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LEONI AG Interim / Quarterly Report 2016

May 11, 2016

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Interim / Quarterly Report

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Leoni AG

Nürnberg

Zwischenbericht 1. Quartal 2016

Konzernzahlen

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1. Quartal
Mio. € 2016 2015 Veränderung
--- --- --- ---
Umsatzerlöse 1.089,3 1.108,8 -1,8 %
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) 61,3 68,7 -10,8 %
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 24,4 35,2 - 30,8 %
Bereinigtes Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT)* 28,7 37,9 - 24,3 %
Ergebnis vor Steuern (EBT) 18,9 27,8 - 32,2 %
Konzernüberschuss 11,6 16,8 - 31,0 %
Investitionen (inkl. Akquisitionen) 38,8 38,1 1,8 %
Eigenkapitalquote (%) 34,1 % 33,3 % -
Ergebnis je Aktie (€) 0,35 0,51 - 31,4 %
Mitarbeiter 31. 03. (Anzahl) 75.178 70.065 7,3 %

* Ergebnis bereinigt um die Effekte aus der Neubewertung im Rahmen der Kaufpreisverteilung der wesentlichen Akquisitionen, Restrukturierungen, Wertminderungen langfristiger Vermögenswerte, Gewinne aus Unternehmensverkäufen und Ergebnisse aus Unternehmenszusammenschlüssen inklusive zugehöriger Derivate.

Konzernumsatz

Mio. €

Konzern-EBITDA

Mio. €

Konzern-EBIT

Mio. €

Die LEONI-Aktie

Börsen starten turbulent in das Jahr 2016

Zum Jahresauftakt 2016 gerieten viele Handelsplätze weltweit erheblich unter Druck. Die Anleger sorgten sich unter anderem um die Stabilität des europäischen Bankensystems sowie die chinesische und US-amerikanische Konjunktur. Rund um den Globus gaben die Aktienindizes deshalb spürbar nach. Anschließend beruhigte sich die Stimmung an den Märkten allmählich, nicht zuletzt weil die europäische und die chinesische Notenbank ihre Geldpolitik lockerten. Außerdem verkraftete die US-Wirtschaft die Leitzinserhöhung der amerikanischen Notenbank FED offenbar besser als erwartet. Dennoch verloren einige Börsenbarometer im ersten Quartal deutlich an Wert. Neben dem Euro Stoxx 50 und dem japanischen Nikkei-Index betraf das auch den deutschen Leitindex DAX, der Ende März rund 7 Prozent unter dem Schlusskurs 2015 notierte. Besser hielt sich der MDAX, bei dem ein Minus von knapp 2 Prozent zu Buche stand.

Die wichtigsten Daten zur LEONI-Aktie im Überblick

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Beginn der Börsennotierung 1. Januar 1923
Börsenkürzel LEO
ISIN DE0005408884
WKN DE540888
Aktiengattung Nennwertlose Namens-Stammaktien
Marktsegment Prime Standard
Index MDAX
Grundkapital 32.669.000 €
Anzahl der ausgegebenen Aktien 32.669.000 Stück

Kursverlauf 1. Quartal 2016

Quelle: Deutsche Börse AG

indexiert zum 30. Dezember 2015

LEONI-Aktie gibt rund 17 Prozent nach

Die deutschen Automobil- und Zuliefertitel gerieten in den ersten drei Monaten noch stärker unter Druck als der Gesamtmarkt. Der DAX-Sektorindex "Automobile" lag am 31. März 2016 rund 14 Prozent unter dem Kurs vom Jahreswechsel und der Sub-Index der Automobilzulieferer circa 10 Prozent. Auch die LEONI-Aktie verlor an Wert: Ausgehend vom bisherigen Jahreshöchststand, der Anfang Januar mit 34,93 € erreicht wurde, ging der Kurs bis Ende Februar auf die tiefste Notierung von 23,76 € zurück. Anschließend erholte sich unsere Aktie bis zum Quartalsschluss wieder auf 30,33 €, was gegenüber Ende Dezember 2015 einer Einbuße von rund 17 Prozent entsprach.

Damit nahm die Marktkapitalisierung der rund 32,7 Millionen LEONI-Aktien von Januar bis März des laufenden Jahres von circa 1.191 Mio. € auf rund 991 Mio. € ab.

Kennzahlen zur LEONI-Aktie

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1. Quartal 2016 1. Quartal 2015
Nettoergebnis €/Aktie 0,35 0,51
Eigenkapital €/Aktie 29,80 30,38
Höchstkurs1 €/Aktie 34,93 61,79
Tiefstkurs1 €/Aktie 23,76 47,64
Quartalsschlusskurs1 €/Aktie 30,33 58,97
Durchschnittlicher Tagesumsatz Stück 365.422 248.538
Marktkapitalisierung zum Quartalsende Mio. € 990,9 1.926,5

1 XETRA - Tagesschlusskurse

Börsenumsätze

Der Handel mit LEONI-Aktien hat sich im Berichtszeitraum deutlich belebt. Im ersten Quartal 2016 wurden börsentäglich im Durchschnitt 365.422 LEONI-Aktien ge- und verkauft nach 248.538 in der vergleichbaren Vorjahresperiode. In Summe wechselten in den ersten drei Monaten 22,7 Millionen Aktien den Besitzer (Vorjahr: 15,7 Millionen Stück).

Analysten empfehlen mehrheitlich, LEONI zu halten

Derzeit wird LEONI regelmäßig von 21 Finanzmarktanalysten beobachtet (Stand 1. April 2016), die überwiegend dazu raten, unsere Aktie zu halten. Insgesamt bewerteten zwölf Analysten die LEONI-Aktie als Halteposition, drei Investmentspezialisten empfahlen, unsere Aktie zu kaufen bzw. gaben die Empfehlung "Outperform", und sechs rieten zum Verkauf bzw. erteilten das Rating "Underweight".

Aktionärsstruktur stabil

Die Anteilseignerstruktur von LEONI hat sich seit dem Jahreswechsel nicht wesentlich verändert. Unsere 32.669.000 Aktien befinden sich weiterhin vollständig im Streubesitz. Rund zwei Drittel der Aktien werden von institutionellen Investoren, der Rest von Privataktionären gehalten. Ein bedeutender Einzelinvestor mit einer Beteiligung von mehr als 5 Prozent war Ende des ersten Quartals das US-amerikanische Investmenthaus T. Rowe Price. Anteile von 3 bis 5 Prozent besaßen die Schroders PLC, Großbritannien, die State Street Bank and Trust Company, USA, die Pengg Kabel Holding AG, Österreich, und die Classic Fund Management Aktiengesellschaft, Liechtenstein. Darüber hinaus lag die Schweizer UBS Group AG ebenfalls zwischen 3 und 5 Prozent. Die Mehrheit der Aktien von LEONI, etwa 60 Prozent, wird in Deutschland gehalten. Der Rest verteilt sich gleichmäßig auf das übrige Europa mit Schwerpunkt Großbritannien und auf die USA. Im Berichtszeitraum gingen keine Stimmrechtsmitteilungen ein. Frühere Meldungen sind auf unserer Website (www.leoni.com/de/Investor-Relations/Stimmrechtsmitteilungen) abrufbar.

Quartalsfinanzbericht

Konzernzwischenlagebericht

Rahmenbedingungen und Geschäftsverlauf im Überblick

Gesamtwirtschaft

Die globale Konjunktur blieb zu Beginn des Jahres 2016 von Unsicherheiten geprägt und entwickelt sich weiterhin gedämpft. Der IWF (Internationaler Währungsfonds) nennt dafür verschiedene Ursachen: Eine wichtige Rolle spielt die Normalisierung der Konjunktur in China, die zu geringeren Zuwachsraten bei Investitionen und Handel führt. Hinzu kommen der niedrige Ölpreis, der viele ölexportierende Länder beeinträchtigt, sowie die anhaltende Rezession in Brasilien und Russland. Der insgesamt schwächer als prognostizierte Verlauf in den Entwicklungs- und Schwellenländern wirkt sich spürbar auf die Weltwirtschaft aus, da der Großteil des globalen Wachstums derzeit von diesen Staaten getragen wird. In den Industrienationen, die erwartungsgemäß nur sehr moderat expandieren, wird eine höhere Dynamik unter anderem durch die Auswirkungen der internationalen Finanz- und Bankenkrise sowie zu geringe Produktivitätssteigerungen verhindert.

Auch die deutsche Wirtschaft wurde im bisherigen Jahresverlauf von der schwachen Weltkonjunktur beeinträchtigt, die das Exportgeschäft der inländischen Unternehmen bremste. Dem stand nach Angaben des IfW (Instituts für Weltwirtschaft) aber eine robuste Binnennachfrage gegenüber.

Branchenkonjunktur

In den für LEONI bedeutenden Abnehmerbranchen verlief der Jahresauftakt unterschiedlich. Die internationale Automobilindustrie profitierte in den ersten drei Monaten 2016 laut dem Branchenverband VDA (Verband der Automobilindustrie) von deutlich steigenden Zulassungszahlen in Europa und China. Leichte Zuwächse gab es auch in den USA, während der Absatz in Brasilien, Japan und Russland teilweise zweistellig zurückging. Dabei beobachteten wir aufgrund des gesunkenen Ölpreises insbesondere in den USA ein verstärktes Interesse an größeren Fahrzeugen wie Pick-ups. Nach Berechnungen des Marktforschungsinstituts IHS Automotive wurde die Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen im ersten Quartal 2016 gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum weltweit um knapp 1 Prozent ausgeweitet. Während in Europa, China und Nordamerika mehr Fahrzeuge vom Band liefen, wurde die Fertigung in Japan und Korea leicht und in Südamerika deutlich gedrosselt.

Entwicklung des Automobilabsatzes in wichtigen Ländern

Januar bis März 2016 / 2015 %

* Light Vehicles (Pkw und leichte Nutzfahrzeuge)

Quelle: VDA

Die Nachfrage nach schweren Nutzfahrzeugen war im bisherigen Jahresverlauf nach unseren Einschätzungen regional und branchenbezogen sehr differenziert: Der Lkw-Markt entwickelt sich in Europa zwar stabil, blieb in den USA und Brasilien aber weiterhin schwach. Der Bedarf an Sonderfahrzeugen für die Bauindustrie war dagegen in den USA solide, dafür jedoch in Europa und Asien verhalten. In der Agrarmaschinenindustrie setzte sich die gedämpfte Entwicklung weltweit fort.

