauf basierende Dienstleistungen. Colibrex arbeitet dazu entwicklungstechnisch eng mit dem hardwarebasierten Geschäftsfeld der LS telcom AG sowie auf der operativen Seite mit der LS of South Africa Radio Communication Services (Pty) Ltd. zusammen. Colibrex identifiziert und bearbeitet Märkte, strukturiert die Dienstleistungen und übernimmt das Produkt-Management und die Abstimmung mit den Entwicklungspartnern für die Entwicklung neuer Produkte.
Die RadioSoft Inc. mit Hauptsitz in Clarkesville, Georgia/USA, erbringt vorrangig Dienstleistungen für die Funknetzplanung von Rundfunk- und Landmobilfunkstationen, wozu auch Koordinierungs- und Frequenzzuweisungs-Dienstleistungen für unterschiedlichste Behörden, Rundfunknetzbetreiber und diverse Verkehrs- und Industriebetriebe gehören. RadioSoft besitzt seit der Übernahme der Geschäfte der ehemaligen LS telcom Inc. mit Wirkung vom 1. April 2021 eine Niederlassung in Bowie, Maryland/USA. Diese kümmert sich um den US-amerikanischen Markt für das bestehende Produktportfolio der LS telcom Gruppe, insbesondere Messdienstleistungen, Funkplanungsund Funkmesssysteme. Einige der LS telcom-Standardprodukte wurden mit Hilfe der RadioSoft-Niederlassung spezifisch an den US-Markt angepasst.
17
2021/2022
I. GRUNDLAGEN DES KONZERNS
Die LS telcom AG ist die Muttergesellschaft des LS telcom Konzerns und steuert dessen operatives Ge-
Beteiligungen der LS telcom AG bestehen zum 30. September 2022 an der LS telcom Limited, Ottawa/Kanada, an der LS telcom SAS, Paris/Frankreich, an der RadioSoft Inc., Clarkesville, Georgia/USA, an der LS telcom UK Ltd., London/Vereinigtes Königreich, an der LS telcom Australia Pty Ltd, Sydney/ Australien, an der Colibrex GmbH, Rheinmünster, und an der Vision2Comm GmbH, Lichtenau, in denen die LS telcom AG als Alleingesellschafterin jeweils 100 % der Anteile hält. Daneben bestehen Beteiligungen an der LS Spectrum Solutions Pvt Ltd, Mumbai/Indien, mit 90 %, an der LS of South Africa Radio Communication Services (Pty) Ltd., Ruimsig/Südafrika, mit 51 %, an der LST Middle East FZ-LLC, Dubai/Vereinigte Arabische Emirate, mit 49 %, an der NG Networks Co., Ltd. in Suzhou/China, mit 40 %, an der SlivaCom d.o.o., Banja Luka/Bosnien und Herzegowina, mit 48 % sowie an der Bietergemeinschaft LS telcom AG & FSP-services GmbH, Lichtenau, mit
Seit dem Geschäftsjahr 2021/2022 besteht zudem eine Beteiligung an der Smart Spectrum Solutions Providers S.A.L (Offshore) in Beirut/Libanon mit 90 %.
Die LS telcom AG unterhält zudem eine Niederlas-
Im Folgenden werden die Geschäftstätigkeiten wich-
Die kanadische Tochtergesellschaft LS telcom Limited bearbeitet insbesondere den Markt für Systemlösungen und Beratungsleistungen für die Frequenzverwaltung bei Regulierungsbehörden und konzentriert sich regional vorrangig auf Kanada und Lateiname-
tiger Tochtergesellschaften beschrieben.
A. KONZERNSTRUKTUR
schäft.
50 %.
rika.
sung in Budapest.
Zusammengefasster Lage- und Konzernlagebericht
der LS telcom AG, Lichtenau für das Geschäftsjahr
Die französische Tochterfirma LS telcom SAS vertreibt das gesamte LS telcom-Produktportfolio und bedient primär den französischsprachigen Markt mit Kundenschwerpunkten bei Funkfrequenzadministra-
Die LS of South Africa Radio Communication Services (Pty) Ltd. erbringt Beratungs- und Planungsleistungen in Afrika und unterstützt zudem auch den Vertrieb, die Wartung und das Testen von LS telcom-Softwarelösungen. Die südafrikanische Tochter hat in den vergangenen Jahren außerdem erfolgreich einen Geschäftszweig für den Aufbau und die messtechnische Validierung von Sendern und Antennenanlagen etabliert und entsprechende Messkampagnen im südlichen Afrika und in den USA erfolgreich und mit wach-
Die Vision2Comm GmbH mit Sitz in Lichtenau konzentriert sich auf innovative Funkmess- und Monitoringlösungen als Dienstleistung ("as-a-Service"). Die angebotenen Leistungen umfassen u. a. die Untersuchung und Ortung von Funkstörungen, die Definition geeigneter Messtechnik und -methoden, die Durchführung des Messbetriebs selbst sowie die Analyse und Auswertung der erfassten Messdaten. Zudem werden Projekte zur Integration und Realisierung von Funkanlagen durchgeführt. Hauptfokus der Vision2Comm sind Nutzer von Funkfrequenzen in sogenannten Vertikalmärkten (bspw. Industrie, Transport-
Die Colibrex GmbH mit Sitz in Rheinmünster vermarktet vor allem neue messtechnische Lösungen auf fliegenden Plattformen und darauf basierende Dienstleistungen. Colibrex arbeitet dazu entwicklungstechnisch eng mit dem hardwarebasierten Geschäftsfeld der LS telcom AG sowie auf der operativen Seite mit der LS of South Africa Radio Communication Services (Pty) Ltd. zusammen. Colibrex identifiziert und bearbeitet Märkte, strukturiert die Dienstleistungen und übernimmt das Produkt-Management und die Abstimmung mit den Entwicklungspartnern für die Ent-
Die RadioSoft Inc. mit Hauptsitz in Clarkesville, Georgia/USA, erbringt vorrangig Dienstleistungen für die
tionen in Frankreich und Afrika.
sendem Erfolg durchgeführt.
unternehmen, etc.).
wicklung neuer Produkte.
Die LS telcom UK Ltd. in London betreut insbesondere die relevanten Märkte im Vereinigten Königreich und vertreibt dort das gesamte Produktportfolio der LS telcom AG. Das Spektrum-Beratungsteam von LS telcom UK Ltd. verfügt über umfangreiche Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit internationalen und nationalen Regulierungsbehörden sowie einer Reihe von Frequenznutzern und erbringt weltweit Spektrum-Consulting und Trainings-Dienstleistungen mit globaler Perspektive.
Die Beteiligung der LS telcom AG an der LST Middle East FZ-LLC in Dubai beträgt unverändert 49 %, wobei LS telcom im Geschäftsjahr 2015/2016 mit einem davon abweichenden 60 % Anteil an den Stimmrechten die Kontrolle über das Unternehmen übernommen hat. Entsprechend wird diese Beteiligung im Konzern-Abschluss seit dem Geschäftsjahr 2015/2016 voll konsolidiert. Von dieser Beteiligung aus erfolgt auch der maßgebliche Vertrieb der LS telcom-Produkte in den gesamten arabischsprachigen Raum und auf dem indischen Subkontinent sowie die zugehörige lokale Projektunterstützung.
Die LS telcom Australia Pty Ltd mit Sitz in Sydney/Australien wurde als 100 % Tochter der LS telcom AG im Geschäftsjahr 2018/2019 gegründet und kümmert sich um die Betreuung der bestehenden Kundenprojekte in Australien sowie die Weiterentwicklung der Geschäfte mit LS telcom Produkten in Australien, Neuseeland und den Pazifik-Staaten.
An der NG Networks Co., Ltd. hält die LS telcom AG einen Anteil von 40 %. Die NG Networks Co., Ltd. ist Hauptvertriebspartner der LS telcom AG für den chinesischen Markt. Daneben erbringt die NG Networks Co., Ltd. auch Softwareentwicklungsleistungen (spezifische Auftragsentwicklungen für die LS telcom AG, Anpassungen für den chinesischen Markt und Entwicklung eigener Produkte). Über die abgeschlossene Vertriebsvereinbarung hat sich die LS telcom AG auch Vertriebsrechte an den von NG Networks Co., Ltd. entwickelten Produkten, spezielle Planungslösungen u. a. auch für LTE- und 5G-Netze, gesichert. Die NG Networks Co., Ltd. wird im IFRS-Konzern-Abschluss "at equity" bilanziert.
Die LS Spectrum Solutions Pvt Ltd, mit Sitz in Mumbai/Indien, wurde im Geschäftsjahr 2020/2021 gegründet. Die Dienstleistung umfasst die Vermarktung und den Vertrieb des bestehenden Produktportfolios der LS telcom auf dem indischen Subkontinent. Zudem erbringt sie Dienstleistungen im Bereich der Web- und Mobile-App-Entwicklung. Einzelne Teilgruppen sollen dezidiert Produkten oder Projekten zuarbeiten. Außerdem nimmt die Tochter Vertriebsaufgaben in Indien wahr. Die LS telcom AG ist mit 90 % an der LS Spectrum Solutions Pvt Ltd beteiligt.
An der SlivaCom d.o.o mit Sitz in Banja Luka/Bosnien und Herzegowina, hält die LS telcom AG einen Anteil von 48 %. Die SlivaCom d.o.o wurde im Mai 2021 gegründet. Sie erbringt für die LS telcom AG Hard- und Software-Entwicklungsdienstleistungen und stellt einen Messplatz für Antennenmessungen zur Verfügung. Kernaufgabe zu Beginn ist die Optimierung bestehender Antennensysteme der LS telcom AG.
Die Smart Spectrum Solutions Providers S.A.L (Offshore) mit Sitz in Beirut/Libanon wurde zum 01.10.2021 gegründet. Die LS telcom AG ist mit 90 % an der Tochter im Libanon beteiligt. Wesentliche Aufgabe der Gesellschaft ist die Softwareentwicklung sowie die Betreuung der Kunden im Mittleren Osten und Mittelmeeranrainerstaaten.
In den folgenden Abschnitten stehen die Begriffe LS telcom oder LS telcom Gruppe für den LS telcom Konzern. Passagen, die sich explizit auf die Einzelgesellschaft der AG beziehen, werden mit LS telcom AG bezeichnet.
LS telcom ist weltweit der führende Anbieter von integrierten Software-Lösungen für die effiziente Nutzung des Funkfrequenzspektrums. Dazu gehören insbesondere das Management und die Überwachung des Funkfrequenzspektrums sowie die Planung der entsprechenden Funknetze. Darüber hinaus ist LS telcom als "one-stop-shop" Anbieter positioniert und bietet neben dem Kerngeschäft der Software-Systeme zusätzlich Hardware-Lösungen, Beratungsdienstleistungen und integrierte Systeme an.
In einer zunehmend digital vernetzten Welt optimieren wir die Frequenzverwaltung und -nutzung und stellen sicher, dass alle Frequenznutzer maximal von Funkdiensten profitieren. Die Positionierung als "one-stopshop"-Anbieter zeigt sich insbesondere darin, dass LS telcom mit ihrem Produktportfolio aus Beratungsdienstleistungen sowie integrierten Soft- und Hardwaresystemen die gesamte Wertschöpfungskette in der Nutzbarmachung des Funkspektrums abdeckt.
Die optimale Nutzung der begrenzten, natürlichen Funkfrequenzressource, die Planung von zuverlässigen, hochverfügbaren, sicheren und kosteneffizienten Funknetzen, ihre schnelle Implementierung und die Optimierung bestehender Netze, die Minimierung von Interferenzen sowie die weitere Erschließung geeigneter Funkstandorte sind typische Aufgabenfelder, in denen das Produktspektrum von LS telcom zum Einsatz kommt.
Mit ihrem Software, Hardware und Beratungsdienstleistungen umfassenden Produktportfolio befindet sich LS telcom in einem ausgesprochenen Wachstumsmarkt.
Funkfrequenzen zur drahtlosen Übertragung von Sprache und Daten werden beispielsweise von Rundfunk und Mobilfunk, Flugüberwachung, Polizei- und Taxifunk, Richtfunk, Satellitenverbindungen und für die funkbasierte Steuerung von Geräten, Maschinen und Anlagen im sogenannten "Internet of Things" genutzt.
Weltweit – in Industrieländern ebenso wie in aufstrebenden Volkswirtschaften – führt der beständig steigende Bedarf an Sprach- und Datenkommunikation zu stetigem Ausbau der Netze und damit zu einer kontinuierlichen Verknappung des freien Funkspektrums. Treiber dieser Entwicklungen ist insbesondere die Einführung neuer leistungsfähigerer Funktechnologien (z. B. GSM -> UMTS -> LTE -> 5G). Die effiziente Planung und Verwaltung dieser begrenzten Ressource wird deshalb immer wichtiger.
Um das vorhandene, endliche Frequenzspektrum so nachhaltig und für ihre Belange so förderlich wie möglich ausschöpfen zu können, benötigen Regulierungsbehörden, Funknetzbetreiber und die Nutzer des Funkspektrums nicht nur spezielle Software- und Dienstleistungsangebote zur Planung und zum Management der Funknetze, sondern auch entsprechende Messsysteme zur Kontrolle und Optimierung der Spektrum-Nutzung.
Auch die Nutzung des Frequenzspektrums durch intelligente Kommunikationskomponenten, die modernste Technologien wie dynamischen Spektrumszugang nutzen, also die sich selbst aus einer zentralen Datenbank und mit Hilfe eigener Messungen immer die für sie geeignetsten Funkfrequenzen selektieren, bedarf entsprechend unterstützender, leistungsfähiger Infrastruktur und Datenbankdiensten im Hintergrund.
Daneben erwächst mit flächendeckender Nutzung der Frequenzen und Technologien in allen Lebensbereichen ein immer stärkerer Druck, den störungsfreien, gesicherten Betrieb durch engmaschige Messtechnik an kritischen Brennpunkten wie Flughäfen, Bahnhöfen oder Einkaufszentren sowie für systemrelevante Anwendungen weitreichend zu garantieren.
Das standardisierte Produktportfolio der LS telcom kann für nahezu jede Funklösung und in allen Funknetzen weltweit eingesetzt werden. Die Palette reicht von Mobil-, Richt- und Flugfunknetzen bis hin zu Daten-, Sicherheits-, TV- und Hörfunknetzen und deckt insbesondere auch die speziellen Anforderungen von regionalen und nationalen Regulierungsbehörden umfassend ab.
Die LS telcom AG hat ihren Sitz in Lichtenau (Baden) und unterliegt als deutsche Gesellschaft dem deutschen Aktienrecht. Der Vorstand, der Aufsichtsrat und die Hauptversammlung sind die Organe der Gesellschaft. Die LS telcom AG hat ein duales Führungssystem aus Vorstand und Aufsichtsrat – Geschäftsleitung und Geschäftskontrolle sind dementsprechend streng voneinander getrennt.
Der Vorstand führt die Geschäfte der Gesellschaft in eigener Verantwortung mit dem Ziel einer nachhaltigen Steigerung des Unternehmenswertes unter Berücksichtigung der Belange aller relevanten Stakeholder wie Aktionäre, Arbeitnehmer, Lieferanten, Kunden, Dienstleister und der sonstigen dem Unternehmen verbundenen Parteien. Zudem strebt der Vorstand an, die externen Effekte auf Umwelt und Gesellschaft zu minimieren.
Der Vorstand besteht aus zwei Vorständen. Jedes Mitglied ist für seinen Aufgabenbereich gemäß der Geschäftsordnung des Vorstands verantwortlich. Der Gesamtvorstand hat jedoch eine gemeinschaftliche Verantwortung für die Geschäftsleitung des Konzerns. Im Rahmen dieser Gesamtverantwortung arbeiten die Vorstände in ihrem jeweils zugewiesenen Aufgabenbereich kollegial und vertrauensvoll zum Wohle des Unternehmens zusammen. Der Vorstand ist für die strategische Ausrichtung des Unternehmens zuständig und stimmt diese mit dem Aufsichtsrat ab. Der Vorstand informiert den Aufsichtsrat der LS telcom AG regelmäßig über die gesetzlichen Berichterstattungspflichten hinaus über alle für das Unternehmen und den Konzern relevanten Fragen der Planung, der Geschäftsentwicklung, der Risikolage, des Risikomanagements und der Compliance.
Der Aufsichtsrat der LS telcom AG berät und überwacht den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens und Konzerns. Er übt keine Geschäftsführungsfunktion aus, der Vorstand darf jedoch bestimmte Geschäfte und Maßnahmen nicht ohne die Zustimmung des Aufsichtsrats ausführen. Dem Aufsichtsrat der LS telcom AG gehören derzeit drei Mitglieder an, die von der Hauptversammlung gewählt werden. Der Aufsichtsrat tritt mindestens einmal pro Kalenderquartal zusammen.
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zusätzlich Hardware-Lösungen, Beratungsdienstleis-
Auch die Nutzung des Frequenzspektrums durch intelligente Kommunikationskomponenten, die modernste Technologien wie dynamischen Spektrumszugang nutzen, also die sich selbst aus einer zentralen Datenbank und mit Hilfe eigener Messungen immer die für sie geeignetsten Funkfrequenzen selektieren, bedarf entsprechend unterstützender, leistungsfähiger Infrastruktur und Datenbankdiensten im Hin-
Daneben erwächst mit flächendeckender Nutzung der Frequenzen und Technologien in allen Lebensbereichen ein immer stärkerer Druck, den störungsfreien, gesicherten Betrieb durch engmaschige Messtechnik an kritischen Brennpunkten wie Flughäfen, Bahnhöfen oder Einkaufszentren sowie für systemrelevante Anwendungen weitreichend zu garantieren.
Das standardisierte Produktportfolio der LS telcom kann für nahezu jede Funklösung und in allen Funknetzen weltweit eingesetzt werden. Die Palette reicht von Mobil-, Richt- und Flugfunknetzen bis hin zu Daten-, Sicherheits-, TV- und Hörfunknetzen und deckt insbesondere auch die speziellen Anforderungen von regionalen und nationalen Regulierungsbehörden um-
Die LS telcom AG hat ihren Sitz in Lichtenau (Baden) und unterliegt als deutsche Gesellschaft dem deutschen Aktienrecht. Der Vorstand, der Aufsichtsrat und die Hauptversammlung sind die Organe der Gesellschaft. Die LS telcom AG hat ein duales Führungssystem aus Vorstand und Aufsichtsrat – Geschäftsleitung und Geschäftskontrolle sind dementsprechend
Der Vorstand führt die Geschäfte der Gesellschaft in eigener Verantwortung mit dem Ziel einer nachhaltigen Steigerung des Unternehmenswertes unter Berücksichtigung der Belange aller relevanten Stakeholder wie Aktionäre, Arbeitnehmer, Lieferanten, Kunden, Dienstleister und der sonstigen dem Unternehmen verbundenen Parteien. Zudem strebt der Vorstand an, die externen Effekte auf Umwelt und Gesellschaft zu
Der Vorstand besteht aus zwei Vorständen. Jedes Mitglied ist für seinen Aufgabenbereich gemäß der Geschäftsordnung des Vorstands verantwortlich. Der Gesamtvorstand hat jedoch eine gemeinschaftliche Verantwortung für die Geschäftsleitung des Kon-
C. LEITUNG UND KONTROLLE
streng voneinander getrennt.
tergrund.
fassend ab.
minimieren.
In einer zunehmend digital vernetzten Welt optimieren wir die Frequenzverwaltung und -nutzung und stellen sicher, dass alle Frequenznutzer maximal von Funkdiensten profitieren. Die Positionierung als "one-stopshop"-Anbieter zeigt sich insbesondere darin, dass LS telcom mit ihrem Produktportfolio aus Beratungsdienstleistungen sowie integrierten Soft- und Hardwaresystemen die gesamte Wertschöpfungskette in der Nutzbarmachung des Funkspektrums abdeckt.
Die optimale Nutzung der begrenzten, natürlichen Funkfrequenzressource, die Planung von zuverlässigen, hochverfügbaren, sicheren und kosteneffizienten Funknetzen, ihre schnelle Implementierung und die Optimierung bestehender Netze, die Minimierung von Interferenzen sowie die weitere Erschließung geeigneter Funkstandorte sind typische Aufgabenfelder, in denen das Produktspektrum von LS telcom zum Ein-
Mit ihrem Software, Hardware und Beratungsdienstleistungen umfassenden Produktportfolio befindet sich LS telcom in einem ausgesprochenen Wachs-
Funkfrequenzen zur drahtlosen Übertragung von Sprache und Daten werden beispielsweise von Rundfunk und Mobilfunk, Flugüberwachung, Polizei- und Taxifunk, Richtfunk, Satellitenverbindungen und für die funkbasierte Steuerung von Geräten, Maschinen und Anlagen im sogenannten "Internet of Things" ge-
Weltweit – in Industrieländern ebenso wie in aufstrebenden Volkswirtschaften – führt der beständig steigende Bedarf an Sprach- und Datenkommunikation zu stetigem Ausbau der Netze und damit zu einer kontinuierlichen Verknappung des freien Funkspektrums. Treiber dieser Entwicklungen ist insbesondere die Einführung neuer leistungsfähigerer Funktechnologien (z. B. GSM -> UMTS -> LTE -> 5G). Die effiziente Planung und Verwaltung dieser begrenzten Ressource
Um das vorhandene, endliche Frequenzspektrum so nachhaltig und für ihre Belange so förderlich wie möglich ausschöpfen zu können, benötigen Regulierungsbehörden, Funknetzbetreiber und die Nutzer des Funkspektrums nicht nur spezielle Software- und Dienstleistungsangebote zur Planung und zum Management der Funknetze, sondern auch entsprechende Messsysteme zur Kontrolle und Optimierung
wird deshalb immer wichtiger.
der Spektrum-Nutzung.
tungen und integrierte Systeme an.
satz kommt.
tumsmarkt.
nutzt.
Die Dienstleistungen und Systemlösungen (bestehend aus Software und Hardware) werden von LS telcom für die gesamte Bandbreite der Unternehmen und Organisationen konzipiert, die im Bereich der drahtlosen Telekommunikation tätig sind. Das sind einerseits nationale und regionale Regulierungsbehörden, die Funklizenzen zuteilen und kontrollieren, andererseits Netzbetreiber, die als Lizenznehmer Funkfrequenzen benötigen, um Telekommunikationsdienstleistungen anbieten zu können. Da die Lösungen der LS telcom branchenübergreifend eingesetzt werden können, werden die Systemlösungen verstärkt auch von Behörden, Verkehrs-, Transport-, Versorgungsund Industrieunternehmen nachgefragt, die als professionelle Anwender von Funksystemen in ihrem Kerngeschäft Produktivitätssteigerungen oder sonstige Vorteile erzielen können.
LS telcom ist weltweit aktiv. Die internationale Kundschaft der Unternehmensgruppe legt neben einer sorgfältigen Implementierung der von ihnen gewünschten Lösung auch großen Wert auf eine weitergehende, langfristige Unterstützung in den Bereichen Wartung, Softwarepflege und Anpassung der Produkte an neue technische Entwicklungen. Somit sind in der Regel die Beziehungen der LS telcom zu ihren Kunden langfristig ausgerichtet.
Um die Nähe zu Kunden sicherzustellen, unterhält LS telcom in den wichtigsten Märkten über Tochtergesellschaften oder Beteiligungen eine eigene lokale Präsenz.
Die Aufgabe von Regulierungsbehörden besteht darin, die Nutzung der limitierten Ressource "Funkspektrum" nachhaltig, wirtschaftlich und effektiv zu gewährleisten. Dazu gehört die Erstellung eines geeigneten nationalen Frequenznutzungsplans, auf dessen Grundlage Funklizenzen zu erteilen sind. Darüber hinaus ist die Einhaltung der Lizenzbedingungen zu kontrollieren und gegebenenfalls durchzusetzen. Die ständige technologische Weiterentwicklung und die steigende Anzahl der Funkdienste erfordert auf Seiten der Behörden eine permanente Neuplanung und Anpassung der Frequenznutzungspläne und Regulierungsrichtlinien.
Die Systeme der LS telcom versetzen Behörden in die Lage, nicht nur softwareseitig die diversen Geschäftsprozesse in den Bereichen Frequenzlizenzierung, technische Planung und Koordinierung zu automatisieren. Die integrierten Lösungen der LS telcom ermöglichen zudem, durch den Einsatz entsprechender intelligenter Messtechnik, die Einhaltung der Lizenzbedingungen zu überwachen und Funkstörungen im Betrieb der Netze zu vermeiden.
Die starke Marktposition von LS telcom wird dadurch unterstrichen, dass sich bereits Regulierungsbehörden und Telekommunikationsministerien aus über 100 Ländern für die Software-Lösungen, Hardware-Produkte, Beratungsleistungen, Systeminstallationen und integrierte Software- und Hardware-Systeme von LS telcom entschieden haben.
Funknetzbetreiber optimieren mit den Software- und Hardware-Lösungen von LS telcom den Auf- und Ausbau ihrer Netze. Ziel dabei ist stets, den Aufbau möglichst wirtschaftlich und innerhalb kürzester Zeit bei gleichzeitiger Maximierung der Verfügbarkeits- und Versorgungsziele durchzuführen.
Sie sind daran interessiert, die Planung ihrer Sendestandorte so zu optimieren, dass bei hoher Qualität und hohem Versorgungsgrad die Investitionen für LS telcom hat spezielle Softwarepakete und Messtechnik (u. a. drohnenbasiert) entwickelt, die zur Erfüllung dieser Analyse- und Optimierungsanforderungen ausgezeichnet geeignet sind. Zudem vermarktet und integriert LS telcom Systemtechnik für Rundfunk und Mobilfunk von etablierten Herstellern. Funknetzbetreiber aus allen Frequenz- und Dienstebereichen setzen diese Lösungen von LS telcom für die verschiedensten analogen und digitalen Systemtechnologien ein.
Zu den Kunden zählen "klassische" Funknetzbetreiber, wie beispielsweise Rundfunkveranstalter (Radio und TV), Mobilfunknetzbetreiber und Anbieter von Richtfunk- sowie Point-to-Multipoint-Netzen (PMP).
Professionelle Anwender haben hohe und vielfältige Anforderungen an ihre mobilen Kommunikationslösungen. Diese müssen sich optimal an betriebliche Organisations- und Kommunikationsstrukturen anpassen, hohe Sicherheit der Informationsübermittlung hinsichtlich Verfügbarkeit und Integrität gewährleisten und nicht zuletzt auch wirtschaftlich zu betreiben sein. Typische Anwendungsbereiche und Branchen sind insbesondere: Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS), Einrichtungen und Unternehmen des Sektors Transport und Verkehr, Ver- und Entsorgungsunternehmen, öffentliche Verwaltungen sowie Industrieunternehmen.
Die eingesetzten professionellen Funklösungen gewährleisten eine ausfallsichere Notfallkommunikation, stellen einen reibungslosen Betriebsablauf sicher und werden zur Steuerung betrieblicher Abläufe, Überwachungsaufgaben, Flottenmanagement, Telemetrie, Ortung, Navigation und Datenübertragung eingesetzt.
Die Softwareprodukte der LS telcom decken die gesamte Bandbreite von der Netzwerkplanung über die Netzwerkoptimierung bis zum Netzwerkmanagement ab. Dedizierte Hardwareprodukte, vor allem Mess-, Monitoring- und Ortungssysteme, unterstützen die Kunden bei der Kontrolle und Sicherstellung der Einhaltung der entsprechenden Nutzungsregularien des Radiospektrums.
Darüber hinaus werden die Kunden auch durch eine Vielzahl von Beratungs- und Planungsleistungen beim Design, der Realisierung und dem Management ihrer Telekommunikationsprojekte unterstützt.
Servicedienstleistungen, wie Unterstützung bei der Neubeantragung und Erneuerung von Funklizenzen für Einzelpersonen und Firmen oder der Sicherstellung der notwendigen spektralen Reinheit für die Funkinfrastruktur an Kommunikations-Hotspots, runden das Portfolio ab.
Die auf die Bedürfnisse von Funknetzbetreibern und Regulierungsbehörden zugeschnittenen Softwarelösungen von LS telcom haben sich zum Industriestandard für Anwendungssoftware im Bereich der Funknetzplanung und Funknetzkompatibilität entwickelt.
Dies ist auch deshalb gelungen, weil es sich bei den Softwarepaketen von LS telcom nicht um Insellösungen handelt, sondern um eine aufeinander abgestimmte Programmarchitektur, die kundenspezifisch angepasst werden kann.
Häufig löst der Erwerb eines einzigen LS-Tools den Investitionswunsch nach einer ganzen Tool-Palette aus. Dabei verkauft LS telcom nicht nur die Softwarelizenzen, sondern berät die Kunden auch intensiv bei der Planung und Einführung der Systeme und übernimmt die Schulung der Nutzer.
Ein wesentlicher Kundennutzen besteht darin, dass mit Hilfe der Softwarepakete von LS telcom nicht nur die Anzahl der in einem Gebiet benötigten Sendestationen, sondern auch die zur effizienten und wirtschaftlichen Planung des Netzes benötigte Zeit auf ein Minimum reduziert wird. Für Funknetzbetreiber ergeben sich hierdurch erhebliche Einsparmöglichkeiten beim kostenintensiven Aufbau ihrer Funknetze.
Der Erfolg der Softwareprodukte beruht auch auf der technischen Kernkompetenz im Bereich der Hochfrequenztechnik und der Funkkommunikation. Das im Unternehmen gebündelte große Know-how in diesen Bereichen konnte in innovative und leistungsstarke Programme umgesetzt werden, deren laufende Anpassung an aktuelle Trends von einem Spezialisten-Team aus Nachrichtentechnikern, Ingenieuren, Informatikern, Physikern und Mathematikern zeitnah durchgeführt wird.
Mit Hilfe der umfassenden Softwarelösungen führen Kunden zentrale Planungs- und Managementaufgaben durch. Diese reichen von Netzwerkberechnungen, -dimensionierungen und -analysen über Versorgungs-, Frequenz- und Verkehrsplanungen bis hin zu Reichweitensimulationen und Standortplanungen von Basisstationen. Eine Datenbank vorhandener Stationen kann angelegt und laufend aktualisiert werden. Die Software erlaubt daneben die Abwicklung sämtlicher sonstiger Managementaufgaben inklusive des Detail-Engineerings im Zusammenhang mit Funkstandorten und sonstigen Netzelementen. Außerdem lassen sich geografische Daten erzeugen und pflegen sowie Gelände- und Feldstärkenprofile berechnen.
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Sendeanlagen und die laufenden Betriebskosten
Design, der Realisierung und dem Management ihrer
Servicedienstleistungen, wie Unterstützung bei der Neubeantragung und Erneuerung von Funklizenzen für Einzelpersonen und Firmen oder der Sicherstellung der notwendigen spektralen Reinheit für die Funkinfrastruktur an Kommunikations-Hotspots, run-
Die auf die Bedürfnisse von Funknetzbetreibern und Regulierungsbehörden zugeschnittenen Softwarelösungen von LS telcom haben sich zum Industriestandard für Anwendungssoftware im Bereich der Funknetzplanung und Funknetzkompatibilität entwickelt.
Dies ist auch deshalb gelungen, weil es sich bei den Softwarepaketen von LS telcom nicht um Insellösungen handelt, sondern um eine aufeinander abgestimmte Programmarchitektur, die kundenspezifisch
Häufig löst der Erwerb eines einzigen LS-Tools den Investitionswunsch nach einer ganzen Tool-Palette aus. Dabei verkauft LS telcom nicht nur die Softwarelizenzen, sondern berät die Kunden auch intensiv bei der Planung und Einführung der Systeme und über-
Ein wesentlicher Kundennutzen besteht darin, dass mit Hilfe der Softwarepakete von LS telcom nicht nur die Anzahl der in einem Gebiet benötigten Sendestationen, sondern auch die zur effizienten und wirtschaftlichen Planung des Netzes benötigte Zeit auf ein Minimum reduziert wird. Für Funknetzbetreiber ergeben sich hierdurch erhebliche Einsparmöglichkeiten beim
Der Erfolg der Softwareprodukte beruht auch auf der technischen Kernkompetenz im Bereich der Hochfrequenztechnik und der Funkkommunikation. Das im Unternehmen gebündelte große Know-how in diesen Bereichen konnte in innovative und leistungsstarke Programme umgesetzt werden, deren laufende Anpassung an aktuelle Trends von einem Spezialisten-Team aus Nachrichtentechnikern, Ingenieuren, Informatikern, Physikern und Mathematikern zeitnah
Mit Hilfe der umfassenden Softwarelösungen führen Kunden zentrale Planungs- und Managementaufgaben durch. Diese reichen von Netzwerkberechnungen, -dimensionierungen und -analysen über Versorgungs-, Frequenz- und Verkehrsplanungen bis hin zu
Telekommunikationsprojekte unterstützt.
den das Portfolio ab.
angepasst werden kann.
nimmt die Schulung der Nutzer.
kostenintensiven Aufbau ihrer Funknetze.
durchgeführt wird.
Software
LS telcom hat spezielle Softwarepakete und Messtechnik (u. a. drohnenbasiert) entwickelt, die zur Erfüllung dieser Analyse- und Optimierungsanforderungen ausgezeichnet geeignet sind. Zudem vermarktet und integriert LS telcom Systemtechnik für Rundfunk und Mobilfunk von etablierten Herstellern. Funknetzbetreiber aus allen Frequenz- und Dienstebereichen setzen diese Lösungen von LS telcom für die verschiedensten analogen und digitalen Systemtechnologien ein.
Zu den Kunden zählen "klassische" Funknetzbetreiber, wie beispielsweise Rundfunkveranstalter (Radio und TV), Mobilfunknetzbetreiber und Anbieter von Richtfunk- sowie Point-to-Multipoint-Netzen (PMP).
Professionelle Anwender haben hohe und vielfältige Anforderungen an ihre mobilen Kommunikationslösungen. Diese müssen sich optimal an betriebliche Organisations- und Kommunikationsstrukturen anpassen, hohe Sicherheit der Informationsübermittlung hinsichtlich Verfügbarkeit und Integrität gewährleisten und nicht zuletzt auch wirtschaftlich zu betreiben sein. Typische Anwendungsbereiche und Branchen sind insbesondere: Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS), Einrichtungen und Unternehmen des Sektors Transport und Verkehr, Ver- und Entsorgungsunternehmen, öffentliche
Verwaltungen sowie Industrieunternehmen.
gesetzt.
rien des Radiospektrums.
Die eingesetzten professionellen Funklösungen gewährleisten eine ausfallsichere Notfallkommunikation, stellen einen reibungslosen Betriebsablauf sicher und werden zur Steuerung betrieblicher Abläufe, Überwachungsaufgaben, Flottenmanagement, Telemetrie, Ortung, Navigation und Datenübertragung ein-
Die Softwareprodukte der LS telcom decken die gesamte Bandbreite von der Netzwerkplanung über die Netzwerkoptimierung bis zum Netzwerkmanagement ab. Dedizierte Hardwareprodukte, vor allem Mess-, Monitoring- und Ortungssysteme, unterstützen die Kunden bei der Kontrolle und Sicherstellung der Einhaltung der entsprechenden Nutzungsregula-
Darüber hinaus werden die Kunden auch durch eine Vielzahl von Beratungs- und Planungsleistungen beim
möglichst gering ausfallen.
Professionelle Funkanwender
Bei fixen Kommunikationssystemen geht es um Nahund Weitverkehrsnetze per Richtfunk oder PMP-Technologien, die als Alternative zu Kabelnetzen hohe Datenmengen schnell und kostengünstig transportieren können und beispielsweise bei Zugangsnetzen, zur Anbindung von Mobilfunk-Basisstationen oder Überbrückung der "letzten Meile" verwendet werden. Mit einer Standardsoftware für diesen Bereich hat LS telcom ein integriertes Planungssystem für die Auslegung und Optimierung solcher Netze entwickelt, welches sowohl von Funknetzbetreibern als auch von Regulierungsbehörden eingesetzt wird.
Speziell für Regulierungsbehörden bietet die Software von LS telcom mit SPECTRAplus und jetzt auch dem vollständig neu entwickelten Nachfolger mySPECTRA seit 1995 ein inzwischen vollautomatisiertes Workflow- und Dokumenten-Management-System an, mit dem das gesamte administrative Arbeitsgebiet von Regulierungsbehörden inklusive der Lizenzvergabe softwarebasiert abgewickelt werden kann. Zusätzlich können Interferenzberechnungen durchgeführt und für nationale und internationale Koordinierungsaufgaben genutzt werden. Auch die Erstellung und Verwaltung von Frequenzplänen sowie deren Genehmigung und Zuweisung ist eine im Standardpaket von LS telcom enthaltene Funktion. Die SPECTRA-Pakete decken zudem auch das Beschwerdemanagement, die Auswertung und Koordinierung von Feldtests und die Rechnungserstellung ab. Die Funktionalität des vollautomatisierten Systems wurde im letzten Geschäftsjahr durch mySPECTRA auf eine komplett neue technische Plattform gehoben. Diese ermöglicht das Arbeiten in einer modernen, webbasierten Umgebung und unterstützt bei Bedarf auch neue Technologien wie den Betrieb in einer Cloud. Neben Regulierungsbehörden nutzen auch Funknetzbetreiber zur optimalen Vorbereitung ihrer Lizenzanträge die speziellen Softwarelösungen der LS telcom. Durch die Nutzung webbasierter Anwendungen wird die digitale Transformation hin zu e-Government speziell bei öffentlichen Behörden unterstützt.
Auch der vor drei Jahren neu gegründete Arbeitsbereich Künstliche Intelligenz konnte enorme Fortschritte vorweisen. Die ersten Module haben bereits ihren Weg in die oben genannten Standardprodukte gefunden und erlauben eine in der Domäne noch nie dagewesene Genauigkeit der Analyse.
Im Folgenden werden die wichtigsten Softwarelösungen der LS telcom aufgeführt.
SPECTRAplus war bisher die klassische Kernlösung der LS telcom für effizientes Spektrum-Management. Es ist ein automatisiertes und integriertes Software-System, das alle notwendigen Funktionalitäten in den Bereichen Administration, technische Prozesse und Planungen abbildet.
mySPECTRA ist das vollständnig neu entwickelte Software-System für Spektrum-Management. Im Vergleich zu SPECTRAplus ist der Funktionsumfang deutlich erweitert. Ziel ist es, dass auf Basis eines hohen Standardisierungsgrades kundenspezifische Einstellungen und Konfigurationen über Parameter durchgeführt werden können und damit ein Großteil der aufwendigen kundenspezifischen Programmierarbeiten entfallen. Das System ist automatisiert und webbasiert. Es kann komplett über eine Cloud-Lösung betrieben werden. Gleichzeitig sind je nach Kundenwunsch auch hybride Lösungen und on-premise Installationen möglich. Die Lösung ist Datenbank-agnostisch angelegt, d. h. Kunden können verschiedene Datenbanklösungen wie z.B. MS-SQL. PostGres und Oracle nutzen.
SPECTRAmil ist für den Einsatz im Verteidigungssektor konzipiert und kann für taktisches Frequenz-Management, strategisches Spektrum-Management, elektronische Abwehr und Planungen eingesetzt werden.
CHIRplus_BC ist bereits seit den 90er Jahren der weltweite Marktführer für den Bereich Radio- und TV-Übertragung sowie für die optimierte Frequenznutzung und wird für eine große Nutzercommunity permanent weiterentwickelt.
Die CHIRplus_NGN Software wird eingesetzt, um Interferenzen insbesondere im Mobilfunkbereich, speziell der vierten bis sechsten Generation, analysieren zu können.
CHIRplus_TC unterstützt Mobilfunk- und Richtfunkbetreiber dabei, ihre Standorte zu planen und zu optimieren und ist in diversen Generationsschritten bereits seit 25 Jahren am Markt ein Tool, um das Design und die Planung von Mobilfunk-Netzwerken effizient durchführen zu können.
LS OBSERVER CMS ist ein Teil des gesamten LS Observer Konzepts, das aus Messhardware sowie der Steuerungs- und Analysesoftware besteht. Mit Observer CMS lässt sich das Frequenz-Spektrum effizient überwachen, Messauswertungen über den Standort einer Störungsquelle sogar für vergangene Zeiträume durchführen und strukturierte Analysen umsetzen. Es besteht aus einer zentralen Einheit, die mit beliebig weltweit verteilten Kontrolleinheiten, sogenannten Sensoren, verbunden ist.
SpectrumMap ist ein cloudbasiertes Big-Data-System, das Daten von Überwachungs- und Monitoring-Geräten sammelt und mit den Informationen zu Sendereigenschaften aus der SPECTRA-Datenbank zu einer einzigartigen, zeitabhängigen Sicht der Spektrallandschaft auf einer digitalen Karte verschneidet.
Der Bereich Dienstleistungen umfasst das Beratungsund Professional Service-Geschäft der LS telcom. Dabei nutzt LS telcom ihr exzellentes Wissen auf dem Gebiet des Funkspektrums, der Netzplanung und des Netzbetriebs und verlängert ihre Wertschöpfungskette um Beratungsdienstleistungen. Bei den durchgeführten Kunden-Projekten handelt es sich oftmals um unabhängige, d. h. vom Kerngeschäfts der Software-Services losgelöste Aktivitäten.
Einer der wesentlichsten Erfolgsfaktoren von Funknetzen ist deren optimale Planung. LS telcom unterstützt ihre Kunden daher beim Design, ebenso wie bei der Planung, der Realisierung und dem Management von Telekommunikationsprojekten. Das Dienstleistungsportfolio reicht von der Unterstützung bei Ausschreibungsverfahren um neue Funklizenzen, der Konzeptentwicklung über die Erarbeitung der gesamten System-, Versorgungs- und Frequenzplanung, die Störungsanalyse, die Koordinierung und Verifizierung von Frequenzen bis zur Erstellung umfangreicher Gutachten und Machbarkeitsstudien sowie Beratung bei der Auswahl von geeigneten Sendestandorten.
Auch die strategische Beratung, beispielsweise bei der Auswahl der Funktechnologie, oder die Begleitung von Beschaffungsverfahren für die komplette Netzinfrastruktur, einschließlich der Erstellung von Ausschreibungsunterlagen und der Auswertung der Angebote, gehören zum Kompetenzbereich der LS telcom-Experten. Redundanzkonzepte, soziodemografische Versorgungsanalysen, Netzoptimierung, Beratung rund um die Generierung, Konvertierung und der Handel mit kartografischen Daten sowie allgemeine Projektmanagementaufgaben runden das Leistungsspektrum ab, das für nahezu jeden Bereich der Telekommunikation angeboten werden kann.
Das umfangreiche Dienstleistungsportfolio wird im Bereich Spektrum-Consulting für internationale Interessenverbände, Ministerien und Regulierungsbehörden außerdem ergänzt durch allgemeine Implementierungs- und Prozessberatung oder das spezialisierte Consulting bezüglich zukünftiger Frequenznutzungskonzepte, der Entwicklung und Überarbeitung umfassender Frequenzpläne, der Spezifikation landesweiter Funküberwachungssysteme und der Definition neuer Lizensierungsstrategien für das Funkfrequenzspektrum.
Die "LS telcom Training Academy" bietet zusätzlich zu Grund- und Fortgeschrittenenkursen für LS telcom-Software in Verbindung mit Softwareprojekten auch Trainings, Seminare und Expertenkurse für spezielle Themen im Anwendungsbereich der Funktechnik. Von Kunden wird hier insbesondere die Flexibilität des LS telcom-Angebots geschätzt, das ihnen ermöglicht, zwischen standardisierten Kursen gemäß Seminar-Kalender und kundenspezifischen Trainings zu wählen. Alle Kurse können entweder als Veranstaltung direkt beim Kunden oder als komplett organisiertes Fortbildungspaket in der "LS telcom Training Academy" in Lichtenau gebucht werden. Ein großer Teil der Kurse wird auch als Online- Seminar webbasiert angeboten. Das Online-Angebot wird wegen der weltweiten Reisebeschränkungen mittlerweile auch sehr gut von den Kunden angenommen.
Ergänzend zu den reinen Softwareprodukten und reinen Dienstleistungen baut der LS telcom Konzern sein Produktportfolio um hardwarenahe Systeme beständig weiter aus. Diese integrierten Lösungen schließen sowohl LS telcom-Software und -Knowhow als auch Hardwarekomponenten mit ein.
Bei der LS telcom AG in Deutschland befasst sich ein Geschäftsfeld mit Messsystemen zur Kontrolle der Spektrum-Nutzung. Hier werden nicht nur komplette landesweite Radio Monitoring-Systeme konzipiert und umgesetzt, sondern auch neue Produkte, wie beispielsweise vernetzbare Sensoren für Langzeitmessungen von Funksignalen mit intelligentem Datenmanagement, entwickelt, um in der riesigen Datenmenge die wirklich relevanten Ereignisse zielgerichtet entdecken zu können. Ein Produkt in diesem Umfeld ist das Ortungssystem "DF Time Travel®", das Signale aus dem gesamten Spektrum aus allen Richtungen nahezu gleichzeitig erfasst und diese Information abspeichert. Damit lässt sich für jedes erfasste Signal, auch solche aus der Vergangenheit, eine Richtung ermitteln und mit mehreren dieser Ortungsstationen eine Ortsbestimmung für solche Signale durchführen. Zudem findet die Anwendung von künstlicher Intelligenz in der Analyse von Funksignalen immer stärkeren Einsatz.
Derartige Funküberwachungssysteme sind notwendig, um die Einhaltung der Lizenzbedingungen zu kontrollieren, Grenzen und sicherheitsrelevante Einrichtungen besser zu schützen und eine störungsfreie Funkübertragung zu gewährleisten. Mit den hier neuentwickelten Produkten ergänzt LS telcom die herkömmlichen Messverfahren und -produkte sinnvoll und überaus nutzbringend für den bereits bestehenden Kundenkreis der LS telcom-Softwaresysteme. In Südafrika wurde das Dienstleistungsportfolio in den letzten Jahren entsprechend der besonderen Anforderungen des afrikanischen Marktes um Installationsund Integrationsarbeiten für digitale Fernsehsender und andere Funknetze erweitert.
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LS OBSERVER CMS ist ein Teil des gesamten LS Observer Konzepts, das aus Messhardware sowie der Steuerungs- und Analysesoftware besteht. Mit Observer CMS lässt sich das Frequenz-Spektrum effizient überwachen, Messauswertungen über den Standort einer Störungsquelle sogar für vergangene Zeiträume durchführen und strukturierte Analysen umsetzen. Es besteht aus einer zentralen Einheit, die mit beliebig weltweit verteilten Kontrolleinheiten, sogenannten spektrum ab, das für nahezu jeden Bereich der Tele-
Das umfangreiche Dienstleistungsportfolio wird im Bereich Spektrum-Consulting für internationale Interessenverbände, Ministerien und Regulierungsbehörden außerdem ergänzt durch allgemeine Implementierungs- und Prozessberatung oder das spezialisierte Consulting bezüglich zukünftiger Frequenznutzungskonzepte, der Entwicklung und Überarbeitung umfassender Frequenzpläne, der Spezifikation landesweiter Funküberwachungssysteme und der Definition neuer Lizensierungsstrategien für das Funkfre-
Die "LS telcom Training Academy" bietet zusätzlich zu Grund- und Fortgeschrittenenkursen für LS telcom-Software in Verbindung mit Softwareprojekten auch Trainings, Seminare und Expertenkurse für spezielle Themen im Anwendungsbereich der Funktechnik. Von Kunden wird hier insbesondere die Flexibilität des LS telcom-Angebots geschätzt, das ihnen ermöglicht, zwischen standardisierten Kursen gemäß Seminar-Kalender und kundenspezifischen Trainings zu wählen. Alle Kurse können entweder als Veranstaltung direkt beim Kunden oder als komplett organisiertes Fortbildungspaket in der "LS telcom Training Academy" in Lichtenau gebucht werden. Ein großer Teil der Kurse wird auch als Online- Seminar webbasiert angeboten. Das Online-Angebot wird wegen der weltweiten Reisebeschränkungen mittlerweile auch
sehr gut von den Kunden angenommen.
Integrierte Systeme (Hard- und Software)
how als auch Hardwarekomponenten mit ein.
Ergänzend zu den reinen Softwareprodukten und reinen Dienstleistungen baut der LS telcom Konzern sein Produktportfolio um hardwarenahe Systeme beständig weiter aus. Diese integrierten Lösungen schließen sowohl LS telcom-Software und -Know-
Bei der LS telcom AG in Deutschland befasst sich ein Geschäftsfeld mit Messsystemen zur Kontrolle der Spektrum-Nutzung. Hier werden nicht nur komplette landesweite Radio Monitoring-Systeme konzipiert und umgesetzt, sondern auch neue Produkte, wie beispielsweise vernetzbare Sensoren für Langzeitmessungen von Funksignalen mit intelligentem Datenmanagement, entwickelt, um in der riesigen Datenmenge die wirklich relevanten Ereignisse zielgerichtet entdecken zu können. Ein Produkt in diesem Umfeld ist das Ortungssystem "DF Time Travel®", das Signale aus dem gesamten Spektrum aus allen Richtungen nahezu gleichzeitig erfasst und diese Information ab-
kommunikation angeboten werden kann.
quenzspektrum.
SpectrumMap ist ein cloudbasiertes Big-Data-System, das Daten von Überwachungs- und Monitoring-Geräten sammelt und mit den Informationen zu Sendereigenschaften aus der SPECTRA-Datenbank zu einer einzigartigen, zeitabhängigen Sicht der Spektrallandschaft auf einer digitalen Karte verschneidet.
Der Bereich Dienstleistungen umfasst das Beratungsund Professional Service-Geschäft der LS telcom. Dabei nutzt LS telcom ihr exzellentes Wissen auf dem Gebiet des Funkspektrums, der Netzplanung und des Netzbetriebs und verlängert ihre Wertschöpfungskette um Beratungsdienstleistungen. Bei den durchgeführten Kunden-Projekten handelt es sich oftmals um unabhängige, d. h. vom Kerngeschäfts der Soft-
Einer der wesentlichsten Erfolgsfaktoren von Funknetzen ist deren optimale Planung. LS telcom unterstützt ihre Kunden daher beim Design, ebenso wie bei der Planung, der Realisierung und dem Management von Telekommunikationsprojekten. Das Dienstleistungsportfolio reicht von der Unterstützung bei Ausschreibungsverfahren um neue Funklizenzen, der Konzeptentwicklung über die Erarbeitung der gesamten System-, Versorgungs- und Frequenzplanung, die Störungsanalyse, die Koordinierung und Verifizierung von Frequenzen bis zur Erstellung umfangreicher Gutachten und Machbarkeitsstudien sowie Beratung bei der Auswahl von geeigneten Sendestandorten.
Auch die strategische Beratung, beispielsweise bei der Auswahl der Funktechnologie, oder die Begleitung von Beschaffungsverfahren für die komplette Netzinfrastruktur, einschließlich der Erstellung von Ausschreibungsunterlagen und der Auswertung der Angebote, gehören zum Kompetenzbereich der LS telcom-Experten. Redundanzkonzepte, soziodemografische Versorgungsanalysen, Netzoptimierung, Beratung rund um die Generierung, Konvertierung und der Handel mit kartografischen Daten sowie allgemeine Projektmanagementaufgaben runden das Leistungs-
ware-Services losgelöste Aktivitäten.
Sensoren, verbunden ist.
Dienstleistungen
Die Wettbewerbssituation in den verschiedenen Kundensegmenten stellt sich sehr unterschiedlich dar. Im Bereich Softwaresysteme für Spectrum Management Lösungen sieht sich LS telcom als globaler Marktführer. Im Software-Bereich ist der Wettbewerb nach Einschätzung der LS telcom eher lokal geprägt. Beim hardwarelastigen Bereich der Messsysteme sticht insbesondere die Rohde & Schwarzgruppe hervor, die für LS telcom Wettbewerber und Partner zugleich sind. Der Wettbewerb in den vertikalen Märkten (Industrie, Transport und Verkehr, öffentliche Sicherheit etc.) ist sehr fragmentiert – sowohl aus regionaler/nationaler als auch portfoliospezifischer Perspektive.
Ziel des LS telcom Konzerns ist es, die in der Vergangenheit erarbeitete sehr gute Marktposition in Bezug auf Systemlösungen und Dienstleistungen für ein effektives Management und eine effiziente, nachhaltige Nutzung des Funkfrequenzspektrums weiter auszubauen. Zudem ist das unternehmerische Handeln der LS telcom auf die nachhaltige Steigerung des Unternehmenswertes ausgerichtet. Die bedeutsamsten Ziele sind die mittel- und langfristige Steigerung des Umsatzes sowie des EBIT.
Um die definierten Ziele zu erreichen, verfolgt der Konzern folgende Strategie:
Kundenzufriedenheit ist oberste Prämisse. Nur zufriedene Kunden werden uns weiterempfehlen, langfristig mit uns zusammenzuarbeiten und weitere Verträge über beispielsweise Wartung und neue Produkte abschließen.
Unsere Mitarbeitenden werden immer wieder erneut dazu motiviert, den Kunden umfänglich zufrieden zu stellen. Schlüssel dazu ist ein funktionierendes Qualitätsmanagement. Die entsprechenden Unternehmensziele der LS telcom AG sind deshalb auch im Qualitätshandbuch festgelegt und im Rahmen der Qualitätssicherungsprozesse gemäß ISO 9001:2015 implementiert:
Neben diesen Qualitätsansprüchen ist selbstverständlich auch adäquate Informationssicherheit ein zentrales Thema für die LS telcom Unternehmensgruppe, unsere Mitarbeitenden, Dienstleister und Kunden. In der heutigen Zeit sind "Vulnerabilities", also Angriffspunkte für Hacker und Ransomware der Risikofaktor schlechthin und müssen daher so schnell wie möglich geschlossen werden. Hier ist entsprechende Sorgfalt bei der Entwicklung, Pflege und dem Test der immer komplexer werdenden Kundensysteme und Umgebungen elementar, um zufriedene Kunden zu binden. LS telcom ist momentan dabei, die Zertifizierung nach ISO 27001 vorzubereiten, die im nächsten Kalenderjahr durchgeführt werden wird. Bereits jetzt haben wir schon umfassende Maßnahmen und Prozesse analog dieses Standards im Sinne der Informationssicherheit und des Datenschutzes implementiert.
Nur zufriedene Mitarbeitende werden unsere Kunden zufrieden stellen können. Zufriedenheit an dieser Stelle ist der erste Schlüssel zur Kundenzufriedenheit. Wir sind unseren Mitarbeitenden eng verpflichtet. Deshalb sorgen wir für einen umfassenden Arbeitsschutz, beispielhaft mit einer Fachkraft für Arbeitssicherheit, einem regelmäßig tagenden Arbeitssicherheitsausschuss sowie regelmäßigen Sicherheitsbelehrungen für die Mitarbeitenden. Im Gesundheitsschutz haben wir deshalb auch schon sehr frühzeitig eine umfassende Covid-19 Strategie betrieben, einen regelmäßig tagenden interdisziplinären Corona-Notfallausschuss etabliert und versucht, auf die Bedürfnisse der Mitarbeitenden einzugehen, wo immer es möglich war. So haben wir beispielsweise in Büros UV/Hepa Filtersysteme zur Luftreinigung eingeführt und wo sinnvoll Trennscheiben installiert. Die flexible Home Office Möglichkeit während der Corona-Pandemie wurde bis heute beibehalten.
Neben Arbeitsschutz und Corona-Maßnahmen bieten wir an den deutschen Standorten unseren Mitarbeitenden die Möglichkeit eines "Job-Rads" an, veranstalten regelmäßig Gesundheitswochen und führen Team-Events zur Förderung der Zusammenarbeit durch. Darüber hinaus werden den Mitarbeitenden Weiterbildungsmöglichkeiten geboten.
Der Umgang mit Ressourcen ist von zentraler Bedeutung. Wir sehen es als unsere Verpflichtung der Umwelt gegenüber; ebenso erwarten Kunden wie Anleger heute eine nachhaltige Strategie und ressourcenschonendes Engagement. Sowohl beim Einsatz von Materialien als auch Rohstoffen und Energie achten wir deshalb seit langem auf diese Werte. Seit Jahren schon führen wir regelmäßig Energieaudits durch, bereits bevor es für uns verpflichtend wurde.
Die LS telcom wurde 2021 von der TÜV SÜD Management Service GmbH für die Einführung und Anwendung eines Umweltmanagementsystems nach der international anerkannten Norm DIN EN ISO 14001 zertifiziert. Kern des Umweltmanagementsystems ist die Betrachtung der sogenannten Umweltaspekte, d. h. in welcher Form wirkt die Geschäftstätigkeit der LS telcom auf die Umwelt ein. Dies sind im Wesentlichen der Verbrauch elektrischer Energie (IT-Infrastruktur, Klimatisierung), Raumheizung und Reisetätigkeiten im Rahmen von Vertriebsaktivitäten und zur Projektabwicklung.
Ein weiteres wichtiges Ziel des Unternehmens ist es, die Profitabilität des Konzerns nachhaltig zu steigern. Als wichtigste Steuerungsgröße für die Profitabilität verwendet LS telcom, wie bereits zu Beginn des Abschnitts erläutert, das EBIT auf Konzernebene.
Zu diesem Zweck werden einige unserer Kernprodukte – insbesondere unsere SPECTRA-Software-Lösung – verjüngt und konfigurationsfähiger gestaltet. Das neue Software-System wird unter der Bezeichnung mySPECTRA vermarktet. Mit mySPECTRA erwarten wir über die Zeit eine Verschiebung der Projektanforderungen weg von angepassten Lösungen hin zu Standardprodukten. mySPECTRA ist eine vollständig überarbeitete Lösung – einsatzfähig in der Cloud, on-premise oder hybrid. Kunden können Spezifikationen automatisch durchführen, ohne zusätzlichen Anpassungsaufwand. Zudem lässt sich mySPECTRA mit gängigen Datenbank-Lösungen verwenden.
Kurzfristig bedeutet das zwar einen erheblichen Mehraufwand und damit eine Belastung des EBIT, insbesondere durch den erhöhten Einsatz von Service Providern und eigenen Programmierern, da die Produkte teilweise einen echten Generationenwechsel durchleben müssen. Auf mittlere und lange Sicht sollten die zusätzlichen Aufwendungen wieder entfallen. Zudem ist es das Ziel, dass sich durch die Verschiebung der Projekte hin zu Standardprodukten positive Effekte auf die Profitabilität ergeben, da LS telcom mit ihrer neuen Produktwelt anstrebt, den projektbezogenen Programmieraufwand deutlich zu reduzieren. Treiber dieser Entwicklung sind nach Einschätzung des Managements insbesondere die Notwendigkeit zur Digitalisierung, die auf Kundenseite einen Upgrade-Zyklus initiieren sollte.
Auch arbeiten wir daran, Entwicklungs- und Projektimplementierungsprozesse im Firmenverbund zu optimieren. Entwicklung muss heute schnell und kostengünstig ablaufen. Da entsprechende Kräfte auf unserem Heimatmarkt nahezu nicht erhältlich sind, haben wir unsere Aktivitäten auf Indien ausgedehnt und sind dabei, dort einen Pool von schnell verfügbaren und gut ausgebildeten Entwicklern/innen zu trainieren, die außerdem die dort vorgesehene Mehrarbeit zu tragbaren Aufwendungen umsetzen können. Indien ist aber nicht mehr als "Niedriglohnland" zu verstehen. Die Arbeitskosten für IT- und Softwarespezialisten sind in Indien in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Jedoch weißt der indische Arbeitsmarkt eine deutlich höhere Verfügbarkeit an gut ausgebildeten Software-Spezialisten aus, was mittelfristig sich für die LS telcom in kürzeren Projektimplementierungszeiten niederschlagen sollte.
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tiert.
zesse analog dieses Standards im Sinne der Informationssicherheit und des Datenschutzes implemenKlimatisierung), Raumheizung und Reisetätigkeiten im Rahmen von Vertriebsaktivitäten und zur Projek-
Ein weiteres wichtiges Ziel des Unternehmens ist es, die Profitabilität des Konzerns nachhaltig zu steigern. Als wichtigste Steuerungsgröße für die Profitabilität verwendet LS telcom, wie bereits zu Beginn des Abschnitts erläutert, das EBIT auf Konzernebene.
Zu diesem Zweck werden einige unserer Kernprodukte – insbesondere unsere SPECTRA-Software-Lösung – verjüngt und konfigurationsfähiger gestaltet. Das neue Software-System wird unter der Bezeichnung mySPECTRA vermarktet. Mit mySPECTRA erwarten wir über die Zeit eine Verschiebung der Projektanforderungen weg von angepassten Lösungen hin zu Standardprodukten. mySPECTRA ist eine vollständig überarbeitete Lösung – einsatzfähig in der Cloud, on-premise oder hybrid. Kunden können Spezifikationen automatisch durchführen, ohne zusätzlichen Anpassungsaufwand. Zudem lässt sich mySPECTRA mit gängigen Datenbank-Lösungen ver-
Kurzfristig bedeutet das zwar einen erheblichen Mehraufwand und damit eine Belastung des EBIT, insbesondere durch den erhöhten Einsatz von Service Providern und eigenen Programmierern, da die Produkte teilweise einen echten Generationenwechsel durchleben müssen. Auf mittlere und lange Sicht sollten die zusätzlichen Aufwendungen wieder entfallen. Zudem ist es das Ziel, dass sich durch die Verschiebung der Projekte hin zu Standardprodukten positive Effekte auf die Profitabilität ergeben, da LS telcom mit ihrer neuen Produktwelt anstrebt, den projektbezogenen Programmieraufwand deutlich zu reduzieren. Treiber dieser Entwicklung sind nach Einschätzung des Managements insbesondere die Notwendigkeit zur Digitalisierung, die auf Kundenseite einen Up-
Auch arbeiten wir daran, Entwicklungs- und Projektimplementierungsprozesse im Firmenverbund zu optimieren. Entwicklung muss heute schnell und kostengünstig ablaufen. Da entsprechende Kräfte auf unserem Heimatmarkt nahezu nicht erhältlich sind, haben wir unsere Aktivitäten auf Indien ausgedehnt und sind dabei, dort einen Pool von schnell verfügbaren und gut ausgebildeten Entwicklern/innen zu trainieren, die außerdem die dort vorgesehene Mehrarbeit zu tragbaren Aufwendungen umsetzen können. Indien ist aber nicht mehr als "Niedriglohnland" zu verstehen.
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wenden.
grade-Zyklus initiieren sollte.
Steigerung der Profitabilität
Verantwortungsvoller Umgang mit Mitarbeitenden
mie wurde bis heute beibehalten.
Weiterbildungsmöglichkeiten geboten.
Ressourcenmanagement und Nachhaltigkeit
reits bevor es für uns verpflichtend wurde.
Der Umgang mit Ressourcen ist von zentraler Bedeutung. Wir sehen es als unsere Verpflichtung der Umwelt gegenüber; ebenso erwarten Kunden wie Anleger heute eine nachhaltige Strategie und ressourcenschonendes Engagement. Sowohl beim Einsatz von Materialien als auch Rohstoffen und Energie achten wir deshalb seit langem auf diese Werte. Seit Jahren schon führen wir regelmäßig Energieaudits durch, be-
Die LS telcom wurde 2021 von der TÜV SÜD Management Service GmbH für die Einführung und Anwendung eines Umweltmanagementsystems nach der international anerkannten Norm DIN EN ISO 14001 zertifiziert. Kern des Umweltmanagementsystems ist die Betrachtung der sogenannten Umweltaspekte, d. h. in welcher Form wirkt die Geschäftstätigkeit der LS telcom auf die Umwelt ein. Dies sind im Wesentlichen der Verbrauch elektrischer Energie (IT-Infrastruktur,
Neben Arbeitsschutz und Corona-Maßnahmen bieten wir an den deutschen Standorten unseren Mitarbeitenden die Möglichkeit eines "Job-Rads" an, veranstalten regelmäßig Gesundheitswochen und führen Team-Events zur Förderung der Zusammenarbeit durch. Darüber hinaus werden den Mitarbeitenden
Nur zufriedene Mitarbeitende werden unsere Kunden zufrieden stellen können. Zufriedenheit an dieser Stelle ist der erste Schlüssel zur Kundenzufriedenheit. Wir sind unseren Mitarbeitenden eng verpflichtet. Deshalb sorgen wir für einen umfassenden Arbeitsschutz, beispielhaft mit einer Fachkraft für Arbeitssicherheit, einem regelmäßig tagenden Arbeitssicherheitsausschuss sowie regelmäßigen Sicherheitsbelehrungen für die Mitarbeitenden. Im Gesundheitsschutz haben wir deshalb auch schon sehr frühzeitig eine umfassende Covid-19 Strategie betrieben, einen regelmäßig tagenden interdisziplinären Corona-Notfallausschuss etabliert und versucht, auf die Bedürfnisse der Mitarbeitenden einzugehen, wo immer es möglich war. So haben wir beispielsweise in Büros UV/Hepa Filtersysteme zur Luftreinigung eingeführt und wo sinnvoll Trennscheiben installiert. Die flexible Home Office Möglichkeit während der Corona-Pande-
Die Entwicklungen in der Vergangenheit zielten insbesondere auf die Festigung und den Ausbau unserer Marktposition in unseren originären Kernmärkten (Frequenzmanagement, Rundfunk, Telekommunikation) ab. Darüber hinaus hat sich die LS telcom Firmengruppe in den letzten Jahren auf der Basis der bestehenden Produkte und Kompetenzen aber auch in verwandte, neue Märkte bewegt und ihr Dienstleistungs- und Produktangebot auf integrierte Systeme auch im hardwarenahen Bereich ausgedehnt.
Diese Entwicklung soll künftig mit Augenmaß fortgesetzt werden und der Gesellschaft aus ihrem traditionellen Zielmärkten zu weiterem Wachstum verhelfen, möglichst unter effektiver Nutzung von bereits für den Kernmarkt getätigten Investitionen. Verwandte Märkte in diesem Sinne umfassen neue Kundengruppen mit vergleichbarem Bedarfsprofil (z. B. vertikale Märkte, nichtzivile Nutzer von Funkfrequenzen im militärischen Bereich) oder aber die bereits adressierten bestehenden Kunden mit neuen Produkten, welche bestehende Systemlösungen sinnvoll ergänzen (z. B. Funküberwachungssysteme für die Durchsetzung der Lizenzbedingungen und Störungsbeseitigung).
Erklärtes Ziel der Unternehmensgruppe ist es, insbesondere die Kundenbasis in Vertikalmärkten zu erweitern. Bei diesen Kunden spielt das Funkspektrum eine zentrale Rolle in Produktionsprozessen und rückt nun im Rahmen der Digitalisierung, der Einführung des 5G-Mobilfunkstandards und Industrie 4.0 sowie des Internets der Dinge mit zunehmender, hochsicherer Maschine-zu-Maschine-Kommunikation immer stärker in den Fokus. Mit weitgehend replizierbaren Lösungen bestehend aus der Kombination bereits entwickelter Produkte und Services sprechen wir eine Vielzahl von Kunden einer Branche an und wollen mit diesem Schritt eine deutliche Verbreiterung des Kundestamms erreichen.
Neben Lizenz- und Projekterlösen erzielt die LS telcom Gruppe mit ihren Kunden wiederkehrende Wartungsumsätze. Nach Abschluss eines Software-Projekts schließen in der Regel die Kunden Wartungsverträge mit der LS telcom ab, um Updates, neue Konfigurationen sowie weitere Services zu erhalten. LS telcom ist bestrebt, mit den Wartungsverträgen und über ein hohes Maß an exzellenten Services Kunden langfristig an den Konzern zu binden.
LS telcom hat Kunden im Bestand, die bereits seit mehr als zwanzig Jahren betreut werden. Wartungsverträge erhöhen die Qualität des Umsatzes der Unternehmensgruppe, da sie wiederkehrenden Charakter haben. In der Berichtsperiode lag der Anteil der Wartungsumsätze im Segment Software bei mehr als 50 % des Segmentumsatzes. LS telcom ist bestrebt, den Anteil der Wartungserlöse kontinuierlich zu steigern und ihren Anteil an den Gesamterlösen im Segment Softwarelösungen konsequent auszubauen.
Ein hohes Maß an Forschung und Entwicklung wird weiterhin der wesentliche Motor des Erfolges bleiben. In Zeiten der digitalen Transformation mit einer sich permanent wandelnden Kommunikationsbranche ändern sich stetig die Anforderungen an die eingesetzten technologischen Lösungen.
Um ihre Technologie- und Marktführerschaft bei Software-Systemen aufrechterhalten und ausbauen zu können, investiert LS telcom jährlich einen hohen Anteil ihrer Wertschöpfung und ihres Umsatzes in die Entwicklung ihrer Produkte und Dienstleistungen.
Sowohl in der abgelaufenen Berichtsperiode als auch im Geschäftsjahr 2020/2021 haben die Investitionen durch die Entwicklung der mySPECTRA Plattform einen massiven Schub erhalten.
Die Gesellschaft geht davon aus, zukünftig weiter in einem adäquatem Umfang in Produkte und Technologien zu investieren. In diesem Zusammenhang wird kontinuierlich untersucht, inwieweit sich das bestehende Produktportfolio sinnvoll durch neue Produkte erweitern lässt, um so die Attraktivität des Gesamtangebots von LS telcom zu steigern. Generelles Ziel war und bleibt die Ausweitung der Technologie- und Marktführerschaft in sämtlichen Kundensegmenten und Märkten.
Aus Sicht der Gesellschaft ist für die Verteidigung und den Ausbau der Marktführerschaft eine weltweite Präsenz in lokalen Märkten erforderlich. Daher plant LS telcom, ihr weltweites Vertriebsnetz weiter auszubauen, insbesondere in Asien sowie Nord- und Südamerika.
Das Steuerungssystem der LS telcom hat sich in der Berichtsperiode im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nicht verändert. Die folgenden Kennzahlen stellen die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren dar:
Diese bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren werden sowohl für das Mutterunternehmen als auch den LS telcom Konzern geplant, ermittelt und überwacht.
Diese Leistungsgrößen sind die wesentlichen Treiber für die Umsatzentwicklung. Verhandlungen mit den Kunden können sich teilweise über eine längere Zeit hinziehen, die von vielen Faktoren, wie z. B. politischen Entwicklungen oder strategischen Planungen der Kunden, beeinflusst werden. Auch Änderungen in den Projekt-Implementierungsplänen können zu starken Schwankungen im Auftragsbestand führen. Aus dem Auftragsbestand wird zu einem wesentlichen Teil der Planumsatz des Folgejahres bei plangemäßem Verlauf der Projekte abgeleitet. Schließlich könnte eine erneute Verschärfung der Corona-Pandemie die Steuerungsgrößen beeinflussen und die Planbarkeit erschweren.
In seiner Veröffentlichung im Oktober 2022 – "World Economic Outlook" prognostiziert der Internationale Währungsfonds (IWF) einen Rückgang des globalen Wachstums von 6,0 % im Jahr 2021 auf 3,2 % für das Jahr 20221. Aus Sicht des IMF hat die globale Wirtschaft mit drei mächtigen Herausforderungen zu kämpfen: Der Invasion Russlands in der Ukraine, hohem Inflationsdruck, der zu einer Krise der Lebenshaltungskosten führte und die Abschwächung in China2.
In China haben die regelmäßigen Lockdowns unter der Null-Covid-Politik entsprechend negative Auswirkungen auf die Wirtschaft gehabt, besonders im zweiten Quartal 2022. Insbesondere haben sich die Perspektiven im chinesischen Immobiliensektor rapide verschlechtert. Der Immobiliensektor repräsentiert rund ein Fünftel der chinesischen Wirtschaftsleistung. Aufgrund der Bedeutung Chinas für die Weltwirtschaft und die Lieferketten wird die Schwächephase des Immobiliensektors in China den globalen Handel stark belasten3.
Anhaltend starker Inflationsdruck hat eine schnelle und synchrone Verschärfung der Finanzierungsbedingungen verursacht4. Der IWF schätzt, dass die globale Inflation von 4,7 % im Jahr 2021 auf 8,8 % im Jahr 2022 steigen wird5. Nach Einschätzung des IWF ist der steigende Preisdruck gegenwärtig die größte Gefahr für den zukünftigen Wohlstand, da er die Realeinkommen drückt und die makroökonomische Stabilität unterminiert6.
Die Herausforderungen sind in vielen Emerging Markets und sich entwickelnden Ländern wegen der starken Aufwertung des US-Dollars hoch. Die Aufwertung treibt die Inflation in solchen Ländern und erhöht die Lebenshaltungskosten deutlich7.
1 IMF, World Economic Outlook, Countering the Cost-of-Living Crisis, OCT 2022, Executive Summary, xvi
2 IMF, World Economic Outlook, Countering the Cost-of-Living Crisis, OCT 2022, Foreword, xiii
3 IMF, World Economic Outlook, Countering the Cost-of-Living Crisis, OCT 2022, Foreword, xiii
4 IMF, World Economic Outlook, Countering the Cost-of-Living Crisis, OCT 2022, Foreword, xiii
5 IMF, World Economic Outlook, Countering the Cost-of-Living Crisis, OCT 2022, Executive Summary, xvi
6 IMF, World Economic Outlook, Countering the Cost-of-Living Crisis, OCT 2022, Foreword, xiii
7 IMF, World Economic Outlook, Countering the Cost-of-Living Crisis, OCT 2022, Foreword, xiii
In vielen Ländern, darunter Großbritannien, USA und EU bleiben die Arbeitsmärkte robust, mit hohem Niveau an offenen Stellen und historisch niedrigen Arbeitslosigkeitsquoten8.
27
Steuerung des Unternehmens
schäft gesteuert wird.
überwacht.
schweren.
Das Steuerungssystem der LS telcom hat sich in der Berichtsperiode im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nicht verändert. Die folgenden Kennzahlen stellen die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren dar:
II. WIRTSCHAFTSBERICHT
LUNG
stark belasten3.
unterminiert6.
A. GESAMTWIRTSCHAFTLICHE ENTWICK-
In seiner Veröffentlichung im Oktober 2022 – "World Economic Outlook" prognostiziert der Internationale Währungsfonds (IWF) einen Rückgang des globalen Wachstums von 6,0 % im Jahr 2021 auf 3,2 % für das Jahr 20221. Aus Sicht des IMF hat die globale Wirtschaft mit drei mächtigen Herausforderungen zu kämpfen: Der Invasion Russlands in der Ukraine, hohem Inflationsdruck, der zu einer Krise der Lebenshaltungskosten führte und die Abschwächung in China2.
In China haben die regelmäßigen Lockdowns unter der Null-Covid-Politik entsprechend negative Auswirkungen auf die Wirtschaft gehabt, besonders im zweiten Quartal 2022. Insbesondere haben sich die Perspektiven im chinesischen Immobiliensektor rapide verschlechtert. Der Immobiliensektor repräsentiert rund ein Fünftel der chinesischen Wirtschaftsleistung. Aufgrund der Bedeutung Chinas für die Weltwirtschaft und die Lieferketten wird die Schwächephase des Immobiliensektors in China den globalen Handel
Anhaltend starker Inflationsdruck hat eine schnelle und synchrone Verschärfung der Finanzierungsbedingungen verursacht4. Der IWF schätzt, dass die globale Inflation von 4,7 % im Jahr 2021 auf 8,8 % im Jahr 2022 steigen wird5. Nach Einschätzung des IWF ist der steigende Preisdruck gegenwärtig die größte Gefahr für den zukünftigen Wohlstand, da er die Realeinkommen drückt und die makroökonomische Stabilität
Die Herausforderungen sind in vielen Emerging Markets und sich entwickelnden Ländern wegen der starken Aufwertung des US-Dollars hoch. Die Aufwertung treibt die Inflation in solchen Ländern und erhöht die
Lebenshaltungskosten deutlich7.
− Umsatzerlöse: Die Umsatzentwicklung dient als Maß für das Wachstumspotenzial des Konzerns. Die kurzfristige Umsatzentwicklung ist stark vom zeitlichen Verlauf von Großprojekten abhängig.
