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Lang + Schwarz AG Annual Report 2015

Jul 1, 2016

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Annual Report

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Lang & Schwarz Aktiengesellschaft

Düsseldorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2015

Lang & Schwarz Aktiengesellschaft, Düsseldorf

1. Geschäftliche Aktivitäten

Die Lang & Schwarz Aktiengesellschaft ist eine operative Holdinggesellschaft. Der Konzern umfasste im Vorjahr drei weitere Konzerngesellschaften. Im Zuge einer Konzernumstrukturierungsmaßnahme wurde im Geschäftsjahr 2015 die Tochtergesellschaft Lang & Schwarz Gate GmbH auf die Tochtergesellschaft Lang & Schwarz Broker GmbH rückwirkend zum 01. Januar 2015 im Wege der Gesamtrechtsnachfolge verschmolzen.

Unter die eigene operative Tätigkeit der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft fällt die Begebung von derivativen Finanzinstrumenten mit dem Hauptaugenmerk auf Hebelprodukte. Insgesamt wurden durch die Lang & Schwarz Aktiengesellschaft in 2015 über 29.000 eigene Produkte emittiert.

Die verschiedenen Produkte der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft werden durch die Tochtergesellschaft Lang & Schwarz TradeCenter AG & Co. KG zum Handel unter anderem außerbörslich über TradeLink oder börslich an der EUWAX angeboten. Zum Ultimo Dezember 2015 quotiert die Lang & Schwarz TradeCenter AG & Co. KG nahezu 8.000 derivative Finanzinstrumente der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft mit Bezug auf inländische und ausländische Aktientitel, Indizes, Währungskursrelationen, Rohwarenkurse oder die Zinsentwicklung sowie über 4.000 wikifolio-Endlosindexzertifikate. Die Lang & Schwarz TradeCenter AG & Co. KG stellt darüber hinaus Handelskurse für über 7.500 unterschiedliche Aktien, Fonds, ETPs (ETFs, ETCs und ETNs) sowie unterschiedliche Anleihen. Dies erfolgt wochentäglich von 7:30 Uhr bis 23:00 Uhr sowie samstags von 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr und sonntags von 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr. Über die Partnerbanken der Lang & Schwarz TradeCenter AG & Co. KG erreicht diese über 15 Millionen Privatkunden.

Die 100%-ige Tochtergesellschaft Lang & Schwarz Broker GmbH ist eine Spezialbank im Bereich des Handels mit Wertpapieren und anderen Finanzinstrumenten. Die Bank ist an den Börsen in Frankfurt, Düsseldorf, Stuttgart, Wien (Österreich) sowie auf XETRA zum Handel zugelassen und hat Zugang zu weiteren nationalen und internationalen Handelsplätzen. Das Institut stellt als Designated Sponsor verbindliche An- und Verkaufskurse auf der elektronischen Handelsplattform XETRA in Frankfurt und Wien. Die Beratung und Betreuung beim going- und being-public, einschließlich der IPO- und Corporate-Finance-Beratung bildet einen Schwerpunkt der Tätigkeit. Darüber hinaus zählen zum Dienstleistungsspektrum in eingeschränkter Form das klassische Brokergeschäft mit der Orderausführung sowie die Ausführung von aktienhandelsnahen Dienstleistungen wie die Durchführung von Aktienrückkaufprogrammen börsennotierter Unternehmen. Durch die im Geschäftsjahr 2015 vollzogene Konzernumstrukturierung hat die Lang & Schwarz Broker GmbH die Dienstleistungen der Lang & Schwarz Gate GmbH im Bereich der EDV-Hardware- und Softwarebereitstellung, der Unterhaltung der technischen Handelsplatzanbindungen sowie den laufenden EDV-Support für den Konzern von der Lang & Schwarz Gate GmbH übernommen.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die Weltwirtschaft wuchs 2015 nach Angaben des Instituts für Weltwirtschaft (ifw) gegenüber dem Vorjahr um geschätzte 2,9%. Die Vereinigten Staaten von Amerika entwickelten sich dabei mit 2,4% stärker als gedacht. Die Steigerung wurde von einem starken privaten Konsum getragen, der sich sehr stabil entwickelte. Grund hierfür war insbesondere die deutlich nachhaltige Verbesserung am US-Arbeitsmarkt, die US-Arbeitslosenquote liegt derzeit bei ca. 5%. Im Zuge der robuster scheinenden US-Wirtschaftslage hat die amerikanische Zentralbank (FED) erstmals seit zehn Jahren den Leitzins um 0,25%-Punkte erhöht. Nach den Aussagen der FED sei diese zudem zuversichtlich, dass die Zielmarke für die Inflation in Höhe von 2% mittelfristig erreicht werden könne.

China konnte dagegen die angestrebte Zuwachsrate von 7% nicht erreichen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) verzeichnete „lediglich“ einen Anstieg von 6,9% gegenüber dem Vorjahr. Die Zeichen für Chinas wirtschaftliche Entwicklung stehen eher auf Konsolidierung. Wobei die ohnehin schwierigen Prognosen angesichts der nur sehr begrenzt zugänglichen Daten im Falle China erschwert werden.

Das BIP der Eurozone legte gegenüber 2014 um magere 1,5% zu. Dabei sind die Entwicklungen innerhalb der Euro-Zone sehr unterschiedlich. Frankreichs Wirtschaftswachstum stagnierte mit einer Steigerung des BIP um 1,3% gegenüber dem Vorjahr. Gleiches gilt ebenso für Italien, Österreich, die Niederlande oder Deutschland. Die wirtschaftliche Dynamik ist hier eher verhalten. Dagegen konnte die Wirtschaft in Spanien Schwung aufnehmen. Spaniens BIP legte gleich um insgesamt 3,5% gegenüber 2014 zu und wurde dabei vom privaten Konsum und den privaten Investitionen getragen. Allein die Wirtschaft Griechenlands schrumpfte in 2015. Im vierten Quartal 2015 konnte jedoch ein positiver Quartalszuwachs verzeichnet werden.

Nahezu ausnahmslos konnte sich im Euroraum der Arbeitsmarkt positiv entwickeln und die Arbeitslosenquote verbessert werden. Saisonbereinigt und auf den Euroraum bezogen betrug diese für 2015 12,1% der Erwerbspersonen. Die Erwartungshaltung des Instituts für Weltwirtschaft ist hierbei, dass sich diese im Zuge einer Stärkung der europäischen Konjunkturdaten weiter verbessert. Deutschland steht mit einer rekordverdächtigen Arbeitslosenquote von nur 6,4% für 2015 an der Spitze im Euroraum. Für das Jahr 2016 wird für den Euroraum und auch für Deutschland ebenfalls mit einer nochmals verbesserten Arbeitslosenquote gerechnet.

Schon im Januar 2015 kündigte die Europäische Zentralbank (EZB) den Kauf von Staatsanleihen ab März 2015 an. Monatlich sollten Wertpapiere im Gegenwert von 60 Mrd. gekauft werden, mit dem Ziel die Konjunktur in Schwung zu bringen und die niedrige Inflation im Euroraum wieder in Richtung der Zielmarke von 2% zu bewegen.

Ein ganzer Strauß an Konflikten nährte Anfang 2015 die Unsicherheiten an den Märkten. Die EZB-Niedrigzinspolitik ließ konservative Anleger in Bundesanleihen flüchten, deren Renditen auf historisch niedrigen Stand verharren. Im April 2015 kam es zu einem Rekord-Zinstief bei Staatsanleihen. Bei der Versteigerung fünfjähriger Bundesanleihen lag die durchschnittliche Rendite im negativen Bereich. Eine kurzfristige Besserung ist hier nicht in Sicht.

Eine Lösung des Konflikts zwischen den Geldgeberstaaten und Griechenland sowie einem möglichen hiermit im Zusammenhang stehenden „GREXIT“ schien nach den Wahlen des Linksbündnisses „SYRIZA“ schwieriger denn je und der Ausgang der Verhandlungen ungewisser. Erst im Rahmen des Treffens der Europäischen Finanzminister konnte ein Ausstieg Griechenlands aus der Eurozone verhindert und mit Griechenland ein Kompromiss in der Frage der Sparpolitik erreicht werden.

Ebenfalls im Januar 2015 hob die Schweizer Nationalbank den Mindestkurs von 1.20 Franken pro Euro auf. Der Markt reagierte umgehend – der Euro stürzte ab und fiel zwischenzeitlich auf weniger als 1 Franken für einen Euro.

Der Preis für Rohöl der Sorte Brent fiel bis zum Jahresende auf 37,6 USD je Barrel. Nach dem Kursverfall des Vorjahres um 48% sank der Preis für Rohöl damit noch einmal um weitere 36% gegenüber dem Jahresendpreis des Vorjahres. Als Folge des dramatischen Preisverfalls brachen die Gewinne der ölexportierenden Länder um geschätzt 50% ein. Der Staatshaushalt in Saudi-Arabien schloss das Jahr 2015 mit einem Rekordminus von USD 98 Mrd. ab. Von einer kurzfristigen Erholung des Preises für Rohöl wird derzeit allgemein nicht ausgegangen. Dies hat insbesondere negative Auswirkungen auf die Fracking-Industrie, deren Produktionskosten über dem derzeitigen Preisniveau liegen sollen. Aktientitel wie beispielsweise Devon Energy, Apache und Chesapeake brachen in 2015 daher massiv ein.

2.2 Rahmenbedingungen der geschäftlichen Tätigkeiten in 2015

Für Börsengänge war 2015 ein gutes Jahr. So gab es an der Frankfurter Wertpapierbörse insgesamt 15 Neuemissionen, neun Notierungsaufnahmen und einen Transfer. Die Emissionserlöse waren so hoch wie seit 2007 nicht mehr. Drei Unternehmen gelang es ein Volumen von über einer Milliarde Euro zu platzieren. Namentlich die Bayer-Kunststofftochter Covestro, die Deutsche Pfandbriefbank (ehemals Hypo Real Estate) und Scout24.[1] Bekannte IPOs in den USA waren unter anderem die Burger-Kette Shake Shack, die Aktie legte 267% seit ihrem IPO zu, und der Fitness-Tracker Spezialist Fitbit. Zudem spaltete der Internethändler Ebay Inc. seine bisherige Bezahltochter Paypal Holding Inc. im Juli 2015 ab und brachte diese an die Börse.

Wie in den Jahren zuvor konnten im vergangenen Jahr die US-Indizes neue Höchststände verzeichnen. Der Dow-Jones-Index kletterte zwischenzeitlich auf ein neues Allzeithoch bei 18.351 Punkten, verlor jedoch auf Jahressicht 2,2 Prozent und beschloss 2015 mit 17.425 Punkten. Der S&P-500-Index ging mit 2.044 Punkten und der NASDAQ-Composite-Index mit 5.007 Punkten aus dem Börsenjahr. Im Bereich Mergers & Acquisitions wurde ein neuer Rekord aufgestellt. Das globale M&A Volumen lag bei über USD 4 Billionen und damit so hoch wie noch nie. Erwähnenswert sind die Übernahme von EMC Corp. durch Dell Inc. im Umfang von USD 67 Mrd. und die Übernahme von SABMiller PLC. durch Anehuser-Busch InBev im Umfang von USD 108 Mrd.