Umsatz und Auftragseingang der deutschen Elektrotechnik- und Elektronikindustrie nahmen in den ersten beiden Monaten des laufenden Jahres dem ZVEI (Zentralverband der Elektrotechnik- und Elektronikindustrie) zufolge um jeweils rund 3 Prozent zu. Impulse kamen dabei vor allem aus dem Inland sowie in geringerem Umfang aus dem europäischen Ausland, während das Geschäft mit Drittländern weitgehend stagnierte. Im März gab der Geschäftsklimaindex der Branche allerdings deutlich nach.

Der Auftragseingang des inländischen Maschinen- und Anlagenbaus hat sich nach einem sehr schwachen Jahresauftakt im Februar zwar deutlich belebt, der VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau) leitet daraus aber noch keinen Trendwechsel ab. Kumuliert nahmen die neuen Bestellungen in den ersten beiden Monaten 2016 gegenüber Vorjahr um 3 Prozent ab, wobei einem leichten Plus im Inland ein spürbarer Rückgang im Ausland gegenüberstand. Besonders verhalten zeigte sich die internationale petrochemische Industrie, die ihre Investitionstätigkeit wegen des anhaltend niedrigen Ölpreises deutlich zurückgefahren hat.

Die Entwicklung von Auftragseingang und Produktion der ITK-Branche (Informationstechnik und Telekommunikation) deutet auf einen soliden Jahresstart der deutschen Unternehmen der Digitalwirtschaft hin. Nach Angaben von BITKOM (Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien) hat sich der Index des Bestelleingangs für Telekommunikations- und Unterhaltungselektronik-Produkte in den beiden ersten Monaten des laufenden Jahres erhöht. Lediglich im Bereich IT-Hardware kam es nach einem deutlichen Anstieg im Januar zu einem Rückgang im Februar. Der Produktionsindex verbesserte sich sowohl für IT- als auch für Telekommunikations-Hardware und -Systeme in beiden Monaten, allerdings gab es hier bei Unterhaltungselektronik nach einem Plus im Januar ein Minus im Folgemonat.

Geschäftsverlauf der LEONI AG im Überblick

Der Konzernumsatz der LEONI AG belief sich im ersten Quartal 2016 auf 1.089,3 Mio. € und lag damit annähernd auf Vorjahresniveau sowie im Rahmen unserer Erwartungen. Beide Unternehmensbereiche konnten ihr Geschäftsvolumen organisch leicht steigern. Allerdings wurde das Wachstum durch negative Effekte aus dem gegenüber der Vorjahresperiode deutlich gesunkenen Kupferpreis überkompensiert.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) des LEONI-Konzerns nahm in den ersten drei Monaten 2016 auf 24,4 Mio. € ab (Vorjahr: 35,2 Mio. €) und bewegte sich damit ebenfalls auf dem erwarteten Niveau. Während der Unternehmensbereich Wire & Cable Solutions eine EBIT-Steigerung erzielte, war das Ergebnis in der Wiring Systems Division wie erwartet erheblich von im Vorjahr angelaufenen Projekten belastet. Wir haben in diesem Unternehmensbereich ein weitreichendes Transformationsprogramm eingeleitet, das bis Ende 2017 angelegt ist und die Performance wieder nachhaltig verbessern soll. Das Programm läuft planmäßig und wird im Jahresverlauf zunehmend dazu beitragen, die Profitabilität der Division zu erhöhen.

Die Strategie, die Geschäftstätigkeit, das Produktprogramm sowie die wichtigsten Absatzmärkte des LEONI-Konzerns sind ausführlich im Geschäftsbericht 2015 dargestellt und haben sich im Berichtszeitraum nicht wesentlich verändert. Der aktuelle Bericht kann auf der LEONI-Website unter der Rubrik Investor Relations/ Finanzpublikationen eingesehen und heruntergeladen oder bei der LEONI AG angefordert werden.

Bericht aus den Unternehmensbereichen/Segmentbericht

Unternehmensbereich Wiring Systems

Umsatz mit 651,2 Mio. € fast auf Vorjahreshöhe

Der Unternehmensbereich Wiring Systems (WSD) konnte im ersten Quartal 2016 aus eigener Kraft leicht zulegen, obwohl der Umsatz des chinesischen Joint Ventures in Langfang, das seit Dezember 2015 at equity in den Konzernabschluss einbezogen wird, im Gegensatz zum Vorjahr nicht mehr im Geschäftsvolumen enthalten war. Dem standen jedoch negative Kupferpreis- und Währungseffekte gegenüber, sodass der Außenumsatz mit 651,2 Mio. € geringfügig unter dem vergleichbaren Vorjahreswert von 653,9 Mio. € lag.

Zu den wesentlichen Umsatzträgern zählten im Berichtszeitraum weiterhin Kabelsätze und Bordnetz-Systeme für Pkw verschiedener deutscher, anderer europäischer und amerikanischer Automobilunternehmen sowie für die globale Nutzfahrzeugindustrie. Die Lieferungen an die meisten deutschen und anderen europäischen Pkw-Kunden wurden deutlich ausgeweitet. Das Geschäft mit den amerikanischen Automobilproduzenten und den internationalen Lkw- und Sonderfahrzeugherstellern entwickelte sich aufgrund erwartungsgemäß auslaufender Projekte und der insgesamt verhaltenen Konjunktur im Nutzfahrzeugsegment dagegen rückläufig.

Planmäßiger Anlauf der Neuprojekte im ersten Quartal

In den ersten drei Monaten 2016 nahmen wir die Serienfertigung von Bordnetz-Systemen und Kabelsätzen für verschiedene neue Kompakt- und Mittelklasse-Pkw sowie leichte Nutzfahrzeuge mehrerer deutscher, europäischer und amerikanischer Kunden auf. Die Projekte an Standorten in Osteuropa, Asien und Amerika liefen planmäßig an und trugen teilweise auch bereits zum Umsatz bei.

Umsatzentwicklung Wiring Systems

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in Mio. € in %
Umsatz 1. Quartal 2015 653,9
Organisches Wachstum + 4,4 + 0,7
Währungsumrechnungseffekt - 3,9 - 0,6
Kupferpreiseffekt - 3,2 - 0,5
Umsatz 1. Quartal 2016 651,2 - 0,4

Außenumsatz Wiring Systems

Mio. €

EBIT Wiring Systems

Mio. €

Umsatzaufteilung Wiring Systems 1. Quartal 2016

Kritische Neuanläufe aus dem Vorjahr belasten das Ergebnis

Die Neuanläufe aus dem zweiten Halbjahr 2015, bei denen wir außerplanmäßig hohe Belastungen verkraften mussten, beeinträchtigten das Ergebnis des Unternehmensbereichs Wiring Systems wie angekündigt auch in der Berichtsperiode deutlich. Hinzu kamen fehlende Deckungsbeiträge aufgrund des konjunkturbedingt geringeren Volumens im Nutzfahrzeugsektor. Insgesamt belief sich das Ergebnis vor Zinsen und Steuern des Segments WSD in den ersten drei Monaten 2016 auf 5,0 Mio. € (Vorjahr: 17,9 Mio. €). Die eingeleiteten Maßnahmen zur Verbesserung der Performance werden sich in den kommenden Monaten zunehmend positiv auf das Ergebnis auswirken.

Transformationsprogramm zur Profitabilitätssteigerung

Um die Profitabilität des Unternehmensbereichs Wiring Systems wieder nachhaltig zu erhöhen, haben wir einen umfassenden Transformationsprozess initiiert, der wie geplant verläuft und bis Ende 2017 angelegt ist. Damit sollen die Rentabilität der kritischen Projekte sukzessive vergrößert, die Projektplanung und -umsetzung in der Wiring Systems Division verbessert und die Organisationsstruktur gestrafft werden.

Zur Performancesteigerung der kritischen Projekte haben wir bereits Ende des vergangenen Jahres rund 30 Einzelmaßnahmen gestartet. Sie beinhalten die Anpassung des Produktionskonzepts, um die Montagegeschwindigkeit zu erhöhen sowie Nacharbeiten und den Einsatz von Leiharbeitskräften zu verringern. Außerdem werden Rohmaterialkosten und -verbrauch sowie Logistikabläufe optimiert, Montageprozesse zusammengelegt und Produktionskapazitäten an anderen Standorten aufgebaut, um Teilumfänge verlagern zu können. Die Maßnahmen werden über die gesamte Laufzeit der Projekte zunehmend zur Effizienzverbesserung beitragen.

Im Rahmen der Optimierung des Projektmanagements werden unter anderem Prozesse vereinfacht, aktiviert und standardisiert sowie ein systematisches Änderungsmanagement installiert. Die Straffung der Organisation umfasst insbesondere die bereits umgesetzte Verkleinerung der WSD-Führungsebene sowie die Verschlankung der im Zuge der Globalisierung entstandenen komplexen Matrix-Struktur. Ziel ist es, kurze Entscheidungswege, klare Zuständigkeiten und geringere Kosten zu erreichen.

Weitere neue Bestellungen untermauern Auftragsbestand

Von Januar bis März 2016 erhielt der Unternehmensbereich erneut mehrere neue Aufträge von verschiedenen Pkw- und Nutzfahrzeugherstellern. Beispielsweise übernehmen wir die Motorverkabelung für ein Premiumfahrzeug eines deutschen Automobilherstellers. Außerdem gingen aus der weltweiten Nutzfahrzeugindustrie zahlreiche Bestellungen ein, die unter anderem die Komplett- oder Motorverkabelung von verschiedenen Lkw und Spezialfahrzeugen für die Bauindustrie betrafen. Wichtige Neuprojekte konnten wir auch im Bereich Elektromobilität gewinnen: Verschiedene Pkw-Hersteller aus Deutschland und China orderten bei LEONI Hochvolt-Kabelsätze für Elektrofahrzeuge der Kompakt-, Mittel- und Oberklasse.

