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Lang + Schwarz AG Audit Report / Information 2012

Jun 5, 2013

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Audit Report / Information

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Geschäftsbericht 2012

LANG & SCHWARZ Aktiengesellschaft

Inhaltsverzeichnis

Vorwort des Vorstands 3
Bericht des Aufsichtsrats 6
Konzernlagebericht 2012 10
Konzernabschluss zum 31. Dezember 2012 19
Konzernbilanz zum 31. Dezember 2012 19
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 2012 20
Konzernanhang 2012 21
Kapitalflussrechnung 2012 32
Konzerneigenkapitalspiegel 31. Dezember 2012 33
Wiedergabe des Bestätigungsvermerks 35

LANG & SCHWARZ | AKTIENGESELLSCHAFT

Die Lang & Schwarz Aktiengesellschaft ist die Holding-Gesellschaft einer Gruppe von Finanzdienstleistern, die rund 50 Mitarbeiter beschäftigt. Operativ ist die AG bei der Entwicklung strukturierter Produkte tätig. Gegründet wurde das Unternehmen 1996.

LANG & SCHWARZ | Broker

Die Lang & Schwarz Broker GmbH bietet klassisches Brokerage, Market Making sowie Beratung beim Going & Being Public, inklusive IPO- und Corporate-Finanz-Beratung und ist Listing-Partner der Deutschen Börse und Kapitalmarktpartner der Börse Düsseldorf.

LANG & SCHWARZ | TRADECENTER

LANG & SCHWARZ | Gate

Die Lang & Schwarz TradeCenter AG & Co. KG betreibt die führende Plattform für außerbörslichen Handel in Deutschland. Kunden von über 13 Partnerbanken wird der Handel mit in- und ausländischen Aktien, Fonds, Bonds und ETF's, ETC's, ETN's sowie mit eigenen Produkten der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft angeboten.

Die Lang & Schwarz Gate GmbH ist seit über zehn Jahren erfolgreich für die Entwicklung, den Betrieb und die Sicherheit der Informations- und Kommunikationsstruktur des Lang & Schwarz Konzerns aktiv.

Vorwort des Vorstands

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, sehr geehrte Damen und Herren,

das vergangene Jahr 2012 hat Erinnerungspotential und war ein schwieriges Börsenjahr. Zu Beginn des Jahres hatte sicherlich kaum jemand gedacht, dass der DAX mit über 7.600 Punkten das Jahr beschließen würde.

Ein großes Thema waren auf Grund der Inflationsangst neben Gold auch Immobilien und somit ebenfalls Immobilienaktien. Umfassende Herabstufungen der Kreditwürdigkeit europäischer Staaten, mit der Folge weiter steigender Renditen für deren Anleihen. Griechenland, dass seine Anleihen nicht zurückzahlen konnte, eine FED und eine EZB, die Liquidität im großen Stil in die Märkte pumpten, führten zu großer Nervosität ob der nächsten politischen Entscheidungen. Sie prägten das Jahr und auch viele Kursbewegungen. Genau dies gestaltete eine Einschätzung der Märkte und das entsprechende Handeln schwierig.

Eine Börsenweisheit besagt, "Jede Übertreibung nach oben wird durch eine Übertreibung nach unten korrigiert". Man kennt das von Kurskapriolen, aber durchaus auch von Umsätzen. Durch die Banken-, Staatsschulden- und Vertrauenskrise hatten die Umsätze in den Jahren vorher erst zugenommen, um dann im Jahr 2012 erheblich zurückzugehen. Börse war "out". Das war der Ort, an dem "gierige Banker mit ihren Zockereien" die Krisen erst ausgelöst haben, dieses oder ähnliches war in allen lesen. Die allgemein zunehmende Gazetten zu Verunsicherung, nicht nur um die Zukunft des Euro und im Speziellen der (Welt-)Konjunktur führte zu einer Abkehr der institutionellen und der für uns ebenso wichtigen Privatanleger vom Börsengeschehen. Die Regulierungswut der Politik, zunächst durchaus sinnvoll, um "Zockereien auf Kosten der Allgemeinheit" in die Schranken zu verweisen. führt zu immer neuen Auflagen und Anforderungen, die zwar im Kern gut gemeint sind, aber eben in der Sache oft

am Ziel vorbei zu gehen drohen. Hier gilt es weiter durch energisches Einwirken die Interessen unbescholtener und auch nicht so großer Teilnehmer am Finanzmarkt zu wahren.

Aber auch in diesem, gerade für "Wertpapierhändler", schwierigen Umfeld haben wir als Lang & Schwarz bestehen können. So haben wir als erstes Emissionshaus Derivate auf das im vergangenen Jahr am meisten beachtete IPO der Facebook-Aktie für den Privatanleger handelbar gemacht. Auch wenn Facebook am Markt zwischenzeitlich nicht so richtig "ge-LIKE-ed" wurde, unsere Kunden hatten die Chance auf die richtige Entwicklung zu setzen. Später im Jahr brachten die US-Wahlen an sich Klarheit im Ergebnis, der folgende Haushaltstreit, bei dem es das "Fiscal Cliff" zu umschiffen galt, war allerdings zermürbend.

Das Gespenst der Inflation geisterte durch die gesamte Presse, immer wieder war zu lesen, dass und warum die Inflation kommen muss. Nur materiell wurde die Inflation bisher nicht. Die deutschen Verbraucherpreise stiegen zuletzt um 1,2% an, was nun keine besonders deutliche Und trotzdem findet Steigerung war. eine "Geldentwertung" statt, da die Realzinsen meist unter der Inflationsrate liegen. Möglicherweise ist es genau diesem Umstand zu verdanken, dass wir zur Zeit neue Höchststände im DAX verzeichnen können, denn die Aktie scheint gerade als "inflationsschützende Anlage" und damit als Alternative doch wiederentdeckt zu werden. Hierin sehen wir die Chance, dass nicht nur die Privatanleger, sondern auch die institutionellen Anleger wieder zahlreicher an die Börse zurückkehren. Wir sind als Lang & Schwarz mit unseren Gesellschaften gut positioniert, um an dieser Rückkehr zu partizipieren.

Wir haben im letzten Jahr die Anzahl der Emissionen nochmals um 25% gegenüber 2011 gesteigert. Um das Angebot an unsere Kunden weiterhin attraktiv zu gestalten, haben wir die Anzahl der gehandelten Wertpapiere in unserem TradeCenter in allen Bereichen erweitert. Mit wikifolio.com, der ersten "Social New Media Anlegerplattform", haben wir eines der innovativsten Produkte der letzten Jahre mitentwickelt. Wir sind vom Erfolg, dieser neuen Art für den Privatanleger zu investieren, überzeugt und haben und uns daher in 2013 an der Gesellschaft beteiligt. Auch in 2013 werden wir mit unserem Service und unserem Angebot für unsere Kunden mit den in Deutschland längsten Handelszeiten da sein.

Unser ausdrücklicher Dank gilt $all$ unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren besonderen Einsatz in diesem außergewöhnlichen Jahr.

Düsseldorf, im Mai 2013

Der Vorstand

$A.\mathcal{K}$ André Bütow

Tote Edde

Peter Zahn

Wir handeln für Sie von Chicago bis Sydney

Mo.-Fr. 07.30 - 23.00 h Samstag 10.00 - 13.00 h Sonntag 17.00 - 19.00 h

Zwischen den Börsen von Chicago und Sydney liegen rund 15 Stunden Zeitdifferenz. Genau so lange freuen wir uns an jedem Handelstag, auch mit Ihnen zu handeln mit insgesamt 5.000 Wertpapieren und rund 15.000 Derivaten. Damit sind wir der umfassendste Marktplatz mit den längsten Handelszeiten.

www.LS-TC.de

LANG & SCHWARZ

Bericht des Aufsichtsrats

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, sehr geehrte Damen und Herren,

der Weg, den es in 2012 zu beschreiten galt, war steinig und er hielt einige Überraschungen für die geschäftliche Tätigkeit der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft bereit. Griechenland und seine Staatsschulden hielten die Börsen seit Beginn des Jahres mit der Frage in Atem, ob ein EU-Mitglied aus der EURO-Zone ausscheiden kann. Mit einem beherzten Eingreifen des Chefs der Europäischen Zentralbank zugunsten der Gemeinschaft und damit auch für Griechenland wurde ein deutliches Signal gesetzt. Mehrfach standen die USA vor der Frage, wie die gesetzlich vorgesehenen automatischen Kürzungen der Haushaltsausgaben zu umgehen sind. Zwischenzeitlich stehen die USA nicht mehr vor der beschriebenen finanziellen Klippe sondern sind bereits einen Schritt weiter.

In diesen Rahmenbedingungen legte der deutsche Leitindex bis zum Jahresende auf 7.612 Punkte zu. Die Handelsaktivitäten der Marktteilnehmer spiegeln diese Entwicklung jedoch nicht wieder. Vielmehr waren die Umsätze rückläufig, getragen von der Unsicherheit und der sich zum Jahresende hin erneut eintrübenden Aussichten. Nicht zuletzt waren der Ausgang der Wahlen in Italien und auch die jüngste Krise in Zypern einer breiten positiven Börsenentwicklung nicht zuträglich. Damit war der Weg, den wir zurückzulegen hatten, auch schmaler, die Ertragsmöglichkeiten geringer. Das Geschäftsjahr 2012 war damit finanziell nicht so erfolgreich wie die letzten Jahre. Dennoch konnte der Konzern auf dem Weg gehalten werden, was alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gemeinsam mit dem Vorstand erreichten. Ihnen gilt daher auch im Namen meiner Aufsichtsratskollegen ein besonderer Dank, auch für Ihre Loyalität gegenüber der Gesellschaft, in diesem schwierigen Geschäftsiahr.

Auch in diesem Jahr wurde die Entwicklung der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft durch den Aufsichtsrat eng begleitet. Das sich ständig ändernde regulatorische Umfeld, in dem der gesamte Konzern der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft tätig ist, wurde dabei laufend auf seine Auswirkungen auf die Konzerngesellschaften und deren Geschäftsmodelle hin untersucht. Der Vorstand ist dabei jederzeit seinen Berichtspflichten dem Aufsichtsrat gegenüber regelmäßig, zeitnah und umfassend, auch außerhalb von Sitzungen, nachgekommen. Er hat den Aufsichtsrat im Berichtszeitraum sowohl mündlich als auch schriftlich informiert. Es wurde nicht nur turnusmäßig über die laufende Geschäftsentwicklung, die Finanzlage und über bedeutende Geschäftsvorfälle - soweit vorhanden – berichtet, sondern auch der Geschäftsverlauf, die Plan- und Zieleinhaltung sowie Abweichungen von diesen waren Gegenstand der Erörterungen. Meinen Aufsichtsratskollegen und mir wurden hierzu eingehende Erläuterungen sowie Begründungen dargelegt. Der gesamte Aufsichtsrat hat sich dabei stets von der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung überzeugen können.

Die Zusammenarbeit zwischen dem Vorstand und dem Aufsichtsrat kann auch weiterhin zu jedem Zeitpunkt als vertrauensvoll und förderlich für die Belange der Gesellschaft bezeichnet werden.

Bericht des Aufsichtsrats Konzernlagebericht 2012

Arbeit des Aufsichtsrats

Der Aufsichtsrat der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft trat im abgelaufenen Geschäftsjahr zu insgesamt vier Sitzungen zusammen. Hierbei haben jeweils alle Mitglieder persönlich oder telefonisch teilgenommen. Darüber hinaus wurden drei Beschlussfassungen des Aufsichtsrats im Umlaufverfahren herbeigeführt.

