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LANXESS AG Interim / Quarterly Report 2018

Aug 2, 2018

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Interim / Quarterly Report

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LANXESS Aktiengesellschaft

Köln

Zwischenbericht H1 2018

Halbjahresfinanzbericht 1. Januar bis 30. Juni 2018

Kennzahlen LANXESS Konzern

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in Mio. € Q2/2017 Q2/2018 Veränd. in % HJ/2017 HJ/2018 Veränd. in %
Umsatzerlöse 1.712 1.829 6,8 3.185 3.645 14,4
Bruttoergebnis vom Umsatz 479 497 3,8 868 971 11,9
Bruttomarge vom Umsatz 28,0 % 27,2 % 27,3 % 26,6 %
EBITDA vor Sondereinflüssen1) 280 290 3,6 473 560 18,4
EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen1) 16,4 % 15,9 % 14,9 % 15,4 %
EBITDA1) 137 263 92,0 321 518 61,4
EBIT vor Sondereinflüssen1) 186 187 0,5 312 356 14,1
EBIT1) 29 159 > 100 146 313 > 100
EBIT-Marge1) 1,7 % 8,7 % 4,6 % 8,6 %
Konzernergebnis 3 126 > 100 81 222 > 100
aus fortzuführendem Geschäft 2 97 > 100 54 178 > 100
aus nicht fortgeführtem Geschäft 1 29 > 100 27 44 63,0
Ergebnis je Aktie (€) 0,04 1,38 > 100 0,89 2,43 > 100
aus fortzuführendem Geschäft 0,02 1,05 > 100 0,59 1,94 > 100
aus nicht fortgeführtem Geschäft 0,02 0,33 > 100 0,30 0,49 63,0
Ergebnis je Aktie vor Sondereinflüssen und Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte (€)2) 1,54 1,77 14,9 2,55 3,10 21,6
aus fortzuführendem Geschäft 1,57 1,45 -7,6 2,26 2,61 15,5
aus nicht fortgeführtem Geschäft -0,03 0,32 > 100 0,29 0,49 69,0
Cashflow aus operativer Tätigkeit 76 37 -51,3 66 65 -1,5
Abschreibungen3) 108 104 -3,7 175 205 17,1
Auszahlungen für Investitionen 77 83 7,8 117 143 22,2
Bilanzsumme 10.4116) 10.540 1,2
Eigenkapital (einschl. Anteilen anderer Gesellschafter) 3.4136) 3.429 0,5
Eigenkapitalquote4) 32,8 %6) 32,5 %
Nettofinanzverbindlichkeiten5) 2.2526) 2.633 16,9
Mitarbeiter (Stand 30.06.) 19.0296) 19.197 0,9

Vorjahreswerte entsprechend dem fortzuführenden Geschäft.

1) EBIT: Operatives Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern.

2) Ergebnis je Aktie vor Sondereinflüssen und Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte: Ergebnis je Aktie ohne Berücksichtigung von Sonderaufwendungen und -erträgen,

3) Die Halbjahreswerte berücksichtigen Wertaufholungen von jeweils 1 Mio. €.

4) Eigenkapitalquote: Eigenkapital im Verhältnis zur Bilanzsumme.

5) Nettofinanzverbindlichkeiten: Summe aus kurz- und langfristigen finanziellen Verbindlichkeiten (bereinigt um Verbindlichkeiten aus Zinsabgrenzungen) abzüglich der Zahlungsmittel,

6) Bilanzstichtag 31.12.2017.

LANXESS AM KAPITALMARKT

Nach einem positiven Start in das Jahr 2018 erreichte die LANXESS Aktie am 23. Januar ein neues Allzeithoch innerhalb eines Handelstages von 74,78 €. In der ersten Jahreshälfte 2018 entwickelte sich unsere Aktie insgesamt den Schwankungen des Leitindex DAX und des MDAX folgend. Im März verlor die Aktie deutlich, konnte die Verluste jedoch im Mai wieder aufholen und verzeichnete zum Stichtag am 30. Juni im Vergleich zum Jahresende 2017 einen Wertzuwachs von rund 1 %. Ende Juni konnte die LANXESS Aktie sich von den Indizes positiv abkoppeln und gewann im Halbjahresverlauf etwa 2 % gegenüber dem MDAX bzw. 5,5 % im Vergleich zum DAX.

Auf der diesjährigen Hauptversammlung am 15. Mai 2018, die in der LANXESS arena in Köln stattfand, stimmten die Aktionäre dem Dividendenvorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat für das Geschäftsjahr 2017 in Höhe von 0,80 € je Aktie zu.

Im Januar hat auch die europäische Ratingagentur Scope Ratings eine Bewertung von LANXESS vorgenommen. Scope Ratings bewertet LANXESS mit BBB und einem stabilen Ausblick.

Im Mai hat LANXESS im europäischen Kapitalmarkt erfolgreich eine lang laufende Benchmark-Euroanleihe unter dem bestehenden Debt Issuance Programm mit einem Kupon von 1,125 % platziert. LANXESS hat die Mittel im Wesentlichen zur Refinanzierung einer Anleihe genutzt, die noch mit einem Kupon von 4,125 % ausgestattet war.

Performance der Aktie im Indexvergleich

LANXESS Aktie

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Q4/2017 Q1/2018 Q2/2018
Grundkapital/Anzahl Aktien1) €/Stück 91.522,94 91.522,94 91.522,94
Marktkapitalisierung1) Mrd. € 6,07 5,69 6,11
Höchst-/Tiefstkurs 70,59 / 61,03 74,78 / 60,68 72,60/ 60,18
Schlusskurs1) 66,29 62,20 66,80
Ergebnis je Aktie vor Sondereinflüssen und Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte2) 0,44 1,33 1,77

1) Stichtagsbetrachtung zum Quartalsende: Q4: 31. Dezember 2017, Q1: 31. März 2018 / Q2: 30. Juni 2018.

2) Ergebnis je Aktie vor Sondereinflüssen und Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte: Ergebnis je Aktie ohne Berücksichtigung von Sonderaufwendungen und -erträgen, Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte sowie den jeweils darauf entfallenden Steuereffekten.

KONZERNZWISCHENLAGEBERICHT zum 30. Juni 2018

Fokus der Finanzkommunikation ist das fortzuführende Geschäft ("New LANXESS")
Umsätze gegenüber dem Vorjahresquartal um 6,8 % auf 1.829 Mio. € gestiegen
Rohstoffkostenanstieg erfolgreich weitergegeben; resultiert in Umsatzplus von 4,5 %
EBITDA vor Sondereinflüssen im zweiten Quartal um 3,6 % auf 290 Mio. € gestiegen
EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen bei 15,9 % nach 16,4% im Vorjahresquartal
Konzernergebnis und Ergebnis je Aktie im zweiten Quartal signifikant gestiegen; im Vorjahr hohe Belastung durch Sonderaufwendungen
Ergebnis je Aktie vor Sondereinflüssen und Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte des Konzerns im zweiten Quartal von 1,54 € auf 1,77 € gestiegen
Prognose für das Geschäftsjahr 2018 mit Ergebnisanstieg am oberen Ende einer Bandbreite von 5 bis 10 % gegenüber dem EBITDA vor Sondereinflüssen des Jahres 2017 von 925 Mio. € präzisiert

KONZERNSTRUKTUR

Rechtliche Struktur

Die LANXESS AG ist die Muttergesellschaft des Konzerns und hat im Wesentlichen die Funktion einer strategischen Holding. Ihr ist die LANXESS Deutschland GmbH als 100 %ige Tochter untergeordnet. Diese hält die Anteile an den in- und ausländischen Beteiligungen.

Für eine Übersicht über die wesentlichen Gesellschaften, an denen die LANXESS AG beteiligt ist, sowie für Ausführungen zur Organisation der Leitung und Kontrolle im Konzern verweisen wir auf Seite 64 des Geschäftsberichts 2017 sowie auf den Abschnitt "Änderungen im Konsolidierungskreis" im Anhang zum verkürzten Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2018.

Strategische Ausrichtung und Fokus der Berichterstattung

Mit dem Programm zur Neuausrichtung hat LANXESS wichtige Meilensteine im Rahmen seiner Strategie erreicht und mit Saudi Aramco einen starken Partner für das Geschäft mit synthetischen Kautschuken gefunden. Das gemeinsame Unternehmen ARLANXEO, an dem beide Partner zu jeweils 50 % beteiligt sind, wurde am 1. April 2016 erfolgreich am Markt positioniert. Der Geschäftsbereich wird weiterhin in den LANXESS Konzernabschluss einbezogen und in den ersten drei Jahren vollkonsolidiert. Seit dem 1. April 2018, also ein Jahr vor der Beendigung der Vollkonsolidierung, muss ARLANXEO als nicht fortgeführter Geschäftsbereich gemäß IFRS 5 ausgewiesen werden. Das fortzuführende Geschäft ohne ARLANXEO, das im Fokus unserer Berichterstattung steht, fassen wir unter "New LANXESS" zusammen. Während bei der Bilanz keine Anpassung für Stichtage vor dem 1. April 2018 erfolgte, wurden bei der Gewinn- und Verlustrechnung auch Vorperioden angepasst und das Ergebnis des nicht fortgeführten Geschäfts in einer Zeile gezeigt. Bei den im Folgenden gezeigten Tabellen verzichten wir grundsätzlich auf die Angabe, dass in diesem Zusammenhang Vorjahreszahlen angepasst wurden. Nähere Erläuterungen zur Bilanzierung, die Gewinn- und Verlustrechnung des nicht fortgeführten Geschäfts sowie seine wesentlichen Bilanzposten finden sich im Abschnitt "Nicht fortgeführtes Geschäft" im Anhang zum verkürzten Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2018.

Am 7. Februar 2018 hat LANXESS das Phosphorchemikalien-Geschäft des belgischen Chemiekonzerns Solvay einschließlich des Produktionsstandorts in Charleston (USA) übernommen. An dem Standort werden Phosphorchemikalien sowie zahlreiche Folgeprodukte wie zum Beispiel Flammschutz-Additive und Zwischenprodukte für Agrochemikalien hergestellt. Die Produktionsanlage ergänzt das globale Produktionsnetzwerk der phosphor- und brombasierten Flammschutzmittel insbesondere im US-amerikanischen Markt. Der Kaufpreis von 54 Mio. € wurde aus vorhandenen liquiden Mitteln finanziert. Das Geschäft steht für einen jährlichen Umsatz von 65 Mio. € und beschäftigt rund 90 Mitarbeiter.

WIRTSCHAFTLICHE LAGE UND GESCHÄFTSVERLAUF

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Gesamtwirtschaftliche Situation

Im zweiten Quartal wuchs die Weltwirtschaft insgesamt um 3,3 % gegenüber dem Vorjahresquartal. Die Region EMEA entwickelte sich mit 2,3 % besser als erwartet, während Amerika mit 2,6 % die Erwartungen erfüllte. Die Region Asien/Pazifik erwies sich mit 5,0 % Wachstum weiterhin als dynamische Region.

Branchenspezifische Situation

Die Chemieindustrie steigerte ihre Produktion im zweiten Quartal global um 2,0 %. Die Absatzmärkte entwickelten sich hierbei unterschiedlich: EMEA zeigte insgesamt eine robuste Entwicklung, wohingegen Amerika sich schwächer als erwartet entwickelte. Die Region Asien/Pazifik blieb wie im ersten auch im zweiten Quartal unter den Erwartungen.

Entwicklung wichtiger Abnehmerbranchen

Die weltweite Produktion von Automobilen lag im Berichtszeitraum mit 3,3 % deutlich über dem Vorjahresquartal. Die Region EMEA verzeichnete ein deutliches Wachstum, während die Produktion in Amerika leicht rückläufig war. Die Region Asien Pazifik zeigte nach einem schwachen ersten Quartal eine positive Entwicklung.

Die Agrochemikalien entwickelten sich im zweiten Quartal positiv. In EMEA konnte die negative Entwicklung gestoppt werden, während sich in Amerika ein solides Wachstum abzeichnete. Die Region Asien/Pazifik entwickelte sich im Rahmen der Erwartungen.

Die Bauindustrie erzielte ein weltweites Wachstum von 3,5 %. Wesentlicher Faktor war hierbei die Region Asien/Pazifik. Amerika zeigte ein robustes Wachstum, während sich die Region EMEA stärker als erwartet entwickelte.

Insgesamt hatte die Entwicklung der Abnehmerbranchen einen positiven Einfluss auf das Geschäft des LANXESS Konzerns. Lediglich das allgemeine Wachstum der Agrochemikalien spiegelt sich nicht in der Nachfrage in unserem Bereich der kundenspezifischen Fertigung für die Agrochemie wider.

Umsatz

Der Umsatz des LANXESS Konzerns lag im zweiten Quartal 2018 mit 1.829 Mio. € um 117 Mio. € bzw. 6,8 % über dem Wert des Vergleichszeitraums. Die Umsatzentwicklung war dabei insbesondere vom Beitrag aus den im Vorjahr erworbenen Chemtura-Geschäften sowie von einer Anpassung der Verkaufspreise geprägt. Insgesamt führten Portfolioeffekte zu einem Umsatzplus von 5,5 % und gestiegene Verkaufspreise zu einem Umsatzplus von 4,5 %. Gegenläufig führte die nachteilige Entwicklung der Wechselkurse zu einem Umsatzminus von 3,7 %. Gestiegene Absatzmengen hatten einen leicht positiven Einfluss auf die Umsatzentwicklung.

In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2018 stieg der Umsatz um 460 Mio. € bzw. 14,4 % auf 3.645 Mio. € an. Auch im Halbjahr war diese Entwicklung insbesondere auf die Portfolioveränderung im Vorjahr zurückzuführen. Zudem wirkten sich gestiegene Verkaufspreise positiv auf den Umsatz aus. Die Entwicklung der Wechselkurse wirkte sich negativ auf den Umsatz aus. Die stabilen Absatzmengen hatten im Halbjahr nahezu keinen Einfluss auf die Umsatzentwicklung. Nach Bereinigung um Währungs- und Portfolioeffekte verzeichnete der LANXESS Konzern im Halbjahreszeitraum einen operativen Umsatzanstieg von 4,8 %.

Umsatzeffekte

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in % Q2/2018 HJ/2018
Preis 4,5 4,8
Menge 0,5 0,0
Währung -3,7 -4,5
Portfolio 5,5 14,1
6,8 14,4

Der Umsatz in unserem Segment Performance Chemicals lag sowohl im Quartals- als auch im Halbjahresvergleich unter dem Niveau des Vorjahres. In allen übrigen Segmenten konnten sowohl im Quartal als auch in den ersten sechs Monaten höhere Umsätze als im Vorjahr realisiert werden. Für Details verweisen wir auf die nachfolgende Tabelle und das Kapitel "Segmentdaten".

Umsatz nach Segmenten

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in Mio. € Q2/2017 Q2/2018 Veränd. in % Anteil am Konzernumsatz in % HJ/2017 HJ/2018
Advanced Intermediates 505 546 8,1 29,8 1.024 1.111
Specialty Additives 441 508 15,2 27,8 680 1.008
Performance Chemicals 367 356 -3,0 19,5 735 692
Engineering Materials 361 399 10,5 21,8 676 791
Überleitung 38 20 -47,4 1,1 70 43
1.712 1.829 6,8 100,0 3.185 3.645

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in Mio. € Veränd. in % Anteil am Konzernumsatz in %
Advanced Intermediates 8,5 30,4
Specialty Additives 48,2 27,7
Performance Chemicals -5,9 19,0
Engineering Materials 17,0 21,7
Überleitung -38,6 1,2
14,4 100,0

Auftragsentwicklung

Für den Großteil unseres Geschäfts bestehen keine längerfristigen Vereinbarungen über feste Abnahmemengen und Preise. Es ist vielmehr von langfristigen Kundenbeziehungen sowie revolvierenden Rahmenvereinbarungen geprägt. Unsere Aktivitäten richten sich nach bedarfsgesteuerten, zeitlich relativ kurzen Bestellvorläufen. Diese sind daher keine Basis für weiter in die Zukunft reichende Aussagen zum Beschäftigungsgrad oder Absatz. Maßgeblich für die Geschäftssteuerung sind stattdessen regelmäßige, konzernweite Erwartungsrechnungen für die operative Zielgröße des Konzerns.

Ein Ausweis des Auftragsbestands des Konzerns zu einem gegebenen Stichtag ist daher zur Beurteilung der kurz- und mittelfristigen Ertragskraft nicht aussagefähig und unterbleibt an dieser Stelle.

Bruttoergebnis vom Umsatz

Die Kosten der umgesetzten Leistungen erhöhten sich im Quartalsvergleich leicht überproportional zum Umsatz um 8,0 % auf 1.332 Mio. €. Die Eingliederung der im Vorjahr erworbenen Chemtura-Geschäfte bedingte einen absoluten Anstieg der Kosten der umgesetzten Leistungen. Zudem führten gestiegene Einstandspreise für Rohstoffe und Energien zu höheren Kosten.

Gegenläufig wirkte sich die Entwicklung der Wechselkurse, insbesondere des US-Dollars, positiv auf unsere Fertigungskosten aus. Die Anlagenauslastung lag auf Vorjahresniveau.

Das Bruttoergebnis vom Umsatz lag mit 497 Mio. € um 18 Mio. € bzw. 3,8 % über dem Wert des Vorjahresquartals. Dabei wurden gestiegene Einstandspreise für Rohstoffe und Energien über Anpassungen der Verkaufspreise erfolgreich in den Markt weitergegeben. Darüber hinaus wirkte sich der Beitrag aus den im Vorjahr erworbenen Chemtura-Geschäften positiv auf das Ergebnis aus. Die deutliche Veränderung der Wechselkurse hatte einen negativen Einfluss auf die Ergebnisentwicklung. Die Bruttomarge reduzierte sich von 28,0 % auf 27,2 %.

Auch im Halbjahresvergleich erhöhten sich die Kosten der umgesetzten Leistungen überproportional zum Umsatz. Sie stiegen um 15,4 % auf 2.674 Mio. €. Das Bruttoergebnis vom Umsatz lag mit 971 Mio. € um 103 Mio. € bzw. 11,9 % über dem Vorjahreswert. Der Anstieg resultierte insbesondere aus dem Beitrag der im Vorjahr erworbenen Chemtura-Geschäfte. Zudem konnten gestiegene Einstandspreise für Rohstoffe und Energien über Anpassungen der Verkaufspreise erfolgreich in den Markt weitergegeben werden. Gegenläufig wirkte sich die Veränderung der Wechselkurse auf die Ergebnisentwicklung aus. Die Bruttomarge reduzierte sich entsprechend von 27,3 % auf 26,6 %.