Insgesamt belief sich der Auftragsbestand des Unternehmensbereichs Wiring Systems Ende März 2016 über die nächsten fünf Jahre ähnlich wie zum Jahreswechsel auf rund 13 Mrd. €. Damit wurde die Grundlage für das geplante Wachstum in den kommenden Jahren weiter untermauert. Der genaue Umfang und der Zeitpunkt der Lieferungen werden durch die tatsächlichen Abrufe unserer Kunden bestimmt.

Unternehmensbereich Wire & Cable Solutions

Umsatz nach drei Monaten bei 438,1 Mio. €

Der Unternehmensbereich Wire & Cable Solutions (WCS) erzielte im ersten Quartal 2016 ein leichtes organisches Wachstum, das jedoch durch einen hohen negativen Effekt aus dem gegenüber Vorjahr stark gesunkenen Kupferpreis aufgezehrt wurde, der sich vor allem in den Business Groups Automotive Cables und Conductors & Copper Solutions bemerkbar machte. Daher belief sich der Außenumsatz des Segments auf 438,1 Mio. € gegenüber 454,9 Mio. € im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Währungskursveränderungen hatten einen geringfügig positiven Einfluss.

Umsatzentwicklung Wire & Cable Solutions

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in Mio. € in %
Umsatz 1. Quartal 2015 454,9
Organisches Wachstum + 0,5 + 0,1
Währungsumrechnungseffekt + 0,7 + 0,2
Kupferpreiseffekt - 18,0 - 4,0
Umsatz 1. Quartal 2016 438,1 - 3,7

Außenumsatz Wire & Cable Solutions

Mio. €

EBIT Wire & Cable Solutions

Mio. €

Umsatzaufteilung Wire & Cable Solutions 1. Quartal 2016

Robustes Automobil- und Industriegeschäft

In der umsatzstärksten Business Group Automotive Cables blieb der Bedarf an unseren Standard- und vor allem Spezialkabeln für die Automobilindustrie in allen wichtigen Regionen stabil. Unter anderem haben wir mit der Serienfertigung von 100 Mbit-Automotive-Ethernet-Kabeln begonnen, die den wachsenden Anforderungen an Pkw-Datenleitungen beispielsweise im Zusammenhang mit Technologien für autonomes Fahren entsprechen. Aufgrund des deutlich niedrigeren Kupferpreises reduzierte sich der Umsatz der Business Group dennoch um knapp 10 Prozent, während er in den Industriebereichen trotz dieses Effekts insgesamt um rund 1 Prozent stieg. Bei der Business Group Industry & Healthcare zeigte sich die Nachfrage sowohl in der Medizintechnik- als auch in der Fiber Optics-Sparte positiv. Lediglich im Bereich Maschinen- und Anlagenbau nahm das Volumen parallel zur Marktentwicklung ab. In der Business Group Communication & Infrastructure konnten wir mit Kabeln und Systemen für die Öl- und Gasindustrie gegen den Trend leicht wachsen, und auch unsere Produkte für die Bahn- und die Solarindustrie waren stärker gefragt. Dagegen verlief das Geschäft mit Datenkabeln erneut schwach. Die Business Groups Electrical Appliance Assemblies und Conductors & Copper Solutions verzeichneten beide einen Umsatzrückgang, letztere vor allem kupferpreisbedingt.

Ergebnis vor Zinsen und Steuern steigt auf 19,3 Mio. €

Dank der soliden operativen Geschäftsentwicklung verbesserte sich die Ertragslage im Unternehmensbereich Wire & Cable Solutions spürbar. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern stieg im ersten Quartal 2016 auf 19,3 Mio. € (Vorjahr: 17,0 Mio. €), obwohl darin ebenfalls ein negativer Metallpreiseffekt von 3,3 Mio. € enthalten war. Darüber hinaus haben wir Restrukturierungsrückstellungen von 0,7 Mio. € für das Petrochemiegeschäft gebildet, dessen Strukturen wir an die aufgrund des Ölpreisverfalls veränderte Marktsituation anpassen.

Auftragseingang erneut höher als Umsatz

In den ersten drei Monaten 2016 erhielt der Unternehmensbereich Wire & Cable Solutions neue Bestellungen in Höhe von 450,2 Mio. €. Damit lag der Auftragseingang erneut über dem Umsatz der Berichtsperiode. Der Rückgang gegenüber dem Ordereingang des Vorjahresquartals von 473,8 Mio. € ist ausschließlich auf den niedrigeren Kupferpreis zurückzuführen. Bereinigt um diesen Effekt hätte sich ebenfalls eine Steigerung ergeben. Der Großteil der Neuaufträge ging in der Business Group Automotive Cables ein. Mehrere Kunden bestellten Standard- und Spezialkabel, die in verschiedenen Werken in Osteuropa und Amerika gefertigt werden. Darüber hinaus übernehmen wir die Lieferung von Ladekabeln für Elektrofahrzeuge eines deutschen Premiumhersteller. Die Business Group Industry & Healthcare gewann im Bereich Fiber Optics einen Folgeauftrag für eine Laserlichtapplikation im Automobilbereich. Bei der Business Group Electrical Appliance Assemblies bestellten mehrere international tätige Hersteller Verkabelungssysteme und Netzanschlussleitungen für Weiße Ware und andere Elektro-Hausgeräte.

Gravitationswellen-Nachweis mit Hilfe von LEONI-Kabeln

Im Februar 2016 gelang es einem internationalen Forscherteam, das Verschmelzen von zwei schwarzen Löchern anhand ihrer Gravitationswelle aufzuzeichnen und damit erstmals messtechnisch nachzuweisen. LEONI unterstützte die Entwicklung von Lasersystemen für die Gravitationswellendetektoren in Kooperation mit dem Laser Zentrum Hannover mit optischen Spezialkabeln. Der im Messaufbau verwendete Laserkopf ist mit konfektionierten Spezialkabeln unserer Business Unit Fiber Optics ausgestattet.

Umsatz und Ertragslage

Konzernumsatz mit rund 1,1 Mrd. € annähernd auf Vorjahresniveau

Der Konzernumsatz der LEONI AG belief sich von Januar bis März 2016 auf 1.089,3 Mio. € gegenüber 1.108,8 Mio. € im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Dabei konnten wir das Geschäftsvolumen aus eigener Kraft leicht steigern, obwohl der Umsatz des seit Dezember 2015 at equity in den Konzernabschluss einbezogenen chinesischen Joint Ventures in Langfang in der Berichtsperiode im Gegensatz zum 2015er Zeitraum nicht mehr enthalten war. Die positive Entwicklung wurde aber von einem deutlich negativen Effekt aus dem gegenüber Vorjahr stark gesunkenen Kupferpreis überkompensiert. Zusätzlich hatten Wechselkursveränderungen einen kleineren umsatzschmälernden Einfluss.

Umsatzentwicklung Konzern

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in Mio. € in %
Umsatz 1. Quartal 2015 1.108,8
Organisches Wachstum + 4,8 + 0,4
Währungsumrechnungseffekt - 3,2 - 0,3
Kupferpreiseffekt - 21,1 - 1,9
Umsatz 1. Quartal 2016 1.089,3 -1,8

Regional ergibt sich ein sehr unterschiedliches Bild: In der Region EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika) nahm das Geschäftsvolumen trotz des Kupferpreiseffekts um rund 7 Prozent auf 767,7 Mio. € zu. In Amerika verbuchten wir auch wegen der schwachen Nutzfahrzeugkonjunktur und des planmäßigen Auslaufens von Bordnetz-Projekten einen Rückgang von rund 12 Prozent auf 166,2 Mio. €. Die knapp 25-prozentige Umsatzreduzierung in Asien auf 155,4 Mio. € ist zusätzlich zum niedrigeren Kupferpreis auf den Wegfall des Geschäftsvolumens unserer chinesischen Tochtergesellschaft in Langfang, die schwächere Konjunktur in China und planmäßige Modellwechsel zurückzuführen.

Konzernumsatz

Mio. €

Konzernumsatz 1. Quartal 2016 nach Segmenten

Konzernumsatz 1. Quartal 2016 nach Regionen

EBIT geht wie erwartet auf 24,4 Mio. € zurück

In den ersten drei Monaten 2016 verringerten sich die Umsatzkosten des LEONI-Konzerns gegenüber dem entsprechenden 2015er Zeitraum um 1 Prozent auf 917,5 Mio. €. Der etwas unterproportionale Rückgang im Vergleich zur Entwicklung des Geschäftsvolumens resultierte aus zusätzlichen Kosten in der Produktion für die kritischen Projekte im Unternehmensbereich Wiring Systems. Die Bruttomarge belief sich auf 15,8 Prozent (Vorjahr: 16,4 Prozent).

Die erwähnten problematischen Projekte führten auch zu hohen Sonderfrachten, was wesentlich zum Anstieg der Vertriebskosten um rund 6 Prozent auf 60,4 Mio. € beitrug. Hinzu kamen externe Beratungsaufwendungen zur Unterstützung der betroffenen Standorte und Organisationseinheiten, die unter anderem für die Zunahme der allgemeinen Verwaltungskosten um knapp 1 Prozent auf 59,8 Mio. € verantwortlich waren. Der Aufwand für Forschung & Entwicklung erhöhte sich um rund 4 Prozent auf 32,6 Mio. € und stand hauptsächlich im Zusammenhang mit den Vorarbeiten für neue Kundenprojekte.

Der Saldo aus den sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen verbesserte sich von 0,5 Mio. € auf 3,7 Mio. €. Dabei machten sich unter anderem Erlöse aus Konzern-Dienstleistungen für das Joint Venture in Langfang bemerkbar. Letzteres leistete außerdem den Hauptteil der Erträge aus assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen in Höhe von 1,7 Mio. €, die im Vorjahr vernachlässigbar waren.

Insgesamt lag das Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern im ersten Quartal 2016 bei 24,4 Mio. € (Vorjahr: 35,2 Mio. €). Bereinigt um Effekte aus Kaufpreisallokationen, Restrukturierungen und Desinvestments belief sich das EBIT auf 28,7 Mio. € (Vorjahr: 37,9 Mio. €). Das Finanzergebnis inklusive des sonstigen Beteiligungsergebnisses verbesserte sich von - 7,4 Mio. € auf - 5,5 Mio. €, im Wesentlichen wegen geringerer Finanzaufwendungen durch die im Vorjahr zu günstigen Konditionen erfolgte Refinanzierung, die sich erst ab dem zweiten Quartal 2015 in vollem Umfang positiv auswirkte.

