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Lifco — Audit Report / Information 2018
Aug 8, 2019
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Audit Report / Information
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Publication
Lifco AB
Enköping
Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018
BERICHT DES WIRTSCHAFTSPRÜFERS
Für die Jahreshauptversammlung der Lifco AB (publ.), Org.-Nr. 556465-3185
BERICHT ZUM JAHRESABSCHLUSS UND KONZERNABSCHLUSS
BESTÄTIGUNGSVERMERK
Wir haben eine Prüfung des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses der Lifco AB (publ.) für das Jahr 2018 mit Ausnahme des Unternehmenslenkungsberichtes und des gesetzlich vorgeschriebenen Nachhaltigkeitsberichtes auf den Seiten 29-37 bzw. 12-14 durchgeführt. Der Jahresabschluss und der Konzernabschluss des Unternehmens sind auf den Seiten 8-76 dieses Dokuments enthalten.
Unserer Auffassung nach wurde der Jahresabschluss gemäß dem Jahresabschlussgesetz verfasst und vermittelt ein in allen wesentlichen Aspekten wahrheitsgemäßes Bild der Finanzlage des Mutterunternehmens zum 31. Dezember 2018 sowie von deren Finanzergebnis und Cashflows für dieses Jahr gemäß Jahresabschlussgesetz. Der Konzernabschluss wurde gemäß Jahresabschlussgesetz verfasst und vermittelt ein in allen wesentlichen Aspekten wahrheitsgemäßes Bild der Finanzlage des Konzernes zum 31. Dezember 2018 sowie von dessen Finanzergebnis und Cashflows für das Jahr gemäß den International Financial Reporting Standards, wie von der EU angenommen, und dem Jahresabschlussgesetz. Unsere Prüfurteil umfasst nicht den Unternehmenslenkungsbericht und den gesetzlich vorgeschriebenen Nachhaltigkeitsbericht auf den Seiten 29-37 bzw. 12-14. Der Lagebericht ist im Einklang mit den übrigen Teilen des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses.
Wir empfehlen daher der Jahreshauptversammlung, die Gewinn-und-Verlust-Rechnung und die Bilanz für das Mutterunternehmen und den Konzern festzustellen.
Unser Prüfurteil in diesem Bericht in Bezug auf den Jahresabschluss und den Konzernabschluss stimmt mit dem Inhalt des zusätzlichen Berichtes überein, der dem Prüfungsausschuss der Muttergesellschaft gemäß Artikel 11 der Verordnung (EU) Nr. 537/2014 des Europäischen Parlaments und des Rates vorgelegt wurde.
GRUNDLAGEN UNSERES STELLUNGNAHME
Wir haben die Rechnungsprüfung gemäß den International Standards on Auditing (ISA) und den schwedischen Standards guter Rechnungsprüfungspraxis durchgeführt. Unsere Verantwortlichkeiten nach diesen Standards sind im Abschnitt „Verantwortlichkeiten des Rechnungsprüfers“ ausführlicher dargelegt. Wir sind gemäß der guten Berufspraxis für Wirtschaftsprüfer in Schweden unabhängig vom Mutterunternehmen und Konzern und sind ansonsten unserer beruflichen ethischen Verantwortung gemäß diesen Anforderungen nachgekommen. Dazu gehört auch, dass nach meinem (unserem) besten Wissen und Gewissen keine verbotenen Dienstleistungen im Sinne von Artikel 5.1 der Verordnung Nr. 537/2014 für das geprüfte Unternehmen oder gegebenenfalls seine Muttergesellschaft oder seine beherrschten Unternehmen innerhalb der EU erbracht wurden.
Wir sind der Auffassung, dass die von uns eingeholten Rechnungslegungsnachweise als Grundlage für unser Prüfurteil ausreichend und zweckmäßig sind.
UNSER RECHNUNGSPRÜFUNGSANSATZ
Überblick
Umfang der Rechnungsprüfung
Wir haben unsere Rechnungsprüfung unter den Gesichtspunkten einer Bestimmung der Wesentlichkeit und einer Beurteilung der Risiken wesentlicher Falschangaben in den Finanzberichten des Konzernes geplant. Wir haben besonders die Bereiche berücksichtigt, in denen der geschäftsführende Direktor und der Verwaltungsrat subjektive Beurteilungen vorgenommen hatten, zum Beispiel wichtige berichtsbezogene Schätzungen, die ausgehend von Annahmen und Prognosen über künftige Ereignisse vorgenommen wurden, welche von Natur aus unsicher sind. Wie bei allen Rechnungsprüfungen haben wir auch die Gefahr berücksichtigt, dass der Verwaltungsrat und der geschäftsführende Direktor die interne Kontrolle vernachlässigen, und wir haben unter anderem erwogen, ob es Belege für systematische Abweichungen gibt, die Veranlassung einer Gefahr erheblicher Fehler als Folge von Unregelmäßigkeiten gegeben haben.
Wir haben unsere Rechnungsprüfung an die Ausführung einer zweckmäßigen Überprüfung angepasst, um zu den Finanzberichten im Ganzen unter Berücksichtigung der Struktur, Rechnungslegungsprozesse und Kontrolle des Konzernes sowie der Branche, in der der Konzern tätig ist, Stellung nehmen zu können.
Wesentlichkeit
Umfang und Ausrichtung der Rechnungsprüfung wurden durch unsere Beurteilung von Wesentlichkeit beeinflusst. Eine Rechnungsprüfung erfolgt, um einen angemessenen Grad von Sicherheit darüber zu erreichen, dass die Finanzberichte frei von wesentlichen Fehlern sind. Fehler können als Folge von Unregelmäßigkeiten oder Mängeln entstehen. Sie gelten als wesentlich, wenn unter normalen Umständen erwartet werden kann, dass sie sich auf die wirtschaftlichen Beschlüsse auswirken, welche die Nutzer auf der Grundlage der Finanzberichte fassen.
Basierend auf professionellem Urteilsvermögen haben wir bestimmte quantitative Schwellenwerte für die Wesentlichkeit festgelegt, darunter für die Finanzberichte des Konzernes als Ganzes. Mit deren Hilfe sowie mit qualitativen Erwägungen haben wir die Ausrichtung der Rechnungsprüfung und die Art unseres Prüfungsvorgehens sowie Zeitpunkt und Umfang festgelegt und die Auswirkung einzelner und zusammengenommener Fehler auf die Finanzberichte als Ganzes beurteilt.
WESENTLICHE PRÜFUNGSSACHVERHALTE
Wesentliche Prüfungssachverhalte sind solche Sachverhalte, die nach unserem pflichtgemäßen Ermessen in unserer Prüfung des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses für den Berichtszeitraum am bedeutsamsten waren. Diese Sachverhalte wurden im Zusammenhang mit unserer Prüfung des Jahresabschlusses und des Konzernjahresabschlusses als Ganzem und bei der Bildung unseres Prüfungsurteils hierzu berücksichtigt; wir geben kein gesondertes Prüfungsurteil zu diesen Sachverhalten ab.
WESENTLICHER PRÜFUNGSSACHVERHALT
Bewertung immaterieller Vermögenswerte
Mit Verweis auf die Anmerkungen 2, 4 und 14.
Der Geschäfts- oder Firmenwert („Goodwill“) und andere immaterielle Vermögenswerte mit unbestimmter Nutzungsdauer sind wesentlicher Bestandteil der Bilanz der Lifco. Das Unternehmen führt eine Prüfung der Wertminderung der Vermögenswerte durch, die auf einer Berechnung des diskontierten Cashflows der zahlungsmittelgenerierenden Einheiten basiert, in denen Geschäfts- oder Firmenwerte und andere immaterielle Vermögenswerte ausgewiesen werden.
Dieser Werthaltigkeitstest basiert auf einem hohen Maß an Beurteilungen und Annahmen über zukünftige Cashflows. In den Anmerkungen 2, 4 und 14 wird dargelegt, wie das Management der Gesellschaft seine Einschätzungen vorgenommen hat; sie enthalten auch Angaben zu wichtigen Annahmen und Sensitivitätsanalysen. Die Schlüsselvariablen des Tests sind Wachstumsraten, Gewinnmargen, Gemeinkosten, der Betriebskapitalbedarf, der Investitionsbedarf und der Diskontierungsfaktor (Kapitalkosten). Dabei wurde auf der Grundlage der getroffenen Annahmen kein Wertminderungsbedarf festgestellt.
BEHANDLUNG DER WESENTLICHEN PRÜFUNGSSACHVERHALTE
In unserer Abschlussprüfung haben wir das vom Management verwendete Berechnungsmodell beurteilt.
Wir haben wichtige Annahmen mit dem Budget und mit dem strategischen Plan des Unternehmens abgestimmt und kritisch überprüft. Dies erfolgte durch Analysen darüber, inwieweit sich Annahmen früherer Jahre bestätigt haben, sowie durch Analysen der eventuellen Anpassungen, die als Folge der Entwicklung der Geschäftstätigkeit und externer Faktoren bei Annahmen aus früheren Jahren vorgenommen wurden.
Wir haben die Sensitivitätsanalyse der wichtigsten Variablen überprüft, um das Risiko eines Wertminderungsbedarfes zu bewerten.
Die durchgeführte Überprüfung ergab keinen Wertminderungsbedarf.
Wir haben darüber hinaus die Genauigkeit der im Jahresbericht verzeichneten Informationen bewertet.
Ausweis erworbener Unternehmen und Geschäftstätigkeiten
Mit Verweis auf die Anmerkungen 2, 4 und 31.
Im Geschäftsjahr 2018 führte die Lifco mehrere Akquisitionen in allen Geschäftsbereichen des Unternehmens durch. Weitergehende Informationen dazu sind in Anmerkung 31 dargelegt.
Der Gesamtkaufpreis für die erworbenen Unternehmen und Geschäftsbereiche betrug abzüglich der erworbenen liquiden Mittel 695 Mio. SEK, wovon 426 Mio. SEK auf identifizierte Marktwertanpassungen in den Akquisitionsanalysen von Marken, Kundenbeziehungen und Lizenzen und 353 Mio. SEK auf Goodwill entfielen.
Der Ausweis von Akquisitionen erfordert vom Management ein hohes Maß an Urteilsvermögen. Wesentliche Schätzungen und Beurteilungen betreffen bei Akquisitionsanalysen der Vermögenswerte und Schulden die Zuordnung des beizulegenden Zeitwertes sowie Anpassungen bei der Übernahme der Rechnungslegungsgrundsätze des Konzernes.
Unsere Prüfung der Transaktionen stützte sich zum Teil auf die Beurteilung der Übernahmeverträge sowie der Belegdokumente für die Eröffnungsbilanzen der erworbenen Unternehmen. Wir haben außerdem die vorgenommenen Anpassungen für die Übernahme der Rechnungslegungsgrundsätze des Konzernes überprüft.
Unsere Prüfung umfasst auch die Bewertung wesentlicher Schätzungen und Beurteilungen im Zusammenhang mit der Zuordnung der beizulegenden Zeitwerte in den Akquisitionsanalysen. Schließlich haben wir auch die Grundlagen der Beurteilungen geprüft und diese mit denen bei ähnlichen Akquisitionen des Konzernes in den Vorjahren verglichen.
Wir haben weiterhin die Richtigkeit der Angaben zu den in den Jahresabschluss einbezogenen Akquisitionen sowie die für die Bilanzierung der Akquisitionen erforderlichen Belegdokumente geprüft.
Bei unserer Prüfung wurden keine Abweichungen festgestellt.
WEITERE INFORMATIONEN NEBEN JAHRESABSCHLUSS UND KONZERNABSCHLUSS
Dieses Dokument enthält außer dem Jahresabschluss und dem Konzernabschluss auch andere Informationen. Sie befinden sich auf den Seiten 1-7 und 77-90. Für diese weiteren Informationen sind der Verwaltungsrat und der geschäftsführende Direktor verantwortlich.
Unsere Stellungnahme zu Jahresabschluss und Konzernabschluss berücksichtigt diese Informationen nicht, und wir geben keine Stellungnahme zwecks Bestätigung dieser weiteren Informationen ab.
In Zusammenhang mit unserer Rechnungsprüfung des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses liegt es in unserer Verantwortung, die vorstehend benannten Informationen zur Kenntnis zu nehmen und zu erwägen, ob sie wesentlich von Jahresabschluss und Konzernabschluss abweichen. Bei dieser Sichtung berücksichtigen wir auch die sonstigen Kenntnisse berücksichtigt, die wir im Rahmen der Rechnungsprüfung eingeholt haben, und wir bewerten, ob die weiteren Informationen wesentliche Fehler zu enthalten scheinen.
Falls wir auf der Grundlage der Prüfung dieser Informationen zu dem Schluss gelangen, dass die anderen Informationen einen wesentlichen Fehler enthalten, sind wir verpflichtet, dies anzumerken. Wir haben diesbezüglich nichts zu berichten.
VERANTWORTUNG DES VERWALTUNGSRATES UND DES GESCHÄFTSFÜHRENDEN DIREKTORS
Verwaltungsrat und geschäftsführender Direktor sind sowohl für die Vorlage von Jahresabschluss und Konzernabschluss verantwortlich als auch für die Vermittlung eines wahrheitsgemäßen Bildes gemäß Jahresabschlussgesetz und, hinsichtlich des Konzernabschlusses, im Sinne der von der EU angenommenen IFRS. Verwaltungsrat und geschäftsführender Direktor zeichnen darüber hinaus für die interne Kontrolle verantwortlich, die sie als notwendig erachten, um einen Jahresabschluss und einen Konzernabschluss vorzulegen, die keine wesentlichen Mängel enthalten, unabhängig davon, ob diese auf Unregelmäßigkeiten oder Fehler zurückzuführen sind.
Beim Erstellen von Jahresabschluss und Konzernabschluss sind Verwaltungsrat und geschäftsführender Direktor verantwortlich für die Beurteilung der Fähigkeit von Unternehmen und Konzern, die Geschäftstätigkeit fortzusetzen. Sie informieren, wenn nötig, über Umstände, die sowohl die Fähigkeit, die Geschäftstätigkeit fortzusetzen, wie die Annahme über ihre Aufrechterhaltung beeinträchtigen können. Die Rechnungslegung unter Annahme der Fortführung der Geschäftstätigkeit wird jedoch nicht angewendet, wenn Verwaltungsrat und geschäftsführender Direktor beabsichtigen, das Unternehmen zu liquidieren, die Geschäftstätigkeit einzustellen oder keine andere realistische Alternative haben, als eines von beidem vorzunehmen.
Der Rechnungslegungsausschuss des Verwaltungsrates muss, ohne dass dies seine sonstigen Verantwortlichkeiten und Aufgaben beeinflusst, unter anderem die Finanzberichterstattung des Unternehmens überwachen.
VERANTWORTUNG DES RECHNUNGSPRÜFERS
Unsere Ziele sind, einen angemessenen Grad von Sicherheit darüber zu erreichen, inwieweit Jahresabschluss und Konzernabschluss in ihrer Gänze keine wesentlichen Fehler enthalten, unabhängig davon, ob diese auf Unregelmäßigkeiten oder auf Mängel zurückzuführen sind, sowie einen Rechnungsprüfungsbericht vorzulegen, der unsere Stellungnahmen enthält. Angemessene Sicherheit ist ein hoher Grad an Sicherheit, jedoch keine Garantie dafür, dass eine Rechnungsprüfung, die gemäß ISA und guter Berufspraxis in Schweden durchgeführt wird, immer einen wesentlichen Fehler aufdecken wird, wenn ein solcher vorliegt. Fehler können durch Unregelmäßigkeiten oder Mängel entstehen und gelten als wesentlich, wenn mit hoher Wahrscheinlichkeit erwartet werden kann, dass sie einzeln oder zusammen die wirtschaftlichen Beschlüsse beeinflussen, die Nutzer auf der Grundlage von Jahresabschluss und Konzernabschluss fassen.
Eine weitere Beschreibung unserer Verantwortung für die Rechnungsprüfung von Jahresabschlüssen und Konzernabschlüssen findet sich auf der Website des Rechnungsprüferausschusses www.revisorsinspektionen.se/revisornsansvar. Diese Beschreibung ist Bestandteil des Rechnungsprüfungsberichtes.
BERICHT ÜBER SONSTIGE ANFORDERUNGEN GEMÄß GESETZEN UND VERORDNUNGEN
STELLUNGNAHMEN
Außer unserer Rechnungsprüfung von Jahresabschluss und Konzernabschluss haben wir auch eine Rechnungsprüfung der Verwaltung des Verwaltungsrates und des geschäftsführenden Direktors für die Lifco AB (publ.) im Jahr 2018 sowie des Vorschlages für die Gewinn- oder Verlustdisposition des Unternehmens durchgeführt.
Wir befürworten die Disposition des Gewinnes gemäß Vorschlag im Lagebericht sowie die Entlastung der Verwaltungsratsmitglieder und des geschäftsführenden Direktors für das Geschäftsjahr durch die Jahreshauptversammlung.
GRUNDLAGEN UNSERES STELLUNGNAHME
Die Rechnungsprüfung erfolgte in Übereinstimmung mit guter Berufspraxis in Schweden. Unsere Verantwortlichkeiten nach diesen Standards sind im Abschnitt „Verantwortung des Rechnungsprüfers“ ausführlicher dargelegt. Wir sind gemäß der guten Berufspraxis für Wirtschaftsprüfer in Schweden unabhängig vom Mutterunternehmen und Konzern und sind ansonsten unserer beruflichen ethischen Verantwortung gemäß diesen Anforderungen nachgekommen.
Wir sind der Auffassung, dass die von uns eingeholten Rechnungslegungsnachweise als Grundlage für unser Prüfurteil ausreichend und zweckmäßig sind.
VERANTWORTUNG DES VERWALTUNGSRATES UND DES GESCHÄFTSFÜHRENDEN DIREKTORS
Der Verwaltungsrat ist verantwortlich für den Vorschlag zu Dispositionen von Gewinn oder Verlust des Unternehmens. Wird die Ausschüttung einer Dividende vorgeschlagen, umfasst dies unter anderem eine Beurteilung der Vertretbarkeit in Bezug auf die Anforderungen, die die Art der Geschäftstätigkeit, der Umfang und die Risiken des Unternehmens und des Konzernes an die Höhe des Eigenkapitals, den Konsolidierungsbedarf, die Liquidität und die sonstige Lage stellen.
Der Verwaltungsrat ist für die Organisation des Unternehmens und für die Verwaltung der Angelegenheiten des Unternehmens verantwortlich. Dies bedeutet unter anderem, fortlaufend die wirtschaftliche Situation des Unternehmens und des Konzernes zu beurteilen und die Organisation des Unternehmens so zu gestalten, dass Buchhaltung, Mittelverwaltung und sämtliche wirtschaftlichen Angelegenheiten des Unternehmens auf sichere Art und Weise kontrolliert werden. Der geschäftsführende Direktor trägt die Verantwortung für die betriebliche Verwaltung nach den Richtlinien und Anweisungen des Verwaltungsrates und ergreift unter anderem die nötigen Maßnahmen für die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften durch die Buchhaltung des Unternehmens und für die sichere Art und Weise der Mittelverwaltung.
VERANTWORTUNG DES RECHNUNGSPRÜFERS
Unser Ziel bei Rechnungsprüfung der Verwaltung und damit unserer Stellungnahme zur Entlastung ist, Rechnungsprüfungsnachweise einzuholen, um mit einem angemessenen Grad an Sicherheit beurteilen zu können, ob ein Verwaltungsratsmitglied oder der geschäftsführende Direktor in wesentlicher Hinsicht:
| • | Handlungen vorgenommen hat oder sich solcher Unterlassungen schuldig gemacht hat, die zu einer Haftung gegenüber dem Unternehmen führen können, oder |
| • | in sonstiger Weise gegen das Aktiengesetz, das Jahresabschlussgesetz oder die Satzung verstoßen hat. |
Unser Ziel bei der Prüfung der vorgeschlagenen Gewinnverwendung der Gesellschaft und damit unserer Stellungnahme ist es, mit hinreichender Sicherheit zu beurteilen, ob der Vorschlag dem Aktiengesetz entspricht.
Eine hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, ist aber keine Garantie dafür, dass eine Prüfung, die in Übereinstimmung mit den allgemein anerkannten Prüfungsstandards in Schweden durchgeführt wird, alle Handlungen oder Auslassungen aufdeckt, die zu einer Haftung gegenüber dem Unternehmen führen können, oder sicher feststellt, dass die vorgeschlagenen Gewinnverwendungsvorschläge des Unternehmens nicht mit dem Aktiengesetz übereinstimmen.
Eine weitere Beschreibung unserer Verantwortung für die Prüfung der Verwaltung finden Sie auf der Website der schwedischen Rechnungsprüfer: www.revisorsinspektionen.se/revisornsansvar. Diese Beschreibung ist Bestandteil des Rechnungsprüfungsberichtes.
PRÜFUNG DES UNTERNEHMENSLENKUNGSBERICHTES DURCH DEN RECHNUNGSPRÜFER
Der Verwaltungsrat ist dafür verantwortlich, dass der Unternehmenslenkungsbericht auf den Seiten 29-37 gemäß den Vorschriften des Jahresabschlussgesetzes erstellt wurde.
Unsere Prüfung des Unternehmenslenkungsberichtes erfolgt in Übereinstimmung mit dem Prüfungsstandard RevU 16 des schwedischen Verbandes vereidigter Wirtschaftsprüfer („Untersuchung des Unternehmenslenkungsberichtes durch den Rechnungsprüfer“). Dies bedeutet, dass unsere Prüfung des Unternehmenslenkungsberichtes anders und wesentlich weniger umfangreich ist als eine Prüfung, die gemäß den International Standards on Auditing und den Standards guter Rechnungsprüfungspraxis in Schweden erfolgen würde. Wir sind der Auffassung, dass diese Untersuchung eine hinreichende Grundlage für unsere Stellungnahme war.
Es wurde ein Unternehmenslenkungsbericht erstellt. Die Offenlegungen nach Kapitel 6 Abschnitt 6 § 2 Ziffern 2-6 und Kapitel 7 Abschnitt 31 § 2 Absatz schwedisches Jahresabschlussgesetz stehen im Einklang mit den anderen Teilen des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses und entsprechen den Vorschriften des Jahresabschlussgesetzes.
PRÜFURTEIL DES RECHNUNGSPRÜFERS IN BEZUG AUF DEN GESETZLICH VORGESCHRIEBENEN NACHHALTIGKEITSBERICHT
Der Verwaltungsrat ist für den gesetzlich vorgeschriebenen Nachhaltigkeitsbericht auf den Seiten 12-14 verantwortlich und erstellt ihn in Übereinstimmung mit dem Jahresabschlussgesetz. Unsere Prüfung des Nachhaltigkeitsberichtes erfolgt in Übereinstimmung mit dem Prüfungsstandard RevU 12 des schwedischen Verbandes vereidigter Wirtschaftsprüfer („Untersuchung des Nachhaltigkeitsberichtes durch den Rechnungsprüfer“). Dies bedeutet, dass unsere Prüfung des Nachhaltigkeitsberichtes anders und wesentlich weniger umfangreich ist als eine Prüfung, die gemäß den International Standards on Auditing und den Standards guter Rechnungsprüfungspraxis in Schweden erfolgen würde. Wir sind der Auffassung, dass diese Untersuchung eine hinreichende Grundlage für mein (unser) Prüfurteil war. Es wurde ein gesetzlich vorgeschriebener Nachhaltigkeitsbericht erstellt.
Die PricewaterhouseCoopers AB wurde von der Jahreshauptversammlung am 24. April 2018 zur Wirtschaftsprüferin der Lifco AB (publ.) ernannt; diese Aufgabe hatte sie seit der Jahreshauptversammlung im Jahr 2010.