EBITDA vor Sondereinflüssen nach Segmenten

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in Mio. € Q2/2017 Q2/2018 Veränd. in % HJ/2017 HJ/2018 Veränd. in %
Advanced Intermediates 97 97 0,0 188 199 5,9
Specialty Additives 75 91 21,3 119 172 44,5
Performance Chemicals 80 58 -27,5 139 110 -20,9
Engineering Materials 72 81 12,5 120 154 28,3
Überleitung -44 -37 15,9 -93 -75 19,4
280 290 3,6 473 560 18,4

EBITDA vor Sondereinflüssen und operatives Ergebnis (EBIT)

Das EBITDA vor Sondereinflüssen stieg im zweiten Quartal 2018 um 10 Mio. € bzw. 3,6 % auf 290 Mio. €. Gestiegene Einstandspreise für Rohstoffe und Energien wurden über Anpassungen der Verkaufspreise in den Markt weitergegeben. Die insgesamt positive Ergebnisentwicklung auf Konzernebene resultierte weiterhin aus der Eingliederung der im Vorjahr erworbenen Chemtura-Geschäftsbereiche. Zudem wirkte sich aus Konzernsicht die Entwicklung der Absatzmengen insgesamt ergebnisverbessernd aus. Gegenläufig hatte vor allem die deutliche Veränderung der Wechselkurse einen negativen Einfluss auf die Ergebnisentwicklung. Die Vertriebskosten stiegen vor allem aufgrund von Portfolioeffekten sowie höheren Frachtraten um 8,2 % auf 212 Mio. €. Die Forschungs- und Entwicklungskosten betrugen 28 Mio. € nach 29 Mio. € im Vergleichszeitraum und die allgemeinen Verwaltungskosten sanken im Wesentlichen aufgrund der Umgliederung von Erlösen und gleich hohen Kosten im Zusammenhang mit administrativen Dienstleistungen für ARLANXEO in das sonstige betriebliche Ergebnis um 14 Mio. € auf 69 Mio. €. Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen lag im Konzern bei 15,9 % nach 16,4% im Vorjahresquartal.

Mit Ausnahme des Segments Performance Chemicals lag das EBITDA vor Sondereinflüssen in allen Segmenten über dem Niveau des Vorjahres. Für Details verweisen wir auf die vorstehende Tabelle und das Kapitel "Segmentdaten".

Im Halbjahresvergleich erhöhte sich das EBITDA vor Sondereinflüssen auf Konzernebene um 87 Mio. € auf 560 Mio. €. Gestiegene Einstandspreise für Rohstoffe und Energien konnten in allen Segmenten mit Ausnahme von Performance Chemicals über Anpassungen der Verkaufspreise an die Kunden weitergegeben werden. Die positive Entwicklung im Halbjahr resultierte weiterhin aus der Eingliederung der im Vorjahr erworbenen Chemtura-Geschäftsbereiche. Die starke Veränderung der Wechselkurse hatte hingegen einen negativen Einfluss auf das Ergebnis. Die Veränderung der Absatzmengen hatte im Halbjahr nahezu keinen Einfluss auf die Ergebnisentwicklung. Der Anstieg in den einzelnen Funktionskostenbereichen ist überwiegend durch die Integration der Chemtura-Geschäfte bedingt. So stiegen die Vertriebskosten um 51 Mio. € auf 411 Mio. €, die Forschungs- und Entwicklungskosten um 6 Mio. € auf 58 Mio. € und die allgemeinen Verwaltungskosten um 5 Mio. € auf 146 Mio. €.

Das operative Ergebnis (EBIT) des Konzerns stieg im zweiten Quartal deutlich von 29 Mio. € auf 159 Mio. €. Der Anstieg ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass im Berichtsquartal weniger Sondereinflüsse anfielen als im Vorjahresquartal. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen betrugen 104 Mio. € und lagen um 4 Mio. € bzw. 3,7 % unter dem Vergleichswert des Vorjahresquartals. Von den Abschreibungen fielen 2 Mio. € außerplanmäßig an, von denen 1 Mio. € Sondereinflüsse waren. Die im sonstigen betrieblichen Ergebnis des Berichtsquartals enthaltenen, negativen Sondereinflüsse von saldiert 28 Mio. € ergaben sich aus negativen Sondereinflüssen in Höhe von 31 Mio. € und positiven Sondereinflüssen von 3 Mio. €, wobei letztere vollständig EBITDA-wirksam waren. Die negativen Sondereinflüsse, die mit 30 Mio. € EBITDA-wirksam und mit 1 Mio. € nicht EBITDA-wirksam waren, entfielen zu einem großen Teil auf Aufwendungen im Zusammenhang mit der strategischen Neuausrichtung des LANXESS Konzerns. Im Vorjahresquartal waren negative Sondereinflüsse von 157 Mio. € angefallen. Die Sondereinflüsse standen im Wesentlichen im Zusammenhang mit der Akquisition von Chemtura sowie der Bündelung der internationalen Chrom-Wertschöpfungskette des Konzerns in Südafrika und der damit einhergehenden Schließung der Produktion am argentinischen Standort Zárate. Für Details verweisen wir auf das Kapitel "Erläuterungen zum EBIT und EBITDA (vor Sondereinflüssen)".

Im ersten Halbjahr erzielte LANXESS ein EBIT von 313 Mio. € nach 146 Mio. € im Vorjahr. Auch im Halbjahr ist der Anstieg im Wesentlichen auf die im Vorjahresquartal angefallenen Sondereinflüsse zurückzuführen. Die im Berichtszeitraum erfassten Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen betrugen 205 Mio. € nach 175 Mio. € im Vorjahr. Der Anstieg reflektiert die planmäßigen Abschreibungen der ehemaligen Chemtura Geschäftsbereiche. Von den Abschreibungen fielen 3 Mio. € außerplanmäßig an, von denen 1 Mio. € Sondereinflüsse waren. Den Abschreibungen standen Wertaufholungen in Höhe von 1 Mio. € gegenüber.

Die im sonstigen betrieblichen Ergebnis des Halbjahres enthaltenen negativen Sondereinflüsse von saldiert 43 Mio. € ergaben sich aus negativen Sondereinflüssen in Höhe von 49 Mio. € und positiven Sondereinflüssen von 6 Mio. €, wobei letztere vollständig EBITDA-wirksam waren. Die negativen Sondereinflüsse, die mit 48 Mio. € EBITDA-wirksam und mit 1 Mio. € nicht EBITDA-wirksam waren, entfielen wie im zweiten Quartal zu einem großen Teil auf Aufwendungen im Zusammenhang mit der strategischen Neuausrichtung des LANXESS Konzerns. Im Vorjahreszeitraum waren negative Sondereinflüsse von 166 Mio. € angefallen, die mit 152 Mio. € EBITDA-wirksam und mit 14 Mio. € nicht EBITDA-wirksam waren. Die Sondereinflüsse standen im Wesentlichen im Zusammenhang mit der Akquisition von Chemtura sowie der Bündelung der internationalen Chrom-Wertschöpfungskette des Konzerns in Südafrika und der damit einhergehenden Schließung der Produktion am argentinischen Standort Zárate. Für Details verweisen wir auf das Kapitel "Erläuterungen zum EBIT und EBITDA (vor Sondereinflüssen)".

Überleitung EBITDA vor Sondereinflüssen zum EBIT

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in Mio. € Q2/2017 Q2/2018 Veränd. in % HJ/2017 HJ/2018 Veränd. in %
EBITDA vor Sondereinflüssen 280 290 3,6 473 560 18,4
Abschreibungen/Wertaufholungen -108 -104 3,7 -175 -205 -17,1
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse -143 -27 81,1 -152 -42 72,4
Operatives Ergebnis (EBIT) 29 159 > 100 146 313 > 100

Finanzergebnis

Das Finanzergebnis verschlechterte sich im zweiten Quartal 2018 um 28 Mio. € auf minus 21 Mio. €. Das Zinsergebnis hat sich hierbei gegenüber dem Vorjahr um 6 Mio. € auf minus 17 Mio. € verbessert. Im Vergleich zum Vorjahresquartal haben sich die Zinsaufwendungen durch die im Vorjahr erfolgte Ablösung der Finanzierung der akquirierten Chemtura-Gesellschaften sowie die günstigere Refinanzierung einer im Mai 2018 fällig gewordenen Anleihe reduziert. Aus at equity bewerteten Gesellschaften ergab sich in der Berichtsperiode wie im Vorjahreszeitraum kein Ergebnisbeitrag. Das sonstige Finanzergebnis lag bei minus 4 Mio. € nach plus 30 Mio. € im Vorjahreszeitraum. Der Ergebnisrückgang resultierte im Wesentlichen aus einer niedrigeren Ausschüttung der Currenta GmbH & Co. OHG, Leverkusen (Deutschland). Diese lag im Geschäftsjahr bei 9 Mio. €, nach 45 Mio. € im Vorjahr.

Im ersten Halbjahr 2018 lag das Finanzergebnis bei minus 55 Mio. € nach minus 17 Mio. € im Vorjahr. Das Zinsergebnis verbesserte sich von minus 42 Mio. € auf minus 35 Mio. €. Das sonstige Finanzergebnis lag in der Berichtsperiode bei minus 20 Mio. € nach plus 25 Mio. € im Vorjahreszeitraum. Der Ergebnisrückgang resultierte im Wesentlichen aus einer niedrigeren Ausschüttung der Currenta GmbH & Co. OHG, Leverkusen (Deutschland), und aus einem verschlechterten Kursergebnis, das im Vorjahr durch einen Gewinn aus Sicherungsgeschäften im Zusammenhang mit der Chemtura Akquisition beeinflusst war.

Ergebnis vor Ertragsteuern

Aufgrund der Entwicklung des operativen Ergebnisses verbesserte sich das Ergebnis vor Ertragsteuern im zweiten Quartal um 102 Mio. € auf 138 Mio. €. Die Steuerquote betrug 29,7 % nach 91,7 % im Vorjahresquartal.

Auch im Halbjahresvergleich verbesserte sich das Ergebnis vor Ertragsteuern von 129 Mio. € auf 258 Mio. € aufgrund der Entwicklung des operativen Ergebnisses. Die Steuerquote lag bei 31,4 % nach 57,4 % im Vorjahreszeitraum.

Die vergleichsweise hohen Steuerquoten des Vorjahres ergaben sich insbesondere aufgrund steuerlicher Sondereinflüsse.

Konzernergebnis/Ergebnis je Aktie/ Ergebnis je Aktie vor Sondereinflüssen und Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte

Das Konzernergebnis betrug im zweiten Quartal 126 Mio. € und entfiel mit 97 Mio. € auf das fortzuführende Geschäft. Aus dem Vorjahreskonzernergebnis von 3 Mio. € konnten 2 Mio. € dem fortzuführenden Konzernergebnis zugeordnet werden. Das Vorjahr war insbesondere durch Einmaleffekte im Zusammenhang mit der Akquisition von Chemtura sowie der Bündelung der internationalen Chrom-Wertschöpfungskette des Konzerns in Südafrika und der damit einhergehenden Schließung der Produktion am argentinischen Standort Zárate geprägt. Im Halbjahresvergleich stieg das Konzernergebnis von 81 Mio. € auf 222 Mio. €. Das fortzuführende Konzernergebnis verbesserte sich von 54 Mio. € auf 178 Mio. €. Auf andere Gesellschafter entfiel im zweiten Quartal 2018 ein Ergebnisanteil von 30 Mio. € nach 11 Mio. € im Vorjahreszeitraum. Im ersten Halbjahr 2018 betrug der Ergebnisanteil 43 Mio. € nach 36 Mio. € im Vorjahr. Das auf andere Gesellschafter entfallende Ergebnis des zweiten Quartals 2018 bzw. des ersten Halbjahrs 2018 resultierte nahezu ausschließlich aus der Beteiligung von Saudi Aramco an ARLANXEO.

Das Ergebnis je Aktie wird mittels Division des Konzernergebnisses durch die gewichtete durchschnittliche Anzahl der während der Berichtsperiode in Umlauf gewesenen LANXESS Aktien errechnet. Im Quartalsvergleich lag das Ergebnis je Aktie mit 1,38 € deutlich über dem Vorjahreswert von 0,04 €. In der Halbjahressicht lag es bei 2,43 € nach 0,89 € im Vorjahreszeitraum.

Das Ergebnis je Aktie aus fortzuführendem Geschäft ergibt sich aus der Division des fortzuführenden Konzernergebnisses durch die gewichtete durchschnittliche Anzahl der während der Berichtsperiode in Umlauf gewesenen LANXESS Aktien und lag im Quartalsvergleich mit 1,05 € um 1,03 € über dem Niveau des Vorjahres von 0,02 €. In der Halbjahressicht lag es bei 1,94 € nach 0,59 € im Vorjahreszeitraum.

Darüber hinaus ermitteln wir ein Ergebnis je Aktie (bzw. Ergebnis je Aktie aus fortzuführendem Geschäft) vor Sondereinflüssen und Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte, das nicht nach den internationalen Rechnungslegungsvorschriften definiert ist. Die Ermittlung erfolgte ausgehend vom Ergebnis je Aktie (bzw. Ergebnis je Aktie aus fortzuführendem Geschäft) unter Berücksichtigung der Sondereinflüsse und Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte sowie darauf entfallender Steuereffekte.

Das Ergebnis je Aktie vor Sondereinflüssen und Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte lag im zweiten Quartal bzw. ersten Halbjahr 2018 bei 1,77 € bzw. 3,10 € nach 1,54 € bzw. 2,55 € im Vorjahreszeitraum.

Überleitung Ergebnis je Aktie vor Sondereinflüssen und Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte

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in Mio. € Q2/2017 Q2/2018 HJ/2017 HJ/2018
Konzernergebnis 3 126 81 222
Sondereinflüsse1) 153 29 164 45
Abschreibungen/Wertaufholungen auf immaterielle Vermögenswerte1) 18 21 27 41
Ertragsteuern1) -33 -14 -39 -24
Konzernergebnis vor Sondereinflüssen und Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte 141 162 233 284
Ausstehende Aktien in Stück 91.522.936 91.522.936 91.522.936 91.522.936
Ergebnis je Aktie vor Sondereinflüssen und Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte (€) 1,54 1,77 2,55 3,10

1) Ohne Bestandteile, die den Anteilen anderer Gesellschafter zuzurechnen sind.

Das Ergebnis je Aktie aus fortzuführendem Geschäft vor Sondereinflüssen und Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte lag im zweiten Quartal bzw. ersten Halbjahr 2018 1,45 € bzw. 2,61 € nach 1,57 € bzw. 2,26 € im Vorjahreszeitraum.

Überleitung Ergebnis je Aktie aus fortzuführendem Geschäft vor Sondereinflüssen und Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte

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in Mio. € Q2/2017 Q2/2018 HJ/2017 HJ/2018
Konzernergebnis aus fortzuführendem Geschäft 2 97 54 178
Sondereinflüsse1) 157 28 166 43
Abschreibungen/Wertaufholungen auf immaterielle Vermögenswerte1) 18 21 26 41
Ertragsteuern1) -33 -13 -39 -23
Konzernergebnis aus fortzuführendem Geschäft vor Sondereinflüssen und Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte 144 133 207 239
Ausstehende Aktien in Stück 91.522.936 91.522.936 91.522.936 91.522.936
Ergebnis je Aktie aus fortzuführendem Geschäft vor Sondereinflüssen und Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte (€) 1,57 1,45 2,26 2,61

1) Ohne Bestandteile, die den Anteilen anderer Gesellschafter zuzurechnen sind.

GESCHÄFTSENTWICKLUNG IN DEN REGIONEN

Umsatz nach Verbleib

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Q2/2017 Q2/2018 Veränd. HJ/2017
in Mio. € in % in Mio. € in % in % in Mio. €
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EMEA (ohne Deutschland) 532 31,1 577 31,6 8,5 1.024
Deutschland 316 18,4 363 19,8 14,9 637
Nordamerika 370 21,6 385 21,1 4,1 603
Lateinamerika 114 6,7 105 5,7 -7,9 210
Asien/Pazifik 380 22,2 399 21,8 5,0 711
1.712 100,0 1.829 100,0 6,8 3.185

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HJ/2017 HJ/2018 Veränd.
in % in Mio. € in % in %
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EMEA (ohne Deutschland) 32,2 1.180 32,4 15,2
Deutschland 20,0 723 19,8 13,5
Nordamerika 18,9 758 20,8 25,7
Lateinamerika 6,6 194 5,3 -7,6
Asien/Pazifik 22,3 790 21,7 11,1
100,0 3.645 100,0 14,4

Aus der im April 2017 erfolgten Akquisition von Chemtura, aus der Veräußerung der International Dioxcide Inc., North Kingstown (USA), im November 2017 sowie aus der Übernahme eines Produktionsstandorts in Charleston (USA) vom belgischen Chemiekonzern Solvay Anfang Februar 2018 ergaben sich in den Berichtszeiträumen Portfolioeffekte.

Der Umsatz in der Region EMEA (ohne Deutschland) stieg im zweiten Quartal 2018 um 45 Mio. € bzw. 8,5 % auf 577 Mio. €. Der Anstieg war zu 28 Mio. € auf Portfolioeffekte zurückzuführen. Bereinigt um diese Einflüsse sowie um Wechselkurseffekte lag der Umsatz um 4,7 % über dem Wert des Vorjahresquartals. Maßgeblichen Anteil an dieser Entwicklung hatte das Segment Engineering Materials, das einen Anstieg der Umsätze im niedrigen zweistelligen Prozentbereich aufwies. Die Geschäfte der Segmente Advanced Intermediates und Performance Chemicals stiegen um einen mittleren einstelligen Prozentwert. Gegenläufig entwickelte sich das Segment Specialty Additives mit einem prozentualen Umsatzrückgang im niedrigen einstelligen Bereich. Im ersten Halbjahr 2018 stieg der Umsatz in der Region EMEA (ohne Deutschland) um 156 Mio. € bzw. 15,2 % auf 1.180 Mio. €. Die Portfolioeinflüsse beliefen sich in diesem Zeitraum auf 108 Mio. €. Bereinigt um diese Einflüsse sowie um Wechselkurseffekte ergab sich ein Umsatzanstieg von 6,0 %. Das Segment Engineering Materials hatte den überwiegenden Anteil an diesem Umsatzzuwachs und verzeichnete einen Anstieg im niedrigen zweistelligen Prozentbereich. Die übrigen Segmente erreichten Umsatzsteigerungen im mittleren einstelligen Prozentbereich.

Unsere Umsätze in Deutschland lagen im zweiten Quartal mit 363 Mio. € um 47 Mio. € bzw. 14,9 % über dem Niveau des Vorjahres. Nach Bereinigung um Wechselkurseffekte und Portfolioeinflüsse in Höhe von 7 Mio. € ergab sich ein Umsatzzuwachs von 11,9 %. Wesentlichen Anteil an dieser Entwicklung hatten die Segmente Advanced Intermediates und Performance Chemicals mit einem Umsatzplus im zweistelligen Prozentbereich. Das Segment Engineering Materials verzeichnete Zuwächse im hohem einstelligen Prozentbereich, während die Umsätze des Segments Specialty Additives prozentual um einen hohen einstelligen Wert zurückgingen.

