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Lenzing AG — Interim / Quarterly Report 2026
May 7, 2026
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Interim / Quarterly Report
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LENZING GRUPPE
ZWISCHEN BERICHT
01-03/2026
Lenzing
Innovative by nature
Ausgewählte Kennzahlen der Lenzing Gruppe
Ergebnis- und Rentabilitätskennzahlen
| EUR Mio. | 01-03/2026 | 01-03/2025 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 615,7 | 690,2 | –10,8% |
| EBITDA (Betriebsergebnis vor Abschreibungen) | 116,3 | 156,1 | –25,5% |
| EBITDA-Marge | 18,9% | 22,6% | |
| EBIT (Betriebsergebnis) | 40,1 | 74,3 | –46,1% |
| EBIT-Marge | 6,5% | 10,8% | |
| EBT (Ergebnis vor Steuern) | 22,8 | 35,1 | –34,9% |
| Ergebnis nach Steuern | 24,0 | 31,7 | –24,5% |
| Ergebnis je Aktie in EUR | 0,01 | 0,12 | –92,8% |
Cashflow-Kennzahlen
| EUR Mio. | 01-03/2026 | 01-03/2025 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Cashflow aus der Betriebstätigkeit | 94,6 | 72,0¹ | 31,4% |
| Free Cashflow | 33,8 | 14,8² | 129,3% |
| Unlevered Free Cashflow | 66,3 | 39,9 | 66,1% |
| CAPEX | 28,4 | 32,4³ | –12,3% |
| EUR Mio. | 31.03.2026 | 31.12.2025 | Veränderung |
| Liquiditätsbestand | 690,1 | 690,9 | –0,1% |
| Ungenutzte Kreditlinien | 218,4 | 219,1 | –0,3% |
Bilanzkennzahlen
| EUR Mio. | 31.03.2026 | 31.12.2025 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Bilanzsumme | 4.650,0 | 4.609,4 | 0,9% |
| Bereinigtes Eigenkapital | 1.392,2 | 1.363,5 | 2,1% |
| Bereinigte Eigenkapitalquote | 29,9% | 29,6% | |
| Nettofinanzverschuldung | 1.362,0 | 1.350,1 | 0,9% |
| Nettofinanzverschuldung inkl. Leasingverbindlichkeiten | 1.529,2 | 1.478,6 | 3,4% |
| Nettoverschuldung | 1.592,9 | 1.542,2 | 3,3% |
| Net Gearing | 97,8% | 99,0% | |
| Trading Working Capital | 425,5 | 453,4 | –6,2% |
| Trading Working Capital zu annualisierten Konzern-Umsatzerlösen | 17,3% | 18,0% |
Börsenkennzahlen
| EUR | 31.03.2026 | 31.12.2025 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Börsenkapitalisierung in Mio. | 917,2 | 903,7 | 1,5% |
| Aktienkurs | 23,75 | 23,40 | 1,5% |
Mitarbeiter:innen
| 31.03.2026 | 31.12.2025 | Veränderung | |
|---|---|---|---|
| Vollzeitäquivalente (engl. FTE) | 7.589 | 7.738 | –1,9% |
1) Die Konzern-Kapitalflussrechnung wird seit dem zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2025 neu dargestellt. Dadurch wurde der Cashflow aus der Betriebstätigkeit der Vergleichsperiode rückwirkend angepasst. Weitere Erläuterungen dazu entnehmen sie bitte dem Konzernabschluss 2025.
2) Seit dem zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2025 werden die bisher im Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit ausgewiesenen Investitionszuschüsse dem Cashflow aus der Investitionstätigkeit zugeordnet. Dadurch werden die Investitionszuschüsse in der Berechnung des Free Cashflows berücksichtigt, wodurch die Vergleichsperiode um EUR 0,2 Mio. rückwirkend angepasst wurde.
3) Seit dem zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2025 werden die aktivierten Fremdkapitalkosten nach IAS 23 im Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit in der Position Zinsauszahlungen ausgewiesen; bisher wurden diese im Cashflow aus der Investitionstätigkeit in der Position Erwerb von immateriellen Anlagen, Sachanlagen und biologischen Vermögenswerten berücksichtigt. Dadurch wurde der CAPEX der Vergleichsperiode rückwirkend um EUR 0,2 Mio. reduziert.
Die oben dargestellten Finanzkennzahlen sind weitgehend aus dem verkürzten Konzernzwischenabschluss und dem Konzernabschluss des Vorjahres der Lenzing Gruppe abgeleitet. Weitere Details entnehmen Sie bitte den „Erläuterungen zu Finanzkennzahlen der Lenzing Gruppe“, abrufbar unter folgendem Link https://www.lenzing.com/de/erlaeuterungen-finanzkennzahlen-lenzing-gruppe-2026-q1, und dem Konzernabschluss des Vorjahres der Lenzing Gruppe. Bei der Darstellung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben können Rundungsdifferenzen auftreten.