Enköping, 20. März 2019
PricewaterhouseCoopers AB
Eric Salander, Amtlich bestellter Rechnungsprüfer, Für die Prüfung verantwortlicher Rechnungsprüfer
Tomas Hilmarsson, Amtlich bestellter Rechnungsprüfer
KONZERNABSCHLUSS
KONZERN-GEWINN-UND-VERLUST-RECHNUNG
| MSEK | ANMERKUNG | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Nettoumsatzerlöse | 5 | 11.956 | 10.030 |
| Aufwendungen für verkaufte Waren | -6.838 | -5.766 | |
| Bruttoergebnis | 5.118 | 4.264 | |
| Vertriebsaufwendungen | -1.315 | -1.095 | |
| Verwaltungsaufwendungen | -1.735 | -1.525 | |
| Aufwendungen für Forschung und Entwicklung | -144 | -105 | |
| Sonstige betriebliche Erträge | 6 | 29 | 18 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | 6 | -51 | -38 |
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 7, 8, 9, 10, 11 | 1.902 | 1.519 |
| Finanzerträge | 6, 12 | 2 | 2 |
| Finanzaufwendungen | 6, 12 | -46 | -48 |
| Ergebnis vor Steuern | 1.858 | 1.473 | |
| Steuer auf das Jahresergebnis | 13 | -438 | -366 |
| Jahresergebnis | 1.420 | 1.107 | |
| Jahresergebnis zurechenbar: | |||
| Aktionäre des Mutterunternehmens | 1.389 | 1.084 | |
| Nicht beherrschende Anteile | 31 | 23 | |
| Jahresergebnis | 1.420 | 1.107 | |
| Ergebnis pro Aktie vor und nach Verwässerung, zurechenbar den Aktionären des Mutterunternehmens im Jahr, SEK | 32 | 15,29 | 11,94 |
Die Anmerkungen auf Seiten 48-67 sind fester Bestandteil dieses Jahres- und Konzernabschlusses.
KONZERNGESAMTERGEBNISRECHNUNG
| MSEK | ANMERKUNG | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Jahresergebnis | 1.420 | 1.107 | |
| Sonstiges Gesamtergebnis | |||
| In die GuV rückführbare Posten: | |||
| Sicherung von Nettoinvestitionen | 2.7.5 | 13 | 99 |
| Umrechnungskursdifferenzen | 155 | -59 | |
| Steuern bezüglich Sonstiges Gesamtergebnis | -3 | -22 | |
| Summe Gesamtergebnis für das Geschäftsjahr | 1.585 | 1.125 | |
| Gesamtergebnis zurechenbar: | |||
| Aktionäre des Mutterunternehmens | 1.552 | 1.102 | |
| Nicht beherrschende Anteile | 33 | 23 | |
| Summe Gesamtergebnis für das Geschäftsjahr | 1.585 | 1.125 |
Die Anmerkungen auf Seiten 48-67 sind fester Bestandteil dieses Jahres- und Konzernabschlusses.
KONZERNBILANZ
AKTIVA
| MSEK | ANMERKUNG | 31.12.2018 | 31.12.2017 |
|---|---|---|---|
| Anlagevermögen | |||
| Immaterielle Vermögenswerte | 14 | 9.133 | 8.288 |
| Sachanlagen | 15 | 611 | 550 |
| Sonstige langfristige finanzielle Forderungen | 16 | 17 | 5 |
| Latente Steuerforderungen | 17 | 136 | 125 |
| Summe Anlagevermögen | 9.897 | 8.968 | |
| Umlaufvermögen | |||
| Vorräte | 18 | 1.710 | 1.391 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 16, 19 | 1.550 | 1.274 |
| Aktuelle Steuerforderungen | 59 | 77 | |
| Sonstige kurzfristige Forderungen | 109 | 83 | |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 20 | 93 | 94 |
| Liquide Mittel | 16, 21, 22 | 405 | 305 |
| Summe Umlaufvermögen | 3.926 | 3.224 | |
| SUMME AKTIVA | 13.823 | 12.192 | |
| PASSIVA | |||
| MSEK | ANMERKUNG | 31.12.2018 | 31.12.2017 |
| Eigenkapital | |||
| Aktienkapital | 23 | 18 | 18 |
| Rücklagen | 352 | 189 | |
| Gewinnvortrag inkl. Jahresergebnis | 6.315 | 5.289 | |
| Den Aktionären des Mutterunternehmens zuzurechnendes Eigenkapital | 6.685 | 5.496 | |
| Nicht beherrschende Anteile | 63 | 50 | |
| Summe Eigenkapital | 6.748 | 5.546 | |
| Langfristige Verbindlichkeiten | |||
| Langfristige zinstragende Verbindlichkeiten | 16, 24 | 1.776 | 997 |
| Sonstige langfristige Verbindlichkeiten | 447 | 259 | |
| Pensionsrückstellungen, zinstragend | 25 | 37 | 36 |
| Latente Steuerschulden | 17 | 824 | 736 |
| Sonstige langfristige Rückstellungen | 26 | 36 | 30 |
| Summe langfristige Verbindlichkeiten | 3.120 | 2.058 | |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten | |||
| Kurzfristige zinstragende Verbindlichkeiten | 16, 24 | 1.762 | 2.808 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 16 | 632 | 557 |
| Kundenvorleistungen | 435 | 260 | |
| Aktuelle Steuerschulden | 189 | 198 | |
| Sonstige kurzfristige Rückstellungen | 26 | 42 | 36 |
| Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten | 344 | 234 | |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 28 | 551 | 495 |
| Summe kurzfristige Verbindlichkeiten | 3.955 | 4.588 | |
| SUMME PASSIVA | 13.823 | 12.192 |
Die Anmerkungen auf Seiten 48-67 sind fester Bestandteil dieses Jahres- und Konzernabschlusses.
KONZERNEIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG
| MSEK | AKTIENKAPITAL | RÜCKLAGEN | ERGEBNISVORTRAG | GESAMT | NICHT BEHERRSCHENDE ANTEILE | SUMME EIGENKAPITAL |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Eröffnungsbilanz per 1. Januar 2017 | 18 | 171 | 4.523 | 4.712 | 46 | 4.758 |
| Gesamtergebnis | ||||||
| Jahresergebnis | - | - | 1.084 | 1.084 | 23 | 1.107 |
| Sonstiges Gesamtergebnis | - | 18 | - | 18 | - | 18 |
| Summe Gesamtergebnis | - | 18 | 1.084 | 1.102 | 23 | 1.125 |
| Transaktionen mit Aktionären | ||||||
| Dividende | - | - | -318 | -318 | -19 | -337 |
| Schlussbilanz per 31. Dezember 2017 | 18 | 189 | 5.289 | 5.496 | 50 | 5.546 |
| Gesamtergebnis | ||||||
| Jahresergebnis | - | - | 1.389 | 1.389 | 31 | 1.420 |
| Sonstiges Gesamtergebnis | - | 163 | - | 163 | 2 | 165 |
| Summe Gesamtergebnis | - | 163 | 1.389 | 1.552 | 33 | 1.585 |
| Transaktionen mit Eigentümern | ||||||
| Dividende | - | - | -363 | -363 | -20 | -383 |
| Schlussbilanz per 31. Dezember 2018 | 18 | 352 | 6.315 | 6.685 | 63 | 6.748 |
KONZERN-CASHFLOW-RECHNUNG
| MSEK | ANMERKUNG | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Betriebliche Tätigkeit | |||
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 1.902 | 1.519 | |
| Posten ohne Auswirkungen auf den Cashflow | 36 | 391 | 318 |
| Sonstige Finanzposten | -4 | -4 | |
| Erhaltene Zinsen | 2 | 1 | |
| Gezahlte Zinsen | -42 | -43 | |
| Gezahlte Einkommenssteuer | -472 | -368 | |
| Cashflow aus Veränderungen des Umlaufvermögens | 1.777 | 1.423 | |
| Veränderungen des Umlaufvermögens | |||
| Steigerung/Abnahme Vorräte | -260 | -124 | |
| Steigerung/Abnahme betrieblicher Forderungen | -214 | -85 | |
| Steigerung/Abnahme betrieblicher Verbindlichkeiten | 230 | 112 | |
| Summe Veränderung des Umlaufvermögens | -244 | -97 | |
| Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit | 1.533 | 1.326 | |
| Investitionstätigkeit | |||
| Investitionen in immaterielle Vermögenswerte | -19 | -9 | |
| Investitionen in Sachanlagen | -162 | -144 | |
| Veräußerung von Sachanlagen | 12 | 7 | |
| Erwerb von Tochterunternehmen nach Abzug der liquiden Mittel | 31 | -500 | -1.378 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | -669 | -1.524 | |
| Finanzierungstätigkeit | |||
| Zunahme/Abnahme langfristiger Forderungen/Schulden | -13 | - | |
| Aufnahme von Darlehen | 2.145 | 2.534 | |
| Tilgung von Darlehen | -2.548 | -1.977 | |
| Gezahlte Dividende | -383 | -337 | |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | -799 | 220 | |
| Cashflow im Geschäftsjahr | 65 | 22 | |
| Liquide Mittel zu Geschäftsjahresbeginn | 305 | 293 | |
| Umrechnungskursdifferenzen | 35 | -10 | |
| Liquide Mittel zu Geschäftsjahresende | 405 | 305 |
Die Anmerkungen auf Seiten 48-67 sind fester Bestandteil dieses Jahres- und Konzernabschlusses.
ANM. 1 ALLGEMEINE INFORMATIONEN
Lifco erwirbt und entwickelt marktführende Nischentätigkeiten in drei Geschäftsbereichen: Dentalprodukte, Abbruch & Werkzeuge und Systemlösungen. Die Tätigkeit erfolgt in Tochterunternehmen in 29 Ländern. Das Mutterunternehmen Lifco AB (Publ.), ist eine Aktiengesellschaft mit Sitz in Enköping (Verkmästaregatan 1, 745 85 Enköping, Schweden).
Am 20. März 2019 wurde dieser Konzern- und Jahresabschluss vom Verwaltungsrat zur Veröffentlichung gebilligt. Die GuV und die Bilanzen des Konzernes und des Mutterunternehmens werden auf der Jahreshauptversammlung am 26. April 2019 festgestellt.
Sämtliche Beträge werden in Millionen schwedischen Kronen (MSEK) ausgewiesen, sofern nichts anderes angegeben wird. Die Angaben in Klammern betreffen das Vorjahr.
Gemäß deutschen Bestimmungen ist es möglich zu vermeiden, die Jahresabschlüsse einzelner Tochtergesellschaften in Deutschland zu veröffentlichen, vorausgesetzt, dass sie in einem anderen EU-Land auf einer höheren Ebene konsolidiert werden. Um die Anforderungen gemäß diesen Bestimmungen zu erfüllen, hat die Lifco AB (publ.) beschlossen, eventuelle Verluste für die in Deutschland registrierten Tochtergesellschaften bezüglich des Geschäftsjahres 1. Januar-31. Dezember 2018 gemäß § 32 AktG (deutsches Aktiengesetz) zu absorbieren. Dieser Beschluss wird gemäß § 325 HGB im offiziellen deutschen Register veröffentlicht.
Es wurde beschlossen, dass die Ausnahmebestimmungen gemäß § 264 Abs. 3 HGB anwendbar sind hinsichtlich Lagebericht und Veröffentlichung der Finanzberichte im deutschen offiziellen Register für die Tochterunternehmen gemäß nachstehender Liste.
| ― | EDP European Dental Partners Holding GmbH, Lübeck |
| ― | M+W Dental Müller & Weygandt GmbH, Büdingen |
| ― | Interadent Zahntechnik GmbH, Lübeck |
| ― | MDH AG Mamisch Dental Health AG, Mülheim an der Ruhr |
| ― | DentalTiger GmbH, Linden |
| ― | Praezimed Service GmbH, Hamburg |
| ― | Smilodentax GmbH, Essen |
| ― | PP Greiftechnik GmbH, Waakirchen |
| ― | Kinshofer GmbH, Waakirchen |
| ― | Demolition and Recycling Tool Rentals GmbH, Waakirchen |
| ― | Darda GmbH, Blumberg |
Lifco AB hat eine Mutterunternehmensgarantie gemäß Sektion 479(C) des UK Companies Act 2006 für das Geschäftsjahr 2018 für die in England und Wales registrierten Tochterunternehmen ausgefertigt, siehe unten. Die Mutterunternehmensgarantie gilt für alle ausstehenden Verbindlichkeiten für die Tochterunternehmen per Bilanzstichtag, bis die Verpflichtungen erfüllt worden sind. Die Tochterunternehmen haben die Ausnahme der gesetzlich vorgeschriebenen Rechnungsprüfung gemäß Sektion 479(A) des UK Companies Act 2006 angewendet.
Tochterunternehmen:
| ― | Auger Torque Europe Limited (CRN 03537549) |
| ― | Auto-Maskin UK Limited (CRN 06706114) |
| ― | Brokk UK Ltd. (CRN 04063287) |
| ― | Kinshofer UK Limited (CRN 01705372) |
| ― | Silvent UK Limited (CRN 03767990) |
| ― | Tevo Limited (CRN 01540940) |
| ― | Top Dental (Products) Limited (CRN 04261332) |
Eine vollständige Liste der konsolidierten Unternehmen befindet sich auf den Seiten 81-86.
ANM. 2 ZUSAMMENFASSUNG WICHTIGER BILANZIERUNGSGRUNDSÄTZE
Die wichtigsten bei der Errichtung dieses Konzernabschlusses angewendeten Bilanzierungsgrundsätze werden nachstehend aufgeführt. Diese Grundsätze wurden konsequent für alle dargestellten Jahre angewendet, wenn nichts anderes angegeben wird.
2.1 GRUNDLAGE DER ERSTELLUNG DER JAHRESABSCHLÜSSE
Der Konzernabschluss für den Lifco-Konzern wurde erstellt gemäß IFRS (International Financial Reporting Standards), herausgegeben vom International Accounting Standards Board (IASB), sowie gemäß´den Auslegungsgutachten des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC), wie von der EU angenommen. Außerdem wurden die Empfehlung RFR 1 des schwedischen Buchführungsausschusses („Ergänzende Rechnungslegungsregeln für Konzerne”) sowie das schwedische Jahresabschlussgesetz angewendet. Der Konzernabschluss wurde gemäß Anschaffungswertmethode aufgestellt.
Neue und geänderte Standards, die vom Konzern angewendet werden
Vom Konzern werden für das am 1. Januar 2018 beginnende Geschäftsjahr zum ersten Mal die Standards IFRS 9 „Financial Instruments“ und IFRS 15 „Revenue from Contracts with Customers“ angewendet. Die Einführung dieser Standards hatte keine Auswirkungen auf die Ertrags- und Finanzlage des Konzernes. Aufgrund der Einführung dieser Standards wurden die Rechnungslegungsgrundsätze und erweiterten Offenlegungen erweitert.
Neue Standards und Auslegungen, die vom Konzern noch nicht angewendet worden sind
Der Konzern wendet IFRS 16 seit dem 1. Januar 2019 an. Die Umsetzung des Standards wird dazu führen, dass alle Leasingverträge in der Bilanz des Leasingnehmers erfasst werden, da nicht mehr zwischen operativem Leasing und Finanzierungsleasing unterschieden wird. Nach dem neuen Standard werden ein Gegenstand des Sachanlagevermögens (das Recht zur Nutzung eines Leasinggegenstandes) und eine finanzielle Verbindlichkeit (lang- und kurzfristig) im Zusammenhang mit der Verpflichtung zur Zahlung von Leasingzahlungen in der Bilanz erfasst. Anstelle der Verhältnisse zu operativem Leasing, die vollständig im Betriebsergebnis erfasst wurden, werden Abschreibungen und Zinsaufwendungen in der Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung ausgewiesen. IFRS 16 wird sich auf den Cashflow auswirken, da die Leasingraten den Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit (zum Beispiel Zinszahlungen und Leasingverträge, bei denen der zugrunde liegende Vermögenswert einen geringen Wert hat, und kurzfristige Leasingverträge) und den Cashflow aus Finanzierungstätigkeit (Rückzahlung der Leasingverbindlichkeit) beeinflussen.
Der Konzern wird den modifizierten retrospektiven Ansatz anwenden, der zur Folge hat, dass die Nutzungsrechte in einem Betrag bewertet werden, welcher der Leasingverbindlichkeit zum 1. Januar 2019 entspricht (berichtigt um vorausbezahlte und abgegrenzte Leasingzahlungen). Die Umstellung auf IFRS 16 wird sich daher nicht auf das Eigenkapital des Konzernes auswirken. Da der modifizierte retrospektive Ansatz angewendet wird, werden die Vergleichszahlen für das Jahr 2018 nicht neu berechnet. Der Konzern hat sich dafür entschieden, die Ausnahme anzuwenden und somit kurzfristige Miet- und Leasingverträge, bei denen der zugrunde liegende Vermögenswert einen geringen Wert hat, als Teil des Nutzungsrechtes am Leasingobjekt und der Leasingverbindlichkeit nicht in der Bilanz zu erfassen. Zahlungen, welche diesen Leasingverträgen zuzurechnen sind, werden stattdessen als lineare Kosten über die Laufzeit des Leasingverhältnisses ausgewiesen. Die übrigen Leasingverpflichtungen umfassen hauptsächlich Räumlichkeiten wie Büro-, Lager- und Betriebsgebäude. Für diese Leasingverpflichtungen wird der Konzern zum 1. Januar 2019 Nutzungsrechte in Höhe von rund 400 MSEK und Leasingverbindlichkeiten in Höhe von rund 400 MSEK bilanzieren.
Voraussichtlich werden keine der IFRS- oder IFRIC-Auslegungen, die noch nicht in Kraft getreten sind, wesentliche Auswirkungen auf den Konzern haben.
2.2 KONZERNABSCHLUSS
Tochterunternehmen
Tochterunternehmen sind alle Unternehmen (einschließlich strukturierter Unternehmen), auf die der Konzern einen beherrschenden Einfluss hat. Der Konzern kontrolliert ein Unternehmen, wenn dieses flexibler Rendite aus seinen Anteilen am Unternehmen ausgesetzt ist oder ein Recht darauf hat sowie wenn es die Möglichkeit hat, die Rendite durch seinen Einfluss im Unternehmen zu beeinflussen. Tochterunternehmen werden ab dem Datum, an dem der beherrschende Einfluss auf den Konzern übertragen wird, in den Konzernabschluss eingeschlossen. Sie werden ab dem Datum, an dem der beherrschende Einfluss aufhört, aus dem Konzernabschluss ausgeschlossen.
Für die Rechnungslegung der Betriebskäufe des Konzernes wird die Erwerbsmethode verwendet. Der Kaufpreis für den Erwerb eines Tochterunternehmens besteht aus dem beizulegenden Zeitwert der übertragenen Vermögenswerte, Verbindlichkeiten und den vom Konzern emittierten Aktien. Im Kaufpreis ist auch der beizulegende Zeitwert aller Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten inbegriffen, der Folge einer Vereinbarung über bedingten Kaufpreis ist. Jeder bedingte Kaufpreis, der vom Konzern übertragen werden muss, wird zum beizulegenden Zeitwert am Erwerbsdatum ausgewiesen. Nachfolgende Änderungen eines beizulegenden Zeitwertes eines bedingten Kaufpreises, der als Verbindlichkeit klassifiziert worden ist, wird gemäß IAS 39 in der GuV ausgewiesen. Erwerbsbezogene Aufwendungen werden bei Entstehen als Verbindlichkeiten ausgewiesen. Identifizierte erworbene Vermögenswerte und übernommene Verbindlichkeiten bei einem Betriebskauf werden zu Anfang zum beizulegenden Zeitwert am Erwerbsdatum bewertet. Bei jedem Kauf, also Kauf für Kauf, entscheidet der Konzern, ob nicht beherrschende Anteile im erworbenen Unternehmen zum beizulegenden Zeitwert oder zum proportionalen Anteil der Nettovermögenswerte des erworbenen Unternehmens ausgewiesen werden.
Als Goodwill wird der Betrag ausgewiesen, mit dem der Kaufpreis, eventuelle nicht beherrschende Anteile sowie der beizulegende Zeitwert per Erwerbsdatum auf früheren Eigenkapitalanteil im erworbenen Unternehmen den beizulegenden Zeitwert der identifizierten erworbenen Nettovermögenswerte übersteigt.
Verpflichtungen, nicht beherrschende Anteile zu erwerben, gelten als finanzielle Verbindlichkeiten mit nachfolgenden Wertveränderungen und werden ausgewiesen im Eigenkapital.
Konzerninterne Transaktionen, Bilanzposten, Erträge und Aufwendungen sowie noch nicht erzielte Gewinne und Verluste auf Transaktionen zwischen Konzernunternehmen werden eliminiert. Die Bilanzierungsgrundsätze für Tochterunternehmen wurden gegebenenfalls geändert, um eine konsequente Anwendung der Grundsätze des Konzernes zu garantieren.
Veränderung des Eigentümeranteiles an einem Tochterunternehmen ohne Veränderung des beherrschenden Einflusses
Transaktionen mit Eigentümern ohne beherrschende Anteile, die nicht zum Verlust der Kontrolle fuhren, werden als Eigenkapital-Transaktion ausgewiesen, also als Transaktion mit Eigentümern in ihrer Rolle als Eigentümer. Bei Erwerb von nicht beherrschenden Anteilen wird der Unterschied zwischen beizulegendem Zeitwert auf den entrichteten Kaufpreis und dem tatsächlich erworbenen Anteil des Buchwertes der Nettovermögenswerte des Tochterunternehmens im Eigenkapital ausgewiesen. Gewinne und Verluste auf Veräußerungen an Eigentümer ohne beherrschende Anteile werden ebenfalls im Eigenkapital ausgewiesen.
2.3 UMRECHNUNG AUSLÄNDISCHER WÄHRUNGEN
Funktionswährung und Berichtswährung
Die verschiedenen Einheiten des Konzernes haben die lokale Währung als Funktionswährung, wenn die lokale Währung als die Währung definiert ist, die im primären wirtschaftlichen Umfeld benutzt wird, in dem die jeweilige Einheit hauptsächlich tätig ist. Im Konzernabschluss wird die schwedische Krone (SEK) verwendet, die Funktionswährung des Mutterunternehmens und Berichtswährung des Konzernes ist.
Transaktionen und Bilanzposten
Transaktionen in ausländischen Währungen werden in der Rechnungslegung zum Wechselkurs des Transaktionsdatums in die Funktionswährung umgerechnet. Wechselkursgewinne und -verluste, die bei Zahlung solcher Transaktionen sowie bei Umrechnung monetärer Vermögenswerte und Verbindlichkeiten in ausländischen Währungen zum Kurs des Bilanzstichtages entstehen, werden in der GuV ausgewiesen. Ausnahmen sind Transaktionen, die Nettoinvestitionen darstellen, dann werden Gewinne/Verluste im sonstigen Gesamtergebnis ausgewiesen. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden mit zum jeweiligen Stichtagskurs bewertet. Im Ergebnis sind unrealisierte Kursgewinne und Kursverluste enthalten. Kursdifferenzen, die betriebsbezogenen Forderungen und Verbindlichkeiten zurechenbar sind, werden als sonstige betriebliche Erträge (betriebliche Aufwendungen) ausgewiesen. Kursdifferenzen hinsichtlich finanzieller Vermögenswerte und Verbindlichkeiten werden bei sonstigen finanziellen Posten ausgewiesen.
