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Lifco Audit Report / Information 2016

Dec 29, 2017

2939_rns_2017-12-29_e3beedcd-c1f3-4ea8-9a54-089ce1d70f1b.html

Audit Report / Information

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Publication

Lifco AB

Enköping

Konzernabschluss

zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016

RECHNUNGSPRÜFUNGSBERICHT

BERICHT ÜBER JAHRESABSCHLUSS UND KONZERNABSCHLUSS

STELLUNGNAHMEN

Wir haben eine Prüfung des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses der Lifco AB (Publ.) für das Jahr 2016 mit Ausnahme des Unternehmenslenkungsberichts auf den Seiten 29-35 ausgeführt. Der Jahresabschluss und der Konzernabschluss des Unternehmens sind auf den Seiten 8-74 dieses Dokuments enthalten.

Unserer Auffassung nach wurde der Jahresabschluss gemäß Jahresabschlussgesetz errichtet und er vermittelt ein in allen wesentlichen Hinsichten wahrheitsgemäßes Bild der Finanzlage des Mutterunternehmens per 31. Dezember 2016 sowie von deren Finanzergebnis und Cash-Flows für das Jahr gemäß Jahresabschlussgesetz. Der Konzernabschluss wurde gemäß Jahresabschlussgesetz errichtet und er vermittelt ein in allen wesentlichen Hinsichten wahrheitsgemäßes Bild der Finanzlage des Konzerns per 31. Dezember 2016 sowie von dessen Finanzergebnis und Cash-Flows für das Jahr gemäß International Financial Reprting Standards, wie von der EU angenommen, und Jahresabschlussgesetz. Unsere Stellungnahmen umfassen nicht den Unternehmenslenkungsbericht auf den Seiten 29-35. Der Lagebericht ist mit den übrigen Teilen des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses vereinbar.

Wir befürworten deshalb, dass die Jahreshauptversammlung die Gewinn- und Verlustrechnung und die Bilanz für das Mutterunternehmen und den Konzern feststellt.

GRUND FÜR DIE STELLUNGNAHMEN

Wir haben die Rechnungsprüfung gemäß International Standards on Auditing (ISA) und guter Rechnungsprüfungspraxis in Schweden ausgeführt. Unsere Verantwortung gemäß diesen Standards wird im Abschnitt Verantwortung des Rechnungsprüfers näher ausgeführt. Wir sind gemäß guter Rechnungsprüfungspraxis in Schweden unabhängig im Verhältnis zu Mutterunternehmen und Konzern und sind ansonsten unserer beruflichen ethischen Verantwortung gemäß diesen Anforderungen nachgekommen.

Wir meinen, dass die von uns eingeholten Rechnungslegungsnachweise als Grundlage für unsere Stellungnahmen ausreichend und zweckmäßig sind.

UNSER RECHNUNGSPRÜFUNGSANSATZ

Ausrichtung und Umfang der Rechnungsprüfung

Wir fassten unsere Rechnungsprüfung ab, indem wir ein Wesentlichkeitsniveau feststellten und die Gefahr wesentlicher Fehler in den Finanzberichten beurteilten. Wir berücksichtigten besonders die Bereiche, wo der Geschäftsführende Direktor und der Verwaltungsrat subjektive Beurteilungen vorgenommen hatten, zum Beispiel wichtige berichtbezogene Schätzungen, die ausgehend von Annahmen und Prognosen über künftige Ereignisse vorgenommen wurden, welche von Natur aus unsicher sind. Wie bei allen Rechnungsprüfungen haben wir auch die Gefahr berücksichtigt, dass der Verwaltungsrat und der Geschäftsführende Direktor die interne Kontrolle vernachlässigen und u.a. erwogen, ob es Belege für systematische Abweichungen gibt, die Veranlassung zur Gefahr erheblicher Fehler als Folge von Unregelmäßigkeiten gegeben haben.

Wir passten unsere Rechnungsprüfung an die Ausführung einer zweckmäßigen Überprüfung an, um zu den Finanzberichten im Ganzen unter Berücksichtigung der Struktur, Rechnungslegungsprozesse und Kontrolle des Konzerns sowie der Branche, in der der Konzern tätig ist, Stellung nehmen zu können.

Wesentlichkeit

Umfang und Ausrichtung der Rechnungsprüfung wurden durch unsere Beurteilung von Wesentlichkeit beeinflusst. Eine Rechnungsprüfung wird abgefasst, um einen angemessenen Grad von Sicherheit darüber zu erreichen, inwieweit die Finanzberichte einige wesentliche Fehler enthalten. Fehler können als Folge von Unregelmäßigkeiten oder Mängeln entstehen. Sie gelten als wesentlich, wenn angemessenerweise erwartet werden kann, dass sie sich auf die wirtschaftlichen Beschlüsse auswirken, welche die Nutzer auf der Grundlage der Finanzberichte fassen.

Basierend auf professionellem Urteilsvermögen, legten wir bestimmte quantitative Wesentlichkeitszahlen fest, darunter für die Finanzberichte als Ganzes. Mit deren Hilfe sowie qualitativen Erwägungen legten wir Ausrichtung und Umfang der Rechnungsprüfung und der Art unseres Prüfungsvorgehens, Zeitpunkt und Umfang, fest und beurteilten die Auswirkung einzelner und zusammengenommener Fehler auf die Finanzberichte als Ganzes.

Besonders wichtiger Bereich

Wertherabsetzungssprüfung immaterieller Vermögenswerte

Verweis auf Anm. 4 Wichtige Schätzungen und Beurteilungen und Anm. 14 Immaterielle Vermögenswerte

Der Wert von Goodwill und Marken mit unbestimmbarer Nutzungsdauer beträgt per 31. Dezember 2016 5.531 MSEK. Gemäß IFRS muss die Leitung jährlich eine Wertherabsetzungsprüfung durchführen.

In Zusammenhang damit wurde von der Leitung kein Wertherabsetzungsbedarf identifiziert. In unserer Rechnungsprüfung fokussierten wir das Risiko, dass Goodwill und Marken zu hoch bewertet sind und dass ein Wertherabsetzungsbedarf vorliegen kann.

Von dem Wert für Goodwill und Marken mit unbestimmbarer Nutzungsdauer 5.531 MSEK, sind 3.594 MSEK dem Betriebssegement Dental zurechenbar, das stabiles Wachstum und Rentabilität aufweist und wo der in Zusammenhang mit der Wertherabsetzungsprüfung errechnete Nutzwert den Buchwert erheblich übersteigt. Das Risiko, das wir in unserer Rechnungsprüfung fokussiert haben, ist, dass hinsichtlich der restlichen, sonstigen Betriebssegmenten zurechenbaren 1.937 MSEK kein Wertherabsetzungsbedarf vorliegt.

Einige der von der Leitung hinsichtlich zukünftiger Cashflows und Umstände vorgenommenen Annahmen und Beurteilungen sind komplex und erhalten großen Einfluss auf die Berechnung des Nutzwertes. Dies gilt besonders für Folgendes:

Beurteilung der künftigen Wachstumsrate und Diskontierungszinssatzes, wobei kleine Abweichungen sich stark auf die Berechnung des Nutzwertes auswirken;
Von Goodwill und Marken in Höhe von 1.138 MSEK hinsichtlich individueller, Cashflow generierender Einheiten im Geschäftsbereich Systems Solutions beziehen sich 670 MSEK auf im Lauf des Jahres erworbene Geschäftstätigkeiten.. Die natürliche Unsicherheit hinsichtlich Beurteilungen der künftigen Entwicklung dieser Geschäftstätigkeiten ist wichtiger, da sie in Nischen auf Märkten wie Shipping und Baumaterial tätig sind, die für den Konzern neu sind.

Rechnungslegung von Käufen

Lifco hat im Geschäftsjahr 2016 in allen Geschäftsbereichen elf Käufe durchgeführt. Informationen über getätigte Käufe werden in Anm. 32 präsentiert.

Der gesamte Kaufpreis für getätigte Käufe, nach Abzug für liquide Mittel in erworbenen Unternehmen, betrug 1.649 MSEK, davon in Kaufanalysen für Marken, Kundenbeziehungen und Lizenzen identifizierte Mehrwerte betrugen 976 MSEK sowie für Goodwill 697 MSEK.

Die Rechnungslegung von Käufen enthält einen hohen Grad von Beurteilungen der Unternehmensleitung. Wesentliche Beurteilungen betreffen die Verteilung von Mehrwerten und geringeren Werten in Kaufanalysen für Vermögenswerte und Verbindlichkeiten sowie Änderungen für die Anpassung an die Bilanzierungsgrundsätze des Konzerns.

BESONDERS WICHTIGE BEREICHE

Besonders wichtige Bereiche für die Rechnungsprüfung sind die Bereiche, die nach unserem professionellen Urteil die wichtigsten für die Rechnungsprüfung des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses für die aktuelle Periode waren. Diese Bereich wurden im Rahmen der Rechnungsprüfung des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses als Ganzes sowie in unserer Stellungnahme zu diesen behandelt, aber wir nehmen zu diesen Bereichen nicht separat Stellung.

ANDERE INFORMATIONEN ALS JAHRESABSCHLUSS UND KONZERNABSCHLUSS

Dieses Dokument enthält auch andere Informationen als Jahresabschluss und Konzernabschluss. Sie befinden sich auf den Seiten 1-7 und 75-88. Der Verwaltungsrat und der Geschäftsführende Direktor sind für diese anderen Informationen verantwortlich.

Unsere Stellungnahme hinsichtlich Jahresabschluss und Konzernabschluss umfasst diese Informationen nicht und wir geben

Wie unsere Rechnungsprüfung den besonders wichtigen Bereich berücksichtigte

In unserer Abschlussprüfung haben wir das von der Leitung angewendete Berechnungsmodell beurteilt und festgestellt, dass die wichtigsten Annahmen in dem Modell mit Budget und strategischen Plänen des Unternehmens übereinstimmen. Wir haben auch, ohne abweichende Auffassung, zur Angemessenheit der Annahmen und Beurteilungen des Unternehmensleitung Stellung genommen. Dies erfolgte durch Analyse, wie Annahmen in früheren Jahren erreicht wurden, sowie der eventuellen Anpassungen, die als Folge der Entwicklung der Geschäftstätigkeit und externer Faktoren an Annahmen aus früheren Jahren vorgenommen wurden.

Hinsichtlich der während des Jahres erworbenen Geschäftstätigkeiten im Geschäftsbereich System Solutions fokussierten wir unsere Prüfung darauf, besonders die Annahmen um die Marktvoraussetzungen zu testen, die in die Geschäftspläne der einzelnen Geschäftstätigkeiten hinsichtlich des künftigen Baumarktes in Norwegen sowie des globalen Shippingmarktes einbezogen wurden.

Wir haben die Annahmen der Unternehmensleitung vor allem verbunden mit den wichtigen Variablen, die sich am stärksten auf die Wertherabsetzungsbeurteilung auswirken, wie langfristiges Wachstum, Gewinnmargen sowie Diskontierungsfaktor (Kapitalaufwendungen) getestet. Dies erfolgte durch Vergleiche mit Zukunftsprognosen für die Wirtschaft im Ganzen sowie für spezielle Branchen und vergleichbare Unternehmen. Wir haben auch eigene Sensivitätsanalysen durchgeführt, um die Sicherheitsmargen im jeweiligen Betriebssegment zu testen, damit wir feststellen können, welche großen Veränderungen in den wichtigen Variablen erforderlich sind, bevor ein Wertherabsetzungsbedarf entsteht. Wir kamen hierbei zu der Beurteilung, dass solche große Veränderungen unwahrscheinlich erscheinen und dass die Informationen, die zu wesentlichen Annahmen gemacht werden und dem Jahresabschluss zu entnehmende Sensivitätsanalysen richtig sind.

Wir haben die im Jahresabschluss gemachten, mit den Käufen verbundenen Informationen kontrolliert und die Unterlagen geprüft, die der Rechnungslegung der Käufe zugrunde liegen. Für die Prüfung der anfänglichen Rechnungslegung der Käufe erfolgte ein Durchgang der Kaufverträge sowie der Unterlagen für Eröffnungsbilanzen. Außerdem bewerteten wir erfolgte Änderungen für die Anpassung an die Bilanzierungsgrundsätze des Konzerns.

Unsere Rechnungsprüfung umfasste auch den Durchgang wesentlicher Beurteilungen in Zusammenhang mit der Zuordnung von Mehrwerten und geringeren Werten in Kaufanalysen durch den Durchgang von Unterlagen von erfolgten Beurteilungen und den Vergleich von Beurteilungen mit ähnlichen in früheren Jahren im Konzern durchgeführten Käufen.

Unsere Rechnungsprüfung ergab keine wesentlichen Abweichungen.

keine Stellungnahme mit Bestätigung hinsichtlich dieser anderen Informationen ab.

In Zusammenhang mit unserer Rechnungsprüfung des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses liegt es in unserer Verantwortung, die oben identifizierte Informationen zu lesen und zu erwägen, ob die Informationen in erheblichem Ausmaß mit dem Jahresabschluss und dem Konzernabschluss unvereinbar sind. Bei diesem Durchgang berücksichtigen wir auch die sonstigen Kenntnisse, die wir während der Rechnungsprüfung eingeholt haben und beurteilen, ob die Informationen ansonsten wesentliche Fehler zu enthalten scheinen.

Falls wir, auf der Grundlage der Arbeit, die hinsichtlich dieser Informationen ausgeführt wurde, die Schlussfolgerung ziehen, dass die anderen Informationen einen wesentlichen Fehler enthalten, sind wir verpflichtet, dies zu berichten. Wir haben in der Hinsicht nichts zu berichten.

VERANTWORTUNG DES VERWALTUNGSRATS UND DES GESCHÄFTSFÜHRENDER DIREKTORS

Der Verwaltungsrat und der Geschäftsführende Direktor sind dafür verantwortlich, dass der Jahresabschluss und der Konzernabschluss aufgestellt werden und ein wahrheitsgemäßes Bild gemäß Jahresabschlussgesetz und, hinsichtlich Konzernabschluss, gemäß IFRS wie von der EU angenommen, vermitteln. Der Verwaltungsrat und der Geschäftsführende Direktor sind auch für die interne Kontrolle verantwortlich, die sie für notwendig halten, um einen Jahresabschluss und einen Konzernabschluss aufzustellen, die keine wesentlichen Fehler enthalten, gleich ob diese auf Unregelmäßigkeiten oder auf Mängel zurückzuführen sind.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses sind der Verwaltungsrat und der Geschäftsführende Direktor für die Beurteilung der Fähigkeit des Unternehmens und des Konzerns, die Geschäftstätigkeit fortzusetzen, verantwortlich. Sie informieren, wenn zutreffend, über Umstände, welche die Fähigkeit, die Geschäftstätigkeit fortzusetzen und die Annahme über fortgesetzten Betrieb beeinträchtigen können. Die Annahme über fortgesetzten Betrieb wird jedoch nicht angewendet, wenn der Verwaltungsrat und der Geschäftsführende Direktor beabsichtigen, das Unternehmen zu liquidieren, die Geschäftstätigkeit einzustellen oder keine realistische Alternative zu haben, eines von beidem zu tun.

Der Rechnungslegungsausschuss des Verwaltungsrats muss, ohne dass dies sonstige Verantwortung und Aufgaben des Verwaltungsrats beeinflusst, u.a. die Finanzberichterstattung des Unternehmens überwachen.

VERANTWORTUNG DES RECHNUNGSPRÜFERS

Unsere Ziele sind, einen angemessenen Grad von Sicherheit darüber zu erreichen, inwieweit Jahresabschluss und Konzernabschluss als Ganzes keine wesentlichen Fehler enthalten, gleich ob diese auf Unregelmäßigkeiten oder auf Mängel zurückzuführen sind, sowie einen Rechnungsprüfungsbericht abzugeben, der unsere Stellungnahmen enthält. Angemessene Sicherheit ist ein hoher Grad an Sicherheit, jedoch keine Garantie dafür, dass eine Rechnungsprüfung, die gemäß ISA und guter Rechnungsprüfungspraxis in Schweden ausgeführt wird, immer einen wesentlichen Fehler aufdecken wird, wenn ein solcher vorliegt. Fehler können durch Unregelmäßigkeiten oder Mängel entstehen und gelten als wesentlich, wenn angemessenerweise erwartet werden kann, dass sie einzeln oder zusammen die wirtschaftlichen Beschlüsse beeinflussen, die Nutzer auf der Grundlage des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses fassen.

Eine weitere Beschreibung unserer Verantwortung für die Rechnungsprüfung von Jahresabschlüssen und Konzernabschlüssen findet sich auf der Internetseite des Rechnungsprüferausschusses: www.revisorsinspektionen.se/rn/showdocument/documents/rev_dok/revisors_ansvar.pdf. Diese Beschreibung ist Teil des Rechnungsprüfungsberichts.

BERICHT ÜBER SONSTIGE ANFORDERUNGEN GEMÄSS GESETZEN UND SONSTIGEN VERORDNUNGEN

STELLUNGNAHMEN

Außer unserer Rechnungsprüfung des Jahresabschlusses und Konzernabschlusses haben wir auch eine Rechnungsprüfung der Verwaltung des Verwaltungsrats und des Geschäftsführenden Direktors für die Lifco AB im Jahr 2016 sowie des Vorschlags für Gewinn- oder Verlustdisposition des Unternehmens durchgeführt. Wir befürworten die Disposition des Gewinns gemäß Vorschlag im Lagebericht sowie die Erteilung von Entlastung für die Verwaltungsratsmitglieder und den Geschäftsführenden Direktor für das Geschäftsjahr durch die Jahreshauptversammlung.

GRUND FÜR DIE STELLUNGNAHMEN

Die Rechnungsprüfung erfolgte in Übereinstimmung mit gutem Rechnungsprüfungsbrauch in Schweden. Unsere Verantwortung gemäß dieser wird im Abschnitt Verantwortung des Rechnungsprüfers näher ausgeführt. Wir sind gemäß guter Rechnungsprüfungspraxis in Schweden unabhängig im Verhältnis zu Mutterunternehmen und Konzern und sind ansonsten unserer beruflichen ethischen Verantwortung gemäß diesen Forderungen nachgekommen.

Wir meinen, dass die von uns eingeholten Rechnungslegungsnachweise als Grundlage für unsere Stellungnahmen ausreichend und zweckmäßig sind.

VERANTWORTUNG DES VERWALTUNGSRATS UND DES GESCHÄFTSFÜHRENDER DIREKTORS

Der Verwaltungsrat ist verantwortlich für den Vorschlag für Dispositionen hinsichtlich Gewinn oder Verlust des Unternehmens. Bei Vorschlag für einer Dividende umfasst dies u.a. eine Beurteilung, ob die Dividende hinsichtlich der Anforderungen, welche die Art der Geschäftstätigkeit, der Umfang und die Risiken des Unternehmens und des Konzerns an Höhe des Eigenkapitals, Konsolidierungsbedarf, Liquidität und sonstige Lage stellen vertretbar ist.

Der Verwaltungsrat ist für die Organisation des Unternehmens und die Verwaltung der Angelegenheiten des Unternehmens verantwortlich. Dies umfasst u.a., fortlaufend die wirtschaftliche Situation des Unternehmens zu beurteilen und dafür zu sorgen, dass die Organisation des Unternehmens so gestaltet ist, dass die Buchhaltung, die Mittelverwaltung und die sonstigen wirtschaftlichen Angelegenheiten des Unternehmens auf sichere Weise kontrolliert werden. Der Geschäftsführende Direktor führt die laufende Verwaltung gemäß den Richtlinien und Anweisungen des Verwaltungsrats und ergreift u.a. die Maßnahmen, die notwendig sind, damit die Buchhaltung des Unternehmens den gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Mittelverwaltung auf sichere Weise erfolgt.

VERANTWORTUNG DES RECHNUNGSPRÜFERS

Unser Ziel hinsichtlich der Rechnungsprüfung der Verwaltung, und damit unserer Stellungnahme zu Entlastung, ist, Rechnungsprüfungsnachweise einzuholen, um mit einem angemessenen Grad an Sicherheit beurteilen zu können, ob ein Verwaltungsratsmitglied oder der Geschäftsführende Direktor in wesentlicher Hinsicht:

eine Maßnahme ergriffen hat oder sich ein Versäumnis zuschulden hat kommen lassen, welche/s Entschädigungspflicht gegen das Unternehmen veranlassen kann
auf andere Weise im Widerspruch zum Aktiengesellschaftsgesetz, Jahresabschlussgesetz oder zur Satzung gehandelt hat.