Zwischenbericht 01-03/2026 Lenzing Gruppe
Lagebericht 01-03/2026
Allgemeines Marktumfeld
Der Internationale Währungsfonds rechnet angesichts des Krieges im Nahen Osten, gestiegener Energiepreise, anhaltender geopolitischer Unsicherheiten und wieder zunehmender Handelshemmnisse mit einer Abschwächung der globalen Konjunktur. In seinem World Economic Outlook vom April 2026 senkte der IWF seine Prognose für das weltweite Wirtschaftswachstum im Jahr 2026 von 3,3 im Jänner auf 3,1 Prozent, nachdem sich der makroökonomische Ausblick seit der Jänner Prognose deutlich eingetrübt hat. Für die Eurozone wird nun ein Wachstum von rund 1,1 Prozent erwartet (minus 0,2 Prozentpunkte im Vergleich zur vorherigen Prognose). Die wirtschaftliche Dynamik in den USA dürfte sich ebenfalls verlangsamen; der IWF prognostiziert ein Wachstum von etwa 2,3 Prozent (minus 0,1 Prozentpunkte), belastet durch höhere Energiepreise und anhaltende handelspolitische Unsicherheiten. Für China wird ein Wirtschaftswachstum von rund 4,4 Prozent erwartet (minus 0,1 Prozentpunkte). Insgesamt überwiegen laut IWF weiterhin die Abwärtsrisiken, insbesondere für rohstoffimportierende Volkswirtschaften und Schwellen- und Entwicklungsländer.¹
Die weltweiten Einzelhandelsumsätze² mit Bekleidung blieben im ersten Quartal 2026 nach vorläufigen Berechnungen im Wesentlichen stabil gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Trotz einer historisch niedrigen Verbraucherstimmung zeigt sich die Bekleidungsnachfrage im ersten Quartal in den USA robust. Europa zeigt ein gemischtes Bild mit insgesamt flacher Entwicklung. In China deuten erste Daten auf eine moderate Erholung hin. Insgesamt zeichnet sich für den Bekleidungsmarkt ein weiterhin volatiles Jahr mit hoher Unsicherheit durch Inflation und geopolitische Risiken ab. Der Konflikt rund um den Iran erhöht durch steigende Energiepreise den Inflationsdruck und belastet damit die Konsumentenstimmung weltweit. Entsprechend erwarten viele Händler ein schwieriges Geschäftsjahr.
Kaum verändert blieben im ersten Quartal 2026 auch die globalen Einzelhandelsabsätze mit Hygieneprodukten der Vliesstoffindustrie.
Die Nachfrage am weltweiten Fasermarkt³ entwickelte sich im ersten Quartal 2026 verhalten. Geopolitische Spannungen, volatile Energiepreise und die Sorge vor einem Wiedererstarken der Inflation belastete die Endverbraucherstimmung insbesondere im Bekleidungssegment. Dies führte zu vorsichtigen Einkaufsentscheidungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette, an manchen Stellen jedoch auch zu vorsorglichen Käufen aufgrund gestörter Lieferketten. Zum Ende des Quartals stiegen die Textilfaserpreise, insbesondere jedoch die Preise für synthetische Fasern, kostenbedingt deutlich an.
Baumwolle verteuerte sich seit Jahresanfang spürbar, während Viscose- und Polyesterpreise nach einem schwachen Start erst gegen Ede des ersten Quartals deutlich anzogen.
Der internationale Baumwollpreis stieg von 74 auf 81 US-Cent pro Pfund, getrieben durch eine besonders vor dem chinesischen Neujahrsfest im Februar starke chinesische Inlandsnachfrage, einem für die kommende Saison erwarteten Rückgang der Anbaufläche in China, und der Verteuerung von Düngemitteln auf Grund des Irankrieges, welche wahrscheinlich einen negativen Effekt auf den Ertrag der Bauwollernte zur Folge hat.
Der Irankrieg und die Blockade der Straße von Hormuz lösten einen Anstieg des Rohölpreises aus, was auch zu einem sprunghaften Anstieg und einer hohen Volatilität des Preises für Polyester-Stapelfasern führte. Dieser stieg im ersten Quartal um 26 Prozent auf RMB 8.320 pro Tonne.
Die chinesischen Viscosepreise zeigten im ersten Quartal 2026 eine insgesamt feste Entwicklung. Zu Jahresbeginn war der Markt noch von verhaltener Nachfrage geprägt. Im weiteren Quartalsverlauf verbesserte sich die Marktstimmung jedoch schrittweise. Saisonale Effekte sorgten für zusätzliche Nachfrageimpulse und führten zu vergleichsweise niedrigen Lagerständen bei den Viscoseproduzenten. Gleichzeitig nahm der Kostendruck spürbar zu, insbesondere steigende Zellstoff- und Chemikalienkosten konnten nicht unmittelbar und vollständig weitergegeben werden. Auch die Faserhersteller reagierten auf die Kostensteigerungen mit mehreren Preisanpassungen. Gegen Ende des Quartals standen die Viscosepreise in China mit RMB 13.280 pro Tonne etwa 4 Prozent über dem Niveau zu Beginn des Jahres.
Im Zuge dieser Preisanstiege erhöhten sich auch die Faserpreise von Lenzing, die weiterhin ein vergleichsweise widerstandsfähiges Preispremium für die differenzierten Spezialfasern der Marken TENCEL™, LENZING™ ECOVERO™ und VEOCEL™ erzielen konnten.
Der Preis für importierten Faserzellstoff, dem Schlüsselrohstoff für die Produktion von regenerierten Cellulosefasern, stieg moderat an, gestützt durch eine solide Nachfrage aus dem Viscose- und Lyocell-Sektor. Auch der Preis für Papierzellstoff zog an, was ein Teil der Zellstoffhersteller zu einer Produktionsumstellung nutzte. Zusätzlich führten produktionsseitige Einschränkungen auf dem globalen Zellstoffmarkt zu einer Begrenzung des Angebots. Zum Quartalsende erreichte der Preis für importierten Faserzellstoff USD 845 pro Tonne, ein Anstieg von 8 Prozent im Quartalsverlauf.
