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Lifco Audit Report / Information 2017

Dec 4, 2018

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Audit Report / Information

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Publication

Lifco AB

Enköping

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017

RECHNUNGSPRÜFUNGSBERICHT

Für die Jahreshauptversammlung der Lifco AB (Publ.), Org.nr. 556465-3185

BERICHT ÜBER JAHRESABSCHLUSS UND KONZERNABSCHLUSS

STELLUNGNAHMEN

Wir haben eine Prüfung des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses der Lifco AB (Publ.) für das Jahr 2017 mit Ausnahme des Unternehmenslenkungsberichts und des Nachhaltigkeitsberichts auf den Selten 29-37 bzw. 12-13 durchgeführt. Den Jahresabschluss und den Konzernabschluss des Unternehmens verzeichnen die Seiten 8-76 dieses Dokuments.

Unserer Auffassung nach wurde der Jahresabschluss gemäß Jahresabschlussgesetz verfasst und vermittelt ein in allen wesentlichen Parametern wahrheitsgemäßes Bild der Finanzlage des Mutterunternehmens per 31. Dezember 2017 sowie von dessen Finanzergebnis und Cash-Flows für das Jahr gemäß Jahresabschlussgesetz. Der Konzernabschluss wurde gemäß Jahresabschlussgesetz verfasst und vermittelt ein in allen wesentlichen Parametern wahrheitsgemäßes Bild der Finanzlage des Konzerns per 31. Dezember 2017 sowie von dessen Finanzergebnis und Cash-Flows für das Jahr gemäß der von der EU anerkannten International Financial Reporting Standards (IFRS), und dem Jahresabschlussgesetz. Unsere Stellungnahmen umfassen nicht den Unternehmenslenkungsbericht und den Nachhaltigkeitsbericht auf den Seiten 29-37 bzw. 12-13. Der Lagebericht ist mit den übrigen Teilen des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses vereinbar.

Wir befürworten deshalb, dass die Jahreshauptversammlung die Gewinn- und Verlustrechnung für das Mutterunternehmen und den Konzern gutheißt.

Unsere Aussagen in diesem Bericht über den Jahresabschluss und den Konzernabschluss stehen im Einklang mit dem Inhalt des ergänzenden Berichts, der der Muttergesellschaft und dem Prüfungsausschuss der Gruppe gemäß Artikel 11 der Revisionsverordnung (537/2014) vorgelegt wurde.

GRUND FÜR DIE STELLUNGNAHMEN

Wir haben die Rechnungsprüfung gemäß International Standards on Auditing (ISA) und guter Rechnungsprüfungspraxis in Schweden durchgeführt. Unsere Verantwortung entsprechend dieser Standards wird im Abschnitt Verantwortung des Rechnungsprüfers näher ausgeführt. Wir sind im Sinne guter Rechnungsprüfungspraxis in Schweden unabhängig im Verhältnis zu Mutterunternehmen und Konzern und sind des Weiteren unserer beruflichen ethischen Verantwortung gemäß diesen Anforderungen nachgekommen. Dies bedeutet, dass nach unserem besten Wissen und Gewissen keine verbotenen Dienstleistungen gemäß Artikel 5 (1) der Revisionsverordnung (537/2014) dem geprüften Unternehmen bzw. seiner Muttergesellschaft oder seiner kontrollierten Gesellschaft in der EU gewährt wurden.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns eingeholten Rechnungslegungsnachweise als Grundlage für unsere Stellungnahmen ausreichend und zweckdienlich sind.

UNSER RECHNUNGSPRÜFUNGSANSATZ

Ausrichtung und Umfang der Rechnungsprüfung

Wir erstellten unsere Rechnungsprüfung, indem wir eine Signifikanzstufe festlegten und das Risiko wesentlicher Fehler in den Finanzberichten beurteilten. Wir berücksichtigten besonders die Bereiche, in denen der Geschäftsführende Direktor und der Aufsichtsrat subjektive Beurteilungen vorgenommen hatten, zum Beispiel wichtige berichtbezogene Schätzungen, die ausgehend von Annahmen und Prognosen für künftige Ereignisse vorgenommen wurden, welche von Natur aus unsicher sind.

Wie bei allen Rechnungsprüfungen üblich, haben wir auch Risiken eingeschätzt, wonach Aufsichtsrat und Geschäftsführender Direktor die interne Kontrolle vernachlässigen und haben u.a. untersucht, ob es Belege für systematische Abweichungen gibt, die Veranlassung zur Gefahr erheblicher Fehler als Folge von Unregelmäßigkeiten gegeben haben.

Wir passten unsere Rechnungsprüfung einer zweckdienlichen Begutachtung an, um zu den Finanzberichten als Ganzes unter Berücksichtigung von Struktur, Rechnungslegungsprozessen und Kontrolle des Konzerns sowie der Branche, in der der Konzern tätig ist, Stellung nehmen zu können.

Signifikanz

Umfang und Ausrichtung der Rechnungsprüfung wurden durch unsere Beurteilung der Signifikanz beeinflusst. Eine Rechnungsprüfung wird durchgeführt, um einen angemessenen Grad an Sicherheit darüber zu erreichen, inwieweit die Finanzberichte wesentliche Mängel enthalten. Mängel können infolge von Unregelmäßigkeiten oder Fehlern entstehen. Sie gelten als wesentlich, wenn die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass sie sich auf die wirtschaftlichen Beschlüsse auswirken, die die Nutzer auf der Grundlage der Finanzberichte fassen.

Basierend auf professionellem Urteilsvermögen, legten wir bestimmte quantitative, signifikante Zahlen fest, darunter für die Finanzberichte als Ganzes. Mit deren Hilfe sowie qualitativen Erwägungen legten wir Ausrichtung und Umfang der Rechnungsprüfung wie auch die Art und Weise unserer Prüfung sowie ihren Zeitpunkt fest und beurteilten die Auswirkung einzelner und summierter Mängel in den Finanzberichten als Ganzes.

BESONDERS WICHTIGE BEREICHE

Besonders wichtige Bereiche für die Rechnungsprüfung sind jene, die nach unserem professionellen Urteil die maßgeblichsten für die Rechnungsprüfung des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses für die aktuelle Periode waren. Diese Bereiche wurden im Rahmen der Rechnungsprüfung des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses als Ganzes sowie in unserer Stellungnahme zu diesen behandelt, aber wir nehmen zu diesen Bereichen nicht separat Stellung.

ANDERE INFORMATIONEN ALS JAHRESABSCHLUSS UND KONZERNABSCHLUSS

Dieses Dokument enthält auch andere Informationen als Jahresabschluss und Konzernabschluss. Sie befinden sich auf den Selten 1-7 und 78-90. Der Aufsichtsrat und der Geschäftsführende Direktor sind für diese anderen Informationen verantwortlich.

Unsere Stellungnahme hinsichtlich Jahresabschluss und Konzernabschluss berührt diese Informationen nicht, und wir geben keine Stellungnahme zwecks Bestätigung dieser anderen Informationen ab.

BESONDERS WICHTIGER BEREICH

Wertherabsetzungsprüfung immaterieller Vermögenswerte

Verweis auf die Anm. 2, 4 und 14 im Jahresbericht.

Goodwill und sonstige immaterielle Vermögenswerte sind ein wesentlicher Bestandteil von Lifcos Bilanz. Das Unternehmen überprüft jährlich den Wert der Vermögenswerte, der auf der Berechnung des diskontierten zukünftigen Cashflows für die zahlungsmittelgenerierenden Einheiten basiert, in denen Goodwill und andere immaterielle Vermögenswerte ausgewiesen werden.

Die Wertherabsetzungsprüfung gründet sich auf ein hohes Maß an Einschätzungen und Annahmen über zukünftige Cashflows. Die Anmerkungen 2,4 und 14 zeigen, wie das Unternehmen seine Einschätzung vorgenommen hat, sowie eine Darstellung wichtiger Annahmen und Empfindlichkeitsanalysen. Die Annahmen, die den Test am stärksten beeinflussen, sind das Wachstum, die Bruttomargen, das Kostenniveau, der Bedarf an Betriebsmitteln, der Investitionsbedarf und der Abzinsungsfaktor (Kapitalkosten). Sichtbar wird ebenfalls, dass aufgrund der getroffenen Annahmen kein Wertherabsetzungsbedarf festgestellt wurde.

Rechnungslegung von Erwerb

Verweis auf die Anm. 2, 4 und 31 im Jahresbericht.

Lifco hat im Geschäftsjahr 2017 in allen Geschäftsbereichen 13 Käufe getätigt. Informationen über Erwerb werden in Anm. 31 präsentiert.

Der gesamte Kaufpreis für Erwerbungen, nach Abzug für liquide Mittel in erworbenen Unternehmen, betrug 1.584 MSEK; die davon in Erwerbsanalysen für Marken, Kundenbeziehungen und Lizenzen identifizierten Mehrwerte betrugen 956 MSEK sowie für Goodwill 709 MSEK.

Die Rechnungslegung bei Erwerb enthält einen hohen Grad von Beurteilungen des Unternehmens. Wesentliche Beurteilungen betreffen die Verteilung von Mehrwerten und nachrangigen Werten in Erwerbsanalysen für Vermögenswerte und Verbindlichkeiten sowie Justierungen zwecks Anpassung an die Bilanzierungsgrundsätze des Konzerns.

In Zusammenhang mit unserer Rechnungsprüfung des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses liegt es in unserer Verantwortung, die oben Identifizierten Informationen zu lesen und zu erwägen, ob die Informationen in erheblichem Maße mit dem Jahresabschluss und dem Konzernabschluss unvereinbar sind. Bei dieser Sichtung berücksichtigen wir auch die sonstigen Kenntnisse, die wir während der Rechnungsprüfung eingeholt haben und beurteilen, ob die weiteren Informationen wesentliche Fehler zu enthalten scheinen.

Falls wir, auf der Grundlage der Arbeit, die hinsichtlich dieser Informationen geleistet wurde, zu dem Schluss gelangen, dass die anderen Informationen einen wesentlichen Fehler enthalten, sind wir verpflichtet, dies anzumerken. Wir haben diesbezüglich keine Anmerkungen.

VERANTWORTUNG DES AUFSICHTSRATS UND DES GESCHÄFTSFÜHRENDEN DIREKTORS

Aufsichtsrat und Geschäftsführender Direktor sind sowohl für die Vorlage von Jahresabschluss und Konzernabschluss verantwortlich, als auch für die Vermittlung eines wahrheitsgemäßen Bildes gemäß Jahresabschlussgesetz und, hinsichtlich des Konzernabschlusses, im Sinne der EU-anerkannten IFRS. Aufsichtsrat und Geschäftsführender Direktor zeichnen darüber hinaus für die interne Kontrolle verantwortlich, die sie als notwendig erachten, um einen Jahresabschluss und einen Konzernabschluss vorzulegen, die keine wesentlichen Mängel enthalten, unabhängig davon, ob diese auf Unregelmäßigkeiten oder Fehler zurückzuführen sind.

Beim Erstellen von Jahresabschluss und Konzernabschluss sind Aufsichtsrat und Geschäftsführender Direktor für die Beurteilung der Fähigkeit des Unternehmens und des Konzerns, ihre Geschäftstätigkeit fortzusetzen, verantwortlich. Sie informieren, wenn nötig, über Umstände, die sowohl die Fähigkeit, die Geschäftstätigkeit fortzusetzen wie die Annahme über ihre Aufrechterhaltung beeinträchtigen können. Die Annahme zur Fortsetzung des Geschäftsbetriebs wird jedoch nicht bestätigt, wenn Aufsichtsrat und Geschäftsführender Direktor beabsichtigen, das Unternehmen zu liquidieren, die Geschäftstätigkeit einzustellen oder keine realistische Alternative haben, eines von beidem zu tun.

ZUR BERÜCKSICHTIGUNG DES BESONDERS WICHTIGEN BEREICHS DURCH UNSERE RECHNUNGSFÜHRUNG

In unserer Abschlussprüfung haben wir das von der Leitung angewendete Berechnungsmodell beurteilt.

Wir haben wichtige Annahmen mit dem Budget und dem strategischen Plan des Unternehmens abgestimmt und kritisch überprüft. Dies erfolgte durch Analysen, inwieweit Annahmen früherer Jahre sich bestätigten, sowie der eventuellen Anpassungen, die als Folge der Entwicklung der Geschäftstätigkeit und externer Faktoren bei Annahmen aus früheren Jahren vorgenommen wurden.

Wir überprüften die Empfindlichkeit der wichtigsten Annahmen, um das Risiko eines Wertherabsetzungsbedarfs zu bewerten.

Als Ergebnis der durchgeführten Überprüfung haben wir keinen Wertherabsetzungsbedarf festgestellt.

Wir haben darüber hinaus die Genauigkeit der im Jahresbericht verzeichneten Informationen beurteilt.

Unsere Überprüfung des Erwerbs erfolgte teilweise durch eine Überprüfung der Kaufvereinbarungen und die Überprüfung der Eröffnungsbilanzen der erworbenen Unternehmen. Außerdem bewerteten wir erfolgte Justierungen zwecks Anpassung an die Bilanzierungsgrundsätze des Konzerns.

Unsere Rechnungsprüfung umfasste desweiteren die Überprüfung der Einschätzungen und Berechnungen des Unternehmens bei Zuordnung von Konzernüberschüssen und nachrangigen Werten in Erwerbsanalysen. Wir führten auch eine Analyse und einen Vergleich mit ähnlichen Erwerbungen in früheren Jahren durch.

Wir kontrollierten die im Jahresabschluss verzeichneten, mit den Erwerbungen verbundenen Informationen und prüften die Unterlagen, die der Rechnungslegung der Käufe zugrunde liegen.

Bei unserer Rechnungsprüfung stellten wir keine Unstimmigkeiten fest.

Der Rechnungslegungsausschuss des Aufsichtsrats muss, ohne dass dies sonstige Verantwortung und Aufgaben des Aufsichtsrats beeinflusst, u.a. die Finanzberichterstattung des Unternehmens überwachen.

VERANTWORTUNG DES RECHNUNGSPRÜFERS

Unsere Ziele sind, einen angemessenen Grad von Sicherheit darüber zu erreichen, inwieweit Jahresabschluss und Konzernabschluss in ihrer Gänze keine wesentlichen Fehler enthalten, gleich ob diese auf Unregelmäßigkeiten oder auf Mängel zurückzuführen sind, sowie einen Rechnungsprüfungsbericht vorzulegen, der unsere Stellungnahmen enthält. Angemessene Sicherheit ist ein hoher Grad an Sicherheit, jedoch keine Garantie dafür, dass eine Rechnungsprüfung, die gemäß ISA und guter Rechnungsprüfungspraxis in Schweden durchgeführt wird, immer einen wesentlichen Fehler aufdecken wird, wenn ein solcher vorliegt. Fehler können durch Unregelmäßigkeiten oder Mängel entstehen und gelten als wesentlich, wenn mit hoher Wahrscheinlichkeit erwartet werden kann, dass sie einzeln oder zusammen die wirtschaftlichen Beschlüsse beeinflussen, die Nutzer auf der Grundlage von Jahresabschluss und Konzernabschluss fassen.

Eine weitere Beschreibung unserer Verantwortung für die Rechnungsprüfung von Jahresabschlüssen und Konzernabschlüssen findet sich auf der Internetseite des Rechnungsprüferausschusses: www.revisorsinspektionen.se/revisornsansvar. Vorliegende Beschreibung ist Teil des Rechnungsprüfungsberichts.

BERICHT ÜBER SONSTIGE ANFORDERUNGEN GEMÄSS GESETZEN UND SONSTIGEN VERORDNUNGEN STELLUNGNAHMEN

Außer unserer Rechnungsprüfung des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses haben wir auch eine Rechnungsprüfung der Verwaltung des Aufsichtsrats und des Geschäftsführenden Direktors für die Lifco AB im Jahr 2017 sowie des Vorschlags für Gewinn- oder Verlustdisposition des Unternehmens durchgeführt.

Wir befürworten die Disposition des Gewinns gemäß Vorschlag im Lagebericht sowie die Entlastung der Aufsichtsratsmitglieder und des Geschäftsführenden Direktors für das Geschäftsjahr durch die Jahreshauptversammlung.

GRUND FÜR DIE STELLUNGNAHMEN

Die Rechnungsprüfung erfolgte in Übereinstimmung mit gutem Rechnungsprüfungsbrauch in Schweden. Unsere dementsprechende Verantwortung wird im Abschnitt Verantwortung des Rechnungsprüfers näher ausgeführt. Wir sind nach guter Rechnungsprüfungspraxis in Schweden unabhängig im Verhältnis zu Mutterunternehmen und Konzern und haben unserer beruflichen ethischen Verantwortung im Sinne obiger Praxis entsprochen.

Wir meinen, dass die von uns eingeholten Rechnungslegungsnachweise als Grundlage für unsere Stellungnahmen ausreichend und zweckdienlich sind.

VERANTWORTUNG DES AUFSICHTSRATS UND DES GESCHÄFTSFÜHRENDEN DIREKTORS

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für den Vorschlag für Dispositionen hinsichtlich Gewinn oder Verlust des Unternehmens. Wird die Ausschüttung einer Dividende vorgeschlagen, umfasst dies u.a. eine Beurteilung der Vertretbarkeit in Bezug auf die Anforderungen, die die Art der Geschäftstätigkeit, der Umfang und die Risiken des Unternehmens und des Konzerns an die Höhe des Eigenkapitals, den Konsolidierungsbedarf, die Liquidität und die sonstige Lage stellen.

Der Aufsichtsrat ist für die Organisation des Unternehmens und die Verwaltung der Angelegenheiten des Unternehmens verantwortlich. Dies bedeutet u.a., fortlaufend die wirtschaftliche Situation des Unternehmens und des Konzerns zu beurteilen und die Organisation des Unternehmens so zu gestalten, dass Buchhaltung, Mittelverwaltung und sämtliche wirtschaftlichen Angelegenheiten des Unternehmens auf sichere Art und Weise kontrolliert werden. Der Geschäftsführende Direktor trägt die Verantwortung für die betriebliche Verwaltung nach den Richtlinien und Anweisungen des Aufsichtsrats und ergreift u.a. die nötigen Maßnahmen für die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften durch die Buchhaltung des Unternehmens und für die sichere Art und Weise der Mittelverwaltung.

VERANTWORTUNG DES RECHNUNGSPRÜFERS

Unser Ziel bei Rechnungsprüfung der Verwaltung und damit unserer Stellungnahme zur Entlastung ist, Rechnungsprüfungsnachweise einzuholen, um mit einem angemessenen Grad an Sicherheit beurteilen zu können, ob ein Aufsichtsratsmitglied oder der Geschäftsführende Direktor in wesentlicher Hinsicht:

eine Maßnahme ergriffen hat oder sich ein Versäumnis hat zuschulden kommen lassen, welche/s Entschädigungspflicht gegenüber dem Unternehmen veranlassen kann
auf eine andere Art und Weise im Widerspruch zum Aktiengesellschaftsgesetz, Jahresabschlussgesetz oder zur Satzung gehandelt hat.

Unser Ziel bei der Rechnungsprüfung des Vorschlags für Dispositionen von Gewinn oder Verlust des Unternehmens, und damit unserer Stellungnahme dazu, ist, mit einem angemessenen Grad an Sicherheit zu beurteilen, ob der Vorschlag mit dem Aktiengesellschaftsgesetz vereinbar ist.

Angemessene Sicherheit ist ein hoher Grad an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine Rechnungsprüfung, die gemäß guter Rechnungsprüfungspraxis in Schweden durchgeführt wird, immer Maßnahmen oder Versäumnisse aufdecken wird, die Entschädigungspflicht gegenüber dem Unternehmen veranlassen können, oder dass ein Vorschlag für Dispositionen von Gewinn oder Verlust des Unternehmens nicht mit dem Aktiengesellschaftsgesetz vereinbar ist.

Eine weitere Beschreibung unserer Verantwortung für die Rechnungsprüfung der Verwaltung findet sich auf der Internetseite des Rechnungsprüferausschusses: www.revisorsinspektionen.se/revisionsansvar. Diese Beschreibung ist Teil des Rechnungsprüfungsberichts.

