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LAIQON AG Management Reports 2015

Jun 15, 2015

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Management Reports

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Lloyd Fonds AG

Hamburg

Jahresabschluss zum 31.12.2014

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2014

DER LLOYD FONDS AG

Geschäft und Rahmenbedingungen

Geschäftstätigkeit und Marktposition

Die börsennotierte Lloyd Fonds AG wurde 1995 gegründet. Mit ihrer nunmehr 20-jährigen Historie gehört das Unternehmen zu dem kleinen Kreis der Anbieter von Sachwertinvestments, die auf eine derartig lange Marktpräsenz zurückblicken können. Seit seiner Gründung hat das Unternehmen bisher rund 2 Mrd. € Eigenkapital eingeworben und ein kumuliertes Investitionsvolumen von über 5 Mrd. € realisiert. Mehr als 53.000 Anleger haben in die 106 Beteiligungsangebote der Lloyd Fonds AG investiert.

Neben den beiden Kernsegmenten Schifffahrt und Immobilien, in denen 88 Investments aufgelegt wurden, hat die Gesellschaft auch Fonds in den Assetklassen Flugzeuge, Erneuerbare Energien, Britische Kapitallebensversicherungen und Private Equity sowie zwei Portfoliofonds initiier und über das Assetmanagement verwaltet.

Im Geschäftsjahr 2014 stand die Vorbereitung der Neupositionierung der Lloyd Fonds AG zum börsengelisteten Schifffahrtsunternehmen im Fokus der Tätigkeit des Assetmanagements. Zudem gelang es der Lloyd Fonds AG, eine Mezzanine-Tranche bei institutionellen Investoren in Südkorea für den Flugzeugfonds Lloyd Fonds A380 Singapore Airlines zu platzieren. Neben diesen Managementleistungen ist die laufende Betreuung der Bestandsfonds, insbesondere im kriselnden Schifffahrtsbereich einer der Haupttätigkeitsschwerpunkte des Assetsmanagements. Im Rahmen von Restrukturierungen wurde neues Kapital von den Anlegern von drei Schiffsfonds bereitgestellt. Insgesamt hat die Lloyd Fonds AG damit inklusive der Überplatzierung bei dem Immobilienfonds Bremen Domshof ein Transaktionsvolumen von rund 46,8 Mio. € arrangiert und damit das Vorjahresergebnis verdreifacht.

Aufgrund des aktiven und erfolgreichen Assetmanagements konnte die Lloyd Fonds AG im Berichtszeitraum ein positives Ergebnis von 0,2 Mio. € erwirtschaften. Dieses Ergebnis beinhaltet bereits Aufwendungen in Höhe von 0,6 Mio. €, die im Zusammenhang mit der Neupositionierung zur Schifffahrts AG entstanden sind.

ORGANISATION UND FÜHRUNGSSTRUKTUR

Die Besetzung des sechsköpfigen Aufsichtsrates änderte sich gegenüber dem Jahr 2013. Nach dem Ausscheiden von Herrn Rodney M. Rayburn wurde Herr Stephen Seymour, Managing Director der amerikanischen Investmentgesellschaft Värde Partners, auf der ordentlichen Hauptversammlung am 21. August 2014 zum neuen Aufsichtsratsmitglied gewählt. Alle weiteren Aufsichtsratspositionen blieben unverändert bestehen. Die Vorstandsressorts bleiben im Jahr 2014 gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Dr. Torsten Teichert, Vorstandsvorsitzender, war zuständig für die Unternehmensstrategie und verantwortete die Bereiche Schifffahrt, Investments und Special Assets, Finanzen und Verwaltung.

Dr. Joachim Seeler verantwortete als Vorstand die Bereiche Immobilien, Vertrieb, Marketing und Treuhand. Er verließ Ende Januar 2015 das Unternehmen. Dr. Torsten Teichert verantwortet als Vorstand jetzt auch diese Bereiche des Unternehmens.

Die leitenden Positionen unterhalb der Vorstandsebene sind mit erfahrenem Management besetzt. Die Unternehmenskultur der Lloyd Fonds AG ist durch flache Hierarchien und kurze Entscheidungswege geprägt, die es den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ermöglichen, auf vielfältige Weise an den Entscheidungsprozessen teilzunehmen. Per 31. Dezember 2014 waren 27 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Unternehmen beschäftigt; ein Jahr zuvor waren es noch 32 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

RECHTLICHE STRUKTUR

Die Lloyd Fonds AG ist eine börsennotierte Aktiengesellschaft, die im Entry Standart gelistet ist.

Die Lloyd Fonds AG hält eine Beteiligung in Höhe von 45,1 Prozent an der KALP GmbH, Böel. Die KALP GmbH hat eine Laschplattform entwickelt, die das automatische Entfernen von Containerhalterungen (Twistlocks) beim Be- und Entladen ermöglicht.

WERTMANAGEMENT UND STEUERUNGSSYSTEM

Die Lloyd Fonds AG verfügt über ein internes Planungs- und Steuerungssystem, um auf Veränderungen des Marktes und des Umfeldes zeitnah und effizient reagieren zu können. Abweichungen von strategischen und operativen Zielen werden so erkannt und entsprechende Adjustierungsaktivitäten eingeleitet. Wesentlicher Bestandteil des internen Steuerungssystems ist das ausführliche Berichts- und Informationswesen. Eine mehrjährige Unternehmensplanung, die im Rahmen eines rollierenden Systems den sich verändernden Bedingungen angepasst wird, bildet die Grundlage für die Finanzplanung. Diese integriert die Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie die Liquiditätsentwicklung. Im Rahmen von monatlichen Berichten wird der Vorstand der Lloyd Fonds AG in einem Plan-Ist-Vergleich über alle relevanten Kennzahlen informiert.

Kommt es zu wesentlichen Abweichungen, wird dies unverzüglich an die entsprechenden Entscheidungsträger kommuniziert. Das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) bildet die wichtigste Steuerungsgröße der Lloyd Fonds AG. Ungeachtet des schwierigen Marktumfeldes konnte die Lloyd Fonds AG im Gegensatz zum Vorjahr (-1,2 Mio.) ein positives Ergebnis von 0,2 Mio. € erwirtschaften. In dem Ergebnis sind die Aufwendungen in Höhe von 0,6 Mio. € für die Vorbereitung der Schifffahrts AG bereits berücksichtigt. Das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) bildet eine weitere Steuerungsgröße der Lloyd Fonds AG. Im Geschäftsjahr 2014 lag das EBIT bei -1,2 Mio. € (Vorjahr: -2,5 Mio. €). Ferner stellen Material- und Personalaufwandsquoten sowie die wiederkehrenden Erlöse entscheidende Steuerungsgrößen dar. Die wiederkehrenden Erlöse setzen sich überwiegend aus den Vergütungen für das laufende Management zusammen.

Daneben ist das realisierte Transaktionsvolumen aus dem aktiven Assetmanagement der Investmentvermögen eine weitere Steuerungsgröße der Lloyd Fonds AG. Im Geschäftsjahr 2014 arrangierte die Lloyd Fonds AG ein Transaktionsvolumen von insgesamt 46,8 Mio. € (Vj.: 15,6 Mio. €).

Um frühzeitig unternehmensgefährdende Entwicklungen zu erkennen und entsprechende Maßnahmen ergreifen zu können, verfügt die Lloyd Fonds AG über ein softwaregestütztes Risikomanagementsystem. Das Unternehmen erstellt halbjahresweise Risikoberichte, die durch den verantwortlichen Risikomanager erhoben, bewertet und plausibilisiert werden. Die Risikoberichte werden an den Vorstand berichtet und von ihm geprüft.

WIRTSCHAFTLICHES UMFELD

Internationale Wirtschaftsentwicklung

Im Berichtsjahr wuchs die globale Wirtschaft um 2,6 Prozent und wuchs damit im dritten Jahr in Folge unterhalb des langfristigen Trends. Maßgebliche Auslöser für die schwache Entwicklung waren sowohl die mangelnde konjunkturelle Dynamik in einigen Schwellenländern als auch die Folgen der Finanzkrise und die fortwährend geringe Nachfrage nach Wirtschaftsgütern in der Europäischen Währungsunion.

Motoren des globalen Wachstums waren im Berichtszeitraum die angelsächsischen Industrienationen: In den USA und dem Vereinigten Königreich haben sich die BIP-Zuwachsraten mit 3,1 bzw. 2,6 Prozent dank eines dynamischen Arbeitsmarktes und unterstützender Währungspolitik überdurchschnittlich positiv entwickelt.

In der Eurozone hingegen verlief das Wachstum vergleichsweise schwach. Obwohl die Rezession des Vorjahres überwunden wurde, verlief das Wachstum mit einem Anstieg des BIP um 0,9 Prozent undynamisch. Unruhen in Osteuropa und insbesondere der Ukraine reduzierten die Investitionsbereitschaft und sorgten für anhaltende Verunsicherung der Märkte. Darüber hinaus führten Zinssenkungen und ein erneutes Wertpapier-Kaufprogramm der Europäischen Zentralbank zu einer Abwertung des Euro. Einige große europäische Volkswirtschaften wie Italien und Frankreich litten ihrerseits im Berichtsjahr unter einer schwachen konjunkturellen Entwicklung und konnten innerhalb der Gemeinschaft so nicht die notwendigen wirtschaftlichen Impulse setzen. Positiv hingegen entwickelten sich Mitgliedstaaten wie Spanien, Portugal und Irland, die in den vorangegangenen Jahren ein negatives Wirtschaftswachstum aufwiesen.

China, als eine der führenden Industrienationen, weist mit einem Wirtschaftswachstum von 7,4 Prozent in 2014 den schwächsten Wert seit nunmehr 24 Jahren auf. Das vergleichsweise schwache Wachstum in der Volksrepublik ist die Folge einer politisch forcierten neuen Wirtschaftsordnung, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die investitionsgetriebene Exportwirtschaft zu einer Konsum- und Dienstleistungswirtschaft umzubauen.

Wirtschaftsentwicklung in Deutschland

Nach einem guten Start in das Jahr 2014 und einem konjunkturellen Einbruch im Sommer 2014 hat die deutsche Wirtschaft zum Jahresende wieder angezogen. So war das BIP im vierten Quartal um 0,7 Prozent höher als im dritten Quartal 2014. Insgesamt weist die größte Volkswirtschaft der Europäischen Union über das Gesamtjahr 2014 mit 1,6 Prozent ein moderates Wachstum auf. Geopolitische Aspekte wie der anhaltende Ukraine-Konflikt und Wirtschaftssanktionen der EU gegenüber Russland haben zu dieser Entwicklung maßgeblich beigetragen. Prognosen gehen davon aus, dass sich die verhaltende wirtschaftliche Entwicklung im laufenden Jahr fortsetzen wird. So rechnet der Sachverständigenrat mit einer Zuwachsrate des BIP von 1,8 Prozent für das Jahr 2015.

Marktentwicklung Schifffahrt

Aufgrund der starken Fokussierung der Lloyd Fonds AG auf das Management von Sachwertinvestments im maritimen Sektor, haben die Schifffahrtsmärkte einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Dies betrifft insbesondere Charterraten, von denen die Realisierbarkeit der entsprechenden Gebühren sowie die Werthaltigkeit von Beteiligungen im Schiffsbereich der Lloyd Fonds-Gruppe abhängen.

Der Markt für Containerschiffe stand im Jahr 2014 nach wie vor im Zeichen von Überkapazitäten und niedrigen Charterraten. Der Wettbewerbsdruck war hoch, die operativen Margen der Reedereien unbefriedigend. Dies traf besonders auf die Trampschifffahrt zu, deren Beschäftigungslage sich zwar verbessert hat, die Charterraten waren jedoch nach wie vor nicht auskömmlich. Im Jahr 2014 entwickelten sich die Charterraten weitgehend stabil und ohne gravierende signifikante Veränderungen. Die Abweichungen der Größenklassen bis 4.400 TEU lagen zwischen +0,84 Prozent (1.000 TEU) und +9,13 Prozent (3.500 TEU). Lediglich die größeren Segmente mussten deutliche Abschläge hinnehmen, so fielen die Charterraten beispielsweise im Segment der 8.500 TEU-Schiffe um rund 15 Prozent.

Die Beschäftigungssituation hellte sich im Jahresvergleich allerdings deutlich auf: Lagen zum Jahresende 2013 noch 253 Schiffe mit rund 780.000 TEU auf, waren es Ende 2014 nur noch 118 Containerschiffe mit einer Kapazität von rund 228.000 TEU.

Deutlich unterschiedlich verlief die Entwicklung im Tankerbereich. Die weltweite Nachfrage nach Rohöl stieg im Jahr 2014 um 1,06 Prozent. Dieses Wachstum kam der Einnahmesituation am Tankermarkt zugute, über alle Größenklassen entwickelten sich die Charterraten positiv, insbesondere im vierten Quartal.

Die Flottenentwicklung, also das Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage verlief relativ ausgeglichen, dem Flottenzuwachs von 1,4 Prozent stand ein Nachfragezuwachs von 1,2 Prozent gegenüber. Insgesamt umfasste die Tankerflotte zum Jahresende 5.892 Tanker mit einer Tragfähigkeit von 506.170.000 tdw. Rund 2,5 Mio. tdw.- Neutonnage sind im Jahr 2014 auf den Markt gekommen. Die Orderbücher der Werften blieben weiterhin gut gefüllt, sie umfassten zum Jahresende rund 15 Prozent der fahrenden Flotte.

Inwieweit die Erholung der Charterraten bei den Tankern vor dem Hintergrund der Nachfrage- und Angebotsseite des Marktes nachhaltig ist, bleibt ungewiss und ist insbesondere von der zukünftigen Entwicklung des Ölpreises abhängig.

Marktentwicklung Immobilien

Die Lloyd Fonds AG hat bisher 12 Immobilienfonds insbesondere im Bereich der Büro- und Hotelimmobilien mit einem Investitionsvolumen von über 400 Mio. € aufgelegt. Der Portfolioschwerpunkt liegt auf dem deutschen und niederländischen Immobilienmarkt. Die aktuellen Rahmenbedingungen für den deutschen Immobilienmarkt sind angesichts solider Wirtschaftsdaten gut. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 39,8 Mrd. € in deutsche Gewerbeimmobilien investiert, ein Plus von 27 Prozent. 45 Prozent davon entfielen auf das Bürosegment (Vj.: 42 Prozent). Die gute Entwicklung der Beschäftigtenzahlen unterstützt die hohe Nachfrage nach erstklassigen Büroflächen insbesondere in den Metropolen. Zugleich wurden kaum noch Projekte begonnen. Dadurch hat sich das verfügbare Flächenangebot zunehmend verknappt. Die Spitzenmiete konnte spürbar zulegen, der Leerstand ging deutlich zurück.

Die positive Konjunkturentwicklung spiegelte sich auch im deutschen Hotelmarkt wider. Die Zahl der Übernachtungen erreichte mit 263,2 Mio. im vergangenen Jahr einen neuen Rekord. Das Statistische Bundesamt verzeichnete bei den Übernachtungen in der klassischen Hotellerie im Jahr 2014 ein Plus von 3,3 Prozent (Vorjahr 254,8 Mio.). Die Zahl der Übernachtungen der ausländischen Gäste überstieg erstmals die 60-Millionen-Marke und stieg um überdurchschnittliche 5,1 Prozent auf 61,3 Mio. Auch Umsatz und Beschäftigung der Branche erreichten Spitzenwerte. Es war das fünfte Wachstumsjahr in Folge.

In den Niederlanden wurde die Konjunkturwende im Jahr 2014 eingeleitet, dennoch leidet der Büromarkt noch unter der Rezession der vergangenen Jahre. Durch das große Angebot und die begrenzte Nachfrage nach Büroimmobilien war die Leerstandsrate mit 16 Prozent im Jahr 2014 hoch. Die wirtschaftliche Situation zwingt viele Unternehmen zu Kostenreduktionen und das flexiblere Konzept des „neuen Arbeitens“ ohne einen festen Arbeitsplatz führt zu einem geringeren Bedarf an Bürofläche. Die Gemeinden haben mit den Marktparteien auf diese Situation reagiert und beispielsweise Flächennutzungspläne geändert. Alte Bürogebäude können nun beispielsweise in Wohnungen, Studentenzimmer oder Hotels umgewandelt werden.

Kapitalmarktentwicklung

Die folgenden Zahlen zur Entwicklung der Branche ergeben sich aus einer Erhebung des bsi Bundesverband Sachwerte und Investmentvermögen e. V. (bsi) unter 35 bestandsverwaltenden Mitgliedern des Verbandes.

Der Markt für Sachwertinvestments entwickelte sich im Berichtszeitraum weiterhin rückläufig. Ausschlaggebend für die geringen Platzierungszahlen und die niedrige Zahl von Neuemissionen sind zum einen neue regulatorische Vorschriften, die insbesondere seit Inkrafttreten des Kapitalanlagegesetzbuches (KAGB) im Juli 2013 gelten, sowie das anhaltend schwache Anlegervertrauen in den Finanzdienstleistungssektor. In diesem Umfeld wurden im Berichtszeitraum lediglich rund 81 Mio. € mit regulierten Publikums-AIFs bei privaten Anlegern eingeworben. Damit wurde bei Privatanlegern im Berichtszeitraum dramatisch weniger platziert als im ohnehin schon platzierungsschwachen Vorjahr 2013 (2,3 Mrd. €). Die schwache Branchenentwicklung ist laut des Bundesverbandes vor allem der Tatsache geschuldet, dass die meisten Produktzulassungen erst spät im Jahr 2014 erfolgt sind und folglich erst spät mit dem Vertrieb begonnen werden konnte. Entsprechend geht der bsi von einer Steigerung der Platzierungszahlen im laufenden Jahr aus.

Nachdem im Jahr 2013 das KAGB in Kraft getreten ist, haben die Mitglieder des bsi im Jahr 2014 für semiprofessionelle und professionelle Anleger sowie Publikumsanleger rund 10,3 Mrd. € neu in Sachwerte investiert bzw. die Verwaltung hiervon übernommen. Davon entfielen 5,4 Mrd. € auf nicht KAGB-konforme investierende Bestandsfonds, Investitionen über ausländische Strukturen (z. B. Sicav), AIFMD-Strukturen sowie sonstige Strukturen für semiprofessionelle und professionelle Anleger. Die verbleibenden 4,9 Mrd. € entfielen auf KAGB-konforme Strukturen, verteilt auf 0,7 Mrd. € im Bereich der Geschlossenen Alternativen Investmentfonds (AIF) für das Publikumssegment, 1,0 Mrd. € aus Geschlossenen Spezial-AIF und 3,2 Mrd. € aus Offenen Spezial-AIF.

Aktives Management von rund 160 Mrd. €

Das Volumen der durch die Mitglieder des bsi verwalteten Sachwerte hat sich im Berichtszeitraum im Vergleich zum Vorjahr um 18 Prozent gesteigert. Zum Jahresende 2014 wurden Sachwerte mit einem Volumen von rund 160 Mrd. € verwaltet. Die Assetklasse Schifffahrt ist mit einem verwalteten Volumen von 28,1 Mrd. € nach Immobilien die zweitstärkste Assetklasse.

Rückläufige Zahl zugelassener Publikums-AIFs

Im Berichtszeitraum sind insgesamt 24 geschlossene Publikums-AIFs auf den Markt gekommen, wobei die weit überwiegende Zahl der zugelassenen Produkte (79 Prozent) in der zweiten Jahreshälfte zugelassen wurde.

Viele Unternehmen haben zunächst die Erteilung der KVG-Zulassung abgewartet, bevor sie sich ins Zulassungsverfahren für neue Produkte begeben haben. Diese wiederum haben laut des bsi deutlich länger gedauert als erwartet. Parallel mussten sich die Prozesse innerhalb der Zulassungsbehörde, der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), einspielen, denn auch die Behörde hat mit der praktischen Umsetzung des KAGB Neuland betreten.

Immobilien bleiben stärkste Assetklasse

Der Anlageschwerpunkt lag auch im Jahr 2014 auf Immobilien: Insgesamt 84 Prozent (4,1 Mrd. €) der Investitionen in Sachwertinvestments wurden in diesem Bereich investiert. Weitere 13 Prozent (0,6 Mrd. €) entfielen auf den Bereich Erneuerbare Energien. Drei Prozent (0,2 Mrd. €) wurden in die Assetklasse der Luftfahrzeuge investiert.

Branche erwartet im laufenden Jahr rückläufige Zahl von Anbietern von Sachwertinvestments

Laut einer Umfrage des bsi unter seinen Mitgliedern zu der erwarteten Marktentwicklung im laufenden Jahr rechnen 68 Prozent der Befragten mit einem Rückgang der Anbieter von Sachwertinvestmentvermögen aufgrund der hohen KAGB-Markteintrittsbarrieren und der mit der Regulierung verbundenen Kosten. Ebenfalls 68 Prozent sind der Auffassung, dass die Zahl der Sachwertinvestmentvermögen – trotz des Rückgangs der Anbieterzahl – steigen wird. Dies gilt sowohl für den Bereich der geschlossenen Publikums-AIFs (65 Prozent) als auch für den Bereich der geschlossenen Spezial-AIFs (83 Prozent).

RECHTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN

Im Nachgang der Finanzkrise ist die Branche geschlossener Sachwertinvestments in den vergangenen Jahren umfangreichen regulatorischen Anforderungen unterworfen worden, um mögliche Risiken zu reduzieren und den Anlegerschutz zu erhöhen. So unterliegen Verkaufsprospekte seit Juli 2005 einer formellen Prüfung durch die BaFin, in der das Vorliegen der gesetzlich geforderten Mindestangaben geprüft wird. Zudem müssen sowohl Verkaufsprospekte als auch der Vertriebsstart einer Geschlossenen Beteiligung durch die BaFin gestattet werden. Mit dem Gesetz zur Novellierung des Finanzanlagenvermittler- und Vermögensanlagenrechts (VermAnlG) im Jahr 2012 traten weitere regulatorische Anforderungen an die Initiatoren und Vertriebe in Kraft.

Das wohl umfangreichste Gesetz zur Regulierung von Sachwertinvestments trat am 22. Juli 2013 in Kraft, als mit dem Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) die AIFM-Richtlinie der Europäischen Kommission in nationales Recht umgesetzt wurde. Zentrale Bestandteile des KAGB für die Branche der Sachwertinvestments sind umfangreiche Zulassungs- und Aufsichtsanforderungen für die Kapitalverwaltungsgesellschaft, den Alternative Investment Fund Manager (AIFM), durch die BaFin. In diesem Zusammenhang hat die Lloyd Fonds AG im April 2014 die Registrierung als AIF-Kapitalverwaltungsgesellschaft für die Lloyd Fonds Management GmbH von der BaFin erhalten. Für die Produkte selbst werden zudem verpflichtende Produktregeln aufgestellt, beispielsweise zur Risikomischung, zur Mindestbeteiligungshöhe für Kapitalanleger oder zur Leveragegrenze (Fremdkapitalanteil).

Die neue umfassende Regulierung hat in den vergangenen Jahren zu erheblicher Verunsicherung der Marktteilnehmer geführt, was letztlich maßgeblich dazu beigetragen hat, dass im Berichtszeitraum lediglich 24 Publikums-AIFs von Anbietern initiiert wurden und auch die Platzierungszahlen weiter rückläufig waren. Obwohl die weiteren Anpassungen an das KAGB für die Branche eine erhebliche organisatorische Herausforderung darstellen und im Berichtszeitraum Neuemissionen und Platzierungszahlen gehemmt haben, hat eine Umfrage des bsi und PwC unter 100 Marktteilnehmern vom Oktober 2014 gezeigt, dass die Manager Alternativer Investment Fonds zwar mit einer Konsolidierung der Branche rechnen, die neuen regulatorischen Rahmenbedingungen aber dennoch auch als Chance wahrnehmen.

Kaum ein Jahr nach Inkrafttreten des KAGB wurde es am 18. Juli 2014 durch das Gesetz zur Anpassung von Gesetzen auf dem Gebiet des Finanzmarkts (FinMarktAnpG) an die Vorgaben der EU-Kommission zur Abgrenzung offener und geschlossener Investmentfonds angepasst.

Neben der Anpassung des KAGB plant die Bundesregierung mit dem Kleinanlegerschutzgesetz, dessen Entwurf das Kabinett im November des Berichtsjahres passiert hat, weitere neue Regularien. Das Gesetz geht aus dem Aktionsplan zum Verbraucherschutz im Finanzmarkt hervor und stellt im Wesentlichen eine Ausdehnung des Vermögensanlagengesetzes dar. Das Kleinanlegerschutzgesetz, das im Sommer 2015 in Kraft treten soll, sieht unter anderem eine Prospektpflicht für fast alle Vermögensanlagen vor und beschränkt die Gültigkeit der Prospekte auf 12 Monate. Darüber hinaus wird das Vermögensanlageninformationsblatt (VIB) strengeren Vorgaben unterworfen. Neben den Neuregelungen des KAGB stellt das Kleinanlegerschutzgesetz für die Branche geschlossener Beteiligungen eine weitere bürokratische Belastung dar. Während der bsi die Regulierung der Branche und ein einheitliches Regulierungsniveau für alle Produkte befürwortet, steht der Verband dem Kleinanlegerschutzgesetz insofern kritisch gegenüber, als er eine konsequente Auslegung des KAGB und eine Erweiterung des dort festgelegten Anwendungsbereiches als effizienter erachtet hätte als die Erlassung eines abermals neuen Gesetzes.

GESCHÄFTSVERLAUF UND WIRTSCHAFTLICHE LAGE

WESENTLICHE EREIGNISSE 2014

Erfolgreiches Assetmanagement

Die Lloyd Fonds AG hat insgesamt 106 Beteiligungen initiiert und seit ihrer Gründung rund 2 Mrd. € Eigenkapital eingeworben. Trotz des anhaltend schwierigen Marktumfelds konnte die Lloyd Fonds AG im Berichtszeitraum maßgeblich auch aufgrund des aktiven und erfolgreichen Assetmanagements ein positives Ergebnis von 0,2 Mio. (Vorjahr: -1,2 Mio.) € erzielen. Das im Berichtsjahr deutlich gesteigerte Ergebnis verdeutlicht, dass die Lloyd Fonds AG als Assetmanager mit Investment- und Strukturierungskompetenz ein ertragreiches Geschäftsmodell hat.

Das Immobilien-Assetmanagement hat sämtliche seiner Objekte des ersten im Jahr 1999 aufgelegten Immobilienfonds “Vier Einzelhandelsobjekte in Norddeutschland” verkauft. Der Fonds, an dem die Lloyd Fonds AG selber mit rund 45 Prozent beteiligt ist, investierte in Einzelhandelsobjekte mit teilweise angeschlossenen Büroflächen in Hamburg, Göttingen, Hardegsen und Leezen. Bereits im Jahr 2013 organisierte das Assetmanagement von Lloyd Fonds den Verkauf der ersten beiden Objekte des Portfolios in Göttingen und Hardegsen an die REWE-Gruppe. Im September 2014 erfolgte der Verkauf des dritten Objektes in Leezen nördlich von Hamburg. Abschließend wurde im Januar 2015 das vierte im Stadtteil Hamm gelegene Hamburger Objekt verkauft, so dass der Fonds beendet wird.

Neue Transaktionen

Das Branchenumfeld war im Berichtszeitraum geprägt durch den anhaltenden Vertrauensverlust insbesondere der Privatanleger und durch die erhebliche Verunsicherung der Marktteilnehmer bezüglich der Umsetzung der neuen Regulierung. In diesem Umfeld hat die Lloyd Fonds AG im Jahr 2014 den Flugzeugfonds “Lloyd Fonds A380 Singapore Airlines” erfolgreich platziert. Im Rahmen einer gemeinsamen Managementleistung der Lloyd Fonds AG mit der Assetmanagerin EastMerchant Capital GmbH erfolgte am 3. Oktober 2014 die Platzierung einer Mezzanine-Tranche in Höhe von 57 Mio. US-Dollar (rund 45,3 Mio. €) für den Flugzeugfonds bei institutionellen Investoren in Korea. Die Transaktion erfolgte über die südkoreanische Investmentgesellschaft Hi Investment & Securities, einer Konzerngesellschaft der Hyundai-Gruppe, zu der auch eine der größten Werftengruppen weltweit gehört. Durch die Platzierung erzielt die Lloyd Fonds AG bis 2015 einen Liquiditätszufluss in Höhe von rund 1 Mio. US-Dollar. Der Flugzeugfonds soll ab 2015 prospektgemäß Auszahlungen an die Anleger in Höhe von 7,2 Prozent leisten. Da die institutionelle Mezzanine-Tranche entsprechend dem Marktumfeld vergleichsweise niedrig verzinst ist, sollen die Anleger beim Verkauf des Flugzeuges voraussichtlich ein deutlich höheres Gesamtergebnis erzielen als ursprünglich prognostiziert. Damit dokumentiert Lloyd Fonds, dass der eingeschlagene Weg, verstärkt auch institutionelle Investoren anzusprechen, erfolgreich ist. Gleichzeitig ist dies auch ein Beleg für die Qualität des aktiven Assetmanagements der Lloyd Fonds AG im Interesse der Anleger.

Regulierung

Die Anpassung an die neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen und die weitere Umsetzung des Kapitalanlagegesetzbuches (KAGB) ist eine der zentralen Herausforderungen der Branche und der Lloyd Fonds AG. Im April 2014 hat das Tochterunternehmen der Lloyd Fonds AG, die Lloyd Fonds Management GmbH, die Registrierung als Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) von der BaFin erhalten. Eine weitere Tochtergesellschaft, die Lloyd Fonds Consulting GmbH, erhielt bereits im September 2013 von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) die Lizenz zum Vertrieb gemäß § 32 Kreditwesengesetz (KWG), die zum Vertrieb von Anteilen von Spezialfonds erforderlich war. Da mit der Einführung des KAGB keine Notwendigkeit der Erlaubnis nach § 32 KWG für die Vertriebsaktivitäten der Lloyd Fonds Consulting GmbH mehr besteht, die rechtlich erforderlichen sonstigen Genehmigungen für den Vertrieb von Kapitalanlageprodukten beispielsweise nach § 34 f. Gewerbeordnung (GewO) vorhanden sind und eine erhebliche Ressourcenbindung durch die deutlich gestiegenen regulatorischen Anforderungen an diese Erlaubnis entfällt, hat die Gesellschaft der BaFin am 22. August 2014 den Verzicht auf die ihr erlaubten Tätigkeiten nach § 32 KWG angezeigt.

Ordentliche Hauptversammlung 2014

Auf der ordentlichen Hauptversammlung 2014 am 21. August 2014 begrüßte die Lloyd Fonds AG rund 70 Aktionärinnen und Aktionäre. Die Präsenz wurde mit 19.622.850 Aktien festgestellt, damit waren 71,4 Prozent des stimmberechtigten Grundkapitals der Gesellschaft auf der Haupt-versammlung vertreten. Unter anderem wurde der Herabsetzung des Grundkapitals und der damit erforderlichen Satzungsänderung der Lloyd Fonds AG mit großer Mehrheit zugestimmt. Zudem beschloss die Hauptversammlung die Wahl von Herrn Stephen Seymour, Managing Director der Investmentgesellschaft Värde Partners, zum Mitglied des Aufsichtsrats. Darüber hinaus informierte der Vorstand die Aktionäre ausführlich über die Lage des Unternehmens.

Kapitalherabsetzung

Auf der ordentlichen Hauptversammlung stimmten die Aktionäre mit großer Mehrheit einer Kapitalherabsetzung in zwei Schritten zu: Dabei wurde das Grundkapital der Gesellschaft in Höhe von 27.469.927,00 € zunächst nach § 237 Abs. 3 Nr. 1 AktG um eine Aktie und anschließend in Form der vereinfachten Kapitalherabsetzung nach § 229 ff. AktG im Verhältnis 3:1 um 18.313.284,00 € auf 9.156.642,00 € herabgesetzt. Durch die Kapitalherabsetzung wurde die Grundlage für mögliche zukünftige Kapitalmaßnahmen geschaffen. Für die Aktionäre bedeutete der Kapitalschnitt, dass sich zwar die Anzahl der von ihnen gehaltenen Aktien, nicht aber ihr Anteil am Grundkapital der Lloyd Fonds AG verringert. Die börsentechnische Umsetzung des Kapitalschnitts erfolgte im September 2014.

Ausscheiden von Vorstandsmitglied

Im Oktober 2014 haben sich Dr. Joachim Seeler und der Aufsichtsrat darauf verständigt, dass Herr Dr. Seeler seinen auslaufenden Vorstandsvertrag nicht verlängert, weil er sich zukünftig verstärkt politischen Aufgaben widmen will. Er verließ das Unternehmen zum 31. Januar 2015. Dr. Seeler verantwortete die Bereiche Immobilien, Vertrieb, Marketing und Treuhand. Dr. Torsten Teichert übernahm neben seinen bestehenden Verantwortungsbereichen Schifffahrt, Investments und Special Assets, Finanzen und Verwaltung auch diese Geschäftsbereiche.

ENTWICKLUNG IN DEN ASSETKLASSEN

Schifffahrt und Special Assets

Aktuell managt die Lloyd Fonds AG 52 Schiffe. Die Gesamtflotte besteht aus 30 Containerschiffen, sechs Multi-Purpose-Schiffen und 16 Tankern. Die Flotte der Containerschiffe besteht aus einem Feederschiff, acht Schiffen der Sub-Panamax-Klasse bis 3.000 TEU, 17 Schiffen der Panamax-Klasse bis 5.100 TEU und vier Schiffen der Post-Panamax-Klasse bis 8.500 TEU. Die sechs Multi-Purpose-Schiffe, die alternativ insbesondere für die weltweite Fahrt von Anlagen und Projektladungen und alternativ als Containerschiffe einsetzbar sind, haben eine Größenklasse von ca. 30.000 Bruttoregistertonnen. Zudem besteht die Flotte aus 16 Produkten- und Chemikalientankern, wobei fünf der Tanker in sogenannten Einnahmepools eingesetzt werden, die direkte Verträge mit den großen “Oil-Majors” wie BP, ExxonMobil oder Shell abschließen. Zusätzlich managt Lloyd Fonds noch drei Zweitmarktfonds für Schiffsbeteiligungen mit Beteiligungen an rund 260 Container-, Tank- und Massengutschiffen.

Auch im Geschäftsjahr 2014 lag der Fokus im Bereich Schifffahrt weiterhin darauf, die Bestandsflotte aktiv zu managen, um die Auswirkungen der anhaltenden Schifffahrtskrise so gering wie möglich zu halten. Vor diesem Hintergrund arbeitete die Lloyd Fonds AG im Berichtszeitraum an verschiedenen Konzepten, um die Schiffe bestmöglich durch die Krise zu managen. So wurden im Berichtszeitraum beispielsweise zwei Containerschiffe und ein Tanker erfolgreich restrukturiert. Darüber hinaus wurden durch das Assetmanagement zwei weitere Schiffe erfolgreich umfinanziert und damit ihre Weiterfahrt ermöglicht.

Während in den vergangenen Jahren aufgrund der Schifffahrtskrise die Finanzierung von neuen Assets nahezu zum Erliegen gekommen ist, hat der Markt im vergangenen Jahr erste nachhaltige Erholungszeichen gezeigt, wobei das klassische KG-Modell zur Kapitalbereitstellung maßgeblich an Bedeutung verloren hat. Um sich in dem “neuen maritimen Finanzierungsmarkt”, in dem vornehmlich institutionelle Investoren aktiv sind, erfolgreich zu positionieren, plant die Lloyd Fonds AG, sich künftig als börsennotiertes Schifffahrtsunternehmen aufzustellen. Ziel ist es, für die Schifffahrtsindustrie ein Finanzierungspartner zu sein, der zu international wettbewerbsfähigen Konditionen Kapital zur Finanzierung von Schiffen bereitstellen kann. Der Bedarf dafür ist groß. In der Umsetzung eines dieser Konzepte hat Lloyd Fonds am 6. Februar 2015 in einem ersten Schritt elf Schifffahrtsgesellschaften angeboten, ihre Schiffsbetriebe einschließlich der Schiffe in die Lloyd Fonds AG im Rahmen einer Sachkapitalerhöhung einzubringen. Obwohl die Mehrheit der Anleger das Konzept befürwortete, wurde die zur Einbringung in die Lloyd Fonds AG erforderliche Mehrheit von 75 Prozent des Kommanditkapitals mehrheitlich nicht erreicht. Das Konzept der Schifffahrts AG wurde von der Branche und auch der Mehrheit der Anleger in den Schifffahrtsgesellschaften positiv aufgenommen. Daher prüft die Lloyd Fonds AG weiter das strategische Ziel der Umwandlung des Unternehmens in ein börsengelistetes Schifffahrtsunternehmen.

Zu dem Segment Schifffahrt und Special Assets gehört darüber hinaus das Management von bisher 18 Fondsgesellschaften insbesondere in den Bereichen Flugzeuge, Britische Kapitallebens-versicherungen sowie Erneuerbare Energien und das Management der Eigenbeteiligungen der Lloyd Fonds AG wie beispielsweise die KALP GmbH. Der im Jahr 2011 emittierte Flugzeugfonds “Lloyd Fonds A380 Singapore Airlines“ wurde durch die Platzierung einer Mezzanine-Tranche in Höhe von 57 Mio. US-Dollar (45,3 Mio. €) in Korea am 3. Oktober 2014 bei institutionellen Investoren vollständig platziert.

Insgesamt hat der Bereich Schifffahrt & Special Assets damit ein Transaktionsvolumen in Höhe von 46,7 Mio. € realisiert (Vj.: rund 7,78 Mio. €).

Bei den Eigenbeteiligungen konnte die KALP GmbH, an der die Lloyd Fonds AG mit 45,1 Prozent beteiligt ist, die Entwicklung der ersten automatischen Laschplattform für die Be- und Entladung von Containerschiffen fortsetzen. Die technische Weiterentwicklung dieser Plattform wird seit Anfang 2012 gemeinsam mit der finnischen Cargotec-Gruppe vorangetrieben. Die Cargotec-Gruppe verfügt sowohl über das industrielle Know-how zur Serienproduktion der Anlage als auch über das internationale Netzwerk, um die weltweite Vermarktung zu starten sowie einen entsprechenden Service gewährleisten zu können.

Immobilien

Auch in der Assetklasse Immobilien konnten im Berichtszeitraum zusätzliche Einnahmen durch das aktive Assetmanagement erzielt werden. Nachdem bereits im Jahr 2013 zwei Objekte des Portfolios in Göttingen und Hardegsen veräußert wurden, verkaufte der Immobilienfonds “Vier Einzelhandelsobjekte in Norddeutschland” im September 2014 das dritte Objekt seines Portfolios in Leezen nördlich von Hamburg. Im Januar 2015 erfolgte der Verkauf des verbleibenden vierten Objektes in Hamburg-Hamm, so dass der Fonds nun beendet wird. Nachdem vor einigen Jahren der Ankermieter vorzeitig das Hamburger Objekt verlassen hatte, ist es dem Immobilien-Management von Lloyd Fonds gelungen, die Fläche an zwei namhafte Einzelhandelsfilialisten neu zu vermieten. Die Liquiditätssituation des Fonds konnte dadurch im Interesse der Anleger insgesamt stabilisiert werden. Zudem wurde in 2014 die Grundlage für die Veränderung des Baurechts vom Gewerbegebiet zum Mischgebiet gelegt, welches eine Bebauung auch mit Wohnungen zulassen soll.

Das strategische Ziel ist es, das Geschäft mit institutionellen Investoren wie beispielsweise Versicherungen auszubauen. Die Lloyd Fonds AG arbeitet im Bereich Immobilien an neuen Produkten, wie beispielsweise an der “Verbriefung” von Finanzierungen (z. B. durch Schuldscheindarlehen). Hierbei sollen größere Immobilien oder Immobilienportfolios in einer Anleihen ähnlichen Struktur am Kapitalmarkt platziert werden.

Darüber hinaus arbeitet die Lloyd Fonds AG im Bereich Immobilien weiterhin an dem geplanten Immobilienspezialfonds für semiprofessionelle und professionelle Anleger. Weiterhin bietet der Bereich Immobilien seine Wertschöpfungskette von der Akquisition geeigneter Assets bis zur Vermittlung der Assets an professionelle Anleger wie etwa Stiftungen im Rahmen von Direktmandaten an.

Die Lloyd Fonds AG wurde im Juli 2014 erstmals durch die Ratingagentur Scope im Rahmen eines erweiterten Ratings des Immobilienbereichs, das insbesondere die Kompetenz im Assetmanagement beurteilt, mit einem A+ (Hohe Qualität) beurteilt. Insgesamt managt der Bereich Immobilien ein Portfolio aus zwölf aufgelegten Immobilienfonds in Deutschland und den Niederlanden.

Insgesamt hat die Assetklasse Immobilien im Berichtszeitraum rund 0,1 Mio. € inklusive Agio (Vj. rund 7,86 Mio € inklusive Agio) aus der Überplatzierung des Immobilienfonds “Bremen Domshof” realisiert.

ZIELERREICHUNG UND GESAMTAUSSAGE ZUM GESCHÄFTSVERLAUF SOWIE ZUR WIRTSCHAFTLICHEN LAGE

Das am 22. Juli 2013 in Kraft getretene Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) und dessen Umsetzung markierten einen Paradigmenwechsel für die Branche der Sachwertinvestments und für die Lloyd Fonds AG. Den Geschlossenen Fonds aus der Vergangenheit gibt es nicht mehr, an seine Stelle trat die vollregulierte Geschlossene Investment-AG oder Investment-KG. Der anhaltende Vertrauensverlust der Privatanleger in Sachwertinvestments und die Umsetzung der Regulierung haben während des Berichtszeitraumes dazu geführt, dass nur sehr wenige neue Produkte emittiert wurden und die Produktzulassungen erst spät im Jahr erfolgten. Es wurden daher nur 81 Mio. € Eigenkapital für Publikumsfonds durch die Branche vertrieben. Vor dem Hintergrund des nach wie vor schwierigen Marktumfelds hat die Lloyd Fonds AG im Berichtszeitraum ein Transaktionsvolumen von 46,8 Mio. € umgesetzt. Damit wurde die Prognose des Jahres 2014 bestätigt.