Unser Ziel hinsichtlich der Rechnungsprüfung des Vorschlags für Dispositionen von Gewinn oder Verlust des Unternehmens, und damit unserer Stellungnahme dazu, ist, mit einem angemessenen Grad an Sicherheit zu beurteilen, ob der Vorschlag mit dem Aktiengesellschaftsgesetz vereinbar ist.

Angemessene Sicherheit ist ein hoher Grad an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine Rechnungsprüfung, die gemäß guter Rechnungsprüfungspraxis in Schweden ausgeführt wird, immer Maßnahmen oder Versäumnisse aufdecken wird, die Entschädigungspflicht gegen das Unternehmen veranlassen können, oder dass ein Vorschlag für Dispositionen von Gewinn oder Verlust des Unternehmens nicht mit dem Aktiengesellschaftsgesetz vereinbar ist.

Eine weitere Beschreibung unserer Verantwortung für die Rechnungsprüfung der Verwaltung findet sich auf der Internetseite des Rechnungsprüferausschusses: www.revisorsinspektionen.se/rn/showdocument/documents/rev_dok/revisors_ansvar.pdf. Diese Beschreibung ist Teil des Rechnungsprüfungsberichts.

PRÜFUNG DES UNTERNEHMENSLENKUNGSBERICHTS DURCH DEN RECHNUNGSPRÜFER

Der Verwaltungsrat ist verantwortlich für den Unternehmenslenkungsbericht auf den Seiten 29-35 und dafür, dass dieser gemäß Jahresabschlussgesetz aufgestellt ist.

Unsere Prüfung ist gemäß FARs Stellungnahme RevU Prüfung des Unternehmenslenkungsberichts durch den Rechnungsprüfer erfolgt. Dies bedeutet, dass unser gesetzlich vorgeschriebener Durchgang des Unternehmenslenkungsberichts verglichen mit der Ausrichtung und dem Umfang, die eine Rechnungsprüfung gemäß International Standards on Auditing und guter Rechnungsprüfungspraxis in Schweden hat, eine andere Ausrichtung und einen erheblich geringeren Umfang hat.. Wir sind der Auffassung, dass diese Rechnungsprüfung eine ausreichende Grundlage für unsere Stellungnahmen darstellt.

Ein Unternehmenslenkungsbericht wurde aufgestellt. Informationen gemäß § 6, Kap. 6, 2.Abs. Punkte 2-6 Jahresabschlussgesetz sowie § 31, Kap. 7, 2.Abs. ebenda sind mit den sonstigen Teilen des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses vereinbar und stimmen mit dem Jahresabschlussgesetz überein.

Enköping, 30. März 2017

PricewaterhouseCoopers AB

Magnus Willfors, Amtlich bestellter Rechnungsprüfer, Hauptverantwortlicher Rechnungsprüfer

Martin Johansson, Amtlich bestellter Rechnungsprüfer

KONZERNABSCHLUSS

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

KONZERN

MSEK ANM. 2016 2015
Nettoumsatzerlöse 5 8.987 7.901
Aufwendungen für verkaufte Waren - 5.405 - 4.865
Bruttoergebnis 3.582 3.036
Vertriebsaufwendungen - 831 - 625
Verwaltungsaufwendungen - 1.412 - 1.205
Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen - 88 - 73
Sonstige Erträge 6 48 23
Sonstige betriebliche Aufwendungen 6 - 47 - 49
Betriebsergebnis 7, 8, 9, 10, 11 1.252 1.107
Finanzerträge 6, 12 12 9
Finanzaufwendungen 6, 12 - 45 - 34
Ergebnis vor Steuern 1.219 1.082
Steuer auf Jahresergebnis 13 - 292 - 257
Jahresergebnis 927 825
Jahresergebnis zurechenbar:
Aktionäre des Mutterunternehmens 908 810
Nicht beherrschende Anteile 19 15
Jahresergebnis 927 825
Ergebnis pro Aktie vor und nach Verwässerung, zurechenbar
den Aktionären des Mutterunternehmens im Jahr, SEK 33 9,99 8,91

Die Anmerkungen auf Seiten 46 -65 stellen einen integrierten Bestandteil dieses Jahres- und Konzernabschlusses dar.

BERICHT ÜBER DAS GESAMTERGEBNIS

DES KONZERNS

MSEK ANM. 2016 2015
Jahresergebnis 927 825
Sonstiges Gesamtergebnis
In die GuV rückführbare Posten
Sicherung von Nettoinvestitionen - 23 -
Umrechnungskursdifferenzen 159 - 92
Steuern bezüglich sonstiges Gesamtergebnis 4 -
Summe Gesamtergebnis für das Geschäftsjahr 1.067 733
Gesamtergebnis zurechenbar:
Aktionäre des Mutterunternehmens 1.046 720
Nicht beherrschende Anteile 21 13
Summe Gesamtergebnis für das Geschäftsjahr 1.067 733

Die Anmerkungen auf Seiten 46 -65 stellen einen integrierten Bestandteil dieses Jahres- und Konzernabschlusses dar.

KONZERNBILANZ

MSEK ANM. 31.12.2016 31.12.2015
AKTIVA
Anlagevermögen
Immaterielles Anlagevermögen 14 6.824 5.010
Sachanlagen 15 464 417
Anteile an Beteiligungsunternehmen 16 - 4
Sonstige langfristige finanzielle Forderungen 17 5 3
Latente Steuerforderungen 18 104 80
Summe Anlagevermögen 7.397 5.514
Umlaufvermögen
Vorräte 19 1.155 960
Forderungen an Kunden 17, 20 1.046 863
Aktuelle Steuerforderungen 86 69
Sonstige kurzfristige Forderungen 63 82
Rechnungsabgrenzungsposten 21 87 106
Liquide Mittel 17, 22, 23 293 464
Summe Umlaufvermögen 2.730 2.544
SUMME AKTIVA 10.127 8.058

Die Anmerkungen auf Seiten 46 -65 stellen einen integrierten Bestandteil dieses Jahres- und Konzernabschlusses dar.

Konzernbilanz, Forts.

msek ANM. 31.12.2016 31.12.2015
PASSIVA
Eigenkapital
Aktienkapital 24 18 18
Rücklagen 171 33
Gewinnvortrag inkl. Jahresergebnis 4.523 3.888
Eigenkapital zurechenbar den Aktionären des Mutterunternehmens 4.712 3.939
Nicht beherrschende Anteile 46 25
Summe Eigenkapital 4.758 3.964
Langfristige Verbindlichkeiten
Zinstragende langfristige Verbindlichkeiten 17, 25 1.083 1.064
Sonstige langfristige Verbindlichkeiten 51 -
Pensionsrückstellungen, zinstragend 26 37 39
Latente Steuerschulden 18 525 349
Sonstige langfristige Rückstellungen 27 21 22
Summe langfristige Verbindlichkeiten 1.717 1.474
Kurzfristige Verbindlichkeiten
Zinstragende kurzfristige Verbindlichkeiten 17, 25 2.191 1.341
Verbindlichkeiten aus Lieferungen 17 507 370
Kundenvorleistungen 142 181
Aktuelle Steuerschulden 153 108
Sonstige kurzfristige Rückstellungen 27 41 43
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten 200 183
Rechnungsabgrenzungsposten 29 418 394
Summe kurzfristige Verbindlichkeiten 3.652 2.620
SUMME PASSIVA 10.127 8.058

Die Anmerkungen auf Seiten 46 -65 stellen einen integrierten Bestandteil dieses Jahres- und Konzernabschlusses dar.

KONZERNEIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG

MSEK AKTIEN-

KAPITAL
RÜCK-

LAGEN
GEWINN-

VORTRAG
SUMME NICHT

BEHERR-

SCHENDE

ANTEILE
SUMME

EIGEN-

KAPITAL
Eröffnungsbilanz per 1. Januar 2015 18 123 3.314 3.455 18 3.473
Gesamtergebnis
Jahresergebnis - - 810 810 15 825
Sonstiges Gesamtergebnis - - 90 - - 90 - 2 - 92
Summe Gesamtergebnis - - 90 810 720 13 733
Transaktionen mit Aktionären
Künftige nicht beherrschende Anteile durch - - - - 10 10
Erwerb
Dividende - - - 236 - 236 - 16 - 252
Schlussbilanz per 31. Dezember 2015 18 33 3.888 3.939 25 3.964
Gesamtergebnis
Jahresergebnis - - 908 908 19 927
Sonstiges Gesamtergebnis - 138 - 138 2 140
Summe Gesamtergebnis - 138 908 1.046 21 1.067
Transaktionen mit Aktionären
Künftige nicht beherrschende Anteile durch - - - - 12 12
Erwerb
Dividende - - - 273 - 273 - 12 - 285
Schlussbilanz per 31. Dezember 2016 18 171 4.523 4.712 46 4.758

CASHFLOW-ANALYSE KONZERN

MSEK ANM. 2016 2015
Betriebliche Tätigkeit
Betriebsergebnis 1.252 1.107
Posten ohne Auswirkungen auf den Cashflow 37 211 157
Sonstige Finanzposten 6 1
Erhaltene Zinsen 2 4
Gezahlte Zinsen - 41 - 30
Gezahlte Einkommenssteuer - 295 - 239
Cashflow aus Veränderungen des Umlaufvermögens 1.135 1.000
Veränderungen des Umlaufvermögens
Steigerung/Abnahme Vorräte - 57 - 59
Steigerung/ Abnahme betrieblicher Forderungen 11 - 113
Steigerung/ Abnahme betrieblicher Verbindlichkeiten - 5 120
Summe Veränderung von Umlaufvermögen - 51 - 52
Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit 1.084 948
Investitionstätigkeit
Investitionen in immaterielles Anlagevermögen - 9 - 9
Investitionen in Sachanlagen - 114 - 102
Veräußerung von Sachanlagen 10 20
Erwerb von Tochterunternehmen nach Abzug für liquide 32 - 1.608 - 573
Mittel
Cashflow aus der Investitionstätigkeit - 1.721 - 664
Finanzierungstätigkeit
Steigerung/Abnahme langfristiger Forderungen/Schulden - 15 - 2
Aufnahme von Darlehen 2.030 516
Tilgung von Darlehen - 1.305 - 602
Gezahlte Dividende - 285 - 252
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 425 - 340
Cashflow im Geschäftsjahr - 212 - 56
Liquide Mittel zu Geschäftsjahresbeginn 464 536
Umrechnungskursdifferenzen 41 - 16
Liquide Mittel zu Geschäftsjahresende 293 464

Die Anmerkungen auf Seiten 46 -65 stellen einen integrierten Bestandteil dieses Jahres- und Konzernabschlusses dar.

ANM. 1 ALLGEMEINE INFORMATIONEN

Lifco erwirbt und entwickelt marktführende Nischentätigkeiten in drei Geschäftsbereichen: Dental, Demolition & Tools und Systems Solutions. Die Tätigkeit erfolgt in Tochterunternehmen in 26 Ländern. Das Mutterunternehmen Lifco AB (Publ.), ist eine Aktiengesellschaft mt Sitz in Enköping (Verkmästaregatan 1, 745 85 Enköping, Schweden).

Am Donnerstag, 30. März 2017 wurde dieser Konzern- und Jahresabschluss vom Verwaltungsrat zur Veröffentlichung gebilligt. Die GuV und die Bilanzen des Konzerns und des Mutterunternehmens werden auf der Jahreshauptversammlung am 4. Mai 2017 festgestellt.

Sämtliche Beträge werden in Millionen schwedischen Kronen (MSEK) ausgewiesen, wenn nichts anderes angegeben wird. Die Angaben in Klammern betreffen das Vorjahr.

Gemäß deutschen Bestimmungen ist es möglich zu vermeiden, die Jahresabschlüsse einzelner Tochtergesellschaften in Deutschland zu veröffentlichen, vorausgesetzt, dass sie in einem anderen EU-Land auf einer höheren Ebene konsolidiert werden. Um die Anforderungen gemäß diesen Bestimmungen zu erfüllen, hat Lifco AB (Publ) beschlossen, eventuelle Verluste für die in Deutschland registrierten Tochtergesellschaften bezüglich Geschäftsjahr 1. Januar- 31. Dezember 2016, gemäß § 32 AktG (Aktiengesetz) zu absorbieren. Dieser Beschluss wird gemäß § 325 HGB i m deutschen offiziellen Register veröffentlicht. Für ein vollständiges Verzeichnis über konsolidierte Unternehmen siehe die Seiten 78-82.

Es wurde beschlossen, dass die Ausnahmebestimmungen gemäß § 264 Abs. 3 HGB anwendbar sind hinsichtlich Lagebericht und Veröffentlichung der Finanzberichte im deutschen offiziellen Register für die Tochterunternehmen gemäß unten.

EDP European Dental Partners Holding GmbH, Lübeck
M+W Dental Müller & Weygandt GmbH, Büdingen
Interadent Zahntechnik GmbH, Lübeck
MDH AG Mamisch Dental Health AG, Mülheim an der Ruhr
DentalTiger GmbH, Linden
PP Greiftechnik GmbH, Waakirchen
Kinshofer GmbH, Waakirchen
Demolition and Recycling Tool Rentals GmbH, Waakirchen
Darda GmbH, Blumberg

Lifco AB hat eine Mutterunternehmensarantie gemäß Sektion 479(C) von Großbritanniens Companies Act 2006 i für das Geschäftsjahr 2016 für die in England und Wales registrierten Tochterunternehmen ausgefertigt, siehe unten. Die Mutterunternehmensgarantie gilt für alle ausstehenden Verbindlichkeiten für die Tochterunternehmen per Bilanzstichtag, bis die Verpflichtungen erfüllt worden sind. Die Tochterunternehmen haben die Ausnahme der gesetzlich vorgeschriebenen Rechnungsprüfung gemäß Sektion 479(A) von Großbritanniens Companies Act 2006 angewendet.

Tochterunternehmen:

Auger Torque Europe Limited (org.nr. 03537549)
Auto-Maskin UK Limited (org.nr. 06706114)
Brokk UK Limited (org.nr. 04063287)
Kinshofer UK Limited (org.nr. 01705372)
P&J Tapper Holdings Limited (org.nr. 02416305)
Tevo Limited (org.nr. 01540940)
Top Dental (Products) Limited (org.nr. 04261332)

ANM. 2 ZUSAMMENFASSUNG WICHTIGER BILANZIERUNGSGRUNDSÄTZE

Die wichtigsten, bei der Errichtung dieses Konzernabschlusses angewendeten Bilanzierungsgrundsätze werden unten aufgeführt. Diese Grundsätze wurden konsequent für alle präsentierten Jahre angewendet, wenn nichts anderes angegeben wird.

2.1 GRUND FÜR ERRICHTUNG DER BERICHTE

Der Konzernabschluss für den Lifco-Konzern wurde gemäß IFRS (International Financial Reporting Standards) herausgegeben vom International Accounting Standards Board (IASB) sowie den Auslegungsgutachten des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) wie von der EU angenommen, errichtet. Außerdem wurden die Empfehlung RFR 1 des Rates für Finanzberichterstattung, Ergänzende Rechnungslegungsregeln für Konzerne sowie das Jahresabschlussgesetz angewendet. Der Konzernabschluss wurde gemäß Anschaffungswertmethode aufgestellt.

Neue und geänderte Standards, die vom Konzern angewendet werden

Vom Konzern werden zum ersten Mal für das am 1Januar 2016 beginnende Geschäftsjahr keine neuen Standards angewendet.

Neue Standards und Auslegungen, die vom Konzern noch nicht angewendet worden sind

Eine Reihe neuer Standards und Auslegungen treten für das am 1. Januar 2016 beginnende Geschäftsjahr in Kraft. Diese sind bei der Aufstellung dieses Finanzberichts nicht angewendet worden.

IFRS 9 "Finanzinstrumente" handhabt Klassifizierung, Bewertung und Rechnungslegung von Finanzvermögen und Schulden. Sie ersetzt die Teile von IAS 39, die Klassifizierung und Bewertung von Finanzinstrumenten handhaben. Der Konzern evaluiert gegenwärtig die Auswirkungen der Einführung des Standards. IFRS 9 tritt am 1. Januar 2018 in Kraft und wird voraussichtlich keine wesentlichen Auswirkungen auf die Finanzberichte des Konzerns in der Periode haben, wenn es zum ersten Mal angewendet wird.

IFRS 15 "Revenue from co ntracts with customers" regelt die Rechnungslegung von Erträgen. Die Grundsätze, auf denen IFRS 15 basiert, sollen den Nutzern von Finanzberichten mehr verwendbare Informationen über die Erträge des Unternehmens bieten. Die erweiterte Informationspflicht beinhaltet, dass Informationen über Ertragsart, Zeitpunkt der Regulierung, Unsicherheiten verbunden mit der Ertragsberichterstattung sowie dem Kundenvertrag des Unternehmens zurechenbaren Cashflow gemacht werden müssen. Ein Ertrag muss gemäß IFRS 15 ausgewiesen werden, wenn der Kunde die Kontrolle über die verkaufte Ware oder Dienstleistung erhält und die Möglichkeit hat, die Ware oder Dienstleistung anzuwenden oder Nutzen aus ihr zu ziehen. IFRS 15 tritt am 1. Januar 2018 in Kraft und IFRS 15 ersetzt IAS 18 "Erträge" und IAS 11 "Submissionsvertrag" sowie dazu gehörige SIC und IFRIC. Der Konzern evaluiert gegenwärtig die Auswirkungen der Einführung des Standards. Die jetzige Beurteilung der Konzernleitung ist, dass der Standard keinen wesentlichen Unterschied für den Konzern zur Folge haben wird.

IFRS 16 "Leases" tritt am 1. Januar 2019 in Kraft, der IAS 17 Leasingvertrag mit zugehörigen Auslegungen IFRIC 4, SIC-15 und SIC-27 ersetzt. Der Standard erfordert, dass alle Leasingverträgen zurechenbaren Vermögenswerte und Verbindlichkeiten mit einigen Ausnahmen, in der Bilanz ausgewiesen werden. Diese Berichterstattung basiert auf der Ansicht, dass der Leasingnehmer ein Recht hat, einen Vermögenswert während eines spezifischen Zeitraums zu nutzen, und gleichzeitig eine Verpflichtung hat, für dieses Recht zu bezahlen. Die Rechnungslegung für den Leasinggeber bleibt im Wesentlichen unverändert. Die Konzernleitung evaluiert gegenwärtig die Auswirkungen der Anwendung des neuen Standards auf die Finanzberichte des Konzerns. Der Standard wird sich vor allem auf die Rechnungslegung des operativen Leasings des Konzerns auswirken. Dort gibt es erhebliche Verpflichtungen in Form von Mietverträgen für Räumlichkeiten. Für weitere Informationen siehe Anm. 2.17. Lifco hat im Moment kein Bild davon, in welcher Größenordnung dies die Bilanz und die GuV in Form des Wertes des Nutzungsrechts, des Nettogegenwartswerts von Verbindlichkeiten für ausstehende Zahlungen sowie die Verteilung zwischen Abschreibungen und Zinsaufwendungen beeinflusst. In dieser Phase hat der Konzern nicht die Absicht, den Standard vor dem Datum des Inkrafttretens anzuwenden.

Voraussichtlich werden keine der IFRS- oder IFRIC-Auslegungen, die noch nicht in Kraft getreten sind, wesentliche Auswirkungen auf den Konzern haben.

2.2 KONZERNABSCHLUSS

Tochterunternehmen

Tochterunternehmen sind alle Unternehmen (einschließlich strukturierter Unternehmen), auf die der Konzern einen beherrschenden Einfluss hat. Der Konzern kontrolliert ein Unternehmen, wenn dieses flexibler Rendite aus seinen Anteilen am Unternehmen ausgesetzt ist oder ein Recht darauf hat sowie die Möglichkeit hat, die Rendite durch seinen Einfluss im Unternehmen zu beeinflussen. Tochterunternehmen werden ab dem Datum, an dem der beherrschende Einfluss auf den Konzern übertragen wird, in den Konzernabschluss eingeschlossen. Sie werden ab dem Datum, an dem der beherrschende Einfluss aufhört, aus dem Konzernabschluss ausgeschlossen.

