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LANXESS AG Interim / Quarterly Report 2016

Aug 10, 2016

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Interim / Quarterly Report

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LANXESS Aktiengesellschaft

Köln

Zwischenbericht H1 2016

HALBJAHRESFINANZBERICHT

1. Januar bis 30. Juni 2016

Kennzahlen LANXESS Konzern

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in Mio. € Q2/2015 Q2/2016 Veränd. in % HJ/2015 HJ/2016 Veränd. in %
Umsatzerlöse 2.105 1.943 -7,7 4.143 3.863 -6,8
Bruttoergebnis vom Umsatz 485 477 -1,6 928 938 1,1
Bruttomarge vom Umsatz 23,0 % 24,5 % 22,4 % 24,3 % -
EBITDA vor Sondereinflüssen1) 270 293 8,5 499 555 11,2
EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen1) 12,8 % 15,1 % 12,0 % 14,4 %
EBITDA1) 296 291 -1,7 474 542 14,3
EBIT vor Sondereinflüssen1) 153 178 16,3 276 320 15,9
EBIT1) 177 176 -0,6 240 307 27,9
EBIT-Marge1) 8,4 % 9,1 % 5,8 % 7,9 %
Konzernergebnis 87 75 -13,8 109 128 17,4
Ergebnis je Aktie (€) 0,95 0,82 -13,8 1,19 1,40 17,4
Ergebnis je Aktie vor Sondereinflüssen (€)2) 0,73 0,83 13,7 1,39 1,50 7,9
Cashflow aus operativer Tätigkeit 119 180 51,3 152 228 50,0
Abschreibungen 119 115 -3,4 234 235 0,4
Auszahlungen für Investitionen 73 73 0,0 129 122 -5,4
Bilanzsumme 7.2196) 8.300 15,0
Eigenkapital (einschl. Anteilen anderer Gesellschafter) 2.3236) 3.435 47,9
Eigenkapitalquote3) 32,2 %6) 41,4 %
Nettofinanzverbindlichkeiten4) 1.2116) 908 -25,0
Nettofinanzverbindlichkeiten nach Abzug von Termingeldern

und zur Veräußerung verfügbaren Wertpapieren5)
1.2116) 1985) -83,6
Mitarbeiter (Stand 30.06.) 16.2256) 16.545 2,0

1) EBIT: Operatives Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern.

EBIT vor Sondereinflüssen: EBIT ohne Berücksichtigung von Sonderaufwendungen und -erträgen.

EBIT-Marge: EBIT im Verhältnis zu Umsatzerlösen.

EBITDA: EBIT vor Abschreibungen bzw. Wertaufholungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte.

EBITDA vor Sondereinflüssen: EBITDA ohne Berücksichtigung von Sonderaufwendungen und -erträgen.

EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen: EBITDA vor Sondereinflüssen im Verhältnis zu Umsatzerlösen.

Für Details verweisen wir auf das Kapitel "Erläuterungen zum EBIT und EBITDA (vor Sondereinflüssen)".

2) Ergebnis je Aktie vor Sondereinflüssen: Ergebnis je Aktie ohne Berücksichtigung von Sonderaufwendungen und -erträgen sowie den darauf entfallenden Steuereffekten.Für Details verweisen wir auf auf das Kapitel "Konzernergebnis / Ergebnis je Aktie / Ergebnis je Aktie vor Sondereinflüssen".

3) Eigenkapitalquote: Eigenkapital im Verhältnis zur Bilanzsumme.

4) Nettofinanzverbindlichkeiten: Summe aus kurz- und langfristigen finanziellen Verbindlichkeiten (bereinigt um Verbindlichkeiten aus Zinsabgrenzungen) abzüglich der Zahlungsmittel, Zahlungsmitteläquivalente und liquiditätsnahen finanziellen Vermögenswerte. Für Details verweisen wir auf das Kapitel "Finanzierung und Liquidität".

5) Für Details zu den in Abzug gebrachten finanziellen Vermögenswerten verweisen wir auf das Kapitel "Finanzierung und Liquidität".

6) Bilanzstichtag 31.12.2015.

Wesentliche Themen

Pensionsvermögen aufgestockt

LANXESS stockt sein deutsches Pensionsvermögen mit 200 Mio. € auf und erhöht damit die Ausfinanzierung der konzernweiten Versorgungsverpflichtungen auf 48 % gegenüber 43 % im ersten Quartal 2016. Die Mittel dafür stammen aus dem Verkauf von 50 % der Anteile an ARLANXEO an Saudi Aramco. Mit der Einzahlung in das Pensionsvermögen bekennt sich LANXESS klar zur zweiten Säule der Altersvorsorge in Deutschland und sichert die betriebliche Altersversorgung seiner Mitarbeiter weiter ab.

LANXESS-Polyamid 6 für Motorölwanne eines Sechszylinder-Boxermotors

LANXESS hat sein Sortiment an hochverstärkten Polyamiden und Polyestern für die Konstruktion stark belastbarer Strukturbauteile erweitert. Jüngstes Beispiel dafür ist das aus Durethan gefertigte Ölwannenmodul für die neuen Sechszylinder-Boxermotoren des Porsche 911 Carrera. Das neue Kunststoffbauteil erfüllt in puncto Funktionsintegration, Leichtbau und wirtschaftlicher Fertigung sämtliche Anforderungen, die an die neue Motorengeneration gestellt werden. Insgesamt konnte das Gewicht der Kunststoffölwanne im Vergleich zum Vorgänger aus Aluminium um über zwei Kilogramm gesenkt werden.

Höhere Dividende nach erfolgreichem Geschäftsjahr 2015

Auf seiner diesjährigen Hauptversammlung blickte LANXESS auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2015 zurück, in dem das Unternehmen seine Neuausrichtung vorangetrieben hat. Vom eingetragenen Grundkapital der Gesellschaft in Höhe von 91.522.936,00 €, eingeteilt in 91.522.936 Stückaktien, waren 50.275.967 Stückaktion mit ebenso vielen Stimmen vertreten. Dies entspricht einem Anteil von 54,93 % des eingetragenen Grundkapitals.

Die Aktionäre stimmten allen Tagesordnungspunkten mehrheitlich zu. Vorstand und Aufsichtsrat schlugen der Hauptversammlung für das abgelaufene Geschäftsjahr eine im Vergleich zum Vorjahr um 20 % erhöhte Dividende von 0,60 € vor. Zukünftig strebt der Konzern eine steigende, mindestens aber stabile Dividende an.

LANXESS Aktie

In einem von hoher Volatilität geprägten ersten Halbjahr 2016 verringerte sich der Wert unserer Aktie nach dem Jahreswechsel zunächst etwas, holte diese Verluste jedoch zu Beginn des zweiten Quartals weitestgehend auf. Unsere Aktie konnte sich den negativen Einflüssen an den Börsen aufgrund von enttäuschenden Konjunkturdaten sowie durch den Brexit verursachten Unsicherheiten am Kapitalmarkt zum Ende des ersten Halbjahres jedoch nicht voll entziehen. Im Vergleich zum DAX und zu den LANXESS Vergleichsindizes konnte sie sich behaupten, lediglich der MDAX zeigte eine bessere Entwicklung auf.

Weitere Informationen zu Unternehmensnachrichten im zweiten Quartal 2016 erhalten Sie zudem auf Seite 1 des Berichts.

Performance der Aktie im Indexvergleich in %

LANXESS Aktie

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Q4/2015 Q1/2016 Q2/2016
Grundkapital/Anzahl Aktien1) €/Stück 91.522.936 91.522.936 91.522.936
Marktkapitalisierung1) Mrd. € 3,91 3,87 3,59
Höchst-/Tiefstkurs 51,92/40,80 43,27/32,90 46,79/37,72
Schlusskurs1) 42,68 42,24 39,28
Handelsvolumen2) Mio. Stück 29,748 31,534 21,965
Ergebnis je Aktie 0,16 0,58 0,82
Ergebnis je Aktie vor Sondereinflüssen - 0,16 0,67 0,83

1) Stichtagsbetrachtung zum Quartalsende: Q4: 31. Dezember 2015, Q1: 31. März 2016, Q2: 30. Juni 2016.

2) Quelle: Deutsche Börse (Xetra/Frankfurt Parkett).

Konzernzwischenlagebericht zum 30. Juni 2016

Strategische Allianz für Geschäft mit synthetischen Kautschuken unter dem Namen ARLANXEO zum 1. April 2016 gegründet
LANXESS vereinbart Übernahme des Spezialitätengeschäfts für Desinfektions- und Hygienelösungen von Chemours
Weiterhin herausfordernde Wettbewerbssituation bei synthetischen Kautschuken
Umsatzrückgang um 7,7 % gegenüber Vorjahresquartal, im Wesentlichen bedingt durch die Anpassung der Verkaufspreise an niedrigere Rohstoffkosten
Absatzmengen auf Konzernebene leicht über Vorjahresquartal
Höhere Auslastung im Vergleich zum Vorjahresquartal
Kostensenkungseffekte aus frühzeitiger Umsetzung von Maßnahmen zur Verbesserung der operativen Wettbewerbsfähigkeit
EBITDA vor Sondereinflüssen im zweiten Quartal um 8,5 % auf 293 Mio. € gestiegen
EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen bei 15,1 % nach 12,8 % im Vorjahresquartal
Ergebnis je Aktie vor Sondereinflüssen im zweiten Quartal von 0,73 € auf 0,83 € gestiegen
Prognose für das Geschäftsjahr 2016 angehoben: EBITDA vor Sondereinflüssen zwischen 930 und 970 Mio. €

Konzernstruktur

Rechtliche Struktur

Die LANXESS AG ist die Muttergesellschaft des Konzerns und hat im Wesentlichen die Funktion einer strategischen Holding. Ihr ist die LANXESS Deutschland GmbH als 100 %ige Tochter untergeordnet. Diese hält die Anteile an den in- und ausländischen Beteiligungen.

Für eine Übersicht über die wesentlichen Gesellschaften, an denen die LANXESS AG beteiligt ist, sowie für Ausführungen zur Organisation der Leitung und Kontrolle im Konzern verweisen wir auf Seite 112 des Geschäftsberichts 2015 sowie auf den Abschnitt "Änderungen im Konsolidierungskreis" im Anhang zum verkürzten Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2016.

Strategische Ausrichtung und Veränderungen des Konzernportfolios

Im Rahmen seiner Neuausrichtung durch das Programm "Let's LANXESS again" hat LANXESS mit der Saudi Aramco-Tochtergesellschaft Aramco Overseas Holdings Coöperatief U. A., Den Haag (Niederlande), eine strategische Allianz für das Geschäft mit synthetischen Kautschuken unter dem Namen ARLANXEO begründet, an der beide Partner zu jeweils 50 % beteiligt sind. Saudi Aramco hat auf Basis einer vorläufigen Kaufpreisermittlung für seinen Anteil nach Abzug von Schulden und anderen finanziellen Verbindlichkeiten eine Bareinlage von 1,2 Mrd. € geleistet. Die Transaktion wurde am 1. April 2016 wirtschaftlich abgeschlossen. Der Geschäftsbereich wird weiterhin in den LANXESS Konzernabschluss einbezogen und in den ersten drei Jahren vollkonsolidiert, da die Möglichkeit besteht, die Finanz- und Geschäftspolitik in entscheidenden Punkten zu bestimmen.

In diesem Zusammenhang ergaben sich Neugründungen von Gesellschaften sowie Umfirmierungen bestehender Gesellschaften, die in den Geschäftsbereich ARLANXEO eingebracht wurden. Einzelheiten zum Konsolidierungskreis finden sich im Anhang des verkürzten Konzernzwischenabschlusses zum 30. Juni 2016.

Darüber hinaus wurden Konzernstrukturen verändert. Das in den Business Units Tire & Specialty Rubbers und High Performance Elastomers gebündelte und bislang im Segment Performance Polymers enthaltene Geschäft mit synthetischen Kautschuken wird von nun an als Segment ARLANXEO berichtet, während die ebenfalls bislang im Segment Performance Polymers enthaltene Business Unit High Performance Materials ein eigenes Segment darstellt. Zukünftig berichtet LANXESS daher über vier Segmente: Advanced Intermediates, Performance Chemicals, High Performance Materials und ARLANXEO. Die Vorjahresangaben wurden entsprechend angepasst.

Im April 2016 vereinbarte LANXESS mit dem US-amerikanischen Chemiekonzern Chemours die Übernahme des Spezialitätengeschäfts für Desinfektions- und Hygienelösungen. Der Geschäftsbereich mit weltweit rund 170 Mitarbeitern hat drei Produktionsstandorte in Memphis und North Kingstown (USA) sowie Sudbury (Großbritannien). Im Jahr 2015 erwirtschaftete der Geschäftsbereich einen Umsatz von rund 100 Mio. €, etwa die Hälfte davon in Nordamerika. Der jährliche EBITDA-Beitrag liegt bei etwa 20 Mio. €. Durch Synergieeffekte soll er bis zum Jahr 2020 schrittweise auf rund 30 Mio. € steigen. LANXESS wird den Kaufpreis von rund 210 Mio. € aus vorhandenen liquiden Mitteln finanzieren. Die Transaktion, der noch nicht alle zuständigen Kartellbehörden zugestimmt haben, wird voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2016 vollzogen. Mit dieser Übernahme tätigt LANXESS den ersten Zukauf nach seiner erfolgreichen Neuausrichtung.

Wirtschaftliche Lage und Geschäftsverlauf

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Gesamtwirtschaftliche Situation

Im zweiten Quartal wuchs die Weltwirtschaft insgesamt um 2,7 % gegenüber dem Vorjahresquartal. Die Regionen EMEA und Nordamerika konnten mit 1,7 % bzw. 2,0 % Wachstum von positiven Entwicklungen profitieren. Die Märkte in Lateinamerika stehen infolge der Rezession auch weiterhin unter Druck. Erfreulich zeigte sich dagegen der asiatisch-pazifische Raum mit einem Wachstum von 4,7 %.

Branchenspezifische Situation

Die weltweite Chemieproduktion stieg im zweiten Quartal um 2,5 %. Die Absatzmärkte entwickelten sich hierbei unterschiedlich: Positiv zeigten sich EMEA sowie der asiatisch-pazifische Raum, wohingegen sich Nord- und Lateinamerika schwächer entwickelten.

Entwicklung wichtiger Abnehmerbranchen

Die Reifenproduktion stieg im zweiten Quartal global um 3,1 %. Haupttreiber der weltweiten Entwicklung war der asiatisch-pazifische Raum mit einem robusten, unter anderem durch den Export getriebenen Wachstum. EMEA und NAFTA zeigten positive Entwicklungen, wohingegen die Produktion in Amerika in Summe verlor, im Wesentlichen aufgrund der stark rückläufigen Auslastung in Lateinamerika.

Die Automobilproduktion wuchs im zweiten Quartal insgesamt um 2,4 %. Trotz dämpfendem Umfeld in Osteuropa erhöhte sich die Produktion in EMEA deutlich. Das Wachstum in Amerika hingegen wurde durch die unverändert schwache Entwicklung in Lateinamerika negativ beeinflusst. Mit China als Schwerpunkt stieg die Produktion im asiatisch-pazifischen Raum auch weiterhin.

Die globale Bauindustrie zeigte eine anhaltend solide Entwicklung und legte um 2,9 % zu. Bedingt durch die wirtschaftlich angespannte Lage in Osteuropa und Lateinamerika verzeichneten die Regionen EMEA und Amerika ein jeweils schwaches Wachstum. Der asiatisch-pazifische Raum setzte seinen positiven Trend fort.