Im Rahmen der turnusmäßigen Quartalssitzungen des Geschäftsjahres 2012 wurde die wirtschaftliche Entwicklung des gesamten Konzerns erläutert. Dabei wurde uns neben Darstellungen zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns auch die Ertragsentwicklung der einzelnen Geschäftsfelder in den operativen Bereichen dargestellt und erläutert. Regelmäßig erhielten wir als Aufsichtsratsmitglieder vertiefende Unterlagen zu dem Berichteten. Auch die Risikoberichterstattung und die Darstellung des Risikomanagements für den Konzern der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft erfolgte laufend in den Quartalssitzungen. Dabei wurden die Mitglieder des Aufsichtsrats über die Kennzahlen der Risikotragfähigkeitsberechnungen, Limitauslastungen und andere Risikokennziffern unterrichtet.

Im Laufe des ersten Quartals 2012 fand die Aufsichtsratssitzung statt, in der wie in den Vorjahren schwerpunktmäßig das vierte Quartal des abgelaufenen Geschäftsjahres behandelt wurde sowie der Verlauf des gesamten Vorjahres zusammengefasst dargestellt wurde. Zudem wurde sowohl die Geschäftsstrategie ab 2012 durch den Vorstand vorgestellt und erörtert als auch die Vergütungssysteme für Vorstand und Mitarbeiter dargelegt. Gegenstand dieser Sitzung war unter anderem auch die aufsichtsrechtliche Beurteilung bankinterner Risikotragfähigkeitskonzepte und die Erfahrung der Aufsicht mit bestehenden Konzepten der Branche.

Am 15. Mai 2012 wurde die zweite Aufsichtsratssitzung abgehalten. Hier wurden vornehmlich der Jahresabschluss und der Konzernabschluss des Geschäftsjahres 2011 geprüft und gebilligt. An der Sitzung nahm der Abschlussprüfer teil, der uns ebenso wie der Vorstand Fragen beantwortete und Erläuterungen gab. Weiterhin wurde das Ergebnis für das erste Quartal 2012 vorgelegt und erörtert. Dabei gab der Vorstand vertiefende Erläuterungen zum Projekt "wikifolio". Ferner stellte der Vorstand die Risikostrategie und das Risikotragfähigkeitskonzept 2012 für den Konzern der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft vor.

Im Umlaufbeschlussverfahren wurde am 29. Juni 2012 die vom Vorstand der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft vorgeschlagene Tagesordnung für die Hauptversammlung des Geschäftsjahres 2011 der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft am 29. August 2012 durch den Aufsichtsrat gebilligt und die Beschlussvorschläge des Aufsichtsrats zu den einzelnen Tagesordnungspunkten beschlossen.

Im Rahmen der telefonischen Aufsichtsratssitzung am 24. August 2012 erstatte der Vorstand den Bericht über das zweite Quartal 2012. Vertiefend berichtete der Vorstand dabei über den erfolgreichen Start der "wikifolio-Zertifikate".

Die Sitzung vom 21. November 2012 erfolgte ebenfalls als Telefonsitzung. Gegenstand war die Berichterstattung über das dritte Quartal 2012. Des Weiteren wurde zum EDV-Budget 2013 und Konzern-Budget 2013 berichtet sowie der Unternehmenskalender 2013 verabschiedet.

Jahres- und Konzernabschluss 2012

Die Dohm, Schmidt, Janka Revision und Treuhand AG, Wirtschaftprüfungsgesellschaft wurde als Abschlussprüfer mit der Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts sowie des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft betraut. Dem Beschluss der Hauptversammlung vom 29. August 2012 entsprechend hat die Wirtschaftprüfungsgesellschaft den Prüfungsauftrag erhalten. Nach Durchführung der Prüfungen erklärte der Abschlussprüfer, dass diese zu keinen Einwendungen geführt haben und dass der Jahresabschluss nebst Lagebericht und der Konzernabschluss nebst Konzernlagebericht mit uneingeschränkten Bestätigungsvermerken versehen wurden. Die Abschlüsse sowie die Lageberichte lagen dem gesamten Aufsichtsrat rechtzeitig vor, so dass die Unterlagen eigenen Prüfungen unterzogen werden und in der Sitzung am 08. Mai 2013 gemeinsam mit dem Abschlussprüfer besprochen werden konnten. Der Abschlussprüfer erteilte uns umfassende Auskünfte und stand für anstehende Fragen zur Verfügung. Wir stimmen dem Ergebnis der Abschlussprüfung durch den Abschlussprüfer zu und billigen den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss und Konzernabschluss 2012. Damit ist der Jahresabschluss 2012 der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft nach § 172 AktG festgestellt. Gemeinsam mit dem Vorstand beabsichtigt der Aufsichtsrat, der Hauptversammlung am 17. Juli 2013 vorzuschlagen, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

Allen Mitarbeiterinnen, Mitarbeitern und dem Vorstand danken wir für ihre Leistungen und wünschen allen stets gutes Handeln im Geschäftsjahr 2013.

Düsseldorf, im Mai 2013

Jochen von Ciriacy-Wantrup, Vorsitzender des Aufsichtsrats

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2012

Konzerngeschäftsaktivitäten $11$

Lang & Schwarz ist ein Finanzkonzern bestehend aus vier Konzerngesellschaften, dessen geschäftliche Tätigkeit in drei Geschäftsbereiche unterteilt ist.

Die Begebung von derivativen Finanzinstrumenten mit dem Hauptaugenmerk auf Hebelprodukte ist die Haupttätigkeit der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft als operative Holdinggesellschaft von drei weiteren Konzerngesellschaften. Insgesamt wurden in 2012 über 36.000 eigene Produkte emittiert, dies entspricht einer Steigerung von über 20% gegenüber dem Vorjahr.

Die verschiedenen Produkte der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft werden durch die Tochtergesellschaft Lang & Schwarz TradeCenter AG & Co. KG zum Handel unter anderem über TradeLink, auf scoach oder an der EUWAX angeboten. Zum Ultimo Dezember 2012 quotiert die Lang & Schwarz TradeCenter AG & Co. KG nahezu 15.000 derivative Finanzinstrumente der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft mit Bezug auf inländische und ausländische Aktientitel, Indizes, Währungskursrelationen, Rohwarenkurse oder die Zinsentwicklung. Die Lang & Schwarz TradeCenter AG & Co. KG stellt darüber hinaus Handelskurse für ca. 5.000 unterschiedliche Aktien, Fonds, ETF's, ETC's und ETN's (ETP's) sowie Anleihen. Dies erfolgt wochentäglich von 7:30 Uhr bis 23:00 Uhr sowie Samstags von 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr und Sonntags von 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr. Über die Partnerbanken der Lang & Schwarz TradeCenter AG & Co. KG erreicht diese über 10 Millionen Privatkunden. Der Geschäftsbereich TradeCenter umfasst die Market Maker Tätigkeit der Lang & Schwarz TradeCenter AG & Co. KG für die Produkte der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft als auch für weitere zum Handel angebotene Finanzprodukte.

Die 100%-ige Tochtergesellschaft Lang & Schwarz Broker GmbH ist eine Spezialbank im Bereich des Handels mit Wertpapieren und anderen Finanzinstrumenten. Die Aktivitäten dieser Gesellschaft werden als Geschäftsbereich Financial Services zusammengefasst. Das Institut erbringt neben dem klassischen Brokergeschäft auch die Beratung und Betreuung beim going und being-public, einschließlich der IPO- und Corporate-Finance-Beratung. Darüber hinaus zählen zum Dienstleistungsspektrum dieses Bereichs die Orderausführung sowie die Ausführung aktienhandelsnahen Dienstleistungen wie die von Durchführung Aktienrückkaufprogrammen von börsennotierter Unternehmen. Als Designated Sponsor stellt die Lang & Schwarz Broker GmbH zudem verbindliche und Verkaufskurse auf der elektronischen An-Handelsplattform XETRA.

Die Schwarz Gate GmbH erbringt Lang & $a|s$ Tochtergesellschaft der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft EDV bezogene Dienstleistungen überwiegend für die Konzerngesellschaften.

$2.$ Gesamtwirtschaftliche Entwicklung und Rahmenbedingungen

2.1. Volkswirtschaftliche Rahmenbedingungen

Seit Mitte 2011 sind gewaltige Anpassungsprozesse im Euroraum verantwortlich für die nachlassende globale konjunkturelle Dynamik. Das Platzen von Immobilienblasen, die Freisetzung von Arbeitnehmern und sinkende Einkommen führten zu einer Verschlechterung der gesamtwirtschaftlichen Finanzierungsbedingungen. Hinzu kamen Belastungen aus den Turbulenzen im Zusammenhang mit Staatsanleihen. Infolge dessen gerieten Banken in Schieflage. Das gesamte Jahr 2012 wurde durch diese Rahmenbedingungen begleitet. Das Börsenjahr 2012 war damit fest im Griff der europäischen Staatsschuldenkrise.

Erstmals hat mit Griechenland ein Staat der Eurozone seine Schuldenlast als nicht mehr tragbar eingestuft und einen Schuldenschnitt vorgenommen. Im März 2012 verzichteten ca. 96 Prozent der Gläubiger freiwillig auf ihre Ansprüche und tauschten ihre Anleihen in neue Bonds mit niedrigerem Nennwert und längerer Laufzeit um. Hiermit halfen die Gläubiger, den Schuldenstand signifikant zu verringern. Damit konnte Griechenland eine Forderung der Troika, bestehend aus EZB, IWF und EU, erfüllen, um weitere Gelder zur Finanzierung des Haushaltes zu erhalten. Zur Erhöhung der Teilnahmequote wurden weitere Gläubiger der Anleihen - nach griechischem Recht - zur Teilnahme am Umtausch gezwungen. Nach den Kriterien der großen Ratingagenturen erfüllte Griechenland somit die Bedingungen für einen Zahlungsausfall. In der Folge stiegen die Renditen der Anleihen Italiens und Spaniens und weiterer als "gefährdet" eingestufter Länder der Eurozone.

Renditen vermeintlich "sicherer" Staaten, wie Die Deutschland, drehten entgegen der Entwicklung der Renditen "gefährdeter" Staaten erstmals ins Negative. Das Kapital reagierte hierauf mit einer Flucht aus dem Eurowährungsraum. Einhergehend hiermit konnte eine erhöhte Volatilität am Devisenmarkt festgestellt werden. Der japanische Yen und der US amerikanische Dollar konnten deutlich aufwerten. Gegen Ende des Jahres 2012 führten die Angst vor der Schuldensituation in den USA, die expansive Geldpolitik der japanischen Notenbank unter dem neuen Ministerpräsidenten Shinzô Abe und das entschlossene Eingreifen der EZB in der Eurokrise zu einer Trendumkehr.

Weitere Folgen der Finanzkrise sind eine deutlich restriktivere Regulierung der Banken und andere politische Eingriffe in den Markt. So hat beispielsweise Frankreich eine weltweite Transaktionssteuer auf bestimmte französische Wertpapiere eingeführt. Italien folgte unlängst zum 1. März 2013. Die Rechtsgrundlage zur Anwendung dieser nationalen Steuern außerhalb der Hoheitsgebiete der erhebenden Nationen bleibt unklar.