Die Entwicklung an der chinesischen Börse war dagegen dramatisch. Noch von Juli 2014 bis Mai 2015 legten die Kurse in Shanghai um 130% zu. Im Juni 2015 folgte der Absturz. Der chinesische Staat konnte die Börsen nur mit drastischen Maßnahmen stabilisieren. Die chinesische Notenbank (People‘s Bank of China (PBoC)) senkte den Leitzins, neue Börsengänge wurden auf Eis gelegt und der Yuan abgewertet.

Der Dax konnte mit einem Jahresendstand von 10.743 Punkten einen Zugewinn von 9,5% verbuchen, wenn gleich im Jahresverlauf deutlich höhere Kurse zu Buche standen. Zwischenzeitlich wurde nach einer fulminanten Rally ein Allzeithoch bei 12.390 Punkten erreicht. Der MDAX stieg im Jahresverlauf um 28% auf 21.680 Punkte und schloss am Jahresende bei 20.774 Punkten, ein Zuwachs um 23%. Besonders positiv überraschte der TecDax mit einem Anstieg auf 1.830 Punkte und glänzte somit am Jahresende mit einem Zugewinn von 33%.

Den größten Tagesverlust musste nach der geplatzten Übernahme durch Potash die Aktie der K+S Aktiengesellschaft verkraften. Die Aktie verlor an einem Tag mehr als 25%, dicht gefolgt von VW, die nach dem Skandal um Abgasmanipulationen an einem Tag 23% verlor. Auf Jahressicht konnten insbesondere die Aktien von Adidas und Infineon mit Jahresgewinnen von über 50% überzeugen. Die größten Verlierer waren einmal mehr die Versorger. Die Aktien von RWE brachen um 50% ein, EON verlor 38%.

2.3 Geschäftsentwicklung in 2015

Im Geschäftsjahr 2015 bauten wir unsere Tätigkeiten in verschiedenen Bereichen aus. Die gesamte Anzahl der Geschäfte erhöhte sich gegenüber 2014 um 45%. Dagegen nahmen nach einer Umsatzsteigerung im Vorjahr um 140% die Wertpapierumsätze in 2015 gegenüber 2014 um 20% ab, bezogen auf 2013 haben wir damit die Umsätze in 2015 jedoch immer noch nahezu verdoppelt.

Mit den wikifolio-Endlosindexzertifikaten, die seit 2012 begeben werden, wurde die Lang & Schwarz Aktiengesellschaft mit dem Zertifikate-Award 2015 in Gold in der Kategorie „Partizipation“ ausgezeichnet. Nach Auffassung der Jury, die den Award verleiht und sich aus Vertretern von Banken, Finanzdienstleistern, Analysten und Finanzredakteuren zusammensetzt, sind wikifolio-Zertifikate „eine der spektakulärsten Neuerungen der vergangenen Jahre“. Die „einzigartige Idee“ würde, so die Jury, „ein Musterbeispiel“ für Anlagestrategien liefern, die über ETFs nicht sinnvoll abgedeckt werden können. Die Auszeichnung sei „verdient“ und „überfällig“.

Auch Neuerungen aus 2015, wie das eigene Segment für Vermögensverwalter, wurden honoriert wie auch die Möglichkeit, Sparpläne auf der Grundlage von wikifolio-Endlosindexzertifikaten abzuschließen. Als eine „neue Dimension“ wurden die neu entwickelten Dachwikifolios hervorgehoben. Mit diesen besteht die Möglichkeit, an der Entwicklung anderer wikifolio-Endlosindexzertifikaten zu partizipieren: „a wikifolio of wikifolios“.

Mit dem öffentlichen Angebot der wikifolio-Endlosindexzertifikate in der Schweiz haben wir in 2015 zudem den Ausbau im Vertrieb dieser Produkte vorangetrieben und bieten diese damit in der DACH-Region vollständig an.

Alle von der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft emittierten Produkte sind im Freiverkehrssegment der EUWAX an der Börse Stuttgart in den Handel einbezogen. Als kleineres Emissionshaus liegt unser Anteil an der EUWAX bezogen auf die ausgeführten Kundenorders bei ca. 2,7%. Damit belegen wir hinsichtlich der Anzahl der ausgeführten Kundenorders in der Jahresstatistik der EUWAX für das Jahr 2015 Platz 10. Bezogen auf Index- und Partizipationspapiere haben wir die Anzahl der ausgeführten Kundenorders um 16% gegenüber 2014 gesteigert. Dennoch mussten wir hier den 1. Platz abgeben und erreichten mit einem Marktanteil von 24,52% den zweiten Platz in 2015.

Für die Entwicklung der Gesellschaft sind bestimmte Kennzahlen und ihre Einflussgrößen maßgeblich. Diese werden als bedeutende Leistungsindikatoren (finanziell und nicht finanziell) bezeichnet. Als zentrale Größe des Unternehmens werden diese beobachtet, gemessen und gegebenenfalls zu anderen Werten oder Entwicklungen in Beziehung gesetzt. Die nachstehende Übersicht stellt die bedeutenden Leistungsindikatoren für die Lang & Schwarz Aktiengesellschaft dar:

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2015 2014
Ergebnis aus der Handelstätigkeit[2] TEUR 16.663 16.067
Verwaltungsaufwand[3] TEUR 8.595 8.268
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit TEUR 8.777 7.433
Verbindlichkeiten aus verkauften eigenen derivativen Produkten TEUR 165.249 109.412
Emissionen im Geschäftsjahr Anzahl 29.482 23.140
Bilanzielles Eigenkapital TEUR 27.361 27.217
Vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter Anzahl 20 20

Das Ergebnis aus der Handelstätigkeit spiegelt die Ertragsentwicklung aus der operativen Tätigkeit wider. Als tägliche, monatliche, quartalsweise und jährliche Größe wird diese jeweils gesellschafts- und konzernbezogen intern berichtet. Zusammen mit den Verwaltungsaufwendungen als überwiegendem Fixkostenblock und dem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit stellen diese Größen die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren für die Lang & Schwarz Aktiengesellschaft dar. In Abhängigkeit vom Ergebnis aus der Handelstätigkeit und dem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit können sich Veränderungen der Verwaltungsaufwendungen durch das Vergütungssystem im Konzern der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft ergeben. An dieser Stelle wird auf den Vergütungsbericht als Bestandteil des Lageberichts verwiesen.

Die Verbindlichkeiten aus verkauften eigenen derivativen Produkten geben den Stand der im Umlauf befindlichen eigenen Produkte im Eurogegenwert an. Als Anhaltspunkt kann diese Größe die Bereitschaft von Investoren widerspiegeln, Produkte der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft zu erwerben. Jedoch unterliegt der Betrag natürlichen Schwankungen, die dadurch hervorgerufen werden können, dass nicht im gleichen Maße Produkte jederzeit neu emittiert werden, sowie das Produkte laufzeitbedingt oder aufgrund von Marktänderungen verfallen. Eine direkte Ableitung aus der Veränderung des Betrags ist damit nicht unmittelbar möglich. Hierzu erfolgen interne tiefergehende Analysen. Die Anzahl der im Geschäftsjahr emittierten Produkte wird hierbei einbezogen.

Als Haftungsgröße stellt das bilanzielle Eigenkapital eine zentrale Kennziffer dar, deren Entwicklung auch für Aktionäre der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft von maßgeblicher Bedeutung ist.

Die Mitarbeiter der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft stellen eine signifikante Größe für einen nachhaltigen Erfolg und die kontinuierliche Weiterentwicklung der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft dar. Gut ausgebildete Mitarbeiter sind die Basis für erfolgsorientiertes, effizientes und prozessorientiertes Arbeiten in Zusammenhang mit den zumeist sehr schnellen Handelsgeschäften und deren reibungslosen Verarbeitung sowie der laufenden risikoorientierten Überwachung dar. Daher wird deren Entwicklung intern gemessen und berichtet.

2.3.1 Ertragslage

Nach einem exzellenten Jahr 2014 konnten wir das Ergebnis des Vorjahres in 2015 nicht nur halten sondern dieses noch einmal um 4% steigern und erwirtschafteten ein Ergebnis der Handelstätigkeit von TEUR 16.663. Hierzu beigetragen hat das ungebrochen hohe Interesse an den Produkten der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft. Die angebotenen Produkte waren dabei nicht nur für die starken Schwankungen bei einzelnen Underlyings und Indizes richtig ausgestattet. Auch Preis- und Ausführungsqualität sind maßgeblich für die Entscheidung von Investoren sich für ein Produkt eines bestimmten Emittenten zu entscheiden.

Zu diesem Ergebnis beigetragen hat das unermüdliche Bestreben, eine möglichst bestmögliche kundenorientierte Dienstleistung zu erbringen. Diese Aufgabe obliegt unseren Mitarbeitern, die von diesen nicht nur angenommen sondern auch herausragend gemeistert wurde. Die variablen Gehaltsbestandteile innerhalb der Personalaufwendungen legten daher leicht zu. Die Personalaufwendungen insgesamt erhöhten sich um TEUR 304 auf TEUR 4.942. Einen leichten Anstieg verzeichneten auch die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von TEUR 3.630 auf TEUR 3.653. Dabei lagen wesentliche Kosten wie Rechts- und Beratungskosten und Gebühren im Zusammenhang mit Emissionsgebühren unter denen des Vorjahres.

Durch die positive Entwicklung der Tochtergesellschaft Lang & Schwarz Broker GmbH konnten in Vorjahren vorgenommenen Abwertungen auf die Beteiligung in 2015 teilweise mit TEUR 371 zurück genommen werden. Im Wesentlichen hierdurch erhöhten sich die sonstigen betrieblichen Erträge gegenüber dem Vorjahr um TEUR 466 auf TEUR 606.

Unter den Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens werden die Bewertungsergebnisse für im Umlaufvermögen ausgewiesene Wertpapierbestände ausgewiesen. Dieses ergibt sich aus der Portfoliobewertung nach § 254 HGB bezogen auf die aktivisch und passivisch gehaltenen Bestände in Finanzinstrumenten. Zur Portfoliobildung verweisen wir auf die Angaben zur Bildung von Bewertungseinheiten im Anhang.

Insgesamt steigerte sich das Ergebnis aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit gegenüber dem Vorjahr von TEUR 7.433 um TEUR 1.344 auf TEUR 8.777 und damit um 18%. Mit dem Ertragsanstieg korrespondierend erhöhten sich auch die Steuern vom Einkommen und Ertrag und betragen für 2015 TEUR 2.703.