Die Produktion von Agrochemikalien nahm im zweiten Quartal in Summe um 2,8 % zu. Während die Produktion in EMEA deutlich zurückging, erhöhte sie sich in Amerika sowohl in NAFTA als auch in Lateinamerika. Der asiatisch-pazifische Raum zeigte nach einem schwachen Jahresstart im zweiten Quartal ein robustes Wachstum.

Umsatz

Der Umsatz des LANXESS Konzerns lag im zweiten Quartal 2016 mit 1.943 Mio. € um 162 Mio. € bzw. 7,7 % unter dem Wert des Vergleichszeitraums. Niedrigere Verkaufspreise, die sich insbesondere aus der Weitergabe von gesunkenen Einstandspreisen für Rohstoffe ergaben, führten zu einem Umsatzminus von 7,3 %. Die nachteilige Entwicklung der Wechselkurse wirkte sich mit 1,2 % aus. Die Absatzmengen lagen um 0,8 % über dem Niveau des Vorjahres.

In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2016 ging der Umsatz um 280 Mio. € bzw. 6,8 % auf 3.863 Mio. € zurück. Nach Bereinigung um Währungseffekte verzeichnete der LANXESS Konzern im Halbjahreszeitraum einen operativen Umsatzrückgang von 6,4 %. Auch im Halbjahr war diese Entwicklung auf niedrigere Verkaufspreise, insbesondere aufgrund niedrigerer Rohstoffkosten, zurückzuführen. Die Absatzmengen wirkten mit 1,3 % umsatzerhöhend.

Umsatzeffekte

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in % Q2/2016 HJ/2016
Preis -7,3 -7,7
Menge 0,8 1,3
Währung -1,2 -0,4
Portfolio 0,0 0,0
-7,7 -6,8

Unser Segment Advanced Intermediates zeigte im zweiten Quartal einen Umsatzrückgang von 5,3 %, im Halbjahresvergleich von 4,2 %. Niedrigere Verkaufspreise, bedingt durch die Weitergabe geringerer Einstandspreise für Rohstoffe, reduzierten den Umsatz. Gegenläufig wirkten höhere Absatzmengen, die im Quartals und Halbjahresvergleich über dem Vorjahresniveau lagen. Ein leicht negativer Effekt ergab sich aus der Veränderung der Wechselkurse.

In unserem Segment Performance Chemicals verzeichneten wir gegenüber dem Vorjahr einen Umsatzrückgang von 1,8 % im Quartals- und 0,9 % im Halbjahresvergleich. Ein Rückgang der Verkaufspreise wurde durch höhere Absatzmengen größtenteils kompensiert. Die Entwicklung der Wechselkurse wirkte sich negativ auf den Umsatz aus.

Umsatz nach Segmenten

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in Mio. € Q2/2015 Q2/2016 Veränd. in % Anteil am Konzernumsatz in % HJ/2015 HJ/2016
Advanced Intermediates 468 443 -5,3 22,8 946 906
Performance Chemicals 553 543 -1,8 27,9 1.086 1.076
High Performance Materials 292 275 -5,8 14,2 584 548
ARLANXEO 780 670 -14,1 34,5 1.503 1.310
Überleitung 12 12 0,0 0,6 24 23
2.105 1.943 -7,7 100,0 4.143 3.863

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in Mio. € Veränd. in % Anteil am Konzernumsatz in %
Advanced Intermediates -4,2 23,4
Performance Chemicals -0,9 27,9
High Performance Materials -6,2 14,2
ARLANXEO -12,8 33,9
Überleitung -4,2 0,6
-6,8 100,0

Der Umsatz unseres Segments High Performance Materials ging im Vergleich zum Vorjahresquartal um 5,8 % bzw. im Halbjahresvergleich um 6,2 % zurück. Insbesondere die niedrigeren Einstandspreise für Rohstoffe, die an die Kunden weitergegeben wurden, reduzierten den Umsatz. Die Absatzmengen lagen im Quartals- und Halbjahresvergleich über dem Vorjahresniveau. Die Veränderung der Wechselkurse war nachteilig.

ARLANXEO verzeichnete einen Umsatzrückgang von 14,1 % im zweiten Quartal sowie von 12,8 % im ersten Halbjahr 2016. Niedrigere Einstandspreise für Rohstoffe und die herausfordernde Wettbewerbssituation bei synthetischen Kautschuken führten zu geringeren Verkaufspreisen. Unter anderem bedingt durch Stillstände lagen die Verkaufsmengen im Quartals- und Halbjahresvergleich unter dem Vorjahresniveau. Die Entwicklung der Wechselkurse verstärkte den negativen Effekt auf den Umsatz.

Bedingt durch das niedrige Rohstoffkostenniveau, welches sich in niedrigeren Verkaufspreisen widerspiegelt, verzeichnete LANXESS sowohl im Quartal als auch im ersten Halbjahr in allen Absatzregionen rückläufige Umsätze.

Auftragsentwicklung

Für den Großteil unseres Geschäfts bestehen keine längerfristigen Vereinbarungen über feste Abnahmemengen und Preise. Es ist vielmehr von langfristigen Kundenbeziehungen sowie revolvierenden Rahmenvereinbarungen geprägt. Unsere Aktivitäten richten sich nach bedarfsgesteuerten, zeitlich relativ kurzen Bestellvorläufen. Diese sind daher keine Basis für weiter in die Zukunft reichende Aussagen zum Beschäftigungsgrad oder Absatz. Maßgeblich für die Geschäftssteuerung sind stattdessen regelmäßige, konzernweite Erwartungsrechnungen für die operative Zielgröße des Konzerns.

Ein Ausweis des Auftragsbestands des Konzerns zu einem gegebenen Stichtag ist daher zur Beurteilung der kurz- und mittelfristigen Ertragskraft nicht aussagefähig und unterbleibt an dieser Stelle.

Bruttoergebnis vom Umsatz

Die Kosten der umgesetzten Leistungen verringerten sich im Quartalsvergleich überproportional zum Umsatz um 9,5 % auf 1.466 Mio. €. Dabei wirkten vor allem gesunkene Einstandspreise für Rohstoffe, eine höhere Auslastung sowie die vorteilhafte Entwicklung der Wechselkurse, insbesondere der argentinischen, brasilianischen und südafrikanischen Währung, sowie niedrigere Energiekosten entlastend.

Das Bruttoergebnis vom Umsatz lag mit 477 Mio. € nahezu auf dem Niveau des Vorjahresquartals. Die Bruttomarge stieg von 23,0 % auf 24,5 %. Aufgrund von gesunkenen Rohstoff- und Energiekosten wurden die Verkaufspreise angepasst. Eine positive Ergebnisauswirkung resultierte aus einem verbesserten Produktmix. Der positive Währungseinfluss auf unsere Produktionskosten, insbesondere in Argentinien, Brasilien und Südafrika, überstieg den negativen Wechselkurseffekt auf unseren Umsatz, der sich vor allem durch die Entwicklung des US Dollars ergab.

Auch im Halbjahresvergleich verringerten sich die Kosten der umgesetzten Leistungen überproportional zum Umsatz. Sie gingen um 9,0 % auf 2.925 Mio. € zurück. Das Bruttoergebnis vom Umsatz lag mit 938 Mio. € um 10 Mio. € bzw. 1,1 % über dem Vorjahreswert. Die Entwicklung resultierte aus einer Entlastung durch niedrigere Einstandspreise für Rohstoffe, höheren Absatzmengen, gesunkenen Energiekosten sowie der Veränderung der Wechselkurse. Die Summe dieser Effekte konnte den Effekt aus der Anpassung der Verkaufspreise überkompensieren. Die Bruttomarge erhöhte sich entsprechend von 22,4 % auf 24,3 %.

EBITDA vor Sondereinflüssen nach Segmenten

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in Mio. € Q2/2015 Q2/2016 Veränd. in % HJ/2015 HJ/2016 Veränd. in %
Advanced Intermediates 80 88 10,0 172 177 2,9
Performance Chemicals 110 114 3,6 197 212 7,6
High Performance Materials 33 45 36,4 58 83 43,1
ARLANXEO 116 95 -18,1 213 208 -2,3
Überleitung -69 -49 29,0 -141 -125 11,3
270 293 8,5 499 555 11,2

EBITDA und operatives Ergebnis (EBIT)

Das operative Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) und Sondereinflüssen stieg im zweiten Quartal 2016 um 23 Mio. € bzw. 8,5 % auf 293 Mio. €. Die insgesamt positive Ergebnisentwicklung auf Konzernebene resultierte im Wesentlichen aus geringeren Fertigungskosten, aufgrund niedrigerer Leerkosten, sowie gestiegenen Absatzmengen. Der positive Währungseinfluss auf unsere Produktionskosten, vor allem in Argentinien, Brasilien und Südafrika, überstieg den negativen Wechselkurseffekt auf unseren Umsatz, der sich vor allem durch die Entwicklung des US Dollars ergab. Gegenläufig wirkte die Anpassung der Verkaufspreise, die, insbesondere bedingt durch die weiterhin herausfordernde Wettbewerbssituation bei synthetischen Kautschuken, über den Effekt aus gesunkenen Rohstoffkosten hinausging. Positive Ergebniseffekte ergaben sich aus unseren Initiativen zur Verbesserung der operativen Wettbewerbsfähigkeit im Rahmen der Neuausrichtung. Trotz höherer Absatzmengen sanken die Vertriebskosten bedingt durch höheren Wettbewerbsdruck in der Logistikbranche und Überkapazitäten im Überseegeschäft um 4,5 % auf 191 Mio. €. Die Forschungs- und Entwicklungskosten betrugen 32 Mio. € nach 34 Mio. € im Vergleichszeitraum. Die allgemeinen Verwaltungskosten stiegen um 5 Mio. € auf 73 Mio. €, unter anderem aufgrund zusätzlicher Verwaltungskosten für ARLANXEO, und übertrafen das niedrige Vorjahresniveau. Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen erhöhte sich im Konzern von 12,8 % auf 15,1 %.

Unser Segment Advanced Intermediates erzielte ein EBITDA vor Sondereinflüssen von 88 Mio. € nach 80 Mio. € im Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis war insbesondere geprägt von gestiegenen Absatzmengen. Die Kostenentlastung durch niedrigere Einstandspreise für Rohstoffe spiegelte sich in reduzierten Verkaufspreisen wider.

Das EBITDA vor Sondereinflüssen unseres Segments Performance Chemicals lag mit 114 Mio. € um 4 Mio. € über dem Vorjahresniveau. Dabei führte ein positiver Mengeneffekt, unterstützt durch die positive Auswirkung der Wechselkursveränderung auf unsere Produktionskosten, zu einer Ergebnisverbesserung. Die Reduktion der Verkaufspreise stand in Zusammenhang mit niedrigeren Einstandspreisen für Rohstoffe.

In unserem Segment High Performance Materials stieg das EBITDA vor Sondereinflüssen im zweiten Quartal um 12 Mio. € auf 45 Mio. €. Dabei führten niedrigere Einstandspreise für Rohstoffe zu einer Anpassung der Verkaufspreise. Zudem unterstützten höhere Absatzmengen in profitableren Produktgruppen und eine hohe Auslastung die positive Ergebnisentwicklung.

ARLANXEO erzielte ein EBITDA vor Sondereinflüssen von 95 Mio. € nach 116 Mio. € im Vorjahreszeitraum. Der positive Einfluss aus der Kostenentlastung durch niedrigere Einstandspreise für Rohstoffe wurde in niedrigeren Verkaufspreisen reflektiert. Der Einfluss des anhaltenden Wettbewerbsdrucks verstärkte jedoch den Preisrückgang und wirkte ergebnisbelastend. Ergebnisverbessernd wirkten gesunkene Energiekosten, ein verbessertes Portfolio der abgesetzten Produkte sowie vorteilhafte Wechselkurseinflüsse auf unsere Produktionskosten.

Im Halbjahresvergleich erhöhte sich das EBITDA vor Sondereinflüssen auf Konzernebene um 56 Mio. € auf 555 Mio. €. Die Anpassung der Verkaufspreise, die, insbesondere bedingt durch die weiterhin herausfordernde Wettbewerbssituation bei synthetischen Kautschuken, über den Effekt aus gesunkenen Rohstoffkosten hinausging, wirkte sich ergebnisbelastend aus. Wie im zweiten Quartal resultierte die positive Entwicklung im Halbjahr zudem aus dem positiven Mengeneinfluss, gesunkenen Energiekosten und der Entwicklung der Wechselkurse. Die Vertriebskosten lagen mit 385 Mio. € auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Die Forschungs- und Entwicklungskosten sanken um 4 Mio. € auf 62 Mio. €. Die allgemeinen Verwaltungskosten stiegen von 132 Mio. € auf 145 Mio. €, unter anderem aufgrund zusätzlicher Verwaltungskosten für ARLANXEO, und übertrafen das niedrige Vorjahresniveau.

Das operative Ergebnis (EBIT) des Konzerns lag mit 176 Mio. € im zweiten Quartal 2016 auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen betrugen 115 Mio. € und reflektieren auch die planmäßigen Abschreibungen unserer neuen Kautschukwerke in Asien, welche ab dem zweiten Quartal 2015 erfasst wurden. Die Gesamthöhe der Abschreibungen lag um 4 Mio. € bzw. 3,4 % unter dem Vergleichswert des Vorjahresquartals, das durch außerplanmäßige Abschreibungen belastet war.

Überleitung EBITDA vor Sondereinflüssen zum EBIT

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in Mio. € Q2/2015 Q2/2016 Veränd. in % HJ/2015 HJ/2016 Veränd. in %
EBITDA vor Sondereinflüssen 270 293 8,5 499 555 11,2
Abschreibungen -119 -115 3,4 -234 -235 -0,4
EBITDA- wirksame Sondereinflüsse 26 -2 <-100 -25 -13 48,0
Operatives Ergebnis (EBIT) 177 176 - 0,6 240 307 27,9

Die im sonstigen betrieblichen Ergebnis des Berichtsquartals enthaltenen, vollständig EBITDA-wirksamen negativen Sondereinflüsse von 2 Mio. € ergaben sich insbesondere aus Aufwendungen im Zusammenhang mit der strategischen Neuausrichtung des LANXESS Konzerns. Im Vorjahresquartal waren positive EBITDA-wirksame Sondereinflüsse von 26 Mio. € enthalten, von denen 24 Mio. € EBIT-wirksam waren.

Im ersten Halbjahr erzielte LANXESS ein EBIT von 307 Mio. € nach 240 Mio. € im Vorjahr. Die im Berichtszeitraum erfassten Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen beinhalten auch die planmäßigen Abschreibungen unserer neuen Kautschukwerke in Asien und betrugen 235 Mio. € nach 234 Mio. € im Vorjahr, das durch außerplanmäßige Abschreibungen belastet war.

Die im sonstigen betrieblichen Ergebnis des Halbjahres enthaltenen, vollständig EBITDA-wirksamen negativen Sondereinflüsse von 13 Mio. € ergaben sich wie im Quartal aus Aufwendungen im Zusammenhang mit der strategischen Neuausrichtung des LANXESS Konzerns. Die negativen Sondereinflüsse des Vorjahreszeitraums betrugen 36 Mio. €, von denen 25 Mio. € EBITDA-wirksam waren.