Im ersten Halbjahr 2018 stieg der Umsatz in Deutschland um 86 Mio. € beziehungsweise 13,5 % auf 723 Mio. €. Aus Portfolioeinflüssen resultierte ein Beitrag von 30 Mio. €. Bereinigt ergab sich ein Zuwachs von 8,5 %. Die Segmente Performance Chemicals, Advanced Intermediates und Engineering Materials verzeichneten Umsatzzuwächse im niedrigen zweistelligen Prozentbereich. Demgegenüber waren die Geschäfte des Segments Specialty Additives leicht rückläufig.

Der Umsatz in der Region Nordamerika stieg im zweiten Quartal 2018 um 15 Mio. € beziehungsweise 4,1 % auf 385 Mio. €. Portfolioveränderungen trugen hierzu 27 Mio. € bei. Nach Bereinigung um diese sowie um deutlich negative Wechselkurseffekte aus der Entwicklung des US-Dollars ergab sich ein Umsatzanstieg von 3,7 %. Die Entwicklung war geprägt durch den Geschäftsverlauf in den Segmenten Specialty Additives und Performance Chemicals, die steigende Umsätze im hohen einstelligen Prozentbereich verzeichneten. Leicht rückläufige Effekte ergaben sich in den Segmenten Advanced Intermediates und Engineering Materials.

Im ersten Halbjahr 2018 stiegen die Umsätze in Nordamerika um 155 Mio. € beziehungsweise 25,7 % auf 758 Mio. €. Portfolioveränderungen trugen hierzu 182 Mio. € bei. Bereinigt um diese sowie um deutlich negative Wechselkurseffekte aus dem US-Dollar ergab sich ein Umsatzzuwachs um 4,7 %. Die Entwicklung resultierte aus einem prozentualen Anstieg der Umsätze in allen Segmenten im niedrigen bis mittleren einstelligen Bereich.

In der Region Lateinamerika lag der Umsatz im zweiten Quartal 2018 mit 105 Mio. € um 9 Mio. € bzw. 7,9 % unter dem Wert des Vorjahreszeitraums von 114 Mio. €. Portfolioveränderungen hatten einen Einfluss von 2 Mio. €. Bereinigt um diese Einflüsse sowie um spürbare negative Wechselkurseffekte ergab sich ein Umsatzplus von 1,5 %. Die Entwicklung resultierte aus einem Umsatzanstieg in den Segmenten Specialty Additives und Advanced Intermediates im niedrigen zweistelligen Prozentbereich sowie leicht gestiegenen Umsätzen im Segment Engineering Materials. Das Segment Performance Chemicals zeigte hingegen einen Umsatzrückgang im niedrigen zweistelligen Prozentbereich.

Im ersten Halbjahr 2018 sank der Umsatz in der Region Lateinamerika um 16 Mio. € beziehungsweise 7,6 % auf 194 Mio. €. Portfolioveränderungen trugen hierzu 9 Mio. € bei. Bereinigt um diese sowie um deutlich negative Wechselkurseffekte ergab sich ein Umsatz auf Vorjahresniveau. Dies resultierte aus gestiegenen Umsätzen der Segmente Specialty Additives, Advanced Intermediates und Engineering Materials im hohen einstelligen bis niedrigen zweistelligen Prozentbereich, denen ein prozentualer Umsatzrückgang im niedrigen zweistelligen Bereich im Segment Performance Chemicals gegenüberstand.

In der Region Asien/Pazifik stieg der Umsatz im zweiten Quartal um 19 Mio. € beziehungsweise 5,0 % auf 399 Mio. €. Aus Portfolioveränderungen resultierten 29 Mio. €. Bereinigt um diese Effekte sowie um Wechselkurseinflüsse ergab sich ein Umsatzplus von 3,1 %. Während die Umsatzerlöse in den Segmenten Advanced Intermediates und Engineering Materials im niedrigen zweistelligen bzw. hohen einstelligen Prozentbereich stiegen, verzeichnete das Segment Specialty Additives einen prozentualen Umsatzrückgang im niedrigen einstelligen Bereich. Das Segment Performance Chemicals übertraf den Umsatz des Vorjahresquartals geringfügig. Im ersten Halbjahr 2018 stieg der Umsatz in dieser Region um 79 Mio. € beziehungsweise 11,1 % auf 790 Mio. €. Portfolioveränderungen trugen dazu 120 Mio. € bei. Nach Bereinigung um diese Einflüsse sowie um negative Wechselkurseffekte ergab sich ein Umsatzanstieg von 1,7 %. Der Geschäftszuwachs des Segments Advanced Intermediates im niedrigen zweistelligen Prozentbereich sowie ein leichtes Umsatzwachstum in den Segmenten Engineering Materials und Specialty Additives konnten die rückläufige Entwicklung im Segment Performance Chemicals, die sich im niedrigen einstelligen Prozentbereich bewegte, überkompensieren.

SEGMENTDATEN

Advanced Intermediates

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Q2/2017 Q2/2018 Veränd. HJ/2017
in Mio. € Marge in % in Mio. € Marge in % in % in Mio. €
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Umsatzerlöse 505 546 8,1 1.024
EBITDA vor Sondereinflüssen 97 19,2 97 17,8 0,0 188
EBITDA 94 18,6 97 17,8 3,2 185
Operatives Ergebnis (EBIT) vor Sondereinflüssen 68 13,5 65 11,9 -4,4 133
Operatives Ergebnis (EBIT) 65 12,9 65 11,9 0,0 130
Auszahlungen für Investitionen 33 30 -9,1 49
Abschreibungen 29 32 10,3 551)
Mitarbeiter Stand 30.06. (Vorjahr zum 31.12.) 3.661 3.700 1,1 3.661

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HJ/2017 HJ/2018 Veränd.
Marge in % in Mio. € Marge in % in %
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Umsatzerlöse 1.111 8,5
EBITDA vor Sondereinflüssen 18,4 199 17,9 5,9
EBITDA 18,1 199 17,9 7,6
Operatives Ergebnis (EBIT) vor Sondereinflüssen 13,0 136 12,2 2,3
Operatives Ergebnis (EBIT) 12,7 136 12,2 4,6
Auszahlungen für Investitionen 53 8,2
Abschreibungen 63 14,5
Mitarbeiter Stand 30.06. (Vorjahr zum 31.12.) 3.700 1,1

1) Nach Saldierung mit Wertaufholungen von 1 Mio. €.

Die Umsätze unseres Segments Advanced Intermediates lagen im zweiten Quartal 2018 mit 546 Mio. € um 8,1 % bzw. 41 Mio. € über dem Niveau des Vorjahreszeitraums. In beiden Business Units des Segments konnten höhere Verkaufspreise als im Vorjahresquartal realisiert werden und führten in Summe zu einem Umsatzplus von 9,5 %. Zudem ergab sich aus der Eingliederung des im Vorjahr erworbenen Organometalle-Geschäftsbereichs in die Business Unit Advanced Industrial Intermediates ein positiver Effekt auf den Umsatz in Höhe von 2,0 %. Aus der Entwicklung der Wechselkurse resultierte ein negativer Effekt von 3,4 %. Während die Absatzmengen der Business Unit Advanced Industrial Intermediates das Niveau des Vorjahres leicht übertrafen, gingen die Absatzmengen in der Business Unit Saltigo aufgrund einer anhaltend schwachen Nachfrage aus der Agrar-industrie zurück. Auf Segmentebene lagen die Absatzmengen auf Vorjahresniveau. In Nordamerika lag der Umsatz des Segments unter dem Niveau des Vorjahres. In allen übrigen Regionen verzeichnete das Segment einen positiven Geschäftsverlauf.

Das EBITDA vor Sondereinflüssen des Segments Advanced Intermediates entsprach mit 97 Mio. € dem Vorjahreswert. Zum Teil deutlich gestiegene Einstandspreise für Rohstoffe und Energien wurden über Anpassungen der Verkaufspreise an die Kunden weitergegeben. Nachteilige Wechselkurseinflüsse hatten einen negativen Einfluss auf das Ergebnis. Aus dem im Vorjahr erworbenen Organometalle-Geschäft resultierte ein positiver Ergebniseffekt. Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen des Segments lag bei 17,8 % nach 19,2 % im Vorjahreszeitraum.

Im Halbjahreszeitraum 2018 erwirtschaftete das Segment Advanced Intermediates mit 1.111 Mio. € einen Umsatz, der um 8,5 % über dem Vorjahresniveau lag. Aus der an die Kunden weitergegebenen Belastung durch gestiegene Rohstoffpreise ergab sich ein positiver Preiseffekt auf den Umsatz von 9,3 %. Zudem trug die Eingliederung des im Vorjahr erworbenen Organometalle-Geschäftsbereichs in die Business Unit Advanced Industrial Intermediates mit 4,3 % zur Umsatzsteigerung bei. Gegenläufig wirkte sich die Entwicklung der Wechselkurse mit 4,0 % umsatzmindernd aus. Niedrigere Absatzmengen führten zu einem Umsatzrückgang von 1,1 %.

In der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2018 erzielte das Segment ein EBITDA vor Sondereinflüssen von 199 Mio. € nach 188 Mio. € im Vergleichszeitraum. Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen betrug 17,9 % nach 18,4 % im Vorjahr.

Im zweiten Quartal bzw. ersten Halbjahr waren keine Sondereinflüsse auf das Segment entfallen. Im zweiten Quartal bzw. ersten Halbjahr des Vorjahres beliefen sich die vollständig EBITDA-wirksamen negativen Sondereinflüsse auf 3 Mio. €. Für Details verweisen wir auf das Kapitel "Erläuterungen zum EBIT und EBITDA (vor Sondereinflüssen)".

Specialty Additives

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Q2/2017 Q2/2018 Veränd. HJ/2017
in Mio. € Marge in % in Mio. € Marge in % in % in Mio. €
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Umsatzerlöse 441 508 15,2 680
EBITDA vor Sondereinflüssen 75 17,0 91 17,9 21,3 119
EBITDA 24 5,4 89 17,5 > 100 68
Operatives Ergebnis (EBIT) vor Sondereinflüssen 50 11,3 57 11,2 14,0 87
Operatives Ergebnis (EBIT) -7 -1,6 55 10,8 > 100 30
Auszahlungen für Investitionen 16 28 75,0 23
Abschreibungen 31 34 9,7 38
Mitarbeiter Stand 30.06. (Vorjahr zum 31.12.) 2.936 3.024 3,0 2.936

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HJ/2017 HJ/2018 Veränd.
Marge in % in Mio. € Marge in % in %
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Umsatzerlöse 1.008 48,2
EBITDA vor Sondereinflüssen 17,5 172 17,1 44,5
EBITDA 10,0 170 16,9 > 100
Operatives Ergebnis (EBIT) vor Sondereinflüssen 12,8 107 10,6 23,0
Operatives Ergebnis (EBIT) 4,4 105 10,4 > 100
Auszahlungen für Investitionen 44 91,3
Abschreibungen 651) 71,1
Mitarbeiter Stand 30.06. (Vorjahr zum 31.12.) 3.024 3,0

1) Nach Saldierung mit Wertaufholungen von 1 Mio. €.

Die Umsätze unseres Segments Specialty Additives lagen im zweiten Quartal 2018 mit 508 Mio. € um 15,2 % bzw. 67 Mio. € über dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Die Umsatzentwicklung war dabei überwiegend auf die Eingliederung des im Vorjahr erworbenen Additiv-Geschäfts zurückzuführen. Zudem leistete das neu erworbene Phosphorchemikalien-Geschäft des belgischen Chemiekonzerns Solvay einen positiven Umsatzbeitrag. In Summe führten die Portfolioeffekte zu einem Umsatzplus von 17,7 %. Der Umsatzanstieg resultierte weiterhin mit 2,3 % aus höheren Verkaufspreisen in unserem bisherigen Additiv-Geschäft, wobei beide Business Units zu dieser Entwicklung beitrugen. Die Entwicklung der Wechselkurse wirkte sich für beide Business Units des Segments mit 4,6 % umsatzmindernd aus. Die Absatzmengen des Segments lagen auf dem Niveau des starken Vorjahresquartals. Der Umsatz lag in allen Regionen über dem Wert des Vorjahresquartals.

Das EBITDA vor Sondereinflüssen des Segments Specialty Additives lag mit 91 Mio. € um 16 Mio. € bzw. 21,3 % über dem Vorjahresniveau. Die starke Ergebnisentwicklung resultierte aus der Eingliederung des im Vorjahr erworbenen Additiv-Geschäfts. Höheren Einstandspreisen für Rohstoffe und Energien standen gestiegene Verkaufspreise gegenüber. Gegenläufig wirkten nachteilige Wechselkurseinflüsse. Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen lag mit 17,9 % über dem Vorjahreswert von 17,0 %.

Im Halbjahreszeitraum 2018 erwirtschaftete das Segment Specialty Additives mit 1.008 Mio. € einen Umsatz, der um 48,2 % über dem Vorjahresniveau lag. Die Umsatzentwicklung war dabei wie im Quartalsvergleich auf die Eingliederung des im Vorjahr erworbenen Additiv-Geschäftsbereichs sowie auf den Beitrag des neu erworbenen Phosphorchemikalien-Geschäfts zurückzuführen. In Summe führten die Portfolioeffekte zu einem Umsatzplus von 50,4 %. Der Umsatzanstieg resultierte weiterhin mit 2,2 % aus höheren Verkaufspreisen in unserem bisherigen Additiv-Geschäft. Die Entwicklung der Wechselkurse wirkte sich mit 4,9 % umsatzmindernd aus. Die Absatzmengen lagen auf dem Niveau des Vorjahres.

In der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2018 erzielte das Segment ein EBITDA vor Sondereinflüssen von 172 Mio. € nach 119 Mio. € im Vergleichszeitraum. Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen betrug 17,1 % nach 17,5 % im Vorjahr.

Im zweiten Quartal beliefen sich die negativen Sondereinflüsse des Segments auf 2 Mio. €, die vollständig EBITDA-wirksam waren. Im ersten Halbjahr fielen insgesamt negative Sondereinflüsse von saldiert 2 Mio. € an, die aus negativen Sondereinflüssen von 3 Mio. € und positiven Sondereinflüssen von 1 Mio. € resultierten. Von den negativen Sondereinflüssen waren 2 Mio. € EBITDA-wirksam und 1 Mio. € nicht EBITDA-wirksam. Die positiven Sondereinflüsse waren nicht EBITDA-wirksam. Sowohl die Sondereinflüsse des zweiten Quartals als auch des ersten Halbjahrs betrafen im Wesentlichen die strategische Neuausrichtung des LANXESS Konzerns. Im zweiten Quartal bzw. ersten Halbjahr des Vorjahres waren negative Sondereinflüsse von 57 Mio. € auf das Segment entfallen und ergaben sich aus 51 Mio. € EBITDA-wirksamen und 6 Mio. € nicht EBITDA-wirksamen negativen Sondereinflüssen. Für Details verweisen wir auf das Kapitel "Erläuterungen zum EBIT und EBITDA (vor Sondereinflüssen)".

Performance Chemicals

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Q2/2017 Q2/2018 Veränd. HJ/2017
in Mio. € Marge in % in Mio. € Marge in % in % in Mio. €
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Umsatzerlöse 367 356 -3,0 735
EBITDA vor Sondereinflüssen 80 21,8 58 16,3 -27,5 139
EBITDA 16 4,4 58 16,3 > 100 75
Operatives Ergebnis (EBIT) vor Sondereinflüssen 61 16,6 39 11,0 -36,1 101
Operatives Ergebnis (EBIT) -9 -2,5 39 11,0 > 100 31
Auszahlungen für Investitionen 15 16 6,7 26
Abschreibungen 25 19 -24,0 44
Mitarbeiter Stand 30.06. (Vorjahr zum 31.12.) 3.880 3.829 -1,3 3.880

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HJ/2017 HJ/2018 Veränd.
Marge in % in Mio. € Marge in % in %
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Umsatzerlöse 692 -5,9
EBITDA vor Sondereinflüssen 18,9 110 15,9 -20,9
EBITDA 10,2 109 15,8 45,3
Operatives Ergebnis (EBIT) vor Sondereinflüssen 13,7 72 10,4 -28,7
Operatives Ergebnis (EBIT) 4,2 71 10,3 > 100
Auszahlungen für Investitionen 27 3,8
Abschreibungen 38 -13,6
Mitarbeiter Stand 30.06. (Vorjahr zum 31.12.) 3.829 -1,3

In unserem Segment Performance Chemicals sanken die Umsätze im Berichtsquartal 2018 um 3,0 % auf 356 Mio. €. Die Entwicklung der Wechselkurse hatte auf alle Business Units einen negativen Effekt und wirkte sich insgesamt auf das Segment mit 4,3 % umsatzmindernd aus. Zudem ergab sich aus der im Vorjahr erfolgten Veräußerung des Tochterunternehmens International Dioxcide Inc., North Kingstown (USA), der Business Unit Material Protection Products ein negativer Effekt auf den Umsatz in Höhe von 2,5 %. Gegenläufig ergab sich mengenbedingt insgesamt ein um 3,3 % höherer Umsatz. Höhere Absatzmengen konnten die Business Units Material Protection Products und Liquid Purification Technologies verzeichnen. Aufgrund der Schließung des argentinischen Standorts Zárate lagen die Absatzmengen der Business Unit Leather unterhalb des Vorjahresniveaus. Die Verkaufspreise lagen bei allen Business Units auf oder leicht über dem Niveau des Vorjahresquartals und führten zu einer Umsatzsteigerung von 0,5 %. Während in den Regionen EMEA und Deutschland höhere Umsätze realisiert werden konnten, verzeichnete das Segment in allen übrigen Regionen niedrigere Umsätze.

Das EBITDA vor Sondereinflüssen des Segments Performance Chemicals lag mit 58 Mio. € um 22 Mio. € bzw. 27,5 % unter dem im Vergleich sehr hohen Vorjahreswert von 80 Mio. €. Ein schwaches Chromerz-Geschäft sowie die im Vorjahr erfolgte Veräußerung des Tochterunternehmens International Dioxcide Inc., North Kingstown (USA), der Business Unit Material Protection Products verringerten das Ergebnis. Diese Ergebnisentwicklung wurde zudem durch nachteilige Wechselkurseffekte beeinträchtigt. Höhere Einstandspreise für Rohstoffe konnten nicht vollständig an die Kunden weitergegeben werden. Ergebnisverbessernd wirkten höhere Absatzmengen in unseren Business Units Material Protection Products und Liquid Purification Technologies. Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen sank von 21,8 % auf 16,3 %.

Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2018 erzielte das Segment Performance Chemicals mit 692 Mio. € einen Umsatz, der um 5,9 % unter dem Wert des Vorjahreszeitraums lag. Die negativen Wechselkurseinflüsse wirkten sich mit 6,0 % umsatzmindernd aus. Zudem ergab sich wie im Quartalsvergleich aus der im Vorjahr erfolgten Veräußerung des Tochterunternehmens International Dioxcide Inc., North Kingstown (USA), ein negativer Effekt auf den Umsatz in Höhe von 2,2 %. Gestiegene Absatzmengen wirkten mit 2,3 % umsatzerhöhend. Die Belastungen durch gestiegene Rohstoffpreise konnten nicht an die Kunden weitergegeben werden. Die Verkaufspreise lagen insgesamt auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums.

