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LPKF Laser & Electronics SE — Interim / Quarterly Report 2014
Aug 13, 2014
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Interim / Quarterly Report
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Vorstand hält an gesamtjahreszielen fest
Auftragsbestand erreicht € 52 Mio. (+ 149 %)
Auftragseingang liegt 41 % über dem Vorjahreswert
LPKF startet in Bezug auf Umsatz und Ergebnis verhalten in das Geschäftsjahr 2014
Kernkompetenz im Fokus
Q2
LPKF auf einen Blick
Konzernkennzahlen
| 6 Monate 2014 |
6 Monate 2013 |
Veränderung % |
Jahr 2013 |
||
|---|---|---|---|---|---|
| Umsatz | Mio. € | 45,6 | 69,9 | – 34,7 | 129,7 |
| EBIT | Mio. € | 1,6 | 15,0 | – 89,5 | 23,2 |
| EBIT-Marge | % | 3,5 | 21,5 | 17,9 | |
| Free Cash Flow | Mio. € | – 12,4 | 7,8 | – 259,0 | 12,9 |
| Net Working Capital | Mio. € | 41,7 | 48,4 | – 13,7 | 37,3 |
| ROCE | % | 1,7 | 18,0 | 26,4 | |
| EPS, verwässert | € | 0,04 | 0,44 | – 90,9 | 0,68 |
| Finanzmittelbestand | Mio. € | 1,3 | 7,8 | – 83,3 | 12,5 |
| Eigenkapitalquote | % | 51,5 | 56,8 | 56,5 | |
| Auftragsbestand | Mio. € | 51,8 | 20,8 | 148,7 | 17,7 |
| Auftragseingang | Mio. € | 79,7 | 56,4 | 41,2 | 113,1 |
| Mitarbeiter | Anzahl | 778 | 714 | 9,0 | 752 |
Segmentstruktur
LPKF-Standorte weltweit
Kursverlauf der LPKF-Aktie im Berichtszeitraum (01.01. – 30.06.2014)
Kurzporträt Präzision mit Lasern
Die LPKF Laser & Electronics AG entwickelt und baut Maschinen zur Mikromaterialbearbeitung. Im Zentrum der Maschinen steht als Werkzeug ein Laserstrahl, der Oberflächen mit höchster Präzision bearbeitet. Der anhaltende Trend zur Miniaturisierung ebnet der Lasertechnologie den Weg in die industrielle Produktion von besonders kleinen oder sensiblen Bauteilen.
Lasersysteme von LPKF werden in verschiedenen Branchen eingesetzt — in der Elektronik- und Automobilindustrie, in der Kunststofftechnik oder auch zur Herstellung von Solarzellen. Mit LPKF-Maschinen werden Leiterplatten entwickelt, bearbeitet, ausgeschnitten oder gar mit dem Laser-Direkt-Strukturierungsverfahren (LDS) komplett ersetzt. In vielen Bereichen löst Lasertechnologie herkömmliche Produktionsverfahren ab.
Basis für den Erfolg der Unternehmensgruppe sind das Wissen und die Erfahrung auf den Gebieten der Lasertechnologie und der Antriebs- und Steuerungstechnik sowie die Entwicklung eigener Software. Durch kontinuierliche Weiterentwicklung und die Entdeckung neuer Anwendungsmöglichkeiten ist LPKF zu dem geworden, was es heute ist: ein äußerst profitabler Maschinenbauer und weltweit führender Laserspezialist.
LPKF hat seinen Hauptsitz in Garbsen bei Hannover. Das Unternehmen ist mit Standorten in Europa, Asien und Nordamerika und insgesamt 778 Mitarbeitern weltweit breit aufgestellt.
Vorwort des Vorstandsvorsitzenden
dr. ingo bretthauer Vorstandsvorsitzender
sehr geehrte damen und herren,
das Jahr 2014 ist, soweit es den Umsatz betrifft, schwach gestartet. Dies gilt vor allen Dingen im Vergleich mit dem ersten Halbjahr des Vorjahrs, das extrem gut war. Diese Entwicklung war schon Ende 2013 absehbar und hat uns somit nicht überrascht. In den vergangenen Jahren war es fast immer so, dass unser Geschäftsjahr eher schwach startete und dann im Jahresverlauf besser wurde. 2013 war in dieser Beziehung eher die Ausnahme.
Deutlich besser sieht die Lage beim Auftragseingang aus. Dieser war schon im ersten Quartal 2014 sehr stark und hat sich im zweiten Quartal noch einmal verstärkt. Das zweite Quartal 2014 hat mit einem Auftragseingang in Höhe von € 42,5 Mio. einen Wert erreicht, den es noch nie in der LPKF-Geschichte gegeben hat. Insgesamt haben wir im ersten Halbjahr 2014 einen Auftragseingang in Höhe von € 79,7 Mio. erreicht. Zum Stichtag am Ende des zweiten Quartals hatten wir einen Auftragsbestand in Höhe von € 51,8 Mio. – ebenfalls ein neuer Rekordwert.
Dies alles stimmt uns trotz des verhaltenen Starts beim Umsatz zuversichtlich, dass wir unser angepeiltes Jahresziel erreichen können, aber wir werden dafür im zweiten Halbjahr große Anstrengungen unternehmen müssen. Mit den hohen Werten bei Auftragseingang und Auftragsbestand sollten diese Ziele erreichbar sein, auch wenn es natürlich deutlich anspruchsvoller geworden ist. Aber wir werden alles daran setzen, unsere Jahresziele zu erreichen und damit die Wachstumsgeschichte der LPKF-Gruppe fortzuschreiben.
Haupttreiber des Geschäfts in 2014 sind aktuell unsere Produktbereiche Laser-Direkt-Strukturierung (LDS) und – für viele sicherlich überraschend – unser Solargeschäft.
Beim LDS-Geschäft zog der Auftragseingang im Laufe des ersten Halbjahres stark an. Es freut uns besonders, dass wir trotz unserer weiterhin offenen Patentlage in China vor allem neue chinesische Kunden gewinnen konnten. In der Patentsache streiten wir weiterhin in China, aber auch in Deutschland. Vor dem Landgericht Mannheim haben wir in erster Instanz einen wichtigen Erfolg in diesem Streit verbuchen können. Wir denken, dass potenzielle Patentverletzer vor diesem Hintergrund in Zukunft vorsichtiger sein werden.