Konzern-EBIT

Mio. €

Das Ergebnis vor Steuern für den Zeitraum von Januar bis März 2016 verringerte sich auf 18,9 Mio. € (Vorjahr: 27,8 Mio. €). Nach Steuern wurde ein Konzernüberschuss von 11,6 Mio. € ausgewiesen gegenüber 16,8 Mio. € im Vergleichszeitraum 2015.

Finanzlage

Free Cashflow auf Vorjahresniveau

Im ersten Quartal 2016 lag der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit des LEONI-Konzerns mit - 32,0 Mio. € etwa auf Höhe des Vorjahreswerts von - 31,8 Mio. €. Dabei konnten wir das niedrigere Ergebnis durch eine geringere zusätzliche Mittelbindung im Working Capital kompensieren.

Für Investitionstätigkeit flossen in der Berichtsperiode 52,7 Mio. € ab nach 54,1 Mio. € im Vergleichszeitraum. Damit verbesserte sich der Free Cashflow im Vergleich per Ende März von - 86,0 Mio. € leicht auf - 84,7 Mio. €.

Die Aufnahme und Tilgung von Krediten im Rahmen der üblichen Finanzierungstätigkeit führte zu einem Mittelabfluss von 3,5 Mio. €. Der hohe Zufluss von 100,6 Mio. € im Vorjahr stand im Zusammenhang mit der umfassenden Refinanzierung zur Nutzung der günstigen Kapitalmarktkonditionen.

Zusammengenommen sowie inklusive wechselkursbedingter Veränderungen führten die beschriebenen Zu- und Abflüsse per Ende März 2016 zu einer Verringerung des Finanzmittelbestandes auf 189,5 Mio. € (Vorjahr: Anstieg auf 259,9 Mio. €).

Konzernkapitalflussrechnung (Kurzfassung)

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1.Quartal
Mio. € 2016 2015
--- --- ---
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit -32,0 - 31,8
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -52,7 - 54,1
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit - 3,5 100,6
Veränderung des Finanzmittelbestandes - 88,2 14,6
Finanzmittelbestand zum Periodenende 189,5 259,9

Berechnung des Free Cashflow

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1. Quartal
Mio. € 2016 2015
--- --- ---
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit -32,0 - 31,9
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -52,7 - 54,1
Free Cashflow - 84,7 - 86,0

Free Cashflow

Mio. €

Investitionen etwa auf Vorjahreshöhe

Im ersten Quartal 2016 investierte der LEONI-Konzern insgesamt 38,8 Mio. € (Vorjahr 38,1 Mio. €) nahezu ausschließlich in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte.

Im Unternehmensbereich Wiring Systems wurden die Investitionen in den ersten drei Monaten von 22,0 Mio. € auf 25,3 Mio. € leicht ausgeweitet. Die Schwerpunkte lagen auf notwendigen Kapazitätserweiterungsmaßnahmen für neue Kundenprojekte in Osteuropa sowie den bereits begonnenen Aus- und Umbaumaßnahmen der Divisionszentrale in Kitzingen. Weitere dort geplante Modernisierungsschritte haben wir zurückgestellt.

Der Unternehmensbereich Wire & Cable Solutions investierte von Januar bis März 2016 mit 11,2 Mio. € spürbar weniger als im Vergleichszeitraum (Vorjahr: 14,3 Mio. €). Neben den üblichen Ersatzmaßnahmen wurde insbesondere die Kunststoffproduktion für die Automobilkabelfertigung in China erweitert.

Die Investitionen der LEONI AG von 2,3 Mio. € (Vorjahr: 1,8 Mio. €) betrafen vorwiegend strategische IT-Projekte.

Investitionen

Mio. €

Investitionen 1. Quartal 2016 nach Segmenten

Investitionen* 1. Quartal 2016 nach Regionen

* Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte

Vermögenslage

Bilanzstruktur kaum verändert

Die LEONI-Konzernbilanz verlängerte sich per 31. März 2016 im Vergleich zum Jahresende 2015 gedämpft durch Wechselkurseffekte nur geringfügig um 0,5 Prozent auf 2.851,0 Mio. €.

Bei den Aktiva wuchsen die kurzfristigen Vermögenswerte um knapp 2 Prozent auf 1.572,2 Mio. €. Ursächlich dafür war vor allem der saisonal bedingte, jeweils rund 9-prozentige Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen auf 613,1 Mio. € und der Vorräte auf 596,3 Mio. €. Aufgrund von vermehrten Umsatzsteuerforderungen erhöhten sich außerdem die sonstigen kurzfristigen Vermögenswerte von 93,6 Mio. € auf 122,3 Mio. €. Dagegen reduzierten sich die Zahlungsmittel und -äquivalente um rund 32 Prozent auf 189,5 Mio. €.

Die langfristigen Vermögenswerte verringerten sich in Summe um rund 1 Prozent auf 1.278,6 Mio. €. Sowohl das Sachanlagevermögen - mit 896,1 Mio. € die größte Einzelposition (Vorjahr: 902,3 Mio. €) - als auch die übrigen Posten bewegten sich am Stichtag etwa auf dem Niveau per Ende 2015.

Auf der Passivseite gab es ebenfalls kaum Veränderungen: Die kurzfristigen Verbindlichkeiten lagen per 31. März 2016 mit 1.113,9 Mio. € fast exakt auf dem Niveau zum Jahreswechsel. Dabei erhöhten sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen saisonbedingt um 3 Prozent auf 757,9 Mio. €. Die kurzfristigen anderen Verbindlichkeiten vergrößerten sich wegen gestiegener Urlaubsrückstellungen und Umsatzsteuerverbindlichkeiten um rund 13 Prozent auf 168,9 Mio. €. Dem stand im Wesentlichen ein Rückgang der kurzfristigen Finanzschulden von 102,4 Mio. € auf 69,5 Mio. € gegenüber, der maßgeblich aus der Verlängerung von zwei Fremdwährungsdarlehen und der entsprechend veränderten Einstufung von kurz- in langfristige Kredite resultierte.

Im Gegenzug erhöhten sich unter den langfristigen Verbindlichkeiten, die insgesamt um 5 Prozent auf 763,6 Mio. € anwuchsen, die Finanzschulden von 498,8 Mio. € auf 527,8 Mio. €. Außerdem nahmen die Pensionsrückstellungen um circa 8 Prozent auf 162,6 Mio. € zu, da ihre Bewertung infolge des in der Berichtsperiode wieder rückläufigen Marktzinsniveaus angepasst werden musste.

Die entsprechenden versicherungsmathematischen Verluste sowie Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungen in Euro führten zu einer Reduzierung des kumulierten sonstigen Ergebnisses von + 13,9 Mio. € auf - 20,6 Mio. €. Deshalb verringerte sich das Eigenkapital insgesamt um rund 2 Prozent auf 973,5 Mio. €, obwohl die Gewinnrücklagen um circa 2 Prozent auf 668,7 Mio. € zunahmen. Damit belief sich die Eigenkapitalquote auf 34,1 Prozent (31. Dezember 2015: 35,1 Prozent). Die Nettofinanzverschuldung erhöhte sich zum Quartalsende auf 407,8 Mio. € im Vergleich zu 321,6 Mio. € per Ende Dezember 2015.

Vermögens- und Kapitalstruktur

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Mio. € 31.03.2016 31.12.2015
Kurzfristige Vermögenswerte 1.572,2 1.546,3
Langfristige Vermögenswerte 1.278,6 1.291,2
Summe Aktiva 2.851,0 2.837,5
Kurzfristige Verbindlichkeiten 1.113,9 1.113,9
Langfristige Verbindlichkeiten 763,6 727,2
Eigenkapital 973,5 996,3
Summe Passiva 2.851,0 2.837,5

Berechnung der Nettofinanzschulden

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Mio. € 31.03.2016 31.12.2015
Zahlungsmittel und -äquivalente 189,5 279,7
Kurzfristige Finanzschulden - 69,5 - 102,4
Langfristige Finanzschulden - 527,8 - 498,8
Nettofinanzschulden - 407,8 - 321,6

Forschung & Entwicklung

Von Januar bis März 2016 nahmen die Aufwendungen des LEONI-Konzerns für Forschung & Entwicklung um rund 4 Prozent auf 32,6 Mio. € zu (Vorjahr: 31,3 Mio. €). Im Rahmen von kundenspezifischen Projekten für die Automobilindustrie beschäftigten wir uns weiterhin vor allem mit der Optimierung von Gewicht und Bauraum unserer Kabel und Bordnetz-Systeme. Ausführliche Informationen über unsere F & E-Aktivitäten enthält der aktuelle Geschäftsbericht.

F & E-Aufwand

Mio. €

Mitarbeiter

Konzernweit mehr als 75.000 Beschäftigte

Zum Stichtag 31. März 2016 waren im LEONI-Konzern 75.178 Mitarbeiter tätig, 1.160 Personen mehr als zum Jahreswechsel. Die Belegschaft wuchs in Deutschland um 15 auf 4.374 und im Ausland um 1.145 auf 70.804 Beschäftigte. Damit lag der Auslandsanteil weiterhin bei rund 94 Prozent. Die Zahl der überwiegend in China für LEONI aktiven Zeitarbeitskräfte stieg um 60 auf 4.426 Personen.

Die Mitarbeiterzahl des Unternehmensbereichs Wiring Systems vergrößerte sich im ersten Quartal 2016 um 1.080 auf 65.825 Arbeitnehmer. Vor allem an Standorten in Asien, Osteuropa und Amerika wurde im Zusammenhang mit neuen Kundenprojekten Personal aufgebaut.

Im Unternehmensbereich Wire & Cable Solutions waren Ende März 9.078 Mitarbeiter tätig, 71 Personen mehr als zum Jahresende 2015. Neueinstellungen gab es hauptsächlich in der Region EMEA für die Business Groups Automotive Cables, Industry & Healthcare sowie Electrical Appliance Assemblies.

In der Holdinggesellschaft LEONI AG erhöhte sich die Arbeitnehmerzahl um 9 auf 275 Personen.

