Skip to main content

AI assistant

Sign in to chat with this filing

The assistant answers questions, extracts KPIs, and summarises risk factors directly from the filing text.

Lifco Annual Report 2014

Jan 26, 2016

2939_rns_2016-01-26_6887f23f-88a5-4e6c-b40f-a3281ad5286d.html

Annual Report

Open in viewer

Opens in your device viewer

Publication

Lifco AB

Enköping

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014

Konzernbericht

Konzernergebnis

MSEK ANMERKUNG 2014 2013
Nettoumsatz 5 6.802 6.030
Umsatzkosten -4.249 -3.908
Bruttoergebnis 2.553 2.122
Vertriebskosten -467 443
Verwaltungsaufwendungen -1.097 -979
Kosten für Forschung und Entwicklung -55 -53
Einmalige Posten 6 -110 -
Sonstige Betriebserträge 7 19 20
Sonstige Betriebsausgaben 7 -37 -41
Betriebsergebnis 8, 9, 10, 11, 12 806 627
Finanzerträge 7, 13 11 7
Finanzaufwendungen 7, 13 -54 -59
Ergebnis nach Finanzposten 763 575
Steuern auf Jahresergebnis 14 -193 -187
Jahresergebnis 570 388
Jahresergebnis bezogen auf die Aktionäre der Muttergesellschaft 560 378
Nicht beherrschende Anteile 10 10
Jahresergebnis 570 388
Ergebnis je Aktie, bezogen auf die Aktionäre der Muttergesellschaft, SEK 34 6,17 4,16

Die Anmerkungen auf den Seiten 42-62 sind integrierter Bestandteil dieses Jahres- und Konzernberichts.

BERICHT ÜBER DAS GESAMTERGEBNIS DES KONZERNS

MSEK ANMERKUNG 2014 2013
Jahresergebnis 570 388
Sonstiges Gesamtergebnis
Posten, die in der Bilanz umgewidmet werden können:
Umrechnungsdifferenzen 131 27
Summe Jahresgesamtergebnis 701 415
Gesamtergebnis bezogen auf:
Aktionäre der Muttergesellschaft 689 405
Nicht beherrschende Anteile 11 10
Summe Jahresgesamtergebnis 701 415

Die Anmerkungen auf den Seiten 42-62 sind integrierter Bestandteil dieses Jahres- und Konzernberichts.

Konzernbilanz

MSEK ANMERKUNG 2014-12-31 2013-12-31
Vermögenswerte
Immaterielle Vermögenswerte 15 4.677 3.047
Sachanlagen 16 386 342
Anteile in assoziierten Unternehmen 17 4 4
Sonstige langfristige finanzielle Forderungen 18 2 2
Latente Steueransprüche 19 48 41
Summe Anlagevermögen 5.118 3.435
Umlaufvermögen
Vorräte 20 823 758
Forderungen 18, 21 770 671
Tatsächliche Steueransprüche 71 67
Sonstige kurzfristige Ansprüche 41 29
Rechnungsbegrenzungsposten (Aktiva) 22 76 67
Liquide Mittel 18, 23, 24 536 442
Summe Umlaufvermögen 2.317 2.033
SUMME VERMÖGENSWERTE 7.435 5.468
MSEK ANMERKUNG 2014-12-31 2013-12-31
EIGENKAPITAL UND VERBINDLICHKEITEN
Eigenkapital
Aktienkapital 25 18 18
Rücklagen 123 -6
Gewinnvortrag inklusive Jahresergebnis 3.314 2.354
Eigenkapital bezogen auf die Aktionäre der Muttergesellschaft 3.455 2.366
Nicht beherrschende Anteile 18 16
Summe Eigenkapital 3.473 2.382
Langfristige Verbindlichkeiten
Verzinsliche langfristige Verbindlichkeiten 18, 26 2.312 77
Sonstige langfristige Verbindlichkeiten 0 1
Rückstellungen für Pensionen, verzinslich 27 39 38
Latente Steuerschuld 19 265 38
Langfristige sonstige Rückstellungen 28 19 16
Summe langfristige Verbindlichkeiten 2.635 169
Kurzfristige Verbindlichkeiten
Verzinsliche kurzfristige Verbindlichkeiten 18, 26 276 1.824
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 18 344 313
Vorschuss von Kunden 133 114
Verbindlichkeiten gegenüber Mutterunternehmen - 100
Tatsächliche Steuerschulden 65 63
Kurzfristige Rückstellungen 28 36 46
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten 124 143
Rechnungsabgrenzungsposten (Passiva) 30 349 314
Summe kurzfristige Verbindlichkeiten 1.327 2.917
SUMME EIGENKAPITAL UND VERBINDLICHKEITEN 7.435 5.468

Die Anmerkungen auf den Seiten 42-62 sind integrierter Bestandteil dieses Jahres- und Konzernberichts.

Konzernbericht über Veränderungen des Eigenkapitals

MSEK AKTIEKAPITAL RÜCKLAGEN GEWINNVORTRAG SUMME NICHT BEHERRSCHENDE ANTEILE SUMME EIGENKAPITAL
Eingangsbilanz per 1. Januar 2013 18 -33 2.154 2.140 13 2.153
Gesamtergebnis
Jahresergebnis - - 378 378 10 388
Sonstiges Gesamtergebnis - 27 - 27 1 27
Summe Gesamtergebnis - 27 378 405 10 415
Geschäfte mit Aktionären
Konzernbeitrag - - -100 -100 - -100
Steuerliche Auswirkungen durch Konzernbeitrag - - 22 22 - 22
Dividenden - - -100 -100 -8 -108
Abschlussbilanz per 31. Dezember 2013 18 -6 2.354 2.366 16 2.382
Gesamtergebnis
Jahresergebnis - - 560 560 10 570
Sonstiges Gesamtergebnis - 129 - 129 1 131
Summe Gesamtergebnis - 129 560 689 11 701
Geschäfte mit Aktionären
Gesellschaftseinlage - - 500 500 - 500
Dividende - - -100 -100 -9 -109

Cashflow-Analyse des Konzerns 2013

MSEK ANMERKUNG 2014 2013
Laufende Geschäftstätigkeit
Betriebsergebnis 806 627
Abschreibungen 113 124
Sonstige finanzielle Posten -6 -3
Zinserträge 2 2
Zinszahlungen -39 -31
Entrichtete Ertragssteuer -181 -176
Cashflow vor Veränderung des Betriebskapitals 695 544
Veränderung des Betriebskapitals
Zunahme/Abnahme von Vorräten -40 -13
Zunahme/Abnahme von Forderungen -84 -12
Zunahme/Abnahme von Verbindlichkeiten 15 39
Summe Veränderung des Betriebskapitals -109 15
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 586 558
Investitionstätigkeit
Investitionen in immaterielles Anlagevermögen -11 -19
Investitionen in Sachanlagen -105 -95
Veräußerung von Sachanlagen 20 10
Erwerb von Tochtergesellschaften nach Abzug für liquide Mittel -1.264 -
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -1.361 -104
Finanzierung
Zunahme/Abnahme von langfristigen Forderungen/Verbindlichkeiten 0 -3
Aufnahme von Krediten 1293 -
Tilgung von Krediten -759 -207
Gesellschaftseinlage 500 -
Gezahlter Konzernbeitrag -100 -100
Ausgeschüttete Dividende -109 -108
Cashflow aus der Investitionstätigkeit 825 -417
Cashflow des Geschäftsjahres 50 37
Liquide Mittel zu Jahresbeginn 442 402
Umrechnungsdifferenzen 44 3
Liquide Mittel am Jahresende 536 442

Die Anmerkungen auf den Seiten 42-62 sind integrierter Bestandteil dieses Jahres- und Konzernberichts.

ANMERKUNG 1 ALLGEMEINE INFORMATION

Lifco erwirbt und entwickelt marktführende Nischenunternehmen auf drei Geschäftsfeldern: Dental, Demolition & Tools und Systems Solutions. Die Tätigkeit umfasst Tochtergesellschaften in 28 Ländern. Das Mutterunternehmen Lifco AB (publ) ist eine Aktiengesellschaft mit Sitz in Enköping (Verkmästaregatan 1, 745 85 Enköping). Lifcos B-Aktie wurde am 21. November 2014 an der Nasdaq OMX Stockholms huvudmarknad registriert. Seit 1. Januar 2015 ist die Aktie Teil von Nasdaq Stockholm Large Cap.

Vorliegender Jahresbericht wurde am 8. April 2015 vom Aufsichtsrat zur Veröffentlichung freigegeben. Jahresergebnis und Bilanz des Konzerns und der Muttergesellschaft wurden am 6. Mai 2015 auf der Jahreshauptversammlung angenommen.

Nach deutschem Recht besteht die Möglichkeit, die Veröffentlichung von Jahresberichten einzelner Tochterunternehmen in Deutschland zu unterlassen, werden diese auf einer höheren Ebene in einem anderen EU-Land konsolidiert. Um die nach diesen Bestimmungen geltenden Regeln zu befolgen, traf die Lifco AB die Entscheidung, entsprechend § 32 AktG (Aktiengesetz) mögliche Verluste der EDP European Dental Partners Holding GmbH, Lübeck, im Geschäftszeitraum 1. Januar - 31. Dezember 2015 aufzufangen. Diese Resolution wird nach § 325 HGB in offiziellen deutschen Registern verzeichnet. Bezüglich des Geschäftsberichts und der Veröffentlichung der Finanzberichte wurde die Anwendung der nach § 264 Abs. 3 HGB bestehenden Ausnahmeregelungen und die Aufnahme in das offizielle deutsche Register MDH AG Mamisch Dental Health AG, Mülheim an der Ruhr, beschlossen.

Sämtliche Beträge werden, soweit nicht anders vermerkt, in Millionen Schwedischen Kronen (MSEK) angegeben. Angaben in Klammern beziehen sich auf das Vorjahr.

ANMERKUNG 2 ZUSAMMENFASSUNG WICHTIGER BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSPRINZIPIEN

Nachfolgend werden die wichtigsten Bilanzierungs- und Bewertungsprinzipien angegeben, nach denen in vorliegender Konzernbilanzierung verfahren wird. Diese Prinzipien wurden, soweit nicht anders vermerkt, konsequent auf alle verzeichneten Jahre angewandt.

2.1 GRUNDLAGEN FÜR DIE ERSTELLUNG DES BERICHTS

Der Konzernbericht für die Lifcogruppe wurde verfasst in Übereinstimmung mit IFRS (International Financial Reporting Standards), herausgegeben vom International Accounting Standards Board (IASB), sowie mit Stellungnahmen zur Auslegung durch das International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC), soweit sie durch die EU angenommen wurden. Des Weiteren angewendet wurden Empfehlungen des Rates für Finanzberichte RFR 1, Ergänzende Rechnungslegungsvorschriften für Konzerne sowie das Jahresabschlussgesetz. Die Rechnungslegung wurde nach dem Anschaffungskostenmodell erstellt.

Neue und veränderte Standards, die vom Konzern verwendet werden

Nachfolgende Standards wurden vom Konzern erstmals im Berichtsjahr 2014 mit Beginn 1. Januar angewendet: IFRS 10 „Konzernrechenschaftslegung" und IFRS 12 "Auskünfte über Beteiligungen an anderen Unternehmen". Diese hatten keine wesentlichen Auswirkungen auf die Finanzberichte der Gruppe.

Neue Standards und Auslegungen, die vom Konzern noch nicht verwendet werden

Eine Reihe neuer Standards und Auslegungen trat im Berichtszeitraum ab 1. Januar 2014 in Kraft noch kam bei Erstellung vorliegenden Finanzberichts nicht zur Anwendung. Mit wesentlichen Auswirkungen auf die Rechnungslegung ist nicht zu rechnen, von nachfolgenden Ausnahmen abgesehen:

IFRS 9 „Finanzinstrumente" umfasst die Einstufung, Bewertung und Rechnungslegung finanzieller Vermögenswerte und Verbindlichkeiten. Die vollständige Version von IFRS 9 wurde im Juli 2014 herausgegeben. Sie ersetzt jene Teile von IAS 39, die Einstufung und Bewertung von Finanzinstrumenten betreffen. IFRS 9 behält einen gemischten Bewertungsansatz bei, doch vereinfacht diesen in gewisser Hinsicht.

Drei Bewertungskriterien für Finanzvermögenswerte kommen zur Anwendung: fortgeführte Anschaffungskosten, beizulegender Zeitwert im Rahmen des Gesamtergebnisses und der Zeitwert innerhalb der Gewinn- und Verlustrechnung. Wie ein Finanzinstrument eingestuft werden soll, hängt vom Geschäftsmodell des Unternehmens und den Charakteristika des Instruments ab. Investitionen in Eigenkapitalinstrumente sind als Zeitwert in der Gewinn- und Verlustrechnung auszuweisen, doch es gibt auch die Möglichkeit, das Instrument bei der ersten Rechnungslegung zum Zeitwert innerhalb des sonstigen Gesamtergebnisses zu erfassen. In diesem Fall kommt es zu keiner Neueinstufung in der Gewinn- und Verlustrechnung, wenn das Instrument veräußert wird. IFRS 9 führt auch ein neues Modell zur Berechnung von Kreditverlustrücklagen ein, die von zu erwartenden Kreditverlusten ausgehen. Für finanzielle Verbindlichkeiten ändern sich weder Einstufung noch Bewertung, wohl aber dann, wenn eine Verbindlichkeit zum Zeitwert innerhalb der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen wird, gegründet auf der Zeitwert-Alternative. Wertveränderungen, die auf das eigene Kreditrisiko zurückzuführen sind, werden dann im sonstigen Gesamtergebnis ausgewiesen. IFRS 9 senkt die Forderungen für die Bilanzierung von Sicherungsgeschäften, indem das Kriterium 80125 durch die Forderung nach einer ökonomischen Beziehung zwischen Sicherungsinstrument und gesichertem Gegenstand ersetzt wird. Die Sicherungsquote soll mit der für die Risikoprävention gewählten übereinstimmen. Festzustellen sind ebenfalls leichte Veränderungen in der Sicherungsdokumentation im Vergleich zu IAS 39. Der Standard gilt für Jahresabschlüsse ab 1. Januar 2018. Eine vorzeitige Anwendung ist erlaubt. Der Konzern hat die Folgen einer Einführung des Standards noch nicht ausgewertet.

IFRS 15, „Revenue from contracts with customers", enthält Vorschriften zur Rechnungslegung von Einkünften. Jene Prinzipien, auf denen IFRS 15 fußt, sollen Nutzern von Finanzberichten anwendbarere Information über Einkünfte des Unternehmens geben.

Die erweiterte Infonnationspflicht beinhaltet die Angabe von Fakten über die Art der Einkünfte des Unternehmens, den Zeitpunkt der Regulierung, über Unsicherheiten, die mit der Rechnungslegung von Einkünften einhergehen, sowie den Cashflow mit Bezug auf Kundenverträge. Einkünfte sind nach IFRS 15 auszuweisen, wenn der Kunde Kontrolle über die veräußerte Ware oder Dienstleistung erlangt und diese verwenden oder nutzen kann. IFRS 15 ersetzt IAS 18 „Einkünfte" noch IAS 11 „Auslagerungsverträge" sowie die dazugehörigen SIC und IFRIC. IFRS 15 tritt am 1. Januar 2017 in Kraft. Eine vorzeitige Anwendung ist gestattet. Der Konzern hat die Folgen einer Einführung des Standards noch nicht ausgewertet.

Von sämtlichen anderen IFRS- oder IFRIC-Auslegungen, die noch nicht in Kraft sind, werden keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzern erwartet.

2.2 KONZERNBILANZIERUNG

Tochtergesellschaften

Tochtergesellschaften sind Gesellschaften, die der Beherrschung durch den Konzern unterliegen. Der Mutterkonzern kontrolliert eine Tochtergesellschaft, wenn diese durch ihre Beteiligung am Unternehmen das Recht auf nicht festverzinsliche Wertpapiere besitzt und durch ihren Einfluss auf das Unternehmen dessen Ertrag beeinflusst. Tochtergesellschaften sind in die Konzernbilanzierung von dem Tag an einbezogen, an dem die Beherrschung auf den Konzern übergeht. Sie werden von dem Tag an von der Konzernbilanzierung ausgeschlossen, an dem die Beherrschung endet.

Die Erwerbsmethode dient der Rechnungslegung der Unternehmenszusammenschlüsse des Konzerns. Der Kaufpreis für den Erwerb einer Tochtergesellschaft wird bestimmt durch den Zeitwert überlassener Vermögenswerte, Verbindlichkeiten und die Aktien, die vom Konzern ausgegeben wurden. In den Kaufpreis geht auch der beizulegende Zeitwert aller Einkünfte und Verbindlichkeiten als Folge einer bedingten Entgeltvereinbarung ein. Jede bedingte Gegenleistung, die durch den Konzern überführt werden soll, wird zum Zeitwert des Erwerbszeitpunktes ausgewiesen. Nachfolgende Änderungen des Zeitwertes einer bedingten Gegenleistung, die als Verbindlichkeit eingestuft wird, werden nach IAS 39 in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen. Erwerbsbedingte Kosten werden zum Zeitpunkt ihrer Entstehung verbucht. Erworbene Vermögenswerte und übernommene Verbindlichkeiten eines Unternehmenszusammenschlusses werden eingangs zum Zeitwert am Tag des Erwerbs verbucht. Bei jedem Erwerb entscheidet der Konzern, ob nicht beherrschende Anteile im erworbenen Unternehmen zum Zeitwert angezeigt werden oder als proportionaler Anteil des Besitzes an den Nettoeinkünften des erworbenen Unternehmens.

Als Geschäfts- oder Firmenwert wird jener Betrag ausgewiesen, mit dem der Kaufpreis, eventuell nicht beherrschende Anteile sowie der Zeitwert am Tag des Erwerbs früherer Eigenkapitalanteile im erworbenen Unternehmen den Zeitwert identifizierter erworbener Nettoeinkünfte übersteigt.

Verpflichtungen, nicht beherrschende Anteile zu erwerben, werden als finanzielle Verbindlichkeiten mit nachfolgenden Wertveränderungen im Eigenkapital verbucht. Konzerninterne Transaktionen, Bilanzposten, Einkünfte und Kosten sowie nicht realisierte Gewinne und Verluste bei Transaktionen zwischen Konzerngesellschaften werden eliminiert. Prinzipien der Rechnungslegung für Tochtergesellschaften wurden gegebenenfalls geändert, um eine konsequente Anwendung der Prinzipien des Konzerns zu garantieren.

Veränderung des Besitzanteils in einer Tochtergesellschaft ohne Veränderung der Beherrschung

Transaktionen mit nicht beherrschenden Anteilen, die nicht zu Kontrollverlusten führen, werden als Eigenkapitaltransaktionen ausgewiesen, d.h. als Transaktionen mit Besitzern in ihrer Rolle als Besitzer. Bei Erwerb von nicht beherrschenden Anteilen wird der Unterschied zwischen dem Zeitwert des beglichenen Kaufpreises und dem faktisch erworbenen Anteil des Vermögenswertes der Tochtergesellschaft im Eigenkapital ausgewiesen. Gewinne und Verluste durch Veräußerungen an Inhaber nicht beherrschender Anteile werden ebenfalls im Eigenkapital ausgewiesen.

Assoziierte Unternehmen

Assoziierte Unternehmen sind all jene, auf die der Konzern einen bedeutenden, doch nicht beherrschenden Einfluss ausübt, was in der Regel auf einen Aktienbesitz von zwischen 20% und 50% der Stimmen zutrifft. Der Besitz von assoziierten Unternehmen wird nach der Equity-Methode ausgewiesen. Bei Anwendung der Equity-Methode wird die Investition eingangs nach den Anschaffungskosten bewertet; wonach der Buchwert zu- oder abnimmt, so dass der Anteil des Konzerns am Gewinn oder Verlust des assoziierten Unternehmens nach dem Zeitpunkt des Erwerbs sichtbar wird.

2.3 UMRECHNUNG AUSLÄNDISCHER WÄHRUNGEN

Funktionale Währung und Berichtswährung

Für die verschiedenen Einheiten des Konzerns ist die Landeswährung die funktionale Währung. Die Landeswährung wird als die Währung definiert, die im primären Wirtschaftsumfeld, wo die entsprechende Einheit überwiegend tätig ist, vorherrscht.

Der Konzernbericht rechnet mit Schwedischen Kronen (SEK), der funktionalen Währung der Muttergesellschaft und der Berichtswährung des Konzerns.