Finanzergebnis

Das Finanzergebnis belief sich im zweiten Quartal 2016 auf minus 29 Mio. € nach minus 33 Mio. € im Vorjahreszeitraum. Das Zinsergebnis verbesserte sich mit minus 16 Mio. € um 2 Mio. € gegenüber dem Vorjahr. Aus der at equity bewerteten Beteiligung an der Currenta GmbH & Co. OHG, Leverkusen (Deutschland) ergab sich in der Berichtsperiode wie im Vorjahreszeitraum kein Ergebnisbeitrag. Das sonstige Finanzergebnis lag bei minus 13 Mio. € nach minus 15 Mio. € im Vorjahreszeitraum und wurde im Wesentlichen durch die Aufzinsung von Rückstellungen, insbesondere für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen bestimmt.

Im ersten Halbjahr 2016 lag das Finanzergebnis bei minus 66 Mio. € nach minus 62 Mio. € im Vorjahr. Das Zinsergebnis entsprach mit minus 33 Mio. € dem Vorjahreswert. Das sonstige Finanzergebnis lag in der Berichtsperiode bei minus 33 Mio. € nach minus 29 Mio. € im Vorjahreszeitraum und wurde durch ein negatives Kursergebnis sowie die Aufzinsung von Rückstellungen bestimmt.

Ergebnis vor Ertragsteuern

Das Ergebnis vor Ertragsteuern lag im zweiten Quartal bei 147 Mio. € nach 144 Mio. € im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Steuerquote betrug 43,5 % nach 39,6 % im Vorjahresquartal.

Im Halbjahresvergleich stieg das Ergebnis vor Ertragsteuern von 178 Mio. € auf 241 Mio. €. Die Steuerquote lag bei 43,6 % nach 39,3 % im Vorjahreszeitraum.

Konzernergebnis/Ergebnis je Aktie/ Ergebnis je Aktie vor Sondereinflüssen

Das Konzernergebnis betrug im zweiten Quartal 75 Mio. € nach einem Vorjahresergebnis von 87 Mio. €, das allerdings stark durch Einmaleffekte aufgrund des Verkaufs von nicht betriebsnotwendigem Geschäftsvermögen beeinflusst war. Im Halbjahresvergleich stieg das Konzernergebnis von 109 Mio. € auf 128 Mio. €.

Auf andere Gesellschafter entfiel im zweiten Quartal 2016 ein Ergebnisanteil von 8 Mio. € nach 0 Mio. € im Vorjahreszeitraum. Im ersten Halbjahr 2016 betrug der Ergebnisanteil 8 Mio. € nach minus 1 Mio. € im Vorjahr. Das auf andere Gesellschafter entfallende Ergebnis des zweiten Quartals 2016 bzw. des ersten Halbjahres 2016 resultierte nahezu ausschließlich aus der Beteiligung von Saudi Aramco an ARLANXEO.

Das Ergebnis je Aktie wird mittels Division des Konzernergebnisses durch die gewichtete durchschnittliche Anzahl der während der Berichtsperiode in Umlauf gewesenen LANXESS Aktien errechnet. Im Quartalsvergleich lag das Ergebnis je Aktie mit 0,82 € unter dem Niveau des Vorjahres von 0,95 €. In der Halbjahressicht erhöhte es sich von 1,19 € auf 1,40 €.

Zur besseren Beurteilung und Vergleichbarkeit unserer Performance im Zeitablauf ermitteln wir zusätzlich das Ergebnis je Aktie vor Sondereinflüssen, das nicht nach den internationalen Rechnungslegungsvorschriften definiert ist.

Das Ergebnis je Aktie vor Sondereinflüssen lag im zweiten Quartal bzw. ersten Halbjahr 2016 bei 0,83 € bzw. 1,50 € nach 0,73 € bzw. 1,39 € im Vorjahreszeitraum. Die Ermittlung erfolgte ausgehend vom Konzernergebnis unter Berücksichtigung der den Aktionären der LANXESS AG zuzurechnenden Sondereinflüsse sowie darauf entfallender Steuereffekte. Im zweiten Quartal 2016 ergaben sich insgesamt negative Sondereinflüsse von 1 Mio. € nach positiven Sondereinflüssen von 24 Mio. € im Vorjahr. In den ersten sechs Monaten des Jahres 2016 fielen insgesamt negative Sondereinflüsse von 12 Mio. € an, nach negativen Sondereinflüssen von 36 Mio. € im Vorjahr.

Überleitung Ergebnis je Aktie vor Sondereinflüssen

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in Mio. € Q2/2015 Q2/2016 HJ/2015 HJ/2016
Konzernergebnis 87 75 109 128
Sondereinflüsse1) -24 2 36 13
Ertragsteuern auf Sondereinflüsse1) -4 -1 -18 -4
Konzernergebnis vor Sondereinflüssen 67 76 127 137
Ausstehende Aktien in Stück 91.522.936 91.522.936 91.522.936 91.522.936
Ergebnis je Aktie vor Sondereinflüssen in € 0,73 0,83 1,39 1,50

1) Ohne Sondereinflüsse, die den Anteilen anderer Gesellschafter zuzurechnen sind.

Geschäftsentwicklung in den Regionen

Umsatz nach Verbleib

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Q2/2015 Q2/2016 Veränd. HJ/2015
in Mio. € in % in Mio. € in % in % in Mio. €
--- --- --- --- --- --- ---
EMEA (ohne Deutschland) 613 29,1 590 30,3 -3,8 1.236
Deutschland 358 17,0 332 17,1 -7,3 723
Nordamerika 358 17,0 324 16,7 -9,5 700
Lateinamerika 221 10,5 206 10,6 -6,8 434
Asien/Pazifik 555 26,4 491 25,3 -11,5 1.050
2.105 100,0 1.943 100,0 -7,7 4.143

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HJ/2015 HJ/2016 Veränd.
in % in Mio. € in % in %
--- --- --- --- ---
EMEA (ohne Deutschland) 29,8 1.193 30,9 -3,5
Deutschland 17,5 680 17,6 -5,9
Nordamerika 16,9 665 17,2 -5,0
Lateinamerika 10,5 386 10,0 -11,1
Asien/Pazifik 25,3 939 24,3 -10,6
100,0 3.863 100,0 -6,8

Der Umsatz in der Region EMEA (ohne Deutschland) sank im zweiten Quartal 2016 um 23 Mio. € bzw. 3,8 % auf 590 Mio. €. Bereinigt um Wechselkurseffekte lag der Umsatz um 3,5 % unter dem Wert des Vorjahresquartals. Maßgeblichen Anteil an dieser Entwicklung hatte das Segment ARLANXEO, das einen Rückgang der Umsätze im niedrigen zweistelligen Prozentbereich aufwies. Das Segment Advanced Intermediates zeigte einen Rückgang im niedrigen einstelligen Prozentbereich, wohingegen die Segmente High Performance Materials und Performance Chemicals leicht positive Zuwachsraten aufwiesen. Während sich die Nachfrage insbesondere in Italien, Frankreich und Ungarn rückläufig entwickelte, verzeichnete der Umsatz vor allem in den Niederlanden und der Slowakei positive Tendenzen.

Im ersten Halbjahr 2016 sank der Umsatz in der Region EMEA (ohne Deutschland) um 3,5 % auf 1.193 Mio. €. Bereinigt um geringfügige Wechselkurseffekte ergab sich ein Umsatzrückgang um 3,3 %. Während die Segmente ARLANXEO und Advanced Intermediates einen Umsatzrückgang im niedrigen zweistelligen bzw. einstelligen Prozentbereich verzeichneten, wiesen die Segmente Performance Chemicals und High Performance Materials Umsatzsteigerungen im niedrigen einstelligen Prozentbereich auf. Eine positive Entwicklung zeigte die Nachfrage insbesondere in der Türkei und Portugal. Im Gegensatz dazu lag der Umsatz vor allem in Italien, Frankreich und Belgien unter Vorjahresniveau.

Mit einem Umsatzanteil von 30,3 % im zweiten Quartal bzw. 30,9 % im Halbjahr lag der Schwerpunkt unserer Geschäftsaktivitäten in regionaler Hinsicht unverändert in der Region EMEA (ohne Deutschland).

Unsere Umsätze in Deutschland lagen im zweiten Quartal mit 332 Mio. € um 26 Mio. € bzw. 7,3 % unter dem Niveau des Vorjahres. Das Segment ARLANXEO zeigte ein Umsatzminus im niedrigen zweistelligen Prozentbereich, während die übrigen Segmente Umsatzrückgänge im niedrigen bis hohen einstelligen Prozentbereich aufwiesen.

Im ersten Halbjahr 2016 sank der Umsatz in Deutschland um 5,9 % auf 680 Mio. €. Das Segment ARLANXEO verzeichnete dabei eine rückläufige Entwicklung im niedrigen zweistelligen, die übrigen Segmente im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich.

Der Anteil Deutschlands an unserem Konzernumsatz betrug 17,1 % im Quartal sowie 17,6 % im Halbjahr nach 17,0 % bzw. 17,5 % in den Vergleichszeiträumen.

Der Umsatz in der Region Nordamerika sank im zweiten Quartal 2016 um 34 Mio. € auf 324 Mio. €. Nach Bereinigung um negative Wechselkurseffekte ergab sich ein Umsatzrückgang von 7,5 %. Die Entwicklung war geprägt durch den Geschäftsverlauf im Segment ARLANXEO, das rückläufige Umsätze im knapp zweistelligen Prozentbereich verzeichnete. Der Geschäftsrückgang der verbleibenden Segmente bewegte sich im mittleren einstelligen Prozentbereich.

Im ersten Halbjahr 2016 sanken die Umsätze in Nordamerika um 35 Mio. € auf 665 Mio. €, wobei sich keine nennenswerten Effekte aus Wechselkursänderungen ergaben. Die Entwicklung resultierte insbesondere aus rückläufigen Umsätzen des Segments ARLANXEO. Während sich hier ein Rückgang im hohen einstelligen Prozentbereich ergab, sanken die Umsätze der Segmente Advanced Intermediates und Performance Chemicals nur um niedrige einstellige Prozentwerte. Das Segment High Performance Materials weitete sein Geschäft um einen mittleren einstelligen Prozentsatz aus.

Der Anteil der Region Nordamerika am Konzernumsatz betrug im zweiten Quartal 16,7 % bzw. 17,2 % im ersten Halbjahr 2016 nach 17,0 % bzw. 16,9 % in den Vergleichszeiträumen des Vorjahres.

In der Region Lateinamerika lag der Umsatz im zweiten Quartal 2016 mit 206 Mio. € um 15 Mio. € unter dem Wert des Vorjahreszeitraums von 221 Mio. €. Nach Bereinigung um negative Währungseinflüsse ergab sich ein Umsatzminus von 5,4 %. Das Segment High Performance Materials wies einen Geschäftsrückgang im niedrigen zweistelligen Prozentbereich auf. Das Segment Performance Chemicals verzeichnete eine Abnahme der Umsätze im mittleren einstelligen Prozentbereich, während das Segment ARLANXEO nur knapp unter dem Umsatz des Vorjahres lag. Das Segment Advanced Intermediates zeigte eine Verbesserung der Geschäfte im niedrigen einstelligen Prozentbereich.

Im ersten Halbjahr 2016 sank der Umsatz in der Region Lateinamerika um 48 Mio. € auf 386 Mio. €. Bereinigt um Wechselkurseffekte betrug der Rückgang 10,2 %. Alle Segmente, insbesondere jedoch ARLANXEO und High Performance Materials, verzeichneten Umsatzverluste.

Der Anteil der Region Lateinamerika am Konzernumsatz betrug im zweiten Quartal 10,6 % bzw. 10,0 % im ersten Halbjahr 2016 nach 10,5 % bzw. 10,5 % in den Vergleichszeiträumen des Vorjahres.

In der Region Asien/Pazifik sank der Umsatz im zweiten Quartal um 64 Mio. € auf 491 Mio. €. Bereinigt um negative Wechselkurseffekte ergab sich ein Umsatzminus von 9,3 %. Ausschlaggebend war das Segment ARLANXEO mit einem Umsatzrückgang im niedrigen zweistelligen Prozentbereich. Während auch die Segmente Advanced Intermediates und High Performance Materials prozentuale Umsatzverluste im hohen bzw. mittleren einstelligen Bereich auswiesen, steigerte das Segment Performance Chemicals seine Geschäfte um einen niedrigen einstelligen Prozentwert. Wesentlich für die operative Entwicklung waren die Länder China, Singapur und Südkorea. Steigende Umsätze verzeichneten wir vor allem in Indien.

Im ersten Halbjahr 2016 sank der Umsatz in dieser Region um 111 Mio. € auf 939 Mio. €. Bereinigt um Wechselkurseffekte ergab sich ein Umsatzrückgang von 9,7 %. Das Segment ARLANXEO verzeichnete einen Rückgang im niedrigen zweistelligen Prozentbereich, gefolgt von den Segmenten High Performance Materials und Advanced Intermediates mit rückläufigen Prozentwerten im hohen bzw. mittleren einstelligen Bereich. Demgegenüber konnte das Segment Performance Chemicals seine Geschäfte gegenüber dem Vorjahr im niedrigen einstelligen Prozentbereich ausweiten. Wesentlichen Anteil an der operativen Entwicklung hatten Singapur, China und Südkorea, wobei sich positive Impulse analog zum Quartal ergaben.

Der Anteil der Region Asien/Pazifik am Konzernumsatz lag bei 25,3 % im Quartal bzw. 24,3 % im Halbjahr nach 26,4 % bzw. 25,3 % im Vorjahr.

Segmentdaten

Im Rahmen der strategischen Neuausrichtung von LANXESS wurden Konzernstrukturen verändert. Das in den Business Units Tire & Specialty Rubbers und High Performance Elastomers gebündelte und bislang im Segment Performance Polymers enthaltene Geschäft mit synthetischen Kautschuken wird von nun an als Segment ARLANXEO berichtet, während die ebenfalls bislang im Segment Performance Polymers enthaltene Business Unit High Performance Materials ein eigenes Segment darstellt. Zukünftig berichtet LANXESS daher über vier Segmente: Advanced Intermediates, Performance Chemicals, High Performance Materials und ARLANXEO. Die Vorjahresangaben wurden entsprechend angepasst.

Advanced Intermediates

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Q2/2015 Q2/2016 Veränd. HJ/2015
in Mio. € Marge in % in Mio. € Marge in % in % in Mio. €
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Umsatzerlöse 468 443 -5,3 946
EBITDA vor Sondereinflüssen 80 17,1 88 19,9 10,0 172
EBITDA 78 16,7 88 19,9 12,8 171
Operatives Ergebnis (EBIT) vor Sondereinflüssen 53 11,3 63 14,2 18,9 122
Operatives Ergebnis (EBIT) 51 10,9 63 14,2 23,5 121
Auszahlungen für Investitionen 18 22 22,2 28
Abschreibungen 27 25 -7,4 50
Mitarbeiter Stand 30.06. (Vorjahr zum 31.12.)1) 3.259 3.345 2,6 3.259

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HJ/2015 HJ/2016 Veränd.
Marge in % in Mio. € Marge in % in %
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Umsatzerlöse 906 -4,2
EBITDA vor Sondereinflüssen 18,2 177 19,5 2,9
EBITDA 18,1 177 19,5 3,5
Operatives Ergebnis (EBIT) vor Sondereinflüssen 12,9 127 14,0 4,1
Operatives Ergebnis (EBIT) 12,8 127 14,0 5,0
Auszahlungen für Investitionen 31 10,7
Abschreibungen 50 0,0
Mitarbeiter Stand 30.06. (Vorjahr zum 31.12.)1) 3.345 2,6

1) Vorjahreswert angepasst.