PRÜFUNG DES UNTERNEHMENSLENKUNGSBERICHTS DURCH DEN RECHNUNGSPRÜFER

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für den Unternehmenslenkungsbericht auf den Seiten 29-37 und dafür, dass dieser gemäß Jahresabschlussgesetz erstellt wurde. Unsere Prüfung erfolgte gemäß FARs Stellungnahme RevU 16 Prüfung des Unternehmenslenkungsberichts durch den Rechnungsprüfer. Dies bedeutet, dass unsere gesetzlich vorgeschriebene Prüfung des Unternehmenslenkungsberichts, verglichen mit der Ausrichtung und dem Umfang einer Rechnungsprüfung nach den International Standards on Auditing und guter Rechnungsprüfungspraxis in Schweden, eine andere Ausrichtung und einen erheblich geringeren Umfang hat. Wir sind der Auffassung, dass o.g. Prüfung eine ausreichende Grundlage für unsere Stellungnahmen darstellt. Ein Unternehmenslenkungsbericht wurde erstellt. Informationen gemäß § 6, Kap. 6, 2. Abs. Punkte 2-6 Jahresabschlussgesetz sowie § 31, Kap. 7, 2. Abs. ebenda sind mit den sonstigen Teilen des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses vereinbar und stimmen mit dem Jahresabschlussgesetz überein.

Bestätigungsvermerk des Rechnungsprüfers zum gesetzlichen Nachhaltigkeitsbericht

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für den Unternehmenslenkungsbericht auf den Seiten 12-13 und dafür, dass dieser gemäß Jahresabschlussgesetz verfasst wurde. Unsere Prüfung ist gemäß FARs Stellungnahme RevU 12 Prüfung des Unternehmenslenkungsberichts durch den Rechnungsprüfer erfolgt. Dies bedeutet, dass unsere gesetzlich vorgeschriebene Prüfung des Unternehmenslenkungsberichts, verglichen mit der Ausrichtung und dem Umfang einer Rechnungsprüfung gemäß International Standards on Auditing und guter Rechnungsprüfungspraxis in Schweden, eine andere Ausrichtung und einen erheblich geringeren Umfang hat. Wir sind der Auffassung, dass o.g. Prüfung eine ausreichende Grundlage für unsere Stellungnahme darstellt. Ein Nachhaltigkeitsbericht wurde erstellt.

PricewaterhouseCoopers AB wurde am 4. Mai 2017 zum Rechnungsprüfer der Lifco AB (publ) gewählt und ist seit der Hauptversammlung 2010 Rechnungsprüfer der Gesellschaft.

Enköping, den 29. März 2018

PricewaterhouseCoopers AB

Eric Salander, Amtlich bestellter Rechnungsprüfer, Hauptverantwortlicher Rechnungsprüfer

Tomas Hilmarsson, Amtlich bestellter Rechnungsprüfer

KONZERNABSCHLUSS

Gewinn- und Verlustrechnung Konzern

MSEK ANM. 2017 2016
Nettoumsatzerlöse 5 10.030 8.987
Aufwendungen für verkaufte Waren -5.766 -5.405
Bruttoergebnis 4.264 3.582
Vertriebsaufwendungen -1.095 -831
Verwaltungsaufwendungen -1.525 -1.412
Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen -105 -88
Sonstige Erträge 6 18 48
Sonstige betriebliche Aufwendungen 6 -38 -47
Betriebsergebnis 7, 8, 9, 10, 11 1.519 1.252
Finanzerträge 6, 12 2 12
Finanzaufwendungen 6, 12 -48 -45
Ergebnis vor Steuern 1.473 1.219
Steuer auf Jahresergebnis 13 -366 -292
Jahresergebnis 1.107 927
Jahresergebnis zurechenbar:
Aktionäre des Mutterunternehmens 1.084 908
Nicht beherrschende Anteile 23 19
Jahresergebnis 1.107 927
Ergebnis pro Aktie vor und nach Verwässerung, zurechenbar den Aktionären des Mutterunternehmens im Jahr, SEK 32 11,94 9,99

Die Anmerkungen auf Seiten 48-67 stellen einen integrierten Bestandteil dieses Jahres- und Konzernabschlusses dar.

Bericht über das Gesamtergebnis des Konzerns

MSEK, ANM. 2017 2016
Jahresergebnis 1.107 927
Sonstiges Gesamtergebnis
In die Gewinn- und Verlustrechnung rückführbare Posten
Sicherung von Nettoinvestitionen 2.7.5 99 -23
Umrechnungskursdifferenzen -59 159
Steuern bezüglich sonstiges Gesamtergebnis -22 4
Summe Gesamtergebnis für das Geschäftsjahr 1.125 1.067
Gesamtergebnis zurechenbar:
Aktionäre des Mutterunternehmens 1.102 1.046
Nicht beherrschende Anteile 23 21
Summe Gesamtergebnis für das Geschäftsjahr 1.125 1.067

Konzernbilanz

MSEK ANM. 2017-12-31 2016-12-31
VERMÖGEN
Anlagevermögen
Immaterielles Anlagevermögen 14 8.288 6.824
Sachanlagen 15 550 464
Sonstige langfristige finanzielle Forderungen 16 5 5
Latente Steuerforderungen 17 125 104
Summe Anlagevermögen 8.968 7.397
Umlaufvermögen
Vorräte 18 1.391 1.155
Forderungen an Kunden 16, 19 1.274 1.046
Aktuelle Steuerforderungen 77 86
Sonstige kurzfristige Forderungen 83 63
Rechnungsabgrenzungsposten 20 94 87
Liquide Mittel 16, 21, 22 305 293
Summe Umlaufvermögen 3.224 2.730
SUMME AKTIVA 12.192 10.127
PASSIVA
MSEK ANM. 2017-12-31 2016-12-31
Eigenkapital
Aktienkapital 23 18 18
Rücklagen 189 171
Gewinnvortrag inkl. Jahresergebnis 5.289 4.523
Eigenkapital zurechenbar den Aktionären des 5.496 4.712
Mutterunternehmens Nicht beherrschende Anteile 50 46
Summe Eigenkapital 5.546 4.758
Langfristige Verbindlichkeiten
Zinstragende langfristige Verbindlichkeiten 16, 24 997 1.083
Sonstige langfristige Verbindlichkeiten 259 51
Pensionsrückstellungen, zinstragend 25 36 37
Latente Steuerschulden 17 736 525
Sonstige langfristige Rückstellungen 26 30 21
Summe langfristige Verbindlichkeiten 2.058 1.717
Kurzfristige Verbindlichkeiten
Zinstragende kurzfristige Verbindlichkeiten 16, 24 2.808 2.191
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 16 557 507
Kundenvorleistungen 260 142
Aktuelle Steuerschulden 198 153
Sonstige kurzfristige Rückstellungen 26 36 41
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten 234 200
Rechnungsabgrenzungsposten 28 495 418
Summe kurzfristige Verbindlichkeiten 4.588 3.652
SUMME PASSIVA 12.192 10.127

Konzerneigenkapitalveränderungsrechnung

MSEK AKTIENKAPITAL RÜCKLAGEN VORTRAG GEWINN SUMME NICHT BEHERRSCHENDE ANTEILE SUMME EIGENKAPITAL
Eröffnungsbilanz per 1. Januar 2016 18 33 3.888 3.939 25 3.964
Gesamtergebnis
Jahresergebnis - - 908 908 19 927
Sonstiges Gesamtergebnis - 138 - 138 2 140
Summe Gesamtergebnis - 138 908 1.046 21 1.067
Transaktionen mit Aktionären
Künftige nicht beherrschende Anteile durch Erwerb - - - - 12 12
Dividende - - -273 -273 -12 -285
Schlussbilanz per 31. Dezember 2016 18 171 4.523 4.712 46 4.758
Gesamtergebnis
Jahresergebnis - - 1.084 1.084 23 1.107
Sonstiges Gesamtergebnis - 18 - 18 - 18
Summe Gesamtergebnis - 18 1.084 1.102 23 1.125
Transaktionen mit Aktionären
Dividende - - -318 -318 -19 -337
Schlussbilanz per 31. Dezember 2017 18 189 5.289 5.496 50 5.546

CASHFLOW-ANALYSE KONZERN

MSEK ANM. 2017 2016
Betriebliche Tätigkeit
Betriebsergebnis 1.519 1.252
Posten ohne Auswirkungen auf den Cashflow 36 318 211
Sonstige Finanzposten -4 6
Erhaltene Zinsen 1 2
Gezahlte Zinsen -43 -41
Gezahlte Einkommenssteuer -368 -295
Cashflow vor Veränderungen des Umlaufvermögens 1.423 1.135
Veränderungen des Umlaufvermögens
Steigerung/Abnahme Vorräte -124 -57
Steigerung/Abnahme betrieblicher Forderungen -85 11
Steigerung/Abnahme betrieblicher Verbindlichkeiten 112 -5
Summe Veränderung von Umlaufvermögen -97 -51
Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit 1.326 1.084
Investitionstätigkeit
Investitionen in immaterielles Anlagevermögen -9 -9
Investitionen in Sachanlagen -144 -114
Veräußerung von Sachanlagen 7 10
Erwerb von Tochterunternehmen nach Abzug für liquide Mittel 31 -1.378 -1.608
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -1.524 -1.721
Finanzierungstätigkeit
Steigerung/Abnahme langfristiger Forderungen/Verbindlichkeiten - -15
Aufnahme von Darlehen 24 2.534 2.030
Tilgung von Darlehen 24 -1.977 -1.305
Gezahlte Dividende -337 -285
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 220 425
Cashflow im Geschäftsjahr 22 -212
Liquide Mittel zu Geschäftsjahresbeginn 293 464
Umrechnungskursdifferenzen -10 41
Liquide Mittel zu Geschäftsjahresende 305 293

ANM. 1 ALLGEMEINE INFORMATIONEN

Lifco erwirbt und entwickelt marktführende Nischentätigkeiten in drei Geschäftsbereichen: Dental, Demolition & Tools und Systems Solutions.

Die Tätigkeit erfolgt in Tochterunternehmen in 29 Ländern. Das Mutterunternehmen Lifco AB (Publ.) ist eine Aktiengesellschaft mit Sitz in Enköping (Verkmästaregatan 1,745 85 Enköping, Schweden).

Am Donnerstag, dem 29. März 2018 wurde vorliegender Konzern- und Jahresabschluss vom Aufsichtsrat zur Veröffentlichung freigegeben. Die GuV und die Bilanzen des Konzerns und des Mutterunternehmens werden auf der Jahreshauptversammlung am 24. April 2018 festgelegt.

Sämtliche Beträge werden in Millionen schwedischen Kronen (MSEK) ausgewiesen, soweit nichts anderes angegeben wird. Die Angaben in Klammern betreffen das Vorjahr.

Nach deutschen Bestimmungen besteht die Möglichkeit, die Jahresabschlüsse einzelner Tochtergesellschaften in Deutschland nicht öffentlich zu machen, vorausgesetzt, dass sie in einem anderen EU-Land auf einer höheren Ebene konsolidiert werden. Um die Anforderungen im Sinne dieser Bestimmungen zu erfüllen, hat Lifco AB (Publ.) beschlossen, eventuelle Verluste für die in Deutschland registrierten Tochtergesellschaften bezüglich Geschäftsjahr 1. Januar - 31. Dezember 2017, gemäß § 32 AktG (Aktiengesetz) zu absorbieren. Dieser Beschluss wird gemäß § 325 HGB im deutschen offiziellen Register veröffentlicht.

Es wurde außerdem beschlossen, die Ausnahmebestimmungen gemäß § 264 Abs. 3 HGB hinsichtlich Lagebericht und Veröffentlichung der Finanzberichte im deutschen offiziellen Register für die Tochterunternehmen anzuwenden; siehe unten.

EDP European Dental Partners Holding GmbH, Lübeck
M+W Dental Müller & Weygandt GmbH, Büdingen
Interadent Zahntechnik GmbH, Lübeck
MDH AG Mamisch Dental Health AG, Mülheim an der Ruhr
DentalTiger GmbH, Linden
Praezimed Service GmbH, Hamburg
Smilodentax GmbH, Essen
PP Greiftechnik GmbH, Waakirchen
Kinshofer GmbH, Waakirchen
Demolition and Recycling Tool Rentals GmbH, Waakirchen
Darda GmbH, Blumberg

Für das Geschäftsjahr 2017 hat Lifco AB eine Mutterunternehmensgarantie gemäß Sektion 479(C) des britischen Companies Act 2006 für die in England und Wales registrierten Tochterunternehmen ausgefertigt; siehe unten. Die Mutterunternehmensgarantie gilt für alle ausstehenden Verbindlichkeiten der Tochterunternehmen per Bilanzstichtag, bis die Verpflichtungen erfüllt worden sind. Die Tochterunternehmen haben die Ausnahme der gesetzlich vorgeschriebenen Rechnungsprüfung gemäß Sektion 479(A) des britischen Companies Act 2006 angewendet.

Tochterunternehmen:

Auger Torque Europe Limited (Org.nr. 03537549)
Auto-Maskin UK Limited (Org.nr. 06706114)
Brokk UK Ltd. (Org.nr. 04063287)

Kinshofer UK Limited (Org.nr. 01705372)

P&J Tapper Holdings Limited (Org.nr. 02416305)
Tevo Limited (Org.nr. 01540940)
Top Dental (Products) Limited (Org.nr. 04261332)

Für ein vollständiges Verzeichnis über konsolidierte Unternehmen siehe die Seiten 81-86.

ANM. 2 ZUSAMMENFASSUNG WICHTIGER BILANZIERUNGSGRUNDSÄTZE

Die wichtigsten, bei der Erstellung vorliegenden Konzernabschlusses angewendeten Bilanzierungsgrundsätze werden unten aufgeführt. O.g. Grundsätze wurden konsequent auf alle aufgeführten Jahre angewendet, soweit nichts anderes vermerkt.

2.1 GRUND FÜR DIE ERSTELLUNG DER BERICHTE

Der Konzernabschluss für den Lifco-Konzern wurde erstellt nach IFRS (International Financial Reporting Standards), herausgegeben vom International Accounting Standards Board (IASB) sowie den Auslegungsgutachten des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC), bestätigt durch die EU. Außerdem wurden die Empfehlung RFR 1 des Rates für Finanzberichterstattung, Ergänzende Rechnungslegungsregeln für Konzerne sowie das Jahresabschlussgesetz angewendet. Der Konzernabschluss wurde gemäß der Anschaffungswertmethode erstellt.

Neue und geänderte Standards, die vom Konzern angewendet werden

Der Konzern wendet zum ersten Mal für das am 1. Januar 2017 beginnende Geschäftsjahr keine neuen Standards an.

Neue Standards und Auslegungen, die vom Konzern noch nicht angewendet worden sind

Eine Reihe neuer Standards und Auslegungen treten für das am 1. Januar 2017 begonnene Geschäftsjahr in Kraft. Diese sind bei der Erstellung vorliegenden Finanzberichts nicht angewendet worden.

IFRS 9 ’’Finanzinstrumente” trat am 1. Januar 2018 in Kraft und umfasst Klassifizierung, Bewertung und Rechnungslegung von Finanzvermögen und Verbindlichkeiten. IFRS 9 ersetzt die Teile von IAS 39, die Klassifizierung und Bewertung von Finanzinstrumenten vorschreiben. Nach Einführung des Standards werteten wir dessen Folgen aus und stellten fest, dass die Auswirkungen von IFRS 9 geringfügig sind. In den Eröffnungsbilanzen für 2018 erfolgt daher keine Anpassung.

IFRS 15 ’’Revenue from contracts with customers” trat am 1. Januar 2018 in Kraft und regelt die Rechnungslegung von Erträgen. Die Grundsätze, auf denen IFRS 15 basiert, sollen den Nutzern von Finanzberichten in höherem Maße anwendbare Informationen über die Erträge des Unternehmens bieten. Die erweiterte Informationspflicht beinhaltet, dass Informationen über Ertragsart, Zeitpunkt der Regulierung, Unsicherheiten bezüglich der Ertragsberichterstattung sowie dem Kundenvertrag des Unternehmens zurechenbaren Cashflow gegeben werden müssen. Ein Ertrag muss gemäß IFRS 15 ausgewiesen werden, wenn der Kunde die Kontrolle über die verkaufte Ware oder Dienstleistung erhält und die Möglichkeit hat, die Ware oder Dienstleistung anzuwenden oder Nutzen aus ihr zu ziehen. IFRS 15 ersetzt IAS 18 "Erträge” und IAS 11 ’’Submissionsvertrag" sowie dazugehörige SIC und IFRIC. Die Auswirkungen auf die Tochtergesellschaften von Lifco wurden in einem Projekt beschrieben, das 2016 begann. Es wurden keine wesentlichen Abweichungen von früheren Standards festgestellt, und es wurde keine Anpassung der Eröffnungsbilanzen für 2018 vorgenommen. IFRS 15 wird ab dem 1. Januar 2018 angewendet und erweiterte Angaben enthalten.

IFRS 16 ’’Leases” tritt am 1. Januar 2019 in Kraft und ersetzt IAS 17 Leasingvertrag mit den dazugehörigen Auslegungen IFRIC 4, SIC-15 und SIC-27. Der Standard erfordert, dass sämtliche Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, die aus Leasingverträgen stammen, mit einigen Ausnahmen in der Bilanz ausgewiesen werden. Vorliegende Berichterstattung basiert auf der Ansicht, dass der Leasingnehmer das Recht hat, einen Vermögenswert während eines spezifischen Zeitraums zu nutzen, und gleichzeitig verpflichtet ist, für dieses Recht zu zahlen. Die Rechnungslegung für den Leasinggeber bleibt im Wesentlichen unverändert. Die Konzernleitung evaluiert gegenwärtig die Auswirkungen der Anwendung des neuen Standards auf die Finanzberichte des Konzerns. Der Standard wird sich vor allem auf die Rechnungslegung des operativen Leasings des Konzerns auswirken. Dort gibt es erhebliche Verpflichtungen in Form von Mietverträgen für Räumlichkeiten. Für den Umfang der Änderung siehe Anm. Hin dieser Phase hat der Konzern nicht die Absicht, den Standard vor dem Datum des Inkrafttretens anzuwenden.

Voraussichtlich werden keine der IFRS- oder IFRIC-Auslegungen, die noch nicht in Kraft getreten sind, wesentliche Auswirkungen auf den Konzern haben.

2.2 KONZERNABSCHLUSS

Tochterunternehmen

Tochterunternehmen sind alle Unternehmen (einschließlich strukturierter Unternehmen), auf die der Konzern einen beherrschenden Einfluss hat.

Der Konzern kontrolliert ein Unternehmen, wenn dieses flexibler Rendite aus seinen Anteilen am Unternehmen ausgesetzt ist oder ein Recht darauf sowie die Möglichkeit hat, die Rendite durch seine Bedeutung im Unternehmen zu beeinflussen. Tochterunternehmen werden ab dem Datum, an dem der beherrschende Einfluss auf den Konzern übertragen wird, in den Konzernabschluss eingeschlossen. Sie werden ab dem Datum, an dem der beherrschende Einfluss endet, aus dem Konzernabschluss ausgeschlossen.

Die Erwerbsmethode wird für die Rechnungslegung bei Unternehmenserwerb des Konzerns verwendet. Der Kaufpreis für den Erwerb eines Tochterunternehmens besteht aus dem beizulegenden Zeitwert der übertragenen Vermögenswerte, Verbindlichkeiten und den vom Konzern emittierten Aktien. Im Kaufpreis ist auch der beizulegende Zeitwert aller Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten infolge einer Vereinbarung über einen bedingten Kaufpreis inbegriffen. Jeder bedingte Kaufpreis, der vom Konzern übertragen werden muss, wird zum belzulegenden Zeitwert zum Erwerbsdatum ausgewiesen. Nachfolgende Änderungen eines beizulegenden Zeitwerts für einen bedingten Kaufpreis, der als Verbindlichkeit klassifiziert worden ist, werden gemäß IAS 39 in der GuV ausgewiesen. Erwerbsbezogene Aufwendungen werden bei Entstehen als Verbindlichkeiten ausgewiesen. Identifizierte erworbene Vermögenswerte und übernommene Verbindlichkeiten bei einem Unternehmenserwerb werden zu Anfang zum belzulegenden Zeitwert zum Erwerbsdatum bewertet. Bei jedem Kauf - d.h. von Kauf zu Kaufentscheidet der Konzern, ob nicht beherrschende Anteile im erworbenen Unternehmen zum beizulegenden Zeitwert oder zum proportionalen Anteil der Nettovermögenswerte des erworbenen Unternehmens ausgewiesen werden.