Mitarbeiter nach Segmenten

Stand: 31. März 2016

Mitarbeiter

Mitarbeiter nach Regionen

Stand: 31. März 2016

Nachtragsbericht

Nach Abschluss der Berichtsperiode bis zur Unterzeichnung dieses Berichts gab es keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, die sich wesentlich auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des LEONI-Konzerns auswirkten.

Nachhaltigkeitsbericht

LEONI verpflichtet sich zu einer nachhaltigen Unternehmensführung, die den Bedürfnissen aller von unserem Handeln betroffenen Interessengruppen gerecht werden soll. Aufgrund der wachsenden Bedeutung von Nachhaltigkeit (Sustainability) für die Entwicklung von LEONI wurde dafür im Berichtszeitraum - ergänzend zu den Organisationseinheiten in beiden Unternehmensbereichen - auf Konzernebene ein Corporate Sustainability Management geschaffen. Ausführliche Informationen über unsere Nachhaltigkeitsaktivitäten finden Sie im aktuellen Geschäftsbericht und dem im August 2015 veröffentlichten dritten Global Compact-Fortschrittsbericht, der auf unserer Website abrufbar ist.

Risiko- und Chancenbericht

Die Risiko- und Chancensituation für den LEONI-Konzern hat sich seit dem Jahresende 2015 nicht wesentlich verändert. Bestandsgefährdende Risiken liegen auch weiterhin nicht vor. Alle bestehenden Risiken und Chancen sowie die Struktur und der Aufbau des Risiko- und Chancenmanagements sind im Geschäftsbericht 2015 umfassend dargestellt.

Prognosebericht

Konjunkturelle Rahmenbedingungen

Gesamtwirtschaftliches Umfeld

Die Aussichten für die globale Konjunktur haben sich zu Jahresbeginn 2016 nochmals etwas eingetrübt. Die immer stärker hervortretenden, vielfältigen konjunkturellen Risiken veranlassten den Internationalen Währungsfonds im April, seine Prognose für das weltweite Wirtschaftswachstum leicht nach unten zu korrigieren, nachdem sie bereits im Januar herabgesetzt worden war. Der IWF rechnet nun für 2016 mit einem globalen BIP-Plus von 3,2 Prozent, 0,2 Prozentpunkte weniger als noch zu Jahresbeginn. Die Erwartungen für 2017 wurden ebenfalls etwas heruntergeschraubt. Neben den anhaltenden ökonomischen Risiken wie dem Abschwung in den Schwellenländern und der Schwäche der Banken wirken sich die zahlreichen politischen Krisen zunehmend negativ aus. Dazu zählt der IWF auch die Flüchtlingskrise sowie nationalistische und populistische Tendenzen in einigen Industriestaaten, die eine konstruktive, international abgestimmte Wirtschaftspolitik erschweren. In den Entwicklungs- und Schwellenländern geht der IWF für 2016 jetzt von einem Zuwachs um 4,1 Prozent und in den Industrienationen von 1,9 Prozent aus. Für die Eurozone und Deutschland wurde die Wachstumsprognose jeweils von 1,7 Prozent auf 1,5 Prozent herabgesetzt.

Weltwirtschaftswachstum 2015 bis 2017

%

Quelle: IWF

Wirtschaftswachstum 2016 in ausgewählten Regionen

%

Quelle: IWF

Branchenentwicklung

Die meisten für LEONI wichtigen Branchen rechnen 2016 mit einem leicht positiven Verlauf. In der Automobilindustrie ist laut den jüngsten Prognosen von IHS Automotive im laufenden Jahr weltweit von einem Produktionsanstieg um gut 3 Prozent auf mehr als 91 Millionen Pkw und leichte Nutzfahrzeuge auszugehen. Der Zuwachs resultiert überwiegend aus dem Bereich Light Trucks, deren Fertigung abgesehen von Südamerika in allen wichtigen Regionen ausgeweitet werden dürfte. Der Pkw-Output stagniert dagegen etwa auf dem Vorjahresniveau.

Auch die Herstellung von schweren Nutzfahrzeugen wird im laufenden Jahr nach Angaben von IHS Automotive global um rund 3 Prozent vergrößert. Dabei soll die Fertigung in allen Regionen mit Ausnahme von Nordamerika zulegen.

Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen 2015 2016e nach Regionen

Mio. Stück

Quelle: IHS Automotive

Produktion von schweren Nutzfahrzeugen nach Regionen

Mio. Stück

Quelle: IHS Automotive

Der Welt-Elektromarkt wird aus Sicht des ZVEI 2016 erneut um 5 Prozent wachsen. Impulse kommen vor allem aus Asien, aber auch für Amerika und Europa wird ein höheres Volumen vorhergesagt. Die für LEONI wichtigen Marktsegmente Automation, Energietechnik, Elektromedizin und Elektrohausgeräte dürften global jeweils um 5 bis 6 Prozent zunehmen.

Im Maschinen- und Anlagenbau ist im laufenden Jahr dem VDMA zufolge weltweit mit einer Stagnation zu rechnen, da die internationale Nachfrage nach Maschinen weiter schwach bleiben dürfte. Belastend wirken insbesondere die starken Investitionskürzungen im Rohstoffsektor, sodass die Prognose aus heutiger Sicht eher unter Abwärtsdruck ist, als dass sie Chancen auf eine Korrektur nach oben hätte. Die deutschen Hersteller hoffen, ihr Produktionsniveau des Jahres 2015 trotz ungünstiger Rahmenbedingungen ebenfalls halten zu können.

Die inländischen Unternehmen der Informationstechnologie, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik (ITK) werden ihren Umsatz 2016 nach Einschätzung des Branchenverbands BITKOM um 1,7 Prozent ausbauen. Treiber ist das Softwaregeschäft und damit die Informationstechnologie, die insgesamt um 3 Prozent wachsen soll. Für die Telekommunikation und die Unterhaltungselektronik werden leichte Steigerungsraten von jeweils 0,2 Prozent erwartet.

Entwicklung des LEONI-Konzerns

Nach der erwartungsgemäßen Entwicklung im ersten Quartal bekräftigt der Vorstand der LEONI AG seine Prognose für das Geschäftsjahr 2016: Der Konzernumsatz soll sich auf rund 4,4 Mrd. € belaufen, wobei der leichte Rückgang um circa 2 Prozent gegenüber dem Vorjahr vor allem auf den niedrigeren Kupferpreis, den Wegfall des Geschäftsvolumens unserer chinesischen Gesellschaft in Langfang aufgrund der Einbringung in ein Joint Venture sowie die schwächere Konjunktur in China und anderen wichtigen Märkten zurückzuführen ist.

Das Konzern-EBIT wird 2016 voraussichtlich auf rund 105 Mio. € abnehmen. Neben fehlenden Deckungsbeiträgen wegen des niedrigeren Geschäftsvolumens werden die Ergebnisbeiträge der kritischen Projekte im Bordnetz-Bereich aus heutiger Sicht deutlich geringer ausfallen als ursprünglich geplant. Hinzu kommen Restrukturierungs- und Sonderaufwendungen von circa 30 Mio. €, die überwiegend die Wiring Systems Division betreffen. 2015 hatte das EBIT inklusive eines positiven Sondereffekts von 19,6 Mio. € aus dem Verkauf der Anteile der Gesellschaft in Langfang 151,3 Mio. € betragen. Bereinigt um die Restrukturierungs- und Sondereffekte würde sich das EBIT 2016 leicht verbessern.

Im Unternehmensbereich Wiring Systems gehen wir im laufenden Jahr von einem Außenumsatz von rund 2,6 Mrd. € (Vorjahr: 2,67 Mrd. €) und einem Ergebnis vor Zinsen und Steuern von etwa 30 Mio. € (Vorjahr: 87,4 Mio. €) aus. Darin wurden Restrukturierungs- und Sonderaufwendungen in Höhe von circa 25 Mio. € berücksichtigt, während das Vorjahres-EBIT den positiven Sondereffekt aus dem abgeschlossenen Joint Venture in China von 19,6 Mio. € enthalten hatte. Im Mittelpunkt der WSD-Aktivitäten steht 2016 die Umsetzung des Transformationsprogramms zur nachhaltigen Steigerung der Profitabilität, das sich im Jahresverlauf zunehmend positiv auf das Ergebnis auswirken wird.

Für den Unternehmensbereich Wire & Cable Solutions rechnen wir 2016 mit einem Umsatz von rund 1,8 Mrd. € (Vorjahr: 1,83 Mrd. €), wobei der leichte Rückgang ausschließlich auf den niedrigeren Kupferpreis zurückzuführen ist. Das Segment-EBIT soll sich auf rund 75 Mio. € verbessern (Vorjahr: 63,9 Mio. €). Hierin sind Restrukturierungsaufwendungen von etwa 5 Mio. € für die geplante Bereinigung des Portfolios und Kapazitätsanpassungen enthalten. Auch im Unternehmensbereich WCS steht die weitere Steigerung von Effizienz und Rentabilität auf der Agenda. Im Rahmen einer neuen strategischen Ausrichtung werden wir uns stärker als Lösungsanbieter positionieren und das Geschäftsportfolio auf Konsolidierungsmöglichkeiten überprüfen. Zugleich sollen bestimmte Bereiche unseres Industriegeschäfts, in denen wir heute zum Teil schon eine marktführende Position innehaben, ausgebaut werden.

LEONI ist ein stabil aufgestelltes und finanziertes Unternehmen, das nach wie vor über gute Perspektiven verfügt. Die Basis für unsere langfristig positive Entwicklung bildet der gute Auftragsbestand in beiden Unternehmensbereichen. Darüber hinaus ist LEONI mit innovativen Produkten und Systemen wettbewerbsfähig positioniert und wird von den maßgeblichen Trends in wichtigen Abnehmerbranchen überdurchschnittlich profitieren. Für unser Automotive-Geschäft bieten sich beispielsweise Chancen durch den zunehmenden Bedarf an Kabeln und Systemen für Lösungen in den Bereichen autonomes Fahren und Elektromobilität oder an Gewichtsoptimierung und damit CO2 -Einsparung durch Miniaturisierung und Leichtbau. Unsere Industriebereiche erhalten positive Impulse unter anderem von den Trends zu Digitalisierung in allen Lebensbereichen, Industrie 4.0 und Ressourcenschonung durch alternative Energietechnik.