− EBIT (Ergebnis vor Finanzergebnis und Steuern): Diese Kennzahl misst die Qualität der Umsatzentwicklung und zeigt, wie effizient das operative Ge-
Diese bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren werden sowohl für das Mutterunternehmen als auch den LS telcom Konzern geplant, ermittelt und
Diese Leistungsgrößen sind die wesentlichen Treiber für die Umsatzentwicklung. Verhandlungen mit den Kunden können sich teilweise über eine längere Zeit hinziehen, die von vielen Faktoren, wie z. B. politischen Entwicklungen oder strategischen Planungen der Kunden, beeinflusst werden. Auch Änderungen in den Projekt-Implementierungsplänen können zu starken Schwankungen im Auftragsbestand führen. Aus dem Auftragsbestand wird zu einem wesentlichen Teil der Planumsatz des Folgejahres bei plangemäßem Verlauf der Projekte abgeleitet. Schließlich könnte eine erneute Verschärfung der Corona-Pandemie die Steuerungsgrößen beeinflussen und die Planbarkeit er-
1 IMF, World Economic Outlook, Countering the Cost-of-Living Crisis, OCT 2022, Executive Summary, xvi
5 IMF, World Economic Outlook, Countering the Cost-of-Living Crisis, OCT 2022, Executive Summary, xvi
2 IMF, World Economic Outlook, Countering the Cost-of-Living Crisis, OCT 2022, Foreword, xiii 3 IMF, World Economic Outlook, Countering the Cost-of-Living Crisis, OCT 2022, Foreword, xiii 4 IMF, World Economic Outlook, Countering the Cost-of-Living Crisis, OCT 2022, Foreword, xiii
6 IMF, World Economic Outlook, Countering the Cost-of-Living Crisis, OCT 2022, Foreword, xiii 7 IMF, World Economic Outlook, Countering the Cost-of-Living Crisis, OCT 2022, Foreword, xiii In ihrem Gutachten vom Herbst 2022 schätzt das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW), dass das Bruttoinlandsprodukt im Euroraum wohl um 3 % steigen sollte9. Allerdings geht das IfW davon aus, dass der Euroraum auf eine Rezession zusteuert. Die Wirtschaft im Euroraum konnte sich in der ersten Jahreshälfte 2022 noch erholen. Der anhaltende Energiepreisschock und Gegenwind aus dem weltwirtschaftlichen Umfeld lassen für die bevorstehenden Quartale aus Sicht des IfW jedoch eine ausgeprägte Schwächephase erwarten10.
Das IfW prognostiziert, dass sich die Verbraucherpreise im Euro-Raum im Jahr 2022 um 8,1 % erhöhen sollten. Eine Inflationsrate in dieser Höhe hat es seit dem Bestehen der Währungsunion noch nicht gegeben11.
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine führt weiterhin zu einer gewaltigen Destabilisierung der globalen Wirtschaft. Der Krieg hat zu einer ernsten Energiekrise in Europa geführt. Gegenüber 2021 haben sich die Gaspreise in Europa vervierfacht12.
Nach den Auswertungen des IfW hat sich der Preisauftrieb auch jenseits von Energie erheblich verstärkt. So stiegen im Euroraum beispielsweise die Preise von Lebensmitteln im August 2022 um 10,6 % und von Industriegütern um 5,0 %. Maßgeblich dürfte die Weitergabe stark gestiegener Kosten für Vorprodukte, Energie und Rohstoffe sowie knappe Produktionskapazitäten sein13.
In Ihrer Gemeinschaftsdiagnose vom Herbst 2022 der teilnehmenden Institute wurden die Wachstumserwartungen für das BIP in Deutschland deutlich nach unten revidiert. So wurde im Gutachten vom Sommer 2022 noch von einem BIP-Wachstum in Höhe von 2,7 % ausgegangen. In ihrem aktuellen Gutachten erwarten die Institute noch ein BIP-Wachstum für Deutschland in Höhe von 1,4 %. Maßgeblich für die deutliche Absenkung sind die Preisschübe für Gas und Strom, die die privaten Haushalte massiv belasten und die Produktion in energieintensiven Branchen dämpfen.
Auch werden die Annahmen für die Inflation revidiert. Im Vergleich zum Gutachten im Sommer erhöht die Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose ihre Prognose für die Verbraucherpreissteigerungen von 6,1 % auf 8,4 %14. Inzwischen haben die Inflationsraten Werte erreicht, die sogar noch über die Hochinflationsphasen in den 1970er und frühen 1980er Jahren hinausgehen15.
Eine stabilisierende Wirkung auf die konjunkturelle Entwicklung gehen vom Arbeitsmarkt, den von der Bundesregierung aufgelegten Entlastungpaketen sowie von den geplanten Anpassungen am Einkommenssteuertarif zum Abbau der kalten Progression aus.
Die Unternehmen werden aufgrund des Fachkräftemangels in vielen Bereichen vermutlich den vorhandenen Personalbestand halten16.
Das Geschäftsjahr 2021/2022 war weiterhin von den Nachwirkungen der Corona-Pandemie geprägt, was sich insbesondere in erschwerten Lieferketten und hohen Logistikkosten niedergeschlagen hat. Mit dem Ausbruch des Ukrainekriegs Ende Februar 2022 sind die Unsicherheiten über die weitere wirtschaftliche
8 IMF, World Economic Outlook, Countering the Cost-of-Living Crisis, OCT 2022, Foreword, xiv
9 Kieler Institut für Weltwirtschaft, Kieler Konjunkturberichte, 08. September 2022, S.3
10 Kieler Institut für Weltwirtschaft, Kieler Konjunkturberichte, 08. September 2022, S.3
11 Kieler Institut für Weltwirtschaft, Kieler Konjunkturberichte, 08. September 2022, S.3
12 IMF, World Economic Outlook, Countering the Cost-of-Living Crisis, OCT 2022, Foreword, xiii
13 Kieler Institut für Weltwirtschaft, Kieler Konjunkturberichte, 08. September 2022, S.5
14 Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose, Herbst 2022, S. 38
15 Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose, Herbst 2022, S. 32
16 Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose, Herbst 2022, S. 35
Entwicklung und damit für den Auftragseingang erneut gestiegen.
Insgesamt verzeichnete LS telcom in der Berichtsperiode trotz der geopolitischen und makroökonomischen Unsicherheiten einen starken Auftragseingang, wenngleich das hohe Niveau des Vorjahreszeitraumes nicht ganz erreicht werden konnte. So lag der Auftragseingang mit EUR 43,30 Mio. leicht unter dem Wert des Vorjahres (EUR 45,62 Mio.). Der "Auftragseingang" ist hierbei definiert als die Summe aus Neuprojekt-Vertragswerten mit Kunden, Abrufen aus Rahmenverträgen und zeitlich abgegrenzten Erlösen aus Wartungsverträgen.
In der Berichtsperiode ist es LS telcom gelungen, einen Großauftrag von der australischen Regierung über 13,3 Mio. Euro zu gewinnen. LS telcom wurde aufgrund ihrer einzigartigen Expertise beauftragt, die Leistungsfähigkeit des Verteidigungsministeriums zur Verwaltung des elektromagnetischen Spektrums zu erhalten und zu modernisieren.
Darüber hinaus ist hervorzuheben, dass für das neu entwickelte mySPECTRA System bereits zwei Aufträge mit größeren Volumina in der Region Europa und Südostasien gewonnen werden konnten.
Für den Auftragsbestand ergab sich zum Stichtag 30.09.2022 ein Wert von EUR 46,27 Mio. (i. V. 51,43 Mio.).
Mit den Lockerungen der Corona-Maßnahmen in vielen Zielmärkten hat die Reisetätigkeit im Jahresverlauf 2022 zugenommen, so dass Kunden wieder verstärkt vor Ort besucht und in persönlichen Kontakt getreten werden konnte. Die inzwischen zur Routine gewordenen webbasierten Events sowie eine umfassende Nutzung der digitalen Online-Medien als Marketing- und Vertriebskanal spielten in der Berichtsperiode weiterhin eine wichtige Rolle, um den Kontakt zu unseren Kunden aufrecht zu erhalten und auszubauen und damit die Grundlagen für den Absatz unserer Produkte und Dienstleistungen legen zu können.
Die Gesellschaft geht davon aus, dass Online-Formate in Zukunft erhalten bleiben. Sie erlauben schnellere Reaktionszeiten und haben eine ungleich höhere Reichweite als andere Marketingformen. Zusätzlich sind sie effizient, umweltfreundlicher und nachhaltiger. Trotzdem wird die Gesellschaft weiterhin einen hohen Wert auf persönliche Kontakte legen und sich vor Ort mit Kunden und Geschäftspartnern persönlich treffen.
Insgesamt kann die LS telcom in ihren Kernmärkten auf viele etablierte persönliche Kontakte und eine lange Kundenbindung zurückgreifen. Zusätzlich ist die lokale Präsenz mit eigenen Niederlassungen der LS telcom Gruppe ein weiteres wichtiges Element, um die Kundenbindung zu stärken und die Akquise von neuen Projekten zu unterstützen.
Der LS telcom Konzern konnte seine zu Beginn des Geschäftsjahres 2021/2022 gesetzten Ziele im Umsatz leicht übertreffen und auf der EBIT-Ebene erreichen. Der Konzern erwirtschaftete Umsatzerlöse von EUR 47,27 Mio. (ursprünglicher Prognosekorridor: EUR 41– 44 Mio.) und erzielte damit gegenüber dem Vorjahreszeitraum ein Wachstum von 50 % (Vorjahreswert: EUR 31,58 Mio.).
Die Gesamtleistung betrug EUR 54,37 Mio. und lag somit 43 % über dem Vorjahresniveau (EUR 38,02 Mio.).
Das Betriebsergebnis (EBIT) lag bei EUR 3,09 Mio. (Prognosekorridor: EUR 2,6 – 3,1 Mio.) gegenüber EUR 1,14 Mio. im Geschäftsjahr 2020/2021.
Das Konzern-Jahresergebnis (nach Minderheitenanteilen) hat sich im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls stark verbessert auf EUR 1,98 Mio. gegenüber TEUR ‑113 im Vorjahr.
Die wesentlichen Treiber des Umsatzwachstums waren in der Berichtsperiode die Segmente Softwaresysteme und Hardwarenahe Systeme. Der Umsatz mit Softwaresystemen konnte um 27,86 % auf EUR 25,10 Mio. (i. V. EUR 19,63 Mio.) gesteigert werden. Der Umsatzanteil der Softwaresysteme am Konzernumsatz lag bei 53 %. Treiber des Umsatzwachstum im Segment Softwaresysteme waren sowohl Projektrealisierungen mit Neukunden als auch insbesondere Software-Projekte mit Bestandskunden.
Das Segment Hardwarenahe Systeme konnte den Umsatz gegenüber dem Vorjahr um beachtliche 233 % auf EUR 14,17 Mio. steigern. Verantwortlich hierfür waren insbesondere jeweils ein Kundenprojekt in Zentral- und Südostasien, welche einen außerordentlich hohen und starken Hardwareanteil inkludiert hatten. Die Gesellschaft weist darauf hin, dass Umsätze mit Hardware projektbedingt Schwankungen in den Berichtsperioden unterliegen können.
In der Berichtsperiode erzielte LS telcom mit 8 Kunden rund 50 % der Umsatzerlöse, während die andere Hälfte sich auf 640 Kunden verteilt hat. Die Vergleichswerte im Vorjahreszeitraum lagen bei 14 Kunden mit einem Umsatzbeitrag von rund 50 %, mit 681 Kunden wurde die andere Hälfte des Konzernumsatzes erzielt.
29
Entwicklung und damit für den Auftragseingang er-
Insgesamt kann die LS telcom in ihren Kernmärkten auf viele etablierte persönliche Kontakte und eine lange Kundenbindung zurückgreifen. Zusätzlich ist die lokale Präsenz mit eigenen Niederlassungen der LS telcom Gruppe ein weiteres wichtiges Element, um die Kundenbindung zu stärken und die Akquise von
Der LS telcom Konzern konnte seine zu Beginn des Geschäftsjahres 2021/2022 gesetzten Ziele im Umsatz leicht übertreffen und auf der EBIT-Ebene erreichen. Der Konzern erwirtschaftete Umsatzerlöse von EUR 47,27 Mio. (ursprünglicher Prognosekorridor: EUR 41– 44 Mio.) und erzielte damit gegenüber dem Vorjahreszeitraum ein Wachstum von 50 % (Vorjah-
Die Gesamtleistung betrug EUR 54,37 Mio. und lag somit 43 % über dem Vorjahresniveau
Das Betriebsergebnis (EBIT) lag bei EUR 3,09 Mio. (Prognosekorridor: EUR 2,6 – 3,1 Mio.) gegenüber
Das Konzern-Jahresergebnis (nach Minderheitenanteilen) hat sich im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls stark verbessert auf EUR 1,98 Mio. gegenüber
Die wesentlichen Treiber des Umsatzwachstums waren in der Berichtsperiode die Segmente Softwaresysteme und Hardwarenahe Systeme. Der Umsatz mit Softwaresystemen konnte um 27,86 % auf EUR 25,10 Mio. (i. V. EUR 19,63 Mio.) gesteigert werden. Der Umsatzanteil der Softwaresysteme am Konzernumsatz lag bei 53 %. Treiber des Umsatzwachstum im Segment Softwaresysteme waren sowohl Projektrealisierungen mit Neukunden als auch insbesondere Software-Projekte mit Bestandskunden.
Das Segment Hardwarenahe Systeme konnte den Umsatz gegenüber dem Vorjahr um beachtliche 233 % auf EUR 14,17 Mio. steigern. Verantwortlich hierfür waren insbesondere jeweils ein Kundenprojekt in Zentral- und Südostasien, welche einen außerordentlich hohen und starken Hardwareanteil inkludiert hatten. Die Gesellschaft weist darauf hin, dass Um-
EUR 1,14 Mio. im Geschäftsjahr 2020/2021.
neuen Projekten zu unterstützen.
reswert: EUR 31,58 Mio.).
(EUR 38,02 Mio.).
TEUR ‑113 im Vorjahr.
Umsatz
Übersicht
Insgesamt verzeichnete LS telcom in der Berichtsperiode trotz der geopolitischen und makroökonomischen Unsicherheiten einen starken Auftragseingang, wenngleich das hohe Niveau des Vorjahreszeitraumes nicht ganz erreicht werden konnte. So lag der Auftragseingang mit EUR 43,30 Mio. leicht unter dem Wert des Vorjahres (EUR 45,62 Mio.). Der "Auftragseingang" ist hierbei definiert als die Summe aus Neuprojekt-Vertragswerten mit Kunden, Abrufen aus Rahmenverträgen und zeitlich abgegrenzten Erlösen aus
In der Berichtsperiode ist es LS telcom gelungen, einen Großauftrag von der australischen Regierung über 13,3 Mio. Euro zu gewinnen. LS telcom wurde aufgrund ihrer einzigartigen Expertise beauftragt, die Leistungsfähigkeit des Verteidigungsministeriums zur Verwaltung des elektromagnetischen Spektrums
Darüber hinaus ist hervorzuheben, dass für das neu entwickelte mySPECTRA System bereits zwei Aufträge mit größeren Volumina in der Region Europa
Für den Auftragsbestand ergab sich zum Stichtag 30.09.2022 ein Wert von EUR 46,27 Mio. (i. V.
Mit den Lockerungen der Corona-Maßnahmen in vielen Zielmärkten hat die Reisetätigkeit im Jahresverlauf 2022 zugenommen, so dass Kunden wieder verstärkt vor Ort besucht und in persönlichen Kontakt getreten werden konnte. Die inzwischen zur Routine gewordenen webbasierten Events sowie eine umfassende Nutzung der digitalen Online-Medien als Marketing- und Vertriebskanal spielten in der Berichtsperiode weiterhin eine wichtige Rolle, um den Kontakt zu unseren Kunden aufrecht zu erhalten und auszubauen und damit die Grundlagen für den Absatz unserer Produkte und Dienstleistungen legen zu können.
Die Gesellschaft geht davon aus, dass Online-Formate in Zukunft erhalten bleiben. Sie erlauben schnellere Reaktionszeiten und haben eine ungleich höhere Reichweite als andere Marketingformen. Zusätzlich sind sie effizient, umweltfreundlicher und nachhaltiger. Trotzdem wird die Gesellschaft weiterhin einen hohen Wert auf persönliche Kontakte legen und sich vor Ort mit Kunden und Geschäftspartnern persönlich
und Südostasien gewonnen werden konnten.
neut gestiegen.
Wartungsverträgen.
51,43 Mio.).
treffen.
zu erhalten und zu modernisieren.
Um sich den technologischen Trends zu stellen und auch in Zukunft marktgerechte Produkte anbieten zu können, hat der Konzern wie bereits im Geschäftsjahr 2020/2021 sehr intensiv in die Entwicklung neuer Produkte, insbesondere in die bereits erwähnte rein webbasierte Spektrum-Management-Systemlösung mySPECTRA sowie in Anwendungen der künstlichen Intelligenz investiert und entsprechende Entwicklungsleistungen aktiviert. Die aktivierten Eigenleistungen lagen mit EUR 4,71 Mio. über dem Niveau des Vorjahres (i. V. EUR 4,21 Mio.).
Wie bereits im Abschnitt Aktivierte Eigenleistungen beschrieben, war die Berichtsperiode stark geprägt von hohen Entwicklungsaktivitäten für das zukunftsweisende mySPECTRA Softwaresystem. Diese wurden nicht vollumfänglich aktiviert, so dass Entwicklungsaufwendungen auch einen Effekt auf das EBIT hatten. Zusätzlich konnte das Projektvolumen im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht vollumfänglich mit eigenem Personal abgewickelt werden. Daher griff LS telcom verstärkt auf Fremddienstleister zurück. Der Aufwand für bezogene Leistungen stieg von EUR 5,58 Mio. im Geschäftsjahr 2020/2021 auf EUR 8,62 Mio.in der Berichtsperiode 2021/2022, mit entsprechenden Effekten auf das EBIT des Konzerns. Im Konzern-EBIT inkludiert waren positive Währungseffekte, insbesondere getrieben durch die Aufwertung des US-Dollars gegenüber dem Euro. In der Berichtsperiode lag der positive Währungseffekt netto bei EUR 1,51 Mio.
Der Umsatz gliedert sich nach den drei Berichtssegmenten "Softwaresysteme", "Hardwarenahe Systeme" und "Dienstleistungen" wie folgt auf:
| in TEUR | Umsatz GJ 2021 / 2022 |
Umsatz GJ 2020 / 2021 |
Veränderung | EBIT GJ 2021 / 2022 |
EBIT GJ 2020 / 2021 |
|---|---|---|---|---|---|
| Softwaresysteme | 25.097 | 19.628 | 28% | 1.508 | 530 |
| Hardwarenahe Systeme | 14.170 | 4.255 | 233% | 523 | -793 |
| Dienstleistungen | 8.004 | 7.702 | 4% | 1.057 | 1.406 |
| Insgesamt | 47.271 | 31.585 | 50% | 3.088 | 1.143 |
Die Berichtssegmente sind hierbei wie folgt definiert:
Das Segment "Softwaresysteme" beinhaltet das reine Softwaregeschäft, einschließlich des Projektgeschäfts (mit Regulierungsbehörden und anderen Kunden), bei dem Produkte aus allen Geschäftsbereichen (Rundfunk-, Mobilfunk- und Richtfunkplanungsmodule sowie administrative Datenbanklösungen) zum Einsatz kommen und von LS telcom in umfassende Systemlösungen integriert werden. Dieses Berichtssegment umfasst daneben auch das Geschäft mit einzelnen, softwarebasierten Funknetzplanungsprodukten (Einzelmodule) und betrifft damit überwiegend das klassische, skalierbare Software-Lizenzgeschäft. Der Verkauf von solchen Einzelmodulen enthält typischerweise weniger Anpassungsleistungen als die vorgenannten umfangreicheren und komplexeren Softwareprojekte.
Das Segment "Hardwarenahe Systeme" beschreibt die Teilgeschäfte mit Hardware-Systemlösungen, typischerweise mit höherem Materialeinsatz. In "Hardwarenahe Systeme" fließen die Lieferung und Implementierung von integrierten Funkmesssystemen ebenso mit ein wie auch beispielsweise die Installation und Inbetriebnahme ganzer Senderstationen.
Unter "Dienstleistungen" werden sämtliche Tätigkeiten zusammengefasst, die LS telcom in Form von Trainings-, Planungs-, Ingenieurs- und Beratungsdienstleistungen erbringt und die nicht Teil von Software- oder Hardwareprojekten sind. Als Kunden werden hier unter anderem Nutzer von Funkfrequenzspektrum aus den vertikalen Märkten, Netzbetreiber und Regulierungsbehörden bedient.
Der Geschäftsverlauf wurde wie in der Vergangenheit stark vom Bestandskundengeschäft bestimmt. Mit Neukunden, das heißt mit Kunden, mit denen im Geschäftsjahr erstmalig Projekte durchgeführt wurden, ließen sich im Geschäftsjahr 2021/2022 ca. 7 % (i. V. 19 %) der Umsatzerlöse erwirtschaften.
-1,7
2017/ 2018
Der Auslandsanteil der Umsatzerlöse lag im Berichtszeitraum bei ca. 89 % (2020/2021: 87 %) und unterstreicht damit erneut die Bedeutung der Auslandsmärkte für die Entwicklung der LS telcom Gruppe.
2019/ 2020
2020/ 2021
2021/ 2022
-2,7
2018/ 2019
Im Inland konnten 11 % der Konzernerlöse erwirtschaftet werden. Im Vorjahreszeitraum lag der Umsatzbeitrag des inländischen Geschäfts bei 13 %. Der Umsatz in Europa lag bei 33 % der Konzernerlöse. Die restlichen Regionen erwirtschafteten 56 % des Konzernumsatzes (dabei Afrika mit 11 %, Nord- und Südamerika mit 14 %, Asien/Pazifik mit 22 % und der Mittlere Osten mit 9 %).
Umsatz-Entwicklung

in %

31
den hier unter anderem Nutzer von Funkfrequenzspektrum aus den vertikalen Märkten, Netzbetreiber Neukunden, das heißt mit Kunden, mit denen im Geschäftsjahr erstmalig Projekte durchgeführt wurden, ließen sich im Geschäftsjahr 2021/2022 ca. 7 % (i. V.
2017/2018 – 2021/2022 in Mio. EUR
32,3 25,8 31,6
2019/ 2020
2020/ 2021
Deutschland; 11%
19 %) der Umsatzerlöse erwirtschaften.
Umsatzverteilung nach Regionen
Nord- und Südamerika; 14%
Asien/ Pazifik; 22%
2018/ 2019
in %
Europa; 33%
47,2
2021/2022
Umsatz-Entwicklung
27,6
2017/ 2018
Mittlerer Osten; 9%
Afrika; 11%
Der Geschäftsverlauf wurde wie in der Vergangenheit stark vom Bestandskundengeschäft bestimmt. Mit
2017/2018 – 2021/2022 in Mio. EUR
1,1
2020/ 2021
3,09
2021/ 2022
Der Auslandsanteil der Umsatzerlöse lag im Berichtszeitraum bei ca. 89 % (2020/2021: 87 %) und unterstreicht damit erneut die Bedeutung der Auslandsmärkte für die Entwicklung der LS telcom Gruppe.
2019/ 2020
-2,7
2018/ 2019
Im Inland konnten 11 % der Konzernerlöse erwirtschaftet werden. Im Vorjahreszeitraum lag der Umsatzbeitrag des inländischen Geschäfts bei 13 %. Der Umsatz in Europa lag bei 33 % der Konzernerlöse. Die restlichen Regionen erwirtschafteten 56 % des Konzernumsatzes (dabei Afrika mit 11 %, Nord- und Südamerika mit 14 %, Asien/Pazifik mit 22 % und der Mitt-
lere Osten mit 9 %).
und Regulierungsbehörden bedient.
2,4
EBIT-Entwicklung
-1,7
2017/ 2018
Der Umsatz des Segments Softwaresysteme stieg in der Berichtsperiode gegenüber dem Vorjahr um 28 % auf EUR 25,10 Mio. Der Umsatzanteil des Segments am Konzernumsatz lag bei 53 % (i. V. 62 %). Der im Vergleich zum Vorjahreszeitraum rückläufige Anteil am Konzernumsatz lag im Wesentlichen an dem außerordentlich hohen und starken Anstieg des Umsatzes in Höhe von 233 % des Segments Hardwarenahe Systeme.
Das Segment weist aufgrund außergewöhnlich hoher Investitionen in die Weiterentwicklung der strategischen Projekte mySPECTRA sowie dem Schwerpunkt "Künstliche Intelligenz" eine entsprechende hohe Steigerung bei den Aufwendungen für Fremddienstleistern aus. Insgesamt lag das EBIT in der Berichtsperiode bei EUR 1,51 Mio. (i. V. TEUR 530).
Unter dem Teilsegment "Hardwarenahe Systeme" werden innerhalb der LS telcom Firmengruppe unterschiedliche Produkte entwickelt und vermarktet. Diesen Produkten ist gemein, dass sie an denselben Kundenkreis wie die Produkte aus dem Geschäft mit Spektrum-Management-Softwaresystemen, Planungstools und Planungsdienstleistungen adressiert sind und eine attraktive Ergänzung zu dem früheren rein "immateriellen" Produktportfolio der LS telcom darstellen.
Bei der LS telcom AG werden neue Verfahren und Systeme zur kleinzelligen Überwachung der Spektrum-Nutzung entwickelt. Dazu gehören stationäre Langzeit-Messverfahren mit intelligenter Datenreduktion von Terabytes an Messdaten (Big Data Lösungen) ebenso wie neuartige Mess-Sensoren für fliegende Plattformen, wie sie dann z. B. auf speziell hochgerüsteten Mehrflüglern bei der Colibrex GmbH oder der LS of South Africa Radio Communication Services (Pty) Ltd. zum Einsatz kommen. LS telcom hat damit begonnen, diese Lösungen mit selbst entwickelten Komponenten der künstlichen Intelligenz zu bestücken, um so Genauigkeit, Geschwindigkeit und Vielfalt der Messmöglichkeiten weiter zu steigern.
In der Berichtsperiode konnte das Segment den Umsatz mit 233 % gegenüber dem Vorjahr deutlich steigern. Der Segmentumsatz lag bei EUR 14,17 Mio. (i. V. EUR 4,26 Mio.). Entsprechend erhöhte sich der Anteil des Segmentumsatzes am Konzernumsatz
von 13 % im Geschäftsjahr 2020/2021 auf 30 % im Geschäftsjahr 2021/2022. Der stark gestiegene Anteil des Segments am Konzernumsatz ist auf Projekte im Geschäftsjahr 2021/2022 zurückzuführen, welche einen hohen Hardwareanteil hatten. Hardwareumsätze können in den Berichtsperioden hohen Schwankungen unterliegen.
Das EBIT verbesserte sich von TEUR ‑793 im Geschäftsjahr 2020/2021 auf TEUR 523 im Geschäftsjahr 2021/2022.
Das Berichtssegment "Dienstleistungen" konnte im Geschäftsjahr 2021/2022 ein leichtes Umsatzwachstum von 4 % gegenüber dem Vorjahr auf EUR 8,00 Mio. verbuchen. Der Anteil am Konzernumsatz lag damit bei 17 %. Das EBIT von EUR 1,06 Mio. in der Berichtsperiode lag unter dem Wert des Vorjahres in Höhe von EUR 1,41 Mio. Wesentlicher Grund für den Rückgang war ein veränderter Projektmix.
Im Verlauf dieses Geschäftsjahres erhöhte sich der Personalbestand im Konzern auf durchschnittlich 268 (i. V. 247) Mitarbeitende (als Vollzeitäquivalent gerechnet).
Zum 30. September 2022 waren im Konzern insgesamt 275 (i. V. 253) Mitarbeitende (Vollzeitäquivalent) beschäftigt.
Im Unternehmen ist unverändert die überwiegende Anzahl der Mitarbeitenden in der Entwicklung tätig. Zum Stichtag 30.09.2022 lag die Zahl der Mitarbeitenden im Bereich Entwicklung bei 136 Vollzeitäquivalenten. Dies entsprach 49 % der Gesamtzahl der Mitarbeitenden. Darüber hinaus setzt LS telcom Fremddienstleister in der Entwicklung ein, um die Kapazitäten flexibel und temporär den entsprechenden Gegebenheiten anpassen zu können.
In der Berichtsperiode 2021/2022 lag der Schwerpunkt auf der Weiterentwicklung der mySPECTRA-Plattform, was zukünftig eine der Kernlösungen der LS telcom Gruppe werden wird.
Weitere Schwerpunkte lagen wie bereits im vorangegangen Geschäftsjahr auf der drohnengestützten Messplattform zur Vermessung der Instrumentenlandesysteme auf Flughäfen sowie der bereits adressierte Entwicklung von Komponenten der künstlichen Intelligenz.
Neben den Investitionen für die Entwicklung neuer Standard-Softwareprodukte und Hardwareprodukte wurden von LS telcom Aufwendungen in Höhe von EUR 3,5 Mio. (i. V. EUR 3,0 Mio.) als Aufwand für Forschung und allgemeine Entwicklung erfasst. Dieser Wert schließt alle Aufwände für die internen entwicklungsbezogenen Projekte mit ein, die nicht als aktivierte Eigenleistungen ausgewiesen sind.
Der Konzern hat damit in der Summe (nicht-aktivierbare Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen und Investitionen in aktivierbare Eigenleistungen aufaddiert) insgesamt einen Betrag von EUR 8,2 Mio. (i. V. EUR 7,2 Mio.) unabhängig von Kundenprojekten in Innovationen investiert. Die Abschreibungen auf die aktivierten Entwicklungsprojekte lagen bei EUR 4,2 Mio. (i. V. EUR 3,4 Mio.), welche im Wesentlichen planmäßige Abschreibungen enthalten. Außerplanmäßige Abschreibungen auf einen niedrigeren beizulegenden Wert wurden in Höhe von TEUR 438 (i. V. TEUR 47) vorgenommen.
Während des Geschäftsjahres 2021/2022 war die LS telcom-Aktie unverändert im Handelssegment "General Standard" des geregelten Marktes der Frankfurter Wertpapierbörse notiert.
Ausgehend von einem Kurs von EUR 6,70 schloss der Handel zum Geschäftsjahresende am 30. September 2022 bei einem Wert von EUR 4,80. Zu Beginn des Geschäftsjahres hatte die Aktie im November 2021 ihre höchste Bewertung bei EUR 7,40. Der Wert der Aktie sank im Verlauf des Geschäftsjahres und erreichte im September 2022 ein Minimum von EUR 4,57.
Die Marktkapitalisierung lag zum 30. September 2022 bei EUR 27.921.600, nachdem sie sich zum Geschäftsjahresbeginn auf EUR 38.973.900 belief. Dies entspricht einem Kursverlust von etwa ‑28,36 %.
Pro Börsentag wurden während des Geschäftsjahres täglich durchschnittlich 2.818 LS telcom-Aktien (i. V. 7.213) im Gegenwert von EUR 16.217 (i. V. EUR 49.075) an den deutschen Börsen gehandelt, was einer Abnahme des Handelsvolumens um ‑60,94 % gegenüber dem Vorjahr entspricht.
Alle oben aufgeführten Kurswerte beziehen sich auf das elektronische Handelssystem der Frankfurter Wertpapierbörse.
Im Geschäftsjahr 2021/2022 konnte der LS telcom Konzern seine gesetzten Ziele einen Umsatz von EUR 41 bis 44 Mio. und ein EBIT von EUR 2,6 bis 3,1 Mio. umsatzseitig leicht übertreffen und auf der E-BIT-Ebene erreichen. Nähere Ausführungen hierzu wurden bereits in Kapitel B.2. "Umsatz- und EBIT-Entwicklung" gemacht.
Der Umsatz des Konzerns stieg gegenüber dem Vorjahr (EUR 31,59 Mio.) um 50 % auf EUR 47,27 Mio. Die wesentlichen Treiber waren zum einen das Segment Softwaresysteme, das den Umsatz um 28 % auf EUR 25,10 Mio. steigern konnte und damit 53 % der Konzernerlöse erzielte. Zum anderen verzeichnete das Segment Hardwarenahe Systeme einen außergewöhnlich hohen und starken Umsatzanstieg von 233 % gegenüber der Vergleichsperiode. Der Segmentumsatz lag bei EUR 14,17 Mio. (i. V. EUR 4,26 Mio.).
In der Berichtsperiode wurden Projekte mit hohen Hardwareanteilen realisiert. Hardwareumsätze können hohen Schwankungen in den einzelnen Berichtsperioden unterliegen. Die Entwicklungen in den einzelnen Segmenten wurden bereits im Abschnitt B 7. ausführlich erläutert.
Die sonstigen betrieblichen Erträge von EUR 2,88 Mio. (i. V. EUR 1,56 Mio.) führen zusammen mit den aktivierten Eigenleistungen in Höhe von EUR 4,71 Mio. (i. V. EUR 4,21 Mio.) und den Bestandsveränderungen an fertigen und unfertigen Erzeugnissen von TEUR ‑483 (i. V. TEUR 663) in der Berichtsperiode zu einer um 43 % höheren Gesamtleistung von EUR 54,37 Mio. gegenüber dem Vorjahrjahreszeitraum (EUR 38,02 Mio.).
Zu dem Anstieg von 84 % an sonstigen betrieblichen Erträgen trugen vor allem Währungsgewinne (EUR 2,11 Mio.) bei. Saldiert mit Währungsverlusten ergaben sich positive Währungseffekte von EUR 1,51 Mio. Zudem sind in den sonstigen betrieblichen Erträgen Zuwendungen in Höhe von TEUR 157 enthalten, die aus Fördermitteln des Landes Baden-Württemberg ("Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand") resultieren.
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Intelligenz.
sierte Entwicklung von Komponenten der künstlichen
was einer Abnahme des Handelsvolumens um
Alle oben aufgeführten Kurswerte beziehen sich auf das elektronische Handelssystem der Frankfurter
C. ERTRAGS-, FINANZ- UND VERMÖGENS-LAGE DES LS TELCOM KONZERNS
Im Geschäftsjahr 2021/2022 konnte der LS telcom Konzern seine gesetzten Ziele einen Umsatz von EUR 41 bis 44 Mio. und ein EBIT von EUR 2,6 bis 3,1 Mio. umsatzseitig leicht übertreffen und auf der E-BIT-Ebene erreichen. Nähere Ausführungen hierzu wurden bereits in Kapitel B.2. "Umsatz- und EBIT-Ent-
Der Umsatz des Konzerns stieg gegenüber dem Vorjahr (EUR 31,59 Mio.) um 50 % auf EUR 47,27 Mio. Die wesentlichen Treiber waren zum einen das Segment Softwaresysteme, das den Umsatz um 28 % auf EUR 25,10 Mio. steigern konnte und damit 53 % der Konzernerlöse erzielte. Zum anderen verzeichnete das Segment Hardwarenahe Systeme einen außergewöhnlich hohen und starken Umsatzanstieg von 233 % gegenüber der Vergleichsperiode. Der Segmentumsatz lag bei EUR 14,17 Mio. (i. V. EUR 4,26 Mio.).
In der Berichtsperiode wurden Projekte mit hohen Hardwareanteilen realisiert. Hardwareumsätze können hohen Schwankungen in den einzelnen Berichtsperioden unterliegen. Die Entwicklungen in den einzelnen Segmenten wurden bereits im Abschnitt B 7. aus-
Die sonstigen betrieblichen Erträge von EUR 2,88 Mio. (i. V. EUR 1,56 Mio.) führen zusammen mit den aktivierten Eigenleistungen in Höhe von EUR 4,71 Mio. (i. V. EUR 4,21 Mio.) und den Bestandsveränderungen an fertigen und unfertigen Erzeugnissen von TEUR ‑483 (i. V. TEUR 663) in der Berichtsperiode zu einer um 43 % höheren Gesamtleistung von EUR 54,37 Mio. gegenüber dem Vorjahrjahreszeit-
Zu dem Anstieg von 84 % an sonstigen betrieblichen Erträgen trugen vor allem Währungsgewinne (EUR 2,11 Mio.) bei. Saldiert mit Währungsverlusten ergaben sich positive Währungseffekte von
‑60,94 % gegenüber dem Vorjahr entspricht.
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Neben den Investitionen für die Entwicklung neuer Standard-Softwareprodukte und Hardwareprodukte wurden von LS telcom Aufwendungen in Höhe von EUR 3,5 Mio. (i. V. EUR 3,0 Mio.) als Aufwand für Forschung und allgemeine Entwicklung erfasst. Dieser Wert schließt alle Aufwände für die internen entwicklungsbezogenen Projekte mit ein, die nicht als akti-
Der Konzern hat damit in der Summe (nicht-aktivierbare Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen und Investitionen in aktivierbare Eigenleistungen aufaddiert) insgesamt einen Betrag von EUR 8,2 Mio. (i. V. EUR 7,2 Mio.) unabhängig von Kundenprojekten in Innovationen investiert. Die Abschreibungen auf die aktivierten Entwicklungsprojekte lagen bei EUR 4,2 Mio. (i. V. EUR 3,4 Mio.), welche im Wesentlichen planmäßige Abschreibungen enthalten. Außerplanmäßige Abschreibungen auf einen niedrigeren beizulegenden Wert wurden in Höhe von TEUR 438
Während des Geschäftsjahres 2021/2022 war die LS telcom-Aktie unverändert im Handelssegment "General Standard" des geregelten Marktes der Frankfurter
Ausgehend von einem Kurs von EUR 6,70 schloss der Handel zum Geschäftsjahresende am 30. September 2022 bei einem Wert von EUR 4,80. Zu Beginn des Geschäftsjahres hatte die Aktie im November 2021 ihre höchste Bewertung bei EUR 7,40. Der Wert der Aktie sank im Verlauf des Geschäftsjahres und erreichte im
Die Marktkapitalisierung lag zum 30. September 2022 bei EUR 27.921.600, nachdem sie sich zum Geschäftsjahresbeginn auf EUR 38.973.900 belief. Dies entspricht einem Kursverlust von etwa ‑28,36 %.
Pro Börsentag wurden während des Geschäftsjahres täglich durchschnittlich 2.818 LS telcom-Aktien (i. V. 7.213) im Gegenwert von EUR 16.217 (i. V. EUR 49.075) an den deutschen Börsen gehandelt,
September 2022 ein Minimum von EUR 4,57.
vierte Eigenleistungen ausgewiesen sind.
Investition in Innovation
(i. V. TEUR 47) vorgenommen.
Wertpapierbörse notiert.
Im Geschäftsjahr 2021/2022 erhöhte sich der Materialaufwand um 120 % auf EUR 17,45 Mio. (i. V. EUR 7,93 Mio.). Hierbei stiegen die Aufwendungen für bezogene Waren – bedingt durch materialintensive Großprojekte – von EUR 2,35 Mio. auf EUR 8,83 Mio. was einer Steigerung gegenüber der Vorjahresperiode von 276 % entspricht. Ebenfalls angestiegen sind die Aufwendungen für bezogene Leistungen, die im Berichtszeitraum EUR 8,62 Mio. (i. V. EUR 5,58 Mio.) betrugen. Hier macht sich insbesondere der wachsende Bedarf an externen Fremddienstleistern bemerkbar, der insbesondere durch die Entwicklungen der neuen Digitalisierungslösung mySPECTRA entstand.
Der Personalaufwand lag mit EUR 21,86 Mio. 12 % über dem entsprechenden Wert des Vorjahres (EUR 19,46 Mio.). Ursachen hierfür sind die gestiegenen erfolgsabhängigen Tantiemen für die Mitarbeitenden sowie die Erhöhung der Festgehälter und des Personalbestandes, der auch aufgrund des Erwerbs der Smart Spectrum Solutions Providers S.A.L, Libanon anstieg.
Der Abschreibungsaufwand lag in der Berichtsperiode bei EUR 5,63 Mio. und damit um 14 % über dem Wert des Vorjahres (EUR 4,93 Mio.).
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen mit EUR 6,34 Mio. um 39 % über denen des Vorjahres (EUR 4,56 Mio.). Wesentliche Unterschiede gegenüber dem Vorjahreszeitraum ergeben sich durch den Anstieg der Reisekosten (TEUR 398), der gebuchten Wertminderungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 354) sowie den Anstieg der Aufwendungen für Kursverluste (TEUR 244).
Das Betriebsergebnis (EBIT) des LS telcom Konzerns lag damit für das Geschäftsjahr bei EUR 3,09 Mio. (i. V. EUR 1,14 Mio.).
Das Finanzergebnis betrug TEUR ‑417 (i. V. TEUR ‑31). In der Berichtsperiode ergab sich ein negativer Beitrag der "at equity"-Methode bilanzierten Minderheitenbeteiligungen von TEUR ‑165. Im Vergleichszeitraum 2020/2021 war hier ein positiver Beitrag von TEUR 224 enthalten. Der Zinsaufwand stieg um TEUR 25 auf TEUR 281 (i. V. TEUR 256). Der Zinsertrag stieg auf TEUR 29 (i. V. TEUR 1).
Unter dem Strich ergab sich damit ein Konzern-Jahresergebnis von EUR 1,83 Mio. (i. V. TEUR 91) nach Zurechnung der Ergebnisanteile anderer Gesellschafter (TEUR ‑153). Das Ergebnis je Aktie beläuft sich bei einem Ergebnisanteil der Aktionäre der LS telcom AG von EUR 1,98 Mio. (i. V. TEUR ‑113) damit auf EUR 0,34 (i. V. EUR ‑0,02).
Die Konzern-Bilanz zum 30. September 2022 weist bei einer Bilanzsumme von EUR 41,91 Mio. (30.09.2021: EUR 44,49 Mio.) ein Eigenkapital von EUR 18,34 Mio. (30.09.2021: EUR 16,37 Mio.) aus. Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von 43,8 % (i. V. 36,8 %).
Die langfristigen Vermögenswerte haben sich gegenüber dem letzten Konzern-Abschluss zum 30. September 2022 leicht um EUR 1,36 Mio. auf EUR 22,27 Mio. erhöht. Damit entsprach das langfristige Vermögen zum Stichtag 30.09.2022 53 % des Gesamtvermögens (i. V. 47 %).
Die immateriellen Vermögenswerte stiegen während des Geschäftsjahres um TEUR 596 auf EUR 10,05 Mio., was auf das höhere Volumen an aktivierten Eigenleistungen für Entwicklungsprojekte zurückzuführen ist.
Der Wert des Sachanlagevermögens von EUR 5,14 Mio. ist gegenüber dem 30. September 2021 leicht um 3 % gestiegen (i. V. EUR 4,97 Mio.). Die Erhöhung ergab sich im Wesentlichen durch Investitionen in Betriebs- und Geschäftsausstattung.
Die Erhöhung der Geschäfts- oder Firmenwerte um TEUR 687 war rein währungsbedingt. Zum Stichtag 30.09.2022 lagen die Geschäfts- oder Firmenwerte bei EUR 5,71 Mio.
Der Wert der nach der Equity Methode bewerteten Beteiligungen verringerte sich während des Geschäftsjahres um TEUR ‑135 auf TEUR 339 (i. V. TEUR 474).
Die aktiven latenten Steuern stiegen gegenüber der Vorjahresbilanz um TEUR 23.
Das kurzfristige Vermögen lag zum Stichtag 30.09.2022 bei EUR 19,64 Mio. (i. V. EUR 23,58 Mio.) und entsprach 47 % (i. V. 53 %) des Gesamtvermögens.
Der Wert der unfertigen Erzeugnisse und unfertigen Leistungen (TEUR 526) lag aufgrund der Fertigstellung und der Abrechnung von Großprojekten unter dem Wert zum Ende des letzten Geschäftsjahres (EUR 1,01 Mio.).
In Höhe von TEUR 5 (i. V. EUR 1,14 Mio.) sind geleistete Anzahlungen auf Vorräte gezahlt worden.
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind gegenüber dem Stichtag 30.09.2021 von EUR 8,12 Mio. um EUR 2,68 Mio. auf EUR 10,80 Mio. zum Stichtag 30.09.2022 gestiegen. Die Forderungen bestanden zum Stichtag überwiegend gegen Kunden mit sehr guter Bonität und haben sich insbesondere aufgrund der Umsatzsteigerung im Vergleich zum Vorjahr erhöht. Für Projekte, welche der zeitraumbezogenen Umsatzrealisierung unterliegen, werden gemäß IFRS 15 Vertragsvermögenswerte ausgewiesen.
Zum 30. September 2022 verfügte der LS telcom Konzern über kurzfristig frei verfügbare Geldmittel von EUR 6,75 Mio. was einem Rückgang gegenüber dem Vorjahr um EUR 4,66 Mio. entspricht (Wert zum Stichtag 30.09.2021: EUR 11,41 Mio.). Der Rückgang ist im Wesentlichen auf die Tilgung der KfW-Kredite zurückzuführen.
Diese Posten sind mit EUR 1,10 Mio. zum Stichtag 30.09.2022 im Vergleich zum Vorjahr (EUR 1,10 Mio.) nahezu unverändert und enthalten vor allem Steuererstattungsansprüche und Vorauszahlungen für Wartung und Fremdleistungen.
Zum Stichtag 30.09.2022 lag das Eigenkapital des Konzerns bei EUR 18,34 Mio. gegenüber EUR 16,37 Mio. zum Stichtag 30.09.2021. Entsprechend ergibt sich eine Eigenkapitalquote von 43,8 % Der Wert des Vorjahres lag bei 36,8 %.
Der Vorstand der LS telcom hatte in den Jahren 2008, 2009 und 2011 von seiner durch die Hauptversammlung erteilten Ermächtigung zum Rückkauf eigener Aktien Gebrauch gemacht. Für den Kauf des Radio-Soft-Geschäfts in den USA wurden 2014 u. a. 150.000 Stück der eigenen Aktien als Akquisitionswährung eingesetzt. Der Bestand an eigenen Aktien zum 30. September 2022 betrug insgesamt 24.000 Stück (i. V. 24.000 Stück).
Die eigenen 24.000 Aktien wurden zu einem Betrag von TEUR 49 erworben. Diese werden als "Eigene Anteile" mit dem Konzern-Eigenkapital verrechnet.
Die langfristigen Schulden haben sich von EUR 10,95 Mio. zum Stichtag 30.09.2021 auf EUR 8,60 Mio. zum Stichtag 30.09.2022 reduziert. Die wertbestimmenden Posten innerhalb der langfristigen Schulden sind weiterhin die langfristigen finanziellen Verbindlichkeiten von EUR 4,65 Mio. (i. V. EUR 7,99 Mio.) sowie passive latente Steuern in Höhe von EUR 2,80 Mio. (i. V. EUR 2,32 Mio.)
Unter den langfristigen finanziellen Verbindlichkeiten wurden die langfristigen Teile der Leasingverpflichtungen mit TEUR 475 (i. V. TEUR 350) und die KfW-Darlehen mit einem Wert von EUR 4,18 Mio. (i. V. EUR 7,6 Mio.) erfasst.
Die kurzfristigen Schulden sind von EUR 17,17 Mio. auf EUR 14,96 Mio. gesunken. Der Hauptgrund dafür ist der Rückgang der Vertragsverbindlichkeiten aus Großprojekten (TEUR 852, i. V. EUR 3,63 Mio.), welche innerhalb der kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten ausgewiesen werden.
Die LS telcom AG hatte im Geschäftsjahr 2013/2014 ein zinsgünstiges Förderdarlehen der KfW zur Finanzierung von Investitionen über insgesamt EUR 6,0 Mio. aufgenommen. Dieses Darlehen hat eine Laufzeit von 10 Jahren und wurde in zwei Tranchen ausgereicht, einer Fremdkapitaltranche von EUR 2,4 Mio. zu einem Nominalzins von 1,25 % und einer Nachrangtranche von EUR 3,6 Mio. zu einem Nominalzins von 2,45 %. Die Tilgung der Fremdkapitaltranche begann am 30. Juni 2016, wogegen die Tilgung der Nachrangtranche erst am 30. Juni 2021 startete. Mit dem Zinsvorteil werden bestimmte Forschungs- und Entwicklungsprojekte subventioniert. Soweit Forschungsaktivitäten betroffen sind, werden die Subventionen als Ertragszuschuss behandelt. Im Fall von Entwicklungsprojekten liegen Investitionszuschüsse vor, die mit den angefallenen Herstellungskosten verrechnet werden.
Die LS telcom AG hat im Geschäftsjahr 2020/2021 das zinsgünstige Darlehen der KfW aus dem Programm "Unternehmerkredit", das im Rahmen der Sondermaßnahme "Corona-Hilfe für Unternehmen" durch das Maßnahmenpaket der Bundesregierung anlässlich der Corona-Pandemie unterstützt wurde, aufgenommen. Das Darlehen belief sich am 30. September 2022 auf EUR 5,4 Mio., hat eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2025 und ist mit 1,00 % p.a. zu verzinsen. Die Tilgung erfolgt in 16 vierteljährlichen Raten und begann am 30. September 2021.
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Vorräte
(EUR 1,01 Mio.).
Vermögenswerte
Liquide Mittel
zuführen.
Eigenkapital
fristige Vermögenswerte
tung und Fremdleistungen.
Der Wert des Vorjahres lag bei 36,8 %.
Der Wert der unfertigen Erzeugnisse und unfertigen Leistungen (TEUR 526) lag aufgrund der Fertigstellung und der Abrechnung von Großprojekten unter dem Wert zum Ende des letzten Geschäftsjahres
Eigene Anteile
(i. V. 24.000 Stück).
Langfristige Schulden
EUR 7,6 Mio.) erfasst.
Kurzfristige Schulden
ausgewiesen werden.
Hand
Der Vorstand der LS telcom hatte in den Jahren 2008, 2009 und 2011 von seiner durch die Hauptversammlung erteilten Ermächtigung zum Rückkauf eigener Aktien Gebrauch gemacht. Für den Kauf des Radio-Soft-Geschäfts in den USA wurden 2014 u. a. 150.000 Stück der eigenen Aktien als Akquisitionswährung eingesetzt. Der Bestand an eigenen Aktien zum 30. September 2022 betrug insgesamt 24.000 Stück
Die eigenen 24.000 Aktien wurden zu einem Betrag von TEUR 49 erworben. Diese werden als "Eigene Anteile" mit dem Konzern-Eigenkapital verrechnet.
Die langfristigen Schulden haben sich von EUR 10,95 Mio. zum Stichtag 30.09.2021 auf EUR 8,60 Mio. zum Stichtag 30.09.2022 reduziert. Die wertbestimmenden Posten innerhalb der langfristigen Schulden sind weiterhin die langfristigen finanziellen Verbindlichkeiten von EUR 4,65 Mio. (i. V. EUR 7,99 Mio.) sowie passive latente Steuern in Höhe
Unter den langfristigen finanziellen Verbindlichkeiten wurden die langfristigen Teile der Leasingverpflichtungen mit TEUR 475 (i. V. TEUR 350) und die KfW-Darlehen mit einem Wert von EUR 4,18 Mio. (i. V.
Die kurzfristigen Schulden sind von EUR 17,17 Mio. auf EUR 14,96 Mio. gesunken. Der Hauptgrund dafür ist der Rückgang der Vertragsverbindlichkeiten aus Großprojekten (TEUR 852, i. V. EUR 3,63 Mio.), welche innerhalb der kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten
Förder- und Unterstützungskredite der öffentlichen
Die LS telcom AG hatte im Geschäftsjahr 2013/2014 ein zinsgünstiges Förderdarlehen der KfW zur Finanzierung von Investitionen über insgesamt EUR 6,0 Mio. aufgenommen. Dieses Darlehen hat eine Laufzeit von 10 Jahren und wurde in zwei Tranchen ausgereicht, einer Fremdkapitaltranche von EUR 2,4 Mio. zu einem Nominalzins von 1,25 % und einer Nachrangtranche von EUR 3,6 Mio. zu einem Nominalzins von 2,45 %. Die Tilgung der Fremdkapitaltranche begann am 30. Juni 2016, wogegen die Tilgung der
von EUR 2,80 Mio. (i. V. EUR 2,32 Mio.)
In Höhe von TEUR 5 (i. V. EUR 1,14 Mio.) sind geleis-
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind gegenüber dem Stichtag 30.09.2021 von EUR 8,12 Mio. um EUR 2,68 Mio. auf EUR 10,80 Mio. zum Stichtag 30.09.2022 gestiegen. Die Forderungen bestanden zum Stichtag überwiegend gegen Kunden mit sehr guter Bonität und haben sich insbesondere aufgrund der Umsatzsteigerung im Vergleich zum Vorjahr erhöht. Für Projekte, welche der zeitraumbezogenen Umsatzrealisierung unterliegen, werden gemäß IFRS 15 Vertragsvermögenswerte ausgewiesen.
Zum 30. September 2022 verfügte der LS telcom Konzern über kurzfristig frei verfügbare Geldmittel von EUR 6,75 Mio. was einem Rückgang gegenüber dem Vorjahr um EUR 4,66 Mio. entspricht (Wert zum Stichtag 30.09.2021: EUR 11,41 Mio.). Der Rückgang ist im Wesentlichen auf die Tilgung der KfW-Kredite zurück-
Rechnungsabgrenzungsposten und sonstige kurz-
Diese Posten sind mit EUR 1,10 Mio. zum Stichtag 30.09.2022 im Vergleich zum Vorjahr (EUR 1,10 Mio.) nahezu unverändert und enthalten vor allem Steuererstattungsansprüche und Vorauszahlungen für War-
Zum Stichtag 30.09.2022 lag das Eigenkapital des Konzerns bei EUR 18,34 Mio. gegenüber EUR 16,37 Mio. zum Stichtag 30.09.2021. Entsprechend ergibt sich eine Eigenkapitalquote von 43,8 %
tete Anzahlungen auf Vorräte gezahlt worden.
Beim Finanzmittelfond ergab sich gegenüber dem Bilanzstichtag des Vorjahres ein Rückgang um EUR 4,66 Mio. auf EUR 6,75 Mio.
Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit hat sich um EUR 1,24 Mio. auf EUR 4,94 Mio. verringert.
Im Geschäftsjahr wurden EUR 1,08 Mio. mehr investiert als im Vorjahreszeitraum. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit von EUR ‑5,55 Mio. enthält als wesentlichen Posten EUR 4,71 Mio. (i. V. EUR 4,21 Mio.) Investitionen in Entwicklungsprojekte.
Die Finanzierungstätigkeit zeigt einen Cashflow in Höhe von EUR ‑4,30 Mio. (i. V. EUR ‑2,13 Mio.) und ist primär durch die Tilgung von bestehenden Finanzkrediten geprägt. Im Geschäftsjahr 2021/2022 wurden EUR 3,52 Mio. (i. V. EUR 1,43 Mio.) Tilgungen für Kredite aufgewendet.
Ergänzend zur Berichterstattung des LS telcom Konzerns erläutern wir im Folgenden die Entwicklung der LS telcom AG.
Die LS telcom AG konnte ihre zu Beginn des Geschäftsjahres 2021/2022 gesetzten Ziele übertreffen (ursprünglicher Prognosekorridor: Umsatz von EUR 31 bis 32 Mio. und ein EBIT von mehr als TEUR 400). Das Unternehmen erwirtschaftete Umsatzerlöse in Höhe von EUR 40,61 Mio. in der Berichtsperiode 2021/2022. Dies entspricht einem erfreulichen Umsatzwachstum von 98 % gegenüber dem Vorjahr 2020/2021 (Umsatz Vorjahreszeitraum: EUR 20,51 Mio.). Das Betriebsergebnis (EBIT) lag bei TEUR 777 (i. V. EUR ‑2,81 Mio.).
Treiber des Umsatzwachstums waren insbesondere die Abwicklung volumenstarker Projekte, die neben Software-Lizenzerlösen hohe und starke Umsätze mit Hardware bzw. hardwarenahen Systemen inkludierten. In der Berichtsperiode wurden rund 50 % der Umsatzerlöse mit 6 Kunden (Vorjahr: 13 Kunden) erzielt. Die andere Hälfte des Umsatzes wurde mit 205 Kunden (i. V. 206 Kunden) erwirtschaftet.
Wie im Geschäftsjahr 2020/2021 hatte die LS telcom AG auch in der Berichtsperiode 2021/2022 einen zentralen Fokus auf der Entwicklung des mySPECTRA Softwaresystems. Insgesamt verursachten diese zukunftsgerichteten, internen Entwicklungsprojekte einen Materialaufwand von EUR 3,2 Mio. gegenüber einem Vorjahreswert von EUR 2,4 Mio. und belasten damit das Ergebnis des Unternehmens.
Unter Berücksichtigung der Bestandsveränderungen (EUR ‑2,07 Mio.) sowie der sonstigen betrieblichen Erträge (EUR 1,53 Mio.) ergab sich eine Gesamtleistung von EUR 40,08 Mio., die ca. 70 % über dem Wert des Vorjahres (EUR 23,54 Mio.) liegt.
Das Finanzergebnis betrug TEUR ‑416 (i. V. TEUR ‑929), womit sich letztlich ein Jahresergebnis von TEUR 239 (i. V. EUR ‑3,72 Mio.) ergab.
Der Auftragseingang von Kunden außerhalb der Firmengruppe in Höhe von EUR 14,95 Mio. (i. V. EUR 29,49 Mio.) lag 2021/2022 für die LS telcom AG um 49 % unter dem Vorjahreswert. Der "Auftragseingang" ist hierbei definiert als die Summe aus Neuvertragswerten mit Kunden, Abrufen aus Rahmenverträgen und zeitlich abgegrenzten Erlösen aus Wartungsverträgen. Durch die Auftragsbestände und -eingänge bei verschiedenen Tochtergesellschaften und Beteiligungen konnte und kann die LS telcom AG auch künftig über diese direkt akquirierten Aufträge hinaus von konzerninternen Unterbeauftragungen aus regionalen Vertriebserfolgen profitieren.
Der Umsatz des Unternehmens stieg gegenüber dem Vorjahr (EUR 20,51 Mio.) um 98 % auf EUR 40,61 Mio. Damit konnten die LS telcom AG die gesetzten Geschäftsziele, einen Umsatz von EUR 31 bis 32 Mio. übertreffen.
Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von EUR 1,53 Mio. (i. V. TEUR 724) führten zusammen mit den Bestandsveränderungen in Höhe von EUR ‑2,07 Mio. (i. V. EUR 2,31 Mio.) zu einer gegenüber dem Vorjahr um 70 % höheren Gesamtleistung von EUR 40,08 Mio. (i. V. EUR 23,54 Mio.).
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Erlöse aus Währungsgewinnen und Investitionszuschüssen. Die Zuschüsse sind Zuwendungen in Höhe von TEUR 157, die aus Fördermitteln des Landes Baden-Württemberg ("Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand") resultieren.
Der Materialaufwand fiel mit insgesamt EUR 19,89 Mio. um 120 % höher aus als im Vorjahr (EUR 9,03 Mio.). Die Aufwendungen für Roh-, Hilfsund Betriebsstoffe stiegen – bedingt durch materialintensive Großprojekte – von EUR 1,93 Mio. auf EUR 8,19 Mio. gegenüber dem Vorjahr an. Der Aufwand für bezogene Leistungen stieg aufgrund des erhöhten Bedarfs an externen Fremddienstleistern für die Entwicklung der neuen Digitalisierungslösung mySPECTRA um 65 % von EUR 7,10 Mio. auf EUR 11,70 Mio. an.
Der Personalaufwand erhöhte sich geringfügig von im Vorjahr EUR 13,62 Mio. auf EUR 14,34 Mio.
Die Abschreibungen liegen mit TEUR 782 um 7 % unter denen des Vorjahres (i. V. TEUR 842).
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (EUR 4,29 Mio.) liegen um 50 % über denen des Vorjahres (EUR 2,86 Mio.). Ausschlaggebend für diesen Anstieg der Aufwendungen sind gestiegene Kursverluste sowie ein Anstieg der Rechts- und Beratungskosten.
Es ergibt sich damit in Summe für das Unternehmen im Geschäftsjahr 2021/2022 ein positives Betriebsergebnis (EBIT) von TEUR 777 (i. V. EUR ‑2,81 Mio.).
Das Finanzergebnis weist insgesamt einen Verbesserung von TEUR 513 aus. und enthält eine Teilabwertung auf Ausleihungen an einem verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 350. Im Vorjahr schlug hier noch eine Abwertung auf Anteile an einem verbundenen Unternehmen i. H. v. TEUR 900 zu Buche. Die Erträge aus Ausleihungen an verbundene Unternehmen liegen mit TEUR 175 unter dem Vorjahreswert (TEUR 196).
Das Unternehmen hatte 2018/2019 beschlossen in seinem Jahresabschluss von dem Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB zum Ausweis aktiver latenter Steuern aus den steuerlichen Verlustvorträgen, die gemäß der Mittelfristplanung des Unternehmens in den kommenden Jahren mit den erwarteten Unternehmensgewinnen zu verrechnen sind, Gebrauch zu machen. Im Sinne eines mit dem Konzern-Abschluss konsistenten und konservativen Ansatzes wurden im Geschäftsjahr 2018/2019 aktive latente Steuern auf Verlustvorträge in Höhe von TEUR 500 gebildet. Im Geschäftsjahr erfolgte keine zusätzliche Aktivierung von latenten Steuern auf Verlustvorträge.
Im Jahresergebnis weist das Unternehmen für das Geschäftsjahr einen Überschuss von TEUR 239 aus (i. V. Fehlbetrag von EUR ‑3,72 Mio.). Das Ergebnis je Aktie beläuft sich damit auf EUR 0,04 (i. V. EUR ‑0,64).
Die Bilanz zum 30. September 2022 weist bei einer Bilanzsumme von EUR 30,24 Mio. (i. V. EUR 38,45 Mio.) ein Eigenkapital von EUR 13,31 Mio. (i. V. EUR 13,08 Mio.) aus. Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von rund 44,0 % (i. V. 34,0 %).
Der Wert des Sachanlagevermögens und der immateriellen Vermögenswerte sank seit 30. September 2021 von EUR 4,69 Mio. geringfügig auf einen Wert von EUR 4,60 Mio. zum Bilanzstichtag 30. September 2022. Im Berichtsjahr waren keine größeren Beschaffungsmaßnahmen erforderlich.
Der Wert der Finanzanlagen lag bei EUR 10,92 Mio. und damit TEUR 622 über dem Wert des Vorjahres (EUR 10,29 Mio.). Die Differenz entspricht im Wesentlichen dem Anstieg der Ausleihungen an verbundene Unternehmen (TEUR 592). Die Posten der Ausleihungen betreffen RadioSoft Inc. (EUR 4,20 Mio.) und stehen im Zusammenhang mit dem Erwerb des Geschäftsbetriebs sowie die Colibrex GmbH (EUR 1,4 Mio.) mit Ausleihungen zum Aufbau ihres Geschäfts. Darlehensnehmer waren zum Bilanzstichtag außerdem die LS telcom SAS (TEUR 850) und die LS telcom UK Ltd. (TEUR 648). Auch in den letztgenannten Fällen handelt es sich um Ausleihungen des
Mutterunternehmens. Die Ausleihungen sind von den Tochterunternehmen an die LS telcom AG zurückzuzahlen.
nehmen in Höhe von TEUR 350. Im Vorjahr schlug hier noch eine Abwertung auf Anteile an einem verbundenen Unternehmen i. H. v. TEUR 900 zu Buche. Die Erträge aus Ausleihungen an verbundene Unternehmen liegen mit TEUR 175 unter dem Vorjahres-
Das Unternehmen hatte 2018/2019 beschlossen in seinem Jahresabschluss von dem Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB zum Ausweis aktiver latenter Steuern aus den steuerlichen Verlustvorträgen, die gemäß der Mittelfristplanung des Unternehmens in den kommenden Jahren mit den erwarteten Unternehmensgewinnen zu verrechnen sind, Gebrauch zu machen. Im Sinne eines mit dem Konzern-Abschluss konsistenten und konservativen Ansatzes wurden im Geschäftsjahr 2018/2019 aktive latente Steuern auf Verlustvorträge in Höhe von TEUR 500 gebildet. Im Geschäftsjahr erfolgte keine zusätzliche Aktivierung
von latenten Steuern auf Verlustvorträge.
talquote von rund 44,0 % (i. V. 34,0 %).
fungsmaßnahmen erforderlich.
Im Jahresergebnis weist das Unternehmen für das Geschäftsjahr einen Überschuss von TEUR 239 aus (i. V. Fehlbetrag von EUR ‑3,72 Mio.). Das Ergebnis je Aktie beläuft sich damit auf EUR 0,04 (i. V. EUR ‑0,64).
Die Bilanz zum 30. September 2022 weist bei einer Bilanzsumme von EUR 30,24 Mio. (i. V. EUR 38,45 Mio.) ein Eigenkapital von EUR 13,31 Mio. (i. V. EUR 13,08 Mio.) aus. Dies entspricht einer Eigenkapi-
Der Wert des Sachanlagevermögens und der immateriellen Vermögenswerte sank seit 30. September 2021 von EUR 4,69 Mio. geringfügig auf einen Wert von EUR 4,60 Mio. zum Bilanzstichtag 30. September 2022. Im Berichtsjahr waren keine größeren Beschaf-
Der Wert der Finanzanlagen lag bei EUR 10,92 Mio. und damit TEUR 622 über dem Wert des Vorjahres (EUR 10,29 Mio.). Die Differenz entspricht im Wesentlichen dem Anstieg der Ausleihungen an verbundene Unternehmen (TEUR 592). Die Posten der Ausleihungen betreffen RadioSoft Inc. (EUR 4,20 Mio.) und stehen im Zusammenhang mit dem Erwerb des Geschäftsbetriebs sowie die Colibrex GmbH (EUR 1,4 Mio.) mit Ausleihungen zum Aufbau ihres Geschäfts. Darlehensnehmer waren zum Bilanzstichtag außerdem die LS telcom SAS (TEUR 850) und die LS telcom UK Ltd. (TEUR 648). Auch in den letztgenannten Fällen handelt es sich um Ausleihungen des
wert (TEUR 196).
Vermögenslage
Anlagevermögen
37
konzerninternen Unterbeauftragungen aus regionalen
Der Umsatz des Unternehmens stieg gegenüber dem Vorjahr (EUR 20,51 Mio.) um 98 % auf EUR 40,61 Mio. Damit konnten die LS telcom AG die gesetzten Geschäftsziele, einen Umsatz von EUR 31 bis 32 Mio.
Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von EUR 1,53 Mio. (i. V. TEUR 724) führten zusammen mit den Bestandsveränderungen in Höhe von EUR ‑2,07 Mio. (i. V. EUR 2,31 Mio.) zu einer gegenüber dem Vorjahr um 70 % höheren Gesamtleistung
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Erlöse aus Währungsgewinnen und Investitionszuschüssen. Die Zuschüsse sind Zuwendungen in Höhe von TEUR 157, die aus Fördermitteln des Landes Baden-Württemberg ("Zentrales Innovations-
Der Materialaufwand fiel mit insgesamt EUR 19,89 Mio. um 120 % höher aus als im Vorjahr (EUR 9,03 Mio.). Die Aufwendungen für Roh-, Hilfsund Betriebsstoffe stiegen – bedingt durch materialintensive Großprojekte – von EUR 1,93 Mio. auf EUR 8,19 Mio. gegenüber dem Vorjahr an. Der Aufwand für bezogene Leistungen stieg aufgrund des erhöhten Bedarfs an externen Fremddienstleistern für die Entwicklung der neuen Digitalisierungslösung mySPECTRA um 65 % von EUR 7,10 Mio. auf
Der Personalaufwand erhöhte sich geringfügig von im
Die Abschreibungen liegen mit TEUR 782 um 7 % un-
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (EUR 4,29 Mio.) liegen um 50 % über denen des Vorjahres (EUR 2,86 Mio.). Ausschlaggebend für diesen Anstieg der Aufwendungen sind gestiegene Kursverluste sowie ein Anstieg der Rechts- und Beratungs-
Es ergibt sich damit in Summe für das Unternehmen im Geschäftsjahr 2021/2022 ein positives Betriebsergebnis (EBIT) von TEUR 777 (i. V. EUR ‑2,81 Mio.).
Das Finanzergebnis weist insgesamt einen Verbesserung von TEUR 513 aus. und enthält eine Teilabwertung auf Ausleihungen an einem verbundenen Unter-
Vorjahr EUR 13,62 Mio. auf EUR 14,34 Mio.
ter denen des Vorjahres (i. V. TEUR 842).
von EUR 40,08 Mio. (i. V. EUR 23,54 Mio.).
programm Mittelstand") resultieren.
EUR 11,70 Mio. an.
kosten.
Vertriebserfolgen profitieren.
Ertrags- und Finanzlage
übertreffen.
Der Bestand an fertigen und unfertigen, noch nicht abgerechneten Projekten ist gegenüber dem Vorjahr von EUR 3,26 Mio. auf EUR 1,19 Mio. gesunken. Der überwiegende Anteil an den Vorratsposten wurde durch verschiedene Projekte in Europa bestimmt. In Höhe von TEUR 4 (i. V. EUR 1,19 Mio.) sind geleistete Anzahlungen auf Vorräte geleistet worden.
Der Wert dieses Postens (EUR 5,84 Mio.) ist gegenüber dem Ende des letzten Geschäftsjahres (EUR 2,53 Mio.) um 130 % gestiegen. Die Forderungen bestanden überwiegend gegen Kunden mit sehr guter Bonität.
Im Vorjahresvergleich verringerten sich die Forderungen gegen verbundene Unternehmen um 36 % auf EUR 3,48 Mio. Die Verbundforderungen enthielten als größte Posten Forderungen gegen die Tochterunternehmen LST Middle East FZ-LLC, LS telcom SAS und LS telcom Australia Pty Ltd für die Erbringung von Subunternehmerleistungen.
Der Vorstand der LS telcom hatte in den Jahren 2008, 2009 und 2011 von seiner durch die Hauptversammlung erteilten Ermächtigung zum Rückkauf eigener Aktien Gebrauch gemacht. Für den Kauf des Radio-Soft-Geschäfts in den USA wurden 2014 u. a. 150.000 Stück der eigenen Aktien als Akquisitionswährung eingesetzt. Der Bestand an eigenen Aktien zum 30. September 2022 beträgt insgesamt 24.000 Stück (i. V. 24.000 Stück).
Der Nennwert der eigenen Aktien von EUR 24.000,00 wird im Eigenkapital vom Grundkapital abgesetzt und die Differenz zu den Anschaffungskosten mit den anderen Gewinnrücklagen verrechnet.
Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit verzeichnete einen Rückgang von im Vorjahr TEUR ‑46 auf EUR ‑1,56 Mio. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit verschlechterte sich von TEUR 142 im Vorjahr auf EUR ‑1,30 Mio. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit betrug EUR ‑3,51 Mio. (i. V. EUR ‑1,65 Mio.) und wurde bestimmt von den Tilgungs- und Zinszahlungen des KfW-Unternehmerkredites, des KfW Innovationsdarlehens und dem Bankkredit für die Fuhrpark-Modernisierung.
Zum 30. September 2022 verfügte die LS telcom AG über einen Bestand an liquiden Mitteln in Höhe von EUR 2,40 Mio. (i. V EUR 8,78 Mio.).
Im Konzern der LS telcom AG betrug der Bestand an Bankguthaben insgesamt EUR 6,75 Mio. (i. V. EUR 11,41 Mio.).
Die LS telcom AG hatte im Geschäftsjahr 2013/2014 ein zinsgünstiges Förderdarlehen der KfW zur Finanzierung von Investitionen über insgesamt EUR 6,0 Mio. aufgenommen. Dieses Darlehen hat eine Laufzeit von 10 Jahren und wurde in zwei Fremdkapitaltranchen ausgereicht, einer Fremdkapitaltranche von EUR 2,4 Mio. zu einem Nominalzins von 1,25 % und einer nachrangigen Fremdkapitaltranche von EUR 3,6 Mio. zu einem Nominalzins von 2,45 %. Die Tilgung der Fremdkapitaltranche begann am 30. Juni 2016, wogegen die Tilgung der nachrangigen Fremdkapitaltranche erst am 30. Dezember 2021 startete.
Zur Abfederung der durch die Corona-Pandemie erwarteten negativen Auswirkungen auf das Unternehmen, hat sich die LS telcom AG während des Geschäftsjahres, bereits ab Beginn der Pandemie, um den Erhalt von Finanzhilfen bemüht. Dem Unternehmen wurde ein Darlehen von EUR 7,9 Mio. gewährt, das auf absehbare Zukunft für die Dauer der Pandemie auch unter den derzeit immer noch erschwerten Bedingungen die Finanzierung und Handlungsfähigkeit des Unternehmens sicherstellen wird. Das Darlehen der KfW aus dem Programm "Unternehmerkredit" im Rahmen der Sondermaßnahme "Corona-Hilfe für Unternehmen" wird durch das Maßnahmenpaket der Bundesregierung anlässlich der Corona-Pandemie unterstützt. Das Darlehen hat eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2025 und ist mit 1,00 % p.a. zu verzinsen. Die Tilgung erfolgt in 16 vierteljährlichen Raten und begann am 30. September 2021.
Die sonstigen Rückstellungen lagen im Geschäftsjahr mit EUR 3,24 Mio. um 26 % über denen des Vorjahres (i. V. EUR 2,57 Mio.). Die größten in diesem Bilanzposten enthaltenen Beträge entfielen wie im Jahr zuvor auf Personalrückstellungen, die aufgrund von Rückstellungen für zukünftige Tantiemenzahlungen um TEUR 480 stiegen.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten lagen mit EUR 7,71 Mio. unter dem Niveau des Vorjahres (EUR 11,23 Mio.). Hinter diesem Posten verbergen sich die beiden zuvor erwähnten KfW-Darlehen (siehe Abschnitt "Flüssige Mittel") sowie ein Darlehen i. H. v. TEUR 30 zur Finanzierung der Fuhrparkmodernisierung.
Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen sind während des Geschäftsjahres von EUR 7,09 Mio. auf EUR 1,33 Mio. zurückgegangen. Grund hierfür ist der Fortschritt von einem materialintensiven Großprojekt.
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (EUR 1,38 Mio.) lagen zu Ende des Geschäftsjahres knapp über denen des Vorjahres (EUR 1,34 Mio.).
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen lagen mit TEUR 917 unter denen zum Vorjahresende (EUR 1,34 Mio.). Abgerechnet wurden hier unterschiedliche Service- und Entwicklungsleistungen sowie Wartungsarbeiten, die die Tochtergesellschaften für die LS telcom AG erbringen. Diese sind im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen.
Die sonstigen Verbindlichkeiten lagen zum Ende des Geschäftsjahres (TEUR 231) nahe an dem Niveau des Vorjahres (TEUR 207).
Dieser Posten hat sich, aufgrund der Abgrenzung eines größeren Wartungsvertrages, um 28 % vom Vorjahreswert EUR 1,52 Mio. auf EUR 1,95 Mio. zu Ende des Geschäftsjahres erhöht.
Die Zahl der vollzeitäquivalenten Mitarbeitenden in der LS telcom AG betrug für das Geschäftsjahr 165 (i. V. 157).
Zum 30. September 2022 waren im Unternehmen (ohne Vorstand) insgesamt 176 (i. V. 173) Mitarbeitende beschäftigt.
Für die Entwicklung neuer Standard-Softwareprodukte sowie für Forschung und allgemeine Entwicklung wurden von der LS telcom AG Aufwendungen in Höhe von EUR 7,4 Mio. (i. V. EUR 5,9 Mio.) als Aufwand erfasst.
Im neuen Geschäftsjahr 2022/2023 erwartet der Vorstand für das Unternehmen ein positives Ergebnis (EBIT) von mehr als TEUR 400 bei einem geplanten Umsatz von ca. EUR 32-34 Mio.
Hier wird zudem auf das entsprechende Kapitel "Risiko-, Chancen- und Prognosebericht" des Konzerns verwiesen, da die Chancen und Risiken der Aktiengesellschaft eng mit denjenigen des Konzerns verbunden sind.
Um die sich ergebenden Chancen zur Erreichung der Unternehmensziele erfolgreich und unternehmerisch nutzen zu können, geht der LS telcom Konzern bewusst Risiken ein. Der Erfolg der LS telcom Gruppe hängt daher entscheidend davon ab, dass Risiken frühzeitig erkannt und professionell bewältigt werden.
Um Risiken schnell identifizieren und entsprechende Maßnahmen einleiten zu können, hat LS telcom ein umfangreiches, einheitliches Risikomanagement-System entwickelt. In dem System sind die vorhandenen Maßnahmen und Organisationsstrukturen zur Risikosteuerung zusammengefasst.
Die Konzernleitung hat folgende Vorgaben an das Risikomanagement-System definiert :
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rung.
nehmen
TEUR 30 zur Finanzierung der Fuhrparkmodernisie-
(EBIT) von mehr als TEUR 400 bei einem geplanten
Hier wird zudem auf das entsprechende Kapitel "Risiko-, Chancen- und Prognosebericht" des Konzerns verwiesen, da die Chancen und Risiken der Aktiengesellschaft eng mit denjenigen des Konzerns verbun-
III. PROGNOSE-, CHANCEN- UND RISIKOBE-
Um die sich ergebenden Chancen zur Erreichung der Unternehmensziele erfolgreich und unternehmerisch nutzen zu können, geht der LS telcom Konzern bewusst Risiken ein. Der Erfolg der LS telcom Gruppe hängt daher entscheidend davon ab, dass Risiken frühzeitig erkannt und professionell bewältigt werden.
Um Risiken schnell identifizieren und entsprechende Maßnahmen einleiten zu können, hat LS telcom ein umfangreiches, einheitliches Risikomanagement-System entwickelt. In dem System sind die vorhandenen Maßnahmen und Organisationsstrukturen zur Ri-
sikosteuerung zusammengefasst.
sikomanagement-System definiert :
Risikomanagements,
Betrachtungsbereiche,
Risikobewertung.
Vorgaben an das Risikomanagement-System
Die Konzernleitung hat folgende Vorgaben an das Ri-
− Risikogrundsätze (das heißt Risikodefinitionen, Systematik der Bewertung von Risiken, Methoden zur Risikosteuerung, Grundsätze der Kommunika-
− die Festlegung der methodischen Grundlagen des
− die Abgrenzung der einzelnen Geschäfts- bzw.