In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2018 erwirtschaftete das Segment ein EBITDA vor Sondereinflüssen von 110 Mio. € nach 139 Mio. € im Vergleichszeitraum. Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen lag bei 15,9 % nach 18,9 % im Vorjahr.

Im ersten Halbjahr beliefen sich die vollständig EBITDA-wirksamen negativen Sondereinflüsse des Segments auf 1 Mio. €. Im zweiten Quartal bzw. ersten Halbjahr des Vorjahrs waren negative Sondereinflüsse von 70 Mio. € auf das Segment entfallen, die mit 64 Mio. € EBITDA-wirksam und mit 6 Mio. € nicht EBITDA-wirksam waren. Für Details verweisen wir auf das Kapitel "Erläuterungen zum EBIT und EBITDA (vor Sondereinflüssen)".

Engineering Materials

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Q2/2017 Q2/2018 Veränd. HJ/2017
in Mio. € Marge in % in Mio. € Marge in % in % in Mio. €
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Umsatzerlöse 361 399 10,5 676
EBITDA vor Sondereinflüssen 72 19,9 81 20,3 12,5 120
EBITDA 60 16,6 81 20,3 35,0 108
Operatives Ergebnis (EBIT) vor Sondereinflüssen 58 16,1 67 16,8 15,5 95
Operatives Ergebnis (EBIT) 45 12,5 66 16,5 46,7 82
Auszahlungen für Investitionen 10 9 -10,0 15
Abschreibungen 15 15 0,0 26
Mitarbeiter Stand 30.06. (Vorjahr zum 31.12.) 1.976 2.037 3,1 1.976

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HJ/2017 HJ/2018 Veränd.
Marge in % in Mio. € Marge in % in %
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Umsatzerlöse 791 17,0
EBITDA vor Sondereinflüssen 17,8 154 19,5 28,3
EBITDA 16,0 154 19,5 42,6
Operatives Ergebnis (EBIT) vor Sondereinflüssen 14,1 125 15,8 31,6
Operatives Ergebnis (EBIT) 12,1 124 15,7 51,2
Auszahlungen für Investitionen 15 0,0
Abschreibungen 30 15,4
Mitarbeiter Stand 30.06. (Vorjahr zum 31.12.) 2.037 3,1

Die Umsätze in unserem Segment Engineering Materials stiegen im zweiten Quartal 2018 gegenüber der Vergleichsbasis um 10,5 % auf 399 Mio. €. Der Umsatzanstieg resultierte mit 4,7 % aus höheren Verkaufspreisen, wobei insbesondere die Business Unit High Performance Materials zu dieser Entwicklung beitrug. Darüber hinaus wirkten gestiegene Absatzmengen mit 4,2 % umsatzerhöhend. Zudem war die Umsatzentwicklung durch den Beitrag des neu erworbenen Urethane-Geschäftsbereichs geprägt, der zu einer Umsatzsteigerung von 4,1 % führte. Die Wechselkurse hatten mit 2,5 % einen negativen Einfluss auf den Umsatz. Mit Ausnahme der Region Lateinamerika lag der Umsatz in allen übrigen Regionen über dem Niveau des Vorjahresquartals.

Das EBITDA vor Sondereinflüssen im Segment Engineering Materials stieg um 9 Mio. € bzw. 12,5 % auf 81 Mio. €. Gestiegene Einstandspreise für Rohstoffe und Energien wurden über Anpassungen der Verkaufspreise an die Kunden weitergegeben. Die Ergebnisverbesserung resultierte weiterhin aus höheren Absatzmengen, einem besseren Portfolio der abgesetzten Produkte sowie dem Beitrag des im Vorjahr übernommenen Urethane-Geschäftsbereichs. Die Veränderung der Wechselkurse hatte hingegen einen negativen Einfluss auf das Ergebnis. Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen lag mit 20,3 % über dem Wert des Vergleichsquartals von 19,9 %.

Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2018 erhöhten sich die Umsätze des Segments Engineering Materials um 17,0 % auf 791 Mio. €. Die Umsatzentwicklung war zum einen durch den Beitrag des im Vorjahr erworbenen Urethane-Geschäftsbereichs geprägt, der zu einer Umsatzsteigerung von 11,4 % führte. Zum anderen ergab sich ein positiver Preiseffekt auf den Umsatz von 6,4 %. Darüber hinaus wirkten gestiegene Absatzmengen mit 2,8 % umsatzerhöhend. Die Wechselkurse hatten mit 3,6 % einen negativen Einfluss auf den Umsatz.

In der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2018 erzielte das Segment ein EBITDA vor Sondereinflüssen von 154 Mio. € nach 120 Mio. € im Vergleichszeitraum. Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen betrug 19,5 % nach 17,8 % im Vorjahr.

Im zweiten Quartal bzw. ersten Halbjahr beliefen sich die nicht EBITDA-wirksamen negativen Sondereinflüsse des Segments auf 1 Mio. €. Im zweiten Quartal bzw. ersten Halbjahr des Vorjahrs waren 13 Mio. € negative Sondereinflüsse auf das Segment entfallen und ergaben sich aus 12 Mio. € EBITDA-wirksamen und 1 Mio. € nicht EBITDA-wirksamen negativen Sondereinflüssen. Für Details verweisen wir auf das Kapitel "Erläuterungen zum EBIT und EBITDA (vor Sondereinflüssen)".

Überleitung

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in Mio. € Q2/2017 Q2/2018 Veränd. in % HJ/2017 HJ/2018 Veränd. in %
Umsatzerlöse 38 20 -47,4 70 43 -38,6
EBITDA vor Sondereinflüssen -44 -37 15,9 -93 -75 19,4
EBITDA -57 -62 -8,8 -115 -114 0,9
Operatives Ergebnis (EBIT) vor Sondereinflüssen -51 -41 19,6 -104 -84 19,2
Operatives Ergebnis (EBIT) -65 -66 -1,5 -127 -123 3,1
Auszahlungen für Investitionen 3 - -100,0 4 4 0,0
Abschreibungen 8 4 -50,0 12 9 -25,0
Mitarbeiter Stand 30.06. (Vorjahr zum 31.12.) 2.830 2.859 1,0 2.830 2.859 1,0

Das EBITDA vor Sondereinflüssen der Überleitung lag im zweiten Quartal bzw. ersten Halbjahr bei minus 37 Mio. € bzw. minus 75 Mio. € nach minus 44 Mio. € bzw. minus 93 Mio. € im Vorjahreszeitraum. Die Veränderung war im Wesentlichen auf ein verbessertes Ergebnis aus der Absicherung von Wechselkursänderungen zurückzuführen. Die in der Überleitung gezeigten EBITDA-wirksamen negativen Sondereinflüsse von saldiert 25 Mio. € im zweiten Quartal ergaben sich aus negativen Sondereinflüssen von 28 Mio. € und positiven Sondereinflüssen von 3 Mio. €. In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres waren negative Sondereinflüsse von saldiert 39 Mio. € angefallen, die vollständig EBITDA-wirksam waren. Die Sondereinflüsse, ergaben sich aus 44 Mio. € negativen Sondereinflüssen und 5 Mio. € positiven Sondereinflüssen. Die Sondereinflüsse des zweiten Quartals und der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres resultierten im Wesentlichen aus Aufwendungen im Zusammenhang mit der strategischen Neuausrichtung des LANXESS Konzerns. Im Vorjahr beliefen sich die negativen Sondereinflüsse auf 14 Mio. € im Quartal und 23 Mio. € in der ersten Jahreshälfte. Für Details verweisen wir auf das Kapitel "Erläuterungen zum EBIT und EBITDA (vor Sondereinflüssen)".

ERLÄUTERUNGEN ZUM EBIT UND EBITDA (VOR SONDEREINFLÜSSEN)

Zur besseren Beurteilung der operativen Geschäftstätigkeit und zur Steuerung der Ertragskraft auf Konzernebene beziehungsweise für die einzelnen Segmente ermitteln wir zusätzlich die Ergebnisgrößen EBITDA sowie EBITDA und EBIT vor Sondereinflüssen, die nicht nach den internationalen Rechnungslegungsvorschriften definiert sind. Diese Kennzahlen sind als Ergänzung, jedoch nicht als Ersatz für die nach IFRS erstellten Angaben zu sehen.

Überleitung zum EBIT/EBITDA

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EBIT EBIT EBITDA EBITDA EBIT EBIT
in Mio. € Q2/2017 Q2/2018 Q2/2017 IQ2/2018 HJ/2017 HJ/2018
--- --- --- --- --- --- ---
EBIT/EBITDA vor Sondereinflüssen 186 187 280 290 312 356
Advanced Intermediates -3 0 -3 0 -3 0
Strategische Neuausrichtung1) -3 0 -3 0 -3 0
Specialty Additives -57 -2 -51 -2 -57 -2
Strategische Neuausrichtung1) -57 -2 -51 -2 -57 -3
Optimierung Produktionsnetzwerk 0 0 0 0 0 1
Performance Chemicals -70 0 -64 0 -70 -1
Strategische Neuausrichtung -70 0 -64 0 -70 0
Optimierung Produktionsnetzwerk 0 0 0 0 0 -1
Engineering Materials -13 -1 -12 0 -13 -1
Strategische Neuausrichtung1) -13 -1 -12 0 -13 -1
Überleitung -14 -25 -13 -25 -23 -39
Strategische Neuausrichtung2) -10 -8 -9 -8 -17 -14
Sonstiges -4 -17 -4 -17 -6 -25
Summe Sondereinflüsse -157 -28 -143 -27 -166 -43
EBIT/EBITDA 29 159 137 263 146 313

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EBITDA EBITDA
in Mio. € HJ/2017 HJ/2018
--- --- ---
EBIT/EBITDA vor Sondereinflüssen 473 560
Advanced Intermediates -3 0
Strategische Neuausrichtung1) -3 0
Specialty Additives -51 -2
Strategische Neuausrichtung1) -51 -2
Optimierung Produktionsnetzwerk 0 0
Performance Chemicals -64 -1
Strategische Neuausrichtung -64 0
Optimierung Produktionsnetzwerk 0 -1
Engineering Materials -12 0
Strategische Neuausrichtung1) -12 0
Überleitung -22 -39
Strategische Neuausrichtung2) -16 -14
Sonstiges -6 -25
Summe Sondereinflüsse -152 -42
EBIT/EBITDA 321 518

1) Die Sondereinflüsse im zweiten Quartal und im ersten Halbjahr 2017 standen im Zusammenhang mit der Kaufpreisallokation und Integration von Chemtura.

2) Die Sondereinflüsse im zweiten Quartal und im ersten Halbjahr 2017 standen jeweils mit 3 Mio. € im Zusammenhang mit der Kaufpreisallokation und Integration von Chemtura.

Das EBITDA ist das Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) zuzüglich Abschreibungen bzw. abzüglich Wertaufholungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte.

Das EBIT vor Sondereinflüssen und das EBITDA vor Sondereinflüssen errechnen sich aus dem EBIT bzw. aus dem EBITDA ohne Berücksichtigung von Sondereinflüssen. Sondereinflüsse sind Effekte, die aufgrund ihrer Art oder ihres Ausmaßes einen besonderen Einfluss auf die Ertragslage haben und deren Einbeziehung bei der Beurteilung der Geschäftsentwicklung über mehrere Berichtsperioden jedoch nicht geeignet erscheint. Zu den Sondereinflüssen können außerplanmäßige Abschreibungen, Wertaufholungen oder Ergebnisse aus der Veräußerung von Anlagevermögen, bestimmte IT-Kosten, Restrukturierungs-aufwendungen und Erträge aus der Auflösung von in diesem Zusammenhang gebildeten Rückstellungen sowie Ergebnisbelastungen aus Portfolioaktivitäten oder Kaufpreisallokationen zählen. Von Dritten gewährte Zuwendungen für den Erwerb oder den Bau von Sachanlagen werden unter Anwendung der Bruttomethode abgegrenzt. In diesem Zusammenhang werden über die Bruttoabschreibungen hinaus bei der Ermittlung des EBITDA vor Sondereinflüssen keine weiteren Bereinigungen vorgenommen.

Jede operative Entscheidung oder Leistung wird kurz- und langfristig daran gemessen, wie nachhaltig sie das EBITDA vor Sondereinflüssen beeinflusst. Im Rahmen des jährlichen Budget- und Planungsprozesses werden Zielvorgaben für diese Messgröße des Unternehmenserfolgs ermittelt, die bei der Bemessung der variablen Einkommenskomponenten der Mitarbeiter berücksichtigt werden.

Die Ergebnismargen ergeben sich aus dem Verhältnis der jeweiligen Ergebnisgrößen zum Umsatz. Beispielsweise wird die EBITDA-Marge (vor Sondereinflüssen) aus der Relation des EBITDA (vor Sondereinflüssen) zum Umsatz ermittelt und dient als relative Kennzahl zum Vergleich der Ertragskraft auf Konzernebene und für die einzelnen Segmente.

VERMÖGENS- UND FINANZLAGE

Bilanzstruktur

Die Bilanzsumme des LANXESS Konzerns zum 30. Juni 2018 betrug 10.540 Mio. €. Sie lag damit um 129 Mio. € bzw. 1,2 % über dem Wert von 10.411 Mio. € zum 31. Dezember 2017. Mit Wirkung zum 1. April 2018 muss LANXESS das Geschäft von ARLANXEO als nicht fortgeführten Geschäftsbereich gemäß IFRS 5 ausweisen. Die Vermögenswerte und Schulden, die dem nicht fortgeführten Geschäftsbereich zugeordnet sind, wurden in die Position "Vermögenswerte aus nicht fortgeführtem Geschäft" sowie "Verbindlichkeiten in direktem Zusammenhang mit Vermögenswerten aus nicht fortgeführtem Geschäft" umgegliedert. Die Auswirkung der Umgliederungen ist bei fast allen Bilanzpositionen erkennbar. Die Eigenkapitalquote betrug zum Ende des zweiten Quartals 32,5 % nach 32,8 % im Vorjahr.

Das langfristige Vermögen verringerte sich um 1.766 Mio. € auf 4.688 Mio. € zum 30. Juni 2018. Die Sachanlagen sanken bedingt durch die Umgliederung von 4.059 Mio. € auf 2.436 Mio. € zum 30. Juni 2018. Die latenten Steuern lagen um 60 Mio. € unter dem Wert zum 31. Dezember 2017 von 442 Mio. €. Die Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen beliefen sich im Berichtszeitraum auf 143 Mio. € nach 117 Mio. € im Vorjahreszeitraum. Die Abschreibungen lagen in den ersten sechs Monaten mit 205 Mio. € über dem Wert des Vergleichszeitraum von 175 Mio. €. Der Anstieg resultierte im Wesentlichen aus den planmäßigen Abschreibungen der ehemaligen Chemtura-Geschäftsbereiche für sechs Monate, während im Vorjahr lediglich Abschreibungen ab dem Akquisitionszeitpunkt 21. April 2017 zu berücksichtigen waren. Da nicht fortgeführte Geschäftsbereiche gemäß den Regeln des IFRS 5 keiner planmäßigen Abschreibung unterliegen, fielen für ARLANXEO keine Abschreibungen im zweiten Quartal 2018 an. Der Anteil der langfristigen Vermögenswerte am Gesamtvermögen lag mit 44,5 % unter dem Wert zum 31. Dezember 2017 von 62,0 %.

Die kurzfristigen Vermögenswerte lagen mit 5.852 Mio. € um 1.895 Mio. € bzw. 47,9 % über dem Wert zum 31. Dezember 2017. Dieser Anstieg resultierte hauptsächlich aus der Umgliederung langfristiger Vermögenswerte im Zusammenhang mit dem nicht fortgeführten Geschäft von ARLANXEO in die kurzfristigen Vermögenswerte. Die Vorräte sowie die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich um 395 Mio. € auf 1.285 Mio. € beziehungsweise um 368 Mio. € auf 948 Mio. €. Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente sanken um 408 Mio. € auf 130 Mio. €. Bedingt durch die aufgrund der Einführung von IFRS 15 im Berichtsjahr erstmals enthaltenen Vertragsvermögenswerte erhöhten sich die sonstigen kurzfristigen finanziellen Vermögenswerte um 53 Mio. € auf 60 Mio. € zum 30. Juni 2018. Der Anteil der kurzfristigen Vermögenswerte an der Bilanzsumme betrug 55,5 % nach 38,0 % zum 31. Dezember 2017.

Auf der Passivseite belief sich das Eigenkapital auf 3.429 Mio. € nach 3.413 Mio. € zum 31. Dezember 2017.

Das langfristige Fremdkapital erhöhte sich zum 30. Juni 2018 um 186 Mio. € auf 4.726 Mio. €. Wesentlich für den Anstieg war die Begebung einer neuen Euroanleihe von 500 Mio. € mit einer Laufzeit bis zum 16. Mai 2025, mit der die im zweiten Quartal fällig gewordene Anleihe in Höhe von 500 Mio. € refinanziert wurde. Gegenläufig wirkte sich die Entwicklung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sowie die Entwicklung der sonstigen langfristigen Rückstellungen aus, die sich im Wesentlichen aufgrund der Umgliederung des ARLANXEO Geschäfts ergeben hat. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen verringerten sich um 161 Mio. € auf 1.329 Mio. €, während sich die sonstigen langfristigen Rückstellungen um 94 Mio. € auf 366 Mio. € verringerten. Die langfristigen derivativen Verbindlichkeiten betrugen 5 Mio. € nach 2 Mio. € zum 31. Dezember 2017. Darüber hinaus erhöhten sich die sonstigen langfristigen finanziellen Verbindlichkeiten um 441 Mio. € auf 2.683 Mio. €. Der Anteil des langfristigen Fremdkapitals an der Bilanzsumme belief sich auf 44,8 % nach 43,6 % zum 31. Dezember 2017.

Das kurzfristige Fremdkapital lag mit 2.385 Mio. € um 73 Mio. € bzw. 3,0 % unter dem Wert zum 31. Dezember 2017. Im Mai 2018 hat LANXESS die im Jahr 2011 begebene Euroanleihe von 500 Mio. zurückgezahlt. Gegenläufig wirkte die Umgliederung des ARLANXEO Geschäfts in die Position "Verbindlichkeiten in direktem Zusammenhang mit Vermögenswerten aus nicht fortgeführten Geschäft". Der Anteil des kurzfristigen Fremdkapitals an der Bilanzsumme lag zum 30. Juni 2018 bei 22,6 % nach 23,7 % zum Jahresende 2017.

Finanzlage und Investitionen

Entwicklung der Kapitalflussrechnung

Die nachfolgenden Erläuterungen der Kapitalflussrechnung beziehen sich auf das fortzuführende Geschäft von LANXESS.

In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2018 betrug der Mittelzufluss aus operativer Tätigkeit 65 Mio. € nach 66 Mio. € im Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis vor Ertragsteuern verbesserte sich dabei von 129 Mio. € auf 258 Mio. €. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen stiegen von 175 Mio. € auf 205 Mio. €. Gegenläufig wirkte sich die Erhöhung des Nettoumlaufvermögens aus, die mit 273 Mio. € über dem Vorjahreswert von 155 Mio. € lag. Die gezahlten Ertragsteuern von 61 Mio. € lagen leicht unter dem Vorjahreswert von 70 Mio. €.