Zwischenbericht 01-03/2026 Lenzing Gruppe
¹ Quelle: IWF, World Economic Outlook, April 2026
² Quellen: Inflationsbereinigte Umsätze, Schätzung auf Basis von Statistiken auf Landesebene
³ Quellen: ICAC, Cotton Outlook, CCFG
Geschäftsentwicklung der Lenzing Gruppe
Die Lenzing Gruppe hat ihre Geschäftsentwicklung im ersten Quartal 2026 gegenüber den vorigen drei Quartalen deutlich verbessert. Nachdem sich das wirtschaftliche Umfeld, nach einem soliden ersten Quartal 2025, bis zum Jahresende hin immer mehr eintrübte, konnte Lenzing im ersten Quartal 2026 trotz insgesamt herausforderndem Marktumfeld dank der disziplinierten Umsetzung ihres Performance-Programms sowie konsequenter Pricing-Maßnahmen wieder ein positives Ergebnis nach Steuern erzielen.¹
Während sich die Faserverkaufsmengen gegenüber dem vierten Quartal 2025 annähernd auf demselben Niveau bewegten, konnte das Preisniveau leicht angehoben werden. Die niedrigen Preise für Zellstoff aus den Vorquartalen erholten sich zwar leicht, doch die externen Verkaufsumsätze sanken aufgrund gestiegener interner Belieferungen. Die Rohstoff-, Energie- und Logistikkosten blieben weiterhin auf erhöhtem Niveau, die Auswirkungen daraus konnten aber teilweise durch interne Einspar- und Effizienzmaßnahmen abgefedert werden.
Der Vorstand der Lenzing Gruppe arbeitet weiterhin zielstrebig an der Transformation des Unternehmens, um Profitabilität, Resilienz und Agilität zu stärken. Ein zentraler Bestandteil dieser Transformation ist das ganzheitliche Performance-Programm, das primär auf eine Verbesserung des EBITDA und die Generierung von Free Cashflow durch höhere Profitabilität, konsequentes Kostenmanagement und gezielte Trading Working Capital Steuerung abzielt.
Lenzing setzt daher kontinuierlich Maßnahmen zur Optimierung von Struktur-, Prozess- und Personalkosten um und erzielte damit im Geschäftsjahr 2025 Einsparungen von über EUR 200 Mio. Seit dem dritten Quartal 2025 werden weitere Schritte zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit umgesetzt, darunter ein Abbau von rund 600 Stellen in Österreich, vor allem im Verwaltungsbereich. Bis Ende des ersten Quartals 2026 wurden mehr als 200 Arbeitsverhältnisse (198 Vollzeitäquivalente) rechtswirksam aufgelöst und die im September 2025 angekündigte Ergebniswirkung aus reduzierten Personalkosten von EUR 25 Millionen im Jahr 2026 sichergestellt. Die angestrebten Gesamteinsparungen von mindestens EUR 45 Mio. sollen spätestens Ende 2027 vollständig ergebniswirksam sein.
Parallel dazu liegt der Fokus auf nachhaltigen Kosteneinsparungseffekten durch operative Exzellenz und Energieoptimierung an allen Produktionsstandorten. Ein Beispiel dafür ist die Inbetriebnahme einer 14-MW-Power-to-Heat-Anlage am Standort Lenzing, Diese Anlage, die ein Gemeinschaftsprojekt von Lenzing und dem Energie-
unternehmen Verbund ist, wandelt überschüssigen Strom aus dem Stromnetz in nutzbare Prozesswärme für die Produktion am Standort um.
Zur Stärkung der Umsatzentwicklung wurden auf Vertriebsseite neue Kunden für Schlüsselprodukte gewonnen und neue, attraktive Marktsegmente erschlossen. Gleichzeitig fokussiert sich Lenzing intensiver auf margenstarke Segmente im Nonwoven-Bereich in den Regionen Nordamerika und Asien. Auch im Einkauf führten operative und strategische Maßnahmen zu weiteren Kosteneinsparungen.
Die Umsatzerlöse sanken im ersten Quartal 2026 aufgrund niedrigerer Faserverkaufsmengen und -preise sowie stark nachlassenden Zellstoffpreisen um 10,8 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres auf EUR 615,7 Mio.
Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) reduzierte sich im ersten Quartal 2026 um 25,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert auf EUR 116,3 Mio. Darin enthalten sind auch positive Sondereffekte aus dem Verkauf von überschüssigen EU-Emissionszertifikaten in Höhe von EUR 13,7 Mio. (im ersten Quartal 2025: EUR 25,5 Mio.) und der Neubewertung von biologischen Vermögenswerten in Höhe von EUR 13,3 Mio. (im ersten Quartal 2025: EUR 9,2 Mio.) Der im Zuge der Erstkonsolidierung der im Februar 2026 erworbenen Mehrheitsbeteiligung an TreeToTextile AB erfasste negative Firmenwert² in Höhe von EUR 12 Mio. wirkte sich zudem als einmaliger Sondereffekt positiv auf das EBITDA des ersten Quartals 2026 aus. Die EBITDA-Marge sank von 22,6 Prozent im ersten Quartal 2025 auf 18,9 Prozent.
Das Betriebsergebnis (EBIT) lag bei EUR 40,1 Mio. (nach EUR 74,3 Mio. im ersten Quartal 2025) und die EBIT-Marge betrug 6,5 Prozent (nach 10,8 Prozent im ersten Quartal 2025). Das Ergebnis vor Steuern (EBT) lag bei EUR 22,8 Mio. (nach EUR 35,1 Mio. im ersten Quartal 2025).
Der Steuerertrag in Höhe von EUR 1,2 Mio. (nach einem Steueraufwand von EUR 3,3 Mio. im ersten Quartal 2025), ist vor allem durch Währungseffekte aufgrund der Umrechnung von Steuerposten von der lokalen in die funktionale Währung³ positiv beeinflusst.