Umrechnung ausländischer Konzernunternehmen
Ergebnis und finanzielle Lage der Einheiten, die eine andere Funktionswährung nutzen als die Berichtswährung, werden in die Berichtswährung des Konzernes umgerechnet. Alle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten der Tochtergesellschaften werden zum Kurs des Bilanzstichtages umgerechnet, während alle Posten in den Gewinn-und-Verlust-Rechnungen zum durchschnittlichen Devisenkurs umgerechnet werden. Die entstehenden Wechselkursdifferenzen werden teils durch die Differenz zwischen den Durchschnittskursen der GUV und den Kursen des Bilanzstichtages und teils dadurch, dass die Nettovermögenswerte am Jahresende zu einem anderen Kurs als bei Jahresbeginn umgerechnet werden, hervorgerufen. Wechselkursdifferenzen werden im sonstigen Gesamtergebnis ausgewiesen. Externe Darlehen, die mit dem Zweck aufgenommen wurden, die Wechselkursdifferenzen in exponierten Währungen zu reduzieren, um den Nettovermögenswerten in den ausländischen Tochtergesellschaften zu entsprechen, werden sicherungsbilanziert. Die Kursdifferenzen dieser Darlehen werden direkt im sonstigen Gesamtergebnis des Konzernes ausgewiesen. Goodwill und Anpassungen von beizulegendem Zeitwert, die bei Erwerb einer Auslandstätigkeit entstehen, werden wie Vermögenswerte und Verbindlichkeiten bei dieser Tätigkeit behandelt und zum Kurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Wechselkursdifferenzen werden im sonstigen Gesamtergebnis ausgewiesen.
2.4 SONSTIGE IMMATERIELLE VERMÖGENSWERTE
Goodwill
Goodwill entsteht beim Kauf von Tochterunternehmen und betrifft den Betrag, mit dem der Kaufpreis Lifcos Anteil am beizulegenden Zeitwert identifizierbarer Vermögenswerte, Verbindlichkeiten und Eventualverbindlichkeiten in dem erworbenen Unternehmen sowie den beizulegenden Zeitwert von Anteilen ohne beherrschenden Einfluss im erworbenen Unternehmen übersteigt. Sämtliche Käufe betreffen eine strategische und langfristige Investition. Um den Wertminderungsbedarf zu testen, wird in einem Unternehmenserwerb erworbener Goodwill auf zahlungsmittelgenerierende Einheiten oder Gruppen von zahlungsmittelgenerierende Einheiten verteilt, die voraussichtlich von Synergien aus dem Erwerb profitieren. Jede Einheit oder Gruppe von Einheiten, auf die Goodwill verteilt wurde, entspricht dem niedrigsten Niveau im Konzern, auf dem das Goodwill in der internen Steuerung überwacht wird. Ein Wertminderungstest zum Goodwill wird jährlich oder häufiger vorgenommen, wenn Ereignisse oder Änderungen der Umstände eine mögliche Wertminderung anzeigen. Der ausgewiesene Wert des Goodwill wird mit dem erzielbaren Betrag, der der höchste der Nutzungswerte ist, und mit dem beizulegenden Zeitwert abzüglich der Veräußerungskosten verglichen. Ein etwaiger Wertminderungsaufwand wird sofort als Aufwand erfasst und kann nicht zurückgebucht werden.
Patente
Patente, die separat erworben wurden, werden zum Anschaffungswert abzüglich der kumulierten Abschreibungen ausgewiesen. Patente werden beantragt für besondere Konstruktionen und technische Lösungen, die in vom Unternehmen entwickelte Produkte eingehen. Abschreibungen erfolgen linear, um die Kosten für Patente auf den voraussichtlichen Nutzungszeitraum zu verteilen, der entweder die gesetzliche Lebensdauer des Patentes ist oder der Zeitraum, während dem das auf das Patent bezogene Produkt voraussichtlich produziert wird, wobei die kürzere der beiden Alternativen gilt. Die voraussichtliche Nutzungsdauer eines Patentes wird in der Regel als nicht länger als fünf Jahre angesehen.
Lizenzen, Marken und Kundenbeziehungen
Lizenzen, Marken und Kundenbeziehungen, die separat erworben wurden, werden zum Anschaffungswert ausgewiesen. Diejenigen, die durch einen Betriebserwerb erworben wurden, werden zum beizulegenden Zeitwert am Erwerbsdatum ausgewiesen. Lizenzen und Kundenbeziehungen haben einen bestimmbaren Nutzungszeitraum und werden zum Anschaffungswert abzüglich der kumulierten Abschreibungen ausgewiesen. Abschreibungen erfolgen linear, sodass die Kosten über ihren voraussichtlichen Nutzungszeitraum verteilt werden, der für Lizenzen schätzungsweise 2-20 Jahre und für Kundenbeziehungen 10 Jahre beträgt. Die Nutzungsdauer von Marken ist unbestimmt. Sie werden jährlich auf Wertminderung geprüft.
Erworbene Softwarelizenzen werden auf Grundlage der Kosten aktiviert, die bei Erwerb und Inbetriebnahme der aktuellen Software entstanden sind. Diese aktivierten Kosten werden während des voraussichtlichen Nutzungszeitraumes von 3-5 Jahren abgeschrieben.
2.5 SACHANLAGEN
Sachanlagen werden zum Anschaffungswert abzüglich Abschreibungen ausgewiesen. Der Anschaffungswert umfasst Ausgaben, die direkt dem Erwerb des Vermögenswertes zurechenbar sind.
Hinzukommende Ausgaben werden dem ausgewiesenen Wert des Vermögenswertes hinzugefügt oder gegebenenfalls dann als separater Vermögenswert ausgewiesen, wenn wahrscheinlich ist, dass die künftigen wirtschaftlichen Vorteile, die mit dem Vermögenswert verknüpft sind, Lifco zugute kommen und der Anschaffungswert des Vermögenswertes zuverlässig gemessen werden kann. Der Buchwert eines ersetzten Anteiles wird aus der Bilanz ausgebucht. Alle anderen Formen von Reparaturen und Wartung werden in der GuV als Aufwendungen im Zeitraum ihres Entstehens ausgewiesen.
Auf Grundstücke werden keine Abschreibungen vorgenommen. Jeder Teil sonstiger Sachanlagen mit einem im Verhältnis zum gesamten Anschaffungswert des Vermögenswertes beträchtlichen Anschaffungswert wird separat abgeschrieben. Abschreibungen werden linear wie folgt vorgenommen:
| Gebäude | 25-40 Jahre |
| Maschinen und sonstige technische Anlagen | 5-10 Jahre |
| Betriebsausstattung, Werkzeuge und Anlagen | 3-6 Jahre |
Die Restwerte und Nutzungszeiträume der Vermögenswerte werden am Ende jeder Berichtsperiode überprüft und bei Bedarf angepasst. Der Buchwert eines Vermögenswertes wird unverzüglich auf seinen erzielbaren Betrag berichtigt, wenn der ausgewiesene Wert des Vermögenswertes dessen veranschlagten erzielbaren Betrag übersteigt.
Gewinne und Verluste bei Veräußerung einer Sachanlage werden durch Vergleich zwischen dem Veräußerungsertrag und dem ausgewiesenen Wert festgestellt und werden in der GuV unter sonstige betriebliche Erträge bzw. sonstige betriebliche Aufwendungen ausgewiesen.
2.6 WERTMINDERUNG VON NICHT-FINANZIELLEM ANLAGEVERMÖGEN
Vermögenswerte, die abgeschrieben werden, werden hinsichtlich der Wertminderung immer dann beurteilt, wenn Ereignisse oder Veränderungen der Umstände anzeigen, dass der ausgewiesene Wert vielleicht nicht mehr erzielbar ist. Eine Wertminderung erfolgt um den Betrag, mit dem der ausgewiesene Wert des Vermögenswertes dessen erzielbaren Betrag übersteigt. Der erzielbare Betrag ist der höchste beizulegende Zeitwert abzüglich Veräußerungsaufwendungen und Nutzwert des Vermögenswertes. Bei Beurteilung des Wertminderungsbedarfes werden Vermögenswerte auf den niedrigsten Niveaus gruppiert, auf denen es identifizierbare Cashflows (zahlungsmittelgenerierende Einheiten) gibt.
2.7 FINANZINSTRUMENTE ERSTMALIGER ANSATZ
Finanzielle Vermögenswerte und finanzielle Verbindlichkeiten werden zu dem Zeitpunkt erfasst, wenn der Konzern Partei der Vertragsbedingungen des Instrumentes wird. Käufe und Verkäufe von finanziellen Vermögenswerten werden zum Handelstag erfasst, also an dem Tag, an dem sich der Konzern zum Kauf oder Verkauf des Vermögenswertes verpflichtet.
Die erstmalige Erfassung von Finanzinstrumenten erfolgt zum beizulegenden Zeitwert zuzüglich der Transaktionskosten, die dem Erwerb oder der Ausgabe eines finanziellen Vermögenswertes oder einer finanziellen Verbindlichkeit direkt zugeordnet werden können, wie zum Beispiel Gebühren und Provisionen.
2.7.1 KLASSIFIZIERUNG
Der Konzern klassifiziert seine finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten in die Kategorien der fortgeführten Anschaffungskosten und der erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten finanziellen Verbindlichkeiten. Die Klassifizierung hängt davon ab, für welchen Zweck der finanzielle Vermögenswert oder die finanzielle Verbindlichkeit erworben wurde.
Finanzielle Vermögenswerte zu fortgeführten Anschaffungskosten
Vermögenswerte, die mit der Absicht gehalten werden, einen vertraglich vereinbarten Cashflow zu generieren, und in Fällen, in denen diese Cashflows ausschließlich die Tilgungs- und Zinszahlungen umfassen, werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Der Buchwert dieser Vermögenswerte wird um erfasste zu erwartende Kreditausfälle angepasst (siehe Abschnitt „Wertminderung“ unten). Die Zinserträge aus diesen finanziellen Vermögenswerten werden unter Anwendung der Effektivzinsmethode erfasst und im Finanzergebnis ausgewiesen. Die zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten finanziellen Vermögenswerte des Konzernes umfassen sonstige langfristige Forderungen, Forderungen an Kunden sowie liquide Mittel.
Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten
Die sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten des Konzernes werden zu fortgeführten Anschaffungskosten unter Anwendung der Effektivzinsmethode bilanziert. Die sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten umfassen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Obligationen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie Kontokorrentkredite.
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Verbindlichkeiten
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Verbindlichkeiten sind finanzielle Verbindlichkeiten, die zu Handelszwecken gehalten werden oder zusätzliche Gegenleistungen bei Unternehmenszusammenschlüssen erbringen. Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Verbindlichkeiten werden in den Folgeperioden ebenfalls zum beizulegenden Zeitwert und die Wertänderung wird erfolgswirksam erfasst. Verbindlichkeiten dieser Kategorie werden als kurzfristige Verbindlichkeiten klassifiziert, wenn sie innerhalb von zwölf Monaten nach dem Bilanzstichtag zur Zahlung fällig werden; wenn sie später als zwölf Monate zur Zahlung fällig werden, werden sie als langfristige Verbindlichkeiten klassifiziert.
Sonstige zum beizulegenden Zeitwert bewertete Verbindlichkeiten
Die sonstigen Verbindlichkeiten zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Verbindlichkeiten umfassen Verbindlichkeiten aus Verkaufs-Optionen oder kombinierten Kauf-/Verkaufsoptionen im Zusammenhang mit dem Erwerb von Minderheitsanteilen. Veränderungen dieser Verbindlichkeiten werden erfolgswirksam erfasst.
2.7.2 RECHNUNGSLEGUNG UND BEWERTUNG
Käufe und Verkäufe von finanziellen Vermögenswerten werden zum Handelstag erfasst, also an dem Tag, an dem sich der Konzern zum Kauf oder Verkauf des Vermögenswertes verpflichtet. Finanzinstrumente werden erstmalig zum beizulegenden Zeitwert zuzüglich Transaktionskosten ausgewiesen. Finanzielle Vermögenswerte werden aus der Bilanz entfernt, wenn das Recht, Cashflow von dem Instrument zu erhalten, ausgelaufen oder übertragen worden ist und der Konzern im Großen und Ganzen alle mit dem Eigentumsrecht verbundenen Risiken und Vorteile übertragen hat. Finanzielle Verbindlichkeiten werden aus der Bilanz entfernt, wenn die Verpflichtung im Vertrag erfüllt oder auf andere Weise gelöscht worden ist. Nach dem Erwerbszeitpunkt werden Kredite und Forderungen sowie sonstige finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten unter Anwendung der Effektivzinsmethode ausgewiesen.
2.7.3 VERRECHNUNG VON FINANZINSTRUMENTEN
Finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten werden mit einem Nettobetrag in der Bilanz nur dann verrechnet und ausgewiesen, wenn ein gesetzliches Recht, die ausgewiesenen Beträge zu verrechnen, sowie eine Absicht vorliegen, diese mit einem Nettobetrag zu regulieren oder gleichzeitig den Vermögenswert zu veräußern und die Verbindlichkeit zu regulieren.
2.7.4 WERTMINDERUNG VON FINANZINSTRUMENTEN
Vermögenswerte, die zu fortgeführten Anschaffungskosten ausgewiesen werden
Der Konzern beurteilt am Ende jeder Berichtsperiode, ob objektive Hinweise auf eine Wertminderung eines finanziellen Vermögenswertes oder einer Gruppe von finanziellen Vermögenswerten vorliegen.
Der Konzern bewertet die erwarteten zukünftigen Kreditverluste, die im Zusammenhang mit bilanzierten Vermögenswerten stehen, die zu fortgeführten Anschaffungskosten ausgewiesen werden. Die finanziellen Vermögenswerte des Konzernes, für die erwartete Kreditrisiken bewertet werden, bestehen im Wesentlichen aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Der Konzern bildet zu jedem Bilanzstichtag eine Kreditrücklage für solche erwarteten Kreditverluste. Für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wendet der Konzern für die Kreditrücklage den modifizierten retrospektiven Ansatz an, das heißt, das die Rücklage dem erwarteten Verlust über die gesamte Laufzeit der Forderung entspricht. Zur Messung der erwarteten Kreditverluste wurden die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen nach Kreditrisikomerkmalen und der Anzahl der überfälligen Tage gruppiert. Der Konzern verwendet für erwartete Kreditverluste prospektive Variablen. Erwartete Kreditverluste werden in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung des Konzernes in der Position „Verwaltungskosten“ erfasst.
2.7.5 SICHERUNG VON NETTOINVESTITIONEN
Die Sicherungen von Nettoinvestitionen in ausländische Geschäftsbetriebe werden ähnlich wie Cashflow-Sicherungen ausgewiesen. Der Anteil von Gewinn oder Verlust bei Sicherungsinstrumenten, der als eine effektive Sicherung gilt, wird im sonstigen Gesamtergebnis ausgewiesen. Der Gewinn oder Verlust, der dem ineffektiven Teil zurechenbar ist, wird in der GuV ausgewiesen. Kumulierte Gewinne und Verluste im Eigenkapital werden in der GuV ausgewiesen, wenn der ausländische Geschäftsbetrieb ganz oder teilweise veräußert wird.
2.8 VORRÄTE
Die Vorräte werden zum niedrigsten Anschaffungswert und Nettoveräußerungswert ausgewiesen. Der Anschaffungswert wird unter Anwendung der Methode „First in First out“ (FIFO) festgestellt. In den Wert der Vorräte geht ein diesem zurechenbarer Anteil indirekter Aufwendungen ein. Der Wert von Fertigwaren umfasst Rohwaren, direkte Arbeit, sonstige direkte Aufwendungen sowie produktionsbezogene Kosten einschließlich Abschreibungen.
Der Anschaffungswert besteht aus dem Einkaufspreis von Zulieferern sowie Kosten für Zoll und Fracht. Der Nettoveräußerungswert ist der veranschlagte Verkaufspreis in der betrieblichen Tätigkeit abzüglich veranschlagter Fertigstellungs- und Vertriebsaufwendungen. Eine Schätzung der Wertminderung der Vorräte erfolgt kontinuierlich im Jahreslauf.
2.9 FORDERUNGEN AN KUNDEN
Forderungen an Kunden sind Beträge, die von Kunden für in der betrieblichen Tätigkeit verkaufte Waren oder ausgeführte Dienstleistungen zu zahlen sind. Wenn die Zahlung voraussichtlich binnen eines Jahres oder früher erfolgt, werden sie als Umlaufvermögen klassifiziert. Andernfalls werden sie als Anlagevermögen ausgewiesen. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden zunächst zu den Anschaffungskosten und in der Folge zu fortgeführten Anschaffungskosten unter Anwendung der Effektivzinsmethode gegebenenfalls abzüglich von Wertberichtigungen angesetzt.
2.10 LIQUIDE MITTEL
Die liquiden Mittel umfassen sowohl in der Bilanz als auch in der Cashflow-Rechnung den Kassenbestand sowie Bankguthaben.
2.11 VERBINDLICHKEITEN AUS LIEFERUNGEN UND LEISTUNGEN
Verbindlichkeiten aus Lieferungen sind Verpflichtungen, für Waren und Dienstleistungen zu bezahlen, die im Rahmen der betrieblichen Tätigkeit von Lieferanten erworben wurden. Verbindlichkeiten aus Lieferungen werden als kurzfristige Verbindlichkeiten klassifiziert, wenn sie binnen eines Jahres oder früher fällig sind. Andernfalls werden sie als langfristige Verbindlichkeiten ausgewiesen.
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden zum Nominalbetrag ausgewiesen. Es wird vorausgesetzt, dass der ausgewiesene Wert für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen dessen beizulegendem Zeitwert entspricht, da dieser Posten kurzfristiger Natur ist.
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden bei der erstmaligen Erfassung zum beizulegenden Zeitwert und in der Folge zu fortgeführten Anschaffungskosten unter Anwendung der Effektivzinsmethode bewertet (siehe Finanzinstrumente oben).
2.12 AKTUELLE UND LATENTE STEUERN
Der Steueraufwand der Periode umfasst aktuelle und latente Steuern. Steuern werden in der GuV ausgewiesen, außer wenn die sie Posten betreffen, die im sonstigen Gesamtergebnis oder direkt im Eigenkapital ausgewiesen werden. In solchen Fällen werden die Steuern auch im sonstigen Gesamtergebnis beziehungsweise Eigenkapital ausgewiesen. Der aktuelle Steueraufwand wird auf der Grundlage der Steuerregelungen veranschlagt, die zum Bilanzstichtag in den Ländern, in denen das Mutterunternehmen und seine Tochterunternehmen tätig sind und steuerpflichtige Erträge generieren, beschlossen oder in der Praxis beschlossen sind.
Latente Steuern werden gemäß Bilanzmethode auf alle zeitweiligen Differenzen, die zwischen dem steuerlichen Wert von Vermögenswerten und Verbindlichkeiten und deren ausgewiesenen Werten im Konzernabschluss entstehen, ausgewiesen. Die latenten Steuern werden jedoch nicht ausgewiesen, wenn sie als Folge einer Transaktion entstehen, die die erste Rechnungslegung von Vermögenswerten oder Verbindlichkeiten darstellt, die kein Unternehmenserwerb sind und die zum Zeitpunkt der Transaktion weder das ausgewiesene noch das steuerliche Ergebnis beeinflussen. Latente Einkommenssteuern werden unter Anwendung von Steuersätzen berechnet, die per Bilanzstichtag beschlossen oder angekündigt worden sind und die voraussichtlich gelten werden, wenn die betreffende latente Steuerforderung realisiert oder die latente Steuerschuld reguliert wird.
Latente Steuerforderungen auf Verlustvorträge werden in dem Umfang ausgewiesen, in dem zukünftige steuerliche Überschüsse wahrscheinlich verfügbar sein werden, gegen die die Defizite genutzt werden können.
Latente Steuerforderungen und -schulden werden verrechnet, wenn es ein gesetzliches Verrechnungsrecht für aktuelle Steuerforderungen und -schulden gibt und wenn sich die latenten Steuerforderungen und -schulden auf von der gleichen Steuerbehörde erhobene Steuern beziehen und entweder das gleiche Steuersubjekt oder verschiedene Steuersubjekte betreffen, bei denen eine Absicht besteht, diese durch Nettozahlungen zu regulieren.
2.13 DARLEHENSAUFNAHME
Die erstmalige Erfassung aufgenommener Darlehen erfolgt zum beizulegenden Zeitwert abzüglich der Transaktionskosten. In der Folge werden Darlehen zu fortgeführten Anschaffungskosten ausgewiesen. Eine etwaige Differenz zwischen dem Erlös (abzüglich Transaktionskosten) und dem Rückzahlungsbetrag wird über die Laufzeit der Darlehen unter Anwendung der Effektivzinsmethode erfolgswirksam erfasst. Kontokorrentkredite werden in der Bilanz bei kurzfristigen Verbindlichkeiten als Darlehensaufnahme ausgewiesen.
2.14 VERGÜTUNG AN BESCHÄFTIGTE
Pensionsverpflichtungen
Der Konzern hat sowohl leistungsorientierte als auch beitragsorientierte Pensionspläne. Der wichtigste leistungsorientierte Plan des Konzernes ist der ITP-Plan, gesichert durch Abgaben an Alecta (zu Einzelheiten über Alecta siehe Anm. 25).
Ein beitragsorientierter Pensionsplan ist ein Pensionsplan, gemäß dem der Konzern feste Beiträge an ein separates Rechtssubjekt zahlt. Der Konzern hat keine rechtlichen oder informellen Verpflichtungen, weitere Beiträge zu entrichten, wenn dieses Rechtssubjekt nicht über ausreichende Vermögenswerte dafür verfügt, den Mitarbeitern alle Vergütungen zu zahlen, die mit deren gegenwärtiger oder früherer Beschäftigung zusammenhängen. Für leistungsorientierte Pensionspläne zahlt der Konzern Abgaben an öffentlich oder privat verwaltete Pensionsversicherungssysteme auf obligatorischer, vertraglicher oder freiwilliger Basis. Der Konzern hat keine weitere Zahlungsverpflichtungen, wenn die Abgaben bezahlt sind. Die Abgaben werden bei Zahlungsfälligkeit als Personalaufwendungen ausgewiesen. Vorausgezahlte Abgaben werden als Vermögenswert in dem Ausmaß ausgewiesen, in dem eine Barrückzahlung oder Verringerung zukünftiger Zahlungen dem Konzern zugutekommen kann.
Die wenigen Pensionsverpflichtungen, die nicht von Versicherungsgesellschaften übernommen oder auf andere Weise durch Fonds bei Dritten gesichert worden sind, werden in der Bilanz als Verbindlichkeit ausgewiesen.
2.15 RÜCKSTELLUNGEN
Rückstellungen werden ausgewiesen, wenn der Konzern eine gesetzliche oder informelle Verpflichtung als Folge eines eingetretenen Ereignisses hat und es eher wahrscheinlicher ist, dass ein Abfluss von Ressourcen dafür erforderlich wird, die Verpflichtung zu regulieren, als dass dies nicht geschieht sowie dass eine zuverlässige Schätzung des Betrages erfolgen kann.
Rückstellungen für Garantiekosten sind Schätzungen von erfolgten Garantieansprüchen und werden mithilfe gesammelter Erfahrung in Form von Statistik über historische Ansprüche, voraussichtliche Kosten für Maßnahmen sowie durchschnittliche Zeitaufwände zwischen Entstehung des Mangels und Erhebung von Ansprüchen gegen den Konzern geschätzt.
2.16 ERFASSUNG VON UMSATZERLÖSEN
Verkauf von Waren
Die wesentlichen Umsatzströme des Konzernes, die dem Verkauf von Waren zuzuordnen sind, umfassen den Verkauf von Dentalprodukten, Werkzeugen und Maschinen, Baustoffen, Innenausstattung für Servicefahrzeuge, Umwelttechnik und Ausrüstung für die Forstwirtschaft. Die Einnahmequelle „Dentalprodukte“, die aus dem operativen Segment „Dentalprodukte“ herrührt, wird aus dem Verkauf von Produkten in Form von Verbrauchsmaterialien und Geräten für Zahnärzte generiert. Die Einnahmequelle „Werkzeuge und Maschinen“, die aus dem operativen Segment „Abbruch & Werkzeuge“ herrührt, wird aus dem Verkauf von Geräten an die Bau- und Abbruchindustrie generiert, wobei die wichtigsten Produkte Abbruchroboter sowie Werkzeuge für Krane und Bagger sind. Die aus dem operativen Segment „Systemlösungen“ herrührenden Einnahmequellen „Baustoffe“, „Innenraumaustattung für Servicefahrzeuge“, „Umwelttechnik“ und „Forstwirtschaft“ werden aus dem Verkauf verschiedener Produkte wie Maschinen und Anlagen für Elektroinstallationen und Stromerzeugung, Elektrogeräte, LED-Beleuchtung, Innenausstattungsmodule für Transporter und leichte Nutzfahrzeuge, Maschinen zur Verbesserung der Umwelt, Arbeitskleidung, Instrumente für Landvermesser und Ausrüstung für Sägewerke und Pelletanlagen generiert.