Mit einem Jahresüberschuss von TEUR 5.991 beschließen wir das Jahr 2015, was einer Ergebnissteigerung von TEUR 1.080 bzw. 22% entspricht.

2.3.2 Finanzlage

Die Liquidität der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft war im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit ausreichend, die Zahlungsfähigkeit jederzeit gewährleistet. Zum Jahresultimo stehen kurzfristige Forderungen, sonstige Wertpapiere und liquide Mittel im Umlaufvermögen von insgesamt TEUR 188.606 (Vorjahr: TEUR 133.556) kurzfristigen Verbindlichkeiten und Rückstellungen von insgesamt TEUR 172.850 (Vorjahr: TEUR 116.968) gegenüber. Finanzinstrumente, die aufgrund ihrer Fungibilität einen kurzfristigen Charakter aufweisen, werden trotz einer langfristigen Restlaufzeit entsprechend der internen Steuerung in die kurzfristigen Verbindlichkeiten einbezogen. Dies betrifft auch von der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft begebene Optionsscheine und Zertifikate. Auf dieser Berechnungsgrundlage ergibt sich ein bilanzieller Liquiditätsüberschuss von TEUR 15.757 (Vorjahr: TEUR 16.588).

Die Forderungen und Verbindlichkeiten bestehen nahezu ausschließlich in EURO. Im Gegenwert von TEUR 183 (Vorjahr: TEUR 570) werden Geldverbindlichkeiten in USD auf laufenden Bankkonten unterhalten. Sämtliche Forderungen und Verbindlichkeiten werden mit Ausnahme von Forderungen in Höhe von TEUR 23 (Vorjahr: TEUR 47), die eine Laufzeit von bis zu einem Jahr aufweisen, auf laufenden Konten geführt.

Über die bestehenden Eigenmittel der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft in Höhe von TEUR 27.361 (Vorjahr: TEUR 27.217) hinausgehend, stehen der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft auch im Anschluss an das Geschäftsjahr 2015 ausreichende Finanzierungsmittel zur Verfügung, um ihre geschäftliche Tätigkeit finanzieren zu können. Dies ist insbesondere in den aktuell laufenden Finanzierungsverträgen mit der Hausbank HSBC Trinkaus & Burkhardt AG begründet.

2.3.3 Vermögenslage

Die Bilanzsumme der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft erhöht sich gegenüber dem Vorjahr deutlich von TEUR 144.185 um TEUR 56.025 auf TEUR 200.210. Dabei ist insbesondere der Wertpapierhandelsbestand gestiegen, wie nachfolgende Übersicht zeigt:

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Bilanzausweis
Bilanzposten und Produkte 2015

TEUR
2014

TEUR
Veränderung

TEUR
--- --- --- ---
sonstige Vermögensgegenstände
- Optionen 581 6.475 -5.894
sonstige Wertpapiere
- Aktien, Fonds, ETPs, Optionsscheine und Zertifikate 160.711 99.428 +61.283
- festverzinsliche Wertpapiere 4.620 6.886 -2.266
165.331 106.314 +59.017
Summe aktive Handelsbestände 165.912 112.789 +53.123

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Bilanzausweis
Bilanzposten und Produkte 2015

TEUR
2014

TEUR
Veränderung

TEUR
--- --- --- ---
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
- verkaufte Aktien, Fonds und ETPs 135 466 -331
Sonstige Verbindlichkeiten
- Optionen 46 471 -425
- verkaufte eigene Optionsscheine und Zertifikate 165.249 109.412 +55.837
165.295 109.883 +55.412
Summe passive Handelsbestände 165.430 110.349 +55.081

Gegenüber dem Vorjahresausweis stieg der Bestand von verkauften eigenen Optionsscheinen und Zertifikaten von TEUR 109.412 um TEUR 55.837 auf TEUR 165.249 an. Hiermit einhergehend erhöhten sich die sonstigen Wertpapiere auf der Aktivseite um insgesamt TEUR 59.017 auf TEUR 165.331. Unter dem Bilanzposten sonstige Wertpapiere werden unter anderem die maßgeblich zum Bilanzstichtag zur Absicherung der verkauften Zertifikate gehaltene Wertpapierbestände ausgewiesen.

Darüber hinaus stiegen innerhalb des Bilanzpostens Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten die unterhaltenen Gelder auf Bankkonten um insgesamt TEUR 2.460 auf 22.074 an. Verbindlichkeiten auf laufenden Bankkonten innerhalb des Bilanzpostens „Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten“ erhöhten sich leicht von TEUR 570 um TEUR 192 auf TEUR 762. Guthaben und Verbindlichkeiten in laufender Rechnung betreffen im Wesentlichen die Hausbank HSBC Trinkaus & Burkhardt AG.

Bedingt durch eine Zuschreibung auf die Beteiligung an der Tochtergesellschaft Lang & Schwarz Broker GmbH erhöhten sich die Anteile an verbundenen Unternehmen um TEUR 371.

Mit TEUR 27.361 ist das Eigenkapital lediglich um TEUR 143 gegenüber dem Vorjahr angestiegen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Lang & Schwarz Aktiengesellschaft zum Bilanzstichtag 156.741 eigene Anteile zu Handelszwecken auf Grund des Beschlusses der Hauptversammlung gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 7 AktG vom 30. Juni 2010 erworben hat, die das Eigenkapital um TEUR 2.351 verringern. Zudem wurden TEUR 3.497 in 2015 an die Aktionäre aus dem Bilanzgewinn des Jahres 2014 ausgeschüttet. Hierdurch sowie durch die um TEUR 56.025 erhöhte Bilanzsumme verringert sich die bilanzielle Eigenkapitalquote von 19% auf 14%.

Die Leistungsindikatoren haben sich im Geschäftsjahr 2015 in einem Maße positiv entwickelt, dass sich diese insgesamt günstig auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ausgewirkt haben. Die Vermögens- Finanz- und Ertragslage der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft weist insgesamt geordnete Verhältnisse auf.

3. Vergütungsbericht

Die Vergütung der Mitarbeiter im Konzern der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft bzw. in der Finanzholding-Gruppe wird einheitlich gehandhabt und berücksichtigt die Vorgaben der InstitutsVergV. Die Einhaltung der rechtlichen Vorgaben wird jährlich durch den Vorstand, den Aufsichtsrat sowie darüber hinaus im Rahmen der Jahresabschlussprüfungen durch unseren Wirtschaftsprüfer überprüft.

Für die Ausgestaltung des Vergütungssystems der Mitarbeiter ist der Vorstand der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft verantwortlich. Neben festen monatlichen Bezügen kann ein variabler Bestandteil durch die Geschäftsleitung festgelegt werden, um positive Leistungsanreize zu setzen. Die Zahlung eines variablen Bezugs erfolgt freiwillig, ohne einen rechtlichen Anspruch der Mitarbeiter und ist grundsätzlich gebunden an ein positives Ergebnis des vordefinierten Geschäftsfelds, Bereichs bzw. des Konzerns. Bei der Bemessung der einzelnen Bezüge werden quantitative als auch qualitative Kriterien berücksichtigt wie beispielsweise die Qualität der Leistung, die Anforderung an die Tätigkeit, die Stellung im Unternehmen, die Betriebszugehörigkeit oder die Übernahme von besonderen Aufgaben. Die Ausgestaltung des Vergütungssystems des Vorstands erfolgt durch den Aufsichtsrat der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft. Für den Vorstand gelten dabei grundsätzlich die gleichen Regelungen. Die variablen Bezüge bemessen sich jedoch nach einer schriftlich vereinbarten Bemessungsgrundlage.

4. Nachtragsbericht

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag, die Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft haben könnten und über die zu berichten wäre, liegen nicht vor.

5. Risikobericht

5.1 Risikomanagement

Die Lang & Schwarz Aktiengesellschaft tätigt in ihrem Geschäftsfeld insbesondere Handelsgeschäfte in Finanzinstrumenten, die über einen meist kurzfristigen Zeitraum im Eigenbestand gehalten werden. Eine Absicherung dieser Wertpapierbestände erfolgt durch gegenläufige Bestände gleicher Art oder durch ein dynamisches Delta-Hedging (vgl. hierzu auch Ausführungen im Anhang zu den Angaben zu Bewertungseinheiten nach § 254 HGB). Der Umgang mit Risiken wie ein möglicher Verlust oder ein entgangener Gewinn ist Bestandteil der Gesamtsteuerung durch die Geschäftsleitung für den gesamten Konzern der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft. Aus diesem Grund wurde ein zeitnahes Risikomanagement als Risikofrüherkennungs- und ‑steuerungsinstrument unter Einbeziehung aller Konzerngesellschaften eingerichtet. Die Rahmenbedingungen für den Handel in Finanzinstrumenten sowie das Risikomanagement formuliert die Geschäftsleitung für den gesamten Konzern in Form von Richtlinien und Arbeitsanweisungen (Organisationsanweisungen). Die in den Rahmenbedingungen enthaltene Geschäftsstrategie und Risikostrategie werden jährlich durch die Geschäftsleitung überprüft und geben Art und Umfang möglicher Risikogeschäfte in den einzelnen Konzerngeschäftsfeldern vor. Die frühzeitige Erkennung, Bewertung, Steuerung und Überwachung von Risiken erfolgt unmittelbar durch die Geschäftsleitung, die hierbei vom Risikocontrolling und der Internen Revision im gesamten Konzern unterstützt wird.

5.2 Risikoarten der Geschäftstätigkeit

Aus der Geschäftstätigkeit heraus wurden als maßgebliche Risiken identifiziert: Adressenausfallrisiko, Marktpreisrisiko, Liquiditätsrisiko und operationelles Risiko.

5.2.1 Adressenausfallrisiko

Adressenausfallrisiko ist das Risiko, dass ein Vertragspartner nicht oder nicht fristgerecht leistet oder die Gesellschaft einem Vertragspartner trotz der Nichtleistung eines Dritten zu leisten verpflichtet ist. Das Adressenausfallrisiko wird unterteilt in die drei Unterrisiken: Kreditrisiko, Kontrahentenrisiko und Emittentenrisiko.

Kreditrisiken betreffen derivative und außerbilanzielle Risiken, die durch das Risikocontrolling der Handelsgeschäfte überwacht werden.

Von untergeordneter Bedeutung sind Kontrahentenrisiken als Risiken des Ausfalls oder der Verschlechterung der Bonität eines Kontrahenten, da nahezu sämtliche Handelsgeschäfte Zug um Zug abgewickelt werden.

Dem Emittentenrisiko als Risiko des Ausfalls oder der Verschlechterung der Bonität eines Emittenten wird mit dem Risikomanagement der Handelsgeschäfte begegnet. Derivative und außerbilanzielle Risiken werden im Rahmen der Marktpreisrisiken überwacht. Darüber hinaus werden mögliche Risikokonzentrationen insbesondere durch die analoge Anwendung von aufsichtsrechtlichen Vorgaben im Risikomanagement gemessen und gemindert.