Transaktionen und Bilanzposten

Transaktionen in ausländischer Währung werden bei Rechnungslegung in die funktionale Währung umgerechnet, wobei der Kurs am Tag der Transaktion gilt. Durch Fremdwährungen verursachte Kursgewinne und -verluste, die bei Abwicklung von Transaktionen und bei Umrechnung monetärer Vermögenswerte und Schulden am Bilanzstichtag entstehen, werden in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen. Eine Ausnahme bilden Nettoinvestitionen; Gewinne und Verluste gehen in diesem Fall in das sonstige Gesamtergebnis ein.

Forderungen und Schulden in Fremdwährung werden zum Kurs am Bilanzstichtag bewertet, und nicht realisierte Kursgewinne und -verluste beeinflussen das Ergebnis. Kursdifferenzen, die durch betriebsbezogene Forderungen und Verbindlichkeiten entstehen, werden als sonstige Betriebseinnahmen/-kosten verbucht. Kursunterschiede, die Finanzvermögenswerte bzw. Schulden erzeugen, werden unter „Sonstige Finanzposten" ausgewiesen.

Umrechnung bei ausländischen Konzerngesellschaften

Die Finanz- und Ertragslage der Einheiten mit anderer funktionaler Währung wird in die Berichtswährung des Konzerns umgerechnet. Sämtliche Guthaben und Verbindlichkeiten in den Tochtergesellschaften werden in dem am Bilanzstichtag gültigen Kurs ausgewiesen, während sämtliche Posten der Gewinn- und Verlustrechnungen zum durchschnittlichen Wechselkurs berechnet werden. Die Unterschiede bei den Umrechnungen sind teils eine Folge der Differenzen zwischen den Durchschnittskursen der Gewinn- und Verlustrechnung und den Kursen am Bilanzstichtag, teils beruhen sie auf der Umrechnung der Nettoeinkünfte zu unterschiedlichen Kursen am Jahresende und -beginn. Die durch Umrechnung entstehenden Unterschiede sind im sonstigen Gesamtergebnis vermerkt. Verbucht werden externe Darlehen, die zum Zweck einer Reduzierung von Auswirkungen durch Umrechnungen in funktionale Währung aufgenommen wurden, um die Nettoeinkünfte der ausländischen Tochtergesellschaften zu sichern. Die Kursunterschiede dieser Darlehen werden direkt im sonstigen Gesamtergebnis des Konzerns ausgewiesen.

Der Geschäftswert sowie Justierungen des Zeitwerts, die beim Erwerb ausländischer Firmen auftreten, werden wie Aktiva bzw. Passiva in dieser Firma verbucht und zum am Bilanzstichtag gültigen Kurs umgerechnet. Durch Umrechnung verursachte Unterschiede werden im sonstigen Gesamtergebnis ausgewiesen.

2.4 IMMATERIELLE VERMÖGENSWERTE

Geschäfts- oder Firmenwert

Der Geschäfts- oder Firmenwert entsteht durch Erwerb von Tochtergesellschaften und bezeichnet den Betrag, um den die Kaufsumme Lifcos Anteil an bestehenden Vermögenswerten, Verbindlichkeiten und Eventualverpflichtungen gegenüber der erworbenen Gesellschaft übersteigt, sowie den Zeitwert des Besitzes ohne Beherrschung in der erworbenen Gesellschaft. Sämtlicher Erwerb durch den Anteilseigner zielt auf strategische und langfristig wirksame Investitionen.

Um den möglichen Bedarf an Wertminderung zu prüfen, wird der beim Unternehmenszusammenschluss erzielte Geschäfts- oder Firmenwert auf zahlungsmittelgenerierende Einheiten oder Gruppen verteilt, von denen Synergiegewinne zu erwarten sind. Jede dieser Einheiten oder Gruppen von Einheiten entspricht der niedrigsten Konzernebene, auf der der Geschäfts- oder Firmenwert durch die interne Leitung überwacht wird.

Der Geschäfts- oder Firmenwert wird jährlich überprüft. Gibt es Anzeichen einer möglichen Wertminderung, findet die Überprüfung in kürzeren Zeitabständen statt. Der verbuchte Geschäfts- oder Firmenwert wird mit dem erzielbaren Betrag verglichen, der dem Höchstbetrag des Nutzungswertes und dem Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten entspricht. Mögliche Wertminderungen werden unmittelbar als Kosten ausgewiesen und werden nicht rückgebucht.

Patente

Patente, die separat erworben wurden, werden als Anschaffungskosten abzüglich aller kumulierten Abschreibungen ausgewiesen. Patentanträge werden für innovative Konstruktionen und technische Lösungen gestellt, die Teil der im Konzern entwickelten Produkte sind. Abschreibungen werden linear vorgenommen, um die Patentkosten über den festgestellten Nutzungszeitraum zu verteilen, der identisch mit der kürzesten Betriebsdauer und der Zeitspanne ist, in der das mit dem Patent verknüpfte Produkt produziert werden soll. Der erwartete Nutzungszeitraum für Patente überschreitet in der Regel keine fünf Jahre.

Lizenzen, Marken und Kundenbeziehungen

Lizenzen, Marken und Geschäftsverbindungen zu Kunden, die separat übernommen wurden, werden als Anschaffungskosten ausgewiesen. Bei einem Unternehmenszusammenschluss gilt der Zeitwert am Tag des Erwerbs. Lizenzen und Kundenbeziehungen mit festgestelltem Nutzungszeitraum werden zum Anschaffungswert abzüglich kumulierter Abschreibungen verbucht. Abschreibungen werden linear vorgenommen, um die Kosten über den geplanten Nutzungszeitraum zu verteilen, der bei Lizenzen zwischen 2-20 Jahre und bei Kundenbeziehungen bis zu 10 Jahre beträgt.

Die Aktivierung erworbener Softwarelizenzen erfolgt auf Basis der bei Erwerb und Einsatz der Software entstandenen Kosten. Diese Aufwendungen werden während des festgestellten Nutzungszeitraums von 3-5 Jahren abgeschrieben.

2.5 SACHANLAGEN

Sachanlagen werden zum Anschaffungswert abzüglich Abschreibungen verbucht. Der Anschaffungswert umfasst Ausgaben, die direkt auf den Erwerb von Sachanlagen zurückzuführen sind.

Weitere Ausgaben werden dem Anlagewert zugeschlagen oder gegebenenfalls als separater Wert ausgewiesen. Letzteres erfolgt nur dann, wenn es angemessen scheint, dass die zukünftige Nutzung Lifco zugutekommt und der Anschaffungswert der Sachanlage verlässlich messbar ist. Der Buchwert für ein ersetztes Teil wird aus der Bilanzierung eliminiert. Alle anderen Formen der Wartung und Instandhaltung gehen zeitnah als Kosten in das Betriebsergebnis ein.

Grund und Boden unterliegen keiner Abschreibung. Jederart sonstige Sachanlagen mit einem im Verhältnis zum Gesamtposten bedeutenden Anschaffungswert werden separat abgeschrieben. Abschreibungen werden linear wie folgt vorgenommen:

Gebäude 25-40 Jahre
Maschinen und andere technische Anlagen 5-10 Jahre
Inventar, Werkzeuge und Ausrüstungen 3-6 Jahre

Restwerte und Nutzungszeiträume der erworbenen Sachanlagen werden am Ende jeder Berichtsperiode geprüft und bei Bedarf angepasst. Der ausgewiesene Wert wird unmittelbar auf den erzielbaren Betrag heruntergestuft, wenn der ausgewiesene Wert den festgestellten erzielbaren Betrag übersteigt.

Gewinne und Verluste bei Veräußerung von Sachanlagen werden durch einen Vergleich zwischen dem Verkaufserlös und dem Anlagewert festgestellt. Die Rechnungslegung erfolgt unter „Sonstige Betriebseinnahmen" bzw. „Sonstige Betriebsausgaben" im Betriebsergebnis.

2.6 WERTMINDERUNGSABSCHREIBUNGEN NICHTFINANZIELLEN ANLAGEVERMÖGENS

Abzuschreibende Vermögenswerte werden hinsichtlich ihres Wertverlustes beurteilt, wenn Vorkommnisse oder veränderte Umstände Anhaltspunkte liefern, dass der Buchwert vielleicht nicht mehr geltend gemacht werden kann. In diesem Fall erfolgt eine Wertminderungsabschreibung zu dem Betrag, um den der Buchwert den erzielbaren Betrag übersteigt. Der erzielbare Betrag ist der höchste Zeitwert der Sachanlage, abzüglich der Veräußerungsaufwendungen und dem Nutzungswert. Wird auf Wertminderungsabschreibung entschieden, werden Vermögenswerte auf der untersten Ebene mit separatem identifizierbarem Cashflow zusammengefasst (zahlungsmittelgenerierende Einheiten).

2.7 FINANZINSTRUMENTE

2.7.1 EINSTUFUNG

Der Konzern verwendet für die Einstufung seiner Finanzerträge und Verbindlichkeiten folgende Kategorien: „Darlehen und Forderungen", „finanzielle Verbindlichkeiten, bewertet zum Zeitwert bei Erstellung des Betriebsergebnisses" sowie „sonstige finanzielle Verbindlichkeiten". Die Einstufung richtet sich nach dem Erwerbszweck der Finanzvermögenswerte oder Verbindlichkeiten.

Darlehen und Forderungen

Darlehen und Forderungen sind nichtderivative Finanzanlagen mit fixen oder vorhersehbaren Zahlungen, die nicht in einem aktiven Markt notieren. Sie sind Teil des Umlaufvermögens mit Ausnahme von Posten mit einem festgelegten Zahlungstermin länger als 12 Monate nach Bilanzierung, die als Sachanlagen eingestuft werden. Die „Darlehen und Forderungen" des Konzerns umfassen weitere langfristige Verbindlichkeiten, Forderungen und liquide Mittel.

Im Betriebsergebnis ausgewiesene Verbindlichkeiten zum Zeitwert

Im Betriebsergebnis verbuchte Verbindlichkeiten zum Zeitwert sind Finanzschulden zum Zwecke des Handels. Die Aufnahme einer Finanzschuld in diese Kategorie erfolgt, wenn sie vorrangig mit dem Ziel baldigen Verkaufs erworben wurde. Verbindlichkeiten in dieser Kategorie werden als kurzfristige Schulden eingestuft, wenn ihre Tilgung innerhalb von zwölf Monaten nach dem Bilanzstichtag erwartet wird. Anderenfalls werden sie als langfristige Schulden verbucht. Die im Betriebsergebnis ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen vornehmlich aus zusätzlichen Gegenleistungen.

Sonstige Verbindlichkeiten, bewertet zum beizulegenden Zeitwert

Sonstige Verbindlichkeiten, bewertet zum beizulegenden Zeitwert, sind Schulden, die sich auf Verkaufsoptionen oder kombinierte Verkaufs- und Kaufoptionen beziehen. Sie zielen auf den Erwerb nicht beherrschender Anteile. Veränderungen dieser Verbindlichkeiten werden als Eigenkapital ausgewiesen.

Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten

Die Schulden des Konzerns bei Kreditinstituten und Lieferanten, Kontokorrentkredite sowie Schulden bei der Muttergesellschaft werden als sonstige finanzielle Verbindlichkeiten eingestuft.

2.7.2 RECHNUNGSLEGUNG UND BEWERTUNG

Der Handel finanzieller Vermögenswerte wird am Geschäftstag erfasst, an dem sich der Konzern zu Erwerb oder Veräußerung verpflichtet. Beim erstmaligen Ansatz eines Finanzinstruments wird dieses zum Zeitwert zuzüglich Transaktionskosten verbucht. Finanzielle Vermögenswerte werden aus dem Betriebsergebnis getilgt, wenn Zahlungsansprüche erloschen sind oder übertragen werden und der Konzern im Wesentlichen alle mit dem Eigentumsrecht verbundenen Risiken und Chancen übertragen hat. Finanzielle Verbindlichkeiten werden aus der Bilanz entfernt, wenn die vertragliche Verpflichtung erfüllt wurde oder auf andere Art ausläuft. Kredite und Forderungen sowie sonstige finanzielle Verbindlichkeiten werden zum Erwerbszeitpunkt zu fortgeführten Anschaffungskosten unter Anwendung der Effektivzinsmethode erfasst.

2.7.3 AUFRECHNUNG VON FINANZINSTRUMENTEN

Finanzvermögenswerte und Verbindlichkeiten werden gegeneinander aufgerechnet und als Nettobetrag nur dann bilanziert, wenn ein Rechtsanspruch auf Verrechnung und die Absicht besteht, sie als Nettobetrag zu erfassen oder die Realisierung des Vermögenswerts und die Abgeltung der Schuld gleichzeitig erfolgt.

2.7.4 WERTMINDERUNG VON FINANZINSTRUMENTEN

Vermögenswerte, die zum fortgeführten Anschaffungswert erfasst werden (Kredite und Forderungen)

Der Konzern entscheidet am Ende jedes Berichtszeitraums, ob objektive Gründe für eine Wertminderung eines finanziellen Vermögenswertes oder einer Reihe finanzieller Vermögenswerte vorliegen.

Für einzelne oder Reihen finanzieller Vermögenswerte wird eine Wertminderung nur dann vorgenommen, wenn dafür objektive Gründe wie das Eintreffen von Vorkommnissen oder veränderten Umständen vorliegen, nachdem der Vermögenswert beim erstmaligen Ansatz erfasst wurde und diese Umstände Auswirkungen auf die erwarteten künftigen Zahlungsströme haben können.

Die Wertminderung wird berechnet als Differenz zwischen dem Buchwert des Vermögenswertes und dem Barwert erwarteter künftiger Zahlungsströme, abgezinst mit dem ursprünglichen Effektivzinssatz des finanziellen Vermögenswertes. Der Buchwert wird nach unten korrigiert und der Betrag der Wertminderung in die Konzernbilanz aufgenommen. Schwindet der Wertminderungsbedarf im Folgezeitraum und ist die Abnahme auf objektive Umstände zurückzuführen, die nach Verbuchung der Wertminderung eintrafen, wird die Wertaufholung der vordem vermerkten Wertminderung in der Konzernbilanz ausgewiesen.

2.7.5 ABSICHERUNG VON NETTOINVESTITIONEN

Die Absicherung von Nettoinvestitionen in ausländischen Unternehmen wird auf ähnliche Weise wie die Absicherung von Zahlungsströmen bilanziert. Der Gewinn- oder Verlustanteil von Sicherungsinstrumenten, die als wirksame Absicherungen bewertet werden, ist im sonstigen Gesamtergebnis ausgewiesen. Der Gewinn oder Verlust, der sich aus dem ineffektiven Teil ergibt, wird in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Aufgelaufene Gewinne und Verluste an Eigenkapital sind im Betriebsergebnis bei gänzlicher oder teilweiser Abwicklung des ausländischen Unternehmens ausgewiesen. Im Berichtszeitraum 2014 und 2013 stand keine Bilanzierung von Sicherungsinstrumenten an.

2.8 VORRÄTE

Vorräte werden zum niedrigsten Wert aus Anschaffungskosten und Nettoveräußerungswert erfasst. Anschaffungskosten werden unter Verwendung des „First in First out"-Verfahrens registriert. Der Buchwert der Lagerbestände verzeichnet einen auf diese Bestände bezogenen Anteil indirekter Kosten. Der Wert der Erzeugnisse umfasst Rohstoffe, Arbeitsleistungen, sonstige direkte Kosten sowie produktionsbezogene Aufwendungen inklusive Abschreibungen.

Die Anschaffungskosten setzen sich aus dem Einkaufspreis von Zulieferern sowie den Kosten für Zoll und Fracht zusammen. Der Nettoveräußerungswert umfasst den geschätzten Verkaufspreis in der laufenden Geschäftstätigkeit, abzüglich berechneter Kosten für die Endbearbeitung von Erzeugnissen und deren Verkauf. Eine Berechnung der Überalterung von Lagerbeständen findet kontinuierlich statt.

2.9 FORDERUNGEN

Forderungen an Kunden sind Beträge, die von Kunden für erworbene Waren oder Dienstleistungen aus der laufenden Geschäftstätigkeit zu begleichen sind. Steht die Zahlung innerhalb eines Jahres oder früher an, werden die Forderungen als Umlaufvermögen eingestuft. Ist das nicht der Fall, werden sie als Sachanlagen behandelt. Forderungen an Kunden werden anfänglich zum Zeitwert und danach zu den fortgeführten Anschaffungskosten unter Anwendung der Effektivzinsmethode verbucht, abzüglich vorbehaltlicher Wertverluste.

2.10 LIQUIDE MITTEL

Liquide Mittel umfassen Kassenbestände und Sichteinlagen bei Banken, die sowohl in der Gewinn- und Verlustrechnung wie in der Cashflow-Analyse erfasst werden.

2.11 VERBINDLICHKEITEN AUS LIEFERUNGEN UND LEISTUNGEN

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen verpflichten zum Begleichen von Waren und Dienstleistungen, die in der laufenden Geschäftstätigkeit von Lieferanten bezogen wurden. Diese Verbindlichkeiten werden als kurzfristige Schulden verbucht, wenn sie innerhalb eines Jahres oder früher verfallen. Anderenfalls werden sie als langfristige Verbindlichkeiten erfasst.

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden als Nominalbetrag ausgewiesen. Es wird vorausgesetzt, dass der Buchwert für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen deren Zeitwert entspricht, weil dieser Posten naturgemäß kurzfristig ist.

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden eingangs zum Zeitwert ausgewiesen, später zu fortgeführten Anschaffungskosten unter Anwendung der Effektivzinsmethode (vgl. Finanzinstrumente).

2.12 TATSÄCHLICHE UND LATENTE STEUERN

Die Steueraufwendungen des Zeitraums umfassen tatsächliche und latente Steuern. Steuern werden in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen, ausgenommen Buchungen von Posten im sonstigen Gesamtergebnis oder direkt im Eigenkapital. In diesen Fällen wird auch die Steuer im sonstigen Gesamtergebnis bzw. als Eigenkapital erfasst. Die tatsächlichen Steueraufwendungen werden auf der Grundlage der Steuervorschriften berechnet, die am Bilanzstichtag gelten oder in den Ländern angewendet werden, in denen die Muttergesellschaft und deren Tochtergesellschaften tätig sind und steuerpflichtige Einkünfte erwirtschaften.

Latente Steuern werden nach der sog. Bilanzmethode erfasst, entsprechend aller temporären Differenzen, die zwischen dem steuerlichen Wert von Einkünften und Verbindlichkeiten sowie deren Buchwerten im Konzernbericht auftreten. Latente Steuern werden jedoch nicht erfasst, wenn sie infolge eines Geschäfts entstehen, das aus dem erstmaligen Ansatz eines Vermögenswertes oder einer Verbindlichkeit hervorgeht, wobei zum Zeitpunkt der Geschäftsabwicklung weder das ausgewiesene noch das steuerliche Ergebnis beeinflusst wird. Latente Ertragssteuern werden nach Steuersätzen berechnet, die am Bilanzstichtag beschlossen oder angekündigt waren und deren Gültigkeit zu erwarten ist, wenn die latente Steuerforderung realisiert oder die latente Steuerschuld beglichen wird.

Latente Steuerforderungen auf Verlustvorträgen werden erfasst, wenn davon auszugehen ist, dass zukünftige Steuerüberschüsse vorhanden sind, mit denen die Defizite kompensiert werden können.

Latente Steuerforderungen und -schulden können gegeneinander aufgerechnet werden, wenn ein einklagbarer Anspruch auf Verrechnung von Steuerforderungen und -schulden besteht und wenn dies Steuern gilt, die von ein und demselben Finanzamt gegenüber ein und denselben Steuerpflichtigen erhoben wurden. Voraussetzung ist die Absicht, die Salden durch Nettozahlungen zu regulieren.

2.13 DARLEHEN

Darlehen werden eingangs zum Zeitwert, netto nach Transaktionskosten, angezeigt. Danach werden sie zu den fortgeführten Anschaffungskosten und der möglichen Differenz zwischen dem erhaltenen Betrag (netto nach Transaktionskosten) und dem Rückerstattungsbetrag in der Gewinn- und Verlustrechnung aufgeführt, verteilt über die Leihzeit und berechnet nach Effektivzinsmethode. Überziehungskredite werden in der Bilanz als Darlehen unter „Kurzfristige Verbindlichkeiten" erfasst.

2.14 LEISTUNGEN AN ARBEITNEHMER

Altersversorgungsverpflichtungen

Der Konzern verfügt sowohl über leistungsorientierte wie beitragsorientierte Ruhestandsregelungen. Der bestimmende Vorsorgeplan des Konzerns ist der durch Beiträge an Alecta gesicherte ITP-Plan (Informationen zu Alecta s.u.).

