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Lifco Annual Report 2015

Mar 1, 2017

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Annual Report

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Publication

Lifco AB

Enköping

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015

Rechnungsprüfungsbericht

Für die Jahreshauptversammlung der Lifco AB (Publ.), Org.nr 556465-3185

BERICHT ÜBER JAHRESABSCHLUSS UND KONZERNABSCHLUSS

Wir haben eine Prüfung des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses der Lifco AB (Publ.) für das Jahr 2015 mit Ausnahme des Unternehmenslenkungsberichts auf Seiten 27-35 ausgeführt. Der Jahresabschluss und der Konzernabschluss des Unternehmens sind in der gedruckten Version dieses Dokuments auf den Seiten 8-70 enthalten.

Verantwortung des Verwaltungsrats und des Geschäftsführenden Direktors für den Jahresabschluss und den Konzernabschluss Der Verwaltungsrat und der Geschäftsführende Direktor tragen die Verantwortung für die Errichtung eines Jahresabschlusses, der ein wahrheitsgemäßes Bild gemäß Jahresabschlussgesetz und eines Konzernabschlusses, der ein wahrheitsgemäßes Bild gemäß International Financial Reporting Standards, wie von der EU angenommen, und Jahresabschlussgesetz vermittelt sowie für die interne Kontrolle, die der Verwaltungsrat und der Geschäftsführende Direktor für notwendig halten, um einen Jahresabschluss und einen Konzernabschluss zu errichten, der keine Unrichtigkeiten enthält, unabhängig davon, ob diese auf Unregelmäßigkeiten oder auf Mängeln beruhen.

Verantwortung des Rechnungsprüfers

Unsere Verantwortung besteht darin, auf der Grundlage unserer Rechnungsprüfung zu Jahresabschluss, Konzernabschluss und Verwaltung Stellung zu nehmen. Wir haben die Rechnungsprüfung gemäß International Standards on Auditing und guter Rechnungsprüfungspraxis in Schweden ausgeführt. Diese Standards erfordern, dass wir berufsethische Anforderungen befolgen sowie die Rechnungsprüfung so planen und ausführen, um eine angemessene Sicherheit zu erreichen, dass der Jahresabschluss und der Konzernabschluss keine wesentlichen Mängel enthalten.

Eine Rechnungsprüfung beinhaltet, durch verschiedene Maßnahmen Rechnungsprüfungsnachweise über Beträge und sonstige Informationen im Jahresabschluss und im Konzernabschluss einzuholen. Der Rechnungsprüfer entscheidet, welche Maßnahmen ausgeführt werden, u.a. indem er die Risiken wesentlicher Unrichtigkeiten im Jahresabschluss und im Konzernabschluss einschätzt, unabhängig davon, ob diese auf Unregelmäßigkeiten oder Mängeln beruhen. Bei dieser Risikoeinschätzung berücksichtigt der Rechnungsprüfer die Teile der internen Kontrolle, die dafür relevant sind, wie das Unternehmen den Jahresabschluss und den Konzernabschluss errichtet, um ein wahrheitsgemäßes Bild zu vermitteln, mit dem Zweck, Prüfungsmaßnahmen auszuarbeiten, die in Anbetracht der Umstände zweckgemäß sind, jedoch nicht mit dem Zweck, eine Stellungnahme über die Effizienz der internen Kontrolle des Unternehmens abzugeben. Eine Rechnungslegung beinhaltet auch eine Bewertung der Zweckmäßigkeit der angewendeten Rechnungslegungsgrundsätze sowie der Angemessenheit der Schätzungen des Verwaltungsrats und des Geschäftsführenden Direktors im Abschluss wie auch eine Bewertung der übergreifenden Präsentation im Jahresabschluss und im Konzernabschluss.

Wir meinen, dass die von uns eingeholten Rechnungslegungsnachweise als Grundlage für unsere Stellungnahmen ausreichend und zweckmäßig sind.

Stellungnahmen

Unserer Auffassung nach wurde der Jahresabschluss gemäß Jahresabschlussgesetz errichtet und er vermittelt ein in allen wesentlichen Hinsichten wahrheitsgemäßes Bild der Finanzlage der Muttergesellschaft per 31. Dezember 2015 sowie deren Finanzergebnis und Cash-Flows für das Jahr gemäß Jahresabschlussgesetz. Der Konzernabschluss wurde gemäß Jahresabschlussgesetz errichtet und er vermittelt ein in allen wesentlichen Hinsichten wahrheitsgemäßes Bild der Finanzlage des Konzerns per 31. Dezember 2015 sowie dessen Finanzergebnis und Cash-Flows für das Jahr gemäß International Financial Reporting Standards, wie von der EU angenommen, und Jahresabschlussgesetz. Unsere Stellungnahmen umfassen nicht den Unternehmenslenkungsbericht auf den Seiten 27-35. Der Verwaltungsbericht ist mit den übrigen Teilen des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses vereinbar.

Wir befürworten deshalb, dass die Jahreshauptversammlung die Gewinn- und Verlustrechnung und die Bilanz für die Muttergesellschaft und den Konzern feststellen.

BERICHT ÜBER SONSTIGE ANFORDERUNGEN GEMÄSS GESETZEN UND SONSTIGER BESTIMMUNGEN

Außer unserer Rechnungsprüfung des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses haben wir auch eine Rechnungsprüfung des Vorschlags zu Dispositionen hinsichtlich des Gewinns oder Verlustes des Unternehmens sowie der Verwaltung der Lifco AB (Publ.) für das Jahr 2015 durch den Verwaltungsrat und den Geschäftsführenden Direktor vorgenommen. Wir haben auch einen gesetzlich vorgeschriebenen Durchgang des Unternehmenslenkungsberichts durchgeführt.

Verantwortung des Verwaltungsrats und des Geschäftsführender Direktors:

Der Verwaltungsrat trägt die Verantwortung für den Vorschlag zu Dispositionen hinsichtlich des Gewinns oder des Verlustes des Unternehmens. Der Verwaltungsrat und der Geschäftsführende Direktor sind für die Verwaltung gemäß Aktiengesellschaftsgesetz sowie dafür verantwortlich, dass der Unternehmenslenkungsbericht auf den Seiten 27-35 gemäß Jahresabschlussgesetz errichtet worden ist.

Verantwortung des Rechnungsprüfers

Unsere Verantwortung ist, mit angemessener Sicherheit zum Vorschlag zu Dispositionen hinsichtlich des Gewinns oder des Verlustes des Unternehmens und zur Verwaltung auf der Grundlage unserer Rechnungsprüfung Stellung zu nehmen. Die Rechnungsprüfung erfolgte in Übereinstimmung mit gutem Rechnungsprüfungsbrauch in Schweden. Als Grundlage für unsere Stellungnahme zum Vorschlag des Verwaltungsrats zu Dispositionen hinsichtlich des Gewinns oder des Verlustes des Unternehmens haben wir die begründete Erklärung des Verwaltungsrats sowie eine Auswahl von Unterlagen für diese geprüft, um beurteilen zu können, ob der Vorschlag mit dem Aktiengesellschaftsgesetz vereinbar ist.

Als Grundlage für unsere Stellungnahme zur Entlastungserteilung haben wir außer unserer Rechnungsprüfung des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses wichtige Beschlüsse, Maßnahmen und Umstände in der Gesellschaft überprüft, um beurteilen zu können, ob ein Verwaltungsratsmitglied oder der Geschäftsführende Direktor ersatzpflichtig gegenüber der Gesellschaft ist. Wir haben auch überprüft, ob ein Verwaltungsratsmitglied oder der Geschäftsführende Direktor auf andere Weise dem Aktiengesellschaftsgesetz, dem Jahresabschlussgesetz oder der Satzung zuwidergehandelt hat.

Wir meinen, dass die von uns eingeholten

Rechnungsprüfungsnachweise, als Grundlage für unsere Stellungnahmen ausreichend und zweckmäßig sind.

Außerdem haben wir den Unternehmenslenkungsbericht gelesen und auf der Grundlage dieser Lektüre und unserer Kenntnisse über das Unternehmen und den Konzern sind wir der Auffassung, dass wir über eine ausreichende Grundlage für unsere Stellungnahmen verfügen. Dies bedeutet, dass unser gesetzlich vorgeschriebener Durchgang des Unternehmenslenkungsberichts eine andere Ausrichtung und einen erheblich geringeren Umfang hat verglichen mit der Ausrichtung und dem Umfang, die eine Rechnungsprüfung gemäß International Standards on Auditing und gutem Rechnungsprüfungsbrauch in Schweden hat.

Stellungnahmen

Wir befürworten die Disposition des Gewinns gemäß Vorschlag im Verwaltungsbericht sowie die Erteilung von Entlastung für die Verwaltungsratsmitglieder und den Geschäftsführenden Direktor für das Geschäftsjahr durch die Jahreshauptversammlung.

Ein Unternehmenslenkungsbericht wurde errichtet und dessen gesetzlich vorgeschriebene Informationen sind mit den übrigen Teilen des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses vereinbar.

Enköping, den 8. April 2016

PricewaterhouseCoopers AB

*Magnus Willfors, Vereidigter Rechnungsprüfer

Hauptverantwortlicher Rechnungsprüfer*

Martin Johansson, Vereidigter Rechnungsprüfer

Gewinn- und Verlustrechnung KONZERN

MSEK ANM. 2015 2014
Nettoumsatzerlöse 5 7.901 6.802
Aufwendungen für verkaufte Waren -4.865 -4.249
Bruttoergebnis 3.036 2.553
Vertriebsaufwendungen -625 -467
Verwaltungsaufwendungen -1.205 -1.097
Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen -73 -55
Posten mit Einmalcharakter 6 - -110
Sonstige Erträge 7 23 19
Sonstige betriebliche Aufwendungen 7 -49 -37
Betriebsergebnis 8, 9, 10, 11, 12 1.107 806
Finanzerträge 7, 13 9 11
Finanzaufwendungen 7, 13 -34 -54
Ergebnis vor Steuern 1.082 763
Steuer auf das Jahresergebnis 14 -257 -193
Jahresergebnis 825 570
Jahresergebnis zurechenbar:
Aktionäre des Mutterunternehmens 810 560
Nicht beherrschende Anteile 15 10
Jahresergebnis 825 570
Ergebnis pro Aktie vor und nach Verwässerung, zurechenbar den Aktionären des Mutterunternehmens im Jahr, SEK 34 8,91 6,17

Die Anmerkungen auf Seiten 44-63 stellen einen integrierten Bestandteil dieses Jahres- und Konzernabschlusses dar.

BERICHT ÜBER DAS GESAMTERGEBNIS DES KONZERNS

MSEK ANM. 2015 2014
Jahresergebnis 825 570
Sonstiges Gesamtergebnis -92 131
In die GuV rückführbare Posten
Umrechnungskursdifferenzen
Summe Gesamtergebnis für das Geschäftsjahr 733 701
Gesamtergebnis zurechenbar: 720 689
Aktionäre des Mutterunternehmens
Nicht beherrschende Anteile 13 11
Summe Gesamtergebnis für das Geschäftsjahr 733 701

Die Anmerkungen auf Seiten 44-63 stellen einen integrierten Bestandteil dieses Jahres- und Konzernabschlusses dar.

Konzernbilanz

AKTIVA

MSEK ANM. 31.12.2015 31.12.2014
Anlagevermögen
Immaterielles Anlagevermögen 15 5.010 4.677
Sachanlagen 16 417 386
Anteile an Beteiligungsunternehmen 17 4 4
Sonstige langfristige finanzielle Forderungen 18 3 2
Latente Steuerforderungen 19 80 48
Summe Anlagevermögen 5.514 5.118
Umlaufvermögen
Vorräte 20 960 823
Forderungen an Kunden 18,21 863 770
Aktuelle Steuerforderungen 69 71
Sonstige kurzfristige Forderungen 82 41
Rechnungsabgrenzungsposten 22 106 76
Liquide Mittel 18,23,24 464 536
Summe Umlaufvermögen 2.544 2.317
SUMME AKTIVA 8.058 7.435
PASSIVA
MSEK ANM. 31.12.2015 31.12.2014
Eigenkapital
Aktienkapital 25 18 18
Rücklagen 33 123
Gewinnvortrag inkl. Jahresergebnis 3.888 3.314
Eigenkapital zurechenbar den Aktionären des Mutterunternehmens 3.939 3.455
Nicht beherrschende Anteile 25 18
Summe Eigenkapital 3.964 3.473
Langfristige Verbindlichkeiten
Zinstragende langfristige Verbindlichkeiten 18,26 1.064 2.312
Pensionsrückstellungen, zinstragend 27 39 39
Latente Steuerschulden 19 349 265
Langfristige sonstige Rückstellungen 28 22 19
Summe langfristige Verbindlichkeiten 1.474 2.635
Kurzfristige Verbindlichkeiten
Zinstragende kurzfristige Verbindlichkeiten 18,26 1.341 276
Verbindlichkeiten aus Lieferungen 18 370 344
Kundenvorleistungen 181 133
Aktuelle Steuerschulden 108 65
Kurzfristige Rückstellungen 28 43 36
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten 183 124
Rechnungsabgrenzungsposten 30 394 349
Summe kurzfristige Verbindlichkeiten 2.620 1.327
SUMME PASSIVA 8.058 7.435

Die Anmerkungen auf Seiten 44-63 stellen einen integrierten Bestandteil dieses Jahres- und Konzernabschlusses dar.

KONZERNEIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG

MSEK AKTIEN-

KAPITAL
RÜCKLAGEN GEWINN-

VORTRAG
SUMME NICHT BEHERRSCHENDE ANTEILE SUMME EIGEN-

KAPITAL
Eröffnungsbilanz per 1. Januar 2014 18 -6 2.354 2.366 16 2.382
Gesamtergebnis
Jahresergebnis - - 560 560 10 570
Sonstiges Gesamtergebnis - 129 - 129 1 131
Summe Gesamtergebnis - 129 560 689 11 701
Transaktionen mit Aktionären
Aktionärseinlagen - - 500 500 - 500
Dividende - - -100 -100 -9 -109
Schlussbilanz per 31. Dezember 2014 18 123 3.314 3.455 18 3.473
Gesamtergebnis
Jahresergebnis - - 810 810 15 825
Sonstiges Gesamtergebnis - -90 - -90 -2 -92
Summe Gesamtergebnis - -90 810 720 13 733
Transaktionen mit Aktionären
Künftige nicht beherrschende Anteile durch Erwerb - - - - 10 10
Dividende - - -236 -236 -16 -252
Schlussbilanz per 31. Dezember 2015 18 33 3.888 3.939 25 3.964

CASHFLOW-ANALYSE KONZERN

MSEK ANM. 2015 2014
Betriebliche Tätigkeit
Betriebsergebnis 1.107 806
Abschreibungen 157 113
Sonstige Finanzposten 1 -6
Erhaltene Zinsen 4 2
Gezahlte Zinsen -30 -39
Gezahlte Einkommenssteuer -239 -181
Cashflow aus Veränderungen des Umlaufvermögens 1.000 695
Veränderungen des Umlaufvermögens
Steigerung/Abnahme Vorräte -59 -40
Steigerung/Abnahme betrieblicher Forderungen -113 -84
Steigerung/Abnahme betrieblicher Verbindlichkeiten 120 15
Summe Veränderung von Umlaufvermögen -52 -109
Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit 948 586
Investitionstätigkeit
Investitionen in immaterielles Anlagevermögen -9 -11
Investitionen in Sachanlagen -102 -105
Veräußerung von Sachanlagen 20 20
Erwerb von Tochterunternehmen nach Abzug für liquide Mittel -573 -1.264
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -664 -1.361
Finanzierungstätigkeit
Steigerung/Abnahme langfristiger Forderungen/Schulden -2 -
Aufnahme von Darlehen 516 1.293
Tilgung von Darlehen -602 -759
Aktionärseinlagen - 500
Ausgezahlter Konzernzuschuss - -100
Gezahlte Dividende -252 -109
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -340 825
Cashflow im Geschäftsjahr -56 50
Liquide Mittel zu Geschäftsjahresbeginn 536 442
Umrechnungskursdifferenzen -16 44
Liquide Mittel zu Geschäftsjahresende 464 536

Die Anmerkungen auf Seiten 44-63 stellen einen integrierten Bestandteil dieses Jahres- und Konzernabschlusses dar.

ANM. 1 ALLGEMEINE INFORMATIONEN

Lifco erwirbt und entwickelt marktführende Nischentätigkeiten in drei Geschäftsbereichen: Dental, Demolition & Tools und Systems Solutions. Die Tätigkeit erfolgt in Tochterunternehmen in 28 Ländern. Das Mutterunternehmen Lifco AB (Publ.), ist eine Aktiengesellschaft mit Sitz in Enköping (Verkmästaregatan 1, 745 85 Enköping, Schweden).

Am 8. April 2016 wurde dieser Konzern- und Jahresabschluss vom Verwaltungsrat zur Veröffentlichung gebilligt. Die GuV und die Bilanzen des Konzerns und des Mutterunternehmens werden auf der Jahreshauptversammlung am 12. Mai 2016 festgestellt.

Sämtliche Beträge werden in Millionen schwedischen Kronen (MSEK) ausgewiesen, wenn nichts anderes angegeben wird. Die Angaben in Klammern betreffen das Vorjahr.

Gemäß deutschen Bestimmungen ist es möglich zu vermeiden, die Jahresabschlüsse einzelner Tochtergesellschaften in Deutschland zu veröffentlichen, vorausgesetzt, dass sie in einem anderen EU-Land auf einer höheren Ebene konsolidiert werden. Um die Anforderungen gemäß diesen Bestimmungen zu erfüllen, hat Lifco AB (Publ) beschlossen, eventuelle Verluste für EDP European Dental Partners Holding GmbH, Lübeck, bezüglich Geschäftsjahr 1. Januar- 31. Dezember 2015, i gemäß § 32 AktG (Aktiengesetz) zu absorbieren. Dieser Beschluss wird gemäß § 325 HGB i m deutschen offiziellen Register veröffentlicht. Es wurde beschlossen, dass die Ausnahmebestimmungen gemäß § 264 Abs 3 HGB anwendbar sind hinsichtlich Verwaltungsbericht und Veröffentlichung der Finanzberichte im deutschen offiziellen Register für:

MDH AG Mamisch Dental Health AG, Mülheim an der Ruhr

Lifco AB hat eine Mutterunternehmensgarantie gemäß Sektion 479 (C) von Großbritanniens Companies Act 2006 i für das Geschäftsjahr 2015 für die in England und Wales registrierten Tochterunternehmen, siehe unten.. Die Mutterunternehmensgarantie gilt für alle ausstehenden Verbindlichkeiten für die Tochterunternehmen per Bilanzstichtag, bis die Verpflichtungen erfüllt worden sind. Die Tochterunternehmen haben die Ausnahme der gesetzlich vorgeschriebenen Rechnungsprüfung gemäß Sektion 479 (A) von Großbritanniens Companies Act 2006 angewendet.

