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Lang + Schwarz AG — Annual Report 2010
Aug 2, 2011
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Annual Report
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Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG
Düsseldorf
Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010
Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2010
1. Geschäftliche Aktivitäten
Das Geschäftsjahr 2010 war für den Konzern der Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG geprägt durch den Umbau der Konzernstruktur und die hiermit einhergehenden Ausgliederungen von Geschäftsbereichen im Konzern.
Im Zuge dessen nahm die Lang & Schwarz Broker GmbH am 1. Januar 2010 ihre geschäftliche Tätigkeit auf. Hierzu übernahm diese Gesellschaft den Geschäftsbereich Financial Services mit Kauf- und Übertragungsvertrag von der Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG. Zuvor hatte die Lang & Schwarz Broker GmbH mit Erlaubnisschreiben der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht vom 20. Oktober 2009 die Erlaubnisse zur Erbringung von verschiedenen Bank- und Finanzdienstleistungen erhalten. Sie ist damit Kreditinstitut im Sinne des Kreditwesengesetzes.
Am 23. August 2010 wurde zudem durch die Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG die Tochtergesellschaft Lang & Schwarz TradeCenter AG & Co. KG gegründet. Auch diese Gesellschaft hat einen Erlaubnisantrag zur Erbringung von Finanzdienstleistungen bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht gestellt. Die Erlaubnisse wurden unter dem 17. November 2010 erteilt. Die Lang & Schwarz TradeCenter AG & Co. KG ist Finanzdienstleistungsinstitut im Sinne des Kreditwesengesetzes. Zum 1. Dezember 2010 hat diese Gesellschaft den Geschäftsbereich TradeCenter Aktien mit Kauf- und Übertragungsvertrag von der Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG übernommen und erbringt hierbei auch das Market Making für von der Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG begebene derivative Produkte.
Mit Schreiben vom 13. Dezember 2010 hat die Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG sämtliche Erlaubnisse zum Betreiben von Bank- und Finanzdienstleistungsgeschäften an die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht zurückgegeben. Seit Dezember 2010 ist die Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG damit als operative Holdinggesellschaft tätig. Einhergehend mit der Rückgabe der Erlaubnisse zum Betreiben von Bank- und Finanzdienstleistungsgeschäften unterliegt die Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG nicht weiter den Sondervorschriften für Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute des Handelsgesetzbuches (§§ 340 ff. HGB) und der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV). Diese Änderung der maßgeblichen Rechnungslegungsvorschriften wurde erstmals zum 31. Dezember 2010 angewandt.
Schwerpunkt der künftigen geschäftlichen Tätigkeit der Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG bleibt die Begebung von derivativen Finanzinstrumenten mit dem Hauptaugenmerk auf Hebelprodukten. Insgesamt hat die Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG im Geschäftsjahr 2010 ca. 15.000 eigene Produkte emittiert. Die eigenen Produkte der Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG werden durch die Tochtergesellschaft Lang & Schwarz TradeCenter AG & Co. KG zum Handel unter anderem über TradeLink, auf scoach oder an der EUWAX angeboten. Zum Ultimo Dezember 2010 quotiert die Lang & Schwarz TradeCenter AG & Co. KG nahezu 4.300 derivative Finanzinstrumente der Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG mit Bezug auf inländische und ausländische Aktientitel, Indizes, Währungskursrelationen, Rohwarenkurse oder die Zinsentwicklung.
2. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung und Rahmenbedingungen
Die deutlichen Erholungstendenzen im Jahre 2009 für die Weltwirtschaft konnten sich in 2010 fortsetzen. Die Weltwirtschaft legte im Jahresdurchschnitt um etwa 4,5 % zu. Sehr positiv haben sich hier wieder die Schwellenländer in Asien und Lateinamerika entwickelt, die maßgeblich zum Weltwirtschaftswachstum beigetragen haben. Die größte Volkswirtschaft der Welt, die USA, hatte dagegen weiterhin mit den Folgen der Immobilienkrise zu kämpfen. Trotz massiver Unterstützung durch die Geldpolitik der Notenbank und der expansiven Fiskalpolitik konnte nur ein durchschnittliches Wachstum des BIP erzielt werden.
Der Euroraum litt unter der Schuldenkrise der Peripherieländer. Mit Griechenland konnte sich zum ersten Mal ein Land aus dem europäischen Währungsgebiet nicht mehr selbst über den Kapitalmarkt finanzieren. Die Eurogruppe und der IWF haben einen Rettungsschirm aufgestellt, unter den sich nach Griechenland Ende des Jahres auch Irland stellte. Auch bei weiteren Staaten, wie Portugal und Spanien, herrschte Zweifel an der Finanzierungsfähigkeit. Dies führte zu einer hohen Volatilität und steigenden Renditen in den betroffenen Eurostaatsanleihen. Die Peripherieländer sind aufgrund der Krisen zu starken Einschnitten in ihren Haushalten gezwungen, die negative Auswirkungen auf das Wachstum hatten und voraussichtlich noch haben werden. Trotzdem konnte die Wirtschaft im Euroraum etwa um 1,8 % wachsen. Der Hauptgrund hierfür ist die sehr erfreuliche Entwicklung in Deutschland. Hier konnte mit 3,6 % das stärkste Wirtschaftswachstum seit der Wiedervereinigung beobachtet werden. Deutschland profitierte von den Reformanstrengungen der Vergangenheit, dem starken Export in die Schwellenländer und dem niedrigen Zins im Euroraum.
Die EZB hielt den Leitzins unverändert bei einem Prozent. Der Euro hat seinen Aufwertungstrend gegenüber dem Dollar unterbrochen und lag nach starken Schwankungen Ende des Jahres mit 1,34 Euro/USD etwa sieben Prozent unter dem Schluss des Jahres 2009.
An den Aktienmärkten setzte sich die Erholung aus dem Vorjahr fort. Der Dow Jones konnte um 11 % auf 11.577 Punkte zulegen. Noch besser lief es am deutschen Markt, so konnte der DAX um 16 % auf 6.914 Punkte und der MDAX um fast 35 % auf 10.128 Punkte zulegen. Durch die Einschränkung der Förderung der erneuerbaren Energien und das darauf folgende schlechte Abschneiden, vor allem der Solarwerte, konnte der TecDax nur um 4 % zulegen.
3. Geschäftsentwicklung 2010
Der Geschäftsbereich TradeCenter (zuvor TradeCenter Aktien) ist in der Lang & Schwarz TradeCenter AG & Co. KG angesiedelt und umfasst die Market Maker Funktion für Aktien, ETF’s, Fonds, Rententitel sowie für von der Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG begebene Produkte. Auch in 2010 konnte der Bereich die Anzahl der quotierten Werte weiter ausbauen. Zwischenzeitlich werden über 3.600 ausgesuchte Werte fremder Emittenten wochentäglich über 15 Stunden sowie samstags und sonntags quotiert. Daneben werden nahezu 4.300 Produkte der Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG zum Handel angeboten.
Insgesamt konnte der Bereich TradeCenter (ehemals: TradeCenter Aktien) ein Ergebnis aus der Handelstätigkeit von TEUR 3.326 erzielen, was leicht unter dem Ergebnis des Vorjahres von TEUR 3.687 liegt.
Schwerpunkt der operativen Geschäftstätigkeit im Bereich Issuing (ehemals: TradeCenter Eigene Produkte) bleibt die Begebung von derivativen Finanzinstrumenten mit dem Hauptaugenmerk auf Hebelprodukten. Insgesamt hat der Geschäftsbereich im Geschäftsjahr 2010 ca. 15.000 eigene Produkte mit Bezug auf inländische und ausländische Aktientitel, Indizes, Währungskursrelationen, Rohwarenkurse oder die Zinsentwicklung emittiert. Damit konnte die Emissionstätigkeit in 2010 erneut gegenüber dem Vorjahr (13.000 Neuemissionen) ausgeweitet werden. Seit dem 1. Dezember 2010 werden die Finanzinstrumente der Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG durch die Tochtergesellschaft Lang & Schwarz TradeCenter AG & Co. KG zum Handel unter anderem über TradeLink, auf scoach oder an der EUWAX angeboten.
Der Bereich erzielte ein Rekordergebnis aus der Handelstätigkeit von TEUR 11.895. Dies entspricht einer Steigerung von TEUR 3.631 gegenüber dem Vorjahreswert von TEUR 8.264 (ohne Zinsergebnis).
Der Geschäftsbereich Financial Services wurde zum 1. Januar 2010 in die Lang & Schwarz Broker GmbH ausgegliedert und neu ausgerichtet. Durch die Einstellung eines erfahrenen und eingespielten Orderakquisitions- und Exekutions-Teams konnten zugleich neue Kundenverbindungen und neue Businessaktivitäten für diesen Bereich gewonnen werden. Aufgrund der verstärkten Ausrichtung hin zur kundenorientierten Dienstleistung wurde Ende 2009 ein Handelsbüro in Frankfurt am Main eröffnet, da ein Großteil der bestehenden Kunden und auch des Kundenpotentials für diesen Bereich am größten deutschen Finanzplatz angesiedelt sind. Mit dem Datum der Ausgliederung nahm die Lang & Schwarz Broker GmbH ihre geschäftliche Tätigkeit auf.
Bereits im ersten eigenständigen Jahr konnte ein Ergebnis aus der Handelstätigkeit von TEUR 2.206 erwirtschaftet werden, was einer Erhöhung des Vorjahresergebnisses von TEUR 1.696 um TEUR 510 oder 30 % entspricht.
3.1 Ertragslage
Überaus erfolgreich gestaltete sich das abgelaufene Geschäftsjahr für den Konzern der Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG. Am Ende steht nicht nur ein Konzernüberschuss von TEUR 14.466. Bedeutender für alle Aktionäre ist die Wiederherstellung der Dividendenfähigkeit von Lang & Schwarz.