Die Umsätze unseres Segments Advanced Intermediates lagen im zweiten Quartal 2016 mit 443 Mio. € um 5,3 % bzw. 25 Mio. € unter dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Während die Anpassung der Verkaufspreise, bedingt durch die Weitergabe der Entlastung aus geringeren Einstandspreisen für Rohstoffe, zu einem negativen Preiseffekt von 6,4 % führte, lagen die Absatzmengen um 1,7 % über dem Wert des Vorjahresquartals. Die Wechselkursentwicklung wirkte sich mit 0,6 % umsatzmindernd aus.

Während die Verkaufspreise in der Business Unit Advanced Industrial Intermediates rohstoffpreisbedingt unter dem Niveau des Vorjahresquartals lagen, konnte die Business Unit Saltigo leicht höhere Verkaufspreise realisieren. Aufgrund der weiterhin guten Nachfrage in nahezu allen Endmärkten konnte die Business Unit Advanced Industrial Intermediates ihre Absatzmengen steigern. Die Business Unit Saltigo verzeichnete dagegen rückläufige Absatzmengen. Die Entwicklung der Wechselkurse wirkte sich für beide Business Units des Segments negativ aus. In der Region Lateinamerika verzeichnete das Segment geringfügig höhere Umsätze, während diese in den übrigen Regionen rückläufig waren.

Das EBITDA vor Sondereinflüssen des Segments Advanced Intermediates lag mit 88 Mio. € um 8 Mio. € bzw. 10,0 % über dem Vorjahresniveau. Gesunkene Energiekosten, höhere Absatzmengen sowie eine verbesserte Auslastung wirkten positiv auf das Ergebnis.

Die Kostenentlastung durch niedrigere Einstandspreise für Rohstoffe wurde durch den Effekt aus reduzierten Verkaufspreisen kompensiert. Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen lag mit 19,9 % über dem hohen Niveau des Vorjahres von 17,1 %.

Im Halbjahreszeitraum 2016 erwirtschaftete das Segment Advanced Intermediates mit 906 Mio. € einen Umsatz, der um 4,2 % unter dem Vorjahresniveau lag. Anpassungen der Verkaufspreise durch die Weitergabe niedrigerer Einstandspreise für Rohstoffe führten zu einem negativen Preiseffekt von 7,3 %, der durch negative Wechselkurseinflüsse von 0,2 % verstärkt wurde und nicht durch einen positiven Mengeneffekt von 3,3 % ausgeglichen werden konnte.

In der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2016 erzielte das Segment ein EBITDA vor Sondereinflüssen von 177 Mio. € nach 172 Mio. € im Vergleichszeitraum. Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen betrug 19,5 % nach 18,2 % im Vorjahr.

Im zweiten Quartal bzw. ersten Halbjahr entfielen keine Sondereinflüsse auf das Segment. Im Vorjahr betrugen die negativen Sondereinflüsse 2 Mio. € im zweiten Quartal bzw. 1 Mio. € im ersten Halbjahr. Für Details verweisen wir auf das Kapitel "Erläuterungen zum EBIT und EBITDA (vor Sondereinflüssen)".

Performance Chemicals

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Q2/2015 Q2/2016 Veränd. HJ/2015
in Mio. € Marge in % in Mio. € Marge in % in % in Mio. €
--- --- --- --- --- --- ---
Umsatzerlöse 553 543 -1,8 1.086
EBITDA vor Sondereinflüssen 110 19,9 114 21,0 3,6 197
EBITDA 104 18,8 114 21,0 9,6 189
Operatives Ergebnis (EBIT) vor Sondereinflüssen 89 16,1 91 16,8 2,2 155
Operatives Ergebnis (EBIT) 83 15,0 91 16,8 9,6 147
Auszahlungen für Investitionen 24 22 -8,3 41
Abschreibungen 21 23 9,5 42
Mitarbeiter Stand 30.06. (Vorjahr zum 31.12.)1) 5.138 5.385 4,8 5.138

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HJ/2015 HJ/2016 Veränd.
Marge in % in Mio. € Marge in % in %
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Umsatzerlöse 1.076 -0,9
EBITDA vor Sondereinflüssen 18,1 212 19,7 7,6
EBITDA 17,4 212 19,7 12,2
Operatives Ergebnis (EBIT) vor Sondereinflüssen 14,3 167 15,5 7,7
Operatives Ergebnis (EBIT) 13,5 167 15,5 13,6
Auszahlungen für Investitionen 38 -7,3
Abschreibungen 45 7,1
Mitarbeiter Stand 30.06. (Vorjahr zum 31.12.)1) 5.385 4,8

1) Vorjahreswert angepasst.

In unserem Segment Performance Chemicals sanken die Umsätze im Berichtsquartal 2016 um 1,8 % auf 543 Mio. €. Während geringere Verkaufspreise zu einem Umsatzrückgang von 3,1 % führten, lagen die Verkaufsmengen mit 2,5 % über dem Niveau des Vorjahresquartals. Aus der Entwicklung der Wechselkurse resultierte ein negativer Effekt von 1,2 %.

Alle Business Units des Segments waren von niedrigeren Verkaufspreisen betroffen. Nahezu alle Business Units verzeichneten eine positive Verkaufsmengenentwicklung. Die Veränderung der Wechselkurse wirkte sich auf sämtliche Business Units des Segments umsatzmindernd aus. Während sich das Geschäft in den Regionen EMEA (ohne Deutschland) und Asien/Pazifik positiv entwickelte, war es in den übrigen Regionen rückläufig.

Das EBITDA vor Sondereinflüssen des Segments Performance Chemicals lag mit 114 Mio. € um 4 Mio. € bzw. 3,6 % über dem Wert des Vorjahreszeitraums von 110 Mio. €. Ergebnisverbessernd wirkten gesunkene Rohstoffkosten sowie höhere Absatzmengen und vorteilhafte Wechselkurseinflüsse auf unsere Produktionskosten. Zudem unterstützten gesunkene Vertriebskosten die positive Ergebnisentwicklung. Gegenläufig wirkten niedrigere Verkaufspreise aufgrund geringerer Einstandspreise für Rohstoffe. Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen stieg von 19,9 % auf 21,0 %.

Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2016 verringerten sich die Umsätze des Segments Performance Chemicals leicht um 0,9 % auf 1.076 Mio. €. Die Anpassung der Verkaufspreise, vor allem bedingt durch die Weitergabe der Entlastung aus geringeren Einstandspreisen für Rohstoffe, führte zu einem negativen Preiseffekt von 2,3 %, der durch einen positiven Mengeneffekt von 1,9 % nahezu ausgeglichen wurde. Aus der Entwicklung der Wechselkurse resultierte ein negativer Effekt von 0,5 %.

In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2016 erwirtschaftete das Segment ein EBITDA vor Sondereinflüssen von 212 Mio. € nach 197 Mio. € im Vergleichszeitraum. Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen stieg von 18,1 % auf 19,7 %.

Im zweiten Quartal bzw. ersten Halbjahr entfielen keine Sondereinflüsse auf das Segment. Die negativen Sondereinflüsse im jeweiligen Vorjahreszeitraum betrugen 6 Mio. € im zweiten Quartal bzw. 8 Mio. € im ersten Halbjahr. Für Details verweisen wir auf das Kapitel "Erläuterungen zum EBIT und EBITDA (vor Sondereinflüssen)".

High Performance Materials

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Q2/2015 Q2/2016 Veränd. HJ/2015
in Mio. € Marge in % in Mio. € Marge in % in % in Mio. €
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Umsatzerlöse 292 275 -5,8 584
EBITDA vor Sondereinflüssen 33 11,3 45 16,4 36,4 58
EBITDA 54 18,5 45 16,4 -16,7 78
Operatives Ergebnis (EBIT) vor Sondereinflüssen 21 7,2 34 12,4 61,9 36
Operatives Ergebnis (EBIT) 41 14,0 34 12,4 -17,1 55
Auszahlungen für Investitionen 7 4 -42,9 11
Abschreibungen 13 11 -15,4 23
Mitarbeiter Stand 30.06. (Vorjahr zum 31.12.) 1.546 1.578 2,1 1.546

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HJ/2015 HJ/2016 Veränd.
Marge in % in Mio. € Marge in % in %
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Umsatzerlöse 548 -6,2
EBITDA vor Sondereinflüssen 9,9 83 15,1 43,1
EBITDA 13,4 83 15,1 6,4
Operatives Ergebnis (EBIT) vor Sondereinflüssen 6,2 61 11,1 69,4
Operatives Ergebnis (EBIT) 9,4 61 11,1 10,9
Auszahlungen für Investitionen 9 -18,2
Abschreibungen 22 -4,3
Mitarbeiter Stand 30.06. (Vorjahr zum 31.12.) 1.578 2,1

Vorjahreswerte entsprechend der neuen Segmentstruktur.

Die Umsätze in unserem Segment High Performance Materials sanken im zweiten Quartal 2016 gegenüber der Vergleichsbasis um 5,8 % auf 275 Mio. €. Die Anpassung der Verkaufspreise führte zu einem negativen Preiseffekt von 8,6 %. Dieser ergab sich aus der an die Kunden weitergegebenen Entlastung durch niedrigere Einstandspreise für Rohstoffe. Umsatzerhöhend wirkten die Absatzmengen, die um 3,8 % über dem Wert des Vorjahresquartals lagen. Nachteilige Wechselkurseinflüsse von 1,0 % wirkten umsatzmindernd. Mit Ausnahme der Region EMEA (ohne Deutschland) war der Umsatz in allen Regionen rückläufig.

Das EBITDA vor Sondereinflüssen im Segment High Performance Materials stieg deutlich um 12 Mio. € bzw. 36,4 % auf 45 Mio. €. Dabei führten niedrigere Einstandspreise für Rohstoffe zu einer Anpassung der Verkaufspreise. Zudem unterstützten höhere Absatzmengen in profitableren Produktgruppen und eine hohe Auslastung die positive Ergebnisentwicklung. Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen lag mit 16,4 % deutlich über dem Niveau des Vergleichsquartals von 11,3 %.

Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2016 verringerten sich die Umsätze des Segments High Performance Materials um 6,2 % auf 548 Mio. €. Anpassungen der Verkaufspreise aufgrund geringerer Einstandspreise für Rohstoffe führten zu einem Umsatzrückgang von 8,1 %. Die Absatzmengen lagen mit 2,4 % über dem Vorjahresniveau. Die Entwicklung der Wechselkurse wirkte sich mit 0,5 % leicht negativ aus.

In der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2016 erzielte das Segment ein EBITDA vor Sondereinflüssen von 83 Mio. € nach 58 Mio. € im Vergleichszeitraum. Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen betrug 15,1 % nach 9,9 %.

Im zweiten Quartal bzw. ersten Halbjahr entfielen keine Sondereinflüsse auf das Segment. Im Vorjahr betrugen die positiven Sondereinflüsse 20 Mio. € im zweiten Quartal bzw. 19 Mio. € im ersten Halbjahr. Für Details verweisen wir auf das Kapitel "Erläuterungen zum EBIT und EBITDA (vor Sondereinflüssen)".

ARLANXEO

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Q2/2015 Q2/2016 Veränd. HJ/2015
in Mio. € Marge in % in Mio. € Marge in % in % in Mio. €
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Umsatzerlöse 780 670 -14,1 1.503
EBITDA vor Sondereinflüssen 116 14,9 95 14,2 -18,1 213
EBITDA 140 17,9 95 14,2 -32,1 201
Operatives Ergebnis (EBIT) vor Sondereinflüssen 63 8,1 41 6,1 -34,9 112
Operatives Ergebnis (EBIT) 86 11,0 41 6,1 -52,3 90
Auszahlungen für Investitionen 23 24 4,3 43
Abschreibungen 54 54 0,0 111
Mitarbeiter Stand 30.06. (Vorjahr zum 31.12.) 3.491 3.603 3,2 3.491

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HJ/2015 HJ/2016 Veränd.
Marge in % in Mio. € Marge in % in %
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Umsatzerlöse 1.310 -12,8
EBITDA vor Sondereinflüssen 14,2 208 15,9 -2,3
EBITDA 13,4 208 15,9 3,5
Operatives Ergebnis (EBIT) vor Sondereinflüssen 7,5 98 7,5 -12,5
Operatives Ergebnis (EBIT) 6,0 98 7,5 8,9
Auszahlungen für Investitionen 40 -7,0
Abschreibungen 110 -0,9
Mitarbeiter Stand 30.06. (Vorjahr zum 31.12.) 3.603 3,2

Vorjahreswerte entsprechend der neuen Segmentstruktur.

Im Segment ARLANXEO sanken die Umsätze im zweiten Quartal 2016 gegenüber der Vergleichsbasis um 14,1 % auf 670 Mio. €. Die Entwicklung wurde in beiden Business Units wesentlich durch die Anpassung der Verkaufspreise beeinflusst, die zu einem negativen Preiseffekt von 10,4 % führte. Dieser ergab sich aus niedrigeren Einstandspreisen für Rohstoffe und der anhaltend schwierigen Wettbewerbssituation bei synthetischen Kautschuken. Der Rückgang der Absatzmengen um 2,2 % sowie die nachteilige Veränderung der Wechselkurse von 1,5 % verstärkten die Entwicklung in beiden Business Units des Segments. Der Umsatz lag in allen Regionen unter dem Niveau des Vorjahres.

Das EBITDA vor Sondereinflüssen des Segments ARLANXEO lag mit 95 Mio. € unter dem Vorjahreswert von 116 Mio. €. Der positive Einfluss aus der Kostenentlastung durch niedrigere Einstandspreise für Rohstoffe wurde durch den Effekt aus reduzierten Verkaufspreisen aufgrund des anhaltenden Wettbewerbsdrucks überkompensiert. Ergebnisverbessernd wirkten insbesondere gesunkene Energiekosten sowie ein verbessertes Portfolio der abgesetzten Produkte. Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen lag im zweiten Quartal bei 14,2 % nach 14,9 % im Vorjahreszeitraum.

Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2016 verringerten sich die Umsätze des Segments deutlich um 193 Mio. € auf 1.310 Mio. €. Anpassungen bei den Verkaufspreisen aufgrund geringerer Rohstoffkosten sowie des schwierigen Marktumfelds führten zu einem Umsatzrückgang von 11,9 %. Sowohl die Veränderung der Absatzmengen um 0,7 % als auch die Wechselkurseinflüsse von 0,2 % wirkten sich umsatzmindernd aus.

In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2016 erzielte das Segment ein EBITDA vor Sondereinflüssen von 208 Mio. € nach 213 Mio. € im Vorjahreszeitraum. Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen betrug im Halbjahr 15,9 % nach 14,2 % im Vorjahr.

Im zweiten Quartal bzw. ersten Halbjahr entfielen keine Sondereinflüsse auf das Segment. Im Vorjahr waren positive Sondereinflüsse von 23 Mio. € im Quartal bzw. negative Sondereinflüsse von 22 Mio. € im Halbjahr angefallen. Für Details verweisen wir auf das Kapitel "Erläuterungen zum EBIT und EBITDA (vor Sondereinflüssen)".