Insgesamt konnte die Lloyd Fonds AG ungeachtet des schwierigen Marktumfelds ein positives Ergebnis von 0,2 Mio. € erwirtschaften. Damit wurde die Prognose des Jahres 2014 erreicht. Darin sind die Aufwendungen in Höhe von 0,6 Mio. €, die im Zusammenhang mit dem Angebot der Lloyd Fonds AG an elf Schifffahrtsgesellschaften, ihre Schiffsbetriebe einschließlich der Schiffe in die Gesellschaft im Rahmen einer Sachkapitalerhöhung einzubringen, entstanden sind, enthalten. Nach dem Vorjahresergebnis von -1,2 Mio. € konnte das Ergebnis im Berichtjahr deutlich gesteigert werden.

Das positive Ergebnis verdeutlicht, dass die Lloyd Fonds AG auf einer soliden Basis steht. Die Herausforderung für das Unternehmen besteht nunmehr darin, mit der Kompetenz und Erfahrung aus 20 Jahren Marktzugehörigkeit insbesondere im Assetmanagement das Geschäftsmodell den Marktgegebenheiten anzupassen. Dabei steht insbesondere die geplante Neuausrichtung des Unternehmens in ein börsennotiertes Schifffahrtsunternehmen als strategisches Ziel im Fokus.

ERTRAGS-, VERMÖGENS- UND F INANZLAGE

Ertragslage der Lloyd Fonds AG

Im Gegensatz zum Vorjahr (-1.194 T€) hat die Lloyd Fonds AG für das Geschäftsjahr 2014 einen Jahresüberschuss von 200 T€ erzielen können. Die Verbesserung des Ergebnisses ist auf den Rückgang der Abschreibungen auf Finanzanlagen von T€ 2.806 auf T€ 940 sowie auf die Erhöhung der Beteiligungserträge um T€ 470 zurückzuführen.

Im Vergleich zum Vorjahr haben sich die Umsatzerlöse von 3.783 T€ um 2.292 T€ beziehungsweise um 60,6 Prozent auf 1.491 T€ reduziert.

Die Entwicklung der Umsatzerlöse ist geprägt durch das anhaltend sehr schwierige Marktumfeld im Bereich der geschlossenen Fonds. Im Berichtsjahr hat die Lloyd Fonds AG 1,5 Mio. (Vj. 15,6 Mio. €) Eigenkapital inklusive 1,4 Mio. € (Vj. 7,0 Mio. €) Restrukturierungskapital für Bestandsfonds (ohne Provisionserlöse) sowie eine institutionelle Mezzanine-Tranche für den Flugzeugfonds „A380 Singapore“ Airlines platziert.

Die Erlöse aus Vermittlungs- und Provisionsleistungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr von 1.281 T€ auf 320 T€ verringert. Dies liegt insbesondere daran, dass im Geschäftsjahr kein neuer Fonds aufgelegt wurde. Die im Geschäftsjahr 2014 erwirtschafteten Erlöse resultieren überwiegend aus der Platzierung der Mezzanine-Tranche für den Flugzeugfonds „A380 Singapore Airlines“.

Die Managementvergütungen, die direkt mit der Lloyd Fonds AG abgerechnet werden, haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 6,14 Prozent auf 1.140 T€ verringert. Hierbei handelt es sich um Vergütungen für das Management laufender Fonds.

Die Erlöse aus Strukturierung sind im Zusammenhang mit der Abwicklung vom Verkauf zweier Schiffe aus der OCEAN Multipurpose Schifffahrtsunternehmen GmbH & Co. KG in Höhe von 31 T€ (Vorjahr: 1.288 T€) angefallen. Im Vorjahr resultierten die Erlöse aus Strukturierung im Zusammenhang mit der der OCEAN Multipurpose Schifffahrtsunternehmen GmbH & Co. KG.

Die sonstigen betrieblichen Erträge sind von 1.873 T€ um 19 T€ auf 1.854 T€ leicht gestiegen und nahezu wie im Vorjahr. Im Berichtsjahr sind Erträge aus Kursdifferenzen in Höhe von 86 T€ (Vorjahr 157 T€), Erträge aus der Personalgestellung in Höhe von 333 T€ (Vorjahr: 336 T€), Erträge aus der Untervermietung der Bürofläche von 129 T€ (Vorjahr: 129 T€), Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen aus bereits erhaltenen Ausschüttungen von 268 T€ (Vorjahr 99 T€) sowie Erträge aus dem Verkauf der Gewerbeimmobilien Leezen und Droopweg für die Fünfte LF in Höhe von 262 T€ angefallen.

Die bezogenen Leistungen sind von 1.561 T€ auf 36 T€ gesunken. Bei den bezogenen Leistungen handelt es sich um Vertriebsprovisionen und um die Herstellkosten der Prospekte. Die Aufwendungen für Vertriebsprovisionen sind im Vergleich zum Vorjahr stark gesunken. Der Aufwand ist von 1.553 T€ auf 36 T€ um 1.517 T€ bzw. 97,71 Prozent gesunken. Ausschlaggebend für den Rückgang ist der Rückgang der Platzierung von Eigenkapital.

Der Personalaufwand liegt mit 3.151 T€ deutlich unter dem Vorjahrsniveau von 3.854 T€. Maßgeblich hat die Reduzierung der durchschnittlichen Mitarbeiterzahl von 35 im Jahr 2013 auf 28 im Berichtsjahr dazu beigetragen. Die Boni für das laufende Jahr sind von 319 T€ auf 283 T€ im Berichtsjahr gesunken.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von 4.564 T€ auf 4.896 T€ gestiegen. Der Anstieg resultiert unter anderem aus gestiegenen Rechts- und Beratungskosten in Höhe von 560 T€ sowie aus erhöhten Mietaufwand in Höhe von 218 T€ aufgrund der Bildung von Drohverlustrückstellungen. Gegenläufig haben sich die Einzelwertberichtigungen entwickelt. Diese haben sich um 140 T€ reduziert.

Die Abschreibungen auf Finanzanlagen sind von 2.806 T€ auf 940 T€ gefallen. Bei diesen Abschreibungen handelt es sich um Abschreibungen auf Kommanditbeteiligungen an Schifffahrtsgesellschaften, Abschreibungen auf GmbH Beteiligungen an Schifffahrtsgesellschaften sowie an verbundenen Unternehmen, die sich durch die Verschlechterung des Schifffahrtsmarktes, insbesondere durch das geringere Charterratenniveau als auch durch Überkapazitäten von Schiffen geprägt sind.

Im Geschäftsjahr 2014 wurden Beteiligungserträge in Höhe von 1.371 T€ (Vj.: 901 T€) generiert, die auch Erträge aus Managementtätigkeiten beinhalten.

Die Gewinne aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages in Höhe von 4.112 T€ (Vj.: 3.906 T€) resultieren aus dem am 24. Juni 2010 geschlossenen Vertrag über die Begründung einer ertragsteuerlichen Organschaft zwischen der Lloyd Fonds AG und der Lloyd Treuhand GmbH.

Der Steueraufwand ist um 743 T€ auf 330 T€ gestiegen. Dieser resultiert im Wesentlichen aus Körperschaftsteuer nebst Solidaritätszuschlag aus Vorjahren.

Zum Bilanzstichtag bestehen körperschaftsteuerliche Verlustvorträge in Höhe von rund € 20,3 Mio. als auch gewerbesteuerliche Verlustvorträge in Höhe rund € 12,3 Mio. für die keine aktiven latenten Steuern angesetzt wurden, da von dem Wahlrecht Gebrauch gemacht wird, die aktiven latenten Steuern nach § 274 (1) HGB nicht zu aktivieren.

Vermögens- und Finanzlage der Lloyd Fonds AG

Die Bilanzsumme zum 31. Dezember 2014 ist gegenüber dem Jahresende 2013 um 209 T€ oder 1,57 Prozent auf 13.543 T€ leicht gestiegen.

Auf der Aktivseite haben sich im Wesentlichen die Finanzanlagen (-471 T€) als auch die Guthaben bei Kreditinstituten (-507 T€) reduziert. Gegenläufig haben sich die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände entwickelt. Diese sind um 1.239 T€ gestiegen. Auf der Passivseite sind die Steuerrückstellungen um 214 T€ gestiegen.

Die Minderung der Finanzanlagen resultiert aus der Abwertung von Beteiligungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert. Darüber hinaus wurden keine weiteren wesentlichen Investitionen getätigt.

Im Vergleich zum Vorjahr haben sich die Forderungen und sonstigen Vermögenswerte von 6.365 T€ auf 7.604 T€ erhöht.

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sind um 2.096 T€ gestiegen. Dies resultiert im Wesentlichen aus Forderungen gegenüber der Lloyd Treuhand GmbH aufgrund des Gewinnabführungsvertrages unter Berücksichtigung laufender Verrechnungen (2.057 T€). Die sonstigen Vermögensgegenstände sind um 289 T€ gestiegen und resultieren aus dem Anstieg der Forderungen gegenüber dem Finanzamt aus anrechenbarer Steuer (164 T€) sowie Forderungen gegenüber einer Versicherungsgesellschaft aus einem Rechtsverfahren in Höhe von 99 T€. Gegenläufig haben sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen entwickelt. Diese sind um 1.135 gefallen. Dies ist auf den Ausgleich der Forderungen durch Zahlung der Fondsgesellschaften zurückzuführen.

Die Wertminderungen und Forderungsausfälle inklusive einer Pauschalwertberichtigung beliefen sich im Berichtsjahr auf 1.136 T€ nach 1.278 T€ im Vorjahr.

Die sonstigen Rückstellungen sind nahezu wie im Vorjahr. Diese haben sich von 1.154 T€ auf 1.062 T€ leicht reduziert.

Die Steuerrückstellungen haben sich im Gegensatz zum Vorjahr von 0 T€ auf 214 T€ erhöht. Dies resultiert im Wesentlichen aus Körperschaftsteuer nebst Solidaritätszuschlag Vorjahren.

Die Verbindlichkeiten haben sich von 2.502 T€ in 2013 auf 2.373 T€ in 2014 leicht erhöht. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind um 157 T€ gestiegen. Der Anstieg resultiert aus dem Anstieg der Darlehen gegenüber der Lloyd Shipping GmbH und der Lloyd Fonds Real Estate Management GmbH. Gegenläufig hierzu haben sich die sonstigen Verbindlichkeiten entwickelt. Diese sind um 248 T€ gefallen, welches aus der Zahlung der Agioverbindlichkeit für den Immobilienfonds Bremen Domshof Anfang des Jahres 2014 resultiert.

Durch das positive Ergebnis von 200 T€ ist das Eigenkapital von 9.678 T€ im Vorjahr auf 9.879 T€ gestiegen. Der Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit ist in 2014 mit -21 T€ (Vj.: -99 T€) geringer als im Vorjahr. Der Cash Flow aus Investitionstätigkeit entwickelte sich mit -486 T€ (Vj.: 222 T€) aufgrund des geringeren Zahlungsmittelabflusses negativ. Insgesamt haben sich die Zahlungsmittel in 2014 bis zum Bilanzstichtag um -507 T€ auf 517 T€ verringert. Im Jahr 2014 konnte sämtlichen Zahlungsverpflichtungen zeitgerecht nachgekommen werden.

MITARBEITER- UND VERGÜTUNGSBERICHT

Der Erfolg der Lloyd Fonds AG hängt wesentlich von der Qualifikation, Kompetenz und dem Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ab. Bei der Lloyd Fonds AG sind gut ausgebildete und erfahrene Beschäftigte für das Assetmanagement, die Akquisition und Strukturierung der Investmentvermögen, den Vertrieb, die Verwaltung und die Investor Relations-Arbeit tätig. Als entscheidender Erfolgsfaktor möchte die Lloyd Fonds AG ihre Beschäftigten langfristig an das Unternehmen binden und bietet ihnen daher ein Umfeld, in dem sie ihre Qualifikation bestmöglich einbringen und weiterentwickeln können. Die Unternehmenskultur der Lloyd Fonds AG ist durch flache Hierarchien und kurze Entscheidungswege geprägt.

Entwicklung der Mitarbeiterzahlen

Am 31. Dezember 2014 waren in der Lloyd Fonds AG 27 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt (Anzahl ohne Vorstand, Mitarbeiter in Elternzeit, Auszubildende und Aushilfskräfte). Das Geschlechterverhältnis ist nahezu ausgeglichen.

Dabei hat sich die Anzahl der Beschäftigten im Berichtsjahr um rund fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr verringert. Die Personalkosten lagen im Berichtsjahr bei 3,1 Mio. € (Vj.: 3,8 Mio. €).

Entlohnung und Anreizsysteme

Das Unternehmen achtet auf eine partnerschaftliche Beschäftigungspolitik, die die individuellen Interessen der Beschäftigten berücksichtigt. Dazu zählen flexible Arbeitszeiten sowie eine attraktive Entlohnung. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Lloyd Fonds AG werden mit fixen und variablen Gehaltsbestandteilen entlohnt. Der variable Anteil des Gehalts orientiert sich an dem Unternehmenserfolg (50 Prozent) und an der persönlichen Leistung (50 Prozent).

Grundzüge des Vergütungssystems für den Vorstand

Neben fixen Gehaltsbestandteilen erhalten die Mitglieder des Vorstands 2014 erfolgsabhängige Vergütungen in Form von Tantiemen, von denen ein Teil garantiert ist und die jeweils auf einen Maximalbetrag begrenzt sind. Als Bemessungsgrundlage dafür dient der Konzernjahresüberschuss (IFRS) der Lloyd Fonds AG. Die variablen Vergütungen sind entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen mit einem Bonus- und einem Malussystem ausgestattet und verfügen über eine Kurzfrist- sowie seit dem Jahr 2011 über eine deutliche Langfristkomponente.

Ab 2015 entfällt der garantierte fixe Tantiemeanteil. Die variable Vergütung bemisst sich nach der Entwicklung des Börsenkurses.

Aus- und Weiterbildung

Nur mit hoch qualifizierten und engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kann die Lloyd Fonds AG erfolgreich sein. Daher bietet das Unternehmen seinen Beschäftigten umfangreiche Entwicklungsmöglichkeiten. Hierzu gehören gezielte Weiterbildungsmaßnahmen für die jeweiligen Fachgebiete sowie IT-Seminare. Die Lloyd Fonds AG ermöglicht zudem jungen und engagierten Menschen den Einstieg in das Berufsleben, beispielsweise durch die Kooperation mit der HSBA (Hamburg School of Business Administration). Der duale Studiengang Business Administration kombiniert ein praxisbezogenes betriebswirtschaftliches Studium mit gleichzeitiger systematischer Ausbildung im Unternehmen mit dem Abschluss zum Bachelor of Arts (B. A.). Als ersten Einstieg gibt es auch die Möglichkeit eines Praktikums oder der Begleitung von Abschlussarbeiten in verschiedenen Bereichen der Lloyd Fonds AG.

PRODUKTE UND LEISTUNGEN

Die Lloyd Fonds AG bietet ihren Anlegern seit Gründung im Jahr 1995 Investitionen in Sachwerte an und deckt dabei die gesamte Wertschöpfungskette von der Akquise der Assets, der Projektentwicklung, Konzeption und dem Vertrieb der Fonds bis hin zum Assetmanagement der Beteiligungen ab.

Das Assetmanagement profitiert bei der Anbindung der Assets und der Projektentwicklung von vielfältigen internationalen Kontakten und einem breiten Partnernetzwerk. Das Management des Bestandsportfolios, ist ein wichtiges Standbein der Lloyd Fonds AG. Alle Fonds werden durch Spezialisten bei der Lloyd Fonds AG gemanagt, teilweise in Zusammenarbeit mit externen Partnern. Dem Fondsmanagement obliegt das Controlling der Beteiligungsgesellschaften. Dazu gehören unter anderem das Zins- und Währungsmanagement, Verhandlungen mit den Banken, Vereinbarungen über Anschlussbeschäftigungen oder Anschlussvermietungen. Auch der ständige Kontakt zu den Beiräten und teilweise auch zu den Anlegern gehört zu seinen Aufgaben.

Mit der Umsetzung der geplanten Schifffahrts AG soll die Wertschöpfungskette des Assetmanagements künftig weiter vertieft werden. Zum einen sollen eigene Schiffe, die im Rahmen von Sach- und Barkapitalerhöhungen über die Lloyd Fonds AG finanziert werden, gemanagt werden. Darüber hinaus plant die Lloyd Fonds AG verstärkt Projektdienstleistungen für institutionelle Kunden in den Bereichen Schifffahrt und Immobilien anzubieten. Mit der Platzierung von 57 Mio. USD für den Flugzeugfonds “Lloyd Fonds 380 Singapore Airlines” für institutionelle Investoren in Korea Ende des vergangenen Jahres, der Vermittlung eines Azubiwohnheimes an eine renommierte Stiftung im März 2015 und der Vermittlung eines Darlehens in Höhe von 44,7 Mio. € aus zwei luxemburgischen Fonds an einen Hotelbetreiber hat die Lloyd Fonds AG hier bereits wesentliche Projekte erfolgreich umsetzen können.

RISIKOBERICHT

RISIKOMANAGEMENTSYSTEM

Lloyd Fonds verfügt über ein softwaregestütztes Risikomanagementsystem, um bereits frühzeitig Entwicklungen erkennen zu können, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten. Ziel ist es dabei, mithilfe transparenter Systeme und Prozesse Risiken zeitnah zu identifizieren und einzuschätzen, um auf dieser Basis entsprechende Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Der Vorstand gibt Leitlinien für das Risikomanagement vor, die Grundlage für die Risikosteuerung durch das zentrale Risikomanagement/den Risikoadministrator sind. Das Risikomanagement stellt sicher, dass die operativen Fachabteilungen initiativ und zeitnah Risiken identifizieren, diese sowohl quantitativ als auch qualitativ bewerten und geeignete Maßnahmen zur Risikovermeidung bzw. -kompensation entwickeln.

Anhand einer systematischen Risikoinventur werden die Risiken von den jeweiligen Verantwortlichen überarbeitet und erneut eingeschätzt. Zudem besteht eine interne Ad-hoc-Meldepflicht hinsichtlich neuer von den Verantwortlichen identifizierter Risiken. Jedes erfasste Risiko wird dazu einer Risikogruppe zugeordnet. Bei der Meldung und Neueinschätzung der Risiken müssen Schadenshöhe und Eintrittswahrscheinlichkeit gemäß den Vorgaben einer Richtlinie angegeben werden. Sowohl die Bewertung als auch die Neueinschätzung der Risiken erfolgen halbjährlich sowie nach Bedarf.

Das Ergebnis der systematischen Risikoinventur wird dem Vorstand zeitnah durch eine Auswertung aller aktuellen Risiken in grafischer, tabellarischer und schriftlicher Form halbjährlich zur Verfügung gestellt und halbjährlich an den Aufsichtsratsvorsitzenden berichtet. Der Risikomanagementprozess ermöglicht somit einen strukturierten Überblick über die bestehende Risikosituation, die Verbesserung der Unternehmenssteuerung, Transparenz und Dokumentation der Risikobewältigung sowie die Steigerung des Risikobewusstseins und dient letztendlich als Basis für die Risikoberichterstattung an interne und externe Adressaten.

Die nachfolgende Bewertung der Risiken erfolgt in den Dimensionen Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadenshöhe (Liquiditätswirkung). Dabei erfolgt die Bewertung der Dimensionen in jeweils vier Kategorien.

Eintrittswahrscheinlichkeit:

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– gering X
– mittel XX
– hoch XXX
– sehr hoch XXXX

Schadenshöhe (Liquiditätswirkung):

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– niedrig X
– moderat XX
– wesentlich XXX
– gravierend XXXX

UMFELD- UND BRANCHENRISIKEN

Marktrisiko

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Markteintrittswahrscheinlichkeit XX
Schadenshöhe XX

Lloyd Fonds initiiert und strukturiert Sachwertinvestments für Kunden aus verschiedenen Bereichen in den beiden Assetklassen Schifffahrt und Immobilien. Dementsprechend ist die geschäftliche Entwicklung in erheblichem Maße von der Situation auf den Finanz-, Kapital- und Assetmärkten sowie der Investitionsbereitschaft von Kapitalanlegern abhängig.

Negative Entwicklungen auf diesen Märkten sowie eine nachlassende Investitionsbereitschaft bei Kapitalanlegern können zur Verringerung des Absatzes von Kapitalanlageprodukten führen, mit entsprechend negativen Auswirkungen auf die Ertragslage des Unternehmens. Aktuell ist der Markt der Sachwertinvestments von einem erneuten Nachfragerückgang bei Privatanlegern bei gleichzeitig signifikanter Erhöhung der Investitionen durch professionelle Anleger geprägt.

Wettbewerbsrisiko

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Markteintrittswahrscheinlichkeit XX
Schadenshöhe XXX

Lloyd Fonds steht in seinem Marktumfeld im Wettbewerb mit anderen Fondsinitiatoren. Der erneute Nachfragerückgang von Privatanlegern im Markt für Sachwertinvestments, bei gleichzeitig signifikanter Erhöhung der Investitionen durch professionelle Anleger, hat zur Fortsetzung der Verschiebung der Marktanteilsstruktur bei den Anbietern und den Anlegergruppen geführt. Durch das signifikant stärkere Engagement institutioneller Anleger im Bereich Sachwertinvestments konnten insbesondere bankenabhängige Emissionshäuser Marktanteile hinzugewinnen.