Nach vorläufigen Schätzungen hat die deutsche Wirtschaft in diesem schwierigen Umfeld im Laufe des Jahres 2012 an Fahrt verloren, so dass das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) auf Jahressicht lediglich um 0,7% gegenüber dem Vorjahr gestiegen sein dürfte. Dabei konnte zu Jahresbeginn 2012 noch mit einem Zuwachs von 2% für das erste Quartal 2012 gerechnet werden, im Schlussquartal 2012 wird davon auszugehen sein, dass das BIP mit -0,4% geschrumpft ist.

Insgesamt hat sich die Ausgangslage für die deutsche Wirtschaft gegenüber dem Vorjahr nicht verschärft. Im Gegenteil, unter der Prämisse, dass sich die europäische Schuldenkrise nicht unerwartet zuspitzt und aih Maßnahmen zur Eingrenzung der Risiken in den schwächelnden Euroländern nachhaltig greifen sowie der Ölpreis nicht deutlich steigt, ist perspektivisch mit einer Aufhellung der Rahmenbedingungen gegenüber den letzten Entwicklungen zu rechnen. Zwar können den Wachstumsimpulsen aus Asien schwächere dynamische Entwicklungen aus den USA, Großbritannien und der Eurozone entgegenstehen, jedoch wird mit einer Belebung des realen Bruttoinlandsprodukts gegenüber dem dritten und vierten Quartal 2012 für den deutschen Wirtschaftraum gerechnet.

2.2. Das Börsenjahr 2012

Die Umsätze an den Börsen haben in 2012 im Vergleich zu 2011 deutlich abgenommen. An den Kassamärkten der Deutschen Börse sind, nach 1,51 Billionen Euro im Jahr $20111$ , im Jahr 2012 lediglich 1,16 Billionen Euro umgesetzt worden. Der Dax Index konnte vom Jahresauftakt bis März 2012 über 1.000 Punkte zulegen, mit Verschärfung der Schuldenkrise wurde dieser Zugewinn bis Juni 2012 wieder vollständig abgegeben. Die Aussage des EZB-Chefs Mario Draghi am 26. Juli 2012, "alles Notwendige zu tun", um den Euro zu bewahren, löste eine Trendwende an den Märkten aus und der DAX beendete das Jahr 2012 mit einem Schlussstand von 7.655,88 Punkten, einem Zugewinn von 26,01 %. International schloss der Dow Jones mit einem Plus von 5,7 % und somit zum vierten Mal in Folge ein Börseniahr positiv ab.

Im Mai 2012 fand mit dem Börsengang von Facebook der Hype um das Web 2.0 seinen vorläufigen Höhepunkt. Mit hohen Erwartungen erfolgte die Emission zu einem Preis von 38 USD, im weiteren Verlauf des Jahres wurde dieser Kurs nicht mehr erreicht. Auch in Deutschland belebte sich das IPO-Geschäft mit den Börsengängen von Telefónica Deutschland und Talanx nach längerer Durststrecke.

$\mathbf{3}$ . Geschäftsentwicklung 2012

3.1. Geschäftsbereich Issuing

Entgegen früherer Jahre konnte sich die Lang & Schwarz Aktiengesellschaft im Geschäftsbereich Issuing im Geschäftsjahr 2012 nicht von dem Trend der Börsen abheben. $Im$ Einklang mit den rückläufigen Handelsumsätzen in derivativen Produkten an den Börsen in Stuttgart (EUWAX) und Frankfurt (scoach), haben auch bei der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft die Umsätze sowie die Anzahl der Geschäfte gegenüber dem Vorjahr nachgegeben. Aus der verminderten Handelstätigkeit konnte ein auch nur verminderter Erfolg erwirtschaftet werden.

In 2012 hat die Lang & Schwarz Aktiengesellschaft als Emittentin das innovative Konzept der wikifolio Financial Technologies GmbH aus Wien mit verwirklicht. Dabei werden Themenzertifikate auf die indizierte Entwicklung von Musterdepots begeben. In der Finanzindustrie konnte hiermit großes Aufsehen erregt werden. Das Produkt wurde für den Derivate Award in 2012 nominiert. Zwischenzeitlich konnten über 350 unterschiedliche wikifolio Zertifikate begeben werden. In diese wurden bislang über EUR 11 Mio. investiert.

3.2. Geschäftsbereich TradeCenter

Die Produktpalette für den außerbörslichen Handel wurde in 2012 durch eine Erweiterung bei den ETFs, ETCs und ETNs erneut erweitert. In Zusammenarbeit mit Partnerbanken wurden hierfür Werbeaktionen durchgeführt. Damit konnte neben diesen Produkten auch auf die nunmehr sehr umfängliche Angebotspalette des Geschäftsbereichs TradeCenter in Finanzprodukten erneut hingewiesen werden. Insgesamt werden zum Jahresultimo 2012 ca. 20.000 unterschiedliche Produkte, einschließlich der eigenen Produkte, quotiert.

Dennoch konnte sich die Umsatzentwicklung im außerbörslichen Handel in Abhängigkeit von den allgemeinen Entwicklungen an den Börsen in 2012 nicht abkoppeln. So reduzierten sich sowohl der Umsatz als auch die Anzahl der Transaktionen gegenüber dem Vorjahr.

Mit der Aufnahme der Tätigkeiten des Market Makings für wikifolio-Zertifikate im August 2012 hat Lang & Schwarz Neuland betreten. Die Handelsaktivitäten bezogen auf diese Produkte unterteilt sich in den Handel in den Produkten selber, als auch in den Handel zur laufenden Anpassung des notwendigen Sicherungsbestands für verkaufte wikifolio-Zertifikate. Wir können damit in zweifacher Weise $V \cap \Gamma$ einem erfolgreichen Geschäftsmodell profitieren. Lang & Schwarz ist in den Zyklus der Produkte und deren Entwicklung unmittelbar eingebunden. Wir sind mit der Entwicklung der Produkte und des Geschäftsmodells durchaus zufrieden.

$1$ nach Angaben der Deutschen Börse AG

Geschäftsbericht 2012

3.3. Geschäftsbereich Financial Services

Mit der Eintrübung des wirtschaftlichen Umfelds im Laufe des Jahres 2012 nahm die Zurückhaltung der börslichen Akteure noch einmal zu. Waren die Aktivitäten der institutionellen Anleger im Jahr 2011 noch von Zurückhaltung geprägt, kamen sie im Laufe des Jahres 2012 nunmehr nahezu vollständig zum erliegen.

Die erneut hohen Schwankungen denen die Börsenkurse in 2012 ausgesetzt waren, vermochten die institutionellen Anleger nicht zu Aktivitäten bewegen. Die zum Teil sehr heftig ausfallenden Kurssprünge weckten kein Vertrauen der Anlage in die Märkte. Vielmehr wurde die Unsicherheit in die künftige Entwicklung und Skepsis gegenüber einem klaren Trend geschürt. Im Bereich Financial Services konnte diese Phase zum Ausbau von neuen Kundenbeziehungen genutzt werden. Die Erträge hingegen waren in diesem Umfeld erneut rückläufig.

Mit elf Neuemissionen bzw. fünf Notierungsaufnahmen wurden in 2012 insgesamt 16 IPO-Maßnahmen an der Frankfurter Wertpapierbörse2 durchgeführt und damit nahezu ebenso viele wie in 2011. Von den 16 Neuemissionen bzw. Notierungsaufnahmen des Jahres 2012 entfallen acht auf Maßnahmen im regulierten Markt und acht Maßnahmen auf den Freiverkehr. Trotz des schwierigen Umfelds für Neuemissionen zeigte sich der Markt in 2012 damit durchaus aufnahmebereit, in Frankfurt wurden so EUR 2.376 Mio, platziert. Auch in 2012 konnten wir in diesem Bereich bei über 20 Kapitalmaßnahmen und Notierungsaufnahmen mitwirken. Unsere nationalen und internationalen Mandanten wurden dabei erneut an unterschiedlichen Börsenplätzen betreut.

3.4. Geschäftsbereich EDV-Dienstleistungen

Die handelsbezogene jederzeitige Erreichbarkeit und der störungsfreie Zugang zu notwendigen Handelssystemen und Kommunikationstechniken ist für den Lang & Schwarz Konzern unumgänglich. Die Lang & Schwarz Gate GmbH erbringt daher als eigene Konzerngesellschaft hochspezialisierte EDV bezogene Dienstleistungen für alle Konzerngesellschaften. Hierdurch kann gewährleistet werden, dass das Know-how konzentriert für konzerneigene Bedürfnisse eingesetzt wird.

3.5. Konzernertragslage

Das Jahr 2012 war für den Konzern der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft ein schwieriges Geschäftsjahr. In allen Geschäftsbereichen waren die Handelsumsätze und die Anzahl der Handelsgeschäfte gegenüber dem Vorjahr rückläufig. Trotz Maßnahmen zur Stimulation der Handelsaktivität und zur Verbreiterung der Basis aus denen geschäftliche Tätigkeiten akquiriert werden könnten, konnte dieser Trend nicht signifikant gemindert oder gar umgekehrt werden. Der Rohertrag aus der geschäftlichen Tätigkeit, der sich aus den Umsatzerlösen, dem Materialaufwand, den Abschreibungen auf Wertpapiere des. Umlaufvermögens sowie dem Zinsergebnis zusammensetzt, reduzierte sich um TEUR 15.517 bzw. 66% deutlich auf TEUR 7.944. Hierin sank der Rohertrag bezogen auf das Provisionsergebnis um TEUR 1.342 auf TEUR 11. Dies resultiert auch aus der bereits im Geschäftsjahr 2011 geänderten Provisionierung von Handelsumsätzen an den Börsen im Rahmen des Orderroutings. Der ebenfalls enthaltene Rohertrag bezogen auf das Handelsergebnis inklusive der Abschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens nahm um TEUR 14.300 auf TEUR 8.011 ab. Das Zinsergebnis verbesserte sich um 81% von TEUR -412 auf TEUR -78.

Aufgrund der verminderten Ertragsmöglichkeiten ergaben sich insbesondere um TEUR 4.684 reduzierte Personalaufwendungen von TEUR 3.947. Der Abbau ist auf die Nutzung des Gestaltungsspielraums der variablen Vergütungen zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen nahmen um TEUR 410 auf TEUR 4.435 nur leicht ab.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit beträgt für das Geschäftsjahr 2012 TEUR 194, nach TEUR 10.040 im Vorjahr. Bedingt durch das geringere Ergebnis sanken die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag von TEUR 3.329

$2$ nach Angaben der Deutschen Börse AG

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$5.$ Risikobericht

5.1. Risikomanagement

Die Konzerngesellschaften der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft tätigen in ihren Geschäftsfeldern insbesondere Handelsgeschäfte in Finanzinstrumenten, die über einen meist kurzfristigen Zeitraum im Eigenbestand werden. Fine Absicherung gehalten dieser Wertpapierbestände erfolgt durch gegenläufige Bestände gleicher Art oder durch ein dynamisches Delta-Hedging. Der Umgang mit Risiken, wie ein möglicher Verlust oder ein entgangener Gewinn. ist Bestandteil der Gesamtsteuerung durch die Geschäftsleitung für den gesamten Konzern der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft. Aus diesem Grund wurde ein zeitnahes Risikomanagement als Risikofrüherkennungs- und -steuerungsinstrument unter Einbeziehung aller Konzerngesellschaften eingerichtet. Die Rahmenbedingungen für den Handel in Finanzinstrumenten sowie das Risikomanagement formuliert die Geschäftsleitung für den gesamten Konzern in Form von Richtlinien und Arbeitsanweisungen (Organisationsanweisungen). Die in den Rahmenbedingungen enthaltene Geschäftsstrategie und Risikostrategie werden jährlich durch die Geschäftsleitung überprüft und geben Art und Umfang möglicher Risikogeschäfte in den einzelnen Konzerngeschäftsfeldern vor. Die frühzeitige Erkennung, Bewertung, Steuerung und Überwachung von Risiken erfolgt unmittelbar durch die Geschäftsleitung, die hierbei vom Risikocontrolling und der Internen Revision im gesamten Konzern unterstützt wird.