Signifikant konnte der Rohertrag von TEUR 14.141 um TEUR 6.200 bzw. 44 % auf TEUR 20.341 gesteigert werden. Dabei stiegen die Umsatzerlöse und der Materialaufwand mit 63 % bzw. 64 % gegenüber dem Vorjahr prozentual nahezu gleich an. Unter Einbeziehung der aus den Handelsbeständen resultierenden Abschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens von TEUR 2.488 (Vorjahr TEUR 559) beträgt die Steigerung des Ergebnisses aus der Handelstätigkeit TEUR 4.271 bzw. 31 %. Dagegen konnten die Personalaufwendungen mit TEUR 5.523 (Vorjahr TEUR 5.659) auf dem Vorjahresniveau gehalten werden. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen legten um 9 % bzw. TEUR 453 auf TEUR 5.307 zu. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit stieg um 68 % auf TEUR 6.519.
Unter den außerordentlichen Aufwendungen wird der Aufwand aus der erstmaligen Anwendung der durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) geänderten Vorschriften in Höhe von TEUR 1.830 ausgewiesen, der im Wesentlichen den Risikoabschlag nach § 340e Abs. 3 HGB betrifft. Unter den außerordentlichen Erträgen wird die Auflösung des in Vorjahren nach § 340g HGB gebildeten und offen ausgewiesenen Reservepostens „Fonds für allgemeine Bankrisiken“ in Höhe von TEUR 11.340 gezeigt.
Im Konzernabschluss sind Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von TEUR 1.560 berücksichtigt. Gegenüber dem Vorjahr (TEUR 625), in dem letztmalig steuerliche Verlustvorträge genutzt werden konnten, ist dies eine Erhöhung um TEUR 935 bzw. 149 %.
Der Konzernüberschuss wurde zum Ausgleich des Verlustvortrags in Höhe von TEUR 12.226 verwendet. Ohne Berücksichtigung der Erträge aus der Auflösung des Fonds für allgemeine Bankrisiken nach § 340g HGB zum 31. Dezember 2010 in Höhe von TEUR 11.340 ergibt sich ein Ergebnis für das Geschäftsjahr von TEUR 3.126. Bezogen auf 3.146.000 zum Jahresultimo ausgegebene Aktien entspricht dies einem Ergebnis je Aktie von EUR 0,99 und damit nahezu dem Wert des Vorjahres.
3.2 Finanzlage
Die Liquidität im Konzern der Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG war im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit ausreichend, die Zahlungsfähigkeit jederzeit gewährleistet. Zum Jahresultimo stehen kurzfristigen Forderungen, sonstigen Wertpapieren und liquiden Mitteln von TEUR 61.359 (Vorjahr: TEUR 52.340) kurzfristige Verbindlichkeiten und Rückstellungen von insgesamt TEUR 42.836 (Vorjahr: TEUR 36.780) gegenüber. Dies entspricht einem bilanziellen Liquiditätsüberschuss von TEUR 18.524 (Vorjahr: TEUR 15.560).
3.3 Vermögenslage
Die Konzernbilanzsumme erhöht sich gegenüber dem Vorjahr von TEUR 54.534 um TEUR 8.606 auf TEUR 63.140. Dies resultiert im Wesentlichen aus gestiegenen, aktivisch ausgewiesenen sonstigen Wertpapieren, die um TEUR 16.463 auf TEUR 53.821 zunahmen. Dem stand eine Verringerung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen um TEUR 5.744 gegenüber. Der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten nahm um TEUR 1.980 auf TEUR 3.868 ab.
Die Verbindlichkeiten erhöhten sich um TEUR 4.795 auf TEUR 38.819 und machen 61 % der Konzernbilanzsumme aus. Dabei stiegen insbesondere die in den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesenen Verpflichtungen aus selbst begebenen Optionsscheinen und Zertifikaten von TEUR 13.741 um TEUR 5.170 auf TEUR 18.911 an. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten werden in Höhe von TEUR 18.274 ausgewiesen, was 29 % der Konzernbilanzsumme ausmacht.
Das Konzerneigenkapital von TEUR 20.203 entspricht 32 % der Konzernbilanzsumme. Unter Berücksichtigung des Fonds für allgemeine Bankrisiken nach § 340g HGB im Vorjahr haben sich die Eigenmittel damit um TEUR 2.506 bzw. 14 % erhöht.
Insgesamt weist die wirtschaftliche Lage des Konzerns der Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG geordnete Verhältnisse auf.
4. Nachtragsbericht
Ereignisse nach dem Bilanzstichtag, die Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- oder Vermögenslage der Lang & Schwarz Gruppe haben könnten und über die zu berichten gewesen wäre, liegen nicht vor.
5. Risikobericht
5.1 Risikomanagement
Die Konzerngesellschaften der Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG tätigen in ihren Geschäftsfeldern insbesondere Handelsgeschäfte in Finanzinstrumenten, die über einen meist kurzfristigen Zeitraum im Eigenbestand gehalten werden. Eine Absicherung dieser Wertpapierbestände erfolgt durch gegenläufige Bestände gleicher Art oder durch ein dynamisches Delta-Hedging. Der Umgang mit Risiken, wie ein möglicher Verlust oder ein entgangener Gewinn, ist Bestandteil der Gesamtsteuerung durch die Geschäftsleitung für den gesamten Konzern der Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG. Aus diesem Grund wurde ein zeitnahes Risikomanagement als Risikofrüherkennungs- und -steuerungsinstrument unter Einbeziehung aller Konzerngesellschaften eingerichtet. Die Rahmenbedingungen für den Handel in Finanzinstrumenten sowie das Risikomanagement formuliert die Geschäftsleitung für den gesamten Konzern in Form von Richtlinien und Arbeitsanweisungen (Organisationsanweisungen). Die in den Rahmenbedingungen enthaltene Geschäftsstrategie und Risikostrategie werden jährlich durch die Geschäftsleitung überprüft und geben Art und Umfang möglicher Risikogeschäfte in den einzelnen Konzerngeschäftsfeldern vor. Die frühzeitige Erkennung, Bewertung, Steuerung und Überwachung von Risiken erfolgt unmittelbar durch die Geschäftsleitung, die hierbei vom Risikocontrolling und der Internen Revision im gesamten Konzern unterstützt wird.
5.2 Arten von Risiken
Aus der Geschäftstätigkeit heraus wurden als maßgebliche Risiken identifiziert: Adressenausfallrisiko, Marktpreisrisiko, Liquiditätsrisiko und operationelles Risiko.
5.2.1 Adressenausfallrisiko
Adressenausfallrisiko ist das Risiko, dass ein Vertragspartner nicht oder nicht fristgerecht leistet oder eine Konzerngesellschaft einem Vertragspartner trotz der Nichtleistung eines Dritten zu leisten verpflichtet ist. Das Adressenausfallrisiko wird unterteilt in die drei Unterrisiken: Kreditrisiko, Kontrahentenrisiko und Emittentenrisiko.
Kreditrisiken betreffen derivative und außerbilanzielle Risiken, die durch das Risikocontrolling der Handelsgeschäfte überwacht werden.
Von untergeordneter Bedeutung sind Kontrahentenrisiken als Risiken des Ausfalls oder der Verschlechterung der Bonität eines Kontrahenten, da nahezu sämtliche Handelsgeschäfte Zug um Zug abgewickelt werden.
Dem Emittentenrisiko als Risiko des Ausfalls oder der Verschlechterung der Bonität eines Emittenten wird mit dem Risikomanagement der Handelsgeschäfte begegnet. Derivative und außerbilanzielle Risiken werden im Rahmen der Marktpreisrisiken überwacht. Darüber hinaus werden mögliche Klumpenrisiken durch die analoge Anwendung von aufsichtsrechtlichen Vorgaben im Risikomanagement gemindert.
Das Adressenausfallrisiko wird, soweit es nicht das Handelsgeschäft betrifft, auf Basis der durchschnittlichen Wertverluste vergangener Perioden quantifiziert. Für den Konzern der Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG wurde auf den 31. Dezember 2010 ein Betrag von TEUR -359 ermittelt.
5.2.2 Marktpreisrisiko
Marktpreisrisiken sind allgemeine Preisveränderungen von Aktien, Anleihen, Währungen und Rohwaren durch Marktbewegungen. Zu den Marktpreisrisiken zählen Kursrisiken, Zinsänderungsrisiken, Währungsrisiken und Marktpreisrisiken aus Warengeschäften. Als Kursrisiken werden sowohl Risiken aus kurzfristigen Marktpreisschwankungen definiert als auch Liquiditätsrisiken aufgrund einer eingeschränkten Handelbarkeit von Wertpapieren, die auf ein geringes Handelsvolumen zurückzuführen ist („marktenge“ Wertpapiere).
• Preisrisiko aus kurzfristigen Marktpreisschwankungen
Risiken aus kurzfristigen Marktpreisschwankungen oder aus Schwankungen einer impliziten Volatilität misst ein zeitnahes Risikocontrolling. Um risikobehaftete Bestände zu beschränken, wird die Einhaltung von der Geschäftsleitung vorgegebener Handelslimite kontinuierlich überwacht.
• Preisrisiko durch Liquiditätsengpässe
Liquiditätsrisiken in Finanzinstrumenten wird durch die bewusste Auswahl der im Konzern gehandelten Finanzinstrumente begegnet. Darüber hinaus erfolgt die Risikomessung analog der Risiken aus kurzfristigen Marktschwankungen.
• Zinsänderungsrisiko im Handelsgeschäft
Zinsänderungsrisiken aus dem Handelsgeschäft bestehen für das Unternehmen bei zinsabhängigen Produkten. Solche Risiken werden durch die Organisationsanweisungen limitiert und durch das Risikocontrolling zeitnah gemessen und überwacht.
• Währungsrisiko im Handelsgeschäft
Da die Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG Turbo-Optionsscheine auf die Entwicklung von Wechselkursen begibt, können grundsätzlich auch Währungsrisiken aus dem Handelsgeschäft bestehen. Diese werden durch die Organisationsanweisungen limitiert und durch das Risikocontrolling zeitnah überwacht.