Tochterunternehmen:

Auger Torque Europe Limited (Org.nr. 03537549)
Auto-Maskin UK Limited (Org.nr. 06706114)
Kinshofer UK Limited (Og.nr. 01705372)
P&J Tapper Holdings Limited (Org.nr. 02416305)
Tevo Limited (Org.nr. 01540940)
Top Dental (Products) Limited (Org.nr. 04261332)

ANM. 2 ZUSAMMENFASSUNG WICHTIGER RECHNUNGSLEGUNGSGRUNDSÄTZE

Die wichtigsten, bei der Errichtung dieses Konzernabschlusses angewendeten Rechnungslegungsgrundsätze werden unten aufgeführt. Diese Grundsätze wurden konsequent für alle präsentierten Jahre angewendet, wenn nichts anderes angegeben wird.

2.1 GRUND FÜR ERRICHTUNG DER BERICHTE

Der Konzernabschluss für den Lifco-Konzern wurde gemäß IFRS (International Financial Reporting Standards) herausgegeben vom International Accounting Standards Board (IASB) sowie den Auslegungsgutachten des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) wie von der EU angenommen, errichtet. Außerdem wurden die Empfehlung RFR 1 des Rates für Finanzberichterstattung, Ergänzende Rechnungslegungsregeln für Konzerne sowie das Jahresabschlussgesetz angewendet. Der Konzernabschluss wurde gemäß Anschaffungswertmethode aufgestellt.

Neue und geänderte Standards, die vom Konzern angewendet werden

Vom Konzern werden zum ersten Mal für das am 1. Januar 2015 beginnende Geschäftsjahr keine neuen Standards angewendet.

Neue Standards und Auslegungen, die vom Konzern noch nicht angewendet worden sind

Eine Reihe neuer Standards und Auslegungen treten für das nach 1. Januar 2015 beginnende Geschäftsjahr in Kraft. Diese wurden bei der Aufstellung dieses Finanzberichts nicht angewendet.

IFRS 9 ”Finanzinstrumente” handhabt Klassifizierung, Bewertung und Rechnungslegung von Finanzvermögen und Schulden. Die vollständige Version von IFRS 9 wurde im Juli 2014. herausgegeben. Sie ersetzt die Teile von IAS 39, die Klassifizierung und Bewertung von Finanzinstrumenten handhaben. IFRS 9 behält einen gemischten Bewertungsansatz, vereinfacht diesen Ansatz jedoch in bestimmten Hinsichten. Es wird drei Bewertungskategorien für Finanzvermögen, aufgelaufenen Anschaffungswert, beizulegender Zeitwert über Gesamtergebnis und beizulegender Zeitwert über Gewinn- und Verlustrechnung geben. Wie ein Instrument zu klassifizieren ist, beruht auf dem Geschäftsmodell des Unternehmens und den Charakteristika des Instruments. Investitionen in eigene Kapitalinstrumente sind zum beizulegenden Zeitwert über die Gewinn- und Verlustrechnung auszuweisen. Es gibt jedoch eine Möglichkeit, das Instrument bei der ersten Berichtsgelegenheit zum beizulegenden Zeitwert über das übrige Gesamtergebnis auszuweisen. Bei Veräußerung des Instruments erfolgt dann nichts über die Klassifizierung zur Gewinn- und Verlustrechnung. IFRS 9 führt auch ein neues Modell für die Berechnung von Kreditverlustrücklagen ein, das von voraussichtlichen Kreditverlusten ausgeht. Für Finanzverbindlichkeiten wird in der Klassifizierung und in der Bewertung geändert, außer in den Fällen, wo eine Verbindlichkeit zum beizulegenden Zeitwert über die Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen wird, alternativ basiert auf dem beizulegenden Zeitwert. Veränderungen im eigenen Kreditrisiko zurechenbare Wertveränderungen werden im übrigen Gesamtergebnis berichtet. IFRS 9 setzt die Anforderungen für die Anwendung von Sicherungsbilanzierung herab, indem das 80-125 Kriterium durch Forderungen nach einer ökonomischen Relation zwischen Sicherungsinstrument und gesichertem Gegenstand und danach, dass die Sicherungsquote mit der in der Risikohandhabung angewendeten übereinstimmen muss, ersetzt. Auch die Sicherungsdokumentation wird verglichen mit der, die unter IAS 39. entwickelt wird, leicht geändert. Der Standard ist für das am 1. Januar 2018 beginnende Geschäftsjahr zu ändern. Eine vorzeitige Anwendung ist erlaubt. Die EU hat den Standard noch nicht angenommen. Der Konzern hat die Auswirkungen von IFRS 9. noch nicht ausgewertet.

IFRS 15 ”Revenue from contracts with customers” regelt die Rechnungslegung von Erträgen. Die Grundsätze, auf denen IFRS 15 basiert, sollen den Nutzern von Finanzberichten mehr verwendbare Informationen über die Erträge des Unternehmens bieten. Die erweiterte Informationspflicht beinhaltet, dass Informationen über Ertragsart, Zeitpunkt der Regulierung, Unsicherheiten verbunden mit der Ertragsberichterstattung sowie dem Kundenvertrag des Unternehmens zurechenbarer Cashflow gemacht werden müssen. Ein Ertrag muss gemäß IFRS 15 ausgewiesen werden, wenn der Kunde die Kontrolle über die verkaufte Ware oder Dienstleistung erhält und die Möglichkeit hat, die Ware oder Dienstleistung anzuwenden oder Nutzen aus ihr zu ziehen. IFRS 15 ersetzt IAS 18 ”Erträge” und IAS 11 ”Submissionsvertrag“ sowie dazu gehörige SIC und IFRIC. IFRS 15 tritt am 1. Januar 2018 in Kraft. Eine vorzeitige Anwendung ist erlaubt. Die EU hat den Standard noch nicht angenommen. Der Konzern hat die Auswirkungen von IFRS 15. noch nicht ausgewertet.

IFRS 16 ”Leases” - Im Januar 2016 veröffentlichte IASB einen neuen Leasingstandard, der IAS 17 Leasingvertrag mit zugehörigen Auslegungen IFRIC 4, SIC-15 und SIC-27 ersetzen wird. Der Standard erfordert, dass alle Leasingverträgen zurechenbaren Vermögenswerte und Verbindlichkeiten mit einigen Ausnahmen, in der Bilanz ausgewiesen werden. Diese Berichterstattung basiert auf der Ansicht, dass der Leasingnehmer ein Recht hat, einen Vermögenswert während eines spezifischen Zeitraums zu nutzen, und gleichzeitig eine Verpflichtung hat, für dieses Recht zu bezahlen. Die Rechnungslegung für den Leasinggeber bleibt im Wesentlichen unverändert. Der Standard ist für das am 1. Januar 2019 oder später beginnende Geschäftsjahr anwendbar. Eine vorzeitige Anwendung ist erlaubt. Die EU hat den Standard noch nicht angenommen. Der Konzern hat die Auswirkungen von IFRS 16. noch nicht ausgewertet.

Voraussichtlich werden keine der IFRS- oder IFRIC-Auslegungen, die noch nicht in Kraft getreten sind, wesentliche Auswirkungen auf den Konzern haben.

2.2 KONZERNABSCHLUSS

Tochterunternehmen

Tochterunternehmen sind alle Unternehmen (einschließlich strukturierter Unternehmen), auf die der Konzern einen beherrschenden Einfluss hat. Der Konzern kontrolliert ein Unternehmen, wenn dieses flexibler Rendite aus seinen Anteilen am Unternehmen ausgesetzt ist oder ein Recht darauf hat und die Möglichkeit hat, die Rendite durch seinen Einfluss im Unternehmen zu beeinflussen. Tochterunternehmen werden ab dem Datum, an dem der beherrschende Einfluss auf den Konzern übertragen wird, in den Konzernabschluss eingeschlossen. Sie werden ab dem Datum, an dem der beherrschende Einfluss aufhört, aus dem Konzernabschluss ausgeschlossen.

Die Erwerbsmethode wird für die Rechnungslegung der Betriebserwerbe des Konzerns verwendet. Der Kaufpreis für den Erwerb eines Tochterunternehmens besteht aus dem beizulegenden Zeitwert der übertragenen Vermögenswerte, Verbindlichkeiten und den vom Konzern emittierten Aktien. Im Kaufpreis ist auch der beizulegende Zeitwert aller Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten, der Folge einer Vereinbarung über bedingten Kaufpreis ist, inbegriffen. Jeder bedingte Kaufpreis, der vom Konzern übertragen werden muss, wird zum beizulegenden Zeitwert am Erwerbsdatum ausgewiesen. Nachfolgende Änderungen eines beizulegenden Zeitwerts eines bedingten Kaufpreises, der als Verbindlichkeit klassifiziert worden ist, wird gemäß IAS 39 in der GuV ausgewiesen. Erwerbsbezogene Aufwendungen werden bei Entstehen als Verbindlichkeiten ausgewiesen. Identifizierte erworbene Vermögenswerte und übernommene Verbindlichkeiten bei einem Betriebserwerb werden zu Anfang zum beizulegenden Zeitwert am Erwerbsdatum bewertet. Bei jedem Erwerb - d.h. Erwerb für Erwerb entscheidet der Konzern, ob nicht beherrschende Anteile im erworbenen Unternehmen zum beizulegenden Zeitwert oder zum proportionalen Anteil der Nettovermögenswerte des erworbenen Unternehmens ausgewiesen werden.

Als Goodwill wird der Betrag ausgewiesen, mit dem der Kaufpreis, eventuelle nicht beherrschende Anteile sowie beizulegender Zeitwert per Erwerbsdatum auf früheren Eigenkapitalanteil im erworbenen Unternehmen, den beizulegenden Zeitwert der identifizierten erworbenen Nettovermögenswerte übersteigt.

Als Verpflichtungen, nicht beherrschende Anteile zu erwerben, gelten finanzielle Verbindlichkeiten mit nachfolgenden Wertveränderungen ausgewiesen im Eigenkapital.

Konzerninterne Transaktionen, Bilanzposten, Erträge und Aufwendungen sowie noch nicht erzielte Gewinne und Verluste auf Transaktionen zwischen Konzernunternehmen werden eliminiert. Die Rechnungslegungsgrundsätze für Tochterunternehmen wurden gegebenenfalls geändert, um eine konsequente Anwendung der Grundsätze des Konzerns zu garantieren.

Veränderung im Eigentümeranteil an einem Tochterunternehmen ohne Veränderung in beherrschenden Anteilen

Transaktionen mit Eigentümern ohne beherrschende Anteile, die nicht zum Verlust der Kontrolle führen, werden als Eigenkapital-Transaktionen ausgewiesen, d.h. als Transaktionen mit Eigentümern in ihrer Rolle als Eigentümer. Bei Erwerb von nicht beherrschenden Anteilen wird der Unterschied zwischen beizulegendem Zeitwert auf entrichteten Kaufpreis und dem tatsächlich erworbenen Anteil des Buchwertes der Nettovermögenswerte des Tochterunternehmens im Eigenkapital ausgewiesen. Gewinne und Verluste auf Veräußerungen an Eigentümer ohne beherrschende Anteile werden ebenfalls im Eigenkapital ausgewiesen.

Beteiligungsunternehmen

Beteiligungsunternehmen sind alle Unternehmen, in denen der Konzern beträchtliche, aber nicht beherrschende Anteile hat, was in der Regel für Aktienbesitz gilt, der 20% bis 50% der Stimmen umfasst. Anteile an Beteiligungsunternehmen werden gemäß Kapitalanteilsmethode ausgewiesen. Bei Anwendung der Kapitalanteilsmethode wird die Investition zu Anfang zum Anschaffungspreis bewertet und der ausgewiesene Wert wird danach erhöht oder verringert, um den Anteil des Konzerns an Gewinn oder Verlust des Beteiligungsunternehmens nach dem Erwerbsdatum zu berücksichtigen.

2.3 UMRECHNUNG AUSLÄNDISCHER WÄHRUNGEN

Funktionswährung und Berichtswährung

Die verschiedenen Einheiten im Konzern nutzen die lokale Währung als Funktionswährung, da die lokale Währung als die Währung definiert ist, die in der primären wirtschaftlichen Umgebung verwendet wird, in der die jeweilige Einheit hauptsächlich tätig ist. Im Konzernabschluss wird die schwedische Krone (SEK) verwendet, die Funktionswährung des Mutterunternehmens und Berichtswährung des Konzerns ist.

Transaktionen und Bilanzposten

Transaktionen in ausländischen Währungen werden im Bericht zum Devisenkurs des Transaktionsdatums in die Funktionswährung umgerechnet. Währungskursgewinne und -verluste, die bei Zahlung solcher Transaktionen sowie bei Umrechnung monetärer Vermögenswerte und Verbindlichkeiten in ausländischen Währungen zum Kurs des Bilanzstichtags entstehen, werden in der GuV ausgewiesen. Ausnahmen sind Transaktionen, die Nettoinvestitionen darstellen, dann werden Gewinne/Verluste im sonstigen Gesamtergebnis ausgewiesen.

Forderungen und Verbindlichkeiten in ausländischen Währungen werden zum Kurs des Bilanzstichtages bewertet und noch nicht erzielte Kursgewinne und Kursverluste sind im Ergebnis enthalten. Kursdifferenzen, die betriebsbezogenen Forderungen und Verbindlichkeiten zurechenbar sind, werden als sonstige betriebliche Erträge (Betriebliche Aufwendungen) ausgewiesen. Kursdifferenzen hinsichtlich finanzieller Vermögenswerte und Verbindlichkeiten werden bei sonstigen finanziellen Posten ausgewiesen.

Umrechnung ausländischer Konzernunternehmen

Ergebnis und finanzielle Lage für die Einheiten, die eine andere Funktionswährung nutzen als die Berichtswährung, werden in die Berichtswährung des Konzerns umgerechnet. Alle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten der Tochtergesellschaften werden zum Kurs des Bilanzstichtages umgerechnet, während alle Posten in den GuV zum durchschnittlichen Devisenkurs umgerechnet werden. Die entstehenden Währungskursdifferenzen werden teils durch die Differenz zwischen den Durchschnittskursen der GUV und den Kursen des Bilanzstichtags und teils dadurch, dass die Nettovermögenswerte am Jahresende zu einem anderen Kurs als bei Jahresbeginn umgerechnet werden, hervorgerufen. Währungskursdifferenzen werden im sonstigen Gesamtergebnis ausgewiesen. Externe Darlehen, die mit dem Zweck aufgenommen wurden, die Währungskursdifferenzen in exponierten Währungen zu reduzieren, um den Nettovermögenswerten in den ausländischen Tochtergesellschaften zu entsprechen, werden sicherungsbilanziert. Die Kursdifferenzen dieser Darlehen werden direkt im sonstigen Gesamtergebnis für den Konzern ausgewiesen.

Goodwill und Anpassungen von beizulegendem Zeitwert, die bei Erwerb einer Auslandstätigkeit entstehen, werden wie Vermögenswerte und Verbindlichkeiten bei dieser Tätigkeit behandelt und zum Kurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Währungskursdifferenzen werden im sonstigen Gesamtergebnis ausgewiesen.

2.4 IMMATERIELLE VERMÖGENSWERTE

Goodwill

Goodwill entsteht bei Erwerb von Tochterunternehmen und betrifft den Betrag, mit dem der Kaufpreis Lifcos Anteil am beizulegenden Zeitwert identifizierbarer Vermögenswerte, Verbindlichkeiten und Eventualverbindlichkeiten im erworbenen Unternehmen sowie den beizulegenden Zeitwert von nicht beherrschenden Anteilen im erworbenen Unternehmen übersteigt. Sämtliche Käufe betreffen eine strategische und langfristige Investition.

Um Wertherabsetzungsbedarf zu testen, wird in einem Betriebserwerb erworbenes Goodwill auf Zahlungsmittel generierende Einheiten oder Gruppen von Zahlungsmittel generierende Einheiten verteilt, die voraussichtlich von Synergien aus dem Erwerb profitieren. Jede Einheit oder Gruppe von Einheiten, auf die Goodwill verteilt wurde, entspricht dem niedrigsten Niveau im Konzern, auf dem das Goodwill in der internen Steuerung überwacht wird.

Ein Wertherabsetzungstest von Goodwill wird jährlich oder häufiger vorgenommen, wenn Ereignisse oder Änderungen der Umstände eine mögliche Wertherabsetzung anzeigen. Der ausgewiesene Wert von Goodwill wird mit dem erzielbaren Betrag, der der höchste der Nutzungswerte ist und dem beizulegenden Zeitwert minus Veräußerungskosten verglichen. Eine eventuelle Wertherabsetzung wird unverzüglich als Aufwendung ausgewiesen und nicht zurückgeführt.

Patente

Patente, die separat erworben wurden, werden zum Anschaffungswert abzüglich kumulierte Abschreibungen ausgewiesen. Patente werden beantragt für einzigartige Konstruktionen und technische Lösungen, die in vom Unternehmen entwickelten Produkten eingehen. Abschreibungen erfolgen linear, um die Kosten für Patente über den voraussichtlichen Nutzungszeitraum, der die kürzeste gesetzliche Lebensdauer des Patentes ist und der Zeitpunkt, während dem das auf das Patent bezogene Produkt voraussichtlich produziert wird, zu verteilen. Die voraussichtliche Nutzungsdauer eines Patents wird in der Regel als nicht über fünf Jahre angesehen.