In einem beitragsorientierten Pensionsplan zahlt der Konzern Festbeiträge an eine unabhängige juristische Person. Dem Konzern erwachsen keine rechtlichen oder informellen Verpflichtungen zur Entrichtung weiterer Beiträge, auch wenn die juristische Person sich nicht in der Lage sieht, sämtliche Leistungen der Beschäftigten im Rahmen der jetzigen oder früheren Anstellung zu vergüten. Für beitragsorientierte Ruhestandsregelungen zahlt der Konzern Beiträge an öffentlich oder privat verwaltete Rentenversicherungen auf zwingend vorgeschriebener, vertraglicher oder freiwilliger Basis. Dem Konzern obliegen nach Entrichtung der Festbeiträge keine weiteren Zahlungsverpflichtungen. Die Beiträge werden bei Fälligkeit als Personalkosten ausgewiesen. Im Voraus geleistete Beitragszahlungen werden als Vermögenswert angesetzt, soweit ein Vermögenswert dieser Größenordnung dem Konzern in Form von Rückerstattungen oder durch Verringerung künftiger Zahlungen zugutekommen kann.

Die geringe Zahl an Altersvorsorgeverpflichtungen, die nicht durch Versicherungsgesellschaften oder anderweitig übernommen wurden, wird durch Kapitaldeckung seitens Dritter gesichert und in der Gewinn- und Verlustrechnung als Verbindlichkeit erfasst.

2.15 RÜCKSTELLUNGEN

Rückstellungen werden ausgewiesen, wenn der Konzern eine rechtliche oder faktische Verpflichtung infolge eines unvorhergesehenen Ereignisses besitzt, bei dem ein Abfluss von Ressourcen zur Regulierung wahrscheinlich ist sowie eine hinreichend zuverlässige Schätzung des fälligen Betrages vorgenommen werden kann.

Rückstellungen für Garantieaufwendungen sind Schätzungen vorliegender Garantieansprüche. In deren Prüfung gehen statistisch relevante Erfahrungen, voraussichtliche Kosten für Vorkehrungen sowie die durchschnittliche Zeitspanne zwischen dem Auftreten des Fehlers und den an den Konzern gerichteten Ansprüchen ein.

2.16 ERFASSUNG VON UMSATZERLÖSEN

Umsatzerlöse umfassen den Zeitwert veräußerter Waren und Dienstleistungen in der laufenden Geschäftstätigkeit des Konzerns. Sie werden ohne Mehrwertsteuer, Preisnachlässe und Umtauschleistungen nach Eliminierung konzerninternen Verkaufs verbucht.

Erträge aus dem Verkauf von Waren werden erfasst, wenn mit dem Besitz der Ware verbundene Risiken und Vorteile auf den Käufer übergehen, was im Normalfall im Zusammenhang mit der Lieferung erfolgt. Einnahmen und mit diesen verbundene Ausgaben müssen zuverlässig berechnet werden können. Mit hoher Wahrscheinlichkeit müssen die durch den Verkauf erzielten ökonomischen Vorteile dem Konzern zufallen.

Der Konzern betreibt einen begrenzten Teil seiner Tätigkeit in Projektform und wendet gemäß IAS 18, Erträge, die Methode der Gewinnrealisierung nach dem Fertigstellungsgrad an. Bei Berechnung eines selbst geschaffenen Gewinns wird der Fertigstellungsgrad als aufgewendete Ausgabe am Bilanzstichtag erfasst und in Beziehung zu den zur Erfüllung des Auftrags berechneten Gesamtausgaben gesetzt.

Über die Laufzeit verteilte Zinseinkünfte werden mit Hilfe der Effektivzinsmethode ausgewiesen.

2.17 LEASING

Leasing, bei dem ein bedeutender Teil der Besitzrechtsrisiken und -vorteile beim Leasinggeber verbleibt, wird als operatives Leasing eingestuft. Für das Leasing geleistete Zahlungen werden in der Gewinn- und Verlustrechnung linear über den Zeitraum des Leasings verbucht.

Leasingverträge, bei denen der Konzern im Wesentlichen sämtliche mit dem Besitz verbundenen wirtschaftlichen Risiken und Vorteile trägt, werden als finanzielles Leasing eingestuft. Zu Beginn des finanziellen Leasings werden in der Gewinn- und Verlustrechnung der niedrigste Zeitwert des Leasingobjekts und der Barwert der Mindestleasingzahlungen angesetzt.

Die Leasingverträge des Konzerns umfassen vornehmlich die Vermietung von Räumlichkeiten und Fahrzeugen. Keiner der Leasingverträge wird gegenwärtig als finanzielles Leasing eingestuft.

2.18 CASHFLOWANALYSE

Der Cashflow-Analyse liegt ein indirekter Berechnungsansatz zugrunde. Das Betriebsergebnis wird von Geschäften bereinigt, die im vorgegebenen Zeitraum keine Ein- oder Auszahlungen veranlassten. Mögliche Einnahmen oder Kosten, die als Kapitalströme bei Investitionen oder der Finanzierungstätigkeit erfasst wurden, bleiben ebenfalls unberücksichtigt.

2.19 DIVIDENDEN

Die Auszahlung von Dividenden an die Aktionäre der Muttergesellschaft wird in den Finanzberichten des Konzerns als Verbindlichkeit in jenem Zeitraum ausgewiesen, in dem die Ausschüttung durch die Aktionäre der Muttergesellschaft genehmigt wird. Dividendenerträge werden erfasst, wenn das Recht auf Zahlungserhalt festgestellt wurde.

2.20 GESELLSCHAFTSEINLAGE

Der Aktionärsvorschuss wird vom Empfänger direkt in das Eigenkapital überführt und wird beim Geber in Aktien und Anteilen aktiviert, insoweit keine Wertminderung erforderlich ist.

2.21 INFORMATION ÜBER GESCHÄFTSSEGMENTE

Die Übermittlung von Informationen über Geschäftssegmente erfolgt in Übereinstimmung mit der internen Berichterstattung an den höchsten Entscheidungsträger. In seiner Funktion ist er für die Ressourcenallokation und die Bewertung der Ergebnisse in den Geschäftssegmenten verantwortlich. Im Konzern übt diese Funktion der CEO aus, der strategische Entscheidungen trifft. Die Konzernleitung entscheidet über die Geschäftssegmente, basierend auf Informationen durch den CEO, die als Grundlage zur Verteilung der Ressourcen und für die Bewertung der Ergebnisse dient.

Der CEO beurteilt die Tätigkeit der drei Segmente Dental, Demolition & Tools und Systems Solutions. Bei Systems Solutions handelt es sich um eine Zusammenlegung jener Geschäftsfelder, die ähnliche wirtschaftliche Merkmale aufweisen und für sich allein einzelne quantitative Grenzwerte nicht erfüllen.

2.22 PRINZIPIEN DER RECHNUNGSLEGUNG DER MUTTERGESELLSCHAFT

Im Zusammenhang mit dem Übergang nach IFRS im Konzernabschluss ist die Muttergesellschaft zur Anwendung von RFR 2, Rechnungslegung für juristische Personen, übergegangen. In den unten aufgeführten Fällen verwendet die Muttergesellschaft andere Grundsätze der Rechnungslegung als der Konzern. Gliederungsformen

Die Bilanzierung folgt der Gliederung im Jahresrechnungsführungsgesetz. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist in zwei Rechnungen unterteilt, einer Gewinn- und Verlustrechnung und einer weiteren über das Gesamtergebnis. In der Muttergesellschaft existieren keine Posten, die als sonstiges Gesamtergebnis verbucht werden, weshalb das Gesamtergebnis in summa mit dem Jahresergebnis übereinstimmt. Im Bericht über die Veränderung des Eigenkapitals wird nach der Gliederung des Konzerns verfahren, doch werden die im Jahresrechnungsführungsgesetz ausgewiesenen Vorgaben bei der Textaufteilung verwendet. Die Gliederung für die Muttergesellschaft weist, verglichen mit der Bilanzierung des Konzerns, Unterschiede bei Begrifflichkeiten auf, insbesondere bei Finanzeinkünften und -aufwendungen, Rückstellungen und Posten innerhalb des Eigenkapitals.

Anteile an Tochtergesellschaften

Anteile an Tochtergesellschaften werden zum Anschaffungswert nach Abzügen für mögliche Wertminderungsaufwendungen ausgewiesen. Erwerbskosten sowie mögliche Zusatzaufwendungen zum Kaufpreis werden in den Anschaffungswert einbezogen. Liegen Indikationen für Wertminderungen von Anteilen in Tochterunternehmen vor, wird der erzielbare Ertrag des Vermögenswertes berechnet. Ist dieser geringer als der Buchwert, wird eine Wertminderung veranlasst.

Wertminderungen sind im Berichtsteil „Ergebnis gehaltener Anteile in Unternehmen des Konzerns" erfasst.

Finanzinstrumente

IAS 39 für Finanzinstrumente wird in der Muttergesellschaft nicht verwendet. Sämtliche Finanzerträge werden im Abschnitt „Kredite und Forderungen" verbucht.

Leasingverträge

Sämtliche Leasingverträge, unbenommen ob finanziell oder operativ, werden als operative Leasingverträge eingestuft.

Einkünfte

In die sonstigen Betriebserträge der Muttergesellschaft gehen die Tochterunternehmen in Rechnung gestellten konzerngemeinsamen Kosten ein.

Konzernbeiträge

Sowohl vergebene als auch erhaltene Konzernbeiträge werden als ein Bilanzposten in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen.

ANMERKUNG 3 STEUERUNG VON FINANZRISIKEN

3.1 FINANZIELLE RISIKOFAKTOREN

Der Konzern setzt sich durch seine Tätigkeit einer Reihe verschiedener finanzieller Risiken aus: Marktrisiken (umfassenden Wechselkursrisiken, Zinsrisiken und Preisrisiken), Kreditrisiken und Liquiditätsrisiken. In Übereinstimmung mit Lifcos Finanzstrategie, die vom Vorstand beschlossen wurde, stellt sich der Konzern auf die Risiken ein. Seine Strategie besteht nicht in der Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen, statt dessen setzt der Konzern auf die Abminderung potenzieller ungünstiger Effekte auf die Finanzlage des Konzerns durch ein umfassendes Konzernkontosystem, in dem ein Überschuss einer bestimmten Währung durch Zahlungen in dieser Währung ausgeglichen wird.

a) Marktrisiko

(i) Währungsrisiko

Unter einem Währungsrisiko sind Bedrohungen durch unvorteilhafte Wechselkursänderungen zu verstehen, die die Ergebnisse des Konzerns und das in Schwedischen Kronen bemessene Eigenkapital beeinflussen:

Transaktionsexposition entsteht im Konzern als Ergebnis von Ein- und Auszahlungen in Fremdwährungen.
Umrechnungsexposition entsteht durch Auswirkungen von Währungsverwerfungen auf erzieltes Nettovermögen in ausländischen Geschäftsbereichen des Konzerns.

Die Geschäftstätigkeit der Lifco-Gruppe umfasst 28 Länder. Die geografische Verbreitung im Verbund mit einer großen Zahl von Kunden und Erzeugnissen schafft relative Begrenzungen für Transaktionsexpositionsrisiken. Transaktionsexpositionen der Lifco-Gruppe entstehen, wenn Tochtergesellschaften Erzeugnisse zwecks Verkauf auf ihrem Binnenmarkt importieren und/oder Produkte in ausländischer Währung veräußern. Auswirkungen durch Wechselkursänderungen werden so lange wie möglich durch die Aufnahme von Währungsklauseln in Kundenverträge und durch Veräußerung in gleicher Währung wie beim Erwerb begrenzt.

Nach der im Konzern geltenden Strategie soll jedes Unternehmen seine Währungsflüsse so steuern, dass plötzlichen Kursveränderungen vorgebeugt wird.

Währungsrisiken werden vor allem durch ein Konzernkontosystem mit Konten in verschiedenen Währungen reduziert, indem im System angehäufte Überschüsse verwendet werden, um Geschäfte in einer bestimmten Währung zu begleichen. Derivative Instrumente wurden nicht eingesetzt, um Währungsrisiken zu begrenzen. Termingeschäfte (Futures) dürfen nur mit Zustimmung der Konzernleitung abgeschlossen werden. 2013 und 2014 gab es keine für den Konzern bedeutenden Termingeschäfte.

Lifco bewertet die Transaktionsexposition als überschaubar, weil im Konzern ein Ausgleich zwischen Erwerb und Veräußerung ausländischer Währung besteht. Insofern hat eine vertretbare Veränderung des Wertes der Schwedischen Krone gegenüber anderen Währungen keine materiellen Auswirkungen auf die finanzielle Position des Konzerns. 2014 betrugen die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Währungskursdifferenzen netto -1 (-4) MSEK.

Ein Umrechnungsrisiko besteht bei der Umrechnung erzielter Währungen ausländischer Tochtergesellschaften in die Berichtswährung SEK. Der Konzern verfügt über eine Reihe Beteiligungen an ausländischen Unternehmen, deren Nettoeinkünfte Währungsrisiken ausgesetzt sind. Die Gefahr einer dadurch entstehenden Währungsexposition wird in gewisser Weise durch die Aufnahme von Anleihen in den betreffenden ausländischen Währungen gebremst.

Lifco bewertet die Umrechnungsexposition der Gesellschaft dahingehend, dass eine einprozentige Veränderung des Wertes der Schwedischen Krone gegenüber anderen Währungen Auswirkungen auf das Eigenkapital von +/- 5 (4) MSEK hätte.

(ii) Zinsrisiko

Ein Zinsrisiko birgt die Gefahr, dass Veränderungen in der allgemeinen Zinssituation das Nettokapital des Konzerns negativ beeinflussen. Bestehende Anleihen sind variabel verzinst, wodurch der Konzern die Kapitalströme einem Zinsrisiko aussetzt, das teilweise durch Zahlungsmittel mit variablem Zinssatz neutralisiert wird. Der Konzern verfolgt die Strategie, keine festverzinslichen Anleihen aufzunehmen. Die durchschnittlichen Zinsen des Konzerns beliefen sich im Geschäftsjahr 2014 auf 1,1% (1,5% 2013).

Sämtliche Verbindlichkeiten sind variabel verzinst und betrugen am Bilanzstichtag 2 510 (1 824) MSEK. Eine Justierung der Verzinsung um +/- 0,50% bewirkte einen Verlust bzw. Gewinn von +/- 13 (9) MSEK.

(iii) Preisrisiko

Preisrisiken für den Konzern bestehen bei Rohstoffen, vor allem Stahl und Blechen, rostfreiem Stahl und Gold. Der Konzern benutzt keine Derivate, um Rohstoffpreise abzusichern. Da Rohstoffe einen relativ geringen Teil der Waren ausmachen, die der Konzern herstellt, und die Mehrzahl der Kundenverträge Klauseln enthalten, wonach Preise aufgrund von Preisänderungen bei Rohstoffen Justierungen unterliegen, werden Preisrisiken für den Konzern als gering eingestuft.

b) Kreditrisiko

Ein Kreditrisiko oder Gegenparteiausfallrisiko bedeutet, dass der Vertragspartner seine finanziellen Verpflichtungen zum Fälligkeitstermin nicht erfüllt. Lifcos Kreditrisiko besteht hauptsächlich aus Forderungen, doch ein bestimmtes Kreditrisiko existiert auch bezüglich liquider Mittel. Jede Konzerngesellschaft ist für die Beachtung und Analyse des Kreditrisikos verantwortlich und hat jedweden Neukunden einer Kreditprüfung zu unterziehen. Eine Rückstellung für unsichere Forderungen wird nach einem vom Konzern vorgegebenen Schema veranlasst. Lifco bewertet das Risiko für Kundenverluste als gering, weil Verkäufe in hohem Grad mit Kunden realisiert werden, mit denen der Konzern seit langer Zeit zusammenarbeitet und/oder gute Erfahrungen hinsichtlich der Zahlungsbereitschaft vorliegen. Der Konzern beobachtet kontinuierlich die Kreditwürdigkeit der Kunden und überprüft bei Bedarf und nach vorgegebenen Richtlinien die Kreditkonditionen. Hinsichtlich liquider Mittel wird das Kreditrisiko als gering eingeschätzt, weil die Geschäftspartner große etablierte Banken mit hoher Kreditwürdigkeit sind. Zu den Kreditverlusten des Konzerns siehe Anmerkung 21. Wesentliche Kreditrisiken liegen nicht vor.

c) Liquiditätsrisiko

Ein Liquiditätsrisiko besteht, wenn der Konzern nicht über Zahlungsmittel verfügt, um seine Verbindlichkeiten zu begleichen. Ziel des Liquiditätsmanagements ist die Minimierung des Risikos für den Konzern, keine ausreichenden Zahlungsmittel zur Erfüllung seiner Verpflichtungen zu besitzen. Um laufende Zahlungen zu tätigen, besitzt der Konzern ein Cash-Pool-System, das den Zugang zu Zahlungsmitteln in den Währungen sicherstellt, in denen die Zahlung erfolgen soll.

Per 31. Dezember 2014 belaufen sich die liquiden Mittel des Konzerns auf 536 (442) MSEK. Zukünftiger Liquiditätsbedarf besteht darüber hinaus für die Zahlung von Lieferungen und Leistungen, für sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten sowie die Tilgung von Anleihen.

3.2 HANDHABUNG DES KAPITALRISIKOS

Ziel des Konzerns in bezug auf die Kapitalstruktur ist die Sicherung der Leistungsfähigkeit des Konzerns, so dass sie auch zukünftig Gewinne für die Aktionäre generiert, anderen Beteiligten Nutzen bringt und eine optimale Kapitalstruktur garantiert, um die Kapitalkosten niedrig zu halten.

Der Konzern bewertet das Kapital auf Basis der Nettoschuldenquote und verfolgt das Ziel, nicht zuzulassen, dass die Schulden die Summe des Eigenkapitals jemals übersteigen. Dieser Schlüsselindikator verzeichnet die Nettoschuld, dividiert durch die Summe des Kapitals. Die Berechnung der Nettoschuld setzt sich zusammen aus Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten inklusive verzinsten Pensionsrückstellungen abzüglich liquider Mittel. Die Summe des Kapitals wird berechnet aus Nettoschuld plus Eigenkapital abzüglich Anteile ohne Beherrschung.

2014-12-31 2013-12-31
Schulden gegenüber Kreditinstituten inkl. verzinste Pensionsrückstellungen 2.549 1.862
abzüglich liquider Mittel -536 -442
Nettoschuld 2.013 1.420
Eigenkapital 3.455 2.366
Summe Kapital 5.468 3.786
Verschuldungsgrad, % 36,8 37,5

3.3 BERECHNUNG DES ZEITWERTS

Der Buchwert, nach möglichen Wertminderungen durch Forderungen sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, sollte dem Zeitwert entsprechen, denn die aufgeführten Posten sind ihrer Natur nach kurzfristig.

Die Finanzinstrumente, die im Konzern zum Zeitwert bewertet werden, setzen sich zusammen aus finanziellen Verbindlichkeiten in Form von Verkaufs-/Kaufoptionen hinsichtlich künftigen Erwerbs von Anteilen ohne Beherrschung sowie bei Erwerb fällige Kaufpreiszusätze. Der dafür berechnete Zeitwert gründet sich auf kommende Periodenüberschüsse des Unternehmens. Diese beiden Posten werden auf Stufe 3 ausgewiesen, wo die Bewertung zum beizulegenden Zeitwert erfolgt. Bei diesen Posten ergaben sich im Berichtszeitraum keine wesentlichen Veränderungen.

ANMERKUNG 4 WICHTIGE SCHÄTZUNGEN UND BEWERTUNGEN

Schätzungen des Wertes von Bilanzposten und Bewertungen zur Anwendung von Grundsätzen der Rechnungslegung werden kontinuierlich ausgewertet und gründen sich auf frühere Erfahrungen und andere Faktoren, eingeschlossen Erwartungen an künftige Entwicklungen, die aus heutiger Sicht angemessen erscheinen.

Wichtige Schätzungen und Bewertungen zum Zwecke der Rechnungslegung

Der Konzern trifft Einschätzungen über die Zukunft. Die Schätzungen zum Zwecke der Rechnungslegung, die in diese eingehen, werden per definitionem selten dem wirklichen Ergebnis entsprechen. Die vorgenommenen Schätzungen und Annahmen, die ein bedeutendes Risiko für wesentliche Justierungen ausgewiesener Berechnungen von Einkünften und Verbindlichkeiten im kommenden Jahresberichtszeitraum darstellen, werden in Grundzügen weiter unten behandelt.