Im Solargeschäft konnten wir bereits im Januar einen größeren Auftrag in Höhe von mehr als € 15 Mio. verbuchen. Der Auftragseingang hat sich in der Folgezeit weiter erhöht, so dass schon heute absehbar ist, dass dieser Bereich die größten Chancen hat, seine Planung deutlich zu übertreffen. Aber auch hier werden wir die Umsätze erst im zweiten Halbjahr sehen. An unserem Standort in Suhl, wo diese Systeme entwickelt und gebaut werden, läuft der Betrieb bereits jetzt auf Hochtouren.
Anfang Juli konnten wir unser neues Hauptgebäude in Garbsen beziehen. Wir freuen uns, dass wir unsere Kunden und Besucher jetzt in einem modernen und funktionalen Gebäude empfangen können, das den hohen Qualitätsanspruch, den wir an unsere Produkte haben, widerspiegelt. Erfreulich und durchaus bemerkenswert ist, dass die Baumaßnahme nicht nur exakt im geplanten Zeitfenster, sondern auch in dem bewilligten Kostenrahmen durchgeführt wurde. Wir haben insgesamt knapp € 5 Mio. in dieses neue Gebäude, die Einrichtung und die installierte Technik investiert und fühlen uns jetzt am Standort Garbsen für die Zukunft wirklich gut aufgestellt.
Die Kursentwicklung der LPKF-Aktie war in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres alles andere als erfreulich. Nachdem der Kurs in den letzten fünf Jahren drastisch gestiegen ist, ist er seit Anfang des laufenden Jahres bis zum 30.6. um 20 % gefallen. Dieser starke Kursrückgang hat uns selbst überrascht, denn wir sehen in LPKF weiterhin ein kerngesundes Unternehmen mit einer intakten Wachstumsstory. Wir werden auch in Zukunft alles daran setzen, die Lasertechnologie in der Elektronikproduktion weiter voranzutreiben. Unsere solide Geschäftsentwicklung sollte sich dann auch in entsprechenden Kursen widerspiegeln.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Ingo Bretthauer Vorstandsvorsitzender
Zwischenlagebericht zum 30. Juni 2014
I. Grundlagen des Konzerns
1.1 Konzernstruktur und Geschäftsmodell
Der LPKF-Konzern entwickelt und produziert Systeme zur Materialbearbeitung. Das Maschinenbauunternehmen gehört aufgrund seiner Technologieführerschaft in einigen Bereichen der Mikromaterialbearbeitung mit dem Laser zu den führenden Lasertechnologieunternehmen weltweit. Die besonderen Kompetenzen des LPKF-Konzerns liegen in den Gebieten Lasertechnologie und Optik, Präzisionsantriebstechnik, Steuerungstechnik und Software sowie Werkstofftechnologie. Laseranlagen von LPKF werden vor allem in der Elektronikindustrie, in der Kunststofftechnik und bei der Herstellung von Solarzellen eingesetzt. In vielen Bereichen lösen die von LPKF entwickelten innovativen Prozesse etablierte konventionelle Verfahren ab. 86 % des Umsatzes erzielt der Konzern im Ausland. Die LPKF Laser & Electronics AG (LPKF AG) ist im TecDAX der Deutschen Börse notiert. Im Konzern wurden am Bilanzstichtag weltweit 778 Mitarbeiter beschäftigt.
Die im zusammengefassten Lagebericht 2013 beschriebene Konzernstruktur und Geschäftstätigkeit bleiben im Berichtszeitraum unverändert. Der Konsolidierungskreis ist im Anhang dieses Zwischenberichts dargestellt.
1.2 Konzernziele und Strategie
Das übergreifende, grundsätzliche Konzernziel besteht in der langfristigen Steigerung des Unternehmenswerts. Zur Erreichung dieses Ziels soll der technische Vorsprung ständig weiter ausgebaut werden. Die Förderung und der Ausbau der eigenen Forschung und Entwicklung sind deshalb von zentraler Bedeutung.
Die im zusammengefassten Lagebericht 2013 beschriebene Unternehmensstrategie und Unternehmenssteuerung blieben im Berichtszeitraum unverändert.
1.3 Forschung und Entwicklung
Kontinuierliche Investitionen in marktnahe Entwicklungen sind für den technologisch geprägten LPKF-Konzern von zentraler Bedeutung. Die Ausrichtung der F&E-Aktivitäten wird im Geschäftsbericht 2013 beschrieben und hat sich in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres nicht grundlegend geändert. Im Berichtszeitraum betrugen die F&E-Aufwendungen € 5,7 Mio. (Vorjahr: € 6,3 Mio.).
II. Wirtschaftsbericht
2.1 Überblick über den Geschäftsverlauf
2.1.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen
Im neuesten Update seines Weltwirtschaftsausblicks vom Juli hat der Internationale Währungsfonds (IWF) seine Prognose für 2014 leicht zurückgenommen. Die Abwärtsrisiken hätten erkennbar zugenommen. Als besonders gefährlich werden die eskalierenden geopolitischen Konflikte eingeschätzt, die einen steilen Anstieg des Ölpreises nach sich ziehen könnten. Daher geht der IWF für 2014 nur noch von einem Wachstum der Weltwirtschaft von 3,4 % aus, das sind 0,3 % weniger als noch im April prognostiziert.
Auch im Euroraum kommt die Industrie nur langsam voran. Der prognostizierte Aufschwung scheint vertagt zu sein. Noch zu Jahresanfang hofften viele Ökonomen auf eine schnelle Besserung der Lage. Doch dann enttäuschten zunächst die USA mit einem Konjunktureinbruch im ersten Quartal, der Welthandel kam nicht recht in Schwung und manche Emerging-Markets hatten mit binnenwirtschaftlichen Problemen zu kämpfen. Auch die geopolitischen Krisen in der Ukraine und im Nahen Osten trübten die Stimmung. Einzig die Verbraucher in Europa werden optimistischer. Laut Marktforschungsunternehmen GfK stieg der europäische Konsumklimaindex auf den höchsten Wert seit April 2008.
In Deutschland scheint sich der prognostizierte Aufschwung ebenfalls zu verzögern. Das Statistische Bundesamt bestätigte für Mai, dass sowohl die Import- als auch die Exportzahlen im Vergleich zum Vormonat rückläufig waren. Nach starkem Jahresstart dürfte die deutsche Wirtschaft im zweiten Quartal nahezu stagnieren. Die Daten des Einkaufsmanagerindex im Juli deuten jedoch darauf hin, dass das Wachstum in Deutschland wieder auf solidem Fundament steht.
