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Lang + Schwarz AG — Annual Report 2012
Jun 17, 2013
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Annual Report
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Lang & Schwarz Aktiengesellschaft
Düsseldorf
Jahresabschluss zum 31.12.2012
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2012
1. Geschäftliche Aktivitäten
Die Begebung von derivativen Finanzinstrumenten mit dem Hauptaugenmerk auf Hebelprodukte ist die Haupttätigkeit der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft als operative Holdinggesellschaft von drei weiteren Konzerngesellschaften. Insgesamt wurden in 2012 über 36.000 eigene Produkte emittiert, dies entspricht einer Steigerung von über 20% gegenüber dem Vorjahr.
Die verschiedenen Produkte der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft werden durch die Tochtergesellschaft Lang & Schwarz TradeCenter AG & Co. KG zum Handel unter anderem über TradeLink, auf scoach oder an der EUWAX angeboten. Zum Ultimo Dezember 2012 quotiert die Lang & Schwarz TradeCenter AG & Co. KG nahezu 15.000 derivative Finanzinstrumente der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft mit Bezug auf inländische und ausländische Aktientitel, Indizes, Währungskursrelationen, Rohwarenkurse oder die Zinsentwicklung. Die Lang & Schwarz TradeCenter AG & Co. KG stellt darüber hinaus Handelskurse für ca. 5.000 unterschiedliche Aktien, Fonds, ETF’s, ETC’s und ETN’s (ETP’s) sowie Anleihen. Dies erfolgt wochentäglich von 7:30 Uhr bis 23:00 Uhr sowie Samstags von 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr und Sonntags von 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr. Über die Partnerbanken der Lang & Schwarz TradeCenter AG & Co. KG erreicht diese über 10 Millionen Privatkunden.
Die 100%-ige Tochtergesellschaft Lang & Schwarz Broker GmbH ist eine Spezialbank im Bereich des Handels mit Wertpapieren und anderen Finanzinstrumenten. Das Institut erbringt neben dem klassischen Brokergeschäft auch die Beratung und Betreuung beim going und being-public, einschließlich der IPO- und Corporate-Finance-Beratung. Darüber hinaus zählen zum Dienstleistungsspektrum dieses Bereichs die Orderausführung sowie die Ausführung von aktienhandelsnahen Dienstleistungen wie die Durchführung von Aktienrückkaufprogrammen börsennotierter Unternehmen. Als Designated Sponsor stellt die Lang & Schwarz Broker GmbH zudem verbindliche An- und Verkaufskurse auf der elektronischen Handelsplattform XETRA.
Die Lang & Schwarz Gate GmbH erbringt EDV bezogene Dienstleistungen überwiegend für die Konzerngesellschaften.
2. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung und Rahmenbedingungen
2.1. Volkswirtschaftliche Rahmenbedingungen
Seit Mitte 2011 sind gewaltige Anpassungsprozesse im Euroraum verantwortlich für die nachlassende globale konjunkturelle Dynamik. Das Platzen von Immobilienblasen, die Freisetzung von Arbeitnehmernund sinkende Einkommen führten zu einer Verschlechterung der gesamtwirtschaftlichen Finanzierungsbedingungen. Hinzu kamen Belastungen aus den Turbulenzen im Zusammenhang mit Staatsanleihen. Infolge dessen gerieten Banken in Schieflage. Das gesamte Jahr 2012 wurde durch diese Rahmenbedingungen begleitet. Das Börsenjahr 2012 war damit fest im Griff der europäischen Staatsschuldenkrise.
Erstmals hat mit Griechenland ein Staat der Eurozone seine Schuldenlast als nicht mehr tragbar eingestuft und einen Schuldenschnitt vorgenommen. Im März 2012 verzichteten ca. 96 Prozent der Gläubiger freiwillig auf ihre Ansprüche und tauschten ihre Anleihen in neue Bonds mit niedrigerem Nennwert und längerer Laufzeit um. Hiermit halfen die Gläubiger, den Schuldenstand signifikant zu verringern. Damit konnte Griechenland eine Forderung der Troika, bestehend aus EZB, IWF und EU, erfüllen, um weitere Gelder zur Finanzierung des Haushaltes zu erhalten. Zur Erhöhung der Teilnahmequote wurden weitere Gläubiger der Anleihen - nach griechischem Recht - zur Teilnahme am Umtausch gezwungen. Nach den Kriterien der großen Ratingagenturen erfüllte Griechenland somit die Bedingungen für einen Zahlungsausfall. In der Folge stiegen die Renditen der Anleihen Italiens und Spaniens und weiterer als „gefährdet“ eingestufter Länder der Eurozone.
Die Renditen vermeintlich „sicherer“ Staaten, wie Deutschland, drehten entgegen der Entwicklung der Renditen „gefährdeter“ Staaten erstmals ins Negative. Das Kapital reagierte hierauf mit einer Flucht aus dem Eurowährungsraum. Einhergehend hiermit konnte eine erhöhte Volatilität am Devisenmarkt festgestellt werden. Der japanische Yen und der US amerikanische Dollar konnten deutlich aufwerten. Gegen Ende des Jahres 2012 führten die Angst vor der Schuldensituation in den USA, die expansive Geldpolitik der japanischen Notenbank unter dem neuen Ministerpräsidenten Shinzô Abe und das entschlossene Eingreifen der EZB in der Eurokrise zu einer Trendumkehr.
Weitere Folgen der Finanzkrise sind eine deutlich restriktivere Regulierung der Banken und andere politische Eingriffe in den Markt. So hat beispielsweise Frankreich eine weltweite Transaktionssteuer auf bestimmte französische Wertpapiere eingeführt. Italien folgte unlängst zum 1. März 2013. Die Rechtsgrundlage zur Anwendung dieser nationalen Steuern außerhalb der Hoheitsgebiete der erhebenden Nationen bleibt unklar.
Nach vorläufigen Schätzungen hat die deutsche Wirtschaft in diesem schwierigen Umfeld im Laufe des Jahres 2012 an Fahrt verloren, so dass das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) auf Jahressicht lediglich um 0,7% gegenüber dem Vorjahr gestiegen sein dürfte. Dabei konnte zu Jahresbeginn 2012 noch mit einem Zuwachs von 2% für das erste Quartal 2012 gerechnet werden, im Schlussquartal 2012 wird davon auszugehen sein, dass das BIP mit -0,4% geschrumpft ist.
Insgesamt hat sich die Ausgangslage für die deutsche Wirtschaft gegenüber dem Vorjahr nicht verschärft. Im Gegenteil, unter der Prämisse, dass sich die europäische Schuldenkrise nicht unerwartet zuspitzt und die Maßnahmen zur Eingrenzung der Risiken in den schwächelnden Euroländern nachhaltig greifen sowie der Ölpreis nicht deutlich steigt, ist perspektivisch mit einer Aufhellung der Rahmenbedingungen gegenüber den letzten Entwicklungen zu rechnen. Zwar können den Wachstumsimpulsen aus Asien schwächere dynamische Entwicklungen aus den USA, Großbritannien und der Eurozone entgegenstehen, jedoch wird mit einer Belebung des realen Bruttoinlandsprodukts gegenüber dem dritten und vierten Quartal 2012 für den deutschen Wirtschaftraum gerechnet.
2.2. Das Börsenjahr 2012
Die Umsätze an den Börsen haben in 2012 im Vergleich zu 2011 deutlich abgenommen. An den Kassamärkten der Deutschen Börse sind, nach 1,51 Billionen Euro im Jahr 2011[1], im Jahr 2012 lediglich 1,16 Billionen Euro umgesetzt worden. Der Dax Index konnte vom Jahresauftakt bis März 2012 über 1.000 Punkte zulegen, mit Verschärfung der Schuldenkrise wurde dieser Zugewinn bis Juni 2012 wieder vollständig abgegeben. Die Aussage des EZB-Chefs Mario Draghi am 26. Juli 2012, “alles Notwendige zu tun”, um den Euro zu bewahren, löste eine Trendwende an den Märkten aus und der DAX beendete das Jahr 2012 mit einem Schlussstand von 7.655,88 Punkten, einem Zugewinn von 26,01 %. International schloss der Dow Jones mit einem Plus von 5,7 % zum vierten Mal in Folge ein Börsenjahr positiv ab.
Im Mai 2012 fand mit dem Börsengang von Facebook der Hype um das Web 2.0 seinen vorläufigen Höhepunkt. Mit hohen Erwartungen erfolgte die Emission zu einem Preis von 38 USD, im weiteren Verlauf des Jahres wurde dieser Kurs nicht mehr erreicht. Auch in Deutschland belebte sich das IPO-Geschäft mit den Börsengängen von Telefónica Deutschland und Talanx nach längerer Durststrecke.