Lizenzen, Marken und Kundenbeziehungen

Lizenzen, Marken und Kundenbeziehungen, die separat erworben wurden, werden zum Anschaffungswert ausgewiesen und diejenigen, die durch einen Unternehmenskauf erworben wurden, werden zum beigelegten Zeitwert am Erwerbsdatum ausgewiesen. Lizenzen und Kundenbeziehungen haben einen bestimmbaren Nutzungszeitraum und werden zum Anschaffungswert abzüglich kumulierte Abschreibungen ausgewiesen. Abschreibungen erfolgen linear, um die Kosten über deren voraussichtlichen Nutzungszeitraum zu verteilen, der für Lizenzen schätzungsweise 2-20 Jahre und für Kundenbeziehungen 10 Jahre beträgt.

Erworbene Softwarelizenzen werden auf Grundlage der Kosten aktiviert, die bei Erwerb und Inbetriebnahme der aktuellen Software entstanden sind. Diese aktivierten Kosten werden während des voraussichtlichen Nutzungszeitraums von 3-5 Jahren abgeschrieben.

2.5 SACHANLAGEN

Sachanlagen werden zum Anschaffungswert abzüglich Abschreibungen ausgewiesen. Der Anschaffungswert umfasst Ausgaben, die direkt dem Erwerb des Vermögenswertes zurechenbar sind.

Hinzukommende Ausgaben werden dem ausgewiesenen Wert des Vermögenswertes hinzugefügt oder als separater Vermögenswert, je nachdem was angebracht ist, nur dann ausgewiesen, wenn wahrscheinlich ist, dass die künftigen wirtschaftlichen Vorteile, die mit dem Vermögenswert verknüpft sind, Lifco zugute kommen und der Anschaffungswert des Vermögenswerts zuverlässig gemessen werden kann. Ein ausgewiesener Wert für ein ersetztes Teil wird aus der Bilanz entfernt. Alle anderen Formen von Reparaturen und Wartung werden in der GuV als Aufwendungen im Zeitraum ihres Entstehens ausgewiesen.

Auf Grundstücke werden keine Abschreibungen vorgenommen. Jeder Teil sonstiger Sachanlagen mit einem im Verhältnis zum gesamten Anschaffungswert des Vermögenswertes beträchtlichen Anschaffungswert wird separat abgeschrieben. Abschreibungen werden linear vorgenommen wie folgt:

Gebäude 25-40 Jahre
Maschinen und sonstige technische Anlagen 5-10 Jahre
Betriebsausstattung, Werkzeuge und Anlagen 3-6 Jahre

Die Restwerte und Nutzungszeiträume der Vermögenswerte werden am Ende jeder Berichtsperiode überprüft und bei Bedarf angepasst. Der ausgewiesene Wert eines Vermögenswertes wird unverzüglich auf seinen erzielbaren Betrag berichtigt, wenn der ausgewiesene Wert des Vermögenswertes dessen veranschlagten erzielbaren Betrag übersteigt.

Gewinne und Verluste bei Veräußerung einer Sachanlage werden durch Vergleich zwischen dem Veräußerungsertrag und dem ausgewiesenen Wert festgestellt und werden in sonstige betriebliche Erträge bzw. sonstige betriebliche Aufwendungen in der GuV ausgewiesen.

2.6 WERTHERABSETZUNGEN VON NICHT-FINANZIELLEM ANLAGEVERMÖGEN

Vermögenswerte, die abgeschrieben werden, werden hinsichtlich Wertminderung immer dann beurteilt, wenn Ereignisse oder Veränderungen der Umstände anzeigen, dass der ausgewiesene Wert vielleicht nicht mehr erzielbar ist. Eine Wertherabsetzung erfolgt um den Betrag, mit dem der ausgewiesene Wert des Vermögenswertes dessen erzielbaren Betrag übersteigt. Der erzielbare Betrag ist der höchste beizulegende Zeitwert abzüglich Veräußerungsaufwendungen und Nutzwert des Vermögenswertes. Bei Beurteilung des Wertherabsetzungsbedarfs werden Vermögenswerte auf den niedrigsten Niveaus gruppiert, wo es identifizierbare Cashflows (Zahlungsmittel generierende Einheiten) gibt.

2.7 FINANZINSTRUMENTE

2.7.1 KLASSIFIZIERUNG

Der Konzern klassifiziert seine finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten in folgenden Kategorien: "Darlehensforderungen und Forderungen an Kunden", "finanzielle Verbindlichkeiten bewertet zum beizulegenden Zeitwert via GuV" sowie "sonstige finanzielle Verbindlichkeiten". Die Klassifizierung hängt davon ab, für welchen Zweck der finanzielle Vermögenswert oder die finanzielle Verbindlichkeit erworben wurde.

Darlehensforderungen und Forderungen an Kunden

Darlehensforderungen und Forderungen an Kunden sind finanzielle Vermögenswerte, die keine Derivate sind, die festgestellte oder feststellbare Bezahlungen haben und die nicht auf einem aktiven Markt notiert sind. Sie gehören zum Umlaufvermögen ausgenommen Posten mit Fälligkeitsdatum mehr als 12 Monate nach Bilanzstichtag, die als Anlagevermögen klassifiziert werden. Die "Darlehnsforderungen und Forderungen an Kunden" des Konzerns bestehen aus sonstigen langfristigen Forderungen, Forderungen an Kunden und liquiden Mitteln.

Verbindlichkeiten bewertet zum beizulegenden Zeitwert über GuV

Finanzielle Verbindlichkeiten bewertet zum beizulegenden Zeitwert über GuV sind finanzielle Verbindlichkeiten, die für Handel gehalten werden. Eine finanzielle Verbindlichkeit wird in dieser Kategorie klassifiziert, wenn sie hauptsächlich deshalb erworben wird, um bald veräußert zu werden. Verbindlichkeiten in dieser Kategorie werden als kurzfristige Verbindlichkeiten klassifiziert, wenn sie voraussichtlich binnen zwölf Monaten reguliert werden, ansonsten werden sie als langfristige Verbindlichkeiten klassifiziert. Die Verbindlichkeiten des Konzerns bewertet zum beizulegenden Zeitwert über GuV bestehen vor allem aus finanziellen Verbindlichkeiten in Form von Zusatzkaufpreisen.

Sonstige Verbindlichkeiten bewertet zum beizulegenden Zeitwert

Sonstige Verbindlichkeiten bewertet zum beizulegenden Zeitwert bestehen aus Verbindlichkeiten, die Verkaufsoptionen oder kombinierten Verkaufs-/Kaufoptionen hinsichtlich Erwerb von nicht beherrschenden Anteilen zurechenbar sind. Veränderungen dieser Verbindlichkeiten werden in der GuV ausgewiesen.

Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten des Konzerns an Kreditinstitute, aus Lieferungen und Leistungen, Kontokorrentkredit sowie Verbindlichkeiten an das Mutterunternehmen werden als sonstige finanzielle Verbindlichkeiten klassifiziert.

2.7.2 RECHNUNGSLEGUNG UND BEWERTUNG

Käufe und Veräußerungen von finanziellen Vermögenswerten werden am Geschäftsabschlussdatum ausgewiesen, das Datum, an dem der Konzern sich verpflichtet, den Vermögenswert zu kaufen oder zu veräußern. Finanzinstrumente werden erstmalig zum beizulegenden Zeitwert plus Transaktionskosten ausgewiesen. Finanzielle Vermögenswerte werden aus der Bilanz entfernt, wenn das Recht, Cashflow von dem Instrument zu erhalten ausgelaufen oder übertragen worden ist und der Konzern im Großen und Ganzen alle mit dem Eigentumsrecht verbundenen Risiken und Vorteile übertragen hat. Finanzielle Verbindlichkeiten werden aus der Bilanz entfernt, wenn die Verpflichtung im Vertrag erfüllt oder auf andere Weise gelöscht worden ist. Darlehensforderungen und Forderungen an Kunden sowie sonstige finanzielle Verbindlichkeiten werden nach dem Anschaffungszeitpunkt zum aufgelaufenen Anschaffungswert unter Anwendung der Effektivzinsmethode ausgewiesen.

2.7.3 VERRECHNUNG VON FINANZINSTRUMENTEN

Finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten werden mit einem Nettobetrag in der Bilanz nur dann verrechnet und ausgewiesen, wenn ein gesetzliches Recht, die ausgewiesenen Beträge zu verrechnen sowie eine Absicht vorliegen, diese mit einem Nettobetrag zu regulieren oder gleichzeitig den Vermögenswert zu veräußern und die Verbindlichkeit zu regulieren.

2.7.4 WERTHERABSETZUNG VON FINANZINSTRUMENTEN

Vermögenswerte, die zum aufgelaufenen Anschaffungswert (Darlehensforderungen und Forderungen an Kunden) ausgewiesen werden.

Der Konzern beurteilt am Ende jeder Berichtsperiode, ob objektive Beweise für das Vorliegen von Wertherabsetzungsbedarf für einen finanziellen Vermögenswert oder eine Gruppe finanzieller Vermögenswerte vorliegen.

Ein finanzieller Vermögenswert oder eine Gruppe finanzieller Vermögenswerte haben nur dann Wertherabsetzungsbedarf und werden berichtigt, wenn objektive Beweise für einen Wertherabsetzungsbedarf als Folge des Eintretens eines oder mehrerer Ereignisse, nachdem der Vermögenswert zum ersten Mal ausgewiesen wurde, vorliegt und dass dieses Ereignis Auswirkungen auf die veranschlagten zukünftigen Cashflows für den finanziellen Vermögenswert oder die Gruppe von finanziellen Vermögenswerten, haben, die zuverlässig geschätzt werden können.

Die Wertherabsetzung wird als Differenz zwischen dem ausgewiesenen Wert des Vermögenswertes und dem Kapitalwert der veranschlagten zukünftigen Cashflows zum ursprünglichen Effektivzins des finanziellen Vermögenswertes diskontiert. Der ausgewiesene Wert des Vermögenswertes wird berichtigt und der Wertherabsetzungsbetrag wird in der GuV des Konzerns ausgewiesen. Wenn der Wertherabsetzungsbedarf in einem nachfolgenden Zeitraum sinkt und die Minderung objektiv einem Ereignis zurechenbar ist, das eintrat, nachdem die Wertherabsetzung ausgewiesen wurde, wird die Rückführung der früher ausgewiesenen Wertherabsetzung in der GuV des Konzerns ausgewiesen.

2.7.5 SICHERUNG VON NETTOINVESTITIONEN

Sicherung von Nettoinvestitionen in Auslandstätigkeit wird auf gleiche Weise wie Cashflow-Sicherungen ausgewiesen. Der Anteil von Gewinn oder Verlust bei Sicherungsinstrumenten, der als eine effektive Sicherung gilt, wird im sonstigen Gesamtergebnis ausgewiesen. Der Gewinn oder Verlust, der dem ineffektiven Teil zurechenbar ist, wird in der GuV ausgewiesen. Kumulierte Gewinne und Verluste im Eigenkapital werden in der GuV ausgewiesen, wenn die Auslandstätigkeit ganz oder teilweise veräußert wird. Für das Geschäftsjahr 2015 und 2014 hat keine Scherungsbilanzierung vorgelegen.

2.8 VORRÄTE

Die Vorräte werden zum niedrigsten Anschaffungswert und Nettoveräußerungswert ausgewiesen. Der Anschaffungswert wird unter Anwendung der Methode First in - First out (FIFO) festgestellt. In den Wert der Vorräte geht ein diesem zurechenbarer Anteil indirekter Aufwendungen ein. Der Wert von Fertigwaren umfasst Rohwaren, direkte

Arbeit, sonstige direkte Aufwendungen sowie produktionsbezogene Kosten einschließlich Abschreibungen.

Der Anschaffungswert besteht aus dem Einkaufspreis von Zulieferern sowie Kosten für Zoll und Fracht. Der Nettoveräußerungswert ist der veranschlagte Verkaufspreis in der betrieblichen Tätigkeit abzüglich veranschlagter Fertigstellungs- und Vertriebsaufwendungen. Eine Schätzung der Wertminderung der Vorräte erfolgt kontinuierlich im Jahreslauf.

2.9 FORDERUNGEN AN KUNDEN

Forderungen an Kunden sind Beträge, die von Kunden für in der betrieblichen Tätigkeit verkaufte Waren oder ausgeführte Dienstleistungen zu zahlen sind. Wenn die Zahlung voraussichtlich binnen eines Jahres oder früher erfolgt, werden sie als Umlaufvermögen klassifiziert. Andernfalls werden sie als Anlagevermögen ausgewiesen. Forderungen an Kunden werden zu Anfang zum beizulegenden Zeitwert ausgewiesen und danach zum aufgelaufenen Anschaffungswert unter Anwendung der Effektivzinsmethode abzüglich eventueller Rücklage für Wertminderung.

2.10 LIQUIDE MITTEL

In liquide Mittel werden sowohl in der Bilanz als auch in der Kapitalflussrechnung Kassenbestand und Bankguthaben erfasst.

2.11 VERBINDLICHKEITEN AUS LIEFERUNGEN

Verbindlichkeiten aus Lieferungen sind Verpflichtungen, für Waren und Dienstleistungen zu bezahlen, die in der betrieblichen Tätigkeit von Lieferanten erworben wurden. Verbindlichkeiten aus Lieferungen werden als kurzfristige Verbindlichkeiten klassifiziert, wenn sie binnen eines Jahres oder früher fällig sind. Andernfalls werden sie als langfristige Verbindlichkeiten ausgewiesen.

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden zum Nominalbetrag ausgewiesen. Es wird vorausgesetzt, dass der ausgewiesene Wert für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen dessen beizulegendem Zeitwert entspricht, da dieser Posten von kurzfristiger Natur ist.

Forderungen an Kunden werden zu Anfang zum beizulegenden Zeitwert ausgewiesen und danach zum aufgelaufenen Anschaffungswert unter Anwendung der Effektivzinsmethode (siehe Finanzinstrumente oben).

2.12 AKTUELLE UND LATENTE STEUERN

Die Steuerkosten der Periode umfassen aktuelle und latente Steuern. Steuern werden in der GuV ausgewiesen, außer wenn die Steuern Posten betreffen, die im sonstigen Gesamtergebnis oder direkt im Eigenkapital ausgewiesen werden. In solchen Fällen werden auch die Steuern im sonstigen Gesamtergebnis bzw. Eigenkapital ausgewiesen. Die aktuellen Steuerkosten werden auf der Grundlage der Steuerregelungen veranschlagt, die per Bilanzstichtag in den Ländern, in denen das Mutterunternehmen und seine Tochterunternehmen tätig sind und steuerpflichtige Erträge generieren, beschlossen oder in der Praxis beschlossen sind.

Latente Steuern werden gemäß Bilanzmethode auf alle temporären Differenzen, die zwischen dem steuerlichen Wert von Vermögenswerten und Verbindlichkeiten und deren ausgewiesenen Werten im Konzernabschluss entstehen, ausgewiesen. Die latenten Steuern werden jedoch nicht ausgewiesen, wenn sie als Folge einer Transaktion entstehen, die die erste Rechnungslegung eines Vermögenswertes oder einer Verbindlichkeit darstellt, der/die nicht Betriebserwerb ist, und der/die zum Zeitpunkt der Transaktion, weder das ausgewiesene noch das steuerliche Ergebnis beeinflusst. Latente Einkommenssteuern werden unter Anwendung von Steuersätzen berechnet, die per Bilanzstichtag beschlossen oder angekündigt worden sind und die voraussichtlich gelten werden, wenn die betreffende latente Steuerforderung realisiert oder die latente Steuerschuld reguliert wird.

Latente Steuerforderungen auf Verlustvorträge werden in dem Umfang ausgewiesen, in dem zukünftige steuerliche Überschüsse wahrscheinlich verfügbar sein werden, gegen die die Defizite genutzt werden können.

Latente Steuerforderungen und Schulden werden verrechnet, wenn es ein gesetzliches Verrechnungsrecht für aktuelle Steuerforderungen und Steuerschulden gibt und wenn die latenten Steuerforderungen und Steuerschulden sich auf von der gleichen Steuerbehörde debitierte Steuern beziehen und entweder das gleiche Steuersubjekt oder verschiedenen Steuersubjekte betreffen, bei denen eine Absicht besteht, diese durch Nettozahlungen zu regulieren.

2.13 DARLEHENSAUFNAHME

Darlehensaufnahme wird anfangs zum beizulegenden Zeitwert, netto nach Transaktionskosten ausgewiesen. Darlehensaufnahme wird danach zum aufgelaufenen Anschaffungswert ausgewiesen und eine eventuelle Differenz zwischen erhaltenem Betrag (netto nach Transaktionskosten) und Rückzahlungsbetrag, wird in der GuV verteilt über die Darlehensperiode, unter Anwendung der Effektivzinsmethode ausgewiesen. Kontokorrentkredite werden als Darlehensaufnahme bei Kurzfristigen Verbindlichkeiten in der Bilanz ausgewiesen.

2.14 VERGÜTUNG AN BESCHÄFTIGTE

Pensionsverpflichtungen

Der Konzern hat sowohl leistungsbestimmte als auch abgabenbestimmte Pensionspläne. Der wichtigste leistungsbestimmte Plan des Konzerns ist der ITP-Plan, gesichert durch Abgaben an Alecta (wegen Informationen über Alecta siehe unten).

Ein abgabenbestimmter Pensionsplan ist ein Pensionsplan gemäß dem der Konzern feste Abgaben an eine separate juristische Einheit bezahlt. Der Konzern hat keine rechtlichen oder informellen Verpflichtungen, weitere Abgaben zu bezahlen, wenn diese juristische Einheit nicht über ausreichende Vermögenswerte verfügt, um alle Vergütungen an Mitarbeiter zu zahlen, die mit der Beschäftigung der Mitarbeiter während des gegenwärtigen oder früheren Zeiträumen zusammenhängen. Für abgabenbestimmte Pensionspläne bezahlt der Konzern Abgaben an öffentlich oder privat verwaltete Pensionsversicherungssysteme auf obligatorischer, vertraglicher oder freiwilliger Basis. Der Konzern hat keine weitere Zahlungsverpflichtungen, wenn die Abgaben bezahlt sind. Die Abgaben werden bei Zahlungsfälligkeit als Personalaufwendungen ausgewiesen. Vorausgezahlte Abgaben werden als Vermögenswert in dem Ausmaß ausgewiesen, in dem eine Barrückzahlung oder Verringerung zukünftiger Zahlungen dem Konzern zugutekommen können.