− die Festlegung von Verantwortlichkeiten, Aufgaben und Bewertungsstandards sowie
− die Definition der Wesentlichkeitsgrenzen für die
tion und Dokumentation von Risiken),
Umsatz von ca. EUR 32-34 Mio.
den sind.
RICHT
A. RISIKOBERICHT
Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen sind während des Geschäftsjahres von EUR 7,09 Mio. auf EUR 1,33 Mio. zurückgegangen. Grund hierfür ist der Fortschritt von einem materialintensiven Großprojekt.
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (EUR 1,38 Mio.) lagen zu Ende des Geschäftsjahres knapp über denen des Vorjahres (EUR 1,34 Mio.).
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unter-
im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen.
Passiver Rechnungsabgrenzungsposten
Sonstige Verbindlichkeiten
des Geschäftsjahres erhöht.
Mitarbeitende
(i. V. 157).
tende beschäftigt.
wand erfasst.
Forschung und Entwicklung
Vorjahres (TEUR 207).
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen lagen mit TEUR 917 unter denen zum Vorjahresende (EUR 1,34 Mio.). Abgerechnet wurden hier unterschiedliche Service- und Entwicklungsleistungen sowie Wartungsarbeiten, die die Tochtergesellschaften für die LS telcom AG erbringen. Diese sind
Die sonstigen Verbindlichkeiten lagen zum Ende des Geschäftsjahres (TEUR 231) nahe an dem Niveau des
Dieser Posten hat sich, aufgrund der Abgrenzung eines größeren Wartungsvertrages, um 28 % vom Vorjahreswert EUR 1,52 Mio. auf EUR 1,95 Mio. zu Ende
Die Zahl der vollzeitäquivalenten Mitarbeitenden in der LS telcom AG betrug für das Geschäftsjahr 165
Zum 30. September 2022 waren im Unternehmen (ohne Vorstand) insgesamt 176 (i. V. 173) Mitarbei-
Für die Entwicklung neuer Standard-Softwareprodukte sowie für Forschung und allgemeine Entwicklung wurden von der LS telcom AG Aufwendungen in Höhe von EUR 7,4 Mio. (i. V. EUR 5,9 Mio.) als Auf-
Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung
Im neuen Geschäftsjahr 2022/2023 erwartet der Vorstand für das Unternehmen ein positives Ergebnis
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen
In einem ersten Schritt werden die definierten und erkannten Risiken nach ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und ihrer potentiellen Schadenshöhe mit Hilfe des Schadenserwartungswerts bewertet. Im zweiten Schritt wurden die bewerteten Risiken in die drei Klassen "zu beobachtende", "zu überwachende" und "zu berichtende Risiken (wesentliche Risiken)" kategorisiert.
Die Vorgaben des Vorstands zum Risikomanagement sind im Risikomanagement-Handbuch der LS telcom AG dokumentiert.
Zur zentralen Koordination des Risikomanagements innerhalb der Unternehmensgruppe wurde eine Risikomanagement-Beauftragte benannt.
Das Risikomanagement ist als kontinuierlicher Prozess in die Konzern-Steuerung und in das Berichtswesen integriert. Zum Nachweis der Funktionsfähigkeit des Risikomanagement-Systems werden die Ergebnisse der Erhebung und Bewertung von Risiken und die getroffenen Maßnahmen zur Bewältigung systematisch dokumentiert.
Neben den quartalsweisen Gesamtrisikoberichten werden neu auftretende Risiken, die von der Risikomanagement-Beauftragten als wesentlich für die Unternehmensgruppe bzw. den betroffenen Geschäftsbereich eingestuft werden, unverzüglich in Form von aktuellen Berichten und Auswertungen an den Vorstand der LS telcom AG sowie den Leiter des betroffenen Segments gemeldet. Unterstützend zu diesem Risikoreporting werden zusätzliche Kommunikationsmaßnahmen wie z. B. Aufsichtsrats- und Vorstandssitzungen, Sitzungen der Segmentleiter/Prokuristen, Ergebnisberichte der Bereichsleiter sowie ein regelmäßiges Finanzberichtswesen eingesetzt.
Das interne Kontrollsystem (IKS) ist ein die ganze Organisation umspannendes Netz. Neben der Rechnungslegung sind auch weitere Geschäftsprozesse (z. B. Personalwesen, Lohnbuchhaltung, Einkauf, Vertrieb, Angebotserstellung, Projektimplementierung einschließlich der Abwicklung von Abnahmeprozeduren, Change Requests sowie Garantie- und Wartungsleistungen) mit ihren jeweiligen organisatorischen und technischen Abläufen eingebunden.
Ziele der von uns eingerichteten Methoden und Prozesse sind insbesondere Risiken rechtzeitig zu identifizieren, um entsprechende Maßnahmen einleiten zu können, sowie das Vermögen des Konzerns zu sichern und die betriebliche Effizienz zu steigern.
Zudem sollen mit dem installierten IKS die Zuverlässigkeit des Rechnungs- und Berichtswesens und die Einhaltung der internen Vorgaben sowie der gesetzlichen Vorschriften gewährleistet werden.
Das System wird durch weitere wichtige Säulen abgerundet. Für alle wesentlichen Vorgänge im Konzern ist das Vier-Augen-Prinzip verpflichtend. In für den Konzern wesentlichen Bereichen gelten definierte Prozesse. Alle Konzerngesellschaften unterliegen einem zentralen Controlling.
Darüber hinaus soll das System dazu beitragen, diejenigen Risiken rechtzeitig antizipieren zu können, die die strategischen oder operativen Maßnahmen bzw. Wert- und Wachstumspotenziale beinträchtigen können.
Zudem tragen die Nutzung von praxisbewährten und kontinuierlich aktualisierten Datenverarbeitungssystemen zusammen mit klar definierten Geschäftsprozessen für die Auftragsabwicklung, Buchhaltung, Reporting, das Personalwesen, den Vertrieb und den Einkauf sowie regelmäßige Schulungen der verantwortlichen Nutzer zur Qualitätssicherung bei.
Das im Konzern etablierte IKS basiert auf den folgenden Prinzipien:
− Zielgerichtete Information: Mitarbeitende werden auf Augenhöhe behandelt und erhalten Zugang zu allen Informationen, die für die tägliche Arbeit oder das Verständnis des Betriebs oder der Gesamtaufgabe sinnvoll und notwendig sind. Allerdings ist der Informationszugang so strukturiert, dass definierte Gruppen nur Zugang auf Ihren Verantwortungsbereich bekommen. Dadurch kann dem unkontrollierten Abwandern von Information entgegengewirkt werden.
Der Vorstand der LS telcom Gruppe führt die einzelnen operativen Gesellschaften mithilfe effizienter Steuerungs- und Kontrollsysteme auf der Basis eines zentralen CRM-Systems sowie zusätzlicher Hilfswerkzeuge.
Der Vertrieb, die zentrale Finanzabteilung und die verantwortlichen Mitarbeitenden der Tochtergesellschaften informieren den Vorstand bzw. die zuständigen Personen der zweiten Führungsebene der LS telcom AG kontinuierlich und zeitnah über den Stand aktueller Vertriebschancen, Umsatz-, Zahlungseingangs- und Auftragszahlen. Diese Informationen werden zentral in einem CRM-System sowie der Zahlenbasis in Lucanet verdichtet und stehen dem Vorstand sowie, abhängig von den Zugriffsrechten, auch den zuständigen Mitarbeitenden soweit zur Verfügung, wie diese solche Informationen zur Erledigung ihrer Aufgaben benötigen.
Der LS telcom Konzern verfügt über umfangreiche Strukturen, Systeme und Maßnahmen, welche die Effektivität und Sicherheit des Rechnungslegungsprozesses einschließlich der Erstellung von Einzel- und Konzern-Abschluss gewährleisten.
Grundlage des rechnungslegungsbezogenen internen Kontroll- und Risikomanagement-Systems ist die enge Zusammenarbeit zwischen den Geschäftsführern der Gesellschaften und dem Vorstand der LS telcom AG sowie den zentralen Abteilungen für Finanzen, Einkauf, Vertrieb, Personal und Recht.
Die Kontroll- und Berichtsstrukturen beginnen auf Ebene der Tochtergesellschaften und enden beim Vorstand, der regelmäßig über alle Entwicklungen informiert wird bzw. wesentlichen Maßnahmen zustimmen muss. Die konzernweit einheitliche Anwendung der aktuellen IFRS-Standards, anderer relevanter rechtlicher Vorschriften und interner Richtlinien stellt LS telcom mittels verschiedener Instrumente sicher. Dazu gehören neben einer zentral vorgegebenen Bilanzierungsrichtlinie ein einheitlicher Kontenplan, ein konzernweit gültiger Terminplan für die Abschlusserstellung sowie verschiedene andere verbindliche Vorgaben.
Die Anwendung und Einhaltung der Kontrollsysteme und Bilanzierungsvorgaben innerhalb des Konzerns wird unter anderem von den lokalen Geschäftsführern und Abschlussprüfern sowie der zentralen Finanzabteilung und dem Konzern-Abschlussprüfer regelmäßig geprüft. Alle Verbundbeziehungen werden zudem regelmäßig zwischen den Gesellschaften abgestimmt.
Die Buchführung wird für alle Konzern-Unternehmen im Konsolidierungskreis durch die zentrale Finanzabteilung am Hauptsitz der LS telcom AG verantwortet.
Für die Erstellung der Einzelabschlüsse der Tochterunternehmen und des Konzern-Abschlusses ebenso wie für die Erstellung unterjähriger Finanzberichte für die Einzelunternehmen und den Konzern werden standardisierte und zentral administrierte IT-Systeme eingesetzt. Die im Rechnungswesen eingesetzten IT-Systeme sind gegen unbefugte Zugriffe geschützt. Zur Sicherstellung der Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung wird auf Funktionstrennung geachtet. Es sind außerdem auf den unterschiedlichen Prozessstufen verschiedene interne Kontrollen implementiert. Eine Vielzahl von Validierungen innerhalb der IT-Systeme unterstützt den Abschlussprozess.
Zum Zeitpunkt der Erstellung des vorliegenden Berichts ist aus Sicht des Vorstands die Gesamtrisikosituation im Konzern unter Kontrolle und damit der Bestand des Konzerns gesichert.
Auch wenn sich insbesondere im zweiten Halbjahr des Geschäftsjahres 2021/2022 die pandemische Situation entspannt hat, bestehen die Risiken aus der pandemischen Situation weiter, insbesondere durch weiterhin bestehende Einschränkungen in den Lieferketten. Jedoch sind die aus der pandemischen Situation resultierenden Risiken umfänglich bekannt und in die Planungen der LS telcom Gruppe einbezogen.
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− Zielgerichtete Information: Mitarbeitende werden auf Augenhöhe behandelt und erhalten Zugang zu allen Informationen, die für die tägliche Arbeit oder das Verständnis des Betriebs oder der Gesamtaufgabe sinnvoll und notwendig sind. Allerdings ist der Informationszugang so strukturiert, dass definierte Gruppen nur Zugang auf Ihren Verantwortungsbereich bekommen. Dadurch kann dem unkontrollierten Abwandern von Information entgeDazu gehören neben einer zentral vorgegebenen Bilanzierungsrichtlinie ein einheitlicher Kontenplan, ein konzernweit gültiger Terminplan für die Abschlusserstellung sowie verschiedene andere verbindliche Vor-
Die Anwendung und Einhaltung der Kontrollsysteme und Bilanzierungsvorgaben innerhalb des Konzerns wird unter anderem von den lokalen Geschäftsführern und Abschlussprüfern sowie der zentralen Finanzabteilung und dem Konzern-Abschlussprüfer regelmäßig geprüft. Alle Verbundbeziehungen werden zudem regelmäßig zwischen den Gesellschaften abge-
Die Buchführung wird für alle Konzern-Unternehmen im Konsolidierungskreis durch die zentrale Finanzabteilung am Hauptsitz der LS telcom AG verantwortet.
Für die Erstellung der Einzelabschlüsse der Tochterunternehmen und des Konzern-Abschlusses ebenso wie für die Erstellung unterjähriger Finanzberichte für die Einzelunternehmen und den Konzern werden standardisierte und zentral administrierte IT-Systeme eingesetzt. Die im Rechnungswesen eingesetzten IT-Systeme sind gegen unbefugte Zugriffe geschützt. Zur Sicherstellung der Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung wird auf Funktionstrennung geachtet. Es sind außerdem auf den unterschiedlichen Prozessstufen verschiedene interne Kontrollen implementiert. Eine Vielzahl von Validierungen innerhalb der IT-Sys-
teme unterstützt den Abschlussprozess.
stand des Konzerns gesichert.
Entspannung der pandemischen Situation
Zum Zeitpunkt der Erstellung des vorliegenden Berichts ist aus Sicht des Vorstands die Gesamtrisikosituation im Konzern unter Kontrolle und damit der Be-
Auch wenn sich insbesondere im zweiten Halbjahr des Geschäftsjahres 2021/2022 die pandemische Situation entspannt hat, bestehen die Risiken aus der pandemischen Situation weiter, insbesondere durch weiterhin bestehende Einschränkungen in den Lieferketten. Jedoch sind die aus der pandemischen Situation resultierenden Risiken umfänglich bekannt und in die Planungen der LS telcom Gruppe einbezogen.
gaben.
stimmt.
zerns
Der Vorstand der LS telcom Gruppe führt die einzelnen operativen Gesellschaften mithilfe effizienter Steuerungs- und Kontrollsysteme auf der Basis eines zentralen CRM-Systems sowie zusätzlicher Hilfs-
Der Vertrieb, die zentrale Finanzabteilung und die verantwortlichen Mitarbeitenden der Tochtergesellschaften informieren den Vorstand bzw. die zuständigen Personen der zweiten Führungsebene der LS telcom AG kontinuierlich und zeitnah über den Stand aktueller Vertriebschancen, Umsatz-, Zahlungseingangs- und Auftragszahlen. Diese Informationen werden zentral in einem CRM-System sowie der Zahlenbasis in Lucanet verdichtet und stehen dem Vorstand sowie, abhängig von den Zugriffsrechten, auch den zuständigen Mitarbeitenden soweit zur Verfügung, wie diese solche Informationen zur Erledigung ihrer
Der LS telcom Konzern verfügt über umfangreiche Strukturen, Systeme und Maßnahmen, welche die Effektivität und Sicherheit des Rechnungslegungsprozesses einschließlich der Erstellung von Einzel- und
Grundlage des rechnungslegungsbezogenen internen Kontroll- und Risikomanagement-Systems ist die enge Zusammenarbeit zwischen den Geschäftsführern der Gesellschaften und dem Vorstand der LS telcom AG sowie den zentralen Abteilungen für Finan-
Die Kontroll- und Berichtsstrukturen beginnen auf Ebene der Tochtergesellschaften und enden beim Vorstand, der regelmäßig über alle Entwicklungen informiert wird bzw. wesentlichen Maßnahmen zustimmen muss. Die konzernweit einheitliche Anwendung der aktuellen IFRS-Standards, anderer relevanter rechtlicher Vorschriften und interner Richtlinien stellt LS telcom mittels verschiedener Instrumente sicher.
gengewirkt werden.
werkzeuge.
Aufgaben benötigen.
Rechnungslegungsbezogenes IKS
Konzern-Abschluss gewährleisten.
zen, Einkauf, Vertrieb, Personal und Recht.
Führung der operativen Gesellschaften
Mit dem Ausbruch des Krieges in der Ukraine im Februar 2022 hat sich die Gesamtrisikosituation des LS telcom Konzerns erhöht. Die durch die Covid-19 Pandemie verursachten Einschränkungen bei Lieferketten haben sich durch den Krieg verstärkt, die konjunkturellen Aussichten weltweit deutlich eingetrübt und Energie exorbitant verteuert. Die unterschiedlichen Treiber können die LS telcom auf verschiedenen Ebenen treffen.
Regierungen unterstützen mit erheblichen finanziellen Mitteln private Haushalte und Unternehmen, um die negativen Auswirkungen abzufedern. Dadurch könnten die Budgets von Behörden und Ministerien im Telekommunikationsbereich reduziert werden. Die öffentlichen Auftraggeber könnten daher ihre Investitionsbereitschaft in neue Projekte bzw. in Produkte und Lösungen des LS telcom Konzerns deutlich zurückfahren.
Aufgrund der gestiegenen wirtschaftlichen Unsicherheiten und der mit dem Krieg deutlich veränderten geo-strategischen Lage könnten Unternehmen aus den von der LS telcom Gruppe vertikal adressierten Märkten ihre Nachfrage nach innovativen Spektrumund Funklösungen Lösungen reduzieren, mit entsprechenden negativen Effekten auf die LS telcom.
Schließlich beschleunigt der Krieg in der Ukraine die Inflation. Dadurch könnten die Inputkosten der LS Telcom insbesondere im Bereich Personal und Einsatz von Fremddienstleistern deutlich steigen. Durch die langen Zyklen bei Projekten mit öffentlichen Auftraggebern könnten die potentiellen Kostensteigerungen nur mit einem erheblichen Zeitverzug weitergegeben werden.
Insgesamt sieht der Vorstand die potentiellen Risiken aus dem Krieg in der Ukraine für die LS telcom Gruppe als beherrschbar an. Eine Bestandsgefährdung ist aus den potentiellen Risken aus dem Ukraine-Krieg nicht zu erwarten.
Den allgemeinwirtschaftlichen Einschränkungen bei den globalen Lieferketten, die längeren Lieferzeiten und deutlich höhere Preise von Gütern und Transport verursachen, kann zwar durch Vorratshaltung entgegengewirkt werden, eine solche erzeugt aber speziell im Hardwarebereich margenwirksame Zusatzkosten. Jedoch ist mit derzeitigem Kenntnisstand nicht zu erwarten, dass sich diese Risiken bestandsgefährdend auswirken können.
Da in den Geschäftsjahren 2019/2020, 2020/2021 und 2021/2022 erhebliche Ressourcen der LS telcom Gruppe in die Bewältigung der Corona-Krise sowie in das Management der daraus entstehenden Risiken geflossen sind, wird nachfolgend wie in den vorangegangen Geschäftsjahren ausführlicher auf die Pandemiebewältigung eingegangen. Zudem bestehen über den weiteren Verlauf der Pandemie und deren Folgen weiterhin hohe Unsicherheiten und Risiken. In diesem Zusammenhang ist für die LS telcom Gruppe hervorzuheben, dass aufgrund ihrer stark internationalen Ausrichtung die pandemische Situation nicht nur in Europa von Bedeutung ist, sondern insbesondere die Entwicklung der Corona-Pandemie im asiatischen Raum.
Der LS telcom Konzern hat durch sehr frühzeitiges Handeln im Februar 2020 eine aus damaliger Sicht drohende große Beeinträchtigung verhindern können. Eine schnelle Umstellung sowohl des Konzerns als auch unserer Kunden auf webbasierte Kommunikation in allen Projektphasen (von vertrieblicher Erstansprache bis zur Projektimplementierung und darüberhinausgehendem Support) ließ die negativen Auswirkungen der Pandemie auf den Geschäftsverlauf letztlich deutlich geringer ausfallen als befürchtet.
Sehr positiv ist in diesem Zusammenhang die Reaktion unserer Kunden zu bewerten, die mittlerweile digitalen Formaten bei der Kommunikation sehr aufgeschlossen gegenüberstehen. Wir gehen davon aus, dass auch nach einem völligen Abklingen der Pandemie diese Formate im Wesentlichen erhalten bleiben werden, was sich positiv auf die Reisekosten, die damit verbundene CO2 Bilanz und somit auf unsere Effizienz und Nachhaltigkeit auswirken wird.
Betriebsintern haben wir sowohl die gesetzlich geforderten Maßnahmen, daneben aber auch auf Basis eines interdisziplinären Notfall- und Krisenmanagement-Teams der LS telcom AG eigene, weiterreichende Maßnahmen definiert und umgesetzt. Damit gelang es in kürzester Zeit, konzernweit u. a. Anpassungen an IT-Infrastruktur, Reiserichtlinien sowie Arbeitsschutzregeln zu erarbeiten.
Durch die Einschränkungen während der Hochphase der Pandemie hat sich die Arbeitswelt nachhaltig verändert. Das Arbeiten aus dem Home Office –
zumindest teilweise – ist für viele Mitarbeitende nicht mehr wegzudenken. Diesen Wandel und der damit einhergehenden Herausforderungen begreift die LS telcom Gruppe als Chance. Mit neuen Lösungen zu Home Office kann der Konzern dem Fachkräftemangel effektiver entgegenwirken, internationale Entwicklungsteams sind leichter zu managen.
Mit den weltweiten schrittweisen Lockerungen der Eindämmungsmaßnahmen hat sich die Erreichbarkeit von Kunden verbessert. Jedoch sind Einschränkungen in der Erreichbarkeit in einzelnen Ländern weiterhin gegeben. Zudem kann ein erneutes Aufflammen pandemischer Lagen die verbesserte Erreichbarkeit schnell wieder zu Nichte machen.
Als Folge der Pandemie war im Geschäftsjahr 2020/2021 die resultierende Lieferketten- und Logistikproblematik kritisch, da Produkte sich ohne vorherige Ankündigung um teils zweistellige Prozentwerte verteuerten oder gar nicht mehr lieferbar waren. Im Geschäftsjahr 2021/2022 bestanden die Verwerfungen der Lieferketten und Logistik weiter und wurden durch den Krieg in der Ukraine noch verstärkt.
Der Vorstand der LS telcom AG antizipiert eine sich abzeichnende geopolitische Blockbildung entlang verschiedener politischer Systeme mit den USA und der EU auf der einen Seite sowie China und Russland auf der anderen Seite. Verschiedene Länder oder Ländergruppen könnten sich entweder einer der beiden Fraktionen anschließen oder versuchen, zwischen den Blöcken zu balancieren.
Mit einem Umsatzanteil von 89 % in der Berichtsperiode 2021/2022 außerhalb Deutschlands ist LS telcom auf offene Märkte angewiesen. Blockbildungen können nach Einschätzung des Vorstands zu Schutzzöllen führen oder auch zu komplettem Ausschluss von Produkten, die in einem der Teilmärkte entstanden sind oder dort entwickelt wurden. Als Folge müssen Produkte oft mehrfach entwickelt und gepflegt werden, um in den einzelnen Märkten voll umfänglich präsent zu sein. Durch die verteilten Entwicklungsressourcen der LS telcom kann das zwar geleistet werden, führt jedoch zu zusätzlichen Aufwendungen.
Eine mögliche sich verschärfende Blockbildung kann auch dazu führen, dass in einzelnen Ländern der Marktzugang versagt wird.
Durch eine breite geografische Diversifizierung sieht LS telcom die Risiken aus einer sich verstärkenden Blockbildung als beherrschbar an, ohne dass der Bestand der Gesellschaft gefährdet wäre.
Die Geschäftstätigkeit der LS telcom geht einher mit hohen Volumina sowie langen Vertragslaufzeiten bei einzelnen Projekten. Diese müssen vorfinanziert werden. Entsprechend benötigt die Gruppe die Verfügbarkeit von ausreichender Liquidität, um laufende Projekte stemmen und das avisierte Wachstum bewerkstelligen zu können.
Als Software-Anbieter für Funktechnologien ist LS telcom auf die Verfügbarkeit von qualifizierten IT- und Software Spezialisten angewiesen. Der Mangel am Arbeitsmarkt entsprechender Fachkräfte könnte sich negativ auf die Geschäftsentwicklung der LS telcom auswirken. Zudem könnten Abwerbungsversuche von Mitarbeitenden zu Gehaltssteigerungen führen. Um genügend Kapazitäten für laufende Projekte sowie Entwicklungstätigkeiten zur Verfügung zu haben, setzt LS telcom externe Beratende und Service Provider ein. Eine nicht ausreichende Verfügbarkeit von externen Service Providern könnte dazu führen, dass Projekte nicht rechtzeitig fertig gestellt werden könnten.
In den hier aufgeführten Bereichen besteht jedoch eine effiziente Risikosteuerung, so dass die Risiken im Unternehmen insgesamt begrenzt und handhabbar sind.
Abschließend ist darauf hinzuweisen, dass weder das interne Kontrollsystem noch das Risikomanagement-System absolute Sicherheit bezüglich des Erreichens der verbundenen Ziele geben können. Wie alle Ermessensentscheidungen können auch solche zur Einrichtung angemessener Systeme grundsätzlich fehlerhaft sein. Kontrollen können aus simplen Fehlern oder Irrtümern heraus in Einzelfällen nicht funktionieren oder Veränderungen von Umgebungsvariablen können trotz entsprechender Überwachung verspätet erkannt werden. Es ist daher geplant, im nächsten Geschäftsjahr eine Software zur Unterstützung des Risikomanagements zu implementieren.
Die vergangenen Jahre zeigten, dass LS telcom dem Einfluss diverser marktgegebener Risiken unterworfen ist. Unternehmerische Tätigkeit ist stets verknüpft mit Risiken, die für die nähere Zukunft geplante Investitionen, die geplante fortschreitende Internationalisierung und regionale Ausweitung des Marktes sowie die Markteinführung neuer Produkte in sich bergen.
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zumindest teilweise – ist für viele Mitarbeitende nicht mehr wegzudenken. Diesen Wandel und der damit einhergehenden Herausforderungen begreift die LS telcom Gruppe als Chance. Mit neuen Lösungen zu Home Office kann der Konzern dem Fachkräftemangel effektiver entgegenwirken, internationale EntwickBlockbildung als beherrschbar an, ohne dass der Be-
Risiken in der Verfügbarkeit von Liquidität, Mitar-
Die Geschäftstätigkeit der LS telcom geht einher mit hohen Volumina sowie langen Vertragslaufzeiten bei einzelnen Projekten. Diese müssen vorfinanziert werden. Entsprechend benötigt die Gruppe die Verfügbarkeit von ausreichender Liquidität, um laufende Projekte stemmen und das avisierte Wachstum bewerk-
Als Software-Anbieter für Funktechnologien ist LS telcom auf die Verfügbarkeit von qualifizierten IT- und Software Spezialisten angewiesen. Der Mangel am Arbeitsmarkt entsprechender Fachkräfte könnte sich negativ auf die Geschäftsentwicklung der LS telcom auswirken. Zudem könnten Abwerbungsversuche von Mitarbeitenden zu Gehaltssteigerungen führen. Um genügend Kapazitäten für laufende Projekte sowie Entwicklungstätigkeiten zur Verfügung zu haben, setzt LS telcom externe Beratende und Service Provider ein. Eine nicht ausreichende Verfügbarkeit von externen Service Providern könnte dazu führen, dass Projekte nicht rechtzeitig fertig gestellt werden könn-
In den hier aufgeführten Bereichen besteht jedoch eine effiziente Risikosteuerung, so dass die Risiken im Unternehmen insgesamt begrenzt und handhabbar
Abschließend ist darauf hinzuweisen, dass weder das interne Kontrollsystem noch das Risikomanagement-System absolute Sicherheit bezüglich des Erreichens der verbundenen Ziele geben können. Wie alle Ermessensentscheidungen können auch solche zur Einrichtung angemessener Systeme grundsätzlich fehlerhaft sein. Kontrollen können aus simplen Fehlern oder Irrtümern heraus in Einzelfällen nicht funktionieren oder Veränderungen von Umgebungsvariablen können trotz entsprechender Überwachung verspätet erkannt werden. Es ist daher geplant, im nächsten Geschäftsjahr eine Software zur Unterstützung des Risi-
komanagements zu implementieren.
Die vergangenen Jahre zeigten, dass LS telcom dem Einfluss diverser marktgegebener Risiken unterworfen ist. Unternehmerische Tätigkeit ist stets verknüpft mit Risiken, die für die nähere Zukunft geplante Investitionen, die geplante fortschreitende Internationali-
stand der Gesellschaft gefährdet wäre.
beitenden und externen Dienstleistern
stelligen zu können.
ten.
sind.
Mit den weltweiten schrittweisen Lockerungen der Eindämmungsmaßnahmen hat sich die Erreichbarkeit von Kunden verbessert. Jedoch sind Einschränkungen in der Erreichbarkeit in einzelnen Ländern weiterhin gegeben. Zudem kann ein erneutes Aufflammen pandemischer Lagen die verbesserte Erreichbar-
Als Folge der Pandemie war im Geschäftsjahr 2020/2021 die resultierende Lieferketten- und Logistikproblematik kritisch, da Produkte sich ohne vorherige Ankündigung um teils zweistellige Prozentwerte verteuerten oder gar nicht mehr lieferbar waren. Im Geschäftsjahr 2021/2022 bestanden die Verwerfungen der Lieferketten und Logistik weiter und wurden durch den Krieg in der Ukraine noch verstärkt.
Geopolitische Risiken und mögliche Blockbildung
den Blöcken zu balancieren.
Marktzugang versagt wird.
Der Vorstand der LS telcom AG antizipiert eine sich abzeichnende geopolitische Blockbildung entlang verschiedener politischer Systeme mit den USA und der EU auf der einen Seite sowie China und Russland auf der anderen Seite. Verschiedene Länder oder Ländergruppen könnten sich entweder einer der beiden Fraktionen anschließen oder versuchen, zwischen
Mit einem Umsatzanteil von 89 % in der Berichtsperiode 2021/2022 außerhalb Deutschlands ist LS telcom auf offene Märkte angewiesen. Blockbildungen können nach Einschätzung des Vorstands zu Schutzzöllen führen oder auch zu komplettem Ausschluss von Produkten, die in einem der Teilmärkte entstanden sind oder dort entwickelt wurden. Als Folge müssen Produkte oft mehrfach entwickelt und gepflegt werden, um in den einzelnen Märkten voll umfänglich präsent zu sein. Durch die verteilten Entwicklungsressourcen der LS telcom kann das zwar geleistet werden, führt jedoch zu zusätzlichen Aufwendungen.
Eine mögliche sich verschärfende Blockbildung kann auch dazu führen, dass in einzelnen Ländern der
Durch eine breite geografische Diversifizierung sieht LS telcom die Risiken aus einer sich verstärkenden
lungsteams sind leichter zu managen.
keit schnell wieder zu Nichte machen.
In der nachfolgenden Tabelle werden zunächst die nachstehend erläuterten Risiken hinsichtlich ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit, ihrer möglichen finanziellen Auswirkung und der daraus abgeleiteten Gesamtbeurteilung dargestellt.
Hierbei wird zwischen einer geringen, mittleren, hohen, sehr hohen und kritischen Eintrittswahrscheinlichkeit bzw. Schadenshöhe unterschieden, woraus sich die Gesamtbeurteilung ableiten lässt. Die Stufen reichen von einem zu beobachtenden Risiko über ein zu überwachendes Risiko hin zu einem wesentlichen Risiko. Hinsichtlich der finanziellen Auswirkungen bzw. Schadenshöhe wird wie folgt differenziert:
| Klassifikation | Schadenshöhe |
|---|---|
| Gering | < TEUR 25 |
| Mittel | TEUR 25 bis TEUR 50 |
| Hoch | TEUR 50 bis TEUR 250 |
| Sehr hoch | TEUR 250 bis EUR 1 Mio. |
| Kritisch | > EUR 1 Mio. |
Die für die Bewertung der Risiken verwendeten Eintrittswahrscheinlichkeiten werden anhand der folgenden fünf Kategorien quantifiziert:
| Klassifikation | Eintritts wahrscheinlichkeit |
|---|---|
| Gering | < 20 % |
| Mittel | 20 % bis 40 % |
| Hoch | 40 % bis 60 % |
| Sehr hoch | 60 % bis 80 % |
| Kritisch | > 80% |
Die nachfolgende Tabelle zeigt eine Zusammenfassung der relevanten Risiken mit ihren jeweiligen Einschätzungen:
| Risiko | Qualitative Eintritts wahrschein lichkeit |
Mögliche finanzielle Aus wirkung |
Gesamt beurteilung |
|---|---|---|---|
| Schneller techno logischer Wandel |
mittel | sehr hoch | überwachen |
| IT-Sicherheit | mittel | sehr hoch | wesentlich |
| Internationalisierung | hoch | sehr hoch | wesentlich |
| Projektrisiken | hoch | kritisch | wesentlich |
| Umsetzung neuer Trends und Funktechnologien im Markt |
mittel | sehr hoch | überwachen |
| Preisdruck | hoch | kritisch | wesentlich |
| Wettbewerb | mittel | sehr hoch | überwachen |
| Personalrisiken | sehr hoch | sehr hoch | wesentlich |
| Lieferkette und Logistik |
sehr hoch | sehr hoch | wesentlich |
| Risiken durch globale Marktverwerfungen |
sehr hoch | sehr hoch | wesentlich |
| Risiken durch Naturka tastrophen |
hoch | sehr hoch | überwachen |
| Finanzwirtschaftliche Risiken |
|||
| Preis- und Währungsrisiko |
hoch | sehr hoch | wesentlich |
| Ausfallrisiko | hoch | sehr hoch | wesentlich |
| Cashflow- und Liquiditätsrisiko |
mittel | kritisch | überwachen |
Die dargestellten Risiken werden im Folgenden detailliert erläutert.
Die Märkte, in denen die LS telcom AG agiert, sind durch raschen technologischen Wandel, veränderte Anforderungen und Präferenzen der Anwender und Kunden, häufige Neueinführungen von Produkten und Dienstleistungen sowie sich weiterentwickelnde Standards und Praktiken gekennzeichnet. Der zukünftige Erfolg von LS telcom wird davon abhängen, bestehende Produkte kontinuierlich zu verbessern und diese zeitgerecht zu wettbewerbsfähigen Preisen zu entwickeln und einzuführen. Diese neuen Produkte müssen sich an den immer komplexeren und unterschiedlicheren Bedürfnissen der Kunden orientieren sowie dem technologischen Fortschritt und den sich weiterentwickelnden Standards und Praktiken Rechnung tragen. Dieser Zustand ist einerseits ein Risiko, andererseits ein wesentliches Verkaufsargument für unsere Software-Wartungsverträge. Aufgrund unserer Größe im Vergleich zu den Nischen-Mitbewerbern sehen wir in den meisten Marktsegmenten den Vorteil überwiegen, da LS telcom einen dominant größeren Betrag in Forschung und Entwicklung investieren kann als kleinere Mitbewerber.
Die Eintrittswahrscheinlichkeit des Risikos sehen wir weiterhin bei "mittel". Die möglichen finanziellen Risiken sind bei "sehr hoch" eingestuft, was eine Gesamtrisikobewertung als "überwachen" bedeutet.
Die wirtschaftliche Grundlage eines Unternehmens, das Software entwickelt, liegt in den Quellcodes bereits entwickelter oder in der Entwicklung befindlicher Software. Aber auch die Rahmenprodukte der Softwareentwicklung, wie Konzeption und Dokumentation zu den Softwareprodukten, sind eine wesentliche Grundlage der Geschäftstätigkeit. Trotz umfangreicher getroffener Sicherheitsvorkehrungen kann nicht ausgeschlossen werden, dass durch Versagen technischer Systeme oder menschliches Fehlverhalten wertvolle Teile des Datenbestands verloren gehen. Kritisch sind hier neben dem eigentlichen Verlust des Datenbestands die Erpressung von Lösegeldern durch Ransomware und das Abfließen von Spezialwissen an Mitbewerber durch gezielten Datendiebstahl von Innen oder Außen durch Mitbewerber bzw. deren Helfershelfer. Für den reinen Datenverlust hat das Unternehmen Maßnahmen ergriffen, u. a. laufende Modernisierung der Server- und Backuplandschaft und die teilweise Nutzung von Cloudservern internationaler Anbieter. Gegen unkontrollierten Datenabfluss wurden stringente Kontrollen von Zugriffsrechten und Audits durch IT-Sicherheitsunternehmen implementiert. Außerdem gilt eine sehr strikte Internetpolicy, die jedoch in den heutigen, stark vernetzten Systemen mit Nutzung von Services außerhalb des Firmenverbunds immer zumindest teilweise kompromittiert werden kann.
Die Einstufung der Eintrittswahrscheinlichkeit sehen wir weiterhin mit "mittel" bewertet als sinnvoll an. Die finanziellen Auswirkungen können als "sehr hoch" angesetzt werden. Damit ergibt sich eine Gesamtrisikoeinschätzung von "wesentlich".
Die Gesellschaft plant in den nächsten Jahren ihre Präsenz im nationalen und internationalen Markt durch entsprechende Kooperationen oder Kapitalbeteiligungen weiter auszubauen. Obwohl derartige Maßnahmen gewissenhaft vorbereitet werden, begründen sie ein unternehmerisches Risiko. Sie könnten sich aufgrund verschiedener Ursachen entgegen den Erwartungen als weniger rentabel oder für die Expansionsstrategie der Gesellschaft als nicht geeignet erweisen. Daneben besteht die Gefahr, dass z. B. akquirierte Unternehmen nicht erfolgreich in die bestehenden Geschäftsbereiche der Gesellschaft integriert werden können.
Die Gesellschaft wird bei sich bietenden Chancen auf nachhaltig gesicherte Geschäftsentwicklung achten und dabei auch die ggf. nun erfolgten Einschnitte in der Geschäftstätigkeit von möglichen Kooperationspartnern oder Kapitalbeteiligungen durch die Covid-19-Pandemie genau analysieren, um dieses Risiko zu minimieren.
Die Eintrittswahrscheinlichkeit eines entsprechenden Risikos schätzen wir weiterhin als "hoch" ein. Die möglichen finanziellen Risiken sind ebenfalls bei "sehr hoch" eingestuft was den Verbleib der Gesamtrisikobewertung als "wesentlich" bedeutet.
Ziel von LS telcom ist es, in Zukunft vermehrt Umsatz mit Standardprodukten zu realisieren. Allerdings wird voraussichtlich auch im kommenden Geschäftsjahr 2022/2023 ein erheblicher Anteil des Umsatzes aus mehreren größeren Projekten erzielt werden. Eine zeitliche Verschiebung innerhalb der Projekt-Implementierungspläne, Änderungen der politischen Lage oder der Sicherheitslage eines Landes (Verschiebung von Lizenzausschreibungsverfahren, Unruhen, Seuchengefahr, Pandemie etc.), in dem ein Projekt durchgeführt wird, oder Änderungen in der strategischen Planung von Kunden können deshalb durchaus einen gewichtigen Einfluss auf die zeitliche Realisierung von Umsätzen haben. Außerdem können zwischen der Auftragserteilung und der endgültigen Teil- oder Endabrechnung eines Auftrags längere Zeiträume liegen, in denen LS telcom in Vorleistung tritt und das Bonitätsrisiko der Kunden sowie aufgrund der teilweise langen Projektlaufzeiten ein gewisses Wechselkursrisiko tragen muss. Die LS telcom AG schließt Verträge zwar vorzugsweise in Euro ab, jedoch machen die Tochtergesellschaften üblicherweise Geschäfte in den Währungen ihrer Länder. Das bedeutet, dass erhebliche Umsatzanteile mittlerweile in US-Dollar, kanadischem Dollar, australischem Dollar und südafrikanischem Rand erwirtschaftet werden. Oftmals muss aufgrund von Ausschreibungsvorgaben auch eine Vergütung in US-Dollar oder anderen Schwankungen unterliegenden Fremdwährungen mit Kunden vereinbart werden (dazu ausführlich im Abschnitt "Finanzwirtschaftliche Risiken").
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andererseits ein wesentliches Verkaufsargument für unsere Software-Wartungsverträge. Aufgrund unserer Größe im Vergleich zu den Nischen-Mitbewerbern sehen wir in den meisten Marktsegmenten den Vorteil überwiegen, da LS telcom einen dominant größeren Betrag in Forschung und Entwicklung investieren teiligungen weiter auszubauen. Obwohl derartige Maßnahmen gewissenhaft vorbereitet werden, begründen sie ein unternehmerisches Risiko. Sie könnten sich aufgrund verschiedener Ursachen entgegen den Erwartungen als weniger rentabel oder für die Expansionsstrategie der Gesellschaft als nicht geeignet erweisen. Daneben besteht die Gefahr, dass z. B. akquirierte Unternehmen nicht erfolgreich in die bestehenden Geschäftsbereiche der Gesellschaft integriert
Die Gesellschaft wird bei sich bietenden Chancen auf nachhaltig gesicherte Geschäftsentwicklung achten und dabei auch die ggf. nun erfolgten Einschnitte in der Geschäftstätigkeit von möglichen Kooperationspartnern oder Kapitalbeteiligungen durch die Covid-19-Pandemie genau analysieren, um dieses Risiko zu
Die Eintrittswahrscheinlichkeit eines entsprechenden Risikos schätzen wir weiterhin als "hoch" ein. Die möglichen finanziellen Risiken sind ebenfalls bei "sehr hoch" eingestuft was den Verbleib der Gesamtrisiko-
Ziel von LS telcom ist es, in Zukunft vermehrt Umsatz mit Standardprodukten zu realisieren. Allerdings wird voraussichtlich auch im kommenden Geschäftsjahr 2022/2023 ein erheblicher Anteil des Umsatzes aus mehreren größeren Projekten erzielt werden. Eine zeitliche Verschiebung innerhalb der Projekt-Implementierungspläne, Änderungen der politischen Lage oder der Sicherheitslage eines Landes (Verschiebung von Lizenzausschreibungsverfahren, Unruhen, Seuchengefahr, Pandemie etc.), in dem ein Projekt durchgeführt wird, oder Änderungen in der strategischen Planung von Kunden können deshalb durchaus einen gewichtigen Einfluss auf die zeitliche Realisierung von Umsätzen haben. Außerdem können zwischen der Auftragserteilung und der endgültigen Teil- oder Endabrechnung eines Auftrags längere Zeiträume liegen, in denen LS telcom in Vorleistung tritt und das Bonitätsrisiko der Kunden sowie aufgrund der teilweise langen Projektlaufzeiten ein gewisses Wechselkursrisiko tragen muss. Die LS telcom AG schließt Verträge zwar vorzugsweise in Euro ab, jedoch machen die Tochtergesellschaften üblicherweise Geschäfte in den Währungen ihrer Länder. Das bedeutet, dass erhebliche Umsatzanteile mittlerweile in US-Dollar, kanadischem Dollar, australischem Dollar und südafrikanischem Rand erwirtschaftet werden. Oftmals muss aufgrund von Ausschreibungsvorgaben auch eine Vergütung in US-Dollar oder anderen Schwan-
bewertung als "wesentlich" bedeutet.
werden können.
minimieren.
Projektrisiken
Die Eintrittswahrscheinlichkeit des Risikos sehen wir weiterhin bei "mittel". Die möglichen finanziellen Risiken sind bei "sehr hoch" eingestuft, was eine Gesam-
Die wirtschaftliche Grundlage eines Unternehmens, das Software entwickelt, liegt in den Quellcodes bereits entwickelter oder in der Entwicklung befindlicher Software. Aber auch die Rahmenprodukte der Softwareentwicklung, wie Konzeption und Dokumentation zu den Softwareprodukten, sind eine wesentliche Grundlage der Geschäftstätigkeit. Trotz umfangreicher getroffener Sicherheitsvorkehrungen kann nicht ausgeschlossen werden, dass durch Versagen technischer Systeme oder menschliches Fehlverhalten wertvolle Teile des Datenbestands verloren gehen. Kritisch sind hier neben dem eigentlichen Verlust des Datenbestands die Erpressung von Lösegeldern durch Ransomware und das Abfließen von Spezialwissen an Mitbewerber durch gezielten Datendiebstahl von Innen oder Außen durch Mitbewerber bzw. deren Helfershelfer. Für den reinen Datenverlust hat das Unternehmen Maßnahmen ergriffen, u. a. laufende Modernisierung der Server- und Backuplandschaft und die teilweise Nutzung von Cloudservern internationaler Anbieter. Gegen unkontrollierten Datenabfluss wurden stringente Kontrollen von Zugriffsrechten und Audits durch IT-Sicherheitsunternehmen implementiert. Außerdem gilt eine sehr strikte Internetpolicy, die jedoch in den heutigen, stark vernetzten Systemen mit Nutzung von Services außerhalb des Firmenverbunds immer zumindest teilweise kompro-
Die Einstufung der Eintrittswahrscheinlichkeit sehen wir weiterhin mit "mittel" bewertet als sinnvoll an. Die finanziellen Auswirkungen können als "sehr hoch" angesetzt werden. Damit ergibt sich eine Gesamtrisi-
Die Gesellschaft plant in den nächsten Jahren ihre Präsenz im nationalen und internationalen Markt durch entsprechende Kooperationen oder Kapitalbe-
trisikobewertung als "überwachen" bedeutet.
kann als kleinere Mitbewerber.
IT-Sicherheit
mittiert werden kann.
Internationalisierung
koeinschätzung von "wesentlich".
In Bezug auf diese Projektrisiken hat LS telcom während der Corona-Pandemie Maßnahmen ergriffen, Projektverzögerungen durch entsprechende "Fernwirkverfahren", wie webbasierte Schulungen und Projekt-Meetings, Schulung von lokalen Partnerunternehmen für vor Ort Unterstützung und ggf. Durchführung von Reparaturen, Fernzugriffe auf Kundensysteme, soweit wie möglich zu minimieren. Eine Abhängigkeit von vor Ort auszuübenden Tätigkeiten ist jedoch insbesondere in Projekten, bei denen Messsysteme beim Kunden installiert werden müssen, stets gegeben. Damit materialisiert sich in solchen Fällen auch nahezu sicher das Risiko, Projektverzögerungen bei der Implementierung zu erleiden, wenn so, wie während der Corona-Pandemie, erhebliche Reiserestriktionen gelten.
Die Einstufung dieses Risikos sehen wir in der Gesamtsicht als mit "wesentlich" weiterhin als sachgerecht bewertet an.
Die erfolgreiche Vermarktung der Produkte für Netzbetreiber (Dienstleistungen, Soft- und Hardware) wird auch im Geschäftsjahr 2022/2023 stark von den Telekommunikationsmärkten abhängen. Neben dem Risiko, dass sich das Marktumfeld nicht entsprechend dem erwarteten positiven Trend fortentwickelt und in neue Funknetze und Technologien nur schleppend investiert wird, besteht hier das Risiko, dass Produkte trotz umsichtiger Planung und Erhebungen im Vorfeld nicht auf die erwartete Akzeptanz im Markt stoßen.
Vor dem Hintergrund der Covid-19-Pandemie gibt es einerseits die Erkenntnis, dass durch den Zwang zum verteilten, mobilen Arbeiten die Relevanz einer sehr guten Breitbandversorgung, auch über drahtlose Kommunikationstechnologien, essenziell wichtig für das Funktionieren der Wirtschaft und der Verwaltung eines Staates ist. Insofern könnte man erwarten, dass sich das Absatzrisiko reduzieren sollte. Andererseits wurden von vielen Regierungen der Welt äußerst hohe Geldsummen zur Abfederung der Pandemiefolgen für die Wirtschaft eingesetzt und damit die staatlichen Haushalte stark belastet. Zusätzlich werden die Budgets öffentlicher Hausehalte durch den Ukraine-Krieg massiv belastet. Dies könnte in manchen Ländern zu künftigen Budgetkürzungen und eher verhaltener Investitionspolitik führen und die Geschäftsentwicklung des Unternehmens beeinträchtigen.
Aufgrund aktuell laufender und avisierter Beschaffungsverfahren und Projektanbahnungen belassen wir dieses Risiko unverändert in seiner Bewertung.
Der starke Wettbewerb kann in gewissen Marktbereichen zu Preisdruck führen und damit die Umsätze und Margen reduzieren. Die LS telcom AG war aufgrund der breiten Produktbasis und guten Liquiditätslage zwar in der Vergangenheit in der Lage, solche Preiskämpfe durchzufechten; eine Fortführung solcher Preiskämpfe über längere Zeit würde allerdings das Betriebsergebnis in Zukunft nachteilig beeinflussen und die Liquiditätslage belasten. In Anbetracht des teilweise aggressiven Preisverhaltens des Wettbewerbs, evtl. durch die zögerliche Vergabepraxis im Markt und gestiegenen Erfolgsdruck begründet, des Auftretens neuer Wettbewerber sowie der möglicherweise aufgrund der Nachwirkungen der Covid-19- Pandemie in Kombination mit den Folgen des Ukraine-Krieges geringeren verfügbaren Finanzmittel auf Kundenseite, halten wir dieses Risiko in Bezug auf die mögliche finanzielle Auswirkung unverändert für "kritisch". Das Unternehmen wirkt diesem Risiko entgegen, indem es vermehrt auch auf international verfügbare, konzerneigene und externe Ressourcen setzt, um kostengünstiger zu produzieren und damit auch unter entsprechendem Preisdruck eine vernünftige Profitabilität auf Dauer zu sichern.
Die Attraktivität einiger Teilmärkte verleitet sowohl neue Wettbewerber in den Markt zu drängen, als auch alteingesessene sich in die von der LS telcom AG adressierten Nischen zu verbreitern.
Wir halten daher an der Eintrittswahrscheinlichkeit dieses Risikos von "hoch" fest. Die finanzielle Auswirkung verbleibt weiterhin bei "kritisch". In der Gesamtbetrachtung ergibt sich daraus eine Einstufung als "wesentlich".
Der Softwaremarkt für Netzbetreiber und Regulierungsbehörden ist dem Wettbewerb ausgesetzt. Zwar bewegt sich die LS telcom AG mit ihren Produktlösungen in einem recht heterogenen Wettbewerbsumfeld; einige Wettbewerber verfügen in Teilbereichen jedoch ebenfalls über langjährige Erfahrung bei der Entwicklung und Vermarktung von Software sowie über erhebliche Marktanteile.
Mit dem Teilsegment "Hardwarenahe Systeme" positioniert sich die LS telcom Firmengruppe mit komplementären Systemlösungen im Vergleich zu marktgängigen Produkten etablierter Unternehmen. Der Markt scheint mittlerweile auch für etablierte Unternehmen und Newcomer ausreichend attraktiv, um hier ebenfalls vermehrt Aktivitäten zu entfalten. Sollte es LS telcom nicht gelingen, den Wettbewerb durch technologischen Vorsprung auf Distanz zu halten, könnte dies die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft nachteilig beeinflussen.
Sollte es der Konzern nicht schaffen, durch beständige Innovation, d. h. die Schaffung neuer Produkte bzw. die Anpassung bestehender Produkte und Servicekonzepte an neue Marktanforderungen, schnell genug und wettbewerbsfähig am Markt zu agieren oder gegen den Wettbewerb aufgrund anderer kommerzieller Kriterien Vergabeverfahren verlieren und der Auftragseingang dadurch erheblich belastet werden, so könnte dies das Unternehmen in finanzielle Schwierigkeiten bringen.
In der Einstufung der Eintrittswahrscheinlichkeit sehen wir weiterhin mit "mittel" bewertet als sinnvoll an. Finanzielle Auswirkungen verbleiben weiterhin bei "sehr hoch". In der Gesamtbetrachtung ergibt sich daraus ein zu überwachendes Risiko.
Unser Erfolg hängt davon ab, dass wir hoch qualifizierte Mitarbeitende sowohl für die LS telcom AG in Deutschland als auch für unsere internationalen Tochtergesellschaften und Beteiligungen gewinnen können, diese in unserem speziellen Nischen-Knowhow entwickeln und effektiv für unsere Belange steuern und einsetzen. Sollte uns dies nicht gelingen, hätte dies negative Auswirkungen auf die Weiterentwicklung unserer Produkte und die Umsetzung bestehender Aufträge mit entsprechend nachteiligen Konsequenzen auf die Geschäftsentwicklung des Konzerns.
Eine gute wirtschaftliche Lage in Deutschland führte in der Vergangenheit zu einer erhöhten Eintrittswahrscheinlichkeit für das Risiko, dass insbesondere erfahrene Mitarbeitende abgeworben und dadurch relevantes Wissen dem Unternehmen entzogen werden könnte. Zudem besteht das Risiko, insbesondere hinsichtlich moderner Software-Technologien und immer komplexer werdender IT-Systeme, geeignetes Personal nicht mehr am lokalen Markt rekrutieren zu können.
Die LS telcom Firmengruppe wird wie in der Vergangenheit bestrebt sein, die Arbeitsplätze sowie die Vergütung der Mitarbeitenden entsprechend attraktiv zu gestalten, um der Mitarbeiterfluktuation entgegen zu wirken. Dies kann effektiv zu einer Erhöhung der Personalaufwendungen führen und trägt das Risiko einer Margenminderung in sich. Es besteht jedoch andernfalls in diesem Zusammenhang das Risiko von Knowhow-Verlust und Ersatzbeschaffungskosten.
Ein höherer Auftragsbestand und Termindruck stellt die Gesellschaft nicht nur vor die Herausforderung, bestehende Personalressourcen optimal einzusetzen, sondern fordert zudem an bestimmten Management-Positionen mehr Kapazität, um die vertraglichen Kundenerwartungen verlässlich erfüllen zu können. Diesem Erfordernis lässt sich durch Beauftragung externer Berater nachkommen, allerdings kann dies, sofern diese nicht anfänglich in der Kalkulation mit eingeplant wurden, zu erhöhten Kosten und entsprechender Margenschmälerung führen. Ebenso besteht hier die Gefahr einer gewissen Know-how-Abhängigkeit und einer deutlich längeren als der ursprünglich geplanten Beauftragungsnotwendigkeit, verbunden mit den damit einhergehenden höheren Aufwendungen.
Die Covid-19-Pandemie hat einige Branchenteile boomen lassen, was speziell die Verfügbarkeit von IT-Experten/innen in Frage stellt. Wir behelfen uns hier durch eine konsequente räumliche Diversifizierung, also der Schaffung von Arbeitsgruppen über Länderund Regionengrenzen hinaus. Dadurch kann Spezialwissen dort eingebracht werden, wo es verfügbar ist. Die in der Pandemie durchgängig erlernte hybride Arbeitsmethodik macht diese Arbeitsweise erst richtig möglich. Trotzdem muss verstanden sein, dass gerade in der noch frühen Zeit der Umsetzung dieser Arbeitsweise gewisse Anlaufverluste hinzunehmen sind, was sich noch ein bis zwei Jahre in erhöhtem Aufwand niederschlagen kann.
Generell überwachen wir in diesem Zusammenhang die Risiken Weiterbildung, Schlüsselpersonen, Fachkräftemangel, Motivation, Führung, Austritte und Gesundheit sehr eng und leiten daraus die Gesamteinschätzung ab.
Wir halten die Eintrittswahrscheinlichkeit dieses Risikos inzwischen für "sehr hoch". Finanzielle Auswirkungen werden aktuell mit "sehr hoch" bewertet. Daraus ergibt sich eine Gesamtbewertung von "wesentlich".
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Mit dem Teilsegment "Hardwarenahe Systeme" positioniert sich die LS telcom Firmengruppe mit komplementären Systemlösungen im Vergleich zu marktgängigen Produkten etablierter Unternehmen. Der Markt scheint mittlerweile auch für etablierte Unternehmen und Newcomer ausreichend attraktiv, um hier ebenfalls vermehrt Aktivitäten zu entfalten. Sollte es LS telcom nicht gelingen, den Wettbewerb durch technologischen Vorsprung auf Distanz zu halten, könnte dies die Geschäftsentwicklung der GesellDie LS telcom Firmengruppe wird wie in der Vergangenheit bestrebt sein, die Arbeitsplätze sowie die Vergütung der Mitarbeitenden entsprechend attraktiv zu gestalten, um der Mitarbeiterfluktuation entgegen zu wirken. Dies kann effektiv zu einer Erhöhung der Personalaufwendungen führen und trägt das Risiko einer Margenminderung in sich. Es besteht jedoch andernfalls in diesem Zusammenhang das Risiko von Know-
how-Verlust und Ersatzbeschaffungskosten.
Aufwendungen.
Aufwand niederschlagen kann.
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Ein höherer Auftragsbestand und Termindruck stellt die Gesellschaft nicht nur vor die Herausforderung, bestehende Personalressourcen optimal einzusetzen, sondern fordert zudem an bestimmten Management-Positionen mehr Kapazität, um die vertraglichen Kundenerwartungen verlässlich erfüllen zu können. Diesem Erfordernis lässt sich durch Beauftragung externer Berater nachkommen, allerdings kann dies, sofern diese nicht anfänglich in der Kalkulation mit eingeplant wurden, zu erhöhten Kosten und entsprechender Margenschmälerung führen. Ebenso besteht hier die Gefahr einer gewissen Know-how-Abhängigkeit und einer deutlich längeren als der ursprünglich geplanten Beauftragungsnotwendigkeit, verbunden mit den damit einhergehenden höheren
Die Covid-19-Pandemie hat einige Branchenteile boomen lassen, was speziell die Verfügbarkeit von IT-Experten/innen in Frage stellt. Wir behelfen uns hier durch eine konsequente räumliche Diversifizierung, also der Schaffung von Arbeitsgruppen über Länderund Regionengrenzen hinaus. Dadurch kann Spezialwissen dort eingebracht werden, wo es verfügbar ist. Die in der Pandemie durchgängig erlernte hybride Arbeitsmethodik macht diese Arbeitsweise erst richtig möglich. Trotzdem muss verstanden sein, dass gerade in der noch frühen Zeit der Umsetzung dieser Arbeitsweise gewisse Anlaufverluste hinzunehmen sind, was sich noch ein bis zwei Jahre in erhöhtem
Generell überwachen wir in diesem Zusammenhang die Risiken Weiterbildung, Schlüsselpersonen, Fachkräftemangel, Motivation, Führung, Austritte und Gesundheit sehr eng und leiten daraus die Gesamtein-
Wir halten die Eintrittswahrscheinlichkeit dieses Risikos inzwischen für "sehr hoch". Finanzielle Auswirkungen werden aktuell mit "sehr hoch" bewertet. Daraus ergibt sich eine Gesamtbewertung von "wesent-
Sollte es der Konzern nicht schaffen, durch beständige Innovation, d. h. die Schaffung neuer Produkte bzw. die Anpassung bestehender Produkte und Servicekonzepte an neue Marktanforderungen, schnell genug und wettbewerbsfähig am Markt zu agieren oder gegen den Wettbewerb aufgrund anderer kommerzieller Kriterien Vergabeverfahren verlieren und der Auftragseingang dadurch erheblich belastet werden, so könnte dies das Unternehmen in finanzielle
In der Einstufung der Eintrittswahrscheinlichkeit sehen wir weiterhin mit "mittel" bewertet als sinnvoll an. Finanzielle Auswirkungen verbleiben weiterhin bei "sehr hoch". In der Gesamtbetrachtung ergibt sich da-
Unser Erfolg hängt davon ab, dass wir hoch qualifizierte Mitarbeitende sowohl für die LS telcom AG in Deutschland als auch für unsere internationalen Tochtergesellschaften und Beteiligungen gewinnen können, diese in unserem speziellen Nischen-Knowhow entwickeln und effektiv für unsere Belange steuern und einsetzen. Sollte uns dies nicht gelingen, hätte dies negative Auswirkungen auf die Weiterentwicklung unserer Produkte und die Umsetzung bestehender Aufträge mit entsprechend nachteiligen Konsequenzen auf die Geschäftsentwicklung des Konzerns.
Eine gute wirtschaftliche Lage in Deutschland führte in der Vergangenheit zu einer erhöhten Eintrittswahrscheinlichkeit für das Risiko, dass insbesondere erfahrene Mitarbeitende abgeworben und dadurch relevantes Wissen dem Unternehmen entzogen werden könnte. Zudem besteht das Risiko, insbesondere hinsichtlich moderner Software-Technologien und immer komplexer werdender IT-Systeme, geeignetes Personal nicht mehr am lokalen Markt rekrutieren zu
schaft nachteilig beeinflussen.
Schwierigkeiten bringen.
Personalrisiken
können.
raus ein zu überwachendes Risiko.
Dieses Risiko ist neu aufgenommen worden, da es Einfluss auf die Umsetzung und Marge der hardwarelastigen Projekte haben kann. Die globalen Lieferketten sind vielerorts unberechenbar geworden. Einerseits schlägt dies auf den Preis von Vorprodukten durch, was Probleme bereiten kann, wenn zum Festpreis angebotene Güter produziert werden sollen. Dadurch kann sich die Marge deutlich verschlechtern oder im Extremfall sogar ins Negative umschlagen. Andererseits sind teilweise gar nicht mehr alle Güter in derselben Vielfalt wie zuvor verfügbar, da sich die Lieferanten auf weniger Produkte konzentrieren, für die sie wiederum leichter ihre Vorprodukte beschaffen können. Das kann zu erhöhtem Nachentwicklungsaufwand dort führen, wo eine Komponente nicht mehr beschaffbar ist oder das Ersatzprodukt nicht mit dem geplanten Design korrespondiert. Darüber hinaus besteht das Problem der Lieferzeiten, da teilweise bis zum Vierfachen des vorhergehenden Lieferzeitraums aufgerufen wird. Das kann zu aufwendigen Nachverhandlungen mit unseren Kunden führen oder könnte im schlimmsten Fall auch Konventionalstrafen hervorrufen.
Wir begegnen diesen Themen durch eine vorausplanende Materialbeschaffung und Abrufverträge mit wesentlichen Lieferanten. Das bedeutet andererseits einen erhöhten Liquiditätsbedarf für die verfrühte Beschaffung und Lagerhaltung der Produkte, aber auch generell zusätzliche Lagerkosten.
Ein weiteres Risiko sind die Logistikaufwendungen generell. So sind Preise für One-way-Transportcontainer, wie sie bei unseren Hardwareprojekten oft im Einsatz sind, teilweise um den Faktor 5 bis 10 gestiegen, je nach Zeitpunkt und Route. Das drückt auf die Planbarkeit. Gleichzeitig sind Schiffe oft Monate im Voraus ausgebucht. Wir versuchen hier das Risiko dadurch zu minimieren, dass wir vorab frühzeitig Kapazitäten reservieren. Wenn allerdings gleichzeitig durch verspätete Vorlieferungen der eigene Liefertermin sich verschiebt, sind die Kontingente obsolet.
Wir halten die Eintrittswahrscheinlichkeit dieses Risikos weiterhin für "sehr hoch". Finanzielle Auswirkungen werden aktuell mit "sehr hoch" bewertet. Daraus ergibt sich eine Gesamtbewertung von "wesentlich".
Die Covid-19-Pandemie hat wie schon die Finanzmarktkrise zuvor zu einer Investitionszurückhaltung geführt. Man darf davon ausgehen, dass Staaten in Krisenzeiten einerseits weniger investieren, andererseits ein "we first"- Denken vorherrscht, um die eigene Wirtschaft zu fördern bzw. zu erhalten. Ähnliche Wirkungen haben teilweise plötzliche starke Veränderungen von Energiepreisen, egal welcher Rohstoff (Öl, Gas, Strom) dabei die dominante Rolle spielt. Auch daraus resultierende starke Verschiebungen der Währungsparitäten haben einen signifikanten Einfluss auf das Kauf- und Zahlungsverhalten unserer Kunden und damit letztlich auf unser Geschäft. Der Ukraine-Krieg bring hier zusätzliche Unsicherheiten und Risiken mit sich.
Die immensen Steigerungen der Staatsausgaben in den letzten Jahren könnten bei vielen Kunden auch zu einer nun nachfolgenden Investitionszurückhaltung führen. Insbesondere könnten Kunden aus der Privatwirtschaft oder auch staatliche Kunden, wie Ministerien und Regulierungsbehörden, durch die direkten Auswirkungen dieser Krisen oder auch deren Nachwirkungen (z. B. erhöhte Verschuldung durch Pandemie und Ukraine-Krieg) unter finanziellen Druck geraten und Aufträge zurückziehen bzw. die Erteilung und Umsetzung von Projekten verschieben, was sehr negative Auswirkungen auf das Geschäft der LS telcom AG hätte. Währungsschwankungen als mittelbare Folgen dieser Krisen würden nicht nur das direkte Preis- und Währungsrisiko im Rahmen der finanzwirtschaftlichen Risiken erhöhen, sondern könnten auch dazu führen, dass geplante oder auch laufende Projekte nicht mehr finanzierbar sind und Beschaffungen oder Projektimplementierungen verschoben werden müssen.
Die Produkte der LS telcom AG wirken grundsätzlich positiv auf den Staatshaushalt und versprechen einen sehr schnellen Rückfluss investierter Mittel. Insofern sollte der Bedarf auch unter erschwerten finanziellen Rahmenbedingungen gut zu vermitteln und sollten die Produkte absetzbar sein. Allerdings können anhaltende Budgetkürzungen und überhöhte Schulden dazu führen, dass die Investitionsbereitschaft in den jeweiligen Ländern auch auf längere Sicht abnimmt und Projekte, die beauftragt werden, auf der Basis weniger attraktiver Finanzierungskonditionen zustande kommen. Beides wäre für das Geschäft der LS telcom sehr nachteilig.
Wir stufen daher die Eintrittswahrscheinlichkeit dieses Risikos weiterhin mit "sehr hoch" ein und belassen die Gesamtbeurteilung dieses Risikos auf "wesentlich".
Naturkatastrophen haben in den letzten Jahren auch in Regionen, in denen LS telcom Niederlassungen oder Kunden hat, erheblich an Schadenshöhe zugenommen und werden daher als Einzelrisiko bewertet. Das können einerseits Erdbeben, Überschwemmungen oder lokale Großfeuerereignisse sein, diese speziell auch in Zusammenhang mit der globalen Erderwärmung, andererseits rechnen wir hierzu ebenfalls pandemische Situationen wie aktuell die Covid-19 Krise oder die Ebola-Ausbrüche in Afrika vor einigen Jahren. Tendenzen solcher Ereignisse werden vom Risikomanagementsystem des Konzerns schon im frühen Stadium überwacht und dem Vorstand auch ad-hoc berichtet, da oft nur wenige Tage für eine sinnvolle Reaktion verbleiben.
LS telcom geht von einer zunehmenden Häufung von Großereignissen aus, bei denen nicht nur eine kleine Region betroffen sein wird, sondern teilweise Länder oder gar ganze Ländergruppen. Das kann einerseits zu Projektbeeinträchtigungen durch zerstörte Infrastruktur führen, andererseits auch zu Liquiditätsengpässen bei den betroffenen Partnern oder Staaten. Außerdem besteht das Risiko von Betriebsstillstand bei Beschädigungen oder Zerstörungen der Gebäude und Einrichtungen der LS telcom AG bzw. beteiligter Tochterunternehmen. Die Risiken werden dadurch kontrolliert, dass Aufgaben wo möglich über mehr als eine Einheit verteilt werden, also bei einem Großereignis üblicherweise nicht ein gesamtes Projektteam insgesamt ausfällt. Inzwischen konnte eine durch alle Einheiten praktizierte mobile Arbeitskultur entwickelt werden, die diese Risiken zusammen mit Betriebsausfallversicherungen beherrschbar erscheinen lässt. Teil dieser Strategie ist es ebenfalls, mehr Teile unserer Serverinfrastruktur auf sichere Cloud-Anbieter zu verlagern. Hier vertrauen wir aber nur auf DSGVO konforme, international gefestigte Partner mit örtlich diversifizierter Backupstrategie.
Die LS telcom Firmengruppe kann aufgrund ihrer internationalen Geschäftstätigkeit auch lokal begrenzt von pandemischen Situationen betroffen sein. Reisebeschränkungen können den Vertrieb behindern oder Projekte schwierig bis unmöglich machen. Bei Großereignissen wie Covid-19 kommen dazu noch Erschwernisse auf der Produktionsseite hinzu, da Mitarbeitende nicht am gewohnten Ort und in gewohnter Mannschaftskonstellation arbeiten können und stattdessen speziell in der Anfangsphase improvisieren müssen.
LS telcom hat hierfür einen Notfallplan, der je nach Schwere des Ereignisses interne Richtlinien für Reisebeschränkungen oder Arbeitsmethodik vorschreibt. Das erstreckt sich von einfachsten Regeln wie dem Vermeiden von Händeschütteln bis hin zu Maskenund Testpflichten bei der akuten Thematik. Ebenfalls haben wir zu diesem Zweck ein interdisziplinäres Notfallteam definiert, das je nach Bedarf regelmäßig oder auf Anfrage aktiv werden kann.
Trotz alledem sind die Auswirkungen der Covid-19- Krise auch noch über das Geschäftsjahr 2021/2022 hinaus ein wahrscheinlich wesentlicher Störfaktor und mögliche Ursache für Verzögerungen in Projekten, Verschiebungen von Kundenentscheidungen und Hemmnissen im Vertrieb, denen wir durch kreative Lösungen wie massiven Einsatz von freien und bezahlten Webinaren für Kunden oder verstärkter Nutzung lokaler Außenstellen von uns oder Partner-Unternehmen, um vor Ort auch direkt tätig werden zu können.
Wir stufen daher die Eintrittswahrscheinlichkeit der Risikogruppe Naturkatastrophen mit "hoch" ein, die finanziellen Auswirkungen als "sehr hoch" und beurteilen das Risiko in seiner Gesamteinschätzung als zu überwachendes Risiko.
Die finanzwirtschaftlichen Risiken, denen die LS telcom AG ausgesetzt ist, umfassen vor allem Marktpreisrisiken (Devisenkurse, Preisrisiken, Zinsen), Ausfall- und Liquiditätsrisiken. Bedingt durch die weltweiten Geschäftsaktivitäten des Unternehmens kommt den Devisenkursschwankungen von südafrikanischem Rand, US-Dollar, australischem und kanadischem Dollar gegenüber dem Euro besondere Bedeutung zu.
Die LS telcom AG ist aufgrund ihrer internationalen Geschäftstätigkeit Preis- und Währungsschwankungen ausgesetzt. Diese Risiken können, soweit sie die Abwicklung von Projekten betreffen, bereits kalkulatorisch und über geeignete vertragsgestalterische Maßnahmen in Projektverträgen weitgehend eingegrenzt werden. In Einzelfällen, d. h. insoweit diese aufgrund eines entsprechenden Projektvolumens eine maßgebliche Größenordnung annehmen, werden solche Risiken zudem durch Sicherungsgeschäfte begrenzt. Sicherungsgeschäfte werden über die Hausbanken des Unternehmens abgeschlossen, wobei marktgängige derivative Finanzinstrumente (Devisenterminoder Devisenswapgeschäfte) zum Einsatz kommen. Im Geschäftsjahr 2021/2022 wurden keine Projekte über Devisentermingeschäfte abgesichert. Das lag teilweise daran, dass gerade langlaufende Projekte entweder gar nicht oder nur gegen extrem hohe Aufschläge auf Kursrisiken abgesichert werden können. Andererseits versuchen wir dort möglichst viele Leistungen bereits in der Projektwährung oder einer daran gekoppelten Währung einzukaufen. Zum Bilanzstichtag bestanden keine Devisentermingeschäfte. Wir stufen daher die Eintrittswahrscheinlichkeit dieses Risikos weiterhin mit "hoch" ein und belassen die Gesamtbeurteilung dieses Risikos auf "wesentlich".
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Risiken durch Naturkatastrophen
volle Reaktion verbleiben.
diversifizierter Backupstrategie.
Die LS telcom Firmengruppe kann aufgrund ihrer internationalen Geschäftstätigkeit auch lokal begrenzt von pandemischen Situationen betroffen sein. Reisebeschränkungen können den Vertrieb behindern oder Projekte schwierig bis unmöglich machen. Bei Großereignissen wie Covid-19 kommen dazu noch Erschwernisse auf der Produktionsseite hinzu, da Mitar-
Teilrisiko Pandemie
Teilrisiko Klimawandel
Naturkatastrophen haben in den letzten Jahren auch in Regionen, in denen LS telcom Niederlassungen oder Kunden hat, erheblich an Schadenshöhe zugenommen und werden daher als Einzelrisiko bewertet. Das können einerseits Erdbeben, Überschwemmungen oder lokale Großfeuerereignisse sein, diese speziell auch in Zusammenhang mit der globalen Erderwärmung, andererseits rechnen wir hierzu ebenfalls pandemische Situationen wie aktuell die Covid-19 Krise oder die Ebola-Ausbrüche in Afrika vor einigen Jahren. Tendenzen solcher Ereignisse werden vom Risikomanagementsystem des Konzerns schon im frühen Stadium überwacht und dem Vorstand auch ad-hoc berichtet, da oft nur wenige Tage für eine sinnbeitende nicht am gewohnten Ort und in gewohnter Mannschaftskonstellation arbeiten können und stattdessen speziell in der Anfangsphase improvisieren
LS telcom hat hierfür einen Notfallplan, der je nach Schwere des Ereignisses interne Richtlinien für Reisebeschränkungen oder Arbeitsmethodik vorschreibt. Das erstreckt sich von einfachsten Regeln wie dem Vermeiden von Händeschütteln bis hin zu Maskenund Testpflichten bei der akuten Thematik. Ebenfalls haben wir zu diesem Zweck ein interdisziplinäres Notfallteam definiert, das je nach Bedarf regelmäßig oder
Trotz alledem sind die Auswirkungen der Covid-19- Krise auch noch über das Geschäftsjahr 2021/2022 hinaus ein wahrscheinlich wesentlicher Störfaktor und mögliche Ursache für Verzögerungen in Projekten, Verschiebungen von Kundenentscheidungen und Hemmnissen im Vertrieb, denen wir durch kreative Lösungen wie massiven Einsatz von freien und bezahlten Webinaren für Kunden oder verstärkter Nutzung lokaler Außenstellen von uns oder Partner-Unternehmen, um vor Ort auch direkt tätig werden zu
Wir stufen daher die Eintrittswahrscheinlichkeit der Risikogruppe Naturkatastrophen mit "hoch" ein, die finanziellen Auswirkungen als "sehr hoch" und beurteilen das Risiko in seiner Gesamteinschätzung als zu
Die finanzwirtschaftlichen Risiken, denen die LS telcom AG ausgesetzt ist, umfassen vor allem Marktpreisrisiken (Devisenkurse, Preisrisiken, Zinsen), Ausfall- und Liquiditätsrisiken. Bedingt durch die weltweiten Geschäftsaktivitäten des Unternehmens kommt den Devisenkursschwankungen von südafrikanischem Rand, US-Dollar, australischem und kanadischem Dollar gegenüber dem Euro besondere Bedeu-
Die LS telcom AG ist aufgrund ihrer internationalen Geschäftstätigkeit Preis- und Währungsschwankungen ausgesetzt. Diese Risiken können, soweit sie die Abwicklung von Projekten betreffen, bereits kalkulatorisch und über geeignete vertragsgestalterische Maßnahmen in Projektverträgen weitgehend eingegrenzt werden. In Einzelfällen, d. h. insoweit diese aufgrund eines entsprechenden Projektvolumens eine maßgebliche Größenordnung annehmen, werden solche
auf Anfrage aktiv werden kann.
müssen.
können.
tung zu.
überwachendes Risiko.
Finanzwirtschaftliche Risiken
a) Preis- und Währungsrisiko
LS telcom geht von einer zunehmenden Häufung von Großereignissen aus, bei denen nicht nur eine kleine Region betroffen sein wird, sondern teilweise Länder oder gar ganze Ländergruppen. Das kann einerseits zu Projektbeeinträchtigungen durch zerstörte Infrastruktur führen, andererseits auch zu Liquiditätsengpässen bei den betroffenen Partnern oder Staaten. Außerdem besteht das Risiko von Betriebsstillstand bei Beschädigungen oder Zerstörungen der Gebäude und Einrichtungen der LS telcom AG bzw. beteiligter Tochterunternehmen. Die Risiken werden dadurch kontrolliert, dass Aufgaben wo möglich über mehr als eine Einheit verteilt werden, also bei einem Großereignis üblicherweise nicht ein gesamtes Projektteam insgesamt ausfällt. Inzwischen konnte eine durch alle Einheiten praktizierte mobile Arbeitskultur entwickelt werden, die diese Risiken zusammen mit Betriebsausfallversicherungen beherrschbar erscheinen lässt. Teil dieser Strategie ist es ebenfalls, mehr Teile unserer Serverinfrastruktur auf sichere Cloud-Anbieter zu verlagern. Hier vertrauen wir aber nur auf DSGVO konforme, international gefestigte Partner mit örtlich
Das Ausfallrisiko aus finanziellen Vermögenswerten besteht in der Gefahr des Ausfalls eines Vertragspartners und daher maximal jeweils in Höhe des Zeitwerts der Forderung an den jeweiligen Schuldner. Das tatsächliche Ausfallrisiko im Geschäft mit Kunden wurde bislang als gering eingestuft, da LS telcom vorrangig Endkunden bedient, die bisher in den meisten Fällen erstklassige Bonität hatten und in Zweifelsfällen durch vertragliche Gestaltung (geeignete Zahlungsbedingungen; Rückabsicherung bei Lieferanten) die Minimierung dieses Risikos derart sicherstellen konnte, dass wenigstens aufwands- und kostenseitig kein substantieller Schaden bei der LS telcom verblieb. Die negativen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie und des Ukraine-Krieges auf Unternehmen und Staaten wird wahrscheinlich dazu führen, dass die Bonitätseinstufung zumindest einiger unserer Kunden sinken wird. Verlängerte Zahlungsfristen und ein erhöhtes Maß an Zahlungsausfällen könnten daher künftig auftreten. Auch bei solventen Kunden ist aktuell eine Tendenz zu verspäteten Zahlungen feststellbar. Zudem macht das Unternehmen mittlerweile auch vermehrt in Ländern mit niedrigerer Bonität Geschäfte.