Die Überwachung sämtlicher Marktpreisrisiken erfolgt vom Handel unabhängig auf der Grundlage von Bestands- und Marktpreisberechnungen sowie Szenarioanalysen. Eventuelle Limitüberschreitungen im Laufe eines Handelstags werden nach den Vorgaben der Richtlinien und Arbeitsanweisungen durch das Risikocontrolling gemeldet. Die Geschäftsleitung wird darüber hinaus täglich über die Einhaltung der Handelslimite auf das Ende eines Handelstages unterrichtet. Weiterhin werden mit Stress-Test-Szenarien starke Schwankungen von Preisindikatoren simuliert und mögliche Ergebnisauswirkungen auf den Handelsbestand berechnet. Die Messung der Marktpreisrisiken für die Risikotragfähigkeitsanalyse erfolgt auf Basis vorgegebener Szenariomodelle. Das negativste Ergebnis einer Szenario-Matrix wird für die Risikotragfähigkeitsanalyse herangezogen. Auf den Bestand zum Jahresultimo wurde für den Konzern der Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG ein Stress-Szenario-Ergebnis von TEUR -1.845 berechnet.
5.2.3 Liquiditätsrisiken
Liquiditätsrisiken, die unter die Verfügbarkeit liquider Mittel fallen, können für den Konzern der Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden. Aufgrund der Finanzausstattung des Konzerns werden solche Risiken jedoch als gering angesehen. Dennoch wird die Liquiditätslage täglich in angemessener Weise durch interne Verfahren überwacht. Zudem werden Liquiditätsrisiken im Rahmen der Risikotragfähigkeitsanalyse durch die Berechnung eines Zinsschocks berücksichtigt. Grundlage des Zinsschocks bilden dabei die Zinsaufwendungen der vorangegangenen Abrechnungsperioden. Für dieses Risiko wurden zum Jahresultimo konzernweit TEUR -397 berücksichtigt.
5.2.4 Operationelles Risiko
Aufgrund der Tätigkeiten im Konzern unterliegt die Gruppe der Kontrolle verschiedener Aufsichtsbehörden. Vor diesem Hintergrund sind für die künftige Entwicklung des Konzerns gesetzliche bzw. aufsichtsrechtliche Änderungen ebenso relevant wie das sich ständig ändernde wirtschaftliche und börsliche Umfeld. Deshalb beobachten und analysieren die Konzerngesellschaften die Rahmenbedingungen, um eine erfolgreiche Entwicklung des Konzerns planen und Maßnahmen hierfür umsetzen zu können. In diesem Zusammenhang wurden folgende Risikofelder identifiziert und Maßnahmen zur Risikobegrenzung und -steuerung ergriffen:
• Personal
Der Konzern ist aufgrund des spezifischen Geschäftsmodells auf ausreichendes und qualifiziertes Personal angewiesen. Die erfolgreiche Personalrekrutierung bleibt zwar auch in kommenden Geschäftsjahren ein latentes Risiko, dürfte sich jedoch gegenüber den Vorjahren nicht verschlechtern. Zudem ist der Konzern intern bestrebt, Mitarbeiter weiterzubilden und fördert die Ausbildung von qualifizierten Nachwuchskräften. Mit dem Ausscheiden von Mitarbeitern, die leitende Positionen oder Führungsaufgaben wahrnehmen, kann einer Konzerngesellschaft im Einzelfall ein Wissensnachteil entstehen. Dem wird soweit wie möglich entgegengewirkt.
• EDV
Die Konzerngesellschaften sind in hohem Maße auf die Funktionsfähigkeit und Verarbeitungsgeschwindigkeit der Datenverarbeitungs- und Kommunikationssysteme angewiesen. Um die Verfügbarkeit der Systeme jederzeit gewährleisten zu können, wurden alle Kernfunktionalitäten redundant ausgestaltet. Weiterhin hat sich Lang & Schwarz gegen den Ausfall der externen Stromversorgung mittels einer unterbrechungsfreien Stromversorgung abgesichert und einen Notfallplan erstellt. Zur Aufrechterhaltung und zur Pflege aller wesentlichen Systeme sind darüber hinaus jederzeit Mitarbeiter des EDV-Bereichs der Konzerngesellschaft Lang & Schwarz Gate GmbH verfügbar.
• Markt- und Börsenentwicklung
Im Rahmen seiner Tätigkeit ist der Konzern von der Entwicklung der Wertpapier- und Terminbörsen abhängig, da diese das Anlageverhalten der Marktteilnehmer und damit das Ergebnis des Handelsbestands beeinflussen. Diesen Risiken wird durch ein aktives Risikomanagement begegnet.
• Risiken aus einer Strategie- oder Wachstumsverfehlung
Eine Reihe von Faktoren kann das Erreichen von Zielen gefährden. Dazu zählen beispielsweise Marktschwankungen, eine veränderte Marktstellung des Unternehmens sowie veränderte Marktbedingungen im Kernmarkt Deutschland. Wenn es den Konzerngesellschaften nicht gelingt, ihre strategischen Pläne umzusetzen oder wenn die Kosten die Erwartungen übersteigen, könnte die künftige Ertragskraft und Wettbewerbsfähigkeit negativ beeinflusst werden. Der Konzern der Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG könnte zukünftig Markttendenzen und Kundenanforderungen nicht rechtzeitig erkennen oder aus anderen Gründen das Wachstum in der Zukunft nicht wie gewünscht fortsetzen. Eingetretene Strategieabweichungen werden im Rahmen einer jährlichen Risikoanalyse ebenso überprüft, wie die daraus folgenden Auswirkungen auf die künftige Entwicklung des Konzerns.
• Wettbewerbsrisiken
Der deutsche Finanzsektor ist durch einen intensiven Wettbewerb gekennzeichnet. Lang & Schwarz steht hierbei nicht nur zu Finanzdienstleistungsinstituten, sondern auch zu Kreditinstituten und anderen Finanzunternehmen im Wettbewerb. Infolgedessen lassen sich in den einzelnen Konzerngeschäftsfeldern oft nicht die gewünschten Margen erzielen. Dieses Risiko wird durch die Geschäftsleitung überwacht und ist Bestandteil der täglichen Ergebnisüberwachung sowie der jährlichen Risikoanalyse des Konzerns.
• Risiken aus der Ergebnisentwicklung
Es wird täglich eine Ergebnisübersicht für die Handelstätigkeiten erstellt. Alle nicht am Handelstag geschlossenen Positionen in Derivaten, Wertpapieren oder Devisen werden dabei auf Basis der Mark-to-Market-Methode bewertet. Anhand der täglichen Ergebnisübersicht ist es möglich, eine zeitnahe Kontrolle und Analyse der Ergebnisse vorzunehmen sowie deren Entwicklung zu beobachten. Das selbst entwickelte Limit-Kontroll-System unterstützt zudem eine verbesserte Überwachung der Handelstätigkeit durch eine automatisierte, vom Handel unabhängige Bestandsbewertung aller Finanzprodukte. Hierauf baut das jeweils fortlaufend an aktuelle Marktentwicklungen angepasste Risikomanagementsystem für die Handelsrisiken auf.
Für die Konzerngesellschaften wird zum Jahresende eine Planungsrechnung auf Monatsbasis für das neue Geschäftsjahr erstellt. Der Soll-Ist-Abgleich der Erträge und Aufwendungen der Planungsrechnung mit den tatsächlichen Geschäftsdaten gibt frühzeitig Aufschluss über die wirtschaftliche Entwicklung der Konzerngesellschaften.
• Rechtliche Risiken
Rechtsrisiken können durch neue gesetzliche Regelungen, die Änderung bestehender Vorschriften sowie eine geänderte Auslegung von Vorschriften oder schließlich aus vertraglich nicht eindeutigen Formulierungen entstehen. Die Überwachung und Steuerung solcher Risiken übernimmt die Rechtsabteilung im Konzern. Zur Minderung von Rechtsrisiken prüft die Rechtsabteilung sämtliche vertraglichen Beziehungen, gegebenenfalls werden rechtliche Beratungsdienstleistungen in Anspruch genommen. Darüber hinaus werden zur Sicherstellung der Beweisbarkeit von telefonischen Handelsaufträgen die Geschäftsgespräche der Händler auf Tonträger aufgezeichnet. Für Kostenrisiken aus Rechtsstreitigkeiten wurde eine Rechtsschutzversicherung abgeschlossen.
Zur Finanzierung des Entschädigungsfalls Phoenix wurde der EdW ein Darlehen von der KfW in Höhe von ca. Mio. EUR 130 gewährt. Die Rückführung sollte ab dem Jahr 2010 in jährlichen Tranchen von etwa Mio. EUR 25 erfolgen. Diese Tranchen sind aus dem Vermögen der EdW zu leisten. Sollte dieses nicht ausreichen, müsste die EdW versuchen, die notwendigen Finanzmittel über Sonderbeiträge von den angeschlossenen Instituten - in dem Rahmen in dem es der EdW als auch den Unternehmen möglich ist - zu beschaffen. Die Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG ist zum Jahresultimo 2010 kein Mitglied der EdW mehr. Dennoch kann die künftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG in 2011 oder auch darüber hinaus die der Tochtergesellschaften Lang & Schwarz TradeCenter AG & Co. KG oder Lang & Schwarz Broker GmbH durch Forderungen der EdW beeinflusst werden. Mögliche Auswirkungen können zum derzeitigen Zeitpunkt jedoch nicht bestimmt werden.
• Sonstige Risiken
Sonstigen betrieblichen Risiken wird vor allem durch den Abschluss von Versicherungen begegnet. Der Konzern entscheidet über Art und Umfang des Versicherungsschutzes auf der Grundlage einer kaufmännischen Kosten-Nutzen-Analyse. Es kann trotz intensiver Bemühungen jedoch möglich sein, dass Verluste entstehen oder Ansprüche erhoben werden, die über den Umfang des bestehenden Versicherungsschutzes hinausgehen bzw. für die keine Versicherung abgeschlossen wurde.
Das operationelle Risiko wird für die Risikotragfähigkeitsberechnung im Konzern in ausreichendem Umfang in Anlehnung an die Solvabilitätsverordnung (§§ 269 ff. SolvV) durch den Basisindikatoransatz berücksichtigt. Danach ergeben sich operationelle Risiken zum Jahresende 2010 in Höhe von TEUR -2.147 für den Konzern der Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG.