Aus investiver Tätigkeit ergab sich in den ersten sechs Monaten des Jahres 2018 ein Mittelabfluss von 194 Mio. € nach einem Mittelzufluss von 316 Mio. € im Vorjahreszeitraum. Der Mittelabfluss der Berichtsperiode resultierte insbesondere aus den Auszahlungen für immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen von 143 Mio. € nach 117 Mio. € im Vergleichszeitraum. Im Vorjahr war der Mittelzufluss durch Einzahlungen nach Auslaufen von Termingeldern und aus der Veräußerung von Wertpapieren beeinflusst. Darüber hinaus ergab sich im Vorjahreszeitraum ein Mittelabfluss für den Erwerb von Chemtura von 1.782 Mio. € (nach Bereinigung um übernommene Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente). In der Berichtsperiode ergab sich unter anderem ein Mittelabfluss von 54 Mio. € für den Erwerb eines Produktionsstandortes in Charleston (USA). Hier hat die Business Unit Additives am 7. Februar 2018 das Phosphorchemikalien-Geschäft des belgischen Chemiekonzerns Solvay übernommen.

Aus Finanzierungstätigkeit resultierte ein Mittelabfluss von 36 Mio. € nach 35 Mio. € im Vorjahreszeitraum. Der Mittelabfluss in der Berichtsperiode resultierte im Wesentlichen aus der Tilgung von Finanzschulden sowie der Dividendenzahlung. Gegenläufig wirkten Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzschulden.

Die zahlungswirksame Veränderung der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente des LANXESS Konzerns im ersten Halbjahr 2018 setzt sich aus den zuvor genannten Veränderungen sowie einer zahlungswirksamen Veränderung aus nicht fortgeführter Geschäftstätigkeit von minus 122 Mio. € zusammen. Insgesamt ergibt sich daraus eine zahlungswirksame Veränderung von minus 287 Mio. € für das fortzuführende und das nicht fortgeführte Geschäft.

Finanzierung und Liquidität

Die auf Seite 88 des Geschäftsberichts 2017 erläuterten Grundsätze und Ziele des Finanzmanagements blieben im Jahresverlauf weiterhin gültig. Im Mittelpunkt steht die konservative Finanzpolitik, deren Eckpfeiler die langfristig gesicherte Finanzierung ist.

Im Vergleich zum Konzernabschluss 2017 verringerten sich die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente um 408 Mio. € auf 130 Mio. €. Insgesamt verfügt der Konzern weiterhin über eine solide Liquiditätsposition.

Die Nettofinanzverbindlichkeiten beliefen sich zum 30. Juni 2018 auf 2.633 Mio. € nach 2.252 Mio. € zum 31. Dezember 2017.

Nettofinanzverbindlichkeiten

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in Mio. € 31.12.2017 30.06.2018
Langfristige finanzielle Verbindlichkeiten 2.242 2.683
Kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten 633 147
abzüglich
Verbindlichkeiten aus Zinsabgrenzungen -35 -17
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente -538 -130
Liquiditätsnahe finanzielle Vermögenswerte -50 -50
Nettofinanzverbindlichkeiten 2.252 2.633

Der Anstieg der Nettofinanzverbindlichkeiten zum 30. Juni 2018 resultierte zu einem wesentlichen Teil aus der Umgliederung der ARLANXEO zuzurechnenden Vermögenswerte und Verbindlichkeiten in die Positionen "Vermögenswerte aus nicht fortgeführtem Geschäft" und "Verbindlichkeiten in direktem Zusammenhang mit Vermögenswerten aus nicht fortgeführtem Geschäft". Weiterhin wirkte sich die im ersten Halbjahr 2018 erfolgte Dividendenzahlung an die LANXESS Aktionäre von 73 Mio. € auf die Höhe der Nettofinanzverbindlichkeiten aus.

Außerbilanzielle Finanzierungsinstrumente

Zum 30. Juni 2018 verfügten wir über keine wesentlichen außerbilanziellen Finanzierungen, z. B. in Form von Forderungsverkäufen, Asset-Backed-Strukturen oder Sale-and-Lease-Back-Transaktionen.

Wesentliche Investitionsprojekte

LANXESS setzt weiter auf Wachstum und investiert an verschiedenen Standorten. Am deutschen Standort Leverkusen wird für die Business Unit Advanced Industrial Intermediates die Kapazität einer Spezialamin-Produktion ausgebaut. Dieses Zwischenprodukt wird für die Herstellung von Hochleistungselastomeren benötigt, die vorwiegend im Bereich der Automobilindustrie eingesetzt werden. Auch am deutschen Standort Krefeld-Uerdingen ist wegen der wachsenden Nachfrage auf den Weltmärkten der Ausbau der Produktionen von Trimethylolpropan, Hexandiol und Mentholen für die Business Unit Advanced Industrial Intermediates vorgesehen. Die Ausbaumaßnahmen an den beiden deutschen Standorten sollen bis zum Jahr 2020 abgeschlossen sein und haben ein Investitionsvolumen von insgesamt 80 Mio. €.

Darüber hinaus investiert LANXESS im Laufe des Jahres rund 20 Mio. € in ein neues Werk für Hochleistungs-Kunststoffe in Changzhou (China). Die neue Compoundier-Anlage der Business Unit High Performance Materials soll ab dem zweiten Quartal 2019 pro Jahr bis zu 25.000 Tonnen Hightech-Kunststoffe der Marken Durethan und Pocan für die Automobilbranche sowie die Elektro- und Elektronikindustrie produzieren.

Ferner investiert LANXESS rund 40 Mio. € in die drei Betriebe in El Dorado (USA). Der größte Teil der Investition der Business Unit Additives wird für die Modernisierung der Bromproduktion sowie für die Modernisierung der Standortinfrastruktur und der Pipelines verwendet.

PROGNOSE, CHANCEN UND RISIKEN

Prognose

Die politischen und wirtschaftlichen Risiken haben sich gegenüber unserer ursprünglichen Jahresprognose im Geschäftsbericht 2017 nicht wesentlich verändert. Die Erwartungen für die Entwicklung der Weltwirtschaft und der Regionen Amerika, EMEA (inklusive Deutschland) und Asien/Pazifik liegen ebenfalls im Rahmen der ursprünglichen Einschätzungen.

Unsere Erwartung für die globale Entwicklung der Chemieindustrie sowie der einzelnen Abnehmerbranchen ist gegenüber unserer letzten Einschätzung nahezu unverändert. Für unser Geschäft mit Agrochemikalien gehen wir nach einem schwach erwarteten ersten Halbjahr von einer graduellen Verbesserung im zweiten Halbjahr aus.

Wie im Geschäftsbericht 2017 bezieht sich unsere Ergebnisprognose auf New LANXESS. ARLANXEO wird ab dem 1. April 2018 als nicht fortgeführter Geschäftsbereich gemäß IFRS 5 ausgewiesen. Das in den Berichtsperioden ausgewiesene und auch das prognostizierte EBITDA vor Sondereinflüssen des LANXESS Konzerns beinhaltet dementsprechend keine EBITDA-Ergebnisbeiträge von ARLANXEO.

Für unser Segment Advanced Intermediates gehen wir für 2018 insgesamt von einer Geschäftsentwicklung leicht über Vorjahresniveau aus. Das Segment wird weiterhin von der starken Diversifizierung der Endmärkte profitieren. Wir erwarten in der zweiten Jahreshälfte eine stabile Nachfrage unserer Kunden in der Agrarindustrie, wenngleich auf eher schwachem Niveau.

Das Segment Specialty Additives sollte sich durch die im Vorjahr erworbenen Chemtura-Geschäftsbereiche und die erwarteten Synergien deutlich über Vorjahresniveau entwickeln.

Für unser Segment Performance Chemicals erwarten wir jetzt eine Geschäftsentwicklung unter Vorjahresniveau. Insbesondere der schwächere US-Dollar und der Verfall der Chromerzpreise gegenüber dem Vorjahr werden sich auf das Ergebnis des Segments nachteilig auswirken.

Unser Segment Engineering Materials, sollte sich im laufenden Jahr leicht über dem Niveau des Vorjahres entwickeln. Das Wachstum stützt sich auf das weiterhin erfolgreiche Geschäft mit Hochleistungs-Kunststoffen sowie den Ergebnisbeitrag des im Vorjahr erworbenen Geschäfts mit Urethanen.

Vor dem Hintergrund des starken zweiten Quartals und der erwarteten Entwicklung der Segmente von New LANXESS erwarten wir, verglichen mit dem EBITDA vor Sondereinflüssen des Jahres 2017 von rund 925 Mio. €, für das Geschäftsjahr 2018 einen Ergebnisanstieg am oberen Ende einer Bandbreite von 5 bis 10 %.

Für weitere Erläuterungen verweisen wir auf die Darstellungen im zusammengefassten Lagebericht von LANXESS AG und LANXESS Konzern für das Geschäftsjahr 2017 auf den Seiten 104 und 105 des Geschäftsberichts 2017.

Wesentliche Chancen und Risiken

Gegenüber dem 31. Dezember 2017 hat sich keine wesentliche Veränderung der Chancen- und Risikosituation des LANXESS Konzerns ergeben. Wir verweisen insoweit auf die Darstellungen im zusammengefassten Lagebericht von LANXESS AG und LANXESS Konzern für das Geschäftsjahr 2017 auf den Seiten 106 bis 116 des Geschäftsberichts 2017. In der Gesamtbeurteilung der Erkenntnisse aus dem Risikomanagement kann der Vorstand derzeit keine hinreichend wahrscheinlichen Risiken oder Risikokombinationen erkennen, die den Bestand von LANXESS gefährden.

VERKÜRZTER KONZERNZWISCHENABSCHLUSS zum 30. JUNI 2018

BILANZ

AKTIVA

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in Mio. € 31.12.2017 30.06.2018
Immaterielle Vermögenswerte1) 1.784 1.737
Sachanlagen 4.059 2.436
At equity bewertete Beteiligungen 0 0
Sonstige Beteiligungen 9 1
Langfristige derivative Vermögenswerte 7 3
Sonstige langfristige finanzielle Vermögenswerte 20 25
Langfristige Ertragsteuerforderungen 20 11
Latente Steuern 442 382
Sonstige langfristige Vermögenswerte 113 93
Langfristige Vermögenswerte 6.454 4.688
Vorräte 1.680 1.285
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.316 948
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 538 130
Liquiditätsnahe finanzielle Vermögenswerte 50 50
Kurzfristige derivative Vermögenswerte 45 10
Sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte 7 60
Kurzfristige Ertragsteuerforderungen 47 17
Sonstige kurzfristige Vermögenswerte 274 225
Vermögenswerte aus nicht fortgeführtem Geschäft - 3.127
Kurzfristige Vermögenswerte 3.957 5.852
Summe Aktiva 10.411 10.540

PASSIVA

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31.12.2017 30.06.2018
Gezeichnetes Kapital und Kapitalrücklage 1.317 1.317
Sonstige Rücklagen 1.381 1.324
Konzernergebnis 87 222
Kumuliertes übriges Eigenkapital -498 -528
Anteile anderer Gesellschafter 1.126 1.094
Eigenkapital 3.413 3.429
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.490 1.329
Sonstige langfristige Rückstellungen 460 366
Langfristige derivative Verbindlichkeiten 2 5
Sonstige langfristige finanzielle Verbindlichkeiten 2.242 2.683
Langfristige Ertragsteuerschulden1) 134 105
Sonstige langfristige Verbindlichkeiten 99 88
Latente Steuern 113 150
Langfristiges Fremdkapital 4.540 4.726
Sonstige kurzfristige Rückstellungen 525 391
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.048 698
Kurzfristige derivative Verbindlichkeiten 12 36
Sonstige kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten 633 147
Kurzfristige Ertragsteuerschulden 61 42
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten 179 150
Verbindlichkeiten in direktem Zusammenhang mit Vermögenswerten aus nicht fortgeführtem Geschäft - 921
Kurzfristiges Fremdkapital 2.458 2.385
Summe Passiva 10.411 10.540

1) Vorjahreswerte angepasst. Für Details verweisen wir auf das Kapitel "Zugänge aus Akquisitionen im Vorjahr".

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

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in Mio. € Q2/2017 Q2/2018 HJ/2017 HJ/2018
Umsatzerlöse 1.712 1.829 3.185 3.645
Kosten der umgesetzten Leistungen -1.233 -1.332 -2.317 -2.674
Bruttoergebnis vom Umsatz 479 497 868 971
Vertriebskosten -196 -212 -360 -411
Forschungs- und Entwicklungskosten -29 -28 -52 -58
Allgemeine Verwaltungskosten -83 -69 -141 -146
Sonstige betriebliche Erträge 50 22 81 53
Sonstige betriebliche Aufwendungen -192 -51 -250 -96
Operatives Ergebnis (EBIT) 29 159 146 313
Ergebnis aus at equity bewerteten Beteiligungen 0 0 0 0
Zinserträge 3 1 5 3
Zinsaufwendungen -26 -18 -47 -38
Sonstiges Finanzergebnis 30 -4 25 -20
Finanzergebnis 7 -21 -17 -55
Ergebnis vor Ertragsteuern 36 138 129 258
Ertragsteuern -33 -41 -74 -81
Ergebnis aus fortzuführendem Geschäft nach Ertragsteuern 3 97 55 177
Ergebnis aus nicht fortgeführtem Geschäft nach Ertragsteuern 11 59 62 88
Ergebnis nach Ertragsteuern 14 156 117 265
davon auf andere Gesellschafter entfallend 11 30 36 43
davon den Aktionären der LANXESS AG zustehend (Konzernergebnis) 3 126 81 222
Ergebnis je Aktie in € (unverwässert/verwässert)
aus fortzuführendem Geschäft 0,02 1,05 0,59 1,94
aus nicht fortgeführtem Geschäft 0,02 0,33 0,30 0,49
aus fortzuführenden und nicht fortgeführten Geschäften 0,04 1,38 0,89 2,43

GESAMTERGEBNISRECHNUNG

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in Mio. € Q2/2017 Q2/2018 HJ/2017 HJ/2018
Ergebnis nach Ertragsteuern 14 156 117 265
Posten, die anschließend nicht in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden
Neubewertungen der Nettoschuld aus leistungsorientierten Versorgungsplänen 80 -60 28 -87
Ertragsteuern -26 19 -9 28
54 -41 19 -59
Posten, die anschließend in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden, sofern bestimmte Bedingungen erfüllt sind
Währungsumrechnungsdifferenzen aus der Umrechnung ausländischer Geschäftsbetriebe -251 64 -252 -7
Finanzinstrumente 28 -86 32 -77
Ertragsteuern -8 24 -9 22
-231 2 -229 -62
Sonstiges Ergebnis nach Ertragsteuern -177 -39 -210 -121
Gesamtergebnis -163 117 -93 144
davon auf andere Gesellschafter entfallend -32 19 -23 15
davon den Aktionären der LANXESS AG zustehend -131 98 -70 129

EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG

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Kumuliertes übriges Eigenkapital
in Mio. € Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Sonstige Rücklagen Konzernergebnis Währungsumrechnungen Finanzinstrumente
--- --- --- --- --- --- ---
31.12.2016 91 1.226 1.257 192 -199 -152)
Thesaurierung 192 -192
Transaktionen mit Eigentümern
Dividendenzahlungen -64
Gesamtergebnis 31 81 -202 20
Ergebnis nach Ertragsteuern 81
Sonstiges Ergebnis nach Ertragsteuern 31 -202 20
30.06.2017 91 1.226 1.416 81 -401 52)
31.12.2017 91 1.226 1.381 87 -509 112)
Thesaurierung 87 -87
Änderung von Rechnungslegungsmethoden -9 1
01.01.2018 91 1.226 1.459 0 -509 12
Dividendenzahlungen -73
Gesamtergebnis -62 222 6 -37
Ergebnis nach Ertragsteuern 222
Sonstiges Ergebnis nach Ertragsteuern -62 6 -37
30.06.2018 91 1.226 1.324 222 -5031) -251)2)

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in Mio. € Anteil der Aktionäre der LANXESS AG Anteile anderer Gesellschafter Eigenkapital
31.12.2016 2.552 1.176 3.728
Thesaurierung 0 0
Transaktionen mit Eigentümern - 11 11
Dividendenzahlungen -64 -3 -67
Gesamtergebnis -70 -23 -93
Ergebnis nach Ertragsteuern 81 36 117
Sonstiges Ergebnis nach Ertragsteuern -151 -59 -210
30.06.2017 2.418 1.161 3.579
31.12.2017 2.287 1.126 3.413
Thesaurierung 0 0
Änderung von Rechnungslegungsmethoden -8 -7 -15
01.01.2018 2.279 1.119 3.398
Dividendenzahlungen -73 -40 -113
Gesamtergebnis 129 15 144
Ergebnis nach Ertragsteuern 222 43 265
Sonstiges Ergebnis nach Ertragsteuern -93 -28 -121
30.06.2018 2.335 1.0941) 3.429

1) Davon insgesamt kumuliertes übriges Eigenkapital des nicht fortgeführten Geschäfts von minus 289 Mio. €.

2) Davon Kosten der Absicherung zum 30.06.2018 von 54 Mio. €, zum 31.12.2017 von 11 Mio. €, zum 30.06.2017 von 6 Mio. €, zum 31.12.2016/01.01.2017 von 0 Mio. €.