2.1.2 Branchenspezifische Rahmenbedingungen
Im deutschen Maschinenbau lag der Auftragseingang im Mai 2014 um real 2 % unter dem Ergebnis des Vorjahres. Dabei stieg das Inlandsgeschäft um 5 %, aus dem Ausland gingen dagegen 4 % weniger Bestellungen ein. Der VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau) prognostiziert für das Gesamtjahr eine Umsatzsteigerung um 3 % im Vergleich zum Vorjahr und steuert trotz des schwächelnden Russlandgeschäfts auf ein Rekordjahr zu.
2.1.3 Auswirkungen auf den LPKF-Konzern
Die Lage der Gesamtwirtschaft und der meisten für LPKF relevanten Branchen hat sich in den zurückliegenden zwölf Monaten stabil entwickelt und zeigt wieder moderates Wachstum. Eine positive konjunkturelle Entwicklung sollte dem LPKF-Geschäft Rückenwind geben. Dabei war in Teilen der Elektronikindustrie eine recht verhaltene Geschäftsentwicklung zu verzeichnen.
Der Konzern profitiert von Trends wie der mobilen Kommunikation mit Smartphones, dem Ringen um höchste Effizienz von Solarzellen im härter werdenden Wettbewerb und dem Leichtbau in der Automobilindustrie. Diese Trends bestehen weiter und sollten sich in einem deutlich stärkeren zweiten Halbjahr 2014 zeigen.
2.2 Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Konzerns
2.2.1 Ertragslage
Die Nachfrage nach LPKF-Systemen ist weiterhin stark. So lag der Auftragseingang im ersten Halbjahr 2014 nochmals um 41 % über dem bereits sehr guten Vorjahreszeitraum. Angeführt durch das Segment Other Production Equipment, wo ein Folgeauftrag für Solarstrukturierer gewonnen werden konnte, sowie durch Zuwächse im Segment Electronics Development Equipment liegt nun der Auftragsbestand mit € 51,8 Mio. um fast 150 % über dem Vorjahr. Einzig im Segment Electronics Production Equipment fiel der Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahr etwas geringer aus. Hier war ein schwaches PCB Production Equipment-Geschäft zu verzeichnen bei einem starken LDS-Auftragseingang.
Die Umsatzerlöse im Konzern laufen den Auftragseingängen noch hinterher und liegen nach sechs Monaten mit € 45,6 Mio. um 35 % unter dem Vorjahr (€ 69,9 Mio.). Die Umsätze des Vorjahres waren noch von hohen LDS-Umsätzen sowie starken Auslieferungen von Schneidsystemen und Solaranlagen getragen worden. Dies blieb im laufenden Jahr zunächst noch aus. Die Auslieferung von Solarstrukturierern begann erst Ende des zweiten Quartals. Der Umsatz im Segment Other Production Equipment lag nach sechs Monaten deutlich unter dem Vorjahreswert. Beide Effekte konnten durch die positive Entwicklung im Segment Electronics Development Equipment nicht ausgeglichen werden.
Durch die schwachen Umsatzerlöse erreichte das EBIT nur € 1,6 Mio. (Vorjahr: € 15,0 Mio.), die EBIT-Marge betrug 3,5 % nach 21,5 % im Vorjahr.
Bei den umsatzabhängigen Aufwendungen wie den Materialaufwendungen sowie Teilen der sonstigen betrieblichen Aufwendungen sorgte der Umsatzrückgang für eine Dämpfung. Der Personalaufwand liegt trotz des Zuwachses bei den Mitarbeitern auf dem Niveau des Vorjahres, was durch die Reduzierung variabler Vergütungsbestandteile bedingt ist. Durch die hohe Investitionstätigkeit des Konzerns in den letzten zwölf Monaten stiegen die Abschreibungen weiter an.
Auf der Ertragsseite erfuhren Bestandsveränderungen, aktivierte Eigenleistungen und sonstige betriebliche Erträge eine positive Entwicklung. Die aktivierten Eigenleistungen wiesen Herstellungskosten für Prototypen und Applikationssysteme in Höhe von € 0,1 Mio. sowie aktivierte Entwicklungsleistungen in Höhe von € 2,2 Mio. aus. Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich gegenüber dem Vorjahr vor allem durch den Verbrauch von Rückstellungen für Gewährleistungen erhöht.
Die Materialeinsatzquote bezogen auf Umsatzerlöse und Bestandsveränderungen liegt mit 29,8 % leicht über dem Niveau des Gesamtjahres 2013 (26,7 %), was vor allem auf einen veränderten Produktmix zurückzuführen ist. Im Vorjahr war der Anteil von Systemen aus dem Segment Electronics Production Equipment höher als im laufenden Jahr. Dies dürfte sich im zweiten Halbjahr wieder zugunsten des Segments Electronics Production Equipment verändern.
Die Anzahl der Mitarbeiter wuchs im ersten Halbjahr um 26 Mitarbeiter auf 778 zum Stichtag. Der absolute Personalaufwand blieb jedoch durch geringere Rückstellungen für variable Vergütungen auf der Höhe des Vorjahres. Durch die geringeren Umsatzerlöse stieg die Personalaufwandsquote von 29,6 % im Vorjahr auf 45,5 % in diesem Jahr an.
Die Abschreibungen sind vor allem bedingt durch die hohen Investitionen in Gebäude und Anlagen sowie in Software und in die Entwicklung von € 3,6 Mio. im Vorjahr auf € 4,1 Mio. in diesem Jahr angestiegen.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vorjahresvergleich um € 2,7 Mio. auf € 12,4 Mio. zurückgegangen. Durch den geringeren Umsatz reduzierten sich die Werbe- und Vertriebsaufwendungen um insgesamt € 2,1 Mio., vor allem durch geringere Lizenzaufwendungen, Verkaufsprovisionen und Transportkosten. Auch Beratungsaufwand (– € 0,4 Mio.) und Fremdarbeiten für entwicklungsnahe Tätigkeiten (– € 0,5 Mio.) wurden zurückgenommen. Der Aufwand für Reisen und Bewirtungen nahm hingegen um € 0,3 Mio. im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zu.