3. Geschäftsentwicklung 2012
Entgegen früherer Jahre konnte sich die Lang & Schwarz Aktiengesellschaft im Geschäftsjahr 2012 nicht von dem Trend der Börsen abheben. Im Einklang mit den rückläufigen Handelsumsätzen in derivativen Produkten an den Börsen in Stuttgart (EUWAX) und Frankfurt (scoach), haben auch bei der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft die Umsätze sowie die Anzahl der Geschäfte gegenüber dem Vorjahr nachgegeben. Aus der verminderten Handelstätigkeit konnte ein auch nur verminderter Erfolg erwirtschaftet werden.
In 2012 hat die Lang & Schwarz Aktiengesellschaft als Emittentin das innovative Konzept der wikifolio Financial Technologies GmbH aus Wien mit verwirklicht. Dabei werden Themenzertifikate auf die indizierte Entwicklung von Musterdepots begeben. In der Finanzindustrie konnte hiermit großes Aufsehen erregt werden. Das Produkt wurde für den Derivate Award in 2012 nominiert. Zwischenzeitlich konnten über 350 unterschiedliche wikifolio Zertifikate begeben werden. In diese wurden bislang über EUR 11 Mio. investiert.
3.1. Ertragslage
Mit dem Jahr 2012 beenden wir ein schwieriges Geschäftsjahr. Rückläufige Umsätze und eine rückläufige Anzahl an getätigten Geschäften kennzeichneten die Entwicklung der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft. Zwar stellten wir dieser Entwicklung eine erneut höhere Anzahl an emittierten eigenen Produkten entgegen, dies konnte jedoch den Trend nicht umkehren. Der Rohertrag aus der Handelstätigkeit, der sich aus den Umsatzerlösen, dem Materialaufwand den Abschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens sowie dem Zinsergebnis zusammensetzt, reduzierte sich um TEUR 10.273 bzw. 63% deutlich auf TEUR 6.107. Dem stehen um TEUR 2.252 bzw. 53% verringerte Personalaufwendungen von TEUR 2.010 gegenüber. Hierbei wurden variable Gehaltsbestandteile entsprechend der Entwicklung der Ertragskomponenten der Gesellschaft angepasst und blieben unberücksichtigt. Mit TEUR 3.575 blieben die sonstigen betrieblichen Aufwendungen nahezu auf dem Niveau des Vorjahres (TEUR 3.416).
Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit stellt sich zum 31. Dezember 2012 auf TEUR 1.543 ein. Nach TEUR 8.252 zum Vorjahresultimo entspricht dies einer Minderung um TEUR 6.709. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag nahmen entsprechend dem verringerten Ergebnis ab und betragen für 2012 TEUR 377 (TEUR 3.329 für 2011). Insgesamt ergibt sich ein Jahresüberschluss von TEUR 1.164 nach TEUR 4.921 im Vorjahr.
3.2. Finanzlage
Die Liquidität der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft war im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit ausreichend, die Zahlungsfähigkeit jederzeit gewährleistet. Zum Jahresultimo stehen kurzfristige Forderungen, sonstige Wertpapiere und liquide Mittel im Umlaufvermögen von insgesamt TEUR 37.761 (Vorjahr: TEUR 34.216) kurzfristigen Verbindlichkeiten und Rückstellungen von insgesamt TEUR 22.530 (Vorjahr: TEUR 16.426) gegenüber. Finanzinstrumente, die aufgrund ihrer Fungibilität einen kurzfristigen Charakter aufweisen, werden trotz einer langfristen Restlaufzeit entsprechend der internen Steuerung in die kurzfristigen Verbindlichkeiten einbezogen. Dies betrifft auch von der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft begebene Optionsscheine und Zertifikate. Auf dieser Berechnungsgrundlage ergibt sich ein bilanzieller Liquiditätsüberschuss von TEUR 15.231 (Vorjahr: TEUR 17.790).
Über die bestehenden Eigenmittel der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft in Höhe von TEUR 21.673 hinausgehend, stehen der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft aufgrund aktueller Verträge mit der Hausbank HSBC Trinkaus & Burkhardt auch im Anschluss an das Geschäftsjahr 2012 ausreichende Finanzierungsmittel zur Verfügung, um ihre geschäftliche Tätigkeit finanzieren zu können.
3.3. Vermögenslage
Die Bilanzsumme der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft erhöht sich gegenüber dem Vorjahr von TEUR 40.742 um TEUR 3.461 auf TEUR 44.203. Dabei ist zu berücksichtigen, dass mit der Dividendenzahlung in 2012 eine Minderung von TEUR 3.753 TEUR eingetreten ist. Dem steht eine Erhöhung der Bilanzsumme durch die aufgelegten und investierten wikifolio-Zertifikate gegenüber. Während die Verpflichtungen auf der Passivseite unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen werden, werden hierzu Hedgebestände in Wertpapieren in Form der Aktien-, Fonds- und ETP-Bestände unter den Aktivposten ausgewiesen. Auch hieraus haben sich die sonstigen Wertpapiere auf der Aktivseite von TEUR 16.743 um TEUR 11.832 auf TEUR 28.575 erhöht. Darüber hinaus steigen innerhalb der Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen von TEUR 1.805 um TEUR 4.526 auf TEUR 6.330 und dies insbesondere stichtagsbezogen gegenüber der Lang & Schwarz TradeCenter AG & Co. KG. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten nahmen dagegen von TEUR 14.703 auf TEUR 2.068 ab.
Auf der Passivseite reduzierten sich die Rückstellungen von TEUR 6.007 auf TEUR 1.182, was im Wesentlichen auf die Reduzierung der Steuerrückstellungen um TEUR 3.182 auf TEUR 145 zurück zu führen ist. Zudem nahmen die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von TEUR 728 auf TEUR 3.858 zu. Unter den sonstigen Verbindlichkeiten, die sich von TEUR 9.298 um TEUR 8.059 auf TEUR 17.357 erhöhten, legten die zuvor beschriebenen Verpflichtungen aus den selbst begebenen Produkten der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft zu. Dabei stiegen diese von TEUR 7.659 um TEUR 8.460 auf TEUR 16.119 an.
Das Eigenkapital von TEUR 21.673 entspricht nahezu 50% der Bilanzsumme. Die Eigenmittel haben sich aufgrund des Ergebnisses aus dem Geschäftsjahr 2012 als auch durch die Dividendenzahlung 2012 in Höhe von TEUR 3.753 um insgesamt TUR 2.643 verringert.
Insgesamt weist die wirtschaftliche Lage der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft geordnete Verhältnisse auf.
4. Nachtragsbericht
Die Lang & Schwarz Aktiengesellschaft hat im März 2013 Kapitalmaßnahmen bei Tochtergesellschaften in Höhe von insgesamt TEUR 1.800 durchgeführt. Weitere Ereignisse nach dem Bilanzstichtag, die Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- oder Vermögenslage der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft haben könnten und über die zu berichten gewesen wäre, liegen nicht vor.
5. Risikobericht
5.1. Risikomanagement
Die Lang & Schwarz Aktiengesellschaft tätigt in ihrem Geschäftsfeld insbesondere Handelsgeschäfte in Finanzinstrumenten, die über einen meist kurzfristigen Zeitraum im Eigenbestand gehalten werden. Eine Absicherung dieser Wertpapierbestände erfolgt durch gegenläufige Bestände gleicher Art oder durch ein dynamisches Delta-Hedging. Der Umgang mit Risiken, wie ein möglicher Verlust oder ein entgangener Gewinn, ist Bestandteil der Gesamtsteuerung durch die Geschäftsleitung für den gesamten Konzern der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft. Aus diesem Grund wurde ein zeitnahes Risikomanagement als Risikofrüherkennungs- und ‑steuerungsinstrument unter Einbeziehung aller Konzerngesellschaften eingerichtet. Die Rahmenbedingungen für den Handel in Finanzinstrumenten sowie das Risikomanagement formuliert die Geschäftsleitung für den gesamten Konzern in Form von Richtlinien und Arbeitsanweisungen (Organisationsanweisungen). Die in den Rahmenbedingungen enthaltene Geschäftsstrategie und Risikostrategie werden jährlich durch die Geschäftsleitung überprüft und geben Art und Umfang möglicher Risikogeschäfte in den einzelnen Konzerngeschäftsfeldern vor. Die frühzeitige Erkennung, Bewertung, Steuerung und Überwachung von Risiken erfolgt unmittelbar durch die Geschäftsleitung, die hierbei vom Risikocontrolling und der Internen Revision im gesamten Konzern unterstützt wird.
5.2. Arten von Risiken
Aus der Geschäftstätigkeit heraus wurden als maßgebliche Risiken identifiziert: Adressenausfallrisiko, Marktpreisrisiko, Liquiditätsrisiko und operationelles Risiko.