Das Adressenausfallrisiko wird, soweit es nicht das Handelsgeschäft betrifft, auf Basis der durchschnittlichen Wertverluste vergangener Perioden quantifiziert.

5.2.2 Marktpreisrisiko

Marktpreisrisiken sind allgemeine Preisveränderungen von Aktien, Anleihen, Währungen und Rohwaren durch Marktbewegungen. Zu den Marktpreisrisiken zählen Kursrisiken, Zinsänderungsrisiken, Währungsrisiken und Marktpreisrisiken aus Warengeschäften. Als Kursrisiken werden sowohl Risiken aus kurzfristigen Marktpreisschwankungen definiert als auch Liquiditätsrisiken aufgrund einer eingeschränkten Handelbarkeit von Wertpapieren, die auf ein geringes Handelsvolumen zurückzuführen sind („marktenge“ Wertpapiere).

· Preisrisiko aus kurzfristigen Marktpreisschwankungen

Risiken aus kurzfristigen Marktpreisschwankungen oder aus Schwankungen einer impliziten Volatilität misst ein zeitnahes Risikocontrolling. Um risikobehaftete Bestände zu beschränken, wird die Einhaltung von der Geschäftsleitung vorgegebener Handelslimite kontinuierlich überwacht.

· Preisrisiko durch Liquiditätsengpässe

Liquiditätsrisiken in Finanzinstrumenten werden durch die bewusste Auswahl der von der Gesellschaft gehandelten Finanzinstrumente begegnet. Darüber hinaus erfolgt einerseits die Risikomessung analog der Risiken aus kurzfristigen Marktschwankungen, andererseits wird das Risiko in Form sich verzögernder Glattstellungsmöglichkeiten, die sich aus einer Minderliquidität von Produkten ergeben kann, als Preisrisiko ermittelt und im Rahmen der Liquiditätsrisiken berücksichtigt.

· Zinsänderungsrisiko im Handelsgeschäft

Zinsänderungsrisiken aus dem Handelsgeschäft bestehen für das Unternehmen bei zinsabhängigen Produkten. Solche Risiken werden durch die Organisationsanweisungen limitiert und durch das Risikocontrolling zeitnah gemessen und überwacht.

· Währungsrisiko im Handelsgeschäft

Da die Lang & Schwarz Aktiengesellschaft Turbo-Zertifikate auf die Entwicklung von Wechselkursen begibt, können grundsätzlich auch Währungsrisiken aus dem Handelsgeschäft bestehen. Diese werden durch die Organisationsanweisungen limitiert und durch das Risikocontrolling zeitnah überwacht.

Die Überwachung sämtlicher Marktpreisrisiken erfolgt vom Handel unabhängig auf der Grundlage von Bestands- und Marktpreisberechnungen sowie Szenarioanalysen. Eventuelle Limitüberschreitungen im Laufe eines Handelstags werden nach den Vorgaben der Richtlinien und Arbeitsanweisungen durch das Risikocontrolling gemeldet. Die Geschäftsleitung erhält darüber hinaus täglich einen Bericht über die Einhaltung der Handelslimite auf das Ende eines Handelstages. Weiterhin werden mit Stress-Test-Szenarien starke Schwankungen von Preisindikatoren simuliert und mögliche Ergebnisauswirkungen auf den Handelsbestand berechnet. Die Messung der Marktpreisrisiken für die Risikotragfähigkeitsanalyse erfolgt auf Basis vorgegebener Szenariomodelle. Das negativste Ergebnis einer Szenario-Matrix wird für die Risikotragfähigkeitsanalyse herangezogen.

5.2.3 Liquiditätsrisiken

Liquiditätsrisiken, die unter die Verfügbarkeit liquider Mittel fallen, können für die Lang & Schwarz Aktiengesellschaft grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden. Aufgrund der Finanzausstattung der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft werden solche Risiken jedoch als gering angesehen. Dennoch wird die Liquiditätslage täglich in angemessener Weise durch interne Verfahren überwacht. Zudem werden Liquiditätsrisiken im Rahmen der Risikotragfähigkeitsanalyse durch die Berechnung eines Zinsschocks berücksichtigt. Grundlage des Zinsschocks bilden dabei die Zinsaufwendungen der vorangegangenen Abrechnungsperioden.

Als Liquiditätsrisiko wird auch ein mögliches Risiko berechnet, das sich aus einer verzögerten Glattstellung aufgrund einer Minderliquidität eines Wertpapierbestands ergeben kann. Dieses Risiko wird aufgrund der Relation eines Wertpapierbestandes zu erwarteten Umsätzen an Referenzmärkten berechnet. Aus der Berechnung der Marktpreisrisiken mit Hilfe von Stressszenarien können sich gleichgerichtete Risikobeträge ergeben wie bei der Berechnung der hier beschriebenen Liquiditätsrisiken aus einer Minderliquidität von Wertpapieren. Solche sich kumulierende Risikobeträge werden in Kauf genommen und nicht eliminiert.

5.2.4 Operationelles Risiko

Aufgrund der Tätigkeit des Konzerns unterliegt die Gruppe und damit auch die Lang & Schwarz Aktiengesellschaft der Kontrolle verschiedener Aufsichtsbehörden. Vor diesem Hintergrund sind für die künftige Entwicklung der Gesellschaft gesetzliche bzw. aufsichtsrechtliche Änderungen ebenso relevant wie das sich ständig ändernde wirtschaftliche und börsliche Umfeld. Deshalb beobachtet und analysiert die Lang & Schwarz Aktiengesellschaft die Rahmenbedingungen, um eine erfolgreiche Entwicklung der Gesellschaft zu planen und Maßnahmen hierfür umsetzen zu können. In diesem Zusammenhang wurden folgende Risikofelder identifiziert und Maßnahmen zur Risikobegrenzung und -steuerung ergriffen:

· Personal

Die Lang & Schwarz Aktiengesellschaft ist aufgrund des spezifischen Geschäftsmodells auf ausreichendes und qualifiziertes Personal angewiesen. Die erfolgreiche Personalrekrutierung bleibt zwar auch in kommenden Geschäftsjahren ein latentes Risiko, dürfte sich jedoch gegenüber den Vorjahren nicht verschlechtern. Zudem ist die Gesellschaft intern bestrebt, Mitarbeiter weiterzubilden und fördert die Ausbildung von qualifizierten Nachwuchskräften. Mit dem Ausscheiden von Mitarbeitern, die leitende Positionen oder Führungsaufgaben wahrnehmen, kann einer Gesellschaft im Einzelfall ein Wissensnachteil entstehen. Dem wird soweit wie möglich entgegengewirkt.

· EDV

Das Unternehmen ist in hohem Maße auf die Funktionsfähigkeit und Verarbeitungsgeschwindigkeit der Datenverarbeitungs- und Kommunikationssysteme angewiesen. Um die Verfügbarkeit der Systeme jederzeit gewährleisten zu können, wurden alle Kernfunktionalitäten redundant ausgestaltet. Weiterhin hat sich die Gesellschaft gegen den Ausfall der externen Stromversorgung mittels einer unterbrechungsfreien Stromversorgung abgesichert und einen Notfallplan erstellt. Zur Aufrechterhaltung und zur Pflege aller wesentlichen Systeme sind darüber hinaus jederzeit Mitarbeiter des EDV-Bereichs der Tochtergesellschaft Lang & Schwarz Broker GmbH verfügbar.

· Markt- und Börsenentwicklung

Im Rahmen seiner Tätigkeit ist das Unternehmen von der Entwicklung der Wertpapier- und Terminbörsen abhängig, da diese das Anlageverhalten der Marktteilnehmer und damit das Ergebnis des Handelsbestands beeinflussen. Diesen Risiken wird durch ein aktives Risikomanagement begegnet.

· Risiken aus einer Strategie- oder Wachstumsverfehlung

Eine Reihe von Faktoren kann das Erreichen von Zielen gefährden. Dazu zählen beispielsweise Marktschwankungen, eine veränderte Marktstellung des Unternehmens sowie veränderte Marktbedingungen im Kernmarkt Deutschland. Wenn es der Gesellschaft nicht gelingt, ihre strategischen Pläne umzusetzen oder, wenn die Kosten die Erwartungen übersteigen, könnte die künftige Ertragskraft und Wettbewerbsfähigkeit negativ beeinflusst werden. Die Lang & Schwarz Aktiengesellschaft könnte zukünftig Markttendenzen und Kundenanforderungen nicht rechtzeitig erkennen oder aus anderen Gründen ihr Wachstum in der Zukunft nicht wie gewünscht fortsetzen. Eingetretene Strategieabweichungen werden im Rahmen einer jährlichen Risikoanalyse ebenso überprüft, wie die daraus folgenden Auswirkungen auf die künftige Entwicklung der Gesellschaft.

· Wettbewerbsrisiken

Der deutsche Finanzsektor ist durch einen intensiven Wettbewerb gekennzeichnet. Die Lang & Schwarz Aktiengesellschaft steht hierbei nicht nur zu Finanzdienstleistungsinstituten, sondern auch zu Kreditinstituten und anderen Finanzunternehmen im Wettbewerb. Infolgedessen lassen sich in den einzelnen Geschäftsfeldern oft nicht die gewünschten Margen erzielen. Dieses Risiko wird durch die Geschäftsleitung überwacht und ist Bestandteil der täglichen Ergebnisüberwachung sowie der turnusmäßigen Risikoanalyse.

· Risiken aus der Ergebnisentwicklung

Es wird täglich eine Ergebnisübersicht für die Handelstätigkeiten erstellt. Alle nicht am Handelstag geschlossenen Positionen in Derivaten, Wertpapieren oder Devisen werden dabei auf Basis der Mark-to-Market-Methode bewertet. Anhand der täglichen Ergebnisübersicht ist es möglich, eine zeitnahe Kontrolle und Analyse der Ergebnisse vorzunehmen sowie deren Entwicklung zu beobachten. Das selbst entwickelte Limit-Kontroll-System unterstützt zudem eine verbesserte Überwachung der Handelstätigkeit durch eine automatisierte, vom Handel unabhängige Bestandsbewertung aller Finanzprodukte. Hierauf baut das jeweils fortlaufend an aktuelle Marktentwicklungen angepasste Risikomanagementsystem für die Handelsrisiken auf.

Für die Lang & Schwarz Aktiengesellschaft wird zum Jahresende eine Planungsrechnung auf Monatsbasis für das neue Geschäftsjahr erstellt. Der Soll-Ist-Abgleich der Erträge und Aufwendungen der Planungsrechnung mit den tatsächlichen Geschäftsdaten gibt frühzeitig Aufschluss über die wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft.