Das Ergebnis nach Steuern lag somit bei EUR 24 Mio. (nach EUR 31,7 Mio. im Vorjahr) und ist, dank des Performance Programms und begünstigt durch positive Sondereffekte, nach drei negativen Quartalen im Vorjahr wieder deutlich im positiven Bereich.
Der Cashflow aus der Betriebstätigkeit lag im ersten Quartal 2026 bei EUR 94,6 Mio. (nach EUR 72 Mio.⁴ im ersten Quartal 2025). Der Anstieg geht unter anderem auf die gezielte Steuerung des Working Capitals und einen Abbau der Vorräte zurück. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit lag bei minus EUR 33,4
¹ Die Kennzahlen werden in den „Erläuterungen der Finanzkennzahlen - Zwischenbericht 01-03/2026“ näher erklärt.
² Ein negativer Firmenwert („Bargain Purchase“) entsteht im Rahmen der Erstkonsolidierung eines Unternehmenswerbs, wenn der Kaufpreis unter dem beizulegenden Zeitwert des erworbenen Nettovermögens liegt. Der daraus resultierende Unterschiedsbetrag wird gemäß IFRS 3 im Erwerbszeitpunkt erfolgswirksam erfasst.
³ Vorherrschende Währung des primären Wirtschaftsumfeldes einer Tochtergesellschaft
⁴ Zur besseren Transparenz und Vergleichbarkeit der finanziellen Steuerungskennzahlen hat die Lenzing Gruppe die Wahlrechte gem. IAS 7 neu ausgeübt und somit die
Darstellung der Kapitalflussrechnung angepasst. Die neue Struktur beginnt mit dem EBT und ermöglicht die Berechnung des Unlevered Free Cashflow, der zusätzlich zum Free Cashflow als zentrale Steuerungsgröße im Rahmen des Performance-Programms dient. Die Anpassung steht im Einklang mit marktüblichen Reporting-Praktiken und verbessert die Aussagekraft der Kapitalflussrechnung für interne und externe Stakeholder. Die Darstellungsänderung wurde gem. IAS 8 rückwirkend durchgeführt. Weitere Erläuterungen dazu entnehmen Sie bitte dem Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht 2025, Teil Konzernabschluss in Note 2.
Zwischenbericht 01-03/2026 Lenzing Gruppe
Mio. (nach minus EUR 33,1 Mio¹ im ersten Quartal 2025). Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit lag bei minus EUR 79,4 Mio. (nach minus EUR 47 Mio.¹ im ersten Quartal 2025). Der Anstieg ist hauptsächlich auf im ersten Quartal 2026 getätigte Zinszahlungen für das Hybridkapital zurückzuführen.
Der Free Cashflow lag im ersten Quartal 2026 mit EUR 33,8 Mio. über dem Vorjahreswert von EUR 14,8 Mio.¹ Der Unlevered Free Cashflow stieg auf EUR 66,3 Mio. (nach EUR 39,9 Mio. im Vorjahreszeitraum).
Der Liquiditätsbestand (einschließlich liquider Wechsel) reduzierte sich marginal um 0,1 Prozent im Vergleich zum 31. Dezember 2025 auf EUR 690,1 Mio. per 31. März 2026.
Die Investitionen in immaterielle Anlagen, Sachanlagen und biologische Vermögenswerte (CAPEX) beliefen sich im ersten Quartal 2026 aufgrund des weiterhin disziplinierten Kostenmanagements auf EUR 28,4 Mio. (nach EUR 32,4 Mio.² im ersten Quartal 2025).
Die Bilanzsumme stieg im Vergleich zum 31. Dezember 2025 um 0,9 Prozent auf EUR 4,65 Mrd. per 31. März 2026. Das bereinigte Eigenkapital erhöhte sich ebenfalls um 2,1 Prozent auf EUR 1,39 Mrd. Die bereinigte Eigenkapitalquote lag per 31. März 2026 bei 29,9 Prozent (nach 29,6 Prozent per 31. Dezember 2025). Die Nettofinanzverschuldung blieb mit einer geringfügigen Erhöhung um 0,9 Prozent auf EUR 1,36 Mrd. weitgehend unverändert. Das Net Gearing reduzierte sich leicht auf 97,8 Prozent (nach 99 Prozent per 31. Dezember 2025). Das Trading Working Capital sank um 6,2 Prozent auf EUR 425,5 Mio.
Lenzing verfolgt weiterhin konsequent ihre Premiumisierungsstrategie mit Fokus auf margenstarke Märkte und cellulosebasierte Premiumfasern unter den Marken TENCEL™, LENZING™ ECOVERO™ und VEOCEL™. Dabei bleiben Innovationen und neue Produktanwendungen, Nachhaltigkeit in Kombination mit hoher Transparenz und Rückverfolgbarkeit, hohe Qualität für jede Anforderung sowie die starken Marken wesentliche Differenzierungsmerkmale der Lenzing Gruppe. Darüber hinaus expandiert Lenzing auch verstärkt in bisher wenig erschlossene und neue Anwendungsfelder wie Hygiene, Verpackung, Filtrierung sowie medizinische und industrielle Anwendungen. Gleichzeitig wird sich das Unternehmen schrittweise aus margenschwachen Commodity Segmenten zurückziehen. Dadurch wird die Resilienz des Geschäftsmodells in einem volatilen Marktumfeld gestärkt.
Mit der weiterentwickelten Strategie strebt Lenzing eine ausgewogene regionale Verteilung der weltweiten Umsätze sowie auch zwischen dem Textil- und dem Vliesstoffgeschäft an, um die Resilienz gegenüber Marktschwankungen zu erhöhen.