5.2.1. Adressenausfallrisiko
Adressenausfallrisiko ist das Risiko, dass ein Vertragspartner nicht oder nicht fristgerecht leistet oder die Gesellschaft einem Vertragspartner trotz der Nichtleistung eines Dritten zu leisten verpflichtet ist. Das Adressenausfallrisiko wird unterteilt in die drei Unterrisiken: Kreditrisiko, Kontrahentenrisiko und Emittentenrisiko.
Kreditrisiken betreffen derivative und außerbilanzielle Risiken, die durch das Risikocontrolling der Handelsgeschäfte überwacht werden.
Von untergeordneter Bedeutung sind Kontrahentenrisiken als Risiken des Ausfalls oder der Verschlechterung der Bonität eines Kontrahenten, da nahezu sämtliche Handelsgeschäfte Zug um Zug abgewickelt werden.
Dem Emittentenrisiko als Risiko des Ausfalls oder der Verschlechterung der Bonität eines Emittenten wird mit dem Risikomanagement der Handelsgeschäfte begegnet. Derivative und außerbilanzielle Risiken werden im Rahmen der Marktpreisrisiken überwacht. Darüber hinaus werden mögliche Risikokonzentrationen insbesondere durch die analoge Anwendung von aufsichtsrechtlichen Vorgaben im Risikomanagement gemessen und gemindert.
Das Adressenausfallrisiko wird, soweit es nicht das Handelsgeschäft betrifft, auf Basis der durchschnittlichen Wertverluste vergangener Perioden quantifiziert. Auf den 31. Dezember 2012 bezogen wurde ein Risiko von TEUR -698 berechnet. Für den Konzern der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft wurde ein Betrag von TEUR -20 ermittelt.
5.2.2. Marktpreisrisiko
Marktpreisrisiken sind allgemeine Preisveränderungen von Aktien, Anleihen, Währungen und Rohwaren durch Marktbewegungen. Zu den Marktpreisrisiken zählen Kursrisiken, Zinsänderungsrisiken, Währungsrisiken und Marktpreisrisiken aus Warengeschäften. Als Kursrisiken werden sowohl Risiken aus kurzfristigen Marktpreisschwankungen definiert als auch Liquiditätsrisiken aufgrund einer eingeschränkten Handelbarkeit von Wertpapieren, die auf ein geringes Handelsvolumen zurückzuführen ist („marktenge“ Wertpapiere).
· Preisrisiko aus kurzfristigen Marktpreisschwankungen
Risiken aus kurzfristigen Marktpreisschwankungen oder aus Schwankungen einer impliziten Volatilität misst ein zeitnahes Risikocontrolling. Um risikobehaftete Bestände zu beschränken, wird die Einhaltung von der Geschäftsleitung vorgegebener Handelslimite kontinuierlich überwacht.
· Preisrisiko durch Liquiditätsengpässe
Liquiditätsrisiken in Finanzinstrumenten wird durch die bewusste Auswahl der von der Gesellschaft gehandelten Finanzinstrumente begegnet. Darüber hinaus erfolgt einerseits die Risikomessung analog der Risiken aus kurzfristigen Marktschwankungen. Andererseits wird das Risiko in Form sich verzögernder Glattstellungsmöglichkeiten die sich aus einer Minderliquidität von Produkten ergeben kann, als Preisrisiko ermittelt und im Rahmen der Liquiditätsrisiken berücksichtigt.
· Zinsänderungsrisiko im Handelsgeschäft
Zinsänderungsrisiken aus dem Handelsgeschäft bestehen für das Unternehmen bei zinsabhängigen Produkten. Solche Risiken werden durch die Organisationsanweisungen limitiert und durch das Risikocontrolling zeitnah gemessen und überwacht.
· Währungsrisiko im Handelsgeschäft
Da die Lang & Schwarz Aktiengesellschaft Turbo-Optionsscheine auf die Entwicklung von Wechselkursen begibt, können grundsätzlich auch Währungsrisiken aus dem Handelsgeschäft bestehen. Diese werden durch die Organisationsanweisungen limitiert und durch das Risikocontrolling zeitnah überwacht.
Die Überwachung sämtlicher Marktpreisrisiken erfolgt vom Handel unabhängig auf der Grundlage von Bestands- und Marktpreisberechnungen sowie Szenarioanalysen. Eventuelle Limitüberschreitungen im Laufe eines Handelstags werden nach den Vorgaben der Richtlinien und Arbeitsanweisungen durch das Risikocontrolling gemeldet. Die Geschäftsleitung erhält darüber hinaus täglich einen Bericht über die Einhaltung der Handelslimite auf das Ende eines Handelstages. Weiterhin werden mit Stress-Test-Szenarien starke Schwankungen von Preisindikatoren simuliert und mögliche Ergebnisauswirkungen auf den Handelsbestand berechnet. Die Messung der Marktpreisrisiken für die Risikotragfähigkeitsanalyse erfolgt auf Basis vorgegebener Szenariomodelle. Das negativste Ergebnis einer Szenario-Matrix wird für die Risikotragfähigkeitsanalyse herangezogen. Auf den Bestand zum Jahresultimo wurde ein zu berücksichtigendes Szenario-Ergebnis in Höhe von TEUR -811 ermittelt. Bezogen auf den Konzern der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft AG beträgt dieses Risiko TEUR -1.040.
5.2.3. Liquiditätsrisiken
Liquiditätsrisiken, die unter die Verfügbarkeit liquider Mittel fallen, können für die Lang & Schwarz Aktiengesellschaft grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden. Aufgrund der Finanzausstattung der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft werden solche Risiken jedoch als gering angesehen. Dennoch wird die Liquiditätslage täglich in angemessener Weise durch interne Verfahren überwacht. Zudem werden Liquiditätsrisiken im Rahmen der Risikotragfähigkeitsanalyse durch die Berechnung eines Zinsschocks berücksichtigt. Grundlage des Zinsschocks bilden dabei die Zinsaufwendungen der vorangegangenen Abrechnungsperioden. Für dieses Risiko wurde zum Jahresultimo bezogen auf die Lang & Schwarz Aktiengesellschaft ein Risiko von TEUR -344 ermittelt, für den Konzern wurde ein Risiko von TEUR -366 berechnet.
Als Liquiditätsrisiko wird auch ein mögliches Risiko berechnet, das sich aus einer verzögerten Glattstellung aufgrund einer Minderliquidität eines Wertpapierbestands ergeben kann. Dieses Risiko wird aufgrund der Relation eines Wertpapierbestandes zu erwarteten Umsätzen an Referenzmärkten berechnet. Für dieses Risiko wurde für die Lang & Schwarz Aktiengesellschaft auf den Jahresultimo ein Betrag von TEUR -5 ermittelt. Für den Konzern ergibt sich ein Risiko von TEUR -88.
5.2.4. Operationelles Risiko
Aufgrund der Tätigkeit des Konzerns unterliegt die Gruppe und damit auch die Lang & Schwarz Aktiengesellschaft der Kontrolle verschiedener Aufsichtsbehörden. Vor diesem Hintergrund sind für die künftige Entwicklung der Gesellschaft gesetzliche bzw. aufsichtsrechtliche Änderungen ebenso relevant wie das sich ständig ändernde wirtschaftliche und börsliche Umfeld. Deshalb beobachtet und analysiert die Lang & Schwarz Aktiengesellschaft die Rahmenbedingungen, um eine erfolgreiche Entwicklung der Gesellschaft planen und Maßnahmen hierfür umsetzen zu können. In diesem Zusammenhang wurden folgende Risikofelder identifiziert und Maßnahmen zur Risikobegrenzung und -steuerung ergriffen:
· Personal
Die Lang & Schwarz Aktiengesellschaft ist aufgrund des spezifischen Geschäftsmodells auf ausreichendes und qualifiziertes Personal angewiesen. Die erfolgreiche Personalrekrutierung bleibt zwar auch in kommenden Geschäftsjahren ein latentes Risiko, dürfte sich jedoch gegenüber den Vorjahren nicht verschlechtern. Zudem ist die Gesellschaft intern bestrebt, Mitarbeiter weiterzubilden und fördert die Ausbildung von qualifizierten Nachwuchskräften. Mit dem Ausscheiden von Mitarbeitern, die leitende Positionen oder Führungsaufgaben wahrnehmen, kann einer Gesellschaft im Einzelfall ein Wissensnachteil entstehen. Dem wird soweit wie möglich entgegengewirkt.