2.2.2 Finanzlage
Der Finanzmittelbestand des Konzerns ist im ersten Halbjahr von € 12,5 Mio. auf € 1,3 Mio. zurückgegangen. Ein geringeres Periodenergebnis sowie gestiegenes Vorratsvermögen und ein Abbau von Rückstellungen waren die wesentlichen Einflussgrößen für einen Abfluss aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von € 4,8 Mio. Auch aus der Investitionstätigkeit war ein Mittelabfluss von € 7,7 Mio. zu verzeichnen. Nach einem Zufluss in Höhe von € 1,1 Mio. aus der Finanzierungstätigkeit verblieb damit insgesamt noch ein Mittelabfluss von € 11,2 Mio. (Vorjahr Mittelzufluss von € 5,3 Mio.). Die Dividendenzahlung in Höhe von € 5,6 Mio. (Vorjahr: € 5,6 Mio.) ist in der Konzernkapitalflussrechnung unter der Position Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit ausgewiesen.
Die Finanzlage des Konzerns ist weiterhin solide. Neben den Finanzmitteln stehen ausreichend freie Kreditlinien zur Deckung des Finanzbedarfs zur Verfügung.
2.2.3 Vermögenslage
Vermögens- und Kapitalstrukturanalyse
Die solide Vermögenslage kommt vor allem in einer nach wie vor hohen Eigenkapitalquote von 51,5 % (30.06.2013: 56,8 %) zum Ausdruck.
Der Anstieg der langfristigen Vermögenswerte im Berichtsjahr ist vor allem auf die Investitionen am Standort Garbsen sowie auf die Aktivierung von Entwicklungsleistungen zurückzuführen.
Bei den kurzfristigen Vermögenswerten führte der Aufbau von Vorratsbeständen in Vorbereitung der Fertigung von Systemen in den Folgemonaten zu einem Anstieg. Hier spiegelt sich die gute Auftragslage wider. Die liquiden Mittel hingegen gingen im ersten Halbjahr um € 8,1 Mio. zurück.
Der Aufbau der Vorratsbestände war die wesentliche Ursache für den Anstieg des Net Working Capital auf € 41,7 Mio. zum Berichtszeitpunkt. Im Vergleich zum Vorjahr liegt nun die Net Working Capital Ratio mit 39,6 % über ihrem Vorjahreswert (35,9 %), was vor allem auf die rückläufige Umsatzentwicklung zurückzuführen ist. Da für die Abarbeitung des hohen Auftragsbestands auch Vorleistungen in Form von Systemteilen notwendig sind, wird für das nächste Quartal mit einem ähnlichen Niveau gerechnet.
Durch die Ausschüttung der Dividende kam es zu einer Abnahme des Eigenkapitals. Der Verkauf von Wertpapieren führte zum sog. "Recycling" der bisher in der Neubewertungsrücklage ausgewiesenen Wertveränderungen dieser Papiere. Sie wurde ertragswirksam aufgelöst. Die kurzfristigen Rückstellungen reduzierten sich vor allem durch geringere Tantieme- sowie Steuerrückstellungen um € 4,1 Mio. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten stiegen durch die Aufnahme kurzfristiger Darlehen um € 10,1 Mio. an. Innerhalb der sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten nahmen die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen zu und führten insgesamt zu einer Erhöhung dieser Position. All diese Entwicklungen zusammen resultierten in einem Anstieg der Verbindlichkeiten um € 6,8 Mio. im ersten Halbjahr 2014.
Darüber hinaus hat sich die Bilanzstruktur nicht wesentlich verändert.
Investitionen
Im ersten Halbjahr 2014 wurden € 7,7 Mio. in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen investiert, was eine Steigerung um € 2,0 Mio. gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Bei den immateriellen Vermögenswerten wurden Entwicklungsleistungen in Höhe von € 2,2 Mio. aktiviert. Innerhalb der Sachanlagen entfällt der Anstieg vor allem auf den mittlerweile fertiggestellten Neubau eines Gebäudes in Garbsen sowie auf Ausbaumaßnahmen am Standort Fürth. Beide Investitionen sollen das weitere Wachstum des Konzerns unterstützen.
2.2.4 Entwicklung der Segmente
Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die Entwicklung der Geschäftssegmente:
| Electronics | Electronics | Other | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Production | Development | Production | ||||
| T€ | Equipment | Equipment | Equipment | Sonstige | Gesamt | |
| Außenumsatz | 6 Mo 2014 | 23.241 | 10.633 | 11.518 | 253 | 45.645 |
| 6 Mo 2013 | 40.161 | 9.979 | 19.441 | 347 | 69.928 | |
| Betriebsergebnis | 6 Mo 2014 | 3.973 | 1.405 | – 2.987 | – 812 | 1.579 |
| (EBIT) | 6 Mo 2013 | 11.545 | 1.168 | 2.876 | – 563 | 15.026 |
Die Produktionsdienstleistungen, die bisher im Segment "Sonstige" gezeigt wurden, sind auf die übrigen operativen Segmente zugeordnet. Die Vorjahresvergleichszahlen wurden entsprechend angepasst.
Der Umsatzrückgang im Segment Electronics Production Equipment führte zu einem deutlich reduzierten Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT). Vor allem bedingt durch erst in den Folgequartalen auszuliefernde Module fiel der Umsatz im Segment Other Production Equipment deutlich ab und führte zu einem negativen EBIT.
Erfreulich fiel jedoch die Umsatz- und Ergebnisentwicklung im Segment Electronics Development Equipment aus: Nach einem außergewöhnlich guten ersten Quartal stabilisierte sich der Umsatz auf einem Niveau über Vorjahr, die EBIT-Marge liegt mit 13,2 % ebenfalls über der des Vorjahres (11,7 %).
2.3 Belegschaft
Motivierte, hoch qualifizierte Mitarbeiter, die sich mit dem Unternehmen identifizieren, sind gerade für einen Technologiekonzern wie LPKF ein Schlüssel zum Erfolg. Krankenstände und Fluktuationsraten sind wichtige Indikatoren, inwieweit es LPKF gelingt, dieses Ziel auch zu erreichen. Mit 3,1 % lag der Krankenstand im LPKF-Konzern während der ersten sechs Monate unter dem Durchschnitt der metallverarbeitenden und Elektronikindustrie (2013: 4,6 %). Die Fluktuationsrate im Konzern liegt im ersten Halbjahr 2014 bei 3,7 %.