KAPITALFLUSSRECHNUNG

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in Mio. € Q2/2017 Q2/2018 HJ/2017 HJ/2018
Ergebnis vor Ertragsteuern 36 138 129 258
Abschreibungen und Wertaufholungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen 108 104 175 205
Ergebnis aus dem Finanzbereich -22 8 -3 25
Gezahlte Ertragsteuern -23 -30 -70 -61
Veränderung der Vorräte 22 -58 21 -84
Veränderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 33 6 -113 -143
Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen -50 -15 -63 -46
Veränderung der übrigen Aktiva und Passiva -28 -116 -10 -89
Zufluss aus operativer Tätigkeit - fortzuführendes Geschäft 76 37 66 65
Zufluss/Abfluss aus operativer Tätigkeit - nicht fortgeführtes Geschäft 80 -25 100 -30
Zufluss aus operativer Tätigkeit - gesamt 156 12 166 35
Auszahlungen für den Erwerb von immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen -77 -83 -117 -143
Einzahlungen aus dem Verkauf von immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen 1 0 1 1
Auszahlungen für finanzielle Vermögenswerte - - -110 -
Einzahlungen aus finanziellen Vermögenswerten 2.126 1 2.276 1
Auszahlungen für den Erwerb von Tochterunternehmen und anderen Geschäftseinheiten, bereinigt um übernommene Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente -1.782 -10 -1.782 -65
Erhaltene Zinsen und Dividenden 47 11 48 12
Zufluss/Abfluss aus investiver Tätigkeit - fortzuführendes Geschäft 315 -81 316 -194
Abfluss aus investiver Tätigkeit - nicht fortgeführtes Geschäft -26 -34 -42 -54
Zufluss/Abfluss aus investiver Tätigkeit - gesamt 289 -115 274 -248
Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzschulden 63 611 84 626
Auszahlungen für die Tilgung von Finanzschulden - -532 -10 -534
Zinszahlungen und sonstige Auszahlungen des Finanzbereichs -42 -52 -45 -54
Dividendenzahlungen -64 -74 -64 -74
Abfluss aus Finanzierungstätigkeit - fortzuführendes Geschäft -43 -47 -35 -36
Abfluss/Zufluss aus Finanzierungstätigkeit - nicht fortgeführtes Geschäft -26 -40 18 -38
Abfluss aus Finanzierungstätigkeit - gesamt -69 -87 -17 -74
Zahlungswirksame Veränderung aus fortzuführender Geschäftstätigkeit 348 -91 347 -165
Zahlungswirksame Veränderung aus nicht fortgeführter Geschäftstätigkeit 28 -99 76 -122
Zahlungswirksame Veränderung - gesamt 376 -190 423 -287
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am Periodenanfang - gesamt 404 438 355 538
Währungsbedingte und sonstige Veränderungen der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente - gesamt -21 -3 -19 -6
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am Periodenende - gesamt 759 245 759 245
davon fortzuführendes Geschäft 609 130 609 130
davon nicht fortgeführtes Geschäft 150 115 150 115

SEGMENTIERUNG NACH GESCHÄFTSBEREICHEN UND REGIONEN

Kennzahlen nach Geschäftsbereichen/Quartalsvergleich

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Advanced Intermediates Specialty Additives Performance Chemicals
in Mio. € Q2/ 2017 Q2/ 2018 Q2/ 2017 Q2/ 2018 Q2/ 2017 Q2/ 2018
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Außenumsatzerlöse 505 546 441 508 367 356
Innenumsatzerlöse 13 14 2 3 0 1
Gesamtumsatzerlöse 518 560 443 511 367 357
Segmentergebnis/ EBITDA vor Sondereinflüssen 97 97 75 91 80 58
EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen (%) 19,2 17,8 17,0 17,9 21,8 16,3
EBITDA 94 97 24 89 16 58
EBIT vor Sondereinflüssen 68 65 50 57 61 39
EBIT 65 65 -7 55 -9 39
Segmentinvestitionen 36 31 16 28 16 17
Abschreibungen/ Wertaufholungen 29 32 31 34 25 19

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Engineering Materials Überleitung LANXESS
in Mio. € Q2/ 2017 Q2/ 2018 Q2/ 2017 Q2/ 2018 Q2/ 2017 Q2/ 2018
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Außenumsatzerlöse 361 399 38 20 1.712 1.829
Innenumsatzerlöse 0 0 -15 -18 0 0
Gesamtumsatzerlöse 361 399 23 2 1.712 1.829
Segmentergebnis/ EBITDA vor Sondereinflüssen 72 81 -44 -37 280 290
EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen (%) 19,9 20,3 16,4 15,9
EBITDA 60 81 -57 -62 137 263
EBIT vor Sondereinflüssen 58 67 -51 -41 186 187
EBIT 45 66 -65 -66 29 159
Segmentinvestitionen 10 10 2 1 80 87
Abschreibungen/ Wertaufholungen 15 15 8 4 108 104

Kennzahlen nach Geschäftsbereichen/Halbjahresvergleich

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Advanced Intermediates Specialty Additives Performance Chemicals
in Mio. € HJ/ 2017 HJ/ 2018 HJ/ 2017 HJ/ 2018 HJ/ 2017 HJ/ 2018
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Außenumsatzerlöse 1.024 1.111 680 1.008 735 692
Innenumsatzerlöse 26 29 5 6 0 1
Gesamtumsatzerlöse 1.050 1.140 685 1.014 735 693
Segmentergebnis/ EBITDA vor Sondereinflüssen 188 199 119 172 139 110
EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen (%) 18,4 17,9 17,5 17,1 18,9 15,9
EBITDA 185 199 68 170 75 109
EBIT vor Sondereinflüssen 133 136 87 107 101 72
EBIT 130 136 30 105 31 71
Segmentinvestitionen 56 57 23 45 27 29
Abschreibungen/ Wertaufholungen 55 63 38 65 44 38
Mitarbeiter Stand 30.06. (Vorjahr zum 31.12.) 3.661 3.700 2.936 3.024 3.880 3.829

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Engineering Materials Überleitung LANXESS
in Mio. € HJ/ 2017 HJ/ 2018 HJ/ 2017 HJ/ 2018 HJ/ 2017 HJ/ 2018
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Außenumsatzerlöse 676 791 70 43 3.185 3.645
Innenumsatzerlöse 0 0 -31 -36 0 0
Gesamtumsatzerlöse 676 791 39 7 3.185 3.645
Segmentergebnis/ EBITDA vor Sondereinflüssen 120 154 -93 -75 473 560
EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen (%) 17,8 19,5 14,9 15,4
EBITDA 108 154 -115 -114 321 518
EBIT vor Sondereinflüssen 95 125 -104 -84 312 356
EBIT 82 124 -127 -123 146 313
Segmentinvestitionen 15 16 4 4 125 151
Abschreibungen/ Wertaufholungen 26 30 12 9 175 205
Mitarbeiter Stand 30.06. (Vorjahr zum 31.12.) 1.976 2.037 2.830 2.859 15.283 15.449

Kennzahlen nach Regionen/Quartalsvergleich

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EMEA (ohne Deutschland) Deutschland Nordamerika
in Mio. € Q2/ 2017 Q2/ 2018 Q2/ 2017 Q2/ 2018 Q2/ 2017 Q2/ 2018
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Außenumsatzerlöse nach Verbleib 532 577 316 363 370 385
Anteil am Konzernumsatz in % 31,1 31,6 18,4 19,8 21,6 21,1

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Lateinamerika Asien/Pazifik LANXESS
in Mio. € Q2/ 2017 Q2/ 2018 Q2/ 2017 Q2/ 2018 Q2/ 2017 Q2/ 2018
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Außenumsatzerlöse nach Verbleib 114 105 380 399 1.712 1.829
Anteil am Konzernumsatz in % 6,7 5,7 22,2 21,8 100,0 100,0

Kennzahlen nach Regionen/Halbjahresvergleich

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EMEA (ohne Deutschland) Deutschland Nordamerika
in Mio. € HJ/ 2017 HJ/ 2018 HJ/ 2017 HJ/ 2018 HJ/ 2017 HJ/ 2018
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Außenumsatzerlöse nach Verbleib 1.024 1.180 637 723 603 758
Anteil am Konzernumsatz in % 32,2 32,4 20,0 19,8 18,9 20,8
Mitarbeiter Stand 30.06. (Vorjahr zum 31.12.) 2.582 2.592 7.312 7.463 1.929 2.022

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Lateinamerika Asien/Pazifik LANXESS
in Mio. € HJ/ 2017 HJ/ 2018 HJ/ 2017 HJ/ 2018 HJ/ 2017 HJ/ 2018
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Außenumsatzerlöse nach Verbleib 210 194 711 790 3.185 3.645
Anteil am Konzernumsatz in % 6,6 5,3 22,3 21,7 100,0 100,0
Mitarbeiter Stand 30.06. (Vorjahr zum 31.12.) 850 810 2.610 2.562 15.283 15.449

ANHANG ZUM VERKÜRZTEN KONZERNZWISCHENABSCHLUSS zum 30. Juni 2018

Im Einklang mit IAS 34 wurde für die Darstellung des Zwischenabschlusses ein gegenüber dem Konzernjahresabschluss verkürzter Berichtsumfang gewählt. Die im Anhang zum Konzernjahresabschluss zum 31. Dezember 2017 gegebenen Erläuterungen gelten insbesondere hinsichtlich der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden grundsätzlich entsprechend. Diesbezügliche Änderungen werden im nachfolgenden Kapitel erläutert.

BILANZIERUNG UND BEWERTUNG

Der ungeprüfte verkürzte Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2018 wurde nach den in der Europäischen Union verpflichtend anzuwendenden International Financial Reporting Standards (IFRS) und diesbezüglichen Interpretationen des International Accounting Standards Board (IASB) für Zwischenberichterstattung aufgestellt. Bei der Aufstellung des Zwischenabschlusses wurden die hierfür ab dem 1. Januar 2018 verpflichtend anzuwendenden Standards und Interpretationen beachtet. Im Folgenden werden die Effekte aus der erstmaligen Anwendung von IFRS 9 und IFRS 15 angegeben.

Finanzinstrumente Mit der Anwendung von IFRS 9 haben sich die Regelungen zur Klassifizierung und Bewertung von finanziellen Vermögenswerten und finanziellen Verbindlichkeiten, die Vorschriften zur Wertminderung von Finanzinstrumenten sowie die Regelungen zur Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen im Rahmen des Hedge-Accounting geändert. Der LANXESS Konzern hat von der Ausnahme der retrospektiven Anwendung des Standards Gebrauch gemacht und wendet die Bereiche Klassifizierung und Bewertung sowie Wertminderung von Finanzinstrumenten prospektiv ab dem 1. Januar 2018 an. Die neuen Regelungen zur Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen im Rahmen des Hedge-Accountings werden hingegen retrospektiv angewandt.

Aus der Umstellung auf die neuen Regelungen von IFRS 9 ergaben sich folgende Auswirkungen zum 1. Januar 2018:

Mit der Einführung der neuen Regelungen zur Klassifizierung und Bewertung von finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten zum 1. Januar 2018 haben sich insbesondere die Klassifizierungs- und Bewertungskategorien für finanzielle Vermögenswerte geändert. Diese orientieren sich nach dem Geschäftsmodell des Unternehmens und den Charakteristika der Zahlungsströme des jeweiligen Finanzinstruments. Für zum 1. Januar 2018 bestehende Eigenkapitalinstrumente, welche nicht zu Handelszwecken gehalten werden, wurde auf Ebene des einzelnen Eigenkapitalinstruments das Wahlrecht unwiderruflich ausgeübt, zukünftige Änderungen des beizulegenden Zeitwertes sowie die Abgangsergebnisse im sonstigen Ergebnis bzw. im Gewinn oder Verlust zu erfassen. Mit der Umstellung auf IFRS 9 ergaben sich für zwei Finanzinstrumente Umgliederungen aus der Bilanzposition sonstige Beteiligungen in die Bilanzposition sonstige langfristige finanzielle Vermögenswerte in Höhe von 6 Mio. €. Die zwei bisher zu Anschaffungskosten bilanzierten Eigenkapitalinstrumente werden nun als Schuldinstrumente klassifiziert und erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet. Zudem änderte sich die Bewertungskategorie für einen sonstigen langfristigen finanziellen Vermögenswert von erfolgsneutral auf erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert. Dies führte am 1. Januar 2018 zu einer Umgliederung aus dem kumulierten übrigen Eigenkapital in die sonstigen Rücklagen unter Berücksichtigung von latenten Steuern in Höhe von 1 Mio. €.

Die Überleitung der Klassifizierungs- und Bewertungskategorien für die finanziellen Vermögenswerte von IAS 39 zu IFRS 9 werden in der nachfolgenden Tabelle dargestellt:

Überleitung der Klassifizierungs- und Bewertungskategorien von IAS 39 auf IFRS 9 zum 1. Januar 2018

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Kategorie IAS 39 Bewertung IAS 39 Bewertungskategorie IFRS 9
Langfristige Vermögenswerte
Sonstige Beteiligungen AfS AC/FV OCI FV OCI/P&L
Langfristige derivative Vermögenswerte (ohne Hedge-Accounting) FAHfT FV P&L FV P&L
Sonstige langfristige finanzielle Vermögenswerte AfS/LaR FV OCI/AC AC/FV P&L
Kurzfristige Vermögenswerte
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen LaR AC AC
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente LaR AC AC
Liquiditätsnahe finanzielle Vermögenswerte AfS FV OCI FV P&L
Kurzfristige derivative Vermögenswerte (ohne Hedge-Accounting) FAHfT FV P&L FV P&L
Sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte
Sonstige finanzielle Forderungen LaR AC AC
Sonstige zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte AfS FV OCI FV OCI
Vertragsvermögenswerte - - AC

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LaR Loans and Receivables (Kredite und Forderungen)
AfS Available-for-Sale Financial Assets (zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte)
FAHfT Financial Assets Held for Trading (zu Handelszwecken gehaltene finanzielle Vermögenswerte)
FV OCI Fair Value Other Comprehensive Income (zum beizulegenden Zeitwert im sonstigen Ergebnis)
FV P&L Fair Value Profit and Loss (zum beizulegenden Zeitwert in Gewinn und Verlust)
AC At amortised cost (zu fortgeführten Anschaffungskosten)

Die Einführung der neuen Regelungen zur Wertminderung von Finanzinstrumenten erforderte die Einschätzung eines erwarteten Verlustes basierend auf historischen Ausfällen und zukunftsbezogenen Ausfallerwartungen. Die Umstellung betrifft die Bilanzpositionen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente sowie sonstige kurz- und langfristige finanzielle Vermögenswerte, welche insbesondere die Vertragsvermögenswerte sowie externe Darlehen enthalten. Die Einführung des Modells des erwarteten Verlustes verminderte die Bilanzposition Forderungen aus Lieferungen und Leistung zum 1. Januar 2018 um unter 1 Mio. €. Die zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2017 bestehenden Ausfallerwartungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 17 Mio. € erhöhten sich zum 1. Januar 2018 entsprechend. Die Bilanzpositionen Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente sowie sonstige kurz- und langfristige finanzielle Vermögenswerte veränderten sich zum 1. Januar 2018 in Summe um unter 1 Mio. €. Die sonstigen Rücklagen sowie die Anteile anderer Gesellschafter im Eigenkapital wurden durch die Anwendung der neuen Regelungen unter Berücksichtigung von latenten Steuern jeweils mit unter 1 Mio. € belastet.

Die Einführung der neuen Regelungen zur Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen im Rahmen des Hedge-Accountings betrifft insbesondere die gesonderte Behandlung und Bewertung der Einzelkomponenten von Terminkursen bzw. den Ausschluss von Einzelkomponenten bei Fremdwährungssicherungsgeschäften. Im Wesentlichen erfolgt eine gesonderte Berücksichtigung der Kosten der Absicherung. Diese betrugen nach Berücksichtigung von latenten Steuern zum 31. Dezember 2017 insgesamt 7 Mio. €. Hiervon sind 4 Mio. € dem kumulierten übrigen Eigenkapital und 3 Mio. € den Anteilen anderer Gesellschafter zuzurechnen. Der Ausweis der Kosten der Absicherung in der Gesamtergebnisrechnung erfolgt im Bereich Finanzinstrumente unter den Posten, die anschließend in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden. Die Umgliederung in den Gewinn oder Verlust erfolgt am Ende der Sicherungsbeziehung. Sowohl innerhalb der Bilanzpositionen als auch in der Gesamtergebnisrechnungsposition erfolgt lediglich eine Verschiebung zwischen der Zeitwertbewertung von Derivaten im Hedge-Accounting (Cashflow-Hedges) und den Kosten der Absicherung.

Erlöse aus Verträgen mit Kunden Mit der Anwendung von IFRS 15 wurden über die Einführung des Fünf-Stufen-Modells Grundprinzipien für die Erfassung von Umsatzerlösen geändert. Diese Grundprinzipien betreffen insbesondere die Zuordnung der Umsatzerlöse auf die abgrenzbaren erbrachten Leistungen sowie Regelungen zur Umsatzerfassung in Bezug auf Zeitpunkt und -raum. Für folgende Geschäftsmodelle hat sich die Umsatzerfassung geändert:

Im Rahmen des Geschäftsmodells der Herstellung von Produkten im Rahmen langfristiger Verkaufsverträge mit vertraglich fixierten Mindestabnahmemengen wird der zukünftig erwartete Gesamtverkaufserlös der Mindestabnahmemengen über die gesamte Vertragslaufzeit geschätzt und auf die einzelnen Lieferungen alloziert. Die Änderungen führen zu einer periodischen Verschiebung von Umsatzerlösen, welche als Vertragsvermögenswerte bzw. -verbindlichkeiten abgebildet werden.

Im Geschäftsmodell der Herstellung von kundenspezifischen Produkten im Rahmen langfristiger Verkaufsverträge mit vertraglich fixierten Mindestabnahmemengen besteht für die hergestellten Produkte aus Sicht des LANXESS Konzerns im Sinne der Regelungen des IFRS 15 keine alternative Verwendungsmöglichkeit. Zudem besteht ein vertraglich durchsetzbarer Rechtsanspruch auf Vergütung der Mindestabnahmemengen. Neben der Schätzung des Gesamtverkaufserlöses der Mindestabnahmemengen über die gesamte Vertragslaufzeit und Allokation auf die einzelnen Lieferungen, werden die den Mindestabnahmemengen zuzuordnenden Umsätze auf Basis aktueller Vertragsklauseln über den Herstellungszeitraum und damit früher erfasst. Die entsprechenden Forderungen werden bis zum Auslieferungszeitpunkt der Produkte als Vertragsvermögenswerte abgebildet. Mit Umsatzerfassung werden die betroffenen Vorräte ausgebucht.

Beim Geschäftsmodell Produktverkauf mit Organisation der Frachtleistung richtet sich der Umsatzerfassungszeitpunkt bzw. -zeitraum nach der Übertragung der Verfügungsgewalt auf den Kunden. Die hierfür zu beurteilenden Kontrollübergangs-kriterien des IFRS 15 führen bei LANXESS aufgrund der vereinbarten Lieferkonditionen im Wesentlichen zu einer periodischen Verschiebung des Umsatzerfassungszeitpunkts an das Ende der Frachtleistung. Die Frachtleistung wird insofern grundsätzlich nicht als getrennte Leistungsverpflichtung behandelt.

Der Ausweis der Vertragsvermögenswerte bzw. der Vertragsverbindlichkeiten erfolgt unter den sonstigen finanziellen Vermögenswerten bzw. den sonstigen Verbindlichkeiten. Anzahlungen von Kunden werden als kurz- bzw. langfristige Vertragsverbindlichkeiten ausgewiesen oder mit den kurz- bzw. langfristigen Vertragsvermögenswerten saldiert.