Die Vergütung der Mitarbeiter im Konzern der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft bzw. in der Finanzholding-Gruppe wird einheitlich gehandhabt und berücksichtigt die Vorgaben der InstitutsVergV. Für die Ausgestaltung des Vergütungssystems der Mitarbeiter ist der Vorstand der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft verantwortlich. Neben festen monatlichen Bezügen kann ein variabler Bestandteil durch die Geschäftsleitung festgelegt werden. Die Zahlung eines variablen Bezugs erfolgt freiwillig, ohne einen rechtlichen Anspruch der Mitarbeiter und ist grundsätzlich gebunden an ein positives Ergebnis des vordefinierten Geschäftsfelds, Bereichs bzw. des Konzerns. Bei der Bemessung der einzelnen Bezüge werden quantitative als auch qualitative Kriterien berücksichtigt wie beispielsweise Qualität der Leistung, Anforderung an die Tätigkeit, Stellung im Unternehmen, Betriebszugehörigkeit oder die Übernahme von besonderen Aufgaben. Die Ausgestaltung des Vergütungssystems des Vorstands erfolgt durch den Aufsichtsrat der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft. Für den Vorstand gelten dabei grundsätzlich die gleichen Regelungen. Die variablen Bezüge bemessen sich jedoch grundsätzlich nach einer schriftlich vereinbarten Bemessungsgrundlage.
· EDV
Das Unternehmen ist in hohem Maße auf die Funktionsfähigkeit und Verarbeitungsgeschwindigkeit der Datenverarbeitungs- und Kommunikationssysteme angewiesen. Um die Verfügbarkeit der Systeme jederzeit gewährleisten zu können, wurden alle Kernfunktionalitäten redundant ausgestaltet. Weiterhin hat sich die Gesellschaft gegen den Ausfall der externen Stromversorgung mittels einer unterbrechungsfreien Stromversorgung abgesichert und einen Notfallplan erstellt. Zur Aufrechterhaltung und zur Pflege aller wesentlichen Systeme sind darüber hinaus jederzeit Mitarbeiter des EDV-Bereichs der Tochtergesellschaft Lang & Schwarz Gate GmbH verfügbar.
· Markt- und Börsenentwicklung
Im Rahmen seiner Tätigkeit ist das Unternehmen von der Entwicklung der Wertpapier- und Terminbörsen abhängig, da diese das Anlageverhalten der Marktteilnehmer und damit das Ergebnis des Handelsbestands beeinflussen. Diesen Risiken wird durch ein aktives Risikomanagement begegnet.
· Risiken aus einer Strategie- oder Wachstumsverfehlung
Eine Reihe von Faktoren kann das Erreichen von Zielen gefährden. Dazu zählen beispielsweise Marktschwankungen, eine veränderte Marktstellung des Unternehmens sowie veränderte Marktbedingungen im Kernmarkt Deutschland. Wenn es der Gesellschaft nicht gelingt, ihre strategischen Pläne umzusetzen oder wenn die Kosten die Erwartungen übersteigen, könnte die künftige Ertragskraft und Wettbewerbsfähigkeit negativ beeinflusst werden. Die Lang & Schwarz Aktiengesellschaft könnte zukünftig Markttendenzen und Kundenanforderungen nicht rechtzeitig erkennen oder aus anderen Gründen ihr Wachstum in der Zukunft nicht wie gewünscht fortsetzen. Eingetretene Strategieabweichungen werden im Rahmen einer jährlichen Risikoanalyse ebenso überprüft, wie die daraus folgenden Auswirkungen auf die künftige Entwicklung der Gesellschaft.
· Wettbewerbsrisiken
Der deutsche Finanzsektor ist durch einen intensiven Wettbewerb gekennzeichnet. Die Lang & Schwarz Aktiengesellschaft steht hierbei nicht nur zu Finanzdienstleistungsinstituten, sondern auch zu Kreditinstituten und anderen Finanzunternehmen im Wettbewerb. Infolgedessen lassen sich in den einzelnen Geschäftsfeldern oft nicht die gewünschten Margen erzielen. Dieses Risiko wird durch die Geschäftsleitung überwacht und ist Bestandteil der täglichen Ergebnisüberwachung sowie der turnusmäßigen Risikoanalyse.
· Risiken aus der Ergebnisentwicklung
Es wird täglich eine Ergebnisübersicht für die Handelstätigkeiten erstellt. Alle nicht am Handelstag geschlossenen Positionen in Derivaten, Wertpapieren oder Devisen werden dabei auf Basis der Mark-to-Market-Methode bewertet. Anhand der täglichen Ergebnisübersicht ist es möglich, eine zeitnahe Kontrolle und Analyse der Ergebnisse vorzunehmen sowie deren Entwicklung zu beobachten. Das selbst entwickelte Limit-Kontroll-System unterstützt zudem eine verbesserte Überwachung der Handelstätigkeit durch eine automatisierte, vom Handel unabhängige Bestandsbewertung aller Finanzprodukte. Hierauf baut das jeweils fortlaufend an aktuelle Marktentwicklungen angepasste Risikomanagementsystem für die Handelsrisiken auf.
Für die Lang & Schwarz Aktiengesellschaft wird zum Jahresende eine Planungsrechnung auf Monatsbasis für das neue Geschäftsjahr erstellt. Der Soll-Ist-Abgleich der Erträge und Aufwendungen der Planungsrechnung mit den tatsächlichen Geschäftsdaten gibt frühzeitig Aufschluss über die wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft.
· Rechtliche Risiken
Rechtsrisiken können durch neue gesetzliche Regelungen, die Änderung bestehender Vorschriften sowie eine geänderte Auslegung von Vorschriften oder schließlich aus vertraglich nicht eindeutigen Formulierungen entstehen. Die Überwachung und Steuerung solcher Risiken übernimmt die Rechtsabteilung der Gesellschaft. Zur Minderung von Rechtsrisiken prüft die Rechtsabteilung sämtliche vertraglichen Beziehungen, gegebenenfalls werden rechtliche Beratungsdienstleistungen in Anspruch genommen. Darüber hinaus werden zur Sicherstellung der Beweisbarkeit von telefonischen Handelsaufträgen die Geschäftsgespräche der Händler auf Tonträger aufgezeichnet. Für Kostenrisiken aus Rechtsstreitigkeiten wurde eine Rechtsschutzversicherung abgeschlossen.
Zur Finanzierung des Entschädigungsfalls Phoenix wurde der EdW ein Darlehen von der KfW in Höhe von ca. Mio. EUR 130 gewährt. Die Rückführung sollte ab dem Jahr 2010 in jährlichen Tranchen von etwa Mio. EUR 25 erfolgen. Diese Tranchen sind aus dem Vermögen der EdW zu leisten. Sollte dieses nicht ausreichen, müsste die EdW versuchen, die notwendigen Finanzmittel über Sonderbeiträge von den angeschlossenen Instituten - in dem Rahmen in dem es der EdW als auch den Unternehmen möglich ist - zu beschaffen. Die Lang & Schwarz Aktiengesellschaft ist zum Jahresultimo 2010 kein Mitglied der EdW mehr. Dennoch kann die künftige Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft durch Zahlungen der Tochtergesellschaften Lang & Schwarz TradeCenter AG & Co. KG oder Lang & Schwarz Broker GmbH an die EdW beeinflusst werden. Mögliche Auswirkungen können zum derzeitigen Zeitpunkt jedoch nicht bestimmt werden.
· Sonstige Risiken
Sonstigen betrieblichen Risiken wird vor allem durch den Abschluss von Versicherungen begegnet. Die Gesellschaft entscheidet über Art und Umfang des Versicherungsschutzes auf der Grundlage einer kaufmännischen Kosten-Nutzen-Analyse. Es kann trotz intensiver Bemühungen jedoch möglich sein, dass Verluste entstehen oder Ansprüche erhoben werden, die über den Umfang des bestehenden Versicherungsschutzes hinausgehen bzw. für die keine Versicherung abgeschlossen wurde.
Das operationelle Risiko wird für die Risikotragfähigkeitsberechnung durch die Gesellschaft in ausreichendem Umfang in Anlehnung an die Solvabilitätsverordnung (§§ 269 ff. SolvV) durch den Basisindikatoransatz berücksichtigt. Danach ergeben sich operationelle Risiken zum Jahresende 2012 in Höhe von TEUR -1.835 für die Lang & Schwarz Aktiengesellschaft. Insgesamt beträgt das Risiko für den Konzern der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft TEUR -2.557.
5.3. Risikotragfähigkeit
Die Berechnung der Risikotragfähigkeit erfolgt nach dem Going Conzern-Prinzip (Fortführungsansatz). Für den Konzern der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft und deren Tochtergesellschaften ist die Risikotragfähigkeit solange gegeben, wie ausreichend Risikodeckungspotential zur Einhaltung der Mindestkapitalanforderungen gemäß der Solvabilitätsverordnung (SolvV) nach Abzug der Risikomasse verbleibt. Nach diesem Grundsatz war die Risikotragfähigkeit der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft als auch die des Konzerns der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft zum 31. Dezember 2012 gegeben.