Die Erwerbsmethode wird für die Rechnungslegung der Betriebskäufe des Konzerns verwendet. Der Kaufpreis für den Erwerb eines Tochterunternehmens besteht aus dem beizulegenden Zeitwert der übertragenen Vermögenswerte, Verbindlichkeiten und den vom Konzern emittierten Aktien. Im Kaufpreis ist auch der beizulegende Zeitwert aller Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten, der Folge einer Vereinbarung über bedingten Kaufpreis ist, inbegriffen. Jeder bedingte Kaufpreis, der vom Konzern übertragen werden muss, wird zum beizulegenden Zeitwert am Erwerbsdatum ausgewiesen. Nachfolgende Änderungen eines beizulegenden Zeitwerts eines bedingten Kaufpreises, der als Verbindlichkeit klassifiziert worden ist, wird gemäß IAS 39 in der GuV ausgewiesen. Erwerbsbezogene Aufwendungen werden bei Entstehen als Verbindlichkeiten ausgewiesen. Identifizierte erworbene Vermögenswerte und übernommene Verbindlichkeiten bei einem Betriebskauf werden zu Anfang zum beizulegenden Zeitwert am Erwerbsdatum bewertet. Bei jedem Kauf - d.h. Kauf für Kauf -entscheidet der Konzern, ob nicht beherrschende Anteile im erworbenen Unternehmen zum beizulegenden Zeitwert oder zum proportionalen Anteil der Nettovermögenswerte des erworbenen Unternehmens ausgewiesen werden.

Als Goodwill wird der Betrag ausgewiesen, mit dem der Kaufpreis, eventuelle nicht beherrschende Anteile sowie der beizulegende Zeitwert per Erwerbsdatum auf früheren Eigenkapitalanteil im erworbenen Unternehmen, den beizulegenden Zeitwert der identifizierten erworbenen Nettovermögenswerte übersteigt.

Als Verpflichtungen, nicht beherrschende Anteile zu erwerben, gelten finanzielle Verbindlichkeiten mit nachfolgenden Wertveränderungen ausgewiesen im Eigenkapital.

Konzerninterne Transaktionen, Bilanzposten, Erträge und Aufwendungen sowie noch nicht erzielte Gewinne und Verluste auf Transaktionen zwischen Konzernunternehmen werden eliminiert. Die Bilanzierungsgrundsätze für Tochterunternehmen wurden gegebenenfalls geändert, um eine konsequente Anwendung der Grundsätze des Konzerns zu garantieren.

Veränderung des Eigentümeranteils an einem Tochterunternehmen ohne Veränderung des beherrschenden Einflusses

Transaktionen mit Eigentümern ohne beherrschende Anteile, die nicht zum Verlust der Kontrolle führen, werden als Eigenkapital-Transaktion ausgewiesen, d.h. als Transaktion mit Eigentümern in ihrer Rolle als Eigentümer. Bei Erwerb von nicht beherrschenden Anteilen wird der Unterschied zwischen beizulegendem Zeitwert auf entrichteten Kaufpreis und dem tatsächlich erworbenen Anteil des Buchwertes der Nettovermögenswerte des Tochterunternehmens im Eigenkapital ausgewiesen. Gewinne und Verluste auf Veräußerungen an Eigentümer ohne beherrschende Anteile werden ebenfalls im Eigenkapital ausgewiesen.

Beteiligungsunternehmen

Beteiligungsunternehmen sind alle Unternehmen, in denen der Konzern einen beträchtlichen, aber keinen beherrschenden Einfluss hat, was in der Regel für Aktienbesitz gilt, der 20 % und 50 % der Stimmen umfasst. Anteile an Beteiligungsunternehmen werden gemäß Kapitalanteilsmethode ausgewiesen. Bei Anwendung der Kapitalanteilsmethode wird die Investition zu Anfang zum Anschaffungspreis bewertet und der ausgewiesene Wert wird danach erhöht oder verringert, um den Anteil des Konzerns an Gewinn oder Verlust des Beteiligungsunternehmens nach dem Erwerbsdatum zu berücksichtigen.

2.3 UMRECHNUNG AUSLÄNDISCHER WÄHRUNGEN

Funktionswährung und Berichtswährung

Die verschiedenen Einheiten des Konzerns haben die lokale Währung als Funktionswährung, wenn die lokale Währung als die Währung definiert ist, die in dem primären wirtschaftlichen Umfeld benutzt wird, in dem die jeweilige Einheit hauptsächlich tätig ist. Im Konzernabschluss wird die schwedische Krone (SEK) verwendet, die Funktionswährung des Mutterunternehmens und Berichtswährung des Konzerns ist.

Transaktionen und Bilanzposten

Transaktionen in ausländischen Währungen werden in der Rechnungslegung zum Währungskurs des Transaktionsdatums in die Funktionswährung umgerechnet. Währungskursgewinne und -verluste, die bei Zahlung solcher Transaktionen sowie bei Umrechnung monetärer Vermögenswerte und Verbindlichkeiten in ausländischen Währungen zum Kurs des Bilanzstichtags entstehen, werden in der GuV ausgewiesen. Ausnahmen sind Transaktionen, die Nettoinvestitionen darstellen, dann werden Gewinne/Verluste im sonstigen Gesamtergebnis ausgewiesen.

Forderungen und Verbindlichkeiten in ausländischen Währungen werden zum Kurs des Bilanzstichtages bewertet und noch nicht erzielte Kursgewinne und Kursverluste sind im Ergebnis enthalten. Kursdifferenzen, die betriebsbezogenen Forderungen und Verbindlichkeiten zurechenbar sind, werden als sonstige betriebliche Erträge (Betriebliche Aufwendungen) ausgewiesen. Kursdifferenzen hinsichtlich finanzieller Vermögenswerte und Verbindlichkeiten werden bei sonstigen finanziellen Posten ausgewiesen.

Umrechnung ausländischer Konzernunternehmen

Ergebnis und finanzielle Lage der Einheiten, die eine andere Funktionswährung nutzen als die Berichtswährung, werden in die Berichtswährung des Konzerns umgerechnet. Alle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten der Tochtergesellschaften werden zum Kurs des Bilanzstichtages umgerechnet, während alle Posten in den GuV zum durchschnittlichen Devisenkurs umgerechnet werden. Die entstehenden Währungskursdifferenzen werden teils durch die Differenz zwischen den Durchschnittskursen der GUV und den Kursen des Bilanzstichtags und teils dadurch, dass die Nettovermögenswerte am Jahresende zu einem anderen Kurs als bei Jahresbeginn umgerechnet werden, hervorgerufen. Währungskursdifferenzen werden im sonstigen Gesamtergebnis ausgewiesen. Externe Darlehen, die mit dem Zweck aufgenommen wurden, die Währungskursdifferenzen in exponierten Währungen zu reduzieren, um den Nettovermögenswerten in den ausländischen Tochtergesellschaften zu entsprechen, werden sicherungsbilanziert. Die Kursdifferenzen dieser Darlehen werden direkt im sonstigen Gesamtergebnis für den Konzern ausgewiesen.

Goodwill und Anpassungen von beizulegendem Zeitwert, die bei Erwerb einer Auslandstätigkeit entstehen, werden wie Vermögenswerte und Verbindlichkeiten bei dieser Tätigkeit behandelt und zum Kurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Währungskursdifferenzen werden im sonstigen Gesamtergebnis ausgewiesen.

2.4 IMMATERIELLE VERMÖGENSWERTE

Goodwill

Goodwill entsteht beim Kauf von Tochterunternehmen und betrifft den Betrag, mit dem der Kaufpreis Lifcos Anteil am beizulegenden Zeitwert identifizierbarer Vermögenswerte, Verbindlichkeiten und Eventualverbindlichkeiten in dem erworbenen Unternehmen sowie den beizulegenden Zeitwert von Anteilen ohne beherrschenden Einfluss im erworbenen Unternehmen übersteigt. Sämtliche Käufe betreffen eine strategische und langfristige Investition.

Um Wertherabsetzungsbedarf zu testen, wird in einem Betriebserwerb erworbenes Goodwill auf Zahlungsmittel generierende Einheiten oder Gruppen von Zahlungsmittel generierende Einheiten verteilt, die voraussichtlich von Synergien aus dem Erwerb profitieren. Jede Einheit oder Gruppe von Einheiten, auf die Goodwill verteilt wurde, entspricht dem niedrigsten Niveau im Konzern, auf dem das Goodwill in der internen Steuerung überwacht wird.

Ein Wertherabsetzungstest von Goodwill wird jährlich oder häufiger vorgenommen, wenn Ereignisse oder Änderungen der Umstände eine mögliche Wertherabsetzung anzeigen. Der ausgewiesene Wert von Goodwill wird mit dem erzielbaren Betrag, der der höchste der Nutzungswerte ist und dem beizulegenden Zeitwert minus Veräußerungskosten verglichen. Eine eventuelle Wertherabsetzung wird unverzüglich als Aufwendung ausgewiesen und nicht zurückgeführt.

Patente

Patente, die separat erworben wurden, werden zum Anschaffungswert abzüglich kumulierte Abschreibungen ausgewiesen. Patente werden beantragt für einzigartige Konstruktionen und technische Lösungen, die in vom Unternehmen entwickelten Produkten eingehen. Abschreibungen erfolgen linear, um die Kosten für Patente über den voraussichtlichen Nutzungszeitraum, der die kürzeste gesetzliche Lebensdauer des Patentes ist und der Zeitpunkt, während dem das auf das Patent bezogene Produkt voraussichtlich produziert wird, zu verteilen. Die voraussichtliche Nutzungsdauer eines Patents wird in der Regel als nicht über fünf Jahre angesehen.

Lizenzen, Marken und Kundenbeziehungen

Lizenzen, Marken und Kundenbeziehungen, die separat erworben wurden, werden zum Anschaffungswert ausgewiesen. Diejenigen, die durch einen Betriebserwerb erworben wurden, werden zum beizulegenden Zeitwert am

Erwerbsdatum ausgewiesen. Lizenzen und Kundenbeziehungen haben einen bestimmbaren Nutzungszeitraum und werden zum Anschaffungswert abzüglich kumulierte Abschreibungen ausgewiesen. Abschreibungen erfolgen linear, um die Kosten über deren voraussichtlichen Nutzungszeitraum zu verteilen, der für Lizenzen schätzungsweise 2-20 Jahre und für Kundenbeziehungen 10 Jahre beträgt.

Erworbene Softwarelizenzen werden auf Grundlage der Kosten aktiviert, die bei Erwerb und Inbetriebnahme der aktuellen Software entstanden sind. Diese aktivierten Kosten werden während des voraussichtlichen Nutzungszeitraums von 3-5 Jahren abgeschrieben.

2.5 SACUANIAGEN

Sachanlagen werden zum Anschaffungswert abzüglich Abschreibungen ausgewiesen. Der Anschaffungswert umfasst Ausgaben, die direkt dem Erwerb des Vermögenswertes zurechenbar sind.

Hinzukommende Ausgaben werden dem ausgewiesenen Wert des Vermögenswertes hinzugefügt oder als separater Vermögenswert, je nachdem was angebracht ist, nur dann ausgewiesen, wenn wahrscheinlich ist, dass die künftigen wirtschaftlichen Vorteile, die mit dem Vermögenswert verknüpft sind, Lifco zugute kommen und der Anschaffungswert des Vermögenswerts zuverlässig gemessen werden kann. Ein ausgewiesener Wert für ein ersetztes Teil wird aus der Bilanz entfernt. Alle anderen Formen von Reparaturen und Wartung werden in der GuV als Aufwendungen im Zeitraum ihres Entstehens ausgewiesen.

Auf Grundstücke werden keine Abschreibungen vorgenommen. Jeder Teil sonstiger Sachanlagen mit einem im Verhältnis zum gesamten Anschaffungswert des Vermögenswertes beträchtlichen Anschaffungswert wird separat abgeschrieben. Abschreibungen werden linear vorgenommen wie folgt:

Gebäude 25-40 Jahre
Maschinen und sonstige technische Anlagen 5-10 Jahre
Betriebsausstattung, Werkzeuge und Anlagen 3-6 Jahre

Die Restwerte und Nutzungszeiträume der Vermögenswerte werden am Ende jeder Berichtsperiode überprüft und bei Bedarf angepasst. Der ausgewiesene Wert eines Vermögenswertes wird unverzüglich auf seinen erzielbaren Betrag berichtigt, wenn der ausgewiesene Wert des Vermögenswertes dessen veranschlagten erzielbaren Betrag übersteigt.

Gewinne und Verluste bei Veräußerung einer Sachanlage werden durch Vergleich zwischen dem Veräußerungsertrag und dem ausgewiesenen Wert festgestellt und werden in sonstige betriebliche Erträge bzw. sonstige betriebliche Aufwendungen in der GuV ausgewiesen.

2.6 WERTHERABSETZUNG VON NICHT-FINANZIELLEM ANLAGEVERMÖGEN

Vermögenswerte, die abgeschrieben werden, werden hinsichtlich Wertminderung immer dann beurteilt, wenn Ereignisse oder Veränderungen der Umstände anzeigen, dass der ausgewiesene Wert vielleicht nicht mehr erzielbar ist. Eine Wertherabsetzung erfolgt um den Betrag, mit dem der ausgewiesene Wert des Vermögenswertes dessen erzielbaren Betrag übersteigt. Der erzielbare Betrag ist der höchste beizulegende Zeitwert abzüglich Veräußerungsaufwendungen und Nutzwert des Vermögenswertes. Bei Beurteilung des Wertherabsetzungsbedarfs werden Vermögenswerte auf den niedrigsten Niveaus gruppiert, wo es identifizierbare Cashflows (Zahlungsmittel generierende Einheiten) gibt.

2.7 FINANZINSTRUMENTE

2.7.1 KLASSIFIZIERUNG

Der Konzern klassifiziert seine finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten in folgenden Kategorien: „Darlehensforderungen und Forderungen an Kunden", "finanzielle Verbindlichkeiten bewertet zum beizulegenden Zeitwert via GuV" sowie "sonstige finanzielle Verbindlichkeiten". Die Klassifizierung hängt davon ab, für welchen Zweck der finanzielle Vermögenswert oder die finanzielle Verbindlichkeit erworben wurde.

Darlehensforderungen und Forderungen an Kunden

Darlehensforderungen und Forderungen an Kunden sind finanzielle Vermögenswerte, die festgestellte oder feststellbare Bezahlungen haben und die nicht auf einem aktiven Markt notiert sind. Sie gehören zum Umlaufvermögen ausgenommen Posten mit Fälligkeitsdatum mehr als 12 Monate nach Bilanzstichtag, die als Anlagevermögen klassifiziert werden. Die "Darlehnsforderungen und Forderungen an Kunden" des Konzerns bestehen aus sonstigen langfristigen Forderungen, Forderungen an Kunden und liquiden Mitteln.

Verbindlichkeiten bewertet zum beizulegenden Zeitwert über GuV

Finanzielle Verbindlichkeiten bewertet um beizulegenden Zeitwert über GuV sind finanzielle Verbindlichkeiten, die für Handel gehalten werden. Eine finanzielle Verbindlichkeit wird in dieser Kategorie klassifiziert, wenn sie hauptsächlich deshalb erworben wird, um bald veräußert zu werden. Verbindlichkeiten in dieser Kategorie werden als kurzfristige Verbindlichkeiten klassifiziert, wenn sie voraussichtlich binnen zwölf Monaten reguliert werden, ansonsten werden sie als langfristige Verbindlichkeiten klassifiziert. Die Verbindlichkeiten des Konzerns bewertet zum beizulegenden Zeitwert über GuV bestehen vor allem aus finanziellen Verbindlichkeiten in Form von Zusatzkaufpreisen.

Sonstige Verbindlichkeiten bewertet zum beizulegenden Zeitwert

Sonstige Verbindlichkeiten bewertet zum beizulegenden Zeitwert bestehen aus Verbindlichkeiten, die Verkaufsoptionen oder kombinierten Verkaufs-/ Kaufoptionen hinsichtlich Erwerb von nicht beherrschenden Anteilen zuzurechnen sind. Veränderungen in diesen Verbindlichkeiten werden im Eigenkapital ausgewiesen.

Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten des Konzerns an Kreditinstitute, aus Lieferungen, Kontokorrentkredit sowie Verbindlichkeiten an die Muttergesellschaft werden als sonstige finanzielle Verbindlichkeiten klassifiziert.

2.7.2 RECHNUNGSLEGUNG UND BEWERTUNG

Käufe und Veräußerungen von finanziellen Vermögenswerten werden am Geschäftsabschlussdatum ausgewiesen, das Datum, an dem der Konzern sich verpflichtet, den Vermögenswert zu kaufen oder zu veräußern. Finanzinstrumente werden erstmalig zum beizulegenden Zeitwert plus Transaktionskosten ausgewiesen. Finanzielle Vermögenswerte werden aus der Bilanz entfernt, wenn das Recht, Cashflow von dem Instrument zu erhalten ausgelaufen oder übertragen worden ist und der Konzern im Großen und Ganzen alle mit dem Eigentumsrecht verbundenen Risiken und Vorteile übertragen hat. Finanzielle Verbindlichkeiten werden aus der Bilanz entfernt, wenn die Verpflichtung im Vertrag erfüllt oder auf andere Weise gelöscht worden ist. Darlehensforderungen und Forderungen an Kunden sowie sonstige finanzielle Verbindlichkeiten werden nach dem Anschaffungszeitpunkt zum aufgelaufenen Anschaffungswert unter Anwendung der Effektivzinsmethode ausgewiesen.

2.7.3 VERRECHNUNG VON FINANZINSTRUMENTEN

Finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten werden mit einem Nettobetrag in der Bilanz nur dann verrechnet und ausgewiesen, wenn ein gesetzliches Recht, die ausgewiesenen Beträge zu verrechnen sowie eine Absicht vorliegen, diese mit einem Nettobetrag zu regulieren oder gleichzeitig den Vermögenswert zu veräußern und die Verbindlichkeit zu regulieren.

2.7.4 WERTHERABSETZUNG VON FINANZINSTRUMENTEN

Vermögenswerte, die zum aufgelaufene Anschaffungswert ausgewiesen werden (Darlehensforderungen und Forderungen an Kunden)

Der Konzern beurteilt am Ende jeder Berichtsperiode, ob es objektive Beweise dafür gibt, dass Wertherabsetzungsbedarf für einen finanziellen Vermögenswert oder eine Gruppe von finanziellen Vermögenswerten vorliegt.

Ein finanzieller Vermögenswert oder eine Gruppe finanzieller Vermögenswerte haben nur dann Wertherabsetzungsbedarf und werden berichtigt, wenn objektive Beweise für einen Wertherabsetzungsbedarf als Folge des Eintretens eines oder mehrerer Ereignisse, nachdem der Vermögenswert zum ersten Mal ausgewiesen wurde, vorliegt und dass dieses Ereignis Auswirkungen auf die veranschlagten zukünftigen Cashflows für den finanziellen Vermögenswert oder die Gruppe von finanziellen Vermögenswerten, haben, die zuverlässig geschätzt werden können.

Die Wertherabsetzung wird als Differenz zwischen dem ausgewiesenen Wert des Vermögenswertes und dem Kapitalwert der veranschlagten zukünftigen Cashflows zum ursprünglichen Effektivzins des finanziellen Vermögenswertes diskontiert. Der ausgewiesene Wert des Vermögenswertes wird berichtigt und der Wertherabsetzungsbetrag wird in der GuV des Konzerns ausgewiesen. Wenn der Wertherabsetzungsbedarf in einem nachfolgenden Zeitraum sinkt und die Minderung objektiv einem Ereignis zurechenbar ist, das eintrat, nachdem die Wertherabsetzung ausgewiesen wurde, wird die Rückführung der früher ausgewiesenen Wertherabsetzung in der GuV des Konzerns ausgewiesen.

2.7.5 SICHERUNG VON NETTOINVESTITIONEN

Sicherung von Nettoinvestitionen in Auslandstätigkeit wird auf gleiche Weise wie Cashflow-Sicherungen ausgewiesen. Der Anteil von Gewinn oder Verlust bei Sicherungsinstrumenten, der als eine effektive Sicherung gilt, wird im sonstigen Gesamtergebnis ausgewiesen. Der Gewinn oder Verlust, der dem ineffektiven Teil zurechenbar ist, wird in der GuV ausgewiesen. Kumulierte Gewinne und Verluste im Eigenkapital werden in der GuV ausgewiesen, wenn die Auslandstätigkeit ganz oder teilweise veräußert wird.