Die nachfolgende Übersicht zeigt die Entwicklung der Belegschaft in den ersten sechs Monaten 2014:
| Bereich | 30.06.2014 | 31.12.2013 |
|---|---|---|
| Produktion | 188 | 186 |
| Entwicklung | 168 | 165 |
| Verwaltung | 173 | 157 |
| Vertrieb | 138 | 138 |
| Service | 111 | 106 |
| 778 | 752 |
2.4 Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage des Konzerns
Trotz des verhaltenen Starts in das laufende Geschäftsjahr kann die wirtschaftliche Situation des Konzerns im ersten Halbjahr weiterhin als solide beurteilt werden. Darauf aufbauend wird angestrebt, auf Gesamtjahressicht eine sehr gute Ertragssituation und eine hohe Verzinsung des eingesetzten Kapitals zu erreichen.
III. Chancen und Risiken
3.1 Chancen- und Risikobericht
Im zusammengefassten Lagebericht 2013 werden Chancen und Risiken des LPKF-Konzerns in separaten Berichten ausführlich dargestellt und erläutert.
3.2 Beurteilung der Risikosituation des Konzerns durch die Unternehmensleitung
Die konjunkturellen Risiken für die Weltwirtschaft und die Risiken aus der staatlichen Verschuldungskrise sind im Vergleich zum Vorjahr wenig verändert. Viele Analysten gehen für 2014 von einer wieder leicht anziehenden Weltkonjunktur aus.
Durch die im Berichtszeitraum erhaltenen Aufträge aus der Solarindustrie mit einem Gesamtvolumen von über € 21 Mio. hat sich die Situation im Produktbereich Solar Module Equipment für das laufende Geschäftsjahr deutlich verbessert. Die Situation auf dem Solarmarkt bleibt aber weiter unsicher. Trotz vermehrter positiver Signale ist die Krise des gesamten Solarmarktes noch nicht überwunden.
In China hat LPKF die Wiederaufnahme des LDS-Patentverfahrens beantragt. Im Berichtszeitraum hat das Oberste Volksgericht den Antrag zur Prüfung angenommen. Damit geht der Kampf um das LDS-Patent in China weiter. Dauer und Ausgang dieser Auseinandersetzung sind derzeit nicht abzuschätzen.
Im Rechtsstreit um die Verletzung des Patents für die Laser-Direkt-Strukturierung (LDS) hat LPKF einen vorläufigen Sieg errungen. Das Landgericht Mannheim verurteilte am 8. Juli 2014 die Firmen Motorola Deutschland und Motorola Mobility USA auf Unterlassung des Vertriebs von patentverletzenden Mobiltelefonen in Deutschland und die Firma Motorola Deutschland zum Rückruf sämtlicher patentverletzender Mobiltelefone von gewerblichen Abnehmern. Ferner wurde die Schadensersatzpflicht beider Beklagten festgestellt. Gegen das Urteil ist das Rechtsmittel der Berufung möglich. Am Bundespatentgericht München ist eine Nichtigkeitsklage gegen das Patent anhängig, über die noch nicht entschieden worden ist.
Aktuell ist auch keine konkrete Entwicklung erkennbar, welche die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Konzerns für die Zukunft wesentlich und nachhaltig beeinträchtigen könnte. Allerdings besteht weiterhin die Möglichkeit, dass die Auswirkungen einer wieder aufflammenden Schuldenkrise auf die Konjunktur die weitere Entwicklung von LPKF beeinträchtigen könnten.
Sonst haben sich die Chancen und Risiken für den LPKF-Konzern für den Berichtszeitraum gegenüber dem Jahr 2013 nicht grundlegend geändert, so dass die zu diesem Thema gemachten Aussagen im Geschäftsbericht 2013 weiterhin gelten. Zum 30. Juni 2014 gab es keine bestandsgefährdenden Risiken.
IV. Prognosebericht
4.1 Gesamtaussage zur voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns
4.1.1 Rahmenbedingungen
Trotz geringeren Wachstums im laufenden Jahr sollte sich der globale Aufschwung 2015 wieder beschleunigen, so der Internationale Währungsfonds IWF. Da die aktuelle Wachstumsschwäche vorwiegend durch temporäre Faktoren ausgelöst wurde, bleibt der Währungsfonds für das kommende Jahr optimistisch und hält unverändert an der bereits im April abgegebenen Prognose fest. Demnach wird die Weltwirtschaft 2015 um 4,0 % wachsen.
4.1.2 Entwicklung des Konzerns
Die Prognosen der Wirtschaftsinstitute haben sich nicht nur für die Weltwirtschaft insgesamt etwas verbessert, sondern auch für die für LPKF relevanten Absatzmärkte. Entsprechend sinken die Risiken einer negativen Geschäftsbeeinflussung durch konjunkturelle Schwächen in den Endmärkten leicht. Der Start in das laufende Geschäftsjahr war umsatz- und ergebnisseitig für LPKF eher verhalten. Sehr positiv haben sich dagegen Auftragseingang und Auftragsbestand entwickelt.
LPKF wird 2014 bereits eingeführte Technologien wie das LDS-Verfahren und das Lasertrennen noch attraktiver machen und einen großen Beitrag zur Effizienzsteigerung von Dünnschichtsolarzellen leisten. Neue Produkte werden dazu beitragen, die Einsatzfelder für LDS und das Prototyping von Schaltungsträgern zu erweitern. Darüber hinaus werden aktuelle Entwicklungsergebnisse zu ganz neuen Anwendungen der Lasertechnik führen, die die Geschäftsbasis für die folgenden Jahre weiter verbreitern werden.
4.1.3 Wesentliche Kenngrößen
Mit € 79,7 Mio. verbuchte LPKF beim Auftragseingang im ersten Halbjahr eine Steigerung von 41 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Auch wenn das Erreichen der Jahresziele aufgrund des schwachen ersten Halbjahres deutlich anspruchsvoller geworden ist, bestätigt der Vorstand seine Prognose für das Gesamtjahr und erwartet für den LPKF-Konzern bei einer stabilen Entwicklung der Weltkonjunktur einen Umsatz von € 132 bis 140 Mio. für 2014. Die EBIT-Marge sollte 2014 zwischen 15 und 17 % liegen.
Die Net Working Capital Ratio soll kleiner als 35 % ausfallen, was für den Prognosezeitraum einem Net Working Capital von weniger als € 50 Mio. entspricht und damit einen moderaten Anstieg gegenüber dem Vorjahr darstellen würde.
Für die Geschäftsjahre 2015 und 2016 rechnet der Vorstand in einem stabilen wirtschaftlichen Umfeld mit einem Umsatzwachstum von durchschnittlich rund 10 % pro Jahr und einer EBIT-Marge zwischen 15 und 17 %.