Wir stufen daher die Eintrittswahrscheinlichkeit dieses Risikos weiterhin mit "hoch" ein, und belassen die Gesamtbeurteilung dieses Risikos auf "wesentlich".
Eine kontinuierlich gepflegte und überwachte Liquiditätsvorausschau und vorhandene Kreditlinien gewährleisten eine jederzeit ausreichende Liquiditätsversorgung der LS telcom AG. Des Weiteren pflegt die LS telcom AG eine offene und vertrauensvolle Kommunikation mit ihren Hausbanken, so dass weitere Möglichkeiten zur Unternehmensfinanzierung, insbesondere auch Projektfinanzierungen, gegeben sind. Zu berücksichtigen ist, dass bei einer sich inzwischen abzeichnenden weiteren Zunahme des Zinssatzes und möglicherweise weiterhin hohem Fremdfinanzierungsanteil das Risiko besteht, dass bei einer Umfinanzierung dann erheblich höhere Zinsbelastungen zu verzeichnen wären und dies die Profitabilität des Konzerns belasten könnte. Gleiches gilt auch bei einer erneuten Kreditaufnahme zur Liquiditätssicherung oder Projektfinanzierung.
Vor dem Hintergrund der mittlerweile wieder positiven Geschäftsaussichten sowie der im Geschäftsjahr 2020/21 zur Abfederung des pandemiebedingten Geschäftsrückgangs erhaltenen Finanzmittel, wird dieses Risiko in seiner Eintrittswahrscheinlichkeit auf "mittel" bestehen lassen und damit in seiner Gesamtbeurteilung auf "überwachen" verbleiben.
In den letzten Jahren sind die Einsatzmöglichkeiten von Funknetz-Anwendungen – z.B. aus den Bereichen Logistik, Transport, Infrastruktur, Industrie, Verteidigung, Mobilfunk – stark gestiegen, mit entsprechender zunehmender Nachfrage nach Funk-Spektrum-Kapazitäten. Allerdings ist das Funk-Spektrum eine knappe und begrenzte Ressource. Daher werden Technologien und Systeme benötigt, die einen effizienten und ressourcen-schonenden Einsatz des Funkspektrums ermöglichen. Die Systemlösungen von LS telcom eignen sich hervorragend, um das Spektrum effizient zu verwalten und zu steuern. Entsprechend ergeben sich daraus sehr gute Absatzchancen für die LS telcom Gruppe.
Regulierungsbehörden und zuständige Ministerien sehen sich einer zunehmenden Komplexität in der Verwaltung und in der Überwachung des Funk-Spektrums ausgesetzt. Mit bestehenden und installierten Systemen lassen sich aus Sicht der LS telcom die anstehenden Aufgaben und der damit verbundene komplexe Arbeitsaufwand kaum mehr bewältigen. Daher könnte aus Sicht von LS telcom die Notwendigkeit zur Einführung moderner, digitaler Systeme einen Schub bei digitalen Systemen bzw. bei der digitalen Transformation auslösen und Regulierungsbehörden sowie zuständige Ministerien zu einer Modernisierung ihrer bestehenden Systeme veranlassen. LS telcom hat in den letzten Jahren erhebliche Ressourcen in die Entwicklung ihrer mySPECTRA-Plattform allokiert, die ideal auf die Bedürfnisse der Behörden zugeschnitten ist.
Bei mySPECTRA handelt es um eine komplett neu entwickelte Software-Plattform zur Verwaltung und Überwachung des Funk-Spektrums. Aus Sicht von LS telcom ist die Plattform in ihrem Einsatzgebiet weltweit führend. Sie ist vollständig web- und cloud-basiert. Sie kann in cloud-, hybriden und in on-premise Umgebungen zum Einsatz kommen. Ihr Vorteil ist, dass viele Einstellungen entweder automatisiert durchgeführt werden oder von den Nutzern selbstständig, d. h. ohne zusätzlichen Programmierungsund Anpassungsaufwand vorgenommen werden können. Damit werden die Nutzer in die Lage versetzt, digitalisiert, effizienter und kostengünstiger Aufgaben im Bereich Funk-Spektrum-Verwaltung und -Monitoring durchführen zu können. Für LS telcom sollte sich ein positiver EBIT-Margen-Effekt ergeben. Mit mySPECTRA entfällt ein Großteil der individuellen, projektbezogenen Programmierarbeiten, mit entsprechenden positiven Effekten auf die Profitabilität.
Ein Großteil der Kunden von LS telcom, die Software-Systeme beziehen, sind LS telcom langfristig verbunden, da sie nach Abschluss eines Projekts Wartungsverträge für z.B. Software-Update und Weiterentwicklungen abschließen. Bei webbasierten Systemen ist das fast zwingend notwendig, da die andauernde Evolution der Sicherheitslücken und ein regelmäßiges Updaten der Software schon aus Risikogesichtspunkten unerlässlich ist. Die daraus generierten Umsätze sind jährlich wiederkehrend. Bezogen auf den Umsatz des Segments Softwareysteme liegt der Anteil der wiederkehrenden Umsatzerlöse derzeit bei rund 50 %. Der Anteil erhöht sich strukturell, da immer mehr Wartungsverträge hinzu kommen. Dadurch verbessert sich über die Zeit die Qualität des Umsatzes der LS telcom Gruppe stetig, da sich Wartungsumsätze resilient gegen äußere Einflüsse zeigen.
Auf der einen Seite erhöht der Krieg in der Ukraine die Risiken für einen globalen konjunkturellen Abschwung. Auf der anderen Seite steigen die Budgets für Verteidigungsausgaben. Die LS telcom Gruppe hat Produkte und Lösungen für Funk-Spektrum-Management im Portfolio (z.B. SPECTRAmil) sowie Lösungen zur elektronischen Abwehr via Funk-Lösungen (z. B. Drohnenabwehr, elektronischer Ortungsschutz). Die Nachfrage nach solchen Lösungen könnte durch die veränderte geopolitische Lage steigen.
Die Systemlösungen, Technologien und Produkte von LS telcom sind universell ausgelegt, d.h. sie lassen sich für nahezu jeden Funk-Anwendungsfall und in nahezu jeder Branche einsetzen. In den vergangen Jahren ist es der LS telcom gelungen, neue Kunden außerhalb der Kernmärkte Behörden und Ministerien zu gewinnen, insbesondere aus den Bereichen Logistik, Transport, Krankenhäuser, Polizei, Öl-/Gas-Industrie. Zukunftsthemen wie Machine-to-Machine, Industrie 4.0, intelligente Verkehrssysteme sollten die Absatzchancen und das Marktpotential der LS telcom Gruppe deutlich erhöhen.
Die Chancen für künftiges Wachstum des Konzerns werden einerseits von den Themen Umnutzung von Frequenzspektrum für die Breitbandversorgung, Netze für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben, Funklösungen für das Internet der Dinge, Automotive-Anwendungen und komplexe Kommunikationsanwendungen für die Industrie 4.0 mit all ihren Vertikalmärkten bestimmt. Andererseits ergeben sich aber auch weiterhin große Möglichkeiten durch den Digitalisierungsdruck auf Behörden und Dienstleister, wodurch eine Vielzahl an Innovationsund Erneuerungsprojekten weltweit angestoßen wurden oder gerade in Planung sind. Hier kann LS telcom punkten, weil bereits vor Jahren eine immer noch anhaltende Innovationsoffensive gestartet wurde, die nun einige der nachgefragten Produkte bereits vollständig beistellen und andere in absehbarer Zeit im Rahmen von Projekten zuliefern kann.
Die Kommunikationstechnologie spielt eine entscheidende Rolle bei der Bewältigung der Folgen der Corona-Pandemie und in der Digitalisierung von Produktionsprozessen. Wir rechnen daher mit weiter guten Geschäftsmöglichkeiten und stabiler bis steigender Nachfrage in unserem Marktsegment.
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ist.
Lösung
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formation auslösen und Regulierungsbehörden sowie zuständige Ministerien zu einer Modernisierung ihrer bestehenden Systeme veranlassen. LS telcom hat in den letzten Jahren erhebliche Ressourcen in die Entwicklung ihrer mySPECTRA-Plattform allokiert, die ideal auf die Bedürfnisse der Behörden zugeschnitten
Chancen durch die veränderte Geopolitische Lage
Auf der einen Seite erhöht der Krieg in der Ukraine die Risiken für einen globalen konjunkturellen Abschwung. Auf der anderen Seite steigen die Budgets für Verteidigungsausgaben. Die LS telcom Gruppe hat Produkte und Lösungen für Funk-Spektrum-Management im Portfolio (z.B. SPECTRAmil) sowie Lösungen zur elektronischen Abwehr via Funk-Lösungen (z. B. Drohnenabwehr, elektronischer Ortungsschutz). Die Nachfrage nach solchen Lösungen könnte durch die
Die Systemlösungen, Technologien und Produkte von LS telcom sind universell ausgelegt, d.h. sie lassen sich für nahezu jeden Funk-Anwendungsfall und in nahezu jeder Branche einsetzen. In den vergangen Jahren ist es der LS telcom gelungen, neue Kunden außerhalb der Kernmärkte Behörden und Ministerien zu gewinnen, insbesondere aus den Bereichen Logistik, Transport, Krankenhäuser, Polizei, Öl-/Gas-Industrie. Zukunftsthemen wie Machine-to-Machine, Industrie 4.0, intelligente Verkehrssysteme sollten die Absatzchancen und das Marktpotential der LS telcom
Weitere Ausführungen zu Chancen der künftigen
Die Chancen für künftiges Wachstum des Konzerns werden einerseits von den Themen Umnutzung von Frequenzspektrum für die Breitbandversorgung, Netze für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben, Funklösungen für das Internet der Dinge, Automotive-Anwendungen und komplexe Kommunikationsanwendungen für die Industrie 4.0 mit all ihren Vertikalmärkten bestimmt. Andererseits ergeben sich aber auch weiterhin große Möglichkeiten durch den Digitalisierungsdruck auf Behörden und Dienstleister, wodurch eine Vielzahl an Innovationsund Erneuerungsprojekten weltweit angestoßen wurden oder gerade in Planung sind. Hier kann LS telcom punkten, weil bereits vor Jahren eine immer noch anhaltende Innovationsoffensive gestartet wurde, die nun einige der nachgefragten Produkte bereits vollständig beistellen und andere in absehbarer Zeit im
Rahmen von Projekten zuliefern kann.
Die Kommunikationstechnologie spielt eine entscheidende Rolle bei der Bewältigung der Folgen der Corona-Pandemie und in der Digitalisierung von Produktionsprozessen. Wir rechnen daher mit weiter
veränderte geopolitische Lage steigen.
Absatzchancen in vertikalen Märkten
Gruppe deutlich erhöhen.
Entwicklung
mySPECTRA als führende Spektrum-Management-
Bei mySPECTRA handelt es um eine komplett neu entwickelte Software-Plattform zur Verwaltung und Überwachung des Funk-Spektrums. Aus Sicht von LS telcom ist die Plattform in ihrem Einsatzgebiet weltweit führend. Sie ist vollständig web- und cloud-basiert. Sie kann in cloud-, hybriden und in on-premise Umgebungen zum Einsatz kommen. Ihr Vorteil ist, dass viele Einstellungen entweder automatisiert durchgeführt werden oder von den Nutzern selbstständig, d. h. ohne zusätzlichen Programmierungsund Anpassungsaufwand vorgenommen werden können. Damit werden die Nutzer in die Lage versetzt, digitalisiert, effizienter und kostengünstiger Aufgaben im Bereich Funk-Spektrum-Verwaltung und -Monitoring durchführen zu können. Für LS telcom sollte sich ein positiver EBIT-Margen-Effekt ergeben. Mit mySPECTRA entfällt ein Großteil der individuellen, projektbezogenen Programmierarbeiten, mit entsprechenden positiven Effekten auf die Profitabilität.
Stetig steigende wiederkehrende Umsätze aus War-
Ein Großteil der Kunden von LS telcom, die Software-Systeme beziehen, sind LS telcom langfristig verbunden, da sie nach Abschluss eines Projekts Wartungsverträge für z.B. Software-Update und Weiterentwicklungen abschließen. Bei webbasierten Systemen ist das fast zwingend notwendig, da die andauernde Evolution der Sicherheitslücken und ein regelmäßiges Updaten der Software schon aus Risikogesichtspunkten unerlässlich ist. Die daraus generierten Umsätze sind jährlich wiederkehrend. Bezogen auf den Umsatz des Segments Softwareysteme liegt der Anteil der wiederkehrenden Umsatzerlöse derzeit bei rund 50 %. Der Anteil erhöht sich strukturell, da immer mehr Wartungsverträge hinzu kommen. Dadurch verbessert sich über die Zeit die Qualität des Umsatzes der LS telcom Gruppe stetig, da sich Wartungsumsätze resi-
lient gegen äußere Einflüsse zeigen.
Wie oben bereits ausgeführt, um die Abhängigkeit von schwer planbaren Großprojekten zu entschärfen, hatte die LS telcom in den letzten Jahren ihre vertrieblichen Tätigkeiten in den vertikalen Märkten wie Öffentliche Sicherheit, Transport & Verkehr, Versorgungsunternehmen, Gesundheit und Industrie intensiviert. Bei diesen Kunden spielt das Funkspektrum eine zunehmend zentrale Rolle und rückt im Rahmen der Digitalisierung, Industrie 4.0 sowie des Internets der Dinge mit zunehmender Maschinen-zu-Maschinen-Kommunikation immer stärker in den Fokus. So wurden in Deutschland von der zuständigen Behörde beispielsweise 100 MHz Bandbreite exklusiv für lokale, sogenannte 5G-Campus Netze reserviert.
Für viele Industrieunternehmen und Organisationen bietet sich damit die Möglichkeit und Chance, ihr eigenes, individuelles und für ihre Belange maßgeschneidertes 5G-Mobilfunknetz auf ihren Grundstücken zu errichten und zu betreiben. Da das zugehörige Wissen nicht zum Kerngeschäft des Kunden gehört, wird hier in der Regel auf Fachfirmen zurückgegriffen. Die LS telcom kann hier unter Einsatz des gesamten bestehenden Produkt- und Dienstleistungsportfolios sowohl maßgeschneiderte Lösungen als auch Standardprodukte zur Funkplanung und für das Spektrum-Management, teilweise auch als Outsourcing-Partner, anbieten. Die im Vergleich zum reinen Behördenumfeld ungleich größere potenzielle Kundenzahl bietet selbst bei geringeren Einzelprojektvolumina einen enormen Markt und weniger Abhängigkeit von Einzelkunden und Großprojekten.
Der Vorstand ist von der Richtigkeit der strategischen Ausrichtung des Konzerns und seiner Produkte auf die oben beschriebenen Geschäftsfelder und Themen überzeugt. Die hohen Investitionen und Vorleistungen, die seit mehreren Jahren in entsprechende Produktentwicklungen und Markterschließungsmaßnahmen fließen und die Finanzzahlen der vorangegangenen Geschäftsjahre teilweise stark belastet haben, zeigen nun Wirkung und werden sich auch künftig für die gesamte Firmengruppe auszahlen. Das Produktangebot des Konzerns passt hervorragend zu den aktuellen und auch künftig absehbaren Forderungen des Marktes und wird kontinuierlich mit hoher Innovationskraft weiterentwickelt. Der Vorstand sieht den Konzern damit gut aufgestellt und zweifelt nicht an dessen mittel- und längerfristigem Erfolg.
Die Unsicherheiten auf der Zeitschiene bezüglich Vergabeentscheidungen für neue Aufträge wird man dort, wo Entscheidungen in der politischen Ebene gefällt werden, nie ganz vermeiden können, da hier oftmals eine zusätzliche Logikebene mit gänzlich anderen Prioritäten existiert. Genau hier ist aber der Ansatz unserer Vertikalmarktstrategie, neben den Wartungsverträgen eine weitere Risikoverteilung auf viele Projekte zu erreichen.
Betrachtet man die einzelnen Themenschwerpunkte näher, so bestehen hier folgende Chancen bzgl. der künftigen Geschäftsentwicklung:
Im Beratungsgeschäft behauptet sich die LS telcom national und international sehr gut. Der Vorstand sieht nach wie vor sehr gute neue Geschäftsmöglichkeiten im Umfeld der Digitalisierung sowie der Neu- und Erweiterungsplanung von Funknetzen für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS), ebenso im Zusammenhang mit der Einführung von digitaler Funktechnologie für professionelle Betriebsfunknetze (PMR) von Transport-, Versorgungs- und Industrieunternehmen. Wachstumspotenzial bietet sich im Dienstleistungsbereich weiterhin im Bereich der speziellen Objektfunkversorgung (z. B. Versorgung von Tunneln für Bahn und U-Bahnen, Kliniken, Justizvollzugsanstalten, Industrieanlagen etc.) sowie insbesondere auch im hochwertigen strategischen Beratungsbereich und Spektrum-Consulting zur zukünftigen Nutzung des Funkfrequenzspektrums etwa im Zusammenhang mit Breitbandversorgung, 5G und IoT für nationale und internationale Organisationen und Global Players.
Wie oben bereits dargestellt, bietet das originäre Kerngeschäft der LS telcom, die Frequenzverwaltung bzw. das Spektrum-Management, ebenfalls sehr gute Möglichkeiten zur Realisierung weiteren Wachstums. Der Haupttrend in diesem Kundenbereich geht in Richtung noch stärker integrierter Systeme und hochautomatisierter, webbasierter Dienste. Neue, teils durch künstliche Intelligenz ("Artificial Intelligence") verstärkte Produkte sowie hervorragende Referenzprojekte für das sogenannte e-Licensing von Regulierungsbehörden sichern LS telcom aktuell eine führende Stellung im Wettbewerb in diesem Kundenkreis. Sie verschaffen dem Konzern aber ebenso Vorteile bei Netzbetreibern künftiger neuer Funkdienste und Nutzern von Spektrum-Management-Dienstleistungen.
Die Notwendigkeit und der Wunsch vieler Arbeitnehmer zum verteilten mobilen Arbeiten in den aktuellen Krisen, wie auch der um sich greifende Personalmangel und Kostendruck generell, dürfte Behörden verstärkt dazu bewegen, bestehende Systemlösungen zu modernisieren und auf webbasierte Systeme umzustellen. Neue Funktechnologien sowie neue Regelwerke der EU und der ITU (Internationale Fernmeldeunion), wie sie u. a. auf der Weltfunkkonferenz Ende 2019 beschlossen wurden, sind daneben wie in der Vergangenheit weitere "Motivatoren" für Neugeschäft, Systemanpassungen und -erweiterungen.
Speziell aufbauend auf dem Kundenstamm aus dem Teilmarkt des Öffentlichen- und Behördensektors und den neuen Kunden aus den Vertikalmärkten rechnet sich der Konzern Zusatzgeschäft mit neuen Hardware-Produkten zur messtechnischen Unterstützung der Frequenzverwaltung und Funküberwachung aus. Auch Organisationen der Inneren Sicherheit inklusive des militärischen Markts sind potenzielle Interessenten für diese aus Messtechnik und Software einschließlich künstlicher Intelligenz geformten Produkte und bieten zunehmend gute Möglichkeiten für neues Wachstum. Insbesondere die Kombination mit den Produkten des Spektrum-Managements und die inzwischen sehr etablierten Spektrum-Management-Dienstleistungen bieten hervorragende Möglichkeiten für LS telcom, die Geschäfte weiter auszubauen.
Der Internationale Währungsfonds (IWF) geht in seinem Gutachten vom Herbst 2022 davon aus, dass sich das weltweite Wirtschaftswachstum im Jahr 2023 verlangsamen dürfte und mit einem Wachstum von 2,7 % gerechnet wird. Das sind 0,2 Prozentpunkte unterhalb der Prognose vom Juli 2022. Aus Sicht des IWF werden mehr als ein Drittel der globalen Wirtschaft im Jahr 2023 schrumpfen und die drei größten Volkswirtschaften USA, China und EU setzen ihren Abwärtstrend fort17.
Die globale Inflation wird vom IWF für das Jahr 2023 mit 6,5 % prognostiziert18. Der IWF sieht die Welt in einer volatilen Periode. Die Inflation ist auf Höchststände geschossen. Die Geldpolitik antwortete mit einer schnellen Verschärfung der Finanzierungsbedingungen, mit entsprechenden negativen Effekten auf die Budgets der Haushalte. Geopolitische, ökologische und ökonomische Risiken beeinflussen den Ausblick für die globale Wirtschaft19.
Risiken für den Ausblick bleiben ungewöhnlich hoch für Revisionen nach unten. Die Geldpolitik könnte mit Fehleinschätzungen über den richtigen Weg der Inflationsbekämpfung die Situation verschlimmern. Eine weitere Verschlechterung im chinesischen Immobiliensektor könnte den nationalen Bankensektor infizieren, mit negativen Effekten auf das inländische Wachstum und die globale Wirtschaft. Eine geopolitische Fragmentierung könnte den Handel und die Kooperation bei Klimafragen beeinflussen20. Zudem hat der fortgesetzte Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine die Möglichkeit einer geopolitischen Disruption signifikant erhöht21.
Das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) erwartet in ihrem Gutachten vom Herbst 2022, dass die Wirtschaft im Euroraum auf eine Rezession zusteuert. Nach einem erwarteten Wirtschaftswachstum von 3 % im Jahr 2022 prognostiziert das IfW für das Jahr 2023 nahezu eine Stagnation. Für die Verbraucherpreise schätzt das Institut, dass die Rate im Jahr 2023 auf einem hohen Niveau von 7,2 % verharren wird22.
Aus Sicht des IfW lassen ein anhaltender Energiepreisschock und eine schwächelnde Weltkonjunktur einen deutlichen Abschwung der konjunkturellen Dynamik erwarten. Nach Ansicht des IfW haben sich insgesamt die konjunkturellen Aussichten in Europa stark verschlechtert23.
Die Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose erwartet in Ihrem Gutachten vom Herbst 2022 für Deutschland einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts von 0,4 %. Das entspricht gegenüber der Frühjahrsprognose einer deutlichen Revision nach unten. Im Frühjahr wurde noch ein Wachstum von 3,1 % erwartet. Zudem
17 IMF, World Economic Outlook, Countering the Cost-of-Living-Crisis, Oct 2022, foreword, xiii
18 IMF, World Economic Outlook, Countering the Cost-of-Living-Crisis, Oct 2022, Executive summary, xvi
19 IMF, World Economic Outlook, Countering the Cost-of-Living-Crisis, Oct 2022, p. 1
20 IMF, World Economic Outlook, Countering the Cost-of-Living-Crisis, Oct 2022, Executive Summary, xvi
21 IMF, World Economic Outlook, Countering the Cost-of-Living-Crisis, Oct 2022, p. 1
22 IfW, Kieler Konjunkturberichte, Euroraum im Herbst 2022, S.3
23 IfW, Kieler Konjunkturberichte, Euroraum im Herbst 2022, S.11
prognostiziert die Projektgruppe für das Jahr 2023 eine anhaltend hohe Inflationsrate von 8,8 %24.
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zu modernisieren und auf webbasierte Systeme umzustellen. Neue Funktechnologien sowie neue Regelwerke der EU und der ITU (Internationale Fernmeldeunion), wie sie u. a. auf der Weltfunkkonferenz Ende 2019 beschlossen wurden, sind daneben wie in der Vergangenheit weitere "Motivatoren" für Neugeschäft, Systemanpassungen und -erweiterungen.
ungen, mit entsprechenden negativen Effekten auf die Budgets der Haushalte. Geopolitische, ökologische und ökonomische Risiken beeinflussen den Ausblick
Risiken für den Ausblick bleiben ungewöhnlich hoch für Revisionen nach unten. Die Geldpolitik könnte mit Fehleinschätzungen über den richtigen Weg der Inflationsbekämpfung die Situation verschlimmern. Eine weitere Verschlechterung im chinesischen Immobiliensektor könnte den nationalen Bankensektor infizieren, mit negativen Effekten auf das inländische Wachstum und die globale Wirtschaft. Eine geopolitische Fragmentierung könnte den Handel und die Kooperation bei Klimafragen beeinflussen20. Zudem hat der fortgesetzte Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine die Möglichkeit einer geopolitischen Disrup-
für die globale Wirtschaft19.
tion signifikant erhöht21.
stark verschlechtert23.
Prognose für die Wirtschaft in Europa
Das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) erwartet in ihrem Gutachten vom Herbst 2022, dass die Wirtschaft im Euroraum auf eine Rezession zusteuert. Nach einem erwarteten Wirtschaftswachstum von 3 % im Jahr 2022 prognostiziert das IfW für das Jahr 2023 nahezu eine Stagnation. Für die Verbraucherpreise schätzt das Institut, dass die Rate im Jahr 2023 auf einem hohen Niveau von 7,2 % verharren wird22.
Aus Sicht des IfW lassen ein anhaltender Energiepreisschock und eine schwächelnde Weltkonjunktur einen deutlichen Abschwung der konjunkturellen Dynamik erwarten. Nach Ansicht des IfW haben sich insgesamt die konjunkturellen Aussichten in Europa
Die Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose erwartet in Ihrem Gutachten vom Herbst 2022 für Deutschland einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts von 0,4 %. Das entspricht gegenüber der Frühjahrsprognose einer deutlichen Revision nach unten. Im Frühjahr wurde noch ein Wachstum von 3,1 % erwartet. Zudem
Prognose für die Wirtschaft in Deutschland
Speziell aufbauend auf dem Kundenstamm aus dem Teilmarkt des Öffentlichen- und Behördensektors und den neuen Kunden aus den Vertikalmärkten rechnet sich der Konzern Zusatzgeschäft mit neuen Hardware-Produkten zur messtechnischen Unterstützung der Frequenzverwaltung und Funküberwachung aus. Auch Organisationen der Inneren Sicherheit inklusive des militärischen Markts sind potenzielle Interessenten für diese aus Messtechnik und Software einschließlich künstlicher Intelligenz geformten Produkte und bieten zunehmend gute Möglichkeiten für neues Wachstum. Insbesondere die Kombination mit den Produkten des Spektrum-Managements und die inzwischen sehr etablierten Spektrum-Management-Dienstleistungen bieten hervorragende Möglichkeiten für LS telcom, die Geschäfte weiter auszubauen.
C. Prognosebericht
Abwärtstrend fort17.
Prognose für die Weltwirtschaft
Der Internationale Währungsfonds (IWF) geht in seinem Gutachten vom Herbst 2022 davon aus, dass sich das weltweite Wirtschaftswachstum im Jahr 2023 verlangsamen dürfte und mit einem Wachstum von 2,7 % gerechnet wird. Das sind 0,2 Prozentpunkte unterhalb der Prognose vom Juli 2022. Aus Sicht des IWF werden mehr als ein Drittel der globalen Wirtschaft im Jahr 2023 schrumpfen und die drei größten Volkswirtschaften USA, China und EU setzen ihren
Die globale Inflation wird vom IWF für das Jahr 2023 mit 6,5 % prognostiziert18. Der IWF sieht die Welt in einer volatilen Periode. Die Inflation ist auf Höchststände geschossen. Die Geldpolitik antwortete mit einer schnellen Verschärfung der Finanzierungsbeding-
22 IfW, Kieler Konjunkturberichte, Euroraum im Herbst 2022, S.3 23 IfW, Kieler Konjunkturberichte, Euroraum im Herbst 2022, S.11
17 IMF, World Economic Outlook, Countering the Cost-of-Living-Crisis, Oct 2022, foreword, xiii
19 IMF, World Economic Outlook, Countering the Cost-of-Living-Crisis, Oct 2022, p. 1
21 IMF, World Economic Outlook, Countering the Cost-of-Living-Crisis, Oct 2022, p. 1
18 IMF, World Economic Outlook, Countering the Cost-of-Living-Crisis, Oct 2022, Executive summary, xvi
20 IMF, World Economic Outlook, Countering the Cost-of-Living-Crisis, Oct 2022, Executive Summary, xvi
Die krisenhafte Zuspitzung auf den Gasmärkten belasten die deutsche Wirtschaft schwer. Sie erhöhen die Energiekosten drastisch und gehen mit einem massiven gesamtwirtschaftlichen Kaufkraftentzug einher. Die stark steigenden Verbraucherpreise schmälern die Kaufkraft der privaten Haushalte und führen zu stark eingetrübten Konjunkturaussichten. Daher sollte der private Konsum bis zum Sommer 2023 zurückgehen25.
Stabilisierend dürfte der Arbeitsmarkt und die Stabilisierungspakete der Bundesregierung wirken. Aus Sicht der Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose dürften Unternehmen aufgrund des Fachkräftemangels ihren Personalbestand halten, so dass die Erwerbstätigkeit kurzfristig nur geringfügig sinken dürfte. Die Bundesregierung hat insgesamt drei Entlastungspakete auf den Weg gebracht, um die Belastungen der steigenden Energiepreise für Unternehmen und private Haushalte abzufedern26.
Das größte Risiko für die konjunkturelle Entwicklung stellt die Verfügbarkeit von Gas dar. Sollte der Verbrauch im Winter nicht sinken, könnte es zu einer staatlichen Rationierung kommen und Unternehmen müssten ihre Produktion zusätzlich einschränken27.
Der vertraglich gesicherte und nicht bearbeitete Auftragsbestand im Konzern lag zum Ende der Berichtsperiode bei EUR 46,3 Mio. (i. V. EUR 51,4 Mio.). Unbefristet laufende Wartungsverträge sind dabei lediglich mit einer maximalen Restlaufzeit von zwölf Monaten und langfristige Rahmenverträge maximal mit den während ihrer Laufzeit realistisch zu erwartenden Abrufvolumina berücksichtigt worden.
Die Auftragslage des Konzerns kann als durchaus gut eingestuft werden. Der Auftragsbestand setzt sich sowohl aus noch abzuarbeitenden Projektverträgen als auch aus wiederkehrendem Geschäft (bspw. Wartungsverträge) zusammen, wobei letzteres jährlich mittlerweile ca. EUR 14,8 Mio. beiträgt, aufgrund der in der Vergangenheit abgeschlossenen Projekte kontinuierlich zunimmt und so für eine steigende Grundlast und Stabilität sorgt.
Neben diesen vertraglich mittel- bis längerfristig als gesichert zu wertenden Geschäften werden auch signifikante Umsatzanteile aus Rahmenverträgen erwirtschaftet. Hierbei existiert ein ausverhandelter vertraglicher Rahmen, der kurzfristige Leistungsabrufe ohne weiteren Angebotsaufwand oder Verhandlungen ermöglicht und meist stabile Umsätze liefert, jedoch bestehen oft keine längerfristigen Abnahmegarantien. Solche Rahmenverträge kommen meist im Beratungs- und Planungsumfeld zum Einsatz, vor allem die Dienstleistungen der US-Tochter RadioSoft basieren auf dieser Art von Kundenbeziehungen. In den hier insgesamt und auf 12-Monatssicht angegebenen Umsatzerwartungen sind keine Umsätze im Zusammenhang mit Vertragsvermögenswerten und -verbindlichkeiten enthalten. Der vertraglich gesicherte Auftragsbestand sollte nach Berechnungen der Gesellschaft bei planmäßiger Abarbeitung für das laufende Geschäftsjahr 2022/2023 Umsatzerlöse in Höhe von EUR 29,5 Mio. (i. V. EUR 35,1 Mio.) beisteuern.
In Anbetracht der in der Vergangenheit erarbeiteten und für die weitere Zukunft aussichtsreichen Geschäftschancen, sowohl für bestehende Produkte des LS telcom Konzerns als auch für aktuelle Neuentwicklungen, sieht der Vorstand sowohl kurzfristig als auch mittel- und langfristig eine sehr positive Perspektive.
Eine Herausforderung, die die Geschäftsentwicklung bereits seit einigen Jahren stark beeinflusst, ist die starke Abhängigkeit von komplexen Vergabeverfahren, denen sich die LS telcom Firmengruppe beim Großteil der öffentlichen Behördenkundschaft stellen muss und die sehr häufig aus unterschiedlichsten politischen oder haushaltsbezogenen Gründen Verzögerungen erfahren.
In der jüngeren Vergangenheit hatten wir uns verstärkt auf sogenannte Vertikalmärkte konzentriert. Das sind Märkte, die für eine bestimmte Aufgabe unsere Produkte und Dienstleistungen benötigen, aber nicht selbst der Kommunikationsbranche zuzurechnen sind. Wenngleich die Vertikalmärkte zum Teil sehr stark von der Corona-Krise betroffen waren – man denke exemplarisch an Flughäfen, den öffentlichen Nahverkehr und die Industrie – bestärken uns
24 Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose, Energiekrise: Inflation, Rezession, Wohlstandsverlust, Herbst 2022, S. 3
25 Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose, Energiekrise: Inflation, Rezession, Wohlstandsverlust, Herbst 2022, S. 32
26 Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose, Energiekrise: Inflation, Rezession, Wohlstandsverlust, Herbst 2022, S. 34
27 Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose, Energiekrise: Inflation, Rezession, Wohlstandsverlust, Herbst 2022, S. 34
sowohl die vor der Pandemie erzielten Erfolge als auch die Tatsache, selbst unter widrigen Pandemiebedingungen die Umsätze in diesen Marktbereichen gesteigert und zahlreiche neue Kunden hinzugewonnen zu haben, in dieser neuen Ausrichtung.
Wir sind sicher, dass aus diesen Vertikalmärkten künftig erhebliches neues Wachstum für die LS telcom generiert werden kann – ganz unabhängig von Verzögerungen, die sich in einzelnen Branchen während der Pandemie temporär ergeben haben. In der dadurch sogar verstärkt zunehmenden Digitalisierung von Industrie und Gesellschaft werden hochwertige, sichere, zuverlässige und robuste Netzverbindungen immer wichtiger, Funknetze gewinnen an Bedeutung und Funkspektrum spielt eine zunehmend zentrale Rolle.
Hier hat das Unternehmen bereits beginnend in den letzten Geschäftsjahren ein umfassendes Produktund Serviceportfolio, bestehend aus Software, Messtechnik, Beratungs-, Planungs- und Ingenieurdienstleistungen, entwickelt und einige sehr gute Referenzprojekte durchgeführt. Die LS telcom kann hier unter Einsatz des gesamten bestehenden Produkt- und Dienstleistungsportfolios sowohl maßgeschneiderte Lösungen als auch Standardprodukte zur Funkplanung und für das Spektrum-Management, teilweise auch als Outsourcing-Partner, anbieten. Mit diesen zunehmend replizierbaren Lösungen, aus denen sich nachhaltiges Produktgeschäft und Projektgeschäft ableiten lässt, sprechen wir zudem eine Vielzahl von Kunden einer Branche an.
Ein großer Vorteil bei diesem Schritt in Richtung Privat- und Industriekunden wird in den Vergabe- und Entscheidungsprozessen liegen, von denen wir erwarten, dass diese schneller und besser planbar ablaufen als im bisherigen internationalen Behördenumfeld. Zudem bietet die ungleich größere potenzielle Kundenzahl selbst bei geringeren Einzelprojektvolumina einen enormen Markt und weniger Abhängigkeit von Einzelkunden und Großprojekten.
Der bevorstehende Ausbau der 5G-Netze, die neben schnellerem mobilem Internet auch für das Internet of Things sowie die Digitalisierungs- und Automatisierungsvorhaben der Industrie 4.0 wesentliche Vorteile bringen, sollte LS telcom zusätzliches dauerhaftes Geschäft vermitteln. Unternehmen können in Deutschland basierend auf der 5G-Technologie eigene lokale private Campusnetze errichten und betreiben. Dies erfordert sichere Telekommunikationsverbindungen und störungsfreies Funkspektrum. Hier ist LS telcom mit seinem Know-how eine perfekte Adresse für Industriekunden.
Trotz aller positiven Zeichen und eines guten Auftragspolsters soll nicht unerwähnt bleiben, dass auch wir nur eine begrenzte Sicht auf den weiteren Verlauf der Corona-Pandemie, den Auswirkungen des Ukraine-Kriegs, den Herausforderungen bei Lieferketten und Logistik, den sich eintrübenden makroökonomischen Umfelds sowie der hohen Inflation haben.
Mittels umfassenden Risikomanagements und entsprechend ergriffener Maßnahmen zur Eingrenzung derselben sieht sich der Konzern für das Geschäftsjahr 2022/2023 gut gerüstet. Die beschriebenen Unsicherheiten können jedoch nicht vollständig eliminiert werden. Daher muss auch in diesem Jahr berücksichtigt werden, dass die Planungen für das laufende Geschäftsjahr mit Unsicherheiten behaftet sind. Der Vorstand geht davon aus, dass das Geschäftsjahr 2022/2023 auf der EBIT-Ebene insbesondere durch steigende Personalaufwendungen bedingt durch das hohe Inflationsumfeld und der Knappheit an Software-Spezialisten sowie durch einen anhaltend starken Einsatz von Fremddienstleistern auf Grund der der hohen Projektvolumina und anhaltenden Entwicklungstätigkeiten geprägt sein dürfte.
Auf Konzern-Ebene und unter Berücksichtigung der zuvor beschriebenen Ausführungen rechnet das Management für das laufende Geschäftsjahr 2022/2023 mit einem Umsatz in der Bandbreite von EUR 43,0 bis 47,5 Mio. und einem Prognosekorridor für das Konzern-Betriebsergebnis (EBIT) von EUR 2,1 bis 2,6 Mio.
Das Grundkapital betrug zum 30. September 2022 EUR 5.817.000,00. Es ist eingeteilt in 5.817.000 nennwertlose auf den Inhaber lautende Stammstückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von 1,00 EUR pro Aktie und voll einbezahlt.
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Rolle.
Kunden einer Branche an.
Einzelkunden und Großprojekten.
sowohl die vor der Pandemie erzielten Erfolge als auch die Tatsache, selbst unter widrigen Pandemiebedingungen die Umsätze in diesen Marktbereichen gesteigert und zahlreiche neue Kunden hinzugewonnen zu haben, in dieser neuen Ausrichtung.
LS telcom mit seinem Know-how eine perfekte Ad-
Trotz aller positiven Zeichen und eines guten Auftragspolsters soll nicht unerwähnt bleiben, dass auch wir nur eine begrenzte Sicht auf den weiteren Verlauf der Corona-Pandemie, den Auswirkungen des Ukraine-Kriegs, den Herausforderungen bei Lieferketten und Logistik, den sich eintrübenden makroökonomischen Umfelds sowie der hohen Inflation haben.
Mittels umfassenden Risikomanagements und entsprechend ergriffener Maßnahmen zur Eingrenzung derselben sieht sich der Konzern für das Geschäftsjahr 2022/2023 gut gerüstet. Die beschriebenen Unsicherheiten können jedoch nicht vollständig eliminiert werden. Daher muss auch in diesem Jahr berücksichtigt werden, dass die Planungen für das laufende Geschäftsjahr mit Unsicherheiten behaftet sind. Der Vorstand geht davon aus, dass das Geschäftsjahr 2022/2023 auf der EBIT-Ebene insbesondere durch steigende Personalaufwendungen bedingt durch das hohe Inflationsumfeld und der Knappheit an Software-Spezialisten sowie durch einen anhaltend starken Einsatz von Fremddienstleistern auf Grund der der hohen Projektvolumina und anhaltenden Entwicklungstätigkeiten geprägt sein dürfte.
Auf Konzern-Ebene und unter Berücksichtigung der zuvor beschriebenen Ausführungen rechnet das Management für das laufende Geschäftsjahr 2022/2023 mit einem Umsatz in der Bandbreite von EUR 43,0 bis 47,5 Mio. und einem Prognosekorridor für das Konzern-Betriebsergebnis (EBIT) von EUR 2,1 bis 2,6 Mio.
IV. BERICHTERSTATTUNG GEMÄSS § 315a
1,00 EUR pro Aktie und voll einbezahlt.
Das Grundkapital betrug zum 30. September 2022 EUR 5.817.000,00. Es ist eingeteilt in 5.817.000 nennwertlose auf den Inhaber lautende Stammstückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von
ABS. 1 HGB
resse für Industriekunden.
Wir sind sicher, dass aus diesen Vertikalmärkten künftig erhebliches neues Wachstum für die LS telcom generiert werden kann – ganz unabhängig von Verzögerungen, die sich in einzelnen Branchen während der Pandemie temporär ergeben haben. In der dadurch sogar verstärkt zunehmenden Digitalisierung von Industrie und Gesellschaft werden hochwertige, sichere, zuverlässige und robuste Netzverbindungen immer wichtiger, Funknetze gewinnen an Bedeutung und Funkspektrum spielt eine zunehmend zentrale
Hier hat das Unternehmen bereits beginnend in den letzten Geschäftsjahren ein umfassendes Produktund Serviceportfolio, bestehend aus Software, Messtechnik, Beratungs-, Planungs- und Ingenieurdienstleistungen, entwickelt und einige sehr gute Referenzprojekte durchgeführt. Die LS telcom kann hier unter Einsatz des gesamten bestehenden Produkt- und Dienstleistungsportfolios sowohl maßgeschneiderte Lösungen als auch Standardprodukte zur Funkplanung und für das Spektrum-Management, teilweise auch als Outsourcing-Partner, anbieten. Mit diesen zunehmend replizierbaren Lösungen, aus denen sich nachhaltiges Produktgeschäft und Projektgeschäft ableiten lässt, sprechen wir zudem eine Vielzahl von
Ein großer Vorteil bei diesem Schritt in Richtung Privat- und Industriekunden wird in den Vergabe- und Entscheidungsprozessen liegen, von denen wir erwarten, dass diese schneller und besser planbar ablaufen als im bisherigen internationalen Behördenumfeld. Zudem bietet die ungleich größere potenzielle Kundenzahl selbst bei geringeren Einzelprojektvolumina einen enormen Markt und weniger Abhängigkeit von
Der bevorstehende Ausbau der 5G-Netze, die neben schnellerem mobilem Internet auch für das Internet of Things sowie die Digitalisierungs- und Automatisierungsvorhaben der Industrie 4.0 wesentliche Vorteile bringen, sollte LS telcom zusätzliches dauerhaftes Geschäft vermitteln. Unternehmen können in Deutschland basierend auf der 5G-Technologie eigene lokale private Campusnetze errichten und betreiben. Dies erfordert sichere Telekommunikationsverbindungen und störungsfreies Funkspektrum. Hier ist
Beschränkungen, die die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffen, auch wenn sie sich aus Vereinbarungen zwischen Gesellschaftern ergeben können, sind dem Vorstand nicht bekannt. Jede Aktie gewährt gemäß § 14 der Satzung eine Stimme.
Zum Ende des Geschäftsjahres bestanden die folgenden Beteiligungen mit über 10 % der Stimmrechte:
| Beteiligte Person oder Gesellschaft |
Anzahl an Stimm rechten |
Anteile an Stimm rechten |
Zeitraum der Beteili gung |
|
|---|---|---|---|---|
| Dr. Manfred Lebherz | 1.537.872* | 26,44%* | Bis heute | |
| Dr. Georg Schöne | 1.624.843 | 27,93% | Bis heute |
* gemäß Veröffentlichung vom 30.09.2021.
Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen, bestehen nicht.
Eine Stimmrechtskontrolle für den Fall, dass Arbeitnehmer am Kapital beteiligt sind und ihre Kontrollrechte nicht unmittelbar ausüben, ist dem Vorstand nicht bekannt.
Die Bestellung und Abberufung der Vorstandsmitglieder erfolgt gemäß § 84 AktG. Satzungsänderungen werden durch die Hauptversammlung gemäß §§ 133 und 179 AktG vorgenommen.
Die Hauptversammlung hat in § 11 Abs. 2 der Satzung von der in § 179 Abs. 1 Satz 2 AktG eingeräumten Möglichkeit Gebrauch gemacht, dem Aufsichtsrat die Befugnis zu Änderungen, die nur die Fassung der Satzung betreffen, zu übertragen.
Durch Beschluss der ordentlichen Hauptversammlung der LS telcom AG vom 10. März 2022 wurde der Vorstand ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 9. März 2027 einmalig oder in Teilbeträgen mehrmals durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautender Aktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen um bis zu insgesamt EUR 2.908.500,00 zu erhöhen ("Genehmigtes Kapital 2022").
Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das gesetzliche Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen:
− bei einer Kapitalerhöhung gegen Bareinlagen, wenn der Ausgabebetrag der neuen Aktien den Börsenpreis nicht wesentlich unterschreitet und der auf die neuen Aktien, für die das Bezugsrecht ausgeschlossen wird, insgesamt entfallende anteilige Betrag des Grundkapitals 10 % des Grundkapitals nicht übersteigt, und zwar weder im Zeitpunkt des Wirksamwerdens noch im Zeitpunkt der Ausübung dieser Ermächtigung. Auf die Höchstgrenze von 10 % des Grundkapitals sind andere Aktien anzurechnen, die während der Laufzeit dieser Ermächtigung unter Ausschluss des Bezugsrechts in direkter oder entsprechender Anwendung des § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegeben oder veräußert worden sind. Auf die 10 %-Grenze sind ferner Aktien anzurechnen, für die aufgrund von Options- oder Wandelschuldverschreibungen oder -genussrechten, die während der Laufzeit dieser Ermächtigung unter Ausschluss des Bezugsrechts gemäß § 221 Abs. 4 Satz 2 i. V. m. § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG von der Gesellschaft ausgegeben werden, ein Options- oder Wandlungsrecht, eine Options- oder Wandlungspflicht oder zugunsten der Gesellschaft ein Aktienlieferungsrecht besteht;
− bei einer Kapitalerhöhung zur Ausgabe von Aktien an Arbeitnehmer der LS telcom AG und ihrer verbundenen Unternehmen (Belegschaftsaktien), wenn der auf die neuen Aktien, für die das Bezugsrecht ausgeschlossen wird, insgesamt entfallende anteilige Betrag des Grundkapitals 5 % des Grundkapitals nicht übersteigt, und zwar weder im Zeitpunkt des Wirksamwerdens noch im Zeitpunkt der Ausübung dieser Ermächtigung.
Von den vorstehend erteilten Ermächtigungen zum Ausschluss des Bezugsrechts darf der Vorstand nur in solchem Umfang Gebrauch machen, dass der anteilige Betrag der insgesamt unter Ausschluss des Bezugsrechts ausgegebenen Aktien 20 % des Grundkapitals nicht überschreitet (20 %-Grenze), und zwar weder im Zeitpunkt der Beschlussfassung über diese Ermächtigung noch im Zeitpunkt ihrer Ausnutzung. Sofern während der Laufzeit des Genehmigten Kapitals bis zu seiner Ausnutzung von anderen Ermächtigungen zur Ausgabe oder zur Veräußerung von Aktien der Gesellschaft oder zur Ausgabe von Rechten, die den Bezug von Aktien der Gesellschaft ermöglichen oder zu ihm verpflichten, Gebrauch gemacht und dabei das Bezugsrecht ausgeschlossen wird, ist dies auf die vorstehend genannte 20 %-Grenze anzurechnen.
Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats den weiteren Inhalt der Aktienrechte und die Einzelheiten der Durchführung von Kapitalerhöhungen aus dem Genehmigten Kapital 2022 festzulegen.
Durch Beschluss der ordentlichen Hauptversammlung der LS telcom AG vom 14. März 2019 wurde der Vorstand zum Erwerb eigener Aktien (§ 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG) unter Ausschluss des Erwerbsrechts der Aktionäre ermächtigt, und zwar nach folgender Maßgabe:
a) Die Gesellschaft wird im Rahmen der gesetzlichen Grenzen ermächtigt, eigene Aktien von bis zu insgesamt 10 % des bei Beschlussfassung bestehenden Grundkapitals zu erwerben. Die Ermächtigung kann ganz oder in Teilbeträgen, einmal oder mehrmals und in Verfolgung eines oder mehrerer Zwecke ausgeübt werden. Dabei dürfen auf die aufgrund dieser Ermächtigung erworbenen eigenen Aktien zusammen mit anderen eigenen Aktien, die sich im Besitz der Gesellschaft befinden oder ihr nach den §§ 71 a AktG ff. zuzurechnen sind, zu keinem Zeitpunkt mehr als 10 % des jeweiligen Grundkapitals entfallen.
Die Gesellschaft wird aber ermächtigt, eine andere Form der Veräußerung vorzunehmen, soweit dies im Interesse der Gesellschaft erforderlich ist, um die Aktien wie folgt zu verwenden:
In diesen Fällen ist das Erwerbsrecht der Aktionäre ausgeschlossen und darf der Veräußerungspreis für eine Aktie der Gesellschaft (ohne Veräußerungsnebenkosten) den durchschnittlichen Schlusskurs der Aktie im XETRA-Handel der Frankfurter Wertpapierbörse (oder in einem vergleichbaren Nachfolgesystem) an den letzten fünf Handelstagen vor der Veräußerung der eigenen Aktien bzw. vor dem Zeitpunkt des Vertragsschlusses zur Veräußerung der eigenen Aktien nicht wesentlich unterschreiten.
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− bei einer Kapitalerhöhung zur Ausgabe von Aktien an Arbeitnehmer der LS telcom AG und ihrer verbundenen Unternehmen (Belegschaftsaktien), wenn der auf die neuen Aktien, für die das Bezugsrecht ausgeschlossen wird, insgesamt entfallende anteilige Betrag des Grundkapitals 5 % des Grundkapitals nicht übersteigt, und zwar weder im Zeitpunkt des Wirksamwerdens noch im Zeitpunkt der keinem Zeitpunkt mehr als 10 % des jeweiligen
b) Der Erwerb von eigenen Aktien erfolgt über die Börse oder im Rahmen eines öffentlichen Kaufangebots der Gesellschaft an sämtliche Aktionäre. Der von der Gesellschaft gezahlte Gegenwert je Aktie (ohne Erwerbsnebenkosten) darf den durchschnittlichen Schlusskurs für die Aktien der Gesellschaft im XETRA-Handel der Frankfurter Wertpapierbörse (oder in einem vergleichbaren Nachfolgesystem) der letzten fünf Handelstage vor dem Erwerb eigener Aktien bzw. im Falle eines öffentlichen Kaufangebots vor dem Tag der Veröffentlichung des öffentlichen Kaufangebots um nicht mehr als 10 % überschreiten und um nicht mehr als 10 % unterschreiten. Bei einem öffentlichen Kaufangebot kann das Volumen des Angebots begrenzt werden. Sofern die gesamte Zeichnung des Angebots dieses Volumen überschreitet, muss die Annahme nach Quoten erfolgen. Eine bevorrechtigte Annahme geringer Stückzahlen bis zu 100 Stück angedienter Aktien je Aktionär kann vorge-
c) Die Ermächtigung wird zu jedem gesetzlich zulässigen Zweck erteilt, insbesondere zu den folgen-
− zur Nutzung der eigenen Aktien als Akquisitionswährung beim Erwerb von Unternehmen oder Un-
− um die betreffenden Aktien Arbeitnehmern der Gesellschaft und der mit der Gesellschaft im Sinne von § 15 AktG verbundenen Unternehmen zum Er-
d) Die Veräußerung der erworbenen eigenen Aktien hat grundsätzlich über die Börse oder mittels eines an alle Aktionäre gerichteten öffentlichen Ange-
Die Gesellschaft wird aber ermächtigt, eine andere Form der Veräußerung vorzunehmen, soweit dies im Interesse der Gesellschaft erforderlich ist, um
− zur Nutzung der eigenen Aktien als Akquisitionswährung beim Erwerb von Unternehmen oder Un-
− um die betreffenden Aktien Arbeitnehmern der Gesellschaft und der mit der Gesellschaft im Sinne von § 15 AktG verbundenen Unternehmen zum Er-
ternehmensteilen durch die Gesellschaft;
die Aktien wie folgt zu verwenden:
ternehmensteilen durch die Gesellschaft;
Grundkapitals entfallen.
sehen werden.
den Zwecken:
− zur Einziehung der Aktien;
werb anzubieten.
bots zu erfolgen.
werb anzubieten.
Von den vorstehend erteilten Ermächtigungen zum Ausschluss des Bezugsrechts darf der Vorstand nur in solchem Umfang Gebrauch machen, dass der anteilige Betrag der insgesamt unter Ausschluss des Bezugsrechts ausgegebenen Aktien 20 % des Grundkapitals nicht überschreitet (20 %-Grenze), und zwar weder im Zeitpunkt der Beschlussfassung über diese Ermächtigung noch im Zeitpunkt ihrer Ausnutzung. Sofern während der Laufzeit des Genehmigten Kapitals bis zu seiner Ausnutzung von anderen Ermächtigungen zur Ausgabe oder zur Veräußerung von Aktien der Gesellschaft oder zur Ausgabe von Rechten, die den Bezug von Aktien der Gesellschaft ermöglichen oder zu ihm verpflichten, Gebrauch gemacht und dabei das Bezugsrecht ausgeschlossen wird, ist dies auf die vorstehend genannte 20 %-Grenze anzurechnen.
Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats den weiteren Inhalt der Aktienrechte und die Einzelheiten der Durchführung von Kapitalerhöhungen aus dem Genehmigten Kapital 2022 fest-
Durch Beschluss der ordentlichen Hauptversammlung der LS telcom AG vom 14. März 2019 wurde der Vorstand zum Erwerb eigener Aktien (§ 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG) unter Ausschluss des Erwerbsrechts der Aktionäre ermächtigt, und zwar nach folgender Maß-
a) Die Gesellschaft wird im Rahmen der gesetzlichen Grenzen ermächtigt, eigene Aktien von bis zu insgesamt 10 % des bei Beschlussfassung bestehenden Grundkapitals zu erwerben. Die Ermächtigung kann ganz oder in Teilbeträgen, einmal oder mehrmals und in Verfolgung eines oder mehrerer Zwecke ausgeübt werden. Dabei dürfen auf die aufgrund dieser Ermächtigung erworbenen eigenen Aktien zusammen mit anderen eigenen Aktien, die sich im Besitz der Gesellschaft befinden oder ihr nach den §§ 71 a AktG ff. zuzurechnen sind, zu
zulegen.
gabe:
Rückkauf von Aktien
Ausübung dieser Ermächtigung.
Es liegen zum Bilanzstichtag keine diesbezüglichen Vereinbarungen vor.
Entschädigungsvereinbarungen der Gesellschaft, die für den Fall eines Übernahmeangebots mit den Mitgliedern des Vorstands oder Arbeitnehmern getroffen sind, bestehen nicht.
Die Geschäfte mit nahestehenden Personen des Konzerns werden im Konzern-Anhang gesondert dargestellt.
Die (Konzern-)Erklärung zur Unternehmensführung ist ebenso wie die Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex gemäß § 161 AktG im Internet auf der deutschsprachigen Seite www.LStelcom.com unter den Menüpunkten "Die LS telcom AG" – "Investor Relations" – "Corporate Governance" abrufbar. Hier sind auch die Erklärungen der vergangenen Jahre zugänglich.
Lichtenau, 7. Dezember 2022
LS telcom Aktiengesellschaft
Der Vorstand
Dr. Georg Schöne Dipl.-Ing. Roland Götz
Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Konzernabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im zusammengefassten Lage- und Konzernlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind.
Lichtenau, 7. Dezember 2022
LS telcom Aktiengesellschaft
Der Vorstand
Dr. Georg Schöne Dipl.-Ing. Roland Götz 59
Versicherung der gesetzlichen Vertreter
der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind.
Lichtenau, 7. Dezember 2022
LS telcom Aktiengesellschaft
Der Vorstand
Dr. Georg Schöne Dipl.-Ing. Roland Götz
Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Konzernabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im zusammengefassten Lage- und Konzernlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken # Die LS telcom-Aktie
Während des Geschäftsjahres 2021/2022 war die LS telcom-Aktie unverändert im Handelssegment "General Standard" des geregelten Marktes der Frankfurter Wertpapierbörse notiert.
Ausgehend von einem Kurs von EUR 6,70 schloss der Handel zum Geschäftsjahresende am 30. September 2022 bei einem Wert von EUR 4,80. Zu Beginn des Geschäftsjahres hatte die Aktie im November 2021 ihre höchste Bewertung bei EUR 7,40. Der Wert der Aktie sank im Verlauf des Geschäftsjahres und hatte im September 2022 ein Minimum von EUR 4,57.
Die Marktkapitalisierung lag zum 30. September 2022 bei EUR 27.921.600 nachdem sie sich zum Geschäftsjahresbeginn auf EUR 38.973.900 belief. Dies entspricht einem Kursverlust von etwa ‑28,36 %.
Pro Börsentag wurden während des Geschäftsjahres täglich durchschnittlich 2.818 LS telcom- Aktien (i. V. 7.213 ) im Gegenwert von EUR 16.217 (i. V. EUR 49.075) an den deutschen Börsen gehandelt, was einer Abnahme des Handelsvolumens um ‑60,94 % gegenüber dem Vorjahr entspricht.
Alle oben aufgeführten Kurswerte beziehen sich auf das elektronische Handelssystem der Frankfurter Wertpapierbörse.
| Die LS telcom-Aktie im Überblick 1) | Wert |
|---|---|
| Börsenkürzel: | LSX |
| Wertpapier-Kennnummer (WKN): | 575440 |
| International Securities Identification Number (ISIN): |
DE 000 575 440 2 |
| Handelssegment | General Standard |
| Notierungsaufnahme | 15. März 2001 |
| Aktienanzahl | 5.817.000 Stück |
| Frei handelbare Aktien 2) | 45,22 % |
| Gattung | Nennwertlose Stückaktien |
| Startkurs am 01.10.2021 | €6,70 |
| Schlusskurs am 30.09.2022 | €4,80 |
| Höchstkurs | €7,40 |
| Tiefstkurs | €4,57 |
| Marktkapitalisierung zum 30.09.2022 | €27.921.600,00 |
1)Alle Börsenkurse und Berechnungen basieren auf Schlusskursen des elektronischen Handelssystems Xetra im Zeitraum vom 01.10.2021 - 30.09.2022
2)Frei handelbare Aktien, die weder von Dr. Manfred Lebherz noch von Dr. Georg Schöne kontrolliert werden und sich auch nicht im Eigenbesitz der LS telcom AG befinden.

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Die LS telcom-Aktie
Während des Geschäftsjahres 2021/2022 war die LS telcom-Aktie unverändert im Handelssegment "General Standard" des geregelten Marktes der Frankfurter
Die LS telcom-Aktie im Überblick 1)
International Securities Identification
raum vom 01.10.2021 - 30.09.2022
01.10.2021 30.09.2022
Börsenkürzel: LSX Wertpapier-Kennnummer (WKN): 575440
Number (ISIN): DE 000 575 440 2
Handelssegment General Standard Notierungsaufnahme 15. März 2001 Aktienanzahl 5.817.000 Stück Frei handelbare Aktien 2) 45,22 %
Gattung Nennwertlose
Startkurs am 01.10.2021 €6,70 Schlusskurs am 30.09.2022 €4,80 Höchstkurs €7,40 Tiefstkurs €4,57 Marktkapitalisierung zum 30.09.2022 €27.921.600,00 1)Alle Börsenkurse und Berechnungen basieren auf Schlusskursen des elektronischen Handelssystems Xetra im Zeit-
2)Frei handelbare Aktien, die weder von Dr. Manfred Lebherz noch von Dr. Georg Schöne kontrolliert werden und sich auch nicht im Eigenbesitz der LS telcom AG befinden.
Wert
Stückaktien
Ausgehend von einem Kurs von EUR 6,70 schloss der Handel zum Geschäftsjahresende am 30. September 2022 bei einem Wert von EUR 4,80. Zu Beginn des Geschäftsjahres hatte die Aktie im November 2021 ihre höchste Bewertung bei EUR 7,40. Der Wert der Aktie sank im Verlauf des Geschäftsjahres und hatte im
Die Marktkapitalisierung lag zum 30. September 2022 bei EUR 27.921.600 nachdem sie sich zum Geschäftsjahresbeginn auf EUR 38.973.900 belief. Dies entspricht einem Kursverlust von etwa ‑28,36 %.
Pro Börsentag wurden während des Geschäftsjahres täglich durchschnittlich 2.818 LS telcom- Aktien (i. V. 7.213 ) im Gegenwert von EUR 16.217 (i. V. EUR 49.075) an den deutschen Börsen gehandelt, was einer Abnahme des Handelsvolumens um
Alle oben aufgeführten Kurswerte beziehen sich auf das elektronische Handelssystem der Frankfurter
September 2022 ein Minimum von EUR 4,57.
‑60,94 % gegenüber dem Vorjahr entspricht.
Wertpapierbörse.
4,00 4,50 5,00 5,50 6,00 6,50 7,00 7,50 8,00
in EUR
Kursverlauf der LS telcom Aktie
Kursentwicklung
Wertpapierbörse notiert.
Von den insgesamt 5.817.000 Aktien der LS telcom AG befinden sich zum 30. September 2022 54,37 % im Besitz des Vorstands Dr. Georg Schöne (27,93 %). und des Firmenmitbegründers Dr. Manfred Lebherz (26,44 %; gemäß Veröffentlichung vom 30.09.2021). Am 30. September 2022 befanden sich außerdem 0,41 % der Aktien im Besitz der LS telcom AG. Damit waren zu diesem Zeitpunkt 45,22 % der Aktien frei handelbar.
Außer den beiden Firmengründern kontrollierte zum 30. September 2022 mehr als 5 % der Stimmrechte an der LS telcom AG Frau Ingrid Weißpfenning (letzte Stimmrechtsmitteilung nach WpHG: 9,39 %), die Axxion S.A. (letzte Stimmrechtsmitteilung nach WpHG: 8,60 %) und die ShapeQ GmbH (letzte Stimmrechtsmitteilung nach WpHG: 3,95 %).

Die Aktionärsstruktur hat sich nach dem Geschäftsjahresende zum 1. Dezember 2022 wie folgt verändert: Nach Stimmrechtsmitteilung vom 1. Dezember 2022 befinden sich 19,86 % der Aktien im Besitz von Manfred Lebherz. Nach Stimmrechtsmitteilung vom 1. Dezember 2022 befinden sich 10,07 % im Besitz der ShapeQ GmbH.
Am 10. März 2022 fand die 22. Ordentliche Hauptversammlung der LS telcom AG in Lichtenau statt. Wie schon im Vorjahr wurde die Versammlung aufgrund der Eindämmung der Corona-Pandemie in virtueller Form abgehalten. Angemeldete Aktionäre konnten über das Online-Portal die Ausführungen des Vorstands zum vergangenen Geschäftsjahr sowie die Beantwortung der eingereichten schriftlichen Fragen verfolgen.
Allen Tagesordnungspunkten wurde zugestimmt. Neben den Entlastungen der Vorstände und Aufsichtsräte umfassten die Beschlüsse die Schaffung eines neuen Genehmigten Kapitals, mit der Ermächtigung des Vorstands zum Bezugsrechtsausschluss der Aktionäre sowie die Beschlüsse zu den Vergütungssystemen von Vorstand und Aufsichtsrat.
Des Weiteren wurde Herr Prof. Dr. Hans-Peter Burghof von der Hauptversammlung als neues Aufsichtsratsmitglied gewählt, nachdem Herr Dipl. Finw. Karl Hensinger sein Amt niedergelegt hatte.
Um Anleger, Analysten und die Öffentlichkeit zeitnah mit wichtigen Neuigkeiten zu LS telcom zu versorgen, bietet unsere Investor Relations-Abteilung einen Abo-Service an. Nach einmaliger Registrierung bekommen die Teilnehmer dann die Informationen direkt per E-Mail zugeschickt. Anmelden können sich Interessenten für diesen Dienst mithilfe des Online-Formulars auf unserer Homepage www.LStelcom.com.
Corporate Governance steht für eine verantwortungsbewusste und auf langfristige Wertschöpfung ausgerichtete Führung und Kontrolle von Unternehmen. Vorstand und Aufsichtsrat der LS telcom AG sehen sich in der Verpflichtung, durch eine verantwortungsbewusste und langfristig ausgerichtete Unternehmensführung für den Bestand des Unternehmens und eine nachhaltige Steigerung des Unternehmenswertes zu sorgen.
Die LS telcom AG unterstützt das Ziel des Deutschen Corporate Governance Kodex (der "Kodex"), die Transparenz und Nachvollziehbarkeit der Unternehmensführung zu erhöhen und dadurch das Vertrauen der nationalen und internationalen Anleger, der Kunden, der Mitarbeiter und der Öffentlichkeit in die Leitung und Überwachung deutscher börsennotierter Unternehmen zu fördern. Vor diesem Hintergrund berichten wir über die Umsetzung der Kodex-Empfehlungen in der von Vorstand und Aufsichtsrat abgegebenen Entsprechenserklärung. Wir machen zudem Angaben zu unseren Unternehmens-führungspraktiken und zur Arbeitsweise von Vorstand und Aufsichtsrat im Internet auf unserer deutschsprachigen Seite www.LStelcom.com unter den Menüpunkten "Die LS telcom AG" - "Investor Relations" - "Corporate Governance".
Nach § 161 Abs. 1 AktG in der Fassung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) vom 25.05.2009 (Bundesgesetzblatt 2009, Teil I, S. 1102) haben Vorstand und Aufsichtsrat börsennotierter Gesellschaften jährlich zu erklären, dass den vom Bundesministerium der Justiz im Amtlichen Teil des Bundesanzeigers bekannt gemachten Empfehlungen der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex entsprochen wurde und wird bzw. welche Empfehlungen nicht angewendet wurden oder werden. Ferner ist zu erklären, warum bestimmten Empfehlungen der Regierungskommission Deutscher Governance Kodex nicht entsprochen wurde bzw. wird. Diese Erklärung ist auf der Internetseite der Gesellschaft dauerhaft öffentlich zugänglich zu machen (§ 161 Abs. 2 AktG).
Vorstand und Aufsichtsrat der LS telcom AG haben sich, und zwar jeweils in eigener Verantwortung, in der Aufsichtsratssitzung vom 13.12.2022 mit der Umsetzung der Empfehlungen, aber auch der Anregungen, im Deutschen Corporate Governance Kodex in der maßgeblichen Fassung vom 28.04.2022 befasst und gleichzeitig überprüft, ob diejenigen Empfehlungen im Deutschen Corporate Governance Kodex, zu denen die Gesellschaft in ihrer zurückliegenden Entsprechenserklärung vom 21.12.2021 keinen Ausnahmevorbehalt erklärt hat, seit Abgabe dieser Entsprechenserklärung uneingeschränkt befolgt worden sind. Vorstand und Aufsichtsrat der Gesellschaft haben beschlossen, auch im Jahr 2022 eine gemeinsame Erklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex abzugeben, diese auf der Homepage der Gesellschaft nach § 161 Abs. 2 AktG dauerhaft öffentlich zugänglich zu machen, im Geschäftsbericht zu veröffentlichen und gemäß § 325 Abs. 1 Satz 1; Satz 3 HGB beim Betreiber des Bundesanzeigers in elektronischer Form einzureichen.
Die Erklärung von Vorstand und Aufsichtsrat der LS telcom AG nach § 161 Abs. 1 AktG für das Jahr 2022, beruhend auf der Textfassung des Deutschen Corporate Governance Kodex vom 28.04.2022, hat folgenden Wortlaut:
Vorstand und Aufsichtsrat der LS telcom AG erklären, dass den vom Bundesministerium der Justiz im Amtlichen Teil des Bundesanzeigers bekannt gemachten Empfehlungen der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex mit den nachfolgend aufgeführten und begründeten Ausnahmen entsprochen wird, wobei die Reihenfolge der Aufzählung derjenigen des Deutschen Corporate Governance Kodex entspricht:
Zu Empfehlung B.2: Vorstand und Aufsichtsrat sorgen gemeinsam für eine langfristige Nachfolgeplanung. Der Aufsichtsrat hält hierbei jedoch Diskretion für das oberste Gebot und erachtet es deshalb als schädlich, hierüber in der jährlichen Erklärung zur Unternehmensführung Bericht zu erstatten.
63
Corporate Governance Bericht 2022
LS telcom AG" - "Investor Relations" - "Corporate Governance".
(F.4 des Kodex)
machen (§ 161 Abs. 2 AktG).
Wortlaut:
Corporate Governance steht für eine verantwortungsbewusste und auf langfristige Wertschöpfung ausgerichtete Führung und Kontrolle von Unternehmen. Vorstand und Aufsichtsrat der LS telcom AG sehen sich in der Verpflichtung, durch eine verantwortungsbewusste und langfristig ausgerichtete Unternehmensführung für den
Die LS telcom AG unterstützt das Ziel des Deutschen Corporate Governance Kodex (der "Kodex"), die Transparenz und Nachvollziehbarkeit der Unternehmensführung zu erhöhen und dadurch das Vertrauen der nationalen und internationalen Anleger, der Kunden, der Mitarbeiter und der Öffentlichkeit in die Leitung und Überwachung deutscher börsennotierter Unternehmen zu fördern. Vor diesem Hintergrund berichten wir über die Umsetzung der Kodex-Empfehlungen in der von Vorstand und Aufsichtsrat abgegebenen Entsprechenserklärung. Wir machen zudem Angaben zu unseren Unternehmens-führungspraktiken und zur Arbeitsweise von Vorstand und Aufsichtsrat im Internet auf unserer deutschsprachigen Seite www.LStelcom.com unter den Menüpunkten "Die
Gemeinsame Erklärung des Vorstands und des Aufsichtsrats der LS telcom AG zum Deut-
Nach § 161 Abs. 1 AktG in der Fassung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) vom 25.05.2009 (Bundesgesetzblatt 2009, Teil I, S. 1102) haben Vorstand und Aufsichtsrat börsennotierter Gesellschaften jährlich zu erklären, dass den vom Bundesministerium der Justiz im Amtlichen Teil des Bundesanzeigers bekannt gemachten Empfehlungen der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex entsprochen wurde und wird bzw. welche Empfehlungen nicht angewendet wurden oder werden. Ferner ist zu erklären, warum bestimmten Empfehlungen der Regierungskommission Deutscher Governance Kodex nicht entsprochen wurde bzw. wird. Diese Erklärung ist auf der Internetseite der Gesellschaft dauerhaft öffentlich zugänglich zu
Vorstand und Aufsichtsrat der LS telcom AG haben sich, und zwar jeweils in eigener Verantwortung, in der Aufsichtsratssitzung vom 13.12.2022 mit der Umsetzung der Empfehlungen, aber auch der Anregungen, im Deutschen Corporate Governance Kodex in der maßgeblichen Fassung vom 28.04.2022 befasst und gleichzeitig überprüft, ob diejenigen Empfehlungen im Deutschen Corporate Governance Kodex, zu denen die Gesellschaft in ihrer zurückliegenden Entsprechenserklärung vom 21.12.2021 keinen Ausnahmevorbehalt erklärt hat, seit Abgabe dieser Entsprechenserklärung uneingeschränkt befolgt worden sind. Vorstand und Aufsichtsrat der Gesellschaft haben beschlossen, auch im Jahr 2022 eine gemeinsame Erklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex abzugeben, diese auf der Homepage der Gesellschaft nach § 161 Abs. 2 AktG dauerhaft öffentlich zugänglich zu machen, im Geschäftsbericht zu veröffentlichen und gemäß § 325 Abs. 1 Satz 1; Satz
Die Erklärung von Vorstand und Aufsichtsrat der LS telcom AG nach § 161 Abs. 1 AktG für das Jahr 2022, beruhend auf der Textfassung des Deutschen Corporate Governance Kodex vom 28.04.2022, hat folgenden
Vorstand und Aufsichtsrat der LS telcom AG erklären, dass den vom Bundesministerium der Justiz im Amtlichen Teil des Bundesanzeigers bekannt gemachten Empfehlungen der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex mit den nachfolgend aufgeführten und begründeten Ausnahmen entsprochen wird, wobei die Reihenfolge der Aufzählung derjenigen des Deutschen Corporate Governance Kodex entspricht:
schen Corporate Governance Kodex nach § 161 AktG vom 13. Dezember 2022
3 HGB beim Betreiber des Bundesanzeigers in elektronischer Form einzureichen.
Bestand des Unternehmens und eine nachhaltige Steigerung des Unternehmenswertes zu sorgen.
Zu Empfehlung C.7: Zwei Mitglieder des Aufsichtsrats gehören dem Gremium seit mehr als zwölf Jahren an. Dies beeinträchtigt jedoch nicht deren Unabhängigkeit.
Zu den Empfehlungen D.2 bis D.4 und D.10: Der Aufsichtsrat der Gesellschaft besteht satzungsgemäß lediglich aus drei Mitgliedern. Ausschüsse können deshalb nicht gebildet werden, da diese dann weniger als drei Mitglieder hätten und nicht beschlussfähig wären.
Zu Empfehlung D.6: Aufsichtsratssitzungen ohne den Vorstand werden auch weiterhin von Zeit zu Zeit stattfinden. Der Aufsichtsrat ist jedoch entschieden der Meinung, dass es zur umfassenden und sachgerechten Wahrnehmung der Aufgaben des Aufsichtsrats unverzichtbar ist, regelmäßig unter Einbeziehung des Vorstands und nicht, wie im Deutschen Corporate Governance Kodex vorgesehen, ohne den Vorstand zu tagen. Personalangelegenheiten des Vorstands werden hingegen auch weiterhin regelmäßig in Abwesenheit des Vorstands erörtert werden, jedoch begleitet von gründlichen Einzelgesprächen des Aufsichtsratsvorsitzenden mit dem entsprechenden Vorstandsmitglied und einer lückenlosen Einbindung aller übrigen Aufsichtsratsmitglieder in den Vorgang.
Zu Empfehlung F.2 und F.3: Die Gesellschaft kommt sämtlichen Informations- und Mitteilungspflichten in den einschlägigen gesetzlichen und börsenrechtlichen Bestimmungen uneingeschränkt nach. Die Übernahme weiterreichender Informations- und Mitteilungspflichten würde einen unvertretbaren Zusatzaufwand verursachen und keinen nennenswerten Zusatznutzen für die Aktionäre der Gesellschaft erbringen.
Zu Empfehlungen G.1 bis G.11: Das vom Aufsichtsrat erarbeitete und in der Compliance-Erklärung für das Jahr 2021 angekündigte neue Vergütungssystem für die Mitglieder des Vorstands wurde am 10.03.2022 von der Hauptversammlung mit überwältigender Mehrheit genehmigt. Die bisherigen Anstellungs-Dienstverträge der Vorstandsmitglieder hatten noch eine Laufzeit bis jeweils 30.09.2022. Für die neuen, seit 01.10.2022 gültigen Anstellungs-Dienstverträge gilt bereits das von der Hauptversammlung beschlossene neue Vergütungssystem. In die zuvor bestehenden Anstellungs-Dienstverträge der Mitglieder des Vorstands konnte der Aufsichtsrat aus Rechtsgründen nicht eingreifen und hat dies auch nicht getan.