Innerhalb des Bereichs „Forstwirtschaft“ bestehen Festpreisvereinbarungen für kundenspezifische Ausrüstungen für Sägewerke, wie zum Beispiel Holzbearbeitungsgeräte, Trocknungsanlagen, Sägeanlagen und Pelletanlagen. Die Erlöse aus Festpreisvereinbarungen machen nur einen kleinen Teil (6 %) des Gesamtumsatzes des Konzernes aus.
Die Erlöse aus Festpreisvereinbarungen stützen sich auf eine Kalkulation der am Bilanzstichtag angefallenen Kosten im Verhältnis zu den insgesamt erwarteten Kosten zur Erfüllung der Leistungsvereinbarung. Die Schätzungen von Erlösen, Kosten oder den Fortschritt bei der Fertigstellung des Projektes werden im Fall von Änderungen der Umstände angepasst.
Bei Festpreisvereinbarungen zahlen die Kunden den vereinbarten Preis an vereinbarten Zahlungspunkten. Falls der Leistungsfortschritt des Konzernes den Betrag der Zahlung übersteigt, wird ein vertraglicher Vermögenswert aktiviert. Übersteigen die Zahlungen den Leistungsfortschritt, wird eine vertragliche Verpflichtung erfasst.
Der Konzern arbeitet teilweise an der Eigenentwicklung und Herstellung von Produkten, beschafft aber auch Produkte von Unterauftragnehmern, und zwar hauptsächlich zum Zweck des Weiterverkaufes an Endkunden. Die Vereinbarung mit den Kunden umfasst in der Regel ein oder mehrere Leistungsvereinbarungen (bei Lieferung mehrerer Produkte). In bestimmten Fällen sind andere Leistungsvereinbarungen als Service, Installation, Montage und/oder Support ebenfalls Teil der Vereinbarung. Der Verkauf von Waren wird zu dem Zeitpunkt als Umsatz erfasst, wenn die Kontrolle über die Ware übertragen wird, was normalerweise bei der Lieferung der Waren an die Kunden der Fall ist. Alle Erlöse aus dem Verkauf von Waren werden zu einem bestimmten Zeitpunkt erfasst. Kundenboni sind Bestandteil bestimmter Vereinbarungen; sie basieren auf den kumulierten Umsätzen mit den Kunden über einen bestimmten Zeitraum, in der Regel ein Jahr oder mehr. Die Umsatzerlöse aus dem Verkauf von Waren basieren auf dem in der Vereinbarung angegebenen Preis abzüglich der geschätzten Kundenboni. Bei der Schätzung der Kundenboni werden historische Daten verwendet, und die Umsätze werden nur insoweit erfasst, als es sehr wahrscheinlich ist, dass keine wesentlichen Storni eintreten werden. Für erwartete Kundenboni im Zusammenhang mit Verkäufen bis einschließlich zum Bilanzstichtag wird eine in der Position „Passive Rechnungsabgrenzungsposten“ enthaltene Verbindlichkeit erfasst. Der Konzern ist der Ansicht, dass diese Position keine Finanzierungskomponente enthält, da die durchschnittliche Kreditlaufzeit kurz ist. Der Konzern verpflichtet sich, defekte Produkte in Übereinstimmung mit den üblichen Garantiebestimmungen zu reparieren und zu ersetzen; dies wird als Rückstellung ausgewiesen. Der Verkauf von erweiterten Garantien erfolgt in wenigen Einzelfällen. Eine Forderung wird zu dem Zeitpunkt erfasst, wenn die Ware geliefert wurde, da dann die Zahlung vorbehaltlos wird (zur Zahlung ist also nur noch der Zeitablauf erforderlich).
Verkauf von Dienstleistungen
Die wesentlichen Erlöse des Konzernes aus dem Verkauf von Dienstleistungen stammen zu einem Teil aus dem Verkauf von Dienstleistungen im Bereich „Contract Manufacturing“ des operativen Segmentes „System Solutions“, und außerdem aus Dienstleistungen im Zusammenhang mit den vorstehend beschriebenen Erlösen aus dem Verkauf von Waren in Form von Service, Montage, Support und/oder Installation der verkauften Produkte. Der überwiegende Teil der Vereinbarungen über Dienstleistungen wird auf laufende Rechnung abgerechnet. Erträge aus zu einem variablen Preis erbrachten Dienstleistungen werden über die Zeit in der Periode erfasst, in der sie erbracht werden. Die Umsätze werden in der Regel auf Basis des Stundenpreises erfasst.
Bestimmte Vereinbarungen beinhalten mehrere verschiedene Dienstleistungen, wie zum Beispiel den Verkauf einer Ware und die Montage, Service, Support und/oder Installation der verkauften Produkte. Bei diesen Vereinbarungen wird geprüft, ob die Vereinbarung eine oder mehrere Leistungsbestandteile umfasst, je nachdem, ob es sich um eine Basisleistung oder einen Integrationsdienst haltet oder sie von einem anderen Lieferanten erbracht werden kann. Enthält die Vereinbarung mehrere Leistungsbestandteile, wird der Transaktionspreis jedem einzelnen Leistungsbestandteil auf Grundlage seiner eigenständigen Verkaufspreise zugewiesen.
Bestimmte Dienstleistungen, wie Wartung, Service und Support von Produkten, werden linear über die Laufzeit der Vereinbarung erfasst, wenn sich nicht eine andere Methode besser für Messung der Erfüllung des Leistungsauftrages eignet.
Zinserträge werden über die Laufzeit unter Anwendung der Effektivzinsmethode erfasst.
2.17 LEASING
Leasing, bei dem ein wichtiger Teil der Gefahren und Vorteile des Eigentums beim Leasinggeber verbleiben, wird es als operatives Leasing klassifiziert. Im Leasingzeitraum getätigte Zahlungen werden in der GuV linear über den Leasingzeitraum als Kosten ausgewiesen.
Leasingverträge, bei denen im Wesentlichen der Konzern die mit dem Eigentum verbundenen finanziellen Risiken und Vorteile hält, werden als Finanzierungsleasing klassifiziert. Zu Beginn des Leasingzeitraumes wird Finanzierungsleasing in der Bilanz entweder zum Zeitwert des Leasingobjektes oder zum Kapitalwert der Mindestleasinggebühren ausgewiesen, je nachdem, welcher Wert niedriger ist.
Die Leasingverträge des Konzernes umfassen vor allem das Leasing von Räumlichkeiten und von Fahrzeugen. Keiner dieser Leasingverträge ist gegenwärtig als Finanzierungsleasing klassifiziert.
2.18 CASHFLOW-RECHNUNG
Die Cashflow-Rechnung wurde gemäß der indirekten Methode erstellt. Dies bedeutet, dass das Betriebsergebnis wegen Transaktionen, die während der Periode keine Ein- oder Auszahlungen zur Folge hatten, sowie wegen eventueller Erträge und Aufwendungen, die den Cashflows der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zurechenbar sind, angepasst wird.
2.19 DIVIDENDE
Die Dividende an die Aktionäre des Mutterunternehmens wird in den Finanzberichten des Konzernes in der Periode, in der die Dividende von den Aktionären des Mutterunternehmens gebilligt wird, als Verbindlichkeit ausgewiesen. Dividendenerträge werden ausgewiesen, wenn das Recht, eine Zahlung zu erhalten, festgestellt worden ist.
2.20 AKTIONÄRSEINLAGEN
Aktionärseinlagen werden direkt dem Eigenkapital der empfangenden Einheit zugeführt und beim Darlehensgeber in Aktien und Anteilen aktiviert, soweit nicht eine Wertminderung erforderlich ist.
2.21 SEGMENTINFORMATIONEN
Segmentinformationen werden so ausgewiesen, dass sie mit der internen Berichterstattung übereinstimmen, wie sie dem höchsten exekutiven Entscheidungsträger übergeben wird. Höchster exekutiver Entscheidungsträger ist die Funktion, die für die Zuteilung von Ressourcen und für die Beurteilung der Ergebnisse der Betriebssegmente verantwortlich ist. Im Konzern wurde diese Funktion als geschäftsführender Direktor identifiziert, der strategische Beschlüsse fasst. Das Konzernmanagement hat die Betriebssegmente auf der Grundlage der Informationen festgelegt, die vom geschäftsführenden Direktor behandelt werden und die als Grundlage für die Verteilung von Ressourcen und für die Auswertung von Ergebnissen verwendet werden.
Der geschäftsführende Direktor beurteilt die Geschäftstätigkeit ausgehend von drei Betriebssegmenten: Dentalprodukte, Abbruch & Werkzeuge und Systemlösungen. Systems Solutions besteht aus einer Zusammenlegung der Geschäftsbereiche, die ähnliche ökonomische Eigenschaften haben und individuell einzelne quantitative Grenzwerte nicht erfüllen.
2.22 ALTERNATIVE KENNZAHLEN
Im Jahresabschluss gibt es alternative Kennzahlen für die Weiterverfolgung der Geschäftstätigkeit des Konzernes. Die primären alternativen Kennzahlen, die präsentiert werden, betreffen EBITA, EBITDA, zinstragende Nettoverbindlichkeiten und eingesetztes Kapital. Abstimmungen der alternativen Kennzahlen befinden sich auf Seite 66, deren Zweck und Definitionen sind auf Seite 87 dargestellt.
ANM. 3 FINANZIELLE RISIKOHANDHABUNG
3.1 FINANZIELLE RISIKOFAKTOREN
Der Konzern ist durch seine Tätigkeit vielen verschiedenen Risiken ausgesetzt: Marktrisiko (umfasst Währungsrisiko, Zinsrisiko und Preisrisiko), Kreditrisiko und Liquiditätsrisiko. Diese Risiken werden gemäß der vom Verwaltungsrat des Unternehmens für die Lifco festgelegten Finanzrichtlinie behandelt Der Konzern wendet das Hedge Accounting nur für Nettoinvestitionen in ausländische Geschäftsbetriebe an und ist bestrebt, potenzielle nachteilige Auswirkungen auf das Finanzergebnis der Gruppe durch ein umfassendes konzerninternes Kontosystem zu minimieren, bei dem Überschüsse in einer bestimmten Währung durch Zahlungen in derselben Währung ausgeglichen werden.
a) Marktrisiko
(i) Währungsrisiko
Unter Währungsrisiko wird das Risiko verstanden, dass unvorteilhafte Wechselkursveränderungen Ergebnis und Eigenkapital des Konzernes gemessen in SEK beeinflussen.
| • | Eine Transaktionsexponierung ergibt sich daraus, dass der Konzern Einzahlungen und Auszahlungen in ausländischen Währungen hat. |
| • | Eine Umrechnungsexponierung entsteht als Ergebnis der Währungsexponierung des Konzernes wegen der Nettovermögenswerte in den Auslandstätigkeiten des Konzernes. |
Der Lifco-Konzern ist in 29 Ländern tätig. Die geografische Verbreitung zusammen mit einer großen Anzahl an Kunden und Produkten ergeben eine relativ begrenzte Transaktionsrisikoexponierung. Die Transaktionsexponierung des Lifco-Konzernes entsteht, wenn die Tochterunternehmen Produkte für Verkauf auf dem einheimischen Markt importieren und/oder Produkte in ausländischen Währungen verkaufen. Effekte von Wechselkursveränderungen werden soweit möglich durch Anwendung von Währungsklauseln in Kundenverträgen und durch Verkauf in der gleichen Währung wie beim erfolgten Einkauf gehandhabt.
Gemäß der Finanzrichtlinie des Konzernes muss jede Gesellschaft ihre Währungsflüsse vor Exponierung durch plötzliche Kursveränderungen sichern. Währungsrisiken werden vor allem durch ein Konzernkontosystem mit Konten in verschiedenen Währungen gehandhabt, wo Überschüsse in diesem System zur Zahlung von Transaktionen in einer bestimmten Währung verwendet werden. Es wurden keine derivativen Instrumente zur Behandlung von Währungsrisiken bezogen. Terminverträge dürfen nur mit Billigung des Konzernmanagements abgeschlossen werden. 2017 und 2018 gab es keine für den Konzern wesentlichen Terminverträge.
Die Lifco erachtet die Transaktionsexponierung für begrenzt, da es im Konzern ein Gleichgewicht zwischen Einkauf und Verkauf in ausländischen Währungen gibt. Somit bringt eine mäßige Veränderung des Wertes der schwedischen Krone gegenüber anderen Währungen keine materiellen Auswirkungen auf die Finanzlage des Konzernes mit sich. 2018 betrugen die in der GuV ausgewiesenen Wechselkursdifferenzen netto 1 (-7) MSEK, siehe Anm. 6. Die Lifco hat zudem ein Transaktionsrisiko durch Kreditaufnahmen in Fremdwährungen. Dieses Risiko ist begrenzt, da diese Kredite teilweise als zur Absicherung von Nettoinvestitionen bilanziert werden.
Ein Umrechnungsrisiko liegt bei Umrechnung ausländischer Tochterunternehmen in die Berichtswährung SEK vor. Der Konzern hat einige Beteiligungen an ausländischen Geschäftsbetrieben, deren Nettovermögenswerte Währungsrisiken ausgesetzt sind. Eine Währungsexponierung, die aus den Nettovermögenswerten in den ausländischen Geschäftsbetrieben des Konzernes entsteht, wird zu einem bestimmten Teil durch Darlehensaufnahmen in den betreffenden ausländischen Währungen gehandhabt. Diese Darlehen werden als Sicherung von Nettoinvestitionen ausgewiesen, siehe Abschnitt 2.7.5 „Sicherung von Nettoinvestitionen“. Das Mutterunternehmen hat ein Obligationsdarlehen ausgegeben und Darlehen auf der Grundlage von Kontokorrentkrediten und Bankkrediten aufgenommen, die Akquisitionen zuzuordnen sind. Diese belaufen sich auf EUR mit einem Wert von 1.304 (1.127) MSEK, in USD mit einem Wert von 480 (585) MSEK, in NOK mit einem Wert von 358 (632) MSEK und in NZD mit einem Wert von 72 (74) MSEK. Die Akquisitionsdarlehen wurden als Absicherung von Nettoinvestitionen identifiziert. Es gab keine Ineffektivität, die aus der Absicherung von Nettoinvestitionen in ausländische Geschäftsbetriebe zu erfassen wäre. Die Nettoexposition beträgt 700 (341) MSEK und die abgesicherten Nettoaktiva 5.794 (4.922) MSEK.
Die Lifco schätzt, dass die Umrechnungsexponierung des Unternehmens zur Folge hat, dass eine Veränderung des Wertes der schwedischen Krone gegenüber anderen Währungen um ein Prozent einen Eigenkapitaleffekt von ±50 (40) MSEK zur Folge haben wurde. Die Exponierung ist vor allem dem EUR und der NOK zurechenbar.
(ii) Zinsrisiko
Unter Zinsrisiko wird verstanden, dass Veränderungen der allgemeinen Zinssituation das Nettoergebnis und das Ergebnis des Konzernes negativ beeinflussen. Die befindlichen Darlehen des Konzernes laufen sowohl mit festem als auch mit variablem Zinssatz. Das Zinsrisiko hinsichtlich des Cashflows, dem der Konzern durch den variablen Zinssatz ausgesetzt ist, wird zum Teil durch Kassenmittel mit variablem Zinssatz neutralisiert. Der Durchschnittszinssatz des Konzernes betrug 2,1 % im Geschäftsjahr 2018 (1,5 % 2017).
Die Darlehen des Konzernes betrugen am Bilanzstichtag 3.538 (3.805) MSEK (siehe Anm. 25), davon laufen 20 % mit festem Zins und 67 % mit variablem Zins. Eine Veränderung der Zinssituation um ±0,5 Prozentpunkte würde einen Effekt auf das Jahresergebnis in Höhe von ±11 (11) MSEK bedeuten.
b) Kreditrisiko
Ein Kreditrisiko oder Gegenparteirisiko ist das Risiko, dass die Gegenpartei in einer finanziellen Transaktion am Fälligkeitsdatum ihren Verpflichtungen nicht nachkommt. Das Kreditrisiko der Lifco umfasst vor allem Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, es gibt jedoch außerdem ein gewisses Kreditrisiko hinsichtlich liquider Mittel. Jedes Konzernunternehmen ist dafür verantwortlich, das Kreditrisiko nachzuverfolgen und zu analysieren sowie für jeden neuen Kunden eine Bonitätsprüfung vorzunehmen. Eine Rücklage für unsichere Forderungen gegen Kunden erfolgt auf Basis eines vom Konzern festgelegten Schemas. Die Lifco erachtet das Risiko von Kundenverlusten als gering, da der Verkauf in hohem Maß an Kunden erfolgt, mit denen der Konzern seit Langem zusammenarbeitet und/oder mit denen er gute Erfahrungen hinsichtlich Zahlungsbereitschaft gemacht hat. Der Konzern bewacht laufend die Bonität der Kunden und überprüft bei Bedarf die Kreditbedingungen nach vorliegenden Richtlinien. Hinsichtlich liquider Mittel wird das Kreditrisiko als gering erachtet, da die Gegenparteien große bekannte Banken mit hoher Bonität sind. Zu den Kreditverlusten des Konzernes siehe Anm. 19. Es liegen keine wesentlichen Kreditrisiken vor. Die finanziellen Vermögenswerte des Konzernes, die auf Wertminderung zu prüfen sind, bestehen im Wesentlichen aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die erwarteten Kreditausfälle basieren auf dem Zahlungsverhalten zusammen mit der Verlusthistorie. Historische Verluste werden dann so angepasst, dass sie aktuelle und zukünftige Informationen über makroökonomische Faktoren berücksichtigen, die sich auf die Fähigkeit der Kunden zur Zahlung der Forderungen auswirken könnten. Angaben zur Fälligkeitsstruktur der Forderungen an Kunden und zur Wertberichtigung sind in Anm. 19 „Forderungen aus Lieferungen und Leistungen“ enthalten.
c) Liquiditätsrisiko
Das Liquiditätsrisiko ist das Risiko, dass der Konzern nicht über liquide Mittel für die Bezahlung finanzieller Verbindlichkeiten verfügt. Die Zielsetzung der Liquiditätshandhabung des Unternehmens ist, das Risiko, nicht über ausreichend liquide Mittel zu verfügen, um seine kommerziellen Verpflichtungen zu erfüllen, zu minimieren. Um laufende Bezahlungen zu handhaben, gibt es ein Cash-Pool-System im Konzern, das sicherstellt, dass liquide Mittel in den Währungen verfügbar sind, in denen Bezahlung erfolgen soll. Das Management folgt rollenden Prognosen für die liquiden Mittel des Konzernes (einschließlich nicht genutzte Kreditrahmen), die auf voraussichtlichen Cashflows basieren. Gemäß der Richtlinie der Lifco strebt das Unternehmen eine starke Liquiditätsposition hinsichtlich zugänglicher liquider Mittel und nicht genutzter Kreditzusagen an.
Per 31. Dezember 2018 betragen die liquiden Mittel des Konzernes 405 (305) MSEK. Der sonstige zukünftige Liquiditätsbedarf betrifft die Zahlung von Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückzahlung von Fremdkapital. Zu einer Laufzeitanalyse hinsichtlich zukünftigen Cashflows aus den finanziellen Verbindlichkeiten des Konzernes siehe Anm. 25.
3.2 HANDHABUNG VON KAPITALRISIKO
Das Ziel des Konzernes hinsichtlich der Kapitalstruktur ist, die Fähigkeit zu sichern, die Tätigkeit fortzusetzen, sodass er weiter Rendite für die Aktionäre und Nutzen für andere Interessensgruppen erzeugen kann, sowie eine optimale Kapitalstruktur aufrechtzuerhalten, mit der sich die Kapitalkosten niedrig halten lassen. Die Lifco sieht gegenwärtig kein Refinanzierungsrisiko.
3.3 BERECHNUNG DES BEIZULEGENDEN ZEITWERTES
Es wird vorausgesetzt, dass die Buchwerte nach eventuellen Wertminderungen von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Forderungen sowie von Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Verbindlichkeiten ihren beizulegenden Zeitwerten entsprechen, weil diese Posten kurzfristiger Natur sind. Informationen über den beizulegenden Zeitwert und den Buchwert langfristig zinstragender Verbindlichkeiten sind in Anm. 24 dargelegt.
Die Finanzinstrumente, die im Konzern zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, bestehen aus finanziellen Verbindlichkeiten in Form von Earn-outs sowie von Verkaufs-/Kaufoptionen hinsichtlich des zukünftigen Erwerbes nicht beherrschender Anteile. Ihr beizulegender Zeitwert basiert auf den zukünftigen Erträgen des Unternehmens. Diese beiden Posten werden in der Kategorie 3 in der Zeitwert-Hierarchie ausgewiesen. Die Tabelle unten zeigt die Veränderung im Jahreslauf.
| MSEK | EARN-OUTS UND VERKAUFS-/KAUFOPTIONEN |
|---|---|
| Eröffnungsbilanz per 1. Januar 2017 | 57 |
| Einzahlungen | 212 |
| Neubewertung | -1 |
| Ausgezahlte Kaufpreise | -6 |
| Wechselkursdifferenzen | -4 |
| Schlussbilanz per 31. Dezember 2017 | 258 |
| Einzahlungen | 267 |
| Neubewertung | -1 |
| Ausgezahlte Kaufpreise | -10 |
| Wechselkursdifferenzen | 1 |
| Schlussbilanz per 31. Dezember 2018 | 515 |
ANM. 4 WICHTIGE SCHÄTZUNGEN UND BEURTEILUNGEN
Schätzungen der Werte von Bilanzposten und Beurteilungen bei der Anwendung von Rechnungslegungsgrundsätzen werden laufend ausgewertet und basieren auf historischer Erfahrung und sonstigen Faktoren, einschließlich den Erwartungen zu zukünftigen Ereignissen, die unter den gegebenen Umständen als angemessen erachtet werden.
Wichtige Schätzungen und Beurteilungen für die Zwecke der Rechnungslegung
Der Konzern nimmt Schätzungen und Beurteilungen hinsichtlich der Zukunft vor. Die Schätzungen für Rechnungslegungszwecke, die sich daraus ergeben, entsprechen definitionsgemäß selten genau dem tatsächlichen Ergebnis. Die Schätzungen und Annahmen, die ein beträchtliches Risiko für erhebliche Anpassungen bei ausgewiesenen Werten für Vermögenswerte und Verbindlichkeiten im unmittelbar folgenden Geschäftsjahr beinhalten, werden nachfolgend behandelt.
Prüfung des Wertminderungsbedarfes für Goodwill und immaterielle Vermögenswerte mit unbestimmter Nutzungsdauer
Der Konzern untersucht jedes Jahr, ob gemäß dem in Anm. 2 beschriebenen Bilanzierungsgrundsatz Wertminderungsbedarf für Goodwill und für immaterielle Vermögenswerte mit unbestimmter Nutzungsdauer vorliegt. Die erzielbaren Beträge für zahlungsmittelgenerierende Einheiten wurden durch Berechnung des Nutzungswertes festgestellt. Für diese Berechnungen müssen bestimmte Schätzungen vorgenommen werden (siehe Anm. 14).