Die wenigen Pensionsverpflichtungen, die nicht von Versicherungsgesellschaften übernommen oder auf andere Weise durch Fonds bei Dritten gesichert worden sind, werden in der Bilanz als Verbindlichkeit ausgewiesen.

2.15 RÜCKSTELLUNGEN

Rückstellungen werden ausgewiesen, wenn der Konzern eine gesetzliche oder informeller Verpflichtung als Folge eines eingetretenen Ereignisses hat und es eher wahrscheinlicher ist, dass ein Abfluss von Ressourcen erforderlich wird, um die Verpflichtung zu regulieren als dass dies nicht geschieht sowie dass eine zuverlässige Schätzung des Betrages erfolgen kann.

Rückstellungen für Garantiekosten sind Schätzungen von erfolgten Garantieansprüchen und werden mit Hilfe gesammelter Erfahrung in Form von Statistik über historische Ansprüche, voraussichtliche Kosten für Maßnahmen sowie des durchschnittlichen Zeitaufwands zwischen Entstehung des Mangels und Erhebung von Ansprüchen gegen den Konzern geschätzt.

2.16 ERTRAGSBERICHTERSTATTUNG

Erträge umfassen den beizulegenden Zeitwert dessen, was für verkaufte Waren und Dienstleitungen in der betrieblichen Tätigkeit des Konzerns erhalten wurde oder erhalten werden wird. Erträge werden ohne Mehrwertsteuer und Rabatte sowie Retouren nach Eliminierung konzerninterner Veräußerung ausgewiesen.

Erträge aus dem Verkauf von Waren werden ausgewiesen, wenn mit dem Eigentumsrecht an den Waren verbundene Gefahren und Vorteile auf den Käufer übergegangen sind, was normalerweise bei Lieferung eintritt und wenn die Erträge und zugehörigen Ausgaben zuverlässig berechnet werden können sowie wahrscheinlich ist, dass die finanziellen Vorteile, die mit dem Verkauf der Einheiten verbunden sind, dem Konzern zufallen.

Der Konzern betreibt einen kleinen Teil seiner Tätigkeit in Projektform und wendet sukzessive Gewinnabrechnung an gemäß IAS 18, Erträge. Bei der Berechnung von eingearbeitetem Gewinn wurde der Fertigstellungsgrad als geleistete Ausgaben per Bilanzstichtag im Verhältnis zu den gesamten veranschlagten Ausgaben für die Erfüllung des Auftrags berechnet.

Zinserträge werden verteilt über die Laufzeit unter Anwendung der Effektivzinsmethode als Erträge ausgewiesen.

2.17 LEASING

Leasing ist ein wichtiger Teil der Gefahren und Vorteile, behält der Leasinggeber das Eigentum, wird es als operatives Leasing klassifiziert. Im Leasingzeitraum getätigte Zahlungen werden in der GuV linear über den Leasingzeitraum als Kosten ausgewiesen.

Leasingverträge, bei denen der Konzern im Wesentlichen die mit dem Eigentum verbundenen finanziellen Risiken und Vorteile hält, werden als Finanzierungsleasing klassifiziert. Zu Beginn des Leasingzeitraums wird Finanzierungsleasing in der Bilanz zum niedrigen Zeitwert des Leasingobjekts und zum niedrigen Kapitalwert der Mindestleasinggebühren ausgewiesen.

Die Leasingverträge des Konzerns bestehen vor allem aus Leasing von Räumlichkeiten und Fahrzeugen. Keiner dieser Leasingverträge ist gegenwärtig als Finanzierungsleasing klassifiziert.

2.18 CASHFLOW-ANALYSE

Die Cashflow-Analyse wird gemäß indirekter Methode errichtet. Dies bedeutet, dass das Betriebsergebnis wegen Transaktionen, die während der Periode keine Ein- oder Auszahlungen zur Folge hatten, sowie wegen eventueller Erträge und Aufwendungen, die den Cashflows der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zurechenbar sind, angepasst wird.

2.19 DIVIDENDE

Die Dividende an die Aktionäre des Mutterunternehmens wird in den Finanzberichten des Konzerns in der Periode, in der die Dividende von den Aktionären des Mutterunternehmens gebilligt wird, als Verbindlichkeit ausgewiesen. Dividendenerträge werden ausgewiesen, wenn das Recht, Zahlung zu erhalten, festgestellt worden ist.

2.20 AKTIONÄRSEINLAGEN

Aktionärseinlagen werden direkt dem Eigenkapital des Empfängers zugeführt und beim Darlehensgeber in Aktien und Anteilen aktiviert, soweit eine Wertherabsetzung nicht erforderlich ist.

2.21 SEGMENTINFORMATIONEN

Segmentinformationen werden auf eine Weise ausgewiesen, die mit der internen Berichterstattung übereinstimmt, die dem höchsten exekutiven Entscheidungsträger übergeben wird. Höchster exekutiver Entscheidungsträger ist die Funktion, die für die Zuteilung von Ressourcen und die Beurteilung des Ergebnisses des Betriebssegments verantwortlich ist. Im Konzern wurde diese Funktion als Geschäftsführender Direktor identifiziert, der strategische Beschlüsse fasst. Die Konzernleitung hat die Betriebssegmente auf der Grundlage der Informationen festgelegt, die vom Geschäftsführenden Direktor behandelt werden und die als Grundlage für die Verteilung von Ressourcen und die Auswertung von Ergebnissen verwendet werden.

Der Geschäftsführende Direktor beurteilt die Tätigkeit anhand von drei Betriebssegmenten Dental, Demolition & Tools und Systems Solutions. Systems Solutions besteht aus einer Zusammenlegung der Geschäftsbereiche, die ähnliche ökonomische Eigenschaften haben und individuell einzelne quantitative Grenzwerte nicht erfüllen.

2.22 RECHNUNGSLEGUNGSGRUNDSÄTZE DES MUTTERUNTERNEHMENS

Im Zusammenhang mit dem Übergang zur Rechnungslegung nach IFRS im Konzernabschluss, ist das Mutterunternehmen dazu übergegangen, RFR 2 Rechnungslegung für juristische Personen anzuwenden. Das Mutterunternehmen wendet in den unten genannten Fällen andere Rechnungslegungsgrundsätze an als der Konzern.

Aufstellungsformen

Die Gewinn- und Verlustrechnung und die Bilanz folgen der Aufstellungsform des Jahresabschlussgesetzes. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist in zwei Rechnungen aufgeteilt, eine über Gewinn- und Verlustrechnung und eine über das Gesamtergebnis. Der Bericht über Veränderung von Eigenkapital folgt der Aufstellungsform des Konzerns, beinhaltet aber die im Jahresabschlussgesetz angegebenen Spalten. Die Aufstellungsformen für das Mutterunternehmen ergeben Unterschiede in Bezeichnungen, verglichen mit dem Konzernabschluss, vor allem hinsichtlich finanzielle Erträge und Aufwendungen, Rückstellungen und Posten im Eigenkapital.

Anteile an Tochterunternehmen

Anteile an Tochterunternehmen werden zum Anschaffungswert nach Abzug für eventuelle Wertherabsetzungen ausgewiesen. Im Anschaffungswert sind erwerbsbezogene Aufwendungen und eventuelle Zusatzkaufpreise einbezogen.

Wenn es ein Anzeichen für eine Wertminderung von Anteilen im Tochterunternehmen gibt, wird eine Berechnung des erzielbaren Betrags vorgenommen. Ist dieser niedriger als der Buchwert, erfolgt eine Wertherabsetzung. Wertherabsetzungen werden in den Posten "Ergebnis aus Anteilen an Konzernunternehmen" ausgewiesen.

Finanzinstrumente

Im Mutterunternehmen wird IAS 39 für Finanzinstrumente nicht verwendet. Alle finanziellen Vermögenswerte werden in der Kategorie „Darlehensforderungen und Forderungen an Kunden“ klassifiziert.

Leasingverträge

Sämtliche Leasingverträge, gleich ob Finanzierungsleasing oder operatives Leasing, werden als operatives Leasing klassifiziert.

Erträge

Zu den sonstigen betrieblichen Erträgen des Mutterunternehmens gehören an Tochterunternehmen fakturierte konzerngemeinsame Aufwendungen.

Konzernzuschüsse

Gewährte und erhaltene Konzernzuschüsse werden in der GuV als Einstellung in freie Rücklagen ausgewiesen.

ANM. 3 FINANZIELLE RISIKOHANDHABUNG

3.1 FINANZIELLE RISIKOFAKTOREN

Der Konzern ist durch seine Tätigkeit vielen verschiedenen Risiken ausgesetzt: Marktrisiko (umfasst Währungsrisiko, Zinsrisiko und Preisrisiko) Kreditrisiko und Liquiditätsrisiko. Diese Risiken werden gemäß der vom Verwaltungsrat der Gesellschaft festgelegten Lifco Finanzpolicy behandelt. Policy des Konzerns ist, keine Sicherungsrechnungslegung anzuwenden, sondern der Konzern konzentriert sich statt dessen darauf, potentielle ungünstige Auswirkungen auf das Finanzergebnis des Konzerns durch ein umfassendes Konzernkontosystem zu verringern, in dem Überschüsse in bestimmten Währungen gegen Zahlung in dieser Währung abgeglichen werden.

a) Marktrisiko

(i) Währungsrisiko

Unter Währungsrisiko wird das Risiko verstanden, dass unvorteilhafte Währungskursveränderungen Ergebnis und Eigenkapital des Konzerns gemessen in SEK beeinflussen.

Transaktionsexponierung ergibt sich daraus, dass der Konzern Einzahlungen und Auszahlungen in ausländischen Währungen hat.
Umrechnungsexponierung entsteht als Ergebnis der Währungsexponierung des Konzerns wegen der Nettovermögenswerte in den Auslandstätigkeiten des Konzerns.

Die Tätigkeit des Lifco-Konzerns wird in 28 Ländern betrieben. Die geografische Verbreitung zusammen mit einer großen Anzahl Kunden und Produkte ergeben eine relativ begrenzte Transaktionsrisikoexponierung. Die Transaktionsexponierung des Lifco-Konzerns entsteht, wenn die Tochterunternehmen Produkte zum Verkauf auf dem einheimischen Markt importieren und/oder Produkte in ausländischen Währungen verkaufen. Effekte von Währungskursveränderungen werden soweit möglich durch Anwendung von Währungsklauseln in Kundenverträgen und durch Verkauf in der gleichen Währung wie beim erfolgten Einkauf gehandhabt.

Gemäß Risikopolicy des Konzerns muss jede Gesellschaft ihre Währungsflüsse vor Exponierung durch plötzliche Kursveränderungen sichern. Währungsrisiken werden vor allem durch ein Konzernkontosystem mit Konten in verschiedenen Währungen gehandhabt, wo Überschüsse in diesem System zur Zahlung von Transaktionen in einer bestimmten Währung verwendet werden. Es wurden keine derivativen Instrumente zur Behandlung von Währungsrisiken bezogen. Terminverträge dürfen nur mit Billigung der Konzernleitung abgeschlossen werden. 2014 und 2015 gab es keine für den Konzern wesentlichen Terminverträge.

Lifco erachtet die Transaktionsexponierung für begrenzt, da es im Konzern ein Gleichgewicht zwischen Einkauf und Verkauf in ausländischen Währungen gibt. Somit bringt eine angemessene Veränderung des Werts der schwedischen Krone gegenüber anderen Währungen keine materiellen Auswirkungen auf die Finanzlage des Konzerns mit sich. 2015 betrugen nämlich die in der GuV ausgewiesenen Währungskursdifferenzen netto 6 (-1) MSEK, siehe Anm. 7.

Ein Umrechnungsrisiko liegt bei Umrechnung ausländischer Tochterunternehmen in die Berichtwährung SEK vor. Der Konzern hat einige Beteiligungen an Auslandstätigkeiten, deren Nettovermögenswerte Währungsrisiken ausgesetzt sind. Währungsexponierung, die aus den Nettovermögenswerten in den Auslandstätigkeiten des Konzerns entsteht, wird zu einem bestimmten Teil durch Darlehensaufnahmen in den betreffenden ausländischen Währungen gehandhabt. Diese Darlehen werden als Sicherung von Nettoinvestitionen ausgewiesen, siehe 2.7.5 Sicherung von Nettoinvestitionen.

Lifco schätzt, dass die Umrechnungsexponierung der Gesellschaft zur Folge hat, dass 1 Prozent Veränderung des Wertes der schwedischen Krone gegenüber anderen Währungen einem Effekt auf das Eigenkapital von +/- 19 (20) MSEK zur Folge haben würde. Die Exponierung ist vor allem dem EUR zurechenbar.

(ii) Zinsrisiko

Unter Zinsrisiko wird verstanden, dass Veränderungen der allgemeinen Zinssituation das Nettoergebnis und das Ergebnis des Konzerns negativ beeinflussen. Die befindlichen Darlehen laufen sowohl mit festem als auch mit variablem Zinssatz. Das Zinsrisiko hinsichtlich Cashflow, dem der Konzern durch den variablen Zinssatz ausgesetzt ist, wird zum Teil durch Kassenmittel mit variablem Zinssatz neutralisiert. Der Durchschnittszinssatz des Konzerns betrug 0,9 % im Geschäftsjahr 2015 (1,1 % 2014).

Die Darlehen des Konzerns betrugen am Bilanzstichtag 2 405 (2 588) MSEK, siehe Anm. 26, davon laufen 44% mit festem Zins und 56% mit variablem Zins.. Eine Veränderung der Zinssituation um +/- 0,5 % Einheiten, würde einen Effekt auf die Zinsaufwendungen in Höhe von +/- 5 (10) MSEK bedeuten.

(iii) Preisrisiko

Der Konzern ist Preisrisiken hinsichtlich Rohwaren, vor allem Stahl und Blech, rostfreiem Stahl und Gold ausgesetzt. Der Konzern verwendet keine derivativen Instrumente zur Sicherung von Rohwarenpreisen. Da Rohwaren einen relativ kleinen Teil der Waren ausmachen, die vom Konzern hergestellt werden sowie da die meisten Verträge Klauseln beinhalten, dass der Preis sich abhängig von Veränderungen des Rohwarenpreises verändern kann, wird der Einfluss von Preisrisiken des Konzerns als gering erachtet.

b) Kreditrisiko

Ein Kreditrisiko oder Gegenparteirisiko ist das Risiko, dass die Gegenpartei in einer finanziellen Transaktion ihren Verpflichtungen am Fälligkeitsdatum nicht nachkommt. Lifcos Kreditrisiko umfasst vor allem Forderungen an Kunden, es gibt jedoch ein gewisses Kreditrisiko hinsichtlich liquide Mittel. Jedes Konzernunternehmen ist verantwortlich, das Kreditrisiko nachzuverfolgen und zu analysieren sowie für jeden neuen Kunden eine Bonitätsprüfung vorzunehmen. Eine Rücklage für unsichere Forderungen gegen Kunden erfolgt auf Basis eines vom Konzern festgelegten Schemas. Lifco erachtet das Risiko von Kundenverlusten als gering, da der Verkauf in hohem Maß an Kunden erfolgt, mit denen der Konzern seit langem zusammenarbeitet und/oder gute Erfahrungen hinsichtlich Zahlungsbereitschaft gemacht hat. Der Konzern bewacht laufend die Bonität der Kunden und überprüft bei Bedarf die Kreditbedingungen nach vorliegenden Richtlinien. Hinsichtlich liquide Mittel wird das Kreditrisiko als gering erachtet, da die Gegenparteien große bekannte Banken mit hoher Bonität sind. Für Kreditverluste des Konzerns siehe Anm. 21. Es liegen keine wesentlichen Kreditrisiken vor.

c) Liquiditätsrisiko

Liquiditätsrisiko ist das Risiko, dass der Konzern nicht über liquide Mittel zur Bezahlung seiner Verpflichtungen hinsichtlich finanzieller Verbindlichkeiten verfügt. Die Zielsetzung der Liquiditätshandhabung der Gesellschaft ist, das Risiko, dass der Konzern nicht über ausreichend liquide Mittel verfügt, um seine kommerziellen Verpflichtungen zu erfüllen, zu minimieren. Um laufende Bezahlungen zu handhaben, gibt es ein Cash-Pool-System im Konzern, das sicherstellt, dass liquide Mittel in den Währungen verfügbar sind, in denen Bezahlung erfolgen soll. Die Leitung folgt rollenden Prognosen für die liquiden Mittel des Konzerns (einschließlich nicht genutzte Kreditrahmen), die auf voraussichtlichen Cashflows basieren. Lifcos Policy ist, eine starke Liquiditätsposition hinsichtlich zugänglicher liquider Mittel und nicht genutzter bestätigter Kreditrahmen zu haben.

Per 31. Dezember 2015 betragen die liquiden Mittel des Konzerns 464 (536) MSEK. Zukünftige Liquiditätsbelastung im Übrigen betrifft Bezahlung von Verbindlichkeiten aus Lieferungen sowie sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten und Darlehenstilgung. Für eine Laufzeitanalyse hinsichtlich zukünftigen Cashflows aus den finanziellen Verbindlichkeiten des Konzerns siehe Anm. 26.

3.2 HANDHABUNG VON KAPITALRISIKO

Ziel des Konzerns hinsichtlich Kapitalstruktur ist, die Fähigkeit des Konzerns zu sichern, seine Tätigkeit fortzusetzen, so dass er weiter Rendite für die Aktionäre und Nutzen für andere Anteilseigner erzeugen kann, sowie eine optimale Kapitalstruktur aufrecht zu erhalten, um die Kapitalkosten niedrig zu halten.

Lifco sieht gegenwärtig kein Refinanzierungsrisiko.

3.3 BERECHNUNG DES BEIZULEGENDEN ZEITWERTS

Buchwert, nach eventuellen Wertherabsetzungen, für Forderungen an Kunden und sonstige Forderungen sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und sonstige Verbindlichkeiten wird vorausgesetzt, dass sie ihren beizulegenden Zeitwerten entsprechen, weil diese Posten kurzfristiger Natur sind. Informationen über beizulegenden Zeitwert und Buchwert für langfristig zinstragende Verbindlichkeiten sind Anm. 26 zu entnehmen.