· Rechtliche Risiken

Rechtsrisiken können durch neue gesetzliche Regelungen, die Änderung bestehender Vorschriften sowie eine geänderte Auslegung von Vorschriften oder schließlich aus vertraglich nicht eindeutigen Formulierungen entstehen. Die Überwachung und Steuerung solcher Risiken übernimmt die Rechtsabteilung der Gesellschaft. Zur Minderung von Rechtsrisiken prüft die Rechtsabteilung sämtliche vertraglichen Beziehungen, gegebenenfalls werden rechtliche Beratungsdienstleistungen in Anspruch genommen. Darüber hinaus werden zur Sicherstellung der Beweisbarkeit von telefonischen Handelsaufträgen die Geschäftsgespräche der Händler auf Tonträger aufgezeichnet. Für Kostenrisiken aus Rechtsstreitigkeiten wurde eine Rechtsschutzversicherung abgeschlossen.

Zur Finanzierung des Entschädigungsfalls Phoenix wurde der EdW ein Darlehen von der KfW in Höhe von ca. EUR 130 Mio. gewährt. Die Rückführung sollte ab dem Jahr 2010 in jährlichen Tranchen von etwa EUR 25 Mio. erfolgen. Diese Tranchen sind aus dem Vermögen der EdW zu leisten. Sollte dieses nicht ausreichen, müsste die EdW versuchen, die notwendigen Finanzmittel über Sonderbeiträge von den angeschlossenen Instituten - in dem Rahmen in dem es der EdW als auch den Unternehmen möglich ist - zu beschaffen. Die Lang & Schwarz Aktiengesellschaft ist zum Jahresultimo 2010 kein Mitglied der EdW mehr. Dennoch kann die künftige Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft durch Zahlungen der Tochtergesellschaften Lang & Schwarz TradeCenter AG & Co. KG oder Lang & Schwarz Broker GmbH an die EdW beeinflusst werden. Mögliche Auswirkungen können zum derzeitigen Zeitpunkt jedoch nicht bestimmt werden.

· Sonstige Risiken

Reputationsrisiken aus der Zusammenarbeit mit der wikifolio Financial Technologies GmbH können sich in der Weise ergeben, als dass Redakteure, die eine Handelsidee in einem wikifolio-Musterdepot abbilden, nicht in gleichem Maße an frühere Erfolge anknüpfen können wie erwartet. Sollte durch die Lang & Schwarz TradeCenter AG & Co. KG auf solche wikifolio-Musterdepots ein Index berechnet werden und auf diesen durch die Lang & Schwarz Aktiengesellschaft ein wikifolio-Indexzertifikat begeben worden sein, könnten Anleger im Hinblick auf die Performance enttäuscht werden. Trotz aller Bemühungen kann dies nicht verhindert werden und damit einen negativen Einfluss auf die Lang & Schwarz Aktiengesellschaft als Emittentin und die Tochtergesellschaft Lang & Schwarz TradeCenter AG & Co. KG als Indexsponsor nehmen.

Sonstigen betrieblichen Risiken wird vor allem durch den Abschluss von Versicherungen begegnet. Die Gesellschaft entscheidet über Art und Umfang des Versicherungsschutzes auf der Grundlage einer kaufmännischen Kosten-Nutzen-Analyse. Es kann trotz intensiver Bemühungen jedoch möglich sein, dass Verluste entstehen oder Ansprüche erhoben werden, die über den Umfang des bestehenden Versicherungsschutzes hinausgehen bzw. für die keine Versicherung abgeschlossen wurde.

Das operationelle Risiko wird für die Risikotragfähigkeitsberechnung durch die Gesellschaft in ausreichendem Umfang in Anlehnung an die Artikel 315 ff. der Verordnung (EU) 575/2013 CRR durch den Basisindikatoransatz berücksichtigt.

5.3 Risikotragfähigkeit

Nachfolgende Übersicht zeigt die berechneten Risikobeträge für die wesentlichen Risikoarten bezogen auf den 31. Dezember 2015:

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2015

TEUR
Adressenausfallrisiko -270
Marktpreisrisiko -161
Liquiditätsrisiko
- davon Refinanzierungsrisiken -54
- davon Risiken aus der Marktilliquidität von Wertpapieren -29
Operationelles Risiko -2.040
-2.544

Die Berechnung der Risikotragfähigkeit erfolgt nach dem Going Concern-Prinzip (Fortführungsansatz). Für den Konzern der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft und deren Tochtergesellschaften ist die Risikotragfähigkeit solange gegeben, wie ausreichend Risikodeckungspotential zur Einhaltung der Solvenzanforderungen der Verordnung(EU) 575/2013 nach Abzug der Risikomasse verbleibt. Nach dem vorgenannten Grundsatz war die Risikotragfähigkeit der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft als auch die des Konzerns der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft im Geschäftsjahr sowie zum 31. Dezember 2015 gegeben.

6. Prognose- und Chancenbericht

Schwierig! So oder vergleichbar sind die Kommentare mit denen das Jahr 2016 und die Erwartungen an die Börsenentwicklungen beschrieben werden. Schwierig in verschiedener Hinsicht. Denn trotz der weiterhin expansiven Geldpolitik, die für eine Belebung der Investitionen und der Volkswirtschaften allgemein sorgen sollte, oder dem niedrigen Rohölpreis, der gerade in den entwickelten Ländern eine wirtschaftlich belebende Wirkung zeigen sollte, ist genau das Entgegengesetzte momentan der Fall. Die weiterhin massiven expansiven geldpolitischen Entscheidungen der Nationalbanken und der EZB lassen immer weniger erkennen, wie und auch wann ein Ausstieg hieraus möglich sein soll. Die Unsicherheiten, die sich durch ein fehlendes EXIT-Szenario ergeben, belasten zunehmend die nationalen Konjunkturen als auch die Weltkonjunktur. Zwischenzeitlich haben die USA einen ersten Schritt in Richtung Normalität in der Geldpolitik gewagt. Aber es ist erkennbar, wie schwer es der FED fällt, diesen Schritt zu gehen. Zu groß scheint die Gefahr eines neuerlichen Abrutschens der Konjunkturdaten. Um nochmals einiges schwerer wird es die EZB mit der zerklüfteten Konjunkturlandschaft im Euroraum haben. Zumal gerade erst die Expansion nochmals ausgedehnt wurde. Zusätzlich kommt bei den derzeit historisch niedrigen Rohölpreisen eher Katerstimmung auf. Die weiterhin hohen Fördermengen und Fracking Produktionen stoßen auf eine abnehmende Nachfrage. Dies führt zu Überproduktionen. Die abnehmende Nachfrage stammt aus den Schwellenländern und allen voran aus China. Dabei beeinträchtigt die abnehmende Wirtschaftsleistung Chinas die Exportgeschäfte gerade der westlichen Industrieländer. Angesichts einer erwarteten weiteren Reduzierung der chinesischen Konjunktur und damit eines erneut schrumpfenden Absatzmarkts in Fernost wirkt der sinkende Rohölpreis derzeit eher wie ein Negativindikator.

Trotz des schwierigen Umfelds wird besonders aufgrund sinkender Arbeitslosenquoten in den USA und im Euroraum mit leicht steigenden Konjunkturdaten für 2016 gerechnet. Für China und Ostasien wird erneut ein Rückgang des Bruttoinlandsprodukts erwartet. Das Gleiche gilt für Großbritannien. Für Russland, das weiterhin unter Wirtschaftssanktionen des Westens als Konsequenz auf die geopolitischen Spannungen leidet, wird zunächst mit einer abnehmenden Rezession gerechnet. Eine deutliche Erholung, wie nach Rezessionsphasen üblich zu sehen, wird jedoch für Russland auch nach 2016 nicht erwartet.

Spannend wird es zudem bezüglich des britischen Referendums um einen BREXIT bleiben, also um den Austritt Großbritanniens aus der europäischen Union. Der mögliche Austritt und die sich hieraus ergebenden Konsequenzen für England sowie für den europäischen Gedanken sind bereits vielfach diskutiert. Was letztendlich passiert, bleibt abzuwarten, Turbulenzen sind aber wohl zu erwarten. Etwas ruhiger schien es hingegen im Laufe des Jahres um Griechenland zu werden, seine Finanzpolitik und den hier zu Jahresbeginn noch drohenden GREXIT.

Die Alternativen zur Aktienanlage schwinden weiter zusehends. Durch die Negativzinsen im Anleihebereich findet trotz der niedrigen Inflationsrate real eine Schrumpfung des Vermögens der Sparer in Deutschland statt. Die weltweiten Aktienbörsen honorierten die aktuellen sowie künftigen unsicheren konjunkturellen Lagen sowie die europäischen und weltweiten Spannungen in den ersten Monaten des Jahres 2016 mit deutlichen Kursabschlägen. Einer der schlechtesten Jahreseröffnungen der Börsen weltweit liegt damit bereits hinter uns. Doch weiterhin hohe Schwankungen scheinen vorprogrammiert. Für Investoren wird es in den nächsten Monaten schwierig, in diesem Umfeld zu agieren.

Aktuelle Gesetzesvorhaben, die Auswirkungen auf die Anrechnung von Kapitalertragsteuern aus Dividenden haben können, die weiterhin geführten Diskussionen über eine mögliche Einführung einer europäischen Finanztransaktionssteuer durch wichtige europäische Länder in Form einer verstärkten Zusammenarbeit als auch der Umsetzungsdruck im Zusammenhang mit den Anforderungen aus der MiFID II und anderen europäischen Regelungen erfordern ein hohes Maß an Aufmerksamkeit. Diese und andere anspruchsvolle Themen werden uns im Jahr 2016 sowie darüber hinaus begleiten. Negative Auswirkungen wie geringere Handelsumsätze oder abnehmende Margen können die Folge einzelner Vorhaben mit sich bringen. Darüber hinaus kann die Attraktivität von selbst begebenen Produkten leiden.

Wir befinden uns unter anderem im Wettbewerb mit verschiedenen Emittenten. Auswirkungen vorstehender möglicher Regelungen treffen die gesamte Branche. Wir beobachten daher auch das Verhalten des Marktes und passen uns gegebenenfalls an ein neues Marktumfeld an. Maßgeblich bleibt für einen Erfolg des Geschäftsmodells der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft bei allen Änderungen die sich ergeben können, die Kundenzufriedenheit der privaten Anleger. Neben den kurzläufigen Turbo-Zertifikaten und Optionsscheinen ist dies auch bei der langfristigen Anlageklasse wichtig, den Indexendloszertifikaten. Hierunter fallen die wikifolio-Endlosindexzertifikate, deren Anlageuniversum zwischenzeitlich maßgeblich erweitert wurde. Wir bleiben bestrebt, in alle Klassen ein attraktives Angebot für die Kunden bereit zu stellen und darüber hinaus die hohen Qualitätsstandards nicht nur beizubehalten sondern weiter auszubauen. Hierzu werden wir auch weiterhin in unsere Infrastruktur investieren.