6. Ausblick
Belastbare Prognosen für künftige Geschäftsjahre sind angesichts der Verfassung der nationalen und internationalen Finanzmärkte kaum möglich. Auch das Börsenjahr 2013 wird voraussichtlich im Allgemeinen von unsicheren Konjunkturprognosen sowie im Speziellen von ungelösten europäischen Staatsschulden und unvorhersehbaren Reaktionen an Finanzmärkten auf die Entwicklungen der europäischen Stabilitätspolitik geprägt sein. Mit den zusätzlich in den USA durchgreifenden Ausgabenkürzungen in Folge der Gesetzesvorgaben aus der „fiscal cliff“ haben sich die Aussichten nach 2012 zusätzlich eher eingetrübt. Dennoch sehen Experten die Möglichkeit eines nur verzögerten aber verhaltenen Aufschwungs im Euroraum sowie einer moderaten Expansion der Weltwirtschaft.
Die Auswirkungen der Finanztransaktionssteuern Frankreichs und Italiens als auch von weiteren wichtigen europäischen Ländern lassen sich nur schwer abschätzen. Neben den angestrebten Belastungen von Finanzmarktakteuren, die mitverantwortlich gemacht werden für die Bankenkrise, sollen sich durch die Initiative wichtiger europäischer Länder auch zusätzliche Belastungen für marktkonforme Akteure ergeben. Diese marktschädlichen Belastungen der marktkonformen Akteure werden bislang in den vorliegenden Entwürfen nicht in ausreichendem Maße berücksichtigt. Hierdurch können sich negative Auswirkungen auf den gesamten Markt und die europäischen Finanzplätze, insbesondere den deutschen Finanzplatz, ergeben.
Als operative Holdinggesellschaft mit dem Hauptaugenmerk auf der Begebung eigener Produkte ist die Lang & Schwarz Aktiengesellschaft von dem Vertrauen der Investoren in die Handelbarkeit der Produkte, die Fairnis im Umgang mit Kunden und in die Integrität der Gesellschaft abhängig. Wir sind im Hinblick auf die angebotene Produktpalette breit aufgestellt und verfügen über ein umfassendes Know-how in allen von uns angebotenen Produktarten als auch im Hinblick auf die zugrunde gelegten Underlyings.
Unabhängig davon stehen wir Neuerungen immer wieder offen gegenüber und sind in der Lage, kreative Ideen zu erkennen. Durch die Zusammenarbeit mit der wikifolio Financial Technologies GmbH und der Entwicklung dieser neuartigen und innovativen Form der Themenzertifikate konnte viel Aufmerksamkeit für Lang & Schwarz erreicht werden. Mit diesen Produkten haben wir begonnen, die Produktpalette der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft auf der Seite der langlaufenden Zertifikate auszubauen. Wir sehen Chancen in der Entwicklung dieser Produkte und den Möglichkeiten, die sich für die Lang & Schwarz Aktiengesellschaft als Emittentin ergeben. Mit der Zunahme von investierten Geldern in wikifolio-Zertifikate kann sich hieraus jedoch nicht nur eine zusätzliche Aufmerksamkeit für die Lang & Schwarz Aktiengesellschaft ergeben sondern auch für ihre Tochtergesellschaften und deren Geschäftsfelder. Daher wird in 2013 zusammen mit der wikifolio Financial Technologies GmbH die Entwicklung dieses Geschäftsmodells intensiv weiter verfolgt.
Bezugnehmend auf die bereits im Risikobericht dargelegten Chancen und Risiken für die geschäftlichen Tätigkeiten der Gesellschaft ist gerade die Entwicklung der Märkte und Börsen maßgeblich für die Entwicklung der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft. Eine überdurchschnittliche Volatilität der Kurse bei gleichzeitiger Erkennung einer Trendrichtung erscheint dabei eher förderlich und kann den Marktakteuren Handelsaktivitäten offenbar vermehrt aufzeigen. Eine höhere Handelsaktivität kann sodann zu verstärkten Ertragsmöglichkeiten führen. Dabei ist eine hohe Wiedererkennung der Marke Lang & Schwarz notwendig für das Geschäftsmodell der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft um auf ihre Dienstleistungen und die angebotenen Produkte aufmerksam zu machen. Wir werden daher weiterhin, auch in Abstimmung mit Partnerbanken Aktionen im Konzern durchführen und Dienstleistungen von Lang & Schwarz bewerben. Darüber hinaus haben wir uns verstärkt um eine prominente Platzierung der Marke Lang & Schwarz bei Partnerbanken und in der Finanzindustrie bemüht. Aufgrund dieser zum Teil noch laufenden Maßnahmen gehen wir von einer verbesserten Präsenz der Marke Lang & Schwarz aus. Im Rahmen dieser Bemühungen haben wir auch unseren Web-Auftritt angepasst und Anfang 2013 gelauncht. Insgesamt sehen wir mit diesen Maßnahmen Chancen einer verstärkten Wahrnehmung und daraus resultierend eine verstärkte Nachfrage nach Dienstleistungen von Lang & Schwarz.
Düsseldorf, den 28. März 2013
Der Vorstand
André Bütow
Peter Zahn
[1] nach Angaben der Deutschen Börse AG
Bilanz zum 31. Dezember 2012
Aktiva
scroll
| 31.12.2012 EUR |
31.12.2012 EUR |
Vorjahr EUR |
|
|---|---|---|---|
| A. Anlagevermögen | |||
| I. Sachanlagen | |||
| andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 102.177,03 | 122.174,66 | |
| II. Finanzanlagen | |||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 6.200.000,00 | 6.275.000,00 | |
| B. Umlaufvermögen | |||
| I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | |||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 34.051,24 | 83.417,80 | |
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 6.330.498,24 | 1.804.519,04 | |
| 3. sonstige Vermögensgegenstände | 890.389,82 | 997.847,70 | |
| 7.254.939,30 | 2.885.784,54 | ||
| II. Wertpapiere | |||
| sonstige Wertpapiere | 28.575.079,70 | 16.742.531,13 | |
| III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten | 2.067.977,92 | 14.702.601,61 | |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 2.470,72 | 13.604,80 | |
| 44.202.644,67 | 40.741.696,74 | ||
| Passiva | |||
| 31.12.2012 EUR |
31.12.2012 EUR |
Vorjahr EUR |
|
| Eigenkapital | |||
| Gezeichnetes Kapital | 9.438.000,00 | 9.438.000,00 | |
| rechnerischer Wert erworbener eigener Anteile | -82.257,00 | 0,00 | |
| ausgegebenes Kapital | 9.355.743,00 | 9.438.000,00 | |
| Kapitalrücklage | 9.455.864,18 | 9.327.813,37 | |
| Gewinnrücklagen | |||
| andere Gewinnrücklagen | 1.011.544,48 | 111.105,07 | |
| Bilanzgewinn | 1.849.834,12 | 5.438.655,39 | |
| 21.672.985,78 | 24.315.573,83 | ||
| Rückstellungen | |||
| Steuerrückstellungen | 145.007,00 | 3.327.040,00 | |
| sonstige Rückstellungen | 1.037.323,77 | 2.680.146,87 | |
| 1.182.330,77 | 6.007.186,87 | ||
| Verbindlichkeiten | |||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 3.858.391,90 | 728.119,47 | |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 131.733,26 | 392.350,00 | |
| sonstige Verbindlichkeiten | 17.357.202,96 | 9.298.466,57 | |
| davon aus Steuern: EUR 714.257,20 (Vorjahr: EUR 61.270,68) | |||
| davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 1.774,63 (Vorjahr: EUR 2.408,74) | |||
| 21.347.328,12 | 10.418.936,04 | ||
| 44.202.644,67 | 40.741.696,74 |
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012
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| 2012 EUR |
2012 EUR |
Vorjahr EUR |
|
|---|---|---|---|
| 1. Umsatzerlöse | 86.655.744,57 | 513.765.213,88 | |
| 2. sonstige betriebliche Erträge | 1.012.781,30 | 376.756,24 | |
| 3. Materialaufwand | -79.480.635,10 | -495.042.394,55 | |
| 8.187.890,77 | 19.099.575,57 | ||
| 4. Personalaufwand | |||
| a) Löhne und Gehälter | -1.719.494,35 | -3.978.532,17 | |
| b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | -290.410,45 | -283.153,47 | |
| davon für Altersversorgung: EUR 59.195,03 (Vorjahr: EUR 57.147,49) | |||
| -2.009.904,80 | -4.261.685,64 | ||
| 5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | -22.651,57 | -21.299,55 | |
| 6. sonstige betriebliche Aufwendungen | -3.574.812,42 | -3.416.037,94 | |
| 7. Erträge aus Beteiligungen | 301.690,29 | 149.985,00 | |
| davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 301.690,29 (Vorjahr: EUR 149.985,00) | |||
| 8. Erträge aus Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungsverträgen oder Teilgewinnabführungsverträgen | 204.171,26 | 244.668,23 | |
| 9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 69.965,49 | 217.873,14 | |
| davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 40.222,22 (Vorjahr: EUR 56.877,78) | |||
| 10. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens | -1.556.101,34 | -3.276.605,43 | |
| 11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -56.997,47 | -484.268,31 | |
| 12. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 1.543.250,21 | 8.252.205,07 | |
| 13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -376.741,70 | -3.329.442,05 | |
| 14. sonstige Steuern | -2.042,98 | -1.966,61 | |
| -378.784,68 | -3.331.408,66 | ||
| 15. Jahresüberschuss | 1.164.465,53 | 4.920.796,41 | |
| 16. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr | 1.685.368,59 | 412.060,54 | |
| 17. Einstellung in die anderen Gewinnrücklagen | -1.000.000,00 | 0,00 | |
| 18. Unterschiedsbetrag aus dem Handel in eigener Anteile | 0,00 | 105.798,44 | |
| 19. Bilanzgewinn | 1.849.834,12 | 5.438.655,39 |
Anhang zum Geschäftsjahr 2012
1 Grundlagen der Rechnungslegung
Der Jahresabschluss der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft zum 31. Dezember 2012 wurde wie im Vorjahr nach den allgemeinen Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) für große Kapitalgesellschaften und des Aktiengesetzes (AktG) aufgestellt. Er besteht aus der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung (Gesamtkostenverfahren) sowie dem Anhang. Zudem wurde nach § 289 HGB ein Lagebericht aufgestellt.