Konzernabschluss
Konzern-Bilanz
Aktiva
| T€ | 30.06.2014 | 31.12.2013 |
|---|---|---|
| Langfristige Vermögenswerte | ||
| Immaterielle Vermögenswerte | ||
| Software | 2.354 | 3.084 |
| Geschäfts- oder Firmenwert | 74 | 74 |
| Entwicklungsleistungen | 5.266 | 4.435 |
| 7.694 | 7.593 | |
| Sachanlagen | ||
| Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten | 32.230 | 32.428 |
| Technische Anlagen und Maschinen | 2.825 | 3.138 |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 5.330 | 4.822 |
| Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 5.849 | 2.379 |
| 46.234 | 42.767 | |
| Verfügungsbeschränkte Wertpapiere | 0 | 269 |
| Forderungen und sonstige Vermögenswerte | ||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 13 | 95 |
| Ertragsteuerforderungen | 138 | 134 |
| Sonstige Vermögenswerte | 248 | 162 |
| 399 | 391 | |
| Latente Steuern | 2.368 | 2.148 |
| 56.695 | 53.168 | |
| Kurzfristige Vermögenswerte | ||
| Vorräte | ||
| (System-)Teile | 18.378 | 17.527 |
| Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen | 5.189 | 3.604 |
| Fertige Erzeugnisse und Waren | 11.802 | 9.881 |
| Geleistete Anzahlungen | 461 | 196 |
| 35.830 | 31.208 | |
| Forderungen und sonstige Vermögenswerte | ||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 15.192 | 12.884 |
| Ertragsteuerforderungen | 522 | 937 |
| Sonstige Vermögenswerte | 2.495 | 2.425 |
| 18.209 | 16.246 | |
| Liquide Mittel | 4.473 | 12.569 |
| 58.512 | 60.023 | |
| 115.207 | 113.191 |
Konzern-Bilanz
Passiva
| T€ | 30.06.2014 | 31.12.2013 |
|---|---|---|
| Eigenkapital | ||
| Gezeichnetes Kapital | 22.270 | 22.270 |
| Kapitalrücklage | 1.489 | 1.489 |
| Andere Gewinnrücklagen | 11.115 | 11.115 |
| Cashflow-Hedge-Rücklage | – 34 | – 55 |
| Neubewertungsrücklage | 0 | 4 |
| Rücklage anteilsbasierte Vergütung | 490 | 490 |
| Währungsumrechnungsrücklage | – 912 | – 826 |
| Bilanzgewinn | 24.891 | 29.579 |
| 59.309 | 64.066 | |
| Langfristige Verbindlichkeiten | ||
| Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 174 | 176 |
| Sonstige Rückstellungen | 65 | 40 |
| Mittel- und langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 15.961 | 17.882 |
| Abgrenzungsposten Zuwendungen | 692 | 716 |
| Latente Steuern | 1.724 | 1.342 |
| 18.616 | 20.156 | |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten | ||
| Steuerrückstellungen | 708 | 2.809 |
| Sonstige Rückstellungen | 3.895 | 5.934 |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 17.971 | 5.934 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 4.037 | 4.357 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 10.671 | 9.935 |
| 37.282 | 28.969 | |
| 115.207 | 113.191 |
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
| T€ | 04–06/2014 | 04–06/2013 | 01–06/2014 | 01–06/2013 |
|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 24.051 | 36.943 | 45.645 | 69.928 |
| Veränderung des Bestands an fertigen und unfertigen | ||||
| Erzeugnissen | 1.001 | – 434 | 3.527 | 2.061 |
| Andere aktivierte Eigenleistungen | 1.094 | 614 | 2.273 | 1.462 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 1.281 | 682 | 1.983 | 1.306 |
| Materialaufwand | 8.149 | 9.248 | 14.635 | 20.362 |
| Personalaufwand | 10.334 | 10.743 | 20.779 | 20.734 |
| Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte des | ||||
| Anlagevermögens und Sachanlagen | 2.065 | 1.945 | 4.071 | 3.574 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | 6.385 | 7.556 | 12.364 | 15.061 |
| Betriebsergebnis | 494 | 8.313 | 1.579 | 15.026 |
| Finanzierungserträge | 5 | 7 | 12 | 17 |
| Finanzierungsaufwendungen | 179 | 141 | 332 | 320 |
| Ergebnis vor Steuern | 320 | 8.179 | 1.259 | 14.723 |
| Ertragsteuern | 105 | 2.315 | 379 | 4.511 |
| Konzernjahresüberschuss | 215 | 5.864 | 880 | 10.212 |
| Davon entfallen auf | ||||
| Gesellschafter des Mutterunternehmens | 215 | 5.709 | 880 | 9.877 |
| Minderheiten | 0 | 155 | 0 | 335 |
| Ergebnis pro Aktie | ||||
| Ergebnis pro Aktie — unverwässert (in €) | 0,01 | 0,26 | 0,04 | 0,44 |
| Ergebnis pro Aktie — verwässert (in €) | 0,01 | 0,26 | 0,04 | 0,44 |
| Durchschnittlich im Umlauf befindliche Aktien (unverwässert) | 22.269.588 | 22.269.588 | 22.269.588 | 22.269.588 |
| Durchschnittlich im Umlauf befindliche Aktien (verwässert) | 22.269.588 | 22.269.588 | 22.269.588 | 22.269.588 |
Konzern-Gesamtergebnisrechnung
| T€ | 04–06/2014 | 04–06/2013 | 01–06/2014 | 01–06/2013 |
|---|---|---|---|---|
| Konzernjahresüberschuss | 215 | 5.864 | 880 | 10.212 |
| Neubewertungen (v. a. versicherungsmath. Gewinne und Verluste) | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Latente Steuern | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Summe der Wertänderungen, die zukünftig nicht in die Gewinn | ||||
| und Verlustrechnung umgegliedert werden | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Gewinne und Verluste aus der Neubewertung von zur Veräußerung | ||||
| verfügbaren finanziellen Vermögenswerten | – 6 | – 4 | 0 | – 7 |
| Gewinne und Verluste aus der Neubewertung von zur Veräußerung | ||||
| verfügbaren finanziellen Vermögenswerten, die in die Gewinn | ||||
| und Verlustrechnung umgebucht wurden | – 5 | 0 | – 5 | 0 |
| Fair-Value-Änderungen aus Cashflow-Hedges | 13 | 29 | 30 | 60 |
| Währungsumrechnungsdifferenzen | 221 | – 110 | – 86 | 227 |
| Latente Steuern | – 1 | – 8 | – 8 | – 16 |
| Summe der Wertänderungen, die zukünftig in die | ||||
| Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden, | ||||
| sofern bestimmte Bedingungen erfüllt sind | 222 | – 93 | – 69 | 264 |
| Sonstiges Ergebnis nach Steuern | 222 | – 93 | – 69 | 264 |
| Gesamtergebnis | 437 | 5.771 | 811 | 10.476 |
| Davon entfallen auf | ||||