Überleitung

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in Mio. € Q2/2015 Q2/2016 Veränd. in % HJ/2015 HJ/2016 Veränd. in %
Umsatzerlöse 12 12 0,0 24 23 -4,2
EBITDA vor Sondereinflüssen -69 -49 29,0 -141 -125 11,3
EBITDA -80 -51 36,3 -165 -138 16,4
Operatives Ergebnis (EBIT) vor Sondereinflüssen -73 -51 30,1 -149 -133 10,7
Operatives Ergebnis (EBIT) -84 -53 36,9 -173 -146 15,6
Auszahlungen für Investitionen 1 1 0,0 6 4 -33,3
Abschreibungen 4 2 -50,0 8 8 0,0
Mitarbeiter Stand 30.06. (Vorjahr zum 31.12.)1) 2.791 2.634 -5,6 2.791 2.634 -5,6

1) Vorjahreswert angepasst.

Das EBITDA vor Sondereinflüssen der Überleitung lag im zweiten Quartal bei minus 49 Mio. € nach minus 69 Mio. € im Vorjahreszeitraum. Im Halbjahresvergleich verbesserte sich das EBITDA vor Sondereinflüssen von minus 141 Mio. € auf minus 125 Mio. €. Die Veränderung war im Wesentlichen auf geringere Verluste aus der Absicherung von Wechselkursänderungen zurückzuführen. Die in der Überleitung gezeigten negativen Sondereinflüsse von 2 Mio. € im zweiten Quartal bzw. 13 Mio. € in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres resultierten im Wesentlichen aus Aufwendungen im Zusammenhang mit der strategischen Neuausrichtung des LANXESS Konzerns und waren vollständig EBITDA-wirksam. Im Vorjahr beliefen sich die negativen Sondereinflüsse auf 11 Mio. € im Quartal und 24 Mio. € in der ersten Jahreshälfte. Für Details verweisen wir auf das Kapitel "Erläuterungen zum EBIT und EBITDA (vor Sondereinflüssen)".

Erläuterung zum EBIT und EBITDA (vor Sondereinflüssen)

Zur besseren Beurteilung der operativen Geschäftstätigkeit und zur Steuerung der Ertragskraft auf Konzernebene und für die einzelnen Segmente ermitteln wir zusätzlich die Ergebnisgrößen EBITDA, EBITDA und EBIT vor Sondereinflüssen sowie die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen, die nicht nach den internationalen Rechnungslegungsvorschriften definiert sind. Diese Kennzahlen sind als Ergänzung, jedoch nicht als Ersatz für die nach IFRS erstellten Angaben zu sehen.

Überleitung zum EBIT/EBITDA

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in Mio. € EBIT Q2/2015 EBIT Q2/2016 EBITDA Q2/2015 EBITDA Q2/2016 EBIT HJ/2015 EBIT HJ/2016
EBIT/EBITDA vor Sondereinflüssen 153 178 270 293 276 320
Advanced Intermediates -2 0 -2 0 -1 0
Strategische Neuausrichtung/"Let's LANXESS again" -2 0 -2 0 -3 0
Sonstiges 0 0 0 0 2 0
Performance Chemicals -6 0 -6 0 -8 0
Strategische Neuausrichtung/"Let's LANXESS again" -1 0 -1 0 -3 0
Sonstiges -5 0 -5 0 -5 0
High Performance Materials 20 0 21 0 19 0
Strategische Neuausrichtung/"Let's LANXESS again" 0 0 0 0 -1 0
Veräußerung von Anlagevermögen 20 0 21 0 20 0
ARLANXEO 23 0 24 0 -22 0
Strategische Neuausrichtung/"Let's LANXESS again"1) 2 0 2 0 -43 0
Veräußerung von Anlagevermögen 21 0 22 0 21 0
Überleitung -11 -2 -11 -2 -24 -13
Strategische Neuausrichtung/"Let's LANXESS again" -9 -1 -9 -1 -20 -11
Sonstiges -2 -1 -2 -1 -4 -2
Summe Sondereinflüsse 24 -2 26 -2 -36 -13
EBIT/EBITDA 177 176 296 291 240 307

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in Mio. € EBITDA HJ/2015 EBITDA HJ/2016
EBIT/EBITDA vor Sondereinflüssen 499 555
Advanced Intermediates -1 0
Strategische Neuausrichtung/"Let's LANXESS again" -3 0
Sonstiges 2 0
Performance Chemicals -8 0
Strategische Neuausrichtung/"Let's LANXESS again" -3 0
Sonstiges -5 0
High Performance Materials 20 0
Strategische Neuausrichtung/"Let's LANXESS again" -1 0
Veräußerung von Anlagevermögen 21 0
ARLANXEO -12 0
Strategische Neuausrichtung/"Let's LANXESS again"1) -34 0
Veräußerung von Anlagevermögen 22 0
Überleitung -24 -13
Strategische Neuausrichtung/"Let's LANXESS again" -20 -11
Sonstiges -4 -2
Summe Sondereinflüsse -25 -13
EBIT/EBITDA 474 542

1) Die Sondereinflüsse resultierten im Wesentlichen aus Aufwendungen im Zusammenhang mit der Beendigung der EPDM-Kautschuk-Produktion am Standort Marl (Deutschland).

Das EBITDA ist das Ergebnis der Betriebstätigkeit vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) zuzüglich Abschreibungen bzw. abzüglich Wertaufholungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte.

Das EBIT vor Sondereinflüssen und das EBITDA vor Sondereinflüssen errechnen sich aus dem EBIT bzw. aus dem EBITDA ohne Berücksichtigung von Sondereinflüssen. Sondereinflüsse sind Effekte, die ungewöhnlich in ihrer Art oder in ihrer Höhe sind. Hierzu können außerplanmäßige Abschreibungen, Aufwendungen im Zusammenhang mit Restrukturierungen, Aufwendungen für die Konzeption und Umsetzung von IT-Projekten, Portfolioaufwendungen sowie Wertaufholungen zählen. Von Dritten gewährte Zuwendungen für den Erwerb oder den Bau von Sachanlagen werden unter Anwendung der Bruttomethode abgegrenzt. In diesem Zusammenhang werden über die Bruttoabschreibungen hinaus bei der Ermittlung des EBITDA vor Sondereinflüssen keine weiteren Bereinigungen vorgenommen. Das EBITDA vor Sondereinflüssen ist die zentrale Kennzahl, um das operative Geschäft des Konzerns und der einzelnen Segmente zu steuern. Jede operative Entscheidung oder Leistung wird kurz- und langfristig daran gemessen, wie nachhaltig sie das EBITDA vor Sondereinflüssen beeinflusst. Wir verwenden das um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA als zentrale Steuerungsgröße, da sich auf dieser Basis eine Entwicklung über mehrere Berichtsperioden besser beurteilen lässt.

Die Ergebnismargen ergeben sich aus dem Verhältnis der jeweiligen Ergebnisgrößen zum Umsatz. Beispielsweise wird die EBITDA-Marge (vor Sondereinflüssen) aus der Relation des EBITDA (vor Sondereinflüssen) zum Umsatz ermittelt und dient als relative Kennzahl zum Vergleich der Ertragskraft auf Konzernebene und für die einzelnen Segmente.

Vermögens- und Finanzlage

Bilanzstruktur

Die Bilanzsumme des LANXESS Konzerns zum 30. Juni 2016 betrug 8.300 Mio. €. Sie lag damit um 1.081 Mio. € bzw. 15,0 % über dem Wert von 7.219 Mio. € zum 31. Dezember 2015. Der Anstieg der Bilanzsumme ergab sich insbesondere durch den Zahlungsmittelzufluss aufgrund der Beteiligung von Saudi Aramco an ARLANXEO sowie die korrespondierende Erhöhung der im Eigenkapital ausgewiesenen Anteile anderer Gesellschafter. Die Eigenkapitalquote betrug zum Ende des zweiten Quartals entsprechend 41,4 % nach 32,2 % im Vorjahr.

Das langfristige Vermögen erhöhte sich um 25 Mio. € auf 4.205 Mio. €. Die Sachanlagen sanken abschreibungsbedingt um 102 Mio. € auf 3.345 Mio. € während die latenten Steuern um 124 Mio. € über dem Wert von 361 Mio. € zum 31. Dezember 2015 anstiegen. Die Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen beliefen sich im Berichtszeitraum auf 122 Mio. € nach 129 Mio. € im Vorjahreszeitraum. Die Abschreibungen lagen in den ersten sechs Monaten mit 235 Mio. € in etwa auf dem Niveau des Vergleichszeitraums von 234 Mio. €. Der Anteil der langfristigen Vermögenswerte am Gesamtvermögen lag mit 50,7 % unter dem Wert zum 31. Dezember 2015 von 57,9 %.

Die kurzfristigen Vermögenswerte lagen mit 4.095 Mio. € um 1.056 Mio. € bzw. 34,7 % über dem Wert zum 31. Dezember 2015. Die Vorräte verringerten sich um 17 Mio. € bzw. 1,3 % auf 1.332 Mio. €, während sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 156 Mio. € bzw. 16,3 % auf 1.112 Mio. € erhöhten. Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente stiegen um 284 Mio. € auf 650 Mio. €. Darüber hinaus erhöhten sich die sonstigen kurzfristigen finanziellen Vermögenswerte um 709 Mio. € auf 713 Mio. € zum 30. Juni 2016. Die Erhöhung resultierte im Wesentlichen aus der Anlage in Termingelder und zur Veräußerung verfügbare Wertpapiere. Der Anteil der kurzfristigen Vermögenswerte an der Bilanzsumme betrug 49,3 % nach 42,1 % zum 31. Dezember 2015.

Aufgrund der Bilanzierungsvorschriften sind bedeutende selbsterstellte Vermögenswerte in der Bilanz des LANXESS Konzerns nicht enthalten. Hierzu gehören der Markenwert von LANXESS sowie die Werte anderer Marken des Konzerns.

Auch unsere etablierten Kunden- und Lieferantenbeziehungen stellen einen signifikanten immateriellen Wert dar. Die jahrelange, durch kontinuierliche Lieferqualität gefestigte und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Kunden und Lieferanten ermöglicht es uns, auch in einem herausfordernderen wirtschaftlichen Umfeld im Wettbewerb erfolgreich zu sein. Unsere Technologie- und Innovationskompetenz, der ebenfalls ein hoher Wert beizumessen ist, fußt auf unserem spezifischen Wissen in den Bereichen Forschung und Entwicklung sowie Custom Manufacturing. Hierdurch generieren wir signifikanten Mehrwert für unsere Kunden.

Das Know-how und die Erfahrung unserer Mitarbeiter sind tragende Säulen unseres unternehmerischen Erfolgs. Darüber hinaus verschaffen uns ausgereifte Produktions- und Geschäftsprozesse Wettbewerbsvorteile in den für uns relevanten Märkten.

Auf der Passivseite belief sich das Eigenkapital auf 3.435 Mio. € nach 2.323 Mio. € zum 31. Dezember 2015. Die Veränderung im Berichtszeitraum resultierte im Wesentlichen aus der Erhöhung der Anteile anderer Gesellschafter im Rahmen der Beteiligung von Saudi Aramco an ARLANXEO in Höhe der Bareinlage nach Transaktionskosten von 1.194 Mio. €.

Das langfristige Fremdkapital erhöhte sich zum 30. Juni 2016 um 196 Mio. € auf 3.132 Mio. €. Wesentlich für die Erhöhung des langfristigen Fremdkapitals war die Entwicklung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen, die sich um 209 Mio. € auf 1.424 Mio. € erhöhten. Ursächlich hierfür waren die gesunkenen Rechnungszinsen für die Bewertung von Versorgungsverpflichtungen, wobei sich die Aufstockung des deutschen Pensionsvermögens um 200 Mio. € gegenläufig auswirkte. Die langfristigen derivativen Verbindlichkeiten betrugen 9 Mio. € nach 19 Mio. € zum 31. Dezember 2015. Darüber hinaus lagen die sonstigen langfristigen finanziellen Verbindlichkeiten mit 1.258 Mio. € auf dem Niveau zum Jahresende 2015. Der Anteil des langfristigen Fremdkapitals an der Bilanzsumme belief sich auf 37,7 % nach 40,7 % zum 31. Dezember 2015.

Das kurzfristige Fremdkapital lag mit 1.733 Mio. € um 227 Mio. € bzw. 11,6 % unter dem Wert zum 31. Dezember 2015. Wesentlich hierfür waren die Tilgung von Finanzschulden sowie der Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 96 Mio. € auf 683 Mio. €. Der Anteil des kurzfristigen Fremdkapitals an der Bilanzsumme lag zum 30. Juni 2016 bei 20,9 % nach 27,1 % zum Jahresende 2015.

Finanzlage und Investitionen

Entwicklung der Kapitalflussrechnung

In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2016 betrug der Mittelzufluss aus operativer Tätigkeit 228 Mio. € nach 152 Mio. € im Vorjahreszeitraum. Der Anstieg resultierte unter anderem aus einem von 178 Mio. € auf 241 Mio. € verbesserten Ergebnis vor Ertragsteuern sowie einer im Vergleich zum Vorjahr nur leichten Veränderung der übrigen Aktiva und Passiva. Gegenläufig wirkte sich ein stärkerer Anstieg des Nettoumlaufvermögens um 225 Mio. € nach 123 Mio. € im Vorjahr aus.

Aus investiver Tätigkeit ergab sich in den ersten sechs Monaten des Jahres 2016 ein Mittelabfluss von 925 Mio. € nach 212 Mio. € im Vorjahreszeitraum. Der Mittelabfluss der Berichtsperiode resultierte insbesondere aus Auszahlungen für finanzielle Vermögenswerte, im Rahmen der Anlage der von Saudi Aramco erhaltenen Kaufpreiszahlung. Zudem ergaben sich ein Mittelabfluss aus der Aufstockung des deutschen Pensionsvermögens in Höhe von 200 Mio. € sowie Auszahlungen für immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen von 122 Mio. € nach 129 Mio. € im Vergleichszeitraum.

Aus Finanzierungstätigkeit resultierte ein Mittelzufluss von 978 Mio. € nach einem Mittelabfluss von 157 Mio. € in den ersten sechs Monaten des Jahres 2015. Insbesondere ergab sich im Berichtszeitraum ein Mittelzufluss aus der Beteiligung von Saudi Aramco an ARLANXEO. Ein gegenläufiger Effekt ergab sich aus der Tilgung von Finanzschulden von 163 Mio. €. Der Mittelabfluss im Vorjahr resultierte im Wesentlichen aus der Tilgung von Finanzschulden.

Finanzierung und Liquidität

Die auf Seite 140 des Geschäftsberichts 2015 erläuterten Grundsätze und Ziele des Finanzmanagements blieben im Jahresverlauf weiterhin gültig. Im Mittelpunkt steht die konservative Finanzpolitik, deren Eckpfeiler die langfristig gesicherte Finanzierung ist.

Im Vergleich zum Konzernabschluss 2015 erhöhten sich die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente um 284 Mio. € auf 650 Mio. €. Die jederzeit veräußerbaren Anlagen in Geldmarktfonds wurden mit 100 Mio. € zum Jahresende 2015 unter den liquiditätsnahen finanziellen Vermögenswerten ausgewiesen, hiervon sind in der ersten Jahreshälfte 98 Mio. € veräußert worden. Insgesamt verfügt der Konzern weiterhin über eine solide Liquiditätsposition.

Die Nettofinanzverbindlichkeiten beliefen sich zum 30. Juni 2016 auf 908 Mio. € nach 1.211 Mio. € zum 31. Dezember 2015.