Als Goodwill wird der Betrag ausgewiesen, mit dem der Kaufpreis, eventuelle nicht beherrschende Anteile sowie der beizulegende Zeitwert per Erwerbsdatum auf früherem Eigenkapitalanteil im erworbenen Unternehmen den beizulegenden Zeitwert der Identifizierten erworbenen Nettovermögenswerte übersteigt.

Als Verpflichtungen, nicht beherrschende Anteile zu erwerben, gelten finanzielle Verbindlichkeiten mit nachfolgenden Wertveränderungen, ausgewiesen im Eigenkapital.

Konzerninterne Transaktionen, Bilanzposten, Erträge und Aufwendungen sowie noch nicht erzielte Gewinne und Verluste auf Transaktionen zwischen Konzernunternehmen werden eliminiert. Die Bilanzierungsgrundsätze für Tochterunternehmen wurden gegebenenfalls geändert, um eine konsequente Anwendung der Grundsätze des Konzerns zu garantieren.

Veränderung des Eigentümeranteils an einem Tochterunternehmen ohne Veränderung des beherrschenden Einflusses

Transaktionen mit Eigentümern ohne beherrschende Anteile, die nicht zum Verlust der Kontrolle führen, werden als Eigenkapital-Transaktion ausgewiesen, d.h. als Transaktion mit Eigentümern in ihrer Rolle als Eigentümer. Bei Erwerb von nicht beherrschenden Anteilen wird der Unterschied zwischen beizulegendem Zeitwert auf den entrichteten Kaufpreis und tatsächlich erworbenem Anteil des Buchwertes der Nettovermögenswerte des Tochterunternehmens im Eigenkapital ausgewiesen. Gewinne und Verluste auf Veräußerungen an Eigentümer ohne beherrschende Anteile werden ebenfalls im Eigenkapital ausgewiesen.

Beteiligungsunternehmen

Beteiligungsunternehmen sind alle Unternehmen, in denen der Konzern einen beträchtlichen, aber keinen beherrschenden Einfluss hat, was in der Regel für Aktienbesitz gilt, der 20% und 50% der Stimmen umfasst. Anteile an Beteiligungsunternehmen werden gemäß Kapitalanteilsmethode ausgewiesen. Bei Anwendung der Kapitalanteilsmethode wird die Investition anfangs zum Anschaffungspreis bewertet und der ausgewiesene Wert danach erhöht oder verringert, um den Anteil des Konzerns am Gewinn oder Verlust des Beteiligungsunternehmens nach dem Erwerbsdatum zu berücksichtigen.

2.3 UMRECHNUNG AUSLÄNDISCHER WÄHRUNGEN

Funktionswährung und Berichtswährung

Die verschiedenen Einheiten des Konzerns haben die lokale Währung als Funktionswährung, wenn die lokale Währung als die Währung definiert ist, die in jenem primären wirtschaftlichen Umfeld benutzt wird, in dem die jeweilige Einheit hauptsächlich tätig ist. Im Konzernabschluss wird die Schwedische Krone (SEK) verwendet, die Funktionswährung des Mutterunternehmens und Berichtswährung des Konzerns ist.

Transaktionen und Bilanzposten

Transaktionen in ausländischen Währungen werden in der Rechnungslegung zum Währungskurs des Transaktionsdatums in die Funktionswährung umgerechnet. Währungskursgewinne und -verluste, die bei Zahlung solcher Transaktionen sowie bei Umrechnung monetärer Vermögenswerte und Verbindlichkeiten in ausländischen Währungen zum Kurs des Bilanzstichtags entstehen, werden in der GuV ausgewiesen. Ausnahmen sind Transaktionen, die Nettoinvestitionen darstellen; in diesem Fall werden Gewinne/Verluste im sonstigen Gesamtergebnis ausgewiesen.

Forderungen und Verbindlichkeiten in ausländischen Währungen werden zum Kurs des Bilanzstichtages bewertet, und noch nicht erzielte Kursgewinne und Kursverluste sind im Ergebnis enthalten. Kursdifferenzen, die betriebsbezogenen Forderungen und Verbindlichkeiten zurechenbar sind, werden als sonstige betriebliche Erträge (betriebliche Aufwendungen) ausgewiesen. Kursdifferenzen hinsichtlich finanzieller Vermögenswerte und Verbindlichkeiten werden bei sonstigen finanziellen Posten ausgewiesen.

Valutaumrechnung ausländischer Konzernunternehmen

Ergebnis und finanzielle Lage der Einheiten, die eine andere Funktionswährung nutzen als die Berichtswährung, werden in die Berichtswährung des Konzerns umgerechnet. Alle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten der Tochtergesellschaften werden zum Kurs des Bilanzstichtages umgerechnet, während alle Posten in den GuV zum durchschnittlichen Devisenkurs umgerechnet werden. Die entstehenden Währungskursdifferenzen werden teils durch die Differenz zwischen den Durchschnittskursen der GuV und den Kursen des Bilanzstichtags und teils dadurch, dass die Nettovermögenswerte am Jahresende zu einem anderen Kurs als bei Jahresbeginn umgerechnet werden, hervorgerufen. Währungskursdifferenzen werden im sonstigen Gesamtergebnis ausgewiesen. Externe Darlehen, die zu dem Zweck aufgenommen wurden, Währungskursdifferenzen in exponierten Währungen zu reduzieren, um den Nettovermögenswerten in den ausländischen Tochtergesellschaften zu entsprechen, werden sicherungsbilanziert. Die Kursdifferenzen dieser Darlehen werden direkt im sonstigen Gesamtergebnis für den Konzern ausgewiesen.

Goodwill und Anpassungen von beizulegendem Zeitwert, die bei Erwerb einer Auslandstätigkeit entstehen, werden wie Vermögenswerte und Verbindlichkeiten bei dieser Tätigkeit behandelt und zum Kurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Währungskursdifferenzen werden im sonstigen Gesamtergebnis ausgewiesen.

2.4 IMMATERIELLES ANLAGEVERMÖGEN

Goodwill

Goodwill entsteht beim Kauf von Tochterunternehmen und betrifft den Betrag, um den der Kaufpreis Lifcos Anteil am beizulegenden Zeitwert identifizierbarer Vermögenswerte, Verbindlichkeiten und Eventualverbindlichkeiten in dem erworbenen Unternehmen sowie den beizulegenden Zeitwert von Anteilen ohne beherrschenden Einfluss im erworbenen Unternehmen übersteigt. Sämtliche Käufe zielen auf eine strategische und langfristige Investition.

Um Wertherabsetzungsbedarf zu testen, wird in einem Betriebserwerb erhaltener Goodwill auf Zahlungsmittel generierende Einheiten oder Gruppen von Zahlungsmittel generierenden Einheiten verteilt, die erwartetermaßen von Synergien aus dem Erwerb profitieren. Jede Einheit oder Gruppe von Einheiten, auf die Goodwill verteilt wurde, entspricht dem niedrigsten Niveau im Konzern, auf dem Goodwill in der Internen Steuerung überwacht wird.

Ein Wertherabsetzungstest von Goodwill wird jährlich oder häufiger vorgenommen, wenn Ereignisse oder Änderungen der Umstände eine mögliche Wertherabsetzung anzeigen. Der ausgewiesene Wert von Goodwill wird mit dem erzielbaren Betrag, der der höchste der Nutzungswerte ist, und dem beizulegenden Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten verglichen. Eine eventuelle Wertherabsetzung wird unverzüglich als Aufwendung ausgewiesen und nicht zurückgeführt.

Patente

Patente, die separat erworben wurden, werden zum Anschaffungswert abzüglich kumulierter Abschreibungen ausgewiesen. Patente werden beantragt für einzigartige Konstruktionen und technische Lösungen, die in Produkte eingehen, die vom Unternehmen entwickelt wurden. Abschreibungen erfolgen linear, um die Kosten für Patente über den voraussichtlichen Nutzungszeitraum, der die kürzeste gesetzliche Lebensdauer des Patentes ist und die Zeit, in der das auf das Patent bezogene Produkt voraussichtlich produziert wird, zu verteilen. Die voraussichtliche Nutzungsdauer eines Patents übertrifft in der Regel keine fünf Jahre.

Lizenzen, Marken und Kundenbeziehungen

Lizenzen, Marken und Kundenbeziehungen, die separat erworben wurden, werden zum Anschaffungswert ausgewiesen. Diejenigen, die durch einen Betriebserwerb erworben wurden, werden zum beizulegenden Zeitwert am Erwerbsdatum ausgewiesen. Lizenzen und Kundenbeziehungen haben einen vorherbestimmten Nutzungszeitraum und werden zum Anschaffungswert abzüglich kumulierter Abschreibungen ausgewiesen. Abschreibungen erfolgen linear, um die Kosten über deren voraussichtlichen Nutzungszeitraum zu verteilen, der für Lizenzen schätzungsweise 2-20 Jahre und für Kundenbeziehungen zehn Jahre beträgt.

Erworbene Softwarelizenzen werden auf Grundlage der Kosten aktiviert, die bei Erwerb und Inbetriebnahme der aktuellen Software entstanden sind. Diese aktivierten Kosten werden während des voraussichtlichen Nutzungszeitraums von 3-5 Jahren abgeschrieben.

2.5 SACHANLAGEN

Sachanlagen werden zum Anschaffungswert abzüglich Abschreibungen ausgewiesen. Der Anschaffungswert umfasst Ausgaben, die direkt dem Erwerb des Vermögenswertes zurechenbar sind.

Hinzukommende Ausgaben werden je nach Präferenz dem ausgewiesenen Wert des Vermögenswertes hinzugefügt oder als separater Vermögenswert nur dann ausgewiesen, wenn wahrscheinlich ist, dass die künftigen wirtschaftlichen Vorteile, die mit dem Vermögenswert verknüpft sind, Lifco zugutekommen und der Anschaffungswert des Vermögenswerts zuverlässig bemessen werden kann. Ein ausgewiesener Wert für ein ersetztes Teil wird aus der Bilanz getilgt. Alle anderen Formen von Reparaturen und Wartung werden in der GuV als Aufwendungen im Zeitraum ihres Entstehens ausgewiesen.

Auf Grundstücke werden keine Abschreibungen vorgenommen. Jeder Teil sonstiger Sachanlagen mit einem im Verhältnis zum gesamten Anschaffungswert des Vermögenswertes beträchtlichen Anschaffungswert wird separat abgeschrieben. Abschreibungen werden linear wie folgt vorgenommen:

Gebäude 25-40 Jahre
Maschinen und sonstige technische Anlagen 5-10 Jahre
Betriebsausstattung, Werkzeuge und Anlagen 3-6 Jahre

Die Restwerte und Nutzungszeiträume der Vermögenswerte werden am Ende jeder Berichtsperiode überprüft und bei Bedarf angepasst. Der ausgewiesene Wert eines Vermögenswertes wird unverzüglich auf seinen erzielbaren Betrag berichtigt, wenn der ausgewiesene Wert des Vermögenswertes dessen veranschlagten erzielbaren Betrag übersteigt.

Gewinne und Verluste bei Veräußerung einer Sachanlage werden durch Vergleich zwischen dem Veräußerungsertrag und dem ausgewiesenen Wert festgestellt und in sonstigen betrieblichen Erträgen bzw. sonstigen betrieblichen Aufwendungen in der GuV ausgewiesen.

2.6 WERTHERABSETZUNG VON NICHTFINANZIELLEM ANLAGEVERMÖGEN

Vermögenswerte, die abgeschrieben werden, werden hinsichtlich ihrer Wertminderung immer dann beurteilt, wenn Ereignisse oder Veränderungen der Umstände anzeigen, dass der ausgewiesene Wert vielleicht nicht mehr erzielbar ist. Eine Wertherabsetzung erfolgt um den Betrag, mit dem der ausgewiesene Wert des Vermögenswertes dessen erzielbaren Betrag übersteigt. Der erzielbare Betrag ist der höchste beizulegende Zeitwert abzüglich Veräußerungsaufwendungen und Nutzwert des Vermögenswertes. Bei Beurteilung des Wertherabsetzungsbedarfs werden Vermögenswerte auf den niedrigsten Niveaus gruppiert, wo es identifizierbare Cashflows (Zahlungsmittel generierende Einheiten) gibt.

2.7 FINANZINSTRUMENTE

2.7.1 KLASSIFIZIERUNG

Der Konzern klassifiziert seine finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten in folgenden Kategorien: „Darlehensforderungen und Forderungen an Kunden", "finanzielle Verbindlichkeiten bewertet zum beizulegenden Zeitwert via GuV" sowie "sonstige finanzielle Verbindlichkeiten". Die Klassifizierung hängt davon ab, für welchen Zweck der finanzielle Vermögenswert oder die finanzielle Verbindlichkeit erworben wurde.

Darlehensforderungen und Forderungen an Kunden

Darlehensforderungen und Forderungen an Kunden sind finanzielle Vermögenswerte, die festgestellte oder feststellbare Bezahlungen haben und die nicht auf einem aktiven Markt notiert sind. Sie gehören zum Umlaufvermögen. Davon ausgenommen sind Posten mit Fälligkeitsdatum mehr als 12

Monate nach Bilanzstichtag, die als Anlagevermögen klassifiziert werden. Die "Darlehnsforderungen und Forderungen an Kunden" des Konzerns bestehen aus sonstigen langfristigen Forderungen, Forderungen an Kunden und liquiden Mitteln.

Verbindlichkeiten bewertet zum beizulegenden Zeitwert über GuV

Finanzielle Verbindlichkeiten bewertet zum beizulegenden Zeitwert über GuV sind finanzielle Verbindlichkeiten, die zwecks Handel gehalten werden. Eine finanzielle Verbindlichkeit wird in dieser Kategorie klassifiziert, wenn sie hauptsächlich deshalb erworben wird, um bald veräußert zu werden. Verbindlichkeiten in dieser Kategorie werden als kurzfristige Verbindlichkeiten klassifiziert, wenn sie voraussichtlich binnen zwölf Monaten reguliert werden, ansonsten werden sie als langfristige Verbindlichkeiten klassifiziert.

Sonstige Verbindlichkeiten bewertet zum beizulegenden Zeitwert

Sonstige Verbindlichkeiten bewertet zum beizulegenden Zeitwert bestehen aus Verbindlichkeiten, die Verkaufsoptionen oder kombinierten Verkaufs-/ Kaufoptionen hinsichtlich Erwerb von nicht beherrschenden Anteilen zuzurechnen sind. Veränderungen o.g. Verbindlichkeiten werden im GuV ausgewiesen.

Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten des Konzerns an Kreditinstitute, aus Lieferungen, Kontokorrentkredit sowie Verbindlichkeiten an die Muttergesellschaft werden als sonstige finanzielle Verbindlichkeiten klassifiziert.

2.7.2 RECHNUNGSLEGUNG UND BEWERTUNG

Käufe und Veräußerungen von finanziellen Vermögenswerten werden am Geschäftsabschlussdatum ausgewiesen, zum Datum, an dem der Konzern sich verpflichtet, den Vermögenswert zu kaufen oder zu veräußern. Finanzinstrumente werden beim ersten Mal zum beizulegenden Zeitwert plus Transaktionskosten ausgewiesen. Finanzielle Vermögenswerte werden aus der Bilanz getilgt, wenn das Recht, Cashflow aus dem Instrument zu erhalten, ausgelaufen oder übertragen worden ist und der Konzern im Großen und Ganzen alle mit dem Eigentumsrecht verbundenen Risiken und Vorteile übertragen hat. Finanzielle Verbindlichkeiten werden aus der Bilanz getilgt, wenn die Verpflichtung im Vertrag erfüllt oder auf andere Weise gelöscht worden ist. Darlehensforderungen und Forderungen an Kunden sowie sonstige finanzielle Verbindlichkeiten werden nach dem Anschaffungszeitpunkt zum aufgelaufenen Anschaffungswert unter Anwendung der Effektivzinsmethode ausgewiesen.

2.7.3 VERRECHNUNG VON FINANZINSTRUMENTEN

Finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten werden mit einem Nettobetrag in der Bilanz nur dann verrechnet und ausgewiesen, wenn ein gesetzliches Recht, die ausgewiesenen Beträge zu verrechnen sowie eine Absicht vorliegen, diese mit einem Nettobetrag zu regulieren oder gleichzeitig den Vermögenswert zu veräußern und die Verbindlichkeit zu regulieren.

2.7.4 WERTHERABSETZUNG VON FINANZINSTRUMENTEN

Vermögenswerte, die zum aufgelaufenen Anschaffungswert ausgewiesen werden (Darlehensforderungen und Forderungen an Kunden)

Der Konzern beurteilt am Ende jeder Berichtsperiode, ob es objektive Beweise dafür gibt, dass Wertherabsetzungsbedarf für einen finanziellen Vermögenswert oder eine Gruppe von finanziellen Vermögenswerten vorliegt.

Ein finanzieller Vermögenswert oder eine Gruppe finanzieller Vermögenswerte haben nur dann Wertherabsetzungsbedarf und werden berichtigt, wenn objektive Beweise für einen Wertherabsetzungsbedarf äs Folge des Eintretens eines oder mehrerer Ereignisse, nachdem der Vermögenswert zum ersten Mal ausgewiesen wurde, vorliegt und dieses Ereignis Auswirkungen auf die veranschlagten zukünftigen Cashflows für den finanziellen Vermögenswert oder die Gruppe von finanziellen Vermögenswerten hat, die zuverlässig geschätzt werden können.

Die Wertherabsetzung wird als Differenz zwischen dem ausgewiesenen Wert des Vermögenswertes und dem Barwert der veranschlagten zukünftigen Cashflows zum ursprünglichen Effektivzins des finanziellen Vermögenswertes diskontiert. Der ausgewiesene Wert des Vermögenswertes wird berichtigt und der Wertherabsetzungsbetrag in der GuV des Konzerns ausgewiesen. Wenn der Wertherabsetzungsbedarf in einem nachfolgenden Zeitraum sinkt und die Minderung objektiv einem Ereignis zurechenbar ist, das eintrat, nachdem die Wertherabsetzung ausgewiesen wurde, wird die Rückführung der früher ausgewiesenen Wertherabsetzung in der GuV des Konzerns ausgewiesen.

2.7.5 SICHERUNG VON NETTOINVESTITIONEN

Die Sicherung von Nettoinvestitionen bei Auslandstätigkeit wird auf gleiche Weise wie Cashflow-Sicherungen ausgewiesen. Der Anteil von Gewinn oder Verlust bei Sicherungsinstrumenten, der als eine effektive Sicherung gilt, wird im sonstigen Gesamtergebnis ausgewiesen. Der Gewinn oder Verlust, der dem ineffektiven Teil zurechenbar ist, wird in der GuV ausgewiesen. Kumulierte Gewinne und Verluste im Eigenkapital werden in der GuV ausgewiesen, wenn die Auslandstätigkeit ganz oder teilweise veräußert wird.

2.8 VORRÄTE

Die Vorräte werden zum niedrigsten Anschaffungswert und Nettoveräußerungswert ausgewiesen. Der Anschaffungswert wird unter Anwendung der Methode First in - First out (FIFO) festgestellt. In den Wert der Vorräte geht ein diesem zurechenbarer Anteil indirekter Aufwendungen ein. Der Wert von Fertigwaren umfasst Rohwaren, direkte Arbeit, sonstige direkte Aufwendungen sowie produktionsbezogene Kosten einschließlich Abschreibungen.

Der Anschaffungswert besteht aus dem Einkaufspreis von Zulieferern sowie Kosten für Zoll und Fracht. Der Nettoveräußerungswert ist der veranschlagte Verkaufspreis in der betrieblichen Tätigkeit abzüglich veranschlagter Fertigstellungs- und Vertriebsaufwendungen. Eine Berechnung der Wertminderung der Vorräte erfolgt kontinuierlich im Laufe des Jahres.