5.2. Arten von Risiken

Aus der Geschäftstätigkeit heraus wurden als maßgebliche Risiken identifiziert: Adressenausfallrisiko, Marktpreisrisiko, Liquiditätsrisiko und operationelles Risiko.

5.2.1. Adressenausfallrisiko

Adressenausfallrisiko das Risiko. ist dass ein Vertragspartner nicht oder nicht fristgerecht leistet oder eine Konzerngesellschaft einem Vertragspartner trotz der Nichtleistung eines Dritten zu leisten verpflichtet ist. Das Adressenausfallrisiko wird unterteilt in die drei Unterrisiken: Kreditrisiko, Kontrahentenrisiko und Emittentenrisiko.

Kreditrisiken betreffen derivative und außerbilanzielle Risiken, die durch das Risikocontrolling der Handelsgeschäfte überwacht werden.

Von untergeordneter Bedeutung sind Kontrahentenrisiken als Risiken des Ausfalls oder der Verschlechterung der Bonität eines Kontrahenten, da nahezu sämtliche Handelsgeschäfte Zug um Zug abgewickelt werden.

Dem Emittentenrisiko als Risiko des Ausfalls oder der Verschlechterung der Bonität eines Emittenten wird mit dem Risikomanagement der Handelsgeschäfte begegnet. Derivative und außerbilanzielle Risiken werden im Rahmen der Marktpreisrisiken überwacht. Darüber hinaus werden mögliche Risikokonzentrationen insbesondere durch die analoge Anwendung von aufsichtsrechtlichen Vorgaben im Risikomanagement gemindert.

Das Adressenausfallrisiko wird, soweit es nicht das Handelsgeschäft betrifft, auf Basis der durchschnittlichen Wertverluste vergangener Perioden quantifiziert. Für den Konzern der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft wurde auf den 31. Dezember 2012 ein Betrag von TEUR -20 ermittelt.

5.2.2. Marktpreisrisiko

Marktpreisrisiken sind allgemeine Preisveränderungen von Aktien, Anleihen, Währungen und Rohwaren durch Marktbewegungen. Zu den Marktpreisrisiken zählen Kursrisiken, Zinsänderungsrisiken, Währungsrisiken und Marktpreisrisiken aus Warengeschäften. Als Kursrisiken werden sowohl Risiken aus kurzfristigen Marktpreisschwankungen definiert als auch Liquiditätsrisiken aufgrund einer eingeschränkten Handelbarkeit von Wertpapieren, die auf ein geringes Handelsvolumen zurückzuführen ("marktenge" ist Wertpapiere).

Preisrisiko aus kurzfristigen

Marktpreisschwankungen

Risiken aus kurzfristigen Marktpreisschwankungen oder aus Schwankungen einer impliziten Volatilität misst ein zeitnahes Risikocontrolling. Um risikobehaftete Bestände zu beschränken, wird die Einhaltung von der Geschäftsleitung vorgegebener Handelslimite kontinuierlich überwacht.

Preisrisiko durch Liquiditätsengpässe

Liquiditätsrisiken in Finanzinstrumenten wird durch die bewusste Auswahl der im Konzern gehandelten Finanzinstrumente begegnet. Darüber hinaus erfolgt einerseits die Risikomessung analog der Risiken aus kurzfristigen Marktschwankungen im Rahmen der Ermittlung von Marktpreisrisiken. Das Risiko wird ebenfalls in Form sich verzögernder Glattstellungsmöglichkeiten, die sich aus einer Minderliquidität von Produkten ergeben kann, als Preisrisiko ermittelt und im Rahmen der Liquiditätsrisiken berücksichtigt.

Zinsänderungsrisiko im Handelsgeschäft

Zinsänderungsrisiken aus dem Handelsgeschäft bestehen für das Unternehmen bei zinsabhängigen Produkten. Solche Risiken werden durch die Organisationsanweisungen limitiert und durch das Risikocontrolling zeitnah gemessen und überwacht.

Währungsrisiko im Handelsgeschäft

Da die Lang & Schwarz Aktiengesellschaft Turbo-Optionsscheine auf die Entwicklung von Wechselkursen begibt, können grundsätzlich auch Währungsrisiken aus dem Handelsgeschäft bestehen. Diese werden durch die Organisationsanweisungen limitiert und durch das Risikocontrolling zeitnah überwacht.

Die Überwachung sämtlicher Marktpreisrisiken erfolgt vom Handel unabhängig auf der Grundlage von Bestands- und Szenarioanalysen. Marktpreisberechnungen sowie Eventuelle Limitüberschreitungen im Laufe eines Handelstags werden nach den Vorgaben der Richtlinien und Arbeitsanweisungen durch das Risikocontrolling gemeldet. Die Geschäftsleitung erhält darüber hinaus täglich einen Bericht über die Einhaltung der Handelslimite

auf das Ende eines Handelstages. Weiterhin werden mit Stress-Test-Szenarien starke Schwankungen von Preisindikatoren simuliert und mögliche Ergebnisauswirkungen auf den Handelsbestand berechnet. Messung Die der Marktpreisrisiken für die Risikotragfähigkeitsanalyse erfolgt auf Basis vorgegebener Szenariomodelle. Das negativste Ergebnis einer Szenario-Matrix wird für die Risikotragfähigkeitsanalyse herangezogen. Auf den Bestand zum Jahresultimo wurde für den Konzern der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft ein Stress-Szenario-Ergebnis von TEUR -1.040 berechnet.

5.2.3. Liquiditätsrisiken

Liquiditätsrisiken, die unter die Verfügbarkeit liquider Mittel fallen, können für den Konzern der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft nicht ausgeschlossen werden. Aufgrund der Finanzausstattung des Konzerns werden solche Risiken jedoch als gering angesehen. Dennoch wird die Liquiditätslage täglich in angemessener Weise durch interne Verfahren überwacht. Zudem werden Liquiditätsrisiken im Rahmen der Risikotragfähigkeitsanalyse durch die Berechnung eines Zinsschocks berücksichtigt. Grundlage des Zinsschocks bilden dabei die Zinsaufwendungen der vorangegangenen Abrechnungsperioden. Für dieses Risiko wurden zum Jahresultimo konzernweit TEUR -366 berechnet.

Als Liquiditätsrisiko wird auch ein mögliches Risiko berechnet, das sich aus einer verzögerten Glattstellung aufgrund einer Minderliquidität eines Wertpapierbestands ergeben kann. Dieses Risiko wird aufgrund der Relation eines Wertpapierbestandes zu erwarteten Umsätzen an Referenzmärkten berechnet. Für dieses Risiko wurde für den Konzern der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft auf den Jahresultimo ein Betrag von TEUR -88 ermittelt. Aus der Berechnung der Marktpreisrisiken mit Hilfe von Stressszenarien können sich gleichgerichtete Risikobeträge ergeben wie bei der Berechnung der hier beschriebenen Liquiditätsrisiken aus einer Minderliquidität von Wertpapieren. Solche sich kumulierende Risikobeträge werden in Kauf genommen und nicht eliminiert.

5.2.4. Operationelles Risiko

Aufgrund der Tätigkeiten im Konzern unterliegt die Gruppe der Kontrolle verschiedener Aufsichtsbehörden. Vor diesem Hintergrund sind für die künftige Entwicklung des Konzerns gesetzliche bzw. aufsichtsrechtliche Änderungen ebenso relevant wie das sich ständig ändernde wirtschaftliche und börsliche Umfeld. Deshalb beobachten und analysieren die Konzerngesellschaften die Rahmenbedingungen, um eine erfolgreiche Entwicklung des Konzerns planen und Maßnahmen hierfür umsetzen zu können. In diesem Zusammenhang wurden folgende Risikofelder identifiziert und Maßnahmen zur Risikobegrenzung und -steuerung ergriffen:

Personal

Der Konzern ist aufgrund des spezifischen Geschäftsmodells auf ausreichendes und qualifiziertes Personal angewiesen. Die erfolgreiche Personalrekrutierung bleibt zwar auch in kommenden Geschäftsjahren ein latentes Risiko, dürfte sich jedoch gegenüber den Vorjahren nicht verschlechtern. Zudem ist der Konzern intern bestrebt, Mitarbeiter weiterzubilden und fördert die Ausbildung von qualifizierten Nachwuchskräften. Mit dem Ausscheiden von Mitarbeitern, die leitende Positionen oder Führungsaufgaben wahrnehmen, kann einer Konzerngesellschaft im Einzelfall ein Wissensnachteil entstehen. Dem wird soweit wie möglich entgegengewirkt.

Die Vergütung der Mitarbeiter im Konzern der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft bzw. in der Finanzholding-Gruppe wird einheitlich gehandhabt und berücksichtigt die Vorgaben der InstitutsVergV. Vor dem Hintergrund des Geschäftsmodells sollen durch das Vergütungssystem insbesondere keine Anreize zur Eingehung unverhältnismäßig hoher Risiken gegeben werden. Für die Ausgestaltung des Vergütungssystems der Mitarbeiter ist der Vorstand der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft verantwortlich. Neben festen monatlichen Bezügen kann ein variabler Bestandteil durch die Geschäftsleitung festgelegt werden. Die Zahlung eines variablen Bezugs erfolgt freiwillig, ohne einen rechtlichen Anspruch der Mitarbeiter und ist grundsätzlich gebunden an ein positives Ergebnis des vordefinierten Geschäftsfelds,

Bereichs bzw. des Konzerns. Bei der Bemessung der einzelnen Bezüge werden quantitative als auch qualitative Kriterien berücksichtigt wie beispielsweise Qualität der Leistung, Anforderung an die Tätigkeit, Stellung im Unternehmen, Betriebszugehörigkeit oder die Übernahme von besonderen Aufgaben. Die Ausgestaltung des Vergütungssystems des Vorstands erfolgt durch den Aufsichtsrat der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft. Für den Vorstand gelten dabei grundsätzlich die gleichen Regelungen. Die variablen Bezüge bemessen sich jedoch nach einer schriftlich grundsätzlich vereinbarten Bemessungsgrundlage. Auf weitere Ausführungen im Konzernabschluss der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft zum 31. Dezember 2012 wird verwiesen.

EDV

Die Konzerngesellschaften sind in hohem Maße auf die Funktionsfähigkeit und Verarbeitungsgeschwindigkeit der Datenverarbeitungsund Kommunikationssysteme angewiesen. Um die Verfügbarkeit der Systeme jederzeit gewährleisten $7U$ können. wurden alle Kernfunktionalitäten redundant ausgestaltet. Weiterhin hat sich Lang & Schwarz gegen den Ausfall der externen Stromversorgung mittels einer unterbrechungsfreien Stromversorgung abgesichert und einen Notfallplan erstellt. Zur Aufrechterhaltung und zur Pflege aller wesentlichen Systeme sind darüber hinaus jederzeit Mitarbeiter des EDV-Bereichs der Konzerngesellschaft Lang & Schwarz Gate GmbH verfügbar.