Am Ende des Jahres 2025 gab Lenzing den Beschluss einer Investition von EUR 15 Mio. in den Ausbau der Vliesstofffaserkapazitäten am Standort Lenzing bekannt. Im Fokus des Ausbaus stehen VEOCEL™ Viscostar Fasern mit trilobalem Querschnitt, die sich aufgrund ihrer effizienten Saugfähigkeit besonders gut für Damenhygieneprodukte eignen und somit eine nachhaltige Alternative zu synthetischen Fasern am Vliesstoffmarkt darstellen. Die Nachfrage nach diesen Produkten wird im Jahr 2026 weiter steigen und – nach Abschluss der Qualifizierung eines weiteren neuen Kunden – deutlich über den ursprünglichen Erwartungen liegen.
Im Februar 2026 erhöhte die Lenzing Gruppe ihre bestehende Beteiligung an TreeToTextile AB und übernahm damit die kontrollierende Mehrheit. Mit der Mehrheitsübernahme unterstreicht Lenzing ihren Anspruch, auch in Zukunft ihre Rolle als Innovationsführer im globalen Markt für Cellulosefasern der nächsten Generation auszubauen. Lenzing plant sowohl eine deutliche Steigerung des Produktionsausstoßes in der bestehenden Demonstrationsanlage in Nymölla, Schweden, als auch die Vorbereitung der ersten industriellen Großanlage.
Das Zellstoffgeschäft, das einerseits die Eigenversorgung von Faserzellstoff für die Faserproduktion sichert, und andererseits auch Umsätze am externen Zellstoffmarkt generiert, bleibt weiterhin ein integraler Bestandteil des Geschäftsmodells der Lenzing Gruppe. An den Zellstoffstandorten stand fortgeführt operative Exzellenz im Fokus, um die Kostenstruktur weiter zu verbessern sowie Produktionskapazitäten zu erhöhen.
Die Lenzing Gruppe wird seit Jahresbeginn von einem dreiköpfigen Vorstandsteam, bestehend aus CFO Mathias Breuer, COO Georg Kasperkovitz und CPO/CTO Christian Skilich geführt. CEO Rohit Aggarwal legte sein Vorstandsmandat aus persönlichen Gründen mit 31. Januar 2026 nieder, woraufhin der Aufsichtsrat den Prozess zur Bestellung eines CEO-Nachfolgers initiierte und zu gegebenem Zeitpunkt über eine Neubesetzung informieren wird.
Die 82. ordentliche Hauptversammlung der Lenzing AG erteilte am 23. April 2026 den Mitgliedern des Vorstandes und des Aufsichtsrates die Entlastung für das Geschäftsjahr 2025 und setzte die Vergütung an die Mitglieder des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2026 fest. Astrid Skala-Kuhmann, Gerhard Schwartz und Helmut Bernkopf wurden erneut in den Aufsichtsrat der Lenzing AG gewählt, der sich damit weiterhin aus zehn Mitgliedern zusammensetzt: Carlos Anibal de Almeida Junior, Cornelius Baur, Helmut Bernkopf, Stefan Fida, Markus Fürst, Franz Gasselsberger, Leonardo Grimaldi, Patrick Lackenbucher, Gerhard Schwartz und Astrid Skala-Kuhmann. Stefan Ertl, Stephan Gruber, Bonita Haag, Helmut Kirchmair und Michael Bichler wurden vom Betriebsrat in den Aufsichtsrat delegiert. Patrick Lackenbucher bleibt weiterhin Vorsitzender des Aufsichtsrats.
Zwischenbericht 01-03/2026 Lenzing Gruppe
¹ Zur besseren Transparenz und Vergleichbarkeit der finanziellen Steuerungskennzahlen hat die Lenzing Gruppe die Wahlrechte gem. IAS 7 neu ausgeübt und somit die Darstellung der Kapitalflussrechnung angepasst. Die neue Struktur beginnt mit dem EBT und ermöglicht die Berechnung des Unlevered Free Cashflow, der zusätzlich zum Free Cashflow als zentrale Steuerungsgröße im Rahmen des Performance-Programms dient. Die Anpassung steht im Einklang mit marktüblichen Reporting-Praktiken und verbessert die Aussagekraft der Kapitalflussrechnung für interne und externe Stakeholder. Die Darstellungsänderung wurde gem. IAS 8 rückwirkend durchgeführt. Weitere Erläuterungen dazu entnehmen Sie bitte dem Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht 2025, Teil Konzernabschluss in Note 2.
² Seit dem zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2025 werden die aktivierten Fremdkapitalkosten nach IAS 23 im Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit in der Position Zinsauszahlungen ausgewiesen; bisher wurden diese im Cashflow aus der Investitionstätigkeit in der Position Erwerb von immateriellen Anlagen, Sachanlagen und biologischen Vermögenswerten berücksichtigt. Dadurch wurde der CAPEX der Vergleichsperiode rückwirkend um EUR 0,2 Mio. reduziert.
Ausblick
Der IWF korrigierte seine Wachstumsprognosen für dieses Jahr auf 3,1 Prozent nach unten, für nächstes Jahr blieb sie mit 3,2 Prozent vorerst stabil. Als Hauptursache für die Verschlechterung wird der Nahostkonflikt genannt, welcher zu steigenden Energie- und Rohstoffpreisen, höheren Inflationserwartungen und verschlechterten finanziellen Rahmenbedingungen führt.¹
Neue globale Krisen lassen Unsicherheit und Lebenshaltungskosten steigen, was wiederum das Konsumklima und die Kaufneigung belasten könnte.