2.9 FORDERUNGEN AN KUNDEN

Forderungen an Kunden sind Beträge, die von Kunden für in der betrieblichen Tätigkeit verkaufte Waren oder ausgeführte Dienstleistungen zu zahlen sind. Wenn die Zahlung voraussichtlich binnen eines Jahres oder früher erfolgt, werden sie als Umlaufvermögen klassifiziert. Anderenfalls werden sie als Anlagevermögen ausgewiesen. Forderungen an Kunden werden zu Anfang zum beizulegenden Zeitwert ausgewiesen und danach zum aufgelaufenen Anschaffungswert unter Anwendung der Effektivzinsmethode abzüglich eventueller Rücklage für Wertminderung.

2.10 LIQUIDE MITTEL

In liquide Mittel sind sowohl in der Bilanz als auch in der Kapitalflussrechnung Kassenbestand und Bankguthaben einbezogen.

2.11 VERBINDLICHKEITEN AUS LIEFERUNGEN UND LEISTUNGEN

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verpflichtungen, Waren und Dienstleistungen abzugelten, die in der betrieblichen Tätigkeit von Lieferanten erworben wurden. Verbindlichkeiten aus Lieferungen werden als kurzfristige Verbindlichkeiten klassifiziert, wenn sie binnen eines Jahres oder früher fällig sind. Anderenfalls werden sie als langfristige Verbindlichkeiten ausgewiesen.

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden zum Nominalbetrag ausgewiesen. Es wird vorausgesetzt, dass der ausgewiesene Wert für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen dessen beizulegendem Zeitwert entspricht, da dieser Posten von kurzfristiger Natur ist.

Forderungen an Kunden werden anfangs zum beizulegenden Zeitwert ausgewiesen und danach zum aufgelaufenen Anschaffungswert unter Anwendung der Effektivzinsmethode (siehe Finanzinstrumente oben).

2.12 AKTUELLE UND LATENTE STEUERN

Die Steuerkosten der Periode umfassen aktuelle und latente Steuern.

Steuern werden in der GuV ausgewiesen, außer wenn die Steuern Posten betreffen, die im sonstigen Gesamtergebnis oder direkt im Eigenkapital ausgewiesen werden. In solchen Fällen werden auch die Steuern im sonstigen Gesamtergebnis bzw. Eigenkapital ausgewiesen. Die aktuellen Steuerkosten werden auf der Grundlage der Steuerregelungen veranschlagt, die per Bilanzstichtag in den Ländern, in denen das Mutterunternehmen und seine Tochterunternehmen tätig sind und steuerpflichtige Erträge generieren, beschlossen oder praktisch beschlossen sind.

Latente Steuern werden gemäß Bilanzmethode auf alle temporären Differenzen, die zwischen dem steuerlichen Wert von Vermögenswerten und Verbindlichkeiten und deren ausgewiesenen Werten im Konzernabschluss entstehen, ausgewiesen. Die latenten Steuern werden jedoch nicht ausgewiesen, wenn sie als Folge einer Transaktion entstehen, die die erste Rechnungslegung eines Vermögenswertes oder einer Verbindlichkeit darstellt, der/die nicht Betriebserwerb ist, und der/die zum Zeitpunkt der Transaktion weder das ausgewiesene noch das steuerliche Ergebnis beeinflusst. Latente Einkommenssteuern werden unter Anwendung von Steuersätzen berechnet, die per Bilanzstichtag beschlossen oder angekündigt worden sind und die voraussichtlich gelten werden, wenn die betreffende latente Steuerforderung realisiert oder die latente Steuerschuld reguliert wird.

Latente Steuerforderungen auf Verlustvorträge werden in dem Umfang ausgewiesen, in dem zukünftige steuerliche Überschüsse wahrscheinlich verfügbar sein werden, gegen die die Defizite genutzt werden können.

Latente Steuerforderungen und Schulden werden verrechnet, wenn es ein gesetzliches Verrechnungsrecht für aktuelle Steuerforderungen und Steuerschulden gibt und wenn die latenten Steuerforderungen und Steuerschulden sich auf von der gleichen Steuerbehörde debitierte Steuern beziehen und entweder das gleiche Steuersubjekt oder verschiedene Steuersubjekte betreffen, bei denen eine Absicht besteht, diese durch Nettozahlungen zu regulieren.

2.13 DARLEHENSAUFNAHME

Darlehensaufnahme wird anfangs zum beizulegenden Zeitwert, netto nach Transaktionskosten ausgewiesen. Darlehensaufnahme wird danach zum aufgelaufenen Anschaffungswert ausgewiesen, und eine eventuelle Differenz zwischen erhaltenem Betrag (netto nach Transaktionskosten) und Rückzahlungsbetrag wird in der GuV, verteilt über die Darlehensperiode, unter Anwendung der Effektivzinsmethode ausgewiesen. Kontokorrentkredite werden als Darlehensaufnahme bei kurzfristigen Verbindlichkeiten in der Bilanz ausgewiesen.

2.14 VERGÜTUNG AN BESCHÄFTIGTE

Pensionsverpflichtungen

Der Konzern hat sowohl leistungsbestimmte als auch beitragsbestimmte Pensionspläne. Der wichtigste leistungsbestimmte Plan des Konzerns ist der ITP-Plan, gesichert durch Beiträge an Alecta (bzgl. Informationen über Alecta siehe Anm. 25).

Ein beitragsbestimmter Pensionsplan ist ein Pensionsplan, wonach der Konzern feste Beiträge an eine separate juristische Einheit bezahlt. Der Konzern hat keine rechtlichen oder informellen Verpflichtungen, weitere Beiträge zu zahlen, wenn diese juristische Einheit nicht über ausreichende Vermögenswerte verfügt, um alle Vergütungen an Mitarbeiter zu zahlen, die mit der Beschäftigung der Mitarbeiter während des gegenwärtigen Zeitraums oder früheren Zeiträumen Zusammenhängen. Für beitragsbestimmte Pensionspläne zahlt der Konzern Beiträge an öffentlich oder privat verwaltete Pensionsversicherungssysteme auf obligatorischer, vertraglicher oder freiwilliger Basis. Der Konzern hat keine weiteren Zahlungsverpflichtungen, wenn die Beiträge gezahlt sind. Die Beiträge werden bei Zahlungsfälligkeit als Personalaufwendungen ausgewiesen. Vorausgezahlte Beiträge werden als Vermögenswert in dem Maße ausgewiesen, in dem eine Barrückzahlung oder Verringerung zukünftiger Zahlungen dem Konzern zugutekommen kann.

Die wenigen Pensionsverpflichtungen, die nicht von Versicherungsgesellschaffen übernommen oder auf andere Weise durch Fonds bei Dritten gesichert worden sind, werden in der Bilanz als Verbindlichkeit ausgewiesen.

2.15 RÜCKSTELLUNGEN

Rückstellungen werden ausgewiesen, wenn der Konzern eine gesetzliche oder informelle Verpflichtung als Folge eines eingetretenen Ereignisses hat und es eher wahrscheinlich ist, dass ein Abfluss von Ressourcen erforderlich wird, um die Verpflichtung zu regulieren, als dass dies nicht geschieht sowie eine zuverlässige Schätzung des Betrages erfolgen kann.

Rückstellungen für Garantiekosten sind Schätzungen von ausgestellten Garantieansprüchen und werden mit Hilfe gesammelter Erfahrung in Form von Statistik über historische Ansprüche, voraussichtliche Kosten für Maßnahmen sowie des durchschnittlichen Zeitaufwands zwischen Entstehung des Mangels und Erhebung von Ansprüchen gegen den Konzern geschätzt.

2.16 ERTRAGSBERICHTERSTATTUNG

Erträge umfassen den beizulegenden Zeitwert dessen, was für veräußerte Waren und Dienstleitungen in der betrieblichen Tätigkeit des Konzerns eingenommen wurde oder eingenommen werden wird. Erträge werden ohne Mehrwertsteuer und Rabatte sowie Retouren nach Eliminierung konzerninterner Veräußerung ausgewiesen.

Erträge aus dem Verkauf von Waren werden ausgewiesen, wenn mit dem Eigentumsrecht an den Waren verbundene Gefahren und Vorteile auf den Käufer übergegangen sind, was normalerweise bei Lieferung eintritt, und wenn die Erträge und zugehörigen Ausgaben zuverlässig berechnet werden können sowie wahrscheinlich ist, dass die finanziellen Vorteile, die mit der Veräußerung der Einheiten verbunden sind, dem Konzern zufallen.

Der Konzern betreibt einen kleinen Teil seiner Tätigkeit in Projektform und wendet sukzessive Gewinnabrechnung gemäß IAS 18, Erträge, an. Bei der Berechnung von eingearbeitetem Gewinn wurde der Fertigstellungsgrad als geleistete Ausgaben per Bilanzstichtag im Verhältnis zu den gesamten veranschlagten Ausgaben für die Erfüllung des Auftrags berechnet.

Zinserträge werden, verteilt über die Laufzeit, unter Anwendung der Effektivzinsmethode als Erträge ausgewiesen.

2.17 LEASING

Leasing, bei dem ein wichtiger Teil der Risiken und Vorteile des Eigentums beim Leasinggeber verbleibt, wird als operatives Leasing klassifiziert. Im Leasingzeitraum getätigte Zahlungen werden in der GuV linear über den Leasingzeitraum als Kosten ausgewiesen.

Leasingverträge, bei denen der Konzern im Wesentlichen die mit dem Eigentum verbundenen finanziellen Risiken und Vorteile hält, werden als Finanzierungsleasing klassifiziert. Zu Beginn des Leasingzeitraums wird Finanzierungsleasing in der Bilanz zum niedrigen Zeitwert des Leasingobjekts und zum niedrigen Kapitalwert der Mindestleasinggebühren ausgewiesen.

Die Leasingverträge des Konzerns bestehen vor allem aus Leasing von Räumlichkeiten und Fahrzeugen. Keiner der o.g. Leasingverträge ist gegenwärtig als Finanzierungsleasing klassifiziert.

2.18 CASHFLOW-ANALYSE

Die Cashflow-Analyse wird nach der indirekten Methode vorgenommen.

Dies bedeutet, dass das Betriebsergebnis aufgrund von Transaktionen, die während des Zeitraums keine Ein- oder Auszahlungen zur Folge hatten, sowie wegen eventueller Erträge und Aufwendungen, die den Cashflows der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zurechenbar sind, angepasst wird.

2.19 DIVIDENDEN

Die Dividende an die Aktionäre des Mutterunternehmens wird in den Finanzberichten des Konzerns in dem Zeitraum, in der die Dividende von den Aktionären des Mutterunternehmens gebilligt wird, als Verbindlichkeit ausgewiesen. Dividendenerträge werden ausgewiesen, wenn das Recht, Zahlungen zu erhalten, festgestellt worden ist.

2.20 AKTIONÄRSEINLAGEN

Aktionärseinlagen werden direkt dem Eigenkapital des Empfängers zugeführt und beim Darlehensgeber in Aktien und Anteilen aktiviert, soweit eine Wertherabsetzung nicht erforderlich ist.

2.21 SEGMENTINFORMATION

Segmentinformationen werden auf eine Weise ausgewiesen, die mit der Internen Berichterstattung übereinstimmt, die dem höchsten exekutiven Entscheidungsträger übergeben wird. Der höchste exekutive Entscheidungsträger ist die Funktion, die für die Zuteilung von Ressourcen und die Beurteilung der Ergebnisse der Betriebssegmente verantwortlich ist. im Konzern nimmt diese Funktion der Geschäftsführende Direktor wahr, der strategische Beschlüsse fasst. Die Konzernleitung hat die Betriebssegmente auf der Grundlage der Informationen festgelegt, die vom Geschäftsführenden Direktor behandelt werden und als Grundlage für die Verteilung von Ressourcen und die Auswertung von Ergebnissen Verwendung finden.

Der Geschäftsführende Direktor beurteilt die Geschäftstätigkeit ausgehend von drei Betriebssegmenten: Dental, Demolition & Tools und Systems Solutions. Systems Solutions besteht aus einer Zusammenlegung jener Geschäftsbereiche, die ähnliche ökonomische Eigenschaften haben und individuell einzelne quantitative Grenzwerte nicht erfüllen.

2.22 ALTERNATIVE KENNZAHLEN

Im Jahresabschluss gibt es alternative Kennzahlen für die Weiterverfolgung der Geschäftstätigkeit des Konzerns. Die primären alternativen Kennzahlen, die präsentiert werden, betreffen EBITA, EBITDA, zinstragende Nettoverbindlichkeiten und eingesetztes Kapital. Abstimmungen der alternativen Kennzahlen verzeichnet Seite 68 sowie deren Zweck und Definitionen Seite 87.

2.23 BILANZERGÄNZUNGSGRUNDSÄTZE DES MUTTERUNTERNEHMENS

Im Zusammenhang mit dem Übergang zur Rechnungslegung nach IFRS im Konzernabschluss, ist das Mutterunternehmen dazu übergegangen, RFR 2 - Rechnungslegung für juristische Personen - anzuwenden. Das Mutterunternehmen wendet in den unten genannten Fällen andere Bilanzierungsgrundsätze an als der Konzern.

Aufstellungsformen

Die Gewinn- und Verlustrechnung entspricht der Aufstellungsform des Jahresabschlussgesetzes. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist in zwei Rechnungen aufgeteilt: in die Gewinn- und Verlustrechnung als solche und die über das Gesamtergebnis. Der Bericht über die Veränderung von Eigenkapital folgt der Aufstellungsform des Konzerns, beinhaltet aber die im Jahresabschlussgesetz angegebenen Spalten. Die Aufstellungsformen für das Mutterunternehmen ergeben Unterschiede in Bezeichnungen, verglichen mit dem Konzernabschluss, vor allem hinsichtlich finanzieller Erträge und Aufwendungen, Rückstellungen und Posten im Eigenkapital.

Anteile an Tochterunternehmen

Anteile an Tochterunternehmen werden zum Anschaffungswert nach Abzug für eventuelle Wertherabsetzungen ausgewiesen. Im Anschaffungswert sind erwerbsbezogene Aufwendungen und eventuelle Zusatzkaufpreise einbezogen.

Wenn es Anzeichen für eine Wertminderung von Anteilen im Tochterunternehmen gibt, wird eine Berechnung des erzielbaren Betrags vorgenommen.

Ist dieser niedriger als der ausgewiesene Wert, erfolgt eine Wertherabsetzung. Wertherabsetzungen werden in den Posten "Ergebnis aus Anteilen an Konzernunternehmen" ausgewiesen.

Finanzinstrumente

Im Mutterunternehmen wird IAS 39 nicht für Finanzinstrumente verwendet. Alle finanziellen Vermögenswerte werden in der Kategorie „Darlehensforderungen und Forderungen an Kunden" klassifiziert.

Leasingverträge

Sämtliche Leasingverträge, gleich ob Finanzierungsleasing oder operatives Leasing, werden als operatives Leasing klassifiziert.

Erträge

Zu den sonstigen betrieblichen Erträgen des Mutterunternehmens gehören Tochterunternehmen in Rechnung gestellte konzerngemeinsame Kosten.

Konzernzuschüsse

Gewährte und erhaltene Konzernzuschüsse werden in der GuV als Einstellung in freie Rücklagen ausgewiesen.

ANM. 3 FINANZIELLE RISIKOHANDHABUNG

3.1 FINANZIELLE RISIKOFAKTOREN

Der Konzern ist durch seine Tätigkeit einer Reihe verschiedener Risiken ausgesetzt: dem Marktrisiko (umfasst Währungsrisiko, Zinsrisiko und Preisrisiko) dem Kreditrisiko und dem Liquiditätsrisiko. O.g. Risiken werden gemäß der vom Aufsichtsrat der Gesellschaft festgelegten Lifco-Finanzrichtlinien behandelt. Laut Direktive des Konzerns wird keine Sicherungsrechnungslegung angewendet, sondern der Konzern konzentriert sich statt dessen darauf, potentielle ungünstige Auswirkungen auf das Finanzergebnis des Konzerns durch ein umfassendes Konzernkontosystem zu verringern, in dem Überschüsse in bestimmten Währungen gegen Zahlung in dieser Währung abgeglichen werden.

a) Marktrisiko

(i) Währungsrisiko

Unter Währungsrisiko wird das Risiko verstanden, dass unvorteilhafte Währungskursveränderungen Ergebnis und Eigenkapital des Konzerns, gemessen in SEK, beeinflussen.

Transaktionsexponierung ergibt sich aus den im Konzern getätigten Ein- und Auszahlungen in ausländischen Währungen.
Umrechnungsexponierung entsteht als Ergebnis der Währungsexponierung des Konzerns aufgrund der Nettovermögenswerte im Auslandsengagement des Konzerns.

Die Geschäftstätigkeit des Lifco-Konzerns umfasst 29 Länder. Die geografische Verbreitung zusammen mit einer großen Zahl an Kunden und Produkten ergeben ein relativ begrenztes Vorkommen von Transaktionsrisiken. Transaktionsexponierung im Lifco-Konzern entsteht, wenn die Tochterunternehmen Produkte zum Verkauf auf dem einheimischen Markt importieren und/oder Produkte in ausländischen Währungen veräußern. Effekte von Währungskursveränderungen werden, soweit möglich, durch Anwendung von Währungsklauseln in Kundenverträgen und durch Verkauf in der gleichen Währung wie beim erfolgten Einkauf abgefedert.

Nach den Risiko-Richtlinien des Konzerns muss jede Gesellschaft ihre Währungsflüsse vor Eskalierung durch plötzliche Kursveränderungen sichern. Währungsrisiken werden vor allem durch ein Konzernkontosystem mit Konten in verschiedenen Währungen abgefedert, indem Überschüsse in diesem System zur Zahlung von Transaktionen in einer bestimmten Währung verwendet werden. Es wurden keine derivativen Instrumente zur Behandlung von Währungsrisiken bezogen. Terminverträge dürfen nur mit Billigung der Konzernleitung abgeschlossen werden. 2016 und 2017 gab es keine für den Konzern essenziellen Terminverträge.

Lifco erachtet die Transaktionsexponierung für begrenzt, da es im Konzern ein Gleichgewicht zwischen Einkauf und Verkauf in ausländischen Währungen gibt. Somit verursacht eine angemessene Veränderung des Werts der Schwedischen Krone gegenüber anderen Währungen keine materiellen Auswirkungen auf die Finanzlage des Konzerns. 2017 betrugen die in der GuV ausgewiesenen Währungskursdifferenzen netto -7(7) MSEK, siehe Anm. 6.

Ein Umrechnungsrisiko liegt bei Umrechnung ausländischer Tochterunternehmen in die Berichtwährung SEK vor. Der Konzern hält einige Beteiligungen an Auslandstätigkeiten, deren Nettovermögenswerte Währungsrisiken ausgesetzt sind. Währungsexponierung, die aus den Nettovermögenswerten im Auslandsengagement des Konzerns entsteht, wird zu einem bestimmten Teil durch Darlehensaufnahmen in den betreffenden ausländischen Währungen ausgeglichen. Diese Darlehen werden als Sicherung von Nettoinvestitionen ausgewiesen, siehe 2.7.5 Sicherung von Nettoinvestitionen.

Lifco schätzt, dass die Umrechnungsexponierung des Unternehmens bewirkt, dass bei einem Prozent Wertveränderung der Schwedischen Krone gegenüber anderen Währungen ein Effekt auf das Eigenkapital von +/- 40 (34) MSEK entsteht. Die Exponierung ist vor allem dem EUR und der NOK zurechenbar.

(ii) Zinsrisiko

Unter Zinsrisiko wird verstanden, dass Veränderungen der allgemeinen Zinssituation das Nettoergebnis und das Ergebnis des Konzerns negativ beeinflussen. Die befindlichen Darlehen laufen sowohl mit festem als auch mit variablem Zinssatz. Das Zinsrisiko hinsichtlich Cashflow, dem der Konzern durch den variablen Zinssatz ausgesetzt ist, wird zum Teil durch Kassenmittel mit variablem Zinssatz neutralisiert. Der Durchschnittszinssatz des Konzerns betrug im Geschäftsjahr 2017 1,5 % (1,2 % 2016).