Markt- und Börsenentwicklung

Im Rahmen seiner Tätigkeit ist der Konzern von der Entwicklung der Wertpapier- und Terminbörsen abhängig, da diese das Anlageverhalten der Marktteilnehmer und damit das Ergebnis des Handelsbestands beeinflussen. Diesen Risiken wird durch ein aktives Risikomanagement begegnet.

Risiken aus einer Strategie- oder

Wachstumsverfehlung

Eine Reihe von Faktoren kann das Erreichen von Zielen gefährden. Dazu zählen beispielsweise Marktschwankungen, eine veränderte Marktstellung des Unternehmens sowie veränderte Marktbedingungen im

Kernmarkt Deutschland. Wenn es den Konzerngesellschaften nicht gelingt, ihre strategischen Pläne umzusetzen oder wenn die Kosten die Erwartungen übersteigen, könnte die künftige Ertragskraft und Wettbewerbsfähigkeit negativ beeinflusst werden. Der Konzern der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft könnte zukünftig Markttendenzen und Kundenanforderungen nicht rechtzeitig erkennen oder aus anderen Gründen das Wachstum in der Zukunft nicht wie gewünscht fortsetzen. Eingetretene Strategieabweichungen werden im Rahmen einer jährlichen Risikoanalyse ebenso überprüft, wie die daraus folgenden Auswirkungen auf die künftige Entwicklung des Konzerns.

Wettbewerbsrisiken

Der deutsche Finanzsektor ist durch einen intensiven Wettbewerb gekennzeichnet. Lang & Schwarz steht hierbei nicht nur zu Finanzdienstleistungsinstituten, sondern auch zu Kreditinstituten und anderen Finanzunternehmen im Wettbewerb. Infolgedessen lassen sich in den einzelnen Konzerngeschäftsfeldern oft nicht die gewünschten wird durch Margen erzielen. Dieses Risiko die Geschäftsleitung überwacht und ist Bestandteil der täglichen Ergebnisüberwachung sowie der jährlichen Risikoanalyse des Konzerns.

Risiken aus der Ergebnisentwicklung

Es wird täglich eine Ergebnisübersicht für die Handelstätigkeiten erstellt. Alle nicht am Handelstag geschlossenen Positionen in Derivaten. Wertpapieren oder Devisen werden dabei auf Basis der Mark-to-Market-Methode bewertet. Anhand der täglichen Ergebnisübersicht ist es möglich, eine zeitnahe Kontrolle und Analyse der Ergebnisse vorzunehmen sowie deren Entwicklung zu beobachten. Das selbst entwickelte Limit-Kontroll-System unterstützt zudem eine verbesserte Überwachung der Handelstätigkeit durch eine automatisierte, vom Handel unabhängige Bestandsbewertung aller Finanzprodukte. Hierauf baut das jeweils fortlaufend an aktuelle Marktentwicklungen angepasste Risikomanagementsystem für die Handelsrisiken auf.

Für die Konzerngesellschaften wird zum Jahresende eine Planungsrechnung auf Monatsbasis für das neue Geschäftsjahr erstellt. Der Soll-Ist-Abgleich der Erträge und Aufwendungen der Planungsrechnung mit den tatsächlichen Geschäftsdaten gibt frühzeitig Aufschluss über die wirtschaftliche Entwicklung der Konzerngesellschaften.

Rechtliche Risiken

Rechtsrisiken können durch neue gesetzliche Regelungen, die Änderung bestehender Vorschriften sowie eine geänderte Auslegung von Vorschriften oder schließlich aus vertraglich nicht eindeutigen Formulierungen entstehen. Überwachung und Steuerung solcher Risiken Die übernimmt die Rechtsabteilung im Konzern. Zur Minderung von Rechtsrisiken prüft die Rechtsabteilung sämtliche vertraglichen Beziehungen, gegebenenfalls werden rechtliche Beratungsdienstleistungen in Anspruch genommen. Darüber hinaus werden zur Sicherstellung der Beweisbarkeit von telefonischen Handelsaufträgen die Geschäftsgespräche der Händler auf Tonträger aufgezeichnet. Für Kostenrisiken aus Rechtsstreitigkeiten wurde eine Rechtsschutzversicherung abgeschlossen.

Zur Finanzierung des Entschädigungsfalls Phoenix wurde der EdW ein Darlehen von der KfW in Höhe von ca. Mio. EUR 130 gewährt. Die Rückführung sollte ab dem Jahr 2010 in jährlichen Tranchen von etwa Mio. EUR 25 erfolgen. Diese Tranchen sind aus dem Vermögen der EdW zu leisten. Sollte dieses nicht ausreichen, müsste die EdW die notwendigen versuchen. Finanzmittel üher Sonderbeiträge von den angeschlossenen Instituten - in dem Rahmen in dem es der EdW als auch den Unternehmen möglich ist - zu beschaffen. Die Lang & Schwarz Aktiengesellschaft ist seit dem Jahresultimo 2010 kein Mitglied der EdW mehr. Dennoch kann die künftige Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft durch Zahlungen der Tochtergesellschaften Lang & Schwarz TradeCenter AG & Co. KG oder Lang & Schwarz Broker GmbH an die EdW beeinflusst werden. Mögliche Auswirkungen können zum derzeitigen Zeitpunkt jedoch nicht bestimmt werden.

Sonstige Risiken

Sonstigen betrieblichen Risiken wird vor allem durch den Abschluss von Versicherungen begegnet. Der Konzern entscheidet über Art und Umfang des Versicherungsschutzes auf der Grundlage einer kaufmännischen Kosten-Nutzen-Analyse. Es kann trotz intensiver Bemühungen jedoch möglich sein, dass Verluste entstehen oder Ansprüche erhoben werden, die über den Umfang des bestehenden Versicherungsschutzes hinausgehen bzw. für die keine Versicherung abgeschlossen wurde.

operationelle Das Risiko wird für die Risikotragfähigkeitsberechnung im Konzern in ausreichendem Umfang Anlehnung die in $\mathsf{a}$ Solvabilitätsverordnung (§§ 269 ff. SolvV) durch den Basisindikatoransatz berücksichtigt. Danach ergeben sich operationelle Risiken zum Jahresende 2012 in Höhe von TEUR-2.557 für den Konzern der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft.

5.3. Risikotragfähigkeit

Die Berechnung der Risikotragfähigkeit erfolgt nach dem Going Conzern-Prinzip (Fortführungsansatz). Für den Konzern der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft und deren Tochtergesellschaften ist die Risikotragfähigkeit solange gegeben, wie ausreichend Risikodeckungspotenzial zur Einhaltung der Mindestkapitalanforderungen gemäß der Solvabilitätsverordnung (SolvV) nach Abzug $der$ Risikomasse verbleibt. Nach diesem Grundsatz war die Risikotragfähigkeit der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft als auch die des Konzerns der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft zum 31. Dezember 2012 gegeben.

6. Ausblick

Belastbare Prognosen für künftige Geschäftsjahre sind angesichts der Verfassung der nationalen und internationalen Finanzmärkte kaum möglich. Auch das Börsenjahr 2013 wird voraussichtlich im Allgemeinen von unsicheren Konjunkturprognosen sowie im Speziellen von ungelösten Staatsschulden europäischen und unvorhersehbaren Reaktionen an Finanzmärkten auf die Entwicklungen der europäischen Stabilitätspolitik geprägt sein. Mit den zusätzlich in den USA durchgreifenden Ausgabenkürzungen in Folge der Gesetzesvorgaben aus der "fiscal cliff" haben sich die Aussichten nach 2012 zusätzlich eher eingetrübt. Dennoch sehen Experten die Möglichkeit eines nur verzögerten aber verhaltenen Aufschwungs im Euroraum sowie einer moderaten Expansion der Weltwirtschaft.

Auswirkungen Die der Finanztransaktionssteuern Frankreichs und Italiens als auch von weiteren wichtigen europäischen Ländern lassen sich nur schwer abschätzen. Neben den angestrebten Belastungen von Finanzmarktakteuren, die mitverantwortlich gemacht werden für die Bankenkrise, sollen sich durch die Initiative wichtiger europäischer Länder auch zusätzliche Belastungen für marktkonforme Akteure ergeben. Diese marktschädlichen Belastungen der marktkonformen Akteure werden bislang in den vorliegenden Entwürfen nicht in ausreichendem Maße berücksichtigt. Hierdurch können sich negative Auswirkungen auf den gesamten Markt und die europäischen Finanzplätze, insbesondere den deutschen Finanzplatz, ergeben.

Der Geschäftsbereich Issuing ist von dem Vertrauen der Investoren in die Handelbarkeit der Produkte, die Fairnis im Umgang mit Kunden und in die Integrität des Konzerns abhängig. Wir sind im Hinblick auf die angebotene Produktpalette breit aufgestellt und verfügen über ein tiefes Know-how in allen von uns angebotenen Produktarten als auch im Hinblick auf die zugrunde gelegten Underlyings.

Unabhängig davon stehen wir Neuerungen immer wieder offen gegenüber und sind in der Lage, kreative Ideen zu erkennen. Durch die Zusammenarbeit mit der wikifolio Financial Technologies GmbH und der Entwicklung dieser neuartigen und innovativen Form der Themenzertifikate konnte viel Aufmerksamkeit für Lang & Schwarz erreicht werden. Mit diesen Produkten haben wir begonnen, die Produktpalette im Bereich Issuing auf der Seite der langlaufenden Zertifikate auszubauen. Wir sehen Chancen in der Entwicklung dieser Produkte und den Möglichkeiten

die sich auf die Handelsaktivitäten im Bereich Issuing aber auch im Bereich TradeCenter ergeben können. Mit der Zunahme von investierten Geldern in wikifolio-Zertifikate kann sich neben der erhöhten Aufmerksamkeit für den Bereich Issuing und anderen emittierten Produkten auch eine höhere Handelsaktivität für den Bereich TradeCenter ergeben. Daher wird in 2013 zusammen mit der wikifolio Financial Technologies GmbH die Entwicklung dieses Geschäftsmodells intensiv weiter verfolgt. Wir stehen daneben aber auch anderen Neuerungen offenen gegenüber und können unserer Know-how bei innovativen Ideen einbringen.

Für den Geschäftsbereich Financial Services erwarten wir mit dem Börseniahr 2013 erneut ein anspruchsvolles Jahr. Ohne die Rückkehr der institutionellen Anleger sind die Entwicklungsmöglichkeiten weiterhin eingeschränkt. Dem können abgeschlossene Neukundenakquisitionen entgegenstehen. Jedoch bleibt der Bereich von den Kapitalmarktakteuern und ihrer Aktivitäten auch in Zukunft maßgeblich abhängig.