Das Wechselkursumfeld bleibt in den für Lenzing wichtigen Regionen voraussichtlich volatil.
Im richtungsweisenden Markt für Baumwolle rechnen Analysten² in der laufenden Erntesaison 2025/2026 nach vorläufigen Schätzungen mit einem leichten Anstieg der Lagerstände auf ca. 16,4 Mio. Tonnen.
Lenzing wird die Transformation des Unternehmens durch das ganzheitliche Performance-Programm konsequent weiterführen und laufend evaluieren, um zusätzliche Kostenpotenziale zu heben sowie die Umsatz- und Margengenerierung weiter zu verbessern. Das übergeordnete Ziel bleibt weiterhin das Unternehmen profitabler, resilienter und agiler aufzustellen.
Anhaltende Unsicherheiten, insbesondere aufgrund des Konflikts zwischen den USA und dem Iran, aber auch die Zollsituation sowie geopolitische Entwicklungen schränken die Ergebnisvisibilität stark ein. Aufgrund der sehr geringen Vorhersehbarkeit und der hohen Unsicherheiten kann zu diesem Zeitpunkt keine zuverlässige Prognose für das Geschäftsjahr 2026 abgegeben werden.
Strukturell geht Lenzing unverändert von einem steigenden Bedarf an umweltverträglichen Fasern für die Textil- und Bekleidungsindustrie sowie die Hygiene- und Medizinbranchen aus. Lenzing ist daher mit ihrer Strategie sehr gut positioniert und forciert sowohl profitables Wachstum mit Spezialfasern als auch den weiteren Ausbau der Marktführerschaft im Bereich Nachhaltigkeit.
Lenzing, am 7. Mai 2026
Lenzing Aktiengesellschaft
Der Vorstand
Dr. Georg Kasperkovitz, MBA
Chief Operations Officer
Mag. Mathias Breuer
Chief Financial Officer
DI Christian Skilich, MBA, LLM
Chief Pulp & Chief Technology Officer
Zwischenbericht 01-03/2026 Lenzing Gruppe
¹ Quelle: IWF, World Economic Outlook, April 2026
² Quelle: ICAC
Lenzing AG
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung (verkürzt)
für den Zeitraum 01. Jänner 2026 bis 31. März 2026
EUR Mio.
| 01-03/2026 | 01-03/2025 | |
|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 615,7 | 690,2 |
| Umsatzkosten | -518,9 | -548,9 |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | 96,9 | 141,3 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 50,4 | 50,5 |
| Vertriebsaufwendungen | -68,2 | -72,2 |
| Verwaltungsaufwendungen | -30,3 | -32,1 |
| Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen | -8,4 | -7,3 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -0,2 | -5,9 |
| Betriebsergebnis (EBIT) | 40,1 | 74,3 |
| Finanzerfolg | -17,2 | -39,2 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | 22,8 | 35,1 |
| Ertragsteueraufwand | 1,2 | -3,3 |
| Ergebnis nach Steuern | 24,0 | 31,7 |
| Anteil am Ergebnis nach Steuern: | ||
| Davon Aktionäre der Lenzing AG | 0,3 | 4,7 |
| Davon nicht beherrschende Gesellschafter | 12,4 | 19,9 |
| Davon vorgesehener Anteil der Hybridkapitalbesitzer | 11,3 | 7,2 |
| Ergebnis je Aktie | EUR | EUR |
| Verwässert = unverwässert | 0,01 | 0,12 |
Zwischenbericht 01-03/2026 Lenzing Gruppe
Lenzing AG
Konzern-Gesamtergebnisrechnung (verkürzt)
für den Zeitraum 01. Jänner 2026 bis 31. März 2026
EUR Mio.
| 01-03/2026 | 01-03/2025 | |
|---|---|---|
| Ergebnis nach Steuern laut Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung | 24,0 | 31,7 |
| Posten, die nicht in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden | ||
| Neubewertung der Nettoschuld aus leistungsorientierten Plänen | 0,0 | 0,0 |
| Erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte | 0,3 | 0,0 |
| Auf diese Bestandteile des sonstigen Ergebnisses entfallende Ertragsteuern | 0,0 | 0,0 |
| 0,3 | 0,0 | |
| Posten, die in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden können | ||
| Ausländische Geschäftsbetriebe – Kursdifferenzen aus der Umrechnung | 16,4 | -38,0 |
| Cashflow Hedges | 10,3 | 16,2 |
| Auf diese Bestandteile des sonstigen Ergebnisses entfallende Ertragsteuern | -3,6 | -3,4 |
| Ergebnisanteil von Beteiligungen, die nach der Equity-Methode bilanziert werden (nach Steuern) | 0,4 | 0,7 |
| 23,6 | -24,5 | |
| Sonstiges Ergebnis (netto) | 23,9 | -24,5 |
| Gesamtergebnis | 47,9 | 7,2 |
| Anteil am Gesamtergebnis: | ||
| Davon Aktionäre der Lenzing AG | 15,6 | -9,8 |
| Davon nicht beherrschende Gesellschafter | 21,0 | 9,9 |
| Davon vorgesehener Anteil der Hybridkapitalbesitzer | 11,3 | 7,2 |
Zwischenbericht 01-03/2026 Lenzing Gruppe
Lenzing AG
Konzern-Bilanz (verkürzt)
zum 31. März 2026
EUR Mio.