Die Darlehen des Konzerns betrugen am Bilanzstichtag 3.805 (3.274) MSEK, siehe Anm. 24; davon sind 29% fest und 71% variabel verzinst. Eine Veränderung der Zinssituation um +/- 0,5 Prozenteinheiten würde einen Effekt auf das Jahresergebnis in Höhe von +/-11 (8) MSEK bedeuten.

(iii) Preisrisiko

Der Konzern ist Preisrisiken hinsichtlich Rohwaren, vor allem Stahl und Blech, rostfreiem Stahl und Gold ausgesetzt. Der Konzern verwendet keine derivativen Instrumente zur Sicherung von Rohwarenpreisen. Da Rohwaren nur einen relativ kleinen Teil der vom Konzern hergestellten Waren ausmachen und die meisten Verträge Klauseln beinhalten, nach denen der Preis sich in Abhängigkeit von Veränderungen des Rohwarenpreises verändern kann, wird der Einfluss von Preisrisiken auf den Konzern als gering erachtet.

b) Kreditrisiko

Ein Kreditrisiko oder Gegenparteirisiko ist das Risiko, dass die Gegenpartei in einer finanziellen Transaktion am Fälligkeitsdatum ihren Verpflichtungen nicht nachkommt. Lifcos Kreditrisiko umfasst vor allem Forderungen an Kunden; es gibt jedoch ein gewisses Kreditrisiko hinsichtlich liquider Mittel. Jedes Konzernunternehmen ist verantwortlich, das Kreditrisiko im Auge zu behalten und zu analysieren sowie für jeden neuen Kunden eine Bonitätsprüfung vorzunehmen. Eine Rücklage für unsichere Forderungen gegenüber Kunden erfolgt auf Basis eines vom Konzern festgelegten Schemas. Lifco erachtet das Risiko von Kundenverlusten als gering, da der Verkauf in hohem Maß an Kunden erfolgt, mit denen der Konzern seit langem zusammenarbeitet und/oder gute Erfahrungen hinsichtlich ihrer Zahlungsbereitschaft gemacht hat. Der Konzern überwacht permanent die Bonität der Kunden und überprüft bei Bedarf die Kreditbedingungen nach vorliegenden Richtlinien. Hinsichtlich liquider Mittel wird das Kreditrisiko als gering erachtet, da die Gegenparteien große angesehene Banken mit hoher Bonität sind. Für Kreditverluste des Konzerns siehe Anm. 19. Es liegen keine erheblichen Kreditrisiken vor.

c) Liquiditätsrisiko

Liquiditätsrisiko ist das Risiko, dass der Konzern nicht über liquide Mittel für die Vergütung seiner Verpflichtungen hinsichtlich finanzieller Verbindlichkeiten verfügt. Ziel der Aufrechterhaltung der Liquidität des Unternehmens ist die Minimierung des Risikos des Konzerns, nicht über ausreichend liquide Mittel zu verfügen, um seine kommerziellen Verpflichtungen zu erfüllen. Um laufende Zahlungen erledigen zu können, verfügt der Konzern über ein Cash-Pool-System, das die Verfügbarkeit liquider Mittel in den Währungen sicherstellt, in denen die Vergütung erfolgen soll. Die Leitung beachtet aktuelle Prognosen für die liquiden Mittel des Konzerns (einschließlich nicht genutzter Kreditrahmen), die auf erwarteten Cashflows basieren. Lifco handelt nach der Devise, über eine starke Liquidität hinsichtlich zugänglicher liquider Mittel und nicht genutzter bestätigter Kreditrahmen zu verfügen.

Per 31. Dezember 2017 betragen die liquiden Mittel des Konzerns 305 (293) MSEK. Zukünftige Liquiditätsbelastung betrifft zudem die Vergütung von Verbindlichkeiten aus Lieferungen sowie sonstiger kurzfristiger Verbindlichkeiten und die Tilgung von Darlehen. In puncto Laufzeitanalyse zukünftiger Cashflows aus den finanziellen Verbindlichkeiten des Konzerns siehe Anm. 24.

3.2 VORGEHENSWEISE BEI KAPITALRISIKEN

Ziel des Konzerns hinsichtlich der Kapitalstruktur ist die Sicherung der Fähigkeit des Konzerns, seine Tätigkeit fortzusetzen, so dass er weiter Rendite für die Aktionäre und Nutzen für andere Anteilseigner erzielen kann, sowie eine optimale Kapitalstruktur aufrechtzuerhalten, um die Kapitalkosten niedrig zu halten. Lifco sieht gegenwärtig kein Refinanzierungsrisiko.

3.3 BERECHNUNG OES BEIZULEGENDEN ZEITWERTS

Nach möglichen Wertherabsetzungen, für Forderungen an Kunden und sonstige Forderungen sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Verbindlichkeiten wird beim Buchwert vorausgesetzt, dass er den beizulegenden Zeitwerten entspricht, weil diese Posten kurzfristiger Natur sind. Informationen über beizulegenden Zeitwert und Buchwert für langfristig zinstragende Verbindlichkeiten sind Anm. 24 zu entnehmen.

Die Finanzinstrumente, die im Konzern zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, bestehen aus finanziellen Verbindlichkeiten in Form von Verkaufs-/Kaufoptionen für zukünftigen Erwerb von nicht beherrschenden Anteilen. Deren beizulegender Zeitwert basiert auf dem zukünftigen Ertrag des Unternehmens. Beide Posten werden in Kategorie 3 der Zeitwert-Hierarchie ausgewiesen. Die Tabelle unten zeigt die Veränderung zum Vorjahr:

MSEK VERKAUFS-/KAUFOPTIONEN
Eröffnungsbilanz per 1. Januar 2016 30
Künftige Verkaufs-/Kaufoptionen 42
Neubewertung Verkaufs-/Kaufoptionen -14
Ausgezahlte Kaufpreise -1
Schlussbilanz per 31. Dezember 2016 57
Künftige Verkaufs-/Kaufoptionen 212
Neubewertung Verkaufs-/Kaufoptionen -1
Ausgezahlte Kaufpreise -6
Währungskursdifferenzen -4
Schlussbilanz per 31. Dezember 2017 258

ANM. 4 WICHTIGE SCHÄTZUNGEN UND BEWERTUNGEN

Schätzungen der Werte von Bilanzposten und Bewertungen bei der Anwendung von Rechnungslegungsgrundsätzen werden kontinuierlich ausgewertet und basieren auf historischer Erfahrung und sonstigen Faktoren, einschließlich Erwartungen an künftige Entwicklungen, die unter den gegenwärtigen Bedingungen als angemessen erachtet werden.

Wichtige Schätzungen und Bewertungen für Rechnungslegungszwecke

Der Konzern nimmt Schätzungen und Bewertungen für die Zukunft vor.

Die Schätzungen für Rechnungslegungszwecke, die sich daraus ergeben, entsprechen naturgemäß selten dem tatsächlichen Ergebnis. Die Schätzungen und Annahmen, die ein beträchtliches Risiko für deutliche Anpassungen bei ausgewiesenen Werten für Vermögenswerte und Verbindlichkeiten des kommenden Geschäftsjahres darstellen, werden unten in ihren Hauptzügen behandelt.

Prüfung von Wertherabsetzungsbedarf für Goodwill und immaterielle Vermögenswerte mit unbestimmter Nutzungsdauer

Der Konzern untersucht jedes Jahr, ob gemäß des in Anm. 2 beschriebenen Bilanzierungsgrundsatzes Wertherabsetzungsbedarf für Goodwill und immaterielle Vermögenswerte mit unbestimmter Nutzungsdauer vorliegt. Die erzielbaren Beträge für Zahlungsmittel generierende Einheiten wurden durch Berechnung des Nutzungswerts festgestellt. Für diese Berechnungen müssen bestimmte Schätzungen vorgenommen werden (siehe Anm. 14).

Rechnungslegung von Erwerb

Im Zusammenhang mit der Tätigung von Käufen erstellt der Konzern in Übereinstimmung mit den in Anmerkung 2 beschriebenen Bilanzierungsmethoden Erwerbsanalysen für Rechnungslegungszwecke. Die Bilanzierung von Käufen beinhaltet ein hohes Maß an Bewertungen und Schätzungen, die sich hauptsächlich auf die Allokation von Über- und Unterbewertungen bei Erwerbsanalysen von Aktiva und Passiva (Nettovermögen) und Justierungen bei Anpassungen an die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Konzerns beziehen. Anpassungen an den beizulegenden Zeitwert werden in Anm. 31 erstellt.

ANM. 5 SEGMENTRECHNUNGSLEGUNG

Der Geschäftsführende Direktor ist der höchste exekutive Entscheidungsträger des Konzerns. Die Konzernleitung hat die Betriebssegmente auf der Grundlage der Informationen festgelegt, die vom Geschäftsführenden Direktor behandelt und als Grundlage für die Verteilung von Ressourcen und die Auswertung von Ergebnissen verwendet werden. Das vorgelegte Ergebnis der Segmente wird auf der Grundlage der Kennzahlen nach EBITA (Ergebnis vor Abschreibungen immaterieller Vermögenswerte, die in Zusammenhang mit Erwerb, Restrukturierungs-, Integrations- und Erwerbskosten sowie Zinsen und Steuern entstanden sind) beurteilt.

ERTRÄGE

Zwischen den Segmenten erfolgt kein Verkauf. Die Bewertung von Erträgen externer Parteien, über die der Geschäftsführende Direktor unterrichtet wird, erfolgt auf gleiche Weise wie in der Gewinn- und Verlustrechnung.

MSEK 2017 2016
Erträge von externen Kunden
Dental 3.817 3.590
Demolition & Tools 2.261 1.726
Systems Solutions 3.952 3.671
Summe 10.030 8.987
Die Verteilung von Ergebnissen pro Segment erfolgt mittels EBITA. Im einzelnen Segment wird keine Aufteilung von Vermögenswerten und Verbindlichkeiten vorgenommen, da ein solcher Betrag kein Gegenstand regelmäßiger Berichterstattung an den höchsten exekutiven Entscheidungsträger ist.
EBITA wird mit dem Ergebnis vor Steuern wie folgt abgestimmt:
Dental 701 655
Demolition & Tools 598 398
Systems Solutions 537 421
Gemeinsame Konzernfunktionen -104 -97
Summe 1.732 1.377
Abschreibung von immateriellen Vermögenswerten, die im Zusammenhang mit Erwerb entstanden sind -196 -121
Erwerbskosten -17 -4
Finanzposten, netto -46 -33
Ergebnis vor Steuern 1.473 1.219
Der Nettoumsatz verteilt sich auf wichtige Ertragsarten wie folgt:
Dentalprodukte 3.817 3.590
Werkzeuge und Maschinen 2.261 1.726
Umwelttechnik 1.124 1.006
Auftragsherstellung 901 845
Baumaterial 804 542
Wald 570 720
Innenausstattung von Servicefahrzeugen 553 558
Summe 10.030 8.987
Es gibt keinen Kunden, der für mehr als 10% des Umsatzes steht.
Der Nettoumsatz verteilt sich auf geografische Märkte wie folgt:
Schweden 1.799 1.639
Norwegen 1.135 887
Deutschland 1.818 1.801
Sonstiges Europa 3.217 3.125
Asien und Australien 954 796
Nordamerika 1.023 630
Sonstige 84 109
Summe 10.030 8.987

Das summierte Anlagevermögen in Schweden, ohne Finanzinstrumente und latente Steuerforderungen, beträgt 2.391 (1.398) MSEK, in Deutschland 3.645 (3.547) MSEK und in Norwegen 1.443 (1.174) MSEK. Die Summe des in anderen Ländern vorhandenen Anlagevermögens beträgt 1.359 (1.169) MSEK.

ANM. 6 WÄHRUNGSKURSGEWINNE UND -VERLUSTE, NETTO

MSEK 2017 2016
Währungskursdifferenzen werden in der GuV wie folgt ausgewiesen:
Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen -5 3
Finanzielle Erträge und Aufwendungen (Anm. 12) -2 4
Summe -7 7

ANM. 7 PLANMÄßIGE ABSCHREIBUNGEN

MSEK 2017 2016
Verteilung der Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte
Gebäude und Erdbau -16 -15
Maschinen und sonstige technische Anlagen -42 -32
Betriebsausstattung, Werkzeuge und Anlagen -54 -47
Summe Abschreibungen Sachanlagen -112 -94
Kundenbeziehungen -185 -115
Patente -11 -7
Sonstige immaterielle Vermögenswerte -11 -9
Summe Abschreibungen immaterielle Vermögenswerte -207 -131
Summe Abschreibungen Anlagevermögen -319 -225
Abschreibungen verteilt auf Funktionen
Aufwendungen für verkaufte Waren -61 -45
Vertriebsaufwendungen -199 -127
Verwaltungsaufwendungen -56 -48
Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen -3 -5
Summe Abschreibungen -319 -225

ANM. 8 VERGÜTUNG AN RECHNUNGSPRÜFER

MSEK 2017 2016
PricewaterhouseCoopers
Rechnungsprüfungsauftrag 7 6
Rechnungsprüfungstätigkeit außerhalb des Rechnungsprüfungsauftrags - 1
Steuerberatung - -
Sonstige Dienstleistungen 2 3
Summe 9 10

Der Rechnungsprüfungsauftrag betrifft das Honorar für die gesetzlich vorgeschriebene Rechnungsprüfung, d.h. die Arbeit, die notwendig war, um den Rechnungsprüfungsbericht zu erstellen. Steuerberatung betrifft vor allem allgemeine Steuerfragen hinsichtlich Körperschaftssteuer. Sonstige Dienstleistungen betreffen Beratung hinsichtlich Finanzrechnungslegung sowie Dienstleistungen im Zusammenhang mit Erwerb.

ANM. 9 AUFWENDUNGEN VERTEILT AUF KOSTENARTEN

MSEK 2017 2016
Handelswaren, Rohmaterial und Verbrauchsmaterial 4.641 4.436
Personalaufwendungen (Anm. 10) 2.196 1.943
Abschreibungen und Wertherabsetzungen (Anm. 7, 14 und 15) 319 225
Aufwendungen für operatives Leasing (Anm. 11) 121 94
Produktions- und sonstige Aufwendungen 1.214 1.038
Summe Aufwendungen für verkaufte Waren, Vertrieb, Verwaltung sowie Forschung und Entwicklung 8.491 7.736

ANM. 10 PERSONALAUFWENDUNGEN UND DURCHSCHNITTLICHE BESCHÄFTIGTENZAHL

MSEK 2017 2016
Löhne und Vergütungen
Aufsichtsrat und leitende Angestellte* 213 189
Sonstige Mitarbeiter 1.536 1.378
1.749 1.567
Sozialleistungen 336 279
Pension für leitende Angestellte 30 26
Pension für sonstige Mitarbeiter 81 71
Summe 2.196 1.943

* Einschließlich Gehälter und Vergütungen an Aufsichtsrat, Konzernleitung sowie Geschäftsführende Direktoren in den Tochtergesellschaften des Konzerns.

VERGÜTUNGEN UND SONSTIGE LEISTUNGEN 2017

TSEK GRUNDGEHALT/ AUFSICHTSRATSVERGÜTUNG* VARIABLE VERGÜTUNG SONSTIGE LEISTUNGEN PENSIONSAUFWENDUNGEN SUMME
Carl Bennet 1.276 - - - 1.276
Gabriel Danielsson 645 - - - 645
Ulrika Dellby 675 - - - 675
Annika Espander-Jansson 675 - - - 675
Erik Gabrielson 645 - - - 645
Ulf Grunander 775 - - - 775
Anna Hallberg 675 - - - 675
Fredrik Karlsson (in seiner Eigenschaft als Aufsichtsratsmitglied) - - -
Johan Stern 645 - - - 645
Axel Wachtmeister 645 - - - 645
Summe 6.656 - - - 6.656
Fredrik Karlsson (in seiner Eigenschaft als Geschäftsführender Direktor) 23.244 16.271 32 14.031 53.578
Übrige Konzernleitung (3 Personen) 12.648 9.847 51 4.105 26.651
Summe 35.892 26.118 83 18.136 80.229

VERGÜTUNGEN UND SONSTIGE LEISTUNGEN 2016

TSEK GRUNDGEHALT/ AUFSICHTSRATSVERGÜTUNG* VARIABLE VERGÜTUNG SONSTIGE LEISTUNGEN PENSIONSAUFWENDUNGEN SUMME
Carl Bennet 1.276 - - - 1.276
Gabriel Danielsson 638 - - - 638
Ulrika Dellby 659 - - - 659
Annika Espander-Jansson 659 - - - 659
Erik Gabrielson 659 - - - 659
Ulf Grunander 743 - - - 743
Fredrik Karlsson (in seiner Eigenschaft als Aufsichtsratsmitglied) - - - - -
Johan Stern 722 - - - 722
Axel Wachtmeister 638 - - - 638
Summe 5.994 - - - 5.994
Fredrik Karlsson (in seiner Eigenschaft als Geschäftsführender Direktor) 22.022 15.061 28 12.881 49.992
Übrige Konzernleitung (3 Personen) 9.318 9.039 53 2.882 21.292
Summe 31.340 24.100 81 15.763 71.284

* Einschließlich Vergütung für Arbeit im Aufsichtsratsausschuss

Vergütungen an leitende Angestellte

Grundsätze: An den Vorsitzenden und die Mitglieder des Aufsichtsrats werden Vergütungen gemäß Beschluss der Jahreshauptversammlung gezahlt. Arbeitnehmervertreter erhalten keine Vergütung des Aufsichtsrats. Die Vergütung an den Geschäftsführenden Direktor und sonstige leitende Angestellte besteht aus Grundgehalt, variabler Vergütung, sonstigen Leistungen und Pension. Sonstige leitende Angestellte sind die drei Personen, die gemeinsam mit dem Geschäftsführenden Direktor die Konzernleitung bilden. Zur Zusammensetzung der Konzernleitung siehe S. 37. Die Verteilung von Grundgehalt und variabler Vergütung muss im Verhältnis zu Verantwortung und Geschäftsführungsbefugnis des Angestellten stehen.

Variable Vergütung: Für den Geschäftsführenden Direktor beträgt die variable Vergütung im Höchstfall 70 Prozent des Festgehalts und gründet sich auf erzielte Ergebnisse. Für sonstige leitende Angestellte wird die variable Vergütung nach dem Ergebnis im Verhältnis zu Individuell aufgestellten Zielen berechnet.

Pensionen: Das Pensionsalter für den Geschäftsführenden Direktor beginnt frühestens mit 60 Jahren. Lifco reserviert einen Betrag, der ohne Gehaltsaufwendung 60 Prozent des Festgehalts des Geschäftsführenden Direktors entspricht, für Kapital-, Pensions-, Lebens- und Krankenversicherungen. Sonstige leitende Angestellte haben Anspruch auf Pensionsleistungen von höchstens 35 % des Festgehalts. Das Pensionsalter beginnt frühestens mit 60 Jahren. Alle Pensionsleistungen sind unantastbar, d.h. nicht von einer zukünftigen Anstellung bei Lifco abhängig.

Abfindung: Bei Kündigung des Geschäftsführenden Direktors von Selten des Unternehmens gilt eine Kündigungsfrist von 12 Monaten. Bei Kündigung von Selten des Geschäftsführenden Direktors gilt eine Kündigungsfrist von 6 Monaten. Bei Kündigung sonstiger leitender Angestellter von Selten des Unternehmens gilt eine Kündigungsfrist von höchstens 12 Monaten. Der Anspruch auf Gehalt und sonstige Leistungen bleibt während der Kündigungsfrist bestehen.

Aufbereitungs- und Beschlussprozess: Der Vergütungsausschuss hat dem Aufsichtsrat im Laufe des Jahres Empfehlungen für Grundsätze zur Vergütung leitender Angestellter gegeben. Die Empfehlungen galten dem angemessenen Verhältnis von fester und variabler Vergütung sowie dem Umfang eventueller Gehaltserhöhungen. Der Vergütungsausschuss schlug außerdem Kriterien für die Gewährung von Bonuszahlungen vor. Der Aufsichtsrat hat die Vorschläge des Vergütungsausschusses diskutiert und anhand der Empfehlungen des Ausschusses Entscheidungen getroffen.