Vor dem Hintergrund der gravierenden Veränderungen auf dem Markt der Sachwertinvestments entwickelt Lloyd Fonds für die Kernbereiche Schifffahrt und Immobilien neue Geschäftsmodelle und Unternehmensstrategien, um die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens sicherzustellen. Es ist nicht auszuschließen, dass es hierbei zu Verzögerungen kommt und neue Geschäftsmodelle und Unternehmensstrategien nicht zeitnah entwickelt und umgesetzt werden können.

Strategische Entwicklungen wie etwa Kooperationen oder Fusionen zwischen Wettbewerbern können ebenfalls zur Verschiebung von Marktanteilen führen und für die Lloyd Fonds AG gegebenenfalls zu Marktanteilsverlusten führen.

Ferner kann nicht ausgeschlossen werden, dass Lloyd Fonds einer feindlichen Übernahme durch ein anderes Unternehmen ausgesetzt werden könnte. Dies würde den Fortbestand der bestehenden Unternehmensstruktur der Lloyd Fonds AG gefährden und ggf. den Verlust der Unabhängigkeit des Unternehmens zur Folge haben.

Risiko der Veränderung steuer- und aufsichtsrechtlicher Rahmenbedingungen

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Eintrittswahrscheinlichkeit XX
Schadenshöhe XXX

Änderungen der steuerrechtlichen Rahmenbedingungen können einen unmittelbaren Einfluss auf die Konzeption und den Vertrieb von Kapitalanlageprodukten haben. Die Veränderung steuerrechtlicher Rahmenbedingungen im In- und Ausland kann sowohl den wirtschaftlichen Erfolg der bereits platzierten Fonds als auch die Konzeption künftiger Fonds von Lloyd Fonds negativ beeinflussen.

Das im Mai 2013 vom Bundestag verabschiedete Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) ist am 22. Juli 2013 in Kraft getreten. Das KAGB ist die nationale Umsetzung der auf Ebene der Europäischen Union, als Folge der Finanz- und Wirtschaftskrise, auf den Weg gebrachten Regulierung der Finanzmärkte. Das KAGB enthält umfangreiche aufsichtsrechtliche Auflagen und Genehmigungserfordernisse, insbesondere für Fondsmanager und den Vertrieb. Zudem sind umfangreiche Vorgaben hinsichtlich der Gestaltung von Finanzprodukten enthalten. Es besteht somit das Risiko, dass das vertreibbare Produktspektrum eingeschränkt wird und/oder sich zeitlich verzögert. Zeitliche Verzögerungen können sich zudem aus der vollständigen Neuentwicklung von Finanzprodukten ergeben.

Daneben können auch aufsichtsrechtliche Auflagen und Genehmigungserfordernisse zur Erhöhung des Aufwands bei der Lloyd Fonds AG führen.

Die bisherigen Erfahrungen mit dem KAGB zeigen, dass erhebliche Unsicherheit darüber besteht, wie die Vorschriften dieses Gesetzes ausgelegt werden müssen, sowie insbesondere auch darüber, wie die zuständige Aufsichtsbehörde (BaFin) die Regelungen auslegt. Dies kann bei der Entwicklung, Ausgestaltung und dem Vertrieb von Finanzprodukten die Entscheidungsfindung erheblich beeinträchtigen und zeitliche Verzögerungen mit sich bringen.

UNTERNEHMENSSTRATEGISCHE UND OPERATIVE RISIKEN

Projektrisiko

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Eintrittswahrscheinlichkeit XX
Schadenshöhe XXX

Lloyd Fonds ist ständig dabei, neue Projekte zu entwickeln. Es liegt in der Natur eines solchen Projektgeschäftes, dass trotz risikobewusster Planung auch geplante und budgetierte Projekte aus verschiedenen Gründen nicht realisiert werden können. Wesentliches Element der Realisierung von Produkten ist regelmäßig die Sicherstellung von entsprechenden Finanzierungen der Assets. Zwischenfinanzierungen gibt es praktisch überhaupt nicht mehr von Banken; hier kommen vereinzelt private Geldgeber ins Spiel. Auch die Bereitschaft der Kreditinstitute zur Gewährung der notwendigen Langfristfinanzierungen hat eher abgenommen. Können also keine anderweitigen Finanzierungsmöglichkeiten gefunden werden, ist die Realisierbarkeit von Projekten gefährdet. Darüber hinaus können Fehleinschätzungen bei der Konzeption eines Beteiligungsangebots sowie in der Prüfungsphase und beim Ankauf eines Assets dazu führen, dass die Realisierung eines Projektes nicht möglich ist und eingegangene finanzielle Verpflichtungen nicht erfüllt werden können.

Vermarktungsrisiken

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Eintrittswahrscheinlichkeit XX
Schadenshöhe XX

Lloyd Fonds vermarktet seine Produkte in der Regel über Vertriebspartner. Sollten in einem engen zeitlichen Rahmen mehrere dieser wichtigen Vertriebspartner ihre Geschäftsbeziehungen mit Lloyd Fonds beenden oder einschränken, könnte dies die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft nachhaltig beeinträchtigen.

Dies gilt insbesondere vor dem Hintergrund der erheblich gestiegenen gesetzlichen Anforderungen im Rahmen der aufsichtsrechtlichen Regulierung, die dazu führen können, dass Vertriebspartner ihre Geschäftstätigkeit ändern oder aufgeben und damit nicht mehr als Vertriebspartner zur Verfügung stehen. Können keine neuen oder andere Vertriebspartner gefunden werden, sind Verzögerungen oder Einbrüche in der Vermarktung die Folge.

Risiko im Zusammenhang mit der Realisierung von neuen Geschäftsmodellen

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Eintrittswahrscheinlichkeit XXXX
Schadenshöhe XX

Angesichts der gravierenden Veränderungen innerhalb der Sachwertbranche und der weiterhin schwachen Schifffahrtsmärkte muss Lloyd Fonds neue Geschäftsmodelle entwickeln. Ein Konzept, über dessen Umsetzung der Aufsichtsrat im Februar 2015 entschieden hat (Schifffahrts AG), sah vor, zunächst elf in der Vergangenheit von der Lloyd Fonds AG initiierte Schifffahrtsgesellschaften im Rahmen einer Sachkapitalerhöhung in die Lloyd Fonds AG einzubringen. Konzeptgemäß erhalten die Gesellschaften dafür im Gegenzug Aktien der Lloyd Fonds AG. Nach Umsetzung der geplanten Transaktion werden die Kommanditisten zu gleichberechtigten Aktionären der Lloyd Fonds AG. Obwohl die Mehrheit der Anleger das Konzept befürwortete, wurde die zur Einbringung in die Lloyd Fonds AG erforderliche Mehrheit von 75 Prozent des Kommanditkapitals nicht mehrheitlich erreicht. Die Lloyd Fonds AG hält an dem strategischen Ziel der Umwandlung des Unternehmens in ein börsengelistetes Schifffahrtsunternehmen fest.

Zur Umsetzung neuer Geschäftsmodelle ist - wie auch bei der Schifffahrts AG - die Einbindung von externen Beratern zwingend erforderlich. Die Kosten hierfür wären im Fall der Nichtumsetzung von Lloyd Fonds zu tragen, ohne dass daraus Erträge erzielt werden könnten.

Einnahmeausfallrisiko bei Managementgebühren

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Eintrittswahrscheinlichkeit XXX
Schadenshöhe XX

Die Entwicklung der Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage des Unternehmens, hängt ganz wesentlich von der wirtschaftlichen Entwicklung der Bestandsfonds ab. Schwächephasen auf den Schifffahrts- und Immobilienmärkten können die wirtschaftliche Situation der von der Lloyd Fonds emittierten Bestandsfonds bis hin zur Insolvenz der Fonds beeinträchtigen.

Die anhaltende Krise in der Schifffahrt hat in den vergangenen Geschäftsjahren die Geschäftsrisiken der Fondsgesellschaften weiter ansteigen lassen. Dabei stellt der Ausfall von Vertragspartnern der Fonds, wie Charterern, die aufgrund der anhaltenden Schifffahrtskrise ihrerseits in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind, ein Geschäftsrisiko dar. In der Folge fanden Schiffe nach Auslaufen einer bestehenden Beschäftigung keine Anschlussbeschäftigung oder eine Anschlussbeschäftigung nur zu (teilweise deutlich) schlechteren Konditionen.

Ein weiteres Geschäftsrisiko besteht darin, dass Kreditinstitute gegebene Finanzierungszusagen für bestehende Fonds nicht mehr einhalten bzw. verlängern und Kredite zur Rückzahlung fällig gestellt werden. Im Falle der Realisierung des Risikos und für den Fall, dass eine Refinanzierung des Kredits durch eine andere Bank nicht möglich sein sollte, ist mit entsprechenden Einnahmeausfällen bei den Managementvergütungen zu rechnen. Bei stark betroffenen Fondsgesellschaften führten die vorgenannten Geschäftsrisiken zu finanziellen Schieflagen, teilweise wurde eine Insolvenz unumgänglich.

Sollte es auch in Zukunft zu Insolvenzen von Fondsgesellschaften im Segment Schifffahrt oder in anderen Segmenten kommen, wäre insbesondere die Werthaltigkeit der Anteile, die Lloyd Fonds als Gründungsgesellschafter dieser Fonds hält, betroffen. Darüber hinaus besteht das Risiko, dass eventuell bereits bestehende Forderungen gegen diese Fondsgesellschaften uneinbringlich werden. Ferner wären aus der Insolvenz von Fondsgesellschaften Einnahmeausfälle bei den Managementvergütungen zu erwarten. Signifikante bilanzielle Auswirkungen in Bezug auf die Beteiligungen des Unternehmens sind hingegen nicht zu erwarten, da die Lloyd Fonds AG mit geringen Quoten an den betreffenden Gesellschaften beteiligt sind. Sollte es jedoch zu einem kumulierten Eintritt der Einzelrisiken kommen, sind signifikante bilanzielle Auswirkungen nicht ausgeschlossen. Der Vorstand befindet sich in intensiven Gesprächen mit Finanzierungspartnern über ein Lösungskonzept in Form einer Umfinanzierung der betroffenen Projekte.

Prospekthaftungsrisiko und Risiken aus der Mithaftung bei Beratungsfehlern

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Eintrittswahrscheinlichkeit XX
Schadenshöhe XXX

Zur Einwerbung von Eigenkapital in Form von Kommanditeinlagen erstellt die Lloyd Fonds AG Verkaufsprospekte, für welche sie – im Falle des Schadens infolge unrichtiger oder unvollständiger Angaben – als Herausgeberin gegenüber den einzelnen Anlegern haftet. Die Verkaufsprospekte wurden gemäß den “Grundsätzen ordnungsmäßiger Beurteilung von Verkaufsprospekten über öffentlich angebotene Vermögensanlagen” (IDW S4), einem Standard des Instituts der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V., erstellt und entsprechend diesem Standard durch einen Wirtschaftsprüfer begutachtet (Prospektgutachten). Bei sämtlichen geprüften Prospekten hat der Wirtschaftsprüfer die Vollständigkeit, Richtigkeit und Klarheit der Prospektangaben einschließlich der Plausibilität der im Prospekt enthaltenen Werturteile, der Schlüssigkeit von Folgerungen sowie der Darstellung der mit der Kapitalanlage verbundenen Chancen und Risiken im Sinne des IDW S4 grundsätzlich bestätigt, jedoch in Einzelfällen Anmerkungen vorgenommen, die das Prüfungsergebnis nicht einschränkten. Zusätzlich wird für jedes Fondsprodukt regelmäßig ein Steuergutachten im Hinblick auf die im Prospekt vorgenommenen steuerlichen Aussagen erstellt.

Zudem mussten bis zum 21. Juli 2013 Verkaufsprospekte durch die BaFin gebilligt werden. Das Billigungsverfahren umfasst neben einer Vollständigkeitsprüfung auch die Prüfung des Inhalts auf Kohärenz und Verständlichkeit. Allerdings können auch eine Prospektbeurteilung durch einen Wirtschaftsprüfer und die weiteren Maßnahmen keine absolute Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der Prospektangaben sowie für den Eintritt des wirtschaftlichen Erfolges und der steuerlichen Auswirkungen der Kapitalanlage bieten.

Zum 31. Dezember 2014 sind insgesamt 44 gerichtliche Verfahren, die ein Nominalkapital von 1,9 Mio. Euro sowie 0,2 Mio. US-Dollar betreffen, wegen behaupteter Schadenersatzansprüche aus Prospekthaftung rechtshängig, bei denen die Lloyd Fonds AG allein oder mit anderen Beklagten Streitverkündete ist. Ferner sind zum 31. Dezember 2014 14 weitere gerichtliche Verfahren mit gleichem Gegenstand, die ein Nominalkapital von 0,55 Mio. € betreffen, bei Gerichten anhängig. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass erfolgreich Schadenersatzansprüche aus der Prospekthaftung wegen falscher oder unvollständiger Angaben gegen Lloyd Fonds geltend gemacht werden. Lloyd Fonds verfügt in diesen Fällen über entsprechende Versicherungen. Zum jetzigen Zeitpunkt hält die Lloyd Fonds AG es für insgesamt überwiegend wahrscheinlich, dass sie mit ihren Argumenten vor Gericht durchdringen und sich erfolgreich gegen die Klagen verteidigen kann.

Soweit Dritte im Auftrag oder im Pflichtenkreis der Lloyd Fonds AG tätig werden, besteht das Risiko, dass die Lloyd Fonds AG für deren Handlungen verantwortlich gemacht wird. Externe Partner werden allerdings sorgfältig betreut, um haftungsrelevantes Handeln zu vermeiden und damit das Haftungspotenzial für die Lloyd Fonds AG zu reduzieren. Die aktuelle Rechtsprechung zeigt eine zunehmende Tendenz, Aufklärungs- und Beratungspflichten im Zusammenhang mit dem Vertrieb von Kapitalanlageprodukten auszuweiten. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass Beratungsfehler von Externen (z. B. Vertriebspartnern), die beim Absatz von Kapitalanlageprodukten von Lloyd Fonds eingeschaltet werden, in zunehmendem Maße in den Verantwortungsbereich des Produktanbieters fallen werden. Dies gilt insbesondere für die Haftung für Beratungsfehler eines Vertriebspartners.

ORGANISATIONS- UND PERSONALMANAGEMENTRISIKEN

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Eintrittswahrscheinlichkeit XX
Schadenshöhe X

Der Erfolg von Lloyd Fonds hängt maßgeblich von der Tätigkeit des Vorstands und der Geschäftsführungsmitglieder sowie von qualifizierten Führungskräften in Schlüsselpositionen ab. Für den zukünftigen wirtschaftlichen Erfolg von Lloyd Fonds ist es deshalb unerlässlich, dass qualifizierte Führungs- und Fachkräfte in ausreichender Zahl für Lloyd Fonds tätig sind, um nachteilige Auswirkungen auf die Gesellschaften im Unternehmen und ihre weitere wirtschaftliche Entwicklung auszuschließen.

Eine überdurchschnittliche Fluktuation von Mitarbeitern, insbesondere von Führungskräften in Schlüsselpositionen, könnte dazu führen, dass Positionen nicht adäquat neu besetzt werden können und damit personelle Kapazitätsengpässe nach sich ziehen. Aufgrund falscher Personalentscheidungen können Fehl- und/oder Unterbesetzungen entstehen. Dies könnte Verzögerungen bei der Aufgabenerledigung zur Folge haben und den Eintritt von Fehlentscheidungen oder Managementfehlern begünstigen.

IT-RISIKEN

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Eintrittswahrscheinlichkeit XX
Schadenshöhe XX

Die ständige Verfügbarkeit von IT-Systemen ist für Lloyd Fonds Grundvoraussetzung für die erfolgreiche Abwicklung des Geschäfts. Auch steht das Unternehmen in der Pflicht, jederzeit die Sicherheit sensibler Daten, insbesondere von Kunden, zu gewährleisten. Zur Minimierung des Risikos von Systemausfällen hat Lloyd Fonds zahlreiche Sicherungsmaßnahmen ergriffen. Dazu zählen die Virtualisierung von Servern und moderne Backup-Systeme inklusive externer Datensicherung sowie Notfallpläne für eine schnellstmögliche Wiederherstellung der Systeme. Zum Schutz von Daten und IT-Systemen werden unter anderem Firewall-Systeme, Virenschutz- und Verschlüsselungsprogramme sowie Zutritts- und Zugriffskontrollsysteme eingesetzt, die regelmäßig oder gegebenenfalls anlassbezogen aktualisiert werden.

FINANZWIRTSCHAFTLICHE RISIKEN

Liquiditätsrisiko

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Eintrittswahrscheinlichkeit X
Schadenshöhe XXXX

Vor dem Hintergrund der Dynamik des Geschäftsumfelds, in dem die Lloyd Fonds AG operiert, ist es Ziel, die notwendige Flexibilität in der Finanzierung beizubehalten, indem ausreichend Liquiditätsreserven bestehen. Das maximale Risiko besteht in der Insolvenz aufgrund von Zahlungsunfähigkeit. Sollte es zu einer Verringerung der Liquiditätsdecke kommen und Finanzbedarf entstehen, besteht das Risiko, dass keine geeigneten Finanzierungspartner gefunden werden können und der Liquiditätsbedarf nicht oder nur zu nachteiligen Konditionen gedeckt werden kann.

Für das kurzfristige Liquiditätsmanagement greift die Finanzabteilung auf eine rollierende Liquiditätsplanung zurück, die einen Planungshorizont von bis zu einem Jahr abbildet. Daneben kommt eine mittelfristige Finanzplanung für die jeweils folgenden zwei Geschäftsjahre zum Einsatz. Hierbei handelt es sich um ein integriertes Planungsmodell, das aus einer Plan-GuV und der daraus abgeleiteten Plan-Cashflow-Rechnung besteht. Sowohl die kurzfristige Liquiditätsplanung als auch das mittelfristige Modell bauen auf der aktuellen Businessplanung auf und sind miteinander abgestimmt.

Trotz der als stabil eingeschätzten Liquiditätslage können etwaige nicht geplante liquiditätswirksame Ereignisse ein Risiko darstellen. Hierbei kann es sich grundsätzlich um den Ausfall geplanter Einnahmen oder zusätzliche nicht geplante Ausgaben handeln. Sollten mehrere Ereignisse kumuliert eintreten, so könnte dies negative Auswirkungen auf die Entwicklung des Unternehmens haben.

Bewertungs- und Forderungsausfallrisiko

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Eintrittswahrscheinlichkeit XXX
Schadenshöhe XXX

Die Bewertung von Beteiligungen war in den Vorjahren aufgrund des schwachen Marktumfelds für Sachwertinvestments einem erhöhten Risiko ausgesetzt. Dies betraf neben den Anteilen, die Lloyd Fonds an eigenen Fonds hält, auch die Beteiligung an der Kalp GmbH. Lloyd Fonds trägt diesem Risiko durch eine fortlaufende Überprüfung der bestehenden Beteiligungsansätze im Zusammenspiel mit der Analyse von Finanzdaten der wesentlichen Beteiligungen Rechnung. Auf Basis der regelmäßig durchgeführten Wertminderungstests wurden bereits in den Vorjahren zum Teil umfangreiche Abwertungen von Beteiligungsansätzen bei einigen dieser Gesellschaften vorgenommen und damit grundsätzlich das Risiko für weitere Wertminderungen gesenkt. Es kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass weitere Abwertungen der Beteiligungsansätze vorgenommen werden müssen. Dies könnte insbesondere das an die KALP GmbH gewährte Darlehen in Höhe von 1,8 Mio. € betreffen. Ferner haben sich die Bewertungsrisiken im Berichtsjahr aufgrund der anhaltend schwachen gesamtwirtschaftlichen Lage und der Krise auf den internationalen Schifffahrtsmärkten erhöht. In Einzelfällen sind daher hier zusätzliche Wertberichtigungen nicht ausgeschlossen.

Das schwache Marktumfeld für Sachwertinvestments hatte zudem erhebliche Auswirkungen bezüglich drohender Forderungsausfälle und damit auf die Risikoposition. Dem insoweit gestiegenen Risiko ist Lloyd Fonds bereits in den Vorjahren durch die Vornahme umfangreicher Abwertungen begegnet. Auch im Berichtsjahr wurden Abwertungen im Forderungsbestand vorgenommen und damit die Werthaltigkeit der Forderungen angepasst.

Zudem wird dem gestiegenen Marktrisiko durch permanente Überprüfung der Werthaltigkeit von Forderungen mit einer kontinuierlichen und nachhaltigen Verbesserung des Debitorenmanagements Rechnung getragen. Ziel ist dabei die zeitnahe Realisierung von Zahlungseingängen und die damit verbundene Verminderung des Bestands an fälligen Forderungen.