5.3 Risikotragfähigkeit
Die Risikotragfähigkeit des Konzerns ist dann nachhaltig sichergestellt, wenn die eingegangenen Konzernrisiken ein vorgegebenes Verhältnis (33 %) zwischen diesen Konzernrisiken und der Konzernrisikodeckungsmasse (TEUR 20.203) nicht überschreiten. Zur Ermittlung der Risikotragfähigkeit wird die Risikomasse (Summe der Adressenausfallrisiken, Marktpreisrisiken, Liquiditätsrisiken und operationellen Risiken) der Risikodeckungsmasse gegenübergestellt. Am 31. Dezember 2010 war die Risikotragfähigkeit nach den internen Vorgaben des Konzerns gegeben.
6. Ausblick
Belastbare Prognosen für künftige Geschäftsjahre sind angesichts der Verfassung der nationalen und internationalen Finanzmärkte kaum möglich. Die allgemeine Unsicherheit betrifft Konjunkturprognosen im Allgemeinen als auch die Auswirkungen der Entwicklung der weltweiten Krisen (u.a. Japan, Euro) im Speziellen. Dennoch geht Lang & Schwarz davon aus, dass sich die Ertragslage des Konzerns in den kommenden Jahren nicht bemerkenswert verschlechtern wird, soweit sich das künftige wirtschaftliche Umfeld für die geschäftliche Tätigkeit des Konzerns nicht nachhaltig verschlechtert, sich die Verfassung der nationalen und internationalen Finanzmärkte nicht negativ entwickelt und interessierte Anleger in Produkten der Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG ihre Handelstätigkeiten auch in den folgenden Jahren in zumindest gleichbleibendem Umfang tätigen.
Der auch im Geschäftsjahr 2010 weiter vorangetriebenen Erweiterung der Produktpalette der Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG wird auch in 2011 wieder ein Großteil des Augenmerks gehören. Chancen sieht der Konzern insbesondere bei einer sich nicht verschlechternden Lage im Corporate Finance Bereich bzw. IPO Geschäft sowie in der Akquisition von Neukunden. Aus beiden erwartet der Konzern auch nach 2011 nachhaltig Erträge erzielen zu können. Bezugnehmend auf die bereits im Risikobericht dargelegten Chancen und Risiken für die geschäftlichen Tätigkeiten der Konzerngesellschaften ist gerade die Entwicklung der Märkte und Börsen maßgeblich für den Konzern der Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG. Die Entwicklung des Begebungsgeschäfts Issuing der Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG war und ist auch weiterhin von den Handelsaktivitäten an den Börsen und der Volatilität von Märkten und einzelnen Produkten abhängig. Es bleibt abzuwarten, inwieweit das Vorziehen der Handelszeiten an den Regionalbörsen Einfluss auf das Handelsverhalten der Anleger und die Umsätze in den gehandelten Produkten haben wird.
Düsseldorf, den 15. April 2011
Der Vorstand
André Bütow
Peter Zahn
Konzernbilanz zum 31. Dezember 2010
Aktiva
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| 31.12.2010 | Vorjahr EUR |
||
|---|---|---|---|
| EUR | EUR | ||
| --- | --- | --- | --- |
| A. Anlagevermögen | |||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||
| entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 1.283.065,60 | 1.292.203,81 | |
| II. Sachanlagen | |||
| andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 310.693,66 | 328.768,00 | |
| 1.593.759,26 | 1.620.971,81 | ||
| B. Umlaufvermögen | |||
| I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | |||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 309.138,25 | 74.399,89 | |
| 2. sonstige Vermögensgegenstände | 3.483.729,43 | 9.461.996,44 | |
| 3.792.867,68 | 9.536.396,33 | ||
| II. Wertpapiere | |||
| 1. eigene Anteile | 0,00 | 111.105,07 | |
| 2. sonstige Wertpapiere | 53.820.922,48 | 37.357.437,88 | |
| 53.820.922,48 | 37.468.542,95 | ||
| III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten | 3.868.189,01 | 5.847.703,37 | |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 64.682,22 | 60.435,61 | |
| 63.140.420,65 | 54.534.050,07 | ||
| Passiva | |||
| 31.12.2010 | Vorjahr EUR |
||
| EUR | EUR | ||
| A. Eigenkapital | |||
| I. Gezeichnetes Kapital | 9.438.000,00 | 9.438.000,00 | |
| rechnerischer Wert erworbener eigener Anteile | - 406.896,00 | 0,00 | |
| ausgegebenes Kapital | 9.031.104,00 | 9.438.000,00 | |
| II. Kapitalrücklage | 9.038.129,91 | 9.033.942,97 | |
| III. Gewinnrücklagen | |||
| Rücklagen für eigene Anteile | 0,00 | 111.105,07 | |
| IV. Konzernbilanzgewinn (Vorjahr: Konzernbilanzverlust) | 2.133.799,63 | - 12.226.091,78 | |
| 20.203.033,54 | 6.356.956,26 | ||
| B. Fonds für allgemeine Bankrisiken nach § 340g HGB | 0,00 | 11.340.000,00 | |
| 20.203.033,54 | 17.696.956,26 | ||
| C. Rückstellungen | |||
| 1. Steuerrückstellungen | 1.553.335,00 | 373.913,00 | |
| 2. sonstige Rückstellungen | 2.463.363,49 | 2.381.307,00 | |
| 4.016.698,49 | 2.755.220,00 | ||
| D. Verbindlichkeiten | |||
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 18.273.582,91 | 18.065.225,07 | |
| 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 619.380,09 | 920.734,09 | |
| 3. sonstige Verbindlichkeiten | 19.926.058,47 | 15.038.418,95 | |
| davon aus Steuern: EUR 102.165,95 (Vorjahr: EUR 75.200,81) | |||
| davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 5.710,97 (Vorjahr: EUR 3.425,50) | |||
| 38.819.021,47 | 34.024.378,11 | ||
| E. Rechnungsabgrenzungsposten | 101.667,15 | 57.495,70 | |
| 63.140.420,65 | 54.534.050,07 |
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2010
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| 2010 | Vorjahr EUR |
||
|---|---|---|---|
| EUR | EUR | ||
| --- | --- | --- | --- |
| 1. Umsatzerlöse | 416.618.421,14 | 256.332.643,65 | |
| 2. sonstige betriebliche Erträge | 170.807,93 | 916.726,50 | |
| 3. Materialaufwand | - 396.276.871,60 | - 242.191.386,99 | |
| 20.512.357,47 | 15.057.983,16 | ||
| 4. Personalaufwand | |||
| a) Löhne und Gehälter | - 4.941.161,45 | - 5.101.118,54 | |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | - 581.467,20 | - 557.665,88 | |
| davon für Altersversorgung: EUR 89.106,76 (Vorjahr: EUR 89.054,13) | |||
| - 5.522.628,65 | - 5.658.784,42 | ||
| 5. Abschreibungen | |||
| auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | - 379.270,30 | - 262.511,10 | |
| 6. sonstige betriebliche Aufwendungen | - 5.307.489,12 | - 4.854.865,44 | |
| 7. Zinsen und ähnliche Erträge | 118.512,72 | 510.232,71 | |
| 8. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens | - 2.488.225,55 | - 559.075,48 | |
| 9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | - 414.365,16 | - 362.129,58 | |
| 10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 6.518.891,41 | 3.870.849,85 | |
| 11. außerordentliche Erträge | 11.340.000,00 | 0,00 | |
| 12. außerordentliche Aufwendungen | - 1.830.449,71 | - 3.275.000,00 | |
| außerordentliches Ergebnis | 9.509.550,29 | - 3.275.000,00 | |
| 13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | - 1.560.125,12 | - 625.358,05 | |
| 14. sonstige Steuern | - 2.626,73 | - 1.723,35 | |
| - 1.562.751,85 | - 627.081,40 | ||
| 15. Konzernüberschuss (Vorjahr: Konzernfehlbetrag) | 14.465.689,85 | - 31.231,55 | |
| 16. Verlustvortrag aus dem Vorjahr | - 12.226.091,78 | - 12.124.006,49 | |
| 17. Einstellung in die Rücklagen für eigene Anteile | 0,00 | - 70.853,74 | |
| 18. Unterschiedsbetrag aus dem Erwerb eigener Anteile | - 105.798,44 | 0,00 | |
| 19. Konzernbilanzgewinn (Vorjahr: Konzernbilanzverlust) | 2.133.799,63 | - 12.226.091,78 |
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2010
1. Grundlagen der Rechnungslegung
Die Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG hat im Dezember 2010 ihre Erlaubnisse zum Betreiben von Bank- und Finanzdienstleistungen an die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zurückgegeben und ist damit zum 31. Dezember 2010 kein Institut mehr im Sinne des Kreditwesengesetzes (KWG). Damit einhergehend sind die Vorschriften der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) und die Sondervorschriften für Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute nach § 340 ff. HGB auf den Bilanzstichtag 31. Dezember 2010 nicht weiter anwendbar. Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2010 wurde daher nach den allgemeinen Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) für große Kapitalgesellschaften und des Aktiengesetzes (AktG) aufgestellt. Er besteht aus der Konzernbilanz, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung (Gesamtkostenverfahren) sowie dem Konzernanhang, der Kapitalflussrechnung und dem Eigenkapitalspiegel. Zudem wurde nach § 315 HGB ein Konzernlagebericht aufgestellt.
Im Geschäftsjahr 2010 wurden die Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) erstmalig vollständig angewendet. Von einer vorzeitigen, vollständigen Anwendung der neuen Regelungen des HGB nach BilMoG vor dem 1. Januar 2010 wurde abgesehen. Von dem Wahlrecht nach Artikel 67 Abs. 8 Satz 2 EGHGB wurde Gebrauch gemacht.
2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Die Darstellung und Gliederung der Konzernbilanz und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung entsprechen den allgemeinen Anforderungen des HGB für große Kapitalgesellschaften.
Die Vorschriften für die Kapital-, Schulden- sowie Aufwands- und Ertragskonsolidierung wurden entsprechend angewendet.
Immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger, nutzungsbedingter Abschreibungen bilanziert. Bei Vorliegen einer dauerhaften Wertminderung erfolgt eine außerplanmäßige Abschreibung. Planmäßige Abschreibungen erfolgen linear. Die Nutzungsdauer beträgt 1 bis 13 Jahre. Zugänge geringwertiger Wirtschaftsgüter von nicht mehr als EUR 150 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben und als Abgang behandelt. Darüber hinaus wird die Vereinfachungsregel nach § 6 Abs. 2a EStG in Anspruch genommen.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (mit Ausnahme der Wertpapiere) sind mit dem Nennwert unter Berücksichtigung ggf. notwendiger Wertberichtigungen, Verbindlichkeiten mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Fremdwährungsumrechnung erfolgt unter Anwendung der Vorschrift des § 256a HGB.
Soweit Finanzinstrumente in Bewertungseinheiten einbezogen werden, erfolgt deren Bewertung nach den Vorschriften des § 254 HGB. Für Bestände in Finanzinstrumenten, die nicht in Bewertungseinheiten einbezogen werden, erfolgt die Ermittlung des aktuellen Börsen- oder Marktpreises auf den Bilanzstichtag. Die Bewertung erfolgt sodann unter Beachtung des Imparitätsprinzips.
Rückstellungen für Steuern und andere Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlichen Erfüllungsbetrags gebildet. Langfristige Rückstellungen werden, soweit dies gesetzlich vorgeschrieben ist, mit dem Zinssatz nach § 253 Abs. 2 HGB auf den Bilanzstichtag abgezinst.
Latente Steuern nach § 306 werden soweit erforderlich berechnet und passive latente Steuern mit aktiven latenten Steuern verrechnet. Von dem Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 S. 2. i.V.m. § 298 HGB wird kein Gebrauch gemacht.
Als Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben bzw. Einnahmen vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand bzw. Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.
Die aus der erstmaligen Anwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes entstehenden Aufwendungen und Erträge sind grundsätzlich in den außerordentlichen Aufwendungen und Erträgen ausgewiesen. Für nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz erstmals erforderliche Angaben werden keine Vorjahreswerte berichtet.
In Anwendung der ergänzenden Vorschriften für Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute wurden in den Vorjahren Beträge in den Sonderposten für allgemeine Bankrisiken nach § 340g HGB eingestellt. Zum 31. Dezember 2010 ist ein entsprechender Ausweis in der Bilanz der Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG nicht weiter möglich. Die Einstellung erfolgte jeweils aus versteuerten Ergebnissen der Gesellschaft. Aus Gründen der Übersichtlichkeit wird die Zuführung des Geschäftsjahres 2009 in Höhe von TEUR 3.275 unter den außerordentlichen Aufwendungen ausgewiesen. Der Ausweis der Auflösung des vollständigen Postens zum 31. Dezember 2010 in Höhe von TEUR 11.340 erfolgt dementsprechend unter den außerordentlichen Erträgen. Darüber hinaus wird das Bilanzschema nach § 266 HGB auf der Passivseite um einen zusätzlichen Posten „Fonds für allgemeine Bankrisiken nach § 340g HGB“ ergänzt, der unterhalb des Postens Eigenkapital ausgewiesen wird.
Aufgrund der Änderung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften zum 31. Dezember 2010 wurden die Vorjahreswerte an das Gliederungsschema nach §§ 266 und 275 HGB angepasst.
Die operative Tätigkeit der Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG umfasst insbesondere die Begebung von Optionsscheinen und Zertifikaten und den Handel mit diesen auf eigene Rechnung. Dabei werden Risiken, die sich aus den verkauften, eigenen Optionsscheinen und Zertifikaten ergeben, durch gegenläufige Produkte abgesichert. Aus dem Handel mit diesen Finanzinstrumenten und den Sicherungsgeschäften erzielt die Gesellschaft einen Handelserfolg, der sich aus der Differenz von An- und Verkaufskurs ermittelt. Aufgrund der Wertpapierhandelstätigkeit der Tochtergesellschaften Lang & Schwarz TradeCenter AG & Co. KG und Lang & Schwarz Broker GmbH trifft entsprechendes auch für diese Gesellschaften zu. Zur sachgerechten Darstellung der Erträge und Aufwendungen aus der Handelstätigkeit des Konzerns sowie zur Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr werden positive Differenzen aus dem An- und Verkauf unter den Umsatzerlösen bzw. negative Differenzen aus dem An- und Verkauf unter den Materialaufwendungen dargestellt.
Weitere auf den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2009 angewandte Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten.
3. Konsolidierungskreis
Die Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG, Düsseldorf, ist wie im Vorjahr nach § 290 Abs. 1 HGB Mutterunternehmen der Lang & Schwarz Gate GmbH, Düsseldorf, sowie der Lang & Schwarz Broker GmbH, Düsseldorf. Darüber hinaus wurde mit Datum 23. August 2010 die Lang & Schwarz TradeCenter AG & Co. KG, Düsseldorf, gegründet, an der die Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG mit 99,99 % am Haftkapital beteiligt ist. Weitere 0,01 % des Haftkapitals der Lang & Schwarz TradeCenter AG & Co. KG werden treuhändisch durch die Lang & Schwarz Gate GmbH gehalten.
Sämtliche Tochtergesellschaften werden nach den Vorschriften der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen.
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| Name und Sitz der Gesellschaft | Stammkapital zum 31.12.2010 in nom. TEUR |
Anteil der Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG zum 31.12.2010 | |
|---|---|---|---|
| in % | in nom. TEUR | ||
| --- | --- | --- | --- |
| Lang & Schwarz Gate GmbH, Düsseldorf | 500 | 100,0 | 500 |
| Lang & Schwarz Broker GmbH, Düsseldorf | 750 | 100,0 | 750 |
| Lang & Schwarz TradeCenter AG & Co. KG, Düsseldorf | 2.500 | 99,99 | 2.500 |
Mit der Lang & Schwarz Gate GmbH, Düsseldorf, besteht zum 31. Dezember 2010 ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag.
4. Erläuterungen zur Konzernbilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
4.1 Restlaufzeiten der Forderungen und Verbindlichkeiten
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| Bilanzposten | 31.12.2010 bis 1 Jahr TEUR |
31.12.2010 > 1 Jahr TEUR |
Vorjahr bis 1 Jahr TEUR |
Vorjahr > 1 Jahr TEUR |
|---|---|---|---|---|
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 309 | 0 | 74 | 0 |
| Sonstige Vermögensgegenstände | 3.362 | 122 | 9.322 | 140 |
| 3.671 | 122 | 9.396 | 140 |
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| 31.12.2010 bis 1 Jahr TEUR |
31.12.2010 >5 Jahre TEUR |
Vorjahr bis 1 Jahr TEUR |
Vorjahr >5 Jahre TEUR |
|
|---|---|---|---|---|
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 18.274 | 0 | 18.065 | 0 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 619 | 0 | 921 | 0 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 19.926 | 0 | 15.038 | 0 |
| 38.819 | 0 | 34.024 | 0 |
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betreffen mit TEUR 17.640 Salden auf laufenden Bankkonten, die bei der Hausbank HSBC Trinkaus & Burkhardt AG geführt werden. Bei dieser Bank unterhaltene Guthaben auf laufenden Konten sowie Wertpapierbestände wurden im Rahmen einer Sicherheitenvereinbarung hierfür verpfändet.
Unter den Guthaben bei Kreditinstituten werden TEUR 2.267 gegenüber einer Drittbank ausgewiesen, die zugunsten der Hausbank HSBC Trinkaus & Burkhardt AG verpfändet wurden.
4.2 Sonstige Wertpapiere
Unter den sonstigen Wertpapieren sind auf den Bilanzstichtag Anteile an inländischen Investmentvermögen von mehr als 10 % ausgewiesen. Anlageschwerpunkte sind europäische Aktien mit signifikanten Unterbewertungen, auffälligen Bewertungsanomalien und attraktiven Chance- / Risikoverhältnissen. Die Anlagestrategien basieren auf aktiven Entscheidungen hinsichtlich der eingesetzten Anlageinstrumente, wobei ein opportunistischer, sehr flexibler und mehrstufiger Investmentprozess verfolgt wird. Der Wert der Anteile bezogen auf den Bilanzstichtag nach § 36 Investmentgesetz beträgt TEUR 2.106 und liegt damit um TEUR 106 über dem Buchwert zum 31. Dezember 2010. Ausschüttungen hieraus wurden im Geschäftsjahr nicht erhalten. Die Anteile sind börslich gelistet, rechtliche oder sachliche Einschränkungen der Möglichkeiten einer täglichen Rückgabe sind nicht bekannt.
4.3 Anlagevermögen
Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Konzernanlagenspiegel (Anlage zum Konzernanhang) dargestellt.
4.4 Eigene Anteile
Zum 31. Dezember 2010 werden 135.632 Stück eigene Aktien im Bestand ausgewiesen. Die Entwicklung in 2010 ergibt sich aus nachfolgender Übersicht:
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| Anteil am Grundkapital in EUR |
Anteil am Grundkapital in % |
|
|---|---|---|
| 27.707 Stücke zum 31. Dezember 2009 | 83.121 | 0,88 |
| Käufe 362.045 Stück zum Kurs von 4,54 EUR/Stück | 1.086.135 | 11,51 |
| Verkäufe 254.120 Stück zum Kurs von 4,47 EUR/Stück | - 762.360 | 8,08 |
| 135.632 Stücke zum 31. Dezember 2010 | 406.896 | 4,31 |
Die Aktienerwerbe erfolgten zum Zweck des Handelns.
4.5 Gezeichnetes Kapital
Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt im Berichtsjahr unverändert TEUR 9.438 und ist eingeteilt in 3.146.000 Stückaktien. Die Stammaktien lauten auf den Namen. Hiervon wurde zum 31. Dezember 2010 ein rechnerischer Wert der im Bestand gehaltenen eigenen Anteile in Höhe von TEUR 407 offen abgesetzt (vgl. unter „4.4 Eigene Anteile“).