Für das Geschäftsjahr 2017 wurden vom Aufsichtsrat Vergütungen für den Geschäftsführenden Direktor nach Empfehlung des Vergütungsausschusses beschlossen. Vergütungen an sonstige leitende Angestellte wurden vom Geschäftsführenden Direktor nach Rücksprache mit dem Vorsitzenden des Aufsichtsrats beschlossen. Der Vergütungsaussohuss trat 2017 zweimal zusammen.

DURCHSCHNITTLICHE BESCHÄFTIGTENZAHL, KONZERN GESAMT 2017 2016
FRAUEN MÄNNER GESAMT FRAUEN MÄNNER GESAMT
--- --- --- --- --- --- ---
Schweden 267 831 1.098 243 724 967
Australien 4 23 27 4 22 26
Österreich 4 35 39 3 37 40
Belgien 1 4 5 1 3 4
Kanada 2 10 12 2 11 13
China 83 243 326 18 60 78
Tschechien 38 124 162 41 116 157
Dänemark 55 167 222 50 167 216
Estland 95 132 227 91 136 226
Finnland 47 135 182 47 144 191
Frankreich 12 66 78 10 62 72
Deutschland 285 381 666 290 382 673
Hongkong - 1 1 - - -
Ungarn 4 3 7 5 3 8
Italien - 2 2 - 2 2
Lettland 8 3 11 8 3 11
Litauen 8 1 9 10 1 11
Niederlande 4 35 39 4 36 40
Neuseeland - - - - - -
Norwegen 76 233 309 68 191 259
Philippinen 88 152 240 85 143 228
Polen 1 7 8 1 5 6
Russland 2 5 7 2 5 7
Singapur 3 7 10 3 8 11
Slowenien 4 19 23 4 18 22
Südkorea 1 2 3 - - -
Schweiz 4 7 11 4 8 11
UK 30 125 155 30 119 148
Vereinigte Arabische Emirate 1 4 5 - - -
USA 63 160 223 21 77 98
Gesamtzahl Angestellte 1.190 2.917 4.107 1.044 2.480 3.524
Mutterunternehmen
Schweden 2 3 5 2 3 5
VERTEILUNG LEITENDE ANGESTELLTE PER BILANZSTICHTAG 2017 2016
Frauen:
Aufsichtsratsmitglieder im Mutterunternehmen 30% 22%
Sonstige Personen in der Unternehmensleitung einschl. Geschäftsführendem Direktor 25% 25%
Männer:
Aufsichtsratsmitglieder im Mutterunternehmen 70% 78%
Sonstige Personen in der Unternehmensleitung einschl. Geschäftsführendem Direktor 75% 75%

ANM. 11 LEASING

MSEK 2017 2016
Operatives Leasing
Die operativen Leasingverträge des Konzerns bestehen vor allem aus Leasing von Räumlichkeiten und Fahrzeugen. Weitervermietung findet nicht statt. Die Aufwendungen für operatives Leasing im Konzern betrugen im Geschäftsjahr 121 (94) MSEK. Leasingaufwendungen für Vermögensbesitz durch operative Leasingverträge werden bei betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen.
Zukünftige Mindestleasinggebühren nach nicht kündbaren operativen Leasingverträgen betrugen per Bilanzstichtag:
Fälligkeitszeitpunkt binnen eines Jahres 119 84
Fälligkeitszeitpunkt zwischen 2 und 5 Jahren 286 211
Fälligkeitszeitpunkt über 5 Jahre 109 70
Summe 514 365

ANM. 12 FINANZERTRÄGE UND-AUFWENDUNGEN

MSEK 2017 2016
Finanzerträge
Zinserträge 1 2
Währungskursgewinne - 4
Sonstige finanzielle Erträge 1 6
Summe Finanzerträge 2 12
Finanzaufwendungen
Zinsaufwendungen -43 -41
Währungskursverluste -2 -
Sonstige finanzielle Aufwendungen -3 -4
Summe Finanzaufwendungen -48 -45
Summe Finanzposten, netto -46 -33

ANM. 13 STEUER AUF JAHRESERGEBNIS

MSEK 2017 2016
Steueraufwendungen
Aktuelle Steuern für das Jahr -378 -299
Vorjahren zurechenbare Anpassung aktueller Steuern -10 -6
Summe aktuelle Steueraufwendungen -388 -305
Latente Steuer (Anm. 17)
Entstehung und Rückführung von temporären Unterschieden 28 13
Effekt durch veränderten Steuersatz -6 -
Summe latente Steuer 22 13
Summe Einkommenssteuer -366 -292

Der Zusammenhang zwischen den Steueraufwendungen des Geschäftsjahres und dem Bilanzgewinn/Bilanzverlust ist der Tabelle unten zu entnehmen. Die veranschlagten Steuern auf den Jahresgewinn wurden mit 22 (22) Prozent bemessen. Steuern für sonstige Länder wurden entsprechend vor Ort geltender Steuersätze veranschlagt. Einkommenssteuern auf das Konzernergebnis unterscheiden sich von dem theoretischen Betrag, der sich bei Anwendung eines gewichteten durchschnittlichen Steuersatzes ergeben hätte, für die Ergebnisse der konsolidierten Unternehmen wie folgt:

Ergebnis vor Steuern 1.473 1.219
Steuern gemäß geltendem Steuersatz in Schweden 22% -324 -268
Steuereffekte nicht steuerpflichtiger Erträge/nicht festgestellter abzugsfähiger Kosten 24 15
Steuereffekte nicht abzugsfähiger Aufwendungen -8 -19
Anpassung für andere Steuersätze in ausländischen Tochtergesellschaften -44 -16
Genutzte Verlustvorträge, für die keine latente Steuerforderung ausgewiesen ist 2 2
Effekt durch veränderten Steuersatz -6 -
Anpassungen bei Vorjahren -10 -6
Ausgewiesene Steueraufwendungen -366 -292

Der gewichtete Steuersatz für den Konzern beträgt 24,9 (24,0) Prozent.

ANM. 14 IMMATERIELLES ANLAGEVERMÖGEN

MSEK * UNBESTIMMBARE NUTZUNGSDAUER *GOODWILL *MARKEN KUNDENBEZIEHUNGEN PATENTE SONST. IMMAT. VERMÖGENSWERTE SUMME
ANSCHAFFUNGSWERT
Per 1. Januar 2016 4.566 329 651 41 123 5.710
Investitionen - - - 4 5 9
Unternehmenserwerb 697 233 741 2 6 1.679
Veräußerungen/Abgänge -5 - - - -11 -16
Umwidmungen -2 - - - 2 -
Umrechnungskursdifferenzen 185 25 63 2 4 279
Per 1. Januar 2017 5.441 587 1.455 49 129 7.661
Investitionen - - - 2 7 9
Unternehmenserwerb 719 220 740 13 2 1.694
Veräußerungen/Abgänge - - - -22 -6 -28
Umwidmungen -9 -14 - 23 - -
Umrechnungskursdifferenzen 39 -9 -47 1 2 -14
Per 31. Dezember 2017 6.190 784 2.148 66 134 9.322
KUMULIERTE AMORTISATIONEN
Per 1. Januar 2016 -443 - -94 -17 -96 -650
Abschreibungen des Jahres - - -115 -7 -9 -131
Erwerb/Veräußerung von Geschäftstätigkeit - - - - -2 -2
Veräußerungen/Abgänge 5 - - - 11 16
Umwidmungen 2 - - - -2 -
Umrechnungskursdifferenzen -11 - -5 -1 -3 -20
Per 1. Januar 2017 -447 - -214 -25 -101 -787
Abschreibungen des Jahres - - -185 -11 -11 -207
Unternehmenserwerb - - - -8 - -8
Veräußerungen/Abgänge - - - 22 6 28
Umwidmungen - - -2 2 - -
Umrechnungskursdifferenzen -8 - 2 -1 -3 -10
Per 31. Dezember 2017 -455 - -399 -21 -109 -984
KUMULIERTE WERTHERABSETZUNGEN
Per 1. Januar 2016 -50 - - - - -50
Wertherabsetzungen des Jahres - - - - - -
Per 1. Januar 2017 -50 - - - - -50
Wertherabsetzungen des Jahres - - - - - -
Per 31. Dezember 2017 -50 - - - - -50
Buchwert per 1. Januar 2016 4.073 329 557 24 27 5.010
Buchwert per 31. Dezember 2016 4.944 587 1.241 24 28 6.824
Buchwert per 31. Dezember 2017 5.685 784 1.749 45 25 8.288

Prüfung von Wertherabsetzungsbedarf für Goodwill und Marken

Goodwill und Immaterielles Anlagevermögen (Marken) mit unbestimmbarer Nutzungsperiode werden auf entsprechende Betriebssegmente von Zahlungsmitteln generierenden Einheiten des Konzerns verteilt. Die für die Berechnung des Nutzungswerts verwendeten Annahmen sind für Goodwill und Marken gleich.

Fußend auf Berechnungen des Nutzungswerts, wurde ein erzielbarer Betrag für eine Zahlungsmittel generierende Einheit festgelegt. O.g. Berechnungen gehen von geschätzten zukünftigen Cashflows vor Steuern aus und fußen auf von der Konzernleitung gutgeheißenen Finanzetats, die sich über einen Fünfjahreszeitraum erstrecken. Cashflows jenseits des Fünfjahreszeitraums werden mit Hilfe einer geschätzten Wachstumsrate extrapoliert. Diese wird vermutlich der Wachstumsrate im fünften Jahr entsprechen, welche auf ca. 2 Prozent für sämtliche Betriebssegmente sowohl 2017 als auch 2016 geschätzt wird. Darüber hinaus wurden Annahmen über Bruttomarge, Kostenniveau, Betriebskapitalbedarf und Investitionsbedarf vorgelegt. Die Parameter wurden entsprechend einer Wachstumsrate von 2 (2) Prozent pro Jahr sämtlichen Betriebssegmenten zugrunde gelegt. Der angewendete Diskontierungszinssatz vor Steuern beträgt 9,6 (10,5) Prozent für das Betriebssegment Dental und 10,8 (11,5) Prozent für die sonstigen Betriebssegmente.

Die Berechnung per 31.12.2017 zeigt, dass der Nutzungswert den Buchwert bei allen Zahlungsmittel generierenden Einheiten übersteigt, weshalb kein Wertherabsetzungsbedarf vorliegt. Bei der Berechnung per 31.12.2016 lag ebenfalls kein Wertherabsetzungsbedarf vor.

Empfindlichkeitsanalyse

Eine Empfindlichkeitsanalyse zeigt, dass ein noch vorhandener Goodwillwert für alle Zahlungsmittel generierenden Einheiten weiter gerechtfertigt sein würde, sollte der Diskontsatz um ein Prozent erhöht oder das Wachstum, das Terminalwachstum oder die Bruttomarge um ein Prozent gesenkt werden.

Lifcos Betriebssegmente umfassen Dental, Demolition & Tools und Systems Solutions. Mit Ausnahme der Segmente Dental und Demolition & Tools wird den fünf individuellen, Zahlungsmittel generierenden Einheiten zwecks eines Wertherabsetzungstests Goodwill zugewiesen: Baumaterial, Ausstattung von Servicefahrzeugen, Vertragsherstellung, Umwelttechnik sowie Wald. Nachfolgend eine Zusammenstellung von Goodwill und immateriellem Anlagevermögen mit unbestimmbarer Nutzungsdauer, verteilt auf Zahlungsmittel generierende Einheiten:

KONZERN GOODWILL MARKEN
MSEK 2017-12-31 2016-12-31 2017-12-31 2016-12-31
--- --- --- --- ---
Dental 3.307 3.220 374 374
Demolition & Tools 967 764 97 35
Umwelttechnik 594 458 161 119
Baumaterial 489 269 106 41
Wald 158 60 29 -
Auftragsherstellung 99 102 17 18
Innenausstattung von Servicefahrzeugen 71 71 - -
Gesamt 5.685 4.944 784 587

ANM. 15 SACHANLAGEN

MSEK GEBÄUDE UND GRUNDSTÜCKE MASCHINEN UND SONSTIGE TECHNISCHE ANLAGEN BETRIEBSAUSSTATTUNG, WERKZEUGE UND ANLAGEN IM ENTSTEHEN BEGRIFFENE NEUE ANLAGEN SUMME
ANSCHAFFUNGSWERT
Per 1. Januar 2016 488 504 419 1 1.412
Investitionen 11 45 56 2 114
Erwerb/Veräußerung von Unternehmen -6 12 35 - 41
Veräußerungen/Abgänge -21 -47 -22 - -90
Umwidmungen - 2 -2 - -
Umrechnungskursdifferenzen 11 14 12 - 37
Per 1. Januar 2017 483 530 498 3 1.514
Investitionen 7 50 63 24 144
Erwerb/Veräußerung von Unternehmen 41 96 68 - 205
Veräußerungen/Abgänge - -33 -51 - -84
Umwidmungen 2 21 - -23 -
Umrechnungskursdifferenzen 6 5 4 - 15
Per 31. Dezember 2017 539 669 582 4 1.794
KUMULIERTE AMORTISATIONEN
Per 1. Januar 2016 -293 -403 -299 - -995
Abschreibungen des Jahres -15 -32 -47 - -94
Erwerb/Veräußerung von Unternehmen 13 -7 -20 - -14
Veräußerungen/Abgänge 15 46 19 - 80
Umwidmungen - - - - -
Umrechnungskursdifferenzen -8 -10 -9 - -27
Per 1. Januar 2017 -288 -406 -356 - -1.050
Abschreibungen des Jahres -16 -42 -54 - -112
Erwerb/Veräußerung von Unternehmen -14 -83 -50 - -147
Veräußerungen/Abgänge - 32 45 - 77
Umwidmungen - - - - -
Umrechnungskursdifferenzen -4 -5 -3 - -12
Per 31. Dezember 2017 -322 -504 -418 - -1.244
Buchwert per 1. Januar 2016 195 101 120 1 417
Buchwert per 31. Dezember 2016 195 124 142 3 464
Buchwert per 31. Dezember 2017 217 165 164 4 550

ANM. 16 FINANZINSTRUMENTE PER KATEGORIE

VERMÖGENSWERTE IN DER BILANZ MSEK DARLEHENSFORDERUNGEN UND FORDERUNGEN AN KUNDEN
Per 31. Dezember 2017
Forderungen an Kunden 1.274
Sonstige langfristige finanzielle Forderungen 5
Liquide Mittel 305
Summe 1.584
Per 31. Dezember 2016
Forderungen an Kunden 1.046
Sonstige langfristige finanzielle Forderungen 5
Liquide Mittel 293
Summe 1.344
VERBINDLICHKEITEN IN DER BILANZ MSEK VERBINDLICHKEITEN BEWERTET ZUM BEIZULEGENDEN ZEITWERT IN DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG SONSTIGE FINANZIELLE VERBINDLICHKEITEN SUMME
Per 31. Dezember 2017
Zinstragende Darlehen - 3.805 3.805
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen - 557 557
Sonstige Verbindlichkeiten* 258 - 258
Summe 258 4.362 4.620
Per 31. Dezember 2016
Zinstragende Darlehen - 3.274 3.274
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen - 507 507
Sonstige Verbindlichkeiten* 57 - 57
Summe 57 3.781 3.838

* Sonstige Verbindlichkeiten, die Finanzinstrumente sind, betreffen zwingende KaufWerkaufsoptionen hinsichtlich nicht beherrschender Anteile. Veränderungen in finanziellen Verbindlichkeiten, die zwingenden Kauf-/Verkaufsoptionen zurechenbar sind, werden in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen.

ANM. 17 LATENTE STEUERN

MSEK 2017 2016
Die latente Steuerforderung ist folgenden temporären Unterschieden sowie Verlustvorträgen zurechenbar:
Latente Steuerforderung zurechenbar:
Temporäre Unterschiede bei Umlaufvermögen 61 48
Temporäre Unterschiede bei Anlagevermögen 3 -
Abzugsfähige temporäre Unterschiede bei Rückstellungen 1 2
Verlustvorträge - 1
Sonstige abzugsfähige temporäre Unterschiede 60 53
Summe latente Steuerforderungen 125 104
Die latenten Steuerschulden sind folgenden temporären Unterschieden sowie Verlustvorträgen zurechenbar:
Latente Steuerschulden zurechenbar:
Temporäre Unterschiede bei Anlagevermögen -584 -425
Sonstige steuerpflichtige temporäre Unterschiede -152 -100
Summe latente Steuerschulden -736 -525
Latente Steuerschulden/Steuerforderung, netto -611 -421

Latente Steuerforderungen werden für steuerliche Verlustvorträge ausgewiesen, soweit wahrscheinlich ist, dass sie mit künftigen zu besteuernden Gewinnen aufgerechnet werden können. Der Konzern wies latente Steuerforderungen in Höhe von 7 (5) MSEK, d.h. Verluste in Höhe von 31 (23) MSEK, nicht aus, da Unsicherheit darüber besteht, wie diese gegenüber künftigem steuerpflichtigem Gewinn genutzt werden können. Von diesen Verlustvorträgen werden 4 MSEK später als in fünf Jahren fällig.

ANM. 18 VORRÄTE

MSEK 2017 2016
Bewertet zum Anschaffungswert
Fertige Erzeugnisse und Handelswaren 780 665
Roh- und Betriebsstoffe 410 338
Unfertige Erzeugnisse 91 114
Laufende Arbeiten auf Rechnung Dritter 16 21
Vorleistungen an Lieferanten 94 17
Summe 1.391 1.155
Nettoeffekt der Wertherabsetzung und Rückführung von Vorräten, die in der GuV als Einnahme/Aufwendung ausgewiesen worden sind 6 -14

ANM. 19 FORDERUNGEN AN KUNDEN

MSEK 2017 2016
Forderungen an Kunden 1.336 1.100
Rücklage für unsichere Forderungen an Kunden -62 -54
Forderungen an Kunden, netto 1.274 1.046
Per 31. Dezember 2017 betrugen vollwertige Forderungen an Kunden 816 (662) MSEK, und Forderungen an Kunden in Höhe von 439 (356) MSEK waren fällig, jedoch ohne dass ein Wertherabsetzungsbedarf als vorliegend erachtet wurde. O.g. fällige Forderungen betreffen eine Reihe von Kunden, die früher keine Zahlungsschwierigkeiten gehabt haben. Weitere 81 (82) MSEK waren mit einem Wertherabsetzungsbedarf von insgesamt 62 (54) MSEK fällig. Zur Altersanalyse dieser Forderungen an Kunden siehe unten:
Nicht fällige Forderungen an Kunden 816 662
Fälligkeit 1 -30 Tage, keine Wertherabsetzung 290 235
Fälligkeit 31 -60 Tage, keine Wertherabsetzung 149 121
Fälligkeit 61 -90 Tage 19 30
Rücklage -5 -8
Fälligkeit> 90 Tage 62 52
Rücklage -57 -46
Summe Forderungen an Kunden, netto 1.274 1.046
Veränderungen in der Rücklage für unsichere Forderungen an Kunden wie folgt:
Per 1. Januar 54 41
Erwerb von Geschäftstätigkeit 4 11
Rücklage für befürchtete Verluste 9 4
Festgestellte Verluste -5 -2
Per 31. Dezember 62 54

Einstellungen in bzw. Rückführungen von Rücklagen für unsichere Forderungen an Kunden sind im Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit in der GuV erfasst. Die maximale Exponierung gegenüber einem Kreditrisiko per Bilanzstichtag ist der Buchwert für Forderungen an Kunden, s.o. Sicherheiten oder sonstige Garantien für die per Bilanzstichtag ausstehenden Forderungen an Kunden gibt es nicht. Wesentliche sonstige fällige Forderungen existieren weder per 31. Dezember 2017 noch 2016.