Prüfung des Bedarfs an Wertminderungsabschreibungen von Geschäfts- oder Firmenwert und immateriellen Vermögenswerten unbestimmter Dauer Entsprechend der in Anmerkung 2 beschriebenen Prinzipien untersucht der Konzern jedes Jahr das Vorliegen eines Bedarfs an Wertminderungsabschreibungen von Geschäfts- oder Firmenwert und immateriellen Vermögenswerten unbestimmter Nutzungsdauer. Erzielbare Beträge für zahlungsmittelgenerierende Einheiten sind durch Berechnung des Nutzungswertes erfasst. Zum Zwecke dieser Berechnungen sind bestimmte Schätzungen nötig (vgl. Anm. 15).

Bewertung des steuerlichen Verlustvortrags

Der Konzern untersucht jährlich die Möglichkeit einer Aktivierung latenter Steueransprüche durch steuerlichen Verlustvortrag. Latente Steueransprüche werden nur zum Zweck von Verlustvorträgen erfasst, für die eine Aufrechnung gegen künftige Steuerüberschüsse und steuerpflichtige temporäre Differenzen wahrscheinlich ist.

ANMERKUNG 5 VERTEILUNG DES NETTOUMSATZES AUF UMSATZERLÖSE UND GEOGRAPHISCHE MÄRKTE

Der CEO ist der höchste Entscheidungsträger des Konzerns. Die Unternehmensleitung entscheidet über die Geschäftssegmente, basierend auf Informationen durch den CEO, die als Grundlage zur Zuweisung der Ressourcen und für die Bewertung der Ergebnisse dient. Die Ergebnisse der vorgestellten Segmente werden nach einem Maßstab mit der Bezeichnung EBITA beurteilt (Betriebsergebnis vor Abschreibungen von immateriellem Anlagevermögen, entstanden durch Erwerb sowie Umstrukturierungs-, Integration- und Erwerbskosten).

EINKÜNFTE

Zwischen den Segmenten finden keine Verkäufe statt. Die Einnahmen von externen Akteuren, über die der CEO zu unterrichten ist, werden auf gleiche Weise bewertet wie in der Gewinn- und Verlustrechnung.

MSEK 2014 2013
Einnahmen von externen Kunden
Dental 3.266 2.826
Demolition & Tools 1.289 1.189
Systems Solutions 2.247 2.014
Summe 6.802 6.030

Die Bilanzierung nach Segment wird mittels EBITA errechnet. Einkünfte und Verbindlichkeiten werden nicht pro Segment ausgewiesen, da dem Hauptentscheidungsträger kein solcher Betrag regelmäßig vorgelegt wird.

EBITA wird mit dem Ergebnis vor Steuern wie folgt abgestimmt:

Dental 543 399
Demolition & Tools 288 246
Systems Solutions 211 115
Gemeinsame Konzernfunktionen -76 -68
Summe 966 692
Abschreibung immaterieller Vermögenswerte, entstanden durch Erwerb -38 -57
Umstrukturierungs-, Integration- und Erwerbskosten -12 -8
Einmalige Posten -110 -
Finanzposten – netto -43 -52
Ergebnis vor Steuern 763 575

Der Nettoumsatz verteilt sich wie folgt auf geographische Märkte:

Dentalerzeugnisse 3.266 2.826
Werkzeuge und Maschinen 1.289 1.189
Auftragsherstellung 676 581
Sägewerkausrüstungen 582 543
Ausstattung von Nutzfahrzeugen 393 315
Relining 326 268
Sonstiges 270 307
Summe 6.802 6.030

Kein Kunde steht für mehr als 10% des Umsatzes.

Der Nettoumsatz verteilt sich wie folgt auf geographische Märkte:

Schweden 1.550 1.493
Deutschland 1.608 1.221
Sonstiges Europa 2.839 2.437
Asien und Australien 484 596
Nordamerika 272 228
Sonstige 49 56
Summe 6.802 6.030

Die Summe an Sachanlagen, nichtfinanziellen Instrumenten und latenten Steuerforderungen in Schweden beträgt 946 (940) MSEK, in Deutschland 3 662 (2 023) MSEK. Die Summe in anderen Ländern befindlicher Sachanlagewerte beträgt 459 (429) MSEK.

Anmerkung 6 Einmalige Posten

Einmalige Posten umfassen Ereignisse und Transaktionen, deren Erträgen besondere Beachtung zukommt, wenn das Finanzergebnis im Berichtszeitraum mit dem früherer Perioden verglichen wird. Einmalige Posten erfassen Kosten, entstanden durch die Herausgabe von Prospekten und die Notierung der Lifco-Aktie an Nasdaq Stockholm. Nur die hier vermerkten Posten wurden erfasst. Keine weiteren Posten entsprachen der Klassifizierung „Einmalige Posten".

ANMERKUNG 7 WECHSELKURSGEWINNE UND -VERLUSTE, NETTO

Wechselkursdifferenzen sind in der Gewinn- und Verlustrechnung wie folgt erfasst:

MSEK 2014 2013
Sonstige Betriebseinnahmen und -ausgaben 4 -4
Finanzeinnahmen (Anm. 13) 8 5
Finanzausgaben (Anm. 13) -12 -5
Gesamt -1 -4

ANMERKUNG 8 ABSCHREIBUNGEN NACH PLAN

MSEK 2014 2013
Verteilung der Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte
Gebäude und Bodeneinrichtungen -12 -13
Maschinen und andere technische Anlagen -20 -18
Inventar, Werkzeuge und Ausrüstungen -34 -30
Summe der Abschreibungen von Sachanlagen -67 -60
Kundenbeziehungen -32 -3
Patente -6 -3
Sonstige immaterielle Vermögenswerte -9 -7
Summe der Abschreibungen von immateriellen Vermögenswerten -46 -14
Summe der Abschreibung von Vermögenswerten -113 -74
Abschreibungen gegliedert nach Funktion
Kosten durch Warenverkauf -33 -30
Verkaufskosten -36 -6
Verwaltungskosten -42 -36
Kosten für Forschung und Entwicklung -2 -3
Summe Abschreibungen -113 -74

ANMERKUNG 9 VERGÜTUNG DER WIRTSCHAFTSPRÜFER

MSEK 2014 2013
PricewaterhouseCoopers
Wirtschaftsprüfungsauftrag 5 4
Über den Prüfungsauftrag hinausgehende Prüftätigkeit 1 -
Steuerberatung - -
Sonstige Dienstleistungen 6 1
Summe 12 5

„Wirtschaftsprüfungsauftrag" meint die Vergütung der gesetzlich vorgeschriebenen Wirtschaftsprüfung, d.h. der für den Jahresbericht erforderlichen Tätigkeit. Die über den Jahresabschluss hinausgehende Prüftätigkeit umfasst u.a. die Prüfung des Zwischenberichts. „Steuerberatung" meint vornehmlich allgemeine Steuerfragen zur Körperschaftssteuer. „Sonstige Dienstleistungen" betreffen Beratung in Buchführungsfragen, Prospekte und interne Kontrolle sowie Dienstleistungen im Zusammenhang mit Übernahmen.

ANMERKUNG 10 KOSTEN, GEORDNET NACH KOSTENART

MSEK 2014 2013
Handelswaren, Rohmaterial und Verbrauchsmaterial 3.259 2.962
Personalkosten (Anm. 11) 1.485 1.353
Abschreibungen und Wertminderungen (Anm. 8, 15 und 16) 113 124
Kosten für operatives Leasing (Anm. 12) 72 67
Produktions- und sonstige Kosten 1.049 874
Summe der Kosten für veräußerte Waren, Verkauf, Verwaltung, Forschung und Entwicklung 5.978 5.382

ANMERKUNG 11 PERSONALKOSTEN UND MITTLERE ZAHL BESCHÄFTIGTE

MSEK 2014 2013
Löhne, Gehälter und andere Vergütungen
Aufsichtsrat und Führungskräfte 138 122
Sonstige Mitarbeiter 1.040 934
1.178 1.056
Sozialabgaben 229 220
Pensionsaufwendungen für Führungskräfte 22 22
Pensionsaufwendungen für sonstige Mitarbeiter 56 55
Summe 1.485 1.353

VERGÜTUNGEN UND SONSTIGE LEISTUNGEN 2014

TSEK GRUNDGEHALT/ AUFSICHTSRATSVERGÜTUNG VARIABLE VERGÜTUNGEN SONSTIGE VERGÜTUNGEN PENSIONSAUFWENDUNG SUMME
Carl Bennet 1.100 - - - 1.100
Gabriel Danielsson 550 - - - 550
Sigbrit Franke 550 - - - 550
Erik Gabrielson 550 - - - 550
Fredrik Karlsson (in seiner Eigenschaft als Aufsichtsratsmitglied) - - - - -
Johan Stern 550 - - - 550
Caroline Sundewall 550 - - - 550
Axel Wachtmeister 550 - 550 - - 550
Summe 4.400 - - - 4400
Fredrik Karlsson (in seiner Eigenschaft als CEO) 18.751 11.000 35 11.067 40.853
Weitere Führungskräfte (2 Personen) 6.624 6.260 50 1.915 14.849
Summe 25.375 17.260 85 12.982 55.702

VERGÜTUNGEN UND SONSTIGE LEISTUNGEN 2013

TSEK GRUNDGEHALT/ AUFSICHTSRATSVERGÜTUNG VARIABLE VERGÜTUNGEN SONSTIGE VERGÜTUNGEN PENSIONSAUFWENDUNGEN SUMME
Carl Bennet 1.050 - - - 1050
Gabriel Danielsson 525 - - - 525
Sigbrit Franke 525 - - - 525
Erik Gabrielson 525 - - - 525
Fredrik Karlsson (in seiner Eigenschaft als Aufsichtsratsmitglied) - - - - -
Johan Stern 525 - - - 525
Caroline Sundewall 525 -525 - - 525
Axel Wachtmeister 525 -525 - - 525
Summe 4.200 - - - 4.200
Fredrik Karlsson (in seiner Eigenschaft als CEO) 17.440 9.500 56 10.246 37.242
Weitere leitende Führungskräfte (2 Personen) 5.419 3.737 54 1.799 11.009
Summe 22.859 13.237 110 12.045 48.251

Vergütung von Führungskräften

Grundsätze: Aufsichtsratsvorsitzender und Aufsichtsratsmitglieder erhalten nach Beschluss der Hauptversammlung Vergütungen. Arbeitnehmervertreter erhalten keine Aufsichtsratsvergütung. Die Vergütung des CEO und anderer Führungskräfte umfasst Grundgehalt, variable Vergütung, sonstige Leistungen sowie Pension. Weitere Führungskräfte sind die zwei Personen, die zusammen mit dem CEO die Konzernleitung bilden. Zur Zusammensetzung der Konzernleitung vgl. S. 33. Die Aufteilung in Grundgehalt und variable Vergütung soll Verantwortung und Befugnissen des Entscheidungsträgers gerecht werden.

Variable Vergütung: Für den CEO beträgt die variable Vergütung maximal 70 Prozent des Festgehaltes und fußt auf erreichten Ergebnissen. Andere Führungskräfte erhalten die variable Vergütung im Verhältnis vom Ergebnis zu individuell gesetzten Zielen.

Pensionen: Das Renteneintrittsalter des CEO liegt bei frühestens 60 Jahren. Lifco stellt einen Betrag (ohne Gehaltskosten) von 60 Prozent dessen Festgehaltes für Kapital-, Renten-, Lebens- und Krankenversicherung zurück. Andere Führungskräfte besitzen das Recht auf Pensionsleistungen von maximal 35 Prozent ihres Festgehaltes. Sie können frühestens mit 60 Jahren in Pension gehen. Sämtliche Pensionsleistungen sind unverfallbar, d.h. sie sind nicht von einer Weiterbeschäftigung bei Lifco abhängig.

Gehälter bei Kündigung: Bei Kündigung des CEO seitens des Unternehmens gilt eine Kündigungsfrist von 12 Monaten. Bei eigener Kündigung des CEO beträgt die Kündigungsfrist 6 Monate. Im Fall einer Kündigung weiterer Führungskräfte seitens des Unternehmens gilt eine Kündigungsfrist von maximal 12 Monaten. Das Recht auf Gehaltszahlung und weitere Vergütungen bleibt während der Kündigungsfrist erhalten.

Vorbereitungs- und Entscheidungsprozess: Die Beschlüsse über Vergütungssätze und weitere Beschäftigungsbedingungen des CEO wurden durch den Aufsichtsrat getroffen. Die Entscheidung über Vergütungsleistungen für andere Führungskräfte fiel durch den CEO in Abstimmung mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden.

Im Herbst 2014 bildete Lifco einen aus vier Aufsichtsratsmitgliedern bestehenden Vergütungs-Ausschuss. Dieser soll Vorschläge für Grundsätze der Vergütung sowie für Vergütungen und andere Anstellungsbedingungen des CEO und anderer Führungskräfte vorlegen. Auf der Jahreshauptversammlung 2015 sollen Richtlinien für die Vergütung des CEO und anderer Führungskräfte in Übereinstimmung mit dem oben Genannten vorgelegt werden.

MITTLERE ZAHL BESCHÄFTIGTER, GESAMTER KONZERN 2014 2013
FRAUEN MÄNNER GESAMT FRAUEN MÄNNER GESAMT
--- --- --- --- --- --- ---
Australien 1 4 5 1 3 4
Belgien 1 2 3 2 3 5
China 4 11 15 4 9 13
Dänemark 48 153 201 50 149 199
Deutschland 274 344 618 211 279 490
Estland 113 115 228 118 110 228
Finnland 51 156 207 52 165 217
Frankreich 8 50 58 9 48 57
Großbritannien 8 71 79 9 60 69
Island - 9 9 - 9 9
Italien - 1 1 - 1 1
Kanada 2 11 13 2 15 17
Lettland 6 3 9 8 3 11
Litauen 10 2 12 10 2 12
Niederlande 2 29 31 3 30 33
Norwegen 43 67 110 39 59 98
Österreich 3 33 36 3 35 38
Philippinen 87 165 252 88 170 258
Polen 2 4 6 2 8 10
Russland 2 2 4 1 2 3
Schweden 218 668 886 224 706 930
Schweiz 3 9 12 4 7 11
Singapur 1 4 5 1 4 5
Slowenien 2 15 17 2 14 16
Spanien - 3 3 - 4 4
Tschechien 41 101 142 47 110 157
Ungarn 5 3 8 5 3 8
USA 5 38 43 6 31 37
Konzern gesamt 940 2.073 3.013 901 2.039 2.940
Muttergesellschaft
Schweden 1 2 3 1 1 2
VERTEILUNG VON FÜHRUNGSKRÄFTEN PER BILANZSTICHTAG IN PROZENT 2014 2013
Frauen:
Mitglieder des Aufsichtsrates der Muttergesellschaft 25 25
Andere Personen der Geschäftsleitung inkl. CEO 33 33
Männer:
Mitglieder des Aufsichtsrates der Muttergesellschaft 75 75
Andere Personen der Geschäftsleitung inkl. CEO 67 67

ANMERKUNG 12 LEASING

MSEK 2014 2013
Operatives Leasing
Die operativen Leasingverträge des Konzerns beziehen sich vornehmlich auf das Mieten von Räumlichkeiten und Fahrzeugen. Untermietverhältnisse bestehen nicht. Die Aufwendungen für operatives Leasing im Konzern betrugen im Berichtszeitraum 72 (67) MSEK. Leasingkosten für Vermögenswerte durch operative Leasingverträge werden unter Betriebskosten ausgewiesen.
Die Summe der künftigen Mindestleasingzahlungen aufgrund unkündbarer operativer Leasingverträge betrug zum Bilanzstichtag:
Fällig innerhalb eines Jahres 47 48
Fällig innerhalb 2-5 Jahren 86 89
Fällig nach mehr als 5 Jahren 29 25
Gesamt 162 162

ANMERKUNG 13 FINANZERTRÄGE UND FINANZAUFWENDUNGEN

MSEK 2014 2013
Finanzerträge
Zinserträge auf liquide Mittel 2 2
Wechselkursgewinne 8 5
Sonstige Finanzerträge 1 0
Summe Finanzerträge 11 7
Finanzaufwendungen
Zinsaufwendungen bei Schulden an Kreditinstitute -39 -31
Wechselkursverluste -12 -5
Geschäftsergebnis nach Veräußerung von Tochtergesellschaften - -20
Sonstige Finanzaufwendungen -3 -2
Summe Finanzaufwendungen -54 -59
Summe Finanzposten - netto -43 -52

ANMERKUNG 14 STEUERN IM JAHRESERGEBNIS

MSEK 2014 2013
Steuerverbindlichkeiten
Tatsächliche Steuern im Jahresberichtszeitraum -186 -147
Anpassungen für periodenfremde tatsächliche Ertragssteuern -6 -44
Summe tatsächliche Steuern -192 -191
Latente Steuern (Anm. 19)
Entstehung und Auflösung zeitweiliger Differenzen -1 3
Auswirkungen veränderter Steuersätze 0 0
Summe latente Steuern -1 4
Summe Ertragssteuer -193 -187

Den Zusammenhang zwischen Steueraufwendungen und ausgewiesenem Jahresergebnis belegt nachfolgende Tabelle. Der Steuersatz auf den Jahresüberschuss wurde mit 22% (22%) veranschlagt. Das Steueraufkommen für die anderen Länder wurde nach den dort geltenden Steuersätzen berechnet. Die Ertragssteuer auf dem Konzernergebnis unterscheidet sich von den theoretischen Beträgen, die bei Anwendung eines gewogenen durchschnittlichen Steuersatzes für die Ergebnisse der konsolidierten Unternehmen eingetroffen wäre wie folgt:

Ausgewiesenes Ergebnis vor Steuern 763 575
Steuern gemäß in Schweden geltendem Steuersatz 22% -168 -127
Steuereffekte nicht steuerpflichtiger Erträge 15 21
Steuereffekte nicht abzugsfähiger Kosten -8 -22
Berichtigung aufgrund anderer Steuersätze in ausländischen Tochtergesellschaften -28 -17
Nutzung von Steuergutschriften ohne ausgewiesene latente Steuerforderungen 2 1
Berichtigungen für Steuern früherer Jahre* -6 -44
Ausgewiesene Steueraufwendungen -193 -187

Der effektive Steuersatz des Konzerns beträgt 25,3% (25,6%). Es gibt keine Steuern, die Bestandteilen des sonstigen Gesamtergebnisses zurechenbar sind. Ertragssteuern wurden nicht im Eigenkapital verbucht.

Eine Berichtigung für Steuern früherer Jahre bezieht sich auf die 2013 von der Steuerrevision nicht anerkannte Taxierung im Tochtergesellschaftskonzern EDP.

NICHT VORHERSEHBARE NUTZUNGSPERIODE *MSEK GESCHAFFSWERT* MARKEN* KUNDENBEZIEHUNGEN PATENTE SONST. IMMAT. VERMÖGENSWERTE SUMME
ANSCHAFFUNGSWERT
Per 1. Januar 2013 3.379 12 35 62 50 3.537
Investitionen - - - 9 9 18
Veräußerungen/Aussonderungen - - - - -15 -15
Umwidmungen - - - -38 44 6
Umrechnungsdifferenzen 76 - - 1 3 80
Per 1. Januar 2014 3.455 12 35 33 91 3.626
Investitionen - - - 1 10 11
Erwerb von Gesellschaften 814 248 373 13 4 1.452
Veräußerungen/Aussonderungen -6 - - -2 - -8
Umwidmungen - - - - - -
Umrechnungsdifferenzen 190 16 24 2 4 236
Per 31. Dezember 2014 4.453 276 431 48 110 5.317
Kumulierte Abschreibungen
Perl. Januar 2013 -439 - -3 -41 -39 -521
Abschreibungen im Geschäftsjahr - - -3 -3 -7 -14
Veräußerungen/Aussonderungen - - - - 14 14
Umwidmungen - - - 34 33
Umrechnungsdifferenzen -6 - - - -2 -9
Per 1. Januar 2014 -445 - -6 -10 -67 -529
Abschreibungen im Geschäftsjahr - - -32 -6 -9 -46
Erwerb von Gesellschaften - - - - -2 -2
Veräußerungen/Aussonderungen 6 - - 2 8
Umwidmungen - - - - - -
Umrechnungsdifferenzen -15 - - -1 -4 -20
Per 31. Dezember 2014 -454 - -38 -16 -82 -590
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN
Per 1. Januar 2013 - - - - - -
Wertminderungen im Geschäftsjahr -50 - - - - -50
Per 1. Januar 2014 -50 - - - - -50
Wertminderungen im Geschäftsjahr - - - - - -
Per 31. Dezember 2014 -50 - - - - -50
Buchwert per 1. Januar 2013 2.940 12 32 22 11 3.016
Buchwert per 31. Dezember 2013 2.960 12 28 23 24 3.047
Buchwert per 31. Dezember 2014 3.949 276 393 32 28 4.677

Prüfung eines Wertminderungsbedarfs für Geschäftswert und Marken

Geschäftswerte und immaterielle Vermögenswerte (Marken) mit nicht vorhersehbarer Nutzungsperiode werden auf die Geschäftssegmente der zahlungsmittelgenerierenden Einheiten des Konzerns verteilt. Die Annahmen, die zur Berechnung des Nutzungswerts verwendet wurden, sind identisch mit jenen für Geschäftswerte und Marken.