4.6 Kapitalrücklage
Die Kapitalrücklage im Vorjahr betrug TEUR 9.034. Durch den Handel in eigenen Anteilen hat sich diese um TEUR 4 auf TEUR 9.038 erhöht.
4.7 Gewinnrücklagen
Die Gewinnrücklagen (Rücklagen für eigene Anteile) des Vorjahres in Höhe von TEUR 111 wurden zum 1. Januar 2010 aufgelöst und der Betrag in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt. Aufgrund des Handels in eigenen Anteilen sowie des sich zum Bilanzstichtag ergebenen Bestandes wurden diese nach § 272 Abs. 1a HGB verrechnet. Ein verbleibender Betrag aus dem Handel in eigenen Anteilen wurde im Rahmen eines Unterschiedbetrags berücksichtigt (vgl. unter „6. Ergebnisverwendungsvorschlag für das Geschäftsjahr 2010“).
4.8 Genehmigtes und bedingtes Kapital
Mit Beschluss der ordentlichen Hauptversammlung vom 30. August 2006 wurde der Vorstand ermächtigt,
• das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 27. Juni 2011 durch Ausgabe von bis zu 400.000 Stück neuer auf den Namen lautender Stückaktien gegen Bareinlage einmalig oder mehrmals, insgesamt jedoch um höchstens EUR 1.200.000,00, zu erhöhen (genehmigtes Kapital I),
• das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 27. Juni 2011 durch Ausgabe von bis zu 1.170.000 Stück neuer auf den Namen lautender Stückaktien gegen Sach- und/oder Bareinlage einmalig oder mehrmals, insgesamt jedoch um höchstens EUR 3.510.000,00, zu erhöhen (genehmigtes Kapital II).
Das Grundkapital der Gesellschaft ist zudem um bis zu EUR 1.800.000,00, eingeteilt in bis zu 600.000 Namensaktien als Stückaktien, bedingt erhöht. Die bedingte Kapitalerhöhung dient der Gewährung von Umtauschrechten der Inhaber von Optionsanleihen (bei Ausgabe an Anleiheinhaberrechte geknüpfte Bezugsrechte) und/oder Optionsaktien (bei Ausgabe an Inhaberrechte von jungen Aktien geknüpfter Bezugsrechte), zu deren Ausgabe der Vorstand durch Beschluss der Hauptversammlung vom 15. Oktober 1998 in Verbindung mit der Änderung dieses Beschlusses durch die Hauptversammlung vom 25. Juli 2000 sowie durch Beschluss der Hauptversammlung vom 25. Juli 2000 ermächtigt wurde. Sie ist nur insoweit durchgeführt, als von diesem Bezugsrecht Gebrauch gemacht wird.
4.9 Wesentliche Beträge bestimmter Konzernbilanzposten
In den nachfolgend genannten Bilanzposten sind wesentliche Beträge in folgendem Umfang enthalten:
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| TEUR | |
|---|---|
| Sonstige Wertpapiere | |
| Aktienwerte | 46.812 |
| Investmentanteile | 3.442 |
| Sonstige Vermögensgegenstände | |
| Gezahlte Optionsprämien | 3.274 |
| Sonstige Rückstellungen | |
| Bonifikationen | 1.556 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | |
| Lieferverbindlichkeiten aus Wertpapiergeschäften | 569 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | |
| Verbindlichkeiten aus selbst begebenen Optionsscheinen und Zertifikaten | 18.911 |
| Erhaltene Optionsprämien | 907 |
4.10 Außerordentliches Ergebnis
Außerordentliches Ergebnis
Nach den für die Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG in den Vorjahren geltenden Vorschriften (§§ 340 ff. HGB) war die Bildung eines Fonds für allgemeine Bankrisiken nach § 340g HGB geboten. Aufgrund dessen wurden diesem im Geschäftsjahr 2009 insgesamt TEUR 3.275 zugeführt. Zum 31. Dezember 2009 waren in diesem offen ausgewiesenen Reserveposten TEUR 11.340 enthalten. Aufgrund der Änderung der für die Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG maßgeblichen Rechnungslegungsvorschriften wurde diese Zuführung abweichend zum Vorjahresabschluss unter den außerordentlichen Aufwendungen ausgewiesen. Die durch die Änderung der maßgeblichen Rechnungslegungsvorschriften vorzunehmende Auflösung des Postens von TEUR 11.340 erfolgte im Geschäftsjahr 2010 gegen die außerordentlichen Erträge. Da die Bildung des Fonds für allgemeine Bankrisiken nach § 340g HGB in den Vorjahren aus versteuerten Mitteln erfolgte, ist die Auflösung in 2010 nicht mit Ertragsteuern belastet.
Unter den außerordentlichen Aufwendungen wird ein Aufwand aus der Umstellung auf das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) in Höhe von TEUR 1.830 ausgewiesen, der im Wesentlichen den Risikoabschlag nach § 340e Abs. 3 HGB betrifft.
5. Sonstige Angaben
5.1 Außerbilanzielle Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen
Aus laufenden Verträgen, insbesondere aus Miet- und Leasingverträgen, bestehen Zahlungsverpflichtungen in Höhe von TEUR 3.301.
Weitere Angaben zu nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften, die zur Beurteilung der Finanzlage notwendig sind, betreffen Angaben unter „5.2 Angaben zu Bewertungseinheiten nach § 254 HGB“, soweit sich diese auf Futurebestände beziehen, welche zur Absicherung im Portfolio gehalten werden.
Darüber hinaus können sich aufgrund des zum 31. Dezember 2010 bestehenden Ergebnisabführungsvertrags mit der Tochtergesellschaft Lang & Schwarz Gate GmbH finanzielle Verpflichtungen aus Verlustübernahmen für die Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG ergeben. Im Rahmen des Kreditvertrags der Lang & Schwarz TradeCenter AG & Co. KG mit HSBC Trinkaus & Burkhardt AG wurde vereinbart, dass Vermögenswerte der Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG, die diese bei HSBC Trinkaus & Burkhardt AG unterhält, zur Deckung von Verpflichtungen der Lang & Schwarz TradeCenter AG & Co. KG aus der Handelstätigkeit gegenüber HSBC Trinkaus & Burkhardt AG herangezogen werden können. Zudem hat die Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG gegenüber HSBC Trinkaus & Burkhardt AG eine unbegrenzte Bürgschaftserklärung für Verpflichtungen der Lang & Schwarz TradeCenter AG & Co. KG abgegeben. Anhaltspunkte für mögliche Inanspruchnahmen aus den oben genannten finanziellen Verpflichtungen liegen vor dem Hintergrund der geschäftlichen Entwicklungen der Tochtergesellschaften nicht vor.
5.2 Angaben zu Bewertungseinheiten nach § 254 HGB
Die Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG weist Verpflichtungen aus selbst begebenen Produkten und sonstigen Geschäften aus, die als Grundgeschäfte in Bewertungseinheiten nach § 254 HGB einbezogen werden. Der Ausweis erfolgt in Höhe von TEUR 3.186 unter den sonstigen Wertpapieren, in Höhe von TEUR 18.911 unter den sonstigen Verbindlichkeiten bzw. in Höhe von TEUR 497 unter den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Die Grundgeschäfte beinhalten neben Risiken aus der Kursschwankung von Indizes in Höhe von TEUR 11.728 (DAX, MDAX und SDAX), aus einzelnen Aktienwerten und Themenzertifikaten in Höhe von TEUR 8.547 auch Risiken aus Kursschwankungen von Rohwaren in Höhe von TEUR 2.159 (Gold, Silber, Platin, Palladium und dem Brent-Crude-Oil-Future), dem Bund-Future (TEUR 95) und der Wechselkursrelation USD/EUR (TEUR 65). Für diese jeweiligen Risiken wurden gesonderte Bewertungseinheiten gebildet. Sämtliche Bewertungseinheiten werden in Form des Portfolio-Hedges abgebildet.
Durch den Verkauf von eigenen Produkten auf alle genannten Risikoarten geht die Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG offene Positionen bezogen auf die jeweils zugrundeliegenden Finanzinstrumente (Underlying) ein. Diese Risiken werden durch geeignete Sicherungsinstrumente abgesichert. Die Sicherung erfolgt durch entsprechende Gegengeschäfte oder/und im Rahmen eines dynamischen Deltahedgings direkt durch gegenläufige Positionen im Underlying. Hierdurch ist jeweils bezogen auf die einzelnen Risiken sichergestellt, dass sich Wert- und Zahlungsströme weitgehend ausgleichen. Sicherungsinstrumente werden untergliedert nach den gebildeten Bewertungseinheiten wie folgt bilanziert:
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| Bewertungseinheiten | Sonstige Wertpapiere TEUR |
Sonstige Vermögens- gegenstände TEUR |
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten TEUR |
Sonstige Verbindlichkeiten TEUR |
Schwebende Geschäfte 2) TEUR |
|---|---|---|---|---|---|
| DAX 1), MDAX und SDAX | 28.280 | 3.151 | 46 | 907 | 5.363 |
| Einzelne Aktienwerte und Themenzertifikate | 16.551 | 123 | - | - | - |
| Rohwaren 1) | - | - | - | - | 6.076 |
| Bund-Future 1) | - | - | - | - | - 5.138 |
| Wechselkursrelationen 1) | - | - | - | - | - 249 |
1) Im Rahmen der Sicherungsbeziehungen werden auch Bestände in Futures einbezogen, deren Ergebnisse in Höhe der variation Margin direkt erfolgswirksam vereinnahmt werden.
2) Kontraktgröße multipliziert mit dem Basispreis (ggf. in Währung)
Der Sicherungszusammenhang zwischen Grundgeschäft und Sicherungsinstrument besteht für den Zeitraum, den das Grundgeschäft durch die Gesellschaft gehalten wird. Wird die Position aus den selbst begebenen Produkten geschlossen, erfolgt auch eine Schließung der Sicherungspositionen.