Ausweis erworbener Unternehmen und Geschäftstätigkeiten
Der Konzern erstellt im Zusammenhang mit Akquisitionen eine Kaufpreiszuordnung für Rechnungslegungszwecke in Übereinstimmung mit den in Anm. 2 dargelegten Rechnungslegungsgrundsätzen. Die Bilanzierung einer Akquisition enthält in hohem Maß Beurteilung und Schätzungen, insbesondere im Hinblick auf die Zuordnung von Über- und Unterbewertungen in den Erwerbsanalysen der Vermögenswerte und Verbindlichkeiten (Nettovermögen) sowie auf die Korrekturbuchungen zur Anpassung an die Rechnungslegungsgrundsätze des Konzernes. Die Marktwertanpassungen und der daraus resultierende Goodwill sind in Anm. 31 dargelegt.
ANM. 5 SEGMENTBERICHTERSTATTUNG
Der geschäftsführende Direktor ist der höchste exekutive Entscheidungsträger des Konzernes. Das Konzernmanagement hat die Betriebssegmente auf der Grundlage der Informationen festgelegt, die vom geschäftsführenden Direktor behandelt werden und die als Grundlage für die Verteilung von Ressourcen und für die Auswertung von Ergebnissen verwendet werden. Das vorgelegte Ergebnis der Segmente wird auf der Grundlage von EBITA (Ergebnis vor Abschreibungen immaterieller Vermögenswerte, die in Zusammenhang mit Erwerb, Restrukturierungs-, Integrations- und Erwerbskosten sowie Zinsen und Steuern entstanden sind) beurteilt.
ERTRÄGE
Die wesentlichen Umsatzströme des Konzernes, die dem Verkauf von Waren zuzuordnen sind, umfassen den Verkauf von Dentalprodukten, Werkzeugen und Maschinen, Baustoffen, Innenausstattung für Servicefahrzeuge, Umwelttechnik und Ausrüstung für die Forstwirtschaft. Die Einnahmequelle „Dentalprodukte“, die aus dem operativen Segment „Dentalprodukte“ herrührt, wird aus dem Verkauf von Produkten in Form von Verbrauchsmaterialien und Geräten für Zahnärzte generiert. Die Einnahmequelle „Werkzeuge und Maschinen“, die aus dem operativen Segment „Abbruch & Werkzeuge“ herrührt, wird aus dem Verkauf von Geräten an die Bau- und Abbruchindustrie generiert, wobei die wichtigsten Produkte Abbruchroboter sowie Werkzeuge für Krane und Bagger sind. Die aus dem operativen Segment „Systemlösungen“ herrührenden Einnahmequellen „Baustoffe“, „Innenraumaustattung für Servicefahrzeuge“, „Umwelttechnik“ und „Forstwirtschaft“ werden aus dem Verkauf verschiedener Produkte wie Maschinen und Anlagen für Elektroinstallationen und Stromerzeugung, Elektrogeräte, LED-Beleuchtung, Innenausstattungsmodule für Transporter und leichte Nutzfahrzeuge, Maschinen zur Verbesserung der Umwelt, Arbeitskleidung, Instrumente für Landvermesser und Ausrüstung für Sägewerke und Pelletanlagen generiert.
Zwischen den Segmenten finden keine Umsätze statt. Die Erträge mit externen Parteien, die dem geschäftsführenden Direktor berichtet werden, werden in selber Weise wie in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung bewertet.
| MSEK | 2018 | 2017 |
|---|---|---|
| Erträge von externen Kunden | ||
| Dentalprodukte | 4.185 | 3.817 |
| Abbruch & Werkzeuge | 2.820 | 2.261 |
| Systems Solutions | 4.951 | 3.952 |
| Gesamt | 11.956 | 10.030 |
| Die Verteilung von Ergebnissen pro Segment erfolgt gemäß EBITA. Es erfolgt keine Aufgliederung der Vermögenswerte und Schulden nach Segmenten, da solche Beträge dem Hauptentscheidungsträger nicht regelmäßig berichtet werden. | ||
| Das EBITA wird mit dem Ergebnis vor Steuern wie folgt abgestimmt: | ||
| Dentalprodukte | 802 | 701 |
| Abbruch & Werkzeuge | 724 | 598 |
| Systems Solutions | 756 | 537 |
| Gemeinsame Konzernfunktionen | -114 | -104 |
| Gesamt | 2.168 | 1.732 |
| MSEK | 2018 | 2017 |
|---|---|---|
| Abschreibung immaterieller Vermögenswerte, die in Zusammenhang mit Akquisitionen entstanden sind | -253 | -196 |
| Kosten des Erwerbes | -13 | -17 |
| Finanzposten, netto | -44 | -46 |
| Ergebnis vor Steuern | 1.858 | 1.473 |
| Der Nettoumsatz verteilt sich auf wichtige Ertragsarten wie folgt: | ||
| Dentalprodukte | 4.185 | 3.817 |
| Werkzeuge und Maschinen | 2.820 | 2.261 |
| Umwelttechnik | 1.463 | 1.124 |
| Baumaterial | 1.102 | 804 |
| Contract Manufacturing | 951 | 901 |
| Forstwirtschaft | 775 | 570 |
| Innenausstattung für Servicefahrzeuge | 660 | 553 |
| Gesamt | 11.956 | 10.030 |
| Kein einzelner Kunde trägt zu mehr als drei Prozent des Nettoumsatzes bei. | ||
| Der Nettoumsatz verteilt sich geografisch wie folgt: | ||
| Schweden | 1.877 | 1.799 |
| Norwegen | 1.485 | 1.135 |
| Deutschland | 2.127 | 1.818 |
| Sonstiges Europa | 3.919 | 3.217 |
| Asien und Australien | 1.258 | 954 |
| Nordamerika | 1.180 | 1.023 |
| Sonstige | 110 | 84 |
| Gesamt | 11.956 | 10.030 |
Das gesamte Anlagevermögen ohne Finanzinstrumente und latente Steuerforderungen in Schweden beträgt 2.543 (2.391) MSEK, in Deutschland 3.861 (3.645) MSEK, in Norwegen 1.493 (1.443) MSEK. Die Summe des in anderen Ländern vorhandenen Anlagevermögens beträgt 1.847 (1.359) MSEK.
Forderungen und Verbindlichkeiten aus vertraglichen Vereinbarungen
Der Konzern verfügt lediglich über Auftragsbestände in Form von unfertigen Leistungen auf Rechnung Dritter, die weiterhin separat in dem Posten „Vorräte“ ausgewiesen und als unfertige Leistungen auf Rechnung Dritter bezeichnet werden. Ansonsten bestehen neben den Forderungen an Kunden auch Forderungen aus Verträgen mit Kunden, bei denen die Bezahlung der Ware oder der Dienstleistung nur von dem bereits verstrichenen Zeitraum abhängt. Forderungen aus Verträgen mit Kunden werden als Teil der aktiven Rechnungsabgrenzungsposten in der Zeile „Forderungen aus Verträgen mit Kunden“ ausgewiesen.
| MSEK | 31.12.2018 | 31.12.2017 |
|---|---|---|
| Der Konzern weist die folgenden umsatzbezogenen vertraglichen Verbindlichkeiten aus: | ||
| Erhaltene Vorauszahlungen | 435 | 260 |
| Sonstige vertragliche Verbindlichkeiten im Zusammenhang mit Kunden | 6 | 6 |
| Summe Verbindlichkeiten aus Verträgen | 441 | 266 |
Von den zu Beginn des Geschäftsjahres ausgewiesenen Verbindlichkeiten aus Verträgen in Höhe von 266 Mio. SEK wurden im Geschäftsjahr Umsatzerlöse aus vertraglichen Verbindlichkeiten in Höhe von 196 Mio. SEK erfasst. Der Endbestand an Vertragsverbindlichkeiten zum Ende des Geschäftsjahres in Höhe von 371 MSEK wird als Umsatz im unmittelbar folgenden Geschäftsjahr bewertet.
Verbleibende nicht erfüllte Leistungszusagen
Alle Vereinbarungen über den Verkauf von Dienstleistungen haben eine ursprüngliche Laufzeit von höchstens einem Jahr oder werden entsprechend dem Zeitaufwand in Rechnung gestellt. Entsprechend IFRS 15 werden keine Angaben über den Transaktionspreis für diese nicht erfüllten Aufträge gemacht.
ANM. 6 WECHSELKURSGEWINNE UND -VERLUSTE, NETTO
| MSEK | 2018 | 2017 |
|---|---|---|
| Wechselkursdifferenzen werden in der GuV wie folgt ausgewiesen: | ||
| Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen | 2 | -5 |
| Finanzielle Erträge und Aufwendungen (Anm. 12) | -1 | -2 |
| Gesamt | 1 | -7 |
ANM. 7 PLANMÄßIGE ABSCHREIBUNGEN
| MSEK | 2018 | 2017 |
|---|---|---|
| Verteilung der Abschreibung auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte | ||
| Gebäude und Verbesserungen an Grundstücken | -17 | -16 |
| Maschinen und sonstige technische Anlagen | -47 | -42 |
| Betriebsausstattung, Werkzeuge und Anlagen | -63 | -54 |
| Summe Abschreibungen Sachanlagen | -127 | -112 |
| Kundenbeziehungen | -246 | -185 |
| Patente | -7 | -11 |
| Sonstige immaterielle Vermögenswerte | -12 | -11 |
| Summe Abschreibungen immaterielle Vermögenswerte | -265 | -207 |
| Summe Abschreibung Anlagevermögen | -392 | -319 |
| Abschreibung verteilt auf Funktion | ||
| Aufwendungen für verkaufte Waren | -71 | -61 |
| Vertriebsaufwendungen | -259 | -199 |
| Verwaltungsaufwendungen | -58 | -56 |
| Aufwendungen für Forschung und Entwicklung | -4 | -3 |
| Summe Abschreibungen | -392 | -319 |
ANM. 8 VERGÜTUNG AN RECHNUNGSPRÜFER
| MSEK | 2018 | 2017 |
|---|---|---|
| PricewaterhouseCoopers | ||
| Rechnungsprüfungsauftrag | 8 | 7 |
| Rechnungsprüfungstätigkeit außer Rechnungsprüfungsauftrag | 1 | - |
| Steuerberatung | - | - |
| Sonstige Dienstleistungen | 1 | 2 |
| Gesamt | 10 | 9 |
| Andere Rechnungsprüfungsunternehmen | ||
| Rechnungsprüfungsauftrag | 1 | 1 |
| Rechnungsprüfungstätigkeit außer Rechnungsprüfungsauftrag | - | - |
| Steuerberatung | - | - |
| Sonstige Dienstleistungen | - | - |
| Gesamt | 1 | 1 |
Der Rechnungsprüfungsauftrag betrifft das Honorar für die gesetzlich vorgeschriebene Rechnungsprüfung, das heißt die Arbeit, die notwendig war, um den Rechnungsprüfungsbericht vorzulegen. Steuerberatung betrifft vor allem allgemeine Steuerfragen hinsichtlich Körperschaftsteuer. Sonstige Dienstleistungen betreffen Beratung hinsichtlich Finanzrechnungslegung sowie Dienstleistungen in Zusammenhang mit Akquisitionen. Das Gesamthonorar für PwC und deren internationales Netzwerk im Jahr 2018 beträgt 10 (9) MSEK. Das Honorar für die Rechnungsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers AB beträgt SEK 5 (4) MSEK, von denen 4 (3) MSEK auf den Prüfungsauftrag, 0 (0) Mio. MSEK auf andere gesetzlich vorgeschriebene Aufgaben und 1 (1) MSEK auf sonstige Dienstleistungen entfallen.
ANM. 9 KLASSIFIZIERUNG DER AUSGABEN NACH DER ART
| MSEK | 2018 | 2017 |
|---|---|---|
| Handelswaren, Rohmaterial und Verbrauchsmaterial | 5.422 | 4.641 |
| Personalaufwendungen (Anm. 10) | 2.661 | 2.196 |
| Abschreibungen und Wertminderungen (Anm. 7, 14 und 15) | 392 | 319 |
| Aufwendungen für operatives Leasing (Anm. 11) | 176 | 121 |
| Produktions- und sonstige Aufwendungen | 1.381 | 1.214 |
| Summe Aufwendungen für verkaufte Waren, Vertrieb, Verwaltung sowie Forschung und Entwicklung | 10.032 | 8.491 |
ANM. 10 PERSONALAUFWENDUNGEN UND DURCHSCHNITTLICHE BESCHÄFTIGTENZAHL
| MSEK | 2018 | 2017 |
|---|---|---|
| Löhne und Vergütungen | ||
| Verwaltungsrat und leitende Angestellte* | 254 | 213 |
| Sonstige Mitarbeiter | 1.868 | 1.536 |
| 2.122 | 1.749 | |
| Sozialabgaben | 410 | 336 |
| Pensionsaufwendungen für leitende Angestellte | 33 | 30 |
| Pensionsaufwendungen für sonstige Mitarbeiter | 96 | 81 |
| Gesamt | 2.661 | 2.196 |
* Einschließlich Gehälter und Vergütungen an Verwaltungsrat, Konzernleitung sowie geschäftsführende Direktoren in den Tochtergesellschaften des Konzernes.
VERGÜTUNGEN UND SONSTIGE LEISTUNGEN 2018
| TSEK | GRUNDGEHALT/ VERWALTUNGSRATSHONORAR* |
VARIABLE VERGÜTUNG | SONSTIGE LEISTUNGEN | PENSIONSAUFWENDUNGEN | GESAMT |
|---|---|---|---|---|---|
| Carl Bennet | 1.310 | - | - | - | 1.310 |
| Gabriel Danielsson | 669 | - | - | - | 669 |
| Ulrika Dellby | 702 | - | - | - | 702 |
| Annika Espander Jansson | 702 | - | - | - | 702 |
| Erik Gabrielson | 669 | - | - | - | 669 |
| Ulf Grunander | 812 | - | - | - | 812 |
| Anna Hallberg | 702 | - | - | - | 702 |
| Fredrik Karlsson (als Vorsitzender) | - | - | - | - | - |
| Johan Stern | 669 | - | - | - | 669 |
| Axel Wachtmeister | 669 | - | - | - | 669 |
| Gesamt | 6.904 | - | - | - | 6.904 |
| Fredrik Karlsson (als geschäftsführender Direktor) | 25.718 | 17.573 | 38 | 14.979 | 58.308 |
| Übrige Konzernleitung (3 Personen) | 14.212 | 11.568 | 55 | 4.384 | 30.219 |
| Gesamt | 39.930 | 29.141 | 93 | 19.363 | 88.527 |
VERGÜTUNGEN UND SONSTIGE LEISTUNGEN 2017
| TSEK | GRUNDGEHALT/ VERWALTUNGSRATSHONORAR* |
VARIABLE VERGÜTUNG | SONSTIGE LEISTUNGEN | PENSIONSAUFWENDUNGEN | GESAMT |
|---|---|---|---|---|---|
| Carl Bennet | 1.276 | - | - | - | 1.276 |
| Gabriel Danielsson | 645 | - | - | - | 645 |
| Ulrika Dellby | 675 | - | - | - | 675 |
| Annika Espander Jansson | 675 | - | - | - | 675 |
| Erik Gabrielson | 645 | - | - | - | 645 |
| Ulf Grunander | 775 | - | - | - | 775 |
| Anna Hallberg | 675 | - | - | - | 675 |
| Fredrik Karlsson (als Vorsitzender) | - | - | - | - | - |
| Johan Stern | 645 | - | - | - | 645 |
| Axel Wachtmeister | 645 | - | - | - | 645 |
| Gesamt | 6.656 | - | - | - | 6.656 |
| Fredrik Karlsson (als geschäftsführender Direktor) | 23.244 | 16.271 | 32 | 14.031 | 53.578 |
| Übrige Konzernleitung (3 Personen) | 12.648 | 9.847 | 51 | 4.105 | 26.651 |
| Gesamt | 35.892 | 26.118 | 83 | 18.136 | 80.229 |
* Einschließlich Vergütung für Tätigkeit in Verwaltungsratsausschüssen.
Vergütungen an leitende Angestellte
Grundsätze: An den Vorsitzenden und an die Mitglieder des Verwaltungsrates werden Vergütungen gemäß Beschluss der Jahreshauptversammlung gezahlt. Arbeitnehmervertreter erhalten keine Verwaltungsratsvergütung. Die Vergütung des geschäftsführenden Direktors und sonstiger leitender Angestellte besteht aus Grundgehalt, variabler Vergütung, sonstigen Leistungen und Pension. Unter sonstige leitende Angestellte werden die drei Personen verstanden, die gemeinsam mit dem geschäftsführenden Direktor das Managementteam bilden. Zur Zusammensetzung des Managementteams siehe S. 37. Die Verteilung auf Grundgehalt und variable Vergütung muss in Proportion zur Verantwortung und zur Geschäftsführungsbefugnis der Führungskraft erfolgen.
Variable Vergütung: Für den geschäftsführenden Direktor beträgt die variable Vergütung höchstens 70 % des Festgehaltes; sie basiert auf erreichten Ergebnissen. Für sonstige leitende Angestellte basiert die variable Vergütung auf dem Ergebnis im Verhältnis zu individuell aufgestellten Zielen.
Pensionen: Das Pensionsalter für den geschäftsführenden Direktor beträgt frühestens 60 Jahre. Die Lifco stellt einen Betrag, der 60 % (ausschließlich der Personalkosten) des Festgehaltes des geschäftsführenden Direktors entspricht, für Kapital-, Pensions-, Lebens- und Krankenversicherungen ein Sonstige leitende Angestellte haben Anspruch auf Pensionsleistungen von höchstens 35 % des Festgehaltes, und das Pensionsalter ist frühestens 60 Jahre. Alle Pensionsleistungen sind unantastbar, also nicht von einer zukünftigen Beschäftigung bei der Lifco abhängig.
Abfindung: Für die Kündigung des geschäftsführenden Direktors vonseiten des Unternehmens gilt eine Kündigungsfrist von zwölf Monaten. Für die Kündigung vonseiten des geschäftsführenden Direktors gilt eine Kündigungsfrist von sechs Monaten. Für die Kündigung sonstiger leitender Angestellter vonseiten des Unternehmens gilt eine Kündigungsfrist von zwölf Monaten. Anspruch auf Gehalt und sonstige Leistungen bleiben während der Kündigungsfrist bestehen.
Behandlungs- und Beschlussprozess: Der Vergütungsausschuss hat dem Verwaltungsrat im Jahreslauf grundsätzliche Empfehlungen zur Vergütung der leitenden Angestellten gegeben. Die Empfehlungen enthielten das Verhältnis zwischen fester und variabler Vergütung sowie die Höhe eventueller Gehaltserhöhungen. Der Vergütungsausschuss hat außerdem Kriterien für die Beurteilung für die Bonuszahlung vorgeschlagen. Der Verwaltungsrat hat die Vorschläge des Vergütungsausschusses diskutiert und anhand der Empfehlungen des Ausschusses Beschlüsse gefasst.
Vergütungen an den geschäftsführenden Direktor wurden für das Geschäftsjahr 2018 vom Verwaltungsrat gemäß den Empfehlung des Vergütungsausschusses beschlossen. Vergütungen an sonstige leitende Angestellte wurden vom geschäftsführenden Direktor nach Rücksprache mit dem Vorsitzenden des Verwaltungsrates beschlossen. Der Vergütungsausschuss ist im Jahr 2018 zweimal zusammengetreten.
| DURCHSCHNITTLICHE BESCHÄfTIGTENZAHL, KONZERN GESAMT | 2018 | 2017 | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| FRAUEN | MÄNNER | GESAMT | FRAUEN | MÄNNER | GESAMT | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Schweden | 289 | 878 | 1.167 | 267 | 831 | 1.098 |
| Australien | 4 | 31 | 35 | 4 | 23 | 27 |
| Österreich | 5 | 41 | 46 | 4 | 35 | 39 |
| Belgien | 1 | 4 | 5 | 1 | 4 | 5 |
| Kanada | 2 | 11 | 13 | 2 | 10 | 12 |
| China | 204 | 562 | 766 | 83 | 243 | 326 |
| Tschechische Republik | 37 | 124 | 161 | 38 | 124 | 162 |
| Dänemark | 64 | 173 | 237 | 55 | 167 | 222 |
| Estland | 87 | 131 | 218 | 95 | 132 | 227 |
| Finnland | 40 | 133 | 173 | 47 | 135 | 182 |
| Frankreich | 16 | 77 | 93 | 12 | 66 | 78 |
| Deutschland | 319 | 421 | 740 | 285 | 381 | 666 |
| Hongkong | 1 | 3 | 4 | - | 1 | 1 |
| Ungarn | 6 | 3 | 9 | 4 | 3 | 7 |
| Italien | 6 | 9 | 15 | - | 2 | 2 |
| Lettland | 8 | 4 | 12 | 8 | 3 | 11 |
| Litauen | 10 | 1 | 11 | 8 | 1 | 9 |
| Niederlande | 4 | 43 | 47 | 4 | 35 | 39 |
| Neuseeland | 1 | 18 | 19 | - | - | - |
| Norwegen | 82 | 287 | 369 | 76 | 233 | 309 |
| Philippinen | 89 | 159 | 248 | 88 | 152 | 240 |
| Polen | 1 | 8 | 9 | 1 | 7 | 8 |
| Russland | 2 | 5 | 7 | 2 | 5 | 7 |
| Singapur | 4 | 8 | 12 | 3 | 7 | 10 |
| Slowenien | 5 | 20 | 25 | 4 | 19 | 23 |
| Südkorea | 1 | 2 | 3 | 1 | 2 | 3 |
| Schweiz | 4 | 6 | 10 | 4 | 7 | 11 |
| Vereinigtes Königreich | 29 | 123 | 152 | 30 | 125 | 155 |
| Vereinigte Arabische Emirate | 1 | 4 | 5 | 1 | 4 | 5 |
| USA | 66 | 183 | 249 | 63 | 160 | 223 |
| Gesamtanzahl der Beschäftigten | 1.388 | 3.472 | 4.860 | 1.190 | 2.917 | 4.107 |
| Mutterunternehmen | ||||||
| Schweden | 2 | 3 | 5 | 2 | 3 | 5 |
| GESCHLECHTERVERTEILUNG LEITENDE ANGESTELLTE PER BILANZSTICHTAG | 2018 | 2017 |
|---|---|---|
| Frauen: | ||
| Verwaltungsratsmitglieder im Mutterunternehmen | 30 % | 30 % |
| Anzahl Personen in der Unternehmensleitung einschl. geschäftsführender Direktor | 25 % | 25 % |
| Männer: | ||
| Verwaltungsratsmitglieder im Mutterunternehmen | 70 % | 70 % |
| Anzahl Personen in der Unternehmensleitung einschl. geschäftsführender Direktor | 75 % | 75 % |
ANM. 11 LEASING
Operatives Leasing
Die operativen Leasingverträge des Konzernes betreffen vor allem das Leasing von Räumlichkeiten und Fahrzeugen. Eine Weitervermietung findet nicht statt. Aufwendungen für operatives Leasing im Mutterunternehmen betrugen im Geschäftsjahr 176 (121) MSEK. Leasingaufwendungen für über operative Leasingverträge im Besitz befindliche Vermögensgegenstände werden bei betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen.