Nettofinanzverbindlichkeiten

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in Mio. € 31.12.2015 30.06.2016
Langfristige finanzielle Verbindlichkeiten 1.258 1.258
Kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten 443 323
Abzüglich
Verbindlichkeiten aus Zinsabgrenzungen -24 -21
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente -366 -650
Liquiditätsnahe finanzielle Vermögenswerte -100 -2
Nettofinanzverbindlichkeiten 1.211 908
Abzüglich Termingelder und zur Veräußerung verfügbare Wertpapiere - -710
Nettofinanzverbindlichkeiten nach Abzug von Termingeldern und zur Veräußerung verfügbaren Wertpapieren 1.211 198

Von dem von Saudi Aramco für die Beteiligung an ARLANXEO in bar erhaltenen Kaufpreis wurden 650 Mio. € in Termingeldern, die eine Laufzeit bis längstens Ende 2016 haben, und 60 Mio. € in zur Veräußerung verfügbaren Wertpapieren angelegt. Somit ergaben sich zum 30. Juni 2016 Nettofinanzverbindlichkeiten nach Abzug von Termingeldern und zur Veräußerung verfügbaren Wertpapieren von 198 Mio. €.

Außerbilanzielle Finanzierungsinstrumente

Zum 30. Juni 2016 verfügten wir über keine wesentlichen außerbilanziellen Finanzierungen, z. B. in Form von Forderungsverkäufen, Asset-Backed-Strukturen oder Sale-and-Lease-Back-Transaktionen.

Wesentliche Investitionsprojekte

Die zum Segment Advanced Intermediates gehörende Business Unit Saltigo plant den Ausbau des Produktionsnetzwerks am Standort Leverkusen (Deutschland). Im Rahmen der Neuausrichtung investiert LANXESS rund 60 Mio. € in seinen weltweit größten Standort für Agrochemie. Mit zwei Mehrzweck-Produktionslinien, mehreren Reaktormodulen und einem neuen Containerlager werden die Synthesekapazitäten für das Custom Manufacturing erweitert. Mit dem Ausbau wurde im Juni 2016 begonnen. Die Produktion soll Ende 2017 aufgenommen werden.

Prognose, Chancen und Risiken

Prognose

Die politischen und wirtschaftlichen Risiken haben sich gegenüber unserer ursprünglichen Jahresprognose im Geschäftsbericht 2015 nicht wesentlich verändert.

Die Entscheidung Großbritanniens, die EU zu verlassen, führt zu einer gesteigerten Unsicherheit in der Prognose.

Das Bruttoinlandsprodukt wird sich etwas schwächer als im Rahmen der ursprünglichen Jahresprognose erwartet entwickeln. Insbesondere die anhaltende Rezession in Lateinamerika führt zu einer geringeren Wachstumserwartung in Amerika von nun 1,5 %.

Die Produktion der Reifenindustrie wird sich global im Rahmen der Erwartungen entwickeln, lediglich in Amerika erwarten wir wegen der anhaltenden Rezession in Brasilien mit 1,0 % ein schwächeres Wachstum als prognostiziert.

Für die Automobilproduktion sehen wir für den Jahresverlauf mit 2,0 % Zuwachs nun eine geringere Steigerung als im Geschäftsbericht 2015 angenommen. In Amerika wird nur noch mit einer Produktion auf Vorjahresniveau gerechnet, da sich hier die schwache Entwicklung von Brasilien weiter fortsetzt und auch in NAFTA eine schwächere Entwicklung zu einer Stagnation führt. Die übrigen Regionen entwickeln sich weiterhin im Rahmen der Erwartungen.

Die globalen Wachstumserwartungen für die Bauindustrie liegen mit 3,0 % unterhalb der ursprünglichen Einschätzung. In Amerika sind diese mit 2,5 % niedriger, da die weiter sehr schwache Entwicklung von Brasilien und nur geringe Impulse in Nordamerika die Erwartungen eingetrübt haben. EMEA wird sich mit 2,0 % ebenso wie der asiatisch-pazifische Raum mit 3,5 % schwächer entwickeln als erwartet.

Die Erwartungen für die Chemieindustrie wie auch für die Agrochemie sind weiter im Wesentlichen unverändert.

In unserem Segment Advanced Intermediates erwarten wir für 2016 eine Entwicklung über dem Vorjahresniveau. Das Segment sollte dabei von der starken Diversifizierung der Kundenindustrien profitieren, wenngleich damit zu rechnen ist, dass sich die Agrarindustrie anhaltend schwach zeigen wird.

Für unser Segment Performance Chemicals sehen wir in 2016 eine ebenfalls positive Geschäftsentwicklung, die über dem Vorjahresniveau liegen sollte. Insbesondere die beiden größten Geschäftsbereiche, Inorganic Pigments und Rhein Chemie Additives, profitieren von zusätzlichen Kapazitäten und den neu geschaffenen Geschäftsplattformen.

Im Segment High Performance Materials rechnen wir mit einer starken Entwicklung im laufenden Geschäftsjahr. Das Wachstum wird getrieben durch unterschiedliche Endanwendungen unserer Engineering Plastics - besonders im Leichtbau der Automobilindustrie. Darüber hinaus sollten sich die für diesen Bereich besonders relevanten Regionen Europa und Nordamerika weiterhin robust zeigen.

Für das Kautschukgeschäft von ARLANXEO sehen wir auch weiterhin die makroökonomische Schwäche in den Wachstumsmärkten. Aufgrund zusätzlicher Kapazitäten unserer Wettbewerber, die in der zweiten Jahreshälfte auf den Markt kommen sollen, rechnen wir mit weiter zunehmendem Preisdruck für unsere Kautschuke.

Vor diesem Hintergrund und aufgrund der schnelleren Umsetzung von Maßnahmen zur Verbesserung der operativen Wettbewerbsfähigkeit heben wir unsere Prognose für das Geschäftsjahr 2016 an und erwarten ein EBITDA vor Sondereinflüssen zwischen 930 und 970 Mio. €.

Für weitere Erläuterungen verweisen wir auf die Darstellungen im zusammengefassten Lagebericht von LANXESS AG und LANXESS Konzern für das Geschäftsjahr 2015 auf den Seiten 161 und 162 des Geschäftsberichts 2015.

Wesentliche Chancen und Risiken

Gegenüber dem 31. Dezember 2015 hat sich keine wesentliche Veränderung der Chancen- und Risikosituation des LANXESS Konzerns ergeben. Wir verweisen insoweit auf die Darstellungen im zusammengefassten Lagebericht von LANXESS AG und LANXESS Konzern für das Geschäftsjahr 2015 auf den Seiten 163 bis 173 des Geschäftsberichts 2015. In der Gesamtbeurteilung der Erkenntnisse aus dem Risikomanagement kann der Vorstand derzeit keine hinreichend wahrscheinlichen Risiken oder Risikokombinationen erkennen, die den Bestand von LANXESS gefährden.

Nachtragsbericht

Nach dem 30. Juni 2016 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, von denen ein wesentlicher Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des LANXESS Konzerns zu erwarten ist.

Verkürzter Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2016

Bilanz LANXESS Konzern

AKTIVA

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in Mio. € 31.12.2015 30.06.2016
Immaterielle Vermögenswerte 300 297
Sachanlagen 3.447 3.345
At equity bewertete Beteiligungen 0 0
Sonstige Beteiligungen 12 16
Langfristige derivative Vermögenswerte 1 1
Sonstige langfristige finanzielle Vermögenswerte 21 20
Langfristige Ertragsteuerforderungen 11 13
Latente Steuern 361 485
Sonstige langfristige Vermögenswerte 27 28
Langfristige Vermögenswerte 4.180 4.205
Vorräte 1.349 1.332
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 956 1.112
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 366 650
Liquiditätsnahe finanzielle Vermögenswerte 100 2
Kurzfristige derivative Vermögenswerte 14 29
Sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte 4 713
Kurzfristige Ertragsteuerforderungen 44 38
Sonstige kurzfristige Vermögenswerte 206 219
Kurzfristige Vermögenswerte 3.039 4.095
Summe Aktiva 7.219 8.300

PASSIVA

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in Mio. € 31.12.2015 30.06.2016
Gezeichnetes Kapital und Kapitalrücklage 1.317 1.317
Sonstige Rücklagen 1.313 1.172
Konzernergebnis 165 128
Kumuliertes übriges Eigenkapital -485 -298
Anteile anderer Gesellschafter 13 1.116
Eigenkapital 2.323 3.435
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.215 1.424
Sonstige langfristige Rückstellungen 271 258
Langfristige derivative Verbindlichkeiten 19 9
Sonstige langfristige finanzielle Verbindlichkeiten 1.258 1.258
Langfristige Ertragsteuerschulden 19 21
Sonstige langfristige Verbindlichkeiten 108 98
Latente Steuern 46 64
Langfristiges Fremdkapital 2.936 3.132
Sonstige kurzfristige Rückstellungen 411 408
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 779 683
Kurzfristige derivative Verbindlichkeiten 100 54
Sonstige kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten 443 323
Kurzfristige Ertragsteuerschulden 85 118
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten 142 147
Kurzfristiges Fremdkapital 1.960 1.733
Summe Passiva 7.219 8.300

Gewinn- und Verlustrechnung LANXESS Konzern

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in Mio. € Q2/2015 Q2/2016 HJ/2015 HJ/2016
Umsatzerlöse 2.105 1.943 4.143 3.863
Kosten der umgesetzten Leistungen -1.620 -1.466 -3.215 -2.925
Bruttoergebnis vom Umsatz 485 477 928 938
Vertriebskosten -200 -191 -383 -385
Forschungs- und Entwicklungskosten -34 -32 -66 -62
Allgemeine Verwaltungskosten -68 -73 -132 -145
Sonstige betriebliche Erträge 71 36 94 80
Sonstige betriebliche Aufwendungen -77 -41 -201 -119
Operatives Ergebnis (EBIT) 177 176 240 307
Ergebnis aus at equity bewerteten Beteiligungen 0 0 0 0
Zinserträge 0 2 1 3
Zinsaufwendungen -18 -18 -34 -36
Sonstiges Finanzergebnis -15 -13 -29 -33
Finanzergebnis -33 -29 -62 -66
Ergebnis vor Ertragsteuern 144 147 178 241
Ertragsteuern -57 -64 -70 -105
Ergebnis nach Ertragsteuern 87 83 108 136
davon auf andere Gesellschafter entfallend 0 8 -1 8
davon den Aktionären der LANXESS AG zustehend (Konzernergebnis) 87 75 109 128
Ergebnis je Aktie in € (unverwässert/verwässert) 0,95 0,82 1,19 1,40

Gesamtergebnisrechnung LANXESS Konzern

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in Mio. € Q2/2015 Q2/2016 HJ/2015 HJ/2016
Ergebnis nach Ertragsteuern 87 83 108 136
Posten, die anschließend nicht in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden
Neubewertungen der Nettoschuld aus leistungsorientierten Versorgungsplänen 244 -241 10 -394
Ertragsteuern -77 76 -2 125
167 -165 8 -269
Posten, die anschließend in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden, sofern bestimmte Bedingungen erfüllt sind
Währungsumrechnungsdifferenzen aus der Umrechnung ausländischer Geschäftsbetriebe -56 76 66 47
Finanzinstrumente 87 6 -26 78
Ertragsteuern -25 0 8 -21
6 82 48 104
Sonstiges Ergebnis nach Ertragsteuern 173 -83 56 -165
Gesamtergebnis 260 0 164 -29
davon auf andere Gesellschafter entfallend 0 30 -1 29
davon den Aktionären der LANXESS AG zustehend 260 -30 165 -58

Eigenkapitalveränderungsrechnung LANXESS Konzern

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in Mio. € Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Sonstige Rücklagen Konzernergebnis Kumuliertes übriges Eigenkapital
Währungsumrechnungen Finanzinstrumente
--- --- --- --- --- --- ---
31.12.2014 91 1.226 1.253 47 - 407 - 51
Thesaurierung 47 - 47
Transaktionen mit Eigentümern
Dividendenzahlungen -46
Gesamtergebnis 8 109 66 -18
Ergebnis nach Ertragsteuern 109
Sonstiges Ergebnis nach Ertragsteuern 8 66 -18
30.06.2015 91 1.226 1.262 109 -341 -69
31.12.2015 91 1.226 1.313 165 -422 -63
Thesaurierung 165 -165
Transaktionen mit Eigentümern 8 112 2
Dividendenzahlungen -55
Gesamtergebnis -259 128 19 54
Ergebnis nach Ertragsteuern 128
Sonstiges Ergebnis nach Ertragsteuern -259 19 54
30.06.2016 91 1.226 1.172 128 -291 -7

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in Mio. € Anteil der Aktionäre der LANXESS AG Anteile anderer Gesellschafter Eigenkapital
--- --- --- ---
31.12.2014 2.159 2 2.161
Thesaurierung 0 0
Transaktionen mit Eigentümern 0 9 9
Dividendenzahlungen -46 0 -46
Gesamtergebnis 165 -1 164
Ergebnis nach Ertragsteuern 109 -1 108
Sonstiges Ergebnis nach Ertragsteuern 56 0 56
30.06.2015 2.278 10 2.288
31.12.2015 2.310 13 2.323
Thesaurierung 0 0
Transaktionen mit Eigentümern 122 1.074 1.196
Dividendenzahlungen -55 0 -55
Gesamtergebnis -58 29 -29
Ergebnis nach Ertragsteuern 128 8 136
Sonstiges Ergebnis nach Ertragsteuern -186 21 -165
30.06.2016 2.319 1.116 3.435

Kapitalflussrechnung LANXESS Konzern

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in Mio. € Q2/2015 Q2/2016 HJ/2015 HJ/2016
Ergebnis vor Ertragsteuern 144 147 178 241
Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen 119 115 234 235
Gewinne aus dem Abgang von immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen -42 0 -42 0
Ergebnis aus dem Finanzbereich 17 16 32 33
Gezahlte Ertragsteuern -18 -19 -23 -61
Veränderung der Vorräte -22 29 7 19
Veränderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 13 -10 -145 -148
Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6 -26 15 -96
Veränderung der übrigen Aktiva und Passiva -98 -72 -104 5
Zufluss aus operativer Tätigkeit 119 180 152 228
Auszahlungen für den Erwerb von immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen -73 -73 -129 -122
Auszahlungen für finanzielle Vermögenswerte -121 -711 -128 -611
Einzahlungen aus dem Verkauf von immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen 43 1 44 5
Erhaltene Zinsen und Dividenden 0 2 1 3
Auszahlungen für externe Finanzierung von Pensionsverpflichtungen (CTA) - -200 - -200
Abfluss aus investiver Tätigkeit -151 -981 -212 -925
Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzschulden 10 21 53 41
Auszahlungen für die Tilgung von Finanzschulden -44 -12 -131 -163
Zinszahlungen und sonstige Auszahlungen des Finanzbereichs -34 -33 -42 -39
Einzahlungen anderer Gesellschafter 9 1.194 9 1.194
Dividendenzahlungen -46 -55 -46 -55
Abfluss/Zufluss aus Finanzierungstätigkeit -105 1.115 -157 978
Zahlungswirksame Veränderung aus Geschäftstätigkeit -137 314 -217 281
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zum Periodenanfang 344 333 418 366
Währungsbedingte und sonstige Veränderungen der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente -3 3 3 3
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zum Periodenende 204 650 204 650

Segmentierung nach Geschäftsbereichen und Regionen

Kennzahlen nach Geschäftsbereichen Quartalsvergleich

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Advanced Intermediates Performance Chemicals High Performance Materials
in Mio. € Q2/ 2015 Q2/ 2016 Q2/ 2015 Q2/ 2016 Q2/ 2015 Q2/ 2016
--- --- --- --- --- --- ---
Außenumsatzerlöse 468 443 553 543 292 275
Innenumsatzerlöse 16 14 3 3 0 0
Gesamtumsatzerlöse 484 457 556 546 292 275
Segmentergebnis/EBITDA vor Sondereinflüssen 80 88 110 114 33 45
EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen (%) 17,1 19,9 19,9 21,0 11,3 16,4
EBITDA 78 88 104 114 54 45
EBIT vor Sondereinflüssen 53 63 89 91 21 34
EBIT 51 63 83 91 41 34
Segmentinvestitionen 18 23 25 23 6 5
Abschreibungen 27 25 21 23 13 11

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ARLANXEO Überleitung LANXESS
in Mio. € Q2/ 2015 Q2/ 2016 Q2/ 2015 Q2/ 2016 Q2/ 2015 Q2/ 2016
--- --- --- --- --- --- ---
Außenumsatzerlöse 780 670 12 12 2.105 1.943
Innenumsatzerlöse 0 0 -19 -17 0 0
Gesamtumsatzerlöse 780 670 -7 -5 2.105 1.943
Segmentergebnis/EBITDA vor Sondereinflüssen 116 95 -69 -49 270 293
EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen (%) 14,9 14,2 12,8 15,1
EBITDA 140 95 -80 -51 296 291
EBIT vor Sondereinflüssen 63 41 -73 -51 153 178
EBIT 86 41 -84 -53 177 176
Segmentinvestitionen 24 25 2 1 75 77
Abschreibungen 54 54 4 2 119 115

Vorjahreswerte entsprechend der neuen Segmentstruktur.