| Gesellschafter des Mutterunternehmens | 437 | 5.616 | 811 | 10.141 |
| Minderheiten | 0 | 155 | 0 | 335 |
Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung
| T€ | Gezeichnetes Kapital |
Kapital rücklage |
Andere Gewinn rücklagen |
Cashflow Hedge Rücklage |
Neube wertungs rücklage |
|
|---|---|---|---|---|---|---|
| Stand 01.01.2014 | 22.270 | 1.489 | 11.115 | – 55 | 4 | |
| Konzern-Gesamtergebnis | ||||||
| Konzernjahresüberschuss | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
| Veränderung aus Bewertung Cashflow-Hedge | 0 | 0 | 0 | 30 | 0 | |
| Veränderung aus Marktbewertung Wertpapiere | 0 | 0 | 0 | 0 | – 5 | |
| Latente Steuern auf erfolgsneutrale Veränderungen | 0 | 0 | 0 | – 9 | 1 | |
| Differenzen aus der Währungsumrechnung | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
| Konzern-Gesamtergebnis | 0 | 0 | 0 | 21 | – 4 | |
| Transaktionen mit Anteilseignern | ||||||
| Ausschüttungen an Anteilseigner | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
| Stand 30.06.2014 | 22.270 | 1.489 | 11.115 | – 34 | 0 |
| T€ | Gezeichnetes Kapital |
Kapital rücklage |
Andere Gewinn rücklagen |
Cashflow Hedge Rücklage |
Neube wertungs rücklage |
|
|---|---|---|---|---|---|---|
| Stand 01.01.2013 Konzern-Gesamtergebnis |
11.135 | 5.599 | 6.823 | – 123 | 5 | |
| Konzernjahresüberschuss | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
| Veränderung aus Bewertung Cashflow-Hedge | 0 | 0 | 0 | 60 | 0 | |
| Veränderung aus Marktbewertung Wertpapiere | 0 | 0 | 0 | 0 | – 7 | |
| Latente Steuern auf erfolgsneutrale Veränderungen | 0 | 0 | 24 | – 18 | 2 | |
| Differenzen aus der Währungsumrechnung | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
| Konzern-Gesamtergebnis | 0 | 0 | 24 | 42 | – 5 | |
| Transaktionen mit Anteilseignern | ||||||
| Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln | 11.135 | – 4.110 | – 7.025 | 0 | 0 | |
| Ausschüttungen an Anteilseigner | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
| Stand 30.06.2013 | 22.270 | 1.489 | – 178 | – 81 | 0 |
| Summe | Anteile anderer Gesellschafter |
Eigenkapital vor Minderheiten |
Bilanz gewinn |
Währungs umrechnungs rücklage |
Rücklage anteilsbasierte Vergütung |
|
|---|---|---|---|---|---|---|
| 64.066 | 0 | 64.066 | 29.579 | – 826 | 490 | |
| 880 | 0 | 880 | 880 | 0 | 0 | |
| 30 | 0 | 30 | 0 | 0 | 0 | |
| – 5 | 0 | – 5 | 0 | 0 | 0 | |
| – 8 | 0 | – 8 | 0 | 0 | 0 | |
| – 86 | 0 | – 86 | 0 | – 86 | 0 | |
| 811 | 0 | 811 | 880 | – 86 | 0 | |
| – 5.567 | 0 | – 5.567 | – 5.567 | 0 | 0 | |
| 59.309 | 0 | 59.309 | 24.891 | – 912 | 490 |
| Summe | Anteile anderer Gesellschafter |
Eigenkapital vor Minderheiten |
Bilanz gewinn |
Währungs umrechnungs rücklage |
Rücklage anteilsbasierte Vergütung |
|
|---|---|---|---|---|---|---|
| 58.832 | 2.036 | 56.796 | 33.423 | – 556 | 490 | |
| 10.212 | 335 | 9.877 | 9.877 | 0 | 0 | |
| 60 | 0 | 60 | 0 | 0 | 0 | |
| – 7 | 0 | – 7 | 0 | 0 | 0 | |
| – 16 | 0 | – 16 | – 24 | 0 | 0 | |
| 227 | 0 | 227 | 0 | 227 | 0 | |
| 10.476 | 335 | 10.141 | 9.853 | 227 | 0 | |
| 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
| – 5.567 | 0 | – 5.567 | – 5.567 | 0 | 0 | |
| 63.741 | 2.371 | 61.370 | 37.709 | – 329 | 490 | |
Konzern-Kapitalflussrechnung
| 6 Monate | 6 Monate | |
|---|---|---|
| T€ | 2014 | 2013 |
| Laufende Geschäftstätigkeit | ||
| Konzernjahresüberschuss | 880 | 10.212 |
| Ertragsteuern | 379 | 4.511 |
| Zinsaufwand | 332 | 320 |
| Zinsertrag | – 12 | – 17 |
| Abschreibungen auf das Anlagevermögen | 4.071 | 3.574 |
| Gewinne/Verluste aus dem Abgang von Anlagevermögen, | ||
| einschließlich Umgliederung in kurzfristige Vermögenswerte | 27 | 235 |
| Veränderungen der Vorräte, Forderungen und sonstiger Aktiva | – 6.490 | – 6.389 |
| Veränderungen der Rückstellungen | – 2.732 | 1.183 |
| Veränderungen der Verbindlichkeiten sowie sonstiger Passiva | 705 | 1.838 |
| Sonstige nicht zahlungswirksame Aufwendungen und Erträge | – 168 | 1.073 |
| Einzahlungen aus Zinsen | 8 | 17 |
| Gezahlte Ertragsteuern | – 1.764 | – 3.051 |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | – 4.764 | 13.506 |
| Investitionstätigkeit | ||
| Investitionen in immaterielle Vermögenswerte | – 2.423 | – 1.719 |
| Investitionen in Sachanlagen | – 5.241 | – 3.997 |
| Einzahlungen aus dem Abgang von Finanzanlagen | 0 | 3 |
| Erlöse aus Anlageabgängen | 0 | 22 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | – 7.664 | – 5.691 |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | ||
| Zahlung Dividende | – 5.567 | – 5.567 |
| Gezahlte Zinsen | – 332 | – 320 |
| Einzahlungen aus der Aufnahme von (Finanz-)Krediten | 9.000 | 5.215 |
| Auszahlung aus der Tilgung von (Finanz-)Krediten | – 2.004 | – 1.915 |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | 1.097 | – 2.587 |
| Veränderung des Finanzmittelbestands | ||
| Wechselkursbedingte Veränderungen des Finanzmittelbestands | 114 | 76 |
| Veränderungen des Finanzmittelbestands | – 11.331 | 5.228 |
| Finanzmittelbestand am 01.01. | 12.520 | 2.494 |
| Finanzmittelbestand am 30.06. | 1.303 | 7.798 |
| Zusammenfassung des Finanzmittelbestands | ||
| Liquide Mittel | 4.473 | 8.821 |
| Kontokorrentverbindlichkeiten | – 3.170 | – 1.023 |
| Finanzmittelbestand am 30.06. | 1.303 | 7.798 |
Hinweise zur Aufstellung des Quartalsfinanzberichtes
Dieser Halbjahresfinanzbericht zum 30. Juni 2014 entspricht in vollem Umfang den Regelungen des IAS 34. Die Interpretationen des International Financial Interpretations Committee (IFRIC) werden beachtet. Alle Zahlen der Vorperioden sind nach den gleichen Grundsätzen ermittelt worden. Es werden die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie Berechnungsmethoden im Zwischenabschluss angewendet wie im letzten jährlichen Abschluss.