Die ausführliche, unverändert gültige Prognose ist im Geschäftsbericht 2015 abgedruckt. Dort finden Sie auch weitere Informationen zu unserer an den globalen Trends ausgerichteten Strategie.

Ziele des LEONI-Konzerns

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Ist 2015 Prognose 2016
Konzernumsatz Mrd. € 4,5 4,4
EBIT Mio. € 151,3 105
Investitionsvolumen Mio. € 247,6 230
Free Cashflow Mio. € - 5,2 - 30
Nettofinanzschulden Mio. € 321,6 390
Eigenkapitalquote % 35,1 35
Return on Capital Employed % 10,0 6

Verkürzter Konzernzwischenabschluss zum 31. März 2016

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

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1. Quartal
T€ (ausgenommen Angaben zu Aktien) 2016 2015 Veränderung
--- --- --- ---
Umsatzerlöse 1.089.293 1.108.809 - 1,8 %
Umsatzkosten - 917.539 - 926.737 - 1,0 %
Bruttoergebnis vom Umsatz 171.754 182.072 - 5,7 %
Vertriebskosten - 60.440 - 56.794 6,4 %
Allgemeine Verwaltungskosten - 59.805 - 59.311 0,8 %
Forschungs- und Entwicklungskosten - 32.582 - 31.257 4,2 %
Sonstige betriebliche Erträge 5.835 3.902 49,5 %
Sonstige betriebliche Aufwendungen - 2.135 - 3.449 - 38,1 %
Ergebnis aus assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen 1.725 12 > 100,0 %
EBIT 24.352 35.175 - 30,8 %
Finanzerträge 387 517 - 25,2 %
Finanzaufwendungen - 6.001 - 7.980 - 24,8 %
Sonstiges Beteiligungsergebnis 114 100 14,0 %
Ergebnis vor Steuern 18.852 27.812 - 32,2 %
Ertragsteuern - 7.267 - 11.020 - 34,1 %
Konzernüberschuss 11.585 16.792 - 31,0 %
davon: Anteilseigner des Mutterunternehmens 11.512 16.688
Anteile ohne beherrschenden Einfluss 73 104
Ergebnis je Aktie (unverwässert und verwässert) 0,35 0,51
Durchschnittliche im Umlauf befindliche Aktien (unverwässert und verwässert) 32.669.000 32.669.000

Konzern-Gesamtergebnisrechnung

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1. Quartal
T€ 2016 2015
--- --- --- --- --- ---
Konzernüberschuss 11.585 16.792
Sonstiges Ergebnis
Nicht in die Gewinn- und Verlustrechnung umgliederbare Posten:
Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste aus

leistungsorientierten Versorgungsplänen
- 15.167 -22.143
Ertragsteuern, die auf Posten des sonstigen Ergebnisses entfallen,

die nicht umgegliedert werden
3.596 5.279
Anteil der versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste,

der auf assoziierte Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen entfällt
- 15 0
In die Gewinn- und Verlustrechnung umgliederbare Posten:
Differenzen aus der Währungsumrechnung
In der laufenden Periode entstandene Verluste und

Gewinne
- 22.994 72.963
Summe Differenzen aus der Währungsumrechnung - 22.994 72.963
Cashflow Hedges
In der laufenden Periode entstandene Gewinne und Verluste 57 - 1.682
Abzüglich Umbuchungen in die Gewinn- und Verlustrechnung 2.547 2.088
Summe Cashflow Hedges 2.604 406
Anteil der in die Gewinn- und Verlustrechnung umgliedbaren Posten,

der auf assoziierte Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen entfällt
- 547 0
Ertragsteuern, die auf Posten des sonstigen Ergebnisses entfallen,

die umgegliedert werden
- 1.911 1.479
Sonstiges Ergebnis (nach Steuern) - 34.434 57.984
Gesamtergebnis - 22.849 74.776
davon: Anteilseigner des Mutterunternehmens - 22.922 74.629
Anteile ohne beherrschenden Einfluss 73 147

Konzern-Kapitalflussrechnung

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1. Quartal
T€ 2016 2015
--- --- --- --- ---
Konzernüberschuss 11.585 16.792
Überleitung zum Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit:
Ertragsteuern 7.267 11.020
Zinsergebnis 5.374 7.730
Dividendenerträge - 114 - 100
Abschreibungen 36.976 33.564
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge - 1.725 - 12
Ergebnis aus Anlagenabgängen - 389 - 12
Veränderung der betrieblichen Vermögenswerte und Schulden
Veränderung der Forderungen und sonstigen finanziellen Vermögenswerte - 49.233 - 79.511
Veränderung der Vorräte - 56.766 - 35.688
Veränderung der sonstigen Vermögenswerte - 28.196 - 24.682
Veränderung der Rückstellungen - 7.573 3.345
Veränderung der Verbindlichkeiten 60.284 48.759
Gezahlte Ertragsteuern - 6.698 - 8.136
Gezahlte Zinsen - 3.201 - 5.209
Erhaltene Zinsen 300 206
Erhaltene Dividendenzahlungen 114 100
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit - 31.995 - 31.834
Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagevermögen - 53.226 - 54.819
Investitionen in sonstige finanzielle Vermögenswerte - 98 - 4
Einzahlungen aus Anlagenabgängen 670 690
Cashflow aus der Investitionstätigkeit - 52.654 - 54.133
Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzschulden 23.815 235.764
Auszahlungen aus der Tilgung von Finanzschulden - 27.345 - 135.166
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit - 3.530 100.598
Veränderung des Finanzmittelbestandes - 88.179 14.631
Wechselkursbedingte Veränderung des Finanzmittelbestandes - 1.961 13.270
Finanzmittelbestand am Anfang der Periode 279.680 231.978
Finanzmittelbestand am Ende der Periode 189.540 259.879

Konzern-Bilanz

Aktiva

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T€ 31.03.2016 31.12.2015 31.03.2015
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 189.540 279.680 259.879
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 613.133 562.200 647.177
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 27.926 41.027 38.973
Sonstige Vermögenswerte 122.299 93.583 115.296
Ertragsteuerforderungen 16.211 14.881 11.282
Vorräte 596.269 547.918 634.492
Zum Verkauf bestimmte Vermögenswerte 6.965 6.965 9.689
Summe kurzfristige Vermögenswerte 1.572.343 1.546.254 1.716.788
Sachanlagevermögen 896.057 902.307 858.573
Immaterielle Vermögenswerte 77.245 79.324 84.709
Geschäfts- oder Firmenwerte 149.602 149.915 151.772
Anteile an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen 13.687 13.040 671
Forderungen aus langfristigen Entwicklungsaufträgen 51.597 54.246 54.072
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 8.406 8.339 10.281
Latente Steuern 57.139 58.596 78.376
Sonstige Vermögenswerte 24.910 25.430 21.787
Summe langfristige Vermögenswerte 1.278.643 1.291.197 1.260.241
Summe Aktiva 2.850.986 2.837.451 2.977.029

Passiva

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T€ 31.03.2016 31.12.2015 31.03.2015
Kurzfristige Finanzschulden und kurzfristiger Anteil an langfristigen Krediten 69.546 102.409 118.160
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 757.856 735.717 777.111
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 56.975 61.840 45.173
Verbindlichkeiten aus Ertragsteuern 31.245 32.143 38.838
Kurzfristige andere Verbindlichkeiten 168.940 149.132 170.276
Rückstellungen 29.352 32.660 27.869
Summe kurzfristige Verbindlichkeiten 1.113.914 1.113.901 1.177.427
Langfristige Finanzschulden 527.831 498.836 538.713
Langfristige finanzielle Verbindlichkeiten 1.870 3.093 12.953
Langfristige andere Verbindlichkeiten 9.706 9.898 9.233
Pensionsrückstellungen 162.615 150.735 183.743
Sonstige Rückstellungen 26.745 26.735 24.369
Latente Steuern 34.826 37.925 38.060
Summe langfristige Verbindlichkeiten 763.593 727.222 807.071
Gezeichnetes Kapital 32.669 32.669 32.669
Kapitalrücklage 290.887 290.887 290.887
Gewinnrücklagen 668.719 657.207 635.940
Kumuliertes sonstiges Ergebnis - 20.584 13.850 31.310
Auf die Anteilseigner des Mutterunternehmens entfallendes Eigenkapital 971.691 994.613 990.806
Anteile ohne beherrschenden Einfluss 1.788 1.715 1.725
Summe Eigenkapital 973.479 996.328 992.531
Summe Passiva 2.850.986 2.837.451 2.977.029

Entwicklung des Konzerneigenkapitals

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Kumuliertes sonstiges Ergebnis
T€ Gezeichnetes

Kapital
Kapitalrücklage Gewinnrücklagen Differenz aus der

Währungs-

umrechnung
Cashflow

Hedges
Versicherungs-

mathematische

Gewinne und Verluste
--- --- --- --- --- --- ---
1. Januar 2015 32.669 290.887 619.252 68.599 - 4.469 - 90.761
Konzernüberschuss 16.688
Sonstiges Ergebnis 72.920 1.885 - 16.864
Gesamtergebnis
31. März 2015 32.669 290.887 635.940 141.519 - 2.584 - 107.625
1. Januar 2016 32.669 290.887 657.207 102.776 - 6.742 - 82.184
Konzernüberschuss 11.512
Sonstiges Ergebnis - 23.550 702 - 11.586
Gesamtergebnis
31. März 2016 32.669 290.887 668.719 79.226 - 6.040 - 93.770

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Kumuliertes sonstiges Ergebnis
T€ Auf die Anteilseigner des Mutterunternehmens entfallendes Eigenkapital Anteile ohne beherrschenden Einfluss Summe
--- --- --- ---
1. Januar 2015 916.177 1.578 917.755
Konzernüberschuss 16.688 104 16.792
Sonstiges Ergebnis 57.941 43 57.984
Gesamtergebnis 74.629 147 74.776
31. März 2015 990.806 1.725 992.531
1. Januar 2016 994.613 1.715 996.328
Konzernüberschuss 11.512 73 11.585
Sonstiges Ergebnis - 34.434 0 - 34.434
Gesamtergebnis - 22.922 73 - 22.849
31. März 2016 971.691 1.788 973.479

Anhang zum verkürzten Konzernzwischenabschluss für den Zeitraum 1. Januar bis 31. März 2016

Grundlagen

Dieser Zwischenabschluss wurde in Übereinstimmung mit dem International Accounting Standard IAS 34 "Zwischenberichterstattung", wie er in der Europäischen Union anzuwenden ist, als verkürzter Zwischenabschluss erstellt. Der verkürzte Zwischenabschluss enthält nicht alle für einen Konzernjahresabschluss erforderlichen Angaben und Informationen und steht daher im Zusammenhang mit dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2015. LEONI erstellt und veröffentlicht den Zwischenabschluss in Euro (€). Der vorliegende Konzernzwischenabschluss und der Konzernzwischenlagebericht zum 31. März 2016 wurden weder einer prüferischen Durchsicht noch einer Prüfung gemäß § 317 HGB durch den Wirtschaftsprüfer unterzogen. Der Konzernzwischenabschluss wurde vom Vorstand am 2. Mai 2016 zur Veröffentlichung freigegeben.