| Vermögenswerte | 31.03.2026 | 31.12.2025 |
|---|---|---|
| Immaterielle Anlagen, Sachanlagen, Nutzungsrechte Leasing und biologische Vermögenswerte | 2.902,1 | 2.811,1 |
| Beteiligungen, die nach der Equity-Methode bilanziert werden, und Finanzanlagen | 103,1 | 100,5 |
| Steuerabgrenzung (aktive latente Steuern) | 2,9 | 2,9 |
| Übrige langfristige Vermögenswerte | 69,6 | 61,0 |
| Langfristige Vermögenswerte | 3.077,7 | 2.975,5 |
| Vorräte | 484,1 | 531,7 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 255,3 | 245,3 |
| Übrige kurzfristige Vermögenswerte | 170,2 | 181,9 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 662,7 | 675,0 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 1.572,3 | 1.634,0 |
| Bilanzsumme | 4.650,0 | 4.609,4 |
| Eigenkapital und Verbindlichkeiten | 31.03.2026 | 31.12.2025 |
| --- | --- | --- |
| Anteil der Aktionäre der Lenzing AG | 976,3 | 975,8 |
| Nicht beherrschende Anteile | 364,3 | 329,5 |
| Eigenkapital | 1.340,7 | 1.305,3 |
| Finanzverbindlichkeiten | 1.702,1 | 1.667,4 |
| Steuerabgrenzung (passive latente Steuern) | 53,0 | 55,2 |
| Rückstellungen | 69,4 | 69,5 |
| Übrige langfristige Verbindlichkeiten | 322,9 | 313,3 |
| Langfristige Verbindlichkeiten | 2.147,3 | 2.105,4 |
| Finanzverbindlichkeiten | 517,3 | 502,1 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 313,9 | 323,6 |
| Rückstellungen | 28,2 | 33,9 |
| Übrige kurzfristige Verbindlichkeiten | 302,6 | 339,1 |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten | 1.162,1 | 1.198,7 |
| Bilanzsumme | 4.650,0 | 4.609,4 |
Zwischenbericht 01-03/2026 Lenzing Gruppe
Lenzing AG
Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals (verkürzt)
für den Zeitraum 01. Jänner 2026 bis 31. März 2026
| Anteile der Aktionäre der Lenzing AG und der Hybridkapitalbesitzer | EUR Mio. | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Grundkapital | Kapital-rücklagen | Hybridkapital | Andere Rücklagen | Gewinn-rücklagen | Summe | Nicht beherrschende Anteile | Eigenkapital | |
| Stand zum 01.01.2025 | 40,1 | 513,5 | 496,6 | 42,3 | 217,4 | 1.309,8 | 342,2 | 1.652,0 |
| Gesamtergebnis | 0,0 | 0,0 | 0,0 | -14,5 | 11,9 | -2,6 | 9,9 | 7,2 |
| Gewinne und Verluste aus Sicherungsgeschäften und Kosten der Absicherung, die in die langfristigen Vermögenswerte und in die Vorräte umgegliedert worden sind | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,5 | 0,0 | 0,5 | 0,3 | 0,8 |
| Übertragung von Gewinnen aus dem Abgang von erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Eigenkapitalinstrumenten in die Gewinnrücklagen | 0,0 | 0,0 | 0,0 | -0,2 | 0,2 | 0,0 | 0,0 | 0,0 |
| Veränderung Hybridkapital | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 |
| Erwerb/Abgang nicht beherrschender Anteile und sonstige Änderungen | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 |
| Mit den Gewinnrücklagen verrechnetes Bewertungsergebnis von kündbaren nicht beherrschenden Anteilen | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | -0,2 | -0,2 | 0,0 | -0,2 |
| Gezahlte Dividenden (inklusive Hybridkupon) | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 |
| Transaktionen mit Anteilsinhabern | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | -0,2 | -0,2 | 0,0 | -0,2 |
| Stand zum 31.03.2025 | 40,1 | 513,5 | 496,6 | 28,1 | 229,3 | 1.307,5 | 352,4 | 1.659,9 |
| Stand zum 01.01.2026 | 40,1 | 417,7 | 486,2 | -38,8 | 70,5 | 975,8 | 329,5 | 1.305,3 |
| Gesamtergebnis | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 15,3 | 11,6 | 26,9 | 21,0 | 47,9 |
| Gewinne und Verluste aus Sicherungsgeschäften und Kosten der Absicherung, die in die langfristigen Vermögenswerte und in die Vorräte umgegliedert worden sind | 0,0 | 0,0 | 0,0 | -0,2 | 0,0 | -0,2 | -0,5 | -0,8 |
| Übertragung von Gewinnen aus dem Abgang von erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Eigenkapitalinstrumenten in die Gewinnrücklagen | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 |
| Veränderung Hybridkapital | 0,0 | 0,0 | -0,1 | 0,0 | 0,0 | -0,1 | 0,0 | -0,1 |
| Erwerb/Abgang nicht beherrschender Anteile und sonstige Änderungen | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 14,3 | 14,3 |
| Mit den Gewinnrücklagen verrechnetes Bewertungsergebnis von kündbaren nicht beherrschenden Anteilen | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | -3,3 | -3,3 | 0,0 | -3,3 |
| Gezahlte Dividenden (inklusive Hybridkupon) | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | -22,7 | -22,7 | 0,0 | -22,7 |
| Transaktionen mit Anteilsinhabern | 0,0 | 0,0 | -0,1 | 0,0 | -26,0 | -26,1 | 14,3 | -11,8 |
| Stand zum 31.03.2026 | 40,1 | 417,7 | 486,1 | -23,7 | 56,1 | 976,3 | 364,3 | 1.340,7 |
Zwischenbericht 01-03/2026 Lenzing Gruppe
Lenzing AG
Konzern-Kapitalflussrechnung (verkürzt)
für den Zeitraum 01. Jänner 2026 bis 31. März 2026
EUR Mio.