2 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Die Darstellung und Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entsprechen den allgemeinen Anforderungen des HGB für große Kapitalgesellschaften.
Immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger, nutzungsbedingter Abschreibungen bilanziert. Bei Vorliegen einer dauerhaften Wertminderung erfolgt eine außerplanmäßige Abschreibung. Planmäßige Abschreibungen erfolgen linear. Die Nutzungsdauer beträgt 1 bis 13 Jahre. Zugänge geringwertiger Wirtschaftsgüter werden - soweit zulässig - im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben und als Abgang behandelt.
Anteile an verbundenen Unternehmen werden nach den Regeln für Finanzanlagen bilanziert, dauerhafte Wertminderungen werden gegebenenfalls berücksichtigt.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (mit Ausnahme der Wertpapiere) sind mit dem Nennwert unter Berücksichtigung ggf. notwendiger Wertberichtigungen, Verbindlichkeiten mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Fremdwährungsumrechnung erfolgt unter Anwendung der Vorschrift des § 256a HGB.
Soweit Finanzinstrumente in Bewertungseinheiten einbezogen werden, erfolgt deren Bewertung nach den Vorschriften des § 254 HGB. Für Bestände in Finanzinstrumenten, die nicht in Bewertungseinheiten einbezogen werden, erfolgt die Ermittlung des aktuellen Börsen- oder Marktpreises auf den Bilanzstichtag. Die Bewertung erfolgt sodann unter Beachtung des Imparitätsprinzips.
Rückstellungen für Steuern und andere Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlichen Erfüllungsbetrags gebildet. Langfristige Rückstellungen werden, soweit dies gesetzlich vorgeschrieben, ist mit dem Zinssatz nach § 253 Abs. 2 HGB auf den Bilanzstichtag abgezinst.
Latente Steuern nach § 274 werden soweit erforderlich berechnet und passive latente Steuern mit aktiven latenten Steuern verrechnet. Von dem Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 S. 2. i.V.m. § 298 HGB wird kein Gebrauch gemacht.
Als Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben bzw. Einnahmen vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand bzw. Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.
Die operative Tätigkeit der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft umfasst insbesondere die Begebung von Optionsscheinen und Zertifikaten sowie den Handel mit diesen auf eigene Rechnung. Dabei werden Risiken, die sich aus den verkauften, eigenen Optionsscheinen und Zertifikaten ergeben, durch gegenläufige Produkte abgesichert. Aus dem Handel mit diesen Finanzinstrumenten und den Sicherungsgeschäften erzielt die Gesellschaft einen Handelserfolg, der sich aus der Differenz von An- und Verkaufskurs ermittelt. Zur sachgerechten Darstellung der Erträge und Aufwendungen aus der Handelstätigkeit der Gesellschaft werden positive Differenzen aus dem An- und Verkauf unter den Umsatzerlösen bzw. negative Differenzen aus dem An- und Verkauf unter den Materialaufwendungen ausgewiesen.
Auf den Jahresabschluss wurden die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden beibehalten.
3 Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung
3.1 Restlaufzeiten der Forderungen und Verbindlichkeiten
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| Bilanzposten | 31.12.2012 bis 1 Jahr TEUR |
31.12.2012> 1 Jahr TEUR |
Vorjahr bis 1 Jahr TEUR |
Vorjahr> 1 Jahr TEUR |
|---|---|---|---|---|
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 34 | 83 | ||
| Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 6.331 | 1.805 | ||
| Sonstige Vermögensgegenstände | 752 | 138 | 882 | 116 |
| 7.117 | 138 | 2.720 | 116 |
Die Restlaufzeiten zu den Bilanzposten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 3.858, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 132 sowie sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 17.357 gliedern sich wie folgt:
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| Bilanzposten | 31.12.2012 bis 1 Jahr TEUR |
31.12.2012>5 Jahr TEUR |
Vorjahr bis 1 Jahr TEUR |
Vorjahr>5 Jahr TEUR |
|---|---|---|---|---|
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 3.858 | 0 | 728 | 0 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 132 | 0 | 392 | 0 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 5.133 | 12.159 | 4.350 | 4.889 |
| 9.123 | 12.159 | 5.470 | 4.889 |
Unter den Guthaben bei Kreditinstituten werden TEUR 1.146 gegenüber einer Drittbank ausgewiesen, die zugunsten der Hausbank HSBC Trinkaus & Burkhardt AG verpfändet wurden.
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betreffen mit TEUR 2.670 Salden auf laufenden Bankkonten, die bei der Hausbank HSBC Trinkaus & Burkhardt AG geführt werden. Bei dieser Bank unterhaltene Guthaben auf laufenden Konten sowie Wertpapierbestände wurden im Rahmen einer Sicherheitenvereinbarung hierfür verpfändet.
3.2 Anteilsbesitz
Für den Anteilsbesitz gemäß § 285 Nr. 11 HGB wurde jeweils der letzte vorliegende Jahresabschluss der Gesellschaft erfasst:
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| Name und Sitz der Gesellschaft | Anteil am Kapital % |
Eigenkapital TEUR |
Jahresergebnis 2012 TEUR |
|---|---|---|---|
| Lang & Schwarz TradeCenter AG & Co. KG, Düsseldorf | 100,0 | 4.113 | -1.187 |
| Lang & Schwarz Broker GmbH, Düsseldorf | 100,0 | 686 | -862 |
| Lang & Schwarz Gate GmbH, Düsseldorf | 100,0 | 522 | 0 |
Die Beteiligung an der Lang & Schwarz TradeCenter AG & Co. KG wird zu 99,99% direkt durch die Lang & Schwarz Aktiengesellschaft gehalten. Weitere 0,01% werden treuhänderisch für die Lang & Schwarz Aktiengesellschaft durch die Lang & Schwarz Gate GmbH gehalten.
Die Lang & Schwarz Aktiengesellschaft, Düsseldorf, ist persönlich haftende Gesellschafterin der Lang & Schwarz TradeCenter AG & Co. KG, Düsseldorf. An der Lang & Schwarz TradeCenter AG & Co. KG ist neben der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft mit 0,01% die Lang & Schwarz Gate GmbH beteiligt, die diese Beteiligung treuhändisch für die Lang & Schwarz Aktiengesellschaft hält. Mit der Lang & Schwarz Gate GmbH, Düsseldorf, besteht ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag. Anteile an der Lang & Schwarz Broker GmbH wurden um TEUR 475 abgewertet.
Die ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen sind weder börsennotiert noch börsenfähig.
3.3 Anlagevermögen
Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.
3.4 Eigene Anteile
Zum 31. Dezember 2012 werden 27.419 eigene Aktien im Bestand geführt. Die Entwicklung in 2012 ergibt sich aus nachfolgender Übersicht:
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| Anteil am Grundkapitalin EUR |
Anteil am Grundkapitalin % | |
|---|---|---|
| 0 Stücke zum 31. Dezember 2011 | 0 | 0,00 |
| Käufe 108.343 Stück zum Durchschnittskurs von 7,32 EUR/Stück | 325.029 | 3,44 |
| Verkäufe 80.924 Stück zum Durchschnittskurs von 9,14 EUR/Stück | -242.772 | 2,57 |
| 27.419 Stücke zum 31. Dezember 2012 | 82.257 | 0,87 |
Die Aktienerwerbe erfolgten zum Zweck des Handelns.
3.5 Gezeichnetes Kapital
Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt im Berichtsjahr unverändert TEUR 9.438 und ist eingeteilt in 3.146.000 Stückaktien. Die Stammaktien lauten auf den Namen. Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2012 wurden 27.419 eigene Anteile gehalten.