Mit der Veröffentlichung unserer Finanzberichte und den hierin enthaltenen Angaben und getroffenen Aussagen glauben wir, einen angemessenen Einblick in unsere Tätigkeiten und den sich hieraus ergebenden Risiken und Chancen zu ermöglichen. Auch kann sich mit diesen Angaben und Aussagen der Leser einen Eindruck über den aktuellen Stand sowie künftige Entwicklungen verschaffen. Die jährliche Veröffentlichung der Geschäftszahlen wird durch die quartalsweise Konzernberichterstattung sowie ergänzende Nachrichten zu besonderen Themen ergänzt. Zusammen bieten diese Informationen einen zeitnahen und umfassenden Einblick in die wesentlichen auch unterjährigen Aktivitäten rund um Lang & Schwarz.

Düsseldorf, den 31. März 2016

Der Vorstand

André Bütow

Peter Zahn

[1] Vgl. Primärmarktstatistik der Deutschen Börse

[2] Summe aus Umsatzerlöse, Materialaufwand, Zinsergebnis und Abschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens

[3] Personalaufwand zuzüglich sonstige betriebliche Aufwendungen

Bilanz

Aktiva

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31.12.2015

EUR
31.12.2014

EUR
A. Anlagevermögen 9.830.522,39 9.481.566,53
I. Sachanlagen 77.204,39 99.166,53
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 77.204,39 99.166,53
II. Finanzanlagen 9.753.318,00 9.382.400,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 9.120.918,00 8.750.000,00
2. Beteiligungen 632.400,00 632.400,00
a. Beteiligungen an Kapitalgesellschaften 632.400,00 632.400,00
B. Umlaufvermögen 190.375.778,71 134.700.477,47
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.971.022,40 8.772.823,67
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 45.149,34 34.915,93
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.219.897,22 1.221.295,51
3. sonstige Vermögensgegenstände 1.705.975,84 7.516.612,23
II. Wertpapiere 165.331.129,53 106.314.153,36
1. sonstige Wertpapiere 165.331.129,53 106.314.153,36
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 22.073.626,78 19.613.500,44
1. Guthaben bei Kreditinstituten 22.073.626,78 19.613.500,44
C. Rechnungsabgrenzungsposten 3.915,69 3.199,50
Bilanzsumme, Summe Aktiva 200.210.216,79 144.185.243,50
Passiva
31.12.2015

EUR
31.12.2014

EUR
A. Eigenkapital 27.360.599,75 27.217.493,02
I. gezeichnetes Kapital / Kapitalkonto/ Kapitalanteile 8.967.777,00 9.438.000,00
1. gezeichnetes Kapital 9.438.000,00 9.438.000,00
2. Eigene Anteile - offen vom Gezeichneten Kapital abgesetzt 470.223,00
II. Kapitalrücklage 9.636.447,08 9.635.669,97
III. Gewinnrücklagen/Ergebnisrücklagen 2.765.869,40 3.232.985,31
IV. Gewinnvortrag 5.990.506,27 4.910.837,74
B. Rückstellungen 5.599.634,98 5.223.808,95
1. Steuerrückstellungen 2.625.613,00 2.174.306,00
2. sonstige Rückstellungen 2.974.021,98 3.049.502,95
C. Verbindlichkeiten 167.249.982,06 111.743.941,53
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 900.483,66 1.040.688,28
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 161.934,09 285.744,76
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 432.591,40 0,00
4. sonstige Verbindlichkeiten 165.754.972,91 110.417.508,49
davon aus Steuern 76.255,43 112.176,63
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 738,38 3.526,50
Bilanzsumme, Summe Passiva 200.210.216,79 144.185.243,50

Gewinn- und Verlustrechnung

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1.1.2015 - 31.12.2015

EUR
1.1.2014 - 31.12.2014

EUR
1. Rohergebnis (GKV) 30.457.248,81 21.563.013,59
a) Umsatzerlöse (GKV) 193.610.814,25 221.571.072,21
b) sonstige betriebliche Erträge (GKV) 606.030,62 139.727,04
c) Materialaufwand (GKV) 163.759.596,06 200.147.785,66
2. Personalaufwand (GKV) 4.942.205,56 4.637.826,71
davon für Altersversorgung 61.514,60 61.868,00
a) Löhne und Gehälter 4.629.773,40 4.321.998,63
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 312.432,16 315.828,08
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 22.235,70 22.082,35
4. sonstige betriebliche Aufwendungen (GKV) 3.653.028,34 3.630.124,89
5. Erträge aus Beteiligungen 124.987,50 124.987,50
davon aus verbundenen Unternehmen 124.987,50 124.987,50
6. auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags erhaltene Gewinne (Mutter) 0,00 166.279,88
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 269.569,11 329.160,04
davon aus verbundenen Unternehmen 181.458,34 64.993,74
8. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 13.395.360,06 6.122.141,71
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 62.412,51 338.278,18
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 8.776.563,25 7.432.987,17
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2.703.053,20 2.520.160,68
12. sonstige Steuern 83.003,78 1.988,75
Jahresüberschuss 5.990.506,27 4.910.837,74

Anhang für das Geschäftsjahr 2015

Lang & Schwarz Aktiengesellschaft, Düsseldorf

1 Grundlagen der Rechnungslegung

Der Jahresabschluss der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft zum 31. Dezember 2015 wurde wie im Vorjahr nach den allgemeinen Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) für große Kapitalgesellschaften und des Aktiengesetzes (AktG) aufgestellt. Er besteht aus der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung (Gesamtkostenverfahren) sowie dem Anhang. Zudem wurde nach § 289 HGB ein Lagebericht aufgestellt.

2 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Darstellung und Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entsprechen den allgemeinen Anforderungen des HGB für große Kapitalgesellschaften.

Immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger, nutzungsbedingter Abschreibungen bilanziert. Liegt eine dauerhafte Wertminderung vor, erfolgt eine außerplanmäßige Abschreibung. Planmäßige Abschreibungen erfolgen linear. Die Nutzungsdauer beträgt ein bis 13 Jahre. Zugänge geringwertiger Wirtschaftsgüter werden - soweit zulässig - im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben und als Abgang behandelt.

Anteile an verbundenen Unternehmen werden nach den Regeln für Finanzanlagen bilanziert, dauerhafte Wertminderungen werden gegebenenfalls berücksichtigt, das Wertaufholungsgebot wird beachtet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (mit Ausnahme der Wertpapiere) sind mit dem Nennwert unter Berücksichtigung ggf. notwendiger Wertberichtigungen und Verbindlichkeiten mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Fremdwährungsumrechnung erfolgt unter Anwendung der Vorschrift des § 256a HGB.

Soweit Finanzinstrumente in Bewertungseinheiten einbezogen werden, erfolgt deren Bewertung nach den Vorschriften des § 254 HGB. Für Bestände in Finanzinstrumenten, die nicht in Bewertungseinheiten einbezogen werden, erfolgt die Ermittlung des aktuellen Börsen- oder Marktpreises auf den Bilanzstichtag. Die Bewertung erfolgt sodann unter Beachtung des Imparitätsprinzips.

Rückstellungen für Steuern und andere Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlichen Erfüllungsbetrags gebildet. Langfristige Rückstellungen werden, soweit dies gesetzlich vorgeschrieben ist, mit dem Zinssatz nach § 253 Abs. 2 HGB auf den Bilanzstichtag abgezinst.

Latente Steuern nach § 274 werden soweit erforderlich berechnet und passive latente Steuern mit aktiven latenten Steuern verrechnet. Von dem Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 S. 2. HGB wird kein Gebrauch gemacht. Der Berechnung latenter Steuern liegen die Körperschaftsteuer in Höhe von 15% sowie hierauf der Solidaritätszuschlag von 5,5% zugrunde. Darüber hinaus sind für die Gewerbesteuer ein Hebesatz von 440% und die Gewerbesteuermesszahl in Höhe von 3,5% zu berücksichtigen. Rechnerisch ergibt sich so insgesamt ein Steuersatz in Höhe von 31,23%.

Als Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben bzw. Einnahmen vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand bzw. Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die operative Tätigkeit der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft umfasst insbesondere die Begebung von Optionsscheinen und Zertifikaten sowie den Handel mit diesen auf eigene Rechnung. Dabei werden Risiken, die sich aus den verkauften, eigenen Optionsscheinen und Zertifikaten ergeben, durch gegenläufige Produkte abgesichert. Aus dem Handel mit diesen Finanzinstrumenten und den Sicherungsgeschäften erzielt die Gesellschaft einen Handelserfolg, der sich aus der Differenz von An- und Verkaufskurs ermittelt. Zur sachgerechten Darstellung der Erträge und Aufwendungen aus der Handelstätigkeit der Gesellschaft werden positive Differenzen aus dem An- und Verkauf unter den Umsatzerlösen bzw. negative Differenzen aus dem An- und Verkauf unter den Materialaufwendungen ausgewiesen.

Für den Jahresabschluss wurden die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden beibehalten.

3 Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

3.1 Restlaufzeiten der Forderungen und Verbindlichkeiten

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Bilanzposten 31.12.2015 bis 1 Jahr

TEUR
31.12.2015 > 1 Jahr

TEUR
Vorjahr bis 1 Jahr

TEUR
Vorjahr > 1 Jahr

TEUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 45 0 35 0
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.220 0 1.221 0
Sonstige Vermögensgegenstände 1.683 23 6.373 1.144
2.948 23 7.629 1.144

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten in Gesamthöhe von TEUR 167.250 gliedern sich nach den Laufzeitenbändern wie folgt:

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Bilanzposten 31.12.2015 bis 1 Jahr

TEUR
31.12.2015 > 1 bis < 5 Jahre

TEUR
31.12.2015 >5 Jahre

TEUR
- Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 900 0 0
- Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 162 0 0
- Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 433 0 0
- Sonstige Verbindlichkeiten 6.381 10.209 149.165
7.876 10.209 149.165

Gliederung des Vorjahres:

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Bilanzposten 31.12.2014 bis 1 Jahr

TEUR
31.12.2014 > 1 bis < 5 Jahre

TEUR
31.12.2014 >5 Jahre

TEUR
- Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.041 0 0
- Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 286 0 0
- Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0 0 0
- Sonstige Verbindlichkeiten 8.418 2 101.998
9.745 2 101.998

Unter den Guthaben bei Kreditinstituten werden keine Beträge bei einer Drittbank ausgewiesen, die zugunsten der Hausbank HSBC Trinkaus & Burkhardt AG verpfändet wurden.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betreffen mit TEUR 762 Salden auf laufenden Bankkonten, die bei der Hausbank HSBC Trinkaus & Burkhardt AG geführt werden. Bei dieser Bank unterhaltene Guthaben auf laufenden Konten sowie Wertpapierbestände wurden im Rahmen einer Sicherheitenvereinbarung hierfür verpfändet.