Zukünftige Mindestleasinggebühren gemäß nicht kündbaren operativen Leasingverträgen betrugen per Bilanzstichtag:
| MSEK | 2018 | 2017 |
|---|---|---|
| Fälligkeitszeitpunkt binnen eines Jahres | 163 | 119 |
| Fälligkeitszeitpunkt zwischen 2 und 5 Jahren | 329 | 286 |
| Fälligkeitszeitpunkt nach mehr als 5 Jahren | 108 | 109 |
| Gesamt | 600 | 514 |
ANM. 12 FINANZERTRÄGE UND -AUFWENDUNGEN
| MSEK | 2018 | 2017 |
|---|---|---|
| Finanzerträge | ||
| Zinserträge | 2 | 1 |
| Sonstige finanzielle Erträge | - | 1 |
| Summe Finanzerträge | 2 | 2 |
| Finanzaufwendungen | ||
| Zinsaufwendungen | -42 | -43 |
| Wechselkursverluste | -1 | -2 |
| Sonstige Finanzaufwendungen | -3 | -3 |
| Summe Finanzaufwendungen | -46 | -48 |
| Finanzposten, netto | -44 | -46 |
ANM. 13 STEUER AUF JAHRESERGEBNIS
| MSEK | 2018 | 2017 |
|---|---|---|
| Steueraufwendungen | ||
| Laufende Steuern für das Jahr | -482 | -378 |
| Den Vorjahren zurechenbare Anpassung laufender Steuern | -9 | -10 |
| Summe laufende Steuern | -491 | -388 |
| Latente Steuer (Anm. 17) | ||
| Entstehung und Auflösung temporärer Differenzen | 30 | 28 |
| Auswirkungen des veränderten Steuersatzes | 23 | -6 |
| Summe latente Steuer | 53 | 22 |
| Summe Einkommensteuer | -438 | -366 |
| Der Zusammenhang zwischen den Steueraufwendungen des Jahres und dem Bilanzgewinn/Bilanzverlust ist der Tabelle unten zu entnehmen. Die Steuern auf den Jahresgewinn wurden auf 22 % (22 %) berechnet. Die Steuern für übrige Länder wurden gemäß den lokal geltenden Steuersätzen berechnet. Die Einkommensteuer auf das Konzernergebnis unterscheidet sich von dem theoretischen Betrag, der sich bei Anwendung eines gewichteten durchschnittlichen Steuersatzes ergeben hätte, für die Ergebnisse der konsolidierten Unternehmen wie folgt: | ||
| Ergebnis vor Steuern | 1.858 | 1.473 |
| Steuern gemäß geltendem Steuersatz in Schweden 22 % | -409 | -324 |
| Steuereffekte nicht steuerpflichtiger Erträge/nicht abzugsfähiger Aufwendungen | 42 | 24 |
| Steuereffekte nicht abzugsfähiger Aufwendungen | -60 | -8 |
| Anpassung an andere Steuersätze in ausländischen Tochtergesellschaften | -29 | -44 |
| Genutzte Verlustvorträge, für die keine latente Steuerforderung ausgewiesen wurde | 4 | 2 |
| Auswirkungen des veränderten Steuersatzes | 23 | -6 |
| Anpassungen hinsichtlich der Vorjahre | -9 | -10 |
| Ausgewiesene Steueraufwendungen | -438 | -366 |
Der gewichtete durchschnittliche Steuersatz für den Konzern beträgt 23,6 (24,9) Prozent.
ANM. 14 IMMATERIELLES ANLAGEVERMÖGEN
| MSEK *UNBESTIMMTE NUTZUNGSDAUER | *GOODWILL | *MARKEN | KUNDENBEZIEHUNGEN | PATENTE | SONSTIGE IMMATERIELLE VERMÖGENSWERTE | GESAMT |
|---|---|---|---|---|---|---|
| ANSCHAFFUNGSWERT | ||||||
| Per 1. Januar 2017 | 5.441 | 587 | 1.455 | 49 | 129 | 7.661 |
| Investitionen | - | - | - | 2 | 7 | 9 |
| Erwerb von Unternehmen | 719 | 220 | 740 | 13 | 2 | 1.694 |
| Veräußerungen/Abgänge | - | - | - | -22 | -6 | -28 |
| Umklassifizierungen | -9 | -14 | - | 23 | - | - |
| Umrechnungskursdifferenzen | 39 | -9 | -47 | 1 | 2 | -14 |
| Per 1. Januar 2018 | 6.190 | 784 | 2.148 | 66 | 134 | 9.322 |
| Investitionen | - | - | 1 | 6 | 12 | 19 |
| Erwerb von Unternehmen | 376 | 106 | 359 | 10 | 2 | 853 |
| Veräußerungen/Abgänge | - | - | - | -2 | -2 | -4 |
| Umklassifizierungen | 13 | - | -10 | -3 | 1 | 1 |
| Umrechnungskursdifferenzen | 172 | 25 | 63 | 1 | 3 | 264 |
| Per 31. Dezember 2018 | 6.751 | 915 | 2.561 | 78 | 150 | 10.455 |
| KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN | ||||||
| Per 1. Januar 2017 | -447 | - | -214 | -25 | -101 | -787 |
| Abschreibungen des Jahres | - | - | -185 | -11 | -11 | -207 |
| Erwerb von Unternehmen | - | - | - | -8 | - | -8 |
| Veräußerungen/Abgänge | - | - | - | 22 | 6 | 28 |
| Umklassifizierungen | - | - | -2 | 2 | - | - |
| Umrechnungskursdifferenzen | -8 | - | 2 | -1 | -3 | -10 |
| Per 1. Januar 2018 | -455 | - | -399 | -21 | -109 | -984 |
| Abschreibungen des Jahres | - | - | -246 | -7 | -12 | -265 |
| Erwerb von Unternehmen | - | - | - | -2 | -1 | -3 |
| Veräußerungen/Abgänge | - | - | - | 2 | 2 | 4 |
| Umklassifizierungen | -1 | - | 1 | - | - | - |
| Umrechnungskursdifferenzen | -8 | - | -11 | -1 | -4 | -24 |
| Per 31. Dezember 2018 | -464 | - | -655 | -29 | -124 | -1.272 |
| KUMULIERTE WERTMINDERUNGEN | ||||||
| Per 1. Januar 2017 | -50 | -50 | ||||
| Wertminderungen des Jahres | - | - | - | - | - | - |
| Per 1. Januar 2018 | -50 | -50 | ||||
| Wertminderungen des Jahres | - | - | - | - | - | - |
| Per 31. Dezember 2018 | -50 | - | - | - | - | -50 |
| Buchwert per 1. Januar 2017 | 4.944 | 587 | 1.241 | 24 | 28 | 6.824 |
| Buchwert per 31. Dezember 2017 | 5.685 | 784 | 1.749 | 45 | 25 | 8.288 |
| Buchwert per 31. Dezember 2018 | 6.237 | 915 | 1.906 | 49 | 26 | 9.133 |
Prüfung des Wertminderungsbedarfes für Goodwill und Marken
Goodwill und immaterielles Anlagevermögen (Marken) mit unbestimmbarer Nutzungsperiode werden auf die zahlungsmittelgenerierenden Einheiten des Konzernes verteilt, die als operatives Segment identifiziert werden. Die für die Berechnung des Nutzungswertes verwendeten Annahmen sind für Goodwill und Marken gleich.
Ein erzielbarer Betrag für eine zahlungsmittelgenerierende Einheit wurde basierend auf Berechnungen des Nutzungswertes festgelegt. Diese Berechnungen gehen von geschätzten zukünftigen Cashflows vor Steuern aus, die auf den Fünfjahres-Finanzbudgets basieren, die vom Management gebilligt wurden. Cashflows jenseits des Fünfjahreszeitraumes werden mithilfe von geschätztem Wachstum extrapoliert. Die geschätzte Wachstumsrate wird vermutlich der Wachstumsrate im fünften Jahr entsprechen, welche auf etwa zwei Prozent für sämtliche operativen Segmente sowohl 2018 als auch 2017 geschätzt wird. Es wurden auch Annahmen zu Bruttomargen, Gemeinkosten, Betriebskapitalbedarf und Investitionsbedarf getroffen. Die Parameter wurden entsprechend einem Wachstum von 2 % (2 %) pro Jahr für alle Betriebssegmente eingestellt. Der angewendete Diskontierungszinssatz vor Steuern beträgt 9,4 % (9,6 %) für das operative Segment Dentalprodukte und 9,4 % (10,8 %) für die sonstigen operativen Segmente.
Die Berechnung per 31. Dezember 2018 zeigt, dass der Nutzungswert den Buchwert bei allen zahlungsmittelgenerierenden Einheiten übersteigt, weshalb kein Wertminderungsbedarf vorliegt. Bei der Berechnung per 31. Dezember 2017 lag ebenfalls kein Wertminderungsbedarf vor.
Sensivitätsanalyse
Eine Sensivitätsanalyse zeigt, dass noch vorhandener Goodwill-Wert für alle zahlungsmittelgenerierenden Einheiten weiter gerechtfertigt würde, wenn der Diskontierungszinssatz um einen Prozentpunkt steigen oder das Wachstum, das Terminalwachstum oder die Bruttomarge um einen Prozentpunkt sinken würde.
Die berichtspflichtigen operativen Segmente der Lifco sind Dentalprodukte, Abbruch & Werkzeuge und Systemlösungen. Für die Durchführung von Werthaltigkeitstests wird Goodwill außer bei den berichtspflichtigen Segmenten Dentalprodukte und Abbruch & Werkzeuge folgenden fünf zahlungsmittelgenerierenden Einheiten zugeordnet: Baumaterial, Innenausstattung für Servicefahrzeuge, Contract Manufacturing, Umwelttechnik und Forstwirtschaft. Im Folgenden sind Goodwill und immaterielles Anlagevermögen mit unbestimmbarer Nutzungsdauer per zahlungsmittelgenerierende Einheit zusammengestellt:
| KONZERN | GOODWILL | MARKEN | ||
|---|---|---|---|---|
| MSEK | 31.12.2018 | 31.12.2017 | 31.12.2018 | 31.12.2017 |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Dentalprodukte | 3.717 | 3.307 | 470 | 374 |
| Abbruch & Werkzeuge | 997 | 967 | 98 | 97 |
| Umwelttechnik | 625 | 594 | 171 | 161 |
| Baumaterial | 504 | 489 | 112 | 106 |
| Forstwirtschaft | 212 | 158 | 45 | 29 |
| Contract Manufacturing | 105 | 99 | 19 | 17 |
| Innenausstattung für Servicefahrzeuge | 77 | 71 | - | - |
| Gesamt | 6.237 | 5.685 | 915 | 784 |
ANM. 15 SACHANLAGEN
| MSEK | GEBÄUDE UND VERBESSERUNGEN AN GRUNDSTÜCKEN | MASCHINEN UND SONSTIGE TECHNISCHE ANLAGEN | BETRIEBSAUSSTATTUNG, WERKZEUGE UND ANLAGEN | ANLAGEN IM BAU | GESAMT |
|---|---|---|---|---|---|
| ANSCHAFFUNGSWERT | |||||
| Per 1. Januar 2017 | 483 | 530 | 498 | 3 | 1.514 |
| Investitionen | 7 | 50 | 63 | 24 | 144 |
| Erwerb/Veräußerung von Unternehmen | 41 | 96 | 68 | - | 205 |
| Veräußerungen/Abgänge | - | -33 | -51 | - | -84 |
| Umklassifizierungen | 2 | 21 | - | -23 | - |
| Umrechnungskursdifferenzen | 6 | 5 | 4 | - | 15 |
| Per 1. Januar 2018 | 539 | 669 | 582 | 4 | 1.794 |
| Investitionen | 15 | 48 | 91 | 8 | 162 |
| Erwerb/Veräußerung von Unternehmen | 8 | 4 | 30 | - | 42 |
| Veräußerungen/Abgänge | - | -14 | -74 | - | -88 |
| Umklassifizierungen | - | 4 | 1 | -6 | -1 |
| Umrechnungskursdifferenzen | 13 | 16 | 17 | - | 46 |
| Per 31. Dezember 2018 | 575 | 727 | 647 | 6 | 1.955 |
| KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN | |||||
| Per 1. Januar 2017 | -288 | -406 | -356 | - | -1.050 |
| Abschreibungen des Jahres | -16 | -42 | -54 | - | -112 |
| Erwerb/Veräußerung von Unternehmen | -14 | -83 | -50 | - | -147 |
| Veräußerungen/Abgänge | - | 32 | 45 | - | 77 |
| Umklassifizierungen | - | - | - | - | - |
| Umrechnungskursdifferenzen | -4 | -5 | -3 | - | -12 |
| Per 1. Januar 2018 | -322 | -504 | -418 | - | -1.244 |
| Abschreibungen des Jahres | -17 | -47 | -63 | - | -127 |
| Erwerb/Veräußerung von Unternehmen | -2 | -2 | -16 | - | -20 |
| Veräußerungen/Abgänge | - | 13 | 63 | - | 76 |
| Umklassifizierungen | - | - | - | - | - |
| Umrechnungskursdifferenzen | -8 | -11 | -10 | - | -29 |
| Per 31. Dezember 2018 | -349 | -551 | -444 | - | -1.344 |
| Buchwert per 1. Januar 2017 | 195 | 124 | 142 | 3 | 464 |
| Buchwert per 31. Dezember 2017 | 217 | 165 | 164 | 4 | 550 |
| Buchwert per 31. Dezember 2018 | 226 | 176 | 203 | 6 | 611 |
ANM. 16 FINANZINSTRUMENTE NACH KATEGORIEN
| VERMÖGENSWERTE IN DER BILANZ MSEK |
FINANZIELLE VERMÖGENSWERTE ZUM BEIZULEGENDEN ZEITWERT |
|---|---|
| Per 31. Dezember 2018 | |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 1.550 |
| Sonstige langfristige finanzielle Forderungen | 17 |
| Liquide Mittel | 405 |
| Gesamt | 1.972 |
| Per 31. Dezember 2017 | |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 1.274 |
| Sonstige langfristige finanzielle Forderungen | 5 |
| Liquide Mittel | 305 |
| Gesamt | 1.584 |
| VERBINDLICHKEITEN IN DER BILANZ MSEK |
ERFOLGSWIRKSAM ZUM BEIZULEGENDEN ZEITWERT BEWERTETE VERBINDLICHKEITEN | FINANZIELLE VERMÖGENSWERTE ZUM BEIZULEGENDEN ZEITWERT | GESAMT |
|---|---|---|---|
| Per 31. Dezember 2018 | |||
| Zinstragende Darlehen | - | 3.538 | 3.538 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | - | 632 | 632 |
| Sonstige Verbindlichkeiten* | 515 | - | 515 |
| Gesamt | 515 | 4.170 | 4.685 |
| Per 31. Dezember 2017 | |||
| Zinstragende Darlehen | - | 3.805 | 3.805 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | - | 557 | 557 |
| Sonstige Verbindlichkeiten* | 258 | - | 258 |
| Gesamt | 258 | 4.362 | 4.620 |
* Sonstige Verbindlichkeiten, die Finanzinstrumente sind, betreffen Earn-outs und verpflichtende Kauf-/Verkaufsoptionen hinsichtlich nicht beherrschender Anteile.
ANM. 17 LATENTE STEUERN
| MSEK | 2018 | 2017 |
|---|---|---|
| Die latenten Steuerforderungen sind folgenden temporären Unterschieden sowie Verlustvorträgen zurechenbar. | ||
| Latente Steuerforderungen zurechenbar: | ||
| Temporäre Unterschiede auf Umlaufvermögen | 97 | 61 |
| Temporäre Unterschiede auf Anlagevermögen | 6 | 3 |
| Abzugsfähige temporäre Unterschiede auf Rückstellungen | 1 | 1 |
| Sonstige abzugsfähige temporäre Unterschiede | 32 | 60 |
| Summe latente Steuerforderungen | 136 | 125 |
| Die latenten Steuerschulden sind folgenden temporären Unterschieden sowie Verlustvorträgen zurechenbar. | ||
| Latente Steuerschulden zurechenbar: | ||
| Temporäre Unterschiede auf Anlagevermögen | -648 | -584 |
| Sonstige steuerpflichtige temporäre Unterschiede | -176 | -152 |
| Summe latente Steuerschulden | -824 | -736 |
| Latente Steuerschulden/Steuerforderung, netto | -688 | -611 |
Latente Steuerforderungen werden für steuerliche Verlustvorträge in dem Umfang ausgewiesen, wie es wahrscheinlich ist, dass sie gegenüber zukünftigen besteuerbaren Gewinnen genutzt werden können. Der Konzern wies latente Steuerforderungen in Höhe von 7 (7) MSEK, hinsichtlich Verlusten in Höhe von 28 (31) MSEK, nicht aus, die gegenüber zukünftigem steuerpflichtigem Gewinn genutzt werden können. Von diesen Verlustvorträgen werden 0 MSEK später als fünf Jahre fällig.
ANM. 18 VORRÄTE
| MSEK | 2018 | 2017 |
|---|---|---|
| Bewertet zum Anschaffungswert | ||
| Fertige Erzeugnisse und Handelswaren | 828 | 780 |
| Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 559 | 410 |
| Unfertige Erzeugnisse | 173 | 91 |
| Laufende Arbeiten auf Rechnung Dritter | 3 | 16 |
| Vorleistungen an Lieferanten | 147 | 94 |
| Gesamt | 1.710 | 1.391 |
| Nettoeffekt der Wertminderung und Auflösung der Wertminderung von Vorräten, die in der GuV als Ertrag/Aufwendung ausgewiesen worden sind | -14 | 6 |
ANM. 19 FORDERUNGEN AUS LIEFERUNGEN UND LEISTUNGEN
| MSEK | 2018 | 2017 |
|---|---|---|
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 1.627 | 1.336 |
| Rücklage für unsichere Forderungen an Kunden | -77 | -62 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, netto | 1.550 | 1.274 |
| PER 31. DEZEMBER 2018 | NOCH NICHT FÄLLIG | ÜBERFÄLLIG 1-30 TAGE | MEHR ALS 30 TAGE ÜBERFÄLLIG | MEHR ALS 60 TAGE ÜBERFÄLLIG | MEHR ALS 90 TAGE ÜBERFÄLLIG | GESAMT |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Buchwert, Brutto-Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 989 | 351 | 181 | 30 | 76 | 1.627 |
Die durchschnittliche Rückstellung für drohende Kreditausfälle beträgt 4,8 %. Sie ist für Forderungen an Kunden, die 0-90 Tage überfällig sind, niedriger und für Forderungen, die mehr als 90 Tage überfällig sind, höher.
| MSEK | 2017 |
|---|---|
| Noch nicht fällig | 816 |
| 1-30 Tage überfällig, keine Wertminderung | 290 |
| 31-60 Tage überfällig, keine Wertminderung | 149 |
| 61-90 Tage überfällig | 19 |
| Rückstellung | -5 |
| Mehr als 90 Tage überfällig | 62 |
| Rückstellung | -57 |
| Summe Forderungen an Kunden, netto | 1.274 |
| Die Veränderungen in der Rückstellung für drohende Verluste aus Forderungen an Kunden für das Geschäftsjahr 2018 sind wie folgt: | |
| Per 1. Januar 2018 gemäß IFRS 9 ermittelt | -62 |
| Erfolgswirksam erfasste Erhöhung der Rückstellung für Verluste | -15 |
| Erwerb von Unternehmen | -9 |
| Während des Geschäftsjahres abgeschriebene Forderungen an Kunden | 9 |
| Per 31. Dezember 2018 | -77 |
| Veränderungen in der Rückstellung für unsichere Forderungen an Kunden für das Geschäftsjahr 2017 sind wie folgt: | |
| Per 1. Januar 2017 | -54 |
| Erwerb von Unternehmen | -4 |
| Rücklage für drohende Verluste | -9 |
| Eingetretene Verluste | 5 |
| Per 31. Dezember 2017 | -62 |
ANM. 20 RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN
| MSEK | 2018 | 2017 |
|---|---|---|
| Vorausbezahlte Mietkosten | 15 | 15 |
| Vorausbezahlte Versicherungskosten | 6 | 7 |
| Vorausbezahlte IT-Kosten | 10 | 8 |
| Sonstige vorausbezahlte Aufwendungen | 28 | 17 |
| Forderungen aus Kundenaufträgen | 25 | 33 |
| Aufgelaufene Erträge | 9 | 14 |
| Gesamt | 93 | 94 |
ANM. 21 KONTOKORRENTKREDITE
| MSEK | 2018 | 2017 |
|---|---|---|
| Ausnutzung der Kontokorrentkredite | 258 | 317 |
| Bewilligter Betrag der Kontokorrentkredite | 1.200 | 1.275 |
ANM. 22 LIQUIDE MITTEL
| MSEK | 2018 | 2017 |
|---|---|---|
| In den liquiden Mitteln in der Bilanz und in der Cashflow-Analyse sind folgende Posten erfasst: | ||
| Kassenbestand und Bankguthaben | 405 | 305 |
ANM. 23 AKTIENKAPITAL
| MSEK | ANZAHL DER AKTIEN (IN TSD.) |
AKTIENKAPITAL |
|---|---|---|
| Per 1. Januar 2017 | 90.843 | 18 |
| Per 31. Dezember 2017 | 90.843 | 18 |
| Per 31. Dezember 2018 | 90.843 | 18 |
Das Aktienkapital besteht aus 6.075.970 A-Aktien und 84.767.290 B-Aktien, insgesamt 90.843.260 Aktien. Die A-Aktien haben einen Stimmwert von 10 Stimmen/Aktie und die B-Aktien haben einen Stimmwert von 1 Stimme/Aktie. Alle vom Mutterunternehmen emittierten Aktien sind voll eingezahlt.
ANM. 24 DARLEHENSAUFNAHME
| MSEK | 2018 | 2017 |
|---|---|---|
| Langfristige zinstragende Verbindlichkeiten | ||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 11 | 2 |
| Obligationen | 1.765 | 995 |
| Summe langfristige zinstragende Verbindlichkeiten | 1.776 | 997 |
| Kurzfristige zinstragende Verbindlichkeiten | ||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 468 | 1.379 |
| Obligationen | 1.036 | 1.112 |
| Ausnutzung der Kontokorrentkredite | 258 | 317 |
| Summe kurzfristige zinstragende Verbindlichkeiten | 1.762 | 2.808 |
| Summe zinstragende Verbindlichkeiten | 3.538 | 3.805 |
Im ersten Quartal des Jahres 2018 emittierte Lifco zwei ungesicherte Darlehensobligationen, LIFCO 5 und LIFCO 6, mit einer Laufzeit von zwei Jahren. Diese sind variabel mit einem Zinssatz von Stibor 3M +55bps beziehungsweise fest mit 0,405 % verzinslich. Der Marktwert der Obligationskredite entspricht dem Buchwert.