Darüber hinaus erklären Vorstand und Aufsichtsrat der LS telcom AG, dass die Gesellschaft seit Abgabe der letztjährigen Erklärung nach § 161 AktG am 21.12.2021 den seither geltenden Empfehlungen der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex in der zunächst gültigen Fassung vom 16.12.2019 und sodann in der neuen Fassung vom 28.04.2022 entsprochen hat, soweit sie in ihrer Entsprechenserklärung keine Vorbehalte aufgeführt hat.
| Lichtenau, den 13. Dezember 2022 | |
|---|---|
| Für den Aufsichtsrat der LS telcom AG | Für den Vorstand der LS telcom AG |
| gez. Dr. Winfried Holtermüller, | gez. Dr. Georg Schöne, |
| Vorsitzender des Aufsichtsrats | Sprecher des Vorstands |
| LS telcom Konzern-Ergebnisse im Überblick nach IFRS |
2014/2015 | 2015/2016 | 2016/2017 | 2017/2018 | |
|---|---|---|---|---|---|
| Ertragsdaten | |||||
| Umsatz | in TEUR | 33.283 | 31.991 | 27.589 | 27.621 |
| Exportquote | in % | 93,7 | 91,1 | 90,3 | 88,6 |
| Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) |
in TEUR | 4.560 | 4.266 | -1.509 | 2.161 |
| Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) | in TEUR | 1.526 | 937 | -4.965 | -1.709 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | in TEUR | 1.125 | 806 | -5.103 | -1.930 |
| Ergebnisanteil der Aktionäre der LS telcom AG | in TEUR | 584 | 823 | -4.533 | -1.996 |
| Finanzdaten | |||||
| Investitionen gesamt | in TEUR | 3.614 | 4.059 | 4.002 | 3.546 |
| Abschreibungen gesamt | in TEUR | 3.035 | 3.329 | 3.456 | 3.870 |
| Zahlungswirksame Veränderung des Finanz mittelfonds |
in TEUR | 398 | -1.411 | -5.126 | -319 |
| Bilanzdaten | |||||
| Liquide Mittel (Kasse, Bank, Wertpapiere des Umlaufvermögens) |
in TEUR | 8.134 | 7.111 | 1.981 | 1.662 |
| Bilanzsumme | in TEUR | 39.790 | 38.283 | 33.532 | 33.042 |
| Eigenkapital | in TEUR | 20.581 | 21.367 | 16.509 | 16.845 |
| Eigenkapitalquote | in % | 51,7 | 55,8 | 49,2 | 51,0 |
| Kennzahlen Aktie | |||||
| Ergebnis je Aktie | in EUR | 0,11 | 0,15 | -0,85 | -0,37 |
| Börsenkurs zum Geschäftsjahresende (30.09.) | in EUR | 6,78 | 6,15 | 5,87 | 5,20 |
| Jahreshoch/-tief (Schlusskurs) | in EUR | 8,80 / 5,65 | 8,70 / 5,84 | 7,50 / 5,84 | 7,15 / 5,00 |
| Anzahl der Aktien | 5.335.000 | 5.335.000 | 5.335.000 | 5.817.000 | |
| Marktkapitalisierung zum Geschäftsjahresende (Schlusskurs 30.09.) |
in TEUR | 36.171 | 32.784 | 31.316 | 30.248 |
| Liquidität je Aktie | in EUR | 1,52 | 1,33 | 0,37 | 0,29 |
| Mitarbeiter | |||||
| Mitarbeiter zum Geschäftsjahresende (30.09.) | 262 | 268 | 262 | 245 | |
| Personalaufwand | in TEUR | 18.542 | 19.889 | 19.898 | 18.888 |
| 2018/2019 | 2019/2020 | 2020/2021 | 2021/2022 | Differenz absolut GJ 2021 / 2022 zu 2020 / 2021 |
Differenz relativ in % GJ 2021 / 2022 zu 2020 / 2021 |
|---|---|---|---|---|---|
| 32.329 | 25.803 | 31.585 | 47.271 | 15.686 | 49,7 |
| 85,6 | 85,1 | 87,2 | 89,0 | 1,8 | |
| 6.499 | 2.169 | 6.074 | 8.719 | 2.645 | 43,5 |
| 2.441 | -2.691 | 1.143 | 3.088 | 1.945 | 170,2 |
| 2.371 | -3.034 | 1.112 | 2.671 | 1.559 | 140,2 |
| 1.925 | -2.192 | -113 | 1.983 | 2.096 | 1.854,9 |
| 2.883 | 4.037 | 4.469 | 5.547 | 1.078 | 24,1 |
| 4.058 | 4.860 | 4.931 | 5.631 | 700 | 14,2 |
| 628 | 9.618 | -428 | -4.913 | -4.485 | -1.047,8 |
| 2.282 | 11.781 | 11.411 | 6.753 | -4.658 | -40,8 |
| 34.321 | 39.623 | 44.491 | 41.908 | -2.583 | -5,8 |
| 18.423 | 16.138 | 16.367 | 18.340 | 1.973 | 12,1 |
| 53,7 | 40,7 | 36,8 | 43,8 | 7,0 | |
| 0,33 | -0,38 | -0,02 | 0,34 | 0,36 | 1.800,0 |
| 7,70 | 4,86 | 6,85 | 4,80 | -2,05 | -29,9 |
| 8,05 / 4,40 | 7,60 / 3,10 | 9,20 / 4,22 | 7,40 / 4,57 | ||
| 5.817.000 | 5.817.000 | 5.817.000 | 5.817.000 | ||
| 44.791 | 28.271 | 39.846 | 27.922 | -11.924 | -29,9 |
| 0,39 | 2,03 | 1,96 | 1,16 | -0,80 | -40,8 |
| 221 | 224 | 253 | 275 | 22 | 8,7 |
| 18.212 | 17.949 | 19.460 | 21.858 | 2.398 | 12,3 |
65
Ertragsdaten
Finanzdaten
Bilanzdaten
Kennzahlen Aktie
Mitarbeiter
LS telcom Konzern-Ergebnisse
Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen
Zahlungswirksame Veränderung des Finanz-
Liquide Mittel (Kasse, Bank, Wertpapiere des
Marktkapitalisierung zum Geschäftsjahresende
Mehrjährige Kennzahlenübersicht
im Überblick nach IFRS 2014/2015 2015/2016 2016/2017 2017/2018
Umsatz in TEUR 33.283 31.991 27.589 27.621 Exportquote in % 93,7 91,1 90,3 88,6
und Amortisationen (EBITDA) in TEUR 4.560 4.266 -1.509 2.161
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) in TEUR 1.526 937 -4.965 -1.709 Ergebnis vor Steuern (EBT) in TEUR 1.125 806 -5.103 -1.930 Ergebnisanteil der Aktionäre der LS telcom AG in TEUR 584 823 -4.533 -1.996
Investitionen gesamt in TEUR 3.614 4.059 4.002 3.546 Abschreibungen gesamt in TEUR 3.035 3.329 3.456 3.870
mittelfonds in TEUR 398 -1.411 -5.126 -319
Umlaufvermögens) in TEUR 8.134 7.111 1.981 1.662
Bilanzsumme in TEUR 39.790 38.283 33.532 33.042 Eigenkapital in TEUR 20.581 21.367 16.509 16.845 Eigenkapitalquote in % 51,7 55,8 49,2 51,0
Ergebnis je Aktie in EUR 0,11 0,15 -0,85 -0,37 Börsenkurs zum Geschäftsjahresende (30.09.) in EUR 6,78 6,15 5,87 5,20 Jahreshoch/-tief (Schlusskurs) in EUR 8,80 / 5,65 8,70 / 5,84 7,50 / 5,84 7,15 / 5,00 Anzahl der Aktien 5.335.000 5.335.000 5.335.000 5.817.000
(Schlusskurs 30.09.) in TEUR 36.171 32.784 31.316 30.248
Liquidität je Aktie in EUR 1,52 1,33 0,37 0,29
Mitarbeiter zum Geschäftsjahresende (30.09.) 262 268 262 245 Personalaufwand in TEUR 18.542 19.889 19.898 18.888
| Aktiva | |||
|---|---|---|---|
| in TEUR | Erläuterung | 30.09.2022 | 30.09.2021 |
| Langfristige Vermögenswerte | |||
| Immaterielle Vermögenswerte | D.3. | 10.052 | 9.456 |
| Geschäfts- und Firmenwert | D.4. | 5.707 | 5.020 |
| Sachanlagen | D.5. | 5.143 | 4.970 |
| Nach der Equity-Methode bewertete Beteiligungen | D.8. | 339 | 474 |
| Sonstige langfristige Vermögenswerte | D.9. | 15 | 0 |
| Latente Steuern | D.10. | 1.012 | 989 |
| 22.268 | 20.909 | ||
| Kurzfristige Vermögenswerte | |||
| Vorräte | D.11. | 897 | 2.929 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Vertrags vermögenswerte |
D.12. | 10.802 | 8.119 |
| Liquide Mittel | D.14. | 6.753 | 11.411 |
| Ertragsteuerforderungen | D.15. | 89 | 21 |
| Rechnungsabgrenzungsposten und sonstige kurzfristige Vermögenswerte |
D.16. | 1.099 | 1.100 |
| Sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte | D.17. | 0 | 2 |
| 19.640 | 23.582 | ||
| Summe Vermögenswerte | 41.908 | 44.491 |
| Passiva | |||
|---|---|---|---|
| in TEUR | Erläuterung | 30.09.2022 | 30.09.2021 |
| Eigenkapital | |||
| Gezeichnetes Kapital | D.18. | 5.817 | 5.817 |
| Kapitalrücklage | D.18. | 7.644 | 7.644 |
| Gewinnrücklagen | D.18. | -129 | -129 |
| Rücklage aus Währungsumrechnung | D.18. | -359 | -489 |
| Konzern-Bilanzgewinn | D.18. | 5.365 | 3.382 |
| Eigene Anteile | D.18. | -49 | -49 |
| Anteile anderer Gesellschafter | D.18. | 51 | 191 |
| Summe Eigenkapital | 18.340 | 16.367 | |
| Langfristige Schulden | |||
| Langfristige Rückstellungen | D.19. | 502 | 444 |
| Langfristige finanzielle Verbindlichkeiten | D.20. | 4.651 | 7.985 |
| Sonstige langfristige Verbindlichkeiten | D.22. | 650 | 203 |
| Latente Steuern | D.23. | 2.801 | 2.320 |
| 8.604 | 10.952 | ||
| Kurzfristige Schulden | |||
| Steuerrückstellungen | D.24. | 65 | 110 |
| Kurzfristige Rückstellungen | D.24. | 473 | 337 |
| Erhaltene Anzahlungen und Vertragsverbindlichkeiten | D.25. | 1.328 | 4.541 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | D.26. | 2.539 | 2.150 |
| Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten | D.27. | 3.954 | 3.900 |
| Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten | D.28. | 6.605 | 6.134 |
| 14.964 | 17.172 | ||
| Summe Schulden | 23.568 | 28.124 | |
| Summe Eigenkapital und Schulden | 41.908 | 44.491 |
67
Aktiva
Langfristige Vermögenswerte
Kurzfristige Vermögenswerte
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Vertrags-
Rechnungsabgrenzungsposten und sonstige kurzfristige
Konzern-Bilanz (IFRS) der LS telcom Aktiengesellschaft,
in TEUR Erläuterung 30.09.2022 30.09.2021
Immaterielle Vermögenswerte D.3. 10.052 9.456 Geschäfts- und Firmenwert D.4. 5.707 5.020 Sachanlagen D.5. 5.143 4.970 Nach der Equity-Methode bewertete Beteiligungen D.8. 339 474 Sonstige langfristige Vermögenswerte D.9. 15 0 Latente Steuern D.10. 1.012 989
Vorräte D.11. 897 2.929
vermögenswerte D.12. 10.802 8.119
Liquide Mittel D.14. 6.753 11.411 Ertragsteuerforderungen D.15. 89 21
Vermögenswerte D.16. 1.099 1.100
Sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte D.17. 0 2
Summe Vermögenswerte 41.908 44.491
22.268 20.909
19.640 23.582
Lichtenau, zum 30. September 2022
| in TEUR | Erläuterung | 2021/2022 | 2020/2021 |
|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | E.2. | 47.271 | 31.585 |
| Sonstige betriebliche Erträge | E.3. | 2.876 | 1.564 |
| Veränderungen des Bestands an unfertigen Erzeugnissen | -483 | 663 | |
| Aktivierte Eigenleistungen | E.4. | 4.705 | 4.212 |
| Gesamtleistung | 54.369 | 38.024 | |
| Materialaufwand | E.5. | 17.450 | 7.928 |
| Personalaufwand | E.6. | 21.858 | 19.460 |
| Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte des Anlagevermögens |
E.7. | 5.631 | 4.931 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | E.8. | 6.342 | 4.562 |
| Betriebsergebnis | 3.088 | 1.143 | |
| Ergebnis aus at equity bewerteten Beteiligungen | E.9. | -165 | 224 |
| Zinserträge | E.9. | 29 | 1 |
| Zinsaufwendungen | E.9. | 281 | 256 |
| Finanzergebnis | -417 | -31 | |
| Ergebnis vor Steuern | 2.671 | 1.112 | |
| Ertragsteuern | E.10. | 841 | 1.021 |
| Jahresergebnis | 1.830 | 91 | |
| Sonstiges Ergebnis mit Umgliederung in die Konzern-Gewinn und-Verlust-Rechnung zu einem späteren Zeitpunkt (recycling) |
|||
| Währungsdifferenzen | 143 | 139 | |
| Sonstiges Ergebnis der Periode (nach Steuern) | 143 | 139 | |
| Summe Gesamtergebnis der Periode | 1.973 | 230 | |
| Zurechnung des Jahresergebnisses | |||
| Ergebnisanteil anderer Gesellschafter | -153 | 204 | |
| Ergebnisanteil der Aktionäre der LS telcom AG | 1.983 | -113 | |
| 1.830 | 91 | ||
| Zurechnung des Gesamtergebnisses der Periode | |||
| Ergebnisanteil anderer Gesellschafter | -140 | 254 | |
| Ergebnisanteil der Aktionäre der LS telcom AG | 2.113 | -24 | |
| 1.973 | 230 | ||
| Ergebnis je Aktie (unverwässert /verwässert) in EUR | E.11. | 0,34 | -0,02 |
| Durchschnittlich im Umlauf befindliche Aktien (unverwässert /verwässert) |
E.11. | 5.817.000 | 5.817.000 |
69
Konzern-Gesamtergebnisrechnung (IFRS) der LS telcom Aktiengesellschaft, Lichtenau,
in TEUR Erläuterung 2021/2022 2020/2021 Umsatzerlöse E.2. 47.271 31.585 Sonstige betriebliche Erträge E.3. 2.876 1.564 Veränderungen des Bestands an unfertigen Erzeugnissen -483 663 Aktivierte Eigenleistungen E.4. 4.705 4.212 Gesamtleistung 54.369 38.024 Materialaufwand E.5. 17.450 7.928 Personalaufwand E.6. 21.858 19.460
Vermögenswerte des Anlagevermögens E.7. 5.631 4.931
Sonstige betriebliche Aufwendungen E.8. 6.342 4.562 Betriebsergebnis 3.088 1.143 Ergebnis aus at equity bewerteten Beteiligungen E.9. -165 224 Zinserträge E.9. 29 1 Zinsaufwendungen E.9. 281 256 Finanzergebnis -417 -31 Ergebnis vor Steuern 2.671 1.112 Ertragsteuern E.10. 841 1.021 Jahresergebnis 1.830 91
Währungsdifferenzen 143 139 Sonstiges Ergebnis der Periode (nach Steuern) 143 139 Summe Gesamtergebnis der Periode 1.973 230
Ergebnisanteil anderer Gesellschafter -153 204 Ergebnisanteil der Aktionäre der LS telcom AG 1.983 -113
Ergebnisanteil anderer Gesellschafter -140 254 Ergebnisanteil der Aktionäre der LS telcom AG 2.113 -24
Ergebnis je Aktie (unverwässert /verwässert) in EUR E.11. 0,34 -0,02
(unverwässert /verwässert) E.11. 5.817.000 5.817.000
1.830 91
1.973 230
für die Zeit vom 1. Oktober 2021 bis zum 30. September 2022
Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle
Sonstiges Ergebnis mit Umgliederung in die Konzern-Gewinnund-Verlust-Rechnung zu einem späteren Zeitpunkt (recycling)
Zurechnung des Jahresergebnisses
Zurechnung des Gesamtergebnisses der Periode
Durchschnittlich im Umlauf befindliche Aktien
| Eigenkapital der Gesellschafter des Mutterunternehmens | Anteile anderer Ge sellschafter |
Konzern Eigen kapital |
|||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in TEUR | Gezeich netes Kapital |
Kapital rück lage |
Gewinn rück lage |
Rücklage aus Währungs umrechnung |
Eigene Anteile |
Konzern Bilanz gewinn |
Summe | TEUR | Summe |
| 2020/2021 | |||||||||
| Stand am 01.10.2020 | 5.817 | 7.644 | -129 | -577 | -49 | 3.495 | 16.201 | -63 | 16.138 |
| Gesamtergebnis | 0 | 0 | 0 | 88 | 0 | -113 | -25 | 254 | 230 |
| Stand am 30.09.2021 | 5.817 | 7.644 | -129 | -489 | -49 | 3.382 | 16.176 | 191 | 16.367 |
| 2021/2022 | |||||||||
| Stand am 01.10.2021 | 5.817 | 7.644 | -129 | -489 | -49 | 3.382 | 16.176 | 191 | 16.367 |
| Gesamtergebnis | 0 | 0 | 0 | 130 | 0 | 1.983 | 2.113 | -140 | 1.973 |
| Stand am 30.09.2022 | 5.817 | 7.644 | -129 | -359 | -49 | 5.365 | 18.289 | 51 | 18.340 |
| in TEUR | 2021/2022 | 2020/2021 |
|---|---|---|
| Periodenergebnis | 1.830 | 91 |
| + Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte des Anlagevermögens und Gegenstände des Sachanlagevermögens |
5.127 | 4.425 |
| + Abschreibungen auf Nutzungsrechte nach IFRS 16 |
504 | 506 |
| -/+ Zunahme/Abnahme aktive latente Steuern | -5 | 158 |
| +/- Zunahme/Abnahme passive latente Steuern | 481 | 727 |
| +/- Gezahlte Ertragsteuern abzüglich erhaltene Ertragsteuern | -43 | 9 |
| -/+ Sonstige zahlungsunwirksame Erträge/Aufwendungen | 1.183 | 318 |
| -/+ Gewinne/Verluste aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens |
-13 | -4 |
| -/+ Zunahme/Abnahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie der übrigen Aktiva |
-693 | -5.609 |
| +/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie der übrigen Passiva |
-3.434 | 5.551 |
| Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit | 4.937 | 6.172 |
| + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Anlagevermögens |
19 | 7 |
| - Auszahlungen für Investitionen in das Anlagevermögen |
-5.580 | -4.464 |
| - Auszahlung für Investitionen in langfristige finanzielle Vermögenswerte |
-15 | -13 |
| + Erhaltene Zinsen |
29 | 1 |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | -5.547 | -4.469 |
| - Auszahlungen für Leasingverbindlichkeiten |
-507 | -432 |
| - Auszahlungen zur Tilgung von Finanzkrediten |
-3.515 | -1.432 |
| - Gezahlte Zinsen |
-281 | -267 |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | -4.303 | -2.131 |
| Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds | -4.913 | -428 |
| +/- Wechselkursbedingte Veränderung des Finanzmittelfonds | 254 | 57 |
| + Finanzmittelfonds am Anfang der Periode |
11.410 | 11.781 |
| Finanzmittelfonds am Ende der Periode | 6.751 | 11.410 |
71
Konzern-Kapitalflussrechnung (IFRS)
-/+ Zunahme/Abnahme der Forderungen aus Lieferungen und
+/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen
-/+ Gewinne/Verluste aus dem Abgang von
für das Geschäftsjahr 2021/2022
der LS telcom Aktiengesellschaft, Lichtenau,
in TEUR 2021/2022 2020/2021 Periodenergebnis 1.830 91 Anlagevermögens und Gegenstände des Sachanlagevermögens 5.127 4.425
Gegenständen des Anlagevermögens -13 -4
Leistungen sowie der übrigen Aktiva -693 -5.609
und Leistungen sowie der übrigen Passiva -3.434 5.551
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 4.937 6.172 + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Anlagevermögens 19 7 - Auszahlungen für Investitionen in das Anlagevermögen -5.580 -4.464 - Auszahlung für Investitionen in langfristige finanzielle Vermögenswerte -15 -13 + Erhaltene Zinsen 29 1 Cashflow aus der Investitionstätigkeit -5.547 -4.469 - Auszahlungen für Leasingverbindlichkeiten -507 -432 - Auszahlungen zur Tilgung von Finanzkrediten -3.515 -1.432 - Gezahlte Zinsen -281 -267 Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -4.303 -2.131 Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds -4.913 -428 +/- Wechselkursbedingte Veränderung des Finanzmittelfonds 254 57 + Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 11.410 11.781 Finanzmittelfonds am Ende der Periode 6.751 11.410
Die LS telcom Aktiengesellschaft (die Gesellschaft) mit Sitz Im Gewerbegebiet 31-33 in 77839 Lichtenau, Deutschland, ist beim Amtsgericht Mannheim im Handelsregister, Abteilung B, unter der Nr. 211164 eingetragen.
Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung, die Implementierung, der Vertrieb und die Installation von Hard- und Softwarelösungen auf dem Gebiet der drahtlosen und leitungsgebundenen Telekommunikation, insbesondere der Funknetzplanung, des Frequenzmanagements und der sonstigen Systemlösungen sowie die Beratung und Schulung, insbesondere von Funknetzbetreibern, Medienunternehmen und Regulierungsbehörden.
Der Konzern-Abschluss zum 30. September 2022 umfasst die Gesellschaft und ihre Tochtergesellschaften.
Der Vorstand der Gesellschaft hat den Konzern-Abschluss zum 30. September 2022 sowie den Konzern-Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021/2022 am 7. Dezember 2022 aufgestellt und zur Weitergabe an den Aufsichtsrat freigegeben. Der Aufsichtsrat hat die Aufgabe, den Konzernabschluss zu prüfen und zu erklären, ob er den Konzernabschluss billigt und zur Veröffentlichung freigibt.
Der Konzern-Abschluss der LS telcom AG zum 30. September 2022 wurde in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union (EU) zum 30. September 2022 anzuwenden sind, erstellt.
Die Auslegungen (IFRIC - International Financial Reporting Interpretations Committee und SIC - Standards Interpretations Committee) des International Financial Reporting Standards Interpretations Committee (IFRS IC) wurden beachtet. Alle am Abschlussstichtag gültigen und durch die Kommission der Europäischen Union (EU) anerkannten IFRS wurden berücksichtigt.
Die Berichterstattung für das Geschäftsjahr 2021/2022 erfolgt nach den verpflichtend anzuwendenden Standards und vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanzund Ertragslage der LS telcom AG.
Der Konzern-Abschluss wird in Euro erstellt. Die Betragsangaben lauten - soweit nicht anders angegeben auf Tausend Euro (TEUR).
Der konsolidierte Abschluss entspricht den Anforderungen des § 315e HGB. Die zusätzlichen Vorschriften nach deutschem Handelsrecht, für die eine Pflicht zur Anwendung besteht, wurden beachtet.
Die Jahresabschlüsse der in den Konzern-Abschluss einbezogenen Unternehmen sind auf den Stichtag des Konzern-Abschlusses aufgestellt.
Dem Konzern-Abschluss liegen im Vergleich zum Vorjahr einheitliche Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze zu Grunde.
73
Konzern-Anhang der LS telcom Aktiengesellschaft, Lichtenau,
ren, ob er den Konzernabschluss billigt und zur Veröffentlichung freigibt.
Die LS telcom Aktiengesellschaft (die Gesellschaft) mit Sitz Im Gewerbegebiet 31-33 in 77839 Lichtenau, Deutschland, ist beim Amtsgericht Mannheim im Handelsregister, Abteilung B, unter der Nr. 211164 einge-
Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung, die Implementierung, der Vertrieb und die Installation von Hard- und Softwarelösungen auf dem Gebiet der drahtlosen und leitungsgebundenen Telekommunikation, insbesondere der Funknetzplanung, des Frequenzmanagements und der sonstigen Systemlösungen sowie die Beratung und Schulung, insbesondere von Funknetzbetreibern, Medienunternehmen und Regu-
Der Konzern-Abschluss zum 30. September 2022 umfasst die Gesellschaft und ihre Tochtergesellschaften.
Der Vorstand der Gesellschaft hat den Konzern-Abschluss zum 30. September 2022 sowie den Konzern-Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021/2022 am 7. Dezember 2022 aufgestellt und zur Weitergabe an den Aufsichtsrat freigegeben. Der Aufsichtsrat hat die Aufgabe, den Konzernabschluss zu prüfen und zu erklä-
Der Konzern-Abschluss der LS telcom AG zum 30. September 2022 wurde in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union (EU) zum 30. Septem-
Die Auslegungen (IFRIC - International Financial Reporting Interpretations Committee und SIC - Standards Interpretations Committee) des International Financial Reporting Standards Interpretations Committee (IFRS IC) wurden beachtet. Alle am Abschlussstichtag gültigen und durch die Kommission der Europäi-
Die Berichterstattung für das Geschäftsjahr 2021/2022 erfolgt nach den verpflichtend anzuwendenden Standards und vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz-
Der Konzern-Abschluss wird in Euro erstellt. Die Betragsangaben lauten - soweit nicht anders angegeben -
Der konsolidierte Abschluss entspricht den Anforderungen des § 315e HGB. Die zusätzlichen Vorschriften
Die Jahresabschlüsse der in den Konzern-Abschluss einbezogenen Unternehmen sind auf den Stichtag des
Dem Konzern-Abschluss liegen im Vergleich zum Vorjahr einheitliche Bilanzierungs- und Bewertungsgrund-
nach deutschem Handelsrecht, für die eine Pflicht zur Anwendung besteht, wurden beachtet.
für das Geschäftsjahr 2021/2022
tragen.
lierungsbehörden.
A. INFORMATIONEN ZUM UNTERNEHMEN
B. RECHNUNGSLEGUNGSGRUNDSÄTZE
schen Union (EU) anerkannten IFRS wurden berücksichtigt.
ber 2022 anzuwenden sind, erstellt.
und Ertragslage der LS telcom AG.
Konzern-Abschlusses aufgestellt.
auf Tausend Euro (TEUR).
sätze zu Grunde.
Folgende, von IASB und IFRS IC neu verabschiedete bzw. geänderte und durch die EU anerkannte Rechnungslegungsstandards und Interpretationen waren für das Geschäftsjahr 2021/2022 erstmalig verpflichtend anzuwenden:
| Standard / Interpretation | Anzuwenden ab Geschäftsjahr |
|
|---|---|---|
| Amend. an IFRS 9, IAS 39, IFRS 7, IFRS 4 und IFRS 16 |
Reform der Referenzsätze (Phase II) | 1. Januar 2021 |
| Amend. IFRS 4 | Verlängerung der vorübergehenden Befreiung von der Anwendung des IFRS 9 | 1. Januar 2021 |
| Amend. IFRS 16 | Auf die Coronavirus-Pandemie bezogene Mietkonzessionen | 1. April 2021 |
Aus der Anwendung dieser neuen Standards und Interpretationen haben sich keine Auswirkungen auf den Konzern-Abschluss ergeben.
Im Geschäftsjahr 2021/2022 wurden folgende vom IASB bereits verabschiedete neue bzw. geänderte, aber zum Teil von der EU noch nicht übernommene Rechnungslegungsnormen nicht berücksichtigt, weil eine Verpflichtung zur Anwendung noch nicht gegeben war:
| Standard / Interpretation | Anzuwenden ab Geschäftsjahr |
||||
|---|---|---|---|---|---|
| EU-Endorsement bis 30. September 2022 erfolgt | |||||
| Amend. IFRS 3, | Unternehmenszusammenschlüsse, Sachanlagen, Rückstellungen, IAS 16 und IAS 37 Eventualverbindlichkeiten und Eventualforderungen |
1. Januar 2022 | |||
| Änderungen an IFRS 1, IFRS 9, IAS 41 und IFRS 16 |
Jährlicher Verbesserungsprozess (Zyklus 2018-2020) | 1. Januar 2022 | |||
| IFRS 17 und Amend. IFRS 17 |
Versicherungsverträge, Vergleichsinformationen über finanzielle Vermögenswerte |
1. Januar 2023 | |||
| Amend. IAS 1 IFRS Practice Statement 2 |
Angaben zu Rechnungslegungsmethoden | 1. Januar 2023 | |||
| Amend. IAS 8 | Definition von rechnungslegungsbezogenen Schätzungen | 1. Januar 2023 | |||
| Amend. IAS 12 | Latente Steuern im Zusammenhang mit Vermögenswerten und Verbindlich- keiten aus einer Einzeltransaktion |
1. Januar 2023 |
| Standard / Interpretation | Anzuwenden ab Geschäftsjahr |
|
|---|---|---|
| EU-Endorsement noch ausstehend (Stand 30. September 2022) | ||
| Amend. IAS 1 | Klassifizierung von Schulden als kurz- und langfristig | 1. Januar 2023 |
| Amend. IFRS 16 | Leasingverbindlichkeiten bei Sale-and-Leaseback-Transaktionen | 1. Januar 2024 |
Von der Möglichkeit, vom IASB bereits verabschiedete Standards vorzeitig anzuwenden, wurde kein Gebrauch gemacht. Eine frühere Anwendung hätte nach aktueller Einschätzung keine wesentlichen Auswirkungen auf die aktuelle Vermögens-, Finanz- und Ertragslage gehabt. Auch die übrigen neuen bzw. überarbeiteten Standards werden nach derzeitigen Einschätzungen keine wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben.
Die Aufstellung des Konzern-Abschlusses nach IFRS erfordert, dass Annahmen getroffen und Schätzungen verwendet werden, die sich auf Höhe und Ausweis der bilanzierten Vermögenswerte und Schulden, der Erträge und Aufwendungen sowie Eventualverbindlichkeiten auswirken.
Die Annahmen und Schätzungen beziehen sich im Wesentlichen auf den Ansatz von Entwicklungskosten, die Werthaltigkeit von Geschäfts- oder Firmenwerten, die Festlegung von wirtschaftlichen Nutzungsdauern, die Bilanzierung und Bewertung von Forderungen und Vertragsvermögenswerten sowie Vertragsverbindlichkeiten und von Rückstellungen sowie auf die Realisierung zukünftiger Steuerentlastungen. Die tatsächlichen Werte können in Einzelfällen von den getroffenen Annahmen und Schätzungen abweichen. Änderungen werden ggfs. nach IAS 8 zum Zeitpunkt einer besseren Kenntnis erfolgswirksam berücksichtigt.
Tochterunternehmen werden ab dem Zeitpunkt in den Konzern-Abschluss einbezogen, ab dem die LS telcom AG das Unternehmen gemäß IFRS 10 beherrscht. Beherrschung liegt dann vor, wenn die LS telcom AG aufgrund von Stimmrechten oder anderen Rechten über die maßgeblichen Tätigkeiten des Beteiligungsunternehmens entscheiden kann, wenn ihr die positiven oder negativen variablen Rückflüsse aus dem Beteiligungsunternehmen zufließen und wenn sie diese Rückflüsse durch ihre Entscheidungsgewalt beeinflussen kann. Die Konsolidierung endet, sobald die Beherrschung durch das Mutterunternehmen LS telcom AG nicht mehr besteht.
In den Konzern-Abschluss sind gemäß IFRS 10 neben der Gesellschaft die folgenden Unternehmen einbezogen worden:
| Name und Sitz | Währung | Gezeichnetes Kapital |
Anteil am Kapital in % |
Hauptgeschäfts tätigkeit |
|---|---|---|---|---|
| LS telcom Ltd., Ottawa/Kanada |
CAD | 1.829.000 | 100 | Vertrieb/Entwicklung |
| Vision2Comm GmbH, Lichtenau/Deutschland |
EUR | 25.000 | 100 | Dienstleistung/ Vertrieb |
| LS telcom SAS, Paris/Frankreich |
EUR | 100.000 | 100 | Vertrieb/Entwicklung |
| LS of South Africa Radio Communication Services (Pty) Ltd., Ruimsig/Südafrika |
ZAR | 153 | 51 | Consulting/Vertrieb/ Produktion |
| Colibrex GmbH, Rheinmünster/Deutschland |
EUR | 25.000 | 100 | Vertrieb/Entwicklung/ Produktion |
| LS telcom UK Ltd., London/Vereinigtes Königreich |
GBP | 1.000 | 100 | Vertrieb/ Dienstleistung |
| RadioSoft Inc., Clarkesville, Georgia/USA |
USD | 1.001 | 100 | Vertrieb/Dienstleistung/ Entwicklung |
| LST Middle East FZ-LLC, Dubai/Vereinigte Arabische Emirate |
AED | 200.000 | 49 | Vertrieb/Entwicklung |
| LS telcom Australia Pty Ltd, Sydney/Australien |
AUD | 100 | 100 | Vertrieb/ Dienstleistung |
| LS Spectrum Solutions Pvt Ltd, Mumbai/Indien |
INR | 5.000.000 | 90 | Entwicklung |
| Smart Spectrum Solutions Providers S.A.L (Offshore), Beirut/Libanon |
USD | 20.000 | 90 | Entwicklung |
Die LST Middle East FZ-LLC wird aufgrund des seit Beginn des Geschäftsjahres 2015/2016 vom Kapitalanteil abweichenden 60 %-igen Anteils an Stimmrechten der LS telcom AG im Rahmen der Vollkonsolidierung in den Konzern-Abschluss einbezogen.
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Auswirkungen auf die aktuelle Vermögens-, Finanz- und Ertragslage gehabt. Auch die übrigen neuen bzw. überarbeiteten Standards werden nach derzeitigen Einschätzungen keine wesentlichen Auswirkungen auf
Die Aufstellung des Konzern-Abschlusses nach IFRS erfordert, dass Annahmen getroffen und Schätzungen verwendet werden, die sich auf Höhe und Ausweis der bilanzierten Vermögenswerte und Schulden, der Er-
Die Annahmen und Schätzungen beziehen sich im Wesentlichen auf den Ansatz von Entwicklungskosten, die Werthaltigkeit von Geschäfts- oder Firmenwerten, die Festlegung von wirtschaftlichen Nutzungsdauern, die Bilanzierung und Bewertung von Forderungen und Vertragsvermögenswerten sowie Vertragsverbindlichkeiten und von Rückstellungen sowie auf die Realisierung zukünftiger Steuerentlastungen. Die tatsächlichen Werte können in Einzelfällen von den getroffenen Annahmen und Schätzungen abweichen. Änderungen werden ggfs. nach IAS 8 zum Zeitpunkt einer besseren Kenntnis erfolgswirksam berücksichtigt.
Tochterunternehmen werden ab dem Zeitpunkt in den Konzern-Abschluss einbezogen, ab dem die LS telcom AG das Unternehmen gemäß IFRS 10 beherrscht. Beherrschung liegt dann vor, wenn die LS telcom AG aufgrund von Stimmrechten oder anderen Rechten über die maßgeblichen Tätigkeiten des Beteiligungsunternehmens entscheiden kann, wenn ihr die positiven oder negativen variablen Rückflüsse aus dem Beteiligungsunternehmen zufließen und wenn sie diese Rückflüsse durch ihre Entscheidungsgewalt beeinflussen kann. Die Konsolidierung endet, sobald die Beherrschung durch das Mutterunternehmen LS telcom AG
die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben.
träge und Aufwendungen sowie Eventualverbindlichkeiten auswirken.
Schätzungen und Annahmen
C. KONSOLIDIERUNGSGRUNDSÄTZE
nicht mehr besteht.
Am 1. Oktober 2021 hat die LS telcom 90 % der Anteile an der Smart Spectrum Solutions Providers S.A.L (Offshore), mit Sitz in Beirut, Libanon erworben. Das Hauptgeschäft der Smart Spectrum Solutions Providers S.A.L besteht in der Entwicklungsunterstützung der LS telcom AG.
Im Geschäftsjahr 2021/2022 haben keine weiteren Änderungen im Konsolidierungskreis stattgefunden.
In den Konzern-Abschluss wurden zum 30. September 2022 folgende assoziierte Unternehmen und Beteiligungen einbezogen:
| Name und Sitz | Währung | Gezeichnetes Kapital |
Anteil am Kapital in % |
Hauptgeschäfts tätigkeit |
|---|---|---|---|---|
| NG Networks Co., Ltd., Suzhou/China |
RMB | 1.447.548 | 40 | Vertrieb/Entwicklung |
| Radio Telecommunications Services (Pty) Ltd., Honeydew/Südafrika |
ZAR | 1.000 | 25 | Consulting/Vertrieb/ Produktion |
| Bietergemeinschaft LS telcom AG & FSP- services GmbH, Lichtenau/Deutschland |
EUR | 0 | 50 | Consulting |
| SlivaCom d.o.o., Banja Luka/Bosnien und Herzegowina |
BAM | 20.000 | 48 | Entwicklung/ Produktion |
Bei der Radio Telecommunications Services (Pty) Ltd., an der die LS of South Africa Radio Communication Services (Pty) Ltd. 49 % der Anteile hält, hat die LS telcom AG eine indirekte Beteiligung mit 25 % Anteilen am Kapital.
Grundlage für den Konzern-Abschluss sind die nach einheitlichen Regeln zum 30. September 2022 aufgestellten Jahresabschlüsse der in den Konzern einbezogenen Gesellschaften. Die auf lokalen Vorschriften basierenden Jahresabschlüsse wurden von der Gesellschaft auf die geltenden IFRS übergeleitet.
Die Kapitalkonsolidierung der Tochterunternehmen erfolgte in der Vergangenheit nach der partiellen Neubewertungsmethode durch Verrechnung der Anschaffungskosten des Unternehmenszusammenschlusses mit dem auf das Mutterunternehmen entfallenden anteiligen Eigenkapital zum Erwerbszeitpunkt. Negative Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung wurden in Vorjahren erfolgswirksam berücksichtigt.
Für Fälle nach dem 31. März 2004 erfolgt die Bilanzierung erworbener Tochterunternehmen nach der Erwerbsmethode. Die Anschaffungskosten des Erwerbs entsprechen dem beizulegenden Zeitwert der hingegebenen Vermögenswerte, der ausgegebenen Eigenkapitalinstrumente und der entstandenen bzw. übernommenen Schulden zum Transaktionszeitpunkt. Im Rahmen des Unternehmenszusammenschlusses identifizierbare Vermögenswerte, Schulden und Eventualverbindlichkeiten werden bei der Erstkonsolidierung mit ihren beizulegenden Zeitwerten im Erwerbszeitpunkt unter Berücksichtigung von Minderheitenanteilen bewertet. Der Überschuss der Anschaffungskosten des Erwerbs über den Anteil des Konzerns an dem zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Nettovermögen wird als Geschäfts- oder Firmenwert angesetzt. Sind die Anschaffungskosten geringer als das zum beizulegenden Zeitwert bewertete Nettovermögen des erworbenen Tochterunternehmens, wird der Unterschiedsbetrag nach nochmaliger Überprüfung direkt in der Konzern-Gesamtergebnisrechnung erfasst.
Konzerninterne Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie alle Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den konsolidierten Gesellschaften werden eliminiert. In den Vorräten enthaltene Vermögenswerte aus konzerninternen Lieferungen sowie Verkäufe von Anlagevermögen zwischen Konzern-Gesellschaften werden ebenfalls berücksichtigt. Bei den ergebniswirksamen Konsolidierungsvorgängen werden die ertragsteuerlichen Auswirkungen berücksichtigt und latente Steuern in Ansatz gebracht.
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ligungen einbezogen:
services GmbH, Lichtenau/Deutschland
direkt in der Konzern-Gesamtergebnisrechnung erfasst.
Name und Sitz
Suzhou/China
am Kapital.
In den Konzern-Abschluss wurden zum 30. September 2022 folgende assoziierte Unternehmen und Betei-
Gezeichnetes Kapital Anteil am Kapital
in %
Hauptgeschäftstätigkeit
Währung
NG Networks Co., Ltd., RMB 1.447.548 40 Vertrieb/Entwicklung
Radio Telecommunications Services ZAR 1.000 25 Consulting/Vertrieb/ (Pty) Ltd., Honeydew/Südafrika Produktion
Bietergemeinschaft LS telcom AG & FSP- EUR 0 50 Consulting
SlivaCom d.o.o., BAM 20.000 48 Entwicklung/ Banja Luka/Bosnien und Herzegowina Produktion
Bei der Radio Telecommunications Services (Pty) Ltd., an der die LS of South Africa Radio Communication Services (Pty) Ltd. 49 % der Anteile hält, hat die LS telcom AG eine indirekte Beteiligung mit 25 % Anteilen
Grundlage für den Konzern-Abschluss sind die nach einheitlichen Regeln zum 30. September 2022 aufgestellten Jahresabschlüsse der in den Konzern einbezogenen Gesellschaften. Die auf lokalen Vorschriften
Die Kapitalkonsolidierung der Tochterunternehmen erfolgte in der Vergangenheit nach der partiellen Neubewertungsmethode durch Verrechnung der Anschaffungskosten des Unternehmenszusammenschlusses mit dem auf das Mutterunternehmen entfallenden anteiligen Eigenkapital zum Erwerbszeitpunkt. Negative Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung wurden in Vorjahren erfolgswirksam berücksichtigt.
Für Fälle nach dem 31. März 2004 erfolgt die Bilanzierung erworbener Tochterunternehmen nach der Erwerbsmethode. Die Anschaffungskosten des Erwerbs entsprechen dem beizulegenden Zeitwert der hingegebenen Vermögenswerte, der ausgegebenen Eigenkapitalinstrumente und der entstandenen bzw. übernommenen Schulden zum Transaktionszeitpunkt. Im Rahmen des Unternehmenszusammenschlusses identifizierbare Vermögenswerte, Schulden und Eventualverbindlichkeiten werden bei der Erstkonsolidierung mit ihren beizulegenden Zeitwerten im Erwerbszeitpunkt unter Berücksichtigung von Minderheitenanteilen bewertet. Der Überschuss der Anschaffungskosten des Erwerbs über den Anteil des Konzerns an dem zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Nettovermögen wird als Geschäfts- oder Firmenwert angesetzt. Sind die Anschaffungskosten geringer als das zum beizulegenden Zeitwert bewertete Nettovermögen des erworbenen Tochterunternehmens, wird der Unterschiedsbetrag nach nochmaliger Überprüfung
Konzerninterne Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie alle Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den konsolidierten Gesellschaften werden eliminiert. In den Vorräten enthaltene Vermögenswerte aus konzerninternen Lieferungen sowie Verkäufe von Anlagevermögen zwischen Konzern-Gesellschaften werden ebenfalls berücksichtigt. Bei den ergebniswirksamen Konsolidierungsvorgängen werden die ertrag-
steuerlichen Auswirkungen berücksichtigt und latente Steuern in Ansatz gebracht.
basierenden Jahresabschlüsse wurden von der Gesellschaft auf die geltenden IFRS übergeleitet.
Die Erstellung des Konzern-Abschlusses erfolgt grundsätzlich unter Anwendung des Anschaffungskostenprinzips, sofern nicht spezifische Anforderungen einen Ansatz zum Fair Value vorschreiben. Soweit nichts anderes vermerkt ist, sind die Aktiva und Passiva zum Nominalwert abzüglich notwendiger Wertberichtigungen bilanziert. Zum Bilanzstichtag bestanden keine derivativen Finanzinstrumente.
Vermögenswerte, die eine unbestimmte Nutzungsdauer haben, wie beispielsweise der Geschäfts- oder Firmenwert, werden nicht planmäßig abgeschrieben; sie werden jährlich auf Wertminderungen hin geprüft. Vermögenswerte, die einer planmäßigen Abschreibung unterliegen, werden auf Wertminderungen geprüft, wenn entsprechende Ereignisse bzw. Änderungen der Umstände anzeigen, dass der Buchwert gegebenenfalls nicht mehr erzielbar ist. Ein Wertminderungsverlust wird in Höhe des den erzielbaren Betrag übersteigenden Buchwerts erfasst. Der erzielbare Betrag ist der höhere der beiden Beträge aus beizulegenden Zeitwerten des Vermögenswerts abzüglich Verkaufskosten und Nutzungswert. Für den Werthaltigkeitstest werden Vermögenswerte der jeweiligen Segmente, die als niedrigste Ebene für die Cashflows separat identifiziert werden können (zahlungsmittelgenerierende Einheit; CGUs), zusammengefasst. Mit Ausnahme des Geschäfts- oder Firmenwerts wird für nicht monetäre Vermögenswerte, für die in der Vergangenheit eine Wertminderung gebucht wurde, zu jedem Bilanzstichtag überprüft, ob gegebenenfalls eine Wertaufholung zu erfolgen hat.
Die in den Abschlüssen der einzelnen Gesellschaften des Konzerns erfassten Posten werden auf der Grundlage der jeweiligen funktionalen Währung bewertet. Der Konzern-Abschluss wird in Euro erstellt. Der Euro ist Berichtswährung und funktionale Währung der Gesellschaft.
Transaktionen in Fremdwährung werden vom jeweiligen Konzern-Unternehmen zunächst zu dem am Tag des Geschäftsvorfalls gültigen Kurs in die jeweilige funktionale Währung umgerechnet.
Monetäre Vermögenswerte und Schulden in Fremdwährung werden mit dem am Bilanzstichtag gültigen Kurs umgerechnet. Umrechnungsdifferenzen werden ergebniswirksam berücksichtigt und in der Konzern-Gesamtergebnisrechnung unter dem Posten "Sonstige betriebliche Erträge" bzw. unter dem Posten "Sonstige betriebliche Aufwendungen" erfasst.
Nicht monetäre Vermögenswerte und Schulden, die zu historischen Anschaffungs- oder Herstellungskosten in einer Fremdwährung bewertet werden, werden mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls umgerechnet.
Bei der Umrechnung der in ausländischer Währung aufgestellten Abschlüsse der einbezogenen Gesellschaften wird das Konzept der funktionalen Währung angewendet. Da die Konzern-Gesellschaften ihr Geschäft selbstständig betreiben, sind sie als "foreign entities" im Sinne von IAS 21 berücksichtigt. Hiernach werden die Vermögenswerte und Schulden zum Stichtagskurs, das Eigenkapital zum historischen Kurs und die Aufwendungen und Erträge zum Jahresdurchschnittskurs umgerechnet. Der sich ergebende Unterschiedsbetrag wird ergebnisneutral im Eigenkapital verrechnet.
Geschäfts- oder Firmenwert und Anpassungen des beizulegenden Zeitwerts, die bei Erwerb eines ausländischen Unternehmens entstanden sind, werden als Vermögenswerte und Schulden des ausländischen Unternehmens behandelt und zum Stichtagskurs umgerechnet.
| Durchschnittskurs | Stichtagskurs | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Land | Währung | 2021/2022 EUR 1,00= |
2020/2021 EUR 1,00= |
30.09.2022 EUR 1,00= |
30.09.2021 EUR 1,00= |
| Australien | AUD | 1,5211 | 1,5905 | 1,5076 | 1,6095 |
| Kanada | CAD | 1,3843 | 1,5117 | 1,3401 | 1,4750 |
| Südafrika | ZAR | 17,119 | 17,731 | 17,535 | 17,563 |
| USA | USD | 1,0847 | 1,1957 | 0,9748 | 1,1579 |
| Vereinigtes Königreich | GBP | 0,8472 | 0,8739 | 0,8830 | 0,8605 |
| Vereinigte Arabische Emirate |
AED | 3,9804 | 4,3897 | 3,6003 | 4,2544 |
| Indien | INR | 83,1764 | 88,0624 | 79,4250 | 86,0766 |
Für die Fremdwährungsumrechnung kamen folgende Umrechnungskurse zur Anwendung:
Die Buchwerte der immateriellen Vermögenswerte zum Abschlussstichtag können der folgenden Tabelle entnommen werden:
| in TEUR | 30.09.2022 | 30.09.2021 |
|---|---|---|
| Rechte und Lizenzen | 815 | 744 |
| Entwicklungskosten | 9.237 | 8.712 |
| 10.052 | 9.456 |
Die Entwicklung der Anschaffungs- und Herstellungskosten sowie der kumulierten Abschreibungen und Wertminderungen der immateriellen Vermögenswerte stellt sich wie folgt dar:
79
Land
Vereinigte Arabische
entnommen werden:
Für die Fremdwährungsumrechnung kamen folgende Umrechnungskurse zur Anwendung:
2020/2021 EUR 1,00=
Die Buchwerte der immateriellen Vermögenswerte zum Abschlussstichtag können der folgenden Tabelle
in TEUR 30.09.2022 30.09.2021 Rechte und Lizenzen 815 744 Entwicklungskosten 9.237 8.712
30.09.2022 EUR 1,00= 30.09.2021 EUR 1,00=
10.052 9.456
Durchschnittskurs Stichtagskurs
2021/2022 EUR 1,00=
Australien AUD 1,5211 1,5905 1,5076 1,6095 Kanada CAD 1,3843 1,5117 1,3401 1,4750 Südafrika ZAR 17,119 17,731 17,535 17,563 USA USD 1,0847 1,1957 0,9748 1,1579 Vereinigtes Königreich GBP 0,8472 0,8739 0,8830 0,8605
Emirate AED 3,9804 4,3897 3,6003 4,2544
Indien INR 83,1764 88,0624 79,4250 86,0766
Währung
| in TEUR | Rechte und Lizenzen |
Aktivierbare Eigenleistungen abgeschlossene Entwicklung |
Aktivierbare Eigenleistungen in Entwicklung |
Geleistete Anzahlungen |
Summe |
|---|---|---|---|---|---|
| Anschaffungs- oder Herstellungskosten Stand zum 01.10.2020 |
3.329 | 39.446 | 989 | 0 | 43.764 |
| Zugänge | 36 | 3.257 | 955 | 0 | 4.248 |
| Abgänge | -107 | -7.510 | 0 | 0 | -7.617 |
| Umbuchungen | 0 | 853 | -853 | 0 | 0 |
| Währungsanpassungen | 45 | 63 | 0 | 0 | 108 |
| Stand zum 30.09.2021 | 3.303 | 36.109 | 1.091 | 0 | 40.503 |
| Zugänge | 52 | 4.085 | 620 | 0 | 4.757 |
| Abgänge | 0 | -972 | 0 | 0 | -972 |
| Umbuchungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Währungsanpassungen | 334 | 100 | 0 | 0 | 434 |
| Stand zum 30.09.2022 | 3.689 | 39.322 | 1.711 | 0 | 44.722 |
| Kumulierte Abschreibungen | |||||
| Stand zum 01.10.2020 | 2.504 | 32.496 | 0 | 0 | 35.000 |
| Zugänge | 123 | 3.441 | 0 | 0 | 3.564 |
| Abgänge | -107 | -7.510 | 0 | 0 | -7.617 |
| Währungsanpassungen | 39 | 61 | 0 | 0 | 100 |
| Stand zum 30.09.2021 | 2.559 | 28.488 | 0 | 0 | 31.047 |
| Zugänge | 101 | 4.180 | 0 | 0 | 4.281 |
| Abgänge | 0 | -972 | 0 | 0 | -972 |
| Währungsanpassungen | 214 | 100 | 0 | 0 | 314 |
| Stand zum 30.09.2022 | 2.874 | 31.796 | 0 | 0 | 34.670 |
| Nettobuchwert | |||||
| 30.09.2021 | 744 | 7.621 | 1.091 | 0 | 9.456 |
| 30.09.2022 | 815 | 7.526 | 1.711 | 0 | 10.052 |
Investitionen wurden im Wesentlichen für aktivierbare Eigenleistungen getätigt.
Erworbene immaterielle Vermögenswerte werden zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten angesetzt. Die Nutzung sämtlicher immaterieller Vermögenswerte ist als endlich eingestuft. Sie werden um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode über die zu erwartende wirtschaftliche Nutzungsdauer vermindert, die drei bis acht Jahre beträgt. Soweit notwendig wird eine außerplanmäßige Abschreibung vorgenommen, die bei späterem Wegfall der Gründe rückgängig gemacht wird. Außerplanmäßige Wertkorrekturen (Minderungen und Mehrungen) wurden im Berichtsjahr in Höhe von TEUR 0 erfasst (i. V. TEUR 0).
Forschungskosten werden als Aufwand in der Periode erfasst, in der sie anfallen. Entwicklungskosten eines Projekts werden nur dann als immaterieller Vermögenswert aktiviert, wenn der Konzern sowohl die technische Realisierbarkeit der Fertigstellung des immateriellen Vermögenswerts, die eine interne Nutzung oder einen Verkauf des Vermögenswerts ermöglicht, als auch die Absicht, den immateriellen Vermögenswert fertig zu stellen und ihn zu nutzen oder zu verkaufen, nachweisen kann. Ferner muss der Konzern die Erwirtschaftung eines künftigen wirtschaftlichen Nutzens durch den Vermögenswert, die Verfügbarkeit von Ressourcen für Zwecke der Fertigstellung des Vermögenswerts und die Fähigkeit, die dem immateriellen Vermögenswert während seiner Entwicklung zuzurechnenden Ausgaben zuverlässig ermitteln zu können, belegen.
Die Entwicklungskosten umfassen die direkten Kosten der Entwicklungsabteilung in Relation zu den tatsächlich geleisteten Arbeitsstunden. Externe Leistungen werden mit den in Rechnung gestellten Kosten angesetzt. Die Abschreibungen erfolgen linear über vier Jahre. Die bilanzierten Entwicklungsprojekte (EUR 41,03 Mio., i. V. EUR 37,20 Mio.) werden regelmäßig auf Werthaltigkeit überprüft. Die noch nicht abgeschlossenen Entwicklungsprojekte (EUR 1,71 Mio., i. V. EUR 1,09 Mio.) werden auf technische Realisierbarkeit geprüft. Die bereits abgeschlossenen Entwicklungsprojekte mit Anschaffungs- und Herstellungskosten von EUR 39,32 Mio. (i. V. EUR 36,11 Mio.) und einem Nettobuchwert von EUR 9,39 Mio. (i. V. EUR 8,84 Mio.) werden auf Indikatoren für eine Wertminderung getestet und bei Bedarf außerplanmäßig abgeschrieben.
Im Geschäftsjahr wurden im Wesentlichen aufgrund erforderlicher technischer Veränderungen Nachbesserungen notwendig, die sich auf die erzielbaren Erlöse des Segments Softwaresysteme negativ auswirken. Somit wurden im Geschäftsjahr ergebniswirksame außerplanmäßige Wertkorrekturen in Höhe von TEUR 438 (i. V. TEUR 47) auf bereits abgeschlossene Entwicklungsprojekte vorgenommen.
Bei Kauf, Bau oder Herstellung von Vermögenswerten, deren Anschaffungs- bzw. Herstellungsprozess sich über einen erheblichen Zeitraum erstreckt (qualifizierter Vermögenswert), werden die zurechenbaren Fremdkapitalkosten aktiviert. In der Berichtsperiode wurden wie im Vorjahr keine Fremdkapitalkosten aktiviert.
Kosten für die Forschung und allgemeine Entwicklung wurden in Höhe von EUR 3,49 Mio. (i. V. EUR 3,01 Mio.) sofort als Aufwand erfasst.
Die Entwicklung des Geschäfts- oder Firmenwertes zum Abschlussstichtag stellt sich wie folgt dar:
| in TEUR | 2021/2022 | 2020/2021 |
|---|---|---|
| Stand Geschäftsjahresbeginn | 5.020 | 4.944 |
| Währungsanpassungen | 687 | 76 |
| Stand Geschäftsjahresende | 5.707 | 5.020 |
Als Geschäfts- oder Firmenwert aus der Kapitalkonsolidierung wird der Betrag der Anschaffungskosten des Unternehmenszusammenschlusses angesetzt, der den beizulegenden Zeitwert des Nettovermögens der erworbenen Tochtergesellschaft zum Erwerbszeitpunkt übersteigt.
Die Geschäfts- und Firmenwerte resultieren aus der Vollkonsolidierung der LS telcom Limited, Ottawa/Kanada (TEUR 748), der LS telcom SAS, Paris/Frankreich (TEUR 889), der RadioSoft Inc., Clarkesville, Georgia/USA (EUR 3,91 Mio.), und der LST Middle East FZ-LLC, Dubai/VAE (TEUR 158).
Die Geschäfts- oder Firmenwerte sind entsprechend der Geschäftstätigkeit der erworbenen Unternehmen einer Zahlungsmittel generierenden Einheit zugeordnet. Die Geschäfts- oder Firmenwerte sind zum Stichtag dem Segment Hardwarenahe Systeme mit TEUR 584, dem Segment Dienstleistungen mit TEUR 856 sowie dem Segment Softwaresysteme mit EUR 4,27 Mio. zugeordnet.
Die Geschäfts- oder Firmenwerte werden mindestens jährlich auf Werthaltigkeit überprüft. Eine Wertminderung wird sofort als Aufwand erfasst und - auch wenn sie unterjährig in Zwischenabschlüssen der Gesellschaft erfasst wurde - in den Folgeperioden nicht wieder aufgeholt.
81
belegen.
viert.
EUR 3,01 Mio.) sofort als Aufwand erfasst.
technische Realisierbarkeit der Fertigstellung des immateriellen Vermögenswerts, die eine interne Nutzung oder einen Verkauf des Vermögenswerts ermöglicht, als auch die Absicht, den immateriellen Vermögenswert fertig zu stellen und ihn zu nutzen oder zu verkaufen, nachweisen kann. Ferner muss der Konzern die Erwirtschaftung eines künftigen wirtschaftlichen Nutzens durch den Vermögenswert, die Verfügbarkeit von Ressourcen für Zwecke der Fertigstellung des Vermögenswerts und die Fähigkeit, die dem immateriellen Vermögenswert während seiner Entwicklung zuzurechnenden Ausgaben zuverlässig ermitteln zu können,
Die Entwicklungskosten umfassen die direkten Kosten der Entwicklungsabteilung in Relation zu den tatsächlich geleisteten Arbeitsstunden. Externe Leistungen werden mit den in Rechnung gestellten Kosten angesetzt. Die Abschreibungen erfolgen linear über vier Jahre. Die bilanzierten Entwicklungsprojekte (EUR 41,03 Mio., i. V. EUR 37,20 Mio.) werden regelmäßig auf Werthaltigkeit überprüft. Die noch nicht abgeschlossenen Entwicklungsprojekte (EUR 1,71 Mio., i. V. EUR 1,09 Mio.) werden auf technische Realisierbarkeit geprüft. Die bereits abgeschlossenen Entwicklungsprojekte mit Anschaffungs- und Herstellungskosten von EUR 39,32 Mio. (i. V. EUR 36,11 Mio.) und einem Nettobuchwert von EUR 9,39 Mio. (i. V. EUR 8,84 Mio.) werden auf Indikatoren für eine Wertminderung getestet und bei Bedarf außerplanmäßig abgeschrieben.
Im Geschäftsjahr wurden im Wesentlichen aufgrund erforderlicher technischer Veränderungen Nachbesserungen notwendig, die sich auf die erzielbaren Erlöse des Segments Softwaresysteme negativ auswirken. Somit wurden im Geschäftsjahr ergebniswirksame außerplanmäßige Wertkorrekturen in Höhe von
Bei Kauf, Bau oder Herstellung von Vermögenswerten, deren Anschaffungs- bzw. Herstellungsprozess sich über einen erheblichen Zeitraum erstreckt (qualifizierter Vermögenswert), werden die zurechenbaren Fremdkapitalkosten aktiviert. In der Berichtsperiode wurden wie im Vorjahr keine Fremdkapitalkosten akti-
Kosten für die Forschung und allgemeine Entwicklung wurden in Höhe von EUR 3,49 Mio. (i. V.
Als Geschäfts- oder Firmenwert aus der Kapitalkonsolidierung wird der Betrag der Anschaffungskosten des Unternehmenszusammenschlusses angesetzt, der den beizulegenden Zeitwert des Nettovermögens der
Die Geschäfts- und Firmenwerte resultieren aus der Vollkonsolidierung der LS telcom Limited, Ottawa/Kanada (TEUR 748), der LS telcom SAS, Paris/Frankreich (TEUR 889), der RadioSoft Inc., Clarkesville, Geor-
Die Geschäfts- oder Firmenwerte sind entsprechend der Geschäftstätigkeit der erworbenen Unternehmen einer Zahlungsmittel generierenden Einheit zugeordnet. Die Geschäfts- oder Firmenwerte sind zum Stichtag dem Segment Hardwarenahe Systeme mit TEUR 584, dem Segment Dienstleistungen mit TEUR 856 sowie
Die Entwicklung des Geschäfts- oder Firmenwertes zum Abschlussstichtag stellt sich wie folgt dar:
in TEUR 2021/2022 2020/2021 Stand Geschäftsjahresbeginn 5.020 4.944 Währungsanpassungen 687 76 Stand Geschäftsjahresende 5.707 5.020
erworbenen Tochtergesellschaft zum Erwerbszeitpunkt übersteigt.
dem Segment Softwaresysteme mit EUR 4,27 Mio. zugeordnet.
gia/USA (EUR 3,91 Mio.), und der LST Middle East FZ-LLC, Dubai/VAE (TEUR 158).
TEUR 438 (i. V. TEUR 47) auf bereits abgeschlossene Entwicklungsprojekte vorgenommen.
Als Grundlage zur Ermittlung der Werthaltigkeit wird der Nutzungswert herangezogen. Ab dem Geschäftsjahr 2021/2022 werden nicht mehr die Firmenwerte der jeweiligen Tochtergesellschaften, sondern die der jeweiligen Segmente, als der niedrigsten Ebene für die Cashflows separat identifiziert werden können (Zahlungsmittel generierenden Einheit; CGUs), zugrunde gelegt. Die Cashflow-Prognose basiert auf Detailplanungen des Managements, die einen fünfjährigen Planungszeitraum umfassen. Wesentliche Planungsprämissen betreffen das zugrunde gelegte Umsatzwachstum sowie die EBIT-Marge. Für die Detailplanung werden Entwicklungen in der Vergangenheit und Erwartungen, insbesondere abgeleitet aus den aktuellen Auftragsbeständen und Vertriebsaussichten, bezüglich der künftigen Marktentwicklung berücksichtigt. Bei der Berechnung der ewigen Rente werden, basierend auf dem jeweiligen durchschnittlichen Marktwachstum, wie im Vorjahr, die Cashflows nach dem Detailplanungszeitraum unter Berücksichtigung geschätzter Wachstumsraten von 1,00 % extrapoliert. Das Wachstum der ewigen Rente liegt unterhalb des langfristigen durchschnittlichen organischen Wachstums und unterhalb des langfristigen durchschnittlichen erwarteten zukünftigen Marktwachstums. Grundlage der Prognosen in Lagebericht und Anhang ist die vom Vorstand aufgestellte und durch den Aufsichtsrat bestätigte Planung. Für das detailliert geplante erste Jahr wurden aufgrund der Fertigstellung eines großes Hardware-Projektes rückläufige Umsatz- und EBIT-Prognosen für das Segment Hardwaresysteme ermittelt. Im Bereich Dienstleistung werden für das erste Planungsjahr höhere Personalkosten erwartet, was sich auf die geplante EBIT-Marge negativ auswirkt.
Die Firmenwerte und durchschnittlichen Wachstumswerte auf Segmentbasis können folgender Tabelle entnommen werden:
| Geschäfts- und Firmenwerte |
|||||
|---|---|---|---|---|---|
| Segment | in TEUR | Umsatzwachstum in % |
EBIT-Veränderung in % |
||
| Planjahr | Planjahr | ||||
| 2022/2023 | 2023/2024 - 2026/2027 |
2022/2023 | 2023/2024 - 2026/2027 |
||
| Softwaresysteme | 4.266 | 20% | 2% | -8% | 12% |
| Hardwarenahe Systeme | 584 | -48% | 2% | -16% | 7% |
| Dienstleistung | 856 | -1% | 2% | -59% | 8% |
Die verwendeten Gesamtkapitalkostensätze vor Steuern wurden auf Basis von spezifischen Daten einer Peer Group börsennotierter Unternehmen ermittelt. Aufgrund der unterschiedlichen Risikoprofile der jeweiligen zahlungsmittelgenerierenden Einheiten liegen diese CGU-spezifischen Gesamtkapitalkostensätze vor Steuern bei 11,2 % für das Segment Softwaresysteme, 9,9 % für das Segment Dienstleistung und 10,4 % für das Segment Hardwarenahe Systeme (i. V. zwischen 6,8 % und 9,7 %).
Bei allen Segmenten hätte sich bei Veränderung der EBIT-Prognose um -10 % bzw. einer Erhöhung des Abzinsungssatzes um 1,0 Prozentpunkt kein Abwertungsbedarf ergeben.
Eine Wertminderung der Firmenwerte war nicht erforderlich.
Im Vorjahr wurden als Grundlage zur Ermittlung der Werthaltigkeit die Firmenwerte der jeweiligen Tochtergesellschaft als kleinste Zahlungsmittel generierende Einheit zugrunde gelegt. Die Cashflow-Prognose basierte auf den gleichen Grundlagen wie im Berichtsjahr. Für das Umsatzwachstum der Tochtergesellschaften wurden Werte zwischen 2 % und 5 % und für die EBIT-Marge Werte zwischen 2% und 15 % verwendet.
Bei der LS telcom Ltd., Ottawa/Kanada, LST Middle East FZ-LLC, Dubai/VAE, sowie der RadioSoft Inc., Clarkesville, Georgia/USA, hätte sich bei Veränderung der EBIT-Prognosen um -10 % bzw. einer Erhöhung des Abzinsungssatzes um 1,0 Prozentpunkt kein Abwertungsbedarf ergeben. Bei der LS telcom SAS, Paris/Frankreich, für welche eine bereits konservativ gewählte EBIT-Marge zwischen 2,0 % und 3,5 % für den fünfjährigen Planungszeitraum berücksichtigt wurde, hätte sich bei der Veränderung der EBIT-Prognose um -10 % eine Abwertung in Höhe von TEUR 43 und bei Erhöhung des Abzinsungssatzes um 1,0 Prozentpunkt eine Abwertung in Höhe von TEUR 53 ergeben.
Die kumulierten Abschreibungen auf Firmenwerte aus Vorjahren wurden mit den Anschaffungskosten saldiert. Die Firmenwerte sind die einzigen immateriellen Vermögenswerte mit unbegrenzter Nutzungsdauer.
Die Buchwerte der Sachanlagen zum Abschlussstichtag können der nachfolgenden Tabelle entnommen werden:
| in TEUR | 30.09.2022 | 30.09.2021 |
|---|---|---|
| Grundstücke und Bauten | 3.779 | 3.421 |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.358 | 1.516 |
| Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 6 | 33 |
| 5.143 | 4.970 |
Die Entwicklung der Anschaffungs- und Herstellungskosten sowie der kumulierten Abschreibungen und Wertminderungen der Sachanlagen stellt sich wie folgt dar:
83
werden:
Paris/Frankreich, für welche eine bereits konservativ gewählte EBIT-Marge zwischen 2,0 % und 3,5 % für den fünfjährigen Planungszeitraum berücksichtigt wurde, hätte sich bei der Veränderung der EBIT-Prognose um -10 % eine Abwertung in Höhe von TEUR 43 und bei Erhöhung des Abzinsungssatzes um 1,0
Die kumulierten Abschreibungen auf Firmenwerte aus Vorjahren wurden mit den Anschaffungskosten saldiert. Die Firmenwerte sind die einzigen immateriellen Vermögenswerte mit unbegrenzter Nutzungsdauer.
Die Buchwerte der Sachanlagen zum Abschlussstichtag können der nachfolgenden Tabelle entnommen
5.143 4.970
in TEUR 30.09.2022 30.09.2021 Grundstücke und Bauten 3.779 3.421 Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.358 1.516 Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 6 33
Prozentpunkt eine Abwertung in Höhe von TEUR 53 ergeben.
| in TEUR | Grundstücke und Bauten |
Andere Anlagen, Geschäfts- und Betriebs ausstattung |
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau |
Summe |
|---|---|---|---|---|
| Anschaffungs- oder Herstellungskosten | ||||
| Stand zum 01.10.2020 | 7.835 | 7.327 | 33 | 15.195 |
| Zugänge | 783 | 374 | 0 | 1.157 |
| Abgänge | -7 | -292 | 0 | -299 |
| Umbuchungen | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Währungsanpassungen | 69 | 70 | 0 | 139 |
| Stand zum 30.09.2021 | 8.680 | 7.479 | 33 | 16.192 |
| Zugänge | 863 | 619 | 20 | 1.502 |
| Abgänge | 0 | -65 | -47 | -112 |
| Umbuchungen | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Währungsanpassungen | 123 | 94 | 0 | 217 |
| Stand zum 30.09.2022 | 9.666 | 8.127 | 6 | 17.799 |
| Kumulierte Abschreibungen | ||||
| Stand zum 01.10.2020 | 4.668 | 5.394 | 0 | 10.062 |
| Zugänge | 566 | 800 | 0 | 1.366 |
| Abgänge | -7 | -289 | 0 | -296 |
| Umbuchungen | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Währungsanpassungen | 32 | 59 | 0 | 91 |
| Stand zum 30.09.2021 | 5.259 | 5.964 | 0 | 11.223 |
| Zugänge | 558 | 792 | 0 | 1.350 |
| Abgänge | 0 | -60 | 0 | -60 |
| Umbuchungen | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Währungsanpassungen | 70 | 73 | 0 | 143 |
| Stand zum 30.09.2022 | 5.887 | 6.769 | 0 | 12.656 |
| Nettobuchwert | ||||
| 30.09.2021 | 3.421 | 1.515 | 33 | 4.969 |
| 30.09.2022 | 3.779 | 1.358 | 6 | 5.143 |
Sachanlagen werden mit den Anschaffungskosten abzüglich kumulierter Abschreibungen und kumulierter Wertminderungsaufwendungen angesetzt. Nachträgliche Anschaffungskosten werden aktiviert, wenn es wahrscheinlich ist, dass über die ursprünglich bemessene Ertragskraft des Vermögenswertes hinaus zusätzlicher künftiger wirtschaftlicher Nutzen dem Unternehmen zufließen wird und die Anschaffungskosten verlässlich bewertet werden können. Alle anderen nachträglichen Ausgaben werden direkt als Aufwand erfasst.
Instandhaltungsaufwendungen werden als Periodenaufwand behandelt. Fremdkapitalkosten werden, soweit sie dem Erwerb, Bau oder der Herstellung eines qualifizierten Vermögenswertes zugeordnet werden können, als Teil der Anschaffungskosten aktiviert. Nicht auf qualifizierte Vermögenswerte entfallende Fremdkapitalkosten werden nicht aktiviert. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden wie im Vorjahr keine Fremdkapitalkosten bezüglich Sachanlagen aktiviert.
Übersteigt der Buchwert einer Sachanlage deren geschätzten erzielbaren Betrag, so wird er auf Letzteren abgeschrieben. Zuschreibungen, die notwendig sind sobald die Gründe der Abschreibung auf Dauer entfallen, gab es im Berichtsjahr, wie im Vorjahr, nicht.
Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden entsprechend der wirtschaftlichen Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Die Nutzungsdauern betragen im Wesentlichen ein bis 10 Jahre. Bei Außenanlagen, Gebäudeeinrichtungen sowie Grundstücken und Bauten liegen die Nutzungsdauern bei bis zu 35 Jahren.
Gewinne und Verluste aus Anlagenabgängen werden als Differenz zwischen Nettoveräußerungserlös und Buchwert des jeweiligen Gegenstandes ermittelt und in der Konzern-Gesamtergebnisrechnung als "Sonstige betriebliche Erträge" oder "Sonstige betriebliche Aufwendungen" erfasst.
Seit dem 1. Oktober 2019 wendet die LS telcom AG den Standard IFRS 16 an. Wir verweisen diesbezüglich auf unsere Erläuterungen unter nachfolgendem Abschnitt D.7. und D.21.
Zuwendungen der öffentlichen Hand werden gemäß IAS 20 dann zum Fair Value erfasst, wenn mit hinreichender Sicherheit davon auszugehen ist, dass die Zuwendung gewährt wird und der Konzern die damit verbundenen Bedingungen für den Erhalt der Zuwendung erfüllt.
Zuwendungen der öffentlichen Hand sind planmäßig im Gewinn und Verlust der Periode zu erfassen, in der auch die entsprechenden Aufwendungen, die die Zuwendungen der öffentlichen Hand kompensieren sollen, als Aufwand angesetzt werden. Bereits zugeflossene erfolgsbezogene Zuwendungen für Folgeperioden werden passivisch abgegrenzt und in den Folgeperioden anteilig aufgelöst. Zuwendungen der öffentlichen Hand für Innovationsprojekte werden in Höhe von TEUR 157 (i. V. TEUR 150) in den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen.
Bei Vertragsbeginn beurteilt der Konzern, ob die Definition eines Leasingverhältnisses gemäß IFRS 16 erfüllt ist. Der Konzern ist ausschließlich als Leasingnehmer und nicht als Leasinggeber tätig. Am Bereitstellungsdatum erfasst der Konzern einen Vermögenswert für das gewährte Nutzungsrecht sowie eine Leasingverbindlichkeit.
Die in den Sachanlagen ausgewiesenen Nutzungsrechte werden zu Anschaffungskosten abzüglich kumulierter Abschreibungen angesetzt. Die Anschaffungskosten des Nutzungsrechts ergeben sich aus dem Barwert der künftigen Leasingzahlungen, die zu oder vor Beginn der Laufzeit des Leasingverhältnisses getätigt werden, sowie den entstandenen anfänglichen direkten Kosten und den vom Leasinggeber gewährten Mietanreizen. In der Folge wird das Nutzungsrecht linear über die Laufzeit des Leasingverhältnisses abgeschrieben. Nichtleasing- und Leasingkomponenten werden grundsätzlich nicht getrennt voneinander bilanziert.
Der erstmalige Ansatz der Leasingverbindlichkeit bestimmt sich als Barwert der zu leistenden Leasingzahlungen. Die Leasingzahlungen umfassen ausschließlich feste Leasingzahlungen. Bei der Berechnung des Barwerts bei Gebäudeleasingverhältnissen wird der Grenzfremdkapitalzinssatz des Leasingnehmers von 2 % verwendet. In der Folgebewertung wird der Buchwert der Leasingverbindlichkeit aufgezinst und erfolgsneutral um die geleisteten Leasingzahlungen vermindert, d. h. die Leasingraten werden in Tilgungs- und Zinszahlung aufgeteilt. Der Zinsanteil wird im Finanzergebnis ausgewiesen.
Unter die Leasingverhältnisse fallen insbesondere Gebäudeleasingverhältnisse sowie Sachanlagenleasingverhältnisse.
Die Leasingverbindlichkeiten werden je nach Fälligkeit unter den langfristigen und kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten ausgewiesen.
Das Wahlrecht, für Leasingverträge mit einer Laufzeit von bis zu zwölf Monaten (kurzfristige Leasingverhältnisse) und für Leasingverhältnisse für Vermögenswerte von geringem Wert kein Nutzungsrecht und keine Leasingverbindlichkeit anzusetzen, wird ausgeübt. Vermögenswerte von geringem Wert sind im Konzern jene Leasinggegenstände mit einem Anschaffungsneuwert von bis zu TEUR 5. Diesbezügliche Leasingzahlungen werden im Gewinn und Verlust angesetzt.
IFRS 16 wird nicht auf Leasingverhältnisse über immaterielle Vermögenswerte angewendet.
Bezüglich der Auswirkungen der Leasingverhältnisse auf die Bilanz und die Gesamtergebnisrechnung wird auf Note D.21. verwiesen.
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Instandhaltungsaufwendungen werden als Periodenaufwand behandelt. Fremdkapitalkosten werden, soweit sie dem Erwerb, Bau oder der Herstellung eines qualifizierten Vermögenswertes zugeordnet werden können, als Teil der Anschaffungskosten aktiviert. Nicht auf qualifizierte Vermögenswerte entfallende Fremdkapitalkosten werden nicht aktiviert. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden wie im Vorjahr keine
Übersteigt der Buchwert einer Sachanlage deren geschätzten erzielbaren Betrag, so wird er auf Letzteren abgeschrieben. Zuschreibungen, die notwendig sind sobald die Gründe der Abschreibung auf Dauer entfal-
Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden entsprechend der wirtschaftlichen Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Die Nutzungsdauern betragen im Wesentlichen ein bis 10 Jahre. Bei Außenanlagen, Gebäudeeinrichtungen sowie Grundstücken und Bauten liegen die Nutzungsdauern bei bis zu
Gewinne und Verluste aus Anlagenabgängen werden als Differenz zwischen Nettoveräußerungserlös und Buchwert des jeweiligen Gegenstandes ermittelt und in der Konzern-Gesamtergebnisrechnung als "Sons-
Seit dem 1. Oktober 2019 wendet die LS telcom AG den Standard IFRS 16 an. Wir verweisen diesbezüglich
Zuwendungen der öffentlichen Hand werden gemäß IAS 20 dann zum Fair Value erfasst, wenn mit hinreichender Sicherheit davon auszugehen ist, dass die Zuwendung gewährt wird und der Konzern die damit
Zuwendungen der öffentlichen Hand sind planmäßig im Gewinn und Verlust der Periode zu erfassen, in der auch die entsprechenden Aufwendungen, die die Zuwendungen der öffentlichen Hand kompensieren sollen, als Aufwand angesetzt werden. Bereits zugeflossene erfolgsbezogene Zuwendungen für Folgeperioden werden passivisch abgegrenzt und in den Folgeperioden anteilig aufgelöst. Zuwendungen der öffentlichen Hand für Innovationsprojekte werden in Höhe von TEUR 157 (i. V. TEUR 150) in den sonstigen betrieblichen
Bei Vertragsbeginn beurteilt der Konzern, ob die Definition eines Leasingverhältnisses gemäß IFRS 16 erfüllt ist. Der Konzern ist ausschließlich als Leasingnehmer und nicht als Leasinggeber tätig. Am Bereitstellungsdatum erfasst der Konzern einen Vermögenswert für das gewährte Nutzungsrecht sowie eine Leasingver-
Die in den Sachanlagen ausgewiesenen Nutzungsrechte werden zu Anschaffungskosten abzüglich kumulierter Abschreibungen angesetzt. Die Anschaffungskosten des Nutzungsrechts ergeben sich aus dem Barwert der künftigen Leasingzahlungen, die zu oder vor Beginn der Laufzeit des Leasingverhältnisses getätigt werden, sowie den entstandenen anfänglichen direkten Kosten und den vom Leasinggeber gewährten Mietanreizen. In der Folge wird das Nutzungsrecht linear über die Laufzeit des Leasingverhältnisses abgeschrieben. Nichtleasing- und Leasingkomponenten werden grundsätzlich nicht getrennt voneinander bilanziert.
Der erstmalige Ansatz der Leasingverbindlichkeit bestimmt sich als Barwert der zu leistenden Leasingzahlungen. Die Leasingzahlungen umfassen ausschließlich feste Leasingzahlungen. Bei der Berechnung des Barwerts bei Gebäudeleasingverhältnissen wird der Grenzfremdkapitalzinssatz des Leasingnehmers von 2 % verwendet. In der Folgebewertung wird der Buchwert der Leasingverbindlichkeit aufgezinst und erfolgsneutral um die geleisteten Leasingzahlungen vermindert, d. h. die Leasingraten werden in Tilgungs- und
Zinszahlung aufgeteilt. Der Zinsanteil wird im Finanzergebnis ausgewiesen.
tige betriebliche Erträge" oder "Sonstige betriebliche Aufwendungen" erfasst.
auf unsere Erläuterungen unter nachfolgendem Abschnitt D.7. und D.21.
verbundenen Bedingungen für den Erhalt der Zuwendung erfüllt.