| 01-03/2026 | 01-03/2025¹ (angepasst) | |
|---|---|---|
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | 22,8 | 35,1 |
| + Finanzerfolg laut Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung | 17,2 | 39,2 |
| Betriebsergebnis (EBIT) | 40,1 | 74,3 |
| + Abschreibungen auf immaterielle Anlagen, Sachanlagen, Nutzungsrechte Leasing und biologische Vermögenswerte | 76,5 | 82,3 |
| - Erträge aus der Auflösung von Investitionszuschüssen | -0,4 | -0,4 |
| Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) | 116,3 | 156,1 |
| +/- Sonstige unbare Erträge / Aufwendungen | -28,1 | -9,3 |
| +/- Veränderung Trading Working Capital | 37,3 | -28,5 |
| +/- Veränderung sonstiges Working Capital | -23,6 | -36,0 |
| - Gezahlte Ertragsteuern | -7,3 | -10,3 |
| Cashflow aus der Betriebstätigkeit | 94,6 | 72,0 |
| - Erwerb von immateriellen Anlagen, Sachanlagen und biologischen Vermögenswerten | -28,4 | -32,4 |
| + Erwerb von Tochterunternehmen, abzüglich übernommener Zahlungsmittel | 2,7 | 0,0 |
| - Erwerb/Auszahlung von Finanzanlagen und Beteiligungen, die nach der Equity-Methode bilanziert werden | -11,5 | -4,1 |
| + Erlöse aus der Veräußerung von immateriellen Anlagen, Sachanlagen und biologischen Vermögenswerten | 0,2 | 0,1 |
| + Erlöse aus der Veräußerung/Tilgung von Finanzanlagen und Beteiligungen, die nach der Equity-Methode bilanziert werden | 0,1 | 0,5 |
| + Investitionszuschüsse | 0,0 | 0,2 |
| + Zinseinzahlungen | 3,5 | 2,6 |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | -33,4 | -33,1 |
| - Zinszahlungen aus Hybridkapital | -22,7 | 0,0 |
| + Aufnahme von übrigen Finanzverbindlichkeiten | 6,5 | 7,4 |
| - Rückzahlung von übrigen Finanzverbindlichkeiten | -19,9 | -20,0 |
| - Tilgungsanteil von Leasingzahlungen | -3,0 | -2,7 |
| - Zinsauszahlungen | -40,4 | -31,6 |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | -79,4 | -47,0 |
| Veränderung der liquiden Mittel gesamt | -18,3 | -8,1 |
| Liquide Mittel zu Jahresbeginn | 675,0 | 442,3 |
| Währungsdifferenz auf liquide Mittel | 6,0 | -5,4 |
| Liquide Mittel zum Periodenende | 662,7 | 428,8 |
¹ Um die Transparenz der Informationen zur Finanzlage der Lenzing Gruppe zu erhöhen, wird seit dem zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2025 die Konzern-Kapitalflussrechnung neu dargestellt. Die Vergleichsinformationen wurden rückwirkend gemäß IAS 8 angepasst.
Der verkürzte Konzernzwischenabschluss zum 31. März 2026 wurde in Anlehnung an IAS 34 (Zwischenberichterstattung) aufgestellt. Er wurde auf Basis des Konzernabschlusses der Lenzing Gruppe zum 31. Dezember 2025 erstellt und sollte daher stets in Verbindung mit diesem gelesen werden.
Die Berichtswährung ist der Euro (EUR). Die Zahlenangaben im vorliegenden verkürzten Konzernzwischenabschluss werden auf die nächste Million und auf eine Dezimale gerundet angegeben („Mio“), sofern keine abweichende Angabe erfolgt. Bei Summierung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben können durch Verwendung automatisierter Rechnungshilfen rundungsbedingte Rechendifferenzen auftreten.
Zwischenbericht 01-03/2026 Lenzing Gruppe
Impressum
Eigentümer & Herausgeber
Lenzing Aktiengesellschaft
4860 Lenzing, Österreich
www.lenzing.com
Layout und Gestaltung
nexxar GmbH (www.nexxar.com)
Textseiten 1–10
Inhouse produziert mit firesys
Hinweise:
Dieser verkürzte Konzernzwischenbericht enthält auch zukunftsbezogene Aussagen, die auf gegenwärtigen, nach bestem Wissen vorgenommenen Einschätzungen und Annahmen der Lenzing Gruppe beruhen. Angaben unter Verwendung der Worte „sollen“, „dürfen“, „werden“, „erwartet“, „angestrebt“, „geht davon aus“, „nimmt an“, „schätzt“, „plant“, „beabsichtigt“, „ist der Ansicht“, „nach Kenntnis“, „nach Einschätzung“ oder ähnliche Formulierungen deuten auf solche zukunftsbezogene Aussagen hin. Die Prognosen, die sich auf die zukünftige Entwicklung der Lenzing Gruppe beziehen, stellen Einschätzungen dar, die auf Basis der zum Zeitpunkt der Drucklegung des verkürzten Konzernzwischenberichts vorhandenen Informationen gemacht wurden.
Sollten die den Prognosen zugrunde liegenden Annahmen nicht eintreffen oder Risiken in nicht kalkulierter Höhe eintreten, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den Prognosen abweichen.
Bei der Summierung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben können Rundungsdifferenzen auftreten. Der verkürzte Konzernzwischenbericht wurde mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt, um die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben in allen Teilen sicherzustellen. Rundungs-, Satz- und Druckfehler können dennoch nicht ganz ausgeschlossen werden.
Zwischenbericht 01-03/2026 Lenzing Gruppe