Die Effekte aus der Anwendung der modifiziert retrospektiven Methode auf die Eröffnungsbilanz zum 1. Januar 2018 sind der nachfolgenden Tabelle zu entnehmen:

Bilanz LANXESS Konzern - Bilanzierungsänderungen IFRS 15 zum 1. Januar 2018

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in Mio. € 31.12.2017 Ausweisänderungen Änderung des Realisationszeitpunkts 01.01.2018
AKTIVA
Sonstige langfristige finanzielle Vermögenswerte 20 20 40
Latente Steuern 442 10 452
Langfristige Vermögenswerte 6.454 0 30 6.484
Vorräte 1.680 124 1.804
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.316 -196 1.120
Sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte 7 -7 43 43
Kurzfristige Vermögenswerte 3.957 -7 -29 3.921
Summe Aktiva 10.411 -7 1 10.405
PASSIVA
Sonstige Rücklagen 1.381 -7 1.374
Anteile anderer Gesellschafter 1.126 -7 1.119
Eigenkapital 3.413 0 -14 3.399
Sonstige langfristige Verbindlichkeiten 99 -7 7 99
Latente Steuern 113 5 118
Langfristiges Fremdkapital 4.540 -7 12 4.545
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten 179 3 182
Kurzfristiges Fremdkapital 2.458 0 3 2.461
Summe Passiva 10.411 -7 1 10.405

Die folgenden Rechnungslegungsvorschriften und Interpretationen waren erstmals im Geschäftsjahr 2018 anzuwenden, sind aber derzeit für den LANXESS Konzern nicht oder noch nicht von wesentlicher Bedeutung:

IFRS 2 - Anteilsbasierte Vergütung - Klassifizierung und Bewertung
IFRS 4 - Versicherungsverträge - Anwendung von IFRS 9 Finanzinstrumente im Zusammenhang mit IFRS 4 Versicherungsverträge
Diverse IAS und IFRS - Jährliche Verbesserungen an den International Financial Reporting Standards, Zyklus 2014-2016 (IFRS 1 und IAS 28)
IFRIC 22 - Vorauszahlungen im Zusammenhang mit Fremdwährungstransaktionen
IAS 40 - Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien -Änderungen an IAS 40 - Übertragung von als Finanzinvestition gehaltenen Immobilie

Bei den veröffentlichten, aber noch nicht im Geschäftsjahr 2018 anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften und Interpretation gelten grundsätzlich weiterhin die im Konzern-abschluss 2017 getroffenen Aussagen. Aus der Fortführung des Projektes zur Einführung von IFRS 16 Leasing haben sich keine weiteren Erkenntnisse über wesentliche Auswirkungen auf die zukünftige Bilanzierung im Vergleich zu den Aussagen im Konzernabschluss 2017 ergeben. Das Projekt befindet sich im Stadium der Vertragsinventur und Systemimplementierung. Eine verlässliche Quantifizierung der Effekte ist erst nach Abschluss dieser Projektphasen möglich.

Die Aufstellung des Konzernzwischenabschlusses erfordert, dass Annahmen getroffen und Schätzungen verwendet werden, die sich auf Höhe und Ausweis der bilanzierten Vermögenswerte und Schulden, der Erträge und Aufwendungen sowie der Eventual-verbindlichkeiten auswirken. Sämtliche Annahmen und Schätzungen basieren auf Prämissen, die zum Bilanzstichtag Gültigkeit hatten. Deren Ermittlungsmethodik folgt dabei grundsätzlich der des Konzernabschlusses 2017. Die tatsächlichen Werte können von den getroffenen Annahmen und Schätzungen abweichen, wenn sich die genannten Rahmenbedingungen entgegen den Erwartungen zum Bilanzstichtag entwickeln.

Die Gesamtaktivitäten des LANXESS Konzerns unterliegen typischerweise keiner ausgeprägten Saisonalität. Aufgrund der Geschäftstätigkeit der einzelnen Segmente ist jedoch in der Regel bei Umsatz und Ergebnis ein stärkeres erstes Halbjahr zu verzeichnen. So erzielen agrochemische Produkte des Segments Advanced Intermediates aufgrund des Vegetationsverlaufs üblicherweise in den ersten sechs Monaten die höchsten Absätze. Ebenfalls saisonal beeinflusst sind die Geschäfte der Segmente Advanced Intermediates und Performance Chemicals mit Produkten für die Bauindustrie, wo sich witterungsbedingt in den Sommermonaten ein höherer Absatz ergibt als in den für die Bauindustrie produktionsschwachen Wintermonaten.

ÄNDERUNGEN IM KONSOLIDIERUNGSKREIS

Der LANXESS Konzernzwischenabschluss umfasst neben der LANXESS AG als Obergesellschaft alle in- und ausländischen Beteiligungsgesellschaften.

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EMEA (ohne Deutschland) Deutschland Nordamerika Lateinamerika Asien/Pazifik Gesamt
Vollkonsolidierte Unternehmen (inkl. Muttergesellschaft)
01.01.2018 40 12 13 8 30 103
Zugänge 0
Abgänge -2 -2
30.06.2018 38 12 13 8 30 101
Konsolidierte assoziierte und gemeinschaftlich geführte Unternehmen
01.01.2018 0 2 1 0 0 3
Veränderungen 0
30.06.2018 0 2 1 0 0 3
Nicht konsolidierte Unternehmen
01.01.2018 2 3 1 4 2 12
Veränderungen 0
30.06.2018 2 3 1 4 2 12
Insgesamt
01.01.2018 42 17 15 12 32 118
Zugänge 0
Abgänge -2 -2
30.06.2018 40 17 15 12 32 116

Im Berichtszeitraum wurden die Gesellschaften Chemours Jersey Ltd., Jersey (Großbritannien) sowie die LANXESS Solutions Belgium N.V., Antwerpen (Belgien), liquidiert.

NICHT FORTGEFÜHRTES GESCHÄFT

Im Rahmen seiner Neuausrichtung hat LANXESS am 1. April 2016 mit Saudi Aramco eine strategische Allianz für das Geschäft mit synthetischen Kautschuken unter dem Namen ARLANXEO gegründet, an der beide Partner zu jeweils 50 % beteiligt sind. ARLANXEO wird in den ersten drei Jahren in den LANXESS Konzernabschluss einbezogen und vollkonsolidiert, da über die ausschlaggebende Stimme des von LANXESS gestellten Vorsitzenden des Gesellschafterausschusses von ARLANXEO die Möglichkeit besteht, die Finanz- und Geschäftspolitik in entscheidenden Punkten zu bestimmen. Seit dem 1. April 2018, also ein Jahr vor der Beendigung der Vollkonsolidierung, muss ARLANXEO als nicht fortgeführtes Geschäft gemäß IFRS 5 behandelt und entsprechend ausgewiesen werden.

Der Ausweis der betreffenden Vermögenswerte und Schulden erfolgt jeweils in einem separaten Bilanzposten, wobei für Stichtage vor dem 1. April 2018 keine Anpassung erfolgt. Im Rahmen der Bilanzierung nach IFRS 5 unterliegen die immateriellen Vermögenswerte und das Sachanlagevermögen von ARLANXEO keiner weiteren planmäßigen Abschreibung und werden zum niedrigeren Wert aus Buchwert am 1. April 2018 und beizulegendem Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten bilanziert. Konzerninterne Forderungen und Schulden zwischen LANXESS Konzernunternehmen und Konzernunternehmen von ARLANXEO sind vollständig eliminiert.

Die Gewinn- und Verlustrechnung des LANXESS Konzerns konzentriert sich in ihrer Darstellung auf die Ermittlung des fortzuführenden Geschäftsergebnisses. Das Ergebnis des nicht fortgeführten Geschäfts wird lediglich in einer einzigen Zeile gezeigt, die aber in diesem Abschnitt näher erläutert wird. Konzerninterne Lieferungen und Leistungen, die nach der Entkonsolidierung von ARLANXEO entweder mit ARLANXEO oder mit Dritten fortgeführt werden, werden im fortzuführenden Bereich ausgewiesen. Die Eliminierungsbuchungen im Rahmen der Aufwands- und Ertragskonsolidierung werden vollständig dem nicht fortgeführten Geschäft zugeordnet. Die Vorperioden der Gewinn- und Verlustrechnung sind entsprechend angepasst.

In der Kapitalflussrechnung werden die Zahlungsströme des fortzuführenden Geschäfts getrennt von den Zahlungsströmen von ARLANXEO ausgewiesen. Die Darstellung der Zahlungsströme von ARLANXEO erfolgt zusammengefasst in einer Zeile je Bereich. Die Vorjahreswerte sind entsprechend angepasst.

Die wesentlichen Bilanzpositionen aus nicht fortgeführtem Geschäft sind folgende:

Bilanzpositionen des nicht fortgeführten Geschäfts

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in Mio. € 30.06.2018
AKTIVA
Sachanlagen 1.700
Vorräte und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.080
Sonstige Vermögenswerte 347
Summe Vermögenswerte 3.127
Rückstellungen 356
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 285
Sonstige Verbindlichkeiten 280
Summe Verbindlichkeiten 921

Das Ergebnis aus nicht fortgeführtem Geschäft ergibt sich im Einzelnen wie folgt:

Gewinn- und Verlustrechnung des nicht fortgeführten Geschäfts

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in Mio. € Q2/2017 Q2/2018 HJ/2017 HJ/2018
Umsatzerlöse 810 776 1.738 1.525
Kosten der umgesetzten Leistungen -723 -587 -1.494 -1.211
Bruttoergebnis vom Umsatz 87 189 244 314
Andere Funktionskosten -54 -80 -136 -155
Operatives Ergebnis (EBIT) 33 109 108 159
Finanzergebnis -8 -8 -14 -16
Ergebnis vor Ertragsteuern 25 101 94 143
Ertragsteuern -14 -42 -32 -55
Ergebnis nach Ertragsteuern 11 59 62 88

Zugänge aus Akquisitionen im Vorjahr

LANXESS übernahm am 21. April 2017 den US-amerikanischen Konzern Chemtura. Ab diesem Zeitpunkt erfolgte der erstmalige Einbezug in den Konzernabschluss von LANXESS. Das erworbene Geschäft mit Flammschutz- und Schmierstoffadditiven wurde dem Segment Additives zugeordnet, während das Organometalle-Geschäft in das Segment Advanced Intermediates integriert wurde. Die Urethane-Sparte von Chemtura stellt eine eigene Business Unit im Segment Engineering Materials dar.

Die Akquisition wurde als Unternehmenszusammenschluss gemäß IFRS 3 bilanziert. Im Rahmen der Kaufpreisallokation wurden dabei die identifizierbaren Vermögenswerte, Schulden und Eventualschulden des erworbenen Unternehmens mit den beizulegenden Zeitwerten angesetzt. Gemäß IFRS 3 kann die Kaufpreisallokation innerhalb eines Jahres nach Erwerbszeitpunkt aufgrund neuer Informationen und Kenntnisse angepasst werden. Im April 2018 wurde die Kaufpreisallokation für Chemtura abgeschlossen. Gegenüber den im Anhang zum Konzernabschluss für das Geschäftsjahr offengelegten Informationen haben sich die langfristigen Ertragsteuerschulden sowie der Geschäfts- oder Firmenwert abschließend um 15 Mio. € erhöht. Die Werte der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2017 wurden entsprechend angepasst.

Die im Rahmen der Kaufpreisallokation ermittelten immateriellen Vermögenswerte in Höhe von 769 Mio. € verteilen sich auf die Kundenbeziehungen in Höhe von 536 Mio. €, die Marken in Höhe von 105 Mio. € sowie sonstige immaterielle Vermögenswerte von 128 Mio. €.

Der aus der Akquisition resultierende Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von 698 Mio. € spiegelt im Wesentlichen zusätzliche Absatzmöglichkeiten wider, die sich mit neuen Kunden hauptsächlich auf dem europäischen und nordamerikanischen Markt ergeben. Darüber hinaus reflektiert der Geschäfts- oder Firmenwert eine Verbesserung der Kostenstruktur und der Rohmaterialbeschaffung sowie eine höhere Produktionsauslastung. Der Geschäfts- oder Firmenwert teilt sich wie folgt auf die Business Units auf: Additives 531 Mio. €, Urethane Systems 159 Mio. € sowie Advanced Industrial Intermediates 8 Mio. €.

Der Geschäfts- oder Firmenwert ist als steuerlich nicht abzugsfähig anzusehen.

In der folgenden Tabelle sind die Effekte aus der Akquisition auf die Vermögenslage des Konzerns dargestellt:

Zugänge aus der Chemtura Akquisition im Vorjahr

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in Mio. € Beizulegende Zeitwerte bei Erstkonsolidierung
Immaterielle Vermögenswerte 769
Sachanlagen 847
Vorräte 349
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 219
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 215
Sonstige Vermögenswerte 246
Summe Aktiva 2.645
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 217
Sonstiges langfristiges Fremdkapital 354
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 169
Sonstige kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten 461
Sonstiges kurzfristiges Fremdkapital 128
Summe Passiva (ohne Eigenkapital) 1.329
Nettovermögen (ohne Geschäfts- oder Firmenwert) 1.316
Anschaffungskosten 2.014
Geschäfts- oder Firmenwert 698

Am 18. Dezember 2017 hat LANXESS alle Anteile an dem Biotech-Startup IMD Natural Solutions GmbH, Dortmund (Deutschland), erworben und dadurch seine Kompetenzen im Bereich Biotechnologie erweitert. Hinsichtlich der Kaufpreisallokation haben sich bis zum 30. Juni 2018 keine Änderungen gegenüber den im Anhang zum Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2017 offengelegten Informationen ergeben. Die zum Jahresende 2017 in den sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten berücksichtigten bedingten Gegenleistungen von 11 Mio. € sind in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2018 zur Auszahlung gekommen.

Zugänge aus Akquisition im laufenden Geschäftsjahr

Am 7. Februar 2018 hat LANXESS das Phosphorchemikalien-Geschäft des belgischen Chemiekonzerns Solvay einschließlich des Produktionsstandorts in Charleston (USA) übernommen. An dem Standort werden Phosphorchemikalien sowie zahlreiche Folgeprodukte wie zum Beispiel Flammschutz-Additive und Zwischenprodukte für Agrochemikalien hergestellt. Die Produktionsanlage ergänzt das globale Produktionsnetzwerk der phosphor- und brombasierten Flammschutzmittel insbesondere im US-amerikanischen Markt. Das Geschäft wurde in die Business Unit Additives im Segment Specialty Additives integriert. Der Kaufpreis von 54 Mio. € wurde aus vorhandenen liquiden Mitteln finanziert.

Die Akquisition wurde als Unternehmenszusammenschluss gemäß IFRS 3 bilanziert. Im Rahmen der Kaufpreisallokation wurden dabei die identifizierbaren Vermögenswerte, Schulden und Eventualschulden des erworbenen Unternehmens mit den beizulegenden Zeitwerten angesetzt. Die Kaufpreisallokation wurde vor dem Hintergrund der zum und unmittelbar nach dem Erwerbszeitpunkt vorliegenden Kenntnisse durchgeführt. Gemäß IFRS 3 kann die Kaufpreisallokation innerhalb eines Jahres nach Erwerbszeitpunkt aufgrund neuer Informationen und Kenntnisse angepasst werden. Hiervon können insbesondere Positionen, denen Annahmen und Schätzungen zugrunde liegen, betroffen sein. Dies sind im Wesentlichen Rückstellungen und Eventual-verbindlichkeiten. Es ist jedoch nicht auszuschließen, dass sich auch bei anderen Positionen Änderungen ergeben können. Zurzeit liegen hierfür jedoch keine Anzeichen vor.

Das erworbene Geschäft trug seit dem Akquisitionszeitpunkt mit 23 Mio. € zum Umsatz bei und hatte keinen wesentlichen Effekt auf das Ergebnis des LANXESS Konzerns. Das Konzernergebnis war durch Ergebnisbelastungen aus der Kaufpreisallokation beeinflusst. Wäre das Geschäft bereits zum 1. Januar 2018 übernommen worden, hätte sich der Beitrag zum LANXESS Konzernumsatz und zum Konzernergebnis nur geringfügig verändert.

Im Zusammenhang mit dieser Akquisition wurden im Vorjahr Transaktionskosten von 2 Mio. € unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst.

Der aus der Akquisition resultierende Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von 10 Mio. € bildet im Wesentlichen Synergieeffekte sowie zusätzliche Produktionskapazitäten ab. Einige Kunden sowie die chemische Beschaffenheit der Produkte und die damit einhergehenden Transportwege fordern die geografische Nähe. Dieser lokale Vorteil des Produktionsstandortes spiegelt sich im Geschäfts- oder Firmenwert wider.

Der Geschäfts- oder Firmenwert ist steuerlich abzugsfähig.

Zugänge aus Akquisition

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in Mio. € Beizulegende Zeitwerte bei Erstkonsolidierung
Immaterielle Vermögenswerte 14
Sachanlagen 24
Vorräte 6
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen -
Summe Aktiva 44
Sonstige kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten -
Sonstiges kurzfristiges Fremdkapital 0
Summe Passiva (ohne Eigenkapital) 0
Nettovermögen (ohne Geschäfts- oder Firmenwert) 44
Anschaffungskosten 54
Geschäfts- oder Firmenwert 10

ERGEBNIS JE AKTIE

Das Ergebnis je Aktie im zweiten Quartal bzw. im ersten Halbjahr 2017 und 2018 wurde unter Berücksichtigung der jeweils innerhalb der Berichtsperiode in Umlauf gewesenen Aktien ermittelt. Es ergibt sich aus fortzuführendem und nicht fortgeführtem Geschäft. Da derzeit keine Eigenkapitalinstrumente begeben sind, die das Ergebnis je Aktie verwässern könnten, entspricht das verwässerte Ergebnis dem unverwässerten Ergebnis. Für weitere Informationen zu Eigenkapitalinstrumenten, die künftig das Ergebnis je Aktie verwässern können, wird auf die Ausführungen im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2017 verwiesen.

Ergebnis je Aktie

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Q2/2017 Q2/2018 Veränd. in % HJ/2017 HJ/2018 Veränd. in %
Konzernergebnis in Mio. € 3 126 > 100 81 222 > 100
aus fortzuführendem Geschäften 2 97 > 100 54 178 > 100
aus nicht fortgeführtem Geschäft 1 29 > 100 27 44 63,0
Im Umlauf gewesene Aktien in Stück 91.522.936 91.522.936 - 91.522.936 91.522.936 -
Ergebnis je Aktie in € (unverwässert/verwässert) 0,04 1,38 > 100 0,89 2,43 > 100
aus fortzuführendem Geschäften 0,02 1,05 > 100 0,59 1,94 > 100
aus nicht fortgeführtem Geschäft 0,02 0,33 > 100 0,30 0,49 63,0

DIVIDENDENAUSSCHÜTTUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2017

Gemäß Beschluss der Hauptversammlung vom 15. Mai 2018 wurde aus dem im Jahresabschluss der LANXESS AG zum 31. Dezember 2017 ausgewiesenen Bilanzgewinn von 116 Mio. € am 18. Mai 2018 ein Betrag von 73 Mio. € an die Aktionäre ausgeschüttet. Die Dividende betrug 0,80 € je dividendenberechtigter Stückaktie. Der verbleibende Betrag von 43 Mio. € wurde auf neue Rechnung vorgetragen.

FINANZINSTRUMENTE

Bewertungen zum beizulegenden Zeitwert

Aus folgender Aufstellung geht hervor, in welcher Höhe Vermögenswerte und Schulden zum Bilanzstichtag auf wiederkehrender Grundlage zum beizulegenden Zeitwert bewertet wurden und welcher Stufe in der Bemessungshierarchie ("Fair-Value-Hierarchie") die in den Bewertungstechniken verwendeten Inputfaktoren zuzurechnen sind.