Mit dem Designated Sponsoring werden Dienstleistungen im Liquidityproviding angeboten, denen Handelsrisiken immanent sind. Aus einer vertrauensvollen und kundenorientierten Leistung im Interesse der Mandanten entstehen aus diesem Geschäftsfeld jedoch immer wieder interessante Projekte für den angrenzenden Bereich goingund being-public, einschließlich der IPO- und Corporate-Finance-Beratung. Nach 2011 konnte dies auch im Geschäftsjahr 2012 erneut unter Beweis gestellt werden. Gerade als primärer Ansprechpartner unserer Designated Sponsoring Mandanten haben wir die Möglichkeit mit unserem breiten Know-how in allen Fragen der Corporate Finance Beratung unsere Kunden optimal zu unterstützen. Insgesamt erreichten wir so zehn Kapitalmarktmaßnahmen die wir für Designated Sponsoring Mandate in 2012 abwickeln konnten.

Der sich auch weiter verschärfende Druck der europäischen Aufsicht auf die Kreditwirtschaft und die damit einhergehenden höheren Anforderungen an die Eigenkapitalunterlegung von Kreditrisiken, kann zu einer Reduzierung der gewerblichen Kreditvergaben in der Kreditwirtschaft führen. Die Mittelstandsinitiativen für Bondemissionen der mittelständischen Wirtschaft hat sich hier als Alternative in 2012 etablieren können. In dieser Entwicklung sehen wir auch nach 2012 Chancen, um für Unternehmen einen adäquaten Zugang zu Refinanzierungsquellen zu erhalten.

bereits im Bezugnehmend auf die Risikobericht dargelegten Chancen und Risiken für die geschäftlichen Tätigkeiten des Konzerns ist gerade die Entwicklung der Märkte und Börsen maßgeblich für die Entwicklung der Konzerngesellschaften. Eine überdurchschnittliche Volatilität der Kurse bei gleichzeitiger Erkennung einer Trendrichtung erscheint dabei eher förderlich und kann den Marktakteuren Handelsaktivitäten offenbar vermehrt aufzeigen. Eine höhere Handelsaktivität kann sodann zu verstärkten Ertragsmöglichkeiten in allen Geschäftsbereichen führen. Dabei ist eine hohe Wiedererkennung der Marke Lang & Schwarz notwendig für Lang & Schwarz um auf die Konzerndienstleistungen und die angebotenen Produkte aufmerksam zu machen. Wir werden daher weiterhin, auch in Abstimmung mit Partnerbanken Aktionen im Konzern durchführen und Dienstleistungen von Lang & Schwarz bewerben. Darüber hinaus haben wir uns verstärkt um eine prominente Platzierung der Marke Lang & Schwarz bei Partnerbanken des Bereich TradeCenter und in der Finanzindustrie bemüht. Aufgrund dieser zum Teil noch laufenden Maßnahmen gehen wir von einer verbesserten Präsenz der Marke Lang & Schwarz aus. Im Rahmen dieser Bemühungen haben wir auch unseren Web-Auftritt angepasst und Anfang 2013 gelauncht. Insgesamt sehen wir mit diesen Maßnahmen Chancen einer verstärkten Wahrnehmung und daraus resultierend eine verstärkte Nachfrage nach Dienstleistungen von Lang & Schwarz.

Düsseldorf, den 11. April 2013

Der Vorstand

André Bütow

Tate Zable

Peter Zahn

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Bestätigungsverme

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2012

Aktiva

31.12.2012 31.12.2011 31.12.2012 31.12.2011
EUR EUR EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte
1.056.469,60 1.168.587,10 A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital
rechnerischer Wert erworbener eigener Anteile
ausgegebenes Kapital
9.438.000,00
$-82.257,00$
9.355.743,00 9.438.000,00
0,00
9.438.000,00
sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
427.177,03 1.483.646,63 283.410,16
1.451.997,26
II. Kapitalrücklage
III. Gewinnrücklagen
andere Gewinnrücklagen
IV. Bilanzgewinn
9.455.864,18
1.011.544,48
2.197.328,86
22.020.480,52
9.327.813,37
111.105,07
7.136.213,03
26.013.131,47
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
2. sonstige Vermögensgegenstände
246.814,44
968.724,62
1.215.539,06 277.120,07
1.034.762.09
1.311.882,16
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen
2. sonstige Rückstellungen
145.007,00
1.202.467,57
1.347.474,57 3.330.574,00
5.267.018,47
8.597.592,47
II. Wertpapiere
sonstige Wertpapiere
32.264.303,95 18.166.982.64 C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
5.556.019,07 2.122.687,57
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 11.799.596.05 26.109.866.52 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
3. sonstige Verbindlichkeiten
400.622.07
17.394.763,84
971.153,36
9.337.122,89
C. Rechnungsabgrenzungsposten 92.057,38 105.333,25 davon aus Steuern:
EUR 749.375,98 (Vorjahr: EUR 102.165,95)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit:
EUR 3.786,60 (Vorjahr: EUR 5.710,97)
23.351.404,98 12.430.963,82
D. Rechnungsabgrenzungsposten 135.783,00 104.374,08
46.855.143,07 47.146.061,83 46.855.143,07 47.146.061,83

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012

$01.01. - 31.12.2012$
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 125.347.440,95 578.489.664,90
2. sonstige betriebliche Erträge 939.180,46 361.931,60
3. Materialaufwand $-115.825.326,84$ $-552.147.161,75$
10.461.294,57 26.704.434,75
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter $-3.309.803,26$ $-8.029.328,23$
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung $-636.815,26$ $-601.308,89$
und für Unterstützung davon für Altersversorgung:
EUR 71.310,86 (Vorjahr: EUR 90.847,43)
$-3.946.618,52$ $-8.630.637,12$
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände
des Anlagevermögens und Sachanlagen $-307.682,88$ $-308.743,19$
6. sonstige betriebliche Aufwendungen $-4.434.779.81$ $-4.844.570,92$
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 36.298,61 190.572,77
8. Abschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens $-1.500.224,39$ $-2.468.443,36$
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen $-114.056,59$ $-603.057,61$
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 194.230,99 10.039.555.32
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag $-376.808,20$ $-3.329.442,05$
12. sonstige Steuern $-3.020,16$ $-3.592,48$
$-379.828,36$ $-3.333.034,53$
13. Konzernfehlbetrag (Vorjahr: Konzernüberschuss) $-185.597.37$ 6.706.520,79
14. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 3.382.926,23 323.893,80
15. Unterschiedsbetrag aus dem Erwerb eigener Anteile 0,00 105.798,44
16. Einstellung in die Gewinnrücklagen $-1.000.000,00$ 0,00
17. Bilanzgewinn 2.197.328,86 7.136.213,03

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2012

$\overline{1}$ . Grundlagen der Rechnungslegung

Der Konzernabschluss der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft zum 31. Dezember 2012 wurde wie im Vorjahr nach den allgemeinen Vorschriften des Handelsgesetzbuches $(HGB)$ für große Kapitalgesellschaften und des Aktiengesetzes (AktG) aufgestellt. Er besteht aus der Konzernbilanz, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung (Gesamtkostenverfahren) sowie dem Konzernanhang, der Kapitalflussrechnung und dem Eigenkapitalspiegel. Zudem wurde nach § 315 HGB ein Konzernlagebericht aufgestellt.

$2.$ Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Darstellung und Gliederung der Konzernbilanz und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung entsprechen den allgemeinen Anforderungen des HGB für große Kapitalgesellschaften.

Die Vorschriften für die Kapital-, Schulden- sowie Aufwandsund Ertragskonsolidierung wurden entsprechend angewendet.

Immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger, nutzungsbedingter Abschreibungen bilanziert. Bei Vorliegen einer dauerhaften Wertminderung erfolgt eine außerplanmäßige Abschreibung. Planmäßige Abschreibungen erfolgen linear. Die Nutzungsdauer beträgt 1 bis 13 Jahre. Zugänge geringwertiger Wirtschaftsgüter werden - soweit zulässig - im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben und als Abgang behandelt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (mit Ausnahme der Wertpapiere) sind mit dem Nennwert unter Berücksichtigung ggf. notwendiger Wertberichtigungen, Verbindlichkeiten mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Fremdwährungsumrechnung erfolgt unter Anwendung der Vorschrift des § 256a HGB.

Soweit Finanzinstrumente in Bewertungseinheiten einbezogen werden, erfolgt deren Bewertung nach den Vorschriften des § 254 HGB. Für Bestände in Finanzinstrumenten, die nicht in Bewertungseinheiten einbezogen werden, erfolgt die Ermittlung des aktuellen Börsen- oder Marktpreises zum Bilanzstichtag. Die Bewertung erfolgt sodann unter Beachtung des Imparitätsprinzips.

Rückstellungen für Steuern und andere Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlichen Erfüllungsbetrags gebildet. Langfristige Rückstellungen werden, soweit dies gesetzlich vorgeschrieben ist, mit dem Zinssatz nach § 253 Abs. 2 HGB auf den Bilanzstichtag abgezinst.

Latente Steuern nach § 306 HGB werden soweit erforderlich berechnet und passive latente Steuern mit aktiven latenten Steuern verrechnet. Von dem Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 S. 2. i.V.m. § 298 HGB wird kein Gebrauch gemacht.

Als Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben bzw. Einnahmen vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand bzw. Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Tätigkeit der Lang $8k$ Schwarz Die operative Aktiengesellschaft umfasst insbesondere die Begebung von Optionsscheinen und Zertifikaten sowie den Handel mit diesen auf eigene Rechnung. Dabei werden Risiken, die sich aus den verkauften, eigenen Optionsscheinen und Zertifikaten ergeben, durch gegenläufige Produkte abgesichert. Aus dem Handel mit diesen Finanzinstrumenten und den Sicherungsgeschäften erzielt die Gesellschaft einen Handelserfolg, der sich aus der Differenz von An- und Verkaufskurs ermittelt. Aufgrund der Wertpapierhandelstätigkeit der Tochtergesellschaften Lang & Schwarz TradeCenter AG & Co. KG und Lang &

Schwarz Broker GmbH trifft entsprechendes auch für diese Gesellschaften zu. Zur sachgerechten Darstellung der Erträge und Aufwendungen aus der Handelstätigkeit des Konzerns sowie zur Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr werden positive Differenzen aus dem An- und Verkauf unter den Umsatzerlösen bzw. negative Differenzen aus dem An- und Verkauf unter den Materialaufwendungen ausgewiesen.

Die auf den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2011 angewandte Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten.

$3.$ Konsolidierungskreis

Die Lang & Schwarz Aktiengesellschaft ist wie im Vorjahr nach § 290 Abs. 1 HGB Mutterunternehmen der Lang & Schwarz TradeCenter AG & Co. KG, Düsseldorf, der Lang & Schwarz Broker GmbH, Düsseldorf, sowie der Lang & Schwarz Gate GmbH, Düsseldorf.

Sämtliche Tochtergesellschaften werden den nach Vorschriften Vollkonsolidierung den $der$ in Konzernabschluss einbezogen.

Anteil der Lang & Schwarz
Name und Sitz der Stammkapital Aktiengesellschaft
Gesellschaft zum 31.12.12 zum 31.12.12
in nom.
in nom. TEUR in $%$ TEUR
Lang & Schwarz Gate GmbH,
Düsseldorf 500 100,0 500
Lang & Schwarz Broker
GmbH, Düsseldorf 750 100.0 750
Lang & Schwarz TradeCenter
AG & Co. KG, Düsseldorf 5.000 100,0 5.000

Die Beteiligung an der Lang & Schwarz TradeCenter AG & Co. KG wird zu 99,99% direkt durch die Lang & Schwarz Aktiengesellschaft gehalten. Weitere 0,01% werden treuhänderisch für die Lang & Schwarz Aktiengesellschaft durch die Lang & Schwarz Gate GmbH gehalten.