2.8 VORRÄTE

Die Vorräte werden zum niedrigsten Anschaffungswert und Nettoveräußerungswert ausgewiesen. Der Anschaffungswert wird unter Anwendung der Methode First in - First out (FIFO) festgestellt. In den Wert der Vorräte geht ein diesem zurechenbarer Anteil indirekter Aufwendungen ein. Der Wert von Fertigwaren umfasst Rohwaren, direkte Arbeit, sonstige direkte Aufwendungen sowie produktionsbezogene Kosten einschließlich Abschreibungen.

Der Anschaffungswert besteht aus dem Einkaufspreis von Zulieferern sowie Kosten für Zoll und Fracht. Der Nettoveräußerungswert ist der veranschlagte Verkaufspreis in der betrieblichen Tätigkeit abzüglich veranschlagter Fertigstellungs- und Vertriebsaufwendungen. Eine Schätzung der Wertminderung der Vorräte erfolgt kontinuierlich im Jahreslauf.

2.9 FORDERUNGEN AN KUNDEN

Forderungen an Kunden sind Beträge, die von Kunden für in der betrieblichen Tätigkeit verkaufte Waren oder ausgeführte Dienstleistungen zu zahlen sind. Wenn die Zahlung voraussichtlich binnen eines Jahres oder früher erfolgt, werden sie als Umlaufvermögen klassifiziert. Andernfalls werden sie als Anlagevermögen ausgewiesen. Forderungen an Kunden werden zu Anfang zum beizulegenden Zeitwert ausgewiesen und danach zum aufgelaufenen Anschaffungswert unter Anwendung der Effektivzinsmethode abzüglich eventueller Rücklage für Wertminderung.

2.10 LIQUIDE MITTEL

In liquide Mittel sind sowohl in der Bilanz als auch in der Kapitalflussrechnung Kassenbestand und Bankguthaben einbezogen.

2.11 VERBINDLICHKEITEN AUS LIEFERUNGEN

Verbindlichkeiten aus Lieferungen sind Verpflichtungen, für Waren und Dienstleistungen zu bezahlen, die in der betrieblichen Tätigkeit von Lieferanten erworben wurden. Verbindlichkeiten aus Lieferungen werden als kurzfristige Verbindlichkeiten klassifiziert, wenn sie binnen eines Jahres oder früher fällig sind. Andernfalls werden sie als langfristige Verbindlichkeiten ausgewiesen.

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden zum Nominalbetrag ausgewiesen. Es wird vorausgesetzt, dass der ausgewiesene Wert für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen dessen beizulegendem Zeitwert entspricht, da dieser Posten von kurzfristiger Natur ist.

Forderungen an Kunden werden zu Anfang zum beizulegenden Zeitwert ausgewiesen und danach zum aufgelaufenen Anschaffungswert unter Anwendung der Effektivzinsmethode (siehe Finanzinstrumente oben).

2.12 AKTUELLE UND LATENTE STEUERN

Die Steuerkosten der Periode umfassen aktuelle und latente Steuern. Steuern werden in der GuV ausgewiesen, außer wenn die Steuern Posten betreffen, die im sonstigen Gesamtergebnis oder direkt im Eigenkapital ausgewiesen werden. In solchen Fällen werden auch die Steuern im sonstigen Gesamtergebnis bzw. Eigenkapital ausgewiesen. Die aktuellen Steuerkosten werden auf der Grundlage der Steuerregelungen veranschlagt, die per Bilanzstichtag in den Ländern, in denen das Mutterunternehmen und seine Tochterunternehmen tätig sind und steuerpflichtige Erträge generieren, beschlossen oder in der Praxis beschlossen sind.

Latente Steuern werden gemäß Bilanzmethode auf alle temporären Differenzen, die zwischen dem steuerlichen Wert von Vermögenswerten und Verbindlichkeiten und deren ausgewiesenen Werten im Konzernabschluss entstehen, ausgewiesen. Die latenten Steuern werden jedoch nicht ausgewiesen, wenn sie als Folge einer Transaktion entstehen, die die erste Rechnungslegung eines Vermögenswertes oder einer Verbindlichkeit darstellt, der/ die nicht Betriebserwerb ist, und der/die zum Zeitpunkt der Transaktion, weder das ausgewiesene noch das steuerliche Ergebnis beeinflusst. Latente Einkommenssteuern werden unter Anwendung von Steuersätzen berechnet, die per Bilanzstichtag beschlossen oder angekündigt worden sind und die voraussichtlich gelten werden, wenn die betreffende latente Steuerforderung realisiert oder die latente Steuerschuld reguliert wird.

Latente Steuerforderungen auf Verlustvorträge werden in dem Umfang ausgewiesen, in dem zukünftige steuerliche Überschüsse wahrscheinlich verfügbar sein werden, gegen die die Defizite genutzt werden können.

Latente Steuerforderungen und Schulden werden verrechnet, wenn es ein gesetzliches Verrechnungsrecht für aktuelle Steuerforderungen und Steuerschulden gibt und wenn die latenten Steuerforderungen und Steuerschulden sich auf von der gleichen Steuerbehörde debitierte Steuern beziehen und entweder das gleiche Steuersubjekt oder verschiedenen Steuersubjekte betreffen, bei denen eine Absicht besteht, diese durch Nettozahlungen zu regulieren.

2.13 DARLEHENSAUFNAHME

Darlehensaufnahme wird anfangs zum beizulegenden Zeitwert, netto nach Transaktionskosten ausgewiesen. Darlehensaufnahme wird danach zum aufgelaufenen Anschaffungswert ausgewiesen und eine eventuelle Differenz zwischen erhaltenem Betrag (netto nach Transaktionskosten) und Rückzahlungsbetrag, wird in der GuV verteilt über die Darlehensperiode, unter Anwendung der Effektivzinsmethode ausgewiesen. Kontokorrentkredite werden als Darlehensaufnahme bei Kurzfristigen Verbindlichkeiten in der Bilanz ausgewiesen.

2.14 VERGÜTUNG AN BESCHÄFTIGTE

Pensionsverpflichtungen

Der Konzern hat sowohl leistungsbestimmte als auch abgabenbestimmte Pensiionspläne. Der wichtigste leistungsbestimmte Plan des Konzerns ist der ITP-Plan, gesichert durch Abgaben an Alecta (wegen Informationen über Alecta siehe Anm. 26).

Ein abgabenbestimmter Pensionsplan ist ein Pensionsplan gemäß dem der Konzern feste Abgaben an eine separate juristische Einheit bezahlt. Der Konzern hat keine rechtlichen oder informellen Verpflichtungen, weitere Abgaben zu bezahlen, wenn diese juristische Einheit nicht über ausreichende Vermögenswerte verfügt, um alle Vergütungen an Mitarbeiter zu zahlen, die mit der Beschäftigung der Mitarbeiter während des gegenwärtigen oder früheren Zeiträumen zusammenhängen. Für abgabenbestimmte Pensionspläne bezahlt der Konzern Abgaben an öffentlich oder privat verwaltete Pensionsversicherungssysteme auf obligatorischer, vertraglicher oder freiwilliger Basis. Der Konzern hat keine weitere Zahlungsverpflichtungen, wenn die Abgaben bezahlt sind. Die Abgaben werden bei Zahlungsfälligkeit als Personalaufwendungen ausgewiesen. Vorausgezahlte Abgaben werden als Vermögenswert in dem Ausmaß ausgewiesen, in dem eine Barrückzahlung oder Verringerung zukünftiger Zahlungen dem Konzern zugute kommen können.

Die wenigen Pensionsverpflichtungen, die nicht von Versicherungsgesellschaften übernommen oder auf andere Weise durch Fonds bei Dritten gesichert worden sind, werden in der Bilanz als Verbindlichkeit ausgewiesen.

2.15 RÜCKSTELLUNGEN

Rückstellungen werden ausgewiesen, wenn der Konzern eine gesetzliche oder informeller Verpflichtung als Folge eines eingetretenen Ereignisses hat und es eher wahrscheinlicher ist, dass ein Abfluss von Ressourcen erforderlich wird, um die Verpflichtung zu regulieren als dass dies nicht geschieht sowie dass eine zuverlässige Schätzung des Betrages erfolgen kann.

Rückstellungen für Garantiekosten sind Schätzungen von erfolgten Garantieansprüchen und werden mit Hilfe gesammelter Erfahrung in Form von Statistik über historische Ansprüche, voraussichtliche Kosten für Maßnahmen sowie des durchschnittlichen Zeitaufwands zwischen Entstehung des Mangels und Erhebung von Ansprüchen gegen den Konzern geschätzt.

2.16 ERTRAGSBERICHTERSTATTUNG

Erträge umfassen den beizulegenden Zeitwert dessen, was für verkaufte Waren und Dienstleitungen in der betrieblichen Tätigkeit des Konzerns erhalten wurde oder erhalten werden wird. Erträge werden ohne Mehrwertsteuer und Rabatte sowie Retouren nach Eliminierung konzerninterner Veräußerung ausgewiesen.

Erträge aus dem Verkauf von Waren werden ausgewiesen, wenn mit dem Eigentumsrecht an den Waren verbundene Gefahren und Vorteile auf den Käufer übergegangen sind, was normalerweise bei Lieferung eintritt und wenn die Erträge und zugehörigen Ausgaben zuverlässig berechnet werden können sowie wahrscheinlich ist, dass die finanziellen Vorteile, die mit dem Verkauf der Einheiten verbunden sind, dem Konzern zufallen.

Der Konzern betreibt einen kleinen Teil seiner Tätigkeit in Projektform und wendet sukzessive Gewinnabrechnung an gemäß IAS 18, Erträge. Bei der Berechnung von eingearbeitetem Gewinn wurde der Fertigstellungsgrad als geleistete Ausgaben per Bilanzstichtag im Verhältnis zu den gesamten veranschlagten Ausgaben für die Erfüllung des Auftrags berechnet.

Zinserträge werden verteilt über die Laufzeit unter Anwendung der Effektivzinsmethode als Erträge ausgewiesen.

2.17 LEASING

Leasing ist ein wichtiger Teil der Gefahren und Vorteile, behält der Leasinggeber das Eigentum, wird es als operatives Leasing klassifiziert. Im Leasingzeitraum getätigte Zahlungen werden in der GuV linear über den Leasingzeitraum als Kosten ausgewiesen.

Leasingverträge, bei denen der Konzern im Wesentlichen die mit dem Eigentum verbundenen finanziellen Risiken und Vorteile hält, werden als Finanzierungsleasing klassifiziert. Zu Beginn des Leasingzeitraums wird Finanzierungsleasing in der Bilanz zum niedrigen Zeitwert des Leasingobjekts und zum niedrigen Kapitalwert der Mindestleasinggebühren ausgewiesen.

Die Leasingverträge des Konzerns bestehen vor allem aus Leasing von Räumlichkeiten und Fahrzeugen. Keiner dieser Leasingveträge ist gegenwärtig als Finanzierungsleasing klassifiziert.

2.18 CASHFLOW-ANALYSE

Die Cashflow-Analyse wird gemäß indirekter Methode errichtet. Dies bedeutet, dass das Betriebsergebnis wegen Transaktionen, die während der Periode keine Ein- oder Auszahlungen zur Folge hatten, sowie wegen eventueller Erträge und Aufwendungen, die den Cashflows der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zurechenbar sind, angepasst wird.

2.19 DIVIDENDEN

Die Dividende an die Aktionäre des Mutterunternehmens wird in den Finanzberichten des Konzerns in der Periode, in der die Dividende von den Aktionären des Mutterunternehmens gebilligt wird, als Verbindlichkeit ausgewiesen. Dividendenerträge werden ausgewiesen, wenn das Recht, Zahlung zu erhalten, festgestellt worden ist.

2.20 AKTIONÄRSEINLAGEN

Aktionärseinlagen werden direkt dem Eigenkapital des Empfängers zugeführt und beim Darlehensgeber in Aktien und Anteilen aktiviert, soweit eine Wertherabsetzung nicht erforderlich ist.

2.21 SEGMENTINFORMATIONEN

Segmentinformationen werden auf eine Weise ausgewiesen, die mit der internen Berichterstattung übereinstimmt, die dem höchsten exekutiven Entscheidungsträger übergeben wird. Höchster exekutiver Entscheidungsträger ist die Funktion, die für die Zuteilung von Ressourcen und die Beurteilung der Ergebnisse der Betriebssegmente verantwortlich ist. Im Konzern wurde diese Funktion als Geschäftsführender Direktor identifiziert, der strategische Beschlüsse fasst. Die Konzernleitung hat die Betriebssegmente auf der Grundlage der Informationen festgelegt, die vom Geschäftsführenden Direktor behandelt werden und die als Grundlage für die Verteilung von Ressourcen und die Auswertung von Ergebnissen verwendet werden.

Der Geschäftsführende Direktor beurteilt die Geschäftstätigkeit ausgehend von drei Betriebssegmenten: Dental, Demolition & Tools und Systems Solutions. Systems Solutions besteht aus einer Zusammenlegung der Geschäftsbereiche, die ähnliche ökonomische Eigenschaften haben und individuell einzelne quantitative Grenzwerte nicht erfüllen.

2.22 ALTERNATIVE KENNZAHLEN

Im Jahresabschluss gibt es alternative Kennzahlen für die Weiterverfolgung der Geschäftstätigkeit des Konzerns. Die primären alternativen Kennzahlen, die präsentiert werden, betreffen EBITA, EBITDA, zinstragende Nettoverbindlichkeiten und eingesetztes Kapital. Abstimmungen der alternativen Kennzahlen befinden sich auf Seite 66 sowie deren Zweck und Definitionen auf Seite 83.

2.22 BILANZIERUNGSGRUNDSÄTZE DES MUTTERUNTERNEHMENS

Im Zusammenhang mit dem Übergang zur Rechnungslegung nach IFRS im Konzernabschluss, ist das Mutterunternehmen dazu übergegangen, RFR 2 Rechnungslegung für juristische Personen anzuwenden. Das Mutterunternehmen wendet in den unten genannten Fällen andere Bilanzierungsgrundsätze an als der Konzern.

Aufstellungsformen

Die GuV und die Bilanz befolgen die Aufstellungsform des Jahresabschlussgesetzes. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist in zwei Rechnungen aufgeteilt, eine über Gewinn- und Verlustrechnung und eine über das Gesamtergebnis. Der Bericht über Veränderung von Eigenkapital folgt der Aufstellungsform des Konzerns, beinhaltet aber die im Jahresabschlussgesetz angegebenen Spalten. Die Aufstellungsformen für das Mutterunternehmen ergeben Unterschiede in Bezeichnungen, verglichen mit dem Konzernabschluss, vor allem hinsichtlich finanzielle Erträge und Aufwendungen, Rückstellungen und Posten im Eigenkapital.

Anteile an Tochterunternehmen

Anteile an Tochterunternehmen werden zum Anschaffungswert nach Abzug für eventuelle Wertherabsetzungen ausgewiesen. Im Anschaffungswert sind erwerbsbezogene Aufwendungen und eventuelle Zusatzkaufpreise einbezogen.

Wenn es ein Anzeichen für eine Wertminderung von Anteilen im Tochterunternehmen gibt, wird eine Berechnung des erzielbaren Betrags vorgenommen. Ist dieser niedriger als der ausgewiesene Wert, erfolgt eine Wertherabsetzung. Wertherabsetzungen werden in den Posten "Ergebnis aus Anteilen an Konzernunternehmen" ausgewiesen.

Finanzinstrumente

Im Mutterunternehmen wird IAS 39 nicht für Finanzinstrumente verwendet. Alle finanziellen Vermögenswerte werden in der Kategorie „Darlehensforderungen und Forderungen an Kunden" klassifiziert.

Sämtliche Leasingverträge, gleich ob Finanzierungsleasing oder operatives Leasing, werden als operatives Leasing klassifiziert.

Erträge

Zu den sonstigen betrieblichen Erträgen des Mutterunternehmens gehören an Tochterunternehmen fakturierte konzerngemeinsame Kosten.

Konzernzuschüsse

Gewährte und erhaltene Konzernzuschüsse werden in der GuV als Einstellung in freie Rücklagen ausgewiesen.

ANM. 3 FINANZIELLE RISIKOHANDHABUNG

3.1 FINANZIELLE RISIKOFAKTOREN

Der Konzern ist durch seine Tätigkeit vielen verschiedenen Risiken ausgesetzt: Marktrisiko (umfasst Währungsrisiko, Zinsrisiko und Preisrisiko) Kreditrisiko und Liquiditätsrisiko. Diese Risiken werden gemäß der vom Verwaltungsrat der Gesellschaft festgelegten Lifco Finanzpolicy behandelt. Policy des Konzerns ist, keine Sicherungsrechnungslegung anzuwenden, sondern der Konzern konzentriert sich statt dessen darauf, potentielle ungünstige Auswirkungen auf das Finanzergebnis des Konzerns durch ein umfassendes Konzernkontosystem zu verringern, in dem Überschüsse in bestimmten Währungen gegen Zahlung in dieser Währung abgeglichen werden.

a) Marktrisiko

(I) Währungsrisiko

Unter Währungsrisiko wird das Risiko verstanden, dass unvorteilhafte Währungskursveränderungen Ergebnis und Eigenkapital des Konzerns gemessen in SEK beeinflussen.

Transaktionsexponierung ergibt sich daraus, dass der Konzern Einzahlungen und Auszahlungen in ausländischen Währungen hat.
Umrechnungsexponierung entsteht als Ergebnis der Währungsexponierung des Konzerns wegen der Nettovermögenswerte in den Auslandstätigkeiten des Konzerns.

Die Tätigkeit des Lifco-Konzerns wird in 26 Ländern betrieben. Die geografische Verbreitung zusammen mit einer großen Anzahl Kunden und Produkte ergeben eine relativ begrenzte Transaktionsrisikoexponierung. Die Transaktionsexponierung des Lifco-Konzerns entsteht, wenn die Tochterunternehmen Produkte zum Verkauf auf dem einheimischen Markt importieren und/oder Produkte in ausländischen Währungen verkaufen. Effekte von Währungskursveränderungen werden soweit möglich durch Anwendung von Währungsklauseln in Kundenverträgen und durch Verkauf in der gleichen Währung wie beim erfolgten Einkauf gehandhabt.

Gemäß Risikopolicy des Konzerns muss jede Gesellschaft ihre Währungsflüsse vor Exponierung durch plötzliche Kursveränderungen sichern. Währungsrisiken werden vor allem durch ein Konzernkontosystem mit Konten in verschiedenen Währungen gehandhabt, wo Überschüsse in diesem System zur Zahlung von Transaktionen in einer bestimmten Währung verwendet werden. Es wurden keine derivativen Instrumente zur Behandlung von Währungsrisiken bezogen. Terminverträge dürfen nur mit Billigung der Konzernleitung abgeschlossen werden. 2015 und 2016 gab es keine für den Konzern wesentlichen Terminverträge.

Lifco erachtet die Transaktionsexponierung für begrenzt, da es im Konzern ein Gleichgewicht zwischen Einkauf und Verkauf in ausländischen Währungen gibt. Somit bringt eine angemessene Veränderung des Werts der schwedischen Krone gegenüber anderen Währungen keine materiellen Auswirkungen auf die Finanzlage des Konzerns mit sich. 2016 betrugen nämlich die in der GuV ausgewiesenen Währungskursdifferenzen netto 7(6)MSEK, siehe Anm. 6.

Ein Umrechnungsrisiko liegt bei Umrechnung ausländischer Tochterunternehmen in die Berichtwährung SEK vor. Der Konzern hat einige Beteiligungen an Auslandstätigkeiten, deren Nettovermögenswerte Währungsrisiken ausgesetzt sind. Währungsexponierung, die aus den Nettovermögenswerten in den Auslandstätigkeiten des Konzerns entsteht, wird zu einem bestimmten Teil durch Darlehensaufnahmen in den betreffenden ausländischen Währungen gehandhabt. Diese Darlehen werden als Sicherung von Nettoinvestitionen ausgewiesen, siehe 2.7.5 Sicherung von Nettoinvestitionen.

Lifco schätzt, dass die Umrechnungsexponierung der Gesellschaft zur Folge hat, dass 1 Prozent Veränderung des Wertes der schwedischen Krone gegenüber anderen Währungen einem Effekt auf das Eigenkapital von +/- 34 (19) MSEK zur Folge haben würde. Die Exponierung ist vor allem dem EUR und der NOK zurechenbar.