Schätzungen von Beträgen, die in früheren Zwischenberichtsperioden des aktuellen Geschäftsjahres, dem letzten jährlichen Abschluss oder in früheren Geschäftsjahren dargestellt wurden, sind im vorliegenden Finanzbericht nicht geändert worden.
Seit dem letzten Bilanzstichtag haben sich hinsichtlich der Eventualschulden und Eventualforderungen keine Änderungen ergeben.
Nach dem Stichtag 30. Juni 2014 sind keine Ereignisse von besonderer Bedeutung mit erheblichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zu verzeichnen gewesen.
Der vorliegende Halbjahresfinanzbericht ist nicht geprüft und keiner prüferischen Durchsicht unterzogen worden.
Konsolidierungskreis
Neben der Konzernmutter LPKF Laser & Electronics AG, Garbsen, sind folgende Tochterunternehmen in den Konzernabschluss einbezogen worden:
| Unternehmen | Sitz | Land | Beteiligung |
|---|---|---|---|
| LaserMicronics GmbH | Garbsen | Deutschland | 100,0 % |
| LPKF SolarQuipment GmbH | Suhl | Deutschland | 100,0 % |
| LPKF Grundstücksverwaltungs GmbH | Fürth | Deutschland | 100,0 % |
| LPKF Laser & Electronics d.o.o. | Naklo | Slowenien | 100,0 % |
| LPKF Distribution Inc. | Tualatin (Portland) | USA | 100,0 % |
| LPKF (Tianjin) Co. Ltd. | Tianjin | China | 100,0 % |
| LPKF Laser & Electronics Trading (Shanghai) Co. Ltd. | Shanghai | China | 100,0 % |
| LPKF Laser & Electronics (Hong Kong) Ltd. | Hong Kong | China | 100,0 % |
| LPKF Laser & Electronics K. K. | Yokohama | Japan | 100,0 % |
| LPKF Laser & Electronics Korea Ltd. | Seoul | Korea | 100,0 % |
Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen
Es bestehen keine berichtspflichtigen Geschäftsbeziehungen mit nahestehenden Personen der LPKF-Gruppe.
Anteilsbesitz der Organmitglieder
| Vorstand | 30.06.2014 | 31.12.2013 |
|---|---|---|
| Dr. Ingo Bretthauer | 56.000 | 52.000 |
| Bernd Lange | 75.000 | 75.000 |
| Kai Bentz | 15.200 | 14.600 |
| Dr.-Ing. Christian Bieniek | 0 | 0 |
| Aufsichtsrat | 30.06.2014 | 31.12.2013 |
|---|---|---|
| Dr. Heino Büsching | 10.000 | 10.000 |
| Bernd Hackmann | 125.600 | 125.600 |
| Prof. Dr.-Ing. Erich Barke | 2.000 | 2.000 |
Versicherung der gesetzlichen Vertreter
Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.
Garbsen, den 13. August 2014
LPKF Laser & Electronics Aktiengesellschaft
Der Vorstand
Dr. Ingo Bretthauer Bernd Lange Kai Bentz Dr.-Ing. Christian Bieniek
Finanzkalender
| 13. August 2014 | Veröffentlichung des 6-Monats-Berichts |
|---|---|
| 13. November 2014 | Veröffentlichung des 9-Monats-Berichts |
| 24. März 2015 | Veröffentlichung des Jahresberichts 2014 |
| 13. Mai 2015 | Veröffentlichung des 3-Monats-Berichts |
| 28. Mai 2015 | Hauptversammlung |
| 12. August 2015 | Veröffentlichung des 6-Monats-Berichts |
| 11. November 2015 | Veröffentlichung des 9-Monats-Berichts |
Impressum
Herausgeber
LPKF Laser & Electronics AG Osteriede 7 30827 Garbsen Deutschland Tel.: +49 5131 7095-0 Fax: +49 5131 7095-90 E-Mail: [email protected]
Investor-Relations-Kontakt
LPKF Laser & Electronics AG Bettina Schäfer Osteriede 7 30827 Garbsen Deutschland Tel.: +49 5131 7095-1382 Fax: +49 5131 7095-90 E-Mail: [email protected]
Internet
Weitere Informationen über die Firma LPKF Laser & Electronics AG sowie die Anschriften unserer Tochtergesellschaften finden Sie im Internet unter www.lpkf.com.
Der vorliegende Finanzbericht kann auch als PDF-Datei von unserer Homepage heruntergeladen werden.
Konzept und Gestaltung
CAT Consultants, Hamburg, www.cat-consultants.de
LPKF Laser & Electronics AG
Osteriede 7 30827 Garbsen Deutschland
Telefon: +49 5131 7095-0 Telefax: +49 5131 7095-90
www.lpkf.com