Die Finanzinstrumente, die im Konzern zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, bestehen aus finanziellen Verbindlichkeiten in Form von Verkaufs-/Kaufoptionen hinsichtlich zukünftigen Erwerbs von nicht beherrschenden Anteilen sowie Zusatzkaufpreise, die durch Erwerb hinzugekommen sind. Deren beizulegender Zeitwert basiert auf dem zukünftigen Verdienst des Unternehmens. Diese beiden Posten werden in der Kategorie drei in der Zeitwert-Hierarchie ausgewiesen. Die Tabelle unten zeigt die Veränderung im Jahreslauf.

MSEK BEDINGTE ZUSATZKAUFPREISE/VERKAUFS-/KAUFOPTIONEN/
Eröffnungsbilanz per 1. Januar 2014 77
Währungskursdifferenzen 1
Schlussbilanz per 31. Dezember 2014 78
Ausgezahlte Kaufpreise -46
Währungskursdifferenzen -2
Schlussbilanz per 31. Dezember 2015 30

Alle bedingten Zusatzkaufpreise hinsichtlich Erwerb früherer Jahre wurden 2015 reguliert.

ANM. 4 WICHTIGE SCHÄTZUNGEN UND BEURTEILUNGEN

Schätzungen der Werte von Bilanzposten und Beurteilungen bei der Anwendung von Rechnungslegungsgrundsätzen werden laufend ausgewertet und basieren auf historischer Erfahrung und sonstigen Faktoren, einschließlich Erwartungen bzgl. zukünftige Ereignisse, die bei herrschenden Umständen als angemessen erachtet werden.

Wichtige Schätzungen und Beurteilungen für Rechnungslegungszwecke

Der Konzern macht Schätzungen und Annahmen über die Zukunft. Die Schätzungen für Rechnungslegungszwecke, die sich daraus ergeben, entsprechen, definitionsgemäß, selten dem tatsächlichen Ergebnis. Die Schätzungen und Annahmen, die ein beträchtliches Risiko für erhebliche Anpassungen bei ausgewiesenen Werten für Vermögenswerte und Verbindlichkeiten im unmittelbar folgenden Geschäftsjahr beinhalten, werden in wichtigen Zügen unten behandelt.

Prüfung von Wertherabsetzungsbedarf für Goodwill und immaterielle Vermögenswerte mit unbestimmter Nutzungsdauer

Der Konzern untersucht jedes Jahr, ob Wertherabsetzungsbedarf für Goodwill und immaterielle Vermögenswerte mit unbestimmter Nutzungsdauer vorliegt, gemäß in Anm. 2 beschriebenem Rechnungslegungsgrundsatz. Die erzielbaren Beträge für Zahlungsmittel generierende Einheiten wurden durch Berechnung des Nutzungswerts festgestellt. Für diese Berechnungen müssen bestimmte Schätzungen vorgenommen werden (siehe Anm. 15).

Bewertung von Verlustvortrag

Der Konzern untersucht jährlich, ob anwendbar ist, latente Steuerforderungen hinsichtlich steuerlichen Verlustvorträgen im Jahreslauf zu aktivieren. Eine latente Steuerforderung wird nur für Verlustvorträge ausgewiesen, für die wahrscheinlich ist, dass sie gegen zukünftige steuerpflichtige Überschüsse und gegen steuerpflichtige temporäre Differenzen genutzt werden können.

ANM. 5 SEGMENTRECHNUNGSLEGUNG

Der Geschäftsführende Direktor ist der höchste exekutive Entscheidungsträger des Konzerns. Die Konzernleitung hat die Betriebssegmente auf der Grundlage der Informationen festgelegt, die vom Geschäftsführenden Direktor behandelt werden und die als Grundlage für die Verteilung von Ressourcen und die Auswertung von Ergebnissen verwendet werden. Das vorgelegte Ergebnis der Segmente wird auf der Grundlage des Maßstabs EBITA (Ergebnis vor Abschreibungen immaterieller Vermögenswerte, die in Zusammenhang mit Erwerb, Restrukturierung,-, Integrations- und Erwerbskosten sowie Zinsen und Steuern entstanden sind) beurteilt.

ERTRÄGE

Zwischen den Segmenten erfolgt kein Verkauf. Die Erträge von externen Parteien, die dem Geschäftsführenden Direktor berichtet werden, werden auf die gleiche Weise bewertet wie in der Gewinn- und Verlustrechnung.

MSEK 2015 2014
Erträge von externen Kunden
Dental 3.435 3.266
Demolition & Tools 1.574 1.289
Systems Solutions 2.892 2.247
Summe 7.901 6.802
Die Verteilung von Ergebnissen pro Segment erfolgt an und mit EBITA Es erfolgt keine Aufteilung von Vermögenswerten und Verbindlichkeiten pro Segment, da kein solcher Betrag regelmäßig an den höchsten exekutiven Entscheidungsträger berichtet wird.
EBITA wird mit dem Ergebnis vor Steuern abgestimmt gemäß folgender Abstimmung:
Dental 614 543
Demolition & Tools 396 288
Systems Solutions 263 211
Gemeinsame Konzernfunktionen -87 -76
Summe 1.186 966
Abschreibung von immateriellen Vermögenswerten, die in Zusammenhang mit Erwerb hinzugekommen sind -66 -38
Restrukturierungs-, Integrations- und Erwerbskosten -13 -12
Posten mit Einmalcharakter - -110
Finanzposten - netto -25 -43
Ergebnis vor Steuern 1.082 763
Der Nettoumsatz verteilt sich auf wichtige Ertragsarten wie folgt:
Dentalprodukte 3.435 3.266
Werkzeug und Maschinen 1.574 1.289
Sägewerksausrüstung 796 582
Vertragsherstellung 686 676
Umwelttechnik 583 270
Fahrzeugeinrichtungen 504 393
Baumaterial (ehem. Relining) 323 326
Summe 7.901 6.802
Es gibt keinen Kunden, der für mehr als 10% des Umsatzes aufkommt.
Der Nettoumsatz verteilt sich auf geografische Märkte wie folgt:
Schweden 1.667 1.550
Deutschland 1.775 1.608
Sonstiges Europa 3.178 2.839
Asien und Australien 673 484
Nordamerika 502 272
Sonstige 106 49
Summe 7.901 6.802

Die Summe Anlagevermögen, außer Finanzinstrumente und latente Steuerforderungen, die in Schweden lokalisiert sind, beträgt 1 250 (946) MSEK, Deutschland 3 508 (3 662) MSEK und die Summe solchen Anlagevermögens, das in anderen Ländern lokalisiert ist, beträgt 673 (459) MSEK.

ANM. 6 POSTEN MIT EINMALCHARAKTER

Posten mit Einmalcharakter sind Ereignisse und Transaktionen, deren Ergebniseffekte beachtet werden müssen, wenn das Finanzergebnis der Periode mit früheren Perioden verglichen wird. Für das Geschäftsjahr 2015 gibt es keine Posten, die als Posten mit Einmalcharakter klassifiziert worden sind. Für 2014 betrifft Posten mit Einmalcharakter Aufwendungen, die in Zusammenhang mit der Publikation eines Prospekts und der Notierung der Lifco-Aktie an der Nasdaq Stockholm entstanden sind. Der Posten enthält nur diesem zurechenbare Posten.

ANM. 7 WÄHRUNGSKURSGEWINNE UND -VERLUSTE, NETTO

MSEK 2015 2014
Währungskursdifferenzen wurden in der GuV wie folgt ausgewiesen:
Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen 2 4
4 -4
Summe 6 -1

ANM. 8 PLANMÄSSIGE ABSCHREIBUNGEN

MSEK 2015 2014
Verteilung der Abschreibung auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte
Gebäude und Freilandinstallationen -14 -12
Maschinen und sonstige technische Anlagen -27 -20
Betriebsausstattung, Werkzeuge und Anlagen -40 -34
Summe Abschreibungen Sachanlagen -81 -67
Kundenbeziehungen -57 -32
Patente -8 -6
Sonstige immaterielle Vermögenswerte -11 -9
Summe Abschreibungen immaterielle Vermögenswerte -76 -46
Summe Abschreibung Anlagevermögen -157 -113
Abschreibung verteilt auf Funktion
Aufwendung für verkaufte Waren -45 -33
Vertriebsaufwendungen -66 -36
Verwaltungsaufwendungen -44 -42
Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen -2 -2
Summe Abschreibungen -157 -113

ANM. 9 VERGÜTUNG AN RECHNUNGSPRÜFER

MSEK 2015 2014
PricewaterhouseCoopers
Rechnungsprüfungsauftrag 5 5
Rechnungsprüfungstätigkeit außer Rechnungsprüfungsauftrag 1 1
Steuerberatung - -
Sonstige Dienstleistungen 2 6
Summe 8 12

Rechnungsprüfungsauftrag ist das Honorar für die gesetzlich vorgeschriebene Rechnungsprüfung, d.h. die Arbeit, die notwendig war, um den Rechnungsprüfungsbericht abzugeben. Rechnungsprüfungstätigkeit außer Rechnungsprüfungsauftrag ist u.a. die Prüfung eines Quartalsberichts. Steuerberatung betrifft vor allem allgemeine Steuerfragen hinsichtlich Körperschaftssteuer. Sonstige Dienstleistungen betreffen Beratung hinsichtlich Finanzrechnungslegung, Prospekt und interne Kontrolle sowie Dienstleistungen in Zusammenhang mit Erwerb.

ANM. 10 AUFWENDUNGEN VERTEILT AUF KOSTENARTEN

MSEK 2015 2014
Handelswaren, Rohmaterial und Verbrauchsmaterial 3.946 3.259
Personalaufwendungen (Anm.11) 1.707 1.485
Abschreibungen und Wertherabsetzungen (Anm.8,15 und 16) 157 113
Aufwendungen für operatives Leasing (Anm.12) 80 72
Produktions- und sonstige Aufwendungen 878 1.049
Summe Aufwendungen für verkaufte Waren, Vertrieb, Verwaltung sowie Forschung und Entwicklung 6.768 5.978

ANM. 11 PERSONALAUFWENDUNGEN UND DURCHSCHNITTLICHE BESCHÄFTIGTENZAHL

MSEK 2015 2014
Löhne und Vergütungen
Verwaltungsrat und leitende Angestellte 166 138
Sonstige Mitarbeiter 1.184 1.040
1.350 1.178
Sozialleistungen 267 229
Pension für leitende Angestellte 24 22
Pension für sonstige Mitarbeiter 66 56
Summe 1.707 1.485

* Einschließlich Gehälter und Vergütungen an Verwaltungsrat, Konzernleitung sowie Geschäftsführende Direktoren in den Tochtergesellschaften des Konzerns.

VERGÜTUNGEN UND SONSTIGE LEISTUNGEN 2015

TSEK GRUNDGEHALT/ VERGÜTUNG DES VERWALTUNGSRATS* VARIABLE VERGÜTUNG SONSTIGE LEISTUNGEN PENSIONS-

AUFWENDUNGEN
SUMME
Carl Bennet 1.220 - - - 1.220
Gabriel Danielsson 610 - - - 610
Ulrika Dellby 630 - - - 630
Erik Gabrielson 630 - - - 630
Ulf Grunander 710 - - - 710
Fredrik Karlsson (in seiner Eigenschaft als Verwaltungsratsmitglied) - - - - -
Johan Stern 690 - - - 690
Axel Wachtmeister 610 - - - 610
Summe 5.100 - - - 5.100
Fredrik Karlsson (in seiner Eigenschaft als 20.303 13.633 29 11.950 45.915
Geschäftsführender Direktor)
Übrige Konzernleitung (2 Personen) 7.694 6.173 49 2.480 16.396
Summe 27.997 19.806 78 14.430 62.311

* Einschließlich Vergütung für Arbeit im Verwaltungsratsausschuss

VERGÜTUNGEN UND SONSTIGE LEISTUNGEN 2014

TSEK GRUNDGEHALT/ VERGÜTUNG DES VERWALTUNGSRATS* VARIABLE VERGÜTUNG SONSTIGE LEISTUNGEN PENSIONS-

AUFWENDUNGEN
SUMME
Carl Bennet 1.100 - - - 1.100
Gabriel Danielsson 550 - - - 550
Sigbrit Franke 550 - - - 550
Erik Gabrielson 550 - - - 550
Fredrik Karlsson (in seiner Eigenschaft als Verwaltungsratsmitglied) - - - - -
Johan Stern 550 - - - 550
Caroline Sundevall 550 - - - 550
Axel Wachtmeister 550 - - - 550
Summe 4.400 - - - 4.400
Fredrik Karlsson (in seiner Eigenschaft als Geschäftsführender Direktor) 18.751 11.000 35 11.067 40.853
Übrige Konzernleitung (2 Personen) 6.624 6.260 50 1.915 14.849
Summe 25.375 17.260 85 12.982 55.702

Vergütungen an leitende Angestellte

Grundsätze: An den Vorsitzenden und die Mitglieder des Verwaltungsrats werden Vergütungen gemäß Beschluss der Jahreshauptversammlung gezahlt. Arbeitnehmervertreter erhalten keine Vergütung des Verwaltungsrats. Die Vergütung an den Geschäftsführenden Direktor und sonstige leitende Angestellte besteht aus Grundgehalt, variabler Vergütung, sonstigen Leistungen und Pension. Unter sonstige leitende Angestellte werden die beiden Personen verstanden, die gemeinsam mit dem Geschäftsführenden Direktor die Konzernleitung darstellen. Für die Zusammensetzung der Konzernleitung, siehe S. 33. Die Verteilung auf Grundgehalt und variable Vergütung muss in Proportion zur Verantwortung und Geschäftsführungsbefugnis des Angestellten erfolgen.

Variable Vergütung: Für den Geschäftsführenden Direktor beträgt die variable Vergütung höchstens 70 Prozent des Festgehalts und sie basiert auf erreichten Ergebnissen. Für sonstige leitende Angestellte basiert die variable Vergütung auf dem Ergebnis im Verhältnis zu individuell aufgestellten Zielen.

Pensionen: Das Pensionsalter für den Geschäftsführenden Direktor ist frühestens 60 Jahre. Lifco stellt einen Betrag, der 60 Prozent (ausschließlich Gehaltsaufwendung) des Festgehalts des Geschäftsführenden Direktors entspricht, für Kapital-, Pensions-, Lebens- und Krankenversicherungen ein. Sonstige leitende Angestellte haben Anspruch auf Pensionsleistungen von höchstens 35 % des Festgehalts und das Pensionsalter ist frühestens 60 Jahre. Alle Pensionsleistungen sind unantastbar, d.h. nicht durch eine zukünftige Anstellung bei Lifco bedingt.

Abfindung: Bei Kündigung des Geschäftsführenden Direktors von Seiten des Unternehmens gilt eine Kündigungsfrist von 12 Monaten. Bei Kündigung von Seiten des Geschäftsführenden Direktors gilt eine Kündigungsfrist von 6 Monaten. Bei Kündigung sonstiger leitender Angestellter von Seiten des Unternehmens gilt eine Kündigungsfrist von höchstens 12 Monaten. Anspruch auf Gehalt und sonstige Leistungen bleibt während der Kündigungsfrist bestehen.

Behandlungs- und Beschlussprozess: Der Vergütungsausschuss hat dem Verwaltungsrat im Jahreslauf Empfehlungen hinsichtlich Grundsätzen für Vergütung an leitende Angestellte gegeben. Die Empfehlungen enthielten die Proportionen zwischen fester und variabler Vergütung sowie die Höhe eventueller Gehaltserhöhungen. Der Vergütungsausschuss hat außerdem Kriterien für die Beurteilung der Bonusauszahlung vorgeschlagen. Der Verwaltungsrat hat die Vorschläge des Vergütungsausschusses diskutiert und anhand der Empfehlungen des Ausschusses Beschlüsse gefasst.

Vergütungen an den Geschäftsführenden Direktor wurden für das Geschäftsjahr 2015 vom Verwaltungsrat gemäß Empfehlung des Vergütungsausschusses beschlossen. Vergütungen an sonstige leitende Angestellte wurden vom Geschäftsführenden Direktor nach Rücksprache mit dem Vorsitzenden des Verwaltungsrats beschlossen. Der Vergütungsausschuss ist im Jahr 2015 zwei Mal zusammengetreten.