Trotz der auch im Berichtsjahr durchgeführten Wertberichtigungen – sowohl Einzel- als auch Pauschalwertberichtigungen – sind weitere Verluste und entsprechende Liquiditätsausfälle aus Forderungsausfällen nicht ausgeschlossen. Diesem Risiko wurde durch die Schaffung eines Maßnahmenplanes begegnet, der verschiedene Vorgehensweisen, wie z. B. die Erreichung eines Vergleichs mit Gläubigern, vorsieht.

Risiken aus Eventualverbindlichkeiten

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Eintrittswahrscheinlichkeit X
Schadenshöhe XXX

Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass Lloyd Fonds aus den bestehenden Eventualverbindlichkeiten in Anspruch genommen wird. Die zum 31. Dezember 2014 ausgewiesenen Eventualschulden belaufen sich auf insgesamt 2,7 Mio. € (Vj. 2,7 Mio. €). Nach Abzug der Ausgleichsansprüche aus Gesamtschuldverhältnissen, die im Jahr 2014 0,0 Mio. € (Vj. 0,0 Mio. €) betrugen, beträgt auch das Nettohaftungsvolumen 2,7 Mio. € (Vj. 2,7 Mio. €).

Zinsänderungs- und Währungsrisiko

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Eintrittswahrscheinlichkeit X
Schadenshöhe X

Unter dem Zinsänderungsrisiko versteht man das Risiko, dass der Zeitwert oder zukünftige Zahlungsströme eines Finanzinstruments aufgrund von Änderungen des Marktzinssatzes schwanken. Sie wirken sich zum einen auf die Höhe der zukünftigen Zinserträge und -aufwendungen aus und zum anderen beeinflussen sie den beizulegenden Zeitwert von Finanzinstrumenten. Zur Gegensteuerung werden ggf. Sicherungsmaßnahmen wie etwa Zinsswaps oder Zinsoptionen eingesetzt. Zum Bilanzstichtag bestanden keine wesentlichen Zinsänderungsrisiken.

Derzeit bestehen Fremdwährungsrisiken in US-Dollar, welche im Wesentlichen durch die Stichtagsbewertung der entsprechenden monetären Posten entstehen. Unter den monetären Posten werden Zahlungsmittel, Forderungen und Verbindlichkeiten zusammengefasst. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten entstehen hauptsächlich dadurch, dass ein Teil der Fondsprodukte auf Fremdwährungsbasis initiiert wird. Entsprechenden Währungsrisiken unterliegen auch viele der von Lloyd Fonds initiierten Fonds. Im Fall einer negativen Währungsentwicklung besteht das Risiko, dass deren Rendite sinkt und sich dies in der Folge negativ auf die Kundenzufriedenheit und die Reputation auswirkt. Fremdwährungsrisiken wird mit dem Einsatz von Währungsswaps oder Währungsoptionsgeschäften begegnet. Die Nettofremdwährungsexposition ist insgesamt als nicht wesentlich einzuordnen. Zum Abschlussstichtag bestehen daher keine signifikanten Bewertungsrisiken.

SONSTIGE RISIKEN

Rechtliche Risiken

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Eintrittswahrscheinlichkeit XXX
Schadenshöhe XXX

Bei der Strukturierung von ausländischen Kapitalanlagen sowie einer gegebenenfalls im Ausland erfolgenden Platzierung des Angebotes werden ausländische Rechtskreise berührt bzw. unterliegen Kapitalanlagen einer ausländischen behördlichen Aufsicht. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass ausländische Rechtsordnungen nicht hinreichend beachtet werden. Ferner kann die Durchsetzung eigener oder die Abwehr fremder Ansprüche im Ausland schwieriger und mit erheblichen Kosten verbunden sein. Zudem könnten Gesellschaften und Organe einer erhöhten Haftung ausgesetzt sein.

Bei im Ausland gefällten Urteilen kann nicht ausgeschlossen werden, dass ein Sachverhalt anders und ggf. nachteiliger beurteilt wird, als dies vor deutschen Gerichten der Fall wäre. Ein ausländisches Urteil entfaltet aber dennoch Bindungswirkung vor deutschen Gerichten mit der Folge, dass eine gerichtliche Entscheidung nicht mehr abänderbar ist.

Im Zusammenhang mit der Rückabwicklung einiger Schiffsgesellschaften, in denen Lloyd Fonds als Gründungsgesellschafterin fungierte, besteht zwischen den finanzierenden Banken und der Bauwerft ein Rechtsstreit über die Rückzahlung der Quellensteuer. Sollten die finanzierenden Banken unterliegen, hätten diese gegebenenfalls Rückgriffsansprüche in einer Höhe von maximal 1,1 Mio. € gegenüber der Gründungsgesellschafterin.

Steuerliche Risiken

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Eintrittswahrscheinlichkeit XX
Schadenshöhe XXX

Es besteht das Risiko, dass Beurteilungs- oder Beratungsfehler oder Fristversäumnisse im steuerlichen Bereich auftreten. Dies kann dazu führen, dass steuerliche Folgen eintreten, die für Lloyd Fonds nachteilig sind, oder es bei Fristversäumnissen zu Zwangsgeldern oder Verspätungszuschlägen durch die Finanzverwaltung kommt.

Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass Vertragsprüfungen in steuerlicher Hinsicht nicht oder nur unzureichend durchgeführt werden, was ebenfalls zu nachteiligen steuerlichen Folgen für die Lloyd Fonds AG führen kann.

Reputationsrisiko

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Eintrittswahrscheinlichkeit XX
Schadenshöhe X

Als börsennotiertes Unternehmen ist die Lloyd Fonds AG einem erhöhten öffentlichen Interesse ausgesetzt. Dementsprechend können in der Öffentlichkeit wahrnehmbare Ereignisse oder Entwicklungen, wie etwa negative Nachrichten oder Informationen über Lloyd Fonds oder auch über die Branche der Sachwertinvestments, negative Marktentwicklungen oder Branchenskandale, zu einem fallenden Ansehen der Lloyd Fonds AG und damit zu einem Reputationsverlust führen.

Daneben können auch unternehmensinterne Ereignisse oder Entwicklungen, wie Insolvenzen von Bestandsfonds oder ein massiver Kursverfall der Aktie, der Reputation erheblich schaden.

GESAMTAUSSAGE ZUR RISIKOSITUATION

Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses sind keine existenzbedrohenden Einzelrisiken bekannt. Bei dem identifizierten Risiko mit einer gravierenden Schadenshöhe besteht nach Einschätzung des Vorstands eine geringe Eintrittswahrscheinlichkeit. Das Risiko mit einer sehr hohen Eintrittswahrscheinlichkeit weist eine moderate Schadenshöhe auf. Allerdings könnte ein kumulierter Eintritt von Einzelrisiken den Fortbestand des Unternehmens gefährden. Bei Umsetzung der geplanten Schifffahrts AG als neuem Geschäftsmodell wird sich die Risikostruktur der Lloyd Fonds AG erheblich verändern (siehe hierzu den folgenden Abschnitt).

Risiken bei Umsetzung der Schifffahrts AG als neuem Geschäftsmodell

Das Konzept der Schifffahrts AG sieht grundsätzlich vor, Schifffahrtsgesellschaften im Rahmen einer Sachkapitalerhöhung in die Lloyd Fonds AG einzubringen. Die Gesellschaften erhalten dafür im Gegenzug Aktien der Lloyd Fonds AG und werden nach Umsetzung der geplanten Transaktion zu gleichberechtigten Aktionären der Lloyd Fonds AG. Ein entsprechendes Angebot wurde elf Schifffahrtsgesellschaften am 6. Februar 2015 gemacht und zur Abstimmung gestellt. Obwohl die Mehrheit der Anleger das Konzept befürwortete, wurde die zur Einbringung in die Lloyd Fonds AG erforderliche Mehrheit von 75 Prozent des Kommanditkapitals mehrheitlich nicht erreicht. Das Konzept der Schifffahrts AG wurde von der Schifffahrtsbranche und auch der Mehrheit der Anleger in den Schifffahrtsgesellschaften positiv aufgenommen. Die Lloyd Fonds AG hält daher an dem strategischen Ziel der Umwandlung des Unternehmens in ein börsengelistetes Schifffahrtsunternehmen fest. Die Gesellschaft würde sich dadurch mittel- und langfristig als international agierendes Schifffahrtsunternehmen mit einer breit diversifizierten Flotte etablieren.

Bei erfolgreicher Umsetzung dieses Geschäftsmodells wird die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage in erheblichem Maße von der wirtschaftlichen Entwicklung der eingebrachten Schifffahrtsgesellschaften abhängen. Schwächephasen auf den Schifffahrtsmärkten können unmittelbare negative Auswirkungen auf die wirtschaftliche Situation und Entwicklung haben.

Trotz bestehender Charterverträge bzw. Poolbeschäftigungen können Einnahmeausfälle nicht ausgeschlossen werden, etwa weil der Charterer seinen Zahlungsverpflichtungen nur teilweise oder gar nicht nachkommt oder der Charterer international übliche Sonderkündigungs- oder Minderungsrechte, die etwa bei länger anhaltenden Betriebsunterbrechungen bestehen können, ausübt. Daneben besteht das Risiko, dass eventuell notwendige neue Beschäftigungen nicht oder nur zu einer niedrigeren Charterrate gefunden werden. Einnahmeausfälle hätten negative Auswirkungen auf Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage zur Folge.

Ferner besteht das Risiko, dass die Schiffsbetriebskosten höher ausfallen als angenommen. Die Überschreitung der Kostenansätze z. B. im Bereich der Personalaufwendungen oder bei den Dockungskosten würde die Aufwendungen erhöhen und zu Lasten der Liquidität gehen.

In der internationalen Schifffahrt bildet der US-Dollar die übliche Währung. Mit Umsetzung dieses Geschäftsmodells und Überführung von Schiffen und deren Schiffsbetrieb in die Bilanz der Lloyd Fonds AG werden sich die Fremdwährungspositionen in US-Dollar in Form von Fremdwährungsforderungen und –verbindlichkeiten maßgeblich erhöhen. Im Fall einer negativen Währungsentwicklung bestehen entsprechende Bewertungsrisiken. Die Nettofremdwährungs-exposition wird dann insgesamt als wesentlich einzuordnen sein.

Für zu übernehmende Schiffe bestehen regelmäßig Fremdfinanzierungen. Sollten die Schiffshypothekendarlehen nicht oder nur unzureichend bedient werden, können die jeweils finanzierenden Banken die bestellten Sicherheiten verwerten und ggf. von vereinbarten Sonderkündigungsrechten Gebrauch machen. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass es im schlechtesten Fall zu Notverkäufen bzw. zur Liquidation von Schifffahrtsgesellschaften kommt.

Die für die Fremdfinanzierung vereinbarten Zinssätze unterliegen nach Ablauf ihrer Festschreibung den Schwankungen der Kapitalmärkte. Höhere Zinsen als angenommen erhöhen die Aufwendungen der Lloyd Fonds AG und belasten die Liquidität.

Die Höhe eines erzielbaren Veräußerungserlöses hängt im Wesentlichen von der Marktsituation zum Zeitpunkt der Veräußerung eines Schiffes sowie dessen Zustand ab. Insbesondere Marktschwächen können dazu führen, dass die geplante Veräußerung eines Schiffes nicht, nur zu einem geringeren Preis als angenommen oder zu einem späteren Zeitpunkt als geplant erfolgen kann.

WESENTLICHE MERKMALE DES RECHNUGSLEGUNGSBEZOGENEN INTERNEN KONTROLL- UND RISIKOMANAGEMENTSYSTEMS

Elemente des rechnungslegungsbezogenen internen Kontroll- und Risikomanagementsystems

Das rechnungslegungsbezogene interne Kontroll- und Risikomanagementsystem der Lloyd Fonds AG umfasst sämtliche Grundsätze, Verfahren und Maßnahmen zur Sicherung der Wirksamkeit, Wirtschaftlichkeit und der Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung sowie zur Sicherung der Einhaltung der maßgeblichen rechtlichen Vorschriften.

Im Zentrum des internen Kontrollsystems stehen das interne Steuerungssystem sowie das interne Überwachungssystem. Zuständig für die Steuerung des internen Kontrollsystems ist der zentrale Bereich Finanzen, dem Rechnungswesen, “IFRS” und Controlling zugeordnet sind. Das interne Überwachungssystem umfasst sowohl prozessintegrierte als auch prozessunabhängige Überwachungsmaßnahmen. Als prozessintegrierte Maßnahmen kommen sowohl individuelle Kontrollen, wie beispielsweise das “Vier-Augen-Prinzip”, als auch IT-gestützte Kontrollen zum Einsatz. Zusätzlich werden durch spezifische Funktionen wie z. B. Steuern und Recht prozessintegrierte Überwachungen sichergestellt. Des Weiteren bestehen prozessunabhängige Kontrollen, die im Wesentlichen durch den Aufsichtsrat und sonstige Prüfungsorgane wahrgenommen werden.

Das rechnungslegungsbezogene Risikomanagementsystem ist in das beschriebene Risikomanagementsystem der Lloyd Fonds AG integriert. Es ist auf die signifikanten Risiken des Unternehmens im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess, einschließlich der Erstellung des Jahresabschlusses und der externen Berichterstattung, ausgerichtet. Kernelement ist dabei die Früherkennung, Steuerung und Überwachung von Risiken, die sich auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auswirken können.

Aufbauorganisation

Die Lloyd Fonds AG verfügt über eine zentrale Buchhaltungs-und Abschlusserstellungsorganisation. Dort erfolgt auch die Erstellung des Einzelabschlusses nach deutschen handelsrechtlichen Vorschriften.

Richtlinien und Verfahrensanweisungen gewährleisten die Sicherstellung einer zeitnahen, vollständigen, richtigen und effizienten Erfassung der Geschäftsvorfälle.

Die buchhalterische Erfassung der einzelnen Geschäftsvorfälle wird EDV-gestützt mithilfe der Finanzbuchhaltungssoftware Fibu-Net durchgeführt. Wesentliche in FibuNet eingebundene Vorsysteme sind das Integrierte Treasurymanagement System (ITS) der Firma ecofinance sowie das Enterprise Resource Planning (ERP)-System DC-Fonds des Herstellers Devcon. DC-Fonds dient insbesondere der Organisation, Steuerung und Überwachung des Vertriebs sowie der Treuhandverwaltung der von Lloyd Fonds initiierten Anlageprodukte. Neben diesen integrierten Systemen verfügt Lloyd Fonds über ein IT-gestütztes Tool zur Bewertung von Schiffsbeteiligungen.

Ablauforganisation

Die Erstellung des Jahresabschlusses und die externe Berichterstattung erfolgen in Form eines strukturierten Prozesses auf Basis eines zwischen den einbezogenen internen Abteilungen sowie externen Partnern abgestimmten Zeitplans. Dabei werden auch Fristen für die Lieferung von abschlussrelevanten Informationen, die außerhalb des Rechnungswesens generiert werden, vereinbart. Beispiele hierfür sind Informationen aus dem Fondsmanagement für die Bewertung von Beteiligungen. Die Erhebung von abteilungs- und unternehmensfremden Daten erfolgt auf der Grundlage von zuvor festgelegten individuellen Anforderungsprofilen. Der Prozess beinhaltet auch eine Rücklaufkontrolle zur Sicherstellung des rechtzeitigen Eingangs vollständiger Informationen.

Zur Sicherstellung der Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses beinhaltet der Erstellungsprozess eine Vielzahl von Kontrollen. Hierbei handelt es sich um präventive und nachgelagerte aufdeckende Kontrollen. In den Bereich der präventiven Kontrollen fallen insbesondere Genehmigungs- und Freigabeverfahren, beispielsweise im Rahmen der Eingangsrechnungserfassung und beim Zahlungsverkehr. Bestimmte Transaktionen, die sich wegen ihres Umfangs oder ihrer Komplexität auf den Jahresabschluss auswirken können, sind ebenfalls nach einem festgelegten Verfahren freizugeben. Zudem werden die zentralen Bereiche Rechnungswesen und Controlling und Recht direkt als interne Berater in die Gestaltung von bedeutenden Verträgen, beispielsweise im Rahmen der Konzeption neuer Beteiligungsangebote, mit eingebunden. Infolgedessen erhält das Rechnungswesen Informationen aus erster Hand, um die richtige bilanzielle Behandlung dieser Vorgänge sicherzustellen.

Die aufdeckenden Kontrollen finden in den verschiedenen Phasen des Abschlussprozesses statt. Hier kommt insbesondere das “Vier-Augen-Prinzip” zum Tragen. Die ermittelten Daten werden anschließend in elektronischer Form an das Controlling übertragen. Dort werden sie für Zwecke des monatlichen Management-Reportings weiterverarbeitet. Hierbei findet eine enge Abstimmung zwischen Rechnungswesen und Controlling hinsichtlich der gelieferten Abschlussinformationen statt.

Neben dem monatlichen Management-Reporting wird ein wöchentlicher Jour fixe zwischen dem Rechnungswesen und dem Finanzvorstand durchgeführt, in dem wesentliche abschlussrelevante Themen besprochen werden.

NACHTRAGSBERICHT

Neuausrichtung des Unternehmens zur Schifffahrts AG

Vor dem Hintergrund der Schifffahrtskrise sowie des Paradigmenwechsels für die Branche der Anbieter geschlossener Fonds durch das im Juli 2013 in Kraft getretene Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) ist eine Neuausrichtung des bisherigen Geschäftsmodells der Lloyd Fonds AG erforderlich. Entsprechend haben Vorstand und Aufsichtsrat der Lloyd Fonds AG am 6. Februar 2015 eine Neuausrichtung des Unternehmens beschlossen. Aus dem Emissionshaus soll die Holdinggesellschaft eines börsennotierten Schifffahrtsunternehmens werden. Damit reagiert die Lloyd Fonds AG auf die Marktentwicklungen und stellt sich als Unternehmen neu auf, um auch künftig im Bereich der Schiffsfinanzierung erfolgreich agieren zu können. Bei einer Abstimmung in 11 KG-Schifffahrtsgesellschaften im März und April wurde allerdings nur bei einer Gesellschaft die für die Einbringung der Schiffe in die Lloyd Fonds AG erforderliche Mehrheit von 75 Prozent erreicht.

Realisierung eines neuen Auszubildendenwohnheims in Hamburg unter Beratung der Lloyd Fonds AG

Im Februar 2015 arrangierte die Lloyd Fonds AG als Berater die Realisierung eines neuen städtischen Auszubildendenwohnheims in Hamburg. Das neue Auszubildendenwohnheim wird von der Stadt Hamburg öffentlich gefördert, u. a. weil knapp die Hälfte aller Auszubildenden in Hamburger Unternehmen aus anderen Städten und Gemeinden kommen und in Hamburg eine kostengünstige Wohnmöglichkeit benötigen. Im Ballungsgebiet Hamburg ist aber günstiger privater Wohnraum insbesondere für Auszubildende nur schwer zu finden.

Das Objekt ist langfristig an die Stiftung “Azubiwerk” vermietet. Nach Fertigstellung des Wohnheims im Sommer 2016 werden dort rund 156 Auszubildende in circa 68 Apartments bezahlbaren Wohnraum finden. Für die Auszubildenden sind Wohngemeinschaften für zwei bis vier Personen geplant. Aus der Vermittlung dieses Objektes an die Stiftung werden Erlöse in Höhe von rund 170 T€ bis Mitte 2016 erwartet.

Verkauf von weiteren Objekten des Immobilienfonds “Vier Einzelhandelsobjekte in Norddeutschland”

Die Lloyd Fonds AG hat im Januar 2015 das verbleibende Objekt des Immobilienfonds “Vier Einzelhandelsobjekte in Norddeutschland” erfolgreich verkauft. Der im Jahr 1999 aufgelegte Immobilienfonds investierte in Einzelhandelsobjekte in Hamburg, Göttingen, Hardegsen und Leezen. Bereits im Jahr 2013 wurden die beiden Liegenschaften in Göttingen und Hardegsen an die REWE-Gruppe veräußert. Die Liegenschaft in Leezen wurde im Sommer 2014 veräußert. Abschließend wurde nun das im Stadtteil Hamm gelegene Hamburger Objekt verkauft, so dass der Fonds beendet wird. Die Lloyd Fonds AG, die maßgeblich an dem Fonds beteiligt ist, erzielt aus dem Verkauf des Hamburger Objektes einen Liquiditätszufluss in Höhe von rund 600 T€.

Projektierung und Beratung der Lloyd Fonds AG bei der Umfinanzierung eines Hotelportfolios mit Objekten in Deutschland und Österreich

Im April 2015 konnte eine Umfinanzierung eines Hotelportfolios unter Mitwirkung der Lloyd Fonds Real Estate Management GmbH, einer 100%ige Tochtergesellschaft der Lloyd Fonds AG erfolgreich umgesetzt werden. Neue Darlehensgeber des Hotelportfolios sind zwei Kredit-Fondsgesellschaften aus Luxemburg, die den Eigentümern des Hotelportfolios Finanzierungen über zusammen 44.700 T€ zur Verfügung gestellt haben. Zum Hotelportfolio gehören insgesamt sieben in Deutschland und Österreich liegende Hotels der 3- bzw. 4-Sterne-Kategorie mit insgesamt über 800 Zimmern. Für die erbrachten Projektierungs- und Beratungsleistungen bei dieser Umfinanzierung werden Erlöse in Höhe von rund 700 T€ realisiert.