Von den gesamten verzinslichen Verbindlichkeiten sind 20 % fest verzinslich und 80 % variabel verzinslich. Die Buchwerte weichen nicht von den Marktwerten ab. Die folgende Tabelle stellt eine Analyse der finanziellen Verbindlichkeiten des Konzernes gemäß dem Restlaufzeitprofil ab dem Bilanzstichtag dar. Bei den angegebenen Beträgen handelt es sich um die vertraglich vereinbarten, nicht diskontierten Cashflows. Bei der Berechnung wurden die zum Bilanzstichtag geltenden Bedingungen für die Zinssätze verwendet.
| MSEK | WENIGER ALS 1 JAHR | ZWISCHEN 1 UND 2 JAHREN |
|---|---|---|
| Per 31. Dezember 2018 | ||
| Bankdarlehen und Obligationsdarlehen* | 1.794 | 1.777 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 632 | - |
| Gesamt | 2.426 | 1.777 |
* Einschließlich Zinsen.
| HERLEITUNG DER NETTOVERBINDLICHKEITEN MSEK |
2018 | 2017 |
|---|---|---|
| Liquide Mittel | 405 | 305 |
| Darlehen fällig bis zu einem Jahr (einschl. Kontokorrentkredite) | -1.776 | -2.808 |
| Darlehen fällig nach mehr als einem Jahr | -1.762 | -997 |
| Pensionsrückstellungen, zinstragend | -37 | -36 |
| Zinstragende Verbindlichkeiten, netto | -3.170 | -3.536 |
| Kauf-/Verkaufsoptionen und Earn-outs, fällig innerhalb eines Jahres | -73 | - |
| Kauf-/Verkaufsoptionen und Earn-outs, fällig nach mehr als einem Jahr | -442 | -258 |
| Nettoverschuldung* | -3.685 | -3.794 |
| Liquide Mittel | 405 | 305 |
| Bruttoverbindlichkeiten, festverzinslich | -700 | -1.114 |
| Bruttoverbindlichkeiten, variabel verzinslich | -2.875 | -2.727 |
| Kauf-/Verkaufsoptionen und Earn-outs | -515 | -258 |
| Nettoverschuldung | -3.685 | -3.794 |
| MSEK | LIQUIDE MITTEL | DARLEHEN FÄLLIG INNERHALB EINES JAHRES | DARLEHEN FÄLLIG NACH MEHR ALS EINEM JAHR | PENSIONSRÜCKSTELLUNGEN, ZINSTRAGEND |
|---|---|---|---|---|
| Nettoverbindlichkeiten per 1. Januar 2017 | 293 | -2.191 | -1.083 | -37 |
| Cashflow | 22 | -638 | 81 | - |
| Erwerb von Unternehmen/Geschäftstätigkeit | - | -40 | - | - |
| Neubewertung | - | - | - | - |
| Wechselkursdifferenzen | -10 | 61 | 5 | 1 |
| Nettoverbindlichkeiten per 31. Dezember 2017 | 305 | -2.808 | -997 | -36 |
| Cashflow | 65 | 2.157 | -1.755 | - |
| Erwerb von Unternehmen/Geschäftstätigkeit | - | - | -4 | - |
| Neubewertung | - | -995 | 995 | - |
| Wechselkursdifferenzen | 35 | -116 | -15 | -1 |
| Nettoverbindlichkeiten per 31. Dezember 2018 | 405 | -1.762 | -1.776 | -37 |
| MSEK | KAUF-/ VERKAUFSOPTIONEN UND EARN-OUTS, FÄLLIG INNERHALB EINES JAHRES | KAUF-/ VERKAUFSOPTIONEN UND EARN-OUTS, FÄLLIG NACH MEHR ALS EINEM JAHR | GESAMT |
|---|---|---|---|
| Nettoverbindlichkeiten per 1. Januar 2017 | - | -57 | -3.075 |
| Cashflow | - | 6 | -529 |
| Erwerb von Unternehmen/Geschäftstätigkeit | - | -212 | -252 |
| Neubewertung | - | 1 | 1 |
| Wechselkursdifferenzen | - | 4 | 61 |
| Nettoverbindlichkeiten per 31. Dezember 2017 | 0 | -258 | -3.794 |
| Cashflow | - | 10 | 477 |
| Erwerb von Unternehmen/Geschäftstätigkeit | -74 | -193 | -271 |
| Neubewertung | - | 1 | 1 |
| Wechselkursdifferenzen | 1 | -2 | -98 |
| Nettoverbindlichkeiten per 31. Dezember 2018 | -73 | -442 | -3.685 |
ANM. 25 VERGÜTUNGEN AN BESCHÄFTIGTE NACH BESCHÄFTIGUNGSENDE
Die in der Bilanz ausgewiesenen Beträge betreffen leistungsorientierte Ruhegelder in Schweden, Deutschland und den USA, die Beschäftigten zurechenbar sind, die nicht mehr im Unternehmen tätig sind. Der Buchwert hinsichtlich leistungsorientierter Verpflichtungen beträgt 37 (36) MSEK.
Für Angestellte in Schweden wird die leistungsbestimmte Ruhegeldverpflichtung für Alters- und Familienruhegeld durch eine ITP-2-Versicherung bei Alecta gesichert. Gemäß der Erklärung UFR des schwedischen Buchführungsausschusses („Klassifizierung von ITP-Plänen mit Versicherung bei Alecta“), ist dies eine leistungsorientierte Altersvorsorge, die mehrere Arbeitgeber umfasst. Für das Geschäftsjahr 2018 hatte das Unternehmen keinen Zugang zu Informationen, um seinen proportionalen Anteil an den Verpflichtungen, Verwaltungsressourcen und Aufwendungen auszuweisen, was zur Folge hatte, dass der Vorsorgeplan nicht als leistungsorientierter Plan ausgewiesen werden konnte. Der Vorsorgeplan ITP 2, der durch eine Versicherung bei Alecta gesichert wird, wird deshalb als beitragsorientierter Plan ausgewiesen. Die Prämie für leistungsorientierte Alters- und Familienruhegelder wird individuell berechnet und ist unter anderem abhängig von Lohn, früher erworbenen Pensionsansprüchen und erwarteter restlicher Anstellungsdauer. Die voraussichtlichen Abgaben in der nächsten Berichtsperiode für bei Alecta abgeschlossene ITP-2-Versicherungen betragen 12 (11) MSEK.
Das kollektive Konsolidierungsniveau besteht aus dem Marktwert auf Alectas Vermögenswerte in Prozent der Versicherungsverpflichtungen berechnet gemäß den versicherungstechnischen Methoden und Annahmen von Alecta, die nicht mit IAS 19 übereinstimmen. Das kollektive Konsolidierungsniveau soll normalerweise zwischen 125 und 155 Prozent variieren können. Falls die kollektive Deckungsquote von Alecta unter 125 % sinken oder über 155 % steigen würde, wäre es notwendig, Maßnahmen zu ergreifen, die eine Normalisierung dieser Quote ermöglichen. Bei einer niedrigen kollektiven Deckungsquote kann unter anderem versucht werden, den vereinbarten Preis für neue Zeichnungen und die Erweiterung bestehender Leistungen zu erhöhen. Bei einer hohen kollektiven Deckungsquote sind Prämienreduzierungen eine mögliche Maßnahme. Ende 2018 betrug Alectas Überschuss in Form des kollektiven Konsolidierungsniveaus 142 % (2017: 154 %).
Lifco hat zwei Personen eine Ruhegeldzusage gemacht und in Zusammenhang damit eine Kapitalversicherung erworben, die als Sicherheit für die Ruhegelder dieser Angestellten gestellt wird. Die Pensionszusage bedeutet, dass die Einzelpersonen den Wert in der Kapitalversicherung abzüglich der Lohnsteuer erhalten. Weil keine garantierten Vergütungsstufen vorliegen, wird die Nettoverpflichtung des Konzernes stets 0 sein. Diese Kapitalversicherungen gelten als Verwaltungsvermögenswerte und werden gegen die Verpflichtung netto ausgewiesen.
ANM. 26 RÜCKSTELLUNGEN
| MSEK | GARANTIERÜCKLAGE | RESTRUKTURIERUNGSRÜCKLAGE |
|---|---|---|
| Per 1. Januar 2017 | 48 | 1 |
| Weitere Rückstellungen | 19 | 1 |
| Erwerb von Unternehmen | 1 | - |
| Im Geschäftsjahr in Anspruch genommen | -10 | -1 |
| Auflösung nicht in Anspruch genommener Rückstellungen | -12 | - |
| Umklassifizierungen | - | - |
| Umrechnungskursdifferenzen | 1 | - |
| Per 31. Dezember 2017 | 47 | 1 |
| davon kurzfristige Rückstellungen | 27 | 1 |
| davon langfristige Rückstellungen | 20 | - |
| Voraussichtliche Zeitpunkte für Abfluss | ||
| Binnen eines Jahres | 27 | 1 |
| Binnen dreier Jahre | 8 | - |
| Binnen fünf Jahren | 11 | - |
| Nach mehr als 5 Jahren | 1 | - |
| Per 31. Dezember 2017 | 47 | 1 |
| Per 1. Januar 2018 | 47 | 1 |
| Weitere Rückstellungen | 29 | 1 |
| Erwerb von Unternehmen | - | - |
| Im Geschäftsjahr in Anspruch genommen | -5 | -1 |
| Auflösung nicht in Anspruch genommener Rückstellungen | -20 | - |
| Umklassifizierungen | -2 | - |
| Umrechnungskursdifferenzen | 2 | - |
| Per 31. Dezember 2018 | 51 | 1 |
| davon kurzfristige Rückstellungen | 30 | 1 |
| davon langfristige Rückstellungen | 21 | - |
| Voraussichtliche Zeitpunkte für Abfluss | ||
| Binnen eines Jahres | 30 | 1 |
| Binnen dreier Jahre | 8 | - |
| Binnen fünf Jahren | 12 | - |
| Nach mehr als 5 Jahren | 1 | - |
| Per 31. Dezember 2018 | 51 | 1 |
| MSEK | KOSTEN FÜR RÄUMLICHKEITEN | SONSTIGE RÜCKLAGEN | GESAMT |
|---|---|---|---|
| Per 1. Januar 2017 | 1 | 12 | 62 |
| Weitere Rückstellungen | 2 | 4 | 26 |
| Erwerb von Unternehmen | - | 7 | 8 |
| Im Geschäftsjahr in Anspruch genommen | -2 | -6 | -19 |
| Auflösung nicht in Anspruch genommener Rückstellungen | - | - | -12 |
| Umklassifizierungen | 3 | -3 | - |
| Umrechnungskursdifferenzen | - | - | 1 |
| Per 31. Dezember 2017 | 4 | 14 | 66 |
| davon kurzfristige Rückstellungen | 4 | 4 | 36 |
| davon langfristige Rückstellungen | - | 10 | 30 |
| Voraussichtliche Zeitpunkte für Abfluss | |||
| Binnen eines Jahres | 4 | 4 | 36 |
| Binnen dreier Jahre | - | - | 8 |
| Binnen fünf Jahren | - | 9 | 20 |
| Nach mehr als 5 Jahren | - | 1 | 2 |
| Per 31. Dezember 2017 | 4 | 14 | 66 |
| Per 1. Januar 2018 | 4 | 14 | 66 |
| Weitere Rückstellungen | 7 | 10 | 47 |
| Erwerb von Unternehmen | - | 10 | 10 |
| Im Geschäftsjahr in Anspruch genommen | -6 | -15 | -27 |
| Auflösung nicht in Anspruch genommener Rückstellungen | - | -1 | -21 |
| Umklassifizierungen | 2 | - | - |
| Umrechnungskursdifferenzen | - | 1 | 3 |
| Per 31. Dezember 2018 | 7 | 19 | 78 |
| davon kurzfristige Rückstellungen | 6 | 5 | 42 |
| davon langfristige Rückstellungen | 1 | 14 | 36 |
| Voraussichtliche Zeitpunkte für Abfluss | |||
| Binnen eines Jahres | 6 | 5 | 42 |
| Binnen dreier Jahre | 1 | 4 | 13 |
| Binnen fünf Jahren | - | 10 | 22 |
| Nach mehr als 5 Jahren | - | - | 1 |
| Per 31. Dezember 2018 | 7 | 19 | 78 |
Die Garantierücklage basiert auf Annahmen, die am Ende des Bilanzstichtages noch nicht abgeschlossen sind, und die Berechnung basiert auf früheren Erfahrungen. Sonstige Einstellungen betreffen vor allem Provisionen an Vertreter im Geschäftsbereich Dentalprodukte. Außerdem bestehen beim Konzern sonstige Haftungsverhältnisse in Höhe von 198 (107) MSEK. Da davon ausgegangen wurde, dass für diese Verpflichtungen kein Mittelabfluss stattfinden wird, wurden keine Rückstellungen gebildet. Siehe auch Informationen in Anm. 30.
ANM. 27 TRANSAKTIONEN MIT NAHESTEHENDEN UNTERNEHMEN
Transaktionen zwischen der Lifco AB und ihren Tochterunternehmen, die nahestehende Unternehmen der Lifco AB sind, wurden im Konzernbericht eliminiert. Bei Lieferung von Produkten und Dienstleistungen zwischen den Konzernunternehmen werden geschäftsmäßige Bedingungen und Marktpreise verwendet. Der konzerninterne Verkauf betrug im Jahreslauf 3.234 (2.511) MSEK. Die Carl Bennet AB besitzt 50,1 % der Aktien von Lifco und hat damit maßgeblichen Einfluss auf den Konzern. Sonstige nahestehende Partner sind alle Tochterunternehmen im Konzern sowie leitende Angestellte im Konzern, das heißt der Verwaltungsrat und das Management. Die Lifco AB, das Mutterunternehmen des Lifco-Konzernes, hat 2018 keine Verwaltungsdienstleistungen von der Carl Bennet AB gekauft (2017: MSEK 1). Ein Mitglied des Verwaltungsrates, Erik Gabrielson, ist Partner der Gesellschaft Avokatfirman Vinge, die 5 (8) MSEK für laufende Rechtsberatung erhalten hat. Informationen über Transaktionen mit leitenden Angestellten stehen in Anm. 10.
ANM. 28 RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN
| MSEK | 2018 | 2017 |
|---|---|---|
| Aufgelaufene Personalaufwendungen | 408 | 352 |
| Provisionen und Boni an Kunden | 37 | 48 |
| Periodisierung von Aufwendungen | 44 | 39 |
| Aufgelaufene Zinsaufwendungen | 4 | 5 |
| Sonstige vertragliche Verbindlichkeiten im Zusammenhang mit Kunden | 6 | 6 |
| Sonstige aufgelaufene Aufwendungen | 52 | 45 |
| Gesamt | 551 | 495 |
ANM. 29 GESTELLTE SICHERHEITEN
| MSEK | 2018 | 2017 |
|---|---|---|
| Immobilienhypotheken | 15 | 12 |
| Floating Charges | 8 | 10 |
| Gesamt | 23 | 22 |
ANM. 30 EVENTUALVERBINDLICHKEITEN
| MSEK | 2018 | 2017 |
|---|---|---|
| Garantieverpflichtungen | 198 | 107 |
| Bürgschaften | - | 0 |
| Gesamt | 198 | 107 |
Garantieverpflichtungen betreffen Vorschuss- und Erfüllungsgarantien.
ANM. 31 UNTERNEHMENSKÄUFE
Im Laufe des Geschäftsjahres wurden neun neue Unternehmen konsolidiert. Die Akquisitionen umfassten alle Aktien von Denterbridge, ERC Systems und Spocs sowie Mehrheitsbeteiligungen an Computer konkret, Dental Direct, Rhein83 und Wexman. Lifco erwarb im Rahmen eines als „Asset Deal“ strukturierten Erwerbes auch die Vermögenswerte des Unternehmens Flörchinger Zahntechnik und des Bereiches „Innenausstattung für Fahrzeuge“ des norwegischen Unternehmens Toolpack.
Die Kaufpreisallokation umfasst alle Akquisitionen des Jahres 2018.
Die mit den Akquisitionen verbundenen Kosten in Höhe von 14 MSEK sind in der Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung in den Verwaltungskosten enthalten. Seit den jeweiligen Konsolidierungszeitpunkten haben die erworbenen Unternehmen 371 Mio. SEK zum Umsatz des Konzernes und 73 MSEK zum EBITA beigetragen. Wären die Unternehmen zum 1. Januar 2018 konsolidiert worden, wäre der Nettoumsatz des Jahres um weitere 213 MSEK und das EBITA um weitere 37 MSEK gestiegen.
| NETTOVERSCHULDUNG MSEK |
VERMÖGENSWERTE UND VERBINDLICHKEITEN AM TAG DES ERWERBS | ANPASSUNGEN AN DEN BEIZULEGENDEN ZEITWERT | ZEITWERT |
|---|---|---|---|
| Marken, Kundenbeziehungen, Lizenzen | 9 | 426 | 435 |
| Sachanlagen | 21 | 1 | 22 |
| Vorräte, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen | 149 | -1 | 148 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten | -152 | -111 | -263 |
| Liquide Mittel | 144 | - | 144 |
| Nettovermögenswerte | 171 | 315 | 486 |
| Goodwill | - | 353 | 353 |
| Summe Nettovermögenswerte | 171 | 668 | 839 |
| Cashflow-Effekt, MSEK | |||
| Kaufpreis | 839 | ||
| davon nicht ausgezahlte Kaufpreise | -205 | ||
| Liquide Mittel in den gekauften Unternehmen | -144 | ||
| Ausgezahlter Kaufpreis hinsichtlich Erwerbstransaktionen in Vorjahren | 10 | ||
| Summe Cashflow-Effekt | 500 |
ANM. 32 ERGEBNIS PRO AKTIE
Vor Verwässerung:
Das Ergebnis pro Aktie vor Verwässerung wird berechnet, indem das den Aktionären der Muttergesellschaft zurechenbare Ergebnis durch eine gewichtete durchschnittliche Anzahl ausstehender Stammaktien in der Periode geteilt wird. Im Berichtszeitraum wurden vom Mutterunternehmen keine zurückgekauften Aktien als eigene Aktien gehalten.
| MSEK | 2018 | 2017 |
|---|---|---|
| Den Aktionären des Mutterunternehmens zuzurechnendes Eigenkapital | 1.389 | 1.084 |
| Gewichtete durchschnittliche Anzahl ausstehender Stammaktien | 90.843.260 | 90.843.260 |
| Ergebnis pro Aktie (SEK) | 15,29 | 11,94 |
Nach Verwässerung:
Für die Berechnung des Ergebnisses pro Aktie nach Verwässerung wird die gewichtete durchschnittliche Anzahl Stammaktien entsprechend dem Verwässerungseffekt aller potenzieller Stammaktien angepasst. Weder 2018 noch 2017 existierten potenzielle Stammaktien mit Verwässerungseffekt. Das Ergebnis pro Aktie ist somit vor und nach Verwässerung gleich.
ANM. 33 DIVIDENDE PRO AKTIE
Die 2018 und 2017 ausgezahlten Dividenden beliefen sich auf 363 MSEK (4,00 SEK pro Aktie) bzw. 318 MSEK (3,50 SEK pro Aktie). Auf der Jahreshauptversammlung am 26. April 2019 wird der Verwaltungsrat eine Dividende für das Geschäftsjahr 2018 in Höhe von 4,60 SEK pro Aktie, insgesamt 418 MSEK, vorschlagen. Die vorgeschlagene Dividende wird in diesem Abschluss nicht als Verbindlichkeit ausgewiesen.
ANM. 34 VERKAUF VON TOCHTERUNTERNEHMEN
In den Jahren 2018 und 2017 wurden keine Tochterunternehmen veräußert.
ANM. 35 EREIGNISSE NACH ENDE DES BERICHTSZEITRAUMES
Am 3. Januar wurde bekannt gegeben, dass die Lifco die schwedische Firma Indexator Rotator Systems übernommen hat, die Rotatoren hauptsächlich für die Forstwirtschaft entwickelt und produziert. Das Unternehmen erzielte 2018 einen Nettoumsatz von rund 300 MSEK und beschäftigt rund 140 Mitarbeiter. Indexator Rotator Systems wird im Geschäftsbereich Abbruch & Werkzeuge konsolidiert.
Am 23. Januar wurde bekannt gegeben, dass die Lifco die italienische Firma Hammer übernommen hat, die Hydraulikhämmer und andere Abbruchgeräte für Bagger liefert. Das Unternehmen erwirtschaftete 2018 einen Nettoumsatz von rund 20 MEUR und beschäftigt rund 100 Mitarbeiter. Hammer wird im Geschäftsbereich Abbruch & Werkzeuge konsolidiert.
Die einzelnen Akquisitionen werden keinen wesentlichen Einfluss auf die Ertrags- und Finanzlage der Lifco im laufenden Jahr haben. Eine vorläufige Kaufpreisallokation wird im Zwischenbericht für das erste Quartal 2019 dargestellt.
Am 7. Februar 2019 trat Fredrik Karlsson als geschäftsführender Direktor und Vorsitzender des Verwaltungsrates sowie von seinem Sitz im Verwaltungsrat zurück. Am 8. Februar wurde Per Waldemarson zum Vorsitzenden und geschäftsführenden Direktor ernannt. Zum Zeitpunkt seiner Ernennung war Per Waldemarson stellvertretender geschäftsführender Direktor des Lifco-Konzernes.
ANM. 36 ZUSATZINFORMATIONEN ZUR CASHFLOW-ANALYSE
| MSEK | 2018 | 2017 |
|---|---|---|
| Posten ohne Auswirkungen auf den Cashflow | ||
| Abschreibungen | 392 | 319 |
| Neubewertung Kauf-/Verkaufsoptionen | -1 | -1 |
| Gesamt | 391 | 318 |
ABSTIMMUNG VON ALTERNATIVEN KENNZAHLEN
EBITA IM VERGLEICH ZUM JAHRESABSCHLUSS GEMÄß IFRS
| MSEK | 2018 | 2017 |
|---|---|---|
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 1.902 | 1.519 |
| Abschreibung immaterieller Vermögenswerte, die in Zusammenhang mit Akquisitionen entstanden sind | 253 | 196 |
| EBITA | 2.155 | 1.715 |
| Kosten des Erwerbes | 13 | 17 |
| EBITA vor Kosten des Erwerbes | 2.168 | 1.732 |
EBITDA IM VERGLEICH ZUM JAHRESABSCHLUSS GEMÄß IFRS
| MSEK | 2018 | 2017 |
|---|---|---|
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 1.902 | 1.519 |
| Abschreibungen Sachanlagen | 127 | 112 |
| Abschreibungen immaterielle Vermögenswerte | 12 | 11 |
| Abschreibung immaterieller Vermögenswerte, die in Zusammenhang mit Akquisitionen entstanden sind | 253 | 196 |
| EBITDA | 2.294 | 1.838 |
| Kosten des Erwerbes | 13 | 17 |
| EBITDA vor Kosten des Erwerbes | 2.307 | 1.855 |
ZINSTRAGENDE NETTOVERBINDLICHKEITEN IM VERGLEICH ZUM JAHRESABSCHLUSS GEMÄß IFRS*
| MSEK | 31.12.2018 | 31.12.2017 |
|---|---|---|
| Langfristige zinstragende Verbindlichkeiten einschl. Pensionsrückstellungen | 1.813 | 1.033 |
| Kurzfristige zinstragende Verbindlichkeiten | 1.762 | 2.808 |
| Liquide Mittel | -405 | -305 |
| Zinstragende Verbindlichkeiten, netto | 3.170 | 3.536 |
| Kauf-/Verkaufsoptionen und Earn-outs | 515 | 258 |
| Nettoverschuldung | 3.685 | 3.794 |
* Die wichtigsten Leistungskennzahlen wurden per 30. Juni 2018 in Übereinstimmung mit der neuen Definition der Nettoverschuldung auf Seite 87 angepasst. Die Vergleichsperioden wurden ebenfalls unter Berücksichtigung der neuen Definition angepasst.
EINGESETZTES KAPITAL UND EINGESETZTES KAPITAL OHNE GOODWILL UND ANDERE IMMATERIELLE VERMÖGENSWERTE IM VERGLEICH ZUM JAHRESABSCHLUSS GEMÄß IFRS*.
| MSEK | 31.12.2018 | 30.09.2018 | 30.06.2018 | 31.03.2018 |
|---|---|---|---|---|
| Summe der Vermögenswerte | 13.823 | 14.109 | 13.567 | 12.909 |
| Liquide Mittel | -405 | -374 | -301 | -250 |
| Pensionsrückstellungen, zinstragend | -37 | -37 | -36 | -33 |
| Nicht zinstragende Verbindlichkeiten | -2.985 | -3.125 | -2.899 | -2.671 |
| Eingesetztes Kapital | 10.396 | 10.573 | 10.331 | 9.955 |
| Goodwill und sonstige immaterielle Vermögenswerte | -9.133 | -9.322 | -8.946 | -8.606 |
| Eingesetztes Kapital abzüglich Goodwill und sonstige immaterielle Vermögenswerte | 1.263 | 1.251 | 1.385 | 1.349 |
* Die wichtigsten Leistungsindikatoren wurden zum 30. Juni 2018 entsprechend den neuen Definitionen des eingesetzten Kapitals sowie des eingesetzten Kapitals abzüglich Goodwill und sonstige immaterielle Vermögenswerte auf Seite 87 angepasst. Die Vergleichsperioden wurden ebenfalls unter Berücksichtigung der neuen Definition angepasst.