(ii) Zinsrisiko

Unter Zinsrisiko wird verstanden, dass Veränderungen der allgemeinen Zinssituation das Nettoergebnis und das Ergebnis des Konzerns negativ beeinflussen. Die befindlichen Darlehen laufen sowohl mit festem als auch mit variablem Zinssatz. Das Zinsrisiko hinsichtlich Cashflow, dem der Konzern durch den variablen Zinssatz ausgesetzt ist, wird zum Teil durch Kassenmittel mit variablem Zinssatz neutralisiert. Der Durchschnittszinssatz des Konzerns betrug 1,2 % im Geschäftsjahr 2016 (0,9 % 2015).

Die Darlehen des Konzerns betrugen am Bilanzstichtag 3.274 (2.405) MSEK, siehe Anm. 25, davon laufen 33 % mit festem Zins und 67 % mit variablem Zins.. Eine Veränderung der Zinssituation um +/- 0,5 % -Einheiten, würde einen Effekt auf das Jahresergebnis in Höhe von +/- 8 (5) MSEK bedeuten.

(iii) Preisrisiken

Der Konzern ist Preisrisiken hinsichtlich Rohwaren, vor allem Stahl und Blech, rostfreiem Stahl und Gold ausgesetzt. Der Konzern verwendet keine derivativen Instrumente zur Sicherung von Rohwarenpreisen. Da Rohwaren einen relativ kleinen Teil der Waren ausmachen, die vom Konzern hergestellt werden sowie da die meisten Verträge Klauseln beinhalten, dass der Preis sich abhängig von Veränderungen des Rohwarenpreises verändern kann, wird der Einfluss von Preisrisiken des Konzerns als gering erachtet.

b) Kreditrisiko

Ein Kreditrisiko oder Gegenparteirisiko ist das Risiko, dass die Gegenpartei in einer finanziellen Transaktion am Fälligkeitsdatum ihren Verpflichtungen nicht nachkommt. Lifcos Kreditrisiko umfasst vor allem Forderungen an Kunden, es gibt jedoch ein gewisses Kreditrisiko hinsichtlich liquide Mittel. Jedes Konzernunternehmen ist verantwortlich, das Kreditrisiko nachzuverfolgen und zu analysieren sowie für jeden neuen Kunden eine Bonitätsprüfung vorzunehmen. Eine Rücklage für unsichere Forderungen gegen Kunden erfolgt auf Basis eines vom Konzern festgelegten Schemas. Lifco erachtet das Risiko von Kundenverlusten als gering, da der Verkauf in hohem Maß an Kunden erfolgt, mit denen der Konzern seit langem zusammenarbeitet und/oder gute Erfahrungen hinsichtlich Zahlungsbereitschaft gemacht hat. Der Konzern bewacht laufend die Bonität der Kunden und überprüft bei Bedarf die Kreditbedingungen nach vorliegenden Richtlinien. Hinsichtlich liquide Mittel wird das Kreditrisiko als gering erachtet, da die Gegenparteien große bekannte Banken mit hoher Bonität sind. Für Kreditverluste des Konzerns siehe Anm. 20. Es liegen keine wesentlichen Kreditrisiken vor.

c) Liquiditätsrisiko

Liquiditätsrisiko ist das Risiko, dass der Konzern nicht über liquide Mittel für die Bezahlung seiner Verpflichtungen hinsichtlich finanzieller Verbindlichkeiten verfügt. Die Zielsetzung der Liquiditätshandhabung der Gesellschaft ist, das Risiko, dass der Konzern nicht über ausreichend liquide Mittel verfügt, um seine kommerziellen Verpflichtungen zu erfüllen, zu minimieren. Um laufende Bezahlungen zu handhaben, gibt es ein Cash-Pool-System im Konzern, das sicherstellt, dass liquide Mittel in den Währungen verfügbar sind, in denen Bezahlung erfolgen soll. Die Leitung folgt rollenden Prognosen für die liquiden Mittel des Konzerns (einschließlich nicht genutzte Kreditrahmen), die auf voraussichtlichen Cashflows basieren. Lifcos Policy ist, eine starke Liquiditätsposition hinsichtlich zugänglicher liquider Mittel und nicht genutzter bestätigter Kreditrahmen zu haben.

Per 31. Dezember 2016 betragen die liquiden Mittel des Konzerns 293 (464) MSEK. Zukünftige Liquiditätsbelastung im Übrigen betrifft Bezahlung von Verbindlichkeiten aus Lieferungen sowie sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten und Darlehenstilgung. Für eine Laufzeitanalyse hinsichtlich zukünftigen Cashflows aus den finanziellen Verbindlichkeiten des Konzerns siehe Anm. 25.

3.2 HANDHABUNG VON KAPITALRISIKO

Ziel des Konzerns hinsichtlich Kapitalstruktur ist, die Fähigkeit des Konzerns zu sichern, seine Tätigkeit fortzusetzen, so dass er weiter Rendite für die Aktionäre und Nutzen für andere Anteilseigner erzeugen kann, sowie eine optimale Kapitalstruktur aufrecht zu erhalten, um die Kapitalkosten niedrig zu halten.

Lifco sieht gegenwärtig kein Refinanzierungsrisiko.

3.3 BERECHNUNG DES BEIZULEGENDEN ZEITWERTS

Buchwert, nach eventuellen Wertherabsetzungen, für Forderungen an Kunden und sonstige Forderungen sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und sonstige Verbindlichkeiten wird vorausgesetzt, dass sie ihren beizulegenden Zeitwerten entsprechen, weil diese Posten kurzfristiger Natur sind. Informationen über beizulegenden Zeitwert und Buchwert für langfristig zinstragende Verbindlichkeiten sind Anm. 25 zu entnehmen.

Die Finanzinstrumente, die im Konzern zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, bestehen aus finanziellen Verbindlichkeiten in Form von Verkaufs-/Kaufoptionen hinsichtlich zukünftigen Erwerbs von nicht beherrschenden Anteilen sowie Zusatzkaufpreisen, die durch Erwerb entstanden sind. Deren beizulegender Zeitwert basiert auf dem zukünftigen Verdienst des Unternehmens. Diese beiden Posten werden in der Kategorie drei in der Zeitwert-Hierarchie ausgewiesen. Die Tabelle unten zeigt die Veränderung im Jahreslauf.

MSEK BEDINGTE ZUSATZKAUFPREISE /

VERKAUFS-/KAUFOPTIONEN
Eröffnungsbilanz per 1. Januar 2015 78
Ausgezahlte Kaufpreise - 46
Währungskursdifferenzen - 2
Schlussbilanz per 31. Dezember 2015 30
Künftige Verkaufs-/Kaufoptionen 42
Neubewertung Verkaufs-/Kaufoptionen - 14
Ausgezahlte Kaufpreise - 1
Schlussbilanz per 31. Dezember 2016 57

Alle bedingten Zusatzkaufpreise hinsichtlich Erwerb früherer Jahre wurden 2015 reguliert.

ANM. 4 WICHTIGE SCHÄTZUNGEN UND BEURTEILUNGEN

Schätzungen der Werte von Bilanzposten und Beurteilungen bei der Anwendung von Rechnungslegungsgrundsätzen werden laufend ausgewertet und basieren auf historischer Erfahrung und sonstigen Faktoren, einschließlich Erwartungen bzgl. zukünftige Ereignisse, die bei herrschenden Umständen als angemessen erachtet werden.

Wichtige Schätzungen und Beurteilungen für Rechnungslegungszwecke

Der Konzern nimmt Schätzungen und Beurteilungen hinsichtlich der Zukunft vor. Die Schätzungen für Rechnungslegungszwecke, die sich daraus ergeben, entsprechen, definitionsgemäß, selten dem tatsächlichen Ergebnis. Die Schätzungen und Annahmen, die ein beträchtliches Risiko für erhebliche Anpassungen bei ausgewiesenen Werten für Vermögenswerte und Verbindlichkeiten im unmittelbar folgenden Geschäftsjahr beinhalten, werden in wichtigen Zügen unten behandelt.

Prüfung von Wertherabsetzungsbedarf für Goodwill und immaterielle Vermögenswerte mit unbestimmter Nutzungsdauer

Der Konzern untersucht jedes Jahr, ob gemäß dem in Anm. 2 beschriebenen Bilanzierungsgrundsatz Wertherabsetzungsbedarf für Goodwill und immaterielle Vermögenswerte mit unbestimmter Nutzungsdauer vorliegt. Die erzielbaren Beträge für Zahlungsmittel generierende Einheiten wurden durch Berechnung des Nutzungswerts festgestellt. Für diese Berechnungen müssen bestimmte Schätzungen vorgenommen werden (siehe Anm. 14).

Bewertung von Verlustvorträgen

Der Konzern untersucht jedes Jahr, ob anwendbar ist, latente Steuerforderungen hinsichtlich steuerlicher Verlustvorträge im Jahreslauf zu aktivieren. Eine latente Steuerforderung wird nur für Verlustvorträge ausgewiesen, für die wahrscheinlich ist, dass sie gegen zukünftige steuerpflichtige Überschüsse und gegen steuerpflichtige temporäre Differenzen genutzt werden können.

ANM. 5 SEGMENTRECHNUNGSLEGUNG

Der Geschäftsführende Direktor ist der höchste exekutive Entscheidungsträger des Konzerns. Die Konzernleitung hat die Betriebssegmente auf der Grundlage der Informationen festgelegt, die vom Geschäftsführenden Direktor behandelt werden und die als Grundlage für die Verteilung von Ressourcen und die Auswertung von Ergebnissen verwendet werden. Das vorgelegte Ergebnis der Segmente wird auf der Grundlage des Maßstabs EBITA (Ergebnis vor Abschreibungen immaterieller Vermögenswerte, die in Zusammenhang mit Erwerb, Restrukturierung,-, Integrations- und Erwerbskosten sowie Zinsen und Steuern entstanden sind) beurteilt.

ERTRÄGE

Zwischen den Segmenten erfolgt kein Verkauf. Die Erträge von externen Parteien, die dem Geschäftsführenden Direktor berichtet werden, werden auf die gleiche Weise bewertet wie in der Gewinn- und Verlustrechnung.

MSEK 2016 2015
Erträge von externen Kunden
Dental 3.590 3.435
Demolition & Tools 1.726 1.574
Systems Solutions 3.671 2.892
Summe 8.987 7.901

Die Verteilung von Ergebnissen pro Segment erfolgt an und mit EBITA Es erfolgt keine Aufteilung von Vermögenswerten und Verbindlichkeiten pro Segment, da kein solcher Betrag regelmäßig an den höchsten exekutiven Entscheidungsträger berichtet wird.

EBITA wird mit dem Ergebnis vor Steuern abgestimmt gemäß folgender Abstimmung:

Dental 655 614
Demolition & Tools 398 396
Systems Solutions 421 263
Gemeinsame Konzernfunktionen - 97 - 87
Summe 1.377 1.186
Abschreibung von immateriellen Vermögenswerten, die in Zusammenhang mit Erwerb entstanden sind - 121 - 66
Restrukturierungs-, Integrations- und Erwerbskosten - 4 - 13
Finanzposten, netto - 33 - 25
Ergebnis vor Steuern 1.219 1.082

Der Nettoumsatz verteilt sich auf wichtige Ertragsarten wie folgt:

Dentalprodukte 3.590 3.435
Werkzeug und Maschinen 1.726 1.574
Umwelttechnik 1.006 583
Vertragsherstellung 845 686
Wald (ehemals Sägewerksausrüstung) 720 796
Fahrzeugeinrichtungen 558 504
Baumaterial (ehem. Relining) 542 323
Summe 8.987 7.901

Es gibt keinen Kunden, der für mehr als 10 % des Umsatzes aufkommt.

Der Nettoumsatz verteilt sich auf geografische Märkte wie folgt:

Schweden 1.639 1.667
Deutschland 1.801 1.775
Sonstiges Europa 4.012 3.178
Asien und Australien 796 673
Nordamerika 630 502
Sonstige 109 106
Summe 8.987 7.901

Die Summe Anlagevermögen, außer Finanzinstrumente und latente Steuerforderungen, die in Schweden lokalisiert ist, beträgt 1.398 (1.250) MSEK, Deutschland 3.547 (3.508) MSEK, Norwegen 1.174 (21) MSEK und die Summe solchen Anlagevermögens, das in anderen Ländern lokalisiert ist, beträgt 1.169 (652) MSEK.

ANM. 6 WÄHRUNGSKURSGEWINNE UND -VERLUSTE, NETTO

MSEK 2016 2015
Währungskursdifferenzen wurden in der GuV wie folgt ausgewiesen:
Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen 3 2
Finanzielle Erträge und Aufwendungen (Anm. 12) 4 4
Summe 7 6

ANM. 7 PLANMÄSSIGE ABSCHREIBUNGEN

MSEK 2016 2015
Verteilung der Abschreibung auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte
Gebäude und Freilandinstallationen - 15 - 14
Maschinen und sonstige technische Anlagen - 32 - 27
Betriebsausstattung, Werkzeuge und Anlagen - 47 - 40
Summe Abschreibungen Sachanlagen - 94 - 81
Kundenbeziehungen - 115 - 57
Patente - 7 - 8
Sonstige immaterielle Vermögenswerte - 9 - 11
Summe Abschreibungen immaterielle Vermögenswerte - 131 - 76
Summe Abschreibung Anlagevermögen - 225 - 157
Abschreibung verteilt auf Funktion
Aufwendung für verkaufte Waren - 45 - 45
Vertriebsaufwendungen - 127 - 66
Verwaltungsaufwendungen - 48 - 44
Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen - 5 - 2
Summe Abschreibungen - 225 - 157

ANM. 8 VERGÜTUNG AN RECHNUNGSPRÜFER

MSEK 2016 2015
PricewaterhouseCoopers
Rechnungsprüfungsauftrag 6 5
Rechnungsprüfungstätigkeit außer Rechnungsprüfungsauftrag 1 1
Steuerberatung - -
Sonstige Dienstleistungen 3 2
Summe 10 8

Der Rechnungsprüfungsauftrag betrifft das Honorar für die gesetzlich vorgeschriebene Rechnungsprüfung, d.h. die Arbeit, die notwendig war, um den Rechnungsprüfungsbericht abzugeben. Rechnungsprüfungstätigkeit außer Rechnungsprüfungsaufrag ist u.a. die Prüfung eines Quartalsberichts. Steuerberatung betrifft vor allem allgemeine Steuerfragen hinsichtlich Körperschaftssteuer. Sonstige Dienstleistungen betreffen Beratung hinsichtlich Finanzrechnungslegung sowie Dienstleistungen in Zusammenhang mit Kauf.

ANM. 9 AUFWENDUNGEN VERTEILT AUF KOSTENARTEN

MSEK 2016 2015
Handelswaren, Rohmaterial und Verbrauchsmaterial 4.436 3.946
Personalaufwendungen (Anm.10) 1.943 1.707
Abschreibungen und Wertherabsetzungen (Anm.7,14 und 15) 225 157
Aufwendungen für operatives Leasing (Anm.11) 94 80
Produktions- und sonstige Aufwendungen 1.038 878
Summe Aufwendungen für verkaufte Waren, Vertrieb, Verwaltung sowie Forschung und Entwicklung 7.736 6.768

ANM. 10 PERSONALAUFWENDUNGEN UND DURCHSCHNITTLICHE BESCHÄFTIGTENZAHL

MSEK 2016 2015
Löhne und Vergütungen
Verwaltungsrat und leitende Angestellte 189 166
Sonstige Mitarbeiter 1.378 1.184
1.567 1.350
Sozialleistungen 279 267
Pension für leitende Angestellte 26 24
Pension für sonstige Mitarbeiter 71 66
Summe 1.943 1.707

* Einschließlich Gehälter und Vergütungen an Verwaltungsrat, Konzernleitung sowie Geschäftsführende Direktoren in den Tochtergesellschaften des Konzerns.

VERGÜTUNGEN UND SONSTIGE LEISTUNGEN 2016

TSEK GRUNDGEHALT/

VERWALTUNGSRATS-

HONORAR*
VARIABLE

VERGÜTUNG
SONSTIGE

LEISTUNGEN
PENSIONS-

AUFWENDUNGEN
SUMME
Carl Bennet 1.276 - - - 1.276
Gabriel Danielsson 638 - - - 638
Ulrika Dellby 659 - - - 659
Annika Espander Jansson 659 - - - 659
Erik Gabrielson 659 - - - 659
Ulf Grunander 743 - - - 743
Fredrik Karlsson (in seiner Eigenschaft als - - - - -
Verwaltungsratsmitglied)
Johan Stern 722 - - - 722
Axel Wachtmeister 638 - - - 638
Summe 5.994 - - - 5.994
Fredrik Karlsson (in der Eigenschaft als 22.022 15.061 28 12.881 49.992
Geschäftsführender Direktor)
Übrige Konzernleitung (3 Personen) 9.318 9.039 53 2.882 21.292
Summe 31.340 24.100 81 15.763 71.284

VERGÜTUNGEN UND SONSTIGE LEISTUNGEN 2015

TSEK GRUNDGEHALT/

VERWALTUNGSRATS-

HONORAR*
VARIABLE

VERGÜTUNG
SONSTIGE

LEISTUNGEN
PENSIONS-

AUFWENDUNGEN
SUMME
Carl Bennet 1.220 - - - 1.220
Gabriel Danielsson 610 - - - 610
Ulrika Dellby 630 - - - 630
Erik Gabrielson 630 - - - 630
Ulf Grunander 710 - - - 710
Fredrik Karlsson (in der Eigenschaft als - - - - -
Verwaltungsratsmitglied)
Johan Stern 690 - - - 690
Axel Wachtmeister 610 - - - 610
Summe 5.100 - - - 5.100
Fredrik Karlsson (in der Eigenschaft als 20.303 13.633 29 11.950 45.915
Geschäftsführender Direktor)
Übrige Konzernleitung (2 Personen) 7.694 6.173 49 2.480 16.396
Summe 27.997 19.806 78 14.430 62.311

* Einschließlich Vergütung für Arbeit im Verwaltungsratsausschuss

Vergüptungen an leitende Angestellte

Grundsätze: An den Vorsitzenden und die Mitglieder des Verwaltungsrats werden Vergütungen gemäß Beschluss der Jahreshauptversammlung gezahlt. Einige Verwaltungsratsmitglieder fakturieren ihr Honorar über ein eigenes Unternehmen. Dies wurde ihnen unter dem Vorbehalt gestattet, dass es für Lifco kostenneutral ist. Arbeitnehmervertreter erhalten keine Vergütung des Verwaltungsrats. Die Vergütung an den Geschäftsführenden Direktor und sonstige leitende Angestellte besteht aus Grundgehalt, variabler Vergütung, sonstigen Leistungen und Pension. Unter sonstige leitende Angestellte werden die drei Personen verstanden, die gemeinsam mit dem Geschäftsführenden Direktor die Konzernleitung darstellen. Für die Zusammensetzung der Konzernleitung, siehe S. 35. Die Verteilung auf Grundgehalt und variable Vergütung muss in Proportion zur Verantwortung und Geschäftsführungsbefugnis des Angestellten erfolgen.

Variable Vergütung: Für den Geschäftsführenden Direktor beträgt die variable Vergütung höchstens 70 Prozent des Festgehalts und und sie basiert auf erreichten Ergebnissen. Für sonstige leitende Angestellte basiert die variable Vergütung auf dem Ergebnis im Verhältnis zu individuell aufgestellten Zielen.

Pensionen: Das Pensionsalter für den Geschäftsführenden Direktor ist frühestens 60 Jahre. Lifco stellt einen Betrag, der 60 Prozent (ausschließlich Gehaltsaufwendung) des Festgehalts des Geschäftsführenden Direktors entspricht, für Kapital-, Pensions-, Lebens- und Krankenversicherungen ein. Sonstige leitende Angestellte haben Anspruch auf Pensionsleistungen von höchstens 35 % des Festgehalts und das Pensionsalter ist frühestens 60 Jahre. Alle Pensionsleistungen sind unantastbar, d.h. nicht durch eine zukünftige Anstellung bei Lifco bedingt.