Fremdkapitalkosten bezüglich Sachanlagen aktiviert.
len, gab es im Berichtsjahr, wie im Vorjahr, nicht.
Erträgen ausgewiesen.
bindlichkeit.
35 Jahren.
Der Ansatz der Anteile an assoziierten Unternehmen erfolgt zum Bilanzstichtag mit dem fortgeschriebenen Eigenkapital der assoziierten Unternehmen NG Networks Co., Ltd., Suzhou/China, Radio Telecommunications Services (Pty) Ltd., Honeydew/Südafrika, der Bietergemeinschaft LS telcom AG & FSP-services GmbH, Lichtenau, und der SlivaCom d.o.o., Banja Luka/Bosnien und Herzegowina. Die folgende Übersicht zeigt aggregierte Eckdaten zu dem nach der Equity-Methode in den Konzern-Abschluss einbezogenen assoziierten Unternehmen NG Networks Co., Ltd., Suzhou/China. Zahlen der Beteiligung Radio Telecommunications Services (Pty) Ltd., Honeydew/Südafrika, sowie der SlivaCom d.o.o., Banja Luka/Bosnien und Herzegowina, werden aufgrund der untergeordneten Bedeutung für den Konzern-Abschluss nicht aufgeführt. Ebenso werden die Zahlen der Bietergemeinschaft LS telcom AG & FSP-services GmbH nicht aufgeführt, da sowohl das Nettoreinvermögen sowie das Jahresergebnis EUR 0 betragen. Die Werte beziehen sich nicht auf den auf die Gesellschaft entfallenden Anteil, sondern stellen die Werte auf Basis eines fiktiven Anteilsbesitzes von 100 % dar.
Zusammengefasste Finanzinformationen für das assoziierte Unternehmen NG Networks Co., Ltd., auf Basis von 100 Prozent:
| in TEUR AKTIVA |
30.09.2022 | 30.09.2021 | in TEUR PASSIVA |
30.09.2022 | 30.09.2021 |
|---|---|---|---|---|---|
| Langfristige Vermögensgegenstände |
101 | 46 | Eigenkapital | 703 | 1.017 |
| Kurzfristige Vermögensgegenstände |
2.077 | 2.538 | Kurzfristige Verbindlichkeiten |
1.475 | 1.567 |
| Summe | 2.178 | 2.584 | Summe | 2.178 | 2.584 |
Gewinn-und-Verlust-Rechnung der NG Networks Co., Ltd.
| in TEUR | 2021/2022 | 2020/2021 |
|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 1.417 | 3.685 |
| Ergebnis | -395 | 555 |
Der Buchwert der nach der Equity-Methode bewerteten Beteiligung kann aus der nachfolgenden Tabelle entnommen werden:
| in TEUR | 30.09.2022 | 30.09.2021 |
|---|---|---|
| Nettoreinvermögen des assoziierten Unternehmens nach Währungsanpassungen | 828 | 1.151 |
| Beteiligungsquote des Konzerns | 40 % | 40 % |
| Buchwert der Konzernbeteiligung an der NG Networks Co., Ltd. | 331 | 461 |
Die Entwicklung der sonstigen langfristigen finanziellen Vermögenswerte stellt sich wie folgt dar:
| in TEUR | |
|---|---|
| Anschaffungs- oder Herstellungskosten | |
| Stand zum 01.10.2020 | 0 |
| Zugänge | 0 |
| Abgänge | 0 |
| Umbuchungen | 0 |
| Währungsanpassungen | 0 |
| Stand zum 30.09.2021 | 0 |
| Zugänge | 15 |
| Abgänge | 0 |
| Umbuchungen | 0 |
| Währungsanpassungen | 0 |
| Stand zum 30.09.2022 | 15 |
Ausgewiesen werden Ausleihungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht.
Die sonstigen finanziellen Vermögenswerte wurden zum Nennwert bilanziert. Ausfallrisiken wurden, sofern nötig, durch Einzelwertberichtigungen in ausreichender Höhe berücksichtigt.
Latente Steuern werden nach der "liability method" entsprechend IAS 12 auf temporäre Differenzen zwischen der Steuerbilanz und dem Konzern-Abschluss angesetzt. Wenn jedoch im Rahmen einer Transaktion, die keinen Unternehmenszusammenschluss darstellt, eine latente Steuer aus dem erstmaligen Ansatz eines Vermögenswerts oder einer Verbindlichkeit entsteht, die zum Zeitpunkt der Transaktion weder einen Effekt auf den bilanziellen noch auf den steuerlichen Gewinn oder Verlust hat, unterbleibt die Steuerabgrenzung sowohl zum Zeitpunkt des Erstansatzes als auch danach. Für die steuerlich nicht abzugsfähige Abschreibung der Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung wird keine latente Steuerschuld angesetzt.
Latente Steuerforderungen und ein Aktivposten für steuerliche Verlustvorträge werden nur in dem Umfang angesetzt, in dem es wahrscheinlich ist, dass ein zu versteuernder Gewinn verfügbar sein wird, gegen den die temporäre Differenz verwendet werden kann.
Der Buchwert der latenten Steuerforderungen wird an jedem Abschlussstichtag überprüft und in dem Umfang reduziert, in dem es nicht mehr wahrscheinlich ist, dass ein ausreichendes zu versteuerndes Ergebnis zur Verfügung stehen wird, gegen das die latente Steuerforderung zumindest teilweise verwendet werden kann. Nicht angesetzte latente Steuerforderungen werden an jedem Abschlussstichtag überprüft und in dem Umfang angesetzt, in dem es wahrscheinlich geworden ist, dass ein künftig zu versteuerndes Ergebnis die Realisierung der latenten Steuerforderung ermöglicht.
Latente Steuerforderungen und -verbindlichkeiten werden saldiert, wenn ein einklagbarer entsprechender Rechtsanspruch auf Aufrechnung besteht und wenn die latenten Steuerforderungen und -verbindlichkeiten sich auf Ertragsteuern beziehen, die von der gleichen Steuerbehörde erhoben werden für entweder dasselbe Steuerobjekt oder unterschiedliche Steuersubjekte, die beabsichtigen, den Ausgleich auf Nettobasis herbeizuführen.
Die latenten Steuern auf Bewertungskorrekturen werden mit den landesspezifischen Steuersätzen aufgrund der zum Bilanzstichtag gültigen Gesetze und Verordnungen für die einzelnen Konzern-Unternehmen ermittelt. Hierbei handelt es sich bei der LS telcom AG um 28 % (i. V. 28 %), bei der LS telcom Limited, Ottawa/Kanada, um 26,5 % (i. V. 26,5 %), bei der LS telcom SAS, Paris/Frankreich, um 26,5 % (i. V. 28 %), bei der LS of South Africa Radio Communication Services (Pty) Ltd., Ruimsig/Südafrika, um 28 % (i. V. 28 %) sowie bei der LS telcom UK Ltd., London/Vereinigtes Königreich, um 19 % (i. V. 19 %), bei RadioSoft Inc., Clarkesville, Georgia/USA, um 25,74 % (i. V. 25,74 %), bei der LS Spectrum Solutions Pvt Ltd, Mumbai/Indien um 25,17 % (i. V. 25,17 %) sowie bei der LS telcom Australia Pty Ltd, Sydney/Australien um 30 % (i. V. 27,5 %) Es sind die ab 2022 gültigen Steuersätze berücksichtigt.
| in TEUR | 2021/2022 | 2020/2021 |
|---|---|---|
| Stand am 01.10. (vor Verrechnung) | 1.932 | 2.089 |
| Währungseffekte | -102 | -28 |
| Zunahme | 238 | 0 |
| Abnahme | 0 | 129 |
| Stand am 30.09. | 2.068 | 1.932 |
| Verrechnung mit passiven latenten Steuern | -1.056 | -943 |
| Stand am 30.09. | 1.012 | 989 |
Die aktiven latenten Steuern setzen sich wie folgt zusammen:
87
entnommen werden:
Anschaffungs- oder Herstellungskosten
ein Beteiligungsverhältnis besteht.
angesetzt.
in TEUR
in TEUR
Der Buchwert der nach der Equity-Methode bewerteten Beteiligung kann aus der nachfolgenden Tabelle
Nettoreinvermögen des assoziierten Unternehmens nach Währungsanpassungen 828 1.151 Beteiligungsquote des Konzerns 40 % 40 % Buchwert der Konzernbeteiligung an der NG Networks Co., Ltd. 331 461
Die Entwicklung der sonstigen langfristigen finanziellen Vermögenswerte stellt sich wie folgt dar:
Stand zum 01.10.2020 0 Zugänge 0 Abgänge 0 Umbuchungen 0 Währungsanpassungen 0 Stand zum 30.09.2021 0 Zugänge 15 Abgänge 0 Umbuchungen 0 Währungsanpassungen 0 Stand zum 30.09.2022 15
Ausgewiesen werden Ausleihungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr an Unternehmen, mit denen
Die sonstigen finanziellen Vermögenswerte wurden zum Nennwert bilanziert. Ausfallrisiken wurden, sofern
Latente Steuern werden nach der "liability method" entsprechend IAS 12 auf temporäre Differenzen zwischen der Steuerbilanz und dem Konzern-Abschluss angesetzt. Wenn jedoch im Rahmen einer Transaktion, die keinen Unternehmenszusammenschluss darstellt, eine latente Steuer aus dem erstmaligen Ansatz eines Vermögenswerts oder einer Verbindlichkeit entsteht, die zum Zeitpunkt der Transaktion weder einen Effekt auf den bilanziellen noch auf den steuerlichen Gewinn oder Verlust hat, unterbleibt die Steuerabgrenzung sowohl zum Zeitpunkt des Erstansatzes als auch danach. Für die steuerlich nicht abzugsfähige Abschreibung der Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung wird keine latente Steuerschuld
nötig, durch Einzelwertberichtigungen in ausreichender Höhe berücksichtigt.
30.09.2021
30.09.2022
| in TEUR | 30.09.2022 | 30.09.2021 |
|---|---|---|
| Steuerliche Verlustvorträge | 1.196 | 1.106 |
| Anlagevermögen | 305 | 338 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 143 | 115 |
| Vertragsvermögenswerte | 42 | 32 |
| Sonstige langfristige Verbindlichkeiten | 175 | 179 |
| Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten | 142 | 95 |
| Langfristige Rückstellungen | 65 | 67 |
| 2.068 | 1.932 | |
| Verrechnung mit passiven latenten Steuern | -1.056 | -943 |
| 1.012 | 989 |
Die latenten Steuern auf steuerliche Verlustvorträge und sonstige Steuervorteile betreffen die Gesellschaften LS telcom AG (TEUR 500), LS telcom Limited, Ottawa/Kanada (TEUR 79), LS telcom SAS, Paris/Frankreich (TEUR 308) und RadioSoft Inc., Clarkesville, Georgia/USA (TEUR 309). Es wurden die jeweils landesspezifischen Steuersätze herangezogen.
Die Verlustvorträge in Deutschland, Frankreich, Südafrika und dem Vereinigten Königreich sind jeweils zeitlich unbegrenzt nutzbar. In Kanada können die Verluste in Abhängigkeit vom Zeitpunkt ihres Entstehens über zehn bzw. 20 Jahre vorgetragen werden. In den USA können Verluste ebenfalls in Abhängigkeit vom Zeitpunkt ihres Entstehens über 20 Jahre bzw. unbegrenzt genutzt werden.
Ein Aktivposten für steuerliche Verlustvorträge wird nur in dem Umfang aktiviert, in dem es innerhalb eines Planungshorizonts von fünf Jahren wahrscheinlich ist, dass zukünftig zu versteuerndes Einkommen zur Verrechnung zur Verfügung steht. Basis für die Beurteilung ist die vom Vorstand aufgestellte und durch den Aufsichtsrat bestätigte Planung. Insgesamt wurden für in Vorjahren und im aktuellen Jahr entstandene steuerliche Verlustvorträge in Höhe von EUR 14,17 Mio. (i. V. EUR 14,06 Mio.) keine aktiven latenten Steuern gebildet.
Die nicht aktivierten steuerlichen Verlustvorträge haben folgende Verfallszeiten:
| in TEUR | 30.09.2022 | 30.09.2021 |
|---|---|---|
| Über zwanzig Jahre | 5.910 | 5.234 |
| Unbefristet | 8.257 | 8.823 |
| 14.167 | 14.057 |
Hinsichtlich der Nutzung der bilanzierten Steuervorteile aus Verlustvorträgen wird vor dem Hintergrund der aktuellen Auftragslage und den Auftragserwartungen zukünftig mit ausreichend zu versteuernden Ergebnissen bei den einzelnen Gesellschaften gerechnet.
Die Vorräte werden mit dem niedrigeren Wert aus Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und realisierbaren Nettoveräußerungswerten bilanziert. Die Herstellungskosten umfassen direkt zurechenbare Einzel- und Gemeinkosten. Der Nettoveräußerungswert stellt den geschätzten Verkaufspreis der Vorräte abzüglich aller geschätzten Aufwendungen dar, die für die Fertigstellung und die Veräußerung noch notwendig sind. In den Vorräten sind unfertige Erzeugnisse in Höhe von TEUR 526 (i. V. EUR 1,01 Mio.) und Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe in Höhe von TEUR 366 (i. V. TEUR 789) sowie geleistete Anzahlungen auf Vorräte in Höhe von TEUR 5 (i. V. EUR 1,14 Mio.) enthalten.
Der Posten setzt sich wie folgt zusammen:
89
gebildet.
spezifischen Steuersätze herangezogen.
nissen bei den einzelnen Gesellschaften gerechnet.
in TEUR 30.09.2022 30.09.2021 Steuerliche Verlustvorträge 1.196 1.106 Anlagevermögen 305 338 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 143 115 Vertragsvermögenswerte 42 32 Sonstige langfristige Verbindlichkeiten 175 179 Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten 142 95 Langfristige Rückstellungen 65 67
Verrechnung mit passiven latenten Steuern -1.056 -943
Zeitpunkt ihres Entstehens über 20 Jahre bzw. unbegrenzt genutzt werden.
Die nicht aktivierten steuerlichen Verlustvorträge haben folgende Verfallszeiten:
in TEUR 30.09.2022 30.09.2021 Über zwanzig Jahre 5.910 5.234 Unbefristet 8.257 8.823
Hinsichtlich der Nutzung der bilanzierten Steuervorteile aus Verlustvorträgen wird vor dem Hintergrund der aktuellen Auftragslage und den Auftragserwartungen zukünftig mit ausreichend zu versteuernden Ergeb-
Die Vorräte werden mit dem niedrigeren Wert aus Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und realisierbaren Nettoveräußerungswerten bilanziert. Die Herstellungskosten umfassen direkt zurechenbare Einzel- und Gemeinkosten. Der Nettoveräußerungswert stellt den geschätzten Verkaufspreis der Vorräte abzüglich aller geschätzten Aufwendungen dar, die für die Fertigstellung und die Veräußerung noch notwendig sind. In den Vorräten sind unfertige Erzeugnisse in Höhe von TEUR 526 (i. V. EUR 1,01 Mio.) und Roh-, Hilfs- und
Die latenten Steuern auf steuerliche Verlustvorträge und sonstige Steuervorteile betreffen die Gesellschaften LS telcom AG (TEUR 500), LS telcom Limited, Ottawa/Kanada (TEUR 79), LS telcom SAS, Paris/Frankreich (TEUR 308) und RadioSoft Inc., Clarkesville, Georgia/USA (TEUR 309). Es wurden die jeweils landes-
Die Verlustvorträge in Deutschland, Frankreich, Südafrika und dem Vereinigten Königreich sind jeweils zeitlich unbegrenzt nutzbar. In Kanada können die Verluste in Abhängigkeit vom Zeitpunkt ihres Entstehens über zehn bzw. 20 Jahre vorgetragen werden. In den USA können Verluste ebenfalls in Abhängigkeit vom
Ein Aktivposten für steuerliche Verlustvorträge wird nur in dem Umfang aktiviert, in dem es innerhalb eines Planungshorizonts von fünf Jahren wahrscheinlich ist, dass zukünftig zu versteuerndes Einkommen zur Verrechnung zur Verfügung steht. Basis für die Beurteilung ist die vom Vorstand aufgestellte und durch den Aufsichtsrat bestätigte Planung. Insgesamt wurden für in Vorjahren und im aktuellen Jahr entstandene steuerliche Verlustvorträge in Höhe von EUR 14,17 Mio. (i. V. EUR 14,06 Mio.) keine aktiven latenten Steuern
2.068 1.932
1.012 989
14.167 14.057
| in TEUR | 30.09.2022 | 30.09.2021 |
|---|---|---|
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 8.914 | 6.887 |
| Vertragsvermögenswerte | 1.875 | 858 |
| Forderungen gegen nach der Equity-Methode bewertete Beteiligungen | 13 | 374 |
| 10.802 | 8.119 |
Die Forderungen sind zum Transaktionspreis erstbewertet und zu fortgeführten Anschaffungskosten folgebewertet. Ausfallrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen und Wertminderungen gemäß dem vereinfachten Wertminderungsmodell nach IFRS 9 in ausreichender Höhe berücksichtigt.
Aufwendungen aus der Zuführung zu Wertberichtigungen nach IFRS 9 waren im Berichtsjahr in Höhe von TEUR 415 (i. V. TEUR 62) zu verzeichnen.
Erträge aus der Auflösung der Wertminderungen nach IFRS 9 waren im Berichtsjahr in Höhe von TEUR 159 (i. V. TEUR 183) zu verzeichnen (H.1.).
Die Zuführung und Auflösung der Wertberichtigung für wertgeminderte Forderungen wird unter "Sonstige betriebliche Aufwendungen" bzw. "Sonstige betriebliche Erträge" in der Konzern-Gesamtergebnisrechnung ausgewiesen. Die Forderungen werden ausgebucht, wenn keine weiteren Zahlungseingänge erwartet werden.
Forderungen in fremder Währung werden entsprechend IAS 21 par. 21 zum Stichtagskurs der Transaktion umgerechnet, später gemäß IAS 21 par. 23 zum Bilanzstichtagskurs bewertet. Der Unterschiedsbetrag wird erfolgswirksam verrechnet.
Zum 30.09.2022 unterliegen Forderungen in Höhe von EUR 1,30 Mio. einer Forderungsabtretung im Zusammenhang mit einer Bürgschaftsgewährung. Hierbei handelt es sich um Forderungen und Anzahlungen, die aus einem Großprojekt resultieren.
Ein Vertragsvermögenswert ist der Rechtsanspruch des Konzerns auf eine Gegenleistung für von ihm an den Kunden übertragene Güter und Dienstleistungen, sofern dieser Anspruch nicht allein an den Zeitablauf geknüpft ist. Jeder unbedingte Anspruch auf Erhalt einer Gegenleistung wird gesondert als Forderung ausgewiesen. Die Vertragsvermögenswerte sind um erhaltene Anzahlungen gemindert.
Es wird regelmäßig überprüft, ob ein Vertragsvermögenswert im Wert gemindert ist. Wertberichtigungen auf die Vertragsvermögenswerte wurden im Berichtsjahr Höhe in von EUR 1,27 Mio. (i. V. TEUR 524) vorgenommen.
Die Bewertung der Finanzinstrumente erfolgt je nach Klassifizierung entsprechend IFRS 9 grundsätzlich zu fortgeführten Anschaffungskosten oder zu Marktwerten.
Die Kategorisierung ergibt sich dabei sowohl aus den vertraglichen Zahlungsströmen des Instruments als auch aus dem Geschäftsmodell, in dem das Instrument gehalten wird. In Abhängigkeit der Ausprägung dieser Bedingungen ergibt sich die Folgebewertung:
Käufe und Verkäufe von finanziellen Vermögenswerten werden zum Handelstag bilanziert. Die Zeitwerte der Finanzinstrumente werden durch deren Buchwerte verlässlich bestimmt.
Die liquiden Mittel setzen sich wie folgt zusammen:
| in TEUR | 30.09.2022 | 30.09.2021 |
|---|---|---|
| Kassenbestand | 206 | 6 |
| Frei verfügbares Guthaben bei Kreditinstituten | 6.547 | 11.405 |
| 6.753 | 11.411 |
Die Entwicklung der liquiden Mittel und der Kontokorrentkredite, die den Finanzmittelfonds gemäß IAS 7 bilden, ist in der Konzern-Kapitalflussrechnung bzw. im Konzern-Anhang unter F. dargestellt.
Zum 30. September 2022 verfügte der Konzern über nicht in Anspruch genommene Kontokorrentkreditlinien in Höhe von EUR 1,75 Mio. (i. V. EUR 1,75 Mio.), für die alle für die Inanspruchnahme notwendigen Bedingungen bereits erfüllt waren.
Die Ertragsteuerforderungen belaufen sich auf:
| in TEUR | 30.09.2022 | 30.09.2021 |
|---|---|---|
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 89 | 21 |
Die tatsächlichen Steuererstattungsansprüche werden mit dem Betrag angesetzt, in dessen Höhe eine Erstattung von den Steuerbehörden erwartet wird. Bei der Berechnung werden die zum Bilanzstichtag gültigen oder angekündigten Steuersätze zu Grunde gelegt.
Die sonstigen kurzfristigen Vermögenswerte sind zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert.
Der Posten setzt sich wie folgt zusammen:
91
Finanzinstrumente
Liquide Mittel
fortgeführten Anschaffungskosten oder zu Marktwerten.
dieser Bedingungen ergibt sich die Folgebewertung:
Die liquiden Mittel setzen sich wie folgt zusammen:
dingungen bereits erfüllt waren.
Die Ertragsteuerforderungen belaufen sich auf:
oder angekündigten Steuersätze zu Grunde gelegt.
Die Bewertung der Finanzinstrumente erfolgt je nach Klassifizierung entsprechend IFRS 9 grundsätzlich zu
Die Kategorisierung ergibt sich dabei sowohl aus den vertraglichen Zahlungsströmen des Instruments als auch aus dem Geschäftsmodell, in dem das Instrument gehalten wird. In Abhängigkeit der Ausprägung
Käufe und Verkäufe von finanziellen Vermögenswerten werden zum Handelstag bilanziert. Die Zeitwerte
Die Entwicklung der liquiden Mittel und der Kontokorrentkredite, die den Finanzmittelfonds gemäß IAS 7
Zum 30. September 2022 verfügte der Konzern über nicht in Anspruch genommene Kontokorrentkreditlinien in Höhe von EUR 1,75 Mio. (i. V. EUR 1,75 Mio.), für die alle für die Inanspruchnahme notwendigen Be-
6.753 11.411
in TEUR 30.09.2022 30.09.2021 Kassenbestand 206 6 Frei verfügbares Guthaben bei Kreditinstituten 6.547 11.405
bilden, ist in der Konzern-Kapitalflussrechnung bzw. im Konzern-Anhang unter F. dargestellt.
in TEUR 30.09.2022 30.09.2021 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 89 21
Die tatsächlichen Steuererstattungsansprüche werden mit dem Betrag angesetzt, in dessen Höhe eine Erstattung von den Steuerbehörden erwartet wird. Bei der Berechnung werden die zum Bilanzstichtag gültigen
• Zu fortgeführten Anschaffungskosten unter Anwendung der Effektivzinsmethode
• Zum Fair Value, wobei Änderungen ertrags- oder aufwandswirksam erfasst werden
• Zum Fair Value, wobei Änderungen im sonstigen Ergebnis erfasst werden
der Finanzinstrumente werden durch deren Buchwerte verlässlich bestimmt.
| in TEUR | 30.09.2022 | 30.09.2021 |
|---|---|---|
| Sonstige Steuererstattungsansprüche | 357 | 168 |
| Übrige Forderungen | 180 | 312 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 562 | 620 |
| 1.099 | 1.100 |
Die Rechnungsabgrenzungsposten enthalten im Wesentlichen Vorauszahlungen für Fremdleistungen, Wartung sowie Softwarenutzung. In den übrigen Forderungen sind überwiegend geleistete Anzahlungen sowie eine Abgrenzung für Zuwendungen der öffentlichen Hand in Höhe von TEUR 32 (i. V. TEUR 57) enthalten.
Sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte sind zu fortgeführten Anschaffungskosten oder zum beizulegenden Zeitwert (zur Veräußerung gehaltene finanzielle Vermögenswerte) bilanziert.
Der Posten setzt sich wie folgt zusammen:
| in TEUR | 30.09.2022 | 30.09.2021 |
|---|---|---|
| Leasingforderungen | 0 | 0 |
| Sonstige | 0 | 2 |
| 0 | 2 |
Zur Entwicklung des Postens Eigenkapital wird auf die Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung hingewiesen.
Das Grundkapital beträgt zum Bilanzstichtag EUR 5.817.000,00 und ist in 5.817.000 nennwertlose, auf den Inhaber lautende Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von EUR 1,00 je Aktie eingeteilt.
Die Anzahl der durchschnittlich im Umlauf befindlichen Aktien betrug im Berichtsjahr 5.793.000 (i. V. 5.793.000).
Der Vorstand wurde in der ordentlichen Hauptversammlung vom 10. März 2022 dazu ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 9. März 2027 mit Zustimmung des Aufsichtsrats einmalig oder in Teilbeträgen mehrmals durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautender Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen um bis zu insgesamt EUR 2.908.500,00 zu erhöhen.
Die Kapitalrücklage enthält den bei der Ausgabe von Aktien der LS telcom AG über den Nennbetrag hinausgehenden erzielten Betrag nach Verrechnung mit Verlusten in den Vorjahren und von im Zusammenhang mit dem Börsengang entstandenen Aufwendungen unter Berücksichtigung von latenten Steuern.
Die Gewinnrücklagen haben sich im Geschäftsjahr 2021/2022 nicht verändert.
Der Konzern-Bilanzgewinn enthält die kumulierten thesaurierten Konzern-Ergebnisse.
Die Aktionäre haben Anspruch auf den Bilanzgewinn der LS telcom AG, soweit er nicht nach Gesetz oder Satzung, durch Hauptversammlungsbeschluss oder als zusätzlicher Aufwand aufgrund des Gewinnverwendungsbeschlusses von der Verteilung an die Aktionäre ausgeschlossen ist.
Die Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien wurde am 14. Mai 2019 wirksam und gilt bis zum 13. März 2024.
Das Kapitalmanagement des LS telcom Konzerns umfasst neben der Gewährleistung der finanziellen Flexibilität zur Fortsetzung des Wachstumskurses und der Erreichung angemessener Dividendenzahlungen auch die Optimierung der Kapitalstruktur.
Um die Kapitalstruktur aufrecht zu erhalten oder zu verändern, passt die Gesellschaft je nach Erfordernis die Dividendenausschüttungen an die Anteilseigner an oder nimmt Kapitalrückzahlungen an Anteilseigner durch Rückkauf eigener Anteile vor.
Es handelt sich im Wesentlichen um Leistungen an Arbeitnehmern nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses in Form von leistungsorientierten Versorgungsplänen, welche bei der LS telcom SAS, Paris/Frankreich, bestehen. Die Leistungsverpflichtungen werden bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses beim Eintritt in den Ruhestand in Form einer Einmalzahlung fällig, wobei sich die individuelle Leistungshöhe insbesondere nach dem Gehaltsniveau sowie der Dauer der Zugehörigkeit zum Unternehmen bemisst. Im Falle der Beendigung des Arbeitsverhältnisses vor Eintritt in den Ruhestand verfällt der Anspruch des Arbeitnehmers.
Die Leistungsansprüche aus leistungsorientierten Versorgungsplänen werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) sowie unter Berücksichtigung künftig erwarteter Gehaltstrends und biometrischer Rechnungsgrundlagen bewertet.
Die Verpflichtung des Unternehmens aus leistungsorientierten Plänen bei der LS telcom SAS beträgt zum 30. September 2022 TEUR 231 (i. V. TEUR 239).
| in TEUR | 2021/2022 | 2020/2021 |
|---|---|---|
| Anfangsbestand der leistungsorientierten Verpflichtung | 239 | 299 |
| Dienstzeitaufwand | 66 | -59 |
| Lebenserwartung | 0 | 8 |
| Zinsaufwand Gewinne (-) und Verluste (+) aus der Neubewertung |
-36 | -3 |
| Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste aus der Änderung des Zinssatzes |
-38 | -6 |
| Endbestand der leistungsorientierten Verpflichtung | 231 | 239 |
93
Kapitalrücklage
Gewinnrücklagen
Konzern-Bilanzgewinn
Eigene Anteile
Kapitalmanagement
auch die Optimierung der Kapitalstruktur.
haltstrends und biometrischer Rechnungsgrundlagen bewertet.
durch Rückkauf eigener Anteile vor.
2024.
Teilbeträgen mehrmals durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautender Stückaktien gegen Bar- und/oder
Die Kapitalrücklage enthält den bei der Ausgabe von Aktien der LS telcom AG über den Nennbetrag hinausgehenden erzielten Betrag nach Verrechnung mit Verlusten in den Vorjahren und von im Zusammenhang
Die Aktionäre haben Anspruch auf den Bilanzgewinn der LS telcom AG, soweit er nicht nach Gesetz oder Satzung, durch Hauptversammlungsbeschluss oder als zusätzlicher Aufwand aufgrund des Gewinnver-
Die Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien wurde am 14. Mai 2019 wirksam und gilt bis zum 13. März
Das Kapitalmanagement des LS telcom Konzerns umfasst neben der Gewährleistung der finanziellen Flexibilität zur Fortsetzung des Wachstumskurses und der Erreichung angemessener Dividendenzahlungen
Um die Kapitalstruktur aufrecht zu erhalten oder zu verändern, passt die Gesellschaft je nach Erfordernis die Dividendenausschüttungen an die Anteilseigner an oder nimmt Kapitalrückzahlungen an Anteilseigner
Es handelt sich im Wesentlichen um Leistungen an Arbeitnehmern nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses in Form von leistungsorientierten Versorgungsplänen, welche bei der LS telcom SAS, Paris/Frankreich, bestehen. Die Leistungsverpflichtungen werden bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses beim Eintritt in den Ruhestand in Form einer Einmalzahlung fällig, wobei sich die individuelle Leistungshöhe insbesondere nach dem Gehaltsniveau sowie der Dauer der Zugehörigkeit zum Unternehmen bemisst. Im Falle der Beendigung des Arbeitsverhältnisses vor Eintritt in den Ruhestand verfällt der Anspruch des Arbeitnehmers.
Die Leistungsansprüche aus leistungsorientierten Versorgungsplänen werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) sowie unter Berücksichtigung künftig erwarteter Ge-
mit dem Börsengang entstandenen Aufwendungen unter Berücksichtigung von latenten Steuern.
Die Gewinnrücklagen haben sich im Geschäftsjahr 2021/2022 nicht verändert.
wendungsbeschlusses von der Verteilung an die Aktionäre ausgeschlossen ist.
Der Konzern-Bilanzgewinn enthält die kumulierten thesaurierten Konzern-Ergebnisse.
Sacheinlagen um bis zu insgesamt EUR 2.908.500,00 zu erhöhen.
Die wichtigsten Annahmen, welche der versicherungsmathematischen Bewertung zum 30. September 2022 zugrunde gelegt wurden, sind ein Abzinsungszinssatz von 3,0 % (i. V. 0,88 %) sowie eine erwartete prozentuale Gehaltssteigerung von 2,0 % (i. V. 2,0 %). Die zugrunde gelegten biometrischen Sterbewahrscheinlichkeiten sowie die Wahrscheinlichkeiten eines vorzeitigen Austritts des Arbeitnehmers aus dem Unternehmen basieren auf landesspezifischen Statistiken und Erfahrungswerten.
Die mit den leistungsorientierten Versorgungsplänen verbundenen Risiken betreffen im Wesentlichen die finanziellen Risiken wie Marktpreisrisiken, durch welche der Rechnungszinsfuß beeinflusst werden kann, sowie Inflationsrisiken, die Auswirkungen auf den Gehaltstrend haben können.
Zur Ermittlung des Verpflichtungsumfangs werden zum jeweiligen Bilanzstichtag der Rechnungszins anhand von aktuellen Kapitalmarktdaten sowie langfristigen Trendannahmen für die zu erwartenden Gehaltssteigerungen nach dem Prinzip der bestmöglichen Schätzung festgelegt. Der Berechnung des Anwartschaftsbarwertes der Verpflichtung liegen die vorgenannten Annahmen zugrunde.
Die maßgeblichen versicherungsmathematischen Annahmen, die zur Ermittlung der leistungsorientierten Verpflichtung genutzt werden, sind der Abzinsungssatz sowie die erwartete Gehaltserhöhung. Die nachfolgend dargestellten Sensitivitätsanalysen wurden auf Basis der nach vernünftigem Ermessen möglichen Änderungen der jeweiligen Annahmen zum Bilanzstichtag durchgeführt, wobei die übrigen Annahmen jeweils unverändert geblieben sind.
Wenn der Abzinsungssatz um 100 Basispunkte steigt, würde sich die leistungsorientierte Verpflichtung um TEUR 15 (i. V. um TEUR 19) vermindern. Wenn der Abzinsungssatz um 100 Basispunkte sinkt, würde sich die leistungsorientierte Verpflichtung um TEUR 17 (i. V. um TEUR 21) erhöhen. Wenn die erwartete Gehaltserhöhung um 1 % höher ausfällt, würde sich die leistungsorientierte Verpflichtung um TEUR 17 (i. V. um TEUR 20) erhöhen. Wenn die erwartete Gehaltserhöhung um 1 % niedriger ausfällt, würde sich die leistungsorientierte Verpflichtung um TEUR 15 (i. V. um TEUR 19) vermindern.
Weitere TEUR 270 beziehen sich auf langfristige Rückstellungen der LS telcom Middle East. Diese stehen nicht in Zusammenhang mit dem Eintritt in den Ruhestand und werden daher keinen Sensitivitätsberechnungen unterzogen. Es handelt sich hierbei um Sondervergütungen, die die Mitarbeiter bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses erhalten.
Es handelt sich im Wesentlichen um finanzielle Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und um Leasingverbindlichkeiten, die zum Barwert angesetzt sind:
| in TEUR | 30.09.2022 | 30.09.2021 |
|---|---|---|
| Langfristige finanzielle Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 4.176 | 7.635 |
| Langfristige Leasingverbindlichkeiten | 475 | 350 |
| 4.651 | 7.985 |
Für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen Sicherungsübereignungen an sieben Fahrzeugen (Valuta zum 30. September 2022 in Höhe von TEUR 30). Ferner sind die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 400 durch Grundpfandrechte gesichert. Siehe hierzu auch bei "Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten" (D. 27.).
Der Konzern hat am 18. Dezember 2013 ein KfW Förderdarlehen, bestehend aus einer Fremdkapital- und einer nachrangigen Fremdkapitaltranche, über die Commerzbank AG, Frankfurt am Main, in Höhe von EUR 2,40 Mio. und EUR 3,60 Mio. abgeschlossen. Der Zinssatz ist für die gesamte Laufzeit festgeschrieben. Der Kredit dient der langfristigen Finanzierung der Forschungs- und Entwicklungsprojekte. Das Darlehen wurde bereits zum 30. September 2015 in voller Höhe in Anspruch genommen. Das zinsvergünstigte Darlehen der öffentlichen Hand wurde zum Erstbewertungszeitpunkt mit dem beizulegenden Wert bewertet. Die Folgebewertung erfolgt zu fortgeführten Anschaffungskosten unter Anwendung der Effektivzinsmethode.
Des Weiteren hat der Konzern am 8. Mai 2020 über die Commerzbank AG, Frankfurt am Main, ein Förderdarlehen im Rahmen des KfW Sonderprogramms 2020 über EUR 7,90 Mio. erhalten. Der Zinssatz ist für die gesamte Laufzeit festgeschrieben. Der Kredit dient der Unterstützung der Gesellschaft aufgrund der Corona-Pandemie. Das Darlehen wurde am 25. Mai 2020 in voller Höhe ausgezahlt. Das zinsvergünstigte Darlehen der öffentlichen Hand wurde zum Erwerbszeitpunkt mit dem beizulegenden Wert bewertet. Die Folgebewertung erfolgt zu fortgeführten Anschaffungskosten unter Anwendung der Effektivzinsmethode.
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fristige Finanzverbindlichkeiten" (D. 27.).
singverbindlichkeiten, die zum Barwert angesetzt sind:
Es handelt sich im Wesentlichen um finanzielle Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und um Lea-
Für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen Sicherungsübereignungen an sieben Fahrzeugen (Valuta zum 30. September 2022 in Höhe von TEUR 30). Ferner sind die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 400 durch Grundpfandrechte gesichert. Siehe hierzu auch bei "Kurz-
Der Konzern hat am 18. Dezember 2013 ein KfW Förderdarlehen, bestehend aus einer Fremdkapital- und einer nachrangigen Fremdkapitaltranche, über die Commerzbank AG, Frankfurt am Main, in Höhe von EUR 2,40 Mio. und EUR 3,60 Mio. abgeschlossen. Der Zinssatz ist für die gesamte Laufzeit festgeschrieben. Der Kredit dient der langfristigen Finanzierung der Forschungs- und Entwicklungsprojekte. Das Darlehen wurde bereits zum 30. September 2015 in voller Höhe in Anspruch genommen. Das zinsvergünstigte Darlehen der öffentlichen Hand wurde zum Erstbewertungszeitpunkt mit dem beizulegenden Wert bewertet. Die Folgebewertung erfolgt zu fortgeführten Anschaffungskosten unter Anwendung der Effektivzinsmethode.
Des Weiteren hat der Konzern am 8. Mai 2020 über die Commerzbank AG, Frankfurt am Main, ein Förderdarlehen im Rahmen des KfW Sonderprogramms 2020 über EUR 7,90 Mio. erhalten. Der Zinssatz ist für die gesamte Laufzeit festgeschrieben. Der Kredit dient der Unterstützung der Gesellschaft aufgrund der Corona-Pandemie. Das Darlehen wurde am 25. Mai 2020 in voller Höhe ausgezahlt. Das zinsvergünstigte Darlehen der öffentlichen Hand wurde zum Erwerbszeitpunkt mit dem beizulegenden Wert bewertet. Die Folgebewertung erfolgt zu fortgeführten Anschaffungskosten unter Anwendung der Effektivzinsmethode.
4.651 7.985
in TEUR 30.09.2022 30.09.2021 Langfristige finanzielle Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.176 7.635 Langfristige Leasingverbindlichkeiten 475 350
In der Bilanz werden nachfolgend aufgeführte Posten im Zusammenhang mit Leasingverhältnissen ausgewiesen:
| in TEUR | Buchwert nach IFRS 16 30.09.2022 |
Buchwert nach IFRS 16 30.09.2021 |
|---|---|---|
| Nutzungsrechte an | ||
| Geschäftsbauten | 666 | 583 |
| PKW | 74 | 56 |
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 18 | 32 |
| Computerzubehör | 160 | 81 |
| 918 | 752 | |
| Leasingverbindlichkeiten | ||
| Kurzfristige Leasingverbindlichkeiten | 463 | 424 |
| Langfristige Leasingverbindlichkeiten | 475 | 350 |
| 938 | 774 |
Die Zuführungen zu den Nutzungsrechten während des Geschäftsjahres betrugen TEUR 637 (i. V. TEUR 280). Die Abschreibungen auf die Nutzungsrechte betrugen TEUR 509 (i. V. TEUR 506).
Die Gesamtergebnisrechnung zeigt folgende Beträge im Zusammenhang mit den Leasingverhältnissen:
| in TEUR | 30.09.2022 | 30.09.2021 |
|---|---|---|
| Abschreibung auf Nutzungsrechte | ||
| Geschäftsbauten | 420 | 437 |
| PKW | 34 | 24 |
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 16 | 15 |
| Computerzubehör | 39 | 30 |
| Gesamt | 509 | 506 |
| Zinsaufwendungen | 13 | 9 |
| Aufwendungen im Zusammenhang mit kurzfristigen Vermögenswerten | 112 | 84 |
| Aufwendungen im Zusammenhang mit geringwertigen Wirtschaftsgütern | 1 | 15 |
Der Konzern mietet verschiedene Bürogebäude sowie Fahrzeuge und Betriebs- und Geschäftsausstattung. Mietverträge werden in der Regel für feste Zeiträume von ein bis neun Jahren abgeschlossen, können jedoch Verlängerungsoptionen enthalten. Verlängerungs- und Kündigungsoptionen werden bei der Bestimmung der Laufzeit dann berücksichtigt, wenn die Ausübung der Optionen als hinreichend sicher beurteilt wird. Bei der Bestimmung der Vertragslaufzeiten am Bereitstellungsdatum werden sämtliche Tatsachen und Umstände berücksichtigt, die einen wirtschaftlichen Anreiz zur Ausübung von Verlängerungsoptionen bzw. Nicht-Ausübung von Kündigungsoptionen bieten. Eine Neubeurteilung der ursprünglich getroffenen Einschätzung erfolgt dann, wenn ein wesentliches Ereignis oder eine wesentliche Änderung der Umstände eintritt und wenn dies die bisherige Beurteilung beeinflussen kann, sofern das wesentliche Ereignis oder die Änderung der Umstände im Einflussbereich des Leasingnehmers liegt. Die Beurteilung wird spätestens überprüft, wenn eine Verlängerungs- oder Kündigungsoption tatsächlich ausgeübt (oder nicht ausgeübt) wird. Die Leasingverträge enthalten keine Kreditbedingungen, jedoch dürfen geleaste Vermögenswerte nicht als Sicherheit für Kreditaufnahmen verwendet werden.
Es handelt sich in Höhe von TEUR 620 (i. V. TEUR 68) um den langfristigen Teil der Umsatzabgrenzungen aus Wartungsverträgen mit Kunden und in Höhe von TEUR 30 (i. V. TEUR 72) um langfristige Abgrenzungen aus dem Förderdarlehen im Rahmen des KfW Sonderprogramms.
Im Vorjahr beinhaltete dieser Posten Verpflichtungen aus langfristigen variablen Vergütungen TEUR 63. Die Verpflichtungen aus variablen Vergütungen werden zum beizulegenden Zeitwert bilanziert. Für den darin enthaltenen langfristigen Anteil, der eine aktienkursbasierte Barvergütung betrifft (TEUR 0, i. V. TEUR 63), kommt IFRS 2 auf der Grundlage eines Binomialmodells zur Anwendung. Die Bewertung basiert auf der erwarteten Entwicklung der relevanten Einflussfaktoren. Der kurzfristige Anteil der aktienkursbasierten Barvergütung beträgt TEUR 0 (i. V. TEUR 19). Siehe hierzu bei den "Sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten" (D. 28.).
Die anteilsbasierte Vergütung betrifft seit Beginn des Geschäftsjahres 2017/2018 die Vorstände aufgrund der Neuregelung der Dienstverträge zum 1. Oktober 2017. Diese kann nur bar ausgeglichen werden. Die daraus resultierenden Wertsteigerungsrechte werden ausübbar, wenn nach Ablauf von zwei bis sechs Jahren ein bestimmter Aktienbasispreis überschritten wird. Die Anzahl der ausübbaren Wertsteigerungsrechte nach zwei Jahren beträgt 20.000 (R. Götz), 25.500 (Dr. Lebherz) bzw. 30.000 (Dr. Schöne) Stück. Da die Verträge der Vorstände zum 30.09.2022 auslaufen und neu geregelt werden, wurde im Geschäftsjahr hierfür kein Aufwand berücksichtigt und es sind keine Wertsteigerungsrechte ausübbar.
Der Ausübungspreis für die Wertsteigerungsrechte beträgt am Ende der Berichtsperiode EUR 6,41 (im Vorjahr für einen Vertrag EUR 7,09). Nachfolgende Tabelle enthält die der Bewertung der Wertsteigerungsrechte zugrunde gelegten Parameter:
| 30.09.2022 | 30.09.2021 | |
|---|---|---|
| Dividendenrendite | n/a | 0,14% |
| Erwartete Volatilität | n/a | 51,00% |
| Risikoloser Zinssatz | n/a | -0,72% |
| Antizipierte Laufzeit der Wertsteigerungsrechte | n/a | 0 - 2 Jahre |
| Erwarteter Aktienkurs | n/a | EUR 1,52 |
| Angewandtes Modell | Binomial | Binomial |
Die antizipierte Laufzeit der Wertsteigerungsrechte basiert auf den aktuellen Erwartungen und entspricht nicht zwingend dem tatsächlich eintretenden Ausübungsverhalten der Berechtigten. Der erwarteten Volatilität liegt die Annahme zugrunde, dass von der historischen Volatilität über einen der Laufzeit der Wertsteigerungsrechte ähnlichen Zeitraum auf künftige Trends geschlossen werden kann, wobei die tatsächlich eintretende Volatilität von den getroffenen Annahmen abweichen kann. Die angegebenen Bandbreiten ergeben sich aus unterschiedlichen Tranchen mit unterschiedlichen Laufzeiten der virtuellen Aktienoptionen für die einzelnen Vorstandsmitglieder.
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überprüft, wenn eine Verlängerungs- oder Kündigungsoption tatsächlich ausgeübt (oder nicht ausgeübt) wird. Die Leasingverträge enthalten keine Kreditbedingungen, jedoch dürfen geleaste Vermögenswerte
Es handelt sich in Höhe von TEUR 620 (i. V. TEUR 68) um den langfristigen Teil der Umsatzabgrenzungen aus Wartungsverträgen mit Kunden und in Höhe von TEUR 30 (i. V. TEUR 72) um langfristige Abgrenzungen
Im Vorjahr beinhaltete dieser Posten Verpflichtungen aus langfristigen variablen Vergütungen TEUR 63. Die Verpflichtungen aus variablen Vergütungen werden zum beizulegenden Zeitwert bilanziert. Für den darin enthaltenen langfristigen Anteil, der eine aktienkursbasierte Barvergütung betrifft (TEUR 0, i. V. TEUR 63), kommt IFRS 2 auf der Grundlage eines Binomialmodells zur Anwendung. Die Bewertung basiert auf der erwarteten Entwicklung der relevanten Einflussfaktoren. Der kurzfristige Anteil der aktienkursbasierten Barvergütung beträgt TEUR 0 (i. V. TEUR 19). Siehe hierzu bei den "Sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten"
Die anteilsbasierte Vergütung betrifft seit Beginn des Geschäftsjahres 2017/2018 die Vorstände aufgrund der Neuregelung der Dienstverträge zum 1. Oktober 2017. Diese kann nur bar ausgeglichen werden. Die daraus resultierenden Wertsteigerungsrechte werden ausübbar, wenn nach Ablauf von zwei bis sechs Jahren ein bestimmter Aktienbasispreis überschritten wird. Die Anzahl der ausübbaren Wertsteigerungsrechte nach zwei Jahren beträgt 20.000 (R. Götz), 25.500 (Dr. Lebherz) bzw. 30.000 (Dr. Schöne) Stück. Da die Verträge der Vorstände zum 30.09.2022 auslaufen und neu geregelt werden, wurde im Geschäftsjahr hier-
Der Ausübungspreis für die Wertsteigerungsrechte beträgt am Ende der Berichtsperiode EUR 6,41 (im Vorjahr für einen Vertrag EUR 7,09). Nachfolgende Tabelle enthält die der Bewertung der Wertsteigerungs-
Die antizipierte Laufzeit der Wertsteigerungsrechte basiert auf den aktuellen Erwartungen und entspricht nicht zwingend dem tatsächlich eintretenden Ausübungsverhalten der Berechtigten. Der erwarteten Volatilität liegt die Annahme zugrunde, dass von der historischen Volatilität über einen der Laufzeit der Wertsteigerungsrechte ähnlichen Zeitraum auf künftige Trends geschlossen werden kann, wobei die tatsächlich eintretende Volatilität von den getroffenen Annahmen abweichen kann. Die angegebenen Bandbreiten ergeben sich aus unterschiedlichen Tranchen mit unterschiedlichen Laufzeiten der virtuellen Aktienoptionen
30.09.2022 30.09.2021 Dividendenrendite n/a 0,14% Erwartete Volatilität n/a 51,00% Risikoloser Zinssatz n/a -0,72% Antizipierte Laufzeit der Wertsteigerungsrechte n/a 0 - 2 Jahre Erwarteter Aktienkurs n/a EUR 1,52 Angewandtes Modell Binomial Binomial
für kein Aufwand berücksichtigt und es sind keine Wertsteigerungsrechte ausübbar.
nicht als Sicherheit für Kreditaufnahmen verwendet werden.
aus dem Förderdarlehen im Rahmen des KfW Sonderprogramms.
rechte zugrunde gelegten Parameter:
für die einzelnen Vorstandsmitglieder.
(D. 28.).
Die passiven latenten Steuern haben sich wie folgt entwickelt:
| in TEUR | 2021/2022 | 2020/2021 |
|---|---|---|
| Stand am 01.10. (vor Verrechnung) | 3.263 | 2.533 |
| Währungseffekte | 27 | 2 |
| Zunahme | 567 | 728 |
| Abnahme | 0 | 0 |
| 3.857 | 3.263 | |
| Verrechnung mit aktiven latenten Steuern | -1.056 | -943 |
| Stand am 30.09. | 2.801 | 2.320 |
Die ermittelten Ansatz- und Bewertungsunterschiede auf temporäre Differenzen zwischen der Steuerbilanz und dem Konzern-Abschluss führten in folgenden Posten zu passiven latenten Steuern:
| in TEUR | 30.09.2022 | 30.09.2021 |
|---|---|---|
| Entwicklungskosten | 2.628 | 2.474 |
| Anlagevermögen | 186 | 143 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 12 | 5 |
| Vertragsvermögenswerte | 686 | 535 |
| Sonstige kurzfristige Vermögensgegenstände | 0 | 1 |
| Sonstige langfristige Vermögensgegenstände | 217 | 11 |
| Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten | 56 | 12 |
| Sonstige langfristige finanzielle Verbindlichkeiten | 72 | 82 |
| 3.857 | 3.263 | |
| Verrechnung mit aktiven latenten Steuern | -1.056 | -943 |
| 2.801 | 2.320 |
Rückstellungen werden gemäß IAS 37 in Höhe des Betrags angesetzt, der nach bestmöglicher Schätzung erforderlich ist, um alle gegenwärtigen Verpflichtungen gegenüber Dritten am Bilanzstichtag abzudecken. Künftige Ereignisse, die sich auf den zur Erfüllung einer Verpflichtung erforderlichen Betrag auswirken können, sind in den Rückstellungen berücksichtigt, sofern sie mit hinreichender objektiver Sicherheit vorausgesagt werden können und sofern diese Verpflichtungen aus Vorgängen der Vergangenheit resultieren.
Sofern der Konzern für eine passivierte Rückstellung zumindest teilweise eine Rückerstattung erwartet (wie z. B. aus einem Versicherungsvertrag), wird die Erstattung als gesonderter Vermögenswert erfasst, sofern der Zufluss der Erstattung so gut wie sicher ist. Der Aufwand aus der Bildung der Rückstellung wird in der Konzern-Gesamtergebnisrechnung abzüglich der Erstattung ausgewiesen. Ist der aus einer Diskontierung resultierende Zinseffekt wesentlich, werden Rückstellungen mit einem Zinssatz vor Steuern abgezinst, der für die Schuld spezifische Risiken widerspiegelt. Im Falle einer Abzinsung wird die durch Zeitablauf bedingte Erhöhung der Rückstellungen als Finanzaufwendungen erfasst.
| in TEUR | Stand 30.09.2021 |
Währungs differenzen |
Verbrauch | Auflösung | Zuführung | Stand 30.09.2022 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Steuerrückstellungen | 110 | 2 | 95 | 17 | 65 | 65 |
| Sonstige Rückstellungen | ||||||
| Personal | 52 | 0 | 52 | 0 | 54 | 54 |
| Ausstehende Rechnungen | 80 | 2 | 67 | 15 | 17 | 17 |
| Übrige | 205 | 0 | 113 | 60 | 370 | 402 |
| 337 | 2 | 232 | 75 | 441 | 473 | |
| Gesamt | 447 | 4 | 327 | 92 | 506 | 538 |
Über die Zusammensetzung und Entwicklung des Postens gibt die nachfolgende Übersicht Auskunft:
Die auf der Passivseite ausgewiesenen erhaltenen Anzahlungen und Vertragsverbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:
| in TEUR | 30.09.2022 | 30.09.2021 |
|---|---|---|
| Vertragsverbindlichkeiten | 852 | 3.626 |
| Sonstige erhaltene Anzahlungen | 635 | 915 |
| 1.487 | 4.541 |
Aus im Vorjahr passivierten erhaltenen Anzahlungen und Vertragsverbindlichkeiten wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr EUR 4,38 Mio. Umsatzerlöse realisiert (i. V. TEUR 608).
Erhaltene Anzahlungen auf Vertragsvermögenswerte werden in Höhe der angearbeiteten Aufträge auf der Aktivseite mit dem Posten Vertragsvermögenswerte saldiert und im Übrigen auf der Passivseite offen als Vertragsverbindlichkeiten ausgewiesen. Eine Vertragsverbindlichkeit ist die Verpflichtung des Konzerns, einem Kunden Güter oder Dienstleistung zu übertragen, für die er von diesem eine Gegenleistung empfangen (bzw. noch zu empfangen) hat. Vertragsverbindlichkeiten werden als Umsatz erfasst, sobald der Konzern die vertraglichen Leistungen erfüllt.
Der Gesamtbetrag der erhaltenen Anzahlungen gliedert sich wie folgt:
| in TEUR | 30.09.2022 | 30.09.2021 |
|---|---|---|
| Gesamtbetrag der erhaltenen Zahlungen | 2.514 | 7.543 |
| davon mit Vertragsvermögenswerten saldiert | 1.027 | 3.002 |
| 1.487 | 4.541 |
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in TEUR
Sonstige Rückstellungen
wie folgt dar:
Über die Zusammensetzung und Entwicklung des Postens gibt die nachfolgende Übersicht Auskunft:
Steuerrückstellungen 110 2 95 17 65 65
Personal 52 0 52 0 54 54 Ausstehende Rechnungen 80 2 67 15 17 17 Übrige 205 0 113 60 370 402
Gesamt 447 4 327 92 506 538
Die auf der Passivseite ausgewiesenen erhaltenen Anzahlungen und Vertragsverbindlichkeiten stellen sich
Aus im Vorjahr passivierten erhaltenen Anzahlungen und Vertragsverbindlichkeiten wurden im abgelaufe-
Erhaltene Anzahlungen auf Vertragsvermögenswerte werden in Höhe der angearbeiteten Aufträge auf der Aktivseite mit dem Posten Vertragsvermögenswerte saldiert und im Übrigen auf der Passivseite offen als Vertragsverbindlichkeiten ausgewiesen. Eine Vertragsverbindlichkeit ist die Verpflichtung des Konzerns, einem Kunden Güter oder Dienstleistung zu übertragen, für die er von diesem eine Gegenleistung empfangen (bzw. noch zu empfangen) hat. Vertragsverbindlichkeiten werden als Umsatz erfasst, sobald der Konzern
in TEUR 30.09.2022 30.09.2021 Vertragsverbindlichkeiten 852 3.626 Sonstige erhaltene Anzahlungen 635 915
in TEUR 30.09.2022 30.09.2021 Gesamtbetrag der erhaltenen Zahlungen 2.514 7.543 davon mit Vertragsvermögenswerten saldiert 1.027 3.002
nen Geschäftsjahr EUR 4,38 Mio. Umsatzerlöse realisiert (i. V. TEUR 608).
Der Gesamtbetrag der erhaltenen Anzahlungen gliedert sich wie folgt:
Verbrauch
Auflösung
337 2 232 75 441 473
Zuführung
1.487 4.541
1.487 4.541
Stand 30.09.2022
Währungsdifferenzen
Stand 30.09.2021
die vertraglichen Leistungen erfüllt.
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Zahlungsverpflichtungen für Güter und Leistungen, die im gewöhnlichen Geschäftsverkehr erworben wurden. Die Verbindlichkeiten werden als kurzfristige Schulden klassifiziert, wenn die Zahlungsverpflichtung innerhalb von einem Jahr oder weniger fällig ist. Andernfalls werden sie als langfristige Schulden bilanziert.
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden bei ihrem erstmaligen Ansatz zum beizulegenden Zeitwert bewertet. Die Folgebewertung erfolgt zu fortgeführten Anschaffungskosten unter Anwendung der Effektivzinsmethode.
Es bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen.
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen setzen sich wie folgt zusammen:
| in TEUR | 30.09.2022 | 30.09.2021 |
|---|---|---|
| Verbindlichkeiten gegenüber Dritten | 2.375 | 2.150 |
| Verbindlichkeiten gegenüber nach der Equity-Methode bewerteten Beteiligungen | 164 | 0 |
| 2.539 | 2.150 |
Verbindlichkeiten werden angesetzt, wenn es wahrscheinlich ist, dass Ressourcen, die wirtschaftlichen Nutzen verkörpern, zum Ausgleich einer Verpflichtung abfließen werden und dieser Betrag verlässlich ermittelt werden kann. Die Verbindlichkeiten sind zu fortgeführten Anschaffungskosten unter Anwendung der Effektivzinsmethode angesetzt.
Sie setzen sich wie folgt zusammen:
| in TEUR | 30.09.2022 | 30.09.2021 |
|---|---|---|
| Kurzfristige Leasingverbindlichkeiten | 463 | 424 |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 3.489 | 3.475 |
| Kontokorrentkredite gegenüber Kreditinstituten | 2 | 1 |
| 3.954 | 3.900 |
Die kurzfristigen Leasingverbindlichkeiten betreffen die nach IFRS 16 aktivierten Leasing-Verhältnisse (siehe B. Rechnungslegungsgrundsätze). In den Folgejahren vermindern die an die jeweiligen Leasinggeber zu zahlenden Leasingraten in Höhe des Tilgungsanteils die Verbindlichkeit. Der Zinsanteil der Zahlungen wird ergebniswirksam in der Konzern-Gesamtergebnisrechnung erfasst.
Die Entwicklung der liquiden Mittel und der Kontokorrentkredite, die den Finanzmittelfonds gemäß IAS 7 bilden, ist in der Konzern-Kapitalflussrechnung bzw. im Konzern-Anhang unter F. dargestellt.
Für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen Sicherungsübereignungen an sieben Fahrzeugen (Valuta zum 30. September 2022 in Höhe von TEUR 30). Ferner sind die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 400 durch Grundpfandrechte gesichert. Siehe hierzu auch bei "Langfristige finanzielle Verbindlichkeiten" (D. 20.).
Sie sind zum Rückzahlungsbetrag angesetzt und setzen sich wie folgt zusammen:
| in TEUR | 30.09.2022 | 30.09.2021 |
|---|---|---|
| Verbindlichkeiten aus Steuern | 418 | 543 |
| Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit | 231 | 124 |
| Personalverpflichtungen | 3.120 | 2.572 |
| Abgegrenzte Erlöse aus Wartungsvertägen | 2.795 | 2.844 |
| Übrige sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten | 41 | 51 |
| 6.605 | 6.134 |
Die Konzern-Gesamtergebnisrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
Die LS telcom AG erfasst die Umsätze übereinstimmend mit IFRS 15. Umsätze für Produktverkäufe werden mit Übergang der Kontrolle an den Gütern oder Dienstleistungen auf den Kunden realisiert.
Der Bilanzierung von Erlösen aus Verträgen mit Kunden liegen die folgenden fünf Stufen zugrunde:
Der Umsatzrealisierung liegt eine Aufteilung des Transaktionspreises aus dem Kundenvertrag auf Basis der relativen Einzelveräußerungspreise einzelner Leistungsverpflichtungen zugrunde. Der Transaktionspreis wird um erwartete Rabatte und andere ähnliche Abzüge wie Skonti gekürzt.
Sämtliche Projekte werden auf Basis des fünf Stufen Modells bei einem Auftragsvolumen über einem bestimmten Schwellenwert einzeln untersucht und in Abhängigkeit von den individualvertraglichen Regelungen sowie der Rechtslage im jeweiligen für die Vertragsbedingungen relevanten Land beurteilt, ob die eigenständigen Leistungsverpflichtungen zeitraum- oder zeitpunktbezogen zu realisieren sind. Projekte unterhalb des Schwellenwerts werden als unwesentlich eingestuft und wie Projekte, die innerhalb eines Geschäftsjahres erfüllt werden, zeitpunktbezogen realisiert.
Umsätze aus Wartungsgeschäften werden mit Erbringung der Leistungen (z.B. Upgrades, technischer Support und Telefon-Support) zeitraumbezogen erfasst.
Die Aufteilung der Umsatzerlöse erfolgt nach Unternehmensbereichen und Regionen und ist in den Erläuterungen zur "Segmentberichterstattung" in Abschnitt G. wiedergegeben. Die ermittelten Umsatzerlöse resultieren aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.
Die Umsatzerlöse umfassen mit EUR 14,8 Mio. (i. V. EUR 12,8 Mio.) Wartungserlöse und mit EUR 32,5 Mio. (i. V. EUR 18,8 Mio.) Umsätze aus dem Verkauf von Gütern und Dienstleistungen.
Die Ermittlung des Fertigstellungsgrades von Projekten, die zeitraumbezogen realisiert werden bemisst sich anhand der bisher auf den Kunden übertragenen Güter und Dienstleistung, die sich im Wesentlichen anhand der bereits erbrachten Leistung, den erreichten Leistungszielen oder den gelieferten Einheiten berechnen lassen. Der zu realisierende Umsatzanteil wird dabei durch das bisher erbrachte Leistungsvolumen im Verhältnis zu den verbleibenden zugesagten Gütern und Dienstleistungen bemessen (Output-orientierte Methode).
Mit der Output-orientierten Methode lassen sich die Fertigstellungsgrade für die Projekte der LS telcom am zuverlässigsten messen, weil sich das erreichte Leistungsziel anhand der einzelnen Arbeitspakete genau ermitteln lässt.
Im Geschäftsjahr wurden Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden in Höhe von EUR 14,6 Mio. (i. V. EUR 15,8 Mio.) zeitraumbezogen und in Höhe von EUR 32,7 Mio. (i. V. EUR 15,8 Mio.) zeitpunktbezogen realisiert.
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Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten
Konzern-Gesamtergebnisrechnung
• Bestimmung des Transaktionspreises
Sie sind zum Rückzahlungsbetrag angesetzt und setzen sich wie folgt zusammen:
E. ERLÄUTERUNG ZUR KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG
• Identifizierung des Vertrags bzw. der Verträge mit einem Kunden • Identifizierung eigenständiger Leistungsverpflichtungen im Vertrag
• Verteilung des Transaktionspreises auf die Leistungsverpflichtung • Umsatzrealisierung bei Erfüllung der Leistungsverpflichtungen
wird um erwartete Rabatte und andere ähnliche Abzüge wie Skonti gekürzt.
schäftsjahres erfüllt werden, zeitpunktbezogen realisiert.
port und Telefon-Support) zeitraumbezogen erfasst.
sultieren aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.
Die Konzern-Gesamtergebnisrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
mit Übergang der Kontrolle an den Gütern oder Dienstleistungen auf den Kunden realisiert.
Der Bilanzierung von Erlösen aus Verträgen mit Kunden liegen die folgenden fünf Stufen zugrunde:
Die LS telcom AG erfasst die Umsätze übereinstimmend mit IFRS 15. Umsätze für Produktverkäufe werden
Der Umsatzrealisierung liegt eine Aufteilung des Transaktionspreises aus dem Kundenvertrag auf Basis der relativen Einzelveräußerungspreise einzelner Leistungsverpflichtungen zugrunde. Der Transaktionspreis
Sämtliche Projekte werden auf Basis des fünf Stufen Modells bei einem Auftragsvolumen über einem bestimmten Schwellenwert einzeln untersucht und in Abhängigkeit von den individualvertraglichen Regelungen sowie der Rechtslage im jeweiligen für die Vertragsbedingungen relevanten Land beurteilt, ob die eigenständigen Leistungsverpflichtungen zeitraum- oder zeitpunktbezogen zu realisieren sind. Projekte unterhalb des Schwellenwerts werden als unwesentlich eingestuft und wie Projekte, die innerhalb eines Ge-
Umsätze aus Wartungsgeschäften werden mit Erbringung der Leistungen (z.B. Upgrades, technischer Sup-
Die Aufteilung der Umsatzerlöse erfolgt nach Unternehmensbereichen und Regionen und ist in den Erläuterungen zur "Segmentberichterstattung" in Abschnitt G. wiedergegeben. Die ermittelten Umsatzerlöse re-
in TEUR 30.09.2022 30.09.2021 Verbindlichkeiten aus Steuern 418 543 Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit 231 124 Personalverpflichtungen 3.120 2.572 Abgegrenzte Erlöse aus Wartungsvertägen 2.795 2.844 Übrige sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten 41 51
6.605 6.134
| in TEUR | 2021/2022 | 2020/2021 |
|---|---|---|
| Währungsgewinne | 2.110 | 449 |
| Auflösung von Rückstellungen | 65 | 61 |
| Ausbuchung von Verbindlichkeiten | 167 | 106 |
| Investitionszuschüsse | 161 | 373 |
| Erträge aus aufgelösten Wertberichtigungen gemäß IFRS 9 | 159 | 183 |
| Sonstige Erträge | 214 | 392 |
| 2.876 | 1.564 |
Der Anstieg der Währungsgewinne sind dem im Geschäftsjahr starken US-Dollar-Kurs und den daraus resultierten Währungsgewinnen aus Projekten, die in US-Dollar abgewickelt werden, und der Schuldenkonsolidierung zuzuschreiben.
Im Geschäftsjahr 2020/2021 hat die LS telcom AG Zuwendungen der öffentlichen Hand für Forschungsund Entwicklungsprojekte von der AIF Projekt GmbH im Rahmen des Programms "Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)" und vom Land Baden-Württemberg im Rahmen des "KI-Innovationswettbewerb Baden-Württemberg für einzelbetriebliche Vorhaben: Entwicklung Künstlicher Intelligenz für neue Produkte und Dienstleistungen" bewilligt bekommen. Zum 30.09.2022 sind diese Zuwendungen in Höhe von TEUR 157 (i. V. TEUR 150) in den sonstigen betrieblichen Erträgen in den Investitionszuschüssen enthalten.
Sie beinhalten ausschließlich aktivierte Entwicklungskosten für die im Geschäftsjahr selbst erstellte Software und Hardware (vgl. D.3).
| in TEUR | 2021/2022 | 2020/2021 |
|---|---|---|
| Aktivierte Eigenleistungen für abgeschlossene Entwicklungsprojekte | 3.003 | 3.257 |
| Aktivierte Eigenleistungen in Entwicklung | 1.702 | 955 |
| 4.705 | 4.212 |
Der Materialaufwand setzt sich wie folgt zusammen:
| in TEUR | 2021/2022 | 2020/2021 |
|---|---|---|
| Aufwendungen für bezogene Waren | 8.827 | 2.347 |
| Aufwendungen für Fremdleistungen | 8.623 | 5.581 |
| 17.450 | 7.928 |
Der Ausweis betrifft im Wesentlichen Gehälter sowie soziale Abgaben.
| in TEUR | 2021/2022 | 2020/2021 |
|---|---|---|
| Löhne und Gehälter | 18.692 | 16.646 |
| Soziale Abgaben | 3.166 | 2.814 |
| 21.858 | 19.460 | |
| Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt | 268 | 247 |
| in TEUR | 2021/2022 | 2020/2021 |
|---|---|---|
| Planmäßige Abschreibung von Sachanlagen | 1.350 | 1.366 |
| Planmäßige Abschreibung von immateriellen Vermögenswerten | 3.843 | 3.518 |
| Außerplanmäßige Abschreibung von immateriellen Vermögenswerten | 438 | 47 |
| Summe Abschreibungsaufwand | 5.631 | 4.931 |
103
Materialaufwand
Personalaufwand
Der Materialaufwand setzt sich wie folgt zusammen:
Der Ausweis betrifft im Wesentlichen Gehälter sowie soziale Abgaben.
in TEUR 2021/2022 2020/2021 Aktivierte Eigenleistungen für abgeschlossene Entwicklungsprojekte 3.003 3.257 Aktivierte Eigenleistungen in Entwicklung 1.702 955
in TEUR 2021/2022 2020/2021 Aufwendungen für bezogene Waren 8.827 2.347 Aufwendungen für Fremdleistungen 8.623 5.581 17.450 7.928
in TEUR 2021/2022 2020/2021 Löhne und Gehälter 18.692 16.646 Soziale Abgaben 3.166 2.814 21.858 19.460 Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt 268 247
in TEUR 2021/2022 2020/2021 Planmäßige Abschreibung von Sachanlagen 1.350 1.366 Planmäßige Abschreibung von immateriellen Vermögenswerten 3.843 3.518 Außerplanmäßige Abschreibung von immateriellen Vermögenswerten 438 47 Summe Abschreibungsaufwand 5.631 4.931
4.705 4.212
| in TEUR | 2021/2022 | 2020/2021 |
|---|---|---|
| Vertriebs- und Reisekosten | 1.204 | 797 |
| Kursverluste | 601 | 357 |
| Reparatur- und Instandhaltungskosten | 447 | 411 |
| Verwaltungskosten | 799 | 597 |
| Rechts- und Beratungskosten | 576 | 534 |
| Wertminderungen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 415 | 61 |
| Gebäude- und Grundstückskosten | 433 | 303 |
| Versicherungen und Beiträge | 239 | 210 |
| Aufwendungen für Drohverluste und Nachlaufkosten | 367 | 155 |
| Börsen-, Abschluss- und Prüfungskosten | 367 | 324 |
| Freiwillige Sozialleistungen und Fortbildungskosten | 350 | 255 |
| Übrige sonstige betriebliche Aufwendungen | 544 | 558 |
| 6.342 | 4.562 |
| in TEUR | 2021/2022 | 2020/2021 |
|---|---|---|
| Ergebnis aus at equity bewerteten Beteiligungen | -165 | 224 |
| Zinserträge | 29 | 1 |
| Zinsaufwendungen | 281 | 256 |
| -417 | -31 |
Das Ergebnis aus at equity bewerteten Beteiligungen resultiert aus dem anteiligen Jahresergebnis der NG Networks Co., Ltd., (TEUR ‑160) und der SlivaCom d.o.o. (TEUR ‑5).
Die Zinserträge resultieren aus Guthaben bei Kreditinstituten.
Zinsaufwendungen ergeben sich aufgrund der Inanspruchnahme von Kreditlinien und Avalen sowie Zinsanteilen aus Finanzierungsleasingverträgen.
Die Ertragsteuern umfassen die Aufwendungen und Erträge aus tatsächlichen und latenten Steuern. Die Ertragsteuern werden erfolgswirksam erfasst, es sein denn, sie beziehen sich auf Posten, die unmittelbar im Eigenkapital oder im sonstigen Ergebnis erfasst wurden. In diesem Fall werden die Steuern ebenfalls im Eigenkapital oder im sonstigen Ergebnis erfasst.
Der Aufwand (i. V. Aufwand) aus Ertragsteuern setzt sich wie folgt zusammen:
| in TEUR | 2021/2022 | 2020/2021 |
|---|---|---|
| Laufende Steuern | 307 | 109 |
| Latente Steuern | 534 | 912 |
| 841 | 1.021 |
Der Aufwand (i. V. Aufwand) aus latenten Steuern setzt sich wie folgt zusammen:
| in TEUR | 2021/2022 | 2020/2021 |
|---|---|---|
| Veränderung der Unterschiede nationale Handels- und Steuerbilanz | 40 | 23 |
| IFRS-Anpassungen | ||
| Leasing | 17 | 20 |
| Veränderung aktive latente Steuern auf Verlustvorträge | -37 | 316 |
| Rückgängigmachung Pauschalwertberichtigung | 7 | 0 |
| Entwicklungskosten | 152 | 210 |
| Langfristige Rückstellungen | -13 | -142 |
| Kurzfristige Rückstellungen | 40 | 0 |
| Sonstige langfristige Verbindlichkeiten | -11 | -21 |
| Forderungen aus Lieferung und Leistung | -25 | -53 |
| Vertragsvermögenswerte | 157 | 559 |
| Anpassung Fremdwährungsforderungen | 207 | 0 |
| 534 | 912 |
Der Unterschied zwischen dem tatsächlichen Steueraufwand bzw. -ertrag und dem rechnerischen Steueraufwand bzw. -ertrag, der sich bei einem Steuersatz für die Gesellschaft von 28 % (i. V. 28 %) ergeben würde, setzt sich wie folgt zusammen:
| in TEUR | 2021/2022 | 2020/2021 |
|---|---|---|
| Konzern-Ergebnis vor Ertragsteuern | 2.671 | 1.112 |
| Rechnerischer Steueraufwand (28 %) | 748 | 311 |
| Nicht angesetzte Verluste des Geschäftsjahres | 55 | 864 |
| Nutzung nicht aktivierter Verlustvorträge | -4 | -76 |
| Auflösung Wertberichtigung auf Aktivierung von Verlustvorträgen | 28 | 0 |
| Verbrauch Verlustvorträge | -181 | 0 |
| Nicht abzugsfähige Betriebsausgaben | -71 | 44 |
| Steuerfreie Einnahmen | 43 | -74 |
| Ausländische Quellensteuer | 254 | 150 |
| Periodenfremde tatsächliche Ertragsteuern | -17 | -79 |
| Unterschiedliche Steuersätze | -12 | -158 |
| Sonstiges | -2 | 39 |
| Tatsächlicher Steueraufwand | 841 | 1.021 |
Die erwartete Steuerbelastung auf das steuerliche Ergebnis beträgt im Vorjahr sowie zum Bilanzstichtag 28 % und errechnet sich wie folgt:
| Gewerbesteuer bei einem Hebesatz von 360 % | 12,6 % |
|---|---|
| Körperschaftsteuer (15 % vom Gewinn nach Gewerbesteuer) | 15,0 % |
| Solidaritätszuschlag (5,5 % der Körperschaftsteuer) | 0,8 % |
| Tarifbelastung | 28,4 % |
| Gerundet | 28 % |
105
IFRS-Anpassungen
Eigenkapital oder im sonstigen Ergebnis erfasst.
Die Ertragsteuern umfassen die Aufwendungen und Erträge aus tatsächlichen und latenten Steuern. Die Ertragsteuern werden erfolgswirksam erfasst, es sein denn, sie beziehen sich auf Posten, die unmittelbar im Eigenkapital oder im sonstigen Ergebnis erfasst wurden. In diesem Fall werden die Steuern ebenfalls im
Der Aufwand (i. V. Aufwand) aus Ertragsteuern setzt sich wie folgt zusammen:
Der Aufwand (i. V. Aufwand) aus latenten Steuern setzt sich wie folgt zusammen:
in TEUR 2021/2022 2020/2021 Laufende Steuern 307 109 Latente Steuern 534 912 841 1.021
in TEUR 2021/2022 2020/2021 Veränderung der Unterschiede nationale Handels- und Steuerbilanz 40 23
Leasing 17 20 Veränderung aktive latente Steuern auf Verlustvorträge -37 316 Rückgängigmachung Pauschalwertberichtigung 7 0 Entwicklungskosten 152 210 Langfristige Rückstellungen -13 -142 Kurzfristige Rückstellungen 40 0 Sonstige langfristige Verbindlichkeiten -11 -21 Forderungen aus Lieferung und Leistung -25 -53 Vertragsvermögenswerte 157 559 Anpassung Fremdwährungsforderungen 207 0 534 912
Zur Ermittlung des Ergebnisses pro Aktie nach IAS 33 wird das den Aktionären zuzurechnende Jahresergebnis durch den gewichteten Durchschnitt der ausgegebenen Aktien dividiert.
Die Anzahl der Aktien betrug im Jahresdurchschnitt 5.817.000 (i. V. 5.817.000). Das Konzern-Jahresergebnis beläuft sich auf EUR 1,98 Mio. (i. V. TEUR ‑113). Demgemäß ergibt sich ein Ergebnis je Aktie (unverwässert) von EUR 0,34 (i. V. EUR ‑0,02). Verwässernde Effekte liegen nicht vor.
Die Konzern-Kapitalflussrechnung zeigt, wie sich der Zahlungsmittelbestand im Laufe des Berichtsjahres durch Mittelzuflüsse und -abflüsse verändert hat. In Übereinstimmung mit IAS 7 wird zwischen Zahlungsströmen aus betrieblicher Tätigkeit, Investitionstätigkeit und Finanzierungstätigkeit unterschieden.
Als Mittelzufluss und -abfluss aus der betrieblichen Tätigkeit wird die Umsatztätigkeit angezeigt, durch die der Cashflow generiert wird.
Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen sowie Beteiligungen sind im Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit enthalten.
Der Finanzmittelfonds besteht aus Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten. Diese enthalten neben den liquiden Mitteln auch jederzeit rückzahlbare Kontokorrentkredite von Banken. Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente setzten sich wie folgt zusammen:
| in TEUR | 30.09.2022 | 30.09.2021 |
|---|---|---|
| Liquide Mittel | 6.753 | 11.411 |
| Kontokorrentkredite | -2 | -1 |
| 6.751 | 11.410 |
Die Kontokorrentkredite werden in der Konzern-Bilanz unter den kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten ausgewiesen (siehe hierzu D.27.).