PROGNOSEBERICHT

In den folgenden Prognosen sind Annahmen enthalten, deren Eintritt nicht sicher ist. Sofern eine oder mehrere Annahmen nicht eintreffen, können die tatsächlichen Ergebnisse und Entwicklungen wesentlich von den dargestellten Prognosen abweichen.

Internationale Wirtschaftsentwicklung

Die Konjunkturentwicklung in Deutschland zieht angesichts niedriger Ölpreise nach einem schwachen Verlauf zur Jahresmitte 2014 wieder an. Vermehrte Investitionen und steigende Nettolöhne, die wiederum zu einer dynamischen Entwicklung des privaten Konsums führen, trugen zu der positiven Wirtschaftsentwicklung der letzten Monate bei. Vor diesem Hintergrund prognostiziert das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) ein Wachstum der Wirtschaftsleistung in Deutschland von 1,7 Prozent im laufenden Jahr und 1,9 Prozent im Jahr 2016. Auch für das Exportwachstum prognostiziert das IfW mit 6,5 Prozent für das laufende Jahr eine positive Entwicklung (2014: 4 Prozent).

Die weltwirtschaftliche Entwicklung und insbesondere die fortgeschrittenen Volkswirtschaften werden bis einschließlich 2016 dynamische Wachstumsraten aufweisen. Wachstumstreiber ist eine belebte Wirtschaftsaktivität im privaten Sektor, die durch die expansive Geldpolitik der Notenbanken und den geringen Ölpreis gefördert wird.

Für die Vereinigten Staaten, die bereits im Berichtszeitraum ein überdurchschnittliches Wachstum vorweisen konnten, rechnet das IfW auch in den nächsten beiden Jahren mit BIP-Wachstumsraten von 3,2 bzw. 3,5 Prozent. Im Euroraum hingegen fällt die prognostizierte Beschleunigung des Produktionsanstiegs mit 1,2 Prozent im laufenden und 1,5 Prozent im kommenden Jahr vergleichsweise schwach aus. Und auch für China, das bereits im Berichtszeitraum mit 7,4 Prozent so langsam wuchs wie seit 24 Jahren nicht mehr, geht die Weltbank mit einem prognostizierten Wachstum von 6,8 Prozent von einer weiterhin rückläufigen Entwicklung der zweitgrößten Volkswirtschaft aus.

Marktentwicklung Schifffahrt

Im Bereich der Containerschiffe ist die inaktive Flotte weiter rückläufig und beträgt Ende März 2015 laut Alphaliner knapp 1,3 Prozent der Containerflotte. Der höchste Rückgang war dabei bei den kleineren Containerschiffen zwischen 500 – und 3.000 TEU zu verzeichnen, während sich die Anzahl der inaktiven Schiffe bei den größeren Einheiten erhöhte.

Die Charterraten entwickelten sich im ersten Quartal 2015 durchgehend positiv. Der New ConTex Index erhöhte sich um 99 Punkte bzw. 26,9 Prozent und lag Ende März bei 472 Punkten.

Das erfreuliche Nachfragewachstum des Jahres 2014 dürfte sich bei den Containerschiffen 2015 laut einer Studie der HSH Nordbank fortsetzen. Dabei erweist sich insbesondere der konjunkturelle Aufschwung in den USA als starker Treiber. Insbesondere die Verkehre zwischen Südostasien und der amerikanischen Westküste sind von diesem positiven Trend betroffen. Insgesamt sollte die Nachfrage nach Containerschiffen im Jahr 2015 und den Folgejahren leicht ansteigen, und zwar 2015 von 6 auf 7 Prozent. Dennoch dürfte das Jahr 2015 für die Betreiber von Containerschiffen nach wie vor herausfordernd bleiben. Zwar haben die Rückgänge der Bunkerpreise hohe Betriebskostenersparnisse zu Folge und auch die Gewinnmargen der Reedereien des letzten Jahres zeigten teilweise spürbare Aufwärtstendenzen, dennoch werden die Reedereien aufgrund der Überkapazitäten voraussichtlich weiter darum kämpfen, positive Unternehmensergebnisse zu erreichen.

Der Tankermarkt konnte in den letzten Monaten seine Erholung fortsetzen. Die Nachfrage nach Tankschiffen hat sich aufgrund größerer Transportentfernungen positiv entwickelt. Für die kommenden Jahre birgt ein Anstieg des Ölangebots bei niedrigen Preisen weiteres Nachfragepotenzial.

Aufgrund der geringen Ablieferungen und anhaltend hohen Verschrottungen ist die Kapazität der Flotte im vergangenen Jahr langsamer gestiegen als prognostiziert. Das Angebot soll nach einer Studie der HSH Nordbank jedoch ab dem Jahr 2015 schneller wachsen, da das Orderbuch groß ist und Ablieferungen zeitlich verschoben wurden. In diesem Jahr soll das Flottenwachstum noch unterhalb des Wachstums der Nachfrage liegen, wodurch die Erholung der Charterraten 2015 auslaufen dürfte. Dabei sind die Aussichten für die Produktentanker prinzipiell besser als die der Rohöltanker, da insbesondere die USA aufgrund des Verbots von Rohölprodukten ihre durch den Fracking-Boom entstehenden Ölüberschüsse verstärkt in Form von Ölprodukten exportieren.

Marktentwicklung Immobilien

Angesichts der guten Entwicklung der deutschen Konjunktur wird das Transaktionsvolumen im Gewerbeimmobilienbereich höchstwahrscheinlich die Marke von 40 Mrd. € deutlich übertreffen (Vj. 39,8 Mrd. €). Zugleich bedeutet dies, dass der Nachfrageüberhang nicht nur bestehen bleibt, sondern - mit entsprechendem Druck auf die Rendite - noch höher ausfällt. Im Büroimmobiliensektor wird für dieses Jahr erneut eine leichte Steigerung der Spitzenmiete erwartet, die Leerstandsquote dürfte ebenfalls noch leicht sinken. Die positiven wirtschaftlichen Rahmendaten beflügeln auch den deutschen Hotelmarkt, die Branche prognostiziert einen erneuten Anstieg bei Übernachtungen und Umsatz von rund 2 Prozent. In den Niederlanden hängt die weitere Entwicklung des Büroimmobilienmarktes wesentlich von der Konjunkturentwicklung ab. Als exportorientierte Wirtschaft sollten die Niederlande von dem anziehenden Welthandel profitieren.

Marktentwicklung Kapitalmarkt

Die Zeiten des Wandels innerhalb der Branche Geschlossener Sachwertinvestments sind noch nicht abgeschlossen. Motor des Wandels ist zum einen der anhaltende Vertrauensverlust der Anleger gegenüber Finanzprodukten. Darüber hinaus besteht die zentrale Herausforderung für die Anbieter von Sachwertinvestments nach wie vor in der Anpassung an regulatorische Neuerungen, insbesondere an das im Jahr 2013 in Kraft getretene KAGB. Während die neuen regulatorischen Auflagen langfristig für die Branche eine erhebliche Chance bieten, sich im vollregulierten Markt neu zu positionieren, müssen Anbieter, Vertriebe und Dienstleister zunächst die weitere Umsetzung des Gesetzes in die Praxis leisten. Dabei geht es insbesondere um die Zulassungsverfahren für die Kapitalverwaltungsgesellschaften und im Anschluss um die neuen Investmentvermögen und deren Vertriebsanzeigeverfahren. Bis zum 31. Dezember 2014 sind insgesamt 205 KVGs durch die BaFin zugelassen worden.

In zahlreichen Punkten der Umsetzung des KAGB besteht noch Unklarheit, was seitens der Anbieter, aber auch der Vertriebe nach wie vor zu einer erheblichen Verunsicherung führt. Vor diesem Hintergrund steht auch das Jahr 2015 für viele Marktteilnehmer im Zeichen der Fortsetzung des schon begonnenen Wandels.

Während die Regulierung zunächst zweifelsohne mit tiefgreifenden operativen und strategischen Anpassungen verbunden ist, wodurch die Geschäftstätigkeit in den vergangenen Jahren beeinträchtigt wurde, bietet das neue regulatorische Umfeld langfristig erhebliche Chancen für neues Wachstum innerhalb der Branche Geschlossener Sachwertinvestments. Laut einer Studie des bsi und PwC vom Oktober 2014 nehmen die Manager Alternativer Investmentfonds die neue Gesetzgebung vor diesem Hintergrund als erhebliche Chance wahr. Maßgeblich für diese Einschätzung ist, dass sich Anbieter nunmehr auf ein einheitliches Regulierungs- und Anlegerschutzniveau verlassen können. Dennoch waren 60 Prozent der Studienteilnehmer der Meinung, dass sich die Branche weiter konsolidieren wird, da insbesondere kleinere Anbieter nur schwerlich den Anforderungen des KAGB gerecht werden können. Marktteilnehmer gehen vor dem Hintergrund des aktuell niedrigen Zinsniveaus davon aus, dass die Nachfrage institutioneller Investoren nach offenen AIFs steigen wird. Allerdings rechnen Studienteilnehmer mit einer stagnierenden beziehungsweise rückläufigen Investitionsbereitschaft von privaten Anlegern in Geschlossene Sachwertinvestments.

Um das Geschäft mit institutionellen Anlegern in den kommenden Jahren erfolgreich weiter auszubauen, müssen die Sachwertanbieter den eingeschlagenen Weg vom Emissionshaus hin zum Assetmanager mit Strukturierungskompetenz konsequent weitergehen.

UNTERNEHMENSENTWICKLUNG

Die aktuelle Marktentwicklung macht eine Neupositionierung der Lloyd Fonds AG notwendig. Es gilt, neue Produktklassen und Absatzmärkte zu erschließen. Vor diesem Hintergrund hat der Aufsichtsrat der Lloyd Fonds AG am 6. Februar 2015 eine Neuausrichtung des Unternehmens beschlossen. Aus dem Emissionshaus soll die Holdinggesellschaft eines börsennotierten Schifffahrtsunternehmens werden. Die geplante Schifffahrts AG soll das bestehende Geschäftsmodell erweitern. Ein Schritt, der angesichts der anhaltenden Schifffahrtskrise und des nach wie vor unter der Vertrauenskrise der Anleger gegenüber Finanzprodukten leidenden Absatzmarktes für Geschlossene Sachwertinvestments notwendig ist, um das Unternehmen zukunftsfähig aufzustellen.

Vor dem Hintergrund, dass sowohl der Kapitalmarkt als auch die maritime Branche sehr positiv auf das Modell der Schifffahrts AG reagiert haben, wird das Geschäftsmodell mit dem Ziel einer zeitnahen Umsetzung derzeit weiterentwickelt. Die Lloyd Fonds AG prüft weiter die Umsetzung des Konzeptes der Schifffahrts AG, obwohl bei einer ersten Abstimmung in 11 Schifffahrtsgesellschaften nur eine mit der erforderlichen 75%igen Mehrheit für das Angebot der Lloyd Fonds AG gestimmt hat. Mittelfristig soll eine ausreichend diversifizierte Containerflotte in die AG eingebracht werden. Zum einen soll weiteren KG-Schiffen das Angebot gemacht werden, ihre Schiffsbetriebe in die AG einzubringen. Zum anderen sollen neue Schiffe über Kapitalerhöhungen in der Lloyd Fonds AG finanziert werden. Bei der Umsetzung des Konzeptes wird Lloyd Fonds die Erfahrungen der intensiven Gespräche mit sehr vielen Anlegern ebenso berücksichtigen wie die aktuellen Entwicklungen am Schifffahrts- und Kapitalmarkt.

Mit der geplanten mittel- bis langfristigen Neupositionierung zum börsennotierten Schifffahrtsunternehmen entwickelt die Lloyd Fonds AG ein diversifiziertes Geschäftsmodell: Das Unternehmen wird mit der in den letzten 20 Jahren gewonnenen Strukturierungskompetenz für Sachwertinvestments weiterhin Finanzprodukte und -dienstleistungen in den Bereichen Schifffahrt und Immobilien vornehmlich für institutionelle Anleger anbieten und hieraus Erträge generieren. Darüber hinaus wird die Lloyd Fonds AG als börsennotiertes Schifffahrtsunternehmen künftig für die Schifffahrtsindustrie ein Finanzierungspartner sein, der zu international wettbewerbsfähigen Konditionen Kapital zur Finanzierung von Schiffen bereitstellen kann. Dabei steht die Lloyd Fonds AG mit ihren Dienstleistungen allen großen Reedereien zur Verfügung, die Bedarf daran haben, ihre Flotten zu erneuern oder zu vergrößern. Schifffahrt wird in der Zukunft technologisch noch anspruchsvoller sein als in der Vergangenheit. Der Bedarf an modernen Schiffen beispielsweise mit neuen, kostensparenden Antriebstechnologien ist erheblich. Der hierfür erforderliche Finanzierungsbedarf ist groß und bietet gute Geschäftsaussichten für die “neue” Lloyd Fonds AG.

Das positive Ergebnis von 0,2 Mio. € verdeutlicht, dass die Lloyd Fonds AG auf Basis der Bestandsverwaltung und durch die Fokussierung des Unternehmens auf die Kernkompetenzen Schifffahrt und Immobilien auf dem richtigen Weg ist, um das Unternehmen nachhaltig erfolgreich zu positionieren. Für das Jahr 2015 und 2016 rechnet die Lloyd Fonds AG ebenfalls mit einem positiven Ergebnis.

Die Herausforderung für das Unternehmen besteht nunmehr darin, mit der Kompetenz und Erfahrung aus 20 Jahren Marktzugehörigkeit insbesondere im Assetmanagement weiterhin erfolgreich zu arbeiten und innovative Produkte zu entwickeln. Die geplante Schifffahrts AG ist ein entscheidender Schritt auf diesem Weg.

CHANCEN

Gesamtaussage

Mit Ausweis eines positiven Ergebnisses in Höhe von 0,2 Mio. € steht die Lloyd Fonds AG auf einer soliden wirtschaftlichen Basis, um das Unternehmen im Jahr 2015, wie im Nachtragsbericht ausführlich erläutert, strategisch weiterzuentwickeln. Unter Nutzung und Ausbau der vorhandenen Stärken und Kompetenzen ist die Lloyd Fonds AG bestrebt, dieses Chancenpotenzial bestmöglich auszuschöpfen. Wesentliche Chancen ergeben sich aus folgenden Entwicklungen:

Neues Geschäftsmodell: Börsennotiertes Schifffahrtsunternehmen

Die Lloyd Fonds AG stellt sich mittel- bis langfristig als börsennotiertes Schifffahrtsunternehmen mit eigenen Schiffen, direktem Kapitalmarktzugang und 20 Jahren Investmenterfahrung neu auf. Damit schlägt das Unternehmen für die Branche einen zukunftsweisenden Weg ein. Die positive Reaktion des Kapitalmarktes auf das Konzept der Schifffahrts AG, die in einem Kursanstieg von über 100 Prozent auf bis zu über 3,00 € zum Ausdruck gebracht wurde, bestätigt, welches Potenzial der Kapitalmarkt in dem neuen Geschäftsmodell der Lloyd Fonds AG sieht.

Aktiver Player im institutionellen Geschäft der Assetfinanzierungen

Sachwerte werden insbesondere von institutionellen Investoren nachgefragt. Mit der Transaktion von 57 Mio. US-Dollar für den Flugzeugfonds “Lloyd Fonds A380 Singapore Airlines” an institutionelle Investoren in Korea Ende vergangenen Jahres, der Vermittlung eines Azubiwohnheims an eine renommierte Hamburger Stiftung im März 2015 und der Vermittlung eines Darlehens in Höhe von rund 45 Mio. € aus zwei luxemburgischen Fonds an einen Hotelbetreiber unterstreicht Lloyd Fonds seine Kompetenz als aktiver Player im internationalen Geschäft der Assetfinanzierungen. Der strukturelle Wandel der Branche macht diesen Sektor noch zukunftsfähiger und birgt erhebliche Chancen für Anbieter, die ihre Produkte und ihr Netzwerk frühzeitig auf diese Zielgruppe einstellen.

Kompetenz und langjährige Erfahrung im aktiven Assetmanagement

Die Lloyd Fonds AG gehört mit ihrer nun 20-jährigen Historie zu den ältesten Sachwerteanbietern der Branche. Seit Unternehmensgründung im Jahr 1995 wurden 106 Beteiligungen initiiert, in die über 53.000 Anleger Eigenkapital von über 2,0 Mrd. € investiert haben. Das Unternehmen realisierte bisher ein kumuliertes Investitionsvolumen von über 5 Mrd. €. Durch das aktive Assetmanagement dieses Portfolios können zudem zusätzliche Einnahmen generiert werden. Durch die Platzierung der Mezzanine-Tranche für den Flugzeugfonds “Lloyd Fonds A380 Singapore Airlines” bei institutionellen Investoren in Korea und den Verkauf von einem weiteren Objekt des Immobilienfonds “Vier Einzelhandelsobjekte in Norddeutschland” konnte die Lloyd Fonds AG in 2014 substanzielle zusätzliche Erträge generieren. Durch die langjährige Erfahrung als Assetmanager können sich nennenswerte Chancen für den Lloyd Fonds AG ergeben.

Fokussierung auf Schifffahrt und Immobilien

Während im Rahmen der geplanten Schifffahrts AG der Bereich Schifffahrt in den unternehmensstrategischen Fokus rückt, wird die Lloyd Fonds AG auch künftig in der Anlageklasse Immobilien aktiv sein. Damit baut die Unternehmensstrategie auf die beiden historisch umsatzstärksten Anlageklassen der Sachwertebranche auf. Die Entwicklung neuer Investitionsvehikel für beide Geschäftsfelder eröffnet der Lloyd Fonds AG die Möglichkeit, sich nachhaltig in dem veränderten Marktumfeld zu positionieren.

Neue zielgruppengerechte Produkte

Die wichtigste Herausforderung für die Anbieter von Sachwertinvestments ist, auf den Markt zu hören und Produkte zu entwickeln, die den jeweiligen Bedürfnissen der Anleger – ob privat oder professionell – entsprechen. Das Konzept der Schifffahrts AG reagiert auf die gestiegene Nachfrage nach liquiden Investments in Sachwerten und erschließt damit mittel bis langfristig neue Absatzmärkte für die “neue” Lloyd Fonds AG.

Schlusserklärung

Schlusserklärung zum Bericht des Vorstands über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen gemäß § 312 Abs. 3 AktG:

“Bei unserer Gesellschaft haben in Beziehung zu dem herrschenden oder einem mit diesem verbundenen Unternehmen im Geschäftsjahr keine berichtspflichtigen Vorgänge vorgelegen.”

Hamburg, den 28. Mai 2015

Der Vorstand der Lloyd Fonds AG

gez. Dr. Torsten Teichert

Bilanz zum 31. Dezember 2014

AKTIVA

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31.12.2014

EUR
31.12.2013

EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 11.090,00 9.053,00
II. SACHANLAGEN
1. Einbauten in fremden Grundstücken 74.369,00 113.110,00
2. Betriebs‑ und Geschäftsausstattung 265.403,00 243.280,00
339.772,00
III. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.295.698,75 2.431.948,75
2. Beteiligungen 2.593.808,47 2.928.895,86
4.889.507,22
5.240.369,22
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. FORDERUNGEN UND SONSTIGE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 200.845,80 1.336.082,10
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.758.421,28 1.662.237,64
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 2.656.913,26 2.549.604,53
4. Sonstige Vermögensgegenstände 988.122,44 814.772,10
7.604.302,78
II. KASSENBESTAND, GUTHABEN BEI KREDITINSTITUTEN 516.967,64 1.023.625,01
8.121.270,42
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 181.498,61 221.484,05
13.543.138,25 13.334.093,04
Passiva
31.12.2014

EUR
31.12.2013

EUR
A. EIGENKAPITAL
I. GEZEICHNETES KAPITAL 9.156.642,00 27.469.927,00
II. KAPITALRÜCKLAGE 580.242,71 48.187.005,00
III. GEWINNRÜCKLAGEN 335.422,49 335.422,49
IV. BILANZVERLUST ‑193.592,53 ‑66.313.898,36
9.878.714,67
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Steuerrückstellungen 214.285,29 0,00
2. Sonstige Rückstellungen 1.061.649,30 1.153.833,57
1.275.934,59
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 580.279,69 616.072,85
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.329.884,07 1.173.300,91
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 264.910,96 264.910,96
4. Sonstige Verbindlichkeiten 197.812,42 447.518,62
‑ davon aus Steuern: EUR 64.449,39 (31.12.2013: EUR 69.010,54)
2.372.887,14
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 15.601,85 0,00
13.543.138,25 13.334.093,04

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2014

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2014

EUR
2013

EUR
1. Umsatzerlöse 1.490.894,14 3.783.031,41
2. Sonstige betriebliche Erträge 1.854.151,94 1.872.966,48
‑ Erträge aus Kursdifferenzen: EUR 85.697,31 (Vj.: EUR 156.676,93)
3. Aufwendungen für bezogene Leistungen ‑35.592,56 ‑1.560.756,65
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter ‑2.872.996,57 ‑3.494.669,71
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung ‑277.701,23 ‑359.455,42
‑ davon für Altersversorgung: EUR 5.678,56 (Vj.: EUR 5.136,00)
‑3.150.697,80 ‑3.854.125,13
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen ‑122.936,50 ‑140.872,55
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen ‑4.896.296,61 ‑4.563.672,21
‑ Aufwendungen aus Kursdifferenzen: EUR 92.513,70 (Vj.: EUR 103.035,07)
7. Erträge aus Beteiligungen 1.370.911,74 901.322,20
‑ davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 734.236,70 (Vj.: EUR 609.866,66)
8. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 4.141.109,44 3.905.541,68
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 962.425,23 1.336.547,85
‑ davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 410.746,16 (Vj.: EUR 471.039,67)
‑ davon aus Aufzinsung: EUR 4.553,41 (Vj.: EUR 2.276,70)
10. Abschreibungen auf Finanzanlagen ‑939.647,84 ‑2.806.034,66
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen ‑141.384,57 ‑476.756,57
‑ davon an verbundene Unternehmen: EUR 83.483,96 (Vj.: EUR 160.342,50)
12. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 532.936,61 ‑1.602.808,15
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag ‑329.914,00 413.024,97
14. Sonstige Steuern ‑2.764,07 ‑3.878,28
15. Jahresüberschuss/‑fehlbetrag 200.258,54 ‑1.193.661,46
16. Verlustvortrag ‑66.313.898,36 ‑65.120.236,90
17. Verrechnung mit Kapitalrücklage 47.606.762,29 0,00
18. Verrechnung mit Herabsetzung gezeichnetes Kapital 18.313.285,00 0,00
19. Bilanzverlust ‑193.592,53 ‑66.313.898,36

Anhang für das Geschäftsjahr 2014

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB. Von den Erleichterungen nach § 288 HGB wurde teilweise Gebrauch gemacht.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2014 vom 1. Januar 2014 bis zum 31. Dezember 2014 wird unter Beachtung der Vorschriften des 3. Buches des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die Bestimmungen des Aktiengesetzes wurden beachtet.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und zur Währungsumrechnung in Euro

Die Bilanzierung erfolgt unter der Annahme der Geschäftsfortführung (going concern).

Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungsdauer beträgt zwischen 3 und 19 Jahren. Geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens werden mit einem Wert bis zu € 150 im Zugangsjahr vollständig abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens zwischen € 150 und € 1.000 werden in einem jahresbezogenen Sammelposten erfasst und über fünf Jahre abgeschrieben.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert aktiviert. Sofern von Personenhandelsgesellschaften Liquiditätsausschüttungen erfolgten, wurden diese von den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert abgesetzt, wenn diesen keine entsprechenden Gewinne gegenüberstehen (gem. IDW RS HFA 18). Es wurden im Berichtsjahr sowohl Abschreibungen, soweit Wertminderungen vorlagen, als auch Zuschreibungen, vorgenommen.

Bei der Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Es wurden im Berichtsjahr Forderungsverluste verbucht, soweit von einer Uneinbringlichkeit der Forderung ausgegangen werden musste. Im Berichtsjahr wurden Einzelwertberichtigungen als auch Pauschalwertberichtigungen gebildet.

Die liquiden Mittel werden zum Nominalwert angesetzt.

Bei der Bemessung der Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken mit ihrem Erfüllungsbetrag angemessen und ausreichend Rechnung getragen.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Forderungen und Verbindlichkeiten sowie flüssige Mittel in Fremdwährung werden mit dem Kurs am Tage des Geschäftsvorfalls bzw. mit dem niedrigeren (höheren) Kurs am Bilanzstichtag bewertet. Eventualverbindlichkeiten sind mit dem Kurs am Bilanzstichtag bewertet.

Zum Abschlussstichtag wurden auf fremde Währungen lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten gem. § 256 a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs (USD 1,2141 bzw. 0,77890 GBP) bewertet.

Latente Steuern werden zur Berücksichtigung zukünftiger steuerlicher Folgen von temporären Differenzen zwischen den steuerlichen Bemessungsgrundlagen der Vermögenswerte und Schulden und deren Wertansätzen gebildet (Verbindlichkeitsmethode). Latente Steuern werden unter Anwendung der Steuersätze und -vorschriften bewertet, die am Bilanzstichtag gelten oder im Wesentlichen gesetzlich verabschiedet sind und deren Geltung zum Zeitpunkt der Realisierung der latenten Steuerforderung bzw. der Begleichung der latenten Steuerverbindlichkeit erwartet wird.

III. Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung der Positionen des Anlagevermögens wird im Anlagenspiegel

(Anlage I zum Anhang) dargestellt.

Die Anteilsbesitzliste zum 31.12.2014 ist in der Anlage III zum Anhang dargestellt.

Bei den Forderungen gegenüber Unternehmen mit Beteiligungsverhältnis sind Forderungen in Höhe von T€ 123 enthalten, (Vorjahr: T€ 119), die eine Laufzeit zwischen ein und fünf Jahren haben. Sämtliche weitere Forderungen haben grundsätzlich Restlaufzeiten von bis zu 1 Jahr. Aufgrund der aktuellen Marktlage, ist es möglich, dass einige Forderungen längere Laufzeiten haben. Zurzeit gibt es hierfür jedoch keine Anzeichen.

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen handelt es sich überwiegend um Forderungen der Lloyd Fonds AG aus der Geschäftsbesorgung für die Beteiligungsfonds.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Forderungen gegenüber der Lloyd Treuhand GmbH aus der Gewinnabführung sowie aus Forderungen gegenüber Tochtergesellschaften.

Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, resultieren aus der Geschäftsbesorgung für Beteiligungsfonds und Darlehensforderungen. In den Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 698 (Vorjahr: T€ 619) enthalten.

Die sonstigen Vermögensgegenstände resultieren im Wesentlichen aus Forderungen gegenüber dem Finanzamt sowie aus Kautionen für Miete und einen EDV Dienstleister.

Die flüssigen Mittel in Höhe von T€ 517 (Vorjahr: T€ 1.024) setzten sich im Wesentlichen aus Guthaben gegenüber Kreditinstituten zusammen.

Das gezeichnete Kapital (auf den Inhaber lautende Stammaktien ohne Nennbetrag) wurde im Wege der vereinfachten Einziehung nach § 237 Abs. 3 Nr. 1 AktG um € 1,00 herabgesetzt. Die Herabsetzung erfolgte durch Einziehung einer Stückaktie mit einem anteiligen Grundkapital von € 1,00, die der Gesellschaft von einem Aktionär unentgeltlich zur Verfügung gestellt wurde.

Das Grundkapital wurde in vereinfachter Form nach den Vorschriften der §§ 229 ff. AkG im Verhältnis 3:1 um € 18.313.284,00 auf € 9.156.642,00 herabgesetzt.

Das gezeichnete Kapital beträgt:

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31. Dezember 2013: 27.469.927 Aktien à € 1,00 € 27.469.927,00
31. Dezember 2014: 9.156.642 Aktien à € 1,00 € 9.156.642,00

Genehmigtes Kapital

Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 25. Juli 2017 um insgesamt bis zu € 13.734.963,00 durch ein- oder mehrmalige Ausgabe nennwertloser, auf den Inhaber lautende Stückaktien gegen Bar- oder Sacheinlagen zu erhöhen.

Aus der Kapitalrücklage zum 31.12.2013 in Höhe von € 48.187.005,00 wurden 47.606.763,29 mit den Verlustvorträgen zum 31.12.2013 in Höhe von € 66.313.898,36 verrechnet. Somit verbleibt ein Verlustvortrag vor Kapitalschnitt von € 18.707.135,07. Nach dem Kapitalschnitt von 1:3 um € 18.313,284 ergibt sich ein Verlustvortrag zum 31.12.2014 in Höhe von € 393.851,07.

Die Fristigkeiten der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel (Anlage II zum Anhang) dargestellt.

Der Vorjahreswert der Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, wurde angepasst. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um nicht eingezahlten GmbH Anteile in Höhe von T€ 68.

Von den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betreffen T€ 0,0 (Vorjahr: T€ 274) Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten als Vertriebspartner.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen sonstige Verbindlichkeiten. Sie betreffen im Wesentlichen gewährte Darlehen in Höhe von T€ 746 (Vorjahr: T€ 623) gegenüber der Lloyd Shipping GmbH und gegenüber der Lloyd Fonds Management GmbH von T€ 578 (Vorjahr: T€ 549).

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Im Berichtsjahr wurden Einzelwertberichtigungen, Pauschalwertberichtigungen in Höhe von pauschal 5% als auch Abschreibungen auf Forderungen in Höhe von insgesamt T€ 1.137 gebildet.

Im Berichtsjahr wurden Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von T€ 940 (Vorjahr: T€ 2.806) vorgenommen. Die Abschreibungen betreffen Abwertungen der KG Beteiligungen, der GmbH Beteiligungen sowie Beteiligungen an verbundenen Unternehmen. Die Abschreibungen wurden aufgrund voraussichtlich dauernder Wertminderungen vorgenommen.

Die periodenfremden Aufwendungen betragen T€ 48 (Vorjahr T€ 55). Sie resultieren aus einer nachträglichen Mieterhöhung sowie aus Aufwendungen für Vorjahre, insbesondere aus der Nebenkostenabrechnung 2013.

Zum Bilanzstichtag bestehen körperschaftsteuerliche Verlustvorträge in Höhe von rund € 20,3 Mio. als auch gewerbesteuerliche Verlustvorträge in Höhe rund € 12,3 Mio. für die keine aktiven latenten Steuern angesetzt wurden, da insgesamt von dem Wahlrecht nach § 274 (1) HGB Gebrauch gemacht wurde.

V. Sonstige Angaben

Der Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:

- Herr Dr. Torsten Teichert, Vorstand (Vorsitzender), Bereichsverantwortung für die Geschäftsbereiche Schifffahrt, Investments & Alternative Assets, Finanzen und Verwaltung

- Herr Dr. Joachim Seeler, Vorstand, Bereichsverantwortung für die Geschäftsbereiche Immobilien, Treuhand und Vertrieb & Marketing

Dr. Joachim Seeler verlässt das Unternehmen zum 31. Januar 2015. Der Austritt als Vorstand wurde am 09. März 2015 in das Handelsregister eingetragen.

Die Vorstandsmitglieder sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Herr Dr. Torsten Teichert ist Vorstandvorsitzender der Lloyd Fonds AG als auch Vorstandsmitglied im bsi Bundesverband Sachwerte und Investmentvermögen e.V.. Herr Dr. Joachim Seeler ist Vorstand der Lloyd Fonds AG, Vorstandsvorsitzender der Ombudsstelle geschlossene Fonds e.V, Mitglied des Verwaltungsrates der Olympus Europa Managemnet S.E., Eigentümerbeirat bei mehreren Objektgesellschaften, Aufsichtsratsvorsitzender der Wohnungsgenossenschaft Außenalster Soziales Wohnen und Arbeiten e.G.

Der Aufsichtsrat hat sich im Geschäftsjahr wie folgt zusammengesetzt:

- Herr Prof. Dr. Eckart Kottkamp, Berater (Vorsitzender)

- Herr Dr. Thomas Duhnkrack, Unternehmer (stellvertretender Vorsitzender)

- Herr Gunther Bonz, Generalbevollmächtigter

- Herr Paul M. Leand Jr., CEO der AMA Capital Partners LLC

- Herr Jens Birkmann, Managing Director von AMA Capital Partners LLC

- Herr Rodney M. Rayburn, Investment Analyst (bis 16. Juni 2014)

- Herr Stephen Seymour, Managing Director der Investmentgesellschaft Värde Partners (ab 21. August 2014)

Herr Prof. Dr. Kottkamp ist Mitglied des Aufsichtsrats der Basler AG, Ahrensburg, sowie der KROMI Logistik AG, Hamburg.

Herr Dr. Thomas Duhnkrack ist Mitglied des Aufsichtsrates der BCG Baden-Baden Cosmetics Group AG sowie der Hauck & Aufhäuser Privatbankiers KG aA, Frankfurt.

Herr Gunther Bonz ist Mitglied des Aufsichtsrats der DAKOSY Datenkommunikationssystem AG, Hamburg, der AVW AG, Hamburg, der AVW Immobilien AG, Hamburg sowie der ACOS Holding AG, Bremen.

Herr Paul Matison Leand ist Mitglied folgender anderer gesetzliche zu bildender Aufsichtsräte oder vergleichbarer in- und ausländischer Kontrollgremien:

- Ship Finance International Limited, Hamilton, Bermuda

- Golar LNG Partners LP, Hamilton, Bermuda

- Eagle Bulk Shipping, New York

- Seadrill Ltd, Bermuda

- North Atlantic Drilling Ltd, Bermuda´

- Magenta LLC, Marhall Islands

- Rio Grande Chemicals, Ltd., USA

Herr Stephen Seymour hat Mandate in den folgenden in- und ausländischen Kontrollgremien von Wirtschaftsunternehmen:

- Embrace Group Limited, United Kingdom

- Magenta LLC Marshall Islands

- Rio Grande Chemicals, Ltd., USA

Mit Wirkung zum 30. April 2013 hat die Lloyd Fonds AG den Börsenstandard vom Prime-Standard zum Entry-Standard gewechselt.

Für vier (Vorjahr: vier) Schifffahrtsgesellschaften bestehen im Handelsregister eingetragene, jedoch noch nicht eingeforderte Hafteinlagen von insgesamt T€ 2.716 (Vorjahr: T€ 2.716). Im Geschäftsjahr 2013 erfolgte eine Reduzierung einer Hafteinlage um T€ 725. Der Ausweis erfolgt jedoch gem. § 160 HGB weiterhin in voller Höhe, da ein Nachhaftungszeitraum von 5 Jahren besteht.

Die Gesellschaft hält und verwaltet Kommanditbeteiligungen als Treuhänderin im eigenen Namen für Rechnung verschiedener Treugeber in einem Umfang von T€ 981 (Vorjahr: T€ 981).

Zum 31. Dezember 2014 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus den Mietverträgen für die Büroräume von T€ 2.978 (Laufzeit bis zum 30.11.2019, Vorjahr: T€ 3.533) sowie aus Leasingverträgen in Höhe von T€ 59 (Vorjahr: T€ 136).

Zur Sicherstellung der Liquidität hat die Lloyd Fonds AG Patronatserklärungen in unbegrenzter Höhe gegenüber mehreren Tochtergesellschaften abgegeben.

Der Vorstand der Gesellschaft schätzt das Risiko der Inanspruchnahme aus den oben genannten Haftungsverhältnissen als sehr gering ein.

In der Anlage III zum Anhang werden die Angaben zu Unternehmen zusammengefasst, an denen die Gesellschaft Anteile von mehr als 20 % hält.

Aus dem am 24. Juni 2010 geschlossenen Vertrag besteht zwischen der Lloyd Fonds AG und der Lloyd Treuhand GmbH eine ertragsteuerliche Organschaft. Weiterhin bestehen mit verbundenen Unternehmen umsatzsteuerliche Organschaften. Hieraus resultieren für die Lloyd Fonds AG Haftungen nach § 73 AO.

Angaben nach § 160 (1) Nr. 8 in Verbindung mit § 20 (1) AktG

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ACP Fund V LLC, Delaware: USA 49,9%
AMA Capital Partners LLC, New York, USA: 49,9%; 49,9% der Stimmrechte sind AMA Capital Partners LLC gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 1 WpHG von der ACP Fund V LLC zuzurechnen.
Dr. Torsten Teichert, Hamburg 3,15%;

Die Dr. Seeler Verwaltungs GmbH hält zum Stichtag 39.745 Aktien.

Schlusserklärung zum Bericht des Vorstandes über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen gemäß § 312 Abs. 3 AktG:

Bei unser Gesellschaft haben in Beziehung zu dem herrschenden oder einem mit diesem verbundenen Unternehmen im Geschäftsjahr keine berichtspflichtigen Vorgänge vorgelegen.

Der Bilanzverlust in Höhe von € 193.592,53 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014 wurde am 29. Mai 2015 festgestellt.

Hamburg, 28. Mai 2015

Der Vorstand

gez. Dr. Torsten Teichert

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2014

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Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand am 01.01.2014

EUR
Zugänge

EUR
Abgänge

EUR
Umbuchungen

EUR
Stand am 31.12.2014

EUR
--- --- --- --- --- ---
I.Immaterielle Vermögensgegenstände
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 918.320,35 8.000,00 0,00 0,00 926.320,35
Summe immaterielle Wirtschaftsgüter 918.320,35 8.000,00 0,00 0,00 926.320,35
II.Sachanlagen
1. Einbauten in fremden Grundstücken 491.019,83 0,00 0,00 0,00 491.019,83
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.549.743,50 100.355,50 66.516,95 0,00 1.583.582,05
Summe Sachanlagen 2.040.763,33 100.355,50 66.516,95 0,00 2.074.601,88
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 3.981.110,32 412.500,00 18.189,71 14.250,00 4.389.670,61
2. Beteiligungen 11.687.805,90 76.148,13 113.465,37 -14.250,00 11.636.238,66
Summe Finanzanlagen 15.668.916,22 488.648,13 131.655,08 0,00 16.025.909,27
Summe Anlagevermögen 18.627.999,90 597.003,63 198.172,03 0,00 19.026.831,50

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kumulierte Abschreibungen
Stand am 01.01.2014

EUR
Zugänge

EUR
Abgänge

EUR
Umbuchungen

EUR
Zuschreibungen Stand am 31.12.2014

EUR
--- --- --- --- --- --- ---
I.Immaterielle Vermögensgegenstände
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 909.267,35 5.963,00 0,00 0,00 915.230,35
Summe immaterielle Wirtschaftsgüter 909.267,35 5.963,00 0,00 0,00 915.230,35
II.Sachanlagen
1. Einbauten in fremden Grundstücken 377.909,83 38.741,00 0,00 0,00 416.650,83
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.306.463,50 78.232,50 66.516,95 0,00 1.318.179,05
Summe Sachanlagen 1.684.373,33 116.973,50 66.516,95 0,00 1.734.829,88
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.549.161,57 562.000,00 17.189,71 0,00 0,00 2.093.971,86
2. Beteiligungen 8.758.910,04 377.647,84 49.335,39 0,00 44.294,30 9.042.928,19
Summe Finanzanlagen 10.308.071,61 939.647,84 66.525,10 0,00 44.294,30 11.136.900,05
Summe Anlagevermögen 12.901.712,29 1.062.584,34 133.042,05 0,00 44.294,30 13.786.960,28

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Buchwert
31.12.2013

EUR
31.12.2014

EUR
--- --- ---
I.Immaterielle Vermögensgegenstände
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 9.053,00 11.090,00
Summe immaterielle Wirtschaftsgüter 9.053,00 11.090,00
II.Sachanlagen
1. Einbauten in fremden Grundstücken 113.110,00 74.369,00
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 243.280,00 265.403,00
Summe Sachanlagen 356.390,00 339.772,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.431.948,75 2.295.698,75
2. Beteiligungen 2.928.895,86 2.593.310,47
Summe Finanzanlagen 5.360.844,61 4.889.009,22
Summe Anlagevermögen 5.726.287,61 5.239.871,22

Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2014

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davon mit einer Restlaufzeit von vom Gesamtbetrag Art und Form der
Gesamtbetrag

bis zu einem Jahr

ein bis fünf Jahre

über fünf Jahre

sind gesichert

Sicherheit
--- --- --- --- --- --- ---
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 580.279,69 580.279,69 0,00 0,00 0,00
(Vorjahr:) (616.072,85) (616.072,85) (0,00) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.329.884,07 1.329.884,07 0,00 0,00 0,00
(Vorjahr:) (1.173.300,91) (1.173.300,91) (0,00) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht 264.910,96 196.828,17 68.082,79 0,00 0,00
(Vorjahr:) (264.910,96) (196.828,17) (68.082,79) (0,00) (0,00)
Sonstige Verbindlichkeiten 197.812,42 197.812,42 0,00 0,00 0,00
(Vorjahr:) (447.518,62) (447.518,62) (0,00) (0,00) (0,00)
2.372.887,14 2.304.804,35 68.082,79 0,00 0,00