Mit der Lang & Schwarz Gate GmbH, Düsseldorf, besteht zum 31. Dezember 2012 ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag.

$4.$ Erläuterungen zur Konzernbilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

$4.1$ Restlaufzeiten der Forderungen und Verbindlichkeiten

31.12.12 31.12.12 Vorjahr Vorjahr
Bilanzposten bis 1 Jahr $>1$ Jahr bis 1 Jahr $>1$ Jahr
TEUR TEUR TEUR TEUR
Forderungen aus
Lieferungen und
Leistungen 247 0 277 O
Sonstige 831 138 920 115
Vermögensgegenstände
1.078 138 1.197 115

Die Restlaufzeiten zu den Bilanzposten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 5.556, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 401 sowie sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 17.395 gliedern sich wie folgt:

31.12.12 31.12 12 Vorjahr Vorjahr
Bilanzposten bis 1 Jahr >5 Jahre bis 1 Jahr >5 Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten
gegenüber
Kreditinstituten 5.556 $\overline{0}$ 2.123 U
Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und
Leistungen 1.072 $\overline{0}$ 971 O
Sonstige
Verbindlichkeiten 5.170 12.159 4.389 4.889
11.798 12.159 7.483 4.889

Unter den Guthaben bei Kreditinstituten werden TEUR 1.146 gegenüber einer Drittbank ausgewiesen, die zugunsten der Hausbank HSBC Trinkaus & Burkhardt AG verpfändet wurden.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betreffen mit TEUR 2.685 Salden auf laufenden Bankkonten, die bei der Hausbank HSBC Trinkaus & Burkhardt AG geführt werden. Bei dieser Bank unterhaltene Guthaben auf laufenden Konten sowie Wertpapierbestände wurden im Rahmen einer Sicherheitenvereinbarung hierfür verpfändet.

$4.2$ Anlagevermögen

Die Entwicklung im des Anlagevermögens ist Konzernanlagenspiegel (Anlage zum Konzernanhang) dargestellt.

$4.3$ Eigene Anteile

Zum 31. Dezember 2012 werden 27.419 eigene Aktien im Bestand geführt. Die Entwicklung in 2012 ergibt sich aus nachfolgender Übersicht:

Anteil am Grundkapital
in EUR in $%$
0 Stücke zum 31. Dezember 2011 0 0.00
Käufe 108.343 Stk. (Ø-Kurs von 7,32 EUR/Stk) 325.029 3.44
Verkäufe 80.924 Stk. (Ø-Kurs von 9,14 EUR/Stk) $-242.772$ 2,57
27.419 Stücke zum 31. Dezember 2011 82.257 0.87

Die Aktienerwerbe erfolgten zum Zweck des Handelns.

4.4 Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt im Berichtsjahr unverändert TEUR 9.438 und ist eingeteilt in 3.146.000 Stückaktien. Die Stammaktien lauten auf den Namen. Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2012 wurden 27.419 eigene Anteile gehalten.

$4.5$ Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage betrug im Vorjahr TEUR 9.328. Durch den Handel in eigenen Anteilen haben sich diese um TEUR 128 auf TEUR 9.456 erhöht.

4.6 Gewinnrücklagen

Die anderen Gewinnrücklagen beinhalten Veränderungen aufgrund des Handels in eigenen Anteilen. Darüber hinaus wurden aufgrund des Beschlusses der Hauptversammlung vom 29. August 2012 TEUR 1.000 aus dem Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2011 (vgl. hierzu auch unter "5. Ergebnisverwendungsvorschlag für das Geschäftsjahr 2012") den Gewinnrücklagen zugeführt.

$4.7$ Genehmigtes und bedingtes Kapital

Mit Beschluss der ordentlichen Hauptversammlung vom 31. August 2011 wurde der Vorstand ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 30. August 2016 durch Ausgabe von bis zu 1.573.000 Stück neuer auf den Namen lautender Stückaktien gegen Sach- und oder Bareinlage einmalig oder höchstens mehrmals, insgesamt jedoch um EUR 4.719.000,00, zu erhöhen (genehmigtes Kapital I).

Das Grundkapital der Gesellschaft ist zudem um bis zu EUR 1.800.000,00, eingeteilt in bis zu 600.000 Namensaktien als Stückaktien, bedingt erhöht. Die bedingte Kapitalerhöhung dient der Gewährung von Umtauschrechten der Inhaber von Optionsanleihen (bei Anleiheinhaberrechte Ausgabe $an$ geknüpfte Bezugsrechte) und/oder Optionsaktien (bei Ausgabe an Inhaberrechte von jungen Aktien geknüpfter Bezugsrechte), zu deren Ausgabe der Vorstand durch Beschluss der Hauptversammlung vom 15. Oktober 1998 in Verbindung mit der Änderung dieses Beschlusses durch die Hauptversammlung vom 25. Juli 2000 sowie durch Beschluss der Hauptversammlung vom 25. Juli 2000 ermächtigt wurde. Sie ist nur insoweit durchgeführt, als von diesem Bezugsrecht Gebrauch gemacht wird.

4.8 Wesentliche Beträge bestimmter Konzernbilanzposten

Sonstige Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Rechtskosten, Prüfungsund Beratungskosten sowie Kosten für ausstehende Rechnungen.

5. Sonstige Angaben

$5.1$ Außerbilanzielle Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus laufenden Verträgen, insbesondere aus Miet- und Leasingverträgen, bestehen Zahlungsverpflichtungen in Höhe von TEUR 1.897.

Darüber hinaus können sich aufgrund des zum 31. Dezember 2012 bestehenden Ergebnisabführungsvertrags mit der Tochtergesellschaft Lang & Schwarz Gate GmbH finanzielle Verpflichtungen aus Verlustübernahmen für die Lang $\mathcal{R}$ Schwarz

Aktiengesellschaft ergeben. Im Rahmen des Kreditvertrags der Lang & Schwarz TradeCenter AG & Co. KG mit HSBC Trinkaus & Burkhardt AG wurde vereinbart, dass Vermögenswerte der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft, die diese bei HSBC Trinkaus & Burkhardt AG unterhält, zur Deckung von Verpflichtungen der Lang & Schwarz TradeCenter AG & Co. KG aus der Handelstätigkeit gegenüber HSBC Trinkaus & Burkhardt AG herangezogen werden können. Zudem hat die Lang & Schwarz Aktiengesellschaft gegenüber HSBC Trinkaus & Burkhardt AG eine unbegrenzte Bürgschaftserklärung für Verpflichtungen der Lang & Schwarz TradeCenter AG & Co. Anhaltspunkte KG abgegeben. für mögliche Inanspruchnahmen aus den oben genannten finanziellen Verpflichtungen liegen vor dem Hintergrund der geschäftlichen Entwicklungen der Tochtergesellschaften nicht vor.

Weitere Angaben zu nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften, die zur Beurteilung der Finanzlage notwendig sind, betreffen Angaben unter "5.2 Angaben zu Bewertungseinheiten nach § 254 HGB", soweit sich diese auf Futurebestände beziehen, welche zur Absicherung im Portfolio gehalten werden.

$5.2$ Angaben zu Bewertungseinheiten nach § 254 HGB

Die Lang $8k$ Schwarz Aktiengesellschaft weist Verpflichtungen aus selbst begebenen Produkten und sonstigen Geschäften aus, die als Grundgeschäfte in Bewertungseinheiten nach § 254 HGB einbezogen werden. Der Ausweis erfolgt in Höhe von TEUR 3.781 unter den sonstigen Wertpapieren sowie in Höhe von TEUR 16.119 unter den sonstigen Verbindlichkeiten. Die Grundgeschäfte beinhalten neben Risiken aus der Kursschwankung von Indizes in Höhe von TEUR 7.324 (DAX, MDAX und SDAX), aus einzelnen Aktienwerten und Themenzertifikaten in TFUR 11.559 Höhe $V \cap D$ auch Risiken aus Kursschwankungen von Rohwaren in Höhe von TEUR 370 (Gold, Silber, Platin, Palladium, Kupfer, Gas und Rohöl), dem Bund-Future (TEUR 616) und der Wechselkursrelation (USD/EUR bzw. GBP/EUR) von TEUR 30. Für diese Risiken wurden gesonderte Bewertungsjeweiligen einheiten gebildet. Sämtliche Bewertungseinheiten werden in Form des Portfolio-Hedges abgebildet.

Durch den Verkauf von eigenen Produkten auf alle genannten Risikoarten geht die Lang & Schwarz Aktiengesellschaft offene Positionen bezogen auf die jeweils zugrundeliegenden Finanzinstrumente (Underlying) ein. Diese Risiken werden durch geeignete Sicherungsinstrumente abgesichert. Die Sicherung erfolgt durch entsprechende Gegengeschäfte oder/und im Rahmen eines dynamischen Deltahedgings direkt durch gegenläufige Positionen im Underlying. Hierdurch ist jeweils bezogen auf die einzelnen Risiken sichergestellt, dass sich Wert- und Zahlungsströme weitgehend ausgleichen. Sicherungsinstrumente werden untergliedert nach den gebildeten Bewertungseinheiten wie folgt bilanziert:

Bewertungseinheiten Sonstige
Wertpapiere
Sonstige
Vermögens-
gegenstände
Verbindlichkeiten
gegenüber
Kreditinstituten
Sonstige
Verbindlich-
keiten
Schwebende
Geschäfte 2)
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
DAX 1 , MDAX und SDAX 13.865 594 786 524 $-22.748$
Einzelne Aktienwerte und Themenzertifikate 10.973 $\overline{\phantom{a}}$ 290
Rohwaren 1) $\sim$ $\sim$ $\sim$ 1.761
Bund-Future 1) m. $\sim$ $-30.421$
Wechselkursrelationen 1) - $\overline{\phantom{a}}$ 1.381

$1)$ Im Rahmen der Sicherungsbeziehungen werden auch Bestände in Futures einbezogen, deren Ergebnisse in Höhe der variation Margin direkt erfolgswirksam vereinnahmt werden.

Kontraktgröße multipliziert mit dem Basispreis (ggf. in Währung)

Der Sicherungszusammenhang zwischen Grundgeschäft und Sicherungsinstrument besteht für den Zeitraum, den das Grundgeschäft durch die Gesellschaft gehalten wird. Wird die Position aus den selbst begebenen Produkten geschlossen, erfolgt auch eine Schließung der Sicherungspositionen.

Im Rahmen des Risikomanagementsystems der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft werden die Risiken aus den Positionen der Grundgeschäfte und der Sicherungsinstrumente überwacht. Hierzu wurde auch im Hinblick auf die Bewertungseinheiten ein Limitsystem installiert, das täglich überwacht, welche Risiken untergliedert nach Aktienkurs-, Rohwaren-, Zins- und Wechselkursrisiken die Gesellschaft eingeht und die Auslastung von vorgegebenen Limiten berechnet sowie an den Vorstand berichtet. Zudem erfolgt täglich eine Messung der Effektivität der Sicherungsbeziehung in Form einer quantitativen Sensitivitätsanalyse nach der Markt-Shift-Methode. Des Weiteren wird auch auf die Ausführungen zum Risikomanagement der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft im Lagebericht verwiesen.