2015 2014
DURCHSCHNITTLICHE BESCHÄFTIGTENZAHL, KONZERN GESAMT FRAUEN MÄNNER GESAMT FRAUEN MÄNNER GESAMT
--- --- --- --- --- --- ---
Australien 3 20 23 1 4 5
Belgien 1 3 4 1 2 3
Dänemark 47 170 217 48 153 201
Estland 96 126 222 113 115 228
Philippinen 91 155 246 87 165 252
Finnland 48 155 203 51 156 207
Frankreich 10 65 75 8 50 58
Niederlande 3 35 38 2 29 31
Island - 5 5 - 9 9
Italien - 2 2 - 1 1
Kanada 2 11 13 2 11 13
China 19 67 86 4 11 15
Lettland 7 3 10 6 3 9
Litauen 10 1 11 10 2 12
Norwegen 42 69 111 43 67 110
Polen 1 5 6 2 4 6
Russland 2 3 5 2 2 4
Schweiz 4 9 13 3 9 12
Singapur 2 6 8 1 4 5
Slowenien 6 16 22 2 15 17
Spanien - 3 3 - 3 3
Großbritannien 26 114 140 8 71 79
Schweden 238 757 995 218 668 886
Tschechische Republik 42 113 155 41 101 142
Deutschland 286 359 645 274 344 618
Ungarn 5 3 8 5 3 8
USA 8 55 63 5 38 43
Österreich 3 37 40 3 33 36
Konzern gesamt 1.002 2.367 3.369 940 2.073 3.013
Mutterunternehmen
Schweden 2 3 5 1 2 3
VERTEILUNG LEITENDE ANGESTELLTE PER BILANZSTICHTAG

IN %
2015 2014
Frauen:
Verwaltungsratsmitglieder im Mutterunternehmen 13 % 25 %
Anzahl Personen in der Unternehmensleitung einschl. Geschäftsführender Direktor 33 % 33 %
Männer:
Verwaltungsratsmitglieder im Mutterunternehmen 87 % 75 %
Anzahl Personen in der Unternehmensleitung einschl. Geschäftsführender Direktor 67 % 67 %

ANM. 12 LEASING

MSEK 2015 2014
Operatives Leasing
Die operativen Leasingverträge des Konzerns bestehen vor allem aus Leasing von Räumlichkeiten und Fahrzeugen. Weitervermietung findet nicht statt.
Aufwendungen für operatives Leasing im Konzern betrugen im Geschäftsjahr 80 (72) MSEK. Leasingaufwendungen für über operative Leasingverträge im Besitz befindliche Vermögensgegenstände werden bei betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen.
Zukünftige Mindestleasinggebühren gemäß nicht kündbaren operativen Leasingverträgen betrugen per Bilanzstichtag:
Fälligkeitszeitpunkt binnen eines Jahres 45 47
Fälligkeitszeitpunkt zwischen 2 und 5 Jahren 74 86
Fälligkeitszeitpunkt über 5 Jahre 29 29
Summe 148 162

ANM. 13 FINANZERTRÄGE UND -AUFWENDUNGEN

MSEK 2015 2014
Finanzerträge
Zinserträge auf liquide Mittel 4 2
Währungskursgewinne 4 8
Sonstige finanzielle Erträge 1 1
Summe Finanzerträge 9 11
Finanzaufwendungen
Zinsaufwendungen auf Verbindlichkeiten an Kreditinstitute -30 -39
Währungskursverluste - -12
Sonstige finanzielle Aufwendungen -4 -3
Summe Finanzaufwendungen -34 -54
Summe Finanzposten- netto -25 -43

ANM. 14 STEUER AUF DAS JAHRESERGEBNIS

MSEK 2015 2014
Steueraufwendungen
Aktuelle Steuern für das Jahr -273 -186
Vorjahren zurechenbare Anpassung aktueller Steuern 1 -6
Summe aktuelle Steuer -272 -192
Latente Steuer (Anm.19)
Entstehung und Rückführung von temporären Unterschieden 15 -1
Summe latente Steuer 15 -1
Summe Einkommenssteuer -257 -193
Der Zusammenhang zwischen den Steueraufwendungen des Jahres und dem Bilanzgewinn/Bilanzverlust ist der Tabelle unten zu entnehmen.
Veranschlagte Steuern auf den Jahresgewinn wurden auf 22% (22%) veranschlagt. Steuern für übrige Länder wurden gemäß lokal verwendeten Steuersätzen veranschlagt. Einkommenssteuern auf das Konzernergebnis unterscheiden sich von dem theoretischen Betrag, der sich bei Anwendung eines gewichteten durchschnittlichen Steuersatzes ergeben hätte, für die Ergebnisse der konsolidierten Unternehmen wie folgt:
Ergebnis vor Steuern 1.082 763
Steuern gemäß geltendem Steuersatz in Schweden 22% -238 -168
Steuereffekte nicht steuerpflichtiger Erträge 1 15
Steuereffekte nicht abzugsfähiger Aufwendungen -6 -8
Anpassung für andere Steuersätze in ausländischen Tochtergesellschaften -18 -28
Genutzte Verlustvorträge, für die keine latente Steuerforderung ausgewiesen wurde. 3 2
Anpassungen hinsichtlich Vorjahre* 1 -6
Ausgewiesene Steueraufwendungen -257 -193

Der gewichtete durchschnittliche Steuersatz für den Konzern beträgt 23,8% (25,3%). Es gibt keine Komponenten im sonstigen Gesamtergebnis zurechenbare Steuern und es wurden keine Einkommenssteuern direkt im Eigenkapital ausgewiesen.

ANM. 15 IMMATERIELLES ANLAGEVERMÖGEN

MSEK *UNBESTIMMBARE NUTZUNGSDAUER *GOODWILL *MARKEN KUNDEN-

BEZIEHUNGEN
PATENTE SONST. IMM.VERM. W. SUMME
Anschaffungswert
Per 1. Januar 2012 3.455 12 35 33 91 3.626
Investitionen - - - 1 10 11
Erwerb von Unternehmen 814 248 373 13 4 1.452
Veräußerungen/Abgänge -6 - - -2 - -8
Umklassifizierungen - - - - - -
Umrechnungskursdifferenzen 190 16 24 2 4 236
Per 1. Januar 2015 4.453 276 431 48 110 5.317
Investitionen - - - - 9 9
Erwerb von Unternehmen 246 65 240 - 16 567
Veräußerungen/Abgänge - - - -6 -8 -14
Umklassifizierungen - - - - - -
Umrechnungskursdifferenzen -133 -12 -20 -1 -4 -170
Per 31. Dezember 2015 4.566 329 651 41 123 5.710
Kumulierte Abschreibungen
Per 1. Januar 2014 -445 - -6 -10 -67 -529
Abschreibungen des Jahres - - -32 -6 -9 -46
Erwerb von Unternehmen - - - - -2 -2
Veräußerungen/Abgänge 6 - - 2 - 8
Umklassifizierungen - - - - - -
Umrechnungskursdifferenzen -15 - - -1 -4 -20
Per 1. Januar 2015 -454 - -38 -16 -82 -590
Abschreibungen des Jahres - - -57 -8 -11 -76
Erwerb von Unternehmen - - - - -14 -14
Veräußerungen/Abgänge - - - 6 8 14
Umklassifizierungen - - - - - -
Umrechnungskursdifferenzen 11 - 1 1 3 16
Per 31. Dezember 2015 -443 - -94 -17 -96 -650
Kumulierte Wertberechtigungen
Per 1. Januar 2014 -50 - - - - -50
Wertberichtigungen des Jahres - - - - - -
Per 1. Januar 2015 -50 - - - - -50
Wertberichtigungen des Jahres - - - - - -
Per 31. Dezember 2015 -50 - - - - -50
Buchwert per 1. Januar 2014 2.960 12 28 23 24 3.047
Buchwert per 31. Dezember 2014 3.949 276 393 32 28 4.677
Buchwert per 31. Dezember 2015 4.073 329 557 24 27 5.010

Prüfung von Wertherabsetzungsbedarf für Goodwill und Marken

Goodwill und immaterielles Anlagevermögen (Marken) mit unbestimmbarer Nutzungsperiode werden auf die Zahlungsmittel generierenden Einheiten den Konzerns identifiziert pro Betriebssegment verteilt. Die für die Berechnung des Nutzungswerts verwendeten Annahmen sind für Goodwill und Marken gleich.

Ein erzielbarer Betrag für eine Zahlungsmittel generierende Einheit wurde basierend auf Berechnungen des Nutzungswerts festgelegt. Diese Berechnungen gehen von geschätzten zukünftigen Cashflows vor Steuern aus basierend auf von der Konzernleitung gebilligten Finanzetats, die sich über einen Fünfjahreszeitraum erstrecken. Cashflows jenseits des Fünfjahreszeitraums werden mit Hilfe von geschätzten Wachstum extrapoliert Die geschätzte Wachstumsrate wird vermutlich der Wachstumsrate im fünften Jahr entsprechen, welche auf ca. 2% für sämtliche Betriebssegmente sowohl 2015 als auch 2014 geschätzt wird. Annahmen wurden über Bruttomarge, Kostenniveau, Betriebskapitalbedarf und Investitionsbedarf gemacht. Die Parameter wurden entsprechend einem Wachstum von 2/2) Prozent pro Jahr für alle Betriebssegmente eingestellt. Der Diskontierungszinssatz vor Steuern, der 10,8 (10,9) Prozent für das Betriebssegment Dental und 11,7 (12,1) Prozent für die sonstigen Betriebssegmente beträgt.

Die Berechnung per 31.12.2015 zeigt, dass der Nutzungswert den Buchwert auf allen Zahlungsmittel generierenden Einheiten übersteigt, weshalb kein Wertherabsetzungsbedarf vorliegt. Bei der Berechnung per 31.12.2014 lag ebenfalls kein Wertherabsetzungsbedarf vor.

Sensivitätsanalyse

Eine Sensivitätsanalyse zeigt, dass noch vorhandener Goodwillwert für alle Zahlungsmittel generierenden Einheiten weiter gerechtfertigt würde, wenn der Diskontierungszinssatz um 1 Prozent erhöht würde oder das Wachstum, das Terminalwachstum oder die Bruttomarge um 1 Prozent gesenkt würde.

Lifcos zu berichtende Betriebssegmente sind Dental, Demolition & Tools und Systems Solutions. Goodwill wird alloziert, um einen Wertherabsetzungstest zu machen, außer an die zu berichtenden Segmente Dental und Demolition & Tools an die fünf individuellen Zahlungsmittel generierenden Einheiten Baumaterial (ehem. Relining), Fahrzeugeinrichtungen, Vertragsherstellung, Umwelttechnik und Sägewerksausrüstung. Das Folgende ist eine Zusammenstellung von Goodwill und immateriellen Anlagevermögen mit unbestimmbarer Nutzungsperiode verteilt auf jede Zahlungsmittel generierende Einheit:

KONZERN GOODWILL MARKEN
MSEK 31.12.2015 31.12.2014 31.12.2015 31.12.2014
--- --- --- --- ---
Dental 2.914 2.942 274 264
Demolition & Tools 722 686 29 12
Umwelttechnik 138 27 26 -
Baumaterial (ehem. Relining) 130 130 - -
Fahrzeugeinrichtungen 71 64 - -
Sägewerksausrüstung 58 60 - -
Vertragsherstellung 40 40 - -
Gesamt 4.073 3.949 329 276

ANM. 16 SACHANLAGEN

MSEK GEBÄUDE UND GRUNDSTÜCKE MASCHINEN UND SONSTIGE TECHNISCHE ANLAGEN BETRIEBS-

AUSSTATTUNG; WERKZEUGE UND ANLAGEN
LAUFENDE NEUE ANLAGEN SUMME
Anschaffungswert
Per 1. Januar 2014 421 382 317 18 1.137
Investitionen 8 41 52 4 105
Erwerb von Unternehmen 3 - 9 - 12
Veräußerungen/Abgänge - -21 -24 - -45
Umklassifizierungen 2 20 3 -20 5
Umrechnungskursdifferenzen 19 16 14 1 50
Per 1. Januar 2015 454 438 370 2 1.264
Investitionen 8 36 57 1 102
Erwerb von Unternehmen 36 57 34 - 127
Veräußerungen/Abgänge - -18 -35 - -53
Umklassifizierungen 1 -1 2 -2 -
Umrechnungskursdifferenzen -11 -8 -9 - -28
Per 31. Dezember 2015 488 504 419 1 1.412
Kumulierte Abschreibungen
Per 1. Januar 2014 -240 -324 -232 - -796
Abschreibungen des Jahres -12 -20 -34 - -66
Erwerb von Unternehmen -2 - -7 - -9
Veräußerungen/Abgänge - 12 21 - 33
Umklassifizierungen - -5 - - -5
Umrechnungskursdifferenzen -11 -13 -11 - -35
Per 1. Januar 2015 -265 -350 -263 - -878
Abschreibungen des Jahres -14 -27 -40 - -81
Erwerb von Unternehmen -21 -42 -26 - -89
Veräußerungen/Abgänge - 8 25 - 33
Umklassifizierungen - - - - -
Umrechnungskursdifferenzen 7 8 5 - 20
Per 31. Dezember 2015 -293 -403 -299 - -995
Buchwert per 1. Januar 2014 182 58 85 18 342
Buchwert per 31. Dezember 2014 189 88 107 2 386
Buchwert per 31. Dezember 2015 195 101 120 1 417

ANM. 17 ANTEILE AN BETEILIGUNGSUNTERNEHMEN

MSEK KAPITALANTEIL

%
BUCHWERT 2015 BUCHWERT 2014
Der Konzern besitzt Anteile an folgenden Beteiligungsunternehmen
Synerplan OY, Finnland, Kerava 30,00 4 4

ANM. 18 FINANZINSTRUMENTE PRO KATEGORIE

VERMÖGENSWERTE IN DER BILANZ

MSEK
DARLEHENSFORDERUNGEN UND FORDERUNGEN AN KUNDEN
Per 31. Dezember 2015
Forderungen an Kunden 863
Sonstige langfristige finanzielle Forderungen 3
Liquide Mittel 464
Summe 1.330
Per 31. Dezember 2014
Forderungen an Kunden 770
Sonstige langfristige finanzielle Forderungen 2
Liquide Mittel 536
Summe 1.309
VERBINDLICHKEITEN IN DER BILANZ

MSEK
VERBINDLICHKEITEN BEWERTET ZUM BEIZULEGENDEN ZEITWERT ÜBER GUV SONSTIGE FINANZIELLE VERBINDLICHKEITEN SUMME
Per 31. Dezember 2015
Zinstragende Darlehen - 2.375 2.375
Verbindlichkeiten aus Lieferungen - 370 370
Sonstige Verbindlichkeiten* 30 - 30
Summe 30 2.745 2.775
Per 31. Dezember 2014
Zinstragende Darlehen - 2.510 2.510
Verbindlichkeiten aus Lieferungen - 344 344
Sonstige Verbindlichkeiten* 30 48 78
Summe 30 2.902 2.932

* Sonstige Verbindlichkeiten, die Finanzinstrumente sind, betreffen Zusatzkaufpreise und zwingende Kauf/Verkaufsoptionen hinsichtlich nicht beherrschende Anteile. Veränderungen in finanziellen Verbindlichkeiten, die zwingenden Kauf/Verkaufsoptionen zurechenbar sind, werden im Eigenkapital ausgewiesen.

ANM. 19 LATENTE STEUERN

MSEK 2015 2014
Die latente Steuerforderung ist folgenden temporären Unterschieden sowie Verlustvorträgen zurechenbar.
Latente Steuerforderung zurechenbar:
Temporäre Unterschiede auf Umlaufvermögen 36 13
Abzugsfähige temporäre Unterschiede Rückstellungen 43 33
Verlustvorträge 1 1
Sonstige abzugsfähige temporäre Unterschiede - 1
Summe latente Steuerforderungen 80 48
Die latenten Steuerschulden sind folgenden temporären Unterschieden sowie Verlustvorträgen zurechenbar.
Latente Steuerschulden zurechenbar:
Temporäre Unterschiede auf Anlagevermögen -256 -220
Sonstige steuerpflichtige temporäre Unterschiede -93 -45
Summe latente Steuerschulden -349 -265
Latente Steuerschulden/Steuerforderung, netto -269 -217

Latente Steuerforderungen werden für steuerliche Verlustvorträge ausgewiesen soweit wahrscheinlich ist, dass sie gegenüber zukünftigen besteuerbaren Gewinnen genutzt werden können. Der Konzern wies latente Steuerforderungen in Höhe von 1 (3) MSEK, hinsichtlich Verlusten in Höhe von 4 (10) MSEK, nicht aus, die gegenüber zukünftigem steuerpflichtigem Gewinn genutzt werden können. Diese Verlustvorträge werden später als fünf Jahre fällig.

ANM. 20 VORRÄTE

MSEK 2015 2014
Bewertet zum Anschaffungswert
Fertige Erzeugnisse und Handelswaren 536 532
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 280 179
Unfertige Erzeugnisse 109 78
Laufende Arbeiten auf Rechnung Dritter 11 15
Vorleistungen an Lieferanten 24 18
Summe 960 823
Wertherabsetzung von Vorräten, die in der GuV als Aufwendung ausgewiesen worden ist -17 -9

ANM. 21 FORDERUNGEN AN KUNDEN

MSEK 2015 2014
Forderungen an Kunden 904 800
Rücklage für unsichere Forderungen an Kunden -41 -30
Forderungen an Kunden - netto 863 770
Per 31. Dezember 2015 betrugen vollwertige Forderungen an Kunden 551 (495) MSEK und Forderungen an Kunden in Höhe von 296 (267) MSEK waren fällig, jedoch ohne dass ein Wertherabsetzungsbedarf als vorliegend erachtet wurde. Diese fälligen Forderungen betreffen eine Reihe von Kunden, die früher keine Zahlungsschwierigkeiten gehabt haben. Weitere 57 (38) MSEK waren fällig mit einem Wertherabsetzungsbedarf von insgesamt 41 (30) MSEK. Die Altersanalyse dieser Forderungen an Kunden siehe unten:
Nicht fällige Forderungen an Kunden 551 495
Fällig 1-30 Tage, keine Wertherabsetzung 196 176
Fällig 31-60 Tage, keine Wertherabsetzung 100 91
Fällig 61-90 Tage 17 10
Rücklage -4 -3
Fällig > 90 Tage 40 28
Rücklage -37 -27
Summe Forderungen an Kunden - netto 863 770
Veränderungen in der Rücklage für unsichere Forderungen an Kunden sind wie folgt:
Per 1. Januar 30 34
In erworbenen Unternehmen 5 1
Veränderung für das Jahr ausgewiesen in der GuV 9 -3
Forderungen, die im Jahr als nicht einziehbar abgeschrieben wurden -3 -2
Per 31. Dezember 41 30

Einstellungen in, bzw. Rückführungen von Rücklagen für unsichere Forderungen an Kunden sind im Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit in der GuV erfasst. Die maximale Exponierung gegenüber Kreditrisiko per Bilanzstichtag ist der Buchwert für Forderungen an Kunden gemäß oben. Sicherheiten oder sonstige Garantien für die per Bilanzstichtag ausstehenden Forderungen an Kunden gibt es nicht. Wesentliche sonstige fällige Forderungen finden sich entweder per 31. Dezember 2015 oder 2014.

ANM. 22 RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN

MSEK 2015 2014
Vorausbezahlte Mieten 11 9
Vorausbezahlte Versicherungen 5 3
Vorausbezahlte IT-Kosten 7 4
Sonstige vorausbezahlte Aufwendungen 18 14
Aufgearbeitete, nicht fakturierte Erträge 58 37
Aufgelaufene Erträge 7 8
Summe 106 76

ANM. 23 KONTOKORRENTKREDIT

MSEK 2015 2014
Genutzter Betrag von Kontokorrentkredit beträgt 90 56
Bewilligter Betrag von Kontokorrentkredit beträgt 285 266

ANM. 24 LIQUIDE MITTEL

MSEK 2015 2014
In liquide Mittel in der Bilanz und in der Cashflow-Analyse sind folgende Posten erfasst:
Kassenbestand und Bankguthaben 464 536

ANM. 25 AKTIENKAPITAL

MSEK ANZAHL AKTIEN

(IN TAUSEND)
AKTIENKAPITAL
Per 1. Januar 2014 9.084 18
Per 31. Dezember 2014 90.843 18
Per 31. Dezember 2015 90.843 18

Das Unternehmen führte am 30. September 2014 einen Split durch, dadurch wurde die Anzahl der Aktien um einen Faktor zehn erhöht. Das Aktienkapital besteht aus 6 075 970 A-Akien und 84 767 290 B-Aktien, insgesamt 90 843 260 Aktien. Die A-Aktien haben einen Stimmwert von 10 Stimmen/Aktie und die B-Aktien haben einen Stimmwert von 1 Stimme/Aktie. Alle vom Mutterunternehmen emittierten Aktien sind voll bezahlt.