3.6 Kapitalrücklage
Die Kapitalrücklage betrug im Vorjahr TEUR 9.328. Durch den Handel in eigenen Anteilen haben sich diese um TEUR 128 auf TEUR 9.456 erhöht.
3.7 Gewinnrücklagen
Die anderen Gewinnrücklagen beinhalten Veränderungen aufgrund des Handels in eigenen Anteilen. Darüber hinaus wurden aufgrund des Beschlusses der Hauptversammlung vom 29. August 2012 TEUR 1.000 aus dem Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2011 (vgl. hierzu auch unter „5. Ergebnisverwendungsvorschlag für das Geschäftsjahr 2012“) den Gewinnrücklagen zugeführt.
3.8 Genehmigtes und bedingtes Kapital
Mit Beschluss der ordentlichen Hauptversammlung vom 31. August 2011 wurde der Vorstand ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 30. August 2016 durch Ausgabe von bis zu 1.573.000 Stück neuer auf den Namen lautender Stückaktien gegen Sach- und oder Bareinlage einmalig oder mehrmals, insgesamt jedoch um höchstens EUR 4.719.000,00, zu erhöhen (genehmigtes Kapital I),
Das Grundkapital der Gesellschaft ist zudem um bis zu EUR 1.800.000,00, eingeteilt in bis zu 600.000 Namensaktien als Stückaktien, bedingt erhöht. Die bedingte Kapitalerhöhung dient der Gewährung von Umtauschrechten der Inhaber von Optionsanleihen (bei Ausgabe an Anleiheinhaberrechte geknüpfte Bezugsrechte) und/oder Optionsaktien (bei Ausgabe an Inhaberrechte von jungen Aktien geknüpfter Bezugsrechte), zu deren Ausgabe der Vorstand durch Beschluss der Hauptversammlung vom 15. Oktober 1998 in Verbindung mit der Änderung dieses Beschlusses durch die Hauptversammlung vom 25. Juli 2000 sowie durch Beschluss der Hauptversammlung vom 25. Juli 2000 ermächtigt wurde. Sie ist nur insoweit durchgeführt, als von diesem Bezugsrecht Gebrauch gemacht wird.
3.9 Sonstige Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Rechtskosten, Prüfungs- und Beratungskosten sowie Kosten der Rechtsform.
3.10 Sonstige betriebliche Ertäge
Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen werden unter anderem solche ausgewiesen, die sich aus der Auflösung von Rückstellungen ergeben haben. Diese betreffen im Wesentlichen Rückstellungen des Vorjahres für Kosten im Personalbereich sowie für Risiken aus Rechtsstreitigkeiten.
4 Sonstige Angaben
4.1 Außerbilanzielle Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen
Aus laufenden Verträgen, insbesondere aus Miet- und Leasingverträgen, bestehen Zahlungsverpflichtungen in Höhe von TEUR 1.894. Hierin enthalten sind künftige Aufwendungen an verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 637, die sich insbesondere aus der Überlassung von Hard- und Software, dem Betrieb eines Rechenzentrums und Supportdienstleistungen im EDV-Bereich ergeben. Diese beruhen auf zwischen den Gesellschaften abgeschlossenen Dienstleistungsverträgen, um Synergieeffekte zu nutzen. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen des Geschäftsjahres 2012 sind aus diesen Verträgen TEUR 942enthalten.
Darüber hinaus können sich aufgrund des zum 31. Dezember 2012 bestehenden Ergebnisabführungsvertrags mit der Tochtergesellschaft Lang & Schwarz Gate GmbH finanzielle Verpflichtungen aus Verlustübernahmen ergeben. Im Rahmen des Kreditvertrags der Lang & Schwarz TradeCenter AG & Co. KG mit HSBC Trinkaus & Burkhardt AG wurde vereinbart, dass Vermögenswerte der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft, die diese bei HSBC Trinkaus & Burkhardt AG unterhält, zur Deckung von Verpflichtungen der Lang & Schwarz TradeCenter AG & Co. KG aus der Handelstätigkeit gegenüber HSBC Trinkaus & Burkhardt AG herangezogen werden können. Zudem hat die Lang & Schwarz Aktiengesellschaft gegenüber HSBC Trinkaus & Burkhardt AG eine unbegrenzte Bürgschaftserklärung für Verpflichtungen der Lang & Schwarz TradeCenter AG & Co. KG abgegeben. Anhaltspunkte für mögliche Inanspruchnahmen aus den oben genannten finanziellen Verpflichtungen liegen vor dem Hintergrund der geschäftlichen Entwicklung der Tochtergesellschaften nicht vor.
Weitere Angaben zu nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften, die zur Beurteilung der Finanzlage notwendig sind, betreffen Angaben unter „4.2 Angaben zu Bewertungseinheiten nach § 254 HGB“, soweit sich diese auf Futurebestände beziehen, welche zur Absicherung im Portfolio gehalten werden.
4.2 Angaben zu Bewertungseinheiten nach § 254 HGB
Die Lang & Schwarz Aktiengesellschaft weist Verpflichtungen aus selbst begebenen Produkten und sonstigen Geschäften aus, die als Grundgeschäfte in Bewertungseinheiten nach § 254 HGB einbezogen werden. Der Ausweis erfolgt in Höhe von TEUR 3.781 unter den sonstigen Wertpapieren sowie in Höhe von TEUR 16.119 unter den sonstigen Verbindlichkeiten. Die Grundgeschäfte beinhalten neben Risiken aus der Kursschwankung von Indizes in Höhe von TEUR 7.324 (DAX, MDAX und SDAX), aus einzelnen Aktienwerten und Themenzertifikaten in Höhe von TEUR 11.559 auch Risiken aus Kursschwankungen von Rohwaren in Höhe von TEUR 370 (Gold, Silber, Platin, Palladium, Kupfer, Gas und Rohöl), dem Bund-Future (TEUR 616) und der Wechselkursrelation (USD/EUR bzw. GBP/EUR) von TEUR 30. Für diese jeweiligen Risiken wurden gesonderte Bewertungseinheiten gebildet. Sämtliche Bewertungseinheiten werden in Form des Portfolio-Hedges abgebildet.
Durch den Verkauf von eigenen Produkten auf alle genannten Risikoarten geht die Lang & Schwarz Aktiengesellschaft offene Positionen bezogen auf die jeweils zugrundeliegenden Finanzinstrumente (Underlying) ein. Diese Risiken werden durch geeignete Sicherungsinstrumente abgesichert. Die Sicherung erfolgt durch entsprechende Gegengeschäfte oder/und im Rahmen eines dynamischen Deltahedgings direkt durch gegenläufige Positionen im Underlying. Hierdurch ist jeweils bezogen auf die einzelnen Risiken sichergestellt, dass sich Wert- und Zahlungsströme weitgehend ausgleichen. Sicherungsinstrumente werden untergliedert nach den gebildeten Bewertungseinheiten wie folgt bilanziert:
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| Bewertungseinheiten | Sonstige Wertpapiere TEUR |
Sonstige Vermögens- gegenstände TEUR |
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten TEUR |
Sonstige Verbindlichkeiten TEUR |
Schwebende Geschäfte 2) TEUR |
|---|---|---|---|---|---|
| DAX 1), MDAX und SDAX | 13.865 | 594 | 786 | 524 | -22.748 |
| Einzelne Aktienwerte und Themenzertifikate | 10.973 | - | 290 | - | - |
| Rohwaren 1) | - | - | - | - | 1.761 |
| Bund-Future 1) | - | - | - | - | -30.421 |
| Wechselkursrelationen 1) | - | - | - | - | 1.381 |
1) Im Rahmen der Sicherungsbeziehungen werden auch Bestände in Futures einbezogen, deren Ergebnisse in Höhe der variation Margin direkt erfolgswirksam vereinnahmt werden.
2) Kontraktgröße multipliziert mit dem Basispreis (ggf. in Währung)
Der Sicherungszusammenhang zwischen Grundgeschäft und Sicherungsinstrument besteht für den Zeitraum, den das Grundgeschäft durch die Gesellschaft gehalten wird. Wird die Position aus den selbst begebenen Produkten geschlossen, erfolgt auch eine Schließung der Sicherungspositionen.
Im Rahmen des Risikomanagementsystems der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft werden die Risiken aus den Positionen der Grundgeschäfte und der Sicherungsinstrumente überwacht. Hierzu wurde auch im Hinblick auf die Bewertungseinheiten ein Limitsystem installiert, das täglich überwacht, welche Risiken untergliedert nach Aktienkurs-, Rohwaren-, Zins- und Wechselkursrisiken die Gesellschaft eingeht und die Auslastung von vorgegebenen Limiten berechnet sowie an den Vorstand berichtet. Zudem erfolgt täglich eine Messung der Effektivität der Sicherungsbeziehung in Form einer quantitativen Sensitivitätsanalyse nach der Market-Shift-Method. Des Weiteren wird auch auf die Ausführungen zum Risikomanagement der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft im Lagebericht verwiesen.