Der erzielbare Betrag für eine zahlungsmittelgenerierende Einheit wurde durch Berechnungen des Nutzungswerts festgestellt. Diese Berechnungen gehen von geschätzten zukünftigen Kapitalströmen vor Steuern aus, die auf Finanzbudgets basieren, die von der Konzernleitung bestätigt wurden und eine Fünfjahresperiode umfassen. Der Cashflow wird über die Fünfjahresperiode mit Hilfe einer angenommenen Wachstumsrate extrapoliert. Diese entspräche der Wachstumsrate im fünften Jahr und wird für sämtliche Geschäftssegmente für 2013 und 2014 mit 2% veranschlagt. Weitere Annahmen gelten der Bruttomarge, den Gemeinkosten, dem Bedarf an Umlaufvermögen und dem Investitionsbedarf. Die verwendeten Parameter entsprechen einer Wachstumsrate von 2 (2) % pro Jahr für sämtliche Geschäftssegmente. Der verwendete Abzinsungssatz vor Steuern beträgt 10,9 (10,7) % für Dental noch 12,1 (12,0) % für die anderen Geschäftssegmente.

Die Berechnung per 31.12.2014 zeigt, dass der Nutzungswert den Buchwert in allen zahlungsmittelgenerierenden Einheiten übersteigt, weshalb kein Wertminderungsbedarf vorliegt. Die Berechnung eines erzielbaren Betrags fußte auf der Berechnung eines Nutzungswerts per 31.12.2013 und zeigte einen Wertminderungsbedarf in der zahlungsgenerierenden Einheit „Ausstattung von Nutzfahrzeugen" an, die Teil des Geschäftsfeldes Systems Solutions ist. Die Wertminderung von 50 MSEK belastete das Ergebnis 2013. Für keine andere Kategorie als für den Geschäftswert lag ein Wertminderungsbedarf vor. Die Wertminderung war die Folge sinkenden Umsatzes und rückläufiger Rentabilität. Der Abzinsungssatz vor Steuern, der der Berechnung zugrundelag, betrug 12,0%. Der erzielbare Betrag für die zahlungsmittelgenerierende Einheit ist ihr Nutzungswert, der 163 MSEK betrug.

Reagibilitätsanalyse

Eine Reagibilitätsanalyse ergibt, dass der Geschäftswert für alle zahlungsmittelgenerierenden Einheiten weiterhin bestünde, wenn der Abzinsungssatz um einen Prozentpunkt erhöht oder das Wachstum auf lange Sicht um einen Prozentpunkt sinken würde.

Folgende Tabelle verzeichnet Geschäftswerte und immaterielle Vermögenswerte mit nicht vorhersehbarer Nutzungsperiode, getrennt nach zahlungsmittelgenerierenden Einheiten:

KONZERN GESCHÄFTSWERT MARKEN
MSEK 2014-12-31 2013-12-31 2014-12-31 2013-12-31
--- --- --- --- ---
Dental 2.942 1.984 264 -
Demolition & Tools 686 659 12 12
Sägewerkausrüstungen 60 56 - -
Auftragsherstellung 40 40 - -
Ausrüstungen für Nutzfahrzeuge 64 64 - -
Umwelttechnik 157 157 - -
Gesamt 3.949 2.960 276 12

ANMERKUNG 16

MSEK GEBÄUDE UND GRUND UND BODEN MASCHINEN UND ANDERE TECHNISCHE ANLAGEN INVENTAR, WERKZEUGE UND AUSRÜSTUNGEN UNFERTIGE NEUANLAGEN SUMME
ANSCHAFFUNGSWERT
Per 1. Januar 2013 432 407 336 4 1.179
Investitionen 9 23 47 17 95
Veräußerungen/Aussonderungen -27 -47 -69 -2 -145
Umwidmungen 2 -6 -2 -1 -7
Umrechnungsdifferenzen 6 4 5 - 15
Per 1. Januar 2014 421 382 317 18 1.137
Investitionen 8 41 52 4 105
Erwerb von Gesellschaften 3 - 9 - 12
Veräußerungen/Aussonderungen - -21 -24 - -45
Umwidmungen 2 20 3 -20 5
Umrechnungsdifferenzen 19 16 14 1 50
Per 31. Dezember 2014 454 438 371 2 1.264
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN
Per 1. Januar 2013 -243 -343 -259 - -845
Abschreibungen im Geschäftsjahr -13 -18 -30 - -60
Veräußerungen/Aussonderungen 20 35 66 - 121
Umwidmungen - 6 -5 -
Umrechnungsdifferenzen -4 -4 -4 - -12
Per 1. Januar 2014 -240 -324 -232 - -795
Abschreibungen im Geschäftsjahr -12 -20 -34 - -67
Erwerb von Gesellschaften -2 - -7 - -9
Veräußerungen/Aussonderungen _ 12 21 - 33
Umwidmungen - -5 - - -5
Umrechnungsdifferenzen -11 -13 -11 - -35
Per 31. Dezember 2014 -265 -350 -264 - -878
Buchwert perl. Januar 2013 189 64 77 4 334
Buchwert per 31. Dezember 2013 182 58 85 18 342
Buchwert per 31. Dezember 2014 189 88 107 2 386

ANMERKUNG 17 ANTEILE AN ASSOZIIERTEN UNTERNEHMEN

MSEK KAPITALANTEIL

%
BUCHWERT

2014
BUCHWERT

2013
Der Konzern besitzt folgende assoziierte Unternehmen: Synerplan OY, Finnland, Kerava 30,00 4 4

ANMERKUNG 18 FINANZIELLE INSTRUMENTE PER KATEGORIE

AKTIVA IN DER BILANZ

MSEK
KREDIT- UND ANDERE FORDERUNGEN
Per 31. Dezember 2014
Forderungen 770
Andere langfristige Finanzforderungen 2
Liquide Mittel 536
Gesamt 1.309
Per 31. Dezember 2013
Forderungen 671
Andere langfristige Finanzforderungen 2
Liquide Mittel 442
Gesamt 1.115
VERBINDLICHKEITEN IN DER BILANZ

MSEK
VERBINDLICHKEITEN ZUM ZEITWERT IN DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG SONSTIGE FINANZIELLE VERBINDLICHKEITEN SUMME
Per 31. Dezember 2014
Verzinsliche Darlehen - 2.510 2.510
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen - 344 344
Sonstige Verbindlichkeiten1 30 48 78
Gesamt 30 2.902 2.932
Per 31. Dezember 2013
Verzinsliche Darlehen - 1.824 1.824
Verbindlichkeiten gegenüber Aktionären (Konzernbeiträge) - 100 100
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen - 313 313
Sonstige Verbindlichkeiten* 30 47 77
Gesamt 30 2.284 2.314

1 Als Finanzinstrumente eingestufte sonstige Verbindlichkeiten beziehen sich auf Zusatzaufwendungen zum Kaufpreis und zwingende Kauf-/Verkaufsoptionen von Besitz ohne Beherrschung. Veränderungen finanzieller Verbindlichkeiten infolge zwingender Kauf-/Verkaufsoptionen werden im Eigenkapital verbucht.

ANMERKUNG 19

MSEK 2014 2013
Latente Steuerforderungen beziehen sich auf nachfolgende temporäre Differenzen sowie Verlustvorträge:
Latente Steuerforderungen bezogen auf:
Temporäre Differenzen im Umlaufvermögen 13 27
Abzugsfähige temporäre Differenzen bei Rückstellungen 33 25
Verlustvorträge 1 2
Sonstige abzugsfähige temporäre Differenzen 1 3
Summe latente Steuerforderungen 48 56
Latente Steuerschulden beziehen sich auf nachfolgende temporäre Differenzen:
Latente Steuerschuld bezogen auf:
Temporäre Differenzen bei Sachanlagen -220 -10
Sonstige steuerpflichtige temporäre Differenzen -45 -43
Summe latente Steuerschulden -265 -53
Latente Steuerschuld/Steuerforderungen, netto -217 3

Latente Steuerforderungen werden nur zum Zweck von Verlustvorträgen erfasst, für die eine Aufrechnung gegen künftige Steuerüberschüsse wahrscheinlich ist. Der Konzern erfasste keine latenten Steuerforderungen bis zu 3 (3) MSEK und keine Verluste bis 10 (13) MSEK, die gegen künftige steuerpflichtige Gewinne aufgerechnet werden können. Diese Verlustvorträge verfallen, wenn sie älter als 5 Jahre sind.

ANMERKUNG 20 VORRÄTE

MSEK 2014 2013
Fertigerzeugnisse und Handelswaren 532 487
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 179 188
Unfertige Erzeugnisse 78 68
Laufende Arbeiten auf fremde Rechnung 15 8
Vorauszahlungen für Lieferungen und Leistungen 18 7
Summe 823 758
In der Gewinn- und Verlustrechnung als Kosten bilanzierte Wertminderung von Vorräten -9 -2

ANMERKUNG 21 FORDERUNGEN

MSEK 2014 2013
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 800 705
Vorbehalt gegen unsichere Forderungen -30 -34
Forderungen-netto 770 671

Per 31. Dezember 2014 betrugen die angemessenen Forderungen 495 (429) MSEK, und Forderungen in Höhe von 267 (231) MSEK waren verfallen, doch laut Einschätzung lag kein Wertminderungsbedarf vor. Die verfallenen Forderungen betreffen eine Reihe Kunden, die früher nicht in Zahlungsschwierigkeiten waren. Weitere verfallene Forderungen von 38 (45) MSEK lösten einen Wertminderungsbedarf von 30 (34) MSEK aus. Fälligkeitsanalyse dieser Forderungen s.u.

Nicht verfallene Forderungen 495 429
Verfallen nach 1-30 Tagen, keine Wertminderung 176 152
Verfallen nach 31-60 Tagen, keine Wertminderung 91 79
Verfallen nach 61-90 Tagen 10 14
Unter Vorbehalt -3 -4
Verfallen nach mehr als 90 Tagen 28 31
Unter Vorbehalt -27 -30
Summe Forderungen - netto 770 671
Veränderungen bei unsicheren Forderungen:
Per 1. Januar 2014 34 30
In erworbenen Gesellschaften 1 -
In der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesene Veränderung -3 5
Abgeschriebene, uneinbringliche Forderungen -2 -1
Per 31. Dezember 2014 30 34

Rückstellungen bzw. Rückführungen für unsichere Forderungen sind im Betriebsergebnis erfasst. Der oben ausgewiesene Wert für Kundenforderungen bildet die maximale Exposition für ein Kreditrisiko am Bilanzstichtag. Sicherheiten oder andere Garantien für das Begleichen der zum Bilanzstichtag ausstehenden Forderungen liegen nicht vor. Wesentliche sonstige verfallene Forderungen gab es weder zum 31. Dezember 2014 oder 2013.

ANMERKUNG 22 IM VORAUS BEGLICHENE ZAHLUNGEN UND AUSSTEHENDE EINNAHMEN

MSEK 2014 2013
Im Voraus beglichene Mieten 9 8
Im Voraus beglichene Versicherungen 3 3
Im Voraus beglichene IT-Rechnungen 4 6
Sonstige im Voraus geleistete Zahlungen 14 12
Selbstgeschaffene, nicht in Rechnung gestellte Leistungen 37 31
Noch ausstehende Einnahmen 8 7
Gesamt 76 67

ANMERKUNG 23 KONTOKORRENTKREDIT

MSEK 2014 2013
In Anspruch genommener Kontokorrentkredit 56 13
Bewilligte maximale Kreditsumme 266 252

ANMERKUNG 24 LIQUIDE MITTEL

MSEK 2014 2013
Liquide Mittel in Bilanz und Cashflow-Analyse umfassen folgende Posten:
Kassenbestände und Bank 536 442

ANMERKUNG 25 AKTIENKAPITAL

MSEK ANZAHL AKTIEN (IN TAUSEND) AKTIENKAPITAL
Per 1. Januar 2013 9.084 18
Per 31. Dezember 2013 9.084 18
Per 31. Dezember 2014 90.843 18

Die Gesellschaft veranlasste am 30. September 2014 einen Aktiensplit, woraufhin sich die Anzahl der Aktien verzehnfachte. Das Aktienkapital umfasst 6 075 970 A-Aktien und 84 767 290 B-Aktien, in summa 90 843 260 Aktien. Die A-Aktien haben einen Stimmrechtsanteil von 10 Stimmen pro Aktie, und die B-Aktien einen Anteil von einer Stimme pro Aktie. Sämtliche Aktien, die von der Muttergesellschaft ausgegeben wurden, sind vollumfänglich gedeckt.

ANMERKUNG 26 KREDITAUFNAHME

MSEK 2014 2013
Langfristige verzinsliche Verbindlichkeiten Schulden bei Kreditinstituten 2.263 -
Sonstige verzinsliche Schulden 48 77
Summe langfristige verzinsliche Verbindlichkeiten 2.312 77
Kurzfristige verzinsliche Verbindlichkeiten
Schulden bei Kreditinstituten 191 1.811
Kontokorrentkredit, in Anspruch genommene Kreditsumme 56 13
Sonstige verzinsliche Verbindlichkeiten 30 -
Summe kurzfristige verzinsliche Verbindlichkeiten 276 1.824
Summe verzinsliche Verbindlichkeiten 2.588 1.901

Die ausgewiesenen Beträge unterscheiden sich nicht vom Zeitwert für sämtliche o.g. Posten. Nachfolgende Tabelle analysiert die finanziellen Verbindlichkeiten des Konzerns, aufgeteilt nach der Zeit, die nach dem Bilanzstichtag bis zum vertraglichen Fälligkeitsdatum verbleibt. Bei den in der Tabelle aufgeführten Beträgen handelt es sich um abkommenskonforme, nicht abgezinste Kapitalflüsse.

Per 31. Dezember 2014

MSEK
WENIGER ALS EIN JAHR >1 JAHR <3 JAHRE <MEHR ALS 3 JAHRE
Schulden bei Kreditinstituten 191 2.263 -
Kontokorrentkredit, beanspruchte Beträge 56 - -
Sonstige verzinsliche Verbindlichkeiten 30 30 18
Schulden für Lieferungen und Leistungen 344 - -
Gesamt 621 2.293 18

ANMERKUNG 27 VERGÜTUNGEN FÜR ANGESTELLTE NACH BEENDETER ANSTELLUNG

Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Beträge betreffen leistungsorientierte Pensionen in Schweden und Deutschland und gelten Beschäftigten, die nicht mehr im Unternehmen arbeiten. Der Buchwert der leistungsorientierten Verpflichtungen beträgt 39 (38) MSEK.

Für Angestellte in Schweden sichert eine Versicherung bei Alecta die leistungsorientierten Pensionsleistungen des ITP 2-Plans für Alters- und Familienpensionen ab. Nach einer Aussage des Rates für finanzielle Berichterstattung, UFR 3, Einstufung von ITP-Plänen, die durch eine Versicherung bei Alecta finanziert werden, handelt es sich um einen leistungsorientierten Plan, der mehrere Arbeitgeber umfasst. Für das Berichtsjahr 2014 hatte das Unternehmen keinen Zugang zu Informationen zwecks Nachweises seines proportionalen Anteils an den Verpflichtungen des Plans, zu Verwaltungseinkünften und Kosten, wodurch es nicht möglich war, den Plan als einen leistungsorientierten auszuweisen. Der Pensionsplan ITP 2, den eine Versicherung bei Alecta sichert, wird deshalb als ein beitragsorientierter Plan ausgewiesen. Die Beiträge für die leistungsorientierte Alters- und Familienpension werden individuell berechnet und sind unter anderem abhängig von Lohn/Gehalt, früher erworbenen Pensionsrechten und zu erwartender verbleibender Beschäftigungszeit. Die berechneten Beiträge für die kommende Berichtsperiode der ITP 2-Versicherungen, die bei Alecta bestehen, betragen 9 (9) MSEK.

Das gemeinsame Konsolidierungsniveau ist abhängig von Alectas Einkünften in Prozent, berechnet nach Alectas versicherungstechnischen Verfahren und Annahmen, die mit IAS 19 nicht übereinstimmen. Das gemeinsame Konsolidierungsniveau soll normalerweise zwischen 125 und 155 Prozent liegen. Liegt es unter 125 Prozent oder überschreitet 155 Prozent, sind Maßnahmen zur Schaffung von Voraussetzungen nötig, um das Konsolidierungsniveau auf Normalniveau zurückzuführen. Bei schwacher Konsolidierung besteht eine Möglichkeit in der Erhöhung des vereinbarten Preises im Zuge einer Erweiterung bestehender Leistungen. Bei starker Konsoliderung sind Beitragssenkungen eine mögliche Maßnahme. Ende 2014 belief sich Alectas Überschuss beim gemeinsamen Konsolidierungsniveau auf 143 Prozent (2013: 148 Prozent).

Lifco ging mit zwei Personen ein Pensionsversprechen ein und erwarb in diesem Zusammenhang eine Kapitalversicherung, die als Sicherheit für die Pension dieser Angestellten fungiert. Das Pensionsversprechen beinhaltet für die Personen, dass sie den Wert der Kapitalversicherung mit besonderen Lohnsteuerabzügen erhalten. Da keine garantierten Kostenerstattungssätze vorliegen, wird die Nettoverpflichtung des Konzerns immer Null betragen. Diese Kapitalversicherungen werden als Planvermögen eingestuft und mit der Verpflichtung verrechnet.

ANMERKUNG 28 RÜCKSTELLUNGEN

MSEK GARANTIE-

RÜCK-

STELLUNGEN
UMSTRUKTURIERUNGS-

RÜCKSTELLUNG
KOSTEN FÜR RÄUM-

LICHKEITEN
WEITERE RÜCK-

STELLUNGEN
SUMME
Perl. Januar 2014 37 11 3 11 61
Weitere Rückstellungen 27 - 3 4 34
Erwerb von Unternehmen 13 - - - 13
Inanspruchnahme im Berichtsjahr -22 -5 -2 -5 -34
Aufgelöste Rückstellungen -22 - - - -22
Umwidmungen 2 -3 -2 3 0
Umrechnungsdifferenzen 2 - - 1 3
Per 31. Dezember 2014 37 3 2 13 55
Davon langfristige Rückstellungen 12 - - 7 19
Davon kurzfristige Rückstellungen 25 3 2 6 36
Erwartete Zeiträume für Beanspruchung
Innerhalb eines Jahres 25 3 2 6 36
Innerhalb von drei Jahren 11 - - 2 13
Innerhalb von fünf Jahren 1 - - 1 2
In mehr als fünf Jahren - - - 4 4
Per 31. Dezember 2014 37 3 2 13 55
Perl. Januar 2013 26 3 4 10 43
Weitere Rückstellungen 30 10 3 1 44
Inanspruchnahme im Berichtsjahr -11 -2 -1 0 -15
Aufgelöste Rückstellungen -8 - -2 0 -11
Per 31. Dezember 2013 37 11 3 11 61
Davon langfristige Rückstellungen 6 1 1 7 16
Davon kurzfristige Rückstellungen 30 10 2 3 46
Erwartete Zeiträume für Beanspruchung
Innerhalb eines Jahres 30 10 2 3 46
Innerhalb von drei Jahren 5 1 1 3 10
Innerhalb von fünf Jahren 0 - - - 0
In mehr als fünf Jahren 1 - 0 4 5
Per 31. Dezember 2013 37 11 3 11 61

Die Garantierückstellung stützt sich auf Annahmen, die am Bilanzstichtag noch nicht abgeschlossen sind. Die Berechnung fußt auf Erfahrungswerten. Sonstige Rückstellungen gelten insbesondere Provisionen für Vertreter im Geschäftsbereich Dental. Darüber hinaus wurden Bürgschaften in Höhe von 1 (2) MSEK und Eventualverbindlichkeiten in Höhe von 155 (34) MSEK eingegangen. Da keine Beanspruchung für diese Verbindlichkeiten erwartet wird, erfolgte keine Rückstellung (siehe auch Anmerkung 32).