ANM. 20 RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN

MSEK 2017 2016
Vorausbezahlte Mietkosten 15 13
Vorausbezahlte Versicherungskosten 7 6
Vorausbezahlte IT-Kosten 8 7
Sonstige vorausbezahlte Aufwendungen 17 10
Aufgearbeitete, nicht fakturierte Erträge 33 43
Aufgelaufene Erträge 14 8
Summe 94 87

ANM. 21 KONTOKORRENTKREDIT

MSEK 2017 2016
Genutzter Betrag vom Kontokorrentkredit in Höhe von: 317 465
Bewilligter Betrag vom Kontokorrentkredit in Höhe von: 1.275 1.077

ANM. 22 LIQUIDE MITTEL

MSEK 2017 2016
Unter Liquide Mittel in der Bilanz und der Cashflow-Analyse sind folgende Posten erfasst:
Kassenbestand und Bankguthaben 305 293

ANM. 23 AKTIENKAPITAL

MSEK ANZAHL AKTIEN (IN TAUSEND) AKTIENKAPITAL
Per 1. Januar 2016 90.843 18
Per 31. Dezember 2016 90.843 18
Per 31. Dezember 2017 90.843 18

Das Aktienkapital besteht aus 6.075.970 A-Aktien und 84.767.290 B-Aktien, insgesamt 90.843.260 Aktien. Die A-Aktien haben einen Stimmwert von 10 Stimmen/Aktie und die B-Aktien einen Stimmwert von 1 Stimme/Aktie. Alle vom Mutterunternehmen emittierten Aktien sind voll bezahlt.

ANM. 24 DARLEHENSAUFNAHME

MSEK 2017 2016
Langfristige zinstragende Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten an Kreditinstitute 2 3
Obligationsdarlehen 995 1.080
Summa langfristige zinstragende Verbindlichkeiten 997 1.083
Kurzfristige zinstragende Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten an Kreditinstitute 1.379 1.726
Obligationsdarlehen 1.112 -
Kontokorrentkredit, genutzter Betrag 317 465
Summe kurzfristige zinstragende Verbindlichkeiten 2.808 2.191
Summe zinstragende Verbindlichkeiten 3.805 3.274

Von den zinstragenden Verbindlichkeiten sind 29% fix und 71% variabel verzinst. Ausgewiesene Beträge unterscheiden sich nicht vom beizulegenden Zeitwert. Die untenstehende Tabelle analysiert die finanziellen Verbindlichkeiten des Konzerns, aufgeteilt nach der Zeitspanne, die am Bilanzstichtag bis zum vertragsgemäßen Fälligkeitsdatum verbleibt. Die in der Tabelle angegebenen Beträge sind vertragsgemäße, nicht diskontierte Cashflows. In der Berechnung wurden Zinssätze gemäß geltenden Bedingungen per Bilanzstichtag verwendet.

MSEK WENIGER ALS EIN JAHR >1 JAHR<2 JAHRE
Per 31. Dezember 2017
Bankdarlehen und Obligationsdarlehen* 2.834 1.010
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 557 -
Summe 3.391 1.010

* einschließlich Zinsen

ABGLEICH VON NETTOVERBINDLICHKEITEN MSEK 2017 2016
Liquide Mittel 305 293
Darlehensverbindlichkeiten - fällig innerhalb eines Jahres (einschließlich Kontokorrentkredit) -2.808 -2.191
Darlehensverbindlichkelten - fällig nach einem Jahr -997 -1.083
Zinstragende Pensionsrückstellungen -36 -37
Nettoverbindlichkeit -3.536 -3.018
Liquide Mittel 305 293
Bruttoverbindlichkeit - fester Zinssatz -1.114 -1.083
Bruttoverbindlichkeit - variabler Zinssatz -2.727 -2.228
Nettoverbindlichkeit -3.536 -3.018
MSEK LIQUIDE MITTEL DARLEHENSVERBINDLICHKEITEN, DIE INNERHALB EINES JAHRES FÄLLIG SIND, EINSCHLIESSLICH KONTOKORRENTKREDIT
Nettoverbindlichkeit per 1. Januar 2016 464 -1.341
Cashflow -212 -725
Erworbene Verbindlichkeiten - -9
Währungskursdifferenzen 41 -116
Nettoverbindlichkeiten per 31. Dezember 2016 293 -2.191
Cashflow 22 -638
Erworbene Verbindlichkeiten - -40
Währungskursdifferenzen -10 61
Nettoverbindlichkeiten per 31. Dezember 2017 305 -2.808
MSEK DARLEHENSVERBINDLICHKEITEN, DIE NACH EINEM JAHR FÄLLIG SIND ZINSTRAGENDE PENSIONSRÜCKSTELLUNGEN SUMME
Nettoverbindlichkeit per 1. Januar 2016 -1.034 -39 -1.950
Cashflow - - -937
Erworbene Verbindlichkeiten - - -9
Währungskursdifferenzen -49 2 -122
Nettoverbindlichkeiten per 31. Dezember 2016 -1.083 -37 -3.018
Cashflow 81 - -535
Erworbene Verbindlichkeiten - - -40
Währungskursdifferenzen 5 1 57
Nettoverbindlichkeiten per 31. Dezember 2017 -997 -36 -3.536

ANM. 25 VERGÜTUNGEN AN BESCHÄFTIGTE NACH BESCHÄFTIGUNGSENDE

Die in der Bilanz ausgewiesenen Beträge betreffen leistungsbestimmte Ruhegelder in Schweden, Deutschland und den USA, die nicht mehr im Unternehmen tätigen Beschäftigten zurechenbar sind. Der Buchwert hinsichtlich leistungsbestimmter Verpflichtungen beträgt 36 (37) MSEK.

Für Angestellte in Schweden wird die leistungsbestimmte Ruhegeldverpflichtung für Alters- und Familienruhegeld durch eine Versicherung bei Alecta gesichert. Gemäß einer Erklärung des Rats für Finanzberichterstattung, UFR 3 Klassifizierung von ITP-Plänen, die durch Versicherung bei Alecta finanziert werden, ist dies ein leistungsbestimmter Plan, der mehrere Arbeitgeber umfasst. Für das Geschäftsjahr 2017 hatte das Unternehmen keinen Zugang zu Informationen, um seinen entsprechenden Anteil an den Verpflichtungen, Verwaltungsressourcen und Aufwendungen auszuweisen, was zur Folge hatte, dass der Plan nicht als leistungsbestimmter Plan ausgewiesen werden konnte. Der Ruhegeldplan ITP 2, der durch eine Versicherung bei Alecta gesichert wird, wird deshalb als beitragsbestimmter Plan ausgewiesen. Die Prämie für das leistungsbestimmte Alters- und Familienruhegeld wird individuell berechnet und ist u.a. abhängig von Lohn, früher verdientem Ruhegeld und erwarteter restlicher Anstellungsdauer. Die voraussichtlichen Beiträge in der nächsten Berichtsperiode für bei Alecta abgeschlossene ITP 2-Versicherungen betragen 11 (9) MSEK.

Das kollektive Konsolidierungsniveau besteht aus dem Marktwert auf Alectas Vermögenswerte in Prozent der Versicherungsverpflichtungen, berechnet nach Alectas versicherungstechnischen Methoden und Annahmen, die nicht mit IAS 19 übereinstimmen. Das kollektive Konsolidierungsniveau soll normalerweise zwischen 125 und 155 Prozent variieren können. Wenn Alectas kollektives Konsolidierungsniveau 125 Prozent unter- oder 155 Prozent überschreitet, müssen Maßnahmen ergriffen werden, um Voraussetzungen für die Rückkehr des Konsolidierungsniveaus auf das Normalintervall zu schaffen. Bei niedriger Konsolidierung kann eine Maßnahme darin bestehen, den vereinbarten Preis für Neuabschlüsse und die Ausweitung vorhandener Leistungen zu erhöhen. Bei hoher Konsolidierung kann eine Maßnahme darin bestehen, Prämienreduzierungen einzuführen. Ende 2017 betrug Alectas Überschuss in Form des kollektiven Konsolidierungsniveaus 154 Prozent (2016: 149 Prozent).

Lifco hat zwei Personen eine Ruhegeldzusage gemacht und in Zusammenhang damit eine Kapitalversicherung erworben, die als Sicherheit für die Ruhegelder dieser Angestellten dient. Die Pensionszusage bedeutet, dass die Einzelpersonen den Wert in der Kapitalversicherung abzüglich einer besonderen Lohnsteuer erhalten. Well keine garantierten Vergütungsstufen vorliegen, wird die Nettoverpflichtung des Konzerns stets 0 sein. O.g. Kapitalversicherungen gelten als Verwaltungsvermögenswerte und werden gegenüber der Verpflichtung netto ausgewiesen.

ANM. 26 RÜCKSTELLUNGEN

MSEK GARANTIERÜCKLAGE RESTRUKTURIERUNGS RÜCKLAGE KOSTEN FÜR RÄUMLICHKEITEN SONSTIGE RÜCKSTELLUNGEN SUMME
Per 1. Januar 2016 46 2 3 14 65
Künftige Rückstellungen 22 - - 4 26
Erwerb von Unternehmen 3 - - - 3
Ausgenutzt im Laufe des Jahres -10 -1 -1 -7 -19
Ungenutzte Mittel, die rückgeführt werden -17 - - - -17
Umwidmungen 2 - -1 - 1
Umrechnungskursdifferenzen 2 - - 1 3
Per 31. Dezember 2016 48 1 1 12 62
davon kurzfristige Rückstellungen 30 1 1 9 41
davon langfristige Rückstellungen 18 - - 3 21
Voraussichtliche Zeitpunkte für Abfluss
binnen eines Jahres 30 1 1 9 41
binnen 3 Jahren 6 - - 1 7
binnen 5 Jahren 9 - - 2 11
Mehr als 5 Jahre 3 - - - 3
Per 31. Dezember 2016 48 1 1 12 62
Per 1. Januar 2017 48 1 1 12 62
Künftige Rückstellungen 19 1 2 4 26
Erwerb von Unternehmen 1 - - 7 8
Ausgenutzt im Laufe des Jahres -10 -1 -2 -6 -19
Ungenutzte Mittel, die rückgeführt werden -12 - - - -12
Umwidmungen - - 3 -3 -
Umrechnungskursdifferenzen 1 - - - 1
Per 31. Dezember 2017 47 1 4 14 66
davon kurzfristige Rückstellungen 27 1 4 4 36
davon langfristige Rückstellungen 20 - - 10 30
Voraussichtliche Zeitpunkte für Abfluss
binnen eines Jahres 27 1 4 4 36
binnen 3 Jahren 8 - - - 8
binnen 5 Jahren 11 - - 9 20
Mehr als 5 Jahre 1 - - 1 2
Per 31. Dezember 2017 47 1 4 14 66

Die Garantierücklage basiert auf Annahmen, die zum Bilanzstichtag noch nicht abgeschlossen waren. Die Berechnung gründet sich auf frühere Erfahrungen. Sonstige Rückstellungen betreffen vor allem Kommissionen an Vertreter im Geschäftsbereich Dentalprodukte. Außerdem wurden sonstige Haftungsverhältnisse 107 (134) MSEK umgestellt. Da eingeschätzt wurde, dass für diese Verpflichtungen kein Abfluss erfolgen wird, wurden keine Rückstellungen vorgenommen. (Siehe auch Informationen in Anm. 30)

ANM. 27 TRANSAKTIONEN MIT NAHESTEHENDEN UNTERNEHMEN

Transaktionen zwischen Lifco AB und ihren Tochterunternehmen, die nahestehende Unternehmen der Lifco AB sind, wurden im Konzernbericht eliminiert. Bei Lieferung von Produkten und Dienstleistungen zwischen den Konzernunternehmen werden geschäftsmäßige Bedingungen und Marktpreise verwendet. Der konzerninterne Verkauf betrug während des Geschäftsjahres 2.511 (2.138) MSEK. Die Carl Bennet AB besitzt 50,1% der Aktien von Lifco und verfügt über maßgeblichen Einfluss auf den Konzern. Sonstige nahestehende Partner sind sämtliche Tochterunternehmen im Konzern sowie in Aufsichtsrat und Unternehmensleitung tätige leitende Angestellte. Lifco AB, das Mutterunternehmen des Lifco-Konzerns, erwarb Verwaltungsdienstleistungen von Carl Bennet AB im Wert von 1 (1) MSEK. Eines der Aufsichtsratsmitglieder, Erik Gabrielson, ist Teilhaber der Anwaltsfirma Vinge, die während des Jahres 8 (6) MSEK für laufende Rechtsberatung erhielt. Informationen über Transaktionen mit leitenden Angestellten stehen in Anm. 10.

ANM. 28 RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN

MSEK 2017 2016
Aufgelaufene Personalaufwendungen 352 296
Kommissionen, Provisionen und Boni an Kunden 48 33
Periodisierung von Aufwendungen 39 50
Aufgelaufene Zinsaufwendungen 5 5
Sonstige vorausgezahlte Erträge 6 5
Sonstige aufgelaufene Aufwendungen 45 29
Summe 495 418

ANM. 29 GESTELLTE SICHERHEITEN

MSEK 2017 2016
Immobilienhypotheken 12 9
Sonstige Kreditschulden mit Pfandrecht 10 81
Summe 22 90

ANM. 30 EVENTUALVERBINDLICHKEITEN

MSEK 2017 2016
Garantieverpflichtungen 107 134
Bürgschaften 0 1
Summe 107 135

Garantieverpflichtungen betreffen Vorschuss- und Erfüllungsgarantien.

ANM. 31 UNTERNEHMENSKAUFE

Im Laufe des Jahres wurden 13 neue Unternehmen konsolidiert. Die Käufe betreffen alle Aktien von Doherty Elit, Haglöf Sweden, Hultdin System, Perfect Ceramic Dental und die deutschen Dentallabore City Dentallabor und Hohenstücken-Zahntechnik, sowie die Aktienmehrheiten von Blinken, Fiberworks, Hydal, Pro Optix, Silvent, Solesbee’s und Wachtel.

Die Kaufberechnung enthält alle während des Geschäftsjahres getätigten Käufe. Kaufberechnungen sind bis zu einem Jahr nach dem Kaufdatum vorläufig. Vom entstandenen Goodwill sind 47 MSEK steuerlich absetzbar.

Aufwendungen für die Käufe in Höhe von 18 MSEK werden als Verwaltungsaufwendungen in der Konzern-GuV für das Geschäftsjahr erfasst.

Die erworbenen Unternehmen haben ab jeweiligem Stichtag des Erwerbs mit 523 MSEK und EBITA in Höhe von 130 MSEK zum Nettoumsatz des Konzerns beigetragen. Wären alle erworbenen Einheiten ab 1. Januar 2017 konsolidiert worden, wäre der Nettojahresumsatz schätzungsweise um weitere 502 MSEK und EBITA um zusätzliche 93 MSEK gestiegen.

NETTOVERMÖGENSWERTE MSEK VERMÖGENSWERTE UND VERBINDLICHKEITEN ZUM ZEITPUNKT DES ERWERBS ANPASSUNG AN BEIZULEGENDEN ZEITWERT BEIGELEGTER ZEITWERT
Marken, Kundenbeziehungen, Lizenzen 12 956 968
Sachanlagen 59 - 59
Vorräte, Forderungen an Kunden und sonstige Forderungen 347 -37 310
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Verbindlichkeiten -266 -196 -462
Liquide Mittel 161 - 161
Summe Nettovermögenswerte 313 723 1.036
Goodwill - 709 709
Gesamt Nettovermögenswerte 313 1.432 1.745
Cashflow-Effekt, MSEK
Kaufpreis 1.745
davon nicht ausgezahlte Kaufpreise -212
Liquide Mittel in den erworbenen Unternehmen -161
Ausgezahlter Kaufpreis hinsichtlich Erwerb in Vorjahren 6
Summe Cashflow-Effekt 1.378

ANM. 32 ERGEBNIS PRO AKTIE

Vor Verwässerung: Das Ergebnis pro Aktie vor Verwässerung wird berechnet, indem das den Aktionären der Muttergesellschaft zurechenbare Ergebnis durch eine gewichtete durchschnittliche Anzahl ausstehender Stammaktien im betreffenden Zeitraum geteilt wird. Es gab keinen Rückkauf von Aktien, die in der Periode als eigene Aktien im Besitz des Mutterunternehmens sind.

MSEK 2017 2016
Den Aktionären des Mutterunternehmens zurechenbares Eigenkapital 1.084 908
Gewichtete durchschnittliche Anzahl ausstehender Stammaktien (St) 90.843.260 90.843.260
Ergebnis pro Aktie (SEK) 11,94 9,99

Nach Verwässerung: Für die Berechnung des Ergebnisses pro Aktie nach Verwässerung wird die gewichtete durchschnittliche Anzahl ausstehender Stammaktien unter Berücksichtigung des Verwässerungseffekts allen potentiellen Stammaktien angepasst. Weder 2017 noch 2016 gab es potentielle Stammaktien mit Verwässerungseffekt. Das Ergebnis pro Aktie beläuft sich somit auf das gleiche Ergebnis vor und nach Verwässerung.

ANM. 33 DIVIDENDE PRO AKTIE

2017 und 2016 ausgezahlte Dividenden betrugen 318 MSEK (3,50 SEK pro Aktie) bzw. 273 MSEK (3,00 SEK pro Aktie). Auf der Jahreshauptversammlung am Donnerstag, dem 24. Mai 2018 wird eine Dividende für das Geschäftsjahr 2017 in Höhe von 4,00 SEK pro Aktie, insgesamt 363 MSEK, vorgeschlagen.

Die vorgeschlagene Dividende wird in vorliegenden Finanzberichten nicht als Verbindlichkeit ausgewiesen.

ANM. 34 VERKAUF VON TOCHTERUNTERNEHMEN

Im Geschäftsjahr 2017 fanden keine diesbezüglichen Verkäufe statt.

Im vierten Quartal 2016 wurden AriVislanda und Renholmen veräußert. Der Verkauf hatte keine wesentlichen Auswirkungen auf das Ergebnis oder die Finanzlage des Konzerns.

ANM. 35 EREIGNISSE NACH ABLAUF DER BERICHTSPERIODE

Im Januar 2018 wurde der Erwerb der Mehrheit am deutschen Unternehmen Computer konkret AG abgeschlossen, deren Umsatz im Jahr 2016 rund 3,8 Mio. EUR betrug. Das Unternehmen entwickelt und vertreibt Software für Zahnärzte in Deutschland. Die Anzahl der Mitarbeiter beträgt rund 50, und das Geschäft wird den Geschäftsbereich Dental verstärken.

Der Erwerb der Mehrheit an Norwegian Dental Direct und ihrem dänischen Tochterunternehmen 3D Dental wurde am 28. Dezember 2017 bekanntgegeben. Der Umsatz in den Unternehmen belief sich 2016 auf ca. 95 Mio. NOK bzw. 25 Mio. DKK. Die Unternehmen handeln mit Dentalprodukten und haben zusammen etwa 20 Mitarbeiter. Der Kauf wird voraussichtlich im ersten Halbjahr 2018 abgeschlossen und den Geschäftsbereich Dental verstärken.

Am 1. März wurde der Erwerb der schwedischen Spocs AB, die Endmontage und Tests elektronischer Produkte durchführt, angekündigt. Der Umsatz belief sich 2017 auf 61 MSEK, das Unternehmen beschäftigt 23 Mitarbeiter. Die Gesellschaft wird im Geschäftsbereich Systems Solutions, Contract Manufacturing Division, konsolidiert.

Der Kauf wird Lifcos Ergebnis und Finanzlage im laufenden Jahr nicht wesentlich beeinflussen.

Vorläufige Kaufberechnungen werden im Quartalsbericht für das erste Quartal 2018 bekanntgegeben.