Im Rahmen des Risikomanagementsystems der Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG werden die Risiken aus den Positionen der Grundgeschäfte und der Sicherungsinstrumente überwacht. Hierzu wurde auch im Hinblick auf die Bewertungseinheiten ein Limitsystem installiert, das täglich überwacht, welche Risiken untergliedert nach Aktienkurs-, Rohwaren-, Zins- und Wechselkursrisiken die Gesellschaft eingeht und die Auslastung von vorgegebenen Limiten berechnet sowie an den Vorstand berichtet. Zudem erfolgt täglich eine Messung der Effektivität der Sicherungsbeziehung in Form einer quantitativen Sensitivitätsanalyse nach der Markt-Shift-Methode. Des Weiteren wird auch auf die Ausführungen zum Risikomanagement der Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG im Lagebericht verwiesen.
Ergebnisse aus den Bewertungseinheiten werden nach der Durchbuchungsmethode erfasst, dabei werden für die ausgewiesenen Finanzinstrumente soweit möglich Marktwerte aktiver Märkte herangezogen. Sollte dies nicht möglich sein, etwa bei Optionsbeständen, erfolgt eine Bewertung mit Hilfe des finanzmathematischen Modells Black-Scholes oder im Fall von american-style-Optionen mit Hilfe des Modells von Cox-Ross-Rubinstein. Den Berechnungen der finanzmathematischen Modelle liegen insbesondere Zinssätze, Indizes und andere Underlyingkurse zugrunde. Die für die Berechnungen notwendigen Volatilitäten werden soweit möglich aus am Markt gehandelten Produkten abgeleitet. Gegebenenfalls wird auf alternative Daten oder Berechnungen zurückgegriffen.
5.3 Aufgliederung nach Tätigkeitsbereichen oder geographischen Märkten
Märkte, die sich nach ihren Tätigkeiten oder geographisch wesentlich voneinander unterscheiden, liegen nicht vor.
5.4 Namen und Bezüge der Organmitglieder
Vorstandsmitglieder der Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG im Geschäftsjahr 2010 waren:
| Herr André Bütow, Diplom-Kaufmann, Neuss | |
| Herr Peter Zahn, Diplom-Wirtschaftsingenieur (FH), Düsseldorf | |
| Herr Bütow ist Mitglied des Aufsichtsrats der vwd Transaction Solutions AG, Frankfurt a. M. |
Der Aufsichtsrat der Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG setzte sich im Geschäftsjahr 2010 wie folgt zusammen:
| Herr Jochen von Ciriacy-Wantrup aus Friedberg, Bankier i.R., Vorsitzender | |
| Herr Aribert Lieske aus Düsseldorf, Steuerberater, stellvertretender Vorsitzender | |
| Herr Thomas Schult aus Hamburg, Bankkaufmann bei der M.M.Warburg & CO KGaA in Hamburg |
Auf die Angabe der Gesamtbezüge des Vorstands wurde in Anwendung von § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats der Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG bemessen sich nach dem Beschluss der Hauptversammlung vom 20. Juni 2007. Insgesamt beliefen sich die Gesamtbezüge für das Geschäftsjahr 2010 auf TEUR 150.
5.5 Honorar des Abschlussprüfers
Im Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorare betragen TEUR 162 für Abschlussprüfungen sowie TEUR 4 für sonstige Leistungen. Gesamthonorare für Abschlussprüfung in Höhe von TEUR 25 bzw. für Steuerberatungsleistungen in Höhe von TEUR 5 wurden im Vorjahr im Anhang angegeben.
5.6 Mitteilungen über das Bestehen von Beteiligungen an der Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG
Am Aktienkapital wird – soweit der Gesellschaft bekannt – eine bedeutende Beteiligung von der M.M.Warburg & CO Gruppe KGaA gehalten, der – zusammen mit einer weiteren Konzerngesellschaft – mehr als der vierte Teil der Aktien der Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG gehören.
5.7 Mitarbeiter
In 2010 waren im Konzern der Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG nach Quartalsendständen gerechnet durchschnittlich 49 Personen (inkl. zwei Vorstände) beschäftigt. Zum Bilanzstichtag waren 48 Mitarbeiter (inkl. zwei Vorstände) beschäftigt:
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| 31.12.2010 | ||
|---|---|---|
| Männlich | Weiblich | |
| --- | --- | --- |
| Vorstand | 2 | 0 |
| Angestellte | 37 | 9 |
5.8 Offenlegung
Der Konzernsabschluss zum 31. Dezember 2010 nebst Konzernlagebericht 2010 sowie weitere Unterlagen nach § 325 Abs. 3 HGB für das Geschäftsjahr 2010 werden dem elektronischen Bundesanzeiger zur Veröffentlichung eingereicht.
6. Ergebnisverwendungsvorschlag für das Geschäftsjahr 2010
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| EUR | |
|---|---|
| Konzernüberschuss 2010 | 14.465.689,85 |
| Verlustvortrag zum 31. Dezember 2009 | - 12.226.091,78 |
| Unterschiedbetrag aus dem Erwerb eigener Anteile | - 105.798,44 |
| Konzernbilanzgewinn zum 31. Dezember 2010 | 2.133.799,63 |
Der Vorstand, beabsichtigt der Hauptversammlung der Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG am 31. August 2011 in Düsseldorf die Zahlung einer Dividende je gewinnberechtigter Aktie aus dem Bilanzgewinn vorzuschlagen.
Düsseldorf, den 15. April 2011
Der Vorstand
André Bütow
Peter Zahn
Entwicklung des Konzernanlagevermögens für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2010
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| Historische Anschaffungskosten | ||||
|---|---|---|---|---|
| 01.01.2010 EUR |
Zugänge EUR |
Abgänge EUR |
31.12.2010 EUR |
|
| --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Anlagewerte | ||||
| Software | 2.416.342,74 | 210.858,92 | 0,00 | 2.627.201,66 |
| 2.416.342,74 | 210.858,92 | 0,00 | 2.627.201,66 | |
| II. Sachanlagen | ||||
| 1. Betriebs- und Geschäftsausstattung | 3.236.122,31 | 127.887,68 | 329.329,02 | 3.034.680,97 |
| 2. Einbauten | 167.046,56 | 0,00 | 48.453,06 | 118.593,50 |
| 3. GWG/GWG Sammelkonto | 37.417,92 | 13.367,49 | 13.367,49 | 37.417,92 |
| 3.440.586,79 | 141.255,17 | 391.149,57 | 3.190.692,39 | |
| 5.856.929,53 | 352.114,09 | 391.149,57 | 5.817.894,05 |
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| Kumulierte Abschreibungen | ||||
|---|---|---|---|---|
| 01.01.2010 EUR |
Zugänge EUR |
Abgänge EUR |
31.12.2010 EUR |
|
| --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Anlagewerte | ||||
| Software | 1.124.138,93 | 219.997,13 | 0,00 | 1.344.136,06 |
| 1.124.138,93 | 219.997,13 | 0,00 | 1.344.136,06 | |
| II. Sachanlagen | ||||
| 1. Betriebs- und Geschäftsausstattung | 3.024.545,81 | 126.445,68 | 329.273,18 | 2.821.718,31 |
| 2. Einbauten | 78.368,06 | 11.958,00 | 48.452,56 | 41.873,50 |
| 3. GWG/GWG Sammelkonto | 8.904,92 | 20.869,49 | 13.367,49 | 16.406,92 |
| 3.111.818,79 | 159.273,17 | 391.093,23 | 2.879.998,73 | |
| 4.235.957,72 | 379.270,30 | 391.093,23 | 4.224.134,79 |
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| Restbuchwerte | ||
|---|---|---|
| 31.12.2010 EUR |
Vorjahr EUR |
|
| --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Anlagewerte | ||
| Software | 1.283.065,60 | 1.292.203,81 |
| 1.283.065,60 | 1.292.203,81 | |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Betriebs- und Geschäftsausstattung | 212.962,66 | 211.576,50 |
| 2. Einbauten | 76.720,00 | 88.678,50 |
| 3. GWG/GWG Sammelkonto | 21.011,00 | 28.513,00 |
| 310.693,66 | 328.768,00 | |
| 1.593.759,26 | 1.620.971,81 |
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Wir haben den von der Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG, Düsseldorf, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang, Kapitalflussrechnung und Eigenkapitalspiegel - und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und über den Konzernlagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss der Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG, Düsseldorf, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Düsseldorf, den 27. Mai 2011
**Deloitte & Touche GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**
Dr. Braun, Wirtschaftsprüfer
ppa. Scheller, Wirtschaftsprüfer
Kapitalflussrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2010
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| 01.01. - 30.12.2010 TEUR |
Vorjahr TEUR |
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|---|---|---|
| Konzernüberschuss vor Ertragsteuern | 16.026 | 594 |
| Im Konzernüberschuss enthaltene zahlungsunwirksame Posten und Überleitung auf den Cash Flow aus operativer Tätigkeit | ||
| +/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Sachanlagevermögens und auf immaterielle Vermögenswerte | 379 | 263 |
| +/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen (ohne Steuerrückstellungen) | 82 | - 1.310 |
| +/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge | - 8.890 | 3.834 |
| -/+ Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens | 0 | 1.716 |
| +/- Sonstige Anpassungen | - 25.268 | - 19.519 |
| Zwischensumme | - 17.671 | - 14.422 |
| Veränderung des Vermögens und der Verbindlichkeiten nach Korrektur um zahlungsunwirksame Bestandteile | ||
| -/+ Zunahme/Abnahme der nicht zum Finanzmittelfonds zuzurechnenden Forderungen an Kreditinstituten | - 6 | 10 |
| -/+ Zunahme/Abnahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | - 403 | 26 |
| -/+ Zunahme/Abnahme Wertpapiere | - 16.891 | 44.982 |
| -/+ Zunahme/Abnahme anderer Aktiva | 6.229 | - 4.473 |
| +/- Zunahme/Abnahme der nicht dem Finanzmittellfonds zuzurechnenden Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | - 17.033 | - 36.545 |
| +/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | - 301 | 0 |
| +/- Zunahme/Abnahme anderer Passiva | 1.547 | - 11.612 |
| + Erhaltene Zinsen und Dividenden | 25.851 | 19.893 |