ANMERKUNG 29 GESCHÄFTE MIT NAHESTEHENDEN UNTERNEHMEN UND PERSONEN

Transaktionen zwischen der Lifco AB und deren Tochtergesellschaften, die der Lifco AB nahestehen, wurden aus dem Konzernbericht getilgt. Bei Lieferung von Produkten und Dienstleistungen zwischen den Konzerngesellschaften gelten geschäftsmäßige Bedingungen und marktübliche Preise. Der konzerninterne Verkauf im Geschäftsjahr betrug 1.695 (1.589) MSEK. Die Carl Bennet AB besitzt 51% der Aktien an Lifco und verfügt über beherrschenden Einfluss im Konzern. Andere nahestehende Unternehmen und Personen sind sämtliche Tochtergesellschaften sowie führende Entscheidungsträger im Konzern, d.h. in Aufsichtsrat und Konzernleitung. Die Lifco AB, Muttergesellschaft der Lifco-Gruppe, kaufte Verwaltungsdienstleistungen von der Carl Bennet AB zu einem Wert von 3 (3) MSEK. Auskünfte über Geschäfte mit führenden Entscheidungsträgern liefert Anmerkung 11.

ANMERKUNG 30 RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN AUF DER PASSIV-SEITE

MSEK 2014 2013
Aufgelaufene Personalkosten 237 211
Provisionen und Kundenboni 41 37
Periodengerechte Kostenrechnungsführung 23 3
Aufgelaufene Zinskosten 6 3
Sonstige im Voraus entrichtete Einnahmen 16 26
Sonstige Aufwandsposten 25 34
Gesamt 349 314

ANMERKUNG 31 VERBÜRGTE SICHERHEITEN

MSEK 2014 2013
Liegenschaftshypotheken 8 6
Unternehmenshypotheken 4 4
Gesamt 12 10

ANMERKUNG 32 EVENTUALVERBINDLICHKEITEN

MSEK 2014 2013
Garantieverbindlichkeiten 155 29
Rückkaufvereinbarungen - 5
Bürgschaften 1 2
Gesamt 156 36

Garantieverbindlichkeiten umfassen Bürgschaften für Vorauszahlungen und Vertragserfüllungsgarantien.

ANMERKUNG 33 ERWERB VON UNTERNEHMEN

Am 27. März 2014 wurden sämtliche Aktien des deutschen Dentalunternehmens MDH AG erworben. Das Unternehmen erwirtschaftete 2013 ca. 380 MSEK, hat ca. 150 Mitarbeiter und ca. 5 000 deutsche Zahnärzte als Kunden. Das Unternehmen ist Marktführer in Deutschland im Vertrieb von Dentalerzeugnissen an Zahnärzte und der größte Importeur des Landes von hochqualitativen zahntechnischen Arbeiten. Mit dem Erwerb stärkt Lifcos Geschäftsfeld Dental seine Marktposition in Deutschland. Der Geschäfts- oder Firmenwert im Zusammenhang mit dem Erwerb speist sich aus erwarteten Synergieeffekten durch den Zusammenschluss des Konzerns mit der MDH AG. Aus dem entstandenen Geschäftswert ergibt sich keine steuerliche Absetzbarkeit.

Der Erwerb zum Preis von 10 MSEK geht als Verwaltungsaufwand in die Gewinn- und Verlustrechnung des Konzerns im zweiten Quartal 2014 ein. Das Unternehmen

ist seit 1. April 2014 Teil von Lifcos Umsatz und Ergebnis. Wäre die MDH AG ab 1. Januar konsolidiert worden, hätte dies den Nettoumsatz mit 96 MSEK und das Ergebnis mit 27 MSEK positiv beeinflusst.

NETTOVERMÖGENSWERTE

MSEK
VERMÖGENSWERTE U. VERBINDLICHKEITEN ZUM ZEITPUNKT DES ERWERBS JUSTIERUNG AUF ZEITWERT ZEITWERT
Immaterielle Vermögenswerte 14 621 635
Sachanlagen 17 - 17
Forderungen 47 - 47
Schulden bei Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten -56 -205 -261
Liquide Mittel 97 - 97
Summe Netto-Vermögenswerte 119 416 535
Geschäfts- oder Firmenwert - 826 826
Gesamte Vermögenswerte 119 1.242 1.361

Cashflow-Effekt, MSEK

Nettoabfluss liquider Mittel aufgrund des Erwerbs 1.264

Im Jahr 2013 wurde kein Unternehmen erworben.

ANMERKUNG 34 ERGEBNIS JE AKTIE

Vor Verwässerung: Das Ergebnis je Aktie vor Verwässerung wird berechnet, indem das auf die Aktionäre der Muttergesellschaft bezogene Ergebnis durch eine gewichtete durchschnittliche Anzahl Stammaktien während des Berichtszeitraums dividiert wird. Ein Rückkauf von Aktien, die als eigene Aktien von der Muttergesellschaft gehalten werden, kam im Berichtszeitraum nicht vor.

MSEK 2014 2013
Ergebnis, bezogen auf die Aktionäre der Muttergesellschaft 560 378
Gewichtete durchschnittliche Anzahl im Umlauf befindlicher Stammaktien (insg.) 90.843.260 90.843.260
Ergebnis je Aktie (SEK) 6,17 4,16

Nach Verwässerung: Zur Berechnung des Ergebnisses je Aktie nach Verwässerung wird die gewichtete durchschnittliche Anzahl im Umlauf befindlicher Stammaktien vom Verwässerungseffekt sämtlicher potentieller Stammaktien bereinigt. Weder 2014 noch 2013 kamen potentielle Stammaktien mit Verwässerungseffekt vor. Das Ergebnis je Aktie ist deshalb vor und nach Verwässerung gleich.

Die Gesellschaft führte am 30. September 2014 einen Aktiensplit durch, woraufhin sich die Anzahl an Aktien verzehnfachte. Infolge des Splits wurde das Ergebnis je Aktie nach der neuen Anzahl 90 843 260 berechnet, aus der Lifcos Aktienkapital nach dem Split besteht.

ANMERKUNG 35 DIVIDENDE JE AKTIE

2014 und 2013 gezahlte Dividenden betrugen 100 MSEK (1,10 SEK je Aktie) bzw. 100 MSEK (1,10 SEK je Aktie). Auf der Jahreshauptversammlung am 6. Mai 2015 wird eine Ausschüttung für den Berichtszeitraum 2014 von 2,60 SEK je Aktie, in summa 236 MSEK, vorgeschlagen. Die vorgeschlagene Dividende ist in den Finanzberichten nicht als Verbindlichkeit verbucht.

ANMERKUNG 36 VERÄUSSERUNG VON TOCHTERUNTERNEHMEN

Im Jahr 2014 wurden im Konzern keine Unternehmen veräußert.

Im Juni 2013 wurde die Nordautomation OY auf dem Geschäftsfeld Sägewerkausrüstungen veräußert. Der Verkauf führte zu einem realisierten Verlust von 5 MSEK.

Im November 2013 wurde die Gallac AB auf dem Geschäftsfeld Auftragsherstellung veräußert. Der Verkauf führte zu einem realisierten Verlust von 15 MSEK.

ANMERKUNG 37 ENTWICKLUNGEN NACH DEM BILANZSTICHTAG

Am 14. Januar 2015 unterzeichnete Lifco einen Vertrag zum Erwerb von Saniståls' dänischem Autoausrüstungsgeschäft. Mit dem Erwerb wird Lifco der führende Akteur in Dänemark auf dem Markt der Ausstattung von Nutzfahrzeugen. Das erworbene Unternehmen erzielte 2014 einen Nettoumsatz von ca. 25 MDKK und wird in das Geschäftsfeld Systems Solutions eingehen.

Am 4. Februar 2015 unterzeichnete Lifco einen Vertrag zum Erwerb von Auger Torque, einem führenden globalen Hersteller von Erdbohrern und anderen Ausrüstungen für Kräne und Bagger mit Kunden in mehr als 70 Ländern und 107 Beschäftigten. Auger Torque erzielte 2014 ca. 10 MGBP. Auger Torque wird mit Kinshofer auf dem Geschäftsfeld Demolition & Tools kooperieren.

Am 18. Februar 2015 unterzeichnete Lifco einen Vertrag zum Erwerb von Rapid Granulator, einem führenden globalen Hersteller von Granulatmühlen für Plastik-Produktionsabfälle mit Kunden in ca. 150 Ländern und ca. 160 Beschäftigten. Rapid Granulator erwirtschaftete 2014 ca. 300 MSEK. Das Unternehmen wird die Sparte Umwelttechnik verstärken, die Teil des Geschäftsfeldes Systems Solutions ist.

Am 25. März 2015 unterzeichnete Lifco einen Vertrag zum Erwerb von Top Dental, einem britischen Dentalunternehmen, das 2014 einen Umsatz von ca. 3,4 MGBP verzeichnete. Das Unternehmen wird das Geschäftsfeld Dental verstärken.

Ein vorläufiges Erwerbskalkül wird im Quartalsbericht für das erste Quartal 2015 ausgewiesen.

Am 26. März gab Lifco die Entscheidung bekannt, unbesicherte Unternehmensanleihen mit einer Laufzeit von drei Jahren zu emittieren. Die Obligationen betragen insgesamt 1.050 MSEK, wovon 700 MSEK mit variablen Zinsen von 3 Monaten STIBOR +1,05 Prozent laufen, und 350 MSEK mit einem jährlichen Festzins von 1,11 Prozent. Die durch die Emissionen erzielten liquiden Mittel werden zur Refinanzierung bestehender Bankkredite verwendet. Lifco hat die Absicht, die Obligationen an der Nasdaq Stockholm zu notieren.

Bilanz der Muttergesellschaft

MSEK ANMERKUNG 2014 2013
Verwaltungskosten* -197 -65
Sonstige Betriebserträge 39, 40 80 54
Betriebsergebnis 41, 42, 43, 44 -117 -10
Ergebnis gehaltener Anteile in Unternehmen des Konzerns 45 236 147
Finanzerträge 46 69 53
Finanzierungskosten 46 -95 -34
Ergebnis nach Finanzposten 94 156
Anpassungen 47 104 12
Steuern auf Jahresergebnis 48 3 -5
Ergebnis des Geschäftsjahres 201 163

* Einmalige Posten in Höhe von 110 MSEK, die sich auf die amtliche Börsennotierung beziehen, werden unter Verwaltungskosten verbucht. Für weitere Information siehe Anmerkung 6. In der Muttergesellschaft liegen keine Posten vor, die als „Sonstiges Gesamtergebnis" ausgewiesen sind, weshalb die Summe des Gesamtergebnisses mit dem Ergebnis des Geschäftsjahres übereinstimmt.

Gewinn- und Verlustrechnung der Muttergesellschaft

MSEK ANMERKUNG 31.12.2014 31.12.2013
Vermögenswerte
Sachanlagen
Inventar 0 0
Anteile in Konzerngesellschaften 49 1.755 1.755
Langfristige Forderungen gegenüber Konzerngesellschaften 1.684 224
Latente Steuerforderungen 50 17 14
Summe Sachanlagen 3.457 1.992
Umlaufvermögen
Forderungen gegenüber Konzerngesellschaften 1.854 1.861
Tatsächliche Steuerforderungen 24 16
Sonstige kurzfristige Steuerforderungen 2 1
Rechnungsabgrenzungsposten (Aktiva) 2 2
Kassenbestände und Bank 417 297
Summe Umlaufvermögen 2.298 2.178
SUMME VERMÖGENSWERTE 5.755 4.170
EIGENKAPITAL UND VERBINDLICHKEITEN
Gebundenes Eigenkapital und Verbindlichkeiten
Aktienkapital 18 18
Reservefonds 11 11
Summe gebundenes Eigenkapital 30 30
Freies Eigenkapital
Zweckgebundene Rücklagen 1.925 1.361
Jahresergebnis 201 163
Summe freies Eigenkapital 2.126 1.525
Summe Eigenkapital 2.155 1.554
Steuerfreie Rücklagen 51 20 20
Langfristige Verbindlichkeiten
Schulden bei Kreditinstituten 52 2.263 -
Summe langfristige Verbindlichkeiten 2.263 -
Kurzfristige Verbindlichkeiten
Schulden bei Kreditinstituten 52 232 1.811
Schulden bei Lieferungen und Leistungen 3 0
Schulden bei der Muttergesellschaft - 100
Schulden bei Konzerngesellschaften 1.045 657
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten 5 8
Rechnungsabgrenzungsposten (Passiva) 53 31 21
Summe kurzfristige Verbindlichkeiten 1.317 2.596
SUMME EIGENKAPITAL UND VERBINDLICHKEITEN 5.755 4.170
Verbürgte Darlehen keine keine
Eventualverbindlichkeiten 54 39 30

Veränderungen im Eigenkapital der Muttergesellschaft

MSEK AKTIENKAPITAL RESERVEFONDS FREIES EIGENKAPITAL SUMME EIGENKAPITAL
Eingangsbilanz per 1. Januar 2013 18 11 1.461 1.491
Dividende nach Beschluss durch die Jahreshauptversammlung - - -100 -100
Jahresergebnis - - 163 163
Abschlussbilanz per 31. Dezember 2013 18 11 1.525 1.554
Gesellschaftseinlage - - 500 500
Dividende nach Beschluss durch die Jahreshauptversammlung - - -100 -100
Jahresergebnis - - 201 201
Abschlussbilanz per 31. Dezember 2014 18 11 2.126 2.155

In der Muttergesellschaft liegen keine als „sonstiges Gesamtergebnis" auszuweisenden Posten vor, weshalb das Gesamtergebnis mit dem Jahresergebnis übereinstimmt.

Die Gesellschaft veranlasste am 30. September 2014 einen Aktiensplit, woraufhin sich die Anzahl der Aktien verzehnfachte. Das Aktienkapital umfasst 6.075.970 A-Aktien und 84.767.290 B-Aktien, in summa 90.843.260 Aktien. Die A-Aktien haben einen Stimmrechtsanteil von 10 Stimmen pro Aktie, und die B-Aktien einen Anteil von einer Stimme pro Aktie. Die Muttergesellschaft besitzt keine eigenen Aktien. Für Informationen über das Aktienkapital siehe Anmerkung 25 zum Finanzbericht des Konzerns.

Cashflow-Analyse der Muttergesellschaft

MSEK 2014 2013
Laufende Tätigkeit
Betriebsergebnis -117 -10
Abschreibungen 0 0
Sonstige Finanzposten -1 -1
Zinserträge 69 46
Zinsaufwendungen -40 -33
Entrichtete Ertragssteuer -7 -7
Cashflow vor Veränderung des Umlaufvermögens -95 -5
Veränderung des Umlaufvermögens
Zunahme/Abnahme von Forderungen -55 357
Zunahme/Abnahme von Verbindlichkeiten 442 -87
Summe Veränderung des Umlaufvermögens 387 270
Cashflow aus laufender Tätigkeit 292 266
Investitionstätigkeit
Investitionen in Sachanlagen 0 -
Cashflow Investitionstätigkeit 0 -
Finanzierungstätigkeit
Veränderung langfristige Forderungen -1.355 5
Aufgenommene Darlehen 1.292 -
Tilgung von Darlehen -759 -214
Erhaltener Konzernbeitrag 183 160
Entrichteter Konzernbeitrag -159 -157
Aktionärszuschuss 500 -
Erhaltene Dividende 236 50
Ausgeschüttete Dividende -100 -100
Cashflow Finanzierungstätigkeit -163 -256
Cashflow im Jahresberichtszeitraum 129 10
Liquide Mittel zu Jahresbeginn 297 292
Kursdifferenzen bei liquiden Mitteln -9 -5
Liquide Mittel zum Jahresende 417 297

ANMERKUNG 38 PRINZIPIEN DER RECHNUNGSLEGUNG DER MUTTERGESELLSCHAFT

Im Zusammenhang mit der Rechnungslegung nach IFRS im Konzernbericht ist die Muttergesellschaft dazu übergegangen, RFR 2, Rechnungslegung für juristische Personen, anzuwenden. Die Muttergesellschaft verwendet in den nachfolgend angegebenen Fällen andere Prinzipien der Rechnungslegung als der Konzern.

Gliederungsformen

Die Bilanzierung folgt der Gliederung des Jahresrechnungsführungsgesetzes. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist in zwei Rechnungen unterteilt, einer Gewinn- und Verlustrechnung und einer weiteren über das Gesamtergebnis. In der Muttergesellschaft existieren keine Posten, die als sonstiges Gesamtergebnis verbucht werden, weshalb das Gesamtergebnis in summa mit dem Jahresergebnis übereinstimmt. Im Bericht über die Veränderung des Eigenkapitals wird nach der Gliederung des Konzerns verfahren, doch werden die im Jahresrechnungsführungsgesetz angegebenen Vorgaben bei der Textaufteilung verwendet. Die Gliederung für die Muttergesellschaft weist, verglichen mit der Bilanzierung des Konzerns, Unterschiede bei Begriffen auf, insbesondere bei Finanzeinkünften und -aufwendungen, Rückstellungen und Posten innerhalb des Eigenkapitals.

Anteile an Tochtergesellschaften

Anteile in Tochtergesellschaften werden zum Anschaffungswert nach Abzügen für mögliche Wertminderungsaufwendungen ausgewiesen. Erwerbskosten sowie mögliche Zusatzaufwendungen zum Kaufpreis werden in den Anschaffungswert einbezogen. Liegen Indikationen für Wertminderungen von Anteilen in Tochterunternehmen vor, wird der erzielbare Ertrag des Vermögenswertes berechnet. Ist dieser geringer als der Buchwert, wird eine Wertminderung veranlasst.

Wertminderungen sind im Berichtsteil „Ergebnis gehaltener Anteile in Unternehmen des Konzerns" erfasst.

Finanzinstrumente

IAS 39 für Finanzinstrumente wird in der Muttergesellschaft nicht verwendet. Sämtliche Finanzerträge werden im Abschnitt „Kredite und Forderungen" verbucht.

Leasingverträge

Sämtliche Leasingverträge, unbenommen ob finanziell oder operativ, werden als operative Leasingverträge eingestuft.

Einkünfte

In die sonstigen Betriebserträge der Muttergesellschaft gehen die Tochterunternehmen in Rechnung gestellten konzerngemeinsamen Kosten ein.

Konzernbeiträge

Sowohl vergebene als auch erhaltene Konzernbeiträge werden als ein Bilanzposten in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen.

ANMERKUNG 39 HANDEL DER MUTTERGESELLSCHAFT MIT KONZERNGESELLSCHAFTEN

Im Berichtszeitraum stellte die Muttergesellschaft den Tochterunternehmen 80 (54) MSEK für konzerngemeinsame Dienste in Rechnung. Die Muttergesellschaft erwarb keine Dienstleistungen von Tochtergesellschaften.

ANMERKUNG 40 SONSTIGE BETRIEBSERTRÄGE

2014 2013
Konzerngemeinsame Dienste 80 54
Sonstiges 0 -
Summe sonstiger Betriebserträge 80 54

ANMERKUNG 41 KOSTEN, GEORDNET NACH KOSTENART

MSEK 2014 2013
Personalkosten (Anm. 43) 80 56
Abschreibungen 0 0
Kosten für operatives Leasing (Anm. 44) 1 1
Einmalige Kosten 110
Sonstige Kosten 6 8
Summe 197 65

ANMERKUNG 42 VERGÜTUNG DER WIRTSCHAFTSPRÜFER

2014 2013
PricewaterhouseCoopers
Wirtschaftsprüfungsauftrag 1 0
Über den Prüfungsauftrag hinausgehende Prüftätigkeit 1 -
Steuerberatung - -
Sonstige Dienstleistungen 5 0
Summe 7 1

„Wirtschaftsprüfungsauftrag" meint die Vergütung der gesetzlich vorgeschriebenen Wirtschaftsprüfung, d.h. der für den Jahresbericht erforderlichen Tätigkeit. Die über den Jahresabschluss hinausgehende Prüftätigkeit umfasst u.a. die Prüfung des Zwischenberichts. „Steuerberatung" meint vornehmlich allgemeine Steuerfragen zur Körperschaftssteuer. „Sonstige Dienstleistungen" betreffen Beratung in Buchführungsfragen, Prospekte und interne Kontrolle sowie Dienstleistungen im Zusammenhang mit Übernahmen.