Ergebnisse aus den Bewertungseinheiten werden nach der Durchbuchungsmethode erfasst, dabei werden für die ausgewiesenen Finanzinstrumente soweit möglich Marktwerte aktiver Märkte herangezogen. Sollte dies nicht möglich sein, etwa bei Optionsbeständen, erfolgt eine Bewertung mit Hilfe des finanzmathematischen Modells Black-Scholes oder im Fall von american-style-Optionen mit Hilfe des Modells von Cox-Ross-Rubinstein. Den Berechnungen der finanzmathematischen Modelle liegen insbesondere Zinssätze, Indizes und andere Underlyingkurse zugrunde. Die für die Berechnungen notwendigen Volatilitäten werden soweit möglich aus am Markt gehandelten Produkten abgeleitet. Gegebenenfalls wird auf alternative Daten oder Berechnungen zurückgegriffen.
4.3 Aufgliederung nach Tätigkeitsbereichen oder geographischen Märkten
Märkte, die sich nach ihren Tätigkeiten oder geographisch wesentlich voneinander unterscheiden, liegen nicht vor.
4.4 Namen und Bezüge der Organmitglieder
Vorstandsmitglieder der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft im Geschäftsjahr 2012 waren:
Herr André Bütow, Diplom-Kaufmann, Neuss
Herr Peter Zahn, Diplom-Wirtschaftsingenieur (FH), Düsseldorf
Herr Bütow ist Mitglied des Aufsichtsrats der vwd Transaction Solutions AG, Frankfurt a. M.
Der Aufsichtsrat der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft setzte sich im Geschäftsjahr 2012 wie folgt zusammen:
Herr Jochen von Ciriacy-Wantrup aus Friedberg, Bankier i.R., Vorsitzender
Herr Aribert Lieske aus Düsseldorf, Steuerberater, stellvertretender Vorsitzender
Herr Thomas Schult aus Hamburg, Bankkaufmann bei der M.M.Warburg & CO KGaA in Hamburg
Auf die Angabe der Gesamtbezüge des Vorstands wurde in Anwendung von § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft bemessen sich nach dem Beschluss der Hauptversammlung vom 20. Juni 2007. Insgesamt beliefen sich die Gesamtbezüge für das Geschäftsjahr 2012 auf TEUR 149.
4.5 Honorar des Abschlussprüfers
Im Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorare betragen TEUR 56 für Abschlussprüfungen. Für die im Vorjahr berücksichtigten Gesamthonorare für Abschlussprüfungen in Höhe von TEUR 58 konnten im Berichtsjahr TEUR 2 unberücksichtigt bleiben.
4.6 Mitteilungen über das Bestehen von Beteiligungen an der Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG
Am Aktienkapital wird – soweit der Gesellschaft bekannt – eine bedeutende Beteiligung von der M.M.Warburg & CO Gruppe KGaA gehalten, der – zusammen mit einer weiteren Konzerngesellschaft – mehr als der vierte Teil der Aktien der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft gehören.
4.7 Mitarbeiter
In 2012 waren bei der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft nach Quartalsendständen gerechnet durchschnittlich 33 Personen (inkl. zwei Vorstände) beschäftigt. Zum Bilanzstichtag waren 33 Mitarbeiter (inkl. zwei Vorstände) beschäftigt:
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| 31.12.2012 | ||
|---|---|---|
| Männlich | Weiblich | |
| --- | --- | --- |
| Vorstand | 2 | 0 |
| Angestellte | 25 | 6 |
4.8 Konzernbeziehungen
Die Lang & Schwarz Aktiengesellschaft ist nach § 290 Abs. 1 HGB Mutterunternehmen der Lang & Schwarz TradeCenter AG & Co. KG, Düsseldorf, der Lang & Schwarz Broker GmbH, Düsseldorf, sowie der Lang & Schwarz Gate GmbH, Düsseldorf.
4.9 Offenlegung
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2012 nebst Lagebericht 2012 sowie weitere Unterlagen nach § 325 Abs. 1 HGB für das Geschäftsjahr 2012 werden dem Bundesanzeiger zur Veröffentlichung eingereicht.
Nach § 290 HGB hat die Lang & Schwarz Aktiengesellschaft einen Konzernabschluss nach HGB zum 31. Dezember 2012 nebst Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2012 erstellt. In diesem Konzernabschluss sind die Tochterunternehmen einbezogen. Der Konzernabschluss nach HGB zum 31. Dezember 2012 nebst Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2012 sowie weitere Unterlagen nach § 325 Abs. 1 HGB für das Geschäftsjahr 2012 werden ebenfalls dem Bundesanzeiger zur Veröffentlichung eingereicht.
5 Ergebnisverwendungsvorschlag für das Geschäftsjahr 2012
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| EUR | EUR | |
|---|---|---|
| Jahresüberschuss 2012 | 1.164.465,53 | |
| Gewinnvortrag zum 31. Dezember 2011 | 5.438.655,39 | 0 |
| Ausschüttungen in 2012 (EUR 1,20 je berechtigte Aktie) | -3.753.286,80 | 0 |
| Einstellung in die Gewinnrücklagen gemäß Beschluss der Hauptversammlung vom 29. August 2012 | -1.000.000,00 | |
| Gewinnvortrag | 685.368,59 | |
| Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2012 | 1.849.834,12 |
Der Vorstand beabsichtigt, der Hauptversammlung der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft am 17. Juli 2013 in Düsseldorf vorzuschlagen, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 1.849.834,12 auf neue Rechnung vorzutragen.
Düsseldorf, den 28. März 2013
Der Vorstand
André Bütow
Peter Zahn
Anlage zum Anhang
Entwicklung des Anlagevermögens für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012
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| Historische Anschaffungskosten | ||||
|---|---|---|---|---|
| 1.1.2012 EUR |
Zugänge EUR |
Abgänge EUR |
31.12.2012 EUR |
|
| --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Finanzanlagen | ||||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 7.475.000,00 | 400.000,00 | 0,00 | 7.875.000,00 |
| 7.475.000,00 | 400.000,00 | 0,00 | 7.875.000,00 | |
| II. Sachanlagen | ||||
| 1. Betriebsausstattung/Büroeinrichtung | 507.953,65 | 981,75 | 83.515,08 | 425.420,32 |
| 2. Einbauten | 118.593,50 | 0,00 | 0,00 | 118.593,50 |
| 3. GWG/GWG Sammelkonto | 4.448,02 | 1.694,82 | 1.694,82 | 4.448,02 |
| 630.995,17 | 2.676,57 | 85.209,90 | 548.461,84 | |
| 8.105.995,17 | 402.676,57 | 85.209,90 | 8.423.461,84 |
scroll
| Kumulierte Abschreibungen | ||||
|---|---|---|---|---|
| 1.1.2012 EUR |
Zugänge EUR |
Abgänge EUR |
31.12.2012 EUR |
|
| --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Finanzanlagen | ||||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 1.200.000,00 | 475.000,00 | 0,00 | 1.675.000,00 |
| 1.200.000,00 | 475.000,00 | 0,00 | 1.675.000,00 | |
| II. Sachanlagen | ||||
| 1. Betriebsausstattung/Büroeinrichtung | 451.812,99 | 8.116,75 | 83.492,45 | 376.437,29 |
| 2. Einbauten | 53.830,50 | 11.957,00 | 0,00 | 65.787,50 |
| 3. GWG/GWG Sammelkonto | 3.177,02 | 2.577,82 | 1.694,82 | 4.060,02 |
| 508.820,51 | 22.651,57 | 85.187,27 | 446.284,81 | |
| 1.708.820,51 | 497.651,57 | 85.187,27 | 2.121.284,81 |
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| Restbuchwerte | ||
|---|---|---|
| 31.12.2012 EUR |
Vorjahr EUR |
|
| --- | --- | --- |
| I. Finanzanlagen | ||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 6.200.000,00 | 6.275.000,00 |
| 6.200.000,00 | 6.275.000,00 | |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Betriebsausstattung/Büroeinrichtung | 48.983,03 | 56.140,66 |
| 2. Einbauten | 52.806,00 | 64.763,00 |
| 3. GWG/GWG Sammelkonto | 388,00 | 1.271,00 |
| 102.177,03 | 122.174,66 | |
| 6.302.177,03 | 6.397.174,66 |
I. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen
II. Sachanlagen
1. Betriebsausstattung/Büroeinrichtung
2. Einbauten
3. GWG/GWG Sammelkonto
Bestätigungsvermerk 2012
„Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - und Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.“
Berlin, den 25. April 2013
**Dohm ■ Schmidt ■ Janka Revision und Treuhand AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**