Kennzahlen nach Geschäftsbereichen Halbjahresvergleich

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Advanced Intermediates Performance Chemicals High Performance Materials
in Mio. € HJ/ 2015 HJ/ 2016 HJ/ 2015 HJ/ 2016 HJ/ 2015 HJ/ 2016
--- --- --- --- --- --- ---
Außenumsatzerlöse 946 906 1.086 1.076 584 548
Innenumsatzerlöse 26 28 5 6 1 1
Gesamtumsatzerlöse 972 934 1.091 1.082 585 549
Segmentergebnis/EBITDA vor Sondereinflüssen 172 177 197 212 58 83
EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen (%) 18,2 19,5 18,1 19,7 9,9 15,1
EBITDA 171 177 189 212 78 83
EBIT vor Sondereinflüssen 122 127 155 167 36 61
EBIT 121 127 147 167 55 61
Segmentinvestitionen 31 41 43 39 11 10
Abschreibungen 50 50 42 45 23 22
Mitarbeiter Stand 30.06. (Vorjahr zum 31.12.) 3.259 3.345 5.138 5.385 1.546 1.578

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ARLANXEO Überleitung LANXESS
in Mio. € HJ/ 2015 HJ/ 2016 HJ/ 2015 HJ/ 2016 HJ/ 2015 HJ/ 2016
--- --- --- --- --- --- ---
Außenumsatzerlöse 1.503 1.310 24 23 4.143 3.863
Innenumsatzerlöse 0 0 -32 -35 0 0
Gesamtumsatzerlöse 1.503 1.310 -8 -12 4.143 3.863
Segmentergebnis/EBITDA vor Sondereinflüssen 213 208 -141 -125 499 555
EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen (%) 14,2 15,9 12,0 14,4
EBITDA 201 208 -165 -138 474 542
EBIT vor Sondereinflüssen 112 98 -149 -133 276 320
EBIT 90 98 -173 -146 240 307
Segmentinvestitionen 47 41 6 4 138 135
Abschreibungen 111 110 8 8 234 235
Mitarbeiter Stand 30.06. (Vorjahr zum 31.12.) 3.491 3.603 2.791 2.634 16.225 16.545

Vorjahreswerte entsprechend der neuen Segmentstruktur.

Kennzahlen nach Regionen Quartalsvergleich

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EMEA (ohne Deutschland) Deutschland Nordamerika
in Mio. € Q2/ 2015 Q2/ 2016 Q2/ 2015 Q2/ 2016 Q2/ 2015 Q2/ 2016
--- --- --- --- --- --- ---
Außenumsatzerlöse nach Verbleib 613 590 358 332 358 324
Anteil am Konzernumsatz in % 29,1 30,3 17,0 17,1 17,0 16,7

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Lateinamerika Asien/Pazifik LANXESS
in Mio. € Q2/ 2015 Q2/ 2016 Q2/ 2015 Q2/ 2016 Q2/ 2015 Q2/ 2016
--- --- --- --- --- --- ---
Außenumsatzerlöse nach Verbleib 221 206 555 491 2.105 1.943
Anteil am Konzernumsatz in % 10,5 10,6 26,4 25,3 100,0 100,0

Kennzahlen nach Regionen Halbjahresvergleich

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EMEA (ohne Deutschland) Deutschland Nordamerika
in Mio. € HJ/ 2015 HJ/ 2016 HJ/ 2015 HJ/ 2016 HJ/ 2015 HJ/ 2016
--- --- --- --- --- --- ---
Außenumsatzerlöse nach Verbleib 1.236 1.193 723 680 700 665
Anteil am Konzernumsatz in % 29,8 30,9 17,5 17,6 16,9 17,2
Mitarbeiter Stand 30.06. (Vorjahr zum 31.12.) 3.143 3.187 7.523 7.577 1.312 1.324

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Lateinamerika Asien/Pazifik LANXESS
in Mio. € HJ/ 2015 HJ/ 2016 HJ/ 2015 HJ/ 2016 HJ/ 2015 HJ/ 2016
--- --- --- --- --- --- ---
Außenumsatzerlöse nach Verbleib 434 386 1.050 939 4.143 3.863
Anteil am Konzernumsatz in % 10,5 10,0 25,3 24,3 100,0 100,0
Mitarbeiter Stand 30.06. (Vorjahr zum 31.12.) 1.412 1.409 2.835 3.048 16.225 16.545

Anhang zum verkürzten Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2016

Im Einklang mit IAS 34 wurde für die Darstellung des Zwischenabschlusses ein gegenüber dem Konzernjahresabschluss verkürzter Berichtsumfang gewählt. Die im Anhang zum Konzernjahresabschluss zum 31. Dezember 2015 gegebenen Erläuterungen gelten insbesondere hinsichtlich der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden grundsätzlich entsprechend.

Im Rahmen seiner Neuausrichtung durch das Programm "Let's LANXESS again" hat LANXESS mit der Saudi Aramco-Tochtergesellschaft Aramco Overseas Holdings Coöperatief U. A., Den Haag (Niederlande), eine strategische Allianz für das Geschäft mit synthetischen Kautschuken unter dem Namen ARLANXEO begründet, an der beide Partner zu jeweils 50 % beteiligt sind. Saudi Aramco hat auf Basis einer vorläufigen Kaufpreisermittlung für seinen Anteil nach Abzug von Schulden und anderen finanziellen Verbindlichkeiten eine Bareinlage von 1,2 Mrd. € geleistet. Der Geschäftsvorfall wurde zum 1. April 2016 wirtschaftlich abgeschlossen und gemäß IFRS 10 als Transaktion mit Eigentümern abgebildet. ARLANXEO wird weiterhin in den LANXESS Konzernabschluss einbezogen und in den ersten drei Jahren vollkonsolidiert, da über die ausschlaggebende Stimme des von LANXESS gestellten Vorsitzenden des Gesellschafterausschusses von ARLANXEO die Möglichkeit besteht, die Finanz- und Geschäftspolitik in entscheidenden Punkten zu bestimmen.

Die Hauptversammlung der Gesellschaft vom 20. Mai 2016 hat den Vorstand ermächtigt, bis zum 19. Mai 2021 eigene Aktien der Gesellschaft in Höhe bis zu insgesamt 10 % des zum Zeitpunkt der Beschlussfassung oder - falls dieser Wert geringer ist - des zum Zeitpunkt der Ausübung dieser Ermächtigung bestehenden Grundkapitals der Gesellschaft zu erwerben. Die Ermächtigung ersetzt die bis zum 17. Mai 2016 bestandene Regelung zum Erwerb eigener Aktien und kann, jeweils einzeln oder gemeinsam, durch die Gesellschaft oder auch durch nachgeordnete Konzernunternehmen der Gesellschaft oder von Dritten für Rechnung der Gesellschaft oder ihrer nachgeordneten Konzernunternehmen ausgeübt werden. Die Ermächtigung zum Erwerb und zur Verwendung der eigenen Aktien kann jeweils ganz oder teilweise, einmal oder mehrmals zu jedem gesetzlich zulässigen Zweck erfolgen. Der Erwerb erfolgt nach Wahl des Vorstands über die Börse oder mittels eines öffentlichen Kaufangebots bzw. mittels einer öffentlichen Aufforderung an die Aktionäre zur Abgabe eines Verkaufsangebots.

Bilanzierung und Bewertung

Der ungeprüfte verkürzte Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2016 wurde nach den in der Europäischen Union verpflichtend anzuwendenden International Financial Reporting Standards (IFRS) und diesbezüglichen Interpretationen des International Accounting Standards Board (IASB) für Zwischenberichterstattung aufgestellt. Bei der Aufstellung des Zwischenabschlusses wurden die hierfür ab dem 1. Januar 2016 verpflichtend anzuwendenden Standards und Interpretationen beachtet. Die folgenden geänderten Rechnungslegungsstandards waren erstmalig anzuwenden und hatten keinen oder keinen wesentlichen Einfluss auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des LANXESS Konzerns:

Änderungen an IAS 19 - Leistungsorientierte Pläne: Arbeitnehmerbeiträge
Diverse IAS und IFRS - Jährliche Verbesserungen an den International Financial Reporting Standards - Zyklus 2010-2012
Änderungen an IFRS 11 - Erwerb von Anteilen an einer gemeinschaftlichen Tätigkeit
Änderungen an IAS 16, IAS 38 - Klarstellung akzeptabler Abschreibungsmethoden
Änderungen an IAS 16, IAS 41 - Landwirtschaft: Produzierende Pflanzen
Änderungen an IAS 27 - Einzelabschlüsse: Equity Methode
Diverse IAS und IFRS - Jährliche Verbesserungen an den International Financial Reporting Standards - Zyklus 2012-2014
Änderungen an IAS 1 - Anhangangaben Initiative

Die Aufstellung des Konzernzwischenabschlusses erfordert, dass Annahmen getroffen und Schätzungen verwendet werden, die sich auf Höhe und Ausweis der bilanzierten Vermögenswerte und Schulden, der Erträge und Aufwendungen sowie der Eventualverbindlichkeiten auswirken. Sämtliche Annahmen und Schätzungen basieren auf Prämissen, die zum Bilanzstichtag Gültigkeit hatten. Deren Ermittlungsmethodik folgt dabei grundsätzlich der des Konzernabschlusses 2015. Die tatsächlichen Werte können von den getroffenen Annahmen und Schätzungen abweichen, wenn sich die genannten Rahmenbedingungen entgegen den Erwartungen zum Bilanzstichtag entwickeln.

Die Gesamtaktivitäten des LANXESS Konzerns unterliegen typischerweise keiner ausgeprägten Saisonalität. Aufgrund der Geschäftstätigkeit der einzelnen Segmente ist jedoch in der Regel bei Umsatz und Ergebnis ein stärkeres erstes Halbjahr zu verzeichnen. So erzielen agrochemische Produkte des Segments Advanced Intermediates aufgrund des Vegetationsverlaufs üblicherweise in den ersten sechs Monaten die höchsten Absätze. Ebenfalls saisonal beeinflusst sind die Geschäfte der Segmente Advanced Intermediates und Performance Chemicals mit Produkten für die Bauindustrie, wo sich witterungsbedingt in den Sommermonaten ein höherer Absatz ergibt als in den für die Bauindustrie produktionsschwachen Wintermonaten.

Änderungen im Konsolidierungskreis

Der LANXESS Konzernzwischenabschluss umfasst neben der LANXESS AG als Obergesellschaft alle in- und ausländischen Beteiligungsgesellschaften.

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EMEA (ohne Deutschland) Deutschland Nordamerika Lateinamerika Asien/Pazifik Gesamt
Vollkonsolidierte Unternehmen (inkl. Muttergesellschaft)
01.01.2016 21 10 4 5 17 57
Zugänge 2 1 3
Abgänge 0
Verschmelzungen 0
Veränderungen 1 1
30.06.2016 22 10 6 5 18 61
Konsolidierte assoziierte und gemeinschaftlich geführte Unternehmen
01.01.2016 2 2
Zugänge 0
Abgänge 0
Verschmelzungen 0
Veränderungen 0
30.06.2016 0 2 0 0 0 2
Nicht konsolidierte Unternehmen
01.01.2016 3 1 1 3 1 9
Zugänge 1 1
Abgänge -1 -1
Verschmelzungen 0
Veränderungen -1 -1
30.06.2016 1 2 1 3 1 8
Insgesamt
01.01.2016 24 13 5 8 18 68
Zugänge 1 2 1 4
Abgänge -1 -1
Verschmelzungen 0
Veränderungen 0
30.06.2016 23 14 7 8 19 71

Darüber hinaus werden zwei strukturierte Unternehmen in der Region EMEA (ohne Deutschland) in den Konzernzwischenabschluss einbezogen.

Im Berichtszeitraum wurde im Rahmen der Strukturierung der strategischen Partnerschaft mit Saudi Aramco die LANXESS Performance Elastomers B. V., Sittard-Geleen (Niederlande), in ARLANXEO Holding B. V. umfirmiert und als Obergesellschaft der ARLANXEO Gruppe aus den nicht konsolidierten Unternehmen in den Vollkonsolidierungskreis aufgenommen. Zudem wurden in Nordamerika die ARLANXEO USA Holdings Corp., Pittsburgh (USA), und die ARLANXEO USA LLC, Pittsburgh (USA), sowie in der Region Asien/Pazifik die ARLANXEO High Performance Elastomeres (Changzhou) Co., Ltd, Changzhou (China), neu gegründet und vollkonsolidiert.

Des Weiteren wurde das Geschäft für synthetische Kautschuke in Deutschland in die Vierte LXS GmbH, Leverkusen (Deutschland), eingebracht und diese in ARLANXEO Deutschland GmbH umfirmiert, mit Sitz in Dormagen (Deutschland). In der Region EMEA wurden folgende Umfirmierungen vorgenommen: Die LANXESS Elastomeres S. A. S., Lillebonne (Frankreich), wurde in ARLANXEO Elastomeres France S. A. S., die LANXESS Emulsion Rubber S. A. S., La Wantzenau (Frankreich), in ARLANXEO Emulsion Rubber France S. A. S., die LANXESS Rubber N. V., Zwijndrecht (Belgien), in ARLANXEO Belgium N. V., die LANXESS Elastomers B. V., Sittard-Geleen (Niederlande), in ARLANXEO Netherlands B. V. und die LANXESS International S A, Granges-Paccot (Schweiz), in ARLANXEO Switzerland S. A. umfirmiert. Ebenfalls umfirmiert wurden in der Region Nordamerika die LANXESS Inc., Sarnia (Kanada), in ARLANXEO Canada Inc., in der Region Lateinamerika die LANXESS Elastômeros do Brasil S. A., Rio de Janeiro (Brasilien), in ARLANXEO Brasil S. A. und in der Region Asia/Pazifik die LANXESS Butyl Pte. Ltd., Singapur (Singapur), in ARLANXEO Singapore Pte. Ltd. sowie die LANXESS-TSRC (Nantong) Chemical Industrial Co., Ltd., Nantong (China), in ARLANXEO-TSRC (Nantong) Chemical Industrial Co., Ltd.