ANMERKUNG 43 MITTLERE ANZAHL BESCHÄFTIGTE UND PERSONALKOSTEN

MITTLERE ANZAHL BESCHÄFTIGTE 2014 2013
Frauen 1 1
Männer 2 1
Gesamt 3 2
PERSONALKOSTEN, MSEK 2014 2013
Löhne/Gehälter und Vergütungen
Aufsichtsrat und CEO 35 31
Sonstige Angestellte 13 1
48 32
Sozialabgaben Aufsichtsrat und CEO 13 13
Sozialabgaben sonstige Angestellte 5 5
Pensionsaufwendungen für CEO 11 11
Pensionsaufwendungen für sonstige Angestellte 2 2
Summe 80 80

Für Informationen über Vergütungen an Führungskräfte siehe Anmerkung 11 im Finanzbericht des Konzerns.

ANMERKUNG 44 LEASING

MSEK 2014 2013
Operatives Leasing
Fälligkeit innerhalb eines Jahres 1 1
Fälligkeit nach einem Jahr bis fünf Jahre 2 1
Summe 3 1

Die operativen Leasingverträge der Muttergesellschaft gelten vornehmlich Räumlichkeiten. Untermietverhältnisse bestehen nicht. Die Kosten für operatives Leasing in der Muttergesellschaft betrugen im Jahresberichtszeitraum 1 (1) MSEK. Leasingkosten für Vermögenswerte durch operative Leasingverträge werden unter Betriebskosten ausgewiesen.

ANMERKUNG 45 ERGEBNIS AUS ANTEILEN KONZERNUNTERNEHMEN

MSEK 2014 2013
Finanzerträge 236 147
Gesamt 236 147

ANMERKUNG 46 FINANZIELLE EINNAHMEN UND KOSTEN

MSEK 2014 2013
Finanzerträge
Zinserträge liquide Mittel 0 0
Zinserträge von Konzernunternehmen 69 69
Wechselkursgewinne - 7
Summe Finanzerträge 69 53
Finanzaufwendungen
Zinsaufwendungen durch Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten -37 -29
Zinsaufwendungen an Konzernunternehmen -3 -4
Wechselkursverluste -55 -
Sonstige Finanzaufwendungen -1 -1
Summe Finanzaufwendungen -95 -34
Summe Finanzposten - netto -26 19

ANMERKUNG 47 BILANZDISPOSITIONEN

MSEK 2014 2013
Erhaltene Konzernbeiträge 120 183
Vergebene Konzernbeiträge -16 -159
Veränderung des Periodisierungsfonds 0 -11
Summe 104 12

ANMERKUNG 48 STEUERN AUF JAHRESERGEBNIS

MSEK 2014 2013
Tatsächliche Steuern 0 -7
Latente Steuern 3 3
Summe Steuern auf Jahresergebnis 3 -5

Der Zusammenhang zwischen den im Berichtszeitraum anfallenden Steuern und dem ausgewiesenen Ergebnis geht aus u.g. Tabelle hervor. Die fällige Steuer auf den Jahresgewinn beträgt 22% (22%).

Ergebnis vor Steuern 198 168
Steuer nach schwedischem Steuersatz von 22% -44 -37
Steuerliche Auswirkungen auf nicht steuerpflichtige Einkünfte 52 32
Steuerliche Auswirkungen auf nicht abzugsfähige Aufwendungen -5 0
Steuern auf Jahresergebnis 3 -5

ANMERKUNG 49 ANTEILE IN KONZERNGESELLSCHAFTEN

Spezifizierung des direkten Aktienbesitzes und von Anteilen in Tochtergesellschaften durch die Muttergesellschaft:

NAME DER KONZERNGESELLSCHAFT ORGANISATIONSNUMMER SITZ
Lifco Dental International AB 556730-9710 Enköping
Proline Group AB 556543-0971 Sollentuna
PP Greiftechnik GmbH HR B No 157420 Waakirchen, Deutschland
Sorb Industri AB 556272-5282 Skellefteå
KAPITALANTEIL

IN %
STIMMANTEIL

IN %
ANZAHL

AKTIEN
BUCHWERT

2014
BUCHWERT

2013
Lifco Dental International AB 100,00 100,00 252.525 716 716
Proline Group AB 100,00 100,00 12.400 182 182
PP Greiftechnik GmbH 100,00 100,00 25.000 490 490
Sorb Industri AB 100,00 100,00 6.800.000 367 367
Summe 1.755 1.755
2014 2013
Anschaffungskosten bei Erwerb 1.755 1.755
Fortgeführte Anschaffungskosten 1.755 1.755
Buchwert 1.755 1.755

ANMERKUNG 50 LATENTE STEUERN

MSEK 2014 2013
Sich ergebende Differenz aus der in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Ertragssteuer und jener, die sich auf die Geschäftstätigkeit bezieht:
Latente Steuerforderung durch steuerliche Rückführung von Aufwendungen, die als künftig nicht steuerpflichtige Einnahme gelten 17 14

ANMERKUNG 51 NICHT VERSTEUERTE RÜCKLAGEN

MSEK 2014 2013
Periodisierungsfonds 2012 9 9
Periodisierungsfonds 2013 11 11
Periodisierungsfonds 2014 0 -
Gesamt 20 20

ANMERKUNG 52 KREDITAUFNAHME

MSEK 2014 2013
Langfristige verzinsliche Verbindlichkeiten Schulden bei Kreditinstituten 2.263 -
Summe langfristige verzinsliche Verbindlichkeiten 2.263 -
Kurzfristige verzinsliche Verbindlichkeiten
Kontokorrentkredit 49 5
Schulden bei Kreditinstituten 183 1.805
Summe kurzfristige verzinsliche Verbindlichkeiten 232 1.811
Summe verzinsliche Schulden 2.495 1.811

Keine der langfristigen Verbindlichkeiten ist später als fünf Jahre nach Bilanzstichtag fällig. Sämtliche verzinsliche Verbindlichkeiten sind in der Kategorie „Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten" erfasst.

ANMERKUNG 53 ANSTEHENDE KOSTEN UND ABGEGOLTENE EINNAHMEN

MSEK 2014 2013
Aufgelaufene Zinszahlungen 2 3
Aufgelaufene Lohn- und Gehaltskosten 15 10
Aufgelaufene Urlaubsansprüche und -zuschüsse 4 2
Aufgelaufene Sozialabgaben 7 4
Sonstige abgegoltene Einnahmen 1 1
Sonstige anstehende Kosten 1 1
Gesamt 31 21

ANMERKUNG 54 EVENTUALVERBINDLICHKEITEN

MSEK 2014 2013
Eventualverbindlichkeit für die PRI-Schulden der Konzerngesellschaft 28 28
Bürgschaft zugunsten der Konzerngesellschaft 10 -
Sonstige Bürgschaften 1 2
Gesamt 39 30

MEHRJAHRESÜBERSICHT

NACH IFRS NACH BFN
2014 2013 2012 2012 2011 2010 2009 2008 2007 2006
--- --- --- --- --- --- --- --- --- --- ---
Jahresnettoumsatz, MSEK 6.802 6.030 6.184 6.184 5.707 4.591 4.146 4.901 3.660 2.629
Gesamtwachstum Jahresnettoumsatz, % 12,8% -2,5% 8,4% 8,4% 24,3% 10,7% -15,4% 33,9% 39,2% 16,9%
Davon organisches Wachstum, % 4,4% -1,4% -1,8% -1,8% 7,9% 15,7% -19,8% 7,4% 14,4% 15,6%
Davon: Wachstum durch Erwerb, % 5,1% 0,1% 11,7% 11,7% 20,5% 0,6% 0,4% 25,2% 25,3% 1,5%
Davon: Wechselkurseffekte u.a., % 3,3% -1,2% -1,5% -1,5% -4,2% -5,5% 3,9% 1,3% -0,5% -0,2%
EBITA, MSEK 966 692 715 716 631 511 305 453 412 280
EBITA-Marge, % 14,2% 11,5% 11,6% 11,6% 11,1% 11,1% 7,3% 9,2% 11,3% 10,6%
Abschreibungen nach Plan, MSEK -75 -68 -71 -71 -67 -63 -64 -62 -49 -36
Abschreibungen immaterieller Vermögenswerte, entstanden im Zusammenhang mit Erwerb, MSEK -38 -7 -3 -175 -141 -81 -84 -79 -48 -21
Vergleichsstörende Faktoren, MSEK -122 -58 1 0 0 -6 4 -6 - -1
Erwerb von Sachanlagen, MSEK 105 95 75 76 56 55 55 132 64 44
Erwerb von Tochterunternehmen nach Abzug liquider Mittel, MSEK 1.264 - 90 95 1.771 663 76 182 843 103
Eingesetztes Kapital exkl. Geschäftswert u. sonst. immater. Vermögenswerte, in MSEK 887 833 832 - - - - - - -
Eingesetztes Kapital, MSEK 5564 3880 3848 - - - - - - -
Rendite eingesetztes Kapital exkl. Geschäftswert u. weitere immaterielle Vermögenswerte, % 105,4% 73,0% 71,0% - - - - - - -
Rendite eingesetztes Kapital, % 18,8% 17,4% 18,1% - - - - - - -
Nettoverbindlichkeiten, MSEK 2013 1420 1618 1618 1912 1180 823 1095 914 178
Nettoverschuldungsgrad, x-fach 0,6x 0,6x 0,8x 0,8x 1,0x 1,2x 0,8x 1,0x 1,0x 0,3x
Nettoverbindlichkeiten/EBITDA, x-fach 1,9x 1,9x 2,1x 2,1x 2,7x 2,1x 2,2x 2,1x 2,0x 0,6x
Eigenkapitalquote 46,7% 43,6% 39,9% 38,2% 34,6% 28,5% 34,9% 33,5% 27,9% 39,1%
Gewinn je Aktie 6,17 4,16 5,56 3,57 3,20 2,59 0,84 2,10 3,68 1,83
Eigenkapital je Aktie 38,0 26,0 23,6 21,5 20,1 10,6 9,5 10,2 8,4 5,9

UNTERNEHMENSERWERB 2006-2014

AR UNTERNEHMEN ERZEUGNISSE GESCHÄFTSBEREICH UMSATZ (BEI ERWERB] LAND
2006 DENTAL PRIME DENTALPRODUKTE DENTAL 3 MEUR FINNLAND
2006 ELEKTRONIKPRODUKTER I JÄRLÅSA AUFTRAGSHERSTELLUNG SYSTEMS SOLUTIONS 30 MSEK SCHWEDEN
2006 DARDA ABBRUCHWERKZEUGE DEMOLITIONS & TOOLS 8 MEUR DEUTSCHLAND
2007 KINSHOFER ZUBEHÖR FÜR KRÄNE UND BAGGER DEMOLITIONS & TOOLS 66 MEUR DEUTSCHLAND
2007 SAFE DENTAL DENTALPRODUKTE DENTAL 2 MSEK SCHWEDEN
2007 PROLINE RELINING (SANIERUNG VON SYSTEMS SOLUTIONS 120 MSEK SCHWEDEN
2007 ORIOLA DENTAL DENTALPRODUKTE DENTAL 45 MEUR FINNLAND
2007 HEKOTEK SÄGEWERKAUSROSTUNGEN SYSTEMS SOLUTIONS 13 MEUR ESTLAND
2007 ZETTERSTRÖM ROSTFRIA AUFTRAGSHERSTELLUNG SYSTEMS SOLUTIONS 50 MSEK SCHWEDEN
2007 PLASS DATA DENTAL DENTALPRODUKTE DENTAL 7 MDKK DÄNEMARK
2008 ENDOMARK PRODUKTE U.A. FOR DIAGNOSTIK UND DENTAL 9 MSEK SCHWEDEN
2008 XO CARE DENMARK DENTALPRODUKTE DENTAL 77 MDKK DÄNEMARK
2008 TEVO AUSSTATTUNG VON NUTZFAHRZEUGEN SYSTEMS SOLUTIONS 8 MGBP GROBBRITANNIEN
2009 ELLMAN PRODUKTER DENTALPRODUKTE DENTAL 43 MSEK SCHWEDEN
2009 APONOX SCHWENKLÖFFEL (FOR BAGGER ETC.) DEMOLITION & TOOLS FINNLAND
2009 INTERDENTAL DENTALPRODUKTE DENTAL 10 MSEK NORWEGEN
2010 ATC VERTRAGSHÄNDLER DEMOLITION & TOOLS 5 MEUR FRANKRECH
2011 RF-SYSTEM PRODUKTE FÜR SCHIENEN-, ERDARBETEN DEMOLITION & TOOLS 80 MSEK SCHWEDEN
2011 WINTECH AUFTRAGSHERSTELLUNG SYSTEMS SOLUTIONS 125 MSEK SCHWEDEN
2011 EDP DENTALPRODUKTE DENTAL 119 MEUR DEUTSCHLAND
2011 NET DENTAL VERTRAGSHÄNDLER DENTAL 20 MEUR DEUTSCHLAND
2012 AHLBERG CAMERAS KAMERASYSTEME FÜR KERNKRAFTWERKE DEMOLITION & TOOLS 73 MSEK SCHWEDEN
2014 MDH ZAHNTECHNIK, VERTRIEB DENTAL 44 MEUR DEUTSCHLAND

QUALITÄTS- UND UMWELTZERTIFIZIERUNGEN

UNTERNEHMEN LAND ZERTIFIZIERUNG
ISO 9001 ISO 13485 ISO 14001
--- --- --- --- --- ---
DAB Schweden Medizintechnische Ausrüstung •• ·
Dentamed Tschechien Dentalprodukte ••
Dreizehn4acht5service Deutschland Dentalprodukte
Hammasväline Finnland Dentalprodukte ·
Hekotek Estland Sägewerkausrüstungen ·
InteraDent Deutschland Dentalprodukte ·
Leab Estland Auftragsherstellung · ·
Leab Schweden Auftragsherstellung · ·
Lohrmann Dental Deutschland Dentalprodukte ·
Lövånger Elektronik Schweden Auftragsherstellung •• ·
M+W Dental Deutschland Dentalprodukte .
Netdental Deutschland Dentalprodukte ·
Nordenta Schweden Dentalprodukte •• ·
Zetterströms Schweden Auftragsherstellung .
Wintech Dänemark Auftragsherstellung . ·
Wintech Schweden Auftragsherstellung .

ADRESSEN

Dental

al dente a/s

Nydamsvej 8, 8362 Hteming, Dänemark Web:

aldente.dk

E-mail: [email protected]

Telefon: +45 87 68 16 01

Almasoft AB

Blockvägen 10 247 56 Dalby, Schweden Web:

almasoft.se

E-mail: info@almasoftse

Telefon: +46 46 23 81 80

DAB Dental AB

Finvids väg 8, 194 47 Upplands Väsby,

Schweden Web: dabdental.se

E-mail: [email protected]

Telefon: +46 8 506 505 00

DAB Dental Latvia Ltd

Dzelzavas iela 117 Riga, 1021, Lettland

Web: dabdental.lv

E-mail: [email protected]

Telefon: +371 677 847 55

Fax: +371 677 847 50

DAB Dental UAB

Laisves pr. 75 06144 Vilnius, Litauen

Web: dabdental.lt

E-mail: [email protected]

Telefon: +370 8 800 20033

Fax: +370 8 5 233 4322

DAB Eesti OU

Kungla 2, 76505 Harjumaa, Estland

Web: dabdental.ee

E-mail: [email protected]

Telefon: +372 6 39 13 20

Dansk Nordenta a/s

Nydamsvej 8, 8362 Horning, Dänemark

Web: nordenta.dk

E-mail: [email protected]

Telefon: +45 87 68 16 01

Dental Tiger GmbH

Robert-Bosch-Str. 15 35440 Linden,

Deutschland Web: dentaltiger.de

E-mail: [email protected]

Telefon: +49 64 03 774 20 60

Dentamed s.r.o.

Parickova 18, 821 08 Bratislava, Slovakie

E-mail: [email protected]

Dentamed spol. s.r.o.

Pod Lipami 41 130 00 Praha 3, Tschechien

Web: dentamed.cz

E-mail: [email protected]

Telefon: +420 266 007 111

Dentatus d.o.o

Boutska 9, 10000 Zareb, Kroatien

Web: dentatus.hr

E-mail: [email protected]

Telefon: +385 1 6110 800

Fax: +385 1 6110 297

Dentium AB

Verkmästaregatan 1 745 85 Enköping,

Schweden

Web: dentium.se

E-mail: [email protected]

Telefon: +46 171 230 20

Fax: +46 171 210 00

Directa AB

Box 723, Finvids väg 8 194 27 Upplands

Väsby, Schweden

Web: directadental.com

E-mail: [email protected]

Telefon: +46 8 506 505 75

Fax: +46 8 590 306 30

dreizehn4acht5 service GmbH

Owiedenfeldstr. 6 30559 Hannover,

Deutschland

Web: manomed.com

E-mail: [email protected]

Telefon: +49 511 65 55 94 30

Fax: +49 (0) 511 - 65 55 94 - 33

**EDP European Dental Partner Holding

GmbH**

Roggenhorster Strasse 7, 23556 Lübeck,

Deutschland

Web: edp-holding.com

E-mail: [email protected]

Telefon: +49 451 29 26 91 0

Fax: +49 451 29 26 91 29

Endomark AB

Verkmästaregatan 1 745 85 Enköping,

Schweden

Web: endomark.se

E-mail: [email protected]

Telefon: +46 171 230 30

Fax: +46 171 210 00

Hammasväline Oy

PL 15, 02101 Espoo, Finnland

Web: hammasvaline.fi

Telefon: +358 10 588 6000

Fax: +358 10 588 6999

InteraDent Zahntechnik GmbH

Roggenhorster Str. 7, 23556 Lübeck,

Deutschland

Web: interadent.com

E-mail: [email protected]

Telefon: +49 4 51 8 79 85 0

Fax: +49 4 51 8 79 85 - 20

InteraDent Zahntechnik Inc.

Pascor Drive, RP-1704 Paranaque, Metro

Manila, Philippinen

Jacobsen Dental AS

Boks 97, Alnabru, 0614 Oslo, Norwegen

Web: jacobsen-dental.no

E-mail: [email protected]

Telefon: +47 22 79 20 20;

Fax: +47 22 79 20 21

LIC Scandenta AS

Postboks 443, Skytterdalen 6 1337 Sandvika,

Norwegen

Web: licscadenta.no

E-mail: [email protected]

Telefon: +47 67 80 58 80

Fax: +47 67 54 57 10

Lifco Dental AB

Verkmästaregatan 1 745 39 Enköping,

Schweden Web: lifco.se

Telefon: +46 171 478450

Fax: +46 171 478489

Lifco Dental International AB

Verkmästaregatan 1 745 85 Enköping,

Schweden

Web: lifco.se

E-mail: [email protected]

Telefon: +46 735 07 96 79

Lohrmann GmbH

Owiedenfeldstraße 7, 30560 Hannover,

Deutschland

Web: lohrmann-dental.de

Telefon: +49 511 35 32 40 680

Fax: +49 511 35 32 40 - 690

M+W Dental Austria GmbH

Albert-Schweitzer-Gasse 8, 1140 Wien,

Österreich

Web: mwdental.at

E-mail: [email protected]

Telefon: +43 800 500 809

Fax: +43 0800 88 00 80 01

M+W Dental Mo. Kft.

1037 Budapest Csillaghegyi ut 19-21, Ungarn

Web: mwdental.hu

E-mail: [email protected]

Telefon: +36 1 436 9790

Fax: +36 1 436 9799

M+W Dental Swiss AG

Länggstrasse 15, 8308 Illnau, Schweiz

Web: mwdental.ch

E-mail: [email protected]

Telefon: +41 800 002 300

Fax: +41 800 002 006

MDH AGMDH AG Mamisch Dental Health

Schenkendorfstr. 29, 45472 Mülheim an der

Ruhr, Deutschland

Web: mdh-ag.de

E-mail: [email protected]

Telefon: +49 208 469 599 0

Fax: +49 208 469 599 113

Müller und Weygandt GmbH

Industriestraße 25, 63654 Budingen,

Deutschland

Web: mwdental.de

E-mail: [email protected]

Telefon: +49 60 42 88 00 88

Fax: +49 60 42 88 00 80

NetDental GmbH

Owiedenfeldstraße 6, 30559 Hannover,

Deutschland

Web: netdental.de

E-mail: [email protected]

Telefon: +49 500 35 32 400

Nordenta AB

Verkmästaregatan 1, 745 85 Enköping,

Schweden

Web: nordenta.se

E-mail: [email protected]

Telefon: +46 171 230 00

Fax: +46 171 210 00

Prodent Int. d.o.o.