Ergebnisse aus den Bewertungseinheiten werden nach der Durchbuchungsmethode erfasst, dabei werden für die Finanzinstrumente ausgewiesenen soweit möglich Marktwerte aktiver Märkte herangezogen. Sollte dies nicht möglich sein, etwa bei Optionsbeständen, erfolgt eine Bewertung mit Hilfe des finanzmathematischen Modells Black-Scholes oder im Fall von american-style-Optionen mit Hilfe des Modells von Cox-Ross-Rubinstein. Den Berechnungen der finanzmathematischen Modelle liegen insbesondere Indizes Zinssätze. und andere Underlyingkurse zugrunde. Die für die Berechnungen notwendigen Volatilitäten werden, soweit möglich, aus am Markt gehandelten Produkten abgeleitet. Gegebenenfalls auf alternative Daten wird oder Berechnungen zurückgegriffen.

$5.3$ Aufgliederung nach Tätigkeitsbereichen oder geographischen Märkten

Der Konzern der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft tätigt in allen Geschäftsbereichen Wertpapierhandelsgeschäfte und bietet hieran angrenzende Dienstleistungen an. Vor diesem Hintergrund liegen keine Märkte, die sich nach Tätigkeiten oder geographisch wesentlich ihren voneinander unterscheiden vor.

$5.4$ Namen und Bezüge der Organmitglieder

Vorstandsmitglieder & Schwarz der Lang Aktiengesellschaft im Geschäftsjahr 2012 waren:

Herr André Bütow, Diplom-Kaufmann, Neuss Herr Peter Zahn, Diplom-Wirtschaftsingenieur (FH), Düsseldorf

Herr Bütow ist Mitglied des Aufsichtsrats der vwd Transaction Solutions AG, Frankfurt a. M.

Der Aufsichtsrat der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft setzte sich im Geschäftsjahr 2012 wie folgt zusammen:

Herr Jochen von Ciriacy-Wantrup aus Friedberg, Bankier i.R., Vorsitzender

Herr Aribert Lieske aus Düsseldorf, Steuerberater, stellvertretender Vorsitzender

Herr Thomas Schult aus Hamburg, Bankkaufmann bei der M.M.Warburg & CO KGaA in Hamburg

Auf die Angabe der Gesamtbezüge des Vorstands wurde in Anwendung von § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft bemessen sich nach dem Beschluss der Hauptversammlung vom 20. Juni 2007. Insgesamt beliefen sich die Gesamtbezüge für das Geschäftsjahr 2012 auf TEUR 149.

$5.5$ Honorar des Abschlussprüfers

Im Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorare betragen TEUR 99 für Abschlussprüfungen sowie TEUR 4 für andere Bestätigungen. Für die im Vorjahr berücksichtigten Gesamthonorare für Abschlussprüfungen in Höhe von TEUR 95 wurden im Berichtsjahr TEUR 3 nachträglich berechnet.

5.6 Mitteilungen über das Bestehen von Beteiligungen an der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft

Am Aktienkapital wird - soweit der Gesellschaft bekannt eine bedeutende Beteiligung von der M.M.Warburg & CO Gruppe KGaA gehalten, der - zusammen mit einer weiteren Konzerngesellschaft - mehr als der vierte Teil der Aktien der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft gehören.

$5.7$ Mitarbeiter

In 2012 waren im Konzern der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft nach Quartalsendständen gerechnet durchschnittlich 50 Personen (inkl. zwei Vorstände) beschäftigt. Zum Bilanzstichtag waren 49 Mitarbeiter (inkl. zwei Vorstände) beschäftigt:

31.12.2012
männlich weiblich
Vorstand 0
Angestellte 39 8

5.8 Offenlegung

Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2012 nebst Konzernlagebericht 2012 sowie weitere Unterlagen nach § 325 Abs. 3 HGB für das Geschäftsjahr 2012 werden dem Bundesanzeiger zur Veröffentlichung eingereicht.

6. Ergebnisverwendungsvorschlag für das Geschäftsjahr 2012

EUR EUR
Jahresüberschuss 2012 $-185.597,37$
Gewinnvortrag zum 31. Dezember 2011 7.136.213,03 O
Ausschüttungen in 2012 (EUR 1,20 je 3.753.286,80
berechtigte Aktie) 0
Einstellung in die Gewinnrücklagen gemäß -1.000.000,00
Beschluss der HV vom 29. August 2012
Gewinnvortrag 2.382.926.23
Bilanzgewinn
zum 31. Dezember 2012 2.197.328,86

Der Vorstand beabsichtigt, der Hauptversammlung der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft am 17. Juli 2013 in Düsseldorf vorzuschlagen, den Bilanzgewinn der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft auf neue Rechnung vorzutragen.

Düsseldorf, den 11. April 2013

Der Vorstand

André Bütow

Vote Zdde

Peter Zahn

Entwicklung des Konzernanlagevermögens für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012

Historische Anschaffungskosten Kumulierte Abschreibungen Restbuchwerte
1.1.2012 Zugänge Abgänge Umgliederung 31.12.2012 1.1.2012 Zugänge Abgänge 31.12.2012 31.12.2012 Vorjahr
EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Anlagewerte
Software 2.708.205.45 85.768.48 0,00 26.239.50 2.820.213.43 1.565.857.85 197.885,98 0,00 1.763.743.83 1.056.469,60 1.142.347,60
2. Geleistete Anzahlungen 26.239,50 0,00 0,00 $-26.239,50$ 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 26.239,50
2.734.444.95 85.768,48 0,00 0,00 2.820.213,43 1.565.857,85 197.885,98 0,00 1.763.743.83 1.056.469,60 1.168.587,10
II. Sachanlagen
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.091.451,91 172.644.62 536.266,34 0,00 2.727.830,19 2.886.313.75 85.275,62 520.308,21 2.451.281,16 276.549,03 205.138,16
2. Einbauten 118.593,50 93.497.94 0,00 0,00 212.091.44 53.830,50 13.690.94 0,00 67.521,44 144.570,00 64.763,00
3. GWG/GWG Sammelkonto 37.417,92 3.693,33 3.693,33 0,00 37.417,92 23.908,92 10.830,34 3.379,34 31.359,92 6.058,00 13.509,00
3.247.463,33 269.835,89 539.959,67 0,00 2.977.339,55 2.964.053,17 109.796,90 523.687,55 2.550.162.52 427.177,03 283.410,16
5.981.908,28 355.604,37 539.959,67 0,00 5.797.552,98 4.529.911,02 307.682,88 523.687,55 4.313.906,35 1.483.646,63 1.451.997,26

Kapitalflussrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012

$1.1. -$ Vorjahr
30.12.2012
TEUR
TEUR
Konzernüberschuss vor Ertragsteuern 191 10.036
Im Konzernüberschuss enthaltene zahlungsunwirksame Posten und Überleitung auf den Cash Flow aus operativer Tätigkeit
+/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Sachanlagevermögens und auf immaterielle Vermögenswerte 308 309
+/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen (ohne Steuerrückstellungen) $-4.064$ 2.804
+/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge $-227$ 2.382
-/+ Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens $-4$ $\overline{0}$
+/- Sonstige Anpassungen $\mathbf 0$ $-54.470$
Zwischensumme $-3.796$ $-38.939$
Veränderung des Vermögens und der Verbindlichkeiten nach Korrektur um zahlungsunwirksame Bestandteile
-/+ Zunahme/Abnahme der nicht zum Finanzmittelfonds zuzurechnenden Forderungen an Kreditinstituten $-69$ $-24$
-/+ Zunahme/Abnahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen $\overline{7}$ 12
-/+ Zunahme/Abnahme Wertpapiere $-14.844$ 34.110
-/+ Zunahme/Abnahme anderer Aktiva $-119$ 1.240
+/- Zunahme/Abnahme der nicht dem Finanzmittellfonds zuzurechnenden Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten $-80$ $-513$
+/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen $-571$ 352
+/- Zunahme/Abnahme anderer Passiva 8.319 $-10.248$
$+$ Erhaltene Zinsen und Dividenden 1.026 55.093
$\sim$ Gezahlte Zinsen $-114$ $-603$
$+$ Erstattete Ertragsteuern $\overline{0}$ $\mathbf 0$
$\sim$ Gezahlte Ertragsteuern $-3.518$ $-1.550$
Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit $-13.759$ 38.930
$+$ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 386 $-57$
$-380$ $-3$
Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen
$+$ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen Anlagevermögens $-58$ $\mathbf 0$
$\sim$ Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen $-284$ $-107$
$+$ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens $\overline{0}$ $\mathbf 0$
Cash Flow aus Investitionstätigkeit $-336$ $-167$
$+$ Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen $\mathbf{0}$ $\mathbf{0}$
-/+ Nettoveränderung aus Käufen und Verkäufen eigener Anteile $-54$ 913
Ausschüttungen $-3.753$ $-1.810$
Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit $-3.807$ $-897$
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds $-17.902$ 37.866
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 23.980 $-13.886$
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 6.078 23.980
Zusammensetzung des Finanzmittelfonds
Kassenbestand 3.002 $\overline{2}$
Täglich fällige Guthaben bei Kreditinstitute abzüglich täglich fällige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.075 23.978
6.078 23.980

Konzerneigenkapitalspiegel für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012

Angaben in EUR Gezeichnetes
Kapital
Kapitalrücklage Erwirtschaftetes
Konzerneigenkapital
Eigene Anteile Eigenkapital des
Mutterunternehmens
Stammaktien Gewinn-
rücklagen
Bilanzgewinn gemäß Konzernbilanz/
Konzerneigenkapital
Stand am 1.1.2011
Erwerb/Einziehung eigener Anteile
Gezahlte Dividenden
Übrige Veränderungen
9.438.000,00 9.038.129,91
289.683,46
0,00
111.105,07
2.133.799,63
105.798,44
$-1.809.905,83$
$-406.896,00$
406.896,00
20.203.033,54
913.482,97
$-1.809.905,83$
- übriges Konzernergebnis 6.706.520,79 6.706.520,79
Konzerngesamtergebnis 6.706.520,79 6.706.520,79
Stand 31.12.2011 9.438.000,00 9.327.813,37 111.105,07 7.136.213,03 0,00 26.013.131,47
Stand am 1.1.2012
Erwerb/Einziehung eigener Anteile
Gezahlte Dividenden
Übrige Veränderungen
9.438.000,00 9.327.813,37
128.050,81
111.105,07
$-99.560,59$
7.136.213,03
0,00
$-3.753.286,80$
$-82.257,00$ 26.013.131,47
$-53.766,78$
$-3.753.286,80$
- Einstellung in die Gewinnrücklagen
- übriges Konzernergebnis
1.000.000,00 $-1.000.000,00$
$-185.597,37$
0,00
$-185.597,37$
Konzerngesamtergebnis 1.000.000,00 $-1.185.597,37$ $-185.597,37$
Stand 31.12.2012 9.438.000,00 9.455.864,18 1.011.544,48 2.197.328,86 $-82.257,00$ 22.020.480,52

"Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den von der Lang $\alpha$ Schwarz Aktiengesellschaft aufgestellten Konzernabschluss bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang, Kapitalflussrechnung und Eigenkapitalspiegel - und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss Konzernlagebericht und den abzugeben.

Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen durchzuführen. dass Unrichtigkeiten und und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den vermittelten Konzernlagebericht Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Konzernabschluss und Angaben im Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Jahresabschlüsse Beurteilung der der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der

angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, und Ertragslage Finanzdes Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss. vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."

Berlin, den 25. April 2013

Dohm Bchmidt Janka Revision und Treuhand AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Wolfgang Janka Wirtschaftsprüfer

Matthias Schmidt Wirtschaftsprüfer

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