1 | Rechnungslegungsgrundsätze

Die angewandten Konsolidierungs-, Bewertungs- und Bilanzierungsmethoden entsprechen denen des Konzernjahresabschlusses 2015 und wurden dort im Konzernanhang beschrieben.

Die für das Geschäftsjahr 2016 erstmals anzuwendenden neuen Rechnungslegungsstandards wirken sich nicht wesentlich auf den Konzernzwischenabschluss aus und werden aus diesem Grund nicht näher erläutert.

2 | Konsolidierungskreis

Neben der LEONI AG, die ihren Sitz in Nürnberg, Marienstraße 7 hat und beim Amtsgericht Nürnberg unter der Nummer HRB 202 geführt wird, werden in den Konzernzwischenabschluss alle Tochterunternehmen einbezogen, die von der LEONI AG unmittelbar oder mittelbar beherrscht werden.

Im Berichtszeitraum gab es keine Veränderungen des Konsolidierungskreises.

Erläuterungen

3 | Segmentinformationen

Der Konzern verfügt über zwei berichtspflichtige Segmente:

Wire & Cable Solutions

Das Segment Wire & Cable Solutions entwickelt, produziert und konfektioniert Drähte und Litzen, optische Fasern, Standard- und Spezialkabel, Hybrid- und optische Kabel sowie komplette Kabelsysteme für unterschiedlichste industrielle Anwendungen.

Wiring Systems

Die Entwicklung, Fertigung und der Vertrieb von Kabelsätzen, kompletten Bordnetz-Systemen sowie dazugehörigen Komponenten und Steckverbindungen für die internationale Automobil- und Zulieferindustrie bildet das Hauptgeschäft des Unternehmensbereichs Wiring Systems.

Die Segmentinformationen stellen sich für den Berichtszeitraum wie folgt dar:

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1. Quartal
T€ (außer Mitarbeiter) 2016 2015 Veränderung
--- --- --- ---
Wiring Systems
Umsatzerlöse, brutto 651.312 654.004 - 0,4 %
./. Konzerninnenumsätze (Intersegmentumsätze) 156 87 79,3 %
Konzernaußenumsatz (Umsätze mit Dritten) 651.156 653.917 - 0,4 %
EBIT 5.045 17.890 - 71,8 %
EBIT in % vom Konzernaußenumsatz 0,8 % 2,7 % -
Mitarbeiter 31. 03. (Anzahl) 65.825 61.071 7,8 %
Wire & Cable Solutions
Umsatzerlöse, brutto 485.616 498.006 - 2,5 %
./. Konzerninnenumsätze (Intersegmentumsätze) 47.479 43.114 10,1 %
Konzernaußenumsatz (Umsätze mit Dritten) 438.137 454.892 - 3,7 %
EBIT 19.292 16.957 13,8 %
EBIT in % vom Konzernaußenumsatz 4,4 % 3,7 % -
Mitarbeiter 31. 03. (Anzahl) 9.078 8.739 3,9 %
Konsolidierung / LEONI AG
Umsatzerlöse, brutto - 47.635 -43.201 - 10,3 %
./. Konzerninnenumsätze (Intersegmentumsätze) 47.635 43.201 10,3 %
Konzernaußenumsatz (Umsätze mit Dritten) - -
EBIT 15 328
Mitarbeiter 31. 03. (Anzahl) 275 255 7,8 %
Konzern
Umsatzerlöse, brutto 1.089.293 1.108.809 - 1,8 %
./. Konzerninnenumsätze (Intersegmentumsätze) - -
Konzernaußenumsatz (Umsätze mit Dritten) 1.089.293 1.108.809 - 1,8 %
EBIT 24.352 35.175 - 30,8 %
EBIT in % vom Konzernaußenumsatz 2,2 % 3,2 % -
Mitarbeiter 31. 03. (Anzahl) 75.178 70.065 7,3 %

4 | Sonstige betriebliche Aufwendungen und sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 5.835 T€ (Vorjahr: 3.902 T€) enthielten 835 T€ (Vorjahr: 2.484 T€) Zuwendungen der öffentlichen Hand für die Förderung der Exportwirtschaft in Ägypten. Des Weiteren sind Erträge aus der Erbringung von Dienstleistungen für unser Joint Venture in Langfang sowie Kostenerstattungen enthalten. Währungsgewinne fielen in Höhe von 137 T€ an.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen 2.135 T€ (Vorjahr: 3.449 T€) und enthielten Restrukturierungsaufwendungen des Segments Wire & Cable Solutions in Höhe von 668 T€ (Vorjahr: 215 T€). Diese fielen für die Schließung der Fertigung für Industrial Projects in Mexiko an. Im Vorjahr waren in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen Währungsverluste in Höhe von 2.197 T€ enthalten.

5 | Finanzergebnis

Das Finanzergebnis, das heißt der Saldo aus Finanzerträgen und Finanzaufwendungen, betrug - 5.614 T€ (Vorjahr: - 7.463 T€). Hier machten sich die günstigeren Konditionen aus den Refinanzierungsaktivitäten in 2015 bemerkbar, die zu einer Abnahme der Zinsaufwendungen führten.

6 | Ertragsteuern

Die ausgewiesenen Ertragsteuern von 7.267 T€ (Vorjahr: 11.020 T€) enthielten in Höhe von 8.237 T€ (Vorjahr: 8.530 T€) laufenden Steueraufwand und in Höhe von 970 T€ latenten Steuerertrag (Vorjahr: 2.490 T€ latenten Steueraufwand), der auf Bilanzpostenunterschiede und die Veränderung von Verlustvorträgen zurückzuführen war.

Die Steuerquote betrug 38,6 Prozent (Vorjahr: 39,6 Prozent).

7 | Gesamtergebnisrechnung

Die folgende Übersicht zeigt die Bruttobeträge, Ertragsteuereffekte und Nettobeträge des sonstigen Ergebnisses:

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1. Quartal
2016 2015
--- --- --- --- --- --- ---
T€ Vorsteuerbetrag Steuereffekt Nettobetrag Vorsteuerbetrag Steuereffekt Nettobetrag
--- --- --- --- --- --- ---
Veränderung der versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste - 15.167 3.596 - 11.571 - 22.143 5.279 - 16.864
Veränderung der Differenz aus Währungsumrechnung - 22.994 - 9 - 23.003 72.963 0 72.963
Veränderung unrealisierter Gewinne/Verluste aus Cashflow Hedges 2.604 - 1.902 702 406 1.479 1.885
Veränderungen des Anteils am sonstigen Ergebnis, der auf assoziierte Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen entfällt - 562 0 - 562 0 0 0
Sonstiges Ergebnis - 36.119 1.685 - 34.434 51.226 6.758 57.984

Im Berichtszeitraum schlugen sich im sonstigen Ergebnis Währungsumrechnungsverluste von 22.994 T€ (Vorjahr: Gewinne 72.963 T€) nieder. Diese waren im Wesentlichen auf die Translation des chinesischen Renminbi, des britischen Pfund sowie des US-Dollars in die Berichtswährung Euro zurückzuführen.

Der Rückgang des Diskontierungssatzes für Pensionsverpflichtungen führte in den ersten drei Monaten zu versicherungsmathematischen Verlusten in Höhe von 15.167 T€ (Vorjahr: 22.143 T€).

Unter Berücksichtigung von latenten Steuern ergab sich insgesamt ein sonstiges Ergebnis von - 34.434 T€ (Vorjahr: 57.984 T€).

8 | Finanzschulden

Die Summe der kurzfristigen und langfristigen Finanzschulden betrug zum 31. März 2016 insgesamt 597.377 T€ (31.12.2015: 601.245 T€). Durch die Prolongation von Fremdwährungsdarlehen wurden kurzfristige in langfristige Finanzschulden umgegliedert.