Zvezna ulica 2A 1000 Ljubljana, Slowenien

Web: prodent.si

E-mail: [email protected]

Telefon: +368 1 5204 800

Fax: +386 1 5204 822

Technomedics AS

Gramveien 68 1832 Askim, Norwegen

Web: technomedics.no

E-mail: [email protected]

Telefon: +47 69 88 79 20

Fax: +47 69 88 79 30

Åhren Dental Consult AB

Box 17163, Brännkyrkagatan 98 117 26

Stockholm, Schweden

Web: ahrendental.com

E-mail: [email protected]

Telefon: +46 8 646 11 02

Fax: +46 8 88 79 09

Demolition & tools

Ahlberg Cameras AB

Gösvägen 22, 761 41 Norrtälje, Schweden

Web: ahlbergcameras.com

E-mail: [email protected]

Telefon: +46 176 20 55 00

Fax: +46 176 22 37 15

Ahlberg Cameras Inc

6622 Gordon Road Suite C Wilmington NC

28411, USA

E-mail: [email protected]

Telefon: +1 910-399-4240

Fax: +1 312-399-4240

BINC Delaware Inc.

USA

Web: brokkinc.com

E-mail: [email protected]

Telefon: +1-360 794 1277

Fax: +1 425 487 2963

Brokk AB

PO Box 730, Risbergsgatan 67 SE-931 27

Skellefteå, Schweden

Web: brokk.com

E-mail: [email protected]

Telefon: +46 910-711 800

Fax: +46 910-711 811

Brokk Asia-Pacific Plc. Ltd.

Singapur

Web: brokk.com/sgp

E-mail: infoßbrokk.com.sq

Telefon: +65 6316 2500

Fax: +65 3125 7439

Brokk Australia Pty

9 Colorado Court Morphett Vale SA 5162,

Australien

Web: brokkaustralia.com.au

Telefon: +61 8 8387 7742

Fax: +61 8 8387 7743

Brokk Beijing Machies Co. Ltd.

China

Web: brokk.com.cn

E-mail: [email protected]

Telefon: +86 10 8225 5331/5332

Fax: +86 10 8225 5330

**Brokk Bricking Solutions Inc USA Brokk

France SAS**

ZI Inova 3000 BP20033

88151 Thaon les Vosges cedex, Frankreich

Web: atc-btp-industrie.fr

E-mail: [email protected]

Telefon: +33 3 29 390 390

Fax: +33 3 29 390 391

Brokk Italia Srl.

Italien

Web: brokk.com/it

E-mail: [email protected]

Telefon: +39 33 1854 5276

Brokk Norge AS Norway

Web: brokk.com/no

Telefon: +47 9483 9507

Brokk Switzerland GmbH

Schweiz

Webb: brokk.com/ch

E-mail: rene.walkeebrokk.ch

Telefon: +41 41 755 39 77

Fax: +41 41 755 39 78

Brokk UK Ltd

Unit 2 A Moss End Business Village,

Crooklands Milnthorpe, Cumbria, LA7 7NU,

Großbritannien

Web: brokk.com/uk

Telefon: +44 15395 66055

Fax: +44 15395 66044

Darda GmbH

Im Tal 1

D-78176 Blumberg, Deutschland

Web: darda.de

E-mail: [email protected]

Großbritannien: +49 7702 4391 0

Fax: +49 7702 4391 12

**Darda Kinshofer Construction Machinery

Co. Ltd.**

Unit #306, Landmark Tower 2 8 Dongsanhuan

Road, Beijing 100004, China

Web: darda.com.cn

E-mail: [email protected]

Telefon: +86 10 6590 6422

Fax: +86 10 6590 6423

Demolition and Recycling Equipment BV

Den Hoek 10, 5845 EL St. Anthonis,

Niederlande

Web: en.demarec.nl

E-mail: [email protected]

Telefon: +31 485 442 300

Fax: +31 485 442 120

**Demolition and Recycling Equipment

GmbH**

Deutschland

Kinshofer Aponox Finland Oy

Realparkinkatu 9 FI-37570 Lempäälä,

Finnland

Webb: kinshofer.com

E-mail: sales-finland@kinshofercom

Telefon: +358 75 7540 200

Fax: +358 3 6870 466

Kinshofer CZ s.r.o.

(Tschechien und Slowakien)

Cs.Legii 568, 37810 Ceske Velenice,

Tschechien

Web: kinshofer.com

E-mail: [email protected]

Telefon: +42 384 795 110

Fax: +42 384 795 120

Kinshofer France S.A.R.L.

B.P20100, 67213 Obemai Cedex, Frankreich

Web: kinshofer.com

E-mail: sales-france@kinshofercom

Kinshofer GmbH

Hauptstraße 76, 83666 Waakirchen,

Deutschland

Web: kinshofer.com

E-mail: [email protected]

Telefon: +49 8021 8899 0

Fax: +49 8021 8899 37

Kinshofer Liftall Inc.

Mainway Drive, Unit #11, Burlington, ON L7L

7G5, Kanada

Web: kinshofer.com

E-mail: [email protected]

Telefon: +1 905 335 2856

Fax: +1 905 335 4529

Kinshofer UK Ltd.

4 Milton Industrial Court, Stockport, Cheshire,

SK6 2TA, Großbritannien

Web: kinshofer.com

E-mail: [email protected]

Telefon: +44 161 406 7046

Fax: +44 161 406 7014

Kinshofer USA Inc.

6420 Inducon Drive Suite G, Sanbom, NY,

14132, USA

Web: kinshofer.com

E-mail: [email protected]

Telefon: +1 716 731 4333

Fax: +1 800 268 9525

Mars Greiftechnik GmbH

Grenzlandstr. 5 3950 Gmund, Österreich

Web: kinshofer.com

E-mail: [email protected]

Telefon: +43 2852 5443 8

Fax: +43 2852 54438 9

NA Interlog AB

Box 730, 931 27 Skellefteå, Schweden

PP Greiftechnik GmbH

Hauptstr. 76, 83666 Waakirchen, Deutschland

Telefon: +49 8021 8899 0

Fax: +49 8021 8899 37

RF System AB

Furutorpsgatan 6 SE-28832 Vinslöv,

Schweden

Web: rt-system.se

E-mail: infoef-system.se

Telefon: +46 44 817 07

Fax: +46 44 859 63

Sorb Industri AB

Box 730, Risbergsgatan 67 931 36 Skellefteå,

Schweden

Web: sorb.se

E-mail: [email protected]

Telefon: +46 910 17400

Fax: +46 910 70 19 00

Systems Solutions

AS Hekotek

Pörguvälja tee 9, Juri, Rae vald, 75306

Harjumaa, Estland

Web: hekotek.ee

E-mail: [email protected]

Telefon: +372 605 1450

Fax: +372 605 1451

**Auftragsfertigung

ElektronikProdukter AB**

Fribergavägen 3, 740 21 Järlåsa, Schweden

Web: leab.se

E-mail: [email protected]

Telefon: +46 18 39 11 28

Fax:+46 18 39 11 26

**Ausstattung von Nutzfahrzeugen

Modul-System AS**

Carl Bergersens vei 5 1481 Hagan, Norwegen

Web: modul-system.no

E-mail: [email protected]

Telefon: +47 67 07 72 73

Eldan-Westrup South Pacific Pty Ltd.

8 Powell Street Killara 2071 New South Wales,

Australien

Web: eldan-recycling.com

E-mail: [email protected]

Telefon: +61 29844 5430

Fax: +61 4000 35326

Eleiko AB

Spikgatan 37 302 44 Halmstad, Schweden

Web: eleiko.se

E-mail: [email protected]

Telefon: +46 35 16 11 00

Fax: +46 35 16 11 01

Eleiko AS

Postboks 119 1309 Rud, Norwegen

Web: eleiko.se

E-mail: [email protected]

Telefon: +47 96 019 099

Heinola Sahakoneet Oy

PL 24, Tehtaantie 21, 18101 Heinola, Finnland

Web: heinolasm.fi

E-mail: [email protected]

Telefon: +358 3 848 411

Fax: +358 3 848 4301

Håells AB

Box 148, 431 22 Mölndal, Schweden

Telefon: +46 31 7468700

Leab Eesti OU

Pöikmäe 1 Tänassilma Tehnopark 76406

Saku vald, Estland

Web: leab.se

E-mail: [email protected]

Telefon: +372 6503 200

Fax: +372 6503 201

Lövänger Elektronik AB

Kyrkren 2, 930 10 Lövänger, Schweden

Web: leab.se

E-mail: martin.lindeeleab.se

Telefon: +46 913 245 00

Fax: +46 913 245 90

**Modul-System Fahrzeugeinrichtungen

GmbH**

Erlenwiese 17

35794 Mengerskirchen, Deutschland

Web: modul-system.de

E-mail: [email protected]

Telefon: +49 6476 9124-0

Fax: +49 6476 9124-10

Modul-System FINLAND OY

PL 118, 01301 Vantaa, Finnland

Web: modul-system.fi

E-mail: [email protected]

Telefon: +358 20 771 0880

Modul-System HH A/S

Stamholmen 111 DK-2650 Hvidovre,

Dänemark

Web: modul-system.dk

E-mail: [email protected]

Telefon: +45 70 25 21 60

Fax: +45 46 15 61 60

Modul-System HH AB

Box 148, Kryptongatan 24 431 22 Mölndal,

Schweden

Web: modul-system.com

E-mail: [email protected]

Telefon: +46 31 746 87 00

Fax: +46 31 746 87 25

Modul-System N.V./S.A

Wayenborgstraat 15 B-2800 Mechelen,

Belgien

Web: modul-system.be

E-mail: [email protected]

Telefon: +32 15 28 52 00

Fax: +32 15 28 52 09

Modul-System Netherland BV

Govert van Wijnkade 42, 3144 EG Maassluis,

Niederlande

Web: modul-system.nl

E-mail: [email protected]

Telefon: +31 10 592 80 38

Fax: +31 10 592 91 13

Modul-System Polska Sp. z o.o.

Jaworowa, ul. Drukarska 1, Warschau, Polen

Web: modul-system.pl

E-mail: [email protected]

Telefon: +48 22 878 14 91

Fax: +48 22 878 14 91

Modul-System S.A.

40 Avenue Graham Bell, ZAC Leonard de

Vinci. 77600 Bussy Saint Georges, Frankreich

Web: modul-system.fr

E-mail: [email protected]

Telefon: +33 1 60 17 64 75

Fax: +33 1 60 17 64 71

Proline AB

Box 114, Djupdalsvägen 3 191 22 Sollentuna,

Schweden

Web: proline-group.com

E-mail: [email protected]

Telefon: +46 8 594 774 50

Fax: +46 8 594 774 51

Proline Denmark APS

Langebjergvffinget 8 A, st. tv. 4000 Roskilde,

Dänemark

Web: prolineas.dk

E-mail: [email protected]

Telefon: +45 6361 8545

Proline Group AB

Box 114, Djupdalsvägen 3, SE-191 22

Sollentuna, Schweden

Web: proline-group.com

E-mail: [email protected]

Telefon: +46 8 594 774 50

Fax +46 8 594 774 51

**Proline Iceland EFT

**Lyngas 18, 210 Garöabffi, Island

Web: proline.is

E-mail: [email protected]

Telefon: +354 571 0300

Fax: +354 571 0301

Proline Nord AB

Utjordsvägen 9M 802 91 Gävle, Schweden

Web: proline-group.com

E-mail: [email protected]

Telefon: +46 26 54 22 00

Fax: +46 26 51 53 39

Proline Norge AS

Frysjaveien 35 0884 Oslo, Norwegen

Web: proline-group.com

E-mail: [email protected]

Telefon: +47 81 50 08 98

Proline Relining SL

Poligono Malpica, Calle E, n° 54-55 50016

Zaragoza, Spanien

Web: prolinesl.es

E-mail: [email protected]

Telefon: +34 97645 7658

Proline Syd AB

Skrittgatan 8 213 77 Malmö, Schweden

Web: proline-group.com

E-mail: [email protected]

Telefon: + 46 40 671 79 90

Fax: +46 40 21 76 94

Proline Väst AB

Datavägen 18 436 32 Askim, Schweden

Web: proline-group.com

E-mail: [email protected]

Telefon: +46 31 68 62 40

Fax: +46 31 68 45 60

VD: Niklas Persson

Proline Öst AB

Box 114 Djupdalsv 3, 191 22 Sollentuna,

Schweden

Web: proline-group.com

E-mail: [email protected]

Telefon: +46 8 594 774 50

Fax: +46 8 594 774 51

Prolinesystems Relining Oy

Sahaajankatu 12 00880 Helsinki, Finnland

Webb: prolineoy.fi

E-mail: [email protected]

Telefon: +358 40 560 29 68

Prosoc AB

Box 114, 191 22 Sollentuna, Schweden

Web: prosoc.se

E-mail: [email protected]

Telefon: +46 20 33 22 22

Recycling NS

Vaerkmestervej 4 5600 Faaborg, Dänemark

Web: eldan-recycling.com

E-mail: [email protected]

Telefon: +45 63 61 25 45

Fax: +45 63 61 25 40

Renholmen AB

Box 10, 930 47 Byske, Schweden

Web: renholmen.se

Telefon: +46 912 408 00

Sanierung von Abflussrohren

P-Line Netherlands BV

Wijkermeerweg 42 C, 1948 NW Beverwijk,

Niederlande

Web: proline-group.nl

E-mail: [email protected]

Telefon: +31 85 273 76 50

Fax: +31 85 273 76 55

Sorb OOO

10th Krasnoyarmeyskaya, LITER A 22 Litera A

Business center "Kellermann Center"

Sankt-Petersburg 190103, Russland

Web: sorb-spb.ru

E-mail: [email protected]

Telefon: +7 812 327 3655

Fax: +7 812 327 3670

Synerplan Oy

Upokaskuja 5, 01450 Vantaa, Finnland

Web: synerplan.fi

E-mail: [email protected]

Telefon: +358 9 2747 900

Fax: +358 9 2747 9070

**Sägewerkausrüstungen

AriVislanda**

Olvägen 4, 342 50 Vislanda, Schweden

Web: arivislanda.com

E-mail: [email protected]

Telefon: +46 472 34345

Fax: +46 472 343 49

Texor AB

Box 204 Alfavägen 1, 921 24 Lycksele,

Schweden

Web: texor.se

E-mail: [email protected]

Telefon: +46 950 27540

Fax: +46 950 10521

**Umwelttechnik

Eldan Inc.**

6311 Inducon Corporate Drive Unit 14

Sanbom, N.Y 14132, USA

Web: www.eldan.us

E-mail: [email protected]

Telefon: +1 716 731 4900

Fax: +1 716 731 4909

Wintech AB

Knutsvägen, 737 33 Fagersta, Schweden

Web: wintech.se

E-mail: [email protected]

Telefon: +46 223 420 50

Fax: +46 223 420 59

Wintech AS

Laki 12

10621 Tallinn, Estland

Web: wintech.se

E-mail: [email protected]

Telefon: +372 6 646880

Fax: +372 6 646881

Zetterströms Rostfria AB

Prostgårdsv. 5 660 60 Molkom, Schweden

Web: zetterstroms.se

E-mail: [email protected]

Telefon: +46 553 790 800

Fax: +46 553 101 86

DEFINITIONEN

Eigenkapitalrendite Ergebnis nach Steuern, bezogen auf die Aktionäre der Muttergesellschaft und eine Beteiligung ohne bestimmenden Einfluss, dividiert durch das durchschnittliche Eigenkapital
Rendite eingesetztes Kapital EBITA dividiert durch durchschnittlich eingesetztes Kapital
Rendite eingesetztes Kapital exklusive Geschäftswert und sonstige immaterielle Vermögenswerte EBITA dividiert durch durchschnittlich eingesetztes Kapital exklusive Geschäftswert und sonstige immaterielle Vermögenswerte
EBIT Betriebsergebnis/Ergebnis vor Finanzposten und Steuern
EBITA Betriebsergebnis vor Abschreibungen von immateriellem Anlagevermögen, entstanden durch Erwerb sowie Umstrukturierungs-, Integrations- und Erwerbskosten
EBITA-Marge EBITA dividiert durch Nettoumsatz
EBITDA Betriebsergebnis vor Abschreibungen sowie Umstrukturierungs-, Integrations- und Erwerbskosten
EBITDA-Marge EBITDA dividiert durch Nettoumsatz
Nettoverschuldungsgrad Verzinsliche Nettoverbindlichkeiten dividiert durch Eigenkapital
Ergebnis je Aktie Ergebnis nach Steuern in Bezug auf Aktionäre des Mutterkonzerns, dividiert durch die durchschnittliche Zahl im Umlauf befindlicher Aktien
Verzinsliche Nettoverbindlichkeiten Schulden bei Kreditinstituten inklusive verzinsliche Rückstellungen für Pensionen, abzüglich liquider Mittel
Eigenkapitalquote Eigenkapital dividiert durch Gesamtvermögen (Bilanzsumme)
Eingesetztes Kapital Gesamtvermögen abzüglich liquider Mittel, verzinsliche Rückstellungen für Pensionen sowie nichtverzinsliche Schulden

JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG UND NOMINIERUNG

Die Jahreshauptversammlung der Lifco AB findet am Mittwoch, dem 6. Mai 2015, um 15.00 Uhr im Stockholm Waterfront Congress Center, Nils Ericsons plan 4, Stockholm, statt.

ANMELDUNG

Aktionäre, die an der Jahreshauptversammlung teilnehmen möchten, sollten bitte

spätestens am 29. April 2015 in das von Euroclear geführte Aktienregister eingetragen sein
und spätestens am 29. April 2015 ihre Teilnahme Lifco mitteilen.

Die Anmeldung kann auf einem der nachstehend aufgeführten drei Wege erfolgen:

auf Lifcos Homepage www.lifco.se
postalisch: Årsstämma, Lifco AB, c/o Euroclear Sweden AB, Box 191,

101 23 Stockholm. SCHWEDEN
telefonisch +46(0)8-402 92 82

Bei der Anmeldung bitten wir Sie um Angabe von Name, Adresse und Personennummer.

Bei Verwaltern registrierte Aktien

Aktionäre, deren Aktien bei Verwaltern registriert sind, müssen rechtzeitig von dem 29. April 2015 dafür Sorge tragen, dass der Verwalter ihre Aktien vorübergehend auf den eigenen Namen registriert, um das Recht zu haben, an der Jahreshauptversammlung teilzunehmen.

Für die Aktionäre, die durch einen Beauftragten vertreten sind, muss Lifco die Vollmacht vor der Jahreshauptversammlung zugestellt werden. Derjenige, der eine justistische Person vertritt, muss eine Kopie des Registerauszugs oder entsprechende Dokumente vorlegen, die ihn als Zeichnungsberechtigten der Firma ausweisen.

NOMINIERUNG UND ANLIEGEN AUF DER JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG

Lifcos Abschlusskommuniquö 2014 informiert über Lifcos Nominierungskommission.

I Lifcos Quartalsbericht über das dritte Quartal 2014 sowie im Abschlusskommuniqué wurde darüber informiert, wie ein Aktionär sein Anliegen auf der Jahreshauptversammlung zu Gehör bringen kann.

Dividende

Aufsichtsrat und DEO schlagen für 2014 eine Dividende von 2,60 SEK je Aktie vor, was in summa 236,2 MSEK entspricht. Als Nachweisstichtag wird der 8. Mai 2015 vorgeschlagen. Euroclear rechnet damit, den Aktionären die Dividende am 13. Mai 2015, vorbehaltlich des Beschlusses auf der Jahreshauptversammlung, übereignen zu können.

FINANZINFORMATION

Lifcos Jahresbericht, das Abschlusskommuniqué und Zwischenberichte werden in Schwedisch und Englisch veröffentlicht.

Sie können unter www.lifco.se/investors abgerufen werden.

Die Printversion des Lifco Jahresberichts wird nur jenen Aktionären zugestellt, die ausdrücklich darum gebeten haben.

Der Jahresbericht kann bestellt werden bei:

www.lifco.se
Att: Investor Relations

Verkmästaregatan 1

SE-745 85 Enköping

SCHWEDEN
Telefon: 0735 07 96 79
E-post: [email protected]

FINANZKALENDER

6. Mai 2015 Zwischenbericht Januar-März
16. Juli 2015 Zwischenbericht Januar-Juni
3. November 2015 Zwischenbericht Januar-September
17. Februar 2016 Abschlusskommuniqué
April 2016 Jahresbericht 2015

LIFCO AB

556465-3185

Verkmästaregatan 1 SE-745 85 Enköping

Telefon: 0735 07 96 79

E-post: [email protected]

www.lifco.se

Lifco erwirbt und entwickelt marktführende Nischenunternehmen, die über nachhaltiges Wachstumspotenzial und guten Cashflow verfügen.