3.2 Anteilsbesitz

Für den Anteilsbesitz gemäß § 285 Nr. 11 HGB wurde jeweils der letzte vorliegende Jahresabschluss der Gesellschaft erfasst:

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Name und Sitz der Gesellschaft Anteil am Kapital

%
Eigenkapital

TEUR
Jahresergebnis 2015

TEUR
Lang & Schwarz TradeCenter AG & Co. KG, Düsseldorf 100,0 5.202 0
Lang & Schwarz Broker GmbH, Düsseldorf 100,0 2.294 2

Die Lang & Schwarz Gate GmbH, zum 31. Dezember 2014 eine 100%-ige Tochtergesellschaft der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft, wurde mit Verschmelzungsvertrag vom 17. August 2015 rückwirkend zum 1. Januar 2015 auf die Lang & Schwarz Broker GmbH verschmolzen. Die Eintragung der Verschmelzung in das Handelsregister erfolgte mit Datum 28. August 2015 (Lang & Schwarz Broker GmbH) bzw. 01. September 2015 (Lang & Schwarz Gate GmbH). Die Verschmelzung erfolgte zu Buchwerten im Wege der Gesamtrechtsnachfolge. Der Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag zwischen der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft als beherrschendes Unternehmen und der Lang & Schwarz Gate GmbH als beherrschtes Unternehmen ging im Rahmen der Verschmelzung unter.

Die Lang & Schwarz Aktiengesellschaft, Düsseldorf, ist persönlich haftende Gesellschafterin der Lang & Schwarz TradeCenter AG & Co. KG, Düsseldorf. An der Lang & Schwarz TradeCenter AG & Co. KG ist neben der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft mit 0,01% die Lang & Schwarz Broker GmbH beteiligt, die diese Beteiligung treuhändisch für die Lang & Schwarz Aktiengesellschaft hält.

Abwertungen auf die Anteile an der Lang & Schwarz Broker GmbH wurden nach § 253 Abs. 5 HGB um TEUR 371 zurückgenommen. Bewertungsanpassungen auf Beteiligungen an der Lang & Schwarz TradeCenter AG & Co. KG ergaben sich für das Berichtsjahr nicht.

Die ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen sind weder börsennotiert noch börsenfähig.

3.3 Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Der Bilanzausweis andere Anlagen, Betriebs und Geschäftsausstattungen in den Sachanlagen enthält TEUR 17 Bauten auf fremden Grundstücken. Wir verweisen in diesem Zusammenhang auf den Anlagespiegel als Anlagen zum Anhang.

3.4 Eigene Anteile

Zum 31. Dezember 2015 werden 156.741 Stück eigenen Aktien im Bestand geführt. Die Entwicklung der eigenen Anteile in 2015 ergibt sich aus nachfolgender Übersicht:

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Anteil am Grundkapital

in EUR
Anteil am Grundkapital

in %
0 Stücke zum 31. Dezember 2014 0 0,00
Käufe: 157.000 Stücke zum Durchschnittskurs von 15,00 EUR/Stück 471.000 4,99
Verkäufe: 259 Stücke zum Durchschnittskurs von 18,00 EUR/Stück -777 0,01
156.741 Stücke zum 31. Dezember 2015 470.223 4,98

Die Aktienerwerbe erfolgten zu Handelszwecken. Käufe und Verkäufe wurden zu Nominalwerten vom gezeichneten Kapital abgezogen bzw. hinzugerechnet. Beträge, die über den Nominalwert hinausgingen, wurden mit den freien Rücklagen verrechnet. Erträge, die sich aus dem Handel ergaben, erhöhten die Kapitalrücklage.

3.5 Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt im Berichtsjahr laut Satzung unverändert TEUR 9.438 (rechnerischer Wert) und ist eingeteilt in 3.146.000 Stückaktien. Die Stammaktien lauten auf den Namen. Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2015 wurden 156.741 eigene Anteile mit dem Nominalwert von insgesamt TEUR 470 gehalten und vom gezeichneten Kapital abgezogen.

3.6 Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage betrug im Vorjahr TEUR 9.636. Durch den Handel in eigenen Anteilen hat sich diese um TEUR 1 erhöht.

3.7 Gewinnrücklagen

Die anderen Gewinnrücklagen beinhalten Reduzierungen in Höhe von TEUR 1.881 aufgrund des Erwerbs eigener Anteile. Aus dem Bilanzgewinn des Vorjahres wurden aufgrund des Beschlusses der Hauptversammlung vom 27. August 2015 TEUR 1.414 in die Gewinnrücklagen eingestellt. Insgesamt haben sich damit die Gewinnrücklagen auf TEUR 2.766 vermindert.

3.8 Genehmigtes und bedingtes Kapital

Mit Beschluss der ordentlichen Hauptversammlung vom 27. August 2015 wurde der Vorstand ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 26. August 2020 durch Ausgabe von bis zu 1.573.000 Stück neuer, auf den Namen lautender Stückaktien gegen Sach- und/oder Bareinlage einmalig oder mehrmals, insgesamt jedoch um höchstens EUR 4.719.000,00, zu erhöhen (genehmigtes Kapital I).

Das Grundkapital der Gesellschaft ist zudem um bis zu EUR 1.800.000,00, eingeteilt in bis zu 600.000 Namensaktien als Stückaktien, bedingt erhöht. Die bedingte Kapitalerhöhung dient der Gewährung von Umtauschrechten der Inhaber von Optionsanleihen (bei Ausgabe an Anleiheinhaberrechte geknüpfte Bezugsrechte) und/oder Optionsaktien (bei Ausgabe an Inhaberrechte von jungen Aktien geknüpfter Bezugsrechte), zu deren Ausgabe der Vorstand durch Beschluss der Hauptversammlung vom 15. Oktober 1998 in Verbindung mit der Änderung dieses Beschlusses durch die Hauptversammlung vom 25. Juli 2000 sowie durch Beschluss der Hauptversammlung vom 25. Juli 2000 ermächtigt wurde. Sie ist nur insoweit durchgeführt, als von diesem Bezugsrecht Gebrauch gemacht wird.

3.9 Wesentliche Beträge bestimmter Bilanzposten

Sonstige Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen im Personalbereich, Aufsichtsratsvergütung sowie Prüfungs- und Beratungskosten.

3.10 Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 606 betreffen im Wesentlichen:

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TEUR
- Erträge aus der Zuschreibung zu Anteilen an verbundenen Unternehmen 371
- Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 115
- Periodenfremde Erträge 64
550

3.11 Steuern vom Einkommen und Ertrag

Steuern von Einkommen und Ertrag wurden für das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit berücksichtigt.

4 Sonstige Angaben

4.1 Außerbilanzielle Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus laufenden Verträgen, insbesondere aus Miet- und Leasingverträgen, bestehen Zahlungsverpflichtungen in Höhe von TEUR 1.199. Hierin enthalten sind künftige Aufwendungen an verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 664, die sich insbesondere aus der Überlassung von Hard- und Software, dem Betrieb eines Rechenzentrums und Supportdienstleistungen im EDV-Bereich ergeben. Diese beruhen auf zwischen den Gesellschaften abgeschlossenen Dienstleistungsverträgen, um Synergieeffekte zu nutzen.

Im Rahmen des Kreditvertrags der Lang & Schwarz TradeCenter AG & Co. KG mit HSBC Trinkaus & Burkhardt AG wurde vereinbart, dass Vermögenswerte der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft, die diese bei HSBC Trinkaus & Burkhardt AG unterhält, zur Deckung von Verpflichtungen der Lang & Schwarz TradeCenter AG & Co. KG aus der Handelstätigkeit gegenüber HSBC Trinkaus & Burkhardt AG herangezogen werden können. Zudem hat die Lang & Schwarz Aktiengesellschaft gegenüber HSBC Trinkaus & Burkhardt AG eine unbegrenzte Bürgschaftserklärung für Verpflichtungen der Lang & Schwarz TradeCenter AG & Co. KG abgegeben. Anhaltspunkte für mögliche Inanspruchnahmen aus den oben genannten finanziellen Verpflichtungen liegen nicht vor. Daneben hat die Lang & Schwarz Aktiengesellschaft gegenüber HSBC Trinkaus & Burkhardt AG eine Bürgschaftserklärung bis zur Höhe von TEUR 1.000 für Verpflichtungen der Lang & Schwarz Broker GmbH abgegeben. Anhaltspunkte für mögliche Inanspruchnahmen aus den oben genannten finanziellen Verpflichtungen liegen auch hier nicht vor.

Weitere Angaben zu nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften, die zur Beurteilung der Finanzlage notwendig sind, betreffen Angaben unter „4.2 Angaben zu Bewertungseinheiten nach § 254 HGB“, soweit sich diese auf Futurebestände beziehen, welche zur Absicherung im Portfolio gehalten werden.

4.2 Angaben zu Bewertungseinheiten nach § 254 HGB

Die Lang & Schwarz Aktiengesellschaft weist Verpflichtungen aus selbst begebenen Produkten und sonstigen Geschäften aus, die als Grundgeschäfte in Bewertungseinheiten nach § 254 HGB einbezogen werden. Der Ausweis erfolgt in Höhe von TEUR 514 unter den sonstigen Wertpapieren sowie in Höhe von TEUR 165.249 unter den sonstigen Verbindlichkeiten. Die Grundgeschäfte beinhalten neben Risiken aus der Kursschwankung von Indizes in Höhe von TEUR 7.044 (DAX, MDAX und SDAX), aus einzelnen Aktienwerten und Themenzertifikaten in Höhe von TEUR 156.905 auch Risiken aus Kursschwankungen von Rohwaren in Höhe von TEUR 329 (Gold, Silber, Platin, Palladium, Kupfer, Gas und Rohöl), bezogen auf den Bund-Future in Höhe von TEUR 49 und der Wechselkursrelation (USD/EUR bzw. GBP/EUR) von TEUR 921. Für die jeweiligen Risiken wurden gesonderte Bewertungseinheiten gebildet. Bewertungseinheiten werden in Form von Makro- oder Portfolio-Hedges abgebildet.

Durch den Verkauf von eigenen Produkten auf alle genannten Risikoarten geht die Lang & Schwarz Aktiengesellschaft offene Positionen bezogen auf die jeweils zugrundeliegenden Finanzinstrumente (Underlying) ein. Diese Risiken werden durch geeignete Sicherungsinstrumente abgesichert. Die Sicherung erfolgt durch entsprechende Gegengeschäfte und/oder im Rahmen eines dynamischen Deltahedgings direkt durch gegenläufige Positionen im Underlying. Hierdurch ist, jeweils bezogen auf die einzelnen Risiken, sichergestellt, dass sich Wert- und Zahlungsströme weitgehend ausgleichen. Sicherungsinstrumente werden untergliedert nach den gebildeten Bewertungseinheiten wie folgt bilanziert:

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Bewertungseinheiten Sonstige Wertpapiere

TEUR
Sonstige Vermögensgegenstände

TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

TEUR
Sonstige Verbindlichkeiten

TEUR
Schwebende Geschäfte 2)

TEUR
DAX 1), MDAX und SDAX 25.327 559 123 3 -1.540
Einzelne Aktienwerte und Themenzertifikate 140.215 1 12 - -
Rohwaren 1) 3 - - - 535
Bund-Future 1) - 21 - 43 -3.316
Wechselkursrelationen 1) 168 - - - 21.800

1) Im Rahmen der Sicherungsbeziehungen werden auch Bestände in Futures einbezogen, deren Ergebnisse in Höhe der Variation Margin direkt erfolgswirksam vereinnahmt werden.