| - Gezahlte Zinsen | - 414 | - 362 |
| + Erstattete Ertragsteuern | 13 | 0 |
| - Gezahlte Ertragsteuern | 833 | - 644 |
| Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit | - 18.246 | - 3.147 |
| + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens | 0 | 0 |
| - Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen | - 141 | - 503 |
| + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen Anlagevermögens | 0 | 0 |
| - Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen | - 211 | 0 |
| + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens | 0 | 440 |
| Cash Flow aus Investitionstätigkeit | - 352 | - 63 |
| + Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen | 0 | 0 |
| -/+ Nettoveränderung aus Käufen und Verkäufen eigener Anteile | - 620 | - 26 |
| - Ausschüttungen | 0 | 0 |
| Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit | - 620 | - 26 |
| Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds | - 19.218 | - 3.236 |
| Finanzmittelfonds am Anfang der Periode | 5.332 | 8.568 |
| Finanzmittelfonds am Ende der Periode | - 13.886 | 5.332 |
| Zusammensetzung des Finanzmittelfonds | ||
| Kassenbestand | 3 | 4 |
| Täglich fällige Guthaben bei Kreditinstitute abzüglich täglich fällige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | - 13.889 | 5.328 |
| - 13.886 | 5.332 |
Eigenkapitalspiegel für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2010
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| Angaben in EUR | Gezeichnetes Kapital |
Gewinnrücklagen | Kapitalrücklage | Erwirtschaftetes Konzerneigenkapital |
|---|---|---|---|---|
| Stand am 01.01.2009 | 9.438.000,00 | 0,00 | 9.033.942,97 | - 12.083.755,16 |
| Erwerb eigener Anteile | ||||
| Bewertung eigener Anteile | ||||
| Konzernfehlbetrag | - 31.231,55 | |||
| Stand am 31.12.2009 | 9.438.000,00 | 0,00 | 9.033.942,97 | - 12.114.986,71 |
| Stand am 01.01.2010 | 9.438.000,00 | 0,00 | 9.033.942,97 | - 12.114.986,71 |
| Effekte aus der BilMoG-Umstellung | - 83.121,00 | 83.121,00 | 0,00 | 0,00 |
| Erwerb/Einziehung eigener Anteile | - 323.775,00 | - 83.121,00 | 4.186,94 | - 216.903,51 |
| Konzernüberschuss | 14.465.689,85 | |||
| Stand am 31.12.2010 | 9.031.104,00 | 0,00 | 9.038.129,91 | 2.133.799,63 |
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| Angaben in EUR | Eigenkapital gemäß Konzernbilanz |
Eigene Aktien die nicht zur Einziehung bestimmt sind |
Konzerneigenkapital |
|---|---|---|---|
| Stand am 01.01.2009 | 6.388.187,81 | - 40.251,33 | 6.347.936,48 |
| Erwerb eigener Anteile | 0,00 | - 25.768,20 | - 25.768,20 |
| Bewertung eigener Anteile | 0,00 | - 45.085,54 | - 45.085,54 |
| Konzernfehlbetrag | - 31.231,55 | - 31.231,55 | |
| Stand am 31.12.2009 | 6.356.956,26 | - 111.105,07 | 6.245.851,19 |
| Stand am 01.01.2010 | 6.356.956,26 | - 111.105,07 | 6.245.851,19 |
| Effekte aus der BilMoG-Umstellung | 0,00 | 111.105,07 | 111.105,07 |
| Erwerb/Einziehung eigener Anteile | - 619.612,57 | - 619.612,57 | |
| Konzernüberschuss | 14.465.689,85 | 14.465.689,85 | |
| Stand am 31.12.2010 | 20.203.033,54 | 0,00 | 20.203.033,54 |
Bericht des Aufsichtsrats
Sehr geehrte Damen und Herren,
nach der Krise der internationalen Finanzmärkte war das abgelaufene Geschäftsjahr 2010 von einer Erholung der Märkte geprägt. Dennoch waren die nationalen und internationalen Volkswirtschaften weiterhin mit der Bewältigung der Auswirkungen aus der Krise der Finanzmärkte beschäftigt. Griechenland und weitere EU-Länder wurden unter einen Rettungsschirm der EU und des IWF gestellt, um sich weiter am Kapitalmarkt refinanzieren zu können. In diesem weithin unsicheren Umfeld gestalteten die Belegschaft und der Vorstand der Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr. Auch in diesem Jahr bedankt sich der Aufsichtsrat daher für die ausgesprochen hohe Einsatzbereitschaft bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie dem Vorstand ausdrücklich.
Für die Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG war das Geschäftsjahr 2010 zudem durch weitere Umbaumaßnahmen der Konzernstruktur geprägt. So wurde zum 1. Dezember 2010 der Geschäftsbereich TradeCenter Aktien auf die neu gegründete Tochtergesellschaft Lang & Schwarz TradeCenter AG & Co. KG ausgegliedert. Einhergehend mit den Umbaumaßnahmen wurden sämtliche Erlaubnisse der Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG zum Betreiben von Kreditgeschäften und Finanzdienstleistungsgeschäften der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht im Dezember 2010 zurückgegeben. Die Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG ist damit kein Institut mehr im Sinne des Kreditwesengesetzes (KWG). Deswegen sind die Vorschriften der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) und die Sondervorschriften für Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute nach § 340 ff. HGB auf den Bilanzstichtag 31. Dezember 2010 nicht weiter anwendbar. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010 wurde daher abweichend zu den Vorjahren erstmals nach den allgemeinen Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Durch diese Änderung der Rechnungslegungsvorschriften war die Auflösung der in Vorjahren gebildeten offenen Reserven (Fonds für allgemeine Bankrisiken nach § 340g HGB) erforderlich. Ingesamt wurde so der in Vorjahren aus versteuerten Mitteln gebildete Bilanzposten in Höhe von TEUR 11.340 aufgelöst. Der Ertrag wurde im außerordentlichen Ergebnis ausgewiesen. Die Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG hat ein Konzernergebnis von TEUR 14.466 erzielt. Der Konzernbilanzverlust des Vorjahres in Höhe von TEUR 12.226 konnte damit vollständig ausgeglichen werden.
Der Vorstand ist jederzeit seinen Berichtspflichten dem Aufsichtsrat gegenüber regelmäßig, zeitnah und umfassend nachgekommen. Er hat den Aufsichtsrat im Berichtszeitraum sowohl mündlich als auch schriftlich über die Geschäfts- und die Risikostrategie, die laufende Geschäftsentwicklung, die Finanzlage und über bedeutende Geschäftsvorfälle sowie -vorhaben informiert. Abweichungen des Geschäftsverlaufs von den aufgestellten Plänen und Zielen wurden dem Aufsichtsrat unter Angaben von Gründen erläutert. Der Aufsichtsrat hat sich dabei stets von der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung überzeugt. Die Zusammenarbeit zwischen dem Vorstand und dem Aufsichtsrat kann zu jedem Zeitpunkt als vertrauensvoll und förderlich bezeichnet werden.
Arbeit des Aufsichtsrats
Der Aufsichtsrat der Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG trat im abgelaufenen Geschäftsjahr zu insgesamt vier turnusmäßigen Sitzungen zusammen. Hierbei haben jeweils alle Mitglieder teilgenommen.
In den Sitzungen wurden vor allem folgende Punkte erörtert und diskutiert:
| ― | die wirtschaftliche Entwicklung der Geschäftsbereiche, |
| ― | die Risikoberichterstattung des Risikomanagements, |
| ― | die Tagesordnung mit den Beschlussvorschlägen für die Hauptversammlung 2010, |
| ― | die Ausgliederung des Geschäftsbereichs TradeCenter Aktien auf die Lang & Schwarz TradeCenter AG & Co. KG, |
| ― | andere strategische Entscheidungen der Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG und die Konzernplanungsrechnung. |
Bei zustimmungspflichtigen Geschäften haben die Mitglieder des Aufsichtsrats die Beschlussvorlagen eingehend geprüft und verabschiedet.
Auch außerhalb der Sitzungen standen der Vorstand und der Vorsitzende des Aufsichtsrats regelmäßig in persönlichem sowie telefonischem Kontakt, um sich bei wichtigen Geschäftsvorfällen und wesentlichen Entwicklungen zu beraten.
Jahres- und Konzernabschluss 2010
Wie bereits im vergangenen Jahr wurde die Deloitte & Touche Wirtschaftprüfungsgesellschaft GmbH als Abschlussprüfer mit der Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts sowie des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts der Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG betraut. Die Wirtschaftprüfungsgesellschaft hat den Prüfungsauftrag entsprechend dem Beschluss der Hauptversammlung vom 30. Juni 2010 erhalten. Nach Durchführung der Prüfungen erklärte der Abschlussprüfer, dass diese zu keinen Einwendungen geführt haben und dass der Jahresabschluss nebst Lagebericht und der Konzernabschluss nebst Konzernlagebericht mit uneingeschränkten Bestätigungsvermerken versehen wurden. Die Abschlüsse sowie die Lageberichte lagen dem gesamten Aufsichtsrat rechtzeitig vor, so dass die Unterlagen eigenen Prüfungen unterzogen werden und in der Sitzung am 30. Mai 2011 gemeinsam mit dem Abschlussprüfer besprochen werden konnten. Der Abschlussprüfer erteilte uns umfassende Auskünfte und stand für anstehende Fragen zur Verfügung. Wir stimmen dem Ergebnis der Abschlussprüfung durch den Abschlussprüfer zu und billigen den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss und Konzernabschluss 2010. Damit ist der Jahresabschluss 2010 der Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG nach § 172 AktG festgestellt. Gemeinsam mit dem Vorstand freut sich der Aufsichtrat der Hauptversammlung am 31. August 2011 eine Dividendenzahlung je gewinnberechtigter Aktie aus dem Bilanzgewinn vorschlagen zu können.
Der Aufsichtsrat wünscht dem Vorstand und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auch für das Geschäftsjahr 2011 erfolgreiches Handeln.
Düsseldorf, im Mai 2011
Jochen von Ciriacy-Wantrup, Vorsitzender des Aufsichtsrats