Abfindung: Bei Kündigung des Geschäftsführenden Direktors von Seiten des Unternehmens gilt eine Kündigungsfrist von 12 Monaten. Bei Kündigung von Seiten des Geschäftsführenden Direktors gilt eine Kündigungsfrist von 6 Monaten. Bei Kündigung sonstiger leitender Angestellter von Seiten des Unternehmens gilt eine Kündigungsfrist von höchstens 12 Monaten. Anspruch auf Gehalt und sonstige Leistungen bleibt während der Kündigungsfrist bestehen.

Behandlungs- und Beschlussprozess: Der Vergütungsausschuss hat dem Verwaltungsrat im Jahreslauf Empfehlungen hinsichtlich Grundsätzen für Vergütung an leitende Angestellte gegeben. Die Empfehlungen enthielten die Proportionen zwischen fester und variabler Vergütung sowie die Höhe eventueller Gehaltserhöhungen. Der Vergütungsausschuss hat außerdem Kriterien für die Beurteilung der Bonusauszahlung vorgeschlagen. Der Verwaltungsrat hat die Vorschläge des Vergütungsausschusses diskutiert und anhand der Empfehlungen des Ausschusses Beschlüsse gefasst.

Vergütungen an den Geschäftsführenden Direktor wurden für das Geschäftsjahr 2016 vom Verwaltungsrat gemäß Empfehlung des Vergütungsausschusses beschlossen. Vergütungen an sonstige leitende Angestellte wurden vom Geschäftsführenden Direktor nach Rücksprache mit dem Vorsitzenden des Verwaltungsrats beschlossen. Der Vergütungsausschuss ist im Jahr 2016 zwei Mal zusammengetreten.

DURCHSCHNITTLICHE BESCHÄFTIGTENZAHL, KONZERN GESAMT 2016 2015
FRAUEN MÄNNER GESAMT FRAUEN MÄNNER GESAMT
--- --- --- --- --- --- ---
Australien 4 22 26 3 20 23
Belgien 1 3 4 1 3 4
Dänemark 50 166 216 47 170 217
Estland 91 135 226 96 126 222
Philippinen 85 143 228 91 155 246
Finnland 47 144 191 48 155 203
Frankreich 10 62 72 10 65 75
Niederlande 4 36 40 3 35 38
Island - - - - 5 5
Italien - 2 2 - 2 2
Kanada 2 11 13 2 11 13
China 17 60 77 19 67 86
Lettland 8 3 11 7 3 10
Litauen 10 1 11 10 1 11
Norwegen 68 191 259 42 69 111
Polen 1 5 6 1 5 6
Russland 2 5 7 2 3 5
Schweiz 4 7 11 4 9 13
Singapur 3 8 11 2 6 8
Slowenien 4 18 22 6 16 22
Spanien - - - - 3 3
Großbritannien 30 119 149 26 114 140
Schweden 243 724 967 238 757 995
Tschechische Republik 41 116 157 42 113 155
Deutschland 290 382 672 286 359 645
Ungarn 5 3 8 5 3 8
USA 21 77 98 8 55 63
Österreich 3 37 40 3 37 40
Konzern gesamt 1.044 2.480 3.524 1.002 2.367 3.369
Mutterunternehmen
Schweden 2 3 5 2 3 5
VERTEILUNG LEITENDE ANGESTELLTE PER BILANZSTICHTAG 2016 2015
Frauen:
Verwaltungsratsmitglieder im Mutterunternehmen 22 % 13 %
Anzahl Personen in der Unternehmensleitung einschl. Geschäftsführender Direktor 25 % 33 %
Männer:
Verwaltungsratsmitglieder im Mutterunternehmen 78 % 87 %
Anzahl Personen in der Unternehmensleitung einschl. Geschäftsführender Direktor 75 % 67 %

ANM. 11 LEASING

Operatives Leasing

Die operativen Leasingverträge des Konzerns bestehen vor allem aus Leasing von Räumlichkeiten und Fahrzeugen. Weitervermietung findet nicht statt. Aufwendungen für operatives Leasing im Konzern betrugen im Geschäftsjahr 94 (80) MSEK. Leasingaufwendungen für über operative Leasingverträge im Besitz befindliche Vermögensgegenstände werden bei betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen.

Zukünftige Mindestleasinggebühren gemäß nicht kündbaren operativen Leasingverträgen betrugen per Bilanzstichtag:

Fälligkeitszeitpunkt binnen eines Jahres 84 45
Fälligkeitszeitpunkt zwischen 2 und 5 Jahren 211 74
Fälligkeitszeitpunkt über 5 Jahre 70 29
Summe 365 148

ANM. 12 FINANZERTRÄGE UND -AUFWENDUNGEN

MSEK 2016 2015
Finanzerträge
Zinserträge 2 4
Währungskursgewinne 4 4
Sonstige finanzielle Erträge 6 1
Summe Finanzerträge 12 9
Finanzaufwendungen
Zinsaufwendungen - 41 - 30
Sonstige finanzielle Aufwendungen - 4 - 4
Summe Finanzaufwendungen - 45 - 34
Summe Finanzposten, netto - 33 - 25

ANM. 13 STEUER AUF JAHRESERGEBNIS

MSEK 2016 2015
Steueraufwendungen
Aktuelle Steuern für das Jahr - 299 - 273
Vorjahren zurechenbare Anpassung aktueller Steuern - 6 1
Summe aktuelle Steuer - 305 - 272
Latente Steuer (Anm.18)
Entstehung und Rückführung von temporären Unterschieden 13 15
Summe latente Steuer 13 15
Summe Einkommenssteuer - 292 - 257

Der Zusammenhang zwischen den Steueraufwendungen des Jahres und dem Bilanzgewinn/Bilanzverlust ist der Tabelle unten zu entnehmen. Veranschlagte Steuern auf den Jahresgewinn wurden auf 22 (22) Prozent veranschlagt. Steuern für übrige Länder wurden gemäß lokal verwendeten Steuersätzen veranschlagt. Einkommenssteuern auf das Konzernergebnis unterscheiden sich von dem theoretischen Betrag, der sich bei Anwendung eines gewichteten durchschnittlichen Steuersatzes ergeben hätte, für die Ergebnisse der konsolidierten Unternehmen wie folgt:

Ergebnis vor Steuern 1.219 1.082
Steuern gemäß geltendem Steuersatz in Schweden 22 % - 268 - 238
Steuereffekte nicht steuerpflichtiger Erträge 15 1
Steuereffekte nicht abzugsfähiger Aufwendungen - 19 - 6
Anpassung für andere Steuersätze in ausländischen Tochtergesellschaften - 16 - 18
Genutzte Verlustvorträge, für die keine latente Steuerforderung ausgewiesen wurde. 2 3
Anpassungen hinsichtlich Vorjahre - 6 1
Ausgewiesene Steueraufwendungen - 292 - 257

Der gewichtete durchschnittliche Steuersatz für den Konzern beträgt 24,0 (23,8) Prozent.

ANM. 14 IMMATERIELLES ANLAGEVERMÖGEN

MSEK *UNBESTIMMBARE NUTZUNGSDAUER *GOOD-

WILL
*MARKEN KUNDEN-

BEZIEHUNGEN
PATENTE SONST. IMMAT.

VERMÖGENSWERTE
SUMME
Anschaffungswert
Per 1. Januar 2015 4.453 276 431 48 110 5.317
Investitionen - - - - 9 9
Erwerb/Veräußerung von Geschäftstätigkeit 246 65 240 - 16 567
Veräußerungen/Abgänge - - - - 6 - 8 - 14
Umklassifizierungen - - - - - -
Umrechnungskursdifferenzen - 133 - 12 - 20 - 1 - 4 - 170
Per 1. Januar 2016 4.566 329 651 41 123 5.710
Investitionen - - - 4 5 9
Erwerb/Veräußerung von Geschäftstätigkeit 697 233 741 2 6 1.679
Veräußerungen/Abgänge - 5 - - - - 11 - 16
Umklassifizierungen - 2 - - - 2 -
Umrechnungskursdifferenzen 185 25 63 2 4 279
Per 31. Dezember 2016 5.441 587 1.455 49 129 7.661
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN
Per 1. Januar 2015 - 454 - - 38 - 16 - 82 - 590
Abschreibungen des Jahres - - - 57 - 8 - 11 - 76
Erwerb/Veräußerung von Geschäftstätigkeit - - - - - 14 - 14
Veräußerungen/Abgänge - - - 6 8 14
Umklassifizierungen - - - - - -
Umrechnungskursdifferenzen 11 - 1 1 3 16
Per 1. Januar 2016 - 443 - - 94 - 17 - 96 - 650
Abschreibungen des Jahres - - - 115 - 7 - 9 - 131
Erwerb/Veräußerung von Geschäftstätigkeit - - - - - 2 - 2
Veräußerungen/Abgänge 5 - - - 11 16
Umklassifizierungen 2 - - - - 2 -
Umrechnungskursdifferenzen - 11 - - 5 - 1 - 3 - 20
Per 31. Dezember 2016 - 447 - - 214 - 25 - 101 - 787
KUMULIERTE WERTHERABSETZUNGEN
Per 1. Januar 2015 - 50 - - - - - 50
Wertherabsetzungen des Jahres - - - - - -
Per 1. Januar 2016 - 50 - - - - - 50
Wertherabsetzungen des Jahres - - - - - -
Per 31. Dezember 2016 - 50 - - - - - 50
Buchwert per 1. Januar 2015 3.949 276 393 32 28 4.678
Buchwert per 31. Dezember 2015 4.073 329 557 24 27 5.010
Buchwert per 31. Dezember 2016 4.944 587 1.241 24 28 6.824

Prüfung von Wertherabsetzungsbedarf für Goodwill und Marken

Goodwill und immaterielles Anlagevermögen (Marken) mit unbestimmbarer Nutzungsperiode werden auf die Zahlungsmittel generierenden Einheiten den Konzerns identifiziert pro Betriebssegment verteilt. Die für die Berechnung des Nutzungswerts verwendeten Annahmen sind für Goodwill und Marken gleich.

Ein erzielbarer Betrag für eine Zahlungsmittel generierende Einheit wurde basierend auf Berechnungen des Nutzungswerts festgelegt. Diese Berechnungen gehen von geschätzten zukünftigen Cashflows vor Steuern aus basierend auf von der Konzernleitung gebilligten Finanzetats, die sich über einen Fünfjahreszeitraum erstrecken. Cashflows jenseits des Fünfjahreszeitraums werden mit Hilfe von geschätzten Wachstum extrapoliert Die geschätzte Wachstumsrate wird vermutlich der Wachstumsrate im fünften Jahr entsprechen, welche auf ca.zwei Prozent für sämtliche Betriebssegmente sowohl 2016 als auch 2015 geschätzt wird. Annahmen wurden über Bruttomarge, Kostenniveau, Betriebskapitalbedarf und Investitionsbedarf gemacht. Die Parameter wurden entsprechend einem Wachstum von 2 /2) Prozent pro Jahr für alle Betriebssegmente eingestellt. Der angewendete Diskontierungszinssatz vor Steuern beträgt 10,5 (10,8) Prozent für das Betriebssegment Dental und 11,5 (11,7) Prozent für die sonstigen Betriebssegmente.

Die Berechnung per 31.12.2016 zeigt, dass der Nutzungswert den Buchwert bei allen Zahlungsmittel generierenden Einheiten übersteigt, weshalb kein Wertherabsetzungsbedarf vorliegt. Bei der Berechnung per 31.12.2015 lag ebenfalls kein Wertherabsetzungsbedarf vor.

Sensivitätsanalyse

Eine Sensivitätsanalyse zeigt, dass noch vorhandener Goodwillwert für alle Zahlungsmittel generierenden Einheiten weiter gerechtfertigt würde, wenn der Diskontierungszinssatz um 1 Prozent erhöht würde oder das Wachstum, das Terminalwachstum oder die Bruttomarge um 1 Prozent gesenkt würde.

Lifcos zu berichtende Betriebssegmente sind Dental, Demolition & Tools und Systems Solutions. Goodwill wird alloziert, um einen Wertherabsetzungstest zu machen, außer an die berichtbaren Segmente Dental und Demolition & Tools an die fünf individuellen Zahlungsmittel generierenden Einheiten: Baumaterial (ehem. Reining), Fahrzeugeinrichtungen, Vertragsherstellung, Umwelttechnik und Wald (ehem. Sägewerksausrüstung). Das Folgende ist eine Zusammenstellung von Goodwill und immateriellen Anlagevermögen mit unbestimmbarer Nutzungsdauer per Zahlungsmittel generierende Einheit:

KONZERN GOODWILL MARKEN
MSEK 31.12.2016 31.12.2015 31.12.2016 31.12.2015
--- --- --- --- ---
Dental 3.220 2.914 374 274
Demolition & Tools 764 722 35 29
Umwelttechnik 458 138 119 26
Baumaterial (ehem. Relining) 269 130 41 -
Vertragsherstellung 102 40 18 -
Fahrzeugeinrichtungen 71 71 - -
Wald (ehem.) Sägewerksausrüstung) 60 58 - -
Gesamt 4.944 4.073 587 329

ANM. 15 SACHANLAGEN

MSEK GEBÄUDE

UND

GRUNDSTÜCKE
MASCHINEN

UND

SONSTIGE

TECHNISCHE

ANLAGEN
BETRIEBS-

AUSSTATTUNG,

WERKZEUGE

UND ANLAGEN
IM

GANG

BEFINDLICHE

NEUE

ANLAGEN
SUMME
ANSCHAFFUNGSWERT
Per 1. Januar 2015 454 438 370 2 1.264
Investitionen 8 36 57 1 102
Erwerb/Veräußerung von Geschäftstätigkeit 36 57 34 - 127
Veräußerungen/Abgänge - - 18 - 35 - - 53
Umklassifizierungen 1 - 1 2 - 2 -
Umrechnungskursdifferenzen - 11 - 8 - 9 - - 28
Per 1. Januar 2016 488 504 419 1 1.412
Investitionen 11 45 56 2 114
Erwerb/Veräußerung von Geschäftstätigkeit - 6 12 35 - 41
Veräußerungen/Abgänge - 21 - 47 - 22 - - 90
Umklassifizierungen - 2 - 2 - -
Umrechnungskursdifferenzen 11 14 12 - 37
Per 31. Dezember 2016 483 530 498 3 1.514
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN
Per 1. Januar 2015 - 265 - 350 - 263 - - 878
Abschreibungen des Jahres - 14 - 27 - 40 - - 81
Erwerb/Veräußerung von Geschäftstätigkeit - 21 - 42 - 26 - - 89
Veräußerungen/Abgänge - 8 25 - 33
Umklassifizierungen - - - - -
Umrechnungskursdifferenzen 7 8 5 - 20
Per 1. Januar 2016 - 293 - 403 - 299 - - 995
Abschreibungen des Jahres - 15 - 32 - 47 - - 94
Erwerb/Veräußerung von Geschäftstätigkeit 13 - 7 - 20 - - 14
Veräußerungen/Abgänge 15 46 19 - 80
Umklassifizierungen - - - - -
Umrechnungskursdifferenzen - 8 - 10 - 9 - - 27
Per 31. Dezember 2016 - 288 - 406 - 356 - - 1.050
Buchwert per 1. Januar 2015 189 88 107 2 386
Buchwert per 31. Dezember 2015 195 101 120 1 417
Buchwert per 31. Dezember 2016 195 124 142 3 464

ANM. 16 ANTEILE AN BETEILIGUNGSUNTERNEHMEN

MSEK KAPITAL-

ANTEIL %
BUCHWERT

2016
BUCHWERT

2015
Der Konzern veräußerte 2016 folgende Beteiligungsunternehmen:
Synerplan OY, Finnland, Kerava - (30,00) - 4

ANM. 17 FINANZINSTRUMENTE PRO KATEGORIE

VERMÖGENSWERTE IN DER BIUANZ MSEK DARLEHENSFORDERUNGEN

UND FORDERUNGEN AN KUNDEN
Per 31. Dezember 2016
Forderungen an Kunden 1.046
Sonstige langfristige finanzielle Forderungen 5
Liquide Mittel 293
Summe 1.344
Per 31. Dezember 2015
Forderungen an Kunden 863
Sonstige langfristige finanzielle Forderungen 3
Liquide Mittel 464
Summe 1.330
VERBINDLICHKEITEN IN DER BILANZ MSEK VERBINDLICHKEITEN

BEWERTET

ZUM BEIZULEGENDEN ZEITWERT

ÜBER GUV
SONSTIGE

FINANZIELLE

VERBINDLICHKEITEN
SUMME
Per 31. Dezember 2016
Zinstragende Darlehen - 3.274 3.274
Verbindlichkeiten aus Lieferungen - 507 507
Sonstige Verbindlichkeiten* 57 - 57
Summe 57 3.781 3.838
Per 31. Dezember 2015
Zinstragende Darlehen - 2.375 2.375
Verbindlichkeiten aus Lieferungen - 370 370
Sonstige Verbindlichkeiten* 30 - 30
Summe 30 2.745 2.775

* Sonstige Verbindlichkeiten, die Finanzinstrumente sind, betreffen Zusatzkaufpreise und zwingende Kauf/Verkaufsoptionen hinsichtlich nicht beherrschende Anteile. Veränderungen in finanziellen Verbindlichkeiten, die zwingenden Kauf/Verkaufsoptionen zurechenbar sind, werden im Eigenkapital ausgewiesen.

ANM. 18 LATENTE STEUERN

MSEK 2016 2015
Die latente Steuerforderung ist folgenden temporären Unterschieden sowie Verlustvorträgen zurechenbar.
Latente Steuerforderung zurechenbar:
Temporäre Unterschiede auf Umlaufvermögen 48 36
Abzugsfähige temporäre Unterschiede Rückstellungen 2 2
Verlustvorträge 1 1
Sonstige abzugsfähige temporäre Unterschiede 53 41
Summe latente Steuerforderungen 104 80
Die latenten Steuerschulden sind folgenden temporären Unterschieden sowie Verlustvorträgen zurechenbar.
Latente Steuerschulden zurechenbar:
Temporäre Unterschiede auf Anlagevermögen - 425 - 256
Sonstige steuerpflichtige temporäre Unterschiede - 100 - 93
Summe latente Steuerschulden - 525 - 349
Latente Steuerschulden/Steuerforderung, netto - 421 - 269

Latente Steuerforderungen werden für steuerliche Verlustvorträge ausgewiesen soweit wahrscheinlich ist, dass sie gegenüber zukünftigen besteuerbaren Gewinnen genutzt werden können. Der Konzern wies latente Steuerforderungen in Höhe von 5 (1) MSEK, hinsichtlich Verlusten in Höhe von 23 (4) MSEK, nicht aus, die gegenüber zukünftigem steuerpflichtigem Gewinn genutzt werden können. Von diesen Verlustvorträgen werden 4 MSEK später als fünf Jahre fällig.

ANM. 19 VORRÄTE

MSEK 2016 2015
Bewertet zum Anschaffungswert
Fertige Erzeugnisse und Handelswaren 665 536
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 338 280
Unfertige Erzeugnisse 114 109
Laufende Arbeiten auf Rechnung Dritter 21 11
Vorleistungen an Lieferanten 17 24
Summe 1.155 960
Nettoeffekt der Wertherabsetzung und Rückführung von Vorräten, die in der GuV als Aufwendung ausgewiesen worden sind - 14 - 17

ANM. 20 FORDERUNGEN AN KUNDEN

MSEK 2016 2015
Forderungen an Kunden 1.100 904
Rücklage für unsichere Forderungen an Kunden - 54 - 41
Forderungen an Kunden, netto 1.046 863

Per 31. Dezember 2016 betrugen vollwertige Forderungen an Kunden 662 (551) MSEK und Forderungen an Kunden in Höhe von 356 (296) MSEK waren fällig, jedoch ohne dass ein Wertherabsetzungsbedarf als vorliegend erachtet wurde. Diese fälligen Forderungen betreffen eine Reihe von Kunden, die früher keine Zahlungsschwierigkeiten gehabt haben. Weitere 82 (57) MSEK waren fällig mit einem Wertherabsetzungsbedarf von insgesamt 54 (41) MSEK. Die Altersanalyse dieser Forderungen an Kunden siehe unten:

Nicht fällige Forderungen an Kunden 662 551
Fällig 1-30 Tage, keine Wertherabsetzung 235 196
Fällig 31-60 Tage, keine Wertherabsetzung 121 100
Fällig 61-90 Tage 30 17
Rücklage - 8 - 4
Fällig >90 Tage 52 40
Rücklage - 46 - 37
Summe Forderungen an Kunden, netto 1.046 863

Veränderungen in der Rücklage für unsichere Forderungen an Kunden sind wie folgt:

Per 1. Januar 41 30
Erwerb von Geschäftstätigkeit 11 5
Rücklage befürchtete Verluste 4 9
Festgestellte Verluste - 2 - 3
Per 31. Dezember 54 41

Einstellungen in, bzw. Rückführungen von Rücklagen für unsichere Forderungen an Kunden sind im Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit in der GuV erfasst. Die maximale Exponierung gegenüber Kreditrisiko per Bilanzstichtag ist der Buchwert für Forderungen an Kunden gemäß oben. Sicherheiten oder sonstige Garantien für die per Bilanzstichtag ausstehenden Forderungen an Kunden gibt es nicht. Wesentliche sonstige fällige Forderungen finden sich entweder per Samstag, 31. Dezember 2016 oder 2015.