2) Kontraktgröße multipliziert mit dem Basispreis (ggf. in Währung)

Der Sicherungszusammenhang zwischen Grundgeschäft und Sicherungsinstrument besteht für den Zeitraum, in welchem das Grundgeschäft durch die Gesellschaft gehalten wird. Wird die Position aus den selbst begebenen Produkten geschlossen, erfolgt auch eine Schließung der Sicherungspositionen.

Im Rahmen des Risikomanagementsystems der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft werden die Risiken aus den Positionen der Grundgeschäfte und der Sicherungsinstrumente überwacht. Hierzu wurde auch im Hinblick auf die Bewertungseinheiten ein Limitsystem installiert, das täglich überwacht, welche Risiken untergliedert nach Aktienkurs-, Rohwaren-, Zins- und Wechselkursrisiken die Gesellschaft eingeht und die Auslastung von vorgegebenen Limiten berechnet sowie an den Vorstand berichtet. Zudem erfolgt täglich eine Messung der Effektivität der Sicherungsbeziehung in Form einer quantitativen Sensitivitätsanalyse nach der Market-Shift-Method. Des Weiteren wird auch auf die Ausführungen zum Risikomanagement der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft im Lagebericht verwiesen.

Ergebnisse aus den Bewertungseinheiten werden nach der Durchbuchungsmethode erfasst, dabei werden für die ausgewiesenen Finanzinstrumente, soweit möglich, Marktwerte aktiver Märkte herangezogen. Sollte dies nicht möglich sein, etwa bei Optionsbeständen, erfolgt eine Bewertung mit Hilfe des finanzmathematischen Modells Black-Scholes oder im Fall von american-style-Optionen mit Hilfe des Modells von Cox-Ross-Rubinstein. Den Berechnungen der finanzmathematischen Modelle liegen insbesondere Zinssätze, Indizes und andere Underlyingkurse zugrunde. Die für die Berechnungen notwendigen Volatilitäten werden soweit möglich aus am Markt gehandelten Produkten abgeleitet. Gegebenenfalls wird auf alternative Daten oder Berechnungen zurückgegriffen.

4.3 Aufgliederung nach Tätigkeitsbereichen oder geographischen Märkten

Märkte, die sich nach ihren Tätigkeiten oder geographisch wesentlich voneinander unterscheiden, liegen nicht vor.

4.4 Namen und Bezüge der Organmitglieder

Vorstandsmitglieder der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft im Geschäftsjahr 2015 waren:

- Herr André Bütow, Dipl.-Kaufmann, Neuss,

- Herr Peter Zahn, Dipl.-Wirtschaftsingenieur (FH), Düsseldorf.

Herr Bütow ist Mitglied des Aufsichtsrats der vwd Transaction Solutions AG, Frankfurt a. M. Herr Zahn ist Mitglied des Aufsichtsrats der Backbone Technology AG, Hamburg, sowie der PAN AMP AG, Hamburg.

Der Aufsichtsrat der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft setzte sich im Geschäftsjahr 2015 wie folgt zusammen:

- Herr Michael Schwartzkopff, Rechtsanwalt aus Köln, Vorsitzender,

- Herr Dip.-Volkswirt Andreas Willius, selbständiger Berater aus Frankfurt am Main, stellvertretender Vorsitzender,

- Herr Thomas Schult aus Hamburg, Bankkaufmann bei der M.M.Warburg & CO KGaA in Hamburg.

Auf die Angabe der Gesamtbezüge des Vorstands der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft wurde in Anwendung von § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats der Komplementärin Lang & Schwarz Aktiengesellschaft bemessen sich nach dem Beschluss der Hauptversammlung vom 20. Juni 2007. Insgesamt beliefen sich die Gesamtbezüge für das Geschäftsjahr 2015 auf TEUR 149.

4.5 Honorar des Abschlussprüfers

Im Geschäftsjahr 2015 berechnete Gesamthonorare des Abschlussprüfers betragen TEUR 58 für Abschlussprüfungsleistungen des Geschäftsjahres 2015 sowie TEUR 9 für andere Bestätigungen in 2015. Zudem wurden Aufwendungen für Abschlussprüfungsleistungen des Geschäftsjahres 2014 in Höhe von TEUR 2 nicht berechnet und daher die Auflösung der Rückstellungen unter den sonstigen betrieblichen Erträgen erfasst.

4.6 Mitteilungen über das Bestehen von Beteiligungen an der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft

Am Aktienkapital der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft werden zum 31. Dezember 2015 – soweit bekannt – keine Beteiligung von mehr als dem vierten Teil der Aktien an der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft gehalten.

Die M.M. Warburg & CO (AG & Co.) Kommanditgesellschaft auf Aktien, Hamburg, hat der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft mit Schreiben vom 19. Februar 2015 gemäß § 20 Abs. 5 AktG mitgeteilt, dass ihr nicht mehr mehr als der vierte Teil der Aktien der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft gehören. Die Lang & Schwarz Aktiengesellschaft hat dies nach § 20 Abs. 6 AktG offengelegt.

4.7 Mitarbeiter

In 2015 waren bei der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft nach Quartalsendständen gerechnet durchschnittlich 36 Personen (inkl. zwei Vorstände) beschäftigt. Zum Bilanzstichtag waren 36 Mitarbeiter (inkl. zwei Vorstände) beschäftigt:

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31.12.2015 Männlich Weiblich
Vorstände 2 0
Mitarbeiter 27 7
- davon Vollzeitkräfte 14 6
- davon Teilzeitkräfte 13 1

4.8 Konzernbeziehungen

Die Lang & Schwarz Aktiengesellschaft ist zum 31. Dezember 2015 nach § 290 Abs. 1 HGB Mutterunternehmen der Lang & Schwarz TradeCenter AG & Co. KG, Düsseldorf sowie der Lang & Schwarz Broker GmbH, Düsseldorf.

4.9 Offenlegung

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015 nebst Lagebericht 2015 sowie weitere Unterlagen nach § 325 Abs. 1 HGB für das Geschäftsjahr 2015 werden dem Bundesanzeiger zur Veröffentlichung eingereicht.

Nach § 290 HGB hat die Lang & Schwarz Aktiengesellschaft einen Konzernabschluss zum 31. Dezember 2015 nebst Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2015 erstellt. In diesem Konzernabschluss sind die Tochterunternehmen einbezogen. Der Konzernabschluss nach HGB zum 31. Dezember 2015 nebst Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2015 sowie weitere Unterlagen nach § 325 Abs. 1 HGB für das Geschäftsjahr 2015 werden ebenfalls dem Bundesanzeiger zur Veröffentlichung eingereicht.

Der Offenlegungsbericht nach § 26a KWG i.V.m. Art. 435 ff Verordnung (EU) 575/2013 (CRR), wird durch die Lang & Schwarz TradeCenter AG & Co. KG als übergeordnetes Institut für die Lang & Schwarz Gruppe erstellt. Die Lang & Schwarz Aktiengesellschaft veröffentlicht diesen Bericht mit allen Pflichtangaben auf ihrer Homepage.

5 Ergebnisverwendungsvorschlag für das Geschäftsjahr 2015

Aus dem Bilanzgewinn des Vorjahres in Höhe von TEUR 4.911 wurde gemäß Hauptversammlung der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft vom 27. August 2015 eine Dividende von EUR 1,17 je gewinnberechtigte Aktie, mithin TEUR 3.497, an die Aktionäre ausgeschüttet. TEUR 1.414 wurden gemäß Hauptversammlungsbeschluss in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt.

Der Vorstand beabsichtigt, der Hauptversammlung der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft die voraussichtlich im August 2016 in Düsseldorf stattfindet, aus dem Bilanzgewinn in Höhe von TEUR 5.991 die Zahlung einer Dividende je gewinnberechtigter Aktie von EUR 1,43 vorzuschlagen. Für den übersteigenden Betrag soll der Hauptversammlung die Einstellung in die anderen Gewinnrücklagen vorgeschlagen werden.

Düsseldorf, den 31. März 2016

Der Vorstand

André Bütow

Peter Zahn

Anlange zum Anhang

Entwicklung des Anlagevermögens

Lang & Schwarz Aktiengesellschaft, Düsseldorf

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Historische Anschaffungskosten
1.1.2015

EUR
Zugänge

EUR
Abgänge

EUR
31.12.2015

EUR
--- --- --- --- ---
I. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 11.200.000,00 0,00 0,00 11.200.000,00
2. Beteiligungen 632.400,00 0,00 0,00 632.400,00
11.832.400,00 0,00 0,00 11.832.400,00
III. Sachanlagen
1. Betriebsausstattung/Büroeinrichtung 450.768,49 0,00 3.045,44 447.723,05
2. Bauten auf fremden Grundstücken (Einbauten) 118.593,50 0,00 0,00 118.593,50
3. GWG/GWG Sammelkonto 4.448,02 273,70 273,70 4.448,02
573.810,01 273,70 3.319,14 570.764,57
12.406.210,01 273,70 3.319,14 12.403.164,57

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Kumulierte Abschreibungen
1.1.2015

EUR
Zugänge

EUR
Abgänge

EUR
Zuschreibungen 31.12.2015

EUR
--- --- --- --- --- ---
I. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.450.000,00 0,00 0,00 370.918,00 2.079.082,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2.450.000,00 0,00 0,00 370.918,00 2.079.082,00
III. Sachanlagen
1. Betriebsausstattung/Büroeinrichtung 380.493,96 10.005,00 3.045,30 0,00 387.453,66
2. Bauten auf fremden Grundstücken (Einbauten) 89.701,50 11.957,00 0,00 0,00 101.658,50
3. GWG/GWG Sammelkonto 4.448,02 273,70 273,70 0,00 4.448,02
474.643,48 22.235,70 3.319,00 0,00 493.560,18
2.924.643,48 22.235,70 3.319,00 370.918,00 2.572.642,18

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Restbuchwerte
31.12.2015

EUR
Vorjahr

EUR
--- --- ---
I. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 9.120.918,00 8.750.000,00
2. Beteiligungen 632.400,00 632.400,00
9.753.318,00 9.382.400,00
III. Sachanlagen
1. Betriebsausstattung/Büroeinrichtung 60.269,39 70.274,53
2. Bauten auf fremden Grundstücken (Einbauten) 16.935,00 28.892,00
3. GWG/GWG Sammelkonto 0,00 0,00
77.204,39 99.166,53
9.830.522,39 9.481.566,53

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

„ Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - und Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft, Düsseldorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.“

Berlin, den 11. Mai 2016

**Dohm ■ Schmidt ■ Janka Revision und Treuhand AG

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**

Dr. Wolfgang Janka, Wirtschaftsprüfer

Matthias Schmidt, Wirtschaftsprüfer