Anteilsbesitzliste zum 31. Dezember 2014

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Gesellschaft Anteil am Kapital 2014 * Geschäftjahr Eigenkapital Jahresergebnis
Air Management GmbH, Offenbach am Main 50,00% 2013 36.526,19 2.519,56
Beteiligung EMILIA SCHULTE Shipping GmbH, Hamburg 50,00% 2010 49.025,89 3.486,11
Beteiligung HENRY SCHULTE Shipping GmbH, Hamburg 50,00% 2013 31.516,63 -1.023,69
Beteiligung MS ANNABELLE SCHULTE Shipping GmbH, Hamburg 50,00% 2010 35.707,26 5.579,71
Beteiligung MS "ANNINA SCHULTE" Shipping GmbH, Hamburg 50,00% 2013 16.724,97 -2.095,26
Beteiligung MS "ANTONIA SCHULTE" Shipping GmbH, Hamburg 50,00% 2013 70.909,50 14.951,59
Beteiligung MS CAROLIN SCHULTE Shipping GmbH, Hamburg 50,00% 2013 36.151,90 -1.232,67
Beteiligung MS "FRIDA SCHULTE" Shipping GmbH, Hamburg 50,00% 2010 56.068,85 15.641,69
Beteiligung MS "HELENA SCHULTE" Shipping GmbH, Hamburg 50,00% 2012 49.260,11 19.248,92
Beteiligung MS "JULIA SCHULTE" Shipping GmbH, Hamburg 50,00% 2010 59.425,64 17.174,38
Beteiligung MS "LAURA SCHULTE" Shipping GmbH, Hamburg 50,00% 2010 51.608,89 14.187,49
Beteiligung MS "LISA SCHULTE" Shipping GmbH, Hamburg 50,00% 2011 43.288,10 14.686,81
Beteiligung MS "MAXIMILIAN SCHULTE" Shipping GmbH, Hamburg 50,00% 2010 52.484,25 14.171,10
Beteiligung MS "PATRICIA SCHULTE" Shipping GmbH, Hamburg 50,00% 2013 51.261,37 19.010,24
Beteiligung MS "SARAH SCHULTE" Shipping GmbH, Hamburg 50,00% 2013 69.492,94 16.533,01
Beteiligung MS "TATIANA SCHULTE" Shipping GmbH, Hamburg 50,00% 2010 52.657,24 14.338,67
Beteiligung MS "VICTORIA SCHULTE" Shipping GmbH, Hamburg 50,00% 2012 43.218,24 16.629,60
Zweite Verwaltung Lloyd Fonds Holland GmbH, Hamburg 100,00% 2013 36.749,07 11.555,72
Dritte Lloyd Fonds TradeOn Portfolio Verwaltung GmbH, Hamburg 100,00% 2013 36.710,11 2.914,62
Dritte Verwaltung Lloyd Fonds Holland GmbH, Hamburg 100,00% 2013 34.583,13 2.265,74
Erste Grove Beteiligungs GmbH i.L., Hamburg 50,00% 2013 0,00 0,00
Erste Lloyd Fonds TradeOn Portfolio Verwaltung GmbH, Hamburg 100,00% 2013 -250.098,16 -63.396,38
Erste Lloyd Portfolio Verwaltung GmbH, Hamburg 100,00% 2013 38.988,10 7.797,78
Erste Verwaltung Lloyd Fonds Holland GmbH, Hamburg 100,00% 2013 38.402,71 10.847,63
Verwaltung Lloyd Fonds Hotel Fleesensee GmbH, Hamburg 100,00% 2013 38.749,92 3.982,83
Fünfte LF Immobiliengesellschaft mbH & Co. KG, Hamburg 45,21% 2013 2.250.072,96 3.195.449,60
Green Bay Shipping Limited, Limassol / Zypern 50,00% 2.)
Green Grove Shipping Limited, Limassol / Zypern 50,00% 2.)
Kalp GmbH, Böel 45,09% 2012 -353.391,49 -547.203,13
LF Open Waters Cash GmbH, Hamburg 100,00% 2013 20.073,57 -1.080,14
Lloyd Fonds Britische Kapital Leben GmbH, Kufstein / Österreich 50,00% 2013 110.070,51 92.063,13
Lloyd Fonds Britische Kapital Leben II. GmbH, Kufstein / Österreich 50,00% 2013 94.431,63 76.369,47
Lloyd Fonds Britische Kapital Leben III. GmbH, Kufstein / Österreich 50,00% 2013 197.022,04 178.556,99
Lloyd Fonds Britische Kapital Leben IV. GmbH, Kufstein / Österreich 50,00% 2013 106.786,21 88.721,76
Lloyd Fonds Britische Kapital Leben V. GmbH, Kufstein / Österreich 50,00% 2013 112.792,64 94.477,86
Lloyd Fonds Britische Kapital Leben VI. GmbH, Kufstein / Österreich 50,00% 2013 55.882,68 38.068,65
Lloyd Fonds Britische Kapital Leben VII. GmbH, Kufstein / Österreich 50,00% 2013 64.780,31 46.525,74
Verwaltung Lloyd Fonds Britische Kapital Leben VIII GmbH 100,00% 2013 40.814,83 15.029,57
Lloyd Fonds Verwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH, Hamburg 100,00% 2013 68.024,31 42.206,69
Verwaltung MS "BAHAMAS" Schifffahrtsgesellschaft mbH, Hamburg 50,00% 2013 40.772,28 15.595,60
MS "BAHIA" Schifffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG, Hamburg 0,37% 2013 7.763.102,32 3.814.861,12
MS "BENITO" Schifffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG, Hamburg 0,37% 2013 8.148.895,01 3.802.891,40
SAPIAN GmbH & Co. KG, Hamburg 50,00% 2013 -18.214,29 -28.580,26
SIATON GmbH & Co. KG, Hamburg 50,00% 2008 -442.523,03 -522.786,24
SILAGO GmbH & Co. KG, Hamburg 50,00% 2009 -361.942,76 -96.054,53
SIMARA" GmbH & Co. KG, Hamburg 50,00% 2009 -361.258,31 -95.370,27
SUBIC GmbH & Co. KG, Hamburg 50,00% 2013 -17.358,79 -26.476,14
Beteiligung MS "VALENTINA SCHULTE" Shipping GmbH, Hamburg 50,00% 2013 15.366,87 -2.095,86
Northern Valour Shipping Limited, Limassol / Zypern 50,00% 2.)
Northern Vanquish Shipping Limited /Zypern 50,00% 2.)
Verwaltung MS "THIRA SEA" Schifffahrtsgesellschaft mbH, Hamburg 50,00% 2012 2.808,10 -616,66
Verwaltung MS "TOSA SEA" Schifffahrtsgesellschaft mbH, Hamburg 50,00% 2011 40.166,26 15.013,10
Verwaltung "Air Fuhlsbüttel/ Air Finkenwerder" Flugzeugfonds GmbH 100,00% 2013 28.259,32 2.215,94
Verwaltung MT "BAVARIAN SUN" Schifffahrtsgesellschaft mbH, Hamburg 50,00% 2013 44.833,59 7.702,52
Verwaltung "CHEMTRANS RAMSEY" Schifffahrtsgesellschaft mbH, Hamburg 50,00% 2013 15.972,77 -2.643,35
Verwaltung "CHEMTRANS ROY" Schifffahrtsgesellschaft mbH, Hamburg 50,00% 2013 9.682,36 -12.076,32
Verwaltung "CHEMTRANS RYE" Schifffahrtsgesellschaft mbH, Hamburg 50,00% 2013 8.636,51 -14.757,71
Verwaltung "COLONIAN SUN" Schifffahrtsgesellschaft mbH, Hamburg 50,00% 2013 48.814,49 12.134,33
Verwaltung der Lloyd Fonds Gesellschaft für Immobilienbeteiligungen mbH, Hamburg 100,00% 2013 25.519,34 -158,30
Verwaltung Global Partnership I GmbH, Aschheim 50,00% 2013 88.333,09 25.134,89
Verwaltung LF Immobiliengesellschaft mbH, Hamburg 100,00% 2013 62.923,87 35.353,21
Verwaltung LF-Flottenfonds GmbH, Hamburg 100,00% 2013 38.823,43 2.559,19
Verwaltung LloFo Schiffahrtsgesellschaft mbH, Hamburg 100,00% 2013 23.664,98 -1.231,12
Verwaltung Lloyd Fonds Air Portfolio III GmbH, Hamburg 100,00% 2013 28.373,25 3.013,55
Verwaltung Lloyd Fonds Immobilienportfolio Hamburg/ Sylt GmbH, Hamburg 100,00% 2013 42.612,58 5.932,01
Verwaltung Lloyd Fonds Immobilienportfolio Köln GmbH, Hamburg 100,00% 2013 48.707,30 7.559,96
Verwaltung MS "ADRIAN" Schiffahrtsgesellschaft mbH, Hamburg 50,00% 2013 89.086,27 21.935,47
Verwaltung MS "ALMATHEA" Schifffahrtsgesellschaft mbH, Hamburg 50,00% 2013 32.600,14 7.582,59
Verwaltung MS "BENITO" Schifffahrtsgesellschaft mbH, Hamburg 50,00% 2013 40.203,29 2.700,44
Verwaltung MS "BAHIA" Schifffahrtsgesellschaft mbH, Hamburg 50,00% 2013 40.240,24 2.706,16
Verwaltung MS "BARBADOS" Schifffahrtsgesellschaft mbH, Hamburg 50,00% 2013 32.229,24 7.190,32
Verwaltung MS "BERMUDA" Schifffahrtsgesellschaft mbH, Hamburg 50,00% 2013 32.380,85 7.200,78
Verwaltung MS "BONAIRE" Schifffahrtsgesellschaft mbH, Hamburg 50,00% 2013 32.268,48 7.174,43
Verwaltung MS "CCNI ARAUCO" Schiffahrtsgesellschaft mbH, Hamburg 51,00% 2013 6.496,01 723,08
Verwaltung MS "CHICAGO" Schifffahrtsgesellschaft mbH, Hamburg 50,00% 2013 29.852,33 4.810,55
Verwaltung MS "CHRISTIANE SCHULTE" GmbH, Hamburg 50,00% 2013 339.287,15 302.492,20
Verwaltung MS "COMMANDER" Schifffahrtsgesellschaft mbH, Hamburg 50,00% 2011 46.292,60 -1.421,75
Verwaltung MS "DELOS" Schifffahrtsgesellschaft mbH, Hamburg 50,00% 2013 8.947,40 907,14
Verwaltung MS "LLOYD DON PASCUALE" Schifffahrtsgesellschaft mbH, Hamburg 50,00% 2013 38.916,32 6.942,05
Verwaltung MS "FERNANDO" Schifffahrtsgeselllschaft mbH, Hamburg 50,00% 2013 33.092,54 7.909,79
Verwaltung MS "LAS VEGAS" Schifffahrtsgesellschaft mbH, Hamburg 50,00% 2013 32.245,05 7.161,10
Verwaltung MS "LLOYD DON CARLOS" Schifffahrtsgesellschaft mbH, Hamburg 50,00% 2013 30.162,12 5.034,55
Verwaltung MS "LLOYD DON GIOVANNI" Schifffahrtsgesellschaft mbH, Hamburg 50,00% 2013 30.910,96 5.096,29
Verwaltung MS "LLOYD EUROPA" Schifffahrtsgesellschaft mbH, Burg 50,00% 2013 100.996,60 82.816,94
Verwaltung MS "LLOYD HELSINKI" Schifffahrtsgesellschaft mbH, Hamburg 50,00% 2013 15.224,27 -2.159,80
Verwaltung MS "LLOYD PARSIFAL" Schifffahrtsgesellschaft mbH, Hamburg 50,00% 2013 38.473,69 6.784,03
Verwaltung MS "LLOYD STOCKHOLM" Schifffahrtsgesellschaft mbH, Hamburg 50,00% 2013 14.939,12 -2.039,77
Verwaltung MS "MANHATTAN" Schifffahrtsgesellschaft mbH, Hamburg 50,00% 2010 39.824,86 14.661,02
Verwaltung MS "MEMPHIS" Schifffahrtsgesellschaft mbH, Hamburg 50,00% 2013 29.867,40 4.754,53
Verwaltung MS "METHAN" Schiffahrtsgesellschaft mbH, Hamburg 50,00% 2013 90.629,04 -543,30
Verwaltung MS "MIAMI" Schifffahrtsgesellschaft mbH, Hamburg 50,00% 2013 49.027,36 23.999,32
Verwaltung MS "NATAL" Schifffahrtsgesellschaft mbH, Hamburg 50,00% 2013 38.833,25 13.814,52
Verwaltung MS "NELSON" Schifffahrtsgesellschaft mbh, Hamburg 50,00% 2013 39.196,36 14.019,59
Verwaltung MS "NEWARK" Schifffahrtsgesellschaft mbH, Hamburg 50,00% 2013 44.819,83 19.792,14
Verwaltung MS "NORDPACIFIC" Schifffahrtsgesellschaft mbH, Hamburg 50,00% 2013 24.141,52 -924,43
Verwaltung MS "NORO" Schifffahrtsgesellschaft mbh, Hamburg 50,00% 2013 44.785,94 19.735,54
Verwaltung MS "SAN ANTONIO" Schifffahrtsgesellschaft mbH, Hamburg 50,00% 2013 40.431,54 15.315,80
Verwaltung MS "SAN PABLO" Schifffahrtsgesellschaft mbh, Hamburg 50,00% 2013 36.218,42 11.102,61
Verwaltung MS "SAN PEDRO" Schifffahrtsgesellschaft mbH, Hamburg 50,00% 2013 36.163,85 11.111,54
Verwaltung MS "SAN RAFAEL" Schifffahrtsgesellschaft mbH, Hamburg 50,00% 2013 36.221,42 11.111,56
Verwaltung MS "SAN VICENTE" Schifffahrtsgesellschaft mbH, Hamburg 50,00% 2013 40.368,32 15.309,31
Verwaltung MS "Saxonia" Schiffahrtsgesellschaft mbH, Hamburg 50,00% 2013 181.108,60 146.900,09
Verwaltung MS "Scandia" Schiffahrtsgesellschaft mbH, Hamburg 50,00% 2012 28.731,56 4.466,76
Verwaltung MS "Scotia" Schiffahrtsgesellschaft mbH, Hamburg 50,00% 2013 28.907,02 3.856,41
Verwaltung "MS Sophie" Schifffahrtsgesellschaft mbH, Hamburg 50,00% 2013 34.601,19 1.786,32
Verwaltung MS "VEGA FYNEN" Schifffahrtsgesellschaft mbH, Hamburg 50,00% 2012 80.309,94 14.894,43
Verwaltung MS "VEGA GOTLAND" Schifffahrtsgesellschaft mbH, Hamburg 50,00% 2012 70.245,46 11.673,95
Verwaltung MS "VIRGINIA" Schifffahrtsgesellschaft mbH, Hamburg 50,00% 2012 40.698,85 15.698,85
Verwaltung MS "Wehr Blankenese" Schiffahrtsgesellschaft mbH, Hamburg 50,00% 2013 28.972,30 3.962,58
Verwaltung MS "Wehr Elbe" Schiffahrtsgesellschaft mbH, Hamburg 50,00% 2013 27.547,09 3.114,40
Verwaltung MS "Wehr Koblenz" Schiffahrtsgesellschaft mbH, Hamburg 50,00% 2013 46.047,68 20.387,18
Verwaltung MS "Wehr Nienstedten" Schiffahrtsgesellschaft mbH, Hamburg 50,00% 2010 26.009,73 910,15
Verwaltung MS "Wehr Schulau" Schiffahrtsgesellschaft mbH, Hamburg 50,00% 2013 28.975,83 3.960,68
Verwaltung MS "Wehr Weser" Schiffahrtsgesellschaft mbH, Hamburg 50,00% 2013 27.473,05 3.128,12
Verwaltung MT "AMERICAN SUN" Schifffahrtsgesellschaft mbH, Hamburg 50,00% 2013 39.667,89 13.909,88
Verwaltung MT "ATHENS STAR" Schifffahrtsgesellschaft mbH, Hamburg 50,00% 2013 46.752,94 10.374,37
Verwaltung MT "CANADIAN SUN" Schifffahrtsgesellschaft mbH, Hamburg 50,00% 2013 38.837,51 13.542,07
Verwaltung MT "CARIBBEAN SUN" Schifffahrtsgesellschaft mbH, Hamburg 50,00% 2013 44.406,11 8.320,31
Verwaltung MT "CHEMTRANS RHINE" Schifffahrtsgesellschaft mbH, Hamburg 50,00% 2013 12.793,24 -13.332,83
Verwaltung MT "Green Point" Schifffahrtsgesellschaft mbH, Hamburg 50,00% 2013 52.009,99 6.655,08
Verwaltung MT "HAMBURG STAR" Schifffahrtsgesellschaft mbH, Hamburg 50,00% 2013 76.250,56 19.278,90
Verwaltung MT "LONDON STAR" Schifffahrtsgesellschaft mbH, Hamburg 50,00% 2013 74.565,57 16.737,75
Verwaltung MT "MEXICAN SUN" Schifffahrtsgesellschaft mbH, Hamburg 50,00% 2013 39.945,06 14.029,73
Verwaltung MT "NEW YORK STAR" Schifffahrtsgesellschaft mbH, Hamburg 100,00% 2013 61.460,71 16.741,12
Verwaltung MT "ST. JACOBI" Schifffahrtsgesellschaft mbH, Hamburg 50,00% 2013 123.350,85 -159,86
Verwaltung MT "TAPATIO" Schifffahrtsgesellschaft mbH, Hamburg 50,00% 2010 37.188,26 -2.379,27
Verwaltung MT "TEAM JUPITER" Schifffahrtsgesellschaft mbH, Hamburg 50,00% 2013 27.995,81 -92,18
Verwaltung MT "TEAM NEPTUN" Schifffahrtsgesellschaft mbH, Hamburg 50,00% 2013 29.967,78 2.489,14
Verwaltung NADINE Schifffahrtsgesellschaft mbH, Hamburg 50,00% 2013 16.360,46 -1.997,00
Verwaltung Todito Schiffsneubau GmbH 50,00% 2008 24.932,07 687,38
Verwaltung SUBIC/SAPIAN GmbH, Hamburg 50,00% 2013 22.800,05 -14,63
Verwaltung Windpark COPPANZ GmbH, Hamburg 75,00% 2013 36.027,62 994,09
Vierte Verwaltung Lloyd Fonds Holland GmbH, Hamburg 100,00% 2013 33.525,94 2.860,08
Windpark Breberen GmbH, Gangelt 100,00% 2013 29.625,36 3.006,11
Zweite Beteiligung MS "ANNINA SCHULTE" Shipping GmbH, Hamburg 50,00% 2013 36.724,50 11.204,50
Zweite Beteiligung MS "MARIA SCHULTE" Shipping GmbH, Hamburg 50,00% 2013 51.182,47 13.516,62
Zweite Beteiligung MS "PHILIPPA SCHULTE" Shipping GmbH, Hamburg 50,00% 2013 51.093,91 13.450,03
Zweite Beteiligung MS "SOFIA SCHULTE" Shipping GmbH, Hamburg 50,00% 2013 38.430,21 6.354,65
Zweite Beteiligung MS "VALENTINA SCHULTE" Shipping GmbH, Hamburg 50,00% 2013 38.125,45 4.633,86
Zweite Grove Beteiligungs GmbH, Hamburg 50,00% 2013 0,00 -3.730,32
2. Lloyd Fonds Portfolio Verwaltung GmbH, Hamburg 100,00% 2013 28.477,90 251,64
Zweite Lloyd Fonds TradeOn Portfolio Verwaltung GmbH, Hamburg 100,00% 2013 44.656,16 2.643,56
Zweite Verwaltung Lloyd Fonds Hotelportfolio GmbH, Hamburg 100,00% 2013 42.732,03 5.728,53
24. LloFo Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG 100,00% 2013 -1.860.488,50 -101.012,17
Lloyd Fonds Gesellschaft für Immobilienbeteiligungen mbH & Co. KG, Hamburg 100,00% 2013 35.748,48 18.084,56
Lloyd Treuhand GmbH, Hamburg 100,00% 2014 4.112.319,44 0,00
Lloyd Shipping GmbH, Hamburg 100,00% 2013 455.670,55 -64.705,12
TradeOn GmbH, Hamburg 100,00% 2013 -7.269.935,86 -524.187,14
Lloyd Fonds Real Estate Management GmbH, Hamburg 100,00% 2013 768.891,27 141.761,76
Lloyd Fonds Special Assets GmbH, Hamburg 100,00% 2013 18.402,60 -7.633,50
Lloyd Fonds UK VIII Limited 100,00% 2013 204.826,04 34.101,94
Fünfte Verwaltung Lloyd Fonds Holland GmbH 100,00% 2013 32.779,40 2.706,33
Verwaltung Lloyd Fonds Hotel Leipzig Nikolaikirche GmbH 100,00% 2013 30.472,40 991,92
PPA Beteiligungsgesellschaft mbH 100,00% 2013 -1.750.793,49 -532.489,49
Lloyd Fonds Energy Management GmbH 100,00% 2013 42.626,50 6.127,63
Lloyd Fonds Energie Europa Verwaltungs GmbH 100,00% 2013 33.933,34 3.956,93
Lloyd Fonds Energy Commercial Service GmbH 100,00% 2013 88.026,94 36.189,60
Verwaltung Lloyd Fonds A380 Flugzeugfonds GmbH 100,00% 2013 29.794,99 4.506,47
Lloyd Fonds Consulting GmbH 100,00% 2013 192.241,19 -48.859,44
Verwaltung Lloyd Fonds Ärztehaus Berlin-Dahlem Clayallee GmbH (alt:Verwaltung Lloyd Fonds Hotel Hannover Aegedientorplatz GmbH) 100,00% 2013 21.325,79 -2.145,41
Verwaltung Lloyd Fonds Bremen Domshof GmbH 100,00% 2013 26.708,98 943,51
Lloyd Fonds Management GmbH 100,00% 2013 22.051,78 -2.948,22
OCEAN Multipurpose Verwaltungsgesellschaft mbH 50,00% 2013 29.633,86 4.633,86
1.) Vorratsgesellschaft
2.) Neugründung
Kurs GBP 0,7789
Kurs USD 1,2141