Bei den nicht konsolidierten Unternehmen wurde die LANXESS Mining (Proprietary) Ltd., Modderfontein (Südafrika), liquidiert und die Sechste LXS GmbH, Köln (Deutschland), als Vorratsgesellschaft neu gegründet.

Pensionen

Zur Ausfinanzierung von Versorgungsverpflichtungen in Deutschland wurden 200 Mio. € mit Wirkung zum 6. Mai 2016 in den LANXESS Pension Trust e. V., Leverkusen (Deutschland), einbezahlt.

Ergebnis je Aktie

Das Ergebnis je Aktie im zweiten Quartal bzw. in den ersten sechs Monaten der Geschäftsjahre 2015 und 2016 wurde unter Berücksichtigung der jeweils innerhalb der Berichtsperiode in Umlauf gewesenen Aktien ermittelt. Es ergibt sich ausschließlich aus fortgeführter Tätigkeit. Da derzeit keine Eigenkapitalinstrumente begeben sind, die das Ergebnis je Aktie verwässern könnten, entspricht das verwässerte Ergebnis dem unverwässerten Ergebnis. Für weitere Informationen zu Eigenkapitalinstrumenten, die künftig das Ergebnis je Aktie verwässern können, wird auf die Ausführungen im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2015 verwiesen.

Ergebnis je Aktie

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Q2/2015 Q2/2016 Veränd. in % HJ/2015 HJ/2016 Veränd. in %
Konzernergebnis in Mio. € 87 75 -13,8 109 128 17,4
Im Umlauf gewesene Aktien in Stück 91.522.936 91.522.936 - 91.522.936 91.522.936 -
Ergebnis je Aktie in € (unverwässert/verwässert) 0,95 0,82 -13,8 1,19 1,40 17,4

Dividendenausschüttung für das Geschäftsjahr 2015

Gemäß Beschluss der Hauptversammlung vom 20. Mai 2016 wurde aus dem im Jahresabschluss der LANXESS AG zum 31. Dezember 2015 ausgewiesenen Bilanzgewinn von 98 Mio. € am 23. Mai 2016 ein Betrag von 55 Mio. € an die Aktionäre ausgeschüttet. Die Dividende betrug 0,60 € je dividendenberechtigter Stückaktie. Der verbleibende Betrag von 43 Mio. € wurde auf neue Rechnung vorgetragen.

Bewertungen zum beizulegenden Zeitwert

Aus folgender Aufstellung geht hervor, in welcher Höhe Vermögenswerte und Schulden zum Bilanzstichtag auf wiederkehrender Grundlage zum beizulegenden Zeitwert bewertet wurden und welcher Stufe in der Bemessungshierarchie ("Fair-Value-Hierarchie") die in den Bewertungstechniken verwendeten Inputfaktoren zuzurechnen sind.

Zum beizulegenden Zeitwert bewertete Vermögenswerte und Schulden

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in Mio. € 31.12.2015 30.06.2016
Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3 Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3
--- --- --- --- --- --- ---
Langfristige Vermögenswerte
Sonstige Beteiligungen 2 - - 7 - -
Langfristige derivative Vermögenswerte - 1 - - 1 -
Sonstige langfristige finanzielle Vermögenswerte - 1 - - 1 -
Kurzfristige Vermögenswerte
Liquiditätsnahe finanzielle Vermögenswerte 100 - - 2 - -
Kurzfristige derivative Vermögenswerte - 14 - - 29 -
Sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte 0 - - 60 - -
Langfristiges Fremdkapital
Langfristige derivative Verbindlichkeiten - 19 - - 9 -
Kurzfristiges Fremdkapital
Kurzfristige derivative Verbindlichkeiten - 100 - - 54 -

Im Rahmen der Fair-Value-Hierarchie wird notierten (nicht berichtigten) Preisen in aktiven, am Bemessungsstichtag zugänglichen Märkten für identische Vermögenswerte oder Schulden die höchste Priorität eingeräumt (Stufe 1). Andere als die auf Stufe 1 genannten Marktpreisnotierungen, die für den Vermögenswert oder die Schuld unmittelbar oder mittelbar zu beobachten sind, werden der Stufe 2 zugeordnet. Nicht beobachtbaren Inputfaktoren für Vermögenswerte und Schulden wird die niedrigste Priorität zugeordnet (Stufe 3).

Die zum beizulegenden Zeitwert bewerteten sonstigen Beteiligungen betreffen Anteile an der börsennotierten Gesellschaft BioAmber Inc., Minneapolis (USA) sowie Anteile an der Elemica. Inc., Wayne (USA), welche nach Wertaufholung von in Vorjahren vorgenommener vollständiger Wertminderung zum Verkaufspreis in Höhe von 6 Mio. € bewertet ist. Der Verkauf wurde im Juli 2016 abgeschlossen. Darüber hinaus sind im Bilanzposten "Sonstige Beteiligungen" wie zum Jahresende 2015 nicht börsennotierte Eigenkapitalinstrumente in Höhe von 10 Mio. € enthalten, deren beizulegende Zeitwerte zum Stichtag nicht zuverlässig bestimmbar sind und die daher zu Anschaffungskosten bilanziert werden. Derzeit bestehen keine Pläne zur Veräußerung dieser Beteiligungen.

Die derivativen Finanzinstrumente werden im Wesentlichen in einem aktiven und liquiden Markt gehandelt. Die zum Bilanzstichtag ausgewiesenen beizulegenden Zeitwerte resultieren ausschließlich aus Devisentermingeschäften und werden mit der "Forward"-Methode aus den Beträgen abgeleitet, zu denen sie gehandelt oder notiert werden. Im Falle fehlender Marktnotierungen erfolgt die Wertermittlung durch Einsatz anerkannter finanzmathematischer Berechnungsmethoden auf Basis beobachtbarer Marktdaten. Bei der Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte wird das eigene bzw. das Ausfallrisiko des Kontrahenten auf Basis der jeweiligen Nettoposition berücksichtigt.

In den liquiditätsnahen finanziellen Vermögenswerten werden jederzeit veräußerbare Anteile an Geldmarktfonds ausgewiesen, deren Realisation innerhalb der nächsten zwölf Monate nach dem Bilanzstichtag erwartet wird.

Bei Finanzinstrumenten, die nicht zu beizulegenden Zeitwerten, sondern auf Grundlage anderer Bewertungskonzepte bilanziert werden, entsprechen die beizulegenden Zeitwerte - sofern verlässlich ermittelbar - grundsätzlich den Buchwerten. Bei den Anleihen, die einen Buchwert von 1.393 Mio. € aufwiesen, ergab sich eine wesentliche Abweichung zum beizulegenden Zeitwert. Dieser belief sich zum 30. Juni 2016 auf 1.555 Mio. €. Zum 31. Dezember 2015 betrug der Buchwert der Anleihen 1.392 Mio. € bei einem beizulegenden Zeitwert von 1.531 Mio. €. Die Bemessung des beizulegenden Zeitwerts der Anleihen ist der Stufe 1 der Bemessungshierarchie zuzuordnen, wobei zum 30. Juni 2016 für zwei Anleihen mit einem beizulegenden Zeitwert von 246 Mio. € aufgrund fehlender Marktliquidität Stufe 2 zugrunde gelegt wurde. Zum 31. Dezember 2015 wurde für zwei Anleihen mit einem beizulegenden Zeitwert von 240 Mio. € Stufe 2 der Bemessungshierarchie zugrunde gelegt. Die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte der Stufe 2 erfolgt auf Basis diskontierter Zahlungsströme unter Berücksichtigung beobachtbarer Marktzinssätze.

Weiterhin wird auf die im Anhang zum Konzernabschluss zum 31. Dezember 2015 gegebenen Erläuterungen zur Bestimmung des beizulegenden Zeitwerts sowie zu den Finanzinstrumenten verwiesen.

Erläuterungen zur Segmentberichterstattung

Die Überleitung des EBITDA vor Sondereinflüssen auf das Ergebnis vor Ertragsteuern kann nachfolgender Tabelle entnommen werden.

Überleitung Segmentergebnis

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in Mio. € Q2/ 2015 Q2/ 2016 HJ/ 2015 HJ/ 2016
Summe der Segmentergebnisse 339 342 640 680
Abschreibungen -119 -115 -234 -235
Sonstige/Konsolidierung -69 -49 -141 -125
Sondereinflüsse (EBITDA-wirksam) 26 -2 -25 -13
Zinsergebnis -18 -16 -33 -33
Ergebnis aus at equity bewerteten Beteiligungen 0 0 0 0
Sonstiges Finanzergebnis -15 -13 -29 -33
Ergebnis vor Ertragsteuern 144 147 178 241

Die Sondereinflüsse des Berichtszeitraums resultierten im Wesentlichen aus Aufwendungen im Zusammenhang mit der strategischen Neuausrichtung des LANXESS Konzerns. Weiterhin verweisen wir auf den Abschnitt "Erläuterungen zum EBIT und EBITDA (vor Sondereinflüssen)" im Konzernzwischenlagebericht zum 30. Juni 2016.

Im Rahmen der strategischen Neuausrichtung von LANXESS wurden Konzernstrukturen verändert. Das in den Business Units Tire & Specialty Rubbers und High Performance Elastomers gebündelte und bislang im Segment Performance Polymers enthaltene Geschäft mit synthetischen Kautschuken wird von nun an als Segment ARLANXEO berichtet, während die ebenfalls bislang im Segment Performance Polymers enthaltene Business Unit High Performance Materials ein eigenes Segment darstellt. Zukünftig berichtet LANXESS daher über vier Segmente: Advanced Intermediates, Performance Chemicals, High Performance Materials und ARLANXEO. Die Vorjahresangaben wurden entsprechend angepasst.

Änderungen im Aufsichtsrat

Frau Gisela Seidel ist als Vertreterin der Arbeitnehmer mit Ablauf des 31. Mai 2016 aus dem Aufsichtsrat ausgeschieden. Ihr ist ab dem 1. Juni 2016 Herr Ifraim Tairi als gewähltes Ersatzmitglied nachgefolgt. Zudem hat Frau Claudia Nemat als Vertreterin der Anteilseigner ihr Mandat zum 30. Juni 2016 niedergelegt. Als Nachfolgerin wurde mit Wirkung zum 1. Juli 2016 Frau Dr. Heike Hanagarth als Mitglied des Aufsichtsrats gerichtlich vom Amtsgericht Köln bestellt.

Beziehungen zu nahestehenden Personen und Unternehmen

Im Rahmen des operativen Geschäfts bezieht der LANXESS Konzern weltweit Materialien, Vorräte und Dienstleistungen von zahlreichen Geschäftspartnern. Unter diesen befinden sich Unternehmen, an denen die LANXESS AG unmittelbar und mittelbar beteiligt ist. Die Geschäfte mit diesen Gesellschaften erfolgen zu marktüblichen Bedingungen.

Auf Basis von Liefer- und Leistungsbeziehungen mit der Currenta GmbH & Co. OHG, Leverkusen (Deutschland), die nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss einbezogen wird, und deren verbundenen Unternehmen bezog der LANXESS Konzern überwiegend Standortdienstleistungen in den Bereichen Energie, Infrastruktur und Logistik. Im zweiten Quartal bzw. ersten Halbjahr 2016 beliefen sich die Leistungen auf 100 Mio. € bzw. 205 Mio. €, verglichen mit 108 Mio. € bzw. 219 Mio. € im jeweiligen Vorjahreszeitraum. Aus diesen Geschäftsbeziehungen bestanden zum 30. Juni 2016 Forderungen von 41 Mio. € nach 38 Mio. € zum 31. Dezember 2015 und Verbindlichkeiten von 108 Mio. € nach 120 Mio. € zum Jahresende 2015. Darüber hinaus bestanden gegenüber der Currenta GmbH & Co. OHG und deren verbundenen Unternehmen Verpflichtungen für künftige Miet- und Leasingzahlungen aus Operating Leasing in Höhe von 8 Mio. € nach 9 Mio. € zum 31. Dezember 2015 sowie ein Bestellobligo von 6 Mio. € nach 4 Mio. € zum Jahresende 2015.

Wesentliche Geschäftsbeziehungen zu anderen nahestehenden Unternehmen oder Personen bestehen nicht. In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2016 wurden wie im Vorjahr keine Kredite an Mitglieder des Vorstands oder des Aufsichtsrats gewährt.

Mitarbeiter

Zum 30. Juni 2016 beschäftigte der LANXESS Konzern weltweit 16.545 Mitarbeiter und damit 320 Personen mehr als zum 31. Dezember 2015, als der Konzern 16.225 Mitarbeiter hatte. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf lokale Gesetzesänderungen in Südafrika und China zurückzuführen, gemäß denen externe Dienstleister ab einer bestimmten Dauer der Beschäftigung als Konzernmitarbeiter zu erfassen sind.

In der Region EMEA (ohne Deutschland) stieg die Zahl der Beschäftigten um 44 auf 3.187. Die Mitarbeiterzahl in Deutschland belief sich auf 7.577 nach 7.523 zum Jahresende 2015. In der Region Nordamerika erhöhte sich die Zahl der Beschäftigten um 12 auf 1.324. Mit 1.409 Personen lag die Zahl der Beschäftigten in Lateinamerika unter dem Niveau vom 31. Dezember 2015 von 1.412. In der Region Asien/Pazifik stieg die Zahl der LANXESS Mitarbeiter von 2.835 um 213 auf 3.048.

Versicherung der gesetzlichen Vertreter

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.

Köln, den 1. August 2016

LANXESS Aktiengesellschaft

Der Vorstand

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Matthias Zachert Dr. Hubert Fink
Michael Pontzen Dr. Rainier van Roessel

Bescheinigung nach prüferischer Durchsicht an die LANXESS Aktiengesellschaft, Köln

Wir haben den verkürzten Konzernzwischenabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Gesamtergebnisrechnung, Eigenkapitalveränderungsrechnung, Kapitalflussrechnung sowie ausgewählten erläuternden Anhangangaben - und den Konzernzwischenlagebericht der LANXESS Aktiengesellschaft, Köln, für den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2016, die Bestandteile des Halbjahresfinanzberichts nach § 37w WpHG sind, einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des verkürzten Konzernzwischenabschlusses nach den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und des Konzernzwischenlageberichts nach den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu dem verkürzten Konzernzwischenabschluss und dem Konzernzwischenlagebericht auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht abzugeben.

Wir haben die prüferische Durchsicht des verkürzten Konzernzwischenabschlusses und des Konzernzwischenlageberichts unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen vorgenommen. Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen, dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht erteilen.

Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, oder dass der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind.

Köln, den 3. August 2016

PricewaterhouseCoopers

Aktiengesellschaft

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

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Bernd Boritzki Carsten Manthei
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer

Finanzkalender 2016

10. November

Quartalsmitteilung zum 30. September 2016

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Kontakte

Corporate Communications

Christiane Dörr

Tel. +49 (0) 221 8885 2674

E-Mail: [email protected]

Investor Relations

Ulrike Rockel

Tel. +49 (0) 221 8885 9834

E-Mail: [email protected]

Veröffentlichungsdatum: 10. August 2016

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Kennedyplatz 1

50569 Köln

Tel. +49 (0) 221 8885 0

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Kirchhoff Consult AG, Hamburg

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