ANM. 21 RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN

MSEK 2016 2015
Vorausbezahlte Mietkosten 13 11
Vorausbezahlte Versicherungskosten 6 5
Vorausbezahlte IT-Kosten 7 7
Sonstige vorausbezahlte Aufwendungen 10 18
Aufgearbeitete, nicht fakturierte Erträge 43 58
Aufgelaufene Erträge 8 7
Summe 87 106

ANM. 22 KONTOKORRENTKREDIT

MSEK 2016 2015
Genutzter Betrag von Kontokorrentkredit beträgt 465 90
Bewilligter Betrag von Kontokorrentkredit beträgt 1.077 285

ANM. 23 LIQUIDE MITTEL

MSEK 2016 2015
In liquide Mittel in der Bilanz und in der Cashflow-Analyse sind folgende Posten erfasst:
Kassenbestand und Bankguthaben 293 464

ANM. 24 AKTIENKAPITAL

MSEK ANZAHL AKTIEN

(IN TAUSEND)
AKTIEN-

KAPITAL
Per 1. Januar 2015 90.843 18
Per 31. Dezember 2015 90.843 18
Per 31. Dezember 2016 90.843 18

Das Aktienkapital besteht aus 6 075 970 A-Akien und 84 767 290 B-Aktien, insgesamt 90 843 260 Aktien. Die A-Aktien haben einen Stimmwert von 10 Stimmen/Aktie und die B-Aktien haben einen Stimmwert von 1 Stimme/Aktie. Alle vom Mutterunternehmen emittierten Aktien sind voll bezahlt.

ANM. 25 DARLEHENSAUFNAHME

MSEK 2016 2015
Sonstige zinstragende Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten an Kreditinstitute 3 3
Obligationsdarlehen 1.080 1.031
Sonstige zinstragende Verbindlichkeiten - 30
Summe langfristige zinstragende Verbindlichkeiten 1.083 1.064
Kurzfristige zinstragende Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten an Kreditinstitute 1.726 1.251
Kontokorrentkredit, genutzter Betrag 465 90
Summe kurzfristige zinstragende Verbindlichkeiten 2.191 1.341
Summe zinstragende Verbindlichkeiten 3.274 2.405

Langfristige Darlehen laufen mit Festzins und kurzfristige Darlehen laufen mit variablem Zins. Ausgewiesene Beträge unterscheiden sich nicht vom beizulegenden Zeitwert. Die unten stehende Tabelle analysiert die finanziellen Verbindlichkeiten des Konzerns aufgeteilt nach der Zeit, die am Bilanzstichtag bis zum vertragsgemäßen Fälligkeitsdatum verbleibt. Die in der Tabelle angegebenen Beträge sind vertragsgemäße nicht diskontierte Cashflows. In der Berechnung wurden Zinssätze gemäß geltenden Bedingungen per Bilanzstichtag verwendet.

MSEK WENIGER

ALS 1 JAHR
>1 JAHRE

< 2 JAHRE
>2 JAHRE

< 3 JAHRE
Per 31. Dezember 2016
Bankdarlehen und Obligationsdarlehen* 2.221 1.090 1
Verbindlichkeiten aus Lieferungen 507 - -
Summe 2.728 1.090 1

* einschließlich Zinsen

ANM. 26 VERGÜTUNGEN AN BESCHÄFTIGTE NACH BESCHÄFTIGUNGSENDE

Die in der Bilanz ausgewiesenen Beträge betreffen leistungsbestimmte Ruhegelder in Schweden und Deutschland, die nicht mehr im Unternehmen tätigen Beschäftigten zurechenbar sind. Der Buchwert hinsichtlich leistungsbestimmter Verpflichtungen beträgt 37 (39) MSEK.

Für Angestellte in Schweden wird die leistungsbestimmte Ruhegeldverpflichtung für Alters- und Familienruhegeld durch eine Versicherung bei Alecta gesichert. Gemäß einer Erklärung des Rats für Finanzberichterstattung; UFR 3 Klassifizierung von ITP-Plänen, die durch Versicherung bei Alecta finanziert werden, ist dies ein leistungsbestimmter Plan, der mehrere Arbeitgeber umfasst. Für das Geschäftsjahr 2016 hatte das Unternehmen keinen Zugang zu Informationen, um seinen proportionalen Anteil an den Verpflichtungen, Verwaltungsressourcen und Aufwendungen auszuweisen, was zur Folge hatte, dass der Plan nicht als leistungsbestimmter Plan ausgewiesen werden konnte. Der Ruhegeldplan ITP 2, der durch eine Versicherung bei Alecta gesichert wird, wird deshalb als abgabenbestimmter Plan ausgewiesen. Die Prämie für das leistungsbestimmte Alters- und Familienruhegeld wird individuell berechnet und ist u.a. abhängig von Lohn, früher verdientem Ruhegeld und erwarteter restlicher Anstellungsdauer. Die voraussichtlichen Abgaben in der nächsten Berichtsperiode für bei Alecta abgeschlossene ITP 2-Versicherungen betragen 9 (11) MSEK.

Das kollektive Konsolidierungsniveau besteht aus dem Marktwert auf Alectas Vermögenswerte in Prozent der Versicherungsverpflichtungen berechnet gemäß Alectas versicherungstechnischen Methoden und Annahmen, die nicht mit IAS 19 übereinstimmen. Das kollektive Konsolidierungsniveau soll normalerweise zwischen 125 und 155 Prozent variieren können. Wenn Alectas kollektives Konsolidierungsniveau 125 Prozent unterschreitet oder 155 Prozent überschreitet, müssen Maßnahmen ergriffen werden, um Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass das Konsolidierungsniveau auf das Normalintervall zurückgeht. Bei niedriger Konsolidierung kann eine Maßnahme sein, den vereinbarten Preis für Neuabschluss und Ausweitung vorhandener Leistungen zu erhöhen. Bei hoher Konsolidierung kann eine Maßnahme sein, Prämienreduzierungen einzuführen. Ende 2016 betrug Alectas Überschuss in Form des kollektiven Konsolidierungsniveaus 149 Prozent (2015: 153 Prozent).

Lifco hat zwei Personen eine Ruhegeldzusage gemacht und in Zusammenhang damit eine Kapitalversicherung gekauft, die als Sicherheit für die Ruhegelder dieser Angestellten gestellt wird. Die Pensionszusage bedeutet, dass die Einzelpersonen den Wert in der Kapitalversicherung abzüglich einer besonderen Lohnsteuer erhalten. Weil keine garantierten Vergütungsstufen vorliegen, wird die Nettoverpflichtung des Konzerns stets 0 sein. Diese Kapitalversicherungen gelten als Verwaltungsvermögenswerte und werden gegen die Verpflichtung netto ausgewiesen.

ANM. 27 RÜCKSTELLUNGEN

MSEK GARANTIE-

RÜCKLAGE
RESTRUKTURIERUNGS-

RÜCKLAGE
KOSTEN

FÜR

RÄUMLICH-

KEITEN
SONSTIGE

RÜCKSTELLUNGEN
SUMME
Per 1. Januar 2016 46 2 3 14 65
Künftige Rückstellungen 22 - - 4 26
Kauf von Unternehmen 3 - - - 3
Ausgenutzt im Jahreslauf - 10 - 1 - 1 - 7 - 19
Ungenutzte Mittel, die rückgeführt werden - 17 - - - - 17
Umklassifizierungen 2 - - 1 - 1
Umrechnungskursdifferenzen 2 - - 1 3
Per 31. Dezember 2016 48 1 1 12 62
davon langfristige Rückstellungen 30 1 1 9 41
davon kurzfristige Rückstellungen 18 - - 3 21
Voraussichtliche Zeitpunkte für
Abfluss:
binnen 1 Jahres 30 1 1 9 41
binnen 3 Jahren 6 - - 1 7
binnen 5 Jahren 9 - - 2 11
Mehr als 5 Jahre 3 - - - 3
Per 31. Dezember 2016 48 1 1 12 62
Per 1. Januar 2015 37 3 2 13 55
Künftige Rückstellungen 27 - 1 4 32
Kauf von Unternehmen 2 1 1 - 4
Ausgenutzt im Jahreslauf - 12 - 2 - 1 - 2 - 17
Ungenutzte Mittel, die rückgeführt werden - 6 - - - - 6
Umklassifizierungen - 1 - - - - 1
Umrechnungskursdifferenzen - 1 - - - 1 - 2
Per 31. Dezember 2015 46 2 3 14 65
davon kurzfristige Rückstellungen 14 2 1 6 23
davon kurzfristige Rückstellungen 32 - 2 8 42
Voraussichtliche Zeitpunkte für
Abfluss:
binnen 1 Jahres 32 - 2 8 42
binnen 3 Jahren 4 2 1 1 8
binnen 5 Jahren 9 - - 1 10
Mehr als 5 Jahre 1 - - 4 5
Per 31. Dezember 2015 46 2 3 14 65

Die Garantierücklage basiert auf Annahmen, die am Ende des Bilanzstichtages noch nicht abgeschlossen sind und die Berechnung basiert auf früheren Erfahrungen. Sonstige Einstellungen betreffen vor allem Kommissionen an Vertreter im Geschäftsbereich Dentalprodukte. Außerdem wurden Bürgschaften 1 (1 ) MSEK und sonstige Haftungsverhältnisse 134 (108) MSEK umgestellt. Da erachtet wurde, dass für diese Verpflichtungen kein Abfluss erfolgen wird, wurden keine Rückstellungen vorgenommen. (Siehe auch Informationen in Anm. 31)

ANM. 28 TRANSAKTIONEN MIT NAHE STEHENDEN UNTERNEHMEN

Transaktionen zwischen der Lifco AB und ihren Tochterunternehmen, die nahe stehende Unternehmen der Lifco AB sind, wurden im Konzernbericht eliminiert. Bei Lieferung von Produkten und Dienstleistungen zwischen den Konzernunternehmen werden geschäftsmäßige Bedingungen und Marktpreise verwendet. Der konzerninterne Verkauf betrug im Jahreslauf 2.138 (2.071) MSEK. Die Carl Bennet AB besitzt 50,1 % der Aktien von Lifco und hat, wie beurteilt wird, maßgeblichen Einfluss auf den Konzern. Sonstige nahe stehende Partner sind alle Tochterunternehmen im Konzern sowie leitende Angestellte im Konzern, d.h. der Verwaltungsrat und die Unternehmensleitung. Die Lifco AB, das Mutterunternehmen des Lifco-Konzerns, hat Verwaltungsdienstleistungen von der Carl Bennet AB mit einem Wert von 1 (1) MSEK gekauft. Informationen über Transaktionen mit leitenden Angestellten stehen in Anm. 10.

ANM. 29 RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN

MSEK 2016 2015
Aufgelaufene Personalaufwendungen 296 274
Kommissionen, Provisionen und Boni an Kunden 33 42
Periodisierung von Aufwendungen 50 31
Aufgelaufene Zinsaufwendungen 5 5
Sonstige vorausgezahlte Erträge 5 19
Sonstige aufgelaufene Aufwendungen 29 23
Summe 418 394

ANM. 30 GESTELLTE SICHERHEITEN

MSEK 2016 2015
Immobilienhypotheken 9 11
Sonstige Kreditschulden mit Pfandrecht 81 4
Summe 90 15

ANM. 31 EVENTUALVERBINDLICHKEITEN

MSEK 2016 2015
Garantieverpflichtungen 134 108
Bürgschaften 1 1
Summe 135 109

Garantieverpflichtungen betreffen Vorschuss- und Erfüllungsgarantien.

ANM. 32 UNTERNEHMENSKÄUFE

Im Jahreslauf wurden alle Aktien von Auto-Maskin, Praezimed, TMC/Nessco, Parkell, Design Dental sowie die Aktienmehrheit von Cenika, Nordesign och Aquajet Systems erworben. Die Käufe von Redoma Recycling, Dens Esthetix und Endodontieprodukten waren Käufe von Vermögenswerten und Verbindlichkeiten.

Im vierten Quartal wurden AriVislanda und Renholmen veräußert. Der Verkauf hatte keine wesentlichen Auswirkungen auf das Ergebnis oder die Finanzlage des Konzerns zur Folge.

Die Kaufberechnung enthält alle im Jahreslauf getätigten Käufe. Kaufberechnungen sind bis zu einem Jahr nach dem Kaufdatum vorläufig. Vom entstandenen Goodwill sind 167 MSEK steuermäßig abzugsfähig.

Aufwendungen bezüglich der Käufe in Höhe von 18 MSEK werden in Verwaltungsaufwendungen in der Konzern-GuV für 2016 erfasst.

Die erworbenen Unternehmen haben seit dem jeweiligen Konsolidierungsdatum zum Nettoumsatz des Konzerns mit 852 MSEK und zum EBITA mit 136 MSEK beigetragen. Wären alle erworbenen Einheiten ab 1. Januar 2016 konsolidiert worden, wäre der Nettojahresumsatz schätzungsweise um weitere 401 MSEK auf 1.253 MSEK und EBITA um ca. 68 MSEK auf 204 MSEK gestiegen.

NETTOVERMÖGENSWERTE MSEK VERMÖGENSWERTE

UND VERBINDLICHKEITEN

AM KAUFZEITPUNKT
ANPASSUNG

AN BEIZULEGENDEN

ZEITWERT
BEIGELEGTER

ZEITWERT
Marken, Kundenbeziehungen, Lizenzen 4 976 980
Sachanlagen 37 - 37
Forderungen an Kunden und sonstige Forderungen 387 - 37 350
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und sonstige Verbindlichkeiten - 244 - 171 - 415
Liquide Mittel 149 - 149
Summe Nettovermögenswerte 333 768 1.101
Goodwill - 697 697
Gesamt Nettovermögenswerte 333 1.465 1.798
Cashflow-Effekt, MSEK
Kaufpreis (liquide Mittel) 1.798
davon nicht ausgezahlte Kaufpreise - 42
Liquide Mittel in den gekauften Unternehmen - 149
Ausgezahlter Kaufpreis hinsichtlich Erwerb in 1
Vorjahren
Summe Cashflow-Effekt 1.608

Ausgezahlte Zusatzkaufpreise hinsichtlich Erwerb in Vorjahren belaufen sich auf zuvor als Verbindlichkeit ausgewiesene Beträge.

ANM. 33 ERGEBNIS PRO AKTIE

Vor Verwässerung: Das Ergebnis pro Aktie vor Verwässerung wird berechnet, indem das den Aktionären der Muttergesellschaft zurechenbare Ergebnis durch eine gewichtete durchschnittliche Anzahl ausstehender Stammaktien in der Periode geteilt wird. Es gab keinen Rückkauf von Aktien, die in der Periode als eigene Aktien im Besitz des Mutterunternehmens sind.

MSEK 2016 2015
Eigenkapital zurechenbar den Aktionären des Mutterunternehmens 908 810
Gewichtete durchschnittliche Anzahl ausstehender Stammaktien (St) 90.843.260 90.843.260
Ergebnis pro Aktie (SEK) 9,99 8,91

Nach Verwässerung: Für die Berechnung des Ergebnisses pro Aktie nach Verwässerung wird die gewichtetet durchschnittliche Anzahl Stammaktien entsprechend dem Verwässerungseffekt aller potentieller Stammaktien angepasst. Weder 2016 noch 2015 gab es potentielle Stammaktien mit Verwässerungseffekt. Das Ergebnis pro Aktie beläuft sich somit auf das gleiche Ergebnis vor und nach Verwässerung.

ANM. 34 DIVIDENDE PRO AKTIE

2016 und 2015 ausgezahlte Dividenden betrugen 273 MSEK (3,00 SEK pro Aktie) bzw. 236 MSEK (2,60 SEK pro Aktie). Auf der Jahreshauptversammlung am Donnerstag, 4. Mai 2017 wird eine Dividende für das Geschäftsjahr 2016 in Höhe von 3,50 SEK pro Aktie, insgesamt 318 MSEK, vorgeschlagen. Die vorgeschlagene Dividende ist in diesen Finanzberichten nicht als Verbindlichkeit ausgewiesen worden.

ANM. 35 VERKAUF VON TOCHTERUNTERNEHMEN

Im vierten Quartal wurden AriVislanda und Renholmen veräußert. Der Verkauf hatte keine wesentlichen Auswirkungen auf das Ergebnis oder die Finanzlage des Konzerns zur Folge.

Im vierten Quartal wurden Proline Iceland EFT und Proline Relining SL gemäß Beschluss der Jahreshauptversammlung von 2016 veräußert. Der Verkauf hatte keine Beeinflussung zur Folge, sondern der konzernmäßige Veräußerungsgewinn war gleich null.

Im Juni 2015 wurde NETdental gemäß Beschluss der Jahreshauptversammlung 2015 veräußert. Der Verkauf hatte keine Beeinflussung zur Folge, sondern der konzernmäßige Veräußerungsgewinn ist gleich null.

ANM. 36 EREIGNISSE NACH AUSGANG DER BERICHTSPERIODE

Im Januar 2017 wurde der Kauf von Haglöf Sweden, einem auf dem Weltmarkt führenden Lieferanten von professionellen Vermessungsgeräten im Wald, abgeschlossen. Der Umsatz von Haglöf Sweden betrug im Geschäftsjahr 2015/16 ca. 60 MSEK. Das Unternehmen hat 43 Beschäftigte. Haglöf Sweden wird im Geschäftsbereich Systems Solutions Division Wald (ehem. Sägewerksausrüstung) konsolidiert.

Im Februar 2017 wurde der Kauf von Hultdin System, einem führenden Hersteller von Geräten und Einbaukomponenten für Forst- und Baumaschinen, abgeschlossen. Der Umsatz von Hultdin betrug im Geschäftsjahr 2015/16 152 MSEK. Das Unternehmen hat 66 Beschäftigte. Hultdin wird im Geschäftsbereich Demolition & Tools konsolidiert.

Der Kauf wird Lifcos Ergebnis und Finanzlage im laufenden Jahr nicht wesentlich beeinflussen. Vorläufige Kaufberechnungen werden im Quartalsbericht für das erste Quartal 2017 präsentiert.