ANM. 26 DARLEHENSAUFNAHME

MSEK 2015 2014
Sonstige zinstragende Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten an Kreditinstitute 3 2.263
Obligationsdarlehen 1.031 -
Sonstige zinstragende Verbindlichkeiten 30 48
Summe langfristige zinstragende Verbindlichkeiten 1.064 2.312
Kurzfristige zinstragende Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten an Kreditinstitute 1.251 191
Kontokorrentkredit, genutzter Betrag 90 56
Sonstige zinstragende Verbindlichkeiten - 30
Summe kurzfristige zinstragende Verbindlichkeiten 1.341 276
Summe zinstragende Verbindlichkeiten 2.405 2.588

Langfristige Darlehen laufen mit Festzins und kurzfristige Darlehen laufen mit variablem Zins. Ausgewiesene Beträge unterscheiden sich nicht vom beizulegenden Zeitwert. Die unten stehende Tabelle analysiert die finanziellen Verbindlichkeiten des Konzerns aufgeteilt nach der Zeit, die am Bilanzstichtag bis zum vertragsgemäßen Fälligkeitsdatum verbleibt. Die in der Tabelle angegebenen Beträge sind vertragsgemäße nicht diskontierte Cashflows. In der Berechnung wurden Zinssätze gemäß geltenden Bedingungen per Bilanzstichtag verwendet.

MSEK WENIGER ALS 1 JAHR > 1 JAHR < 2 JAHRE > 2 JAHRE < 3 JAHRE
Per 31. Dezember 2015
Obligationsdarlehen* 11 11 1.034
Verbindlichkeiten an Kreditinstitute 1.352 3 -
Sonstige zinstragende Verbindlichkeiten - 30 -
Verbindlichkeiten aus Lieferungen 370 - -
Summe 1.733 44 1.034

* einschließlich Zinsen

ANM. 27 VERGÜTUNGEN AN BESCHÄFTIGTE NACH BESCHÄFTIGUNGSENDE

Die in der Bilanz ausgewiesenen Beträge betreffen leistungsbestimmte Ruhegelder in Schweden und Deutschland, die nicht mehr im Unternehmen tätigen Beschäftigten zurechenbar sind. Der Buchwert hinsichtlich leistungsbestimmter Verpflichtungen beträgt 39 (39) MSEK.

Für Angestellte in Schweden wird die leistungsbestimmte Ruhegeldverpflichtung für Alters- und Familienruhegeld durch eine Versicherung bei Alecta gesichert. Gemäß einer Erklärung des Rats für Finanzberichterstattung; UFR 3 Klassifizierung von ITP-Plänen, die durch Versicherung bei Alecta finanziert werden, ist dies ein leistungsbestimmter Plan, der mehrere Arbeitgeber umfasst. Für das Geschäftsjahr 2015 hatte das Unternehmen keinen Zugang zu Informationen, um seinen proportionalen Anteil an den Verpflichtungen, Verwaltungsressourcen und Aufwendungen auszuweisen, was zur Folge hatte, dass der Plan nicht als leistungsbestimmter Plan ausgewiesen werden konnte. Der Ruhegeldplan ITP 2, der durch eine Versicherung bei Alecta gesichert wird, wird deshalb als abgabenbestimmter Plan ausgewiesen. Die Prämie für das leistungsbestimmte Alters- und Familienruhegeld wird individuell berechnet und ist u.a. abhängig von Lohn, früher verdientem Ruhegeld und erwarteter restlicher Anstellungsdauer. Die voraussichtlichen Abgaben in der nächsten Berichtsperiode für bei Alecta abgeschlossene ITP 2-Versicherungen betragen 11 (9) MSEK.

Das kollektive Konsolidierungsniveau besteht aus dem Marktwert auf Alectas Vermögenswerte in Prozent der Versicherungsverpflichtungen berechnet gemäß Alectas versicherungstechnischen Methoden und Annahmen, die nicht mit IAS 19 übereinstimmen. Das kollektive Konsolidierungsniveau soll normalerweise zwischen 125 und 155 Prozent variieren können. Wenn Alectas kollektives Konsolidierungsniveau 125 Prozent unterschreitet oder 155 Prozent überschreitet, müssen Maßnahmen ergriffen werden, um Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass das Konsolidierungsniveau auf das Normalintervall zurückgeht. Bei niedriger Konsolidierung kann eine Maßnahme sein, den vereinbarten Preis für Neuabschluss und Ausweitung vorhandener Leistungen zu erhöhen. Bei hoher Konsolidierung kann eine Maßnahme sein, Prämienreduzierungen einzuführen. Ende 2015 betrug Alectas Überschuss in Form des kollektiven Konsolidierungsniveaus 153 Prozent (2014: 143 Prozent).

Lifco hat zwei Personen eine Ruhegeldzusage gemacht und in Zusammenhang damit eine Kapitalversicherung gekauft, die als Sicherheit für die Ruhegelder dieser Angestellten gestellt wird. Die Pensionszusage bedeutet, dass die Einzelpersonen den Wert in der Kapitalversicherung abzüglich einer besonderen Lohnsteuer erhalten. Weil keine garantierten Vergütungsstufen vorliegen, wird die Nettoverpflichtung des Konzerns stets 0 sein. Diese Kapitalversicherungen gelten als Verwaltungsvermögenswerte und werden gegen die Verpflichtung netto ausgewiesen.

ANM. 28 RÜCKSTELLUNGEN

MSEK GARANTIE-

RÜCKLAGE
RESTRUKTURIERUNGS-

RÜCKLAGE
AUFWENDUNGEN FÜR RÄUME SONSTIGE RÜCKSTELLUNGEN SUMME
Per 1. Januar 2015 37 3 2 13 55
Hinzukommende Rückstellungen 27 - 1 4 32
Erwerb von Unternehmen 2 1 1 - 4
Ausgenutzt im Jahreslauf -12 -2 -1 -2 -17
Ungenutzte Mittel, die rückgeführt werden -6 - - - -6
Umklassifizierungen -1 - - - -1
Umrechnungskursdifferenzen -1 - - -1 -2
Per 31. Dezember 2015 46 2 3 14 65
davon kurzfristige Rückstellungen 14 2 1 6 23
davon kurzfristige Rückstellungen 32 - 2 8 42
Voraussichtliche Zeitpunkte für Abfluss:
binnen 1 Jahres 32 - 2 8 42
binnen 3 Jahren 4 2 1 1 8
binnen 5 Jahren 9 - - 1 10
Mehr als 5 Jahre 1 - - 4 5
Per 31. Dezember 2015 46 2 3 14 65
Per 1. Januar 2014 37 11 3 11 61
Hinzukommende Rückstellungen 27 - 3 4 34
Erwerb von Unternehmen 13 - - - 13
Ausgenutzt im Jahreslauf -22 -5 -2 -5 -34
Ungenutzte Mittel, die rückgeführt werden -22 - - - -22
Umklassifizierungen 2 -3 -2 3 -
Umrechnungskursdifferenzen 2 - - 1 3
Per 31. Dezember 2014 37 3 2 13 55
davon kurzfristige Rückstellungen 12 - - 7 19
davon kurzfristige Rückstellungen 25 3 2 6 36
Voraussichtliche Zeitpunkte für Abfluss:
binnen 1 Jahren 25 3 2 6 36
binnen 3 Jahren 11 - - 2 13
binnen 5 Jahren 1 - - 1 2
Mehr als 5 Jahre - - - 4 4
Per 31. Dezember 2014 37 3 2 13 55

Die Garantierücklage basiert auf Annahmen, die am Ende des Bilanzstichtages noch nicht abgeschlossen sind und die Berechnung basiert auf früheren Erfahrungen. Sonstige Einstellungen betreffen vor allem Kommissionen an Vertreter im Geschäftsbereich Dentalprodukte. Außerdem wurden Bürgschaften 1 (1) MSEK und sonstige Haftungsverhältnisse 108 (155) MSEK umgestellt. Da erachtet wurde, dass für diese Verpflichtungen kein Abfluss erfolgen wird, wurden keine Rückstellungen vorgenommen. (Siehe auch Informationen in Anm. 32)

ANM. 29 TRANSAKTIONEN MIT NAHE STEHENDEN UNTERNEHMEN

Transaktionen zwischen der Lifco AB und ihren Tochterunternehmen, die nahe stehende Unternehmen der Lifco AB sind, wurden im Konzernbericht eliminiert. Bei Lieferung von Produkten und Dienstleistungen zwischen den Konzernunternehmen werden geschäftsmäßige Bedingungen und Marktpreise verwendet. Der konzerninterne Verkauf betrug im Jahreslauf 2 071 (1 695) MSEK. Die Carl Bennet AB besitzt 50,1% der Aktien von Lifco und hat, wie beurteilt wird, maßgeblichen Einfluss auf den Konzern. Sonstige nahe stehende Partner sind alle Tochterunternehmen im Konzern sowie leitende Angestellte im Konzern, d.h. der Verwaltungsrat und die Unternehmensleitung. Die Lifco AB, das Mutterunternehmen des Lifco-Konzerns, hat Verwaltungsdienstleistungen von der Carl Bennet AB mit einem Wert von 1 (3) MSEK gekauft. Informationen über Transaktionen mit leitenden Angestellten stehen in Anm. 11.

ANM. 30 RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN

MSEK 2015 2014
Aufgelaufene Personalaufwendungen 274 237
Kommissionen, Provisionen und Boni an Kunden 42 41
Periodisierung von Aufwendungen 31 23
Aufgelaufene Zinsaufwendungen 5 6
Sonstige vorausgezahlte Erträge 19 16
Sonstige aufgelaufene Aufwendungen 23 25
Summe 394 349

ANM. 31 GESTELLTE SICHERHEITEN

MSEK 2015 2014
Immobilienhypotheken 11 8
Sonstige Kreditschulden mit Pfandrecht 4 4
Summe 15 12

ANM. 32 EVENTUALVERBINDLICHKEITEN

MSEK 2015 2014
Garantieverpflichtungen 108 155
Bürgschaften 1 1
Summe Haftungsverhältnisse 109 156

Garantieverpflichtungen betreffen Vorschuss- und Erfüllungsgarantien.

ANM. 33 UNTERNEHMENSKÄUFE

Im Jahreslauf wurden alle Aktien von Auger Torque, J.H. Orsing, Preventum Partner, Rapid Granulator, Smilodent und Top Dental erworben. Der Erwerb von Saniståls dänischer Tätigkeit für Fahrzeugeinrichtungen war ein Kauf von Vermögensgegenständen.

Die Erwerbsberechnung enthält alle im Jahreslauf getätigten Käufe. Vom entstandenen Goodwill sind 32 MSEK steuermäßig abzugsfähig. Aufwendungen bezüglich der Käufe in Höhe von 13 MSEK werden in Verwaltungsaufwendungen in der Konzern-GuV für 2015 erfasst.

Die erworbenen Unternehmen haben seit dem jeweiligen Konsolidierungsdatum zum Nettoumsatz des Konzerns mit 518 MSEK und zum EBITA mit 91 MSEK beigetragen. Wären alle erworbenen Einheiten zum 1. Januar 2015 konsolidiert worden, wäre der Jahresumsatz stattdessen um 135 MSEK auf 653 MSEK und EBITA um 16 MSEK auf 107 MSEK gestiegen.

NETTOVERMÖGENSWERTE MSEK VERMÖGENSWERTE UND VERBINDLICHKEITEN ZUM KAUFZEITPUNKT ANPASSUNG AN BEIGELEGTEN ZEITWERT BEIGELEGTER ZEITWERT
Marken, Kundenbeziehungen, Lizenzen 1 305 306
Sachanlagen 40 - 40
Forderungen an Kunden und sonstige Forderungen 162 -12 150
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und sonstige Verbindlichkeiten -147 -70 -217
Liquide Mittel 57 - 57
Summe Nettovermögenswerte 113 223 336
Goodwill - 248 248
Gesamt Nettovermögenswerte 113 471 584
Cashflow-Effekt, MSEK
Kaufpreis (liquide Mittel) 584
Liquide Mittel in den gekauften Unternehmen -57
Ausgezahlter Kaufpreis hinsichtlich Erwerb in 46
Vorjahren
Summe Cashflow-Effekt 573

Ausgezahlte Zusatzkaufpreise hinsichtlich Erwerb in Vorjahren belaufen sich auf zuvor als Verbindlichkeit ausgewiesene Beträge.

ANM. 34 ERGEBNIS PRO AKTIE

Vor Verwässerung: Das Ergebnis pro Aktie vor Verwässerung wird berechnet, indem das den Aktionären der Muttergesellschaft zurechenbare Ergebnis durch eine gewichtete durchschnittliche Anzahl ausstehender Stammaktien in der Periode geteilt wird. Es gab keinen Rückkauf von Aktien, die in der Periode als eigene Aktien im Besitz des Mutterunternehmens sind.

MSEK 2015 2014
Eigenkapital zurechenbar den Aktionären des Mutterunternehmens 810 560
Gewichtete durchschnittliche Anzahl ausstehender Stammaktien (St) 90.843.260 90.843.260
Ergebnis pro Aktie (SEK) 8,91 6,17

Nach Verwässerung: Für die Berechnung des Ergebnisses pro Aktie nach Verwässerung wird die gewichtetet durchschnittliche Anzahl Stammaktien entsprechend dem Verwässerungseffekt aller potentieller Stammaktien angepasst. Weder 2015 noch 2014 gab es potentielle Stammaktien mit Verwässerungseffekt. Das Ergebnis pro Aktie beläuft sich somit auf das gleiche Ergebnis vor und nach Verwässerung.

ANM. 35 DIVIDENDE PRO AKTIE

2015 und 2014 ausgezahlte Dividenden betrugen 236 MSEK (2,60 SEK pro Aktie) bzw. 100 MSEK (1,10 SEK pro Aktie). Auf der Jahreshauptversammlung am 12. Mai 2016 wird eine Dividende für das Geschäftsjahr 2015 in Höhe von 3,00 SEK pro Aktie, insgesamt 272 MSEK, vorgeschlagen. Die vorgeschlagene Dividende ist in diesen Finanzberichten nicht als Verbindlichkeit ausgewiesen worden.

ANM. 36 VERÄUßERUNG VON TOCHTERUNTERNEHMEN

Im Juni 2015 wurde NETdental gemäß Beschluss der Jahreshauptversammlung 2015 veräußert. Der Verkauf hatte keine Beeinflussung zur Folge, sondern der konzernmäßige Veräußerungsgewinn ist gleich null.

Im Jahr 2014 wurden keine Tätigkeiten im Konzern veräußert.

ANM. 37 EREIGNISSE NACH AUSGANG DER BERICHTSPERIODE

Im Januar 2016 wurde die norwegische Auto-Maskin in der Division Vertragsherstellung im Geschäftsbereich Systems Solutions konsolidiert. Der Verkauf betrug ca. 130 MNOK 2015. Auto-Maskin ist ein führender Hersteller von Kontroll- und Überwachungssystemen für maritime Dieselmotoren mit ca. 65 Mitarbeitern.

Im Januar 2016 werden Produkte im Endodontie-Gebiet im Geschäftsbereich Dental konsolidiert. Der Verkauf betrug ca. 10 MSEK 2015.

Am 7. Januar 2016 wurde der Kauf der Tätigkeit von Redoma Recycling verkündet. Die schwedische Redoma Recycling ist auf Recyclingmaschinen für Kabel spezialisiert. Der Verkauf betrug ca. 25 MSEK 2015. Die Tätigkeit wurde im Januar 2016 in der Division Umwelttechnik im Geschäftsbereich System Solutions konsolidiert. Das Unternehmen hat acht Mitarbeiter.

Am 22. Januar 2016 wurde der Kauf der Mehrheit in der norwegischen Cenika verkündet, einem führenden Lieferanten von elektrischer Ausrüstung im Niederspannungsbereich. Der Verkauf betrug ca. 160 MNOK 2015. Cenika wurde im Februar 2016 in der Division Baumaterial im Geschäftsbereich System Solutions konsolidiert. Das Unternehmen hat ca. 30 Mitarbeiter.

Am 1. Februar 2016 wurde der Erwerb der Tätigkeit von Dens Esthetix verkündet. Dens Esthetix ist ein deutsches zahntechnisches Labor. Der Verkauf betrug ca. 1,4 MEUR 2015. Die Tätigkeit wurde im Februar 2016 im Geschäftsbereich Dental konsolidiert. Das Unternehmen hat 14 Mitarbeiter.

Am 10. Februar 2016 wurde der Kauf des deutschen Dentalunternehmens Praezimed verkündet, das Service von Dentalinstrumenten ausführt. Der Verkauf betrug ca. 2,5 MEUR 2015. Das Unternehmen wurde im Februar 2016 im Geschäftsbereich Dental konsolidiert und hat 15 Mitarbeiter.

Keiner der oben stehenden Käufe wird einzeln einen wesentlichen Effekt auf Lifcos Ergebnis und Finanzlage im Jahr 2016 haben.

Am 23. Februar 2016 wurde der Kauf der norwegischen TMC/Nessco verkündet, ein weltweit führender Lieferant maritimer Kompressoren und Ersatzteile.

Der Verkauf betrug 525 MNOK 2015 und wurde im März 2016 in der Division Umwelttechnik im Geschäftsbereich Systems Solutions konsolidiert. Das Unternehmen hat gut 90 Mitarbeiter. Der Kauf wird Lifcos Ergebnis und Finanzlage im laufenden Jahr positiv beeinflussen.

Vorläufige Kaufberechnungen werden im Quartalsbericht für das erste Quartal 2016 präsentiert.