Zum beizulegenden Zeitwert bewertete Vermögenswerte und Schulden

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31.12.2017
in Mio. € Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3
--- --- --- ---
Langfristige Vermögenswerte
Sonstige Beteiligungen1) 1 - -
Langfristige derivative Vermögenswerte - 5 2
Sonstige langfristige finanzielle Vermögenswerte - 1 -
Kurzfristige Vermögenswerte
Liquiditätsnahe finanzielle Vermögenswerte 50 - -
Kurzfristige derivative Vermögenswerte - 45 -
Sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte 1 - -
Langfristiges Fremdkapital
Langfristige derivative Verbindlichkeiten - 2 -
Kurzfristiges Fremdkapital
Kurzfristige derivative Verbindlichkeiten - 12 -

1) Zum 31.12.2017 sind die zu Anschaffungskosten bewerteten sonstigen Beteiligungen in Höhe von 9 Mio. € nicht in der Übersicht enthalten.

Zum beizulegenden Zeitwert bewertete Vermögenswerte und Schulden

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30.06.2018
in Mio. € Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3
--- --- --- ---
Langfristige Vermögenswerte
Sonstige Beteiligungen1) 0 - 0
Langfristige derivative Vermögenswerte - 1 2
Sonstige langfristige finanzielle Vermögenswerte - 6 -
Kurzfristige Vermögenswerte
Liquiditätsnahe finanzielle Vermögenswerte 50 - -
Kurzfristige derivative Vermögenswerte - 10 -
Sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte - - -
Langfristiges Fremdkapital
Langfristige derivative Verbindlichkeiten - 5 -
Kurzfristiges Fremdkapital
Kurzfristige derivative Verbindlichkeiten - 36 -

1) Zum 31.12.2017 sind die zu Anschaffungskosten bewerteten sonstigen Beteiligungen in Höhe von 9 Mio. € nicht in der Übersicht enthalten.

Im Rahmen der Fair-Value-Hierarchie wird notierten (nicht berichtigten) Preisen in aktiven, am Bemessungsstichtag zugänglichen Märkten für identische Vermögenswerte oder Schulden die höchste Priorität eingeräumt (Stufe 1). Andere als die auf Stufe 1 genannten Marktpreisnotierungen, die für den Vermögenswert oder die Schuld unmittelbar oder mittelbar zu beobachten sind, werden der Stufe 2 zugeordnet. Nicht beobachtbaren Input-faktoren für Vermögenswerte und Schulden wird die niedrigste Priorität zugeordnet (Stufe 3).

Die zum beizulegenden Zeitwert bewerteten sonstigen Beteiligungen (Stufe 1) betreffen Anteile an der börsennotierten Gesellschaft BioAmber Inc., Minneapolis (USA), sowie nicht börsennotierte Eigenkapitalinstrumente (Stufe 3) die im Vorjahr zu Anschaffungskosten bilanziert wurden. Im Vorjahr sind unter den sonstigen Beteiligungen 1 Mio. € als "Available for Sale" klassifizierte nicht konsolidierte 100%ige Tochtergesellschaften enthalten, die nicht unter die Bilanzierung nach IFRS 9 fallen. Die zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten sonstigen Beteiligungen der ARLANXEO werden der Stufe 3 der Fair-Value-Hierarchie zugeordnet und in Höhe von 2 Mio. € zum Stichtag unter den "Vermögenswerten aus nicht fortgeführtem Geschäft" ausgewiesen. Derzeit bestehen keine Pläne zur Veräußerung von Beteiligungen.

Die derivativen Finanzinstrumente werden im Wesentlichen in einem aktiven und liquiden Markt gehandelt. Die zum Bilanzstichtag ausgewiesenen beizulegenden Zeitwerte resultieren im Wesentlichen aus Devisentermingeschäften und werden mit der "Forward"- oder "Spot"-Methode aus den Beträgen abgeleitet, zu denen sie gehandelt oder notiert werden. Im Falle fehlender Marktnotierungen erfolgt die Wertermittlung durch Einsatz anerkannter finanzmathematischer Berechnungsmethoden auf Basis beobachtbarer Marktdaten. Bei der Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte wird das eigene bzw. das Ausfallrisiko des Kontrahenten auf Basis der jeweiligen Nettoposition berücksichtigt.

Bei dem der Stufe 3 zugeordneten langfristigen derivativen Vermögenswert handelt es sich um ein Derivat ohne bilanzielle Sicherungsbeziehung aus einem Nutzungsrechtsvertrag, welches aufgrund der wirtschaftlichen Merkmale nicht eng mit dem Basisvertrag verbunden ist. Der Buchwert ist zum Stichtag mit 2 Mio. € im Wesentlichen unverändert zum 31. Dezember 2017.

Der Anstieg in den sonstigen langfristigen finanziellen Vermögenswerten resultiert aus der Umklassifizierung der bislang als sonstige Beteiligungen zu fortgeführten Anschaffungskosten klassifizierten Investitionen in den High-Tech-Gründerfonds, die nun mit 6 Mio. € zum beizulegenden Zeitwert bewertet sind.

In den liquiditätsnahen finanziellen Vermögenswerten werden jederzeit veräußerbare Anteile an Geldmarktfonds ausgewiesen, deren Realisation innerhalb der nächsten zwölf Monate nach dem Bilanzstichtag erwartet wird.

Bei Finanzinstrumenten, die nicht zu beizulegenden Zeitwerten, sondern auf Grundlage anderer Bewertungskonzepte bilanziert werden, entsprechen die beizulegenden Zeitwerte -sofern verlässlich ermittelbar - grundsätzlich den Buchwerten. Bei den Anleihen, die einen Buchwert von 2.666 Mio. € aufweisen, belaufen sich die beizulegenden Zeitwerte zum 30. Juni 2018 auf 2.776 Mio. €. Zum 31. Dezember 2017 betrug der Buchwert der Anleihen 2.674 Mio. € bei einem beizulegenden Zeitwert von 2.855 Mio. €. Die Bemessung des beizulegenden Zeitwerts der Anleihen ist der Stufe 1 der Bemessungshierarchie zuzuordnen, wobei zum 30. Juni 2018 für zwei Anleihen mit einem beizulegenden Zeitwert von 232 Mio. € aufgrund fehlender Marktliquidität Stufe 2 zugrunde gelegt wurde. Zum 31. Dezember 2017 wurde für zwei Anleihen mit einem beizulegenden Zeitwert von 239 Mio. € Stufe 2 der Bemessungshierarchie zugrunde gelegt. Die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte der Stufe 2 erfolgt auf Basis diskontierter Zahlungsströme unter Berücksichtigung beobachtbarer Marktzinssätze.

Weiterhin wird auf die im Anhang zum Konzernabschluss zum 31. Dezember 2017 gegebenen Erläuterungen zur Bestimmung des beizulegenden Zeitwerts sowie zu den Finanzinstrumenten verwiesen.

Rückzahlung und Neubegebung von Anleihen

Im Mai 2018 wurde die fällige Anleihe in Höhe von 500 Mio. € zurückgezahlt und eine neue Anleihe in gleicher Höhe zu einem Nominalzins von 1,125 % begeben. Der Buchwert der neuen Anleihe beläuft sich zum 30. Juni 2018 auf 491 Mio. €.

Wertminderung von Finanzinstrumenten

Auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie auf Vertragsvermögenswerte sind Wertminderungsaufwendungen unter Berücksichtigung von Wertaufholungen in Höhe von 0 Mio. € in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Die erwarteten Verluste auf im Finanzergebnis zu berücksichtigende sonstige finanzielle Vermögenswerte betragen 0 Mio. €. Die Wertminderung von Finanzinstrumenten für das nicht fortgeführte Geschäft beträgt 0 Mio. €.

Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen im Rahmen des Hedge-Accountings

In der Gesamtergebnisrechnung im Bereich Finanzinstrumente unter den Posten, die anschließend in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden, sind sowohl die Bewertung zum beizulegenden Zeitwert wie auch die Entwicklung der Kosten der Absicherung für die Derivate im Rahmen des Hedge-Accountings (Cashflow-Hedges) enthalten. Die Kosten der Absicherung bestehen aus den auszuschließenden Komponenten im Rahmen der Bildung der Sicherungsbeziehung. Zudem werden in der Position Finanzinstrumente auch die Bewertung zum beizulegenden Zeitwert von Zinssicherungen abgebildet.

Für die Derivate im Rahmen des Hedge-Accountings sind Aufwendungen in Höhe von 34 Mio. € (Vorjahr: 35 Mio. € Erträge) für die Bewertung zum beizulegenden Zeitwert und Aufwendungen für Kosten der Absicherung in Höhe von 43 Mio. € (Vorjahr: 6 Mio. €) im Bereich Finanzinstrumente in der Gesamtergebnisrechnung enthalten. Von den Bewertungen zum beizulegenden Zeitwert sind 15 Mio. € Aufwendungen (Vorjahr: 11 Mio. € Erträge) sowie Aufwendungen für Kosten der Absicherung von 33 Mio. € (Vorjahr: 5 Mio. €) dem nicht fortgeführten Geschäft zuzuordnen. Der Anstieg der Kosten der Absicherung zum Vorjahr ist im Wesentlichen auf die Entwicklung des brasilianischen Reals zurückzuführen. Zudem sind aus der Bewertung von Zinssicherungen zum beizulegenden Zeitwert im Vorjahr 3 Mio. € Ertrag enthalten.

ERLÄUTERUNGEN ZUR SEGMENTBERICHTERSTATTUNG

Die ausgewiesenen Umsatzerlöse werden überwiegend durch den Verkauf von Produkten erzielt. Andere Umsatzarten tragen nur einen unwesentlichen Teil zum Gesamtumsatz bei. Im LANXESS Konzern erfolgt die Umsatzerfassung grundsätzlich zum Zeitpunkt, zu dem die Verfügungsgewalt der Produkte physisch auf den Kunden übergeht. Lediglich im Segment Advanced Intermediates gibt es das Geschäftsmodell der Herstellung von kundenspezifischen Produkten im Rahmen langfristiger Verkaufsverträge mit vertraglich fixierten Mindestabnahmemengen. Bei diesem Geschäftsmodell werden die Umsätze über den Zeitraum der Produktion der Produkte erfasst. Die Umsätze der hiervon betroffenen Verträge beliefen sich im ersten Halbjahr 2018 auf 123 Mio. €.

Seit dem 1. April 2018 werden die Geschäftsaktivitäten von ARLANXEO als nicht fortgeführtes Geschäft (siehe Kapitel "Nicht fortgeführtes Geschäft") geführt. Seit diesem Zeitpunkt erfolgt die interne Finanzberichterstattung ohne Ergebnisse und Kennzahlen des früheren Segments ARLANXEO, sodass keine aktive Steuerung durch die obere Führungsebene in der Verantwortung für den LANXESS Konzerns mehr erfolgt. Da sich der Managementansatz entsprechend grundlegend geändert hat, wird in der Segmentberichterstattung auch nicht mehr über ARLANXEO berichtet.

Die Überleitung des EBITDA vor Sondereinflüssen auf das Ergebnis vor Ertragsteuern kann nachfolgender Tabelle entnommen werden.

Überleitung Segmentergebnisse

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in Mio. € Q2/ 2017 Q2/ 2018 HJ/ 2017 HJ/ 2018
Summe der Segmentergebnisse 324 327 566 635
Abschreibungen/ Wertaufholungen -108 -104 -175 -205
Sonstige/Konsolidierung -44 -37 -93 -75
Sondereinflüsse (EBITDA-wirksam) -143 -27 -152 -42
Zinsergebnis -23 -17 -42 -35
Ergebnis aus at equity bewerteten Beteiligungen 0 0 0 0
Sonstiges Finanzergebnis 30 -4 25 -20
Ergebnis vor Ertragsteuern 36 138 129 258

Details zu den Sondereinflüssen finden sich im Abschnitt "Erläuterungen zum EBIT und EBITDA (vor Sondereinflüssen)" im Konzernzwischenlagebericht zum 30. Juni 2018.

VERÄNDERUNGEN IN VORSTAND UND AUFSICHTSRAT

Herr Dr. Rolf Stomberg beendete sein Mandat als Mitglied und Vorsitzender des Aufsichtsrats mit Ablauf der Hauptversammlung am 15. Mai 2018. Zum neuen Vorsitzenden wurde Herr Dr. Matthias L. Wolfgruber gewählt. Herr Dr. Wolfgruber ist seit 2015 Mitglied des Aufsichtsrats der LANXESS AG. Des Weiteren ist Frau Pamela Knapp von der Hauptversammlung am 15. Mai 2018 als Vertreterin der Anteilseigner in den Aufsichtsrat gewählt worden.

Nach erfolgreicher operativer Integration von Chemtura ist Stephen C. Forsyth planmäßig zum 31. Mai 2018 aus dem Vorstand der LANXESS AG ausgeschieden.

BEZIEHUNGEN ZU NAHESTEHENDEN PERSONEN UND UNTERNEHMEN

Im Rahmen des operativen Geschäfts bezieht der LANXESS Konzern weltweit Materialien, Vorräte und Dienstleistungen von zahlreichen Geschäftspartnern. Unter diesen befinden sich Unternehmen, an denen die LANXESS AG unmittelbar und mittelbar beteiligt ist. Die Geschäfte mit diesen Gesellschaften erfolgen zu marktüblichen Bedingungen.

Auf Basis von Liefer- und Leistungsbeziehungen mit der Currenta GmbH & Co. OHG, Leverkusen (Deutschland), die nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss einbezogen wird, und deren verbundenen Unternehmen bezog der LANXESS Konzern überwiegend Standortdienstleistungen in den Bereichen Energie, Infrastruktur und Logistik. Im zweiten Quartal bzw. ersten Halbjahr 2018 beliefen sich die Leistungen auf 114 Mio. € bzw. 233 Mio. €, verglichen mit 126 Mio. € bzw. 232 Mio. € im jeweiligen Vorjahreszeitraum. Aus diesen Geschäftsbeziehungen bestanden zum 30. Juni 2018 Forderungen von 5 Mio. € nach 3 Mio. € zum 31. Dezember 2017 und Verbindlichkeiten von 122 Mio. € nach 108 Mio. € zum Jahresende 2017. Darüber hinaus bestanden gegenüber der Currenta GmbH & Co. OHG, Leverkusen (Deutschland), und deren verbundenen Unternehmen Verpflichtungen für künftige Miet- und Leasingzahlungen aus operativen Leasingverhältnissen in Höhe von 6 Mio. € nach 6 Mio. € zum 31. Dezember 2017 sowie ein Bestellobligo von 12 Mio. € nach 0 Mio. € zum Jahresende 2017. Des Weiteren ist im sonstigen Finanzergebnis eine Ausschüttung der Currenta GmbH & Co. OHG, Leverkusen (Deutschland), enthalten. Diese lag für das Geschäftsjahr 2017 bei 9 Mio. €, nach 45 Mio. € im Vorjahr.

Wesentliche Geschäftsbeziehungen zu anderen nahestehenden Unternehmen oder Personen bestehen nicht. In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2018 wurden wie im Vorjahr keine Kredite an Mitglieder des Vorstands oder des Aufsichtsrats gewährt.

MITARBEITER

Zum 30. Juni 2018 beschäftigte der LANXESS Konzern weltweit 19.197 Mitarbeiter und damit 168 Personen mehr als zum 31. Dezember 2017, als der Konzern 19.029 Mitarbeiter hatte. Davon sind 3.748 Mitarbeiter (Vorjahr: 3.746 Mitarbeiter) dem nicht fortgeführten Geschäft zuzuordnen.

In der Region EMEA (ohne Deutschland) stieg die Zahl der Beschäftigten um 7 Personen auf 3.737. Die Mitarbeiterzahl in Deutschland belief sich auf 8.216 nach 8.036 zum Jahresende 2017. In der Region Nordamerika erhöhte sich die Zahl der Beschäftigten um 94 auf 2.736. Mit 1.368 lag die Zahl der Beschäftigten in Lateinamerika um 51 Mitarbeiter unter der Zahl vom 31. Dezember 2017 von 1.419. In der Region Asien/Pazifik sank die Zahl der LANXESS Mitarbeiter von 3.202 auf 3.140.

NACHTRAGSBERICHT

Nach dem 30. Juni 2018 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, von denen ein wesentlicher Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des LANXESS Konzerns zu erwarten ist.

VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.

Köln, den 24. Juli 2018

LANXESS Aktiengesellschaft

Der Vorstand

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Matthias Zachert Dr. Hubert Fink
Michael Pontzen Dr. Rainier van Roessel

BESCHEINIGUNG NACH PRÜFERISCHER DURCHSICHT AN DIE LANXESS AKTIENGESELLSCHAFT, KÖLN

Wir haben den verkürzten Konzernzwischenabschluss -bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Gesamtergebnisrechnung, Kapitalflussrechnung, Eigenkapitalveränderungsrechnung sowie ausgewählten erläuternden Anhangangaben - und den Konzernzwischenlagebericht der LANXESS Aktiengesellschaft, Köln, für den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2018, die Bestandteile des Halbjahresfinanzberichts nach § 115 WpHG sind, einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des verkürzten Konzernzwischenabschlusses nach den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und des Konzernzwischenlageberichts nach den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu dem verkürzten Konzernzwischenabschluss und dem Konzernzwischenlagebericht auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht abzugeben.

Wir haben die prüferische Durchsicht des verkürzten Konzernzwischenabschlusses und des Konzernzwischenlageberichts unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen vorgenommen. Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen, dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht erteilen.

Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, oder dass der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind.

Köln, den 27. Juli 2018

PricewaterhouseCoopers GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

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Jörg Sechser Martin Krug
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer

Disclaimer

Diese Publikation enthält bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, einschließlich Annahmen, Meinungen und Ansichten des Unternehmens oder solche, die aus Drittquellen zitiert werden. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren könnten dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen oder implizierten Einschätzungen abweichen. Das Unternehmen garantiert nicht und übernimmt keine Gewähr dafür, dass solchen zukunftsgerichteten Aussagen zugrunde liegende Annahmen fehlerfrei sind, und es übernimmt auch keine Verantwortung dafür, dass sich die in dieser Darstellung wiedergegebenen Meinungen in Zukunft als korrekt erweisen oder die prognostizierten Entwicklungen tatsächlich eintreten werden. Es wird keinerlei Zusicherung oder Gewährleistung (weder ausdrücklich noch implizit) im Hinblick auf hier enthaltene Informationen - einschließlich Hochrechnungen, Schätzungen, Zielen und Meinungen - abgegeben, noch sollte sich der Leser auf solche Informationen verlassen. Auch wird keinerlei Haftung bezüglich etwaiger hierin enthaltener Fehler, Auslassungen oder Falschaussagen übernommen, und dementsprechend übernehmen weder das Unternehmen noch irgendeine seiner Mutter- oder Tochtergesellschaften noch Führungskräfte, Direktoren oder Angestellte einer dieser juristischen Personen irgendeine sich aus der Verwendung dieses Dokuments unmittelbar oder mittelbar ergebende Haftung.

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Veröffentlichungsdatum:

2. August 2018

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50569 Köln

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