ANM. 36 ZUSATZINFORMATIONEN ZUR CASHFLOW-ANALYSE

MSEK 2017 2016
Posten ohne Auswirkungen auf den Cashflow
Abschreibungen 319 225
Neubewertung Verkaufs-/Kaufoptionen -1 -14
Summe 318 211

ABGLEICH ALTERNATIVER KENNZAHLEN

EBITA gegenüber Finanzberichten gemäß IFRS

MSEK Jahr 2017 Jahr 2016
Betriebsergebnis 1.519 1.252
Abschreibung von immateriellen Vermögenswerten, die durch Erwerb entstanden sind 196 121
EBITA 1.715 1.373
Erwerbskosten 17 4
EBITA* vor Erwerbskosten 1.732 1.377

EBITDA gegenüber Finanzberichten gemäß IFRS

MSEK Jahr 2017 Jahr 2016
Betriebsergebnis 1.519 1.252
Abschreibungen Sachanlagen 112 94
Abschreibungen immaterielle Vermögenswerte 11 10
Abschreibung von immateriellen Vermögenswerten, die durch Erwerb entstanden sind 196 121
EBITDA 1.838 1.477
Erwerbskosten 17 4
EBITDA* vor Erwerbskosten 1.855 1.481

ZINSTRAGENDE NETTOVERBINDLICHKEITEN GEGENÜBER FINANZBERICHTEN GEMÄSS IFRS

MSEK 2017-12-31 2016-12-31
Langfristige zinstragende Verbindlichkeiten inklusive Pensionsrückstellungen 1.033 1.120
Kurzfristige zinstragende Verbindlichkeiten 2.808 2.191
Liquide Mittel -305 -293
Zinstragende Nettoverbindlichkeiten 3.536 3.018

Eingesetztes KAPITAL und eingesetztes KAPITAL ohne GOODWILL und sonstige immaterielle Vermögenswerte gegenüber Finanzberichten gemäß IFRS

MSEK 2017-12-31 2017-09-30 2017-06-30 2017-03-31
Summe Vermögenswerte 12.192 11.843 11.308 10.872
Liquide Mittel -305 -237 -227 -255
Zinstragende Pensionsrückstellungen -36 -36 -35 -34
Nicht zinstragende Verbindlichkeiten -2.805 -2.568 -2.329 -2.200
Eingesetztes Kapital 9.046 9.002 8.717 8.383
Goodwill und sonstige immaterielle Vermögenswerte -8.288 -8.017 -7.656 -7.265
Eingesetztes Kapital ausschließlich Goodwill und sonstiger immaterieller Vermögenswerte 758 985 1.061 1.118

Eingesetztes KAPITAL und eingesetztes KAPITAL ohne GOODWILL und sonstige IMMATERIELLE Vermögenswerte, berechnet ALS Durchschnitt der vier Letzten QUARTALE gegenüber Finanzberichten gemäß IFRS

MSEK Durchschnitt Q4.2017 Q3.2017 Q2.2017 Q1.2017
Eingesetztes Kapital 8.787 9.046 9.002 8.717 8.383
Eingesetztes Kapital ohne Goodwill und sonstige immaterielle Vermögenswerte 980 758 985 1.061 1.118
SUMME
EBITA* 1.732 510 404 433 385
Rendite eingesetztes Kapital 19,7%
Rendite eingesetztes Kapital ohne Goodwill und sonstige immaterielle Vermögenswerte 177%

ABSCHLUSS MUTTERUNTERNEHMEN

GUV MUTTERUNTERNEHMEN

MSEK ANM. 2017 2016
Verwaltungsaufwendungen -128 -113
Sonstige Erträge 38, 39 89 90
Betriebsergebnis 40, 41, 42, 43 -39 -23
Ergebnis aus Beteiligungen an Konzernunternehmen 44 558 553
Finanzerträge 45 168 86
Finanzaufwendungen 45 -43 -95
Ergebnis nach Finanzposten 644 521
Einstellungen in freie Rücklagen 46 -41 -10
Steuer auf Jahresergebnis 47 -10 9
Jahresergebnis 593 520

Im Mutterunternehmen gibt es keine Posten, die als sonstiges Gesamtergebnis ausgewiesen werden, weshalb die Summe des Gesamtergebnisses mit dem Jahresergebnis übereinstimmt.

BILANZ MUTTERUNTERNEHMEN

MSEK ANM. 2017-12-31 2016-12-31
VERMÖGEN
Anlagevermögen
Betriebsausstattung 0 0
Anteile an Konzernunternehmen 48 1.960 1.960
Langfristige Forderungen bei Konzernunternehmen 2.209 1.929
Latente Steuerforderungen 49 43 31
Summe Anlagevermögen 4.212 3.920
Umlaufvermögen
Forderungen bei Konzernunternehmen 4.047 3.079
Aktuelle Steuerforderungen 4 18
Rechnungsabgrenzungsposten 3 3
Kassenbestand/Bankguthaben 86 68
Summe Umlaufvermögen 4.140 3.168
SUMME AKTIVA 8.352 7.088
PASSIVA
Gebundenes Eigenkapital
Aktienkapital 18 18
Rücklagenfonds 12 12
Summe gebundenes Eigenkapital 30 30
Freies Eigenkapital
Ergebnisvortrag 50 2.086 1.884
Jahresergebnis 593 520
Summe freies Eigenkapital 2.679 2.404
Summe Eigenkapital 2.709 2.434
Nicht versteuerte Rücklagen 51 70 41
Langfristige Verbindlichkeiten
Obligationsdarlehen 52 995 1.080
Latente Steuerschulden 2 -
Summe langfristige Verbindlichkeiten 997 1.080
Kurzfristige Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten an Kreditinstitute 52 1.678 2.181
Obligationsdarlehen 1.112 -
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0 0
Verbindlichkeiten an Konzernunternehmen 1.715 1.297
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten 26 16
Rechnungsabgrenzungsposten 53 45 40
Summe kurzfristige Verbindlichkeiten 4.576 3.534
SUMME PASSIVA 8.352 7.088

EIGENKAPITALVERÄNDERUNGEN MUTTERUNTERNEHMEN

MSEK AKTIENKAPITAL ROCKLAGENFONDS FREIES EIGENKAPITAL SUMME EIGENKAPITAL
Eröffnungsbilanz per 1. Januar 2016 18 12 2.157 2.187
Dividende gemäß Beschluss der Jahreshauptversammlung - -273 -273
Jahresergebnis - - 520 520
Schlussbilanz per 31. Dezember 2016 18 12 2.404 2.434
Dividende gemäß Beschluss der Jahreshauptversammlung -318 -318
Jahresergebnis - - 593 593
Schlussbilanz per 31. Dezember 2017 18 12 2.679 2.709

Im Mutterunternehmen gibt es keine Posten, die als sonstiges Gesamtergebnis ausgewiesen werden, weshalb die Summe des Gesamtergebnisses mit dem Jahresergebnis übereinstimmt.

Das Aktienkapital besteht aus 6.075.970 A-Aktien und 84.767.290 B-Aktien, Insgesamt 90.843.260 Aktien. Die A-Aktien haben einen Stimmwert von 10 Stimmen/Aktie und die B-Aktien einen Stimmwert von 1 Stimme/Aktie. Das Mutterunternehmen besitzt keine eigenen Aktien. Zu Informationen über das Aktienkapital siehe Anm. 24 über die Finanzberichte des Konzerns.

CASHFLOW-ANALYSE MUTTERUNTERNEHMEN

MSEK 2017 2016
Betriebliche Tätigkeit
Betriebsergebnis -39 -23
Sonstige Finanzposten -2 -2
Erhaltene Zinsen 97 86
Gezahlte Zinsen -41 -39
Gezahlte Einkommenssteuer -5 -8
Cashflow vor Veränderungen des Umlaufvermögens 10 14
Veränderungen des Umlaufvermögens
Steigerung/Abnahme betrieblicher Forderungen -967 -859
Steigerung/Abnahme betrieblicher Verbindlichkeiten 424 36
Summe Veränderung von Umlaufvermögen -543 -823
Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit -533 -809
Finanzierung
Veränderungen von langfristigen Forderungen -268 -448
Aufgenommene Kredite 2.526 2.037
Tilgung von Darlehen -1.945 -1.302
Erhaltene Konzernzuschüsse - 51
Ausgezahlter Konzernzuschuss -2 -51
Erhaltene Dividende 558 553
Gezahlte Dividende -318 -273
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 551 567
Cashflow im Geschäftsjahr 18 -242
Liquide Mittel zu Geschäftsjahresbeginn 68 307
Kursdifferenzen in liquiden Mitteln 0 3
Liquide Mittel zu Geschäftsjahresende 86 68

ANM. 37 BILANZIERUNGSGRUNDSÄTZE DES MUTTERUNTERNEHMENS

Im Zusammenhang mit dem Übergang zur Rechnungslegung nach IFRS im Konzernabschluss, ist das Mutterunternehmen dazu übergegangen, RFR 2 - Rechnungslegung für juristische Personen - anzuwenden. Das Mutterunternehmen wendet in den unten genannten Fällen andere Bilanzierungsgrundsätze an als der Konzern.

Aufstellungsformen

Die GuV und die Bilanz entsprechen der Aufstellungsform des Jahresabschlussgesetzes. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist in zwei Rechnungen aufgeteilt, in die Gewinn- und Verlustrechnung als solche und die über das Gesamtergebnis. Im Mutterunternehmen gibt es keine Posten, die als sonstiges Gesamtergebnis ausgewiesen werden, weshalb die Summe des Gesamtergebnisses mit dem Jahresergebnis übereinstimmt. Der Bericht über die Veränderung von Eigenkapital folgt der Aufstellungsform des Konzerns, beinhaltet aber die im Jahresabschlussgesetz angegebenen Spalten. Die Aufstellungsformen für das Mutterunternehmen ergeben Unterschiede in Bezeichnungen, verglichen mit dem Konzernabschluss, vor allem hinsichtlich finanzieller Erträge und Aufwendungen, Rückstellungen und Posten im Eigenkapital.

Anteile an Tochterunternehmen

Anteile an Tochterunternehmen werden zum Anschaffungswert nach Abzug für eventuelle Wertherabsetzungen ausgewiesen. Im Anschaffungswert sind erwerbsbezogene Aufwendungen und eventuelle Zusatzkaufpreise einbezogen. Wenn es Anzeichen für eine Wertminderung von Anteilen im Tochterunternehmen gibt, wird eine Berechnung des erzielbaren Betrags vorgenommen. Ist dieser niedriger als der ausgewiesene Wert, erfolgt eine Wertherabsetzung. Wertherabsetzungen werden in den Posten "Ergebnis aus Anteilen an Konzernunternehmen" ausgewiesen.

Finanzinstrumente

Im Mutterunternehmen wird IAS 39 nicht für Finanzinstrumente verwendet. Alle finanziellen Vermögenswerte werden in der Kategorie „Darlehensforderungen und Forderungen an Kunden" klassifiziert.

Leasingverträge

Sämtliche Leasingverträge, gleich ob Finanzierungsleasing oder operatives Leasing, werden als operatives Leasing klassifiziert.

Erträge

Zu den sonstigen betrieblichen Erträgen des Mutterunternehmens gehören Tochterunternehmen in Rechnung gestellte konzerngemeinsame Kosten.

Konzernzuschüsse

Gewährte und erhaltene Konzernzuschüsse werden in der GuV als Einstellung in freie Rücklagen ausgewiesen.

ANM. 38 VERKAUF AN UND KAUF VON KONZERNUNTERNEHMEN DURCH DAS MUTTERUNTERNEHMEN

Das Mutterunternehmen hat Tochterunternehmen im Laufe des Jahres 89 (90) MSEK für konzerngemeinsame Dienstleistungen in Rechnung gestellt. Das Mutterunternehmen hat keine Dienstleistungen von Tochterunternehmen erworben.

ANM. 39 SONSTIGE ERTRÄGE

MSEK 2017 2016
Konzerngemeinsame Dienstleistungen 89 90
Summe sonstige Erträge 89 90

ANM. 40 AUFWENDUNGEN, VERTEILT AUF KOSTENARTEN

MSEK 2017 2016
Personalaufwendungen (Anm. 42) 117 101
Aufwendungen für operatives Leasing (Anm. 43) 1 1
Sonstige Aufwendungen 10 11
Summe 128 113

ANM. 41 VERGÜTUNG AN RECHNUNGSPRÜFER

MSEK 2017 2016
PricewaterhouseCoopers
Rechnungsprüfungsauftrag 1 1
Rechnungsprüfungstätigkeit außerhalb des Rechnungsprüfungsauftrags - -
Sonstige Dienstleistungen 0 0
Summe 1 1

Der Rechnungsprüfungsauftrag betrifft das Honorar für die gesetzlich vorgeschriebene Rechnungsprüfung, d.h. die Arbeit, die notwendig war, um den Rechnungsprüfungsbericht zu erstellen. Rechnungsprüfungstätigkeit außerhalb des Rechnungsprüfungsauftrags ist u.a. die Prüfung eines Quartalsberichts. Sonstige Dienstleistungen betreffen Beratung hinsichtlich Finanzrechnungslegung sowie Dienstleistungen In Zusammenhang mit Erwerb.

ANM. 42 DURCHSCHNITTLICHE BESCHÄFTIGTENZAHL UND PERSONALAUFWENDUNGEN

| DURCHSCHNITTLICHE BESCHÄFTIGTENZAHL 2017 2016
Frauen 2 2
Männer 3 3
Gesamt 5 5
PERSONALAUFWENDUNGEN, MSEK 2017 2016
Löhne und Vergütungen
Aufsichtsrat und Geschäftsführender Direktor 47 43
Sonstige Mitarbeiter 24 19
71 62
Sozialabgaben Aufsichtsrat und Geschäftsführender Direktor 18 16
Sozialabgaben sonstige Beschäftigte 10 7
Pensionsaufwendungen für Geschäftsführenden Direktor 14 13
Pensionsaufwendungen für sonstige Beschäftigte 4 3
Summe 117 101

Für Informationen über Vergütung an leitende Angestellte siehe Anm. 10 zu den Finanzberichten des Konzerns.

ANM. 43 LEASING

MSEK 2017 2016
Operatives Leasing
Fälligkeitszeitpunkt binnen eines Jahres 1 1
Fälligkeitszeitpunkt zwischen 1 und 5 Jahren - 1
Summe 1 2

Die operativen Leasingverträge des Mutterunternehmens bestehen vor allem aus Büroräumen. Weitervermietung findet nicht statt. Aufwendungen für operatives Leasing im Mutterunternehmen betrugen im Geschäftsjahr 1 (1) MSEK. Leasingaufwendungen für Vermögen, das durch operative Leasingverträge entstanden ist, werden bei betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen.

ANM. 44 ERGEBNIS AUS BETEILIGUNGEN AN KONZERNUNTERNEHMEN

MSEK 2017 2016
Dividenden 558 553
Summe 558 553

ANM. 45 FINANZERTRÄGE UND -AUFWENDUNGEN

MSEK 2017 2016
Finanzerträge
Zinserträge von Konzernunternehmen 97 86
Währungskursgewinne 71 -
Summe Finanzerträge 168 86
Finanzaufwendungen
Zinsaufwendungen an Konzernunternehmen -2 -1
Zinsaufwendungen -39 -38
Währungskursverluste - -55
Sonstige finanzielle Aufwendungen -2 -1
Summe Finanzaufwendungen -43 -95
Summe Finanzposten, netto 125 -9

ANM. 46 EINSTELLUNGEN IN FREIE RÜCKLAGEN

MSEK 2017 2016
Gewährte Konzernzuschüsse -11 -1
Veränderung von Periodisierungsfonds -30 -9
Summe -41 -10

ANM. 47 STEUER AUF JAHRESERGEBNIS

MSEK 2017 2016
Aktuelle Steuern für das Jahr -19 -5
Latente Steuern 9 14
Summe Steuer auf Jahresergebnis -10 9
Der Zusammenhang zwischen den Steueraufwendungen des Jahres und dem Bilanzgewinn/Bilanzverlust ist untenstehender Tabelle zu entnehmen. Veranschlagte Steuern auf den Jahresgewinn wurden mit 22% (22%) berechnet.
Ergebnis vor Steuern 603 511
Steuern gemäß geltendem Steuersatz in Schweden 22% -133 -112
Steuereffekte nicht steuerpflichtiger Erträge 123 121
Steuereffekte nicht abzugsfähiger Aufwendungen 0 0
Steuer auf Jahresergebnis -10 9

ANM. 48 ANTEILE AN KONZERNUNTERNEHMEN

Spezifikation des direkten Aktien- und Anteilsbesitzes des Mutterunternehmens bei Tochterunternehmen:

NAME DES KONZERNUNTERNEHMENS ORG.NR. SITZ
Lifco Dental International AB 556730-9710 Enköping
Proline Group AB 556543-0971 Sollentuna
PP Greiftechnik GmbH HR B No 157420 Waakirchen, Tyskland
Rapid Granulator AB 556082-8674 Bredaryd
Sorb Industri AB 556272-5282 Skellefteä
KAPITALANTEIL

%
STIMMANTEIL

%
ANZAHL AKTIEN BUCHWERT 2017 BUCHWERT 2016
Lifco Dental International AB 100,00 100,00 252.525 716 716
Proline Group AB 100,00 100,00 12.400 182 182
PP Greiftechnik GmbH 100,00 100,00 25.000 490 490
Rapid Granulator AB 100,00 100,00 100.000 205 205
Sorb Industri AB 100,00 100,00 6.800.000 367 367
Summe 1.960 1.960
2017 2016
Anschaffungswerte in Eröffnungsbilanz 1.960 1.960
Erwerb von Tochterunternehmen - -
Kumulierter Anschaffungswert Schlussbilanz 1.960 1.960
Buchwert in Schlussbilanz 1.960 1.960

ANM. 49 LATENTE STEUERN

MSEK 2017 2016
Der Unterschied zwischen der Einkommenssteuer, die in der GuV ausgewiesen wurde, und der Einkommenssteuer, die sich auf die Tätigkeit bezieht, besteht aus:
Latenter Steuerforderung auf in Besteuerung und in künftige nicht steuerpflichtige Erträge rückgeführte Aufwendungen 43 31
Latenter Steuerverbindlichkeit, die sonstigen steuerpflichtigen temporären Unterschieden zurechenbar ist -2 -
Summe latente Steuerforderung/Steuerverbindlichkeit, netto 41 31

ANM. 50 Vorschlag für Gewinndisposition

MSEK
Der Jahreshauptversammlung stehen folgende Mittel zur Verfügung:
Ergebnisvortrag 2.086
Jahresergebnis 593
Summe 2.679
Der Aufsichtsrat schlägt vor, die Gewinnmittel so zu disponieren, dass an die Aktionäre 4,00 pro Aktie, gesamt, ausgeschüttet werden 363
In die neue Rechnung werden vorgetragen 2.316
Summe 2.679

Anm. 51 Nicht versteuerte Rücklagen

MSEK 2017 2016
Periodisierungsfonds 2012 9 9
Periodisierungsfonds 2013 11 11
Periodisierungsfonds 2014 0 0
Periodisierungsfonds 2015 12 12
Periodisierungsfonds 2016 9 9
Periodisierungsfonds 2017 29 -
Summe 70 41

ANM. 52 Darlehensaufnahme

MSEK 2017 2016
Langfristige zinstragende Verbindlichkeiten
Obligationsdarlehen 995 1.080
Summe langfristige zinstragende Verbindlichkeiten 995 1.080
Kurzfristige zinstragende Verbindlichkeiten
Obligationsdarlehen 1.112 -
Kontokorrentkredit 317 465
Verbindlichkeiten an Kreditinstitute 1.361 1.716
Summe kurzfristige zinstragende Verbindlichkeiten 2.790 2.181
Summe zinstragende Verbindlichkeiten 3.785 3.261

Kein Bestandteil langfristiger Verbindlichkeiten ist später als zwei Jahre nach dem Bilanzstichtag zahlungsfällig. Alle zinstragenden Verbindlichkeiten werden in der Kategorie „Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten" klassifiziert.

ANM. 53 RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN

MSEK 2017 2016
Aufgelaufene Zinsaufwendungen 5 4
Aufgelaufene lohnbezogene Aufwendungen 23 21
Aufgelaufene Urlaubsgelder 6 5
Aufgelaufene Sozialabgaben 10 9
Sonstige aufgelaufene Aufwendungen 1 1
Summe 45 40

ANM. 54 EVENTUALVERBINDLICHKEITEN

MSEK 2017 2016
Haftungsverhältnisse für PRI-Verbindlichkeiten von Konzernunternehmen 0 1
Bürgschaft zugunsten von Konzernunternehmen 77 6
Sonstige Bürgschaften 0 1
Summe 77 8