ABSCHLUSS MUTTERUNTERNEHMEN

GUV Mutterunternehmen

MSEK ANM. 2015 2014
Verwaltungsaufwendungen * -104 -197
Sonstige Erträge 39,40 84 80
Betriebsergebnis 41, 42, 43, 44 -20 -117
Ergebnis aus Beteiligungen an Konzernunternehmen 45 237 236
Finanzerträge 46 99 69
Finanzaufwendungen 46 -29 -95
Ergebnis nach Finanzposten 287 94
Einstellungen in freie Rücklagen 47 -12 104
Steuer auf das Jahresergebnis 48 -8 3
Jahresergebnis 267 201

* Für 2014 sind der Notierung zurechenbare Posten mit Einmalcharakter in Höhe von 110 MSEK erfasst.

Im Mutterunternehmen gibt es keine Posten, die als sonstiges Gesamtergebnis ausgewiesen werden, weshalb die Summe Gesamtergebnis mit dem Jahresergebnis übereinstimmt.

Bilanz Mutterunternehmen

AKTIVA

MSEK ANM. 31.12.2015 31.12.2014
Anlagevermögen
Betriebsausstattung 0 0
Anteile an Konzernunternehmen 49 1.960 1.755
Langfristige Forderungen bei Konzernunternehmen 1.388 1.684
Latente Steuerforderungen 50 21 17
Summe Anlagevermögen 3.369 3.457
Umlaufvermögen
Forderungen bei Konzernunternehmen 2.203 1.854
Aktuelle Steuerforderungen 15 24
Sonstige kurzfristige Forderungen 2 2
Rechnungsabgrenzungsposten 3 2
Kassenbestand/Bankguthaben 307 417
Summe Umlaufvermögen 2.530 2.298
SUMME AKTIVA 5.899 5.755
PASSIVA
Gebundenes Eigenkapital
Aktienkapital 18 18
Rücklagenfonds 11 11
Summe gebundenes Eigenkapital 30 30
Freies Eigenkapital
Ergebnisvortrag 1.889 1.925
Jahresergebnis 267 201
Summe freies Eigenkapital 2.156 2.126
Summe Eigenkapital 2.186 2.155
Nicht versteuerte Rücklagen 51 32 20
Langfristige Verbindlichkeiten
Obligationsdarlehen 52 1.031 -
Verbindlichkeiten an Kreditinstitute 52 - 2.263
Latente Steuerschulden 50 4 -
Summe langfristige Verbindlichkeiten 1.035 2.263
Kurzfristige Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten an Kreditinstitute 52 1.330 232
Verbindlichkeiten aus Lieferungen 1 3
Verbindlichkeiten an Konzernunternehmen 1.263 1.045
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten 12 5
Rechnungsabgrenzungsposten 53 40 31
Summe kurzfristige Verbindlichkeiten 2.646 1.317
SUMME PASSIVA 5.899 5.755
Gestellte Sicherheiten Keine Keine
Haftungsverhältnisse 54 92 39

EIGENKAPITALVERÄNDERUNGEN MUTTERUNTERNEHMEN

MSEK AKTIENKAPITAL RÜCKLAGENFONDS FREIES EIGENKAPITAL SUMME EIGENKAPITAL
Eröffnungsbilanz per 1. Januar 2014 18 11 1.525 1.554
Erhaltene Aktionärseinlage - - 500 500
Dividende gemäß Beschluss der - - -100 -100
Jahreshauptversammlung
Jahresergebnis - - 201 201
Schlussbilanz per 31. Dezember 2014 18 11 2.126 2.155
Dividende gemäß Beschluss der - - -236 -236
Jahreshauptversammlung
Jahresergebnis - - 267 267
Schlussbilanz per 31. Dezember 2015 18 11 2.157 2.186

Im Mutterunternehmen gibt es keine Posten, die als sonstiges Gesamtergebnis ausgewiesen werden, weshalb die Summe Gesamtergebnis mit dem Jahresergebnis übereinstimmt.

Das Unternehmen führte am 30. September 2014 einen Split durch, dadurch wurde die Anzahl der Aktien um einen Faktor zehn erhöht. Das Aktienkapital besteht aus 6 075 970 A-Akien und 84 767 290 EI-Aktien, insgesamt 90 843 260 Aktien. Die A-Aktien haben einen Stimmwert von 10 Stimmen/Aktie und die EI-Aktien haben einen Stimmwert von 1 Stimme/Aktie. Das Mutterunternehmen besitzt keine eigenen Aktien. Für Informationen über das Aktienkapital siehe Anm. 25 zu den Finanzberichten des Konzerns.

CASHFLOW-ANALYSE MUTTERUNTERNEHMEN

MSEK 2015 2014
Betriebliche Tätigkeit
Betriebsergebnis -20 -117
Sonstige Finanzposten -1 -1
Erhaltene Zinsen 78 69
Gezahlte Zinsen -28 -40
Gezahlte Einkommenssteuer - -7
Cashflow vor Veränderungen des Umlaufvermögens 29 -95
Veränderungen des Umlaufvermögens
Steigerung/Abnahme betrieblicher Forderungen -307 -55
Steigerung/Abnahme betrieblicher Verbindlichkeiten 179 442
Summe Veränderung von Umlaufvermögen -128 387
Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit -99 292
Investitionstätigkeit
Kauf von Tochterunternehmen -205 -
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -205 -
Finanzierungstätigkeit
Veränderungen von langfristigen Forderungen 238 -1.355
Aufgenommene Kredite 519 1.292
Tilgung von Darlehen -566 -759
Erhaltene Konzernzuschüsse 51 183
Ausgezahlter Konzernzuschuss -51 -159
Aktionärseinlagen - 500
Erhaltene Dividende 237 236
Gezahlte Dividende -236 -100
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 192 -163
Cashflow im Geschäftsjahr -112 129
Liquide Mittel zu Geschäftsjahresbeginn 417 297
Kursdifferenzen in liquiden Mitteln 2 -9
Liquide Mittel zu Geschäftsjahresende 307 417

ANM. 38 RECHNUNGSLEGUNGSGRUNDSÄTZE DES MUTTERUNTERNEHMENS

Im Zusammenhang mit dem Übergang zur Rechnungslegung nach IFRS im Konzernabschluss, ist das Mutterunternehmen dazu übergegangen, RFR 2 Rechnungslegung für juristische Personen anzuwenden. Das Mutterunternehmen wendet in den unten genannten Fällen andere Rechnungslegungsgrundsätze an als der Konzern.

Aufstellungsformen

Die Gewinn- und Verlustrechnung und die Bilanz folgen der Aufstellungsform des Jahresabschlussgesetzes. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist in zwei Rechnungen aufgeteilt, eine über Gewinn- und Verlustrechnung und eine über das Gesamtergebnis. Im Mutterunternehmen gibt es keine Posten, die als sonstiges Gesamtergebnis ausgewiesen werden, weshalb die Summe Gesamtergebnis mit dem Jahresergebnis übereinstimmt. Der Bericht über Veränderung von Eigenkapital folgt der Aufstellungsform des Konzerns, beinhaltet aber die im Jahresabschlussgesetz angegebenen Spalten. Die Aufstellungsformen für das Mutterunternehmen ergeben Unterschiede in Bezeichnungen, verglichen mit dem Konzernabschluss, vor allem hinsichtlich finanzielle Erträge und Aufwendungen, Rückstellungen und Posten im Eigenkapital.

Anteile an Tochterunternehmen

Anteile an Tochterunternehmen werden zum Anschaffungswert nach Abzug für eventuelle Wertherabsetzungen ausgewiesen. Im Anschaffungswert sind erwerbsbezogene Aufwendungen und eventuelle Zusatzkaufpreise einbezogen. Wenn es ein Anzeichen für eine Wertminderung von Anteilen im Tochterunternehmen gibt, wird eine Berechnung des erzielbaren Betrags vorgenommen. Ist dieser niedriger als der ausgewiesene Wert, erfolgt eine Wertherabsetzung. Wertherabsetzungen werden in den Posten "Ergebnis aus Anteilen an Konzernunternehmen" ausgewiesen.

Finanzinstrumente

Im Mutterunternehmen wird IAS 39 für Finanzinstrumente nicht verwendet. Alle finanziellen Vermögenswerte werden in der Kategorie „Darlehensforderungen und Forderungen an Kunden“ klassifiziert.

Leasingverträge

Sämtliche Leasingverträge, gleich ob Finanzierungsleasing oder operatives Leasing, werden als operatives Leasing klassifiziert.

Erträge

Zu den sonstigen betrieblichen Erträgen des Mutterunternehmens gehören an Tochterunternehmen fakturierte konzerngemeinsame Aufwendungen.

Konzernzuschüsse

Gewährte und erhaltene Konzernzuschüsse werden in der GuV als Einstellung in freie Rücklagen ausgewiesen.

ANM. 39 VERKAUF AN UND EINKAUF VON KONZERNUNTERNEHMEN DURCH DAS MUTTERUNTERNEHMEN

Das Mutterunternehmen hat den Tochterunternehmen im Jahreslauf 84 (0) MSEK für konzerngemeinsame Dienstleistungen fakturiert. Das Mutterunternehmen hat keine Dienstleistungen von Tochterunternehmen gekauft.

ANM. 40 SONSTIGE ERTRÄGE

MSEK 2015 2014
Konzerngemeinsame Dienstleistungen 84 80
Summe sonstige Erträge 84 80

ANM. 41 AUFWENDUNGEN VERTEILT AUF KOSTENARTEN

MSEK 2015 2014
Personalaufwendungen (Anm.43) 89 80
Aufwendungen für operatives Leasing (Anm.44) 1 1
Posten mit Einmalcharakter - 110
Sonstige Aufwendungen 14 6
Summe 104 197

ANM. 42 VERGÜTUNG AN RECHNUNGSPRÜFER

MSEK 2015 2014
PricewaterhouseCoopers
Rechnungsprüfungsauftrag 1 1
Rechnungsprüfungstätigkeit außer Rechnungsprüfungsauftrag - 1
Sonstige Dienstleistungen 1 5
Summe 2 7

Rechnungsprüfungsauftrag ist das Honorar für die gesetzlich vorgeschriebene Rechnungsprüfung, d.h. die Arbeit, die notwendig war, um den Rechnungsprüfungsbericht abzugeben. Rechnungsprüfungstätigkeit außer Rechnungsprüfungsauftrag ist u.a. die Prüfung eines Quartalsberichts. Sonstige Dienstleistungen betreffen Beratung hinsichtlich Finanzrechnungslegung, Prospekt und interne Kontrolle sowie Dienstleistungen in Zusammenhang mit Kauf.

ANM. 43 BESCHÄFTIGTE UND PERSONALAUFWENDUNGEN

DURCHSCHNITTLICHE BESCHÄFTIGTENZAHL 2015 2014
Frauen 2 1
Männer 3 2
Gesamt 5 3
PERSONALAUFWENDUNGEN, MSEK 2015 2014
Löhne und Vergütungen
Verwaltungsrat und Geschäftsführender Direktor 39 35
Sonstige Mitarbeiter 15 13
54 48
Sozialabgaben Verwaltungsrat und Geschäftsführender Direktor 15 13
Sozialabgaben sonstige Beschäftigte 5 5
Pensionsaufwendungen für Geschäftsführenden Direktor 12 11
Pensionsaufwendungen für sonstige Beschäftigte 3 2
Summe 89 80

Für Informationen über Vergütung an leitende Angestellte siehe Anm. 11 zu den Finanzberichten des Konzerns.

ANM. 44 LEASING

MSEK 2015 2014
Operatives Leasing
Fälligkeitszeitpunkt binnen eines Jahres 1 1
Fälligkeitszeitpunkt zwischen 1 und 5 Jahren 2 2
Summe 3 2

Die operativen Leasingverträge des Mutterunternehmens bestehen vor allem aus Büroräumen. Weitervermietung findet nicht statt. Aufwendungen für operatives Leasing im Mutterunternehmen betrugen im Geschäftsjahr 1 (1) MSEK. Leasingaufwendungen für über operative Leasingverträge im Besitz befindliche Vermögensgegenstände werden bei betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen.

ANM. 45 ERGEBNIS AUS ANTEILEN AN KONZERNUNTERNEHMEN

MSEK 2015 2014
Dividenden 237 236
Summe 237 236

ANM. 46 FINANZERTRÄGE UND -AUFWENDUNGEN

MSEK 2015 2014
Finanzerträge
Zinserträge von Konzernunternehmen 78 69
Währungskursgewinne 21 -
Summe Finanzerträge 99 69
Finanzaufwendungen
Zinsaufwendungen auf Verbindlichkeiten an Kreditinstitute -27 -37
Zinsaufwendungen an Konzernunternehmen -1 -3
Währungskursverluste - -55
Sonstige finanzielle Aufwendungen -1 -1
Summe Finanzaufwendungen -29 -95
Summe Finanzposten- netto 70 -26

ANM. 47 EINSTELLUNGEN IN FREIE RÜCKLAGEN

MSEK 2015 2014
Erhaltene Konzernzuschüsse 51 120
Überlassene Konzernzuschüsse -51 -16
Veränderung von Periodisierungsfonds -12 -
Summe -12 104

ANM. 48 STEUER AUF JAHRESERGEBNIS

MSEK 2015 2014
Aktuelle Steuern für das Jahr -8 -
Latente Steuern - 3
Summe Steuer auf Jahresergebnis -8 3
Der Zusammenhang zwischen den Steueraufwendungen des Jahres und dem Bilanzgewinn/Bilanzverlust ist der Tabelle unten zu entnehmen. Veranschlagte Steuern auf den Jahresgewinn wurden auf 22% (22%) veranschlagt.
Ergebnis vor Steuern 275 198
Steuern gemäß geltendem Steuersatz in Schweden 22% -60 -44
Steuereffekte nicht steuerpflichtiger Erträge 56 52
Steuereffekte nicht abzugsfähiger Aufwendungen -4 -5
Steuer auf Jahresergebnis -8 3

ANM. 49 ANTEILE AN KONZERNUNTERNEHMEN

NAME DES KONZERNUNTERNEHMENS ORG. NR. SITZ
Lifco Dental International AB 556730-9710 Enköping
Proline Group AB 556543-0971 Sollentuna
PP Greiftechnik GmbH HR B Nr. 157420 Waakirchen, Deutschland
Rapid Granulator AB 556082-8674 Bredaryd
Sorb Industri AB 556272-5282 Skellefteå
KAPITALANTEIL

%
STIMMENANTEIL

%
ANZAHL AKTIEN BUCHWERT 2015 BUCHWERT 2014
Lifco Dental International AB 100,00 100,00 252.525 716 716
Proline Group AB 100,00 100,00 12.400 182 182
PP Greiftechnik GmbH 100,00 100,00 25.000 490 490
Rapid Granulator AB 100,00 100,00 100.000 205 -
Sorb Industri AB 100,00 100,00 6.800.000 367 367
Summe 1.960 1.755
2015 2014
Anschaffungswerte in Eröffnungsbilanz 1.755 1.755
Kauf von Tochterunternehmen 205 -
Kumulierter Anschaffungswert Schlussbilanz 1.960 1.755
Buchwert in Schlussbilanz 1.960 1.755

ANM. 50 LATENTE STEUERN

MSEK 2015 2014
Der Unterschied zwischen einerseits der Einkommenssteuer, die in der GuV ausgewiesen wurde, und andererseits der Einkommenssteuer, die sich auf die Tätigkeit beläuft besteht aus:
Latenter Steuerforderung auf in Besteuerung und in künftige nicht steuerpflichtige Erträge rückgeführte Aufwendungen 21 17
Latenter Steuerverbindlichkeit zurechenbar sonstigen steuerpflichtigen temporären Unterschieden -4 -
Summe latente Steuerforderung/Steuerverbindlichkeit, netto 17 17

ANM. 51 NICHT VERSTEUERTE RÜCKLAGEN

MSEK 2015 2014
Periodisierungsfonds 2012 9 9
Periodisierungsfonds 2013 11 11
Periodisierungsfonds 2014 0 0
Periodisierungsfonds 2015 12 -
Summe 32 20

ANM. 52 DARLEHENSAUFNAHME

MSEK 2015 2014
Sonstige zinstragende Verbindlichkeiten
Obligationsdarlehen 1.031 -
Verbindlichkeiten an Kreditinstitute - 2.263
Summe langfristige zinstragende Verbindlichkeiten 1.031 2.263
Kurzfristige zinstragende Verbindlichkeiten
Kontokorrentkredit 90 49
Verbindlichkeiten an Kreditinstitute 1.240 183
Summe kurzfristige zinstragende Verbindlichkeiten 1.330 232
Summe zinstragende Verbindlichkeiten 2.361 2.495

Kein Teil von langfristigen Verbindlichkeiten ist später als drei Jahre nach dem Bilanzstichtag zur Zahlung fällig. Alle zinstragenden Verbindlichkeiten werden in der Kategorie „Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten“ klassifiziert.

ANM. 53 RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN

MSEK 2015 2014
Aufgelaufene Zinsaufwendungen 5 2
Aufgelaufene lohnbezogene Aufwendungen 19 15
Aufgelaufene Urlaubsgelder 5 4
Aufgelaufene Sozialabgaben 7 7
Sonstige vorausgezahlte Erträge - 1
Sonstige aufgelaufene Aufwendungen 4 1
Summe 40 31

ANM. 54 HAFTUNGSVERHÄLTNISSE

MSEK 2015 2014
Haftungsverhältnisse für PRI-Verbindlichkeiten von Konzernunternehmen 27 28
Bürgschaft zugunsten von Konzernunternehmen 64 10
Sonstige Bürgschaften 1 1
Summe 92 39

Die Jahresabschlüsse 2015 der deutschen Tochtergesellschaften M+W Dental Müller & Weygandt GmbH (Büdingen), Interadent Zahntechnik GmbH (Lübeck), MDH AG Mamisch Dental Health AG (Mühlheim an der Ruhr) und DentalTiger GmbH (Linden) sind in dem Konzernabschluss der Lifco AB konsolidiert worden.

Gemäß § 264 Abs. 3 HGB sind die deutschen Tochtergesellschaften M+W Dental Müller & Weygandt GmbH, Interadent Zahntechnik GmbH, MDH AG Mamisch Dental Health und DentalTiger GmbH von der Pflicht zur Offenlegung des Jahresabschlusses befreit.

2017-02-16

Lifco Group

Fredrik Karlsson CEO