EINGESETZTES KAPITAL UND EINGESETZTES KAPITAL ABZÜGLICH GOODWILL UND SONSTIGE IMMATERIELLE VERMÖGENSWERTE ALS DURCHSCHNITT DER LETZTEN 4 QUARTALE IM VERGLEICH ZUM JAHRESABSCHLUSS GEMÄß IFRS*
| MSEK | DURCHSCHNITT | Q4 2018 | Q3 2018 | Q2 2018 | Q1 2018 |
|---|---|---|---|---|---|
| Eingesetztes Kapital | 10.314 | 10.396 | 10.573 | 10.331 | 9.955 |
| Eingesetztes Kapital abzüglich Goodwill und sonstige immaterielle Vermögenswerte | 1.312 | 1.263 | 1.251 | 1.385 | 1.349 |
| GESAMT | |||||
| EBITA vor Kosten des Erwerbes | 2.168 | 670 | 520 | 560 | 418 |
| Rendite des eingesetzten Kapitals | 21,0 % | ||||
| Rendite des eingesetzten Kapitals abzüglich Goodwill und sonstige immaterielle Vermögenswerte | 165 % |
* Die wichtigsten Leistungsindikatoren wurden zum 30. Juni 2018 entsprechend den neuen Definitionen des eingesetzten Kapitals sowie des eingesetzten Kapitals abzüglich Goodwill und sonstige immaterielle Vermögenswerte auf Seite 87 angepasst. Die Vergleichsperioden wurden ebenfalls unter Berücksichtigung der neuen Definition angepasst.
JAHRESABSCHLUSS DES MUTTERUNTERNEHMENS
GEWINN-UND-VERLUST-RECHNUNG MUTTERUNTERNEHMEN
| MSEK | ANMERKUNG | 2018 | 2017 |
|---|---|---|---|
| Verwaltungsaufwendungen | -136 | -128 | |
| Sonstige betriebliche Erträge | 38, 39 | 48 | 89 |
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 40, 41, 42, 43 | -88 | -39 |
| Ergebnis aus Beteiligungen an Konzernunternehmen | 44 | 560 | 558 |
| Finanzerträge | 45 | 106 | 168 |
| Finanzaufwendungen | 45 | -64 | -43 |
| Ergebnis nach Finanzposten | 514 | 644 | |
| Einstellungen in freie Rücklagen | 46 | 56 | -41 |
| Steuer auf das Jahresergebnis | 47 | -5 | -10 |
| Jahresergebnis | 565 | 593 |
Im Mutterunternehmen gibt es keine Posten, die als sonstiges Gesamtergebnis ausgewiesen werden.
Daher entspricht die Summe des Gesamtergebnisses dem Jahresergebnis (netto).
BILANZ MUTTERUNTERNEHMEN
| MSEK | ANMERKUNG | 31.12.2018 | 31.12.2017 |
|---|---|---|---|
| AKTIVA | |||
| Anlagevermögen | |||
| Betriebsausstattung | 0 | 0 | |
| Beteiligungen an Konzernunternehmen | 48 | 1.960 | 1.960 |
| Langfristige Forderungen an Konzernunternehmen | 1.925 | 2.209 | |
| Latente Steuerforderungen | 49 | 42 | 43 |
| Summe Anlagevermögen | 3.927 | 4.212 | |
| Umlaufvermögen | |||
| Forderungen an Konzernunternehmen | 4.501 | 4.047 | |
| Aktuelle Steuerforderungen | 18 | 4 | |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 4 | 3 | |
| Kassenbestand und Bankguthaben | 143 | 86 | |
| Summe Umlaufvermögen | 4.666 | 4.140 | |
| SUMME AKTIVA | 8.593 | 8.352 | |
| PASSIVA | |||
| Gebundenes Eigenkapital | |||
| Aktienkapital | 18 | 18 | |
| Rücklagenfonds | 12 | 12 | |
| Summe gebundenes Eigenkapital | 30 | 30 | |
| Freies Eigenkapital | |||
| Ergebnisvortrag | 50 | 2.316 | 2.086 |
| Jahresergebnis | 565 | 593 | |
| Summe freies Eigenkapital | 2.881 | 2.679 | |
| Summe Eigenkapital | 2.911 | 2.709 | |
| Nicht versteuerte Rücklagen | 51 | 69 | 70 |
| Langfristige Verbindlichkeiten | |||
| Obligationen | 52 | 1.765 | 995 |
| Latente Steuerschulden | - | 2 | |
| Summe langfristige Verbindlichkeiten | 1.765 | 997 | |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten | |||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 52 | 719 | 1.678 |
| Obligationen | 52 | 1.036 | 1.112 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 0 | 0 | |
| Verbindlichkeiten gegenüber Konzernunternehmen | 2.025 | 1.715 | |
| Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten | 14 | 26 | |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 53 | 54 | 45 |
| Summe kurzfristige Verbindlichkeiten | 3.848 | 4.576 | |
| SUMME PASSIVA | 8.593 | 8.352 |
EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG MUTTERUNTERNEHMEN
| MSEK | AKTIENKAPITAL | RÜCKLAGENFONDS | FREIES EIGENKAPITAL | SUMME EIGENKAPITAL |
|---|---|---|---|---|
| Eröffnungsbilanz per 1. Januar 2017 | 18 | 12 | 2.404 | 2.434 |
| Dividende gemäß Beschluss der Jahreshauptversammlung | - | - | -318 | -318 |
| Jahresergebnis | - | - | 593 | 593 |
| Schlussbilanz per 31. Dezember 2017 | 18 | 12 | 2.679 | 2.709 |
| Dividende gemäß Beschluss der Jahreshauptversammlung | - | - | -363 | -363 |
| Jahresergebnis | - | - | 565 | 565 |
| Schlussbilanz per 31. Dezember 2018 | 18 | 12 | 2.881 | 2.911 |
Im Mutterunternehmen gibt es keine Posten, die als sonstiges Gesamtergebnis ausgewiesen werden. Daher entspricht die Summe des Gesamtergebnisses dem Jahresergebnis (netto).
Das Aktienkapital besteht aus 6.075.970 A-Aktien und 84.767.290 B-Aktien, insgesamt 90.843.260 Aktien. Die A-Aktien haben einen Stimmwert von 10 Stimmen/Aktie und die B-Aktien haben einen Stimmwert von 1 Stimme/Aktie. Das Mutterunternehmen besitzt keine eigenen Aktien. Zu Informationen über das Aktienkapital siehe Anm. 24 im Konzern-Finanzbericht.
CASHFLOW-ANALYSE MUTTERUNTERNEHMEN
| MSEK | 2018 | 2017 |
|---|---|---|
| Betriebliche Tätigkeit | ||
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | -88 | -39 |
| Sonstige Finanzposten | -2 | -2 |
| Erhaltene Zinsen | 106 | 97 |
| Gezahlte Zinsen | -44 | -41 |
| Gezahlte Einkommenssteuer | -20 | -5 |
| Cashflow vor Veränderungen des Umlaufvermögens | -48 | 10 |
| Veränderungen des Umlaufvermögens | ||
| Steigerung/Abnahme betrieblicher Forderungen | 39 | -967 |
| Steigerung/Abnahme betrieblicher Verbindlichkeiten | 315 | 424 |
| Summe Veränderung des Umlaufvermögens | 354 | -543 |
| Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit | 306 | -533 |
| Finanzierungstätigkeit | ||
| Veränderungen von langfristigen Forderungen | -46 | -268 |
| Aufnahme von Darlehen | 2.139 | 2.526 |
| Tilgung von Darlehen | -2.534 | -1.945 |
| Erhaltene Konzernzuschüsse | - | - |
| Ausgezahlter Konzernzuschuss | -11 | -2 |
| Erhaltene Dividende | 560 | 558 |
| Gezahlte Dividende | -363 | -318 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | -255 | 551 |
| Cashflow im Geschäftsjahr | 51 | 18 |
| Liquide Mittel zu Geschäftsjahresbeginn | 86 | 68 |
| Wechselkursdifferenzen in liquiden Mitteln | 6 | 0 |
| Liquide Mittel zu Geschäftsjahresende | 143 | 86 |
ANM. 37 BILANZIERUNGSGRUNDSÄTZE DES MUTTERUNTERNEHMENS
Im Zusammenhang mit dem Übergang zur Rechnungslegung nach IFRS im Konzernabschluss ist das Mutterunternehmen dazu übergegangen, Empfehlung RFR 2 „Rechnungslegung für juristische Personen“ anzuwenden. Das Mutterunternehmen wendet in den unten genannten Fällen andere Bilanzierungsgrundsätze an als der Konzern.
Aufstellungsformen
Für die Gewinn-und-Verlust-Rechnung und die Bilanzen werden die im schwedischen Jahresabschlussgesetz vorgeschriebenen Aufstellungsformen verwendet. Die Gewinn-und- Verlust-Rechnung ist in zwei Rechnungen aufgeteilt, eine für Gewinn und Verlust und eine für das Gesamtergebnis. Im Mutterunternehmen gibt es keine Posten, die als sonstiges Gesamtergebnis ausgewiesen werden. Daher entspricht die Summe des Gesamtergebnisses dem Jahresergebnis (netto). Die Eigenkapitalveränderungsrechnung folgt der Aufstellungsform des Konzernes, beinhaltet aber die im Jahresabschlussgesetz angegebenen Spalten. Die Aufstellungsformen für das Mutterunternehmen ergeben Unterschiede in Bezeichnungen, verglichen mit dem Konzernabschluss, vor allem hinsichtlich finanzieller Erträge und Aufwendungen, Rückstellungen und Posten im Eigenkapital.
Beteiligungen an Tochterunternehmen
Beteiligungen an Tochterunternehmen werden zum Anschaffungswert gegebenenfalls nach Abzug von Wertminderungen ausgewiesen. Im Anschaffungswert sind erwerbsbezogene Aufwendungen und eventuelle Zusatzkaufpreise einbezogen. Wenn bei Beteiligungen an Tochterunternehmen Anzeichen für eine Wertminderung vorliegen, wird eine Schätzung des erzielbaren Betrages vorgenommen. Ist dieser niedriger als der ausgewiesene Wert, erfolgt eine Wertminderung. Wertminderungen werden in den Posten „Ergebnis aus Beteiligungen an Konzernunternehmen“ ausgewiesen.
Finanzinstrumente
Im Mutterunternehmen wird IFRS 9 nicht für Finanzinstrumente verwendet. Stattdessen wendet die Muttergesellschaft die in RFR 2 (IFRS 9 „Finanzinstrumente“, Ziffern 3-10) vorgeschriebenen Punkte an. Finanzinstrumente werden zu ihren Anschaffungskosten bewertet. In den Folgeperioden werden finanzielle Vermögenswerte, die mit der Absicht erworben wurden, kurzfristig gehalten zu werden, nach dem Niederstwertprinzip mit dem jeweils niedrigeren Wert aus Anschaffungskosten und Marktwert bewertet.
Die Muttergesellschaft prüft zu jedem Bilanzstichtag, ob es Anzeichen für eine Wertminderung eines der finanziellen Vermögenswerte gibt. Ein Wertminderungsaufwand wird erfasst, wenn die Wertminderung als länger anhaltend eingeschätzt wird. Wertminderungen von verzinslichen finanziellen Vermögenswerten, die zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert werden, ergeben sich aus der Differenz zwischen dem Buchwert des Vermögenswertes und dem Barwert der bestmöglichen Schätzung der zukünftigen Cashflows durch das Management, die mit dem ursprünglichen Effektivzinssatz des finanziellen Vermögenswertes abgezinst wird. Der Wertminderungsaufwand für andere Finanzanlagen ergibt sich aus der Differenz zwischen dem Buchwert und dem jeweils höheren Wert aus dem beizulegenden Zeitwert abzüglich Vertriebskosten und dem Barwert der zukünftigen Cashflows (basierend auf der bestmöglichen Schätzung des Managements).
Leasingverträge
Sämtliche Leasingverträge, gleich ob Finanzleasing oder operatives Leasing, werden als operative Leasingverträge klassifiziert.
Erträge
Zu den sonstigen betrieblichen Erträgen des Mutterunternehmens gehören Kosten, die den Tochtergesellschaften in Rechnung gestellt werden.
Konzernzuschüsse
Gewährte und erhaltene Konzernzuschüsse werden in der GuV als Einstellung in die freien Rücklagen ausgewiesen.
ANM. 38 VERKÄUFE AN UND KÄUFE VON KONZERNUNTERNEHMEN DURCH DAS MUTTERUNTERNEHMEN
Das Mutterunternehmen hat den Tochtergesellschaften 48 (89) MSEK für konzernweite Dienstleistungen in Rechnung gestellt. Das Mutterunternehmen hat keine Dienstleistungen von Tochterunternehmen gekauft.
ANM. 39 SONSTIGE ERTRÄGE
| MSEK | 2018 | 2017 |
|---|---|---|
| Konzernweite Dienstleistungen | 48 | 89 |
| Summe sonstige Erträge | 48 | 89 |
ANM. 40 KLASSIFIZIERUNG DER AUSGABEN NACH DER ART
| MSEK | 2018 | 2017 |
|---|---|---|
| Personalaufwendungen (Anm. 42) | 123 | 117 |
| Aufwendungen für operatives Leasing (Anm. 43) | 1 | 1 |
| Sonstige Aufwendungen | 12 | 10 |
| Gesamt | 136 | 128 |
ANM. 41 VERGÜTUNG AN RECHNUNGSPRÜFER
| MSEK | 2018 | 2017 |
|---|---|---|
| PricewaterhouseCoopers | ||
| Rechnungsprüfungsauftrag | 1 | 1 |
| Rechnungsprüfungstätigkeit außer Rechnungsprüfungsauftrag | - | - |
| Sonstige Dienstleistungen | 0 | 0 |
| Gesamt | 1 | 1 |
Der Rechnungsprüfungsauftrag betrifft das Honorar für die gesetzlich vorgeschriebene Rechnungsprüfung, das heißt die Arbeit, die notwendig war, um den Rechnungsprüfungsbericht vorzulegen. Die Rechnungsprüfungstätigkeit über den Rechnungsprüfungsauftrag betrifft u.a. die Prüfung von Zwischenberichten und ähnliche Leistungen. Dienstleistungen in Zusammenhang mit Kauf. Sonstige Dienstleistungen betreffen Beratung hinsichtlich Finanzrechnungslegung sowie Dienstleistungen in Zusammenhang mit Akquisitionen.
ANM. 42 DURCHSCHNITTLICHE BESCHÄFTIGTENZAHL UND PERSONALAUFWENDUNGEN
| DURCHSCHNITTLICHE BESCHÄFTIGTENZAHL | 2018 | 2017 |
|---|---|---|
| Frauen | 2 | 2 |
| Männer | 3 | 3 |
| Gesamt | 5 | 5 |
| PERSONALAUFWENDUNGEN, MSEK | 2018 | 2017 |
|---|---|---|
| Löhne und Vergütungen | ||
| Verwaltungsrat und geschäftsführender Direktor | 50 | 47 |
| Sonstige Mitarbeiter | 26 | 24 |
| 76 | 71 | |
| Sozialabgaben Verwaltungsrat und geschäftsführender Direktor | 19 | 18 |
| Sozialabgaben sonstige Beschäftigte | 9 | 10 |
| Pensionsaufwendungen für den geschäftsführenden Direktor | 15 | 14 |
| Pensionsaufwendungen für sonstige Mitarbeiter | 4 | 4 |
| Gesamt | 123 | 117 |
Zu Informationen über die Vergütung für leitende Angestellte siehe Anm. 10 in den Finanzberichten des Konzernes.
ANM. 43 LEASING
| MSEK | 2018 | 2017 |
|---|---|---|
| Operatives Leasing | ||
| Fälligkeitszeitpunkt binnen eines Jahres | 1 | 1 |
| Fälligkeitszeitpunkt zwischen 1 und 5 Jahren | 1 | - |
| Gesamt | 2 | 1 |
Die operativen Leasingverträge des Mutterunternehmens betreffen vor allem Büroräume. Eine Weitervermietung findet nicht statt. Aufwendungen für operatives Leasing im Mutterunternehmen betrugen im Geschäftsjahr 1 (1) MSEK. Leasingaufwendungen für über operative Leasingverträge im Besitz befindliche Vermögensgegenstände werden bei betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen.
ANM. 44 ERGEBNIS AUS BETEILIGUNGEN AN KONZERNUNTERNEHMEN
| MSEK | 2018 | 2017 |
|---|---|---|
| Dividenden | 560 | 558 |
| Gesamt | 560 | 558 |
ANM. 45 FINANZERTRÄGE UND -AUFWENDUNGEN
| MSEK | 2018 | 2017 |
|---|---|---|
| Finanzerträge | ||
| Zinserträge von Konzernunternehmen | 106 | 97 |
| Wechselkursgewinne | - | 71 |
| Summe Finanzerträge | 106 | 168 |
| Finanzaufwendungen | ||
| Zinsaufwendungen an Konzernunternehmen | -6 | -2 |
| Zinsaufwendungen | -38 | -39 |
| Wechselkursverluste | -18 | - |
| Sonstige Finanzaufwendungen | -2 | -2 |
| Summe Finanzaufwendungen | -64 | -43 |
| Finanzposten, netto | 42 | 125 |
Die Position Wechselkursverluste enthält Aufwendungen in Höhe von -124 MSEK und Erträge in Höhe von 106 MSEK. Der sich daraus ergebende Nettoverlust beträgt -18 MSEK.
ANM. 46 EINSTELLUNGEN IN FREIE RÜCKLAGEN
| MSEK | 2018 | 2017 |
|---|---|---|
| Gezahlte Konzernzuschüsse | -3 | -11 |
| Erhaltene Konzernzuschüsse | 58 | - |
| Veränderung von Periodisierungsfonds | 1 | -30 |
| Gesamt | 56 | -41 |
ANM. 47 STEUER AUF JAHRESERGEBNIS
| MSEK | 2018 | 2017 |
|---|---|---|
| Laufende Steuern für das Jahr | -6 | -19 |
| Anpassungen aus Vorjahren | 0 | - |
| Latente Steuern | 1 | 9 |
| Summe Steuer auf Jahresergebnis | -5 | -10 |
| Der Zusammenhang zwischen den Steueraufwendungen des Jahres und dem Bilanzgewinn/Bilanzverlust ist der Tabelle unten zu entnehmen. Die Steuern auf den Jahresgewinn wurden auf 22 % (22 %) berechnet. | ||
| Ergebnis vor Steuern | 570 | 603 |
| Steuern gemäß geltendem Steuersatz in Schweden 22 % | -125 | -133 |
| Steuereffekte nicht steuerpflichtiger Erträge | 123 | 123 |
| Auswirkungen des veränderten Steuersatzes | -3 | - |
| Anpassungen hinsichtlich der Vorjahre | 0 | - |
| Steuereffekte nicht abzugsfähiger Aufwendungen | 0 | 0 |
| Steuer auf das Jahresergebnis | -5 | -10 |
ANM. 48 BETEILIGUNGEN AN KONZERNUNTERNEHMEN
Angabe zum direkten Aktienanteilsbesitz und zu Beteiligungen des Mutterunternehmens an Tochterunternehmen:
| FIRMA | REG.-NR. | SITZ DES UNTERNEHMENS |
|---|---|---|
| Lifco Dental International AB | 556730-9710 | Enköping, Schweden |
| Proline Group AB | 556543-0971 | Sollentuna, Schweden |
| PP Greiftechnik GmbH | HR B Nr. 157420 | Waakirchen, Deutschland |
| Rapid Granulator AB | 556082-8674 | Bredaryd, Schweden |
| Sorb Industri AB | 556272-5282 | Skellefteå, Schweden |
| KAPITALANTEIL % |
STIMMENANTEIL % |
ANZAHL DER ANTEILE | BUCHWERT 2018 | BUCHWERT 2017 | |
|---|---|---|---|---|---|
| Lifco Dental International AB | 100,00 | 100,00 | 252.525 | 716 | 716 |
| Proline Group AB | 100,00 | 100,00 | 12.400 | 182 | 182 |
| PP Greiftechnik GmbH | 100,00 | 100,00 | 25.000 | 490 | 490 |
| Rapid Granulator AB | 100,00 | 100,00 | 100.000 | 205 | 205 |
| Sorb Industri AB | 100,00 | 100,00 | 6.800.000 | 367 | 367 |
| Gesamt | 1.960 | 1.960 |
| 2018 | 2017 | |
|---|---|---|
| Anschaffungswert in der Eröffnungsbilanz | 1.960 | 1.960 |
| Erwerb von Tochterunternehmen | - | - |
| Kumulierter Anschaffungswert Schlussbilanz | 1.960 | 1.960 |
| Buchwert in Schlussbilanz | 1.960 | 1.960 |
ANM. 49 LATENTE STEUERN
Der Unterschied zwischen einerseits der Einkommensteuer, die in der GuV ausgewiesen wurde, und andererseits der Einkommensteuer, die sich auf die Tätigkeit bezieht, besteht aus:
| MSEK | 2018 | 2017 |
|---|---|---|
| Latente Steuerforderung auf Aufwendungen, die in die Besteuerung und in künftige nicht steuerpflichtige Erträge zurückgeführt sind | 42 | 43 |
| Latente Steuerverbindlichkeit aufgrund sonstiger steuerpflichtiger temporärer Differenzen | - | -2 |
| Summe latente Steuerforderung/Steuerverbindlichkeit, netto | 42 | 41 |
ANM. 50 VORSCHLAG FÜR DIE GEWINNDISPOSITION
Der Jahreshauptversammlung stehen folgende Mittel zur Verfügung:
| MSEK | |
|---|---|
| Ergebnisvortrag | 2.316 |
| Jahresergebnis | 565 |
| Gesamt | 2.881 |
| Der Verwaltungsrat schlägt vor, die Gewinnrücklagen so zu verwenden, dass an die Aktionäre insgesamt 4,60 SEK pro Aktie ausgeschüttet werden, in Summe | 418 |
| Vortrag in neue Rechnung | 2.463 |
| Gesamt | 2.881 |
ANM. 51 NICHT VERSTEUERTE RÜCKLAGEN
| MSEK | 2018 | 2017 |
|---|---|---|
| Periodisierungsfonds 2012 | - | 9 |
| Periodisierungsfonds 2013 | 11 | 11 |
| Periodisierungsfonds 2014 | 0 | 0 |
| Periodisierungsfonds 2015 | 12 | 12 |
| Periodisierungsfonds 2016 | 9 | 9 |
| Periodisierungsfonds 2017 | 29 | 29 |
| Periodisierungsfonds 2018 | 8 | - |
| Gesamt | 69 | 70 |
ANM. 52 DARLEHENSAUFNAHME
| MSEK | 2018 | 2017 |
|---|---|---|
| Langfristige zinstragende Verbindlichkeiten | ||
| Obligationen | 1.765 | 995 |
| Summe langfristige zinstragende Verbindlichkeiten | 1.765 | 995 |
| Kurzfristige zinstragende Verbindlichkeiten | ||
| Obligationen | 1.036 | 1.112 |
| Kontokorrentkredit | 258 | 317 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 461 | 1.361 |
| Summe kurzfristige zinstragende Verbindlichkeiten | 1.755 | 2.790 |
| Summe zinstragende Verbindlichkeiten | 3.520 | 3.785 |
Kein Teil der langfristigen Verbindlichkeiten hat eine Laufzeit von mehr als zwei Jahren ab dem Bilanzstichtag. Alle verzinslichen Verbindlichkeiten werden als „Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Vermögenswerte“ klassifiziert.
ANM. 53 RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN
| MSEK | 2018 | 2017 |
|---|---|---|
| Aufgelaufene Zinsaufwendungen | 8 | 5 |
| Aufgelaufene lohnbezogene Aufwendungen | 28 | 23 |
| Aufgelaufene Urlaubsgelder | 6 | 6 |
| Aufgelaufene Sozialabgaben | 11 | 10 |
| Sonstige aufgelaufene Aufwendungen | 1 | 1 |
| Gesamt | 54 | 45 |
ANM. 54 EVENTUALVERBINDLICHKEITEN
| MSEK | 2018 | 2017 |
|---|---|---|
| Haftungsverhältnisse für PRI-Verbindlichkeiten von Konzernunternehmen | 0 | 0 |
| Bürgschaften zugunsten von Konzernunternehmen | 97 | 77 |
| Sonstige Bürgschaften | - | 0 |
| Gesamt | 97 | 77 |