9 | Finanzinstrumente

Die folgenden Tabellen zeigen die Buchwerte und beizulegenden Zeitwerte der Finanzinstrumente, die zum 31. März 2016 und zum 31. März 2015 im Konzern bestanden:

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Wertansatz Bilanz nach IAS 39
T€

Aktiva
Bewertungs-

kategorie

nach IAS 39
Buchwert

31.03.2016
Fortgeführte

Anschaffungs-

kosten
Anschaffungs-

kosten
Fair Value

erfolgsneutral
Fair Value

erfolgswirksam
--- --- --- --- --- --- ---
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente LaR 189.540 189.540
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen LaR 613.133 613.133
Langfristige Forderungen aus Entwicklungsaufträgen LaR 51.597 51.597
Sonstige finanzielle Forderungen LaR 26.521 26.521
Sonstige originäre finanzielle Vermögenswerte
Available-for-Sale Financial Assets AfS 1.065 1.065
Derivative finanzielle Vermögenswerte
Derivate ohne Hedge-Beziehung FAHfT 4.363 4.363
Derivate mit Hedge-Beziehung n/a 4.383 2.437 1.946
Passiva
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen FLAC 757.856 757.856
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten FLAC 200.385 200.385
Schuldscheindarlehen FLAC 396.967 396.967
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten FLAC 35.849 35.849
Derivative finanzielle Verbindlichkeiten
Derivate ohne Hedge-Beziehung FLHfT 13.699 13.699
Derivate mit Hedge-Beziehung n/a 9.322 9.322
Davon aggregiert nach Bewertungskategorien gemäß IAS 39:
Loans and Receivables (LaR) LaR 880.791 880.791
Available-for-Sale Financial Assets (AfS) AfS 1.065 1.065
Financial Assets Held for Trading (FAHfT) FAHfT 4.363 4.363
Financial Liabilities Measured at Amortised Cost (FLAC) FLAC 1.391.057 1.391.057
Financial Liabilities Held for Trading (FLHfT) FLHfT 13.699 13.699

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T€

Aktiva
Fair Value 31.03.2016
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 189.540
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 613.133
Langfristige Forderungen aus Entwicklungsaufträgen 51.597
Sonstige finanzielle Forderungen 26.521
Sonstige originäre finanzielle Vermögenswerte
Available-for-Sale Financial Assets 1.065
Derivative finanzielle Vermögenswerte
Derivate ohne Hedge-Beziehung 4.363
Derivate mit Hedge-Beziehung 4.383
Passiva
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 757.856
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 205.691
Schuldscheindarlehen 413.121
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 35.849
Derivative finanzielle Verbindlichkeiten
Derivate ohne Hedge-Beziehung 13.699
Derivate mit Hedge-Beziehung 9.322
Davon aggregiert nach Bewertungskategorien gemäß IAS 39:
Loans and Receivables (LaR) 880.791
Available-for-Sale Financial Assets (AfS) 1.065
Financial Assets Held for Trading (FAHfT) 4.363
Financial Liabilities Measured at Amortised Cost (FLAC) 1.412.517
Financial Liabilities Held for Trading (FLHfT) 13.699

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Wertansatz Bilanz nach IAS 39
T€ Bewertungs-

kategorie

nach IAS 39
Buchwert

31.03.2015
Fortgeführte

Anschaffungs-

kosten
Anschaffungs-

kosten
Fair Value

erfolgsneutral
Fair Value

erfolgswirksam
--- --- --- --- --- --- ---
Aktiva
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente LaR 259.879 259.879
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen LaR 647.177 647.177
Langfristige Forderungen aus Entwicklungsaufträgen LaR 54.072 54.072
Sonstige finanzielle Forderungen LaR 34.803 34.803
Sonstige originäre finanzielle Vermögenswerte
Available-for-Sale Financial Assets AfS 1.065 1.065
Derivative finanzielle Vermögenswerte
Derivate ohne Hedge-Beziehung FAHfT 5.459 5.459
Derivate mit Hedge-Beziehung n/a 7.927 5.845 2.082
Passiva
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen FLAC 777.111 777.111
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten FLAC 214.378 214.378
Schuldscheindarlehen FLAC 442.233 442.233
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten FLAC 21.472 21.472
Derivative finanzielle Verbindlichkeiten
Derivate ohne Hedge-Beziehung FLHfT 24.647 24.647
Derivate mit Hedge-Beziehung n/a 12.269 12.269
Davon aggregiert nach Bewertungskategorien gemäß IAS 39:
Loans and Receivables (LaR) LaR 995.931 995.931
Available-for-Sale Financial Assets (AfS) AfS 1.065 1.065
Financial Assets Held for Trading (FAHfT) FAHfT 5.459 5.459
Financial Liabilities Measured at Amortised Cost (FLAC) FLAC 1.455.194 1.455.194
Financial Liabilities Held for Trading (FLHfT) FLHfT 24.647 24.647

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T€ Fair Value 31.03.2015
Aktiva
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 259.879
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 647.177
Langfristige Forderungen aus Entwicklungsaufträgen 54.072
Sonstige finanzielle Forderungen 34.803
Sonstige originäre finanzielle Vermögenswerte
Available-for-Sale Financial Assets 1.065
Derivative finanzielle Vermögenswerte
Derivate ohne Hedge-Beziehung 5.459
Derivate mit Hedge-Beziehung 7.927
Passiva
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 777.111
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 213.306
Schuldscheindarlehen 453.067
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 21.472
Derivative finanzielle Verbindlichkeiten
Derivate ohne Hedge-Beziehung 24.647
Derivate mit Hedge-Beziehung 12.269
Davon aggregiert nach Bewertungskategorien gemäß IAS 39:
Loans and Receivables (LaR) 995.931
Available-for-Sale Financial Assets (AfS) 1.065
Financial Assets Held for Trading (FAHfT) 5.459
Financial Liabilities Measured at Amortised Cost (FLAC) 1.464.956
Financial Liabilities Held for Trading (FLHfT) 24.647

Aufgrund der kurzen Laufzeiten der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstigen kurzfristigen Forderungen entsprachen die beizulegenden Zeitwerte wie im Vorjahr weitgehend den Buchwerten.

Die beizulegenden Zeitwerte von sonstigen langfristigen Forderungen mit Restlaufzeiten über einem Jahr entsprachen den Barwerten der mit den Vermögenswerten verbundenen Zahlungen unter Berücksichtigung der jeweils aktuellen Zinsparameter, welche markt- und partnerbezogene Veränderungen der Konditionen reflektierten.

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Verbindlichkeiten hatten regelmäßig kurze Restlaufzeiten, die bilanzierten Werte stellten näherungsweise die beizulegenden Zeitwerte dar. Die beizulegenden Zeitwerte von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, der Schuldscheindarlehen und der sonstigen langfristigen finanziellen Verbindlichkeiten wurden als Barwerte der mit den Schulden verbundenen Zahlungen unter Zugrundelegung der jeweils gültigen Zinsstrukturkurven und der konzernspezifischen Margen ermittelt. Aus diesem Grund sind die beizulegenden Zeitwerte der Hierarchiestufe 3 zuzuordnen.

Die beizulegenden Zeitwerte von Devisentermingeschäften wurden auf Basis von aktuellen, am Markt beobachtbaren Referenzkursen unter Berücksichtigung der Terminauf- bzw. -abschläge bestimmt. Dem Nichterfüllungsrisiko der Geschäftspartner und dem Nichterfüllungsrisiko des Konzerns trägt LEONI durch die Ermittlung von Berichtigungswerten, sogenannten Credit Value Adjustments (CVA) oder Debt Value Adjustments (DVA), auf Basis eines Auf-/Abschlagsverfahrens Rechnung. Die beizulegenden Zeitwerte der Zinssicherungsinstrumente (Zinsswaps) wurden auf Basis abgezinster, zukünftiger Cashflows ermittelt. Dabei wurden die für die Restlaufzeiten der Finanzinstrumente geltenden Marktzinssätze verwendet.

Bewertungsmethode zur Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts

Die folgenden Tabellen enthalten eine Übersicht der angewendeten Bewertungsmethoden für die Bestimmung des beizulegenden Zeitwertes ("Fair Value") für die betroffenen Finanzinstrumente:

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31.03.2016 [ T€ ] Notierte Preise auf aktiven Märkten

(Stufe 1)
Bewertungsmethoden, bei denen alle wesentlichen Parameter auf beobachtbaren Marktdaten basieren

(Stufe 2)
Bewertungsmethoden, bei denen alle wesentlichen Parameter nicht auf beobachtbaren Marktdaten basieren

(Stufe 3)
Summe
Zum Fair Value bewertete Vermögenswerte
Derivative finanzielle Vermögenswerte
Derivate ohne Hedge-Beziehung 215 4.148 0 4.363
Derivate mit Hedge-Beziehung 0 4.383 0 4.383
Zum Fair Value bewertete Verbindlichkeiten
Derivative finanzielle Verbindlichkeiten
Derivate ohne Hedge-Beziehung 0 13.699 0 13.699
Derivate mit Hedge-Beziehung 0 9.322 0 9.322

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31.03.2015 [ T€ ] Notierte Preise auf aktiven Märkten

(Stufe 1)
Bewertungsmethoden, bei denen alle wesentlichen Parameter auf beobachtbaren Marktdaten basieren

(Stufe 2)
Bewertungsmethoden, bei denen alle wesentlichen Parameter nicht auf beobachtbaren Marktdaten basieren

(Stufe 3)
Summe
Zum Fair Value bewertete Vermögenswerte
Derivative finanzielle Vermögenswerte
Derivate ohne Hedge-Beziehung 1.184 4.275 0 5.459
Derivate mit Hedge-Beziehung 0 7.927 0 7.927
Zum Fair Value bewertete Verbindlichkeiten
Derivative finanzielle Verbindlichkeiten
Derivate ohne Hedge-Beziehung 0 24.647 0 24.647
Derivate mit Hedge-Beziehung 0 12.269 0 12.269

Weder im Berichtszeitraum noch im Vorjahr fanden Bewegungen zwischen den einzelnen Stufen statt.

Weitere Informationen

10 | Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen und Personen

LEONI unterhält mit Gemeinschaftsunternehmen Beziehungen im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Dabei kauft und verkauft LEONI Produkte und Dienstleistungen grundsätzlich zu Marktbedingungen. Im Berichtszeitraum wurden aus Verkäufen und Dienstleistungen mit assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen 3.003 T€ (Vorjahr: 3 T€) erlöst. Aus diesen Geschäften resultierten Forderungen von 7.933 T€ (Vorjahr: 17 T€). Der Anstieg im Vergleich zum Vorjahr ist auf Geschäftsbeziehungen mit unserem chinesischen Joint Venture in Langfang zurückzuführen.

Aus Verkäufen und Dienstleistungen an Mitglieder des Aufsichtsrats und deren Unternehmen wurden im Berichtszeitraum 426 T€ (Vorjahr: 328 T€) Erlöse erzielt sowie Käufe im Wert von 161 T€ (Vorjahr: 160 T€) getätigt. Alle Liefer- und Leistungsbeziehungen wurden zu marktüblichen Bedingungen getätigt.

11 | Vorstand und Aufsichtsrat

Zum 1. Januar 2016 wurde Dr. Frank Hiller die Verantwortung für den Unternehmensbereich Wiring Systems übertragen. Bisher war er für das Segment Wire & Cable Solutions zuständig.

Am 1. Februar 2016 wurde Bruno Fankhauser in den Vorstand der LEONI AG berufen und verantwortet seitdem die Division Wire & Cable Solutions.

Nürnberg, den 2. Mai 2016

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Dieter Bellé Bruno Fankhauser Dr. Frank Hiller