Die Überleitungsrechnung zur Veränderung von Finanzverbindlichkeiten gem. IAS 7 stellt sich wie folgt dar:
| in TEUR | 30.09.2021 | Zahlungswirksam | Nicht zahlungswirksam |
30.09.2022 |
|---|---|---|---|---|
| Finanzielle Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten |
11.110 | -3.515 | 72 | 7.667 |
| Kontokorrentkredite gegenüber Kreditinstituten |
1 | 1 | 0 | 2 |
| Leasingverbindlichkeiten | 774 | -507 | 671 | 938 |
| Gesamt | 11.885 | -4.021 | 743 | 8.607 |
| in TEUR | 30.09.2020 | Zahlungswirksam | Nicht zahlungswirksam |
30.09.2021 |
|---|---|---|---|---|
| Finanzielle Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten |
12.589 | -1.432 | -47 | 11.110 |
| Kontokorrentkredite gegenüber Kreditinstituten |
0 | 1 | 0 | 1 |
| Leasingverbindlichkeiten | 925 | -432 | 281 | 774 |
| Gesamt | 13.514 | -1.863 | 234 | 11.885 |
107
F. KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG
der Cashflow generiert wird.
aus Investitionstätigkeit enthalten.
gewiesen (siehe hierzu D.27.).
Finanzielle Verbindlichkeiten
Kontokorrentkredite gegenüber
Finanzielle Verbindlichkeiten
Kontokorrentkredite gegenüber
in TEUR 30.09.2021
in TEUR 30.09.2020
und Zahlungsmitteläquivalente setzten sich wie folgt zusammen:
Die Konzern-Kapitalflussrechnung zeigt, wie sich der Zahlungsmittelbestand im Laufe des Berichtsjahres durch Mittelzuflüsse und -abflüsse verändert hat. In Übereinstimmung mit IAS 7 wird zwischen Zahlungs-
Als Mittelzufluss und -abfluss aus der betrieblichen Tätigkeit wird die Umsatztätigkeit angezeigt, durch die
Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen sowie Beteiligungen sind im Mittelabfluss
Der Finanzmittelfonds besteht aus Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten. Diese enthalten neben den liquiden Mitteln auch jederzeit rückzahlbare Kontokorrentkredite von Banken. Die Zahlungsmittel
Die Kontokorrentkredite werden in der Konzern-Bilanz unter den kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten aus-
Die Überleitungsrechnung zur Veränderung von Finanzverbindlichkeiten gem. IAS 7 stellt sich wie folgt dar:
gegenüber Kreditinstituten 11.110 -3.515 72 7.667
Kreditinstituten 1 1 0 2
Leasingverbindlichkeiten 774 -507 671 938 Gesamt 11.885 -4.021 743 8.607
gegenüber Kreditinstituten 12.589 -1.432 -47 11.110
Kreditinstituten 0 1 0 1
Leasingverbindlichkeiten 925 -432 281 774 Gesamt 13.514 -1.863 234 11.885
Zahlungswirksam
Zahlungswirksam
Nicht zahlungswirksam
Nicht zahlungswirksam 30.09.2022
30.09.2021
in TEUR 30.09.2022 30.09.2021 Liquide Mittel 6.753 11.411 Kontokorrentkredite -2 -1 6.751 11.410
strömen aus betrieblicher Tätigkeit, Investitionstätigkeit und Finanzierungstätigkeit unterschieden.
Der LS telcom Konzern bildet in seinem internen Berichtswesen die Unternehmenstätigkeit differenziert ab. Auf Basis dieses internen Berichtswesens beurteilt der Vorstand, als die für den Erfolg der verschiedenen Geschäftsbereiche und die Zuteilung der Ressourcen verantwortliche Unternehmensinstanz, die Geschäftstätigkeit unter verschiedenen Gesichtspunkten.
Bei der LS telcom AG werden zum Zweck der Unternehmenssteuerung die berichtspflichtigen Segmente in Übereinstimmung mit der internen Berichtsstruktur des LS telcom Konzerns - in "Hardwarenahe Systeme", "Dienstleistungen" und "Softwaresysteme" aufgeteilt. Die einzelnen Segmente können folgendermaßen charakterisiert werden:
Das Segment "Hardwarenahe Systeme" beschreibt die Teilgeschäfte mit Hardware-Systemlösungen, typischerweise mit höherem Materialeinsatz. In "Hardwarenahe Systeme" gehen die Lieferung und Implementierung von integrierten Funkmesssystemen ebenso mit ein wie auch beispielsweise der Aufbau von Sender- oder Generator-Containern, deren Installation und Inbetriebnahme.
Unter "Dienstleistungen" werden sämtliche Tätigkeiten zusammengefasst, die LS telcom in Form von Trainings-, Planungs-, Ingenieur- und Beratungsdienstleistungen erbringt und die nicht Teil von Software- oder Hardwareprojekten sind. Als Kunden werden hier unter anderem spezielle Nutzer von Funkfrequenzspektren, Netzbetreiber und Regulierungsbehörden bedient. Des Weiteren sind hierin auch Geschäfte enthalten, bei denen LS telcom Dienstleistungen und Material Dritter als reiner Wiederverkäufer vermittelt, wobei diese Geschäfte in der Regel in engem Zusammenhang mit anderen Projekten des Konzerns stehen.
Das Segment "Softwaresysteme" beinhaltet das reine Softwaregeschäft, einschließlich des Projektgeschäfts (mit Regulierungsbehörden und anderen Kunden), bei dem Produkte aus allen Geschäftsbereichen (Rundfunk-, Mobilfunk- und Richtfunkplanungsmodule sowie administrative Datenbanklösungen) zum Einsatz kommen und von der LS telcom in umfassende Systemlösungen integriert werden. Dieses Berichtssegment umfasst daneben auch das Wartungsgeschäft und das Geschäft mit einzelnen, softwarebasierten Funknetzplanungsprodukten (Einzelmodule) und betrifft damit überwiegend das klassische, skalierbare Software-Lizenzgeschäft. Der Verkauf von solchen Einzelmodulen enthält typischerweise weniger Anpassungsleistungen als die vorgenannten, umfangreicheren und komplexeren Softwareprojekte.
Die Aufgliederung der zu berichtenden Kennzahlen stellt sich wie folgt dar:
| in TEUR Geschäftsjahr zum 30.09.2022 |
Hardwarenahe Systeme |
Dienst leistungen |
Software systeme |
Überleitung | Konzern |
|---|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse mit externen Kunden | 14.170 | 8.004 | 25.097 | 0 | 47.271 |
| Investitionen | 497 | 242 | 5.520 | 0 | 6.258 |
| Abschreibungen | 1.009 | 179 | 4.443 | 0 | 5.631 |
| Segmentergebnis | 523 | 1.057 | 1.508 | 0 | 3.088 |
| Vermögenswerte des Segments | 4.144 | 6.071 | 30.254 | 1.439 | 41.908 |
| Schulden des Segments | 1.649 | 2.417 | 12.043 | 7.459 | 23.568 |
| in TEUR Geschäftsjahr zum 30.09.2021 |
Hardwarenahe Systeme |
Dienst leistungen |
Software systeme |
Überleitung | Konzern |
|---|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse mit externen Kunden | 4.255 | 7.702 | 19.628 | 0 | 31.585 |
| Investitionen | 319 | 270 | 4.816 | 222 | 5.627 |
| Abschreibungen | 855 | 280 | 3.796 | 0 | 4.931 |
| Segmentergebnis | -793 | 1.406 | 530 | 0 | 1.143 |
| Vermögenswerte des Segments | 4.223 | 9.883 | 28.901 | 1.484 | 44.491 |
| Schulden des Segments | 1.825 | 6.445 | 13.173 | 6.680 | 28.123 |
Den Bewertungsgrundsätzen für die Segmentberichterstattung liegen die im Konzern-Abschluss verwendeten IFRS zugrunde. Die Segmentinformationen umfassen sowohl direkt zuordenbare als auch sinnvoll verteilbare Größen. Die Umsatzerlöse und die Materialaufwendungen sind direkt zuordenbar, indirekt zuordenbare Aufwendungen wie der allgemeine Anteil der Personalaufwendungen und der sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden nach vordefinierten Umlageschlüsseln auf die Segmente verteilt. Für die Ermittlung der Umlageschlüssel werden die jeweiligen Umsätze und die Anzahl der Mitarbeiter herangezogen. Die Zuordnung der Vermögenswerte und Schulden auf die Segmente erfolgt anhand der jeweiligen Anzahl an Mitarbeitern.
Um Entscheidungen über die Verteilung der Ressourcen zu fällen und um die Ertragskraft der Geschäftsfelder zu bestimmen, wird das Betriebsergebnis der Segmente vom Vorstand getrennt überwacht. Die Entwicklung bzw. Leistung der Geschäftsfelder wird anhand dieses Segmentergebnisses (EBIT ohne die Ergebnisse aus assoziierten Unternehmen) beurteilt.
Umsätze zwischen den Segmenten werden nicht getätigt.
Da die Konzern-Finanzierung (Zinsaufwendungen und -erträge) sowie die Ertragsteuern und das Ergebnis aus den assoziierten Unternehmen konzerneinheitlich gesteuert werden, erfolgt keine Zuordnung zu den einzelnen Geschäftssegmenten.
Die Investitionen beziehen sich auf die Zugänge zu den immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen.
Segmentvermögen und -schulden umfassen alle Vermögenswerte und Schulden, die der betrieblichen Sphäre zuzuordnen sind und deren positive und negative Ergebnisse das Betriebsergebnis bestimmen. Forderungen gegen und Verbindlichkeiten gegenüber assoziierten Unternehmen werden dabei dem operativen Geschäftsbetrieb zugerechnet.
Zum Segmentvermögen zählen insbesondere immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagen, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Vermögenswerte. Die Betrachtung der Vermögenswerte
nach Segmenten erfolgt ohne die Angaben zum Ansatz assoziierter Unternehmen, zu aktiven latenten Steuern und zu Ertragssteuerforderungen, da diese Vermögenswerte auf Konzern-Ebene überwacht werden.
Die Segmentschulden betreffen insbesondere langfristige finanzielle Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten sowie Rückstellungen. Die Betrachtung der Schulden nach Segmenten erfolgt ohne die Angabe zu den passiven latenten Steuern. Zusätzlich erfolgt keine Steuerung auf Segmentebene - sondern auf Ebene des Konzerns - anhand der Größen kurzfristige finanzielle Verpflichtungen und Leasingverbindlichkeiten sowie den Steuerrückstellungen.
Die Informationen zu den geografischen Gebieten des Konzerns stellen sich wie folgt dar:
| in TEUR Außen umsatz |
Inland | Europa | Mittlerer Osten |
Asien/ Pazifik |
Afrika | Nord und Süd amerika |
Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2021/2022 | 5.182 | 15.741 | 4.459 | 10.152 | 5.131 | 6.606 | 47.271 |
| 2020/2021 | 4.060 | 8.461 | 3.934 | 6.324 | 2.269 | 6.537 | 31.585 |
Die vorstehenden Informationen zu den Umsätzen sind nach dem Standort des jeweiligen Kunden gegliedert.
Im Geschäftsjahr 2021/2022 hat 1 Kunde (i. V. kein Kunde) 10 % oder mehr zum Konzern-Umsatz beigetragen.
Die langfristigen Vermögenswerte gliedern sich wie folgt:
| in TEUR Langfristige Vermögenswerte |
30.09.2022 | 30.09.2021 |
|---|---|---|
| Inland | 13.508 | 12.922 |
| Europa | 1.201 | 1.023 |
| Afrika | 201 | 310 |
| Nordamerika | 5.765 | 5.129 |
| Mittlerer Osten | 124 | 1 |
| Australien | 71 | 1 |
| Asien | 47 | 59 |
| 20.917 | 19.445 |
Die hier ausgewiesenen langfristigen Vermögenswerte umfassen die immateriellen Vermögenswerte, den Geschäfts- oder Firmenwert und die Sachanlagen.
109
in TEUR
in TEUR
Geschäftsjahr zum 30.09.2022
Geschäftsjahr zum 30.09.2021
an Mitarbeitern.
gebnisse aus assoziierten Unternehmen) beurteilt.
einzelnen Geschäftssegmenten.
Geschäftsbetrieb zugerechnet.
Umsätze zwischen den Segmenten werden nicht getätigt.
Die Aufgliederung der zu berichtenden Kennzahlen stellt sich wie folgt dar:
Hardwarenahe Systeme
Hardwarenahe Systeme Dienstleistungen
Dienstleistungen
Umsatzerlöse mit externen Kunden 4.255 7.702 19.628 0 31.585 Investitionen 319 270 4.816 222 5.627 Abschreibungen 855 280 3.796 0 4.931 Segmentergebnis -793 1.406 530 0 1.143 Vermögenswerte des Segments 4.223 9.883 28.901 1.484 44.491 Schulden des Segments 1.825 6.445 13.173 6.680 28.123
Den Bewertungsgrundsätzen für die Segmentberichterstattung liegen die im Konzern-Abschluss verwendeten IFRS zugrunde. Die Segmentinformationen umfassen sowohl direkt zuordenbare als auch sinnvoll verteilbare Größen. Die Umsatzerlöse und die Materialaufwendungen sind direkt zuordenbar, indirekt zuordenbare Aufwendungen wie der allgemeine Anteil der Personalaufwendungen und der sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden nach vordefinierten Umlageschlüsseln auf die Segmente verteilt. Für die Ermittlung der Umlageschlüssel werden die jeweiligen Umsätze und die Anzahl der Mitarbeiter herangezogen. Die Zuordnung der Vermögenswerte und Schulden auf die Segmente erfolgt anhand der jeweiligen Anzahl
Um Entscheidungen über die Verteilung der Ressourcen zu fällen und um die Ertragskraft der Geschäftsfelder zu bestimmen, wird das Betriebsergebnis der Segmente vom Vorstand getrennt überwacht. Die Entwicklung bzw. Leistung der Geschäftsfelder wird anhand dieses Segmentergebnisses (EBIT ohne die Er-
Da die Konzern-Finanzierung (Zinsaufwendungen und -erträge) sowie die Ertragsteuern und das Ergebnis aus den assoziierten Unternehmen konzerneinheitlich gesteuert werden, erfolgt keine Zuordnung zu den
Die Investitionen beziehen sich auf die Zugänge zu den immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen.
Segmentvermögen und -schulden umfassen alle Vermögenswerte und Schulden, die der betrieblichen Sphäre zuzuordnen sind und deren positive und negative Ergebnisse das Betriebsergebnis bestimmen. Forderungen gegen und Verbindlichkeiten gegenüber assoziierten Unternehmen werden dabei dem operativen
Zum Segmentvermögen zählen insbesondere immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagen, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Vermögenswerte. Die Betrachtung der Vermögenswerte
Umsatzerlöse mit externen Kunden 14.170 8.004 25.097 0 47.271 Investitionen 497 242 5.520 0 6.258 Abschreibungen 1.009 179 4.443 0 5.631 Segmentergebnis 523 1.057 1.508 0 3.088 Vermögenswerte des Segments 4.144 6.071 30.254 1.439 41.908 Schulden des Segments 1.649 2.417 12.043 7.459 23.568
Softwaresysteme
Softwaresysteme Überleitung
Konzern
Konzern
Überleitung
Die Gesellschaft unterliegt hinsichtlich ihrer Vermögenswerte, Verbindlichkeiten und geplanten Transaktionen neben Adressenausfallrisiken und Liquiditätsrisiken unter anderem Risiken aus der Veränderung von Wechselkursen und Zinssätzen. Ziel des finanziellen Risikomanagements ist es, diese Risiken durch die laufenden operativen und finanzorientierten Aktivitäten zu begrenzen. Bezüglich der Marktpreisrisiken werden je nach Einschätzung des Risikos ausgewählte derivative Sicherungsinstrumente eingesetzt. Derivative Finanzinstrumente werden ausschließlich als Sicherungsinstrumente genutzt, d. h. für Handels- oder andere spekulative Zwecke kommen sie nicht zum Einsatz. Am Bilanzstichtag bestanden keine derivativen Finanzinstrumente. Die Grundzüge der Finanzpolitik werden jährlich vom Vorstand festgelegt und vom Aufsichtsrat überwacht. Bestimmte Transaktionen bedürfen der vorherigen Genehmigung durch den Vorstand, der darüber hinaus regelmäßig über den Umfang und den Betrag des aktuellen Risiko-Exposures informiert wird. Abgesehen von den in D.12 genannten Sicherungsabtretungen werden keine weiteren Finanzinstrumente als Sicherheiten gestellt.
Aus den nachfolgenden Tabellen sind ausgehend von den relevanten Bilanzposten, die Zusammenhänge zwischen den Kategorien nach IFRS 9 und der Klassifikation nach IFRS 7 und den Wertansätzen der Finanzinstrumente ersichtlich.
Die vom Konzern gehaltenen Finanzinstrumente sind folgenden Bewertungskategorien zugeordnet:
| Buchwerte Finanzinstrumente | ||||
|---|---|---|---|---|
| in TEUR | Bilanzposten 30.09.2022 |
zum Fair Value bewertet |
zu fortgeführten Anschaffungs kosten bewertet |
Buchwerte übrige |
| Langfristige Vermögenswerte | ||||
| Sonstige langfristige finanzielle Vermögenswerte |
15 | 0 | 15 | 0 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | ||||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
8.927 | 0 | 8.927 | 0 |
| Vertragsvermögenswerte | 1.875 | 0 | 1.875 | 0 |
| Sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte |
0 | 0 | 0 | 0 |
| Zahlungsmittel | 6.753 | 0 | 6.753 | 0 |
| Langfristige Schulden | ||||
| Langfristige finanzielle Verbindlich keiten |
4.651 | 0 | 4.651 | 0 |
| Kurzfristige Schulden | ||||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
2.539 | 0 | 2.539 | 0 |
| Vertragsverbindlichkeiten | 852 | 0 | 852 | 0 |
| Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten | 3.954 | 0 | 3.954 | 0 |
Die langfristigen finanziellen Verbindlichkeiten enthalten ein zinsbegünstigtes KfW-Darlehen in Höhe von TEUR 749 (i. V. EUR 2,25 Mio.) sowie ein weiteres Förderdarlehen im Rahmen des KfW Sonderprogramms 2020 in Höhe von EUR 3,43 Mio. (i. V. EUR 5,36 Mio.).
Der Buchwert der Zahlungsmittel kommt ihrem Zeitwert aufgrund der kurzen Laufzeit dieser Finanzinstrumente sehr nahe.
Bei Forderungen und Schulden, denen normale Handelskreditbedingungen zugrunde liegen, kommt der auf historischen Anschaffungskosten beruhende Buchwert dem Zeitwert ebenfalls sehr nahe.
Der Zeitwert der langfristigen Schulden beruht auf den aktuellen Zinssätzen für Fremdkapitalaufnahmen mit dem gleichen Fälligkeits- und Bonitätsprofil. Der Zeitwert des Fremdkapitals weicht derzeit kaum vom Buchwert ab.
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mente als Sicherheiten gestellt.
Kategorisierung der Finanzinstrumente (in TEUR)
zinstrumente ersichtlich.
Langfristige Vermögenswerte
Sonstige langfristige finanzielle
Kurzfristige Vermögenswerte Forderungen aus Lieferungen
Sonstige kurzfristige finanzielle
Langfristige finanzielle Verbindlich-
Verbindlichkeiten aus Lieferungen
2020 in Höhe von EUR 3,43 Mio. (i. V. EUR 5,36 Mio.).
Langfristige Schulden
Kurzfristige Schulden
in TEUR
Wechselkursen und Zinssätzen. Ziel des finanziellen Risikomanagements ist es, diese Risiken durch die laufenden operativen und finanzorientierten Aktivitäten zu begrenzen. Bezüglich der Marktpreisrisiken werden je nach Einschätzung des Risikos ausgewählte derivative Sicherungsinstrumente eingesetzt. Derivative Finanzinstrumente werden ausschließlich als Sicherungsinstrumente genutzt, d. h. für Handels- oder andere spekulative Zwecke kommen sie nicht zum Einsatz. Am Bilanzstichtag bestanden keine derivativen Finanzinstrumente. Die Grundzüge der Finanzpolitik werden jährlich vom Vorstand festgelegt und vom Aufsichtsrat überwacht. Bestimmte Transaktionen bedürfen der vorherigen Genehmigung durch den Vorstand, der darüber hinaus regelmäßig über den Umfang und den Betrag des aktuellen Risiko-Exposures informiert wird. Abgesehen von den in D.12 genannten Sicherungsabtretungen werden keine weiteren Finanzinstru-
Aus den nachfolgenden Tabellen sind ausgehend von den relevanten Bilanzposten, die Zusammenhänge zwischen den Kategorien nach IFRS 9 und der Klassifikation nach IFRS 7 und den Wertansätzen der Finan-
Die vom Konzern gehaltenen Finanzinstrumente sind folgenden Bewertungskategorien zugeordnet:
zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet
Buchwerte übrige
zum Fair Value bewertet
Vermögenswerte 15 0 15 0
und Leistungen 8.927 0 8.927 0
Vertragsvermögenswerte 1.875 0 1.875 0
Vermögenswerte 0 0 0 0
Zahlungsmittel 6.753 0 6.753 0
keiten 4.651 0 4.651 0
und Leistungen 2.539 0 2.539 0
Vertragsverbindlichkeiten 852 0 852 0 Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten 3.954 0 3.954 0
Die langfristigen finanziellen Verbindlichkeiten enthalten ein zinsbegünstigtes KfW-Darlehen in Höhe von TEUR 749 (i. V. EUR 2,25 Mio.) sowie ein weiteres Förderdarlehen im Rahmen des KfW Sonderprogramms
Buchwerte Finanzinstrumente
Bilanzposten 30.09.2022 Die vom Konzern gehaltenen Finanzinstrumente im Vorjahr waren den folgenden Bewertungskategorien zugeordnet:
| Buchwerte Finanzinstrumente | ||||
|---|---|---|---|---|
| in TEUR | Bilanzposten 30.09.2021 |
zum Fair Value bewertet |
zu fortgeführten Anschaffungs kosten bewertet |
Buchwerte übrige |
| Langfristige Vermögenswerte | ||||
| Sonstige langfristige finanzielle Vermögenswerte |
0 | 0 | 0 | 0 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | ||||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
7.261 | 0 | 7.261 | 0 |
| Vertragsvermögenswerte | 858 | 0 | 858 | 0 |
| Sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte |
2 | 0 | 2 | 0 |
| Zahlungsmittel | 11.411 | 0 | 11.411 | 0 |
| Langfristige Schulden | ||||
| Langfristige finanzielle Verbindlich keiten |
7.985 | 0 | 7.985 | 0 |
| Kurzfristige Schulden | ||||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
2.150 | 0 | 2.150 | 0 |
| Vertragsverbindlichkeiten | 3.626 | 0 | 3.626 | 0 |
| Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten | 3.900 | 0 | 3.900 | 0 |
Daraus ergeben sich aggregiert nach Bewertungskategorien gemäß IFRS 9 die folgenden Werte:
| in TEUR | 30.09.2022 | 30.09.2021 |
|---|---|---|
| Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet (Vermögenswerte) | 17.571 | 19.532 |
| Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet (Schulden) | 11.996 | 17.661 |
Das in der Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung enthaltene Nettoergebnis nach Bewertungskategorien stellt sich wie folgt dar:
| in TEUR | 2021/2022 | 2020/2021 |
|---|---|---|
| Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet (IFRS 9) | 429 | -108 |
| 429 | -108 |
In der Nettoposition sind Auflösungen zu Wertberichtigungen in Höhe von TEUR 0 (i. V. TEUR 0) sowie aufgrund von Uneinbringlichkeit abgeschriebene Beträge in Höhe von TEUR 0 (i. V. TEUR 0) enthalten. Zugeführt wurden TEUR 415 (i. V. TEUR 62). Darüber hinaus sind Erträge aus der Auflösung von Wertminderungen nach IFRS 9 in Höhe von TEUR 159 (i. V. TEUR 183) enthalten.
Das Zinsergebnis aus Finanzinstrumenten stellt sich wie folgt dar:
| in TEUR Zinsergebnis aus Finanzinstrumenten |
2021/2022 | 2020/2021 |
|---|---|---|
| Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet | -252 | -255 |
| -252 | -255 |
Der LS telcom Konzern ist aus seinem operativen Geschäft einem Adressenausfallrisiko ausgesetzt. Im operativen Geschäft werden die Außenstände dezentral und fortlaufend überwacht.
Die LS telcom AG beurteilt auf zukunftsgerichteter Basis die mit ihren Finanzinstrumenten, die zu fortgeführten Anschaffungskosten oder erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, verbundenen erwarteten Verluste. Zum Bilanzstichtag bestehen keine Schuldinstrumente, die erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden.
IFRS 9 sieht drei Stufen vor, welche die Höhe der zu erfassenden Verluste bestimmen. Danach sind bereits bei Zugang erwartete Verluste in Höhe des Barwerts eines erwarteten 12-Monats-Verlusts zu erfassen (Stufe 1). Liegt eine signifikante Erhöhung des Ausfallrisikos, jedoch kein objektiver Hinweis auf eine Wertminderung vor, ist die Risikovorsorge bis zur Höhe der erwarteten Verluste der gesamten Restlaufzeit aufzustocken (Stufe 2). Mit Eintritt eines objektiven Hinweises auf Wertminderung ist die Risikovorsorge bis zur Höhe der erwarteten Verluste der gesamten Restlaufzeit aufzustocken (Stufe 3).
Bei der Beurteilung, ob es seit erstmaliger Erfassung zu einer signifikanten Erhöhung des Ausfallsrisikos kam, berücksichtigt die LS telcom AG sowohl qualitative als auch quantitative Informationen, die verfügbar und entscheidungsrelevant sind, eine solche Beurteilung zu unterstützen. Dies beinhaltet sowohl historische als auch zukünftige Informationen. Folgende Faktoren werden bei der Einstufung des Ausfallrisikos berücksichtigt.
Unabhängig von der oben beschriebenen Beurteilung, wird im Fall eines Rückstands vertraglich vereinbarter Zahlungen von mehr als 30 Tagen von einer signifikanten Verschlechterung des Kreditrisikos ausgegangen, sofern keine verfügbaren und entscheidungsrelevanten Informationen das Gegenteil besagen. Der Konzern überwacht in regelmäßigen Abständen, ob die genannten Kriterien bei der Beurteilung des Ausfallrisikos weiterhin angemessen sind und passt diese, sofern nicht mehr zutreffend, entsprechend an.
Bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Vertragsvermögenswerten wendet die LS telcom AG den gemäß IFRS 9 zulässigen vereinfachten Ansatz an, nach dem für alle Instrumente unabhängig von ihrer Kreditqualität eine Risikovorsorge in Höhe der erwarteten Verluste über die Restlaufzeit zu erfassen ist. Das bedeutet, es erfolgt eine pauschale Zuordnung zu Stufe 2 bei Zugang und ein Transfer in Stufe 3, soweit objektive Hinweise auf Wertminderung vorliegen. Eine Zuordnung zu Stufe 1 ist untersagt.
Objektive Hinweise für eine Wertminderung können in folgenden Situationen bestehen:
• erhebliche finanzielle Schwierigkeiten des Emittenten oder der Gegenpartei,
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stellt sich wie folgt dar:
Zinsergebnis aus Finanzinstrumenten
Risikokategorien im Sinne des IFRS 7
zulegenden Zeitwert bewertet werden.
a) Kreditrisiko/Ausfallrisiko
berücksichtigt.
• Restlaufzeit • Branche
• Art der Sicherheit
• Art des Finanzinstruments
• Zeitpunkt des erstmaligen Ansatzes
in TEUR
Das in der Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung enthaltene Nettoergebnis nach Bewertungskategorien
In der Nettoposition sind Auflösungen zu Wertberichtigungen in Höhe von TEUR 0 (i. V. TEUR 0) sowie aufgrund von Uneinbringlichkeit abgeschriebene Beträge in Höhe von TEUR 0 (i. V. TEUR 0) enthalten. Zugeführt wurden TEUR 415 (i. V. TEUR 62). Darüber hinaus sind Erträge aus der Auflösung von Wertminderun-
Der LS telcom Konzern ist aus seinem operativen Geschäft einem Adressenausfallrisiko ausgesetzt. Im
Die LS telcom AG beurteilt auf zukunftsgerichteter Basis die mit ihren Finanzinstrumenten, die zu fortgeführten Anschaffungskosten oder erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, verbundenen erwarteten Verluste. Zum Bilanzstichtag bestehen keine Schuldinstrumente, die erfolgsneutral zum bei-
IFRS 9 sieht drei Stufen vor, welche die Höhe der zu erfassenden Verluste bestimmen. Danach sind bereits bei Zugang erwartete Verluste in Höhe des Barwerts eines erwarteten 12-Monats-Verlusts zu erfassen (Stufe 1). Liegt eine signifikante Erhöhung des Ausfallrisikos, jedoch kein objektiver Hinweis auf eine Wertminderung vor, ist die Risikovorsorge bis zur Höhe der erwarteten Verluste der gesamten Restlaufzeit aufzustocken (Stufe 2). Mit Eintritt eines objektiven Hinweises auf Wertminderung ist die Risikovorsorge bis
Bei der Beurteilung, ob es seit erstmaliger Erfassung zu einer signifikanten Erhöhung des Ausfallsrisikos kam, berücksichtigt die LS telcom AG sowohl qualitative als auch quantitative Informationen, die verfügbar und entscheidungsrelevant sind, eine solche Beurteilung zu unterstützen. Dies beinhaltet sowohl historische als auch zukünftige Informationen. Folgende Faktoren werden bei der Einstufung des Ausfallrisikos
2021/2022 2020/2021
in TEUR 2021/2022 2020/2021 Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet (IFRS 9) 429 -108 429 -108
Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet -252 -255 -252 -255
operativen Geschäft werden die Außenstände dezentral und fortlaufend überwacht.
zur Höhe der erwarteten Verluste der gesamten Restlaufzeit aufzustocken (Stufe 3).
gen nach IFRS 9 in Höhe von TEUR 159 (i. V. TEUR 183) enthalten.
Das Zinsergebnis aus Finanzinstrumenten stellt sich wie folgt dar:
Eine Wertminderung führt zu einer direkten Minderung des Buchwerts aller betroffenen finanziellen Vermögenswerte.
Zur Bemessung der erwarteten Verluste werden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Vertragsvermögenswerte auf Basis der Überfälligkeitstage zusammengefasst. Die erwarteten Verlustquoten beruhen auf historischen Ausfällen sowie aktuellen und zukunftsorientierten Informationen zu makroökonomischen Faktoren, die sich auf die Fähigkeit der Kunden, die Forderungen zu begleichen, auswirken.
Auf dieser Grundlage wurde die Wertminderung im Hinblick auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Vertragsvermögenswerte wie folgt ermittelt:
| in TEUR Altersstruktur Forderungen 30.09.2022 |
Brutto buchwert |
Erwartete Verlustrate |
Wertminderung |
|---|---|---|---|
| Vertragsvermögenswerte | 1.875 | 1% | 19 |
| bis 30 Tage überfällig | 6.242 | 1% | 62 |
| 31 bis 120 Tage überfällig | 892 | 5% | 45 |
| 121 bis 180 Tage überfällig | 152 | 10% | 15 |
| 181 bis 360 Tage überfällig | 182 | 30% | 55 |
| mehr als 360 Tage überfällig | 219 | 40% | 88 |
| Summe | 9.563 | 284 |
| in TEUR Altersstruktur Forderungen 30.09.2021 |
Brutto buchwert |
Erwartete Verlustrate |
Wertminderung |
|---|---|---|---|
| Vertragsvermögenswerte | 858 | 1% | 9 |
| bis 30 Tage überfällig | 5.620 | 1% | 56 |
| 31 bis 120 Tage überfällig | 617 | 5% | 31 |
| 121 bis 180 Tage überfällig | 109 | 10% | 11 |
| 181 bis 360 Tage überfällig | 160 | 30% | 48 |
| mehr als 360 Tage überfällig | 128 | 40% | 51 |
| Summe | 7.492 | 206 |
Die Wertminderungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Vertragsvermögenswerte haben sich wie folgt entwickelt:
| in TEUR | Stufe 2 | Stufe 3 | Summe |
|---|---|---|---|
| Stand zum 30.09.2020 gemäß IFRS 9 ermittelt | 357 | 763 | 1.120 |
| Nicht in Anspruch genommene, aufgelöste Beträge | -162 | -21 | -183 |
| Neu gebildete Wertberichtigungen | 9 | 53 | 62 |
| Transfer von Stufe 2 zu 3 | 0 | 0 | 0 |
| Transfer von Stufe 3 zu 2 | 0 | 0 | 0 |
| Aufgrund von Uneinbringlichkeit während des Geschäftsjahres abgeschriebene Beträge |
0 | 0 | 0 |
| Währung | 2 | 11 | 13 |
| Stand zum 30.09.2021 gemäß IFRS 9 ermittelt | 206 | 806 | 1.012 |
| Nicht in Anspruch genommene, aufgelöste Beträge | -113 | -46 | -159 |
| Neu gebildete Wertberichtigungen | 181 | 234 | 415 |
| Transfer von Stufe 2 zu 3 | 0 | 0 | 0 |
| Transfer von Stufe 3 zu 2 | 0 | 0 | 0 |
| Aufgrund von Uneinbringlichkeit während des Geschäftsjahres abgeschriebene Beträge |
0 | 0 | 0 |
| Währung | 10 | 163 | 173 |
| Stand zum 30.09.2022 gemäß IFRS 9 ermittelt | 284 | 1.157 | 1.441 |
Das tatsächliche Ausfallrisiko im Geschäft mit Kunden ist sehr gering, da der LS telcom Konzern vorrangig Endkunden mit erstklassiger Bonität bedient und in Zweifelsfällen durch vertragliche Gestaltung (geeignete Zahlungsbedingungen) die Minimierung dieses Risikos derart sicherstellt, dass wenigstens aufwands- und kostenseitig kein substantieller Schaden bei LS telcom AG verbleibt.
Das Ausfallrisiko aus Zahlungsmitteln sowie sonstigen finanziellen Vermögenswerten ist gering und es werden keine Kreditverluste erwartet, da die Vertragsparteien Banken mit ausgezeichneten Kreditratings von internationalen Kreditratingagenturen sind.
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in TEUR
30.09.2021
Altersstruktur Forderungen
haben sich wie folgt entwickelt:
Aufgrund von Uneinbringlichkeit während des Geschäftsjahres
Aufgrund von Uneinbringlichkeit während des Geschäftsjahres
von internationalen Kreditratingagenturen sind.
kostenseitig kein substantieller Schaden bei LS telcom AG verbleibt.
Bruttobuchwert
Vertragsvermögenswerte 858 1% 9 bis 30 Tage überfällig 5.620 1% 56 31 bis 120 Tage überfällig 617 5% 31 121 bis 180 Tage überfällig 109 10% 11 181 bis 360 Tage überfällig 160 30% 48 mehr als 360 Tage überfällig 128 40% 51 Summe 7.492 206
Erwartete Verlustrate
Die Wertminderungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Vertragsvermögenswerte
in TEUR Stufe 2 Stufe 3 Summe Stand zum 30.09.2020 gemäß IFRS 9 ermittelt 357 763 1.120 Nicht in Anspruch genommene, aufgelöste Beträge -162 -21 -183 Neu gebildete Wertberichtigungen 9 53 62 Transfer von Stufe 2 zu 3 0 0 0 Transfer von Stufe 3 zu 2 0 0 0
abgeschriebene Beträge 0 0 0
Währung 2 11 13 Stand zum 30.09.2021 gemäß IFRS 9 ermittelt 206 806 1.012 Nicht in Anspruch genommene, aufgelöste Beträge -113 -46 -159 Neu gebildete Wertberichtigungen 181 234 415 Transfer von Stufe 2 zu 3 0 0 0 Transfer von Stufe 3 zu 2 0 0 0
abgeschriebene Beträge 0 0 0
Währung 10 163 173 Stand zum 30.09.2022 gemäß IFRS 9 ermittelt 284 1.157 1.441
Das tatsächliche Ausfallrisiko im Geschäft mit Kunden ist sehr gering, da der LS telcom Konzern vorrangig Endkunden mit erstklassiger Bonität bedient und in Zweifelsfällen durch vertragliche Gestaltung (geeignete Zahlungsbedingungen) die Minimierung dieses Risikos derart sicherstellt, dass wenigstens aufwands- und
Das Ausfallrisiko aus Zahlungsmitteln sowie sonstigen finanziellen Vermögenswerten ist gering und es werden keine Kreditverluste erwartet, da die Vertragsparteien Banken mit ausgezeichneten Kreditratings
Wertminderung
Eine kontinuierlich gepflegte und überwachte Liquiditätsvorausschau sowie vorhandene Kreditlinien stellen primär sicher, dass eine ausreichende Liquiditätsversorgung des LS telcom Konzerns jederzeit gewährleistet ist.
Die nachfolgende Darstellung zeigt die vertraglich vereinbarten Zins- und Tilgungszahlungen ohne Diskontierung auf die am 30. September 2022 (Vorjahr 30. September 2021) bestehenden Finanzverbindlichkeiten:
| in TEUR 2021/2022 |
Cashflow 2023 |
Cashflow 2024 - 2028 |
Cashflow 2029 ff. |
Summe |
|---|---|---|---|---|
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
2.539 | 0 | 0 | 2.539 |
| Leasingverbindlichkeiten (D.20. + D.27.) | 475 | 482 | 0 | 957 |
| Übrige langfristige finanzielle Verbindlichkeiten (D.20.) |
0 | 4.247 | 0 | 4.247 |
| Übrige sonstige kurzfristige Finanz verbindlichkeiten (D.27.) |
3.559 | 0 | 0 | 3.559 |
| 6.573 | 4.729 | 0 | 11.302 |
| in TEUR 2020/2021 |
Cashflow 2022 |
Cashflow 2023 - 2027 |
Cashflow 2028 ff. |
Summe |
|---|---|---|---|---|
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
2.150 | 0 | 0 | 2.150 |
| Leasingverbindlichkeiten (D.20. + D.27.) | 434 | 355 | 0 | 789 |
| Übrige langfristige finanzielle Verbindlichkeiten (D.20.) |
0 | 7.806 | 0 | 7.806 |
| Übrige sonstige kurzfristige Finanz verbindlichkeiten (D.27.) |
3.612 | 0 | 0 | 3.612 |
| 6.196 | 8.161 | 0 | 14.357 |
Im Bereich der Marktpreisrisiken ist die Gesellschaft Währungsrisiken, Zinsrisiken und sonstigen Preisrisiken ausgesetzt.
Der LS telcom Konzern ist aufgrund seiner internationalen Geschäftstätigkeit Preis- und Währungsschwankungen ausgesetzt. Diese Risiken können, soweit sie die Abwicklung von Projekten betreffen, bereits kalkulatorisch und über geeignete vertragsgestalterische Maßnahmen in Projektverträgen weitgehend eingegrenzt werden. In Einzelfällen, d. h. insoweit diese aufgrund eines entsprechenden Projektvolumens eine maßgebliche Größenordnung annehmen, werden solche Risiken zudem durch Sicherungsgeschäfte begrenzt. Sicherungsgeschäfte werden über die Hausbanken des Unternehmens abgeschlossen, wobei marktgängige derivative Finanzinstrumente (Devisentermin- oder Devisenoptionsgeschäfte) zum Einsatz kommen.
Zum Bilanzstichtag bestanden keine derivativen Finanzinstrumente.
Im operativen Bereich resultieren die Fremdwährungsrisiken primär daraus, dass geplante Transaktionen in einer anderen Währung als der funktionalen Währung (EUR) abgewickelt werden.
| in TEUR Währungsrisiken 30.09.2022 |
Liquide Mittel | Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zum Nennwert |
Forderungen aus Vertrags vermögens werten |
Forderungen gegen nach der Equity-Methode bewertete Beteiligungen |
Verbindlich keiten aus Lieferungen und Leistungen |
Summe |
|---|---|---|---|---|---|---|
| EUR | 3.091 | 4.637 | 911 | 0 | -2.371 | 6.268 |
| CAD | 667 | -2 | 0 | 0 | 0 | 665 |
| THB | 0 | 20 | 0 | 0 | 0 | 20 |
| ZAR | 174 | 65 | 13 | 13 | 0 | 265 |
| USD | 1.647 | 2.592 | 530 | 0 | -167 | 4.602 |
| XOF | 0 | 180 | 14 | 0 | 0 | 194 |
| GBP | 37 | -2 | 218 | 0 | 0 | 253 |
| SAR | 17 | 138 | 0 | 0 | 0 | 155 |
| QAR | 0 | 776 | 0 | 0 | 0 | 776 |
| AED | 9 | 266 | 114 | 0 | 0 | 389 |
| AUD | 1.068 | -1 | 75 | 0 | 0 | 1.142 |
| INR | 38 | 0 | 0 | 0 | 0 | 38 |
| OMR | 0 | 245 | 0 | 0 | 0 | 245 |
| Sonstige | 5 | 0 | 0 | 0 | 0 | 5 |
| Summe | 6.753 | 8.914 | 1.875 | 13 | -2.538 | 15.017 |
Das Währungsrisiko des Konzerns setzt sich wie folgt zusammen:
| in TEUR Währungsrisiken 30.09.2021 |
Liquide Mittel | Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zum Nennwert |
Forderungen aus Vertrags vermögens werten |
Forderungen gegen nach der Equity-Methode bewertete Beteiligungen |
Verbindlich keiten aus Lieferungen und Leistungen |
Summe |
|---|---|---|---|---|---|---|
| EUR | 4.133 | 3.583 | 462 | 236 | -1.778 | 6.636 |
| CAD | 47 | 78 | 0 | 0 | 0 | 125 |
| THB | 0 | 80 | 3 | 0 | 0 | 83 |
| ZAR | 63 | 67 | 21 | 138 | 0 | 289 |
| USD | 5.421 | 1.133 | 161 | 0 | -215 | 6.500 |
| XOF | 0 | 52 | 0 | 0 | 0 | 52 |
| GBP | 478 | 56 | 0 | 0 | -10 | 524 |
| SAR | 112 | 494 | 0 | 0 | -145 | 461 |
| QAR | 0 | 0 | 211 | 0 | 0 | 211 |
| SGD | 0 | 49 | 0 | 0 | 0 | 49 |
| AED | 66 | 803 | 0 | 0 | 0 | 869 |
| AUD | 1.025 | 21 | 0 | 0 | 0 | 1.046 |
| INR | 57 | 0 | 0 | 0 | 0 | 57 |
| OMR | 0 | 471 | 0 | 0 | 0 | 471 |
| Sonstige | 9 | 0 | 0 | 0 | -2 | 7 |
| Summe | 11.411 | 6.887 | 858 | 374 | -2.150 | 17.380 |
Gemäß IFRS 7 erstellt die Gesellschaft Sensitivitätsanalysen in Bezug auf die Marktpreisrisiken, mittels derer die Auswirkungen hypothetischer Änderungen von relevanten Risikovariablen auf Ergebnis und Eigenkapital ermittelt werden. Die periodischen Auswirkungen werden bestimmt, indem die hypothetischen Änderungen der Risikovariablen auf den Bestand der Finanzinstrumente zum Abschlussstichtag bezogen werden. Dabei wird unterstellt, dass der Bestand zum Abschlussstichtag repräsentativ für das Gesamtjahr ist.
Den Währungssensitivitätsanalysen liegen die folgenden Annahmen zu Grunde:
117
in TEUR Währungsrisiken 30.09.2022
Das Währungsrisiko des Konzerns setzt sich wie folgt zusammen:
Forderungen
aus Lieferungen und Leistungen zum Nennwert Forderungen
EUR 3.091 4.637 911 0 -2.371 6.268 CAD 667 -2 0 0 0 665 THB 0 20 0 0 0 20 ZAR 174 65 13 13 0 265 USD 1.647 2.592 530 0 -167 4.602 XOF 0 180 14 0 0 194 GBP 37 -2 218 0 0 253 SAR 17 138 0 0 0 155 QAR 0 776 0 0 0 776 AED 9 266 114 0 0 389 AUD 1.068 -1 75 0 0 1.142 INR 38 0 0 0 0 38 OMR 0 245 0 0 0 245 Sonstige 5 0 0 0 0 5 Summe 6.753 8.914 1.875 13 -2.538 15.017
aus Vertragsvermögenswerten Forderungen gegen nach der Equity-Methode bewertete Beteiligungen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Summe
Liquide Mittel
Ein Anstieg sämtlicher für das Unternehmen relevanter Währungen, die in der Tabelle aufgeführt sind, um 10 % gegenüber dem Euro hätte das Jahresergebnis um TEUR 875 (i. V. EUR 1,14 Mio.) verbessert. Ein Rückgang sämtlicher für das Unternehmen relevanter Währungen um 10 % gegenüber dem Euro hätte das Jahresergebnis um TEUR ‑875 (i. V. EUR ‑1,14 Mio.) verschlechtert.
Das Währungsrisiko des Konzerns setzt sich bei den wesentlichen Währungen wie folgt zusammen:
| in TEUR Währungsrisiken 30.09.2022 |
CAD | ZAR | USD | GBP | XOF | AUD | AED | OMR | QAR |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Anstieg von 10 % gegenüber dem Euro | 67 | 26 | 460 | 25 | 19 | 114 | 39 | 24 | 78 |
| Rückgang von 10 % gegenüber dem Euro | -67 | -26 | -460 | -25 | -19 | -114 | -39 | -24 | -78 |
| in TEUR Währungsrisiken 30.09.2021 |
CAD | ZAR | USD | GBP | SAR | AUD | AED | OMR | XOF |
| Anstieg von 10 % gegenüber dem Euro | 12 | 29 | 727 | 52 | 46 | 105 | 72 | 47 | 5 |
| Rückgang von 10 % gegenüber dem Euro | -12 | -29 | -727 | -52 | -46 | -105 | -72 | -47 | -5 |
Die Anlagen wurden im vergangenen Jahr ausschließlich in Tages- und Festgelder sowie Geldmarktfonds getätigt. Risikokonzentrationen im Finanzbereich werden des Weiteren durch die Streuung der Anlagen bei verschiedenen erstklassigen Banken vermieden. Durch diese Form der Anlage ist eine maximale Ausfallbzw. Wertverlustrisikominimierung gegeben.
Zinsänderungsrisiken werden gemäß IFRS 7 mittels Sensitivitätsanalysen dargestellt. Diese stellen die Effekte von Änderungen der Marktzinssätze auf Zinszahlungen, Zinsaufwendungen und -erträge, andere Ergebnisteile sowie gegebenenfalls auf das Eigenkapital dar. Den Zinssensitivitätsanalysen liegt die folgende Annahme zu Grunde:
• Marktzinssatzänderungen wirken sich auf das Zinsergebnis von originären variabel verzinslichen Finanzinstrumenten aus und werden daher bei den ergebnisbezogenen Sensitivitätsberechnungen berücksichtigt.
Aus dem Bestand an Finanzmitteln und sonstigen Vermögensgegenständen mit variablen Zinssätzen würden sich das Ergebnis und das Eigenkapital per 30. September 2022 bei einer Zinsänderung um + 100 Basispunkte um TEUR 6 (i. V. TEUR 0) erhöhen.
cc) Sonstige Preisrisiken
IFRS 7 fordert bezüglich der Darstellung der Marktrisiken auch Angaben darüber, wie sich hypothetische Änderungen von sonstigen Preisrisikovariablen auf Preise von Finanzinstrumenten auswirken. Als Risikovariablen kommen insbesondere Börsenkurse oder Indizes infrage.
Der LS telcom Konzern hatte zum 30. September 2022 und 30. September 2021 keine wesentlichen sonstigen Preisrisiken unterliegenden Finanzinstrumente im Bestand.
119
in TEUR Währungsrisiken 30.09.2022
in TEUR Währungsrisiken 30.09.2021
cb) Zinsrisiken
Annahme zu Grunde:
rücksichtigt.
cc) Sonstige Preisrisiken
bzw. Wertverlustrisikominimierung gegeben.
sispunkte um TEUR 6 (i. V. TEUR 0) erhöhen.
variablen kommen insbesondere Börsenkurse oder Indizes infrage.
tigen Preisrisiken unterliegenden Finanzinstrumente im Bestand.
Das Währungsrisiko des Konzerns setzt sich bei den wesentlichen Währungen wie folgt zusammen:
ZAR
Anstieg von 10 % gegenüber dem Euro 67 26 460 25 19 114 39 24 78 Rückgang von 10 % gegenüber dem Euro -67 -26 -460 -25 -19 -114 -39 -24 -78
ZAR
Anstieg von 10 % gegenüber dem Euro 12 29 727 52 46 105 72 47 5 Rückgang von 10 % gegenüber dem Euro -12 -29 -727 -52 -46 -105 -72 -47 -5
Die Anlagen wurden im vergangenen Jahr ausschließlich in Tages- und Festgelder sowie Geldmarktfonds getätigt. Risikokonzentrationen im Finanzbereich werden des Weiteren durch die Streuung der Anlagen bei verschiedenen erstklassigen Banken vermieden. Durch diese Form der Anlage ist eine maximale Ausfall-
Zinsänderungsrisiken werden gemäß IFRS 7 mittels Sensitivitätsanalysen dargestellt. Diese stellen die Effekte von Änderungen der Marktzinssätze auf Zinszahlungen, Zinsaufwendungen und -erträge, andere Ergebnisteile sowie gegebenenfalls auf das Eigenkapital dar. Den Zinssensitivitätsanalysen liegt die folgende
• Marktzinssatzänderungen wirken sich auf das Zinsergebnis von originären variabel verzinslichen Finanzinstrumenten aus und werden daher bei den ergebnisbezogenen Sensitivitätsberechnungen be-
Aus dem Bestand an Finanzmitteln und sonstigen Vermögensgegenständen mit variablen Zinssätzen würden sich das Ergebnis und das Eigenkapital per 30. September 2022 bei einer Zinsänderung um + 100 Ba-
IFRS 7 fordert bezüglich der Darstellung der Marktrisiken auch Angaben darüber, wie sich hypothetische Änderungen von sonstigen Preisrisikovariablen auf Preise von Finanzinstrumenten auswirken. Als Risiko-
Der LS telcom Konzern hatte zum 30. September 2022 und 30. September 2021 keine wesentlichen sons-
USD
USD GBP
GBP XOF
SAR AUD
AUD AED
AED OMR
OMR QAR
XOF
CAD
CAD Die Gesellschaft hat sonstige finanzielle Verpflichtungen im Zusammenhang mit Mietverträgen.
Die sich zum Bilanzstichtag ergebenden finanziellen Verpflichtungen zeigt die nachfolgende Darstellung:
| in TEUR | 30.09.2022 | 30.09.2021 |
|---|---|---|
| Restlaufzeit bis 1 Jahr | 108 | 70 |
| Restlaufzeit 1 - 5 Jahre | 2 | 1 |
| 110 | 71 |
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen in Höhe von TEUR 27 nahestehende Personen und Unternehmen (siehe auch H.3.).
Nahestehende Unternehmen und Personen im Sinne des IAS 24 sind der Vorstand und Aufsichtsrat der LS telcom AG sowie diesen nahestehende Personen und die assoziierten Unternehmen der Gruppe.
Im Geschäftsjahr 2021/2022 bzw. 2020/2021 erfolgten folgende Geschäfte mit nahestehenden Personen und Unternehmen:
| in TEUR 2021/2022 |
Assoziierte Unternehmen |
Sonstige | Summe |
|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 17 | 0 | 17 |
| Materialaufwand | 313 | 0 | 313 |
| Sonstige Aufwendungen | 0 | 198 | 198 |
| bezahlte Leasingraten nach IFRS 16 | 0 | 34 | 34 |
| Forderungen | 0 | 0 | 0 |
| Verbindlichkeiten | 6 | 0 | 6 |
| Sonstige finanzielle Verpflichtungen | 0 | 27 | 27 |
| Leasingverbindlichkeiten nach IFRS 16 | 0 | 14 | 14 |
| in TEUR 2020/2021 |
Assoziierte Unternehmen |
Sonstige | Summe |
|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 235 | 0 | 235 |
| Materialaufwand | 212 | 0 | 212 |
| Sonstige Aufwendungen | 5 | 147 | 152 |
| bezahlte Leasingraten nach IFRS 16 | 0 | 32 | 32 |
| Forderungen | 236 | 0 | 236 |
| Verbindlichkeiten | 0 | 0 | 0 |
| Sonstige finanzielle Verpflichtungen | 0 | 27 | 27 |
| Leasingverbindlichkeiten nach IFRS 16 | 0 | 46 | 46 |
Alle Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen sind vertraglich vereinbart.
| in TEUR | 2021/2022 | 2020/2021 |
|---|---|---|
| Abschlussprüfungsleistungen | 130 | 121 |
| Steuerberatungsleistungen | 0 | 48 |
| Sonstige Leistungen | 0 | 9 |
| Gesamthonorar | 130 | 178 |
Die Abschlussprüfungsleistungen betrafen Aufwendungen für die Prüfung des Jahres- und Konzern-Abschlusses der Gesellschaft.
Die Baker Tilly GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Stuttgart wurde auf der ordentlichen Hauptversammlung am 10. März 2022 zum neuen Abschlussprüfer ab dem Geschäftsjahr 2021/2022 gewählt. Das in der Tabelle dargestellte Honorar bezieht sich auf den neuen Abschlussprüfer Baker Tilly GmbH & Co. KG; die Angaben für das Vorjahr auf die bisherigen Abschlussprüfer Ebener Stolz GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft.
Am 21. Dezember 2021 haben Vorstand und Aufsichtsrat die jährliche Entsprechenserklärung nach § 161 AktG abgegeben und den Aktionären sowie der Öffentlichkeit auf der Website der Gesellschaft (www.LStelcom.com) dauerhaft zugänglich gemacht.
Der Aufsichtsrat setzt sich wie folgt zusammen:
Dr. Winfried Holtermüller (Rechtsanwalt), Stuttgart (Vorsitzender)
Prof. Dr. Werner Wiesbeck (Professor für Höchstfrequenztechnik und Elektronik), Keltern (stellv. Vorsitzender)
Dipl.-Finw. Karl Hensinger (Finanzwirt), Laupheim (bis 10. März 2022)
(Professor für Betriebswirtschaftslehre), Stuttgart (seit 10. März 2022)
Die Mitglieder des Aufsichtsrats üben keine weiteren Aufsichtsratsmandate aus.
Dem Vorstand gehören an die Herren:
(Sprecher und Vorstand Forschung & Entwicklung, Personal, Finanzen und Controlling, Investor Relations und Finanzkommunikation, Administration, Rechtswesen, IT, Vertrieb und strategische Entwicklung, Hardwarenahe Systeme und Softwaresysteme, CEO), Lichtenau
(Vorstand Dienstleistungen, Consulting and Engineering Services, Marketing und Public Relations, Business Development, strategische Entwicklung und Vertrieb Dienstleistungen und Vertikalmärkte, COO), Rheinmünster
Im Geschäftsjahr 2021/2022 wurden Gehaltsaufwendungen für den Vorstand in Höhe von insgesamt TEUR 759 (i. V. EUR 1,04 Mio.) erfasst. Davon betreffen TEUR 559 (i. V. TEUR 962) fixe, d. h. erfolgsunabhängige Vergütungen und TEUR 200 (i. V. TEUR 79) variable erfolgsbezogene Vergütungsanteile. Im Geschäftsjahr wurden Rückstellungen in Höhe von TEUR 63 aufgelöst, deren Zuführungen in den Vorjahren in der Gesamtvergütung berücksichtigt wurden. Im Berichtsjahr wurden aufgrund der zum 30. September 2022 auslaufenden Vorstandsverträge keine (i. V. TEUR 51) variable Anteile im Aufwand als Rückstellungen für mögliche langfristige Vergütungsverpflichtungen erfasst, die sich im künftigen Geschäftsjahr aufgrund der langfristigen Bonusregelungen der Vorstandsverträge (virtuelle Aktienoptionen und Eigenkapitalrendite-Kriterien) ergeben könnte. Abhängig vom Geschäfts- und Kursverlauf wird dieser Betrag entsprechend jährlich angepasst werden und stellt nicht zwingend den an das jeweilige Vorstandsmitglied letztlich auszuzahlenden Betrag dar.
Die Aufsichtsratsmitglieder erhalten für ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr 2021/2022 Bezüge in Höhe von TEUR 79 (i. V. TEUR 66).
Herr Dr. Georg Schöne hält zum Bilanzstichtag 1.624.843 und Herr Roland Götz 4.148 Aktien . Die Mitglieder des Aufsichtsrates halten 4.148 Aktien.
Im Übrigen verweisen wir auf die Ausführungen in unserem separaten Vergütungsbericht.
Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag liegen nicht vor.
Für die Gewinnausschüttung ist der nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften erstellte Jahresabschluss der LS telcom AG maßgeblich. Der Bilanzverlust der Gesellschaft beträgt EUR 1.747.560,20.
Lichtenau, 7. Dezember 2022
LS telcom Aktiengesellschaft
Der Vorstand
121
schlusses der Gesellschaft.
prüfungsgesellschaft.
Dr. Winfried Holtermüller
Prof. Dr. Werner Wiesbeck
Dipl.-Finw. Karl Hensinger
Prof. Dr. Hans-Peter Burghof
Dr. Georg Schöne
Dipl.-Ing. Roland Götz
Rheinmünster
com.com) dauerhaft zugänglich gemacht.
(Rechtsanwalt), Stuttgart (Vorsitzender)
(Finanzwirt), Laupheim (bis 10. März 2022)
Dem Vorstand gehören an die Herren:
Der Aufsichtsrat setzt sich wie folgt zusammen:
Honorar für Leistungen des Abschlussprüfers ohne Umsatzsteuer
Erklärungen zum Deutschen Corporate Governance Kodex nach § 161 AktG
(Professor für Höchstfrequenztechnik und Elektronik), Keltern (stellv. Vorsitzender)
Die Mitglieder des Aufsichtsrats üben keine weiteren Aufsichtsratsmandate aus.
(Professor für Betriebswirtschaftslehre), Stuttgart (seit 10. März 2022)
warenahe Systeme und Softwaresysteme, CEO), Lichtenau
in TEUR 2021/2022 2020/2021 Abschlussprüfungsleistungen 130 121 Steuerberatungsleistungen 0 48 Sonstige Leistungen 0 9 Gesamthonorar 130 178
Die Abschlussprüfungsleistungen betrafen Aufwendungen für die Prüfung des Jahres- und Konzern-Ab-
Die Baker Tilly GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Stuttgart wurde auf der ordentlichen Hauptversammlung am 10. März 2022 zum neuen Abschlussprüfer ab dem Geschäftsjahr 2021/2022 gewählt. Das in der Tabelle dargestellte Honorar bezieht sich auf den neuen Abschlussprüfer Baker Tilly GmbH & Co. KG; die Angaben für das Vorjahr auf die bisherigen Abschlussprüfer Ebener Stolz GmbH Wirtschafts-
Am 21. Dezember 2021 haben Vorstand und Aufsichtsrat die jährliche Entsprechenserklärung nach § 161 AktG abgegeben und den Aktionären sowie der Öffentlichkeit auf der Website der Gesellschaft (www.LStel-
(Sprecher und Vorstand Forschung & Entwicklung, Personal, Finanzen und Controlling, Investor Relations und Finanzkommunikation, Administration, Rechtswesen, IT, Vertrieb und strategische Entwicklung, Hard-
(Vorstand Dienstleistungen, Consulting and Engineering Services, Marketing und Public Relations, Business Development, strategische Entwicklung und Vertrieb Dienstleistungen und Vertikalmärkte, COO),
Dr. Georg Schöne Dipl.-Ing. Roland Götz
An die LS telcom Aktiengesellschaft, Lichtenau
Wir haben den Konzernabschluss der LS telcom AG, Lichtenau, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) – bestehend aus der Konzernbilanz zum 30. September 2022, der Konzern-Gesamtergebnisrechnung, der Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung und der Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2021 bis zum 30. September 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich einer Zusammenfassung bedeutsamer Rechnungslegungsmethoden – geprüft. Darüber hinaus haben wir den zusammengefassten Lage- und Konzernlagebericht der LS telcom AG, Lichtenau, für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2021 bis zum 30. September 2022 geprüft. Die in Abschnitt VI des zusammengefassten Lage- und Konzernlageberichts enthaltene Erklärung zur Unternehmensführung haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des zusammengefassten Lage- und Konzernlageberichts geführt hat.
Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des zusammengefassten Lage- und Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-Abschlussprüferverordnung (Nr. 537/2014; im Folgenden "EU-APrVO") unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des zusammengefassten Lage- und Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den europarechtlichen sowie den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Darüber hinaus erklären wir gemäß Artikel 10 Abs. 2 Buchst. f) EU-APrVO, dass wir keine verbotenen Nichtprüfungsleistungen nach Artikel 5 Abs. 1 EU-APrVO erbracht haben. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum zusammengefassten Lage- und Konzernlagebericht zu dienen.
Besonders wichtige Prüfungssachverhalte sind solche Sachverhalte, die nach unserem pflichtgemäßen Ermessen am bedeutsamsten in unserer Prüfung des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2021 bis zum 30. September 2022 waren. Diese Sachverhalte wurden im Zusammenhang mit unserer Prüfung des Konzernabschlusses als Ganzem und bei der Bildung unseres Prüfungsurteils hierzu berücksichtigt; wir geben kein gesondertes Prüfungsurteil zu diesen Sachverhalten ab.
Aus unserer Sicht waren folgende Sachverhalte am bedeutsamsten in unserer Prüfung:
Unsere Darstellung dieser besonders wichtigen Prüfungssachverhalte haben wir wie folgt strukturiert:
a.) Sachverhalt und Problemstellung
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Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung.
sammengefassten Lage- und Konzernlagebericht zu dienen.
VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES KONZERNABSCHLUSSES UND DES ZUSAMMENGEFASSTEN LAGE-
Wir haben den Konzernabschluss der LS telcom AG, Lichtenau, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) – bestehend aus der Konzernbilanz zum 30. September 2022, der Konzern-Gesamtergebnisrechnung, der Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung und der Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2021 bis zum 30. September 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich einer Zusammenfassung bedeutsamer Rechnungslegungsmethoden – geprüft. Darüber hinaus haben wir den zusammengefassten Lage- und Konzernlagebericht der LS telcom AG, Lichtenau, für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2021 bis zum 30. September 2022 geprüft. Die in Abschnitt VI des zusammengefassten Lage- und Konzernlageberichts enthaltene Erklärung zur Unternehmensführung haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vor-
− entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315e Abs. 1 HGB anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 30. September 2022 sowie
seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2021 bis zum 30. September 2022 und
− vermittelt der beigefügte zusammengefasste Lage- und Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser zusammengefasste Lageund Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum zusammengefassten Lage- und Konzernlagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des zusammengefassten Lage- und Konzernlageberichts ge-
Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des zusammengefassten Lage- und Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-Abschlussprüferverordnung (Nr. 537/2014; im Folgenden "EU-APrVO") unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des zusammengefassten Lage- und Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den europarechtlichen sowie den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Darüber hinaus erklären wir gemäß Artikel 10 Abs. 2 Buchst. f) EU-APrVO, dass wir keine verbotenen Nichtprüfungsleistungen nach Artikel 5 Abs. 1 EU-APrVO erbracht haben. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum zu-
An die LS telcom Aktiengesellschaft, Lichtenau
UND KONZERNLAGEBERICHTS
schriften nicht inhaltlich geprüft.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Prüfungsurteile
führt hat.
Nachfolgend stellen wir die besonders wichtigen Prüfungssachverhalte dar:
Zu (1) Werthaltigkeit von Geschäfts- und Firmenwerten
a) Im Konzernabschluss der LS telcom AG werden unter den langfristigen Vermögenswerten Geschäftsund Firmenwerte mit einem Betrag von EUR 5,7 Mio. (rd. 14,0 % der Bilanzsumme) ausgewiesen. Geschäfts- und Firmenwerte werden mindestens einmal im Geschäftsjahr Werthaltigkeitstests (Impairment Tests) unterzogen. Dabei wird der erzielbare Betrag der zahlungsmittelgenerierenden Einheit berechnet, um einen eventuell erforderlichen Wertminderungsbedarf zu ermitteln. Der erzielbare Betrag ist dabei der höhere Wert aus dem beizulegenden Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten und dem Nutzungswert – jeweils bezogen auf die zahlungsmittelgenerierende Einheit. Die LS telcom Gruppe ermittelt den erzielbaren Betrag auf Grundlage des Nutzungswerts. Zur Ermittlung des Nutzungswerts werden die geschätzten zukünftigen Zahlungsströme der zahlungsmittelgenerierenden Einheit mit einem risikoadjustierten Diskontierungszinssatz auf den Barwert abgezinst. Als Ergebnis der Impairment Tests kam es zu keinen Wertminderungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte.
Das Ergebnis der Bewertungen ist insbesondere von der Einschätzung der künftigen Zahlungsmittelzuflüsse durch den Vorstand sowie des verwendeten Diskontierungszinssatzes abhängig. Die Bewertungen sind daher mit Unsicherheiten behaftet.
Projekte werden bei Abschluss des Kundenvertrages für Zwecke der IFRS Rechnungslegung beurteilt. Ergebnis der Beurteilung ist die Bestätigung der Anwendbarkeit des IFRS 15, die Definition der vereinbarten selbständigen Leistungsverpflichtungen samt Transaktionspreisallokation sowie die Bestimmung, ob die Leistung zeitraum- oder zeitpunktbezogen erfolgt. Im Rahmen der Abschlusserstellungstätigkeiten schätzt der verantwortliche Projektleiter den Fertigstellungsgrad aller selbständigen Leistungsverpflichtungen. Durch Anwendung des Fertigstellungsgrads auf den jeweiligen allokierten Transaktionspreis wird der zu realisierende Umsatz geschätzt.
Aufgrund der notwendigen individuellen Beurteilung des sachgerechten Zeitpunkts der Umsatzrealisierung sowie des bei Großprojekten wesentlichen Betrags einzelner Teilleistungen ist das Risiko wesentlicher Fehler bezüglich der Umsatzrealisierung im Rahmen unserer Prüfung von besonderer Bedeutung.
Die gesetzlichen Vertreter und der Aufsichtsrat sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f, die Erklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex nach § 161 AktG, den Bericht des Aufsichtsrates und sonstige nicht prüfungspflichtige Teile des Geschäftsberichts der LS telcom Aktiengesellschaft, Lichtenau, für das zum 30. September 2022 endende Geschäftsjahr, aber nicht den Jahresabschluss, die inhaltlich geprüften Lageberichtsangaben und unseren dazugehörigen Bestätigungsvermerk.
Unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und Konzernlagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.
Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315e Abs. 1 HGB anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist.
Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, es sei denn, es besteht die Absicht den Konzern zu liquidieren oder der Einstellung des Geschäftsbetriebs oder es besteht keine realistische Alternative dazu.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des zusammengefassten Lage- und Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines zusammengefassten Lage- und Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im zusammengefassten Lage- und Konzernlagebericht erbringen zu können.
Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des zusammengefassten Lage- und Konzernlageberichts.
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist, und ob der zusammengefasste Lage- und Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum zusammengefassten Lage- und Konzernlagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-APrVO unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und zusammengefassten Lage- und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.
125
Zu (2) Umsatzrealisierung aus Großprojekten
aktionspreis wird der zu realisierende Umsatz geschätzt.
und bilanziert, stützt sich auf diese Prüfung.
des Konzernanhangs wiedergegeben.
gaben und unseren dazugehörigen Bestätigungsvermerk.
und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
− anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.
Sonstige Informationen
Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.
a) Im Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2021 bis zum 30. September 2022 hat der Konzern Umsatzerlöse in Höhe von EUR 47,3 Mio. erwirtschaftet. Diese resultieren überwiegend aus der Bereitstellung von "Softwaresysteme" sowie "Hardwarenahe Systeme und Dienstleistungen" und deren Wartung. Umsatzerlöse werden gemäß IFRS 15 realisiert, wenn der Kunde eine verwertbare Leistung erhalten hat und die Vereinnahmung der Gegenleistung wahrscheinlich ist. Die Leistungserbringung kann zeitpunkt- oder zeitraumbezogen erfolgen. Für Leistungen, die im Rahmen von Großprojekten zeitraumbezogen erbracht werden, ist Umsatz für den bis zum Stichtag bewirkten Anteil der Leistung zu realisieren.
Projekte werden bei Abschluss des Kundenvertrages für Zwecke der IFRS Rechnungslegung beurteilt. Ergebnis der Beurteilung ist die Bestätigung der Anwendbarkeit des IFRS 15, die Definition der vereinbarten selbständigen Leistungsverpflichtungen samt Transaktionspreisallokation sowie die Bestimmung, ob die Leistung zeitraum- oder zeitpunktbezogen erfolgt. Im Rahmen der Abschlusserstellungstätigkeiten schätzt der verantwortliche Projektleiter den Fertigstellungsgrad aller selbständigen Leistungsverpflichtungen. Durch Anwendung des Fertigstellungsgrads auf den jeweiligen allokierten Trans-
Aufgrund der notwendigen individuellen Beurteilung des sachgerechten Zeitpunkts der Umsatzrealisierung sowie des bei Großprojekten wesentlichen Betrags einzelner Teilleistungen ist das Risiko wesentlicher Fehler bezüglich der Umsatzrealisierung im Rahmen unserer Prüfung von besonderer Bedeutung.
b) Aufgrund der besonderen Bedeutung der zutreffenden Umsatzrealisierung aus Großprojekten haben wir aufbauend auf unsere Systemprüfung, die Darstellung von Großprojekten aussagebezogen geprüft. Wir haben anhand der Projektdokumentation für das Geschäftsjahr 2021/2022 einzelne Projekte durch Kombination aus Zufallsstichproben sowie bewusster Auswahl unter Berücksichtigung eines hohen Abdeckungsgrades der bewussten Auswahl ausgewählt. Für jedes Stichprobenelement haben wir die Beurteilung des Projekts vor dem Hintergrund des IFRS 15 gewürdigt. Wir haben die Konsistenz mit der vertraglichen Grundlage und die Existenz einschlägiger Leistungsnachweise als Basis des Eigentumsbzw. Gefahrenübergangs geprüft. Ergänzend haben wir zur Beurteilung der Leistungserbringung bzw. abgrenzung Gespräche mit den jeweiligen Projektverantwortlichen bzw. den gesetzlichen Vertretern geführt. Unsere Überzeugung, dass die LS telcom AG ihre Projekte in Einklang mit dem IFRS 15 beurteilt
c) Die Angaben der LS telcom AG zur erfolgten Umsatzrealisierung sind in den Abschnitten E.2. und G.
Die gesetzlichen Vertreter und der Aufsichtsrat sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f, die Erklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex nach § 161 AktG, den Bericht des Aufsichtsrates und sonstige nicht prüfungspflichtige Teile des Geschäftsberichts der LS telcom Aktiengesellschaft, Lichtenau, für das zum 30. September 2022 endende Geschäftsjahr, aber nicht den Jahresabschluss, die inhaltlich geprüften Lageberichtsan-
Unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und Konzernlagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von
Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen
− wesentliche Unstimmigkeiten zum Konzernabschluss, zu den inhaltlich geprüften Konzernlageberichts-
angaben oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder
− identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher – beabsichtigter oder unbeabsichtigter – falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im zusammengefassten Lage- und Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Wir geben gegenüber den für die Überwachung Verantwortlichen eine Erklärung ab, dass wir die relevanten Unabhängigkeitsanforderungen eingehalten haben, und erörtern mit ihnen alle Beziehungen und sonstigen Sachverhalte, von denen vernünftigerweise angenommen werden kann, dass sie sich auf unsere Unabhängigkeit auswirken, und die hierzu getroffenen Schutzmaßnahmen.
Wir bestimmen von den Sachverhalten, die wir mit den für die Überwachung Verantwortlichen erörtert haben, diejenigen Sachverhalte, die in der Prüfung des Konzernabschlusses für den aktuellen Berichtszeitraum am bedeutsamsten waren und daher die besonders wichtigen Prüfungssachverhalte sind. Wir beschreiben diese Sachverhalte im Bestätigungsvermerk, es sei denn, Gesetze oder andere Rechtsvorschriften schließen die öffentliche Angabe des Sachverhalts aus.
127
können.
teme abzugeben.
Konzerns vermittelt.
Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.
von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.
Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten
Kontrollsystem und den für die Prüfung des zusammengefassten Lage- und Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Sys-
gungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten
− gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen
− beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungsle-
− ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im zusammengefassten Lage- und Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
− beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und der ergänzend nach § 315e Abs. 1 HGB anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des
− holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum zusammengefassten Lage- und Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die
− beurteilen wir den Einklang des zusammengefassten Lage- und Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.
− führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im zusammengefassten Lage- und Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen
Wir geben gegenüber den für die Überwachung Verantwortlichen eine Erklärung ab, dass wir die relevanten Unabhängigkeitsanforderungen eingehalten haben, und erörtern mit ihnen alle Beziehungen und sonstigen Wir haben gemäß § 317 Abs. 3a HGB eine Prüfung mit hinreichender Sicherheit durchgeführt, ob die in der Datei "LS_AG_JA_2022-09-30-de.zip" (SHA256-Hashwert:
df568ac2fa3f18b3d7c7e1fde0b59b9456605b6552b57ec945a77da855b52748) enthaltenen und für Zwecke der Offenlegung erstellten Wiedergaben des Konzernabschlusses und des zusammengefassten Lage- und Konzernlageberichts (im Folgenden auch als "ESEF-Unterlagen" bezeichnet) den Vorgaben des § 328 Abs. 1 HGB an das elektronische Berichtsformat ("ESEF-Format") in allen wesentlichen Belangen entsprechen. In Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften erstreckt sich diese Prüfung nur auf die Überführung der Informationen des Konzernabschlusses und des zusammengefassten Lage- und Konzernlageberichts in das ESEF-Format und daher weder auf die in diesen Wiedergaben enthaltenen noch auf andere in der oben genannten Datei enthaltene Informationen.
Nach unserer Beurteilung entsprechen die in der oben genannten bereitgestellten Datei enthaltenen und für Zwecke der Offenlegung erstellten Wiedergaben des Konzernabschlusses und des zusammengefassten Lageund Konzernlageberichts in allen wesentlichen Belangen den Vorgaben des § 328 Abs. 1 HGB an das elektronische Berichtsformat. Über dieses Prüfungsurteil sowie unsere im voranstehenden "Vermerk über die Prüfung des Konzernabschlusses und des zusammengefassten Lage- und Konzernlageberichts" enthaltenen Prüfungsurteile zum beigefügten Konzernabschluss und zum beigefügten zusammengefassten Lage- und Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2021 bis zum 30. September 2022 hinaus geben wir keinerlei Prüfungsurteil zu den in diesen Wiedergaben enthaltenen Informationen sowie zu den anderen in der oben genannten Datei enthaltenen Informationen ab.
Wir haben unsere Prüfung der in der oben genannten bereitgestellten Datei enthaltenen Wiedergaben des Konzernabschlusses und des zusammengefassten Lage- und Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 Abs. 3a HGB unter Beachtung des IDW Prüfungsstandards: Prüfung der für Zwecke der Offenlegung erstellten elektronischen Wiedergaben von Abschlüssen und Lageberichten nach § 317 Abs. 3a HGB (IDW PS 410 (10.2021)) durchgeführt. Unsere Verantwortung danach ist im Abschnitt "Verantwortung des Konzernabschlussprüfers für die Prüfung der ESEF-Unterlagen" weitergehend beschrieben. Unsere Wirtschaftsprüferpraxis hat die Anforderungen an das Qualitätssicherungssystem des IDW Qualitätssicherungsstandards: Anforderungen an die Qualitätssicherung in der Wirtschaftsprüferpraxis (IDW QS 1) angewendet.
Die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft sind verantwortlich für die Erstellung der ESEF-Unterlagen mit den elektronischen Wiedergaben des Konzernabschlusses und des zusammengefassten Lage- und Konzernlageberichts nach Maßgabe des § 328 Abs. 1 Satz 4 Nr. 1 HGB und für die Auszeichnung des Konzernabschlusses nach Maßgabe des § 328 Abs. 1 Satz 4 Nr. 2 HGB.
Ferner sind die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachten, um die Erstellung der ESEF-Unterlagen zu ermöglichen, die frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – Verstößen gegen die Vorgaben des § 328 Abs. 1 HGB an das elektronische Berichtsformat sind.
Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Prozesses der Erstellung der ESEF-Unterlagen als Teil des Rechnungslegungsprozesses.
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob die ESEF-Unterlagen frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – Verstößen gegen die Anforderungen des § 328 Abs. 1 HGB sind. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.
Darüber hinaus
Wir wurden von der Hauptversammlung am 10. März 2022 als Konzernabschlussprüfer gewählt. Wir wurden am 23. September 2022 vom Aufsichtsrat beauftragt. Wir sind ununterbrochen seit dem Geschäftsjahr 2021/2022 als Konzernabschlussprüfer der LS telcom AG, Lichtenau, tätig.