ANM. 37 ZUSATZINFORMATIONEN ZUR CASHFLOW-ANALYSE

MSEK 2016 2015
Posten ohne Auswirkungen auf den Cashflow
Abschreibungen 225 157
Neubewertung Verkaufs-/Kaufoptionen - 14 -
Summe 211 157

ABSTIMMUNG VON ALTERNATIVEN KENNZAHLEN

EBITA GEGENÜBER FINANZBERICHTEN GEMÄSS IFRS

MSEK JAHR 2016 JAHR 2015
Betriebsergebnis 1.252 1.107
Abschreibung von immateriellen Vermögenswerten, die in Zusammenhang mit Kauf entstanden sind 121 66
EBITA 1.373 1.173
Restrukturierungs-, Integrations- und Erwerbskosten 4 13
EBITA* vor Restrukturierungs-, Integrations- und Erwerbskosten 1.377 1.186

EBITDA GEGENÜBER FINANZBERICHTEN GEMÄSS IFRS

MSEK JAHR 2016 JAHR 2015
Betriebsergebnis 1.252 1.107
Abschreibungen Sachanlagen 94 81
Abschreibungen immaterielle Vermögenswerte 10 10
Abschreibung von immateriellen Vermögenswerten, die in 121 66
Zusammenhang mit Kauf entstanden sind
EBITA 1.477 1.264
Restrukturierungs-, Integrations- und Erwerbskosten 4 13
EBITA* vor Restrukturierungs-, Integrations- und 1.481 1.277
Erwerbskosten

ZINSTRAGENDE NETTOVERBINDLICHKEITEN GEGENÜBER FINANZBERICHTEN GEMÄSS IFRS

MSEK 31.12.2016 31.12.2015
Langfristige zinstragende Verbindlichkeiten inklusive 1.120 1.103
Pensionsrückstellungen
Kurzfristige zinstragende Verbindlichkeiten 2.191 1.341
Veranschlagter bedingter Kaufpreis bei Kauf - - 30
Liquide Mittel - 293 - 464
Zinstragende Nettoverbindlichkeiten 3.018 1.950

EINGESETZTES KAPITAL UND EINGESETZTES KAPITAL

AUSSCHUESSUCH GOODWILL UND SONSTIGER IMMATERIELLER VERMÖGENSWERTE GEGENÜBER FINANZBERICHTEN GEMÄSS IFRS

MSEK 31.12.2016 30.09.2016 30.06.2016 31.03.2016
Vermögenswerte gesamt 10.127 10.392 9.597 9.373
Liquide Mittel - 293 - 410 - 428 - 438
Zinstragende Pensionsrückstellungen - 37 - 33 - 41 - 40
Nicht zinstragende Verbindlichkeiten - 2.057 - 2.154 - 2.069 - 1.965
Eingesetztes Kapital 7.740 7.795 7.059 6.930
Goodwill und sonstige immaterielle Vermögenswerte - 6.824 - 6.756 - 6.063 - 5.983
Eingesetztes Kapital ausschließlich Goodwill und sonstiger immaterieller Vermögenswerte 916 1.039 996 947

EINGESETZTES KAPITAL UND EINGESETZTES KAPITAL

AUSSCHUESSUCH GOODWILL UND SONSTIGER IMMATERIELLER VERMÖGENSWERTE

BERECHNET ALS DURCHSCHNITT DER VIER LETZTEN QUARTALE GEGENÜBER FINANZBERICHTEN GEMÄSS IFRS

MSEK DURCHSCHNITT QUART. 4 2016 QUART. 3 2016 QUART. 2 2016 QUART. 1 2016
Eingesetztes Kapital 7.381 7.740 7.795 7.059 6.930
Eingesetztes Kapital ausschließlich 974 916 1.039 996 947
Goodwill und sonstiger immaterieller
Vermögenswerte
SUMME
EBITA* 1.377 380 316 407 274
Rendite eingesetztes Kapital 18,7 %
Rendite eingesetztes Kapital ausschließlich Goodwill und sonstiger imm. Vermögenswerte 141 %

ABSCHLUSS MUTTERUNTERNEHMEN

GUV MUTTERUNTERNEHMEN

MSEK ANM. 2016 2015
Verwaltungsaufwendungen - 113 - 104
Sonstige Erträge 39, 40 90 84
Betriebsergebnis 41, 42, 43, 44 - 23 - 20
Ergebnis aus Beteiligungen an Konzernunternehmen 45 553 237
Finanzerträge 46 86 99
Finanzaufwendungen 46 - 95 - 29
Ergebnis nach Finanzposten 521 287
Einstellungen in freie Rücklagen 47 - 10 - 12
Steuer auf Jahresergebnis 48 9 - 8
Jahresergebnis 520 267

Im Mutterunternehmen gibt es keine Posten, die als sonstiges Gesamtergebnis ausgewiesen werden, weshalb die Summe Gesamtergebnis mit dem Jahresergebnis übereinstimmt.

BILANZ MUTTERUNTERNEHMEN

MSEK ANM. 31.12.2016 31.12.2015
AKTIVA
Anlagevermögen
Betriebsausstattung 0 0
Anteile an Konzernunternehmen 49 1.960 1.960
Langfristige Forderungen bei Konzernunternehmen 1.929 1.388
Latente Steuerforderungen 50 31 21
Summe Anlagevermögen 3.920 3.369
Umlaufvermögen
Forderungen bei Konzernunternehmen 3.079 2.203
Aktuelle Steuerforderungen 18 15
Sonstige kurzfristige Forderungen - 2
Rechnungsabgrenzungsposten 3 3
Kassenbestand/Bankguthaben 68 307
Summe Umlaufvermögen 3.168 2.530
SUMME AKTIVA 7.088 5.899
PASSIVA
Gebundenes Eigenkapital
Aktienkapital 18 18
Rücklagenfonds 11 11
Summe gebundenes Eigenkapital 30 30
Freies Eigenkapital
Ergebnisvortrag 1.883 1.889
Jahresergebnis 520 267
Summe freies Eigenkapital 2.403 2.156
Summe Eigenkapital 2.433 2.186
Nicht versteuerte Rücklagen 52 41 32
Langfristige Verbindlichkeiten
Obligationsdarlehen 53 1.080 1.031
Latente Steuerschulden 50 - 4
Summe langfristige Verbindlichkeiten 1.080 1.035
Kurzfristige Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten an Kreditinstitute 53 2.181 1.330
Verbindlichkeiten aus Lieferungen 0 1
Verbindlichkeiten an Konzernunternehmen 1.297 1.263
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten 16 12
Rechnungsabgrenzungsposten 54 40 40
Summe kurzfristige Verbindlichkeiten 3.534 2.646
SUMME PASSIVA 7.088 5.899
Gestellte Sicherheiten Keine Keine
Haftungsverhältnisse 55 8 92

EIGENKAPITALVERÄNDERUNGEN MUTTERUNTERNEHMEN

MSEK AKTIEN-

KAPITAL
RÜCKLAGEN-

FONDS
FREIES

EIGEN-

KAPITAL
SUMME

EIGENKAPITAL
Eröffnungsbilanz per 1. Januar 2015 18 11 2.126 2.155
Dividende gemäß Beschluss der Jahreshauptversammlung - - - 236 - 236
Jahresergebnis - - 267 267
Schlussbilanz per 31. Dezember 2015 18 11 2.157 2.186
Dividende gemäß Beschluss der Jahreshauptversammlung - - - 273 - 273
Jahresergebnis - - 520 520
Schlussbilanz per 31. Dezember 2016 18 11 2.404 2.433

Im Mutterunternehmen gibt es keine Posten, die als sonstiges Gesamtergebnis ausgewiesen werden, weshalb die Summe Gesamtergebnis mit dem Jahresergebnis übereinstimmt.

Das Aktienkapital besteht aus 6 075 970 A-Akien und 84 767 290 B-Aktien, insgesamt 90 843 260 Aktien. Die A-Aktien haben einen Stimmwert von 10 Stimmen/Aktie und die B-Aktien haben einen Stimmwert von 1 Stimme/Aktie. Das Mutterunternehmen besitzt keine eigenen Aktien. Für Informationen über das Aktienkapital siehe Anm. 24 zu den Finanzberichten des Konzerns.

CACHFLOW-ANALYSE MUTTERUNTERNEHMEN

MSEK 2016 2015
Betriebliche Tätigkeit
Betriebsergebnis - 23 - 20
Sonstige Finanzposten - 2 - 1
Erhaltene Zinsen 86 78
Gezahlte Zinsen - 39 - 28
Gezahlte Einkommenssteuer - 8 -
Cashflow vor Veränderungen des Umlaufvermögens 14 29
Veränderungen des Umlaufvermögens
Steigerung/ Abnahme betrieblicher Forderungen - 859 - 307
Steigerung/ Abnahme betrieblicher Verbindlichkeiten 36 179
Summe Veränderung von Umlaufvermögen - 823 - 128
Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit - 809 - 99
Investitionstätigkeit
Kauf von Tochterunternehmen - - 205
Cashflow aus der Investitionstätigkeit - - 205
Finanzierungstätigkeit
Veränderungen von langfristigen Forderungen - 448 238
Aufgenommene Kredite 2.037 519
Tilgung von Darlehen - 1.302 - 566
Erhaltene Konzernzuschüsse 51 51
Ausgezahlter Konzernzuschuss - 51 - 51
Erhaltene Dividende 553 237
Gezahlte Dividende - 273 - 236
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 567 192
Cashflow im Geschäftsjahr - 242 - 112
Liquide Mittel zu Geschäftsjahresbeginn 307 417
Kursdifferenzen in liquiden Mitteln 3 2
Liquide Mittel zu Geschäftsjahresende 68 307

ANM. 38 BILANZIERUNGSGRUNDSÄTZE DES MUTTERUNTERNEHMENS

Im Zusammenhang mit dem Übergang zur Rechnungslegung nach IFRS im Konzernabschluss, ist das Mutterunternehmen dazu übergegangen, RFR 2 Rechnungslegung für juristische Personen anzuwenden. Das Mutterunternehmen wendet in den unten genannten Fällen andere Bilanzierungsgrundsätze an als der Konzern.

Aufstellungsformen

Die GuV und die Bilanz entsprechen der Aufstellungsform des Jahresabschlussgesetzes. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist in zwei Rechnungen aufgeteilt, eine über Gewinn- und Verlustrechnung und eine über das Gesamtergebnis. Im Mutterunternehmen gibt es keine Posten, die als sonstiges Gesamtergebnis ausgewiesen werden, weshalb die Summe Gesamtergebnis mit dem Jahresergebnis übereinstimmt. Der Bericht über Veränderung von Eigenkapital folgt der Aufstellungsform des Konzerns, beinhaltet aber die im Jahresabschlussgesetz angegebenen Spalten. Die Aufstellungsformen für das Mutterunternehmen ergeben Unterschiede in Bezeichnungen, verglichen mit dem Konzernabschluss, vor allem hinsichtlich finanzielle Erträge und Aufwendungen, Rückstellungen und Posten im Eigenkapital.

Anteile an Tochterunternehmen

Anteile an Tochterunternehmen werden zum Anschaffungswert nach Abzug für eventuelle Wertherabsetzungen ausgewiesen. Im Anschaffungswert sind erwerbsbezogene Aufwendungen und eventuelle Zusatzkaufpreise einbezogen. Wenn es ein Anzeichen für eine Wertminderung von Anteilen im Tochterunternehmen gibt, wird eine Berechnung des erzielbaren Betrags vorgenommen. Ist dieser niedriger als der ausgewiesene Wert, erfolgt eine Wertherabsetzung. Wertherabsetzungen werden in den Posten "Ergebnis aus Anteilen an Konzernunternehmen" ausgewiesen.

Finanzinstrumente

Im Mutterunternehmen wird IAS 39 nicht für Finanzinstrumente verwendet. Alle finanziellen Vermögenswerte werden in der Kategorie „Darlehensforderungen und Forderungen an Kunden" klassifiziert.

Leasingverträge

Sämtliche Leasingverträge, gleich ob Finanzleasing oder operatives Leasing, werden als operative Leasingverträge klassifiziert.

Erträge

Zu den sonstigen betrieblichen Erträgen des Mutterunternehmens gehören an Tochterunternehmen fakturierte konzerngemeinsame Kosten.

Konzernzuschüsse

Gewährte und erhaltene Konzernzuschüsse werden in der GuV als Einstellung in freie Rücklagen ausgewiesen.

ANM. 39 VERKAUF AN UND EINKAUF VON KONZERNUNTERNEHMEN DURCH DAS MUTTERUNTERNEHMEN

Das Mutterunternehmen hat an die Tochterunternehmen im Jahreslauf 90 (84) MSEK für konzerngemeinsame Dienstleistungen fakturiert. Das Mutterunternehmen hat keine Dienstleistungen von Tochterunternehmen gekauft.

ANM. 40 SONSTIGE ERTRÄGE

MSEK 2016 2015
Konzerngemeinsame Dienstleistungen 90 84
Summe sonstige Erträge 90 84

ANM. 41 AUFWENDUNGEN VERTEILT AUF KOSTENARTEN

MSEK 2016 2015
Personalaufwendungen (Anm.43) 101 89
Aufwendungen für operatives Leasing (Anm.44) 1 1
Sonstige Aufwendungen 11 14
Summe 113 104

ANM. 42 VERGÜTUNG AN RECHNUNGSPRÜFER

MSEK 2016 2015
PricewaterhouseCoopers
Rechnungsprüfungsauftrag 1 1
Rechnungsprüfungstätigkeit außer Rechnungsprüfungsauftrag - -
Sonstige Dienstleistungen 0 1
Summe 1 2

Der Rechnungsprüfungsauftrag betrifft das Honorar für die gesetzlich vorgeschriebene Rechnungsprüfung, d.h. die Arbeit, die notwendig war, um den Rechnungsprüfungsbericht abzugeben. Rechnungsprüfungstätigkeit außer Rechnungsprüfungsaufrag ist u.a. die Prüfung eines Quartalsberichts. Sonstige Dienstleistungen betreffen Beratung hinsichtlich Finanzrechnungslegung sowie Dienstleistungen in Zusammenhang mit Kauf.

ANM. 43 DURCHSCHNITTLICHE BESCHÄFTIGTENZAHL UND PERSONALAUFWENDUNGEN

DURCHSCHNITTLICHE BESCHÄFTIGTENZAHL 2016 2015
Frauen 2 2
Männer 3 3
Gesamt 5 5
PERSONALAUFWENDUNGEN, MSEK 2016 2015
Löhne und Vergütungen
Verwaltungsrat und Geschäftsführender Direktor 43 39
Sonstige Mitarbeiter 19 15
62 54
Sozialabgaben Verwaltungsrat und Geschäftsführender Direktor 16 15
Sozialabgaben sonstige Beschäftigte 7 5
Pensionsaufwendungen für Geschäftsführenden Direktor 13 12
Pensionsaufwendungen für sonstige Beschäftigte 3 3
Summe 101 89

Für Informationen über Vergütung an leitende Angestellte siehe Anm. 10 zu den Finanzberichten des Konzerns.

ANM. 44 LEASING

MSEK 2016 2015
Operatives Leasing
Fälligkeitszeitpunkt binnen eines Jahres 1 1
Fälligkeitszeitpunkt zwischen 1 und 5 Jahren 1 2
Summe 2 3

Die operativen Leasingverträge des Mutterunternehmens bestehen vor allem aus Büroräumen. Weitervermietung findet nicht statt. Aufwendungen für operatives Leasing im Mutterunternehmen betrugen im Geschäftsjahr 1 (1) MSEK. Leasingaufwendungen für über operative Leasingverträge im Besitz befindliche Vermögensgegenstände werden bei betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen.

ANM. 45 ERGEBNIS AUS ANTEILEN AN KONZERNUNTERNEHMEN

MSEK 2016 2015
Dividenden 553 237
Summe 553 237

ANM. 46 FINANZERTRÄGE UND -AUFWENDUNGEN

MSEK 2016 2015
Finanzerträge
Zinserträge von Konzernunternehmen 86 78
Währungskursgewinne - 21
Summe Finanzerträge 86 99
Finanzaufwendungen
Zinsaufwendungen an Konzernunternehmen - 1 - 1
Zinsaufwendungen - 38 - 27
Währungskursverluste - 55 -
Sonstige finanzielle Aufwendungen - 1 - 1
Summe Finanzaufwendungen - 95 - 29
Summe Finanzposten, netto - 9 70

ANM. 47 EINSTELLUNGEN IN FREIE RÜCKLAGEN

MSEK 2016 2015
Erhaltene Konzernzuschüsse - 51
Gewährte Konzernzuschüsse - 1 - 51
Veränderung von Periodisierungsfonds - 9 - 12
Summe - 10 - 12

ANM. 48 STEUER AUF JAHRESERGEBNIS

MSEK 2016 2015
Aktuelle Steuern für das Jahr - 5 - 8
Latente Steuern 14 -
Summe Steuer auf Jahresergebnis 9 - 8

Der Zusammenhang zwischen den Steueraufwendungen des Jahres und dem Bilanzgewinn/Bilanzverlust ist der Tabelle unten zu entnehmen. Veranschlagte Steuern auf den Jahresgewinn wurden auf 22 % (22 %) veranschlagt.

Ergebnis vor Steuern 511 275
Steuern gemäß geltendem Steuersatz in Schweden 22 % - 112 - 60
Steuereffekte nicht steuerpflichtiger Erträge 121 56
Steuereffekte nicht abzugsfähiger Aufwendungen 0 - 4
Steuer auf Jahresergebnis 9 - 8

ANM. 49 ANTEILE AN KONZERNUNTERNEHMEN

Spezifikation des direkten Aktien- und Anteilsbesitzes des Mutterunternehmens bei Tochterunternehmen:

NAME DES KONZERNUNTERNEHMENS ORG.NR. SITZ
Lifco Dental International AB 556730-9710 Enköping
Proline Group AB 556543-0971 Sollentuna
PP Greiftechnik GmbH HR B Nr. 157420 Waakirchen, Deutschland
Rapid Granulator AB 556082-8674 Bredaryd
Sorb Industri AB 556272-5282 Skellefteä
KAPITAL-

ANTEIL %
STIMMEN

ANTEIL %
ANZAHL

AKTIEN
BUCHWERT

2016
BUCHWERT

2015
Lifco Dental International AB 100,00 100,00 252.525 716 716
Proline Group AB 100,00 100,00 12.400 182 182
PP Greiftechnik GmbH 100,00 100,00 25.000 490 490
Rapid Granulator AB 100,00 100,00 100.000 205 205
Sorb Industri AB 100,00 100,00 6.800.000 367 367
Summe 1.960 1.960
2016 2015
Anschaffungswerte in Eröffnungsbilanz 1.960 1.755
Kauf von Tochterunternehmen - 205
Kumulierter Anschaffungswert Schlussbilanz 1.960 1.960
Buchwert in Schlussbilanz 1.960 1.960

ANM. 50 LATENTE STEUERN

MSEK 2016 2015
Der Unterschied zwischen einerseits der Einkommenssteuer, die in der GuV ausgewiesen wurde, und andererseits der Einkommenssteuer, die sich auf die Tätigkeit beläuft besteht aus:
Latenter Steuerforderung auf in Besteuerung und in künftige nicht steuerpflichtige Erträge rückgeführte Aufwendungen 31 21
Latenter Steuerverbindlichkeit zurechenbar sonstigen steuerpflichtigen temporären Unterschieden - - 4
Summe latente Steuerforderung/Steuerverbindlichkeit, netto 31 17

ANM. 51 VORSCHLAG FÜR GEWINNDISPOSITION

MSEK
Der Jahreshauptversammlung stehen folgende Mittel zur Verfügung:
Ergebnisvortrag 1.884
Jahresergebnis 520
Summe 2.404
Der Verwaltungsrat schlägt vor, die Gewinnmittel so zu disponieren, dass an die Aktionäre 3,50 pro Aktie, gesamt, ausgeschüttet werden 318
In neue Rechnung werden vorgetragen 2.086
Summe 2.404

ANM. 52 NICHT VERSTEUERTE RÜCKLAGEN

MSEK 2016 2015
Periodisierungsfonds 2012 9 9
Periodisierungsfonds 2013 11 11
Periodisierungsfonds 2014 0 0
Periodisierungsfonds 2015 12 12
Periodisierungsfonds 2016 9 -
Summe 41 32

ANM. 53 DARLEHENSAUFNAHME

MSEK 2016 2015
Sonstige zinstragende Verbindlichkeiten
Obligationsdarlehen 1.080 1.031
Summe langfristige zinstragende Verbindlichkeiten 1.080 1.031
Kurzfristige zinstragende Verbindlichkeiten
Kontokorrentkredit 465 90
Verbindlichkeiten an Kreditinstitute 1.716 1.240
Summe kurzfristige zinstragende Verbindlichkeiten 2.181 1.330
Summe zinstragende Verbindlichkeiten 3.261 2.361

Kein Teil von langfristigen Verbindlichkeiten ist später als drei Jahre nach dem Bilanzstichtag zur Zahlung fällig. Alle zinstragenden Verbindlichkeiten werden in der Kategorie „Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten" klassifiziert.

ANM. 54 RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN

MSEK 2016 2015
Aufgelaufene Zinsaufwendungen 4 5
Aufgelaufene lohnbezogene Aufwendungen 21 19
Aufgelaufene Urlaubsgelder 5 5
Aufgelaufene Sozialabgaben 9 7
Sonstige aufgelaufene Aufwendungen 1 4
Summe 40 40

ANM. 55 HAFTUNGSVERHÄLTNISSE

MSEK 2016 2015
Haftungsverhältnisse für PRI-Verbindlichkeiten von Konzernunternehmen 1 27
Bürgschaft zugunsten von Konzernunternehmen 6 64
Sonstige Bürgschaften 1 1
Summe 8 92