Wir erklären, dass die in diesem Bestätigungsvermerk enthaltenen Prüfungsurteile mit dem zusätzlichen Bericht an den Prüfungsausschuss nach Artikel 11 EU-APrVO (Prüfungsbericht) in Einklang stehen.
Unser Bestätigungsvermerk ist stets im Zusammenhang mit dem geprüften Konzernabschluss und dem geprüften zusammengefassten Lage- und Konzernlagebericht sowie den geprüften ESEF-Unterlagen zu lesen. Der in das ESEF-Format überführte Konzernabschluss und zusammengefasste Lage- und Konzernlagebericht – auch die im Bundesanzeiger bekanntzumachenden Fassungen – sind lediglich elektronische Wiedergaben des geprüften Konzernabschlusses und des geprüften zusammengefassten Lage- und Konzernlageberichts und treten nicht an deren Stelle. Insbesondere ist der ESEF-Vermerk und unser darin enthaltenes Prüfungsurteil nur in Verbindung mit den in elektronischer Form bereitgestellten geprüften ESEF-Unterlagen verwendbar.
Der für die Prüfung verantwortliche Wirtschaftsprüfer ist Herr Jürgen Bechtold.
Stuttgart, den 7. Dezember 2022 Baker Tilly GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft (Düsseldorf)
129
Berichtsformat sind.
Darüber hinaus
Teil des Rechnungslegungsprozesses.
Wiedergabe ermöglicht.
Übrige Angaben gemäß Artikel 10 EU-APrVO
Ferner sind die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachten, um die Erstellung der ESEF-Unterlagen zu ermöglichen, die frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – Verstößen gegen die Vorgaben des § 328 Abs. 1 HGB an das elektronische
Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Prozesses der Erstellung der ESEF-Unterlagen als
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob die ESEF-Unterlagen frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – Verstößen gegen die Anforderungen des § 328 Abs. 1 HGB sind. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.
− identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher – beabsichtigter oder unbeabsichtigter – Verstöße gegen die Anforderungen des § 328 Abs. 1 HGB, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind,
− gewinnen wir ein Verständnis von den für die Prüfung der ESEF-Unterlagen relevanten internen Kontrollen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch
− beurteilen wir die technische Gültigkeit der ESEF-Unterlagen, d.h. ob die die ESEF-Unterlagen enthaltende bereitgestellte Datei die Vorgaben der Delegierten Verordnung (EU) 2019/815 in der zum Ab-
− beurteilen wir, ob die ESEF-Unterlagen eine inhaltsgleiche XHTML-Wiedergabe des geprüften Konzernabschlusses und des geprüften zusammengefassten Lage- und Konzernlageberichts ermöglichen.
− beurteilen wir, ob die Auszeichnung der ESEF-Unterlagen mit Inline XBRL-Technologie (iXBRL) nach
Maßgabe der Artikel 4 und 6 der Delegierten Verordnung (EU) 2019/815 in der am Abschlussstichtag geltenden Fassung eine angemessene und vollständige maschinenlesbare XBRL-Kopie der XHTML-
Wir wurden von der Hauptversammlung am 10. März 2022 als Konzernabschlussprüfer gewählt. Wir wurden am 23. September 2022 vom Aufsichtsrat beauftragt. Wir sind ununterbrochen seit dem Geschäftsjahr
Wir erklären, dass die in diesem Bestätigungsvermerk enthaltenen Prüfungsurteile mit dem zusätzlichen Bericht
Unser Bestätigungsvermerk ist stets im Zusammenhang mit dem geprüften Konzernabschluss und dem geprüften zusammengefassten Lage- und Konzernlagebericht sowie den geprüften ESEF-Unterlagen zu lesen. Der in das ESEF-Format überführte Konzernabschluss und zusammengefasste Lage- und Konzernlagebericht – auch die im Bundesanzeiger bekanntzumachenden Fassungen – sind lediglich elektronische Wiedergaben des geprüften Konzernabschlusses und des geprüften zusammengefassten Lage- und Konzernlageberichts und treten nicht an deren Stelle. Insbesondere ist der ESEF-Vermerk und unser darin enthaltenes Prüfungsurteil nur
in Verbindung mit den in elektronischer Form bereitgestellten geprüften ESEF-Unterlagen verwendbar.
schlussstichtag geltenden Fassung an die technische Spezifikation für diese Datei erfüllt.
nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Kontrollen abzugeben.
Verantwortung des Konzernabschlussprüfers für die Prüfung der ESEF-Unterlagen
um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen.
2021/2022 als Konzernabschlussprüfer der LS telcom AG, Lichtenau, tätig.
SONSTIGER SACHVERHALT – VERWENDUNG DES BESTÄTIGUNGSVERMERKS
an den Prüfungsausschuss nach Artikel 11 EU-APrVO (Prüfungsbericht) in Einklang stehen.
| Peter Schill | Jürgen Bechtold |
|---|---|
| Wirtschaftsprüfer | Wirtschaftsprüfer |
| AKTIVA | |||
|---|---|---|---|
| in EUR | Stand am 30.09.2022 |
Stand am 30.09.2021 |
|
| A. Anlagevermögen | |||
| I. | Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und Lizenzen an solchen Rechten |
65.836,35 | 58.017,93 | |
| 65.836,35 | 58.017,93 | ||
| II. | Sachanlagen | ||
| 1. | Grundstücke und Bauten | 3.727.004,37 | 3.511.540,88 |
| 2. | Betriebs- und Geschäftsausstattung | 782.533,83 | 1.069.636,78 |
| 3. | Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 20.000,00 | 47.307,40 |
| 4.529.538,20 | 4.628.485,06 | ||
| III. Finanzanlagen | |||
| 1. | Anteile an verbundenen Unternehmen | 3.701.151,10 | 3.685.852,33 |
| 2. | Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 7.080.725,67 | 6.488.747,77 |
| 3. | Beteiligungen | 120.268,43 | 120.268,43 |
| 4. | Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht |
15.151,54 | 0,00 |
| 10.917.296,74 | 10.294.868,53 | ||
| B. Umlaufvermögen | |||
| I. | Vorräte | ||
| 1. | Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 366.043,87 | 789.454,60 |
| 2. | Unfertige Leistungen | 1.137.834,81 | 3.222.325,18 |
| 3. | Fertige Erzeugnisse | 55.324,06 | 39.175,00 |
| 4. | Geleistete Anzahlungen | 4.388,00 | 1.188.858,10 |
| 1.563.590,74 | 5.239.812,88 | ||
| II. | Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | ||
| 1. | Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 5.837.222,74 | 2.533.661,94 |
| 2. | Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 3.477.395,69 | 5.407.083,92 |
| 3. | Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 0,00 | 235.562,38 |
| 4. | Sonstige Vermögensgegenstände | 460.091,48 | 221.237,27 |
| 9.774.709,91 | 8.397.545,51 | ||
| III. Flüssige Mittel | 2.403.082,29 | 8.777.099,42 | |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 445.676,08 | 477.197,16 | |
| D. Aktive latente Steuern | 535.447,22 | 575.599,54 | |
| 30.235.177,53 | 38.448.626,03 |
| PASSIVA | Stand am | Stand am | |
|---|---|---|---|
| in EUR | 30.09.2022 | 30.09.2021 | |
| A. Eigenkapital | |||
| I. | Gezeichnetes Kapital | 5.817.000,00 | 5.817.000,00 |
| Nennbetrag der eigenen Anteile | -24.000,00 | -24.000,00 | |
| Ausgegebenes Kapital | 5.793.000,00 | 5.793.000,00 | |
| II. | Kapitalrücklage | 8.982.927,28 | 8.982.927,28 |
| III. Gewinnrücklagen | |||
| Andere Gewinnrücklagen | 285.582,79 | 285.582,79 | |
| IV. Bilanzverlust | -1.747.560,20 | -1.986.208,26 | |
| 13.313.949,87 | 13.075.301,81 | ||
| B. Rückstellungen | |||
| 1. | Steuerrückstellungen | 0,00 | 75.400,00 |
| 2. | Sonstige Rückstellungen | 3.237.392,80 | 2.574.233,30 |
| 3.237.392,80 | 2.649.633,30 | ||
| C. Verbindlichkeiten | |||
| 1. | Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 7.711.530,29 | 11.226.083,79 |
| 2. | Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 1.331.011,71 | 7.085.229,08 |
| 3. | Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 1.377.379,68 | 1.340.331,34 |
| 4. | Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 917.398,96 | 1.343.452,73 |
| 5. | Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht |
164.008,03 | 0,00 |
| 6. | Sonstige Verbindlichkeiten | 231.237,11 | 207.306,38 |
| 11.732.565,78 | 21.202.403,32 | ||
| D. Rechnungsabgrenzungsposten | 1.951.269,08 | 1.521.287,60 |
131
AKTIVA
in EUR
A. Anlagevermögen
II. Sachanlagen
III. Finanzanlagen
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und Lizenzen an solchen
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Bilanz der LS telcom Aktiengesellschaft, Lichtenau zum 30. September 2022
Rechten 65.836,35 58.017,93
Grundstücke und Bauten 3.727.004,37 3.511.540,88 2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 782.533,83 1.069.636,78 3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 20.000,00 47.307,40
Anteile an verbundenen Unternehmen 3.701.151,10 3.685.852,33 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 7.080.725,67 6.488.747,77 3. Beteiligungen 120.268,43 120.268,43
besteht 15.151,54 0,00
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 366.043,87 789.454,60 2. Unfertige Leistungen 1.137.834,81 3.222.325,18 3. Fertige Erzeugnisse 55.324,06 39.175,00 4. Geleistete Anzahlungen 4.388,00 1.188.858,10
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.837.222,74 2.533.661,94 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.477.395,69 5.407.083,92 3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 235.562,38 4. Sonstige Vermögensgegenstände 460.091,48 221.237,27
III. Flüssige Mittel 2.403.082,29 8.777.099,42
C. Rechnungsabgrenzungsposten 445.676,08 477.197,16
D. Aktive latente Steuern 535.447,22 575.599,54 30.235.177,53 38.448.626,03
Stand am 30.09.2022 Stand am
65.836,35 58.017,93
4.529.538,20 4.628.485,06
10.917.296,74 10.294.868,53
1.563.590,74 5.239.812,88
9.774.709,91 8.397.545,51
30.09.2021
| in EUR | 2021/2022 | 2020/2021 |
|---|---|---|
| 1. Umsatzerlöse |
40.612.531,46 | 20.505.763,10 |
| 2. Erhöhung des Bestands an unfertigen Leistungen und fertigen Erzeugnissen |
-2.068.341,31 | 2.307.442,12 |
| 3. Sonstige betriebliche Erträge |
1.533.639,09 | 723.998,85 |
| 40.077.829,24 | 23.537.204,07 | |
| 4. Materialaufwand |
||
| a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren |
8.194.501,92 | 1.925.245,06 |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen |
11.696.324,02 | 7.102.597,35 |
| 19.890.825,94 | 9.027.842,41 | |
| 5. Personalaufwand |
||
| a) Löhne und Gehälter |
12.278.871,80 | 11.681.940,42 |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung |
2.056.174,91 | 1.939.608,32 |
| 14.335.046,71 | 13.621.548,74 | |
| 6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen |
782.233,20 | 842.281,25 |
| 7. Sonstige betriebliche Aufwendungen |
4.293.086,36 | 2.859.974,01 |
| 776.637,03 | -2.814.442,34 | |
| 8. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens |
175.327,85 | 195.702,83 |
| 9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
17.783,79 | 11.729,15 |
| 10. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Anlagevermögens | 350.000,00 | 903.074,63 |
| 11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 258.728,48 | 233.002,67 |
| 12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 108.735,66 | -41.277,55 |
| -524.352,50 | -887.367,77 | |
| 13. Ergebnis nach Steuern | 252.284,53 | -3.701.810,11 |
| 14. Sonstige Steuern | 13.636,47 | 13.900,70 |
| 15. Jahresüberschuss (i. V. Jahresfehlbetrag) | 238.648,06 | -3.715.710,81 |
| 16. Verlustvortrag (i. V. Gewinnvortrag) | -1.986.208,26 | 1.729.502,55 |
| 17. Bilanzverlust | -1.747.560,20 | -1.986.208,26 |
133
Materialaufwand
Personalaufwand
Gewinn-und-Verlust-Rechnung der LS telcom Aktiengesellschaft, Lichtenau
in EUR 2021/2022
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 8.194.501,92 1.925.245,06 b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 11.696.324,02 7.102.597,35
a) Löhne und Gehälter 12.278.871,80 11.681.940,42 b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 2.056.174,91 1.939.608,32
Anlagevermögens und Sachanlagen 782.233,20 842.281,25
Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.293.086,36 2.859.974,01
Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 175.327,85 195.702,83 9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 17.783,79 11.729,15 10. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Anlagevermögens 350.000,00 903.074,63 11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 258.728,48 233.002,67 12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 108.735,66 -41.277,55
Ergebnis nach Steuern 252.284,53 -3.701.810,11 14. Sonstige Steuern 13.636,47 13.900,70 15. Jahresüberschuss (i. V. Jahresfehlbetrag) 238.648,06 -3.715.710,81 16. Verlustvortrag (i. V. Gewinnvortrag) -1.986.208,26 1.729.502,55 17. Bilanzverlust -1.747.560,20 -1.986.208,26
40.077.829,24 23.537.204,07
19.890.825,94 9.027.842,41
14.335.046,71 13.621.548,74
776.637,03 -2.814.442,34
-524.352,50 -887.367,77
2020/2021
für die Zeit vom 01. Oktober bis zum 30. September 2022
| Anschaffungs-/Herstellungskosten |
|---|
| ---------------------------------- |
| in EUR | Stand am 01.10.2021 |
Zugänge | Abgänge | Stand am 30.09.2022 |
|
|---|---|---|---|---|---|
| I. | Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und Lizenzen an solchen Rechten |
1.338.462,64 | 40.922,94 | 0,00 | 1.379.385,58 | |
| II. | Sachanlagen | ||||
| 1. | Grundstücke und Bauten | 5.230.541,25 | 394.571,75 | 0,00 | 5.625.113,00 |
| 2. | Betriebs- und Geschäftsausstattung | 5.291.687,74 | 282.917,47 | 62.364,89 | 5.512.240,32 |
| 3. | Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau |
47.307,40 | 20.000,00 | 47.307,40 | 20.000,00 |
| 10.569.536,39 | 697.489,22 | 109.672,29 | 11.157.353,32 | ||
| III. Finanzanlagen | |||||
| 1. | Anteile an verbundenen Unternehmen | 4.585.852,33 | 15.298,77 | 0,00 | 4.601.151,10 |
| 2. | Ausleihungen an verbundene Unternehmen |
6.488.747,77 | 1.405.176,31 | 463.198,41 | 7.430.725,67 |
| 3. | Beteiligungen | 120.268,43 | 0,00 | 0,00 | 120.268,43 |
| 4. | Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht |
0,00 | 15.151,54 | 0,00 | 15.151,54 |
| 11.194.868,53 | 1.435.626,62 | 463.198,41 | 12.167.296,74 | ||
| 23.102.867,56 | 2.174.038,78 | 572.870,70 | 24.704.035,64 |
| Kumulierte Abschreibungen | Buchwerte | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Stand am 01.10.2021 |
Zugänge | Abgänge | Stand am 30.09.2022 |
Stand am 30.09.2022 |
Stand am 30.09.2021 |
|
| 1.280.444,71 | 33.104,52 | 0,00 | 1.313.549,23 | 65.836,35 | 58.017,93 | |
| 1.719.000,37 4.222.050,96 |
179.108,26 570.020,42 |
0,00 62.364,89 |
1.898.108,63 4.729.706,49 |
3.727.004,37 782.533,83 |
3.511.540,88 1.069.636,78 |
|
| 0,00 5.941.051,33 |
0,00 749.128,68 |
0,00 62.364,89 |
0,00 6.627.815,12 |
20.000,00 4.529.538,20 |
47.307,40 4.628.485,06 |
|
| 900.000,00 | 0,00 | 0,00 | 900.000,00 | 3.701.151,10 | 3.685.852,33 | |
| 0,00 | 350.000,00 | 0,00 | 350.000,00 | 7.080.725,67 | 6.488.747,77 | |
| 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 120.268,43 | 120.268,43 | |
| 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 15.151,54 | 0,00 | |
| 900.000,00 | 350.000,00 | 0,00 | 1.250.000,00 | 10.917.296,74 | 10.294.868,53 | |
| 8.121.496,04 | 1.132.233,20 | 62.364,89 | 9.191.364,35 | 15.512.671,29 | 14.981.371,52 |
135
in EUR
II. Sachanlagen
III. Finanzanlagen
Geleistete Anzahlungen und
Ausleihungen an verbundene
Ausleihungen an Unternehmen, mit
im Geschäftsjahr 2021/2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und Lizenzen an solchen
Entwicklung des Anlagevermögens der LS telcom Aktiengesellschaft, Lichtenau
Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am 01.10.2021
Rechten 1.338.462,64 40.922,94 0,00 1.379.385,58
Anlagen im Bau 47.307,40 20.000,00 47.307,40 20.000,00
10.569.536,39 697.489,22 109.672,29 11.157.353,32
Anteile an verbundenen Unternehmen 4.585.852,33 15.298,77 0,00 4.601.151,10
Beteiligungen 120.268,43 0,00 0,00 120.268,43
Unternehmen 6.488.747,77 1.405.176,31 463.198,41 7.430.725,67
denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 15.151,54 0,00 15.151,54
23.102.867,56 2.174.038,78 572.870,70 24.704.035,64
Zugänge
11.194.868,53 1.435.626,62 463.198,41 12.167.296,74
Abgänge
Stand am 30.09.2022 Anhang der LS telcom Aktiengesellschaft, Lichtenau, für das Geschäftsjahr 2021/2022
Bei der Bilanzierung und Bewertung sind im Jahresabschluss der LS telcom AG, Lichtenau (Amtsgericht Mannheim, HRB 211164), die Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften angewandt worden. Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen.
Die Gewinn-und-Verlust-Rechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei bis acht Jahren vorgenommen.
Das Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungs-/Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern liegen hierbei zwischen ein und 35 Jahren.
Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Bestimmung der beizulegenden Werte erfolgt bei Anteilen an verbundenen Unternehmen mit Hilfe der Discounted-Cashflow-Methode und bei Ausleihungen an verbundene Unternehmen unter Beachtung der erwarteten künftigen Zahlungsströme auf Basis einer 5-Jahresplanung. Wesentliche Planungsannahmen betreffen die zugrunde gelegte Umsatzentwicklung sowie die Ergebnismarge und das Wachstum der ewigen Rente. Die tatsächlichen zukünftigen Werte können von den getroffenen Annahmen und Schätzungen abweichen. Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses sind wesentliche Änderungen der zugrunde gelegten Annahmen und Schätzungen nicht erkennbar. Im Berichtsjahr wurde gegenüber einem verbundenen Unternehmen ein Forderungsverzicht erklärt, der zu einer außerplanmäßigen Abschreibung auf Ausleihungen an verbundene Unternehmen führte. Bei den Anteilen an verbundenen Unternehmen war im Berichtsjahr keine Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag aufgrund reduzierter Planerwartung des verbundenen Unternehmens erforderlich.
Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben.
Die geleisteten Anzahlungen sind ohne Umsatzsteuer ausgewiesen.
Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten oder zum niedrigeren Zeitwert.
Die unfertigen Leistungen und die fertigen Erzeugnisse sind mit den Herstellungskosten bewertet. Dabei werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie herstellungsbezogene Verwaltungsgemeinkosten einbezogen.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken wurden bei der Bewertung berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr mit 1,0 % gebildet.
Latente Steuern werden insbesondere für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen im Zusammenhang mit der Fremdwährungsbewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten sowie bei den sonstigen Rückstellungen ermittelt. Zusätzlich zu den zeitlichen Bilanzierungsunterschieden werden steuerliche Verlustvorträge berücksichtigt. Die Bewertung der temporären Differenzen und der innerhalb der nächsten fünf Jahre verrechenbaren steuerlichen Verlustvorträge erfolgt mit dem für das Geschäftsjahr geltenden Steuersatz für Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer in Höhe von insgesamt 28,4 %. Für die Bewertung der steuerlichen Verlustvorträge wurden aus Vorsichtsgründen Risikoabschläge für Projektrisiken vorgenommen. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung würde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden. Im Geschäftsjahr 2021/2022 ergab sich ein Überhang an aktiven latenten Steuern. Dieser wurde in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB aktiviert.
Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutsche Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst.
Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert.
Die erhaltenen Anzahlungen sind ohne Umsatzsteuer ausgewiesen.
Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Insofern sind im vorliegenden Jahresabschluss unrealisierte Gewinne und Verluste aus der Währungsumrechnung enthalten. Bei einer Restlaufzeit über einem Jahr erfolgt die Umrechnung mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens. Bei Wechselkursänderungen bis zum Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung grundsätzlich zum Wechselkurs des Bilanzstichtags unter Beachtung des Niederstwertprinzips auf der Aktiv- und des Höchstwertprinzips auf der Passivseite.
137
Anhang der LS telcom Aktiengesellschaft, Lichtenau,
Bei der Bilanzierung und Bewertung sind im Jahresabschluss der LS telcom AG, Lichtenau (Amtsgericht Mannheim, HRB 211164), die Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften angewandt worden. Darstellung, Gliederung,
Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer
Das Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungs-/Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern liegen hierbei zwi-
Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Bestimmung der beizulegenden Werte erfolgt bei Anteilen an verbundenen Unternehmen mit Hilfe der Discounted-Cashflow-Methode und bei Ausleihungen an verbundene Unternehmen unter Beachtung der erwarteten künftigen Zahlungsströme auf Basis einer 5-Jahresplanung. Wesentliche Planungsannahmen betreffen die zugrunde gelegte Umsatzentwicklung sowie die Ergebnismarge und das Wachstum der ewigen Rente. Die tatsächlichen zukünftigen Werte können von den getroffenen Annahmen und Schätzungen abweichen. Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses sind wesentliche Änderungen der zugrunde gelegten Annahmen und Schätzungen nicht erkennbar. Im Berichtsjahr wurde gegenüber einem verbundenen Unternehmen ein Forderungsverzicht erklärt, der zu einer außerplanmäßigen Abschreibung auf Ausleihungen an verbundene Unternehmen führte. Bei den Anteilen an verbundenen Unternehmen war im Berichtsjahr keine Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag aufgrund reduzierter Planerwartung
Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vor-
Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten
Die unfertigen Leistungen und die fertigen Erzeugnisse sind mit den Herstellungskosten bewertet. Dabei werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie herstellungsbezogene Verwaltungs-
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken wurden bei der Bewertung berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen
Latente Steuern werden insbesondere für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen im Zusammenhang mit der Fremdwährungsbewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten sowie bei den sonstigen Rückstellungen ermittelt. Zusätzlich zu den zeitlichen Bilanzierungsunterschieden werden steuerliche Verlustvorträge berücksichtigt. Die Bewertung der temporären Differenzen und der innerhalb der nächsten fünf Jahre verrechenbaren steuerlichen Verlustvorträge erfolgt mit dem für das Geschäftsjahr geltenden Steuersatz für Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer in Höhe von insgesamt 28,4 %. Für die Bewertung der steuerlichen Verlustvorträge wurden aus Vorsichtsgründen Risikoabschläge für Projektrisiken vorgenommen. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung würde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden. Im Geschäftsjahr 2021/2022 ergab sich ein Überhang an aktiven latenten Steuern. Dieser wurde in Ausübung des Wahlrechts nach § 274
Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen.
Die Gewinn-und-Verlust-Rechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
für das Geschäftsjahr 2021/2022
A. RECHNUNGSLEGUNGSGRUNDSÄTZE
von drei bis acht Jahren vorgenommen.
des verbundenen Unternehmens erforderlich.
zunehmen gewesen wären, zugeschrieben.
oder zum niedrigeren Zeitwert.
gemeinkosten einbezogen.
Abs. 1 Satz 2 HGB aktiviert.
Die geleisteten Anzahlungen sind ohne Umsatzsteuer ausgewiesen.
aus dem Liefer- und Leistungsverkehr mit 1,0 % gebildet.
schen ein und 35 Jahren.
Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs.
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen mit EUR 3.477.395,69 (i. V. EUR 5.407.083,92) auf den Lieferund Leistungsverkehr.
Zum 30.09.2022 bestehen keine (i. V. EUR 235.562,38) Forderungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht.
In den Forderungen sind keine Werte mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten.
Unter den sonstigen Vermögensgegenständen ist ein Betrag von EUR 473,73 (i. V. EUR 10.955,26) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr ausgewiesen. Es sind sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 67.707,79 (i. V. EUR 0,00) rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag entstanden. In Höhe von EUR 32.000,00 (i. V. EUR 57.308,00) betreffen die sonstigen Vermögensgegenstände Abgrenzungen für Zuwendungen der öffentlichen Hand.
Zum 30.09.2022 unterliegen Forderungen in Höhe von EUR 1.300.486,30 (i. V. EUR 2.880.075,60) einer Forderungsabtretung im Zusammenhang mit einer Bürgschaftsgewährung. Hierbei handelt es sich um Forderungen und Anzahlungen, die aus einem Großprojekt resultieren.
Der Posten enthält den Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten.
Die aktiven latenten Steuern sind in Höhe von EUR 500.000,00 (i. V. EUR 500.000,00) auf steuerliche Verlustvorträge und in Höhe von EUR 110.869,91 (i. V. EUR 81.548,38) auf zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen zurückzuführen. Es erfolgte eine Verrechnung mit den passiven latenten Steuern in Höhe von EUR 75.422,70 (i. V. EUR 5.948,84), die sich aus zeitlichen Unterschieden zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen ergeben.
| in EUR | 30.09.2021 | Veränderung | 30.09.2022 |
|---|---|---|---|
| Aktive latente Steuern | 581.548,38 | 29.321,54 | 610.869,92 |
| Passive latente Steuern | 5.948,84 | 69.473,86 | 75.422,70 |
| Saldierte Steuerlatenzen | 575.599,54 | -40.152,32 | 535.447,22 |
Zum Bilanzstichtag verfügt die Gesellschaft über einen nicht genutzten körperschaftssteuerlichen Verlustvortrag in Höhe von EUR 8.409.418,10 und einen nicht genutzten gewerbesteuerlichen Verlustvortrag in Höhe von EUR 8.804.227,10 zur Verrechnung mit künftigen Gewinnen.
Das Grundkapital beträgt zum Bilanzstichtag EUR 5.817.000,00 und ist in 5.817.000 nennwertlose auf den Inhaber lautende Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von EUR 1,00 je Aktie eingeteilt.
Die Anzahl der durchschnittlich im Umlauf befindlichen Aktien betrug im Berichtsjahr 5.793.000 (i. V. 5.793.000).
Die Gesellschaft hat im laufenden Geschäftsjahr keine eigenen Aktien erworben oder veräußert. Am Bilanzstichtag waren somit 24.000 eigene Aktien im Bestand. Der Bestand zum Bilanzstichtag setzt sich wie folgt zusammen:
| Aktienkäufe | Stück | Anteil am Grundkapital in EUR |
Anteil am Grundkapital in % |
Erwerbs-/ Verkaufsgrund |
|---|---|---|---|---|
| August 2008 | 6.004 | 6.004,00 | 0,1 | spätere Akquisition |
| September 2008 | 26.160 | 26.160,00 | 0,45 | spätere Akquisition |
| Oktober 2008 | 47.595 | 47.595,00 | 0,82 | spätere Akquisition |
| November 2008 | 34.441 | 34.441,00 | 0,59 | spätere Akquisition |
| Dezember 2008 | 22.269 | 22.269,00 | 0,38 | spätere Akquisition |
| Januar 2009 | 15.731 | 15.731,00 | 0,27 | spätere Akquisition |
| Februar 2009 | 2.550 | 2.550,00 | 0,04 | spätere Akquisition |
| Juli 2011 | 5.970 | 5.970,00 | 0,1 | spätere Akquisition |
| August 2011 | 4.080 | 4.080,00 | 0,07 | spätere Akquisition |
| November 2011 | 5.500 | 5.500,00 | 0,09 | spätere Akquisition |
| Dezember 2011 | 3.700 | 3.700,00 | 0,06 | spätere Akquisition |
| Juni 2014 | -150.000 | -150.000,00 | -2,58 | Akquisition |
| 24.000 | 24.000,00 | 0,41 |
Die eigenen Aktien wurden in Höhe des Nennwertes vom gezeichneten Kapital abgesetzt.
Die Ermächtigung zum Erwerb eigener Anteile wurde am 14. März 2019 wirksam und gilt bis zum 13. März 2024.
139
Gezeichnetes Kapital
Eigene Anteile
Aktienkäufe
in EUR 30.09.2021 Veränderung 30.09.2022 Aktive latente Steuern 581.548,38 29.321,54 610.869,92 Passive latente Steuern 5.948,84 69.473,86 75.422,70 Saldierte Steuerlatenzen 575.599,54 -40.152,32 535.447,22
EUR 8.804.227,10 zur Verrechnung mit künftigen Gewinnen.
Zum Bilanzstichtag verfügt die Gesellschaft über einen nicht genutzten körperschaftssteuerlichen Verlustvortrag in Höhe von EUR 8.409.418,10 und einen nicht genutzten gewerbesteuerlichen Verlustvortrag in Höhe von
Das Grundkapital beträgt zum Bilanzstichtag EUR 5.817.000,00 und ist in 5.817.000 nennwertlose auf den Inhaber lau-
Die Gesellschaft hat im laufenden Geschäftsjahr keine eigenen Aktien erworben oder veräußert. Am Bilanzstichtag wa-
Anteil am Grundkapital in EUR Anteil am Grundkapital in % Erwerbs-/ Verkaufsgrund
Die Anzahl der durchschnittlich im Umlauf befindlichen Aktien betrug im Berichtsjahr 5.793.000 (i. V. 5.793.000).
ren somit 24.000 eigene Aktien im Bestand. Der Bestand zum Bilanzstichtag setzt sich wie folgt zusammen:
August 2008 6.004 6.004,00 0,1 spätere Akquisition September 2008 26.160 26.160,00 0,45 spätere Akquisition Oktober 2008 47.595 47.595,00 0,82 spätere Akquisition November 2008 34.441 34.441,00 0,59 spätere Akquisition Dezember 2008 22.269 22.269,00 0,38 spätere Akquisition Januar 2009 15.731 15.731,00 0,27 spätere Akquisition Februar 2009 2.550 2.550,00 0,04 spätere Akquisition Juli 2011 5.970 5.970,00 0,1 spätere Akquisition August 2011 4.080 4.080,00 0,07 spätere Akquisition November 2011 5.500 5.500,00 0,09 spätere Akquisition Dezember 2011 3.700 3.700,00 0,06 spätere Akquisition Juni 2014 -150.000 -150.000,00 -2,58 Akquisition
Stück
24.000 24.000,00 0,41
Die eigenen Aktien wurden in Höhe des Nennwertes vom gezeichneten Kapital abgesetzt.
Die Ermächtigung zum Erwerb eigener Anteile wurde am 14. März 2019 wirksam und gilt bis zum 13. März 2024.
tende Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von EUR 1,00 je Aktie eingeteilt.
Der Vorstand wurde in der ordentlichen Hauptversammlung vom 10. März 2022 dazu ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 9. März 2027 mit Zustimmung des Aufsichtsrats einmalig oder in Teilbeträgen mehrmals durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautender Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen um bis zu insgesamt EUR 2.908.500,00 zu erhöhen.
Das Eigenkapital entwickelte sich wie folgt:
| in EUR | Ausgegebenes Kapital |
Kapital Rücklage |
Gewinn Rücklage |
Bilanzverlust | Eigenkapital |
|---|---|---|---|---|---|
| Stand am 30.09.2021 | 5.793.000,00 | 8.982.927,28 | 285.582,79 | -1.986.208,26 | 13.075.301,81 |
| Jahresüberschuss | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 238.648,06 | 238.648,06 |
| Stand am 30.09.2022 | 5.793.000,00 | 8.982.927,28 | 285.582,79 | -1.747.560,20 | 13.313.949,87 |
Gemäß § 268 Abs. 8 HGB unterliegt die Aktivierung latenter Steuern in Höhe von EUR 535.447,22 einer Ausschüttungssperre.
Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten (EUR 2.331.679,79, i. V. EUR 1.933.407,81), für Nachlaufkosten und Drohverluste (EUR 268.707,89, i. V. EUR 105.262,24) und für ausstehende Eingangsrechnungen (EUR 288.197,22, i. V. EUR 148.847,82).
Die Verbindlichkeiten zum 30. September 2022 setzen sich wie folgt zusammen:
| in EUR | Restlaufzeit bis 1 Jahr |
Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre |
Restlaufzeit über 5 Jahre |
Gesamt |
|---|---|---|---|---|
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten |
3.505.280,29 | 4.206.250,00 | 0,00 | 7.711.530,29 |
| Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 1.331.011,71 | 0,00 | 0,00 | 1.331.011,71 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
1.377.379,68 | 0,00 | 0,00 | 1.377.379,68 |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen |
917.398,96 | 0,00 | 0,00 | 917.398,96 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht |
164.008,03 | 0,00 | 0,00 | 164.008,03 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 231.237,11 | 0,00 | 0,00 | 231.237,11 |
| 7.526.315,78 | 4.206.250,00 | 0,00 | 11.732.565,78 |
Die Verbindlichkeiten zum 30. September 2021 setzen sich wie folgt zusammen:
| in EUR | Restlaufzeit bis 1 Jahr |
Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre |
Restlaufzeit über 5 Jahre |
Gesamt |
|---|---|---|---|---|
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten |
3.514.553,50 | 7.711.530,29 | 0,00 | 11.226.083,79 |
| Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 7.085.229,08 | 0,00 | 0,00 | 7.085.229,08 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
1.340.331,34 | 0,00 | 0,00 | 1.340.331,34 |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen |
1.343.452,73 | 0,00 | 0,00 | 1.343.452,73 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 207.306,38 | 0,00 | 0,00 | 207.306,38 |
| 13.490.873,03 | 7.711.530,29 | 0,00 | 21.202.403,32 |
Für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen Sicherungsübereignungen an sieben Fahrzeugen (Valuta zum 30. September 2022 EUR 30.280,29). Ferner sind die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von EUR 400.000,00 durch Grundpfandrechte gesichert.
Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen mit EUR 917.398,96 (i. V. EUR 1.343.452,73) auf den Liefer- und Leistungsverkehr.
In den Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen eine Beteiligungsverhältnis besteht, sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 164.008,03 (i. V. EUR 0,00 ).
Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
| in EUR | 30.09.2022 | 30.09.2021 |
|---|---|---|
| Verbindlichkeiten aus Steuern | 177.172,74 | 160.066,88 |
| Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit | 45.613,81 | 46.766,20 |
| Übrige sonstige Verbindlichkeiten | 8.450,56 | 473,30 |
| 231.237,11 | 207.306,38 |
Die Umsatzerlöse lassen sich wie folgt nach Tätigkeitsbereichen verteilen:
| in EUR | 2021/2022 |
|---|---|
| Hardwarenahe Systeme und Dienstleistungen | 20.191.184,54 |
| Softwaresysteme | 20.421.346,92 |
| 40.612.531,46 |
Dabei werden 11,0 % der Umsätze im Inland (EUR 4.452.535,15), 37,9 % im europäischen Ausland (EUR 15.382.937,28) und 51,1 % (EUR 20.777.059,03) im übrigen Ausland erzielt.
141
in EUR
Verbindlichkeiten gegenüber
Gegenständen.
Liefer- und Leistungsverkehr.
II. Gewinn-und-Verlust-Rechnung
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
EUR 400.000,00 durch Grundpfandrechte gesichert.
ferungen und Leistungen in Höhe von EUR 164.008,03 (i. V. EUR 0,00 ).
Die Umsatzerlöse lassen sich wie folgt nach Tätigkeitsbereichen verteilen:
und 51,1 % (EUR 20.777.059,03) im übrigen Ausland erzielt.
in EUR 2021/2022 Hardwarenahe Systeme und Dienstleistungen 20.191.184,54 Softwaresysteme 20.421.346,92
Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
Die Verbindlichkeiten zum 30. September 2021 setzen sich wie folgt zusammen:
Restlaufzeit bis 1 Jahr
Kreditinstituten 3.514.553,50 7.711.530,29 0,00 11.226.083,79
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 7.085.229,08 0,00 0,00 7.085.229,08
Leistungen 1.340.331,34 0,00 0,00 1.340.331,34
Unternehmen 1.343.452,73 0,00 0,00 1.343.452,73
Sonstige Verbindlichkeiten 207.306,38 0,00 0,00 207.306,38 13.490.873,03 7.711.530,29 0,00 21.202.403,32
Für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen Sicherungsübereignungen an sieben Fahrzeugen (Valuta zum 30. September 2022 EUR 30.280,29). Ferner sind die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von
Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen mit EUR 917.398,96 (i. V. EUR 1.343.452,73) auf den
In den Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen eine Beteiligungsverhältnis besteht, sind Verbindlichkeiten aus Lie-
Dabei werden 11,0 % der Umsätze im Inland (EUR 4.452.535,15), 37,9 % im europäischen Ausland (EUR 15.382.937,28)
in EUR 30.09.2022 30.09.2021 Verbindlichkeiten aus Steuern 177.172,74 160.066,88 Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit 45.613,81 46.766,20 Übrige sonstige Verbindlichkeiten 8.450,56 473,30 231.237,11 207.306,38
Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre Restlaufzeit über 5 Jahre
40.612.531,46
Gesamt
Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 181.792,99 (i. V. EUR 40.702,32) ausgewiesen. Es handelt sich im Wesentlichen um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen.
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 1.090.216,75 (i. V. EUR 401.565,94) enthalten. Davon entfallen auf unrealisierte Erträge EUR 283.180,68 (i. V. EUR 25.183,91). Zudem enthält dieser Posten Zuwendungen der öffentlichen Hand in Höhe von EUR 157.099,32 (i. V. EUR 150.133,54).
Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 37.997,90 (i V. EUR 8.764,19) ausgewiesen. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Aufwendungen für Rechts- und Beratungskosten sowie Aufwendungen für Börsenkosten aus Vorjahren.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 578.331,21 (i. V. EUR 133.307,13). Davon entfallen auf unrealisierte Aufwendungen EUR 44.621,40 (i. V. EUR 9.033,57).
In den Erträgen aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens sind Zinsen in Höhe von EUR 175.176,31 (i. V. EUR 195.702,83) von verbundenen Unternehmen, sowie Zinsen in Höhe von EUR 151,54 (i. V. EUR 0,00) von Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, enthalten.
Gegenüber der LS telcom SAS wurde zum 30.09.2022 ein Forderungsverzicht in Höhe von EUR 350.000,00 erklärt. Dies führte zu einer außerplanmäßigen Abschreibung in Höhe von EUR 350.000,00 (i. V. EUR 3.074,63) auf Ausleihungen an verbundene Unternehmen. Im Geschäftsjahr erfolgte keine (i. V. EUR 900.000,00) außerplanmäßige Abschreibung auf Anteile an verbundenen Unternehmen .
Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge betreffen mit EUR 16.500,00 (i. V. EUR 11.518,25) verbundene Unternehmen.
In diesem Geschäftsjahr sind keine (i. V. EUR 928,77) Zinsen und ähnlichen Aufwendungen für verbundene Unternehmen angefallen.
Unter den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind keine (i. V. EUR 79.200,00) periodenfremden Beträge enthalten.
Unter den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind EUR 29.321,53 (i. V. EUR 3.495,30) latenter Steuerertrag und EUR 69.473,86 (i. V. EUR 5.948,84) latenter Steueraufwand enthalten.
Im Geschäftsjahr sind wie im Vorjahr keine außergewöhnlichen Aufwendungen angefallen.
Die Gesellschaft hält am Bilanzstichtag an folgenden Unternehmen eine Beteiligung im Sinne von § 271 Abs. 1 HGB:
| Name und Sitz | Beteiligungs quote in % |
Währung | Wechselkurs | Eigen kapital |
Jahres ergebnis |
|---|---|---|---|---|---|
| LS telcom Ltd., Ottawa/Kanada | 100 | TCAD | 1,340 | 857 | 200 |
| Vision2Comm GmbH, Lichtenau | 100 | TEUR | 56 | -44 | |
| LS telcom SAS, Paris/Frankreich | 100 | TEUR | -118 | 83 | |
| LS of South Africa Radio Communication Services (Pty) Ltd., Ruimsig/Südafrika |
51 | TZAR | 17,535 | 16.670 | 1.850 |
| NG Networks Co., Ltd., Suzhou/China | 40 | TRMB | 6,976 | 4.873 | -2.737 |
| Colibrex GmbH, Rheinmünster | 100 | TEUR | -1.346 | -151 | |
| LST Middle East FZ-LLC, Dubai/Vereinigte Arabische Emirate |
49 | TAED | 3,600 | -2.881 | -1.140 |
| LS telcom UK Ltd., London/ Vereinigtes Königreich | 100 | TGBP | 0,883 | -585 | 18 |
| RadioSoft Inc., Clarkesville/USA | 100 | TUSD | 0,975 | 792 | 466 |
| LS telcom Australia Pty Ltd, Sydney/Australien | 100 | TAUD | 1,508 | 30 | 24 |
| Bietergemeinschaft LS telcom AG & FSP services GmbH, Lichtenau |
50 | TEUR | 0 | 0 | |
| LS Spectrum Solutions Pvt Ltd, Mumbai/India | 90 | TINR | 79,425 | 10.897 | 909 |
| SlivaCom d.o.o., Banja Luka/ Bosnien und Herzegowina | 48 | TBAM | 1,956 | -5 | -20 |
| Smart Spectrum Solutions Providers S.A.L (Offshore), Beirut/Libanon |
90 | TUSD | 0,975 | 278 | 149 |
Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Angestellten beträgt (inklusive der Betriebsstätten) 175. Davon sind im Durchschnitt 31 Mitarbeitende in Teilzeit und 144 Mitarbeitende in Vollzeit beschäftigt.
Für vier Tochterunternehmen wurde eine Patronats- und Garantieerklärung abgegeben, nach welcher die Gesellschaft für die fälligen Verbindlichkeiten der Tochterunternehmen für einen bestimmten Zeitraum einsteht. Auf Basis der wirtschaftlichen Lage der betroffenen Tochterunternehmen im Auftstellungszeitpunkt geht die Gesellschaft derzeit davon aus, dass die den Haftungsverhältnissen zugrunde liegenden Verpflichtungen von den jeweiligen Hauptschuldnern erfüllt werden können. Das Risiko für eine Inanspruchnahme aus den aufgeführten Haftungsverhältnissen wird als gering eingeschätzt. Die Verbindlichkeiten der Tochterunternehmen belaufen sich zum 30. September 2022 auf EUR 2.065.483,11.
143
C. SONSTIGE ANGABEN
Die Gesellschaft hält am Bilanzstichtag an folgenden Unternehmen eine Beteiligung im Sinne von § 271 Abs. 1 HGB:
LS telcom Ltd., Ottawa/Kanada 100 TCAD 1,340 857 200 Vision2Comm GmbH, Lichtenau 100 TEUR 56 -44 LS telcom SAS, Paris/Frankreich 100 TEUR -118 83
Ltd., Ruimsig/Südafrika 51 TZAR 17,535 16.670 1.850
NG Networks Co., Ltd., Suzhou/China 40 TRMB 6,976 4.873 -2.737 Colibrex GmbH, Rheinmünster 100 TEUR -1.346 -151
Emirate 49 TAED 3,600 -2.881 -1.140
LS telcom UK Ltd., London/ Vereinigtes Königreich 100 TGBP 0,883 -585 18 RadioSoft Inc., Clarkesville/USA 100 TUSD 0,975 792 466 LS telcom Australia Pty Ltd, Sydney/Australien 100 TAUD 1,508 30 24
Lichtenau 50 TEUR 0 0
LS Spectrum Solutions Pvt Ltd, Mumbai/India 90 TINR 79,425 10.897 909 SlivaCom d.o.o., Banja Luka/ Bosnien und Herzegowina 48 TBAM 1,956 -5 -20
Beirut/Libanon 90 TUSD 0,975 278 149
Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Angestellten beträgt (inklusive der Betriebsstätten) 175. Davon sind im Durchschnitt 31 Mitarbeitende in Teilzeit und 144 Mitarbeitende in Vollzeit beschäftigt.
Für vier Tochterunternehmen wurde eine Patronats- und Garantieerklärung abgegeben, nach welcher die Gesellschaft für die fälligen Verbindlichkeiten der Tochterunternehmen für einen bestimmten Zeitraum einsteht. Auf Basis der wirtschaftlichen Lage der betroffenen Tochterunternehmen im Auftstellungszeitpunkt geht die Gesellschaft derzeit davon aus, dass die den Haftungsverhältnissen zugrunde liegenden Verpflichtungen von den jeweiligen Hauptschuldnern erfüllt werden können. Das Risiko für eine Inanspruchnahme aus den aufgeführten Haftungsverhältnissen wird als gering eingeschätzt. Die Verbindlichkeiten der Tochterunternehmen belaufen sich zum 30. September 2022 auf
Beteiligungsquote in %
Währung
Wechselkurs
Eigenkapital Jahresergebnis
Name und Sitz
LS of South Africa Radio Communication Services (Pty)
LST Middle East FZ-LLC, Dubai/Vereinigte Arabische
Bietergemeinschaft LS telcom AG & FSP services GmbH,
Smart Spectrum Solutions Providers S.A.L (Offshore),
Personal
Außerbilanzielle Geschäfte
Haftungsverhältnisse
EUR 2.065.483,11.
Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet-, Leasing- und Wartungsverträgen, die sich wie folgt zusammensetzen:
| Miet- und Leasingverpflichtungen | in EUR |
|---|---|
| Fällig 01.10.2022 - 30.09.2023 | 120.885,90 |
| Fällig 01.10.2023 - 30.09.2027 | 158.996,02 |
| Fällig ab 01.10.2027 und später | 0,00 |
| Gesamt | 279.881,92 |
Der Aufsichtsrat setzt sich wie folgt zusammen:
(Rechtsanwalt), Stuttgart (Vorsitzender)
Prof. Dr. Werner Wiesbeck (Professor für Höchstfrequenztechnik und Elektronik), Keltern (stellv. Vorsitzender)
Dipl.-Finw. Karl Hensinger (Finanzwirt), Laupheim (bis 10. März 2022)
(Professor für Betriebswirtschaftslehre), Stuttgart (seit 10. März 2022)
Die Mitglieder des Aufsichtsrats üben keine weiteren Aufsichtsratsmandate aus.
Dem Vorstand gehören an die Herren:
(Sprecher und Vorstand Forschung & Entwicklung, Personal, Finanzen und Controlling, Investor Relations und Finanzkommunikation, Administration, Rechtswesen, IT, Vertrieb und strategische Entwicklung, Hardwarenahe Systeme und Softwaresysteme, CEO), Lichtenau
(Vorstand Dienstleistungen, Consulting and Engineering Services, Marketing und Public Relations, Business Development, strategische Entwicklung und Vertrieb, Dienstleistungen und Vertikalmärkte, COO), Rheinmünster
Im Geschäftsjahr 2021/2022 wurden Gehaltsaufwendungen für den Vorstand in Höhe von insgesamt EUR 759.362,60 (i. V. EUR 1.040.802,90) erfasst. Davon betreffen EUR 559.362,60 (i. V. EUR 962.230,40) fixe, d. h. erfolgsunabhängige Vergütungen und EUR 200.000,00 (i. V. EUR 78.572,50) variable erfolgsbezogene Vergütungsanteile. Im Geschäftsjahr wurden Rückstellungen in Höhe von EUR 63.300,00 (i. V. EUR 4.100,00) aufgelöst, deren Zuführungen in den Vorjahren in der Gesamtvergütung berücksichtigt wurden. Im Berichtsjahr wurden keine (i. V. EUR 51.000,00) variable Anteile im Aufwand als Rückstellungen für mögliche langfristige Vergütungsverpflichtungen erfasst, die sich im künftigen Geschäftsjahr aufgrund der langfristigen Bonusregelungen der Vorstandsverträge (virtuelle Aktienoptionen und Eigenkapitalrendite-Kriterien) ergeben können. Abhängig vom Geschäfts- und Kursverlauf wird dieser Betrag entsprechend jährlich angepasst und stellt nicht zwingend den an den Vorstand letztlich auszuzahlenden Betrag dar. Einzelheiten zu den Vergütungen des Vorstands und Aufsichtsrats enthält der separate Vergütungsbericht der LS telcom AG.
Die Aufsichtsratsmitglieder erhalten für ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr 2021/2022 Bezüge in Höhe von EUR 78.933,46 (i. V. EUR 65.855,00).
Herr Dr. Georg Schöne hält zum Bilanzstichtag 1.624.843 und Herr Roland Götz 4.148 Aktien. Die Mitglieder des Aufsichtsrates halten 4.148 Aktien.
| in EUR | 2021/2022 |
|---|---|
| Abschlussprüfungsleistungen | 129.980,00 |
| Steuerberatungsleistungen | 0,00 |
| Sonstige Leistungen | 0,00 |
| Gesamthonorar | 129.980,00 |
Die Abschlussprüfungsleistungen betrafen Aufwendungen für die Prüfung des Jahres- und Konzern-Abschlusses der Gesellschaft.
Die Baker Tilly GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Stuttgart, wurde auf der ordentlichen Hauptversammlung am 10. März 2022 zum neuen Abschlussprüfer ab dem Geschäftsjahr 2021/2022 gewählt.
Die LS telcom Aktiengesellschaft, Lichtenau, ist nach § 290 HGB zur Aufstellung eines Konzern-Abschlusses verpflichtet. Die Veröffentlichung des Konzern-Abschlusses erfolgt im Bundesanzeiger.
a) Mitteilungen im Geschäftsjahr 2021/2022
"Die ShapeQ GmbH teilt mit, dass ihr Anteil an Aktien am 30.03.2022 die Schwelle von 3 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 3,95 % beträgt."
"Die Axxion S.A., Grevenmacher, Luxemburg, teilt gemäß § 40 Abs. 1 WpHG mit, dass ihr Anteil an Aktien am 19.07.2018 die Schwelle von 5 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 8,60 % beträgt."
"Herr Dr. Georg Schöne teilt gemäß § 40 Abs. 1 WpHG mit, dass sein Anteil an Aktien am 04.07.2018 die Schwelle von 30 % der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 27,75 % beträgt."
"Herr Günter Weispfenning, Deutschland, hat uns am 12.11.2010 gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der LS telcom AG, Lichtenau, Deutschland, ISIN DE0005754402, WKN: 575440, am 09.11.2010 die Schwelle von 5 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 5,05 % (Anzahl der Stimmrechte: 269.253 Stimmrechte) betragen hat."
"Frau Ingrid Weispfenning, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 18.05.2012 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der LS telcom AG, Lichtenau, Deutschland, am 02.11.2011 die Schwelle von 5 % der Stimmrechte überschritten und an diesem Tag 9,39 % (das entspricht 501.139 Stimmrechten) betragen hat. Hiervon sind ihr 0,43 % der Stimmrechte gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nummer 1 WpHG zuzurechnen.
5,07 % (270.447 Stimmrechte) davon hielt Frau Ingrid Weispfenning als Mitglied der Erbengemeinschaft nach Herrn Günter Weispfenning, bestehend aus Frau Ingrid Weispfenning und Frau Christiane Weispfenning.
Außerdem hat uns Frau Ingrid Weispfenning, Deutschland, gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 21.05.2012 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der LS telcom AG, Lichtenau, Deutschland, am 16.11.2010 die Schwelle von 3 % der Stimmrechte überschritten und an diesem Tag 3,03 % (das entspricht 161.610 Stimmrechten) betragen hat."
"Frau Christiane Weispfenning, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 18.05.2012 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der LS telcom AG, Lichtenau, Deutschland, am 02.11.2011 die Schwellen von 3 % und 5 % der Stimmrechte überschritten und an diesem Tag 5,11 % (das entspricht 272.447 Stimmrechten) betragen hat. Hiervon sind ihr 0,47 % der Stimmrechte gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nummer 1 WpHG zuzurechnen.
5,07 % (270.447 Stimmrechte) davon hielt Frau Christiane Weispfenning als Mitglied der Erbengemeinschaft nach Herrn Günter Weispfenning, bestehend aus Frau Ingrid Weispfenning und Frau Christiane Weispfenning.
Außerdem hat uns Frau Christiane Weispfenning, Deutschland, gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 18.05.2012 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der LS telcom AG, Lichtenau, Deutschland, am 05.03.2012 die Schwellen von 3 % und 5 % der Stimmrechte unterschritten und an diesem Tag 2,31 % (das entspricht 123.263 Stimmrechten) betragen hat."
Am 21. Dezember 2021 haben Vorstand und Aufsichtsrat die jährliche Entsprechenserklärung nach § 161 AktG abgegeben und den Aktionären auf der Webseite der Gesellschaft (www.LStelcom.com) dauerhaft zugänglich gemacht.
145
Gesellschaft.
Konzern-Abschluss
Mitteilung gemäß § 26 Abs. 1 Satz 1 WpHG
ten hat und an diesem Tag 3,95 % beträgt."
d) Mitteilung vom 16. November 2010
e) Korrekturmitteilung vom 16. Juli 2012
Mitteilung vom 01. April 2022
b) Mitteilung vom 24.Juli 2018
c) Mitteilung vom 06.Juli 2018
Stimmrechte) betragen hat."
a) Mitteilungen im Geschäftsjahr 2021/2022
in EUR 2021/2022 Abschlussprüfungsleistungen 129.980,00 Steuerberatungsleistungen 0,00 Sonstige Leistungen 0,00 Gesamthonorar 129.980,00
lung am 10. März 2022 zum neuen Abschlussprüfer ab dem Geschäftsjahr 2021/2022 gewählt.
die Schwelle von 5 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 8,60 % beträgt."
30 % der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 27,75 % beträgt."
Stimmrechte gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nummer 1 WpHG zuzurechnen.
tet. Die Veröffentlichung des Konzern-Abschlusses erfolgt im Bundesanzeiger.
Die Abschlussprüfungsleistungen betrafen Aufwendungen für die Prüfung des Jahres- und Konzern-Abschlusses der
Die Baker Tilly GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Stuttgart, wurde auf der ordentlichen Hauptversamm-
Die LS telcom Aktiengesellschaft, Lichtenau, ist nach § 290 HGB zur Aufstellung eines Konzern-Abschlusses verpflich-
"Die ShapeQ GmbH teilt mit, dass ihr Anteil an Aktien am 30.03.2022 die Schwelle von 3 % der Stimmrechte überschrit-
"Die Axxion S.A., Grevenmacher, Luxemburg, teilt gemäß § 40 Abs. 1 WpHG mit, dass ihr Anteil an Aktien am 19.07.2018
"Herr Dr. Georg Schöne teilt gemäß § 40 Abs. 1 WpHG mit, dass sein Anteil an Aktien am 04.07.2018 die Schwelle von
"Herr Günter Weispfenning, Deutschland, hat uns am 12.11.2010 gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der LS telcom AG, Lichtenau, Deutschland, ISIN DE0005754402, WKN: 575440, am 09.11.2010 die Schwelle von 5 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 5,05 % (Anzahl der Stimmrechte: 269.253
"Frau Ingrid Weispfenning, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 18.05.2012 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der LS telcom AG, Lichtenau, Deutschland, am 02.11.2011 die Schwelle von 5 % der Stimmrechte überschritten und an diesem Tag 9,39 % (das entspricht 501.139 Stimmrechten) betragen hat. Hiervon sind ihr 0,43 % der
5,07 % (270.447 Stimmrechte) davon hielt Frau Ingrid Weispfenning als Mitglied der Erbengemeinschaft nach Herrn
Außerdem hat uns Frau Ingrid Weispfenning, Deutschland, gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 21.05.2012 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der LS telcom AG, Lichtenau, Deutschland, am 16.11.2010 die Schwelle von 3 % der Stimm-
Günter Weispfenning, bestehend aus Frau Ingrid Weispfenning und Frau Christiane Weispfenning.
rechte überschritten und an diesem Tag 3,03 % (das entspricht 161.610 Stimmrechten) betragen hat."
Nach Ende des Geschäftsjahres zum 30. September 2022 haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ereignet, über die an dieser Stelle zu berichten wäre.
Der Bilanzverlust der Gesellschaft beträgt EUR 1.747.560,20. Der Vorstand schlägt vor, den Bilanzverlust auf neue Rechnung vorzutragen.
Lichtenau, 7. Dezember 2022
LS telcom Aktiengesellschaft
Der Vorstand
Dr. Georg Schöne Dipl.-Ing. Roland Götz
Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenen Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der LS telcom AG vermittelt und im zusammengefassten Lage- und Konzernlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Unternehmens so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklng des Unternehmens beschrieben sind.
Lichtenau, 7. Dezember 2022
LS telcom Aktiengesellschaft
Der Vorstand
Dr.Georg Schöne Dipl-Ing. Roland Götz
An die LS telcom Aktiengesellschaft, Lichtenau
Wir haben den Jahresabschluss der LS telcom AG, Lichtenau – bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2021 bis zum 30. September 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden – geprüft. Darüber hinaus haben wir den zusammengefassten Lage- und Konzernlagebericht der LS telcom AG, Lichtenau, für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2021 bis zum 30. September 2022 geprüft. Die in Abschnitt VI des zusammengefassten Lage- und Konzernlageberichts enthaltene Erklärung zur Unternehmensführung haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lage- und Konzernlageberichts geführt hat.
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lage- und Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-Abschlussprüferverordnung (Nr. 537/2014; im Folgenden "EU-APrVO") unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den europarechtlichen sowie den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Darüber hinaus erklären wir gemäß Artikel 10 Abs. 2 Buchst. f) EU-APrVO, dass wir keine verbotenen Nichtprüfungsleistungen nach Artikel 5 Abs. 1 EU-APrVO erbracht haben. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum zusammengefassten Lage- und Konzernlagebericht zu dienen.
Besonders wichtige Prüfungssachverhalte sind solche Sachverhalte, die nach unserem pflichtgemäßen Ermessen am bedeutsamsten in unserer Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2021 bis zum 30. September 2022 waren. Diese Sachverhalte wurden im Zusammenhang mit unserer Prüfung des Jahresabschlusses als Ganzem und bei der Bildung unseres Prüfungsurteils hierzu berücksichtigt; wir geben kein gesondertes Prüfungsurteil zu diesen Sachverhalten ab.
Aus unserer Sicht waren folgende Sachverhalte am bedeutsamsten in unserer Prüfung:
Unsere Darstellung dieser besonders wichtigen Prüfungssachverhalte haben wir wie folgt strukturiert:
a) Sachverhalt und Problemstellung
147
Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS
Wir haben den Jahresabschluss der LS telcom AG, Lichtenau – bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2021 bis zum 30. September 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden – geprüft. Darüber hinaus haben wir den zusammengefassten Lage- und Konzernlagebericht der LS telcom AG, Lichtenau, für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2021 bis zum 30. September 2022 geprüft. Die in Abschnitt VI des zusammengefassten Lage- und Konzernlageberichts enthaltene Erklärung zur Unternehmensführung haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich
− entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2021 bis zum 30. September
− vermittelt der beigefügte zusammengefasste Lage- und Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser zusammengefasste Lage- und Konzernlagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum zusammengefassten Lage- und Konzernlage-
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lage- und Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-Abschlussprüferverordnung (Nr. 537/2014; im Folgenden "EU-APrVO") unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den europarechtlichen sowie den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Darüber hinaus erklären wir gemäß Artikel 10 Abs. 2 Buchst. f) EU-APrVO, dass wir keine verbotenen Nichtprüfungsleistungen nach Artikel 5 Abs. 1 EU-APrVO erbracht haben. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere
Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum zusammengefassten Lage- und Konzernlagebericht zu dienen.
Besonders wichtige Prüfungssachverhalte sind solche Sachverhalte, die nach unserem pflichtgemäßen Ermessen am bedeutsamsten in unserer Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2021 bis zum 30. September 2022 waren. Diese Sachverhalte wurden im Zusammenhang mit unserer Prüfung des Jahresabschlusses als Ganzem und bei der Bildung unseres Prüfungsurteils hierzu berücksichtigt; wir geben kein gesondertes Prüfungsurteil zu diesen Sachver-
Besonders wichtige Prüfungssachverhalte in der Prüfung des Jahresabschlusses
Aus unserer Sicht waren folgende Sachverhalte am bedeutsamsten in unserer Prüfung:
1) Bewertung des Finanzanlagevermögens 2) Umsatzrealisierung aus Großprojekten
bericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung.
des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lage- und Konzernlageberichts geführt hat.
An die LS telcom Aktiengesellschaft, Lichtenau
Prüfungsurteile
geprüft.
2022 und
halten ab.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Nachfolgend stellen wir die besonders wichtigen Prüfungssachverhalte dar:
Bewertung des Finanzanlagevermögens
a) Die Gesellschaft weist zum 30. September 2022 Finanzanlagen in Höhe von EUR 10,9 Mio. aus. Diese beinhalten im Wesentlichen Anteile an verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 3,7 Mio. sowie aus Ausleihungen an verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 7,1 Mio. Die Finanzanlagen werden jährlich zum Bilanzstichtag oder anlassbezogen von der Gesellschaft einem Werthaltigkeitstest (sog. Impairment Test) unterzogen. Grundlage dieser Bewertungen sind regelmäßig der Barwert künftiger Zahlungsströme sowie die Ertragsplanungen der Gesellschaften, denen der jeweilige Bilanzansatz zuzuordnen ist.
Zur Ableitung des Wertes der Beteiligungen werden die ermittelten Cash Flows mit den nach den Capital Asset Pricing Model (CAPM) ermittelten Kapitalisierungszinssatz diskontiert. Den Bewertungen liegen die verabschiedeten Planungsrechnungen der einzelnen Gesellschaften für die auf den Bilanzstichtag folgenden fünf Geschäftsjahre zugrunde.
Als Ergebnis dieser Impairment Tests kam es im Berichtsjahr zu keinen Zu- oder Abschreibungen von Beteiligungen oder Ausleihungen. Das Ergebnis der Bewertungen ist insbesondere von der Einschätzung der künftigen Zahlungsmittelzuflüsse und der Ertragsplanungen durch den Vorstand sowie dem verwendeten Diskontierungszinssatz abhängig. Die Bewertungen sind daher mit Unsicherheiten behaftet.
b) Wir haben uns davon überzeugt, dass die verwendeten Bewertungsverfahren und -modelle methodisch angemessen und üblich sowie rechnerisch im Wesentlichen richtig sind und dass die Modelle im vorliegenden Fall zu einer im Wesentlichen sachgerechten Ableitung der Beteiligungswerte führen. Darüber hinaus haben wir uns davon überzeugt, dass die vom Management angewandten Bewertungsparameter und -annahmen zur Überprüfung der Werthaltigkeit sachgerecht abgeleitet worden sind.
Mit der Kenntnis, dass bereits kleine Veränderungen des verwendeten Diskontierungszinssatzes teilweise wesentliche Wertauswirkungen haben können, haben wir auch die bei der Bestimmung des verwendeten Kapitalisierungszinssatzes herangezogenen Parameter gewürdigt und das Berechnungsschema nachvollzogen. Die Ableitung des Kapitalisierungszinssatzes haben wir rechnerisch nachvollzogen und geprüft.
Darüber hinaus haben wir die Plausibilität der zugrunde liegenden Planungen beurteilt. Bei unserer Einschätzung haben wir uns unter anderem auf einen Abgleich mit allgemeinen und branchenspezifischen Markterwartungen sowie auf Erläuterungen des Managements zu den wesentlichen Werttreibern der Planungen gestützt.
c) Die Angaben der Gesellschaft zu den Werthaltigkeitstests sind in den Kapiteln "A. Rechnungslegungsgrundsätze" sowie "B. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn-und-Verlust-Rechnung" im Abschnitt II.4. des Anhangs enthalten.
sowie bewusster Auswahl unter Berücksichtigung eines hohen Abdeckungsgrades der bewussten Auswahl ausgewählt. Für jedes Stichprobenelement haben wir die Konsistenz mit der vertraglichen Grundlage und die Existenz einschlägiger Leistungsnachweise als Basis des Eigentums- bzw. Gefahrenübergangs geprüft. Ergänzend haben wir zur Beurteilung der Leistungserbringung bzw. -abgrenzung Gespräche mit den jeweiligen Projektverantwortlichen bzw. den gesetzlichen Vertretern geführt. Unsere Überzeugung, dass die von den gesetzlichen Vertretern vorgenommenen Einschätzungen und getroffenen Annahmen stetig abgeleitet und hinreichend dokumentiert sind und die Umsatzrealisierung ordnungsgemäß erfolgt, stützt sich auf diese Prüfung.
c) Die Angaben der Gesellschaft zur erfolgten Umsatzrealisierung sind im Abschnitt 1. "Umsatzerlöse" des Kapitels B. II. "Gewinn-und-Verlust-Rechnung" des Anhangs sowie im Abschnitt 2. "Unternehmenssituation" des Kapitels A. "Geschäft und Rahmenbedingungen" des Lageberichts enthalten.
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des zusammengefassten Lage- und Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines zusammengefassten Lage- und Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im zusammengefassten Lage- und Konzernlagebericht erbringen zu können.
Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lage- und Konzernlageberichts.
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist, und ob der zusammengefasste Lage- und Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum zusammengefassten Lage- und Konzernlagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-APrVO unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresab-schlusses und zusammengefassten Lage- und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
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sowie bewusster Auswahl unter Berücksichtigung eines hohen Abdeckungsgrades der bewussten Auswahl ausgewählt. Für jedes Stichprobenelement haben wir die Konsistenz mit der vertraglichen Grundlage und die Existenz einschlägiger Leistungsnachweise als Basis des Eigentums- bzw. Gefahrenübergangs geprüft. Ergänzend haben wir zur Beurteilung der Leistungserbringung bzw. -abgrenzung Gespräche mit den jeweiligen Projektverantwortlichen bzw. den gesetzlichen Vertretern geführt. Unsere Überzeugung, dass die von den gesetzlichen Vertretern vorgenommenen Einschätzungen und getroffenen Annahmen stetig abgeleitet und hinreichend dokumentiert sind und die Umsatzreali-
c) Die Angaben der Gesellschaft zur erfolgten Umsatzrealisierung sind im Abschnitt 1. "Umsatzerlöse" des Kapitels B. II. "Gewinn-und-Verlust-Rechnung" des Anhangs sowie im Abschnitt 2. "Unternehmenssituation" des Kapitels A. "Ge-
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des zusammengefassten Lage- und Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines zusammengefassten Lage- und Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im zusammengefassten Lage- und Konzernlage-
Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist, und ob der zusammengefasste Lage- und Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum zusammengefassten
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-APrVO unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresab-schlusses und zusammengefassten Lage- und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
sierung ordnungsgemäß erfolgt, stützt sich auf diese Prüfung.
schäft und Rahmenbedingungen" des Lageberichts enthalten.
von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist.
bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lage- und Konzernlageberichts.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Sonstige Informationen
bericht erbringen zu können.
Lage- und Konzernlagebericht beinhaltet.
beeinflussen.
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Wir geben gegenüber den für die Überwachung Verantwortlichen eine Erklärung ab, dass wir die relevanten Unabhängigkeitsanforderungen eingehalten haben, und erörtern mit ihnen alle Beziehungen und sonstigen Sachverhalte, von denen vernünftigerweise angenommen werden kann, dass sie sich auf unsere Unabhängigkeit auswirken, und die hierzu getroffenen Schutzmaßnahmen.
Wir bestimmen von den Sachverhalten, die wir mit den für die Überwachung Verantwortlichen erörtert haben, diejenigen Sachverhalte, die in der Prüfung des Jahresabschlusses für den aktuellen Berichtszeitraum am bedeutsamsten waren und daher die besonders wichtigen Prüfungssachverhalte sind. Wir beschreiben diese Sachverhalte im Bestätigungsvermerk, es sei denn, Gesetze oder andere Rechtsvorschriften schließen die öffentliche Angabe des Sachverhalts aus.
Vermerk über die Prüfung der für Zwecke der Offenlegung erstellten elektronischen Wiedergaben des Jahresabschlusses und des Lageberichts nach § 317 Abs. 3a HGB
Wir haben gemäß § 317 Abs. 3a HGB eine Prüfung mit hinreichender Sicherheit durchgeführt, ob die in der Datei "LS_AG_JA_2022-09-30-de.xhtml" (SHA256-Hashwert:
2385c89a9a5f098a2776706a3e790edeea2ecc2974943781bf4c98337528be0d) enthaltenen und für Zwecke der Offenlegung erstellten Wiedergaben des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lage- und Konzernlageberichts (im Folgenden auch als "ESEF-Unterlagen" bezeichnet) den Vorgaben des § 328 Abs. 1 HGB an das elektronische Berichtsformat ("ESEF-Format") in allen wesentlichen Belangen entsprechen. In Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften erstreckt sich diese Prüfung nur auf die Überführung der Informationen des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lage- und Konzernlageberichts in das ESEF-Format und daher weder auf die in diesen Wiedergaben enthaltenen noch auf andere in der oben genannten Datei enthaltene Informationen.
Nach unserer Beurteilung entsprechen die in der oben genannten bereitgestellten Datei enthaltenen und für Zwecke der Offenlegung erstellten Wiedergaben des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lage- und Konzernlageberichts in allen wesentlichen Belangen den Vorgaben des § 328 Abs. 1 HGB an das elektronische Berichtsformat. Über dieses Prüfungsurteil sowie unsere im voranstehenden "Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lage- und Konzernlageberichts" enthaltenen Prüfungsurteile zum beigefügten Jahresabschluss und zum beigefügten zusammengefassten Lage- und Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2021 bis zum 30. September 2022 hinaus geben wir keinerlei Prüfungsurteil zu den in diesen Wiedergaben enthaltenen Informationen sowie zu den anderen in der oben genannten Datei enthaltenen Informationen ab.
Wir haben unsere Prüfung der in der oben genannten bereitgestellten Datei enthaltenen Wiedergaben des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lage- und Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 Abs. 3a HGB unter Beachtung des IDW Prüfungsstandards: Prüfung der für Zwecke der Offenlegung erstellten elektronischen Wiedergaben von Abschlüssen und Lageberichten nach § 317 Abs. 3a HGB (IDW PS 410 (10.2021)) durchgeführt. Unsere Verantwortung danach ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der ESEF-Unterlagen" weitergehend beschrieben. Unsere Wirtschaftsprüferpraxis hat die Anforderungen an das Qualitätssicherungs-system des IDW Qualitätssicherungsstandards: Anforderungen an die Qualitätssicherung in der Wirtschaftsprüferpraxis (IDW QS 1) angewendet.
Die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft sind verantwortlich für die Erstellung der ESEF-Unterlagen mit den elektronischen Wiedergaben des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lage- und Konzernlageberichts nach Maßgabe des § 328 Abs. 1 Satz 4 Nr. 1 HGB.
Ferner sind die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachten, um die Erstellung der ESEF-Unterlagen zu ermöglichen, die frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – Verstößen gegen die Vorgaben des § 328 Abs. 1 HGB an das elektronische Berichtsformat sind.
Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Prozesses der Erstellung der ESEF-Unterlagen als Teil des Rechnungslegungsprozesses.
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob die ESEF-Unterlagen frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – Verstößen gegen die Anforderungen des § 328 Abs. 1 HGB sind. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.
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SONSTIGE GESETZLICHE UND ANDERE RECHTLICHE ANFORDERUNGEN
ses und des Lageberichts nach § 317 Abs. 3a HGB
"LS_AG_JA_2022-09-30-de.xhtml" (SHA256-Hashwert:
andere in der oben genannten Datei enthaltene Informationen.
deren in der oben genannten Datei enthaltenen Informationen ab.
Grundlage für das Prüfungsurteil
328 Abs. 1 Satz 4 Nr. 1 HGB.
Rechnungslegungsprozesses.
Prüfungsurteil
Vermerk über die Prüfung der für Zwecke der Offenlegung erstellten elektronischen Wiedergaben des Jahresabschlus-
Wir haben gemäß § 317 Abs. 3a HGB eine Prüfung mit hinreichender Sicherheit durchgeführt, ob die in der Datei
2385c89a9a5f098a2776706a3e790edeea2ecc2974943781bf4c98337528be0d) enthaltenen und für Zwecke der Offenlegung erstellten Wiedergaben des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lage- und Konzernlageberichts (im Folgenden auch als "ESEF-Unterlagen" bezeichnet) den Vorgaben des § 328 Abs. 1 HGB an das elektronische Berichtsformat ("ESEF-Format") in allen wesentlichen Belangen entsprechen. In Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften erstreckt sich diese Prüfung nur auf die Überführung der Informationen des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lage- und Konzernlageberichts in das ESEF-Format und daher weder auf die in diesen Wiedergaben enthaltenen noch auf
Nach unserer Beurteilung entsprechen die in der oben genannten bereitgestellten Datei enthaltenen und für Zwecke der Offenlegung erstellten Wiedergaben des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lage- und Konzernlageberichts in allen wesentlichen Belangen den Vorgaben des § 328 Abs. 1 HGB an das elektronische Berichtsformat. Über dieses Prüfungsurteil sowie unsere im voranstehenden "Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lage- und Konzernlageberichts" enthaltenen Prüfungsurteile zum beigefügten Jahresabschluss und zum beigefügten zusammengefassten Lage- und Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2021 bis zum 30. September 2022 hinaus geben wir keinerlei Prüfungsurteil zu den in diesen Wiedergaben enthaltenen Informationen sowie zu den an-
Wir haben unsere Prüfung der in der oben genannten bereitgestellten Datei enthaltenen Wiedergaben des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lage- und Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 Abs. 3a HGB unter Beachtung des IDW Prüfungsstandards: Prüfung der für Zwecke der Offenlegung erstellten elektronischen Wiedergaben von Abschlüssen und Lageberichten nach § 317 Abs. 3a HGB (IDW PS 410 (10.2021)) durchgeführt. Unsere Verantwortung danach ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der ESEF-Unterlagen" weitergehend beschrieben. Unsere Wirtschaftsprüferpraxis hat die Anforderungen an das Qualitätssicherungs-system des IDW Qualitätssicherungs-
Die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft sind verantwortlich für die Erstellung der ESEF-Unterlagen mit den elektronischen Wiedergaben des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lage- und Konzernlageberichts nach Maßgabe des §
Ferner sind die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachten, um die Erstellung der ESEF-Unterlagen zu ermöglichen, die frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsich-
Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Prozesses der Erstellung der ESEF-Unterlagen als Teil des
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob die ESEF-Unterlagen frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – Verstößen gegen die Anforderungen des § 328 Abs. 1 HGB sind. Während der Prüfung
standards: Anforderungen an die Qualitätssicherung in der Wirtschaftsprüferpraxis (IDW QS 1) angewendet.
tigten – Verstößen gegen die Vorgaben des § 328 Abs. 1 HGB an das elektronische Berichtsformat sind.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für die ESEF-Unterlagen
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der ESEF-Unterlagen
üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.
Wir wurden von der Hauptversammlung am 10. März 2022 als Abschlussprüfer gewählt. Wir wurden am 23. September 2022 vom Aufsichtsrat beauftragt. Wir sind ununterbrochen seit dem Geschäftsjahr 2021/2022 als Abschlussprüfer der LS telcom AG, Lichtenau, tätig.
Wir erklären, dass die in diesem Bestätigungsvermerk enthaltenen Prüfungsurteile mit dem zusätzlichen Bericht an den Aufsichtsrat nach Artikel 11 EU-APrVO (Prüfungsbericht) in Einklang stehen.
Unser Bestätigungsvermerk ist stets im Zusammenhang mit dem geprüften Jahresabschluss und dem geprüften zusammengefassten Lage- und Konzernlagebericht sowie den geprüften ESEF-Unterlagen zu lesen. Der in das ESEF-Format überführte Jahresabschluss und zusammengefassten Lage- und Konzernlagebericht – auch die im Bundesanzeiger bekanntzumachenden Fassungen – sind lediglich elektronische Wiedergaben des geprüften Jahresabschlusses und des geprüften zusammengefassten Lage- und Konzernlageberichts und treten nicht an deren Stelle. Insbesondere ist der ESEF-Vermerk und unser darin enthaltenes Prüfungsurteil nur in Verbindung mit den in elektronischer Form bereitgestellten geprüften ESEF-Unterlagen verwendbar.
Der für die Prüfung verantwortliche Wirtschaftsprüfer ist Herr Jürgen Bechtold.
Stuttgart, den 7. Dezember 2022 Baker Tilly GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Düsseldorf
Peter Schill Jürgen Bechtold Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer
Dr. Georg Schöne CEO
Dipl.-Ing. Roland Götz COO
LS telcom AG Im Gewerbegebiet 31-33 D-77839 Lichtenau Tel.: +49 (0) 7227 9535 600 Fax: +49 (0) 7227 9535 605 E-Mail: [email protected]
Hauptversammlung in 77839 Lichtenau 16.03.2023 Halbjahresbericht (zum 31.03.2023) 30.06.2023 Vorläufige Zahlen zum Geschäftsjahr 2022/2023 November 2023
Bildnachweis: iStock.com; LS telcom AG, Lichtenau
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